Nr. 16 Toße Freude, unseren Heimat ersetzen zu lenschen erziehen zu emittel Kulturpflanzen. u. Wirtschaftsberater. el in der Regel nur inden wir diese jämt n der Stalldung, die r zu rechnen sind. Abtürlichen Düngemittel Tienarten, die für das e Grundlage jeglicher denen auch die Gründ Gartenfeld ist es der r Kompost. hen Praxis vielerorts glauben, daß wir uns ngern losjagen fönnen ftliche Düngemittel zu mer noch auf die Tat Olung der natürlichen gers, nicht immer die Die Jaude muß man um eine große Ver mmoniak zu vermeiden. be perfidern außerdem haft verloren. Ildüngers sei an ein chwort erinnert: Halt den Mist das beste". fgenommene Phosphorzum Aufbau des Knobesonders Jauche find Dieser Tatsache ist bei unbedingt Rechnung zu orsäure vorwiegend zur endet wird. Erst durch esten durch Superphos Bhosphorsäure, werden 1 Volldinger im wahr■ t eignet sich, wie die estätigen, sehr gut zur Jauche. Das Verfah nd Stüd Großvich eint uchegrube und auf die hat enthaltenen Gips tidstoff gebunden und derlandwirtschaft fön die Pflanze günstiges wird, wobei aber die Düngung bilden müssen. te. modeschaffenden Indu en an immer neuen, Ideen. Das Resultat: ren, aus wirtschaftlicher Frauen Eitelkeit zu beArbeit zu erhalten! der Frau sei einheitlich gestimmt - aber die an zu einer belebenden reizende, sehr jugendliche in Material und Farbe Anfang! ist meist Samt! Damit zu machen! Sie werden zen, wie das schlichte her. aben muß man es, wenn em höchsten Luxus unferes hvorläufig feineswegs so is doch schon genau an meritas Lurusbädern ihr der ,, Woche" bringt dar er auch über das beschei Dir hier interessante Auf n Klein in Gießen. toff Union parkasse mit der Branche vertrauten ksdirektor rife, schnelle Auszahlung Offerten unter G. Z. 2819 pedition dieses Blattes. Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Hahrg. - Politische Rundschau. Der Reichspräsident hat den bisherigen Gesandten in Brüssel, Dr. Horstmann, zum- Gesandten erster Klasse in Lissabon ernannt. Der vortragende Legationsrat im Auswärtigen Amt, Freiherr von Ow- Wachendorf, wurde Gesandter in Luxemburg. Der Konjul in Beirut, Dr. H. Schwörbel, ist zum Gesandten in Kabul ernannt worden und Legationsrat Dr. Ziemke zum Konsul in Beirut. Der Reichstag hat sich nach Abschluß der Aussprache zum Landwirtschaftshaushalt auf Montag nachmittag vertagt. Der Auswärtige Ausschuß genehmigte den Handelsvertrag mit Irland, den deutsch- luxemburgischen Schiedsgerichts- und Vergleichsvertrag, die Aenderung des Luftverkehrsablommens mit Großbritannien, das Abkommen über die deutsch- belgische Grenze und den Vertrag mit Oesterreich über Sozialversicherung. Der Ständige Ausschuß des Deutschen Landwirtschaftsrates hat das Agrarprogramm des Reichsernährungsministers als geeignete Grundlage für eine zielbewußte Agrarpolitik bezeichnet und seiner Erwartung Ausdrud gegeben, daß Reichsrat und Reichstag die Vorlage schleunigst verabschieden. Die nationalsozialistische Klage beim Staatsgerichtshof auf Erklärung der Ungültigkeit des jetzt bestehenden Bayerischen Landtages ist zurückgewiesen worden. Die offiziellen Verhandlungen zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland über das Kohlenaustauschablommen, welches am 31. März abläuft, sind nunmehr für den 5. März in Berlin an= gesetzt worden. Der neuernannte deutsche Gesandte für Warschau, Herr von Moltke, ist am Freitag, von seiner Gattin begleitet, dort eingetroffen. Am Bahnhof hatten sich zum Empfang als Vertreter des polnischen Außenministeriums der Referent für Deutschland, Ministerialrat Fiedler- Alberti, die Beamten der deutschen Gesandtschaft und Vertreter der Presse eingefunden. Der Untersuchungsausschuß des Reichstages zur Prüfung der Roggenstügungsaktion der Reichsregierung setzte seine Beweis: aufnahme mit der Vernehmung des Direktors Scheuer fort. Jm Haushaltsausschuß des Reichstags wurde am Freitag der Haushalt des Auswärtigen Amtes weiter beraten. Der kommunistische Abgeordnete Stöder bezeichnete die Pressemeldungen, daß die Kommunisten in Verbindung mit den Separatisten stän= den, als Schwindelnachrichten. Die gesamte deutsche Flotte wird im April zu mehrtägigem Aufenthalt in Swinemünde einlaufen. Am Donnerstag hat die deutsche Industriellenabordnung ihre Reise nach Moskau angetreten. Bei der Abfahrt waren ver: treter der russischen Botschaft auf dem Bahnhof anwesend. Der Hauptausschuß des Münchener Stadtrates genehmigte die Ausstellung eines Bismard- Denkmals vor dem Bibliothekbau des Deutschen Museums. Der Auswärtige Ausschuß des polnischen Sejms hat den deutsch- polnischen Handelsvertrag endgültig angenommen. Der Auswärtige Ausschuß der belgischen Sozialisten- Partei stellt fest, daß man das Verlangen nach Revision der Verträge nicht als unmöglich ablehnen könne. Im Ausschuß des englischen Unterhaus ist die Regierung Macdonald bei einer Abstimmung in der Debatte des Gewerkschaftsgesetzes in der Minderheit geblieben. Ein neuer Bürgerkrieg in Peru steht unmittelbar bevor, da die Regierung beschlossen hat, mit den Aufständischen im Süden des Landes keine Friedensverhandlungen aufzunehmen, sondern erneut gegen sie zu Felde ziehen will. Der Kampf um den Wehrhaushalt. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion wird am Monbag zu einer Sigung zusammentreten, der man in politischen Kreisen große Aufmerksamkeit schenkt. Es ist bekannt, daß innerhalb der Sozialdemokraten die Auffassungen über den Wehrhaushalt noch nicht völlig geklärt sind und daß eine einheitliche Stellungnahme besonders zu den Fragen des Baues der Panzerschiffe noch nicht erzielt ist. Der besondere Widerstand eines Teiles der Fraktion richtet sich gegen die erste Rate für das Panzerschiff B, die mit 10,83 Mill. Mark im Wehrhaushalt veranschlagt ist. Dagegen ist die für das Panzerschiff A eingesetzte Summe von 18,8 Mill. RM. ohnehin zwangsläufig, da es sich um die für die Fertigstellung des bewilligten Schiffes notwendige Baurate handelt. Für das Panzerschiff A wird darüber hinaus nur noch ein kleiner Reſt benötigt werden. Die Frage der Schiffsbauten berührt aber zugleich die gegenwärtig besonders aktuelle Frage der Arbeitsbeschaffung, da 80 v. H. der angeforderten Summen für Löhne und Gehälter verwandt werden, die den Küstenstädten wie auch den inländischen Liefe= ranten zugute kommen. Der Wehrhaushalt wird voraussichtlich Dienstag oder Mittwoch dem Haushaltsausschuß des Reichstags zur Beratung vorliegen, selbst wenn bis dahin noch keine völlige Klärung über die endgültige Haltung der Sozialdemotraten erzielt sein sollte. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 28. Februar 1931 Gefrierfleisch zollfrei! Berlin. Im Handelspolitischen Ausschuß des Reichstages wurde der sozialdemokratische Gesetzentwurf über die Einfuhr von Gefrierfleisch mit 11 Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten gegen 8 Stimmen bei zwei Enthaltungen zweier Zentrumsabgeordneter angenommen. Die Regierung hatte sich gegen die Annahme dieses Gesetzentwurfes erklärt. Nach dem Gesetzentwurf soll zur Versorgung der minderbemittelten Bevölkerung mit billigem Fleisch vom 1. März ab jährlich ein Kontingent von 50 000 Tonnen Gefrierfleisch zollfrei zur Einführung zugelassen werden. Wenn dieser Beschluß Gesetz werden sollte, so würde das ein schwerer Schlag gegen die Agrarpolitik der Regierung sein. Senfung der Hauszinssteuer in Preußen. Berlin. Im Interfraktionellen Ausschuß der Regierungsparteien im Preußischen Landtag ist heute eine Einigung über die weitere Senkung der Hauszinssteuer außerhalb der Notverordnung des Reichspräsidenten zugunsten der Hausbesitzer erzielt worden, die mit den höheren Aufwertungsverpflichtungen des Hausbesites begründet wird. Die Sentung soll für alle Staffelbeträge der Hauszinssteuer erfolgen in einer Höhe zwi= schen 3 und 5 Prozent unter besonderer Berücksichtigung der hochbelasteten Hauseigentümer. Preußen ignoriert deu Volfstrauertag. am Der Preußische Landtag beriet zu Beginn seiner FreitagSigung den Antrag der Deutschen Volkspartei, der die Halbmaſtbeflaggung sämtlicher öffentlicher Gebäude in Preußen Volkstrauertag, dem 1. März, fordert. Dieser Antrag war am Donnerstag abend vom Verfassungsausschuß des Landtages mit den Stimmen der Sozialdemokraten, des Zentrums(!!) und der Kommunisten abgelehnt worden, nachdem ein Regierungsvertreter erklärt hatte, daß man einer Reichsregelung dieser Angelegenheit nicht vorgreifen wolle. Bei der namentlichen Abstimmung wurden nur 123 Stimmen abgegeben, so daß das Haus beschlußunfähig war. Die Angelegenheit mußte daher zurückgestellt werden. Die holländische Landwirtschaft gegen Schieles Agrarpolitik. Amsterdam. In der holländischen Landwirtschaft hat das im deutschen Reichstag eingebrachte Agrarprogramm starke Erregung ausgelöst, da man für den Fall seiner Annahme neue 30us erhöhungen des Deutschen Reiches für landwirtschaftliche Erzeugnisse befürchtet. Die Besorgnisse fanden Ausdruck in einer Entschließung der Tagung des Abwehrkomitees der holländischen landwirtschaftlichen Organisation, in der betont wird, daß man es unter dem Gesichtspunkt des Selbsterhaltungstriebs für notwendig halte, schon jetzt bestimmte Maßnahmen ins Auge zu fassen, falls das Programm des Ministers Schiele unverändert durch den Reichstag angenommen werden sollte, und daß man auch unverzüglich mit den landwirtschaftlichen Organisationen anderer Länder, nämlich Dänemark, Lettland und Belgien, Fühlung nehmen müsse. Bereitet Frick den Rückmarsch ins Parlament vor? Braunschweig. In zwei Massenversammlungen sprach der nationalsozialistische Minister Dr. Frid. Er erklärte, die Nationalsozialisten hätten sich vorbehalten, in den Reichstag zurüdzukehren, wenn ein tüdischer Anschlag gegen die nationale Opposition erfolgen würde. Sie würden in dem Augenblick zurückkehren, in dem es dem Gegner am unangenehmsten sei. Die Nationalsozialisten forderten die Auflösung des Reichstages und des Preußischen Landtages. Die thüringischen Ministergehälter vom Ausschuß gekürzt. Weimar. Im Haushaltsausschuß des Landtages wurde ein Antrag der Nationalsozialisten, die Gehälter der Minister von 16 000 auf 12 000 RM. herabzusetzen, mit den Stimmen der Nationalsozialisten bei Enthaltung aller übrigen Parteien ange= nommen. Der Antrag, die Aufwandsentschädigung der Minister, die im Jahre 2000 RM. beträgt, zu streichen, wurde mit den Stimmen sämtlicher Regierungsparteien abgelehnt. Schwierige Senatsbildung in Bremen. In der Verhandlung über die Umbildung des Bremischen Senats, an der die Nationalsozialisten, die Deutschnationale Volkspartei, die Deutsche Volkspartei, die Gruppe der Hausbesitzer und die Wirtschaftspartei teilnahmen, ist der Versuch, eine bürgerliche Senatskoalition zu bilden, gescheitert. Die Deutsche Volkspartei erklärte, daß eine bürgerliche Mehrheitsbildung in der Bürgerschaft, die über nur eine Stimme Mehrheit verfüge, für die erstrebte Regierung nicht tragbar sei. Die Vertreter der Nationalsozialisten, Deutschnationalen, der Wirtschaftspartei und der Hausbesitzer kündigten darauf dem gegenwärtigen Senat schärfste Opposition an. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 17 Verordnung zur Genfung. der staatlichen und gemeindlichen Realsteuern. Darmstadt. Das hessische Gesamtministerium hat auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten vom 1. Dezember 1930 die Zustimmung des Reichsfinanzministers unter dem 17. Februar zu folgender Verordnung beantragt: ,, Die Senkungssätze der staatlichen und kommunalen Realsteuer betragen für das Steuerjahr 1931 bei der Grundsteuer je 6 Prozent und bei der Gewerbesteuer je 12 Prozent in der Ausführung der Verordnung durch den Finanzminister und den Innenminister." Die gewerbliche Verschuldung in Hessen. Darmstadt. In den letzten Jahren hat man sich mit Recht ausgiebig mit der Verschuldung der Landwirtschaft befaßt. Vielfach scheint es aber, als ob man daneben nicht immer daran gedacht hätte, daß auch das Gewerbe teilweise hoch verschuldet ist. So stellt sich die Verschuldung von Handel, Industrie und Handwerk im Freistaat Hessen nach der Einheitswertstatistik auf nahezu 450 Millionen RM. gegenüber einem Rohvermögen von 1213 Millionen RM. Die Schulden machen somit rund 37 Prozent des gesamten gewerblichen Rohvermögens aus; im Reichsdurchschnitt betragen sie 44,5 Prozent. Die Aussichten der Versorgungsanwärter. Die Frage der Zivilversorgung hat sich seit 1920 in steigendem Maße zu einem brennenden Problem entwickelt, das ohne drakonische Maßnahmen zu einer Vernichtung dieser sehr wichtigen Einrichtung führen muß. Man kann die Zahl der Inhaber von Versorgungsscheinen( 3ivilversorgungsschein, Beamtenschein, Zivildienstschein, Polizeiversorgungsschein), die zum Teil seit Jahren vergeblich auf ihre Einberufung warten, heute auf fast 40 000 schätzen. Das ist ein ganz unmöglicher Zustand. Die Angelegenheir hat aber nicht nur eine moralische, sondern auch eine finanzielle Seite. Das friegsstarke Armeekorps der noch nicht untergebrachten Versorgungsanwärter fostet viel Geld. Allein für Uebergangsgebührnisse an zur Entlassung gelangende Angehörige der Reichswehr mit Zivildienstschein, die nicht in Beamtenstellen untergebracht werden konnten, sind für das Rechnungsjahr 1930 25 Millionen Reichsmark veranschlagt worden. Die entsprechenden Ausgaben für die zur Entlassung gelangenden Angehörigen der Schutzpolizei der Länder dürften einen entsprechenden Betrag erreichen. Den ehemaligen Kapitulanten der alten Wehrmacht mit dem Zivilversorgungsschein muß vielfach die im Falle der Behördenanstellung Ruhensvorschriften unterliegende Dienstzeitrente gezahlt werden, und es gibt Beamtenscheininhaber, welche wegen Bedürftigkeit die Zusatzrente des Reichsversorgungsgesetzes erhalten müssen. Wie ersichtlich, lassen sich also durch wirksame Verbesserungen der Anstellungsmöglichkeiten der Versorgungsanwärter ganz erhebliche Summen, die sonst unproduktiv vertan werden, einsparen. Die Reichsregierung ist bemüht, durch entsprechende Maßnahmen diese Einsparungen zu verwirklichen und sie kann bei diesen Bestrebungen des Dantes aller Einsichtigen gewiß sein. Die Maßnahmen der Reichsregierung bezweden eine Vermehrung der mit Versorgungsanwärtern zu besetzenden Stellen. Nach den Anstellungsgrundsätzen(§ 8) betrug bisher der Stellen vorbehalt für Versorgungsanwärter bei den Stellen des unteren und einfachen mittleren Dienstes die Hälfte dieser Stellen. Durch die Notverordnung pom 1. 12. 1930 ist dieser Stellen vorbehalt auf 75 v. H. der genannten Stellen erhöht worden, eine Bestimmung, die wegen der im Reichsdienst seit langem bereits geübten Praxis eines höheren Stellen vorbehalts hauptsächlich für die Länder und Gemeinden von Bedeutung ist. Denn im Reich sind, abgesehen von den nur mit Versorgungsanwärtern zu besetzenden Stellen(§§ 6, 7 der Anstellungsgrundsäge), auch die Stellen des einfachen mittleren Dienstes fast ausschließlich mit Versorgungsanwärtern besetzt worden. Während der vorstehende Inhalt der Notverordnung für die gesamte Verwaltung in Reich, Ländern und Gemeinden, und zwar zunächst befristet bis 31. 3. 1935, gilt, ist für die Reichsverwaltung und die Reichspost im Entwurf des Haushaltsgesetzes für 1931 noch folgendes vorgesehen(§ 15 des Gesetzes): Jm unteren und einfachen mittleren Dienst wird eine völlige Sperre ( bei der Reichspost eine Sperre zu 80 v. 5.) und im gehobenen mittleren Dienst eine 50prozentige Sperre für freiwerdende Planstellen eingeführt, die nur zugunsten von Wartegeldempfängern und Versorgungsanwärtern durchbrochen werden darf. Das heißt, daß die freiwerdenden Planstellen in dem angegebenen Umfange unbesetzt bleiben müssen, es sei denn, daß Wartegeldempfänger oder Versorgungsanwärter eingestellt werden. In der Notverordnung vom 1. 12. 30 ist weiter die Ausdehnung des Stellen vorbehalts auf die Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und die Behörden der Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung vorgesehen. Es bleibt abzuwarten, wieweit diese Maßnahmen ausreichen, um eine Verbesserung der Lage der Versorgungsanwärter zu bewirken. Die Größe der zu bewältigenden Aufgabe geht aus den am Schluß dieses Artikels genannten Zahlen deutlich hervor. Samstag, den 28. Februar 1931. Zunächst sei aber noch darauf hingewiesen, daß bereits Bestrebungen gegen diese zugunsten der Versorgungsanwärter eingeleitete Hilfsaktion der Reichsregierung sich Geltung zu schaffen versuchen. Jetzt, nachdem endlich berechtigterweise der Stellenvorbehalt für Versorgungsanwärter auch auf die Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Arbeitsämter ausgedehnt worden ist, erscheint die sozialdemokratische Reichstagsfraktion mit einem Antrag Dr. Breitscheid- Roßmann auf dem Plan, um diesen Stellenvorbehalt wieder zu beseitigen( Reichstagsdrucksache V 1930, Nr. 450). Man dürfte in der Annahme nicht fehlgehen, daß hier die Ablehnung der Zivilversorgung zusammengeht mit dem parteipolitischen Interesse an der Personalbesetzung bei den Sozialbehörden, denn die noch immer ins Feld geführte Begründung über den Mangel an fachlicher Vorbildung und Eignung der Versorgungsanwärter bei den Sozialbehörden ist bereits durch die praktische Erfahrung bei der sonstigen Sozialversicherung( Angestellten- und Invalidenversicherung) und außerdem bei der Reichsanstalt selbst widerlegt. Wir müssen deshalb vom Reichstag erwarten, daß aus sachlichen Gründen der partei politisch orientierte Antrag der sozialdemokratischen Reichstags: fraktion der Ablehnung verfällt. und Ueber den Stand der Zivilversorgung seien zum Schluß einige Zahlen genannt. Nach der letzten, vor einem Jahr vom Reichsministerium des Innern dem Reichstag vorgelegten Uebersicht betrug die Zahl der Versorgungsanwärter, die noch nicht in eine Beamtenstelle einberufen waren, Ende 1922 33 500 Ende 1928 36 000. Von diesen letzteren waren Ende 1928 rund 8300 Versorgungsanwärter als Angestellte im öffentlichen Dienst beschäftigt. Von den 36 000 Versorgungsanwärtern sind rund 23 000 Inhaber des Beamtenscheins, also Schwerkriegsbeschädigte. Der Rest setzt sich zusammen aus Inhabern des Zivi.. dienstscheins und des Polizeiversorgungsscheins, die insgesamt mit rund 13 000 noch nicht die Zahl der einzuberufenden Versorgungsanwärter in der Vorkriegszeit( etwa 16 000) erreichen Allerdings ist zu erwähnen, daß in den Jahren 1923-1927 rund 8000 ehemalige Angehörige der Wehrmacht und der Schutzpolizei der Länder ihren Versorgungsschein gegen eine Geldabfindung zurückgegeben haben, ohne Zweifel hauptsächlich wegen der schlechten Aussichten auf eine Einberufung in den Behördendienst. Unter Berücksichtigung aller Faktoren erscheint es berechtigt, die Zahl der tatsächlich auf die Einberufung wartenden Versorgungsanwärter mit rund 30 000 anzunehmen Erst wenn diese zum größten Teil untergebracht worden sind, wird wieder mit einem normalen Ablauf der Zivilversorgung rechnen fönnen. man Wie die Dinge liegen, werden die oben erläuterten Maßnahmen der Reichsregierung nur dann eine wirkliche Erleichterung der Lage der Versorgungsanwärter herbeiführen können, wenn gleichzeitig sämtliche Behörden, insbesondere die Kommunalverwaltungen, zur genauen Befolgung der Anstellungsgrundsätze angehalten werden. Durch die fünfte Ergänzung der Anstellungsgrundsätze( vom 16. 7. 1930) ist durch eine engere Fassung einzelner Vorschriften auch diese sehr wichtige Frage einer befriedigenderen Lösung näherzubringen versucht worden. ( Vers. und Fürsorge des Kyffhäuserbundes.) Wie deutsche Kinder in polnischen Schulen ,, Deutsch" lernen! ,, Gießener Zeitung" Nachahmenswertes Beispiel. Die Mitglieder des Evangelischen Lehrervereins im Wuppertal haben einstimmig beschlossen, auf 1 Prozent ihrer Gehaltsbezüge freiwillig zu verzichten. Die dadurch freiwerdenden Summen sollen der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt werden und sie in die Lage versetzen, eine Anzahl von Junglehrern, die im Zusammenhang einer Sparaktion abgebaut werden sollten, weiter zu beschäftigen. Ein schönes Beispiel beruflichen Zusammenstehens in der Zeit der Not, das Nachahmung verdient. Die„ Deutsche Schulzeitung in Polen" veröffentlicht in ihrer Nummer 9 vom 1. Februar ein Dokument, das wahrhaft erschütternd ist. Ein vierzehnjähriges deutsches Mädchen, das bisher in einem Dorf, das keine deutsche Schule hatte, eine polnische Schule besuchen mußte, schrieb den nachfolgenden Aufsatz: ,, Montaf, d. 26. Januar 1931. Js byn gestern nach die fzal gegangen und habe gehert, das der Fordoner autobus ist in die bra gefaren mit 20 personen. Wisyl perzohnen in unglit tamen kan is nis beszrabjben. Um 8 ur zol das unglif pasirt zajn. Den bam is nach hazy unt habe dos die muti ercejlt. Nach mitak um 3 ur gingen wir hin unt woltyn wysyn was da pasiert ist aber der autobus ist szon in der gasans talt gefaren." Reminiscere. Zum Voltstrauertag 1931. Ernst und eindringlich steht der Name des Sonntags, an Re= dem wir den Volkstrauertag feiern, vor unserer Seele. miniscere hämmern die Gloden der Kirchen an diesem Tage in unser Gewissen. Durch alle Lande, in alle Gauen, von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, über die Meere und Ozeane, hinweg über alle Grenzen hallt es millionenfach:„ Gedenket unser, die ihr lebt! Wir sind gestorben für Freiheit und Ehre unseres über alles geliebten Vaterlandes. Wir haben Hof und Heimat verlassen, damit Ihr ungefährdet Eure Aecker pflügen und Eure Häuser bestellen konntet. Wir gaben unser Herzblut für Eure Kinder, eine glückhafte deutsche Zukunft. Es ist aber alles so anders gekommen, als unsere Gefalle nen es dachten und ersehnten. Nicht ein Volt, einig in Liebe und Treue, steht heute am Volfstrauertage im Geiste vor seinen Toten, sondern Parteihader und kleinlicher Zwist, Neid und Haß zermürben uns und unsere Seele von Tag zu Tag mehr. Not und Elend schreit aus allen Winkeln und Gassen, aus Stadt und Land, aus Schloß und Hütte. Deutsche Kriegsgräber. 2327 7.174 WANDERER VERWEILE INANDACHT UND KUNDE ZU HAUSE WE WIR ALS MANNER GEFALLEN INTREUE ZUR HEIMAT / Denkmal auf dem Sammelgrab des deutschen Kriegerfriedhofes Montdidier, Dep. Somme, Frankreich. Errichtet vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus Mitteln des Paten, der Provinzialverwaltung Ostpreußen. Der Friedhof, auf dem die Gefallenen der Sommeschlacht vom Frühjahr 1918 liegen, umfaßt 3 280 Einzelgräber und ein Sammelgrab mit 3554 Toten In einer solchen Zeit liegt die Verzweiflung näher als der Glaube. Es wühlt in den Tiefen unserer Seele ein furchtbares, inhaltsschweres Wort: Umsonst! Zweifelnd haben es schon viele ausgesprochen, wie ein Unkraut wuchert es weiter und droht, die Saat zu erstiden, die unsere zwei Millionen Toten mit ihrem Blut gesät haben. Da kommt der Volkstrauertag an der Schwelle des Frühlings mit seiner Hoffnungsvollen Botschaft:„ Nur nicht verzweifeln, jeder Nacht folgt Tag." Die Frühlingssonne leuchtet in unsere Qual, erhellt unsere Seele, aus dem Tod wird Leben. Alles sprießt und keimt und die neu erstehende Saat schießt in die Aehren: Zwei Millionen deutsche Brüder bringen uns die Frucht ihres Leidens und Sterbens. Sie legen ihr Werk in unsere Hände und überantworten Lokales. Sonntagsgedanken. Nr. 17 Passionszeit Leidenszeit. Leidenszeit auch für unser deutsches Volk. Sie hat schon manches deutsche Herz gebrochen und drückt noch manche Seele nieder. Grausame Blutsauger zehren an unserem Mark und sie nennen ihr Tun Gerechtigkeit. Entwaffnet und entrechtet müssen wir in harter Fron für fremde Völker schaffen. Aber das ist nicht allein das Unglück. Die Drangsal unseres Volkes wird noch erhöht durch die innere Verworrenheit und die Niedergangserscheinungen hier und dort. Und wie nötig wäre gerade jetzt in dieser deutschen Passionszeit ein Gleichklang der Seelen, eine innere Geschlossenheit und ein starker, gesunder Volkswille. Aber der Bruder versteht den Bruder nicht mehr und sieht nicht in seiner Not die eigene Not. Das ist innere Abrüstung. Und in weiten Kreisen noch Soll es immer Passionsfein Auge für das, was nottut! zeit bleiben? Soll der Weg aus der Tiefe zur Höhe für immer verriegelt bleiben?- Dagegen sträubt sich alles, was in uns in die Höhe strebt. Wir müssen wieder zurück zu den hohen Idealen unserer Väter, zurück zu Treue und Redlichkeit, zurück zu Wahrheit und Gerechtigkeit und zurück wieder zu dem wahren christlichen Glauben unserer Väter. Deutsche Kriegsgräberstätte Wambrechies, Dep. Mord, ytulit., nach der Ausgestaltung durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aus Mitteln der Paten, des Landesverbandes Bayern und des Kreisverbandes Pfalz des Volksbundes. Der Friedhof war früher ein fahles Gräberfeld ohne Denkmal und Umwehrung. Den Eingang bildet ein Lattentor. Hier ruhen 2 335 Gefallene. Es geht um Großes, es geht um das Opfer unserer Toten. Dieses fordert aber mehr von uns als äußerliche Ehrungen, es fordert den Geist, den Willen zur Tat. Man spricht überall vom Wiederaufbau des Vaterlandes und denkt dabei nur an wirtschaftlichen Ausbau. Als ob dies überhaupt möglich wäre, chne vorher an den Wiederaufbau der deutschen Seelen und Herzen zu denken. Diese Ueberzeugung muß zum Entschluß und zur kraftvollen Tat werden. Dann erst geht es wieder heimwärts und unser Volk wird gesunden und sein Haupt wieder stolz erheben können im Rate der Völker. Der Weg aus der deutschen Passionszeit heißt Buße. Wenn die Seelen gereinigt und die Herzen wieder deutsch sind, dann erst haben wir die tragenden, festen Stützen für den Neubau unseres Vaterlandes. Der Sonntagsschreiber. Wenn wir den Volkstrauertag in seinem Sinn, seiner ganzen tiefen Bedeutung recht verstehen, haben wir den Weg, der uns weiterhilft. An diesem Tage reden die Toten eine gewaltige Sprache. Der Wind trägt sie zu uns von den geweihten Stätten in West und Ost, in Nord und Süd:„ Haltet das Werk am Leben." * Jahresversammlung des Hausbesigervereins. Samstag, de bandsangelege jende Aenderu einmatig zu. Hausbefit auf Hausbelikes n worden, die berige Steuer neue Gefahren bejik noch me Intereffen de Jede neue Be ten auswirten Mit einem Führern zu fte fall aufgenom monach der L feine Veröffen Sausbesitzer- 3e gänglich zu m Lounipadh mit lung Am Donnerstag, abends 8½ Uhr, hielt der hiesige Hausbesitzerverein im Hotel- Restaurant„ Hindenburg" seine diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Nach kurzen BegrüBungsworten des 1. Vorsitzenden, Herrn Stadtratsmitglied Launspach, verlas Herr Becker den Jahresbericht, der ohne Widerspruch entgegengenommen wurde. Die Rechnungsablage des Herrn Mattheis und der Revisionsbericht der Herren Wallenfels und Götz ergaben, daß Kasse und Bücher in Ordnung waren. Der Vorstand wurde darauf entlastet. Fast einstimmig wurden dann einige kleinere Sagungsänderungen angenommen. Die Neuwahlen ergaben Wiederwahl der meisten Vorstandsmitglieder. Zum Vorsitzenden wurde wiederum, und zwar durch Zuruf, Herr Launspach gewählt, weiter gehören nunmehr dem Vorstand an die Herren: Becker, Binde wald, Hahn, A. Klein, Kurz, Mattheis, Nicolaus, Ringel, Gilbereis, G. Schmidt. Noch ist's Zeit! Noch stehen wir an der Wende unseres Schicksals. Aber all unser Mühen und Hoffen ist zwedlos, wenn wir nicht mit festem Herzen und eisernem Willen ans Werk gehen, wenn wir nicht den Glauben an unser Volf wiedergewinnen, wenn wir nicht wieder lernen, über alles, was uns sonst drückt und trennt, das Eine zu stellen, das Inhalt unseres Lebens, unseres Sinnens und unserer Arbeit sein muß: Deutschland! In außerordentlich klaren Ausführungen sprach dann Herr Rechtsanwalt Dr. Wamser über die Aenderungen der bisherigen gesetzlichen Bestimmungen in der Wohnungszwangswirtschaft durch die Dezember- Notverordnung des Reichspräsidenten und die jüngste Loderung der Wohnungszwangswirtschaft in Hessen. Besonders überzeugend wirkten seine Worte durch die Fülle praktischer Beispiele. Eine rege Diskussion schloß sich diesem Vortrage an. Es wurde weiter über die letzten hessischen Grund- und Sondersteuererhöhungen, über alle Fragen der Auswertungshypotheken, ihre Fälligkeit, Verzinsung und Umschuldung ausgiebig gesprochen und im Zusammenhang da= mit festgestellt, daß der Landesverband der hessischen Hausbesitzervereine nicht immer rechtzeitig genug und mit der nötigen Energie die Interessen des Hausbesitzes gegenüber der hessischen Regierung wahrgenommen habe. Ueber die Zustände im hes= sischen Verbandsvorstand referierte ganz ausführlich Herr Ni colaus, der das Verhalten des größten Teiles des Landesverbandsvorstandes in einer ganzen Reihe von internen VerUnd noch ein Letztes. Wir begehen den Volkstrauertag an einem Sonntag in der Passionszeit. Vor uns steht in seinem tiesen Ernst das Kreuz von Golgatha als leuchtendes Beispiel der Liebe, des Opfermutes und der Pflichttreue, aber auch wiederum der erlösenden Hoffnung. Selbstlos opferte sich Jesus Unter dem Kreuz stehen Christus um der Menschheit willen. unsere Gefallenen. Auch sie nahmen um keiner persönlichen Vorteile willen die Leiden und Entbehrungen des Krieges auf sich, auch sie opferten ihr Leben in Liebe und Treue zu Volk und Vaterland. Die Herzen und Seelen unseres Volkes werden von dem erdgebundenen Leid und dem Opfergang unserer Brüder hingeführt zu der ewigen Liebe:„ Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen." Reminiscere! uns ihr Vermächtnis, das wir vollstrecken müssen. Sie starben. Wann sollen wir der toten Helden denken? damit wir leben. Reminiscere mahnt daher: Klaget nicht, sondern schafft. Deutschland steht auf dem Spiel, die Zukunft unseres Volkes. Gehst du im Frühling durch blumige Wiesen, Ueber der Felder teimende Saat, Wenn dich die Sänger der Lüfte grüßen, Mädchen schreiten im bunten Staat Siehst du das Leben in schillernden Farben, Doch bei dem Leben lauert der Tod, Drum denk' auch derer, die einst starben, Starben in Deutschlands schwerster Not. Dente zurück! Noch vor wenigen Jahren Gar so schnell läuft das Rad der Zeit Sind sie nach Westen und Osten gefahren, Väter und Söhne zum Kampfe bereit! Siehst du im Sommer die wogenden Felder, Reifende Aehren im Sonnenbrand. Suchst du die Kühle der schattigen Wälder- Denfe des Tag's, da im ganzen Land Santen die Halme, fleißige Hände Schärften die Sense und schnitten das Korn, Dawie ein Blitz von dem Firmamente Stieß der Trompeter mächtig ins Horn, Rief zum Kampfe, zu blutigen Schlachten, Alte und Junge zogen hinaus, Ueber die Heimat sie tämpfend wachten, Doch so mancher kehrt nie mehr nach Haus! Wenn dann im Herbste die Blätter fallen, Kurz wird der Tag und länger die Nacht, Schwalben sich sammeln, nach Süden zu wallen. Schwindet der Sommer mit seiner Pracht. Und wie die Blätter fallen vom Baume, So auch im wilden Schlachtengetümmel, Fallen die Krieger im weiten Raume, Do ihre Seele steigt auf zum Himmel. Hügel bei Hügel, ein Kreuz oben drauf, Und wenn der Wand'rer den Schritt verhält, Geh: er die Gräber hinab, hinauf, Stets fann er lesen: Hier ruht ein Held! Dann naht der Winter mit schnellen Schritten, Flocken fallen auf hartes Land, Drüber gleiten im Fluge die Schlitten, Und es schlingt sich das weiße Band Auch um die Helden, um uns're Toten, Die dem Feinde mit fühnem Mut Todesverachtend die Stirne boten, Freudig gaben ihr edles Blut. Schlafen nun fern unter Schnee und Rasen Friedlich in falter Winternacht, Bis wieder hell die Trompeten blasen: Auf, ihr Toten, Deutschland erwacht! W. Brückel I, Pohlgöns. Am morgig die Bezirksgrup gräberfürjorge" feier für die in 1. Heffichen Gr Don Obermufif Mufillehrer Ko neten Dr. Ham Abend um 8 U dächtnisfeier 舍 Fahnen gräberfürforge deren Geschäft tag, 1. März) Salbmaft zu fe * Die neu wichtigste Aen feither 5 Pfg. freigemachten Eineinhalbjah diejer Betrag nur noch auf 10 bis 20 Ri gung ein, et Celdfendunge ten Dauer fo 60 ftatt 70 f feither das D Gebührenerme fcheidenen Gr Reichspoft hat gebühren. Bierpie Für den inn Pfg. für demfelben T der Freien St Defterreich un * Stadtth malig unter Marius aho * Einbru wurde in die für 25 RM. Schwei den Gemartur Zwischenzählu bereitwilligit Als D. 100 Jahren Bethel tam, f tehende Anita Bauernhof eriten vier e nach dem To fer Allerärm heute der Star und Aejte en Gesellschaft A gefunden, in Der Gejellicha hande, die fi auch in den d fällt und fie Bewußtlofigh Betrieben B beit, so daß Gesellschaft geifen. Mar daj jie, zu je mehr verlajje nimmt. 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Die Rechnungs Der Revisionsbericht der ben, daß Kasse und Büwurde darauf entlastet. kleinere Sagungsände rgaben Wiederwahl der izenden wurde wiederspach gewählt, weiter Herren: Beder, Binde Nicolaus, Ringel, Gil gen sprach dann Herr lenderungen der biss Der Wohnungszwangs Ednung des Reichspräji Wohnungszwangswirt nd wirkten seine Worte Eine rege Diskussion e weiter über die letzten ungen, über alle Fragen igkeit, Berzinsung und im Zusammenhang da der hessischen Hausbe ug und mit der nötigen gegenüber der hessischen er die Zustände im hej: 3 ausführlich Herr Ni ten Teiles des Landes Reihe von internen Ver Staat nden Farben, ſt ſtarben. Tod, fter Not. en Jahren Der Zeiten gefahren, pfe bereit!' genden Felder, and. gen Wälderen Land ide ten das Korn, Firmamente ns Horn, Schlachten, Swachten, hr nach Haus! Blätter fallen, er die Nacht, Süden zu wallen, einer Pracht om Baume, getümmel, n Raume, m Simmel oben drauf, Schritt verhält, inauf, ht ein Held! chnellen Schritten, nd, Schlitten, e Band re Toten, Mut boten, t. nee und Rajen ht, ten blajen: erwacht! W. Brüdel I, Pohlgöns. Samstag, den 28. Februar 1931. bandsangelegenheiten aufs schärfste mißbilligte und durchgreisende Aenderungen verlangte. Die Versammlung stimmte ihm einmütig zu. Herr Nicolaus rief dann vor allem den Gießener Hausbesitz auf, im Kampf um die wirtschaftliche Freiheit des Hausbesizes nicht nachzulassen, denn noch sei nichts besser ge= worden, die sog. Erleichterungen seien fast restlos durch vorherige Steuererhöhungen mehr wie wieder ausgeglichen und neue Gefahren, wie das Wohnheimstättengesetz drohen den Hausbesitz noch mehr zu entrechten. Er stellte weiterhin fest, daß die Interessen der Mieter und Vermieter sich vollständig deden. Jede neue Belastung des Hausbesizes würde sich auf die Mieten auswirken müssen und laste als indirekte Steuer auf allen. Mit einem Appell an die Hausbesitzer, weiter fest zu ihren Führern zu stehen, schloß Herr Nicolaus seine mit starkem Beijall aufgenommenen Worte. Nachdem noch kurz ein Antrag, wonach der Landesverbandsvorstand aufgefordert werden soll, feine Veröffentlichungen auch im Verbandsorgan, der„ Hess. Hausbesitzer- Zeitung", wieder allen Verbandsmitgliedern zugänglich zu machen, einstimmig Annahme fand, schloß Herr Lounspach mit Worten des Dantes um 21 Uhr die VersammJung Gedenkfeier für die Gefallenen. Am morgigen Volfstrauertag, mittags 12 Uhr, veranstaltet die Bezirksgruppe Gießen vom ,, Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge" in der Neuen Aula der Universität eine Gedenkfeier für die im Weltkriege Gefallenen. Das Musikkorps des 1. Hessischen Grenadier- Bataillons, 15. Inf. Regt., unter Leitung von Obermusikmeister Löber, sowie Frau Wolff( Gesang) und Musiklehrer Kasten( Orgel) werden die Ansprache des Beigeordneten Dr. Hamm mit Musik und Gesängen umrahmen. Abend um 8 Uhr ist in der Johanneskirche eine musikalische Gedächtnisfeier für die im Weltkrieg Gefallenen. Am * Fahnen auf Salbmast! Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge fordert die gesamte Bevölkerung Hessens sowie Deren Geschäftswelt auf, aus Anlaß des Volfstrauertages( Sonntag, 1. März) zu Ehren der deutschen Gefallenen die Fahnen auf Salbmast zu setzen. * Die neuen Postgebühren treten am 1. März in Kraft; die wichtigste Aenderung ist die, daß Drucksachen im Umschlag, die seither 5 Pfg. fosteten, jetzt nur noch 4 Pfg. kosten. Bei nicht Freigemachten Sendungen wird eine Nachgebühr in Höhe des Eineinhalbfachen des Fehlbetrages erhoben. Seither wurde dieser Betrag auf volle 5 Pfg. abgerundet, jetzt rundet die Post nur noch auf die vollen Pfennige ab. Bei Paketen von über 10 bis 20 Kilo tritt in der 2. bis 5. 3one eine geringe Ermäßicung ein, ebenso werden auch die Gebühren für telegraphische Geldsendungen etwas ermäßigt. Ein Ferngespräch von 3 Minuten Dauer kostet bei einer Entfernung von 25 bis 50 Kilometer 60 statt 70 Pig. Dringende Telegramme und Ferngespräche, die seither das Dreifache fosteten, fosten nur noch das Doppelte. Die Gebührenermäßigung bewegt sich also, wie wir sehen, in sehr be= fcheidenen Grenzen, die Mehrheit der Kunden der Deutschen Reichspost hat keinerlei Vorteile von dieser Aenderung der Postgebühren. * Vierpfennig- Drucksachen. Der mit Wirkung vom 1. März Für den innerdeutschen Verkehr gültige neue Gebührensatz von 4 Pfg. für Drudsachen bis zum Gewicht von 20 Gramm gilt von demselben Tage an auch für Drucksachen nach dem Saargebiet, Der Freien Stadt Danzig, Litauen und Memelgebiet, Luxemburg, Desterreich und Ungarn. * Stadttheater. Als Fremdenvorstellung wird morgen letztmalig unter der Spielleitung des Intendanten das Volksstück Marius ahoi" zur Vorführung kommen. * Einbruch. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in die Wurstküche der Metzgerei Rausch eingebrochen und Für 25 RM. Wurst- und Fleischwaren gestohlen. * Schweine- Zwischenzählung. Am 2. März 1931 findet in ben Gemarkungen Gießen und Schiffenberg eine Schweine Zwischenzählung statt. Die Schweine besitzer haben den Zählern bereitwilligst die notwendigen Angaben zu erteilen. Bethel einst und jeßt. Als D. F. v. Bodelschwingh, der am 6. März vor 100 Jahren dem deutschen Volke geschenkt wurde, 1872 nach Bethel fam, fand er hier eine kleine, noch ganz in den Anfängen tehende Anstalt für Epileptische vor. Man hatte einen kleinen Bauernhof vor den Toren Bielefelds erworben, in dem die ersten vier epileptischen Kranken einzogen. Heute, 20 Jahre mach dem Tode des Gründers, beherbergt Bethel rund 2500 die,, Gießener Zeitung" * Bom Volksbad. Ab 1. März ist das städtische Volksbad versuchsweise auch an Sonntagen von 8.30 Uhr bis 1 Uhr nachmittags für Schwimm-, Wannen- und Brausebäder geöffnet. Der * Eine akademische Fliegergruppe in Gießen. Anfang der Woche wurde in einer Versammlung von Studenten der Landesuniversität eine Akademische Fliegergruppe an der Universität Gießen ins Leben gerufen. Die Gruppe, die in enger Fühlung nahme mit den Jungfliegern des Gießener Vereins für Luftfahrt arbeiten will, wird ihr besonderes Augenmerk zunächst der Segelfliegerei zuwenden. * Die Gießener Ruder- Gesellschaft ladet für heute abend zur Generalversammlung aufs Bootshaus ein. * Schauschwimmen. Die Schwimmabteilung des T.V. 1846 veranstaltet morgen nachmittag im Volksbad ein Schauschwimmen unter Teilnahme einiger auswärtiger Vereine. * Eisenbahn- Verein. Die Generalversammlung ist am Sonntag, dem 1. März, nachmittags 2.30 Uhr, im ,, Bayerischen Hof". Kassenschluß ist um 12.30 Uhr. * Goethe- Bund. Einen Lichtbilder- Vortrag hält am Montag, dem 2. März, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula, der bekannte Astronom Bruno H. Bürgel über ,, Das Werden und Vergehen der Welten". * Biel Ehescheidungen. Nach einer Aufstellung des Statistischen Reichsamtes über Ehescheidungen gehört Hessen zu den deutschen Ländern, in denen die Zahl der Ehescheidungen in den letzten Jahren gestiegen ist. * Schafflers Wettervorhersage für März 1931. Zu Beginn des Monats nicht ungünstig. Aber bald tritt ein Umschwung ein zu veränderlichem, unfreundlichem Wetter, mit Regen, Tauschnee und heftigen Winden. Um den 10. wieder besser, trodener, fälter, mittags jedoch meist mild. Mitte des Monats Regen, Wind. Knapp vor dem astronomischen Frühlings> beginn wärmer, Frühlingswetter, aber nicht von langer Dauer. Schon um den 25. herum wieder Verschlechterung. Die letzten Monatstage Temperaturrückgang, unfreundlich. Keine Auflösung der Versorgungsbehörden. Die Kriegerkameradschaft„ Hassia" beschädigten und Kriegerhinterbliebenen stelle Oberhessen, Gießen, Lindenplatz 1, schreibt uns: Verband der KriegsProvinzialgeschäftsDer Reichspräsident empfing am 23. Februar eine Abordnun der im Reichsausschuß der Kriegsbeschädigten- und Kriegerhinterbliebenen- Fürsorge vertretenen Organisationen, um die Stellungnahme dieser Organisationen zur Frage der Auflösung der Versorgungsbehörden kennenzulernen. Herr Goe= dicke vom Kyffhäuserbund führte als Sprecher der Abordnung aus, daß die Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterblie= benen durch den im Reichsrat hervorgetretenen Plan einer Verschmelzung der Versorgungsbehörden mit einer anderen Verwaltung in starke Unruhe versetzt seien. Die hierfür in Betracht gezogenen anderweitigen Verwaltungen seien entweder Landesverwaltungen oder rein fiskalisch eingestellte Reichsverwaltun= gen, die feinesfalls in der Lage seien, das umfangreiche soziale Gebiet der Kriegsversorgung sachgemäß zu bearbeiten. Die Kriegsopfer hätten bereits seit geraumer Zeit eine immer erneute Ginschränkung ihrer bisherigen Rechtsansprüche ertragen müssen. The alten Soldaten hätten zu ihrem ehemaligen Führer das Vertrauen, daß er sich weiteren Einschränkungen entgegensetzen würde. Der Reichspräsident ermächtigte die Abordnung, mitzuteilen, daß weder er selbst noch die Reichsregierung daran denken, die Versorgungsverwaltung aufzuheben oder mit anderen Verwaltungen zu verschmelzen. Wichtig für Auswanderungswillige! Es kommt immer wieder vor, daß Auswanderungswillige Anfragen über Anstellungsmöglichkeiten und sonstige Verhältnisse des Ziellandes an die deutschen Konsulate im Auslande richten, anstatt sich mit ihren Anliegen an die nächste gut unterund neuerdings in der Hermannsheide, südlich vom Hermannsdenkmal. In diesen Kolonien wurden im Jahre 1929 in 249 345 Pflegetagen 3975 arbeitslose Wanderer versorgt. Daneben werden noch etwa 850 gefährdete junge Männer und Knaben in Fürsorgeerziehung betreut. Schließlich werde noch der letzte Zweig der Arbeit Bethels erwähnt, das ist der Dienst an der Jugend. Durch ein umfassendes Schulwesen sucht man mitzuarbeiten in der Erzieer Allerärmsten. Die Fürsorge für die Fallsüchtigen ist bis hungsarbeit am heranwachsenden Geschlecht unseres Volkes. So heute der Stamm des Baumes geblieben, dem aber längst Zweige und Aeste entwachsen sind. Viele dieser aus der menschlichen Gesellschaft Ausgestoßenen haben in Bethel eine neue Heimat gefunden, in der sie fest wurzeln. Hier fühlen sie sich wohl in der Gesellschaft ihrer Leidensgefährten, hier finden sie helfende Sände, die sich ihrer in ihrer Schwachheit annehmen, vor allem auch in den dunklen Siunden, wenn plötzlich ein Anfall sie überfillt und sie für Stunden oder Minuten in der Macht der Bewußtlosigkeit versinken. In den Werkstätten und sonstigen Betrieben Bethels aber finden sie Gelegenheit zu nühlicher ArBeit, so daß sie nun nicht mehr als ganz unnütze Glieder der Gesellschaft sich vorkommen, sondern in der Arbeit ihr Leid veressen. Manche allerdings sind durch ihr Leiden so geschwächt, daß sie, zu jeder Tätigkeit unfähig, oft jahrelang ihr Lager nicht mehr verlassen fönnen. Wie gut, daß sich diesen Menschen in Bethel eine Heimstätte bietet, wo man sich liebevoll ihrer an= mimmt. Neben den Epileptikern aber werden in Bethel noch etwa elwa 800 Geistes- und Nervenkranke versorgt. Und zu ihnen gesellen sich die Fallsüchtigen des Lebens", wie man sie geonnt hat, die Heimatlosen und arbeitslosen Wanderer, die Brüder von der Landstraße", wie v. Bodelschwingh sie nannte. Es entstand im Jahre 1882 Wilhelmsdorf, die Arbeiterfalonie in der Senne, wo die Arbeitslosen eine Heimat und eine Gelegenheit zu nutzbringender Arbeit fanden, indem sie dirres, ödes Heideland verwandelten. Auch diese Arbeit reicht bis in unsere Tage und ist sehr in die Weite gewachsen. Neue Arbeiterkolonien sind entstanden im Wietingsmoor( Freistatt) dienen die Theologische Schule und das Kandidaten- Konvikt der Ausbildung der zukünftigen Diener der Kirche. Die Aufbauschule sucht begabte, schulentlassene Knaben zum AbiturientenExamen vorzubereiten. In der Haushaltungsschule lernen die jungen Mädchen die Kunst, einen Haushalt zu führen, und die Volkshochschule endlich leistet der Landjugend den wichtigen Dienst, sie zu stützen und zu stärken. Alle diese jungen Menschen haben oft in Bethel, der Stadt des Elends und der Barmherzigkeit, die entscheidende Zeit ihres Lebens erlebt. Eine neue hoffnungsvolle Arbeit ist in jüngster Zeit in der Hermannsheide begonnen worden. Hier finden im Sigmars= hof junge erwerbslose Männer, die meist aus dem Industriebezirk kommen, Aufnahme und Gelegenheit, in nugbringender Arbeit weit brachliegende Flächen in fruchtbares Aderland umzugestalten. Es ist das Ziel dieser Arbeit, diese z. T. wurzellos gewordenen Menschen in gesunder Landarbeit wieder bodenständig zu machen und ihnen vielleicht einmal in der Landwirtschaft eine neue Heimat zu schaffen. Wieder also ein Ver such, eine klaffende Wunde unseres Volkslebens zu verbinden und zu heilen. F. v. Bodelschwingh hat niemals eine neue Arbeit angefangen, ohne daß ihm aus der Not heraus der völlig klare Auftrag dazu erwuchs. Und in seinem Sinne hat man es auch nach ihm gehalten. So möchte das Wachstum Bethels aus allerkleinsten, sensfornartigen Anfängen zu einem starken Baum, der seine Zweige und Aeste weithin übers Land ausgebreitet hat, ein Wachstum aus den inneren Kräften des Glaubens und der Liebe sein. Nr. 17 richtete Auswandererberatungsstelle zu wenden. Bei dem geringen Personal der Auslandsbehörden und der langen Laufzeit eines Briefwechsels fönnen solche Anfragen in der Regel nicht direkt beantwortet werden, sondern gehen der Auswandererberatungsstelle im Bezirk des Fragestellers zur Erledigung zu. Auswanderungswillige tun daher gut, sich in jedem Falle zunächst an ihre zuständige Auswandererberatungsstelle zu wenden, die sich für den hiesigen Bezirk in Frankfurt a. M., Rathenauplatz 3, befindet und die kostenlos in allen Auswande= rungsfragen Rat und Auskunft erteilt. In Sonderfällen, in denen eine Beurteilung von hier aus nicht möglich ist, kann die Beratungsstelle das notwendige Material am schnellsten und ohne unnötige Kosten besorgen. Bei direkten Anfragen an die Konsulate ist es wiederholt vorgekommen, daß Auswanderer ausgereist sind, bevor sie die Antwort des Konsulates erhalten hatten und dadurch in unerwartete Schwierigkeiten und große Not geraten sind. Die Auswandererberatungsstelle in Frankfurt a. M. hat im Jahre 1930 rund 10 700 Auskünfte erteilt. Mühlen Franck TELEGEE- WURZE Schutz der Hausfrauen In dieser ernsten Zeit muß die echte Ware besonders deutlich erkennbar sein. Wir gaben deshalb dem oft nachgeahmten Aecht Franck mit der Kaffeemühle den gesetzlich geschützten Markennamen Mühlen Franck. Die gute Kaffeewürze Mühlen Franck ist verfeinerter AechtFranck. Mühlen Franck würzt, kräftigt, verbilligt fedes Kaffeegetränk. Nr. 17 Samstag, den 28. Februar 1931. Aus Nah und Fern. Lollar. Die hiesige Schule mußte wegen der hier grassierenden Grippe geschlossen werden. Büdingen. In der letzten Sigung des Kreisausschusses des Kreises Büdingen wurde der Kreisvoranschlag, einschließlich des Voranschlags des Kreiswohlfahrtsamtes und des Kreisfinderheims Bingenheim, für das Rechnungsjahr 1931 beraten und in Einnahme und Ausgabe auf 604 554,03 RM. festgesetzt. Die Kreistagssigung wurde auf den 14. März anberaumt. Der Kreis- Haushaltsvoranschlag für 1930 schloß in Einnahme und Ausgabe mit 600 832,76 RM. ab. Mainz. Der Erste Bürgermeister Dr. Ehrhard hatte für Donnerstag eine Pressebesprechung einberufen, in der er über den Etat 1931-32 ein furzes Exposé gab. Einleitend bemerkte er, daß der diesjährige Voranschlag auf einige Schwierigkeiten stoße. Es hätte sich herausgestellt, daß das Wohlfahrtswesen bedeutend höhere Zuschüsse verlange und die Betriebe nicht das aufgebracht hätten, was vorausgesetzt worden sei. Das Rechnungsjahr 1930-31 werde schon voraussichtlich einen Fehlbetrag von 2,2 Millionen RM. bringen. Die Ausgleichung des Voranschlages 1931 sei mit wesentlich größeren Schwierigkeiten verbunden. Das sei darauf zurückzuführen, daß die Mehrbelastung des Voranschlages gegenüber dem Vorjahre 4,36 Millionen RM. betrage. Fürsorge und Wohlfahrtspflege erforderten einen Mehrbetrag von 3913 000 RM. Der Zuschuß der Kommune für Wohlfahrts- und Jugendamt betrage heute 9 464 000 RM., während an Reichs-, Gebäude-, Land- und Sondergebäudesteuer nur 10,2 Millionen RM. eingingen. Der Etat für Fürsorge und Wohlfahrt schließe mit einem Zuschuß von 10,6 Millionen RM. ab. Es müßte zur Deckung des Fehlbetrages zur Bürger-, Bierund Getränkesteuer und Erhöhung der Gebühren übergegangen werden. ,, Gießener Zeitung" teilen Kinder beobachtete und ihnen dann die eingekauften Waren und oft auch noch das zurückempfangene Geld abschwindelte oder einfach fortnahm. Kajjel. Das Provinzialschulkollegium hat dem Studienrat Astevold vom Realgymnasium II in Kassel die Mißbilligung über sein komisches(?) Verhalten ausgesprochen und das von Askevold entfernte Bild des Reichspräsidenten von Hindenburg in der Generalfeldmarschallsuniform wieder an den Platz hängen lassen, von dem A. es entfernen ließ. Auszahlung von Frankreichguthaben ehem. Kriegsgefangener. einer EntEiner Mitteilung zufolge werden auf Grund scheidung des Reichsfinanzministers die seit einigen Jahren in den Händen des Reichsfinanzministeriums befindlichen Guthaben ehemaliger Kriegsgefangener aus französischer Kriegsgefangenschaft nunmehr zur Auszahlung gelangen, insoweit sie den Betrag von RM. 10. übersteigen. Eines besonderen Antrages zwecks Auszahlung bedarf es im Einzelfalle nicht. Die Auszahlung erfolgt vielmehr von Amts wegen ohne besonderen An trag durch die Restverwaltung für Reichsaufgaben, in deren Händen sich die Listen der Anspruchsberechtigten befinden. Die Auszahlung wird erfahrungsgemäß eine Reihe von Monaten dauern. Eine Ueberschüttung der in Frage kommenden Dienststelle mit Einzelanträgen kann nur eine Verzögerung und Erschwerung der Auszahlung zur Folge haben. Um Irrtümern vorzubeugen, sei nochmals darauf hingewiesen, daß es sich nicht um militärischen Sold, sondern die meist geringfügigen Arbeitsguthabenbeträge handelt, die beim Abtransport der Kriegsgefangenen aus Frankreich einbehalten und durch die Inflation des französischen Franc entwertet wurden. Offenbach a. M. In der letzten Stadtratssitzung gab der Oberbürgermeister eine Erklärung ab, in der er darauf hinwies, daß er kaum glaube, daß noch erhebliche Verbesserungsvorschläge gemacht werden können. Bekanntlich beträgt das Defizit für 1931 etwa 5% Mill. RM.. Zur Senkung des Defizits habe er eine Verdoppelung der Bürgersteuer, Erhebung der Biersteuer und Einführung einer Getränkesteuer vorgeschlagen. Falls es nicht gelingen sollte, den Etat schnell zu verabschieden, werde er eine Sigung einberufen müssen, in der die notwendigen Steuerbeschlüsse gefaßt werden müßten, um ein Eingreifen der Aufsichtsbehörde zu verhindern. Der Entwurf des Haushaltswurde dann zur weiteren Bearbeitung den planes für 1931 Ausschüssen überwiesen. Offenbach. Der Mitinhaber einer seit 100 Jahren bestehenden Eisenwarenfirma vergiftete sich wegen Zahlungsschwierig teiten. Weglar. Das altangesehene Bankhaus Kellner, hier, hat seine Zahlungen eingestellt. Der Zusammenbruch ist einerseits zurückzuführen auf den Kursrüdgang des eigenen WertpapierVermögens und Ausfälle an Außenständen, andererseits auf die Zurückziehung von Kundenguthaben. Es ist damit zu rechnen, daß der größte Teil der Forderungen befriedigt wird. Die Wertpapier- Depots der Kundschaft sind in Ordnung. Ein Polarforscher vor Gericht. der Ein aufstrebender Industriezweig. Neue Bücher. Ein Lucknerbuch. Hunderttausende von Freunden des Grafen Luckner werden es begrüßen, daß sein jüngstes Buch ,, Seeteufel erobert Amerika", in dem er in seiner launigen Ari von Erlebnissen und Abenteuern zur See und in den Vereinigten Staaten erzählt, in einer ungekürzten, reichbebilderten Volksausgabe für 2,85 Mark erscheint. Der billige Preis wird da durch ermöglicht, daß der Verlag Kohler& Amelang in Leipzig einen schmuden neuartigen Steisdeckeleinband für eine Reihe beliebter Bücher geschaffen hat. Die Serben wünschen nicht, daß die Wahrheit über Serajewo bekannt wird! Das Belgrader Innenministerium hat mit Entscheidung vom 13. Februar dem im Verlage Died& Co., Stuttgart, erschienenen neuen Buche Bruno Adlers: ,, Der Schuß in den Weltfrieden/ Die Wahrheit über Serajewo" den Postdebit in Jugoslawien entzogen. Das Buch darf also dort nicht versandt werden, ein Beweis dafür, daß wir in Mitteleuropa das Buch umso mehr beachten müssen, weil es die tatsächlichen empörenden Vorgänge ausdeckt, die den Weltkrieg auslösten. Die Entfaltung der Funkindustrie gehört zweifellos zu den interessantesten Kapiteln volkswirtschaftlicher Entwidlung. Kaum ein anderes Gebiet, auf dem die schöpferische, gestaltende Kraft moderner Technik so elementar, so sinnfällig hervortritt wie hier. Noch kein Jahrzehnt ist vergangen seit der Geburtsstunde der Funkindustrie: erst mit der Einführung des Unterhaltungsrundfunks in Deutschland im Jahre 1923 begann sie ihren nahezu beispiellosen Siegeszug. Heute hat sie sich ihren Platz in der Reihe der großen deutschen Qualitätsgewerbe erobert. Ihr Bruttoproduktionswert wird vom Institut für Konjunkturforschung neuerdings auf etwa 150 bis 200 Millionen RM. angegeben. Das entspricht, um nur ein Beispiel anzuführen, wertmäßig etwa dem Dreifachen der deut schen Eisenroherzförderung. Frankfurt a. M. Die Große Straffammer verurteilte auf die Berufung der Staatsanwaltschaft den Polarforscher Lerner wegen Untreue an Stelle einer verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu 300 Mark Geldstrafe. Der Angeklagte hatte als Bevollmächtigter eines Architekten in Thun in der Schweiz ein Haus in Wiesbaden verkauft und 10 000 Mark Anzahlung erhalten. Hiervon waren 4000 Mark an den Architekten abzuführen; das geschah aber nicht und Lerner behauptete Fall spielte sich vor sechs Jahren ab-, daß ihm von seinem Auftraggeber gestattet worden sei, dieses Geld für eine Nordpolexpedition zu verwenden, deren Ausrüstung Lerner mit Hilfe des Auslandes unter Beteiligung des schweizerischen Fliegers Mittelholzer plante. In erster Instanz war der Angeklagte, dem übrigens die Strafbammer bestätigte, daß er bisher ein tadelloses Leben geführt habe, von hohen Jdealen beseelt und großer Optimist sei, freigesprochen worden. Das Gericht verkannte nicht. daß Lerner zwar nicht völlig forrekt gehandelt habe, aber bei Forschern und Entdeckern sei ein milderer Maßstab anzulegen, als bei gewöhnlichen Sterblichen, da die Welt sonst auf manchen Erfolg der Wissenschaft verzichten müßte. Der Angeklagte war seinerzeit an der Andree- Expedition beteiligt. Ein wirtschaftspolitisches ABC- Buch vom Hansabund für Gewerbe, Handel und Industrie, Berlin NW. 7. Mit diesem Werkchen ist allen, die im Wirtschaftskampfe stehen, ein recht wertvolles Taschenbuch geschaffen worden, das dazu noch übersichtlich und allgemein verständlich gehalten ist. Ein vortreffliches Buch, ganz besonders für den, der sich mit den täglich vorkommenden wirtschaftspolitischen Situationen eingehender beschäftigt, da das Buch Aufklärung über alle politische und wirtschaftspolitische Fragen gibt. Ein kleiner Wegweiser in der Tasche. Kjr. Die Nachfrage nach Radiogeräten ist sprunghaft emporgeschnellt. Das beweist bereits die Zunahme der Rundfunkteilnehmer. Am 1. Januar 1924 war es nur eine kleine Schar von 1580 Menschen, die sich, üblicherweise mit Kopfhörer und Detektor ausgerüstet, den technischen Fortschritt zu nutze machte. Sie wuchs sehr schnell. Ein Jahr später wurde eine halbe Million, am 1. Januar 1926 die erste Million überschritten. Am 1. Januar 1930 gab es bereits über 3 Millionen, am 1. Januar 1931 über 3½ Millionen Rundfunkteilnehmer im gesamten Reichsgebiet. Deutschland wird gegenwärtig nur von den Vereinigten Staaten übertroffen, wo es zu Anfang vorigen Jahres etwa 11 Millionen Rundfunkteilnehmer gab. In Europa zählt noch England, nach dem Stande von 1930, über 3 Millionen Rundfunkteilnehmer. Alle anderen Staaten folgen in weitem Abstand. Frankfurt. Die eigene Mutter überfallen und beraubt. Der Arbeiter Adolf Planz drang abends gegen 10 Uhr bei seiner im Bette liegenden Mutter ein, würgte die 79jährige Frau, bis sie das Bewußtsein verlor, und entwendete ihr die unter dem Kopfkissen liegende Geldbörse mit 70 RM. Jnhalt. Bei seiner Festnahme hatte Planz von dem geraubten Geld noch 17 RM.. im Besitz. Der Täter ist eine der Polizei bekannte Persönlichkeit. Frankfurt. Die Polizei ist fieberhaft beschäftigt, den resp. die Mörder des tot aufgefundenen Chauffeurs Karl Rahmer zu ermitteln. Der Mordfall ist bisher in tiefstes Dunkel gehüllt. Frankfurt a. M. Zu dem Mord an der Wwe. Trauth in Oberursel wird von der Polizei mitgeteilt, daß sich die Verdachtsmomente gegen die Tochter der Ermordeten, Anna, die sich bereits in Haft befindet, sehr erheblich verstärkt haben. Kassel. Die Kasseler Kriminalpolizei verhaftete ein 16jähriges Mädchen, das in über 20 Fällen in verschiedenen StadtSehr wichtig für jeden Handwerker und Gewerbetreibenden! In diesen Tagen erregt eine Neuerscheinung ,, Die HandwerksHochschulen" in unsern Kreisen berechtigtes Aufsehen. Wenn man das Inhaltsverzeichnis dieses Werkes übersieht, so bekommt man schon eine Vorstellung von dem umfangreichen Gebiet, das hier von berufenen Fachleuten in Angriff genommen wurde. Was für den früheren Federkielschreiber heute die Schreibmaschine, das bedeutet für den Handwerker und Gewerbetreibenden die ,, Handwerks- Hochschule". Wir kennen Mussolini im allgemeinen nur als posierenden Diktator. Ihn als den schöpferischen Menschen, den Motor der faschistischen Revolution kennen zu lernen, bietet eine gute Gelegenheit das neue Heft der Münchener Illustrierten Presse ( Nr. 9). ,, Gewitterwolken und Sonnenstrahlen" lautet der Titel eines Aufsatzes in der neuesten Nummer der Zeitschrift ,, Das Heft". Dieser Aufsatz gibt uns einen klaren und unparteilichen Ueberblick über die wirtschaftliche und politische Lage Deutschlands. Die Erweiterung des Hörerkreises sie bedeutet schnelle Zunahme des Bedarfs an Radiogerät, also beschleunigte Ausweitung des Absatzmarktes der Funkindustrie ist auf eine Reihe besonderer Ursachen zurüdzuführen. Es handelt sich da= bei vor allem um den Ausbau des Sendernetzes und die Verbesserung der Sendetechnik, die das Radio immer neuen Bezirken, immer größeren Volksschichten erschlossen haben. Auch die Ausgestaltung des Rundjuntprogramms hat in diesem Zusammenhang eine Rolle gespielt. Darüber hinaus hat die Funkindustrie selbst das ihrige zur Verbreitung des Radios ge= tan. Sie hat ihre Erzeugnisse verbilligt und verbessert. Rationalisierung der Fabrikation, serienweise Herstellung der Empund damit sich der rastlos vorwärts drängenden Technik ange= paßt und die Qualität des Rundfunkgeräts fortlaufend erhöht. Welch gewaltigen Fortschritt stellt vor allem der Uebergang vom einfachen Detektor zum Batteriegerät und weiter zum Nezzempfangsgerät dar! Jm ganzen hat die Funkwirtschaft selbst im Krisenjahr 1930 eine aufsteigende Entwidlung genom men. Der Erdbali. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Gebiet der Anthropologie, Länder- und Völkerkunde, 5. Jahrg., Heft 2, Preis vierteljährlich 3 RM. Auch das vorliegende Heft 2 bietet an Reichhaltigkeit und Abwechslung des Stoffes das gewohnte Bild. Es bringt u. a. interessante Beiträge: Dr. R. Hartmann, Mostar, die südslawische Islam- Stadt. H. Feh linger, Die Ainu( m. Abb.) Prof. Dr. H. Hertzberg, Die chinesische Auswanderung Karl Koch, Die Zwerge jagen. Fr Bezugspre Redaktionsjahlu fendung night Die ersten Nachrichten vom Startplatz der Mode sind eingetroffen! Sie werden verkündet in der soeben erscheinenden ersten Frühjahrsmoden- Nummer der„ Eleganten Welt“ und lauten: Revolution der Farbe! Evolution der Form! Freiheit, Phantasie und Individualität sind die charakteristischen Merkmale der neuen Mode! Die Hüte sind wieder garniert! Interessante Kombinationsstoffe sind Trumpf! Ueber nähere Einzelheiten berichtet das obige Heft. Die Qualitätsarbeit der deutschen Funkindustrie hat auch im Ausland Beachtung gefunden. Der Absatz auf den internationalen Märkien wuchs von Jahr zu Jahr. In dem Jahrfünft von 1926-30 hat sich die Ausfuhr von Funkgerät( einschließlich sonstiger Vorrichtungen für drahtlose Telegraphie und Telephonie) mehr als verdoppelt. 1926 wurde für 35,9 Millionen RM., 1930 hingegen für 78,2 Millionen RM. exportiert. Der Hauptanteil davon entfällt auf die europäischen Länder. Der wichtigste Kunde ist England, das im Jahre 1930 für 11,2 Millionen RM. an Funkgerät aller Art abnahm. Eine besonders starke Zunahme zeigt seit 1929 vor allem der Export nach Schweden, der Schweiz und Frankreich. Zu jeder Minute sofort informiert ist jeder Vereinsrechner, jeder Vereinsvorsitzender, jedes Kassenrevisionsmitglied, jedes Vereinsmitglied über den Stand der Vereinseinnahmen und Vereinsausgaben, über den Kassenbestand und vor allen Dingen über den Eingang und Ausgang der Vereinsgelder, d. h. woher die Einnahmen und wofür die Ausgaben sind, wenn das von mir ausgearbeitete Universal- Vereinskassebuch geführt wird. Selbst das in Kasseangelegenheiten unerfahrene Vereinsmitglied kann sofort und ohne Buchführungsvorkenntnisse mit Hilfe dieses U.- B.- Kassebuches die Vereins- Kassegeschäfte übersichtlich verwalten. Albin Klein, Giessen, Südanlage 21. Verantwortlich: J. V.: G. Burgeleit, Gießen. Hormone Die Wissenschaft Titus Perlen wicken auf 44. Jahr Volit Im Hauptan Regierungsvoridh 1931 um 3 v. 5. Der jächsische langler empfange rung zufammen, beridjidhtigt wer Als Nachfolg Bortragenden L Meger zum Diri jandter Meyer lung Weit und Die Ergeb Berliner parlan wird betont, da fichtspunkten bee zu tun haben, Der Reichsv befchleifen, das Landtages zu u Die Fraftio Boltspartei und tag veröffentlic lofung des Breu Stahlhelms beg schreitet fort! nerHier ein neues Präparat, das zum ersten Male auf Grund präziser wissenschaftlicher Experimente und Forschung aufgebaut, einen wirklichen Verjüngungs- und Heilwert bei vorzeitigem Altern( sexuelle Neurasthenie), vösen Depressionszuständen usw. hat und sich sowohl im Tierexperiment wie beim Menschen in jahrelangen klinischen Prüfungen bewährt hat. ,, TitusPerlen sind das Ergebnis der letzten Forschungen aus dem Berliner Sexualwissenschaftlichen Institut der Dr. Mag. nus- Hirschfeld- Stiftung Titus- Perlen" haben - und das ist ihr grosser Erfolg 3 Angriffspunkte zur Einwirkung auf den Hormon- Apparat, und zwar: ein 1. Die Inkretdrüsen, 2. die Organe, 3. das vegative Nervensystem. Es ist also Kombinationspräparat, das alle Möglichkeiten medikamentöser Potenzsteigerung berücksichtigt, seien diese Störungen psychischer, nervöser oder innersekretorischer Art. Daher wirk. ,, Titus- Perlen" meist auch da, wo andere Mittel versagten. Titus- Perlen" stehen unter ständiger klinischer Kontrolle des Instituts für Sexualwissenschaft Berlin. Die wissenschaftliche Abhandlung, die Sie sofort kostenlos verschlossen erhalten, zeigt Ihnen, durch zahlreiche Illustrationen dargestellt, alle Ursachen, die zur Schwäche führen. Versand: Friedr.- Wilhelmstädt. Apoth., Berlin NW, Luisenstr. 19. Original- Packung Titus- Perlen" 100 Stck. für Männer RM. 9.80, für Frauen RM. 10.80. Zu haben in allen Apotheken. Ohne Diät bin loh in kurzer Zeit 20 Pfd leichter geworden durch ein einf. Mittel, welches loh Jedem gern kostenlos mitfelle. Frau Karla Mast, Bremen J Wer will aufs Schiff? Schreiben Sie an A. 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