Nr. 40 Inflationszeit erbaute von Rinn& Clos Beschäftigung von un wechsel wird für unjen u weit vorgeschrittenen iter der hiesigen Real Lebensjahre. Der Ber Leiter der Realschule in im Weltfrieg durch eine en. Trotzdem blieb ihm ealschule, die er mit un Singabe vorbildlich aus shinaus wird man ihm ehrendes Andenken be elwerte teilt mit, daß de blazes von Kraftwagen Man will jetzt dur Tagen die Zahl der en. nes Ausfluges nach dem 41jährige Tündher Lorem den dort befindlichen be ", stürzte ab und verlegte bfallenden Straße verlor rd die Gewalt über ihr Das Mädchen erlitt dabei es starb. Bürgermeister Ziegler auf den. Unter feiner Amis entwidelt und auch als ht. hiesigen Feldartillerie unter ungeheurer Betei = Denkmals für die Ge Fußartillerieregiments im Umlauf befindlichen en bei der Commerz- und die Verhaffung der bei in der genannten Bant en Jahr versetzte Direttor er Thedid, wurden ver ß durch verschiedene Kro und andere Fälschungen rde. Zudem kommt no nd 160 000 Mart, so das rettoren und dem Stadt 000 Mark beläuft. Dem Ferjönlichkeiten der Stadt angen in Zusammenhang werden verdächtigt, die Bfingftfamstag, dem 28. olzheimer Heide einge 26. Mai 1923 Albert offen wurde. ger. enst" bringt von Dr. raphen Hindenburgs, eine Jahre der Reichspräsiden eifend, zu lesen, welch ge ie Sicherung des deutschen auf Genf zeigt übersicht foeben beginnenden Ver aige Ergebnis an. Einige das Heft außerordentli Käuferin und Konjumen in der neuesten Nummer ausführlich beantwortet e und ernste Bilder, eine ets reizenden sommerlichen Tand findet noch heute jeder Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Bolitische Rundschau. Der Reichspräsident hat dem Generaloberst von Klud zu jeinem 85. Geburtstag telegraphith herzliche Glüdwünsche übermittelt. Die Behandlung, die der Frage der deutsch- österreichischen Zollunion und insbesondere Deutschland und Desterreich selbst in Genf zuteil geworden war, hat die Berliner ,, D. A. 3." ver: anlagt, den Rücktritt Dr. Curtius' und den Austritt Deutsch: lands aus dem Völkerbund zu fordern. Dieser Forderung treten auch andere Berliner Blätter bei. Der neue spanische Botschafter in Berlin, Dr. Castro, wurde am Donnerstag vom Reichspräsidenten zur Entgegennahme jeines Beglaubigungsschreiben empfangen. In der Reichstanzei fanden am Donnerstag unter dem Borsiz des Reichstanziers Dr. Brüning neue Besprechungen mit den Führern der Bayrischen Volkspartei über das Steuervereinheitlichungsgeseg statt. Sie ergaben in wichtigen Punkten eine Annäherung, so daß man mit dem Zustandekommen eines Kompromisses rechnet. Reichskanzler Dr. Brüning wird auf der 9. Reichstagung der Zentrumsjugend der Windthorst- Bünde, die in den Pfingst: tagen in Effen stattfindet, eine große Rede halten. Nach einem Genfer Bericht enthält die von der polnischen Regierung den Natsmitgliedern mit großer Verspätung überreichte Oberschlesien- Denkschrift Angaben, aus denen sich ergibt, dez Polen völlig unzureichende Maßnahmen zum Schuhe der deutschen Minderheiten getroffen hat. Die Genfer Verhandlungen über den polnischen Oberschle: sienbericht werden im Rat heute beginnen. Die Abreise der deutschen Genser Delegation ist für heute, Samstag abend, vorgesehen. Im Anschluß an die letzte Sigung des Völkerbundsrates gibt Reichsminister Dr. Curtius ein Frühstück für die deutschen Pressevertreter. Der Reichsbund der höheren Beamten hat den Reichspräsibenten erfucht, ihm einen Empfang zu gewähren, bei dem die Bedenken der Beamtenschaft gegen die weitere Gehaltskürzung Dorgetragen werden fönnen. Wie die Pressestelle des Staatsministeriums mitteilt, wird ter Oldenburgische Landtag zum 10. Juni einberufen. Der Vorstand der Reichstagsfraktion der SPD. hat für den 28. Mai nach Berlin eine Fraktionssigung einberufen. Der Borstand beschloß u. a., beim Reichskanzler erneut ernsteste Vortellungen in der Brotpreisfrage zu erheben, wobei das Kabinett nachdrücklichst auf die politischen Folgen eines etwaigen Versagens in dieser Angelegenheit aufmerksam gemacht werden soll. Der Danziger Senatspräsident Ziehm hat auf eigenen Antrag fein Gehalt in Höhe von 3600 Gulden monatlich auf 1500 Gulden herabsetzen lassen. In dem Bericht, den der Völkerbundskommissar in Danzig, 6raj Gravina, dem Völkerbundsrat über den Danzig- polnischen Zwischenfall erstattete, wird zugegeben, daß Polen einen Einmarsch in Danzig geplant hatte. Der Europa- Ausschuß hat am Mittwoch das Abkommen über die Schaffung einer internationalen landwirtschaftlichen Hapothekenbank mit dem Sig in Genf einstimmig angenommen. Das belgische Kabinett Jaspar ist Donnerstag zurückgetrete 1. Der Versuch des Ministerpräsidenten, durch eine Umbejegung verschiedener Ministerien vem drohenden Sturz zu entgehen, ist also gescheitert. In Pariser politischen Kreisen verlautet, daß starke Beg unter freiem Himmel du trebungen im Gange seien, Briand für die Beibehaltung des es Leben von heute sehe aßenministeriums zu gewinnen. Es verstärkt sich der Eindrud, der Münchner Jllustrierten daiz Briands Rücktritt nur ein Manöver für Genf gewesen sei. Bildreportage über das Ge urgeleit, Gießen. rei Haus natürliches neral Kitil. Die französischen Wirtschaftspläne finden in Gens wachsende Auch franzosenfreundliche Genfer und insbesondere weizerische Kreise bezeichnen den Briand- Plan als völlig ungenügend. Der spanische Ministerrat hat beschlossen, daß die Wahlen den verfassungsgebenden Cortes am 28. Juni stattfinden jo llen. Die Sowjetpartei hat in Madrid ihre erste konstituierende Sursammlung abgehalten. 4000 Delegierte aus ganz Spanien Kohlensäure verstärkt, men daran teil. Es wurde die Bewaffnung der Arbeiter asche nur 16 Pfg., Flasche Bauern und die Förderation der iberischen Sowjetunion flasche gratis. Großabnehme chior, Mineralw.- Vertrie Karben in Hess. gefordert. Runmehr hat der Außenminister des südamerikanischen States Chile mit stärkstem Nachdruck für den Abschluß einer eramerikanischen Zollunion nach dem Muster der deutschEnnahmequellen für allereichischen Zollunion Stellung genommen. Herren in allen Städten und Bezirken. Nähere Klein, Gießen, Südanlage 21. durch er Kaffee Importho he Provifion und feftes Ge ang rührigen Berfonen je bernahme v. Berteilungsfel 6. Martens, Hamburg Roj nftraße 11. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 23. Mai 1931 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Verzweiflungssteuern. So melden die ,, Leipziger Neuesten Nachrichten: Seit einigen Tagen gehen in politischen Kreisen Gerüchte um, daß die Reichsregierung sich mit der Absicht trage, zur Dedung des Defizits neue Steuererhöhungen vorzunehmen. Das muß nach den kategorischen Erklärungen, die bisher vom Kanzler wie vom Finanzminister gekommen sind, überraschen; aber es kann wohl kein Zweifel darüber bestehen, daß die Mög= lichkeiten, inwieweit aus einer stärkeren Anziehung der Steuerschraube überhaupt noch etwas herauszuholen ist, ernsthaft er= wogen werden. Die Finanznot ist offenbar stärker als der gute Wille. Man braucht gar kein Pessimist zu sein, um den Gesamtausfall, der sich im laufenden Etaisjahre für Reich, Län= der und Gemeinden einschließlich der Unterstützung der Arbeitslosen im weitesten Sinne ergibt, auf weit über 1½ Milliarden zu beziffern. Gegen solche Eummen ist mit Abstrichen an den Ausgaben des Etats und der Sozialversicherung nicht anzufommen. Die Lawine wächst der Regierung über den Kopf. Als letzter Ausweg bleiben also eigentlich nur noch Verzweiflungssteuern. Allzu groß sind die Möglichkeiten, die dafür überhaupt und noch vorhanden sind, nicht. Wir haben ja beim Bier beim Tabak gesehen, daß ein Ueberziehen der Steuerschraube einen tatsächlichen Rückgang der Einnahmen herbeiführt. Nun bestand unter den Sachverständigen immer schon die Auffassung, daß als äußerste Reserve noch eine Erhöhung der Umsatzsteuez etwa um ½ Prozent, uns bliebe Die Umsatzsteuer ist unter dem Ministerium Reinhold herabgesetzt worden, ohne daß die erwartete Verbilligung des Verbrauches dadurch eintrat. Aus Vor den neuen Notverordnungen. Die Ressortbesprechungen für die Vorbereitung der in Aussicht stehenden neuen Notverordnungen sind bislang noch nicht abgeschlossen. In erster Linie haben bisher Besprechungen zwischen den zuständigen Ressortministern Dr. Brüning, Reichsfianzminister Dietrich, Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald und Sachberatern stattgefunden. Die Besprechungen haben sich naturgemäß in allererster Linie auf die Frage der Neuordnung der Sozialversicherungen, insbesondere der Arbeitslosenversicherung und auf die Ausgleichung des Reichsetats erstrect. Reichs= banzler Dr. Brüning hatte am Mittwoch eine erneute Unterredung mit dem Reichsernährungsminister Schiele über die weitere Behandlung der Brotpreisfrage. Die Reichsregierung will, wie wir zuverlässig erfahren, alles daran setzen, um eine weitere Senkung des Brotpreises zu erreichen. Deutschland läßt seine Zahlungsfähigkeit prüfen. Basel. Die deutsche Reichsregierung beabsichtigt, die Bank für Internationale Zahlungen zu ersuchen, eine Sachverständigen- Kommission zur Ausstellung einer genauen Diagnose über die deutsche Finanzkraft nach Deutschiand zu entsenden. Die Ausgabe dieser Kommission würde darin bestehen, einen neuen Zahlungsplan, ähnlich dem Youngplan, aufzustellen und der deutschen Regierung entsprechende Vorschläge zu machen. Nummer 41 den Uebersichten über die Steuereinnahmen hat sich zudem gezeigt, daß bei schrumpfender Wirtschaft die Umsatzsteuer noch verhältnismäßig gleichbleibende Einnahmen liefert, also den Schwankungen nicht so stark unterworfen ist wie die direkten Steuern. Trotzdem bedeutet natürlich eine Erhöhung der Umsatzsteuer eine Ablehr von der bisherigen Politik der Preissenkung, und deshalb war Dr. Dietrich bisher entschlossen, damit so lange zu warten, bis der Karpf um die Reparationen in das entscheidende Stadium getreten sein würde. Die rund 400 Millionen, die hier noch herauszuholen wären, sollten liegen bleiben, um ein Abwehrmittel zu haben, falls etwa von außen her der Versuch gemacht werden würde, durch Kreditsperren uns reparationspolitisch Daumenschrauben anzusetzen. Wir können uns nicht vorstellen, daß sich an dieser Auffassung des Finanzministers etwas geändert hat. Es wäre taum zu verantworten, auch diese allerletzte Reserve noch in das Danaïdenfaß hineinzuwerfen, wenn nicht Hand in Hand damit die Auskündigung der Kriegsentschädigung in irgendeiner Form stände. Wir verstehen deshalb die Pläne der Regierung, die auf eine Erhöhung der Umsatzsteuer, auf eine das letztemal vom Reichsrat abgelehnte Erhöhung der Zuschläge der Steuern für Einkommen über 8000 RM., auf eine Erhöhung der Benzinpreise und auf einen Eingriff in die Beamtengehälter gehen dahin, daß sie nur durchgeführt werden können, wenn gleichzeitig auch das Problem einer Revision des Youngplanes aufgerollt wird. Und das ist ja die grundsätzliche Entscheidung, vor die das Kabinett in den nächsten Wochen gestellt ist. Curtius begrüßt Henderson als Abrüstungspräsident. Gens. Henderson teilte zu Beginn der Donnerstagssigung im Völkerbundsrat mit, daß Mac Donald ihn telegraphisch ermächtigt habe, das Präsidium für die Abrüstungskonferenz anzunehmen. In seiner Eigenschaft als Präsident der Ratstagung erklärte Dr. Curtius, er sei überzeugt, die Gefühle sämtlicher Mitglieder des Rates zum Ausdrud zu bringen, wenn er dem englischen Kabinett seinen Dank für diejen Entschluß ausspreche. Der englische Außenminister übernehme mit diesem Amt eine schwere Verantwortung. Er sei überzeugt, daß sämtliche Mitglieder des Völkerbundsrates mit ihm die Auffassung teilen, daß der englische Außenminister zweifellos für diesen Posten die geeignete Persönlichkeit sei. Damit sei nur zum ersten Male ein wirklich entscheidender Schritt in der Richtung der Abrüstung getan. Der hessische Haushalt angenommen. Darmstadt. In einer sechsstündigen Sitzung brachte Mittwoch der Hessische Landtag die Etatsberatungen in erster und zweiter Lesung zum Abschluß. Der Etat wurde mit den Stimmen der Regierungsparteien angenommen. Rüdtritt Geheimrat Duisbergs. Berlin. Geheimrat Duisberg beabsichtigt, den Posten des Eine langfristige Anleihe für Deutschland? Präsidenten des Reichsverbandes der deutschen Induſtrie auf der London. Der Genfer Korrespondent des ,, Daily Herald" nennt die Ernennung eines Ausschusses zur Erleichterung internationaler Anleihen unter den Auspizien des Völkerbundes hoch wichtig; denn es werde davon gesprochen, daß die Folge eine große langfristige Anleihe für Deutschland seine werde, die die Gefahr seines völligen wirtschaftlichen Zusammenbruchs abwenden und hundert andere Probleme erleichtern würde. Auch in Desterreich neue Steuern. Wien. Wie die Blätter berichten, beabsichtigt die Regierung zur Entlastung des Budgets neue Steuervorschläge einzubrin= gen. Der Finanzminister werde im Ministerrat den Vorschlag machen, neue Finanzzölle für Kaffee und Tee einzuführen, die 40 bis 50 Millionen Schilling im Jahre einbringen sollen. Was die Gehälter der Bundesangestellten anbelange, werde erwogen, einen fünfprozentigen Abzug für die Dauer von zwei Jahren in Vorschlag zu bringen. Die Höchstbezüge der Beamten sollen dabei in stärkerem Maße besteuert werden als bisher. Der Leiter der deutschen Grönland- Expedition, Professor Frankreich sucht das Recht zu beugen. red Wegener, dessen letzte Spuren vor kurzem 189 Kilometer om der Weststation der Expedition entfernt, festgestellt wurden, nunmehr tot aufgefunden worden. Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautet, soll auf der fingittagung des Vereins für das Deutschtum im Auslande in when der frühere Reichswehrminister Dr. Geßler an Stelle les bisherigen Vorsitzenden von dem Busche- Hattenhausen zum Befigenden des VDA, ernannt werden. Oberbürgermeister Dr. Sahm hat in einem Brief den Oberidenten gebeten, die Genehmigung zur Verdoppelung der Si esteuer für Berlin ab 1. Juni zu erteilen. Paris. Die Genfer Verhandlungen, denen in Frankreich ein so hoher Friedenswert zugesprochen wird, scheinen diesmal zu einer weiteren Verdüsterung des Verhältnisses zwischen Deutschland und Frankreich beitragen zu wollen. Mit einer Selbstverständlichkeit, die dem wahren Rechtsempfinden nie begreiflich sein wird, wird von seiten der französischen Regierung und der ihr nahestehenden Presse an der These festgehalten, daß der Haager Schiedsspruch in der Frage der Zollunion nur dann gültig sein solle, wenn er zugunsten der französischen Aujfassung ausfällt. großen Mitgliederversammlung des Reichsverbandes Ende September in Berlin niederzulegen. An seiner Stelle sei für den Präsidentenposten Krupp v. Bohlen und Halbach in Aussicht genommen, dessen Kandidatur allgemein befürwortet werde. Deutscher Oberbürgermeister in Memel. Memet. In der Donnerstagsitzung der Memeler Stadtverordnetenversammlung wurde Rechtsanwalt Dr. Brindlinger, der der Memelländischen Voltspartei angehört, im ersten Wahlgang mit 26 von 40 Stimmen zum Oberbürgermeister gewählt. Die Helden des Ruhrkampfes. Aus Düsseldorf: Am Pfingstsonnabend soll in Düsseldorf, auf dem Sandboden der im Norden der Stadt liegenden Golzheimer Heide, das allen Opfern des Ruhrlampjes gewidmete SchlageterEhrenmal die feierliche Weihe erhalten. Nach dem Entwurf von Prof. Holzmeister zeigt die Denimalsanlage drei freis rund angeordnete Mauer- und Potestringe, deren Treppen bis zur etwa vier Meter unter Straßenniveau liegenden Gruftfammer führen, aus der ein über 20 Meter hohes Stahlkreuz ragt. In der Gruft steht ein Steinsarkophag und verschiedene Gedenktafeln mit den Namen derjenigen, die im Jahre 1921 bis 1925 Opfer des Ruhreinbruchs wurden. Der Denimalsplaz liegt nicht weit von der Erschießungsstätte Schlageters. Diesen Platz lennzeichnete bis vor furzer Zeit noch ein Holzkreuz mit der Ausschrift: An dieser Stelle wurde am 26. Mai 1923 Alb. Leo Schlageter von den Franzosen erschossen." Das Kreuz ist jetzt entfernt und dem Düsseldorfer Historischen Museum übergeben worden. Die Erschießungsstelle Samstag, den 23. Mai 1931. wird gleich dem anderen Gelände planiert und für den Verkehr freigegeben. Nur das hohe Mal soll noch Erinnerung vieler Kämpfe und schwerer Jahre bilden. Es war am 26. Mai 1923, um vier Uhr morgens, als Albert Leo Schlageter auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf durch fünf französische Kugeln seinen Tod fand. Drei Kompagnien, eine Schwadron Kavallerie, französische Gendarmerie, Offiziere, ausländische Journalisten, verschiedene Geistliche und der Verteidiger, ein Düsseldorfer Rechtsanwalt, bildeten die Begleitung, als Schlageter im Morgengrauen erschossen wurde. In nächster Nähe einer Sandwand hatte man einen Pfahl erri htet, an dem er niederknien mußte. Kurz danach rollte die Salve über das weite Feld. Schlageter war von der damaligen französischen Besatzung angeklagt worden, sich an Störungsaktionen und Sprengungen von Eisenbahnanlagen beteiligt und Informationen, Berichte und Dokumente über die Tätigkeit der Besatzung für die deutschen Behörden gesammelt zu haben. Es gelang den französischen Kriminalbeamten in Essen, verschiedene ihnen verdächtig Erscheinende als Angehörige der Organisation Heinz zu verhaften. Unter ihnen befand sich Schlageter. Das letzte Wort Schlageters lautere am Schlusse der Verhandlung:„ Für das, was ich getan habe, stehe ich ein. Ich bin bereit, die Folgen meiner Handlung zu tragen." Mit den Worten:„ Grüßt mir mein Deutschland, meine Eltern, Geschwister und Verwandten, meine Freunde...!" ging Schlageter am 26. Mai 1923 in den Tod. Ihm zum ehrenden Gedächtnis, zur Erinnerung an die 141 Toten des Ruhrkampfes, wird am Pfingstsonnabend das Schlageter- National- Denkmal enthüllt werden. Schlageters Wollen war rein und groß, sein Sterben heldenhaft. Durch die willige Hingabe seines Lebens wurde er zum Sinnbild eines Kampfes, des Ausharrens aller Volfs= schichten zwischen Rhein und Ruhr. Kritisches zum Enteignungsgesek. Der kürzlich in der Oeffentlichkeit bekanntgewordene, aber von der Reichsregierung immer noch ,, streng vertraulich" behandelte Entwurf eines Gesetzes über die Entschädi gungspflicht und den Rechtsweg bei Enteignungen auf dem Gebiete des Städtebaues" ist in den Kreisen des privaten HausDie und Grundbesitzes auf lebhaften Widerspruch gestoßen. Drganisationen des städtischen und des ländlichen Grundbesitzes haben keinen Zweifel aufkommen lassen, daß die Regierungsvorlage für den privaten Haus- und Grundbesig untragbar ist. Unannehmbar ist sie deshalb, wiel sie nicht nur die durch die Rechtsprechung, insbesondere des Reichsgerichts, angeblich hervorgerufene Rechtsunsicherheit auf dem Gebiete des kommunalen Enteignungsrechtes zu beseitigen zum Ziele hat, sondern viel mehr bestrebt ist, den Kommunen einen über Gebühr großen Schutz angedeihen zu lassen. Die Gemeinden sind aber den Grundstückseigentümern gegenüber gar nicht so schußbedürftig; denn viele von ihnen haben in den letzten Jahren die Zwangs lage der Grundstückseigentümer bei der Ausweisung von Freiflächen in der unerhörtesten Weise ausgenutzt. Vielmehr erscheint es notwendig, daß der Haus- und Grundbesitz in Durchführung des Artikels 164 r Reichsverfassung von 1919 in Gesetzgebung und Verwaltung gefördert und gegen Ueberlastung und Aufsaugung endlich geschützt wird. Die Schaffung eines Gesetzes über die Entschädigungspflicht und den Rechtsweg bei Enteignungen auf dem Gebiete des Städtebaues ist wahrhaftig nicht so dringend, wie die Reichsregierung behauptet Auf anderen Gebieten dürften gesetzgeberische Maßnahmen dringender erforderlich sein. Eine Reform des kommunalen Enteignungsrechtes kann immer noch vorgenommen werden, wenn die anderen großen Probleme, wie die der Arbeitsbeschaffung, der Beseitigung der Wohnungszwangswirtschaft, der Aufhebung der Hauszinsstener usw. gelöst sind. Die Frau im Sowjetstaat. Zu den ganz wenigen wirklichen Rußlandkennern zählt Dr. Theodor Seibert, der bis vor furzem vier Jahre in Rußland lebte, in Moskau einen eigenen Hausstand führte und fast das ganze Land bereiste. Wir entnehmen seinem soeben bei Knorr & Hirth, München, erschienenen Werke ,, Das rote Rußland". Staat, Geist und Alltag der Bolschewiti" den folgenden interessanten Abschnitt: In erster Linie wird durch das russische Wohnungselend der Gegenwart natürlich die Frau betroffen. Hier hat die„ Befreiung der Frau aus der Sklaverei des Haushalts" eine merkwürdige und sehr unfreiwillige Verwirklichung gefunden; im Haushalt eines Sowjetproletariers ist aus Mangel an Raum tatsächlich nur noch sehr wenig zu tun. Die russische Städterin kann sich infolgedessen ihren beruflichen und sozialen Interessen so wie die Partei diese auffaßt in weitgehendem Maße hingeben. Nach dem Wunsche der Partei wird in der Besetzung der Arbeitsposten möglichst wenig Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht, und auch praktisch findet man heute in Rußband Frauen in allen den Berufen, die bei uns in der Kriegszeit von ihnen ausgeübt werden mußten. Anhänger der völligen Frauen- Emanzipation werden die sowjetrussischen Verhältnisse auf diesem Gebiet ideal finden, besonders wenn sie hören, daß die arbeitende Frau in Rußland einen sehr bemerkens= werten Gesundheitsschutz genießt. ,, Gießener Zeitung" Die Reichsregierung scheint jedoch anderer Auffassung zu sein und will sich gern, aber unnötigerweise mit nebensäch lichen Arbeiten belasten, mit denen sie sich innerhalb der privaten Wirtschaft aber wahrhaftig keine Sympathien und kein Vertrauen verschaffen kann. Die gesamte private Wirtschaft ist sich einig in der Ablehnung des neuen, nur auf Drängen der Kommunen geschaffenen Gesezencwurfs gegen den privaten Grundbesitz in Stadt und Land. Da wir die sowjetischen Frauen- und Mutterschutz- Gesetze zum mindesten in der Theorie für ideal halten, seien sie hier näher stizziert: Handarbeitende Frauen und Mädchen werden von der Arbeit acht Wochen vor und acht Wochen nach einer Geburt befreit, Frauen, die geistige und Büro- Arbeit verrichten, je sechs Wochen. Müttern, die Brustkinder haben, stehen be= sondere Arbeitspausen zu, damit sie ihren Mutterpflichten nachkommen können. Werdende und stillende Mütter dürfen nicht zur Nachtarbeit zugezogen werden; ein allgemeines Verbot von Nachtarbeit für Frauen besteht dagegen merkwürdigerweise nicht. Die Schutzbestimmungen für Mutter und Kind werden wirksam ergänzt durch die Einrichtung von Kindergärten, häufig direkt bei den Fabriken, in denen auch Säuglinge untergebracht Untragbar sei ferner die Vorschrift, daß überall dort, wo landesrechtliche Bestimmungen die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte für Entscheidungen über die Höhe der Entschädigung ausschließen, diese bestehen bleiben soll. Eine derartige Bestimmung stelle offensichtlich einen Verstoß gegen die ReichsDa es nach Auffassung des Zentralverbandes verfassung dar. nicht angeht, die verfassungswidrigen landesrechtlichen Enteig nungsbestimmungen einfach durch ein Reichsgesetz zu sanktio nieren, fordert er, daß zur Wahrung der Objektivität die lan desgesetzlichen Rechte dahingehend abgeändert werden, daß sie der Reichsverfassung voll entsprechen. Die verfassungsmäßige Zulässigkeit der beabsichtigten Regelung auf dem Gebiete des kommunalen Enteignungsrechtes bezweifelt auch Oberverwaltungsgerichtsrat Dr. Ernst Is a v ( Berlin) in umfangreichen rechtlichen Darlegungen im ,, Grundeigentum". Da das neue Enteignungsgesetz rückwirkend vom 13. August 1919 ab, dem Tage des Inkrafttretens der Reichsverfassung, in Kraft gesezt werden soll, und da die Regierungsvorlage auch die landesrechtlichen Vorschriften sanktioniert, die eine Entschädigung für Eigentumsbeschränkungen und Teilenteignungen ausschließen, vertritt Dr. Isay die Auffassung, daß der vorliegende Gesetzentwurf nur dann zu einem gültigen Geseze werden kann, wenn er als verfassungsändernd zustande kommt. Dr. Isan legt nämlich den Artikel 153 der Reichsverfassung dahin aus, daß er grundsäglich eine Entschädigung für jede Enteignung verlange und daß ein Ausschluß der Entschädigung nach ihm nur statthaft sein soll, wenn er sich auf ein Reichsgesetz stützen läßt. Fehlt es an einem solchen, so sei er eben rechtswidrig. ,, Diese Rechtswidrigkeit kann," wie Dr. Isay überzeugend schreibt ,,, nicht dadurch geheilt werden, daß viele Jahre später das bisher fehlende Reichsgesetz zur Entstehung gelangt. Const würde ja auch ein im Jahre 2000 er lassenes Reichsgesetz die während des 20. Jahrhunderts durch geführten entschädigungslosen Enteignungen rehabilitieren, ihnen nachträglich den Stempel eines rechtmäßigen Aktes aufdrücken können. Ja, ein in ferner Zukunft ergehendes Reichsgesetz würde eine Entschädigung wegen aller vor seinem Inkrafttreten angeordneten Enteignungen verneinen können. Eine solche Auslegung des Artikels 153 Abs. 2 ist schon wegen der Rechtsunsicherheit, die sie unfehlbar mit sich brächte, unmöglich. Gesetze, auch Verfassungsgesetze, sind nach den Regeln der Vernunft auszulegen. Wenn Artikel 153 eine entschädigungslose Enteignung untersagt, und denn hinzusetzt: ,, soweit nicht Reichsgesetze etwas anderes bestimmen", so kann er dabei nur Reichsgesetze im Auge haben, die zur Zeit der Enteignung in Geltung sind, nicht Gesetze, die erst in späteren Zeiten geschaffen werden." Die Entscheidung über das Schicksal des neuen Enteignungsgesetzes ist vor Herbst dieses Jahres nicht zu erwarten; denn es ist kaum onzunehmen, daß die Reichsregierung die Regierungsvorlage im Wege der Notverordnung zum Gesetz erheben wird. Vielmehr wird sich der Wohnungsausschuß des Reichstages, der laut Beschluß vierzehn Tage vor Zusammentritt des Plenums einberufen wird, eit dem neuen Gesezentwurf, in Verbindung mit den Arträgen auf Schaffung eines Wohnheimstättengesetzes" beschäftigen, die bereits vor einigen Monaten von den Sozialdemokraten und dem Christlich- sozialen Volksdienst im Reichstag eingebracht worden sind. Dem privaten Haus- und Grundbesitz ist wahrhaftig zu wünschen, daß das Entschädigungspflichtgeset samt den Anträgen auf Schaffung eines Wohnheimstättengesetzes in der Versenkung verschwindet. Denn es wird Zeit, daß endlich mit den bodenreformerischen und sozialistischen Experimenten Schluß gemacht wird. Schuß dem Privateigentum! Das ist die Losung der Gegenwart. werden können. Diese Bestimmungen, die, soweit ich be= obachten konnte, bereits sehr weitgehend durchgeführt werden, dürfen wohl als vorbildlich bezeichnet werden. Wo es wirf= lich nötig ist, Frauen, und insbesondere werdende Mütter, überhaupt zur Berufsarbeit heranzuziehen, sollte auch die deutsche Sozialgesetzgebung auf ähnliche Einrichtungen hinarbeiten. Für das Jdeal der Bolschewifi, die Frau dem Manne im Berufsleben vollständig gleichzustellen, auf das das sowjetische Arbeitsgesetzbuch in seinen Mutte: schutzparagraphen ausdrücklich hinweist, habe ich allerdings kein Verständnis. Nach meiner Ansicht müßte ein proletarischer Siaat, der programmatisch auf eine allgemeine Verminderung der Arbeitszeit und Berufslast zielt, in erster Linie darauf hinarbeiten, die Frauen für die Aufgaben freizumachen, die man nun einmal seit Menschengedenken als„ frauliche" bezeichnet hat und auch wohl bezeich nen wird: Aufzucht gesunder Kinder, Pflege einer wohnlichen Häuslichkeit, Kultivierung des Lebensmilieus überhaupt, in dem sich der Mensch nach Erledigung seiner Berufspflichten be= wegt. Ich begreife nicht, wie die Bolsaswiki in Begeisterung zu geraten vermögen, wenn eine immer wachsende Zahl von Frauen an Drehbänken, auf Straßenbahnführerständen, in Kohlenzechen und auf Lokomotiven steht. Die Partei macht viel Aufhebens davon, daß die Frauen auch im politischen Leben des Sowjetstaates eine große Roile spielten. In der ersten Zeit der Revolution war das richtig; Frauen wie Vera Figner, die Kolonsai und Larissa Reißner haben sicher in jenen Sturm- und Drangjahren, attiv sowohl als stimulierend, erhebliche revolutionäre Verdienste erworben. Im Kleinbetrieb des Sowjetstaates stehen auch heute noch zahl= reiche Frauen an sichtbaren Stellen. Je höher man aber in der roten Hierarchie nach oben kommt, je näher man an die wirklichen Machtzentren herantritt, desto schwächer wird das weibliche Element. In den Bundesministerien und in den Reihen des Zentralfomitees und der Zentral- Kontroll- Kommission findet man nicht einen einzigen weiblichen Namen. Die eigentliche Parteileitung ist vollständig ,, frauenrein" das Regime ist ein hundertprozentig männliches Regime; höchstens noch in Italien spielen die Frauen eine gleich bescheidene politische Rolle. Lokales. Blühendes Gift. Von Dr. Curt Kayser. Nr. 41 Samstag, den 23 Bollenertratte gemacht rabreicht, aber für Bedeutung, daß der K her Blütezeit, aljo im Behandlung tritt. 3 Runit aber auch bei soft redit qualvoll Wie man sieht, m genießen", aber das Alljährlich, wenn vom strahlend blauen Himmel leuchtent und wärmend die Sonne auf uns herniederscheint, wenn Felt und Au im Blütenschmude prangen, dann juchzt des Menscher Herz, dann zieht's uns hinaus ins Freie, um stets von neuer zu bestaunen das herrliche Wunder der Natur. Jm Ueberschwang dieser Freude lassen sich leicht viele Men schen, und besonders Kinder, dazu hinreißen, allerlei Blumer zu pflücken und spielerisch ihre Stengel in den Mund zu nehmen Sie alle ahnen nicht, daß„, neben Rosen gleich die Dorne stehen“ und manche dieser schönen Blumen ein gefährliches Gif rit trüben an Blum Ged Durch die Maienz loden und verfünden Matter Erde hat ihr in sich birgt. Am bekanntesten ist die Giftigkeit des Goldregens zeit halten. Ihre durch den, besonders bei Kindern, schwere Vergiftungserschei termen bejtidt, Strau nungen ausgelöst werden können. Sehr häufig wird die Toll Episentleidern aus B kirsche, die der schwarzen Kirsche ähnlich sieht, von Kinden ahnungslos verzehrt und damit eine schwere Vergiftung, bis bleit jubeln die Bö Alles fündet von jener weilen sogar tödliche, herausbeschworen. Besonders gefährli njang an über allen sind ferner die verschiedenen Schierlingsarten, von denen de Wiesenschierling als Todesgift des alten griechischen Philo sophen Sokrates bekannt ist. Beim Schierling sind besonder die Fruchtkapseln die eigentlichen Träger des Giftes. Die blaue Blüten und die Blätter des Eisenhutes rufen Vergiftungs erscheinungen in Gestalt von Krämpfen, Koliken und Fieba hervor. Ein Herzgift, das in der Medizin vielfach verwenda wird, ist im roten Fingerhut, der Digitalis, und in den, meit als harmlos angesehenen Maiglöckchen enthalten. Schließli sei noch Bilsentraut, Stechapfel und Herbstzeitlose genann durch deren Genuß schwerer Schaden für unsere Gesundheit ent stehen kann. Pflicht aller Eltern ist es daher, ihre Kinder vor dem J den- Mund nehmen von Pflanzen überhaupt zu warnen und bein Auftreten irgendwelcher Vergiftungserscheinungen für sofortig ärztliche Hilfe zu sorgen. Bisweilen genügt aber zum Hervorrufen von Krankheits erscheinungen schon die bloße Berührung gewisser Pflanzen. An bekanntesten sind die auf diesem Wege durch durch Primeln her vorgerufenen Hauterkrankungen. Es handelt sich dabei aber nicht um unsere einheimischen, gelben Primeln, sondern um die meist in Töpfen gezogene, japanische oder chinesische, farbig Primelart. Diese beherbergt in den, an der Unterseite ihra grünen Blätter befindlichen Drüsenhaaren einen Giftstoff, da schon beim Berühren mit der Hand austritt und oft bereits nach wenigen Stunden, manchmal aber erst nach Tagen, Hau ausschläge und Fieber bei besonders dafür empfänglichen Men schen erzeugt. Auch Augen und Nase können, wenn sie bein Riechen an der Blume mit den Giftstoffen in Berührung ge kommen sind, erkranken. Wenn auch, wie erwähnt, nicht jeder Mensch für das Gift gleich empfindlich ist, so muß doch gan allgemein vor den ausländischen Primeln gewarnt werden. Weiterhin sei darauf aufmerksam gemacht, daß auch starka Blumendust, z. B. bei Flieder und Jasmin, Krankheitsersche nungen, wie Kopfschmerzen und Benommenheit, hervorzurufe vermag. Man vermeide deshalb, diese Blumen oder Pflanza überhaupt in Schlafzimmern aufzustellen oder gar in der Nat darin zu belassen. Am meisten zu bedauern sind schließlich noch jene Mensche die als„ Zaungäste des Frühlings" draußen stehen bleibe müssen, weil bei ihnen durch Einatmung von Blütenstaub b stimmter Gräser- und Getreidearten das als„ Heuschnupfer oder„, Heufieber" bekannte Krankheitsbild in Erscheinung trit Dagegen hilft nur entweder Aufenthait an der See, resp. in einer Gegend, in der es leinen Blütenstaub gibt, oder die Kunt des Arztes. Seit Jahrzehnten hat sich die medizinische Wissenschaft de rum bemüht, diesen armen Menschen, denen ihr Leiden d Freude an der schönsten Zeit des Jahres vergällt, zu helfa Mit Erfolg werden heute Kuren mit Einimpfung bestimm Nach dem bolschewistischen Propagandamärchen ist die Fra im Sowjetstaate von den stumpfen Lasten des Haushaltes freit und kann sich, gleich dem Manne und den Kindern, ga den kulturellen Genüssen des Lebens hingeben. Wie verlog das ist, ermißt man am besten aus der Tatsache, daß die B schewili als alleinige Bauherren im heutigen Rußland fast ni gends Gemeinschaftshäuser bauen, sondern fast überall Häu mit Ein- und Zwei- Zimmer- Wohnungen, mit eigener Roche legenheit und vollständigem Abschluß von den Nachbarfamilia Das ist nicht etwa zarte Rücksichtnahme auf den rückständig Geschmack des Proletariats, sondern einfach Kapitulation einem unüberwindlichen Widerstand. Dieser allgemeinen scheinung gegenüber wollen die paar kollektiven Musterhäu die man jüngst aufgemacht hat, wenig bedeuten. Coth. der Deutschenhasser, jener Pariser Parfümfabrikant von Insel Korsika, der dort nie eine Schulbant drückte, oft im Fre kampierte, dann in elendster Verfassung in den schmutz git verrufensten Gassen von Mrsaille auftauchte, seiner Tante Papagei stahl und sich mit dem dafür erlösten Gelde verdust auf einige Jahre zum Militär ging, nach Paris tam undi dort mit fabelhaftem Geschid schon mehr Gerissenheit steinreichen Manne machie, überschwemmi heute die halbe mit seinen Erzeugnissen. Coty besitzt zur Zeit den„ Figan und andere einflußreiche Zeitungen, laufte das Prachti Longchamp und das berühmte Schloß Chambord, ist mehrfar Franken- Millionär, schimpft aber gerade noch so auf die Bode zu deutsch Schweine, wie damals, als er faum seinen Nan schreiben konnte. Die deutsche Damenwelt hat diesen Ma der über uns hohnlacht, mit reich gemacht! Sie sollte es wenigstens nunmehr zum eisernen Vorsatz machen, niem mehr Parfüm von Coty zu verwenden und ausnahmslos Geschäfte zu meiden, die statt der durchaus hochwertigen d schen Erzeugnisse Coty- Düfte anpreisen. Diese riechen sold wenn man weiß, woher sie stammen! bahnte und die Erde Ordnung gab. Das Mates und der Stärt Komm, Schöpferge bringe hinein die S dt werden zu guten beiligen Geistes neue rem deutschen Vaterla lf befcheidenen Mä um großen Baumeiste Berghüttete wieder an Belitische Agito Seftige gegen die N Busreitungen veran betreffend Lastkraftw gliedern politischer mogentransporte bedi and bezüglich der e Baftwagen eine ande Dann gelten sie als genehmigten Lastwag binde wird mit Gef Führer und mit Gefo betreft. t Eingeleitetes mmunistische Uebe Serlehrslotal hat zu en vier Kommun hiesigen Gericht wrjahren wegen * Strajtammer delte Dienstag e Scherer von Buk rechtsfräftig zu G Der Witte Ein Fu Suden Sie hie ter bei aller Schär ben erfundigen, w lann, wollen Sie di „ Sie brauchen Manager diefer Mo Bei diesen Wo Marr, dem vor Zor in die Wangen geit im Gehen hinzu: Dollen, tommen Gi Gegen Sie fich tablen Raum eint Stuhl. Ohne weite Jawohl," antw in paar Briefe, di mertfam durch und berum, Aljo, was wa Sre Angelegenheit Marr prüfend u genbrauen. Gewiß ist Fuß Unge Mann. Es Reilen weit herge lann!" Im Hinblid a Hoge Bortion Sel Warum tomm efeuert worden, Der Grund, Angelegenheit, die s Sie interefieren will gleich zur Sa Zeit verlieren wie Put Fußball spiele. als Berufsipieler wenn Sie mich ni anderen Klub fing erite, dem ich mid nights, als daß Gi nights toiten, wenn will id gern weit loll id, gleid wied Mann haftig hin, braune, Detwitter Ein trodenes ter nun jeinerje Antwort des Fu es. Gift. Kayser. herniederscheint, wenn Samstag, den 23. Mai 1931. Bollenertrafte gemacht, mit Erfolg auch besondere Medikamenie verabreicht, aber für diesen Erfolg ist von ausschlaggebender Bedeutung, daß der Kranke schon mehrere Wochen vor Beginn ber Blütezeit, also im März oder April, in sachgemäße ärztliche Behandlung tritt. Immerhin vermag heutzutage die ärztliche bei einer schon ausgebrochenen Erkrankung unit aber auch id blauen Himmel leuas oft recht qualvolle Leiden wesentlich zu mildern. n, dann juchst des Merid er der Natur. Wie man sieht, muß man auch den Frühling ,, mit Vorsicht genießen", aber das kann und darf uns trotzdem die Freude Freie, um stets von newicht trüben an Blumen, Luft und Sonnenschein. e lassen sich leicht viele Men ■ hinreißen, allerlei Blum gel in den Mund zu nehm Gedanken zum Pfingstfest. Durch die Maienzeit läuten hell und feierlich die PfingstRojen gleich die Done locken und verkünden den Völkern der Erde das Fest. Und Blumen ein gefährliches Mutter Erde hat ihr schönstes Festkleid angelegt, als würde sie die Giftigkeit des Goldrega Sochzeit halten. Ihre Wiesenteppiche hat sie neu mit Blumen, schwere Vergiftungserjée dernen bestidt, Strauch und Baum hat sich schön gemacht mit Sehr häufig wird die Spitzenkleidern aus Blüten und in all dieser Pracht und Herrähnlich sieht, von Kinde Lichkeit jubeln die Vöglein und verschwenden die besten Lieder. eine schwere Vergiftung, billes fündet von jenem großen, göttlichen Geist, der von allem woren. Besonders gejäh Anfang an über allen Welien schwebe und den Weg der Sterne Fierlingsarten, von denen d Bahnte und die Erde formte und allem auf dieser Welt eine Des alten griechischen B Drdnung gab. Das ist der Geist des Ewigen, der Geist des im Saierling jind besonde Rutes und der Stärke. Träger des Giftes. Die blou jenhutes rufen Bergiftung ämpfen, Koliten und Giet Medizin vielfach verwen Digitalis, und in den, me ödchen enthalten. Schliest und Herbstzeitlose geran en für unsere Gesundheit en her, ihre Kinder vor dem berhaupt zu warnen und be Komm, Schöpfergeist, Geist de: Stärke, fomm heiliger Geist, ringe hinein in die Herzen aller Völker, damit sie wieder ge= weckt werden zu guten, christlichen Taten! Seien wir alle des heiligen Geistes neue Jünger! Suchen besonders wir in unserem deutschen Vaterlande diesen göttlichen Geist wie einst die zwölf bescheidenen Männer aus Galiläa und erwählen wir ihn zum großen Baumeister unserer deutschen Heimat, damit er das Berschüttete wieder ans Tageslicht bringe. Der Sonntagsschreiber. * Politische Agitationsjahrten auf Lastwagen. Wiederholte ngserscheinungen für jojoni Berstöße gegen die Noiverordnung zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen veranlassen die Behörden, auf die Vorschrift, betreffend Lastkraftwagentransporte von uniformierten Mitgliedern politischer Parieien hinzuweisen. Solche LastkraftDagentransporte bedürfen der landespolizeilichen Genehmigung cuch bezüglich der einzuschlagenden Wegrouten. Fahren die Lastwagen eine andere als die polizeilich genehmigte Route, dann gelten sie als nicht genehmigt. Die Beteiligung an nicht genehmigten Lastwagenfahrten politischer Parteien oder Verbände wird mit Gefängnis nicht unier drei Monaten für die Führer und mit Gefängnis oder Geldstrafen für die Teilnehmer bestraft. Hervorrufen von Krankhei ihrung gewisser Pflanzen. Bege durch durch Primeln h Es handelt sich dabei ab ben Primeln, sondern um d tische oder chinesische, farb den, an der Unterseite th enhaaren einen Giftstoff, and austritt und oft betes aber erst nach Tagen, S ts dafür empfänglichen Re Naje fönnen, wenn jie ben Siftstoffen in Berührung ich, wie erwähnt, nicht jen tdlich ist, so muß do ga Brimeln gewarnt werden m gemacht, daß auch ftat Jasmin, Krankheitseng Benommenheit, hervorzuruin diese Blumen oder Pflan ustellen oder gar in der Nat schließlich noch jene Meni ngs" draußen stehen bleib natmung von Blütenftaub rten das als„ Heuschnupic heitsbild in Erscheinung tr fenthait an der Gee, tejp. Blütenstaub gibt, oder die ku ie medizinische Wissenschaft enschen, denen ihr Leiden es Jahres vergällt, zu helf en mit Ginimpfung bestimm Propagandamärchen ist die fen Lasten des Haushaltes Manne und den Kindern, g Lebens hingeben. Wie peric aus der Tatsache, daß die nim heutigen Rußland fait en, sondern fast überall Si Gohnungen, mit eigener Rad Sschluß von den Nachbarfamil jichtnahme auf den rüdjtändi ndern einfach Kapitulation stard. Dieser allgemeinen e paar follettiven Musterbi , wenig bedeuten. ofn. arifer Parfümjabrifant von e Schulbant drüdte, oft im Verfassung in den schmu aille auftauchte, feiner Tant n dafür erlöften Gelde verda Er ging, nach Paris fam un schon mehr Geriffenheit- verschwemmi heute die halbe in befizt zuf Zeit den itungen, faufte das Prad Schloß Chambord, ist mebri ber gerade noch so auf die nals, als er faum feinen je Damenwelt hat diejen reich gemacht! Gie follte e jernen Vorjah machen, ni verwenden und ausnahmsle der durchaus hochwertigen anpreisen. Dieje riechen taramen! * Eingeleitetes Verfahren wegen Landfriedensbruch. Der tommunistische Ueberfall auf das hiesige nationalsozialistische Verkehrslokal hat zur Verhafiung von sechs Leuten geführt, von denen vier Kommunisten sind. Gegen die Verhafteten, die sich im hiesigen Gerichtsgefängnis befinden, ist ein Untersuchungsverfahren wegen Landfriedensbruchs im Gange. * Straftammer. Die hiesige Große Straffammer verhan= delte Dienstag erneut gegen den früheren Stadtbaumeister Scherer von Butzbach, der vor kurzem wegen Urkundenfälschung rechtskräftig zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden „ Gießener Zeitung" war und mittlerweile nach Vereinbarung mit der Butzbacher Stadtverwaltung aus dem Butzbacher Dienst ausgeschieden ist. Dem gestrigen Prozeß lag eine Anklage wegen Kotsunterschlagungen zu Grunde. Nach längerer Verhandlung kam der Gerichtshof zu dem Ergebnis, daß der Angeklagte in dieser Angelegenheit zum Schaden der Stadt gehandelt habe. Das Gericht sprach gegen den Angeklagten vier Monate Gefängnis aus. Diese und die oben genannte Strafe wurden zu einer Gesamtstrafe von sieben Monaten Gefärgnis zusammengezogen. * Die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen im Ruhestand befindliche Beamte ist unzulässig, weil die endgültig in den Ruhestand versetzten Beamten nicht mehr zu den Beamten zu rechnen sind, die dienststrafrechtlich erfaßt werden fönnen. Anders verhält es sich mit vorläufig in den Ruhestand versetzten und auf Wariegeld gesetzten Beamten. * Schlägerei. In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag tam es zu einer Schlägerei zwischen Studenten und Reichsbannerangehörigen auf dem Oswaldsgarien, bei der zwei Studenten verletzt wurden, einer am Auge, der andere durch einen Stich in den Rüden. Die polizeilichen Erhebungen sind im Gange. Im Interesse des guten Ruses unserer Stadt wäre erwünscht, daß derartigen Zwischenfällen, die sich in letzter Zeit häufen, mit aller Energie, d. h. durch exemplarische Bestrafung der Schuldigen, ein Riegel vorgeschoben wird. * Verkehrsunfall. Auf der Landstraße Heuchelheim- Gießen wurde der auf Wanderschaft befindliche Heinrich Wörner aus Langd bei Hungen, als er einem Motorradler hilfsbereit die vom Kopf gefallene Mütze auf der Fahrbahn aufheben wollte, von einem andern Motorradler namens Sommeriad aus Wieseck angefahren und heftig zur Seite geschleudert. Er wurde mit sehr schweren inneren Verletzungen der Klinik zugeführt, wo er ernſt darniederliegt. Der Motorradler stürzte gleichfalls und trug erhebliche Verlegungen davon. * Warnung vor einem Schwindler. Die Bevölkerung OberHessens sei gewarnt vor einem Kolleftanten, der Geldgaben für das evangelische Schwesternhaus in Gießen sammelt. Wie die Leitung des Schwesternhauses mitteilt, ist zur Zeit niemand mit solcher Sammlung beauftragt. Beim Auftreten dieses ,, Sammlers" wende man sich an die Polizei. * Konsularnachrichten. Der zum Konsul bei dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten von Ameriba in Frankfurt a. M. ernannte Herr Sydney B. Redecker ist anerkannt und zur Vornahme konsularischer Verrichtungen im Volfsstaat Hessen zugelassen worden. Der zum argentinischen Generalkonsul in Hamburg ernannte Herr Carlos A. Galarce ist anerkannt und zur Vornahme konsularischer Verrichtungen im Voltsstaat Hessen zugelassen worden. * Fleischvergiftungen. Das Polizeiamt teilt mit: In den Sommermonaten häufen sich erfahrungsgemäß die Erkrankungen infolge Genusses nicht einwandfreier Nahrungsmittel, insbesondere werden Erkrankungen nach dem Genuß nicht frischen Hackfleisches vielfach beobachtet. Aus diesem Grunde ist in den Fleischverkaufsordnungen das Verbot enthalten, Hadfleisch während der wärmeren Jahreszeit auf Vorrat herzustellen und feilzuhalten und vorgeschrieben, daß solches Fleisch bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. Die Polizeiorgane sind angewiesen, die Durchführung dieser Vorschrift genau zu überwachen. Die Bevölkerung wird auf die Gefahren ausdrücklich hingewiesen, Nr. 41 die mit dem Genuß nicht frischen Hackfleisches, insbesondere von Pferden, verbunden sind, und es wird empfohlen, nur solches Hadfleisch zu laufen, das vor den Augen des Käufers frisch zubereitet wird. * Eine Mahnung zu Pfingsten. Bei schönem Wetter werden viele auf ihrer Wanderung eine Rast im Freien, auf einer Waldlichtung, an einem schattigen Flecken einer Wiese oder an sonst einem idyllischen Platz vorziehen, die mitgebrachten Butterund Wurststullen auspaden und mit Wonne im Schoße Mutter Grüns verzehren. Aber- laẞt fein Papier, laßt feine Abfälle herumliegen, wenn ihr von dannen zieht. Verschandelt die herrliche Natur nicht, auch andere Menschen wollen sich über sie freuen! * Aufgehobene Straßensperre. Die Sperrung des Selterswegs ist, da die Straßenbauarbeiten beendet sind, aufgehoben. Das Fehlen der Maitäfer. Eine eigenartige Erscheinung ist das bis jetzt vollständige Fehlen der Maitäfer. Nicht etwa, daß man diese unnützen Fresser und Verderber herbeisehnte, gewiß nicht, aber ihr Nichtvorhardensein fäilt einmal auf, da sie sonst um diese Zeit allgegenwärtig zu sein pflegen. Besonders starke Maitäferflüge wechseln je nach der Entwicklung der braunen Kerle alle drei Jahre, 1931 gehört nicht dazu. * Hauptversammlung des Gustav- Adolf- Vereins in Hessen. Der hessische Hauptverein der Gustav- Adolf- Stiftung beabsich= tigt, seine diesjährige Hauptversammlung vom 5. bis 7. Juíi in Groß- Umstadt abzuhalten. * Der Verband der hess. Landwirtschaftlichen Genossenschaften hat seinen 67. Verbandstag auf Samstag, den 30. Mai, nach Darmstadt, Städtischer Saalbau einberufen. Tags zuvor finden die ordentlichen Generalversammlungen der Landesgenossenschaftsbank und der landw. Zentralgenossenschaft in der Turn= halle am Woogsplatz statt. * Jubiläumstagung der hessischen und Bassauischen Friseure in Groß- Gerau. Der Landesverband der Friseure für Hessen und Nassau hält in Groß- Gerau in der Zeit vom 31. Mai bis 2. Juni seine Jubiläumsverbandstagung ab. Eine Fachausstellung und ein Jubiläumspreisfrisieren wird dabei stattfinden. Mit der Jubiläumsfestveranstaltung erfolgt die Ueberreich- ng der Gesellenbriefe an die Junggesellen und die Ehrung verdienstvoller Mitglieder. Gleichzeiiig mit der Tagung hält auch die Fachlehrer- Vereinigung der Friseure in Groß- Gerau eine Tagung ab. * Hessischer Hebammen- Verbandstag. Der diesjährige Hebammen- Verbandstag findet am 27. Juni, vormittags 10 Uhr, in Worms in der Festhalle statt. * Die Deutsche Landsmannschaft( D.2.) hält wie alljährlich ihre Haupttagung( die 63.) zu Pfingsten in Coburg ab. Das Programm sieht ein Sportfest, eine Beleuchtung der Feste Coburg, einen Festzug zum Gefallenendenkmal der DL. am Burgberg, eine Gedenkfeier, einen Kommers, einen Grenzlandabend und ein Wohltätigkeitsfest zum Besten der Notleidenden im Coburger Lande vor. Unberührt durch diese Rahmenveranstaltun gen tagen während der ganzen Zeit die Arbeitsausschüsse, unterbrochen von den Vollversammlungen der aktiven Landsmann schaften und der Altherren-- Vereinigungen. Als wesentliche Punkte der Beratungen sind zu nennen: Besprechung der Hochschulreform, Beitritt der Landsmannschaft zum Roten Kreuz, Beteiligung am Wehrsport, Bereitstellung von Geldmitteln für Zahnpaste Gesunde weiße Zähne: Chlorodont P, and so Pl. Der Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 3. Fortsetzung. ,, Suchen Sie hier jemand?" schnarrte er in einem Ton, welder bei aller Schärfe doch nicht verletzend klang. ,, Jawohl," antwortete Marr ebenso entschieden.„ Wollte mich eben erkundigen, wo ich den Manager von Hollywood finden fann, wollen Sie die Güte haben, mich zu ihm zu führen?" ,, Sie brauchen teine Führung, mein Bursche, ich bin der Manager dieser Mannschaft. Was wollen Sie?" Bei diesen Worten wandte er sich zum Gehen, und ehe noch Marr, dem vor Zorn über die scheinbare Unhöflichkeit das Blut in die Wangen gestiegen war, antworten konnte, fügte er, schon im Gehen hinzu: Ich gehe hinüber in meine Kanzlei; wenn Sie wollen, kommen Sie mit!" ..Setzen Sie sich," sagte der Manager, als sie in den ziemlich fahlen Raum eintraten, und wies auf einen etwas wadligen Stuhl. Ohne weiter auf seinen Besucher zu achten, öffnete er ein paar Briefe, die auf seinem Schreibtisch lagen, las sie aufmerksam durch und schwang sich schließlich auf seinem Stuhl herum. ,, Also, was wollen Sie? Fußball! Das ist wahrscheinlich Ihre Angelegenheit, nicht wahr?" Während er fragte, musterte er Marr prüfend unter einem Paar ungewöhnlich buschiger Augenbrauen. ,, Gewiß ist Fußball meine Angelegenheit," sagte lächelnd der junge Mann. Es ist so sehr meine Angelegenheit, daß ich viele Meilen weit hergekommen bin, um Ihnen zu zeigen, was ich fann!" Im Hinblid auf des anderen Art fühlte Marr, daß eine große Portion Selbstbewußtsein nicht schaden könnte, Warum kommen Sie zu mir? Anderswo vielleicht hinausgefeuert worden, he?" Der Grund, warum ich zu Ihnen tomme, ist meine private Angelegenheit, die ich Ihnen nicht erzählen werde, selbst wenn es Sie interessieren würde, was ich übrigens sehr bezweifle. Ich will gleich zur Sache kommen, da Sie scheinbar ebenso ungern Zeit verlieren wie ich. Leute, die es verstehen, meinen, daß ich gut Fußball spiele. Jd foste fein Ablösegeld, weil ich noch nie als Berufsspieler gespielt habe. Jetzt will ich es aber tun, und wenn Sie mich nicht aufnehmen, so werde ich wohl noch einen anderen Klub finden, der mich nimmt. Sie sind übrigens der erste, dem ich mich angeboten habe. Ich verlange von Ihnen nichts, als daß Sie mit mir einen Versuch machen; er wird Sie nichts fosten, wenn Sie mit dem Experiment nicht zufrieden sind, will ich gern weiterziehen. Sind Sie damit einverstanden, oder soll ich gleich wieder gehen?" Die letzten Worte warf der junge Mann hastig hin, beugte sich vor und blickte Mr. Samuel Hollister nun seinerseits ebenso scharf und durchdringend in das braune, verwitterte Gesicht. Ein trodenes, kaum merkliches ticherndes Geräusch war die Antwort des Fußballfunktionärs. Das Schwätzen verstehen Sie!" brummte er endlich. ,, Was spielen Sie, und wo haben Sie früher gespielt? Das werden Sie mir doch hoffentlich verraten?" ,, Aha!" Wir scheinen uns doch schon näherzukommen," antwortete der junge Mann.„ Ich bin Mittelstürmer, einer unserer berühmtesten Spieler meinte, daß mir dieser Posten besonders noch nicht; liegt. Seinen Namen werde ich Ihnen nicht sagen denn wenn der Versuch, den Sie mit mir machen sollen, fehlschlägt, so würde das einen Zweifel an der Urteilsfähigkeit des Mannes bedeuten, und er ist ein guter Freund von mir. Ebenso denke ich nicht daran, Ihnen zu erzählen, in welcher Mannschaft ich bis nun gespielt habe. Wenn ich es täte, würden Sie vielleicht zuviel von mir erwarten und dann enttäuscht sein. Was ich leisten kann, sollen Sie dort draußen auf dem Spielfeld sehen; aber ich wünsche faires Spiel für mich, ohne Vorurteile und je eber, je lieber!" Marr blidte, während er sprach, auf die Handtasche, die zu seinen Füßen lag. Was haben Sie da drinnen?" fragte Hollister. Sein Ton flang diesmal um eine Nuance weniger hart. ,, Meine Referenzen!" lächelte Marr. Referenzen?" Die Stimme des Managers hatte ihre alte Schärfe wieder. ,, Jawohl, ein Paar Fußballschuhe, das sind die besten Reserenzen, die ich mitbringen fonnte!" Das Gefühl, in diesem kleinen Duell von Frage und Antwort seinen Mann gestanden zu haben, erfüllte Marr mit unbändiger Lust. Er hatte die erste Furcht gebändigt und die alte Wahrheit gelernt, daß der Erfolg im Leben zum großen Teil von der Fähigkeit abhängt, sich richtig in Szene zu setzen. Wieder kam ein Richern als Antwort, doch diesmal etwas lebendiger als das erstemal. ,, Sie sind Amateur. Das steht Ihnen auf dem Gesicht geschrieben," sagte Hollister. ,, Soweit ich mir die Jungen selbst aussuchte, habe ich mit Amateuren nie gern zu tun gehabt, besonders mit den seinen Herren nicht. Die lassen einen gewöhnlich im Stich, gerade wenn man nicht im Stich gelassen werden will. Sie wollen das Training nicht genau nehmen, und wenn man - und weg sind mit ihnen deutlich spricht, paden sie ihre Koffer sie. Mander Fußballmanager verdantt seine grauen Haare den Sorgen, die er mit den Amateuren hatte, welche die Direktoren ihm in die Mannschaft eingestellt haben. Ich erinnere mich vor Jahren, als ich noch Robert Morrisons Assistent bei Clayton Athletic war, verloren wir durch einen dieser Herren die Meisterschaft. Er hatte, bevor er zu uns tam, rechtsinnen für Occasionals gespielt und war gewiß zu seiner Zeit ein guter brauchbarer Stürmer. Als er sich in unserer Stadt niederließ, waren unsere Direktoren hinter ihm her wie eine Rotte Wucherer hinter dem einzigen Sohn eines Milliardärs. Wir hatten damals eine prachtvolle Mannschaft, und es war ein Rennen Kopf an Kopf um die Meisterschaft; da mußte unsere Direktoren der Teufel reiten, und sie stellten den Mann rechtsinnen auf. Das tostete uns die Liga. Der Herr ,, Amateur" fuhr elegant Tube 54 Pf. 90 im eigenen Auto vor, und in der ersten Viertelstunde hätte nur o du mein ein Erdbeben ihn stoppen können. Aber dann Gott! Wir spielten den Rest des Wettspiels mit zehn Mann und verloren 21. Hätten wir Earp, unseren alten Rechtsinnen, aufgestellt, dann wäre der Sieg unser gewesen! Ich erzähle Ihnen das alles," fuhr Hollister fort ,,, damit Sie wissen, daß ich von Amateuren nicht viel halte. Man hat immer Schwierigkeiten mit ihnen, das ist wenigstens meine Erfahrung. Diese Fußballer aus Liebhaberei können mir gestohlen werden. Wenn ein Mann Fußball spielt, muß er mit Leib und Seele und mit seiner ganzen Zeit dabei sein." Wollen Er mußte nicht lange auf eine Antwort warten. Sie mit mir einen Versuch machen oder nicht?" fragte Marr. ,, Hm, ja! Wenn Sie ebenso gut Fußball spielen, wie Sie reden können, werden Sie Ihren Mann stellen! Kommen Sie mit!" Er führte seinen Besucher hinaus aus dem Gebäude und schritt über den schladengepflasterten Weg, welcher zur Anlage führte, den Ankleideräumen zu. Er stieß eine kleine Tür auf und trat ein. Marr, der dem Manager auf dem Fuß gefolgt war, betrat zum erstenmal die geräumigen Anlagen, welche ein moderner Berufsspielerfußballklub seinen Spielern bietet. Sie passierten eine Reihe von Räumen, ein Billardzimmer, ein Lesezimmer, Badezimmer und ein Turnzimmer. Schließlich traten sie in einen Raum, der größer war als die anderen. Hier waren gerade eine Anzahl Spieler damit beschäftigt, ihre Fußballdreß anzuziehen, welche sie Kästen entnahmen, von denen jeder Mann jeinen eigenen besaß. Sage!" rief der Manager, und ein Mann, der in seinem Aussehen einen bizarren Geschmad in Sweatern mit einem tindlich freundlichen Lächeln und ungewöhnlich pugilistischen Beweer massierte gerade gungen verband, blidte von seiner Arbeit jemandem das Bein auf und näherte sich den beiden. Er bedachte Marr mit einem freundlichen Grinsen, wodurch er Richard sofort unerhört sympathisch wurde, trotz seines ungeschlachten und einschüchternden Aussehens. Jawohl, Chef!" sagte er. ,, Die Burschen hier kommen reichlich spät!" antwortete Hollister scharf. Die anderen sind schon gute zwanzig Minuten auf dem Feld." ,, Aha ja!" bemerkte der Trainer. ,, Das sind unsere neuen Refruten die sind nicht zu halten, so scharf sind sie auf den Ball! Das ist immer so im Anfang; wenn sie älter werden, werden sie auch nicht früher draußen sein, als sie müssen! Aber es sind gute Burschen, jeder einzelne, und ich sage nicht ein Wort gegen Ihr wißt ja einen von ihnen! Denn wenn es Ernst wird hier sind die Jungens, die es schaffen können! Das müßt Ihr bedenken, Chef, selbst wenn einer oder der andere einmal fünf Minuten zu spät tommt." Während er sprach, zwinterte er Richard, der ein Lächeln nicht unterdrüden fonnte, freundlich zu. Ein grimmiger Ausdrud trat in das Gesicht des Managers. Fortsetzung folgt. Samstag, den 23. Mai 1931 die Heimatbewegung, für die Grenzlandsarbeit, für Ausbau des Langemardfriedhofes, für das Unterstützungswesen innerhalb des Verbandes. * Pfingsttagung des Rudolstädter Senioren- Convents. Der Rudolstädter Senioren- Convent, die Vereinigung von Corps an deutschen Universitäten und Hochschulen, begeht in den Pfingsttagen seinen 58. Verbandstag in Rudolstadt( Thür.). Im Rahmen des übrigen Arbeitsprogramms findet am Pfingstsonntag eine Festsitzung im Landestheater zu Rudolstadt statt, in der u. a. Herr v. Beulewitz- Berlin über„ Führertum und Akademikerschaft" sprechen wird. * Stadttheater. Morgen nachmittag als lezzie Fremdenvorstellung der Saison die komische Opez„ Die schöne Galathée" von Suppé und das Singspiel von Leo Fall ,, Brüderlein fein". * Der Reichsverband der Kleingartenvereine Deutschlands, der rund 450 000 Mitglieder zählt, hält am 30. und 31. Mai 1931 seine große Tagung in Hannover ab. * Die Ferienheime für Handel und Industrie( Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns- Erholungsheime e. V.) haben im Jahre 1930, wie aus ihrem Geschäftsbericht ersichtlich, in 43 Heimen die stattliche Zahl von 43 589 Personen aufgenommen, die sämtlich dem kaufmännischen und industriellen Mittelstand angehört haben. Die Zahl der Verpflegungstage betrug 723 001. Zum ersten Male nach dem Kriege kann die Gesellschaft über einen Neubau berichten, der von ihr in Urach in der Schwäbischen Alb errichtet wurde. In Kissingen wurden die Ende 1929 gekauften 2 Häuser in Betrieb genommen. Die aus der Vermögensrechnung gegebenen Ziffern zeigen überzeugend, daß die Gesellschaft unverändert wie bisher auf denkbar gesichertester finanzieller Grundlage ruht. Die Ferienheime arbeiten auf rein gemeinnütziger Basis, sie stellen heute einen außerordentlich wichtigen Faktor für die Gesunderhaltung des deutschen Mittelstandes dar. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Wiesbaden, Wilhelmstraße 1. * Tränkt die Tiere! Das Duzsigefühl tann in seiner Steigerung zur höchsten Qual für Mensch und Tier werden! Der Mensch kann sich helfen. Das stunime, oft an die Kette gelegte oder an den Wagen gespannte Tier nicht. Darum ist es Pflicht eines jeden Tierhalters, seine Pfleglinge genügend mit frischem Wasser zu versehen nicht nur die Tiere im Stall und Gehöft, auch die Goldfische, die Vögel im Bauer, Katzen und Hunde. Von Durst gepeinigte Vierfüßler trinken in ihrer Not manchmal aus Pfützen und ziehen sich dadurch mehr oder weniger schwere Erkrankungen zu. - Aus Nah und Fern. Heuchelheim. Seit etwa drei Wochen wurde der Sohn eines hiesigen gutsituierten Landwirts vermißt. Trotz eifrigem Suchen fand man von dem jungen Mann keinerlei Spur. Dieser Tage wurde er nun in der Nähe von Oberbiel( Kreis Wetzlar) als Leiche aus der Lahn gezogen. Offenbar liegt Selbstmord vor, für den man einen Anfall plötzlicher geistiger Umnachtung als Ursache vermutet. Bad Nauheim. Wie das Verkehrsamt der Bade- und Kurverwaltung mitteilt, betrug der Gesamtbesuch bis zum 21. Mai 1931 8570 Gäſte, darunter 1165 Ausländer. Anwesend waren am 21. Mai 1931 3606 Gäste. Schotten. Am 3. Pfingstfeiertag findet hier der alljährlich stattfindende bekannte Prämiierungsmarkt statt. „ Gießener Zeitung" Friedberg. Am Mittwoch beging der langjährige Präsident der Industrie und Handelskammer Friedberg, Kommerzienrat Langsdorf, seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Anlaß fand an diesem Tage eine außerordentliche Sihung der Handelsfammer statt, in deren Verlauf Kommerzienrat Langsdorf von Bürgermeister Dr. Seyd die Urkunde über seine Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Friedberg überreicht wurde. Schotten. Am Sonntag, dem 4. Juni, findet hier der vierte Oberh. Aerzte- und Führertag der Freiw. Sanitätskolonne statt. Aus diesem Anlaß ist eine Uebung der Kolonne Schotten. Mainz. Am Freitag, dem 29. Mai, findet in der Stadthalle die diesjährige Hauptversammlung des Deutschen Landfreistages statt. Ueber das Thema„ Arbeitslosenversicherung und Fürsorge" werden Prof. Dr. Polligkeit- Frankfurt a. M., Syndikus Dr. Guba- Dresden und Ministerialrat LinkenheldDarmstadt sprechen. Dillenburg. Infolge Absahmangels wird das letzte und größte Glockengießereiunternehmen der Firma S. W. Rinker in Sinn jetzt stillgelegt werden. Das Familienunternehmen reicht bis in den Anfang des 15. Jahrhunderts zurück. Der Absatz stockt vollkommen, da die Kirchenbautätigkeit heute vollständig ruht. Frankenberg. Die hiesige Ortsgruppe des Reichsverbandes für Deutsche Jugendherbergen hat am Edersee auf der„ Hohen Fahrt" eine neue Jugendherberge mit 16 Betten eingerichtet. Schlüchtern. Die 40- Stunden- Woche ist von der Dreiturmseifenfabrik Victor Wolf in Ste.nau, Kreis Schlüchtern, eingeführt. Die freigewertschaftlich organisierte Belegschaft hat der zwischen dem Fabrikarbeiterverband und der Firma getrof fenen Regelung einhellig zugestimmt. Frankfurt. Die englische Aerztetagung, die zurzeit in Frankfurt stattfindet, sandte an den König von England und an den Reichspräsidenten von Hindenburg Begrüßungstelegramme. Kassel. Ein Großfeuer zerstörte dieser Tage die große Zuderraffinerie und Bonbonfabrik von Wüstenfeld& Söhne in Oberscheden an der Strede Bebra- Eichenberg. Die Fabrik brannte bis auf die Grundmauern nieder, obwohl aus der ganzen Umgegend die Motorspritzen zur Hilfeleistung herbeigeeilt waren, aber infolge von Wassermangel fast nichts ausrichten fonnten. Stornfels. Tödlich verunglückt ist Anfang dieser Woche ein Weißbinder aus Bingenheim, der bei den Arbeiten an einen elektrischen Draht kam und vom Gerüst stürzte. Neue Bücher. ,, Hessenland", Monatsschrift für Landes- und Volkskunde, Kunst und Literatur Hessens. Herausgegeben von Dr. C. Hitzeroth, Verlag N. G. Elwert, Marburg, Heft 5, Mai 1931. Ein Füllhorn interessanter und wertvoller Gaben! Rudolf Göhler bringt uns die Gestalt unseres hessischen Dichters Franz v. Dingelstedt wahe, gebürtig aus Malsdorf bei Rauschenberg, dessen Todestag sich am 15. Ma: 1931 zum 50. Male jährte. Eine Frage, die jetzt viele Herzen bewegt, die Frage: wo sind die Reliquien der heiligen Elisabeth,?, beantwortet in Elar abwägender Darstellung Karl Knetsch. In humoristischer Weise sucht uns Dr. L. Witzel Resultate der Forschungen in der Mundartkunde näher zu bringen. Dazwischen zerstreut sind u. a. Gedichte und ein Artikel über die Verkehrsentwicklung von HessenKassel. Nr. 41 teten Heftes eine Auslese aus der Sonderschau der Berliner Sezession, aus einer Ausstellung„ Das Wiener Kind aus drei Jahrhunderten". Auch die Werkkunst ist reichlich berücksichtigt. Neue Wohnhausbauten und bürgerliche Wohnräume, GartenEunst, neue Künstlertapeten, Kunstschmiedearbeiten für Portale und Türfüllungen. Die Kunst" ist in jeder Buchhandlung erhältlich. Eine Auslese aus der„ Kunst“. Juniheft der Monatsschrift ,, Die Kunst", Verlag F. Brudmann A.- 6. in München. Ein Beispiel moderner Kirchenmalerei zeigen uns die Abbildungen und Ausschnitte aus der Ausmalung zweier rheinischer Kirchen. Außerdem finden wir in dem der schönen Kunst gewidmeten Teil des reichhaltigen und insgesamt mit 68 Abbildungen ausgestatMüssen Sie etwas drucken lassen sei es für Familie, Beruf, Stand, Amt, Geschäft oder Organisation dann wenden Sie sich bitte an die Verlagsdruckerei Albin Klein in Giessen Fernsprecher 2525. vorm. Wilhelm Keller, gegr. 1783 Südanlage 21. Setzmaschinen-, Stereotypie- und Rotationsbetrieb, eigene Buchbinderei. Spezialität: Druck, Verlag und Einführung von Verbandszeitschriften. Über 1000 verschiedene Formulare für Behörden. Geschäfte. Verbände und Vereine ständig am Lager. Jetzt mis Wertmarten! 31 Im Leitartikel des Mai- Heftes der„ See", der Monatsschrift des Deutschen Flotten- Vereins, Berlin, Matthöitirástr 13, der an den 15. Jahrestag der Seeschlacht am Skagerrak anknüpft, tritt der Verfasser Kapitän 3. S. a. D. Waldeyer- Harz, auf das Entschiedenste dafür ein, daß endlich die Schande der Verfemung im Rüstungswesen von uns genommen wird. Zahlreiche kleinere Beiträge und interessante neue Bilder vervollständigen den Jn= halt des sehr vielseitigen Heftes der ,, See". Alle nahrhaften und fürtrefflichen deutschen Speisen, die über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus Weltruf genießen, sind buni und lustig aufgezeichnet auf der ,, kulinarischen Landkarte, darstellend unsere Heimat Deutschland", in der großen Pfingstnummer der Woche". Ueber Ferienfreuden en der Ostsee berichtet in einem illustrierten Artikel„ Hadebeils J. 3.“ Nr. 21.„, 533." veröffentlicht weiter eine Sammlung spannungsvoller Momente aus den verschiedenen Sportarten. Aktuelle Aufnahmen aus der Gegen= wart vervollständigen den Inhalt. Nicht zuletzt sei darauf hingewiesen, daß der neue Roman ,, Der springende Punkt", von Henrik Heller, beginnt. 533" ist am Dienstag überall erhältlich. Der Reichsverband der Siedler E. V., Berlin NW. 7, Am Weidendamm la, gibt joeben im Verlage E. Heckendorff, Berlin SO. 36, Reichenberger Straße 36, ein Schriftchen des verheißungsvollen Namens„ Sonnenland für unsere Kinder" heraus, dessen Preis 15 Pfg. beträgt. Ein Wegweiser: zum Son nenland für unsere Kinder. Hier werden sozusagen alle Seiten der Siedlung angeschlagen, hier entdecken wir in Wort und Bild das Sonnenland für unsere Kinder. Geschäftliches. Die Vorteile des Zwedsparens! Diese Vorteile sind viel größer, als der größte Teil unserer Mitbürger ahnt. Auch Sie haben sich jedenfalls noch niemals klar gemacht, wieviel Miete oder Zinsen Sie in Ihrem Leben bezahlen. Sie können diese Summe ersparen, wenn Sie Mitglied bei uns werden, weil Sie von uns dann zinslose unfündbare Gelder bekommen, die Sie in kleinen monatlichen Raten zurückzahlen. Jedes Mitglied hat eine gewisse Wartezeit zu absolvieren, bis zur Zuteilung des Darlehns. Wir verweisen auf unser heutiges Inserat der Bau-, Wirtschafts- und Spargemeinschaft, Rinne u. Co., K.-G., Hannover, Gr. Pfahlstr. 11. Schreibmaschinen- A.- G. Berlin- Erfurt herausgebrachten neuen ,, Olympia" ist die Markenbezeichnung des von der EuropaModels ihrer Klaviatur- Schreibmaschine. Die Olympia- Schreibmaschine wird in verschiedenen Wagenbreiten, mit und ohne Dezimal- Tabulator, geliefert. Neben den Maschinen mit Sondertastaturen diverser Branchen nennen wir die OlympiaSpezialmaschinen: für den Postscheckverlehr, Olympia- Rollenund Fächerschreiber für endlose Formularrollen, OlympiaFrachtbriefmaschine mit einer Spezialschrift für die Ausfertigung von Frachtbriefen und dergl. 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Jm ameritanijd Berichiebung der gr Jani nächsten Jahre Der Borsitzende Ronate vor der Erö lung des Bölkerbund orausgehente Rats ember, In einer Unterre Guj Karolni, über Shen Zellunion, daß and nichts mehr. Berschiedene Lo franzöfifche Staatspr baldigit einen Beju Die privaten B Grandi im Be n zu einer Ein immenfunit in Am Pfingstmon Sur 10. Biederfehr hajten Betampjur itatt. Bei den Wa wurden abgegeben die Liste der NS nijten 69. In Karlsruhe g der NSDAP. Tode geprügelt. Am Pfingstfon Hausflur jeiner len und durch vie der überfallene Na heus eingeliefert. Am Samstag g Bayern ein tichechos geblich verflogen ha In Wien hat fid rigleiten geratenen das Leben genomm Nach noch nicht unfällen in Frantre Leben getommen je In Glasgow f lijche Kirche statt, d gom wandten. Bei den Wahle fegte der Führer de Die n Berlin. 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