Nr. 59 zuhalten, so kann dar Grenzangabe für die te überhaupt nicht in lich gesagt werden, daß Jahre alten Lehrlinge Entscheidung des Kam über 18 Jahre alten Pönnen freiwillig die eitung damit einverstan verpflichtet, seine über ulbesuch anzuhalten und Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. twa von irgendwelchen Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdversäumnisse durch den nady 103 n. RGD. chen Berufsschulpflicht endung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. RGD., da diefe Bar 4. ahrg. hre gelten. Auch kann Politische Rundschau. Der Reichspräsident hat eine neue Notverordnung über die Anmeldung von Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Ausland erlassen. ing der Pflichten gegen endung finden, da diese ( ogl. Entscheidung des 16). Die Bestrafung folgen, wenn die Hand Befugnis zum Erlaß von gewesens Gebrauch ge Beldstrafen androht( vgl. ft 1905, HMBI. S. uwiderhandlungen diefer keit zur Bestrafung füh er Polizei oder der An Geldstrafe hat auf An mer bezw. Gewerbekam 03 n. Abf. 2,§ 94 c ehörde zu erfolgen. Für bbar ist, kann eine Frei eise nicht verhängt wer er. R.H. ennt Michael Untersperg Westermanns Monats über Entstehen, Technif am Beispiel des Zuges e- Schweiz mit Anschluj ßem Gewinn lesen. Die Abbildungen geschmütte uch in Kolberg" inter Arthur Roeßler gedentt s 400. Todestages( 8. größten deutschen Bild15. Das Juliheft Don außerordentlich reich Der Buchhandlung, auf dem günstigen Preis das Recht, ein früher wir bitten gegen G Verlag Georg Weft Fordern. für Landes- und Bolts in Verbindung mit Fach Hizeroth, Verlag N. 6. t das Juli- Heft vom 12. id Menschenleben beginnt ederhessen, der in seinem erschlagen wird. Weitere agen gewidmet. werden?" Sorgenschwer her hieß es: Der Jugend Kriegsfolgen, Weltwin der Maschinen und Pro eberfüllung aller Berufs junge Generation troftlos ichtige Thema bringt die chner Jllustrierten" einen ■ n Klein in Gießen. hne Nach langem Suchen enbligh das Richtige für meine Zähne. Rad breimaligem Gebraud urd vieles Rauchen braun und ehr gebrauchen, als Chlorobont" edte Chlorobont Zahnpaste, Tube Dafür zurlid stoff R. 6.80 und 9,80 eter à R.-M. 10.80 Brivate rfendung Rauh, Gera 13 it Köln 1931/32 liche, Rechtswissenschaft he Semefter) und Philo uhandelslehreritudium. 12. November. Die En 11. Nov. einicht. Das Bor erfitäts- Selretariat gegen g. Borto) bezogen werden. Glefien Das Reich übernimmt zwei Fünftel des Aktienkapitals der neugegründeten Atzept- und Garantiebant. Der wirtschaftspolitische Ausschuß des Reichskabinetts ist am Dienstagmittag zusammengetreten, um die neue Verordnung über den Zahlungsverkehr der Banken fertigzustellen. Reichsfinanzminister Dietrich hat sich mit einem Rundschreiben an die Finanzämter gewandt, in dem er eine Reihe von Maßnahmen vorschlägt, um eine verschärfte Steuereinziehung zu erzielen. Die Reichsbank erklärte sich bereit, den zur Finanzierung der Erntebewegung nötigen Rediskontkredit für die Mühlen und Getreidehändler zur Verfügung zu stellen. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 29. Juli 1931 Die deutsch englische Aussprache. Die Besprechungen zwischen Reichskanzler Dr. Brüning, Außenminister Dr. Curtius, Ministerpräsident Macdonald und Minister Henderson, die am Dienstag vormittag in der Reichstanzlei begannen, wurden am Dienstag nachmittag fortgesetzt und beendet. Einer der Hauptgegenstände der Besprechung war die Frage, wie die Beschlüsse der Londoner Konferenz am besten in konstruktiver Weise in die Praxis umzusehen wären. Die eng lischen und deutschen Minister besprachen weiterhin die allge meine Wirtschaftslage und die Maßnahmen, die zur Beseitigung der gegenwärtigen Schwierigkeiten auf wirtschaftlichem Gebiet getroffen werden könnten. Die Inkraftsetzung des internationalen Arbeitszeitabkommens für den Bergbau wurde in Erwägung gezogen. Das Abrüstungsproblem wurde im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für die kommende Abrüstungskonferenz erörtert. Die Besprechungen trugen einen außerordentlich freundEin erheblicher Rückfluß deutscher Guthaben aus der Schweiz schaftlichen Charakter, und es herrschte allgemeine Uebereinist eingetreten. Von einer Europareise nach den Vereinigten Staaten zurückgelehrt, erhebt der Präsident der Columbia- Universität, Nicholas Murray Butler, seine warnende Stimme und erklärt, daß schleunigst eine grundlegende Schuldenrevision erforderlich sei. Das Bolk der Vereinigten Staaten habe durch den Preissturz und die Arbeitslosigkeit mehr verloren, als die ganzen Kriegsschulden wert seien. Auf den Schultern Amerikas laste die enorme Berantwortung zur Wiederherstellung normaler Verhältnisse. In einer Rede betonte der französische Kriegsminister Maginot, daß im Falle einer Wiedergabe der Handlungsfreiheit an Deutschland, Frankreich sich nicht zur Abrüstung verstehen könne, sendern gezwungen sei, seine militärische Macht weiter zu verstärken. Unter dem Vorsitz von Lord Robert Cecil fand in Paris auf Einladung der englischen Zentralleitung des Rotaryclubs eine Konferenz von Vertretern großer internationaler Organisationen att, um eine große Abrüstungskundgebung von etwa 2000 internationalen Vereinigungen vorzubereiten, die Mitte November in Paris stattfinden soll. Das Reichsgericht verurteilte den Regierungsassistenten Otto Pabst aus Birkenfeld wegen fortgesetzten Verrats von Staatsgeheimnissen und fortgesetten Versuchs militärischer Spionage zugunsten Frankreichs zu 7 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrenrechtsverlust. Die Fristen für Abgabe der Vermögenssteuererklärung, für die Anzeige von Beteiligungen und für die Steueramnestie sind allgemein bis zum Ablauf des 31. August verlängert worden. Zu den Vorschriften über die Anzeige von Beteiligungen und über die Steueramnestie werden demnächst eingehende Durchführungsbestimmungen erlassen werden. Der Führer der Deutschnationalen Volkspartei, Dr. Hugenberg erläßt folgenden Aufruf zum Volksentscheid: An alle Breujen, in dem es heißt, Neuwahlen sollen den wahren Willen des Boltes Ausdrud geben. In Prag wurde der Vertrag über einige deutsch- tschechoslowatische Grenzbahnen unterzeichnet, der seit vielen Jahren zwischen Deutschland und der Tschechoslowakei Gegenstand lang= wieriger Verhandlungen war. Das von der Polizeidirektion München verfügte Verbot des Völkischen Beobachters" bis zum 2. August einschl., wurde durch das Reichsgericht bis 26. Juli 1931 einschl. beschränkt. Die Reichsleitung und der Reichsvorstand des Christlichen Volksdienstes treten am Sonnabend, den 1. August, in Frantfurt a. M. zusammen. In dem Städtchen Alcala de Guadaira bei Sevilla( Spanien) wurden 40 fommunistische Agitatoren verhaftet. In ihrem Besitz fand man tommunistische Propagandaflugblätter. Der Goldabfluß in England hält weiter start an. Der amerikanische Staatssekretär Stimson ist Montag nachmittag mit dem Flugzeug nach London zurüdgeflogen. In mehr als 800 englischen Gemeinden wurde von den Er: werbslosen demonstriert. In Glasgow, Liverpool und zahlreichen anderen Industriestädten tam es zu schweren Zusammenstößen. Der ehemalige König Alfons von Spanien beabsichtigt, sich endgültig in Frankreich niederzulassen, wo er in der Nähe von Paris ein Schloß erworben hat. Auf den Präsidenten des türkischen Parlaments ist ein Revolverattentat verübt worden. Der mexikanische Kongreß hat ein Dekret angenommen, das in Mexiko ausschließlich die Goldwährung einführt. Präsident Jbanez hat die Regierungsgewalt in Chile einem Militärkabinett übertragen. In Sinaja fand am Sonntag die Hochzeit der rumänischen Prinzessin Jleana mit dem Erzherzog Anton von Habsburg statt. Das Unterseeboot„ Nautilus" des Polarforschers Sir Hubert Wilkins ist von Plymouth nach Bergen in Norwegen in See gegangen. Wilfins will versuchen, von Bergen aus über Spigbergen den Nordpol zu erreichen. Das Präsidium des Vollzugsausschusses der Ukraine hat beschlossen, die Hauptsynagoge in Kiew sofort zu schließen. Die Schließung erfolgt auf Grund der Propaganda der Gottlosen: Berbände, die das Gebäude für ein kommunistisches Kindertheater verwenden werden. stimmung darüber, daß die persönliche Fühlungnahmen, wie sie durch die Zusammenkünfte in Chequers, in Paris und London geschaffen wurden, fortgesetzt und ausgebaut werden müßten. Der braunschweigische Minister Dr. Franzen zurückgetreten. Der braunschweigische Minister Dr. Franzen ist zurüdgetreten. Er teilt diesen Entschluß in einem Schreiben an den Präjidenten des braunschweigischen Landtages mit, das folgenden Wortlaut hat: ,, Durch die fortgesetzte erweiterte und verschärfte Notverordnungs- Politik des Reiches haben die kleineren Länder die letzten Reste ihres staatlichen Eigenlebens verloren und sind zu völlig unselbständigen Reichsverwaltungsbezirken herabgesunken. Den Ministerien in diesen Ländern ist damit im Widerspruch zu den Verfassungen jede Wirkungsmöglichkeit im Sinne einer Landesregierung genommen. Ich lehne es ab, als Vollziehungsbeamter der die schaffenden Stände in einseitiger und sozial ungerechtester Weise belastenden Brüning- Diftatur tätig zu sein und trete daher von dem mir am 1. Oftober 1930 übertragenen Ministeramt zurüd. Bis zur Wahl des Nachfolgers werde ich nur die laufenden Geschäfte erledigen." Vorbereitungen zum freien Zahlungsverkehr. Der Rest dieser Woche ist, wie mitgeteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zu den für regelmäßige Lohn- und Gehaltszahlungen bereits zustehenden Zahlungsmitteln noch die Anforderungen des Monatsendes hinzutreten. Es erschien daher nicht ratsam, darüber hinaus für die nächsten Tage eine umfangreichere Auflockerung des bisherigen Zahlungsverkehrs vorzunehmen. Die im Laufe des Dienstags bekanntwerdende Verord: nung der Reichsregierung sieht daher nur unwesentliche Erhöhungen der zahlreichen Beträge vor. Die beteiligten Stellen werden dafür sorgen, daß von Mitte der nächsten Woche ab die Wiederaufnahme eines normalen Zahlungsverkehrs eintritt. Die Erleichterungen, die bis zum Wochenende eintreten, betreffen einmal die Erhöhung der Barauszahlungsgrenze von 200 auf 300 RM. bei Kontokorrentguthaben, während es hinsichtlich der Auszahlung auf Sparkonten und Sparbücher bei 30 RM. verbleiben muß. Die Auszahlung auf Kreditbriefe ist ebenfalls auf 300 RM. erhöht worden. Freigegeben zur unbeschränkten Barauszahlung und folgeweise auch Ueberweisung sind über die bisher bestehenden Fälle hinaus die Mietzinsen für Wohnungen und gewerbliche Räume, sofern der Kontoinhaber nicht Einnahmen aus Lohn, Ruhegehalt usw. bezieht, ferner zur Einlösung von Zinsrenten und Gewinnanteilscheinen. Die Ueberweisungen sind im allgemeinen auf 4000 RM. täglich, also insgesamt auf 16 000 RM. bis zum Wochenende erhöht worden. * Zur Wechseleinlösung sollen täglich 8000 RM., also 32 000 RM., bis zum Wochenende, ausbezahlt werden dürfen. Die Wechselprotestfristen sind entsprechend den bisherigen Regelungen wieder staffelweise etwas hinausgeschoben worden, während eine Verlängerung der Vorlegungsfrist für die nach dem 31. Juli ausgestellten Scheds nicht mehr nötig schien. Ferner ist vorgesehen daß die Bankinstitute Wechselverbindlichkeiten nicht nur wie bisher aus eigenen Akzepten, sondern auch aus ihren Giros erfüllen dürfen. Schließlich stellt die Verordnung sicher, daß be: stätigte Verrechnungsscheds auch noch in den ersten Tagen des Augusts ausgestellt werden dürfen und daß die Einlösung auch durch Gutschrift auf ein Konto erfolgen kann, das nicht bei dem bezogenen Kreditinstitut geführt wird. Selbstverständlich kann die Gutschrift nur im Rahmen der für Ueberweisungen freigegebenen Beträge stattfinden. Im übrigen bleiben auch diesmal die Vorschriften über den Schuldnerschuh, über die Ausnahme der Reichspost, der Reichsbank und der Deutschen Golddiskontbank von den Vorschriften der Verordnung und die Vorschriften über die unbeschränkte Verfügungsfreiheit über neue Konten und über überwiesene Gehaltsteile aufrechterhalten. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Nummer 60 Mehr wirtschaftliche Einsicht! Die Sturmflut der Vertrauenskrise hat die deutsche Volkswirtschaft aufs schwerste heimgesucht. Alle Möglichkeiten gilt es nun auszuschöpfen, alle Kräfte des deutschen Volkes zu sammeln, um die tiefgreifenden Schäden auszugleichen, um aus dem Engpaß der Zahlungsmittel und Kreditschwierigkeiten den Weg ins Freie zu bahnen. Auch die moralischen und geistigen Kräfte! Gerade daran hat es in den Tagen der Panif stimmung gefehlt, als die Kapitalflucht anschwoll und der Massensturm auf Banken und Sparkassen einsetzte. Wir alle wissen, wie nur durch unverzügliches, energisches Eingreifen des Reichs Mit Verord eine Katastrophe abgewendet werden konnte. nungen allein wird jedoch auf die Dauer die Lösung aller her: andrängenden Aufgaben nicht erzielt werden können. Es bedarf, getragen von volkswirtschaftlicher Einsicht, einer verständnisvollen Mitarbeit aller Volksschichten. Das gilt mit in erster Reihe für diejenigen, die heute Guthaben bei Kreditinstituten besitzen. Das gilt insbesondere auch für die große Zahl der Sparer, deren Spargroschen von den Sparkassen verwaltet werden. Man hat das Anwachsen der Sparguthaben während der letzten Jahre als ein Zeichen gesunden wirtschaftlichen Sinnes unseres Volkes gepriesen. Und das mit Recht. Jahr für Jahr wurden, insbesondere von Beamten, Kaufleuten und Gewerbetreibenden und Arbeitnehmern, insgesamt etwa ein bis zwei Milliarden R.- Mark zurückgelegt, namentlich den Sparkassen anvertraut. Was, zum Teil unter harten Entbehrungen, in den vergangenen Jahren geschaffen war, drohten Vertrauensfrise und Angstpsychose in wenigen Tagen zu vernichten. Ge= nau so wie die Banken wurden die Sparkassen von der Masse derer bestürmt, die ihre Guthaben abzuheben suchten, weil sie das Geld zu Hause, in der Brieftasche oder in der Schublade sicherer glaubten. Eine durch nichts begründete Furcht vor einer neuen Inflation hatte Tausende und Abertausende kopsscheu gemacht. Zwar hätte sich jeder bei ruhiger Ueberlegung selbst sagen können, daß wir es heute nicht mit einer Inflation, einer Ueberschwemmung des Landes mit Zahlungsmitteln, zu tun haben, sondern mit dem Gegenteil: einer gewissen Zahlungsmittelverknappung die panikartige Angst schwemmte jedoch jede klare Vorstellung, jede logische Ueberlegung hinweg. Und noch ein weiteres hätte der Sparer bedenken müssen; Die er wird es auch in Zukunft stets zu bedenken haben. Sparkassen bewahren das bei ihnen eingelegte Geld nicht im Keller auf, um es jederzeit griff- und rückzahlungsbereit zu halten. Sie leihen die von den Sparern eingezahlten Gelder vielmehr an die produktive Wirtschaft aus. Nur so sind die Sparkassen ja auch in der Lage, die Einlagen zu verzinsen. Um das an Hand einiger Ziffern zu belegen: der Einlagebestand der deutschen Sparkassen betrug Ende 1930 10,8 Milliarder Von diesem gewaltigen Betrage waren von den Sparkassen rund 78 Prozent langfristig angelegt worden: 4,9 Milliarden in Hypotheken, 1,7 Milliarden Kommunaldarlehen, 1,8 Milliarden in Wertpapieren. Ist es denkbar, daß die Sparkassen diese Beträge ohne weiteres von heute auf morgen flüssig machen können? Es ist ausgeschlossen. Und hätten tatsächlich diese Gelder von den Sparkassen gekündigt werden müssen, nur um den Anforderungen der Einlagenbesitzer ge= nügen zu können die Folgen für die Volkswirtschaft und für den Einzelnen wären unübersehbar gewesen. Geschäftliche Zusammenbrüche würden sich häufen, Kapitalverluste von noch nicht dagewesenen Ausmaßen eintreten, Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten müßten schrumpfen. Das alles sollte sich der Sparer vor Augen halten. Ohne sein verantwortungsbewußtes Handeln wird eine Rückkehr zu normalen Verhältnissen im Zahlungsmittel- und Kreditverkehr nicht möglich sein. - Vaterländische Verbände für den preuß. Voltsentscheid. Der Vorsitzende der Vereinigten vaterländischen Verbände Deutschlands, Generalmajor a. D. von der Goltz, erläßt folgenden Aufruf zum Voltsentscheid:„ Am 9. Auguft wird nicht nur um Preußens, sondern um ganz Deutschlands Schicksal gekämpft. Denn Brüning macht vom Ausfall des Volksentscheides seine Entschlüsse abhängig. Wer daher nicht alles tut, um durch Stimmenabgabe und Werbung den Volksentscheid günstig zu beeinflussen, hat das Recht verwirkt, sich zur nationalen Front zu rechnen." ,, Graf Zeppelin" tauscht Post aus mit dem Eisbrecher„ Malygin". Friedrichshafen, 28. Juli. Eine beim Luftschiffbau Friedrichshafen heute vormittag eingegangene telegraphie Benachrichtigung besagt, daß das Luftschiff„ Graf Zeppelin" vor dem Eintreffen über dem Franz- Josefs- Land das verabredete Zusammentreffen mit dem russischen Eisbrecher ,, Maligin" bei der Hooterinjel hat ausführen können. Das Luftschiff führte gegen 19.30 Uhr eine Wasserlandung aus, tauschte die Poſt aus und stieg nach etwa 15 Minuten wieder auf. Eine längere Landung war infolge der ungünstigen Eisverhältnisse nicht möglich. Alsdann jetzte das Luftschiff seine Fahrt fort. Mittwoch Mittwoch, den 29. Juli 1931. Lokales. Die Kleingartenbewegung. Von Diplomlandwirt Dr. P. Lieb, Landwirtschaftslehrer und Wirtschaftsberater. Die Kleingartenbewegung gewinnt von Jahr zu Jahr an Umjang. Immer weiter hinaus schiebt sich an die Peripherie der Städte der Gürtel der Kleingartenkolonien. Und dies ist eine gesunde Bewegung, Gartenarbeit kann jeder willige Mensch ausüben, ja sie stellt eine ideale Erholung dar nach der eintönigen Tagesarbeit in schlecht gelüfteten Fabrikräumen und Büros. Dazu kommt der tatsächliche Nutzen, den so ein Stückchen Land abwirft und der nicht zu unterschätzen ist. Um ausgiebig von einem Garten leben zu können, also einschließlich Frühkartoffeln, Erdbeeren und einigen Beerensträuchern braucht man pro Kopf etwa 100 Quadratmeter, wobei sogar noch ein Eckchen für Blumen abfällt. Die Kosten hierfür sind je nach Lage mit Wasser 2-6 Pig. Pacht je Quadratmeter und Jahr. Das wäre bei einer 4köpfigen Familie 16 RM. im Durchschnitt; rechnet man für Aussaat und Dünger 20 RM., so tostet ein Gartenland, das die Gemüse- und Obsternährung der Familie sicherstellt, 3 RM. im Monat, soviel wie 3 Pfd. Fleisch. Fehlschläge sind am Anfang natürlich unvermeidlich, besonders in der Aussaat und Düngung. Als Düngemittel kommen fast ausschließlich Nährsalze in Frage und deren richtige Zusam= menstellung bereitet dem Laien oft Schwierigkeiten. Glücklicherweise gibt es aber Düngesalze, die von vornherein die zum Wachstum nötigen Stoffe im richtigen Verhältnis enthalten und besonders für den Nichtfachmann alle Schwierigkeiten aus dem Wege räumen. Die Anwendung dieser Volldünger, wie z. B. des sehr beliebten Hakaphos, der Stidstoff, Kali und Phosphor im richtigen Verhältnis der Pflanze zuführt, ist denkbar einfach, sie fönnen flüssig und fest gegeben werden und bieten sicheren Schutz vor Mißerfolgen durch einseitige Düngung, so daß die Schwierigkeit der richtigen Düngung bei ihrer Verwendung wegfällt. So ist es heute jedem, der Interesse und guten Willen hat, ein Leichtes, seiner Familie die Segnungen eines Gartenlandes zukommen zu lassen, wenn er sich rechtzeitig nach einem Kleingarten umsieht. Wenn er dann noch die Vorteile und Vereinfachungen, die ihm heute geboten werden, ausnutzt, wird er auch ohne längere Erfahrung in Bälde gute Resultate erzielen. * * Wolkenbruch. Das plötzlich ausbrechende Gewitter am Samstag nachmittag hat an verschiedenen Stellen im Weichbild der Stadt heftiger gewütet, als man anfänglich geglaubt hat. Nicht allein, daß in den Parkanlagen und in den Waldungen an dem Baum= bestand Schaden angerichtet wurde und eine Menge abgebrochener Aeste später den Boden bedeckte, wurden auch die Früchte einer großen Anzahl Obstbäume von dem Wetter abgeschlagen, Aepfel und Birnen waren nachher in gar manchen Obstanlagen förbeweise aufzulesen. Die niedergegangenen Regenmengen waren an manchen Stellen so stark, daß die Kanäle sie nicht aufzunehmen vermochten und daher vorübergehend Ueberschwemmungen verursacht wurden. * Rentenauszahlungen in voller Höhe. Um etwaigen Zweifeln zu begegnen, weist das Reichs postministerium darauf hin, daß an den Postschaltern Militärversorgungsgebührnisse, sowie die Unfall- und Invalidenrente an den üblichen Zahltagen in voller Höhe zur Auszahlung gelangen. * Auch der Lohn des„ Schwarzen Mannes" wird abgebaut. Nach einer Bekanntmachung des Hessischen Innenministers verden die Schornsteinfegergebühren ab 1. August neu geregelt. Die neuen Sätze sehen einen Abbau von durchschnittlich 6-10 Prozent der seitherigen Gebühren vor. * V Dienstleistung der Beamten bei öffentlichen Wahlen. Das hessische Gesamtministerium hat in einem Rundschreiben an sämtliche staatlichen Dienststellen Hessens die Aufforderung geriditet, wonach bei öffentlichen Wahlen, die bekanntlich an Sonntagen stattfinden müssen, die Beamten und Angestellten des Landes und der Gemeinden verpflichtet sind, ihre Dienste 11 11= entgeltlich zur Verfügung zu stellen. Das gilt insbesondere für die Tätigkeit bei den Wahlkommissionen. * Vom Versicherungsamt. Ueber die Beiträge zur Landund forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft liegt die Heberolle für das Jahr 1930 beim städtischen Versicherungsamt in der Lonnstraße bis zum 9. August 1931 zur Einsicht offen. * Rumänisches Konsulat in Hessen. Der föniglich rumänische Wahlkonsul in Mainz, Ernst Bamberger, dem namens des Reichs die Erequatur erteilt wurde, ist anerkannt und zur Ausübung konsularischer Verrichtungen im Volksstaat Hessen zugelassen worden. * Vermehrter Umlauf von Falschgeld. Es muß erneut auf das häufigere Auftauchen von Falschgeld aller Art aufmerksam gemacht werden. Hauptsächlich handelt es sich um falsche Zwei-, Drei und Fünfmarkstüde, deren Herkunft noch nicht ermittelt werden konnte. Bei einiger Aufmerksamkeit dürften die Falschstücke leichi zu erkennen sein, denn die meisten dieser Stücke sind aus einer einfachen versilberten Zinnlegierung im Guß verfahren hergestellt und daher auch klanglos; auch sind die Prägeseiten unklarer und verschwommener als die der echten Münzen. * Briefsendungen mit ungenauer Anschrift. Bei den Frankfurter Postämtern gehen z. B. täglich über 9000 Briefsendungen mit veralteter Wohnungsangabe ein. Die veraltete Angabe muß vor der Zustellung berichtigt werden, was Zeit erfordert und infolgedessen zu Verzögerungen führt. Man wirke daher bei einem Wohnungswechsel auf seine Bekannten, Geschäftsfreunde usw. ein, daß die Aenderung alsbald in der Postanschrift berüdsichtigt wird. Versender mit starkem Briefverkehr bedienen sich hierzu am besten gedruckter Merkzettel. „ Gießener Zeitung" * Schöffengericht. Der Führer des Lastautos, das Anfang April auf der Landstraße Lich Nieder- Bessingen zwei Motorradfahrer überfahren und getötet hatte, wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. * Zurück von der Senne. Nach vierwöchentlichem Aufenthalt auf dem Uebungsplay Sennelager trifft das hiesige Bataillon heute, Mittwoch, nachmittags gegen 3 Uhr, wieder ein. * Rindermarkt. Zum Verkauf auf dem gestrigen RinderNutzvieh- Markt standen 58 Fresser, 169 Kälber und 519 Stüd Großvich. Der Verkauf bewegte sich in mäßigen Grenzen. Das Pfund Lebendgewicht für Kälber wurde bis 40 Rpf. bezahlt. Kühe erster Qualität wurden bis 475 RM. bezahlt. * Straßensperrung, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V.( Av.D.), Gießen. Die Ortsdurchfahrt Oberseemen ist vom 3. bis 31. August 1931 für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Gedern- Hartmannshain. Die Sperre auf der Provinzialstraße Butzbach- Hochweisel ist wieder aufgehoben. * Deutsche Lehrerinnen fürs Ausland gesucht. Deutsche weibliche Lehrkräfte für die naturwissenschaftlichen und neusprachlichen Fächer fehlen nach Mitteilung des Auswärtigen Amtes an vielen deutschen Schulen im Ausland. Deutsche Lehrer haben in erhöhtem Maße an ausländischen Schulen Stellungen angenommen. Die Anmeldung von Lehrerinnen genügen jedoch nicht der Nachfrage. * Schafflers Wettervorhersage für August. Der Monat Auguit beginnt aller Voraussicht nach veränderlich, um bald in schönes, heißes Sommerwetter überzugehen, das in der ersten Wochenmitte furze Störung erleidet. Darauf starkes Ansteigen der Temperatur, Gewittergefahr. Um den 11. bis 13. Auguſt ungünstig, gewitterig, Hagelgefahr, als Folge Abfühlung. Die dritte Woche dürfte nach anfänglicher Störung wieder schön sein und heiß. Ende der vierten Woche gewittererich, örtlich schwere Unwetter. Eiweiß aus Steinkohle. Dem Bochumer Gelehrten, Prof. Dr. Glund, ist es gelungen, fünstliches Eiweiß aus Steinkohle zu erzeugen. Hiermit wäre der entscheidende Schritt zur Gewinnung von Lebensmitteln aus toten Stoffen erfolgt. Die Erfindung ist von unübersehbarer Bedeutung für die Menschheit. Generalversammlung des Gewerbevereins Gießen. Am vergangenen Montag, den 27. Juli, hatte sich eine an= sehnliche Zahl Handwerker und Gewerbetreibender im Krausmüllersaal, im Hause der Gewerbebank, zur diesjährigen Hauptversammlung eingefunden, die der Vorsitzende, Schreinermeister Haubach gegen 8,30 Uhr eröffnete. Aus dessen kurzen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr 1930-31 ging hervor, daß der Gewerbeverein 3. 3t. 316 Mitglieder zählt, eine Zahl, die im Verhältnis recht klein ist, will diese Mittelstandsgruppe ihren Belangen, zumal in der jetzigen wirtschaftlich schweren Zeit, die nötige Beachtung verschaffen. Das zeigte auch die Veranstaltung in der Reichshandwerkswoche, wo es doch galt, den breitesten Bevölkerungsschichten zu zeigen, welche bedeutende Rolle das Handwerk und Gewerbe in unserem Wirtschaftsleben spielt. Jeder Handwerfer und Gewerbetreibende sollte durch die Mitgliedschaft zum Gewerbeverein, seiner Interessenvertretung, bezeugen, daß er an dem Wohl und Wehe seines Standes mitarbeitet. Es folgte dann die Rechnungsablage durch Reallehrer a. D. Haggemüller und die Entlastung des Rechners Reichel. Weiter wurde der Voranschlag für das Rechnungsjahr 1931-32, der einen Ueberschuß von etwa 4700,- R.-M. vorsieht, gutgeheißen, bei einem gleichen Mitgliedsbeitrag wie für das vergangene Jahr. Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Marx, Lenz und Wagner wurden wiedergewählt. Dann gab Syndikus Röhr ein Stimmungsbild unserer Zeit, die im Zeichen der Kapitalknappheit steht. Er führte u. a. aus; daß die verfahrene wirtschaftliche Lage auch viele andere Länder aus dem Gleise durch unsere Krise gebracht worden sind, somit eine Weltwirtschaftskrise entstanden ist, und diese sich jetzt durch das Fehlen an Bargeldmitteln besonders bemerkbar mache. Unsere Währung sei trotzdem gesichert. Weitere Sparmaßnahmen sind zu erwarten, womit aber auch eine weitere Drosselung unserer Wirtschaft verbunden ist. Welche Folgen aber die Maßnahmen der Reichsregierung, besonders im Wech selgeschäft, haben werden, kann man jetzt noch nicht übersehen, dabei muß es aber trotzdem bei allen in der Wirtschaft stehenden heißen: Ruhe und Vertrauen bewahren! Größte Bestürzung haben die Maßnahmen der Reichsregierung in der Steuerpolitik bei dem gesamten Mittelstand hervorgerufen, zumal die Lasten an und für sich vom Mittelstand kaum noch getragen werden können. Ganz energisch Front muß gemacht werden gegen die vielen Regiebetriebe und gegen jede Zwangsbewirtschaftung, dazu gehört in erster Linie das Wohnungs- und Tarifwesen. Hier eine geschlossene Front bilden, sollte das Ziel aller im Wirtschaftsleben stehenden sein. Obermeister Löber sagt im Anschluß daran, daß man im Handwerk und Gewerbe schon seit geraumer Zeit die größte Sparsamkeit hat eintreten lassen, um die Betriebe überhaupt noch über Wasser zu halten. Installationsmeister Rödiger erhebt die berechtigte Forderung, daß man nicht nur die Löhne und Gehälter der Beamten und Arbeiterschaft sicher stelle, sondern auch die notwendigsten Gelder für die Handwerker und Gewerbetreibenden bereit stelle, bei den enormen Steuerleistungen, die diese Berufsgruppen ausbringen müssen. Schreinermeister Lenz führt dann eine Rundfunkrede an in der gesagt worden sei: dem Handwerk und Gewerbe ginge es noch gut."(!!) Solche Vorträge sind nicht angeian, der Oeffentlichkeit die wahre Lage zu zeigen; denn eine große Zahl von Betrieben lebt heute fast ohne jeden Verdienst bei diesen Zinsenlasten, die durch die erneuten Erhöhungen entstehen. Auf seinen Antrag hin soll in den nächsten Tagen eine Willens fundgebung des Handwerks und Gewerbes an die Deffentlichkeit gerichtet werden. Der Vorsitzende konnte dann die gut verlaufene Hauptversammlung schließen. Nr. 60 Aus Nah und Fern. Nidda. Vom Amtsgericht in Nidda erhielt die Witwe Karl Repp 1. aus Unter- Schmitten 200 Mark Geldstrafe, weil sie Wasser in die Milch gepantscht hatte, und zwar in einem Falle auf 100 Teile Milch 33 Teile Wasser. Bad Nauheim. Der amerikanische Zeitungsverleger Ran dolph Hearst, der sich seit einigen Wochen in Deutschland auf hält, ist zu einem mehrwöchigen Kuraufenthalt hier einge troffen. Friedberg. In seiner letzten Sitzung hatte sich der hiesige Stadtrat zum dritten Male mit der erhöhten Bürger- und Biersteuer zu beschäftigen, deren Erhebung der Stadtverwaltung ministeriell nahegelegt worden war. Die Erhöhung wurde mit 7 gegen 6 Stimmen, bei 2 Enthaltungen, abermals abgelehnt obwohl Bürgermeister Dr. Send eindringlich darauf verwiesen hatte, daß bei Ablehnung die Stadt für die Dedung eines mög licherweise sich ergebenden Kassendefizits keinen Anspruch auf Mittel des staatlichen Ausgleichsstocks habe. Stornfels. Am Samstag schlug der Blizz in das Grund stück des Landwirts Lauster ein. Der Brand äscherte Stallungen eine Scheune mit der Heuernte und einen Teil der Getreids ernte, einen Laden und die Waschküche ein. Hirzenhain. Am Sonntag fand hier Bürgermeisterwahl statt, um für den verstorbenen Bürgermeister Henkel einen Imts nachfolger zu bestimmen. Von den 427 abgegebenen Stimmen ( bei 449 Wahlberechtigten und einer ungültigen Stimme) ent fielen auf den Dreher Hch. Vielmeter 207, auf den Schlosser Karl Birr 200 und auf den Untererheber Otto Hende 19 Stimmen Zwischen Vielmeter und Birr muß Stichwahl stattfinden. Herchenhain. Diplom- Ingenieur Carsch aus Frankfurt a. M. stürzte am Sonntag beim Segelflug ab und erlitt eine Gehirnerschütterung. Der Flugschüler Reitz aus Frankfurt stürzte beim Uebungsflug und erlitt einen Bluterguß. Beide Segelflugzeuge wurden beschädigt. Lauterbach. Am Samstag nachmittag wurde die 17jährige Feldarbeiterin Rosa Bien aus Blankenau, die bei einem schwe ren Gewitter vor dem Regen unter einer Eiche Schutz gesucht hatte, vom Blitz erschlagen. Ein Knecht, der ebenfalls unter dem Baum gestanden und sich entfernt hatte, da die Pferde unruhig geworden waren, entging durch diesen Zufall einem tragischen Ende. Flieden. Ein Eisenbahnassistent, der seit Jahren in der hie sigen Bahnmeisterei umfangreiche Unterschlagungen und Ur kundenfälschungen betrieben hatte, wurde verhaftet. Er hat vornehmlich die Lohnlisten gefälscht und dabei hauptsächlich die Rottenarbeiter um einen Betrag von 10 000 RM. gebracht. Mainz. Die Stockung des Reiseverkehrs, die anläßlich der Bankfeiertage einsetzte, ist seit zwei Tagen wieder behoben. Der Ausflugsverkehr im Mainzer Bahnhof und auf den Rheinschiffen hat seit Samstag wieder merklich zugenommen, der Fremdenverkehr in Mainz nähert sich wieder normalen Verhältnissen. Hechtsheim. In der Feldscheune des Landwirts Kerz mur den zwei Arbeiter vom Blitz getroffen. Einer von ihnen wurde gelähmt. Mitte Die all auch nicht o beigehen, d feien als Trugschluß pitals fagte gunften wen Denn der K gegenüber d betrieb mehr Wirtschaftspo Eingriffe in den Kleinbet Worms. Wegen Werkspionage zum Nachteil der Firma Cornelius Heyl in Worms wurden ein Kaufmann, ein Ingenieur, ein Laborant und eine in diese Geschäfte verwidelte Ehefrau vorläufig festgenommen. Umfangreiches Belastungsmaterial, aus dem hervorgeht, daß mit Unterstützung von Werksangestellien zahlreichen ausländischen Firmen der Lederbranche ein Geheimverfahren angeboten wurde, ist festgestellt worden. Worms. In der Waschküche eines Hauses explodierte der fupferne Behälter einer Waschmaschine, den die Besitzerin und ihre Hausangestellte zur Reinigung von Wäsche mit Benzin gefüllt hatten. Beide Frauen erlitten furchtbare Verletzungen und starben noch am selben Abend. Wir nehmen neue Einlagen ( bar, Giro- od. Postscheckeingänge) auf freie Guthaben- Konten entgegen und verzinsen diese ab Tag der Einlage Z. Zt. auf Sparkonten mit..... 8%. p. J. aut Giro-( Kontokorrent-) Konten mit 70% p. J. Die auf den Konten neu angelegten Guthaben stehen den Konto- Inhabern zur freien Verfügung. Bezirkssparkasse Giessen 2 Ratschläge für die Schönheitspflege auf der Reise 1. Zur natürlichen Bräunung der Haut fette man vor und nach der Besonnung die Haut, insbesondere Gesicht und Hände, mit Creme Leodor gründlich ein; man erzielt dann ohne schmerzhafte Rötung eine gesunde, sonnengebräunte Hautfärbung. Creme Leodor- fettfrei, rote Padung, fetthaltig, blaue Badung Tube 60 Vf. und 1 Mart, Leodor- Edel- Seife 50 Pf. In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haben. 2. Zur Erlangung schöner weißer Zähne pute man früh und abends die Zähne mit der herrlich erfrischenden Zahnpaste Chlorodont, die auch an den Seitenflächen mit Hilfe der Chlorodont Zahnbürste einen elfenbeinartigen Glanz erzeugt. 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Nidda erhielt die i en 200 Mart Geldstrafe, ht hatte, und zwar in eine ile Wasser. anische Zeitungsverleger S Wochen in Deutschland n Kuraufenthalt hier ein Sigung hatte sich der hie der erhöhten Bürger Erhebung der Stadtverwalt ar. Die Erhöhung wurde liungen, abermals abgele eindringlich darauf vermi dt für die Deckung eines m defizits feinen Anspruch Sitods habe. lug der Blitz in das Gru Der Brand äjcherte Stallung und einen Teil der Getrei chküche ein. and hier Bürgermeisterw germeister Hentel einen m en 427 abgegebenen Stimm ner ungültigen Stimme) en ter 207, auf den Schlosser K Ser Otto Hende 19 Stimme Stichwahl stattfinden. eur Carsch aus Franti Segelflug ab und erlitt ein chüler Reiz aus Frank rlitt einen Blutergus. Be admittag wurde die 17jähr Cantenau, die bei einem ic ter einer Eiche Sau ge Knecht, der ebenfalls un Entfernt hatte, da die Pie ■ g durch diesen Zufall ein nt, der seit Jahren in der hie = Unterschlagungen und Ur e, wurde verhaftet. Er hat ht und dabei hauptsächlich di von 10 000 RM. gebracht. severkehrs, die anläßlich de Tagen wieder behoben. Det of und auf den Rheinschiffen zugenommen, der Frem normalen Verhältni e des Landwirts Kerz! en. Einer von ihnen wo ge zum Nachteil der Fir Den ein Kaufmann, ein Jnge dieje Geschäfte verwidelle Che angreiches Belastungsmaterial tüßung von Wertsangestellten der Lederbranche ein Geheim stgestellt worden. eines Hauses explodierte der aschine, den die Besitzerin d ng von Wäsche mit Benzin litten furchtbare Verletzunge en neue Einlagen Postscheckeingänge) en- Konten d verzinsen diese ab lage onten mit..... 8% p.J. orrent-) Konten mit 7% p.J. Konten neu angelegten ehen den Konto- Inhajen Verfügung. asse Giessen Mittwoch, den 29. Juli 1931. ,, Gießener Zeitung" Tagesfragen aus Stadt und Land Mittelstand und Wirtschaftsfreiheit Bon Kammerpräsident Buchmann. Die allgemeine wirtschaftliche Krise fonnte ganz naturgemäß auch nicht am gewerblichen und faufmännischen Mittelstande vorbeigehen, aber zu behaupten, diese beiden Wirtschaftsgruppen feien als aussterbende Schichten zu betrachten, ist ein völliger Trugschluß. Die bekannte Lehre von der Attumulation des Kapitals fagte das völlige Verschwinden des Kleinbetriebes zugunsten weniger Riesenbetriebe voraus. Das ist ebenfalls irrig. Denn der Kleinbetrieb ist lebensfähig und bleibt es, weil er gegenüber dem immer der Schematisierung verfallenden Großbetrieb mehr Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit besitzt. Eine Wirtschaftspolitik allerdings, die, wie die deutsche Nachkriegszeit. Eingriffe in die Wirtschaft vornimmt, ohne deren Wirkung auf den Kleinbetrieb zu überlegen, weil man ihn ertweder nicht fennt oder vielleicht gar nicht fennen will, verurteilt den Kleinbetrieb, wie die Erfahrung lehrt, zu einer ähnlichen Schematisierung wie die des Großbetriebes und nimmt ihm damit feine Eigenart, auf der seine Eristenzmöglichkeit neben dem Großbetrieb beruht. Infolgedessen geht es weiteren Kreisen des gewerblichen Mittelstandes jetzt in Deutschland sehr schlecht, nur beruht das eben nicht auf der vielfach behaupteten Rückständigkeit des Betriebes, sondern auf der Mißachtung seiner Eigenart durch den Gesetzgeber. Schlechte Geieße aber lassen sich ändern und damit auch die Misere des Mittelstandes. Im übrigen muß mit allem Nachdruck betont werden, daß es feinen Gegensatz zwischen Mittelstand in Handwerk oder Handel einerseits und Kapitalismus oder kapitalistischer Wirtschaft andererseits gibt. Die Statistik lehrt, daß der selbständige Mittelstand aus Gewerbe, Handel und Industrie hinsichtlich seiner Betriebszahlen, des mit ihm unmittelbar oder mittelbar verbundenen Anteils an der erwerbstätigen Bevölkerung, des Ausmaßes seiner Mitwirkung an der Herstellung und Verteilung der wirtschaftlichen Güter durchaus seine volkswirtschaftlich hervorragende, unausschaltbare Position behauptet hat. So groß auch die gegenwärtige Not im Mittelstande ist, da die Folgen der Wirtschaftsfrise sich hier nicht nur in der Lähmung der Betriebe, sondern auch in unmittelbarer fortdauernder Gefährdung der Lebenshaltung der Unternehmer auswirken, gerade in dieser Krise zeigen fich die Lebensfräfte des gewerblichen Mittelstandes, zeigt sich feine elastische, leichtere Anpassungsfähigkeit an die Schwankungen des Marktes, zeigt sich neben seiner Existenznotwendigkeit auch seine Eristenzfähigkeit. Etärker denn je ergeht heute an den gewerblichen Mittelstand, dem ursprünglichen, unmittelbarsten Träger der Wirtschaftsfreiheit, der Ruf, sich der hohen Ueberlieferungen seiner eigenen Entwicklungsgeschichte bewußt zu sein, die ihm auf der Grundlage der Gewerbefreiheit zum Träger einer gewaltigen fulturellen und nationalen Aufwärtsbewegung gemacht hatten. Die Weltfriegsfatastrophe hat Deutschland nochmals vor die Aufgaben ge= stellt, die ihm vor mehr als einem halben Jahrhundert zufolge der damaligen ungeheuren Entwicklung des technisch- wirtschaftlichen Fortschrittes und vorher ungeahnter verfehrswirtschaftlicher Neugruppierung der wirtschaftlichen Standortbeziehungen gestellt waren: erneut gilt es, einem auf schmalem Wirtschaftsraum zusammengedrängten Volfe von über 60 Millionen Menschen Arbeit und Brot zu schaffen. Das kann nur gelingen in wirtschaftlicher Freiheit. Wird sie dem gewerblichen Mittelstande weiter gewährleistet, so wird auch er die schweren Krisen mit überwinden helfen und im wahrsten Sinne des tes Helfer sein. Land und Stadt Durch die Presse geht wieder einmal die Nachricht, daß die fogen. Entschuldungsaktion der Reichsregierung für die Landwirtschaft zu einem völligen Fehlschlag geworden ist und daß darum die Not auf dem Lande sich bis zur Katastrophe steigert. Daneben wissen wir alle nur zu gut, auch von der Not in den Städten zu sprechen, und so müßte es doch eigentlich möglich sein, Stdn. 14 12 10 8 6F Stan. +14 12 -10 2886 16 Jan. Febr. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Die Arbeitszeit des Bauern(--) im Vergleich mit dem Achtstundentag() des Industrie- Arbeiters bei einem gegenseitigen guten Willen auch einen Ausgleich zwischen Land und Stadt und umgekehrt zu schaffen. Dazu ge= hört allerdings weitestgehendes gegenseitiges Verständnis, Kennt nis der Städter vor allem von den Dingen und Arbeitsbedingungen auf dem Lande selbst. Aber nur, wer selbst mit den Bauern arbeitet und mit dessen Familie lebt, ist wohl berechtigt, ein Urteil abzugeben. Landwirtschaftliche Studenten haben es des halb unernommen, und zwar im Auftrage ihrer Hochschule, sich auf ein noffes Sohr auf den verschiedensten Höfen als einfache Arbeiter zu verdingen, und haben dabei nach den Weisungen ihrer Lehrer aufgeschrieben, was die Bauernfamilie aus dem eigenen Betriebe verzehrt, und was sie zufauft, sie haben die Stunden der Arbeit, der Muße und des Schlafes in den ver= schiedenen Monaten genau festgehalten, sie haben treu und ges wissenhaft ihre Berichte abgefaßt, und die Hochschule Hohenheim und ihr Leiter, Prof. Dr. Münzinger, haben dann diese gesichtet und daraus ihre Schlüsse gezogen. Das Ergebnis zeigt uns erschütternde Bilder. Woch, Stdn. 100T go 80+ 70+ 60 5040 30 201 F 10 0 Feld- u.Hofarbeit Haushaltarbeit Stallarbeit Jan. Febr. März Apr. Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Wie sich die Arbeit der Bäuerin in der Woche verteilt. Da wird zuerst einmal die Arbeitszeit des Bauern dem gesetzlichen Achtstundentag gegenübergestellt, und diese Darstellung erhellt schlaglichtartig das Leben auf dem Bauernhof. Wir haben uns bemüht, aus diesen Berichten einige besonders eingehende Schlaglichter zu verschaffen und glauben, daß die hier eingestreuten graphischen Darstellungen besser als ein langer Artikel zeigen, welche ungeheure Arbeit auf dem Lande geleistet wird. Wir möchten darum die Zeichnungen für sich sprechen lassen und nur bitten, sie allen Erörterungen über die Frage Stadt und Land zugrunde zu legen, dann wird sich auch ein Weg zur Verständigung finden lassen. Auch im trauten Heim darf unfere 3eitung nicht fehlen! Bestellen Sie noch heute! Sommerliche Schädlingsbekämpfung im Obstbau Trotzdem durch die winterliche Sprihung der Obstbäume und Beerensträucher mit Solbarlösung die größte Zahl der Schädlinge in den verschiedenen Ueberwinterungsformen ge= troffen wird, treten doch auch im Sommer an den Obstzüchter mancherlei Aufgaben der Schädlingsbekämpfung heran, so be= sonders die Bekämpfung des Apfelwicklers. Die Spritzung mit Nosprafitlösung muß unmittelbar nach Abfallen der Blütenblätter geschehen. Denn in diesem Zeitpunkt entschlüpfen die jungen Räupchen den Eiern, die die Falter in die Blüten der Obstbäume auslegen, und bohren sich nach wenigen Tagen in die Fruchtfnoten ein; sie machen ihre ganze Larvenentwidlung in den heranreifenden Früchten durch und müssen deshalb befämpft werden, bevor sie sich in den Fruchtknoten eingebohrt und sich damit unserem Zugriff entzogen faben. Eine in vielen Fällen sehr erwünschte Nebenwirkung dieser Nosprasitspritzung ist die Bekämpfung des Schorfes, der sich besonders in den letzten Jahren als hauptsächlicher pilzlicher Schädling der Obstbäume breitgemacht hat. Gilt die Bekämpfung dem Schorf als dem vornehmlichsten Schädling, wird die Spritzung am besten vor der Blüte und dann wieder 14 Tage nach der Blüte durchgeführt. Sehr wichtig ist im Sommer auch die Bekämpfung der Blattläuse, die vornehmlich wegen ihrer massenhaften Vermehrung und des dadurch bedingten starken Befalles der Nutzgewächse lästig werden. Gegen sie spritzt mar mit einem der vom Deutschen Pflanzenschutzdienst als brauchbar erprobten Blattlausmittel, wie der Benetan- Lösung. Sind die Triebspitzen der Obstbäume mit Blattläufen besetzt, so taucht man diese am besten ganz in die Lösung ein. Nachspülen mit Wasser ist dann zu empfehlen. Nr. 60 Auch die Blutlaus macht manchen Obstzüchtern in diefen Wochen viel zu schaffen. Wie bei den Blattläufen ist auch bei der Bekämpfung der Blutlaus für den Erfolg sehr wichtig, daß die Bekämpfungsmaßnahmen rechtzeitig, d. h. beim ersten Anzeichen des Auftretens der Schädlinge ergriffen werden. Die einzelnen Kolonien des Schädlings müssen mit einer Ustin- Lösung überpinselt werden. Bei Neuanpflanzungen achte man darauf, daß an feinen Südrand oder Südostrand ein Apfelspalierbaum gesetzt wird; denn bei derartig geschützten Lagen sind Apfelbäume durch die Blutlaus besonders gefährdet. Gejundheitswesen. Geht rechtzeitig zum Arzt! Jahrhundertelang raffte der Tod unter 100 bei der Geburt von Krämpfen befallenen Frauen 30-40 Opfer hinweg, eine furchtbare Zahl, die auch nicht abnahm, als mit dem Zeitalter der Aufklärung und Entdeckungen die Ursache mancher Leiden erkannt und behoben wurde. Erst vor wenigen Jahrzehnten hat ein russischer Arzt zwei Wittel eines darunter war Morphin angegeben, mit deren Hilfe die krampfenden Frauen beruhigt und zum Teil gerettet werden konnten. Es war ein großer vortritt, daß durch dieje weiyode die Sterolateit von 30 bis 40 auf ungefähr 10% sant, und wenn wir heute Semmelweiß den Chrennamen Retter der Mütter" geben, weil er die Ursache des Kindbettfiebers erkannte und an deren Beseitigung mitwirfte, so sollte denen, die die Sterblichkeit der werdenden Mütter verringerten, ein nicht geringerer Dank zuteil werden. Als der russische Arzt Stroganoff erst einmal seine Methode an gegeben hatte, war auch der Weg gezeigt, auf dem weitere Fortschritte möglich waren. Inzwischen sind mit einem Mittel, das schwerste Krämpfe, z. B. bei Epilepsie, unterdrüden kann Erfolge erzielt worden. Es wurde kürzlich eine Reichs- Statistik Luminal auch bei den Krämpfen der Gebärenden gute veröffentlicht, die über die Erfolge der Luminal- Behandlung berichtete. Die schönsten Ergebnisse hat man in Wien erzielt, wo von 100 Kranten 98 gerettet werden konnten. Aehnliche Erfolge hatte auch der Leiter der Hebammenschule in Hannover, Dr. B. Rißmann. Er glaubt sogar, daß man die Zahlen noch verbessern fönnte, wenn die Kranken früh genug zum Arzt fämen. Also auch hier ist eine Rettung von Menschenleben durch intensive Aufklärung möglich. Wohnkultur fur jchmale Börsen. Nicht hoch hinaus. Das niedrige Möbel hat auf der ganzen Linie gesiegt: weil die geringere Dedenhöhe der neuen Häuser dies bedingte, und weil man an niedrige öbel bequemer heranreicht. Das niedrige Bücherregal ist heute schon allgemein einges führt. Der niedrige Schrank und der niedrige Stuhl sind überall zu Hause. Aber der niedrige Tisch ist die praktischste Errungen schaft der Neuzeit! Gleich gut zu gebrauchen als Abstellgelegen heit für Teetassen, Aschenbecher, Kuchenteller und Zuderdosen, wie neben dem Schreibtisch, um Papiere und Zeitungen abzulegen oder neben dem Bett für das Telefon. Niedrig und unaufdringlich ist heute das Losungswort. Wo man noch gestern stattlich und ansehnlich forderte Von den Gardinen. Die Herrschaft der Spachtelgardinen und Point- Laceſtores ist dahin. Heute vermeidet man große Muster oder auffällige Stickereien. Man nimmt durchgängig glatte Gewebe, Boile, Tüll und Marquisette. Fensterbekleidungen. Hellblauen Voile z. B., wenn die Wand Neuerdings verwendet man zur Farbe des Zimmers getönte wellblau ist. Oder mattgelb, wenn der Anstrich diese Farbe hat. farben am hübschesten wirken. Bu mehrfarbigen Tapeten werden immer noch Beige oder TeeDer Auszieh- Schreibtisch. Nicht bloß der Speisetisch soll ausziehbar sein, auch der Schreibtisch beansprucht heute diefes System für sich. Billiger find Klapp- Platten, eleganter sind richtige Ausziehplatten. So schafft man sich Raum zur Arbeit, ohne daß ewig ein riesiger Schreibtisch das Zimmer sperrt. Merkwürdigkeiten aus aller Welt Im Altertum färbten sich die Damen die Augenbrauen mit Graphit. Nach einer amerikanischen Statistik werden die meisten Ehen in den Monaten Juli, August, September geschlossen. Rant ist niemals aus seiner Baterstadt Königsberg gekommen. Prozentual hat Holland die wenigsten Sterbefälle von allen europäischen Ländern. Alexander der Große soll das Rasieren in Griechenland eingeführt haben. Weißes Pferd Adler", der Häuptling der Osage- Indianer, ist 108 Jahre alt. In Chikago wurden im Januar dieses Jahres 1028 Paare geschieden. Die Sonnen- Uhr am Südportal des Straßburger Münsters stammt aus dem Jahre 1230. ( C) er Reise und abends die Zähne mit ba flächen mit Hilfe der Chlorodon npafte, Tube 54 Pf. und 90 Chlorodont Wundwaffer 1 Mar Es frisst vom Baume die Giraffe; im Blätterwerke hockt ein Affe. 1.). 7/30 " " denkt er, warum ist der Hals " So steil?- Als Rutschbahn jedenfalls Vergnüglich ist es, so zu gleiten, Doch minder fühlt man sich ergötzt vergnüglicher jedoch zureiten. wird man so unsanft abgesetzt Mittwoch, den 29. Juli 1931. Aus Nah und Fern. Worms. Zwei etwa 10jährige Kinder wurden dabei überrasát, als sie in einem Uhrengeschäft einen Raub ausführen wollten. Man sand bereits eine große Anzahl wertvoller Gegen stände bei ihnen. Bestätiotes Todesurteil. Grumbach. Das Reichsgericht bestätigte das Todesurteil für den Bäckergehilfen Müller aus Jlgesheim, der am 31. Januar den Gemeindediener ermordete. Außer ihm waren im Frühjahr noch seine Eltern, Philipp und Anna Müller, angeflagt. Am 21. April wurden vom Schwurgericht Koblenz die Eltern wegen Mangels at Beweisen freigesprochen, Alfred Müller selbst aber zum Tode verurteilt. Biedenkopf. In der letzten Kreistagsigung teilte der Landrat u. a. mit, daß der Haushaltsplan für 1931 einen ungedeckten Fehlbetrag von 177 000 Mart aufweist. Notlandung eines englischen Flugzeugs. Marburg. Bei dem Dorfe Göttingen bei Marburg landete am Sonntag ein mit zwei Jndern besetztes Flugzeug, das nach Frankfurt wollte, infolge Benzinmangels. Beim Wiederaufstieg geriet das Flugzeug in einen Entwässerungsgraben und stellte sich auf die Spike, wobei Propeller und Fahrgestell zu Bruch gingen. Das beschädigte Flugzeug wurde abmontiert und nach Frankfurt befördert. Marburg. In die hiesige Klinik wurde ein 20jähriger Handwerksbursche eingeliefert, der sich aus Gram darüber, daß er keine Arbeit bekam, auf der Landstraße zu vergiften versuchte. Marburg. Eine große Anzahl von Marburger Korporationen haben in Anbetracht der wirtschaftlichen Notlage die Feiern ihrer Stiftungsfeste abgesagt. Marburg. Eine hiesige Ehefrau ist von Drillingen, drei gesunden Jungens, entbunden worden, nachdem sie im Sommer 1930 Zwillinge geboren hatte. Der Vater ist schon seit Jahren erwerbslos. Marburg. Beim Segelflug wurde ein Flugzeug von einer starten Boe erfaßt und stürzte ab. Das Flugzeug wurde vollständig zertrümmert, der Pilot erlitt einen Fußgelenkbruch Marburg. Zum Rektor der Universität Marburg für 19311932 ist der Professor der Chemie und Direktor des PhysikalischChemischen Instituts Dr. Alfred Thiel gewählt worden. Stillegung des Hochofenwerks Oberscheld. Der einzige Hochofenbetrieb im nassauischen Industriegebiet, das Hochofenwerk des Hessen- Nassauischen Hüttenvereins G.m.b.5. in Oberscheld bei Dillenburg, muß wegen Absahmangels und großer Vorräte den Ofen vorübergehend dämpfen. Da die Bergverwaltung des Hüttenvereins mit dem Hochofenwerk Oberscheld eng verbunden ist und die Bergverwaltung bisher lediglich noch Absatz nach dem Hochofen Oberscheld hatte, muß auch sie den Betrieb ihrer Erzgruben im Dillkreis ebenfalls vorübergehend stillegen. Hierdurch werden etwa weitere 350 Bergleute arbeitslos. Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof. Auf einen im Frankfurter Hauptbahnhof bereitstehenden Schnellzug nach Berlin fuhr eine Rangierabteilung auf. Durch herabfallende Gepäckstüde erlitt ein Reisender an der linken Hand Hautabschürfungen. Einer Dame fiel ein Koffer auf den Kopf. Sachschaden ist nicht entstanden, Frankfurt a. M. Eine 66jährige Zeitungsverkäuferin wurde von einem Unbekannten überfallen und am Kopf verletzt. Der Täter versuchte, ihr die Geldtasche zu entreißen, was ihm jedoch nicht gelang. Er konnte unerkannt entkomme.t Gold- und Platindiebstähle. Frankfurt a. M. Nachts wurden aus einer Versuchsanstalt der Universität Frankfurt folgende Sachen entwendet: 4 Goldwannen, 1 Platinwanne. Außerdem wurde noch eine Platinhülse gestohlen. Der Gesamtschaden beträgt 10 000 Mark. Von den Dieben fehlt bis jetzt jede Spur. Frankfurt a. M. Um für Belassung des Geldes auf den Sparkassen einen besonderen Anreiz zu bieten, gewähren die Sparkassen mit sofortiger Wirkung auf alle bestehenden und neuen Spareinlagen neben dem vereinbarten Zinssatz bis auf weiteres eine Sondervergütung von 2 Prozent jährlich. Der Bahnbau im Vogelsberg vorübergehend eingestellt. Gelnhausen. Wie viele Wirtschaftszweige, erlebt auch der Bahnbau in dem Vogelsberg durch die gegenwärtigen Verhält= nisse eine recht unliebsame Verzögerung. Da es trotz aller Bemühungen der Kreisbahndirektion und des Kreises Gelnhausen infolge Stockung des Zahlungsüberweisungsverkehrs nicht möglich gewesen ist, die erforderlichen Lohnsummen pünktlich zusam= menzubringen, mußten die Arbeiten am Bahnbau BirsteinHartmannshain vorübergehend eingestellt werden. Petersberg. ,, Gießener Zeitung" Das Wirtschaftsgebäude der Domäne Wilhelmshof wurde durch ein Feuer fast vollständig vernichtet und dabei sind etwa 2200 Zentner Heu, Kleie, 180 Zentner Gerste, 100 Zentner Futtermittel und ein Teil der landwirtschaftlichen Maschinen mitverbrannt. Fulda. Hier wurden seit einiger Zeit Güterwagendiebstähle festgestellt, die durch den Sohn eines Lohnfuhrwerksbesizers und seines Freundes ausgeführt wurden. Eine Wagenladung Diebesgut konnte die Polizei beschlagnahmen. Berlin. Am Samstag verübte der Direktor der DeutschSüdamerikanischen Bank in seinem Garten Selbstmord. Kündigung des Mehrarbeitsabkommens im Ruhrbergbau. Essen, 28. Juli. Wie rerlautet, haben die Bergarbeiterverbände des Ruhrgebietes endgültig beschlossen, das Mehrarbeitsabkommen für den Ruhrbergbau zum 30. September d. J. zu kündigen. Neue Massenentlassungen sind erfolgt, Eine schnelle und wirksame Linderung der ungeheuren Arbeitslosennot wird nach Ansicht der Arbeitnehmer nur durch eine Beseitigung der bestehenden Mehrarbeit gefunden werden können. Brand eines Altersheims. Pittsburg( Pennsylvania). Das von dem katholischen Orden der ,, Kleinen Schwestern der Armen" unterhaltene Altersheim wurde von einer furchtbaren Brandkatastrophe heimgesucht. Mindestens 30 Insassen, meist alte und kränkliche Leute, kamen in den Flammen um. Die Zahl der Verletzten übersteigt 125. Turnen und Sport. Gießener Leichtathleten in Offenbach a. M. Die neue Kampfbahn des BSC. 99 Offenbach war am Samstag und Sonntag Schauplatz der 2. Nationalen Wettfämpfe. Die Bahn war in recht guter Verfassung und die Leistungen waren durchschnittlich sehr gut. Am Samstag fanden vor wenigen Zuschauern die Kämpfe der Jugend statt. Die Leistungen der Jugendlichen waren teilweise ganz ausgezeichnet. Kämpferisch sehr schön waren die 1500 Meter der Jugendklasse A, die in guten Zeiten gelaufen wurden und Baumstieger von der SpVg. 1900 in 4: 32,4 Minuten als Sieger sah. Sehr fein war auch das Kugelstoßen in dieser Klasse, wo Luh vom ViB. mit 14,19 Meter(!) Erster werden konnte. Bei den Kämpfen der Aktiven sah man am Sonntag in der Leistungsklasse III Spaar von der SpVg. 1900 im Speerwerfen mit 43,80 Meter auf dem 3. Platz. Gießener Ruder- Gesellschaft 1877 erfolgreich bei der Mainzer Regatta. Vier Gießener Siege. Die Mainzer Regatta, dle schon seit Jahren eine der beliebtesten Ruder- Veranstaltungen ist, hat sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Regattaplag allererster Ordnung entwickelt. Auch die diesjährige Veranstaltung reihte sich den vorhergegangenen würdig an. Die sportlichen Leistungen standen an beiden Tagen( Samstag und Sonntag) auf einer beachtens= werten sportlichen Höhe. Man jah viele ausgereiste Leistungen. Der siegreichste Verein war, Amicitia" Mannheim, der sieben Rennen gewinnen fonnte, ihm am nächsten kam dann die Gießener RG. 1877. Durch ihren Stuller Joedt gewann sie den Zweiten Einer vor Offenbacher Undine( Fleischhauer) und DRV. Zürich( Sug) und am Tage darauf den Jungmann- Einer vor WSpV. Godesberg( Pfeifer) und Dresdener RV.( Schäfer). Auch der Dritte Achter fiel an die Gießener, die sich in diesem Rennen zähe gegen die Angriffe von Deutschland Hannover und Offenbacher RV. wehrten. Dagegen gewannen sie den HochschulVierer vom Start weg gegen Akademische Rudergemeinschaft Bonn, nachdem die Akademiker von Köln und Frankfuct schon auf den ersten tausend Metern aufgeben mußten. Aus Großen- Buseck. Am vergangenen Sonntag veranstaltete der FC. 1926 Großen- Bused seinen ersten leichtathletischen Klubwettkampf. Zu diesen Wettkämpfen hatte man den Turnverein( DT.) Gr.Bused eingeladen, der denn auch die Mehrzahl der Teilnehmer stellte. Die Kämpfe selbst brachten, unter Berücksichtigung der plagverhältnisse, durch den vor und während der Kämpfe niedergegangenen Regen, manche beachtliche Leistung. So warf der Jugendliche Karl Hahn I. in der Jugendklasse die Kugel 14,20 Meter und in der Aktivenklasse 11,80 Meter. U. a. verdienen noch hervorgehoben zu werden die Leistungen von Bo narius( Schülerklasse) im Weitsprung mit 5 Meter, Seipp( Jugend) im 100- Meterlauf in 12,3 Sef., Melior( Jgd.) im 3000Meterlauf in 10: 40,5, Pfeiffer( Jgd.) Ballweitwurf mit 80,30 Meter. Nachstehend die Ergebnisse( TV. Turnverein, FC. = Fußball- Club): = Attive: 100 Meter: 1. Dort( TV.) 12,3 Sef.; 2. Nikolei( TV.) 12,9 Set.; 3. Pfeiffer( FC.) 13,0 Set. Kugelstoßen: 1. Karl Hahn( TV.) 11,80 Meter; 2. Rühl( TV.) 11,55 Meter; 3. W. Hahn( TV.) 11,30 Meter. Stabhochsprung: 1. Dort( TV.) 2,90 Meter, 2. W. Hahn 2,80 Meter, 3. Nikolei 2,80 Meter( sämtlich TV.). Wir geben hierdurch bekannt, daß wir den Zinsfatz für bereits beſtehende Konten mit Wirkung vom 1. August 1931 ab wie folgt festgesetzt haben: 8% p. J. a) im Sparverkehr auf....... b) im Giro-( Kontokorrent-) Verkehr auf 7% p. J. Bezirkssparkasse Gießen * Union Heizi Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken 8140 Opel Limusine 6 Bylinder in erstklass. Zustande innen u. auß. 28 000 km gefahren. RM 1800.- zu verk. Weitsprung: Nr. 60 1. K. Hahn 5 80 Meter; 2. Dert 5,80 Meter; 3. Seipp 5,20 Meter( jämtlich TV.). Bollweitwurf: 1. Henß( TV.) 78 Mtr.; 2. Engelbrecht( FC.) 71 Mir; 3 Pfeifer( FT.) 71 Meter. Speerwerfen: 1. Rau, 36,50 Meter; 2. Henz 31 50 Meter: 3 K. Hahn 30 Meter( jämtl. TV.).- 4 mal 100 Meter- Staffel: 1. TV. 50 Sef.; 2. FC. Jugend: 100 Meter: 1. Seipp( TV) 12,3; 2. K. Hahn( TV.) 12,5; 3. Harbach( FC.) 13.2 Sef. Kugelstoßen: 1. K. Hahn ( TV.) 14,20 Meter; 2. Seipp( TV.) 12; 3. Schäfer( TV.) 11,30 Meter. Weitsprung: 1 K. Hahn( TV.) 5,45; 2. Harbach( FC.) 5.4; 3. Seipp( TV.) 5,40 Meter. Ballmeitmurf: 1. Pfeiffer( FC.) 80,30 Meter; 2. Melior( FC.) 76 Meter; 3. Wagner( TV.) 76 Meter. 3000 Meterlauf: 1 Melior( FC.) 10: 40,5; 2. Pfeiffer( FC.) 10:58; 3. Alffen( FC.). 4 mal 100 Meter- Staffel: 1. TV. 52 Set.; 2. FC. 54 Set. Schüler: 75 meter: 1. Bonarius 11,2: 2. Müller. 11,4; 3. Dort 12,2 Gef( alle TV.). Kugelstoßzen: 1. Bonarius 8,60 Meter; 2. Scheld 7,70 Meter, 3. Müller 7,60 Meter( alle TV.). Weitsprung: 1. Bonarius( TV.) 5 Meter; 2. Brüd ( C.) 4.70 Meter; 3. Dambmann( FC.) 4,65 Meter Ballweitwurf: 1. Bonarius 67 Meter; 2. Hoffmann 66 Meter; 3. Sheld 65 Meter( alle TV.). Aus Wieseck. Schiri- Vgg. Gießen TV. Wieseck( Fußb.- Abtlg.) 3: 2( 2: 1). Herr Grünewald, Gau- Schiedsrichter- Referent, hielt vor dem Belehrungsspiel einen interessanten und belehrenden Vortrag: Streifzug durch die Fußballspielregeln", dem eine Reihe Sportleute, auch ältere Mitglieder des TV. Wiesed, beiwohnten. An Hand des Belehrungsbrettes illustrierte der Redner vieles aus der Praxis. Das Belehrungsspiel trug besonders dazu bei, die Spieler und Pfeifenmänner näherzubringen. Es wurde allerdings recht hart um den Sieg gekämpft, natürlich blieb alles im Rah men des Erlaubten." Zwei Anwärter übernahmen die Spielleitung, es wurde ihnen nicht gerade leicht gemacht; denn es hieß, sich zu behaupten. " Nach dem Spiel, das gegen 6 Uhr zu Ende war, war man noch kurze Zeit im Vereinsheim der Wiesecker zu Gast, wo es gemütlich zuging. Wie Herr Grünewald eine Abänderung des Schiedsrichterwesens und der Organisation im Gau Gießen- Wetzlar herbeiführt ist anerkennenswert. Polizei Berlin Polizeihandballmeister. G. Im Endspiel um die deutsche Polizeihandballmeisterschaft trafen sich in Schwerin Polizei Berlin und Polizei Schwerin. Trotz aufgeweichten Bodens wurde ein zähes und spannendes Spiel vorgeführt, das der deutsche Meister in sicherer Weise mit 10: 4( 5: 1) an sich brachte. Der erfolgreichste Torschütze war Wolff, der allein sieben Tore schoß. Nurmi lief Weltrekord. Am Freitag brach Nurmi den seit 1926 bestehenden Weltrekord im Laufen über 2 englische Meilen bei einem LA- Fest in Helsingfors. Er verbesserte den von Wide aufgestellten Reford von 9: 01,4 ganz erheblich. Die neue Welt- Bestleistung beträgt 8: 59,5. Matti Järvinen startete bei einem LA- Fest in Viborg. Er warf den Speer 68,43. Zweiter wurde Pentilä mit 66,01 Meter. Bei derselben Veranstaltung lief Salminen 3000 Meter in 8: 43,2. Städtekampf Kassel Göttingen. Bei nur 250 Zuschauern gelangte auf der Hessenkampfbahn dieser traditionelle Leichtathletik- Städtekampf zur Austragung, wobei die Kasselaner mit einem recht knappen Vorsprung sieg= reich bleiben konnten. Kassel 15 269,60 Punkte, Göttingen 15 186,99 Punkte. Die Göttinger gewannen: 400- Meterlauf, Kugelstoßen, Speerwerfen, Distuswerfen, 4 mal 100- Meter- Staffel und 10 mal 100 Meter- Staffel; die Rasselaner: 100- Meterlauf, 1500- Meterlauf, 3000- Meterlauf, Hoch- und Weitsprung. Die beste Tagesleistung zeigte Walpert, Kurhessen Kassel, im 3000- Meterlauf mit der recht ansprechenden Zeit von 9: 05,2 Minuten. Im Hochsprung erreichte Blümner, Hessen- PreußenKassel, 1,73 Meter und im Weitsprung 6,61 Meter. Gute Wurfleistungen in Hagen. Am Sonntag gaben sich bekannte westdeutsche Leichtathleten in Hagen ein Stelldichein. Mit einer guten Leistung wartete Hoffmeister- Münster auf, der den Distus 45,03 Meter weit warf und außer Konkurrenz 47,32 Meter erreichte. Der Sieg im Speerwerfen fiel an den für Hannover 96 startenden Finnen Sutji mit 60,19 Metern. Harden, Jäger& Co. Disqualifikation bis 31. Juli 1931. In seiner Sitzung am Freitag abend beschäftigte sich der Vorstand des Norddeutschen Sportverbandes mit der Ange legenheit der Hamburger Freundesmannschaft Harder, Jäger & Co., die bekanntlich am letzten Sonnabend das vom NSV. verboetene Spiel in Bremen gegen eine dortige Fußballelf aus= getragen hatte. Nach längerer Untersuchung des Falles tam der Vorstand zu dem außerordentlich milden Urteil einer Dis qualifikation der gesamten Mannschaft bis zum 31. Juli 1931. In der Urteilsbegründung ist als besonders strafmildernd die Tatsache anerkannt worden, daß in Harder und Jäger zwei alte, international repräsentativ bewährte Spieler mitgewirkt haben. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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