Nr. 24 Pause war das Spiel en fonnte jedoch nichts en einen unhaltbaren her Sieger den Kampt Zeichen zweier guter valgern 1. te Mannschaft von 1900 ite Marburger A- Klasse die Niederlage in dieser nicht durch das voll er schließlich die ganze Es war das schlechteste daß kein Tor geschossen guten Eindrud, algen 2. 2: 1. Durch großen Eifer und winnen und die Niedermachen. -i. en 1. Jgd. 3: 0( 1: 0) en 2. Jgd. 4: 0( 3: 0) Siegen Schüler 3: 0 Gießener Zeifung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdkendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Bolitische Rundschau. Der Reichsrat beschloß am Freitag abend gegen einige Stimmen bei Stimmenthaltung Hessens, gegen die Luf Antrag der Sozialdemokraten vom Reichstag beschlossenen erhöhten Zuschläge zur Einkommensteuer über 20 000 Mark und jur Aufsichtsratssteuer Einspruch zu erheben, und zwar mit Rücksicht auf die Kapitalbildung und auf die Stärkung des Vertrauens der Wirtschaft, denen nach Ansicht des Reichsrates Steuererhöhungen widersprechen würden. in von Anfang bis zum el, beide Mannschaften igten oft prächtige Leist wirklich Fußball spielen um auch späterhin ihren Der Gajt war zu Be urch weites hohes Spiel e das bessere Stellungsrde dadurch bald leicht zu zaghaft und zu zer chlagfichere Verteidigung erdem hatten diese einen die schwierigsten Sachen Gast oft zu gefährlichen Verteidigung von 1900 Kurz vor Halbzeit setzte . Aus einem Gedränge 1. Nach der Pause ver Ausgleich zu erzwingen, elegenheiten, dod 1900's gung schaffte nun Luft, und dadurch wurde VB. en die Gäste kaum noch waren mit der Abwehr getragenen Angriffe von jetzt bietenden vielen nur zwei auszunuzen. le erhöht der Halblinke rauf kam der Mittelstür Täuschen zum 3. Treffer. Spiel des Halbrechten menspiels nicht mehr zur Bälle aus. Waldsportplatz des VfB. gend des VfB. mit 4: 0 Schüler gegen die Schü folgreich, sodaß dadurc nnschaften von 10: 0 herJgd. 0: 2 Sonntag einen 2: 0- Sieg toria" erringen. Det mit nur 10 Mann den -m. 6: 3( 4: 1) jaft des FC. Grünbert Gesellschaftstidipie ellung. Sofort entwi Salbzeit steht das Spiel Spielhälfte wurde noch beim Schlußpfiff steht et. egnen wir in der neue ierten Presse"( Nummer s die Einweihung eines It. Wir lejen einen gro erkwürdigen Erfindungen em Hut zu tragen, einer werden. Auffallend ist, ril erscheint. Sollten da ufen sein? Der ,, Eleganten Welt" lädt erschienene große Moden heiten der Frühjahrsmode 6. B." leitet die Ueber er neuesten Nummer der Dieser ernsten Abhandlung ng ,, Wohnung und Mode" ernste und heitere Früh Ider. an Klein in Gießen. erer Mundruhe und nach dem und Aromatifieren des Atems den Chlorodont- Mundwasser. ößer. tücht. fer Hühneraugen Warzen, Hornballen werden auch in den hartnädigsten Fällen mit totfidher unter Garan Nur tie in 5-6 Tagen re atiut. los beseitigt du schl.) Hühneraugen- Rapid nede, 36 4a. Erhältlich nur: Löwen Drogeric W.Kilbinger Nacht. Seltersweg agebuch alle! inem Bande: das vollkow Artikel. 4000 Bilder and b. Jedermann verständlich nst in allen Buchhandlungen eiburg im Breisgau Der Reichstag hat sich am Donnerstag bis zum 13. Oktober vertagt. Das Arbeitspensum des legten Tages wurde noa) restlos erledigt. Das Zollermächtigungsgesetz wurde in der be= tannten Kompromißfassung mit 285 gegen 82 Stimmen und ebenfalls das Osthilfegesetz mit 309 gegen 65 Stimmen der Kommunisten angenommen. Das Reichskabinett hat in seiner gestrigen Nachmittags: higung eine Reihe laufender Angelegenheiten erledigt, die vor der Osterpause noch zur Beratung kommen mußten. Der wesentlichste Punkt ist, daß die Entscheidung über das Reichsehrenmal getroffen wurde. Das Kabinett beschloß, als Ort des Ehrenmals Berta in Thüringen auszuwählen. Der zoll und handelspolitische Ausschuß der französischen Kammer hat der Regierung eine Entschließung überreicht, in der die Kündigung der Handelsverträge mit Deutschland und Desterreich ais Kampfmittel gegen den Plan einer Zollunion gefor: bert wird. Die Frage der Zollunion soll, das schreiben fast alle französischen Blätter, im Mai vor den Völkerbundsrat kommen. Einige Zeitungen, wie„ Figaro" und" Journal", drängen auf sofortige Einberufung des Völkerbundsrates. England setzt seine Bemühungen, den Fall Deutschland Desterreich vor den Völkerbundsrat zu bringen, fort. An zustänbiger Stelle werden Informationen ausgegeben, wonach die amt liche Antwort des Reichskanzlers Brüning offenbar auf einem Mißverständnis beruhe. In maßgebenden Kreisen des amerikanischen Handelsamtes verspricht man sich von der Zollunion Deutschland Desterreich Borteile sowohl für die amerikanische Finanz als auch für den Sandel. Reichsverkehrsminister v. Guerard hat dem ihm von der Reichsbahngesellschaft vorgelegten Schenkervertrag die Genehmigung der Reichsregierung versagt. Der Volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstages stimmte einer Verordnung der Reichsregierung zu, durch die die Ausmahlungsquote von Roggenmehl von 60 auf 70 v. 5. herausgesetzt wird. Die Kommunisten haben im Reichstag einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach der 1. Mai zum gesetzlichen Feiertag erhoben werden soll. Der Exzelsior" veröffentlicht eine Unterredung mit dem Grafen Westarp, der angibt, daß niemand Deutschland einen Borwurf machen könne, wenn es alle Verträge als einen Fezzen Bapier betrachte für den Fall, daß die Abrüstung Deutschlands einseitig bestehen bleiben sollte. Der Haushaltsausschuß des Thüringer Landtages verabschiedete am Freitag den Gesamtetat, der mit einem Fehlbetrag von etwas über 700 000 Mart abschließt. Dieser Fehlbetrag ist ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 28. März 1931 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 25 mit vorgelegt wird. Anträge, durch deren Inhalt der Tatbes Deutsch- österreichischer Warenhandel. stand einer strafbaren Handlung begründet wird, oder wenn sie parlamentarisch unzulässige Wendungen enthalten, sollen nicht zugelassen werden, ebenso wenig wie Anträge, die nicht zur Zuständigkeit der hessischen Gesetzgebung oder Verwaltung ge= hören. Schließlich soll ein Redner, der dreimal zur Ordnung gerufen wird, das Wort entzogen bekommen, mit der Maßgabe, daß er es in der gleichen Sitzung nicht wieder erhalten kann. Gegen die Stimmen der Kommunisten, Nationalsozialisten und Deutschnationalen wird die Vorlage angenommen. Anträge über die Wiedereinführung der Kinderzuschläge an Beamte. Die Kinderzuschläge sind bei der Etatsberatung des Vorjahres abgeschafft worden, wobei allerdings bereits die Vorbehalte gemacht wurden, daß, falls ein allgemeines Notopfer der Beamten kommen werde, der Beschluß nachzuprüfen sei. Die Regierungsparteien beantragen, ab 1. Februar die Kinderzuschläge auch für Kinder von 16 bis 21 Jahren wieder einzuführen. In der Aussprache wendet sich der Landbund gegen die Anträge, wobei sogar die Bemerkung fällt, daß manche Beamte um deswegen ihren Kindern eine Berufsausbildung zu= kommen lassen, um in den Genuß der Kinderzuschläge zu fommen.(!). Der Antrag der Regierungsparteien wird angenommen. Alsdann kommen einige Anträge auf Aufhebung der Jmmunität zur Verhandlung. Die Immunität des Abg. Dr. Werner( Natsoz.) wird nicht aufgehoben. Dagegen wird die Aufhebung bewilligt in einem Falle des sozialdemokratischen Abg. Steffan, gegen den eine Anzeige wegen Erpressung vorliegt. Aus der Fülle der übrigen Punkte sei noch eine Vorlage erwähnt, die Aufwandsentschädigungen der Abgeordneten herabzusetzen. Danach werden die Sätze durchschnittlich um 6 Prozent gesenkt, so daß die Abgeordneten nunmehr, je nach der Entfernung ihres Wohnsitzes von Darmstadt, 140-235 RM. im Monat erhalten und für die Ausschußsizungen 8-11 RM. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden, so daß die Regierungsparteien ihren Antrag zurückzogen. Damit wird die Entscheidung bis zur Etatsberatung vertagt. Kanada hebt die Einreisebeschränkungen teilweise auf. Einer Mitteilung der Canadian Pacific Linie, Hamburg, nach, wird Familien deutscher Staatsangehörigkeit mit einem Kapital von 1000 Dollar und mehr die Einreise nach den Provinzen Nova Scotia und New Brunswid in Kürze wieder ge= stattet. Außerdem besteht nach wie vor uneingeschränkte Einreisemöglichkeit für Frauen und Kinder unter 18 Jahren, die zu ihrem in Kanada ansässigen Ehemann bzw. Vater reisen wollen, ferner für Personen, die im Besitze einer besonderen Einreiseerlaubnis von der kanadischen Regierung sind, wie sie 3. B. an Verlobte ausgestellt werden, die zu ihrem in Kanada ansässigen zukünftigen Ehemann reisen wollen. Ebenso sind unverändert zugelassen Personen, die nach einem besuchsweisen Aufenthalt in Europa innerhalb eines Jahres nach Kanada zurückkehren. In schwerster Zeit haben Deutschland und Oesterreich den Mut gefunden, einen entscheidenden Schritt in Richtung auf - und das enge Zusammenarbeit zu tun. Ihr Abkommen stellt eine schöpvermag teine Kritik des Auslandes zu entkräften serische Tat dar, bahnbrechend und wegweisend zugleich für die Wirtschafts- und Handelspolitik europäischer Staaten. Gleich einem frischen Luftzug ist diese Tat in die stickige Atmosphäre jahrelangen mühseligen und unfruchtbaren Verhandelns über eine gesamteuropäische Wirtschaftsverständigung eingedrungen. Desterreich und Deutschland, blutsverwandt, eng verknüpft durch die unzerreißbaren Bande gemeinsamer Sprache und Kultur, werden nun fortan, als erste Staaten in Europa, auf wirtschafts- und handelspolitischem Gebiet zusammengehen. Eng war die wirtschaftliche Verflechtung zwischen beiden Ländern von jeher. Rege war insbesondere der Reiseverkehr; lebhaft auch vor allem der Warenaustausch. Güter im Werte von mehr als einer halben Milliarde RM. haben jährlich im wechselseitigen Verkehr die deutsch- österreichische Grenze passiert. Dabei ist der Warenstrom, der von Deutschland nach Desterreich fließt, erheblich größer als der österreichische Export nach Deutschland. Deutschlands Ausfuhr nach Desterreich belief sich im Durchschnitt der Jahre 1925-1928 auf 355 Millionen RM., erreichte im Jahre 1929 seinen Höhepunkt mit 441 Millionen, senkte sich dann 1930 unter dem Einfluß der Wirtschaftskrise wiederum auf 360 Millionen RM. Oesterreich hingegen lieferte uns seinerseits in der Zeitspanne 1925-1928 durchschnittlich für 184 Millionen RM. Waren aller Art, 1929 für 202 Millionen und 1930 für 181 Millionen RM. Was zunächst die Ausfuhr Deutschlands nach Desterreich betrifft, es handelt sich dabei, der Struktur unseres gesamten Exports entsprechend, zum überwiegenden Teil um industrielle Fertigerzeugnisse. Im Jahre 1930 bezog Desterreich für nicht weniger als 270 Millionen RM. Fertigwaren aus Deutschland. Die Textilien stehen in diesem Posten mit 48 Millionen an erster Stelle. Es folgen dann Eisenwaren( 31 Millionen RM.), Maschinen( 28 Millionen RM.), ferner Erzeugnisse der chemischen Industrie( 21 Millionen RM.), elektrotechnische Erzeugnisse( 20 Millionen RM.) u. a. m. Erwähnt sei außerdem noch der Export von Kohlen und Koks, der sich im Jahre 1930 auf über 17 Millionen RM. belief. Die 6% Millionen Desterreicher sind also gute Kunden unserer Wirtschaft, insbesondere unserer Jndustrie. Um das durch eine einfache Ziffer zu veranschaulichen: jeder Desterreicher kauft durchschnittlich gemessen am Wert der deutschen Ausfuhr nach Desterreich für annähernd 55 RM. deutsche Erzeugnisse. Mit einer solchen Quote steht Desterreich anderen europäischen Ländern, wie z. B. Frankreich, England, Italien, Polen, die pro Kopf ihrer Bevölkerung kaum mehr als für 10-30 RM. deutsche Waren jährlich beziehen, bei weitem voran. Was Deutschland seinerseits von Desterreich einführt, sind zum größten Teil im Jahre 1930 zu 56%- ebenfalls Fertigerzeugnisse verschiedener Art. Textilien, aber auch Leder- und Eisenwaren spielen eine wichtige Rolle. Daneben fällt ins= besondere noch die Zufuhr von Holz ins Gewicht. Diesen Handelsverkehr zwischen Deutschland und Desterreich zu intensivieren und auszubauen, damit im weiteren Sinn dazu beizutragen, die gegenwärtige Wirtschaftsnot in das soll Hauptzweck des Wirtschaftsabkommens sein. aber nur formaler Natur und erledigt sich, sobald im Plenum, Für ein europäisches Wirtschaftsgebiet. beiden Ländern. zu mildern was selbstverständlich ist, der Einnahmeposten aus den Domänenpachten wieder eingesetzt wird, der im Ausschuß durch eine Zufallsmehrheit ganz gestrichen wurde. Die Versuche Lloyd Georges, die Einigkeit in der Liberalen Partei wieder herzustellen, sind endgültig gescheitert. Jm Wolgagebiet sind von den lutherischen Pfarrern in Tetzter Zeit weitere acht verhaftet worden. Die Zahl der bei den Kämpfen zwischen Hindus und Moha= mebanern in Cawnpur Getöteten beträgt nach den letzten Feststellung 112, die der Verletzten 500. Die Straßen sind wie aus: gestorben. Das Luftschiff ,, Graf Zeppelin" hat Freitag vormittag seine erste diesjährige Werkstättenfahrt unter Führung des LuftschiffFührers Lehmann über dem Bodensee unternommen. Aus dem hessischen Landtag. Darmstadt. Der Hessische Landtag hatte eine für zwei Tage berechnete Plenarverhandlung. Die Regierungsvorlage, das Finanzgesetz 1930 bis zur Verabschiedung des 1931 Voranschlages zu erstrecken, wird angenommen.- eine weitere Regierungsvorlage, die eine schärfere teuerliche Erfassung der Wanderlager, vor allem auch des VerFaufs vom Auto aus, herbeiführen will, findet die Zustimmung aller Parteien, mit Ausnahme der Kommunisten. Eine längere Aussprache entspinnt sich über eine von der Regierung ge= plante Abänderung des Besoldungsgesetzes, nach der die Assisten= ten der Landesuniversität und der Technischen Hochschule aus der Besoldungsordnung herausgenommen werden sollen. Die VorLage wird angenommen. Eine längere Aussprache entſpinnt weiter sich über Anträge der Regierungsparteien auf Abände= rung der Geschäftsordnung des Landtags. Danach sollen u. a. Anträge, die eine Ausgabenerhöhung oder Einnahmensentung bringen, nur dann beraten werden, wenn ein Deckungsvorschlag München, 24. 3. In einer Kundgebung des Bayerischen Industriellenverbandes hielt der Vorsitzende des Reichsverban= des der Deutschen Industrie, Geheimrat Dr. Duisberg, ein Referat über ,, Gegenwarts- und Zukunftsprobleme der deutschen Industrie". Zwei Forderungen seien für die künftige Gestaltung der Wirtschaftspolitik zu erheben: 1. Maßnahmen, die die innerdeutschen Hemmungen beseitigen und eine Belebung einleiten, 2. internationale Maßnahmen zur Ueberwindung der Hemmungen der weltwirtschaftlichen Belebung. Eine Neuregelung der Reparationen fönne nur erfolgreich sein, wenn unsere inneren Verhältnisse so konsolidiert seien, daß sie einem längeren Verhandlungszeitraum gewachsen seien. Die Notlage der Landwirtschaft sei neben der Steuerlast durch ihre Verschuldung und Absaynot bestimmt, die nicht durch ein dauerndes Erhöhen der Zölle zu beseitigen sei. Die deutsche Landwirtschaft müsse sich auf Veredelungsproduktion umstellen, um wieder zur Rentabilität zu gelangen. Zur Behebung der Absatznot sei die Einschaltung des Arbeitslosenheeres und die Steigerung der Kaufkraft der industriellen Arbeitermassen notwendig. Zur Belebung der industriellen Produktion sei eine Senkung der Selbstkosten unerläßliche Voraussetzung. Zur Beseitigung unserer privaten Verschuldung und der Abhängigkeit vom Auslandskapital müsse die Kapitalsbildung im Inland gefördert werden. Wir müßten für die Ueberzeugung von der Unsinnigkeit der Kriegsschuldenregelung im Auslande werben und die Ausfuhr forcieren. Die widersinnigen Zollschranken in der Welt müßten beseitigt werden. Statt der Enge des nationalen Wirtschaftsraumes seien übernationale Wirtschaftsräume anzustreben. Im Südosten bahne sich hier eine aussichtsvolle Entwicklung an. Zur endgültigen Regelung des europäischen Problems müsse ein geschlos= sener Wirtschaftsbloď von Bordeaux bis Odessa als Rückgrat Europas geschaffen werden. - Ein alltäglicher Fall. Wie viele Gewerbetreibende schaffen heutzutage nur noch für die Steuer, die Löhne und Soziallasten, während sie selbst immer tiefer in Schulden geraten und schließlich dem völligen Ruin anheimfallen. Wir schildern an Hand eines aus dem Leben gegriffenen Beispiels die soeben skizzierten Verhältnisse. Große Werkstätten mit einer Friedensbelegschaft von 50 bis 60 Mann. Jetzt noch zwei Lehrlinge und zwei Gehilfen. Umsatz geringfügig, gerade dazu ausreichend, die Löhne zu bezahlen. Die Steuerbelastung aber bleibt, wenn auch der Stilllegungsabschlag gewährt worden ist. Zugehörige Wohnungen sind vermietet. An Steuern sind zu zahlen: Grundsteuer Sondersteuer Gewerbesteuer Vermögensteuer Aufbringung Summa Steuern ca. 460.1335305.295265.2 660.Der Mann kämpft um seine Existenz, immer hofft er auf einen geschäftlichen Umschwing. Er belastet seine Anwesen bis zum äußersten, nur um die Steuern bezahlen zu können. Diese müssen bezahlt werden und zwar in bar. Es sind Realsteuern, die Objekte und das Vermögen ist da. Daß es seit Jahren nichts abwirft, spielt keine Rolle, da wir in Deutschland auch von ertragslosen Objekten Steuern erheben. Die Hypothekenzinsen und Zinsen für dinglich gesicherte Bankkredite erreichen inzwischen die Höhe von annähernd 2500 R.-M. Jetzt schließt er seinen Betrieb, weil er keine Möglichkeit sieht, sich über Wasser zu halten. An Einnahmen aus seinen Grundstücken bleibt ihm nur die Miete aus dem Wohnteil. Diese beträgt 1450 R.-Mt. Dazu kommen noch einige Zinsen aus einer Samstag, den 28. März 1928. ,, Gießener Zeitung" Aufwertungsforderung aus besseren Zeiten und der Mietwert| jubelnden Volkes. Das Echo war das„ kreuziget ihn". der eigenen Wohnung, der aber keine Bareinnahme bedeutet. Wie lange wird sich noch dieses Stenersystem halten, welches schon jetzt Tausende von wertvollen Existenzen vernichtet hat. Das Recht zur Berichtigung der Steuererklärung. Zwar verlangte die letthin abgegebene EinkommensteuerErklärung von dem Steuerpflichtigen die unterschriftliche Versicherung, seine Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht zu haben. Die Versicherung behindert jedoch ein Finanzamt keineswegs an der Beanstandung der Angaben. Be weise dafür erbrachte das Vorjahr hunderttausendfach. Das gleiche Recht zur Berichtigung besitzt aber auch der Steuerpflichtige. Klar und deutlich sagt§ 67 der Reichsabgabenordnung: ,, Soweit die Steuerbehörde noch nicht entschieden hat, kann der Steuerpflichtige seine bereits abgegebene Steuererklä rung ergänzen oder berichtigen." Befand sich z. B. ein Steuerpflichtiger bei Ermittlung seines Gewinnes in Unkenntnis über die ihm zustehenden Abzüge zur Milderung der Steuer, erhielt er darüber erst nachträglich Aufklärung, oder hatte er versehentlich sein Einkommen viel zu hoch angegeben, oder war ihm sonst ein Fehler unterlaufen, dann beantrage er unverzüglich eine Berichtigung der Steuererklärung zu seinen Gunsten. Aber auch im umgekehrten Falle, nämlich wenn er nachträglich einsieht, sein steuerpflichtiges Einkommen zu niedrig angegeben zu haben. Ob solches aus bloßer Fahrlässigkeit oder aus bewußter Absicht erfolgte, bleibt sich gleich. Für jeden Fall besteht eine Strafgefahr, welche sich nur durch schleunige Berichtigung der Steuererklärung, durch sogenannte Tätige Rene" abivenden läßt. Und zwar bestimmt das§ 374 Abs. 1 der R.- Abg. Drdn.:,,Wer in den Fällen der§§ 359, 367, 371 bis 373, bevor er angezeigt oder eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet ist, unrichtige oder unvollständige Angaben bei der Steuerbehörde, ohne dazu durch eine unmittelbare Gefahr der Entdeckung veranlaßt zu sein, berichtigt oder ergänzt, oder unterlassene Angaben nachholt, bleibt insoweit straffrei." Des weiteren empfiehlt sich ein Nachtrag zur Steuererklärung für solche Gewerbetreibende, deren Geschäftsgewinn sich unterhalb der amtlichen Durchschnitts- oder Richtsätze bewegt. Lokales. Sonntagsgedanken. - Die selben Menschen riefen es: am Palmsonntag das Hosianna und wenige Tage schon darauf ,, ans Kreuz mit ihm". Dieselben Menschen, die heute frohloden und ihm Treue schwören, dieselben verleugnen und verhöhnen ihn wenige Tage später. Dieselben Augen, die heute in strahlender Begeisterung ihm zuleuchten, Sprühen später Sohn und Haß. Ist es im Leben anders? Weiß nicht jeder eine Erzählung von Liebe und Treue, von Feindschaft und Haß? Wer hörte nicht schon Versicherungen von Treue und war wenige Tage schon darauf verlassen von allen? Wer sah sich in schönen Tagen nicht schon umringt von vielen Freunden, die alle verschwunden waren, als die Zeiten trübe für ihn wurden? Ist das ein anderer Betrug als der des Volkes von Jerusalem? Wir haben oft schon nur mit den Lippen geschworen und das Herz hat nein dazu gesagt. Der Sonntagsschreiber. * Festigkeit. Nun finden in der österlichen Zeit wieder überall im Lande die Konfirmationen statt. Seit Jahrhunderten ist das so. Und es gibt nur wenig Menschen, die nicht einen tiefen Eindruc und etwas bleibendes für ihr Leben von dieser Stunde gehabt hätten. Früher sprach man wohl davon, daß jetzt die Kinder ,, ins Leben hinaus“ treten. Solange Schulentlassung, Berufswahl und-beginn mit der Konfirmation zusammenfielen, nicht selten auch Trennung vom Elternhaus, mochte das zutreffen. Aber heute? Mehr wie einmal spüren wir die Hilflosigkeit dieser Kinder gegenüber dem wildgewordenen Leben. Das Leben mit seinen vielen Arbeitssuchenden will sie gar nicht haben, und stößt sie in den Winkel! Zerrt an ihrer Seele! Wenn wir diese Kinder nach zwei, drei Jahren wiedersehen, was ist aus ihnen geworden? Die Wirklichkeit redet eine zu traurige Sprache. Gewöhnlich sind in diesem Alter die Mädchen noch mehr in Gefahr abzugleiten, als die Jungen. Unter solchen Ausblicken bekommt die Konfirmation und die ernste Seelenführung in der Vorbereitungszeit besondere Bedeutung. Es wird nötig sein, daß die Eltern sich dessen bewußt werden, daß die Konfirmation nur der Anfang, nicht das Ende, der eigentlichen Bewährungszeit ist. Daß den Kindern nur gewissermaßen der religiöse und sittliche Rohstoff gegeben ist, den sie selbst jetzt bearbeiten müssen. Die Kinder aber müssen wissen, daß das Leben die Probe aufs Exempel ihrer Reise bildet. Ihnen gilt das Wort: ,, Tut Fleiß, eure Berufung und Erwählung festzumachen". Festigkeit! Im schwankenden Strom, im brausenden Wind, auf schwierigem Weg, in unsicherer Umge= bung, bei schwacher Kraft, im Kampf mit sich selbst, in den Lockungen des Leichtssinns, in der Auflösung der Lebensnormen, im Müßiggang, der aller Laster Anfang ist, in der politischen Hezze, kurzum im Leben, wie es nun einmal heute den Menschen anfaßt! Festigkeit! Konfirmieren heißt ja fest oder„, firm" machen. Möchte es gelingen, alle die jungen Menschen, die zur Konfirmation kommen, festzumachen, oder, was viel besser ist, in ihnen den Willen zu wecken, selbst ihre Berufung und Erwäh= lung festzumachen". ,, Die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn" so bekennt der Dichter, nachdem die gewaltige Macht einer Freundestreue ihn erschüttert hatte. Eine Fülle von Frieden und Glück begleitet immer die Treue. Wo sie auch immer fehlt, da kann es teine Liebe geben und keine Freundschaft. Warum rede ich gerade heute von der Treue? Heute am Palmsonntag? Jch höre die Hosiannarufe in den Straßen Jerusalems. Ich sehe die jauchzende Menge, Tücher und Palmzweige, ich sehe die Wogen der Freude und Volksgunst emporschlagen, die dem einziehenden Heiland gelten. Treue klang aus dem Hosianna del Sie ist unsere letzte Hoffnung! Frühling. Es will nun wieder Frühling werden Ganz leise flüstert es mein Blut. Wie träume ich doch jetzt so gerne Von Plätzchen, wo ich einst geruht. Wohl schmilzt der Schnee von allen Dächern Und manches Reis wird wach und blüht, Indes die warme Sonne scheinet Und mich so fragend weich umglüht. Ich seh die Mädchen stehn und warten Im Part, gelehnt an einem Baum, Es liegt in ihrem bleichen Lächeln Der erste ungeahnte Traum. Die Kinder lassen Drachen steigen Und bauen Schlösser in den Sand, Die Fenster stehen weit geöffnet Hinein ins weite Sonnenland. Der Gärtner überstreicht die Bänke, Ein Bettler prüft die Krüden aus, Die Spazzen schrein aus allen Nestern, Die Welt ist wie ein Bienenhaus. In diesen wehverlor'nen Tagen Fiel in mein Herz ein welter Gruß. Weil ich an allem Wunderbaren So abseits still vorüber muß. Josef M. Bernegger. Um Belfort. Allezeit hat die Burgundische Pforte", die„ Trouce de Belfort", die Lücke" zwischen den Vogesen und dem Schweizer Jura militärisch eine große Bedeutung besessen Dem entsprachen auf deutscher Seite die Maßnahmen, die gegen Angriffe aus diefer Lager- Festung heraus unsererseits getroffen wurden. Straßburg und die starten Befestigung des Isteiner Klotzes" waren in erster Linie dazu ausersehen. die Abwehr zu bilden. Ueberdies hatte man in der letzten Militär- Konvention, die mit Italien am 10. März 1914 also fünf Monate vor dem Ausbruche des Weltkrieges abgeschlossen wurde. vereinbart, daß Italien drei Armeekorps und zwei Kavallerie- Divisionen an den linken deutschen Flügel schaffen sollte; nach der früheren Abmachung waren jogar fünf Armeekorps und zwei KavallerieDivisionen vorgesehen gewesen. Alles ein Beweis dafür, welche Bedeutung man gerade diesem südlichsten Teil der deutschen Front beimaß. Bekanntlich hat im Jahre 1871 im deutschen Hauptquartier die Absicht bestanden, Belfort zu behalten. Um dieses Ziel haben zwischen Bismard, Jules Favre und Adolphe Thiers scharfe Auseinandersetzungen stattgefunden. Die Festung Bel fort, die seit dem 3. November 1870 belagert wurde, hielt sich unter dem energischen Kommandanten, dem Pionier- Obersten Denfert- Rochereau, bis zum 16. Februar 1871. Bourbatis großangelegter Entjazz- Versuch, den Bismard ..cine neue levée en masse" nannte, scheiterte an dem Heldenmut des tapferen Korps des Generals v. Werder in der dreitägigen Schlacht an der Lisaine vom 16. bis 18. Januar 1871. Ein Heer von 150 000 Mann stürmte gegen die 43 000 des Generals von Werder an; am 18. Januar abends jah Bourbati die Unmöglichkeit ein, die deutsche Abwehrstellung zu durchbrechen. Gleichzeitig empfing er die Nachricht vom Anmarsche der deutDie Jugend soll festwerden, wie die harte Zeit sie braucht! Dr. Berger Darmstadt. schen ,, Süd- Armee" unter General von Manteuffel. Die Deutschen hatten an der Lisaine 60 Offiziere und 1586 Mann, die Franzosen gegen 8000 Tote und Verwundete verloren. Die strategische Folge war: Fortsetzung der bedrohten Belagerung von Belfort, Deckung des Elsaß, Sicherung der Verbindung der deutschen Heere vor Paris. Welche Besorgnisse im deutschen Hauptquartier angesichts des Marsches der zahlenmäßig weit überlegenen Armee Bourbakis zum Entsatze von Belfort herrschte, beweist uns ein Eintrag des Kronprinzen Friedrich Wilhelm in sein Tagebuch am 10. Januar 1871: ,, Wir müssen uns mit nüchterner Seele darüber klar werden, daß bei Belfort augenblick= lich die Dinge am ernstesten stehen, und daß ein Unglück, welches Werder träfe, unserer ganzen Kriegführung eine Wendung geben tönnte, solange Paris sich nicht ergibt, wozu bis jetzt noch nicht die mindeste Aussicht vorhanden zu sein scheint."( Kaiser Friedrich III., Kriegstagebuch 1870-71, von Heinrich Otto Meisner, Verlag K. F. Koehler, Leipzig, 1926, S. 321.) Dankbar erkannte Kaiser Wilhelm I. den gewaltigen Erfolg des waderen Generals v. Werder und seines tapferen Korps in seiner Depesche vom 20. Januar 1871 an: Die heldenmütige, dreitägige, siegreiche Verteidigung Ihrer Position, eine belagerte Festung im Rücken, ist eine der größten Waffentaten aller Zeiten." Drei Tage vorher, am 17. Januar, berichtet der Kronprinz: Des Königs Stimmung ist bereits so gedrückt, daß er es sich nicht ausreden läßt, man werde gerade im Augenblic seiner Einsetzung als Kaiser die schlimmsten Nachrichten von den Vogesen erhalten"( ebenda S. 333); am 18. Januar aber jubelt der Kronprinz: ,, Belfort und das Elsaß sind also nicht mehr bedroht; dies danken wir den deutschen Truppen unter General v. Werders Führung, die einen glänzenden und sehr gewichtigen Erfolg unter schweren Umständen errangen. Gottlob, daß es so gekommen!" Noch aber hielt sich das so zäh verteidigte Belfort! Am 23. Januar erschien Jules Favre bei Bismard, um mit ihm über die Kapitulation von Paris und über einen Frie= densabschluß in Verhandlung zu treten. Bismard war dazu bereit. Am nächsten Tage wurden die Verhandlungen fortgesetzt. Bekanntlich war Garibaldi auf dem südöstlichen Kriegsschauplay, in dessen Mittelpunkt die Kämpfe um Belfort standen, erschienen und beteiligte sich mit seinen Freischaren am Kriege gegen Deutschland. Bismard war demgemäß mit Recht über die unmotivierte Einmischung Garibaldis entrüstet. Das fam gelegentlich der Verhandlungen am 24. Januar 1871 zum Aus: druck. Nach dem Mittagessen bot Bismard auf einer Untertasse Havanna- Zigarren an. Favre erklärte, er rauche nie. Bismard entgegnete: Sie haben unrecht. Die Zigarre ist eine Ablenkung; der blaue Rauch, der in Ringeln aufsteigt, erfreut uns, stimmt uns versöhnlicher, man ist glücklich, das Auge ist gefesselt, die Hand ist beschäftigt, der Geruchsinn befriedigt. Man ist geneigt sich Zugeständnisse zu machen Und unser, der Diplomaten ganzes Geschäft besteht ja darin, sich fortwährend gegenseitig Zugeständnisse zu machen. Wenn Sie nicht rauchen, haben Sie vor mir einen Vorteil: Sie sind gewedter; Sie sind geneigter aufzubrausen und der ersten Bewegung nachzugeben." Nach diesen Worten lam die Rede auf Garibaldi und dessen bei Dijon stehende Armee. Mit blizenden, zornfunkelnden Augen verlangte Bismard, ,, ihm den Garibaldi und seine Armee zu überlassen. Er ist keiner der Jhrigen! Möge er sich gegen unsere Truppen allein herauswideln." Favre rief, das sei unmöglich. Man habe Garibaldis freiwillig angebotene Dienste anfangs abgelehnt, aber nachdem er nun einmal zum französi= schen General ernannt und in die Falten der dreifarbigen Fahne aufgenommen sei, lönne man ihn nicht im Stiche lassen. Bismart wurde erregte. Er legte die Zigarre weg schlug mit dem Nr. 25. Sehr schön! Auch gestern war der Tag la, da konnte niemand daran tippen: da war Sonne, da war Bläue, da war Milde -da lief so mancher Herr ganz ohne Paletot durchs Stadtgetriebe, und jene jüngere Dame, die schon ihre neue Garderobe auf der schlanken Linie trug, ging mindestens ein duzendmal den Seltersweg auf und ab zehn von Neid vergilbte Freundinnen war ihr Erfolg. Die fleineren Leute aber, die Hosenmähe und die Schulanfänger, trieben sich vor dem Hause hin und her. Samstag, den 28. Oberbeffen abgeschlo laufen wäre, ift jetzt Ben- Elettra als Red Belig des Schweltraf fersheim mit der Pro den. Damit ist die Beit in beiderseits be Bon der Krie Entwidlung zeigt sich jeit drei Jahren org 191 Hajjia- Abteilung freuliche Fortschritte einen find Jugend- un Oberhessisches Jugend Reinhardshain bei G ganisation ist weiter Der hat 18 000 erreich Luftschiffer Den 1931, findet in Berli Weltfriege gebliebene pen des deutschen He jebensfeier. Dr. Ede wird am 11. Mai aller Angehörigen d Näheres durch D. E Chormeister Lehrer Görlach tödlich verunglückt. Auf der Rodheimerstraße kam es gestern abend gegen 8 Uhr zu einem recht bedauerlichen, schweren Verkehrsunfall, dem der in nah und fern, besonders in Sängerkreisen allseits beliebte und bekannte Chormeister der Gießener ,, Bauern" zum Opfer fiel. Lehrer Görlach befand sich mit seinem Fahrrad auf dem Wege nach Heuchelheim, zur Singstunde eines dortigen Gesang vereins, den er auch leitete. Bei der Gärtnerei Schröck wurde er von einem Personenkraftwagen aus Leun, der mit abgeblendeten Lampen fuhr, da gleichzeitig zwei Kraftfahrzeuge entgegenfamen, erfaßt und auf den Kühler geschleudert und noch unter das rechte Hinterrad gebracht, wobei er derartige innere Verletzungen davontrug, daß der Tod sofort eintrat.. Der Fahrer des Personenkraftwagens gibt an, daß er von den in Richtung Gießen fahrenden Kraftfahrzeugen derart geblendet worden sei, daß er den radfahrenden Lehrer Görlach nicht gesehen habe. Oster- Postkarten. Gedrudte einfache Osterkarten, die in Größe, Form und Papierstärke den Bestimmungen für Postfarten entsprechen und ohne Umschlag versandt werden, unter: liegen einer ermäßigten Gebühr. In diesen Karten dürfen außer den sogenannten Absenderangaben( Absendungstag, Name, Stand und Wohnort nebst Wohnung des Absenders) noch weitere 5 Wörter, die mit dem gedruckten Wortlaut im Zusammenhang stehen müssen, handschriftlich hinzugefügt wer den. Als solche zulässigen Nachtragungen gelten z. B. die üblichen Zusätze„ sendet",„ Jhre",„ Dein Freund" ,,, sendet Dir", ,, sendet mit besten Grüßen Jhre" usw. Die Gebühr beträgt sowohl im Ortsbereich des Aufgabeortes als auch im innerdeutschen Fernverkehr sowie im Verkehr mit der Freien Stadt Danzig, Litauen und Memelgebiet, Luxemburg und Desterreich für einfache Karten( ohne Umschlag versandt) 3 Rpf., für Kar ten in offenem Umschlag bis 20 g 4 Rpf. * Lohnsteuererstattung für 1930. Die Frist zur Einreichung der Lohnsteuererstattungsanträge für das Kalenderjahr 1930 läuft mit dem 31. März 1931 ab. Anträge, die nach dem 31. März 1931 eingereicht werden, können keine Berücksichtigung mehr finden. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß sämt liche Steuerkarten für 1930 mit und ohne Verdienstbescheini gung und die Steuermarkenblätter an die zuständigen Finanzämter sofort abzuliefern sind. * Hessische Landwirtschaftskammer. Die diesjährige Hauptversammlung findet am Dienstag, den 31. März, vormittags 9 Uhr, in Darmstadt im Sitzungssaale des Landeskirchentages statt. * Stromlieferung. Der auf 20 Jahre bemessene Stromliefe rungsvertrag, den seinerzeit der hessische Staat mit der Provinz Zeigefinger auf den Tisch und rief:„ Ich muß den Garibaldi doch haben, denn ich will ihn in Berlin umherführen lassen mit der Inschrift auf dem Rüden:„ Das ist die Dankbarkeit Italiens". Nach allem, was wir für diese Leute getan haben. Es ist unanständig." Da reichte Capitain Graf d'Herisson, Fav res Begleiter, dem zürnenden Bismard mit halb lächelndem, halb bittendem Ausdrud die Untertasse mit den zwei übrigen Zigarren hin. Einige Augenblid jah Bismard erstaunt auf die Bewegung. Dann verstand er, was der Graf meinte. Die Zornesflamme erlosch in seinem Auge. Sie haben recht, Herr Hauptmann", sagte er ,,, es ist überflüssig, sich zu ärgern. Das führt zu nichts, im Gegenteil!" Bekanntlich wurde dann der füdöstliche Kriegsschauplay, also die Armee Bourbatis und Garibaldis, in der Tat vom Waffenstillstand ausgenommen, wenigstens bis zum 1. Februar, wo ihr Schicksal sich bereits ent schieden hatte. Am 21. Februar fam Thiers, der Präsident der Republik, begleitet von Jules Favre, nach Versailles, wo er von Bismard ohne weiteres eine Verlängerung des Waffenstillstandes bewilligt erhielt, zugleich aber auch als Friedens bedingungen die Abtretung des Elsaß mit Belfort, der Festung Metz und eines beträchtlichen Teiles von Lothringen, die Zah lung von sechs Milliarden und den Einzug der Deutschen in Paris erfuhr. Bekanntlich gelang es den Franzosen, eine Mil liarde abzuhandeln und die Deutschen zum Verzicht auf Belfort zu bewegen. Die stundenlangen Debatten bewegten sich zunächst um die Grenze bei Belfort ohne Erfolg für die Franzosen. Den weiteren Verlauf hat unser großer Kanzler selbst in der Reichstagsrede vom 11. Januar 1887 gefchildert:„ Es war Herr Thiers, der mir sagte: Eines fönnen wir geben: Belfort oder Metz. Ich habe mich darauf mit unseren militärischen Autoritäten, vor allem mit meinem vor mir sitzenden Freunde( dem Grafen Moltke, der Reichstags- Abgeordneter war) besprochen: können wir darauf eingehen, eins von beiden zu missen? und habe darauf die Antwort erhalten: Belfort ja! Meß ist hun derttausend Mann wert, die Frage ist die, ob wir hunderttau send Mann schwächer sein wollen, wie die Franzosen, wenn der Krieg wieder ausbricht, oder nicht. Daraufhin habe ich gesagt: Nehmen wir Mek." 4 * Bom Schöffen Urtundenfälscher etc. Lenbefibers aus Daue Tidh milde mit 1 Ja Geldstrafe bestraft. Warnung. In Denkmal der Deutscher jammelt, mit der un engen Zusammenarbei verfitätsrat und dem Studentenburje e. V." des Buchpreises an di tige Studenten abgefü gedachten Stellen ste wird gebeten, Mitte Rettorat der Univerji * Stadttheater. abend Jonsons Komö Bojaunenchorfe Verbandes Oberheiser genten Boller- Lange gehören dem Verba Pfarrer Lenz- Gießen * Bortrag. Auf Schulgesellschaft spricht Dr. Mombert übe Konzertverein. findet am Montag a des hier nicht mehr u statt. Dem Künstler Befud des Konzertes * Spielerverein lung hält am lomm Pestalozzischule ihre * Pferdemarkt. 272 Pferde und 28 schwere Pferde bester were Tiere 700 bis und Tiere geringerer Geldknappheit war da hinterlies Ueberstand. verbunden, bei der za * Schafflers Wett beginn veränderliches Wetterlag wahrscheinli lidhen Wetters mit der Der zweiten Aprilwod Temperatur bis Ende peraturrüdgang, trüb, elnd, Ablühlung bis Dung zu befferem, zu andauernd, mit einer Des Monates werden weiter, Temperaturr * Buttermilch a wahrhaft erfrischende Eiweiß, mineralische angenehm würzigen milch empfohlen, weil Sehr gefundes Geträn auf den Körper ein u Schwarzbrotfmitte o milch eine gesunde un geistigen Arbeitern je So ist Belfort bei Frankreich geblieben. Die Festung selbit hatte sich bis zum 16. Februar gehalten. Bismard hatte in den Verhandlungen mit Jules Favre über die Verlängerung des Waffenstillstandes Anfang Februar die Bedingung der Uebergabe Belforts gestellt. Darauf erhielt Oberst Denfert durch Vermittlung des General- Leutnants von Tresdow, der die Belagerungs- Armee vor Belfort befehligte, am 14. Februar eine Depesche der französischen Regierung, worin ihm angesichts der obwaltenden Umstände die Uebergabe der Festung unter ehrenvollen Bedingungen anheimgestellt werde. Sofort trat Waffenruhe ein; die Verhandlungen begannen. Am 16. Fe bruar wurde der Rapitulationsvertrag unterzeichnet. Die Gat nison erhielt in Anerkennung ihrer tapferen Verteidigung freien Abzug mit Waffen und Gepäd, sowie mit ihren sämtlichen Feldgeschützen, alle friegerischen Ehren wurden ihr von dem ritterlichen Sieger erwiesen. Am 18. Februar zog die Be jagung, die ein Viertel ihres Bestandes eingebüßt hatte, 12 000 Mann stark, ab; General- Leutnant von Tresdow hielt am pleichen Tage seinen Einzug in die so lange und so heiß um tämpfte Festurg. Sowohl in dem Präliminar wie in dem Friedensvertrage wurde bestimmt, daß Belfort von den deutschen Truppen besetzt bleiben sollte, bis auch der letzte Rest der Kriegs- Entschädigung von Frankreich bezahlt sei. Am 2. August 1873 wurde Belfort von den deutschen Trup pen geräumt. Dr. Ludwig Roth. Die Feuerlösche no in zwölf Kreisgen webe Jaspektor Diclo gelegentlich der Uebr Beobachtungen macht namiten 12 Drten d fidh mit Einrichtungen binreiden, aber für reiden. Union Kei ön! Rr. a, da tonnte niemand bu Blaue, da war Milde Baletot durchs Stadtgetri ihre neue Garderobe auf destens ein dugendmal n Neid vergilbte Freundin eute aber, die Hosenmähe m dem Hause hin und her. ach tödlich verunglüdt. es gestern abend gegen 8 Deren Verkehrsunfall, dem Sängerfreifen allfeits belie Sießener Bauern" zum Op mit seinem Fahrrad auf de gitunde eines dortigen Geja der Gärtnerei Schröd wu aus Leun, der mit abgeble tig zwei Kraftfahrzeuge a Kühler geschleudert und cht, wobei er derartige inne Tod fofort eintrat. Der Fah , daß er von den in Richtu 1 derart geblendet worden Görlach nicht gesehen habe e einfache Osterkarten, die den Bestimmungen für chlag versandt werden, unte 1. In diesen Karten dür derangaben( Absendungste bst Wohnung des Absender dem gedruckten Wortlaut i andschriftlich hinzugefügt e tragungen gelten 3. B. ,, Dein Freund",„ sendet Dir " usw. Die Gebühr betri abeortes als auch im inne Berkehr mit der Freien St t, Luxemburg und Desterre ag versandt) 3 Rpf., für Se g4 Rpf. 30. Die Frist zur Eintei für das Kalenderjahr 18 ■. Anträge, die nach dem önnen keine Berücksichtig arauf hingewiesen, daß fam und ohne Verdienstbeschein - an die zuständigen Finan er. Die diesjährige Hau den 31. März, vormitta nale des Landeskirchentage Jahre bemessene Stromli ische Staat mit der Poin ief:„ Ich muß den Garibald n Berlin umherführen lasse n: ,, Das ist die Dankbarte für diese Leute getan habe apitain Graf d'Herission,& smard mit halb lächelnder Certasse mit den zwei übrig jah Bismard erstaunt a t, was der Graf meinte. Auge. Sie haben recht, h erflüssig, sich zu ärgern. Bekanntlich wurde dann d die Armee Bourbatis n Baffenstillstand ausgenomm Do ihr Schidjal sich bereits Tam Thiers, der Präsident avre, nach Versailles, wo e Verlängerung des Waffo leich aber auch als Friede Elsaß mit Belfort, der Fe iles von Lothringen, die 3 den Einzug der Deutschen g es den Franzosen, eine schen zum Verzicht auf Belja Debatten bewegten sich zun Ohne Erfolg für die Franze r großer Kanzler selbst in 1887 gefchildert:„ Es war he Onnen wir geben: Belfort it unseren militärischen A Jor mir sigenden Freunde( Abgeordneter war) befpro is von beiden zu mijjen? en: Belfort ja! Meg ist h age ist die, ob wir hunderti , wie die Franzosen, wenn ht. Daraufhin habe ich gefe geblieben. Die Festung je gehalten. Bismard hatte Favre über die Verlänger Februar die Bedingung Darauf erhielt Oberft Deni -Leutnants von Tresdom, Samstag, den 28. März 1928. Oberhessen abgeschlossen hatte, und der im Jahre 1933 abgelaufen wäre, ist jetzt durch ein Uebereinkommen, das die PreuBen- Elektra als Rechtsnachfolgerin des Hessischen Staates im Besitz des Schwelkraftwerkes und der Braunkohlengruben Wölfersheim mit der Provinz Oberhessen getroffen hat, ersetzt wor den. Damit ist die Stromversorgung Oberhessens auf längere Zeit in beiderseits befriedigender Weise sichergestellt. * Von der Kriegerkameradschaft„ Hassia". Eine günstige Entwicklung zeigt sich auf fast allen Gebieten. So umfaßt das seit drei Jahren organisierte Kleinkaliberschießen heute schon 191 Hassia- Abteilungen. Auch die Jugendbewegung hat er freuliche Fortschritte zu verzeichnen, in zahlreichen Kriegervereinen sind Jugend- und Schützenvereine gegründet worden. Ein Oberhessisches Jugendlager findet vom 5. bis 26. Juli 1931 zu Reinhardshain bei Grünberg statt. Die Kriegsbeschädigten- Drganisation ist weiter ausgebaut worden, die Zahl der Mitglie= der hat 18 000 erreicht. * Luftschiffer- Denkmalsweihe. Am Sonntag, dem 10. Mai 1931, findet in Berlin die Weihe des Ehrenmals für die im Weltfriege gebliebenen Angehörigen der ehem. Luftschiffertruppen des deutschen Heeres statt, verbunden mit einer Wiederjehensfeier. Dr. Edener mit dem Luftschiff„ Graf Zeppelin" wird am 11. Mai über Berlin erscheinen. Regste Beteiligung aller Angehörigen der ehem. Luftschiffertruppen wird erhofft. Näheres durch D. Ehleben, Berlin- Schöneberg, Albertstr. 9. * Bom Schöffengericht. Ein Schechschwindler, Betrüger, Urkundenfälscher etc. wurde in der Person eines früheren Mühlenbesitzers aus Dauernheim vom hiesigen Schöffengericht reichlich milde mit 1 Jahr 2 Monate Gefängnis und 200 RM. Geldstrafe bestraft. * Warnung. In letzter Zeit werden auf ein Werk ,, Das Denkmal der Deutschen Frauen" durch Werber Bestellungen ge= jammelt, mit der unwahren Behauptung, daß die Werbung im engen Zusammenarbeiten mit der Universität Köln, dem Universitätsrat und dem örtlichen Wirtschaftskörper, der„ Kölner Studentenburse e. V." geschehe, sowie, daß ein erheblicher Teil des Buchpreises an die akademischen Fürsorgestellen für bedürf= tige Studenten abgeführt werde. Die Universität Köln und die gedachten Stellen stehen der Werbetätigkeit völlig fern. Es wird gebeten, Mitteilungen über diese Werbetätigkeit dem Rektorat der Universität Köln zuzuleiten. * * Stadttheater. Als Fremdenvorstellung kommt morgen abend Jonsons Komödie„ Volpone" letztmalig zur Aufführung. Posaunenchorfest. Das diesjährige Posaunenchorfest des Verbandes Oberhessen findet unter Leitung des Verbandsdirigenten Boller- Langgöns in Maar statt. 20 Posaunenchöre gehören dem Verbande an, an dessen Spitze als Vorsitzender Pfarrer Lenz- Gießen steht. * Bortrag. Auf einem Vortragsabend der Gießener Hochschulgesellschaft spricht heute abend im Studentenheim Professor Dr. Mombert über„ Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise". * Konzertverein. Als letzte Veranstaltung dieser Saison findet am Montag abend in der Stadtkirche das Orgelfonzert des hier nicht mehr unbekannten Organisten Günther Ramin ſtatt. Dem Künstler geht ein bedeutender Ruf voraus. Ein Besuch des Konzertes ist nur zu empfehlen. Spielervereinigung 1900 e. V. Die Leichtathletik- Abteilung hält am tommenden Montag abend in der Turnhalle der Pestalozzischule ihre diesjährige Vollversammlung ab. * Pferdemarkt. Auf dem Pferdemarkt am Mittwoch waren 272 Pferde und 28 Fohlen aufgetrieben. Man bezahlte für schwere Pferde bester Klasse 1200 Mark und darüber, für mittelschwere Tiere 700 bis 800 Mart, leichte Pferde 400 bis 500 Mark und Tiere geringerer Qualität 300 bis 400 Mark. Infolge der Geldknappheit war das Handelsgeschäft schleppend. Der Markt hinterließ Ueberstand. Mit dem Markt war eine Prämiierung verbunden, bei der zahlreiche Tiere ausgezeichnet wurden. Monats * Schafflers Wettervorhersage für April 1931. beginn veränderliches, naßtaltes Wetter. Einzelner Schönwettertag wahrscheinlich. Ostern fällt in eine Zeit veränderlichen Wetters mit dem Beginn zur langsamen Besserung. Ende der zweiten Aprilwoche meist heiter und mild, Ansteigen der Temperatur bis Ende der 3. Woche. Um den 19. April Temperaturrüdgang, trüb, windig, Sonnenschein und Regen wechje Ind, Abkühlung bis zu Nachtfrösten möglich. Ab 23. Wendung zu besserem, zu Schönwetter, warm, bis etwa um den 27. andauernd, mit einer kurzen Unterbrechung. Die letzten Tage des Monates werden ungünstigen Wettersturz bringen, Schlechtwetter, Temperaturrüdgang. * Buttermilch als Nahrungsmittel. Buttermilch termilch iſt ein wahrhaft erfrischendes Getränk und enthält eine gute Menge Eiweiß, mineralische Salze, Zucker und Milchsäure, die ihr den angenehm würzigen Geschmack verleiht. Aerztlich wird Buttermilch empfohlen, weil sie infolge ihrer Leichtverdaulichkeit ein fehr gesundes Getränk bildet. Sie wirkt als tonisches Mittel naf den Körper ein und hilft die Verdauung regeln. Mit einer Schwarzbrotschnitte oder Kartoffeln genossen, ergibt Buttermilch eine gesunde und erquidende Mahlzeit, die hauptsächlich geistigen Arbeitern sehr dienlich sein dürfte. „ Gießener Zeitung" Albach besitzt einen Brandweiher, der mit einer Mauer umgeben ist und von einer Quelle gespeist wird, so daß das Wasser im fortwährenden Abfließen sich befindet. Dorf- Gill verfügt im Mittelpunkt des Dorfes über einen Brandweiher mit Quelle, die fortwährend abfließendes Wasser gibt. Garbenteich hat mitten im Drt eine sehr ergiebige Quelle, die in einen ummauerten Brandweiher ihr Wasser abgibt. Das überschüssige Wasser wird mittels eines weiten Rohrkanals abgeführt. Die Gemeinde will noch in diesem Jahr diese Quelle zu einer einzurichtenden Wasserversorgung benutzen. Harbach hat im Drt kein fließendes Wasser. Mitten im Dorf ist ein großer, mit einer Mauer umgebener Weiher, der nur durch Sammelwasser gespeist wird und mehr Schlamm als Wasser enthält. Hier wird eine Reinigung des Weihers und eine Vertiefung desselben um etwa 60-70 Zentimeter vom Kulturbauamt vorgeschlagen, welche Arbeiten die Gemeinde in diesem Jahr vorzunehmen gedenkt, wenn dem leistungsschwachen Drt in finanzieller Beziehung von der Landes- Brandkasse eine entsprechende Beihilfe gegeben wird. Im anderen Fall würde die Verbesserung im Interesse der Feuersicherheit für den Drt wegen Mangel an Mitteln verschoben. Holzheim verfügt in zentraler Lage über zwei Brandweiher und ist mit Wasser bei einem ausbrechenden Schadenfeuer gut versorgt. Klein- Linden baut zurzeit eine Wasserleitung im Anschluß an die Gießener Quellwasserversorgung. Nieder- Bessingen liegt an dem Fluß Wetter und ist daher mit Löschwasser im Fall eines Brandes gut versehen. Ober- Hörgern hat einen großen Weiher, von dem beständig Wasser in einer gemauerten großen Rinne durch die Hauptstraße des Drtes in einen zweiten Weiher, der vorhanden ist, fließt. Die Rinne hat in einer Entfernung von zwei bis drei Hofreiten rechteckig angelegte ausgemauerte Vertiefungen, die mittels der Rinne sich mit Wasser füllen, so daß die Anlieger ihren Bedarf an Wasser mit Eimern aus diesen Vertiefungen sich holen. Die Rinne hat außer aus dem Weiher noch Zufuhr aus einem vorhandenen, immer laufenden Röhrenbrunnen. Ruttershausen liegt direkt an der Lahn und ist daher wegen Wasser im Falle eines Brandes nicht in Verlegenheit. Steinheim hat einen Weiher mit ständig zu und abfließendem Wasser; derselbe dürfte etwas tiefer sein, damit ein größerer Wasservorrat sich darin speichern ließe. Stockhausen liegt direkt am Seenbach, der im vergangenen Jahre reguliert wurde, so daß diese Gemeinde mit Wasser ausreichend versorgt sein wird. Weitershain verfügt af über dr drei verschiedene große Weiher, die aber alle drei total verschlammt sind. Der größere Weiher Die sollte schon vor Jahren gründlich entschlammt werden. Gemeindeeinwohner sollten zu dieser Arbeit unentgeltlich herangezogen werden. Hierzu hat das Kreisamt die Genehmigung versagt, worauf der Zustand der Löschwasserversorgung im Falle eines Brandes der alte geblieben ist. Aus Nah und Fern. Lich. Nachdem erst vor kurzem die jüngste Tochter des Fürstenpaares zu Solms- Hohensolms- Lich sich mit dem Grafen von Dohna- Schlobitten verlobt hat, verlobte sich jetzt auch die älteste Tochter des Fürstenpaares, Prinzessin Rosa Helene zu Solms- Hohensolms- Lich, mit dem Fürsten Viktor Adolf von Bentheim- Steinfurt. Bad Nauheim. Bis zum 26. März 1931 betrug der Gesamtbesuch 2133 Gäste, darunter 87 Ausländer. Anwesend am 26. März 1931 787 Gäste. Steinfurth. Unter Leitung des Bürgermeisters, Pfarrers und Kreisarztes wurde hier eine Sanitätsabteilung des Hessischen Roten Kreuzes gegründet. Schotten. Die älteste Einwohnerin Schottens und wohl auch des gesamten Vogelsberges, Frau Elise Haas, geb. Mattahis, ist hier im Alter von 95 Jahren verstorben. Offenbach. Der verheiratete Sohn eines Offenbacher Geschäftsmannes versuchte, von seinem Vater Geld zu erhalten. Hierbei kam es zu Meinungsverschiedenheiten, in deren Verlauf der Sohn auf den Vater fünf Revolverschüsse abgab, die jedoch ihr Ziel verfehlten. Der Täter wurde festgenommen. Verdoppelung der Biersteuer. Mainz. In der gestrigen Stadtratssitzung wurde auf Antrag des ersten Bürgermeisters Dr. Erhard zur Ausgleichung des Etats die Erhöhung der Biersteuer um 100 Prozent ab 1. April beschlossen. Ferner beschloß der Stadtrat die Einführung der Bürgersteuer mit dem 1½ fachen Landessatz ab 1. April. Wetzlar. Der erste Kreisvertreter des Mittelrhein- Kreises der Deutschen Turnerschaft, Fabrikant Artur Pfeiffer, erhielt in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Jugendpflege vom preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt eine Ehrenurkunde. Der Mittelrheinkreis, den Pfeiffer vertritt, umfaßt 23 Gaue mit über 200 000 Turnern. Groß- Rechtenbach. Unter dem Verdacht der Brandstiftung Die Feuerlöschverhältnisse im Kreise Gießen wurde eine Einwohnerin des Nachbarortes Weidenhauſen verfind in zwölf Kreisgemeinden nicht die besten. Der KreisfeuerDehr Inspektor Dickoré, der bei seinen Inspektionsreisen und gelegentlich der Uebungen mit den Wehren so mancherlei Beobachtungen machte, hat festgestellt, daß in nachstehend benannten 12 Drten die Feuerwehren bei Ausbruch von Feuer fich mit Einrichtungen begnügen müssen, die für kleine Brände binreichen, aber für große Schadenfeuer teilweise nicht aus: reichen. fort befehligte, am 14. Febr Regierung, worin ihm angefi Uebergabe der Feitung u imgestellt werde. Gofort ungen begannen. Am 16 vertrag unterzeichnet. Die b ihrer tapferen Verteidig epäd, sowie mit ihren jämtli Ehren wurden ihr von Um 18. Februar zog die Bestandes eingebüßt hatte, 12 nant von Tresdom hielt die so lange und so heiß r wie in dem Friedensver on den deutschen Truppen b e Rest der Kriegs- Entschädig Belfort von den deutschen Dr. Ludwig Roll 必 * Union* haftet und nach Wetzlar überführt. Marburg. Am 1. April werden in den Ortschaften Stausebach, Himmelsberg, Schwabendorf( mit Wolfskaute), Albs: hausen, Wohra, Langendorf, Hertingshausen, Schiffelbach, Ernsthausen, Bargholz, Emsdorf, Langenstein, Rüdigheim, Niederofleiden, Erfurtshausen, Kleinseelheim, Großseelheim, Schönbach, Singersfeld und Niederwald Poststellen eingerichtet, die die Eigenschaft selbständiger Postanstalten haben. Heizi Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken Nr. 25. Marburg. Ein trauriges Kapitel von der Not der studen tischen Jugend enthüllte sich bei der einer Umfrage Mensa an der Marburger Universität, die ergab, daß eine große Zahl von Studenten im Durchschnitt einen Monatswechsel von 37 Mark beziehen. Kassel lehnt die Verdoppelung der Biersteuer ab. Kassel, 26. März. Die Stadtverordnetenversammlung lehnte nach scharfen politischen Kämpfen die vom Magistrat beschlossene Verdoppelung der Biersteuer aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab und beschloß, bei den kommenden Etatberatungen zu versuchen, den Fehlbetrag von 950 000 RM. für das Rechnungsjahr 1931 unter allen Umständen einzusparen. Raubversuch in einer Frankfurter Bantfiliale. Frankfurt a. M. Am Donnerstagmittag drangen zwei Männer in die Filiale der Effekten- und Wechselbank in der Mainzer Landstraße 143 ein, zwangen die zwei im Kassenraum anwesenden Bankbeamten, die Hände hochzuheben und fesselten die Beamten. Die Räuber schlossen dann die Tür zum Nebenraum ab und versuchten, an das Geld und Wertpapiere heranzukommen. Ein anderer Beamter, der im Schalterraum zu tun hatte, drang, als er die Tür verschlossen fand, durch das Fenster ein, worauf die Täter, ohne Beute gemacht zu haben, die Flucht ergriffen. Die beiden Verbrecher konnten festgenommen werden. Wieder eine Schwarzbrennerei ausgehoben. Frankfurt a. M., 27. März. Die Zollbehörde hob im Hause Wollgraben 5 in den tiefen zweigeschossigen Kellerräumen eine Die auf das modernste eingerichtete Schwarzbrennerei aus. Inhaber, ein Schlosser, ein Gastwirt und dessen Sohn, wurden festgenommen. In den Räumen befanden sich nicht weniger als drei große Brennöfen und sieben Stüdfässer zu je 1200 Liter zur Aufnahme des Schnapses. Aus dem Schnaps wurden in den unterirdischen Räumen auch Edelliköre hergestellt. Hanau a. M. Zur bevorstehenden Stillegung der Hanauer Kleinbahnen hat die Direktion der AG. folgende Bekanntmachung erlassen:„ Infolge der allgemeinen Wirtschaftsnot, insbesondere der herrschenden Arbeitslosigkeit, ist der Verkehr unseres Unternehmens derart zurückgegangen, daß der Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Der Betrieb der Hanauer Kleinbahnen, Strecken Hanau- Hüttengesäß und Hanau Langenselbold, wird deshalb am 31. März 1931 für den Personen- und Güterverkehr eingestellt." Eltville. Von dem Schornstein einer chemischen Fabri stürzte ein Elektromeister aus vierzig Meter Höhe ab, als er damit beschäftigt war, Reparaturen am Blitzableiter auszufühEr trug einen Arm- und Oberschenkelbruch, sowie innere Verlegungen davon. ren. Wasser in Weinfässern. Heidelberg. In Ottenhöfen hatte die Zollbehörde 40 000 Liter spanischen Wein, der zu Brennzweden verwendet werden sollte, beschlagnahmt und in einem plombierten Schuppen eingelagert. An einem Morgen stellte man fest, daß in den Fässern Wasser war. In den Nächten zuvor war der Wein entwendet und die Fässer mit reinstem Brunnenwasser gefüllt worden. Wohin der Wein gekommen ist, weiß man noch nicht. Heidelberg. In der letzten Stadtratssitzung kam es zwischen zwei Stadträten zu einer heftigen Auseinandersetzung, in deren Verlauf einer derselben seinem Gegner Ohrfeigen verabfolgte. Die Angelegenheit wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Koblenz Von einem in der Moselwerft liegenden Dampfer stürzte ein 18jähriger junger Mann ins Wasser und kam nicht wieder zum Vorschein. Einige Schiffer sprangen ihm nach und es gelang ihnen, den Ertrinkenden zu retten. Aegyptenfahrt des Zeppelin. Das Luftschiff ,, Graf Zeppelin" wird wahrscheinlich am 15. April in Kairo sein. Das Luftschiff wird außer Post auch mehrere Passagiere an Bord führen, die in Aegypten und Pa lästina an Land gehen wollen. Der Multimillionär als U- Boot- Kommandant. London, 27. 3. Der vielfache Millionär William Leeds, | dessen Spezialität es ist, sich an allen größeren Zeppelinfahrten zu beteiligen, hat sich entschlossen, auch die Fahrt des Unterseebootes ,, Nautilius" nach dem Nordpol mitzumachen. Er unterzeichnete mit dem Leiter der Fahrt, Sir Wilkins, einen Vertrag, wonach er an Bord des Unterseebootes die Stellung eines Hilfstapitäns erhält. Vorsicht mit dem Tintenstift. Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Schadenverhütung e. V. München. Hauptsächlich deshalb, weil seine Schrift, besonders auf angefeuchtetem Papier, schwer verlöschbar ist, bildet der Tintenstift heute einen Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens. Der Farbstoff aber macht den Tintenstift nicht ungefährlich, da er, wenn er auf die menschliche Haut, bezw. auf die Schleimhaut kommt, start ätzende Wirkung besitzt. Gelangt z. B. bei ungeschichtem Anspitzen eines Tintenstiftes ein kleines Teilchen der Bleistiftmasse in die Haut, so erzeugt es dort eine heftige Entzündung, bei längerem Verweilen oft schwere Zerstörungen. Weit gefährlicher wirt das Eindringen von Tintenstiftteilchen ins Auge. Wird, wie es schon in leichtfertiger Weise geschah, ein Stückchen Tintenstift verschluckt, so ist der Farbstoff des Tintenstiftes imstande, auf der Schleimhaut des Magens schwere geschwürige Veränderungen zu erzeugen. Deshalb sorge man bei Tintenstiftverlegungen zunächst für schleunige ärztliche Hilfe. Kindern gebe man einen Tintenstift überhaupt nicht in die Hand. Unter allen Umständen ist aber gerade beim Tintenstift zu vermeiden, ihn vor Gebrauch mit der Lippe und Speichel in Berührung zu bringen. Union. Union Billigster und bequemster Brennstoff Briketts Samstag, den 28. März 1931. Neue Bücher. ,, Kamerad im Westen". Unter diesem Titel gibt der Sozie= täts- Verlag, Frankfurt a. M., für 6.- RM. einen Bilderbericht vom ersten Tag der Mobilmachung bis zur Abrüstung des deutschen Heeres. Alle Waffengattungen finden wir in guten Aufnahmen, die mühsam aus deutschen und ausländischen Archiven und Privatsammlungen zusammengetragen sind. Ein wertvolles Erinnerungsbuch. Ein neues, ernst- heiteres Buch von Peter Purzelbaum, dem berufenen Schilderer der Zeiten des„ seligen Kommiß", das im Rahmen eines packenden Romans ein farbenprächtiges Bild unseres alten Heeres gibt, erscheint unter dem Titel ,, Zwischen Weden und Zapfenstreich. Ein Militärroman aus der Vorkriegszeit" demnächst im Wilhelm Köhler Verlag, Minden in Westfalen. Geistige Strömungen und Sittlichkeit im 18. Jahrhundert. Von Curt Gebauer. Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser- Verlag G. m. b. H., Berlin- Charlottenburg 2. Gebauer hat das Geistesleben und die Sittlichkeit des 18. Jahrhunderts aus den Quellen studiert. Ausgerüstet mit einer imposanten Stofffenntnis verfolgt er die Wandlungen der Moral, des Lebensstils, die bürgerliche Sittenreform bis zur Ethik Kants und Goethes. Preis 2,90 RM.( 270 S. in Halbleder gebunden.) Der Haushalt der„ Festbejoldeten", ein Aufsatz von Dr. Werner Bohnstedt, Berlin, im Aprilheft der„ Neuen Hauswirtschaft", dürfte in einer Zeit, in der so viel von Gehaltsabbau und Preissenkung gesprochen wird, von allgemeinem Interesse sein. Besonders wichtig ist die Gegenüberstellung der Ausgaben in Beamten-, Angestellten- und Arbeiterhaushaltungen bei gleicher Einkommenstufe. Rezepte für selbstgefertigtes Ostergebäd und die reizenden ,, Lustigen Ostereier" fordern zur Nachahmung heraus. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart Und Jhre Osterreise? Wenn Sie glückliche Besitzerin eines Wagens sind, dann werden Sie sie sicher im Auto machen. Lassen Sie sich aber von der ,, Eleganten Welt", deren Osternummer soeben erscheint, die nötigen Tips dafür geben. Wohin diese Woche? Mit einem Minister, der es satt hat, nach Paraguay, mit dem Robbenfänger ,, Wiking" in die Arktis, mit einer Expedition nach Lunda, mit Sti und Rodel in die Alpen und dann nach einem Abstecher nach Amerika, mit dem plaudernden Historiker Wolfgang Götz in die Vergangenheit. Diese bunte Reise machen wir mit der neuen ,, Woche". Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Als für lange Zeit gut verzinsliche Kapitalanlage empfehlen wir 7% Goldfommunalobligationen Serie 9 Ausgabekurs 93% freibleibend Rückzahlungskurs 100° Für die Sicherstellung dies. Schuldverschreibungen haften: 1. Das gesamte Vermögen und die Rücklagen der Nassauischen Landesbank. 2. Die unbeschränkte Garantie des Bezirksverbandes des Regierungsbezirks Wiesbaden, der mit seinem Vermögen und seiner Steuerkraft einschließlich der Steuerkraft aller Städte, Kreise und Landgemeinden des Regierungsbezirks für Verzinsung und Einlösung der Schuldverschreibungen haftet. 3. Die Darlehen selbst, welche an Gemeinden und öffentliche Körperschaften im Regierungsbezirk Wiesbaden gegeben worden sind. Infolge des Fortfalls der Kapitalertragssteuer fließt der gesamte Zinsertrag dem Inhaber der Schuldverschreibung ohne Abzug zu. Die Kündigung der Schuldverschreibungen ist frühestens zum 30. September 1937 möglich. Infolgedessen haben die Erwerber 6½½ Jahre lang eine hohe Nettoverzinsung. Die Schuldverschreibungen der Nassauischen Landesbank sind an der Berliner und Frankfurter Börse jederzeit veräußerlich und reichsbanklombardfähig. Sie sind zur Anlegung von Mündelgeld in ganz Deutschland zugelassen. Gleichzeitig empfehlen wir unsere bekannten 7% Gold- Pfandbriefe Ausgabe 12 „ Gießener Zeitung" Ausgabekurs: 97% freibleibend. Rückzahlungsfurs: 100%, gedeckt durch erststellige mündelsichere Goldhypotheken und mit den gleichen Garantien ausgestattet wie die Kommunalobligationen( siehe oben 1 und 2). Die Pfandbriefe sind in Stüden von 500 und 1000 Goldmark erhältlich. Die Kommunalobligationen werden in Stücken von 100, 200, 500, 1000 und 2000 Goldmark ausgegeben. Die Stücke sind sofort lieferbar und können durch sämtliche Banken, Sparkassen und Kreditgenossenschaften, sowie durch alle Niederlassungen der Landesbank bezogen werden. Direktion der Najjauischen Landesbank. Wiesbaden Albin Klein Giessen Vom einfachen Handzettel bis zu den umfangreichsten Katalogen werden alle Drucksachen in Qualitätsausführung schnellstens und preiswert geliefert. Buch- und Zeitungs- Druckerei Fernruf Nr. 2525 und 2526 મ Wenn die Hausfrau ein Kaffeegetränk wünscht, das herzhafter schmeckt und weniger kostet, Mühlen Franck dann ID WURTH Unser muß sie es mit der guten Kaffeewürze Mühlen Franck zubereiten. Mühlen Franck würzt, kräftigt, verbilligt jedes Kaffeegetränk. Mühlen Franck Nr. 25. G Geschäftsbericht für das Jahr 1930 Jahrelang schon erzielen die Hausfrauen mit LOBA- BEIZE der wasserechten, auf ihren Böden einen spiegelblanken Harthochglanz. ist erschienen. Er kann durch unser Archiv und unsere Niederlassungen auf mündliche oder schriftliche Anforderung kostenlos bezogen werden DEUTSCHE BANK UND DISCONTO- GESELLSCHAFT Genau denselben Erfolg erreichen Sie auf Parkett und Linoleum mit LOBA- WACHS. Achten Sie bitte auf den Raben auf der Dose, der bürgt, das Sie das echte LOBAWachs" bekommen. Zur Absatzvergrößer.| such. a. hiei. Play tücht. Mitarbeiter bei gar. Einkom. mit 150 RM Gehalt. Nur schriftl. Werbetätik. Bewerb.( Freiumschl.) a.Chem.Fabr.Künnecke, Braunschweig A 36 Charlotienstr. 4a. Vertreter fucht f. a. Arten Rollos, Jalousien, Rolläden, Markisen, Gartenschir me, Berdunklungsanl. Grüßner& Co. Neurode, Eulengeb. Vertreter gesucht! Günstige Einnahmequellen für alle arHerren Ohne Diät Wegen Geldnot! beitslosen bin loh In kurzer Zelt 20 Pfd leichter la Anzugstoff in allen Städten, Gegeworden durch ein elnf. blau Wollkammgarn meinden u. Bezirken. Mittel, welches loh Jedem ab abrit m 8.80 Mt. Näheres durch gern kostenlos mittelle. Albin Klein, Gießen, Südanlage 21. Frae Karia Mast, Bremen G Verlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! Gera, Postfach 167. BERLIN MAN SCHREIBT HEUTE AUF OLYMPIAI Industrie, Handel und Behörden kennen und schätzen die Vorzüge unserer Olympia SCHREIBMASCHINEN und BUCHUNGSMASCHINEN Erleichterte mit ,, SALDOMAT" Zahlungsbedingen Schreibmaschinen mietweise Europa Schreibmaschinen A. G. FRANKFURT a. M. Tel. Hansa 27326 Friedensstr. 2 12 Ffm. Vertreterbesuch unverbindlich Erscheint Mi Bezugspreis 2,40 M Rebellionsschluß früh 8 U bung nicht verlangter H. Jahrg. Politifch In der Pariser Pres fentlichen als der erite G ichen. Wie Adolf Hitler im De NSDAP. durch Klage nehmen, die rechtliche Uni Brordnung vom 28. Mär Das Generaljekretaria be zum 11. Mai einberu bindsrates auf den 18. Jagung der Europäischen worden. Die italienischen Sad Setellung des Wortlaut einbarung mitarbeiten, beraten. Infolgedessen kine Arbeit vielleicht erst Jn der letzten Sigung Sorjigende des Landesprä päsidium beschlossen hab les Lippischen Landtages führen. Reichstanzler Dr. Bri Gesandten Dr. Haniel vo in dem der Kanzler mit landten infolge Auflösun in München in den einft Kanzler dankt zugleich in tig für die von Haniel de Jm Lohnstreit der T Shiedsspruch vom 19. Ma Der Gemeindevoriteh Figer Bies, wurde jeines Der Rationaljozialistiche Mit Rüdficht auf d Lh der Zechenverband Rahmentarifsverträge f and taufmännischen An Die Schlichtungsver in der Nordwest- Gruppe 8. April vor dem it Dortmund statt. Dem„ Kurjer Wariza in nachter Zeit Aenderu Marshall Biljuditi jelb wieder in die Hand nehr Der englische Schapt haltsrede halten. Der hlbetrag von über 30 Einer Meldung von weitlichen Teil Benezuel Führung Generals Ceder Rach Meldungen a hweres Erdbeben den tadt Managua jei jo g hiedenen Teilen der G Erditöße dauerten zurze ritanische Marine und aufgefordert, sofort Sil Bebens zu ergreifen. Der heiji Bur Darmstadt, 31. 3. D Impjing heute die Preise aus der joeben in A igung des öffentlich Der Minister erklär Ragnahmen in den mei nb Sicherheit von Le o mache sich doch das mande Delitte unangen Lide jofort verstärkt a begrügt, denn sie ist gere in helfen der großen Be fahrung der einschneide Sehr wahrscheinlich wi ordnung die Arbeit der bes politischen Lebens anitändig vollzieht. D he im Intereffe des Gt mille Verpflichtungen Dann haben sie auch t nung zu gewärtigen. naue Anweisungen er