Nr. 2 olgen wir das Leben ich zu sein, sondern um Gütersloh in Westfalen thenfen. iesem Jahr mehr denn t viel Geld braucht, m achen. Nicht dadurch, Orstellt und nichts wert i nig Mühe gibt, Dinge viel hergeben, aus den sburg haf fich diesem besondere Liebhabereien Hut!"- find Spiel auf( Nr. 431a RM. 33 d Passagieren, die es en. In, Sudepad"( 1 man sich auf Kosten be muß allerdings gewart Gegner zum Gewinn bi fich nicht auf Zufall un leich"( Nr. 434 RM. 1.50 Siger Scheiben ist für d er neuen Reihe von 3 - Spiel billiger Preisla Sopp",„ Rondo" mit neue swürfel, und Dreied" r zwei genannt. Interhaltungsspiels ist d e etwas langweilige, ppe besonders bei Kinde ung sehr beliebter, erzieh tchen Bunte Buchzeicher mit gestansten Buntbla en mit Buntschmud"( RM. 1.20. Besonders em Aufbau fich ergänzende r. 421 RM. 3.25) ,,, Stid . 2.75) ,,, Näh- und Gr 23 RM. 3.25) und 424 RM. 3.75). Das 8 RM. 2.50) ist eine me interhaltend ist ,, Katei m rtige Geschichte vom län adt reist. Recht seine neuen Vorlage immer noch zahlreiche bringen wollen. Nach de ielzeug, Bauernhof"( en Möbeln"( Nr. 1908) Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44 Jahrg. Politische Rundschau. Unter dem Vorsitz des Reichspräsidenten fand am Montag die Schlußßigung des Wirtschaftsbeirates der Reichsregierung statt. Durch Verordnung des Reichsfinanzministers werden neun württembergische Finanzämter aufgehoben. Als Zeitpunkt der Aufhebung ist der 1. April 1932 vorgesehen. Im Haushaltsausschuß des Reichstages nahm Reichsminister Schlange- Schöningen in seiner Eigenschaft als Reichskommissar für die Osthilfe zu längeren Ausführungen das Wort. Im Laufe dieser Woche wird in Rom eine deutsche Wirtschaftsdelegation eintreffen und in neue Besprechungen über den Handelsvertrag und den deutsch- italienischen Warenaustausch eintreten. Die Pressestelle der Reichsleitung der NSDAP. teilt mit: In der ausländischen Presse werden Nachrichten verbreitet, wonach die Nationalsozialisten mit der französischen Regierung in Verhandlungen ständen über Fragen, die die Einstellung Frankreichs zur nationalsozialistischen Bewegung betreffen. Demgegenüber ist festzustellen, daß weder der Führer der NSDAP. noch irgendein von ihm Beauftragter zu irgendwelchen Verhandlun= gen an Frankreich herangetreten ist. Die amerikanische Regierung will die sofortige Erhebung von Ausgleichszöllen auf britische Waren entsprechend den Zöllen, die England auf amerikanische Erzeugnisse erhebt, anordnen. Die Einführung der englischen Schugzölle hat in den französischen Industriekreisen stärkste Beunruhigung, ja eine Art Banitstimmung, hervorgerufen. Zwischen chinesischen und japanischen Truppen kam es in der Nähe von Tschuliuho zu heftigen Kämpfen. In der Nähe von Salzburg haben die Bauernorganisationen den Beschluß gefaßt, jede Pfändung wegen Steuerrüdständen mit Waffengewalt zu verhindern. Bei dem Versuch einer Pfändung, der vor wenigen Tagen in Mondsee gemacht wurde, konnte sich selbst eine Gendarmerieabteilung nicht gegen die aufgebrachten Bauern durchsetzen. rientierten männligen J , ftellt fich als„ Tedd geschaffenen Modelle wollen Dede aufgehängt oder au in wirkliches Spielzeug. Di begrenzte Haltbarkeit with toßen Reiz des Selbstbauen ( Nr. 1701 RM.-. 65) modernen 10fißigen T 1702 RM.-65), 2 tein schwanzloses Modell jeg Ulführen weite, lange Fli 703 RM. 1.20) fahren eren Fläche, wie Tisch, S ben Achsen, Räder usw. D 704 9. 1.50), 32 cm loại el ,, Nidel". Beigegeben and Achsenscheiben, ein Fl meue Bände der für die n Sammlung„ Spiel ,, Wie lerne ich installieren Nichtfochmann das bankb Berbilligung von Brot und Fleisch. Das Reichskabinett hat am Dienstag vormittag die angefündigten Beratungen zur Fertigstellung der neuen Notverordnung mit einer Chefbesprechung aufgenommen. Welche Fragen zu lösen sind, hat der Reichskanzler im Grunde bereits in seinen zusammenfassenden Darlegungen, mit denen die Tätigkeit des Wirtschaftsbeirates abgeschlossen wurde, zum Ausdruck gebracht. Diese Ausführungen sind dann am Montag abend in der Besprechung mit den Wirtschaftssachverständigen der Sozialdemotratie noch vertieft worden und es scheint, daß der Reichskanzler sich bei dieser Gelegenheit auch auf die bestimmte Formulierung hinsichtlich der Preissenkung bei einzelnen Zweigen des täglichen Bedarfs festgelegt hat. Das gilt vor allem für den Brotpreis, auf dessen Senkung die Reichsregierung jetzt sorgfältig Bedacht nehmen will. Außer der Verbilligung des Brotpreises hat der Reichsernährungsminister, der an der Besprechung Brünings mit den Sozialdemokraten teilnahm, auch die Zusicherung gegeben, daß für die Erwerbslosen und die Schichten der minderbemittelten werden soll. nlagen. Das Puppenhaus Bevölkerung, der Fleischpreis um 30 Pfennige je Pfund gesenkt der kleinen Schwester ba e von erstaunlicher Leiftu Sochleistungsmotormodell nich gern ausführliche B Das politisch Bedenkliche an diesen grundsätzlich begrüßenswerten Zusagen ist für uns der Zusammenhang mit der sozialdemokratischen Aktion. Mit den dargelegten Preissenfungsmaßnahmen ist das NotDrud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 25. November 1931 rechnung eines Zuschusses von 1,272 Mill. Mark an die Betriebe. Die Ausgaben belaufen sich zum gleichen Termin auf zusammen 52,835 Mill. Mart, sodaß im ordentlichen Etat ein rechnungs: mäßiger Fehlbetrag von 9,222 Mill. Mart verbleibt. 4 844 000 Arbeitslose. Berlin, 24. 11. Die Zahl der Arbeitslosen belief sich nach dem Bericht der Reichsanstalt am 15. November auf rd. 4 844 000. Sie hat seit dem 1. November, nicht zuletzt infolge der Einstel= lung der meisten Außenarbeiten, um rund 220 000 zugenommen. Am 15. November wurden in der Arbeitslosenversicherung rund 1 248 000, in der Krisenfürsorge rund 1383 000 Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Streit in der Deutschen Volkspartei. Berlin. Auch in der Deutschen Volkspartei, die bei den letzten Wahlen böse Nadenschläge bekommen hat, machen sich jetzt starke Zersetzungserscheinungen bemerkbar, die von dem linken Flügel der Deutschen Volkspartei ausgehen. Diese Gruppe hat jetzt den Versuch gemacht, sich zu organisieren. Sie steht unter der geistigen Führung des früheren Abg. Graf Dohna. Berücksichtigung der Ernteschäden 1931 bei der Einziehung der Landessteuern. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 94 dung bis 25. November 1931 bezogen sich auf die restlichen 300 Gemarkungen. Nunmehr sind die Schadensfeststellungen, bei der die Geschädigten selbst in hervorragendem Maße zur Mitwirkung herangezogen waren, abgeschlossen. Erfreulicherweise ist die Zahl der wirklich erheblich geschädig= ten Gemarkungen nicht sehr groß und auch die Höhe des Schadens bleibt meist im Rahmen dessen, was in der Landwirtschaft erfahrungsgemäß in Kauf genommen werden muß. Dies gilt insbesondere dann, wenn nicht die Getreideernte für sich allein, sondern wenn die Ernteergebnisse aller landwirtschaftlichen und gärtnerischen Erzeugnisse berücksichtigt werden. In normalen Zeiten würden die festgestellten Schäden einen allgemeinen Steuererlaß faum rechtfertigen. Da aber diesmal die Ernteschäden in eine Zeit fallen, in der die Lage der Landwirtschaft durch niedrige Viehpreise und eine Reihe anderer Umstände ohnehin erheblich erschwert ist, hat der hessische Finanzminister nunmehr angeordnet, daß weitergehend als im Vorjahre in denjenigen Gemeinden, in welchen ein Ausfall an der Gesamternte von mehr als 30 Prozent festgestellt wurden, eine Ermäßigung der staatlichen Grundsteuer 1931, in Höhe von 2 Sechsteln, 3 Sechsteln oder 4 Sechsteln je einzutreten hat. nach der Schadenshöhe Den Bürgermeistereien dieser Gemeinden wird entsprechende Nachricht durch die Finanzämter zugehen. Für die übrigen Gemeinden, für die ein allgemeiner Steuererlaß nicht gewährt werden konnte, obwohl sie bisher als zum Schadensgebiet ge= hörig, behandelt wurden, ist als Uebergangsmaßnahme beDer regnerische Sommer des Jahres 1931 hat die Getreideernte in manchen Teilen des hessischen Landes erheblich beeinträchtigt. Zunächst erschien der Umfang des Schadens so ge= fährlich, daß Ende August durch Erlaß des hessischen Finanz- stimmt, daß bei Landwirten von der Erhebung von Verzugsministers für solge Steuerpflichtige, die im Hauptberuf die Landwirtschaft betreiben, eine Stundung der gesamten Landessteuern des laufenden Jahres bis zum 30. September 1931 angeordnet wurde. Ende September konnte festgestellt werden, daß glücklicherweise in etwa 700 Gemarkungen die Ernteschäden doch nicht so groß waren, daß ein allgemeiner Steuererlaß hätte gerechtfertigt werden können. Die weiteren Anordnungen Stun zuschlägen und Zinsen Abstand genommen werden soll, wenn die Landessteuervorauszahlungen für 1931 von den Landwirten wie folgt entrichtet werden: Die dritte Rate( einschließlich der Rückstände von der 1. und 2 Rate) bis 20. Dezember 1931, die vierte Rate bis 20. Januar, die fünfte Rate bis 20. Februar, und die sechste Rate bis 20. März nächsten Jahres. Schuldentilgung. Ein Problem, von dem man nicht spricht. Die große Mehrzahl der in Deutschland selbständigen und abhängigen Eristenzen hat in irgendeiner Form Schulden abzu tragen. Solche Schulden bestehen aus getätigten Käufen, aus vertraglich übernommenen Zahlungsverpflichtungen, aus Zinsendienst für Leihkapital und dessen Amortisation, aus Versiche rungsbeiträgen aller Art, aus Rentenleistungen, Abfindungen etc. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit die Deflationserscheinungen des letzten Jahres die Schuldentilgung beeinflussen und erschweren. Die aus dem wirtschaftlichen Niedergang sich ergebenden Schwierigkeiten in der Bereitstellung von Geldmitteln für fällige Zahlungen sind nur zu bekannt und sollen hierbei unberücksichtigt bleiben; es soll vielmehr gezeigt werden, daß diese Schwierigkeiten noch ganz bedeutend vermehrt werden durch die anhaltende Wertsteigerung des Geldes, durch die Deflation. Da die Deflation im Verlaufe des einen Jahres verhältnismäßig langsam vorgeschritten ist, leuchtet ferner ein, daß ihr Einfluß auf kurzfristige Zahlungsverpflichtungen unwesentlich ist und übergangen werden kann, sofern es sich nicht um sehr hohe Beträge handelt. Erstreckt sich dagegen die Zeitspanne zwischen Entstehung und Fälligkeit von Zahlungsverpflichtungen über ein Vierteljahr und mehr, so verschiebt sich entsprechend der in dieser Zeitspanne vorgeschrittenen Wertsteigerung des Geldes das Verhältnis zwischen Gläubiger und Schuldner derart, daß die e ortsansässigen einschlägige programm der Regierung für die allernächste Zeit selbstverständ- Vorteile des einen und die Nachteile des andern sich addieren und ian Klein in Gießen chen d Behörden wie NZEIGEN ZEIGEN KARTEN SSEN lich nicht erschöpft. Außerdem wird die neue Notverordnung auch Maßnahmen zur Aufloderung des Lohntarifwesens bringen, und es sind innerhalb der Reichsregierung Bestrebungen zu verzeich nen, die, entgegen einigen ausdrüdlichen Dementis, unter Hinweis auf die schlechte Finanzlage eine neue Gehaltstürzung be= fürworten. Endlich verdichteten sich neuerdings auch wieder die Gerüchte über bevorstehende neue Steuererhöhungen, die von unterrichteter Seite auf die sehr dringlichen Wünsche verschiedener Länderregierungen zurüdgeführt werden, da hier und bei den Kommunen die Finanzlage noch weit ungünstiger als beim Reiche ist. Anfechtung der hessischen Wahlen durch die Wirtschaftspartei. Der Landesverband Hessen der Wirtschaftspartei hat in einer Wahlkreisfonferenz in Frankfurt a. M. vom 22. November beschlossen, die hessischen Wahlen vom 15. November anzufechten. Der Beschlußz gründet sich nach Ansicht der Wirtschaftspartei auf die Nichtzulassung der Wirtschaftspartei bei den hessischen Wahlen, was gegen die Verfassung verstoße. Die Einnahmen und Ausgaben Hessens im Monat Oktober 1931. Nach dem amtlichen Monatsausweis des Finanzministe riums betragen per Ende Oktober 1931 im ordentlichen Haushalt die Einnahmen insgesamt 43,613 Mill. Mark unter Einumsomehr zum Verhängnis werden, je länger der Zustand der Zahlungsverpflichtung besteht. Es kommt hinzu, daß die eingehenden Gelder dem Gläubiger weiterhin Dispositionsmöglichkeiten bieten im Gegensatz zu anderen solventen Existenzen, deren Vermögen festliegt, z. B. als Hypotheken oder bei Banken und Sparkassen, die in der Kapitalbeschaffung bekanntlich seit drei Monaten starken Bindungen unterliegen. Eine gewisse Ausnahme bilden die Versicherungen, weil ihre späteren evtl. Leistungen mit wertvollerem Gelde zu erfolgen haben. Immerhin bleibt auch hier die Tatsache bestehen, daß bei dem enormen Rückgang der Einzeleinkommen der prozentuale Unteil der gesamten Beitragsleistungen am Einkommen der Versicherten steigt. Wir erleben heute schon eine getreue Umkehrung der In flation, eine erneute Umschichtung der Vermögen, nur in kleinerem Ausmaße. Die Vorteile, die damals der Schuldner bei langfristigen Zahlungen hatte, genießt heute der Gläubiger. Da mals war Mark gleich Mark, heute ebenso. Weil aber die Mark, also die Währung, hente keinerlei Experimente verträgt, stehen wir vor einem Problem, das Reich so gut wie der einzelne Bürger. So hatte das Deutsche Reich schon am 1. April 1931 bei den Reparationsleistungen aus den vergangenen Jahre eine Einbuße von 20 Prozent infolge des Sinkens der Weltmarktpreise zu verzeichnen. Der Hooverplan hat diese Seite des Problems vorübergehend gegenstandslos gemacht. Für die Allgemeinheit wirkt es sich aber doch so aus, daß das laufende Einkommen des Schuldners schwindet, wogegen seine Verpflichtungen in der bis: herigen Höhe weiterlaufen, und daß der Gläubiger einen höheren Wert erhält, als zur Zeit des Vertragsabschlusses vereinbart war, und darüber hinaus mit den eingehenden Beträgen frei disponieren kann. Alle Schuldner, die ein zu großes Vertrauen in eine dauernde Aufwärtsentwicklung der Wirtschaft setzten oder son soliden kaufmännischen Gepflogenheiten abwichen, also fast alle, die langfristige Zahlungsverpflichtungen eingingen und die Gefahren einer übermäßigen Expansion unseres Wirtschaftsapparates unterschäßten, seufzen unter der Wucht dieses Problems: Industrielle und Handelsverbände, Stadtverwaltungen, Gemeinden und Gemeindeverbände, aber auch Millienen von Privatpersonen, die sich zu jahrzehntelangen Zahlungen an Lebensversicherungen, Bausparkassen, für Amortisationen und dergleichen entschlossen, dann die große Masse derer, die von der Hand in den Mund leben und dennoch auf Ratenzahlung kauften. Bei allen liegt eine gewisse Fehlspekulation vor, da sie annahmen, daß Voraussetzungen während der Vertragsdauer fortbestehen würdie z. Zt. des Vertragsabschlusses bestehenden wirtschaftlichen den; vielleicht hofften sie sogar im stillen, daß diese noch günstiger werden würden. Der Wunsch war also hier der Vater des Gedankens und ausschlaggebend für den Vertragsabschluß. Be sonders verhängnisvoll ist die Erscheinung, daß auch noch ein großer Teil der Gläubiger aus Ausländern besteht, die sich in der Nachkriegszeit an dem Ausverkauf Deutschlands beteiligten und deren angebotene Kapitalien in den Jahren der Investitionswut ohne Rücksicht auf die Folgen bereitwilligst entgegengenommen wurden. So stehen wir heute vor der traurigen Tatsache, daß wohlhabende Städte, Firmen und Bürger vielleicht nur wegen einer einzigen Fehldisposition in ernste Zahlungsschwierigkeiten geraten. Außer diesen Schuldigen und Unschuldigen treffen die Folgen der Deflation aber auch die Allgemeinheit als Glieder der deutschen Volksgemeinschaft, ganz abgesehen von der Höhe der Diskontfäße. Die aufgezwungenen Rentenbankzinsen laufen in alter Höhe weiter, ebenso die Beiträge an Zwangsversiche rungen und an solche freiwilliger Art, ferner die Tarife der Reichspost, der Reichsbahn und der kommunalen Versorgungsbetriebe und die Mieten. Auf diese Weise wird der für den eigentlichen Lebensunterhalt bestimmte Teil des Einkommens von zwei Seiten beschnitten: die Einkommen selbst schrumpfen infolge der Wirtschaftsdepression zusammen und die Abgaben aus Zeiten guter Konjunktur laufen weiter. Was geschieht nun aber mit den vielen Betrieben, die durch Absazstockung zur Stillegung gezwungen wurden und keinerlei Mittel für Zinsendienst, Amortisation und sonstige Verpflichtungen mehr zur Verfügung haben? Sie sind restlos dem Untergange geweiht und ziehen noch mehr andere in den Strudel. Das Eigenartige bei diesen Feststellungen ist nun folgende Tatsache: Es wird Sturm gelaufen gegen Preisabbau oder Preiserhöhung, gegen Gehaltsabbau eder zu hohe Gehälter, gegen Mittwoch, den 25. November 1931. Personalabban oder Weiterbeschäftigung, gegen untragbare Steuern und Notverordnungen oder dagegen, daß sie da und dort nicht zur Anwendung kamen. Aber alle diese Lasten und Sorgen treffen den Einzelnen wie die Gesamtheit keineswegs so schwer wie die dargelegten Einflüsse der Deflation auf die Schuldentilgung und man sollte glauben, daß ihretwegen die Verzweif lungsrufe von Stadt und Land widerhallen würden Nichts läge doch näher als der Ruf etiva nach einem gleitenden Reichsinder für Tilgung langfristiger Schulden oder nach Wegstenerung der ungerechtfertigten Mehreinnahmen der Gläubiger, zumal andere Steuerquellen versagen. Man hört nichts von alledem. Die wie Resignation anmutende Passivität hat einen psychologischen Hintergrund. So hat man z. B. noch nicht feststellen können, daß die 80 Prozent Besucher eines Pferderennens, die das Rennen finanzieren müssen und teils mit leeren Taschen enttäuscht die Bahn verlassen, laut über das leidige Tippen räsonnieren. Genau so still verhalten sich die hereingefallenen Spekulanten nach schwarzen Börsentogen. Hat man vor Jahren nicht gestaunt über die Ruhe der bestohlenen Safe- Inhaber nach dem Rekordeinbruch in die Berliner Disconto Gesellschaft? Für alle diese und auch für die von dem Problem der Schuldentilgung allgemein Betroffenen bleibt nur die eine Erklärung übrig, daß der Ruf der Einzelnen nach helfenden Regierungsmaßnahmen das Bekenntnis der eigenen Fehldisposition oder gar Fehlspekulation darstellt. Weil die Gesamtheit dieser Millionen nicht ,, organisiert" ist, ergibt sich der Einzelne in stumpfer Resignation in sein Schicksal. Ein kleiner Teil nur macht eine Ausnahme und ließ im letzten Monat Unkenrufe nach einer Inflation vernehmen, um vielleicht so bequem wie vor sieben Jahren die Schulden wieder abzustoßen. Diese Rufe werden aber nimmer gehört und erhört werden. Deutschland kann sich eine zweite Inflation nicht mehr leisten. Die Regierung sollte aber im Interesse der Reichserhaltung sich derer annehmen, die sich zu einem Klageruf nicht mehr aufschwingen; sie sollte nicht, wie im Kriege und in der Inflation, jetzt einer dritten Umschichtung der Vermögen tatenlos zusehen, weil bei einem solchen Prozeß eine Unmenge Nationalvermögen verloren geht. Sie könnte verhindern, daß noch mehr Geld, als vertraglich festgelegt, ins Ausland wandert und außerdem heute noch eine ergiebige Steuerquelle erschließen, die weniger als jede andere den Steuerzahler gefährdet. Selbst wenn die Steuer in der vollen Höhe des gestiegenen Geldwertes erhoben würde, bliebe dem Gläubiger außer dem vertraglich zu beanspruchenden Wert noch die heute besonders wertvolle Freiheit der eigenen Disposition. Bleibt dagegen der bisherige Zustand bestehen, so müssen die Zusammenbrüche der Schuldner ins Grauenhafte steigen, weil ja auch die Gläubiger bei der heutigen Wirtschaftsmisere nicht mehr die Rücksicht nehmen und nehmen können wie früher. Lokales. ( Dusta) Staatsbürgerliche Bildungstagung. Die Landesabteilung Hessen der Reichszentrale für Heimatdienst hatte zu diesem Vortragstage am heutigen Mittwoch im Café Leib eingeladen, und als Provinzialdirektor Gräf die Worte der Begrüßung sprach, war der Saal gefüllt von Besuchern. Der Provinzialdirektor streifte kurz die ernsten Fragen, die in den nachfolgenden Vorträgen behandelt werden. Sodann spricht einige Worte über das Ziel und die Organisation der Reichszentrale für Heimatdienst der Leiter der Landesabteilung, Bollmann, die eine amtliche Aufklärungsstelle der Reichsregierung ist, deren Richtlinien von der Regierung gegeben sind. Eines der ersten Ziele dieser Stelle sei es, sachliche, praktische Arbeit vom überparteilichen Standpunkt aus zu leisten. Danach hält Syndikus Elers einen höchst interessanten Vortrag über ,, Die Not der Landwirtschaft, eine Schicksalsfrage des deutschen Volkes". Er führte u. a. aus: Es handelt sich heute nicht nur um eine Not der deutschen Landwirtschaft, sondern um eine Not des gesamten deutschen Volkes, und nicht allein um die deutsche Volksnot, sondern um eine solche vieler Völker. Die Not hat aber Der Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 29. Fortsetzung. Der ohrenbetäubende Jubel des Kensington- Anhangs hörte auch nicht auf, als das Spiel wieder weiterging. Für sie war ein Tor ein Tor, gleichgültig, wie es erworben war. Was ging sie die seelische Agonie des Mannes an, der totenbleich und zitternd im Hollywood, Tor stand? Nichts! Gar nichts! So tam die Halbeit mit ausgeglichenem Torergebnis. Trotzdem er mit allen Mitgliedern der Mannschaft innig befreundet war, fürchtete sich Wallis, seinen Kameraden in die Augen zu schauen. Er wäre gern zurückgeblieben, wenn die beiden Verteidiger nicht auf ihn gewartet hätten. er. „ Ich möchte mich am liebsten erschießen", Jungens!" stöhnte ,, Sei fein Narr!" sagte Tranfield wütend. Du kannst nichts Unmögliches tun! Der Ball hat sich wie eine Schlange gedreht!" Im Ankleidezimmer spielten sich ähnliche Szenen ab; an= statt ihren Tormann zu tadeln, beklagten sie sein Mißgeschic. Sie hatten alle schon viel zu oft gemeinsam Unglück gehabt, um nicht miteinander zu fühlen. So scharf und erschöpfend das Tempo auch gewesen war, sehnten sie sich danach, den Kampf wieder aufzunehmen. Der unerwartete Fehlschlag hatte ihren Siegeswillen eher gestärkt, als sie entmutigt. Und während Kanonier Sage sie massierte, summten tausend Drähte die Nachricht ins ganze Land und hinaus in die Welt, daß in dem gewaltigen Kampfe das Resultat bei Halbzeit für beide Teile gleich stand. 11. Schlußpfiff. Als die Spieler das Feld verlassen hatten, löste sich die Spannung der Riesenmenge, und bald summten die mächtigen Tribünen von dem Gespräch der Menge wie ein riesiger Bienenforb. In dieser aus allen Gegenden des Reiches zusammengeströmten Menschenmasse war jeder Dialekt vertreten. Aber ob man nun aus dem Norden, dem Süden oder Westen gekommen, oder ob man ein Einwohner der Metropole war, das Tagesgespräch „ Gießener Zeitung" auch schon in früheren Jahren bestanden, und wirkt sich heute in stärkerem Maße aus. Er erinnert an die Vorkriegsjahre, Kriegsjahre und Inflation. Danach kam die Zeit erhöhter Verschuldung in der deutschen Landwirtschaft, die heute 12 Milliarden Mark überschritten hat, was allein eine jährliche Zinsenlast von über 1 Milliarde Mark erfordert, die natürlich eine große Belastung darstellt. Aber auch in den anderen deutschen Wirtschaftszweigen, wie in der Industrie, dem Handwerk und Gewerbe, hat eine große Verschuldung überhand genommen, deren steuerliche und Soziallasten noch höher liegen, als in der Landwirtschaft. Eine Besserung der deutschen Landwirtschaft würde z. B. eintreten, wenn es gelänge, die Einfuhr landwirtschaftlicher Produkte vom Ausland, die sich im letzten Jahre auf rund 3 Milliarden Mark belief, reduzieren könnte, das sehr gut möglich ist. Damit kommt auch die Frage: Besteht die Möglichkeit, die Ernährung in Deutschland sicherzustellen? Dazu ist ein unbedingter Umschwung in der Landwirtschaft herbeizuführen, ganz besonders im Getreidebau, denn wir führen heute z. B. noch sehr viel Weizen vom Ausland ein, auch Molfereiprodukte, Fleisch und Obst. Mit den Maßnahmen der Regierung der Zölle allein ist es auch oft nicht getan, die deutsche Landwirtschaft muß konkurrenzfähig werden und eine gleichmäßige Preisgestaltung muß angestrebt werden. Doch nicht allein der deutschen Landwirtschaft geht es schlecht, fast allen auf der Welt; dem Farmer in Kanada, Brasilien, Argentinien, Australien usw., und an was liegt dies: mangelnde Kaufkraft und unsere Gesamtwirtschaft leidet darunter! Eine Umstellung der deutschen Landwirtschaft muß erfolgen. So muß sie vor allem ihre Produkte faufgerecht auf den Markt bringen, wie z. B. der Jtaliener das Obst, der Holländer und Däne die Butter. Die kleinbäuerlichen Betriebe müssen mit standardisiert werden. Für diese Uebergangszeit werden wir in den nächsten Jahren große Opfer der Landwirtschaft bringen müssen, obwohl diese schon Milliarden in den letzten Jahren erhalten hat, und es ist eine nationale Pflicht, damit gleichzeitig unserem gesamten deutschen Volk zu helfen. Eine starke Verbundenheit alles Deutschen ist hierfür die erste Voraussetzung. Reicher Beifall zeigte das allseitige Interesse. Ueber ,, Stillhalteverlängerung und Reparationsreform" sprach sehr eingehend Dr. Neumark. Das verbindende Glied, so führte er u. a. aus, ist die große Auslandsschuld Deutschlands. Die einzelnen Etappen: Dawesplan, Versailler Vertrag, Abfommen 1921 die unter dem Drude der Sanktionen erfüllt werden sollten Ruhrkampf, Youngplan, machten es notwendig, daß wir stets neue Auslandsanleihen aufnehmen mußten, um die Reparationsbeträge bezahlen zu können. Es gelang also durch Pump. Solange dies ging, war es gut. Aber es schwand damit die Kreditwürdigkeit und die kurzfristigen Anleihen brachten weiter eine gewisse Unsicherheit. Diese Anleihen belaufen sich gegenwärtig auf 9 Milliarden. Mit dem Feierjahr wurde unsere schlechte finanzielle Lage der Welt offenkundig. Das Stillhalte= Abkommen, das auch noch fam, umfaßt etwa 6 Milliarden RM., 1932 und es wird das nächste Jahr eine derart schlechte Finanzlage eintreten, wie man sie sich nicht schwärzer vorstellen kann, zumal es nicht zu vermeiden sein wird, an einem EtatDefizit von Staat und Gemeinden in Höhe von einer Milliarde vorbeizukommen, in der Voraussetzung noch, daß wir auch in diesem Jahr keine Reparationen zu zahlen brauchen. diesen Ausführungen folgte reicher Beifall. Einen weiteren Vortrag über - Auch ,, Frankreich und seine politischen Probleme" hielt Prof. Dr. Bergsträßer, der zeigte, daß die französische Politik im wesentlichen von französischen Bauern ausgeht und nicht in Paris gemacht wird, wie man oft irrtümlich in Deutschland annimmt. Und dieser französische Bauer ist fleißig, sparsam, mißtrauisch, politisch radikal- demokratisch, d. h. liberal, friedliebend, und hat keinen Haß, auch nicht gegen uns.(!) Aber Sicherheiten für seine Ruhe will er! Der Beifall belohnte den Redner für seine Ausführungen. - Provinzialdirektor Gräf dankte den Vortragenden, und mit dem Dank des Leiters der Landesabteilung der Reichszentrale an alle, die zu dem Vortrag erschienen waren, schloß dieser Bildungstag. war: Hollywood. Sogar der eingeborene Londoner Cockney vergaz seine Parteizugehörigkeit und wechselte mit seinem Nachbar Ansichten über die hervorragenden Qualitäten der nordischen Mannschaft. Margery Kirkby war schon immer eine begeisterte Fußballenthusiastin gewesen, jedoch niemals vorher war ihr der unerhörte Zauber, mit welchem dieses große Spiel die Massen im Banne hielt, so bewußt geworden wie jetzt. zu ihrer Ueberraschung vernahm sie, wie die Leute um sie herum aus dem Kopf Alter, Gewicht und Größe jedes einzelnen Mannes der HollywoodMannschaft angaben. Sie errötete vor Stolz, als sie hinter ihrem Rüden Dids Namen erwähnen hörte: ,, Ein Fußballwunder; ich habe G. D. Smith zu seiner besten Zeit gesehen, aber er war nicht eine Idee besser als dieser Junge, wenn er überhaupt so gut war!" Hollywood war nach der Pause zuerst auf dem Felde, und der tiefe Eindruck, den sie auf die Menge gemacht hatten, zeigte sich sofort in dem brausenden Beifall, mit dem sie begrüßt wurden. Dann tam Kensington und der Spielbeginn, und unaufhörlich wechselte Hoffnung mit bitterer Enttäuschung in den Herzen der großen Menge. Jedes Sportereignis ist voll dramatischer Einzelheiten, aber in diesem Pokalwettkampf, dem größten, welchen selbst die ältesten anwesenden Fußballanhänger gesehen hatten, schien jeder einzelne Stoß die Menge zu elektrisieren. Während der nächsten fünf Minuten nach Wiederaufnahme des Spiels wogte die Menge aufgeregt hin und her, und es war ein Anblid, nicht unähnlich einem gigantischen Weizenfeld, das vom Winde bewegt wird. Jeder einzelne Mann im Felde leistete sein Bestes, doch waren es die Spieler im roten Jersey, auf die hauptsächlich das Augenmerk der Zuseher gerichtet war. Immer und immer wieder fegten sie mit unheimlicher Präzision über das Feld. Der dunkelhaarige feine Junge im Zentrum ähnelte einem Kutscher, der vier feurige Pferde am Zügel hatte, so vollkommen hatte Marr den Hollywood- Sturm in der Hand. Seine Kameraden folgten dem leisesten 3ug"; sie schienen seine verborgensten Gedanken zu kennen. Immer wieder donnerte der Beifall der Menge, so oft er seine Sturmlinie mit einem meisterhaften Paßball, der sein Fußballgenie offenbarte, in Bewegung setzte. Troy allem Geschid, trotz aller List und Entschlossenheit der Hollywood- Mannschaft fam fein weiterer zählbarer Erfolg. Die Querstange erbebte, die Seitenpfosten zitterten, doch durch mehr Nr. 94. Mittwoch, den 2 100 Jahre Gießener Universitäts- Forstinstitut. In sehr schlichter Weise fand dieser Tage die Feier des 100jährigen Bestehens des ersten Forstinstituts an einer Universität in Deutschland und der ganzen Welt, des Forstinstituts unserer Universität statt, zu der sich eine Reihe forstwissenschaftlicher Autoritäten und Praktiker und die hessischen Staatsbe hörden eingefunden hatten. Prof. Dr. Vanselow, Direktor des Forstinstituts, wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß das Land Hessen als erstes in Deutschland und damit in der ganzen Welt ein Lehr- und Forschungsinstitut für Forstwissenschaft geschaffen hat, das zum Ausgangspunkt der wissen= schaftlichen Forstlehre wurde und daß nunmehr die Universität Gießen sich rühmen darf, dieses älteste, 100jährige Institut zu besitzen. * Telegraphie- Spionage? Nachdem durch das Telegraphenamt Gießen am Montag, den 16. 11. 31, vormittags, Störungen in verschiedenen nach Butzbach und Friedberg führenden Telephonleitungen bemerkt worden waren, wurden sofort Beamte des Telegraphenamtes mit dem Suchen nach der Störungsstelle be= auftragt. Am Dienstag vormittag fand ein Beamter an der Straße Klein- Linden- Großen- Linden, etwa in der Mitte des auf der rechten Straßenseite gelegenen Waldes an einem Mast eine unberechtigt angebrachte Leitung, bestehend aus neun Kupferdrähten. Acht dieser feinen Drähten waren an die Fernsprechleitung angeschlossen und führten, durch schwarzes Jsolierband zu einem Kabel vereinigt, an der der Straße abgekehrten Seite des Mastes auf die Erde und von da, etwas eingelegt, nach einem kleinen Unterstand. Das Ende der Drähte war zu Desen zum Anlegen an einen Hörapparat geformt. Der Unterstand befand sich etwa fünf Meter von dem Mast entfernt am Waldrande und war mit Reklameblechschildern vollständig ausgelegt und abgedeckt und gerade so groß, daß ein Mann in liegender Lage sich darin aufhalten konnte. Die Abdeckungsbleche waren noch mit Erde und Laub überworfen, daß der Unterstand kaum zu sehen war. In dem Unterstand wurde ein fast neuer Pionierspaten mit der Bezeichnung C. K. W. W. E. vorgefunden. Drei der verwendeten Reklamebleche wurden an einem Anwesen in der Frankfurterstraße entwendet. Die Herkunft der übrigen Reflameschilder steht noch nicht fest. Es handelt sich um Schilder Bei dem der Firmen Stod- Continental und Peters- Union. verwendeten Draht handelt es sich um Schwachstrom- oder Spulendraht von 0,55 mm Stärke, der mit grüner Seide umsponnen ist und um Ankerdraht von 0,3 mm Stärke mit weißer Baumwollumwicklung. Alle Personen, die im Interesse der Aufklärung sachdienliche Angaben machen können, werden dringend ersucht, der Kriminalabteilung Gießen Nachricht zu geben. * Diebstähle. In der Nacht num 24. 11. 1931 wurde in der Marburgerstraße in eine Zigarrenfabrik eingebrochen und aus dem Arbeitsraum von den Tischen etwa 2500 frisch angefertigte Weiter wurden gestohlen unverpackte Zigarren entwendet. eine silberne Uhr mit Bierzipfel gez. G. G. und Widmung: ,, Ernst u. Hugo ihrem lieben Gustav zur Erinnerung an die Pennälerzeit"; aus einem Auto ein Rudsad mit Lebensmitteln, Kinderschuhen und Haushaltungsgegenständen, aus dem Schlachtaus ein halbes Schwein und auf dem Ludwigsplay und vor dem Volksbad je eine elektrische Boschlaterne. Personen, die sache dienliche Angaben zur Täterermittelung machen können, werden gebeten, die Kriminalpolizei zu verständigen. Wegen Dieb stahls wurde eine Hotelangestellte festgenommen. In ihrem Be sitz fand man eine größere Menge Tafelsilber und Hotelwäsche. * Schweinerotlauf. Der Schweinerotlauf unter dem Bestand des Katholischen Schwesternhauses, Liebigstraße 22-24, und des Heinrich Kipper, Brandgasse 7, ist erloschen. Die angeordneten Sperrmaßnahmen sind aufgehoben. - * Straßensperre. Die Sperrung des Tiefenwegs ist vom Polizeiamt wegen Bauarbeiten auf die Dauer vom 17. Novem ber 1931 bis 1. Januar 1932 für den Durchgangsverkehr für Fahrzeuge aller Art angeordnet. Umleitung erfolgt durch die Kleine Mühlgasse. Den Anliegern ist die An- und Abfahrt gestattet. * Südwestdeutscher Rundfunt. Sonntag, den 29. November, ist eine Gedenkstunde für die heilige Elisabeth, zusammen mit der Choralschola der phil.- theol. Hochschule St. Georgen unter Lei tung von Dr. Josef Maria Nielen. Neben seltenen Chören mit Instrumentalbegleitung gelangen zeitgenössische Schilderungen zur Darbietung. als zehn Minuten lang gelang den Hollywood- Stürmern alles, nur kein Tor. Immer betrog sie das Glüd um den verdienten Enderfolg. Einmal lag sogar der Tormann der ganzen Länge nach auf dem Boden, und ein Kensington- Verteidiger begegnete gleichzeitig mit dem Kopf einer Bombe, die ihn glatt in das Tor hineinwarf. Aber der Ball ging nicht mit; er sprang vom Kopfe des Verteidigers ab und rollte über das Dach! Die Kensington- Verteidiger arbeiteten wie Besessene. Sie schossen den Ball mit einer Geschwindigkeit weg, als wenn er rotglühend wäre. Der bloße Anblid eines anstürmenden Holly wood- Stürmers genügte ihnen, um den Ball möglichst rasch ins Aus zu schießen. Als der rechte Verteidiger auf diese Weise zweimal abge wehrt hatte, erhoben die Kohorten mit rotweisen Armbinden ein erschütterndes Triumphgeheul. Es schien, als ob Hollywood den Gegner in Grund und Boden spielen wollte. Aber es ist nicht immer dasselbe, her vorragend Fußball zu spielen und Tore zu erzielen. Ein Tor am Fußballfeld ist wie ein Knod aut im Prizering es ist das einzige, was die Menge wirklich befriedigt. Die Zuschauer, welche sich ohne Widerspruch, ja ohne es zu merken, gegenseitig auf den Füßen standen, fremde Hüte schwenkten. schrien nach einem Tor. Da Hollywood jetzt die populäre Elf war, verbanden sich jetzt die Stimmen der Neutralen in der großen Menge mit denen der Männer aus dem Norden in dem wilden Begehren, daß Hollywoods faszinierendes Spiel mit einem Tor belohnt werden möge. Die Zurufe wirften auf Marr und seine Leute wie Peitschen hiebe auf feurige Rosse. Wieder begann er seinen Angriff: wieder ging das Leder von Mann zu Mann mit erstaunlicher Geschicklichkeit und Präzision. Als schließlich die Flanke von rechts tam, schnappte sie der Mittelstürmer ,, stürmte vorwärts und sandte den Ball an den ausgestreckten Händen des Kenjing ton- Tormannes vorbei ins Net. Die Menge tobte vor wilder Begeisterung, aber sie dauerte nicht lange. Statt in die Feldmitte zu zeigen, ordnete der Schiedsrichter einen Freistoß an! ,, Du warst abseits, mein Junge, es tut mir leid!" sagte der Mann mit der Pfeife und flopste dem Schützen auf den Rüden, als er an ihm vorbeikam. Es war eine bittere Enttäuschung, aber tatsächlich war Mart abseits gewesen. In seiner Erregung hatte er nicht darauf ge achtet. Fortsetzung folgt. Ergeb Die Vereine ha lag wie den Totenj Mannschaften betra piele ausgetragen. auf der ganzen Lin wurden uns befann 18, 11, 1931: Biedenkopf Breidenbach Friedensdorf Momberg 1. Momberg Ig 21. 11. 1931: 1900 Gießen 22.11. 1931: Sportel. 03 9 Seljen 09 Ka Berein Germania Marburg Boruffia Fulda beffen 09 Staffel .6.08 Staffel Germania Fulba SBK- Marburg Surheffen Staffel 8.1. B. Gießen boras Odershaujen Tura Kassel Einbed 05 Göttingen 05 Berein 3C. 05 Göttingen Sport Staffel Spielverein Staffel beffen Hersfeld bermannia Staffel Grone Großalmerode Zura Staffel 88. 05 Einbed Sp. u. Sp. Northei Spogg. Göttingen Kurhessen Ka Spielo. Kajfel 1. Verein Ballipo. 06 Kaffel Bilhelmshöhe Gorbach Sportfr. Kassel Reljungen Sarburg Comberg Nieder zwehren Stenau beffen- Preußen Sta Friglar Aroljen G Berein Oberndorf Mibebaujen edralbad Oberbi I Rauborn 2. Bonbaden Beglar Spp. 4. Burgfolms 3. DER fort GEBRA ist nach dem jenigen, wel ME Ein Sechszylinde Schwingachse m Oldruckbremse sicherheit und den Schatten Eine Konstru Kilometern DA Nr. 94. täts- Fortinftitut. er Tage die Feier des jtituts an einer Univer Welt, des Forstinitituis me Reihe forstwissenschaf die hejsischen Staatshe Banjelow, Direl rüßungsansprache data Deutschland und dami ichungsinstitut für For usgangspunkt der wijen nunmehr die Univerfita e, 100jährige Institut durch das Telegrapher 1, vormittags, Störunge iedberg führenden Tele Durden sofort Beamte bes ch der Störungsstelle be and ein Beamter an de etwa in der Mitte des Waldes an einem Ma g, bestehend aus neu ihten waren an die Fer , durch schwarzes Jolie Er der Straße abgefehrter von da, etwas eingeleg Ende der Drähte war rat geformt. Der Unter on dem Mast entfernt an hschildern vollständig aus Coß, daß ein Mann in lie te. Die Abdeckungsble Dorfen, daß der Unterstan and wurde ein fast neun K. W. W. E. vorgefunden wurden an einem Anwese Die Herkunft der übrige Es handelt sich um Schilde Peters- Union. Bei den Schwachstrom- oder Sp t grüner Seide umfponne Stärte mit weißer Baum im Interesse der Auftl können, werden dringen Nachricht zu geben. 24. 11. 1931 wurde in de rit eingebrochen und a va 2500 frisch angefertig Weiter wurden gestohlen 3. G. G. und Widmung D zur Erinnerung an di Rudjad mit Lebensmittels nständen, aus dem Ehlaht Ludwigsplay und vom terne. Personen, die jab ung machen können, werden tändigen.- Wegen Dic tgenommen. In ihrem B Tafelsilber und Hotelwa erotlauf unter dem Bejtan Ziebigstraße 22-24, und de rloschen. Die angeordnete g des Tiefenwegs ift to die Dauer vom 17. Novem den Durchgangsverkehr f Imleitung erfolgt durch di ist die An- und Abfah Sonntag, den 29. November Elisabeth, zusammen mit de ule St. Georgen unter Le Neben feltenen Chören m eitgenössische Schilderunge Hollywood- Stürmern alles as Glüd um den verdiente Tormann der ganzen Lang ington- Verteidiger begegne ombe, die ihn glatt in be ng nicht mit; er sprang po te über das Dach! beiteten wie Bejeljene. E windigkeit weg, als wenn d eines anftürmenden Holl den Ball möglichst raidh i diese Weise zweimal abg n mit rotweisen Armbind den Gegner in Grund it nicht immer dasselbe, ba Tote zu erzielen. e ein Knod aut im Prizeri enge wirklich befriedigt. Mittwoch, den 25. November 1931. Fußball. ,, Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Spiel. Ergebnisse aus dem Bezirk. Die Vereine haben sowohl den preußischen Buß- und Bettag wie den Totensonntag fast durchweg als Ruhetage für ihre Mannschaften betrachtet und an diesen Tagen teine GesellschaftsSpiele ausgetragen. Am fommenden Sonntag sehen dann wieder auf der ganzen Linie die Verbands- und Pokalspiele ein. Es wurden uns bekannt an Ergebnissen vom 18. 11. 1931: Biedenkopf Breidenbach Friedensdorf Momberg 1. Momberg Jgd. 21. 11, 1931: 22. 11. 1931: Horas 1900 Gießen Wallau 4: 3( 6.) Edelshausen 9: 3( 6.) Mornshausen 3: 1( 1: 1)( 6.) Neustadt 1. 4: 1( 3: 1)( 6.) Neustadt Jgd. 4: 2( G.) Universität Gießen 5: 1( 2: 1)( G.) Sportcl. 03 Kassel Germ. Marburg 4: 0( 2: 0) Hessen 09 Kassel- Odershausen 4: 2( 3: 1) Verein Tura Kassel Einbed 05 Spiele gem. Lnent. verl. Tore Puntie Spvgg. Göttingen 2: 1( 0: 1) 11:38 3:15 11:36 0:18 Germania Marburg 10 7 1 2 30:22 15: 5 Borussia Fulda 9 7 0 2 44:15 14: 4 Hessen 09 Kassel 9 6 1 2 31:15 13: 5 S. E. 03 Stassel 10 6 0 4 36:20 12: 8 Germania Fulda 9 5 1 3 25:12 11: 7 VfBK.- Marburg 9 5 1 3 18:19 11: 7 Sturhessen Stassel 9 3 ' 3 3 16:20 9: 9 V. f. B. Gießen 9 2 0 7 11:36 4:14 9 1 1 7 Odershausen 9 0 0 9 Göttingen 05 Verein Hessen Hersfeld 1: 1( 1: 1) FC. Grone 2: 0( 0: 0) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkie SC. 05 Göttingen Sport Kassel 10 8 2 0 10 7 1 -2 Spielverein Kassel 10 6 3 Hessen Hersfeld 10 5 2 32: 9 18: 2 36:19 15: 5 30:20 13: 7 22:14 13: 7 Hermannia Kassel 10 5 3 29:26 12: 8 FC. Grone 10 5 5 11:21 10:10 Großalmerode 10 4 1 5 16:17 9:11 Tura Kassel 10 2 3 5 12:18 7:13 SV. 05 Einbed 10 1 4 5 14:28 6:14 Sp. u. Sp. Northeim 10 2 1 7 12:19 5:15 Spvgg. Göttingen 10 1 0 9 12:35 2:18 * 113201 Kurhessen Kassel Hermannia Kassel 1: 0( 0: 0)( G.) Spielv. Kassel- Sportfr. Kassel 3: 2( 1: 0)( G.) 1. Bezirks- Klasse Gruppe Kassel. Verein Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte Ballspv. 06 Kassel 11 9 2 0 34:14 20: 2 Wilhelmshöhe 11 6 3 2 31:16 15: 7 Corbach 11 6 3 28: 9 14: 8 Sportfr. Kassel 11 5 Melsungen 11 5 Warburg 11 3 5 3 Homberg 11 4 4 Niederzwehren 11 4 Lichtenau 11 4 bessen- Preußen Kassel 11 3 Frizlar 11 3 Arolsen 11 0 Verein Oberndorf Albstausen Schwalbach Oberbi I Nauborn 2. 21B1B322212 Gau Gießen- Weglar. 2. Gauklasse Gruppe 4. 1000055679 23:19 13: 9 33:20 11:11 26:22 11:11 16:15 11:11 24:20 10:12 22:28 10:12 19:28 8:14 20:29 7:15 12:68 2:20 Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 9 9 0 0 40:11 18: 0 9 0 2 47:13 14: 4 9 1 4 9 4 3 24:26 9: 9 23:31 8:10 9 2 Bonbaden Wetzlar Spv. 4. 8 3 4 8 1 9 1 6 16:44 5:13 Burgsolms 3. DER 7422122 5 14:31 6:12 20:20 5:11 5 15:23 5:11 Handball: Städtespiel Gießen- Butzbach 8: 2. Berichtigung: Die 1. sowie die 2. Jugendmannschaft der Sp.Vgg. 1900 spielte gegen die gleichen Mannschaften des Wetzl. Sp.V. am 15. November 3: 0. Aus Gießen und Umgegend. 1900 Gießen Universität Gießen 5: 1( 2: 1). Das Ergebnis dieses Samstagsspieles läßt auf große Ueberlegenheit der 1900er schließen. Dem war jedoch nicht so, wohl waren die 1900er besser und haben verdient gewonnen, aber vier Tore schlechter waren die Studenten gerade nicht. Die 1900er hatten ihre Mannschaft stark verjüngt und zwar für die Mannschaft nicht zum Nachteil. Es wurde ein flottes, faires Spiel vorgeführt, daß fast während der ganzen Spielzeit die BlauWeißen leicht im Vorteil sah. Nachdem dieselben schon nach 10 Minuten Spielzeit 1: 0 in Führung gingen, fonnten sie bis zur Pause dem Ausgleichstor der Studenten ein zweites entgegen setzen. In er zweiten Halbzeit famen die Studenten überhaupt nicht mehr zum Zug und Müller( 1900) in ihrem Tor mußte noch 3 mal hinter sich greifen. Der Besuch war schwach, der Schiri Philipp- Gießen gut. Nr. 94. Deutschlands Länderkämpfe 1931. Insgesamt 41 Treffen. In den wichtigsten Disziplinen gelangten im Jahre 1931 insgesamt 41 Länderkämpfe Deutschlands zum Austrag. Hiervon wurden 22 gewonnen, 12 verloren und 7 unentschieden gestaltet. 15 Kämpfe wurden auf deutschem Boden ausgetragen, doch nur 8 davon gewonnen, 5 verloren und 2 unentschieden. Auf fremdem Boden wurden 21 Kämpfe bestritten, davon 11 gewonnen, 7 verloren und 3 unentschieden. Auf neutralem Boden( Europameisterschaften in Paris) wurden 3 Kämpfe gewonnen, 2 unentschieden gestaltet. und Die meisten Kämpfe( 8) wurden gegen Frankreich zwar alle in Paris ausgetragen, dann gegen England( 7) und gegen alle in Paris ausgetragen, dann gegen England ( 7) und gegen Desterreich( 4). Gegen Amerika und Schweden traten wir je dreimal an. Jm einzelnen sieht die Länderkampf- Bilanz 1931 so aus: Bogen: Amerika 10: 4 gew. in Berlin, Italien 12: 4 gew. in Dortmund, Polen 6:10 verl. in Posen. Fechten( Damen): Amerika 7: 2 gew. in Nürnberg. Verlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! Fußball: Dänemark 4: 2 gew. in Hannover, Frankreich 0: 1 verl. in Paris, Holland 1: 1 unent. in Amsterdam, Norwegen 2: 2 Wo bleibt die Winterhilfe der Sportvereine? In diesen trüben Tagen gibt es wahrlich nicht viel Anlaß zur Freude. Umso erfreulicher, daß sich unter dem Druck der gemeinsamen Not eine selten erlebte Bereitschaft zum Geben und Lindern gezeigt hat, die uns über den materiellen Nutzeffekt hinaus den Glauben an eine freudvollere Zukunft unseres Volkes stärkt. Es ist ganz selbstverständlich, daß eine so große Bewegung, wie sie der Sport darstellt, nicht abseits stehen darf, wo sich die Besten die Köpfe zerbrechen, wie man die Notzeit des Winters erträglicher gestalten könne. Allerdings: die Mittel sind beschränkt, sind überaus beschnitten, denn die Vereine haben selbst alle Hände voll zu tun, um bei sich ständig verringernden Zuschauereinnahmen und nicht eingehenden Beiträgen ihren Betrieb einigermaßen aufrecht zu erhalten. Immerhin: die eigene Notlage- rechtfertigt noch nicht an des ganzen Volfes Not vorüberzugehen. Es wird nur wenig sein, wenig sein können, was man sich bei Anspannung aller Möglichkeiten abzwaden kann, aber dieses Wenige muß geschafft werden. Am Anfang jeder Winterhilfe des Sportes steht zunächst die grundsätzliche Entscheidung über den Weg, den die Hilfe neh men soll. Man kann entweder sich auf den Kreis der notleidenden Sportkameraden beschränken oder sich in geeigneter Form in die allgemeine Hilfsaktion eingliedern. Beide Wege haben ihre Vorzüge und für welchen man sich entscheidet, ist mehr Sache des persönlichen Geschmads als zwingender sachlicher Gründe. Nur geschehen muß etwas. Das Wie ist Nebensache. Jm allgemeinen aber wird man sich wohl dazu entschließen, mit dem Wenigen, was man erübrigen kann, den bedürftigen Sportfreunden beizuspringen. Zumal die persönliche Bekanntschaft, das Wissen, wer dieser Unterstützung teilhaftig wird, die Taschen immer noch leichter öffnet, als eine Sammlung für un bekannte Empfänger. Das Wertvollste, was man erwerbslosen Sportkameraden geben könnte: Arbeit, wird sich zwar nicht tun lassen. Aber auch heute noch gibt es zum Glüd in fast allen Sportvereinen eine mehr oder minder große Zahl von Mitgliedern, denen es vielleicht nicht gerade überwältigend gut, aber immer noch leidlich geht, von denen man zugunsten der Hilfsbedürftigen unter den Mitgliedern außer einigen Markstüden einen abge= legten Mantel, ein Paar tragfähige Schuhe und sonst noch dieses oder jenes erhalten kann, und die auch gern einmal oder gar regelmäßig einen bedürftigen Sportkameraden zum Mittagessen einladen und was derartige Möglichkeiten der unmittelbaren Hilfeleistung mehr sind. Es kommt nur darauf an, sich an die richtigen Leute in der richtigen Weise zu wenden. Das aber ist Sache einer guten Vereinsleitung und daran sollte es eigentlich nicht scheitern. Will man diesen Weg nicht gehen oder kann man ihn nicht gehen, weil der Kreis der zur Hilfeleistung fähigen Leute zu fortschrittlichste GEBRAUCHSWAGEN DER GEGENWART ist nach dem übereinstimmenden Urteil von Fachwelt, Presse und allen Denjenigen, welche diesen Wagen schon gesehen und gefahren haben, der neue MERCEDES- BENZ Ein Sechszylindermodell von 1,7 Liter Zylinderinhalt mit achsloser Vorderradaufhängung, Schwingachse mit Spiralfederung, Spar- und Schongetriebe( Schnellgang), Einzelradlenkung, Oldruckbremsen, Zentralschmierung, Tiefrahmen. Ein Wagen, der in Wirtschaftlichkeit, Fahrsicherheit und Fahrkomfort auf dem Gebiet des leichten Gebrauchswagens alles Bisherige in den Schatten stellt, dessen Qualität durch den Namen MERCEDES- BENZ garantiert ist. Eine Konstruktion, die neue Wege geht, aber mit alter Gründlichkeit in hunderttausenden Kilometern auf allen Straßen Europas erprobt wurde. pruch, ja ohne es zu merte en, fremde Hüte schwentte ywood jeht die populäre mmen der Neutralen in ner aus dem Norden in d Ds faszinierendes Spiel und feine Leute wie Beiti begann er feinen Angr zu Mann mit erstaunli sjchließlich die Flante telstürmer, stürmte vormi ftredten Händen des Kenji Begeisterung, aber sie daue mitte zu zeigen, ordnete e, es tut mir leid!" jagte dem Schützen auf den Ride ung, aber tatsächlich war ung hatte er nicht darauf Fortiefung fol DAIMLER BENZ A.-G. flein ist, bleibt die zweite Möglichkeit, sich an dem allgemeinen Hilfswerk zu beteiligen. Man tann es so machen, wie z. B. in Hamburg der dortige Fußballbezirk, der zugunsten der Hamburgischen Winterhilfe Repräsentativspiele veranstaltet, oder daß die Vereine einen Prozentsaz ihrer Wettspieleinnahmen an ihre be dürftigen Mitglieder abführen. Zu diesem Zwed ließe sich der Eintrittspreis vielleicht ein- bis zweimal um 10 Pfg. erhöhen. Man kann es auch so machen, wie der bekannte Berliner Sportverein Minerva 93, der hundert vom Wohlfahrtsamt ausgesuchte Kinder speist und außerdem jedem Kind ein Lebensmittelpaket für die Eltern aushändigt man fann auf die verschiedensten Arten sich in die allgemeine Hilfsaktion eingliedern. Aber geschehen muß etwas und nicht nur von den Vereinen, sondern auch und besonders von den Verbänden, denen es im allgemeinen doch immer noch besser geht, als den Vereinen, die unter der Not selbst viel unmittelbarer leiden, als die größeren Gebilde. Es ist sehr gut und löblich, wenn man sich schon heute über die Finanzierung der Olympia- Expedition im kommenden Jahre bemüht, noch besser weil noch dringlicher, aber ist es, seinen Teil zur Linderung einer Voltsnot beizutragen, die uns vielmehr ins Lebensmart trifft, als die Beschickung oder Nichtbeschickung Olympischer Spiele. Wir appellieren an alle Sportfreunde: mitzuhelfen! Nicht Worte, sondern Taten allein können helfen! Königsberg gibt ein Beispiel! Der Kreis Königsberg des Baltischen Sportverbandes hat sportlich wie selten jemand vor ihm gehandelt, er hat nämlich den Ueberschuß des vor Wochen von ihm zusammen mit der Königsberger A3. veranstalteten Nurmi- Festes nicht ewta dazu verwandt, ein Haus zu bauen oder das Gelb auf die hohe Kante zu legen, nein, er hat es viel nuhbringender angelegt: er hat zunächst einmal allen seinen Vereinen die Kreissteuer für den Rest dieses Jahres erlassen und außerdem einen LeichtathletikFonds in Höhe von 1500 Mark geschaffen, der als Reserve für tommende Leichtathletik- Veranstaltungen und ähnliche Zwecke betrachtet werden kann.- Das läßt man sich gefallen, und man fann nur wünschen, daß sich recht viele Veranstalter etwas danach richten. Königsberg aber hat eine wundervolle, in dieser Zeit besonders anzuerkennende sportliche Tat vollbracht. Hertha BSC. spielt für die Winterhilfe. Einen begrüßenswerten Beschluß hat der Vorstand des deutschen Fußballmeisters Hertha BSC. gefaßt. Hertha BSC. wird im Dezember ein Spiel gegen eine noch nicht feststehende Mannschaft möglicherweise Tennis- Borussia austragen, dessen Gesamteinnahme restlos der Berliner Winterhilfe überwiesen werden soll. A 78146 TYP 170 F F F F F F F F F Viersitziger Innenlenker mit vorbildlichem Raumkomfort und reichhaltiger Ausstattung, Original Sindelfinger Qualitätskarosserie RM 4400.-( ab Werk). Unsere Filialen und DAIMLER- BENZ A. G. Vertreter erhalten ihre Vorführungswagen noch im Laufe des Monats November, die serienmäßige Lieferung setzt anschließend ein! VERKAUFSSTELLE: Frankfurt a. M. Abt. Personenwagen; Ausstellungsräume Rathenauplatz 14; Bürosu. Reparaturwerkstatt Frankenallee 139-149. VERTRETUNG: Dr. E. SCHIRMER, GIESSEN, BAHNHOFSTR. 90-92; FERNRUF 4121 Mittwoch, den 25. November 1931. unent. in Oslo, Desterreich 0: 6 verl. in Berlin, Desterreich 0: 5 verl. in Wien, Schweden 0: 0 unent. in Stockholm. Handball: Desterreich 10: 9 gew. in Wien. Soden: England 1: 1 unent. in Hamburg, Frankreich 3: 2 gew. in Paris, Holland 2: 2 unent. in Leipzig. Regeln: Dänemark 6283: 6006 gew. in Kopenhagen, Schweden 5909: 6275 verl. in Stodholm. Leichtathletik: England 7,5: 5,5 gew. in Köln, Frankreich 89:62 gew. in Paris, Schweiz 79,5: 57,5 gew. in Berlin; Damen: England 47,5: 53 verl. in Hannover, Frankreich 54,5: 43,5 gew. in Paris. Rugby: Frankreich 0:34 verl. in Paris, Tschechoslowakei 38: 0 gew. in Leipzig. Schwimmen: England 4: 0 gew. in Lübeck und Harburg, Frankreich 2: 0 gew. in Paris. Segeln: Italien und Ungarn verl. vor Triest. Tennis: Amerika 0: 5 verl. in Berlin, Südafrika 0: 5 verl. in Düsseldorf; Damen: Brasilien 4: 0 gew. in Rio de Ja neiro, England 0:10 verl. in Edybaston. Wasserball: Belgien 2: 3 verl. in Barmen, Belgien 3: 3 unent. in Paris, England 9: 2 gew. in Lübed, England 7: 2 gew. in Harburg, Frankreich 4: 3 gew. in Paris, Frankreich 4: 1 gew. in Paris, Desterreich 5: 1 gev. in Paris, Schweden 4: 2 gew. in Paris, Tschechoslowakei 3: 1 gew. in Paris, Ungarn 2: 2 unent. in Paris. Wie man in Ostoberschlesien die Arbeitslosigkeit bekämpfen will! Kattowig, 24. 11. Der polnische Regierungsblock hat im Schlesischen Sejm in Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise eine Reihe von weitgehenden und zum Teil mit der Verfassung im Widerspruch stehenden Anträge eingebracht. So wird die Einführung einer staatlichen Kontrolle der Schwerindustrie unter Beteiligung der Gewerkschaften verlangt. Gefordert wird ferner die sofortige Entlassung aller in der Woiwodschaft Schlesien noch beschäftigten Ausländer. Dieser Antrag richtet sich in erster Linie gegen die zahlreichen in Ostoberschlesien tätigen deutschen Staatsangehörigen. Ihre Stellungen sollen durch Polen besetzt werden. Abgeordneter Ladendorff legt seine Parteiämter nieder. Der bisherige Vorsitzende der wirtschaftsparteilichen Fraktion im Preußischen Landtag, der Abgeordnete Ladendorff, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der verkrachten Berliner Bank für Handel und Grundbesitz ist; hat in der Fraktionssitzung am Dienstag mitgeteilt, daß er seine sämtlichen Parteiämter, insbesondere auch das des Vorsitzenden der Landtagsfraktion, bis zur restlosen Klärung des gegen ihn in Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Berliner Bank für Handel und Grundbesitz eingeleiteten Verfahrens niedergelegt habe. Aus Nab und Fern. Alsfeld. Die hiesige Gewerbeschule eröffnete ihren diesjährigen Winterunterricht. Die Schule wird von 35 Vollschülern besucht. Auch die Landwirtschaftliche Schule eröffnete ihren Winterlehrgang mit einer Schulerzahl von 36. Alsfeld. Der Stadtvorstand hatte sich in einer dringlichen Sigung erneut mit der Frage der Erhöhung der Bürgersteuer zu beschäftigen. Es dreht sich darum, für einen Fehlbetrag von 29 400 R.-Mt. im städtischen Haushalt Deckung zu beschaffen, die nach dem Vorschlag der Stadtverwaltung durch die Einführung eines Zuschlages von 200 Prozent zu dem Landessatz der Bürgersteuer erreicht werden sollte. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Aller Voraussicht nach wird nun die Aufsichtsbehörde in diesem Steuerkampf das entscheidende Machtwort sprechen. Darmstadt. Ein Geldeinnehmer aus Darmstadt, der in den Ortschaften Oberroden, Urberach, Messel für die„ Heag“ das Inkasso besorgt, wird seit Freitag vermißt. Großfeuer. Darmstadt. Am Sonntagabend brach in der chemischen Fabrik Röhm& Haas ein Großfeuer aus, dem drei große Fabrikhallen, deren größte 100 Meter lang ist, zum Opfer fielen. Auch das Laboratorium wurde von den Flammen erfaßt; ebenso das Dachgebälk des Wohnhauses fing Feuer, doch wurde ein Weitergreifen verhindert. Der„ Bürgermeister von der Altegasse" gestorben. Frankfurt a. M. Der Schlossermeister Georg Küchler ist Ende voriger Woche einer Gasvergiftung zum Opfer gefallen. Küchler, einer der bekanntesten Handwerksmeister Frankfurts, wurde im Volksmund der„ Bürgermeister von der Altegasse" oder kurz der ,, Borjermaaster" genannt. Viele kannten ihn gar nicht mit seinem richtigen Namen. Der Verstorbene, der ein Alter von 76 Jahren erreicht hat, hat sich in seinen jüngeren Jahren um die Frankfurter Handwerkerbewegung große Verdienste erworben. Er war ein Original, das alle Menschen zu nehmen wußte. Westerburg. In den Kreisorten Neustadt und Hellenhahn ist ein Schulstreif ausgebrochen. Die Eltern weigern sich, ihre Kinder in die Schule zu schicken, da sie das Schulgeld infolge hoher Steuerzahlungen nicht mehr bezahlen können. Marburg. Der Kreiskirchenverband wählte an Stelle des in den Ruhestand getretenen seitherigen Kreispfarrers, Superintendent Landau, den Pfarrer Schmidtmann in Caldern. ,, Gießener Zeitung" Die Finanzlage des Kreises Wittgenstein. Laasphe. Der Fehlbetrag aus den Vorjahren beträgt 103 000 R.-Mt. etwa. In dem abgelaufenen halben Jahre gingen ein: rund 537 000 R.-Mt., das Jahressoll mit den restlichen Die Beträgen der Vorjahre beträgt 1535 000 R.-Mt. rund. Ausgaben beliefen sich auf 565 000 R.-Mt., die Ausgaben sollen betragen im ganzen Jahre 1 466 000 R.-Mt. Bei den Ausgaben überwiegen die der Wohlfahrtserwerbslosenfürsorge am weitesten, und zwar mit einem Betrage von 175 000 R.-Mt. etwa, die Ausgaben in diesem Kapitel sind mit 425 000 R.-Mt. im Jahre angegeben. Neuer Sprengstoff- Diebstahl. Kassel, 24. Nov. In der vergangenen Nacht ist in dem Steinbruch bei Viermünden an der Edderstraße im Kreise Fran= fenberg abermals ein Sprengstoffdiebstahl ausgeführt worden und rund 25 Pfund Sprengstoff und 135 Sprengkapseln entwendet worden. Handwerk und Neues Bauen“. Zu dem obigen Thema nimmt Oberstudiendirektor Otto Rückert, München, in Heft 6 der vom Deutschen Werkbund herausgegebenen Zeitschrift für gestaltende Arbeit ,, Die Form" vom 15. Juni ds. Js. Stellung. Einleitend weist Professor Rückert darauf hin, daß es niemals Aufgabe des Handwerks war, das künstlerische Gesicht einer Zeit zu bestimmen, vielmehr war und ist das Handwerk eine getreue, und wenn es sinngemäß betrieben wird, eine zuverlässige Dienerin der Kunst, und dazu berufen, dem Werkstoff zu Leben und Gestalt, der Joee zur greifbaren Wirklichkeit zu verhelfen. Zur Beantwortung der Frage: Wie steht nun das sogenannte ,, nene Bauen" zu dem Handwerk?" bringen wir mit Genehmigung des Verfassers und der Schriftleitung der Form" nachstehende wörtlich übernommene Ausführungen, zu denen wir eine eingehende Aussprache empfehlen möchten: Ist es wirklich so, daß die gegenwärtigen Baukünstler ledig lich das Industrieerzeugnis im Gefüge ihres Werkes dulden? Es muß zugegeben werden, daß durch Typisierungsmaßnahmen aller Art Fenster und Türen, Beschläge und andere Bauteile innerhalb großer Baukomplexe vereinheitlicht( wenn auch nicht verbilligt) wurden. Es ist weiterhin richtig, daß neben dem herkömmlichen Möbel die Stahlrohrmöbel ihre Liebhaber fanden, daß die doch noch anfallenden Holzarbeiten( und ihre Menge überwiegt das Stahlrohrmöbel ganz wesentlich!) glatt und schmucklos erstellt werden, daß kunstvoll geschmiedete Gitter und Geländer durch einfache und zweckhafte Formen, schablonierte Anstriche und buntbemusterte Tapeten durch glatte Anstriche ersetzt werden. Wurde nun die Entwicklung der Wertarbeit des Handwerks durch diese Uebung, die im besten Falle einem inneren Müssen entspringt, gefördert oder aber gehemmt? Bedauerlicherweise wird kein Begriff, den unsere Zeit zum Schlagwort umprägte, in den Reihen des Handwerks so gründ lich mißverstanden, wie der Begriff ,, Wertarbeit". Unter Wertarbeit verstehen heute noch viele Handwerker die Herstellung reichverzierter Gegenstände, in deren engem Gefüge sich die technischen Vorgänge drängen. Ich erinnere hier an das Gebilde ,, Schrank", das im Grunde genommen eine zweckmäßige Sache ist und trotzdem mit Intarsien und Spiegeln, mit Schnitzereien und allen möglichen Finessen des Furnierens belastet wird. Dder aber an die gestrichene Wand, die durch Linien und Bänder, durch die Darstellung erotischer Pflanzen oder krauser Drnamente ihres Sinnes als Hintergrund für Mensch und Hausrat beraubt wird. Die Ursache dieses seltsamen Tuns liegt eben darin, daß der Handwerker zeigen will, was er technisch zu leisten vermag. Er will unter allen Umständen hervorkehren, daß er mehr kann als eine glatte Fläche ordentlich herzurichten, eine Wand sauber und fleckenlos zu streichen oder glatte, geschmiedete Stäbe an ständig zu fügen. Und die groben Sünden der Handwerkserziehung, die Fehler der Handwerkerschulung sprechen aus dieser sinnlosen Handlungsweise. Seien wir ehrlich! es ist doch niemandem eingefallen, dem Handwerker in Werkstätte und Schule darüber die Augen zu öffnen, daß der besondere Wert der handwerklichen Arbeit in der richtigen Darstellung des Werkstoffes und darüber hinaus in der restlosen Einstellung auf den Sinn und Zweck der gestellten Aufgaben zu suchen ist. Die gesamte handwerkliche Arbeit, die stets auf der Schulung be ruht, kam vom Drnament, vom zufälligen Zierwerk her und stellte diese manchmal recht banale Beigabe eines Werkstückes über die vernünftige Auswertung des Werkstoffes, über die sinn gemäße und sichtbare Hervorhebung der durch den Zweck ge= gebenen technischen Möglichkeiten Man lebt doch stets in der Versuchung, hinter den geschnitten und reichprofilierten Türen eines Schrankes Kostbarkeiten an Stelle getragener Kleider und Wäsche, hinter reichgeschmiedeten Gittern einen köstlichen Park statt nüßlicher Gemüsebeete zu suchen. Der Geist, der das neue Bauen bestelt, hat mit dieser Ver logenheit so ziemlich aufgeräumt. Die soziale Lage des Großteils unserer Nation spiegelt sich nun einmal in den Siedlungs häusern wider, und die Zeit, in der jeder gute Bürger sein Huhn im Topfe u. damit sein lauschiges Häuschen inmitten blühender Bäume besitzt, scheint einstweilen nichts anderes zu sein als der ſprichwörtlich gewordene Silberstreifen am Horizont. Aus ganz seltSofort gesucht zwecksparkasse So blitzsauber Bersonen j. Standes Nr. 94. samen Vorstellungen heraus verurteilen viele Menschen, denen es wohl ergeht auf Erden, die ,, grausame" Art, den Arbeiter über die einfachste schlichte Wohnung hinweg immer wieder an sein ,, Elend" zu erinnern. Ich glaube, es wäre ,, grausamer", würde man dem Mann aus dem Volk ein biedermeierliches Pa radies des Wohnens vortäuschen, das um krassesten Gegensatz zu seiner Lebenshaltung, die durch das Einkommen geregelt wird, stehen würde. Die Schlichtheit und sogenannte puritanische Ein fachheit unserer Wohnräume entspringen zumeist einem durchaus berechtigten inneren Müssen. Und diese Einfachheit wird erst dann fatal, wenn sie zur Koketterie, zur gefallsüchtigen Beto nung einer gewollten snobistischen Armut cusartet. ( Schluß folgt.) Gelegenheitskauf! Die Freude jeder Hausfrau 3. Uebernahme einer gibt unfündbare Darlehen und spiegelblank 60 ff. Neue Maschinenstrickerei zum Ankauf oder Entschuldung v. Möbel, Delikateßsalzheringe auch nebenberuflich. Geschäftseinrichtungen, Maschinen aller Dose m. ff. Rollmops Garantiert dauerndes Art etc. Kurze Wartezeit. Rückzahlung in u. ff. Bism. u. Filet- Einkommen, denn wir Kleinen Raten. Antragen an Bezirks- Direkheringe. Seeaal u. ff. verkaufen die fertige tion Frankfurt a. M., Schweizerstraße 90/ I. Seringssalat, 2 Dosen Arbeit. Keine Vor- Mitarbeiter überall gesucht! ff. Delsardin., 1 Dose tenntnisse nötig. EntBrather., 1 Kiste Bütfernung fein Hinderling u. noch Mattj. nis. 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Voliti „ Hessenland", Monatsschrift für Landes- und Volkskunde, Kunst und Literatur Hessens in Verbindung mit Fachberatern, herausgegeben von Dr. C. Sizzeroth, Verlag N. G. Elwert in Marburg( Lahn). Das neue Heft des„ Hessenlands" Nr. 11 bringt vor allem einen Vortrag, den Prof. Kürschner in Marburg in verschiedenen Städten über die Leiden Hessens im 30jährigen veröffentlicht, die d Krieg, besonders im ,, Kroatenjahr" 1637 gehalten hat. ,, Osternothafen", von Heinrich Zerkaulen. Roman. In Halb leder geb. RM. 2.90. Volksverband der Bücherfreunde, Weg weiser- Verlag G.m.b.H., Berlin- Charlottenburg 2. In diesem Roman zeichnet die Hand eines Künstlers Schicksale von Men schen, die nach außen hin in glänzenden wirtschaftlichen Verhält nissen und scheinbarer Harmonie leben, denen jedoch infolge innerlich unlösbarer Verstridungen Seelenkämpfe erschütterndster Tragik durchzuleben bestimmt ist. Jede Handlung, jede AusSprache, jeder gedankliche Reflex, jede Nuance seelischer Zerrüt tung wächst elementar aus unbekannten Gesetzen. Ludwig Richter- Abreißkalender für 1932. Umfang 320 Seiten mit über 160 Bildern und mehrfarbigem Umschlagbild. 18. Jahrgang. Preis nur RM. 2.50( Verlag Gg. Wigand, Leipzig.) Es gibt keinen Maler, der schlechtweg so für alle ohne Aus nahme, für reich und arm, groß und Klein, Sachverständige und Laien seine Bilder und Holzschnitte geschaffen hat, wie Ludwig Richter. Eine besondere Ueberraschung bringt der neue Jahr gang des Ludwig- Richter- Kalenders: Sämtliche Bilder aus Carl Stöbers Erzählungen, die als Raritäten gelten und sich bei allen Freunden Richterscher Kunst außerordentlicher Wertschätzung erfreuen. Auerbachs Kinderkalender für 1932. Jubiläums- Jahrgang 50! Ein Festbuch für Knaben und Mädchen jeden Alters. Begründet von Berthold Auerbach, herausgegeben von Dr. Adolf Holst. In Ganzleinenband gebunden nur RM. 2.( Verlag von Auerbachs Kinderkalender, Leipzig.) In weit über 100 000 Familien wird auch in diesem Jahre wieder Auerbachs Kinderkalender Einzug halten, um mit seinem Schatz wertvoller Et zählungen, Märchen, Gedichte, Theaterſtüde, Rätsel und Scherzfragen, Musik- und Spielbeilagen, bunten und schwarzen Bildern Jungens und Mädchen zu beglücken. Abrüstung und Reparationen. Der Verlag J. J. Weber, Leipzig, bringt gerade jetzt, also zu einem Zeitpunkt, an dem sich alle Staaten nach ihrer Auffassung intensiv und ernsthaft mit der Abrüstungsfrage beschäftigen, in einer Sonder- Nummer der„ Illustrirten 3eitung" Leipzig, das ungeschminkte Bild des an den Abgrund gedrängten Deutschen Reiches. Unseren Volks- Genossen gleich welcher Partei soll vor Augen geführt werden, daß es feines großen Schlages mehr be= darf, um Deutschland vollkommen zu vernichten. Winke für diese Notzeiten! 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Dezember Am Sonntag fo mischen ungefähr Leftraftwagen nach den zu einer( chwer Salegte gab. Das endgültige ger Hauptlandwirts Gewählten betrug erhalten. Auf die durchschnittliche Wal um die Der erste Weihnachtsshopping beschränkt sich meist erst auf bloßes Sehen-wenn man nicht schon mit einem festen Kaufprogramm ,, auf die Reise geht". Das Aufstellen dieses Pro gramms ist sehr leicht, wenn Sie sich von dem reichillustriertem ,, Weihnachts- Ratgeber der Eleganten Welt" anregen laationspolitit, eine sen, den Sie in der soeben erschienenen neuen Nr. 24 finden Das ist das eig erhandlungen, die Sonderausschusses in ben: es geht letzten Shwierigkeiten im mehr mitten in ein rationen und Krieg Der heillos verworre allen Einsichtigen un Eigennukes, hat in matum, Dawesplan, baben fich als und find gescheitert und Bum wirtschaftlichen Die politischen 3wan internationalen Han freien Entfaltung lä er Krise, dieses We Die Völler stehe Tiere unter sich. Das neue Heft der„ Gartenlaube bringt einen sehr interessanten Aufsatz über Beobachtungen aus dem Leben der Tiere. Lawine über uns! Ein Erlebnis der Himalaya- Expedition, bei dem ein Mitglied der Expedition ums Jm Banne des Wacholders. Ein Beitrag mit wundervollen Aufnahmen aus der Lüneburger Heide. Leben tam. - * König Kohle regiert weiter. Die Woche" bringt in neuen Heft eine große Bild- Reportage von Rhein und Ruhr unb dazu einen sehr ausschlußreichen Aufsatz. „ Die Andern wollten es so" heißt der neue Roman, der so on Dornherein als des an fich unlösba eben in der ,, Sessischen Hausfrau" beginnt. Der Jnha bren; es ist vielm dieser bekannten Modezeitschrift ist wirklich reichhaltig. Prob heft erhalten Sie kostenlos von Ihrem Buchhändler oder vom Verlage, Berlin SW. 68, Ritterstraße 50. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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