Nr. 22 liche Kapitalanlage ntionen Gerie 9 freibleibend verschreibungen haften: er Nassauischen Lan erbandes des Regic Vermögen und seiner er Städte, Kreise und rzinsung und Einloung und öffentliche Kör gegeben worden sind. er fließt der gesamte e Abzug zu. heftens zum 30. Sep: eber 6 Jayre lang ndesbank sind an der hund reichslombard ganz Deutschland zu= sgabe 12 stus: 100%, und mit den glei ven ( siehe oben 1 und 2). en von 100, 200, 500, irch jämtliche Banten, e Niederlassungen der ichen Landesbank. er Ohne Diät 715 bin loh In kurzer Zeit 20 Pfd lelchter geworden durch ein einf. Mittel, welches loh Jedem gern kostenlos mitteile Frau Karla Mast, Bremen( 16 chssteuerch geschützt- ektoren und ens beurteilt rucke ftsbetrieb a" ,,, Bäckereien" ,,, Landwirtschaftssbinder" ,,, Maurereien" ,,, Polstereien reien" ,,, Schmiede,,, Schreinereien", englereien", offene Modistinnen", Architekten", genturen". assebuch, Führung Svorkenntforderlich Zeit sofort ohne zu zahlende sowie das Einkommen werden, erpflichtigen und en Einnahmen, ensteuerpflichtigen erfreien Ausgaben ler mit grösster cht werden. ch, welche Summen rschiedenen Unkosten enen Haushalt wurden, aktisch anerkannten stets vorrätig. Gießen, ge 21. Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Politische Rundschau. Die diplomatischen Erörterungen über das Zollabkommen wischen dem Reich und Desterreich sind im Gange. Keichs: eußenminister Dr. Curtius hatte bereits am Freitag die vot: schafter Englands, Frankreichs und Italiens zu sich gebeten, die am Montag von dem Minister noch eingehender ins Bild ge= jetzt werden. Desgleichen war schon in der vorigen Woche der Besuch des südslawischen Gesandten und von Gesandten anderer Staaten erbeten worden. Zur dritten Beratung des Reichshaushaltsplanes hat die jozialdemokratische Reichstagsfraktion eine Entschließung vorgelegt, nach der die Regierung darauf hinwirken soll, daß die Bezüge der Mitglieder des Reichsbankdirektoriums und der leitenden Beamten der Deutschen Reichsbahngesellschaft um= gehend den Gehältern der entsprechenden Reichsbeamten an= geglichen werden. Der Reichstag beendete die zweite Beratung des Reichshaushaltsplanes für 1931. Der sozialpolitische Ausschuß des Reichstages beschäftigte sich erneute mit der Sanierung der Reichsknappschaftsversiche rung. Der Strafrechtsausschuß des Reichstages beschloß, die Arbeiten an der Strafrechtsreform erst am 22. September fort: zusehen. Der Verlehrsausschuß des Reichstags behandelte u. a. den Schenkervertrag. Angenommen wurde ein Antrag, der die Regierung auffordert, eine Entscheidung des Reichsbahngerichts herbeizuführen. Die deutsche Regierung hat in Warschau wegen Mißbrauch des polnischen Rundfunks zu unzulässiger Propaganda gegen Deutschland Beschwerde geführt. Der Preußische Landtag verabschiedete am Montag das neue Berliner Verfassungsgesetz in dritter Lesung bis auf die Abstimmungen, die Mittwoch vorgenommen werden sollen. Zum Präsidenten des Rheinischen Provinziallandtages wurde Oberbürgermeister Dr. Jarres( Duisburg) mit 98 von 146 abgegebenen Stimmen gewählt. Die sozialdemokratische Fraktion im thüringischen Landtage hat am Montag einen Mißtrauensantrag gegen die beiden nationalsozialistischen Regierungsmitglieder, Minister Dr. Frick und Staatsrat Marschler, eingebracht. Die Erklärungsfrist für den am 19. März gefällten Schiedsspruch im Lohnstreit bei der Reichsbahn lief am Montag ab. Die Reichsbahn hat dem Reichsbahnminister mitgeteilt, daß sie den Schiedsspruch annimmt. Sollten die Arbeitnehmer den Schiedsspruch ablehnen, so wird die Reichsbahndie Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches beantragen. Reichskanzler Dr. Brüning wird am Mittwoch auf der Vorversammlung des Industrie- und Handelstages eine Rede über die allgemeine Wirtschaftslage halten Durch eine Verordnung des Staatsministeriums werden in Baden die Realsteuern mit Wirkung vom 1. April 1931 an gejenft. Zum ersten April beabsichtigt das polnische Außenministerium die Neubesetzung der Konsulate in Lyd, Marienwerder und Schneidemühl durch Offiziere des aktiven Heeresdienstes. Der Rätekongreß hat einstimmig einem neuen Fünfjahresplan für den Ausbau des russischen Bahnnches zugestimmt. Die erforderlichen Aufträge sollen ausschließlich an jene Länder vergeben werden, die Freundschaftsverträge mit Rußland abzuschließen gewillt sind. Unter dem Vorsiz Dr. Borms hat sich in Antwerpen ein Rat von Flandern" gebildet, mit dem Ziel, die Autonomie Flanderns vorzubereiten. Auf den Brüsseler südslawischen Gesandten Milejowitsch ist ein Revolveranschlag verübt worden, der mißglückte. Eine von der spanischen Regierung erlassene Verordnung verfügt die Wiederherstellung der in der Verfassung niedergelegten Grundrechte. Damit ist auch die Pressezensur aufgehoben. Die Zahl der Arbeitslosen in den Vereinigten Staaten betrug in der zweiten Hälfte des Januar 6 050 000 Personen. len. Aus dem hessischen Landtag. Die Einladung zur 93. Sitzung des Hessischen Landtages am Mittwoch, dem 25. März, ist ergangen. Sie enthält 24 Punkte, die in zwei Sitzungstagen Erledigungen finden solDer wichtigste Gegenstand ist wohl die Regierungsvorlage über die Erstreckung des Finanzgesetzes für das Rechnungsjahr 1930 bis zum Inkrafttreten des neuen Finanzgesetzes 1931. Weitere Regierungsvorlagen betreffen die Abänderung des Gesetzes über die Besteuerung des Gewerbebetriebs im Umherziehen, die Abänderung des Steuervorauszahlungsgesetzes, die Aenderung des Besoldungsgesetzes, verschiedene vorbereitende Verfahren wegen Aufhebung der Immunität von Abgeordneten, das Besteuerungsrecht der Religionskörperschaften, die Abänderung der Geschäftsordnung des Hessischen Landtags, die Abänderung des Gesetzes über die Aufwandsentschädigung der Mitglieder des Landtags, sowie eine Reihe von Anträgen der verschiedenen Fraktionen. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 25. März 1931 Die sozialdemokratischen Steuerpläne angenommen. Jm Reichstag wurden am Montagnachmittag verschiedene Gesetzentwürfe von weitgehender finanz- und steuerpolitischer Bedeutung mit den Stimmen der Sozialdemokraten, der Kommunisten und auch der Christlich- Sozialen endgültig angenommen, u. a. der sozialdemokratische Gesetzentwurf über Erhöhung der Aufsichtsratssteuer von 10 auf 20 v. 5. Ferner der Gesetzentwurf über einen zehnprozentigen Einkommensteuerzuschlag für Einkommen über 20 000 Mark. In parlamentarischen Kreisen nimmt man an, daß namentlich gegen diesen letzten Gesetzentwurf der Reichsrat Einspruch erheben wird, so daß er bei nochmaliger Abstimmung im Reichstag fallen würde, da eine Zweidrittelmehrheit nicht aufzu bringen ist. Erhöhung der Bürgersteuer beantragt. Berlin, 24. 3. Wie wir hören, hat der Deutsche Städtetag eine Erhöhung der Bürgersteuer durch Einführung von vier Erhebungsterminen an Stelle der bisherigen zwei, 10. Ja= nuar und 10. März, beantragt. Hierzu wäre eine Abänderung der Notverordnung der Reichsregierung vom 1. Dezember 1930 notwendig, da diese nur zwei Erhebungstermine vorsieht. Der Staat wünscht teine billige Zigarette. Berlin, 24. März. Als eine große Berliner Zigarettenfabrik beim Steueramt Banderolen für eine von ihr hergestellte fleine Russen" zigarette anforderte, deren Preis sie trotz den neuen Belastungen nicht erhöhen wollte, erwiderte das Steueramt, daß die billigsten Banderolen 3 Pfg. kosteten. Unter diesem Preis würden keine Steuerzeichen abgegeben. Auf eine Rückfrage im Reichsfinanzministerium wurde der Zigarettenfirma erwidert, es könnten unter keinen Umständen Ausnahmen gemacht werden. Die Firma wird also gezwun= gen, 50 Prozent mehr für die Zigarette zu verlangen, als nötig ist. Geldte über Stahlhelm und Kirche. Der Gau Hessen- Waldeck des Stahlhelms veranstaltete am Sonntag in Kassel eine große Kundgebung für das Volksbe= gehren in Preußen. Der Rede des Bundesführers Seldte in der Stadthalle war am Vormittag ein Feldgottesdienst an der Kriegergedächtnisstätte vorausgegangen. In seiner Rede dementierte Seldte die Pressemeldungen, nach denen bei der Kundgebung des Stahlhelms in Kreuznach der katholischen Kirche schärfster Kampf angesagt worden sei. Er, Seldte, habe weder von ,, schwarzen Bonzen" gesprochen, noch sei die katholische Kirche als solche angegriffen worden, sondern nur das Zentrum als Verbündete des Marxismus. Der Hauptkampf des Stahlhelms gelte gerade dem Schutz der religiösen Kräfte. Der frühere Reichsfinanzminister Dr. Moldenhauer nimmt seine Lehrtätigkeit wieder auf. Der frühere Reichsfinanzminister Dr. Moldenhauer, der bis zu seiner Ernennung zum Minister im Jahre 1929 Ordinarius für Versicherungswissenschaft an der Universität Köln war, nimmt jetzt seine Lehrtätigkeit wieder auf. Er ist zum Honorarprofessor in der Fakultät für allgemeine Wissenschaften der Technischen Hochschule Berlin ernannt worden. 40 Prozent Steuerrückgänge in U. S. A. Neuyort, 24. 3. Einer Mitteilung der amerikanischen Schazzamtes zufolge werden sich die Erträgnisse aus der Einkommen und Körperschaftssteuer Ende März schätzungsweise auf nur 350 Millionen Dollar belaufen, was im Vergleich zum ersten Vierteljahr des Vorjahres einen Rüdgang um 40 Prozent bedeuten würde. Die produktionsfeindliche Hauszinssteuer! Im ,, Journal für Buchbinderei"( Pößneck) lesen wir: ,, Die Hauszinssteuer lastet auf der Produktion und auf dem Einzelhandel in einem Ausmaße, das der Deffentlichkeit gar nicht bekannt ist. Bei einem guten Geschäftsgang würde es immerhin tragbar sein, die Hauszinssteuer im Rahmen aller sonstigen Geschäftsspesen in die Verkaufspreise einzuberechnen. Bei unzureichender Nachfrage hingegen stellt sie einen effek tiven Verteuerungsfaktor dar, der prozentual um so stärker wirkt, je schlechter das Geschäft geht. Hier ist der Punkt, wo die Deffentlichkeit mit Erfolg einhaken könnte, um das ihrige zur Preissenkung beizutragen. Eine Ermäßigung der Hauszinsstener würde zudem noch eine sofortige finanzielle Erleichterung der Wirtschaft bedeuten, da ihre Regelung gewissermaßen direkt zwischen Behörde und Mieter erfolgt. Der Hauswirt ist ja lediglich die Mittelsperson zum Zwecke der Einziehung. Soll also etwas Positives auf dem Gebiete der Preissenkung geschehen, so gehe der Fiskus mit dem guten Beispiel voran und setze sofort und in fühlbarer Form die Hauszinssteuer herab." ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 24 Die Zukunft des Wohnungsbaues. Die Wirkungen der Schmälerung der öffentlichen Baumittel. Seit der Stabilisierung der Währung befand sich der Wohnungsbau in stetiger Aufwärtsentwicklung. Dieser Aufstieg des Wohnungsbaues ist im vergangenen Jahre erstmalig unterbrochen worden. Das im Jahre 1929 im Wohnungsbau angelegte Kapital, das ungefähr 3,3 Milliarden Reichsmark betrug, ging 1930 um etwa 500 Millionen Reichsmark oder 15 Prozent zurück. Der Rückgang des Bauvolumens im Wohnungsbau ist, wie das Institut für Konjunkturforschung feststellt, nur eine mittelbare Folge des Konjunkturabschwungs, die sich in der Hauptsache aus der Abhängigkeit des Wohnungsbaues von der Finanzlage der öffentlichen Wirtschaft ergibt. Denn im Wohnungsbau wurde die Konjunkturbewegung von der öffentlichen Wohnungsbaupolitik völlig überdeckt, da die Wohnungszwangswirtschaft das Privatkapital vom Wohnungsbaumarkt verdrängt hat. Da die öffentlichen Wohnungsbaumittel durch die ,, Verordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen vom 1. Dezember 1930" ganz erheblich geschmä lert werden, ist für das laufende Jahr mit einem weiteren Rückgang des Bauvolumens im Wohnungsbau zu rechnen. Die Bestimmungen der Notverordnung, die für den Wohnungsbau des Jahres 1931 von einschneidender Bedeutung sind, geben wir nachstehend wieder. Als wesentlich kommen in Betracht: 1. Teil IV. Rap. I§ 4 Abs. 2: Die Gebäudeentschuldungssteuer( Hauszinssteuer) ist mit Wirkung vom 1. 4. 1931 ab um 3 Prozent des veranlagten Steuerbetrages zu senken. 2. Teil IV. Kap. I§ 6: 3ur Deckung des durch die Senkung der Realsteuern im Jahre 1931 entstehenden Ausfalls ist die Hälfte des Wohnungsbauanteils der Hauszinssteuer im Mit besonderer GenehRechnungsjahre 1930 zu verwenden. migung der Reichsregierung kann der Senkungsbetrag auf mindestens ein Drittel ermäßigt werden. Von dieser Vergünstigung beabsichtigt die preußische Staatsregierung Gebrauch zu machen. 3. Teil IV. Rap. I§ 14: Für Wohngebäude, die in der Zeit vom 1. 4. 1931 bis zum 31. 3. 1934 bezugsfertig werden, tritt bis zum Ende des Rechnungsjahres 1938 eine Befreiung von der Grundsteuer der Länder und Gemeinden sowie von der Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Vermögenssteuer und Aufbringungsumlage ein. 4. Teil VII. Kap. I§ 1: Die dem Wohnungsbau im Rechnungsjahre 1931 verbleibenden Hauszinssteuermittel fließen grundsäglich dem Lande zu und werden von der obersten Landesbehörde selbst oder durch eine von ihr zu bestimmende einheitliche Stelle auf Grund eines einheitlichen Landesplanes zur Deckung dringenden örtlichen Bedarfs unabhängig vom örtlichen Aufkommen verteilt. Auf Antrag kann zugelassen werden, daß vom 1. 4. 1931 ab die dem Wohnungsbau zufließenden Steuermittel mindestens zur Hälfte dem Lande zufließen. Von dieser Ausnahmemöglichkeit beabsichtigt die preußische Staatsregierung ebenfalls Gebrauch zu machen. 5. Teil VII. Rap. I§ 3: Der Reichsarbeitsminister ist ermächtigt, über die Verwendung der Wohnungsbaumittel im Benehmen mit den Ländern Grundsäße aufzustellen. Die Grundsätze haben die sparsame und zweckmäßige Verwendung dieser Mittel und damit zugleich Neubaumieten sicherzustellen, die in ihrer Höhe den Einkommensverhältnissen der minderbemittelten Bevölkerung entsprechen. Dabei sind die Verhältnisse der Familien mit mehreren Kindern angemessen zu berücksichtigen. 6. Teil VII. Rap. II§§ 1 und 2: Die Reichsregierung ist ermächtigt, Bürgschaften für Darlehensverpflichtungen zur Förderung des Kleinwohnungsbaues zu übernehmen. Alle zur Deckung der Bürgschaftsverpflichtungen des Reichs erforderlichen Aufwendungen sind dem Reiche von den Ländern aus dem Anteil der Gebäudeentschuldungssteuer, der für den Wohnungsbau bestimmt ist, zu ersehen. In Ausführung der Bestimmungen über den Wohnungsbau in der letzten Notverordnung des Reichspräsidenten hat nunmehr der Reichsarbeitsminister im Einvernehmen mit den Ländern Reichsgrundsäge über die Verwendung der zur Förderung der Bautätigkeit auf dem Gebiete des Siedlungs- und Wohnungswesens bestimmten Mittel aufgestellt. Die Mittel sollen zur Deckung dringenden öffentlichen Bedarfs, unabhängig von dem jeweiligen örtlichen Aufkommen, verteilt werden, wobei die Zahlen der fehlenden und überfüllten Wohnungen, der natürliche Bevölkerungszuwachs, die Zuzugs- und Abwanderungsverhältnisse und die voraussichtliche Entwicklung der örtlichen Wirtschaft zu berücksichtigen sind. Bemerkenswert ist, daß durch Verbesserung der Wohnverhältnisse auf dem Lande der Abwanderung nach den Städten entgegengewirkt und die Rückwanderung aus den Städten erleichtert werden soll. Mit öffentlicher Hilfe sind nur Wohnbauten zu fördern, bei denen sich Mieten ergeben, die wirtschaftlich tragbar sind. In der Regel dürfen die Mieten 150 v. H. der Friedensmiete entsprechender Altwohnungen nicht übersteigen und sollen für die Kleinwohnungen zwischen und 40 Mk. im Monat liegen. Die öffentlichen Mittel sind für Baudarlehen an den Bauherrn oder für Zinszuschüsse zu verwenden. 20 Die Wohnfläche der Wohnungen soll 32 bis 45 Qua dratmeter betragen und bei Wohnungen, die für Familien mit Nr. 24 Mittwoch, den 25 Mittwoch, den 25. März 1931. Kindern bestimmt sind, 60 Quadratmeter nicht überschreiten. Eine mäßige Erhöhung kann zugelassen werden insbesondere für Einfamilienhäuser, wenn die Anzahl der Kinder oder zwingende Gründe es nötig machen. Bei der Auswahl des Baugeländes ist auf die Verkehrsverhältnisse und auf die Lage der öffentlichen Einrichtungen und Anstalten Rücksicht zu nehmen. Der Flachbau soll überall dort gewählt werden, wo die örtlichen Verhältnisse nicht unbedingt den Bau von Gebäuden mit größerer Geschoßzahl erfordern. Als Flachbauten sind Bauten mit ein oder zwei Vollgeschossen für eine oder mehrere Familien anzusehen. Die Ausstattung soll wirtschaftliche und einfache Führung des Haushaltes erleichtern, muß aber jeden überflüssigen Aufwand vermeiden. Die Anlage von zentralen Gemeinschaftseinrichtungen( Heizung, Warmwasserbereitung, Bad, Waschküche) ist nur zulässig, wenn dadurch die Lasten der Mieter nicht höher werden. Bei Ausschreibung und Vergebung der Bauarbeiten dürfen auswärtige Unternehmer und Lieferanten, bei den Bauarbeiten auswärtige Arbeiter nicht ausgeschlossen werden. Eine Verteuerung muß bei Auswahl aller Baustoffe und Bauteile verhindert werden. Werkstoffe und andere Waren ausländischen Ursprungs dürfen nicht verwendet werden, wenn sie in geeigneter Beschaffenheit zu angemessenem Preis aus dem Inland bezogen werden können. Ueber die Aussichten des Wohnungsbaues im laufenden Jahre äußert sich das Institut für Konjunkturforschung sehr eingehend in seinem Wochenbericht Nr. 42 von 1931. Auch nach seiner Ansicht wird der Wohnungsbau noch weiter abnehmen, da die Verringerung der für den Wohnungsbau verfüg baren Hauszinssteuermittel eine weitere erhebliche Einschränkung des Wohnungsbaues verursacht. Angesichts der starken Abhän gigkeit des Wohnungsbaues von der öffentlichen Wirtschaft wird nach Ansicht des Instituts für Konjunkturforschung daran selbst eine Erleichterung auf dem Kapitalmarkt nichts ändern. Weiter heißt es in dem sehr beachtlichen Bericht: ,, Gießener Zeitung" Wenn auch die Einschränkung des Wohnungsbaus auf den Arbeitsmarkt schwarze Schatten werfen wird, zumal die Bauwirtschaft in den letzten Jahren in erhöhtem Umfange als Stüßungs- und Belebungsfaktor der Konjunktur galt, so ist sie doch vom wohnungspolitischen und wohnungswirtschaftlichen Standpunkte nicht sehr pessimistisch zu beurteilen. Denn die Wohnungsnot ist schon längst behoben und in den nächsten Jahren ist mit einem erheblichen Rückgang in der Gründung neuer Haushaltungen als Folge des Geburtenrückgangs in den letzten Vorkriegs- und den Kriegsjahren zu rechnen. Lokales. Werbeversammlung des Gießener Handwerks. Am letzten Sonnabend veranstaltete der hiesige Ortsge= werbeverein gemeinsam mit allen Innungen und örtlichen Handwerksverbänden im Saale des Café Leib eine Werbefundgebung, die vor allem in den Kreisen der Behörden regen Anklang fand. Nach einleitenden Musikvorträgen der Kapelle Weller und einem Gesangsvortrag von Kurt Richter, be: grüßte Herr Obermeister Löber die Versammlung, wies auf den Zweck der Reichshandwerkswoche hin und erteilte dann dem Referenten, Herrn Dr. Wagner- Marburg das Wort zu seinem Vortrag:„ Das Handwerk und die Zukunft der deutschen Wirtschaft". In mehr wie einstündiger freier Rede fesselte der Redner die Zuhörer und gab ihnen ein instruktives Bild über die Zusammenhänge von Weltwirtschaft und Volkswirtschaft, von Industrialisierung und Handwerksarbeit und von der Schichtung des deutschen Volkes. Er zeigte dem Handwerk den Weg, den es zu beschreiten habe, um seiner gerechtfertigen Bedeutung die nötige Wirkung zu verschaffen und schloß mit dem Wunsche, daß die Regierung zu einer Politik übergehen möge, die die Lebensnotwendigkeiten des Mittelstandes berücksichtige und damit eine Bevölkerungsschicht wieder erstarken lasse, die Ruhe und Ordnung im politischen Leben verbürge. Reicher Beifall belohnte den Redner für seine vorzüglichen Ausführungen. In einem kurzen Schlußwort dankte Herr Obermeister Löber im Namen der Versammlung dem Vortragenden und schloß mit einem Appell an alle Kreise der Bevölkerung, dem Handwerk und seiner Arbeit vollstes Vertrauen entgegenzubringen. Ein blühender Handwerkerstand bedeute auch ein blühendes Vaterland. Gesang und Musik hielt die Versammlungsteilnehmer noch einige Zeit zusammen. ,, Ein Sonderproblem ergibt sich im Wohnungsbau aus der ständigen Verkleinerung der Wohnungen. Der verstärkte Bau von kleinen Wohnungen wird in den kommenden Jahren nicht nur die durchschnittliche Wohnungsgröße der neuerstellten Wohnungen weiter herabdrücken, sondern auch den Umfang des Arbeitsaufwands je errichtete Wohnung und somit die mögliche Beschäftigung des Baugewerbes erheblich einschränken. Die Durchschnittsgröße der Wohnungen in den statistisch erfaßten Groß- und Mittelstädten, die schon von 1928 bis zum ersten Halbjahr 1930 von 3,9 auf 3,7 Räume zurückging, dürfte schon für die zweite Hälfte des Jahres 1930 und insbesondere für 1931 noch weiter gesenkt werden. Die Notwendigkeit, mit geringeren öffentlichen Mitteln dennoch Wohnungen zu bauen, deren Mieten den beschränkten Einkommensverhältnissen eines großen Teils der Wohnungssuchenden angepaßt sind, erfordert eine weitere Verkleinerung der Wohnungsgröße. Diese kleinen Wohnungen, deren Größe der augenblicklichen Marktlage Rechnung trägt, werden nun aber wahrscheinlich in der Zukunft, bei der einmal zu erwartenden Sättigung des Wohnungsbedarfs und besonders bei einer allgemeinen Besserung der Wirtschaftslage und trendmäßigen Steigerung der Einkommen, in vielen Fällen nur schwer zu vermieten sein. Das Problem dauernder Rentabilität, das insbesondere für die hypothekarische Beleihung maßgebend ist, kann hier nur durch die Anwendung von Bauweisen gelöst werden, die die leichte Zusammenlegung mehrerer kleiner Wohnungen zu größeren Wohnungen ohne erheblichen Kostenaufwand gestatten. Es besteht nun aber nicht nur die Notwendigkeit, mit den vorhandenen Mitteln eine möglichst große Zahl von Wohnun gen zu errichten, sondern es ist auch notwendig, die Wohnungs: bauten stärker als bisher in regionaler Hinsicht dem Bedarf an zupassen. Während bisher für die Verteilung der öffentlichen Wohnungsbaumittel fast ausschließlich die Zahl der Wohnungssuchenden in einem bestimmten Drt maßgebend war, wird es allmählich unumgänglich, die Wohnungsproduktion unter dem Gesichtspunkt des Standorts der Arbeitskräfte und der Arbeitsplätze zu verteilen. Für alle die Drte, zu denen Werksangehörige erwiesenermaßen weite Strecken zurückzulegen haben oder 100 ein Ausbau aussichtsreicher Industrien durch den Mangel an Arbeitskräften offensichtlich gehemmt ist, wäre eine bevorzugte Beihilfe aus den Mitteln der staatlichen Ausgleichs fonds zweckmäßig." Wie bleibt mein Kind gesund? Von Prof. Dr. Langstein- Berlin, * Ein Kind vom Auto getötet. Ein tödlicher Unglüdsfall ereignete sich in der Liebigstraße, Ede Bahnhofstraße. Durch ein von der Bahnhofstraße nach der Liebigstraße einbiegendes schweres Lastauto einer Weilmünsterer Mühle wurde das sechs= jährige Töchterchen Anni des Bahntelegraphisten Mootz überfahren, das nach wenigen Minuten verstarb. * Ein weiterer Verkehrsunfall. In der Rodheimerstraße wurde gestern das 8jährige Töchterchen des Schlossermeisters Schupp, Anneliese Schupp, von einem Auto angefahren und erlitt teils schwerere Verletzungen, die eine Ueberführung in die chirurgische Klinik notwendig machten. Sochschulgesellschaft. Herr Prof. Dr. Mombett hält am Samstag, dem 28. März, abends 8.30 Uhr, im Saale des neuen Studentenhauses einen Vortrag über ,, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise". Anschließend Diskussion. * Aus dem Stadttheater. Bei gewöhnlichen Preisen wird heute, Mittwoch abend, Anfang 7.30 Uhr, zum ersten Male Lady Mindermeres Fächer", ein Drama von Oskar Wilde, gegeben. * Stadttheater- Abonnement. Die Einlösung des siebten Abschnitts der Abonnements für Dienstag, Mittwoch und Freis tag hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: Donnerstag, den 26. März, für Freitags- Abonnenten, Freitag, den 27. März, für die Dienstags- Abonnenten, Sams: tag, den 28. März, für die Mittwochs- Abonnenten in der Zeit von 10 bis 13 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. * Zum Handelsrichter ernannt. Fabrikant Georg Schu= chardt wurde zum Handelsrichter und Zigarrenfakrikant Adolf No 11 zum Ergänzungsrichter bei der Kammer für Handelssachen des Landgerichts der Provinz Oberhessen für die Zeit bis zum 31. Dezember 1933 ernannt. * Politische Oeffentliche Versammlung. Am Donnerstag, dem 26. März, abends 8.30 Uhr, findet im Café Leih eine öf fentliche Versammlung der Radikaldemokratischen Partei statt. * Tagung. Der Bund angestellter Akademiker technischnaturwissenschaftlicher Berufe E. V. hält seine diesjährige 12. Sprechertagung am Sonnabend, dem 31. März 1931, in Berlin in den Räumen des Reichswirtschaftsrates ab. * Von der Universität. Die Philosophische Fakultät hat den Kammerdirektor a. D. Karl Theodor Christian Müller in Darmstadt, der die geschichtliche Landeskunde in seiner Heimat mit bedeutendem Erfolg betrieben hat, anläßlich seines 75. Geburtstages am vergangenen Montag, ehrenhalber zum Doktor der Philosophie ernannt. Der außerplanmäßige, ordentliche Professor für Veterinärchirurgie, Dr. med. vet. West hues, hat den an ihn ergangenen Ruf der Universität München zum 1. April angenommen. Der 29. März innerhalb des We Gar m werden. Grund fragen, op So berechtigt dieje Bedeutung diefes 3 u. muß einmal mit treten. In einer 3 Folgen nicht zuleg Spielbetrieb leiden fidh zu dem Betenn Shritt zur Befferu Als Ziel galt die Jugend- Abteilungen beben? Mit wei Männer des Verb bands- Jugendheim Tichfeit gemacht. gendheim, auf das der Jugend, Kurfi Funktionären einm stätte mit der des wird gerne ein zw zulommen. Entsprechend de zu lojenden Aufgab ein Stüdwert, jonde Diefes großzügige entsprechenden Teil doch nicht überjeh Instandhaltung di es aber ausschli betrachten, wäre e * Der Verband traftfahrender deutscher Beamter c. B., Sitz Mannheim, hielt am 20. März eine Mitgliederversammlung ab, die zeigte, daß das Interesse für den Verband außerordentlich rege ist. Trotz der wirtschaftlich schweren Zeit setzt sich das Kraftfahrzeug mehr und mehr durch und hat besonders auch bei dienstlichen Stellen Eingang gefunden In der Aussprache wurden wichtige Fragen der Verkehrsdisziplin klargelegt, und an Hand von zahlreichen Beispielen wurde das richtige Verhalten des Kraftfahrers bei eintretenden Unfällen geschil dert. * Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen- Stadt. Die rüdständigen Beiträge zur Krankenkasse, Invaliden- und Arbeits| losenversicherung für den Monat Februar 1931 können noch bis zum 30. März 1931 ohne Kosten bezahlt werden. Wollen wir die Krankheiten der Kinder verhüten und be= lämpfen, so müssen wir davon ausgehen, daß sie stark altersbedingt sind, sodaß 3. B. für einen Säugling andere Vorsichtsmaßregeln gewählt werden müssen, als für das Schulkind. Jm Säuglingsalter heißt es vor allem Wachstums- und Entwidlungsstörungen sowie die gefährlichen Durchfälle zu bekämpfen. Denn diese spielen eine Hauptrolle in dieser Lebenszeit. Im Schulalter hinwiederum treten diese Krankheiten zurück, und es heißt nun in dieser Lebensperiode, Erkältungsfrankheiten, tatarrhalische Erkrankungen, Herzkrankheiten verhüten. Für alle Lebensperioden ist schließlich die Verhütung der Tuberlulose wichtig, wobei zu bedenken ist, daß die Tuberkulose umso wichtiger ist, je jünger das Kind ist. Und eine im frühen Kindesalter erworbene Drüsentuberkulose kann später, nach der Schulentlassung, eine galoppierende Schwindsucht zur Folge haben. Im Mittelpunkt der Schutzmaßnahmen steht im frühen Kindesalter die Ernährungsfrage. Richtige Ernährung verbürgt gutes Gedeihen und Wachstum, aber auch Schutz vor afuten Infektionskrankheiten. Sowohl fräftige Kost, bestehend aus viel Milch, Fleisch und Eiern, als auch die zu magere Kost, bestehend aus dünnen Suppen, Brot und schlecht gekochten Kartoffeln, sind für die Kinder gefährlich. Zur Ertüchtigung des Kindes gehört aber nicht nur die Ernährung, sondern auch eine zwedmäßige Umwelt, der leider die wirtschaftliche Not oft eine Grenze setzt. Es muß versucht werden, für das Kind aus ungünstigen Wohnungen das Menschenmögliche herauszuholen. Ist die Umwelt faum zu ändern, dann müssen die Kinder möglichst viel ins Freie gebracht werden, um Licht, Luft und Sonne zu genießen. Besonders gefährlich für das Kind * Konzertverein. In der Stadtkirche findet am Montag, dem 30. März, abends 7.30 Uhr, ein Orgelfonzert von dem Organisten Günther Ramin- Leipzig statt. = Aus Nah und Fern. Heuchelheim. Bei der Bürgermeisterwahl wurde der von der bürgerlichen Seite aufgestellte Kandidat Landwirt Friedrich Karl Rinn mit 998 Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat, der Sozialdemokrat Albert Schmidt, erhielt nur 788 Stimmen. Die Elektrizitätsversorgung Oberhessens. Der auf 20 Jahre bemessene Stromlieferungsvertrag, den seinerzeit der hessische Staat mit der Provinz Oberhessen abgeschlossen hatte und der im Jahre 1933 abgelaufen wäre, ist jetzt durch ein Uebereinkommen, das die Preußen- Elektra als Rechtsnachfolgerin des hessischen Staates im Besitz des Schwelkraftwerkes und der Braunkohlengruben Wölfersheim mit der Provinz Oberhessen getroffen hat, ersetzt worden. sind die sich in seiner Umgebung aufhaltenden kranken Erwachsenen. Die große Mehrzahl der Erkrankungen der Atmungsorgane im Kindesalter, welche zur tödlichen Lungenentzündung führen können, ist durch kranke Erwachsene, durch Berühren und Anhusten sowie Ansprechen von Seiten dieser bedingt. Zur Ertüchtigung gehört ferner die zweckmäßige Pflege, unter deren Maßnahmen als wichtigste die Sauberkeit zu nennen ist, dann die richtige Bekleidung und die Kräftigung der Muskulatur, um Haltungsfehler hinanzuhalten. vergangenen Ulrichstein. Die Beigeordnetenwahl am Sonntag hatte folgendes Ergebnis: Sparkassenrechner Georg Meisti 163 Stimmen, Landwirt Wilh. Johs. Friedr. Stein 102 Stimmen und Schmiedemeister Wilh. Schmidt 99 Stimmen. Demnach muß Stichwahl zwischen den beiden Erstgenannten stattfinden. Schotten. Die Stadtväter befaßten sich in ihrer letzten Sigung mit dem Voranschlag für das Jahr 1931, der nach auss giebiger Vorberatung nunmehr angenommen wurde. Da nach Anordnung der hessischen Regierung die Steuern für Gebäude und Grundstüce um 6 v. H., für Gewerbe um 12 v. 5. gejenft wurden, haben sich die Gemeindeumlagen von 59 000 Mark im Vorjahr auf 55 200 Mark gesenkt. Mainz. Trinkt deutschen Wein! Der Hessische Weinbauerverband hielt am Sonntag hier seine Generalversammlung hier ab, die sich eines gu= ten Besuches erfreute. Der Vorsitzende, Weingutsbesitzer Schätzel Guntersblum, erstattete den Jahresbericht, wobei er u. a. ausführte, daß trotz kleiner Preise das Geschäft äußerst still gewesen sei. Die Mahnung:„ Eßt deutsches Obst, trinkt deutschen Wein, bevorzugt deutsche Erzeugnisse" müsse den Verbrauchern immer wieder zugerufen werden. Eine besondere Bedeutung gebührt der Zahnpflege, denn tariöse Zähne erleichtern den Zugang von frankmachenden Erregern und erlauben nicht die zweckmäßige Durcharbeitung der Nahrung. Zur Gesundheit des Kindes trägt es auch bei, wenn dem Kinde genügend Ruhe gelassen wird. Dazu gehört vor allem ein ausreichender Schlaf. Auch das Schulkind soll min destens 12 Stunden Nachtruhe haben. Alle die genannten Maßnahmen dienen zur Ertüchtigung des findlichen Körpers und zu einer Abwehr gegen Erkrankungen, denn es ist natürlich ausgeschlossen, daß man von den Kindern um jeden Preis die Bakterien fernhalten kann, die es frank machen. Das Kind muß aber in den Stand gesetzt werden, sich richtig zu wehren. Von speziellen wichtigen Erkrankungen seien genannt die eng= lische Krankheit, die Erkältungsfrankheiten, die Tuberkulose. Die englische Krankheit wird vor allem dadurch verhütet, daß man auf das Kind die Ultraviolettstrahlen der Sonne einwirken läßt. Leider haben wir in Deutschland im Winter wenig Ultraviolett, sodaß wir nicht in der Lage sind die verhütenden Sonnenbäder dem Kinde zu verabfolgen. Anstelle derselben kommt dann die künstliche Höhensonne in Frage, aber auch eine Reihe von Medikamenten, welche einen chemischen Stoff enthalten, der sowohl den englischen Krankheit vorbeugt, als sie auch sehr schnell heilt. Diese Substanz ist vor allem im Lebertran enthalten, der schon vom 3.- 4. Monat an teeHünfeld. Der Kreistag Hünfeld hatte sich in seiner diesjährigen Sitzung in der Hauptsache mit dem Voranschlag für das Jahr 1931 zu befassen, der mit einem Fehlbetrag von 82 625 Mart abschließt und als Endziffer 1 168 307 Mart zeigt. Die Kreisschulden belaufen sich auf 780 000 Mt. Den Gemeinden, die noch keine Bürgersteuer erheben, wurde angera ten, in ihrem eigenen Interesse dies fünftig zu tun. löffelweise gegeben werden kann, dann aber auch in anderen, von der Apotheke zu beziehenden Präparaten, wie dem Vigantol. Es sei dabei auf das Merkblatt gegen die Rachitis verwiesen, welches das Kaiserin- Augusta- Victoria- Haus heraus gegeben hat Auch vor Tuberkulose lassen sich die Kinder bis zu einem gewissen Grade schützen, wennn sie im Säuglingsalter nur abgekochte Milch zu trinken bekommen, und wenn sie nicht in Berührung mit Tuberkelbazillen aushustenden Menschen ge langen. Wer mit dem Kinde spielt, es füßt usw., muß sich der Verantwortung bewußt sein, die mit jeder Berührung mit dem Kinde verbunden ist. Die Eltern haben die Aufgabe, ihr Kind nicht mit Verwandten oder Hausgenossen zusammer zu bringen, die einen Verdacht auf Tuberkulose erwecken. Eröffnung Freit Frau die in ganz De Krebs, Tuberk im Beitr Erfolg Lupus, Läh Patienten st Meine apparaten un jahrelang ver worden ist, h der von Her Der Dortmunde Bft Zuberful Die Heilkundige ihre Beftrahlungen Strafpefehl über rungsverordnung Scheid beantragt h Amtsgericht in R folgender Tatbesta Frau König, Städte Bestrahlungs tung uniangit Pro heilten Krebs- un ferner betonten, da völlig geheilt Landes faßte auf G chaft diese An Behauptung a des heilungjuhender feiten der Frau Kö jodann durch den in Kreismedizinalrat D Zum Beweise i Batienten als Zeug ien Medizinalrat wegen Besorgnis de Gutachter zugleidyd Erflärung des Guta Gericht den Antrag ginn, das Verfahren Nach dem Vortr Was für die Tuberkulose gilt, gilt auch für die anderen Infektionsfrankheiten. So wird die Lungenentzündung beim Kinde gewöhnlich dadurch hervorgerufen, daß ein katarrhalish erfrankter Erwachsener das Kind ansteckt. Inwieweit den Schuhimpfungsmaßnahmen gegen Diphtherie, Scharlach ein grundlegender Erfolg beschieden sein wird, ist heute noch nicht abzusehen. Der Podenimpfung ist es ja bekanntlich gelungen. die Blattern beim Kinde zu verhüten. Unsere Schutzmaßnah men dürfen sich aber nicht nur bekanntlich darin erschöpfen, Krankheiten überhaupt zu verhüten, was natürlich ein nicht erreichbares Jdeal darstellt, sondern sofort bei Beginn einer Erkrankung Maßnahmen zu treffen, um schwere Grade der Er frankungen und Komplikationen auszuschalten. Um das zu be wirken, muß die Beobachtung der Mutter und Pflegenden ge schärft werden, damit sie sofort erkenne, daß sich ein Kind nicht wohl fühlt und daß sie dann die Aufgabe habe, das Kind mög lichst zu isolieren, zu messen und einen Arzt zu rufen. Bei einem derartigen Vorgehen wird eine viel größere Anzahl von Kin derfrankheiten leichter u. ohne Komplikationen verlaufen a. bish. ren Ausführungen Strahlungsmethoden feit des echten Ka Die Essener Vor dem Er hatte sich Frau C lungsinstitutes Eljen, Alarastra Beitrahlungen di mert statt gebejje ergab die völlig 97r. 24 rof. Dr. Mombett S 58.30 Uhr, im Gaale rag über Arbeitslofigh Distuffion. gewöhnlichen Preisen min 30 Uhr, zum ersten Ma Drama von Ostar Wil Die Einlösung des fiebte enstag, Mittwoch und Fre annesstraße 3, zu erfolgen 3, für Freitags- Abonnenten enstags- Abonnenten, Sams chs- Abonnenten in der Zei is 18 Uhr. mmlung. Am Donnerstag ndet im Café Leih eine öf demokratischen Partei statt tellter Akademiker technij 3. hält seine diesjährige 12 31. März 1931, in Berlin ftstates ab. deutscher Beamter c. B. 13 eine Mitgliederversamm esse für den Verband außer tschaftlich schweren Zeit fe ehr durch und hat besonders ang gefunden In der Aus Verkehrsdisziplin flargelegt ispielen wurde das richtig Entretenden Unfällen geschil nd Fern. meisterwahl wurde der von Randidat Landwirt Friedric wählt. Sein Gegenkandidat , erhielt nur 788 Stimmen ung Oberheffens. Stromlieferungsvertrag, der der Provinz Oberheijen ab 1933 abgelaufen wäre, it s die Preußen- Elettra als mates im Besitz des Schwel uben Wölfersheim mit der ersetzt worden. enwahl am vergangenen -: Sparkassenrechner Geo Bilh. Johs. Friedr. Steit Wilh. Schmidt 99 Stim en den beiden Erstgenann ten sich in ihrer lekten Jahr 1931, der nach auc enommen wurde. De n gdie Steuern für Gebäude ewerbe um 12 v. H. gejent lagen von 59 000 Mart in Wein! erverband hielt am Son hier ab, die sich eines g orsitzende, Weingutsbefize den Jahresbericht, wobe Preise das Geschäft äußer ,, Eßt deutsches Obst, trink Erzeugnisse" müsse den Bes werden. eld hatte sich in seiner dies he mit dem Voranschlag für mit einem Fehlbetrag po dziffer 1 168 307 Mart zeigt auf 780 000 Mt. Den Ge euer erheben, wurde angere dies fünftig zu tun. dann aber auch in andere Präparaten, wie dem Vigan blatt gegen die Rachitis ver ugufta- Victoria- Haus heraus sich die Kinder bis zu einen fie im Säuglingsalter n mmen, und wenn fie nicht i aushuftenden Menschen ge pielt, es füßt usw., muß fi die mit jeder Berührung mi Eltern haben die Aufgabe, i er Hausgenossen zufammer Tuberkulose erwecken. gilt auch für die anderen J gerufen, daß ein tatarrhali nd anstedt. Inwieweit die Lungenentzündung bei 1 Diphtherie, Scharlach jein wird, ist heute noch ni it es ja bekanntlich gelunge hüten. Unsere Schufmaßna bekanntlich darin erschöpfe Mittwoch, den 25. März 1931. Turnen, Fußball. Jugendopfertag 1931. Der 29. März 1931 steht im Zeichen des Jugendopfertages Geopfert soll innerhalb des Westdeutschen Spielverbandes. werden. Gar mancher Vereinsführer wird sich nicht ohne Grund fragen, opfern wir nicht schon so viel und so oft? So berechtigt diese Frage ist, so darf man aber der tieferen Bedeutung dieses Jugendopfertages nicht aus dem Weg gehen u. muß einmal mit großer Sachlichkeit auch dieser Frage näher treten. In einer Zeit wirtschaftlicher Depression, unter deren ihr aufgezogener Folgen nicht zuletzt die Sportvereine und Spielbetrieb leiden müssen, hat der Westdeutsche Spielverband sich zu dem Bekenntnis durchgerungen, daß ein entscheidender Schritt zur Besserung der Jugendpflege getan werden müsse. Als Ziel galt die Heranbildung der geistigen Führer für die Aber wo sollte dies ge= Jugend- Abteilungen der Vereine. schehen? Mit weitausschauendem Blid haben die führenden Männer des Verbandes den Plan gefaßt, ein eigenes Verbands- Jugendheim zu schaffen und den Plan auch zur Wirtlichkeit gemacht. Nun haben wir seit einigen Jahren ein Jugendheim, auf das wir alle stolz sein können. Und wer von der Jugend, Kursisten aller Sportdisziplinen und VerbandsFunktionären einmal die Gelegenheit hatte, seine Wirkungsstätte mit der des Verbands- Jugendheimes zu vertauschen, der wird gerne ein zweitesmal den Wunsch haben, nochmals hinzukommen. Entsprechend der Größe des Verbands- Gebietes und seiner zu lösenden Aufgaben wurde das Verbands- Jugendheim nicht ein Stüdwert, sondern eine Einrichtung auf lange Sicht. Wenn dieses großzügige Projekt auch bis auf einen seinem Umfang entsprechenden Teilbetrag fast restlos schuldenfrei ist, so darf doch nicht übersehen werden, daß die Durchführung und die Instandhaltung dieser Einrichtung auch viel Geld kostet. Dieses aber ausschließlich als Aufgabe des Verbandsetats zu betrachten, wäre ein großer Rechenfehler und die Vereine müßEröffnung: Freitag, den 27. März 1931 Frau Erna König die in ganz Deutschland bekannte Heilkundige, welche Krebs, Tuberkulose 11. a. erfolgreich behandelt, im Kreise ihrer Helferinnen. „ Gießener Zeitung" Sport und ten dann noch höher belastet werden. Eine weitere Belastung als die jetzige ist aber für die Vereine nicht tragbar und man hat sich deshalb entschlossen, alljährlich ein Opfertag durchzuführen, dessen Reinertrag nur dem Konto Verbands- Jugendheim zufließt. Einsichtigte Vereinsführer und Vereins- Jugendleiter werden sich also dessen bewußt sein, was es heißt, wenn einma ein Sonntag im Jahr nur der Jugendsache gewidmet werden soll, und werden gerne das Bestreben des Verbandes und seiner von ihm beauftragten Vertreter den JugendOpfertag zu einem vollem Erfolg zu verhelfen, weitgehendst unterstützen. Jede Mitarbeit, ſei es bei den Veranstal tungen am 29. März selbst, sei es durch eigene Feiern der Vereine, bei denen das Programm nur auf die Bedeutung Von der Jugendpflege zugeschnitten ist, ist wertvoll. den Senioren- Mannschaften soll an diesem Tage gehofft wer den, daß sie sich ihrer Aufgabe gerne unterziehen und durch mustergültiges Auftreten bei den Spielen werbend für die Belange des Verbandes und damit auch für ihre eigenen eintreten. Ich könnte mir ganz gut vorstellen, wenn auf allen Plätzen, die mit Werbe- Spielen bedacht sind, eine gewisse Heerschau der Jugendlichen vorgenommen würde, wie ich im übrigen empfehlen möchte, die Jugendlichen nur in geschlossener Form an den Veranstaltungen teilnehmen zu lassen. Einmal hat der Jugendleiter bessere Zusammenfassung und zum anderen ist es eine Erleichterung für die Kassenkontrolle. Noch ist in guter Erinnerung, daß unser Gau im vergangenen Jahr sehr günstig abgeschnitten hatte. Wenn auch in dieser Zeitpanne sich die wirtschaftlichen Verhältnisse wesentlich verschlechtert haben, so darf doch gehofft werden, daß bei günstigen Wetterverhältnissen unsere Sportfreunde und Anhänger uns nicht im Stiche lassen und ihr Scherflein dazu beitragen, um unsere idealen Ziele verwirklichen zu helfen. In diesem Sinne gutes Gelingen am diesjährigen Jugendopfertag. Druckarbeiten Albin Klein, Giessen. liefert billigst Spiel. Ergebnisse: Westdeutschland: Runde der Meister: Nr. 24 SC. 03: Kassel FV. Neuendorf 3: 1( 0: 1) Fortuna Düsseldorf Alemannia Aachen 2: 1( 1: 0) Union Gelsenkirchen Hüften 09 1: 0( 0: 0) SV. Meiderich VFB. Bielefeld 1: 1( 1: 1) Runde der Zweiten: Borussia Rheine Germania Bochum 4: 2( 2: 0). Bezirk Hessen- Hannover. Bezirksliga und Bezirksklassen: FV. Odershausen 1900 Gießen B. Gießen 1: 2( 1: 0) V. VFB. Kurh. Marburg 2: 3( 2: 3) Germania Fulda Weylar Sport- V 3: 1( 2: 1) SpVgg. Göttingen Hessen 09 Kassel 1: 3( 0: 0) V. abgebr. Würzburger FV. 04 Horas Borussia Fulda 1: 5 Hersfeld 3: 2( 0: 0) Großalmerode Wiesenbach Sport Kassel 4: 3( 2: 2) Breidenstein 5: 2( 4: 0) Gladenbach Wallau 6: 1( 3: 1) Breidenbach Biedenkopf 7: 2( 3: 2) Feudingen Bottenhorn( V.) ausgefallen Wommelshausen Erdhausen 4: 3( 3: 1) Allendorf Cölbe 2: 5( 2: 4) Wetter Garnau 2: 3( 1: 2) Weylar SpV. tomb.- Weilburg 3: 1( 0: 1)( Sa.) Löhnberg SC. Wetzlar 2: 4 Bad Nauheim- Butzbach 6: 2( 2: 2) Offdilln Herborn 7: 1 Niederscheld Merkenbach 4: 3 Burg Sinn 0: 3 Gönnern Dillenburg 3: 8 Manderbach Donsbach 2: 3 Lauterbach tomb.- Altenburg 0: 7( 0: 1) Sportfreunde Kassel Niederzwehren ausgefallen Tura Kassel BV. 06 Kassel VFR. Kassel Hessen- Preußen Kassel 6: 0( 4: 0) Melsungen 1: 4( 0: 2) Corbach 1: 5( 0: 2) Die Schwester der Frau Erna König, Frau Elfriede Arnold, ist von Freitag, den 27. 3. bis einschl. Samstag, den 28. 3. ds. Js., persönlich im Bestrahlungs- Institut der Schwester Gerda Klaumann, Gießen, Schul str. 6, mit dem Institutsarzt anwesend. Bestrahlungs- Institut, shitem Erna Stönig, Inh: Schweiter Gerda Klaumann Gießen, Schulstraße 6, Zel. 4261 Behandlungsstunden: Zäglich von 8-20 Uhr, Samstags von 8-18 Яhr. von: Leberleiden, Kehlkopf- und Lungenleiden, Asthma, Magenleiden, Ischias, Neuralgie, Schuppenflechte, HautErfolgreiche Behandlung anheiten, Bettnäſſen und Appetitlosigkeit bei Kindern, Gallenſteinen, Herzleiden, Gicht, Rheuma, Nierenleiden, Lupus, Lähmungen, Nervenleiden, Haarausfall, Entfettungsturen, Kropf, Schwerhörigkeit, epileptischen Anfällen, Krebs, Zucker usw. unzählige Dankschreiben geheilter Patienten stehen zur Verfügung. Meine Institute haben mit Gallspach und anderen Bestrahlungsinstituten nichts zu tun. Meine Erfolge beruhen auf gesetzlich geschützten Bestrahlungsapparaten und deren besondere Anwendungsmethode. Zahlreiche Fälle, die von Aerzten, Fachärzten, Krankenhäusern, Heilkundigen und Bestrahlungs- Instituten jahrelang vergeblich behandelt worden sind, sogar derartig schwere Fälle wie z. B. Krebs und Tuberkulose, bei denen der Tod für die nächste Zeit vorausgejagt worden ist, haben wir nachweislich vollkommen geheilt. Die Anfeindungen und Vorwürfe der Aerzte widerlegten wir in jedem Prozeß durch Zeugen zahlreicher der von Aerzten aufgegebenen Fälle, die dankbar und freudestrahlend vor Gericht ihre Heilung durch Frau Erna König unter Eid bezeugten. Der Dortmunder General- Anzeiger brachte folgenden Prozeßbericht: Jit Zuberkulose durch Bestrahlung heilbar? 9 Interessanter Prozeß in Remscheid- Lennep Frau Erna König- Essen vor Gericht. Der Sachverständige hält die Heilung Remscheid- Lennep, 14. April. Die Heilkundige Frau Erna König, Essen, bekannt durch ihre Bestrahlungen mit dem„ Original König", hatte einen Strafbefehl über 60 RM. wegen Uebertretung einer Regierungsverordnung bekommen, gegen den sie richterlichen Entscheid beantragt hatte. Heute mittag stand Termin vor dem Amtsgericht in Remscheid- Lennep an. Dem Strafbefehl lag folgender Tatbestand zugrunde: Frau König, die in einer großen Anzahl deutscher Großstädte Bestrahlungsinstitute unterhält, hatte einer hiesigen Zeitung unlängst Prospekte beigelegt, die Danksagungen von ge= heilten Krebs- und Tuberkulose- Kranken enthielten und die ferner betonten, daß aufgegebene Kranke durch sie völlig geheilt seien. Die Aerzteschaft des Bergischen Landes faßte auf Grund der Erfahrungen der exakten Wissenschaft diese Ankündigungen als prahlerische Behauptung auf, die ungeeignet sei, in weiten Kreisen des heilungsuchenden Publikums einen Irrtum über die Fähigfeiten der Frau König zu erregen. Die Aerzteschaft erstattete sodann durch den im Landkreise Solingen- Lennep amtierenden Kreismedizinalrat Dr. Moselbach in Opladen Anzeige. Aufgegebene treten geheilt als Zeugen auf. Tuberkulöser durch Frau König für möglich. breitete trat das Gericht in die Beweisaufnahme ein. Die Zeugen wurden ohne besondere Auswahl herausgegriffen. Zunächst wurde aber noch festgestellt, daß die Kranten mit fertigen Diagnosen von ihren ehemaligen Krankenhaus- und Hausärzten zu Frau König kommen und daß ihre Institute unter der Leitung zweier approbierter Aerzte stehen. Dann gab es noch einen kleinen Zusammenstoß zwischen Verteidiger und Sachverständigen. Der Sachverständige: Leberkrebs ist nicht heilbar. Verteidiger: Das wollen wir ja eben erst feststellen. Sachverständiger: Welche Strahlen sind es denn, die Frau König benutzt? Verteidiger: Frau König hat nicht die Absicht, ihr patentiertes Verfahren preiszugeben. Strahlen, die Sie, Herr Sachverständiger, nicht fennen, lönnen Sie hier nicht beurteilen. Die 3eugin, Ehefrau Kra ch, 43 Jahre alt, aus Essen, befundet: Ich war wegen schwerer Unterleibsblutungen im Krankenhaus. Der Chefarzt nahm ein Stück der erkrankten Stelle durch Operation heraus, schidte es an ein bakteriologisches Institut, welches Krebs feststellte. Nach vier Wochen war die Zeugin troh Radiumbehandlung sterbenstrant. Vom Hausarzt wurde sie nach der eidlichen Aus= sage ihres Mannes aufgegeben. Zur Schmerzlinderung empfahl der Arzt dem Mann, der Frau Morphium zu verschaffen. Dann tam die Patientin zu Frau König, und zwar 14 Tage lang im Auto und auf der Tragbahre. 3um Beweise ihrer Heilerfolge hatte die Angeklagte 18 Patienten als Zeugen laden lassen. Als Sachverständiger erschien Medizinalrat Mr. Moselbach, der von der Verteidigung wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt wurde, da der Gutachter zugleich der Veranlasser der Anzeige war. Auf die Erklärung des Gutachters, er fühle sich unbefangen, lehnte das Gericht den Antrag ab. Der Amtsanwalt erwog gleich zu Beginn, das Verfahren aus subjettiven Gründen einzustellen. Nach dem Vortrag des Sachverständigen, der sich in längeten Ausführungen über Krebs und Tuberkulose, über BeStrahlungsmethoden und Bestrahlungsarten, über Unheilbarfeit des echten Karzinoms und dessen Diagnostizierung verDie Essener Volkszeitung, Essener Allgemeine Ehemann Punkt für Punkt. Zeugin Dorn, 20 Jahre alt, Ehefrau aus Duisburg: Ein hoffnungsloser Fall von Lungentuberkulose in beiden Lungen. Der Befund stammt vom Arzt der Lungenfürsorge in Duisburg, also von einem Spezialisten. Dieser Arzt hat bei einer gleichgearteten Verhandlung vor Gericht unter seinem Eid ausgesagt, die Frau Dorn habe nach seiner Ueberzeugung nur noch 3 bis 4 Monate zu leben gehabt, und als sie nach einem Jahre aus der Behandlung bei Frau König wieder zu ihm tam, sei er erstaunt gewesen, die Frau Dorn wohlauf zu finden. Während der Behandlung durch Frau König hat sie ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Sie gab der Meinung dankbaren Ausdruck, daß nach ihrer Anficht das Kind ohne die Behandlung durch die Angeklagte nicht zur Welt gekommen sei. Während der Bestrahlung suchte sie regelmäßig ihren zuständigen Krankenkassenarzt auf, der zunehmende Besserung feststellte. Sie fühlt sich heute völlig gesund und ist ein absolut lebensfroher Mensch. Während der Behandlung bei Frau König nahm sie 30 Pfund z u. Zeuge Eßner, 56 Jahre alt, Ofenmaurer aus Düsseldorf Großenbaum: Der Zeuge war lange frank. Er mußte feiern und konnte nirgends Heilung finden. Von der Landesversicherung wurde eine Behandlung abgelehnt. Durch Zufall hörte er von Frau König, ging zu ihr, ließ sich be strahlen. Es ging ihm bald besser und heute fann er nach einem Jahre fortgesetzter Bestrahlung seine schwere Ar beit am Ofen eines Hüttenwertes bei Gas und Staub ohne jede Ermüdung und Krankheitserscheinung verrichten. Diese Aussagen genügten dem Gericht. Der Staatsanwalt stellte den diesbezüglichen Antrag, dem sich der Verteidiger anschloß, indem er noch ausführte," seine Klientin habe keinerlei Interesse an einem Freispruch aus subjeftiven Gründen. Den Vertagungsantrag lehnte das Gericht ab. Der Staatsanwalt beantragte die Freisprechung, da die verblüffenden Heilerfolge nach den Zeugenaussagen sehr zugunsten der Angeklagten sprächen. Darauf sprach das Gericht die Beschuldigte auf Kosten der Staatstasse frei, mit der Begründung, die heutige Verhandlung habe nicht ergeben, daß die Behauptungen im Prospekt unrichtig sind usw. Nach einjähriger Behandlung war sie gesund. Heute tut sie jede Arbeit, ist wieder kugelrund, und vor Gericht machte sie ihre Aussagen flar und bestimmt. Sie be= tonte, feine Veranlassung zu haben, noch zu irgendeinem Arzt zu gehen. Diese Angaben, unter Eid gemacht, bestätigte der Zeitung, Gelsenkirchener Allgemeine Zeitung u. a. m. brachten nachstehenden Bericht: Eine Heilkundige freigesprochen. Vor dem Erweiterten Schöffengericht in Düsseldorf| tienten der Frau König bekundeten als Zeugen, daß sie hatte sich Frau Erna König, Inhaberin eines Bestrah| krebs- und lungenkrank gewesen seien und durch Belungsinstitutes in Düsseldorf, Immermannstraße, und strahlungen der Frau König geheilt wurden. Essen, Klarastraße, zu verantworten. Sie sollte durch Bestrahlungen die Tuberkulose eines Zeugen verschlimmert statt gebessert haben. Stundenlange Verhandlung ergab die völlige Unschuld der Angeklagten. 13 Paiten, was natürlich ein ni Dern sofort bei Beginn ein en, um schwere Grade der auszuschalten. Um das zu Mutter und Pflegenden lenne, daß sich ein Kind ni Aufgabe habe, das Kind mi nen Arzt zu rufen. Bei eine viel größere Anzahl von plitationen verlaufen a. Interessant war die Feststellung, daß es sich bei den Geheilten durchweg um sogenannte„, unheilbare" Fälle handelte. Der Verteidiger Rechtsanwalt Frank 1. | ( Dortmund), nannte die Angeklagte eine Wohltäterin der Menschheit, die wahre Wunder gewirkt hat. Das Gericht verkündete den Freispruch und die Angeklagte wurde am Schluß der Verhandlung gefüßt und gedrückt von dem sie umringenden Publikum und den dankbaren Patienten. Düsseldorf, den 4. April 1928. Mittwoch, den 25. März 1931. Gau Gießen Weglar. 9 ,, Gießener Zeitung" F. B. Odershausen 1.- V. f. B. Gießen 1. 1: 2( 1: 0) Die letzten Minuten bringen den Gießenern den verdiente: Sieg. Nicht allzuviel Zuschauer, es mögen 250 bis 300 Personen Butzbach 2. 1: 3( 0: 2) gewesen sein, umzäunen den ziemlich start aufgeweichten Spiels 1900 Gießen 2. Laubach 1. 0: 1( 0: 0) Löhnberg 2.- SC. Wetzlar 2. 1: 1 Bad Nauheim 2. Lollar BFB. Gießen 2, 4: 4 Weylar SpV. 2. Burgsolms 1. 5: 4( 3: 2) B. Bissenberg 2: 1( 0: 1) V. Biskirchen BfB. Gießen 3. 1900 Gießen 3. Geilshausen Daubringen 2. D. nicht angetreten Niederwalgern 1. 0: 5( 0: 3) Grünberg 6: 3( 4: 1) Ettingshausen Villingen 4: 1( 0: 1) Garbenteich Grävened Hermannstein Wetterfeld 3: 2( 3: 0) Stockhausen 1: 5( 1: 3) Wagenborn- Steinberg 6: 2( 3: 1) Wetzlar SpV. 3. Schwalbach 1. 1: 2 abgebrochen 1900 Gießen 4. Niederwalgern 2. 2: 1 Leihgestern Schiri- Vereinigung Gießen 10: 5 Garbenteich A.-H. Nidda A.-H. 2: 4( 2: 0) Jugend: 1900 Gieren 1. VfB. Gießen 2. Wetzlar SpV. 1. VfB. Gießen 1. 3: 0( 1: 0) -1900 Gießen 2. 0: 4( 0: 3) Burgsolms 1. 5: 4( 3: 2) Löhnberg 1. SC. Wetzlar 1. 4: 1( 3: 0) Nidda 1. Lich 1. 0: 2 Flenjungen 1. Großen- Bused 1. 1:15( 1: 4) VfB. Gießen Schüler Kirchhain Cappel 1. Dernbach - # 1900 Gießen Schüler 0: 3 Gau Marburg. VfB.- Kurh. Marburg 2. 7: 3 Wallau 2. 5: 1( 3: 0) Mornshausen 7: 4( 2: 2) V. Weidenhausen Endbach 2: 1 Friedensdorf Mornshausen( Biedenk.) 0: 1( 0: 1) Cölbe 2. VfB.-K. Marburg 3. 4: 4( 4: 0) Michelbach Elnhausen 6: 1 Friedensdorf 2. Mornshausen 2. 1: 2 Edelshausen Wolfgruven 7: 1( 2: 1) Sterzhausen Dautphe 4: 0 abgebrochen Unter- Rosphe Bortshausen 6: 2 Holzhausen Schweinsberg 1: 1 Schönstadt Frankenberg 2. 1: 3 Roda Wehrda 1: 3 Wommelshausen 2. Altenvers 4: 5 V. Erdhausen 2. Hartenrod 2. 2: 2 Unter- Rosphe 2. Biedenkopf A.-H. Jugend: Ober- Rosphe 2. 2: 3 Wallau A.-H. 3: 3( 2: 0) VFB.-K. Marburg 1.- Germania Marburg 1. 2: 1 Germania Marburg 2. Frankenberg 2. 1: 2 VfB.-K. Marburg 2. Sterzhausen St. nicht angetr. Niederwalgern Ebsdorf 4: 1 Burg 2. Dillenburg 2. * * Gau Dill. Sinn 2. 3: 5 Niederscheld 2. Rittershausen Mertenbach 2. 5: 5 Eibelshausen 6: 0 Nanzenbach 7: 1 Langenaubach Haiger( V.) H. nicht angetreten Haiger Ober- Roßbach 2: 3( 1: 1) Haiger 2. Jugend: Holzhausen Rittershausen Manderbach Dillenburg Ober- Roßbach 2. 1: 5( 1: 1) Niederscheld 2: 0 Weidelbach 2: 0 Donsbach 2: 1 Sechshelden Sechsh. nicht angetreten Straßebersbach Hirzenhain 1: 4 Nanzenbach Frohnhausen 0: 9 Streife durch den Bezirk. Unser Bezirksmeister, der Sportklub 03 Kassel, hatte das Pech, gleich im ersten Spiel auf den Verein zu stoßen, der seiner diesjährigen Form nach als Favorit für die Westdeutsche Meisterschaft angesprochen werden mußte, Fortuna Düsseldorf, und dazu noch auf fremdem Boden, in Elberfeld; aber trok der 1: 5( 0: 2)-Niederlage hat sich die Kasseler Elf tapfer ge= schlagen und dem Gegner sowohl als auch den Zuschauern Respett abgerungen. So ist es denn nicht verwunderlich, wenn unser Vertreter auch ohne ihren vorzüglichen Mittelläufer Engelhardt am vergangenen Sonntag zuhause den FV. Neuendorf( Mittelrhein) mit 3: 1( 0: 1) schlug, denselben Verein, der vor 14 Tagen in Koblenz die Aachener Alemannen ( Rhein) mit 3: 1( 1: 1) abfertigte. Kassel steht nun mit Neuendorf punktgleich 2: 2 und hat noch Aussichten auf den zweiten Platz. Ausschlaggebend wird dafür das Spiel gegen ,, Alemannia Aachen sein, das am Samstag oder Sonntag stattfinden soll, allerdings in Aachen selbst. Ein Unentschieden dürfte genügen, da man Neuendorf gegen Düsseldorf wohl kaum Chancen auf Erfolg einräumen kann, zumal das Spiel auf fremdem Platz ausgetragen wird. Wir hegen also die beste Zuversicht, den Bezirksmeister in der Gruppe 2 zur Endrunde starten zu sehen. Die Fuldaer Borussen als Tabellenzweiter des Bezirkes sind leider schon bei der Vorrunde am 15. März ausgeschaltet worden, indem sie dem Rheydter Spielverein mit 1: 2( 0: 1, 1: 1) also nach Verlängerung unterlagen, obwohl sie auf heimatlicher Erde spielen konnten. Man darf aber nicht außer acht lassen, daß diese Mannschaft erst acht Tage vorher das schwere Entscheidungsspiel um die Bezirksmeisterschaft gegen den Sportflub 03 Kassel und wieder acht Tage vorher das Entscheidungsspiel um die Gruppenmeisterschaft gegen BC. Sport Kassel absolvieren mußte; in Anbetracht dieser Tatsachen hat sich die Mannschaft sehr gut gegen den Vertreter des Rheinbezirkes geschlagen. plak, als beide Mannschaften erscheinen. Als Schiedsrichter 5. Engelter Marburg pünktlich 3 Uhr das Spiel beginnen läßt, stehen sich die Kämpfer folgender Aufstellung gegenüber. Gießen: Balser- Henrichs, Bingel Leutheuser, Lehrmund, Fehling Schupp, Sauer, Haupt, Schneider, Ritter. Odershausen: Schneider Hildebrand, R. Naumann ― K. Naumann, Peil, W. Schneider Brust, Scherer, Diefenbach, Haupt, Seip. Während man bei Gießen Kreß vermißte, fehlten bei den Playleuten Muth, Weidenhausen und Philipp Schneider. Das Fehlen dieser Leute machte sich start bemerkbar und kostete den Odershäuser auch die beiden Punkte. Allerdings hätte der Sieg auch für die Plahleute sicher gestellt werden können, wenn sich in den letzten 4 Minuten die Hintermannschaft nicht hätte aus dem Konzept bringen lassen. Bingel, der linte Verteidiger der Gäste, der in der 85. Minute in den Sturm ging, hat den Haupterfolg am Sieg. Er verstand es ausgezeichnet, zwei ge= fährliche Angriffe einzuleiten, die dann beide mit Torerfolg ge= frönt wurden. Nach dem zweiten und siegbringenden Tore begab er sich wieder auf seinen alten Standort. das Spiel fing recht viel versprechend für O. an. Angriff auf Angriff rollie auf das Gießener Tor. In der zwölften Minute fiel dann auch das Führungstor. Kurz darauf kann Gießens Hüter, der sich auch von der besten Seite zeigte, zweimal hintereinander in letzten Moment noch auf der Linie retten. Die Gäste werden zusehends besser und bauen das Spiel recht gut auf. Die Fünferreihe spielt allerdings zu weich und hat dadurch O. Hintermannschaft nicht allzuschwere Arbeit zu verrichten. Hildebrand unterbindet geschickt einen sehr gefährlichen Angriff des Gießener Halblinken. Aber auch bei dem Sturm der Plazzleute will es garnicht flappen. Diefenbach ist fast vollkommen auf sich alleine angewiesen; seine Nebenspieler gehen auf sein Spiel nicht ein. Peil als Mittelläufer schafft unermüdlich und erinnert an Zeiten seiner großen Tage. Verschiedene Ecken auf beiden Seiten schaffen wohl brenzliche Momente vor den Toren ohne aber etwas einzubringen. Mit 1: 0 für O. wird gewechselt. Gießen spielte in der 1. Hälfte mit einem leichten Rückenwind und man war der Annahme, daß O. in der zweiten Hälfte hierdurch begünstigt würde. Jedoch es kam anders. Einige Spieler der Plazzleute lassen ganz erheblich nach und Gießen gewinnt immer mehr am Spiel. Es wird hart gekämpft; der Schiedsrichter muß oft unterbinden und auch Verwarnungen aussprechen. Beiderseits Freistöße kurz an der Strafraumlinie gehen über die Kiste. Der Gießener Mittelläufer, wohl der schlechteste Mann auf dem Plaze, wollte sein Nichtskönnen durch vieles Reden beschönigen. Der Zeiger der Uhr geht langsam weiter... noch 5 Minuten und wie lange sollten diese noch werden. In der 86. Minute erzielt Gießen den längst verdienten Ausgleich und was niemand geglaubt hätte, trat ein... Die Gäste buchen eine Minute später den 2. Erfolg und auch den Sieg. Enttäuscht verlassen nach dem Schlußpfiff die Anhänger von O. den Platz. Es war eine große Enttäuschung. Das Spiel litt sehr unter den schlechten Bodenverhältnissen; besondere Leistungen wurden auch nicht gezeigt. Ein gutes Spiel lieferte die Gäste- Verteidigung; auch hinterließ die Mannschaft bis auf den Mittelläufer einen recht guten Eindruck. Nach dem Spiel gab es noch einige Rosenamen, die jedoch in ein sportliches Programm nicht hineinpassen. Diese Leute, die sich Gästen gegenüber nicht zu benehmen wissen, sollen doch lieber vom Sportplage fern bleiben, denn diese Mittläufer nügen dem Sportler nichts. Der Schiedsrichter ließ G. mitunter allzugroße Milde walten. Aus Gießen und Umgegend. 1900 Gießen VfB. Kurh. Marburg 2: 3( 2: 3) Vor fast 500 Zuschauern lieferten sich beide Mannschaften einen spannenden Kampf. Bei den Gästen fehlt Fischer und Winkler, 1900 mußte auf Adelberger und Heilmann verzichten. Die Leitung des Spieles lag bei Petry- Wetzlar in besten Händen. Das Spiel fing hochdramatisch an. Fünf Minuten wurde gespielt als Brambach einen gefährlichen Nahschuß nur noch abflatschen fann, der Nachschuß von Adorf saß( 1: 0), wobe: Brambach verletzt wurde. Nur wenig später erwischte der L. A einen Ball-es gibt Leute, die hier auf ,, Abseits" tippten flanfte zum R. A., der in spitzem Winkel leicht einschoß, Brambach durfte diesen Ball nicht passieren lassen. Es waren noch feine 10 Minuten gespielt, tam Marburg zu seinem 3. Erfolg ( 3: 0). 1900 ſtellte um. Zeiler kam von H. R. in die Verteidigung, die durch ihr langsames Spiel mitschuldig an den Er folgen der Gäste war. Jetzt wurde es besser. 1900 fand sich langsam zusammen. Für den verletzten Brambach sprang Sad ein, der ausgezeichnet hielt. Das Spiel wurde verteilt. In der 25. Minute holte 1900 durch Handelfmeter das erste Tor und 10 Minuten vor Halbzeit durch Schneider das 2. Tor auf. Nach der Pause ließ Marburg mehr und mehr nach, sie fielen ihrem schnellen Spiel zum Opfer. 1900 ging zum Angriff über und versuchte gleichzuziehen, aber trotzdem das Spiel fast durchweg in der Spielhälfte der Gäste abgewickelt wurde, kam der Sturm nicht dazu, eine Aktion wenigstens restlos durchzuführen und den mehr wie verdienten Ausgleich zu schaffen. Die 2. Spielhälfte verlief torlos und Marburg fonnte als glücklicher Sieger den Platz verlassen. Bei den Einheimischen gefiel besonders die Hintermannschaft, der Sturm versagte. Die Gäste waren gleichmäßig gut, besonders ihre schnellen und präzis arbeitenden Flügel gefielen. 1900 Gießen 2.- ,, Teutonia" Laubach 2. Bez.-Kl. 0: 1( 0: 0) Ein dem Spielverlauf nach einwandfreier Sieg der Teutonen. 1900 war in der ersten Hälfte fast ständig überlegen. Der Sturm konnte aber die vielen Vorlagen der guten HinterMüssen Sie etwas drucken lassen sei es für Familie, Beruf, Stand, Amt, Geschäft oder Organisation dann wenden Sie sich bitte an die Verlagsdruckerei Albin Klein in Giessen Fernsprecher 2525. vorm. Wilhelm Keller, gegr. 1783 Südanlage 21. Setzmaschinen-, Stereotypie- und Rotationsbetrieb, eigene Buchbinderei. Spezialität: Druck, Verlag und Einführung von Verbandszeitschriften. Über 1000 verschiedene Formulare für Behörden, Geschäfte, Verbände und Vereine ständig am Lager. Nr. 24 mannschaft nicht verwerten. Nach der Pause war das Spiel verteilter. Der Sturm der Plazherren konnte jedoch nichts zählbares erreichen. Die Gäste konnten einen unhaltbaren Treffer erbringen und somit als glüdlicher Sieger den Kamps beenden. Das Spiel stand unter dem Zeichen zweier guter Hintermannschaften. 1900 Gießen 3. Niederwalgern 1. Mit diesem Spiel hatte sich die dritte Mannschaft von 1900 etwas zu viel zugemutet, denn gegen gute Marburger A- Klasse ist schlecht zu gewinnen. Trotzdem hätte die Niederlage in dieser Höhe vermieden werden können, wenn nicht durch das vollständige Versagen verschiedener Spieler schließlich die ganze Mannschaft auseinander gefallen wäre. Es war das schlechteste Spiel der Saison und das erste Mal, daß kein Tor geschossen wurde. Die Gäste hinterließen einen guten Eindruck. 1900 Gießen 1. Jgd. 1900 Gießen 2. Jgd. 1900 Gießen 4.- Niederwalgen 2. 2: 1. 1900's vierte Mannschaft tonnte durch großen Eifer und technisch etwas besseres Spiel fnapp gewinnen und die Nieder―i. lage des Vorspiels( 3: 2) wieder gut machen. BiB. Gießen 1. Jgd. 3: 0( 1: 0) BiB. Gießen 2. Jgd. 4: 0( 3: 0) 1900 Gießen Schüler BfB. Gießen Schüler 3: 0 Das Spiel der ersten Jugend: Ein von Anfang bis zum Ende schnelles und interessantes Spiel, beide Mannschaften waren mit Eifer bei der Sache und zeigten oft prächtige Leistungen. Man sah, daß sie größtenteils wirklich Fußball spielen können und das Zeug in sich haben, um auch späterhin ihren Vereinen wertvolle Dienste zu leisten. Der Gast war zu Be= ginn schneller als 1900 und versuchte durch weites hohes Spiel den Kampf zu dirigieren. 1900 führte das bessere Stellungsund Kombinationsspiel vor und wurde dadurch bald leicht überlegen. Der Sturm spielte aber zu zaghaft und zu zerfahren, um vorläufig gegen die gute schlagsichere Verteidigung vom VfB. aufkommen zu können. Außerdem hatten diese einen ausgezeichneten Tormann stehen, der die schwierigsten Sachen hielt. Durch weite Vorlagen tam der Gast oft zu gefährlichen Angriffen und veranlaßte dadurch die Verteidigung von 1900 zur Hergabe ihres ganzen Könnens. Kurz vor Halbzeit setzte 1900 sich im Strafraum vom VfB. fest. Aus einem Gedränge fiel jetzt durch Eigentor das erste Tor. Nach der Pause versuchte der Gast mit aller Energie den Ausgleich zu erzwingen, ertämpfte so einige recht gute Torgelegenheiten, doch 1900's Hüter meisterte famos. Die Verteidigung schaffte nun Luft, die Läufer arbeiteten schnell und sicher und dadurch wurde VFB. zurückgedrängt. Bis zum Schluß tamen die Gäste kaum noch über die Mittellinie, alle seine Leute waren mit der Abwehr der oft in feinster Kombination vorgetragenen Angriffe von 1900 stark beschäftigt. Von den sich jetzt bietenden vielen Torchancen vermochte der Sturm aber nur zwei auszurutzen. In der Mitte der zweiten Spielhälfte erhöht der Halblinke durch scharfen Schuß auf 2: 0. Kurz darauf kam der Mittelstürmer durch geschicktes Freispielen und Täuschen zum 3. Treffer. Durch das unverständige und schlechte Spiel des Halbrechten kommt der Sturm trotz guten Zusammenspiels nicht mehr zur Geltung und läßt noch einige sichere Bälle aus. Die zweite Jugend konnte auf dem Waldsportplatz des VfB. nach überlegenem Spiel die zweite Jugend des VfB. mit 4: 0 bezwingen. Desgleichen waren dort die Schüler gegen die Schüler des gleichen Vereins mit 3: 0 erfolgreich, sodaß dadurch, ein Gesamtergebnis der drei Jugendmannschaften von 10: 0 hergestellt wurde. Nidda 1. Jgd. Lich 1. Jgd. 0: 2 ―m. In Nidda konnten die Licher am Sonntag einen 2: 0- Sieg über die dortige Jugendelf von Viktoria" erringen. Der Sieg ist umso wertvoller, da die Gäste mit nur 10 Mann den Kampf bestreiten mußten. Geilshausen 1. Grünberg 1. 6: 3( 4: 1) Am Sonntag weilte die erste Mannschaft des FC. Grünberg beim Sportverein Geilshausen zu einem Gesellschaftsrücipiel. Beide Mannschaften in verstärkter Aufstellung. Sofort entwit felte sich ein lebhafter Kampf. Bei Halbzeit steht das Spiel schon 4: 1 für Geilshausen. Die zweite Spielhälfte wurde noch schärfer, denn Grünberg drängte, aber beim Schlußpfiff steht das Spiel 6: 3 für Geilshausen. Neue Bücher. Recht sonderbaren Aufnahmen begegnen wir in der neuesten Nummer der ,, Münchener Illustrierten Presse"( Nummer 13). Wir finden u. a. ein Bild, das die Einweihung eines Denkmals für die Nähmaschine darstellt. Wir lesen einen gro= ßen Bilderaufsatz, der von allerlei merkwürdigen Erfindungen berichtet, einem Radiopparat, unter dem Hut zu tragen, einer Rohrpost, mit der Personen befördert werden. Auffallend ist, daß diese Nummer gerade zum 1. April erscheint. Sollten da nicht einige Aprilscherze mit unterlaufen sein? Die große Frühjahrsmodenschau der ,, Eleganten Welt" lädt auch Sie ein. Lesen Sie das soeben erschienene große Modenheft und Sie werden über alle Neuheiten der Frühjahrsmode völlig informiert sein. ,, Die Problematit des§ 218 St. G. B." leitet die Ueberschrift des einleitenden Aufsatzes der neuesten Nummer der Zeitschrift der Frau,„ Das Heft". Dieser ernsten Abhandlung folgt ein Bericht über die Ausstellung„, Wohnung und Mode" und anschließend findet die Leserin ernste und heitere Frühlingsgeschichten und humoristische Bilder. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Gegen üblen Mundgeruch, nach längerer Mundruhe und nach dem Rauchen benutze man zum Desodorieren und Aromatisieren des Atems eine Spülung mit dem herrlich erfrischenden Chlorodont- Mundwasser. Flasche 1.- Mr. Dame mit Sohn( Stus Zur Absatzvergrößer. Hühneraugen dent) sucht zuni 1. 4. in such. a. hies. Platz tücht. Warzen, Hornballen hartnädigsten Fällen Gießen freundliche Mitarbeiter werden auch in den 3Zimm.- Wohnung bei gar. Einkom. mit totficher unter Garan150 RM Gehalt. Nur tie in 5-6 Tagen restAngebote mit Preis schriftl. Werbetätiak. und näh Angaben an Bewerb.( Freiumschl.) 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Das Reichskabinett igung eine Reihe laufe der Ofterpause noch zur licite Punkt ist, daß die getroffen wurde. Das K Berla in Thüringen au Der zoll und hand Kammer hat der Regier Die Kündigung der Hand reich ais Kampimittel dert wird. Die Frage der Zol zösischen Blätter, im Einige Zeitungen, wie jofortige Einberufung England jetzt sein Defterreich vor den Böl biger Stelle werden In liche Antwort des Reid Migverständnis beruhe In maßgebenden K verspricht man fich von Bortelle jowohl für d Sandel. Reichsverkehrsmi Reichsbahngesellschaft migung der Reichsreg Der Bollswirtscha einer Berordnung der mahlungsquote von R gelegt wird. Die Kommunisten eingebracht, wonach de werden soll. 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