Nr. 32 inigungen oflowaket( d Ungarn Auslandstart) CSR und U bezw. 20 Rp g20 Rp1 eiteren 20g 15 " 20 Rp1 8..... Deiteren 20g 10 tauen usw. tauen usw., mindestens 20 Rpf er 1 kg wie Ausland tauen ufw., mindestens 20 Apt, Geschäftspapiere enthalten. Bei über ach Auslandslagen land 50 g 10 Rp tens 50 Rp1 ewicht 1 kg cen ebiet und Ofterreich, bon 5 kg 3 f 3 2 " is 20 b " 30 " 30 . " 35 10 " . H " Danzig) ustellbezir 40 Bustellbezirk 80 uftellbezir! 60 zustellbezirk 1,20 RM Ofterreig 40 S 65 N 50 • " 65 wirklich entstehenden einhalbfache des Fehl Den Gebühr, mindestens ung vorbehalten) gewöhnlichen Gebühre nber Luftpofufchlag: andere Brieffenbungen Gewichtstufe RM Rpf bis 20g 6.20" 50g 50, 100g 100,250 250, 500g 500, 1 kg jed. weitere angef. ½ kg für je 20 g für je 20 g 111112 10 284835 50 1 25 20 30 6.50 on- 20 bis 1.20 R abt 4.10 m " " Buftpoftzufchlag: jb. weltere ble 1 kg angefangen. kg RMRpf BM Bat --299 11 1 118 1 60 40 nb and Den 50 2 Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Jedaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdnbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 4. Jahrg. Politische Rundschau. Der Reichspräsident empfing den Reichskanzler zu einer kesprechung über das Arbeitsprogramm der Reichsregierung. Der Reichspräsident empfing am Donnerstag den neugezählten Oberbürgermeister der Stadt Berlin, Dr. Sahm, zum Entrittsbesuch. Das Reichskabinett trat unter dem Vorsitz des Reichskanzlers nd in Anwesenheit des Reichsbankdirektors zu einer Sigung pammen, die der Festlegung des Arbeitsprogramms galt. So dann erstatteten die Ressortminister Bericht über die FinanzLage, die Arbeitslosigkeit und die Lage der Reichsbahn. Reichsaußenminister Dr. Curtius ist am Mittwoch früh vom klaub zurückgekehrt und hat die Dienstgeschäfte wieder übermmen. Der Deutsche Städtetag hat in einer dringlichen Eingabe das Reichsernährungsministerium gebeten, in sofortigen Verhandlun un eine Wiederherabsetzung der Berliner Brotpreise durchzuhen. Der Deutsche Städtetag verweist namentlich auf die großen bjahren, die das Berliner Beispiel nicht nur für die Entwicklung den übrigen Städten, sondern auch für die gesamte Preis-, Shn- und Wirtschaftspolitik haben muß. Die Ratifizierungsurkunden für das Zusagabkommen vom Februar 1931 zum deutsch- französischen Handelsabkommen, durch das im besonderen die Zollbehandlung der deutschen Erumpfeinfuhr nach Frankreich eine Neuregelung erfährt, sind 21. April in Paris ausgetauscht worden. Das Zusagabkommen tritt am 1. Mai in Kraft. Der neue deutsche Gesandte in Brüssel, Graf Lerchenfeld, wurde vom König zur Ueberreichung seines Beglaubigungsheibens empfangen. Auf Grund der Mitteilungen, die die Berliner spanische Botschaft dem Auswärtigen Amt über die Bildung der neuen wrläufigen Regierung in Spanien gemacht hat, ist ihr am Kittwoch die Antwort erteilt worden, daß die deutsche Regieang ihren Botschafter in Madrid angewiesen hat, unter Anerlanung der vorläufigen Regierung die amtlichen Beziehungen ihr aufzunehmen. Bom Bierten Straffenat des Reichsgerichts ist am Donners: Rag der fommunistische Reichstagsabgeordnete für Hamburg, abdalena, wegen Vorbereitung des Hochverrats in Tateinheit it Vergehen gegen§ 4 Ziffer 1 des Republitschutzgesetzes zu ei Jahren Festung verurteilt worden. Bundespräsident Mitlas von Oesterreich hat an den Hecres: minister Baugoin anläßlich des zehnten Jahrestages seiner Bemung zum Heeresminister ein anerkennendes Handschreiben ge= tet und ihm gleichzeitig das große goldene Ehrenzeichen am Kunde für Verdienste um die Republif verliehen. Minister des Aeußeren in der Tschechoslowakei, Dr. Benesch, in den Außenausschüssen beider Kammern ein ausführliches pose, das der Frage der österreichisch- deutschen Zollunion gemet war. Er ging auf die Argumente des Reichsaußenmhifters Dr. Curtius ein und bezeichnete den Standpunkt, daß On Zollunionplan als wirtschaftliche, unpolitische Aktion in Buf ausschließlich nach der juristischen Seite überprüft werde, unhaltbar. Die neuen französischen Vorschläge zum Flottenbauprogramm i am Mittwoch dem englischen Auswärtigen Amt übergeben erden. Sie sollen Kompromißcharakter haben und erkennen aen, daß Frankreich im Falle des Nichtzustandekommens eines Bertrages Vertagung vorschlagen werde. Innenminister Clynes teilte auf eine Anfrage in der gestriSigung des englischen Unterhauses mit, daß Erkönig Als bisher nicht um eine Aufenthaltserlaubnis in England gesucht hat. Außenminister Leroux wird Spanien auf der im Mai stattbenden Völkerbundstagung in Genf vertreten. Der spanische Ministerrat hat nach einer Meldung aus Madrid in seiner letzten Sigung beschlossen, daß die Wahlen für We Cortes im Monat Juni stattfinden. Nunmehr hat auch Amerika die Republik Spanien anerkannt. Die nationalautonomistische Bewegung im spanischen BasMigebiet nimmt immer größeren Umfang an. Es wird bereits der Bildung einer dritten vorläufigen Regierung gerechnet. 1 Milliarden Steuerausfall. Berlin. Im Rechnungsjahr 1930 sind, wie das Reichsinzministerium mitteilt, im ganzen 9024,9 Millionen an Eikern und Zöllen aufgekommen. Da die Einnahme nach dem hshaushaltsplan 10 265,6 Millionen betragen sollte, ergibt fine Mindereinnahme von 1240,7 Millionen Mark. Am stärkn blieb die Einkommensteuer hinter dem Voranschlag zurück zwar um 365,4 Millionen. Gegen Gehaltsabbau. Berlin. Der Deutsche Beamtenbund hat der Reichsregierung händen des Reichskanzlers Dr. Brüning seine Besorgnisse wegem der Gefahr einer neuerlichen Verkürzung der Beamtengeher schriftlich zum Ausdruck gebracht. Es verstärkt sich in der antenschaft die Auffassung, daß bei finanziellem Unvermögen Des Reiches in erster Linie die politischen Zahlungen an das and entsprechend herabgesetzt werden müßten. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 25. April 1931 Arbeitgeber gegen Brauns- Gutachten. Der Hauptausschuß der Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände beschäftigte sich in seiner Sizung am 24. April zunächst mit den Vorschlägen des Brauns- Ausschusses zur Arbeitslosenfrage. Nach Ansicht des Hauptausschusses läßt das Gutachten ,, jede tiefgehende Untersuchung der eigentlichen Gründe der Arbeitslosigkeit und demzufolge auch die Verantwortung der entscheidenden Frage, inwieweit bei ihrer Durchführung eine Verschlimmerung dieser Gründe und damit eine Vergrößerung der Arbeitslosigkeit eintreten müsse, vermissen". Diese Behandlung lebenswichtiger innerdeutscher Probleme habe in allen Kreisen des Unternehmertums enttäuscht und Besorgnisse ausgelöst. Die Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände habe in einer Eingabe an die Reichsregierung nachgewiesen, daß die vorgeschlagenen gesetzlichen Zwangseingriffe in die Gestaltung der Arbeitszeit zur Verteuerung der Produktionskosten, Verlängerung der Lieferungsfristen, Erschwerung des Exports, Gefährdung des Rationalisierungserfolges führen müssen. Der ungewöhn= liche Ernst der Lage mache ferner einschneidende Reformmaßnahmen der Sozialversicherung und der Arbeitslosenversicherung unentbehrlich, wenn nicht binnen kurzem der völlige Zuſammenbruch einzelner Versicherungsträger unvermeidlich werden solle. Die Finanzlage zwinge dazu, daß endlich auch hier die Ausgaben den Einnahmen durch entsprechend beschleunigte Reformen angepaẞt würden. Zusammenfassend forderte der Hauptausschuß erneut als allein zur Belebung der Wirtschaft und Behebung der Arbeitslosigkeit geeignete Mittel: Befreiung der Wirtschaft von wirtschaftswidrigen Zwangseingriffen, entschie= dene weitere Senfung aller Selbstkosten, insbesondere auch der öffentlichen und sozialen Abgaben und Belebung der Kreditlage durch eine Politik, die wieder im In- und Auslande das Vertrauen zu Wirtschaft und Staat und damit die Aussicht auf Rentabilität herstelle. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 33 Das hejjijche Handwerk zu den neuen Steuergeseßen. Der Vorstand der Hess. Handwerkskammer nahm in seiner letzten Sigung in Anwesenheit von Vertretern der hessischen Finanzbehörden eingehend Stellung zu den durch die Notverordnung geregelten bezw. in Aussicht gestellten Steuergesetzen und den letzten steuerlichen Maßnahmen im Lande Hessen. Ausgehend von dem Grundsatz einer gerechten Lastenverteilung kam er zu folgenden Ergebnissen: 1. Grundsteuerrahmengesetz. Durch die vorgesehene Heranziehung des Einheitswerts als Besteuerungsgrundlage ist eine ungerechte Verschiebung des seitherigen Belastungsverhältnisses unter den verschiedenen Gruppen von Grundeigentümern in den Bereich der Möglichkeit gerückt. Um dies zu vermeiden, muß die Neubewertung des Grundvermögens derart erfolgen, daß wesentliche Verschiebungen auch der Grundsteuerlasten nicht eintreten. 2. Gewerbesteuerrahmengesetz. Die Heranziehung des Gewerbeertrags als einzige oder vorwiegende Besteuerungsgrundlage führt wie an praktischen Beispielen überzeugend nachgewiesen wurde zu einer unerhörten Höherbelastung der Kleinund Mittelbetriebe. Nach Ansicht des Kammervorstands soll bei der Gewerbesteuer vorwiegende Besteuerungsgrundlage das Gewerbekapital sein, da die Gewerbesteuer, wenn überhaupt, so nur den einen Sinn haben kann, daß sie eine Ersatzleistung für die den Gemeinden und Ländern durch die Betriebe erwachsenden Kosten darstellt. Regierung und Abgeordnete sind deshalb zu bitten, sich für die möglichst obligatorisch zu gestaltende Heranziehung des jeweiligen Betriebsvermögens und der Lohnsumme als Besteuerungsgrundlagen neben dem Gewerbeertrag einzusetzen, wie es auch in dem Entwurf eines Steuervereinheit lichungsgesetzes aus dem Jahre 1928 vorgesehen war. Sechs Millionen gegen Preußen Regierung. Tarifs, auf die Abzugsfähigkeit des persönlichen ArbeitsverBerlin. Nach den Berechnungen des Stahlhelms sind ungefähr sechs Millionen Eintragungen für das Volksbegehren erfolgt. Die Eintragungen gehen in einzelnen Städten und Bezirken bis über 50 Prozent. Frankfurt a. M. In der Provinz Hessen- Nassau sind bisher 195 620 Eintragungen für das Volksbegehren gezählt worden. Es stehen noch einige Kreise aus der Westerwaldgegend aus, so daß nach vorsichtiger Schäzung etwa 210 000 Eintragungen in der Provinz Hessen- Nassau erfolgt sein dürften. Reichsparteitag der Wirtschaftspartei. Die Reichspartei des Deutschen Mittelstandes( Wirtschaftspartei) trat in Hannover zu ihrem Reichsparteitag zusammen, der am Freitag eine Vorstandssitung brachte, am Sonnabend Tagungen der Landesverbände und des Reichsausschusses sowie eine Zusammenkunft der Vertreter der Parteipresse und am Sonntag eine öffentliche Kundgebung mit einer Reihe von Berichterstattungen führender Mitglieder der Partei bringen wird. Etwa 600 Teilnehmer aus dem ganzen Reich werden zu den Verhandlungen erwartet. Der Vorstandssitzung am Freitag liegen der bekannte Antrag auf Amtsniederlegung des ersten Vorsitzen= den Drewitz für die Dauer des im Falle Drewik Colosser noch schwebenden Verfahrens sowie die neuerlich eingegangenen sächsischen Anträge auf sofortigen Rüdtritt Drewit vom Amt des ersten Vorsitzenden zur Beratung vor. Am Sonnabend wird sich der Reichsausschuß mit den gleichen Anträgen beschäftigen. Die Partei der Greise. Die Sozialdemokratie veröffentlicht soeben ihr neues Jahr buch, in dem sie mit gewaltigen Zahlen aufmarschiert und stolz darauf hinweist, daß sie im letzten Jahr über 100 000 Mitglieder gewonnen hat. An eingeschriebenen Mitgliedern zählt die Partei jetzt etwas über eine Million, bei 8% Millionen Wählern doch an sich gerade keine sehr erschütternde Angelegenheit. Unvorsichtig aber ist es, daß die Sozialdemokraten dabei zum ersten Male auch eine Uebersicht über die Altersgliederung ihrer Armee geben, um damit den Vorwurf der ,, Ueberalterung" ihrer Mitgliederschaft abzutun. Tatsächlich aber beweist sie damit genau das Gegenteil. Es ergibt sich nämlich die verblüffende Tatsache, daß 425 000, also die knappe Hälfte, über 45 Jahre ist, während ganze 12 000 unter 20 Jahren der Partei angehören und vom 20. bis 25. Lebensjahre noch nicht einmal 70 000. Stärker läßt sich das Mißverhältnis der Generationen eigentlich kaum zum Ausdruck bringen. Man fann tatsächlich von einer Vergreisung sprechen und muß gerade angesichts der erschreckend niedrigen Zahl der jungen Mitglieder doch die Schlußfolgerung ziehen, daß die Sozialdemokratie den Anschluß an die Jugend verloren hat, die ihr nach rechts und links ins radikale Fahrwasser abflutet. Französische Einschüchterung gegen Wien. Paris. Wir haben bereits auf das neue französische System aufmerksam gemacht, das darin besteht, Desterreich vom Plane der deutsch- österreichischen Zollunion wegzuloden. Einen Schritt auf diesem Wege bedeutet zweifellos ein offiziöser Artikel des ,, Petit Parisien", in dem ausführlich alle wirtschaftlichen Nachteile auseinandergesetzt werden, die das Zollabkommen nach französischer Auffassung und Berechnungen für Oesterreich hätte. Ferner ist hinzuwirken auf eine stärkere Degression des dienstes vom steuerpflichtigen Ertrag und auf die Einführung eines Anhörungsrechts der Berufsvertretungen, wie sie in PreuBen seit langem besteht. 3. Realsteuersenkung. Sie ist in ihrer Höhe, Sicherung, Finanzierung und Dauer unbefriedigend im Gesetz gelöst. Eine dauerhafte Senkung ist nur möglich mittels Aufgabenentlastung und richtigen Finanz- und Lastenausgleichs zwischen Gemeinden, Ländern und Reich. Die Finanzierung der Senkung vermittels der Sondersteuereingänge lähmt die Bauwirtschaft weiterhin und bringt die Gefahr einer Verewigung der ruinösen Sondergebäudesteuer mit sich. Eine Entlastung des Grundbesitzes und der Gewerbetreibenden wird in Hessen effektiv durch die Senkung deshalb nicht eintreten, weil die Grundsteuer zuvor um ein Mehrfaches erhöht, die Sondergebäudesteuer in vielen Fällen hinaufgeschraubt und die Gewerbesteuer nach Einführung des Rahmengesetzes insbesondere für die sehr große Zahl der Kleinund Mittelbetriebe sich ebenfalls über den Betrag der Senkung hinaus erhöhen wird. Vielmehr wird für die Handwerksbetriebe durch die vorgesehene Art der Steuervereinheitlichung eine effektive Erhöhung der Realsteuern zum mindesten vom Jahre 1932 ab per Caldo zu verzeichnen sein, der mit allen Mitteln entgegenzutreten ist. 4. Steuervereinfachung. Unter den Vereinfachungsmaßnahmen befinden sich solche, die eine echte Vereinfachung für die Steuerpflichtigen nicht nach sich führen werden. Zu begrüßen sind die Erhöhung der Vermögenssteuerfreigrenze und die Einführung einer Umsatzsteuerfreigrenze als echte Vereinfachungsmaßnahmen. Die Offenlegung der Einheitswerte an Stelle der Zustellung von Bescheiden belastet unverhältnismäßig die zur Einsichtnahme gezwungenen Pflichtigen. Vollkommen abzulehnen ist die in Aussicht gestellte gewerbliche Einheitssteuer und die Gemeindezuschläge hierzu, durch welche die Einkommensteuerkraft des gewerblichen Mittelstandes übermäßig angespannt wird im Gegensatz zu den Leistungen der großwirtschaftlichen Kreise. Regierung und Abgeordnete sind zu bitten, sich der Einführung der gewerblichen Einheitssteuer in der vorhergesehenen Form zu widersetzen und dafür Sorge zu tragen, daß ihr die Zustimmung im Reichsrat versagt bleibt. 5. Sondergebäudesteuer. Die Erhöhung der hessischen Sondergebäudesteuer für Objekte, bei denen die Friedensmiete höher als 5 v. H. ist, hat sich weit stärker als erwartet ausge wirkt. Betroffen ist insbesondere der Geschäftshausbesitz in guter Lage. Ungewöhnliche Härten entstehen durch die Einziehung insofern, als die ungenügenden Geschäftserträgnisse in der heutigen wirtschaftlichen Krisenzeit die Deckung erhöhter Condersteuern nicht zulassen und eine Abwälzung auf die Mieten meistenteils unmöglich ist. Die Geschäftsmieten müssen im Gegenteil heut zutage fast überall gesenkt werden. Zu verlangen ist eine sofortige Feststellung der Gesamtsumme der Mehrveranlagungen in Hessen, Streichung des über den voranschlagsmäßigen Betrag in Höhe von 500 000 RM. hinausgehenden Teils und Unterverteilung des Restbetrags auf die tatsächlich tragfähigen Objekte. Der in der letzten Zeit häufig propagierte Vorschlag auf Freilassung desjenigen Teils von der Condergebändesteuer, für den Reparaturen im Hause ausgeführt worden sind, verdient größtes Interesse im Hinblick auf die Ankurbelung des Wirtschaftslebens. Es ist zu versuchen, die finanzpolitischen Hindernisse zu überwinden. hhandlung Hartung & Der nach und nach eine Samstag, den 25. April 1931. Ferner muß Vorsorge dagegen getroffen werden, daß die enorme Steuerverschuldung der Geschäftshauseigentümer ausge glichen wird, die mangels genügender Geschäftserträgnisse in den letzten Jahren nicht in der Lage waren, die überaus hohen Condersteuern zu entrichten. Der endgültigen Beseitigung der Sondergebäudesteuer muß größte Aufmerksamkeit gewidmet werden. 6. Die neue Bewertung des zwangsbewirtschafteten Grundbesiges muß sich möglichst anlehnen an die heutigen Werte. Ob dies allein durch ein Vielfaches der Rohmieten bezw. Friedensmieten möglich ist, ist nicht sichergestellt. Eine Kombination der Rohmiete mit dem früheren Wehrbeitragswert, beide in ein Verhältnis gesetzt zu den tatsächlich in der letzten Zeit erzielten Verkaufspreisen ist im Sinne der Vorschläge der Hausbesitzerorganisation zu erwägen. Die Wertfestsetzung muß durch Sachverständigenkommissionen erfolgen. Der Einzelhandel protestiert gegen die hessische Steuerpolitik. Die Führer des hessischen Einzelhandels und die Vertreter der Ortsvereine sind am Mittwoch, dem 22. April, zu gemeinsamen Beratungen versammelt gewesen. Es galt besonders Stellung zu nehmen gegen die hohen Steuern. Es wurde folgende Entschließung angenommen: ,, Die Reichsregierung hat durch die Reichsnotverordnung vom 1. Dezember vorigen Jahres Richtlinien über eine Senfung der Grundsteuer um 10. Prozent und der Gewerbesteuer um 20 Prozent aufgestellt. Leider muß festgestellt werden, daß diese Absicht der steuerlichen Entlastung der Wirtschaft in Hes= sen, insbesondere auch des Einzelhandels, durch eine Erhöhung der staatlichen Grundsteuer um 200 Prozent und um eine unerhörte Erhöhung der Sondergebäudesteuer, die hauptsächlich die Geschäftsgrundstüde trifft, aufs schwerste beeinträchtigt wird. ,, Gießener Zeitung" wiegendste hinzu. Trotz aller platonischen Erklärungen, wird es die Folge sein, daß der bewährte Geist der hessischen Simultan= schule ein anderer werden wird. Wir müssen damit rechnen, daß der entscheidende Schritt getan ist, aus dem Schulfrieden zum kulturellen Kampf. Die Verantwortung tragen diejeni gen, die um parteipolitischer Ziele willen das wertvollste Volksgut, den inneren Frieden, geopfert haben. Während die Regierung ständig vom Einzelhandel einen weiteren Preisabbau fordert, hat sie gleichzeitig die steuerlichen Lasten des Einzelhandels aufs neue erhöht. Der Hessische Einzelhandel legt gegen diesen wiederum verstärkten Steuerdruck schärfste Verwahrung ein und fordert von der hessischen Regierung die Wiederaufhebung dieser gesetzlichen Maßnahmen und weitgehende Milderung der steuerlichen Härten." Hessischer Landtag. Entschließung des hessischen Pfarrvereins. Der Entschließung der evangelischen Landeskirchenregierung und der Proteste der evangelischen und anderen Körperschaften des Landes gegen die Aufhebung des Pädagogischen Institutes zu Darmstadt und dessen Zusammenlegung mit dem Institut in Mainz, schließt sich der Hessische Evangelische Pfarrverein vollauf an. Er fordert überdies, daß die unter dem derzeitigen Zustand besonders benachteiligte. für Schule, Kirche und Gesamtfultur so wichtige Provinz Oberhessen baldigst in Gießen ein Pädagogisches Institut in Verbindung mit der Universität erhält. Darmstadt. Im hessischen Landtag wurde am Freitag nach zum Teil sehr lebhafter Debatte der gesamte Etat des Ministeriums für Kultus und Bildungswesen verabschiedet. Dabei wurde auch das Kapitel„ Landestheater", das bekanntlich in der Sitzung des Finanzausschusses keine Mehrheit gefunden hatte, mit den Stimmen der Sozialdemokraten, der Demokraten und der Mehrheit des Zentrums angenommen. Am Dienstag der kommenden Woche beginnt die Beratung des Etats des Landtages. Kulturkampf in Hessen. Landeskirchentag. Der hessische Lndeskirchentag tritt am 28. ds. Mts. zu einer Tagung in Darmstadt zusammen. Als Hauptgegenstand der Beratung liegt ein Entwurf der Kirchenregierung vor zu einem neuen Kirchengeset, betreffend„ Die Erhaltung der kirchlichen Ordnung und Sitte". Das neue Gesetz soll namentlich das Verhältnis zu den Ausgetretenen regeln und auch Vorschriften geben für die kirchliche Trauung und Beerdigung solcher. Generalversammlung des Evangelischen Bundes. Die Generalversammlung des Evangelischen Bundes findet in diesem Jahre anläßlich der 300jährigen Wiederkehr der Zerstörung in Magdeburg statt. Als Termin ist die Zeit vom 4. bis 7. Juni festgesetzt worden. Der Hessische Landtag hat mit den Stimmen des Zentrums, der Sozialdemokratie und der Mehrheit der Demokraten be-= schlossen, daß die Hessische Regierung in der Verlegung des Pädagogischen Institutes von Darmstadt nach Mainz freie Hand haben solle. Die Verlegung ist bereits eingeleitet, und es be= steht kein Zweifel, daß sie durchgeführt wird. Demnach ist das Unglaubliche wahr geworden, was aller gesunden Vernunft und allem Gerechtigkeitsgefühl widerspricht. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Verlegung auf Wunsch und Betreiben des Zentrums geschieht. Die katholische Minderheit hat in Hessen erreicht, daß die Lehrerbildung nach ihren Wünschen gestaltet wird. Zu all den mancherlei Zurüdsetzungen, die der evangelische Volksteil vor allem auf dem Gebiete des Schulwesens in den letzten Jahren erfahren hat, kommt diese größte und schwerAuslese der Begabten. Eine Million Eltern gegen Gottlosen- Propaganda. Der evangelische Reichselternbund, der über ganz Deutschland verbreitet ist und über 1 Million Mitglieder umfaßt, hielt Nr. 33 -, wie er in Der Herr Ritter- ,, ohne Furcht mit Tadel" seinem Kreise ehrenhalber genannt wurde, war ein große: Freund des Alkohols. Das Vertilgen möglichst großer Quanti täten dieses Stoffes war zuletzt seine Hauptbeschäftigung und dabei führte er einen so seltsamen Lebenswandel, daß er selb seinen roten Genossen damit auf die Nerven fiel. Es ist ja aus nicht angenehm, zu hören, daß der rote Landrat wieder eines Morgens am hellen Tage in der Gosse gefunden wurde, oder sic mit Fuhrleuten in der Kneipe geprügelt habe. Aber nebenbei hatte er auch noch sehr luxuriöse Bedürfnisse. Er kaufte sich auf ,, Abzahlung" Möbel für 18 3immer, ferner ein Auto, und lebte überall auf Borg, so daß er es fertig gebracht hat, binnen kurzem eine Schuldenlast von 50 000 RM. anzusammen. Samstag, Und wied Der Land aus Hungern vermögen. D Saat zu. Jm fie aufgehen Fluren walte Erde beginnt Auch du -A Lehrer!- noch ein Kind und jede Stu Herr Ritter war auch ein Verehrer der Venus. Die teuer sten Hotels im Harz beehrte er mit ,, Frau Gemahlin"- während die Mutter seiner Kinder in wirtschaftlicher und seelischer Be drängnis dahinsiechte. Schließlich wurde er seines Postens ent hoben die Geschäftsleute in Nordhausen und der Kreis haben das Nachsehen. Sie erstatteten Anzeige, und die Nachforschungen ergaben, daß Ritter sein altes Leben in Berlin fortsetzte, wo er neue Geldquellen aufgetan hatte. Hier ist Ritter vom Betrugs dezernat des Polizeipräsidiums verhaftet worden. Der„ Bonze" in Reinkultur, der Prototyp des Bonzen gegen den sich in Preußen der Kampf des Volksbegehrens in erster Linie richtet. Der Hausbesitz zur Einheitsbewertung. Der Reichsausschuß des Zentralverbandes Deutscher Haus- und Grundbesitzervereine hat kürzlich einstimmig zur kom menden Einheitsbewertung des Grundvermögens nach dem Stande vom 1. Januar 1931 folgende Entschließung angenom men: ,, Der deutsche Hausbesig erwartet, daß die Neufeststellung der Einheitswerte den tatsächlichen Wertverhältnissen gerecht in Bad- Harzburg seine Reichselterntagung ab. Im Mittelpunkt erfolgt unter Beseitigung der im Jahre 1928 geschaffenen fit der Beratungen stand die Abwehr der Gottlosenpropaganda, die in planvoller, straff organisierter Kleinarbeit dem deutschen Volfe Gottesglaube, Familie, Heimat und auch Vaterland rauben will. Eine Reihe sachlicher Vorträge zeigte die Gefahren auf, die die deutsche Kultur zu vernichten drohen. In einer Entschließung traten die Vertreter der evangelischen Eltern und Volksbünde aus allen Teilen Deutschlands für eine entschiedene Abwehr der Gottlosenpropaganda ein und riefen die gesamte Elternschaft auf, mitzuhelfen, das Gift der Gottlosigkeit abzuwehren. DRES. Ueber dieses wichtige Thema sprach Professor Dr. H. Mudermann, Leiter der Abteilung für Eugenik im Kaiser- Wilhelm- Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, in Berlin- Dahlem. Einleitend führte er aus, daß wir in Deutschland zu viel Menschen seien. Der Nahrungsspielraum ist uns zu fnapp geworden, um alle Menschen zu ernähren. Wir sind gegenwärtig in Deutschland überlastet mit zahlreichen Nachkommen von Alkoholifern, Tuberkulösen und Geschlechtskranken, die den Wohlfahrtsetat des Staates und der Kommunen über Gebühr bean= spruchen. Durch dieses Vordringen schlechter Rassenelemente wird die Frage nach dem Nachwuchs der Begabten um so bedeutungsvoller. 1 Der amerikanische Arbeitsmarkt. Nach den neuesten amtlichen Mitteilungen aus den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich die Arbeitsmarktlage gebessert. Von einzelnen Großindustrien sind umfangreiche Neueinstellungen vorgenommen worden. Gleich günstig lauten die Nachrichten aus den Kreisen des amerikanischen Gewerkschaftsbundes. Eine Belebung weist vor allem die Schuhindustrie, die Textilindustrie, die Stahl-, Eisen- und Automobilindustrie. auf. Auf der anderen Seite hat natürlich die große Not aller, die arbeitslos sind, in keiner Weise abgenommen. Um die Jahrhundertwende hatte bereits der Begründer der Eugenik Galton in einer Rede im Jahre 1905 die eugenische Forderung nach der Förderung der Begabten und der Beschränkung des Nachwuchses erblich Belasteter ausgestellt. ,, Endlich müsse man die Eugenik in das nationale Gewissen gleichsam als eine neue Religion einfügen. Dazu sei sie durchaus berechtigt, weil sie sich bemühe, in Harmonie mit dem Wirken der Natur den Aufstieg der Menschheit durch Förderung bester Erbströme zu erreichen."( Galton.) Der Ritter ohne Furcht mit Tadel". Aus Berlin wird der„ Ostpreußischen Zeitung" in Königsberg geschrieben: Ein Typ der Gattung, dem in erster Linie der Kampf gilt, ist der Landrat a. D. Ritter- Jlfeld. Ein vornehmer Zeitgenosse. Wir hörten vor etwa sechs Wochen aus einer schlichten Verlautbarung, daß Landrat Ritter in den Ruhestand versetzt worden sei nachdem er bereits einige Wochen vorher sang- und klanglos aus seinem Wirkungskreis verschwunden war. Sehr bald erfuhr man dann weiteres und zwar folgendes: Aus vielen Statistiken unserer Zeit wies der Redner nach, daß der Bevölkerungsaufbau unserer Nation ein Uebergewicht der Greise und höheren Altersklassen zeigt, so daß er mit Recht unser Volk als ein sterbendes bezeichnen muß. Der Geburtenüberschuß reicht im allgemeinen nicht mehr dazu aus, einen ausreichenden Bevölkerungsnachwuchs zu garantieren, besonders bei dem herrschenden Zweikindersystem. Schon zur Erhaltung des elterlichen Erbgutes ist wenigstens eine Fruchtbarkeitsziffer von 3,8 Nachkommen in jeder Ehe erforderlich. gleichsmomente erarbeitete er aus den bescheidenen bodenständigen Verhältnissen eines oberbayerischen und eines mitteldeutschen Dorses, woselbst die Bevölkerung noch nicht den Anschlußz an die Natur verloren hatte. Mudermann hat nun selbst in sehr eingehenden Arbeiten seines Institutes das Schicksal der Begabten untersucht und sich dabei insbesondere mit der Nachkommenschaft von zirka 6000 Professoren und Hochschullehrern beschäftigt. Weitere Vertiven Werte. Wenn auch die allein restlos befriedigende, individuelle Wertermittlung nach dem Reinertrag zur Zeit noch nicht durch führbar erscheint, da infolge der noch immer aufrecht erhaltenen Räumezwangswirtschaft die natürliche Ertragsgestaltung und Wertentwicklung der Grundstücke unterbunden ist, erwartet der deutsche Hausbesitz die Anwendung eines Beavertungsverfahrens, welches unter Berücksichtigung der bestehenden Schwierigkeiten mit der größtmöglichsten Genauigkeit das tatsächliche Wert niveau ermittelt und Unterbewertungen und den starren Sch matismus des Jahres 1928 ausschließt. Bei Formulierung des Begriffs Begabter beschränkte er sich nicht nur auf das Vorhandensein von Intelligenz, sondern vielmehr auf das Vorhandensein einer bürgerlichen Tüchtigkeit, welche in allen Ständen und Bevölkerungsgruppen zu finden ist. Aus diesen Erwägungen stimmt der deutsche Hausbesi dem in der Eingabe vom 13. Februar 1931 niedergelegten Be wertungsverfahren grundsätzlich zu, vorbehaltlich weiterer Stel lungnahme zu den Durchführungsbestimmungen und unter de Voraussetzung, Aus seinem reichen Zahlenmaterial, das in verschiedener Weise eine Beleuchtung seiner eugenischen Wichtigkeit erfuhr, ergab sich, daß bei den Professoren eine Nachkommenziffer von 2,5 Kindern vorhanden war. Da von diesen noch diejenigen abgerechnet werden müssen, die vorzeitig sterben, nicht zur Eheschließung gelangen, ergibt sich ungefähr eine Zahl von 1,8 Kindern, die also nicht einmal ausreichend ist, um das vorhandene elterliche Erbgut weiterhin zu erhalten. In den angezogenen ländlichen Verhältnissen ergab sich dagegen eine durchschnittliche Kinderziffer von 6, wobei sich auch erwies, daß sich elterliche Tüchtigkeit und Begabung auch mit der höheren Kinderzahl wohl vereinigen ließ. Dagegen wiesen die erblich Belasteten überall höhere Kinderzahlen auf, die aber für den Staatsfädel weit belastender sind, als es die Intelligenz wäre. Mudermann erachtete deshalb aufs dringendste notwendig, den Erbstrom menschlicher Qualitäten in seinem Verlaufe aufzuzeigen, um die Zukunft unseres Volkes zu erkennen und mit Bewußtsein eugenisch zu formen. So fordert er als Ergebnis seiner eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen, daß es notwendig sei, die Erkenntnis der Eugenit auch durch die Schulen zu mehren. Das erste, wichtigste Ziel sei ,,, die Menschen zu überzeugen, daß die eugenische Forschung hoffnungsreich und äußerst wichtig sei. Dann würden sich ihre Grundsätze in das Herz der Nation hineinarbeiten, und von da aus praktische Gestaltung finden, die man zur Zeit noch nicht voraussehen könne." Dazu ist auch das Land als Quellgebiet aller Lebensbedürf 1. daß bei ausreichender Hinzuziehung der Drganisatione des Haus- und Grundbesitzes zur Vorbereitung und Dur führung der Einheitsbewertung in ausreichendem Maß den verschiedenen Wertverhältnissen in den einzelne Gebietsteilen Rechnung getragen wird, 2. daß den zuständigen Organisationen des Haus- und Grund besitzes das gesamte Material über die Grundstücksumsät zugänglich gemacht wird, und 3. daß Abwandlungen des Bewertungsverfahrens örtlich ode bezirksweise zugelassen werden." " Gegen üblen Mundgeruch nicht wo fäumen, teilung zu made daß ich seit dem Gebrauch Ihrer Zahnpaste ,, Chlorodont" nicht nur reine w Zähne besige, sondern auch den bei mir sonst üblichen Mundgeruch verlore habe. Ich werde 3hr„ Chlorodont" aufs beste empfehlen." gez. E. G., Main Man verlange nur die echte Chlorodont- Bahnpajte, Tube 54 Bf. und 90 und weise jeden Ersatz dafür zurüd. nisse, auch als Urquell rassischer Quantitäten fraftspendend wei ter zu erhalten. Gegenüber der immer weiter um sich greifenden soziale Fürsorge ist das Bestreben in den einzelnen Menschen Selbständigkeit zu wecken und zu fördern, und die soziale Für sorge selbst zu differenzieren. Eugenisch Minderwertige sind vo der Fortpflanzung auszuschließen. ler und weid Gamentörner wie ein schle trägt dein W deines Nächt Haben wir ni Der Vortragende schloß seine höchst eindrucksvollen Dar legungen mit der Mahnung, die erbbiologischen Qualitäten un serem Volke zu erhalten durch Erzielung eines gesunden un ausreichenden Nachwuchses. Seine Ausführungen waren ein startes Glaubensbekennin zur Eugenik, voll von Hoffnungen, an die edelsten Gefühle unserer Natur anknüpfend. Friedrich Lorenz, Berlin. Glaube und Volkstum. die nicht abg reine Seele neidische Krä feimen fonnte im Keimfeld hod wächst d pflichtet noch jeit. Solange und gewogen Scheunen geja Wie lebendig die deutsche Muttersprache im Menschen fo wirft, auch wenn sie durch Schulbildung nicht zu besonder Kunstfertigkeit gepflegt wurde, zeigt das nachfolgende Gebi eines deutschen Bauernjungen aus Siebenbürgen. Es ist d Gedicht eines Achtzehnjährigen, der nur eine einklassige Bolts schule, sonst keinerlei Fortbildungsschulen, keine Kurse usw. b sucht hat, der aber neben seiner bäuerlichen Arbeit in der Wi schaft seiner Eltern nicht versäumt, sich selbst weiterzubilden. Uns Deutschen... Uns Deutschen gilt der Glaube als das höchste Gut. Aus irdischem Getümmel und Vergänglichkeit sehn wir hinauf zum Himmel und zur Ewigkeit, und das gibt uns zum schweren Kampf ums Dasein Mut. Und unserm Volkstum geben wir den zweiten Rang. Man mag uns auch zermalmen, unser Blut und Mark erstirbt nicht gleich; ja wir erstehen doppelt start. Wir fürchten Gott um Menschen aber wird uns Johann Stier- Wermesch nimmer bang! Von S Frig war aus dem Bet und viel wir Onfel, der ge dem Abendbr Ausziehens. Verdauung d Magen und fein Abendbr Er hatte sich um es besser fter mit den Waschen war der oft hinun Der Faust, de Schule. Ueb Wichtigste, w Tageswerf v ftauft und in Did wat er Das Renne frühſtüd" u jeinem wad Wunder, da nicht so gut fonnten sich haftes Kerld Schuppen fiel trag des Elt Gib dein Abendbrot. Laß es Wede es Am Kajj Zeit für jein, ehe es Keinen A Go tomm gut aufpassen In der g jhlag für da wurde verzid Stunden and daß sie nur de ten. Es jande 1. Boranschl für das R Antr. d. Der 1931 wird in der in der genehmigt Der i Don 304 80 bedt werd Ferne jhläge de Der G in Höhe d Senfungs Die und zwar tember, Für Hundert hoben." 2. Den Boro 1931. Antr. d. Der Worten: rcht mit Tadel", wie e nt wurde, war ein g Igen möglichst großer Qu seine Hauptbeschäftigung Lebenswandel, daß er Die Nerven fiel. 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Die to t, Frau Gemahlin"-wa rtschaftlicher und seelischer wurde er seines Poftens ordhausen und der Kreis he nzeige, und die Nachforsc eben in Berlin fortsetzte, Hier ist Ritter vom Bet verhaftet worden. , der Prototyp des Bo Kampf des Boltsbegehrens Einheitsbewertun Zentralverbandes Dent Sat kürzlich einstimmig zur b Grundvermögens nach Igende Entschließung ange wartet, daß die Neufeststel hen Wertverhältnissen g 1 Jahre 1928 geschaffenen stlos befriedigende, indivi rtrag zur Zeit noch nicht in noch immer aufrecht erhal ürliche Ertragsgestaltung e unterbunden ist, erwarte = g eines Bewertungsverfah er bestehenden Schwierig igkeit das tatsächliche tungen und den starren schließt. immt der deutsche Haush -ruar 1931 niedergelegten u, vorbehaltlich weiterer sbestimmungen und unter ziehung der Organifati ur Vorbereitung und De ng in ausreichendem a hältnissen in den einzeln gen wird, mtionen des Haus- und Gr ■ l über die Grundstücksa από vertungsverfahrens örtlid en." adgeruch „ Ich will ni jäumen, teilung zu pajte ,, Chlorodont" nicht nur reim nir sonst üblichen Mundgerug afs befte empfehlen." gez. E. 6, dont- Zahnpajte, Tube 54 Bf. und Quantitäten fraftspendend ter um sich greifenden so den einzelnen Menschen Su fördern, und die soziale ugenisch Minderwertige fin n. eine höchst eindrudsvollen! e erbbiologischen Qualitäte Erzielung eines gefunden ein startes Glaubensbelen gen, an die edelsten Gefü Friedrich Loreng, Be d Bolfstum. Muttersprache im Mensche hulbildung nicht zu beje , zeigt das nachfolgende aus Siebenbürgen. Es , der nur eine einklassige ungsschulen, teine Kurje u r bäuerlichen Arbeit in der iumt, sich selbst weiterzubil utschen... aube als das höchste Gut und Vergänglichkeit mel und zur Ewigkeit, eren Kampf ums Dajein M ben wir den zweiten Rang Imen, unser Blut und Mod it erstehen doppelt start. m Menjchen aber wird w Johann Stier- We Samstag, den 25. April 1931. Lokales. Sonntagsgedanken. Und wieder ist die Zeit der Saat. Der Landmann geht über die Furchen und streut die Körner aus. Hungernde Vögel nehmen noch schnell, was sie zu haschen vermögen. Dann kommt die Egge und deckt fürsorglich die junge Saat zu. Im Herzen spricht der Landmann noch ein Gebet, daß sie aufgehen und reifen möge und daß Gottes Segen über den Fluren walte. Dann ist Ruhe über dem Ader, nur unter der -Erde beginnt ein neues Werden. Auch du bist ein Gämann du Vater, du Mutter, du Lehrer! Alle sind wir es, jung und alt; und magst du auch noch ein Kind sein. Wir alle säen jahraus, jahrein, jeden Tag und jede Stunde. Nur das Arbeitsfeld ist kein Ader, es ist edler und weicher. Das Menschenherz ist das Saatfeld und die Samenförner sind die Worte und Taten der Menschen. Gleich wie ein schlechtes Saatforn eine schlechte Frucht erzeugt, so trägt dein Wort und deine Tat die Schuld, wenn im Herzen deines Nächsten oder deines Kindes eine üble Frucht gedeiht. Haben wir nicht schon oft vor kindlichen Ohren Worte gesprochen, die nicht abgewogen waren oder gar etwas getan, was eine reine Seele vergiften konnte? Oder vielleicht hat schon oft eine neidische Krähe noch rasch ein gutes Samenkorn geraubt, ehe es feimen fonnte. Wenn nun jedes gute Wort aus unserem Munde im Keimfeld von Menschenseelen gute Früchte bringen kann, wie Und wie ver= hoch wächst da die Größe unserer Sprache! Bei den Menschen ist immer Saatpflichtet noch jedes Wort!- zeit. Solange, bis der himmlische Sämann deine Früchte gezählt und gewogen hat. Sorge dafür, daß sie einst in himmlische Scheunen gefahren werden! Der Sonntagsschreiber. Früh vor der Schule. Von Stadtmedizinalrat Dr. med. Marloth- Leipzig. Frizz war ein Langschläfer und konnte sich nicht rechtzeitig aus dem Bett finden. Das fam daher, weil er schwer einschlief und viel wirres Zeug träumte. Den Grund hierzu fand ein Onkel, der gerade zu Besuch war. Fritz ging nämlich gleich nach dem Abendbrot schlafen, oft faute er sogar noch während des Ausziehens. Es hatte niemand daran gedacht, daß die erste Verdauung des Abendbrotes eine gewisse Unruhe in Fritzchens Magen und Körper hervorrief. Von dieser Zeit an bekam Frizz sein Abendbrot mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen. Er hatte sich aber das lange Schlafen schon zu sehr angewöhnt, um es besser machen zu können. Oft mußte ihn die ältere Schwe ster mit dem nassen Schwamm aus dem Bett treiben. Zum Waschen war nicht viel Zeit, noch weniger zum Kaffeetrinken, der oft hinuntergestürzt wurde; mit dem Brot oder Brötchen in der Faust, den Schulranzen auf dem Rücken rannte er in die Schule. Ueberhaupt keine Zeit blieb übrig für das beinah Wichtigste, was jeder gesundbleibende Mensch morgens vor dem Tageswerk verrichten soll. Es war kein Wunder, daß Fritz verstopft und in unbehaglichem Empfinden auf seiner Bank saß. Did war er sowieso nicht, die Muskeln sollten erst stärker werden. Das Rennen zur Schule mit dem schlechtgekauten ,, Unterwegsfrühstück" und der morgens ständig nicht entleerte Darm war seinem wachsenden Körper auch nicht dienlich. Es war kein Wunder, daß er oft müde und schlaff auf seiner Bank saß und nicht so gut aufpassen konnte, wie die anderen. Die Eltern konnten sich das nicht erklären; er war doch zu Hause ein leb= haftes Kerlchen, der nicht dumm oder schüchtern war. Schuppen fiel es ihnen von den Augen, als sie in einem Vortrag des Elternabends folgende Schulkinderregeln hörten: Wie Gib deinem Kinde 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen das Abendbrot. Laß es dabei sitzen, nicht umhergehen. Wede es rechtzeitig vor dem Schulbeginn. Am Kaffeetisch muß es in Gemütsruhe trinken und fauen. Zeit für das Wichtigste( Stuhlgang) am Morgen muß da sein, ehe es in die Schule geht. Keinen Wettlauf zur Schule. So tommt Fritz gut vorbereitet auf die Schulbank und kann gut aufpassen und lernen. * Stadtratssigung. In der gestrigen Sitzung des Stadtrats stand der Voranschlag für das Jahr 1931 zur Beratung. Auf Einzelberatung wurde verzichtet. In der Generaldebatte, die fast zweieinhalb Stunden andauerte, brachten sämtliche Parteien zum Ausdruck, daß sie nur der Not gehorchend, dem vorliegenden Etat zustimmten. Es fanden dann die vorliegenden Anträge Annahme: 1. Voranschlag der Stadt Gießen und der städtischen Nebenkassen für das Rj. 1931. Antr. d. Fin.- Aussch., 3. b.: ,, Der im Entwurf vorliegende Voranschlag für das Rj. 1931 wird unter Festsetzung der Einnahmen und Ausgaben in der Betriebsrechnung auf 6 456 914,49 RM. 833 731,83 RM. in der Vermögensberechnung auf genehmigt. Der in der Betriebsrechnung verbleibende Fehlbetrag von 304 800,91 RM. soll zunächst aus Vermögensmitteln gedeckt werden. Ferner werden die im Entwurf vorliegenden Voranschläge der städtischen Nebenkassen genehmigt. Der Stadtrat setzt die Realsteuersätze für das Rj. 1931 in Höhe der Ausgangssäge unter Abzug der vorgeschriebenen Senfungssätze fest. Die Erhebung sämtlicher Steuern erfolgt in 6 Zielen und zwar jeweils bis zum 25. der Monate Mai, Juli, September, November 1931 und Januar und März 1932." Für 1931 wird die Bürgersteuer mit einem Zuschlag von Hundert vom Hundert zu den Mindestsätzen des Landes erhoben." 2. Den Boranschlag der Plock'schen Stiftung für Rechnungsjahr 1931. Antr. d. Stadtverw., z. b.: in Der in Einnahme und Ausgabe mit 2 248,79 RM. Worten: Zweitausendzweihundertachtundvierzig Reichsmark ,, Gießener Zeitung" 79 Rpf. abschließende Voranschlag wird genehmigt. 3. Baugesuch der Frau Dr. Klewitz Wwe. zur Errichtung eines Wohnhauses Am Nahrungsberg. 4. Neubauten in der Schottstraße; hier: Vergebung der ElektroInstallationsarbeiten. 5. Wohnungsbauten in der Schwarzlach; hier: Vergebung der Weißbinderarbeiten. 6. Mitteilungen der Stadtverwaltung. * * Eine Reichs- Seefischwoche beginnt am Sonntag, den 26. d. M., mit dem 3wed, weiteste Volksfreise über Möglichkeit und Zweckmäßigkeit der Fischnahrung aufzuklären. Es kommt darauf an, den Ernährungsbedarf des deutschen Volkes aus heimischer Produktion zu decken, was im volkswirtschaftlichen Interesse dringend nötig ist. Vor allem durch Verringerung der Einfuhr von Lebensmitteln aus dem Auslande, wofür noch im letzten Jahre über drei Milliarden Reichsmark von dem Gelde, das in Deutschland so schwer zu verdienen ist, ausgegeben worden sind. Außerdem würde ein vermehrter Seefischverbrauch dem Seefischereigewerbe, der Fischindustrie und deutschen Arbeitskräften erhöhte Arbeitsmöglichkeiten bringen. * Vogelschutz. Es wird immer wieder die Wahrnehmung gemacht, daß die in Hessen und Preußen zum Schutz der Vögel erlassenen Bestimmungen bei der Bevölkerung nur wenig befannt sind. Als landesgesetzliche Bestimmungen kommen in Betracht: das Verbot des Einfangens und Tötens, sowie der Verfauf nachstehender Vogelarten: Würger, Neuntöter, Kuckuce, Spedite, Spechtmeisen, Wendehälse, Baumläufer, Wiedehopfe, Nachtigallen, Grasmücken, Bachstelzen, Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Meisen und Schwalben. Von der Jagd sind ausgeschlos= sen Dachs, Reiher, Storch, Adler, Falken, Bussarde, Weihen, Eulen. Aneignen dieser unter Jagdschutz stehenden Vögel, sowie das Ausheben, Beschädigen und die Zerstörung deren Nestbrut ( Eier oder Jungen) ist nach jagdpolizeilichen Vorschriften strafbar, ebenso das Ausnehmen von Eiern und Jungen sämtlicher Singvögel. * Stadttheater. Heute abend Gastspiel des Mainzer Stadttheaters mit Eugen d'Alberts ,, Die toten Augen". Am Sonntag nachmittag findet eine Wiederholung des Hans- Sachst Zyklus statt. Am Abend findet zum letzten Male die Aufführung des Lustspiels Feurio" statt. * Schwurgericht. Der vom Schwurgericht zum Tode verurteilte Landwirtssohn Wilhelm Lehr aus Altenstadt hat gegen das Urteil beim Reichsgericht Revision beantragt. * Tagung des Landesverbandes der Polizeibeamten Hessens e. V. Darmstadt, dem nahezu 100 Prozent der Hessischen Polizeibeamten vom jüngsten Polizeianwärter bis zum Polizeidirektor angeschlossen sind, hält, wie wir erfahren, am 3. Mai 1931 in Offenbach a. M. seinen 7. ordentlichen Verbandstag ab. * Johann- Strauß- Gastspiel. Johann Strauß, wohl der populärste Dirigent der Gegenwart, wird nach seinem überaus erfolgreichen Gastspiel in England und Holland am Sonnabend, dem 9. Mai, auch hier wieder mit seinem Wiener Orchester ein Gastspiel geben. * 3000 Mt. für befähigte Musiker. Am 1. Oktober 1931 tommen zwei Stipendien der Felix- Mendelssohn- Bartholdyschen Stiftung für befähigte und strebsame Musiker von je 1500 Mt. zur Verteilung. Das eine ist für Komponisten, das andere für ausübende Tonbünstler bestimmt. Bewerbungsfähig sind nur Schüler der in Deutschland unterstützten Ausbildungsinstitute nach Zurücklegung eines mindestens jährigen Lehrgangs an einer solchen Anstalt. Näheres erteilt das Sekretariat der Staatlichen akademischen Hochschule für Musik in Berlin- Charlottenburg, Fasanenstraße 1. * Die dritte Beitragsermäßigung der Barmer Ersagkasse. Die 700 000 Versicherte umfassende Barmer Ersatkasse, die größte Krankenkasse Deutschlands, hat in Auswirkung der Notverordnung ihre Beiträge zum dritten Male gesenkt. Die Gesamtermäßigung beträgt rund 8 Millionen Mark im Jahr und wirkt sich in einzelnen Beitragsklassen bis zu 31,7 Proz. aus. Straßensperrungen, ( mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V., A. v. D., Gießen.) Die Serpentine südlich von Wolfshausen von Km. 100-106 im Zuge der Straße Gießen Marburg ist in der Zeit vom 24. April bis 8. Mai 1931 für sämtliche Fahrzeuge gesperrt. Umleitung über Niederweimar- Fronhausen- Bellnhausen. Die Strecke Cölbe Göttingen im Zuge der Straße Cölbe Frankenberg a. Eder ist vom 10. Mai bis Mitte Juni 1931 für sämtlichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Wehrda- Großfelden. Ermäßigung der Musterkofferbeförderung bei der Reichsbahn? Die Frage einer Ermäßigung für die Musterkofferbeförderung der reisenden Kaufleute wird auf Veranlassung der Reichsbahn- Direktion Berlin erneut mit dem Ziele geprüft, eine Ermäßigung einzuführen. Auch soll die Herabsetzung der Handgepäckaufbewahrungsgebühren in Aussicht genommen sein. ㄓ Heizung der Eisenbahnzüge. Gegenüber den bei dem kühlen und unfreundlichen Wetter vorhandenen Besorgnissen des reisenden Publikums wegen der Heizung der Eisenbahnzüge kann mitgeteilt werden, daß ,, die dem Personenverkehr dienenden Züge in der Zeit vom 15. September bis zum 15. Mai geheizt werden, wenn nicht die Außenwärme so liegt, daß die Beheizung der Wagen sich erübrigt. Die auch nachts laufenden, dem Fernverkehr dienenden Züge, bleiben bis zum 31. Mai mit Heizkuppelungen ausgerüstet, um heizen zu können, wenn ausnahmsweise auch in der zweiten Maihälfte noch niedrige Temperaturen auftreten sollten." Deutsche Gesellschaftsreisen nach Siebenbürgen und Bukarest. Das Deutsche Kulturamt in Hermannstadt als die Zentralstelle des bodenständigen Deutschtums in Rumänien gibt durch zwei Gesellschaftsfahrten auch im laufenden Sommer Gelegenheit zum Besuch Siebenbürgens, wobei nicht nur die herrliche KarNr. 33 pathenlandschaft, das bunte Völkergemisch, die schönen Volkstrachten, die deutschen Kirchenburgen bewundert werden, sondern auch ein unmittelbarer persönlicher Kontakt mit auslandsdeutschen Volksgenossen hergestellt wird. Die erste Reise beginnt am 9. Juli, sie führt von Wien aus nach Hermannstadt, in die Transsylvanischen Alpen( Negoi 2544 Meter) nach den Königsgräbern in Curtea de Argesch, Bukarest, Erdölgebiet, Sinaia, Kronstadt, Schäßburg usw. Die Fahrt endet am 24. Juli in Wien. Die zweite Reise beginnt am 6. August, Reiseplan: Wien, Hermannstadt, Roter Turm, Curtea de Argesch, Bukarest, Kronstadt, Schäßburg, Mediasch usw. Gesamtpreis jeder Reise 385 M. Auskünfte und Reisepläne kostenlos durch das Deutsche Kulturamt in Rumänien, Hermannstadt- Sibiu, Postschließfach 152. Ein billiges Verjüngungsmittel. Wenig bekannt ist, daß heißes Wasser, richtig angewendet, ein derartiges Mittel ist. Das heiße Bad ist seit hunderten von Jahren den Japanern als Heilmittel gegen plötzlich auftretende Schmerzen bekannt. Auch in medizinischen Kreisen ist man über die gesundheitliche Wirkung der heißen Anwendungen, Halbund Teilbäder längst im Klaren. Bei Rheuma und trampfartigen Schmerzerscheinungen macht die Naturheilkunde schon lange davon Gebrauch. Bei manchen Kopfschmerzen hilft ein heißes Fußbad von 5 Minuten Dauer, aber nach jeder Minute etwas heißes Wasser zugießen. Nachher kräftig abtrocknen und eine Ruhepause von einer halben Stunde nachfolgen lassen. Daß heißes Wasser auch ein Schönheitsmittel ist, dürfte auch noch nicht allgemein bekannt sein. Wird es täglich als Halbbad von 38 bis 40 Grad Celsius und fünf Minuten Dauer genommen, dann wirkt es erfrischend und nicht schwächend, wie vielfach oft angenommen wird. Aus Rah und Fern. Butzbach. Zwischen dem Reichspostministerium und der hiesigen Stadtverwaltung schweben Verhandlungen wegen Erbauung eines neuen Postamtes mit Selbstanschlußbetrieb. Die Verhandlungen beziehen sich auch auf neu einzurichtende Kraftpostlinien und die Erhebung des hiesigen Postamts zum Leitpostamt zwischen Gießen und Friedberg. Bad Nauheim. In den kaufmännischen Klassen der hiesigen Berufsschule wurde mit Beginn des neuen Schuljahres obligatorisch der englische Unterricht eingeführt. Die diesbezüglichen Anträge des hiesigen Einzelhandels fanden damit bei der Schulbehörde das erwartete Entgegenkommen. Friedberg. Auf einem Gang durch die Stadt, der den letzten Vorbereitungen für seine Silberhochzeit galt, die er heute in Nürnberg im Kreise seiner Verwandten feiern wollte, verschied plötzlich Baurat Studerus vom Polytechnikum Friedberg. Darmstadt. Ein Antrag der Verwaltung sieht vor, den Flugplatz am Böllenfalltor nach dem Griesheimer Sand, dem früheren Militärflugplak, zu verlegen. Dafür ist ein Kostenbetrag von etwa 310 000 Mark in Anschlag gebracht, der sich allerdings nur um den Anteil aus der Erwerbslosenversicherung für 250 Erwerbslose, die für etwa 4 Monate Beschäftigung finden werden, vermindern wird. Die Stadt hofft außerdem aus dem Westfonds einen Betrag zu erhalten, da Griesheim in ehemals besetztem Gebiet lag. Gau- Bidelheim. In der Gemarfung stieß man bei Rodungsarbeiten am Gumbsheimer Weg auf ein Brandgräberfeld aus dem 1. Jahrhundert. n. Chr. Aus Unkenntnis wurden mehrere Grabstätten zerstört. Im ganzen handelt es sich um etwa 60 Gräber. Ober- Ingelheim. Auf Grund des§ 12 Absatz 2 der Verordnung des Reichspräsidenten zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen, sowie der hessischen Ausführungsverordnung dazu hat der hessische Innenminister die ,, Ingelheimer Zeitung" bis einschließlich 30. April verboten. Mainz. Der Deutsche Landkreistag, dem auch der Verband der hessischen Kreise und Provinzen angehört, hält seine dies: jährige Hauptversammlung am Freitag, dem 29. Mai. Wetzlar. Die Wohlfahrtserwerbslosen der Stadt Wehlar mußten bisher gemäß der Fürsorgepflichtverordnung ein bestimmtes Pensum an Pflichtarbeit leisten. Diese Regelung bestand seit 1925. Jm vergangenen Monat wurde bei der Herabsetzung der Unterstützungsbeiträge auch gleichzeitig die Abgeltung der Pflichtarbeit geändert. Die ausgesteuerten Erwerbslosen beantragten wieder Anpassung der Pflichtarbeitsbestimmungen an den alten Modus und forderten gleichzeitig eine Arbeitszulage von 2 Mark pro Person und Pflichtarbeitstag. Während die Stadtverwaltung geneigt war, die erste Forderung zu akzeptieren, mußte sie den letzten Antrag ablehnen, weil dadurch eine zu große Mehrbelastung des Wohlfahrtsetats von 70 000 M. eingetreten wäre. Daraufhin beschlossen die Wohlfahrtserwerbslosen, so lange keine Pflichtarbeit zu leisten, bis ihre Forderun gen restlos erfüllt seien. Angesichts dieser Haltung sieht sich die Stadtverwaltung gezwungen, die Zahlung der Unterstützung zu sperren. Wiesbaden. Wie verlautet, schließt der Haushaltsplan für 1931 mit einem Defizit von 5 Millionen Mark ab. Verschiedene Teiletats, die jetzt dem Magistrat von der Kämmerei vorgelegt worden sind, sollen erhebliche Mehrzuschüsse beanspruchen als im vergangenen Jahre. Hofgeismar. Bei einem Gewitter flüchtete ein Mädchen unter einen vereinzelt stehenden Baum. Der Blitz schlug in den Baum und tötete das Mädchen auf der Stelle. Kassel. Das Bädergewerbe hat den Brotpreis ab 24. April von 66 auf 70 Pig. erhöht. Begründet wird diese Maßnahme damit, daß trotz der Versprechungen der Regierung, dei Steigerung der Mehlpreise zu unterbinden, diese in den letzten Wochen ständig weiter gestiegen sind. Von der Bäckerinnung wird noch eine weitere Erhöhung in Aussicht gestellt, falls die Regierung auf dem Mehlmarkt nicht durchgreifend einwirkt und eine weitere Verteuerung des Roggenmehles unterbindet. Jeder kluge Geschäftsmann benutze die überall beliebten Reichssteuer- Kaffebücher von Albin Klein, Gießen Samstag, den 25. April 1931. Unter der Maske der Gemeinnützigkeit. Ein Siedlungsskandal jagt den anderen. Wollte man alle Zusammenbrüche von unter der Flagge der Gemeinnützigkeit segelnden Siedlungsunternehmungen genau und chrono logisch ordnen, so müßte man ein dickleibiges Buch schreiben. Widerlich ist es, immer wieder hören zu müssen, wie arbeitsame, strebsame Bürger um ihr Hab und Gut von gewissenlofen, eigennügigen Schurken gebracht wurden. Widerlich ist es, immer wieder die Zeitungsspalten öffnen zu müssen, um zur Vorsicht vor eigennützigen Siedlungsunternehmungen zu warnen und über Gerichtsverhandlungen zu berichten, in deren Verlauf eigennütigen Siedlungsgesellschaften die Maske der Gemeinnüßigkeit heruntergerissen worden ist in der Hoffnung, daß die Dummen alle werden. Erst kürzlich hatten sich vor dem erweiterten Schöffen gericht in Hannover die Geschäftsführer und Leiter des ,, Deutschen Hilfs- und Siedlungsbundes" zu verantworten, der im Februar 1927 in Konkurs geriet. Alle Angeklagten wurden verurteilt. Einer namens Müller erhielt statt eines Monats Gefängnis 330 Mark Geldstrafe, ein gewisser Stübler einen Monat Gefängnis und 30 Mark Geldstrafe, Brunswig vier Monate Gefängnis und 600 Mark Geldstrafe. Die beiden letzteren erhielten Bewährungsfrist, wenn sie die verhängten Geldstrafen zahlen. Der Staatsanwalt führte aus, daß die Angaben, das auf Siedlungskonto eingezahlte Geld sei restlos verbaut, unwahr seien, ebenso wie die Angaben über Finanzgeschäfte mit anderen Genossenschaften, die angeblich diese Baugenossenschaft stützen sollten. Den Genossen seien viele Bauten vorgeredet worden, in Wirklichkeit habe die Genossenschaft gar nichts geleistet, denn der einzige in Kloppenburg in Oldenburg aufgeführte Bau sei mit dem Gelde erbaut worden, das von einer Münchener Genossenschaft entliehen worden sei. Ebenso sei das Gerede von Anleihen aus Amerika völlig grundlos gewesen. Die Verurteilung erfolgte wegen gemeinschaftlichen und fortgesetzten Betruges und wegen Vergehens gegen§ 146 des Genossenschaftsgesetzes. Man habe die Siedlungsgelder für die Gehälter und Unkosten nicht angreifen dürfen. Brunswig, der geistige Leiter des Unternehmens, habe die Siedler viel zu lange im unklaren gelassen über die Lage der Gesellschaft. Am schwersten falle aber gegen die Angeklagten ins Gewicht, daß es sich bei den Geschädigten um arme Leute handelte, die sich das Geld für die Einzahlungen buchstäblich vom Munde abgespart hätten. Der wirtschaftsparteiliche Abgeordnete Direktor Dtto Men( Berlin) hat an das Preußische Staatsministerium im Preußischen Landtag eine ,, Kleine Anfrage" gerichtet, in der er anfragt, wie hoch sich die Verluste des ,, Deutschen Hilfsund Siedlungsbundes" belaufen, welche den Siedlern durch die betrügerischen Manipulationen entstanden sind. Auf die Antwort der Preußischen Staatsregierung kann man gespannt sein. Ein weiteres Dokument zur Beweisführung, daß die ,, gemeinnützigen" Baugenossenschaften ihrer Aufgabe nicht gerecht werden, ist ein am 18. Dezember 1930 ergangenes Urteil des Landgerichts Bielefeld, in dem Mietwucher der Gemeinnüßigen" Heimstättengesellschaft in Bielefeld, Dibernstraße, festgestellt worden ist. In dem Urteil, in dem festgestellt wird, daß für eine Wohnung von der ,, Gemeinnützigen" 195 RM. Miete je Monat gefordert werden, obwohl ein Mietzins von nur 125 RM. angemessen sei, heißt es wörtlich: ,, Mithin muß die Forderung einer Miete von 195 Unsere Methode der BruchHeilung Hermes nach längst anerkannten, aber allgemein immer noch stark vernachlässigten Grundsägen, hat gute Heilerfolge aufzuweisen, wo andere Heilmittel versagten. Patente im In- und Auslande. Referenzen, Auskunft pp. brieflich kostenlos gegen doppeltes Rüdporto. Unser Vertrauensarzt gibt Ihnen genauest Anweisung und Hilfeleistung in seiner Sprechstunde: Gießen: Montag, 27. April, nachm. 3.30 bis 7 Uhr, Bahnhofs- Hotel„ Lenz". ,, Hermes" Aerztliches Institut für orthopädische Bruchbehandlung G. m. b. H., Hamburg, Esplanade 6. Verdienst Wer verkauft durch Verk.v.Geburts tags oder Pfingstpostjein Haus farten. 100 Std. 2 RM evtl. mit Geschäft oder Verfaufswert 5-7 RM Nachnahme oder Vortaffe. 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Die Mietpreisforderung von 195 RM. zeigt, 1. daß die ,, Gemeinnützige" Wohnungen für Kreise baut, die nicht zu den ,, Minderbemittelten" gerechnet werden fönnen; 2. daß die Gemeinnüßige" nicht Wohnungen zu ,, billigen" Preisen liefern, sondern 3. daß die Gemeinnützige" trotz der steuerlichen usw. Begünstigungen Mieten fordert, die vom Gericht sogar als ,, wucherisch" festgestellt sind. Da den Gemeinnüßigen" weitgehende Begünstigungen und Vorrechte eingeräumt sind und die ,, Gemeinnüßigkeit" demgemäß nur für solche Gesellschaften anerkannt werden kann, die sich ,, wirklich" gemeinnützig betätigen, fragen die deutschnationalen Landtagsabg. Howe und Ziemann in einer ,, Kleinen Anfrage" im Preußischen Landtag an, ob das Staatsministerium bereit ist, der ,, Gemeinnüßigen" Heimstättengesellschaft in Bielefeld, die trotz der weitgehenden Begünstigungen nachy gerichtsnotorischer Feststellung„ Mietwucher" im Sinne des § 49a des Mieterschutzgesetzes betrieb, die ,, Gemeinnützigkeit" abzuerkennen und Maßnahmen zu treffen, durch die der Begriff ,, gemeinnützig" dahin klar abgegrenzt wird, daß als ,, gemeinnüßig" nur solche Gesellschaften anerkannt werden, die saßungsgemäß und tatsächlich sich ,, nur" mit dem Bau von ,, Klein"-Wohnungen für ,, Minderbemittelte" befassen und die Wohnungen zu ,, billigen" Preisen abgeben. Mercedes- Benz gewinnt die„ Tausend Meilen". Bei dem ersten großen Automobil- Rennen des Jahres, den klassischen„ Tausend Meilen" in Italien, konnte die deutsche Weltmarke Mercedes- Benz einen ganz großen Sieg erringen. Der Europameister Caracciola gewann mit seinem MercedesBenz- SSK- Sportwagen diese überaus schwere Prüfung, die über eine Gesamtstrecke von 1635 Kilometer Landstraße führt, in der neuen Rekordzeit von 16 Stunden 10 Minuten, was der phantastischen Durchschnittsgeschwindigkeit von 101 Stundenkilometern sen, daß die Qualität des Mercedes- Benz- Fabrikats gerade in entspricht. Mercedes- Benz hat mit diesem Siege wieder bewieden schwersten Zerreißproben der Konkurrenz ausländischer Marfen überlegen ist. Neue Bücher. Der Kreuzerkrieg 1914-1918.( Das Kreuzergeschwader, Emden, Königsberg Karlsruhe, die Hilfskreuzer), von Kapitän zur See a. D. Hugo von Waldeyer- Hark. Mit zahlreichen Abbildungen und Karten. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O.,( Halbleinenband RM. 4.20. Halblederband RM. 7.-. Zu beziehen durch jede Buchhandlung.)„ Der Kreuzerkrieg" ist dem Heldentum unserer Auslandskreuzer gewidmet. In 3 Abschnitten ist dieser Auslandskrieg behandelt worden. Der erste Abschnitt umfaßt das Kreuzergeschwader unter dem Grafen Spee. Den Höhepunkt in diesem Abschnitt stellen die beiden Schlachten bei Coronel und Falkland dar. Der zweite Abschnitt des Buches behandelt die Fahrten und Kämpfe der 3 selbständigen Kleinen Kreuzer Emden, Karlsruhe und Königsberg, ihre Siegeslaufbahn und ihren Untergang. Der dritte Abschnitt ist den Hilfs= freuzern gewidmet. Zum ersten Male ist hier ganz kurz der Dienst der Hilfskreuzer geschildert. Gerade in diesen kleinen Abschnitten über jeden einzelnen Hilfskreuzer, z. B. über Meteor, Kronprinz Wilhelm, Cap Trafalgar, dürfte mancherlei einem Wir helfen Ihnen aln Eigenheim bauen, ein Haus kaufen oder drückende Hypotkeken ablösen. 60 Eigenheime monatl. haben wir in den letzten 15 Monaten finanziert. 20 Million. Reichsmark Zweckvermögen u. Reser ven besitzt unser Verband 18 000 Mitglieder aus allen Berufen zählt unser Verband. Fordern Sie kostenl, ehrliche Druckschrifter A 132. 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Aus dem Bereiche der Wohnkultur sehen wir neue Wohnhäuser in der Gesamtansicht u. im Modell u. neue Wohnungskunst, und man erhält Anregungen für die neue Anlage alter Gärten.„ Die Kunst" ist durch jede Buchhandlung zu beziehen. Unbekannte Briefe von Richard Wagner. Die„, Deutsche Rundschau"( Berlin W 30) beginnt in ihrem Aprilheft mit dem Abdruck einer großen Zahl bisher unbekannter Wagner- Briefe, die nach einer Abrede mit Erich Schmidt bis zum Tode Cosima Wagners versiegelt bei der Literatur- Archiv- Gesellschaft in Berlin lagen. Allen Wagner- Freunden wird diese wichtige Veröffentlichung eine große Freude bedeuten. „ Hessenland", Monatsschrift für Landes- und Volkskunde, Kunst und Literatur Hessens, herausgegeben von Dr. C. Hitzeroth,( Verlag N. G. Elwert, Marburg- Lahn). Das Heft enthält u. a. den Schluß über ,, Carl Friedrich Buderus, das Leben eines hessischen Beamten in schwerer Zeit", weiter den Schluß ,, 3ur Neugliederung Hessens- Kassels und des Rhein- Main- Gebietes", eine Arbeit ,, Hessen und Solms im Mittelalter, die Beziehungen zwischen den Landgrafen von Hessen und den Grafen von Solms". Das reich illustrierte Aprilheft der„ See", Monatsschrift des Deutschen See- Vereins( früher Flotten- Vereins), Berlin, Matthäifirchstraße 13, bringt wieder eine Fülle von wertvollen Bei= trägen zum Verständnis der deutschen Seegeltung. Besonderes Interesse erregt eine Reihe von Aufsätzen, die sich mit der Betätigung der Jugend auf dem Gebiet des Wassersports beschäf= tigt. Ein sehr reichhaltiges Heft. ,, Der Sieg der Höflichkeit" lautet die Ueberschrift eines Aufsatzes in der neuesten Nummer der Zeitschrift der Frau„ Das Heft". Die Aufsätze„ Blick auf Riga",„ Ist Fritz von Stein Goethes Sohn?", und ein Bericht aus dem Leben der Caroline von Schlegel, sowie mehrere Kurzgeschichten, ein Theaterbericht und die beiden laufenden Romane machen ,, Das Heft" zur empfehlenswerten Lektüre für unsere Frauenwelt. Rohe Mohrrüben oder Rumpsteat? Eine Aussatzreihe ,, Ernährungsfragen von heute" beginnt im neuesten Heft der ,, Woche". Farbige Tafeln über die ,, Mode der Vernunft", ein amüsanter Fotobericht vom Rollschuhlaufen, und anderer Artikel, die vielen aktuellen Bilder aus aller Welt, der Roman und die Novellen versprechen wieder wertvolle anregende Unterhaltungsstunden. Die neue ,, Woche" ist für 50 Pfg. überall zu haben. Republik Spanien! Bilder von der spanischen Revolution und die Porträts der neuen Machthaber bringt die neueste Nummer der Münchner Illustrierten Presse( Nr. 17). Aus dem Inhalt dieser Nummer erwähnen wir noch einen hübschen Bilderaufsatz über Regensburg, die Bilderartikel ,, Dichter als Maler" und ,, Jm Dienste der Reichsbahn". Verantwortlich: J. V.: G. Burgeleit, Gießen. ****** Preisrätsel! Wiev el Fehler sind auf diesem Bild? Wer errät mindestens 6 Fehler? Die gefundenen Fehier brauchen nicht beschrieben, sondern nui angekreuzt werden. Wir veröffentlichen dieses Preisausschreiben, um unser neues großes, Jllustriertes Konversations- Lexikon" in jedem deutschen Hause einzuführen. Jeder Löser erhält ein Vierteljahr hindurch als von unserm Prämie „ Jllustrierten Konversations- Lexikon" vollständig gratis 11 Wochenlieferungen= 1 Band von 882 Seiten mit über 15000 Artikeln, 3160 Abbildungen im Text und auf 16) ganz- und 17 halbseitigen Bildertafeln, ferner etwa 30 Seiten z. T. mehrfarbige Karten u. 52 Seiten Tabellen. Die Lieferung erfolgt vollständig umsonst und ohne irgendwelche Verpflichtung. Wir berechnen nur die Portokosten in Höhe von 13 X 15 Pfg.= 1.95 Mk. Lieferung erfolgt nur durch die Post. Irgendwelche weitere Verpflichtungen übernimmt der Einsender nicht. Der Besitz eines gediegenen, erstklassigen und ausführlichen Konversations- Lexikons ist heute für jeden Menschen ein Bedürfnis und für Hunderttausende ein Wunsch, dessen Erfüllung bisher an den sehr hohen Kosten derartiger Werke scheiterte. Durch unser Preisaus- A schreiben wollen wir jedem die Anschaffung ermöglichen und rechnen auf tatkräftige Weiterempfehlung unseres Lexikons, wofür wir noch hohe Prämien aussetzen. Verlag Wilhelm Hartung, Leipzig S3, Kochstraße 28 An den Verlag Wilhelm Hartung, Leipzig S3, Kochstraße 28 Auf dem obigen Bilde aus der Zeitung.. habe ich. Fehler angekreuzt. Ich bitte daher um Gratiszusendung der angekündigten Lexikonprämie. Außer den Portospesen habe ich nichts zu bezahlen. Name u. Beruf: Adresse: Ganz deutliche Schrift erbeten! 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