Nr. 49 Gießener Zeitung auch die Menge und hen Materials maden der Verfasser sich au verrät die beschwingte, ültigen Lefer mitteit 1 Ausführungen, duch te Materie verständlig nur die eljäßische Ent ihr auch die Entwid der Einleitung bringt Bijchen Psychologie, im nland" geschildert, d.b. d das Elsaß. Dann Elsaß bis zur Neuzeit Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. sondern auch die tul 4. Jahrg. liche Entwidlung dar chen Geschides offenbar. Herrenschicht, die nag こ た und Bauerntum, hervorrufen! Durch die 0-1914 wird erklärlich, Teil nicht zuletzt wegen tschen Verwaltung, nag ich noch manche Gegen geine solche Entwicklung scher Herrschaft rust rust Dem deutschen Volle ist Diejen: Taftvolle Zurüd t; herzliche Freundschaft, Immer aber, was aug ten, den ein Elfäßer vot gte: Auf beiden Rhein Schlachten und Welten zen scheiden sie nicht." tsschrift für das Gebiet Jegeben von Leo Frobe eljährlich 3 RM., Einzelrlag, Berlin- Lichterfelde Artikel über die Inter in London. Dann wird tet. Von Kairuan, der E. Wallisch. Die„, weiße er betreten wird, ist seit ge Stadt des Jilams auj deutschen Voltstundler Ibhandlung bringt Dr. ulturtreis und Kernland die Fortsetzung des Auf tobenius ,, Des Menschen ( 3um Juliheft der Mün in größeres Verständnis = Kunft zu unserem Le it und gute Form wi gewohnt sind, gewinnt atsschrift lieft. Im neuen zeigen, daß es für das gibt. Die Kunst". Ver m Abonnement monatlig dlung. m Bildberichterstatter ein Bildermann muß schnell eidenheit befizen. In der lustrierten Preise( Nr. 25) Hujarenstüd. Es handelt Politische Rundschau. Der bsherige deutsche Gesandte in Oslo, Köster, wurde zum Ministerialdirektor ernannt und endgültig zum Leiter der Perjonalabteilung des Auswärtigen Amtes bestellt. Während Botschafter v. Hoesch Berlin bereits verlassen hat, um sich auf seinen Bosten zu begeben, haben in der Reichskanzlei Besprechungen mit dem deutschen Botschafter in Washington, Dr. Prittwig, stattgefunden, in denen die durch den Vorschlag des Präsidenten Hoover gegebene Lage eingehend durchgesprochen wurde. Botschafter v. Hoesch, der von seiner Berliner Reise zurüdgelehrt ist, hatte gestern abend im Anschluß an die Kammerſigung eine Unterredung mit Außenminister Briand. Staatssekretär Stimson gedenkt seine Europareise so einzurichten, daß er im Juli gleichzeitig mit Macdonald und Henderson in Berlin weilen wird. Dort werde er sowohl mit den deutschen wie mit den englischen Staatsmännern die Lage beprechen. Stimson erklärte bei einem Presseempfang, daß die Inkraftsehung des Hoover- Planes teine Konferenz erforderlich mache. Die beteiligten Mächte brauchten nur ihrer Zustimmung auf diplomatischem Wege oder durch eine öffentliche Erklärung Ausdruck zu geben. Wie Reuter zu wissen glaubt, herrscht in Londoner politi: schen Kreisen die Ansicht, es sei nicht unwahrscheinlich, daß es schon in allernächster Zeit zu einer Sachverständigenkonferenz aller an der Hoover- Aktion beteiligten Mächte kommen werde. In französischen politischen Kreisen stellt man bereits po: litische Forderungen als Vorbedingung für die Annahme des Hoover- Planes durch Frankreich auf. Die englische Regierung hat bereits ihre zustimmende Antwort auf Hoovers Vorschlag an die amerikanische Regierung abgesandt. Die Newyorker Börse reagierte auf die Erklärungen Hoovers über die Weltwirtschaftskrise mit einem Anziehen der Kurse. Die Papiere hatten bedeutende Kursgewinne zu verzeichnen. Die Börsenstimmung war zuversichtlich. Reichsarbeitsminister Stegerwald erklärte am Sonntag in einer Rede, daß die Notverordnung vielleicht in einigen Punkten abgeändert werde, so z. B. bezüglich der Krisensteuer und der Gehaltstürzungen. Die Reichsregierung beschäftigt sich zurzeit mit der Frage, wie dem überspigten Berechtigungswesen zu Leibe gerüdt werden kann. Das Reichsinnenministerium hat entsprechende Vorjhläge ausgearbeitet, die sich namentlich auf die Beamtenschaft beziehen. In den deutsch- tumänischen Verhandlungen haben die bei: derseitigen Delegationen am Montag in allen Punkten voll: lommenes Einvernehmen erzielt und den Vertragsentwurf paister nach Chequers. Dem raphiert. Die Unterzeichnung wird in den nächsten Tagen er: erten gelang es als eingi is vorzubringen. Wie et folgen. Wie verlautet, beabsichtigt der russische Außenkommissar am, schildern seine Bilde: Litwinow, der sich gegenwärtig in der Tschechoslowakei aufhält, geleit, Gießen. Zähne 2 M. 3u haben in allen jeden Erfaz dafür zurüd reben und bleibe Ihrem ich es, so oft ich dazu Dr. I. L.-E., Aerztin NWK WoLe LED chweisswolle läuft nicht ein und filzt nicht BLUNDER NWK auf der Rückreise nach Moskau dem Reichsaußenminister Dr. Curtius einen Besuch in Berlin abzustatten. Unter dem Vorwand von Haushaltersparnissen soll die Woywodschaft Schlesien, die unter dem Schutz des Genfer Abtommens steht, durch Zuschlag rein polnischer Gebiete vergrößert werden. Der litauische Gouverneur in Memel hat Memeler Schullindern den Besuch deutscher Ferienheime verboten. Nach einer Verfügung des litauischen Ministers des Innern ist die Königsberger Allgemeine Zeitung bis 1932 für Litauen verboten worden. Die von der tschechoslowakischen Handelsvertragsabordnung in Wien überreichte Forderungsliste ist nun von den österreichichen Unterhändlern überprüft worden. Ihre Annahme scheint leum möglich. Da sie eine Art Ultimatum bedeutet, ist mit cinem Abbruch der Verhandlungen zu rechnen. Der österreichisch- ungarische Handelsvertrag wurde nach einer Meldung Berliner Blätter aus Wien von den Unterhändlern unterzeichnet. Der„ Osservatore Romano" bestätigt, daß zwischen dem Vatikan und der italienischen Regierung noch keine Verhandlungen begonnen haben. Der neue spanische Verfassungsentwurf sieht u. a. eine entdädigungslose Trennung von Kirche und Staat vor. Zum Präsidenten von Venezuela wurde der frühere langjährige Präsident, General Gemez, gewählt. Sein Vorgänger, Dr. Perez, hatte auf Verlangen des Kongresses sein Amt niederlegen müssen. Ein Weltschulden- Feierjahr. Amerika hat die Initiative ergriffen und versucht, der allgemeinen Weltwirtschaftskrise, unter der auch Amerika leidet, durch ein allgemeines Zahlungsmoratorium, das besonders uns Deutschen unter die Arme greift, beizukommen. Präsident Hoover bat in Verfolg dieses Planes den Botschaftern und Gesandten der beteiligten Mächte in Washington folgende Erklärung abgegeben: ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 24. Juni 1931 ,, Die amerikanische Regierung schlägt einen einjährigen Aufschub aller Zahlungen auf Schulden der Regierungen, Reparationen und Wiederaufbauschulden vor, und zwar sowohl bezüglich des Kapitals wie der Zinsen, ausgenommen natürlich Schuldverpflichtungen der Regierungen, die sich in Privathänden be= finden. Vorbehaltlich der Zustimmung des Kongresses ist die amerifanische Regierung bereit zu einem Aufschub aller ihr seitens fremder Regierungen geschuldeten Zahlungen während des am 1. Juli 1931 beginnenden Etatsjahres unter der Bedingung, daß die wichtigeren Gläubigerstaaten ebenfalls alle ihnen geschuldeten Zahlungen auf Regierungsschulden für ein Jahr aufschieben. Der Kern des Vorschlages ist, den Schuldnern Zeit zur Wiedererlangung ihrer nationalen Prosperität zu geben, und der Präsident richtet an die Amerikaner den Rat, in ihrem eigenen Interesse gute Gläubiger und gute Nachbarn zu sein. Die Zustimmung zu diesem Plane ist allgemein, nur Frankreich erhebt aus Prestigegründen Einwendungen. Es fühlt sich übergangen, denn dieser Vorstoß Hoovers ist der Anfang einer politischen Neugruppierung, an deren Spitze nicht mehr Frankreich steht. Die Führung bei den Angelsachsen. London. Wenn man die letzten Ereignisse im Spiegel der englischen Auffassung betrachtet, dann liegt ihre Hauptbedeutung in einer Neugruppierung der weltpolitischen Einstellung, die sich auf Deutschlands Stellung in Europa entscheidend auswirken muß. Der Hooverplan ist das äußerliche Zeichen dafür, daß die beiden angelsächsischen Mächte die Führung der Dinge an sich gerissen haben. Es wird hier ganz besonders unterstrichen, daß die gepflogenen Aussprachen der letzten Wochen sich ausnahmslos zwischen Deutschland und England einerseits und England und Amerika andererseits abspielten, während Frankreich mehr oder weniger die Rolle eines Beobachters einnahm. Das wirtschaftliche Uebergewicht der Vereinigten Staaten und des britischen Weltreiches hat in diesem Lichte gesehen eine Frontstellung gegen die verhängnisvollen politischen Schachzüge der französischen Diplomatie im Laufe der letzten Monate be= zogen. Die reißend schnelle Entwicklung der letzten beiden Wochen führte von Chequers über die Stüßungsaktion der Bank von England zum Hooverplan. Es waren Deutschland, England und Amerika, die zusammenarbeiteten, während Frankreich gegenwärtig vor die Alternative der politischen Isolierung gestellt ist, falls es dem Angebot des amerikanischen Präsidenten seine vorbehaltslose Zustimmung versagt. Im übrigen lassen alle aus Washington vorliegenden Meldungen erkennen, daß die Form des Hooverschrittes durch die Eindrücke bestimmt wurde. Dieser hatte sich unter schwersten inneren Kämpfen und entscheidend beeinflußt durch die panikartige finanzielle Entwidlung am Samstag in Berlin zu dem Entschluß durchgerungen, daß nur noch ein freiwilliger, augenblicklicher Verzicht der Hauptgläubiger die Lage retten könnte. Dementsprechend wird auch der Hooverplan in England nur als erstes Glied in einer Kette von weiteren Entscheidungen angesehen, die schließlich zu dem logischen Endziel einer internationalen Konferenz mit dem Ziele der Revision des Young- Planes führen müssen. Richtige Beurteilung der Währungsfrage. Jedesmal, wenn auf dem Gebiete der Außenpolitik Unruhemomente auftauchen, macht sich auch in der Wirtschaft eine be= sorgte Stimmung breit. Das war im Mai 1929, im SeptemberOftober 1930 und auch in der letzten Gegenwart der Fall. Meist gibt die Bewegung am Devisenmarkt den ersten Anlaß, Devisentäufe und Kapitalflucht folgen. In solcher Lage werden dann sehr leicht Gerüchte geglaubt, die bei ruhiger Beurteilung sofort als unzutreffend erkannt werden könnten. Wie bei den früheren kritischen Zeiten, so hat auch diesmal die Reichsbank die Währung absolut sicher aufrecht erhalten. Sie fann dies auch ohne weiteres, da ihr genügend sicheren Erfolg versprechende Mittel und Maßnahmen zur Verfügung stehen. Von dem Mittel der Disfonterhöhung hat sie bereits Gebrauch gemacht, mit dem Erfolg, daß die Devisennachfrage ganz erheblich nachgelassen hat. Die Reichsbant würde auch nicht zögern, das noch strengere Mittel der Kreditrestriktion anzuwenden, falls dies notwendig würde. Auch von seiten der Reichs- und Staatsfinanzen drohen der Währung feine Gefahren, denn die Reichsbank ist gegenüber dem Reich durchaus selbständig, das durch die rigorosen Maßnahmen der Notverordnungen für die Ordnung seines Etats sorgt. Unter diesen Umständen ist es vollkommen unüberlegt, wenn hier und da aus falscher Besorgnis Guthaben von Geldinstituten abgehoben werden und ins Ausland gebracht werden. Abgesehen davon, daß die Guthaben in Deutschland in keiner Weise gefährdet sind, ist es doch ein wirtschaftlicher Widersinn, wenn zum gleichen Zeitpunkt, in dem in Deutschland wegen des starten Kapitalmangels die Zinssäge in die Höhe gehen, die Schweizer Banfen für die aus Deutschland geflüchteten Guthaben nicht nur feine Zinsen mehr zahlen, sondern sogar für Einlagen Depotgelder sich zahlen lassen. Eine ruhige, nüchterne Ueberlegung läßt also erkennen, daß zu Besorgnissen kein Anlaß vorliegt. Das deutsche Kapital soll in Deutschland bleiben und die deutsche Wirtschaft mit Kredit versorgen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 50 Die Bedeutung der Klein und Mitielstädte. Von Oberbürgermeister Dr. Belian, M. d. RWR., Bundespräsident des Reichsstädtebundes. Die durch Eingemeindungen einige Jahre künstlich genährte Bevölkerungszunahme der Großstädte macht einer steten Abnahme der Einwohnerzahl Platz. Die bevölkerungspolitische Bedeutung der Klein- und Mittelstädte als Sammelbeden dieser neuen Richtung der deutschen Binnenwanderung tritt damit klar hervor, ebenso klar allerdings auch die wirtschaftliche Verantwortung für die zur Bodenständigkeit zurückfindenden abgewanderten Großstädter. Die Deffentlichkeit ist nur allzu leicht geneigt, wenn von der Not der Städte gesprochen wird, nur an die Großstädte zu denken. Von der opfervollen Arbeit, die zur Abwehr harter Not in den 1500 Klein und Mittelstädten des Reichsstädtebundes täglich geleistet wird, erfährt die Deffentlichkeit infolge des Fehlens der großen Presse in diesen Städten nur wenig. Ihre Mittel sind beschränkt, die Enge des Etats zwingt automatisch zu einer Sparsamkeit, die nur das Notwendigste leistet, alles nur Wünschenswerte zurüdstellt. Zu dem nur Wünschenswerten gehören leider auch kulturelle Aufgaben, die gerade in den kleinen und mittleren Städten besonders wichtig sind, sind sie doch die kulturpolitischen Zentralpunkte nicht nur für ihr engeres Gebiet, sondern für das ge= samte umgebende flache Land. Der Zwang der Einschränkung ist schon allein durch eine Belastung mit den Kosten der Wohlfahrtserwerbslosigkeit ge= geben, die zum großen Teil nicht geringer ist als in den großen Städten, wo sie nur durch die krasseren sozialen Gegensätze mehr in die Erscheinung tritt. Diese Kosten werden leider auf längere Zeit hinaus ständige Posten in kommunalen Haushalt sein. Die ganze Größe des Problems zeigt die neueste Prognose des Instituts für Konjunkturforschung, die auch für den kommenden Winter eine Arbeitslosigkeit von 5-6 Millionen amnimmt. Der Hauptausschuß des Reichsstädtebundes wird sich deshalb auf seiner Mainzer Tagung am 27. Juni eingehend mit diesem Problem befassen. Man wird in der Oeffentlichkeit dieser Tagung besondere Beachtung schenken müssen. Die Behebung der Arbeitslosigkeit ist nicht nur das Zentralproblem des Reiches, sondern auch der Gemeinden. Die Arbeitslosig= feit hat ihre Ursache in Tatsachen, die nicht von den Gemeinden verschuldet sind. Es erscheint nur billig, wenn den Gemeinden die Lasten dieser Arbeitslosigkeit in angemessenem Umfange abgenommen werden. Das tut die letzte Notverordnung vom 5. Juni leider nicht. Die neuen Mittel werden aufgezehrt durch den Rüdgang der Reichssteuerüberweisungen. Durch Maßnahmen, wie Verkürzung der Unterstützungsdauer in der Arbeitslosenversicherung für Saisonarbeiter von 26 auf 20 Wochen, Verlängerung der Wartezeiten für die Inanspruchnahme der Versicherung von 3 auf 7-21 Tage, Ausschluß der 16-21jährigen Personen aus der Arbeitslosenversicherung 11. a. m. stehen den Gemeinden überdies neue Belastungen durch vorzeitigen Uebertritt von Erwerbslosen in die gemeindliche Wohlfahrtspflege bevor. Man übersieht hier, daß die Finan zen des Reiches nicht im luftleeren Raum saniert werden fönnen. Die Finanzwirtschaft der öffentlichen Hand von Reich, Ländern und Gemeinden ist ein einheitlicher Mechanismus. Stockt dieser an einer Stelle, stört er auch die Finanzen der anderen Stellen. Daran ändert auch nichts die Tatsache, daß um der Verfeilung von 60 Millionen Mark auf 63 500 Gemeinden willen das Reich neben der Staatsaufsicht sich auch noch eine Reichsaufsicht über die Gemeinden in der neuen Notverordnung vorbehalten hat. Parador, daß sich die Vertreter der deutschen Städte dieser Situation in einem Zeitpunkt gegenübersehen, der beherrscht wird von den Feiern am hundertsten Todestage des Schöpfers der Selbstverwaltung, Freiherrn vom Stein, am 29. Juni. Der Vorstand des Reichsstädtebundes wird am Grabe des Freiherrn vom Stein in Frücht einen Kranz niederlegen. Auf der Tagung des Hauptausschusses selbst hält dann der Präsident des Preußischen Oberverwaltungsgerichts, Staatsminister a. D. Dr. Drews, die Gedenkrede auf Stein. Das Gedenken an Stein wird den Vertretern der Städte den rechten Mut geben für die Arbeitstagung des Hauptausschusses. Das liebevolle Versenken in die große Zeit tommunaler Selbstverwaltung wird jedem einzelnen die dringend notwendige Kraft geben zur Bewältigung der schweren Aufgaben der Gegenwart. Wie weit wir gekommen sind! Eine größere Textilfirma, deren Anlagen noch vor einigen Jahren von bekannten Fachleuten auf 3 bis 4 Millionen RM. geschätzt wurden, war in Konkurs geraten. Die Firma schuldete dem Barmer Bankverein 300 000 Reichsmark. Nun standen eines Tages die Anlagen zur Versteigerung. Die Bank bot 95 000 KM. Dieses Gebot wurde akzeptiert, da kein anderer Bieter da war. Man stelle sich einmal vor, Anlagen, deren ursprünglicher Wert mit 3 bis 4 Millionen Reichsmark tariert worden ist, gehen mit 95 000 Reichsmark fort! Kommentar ist wohl überflüssig! Mittwoch, den 24. Juni 1931. Lokales. * Die Steuermaßnahmen des Staatskommissars für Gießen sind rechtsgültig. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Darmstadt befaßte sich in seiner letzten Sigung mit der Berufung des Handelsvertreters Hengst von hier gegen die Entscheidung des Provinzialausschusses für Oberhessen wegen der Heranziehung zu den am 31. Dezember 1930 von dem Staatskommissar für die Stadt Gießen verfügten erhöhten Gewerbesteuern usw. Der Kläger hatte die Rechtsgültigkeit der Anordnung und Einsetzung eines Staatskommissars als gegen die Städteordnung verstoßend bestritten. Der Provinzialausschuß Oberhessen hatte die Klage als unzulässig zurückgewiesen, Jm Urteil des Verwaltungsgerichtshofes wird die Berufung gegen die Entscheidung des Provinzialausschusses ebenfalls zurückgewiesen, da das hessische Gesetz den Rechtsweg im Verwaltungsstreitverfahren wegen Einsetzung eines Staatskommissars nicht tenne. Somit ist das die Klage abweisende Urteil des Provinzialausschusses für Oberhessen rechtskräftig geworden. * Aenderung der Versorgungsgebührnisse für Kriegsbeschädigte und Hinterbliebene. Durch die zweite Notverordnung vom 5. Juni 1931 sind auch die Versorgungsgebührnisse der Kriegsbeschädigten und-Hinterbliebenen geändert worden. Die Kinderzulagen der Leichtbeschädigten werden um eine Kinderzulage gekürzt. In der Ortsklasse wird keine Ortszulage mehr gewährt. Die Ortszulage in den übrigen Ortsklassen ist wie folgt geändert worden: Sonderklasse von 30 auf 24 v. H., A von 25 auf 18 v. H., B von 22 auf 12 v. H., C von 18 auf 6 v. H. Ein Wechsel des Wohnsitzes begründet keinen Anspruch auf Gewäh rung oder Erhöhung der Ortszulage. Hat ein Versorgungsberechtigter neben den Versorgungsgebührnissen ein Einkommen aus öffentlichen Mitteln, so ruhen die Versorgungsgebührnisse in Höhe der Hälfte des Betrages, um den dieses Einkommen 210 RM. monatlich übersteigt. Dem Versorgungsberechtigten verbleiben jedoch drei Zehntel der Rente ohne Frauen- und Kinderzulage. Soweit bisher ein Ruhen der Rente nicht in Frage tam, erfolgt die Neufestsetzung erst vom 1. August 1931 ab. Die Bezüge der nach§ 105 RVG. und§ 8 Abs. 1 ARG. versorgten Kapitulanten mit Kindern werden um eine Kinderzulage gekürzt, wenn eine Rente von weniger als 50 v. H. gewährt wird. Für die nach§ 8 Abs. 2 versorgten Kapitulanten ist die Ortszulage nach den neuen Sätzen zugrunde zu legen. * Die Gehaltstürzungen in Hessen. Durch Verordnung des hessischen Gesamtministeriums vom 20. Juni ist die zweite Notverordnung zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen vom 5. d. M. auch für das Land, die Gemeinden und die sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts in Hessen zur Anwendung gebracht. * Krisenlohnsteuer erstmalig ab Julilohn. Ueber den Termin des Inkrafttretens der Krisenlohnsteuer war Meinungsverschiedenheiten aufgetreten, da in der Notverordnung selbst zwei verschiedene Termine angegeben waren und zwar das Rechnungsjahr 1931 und die Berechnungsgrundlage ab 30. 6. 31. Wie man erfährt, soll die Krisenlohnsteuer erstmalig vom Julilohm bezw. Gehalt berechnet werden. Alle einmaligen Einnahmen der Krisenlohnsteuerpflichtigen, wie Tantiemen, Sonderzulagen usw., sollen dann zur Krisenlohnsteuer herangezogen werden, wenn die Auszahlung dieser Zuwendungen nach dem 30. 6. 31 erfolgt, gleichgültig für welchen Zeitpunkt. * Parlamentarisches. Der Petitionsausschuß des Hessischen Landtags ist für Donnerstag, den 25. Juni, und Freitag, den 26. Juni, zur Beratung einiger Anträge und Eingaben einberufen worden. * Den Wirtschaftsverhältnissen Rechnung tragend hat die Hessische Landwirtschaftskammer angeordnet, daß alle Beamten und Arbeiter täglich ein und eine halbe Stunde Ueberzeitarbeit unentgeltlich leisten müssen.(!?) * Hessische Personalnachrichten. Medizinalrat Dr. Karl Binsad in Gießen wird zum Kreisarzt beim Kreisgesundheitsamt Zum deutschen Liedertag. am 28. Juni. ,, Das Volkslied soll wieder unter das Volk" Diese Losung hatte vor Jahresfrist die Leitung des Deutschen Sängerbundes der deutschen Sängerschaft ans Herz gelegt, damit diese am glei= chen Tage allüberall, in der Heimat und in der Fremde das deutsche Lied erklingen lassen sollte. Aus der Not unserer Zeit geboren, wurde nach dem Tage der Mutter, nach dem Tage des Buches, der Tag des Liedes geschaffen als ein köstliches Mittel zur Verinnerlichung im rasenden ,, Tempo" der Gegenwart. Dieser Versuch führte zum vollen Erfolg, zum freudigen Geben und Nehmen unentreißbarer Schätze in inniger Volksgemeinschaft. Zum zweiten Male soll ein Lied- Sonntag, ein rechter Sonnentag, sein seelische Wärme ausströmen über Großstadtmauern und Dörferfrieden, über Sangesfreunde und noch Abseitsstehende, über Schwache und Kranke, durch alle deutschen Lande, bis über die Meere, wo deutscher Mutterlaut erklingt. Der Tag des Liedes ist ein Tag für alle; denn unser höchstes Volksgut kennt feine Parteien und Klassengegensätze, feinen 3wiespalt, keine Absonderurg, es will alle Volksgenossen zu einem einigen Volk zusammenführen. Das deutsche Volkslied ist, wie wir alle, dem deutschen Heimatboden entwachsen. Wie aus heimatlicher Scholle der frische Waldquell rieselt, so entquillt ihr auch ein unerschöpflicher Born von Liedern. Sie alle rufen uns ins Herz:„ Heimat, Heimat, ewig liebe!" Und wenn uns in der Fremde das Heimweh überkommt, so finden wir im Liede Trost. ,, Heimat" ist kein bloßer Begriff, sondern eine Kraft, die jeden stärkt, die unserem Volte zu neuem Aufstieg verhelfen wird, die mit ihren gemütsinnigen Liedern dazu berufen ist, uns gegen das Gift fremder und undeutscher Schlagerweisen zu schützen. Wenn wir zum vorjährigen Liedertag des Minnesängers Walter von der Vogelweide als eines Heroldes deutscher Heimat- und Vaterlandsliebe gedacht haben, so ist jetzt unser Sinnen auf das unsterbliche Schaffen unseres Dichters Wolfgang von Goethe gerichtet. Im kommenden Jahre wird Deutschland die 100. Wiederkehr seines Todestages begehen, und auch der Deutsche Sängerbund wird sein 11. Bun,, Gießener Zeitung" Groß- Gerau ernannt, und der praktische Arzt Dr. med. Richard Burger in Lich zum Amtsarzt beim Kreisgesundheitsamt Gießen. * Erledigte Stellen. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Rinderbügen, Kreis Büdingen. Dienstwohnung vorhanden und sofort be= ziehbar. Erledigt ist eine Schulstelle für eine katholische Lehrerin an der Volksschule in Rüsselsheim, Kreis Groß- Gerau. Dienstwohnung ist nicht vorhanden. * Warnung! Wie man uns mitteilt, wird ganz Hessen zurzeit mit Offerten der Hamburger Staatslotterie überschwemmt. Wir machen darauf aufmerksam, daß das Spielen in der Hamburger Staatslotterie, ebenso wie auch in der Sächsischen Staatslotterie, in Hessen verboten ist. Im hessischen Staatsgebiet ist einzig und allein nur das Spielen in der Preußisch- Süddeutschen Klassenlotterie gestattet. * Polizeijagden in Hessen. Im letzten Winter wurden durch Polizeijagden der Hessischen Forstämter, sowie auf Ansitz und Pirsch durch das hessische Jagdpersonal an Schwarzwild erlegt: in Oberhessen 106 Stüd, in Starkenburg 139 Stück, in Rheinhessen 60 Stüd, zusammen 305 Stüd. * Geändertes Brotgeset. Die neue Fassung des Brotgesetzes auf Grund der zweiten Verordnung des Reichspräsidenten wird jetzt vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft befanntgegeben. Bei Brot einschließlich des Kleingebäds, für das Getreideerzeugnisse ausschließlich oder überwiegend Mahlerzeugnisse des Weizens verwendet werden, ist ein Zusatz von Kartoffelstärkemehl bis zu 10 Prozent der Mahlerzeugnisse ohne Kenntlichmachung erlaubt. Brot, bei dem vorwiegend Roggen verwendet wird, darf gewerbsmäßig nur in bestimmten Gewichten hergestellt werden. Die Reichsregierung fann noch nähere Bestimmungen über die erforderlichen Angaben und Fehlergrenzen treffen. Bei Zuwiderhandlungen ist eine Geldstraf: bis zu 150 Mart festgelegt. Roggen oder Weizen, der für Vichfütterung bestimmt ist, darf nicht in den Verkehr gebracht werden. * Mitteldeutscher Küfer- Verbandstag. Vom Samstag bis Montag fand hier der 11. Verbandstag des Mitteldeutschen Küfer- Jnnungs- Verbandes statt, der aus Hessen- Nassau, Rheinhessen und aus dem Rheinland zahlreich besucht war. In einer vorausgegangenen Vorstandssitzung wurden der Geschäftsbericht und der neue Haushaltsplan genehmigt, sowie der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Zu der Verbandstagung waren Vertreter der Behörden und der Handwerkskammern erschienen. Zunächst sprach der Syndikus des Rüferinnungsverbandes, Dr. Germann, über„ Das Küferhandwerk und die neue Zeit". Dann referierte Syndikus Dr. Lindemann- Darmstadt über aktuelle Steuerfragen. Schließlich sprach Obermeister Poth- Darmstadt über die Frage, ob Traubenmoste mit Konservierungsmitteln haltbar gemacht ulerden dürften. Schlusse der Tagung wurde eine Entschließung angenommen, in der gegen die steuerlichen Mehrlasten durch die neue Notverordnung Stellung genommen wird. In einer weiteren Entschließung an die österreichischen Fachkollegen wird die Notwendigkeit einer deutsch- österreichischen Zollunion eindringlich betont. Aus Nah und Fern. Am Friedberg. Der seit etwa 14 Tagen vermißte Regierungsrat Fall aus Worms wurde in der Nähe des Waldweges von Bad Nauheim nach dem Winterstein im Didicht erhängt aufgefunden. Die polizeilichen Feststellungen haben einwandfrei ergeben, daß Freitod vorliegt. Darmstadt. In Anwesenheit eines Vertreters des Reichsverkehrsministeriums, der Regierung, der Stadt und der technischen Hochschule sowie des Ingenieurs Ursinius von der RhönRossitten Gesellschaft feierte die Akademische Fliegergruppe, die älteste in Deutschland, ihren zehnten Geburtstag. Darmstadt. Als zukünftiger Generalmusikdirektor wird als desfest in Frankfurt a. M. 1932 dem Gedächtnis dieses Dichters weihen. Dieser Meister des Wortes hat seinem Volke auch viele innige Lieder geschenkt, die vertont worden sind.„ Sah ein Knab' ein Röslein stehn...", so klingt seine volkstümlichste Weise aus unserer Kinderzeit herauf und grüßt alle, die sich in seliger Sommerstunde zur Liedgemeinschaft verbunden haben. Vor 160 Jahren hat Goethe als Straßburger Student auf seiner Wanderung durch das schöne Elsaß im Volke den Kehrreim ge= funden:„ Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden". uns Das wehmütige Bewußtsein, daß dieses Elsaß mit seiner ,, wunderschönen Stadt" Straßburg für jetzt politisch verloren ist, führt uns zum zweiten Leitgedanken, der unsern Deutschen Liedertag durchdringen soll. Er heißt, um mit dem Dichter zu reden: ,, Der ist in tiefster Seele treu, der die Heimat liebt wie Du!" Aus der Heimatliebe wird die Treue zum deutschen Volkstum geboren. Nicht das allein ist der Zweck unseres Tuns, daß wir beglückt unsere deutschen Lieder singen und hören und lieben lernen, wein, wir alle wollen uns auch im Liede zum deutschen Volkstum bekennen! Diese starke Bekenntnistreue lehren uns in herlicher Weise all die, welche im Grenzland, in abgerissenen Gebieten oder in weitester Ferne auf deutscher Wacht stehen. Ihnen hat der rheinische Dichter Ernst Sche= renberg den bedeutsamen Spruch geprägt: ,, Rings umdräut in wilder Welle Uns der fremden Völker Drang Stärt' im Kampf uns, Himmelsquelle; Deutsches Wort und deutscher Sang!" Dennoch liegt der tiefste Sinn des Deutschen Liedertages in dem erhabenen Bewußtsein, daß in gemeinsamer Feierstunde das deutsche Lied über die ganze Erde geht, daß sich, soweit die deutsche Zunge flingt, alle Brüder und Schwestern eines Blutes im Geist die Hände feichen mit dem ehernen Treuschwur: ,, Sie sollen es alle wissen, Was Deutschland singt und spricht: Sie haben die Länder zerrissen Die Herzen zerreißen sie nicht!" Erich Langer. Nr. 50 bevorzugter Kandidat der Kapellmeister Schmitz aus München genannt, der früher in Weimar und Stuttgart tätig war. Landesausschußßigung der Deutschen Staatspartei in Hessen. Am kommenden Sonntag, dem 28. ds. Mts., findet in Frant furt a. M. eine Landesausschussitzung des Landesverbandes Hei sen der Deutschen Staatspartei statt, in der Abg. Schreiber über die letzten politischen Geschehnisse im Reich und in Hessen refe rieren wird. Frankfurt a. M. Der Magistrat hat beschlossen, den Alt meister der deutschen Elektrotechnik, Oskar von Miller, in Er innerung an die vor 40 Jahren stattgefundene International Elektrotechnische Ausstellung in Frankfurt die Ehrenplakette de Stadt Frankfurt zu verleihen und eine Straße nach ihm zu be nennen. Mittwoch, den 2 Besirts Bei schwachem 2 Segirts- Athletit- Me Den helfen- Preußen nur noch BB. Gieß meterichaften besche treten. Die Spielo meiterjchaften zu mander andere Ver feblen jein, folange rophet find, einen Bettiämpfe auszuju Der erfolgreichit Kaffe!), der dreifach Reter 23,2 Get und den beiden Staffelji and 4 mal 400 Met Frankfurt. Die beiden Räuber, Böcker und Paul, die do einigen Tagen den schweren Raubüberfall auf einen hiesiger Lotterieeinnehmer ausgeführt hatten, konnten nunmehr ver hajtet werden. Frankfurt. Auf der Fahrt nach Freiburg schlief ein Chauf feur auf seinem Wagen während der Fahrt ein und rannte di Böschung hinab. Der Mann kam zu Tode. Marburg. Ein Förster im Forsthause Willenberg hat 1 Rehe im Walde tot aufgefunden, die alle den ausgestreuter Dünger geleckt hatten und dadurch zu Grunde gegangen sind. Biedenkopf. In einem Röhrenwerk öffnete sich plötzlich ein Ofen und das flüssige Eisen überschüttete zwei Arbeiter. Sir erlitten lebensgefährliche Verletzungen und liegen hoffnungslos darnieder. Dillenburg. Ein 6jähriger Junge spielte auf einer Wies und as Sauerampfer. Es stellte sich eine schwere Vergiftun ein, an deren Folgen das Kind verstorben ist. Die Untersuchung ergab, daß die Pflanze mit dem Strahlenpilz behaftet geweser war. Die Bergbehörden auf der Kölner Ausstellung„ Grubensicherheit Die preußischen Bergbehörden werden die Ausstellung( 25 Juni bis 5. Juli) mit Material beschicken. An den Stand der Preußischen Bergbehörden wird sich nach der einen Seite ein Sonderschau ,, Bohrstaubschutz“ und„ Hygiene des Gesteinsstaub verfahrens", nach der anderen Seite die Ausstellung der Ver suchsgrube anschließen. Auch das Sächsische Grubensicherheits amt und das Sächsische Oberbergamt beteiligen sich an der Köl ner Fachveranstaltung. Humor. In der Schule. ,, Sage mir jetzt die Wahrheit, Erich! Wer hat deinen Auf satz geschrieben?" ,, Vater!" ,, Ganz alleine?" ,, Nein, ich habe ihm dabei geholfen." Alles nach Maß. Karikaturen. Ein Bauer kommt in die Stadt, um in der Zeitung der Tod seiner Frau anzuzeigen. ,, Was wird denn das fosten?" frag er in der Geschäftsstelle." ,, Wir berechnen nach Millimeter, jeder Millimeter 20 Pfg. ,, Ach nee, laß mers," sagt der Bauer ,,, das fann ich ni bezahlen! De Bäuerin war bald zwei Meter lang." Unerhörte Frage. ,, Sie trinken ja ein Starkbier nach dem andern, Herr Sa vermoser!" ,, Freili! Wie denn sonst? Trinten Sie zwca auf amal? Verantwortlich: G. Burgeleit, Gießen. Hühneraugen " Hornhaut, verbldte Hornschwieler a Händen und Füßen, überhaupt all harten Haut wudherungen werde gründlich auf fauberfte und bequem Art beseitigt durch Leolin". Badung für mehrmaligen Gebrauch mit genaue Gebrauchsanweisung 60 Pf. In allen Chlorobont- Berlaufsstellen zu haben Neue Bücher. Ein Denkmal für den Humoristen Otto Reutter. Unter dem Titel ,, Otto Reutter hinter den Kulissen" erschein dieser Tage die erste authentische Zusammenfassung des Geins und Werdens dieses beliebten Künstlers. Reutters Freund, Ba no Wiesner, läßt uns hinter die Kulissen der großen Varieté schauen. Die Eigenart des Milieus padt uns. Reutter selbst win von seiner menschlichsten Seite gezeigt. Sein Lebenshumor, sein Schlagfertigkeit und sein scharfer Geist schaffen Augenblicksbilde die uns laut auflachen lassen. Otto Reutters mitreißende, her erfrischende Natürlichkeit durchströmt das Buch. In der Trüb unserer Tage bietet die Lektüre reichlich Gelegenheit zu befreien dem Lachen. Das reich illustrierte Buch erscheint in der Alad mischen Buchhandlung H. W. Graef, Leipzig C. 1, Reichelstra 1a, und kostet nur M. 2.-. Das Juni- Heft der Zeitschrift des Deutschen Flottenverein ,, Die See" wird von einem Beitrag über ,, Deutsche Seegeltu 1931" eingeleitet. Dann werden in reich bebilderten Schild rungen der Stapellauf des Panzerschiffes„ Deutschland", Flottenparade vor dem Reichspräsidenten, das Ostseejahr 19 und die wichtigsten Stageraffeiern behandelt. Eine Reihe w terer Aufsätze, die fast alle ebenso wie die genannten gut i striert sind, bringi eine Fülle Belehrung und Anregung. Die„ Elegante Welt"( Verlag Dr. Selle- Ensler, Berl SW. 68) erfreut den großen Kreis ihrer Verehrer mit ei glänzenden Badenummer. Die reichen Abbildungen der e zückenden Kostüme für den Strand, das Wasser und das Au haus enthüllen die Träume schönheitsdurstiger eleganter Fran Mit künstlerischer Hand und ausgezeichneter Sachkenntnis den die neuesten Madeschöpfungen vorgeführt. Die Todas. Jm südlichen Indien, im Distrikt von Mad wohnt das kleine Bergvölkchen der Toda. Es lohnt sich, d hochinteressanten Ausführungen über die Todas in der ,, at beils J. 3." Nr. 26 zu lesen. Ueber aktuelle Ereignisse d Gegenwart werden die anderen Jllustrationen allen Lejern dis richtige Bild geben. der erit 19 jährig benjalls drei Mei Finitampi) holte. Reter und im Distu Das schönite Rennen enbach( Göttingen) tingen 05) lieferten bittertes Ringen, de ang fand. Sm 50 it den erwarteter ang betrug im 3 hitte ihn in dieser Blak verwiesen. cinem harten Kamp tingen, den die Kaj Freund und Schau Jeit von 44,9 Set. Das Abschneider und das von Kiloen zu fehen: 10 Meter: 1. Sch 2. Klee, ASC. 11,5. 20 Meter: 1. Sh 2. Klee, ASC 23.9. 400 Meter: 1. Duhr Ben Rajjel), 3. Meter: 1. Wol ger, BjB. Gieß 1500 Meter: 1. M Eisfeld, Kurhe 65 Göttingen, 5000 Meter: 1. M Schenhing, He Göttingen, 17 4 mal 100- Meter2. ASC. Gött mal 400- Meter 2. ASC, Göt 4 mal 1500- Mete Min.; 2. 05 20: 27.4. Weilsprung: 1. 2. Blümer, Preußen K Hochsprung: 1 2. Blümler Göttingen, Stabhochsprung: 2. Schröder, Kugelstoßen: 1. ASC. Götti 11,65; beid 2. Kilo, VfL Kaijel, 20,60 Distuswerfen: 1. henn, Hessenfingen, 39,38; 71,21; 2. Kil Preußen Kaji Der Witt Ein F Finnegan ha als Antwort auf dachte ich, es sei tommt. Das ist ei Wanderer ausgeg Die Wandere Ja, verflucht den ersten fünf M Leute drückten der Dom Feld ist, ver aber, daß dieses V Marr sprang Entschuldigen gerade das Knie ih fühle mich jetzt Sehr gut!" Dem gegenwärtige auf alle Fälle ach päter bereuen för Dieje warnen ugweg dahineilt Ein vielstimm rei, teilweise wi als er fichtbar wu Jubel begfüdte! und Spielbegeister in der geschwächter Er lief soglei Aber objchon die S tablte, fühlte er fi Seine Füße hatter ihm der Kopf no Als er den Fih diejes Hämme mur nody in einem wirrung. Ohne di len die Füße zwa Shritt und jeden Arengung, die ih Ben Warrine Borbenen Erfahr funben Stürmern lich noch halb u Mr. eister Schmitz aus Mind Stuttgart tätig war. en Staatspartei in Selen 8. Ds. Mts., findet in Fran g des Landesverbandes in der Abg. Schreiber Reich und in Hessen t at hat beschlossen, den Ostar von Miller, in Cattgefundene Internation ankfurt die Ehrenplafette be eine Straße nach ihm zub r, Böder und Paul, die n Mittwoch, den 24. Juni 1931. ,, Gießener Zeitung" Surnen, Sport Sport und und Spiel. Die Leichtathleten an die Front! Bezirks Athletik- Meisterschaften. Bei schwachem Besuch tamen am Sonntag in Göttingen die Bezirks- Athletit- Meisterschaften zum Austrag. Es waren neben den Hessen- Preußen und Kurhessen- Kassel außer den Göttingern nur noch VfB. Gießen( dessen wertvollste Kräfte bei den Heeres= meisterschaften beschäftigt waren), VfL. Wetzlar und Friklar verDie Spielvereinigung 1900- Gießen, die neun Bezirks meisterschaften zu verteidigen hatte, war fern geblieben, auch mancher andere Verein fehlte. Es dürfte daher doch zu emp= treten. büberfall auf einen hiesige fehlen sein, solange die wirtschaftlichen Verhältnisse derart kataten, fonnten nunmehr te Freiburg schlief ein Chou er Fahrt ein und rannte b zu Tode. Forsthause Willenberg hat die alle den ausgestreute zu Grunde gegangen find. wwert öffnete sich plötzliche schüttete zwei Arbeiler. E gen und liegen hoffnungs unge spielte auf einer Wi sich eine schwere Vergiftu storben ist. Die Unterjudan Strahlenpilz behaftet gemee Plusstellung„ Grubensicherhei werden die Ausstellung( 2 beschiden. An den Stand b ch nach der einen Seite i „ Hygiene des Gesteinssta ite die Ausstellung der Se = Sächsische Grubensicherheit mt beteiligen sich an der k or. Schule. Erich! Wer hat deinen olfen." Maj. Karitatu dt, um in der Zeitung k wird denn das tosten?" jug , jeder Millimeter 20 V Bauer, das fann ih Dei Meter lang." Frage. nach dem andern, Herr S Erinten Sie zwoa auf ama urgeleit, Gießen, Hornhaut, verdidie Sornishwiele Händen und Füßen, überhaupt harten Hautwudherungen m gründlich auf fauberfte und bequi r mehrmaligen Gebrauch mit gene Chlorobont Berlaufstellen zu hal Bücher. umoristen Otto Reutter. er hinter den Kulissen" eri Se Zusammenfassung des G inftlers. Reutters Freund, e Kulissen der großen Bar us padt uns. Reutter jelbit ezeigt. Sein Lebenshumor, i Geist schaffen Augenblidsbil Otto Reutters mitreißende, cömt das Buch. In der T reichlich Gelegenheit zu befre te Euch erscheint in der caef, Leipzig C. 1, Reicheli it des Deutschen Flotteno drag über Deutsche Geegel n in reid bebilderten G anzerschiffes„ Deutschland räsidenten, das Ostseejahr rn behandelt. Eine Reihe jo wie die genannten gut Belehrung und Anregung rlag Dr. Selle- Eysler, Kreis ihrer Verehrer mit reichen Abbildungen der and, das Wasser und das nheitsdurftiger eleganter& usgezeichneter Sachfenntnis en vorgeführt. Indien, im Distrift von M der Toda. Es lohnt fid über die Todas in der Ueber aftuelle Ereigni Illustrationen allen Lefer trophal sind, einen zentraleren Ort für die Austragung dieser Wettkämpfe auszujuchen. Der erfolgreichste Athlet war Schaurig( Hessen- Preußen Kassel), der dreifacher Bezirksmeister( 100 Meter 11,2 Set., 200 Meter 23,2 Sef und Weitsprung 6,85 Meter) wurde und auch an den beiden Staffelsiegen seines Vereins über 4 mal 100 Meter und 4 mal 400 Meter hervorragend beteiligt war. Neben ihm ist der erst 19 jährige Kilo, FL.- Wetzlar, zu nennen, der sich ebenfalls drei Meisterschaften( Kugelstoßen, Distuswerfen und Fünftamps) holte. Die Leistungen im Kugelstoßen mit 13,40 Meter und im Distuswerfen mit 41,63 Meter sind hervorragend. Das schönste Rennen des Tages gab es über 1500 Meter. Melzenbach( Göttingen), Eisfeld( Kurhessen) und Christoph( Göttingen 05) lieferten sich über diese ganze lange Strede ein er= bittertes Ringen, das erst in dem letzten Meter seine Entschei= dung fand. Im 5000- Meter- Lauf fand Walpert bei Stenhing nicht den erwarteten Widerstand und siegte sicher. Sein Borsprung betrug im Ziel über 100 Meter. Schäfer- 1900 Gießen hätte ihn in dieser Konkurrenz aber sehr wahrscheinlich auf den 2. Platz verwiesen. In der 4 mal 100- meter- Staffel fam es zu einem harten Kampf zwischen Hessen- Preußen und ASC. Göttingen, den die Kasseler in der Besetzung Erdmann, Blümner, Freund und Schaurig in der für die Bahnverhältnisse guten Zeit von 44,9 Set. für sich entscheiden konnten. Das Abschneiden der kleinen Abordnungen des VfB. Gießen und das von Kilo- VfL. Wetzlar ist aus den folgenden Ergebnissen zu sehen: Ergebnisse: 100 Meter: 1. Schaurig, Hessen- Preußen Kassel, 11,2 Sek.; 2. Klee, ASC. Göttingen, 11,4; 3. Müller, VfB. Gießen, 11.5. 200 Meter: 1. Schaurig, Hessen- Kreußen Kassel, 23,2 Set.; 2. Klee, ASC. Göttingen, 23,3; 3. Müller, VfB. Gießen, 23,9. 400 Meter: 1. Duhr 53,9, 2. Löwenbaum 54( beide Hessen- PreuBen Kassel), 3. Fischer, VfB. Gießen, 55,1. 800 Meter: 1. Wollmer, Kurhessen Kassel, 2: 05,5 Min; 2. Jä ger, VfB. Gießen, 2: 09,1; 3. Alves, ASC. Göttingen, 2: 13,3. 1500 Meter: 1. Melzenbach, ASC. Göttingen, 4: 20,4 Min; 2. Eisfeld, Kurhessen Kassel, Handbreite zurück; 3. Christoph, 05 Göttingen, 4: 20,5. 5000 Meter: 1. Walpert, Kurhessen Kassel, 16: 49,5 Min.; 2. Schenhing, Hessen- Preußen Kassel, 17: 6; 3. Gläser, ASC. Göttingen, 17: 15,4. 4 mal 100- Meter- Staffel: 1. Hessen- Preußen Kassel 44,9 Gef.; 2. ASC. Göttingen 45; 3. Hessen- Preußen Kassel II 47. 4 mal 400- Meter- Staffel: 1. Hessen- Preußen Kassel 3:43 Min.; 2. ASC. Göttingen 3: 44,5; 3. VfB. Gießen 3: 50,5. 4 mal 1500- Meter- Staffel: 1. Hessen- Preußen Kassel 18: 37,8 Min.; 2. 05 Göttingen 18:38; 3. Hessen- Preußen Kassel 20: 27,4. Weitsprung: 1. Schaurig, Hessen- Preußen Kassel, 6,85 Meter; 2. Blümer, Hessen- Preußen Kassel, 6,44; 3. Braun, HessenPreußen Kassel, 6,29. Hochsprung: 1. Kraak, Hessen- Preußen Kassel, 1,75 Meter; 2. Blümler, Hessen- Preußen Kassel, 1,70; 3. Bartell, 05 Göttingen, 1,65. Stabhochsprung: 1. Köhler, Hessen- Preußen Kassel, 3,10 Meter; 2. Schröder, ASC. Göttingen, 2,90; 3. Völker, Nörten, 2,80. Kugelstoßen: 1. Kilo, VfL. Weglar, 13,40 Meter; 2. Schade, ASC. Göttingen, 12,15; 3. Stück, Hessen- Preußen Kassel, 11,65; beidarmig: 1. Schade, ASC. Göttingen, 22.76; 2. Kilo, VfL. Wetzlar, 22,57; 3. Junghenn, Hessen- Preußen Kassel, 20,60. Diskuswerfen: 1. Kilo, VfL. Wetzlar, 41,63 Meter; 2. Junghenn, Hessen- Preußen Kassel, 40,55; 3. Schade, ASC. Götfingen, 39,38; beidarmig: 1. Schade, ASC. Göttingen, 71,21; 2. Kilo, VfL. Wezlar, 69,19; 3. Junghenn, HessenPreußen Kassel, 64,06. Der Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 10. Fortsetzung. Finnegan hat sich das Knie ausgerentt, Doktor," sagte er Da Sie hier sind, als Antwort auf dessen fragenden Blick. dachte ich, es sei das beste, wenn er zur Untersuchung hereinfommt. Das ist eine schöne Geschichte, sage ich. Jetzt haben die Wanderer ausgeglichen, und uns fehlen zwei Leute." ,, Die Wanderer haben ausgeglichen?" schrie Marr auf. " Ja, verflucht noch einmal, das haben sie. Sie erzielten in den ersten fünf Minuten eine Ecke, und ein halbes Dutzend ihrer Leute drückten den Ball endlich ins Neh. Jetzt, wo auch Pat vom Feld ist, versuchen wir das Verteidiger- System; ich fürchte aber, daß dieses Wettspiel auf jeden Fall für uns verloren ist." Marr sprang auf und ging durchs Zimmer. Entschuldigen Sie mich, Doftor," sagte er zum Arzt, der gerade das Knie des neu verletzten Spielers untersuchte, aber ich fühle mich jetzt ganz wohl und möchte hinaus aufs Spielfeld." ,, Sehr gut!" brummte der Doktor, welcher vollständig mit dem gegenwärtigen Fall beschäftigt zu sein schien.„ Geben Sie auf alle Fälle acht und machen Sie feine Dummheiten, die Sie später bereuen fönnten." Diese warnenden Worte folgten Marr, als er schon auf dem Fußweg dahineilte, der zum Spielfeld führte. Ein vielstimmiger Ruf, teils Beifalls- und Begrüßungsschrei, teilweise wie ein Jubelton der Erleichterung empfing ihn, als er sichtbar wurde. Stolz hob sich Richards Brust. Wie dieser Jubel beglückte! Nun wollte er alles einsehen, was er an Kraft und Spielbegeisterung zu bieten hatte. Er lief sogleich in die Mitte des Feldes, um seinen Posten in der geschwächten Angriffsreihe seiner Mannschaft einzunehmen. Aber obschon die Aufregung ihn erwärmt hatte und seine Nerven stählte, fühlte er sich noch immer matt und spürte, wie er zitterte. Seine Füße hatten augenscheinlich alle Kraft verloren, während ihm der Kopf noch immer abscheulich brummte. Als er den Ball zum ersten Male wieder föpfte, verstärkte sich dieses Hämmern. Von diesem Augenblick an bewegte er sich nur noch in einem Zustand von mehr oder minder großer Ver= wirrung. Ohne die dirigierende Arbeit des Gehirns funktionierten die Füße zwar noch, aber nur rein mechanisch. Bei jedem Schritt und jedem Stoß, den er ausführte, fühlte er die Anstrengung, die ihm dies kostete. Ben Warriner, durch die in hundert harten Kämpfen erworbenen Erfahrungen flug geworden, wußte, daß mit drei gefunden Stürmern im Felde und einem vierten, der augenscheinlich noch halb unbrauchbar war, Vorsicht der bessere Teil der Speerwerfen: 1. Schade, ASC. Göttingen, 47,69 Meter; 2. Waßmann, 05 Göttingen, 45,09; 3. Dr. Schlotthauer, Fritzlar, 45; beidarmig: 1. Schade, ASC. Göttingen, 82,49; 2. Waẞmann, 05 Göttingen, 69,80; 3. Dr. Schlotthauer, Frizlar, 67,51. 110 Meter Hürden: 1. Mergard 17,8 Sef.; 2. Wagener 18,3; 3. Dr. Kreuter 20,1( alle Hessen- Preußen Kassel). 400 Meter Hürden: 1. Wagener 63,6; 2. Dr. Kreuter 65,1; 3. Kleemann 65,1( alle Hessen- Preußen Kajjel). Fünftamps: 1. Kilo, ViL. Wetzlar, 2221 Punkte. Bierverbändekampf in Leipzig. Süd-, West- und Mitteldeutschland und Berlin tragen jedes Jahr einen leichtathletischen Wettkampf aus. Der diesjährige fand vor nur 3000 Zuschauern in Leipzig statt. Die Laufbahn war aufgeweicht, so daß diese Ergebnisse etwas gedrückt erscheinen. Bei den übrigen Konkurrenzen gab es aber prachtvolle Leistungen. Ergebnisse: 100 Meter: 1. Jonath- W. 10,7; 2. Kreher- M. 11; 3. LierschB. 11,1; 4. Mahrlein- S. 11,3. 200 Meter: 1. Borchmeyer- W. 21,4; 2. Kreher- M. 21,6, 3. Neumann- 6. 21,7; 4. Schlößte- B. 22. 400 Meter: 1. Noeller- W. 50,4; 2. Megner- S. 50,6; 3. Engelhard- B. 51,2; 4 Zimmermann- M. 52,6. 3. 800 Meter: 1. Dr. Pelzer- Berlin 1.55,8; 2. Lefeber- W. 1.57,8; 3. Scherer- S. 1.58,8; 4. Tarnogrodi- M. 1.59,8. 2. Schilgen- S. 4.04,8; 1500 Meter: 1. Krause- B. 4.04,6; Schumburg- W. 4.07,4; 4. Stöger- M. 4.20,6. 5000 Meter: 1. Rohn- B. 15.29,4; 2. Kilp- W. 15.31,4; 3. HelberG. 15.44; 4. Kraft- M. 15.58,2. 110 Meter Hürden: 1. Welscher- G. 15,5; 2. Wienecke- W. 15,7; 3. Leschezznick- B. 15,9; 4. Goldberg- M.( disqualifiziert). 4 mal 100 Meter: 1. Westdeutschland( Jonath, Borchmeyer, Mölle, Hendric) 42,7; 2. Brandenburg( Hübner, Grosser, Liersch, Schlößte) 43,4; 3. Süddeutschland 43,8; 4. Mitteldeutschland 44,4. Olympische Staffel: 1. Brandenburg( Dr. Pelzer, Engelhardt, Schlößte, Grosser) 3,23,5; 2. Westdeutschland 3.24; 3. Süddeutschland 3.25; 4, Mitteldeutschland 3.27. Weitsprung: 1. Mölle- W. und Biebach- M. mit je 7,23; 3. MeierB. 7,15; 4. Sched- S. 7,08. Hochsprung: 1. Bezz- B. und Brotbed- S. je 1,77; 3. Biebe- M. 1,75; 4. Busch- W. 1,70. Stabhochsprung: 1. Wegener- M. und Reeg- S. 3,90; 3. Born- W. 360; 4. Ritter- B. 3,50. Kugel: 1. Uebler- S. 15,29; 2. Seraidaris- M. 14.04,5; 3. Werring- W. 13,09; 4. Hähnchen- B. 12,64. Disfus: 1. Hähnchen- B. 42,67; 2. Seraidaris- M. 42,11; 3. Hoffmeister- W. 41,97; 4. Rödl- S. 38,68. Speer: 1. Weimann- M. 61,42; 2. Vögelin- W. 59,45; 3. BarthG. 56.75,4; 4. Wedekind- B. 53,45. Gesamtpunktzahl: 1. Westdeutschland: 43,5; 2. Brandenburg 38,5; 3. Güd 36; 4. Mittel 31. Von den Heeresmeisterschaften. Bei den Ende letzter Woche in Hannover ausgetragenen gen und unseres Gießener Bataillons, sich siegreich durchzusetzen. Heeres- Leichtathletik- Meisterschaften gelang es zwei AngehöriObergefreiter Gugel wurde deutscher Heeresmeister im Hammerwerfen mit 43,20 Meter, und Obergefreiter Mohl belegte mit 70,48 Meter den 2. Platz im Handgranaten- Weitwurf.( Wir erinnern an dieser Stelle, daß Mohl in dieser Konkurrenz Rekordhalter mit 79 Meter ist.) Beide Leichtathleten sind Mitglieder des VfB. Gießen. Norwegen Deutschland 2: 2( 1: 1). Nach dem 0: 0- Ergebnis im Fußball- Länderkampf gegen Schweden kann man mit dem in Oslo erzielten 2: 2- Resultat gegen Norwegen sich im großen und ganzen zufrieden geben. Denn Norwegen repräsentiert von den nordischen Fußballnationen immerhin noch die spielstärkste. Auch gegen Deutschland rafften sich die Norweger zu sehr achtbaren Leistungen auf. Wäre nicht Kreß im deutschen Tor ein Hüter von internationaler Extraklasse, so wäre sehr wahrscheinlich noch in den Schlußminuten aus dem Remis eine Niederlage geworden. Die deutsche Mannschaft spielte in derselben Ausstellung wie gegen Tapferkeit sei. Es würde sich als praktischer erweisen, das Resultat zu halten, als in dem vergeblichen Versuch, den Sieg zu erringen, beide Punkte zu riskieren. Dementsprechend fon= zentrierte er seine Hauptaufgabe auf die Verteidigung. Seine Absicht wurde von der Menge bald erkannt und auch von der gegnerischen Mannschaft. Wenn aber die Einheimischen sich auf die Verteidigung beschränkten, waren die Wanderer gleichfalls bemüht, die Vorteile, die ihnen die Götter geschenkt hatten, auszunußen und festzuhalten und den Widerstand der anderen zu brechen. Angriff auf Angriff wurde vorgeworfen, die Wut der attackierenden Stürmer erinnerte an eine rasende Gee, die vergeblich gegen eine felsige Küste anrollt. Bennett und Tranfield, die Verteidiger Hollywoods, waren beide einheimische Spieler, und sie brachten an diesem Tage ihrer Vaterstadt und sich selbst unvergänglichen Ruhm. Jmmer und immer wieder flärten sie, wenn alles schon verloren schien. Einmal, als der Tormann aus seinem Gehäuse gelaufen war, wehrte Bennet, knapp vor der Torlinie stehend, einen scharfen Schuß mit dem Kopfe ab, den der Torhüter mit beiden Händen taum hätte halten können. So widelte sich der Kampf unter unaufhörlichen Angriffen der Gegner ab, die jedoch jedesmal tapfer zurückgeschlagen wur den. Und während der ganzen Zeit trieb sich eine einsame Gestalt unbeschäftigt in der Mitte des Feldes umber, wartend wartend. Die Menge hatte die Anwesenheit des neuen Mittelstürmers gänzlich vergessen. Ihre Aufmerksamkeit war auf die verzweifelte Abwehrarbeit vor dem Tore der einheimischen Mannschaft gerichtet, so daß sie für alles andere fein Auge hatte. Die Bedrängung des Hollywood- Tores hörte nicht auf. Nur ein Wunder konnte Wallis Heiligtum reinhalten. Und dieses Wunder trat wirklich ein. Die einheimischen Verteidiger mach ten, fortgesetzt Uebermenschliches leistend, das Unmögliche möglich Als nur mehr fünf Minuten Spielzeit blieben, stand das Spiel noch immer 1: 1, und noch immer strich Did Marr in scheinbar ganz und gar zwedloser Weise in der Mitte des Feldes umber. Da tauchte plöglich aus dem Gewirr der schwarz- und weißgekleideten Gestalten die gedrungene Figur Ben Warriners, des Hollywood- Führers, auf, den Ball am Fuß. Er wurde sofort energisch angegangen, doch gelang es ihm noch im letzten Augenblid, den Ball genau seinem freistehenden, unbeschäftigten Mittelstürmer vorzulegen. Wie ein plötzlich losgelassener Windhund ergriff Marr die sich ihm so unerwartet bietende günstige Gelegenheit. Er sah, ehe er noch den Ball übernahm, den er im Fluge erhaschte, daß feiner seiner Kameraden in der Nähe war, und daß der Versuch. den er unternahm, eine Sololeistung werden mußte. Nr. 50 Schweden, also mit Krez; Emmerich, Brunke; Hergert, Leinberger, Knöpfle; Bergmeier, Sobed, Ludwig, Widmener, Sadenheim. Wie schon erwähnt, war Kreß die Stütze der deutschen Mannschaft, sein ausgezeichnetes Spiel verhinderte in den brenzlichen Schlußminuten eine deutsche Niederlage. Von den beiden Verteidigern war Emmerich der bessere, während Brunke verschiedentlich bedenklich schwach war. In der Läuferreihe lieferte Leinberger eine abgerundete Leistung, auch Hergert und Knöpfle hielten sich recht gut. Der Sturm sah diesmal die beiden Halbstürmer Sobed und Widmayer als die aktivsten, dasfelbe gilt von Bergmeyer, Ludwig als Sturmführer ging an, während Sadenheim auf verlorenem Posten stand. Aus dem Spielverlauf. Schon die ersten Minuten brachten die Deutschen in Führung. Bergmeier unternahm einen famosen Durchbruch, er gelang, und unhaltbar saß sein Schuß in den Maschen. Deutschland führte 1: 0. Norwegen ließ sich je= doch nicht verblüffen und kämpfte unentwegt weiter. Bald erwies sich, daß der norwegische Sturm in seinen Flügelaktionen äußerst gefährlich ist. Die Ueberlegenheit der Norweger wuchs. Bereits die 15. Minute brachte für sie dann auch auf eine nicht ganz einwandfreie Entscheidung des Unparteiischen hin den Ausgleich. Kreß war angeblich zu lange mit dem Ball gelaufen. Der verhängte Freistoß im deutschen Strafraum führte zum Ausgleich. Eine leichte Ueberlegenheit Norwegens hielt an, doch verhinderten Schußpech und die sichere Arbeit von Krep weitere Erfolge. Auch nach dem Wechsel hielt die norwegische Ueberlegenheit an. Verschiedentlich tamen auch die Deutschen erfolgversprechend durch, aber auch hier werden sichere Gelegenheiten ausgelassen, so von Ludwig und wenig später von Sobed und Sadenheim. In der 15. Minute servierte Sadenheim Ludwig eine Flante, die unhaltbar zum zweiten Treffer führte. Die Freude war furz. Die nächste Minute brachte schon den Norwegern durch ihren Mittelstürmer wieder den Ausgleich. Nun setzten die Norweger zu einem energischen Endspurt ein. Deutschland hielt aber stand, so daß es bei dem 2: 2- Ergebnis blieb. Universität Marburg Universität Gießen 2: 2. - Zum Gesellschaftsspiele trafen sich am vergangenen Mittwoch im Marburger Stadion vorgenannte Mannschaften. Um 14 Uhr, bei einer Gluthitze, nahm dieses Spiel seinen Anfang. Wie vorausgejagt, so tam es auch, denn bei dieser Hitze mach ten sich bald Ermüdungserscheinungen bemerkbar und dadurch fam es auch, daß kein schönes Spiel zustande tam; es wurden nur schwache Leistungen gezeigt. In der Marburger Elf ver mißte man einige gute Kräfte, aber dennoch mußte den Torchancen nach das Spiel gewonnen werden. Während die erste Hälfte ziemlich ausgeglichen war, ist Marburg in der zweiten Hälfte zeitweise überlegen. 10 Minuten vor Schluß erzielt Gießen im Anschluß an eine Ede den Ausgleich. 3 Elfmeter werden von Friebel, Marburgs Spielführer, der erst Verteidiger, dann Läufer und zuletzt( Stürmer(!!) spielte, nicht verwandelt zwei wanderten neben das Tor und der dritte wurde gehalten. Egoismus, oder was soll man sagen? Deutsches Turn- und Sportabzeichen. Erweiterung der Bedingungen der Gruppe 4. Kleinfaliber- Schießen. Die Prüfung besteht im Schießen auf einem polizeilich genehmigten Schießstand und auf 50 Meter Entfernung. Je 5 Schuß liegend freihändig, knieend, stehend freiZielfernrohr und andere Hilfs= händig, offene Visierung, mittel sind verboten. Jede Serie zu 5 Schuß ist innerhalb von 5 Minuten abzufeuern, von dem Kommando Feuern" ab gerechnet. Die Serien folgen sich unmittelbar. Mindestleistung auf die 10ringige Scheibe 105 Ringe. 135 Ringe. Mindestleistung auf die 12ringige Scheibe Randfeuerpatronen 5,6 Millimeter lang für Büchsen. Unmittelbar vor Beginn der ersten Serie des einzelnen Schützen sind ihm 5 Probeschüsse gestattet. Im übrigen gelten die Schießregeln des prüfenden Verbandes. Prüfung durch die der Reichsgemeinschaft für KleinkaliberSchießsport angeschlossenen Verbände. Großkaliber- Schießen. a) Scheibengewehr auf Standscheibe 175 Meter( 20treisige Ringscheibe) 235 Ringe oder b) Wehrmanngewehr, Scheibe: Lorenzsche Figuren, Wehrmann- Gewehrscheibe( 20freijige Ringscheibe), Entfernung 175 Meter, fünf Schuß stehend freihändig, 5 Schuß knieend oder sigend freihändig, 5 Schuß liegend freihändig 210 Ringe oder c) Pistole 50 Meter ( 20freifige Ringscheibe) 215 Ringe." Nach den Ausführungsbestimmungen des Deutschen SchützenA. E. bundes. Prüfung durch den Deutschen Schützenbund. Er bewegte sich vorwärts wie im Traum, während die Menge, die ihre Hoffnungen in so außerordentlicher Weise steigen sah, sich heiser zu schreien begann. Instinktiv wich er aus, als ihn ein Spieler der Wanderer er glaubte in dem Mann seinen alten Widersacher Bartley scharf anging. zu erkennen, war dessen aber nicht ganz sicher Er taumelte, verlor beinahe sein Gleichgewicht, richtete ich aber doch wieder auf, während ihm die Bravorufe wie Donner in den Ohren flangen. Jetzt fauchte das feindliche Tor vor ihm auf. Gleichzeitig erschien jedoch auch das Verteidigerpaar der Wanderer, das gestartet war, um ihn aufzuhalten. Ohne Aufenthalt wich er nach rechts aus, brachte den Ball über den Kopf des ihm am nächsten stehenden Gegners und nahm alle ihm noch in den Beinen gebliebene Kraft zusammen, um am Ball zu bleiben. Nur um die furze Spanne von sechs 3oll fam er seinem Gegner zuvor und schoß mit aller Wucht, während der gegnerische Verteidiger tapfer versuchte, ihn vom Ball zu trennen. Es war eine verzweifelte Anstrengung, aber selbst in solch äußerst schwierigen Momenten zeigte Marr, daß er den sicheren Fuß eines gewiegten Spielers hatte. Der Ball erwies sich als tadellos getreten, er streifte die Unterseite der Querlatte und nahm summend seinen Weg in das Netz Dem Schützen schien es, als ob die Welt plötzlich verrüdt geworden wäre. Er hatte eine unbestimmte Erinnerung an Leute, die wild um ihn herumtanzten und bemüht waren, ihm die Hand aus dem Gelenk zu schütteln, während ein unbeschreiblicher Tumult wütete; er jühlte, wie sich eine Menge Leute an ihn herandrängten, die ihn auf Rüden, Kopf und Arme flopften, und befand sich plöglich wieder im Antleidezimmer, wo er einem Manne zuhörte. ,, Ein ausgezeichnetes Tor! Das hast du glänzend gemacht," Schnarrte eine Stimme. Gewissermaßen im Moment der höchster Verzweiflung war ein erstaunlicher Sieg errungen worden, und sogar Hollister, das Opfer eines immer verstimmten und schmerzenden Magens, sah sich dazu veranlaßt, ihn zu loben. ,, Nimm einen Schlud von dem da, du siehst wirklich zum Speien aus!" Der Schluck Branntwein, den Sage ihm besorgt hatte, etwies sich als ein wunderbares Elixier. Er nahm Marr jojort das Gefühl, das er bis jetzt gehabt hatte, als ob alles sich um ihn im Kreise drehte, jogar das grinsende Gesicht des Trainers. Ein Bad, eine Dusche und fünf Minuten fachmännischer Behandlung durch den Trainer vervollständigen seine Heilung. Als er wieder fertig angekleidet war, hatte der Mittelstürmer die schmerzhaften Ereignisse dieses schweren Nachmittags vollständig überwunden. Fortsetzung folgt. Mittwoch, den 24. Juni 1931. „ Gießener Zeitung" Nr. 50 Der Ratgeber Praktische Winke für Haus Hof, und Familie, für alle Wirtschafts- und Tagesfragen Der Diskose- Schwamm Mancherlei Naturprodukte gibt es, die von der chemischen Industrie schon durch fünstliche ersetzt worden sind, und durch bas Kunstprodukt ist auch in vielen Fällen das von der Natur In mühsamer Arbeit zustandegebrachte weit übertroffen worden. Man darf in dieser Beziehung nur an die Teerfarben, an den Stidstoff und ähnliche Dinge erinnern. Nun rüdt man mit einem neuen Erzeugnis, dem Viskose- Schwamm, auch dem Meeresschwamm zu Leibe. Der Meeresschwamm ist, wie befannt, tierischen Ursprungs, besteht aus Kiefelsäure, Kalk und Eiweißstoffen und ist ein befanntes Reinigungsmittel, da ſeine zahlreichen Boren leicht das Wasser ansaugen und zum Teil festhalten. Die Nachteile des Meeresschwammes sind dagegen, daß er vielfach Unreinlichkeiten wie Sand, Muscheln usw. enthält und auch in seiner Form die gerade Fläche vermissen läßt, die für viele Reinigungszwede erwünscht ist. Ein anderer Nachteil besteht darin, daß der Meeresschwamm nicht häufig oder lange genug mit Seife oder Soda ausgefocht werden kann, ohne in seiner Struktur und damit in seiner Haltbarkeit zu leiden. Der künstliche Schwamm, den die J. G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft nach verschiedenen patentierten Verfahren unter der Bezeichnung Agfa- Vistose- Schwamm herausgebracht hat, besteht aus regenerierter Zellulose und wird ähnlich wie die Kunstseide aus Viskose hergestellt. Er vereinigt die Vorteile des Meeresschwammes, ohne dessen Nachteile zu besitzen, läßt sich beliebig lange mit Seife oder Soda fochen, ohne seine Form und Haltbarkeit zu verlieren. Ganz nach Wunsch fann man ihn mit großen oder kleinen Poren, ferner in jeder gewünschten Größe herstellen. Die Flächen sind glatt und erfassen daher beim Reinigen einen verhältnismäßig großen Raum. Die Saugfähigkeit ist hervorragend. Die gereinigten Flächen fönnen mit dem AgfaViskose- Schwamm nahezu wieder trockengerieben werden. Diese Eigenschaften befähigen das neue Erzeugnis zu mannigfachen Verwendungszwecken. Zunächst für die Körperpflege als hygienischer auskochbarer Toilette- Schwamm; dann in besonderer Ausführung für Reinigungszwecke aller Art im Haushalt und in der Industrie. Vorzüglich eignen sich die Viskose- Schwämme zum Waschen von Automobilen, Wagen, Booten usw. Gelingt es mit Hilfe des neuen Erzeugnisses, den deutschen inländischen Bedarf an Schwämmen voll zu decken, so fällt damit in Zukunft ein Passivposten in unserer Handelsbilanz weg. Geht der neue Schwamm in den Export über, so fommt ein neuer Aktivposten in der Handelsbilanz zu anderen hinzu. Gefundheitswesen Für die Badereise. Jedem Rheumatiker sind die ersten Tage, oft sogar Wochen des Badeaufenthaltes, in denen er besonders während der Badeprozedur fast unerträgliche Schmerzen auszustehen hatte, in wenig angenehmer Erinnerung. Die Schmerzen sind auf die mehr oder minder starken Reaktionen zurückzuführen, welche durch die ersten Thermalbäder an den rheumatisch erkrankten Muskeln und Ge= lenfen ausgelöst werden. Ja, die Rheumatismusfranken berichten häufig von erneutem Auftreten von Schmerzen in Gelenken oder Nerven, die zwar vor langer Zeit einmal erfrankt waren, aber seit Jahren sich reaktionslos verhalten hatten. Erst nach mehre ren Bädern nehmen die Schmerzen ab, und dann wird auch subjektiv das Bad als Wohltat empfunden. Eine Beseitigung der unangenehmen Reaktionsschmerzen der ersten Badezeit war bis: her kaum möglich und jedenfalls nicht durch einfache Mittel zu erreichen. Erst nach Durchprüfung mehrerer, in der allgemeinen Medizin bereits als schmerzstillende Mittel bekannter Heilmittel fand Winkler im Gardan eine Substanz, mit der sich ein überraschend günstiger Erfolg erzielen ließ. Auch bei anderen schmerzhaften Prozeduren, Massagen und passiven Bewegungsübungen Unsere Methode der BruchHeilung Strümpfe fönnen die häufig recht beträchtlichen Schmerzen mit dem gleichen| hat die Eigenschaft, in der Wärme Dämpfe zu entwickeln, die das Mittel schnell zum Verschwinden gebracht werden. Jedenfalls dürfte Gardan dazu beitragen, manchem Patienten die Badefur von vornherein angenehmer und erholender zu gestalten. Die Hauptsache ist: Ruhe! Vor- Sich- Hinträumen Regeneration der Nerven. Dieses " Dösen", das Sie manchmal überkommt, sollen Sie falls es nicht überhand nimmt nicht für Zeitvergeudung und für üble Gewohnheit halten. Bei manchen Menschen tritt es zu bestimmten Stunden auf meist nach einer der drei Hauptmahlzeiten. Häufig fann man es auch bei schwächlichen Kindern bemerken. Nichts verkehrter, als so ein Kind dann gewaltsam herauszureißen und zu ermuntern oder die erholungsbedürftigen Nerven, die gerade dabei sind, neue Kräfte und Säfte zu produzieren, mit einer falten Dusche oder sonst einem Gewaltmittel zu peinigen und bei ihrer wohltätigen Arbeit zu stören. Das gibt Nervosität, scharfe, spitze 3üge, Falten, trübe Augen. Gönnen Sie sich ein Viertelstündchen„ Dösen" im Lauf des unruhigen Arbeitstages es wird Sie stärken und erfrischen und ist die beste Art, den Erfolg der Ferien zu konservieren. Dzd. Mako m. Seide Stand 8.95 K'Waschselde feinm. 12.75 カラ Jetzt hab ich's: Die 3eitungsanzeige ist das beste Werbemittel. Technik im Hause Rechenmaschine in der Westentasche. Wir sind gewohnt, uns unter Rechenmaschine einen Apparat vorzustellen, der, ähnlich wie eine Schreibmaschine, etwa in den Büros der Banken oder sonstigen Großunternehmungen zu fin= den ist. Der findigen Technik ist es aber jetzt gelungen, ein ganz kleines und doch zuverlässiges Werf der Feinmechanik zu erfinnen, das nur noch die Größe eines Visitenkartentäschchens besitzt und trotzdem auch für den Minderbemittelten erschwinglich ist. Das Maschinchen ist imstande, alle normal vorkommenden Rechenoperationen auszuführen und bis zu siebenstelligen Zahlen- Ergebnissen, also bis 9 999 999, zu errechnen. Man kann z. B. in ganz beliebiger Reihenfolge durcheinander addieren und subtrahieren, wobei in einfacher Weise alle Arbeiten auf derselben Seite der Maschine ausgeführt werden. Ein kleiner Zusatzapparat ge= stattet sogar, zwei verschiedene Rechenarten zu gleicher Zeit zu lösen. Die vielseitige Verwendbarkeit für Büro, Fabrik und Haushalt kann sich der Leser selbst ausmalen. Stern 15.25 Flor mit Seide platt. 16.80 hermes veri. nur geg. Nachn. Bei Nichtgefallen Geld zurück oder Umtanic). J. Zillessen, Strumpffabrik, Chemniß 14. erzielt gute Heilerfolge( auch bei Wasserbrüchen), wo die sonst üblichen Heilmittel versagen: Kleine Brände selbst löschen. Schon oft hat ein im Anfang kleiner Zimmerbrand zu ge= waltigen Katastrophen geführt, weil den Hausbewohnern fein Feuerlöschmittel zur Verfügung stand. Wer sich die bewährten Handfeuerlöscher nicht leisten kann, sollte an leicht erreichbarer Stelle eine mit Tetrachlorfohlenstoff( auch Benzinoform genannt) gefüllte, leicht verforkte Flasche vorrätig halten. Diese Flüssigkeit Gr. Preisliste gratis. Mein Bruch war 10-15 cm durchgedrückt und belästigte mich in jeder Beziehung. Wer Hypotheken, Durch das Hermes- Institut" bin ich meine Bau- u. BetriebskaQualen losgeworden. 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Wenn man brennende Möbel, brennende Gardinen, besonders nachdem man sie heruntergerissen hat, damit bespritzt, hört die Flammenbildung sofort auf. Benachbarte Gegenstände werden damit vor dem Uebergreifen des Feuers geschützt. Vor dem Wasser hat Tetrachlorfohlenstoff den Vorteil, daß damit auch Benzin- Brände gelöscht werden können. Merkwürdigkeiten aus aller Welt Es gibt in Amerifa bis jetzt 377 Bauten von 20 und mehr Stockwerken. Der höchste dieser Wolkenkratzer ist das ChryslerGebäude, das 68 Stockwerke zählt. Auf den Londoner Teeauktionen werden regelmäßig 800 Sorten Tee versteigert, deren Preis zwischen 9 Pence und 8 Schilling pro Pfund beträgt. Islands heiße Quellen werden jetzt im großen zur Anlage von Meiereien, deren Maschinen mit dem unterirdischen Dampf geheizt werden, zu Heilſtätten für Lungenkranke und zur Gemüsezucht in Treibhäusern ausgenutzt. In der russischen Kirche am Fehrbelliner Platz in Berlin ist jetzt ein Ifon, ein wundertätiges Heiligenbild, ausgestellt, das seit vielen hundert Jahren das Ziel wundergläubiger Wallfahrer in Rußland gewesen war. Im Pariser Armee- Museum sind zweitausend MiniaturNachbildungen von allen seit dem Altertum bekannten Geschützen ausgestellt. 1675 wurde die erste Sternwarte in Greenwich errichtet. 10 .8 71 7 233 51 3ur Kurzweil Das ist ein Zauber- Wecker. Jungens und Mädels! Ihr werdet mit einigem Erstaunen auf meine Zauber- Uhr sehn und mich schließlich auslachen: Dein Wecker hat ja gar feine Zeiger. Ich lasse mich aber nicht aus der Ruhe bringen mein Weder meldet auch ohne Zeiger, was die Glode geschlagen. Ihr müßt nur stait der Ziffern, die euch sonst die Stunden verkünden, Buchstaben setzen. Um diese und damit die Zeit zu ermitteln, verraten wir euch, daß diese Buchstaben außerdem ergeben: 2 7 6 einen Nachtvogel 11 10 8 9 ein inneres Organ 12 3 24 eine Zahl 6 7 3 8 einen Strand 11 6 4 12 10 4 einen Völkerstamm 6 7 1 einen Tierfuß. Die Zahlen von 1 bis 12 der Reihe nach gelesen geben euch dann auf die Minute die Zeit an. Wie spät ist es? ם To 14 15 6 18 0 9 10 11 12 13 14 15 16 17 ㅁ 20 21 24 D 0% 18 19 22 23 25 26 回 To ם Waagerecht: 1. Indische Stadt. 7. Osmanischer Sultan. 9. Biblische Gestalt. 11. Soviel wie Vorbedeutung. 13, Bauwert. 15. Alte Ausdrudsform für Böses. 16. Rheinarm. 18. Artikel. 20. Ort auf dem Peloponnes. 22. Stammvater eines biblischen Riesengeschlechtes. 24. Borjähriger Bergschnee. 25. Italienische Stadt. 26. Asiatische Hauptstadt. Das von vielen Vereins- und Verbands- Rechnern als ganz vorzüglich beurteilte Universal- Verbands- und Vereinskassebuch von mir ausgearbeitet wird in jeder gewünschten Stärke geliefert. Die Anschaffung für das kommende Jahr ist jetzt zu empfehlen. Der Rechner weiß zu jeder Minute, was er eingenommen hat an Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, von Veranstaltungen usw. usw. und was er ausgegeben hat für Bundes- und Verbandsbeiträge, für allgemeine Verwaltung, für Reisespesen, für sonstige Vergütungen, für Veranstaltungen, für Anschaffungen, Reparaturen, für Unterstützungen, Steuern usw. usw. Am Jahresschluß genügt der Abschlußstrich, die einzelnen Spalten zusammengezählt, die Endzahlen der Ausgabespalten von denen der Einnahmespalten oder umgekehrt abgezogen. Das ist eine Arbeit von nur wenigen minuten und der Rechner ist allen mühseligen und zeitraubenden Sonderaufstellungen enthoben. Geschäftsbücherverlag Albin Klein, Gießen, Südanlage 21 Druckarbeiten aller Art für Behörden, Geschäftsleute u. Private fertige ich in jeder gewünschten Ausführung in Schwarz- und Buntdruck bei äußerster Berechnung an. 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Des Reichslabine vers Plan verwirk parniffe zur Stärku amirtichaft unter wendet werden müs In dem Reichsmini immungen zur Not tigt, hinsichtlich d Ebuspolizei und der Lalien Der belgische Mini Augenministers S aidhen Gesandten. ung mit dem britis hoovers Vorschlag andt werden för Die englische Bro Fichen Antwort ni Beritändnis für die Frankreich feine an nationalen Geficht Der preußische tag abgelehnt, al politischen Zusamm Das Preußische epe- Ruhrkreises in illigen Aeußerunge aben foll, in den ei In Stuttgart f Deutschen Regieru jens über die Au und über einen sgaben der Staat Auf Grund des fije Innenminift Ortszeitung„ Der K inende fommuniti 15. Auguft 1931 Der heifische Ges en Antrag, den 1 ben Feiertag in S Bojialdemokraten un es Bolkspartei und Der Vorstand d at an den Reichsta Reidsregierung erjud hinderung der Not Jm Bölterbunds Heitlichen Sachversta Europaausichuife Organisation juden. Der österreichisch Bolles auf rohen un 5 auf 270 Goldtro für je 100 Kilo Um Frankreich z oratoriumsplan it ongregmitglieder a Moratoriumspla Bie an zuständi Regierung dem Seje mit Begeister Die belgische Ka Gojialisten, Kommun Regierung geforderte Don 210 Millionen Das polnische G iger Stahlhelmer, bie polnije Grenze genommen worden Aus Anlag des Wilhelmshaven weil Das auf allen Mari