et. Nr. 31. bei zu den jibirischen dann..." Die neue n zu einer Reise durch Len ein. dieser Zeit haben Taurankreichs in Afrika ge= 2. Ueber die Fremden Rünchener Illustrierten Bilderauffag. Petersen. Ein Buch nit 7 farb. Tafeln und Beterjen. Verlag Knorr 5.- RM., Leinen 7.| Sein Gartenland be= von einer Frau ge= ersuchens und des Mißund bei größter Wirt eschaffen hat. Sie teilt reicher Jahre mit, aber ulich und lebhaft, aus daß das Lesen und iten danach einfach eine ht. Von O. Schmidt. en. 80 E. Kartoniert. irtschaft- Bücher". RM. rt. Eine neue Wohzeitlich einzurichten, aber einer alten Woh zu geben- und noch roßes Kunststüd. Dazu eigt in fröhlichem Blau-, wie man's macht und 13lampf. Von J. Joer= O, geb. RM. 3.30. Orga Ran tann viel sparen, ingen und Belehrungen oralisches und Unmoras der bekanntesten Ge t deshalb weiteste Berurgeleit, Gießen. OLYMPIAI Behörden Cen rer na HINEN CHINEN T" Schreibmaschinen mietweise chinen A. G a. M. sa 27326 bindlich vertreter sucht. Icquifiteur, der mit Wigen Leuten planadt und Umgebung Confurrenzloje, gute, Spezialfache arbeitet, ohoh. Barverdienst. Et Erfolg- Unterlagen an " ADIE, ICHEN 8. off Union Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. - Politische Rundschau. Wie die Bundesleitung des Stahlhelms mitteilt, hat die bis: herige Zählung der Unterschriften für das Voltsbegehren zur Auflösung des Preußischen Landtags ergeben, daß die erforderliche Zahl von rund 5,2 Millionen Unterschriften weit überstiegen ist. Das Boltsbegehren ist also angenommen. Der 4. Straffenat des Reichsgerichts hat entschieden, daß die Beschwerde des Stahlhelms über das Verbot der Zeitung„ Der Stahlhelm" mit der Maßgabe verworfen wird, daß die Verbotsdauer auf die Zeit bis zum 1. Mai einschließlich beschränkt wird. Jm Prager Außenministerium wurde das Uebereinkommen zwischen der tschechoslowakischen Republik und dem Deutschen Reich in der Frage des gegenseitigen Musterschutzes unterzeichnet. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 22. April 1931 lem Sinne bearbeitete Nachrichten veröffentlicht worden sind. In den Kreis der Besprechungen werden ferner einbezogen sein die Memelfrage, die ukrainische Minderheitenangelegenheit, die Erledigung der großen oberschlesischen Minderheitenbeschwerde, Fragen des Minderheitenverfahrens, der deutsche Antrag auf Abschluß eines internationalen Abkommens über die Bekanntgabe des jährlichen Fortschrittes in der Zivilfliegerei, Danziger Angelegenheiten und der deutsch- österreichische Zollvertrag. Darüber soll nach Möglichkeit schon in der Völkerbundstagung vorangehenden Tagung des Studienausschusses für die Europaunion eine Klärung erfolgen. Sir Eric Drummond wird von dem deutschen Untergeneralsekretär Dufour- Feronce begleitet. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 32 Neue Wege zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit. Das Problem der Arbeitslosigkeit ist wohl das 2 und D unserer ganzen Wirtschaftspolitik und das größte Sorgenkind der deutschen Realpolitik unserer Zeit überhaupt. Denn Arbeit bringt Verdienst selbständigen Lebensunterhalt Steuereinnahmen und nicht zuletzt Hebung der ganzen Wirt schaft. Arbeitslosigkeit dagegen bedeutet Lohnausfall, Unterstützungspflicht des Staates und der Kommunen, einerseits Steuerausfall, andererseits Steuerauspressung der Wirtschaft, Untergrabung der Moral, Wirtschaftskrise. Obwohl in letzter Zeit verschiedene Anregungen in Bezug auf Milderung der Arbeitslosigkeit gemacht wurden, welche dahin gingen, durch Notopfer, Preis- und Lohnabbau, Ausbau Im polnischen Außenministerium wurden die Ratifitations: Tagung der Opposition der Wirtschaftspartei. der Arbeitslosenversicherung und Arbeitszeitverkürzung für einen dokumente des deutsch- polnischen Liquidationsabkommens zwischen Außenminister Zalesti und dem deutschen Gesandten von Moltte ausgetauscht. Nach den letzten Stimmziffern aus Oesterreich erhalten die Christlich- Sozialen im neuen Landtag 28 Mandate, die Sozialisten 15 und der nationale Wirtschaftsblock und Landbund fünf Size. Der Agrarausschuß der Europatommission hat am Montag die allgemeine Aussprache über den Plan der Schaffung einer internationalen Agrarkreditbank begonnen. Ministerpräsident Jorga hat den deutschen Abgeordneten Brandsch ins rumänische Kabinett berufen, wo ihm u. a. die Angelegenheiten der Minderheiten obliegen. Der Kommandant des portugiesischen Expeditionskorps von Radeira hat den Aufständischen ein Ultimatum zur Uebergabe Infolge des Ausschlusses des Professors Horneffer aus der Wirtschaftspartei, der Absetzung des Vorsitzenden des Wahlkreises Koblenz- Trier, Abg. von Detten, Kreuznach, und des Ausschlusses des Geschäftsführers Dr. Mylius, Frankfurt a. M., sind die Vertreter der Wahlkreise der Opposition und zahlreicher Ortsgruppen anderer Wahlkreise am Montag in Leipzig zusammengetreten. Sie haben einstimmig festgestellt, daß der Vorsitzende Drewitz und der Parteivorstand die Solidaritätserklärung der oppositionellen Wahlkreise kennen, die Spaltung der Wirtschaftspartei also wollen. Die Opposition wird auf dem Parteitag den Antrag stellen, den Abgeordneten Drewitz mit sofortiger Wirkung aus der Partei auszuschließen. Teil der Arbeitslosen Arbeitsmöglichkeit zu schaffen, so haftet allen diesen Vorschlägen etwas Unnatürliches und Künstliches an, auch werden dieselben nicht im Stande sein, die Arbeitslosig zu beseitigen. keit Auch die Vorschläge des Reichsfinanzministers Dr. Dietrich für eine staatliche Lohnbeihilfe, wonach die Unterstützungsgelder zum Teil derart Verwendung finden sollen, daß Urproduktion und verarbeitende Industrie durch zusätzliche Lohnzuschüsse in Bewegung gebracht werden sollen, ist vielleicht theoretisch richtig, praktisch aber wohl kaum durchführbar. Vor allen Dingen muß in Zukunft weit mehr darauf ge= sehen werden, daß die zu ergreifenden Maßnahmen die Verwaltungskosten nicht noch vermehren, vielmehr muß das Problem gepackt werden. sestellt andernfalls er mit dem sofortigen Angriff auf die Insel der Kultusetat im Hessischen Landtag.uf natürlichem Wege, möglichst ohne staatliche Eingriffe, anbeginnen würde. In Palästina macht sich eine starte arabische Protestbewegung gegen Italien wegen angeblicher Grausamkeiten in Tripolis geltend. Die Araber fordern den Boykott italienischer Waren. König Alfons von Spanien ist am Dienstag abend in London angekommen. Während seines Aufenthaltes in London wird tr von 50 Detektiven beschützt werden. Die kommende Bölferbundstagung. Sir Eric Drummond, der Generalsekretär des Völkerbundes, trifft am Donnerstag, dem 23. April in Berlin ein. Am 24. und 25, wird er im Berliner Auswärtigen Amt mit dem Reichsaußenminister Dr. Curtius und mit dem Reichskanzler Dr. Brüning eingehende Besprechungen über die Vorbereitung der MaiTagung des Völkerbundes haben. Diese Besprechungen, die bisher stets vor Beginn einer Völ= terbundstagung in Genf stattgefunden haben, sind diesmal von besonderer politischer Bedeutung. Es handelt sich nicht nur um technische Fragen, die mit der Ingangsetzung der Genfer Tagung im Zusammenhang stehen, sondern es sollen auch zahlreiche politische Fragen besprochen werden, an denen Deutschland stark interessiert ist. Die Mai- Ratstagung wird eine der inhaltreichsten der letzten Jahre werden. Jhr wird der deutsche Reichsaußenminister Dr. Curtius präſidieren. Aus diesem Grunde ist es in ganz besonderem Maße notvendig, daß der deutsche Reichsaußenminister über das Gesamtgebiet aller Völkerbundsangelegenheiten ins Bild gesetzt wird. Den Kernpunkt der Genfer Erörterungen bildet das Abrüstungsproblem. In dieser Frage ist die deutsche Regierung in den letzten Monaten außerordentlich aktiv gewesen. Ihren Bemühungen ist es gelungen, daß die Kandidatur Benesch als Präsident der künftigen Abrüstungskonferenz als erledigt betrachtet werden kann. Vielleicht wird Henderson den Vorsitz haben. Ein weiteres Thena, das von der deutschen Regierung für die Abrüstungskonferenz ufgerollt wurde, ist der Antrag auf Offenlegung der Rüstungen. Alle diese Fragen erfordern eine gründliche technische Vorberei= ung. Sir Eric Drummond will daher einen Sonderausschuß zu= ammensetzen, der zunächst einmal den Umfang der Offenlegung des gegenwärtigen Rüstungsstandes umreißen und darüber hinus alles Material statistisch und geschichtlich bearbeiten soll. Bei Der Zusammensetzung dieses Sonderausschusses spielt selbstver tändlich auch die Nationalität seiner einzelnen Mitglieder eine Rolle. Um so mehr, als Deutschland in der Völkerbundszentrale m Vergleich zu anderen Großmächten völlig unzureichend ver= reten ist. Deutschland hat in der Verwaltung des Völkerbundes nur elf Beamte, während England deren fünfzig und Frankreich fünfunddreißig besigt. 3or allem besteht in der oberen Leitung des Sekretariats ein kartes Mißverhältnis. Denn hier steht ein deutscher Direktorposten vier englischen und drei französischen Untergenerals- und Direktorenposten gegenüber. Hier gilt es, das englisch- französische lebergewicht zu schwächen. Wie verlautet, will Dr. Curtius dieen Fragen, für die Sir Eric Drummond kompetent ist, sein ganz besonderes Interesse widmen. Zunächst will man in die Informaionsabteilung einen weiteren Deutschen bringen. Dies ist um notwendiger, weil nachgewiesenermaßen in den letzten Jahren on der Informationsabteilung des Völkerbundes in frankophiDarmstadt. Jm Hessischen Landtag begann gestern die Beratung des hessischen Kultusetats. Sie wurde mit einer ausführlichen Rede des Kultusministers Dr. Adelung eröffnet, der zu allen aktuellen fulturpolitischen Fragen Stellung nahm. Ge= genüber dem Voranschlag von 1930 sind im diesjährigen Etat neue Einsparungen im Gesamtbetrag von 1645 000 Mark vorgenommen worden, mit den Einsparungen des Vorjahres rund 4% Millionen Mark, von denen allerdings rd. 900 000 Mark auf die Gemeinden abgewälzt wurden. Der Minister erläutert die Ersparnisse bei den einzelnen Schulgattungen und Bildungsanstalten, beschäftigt sich mit dem Berechtigungswesen, der geistigen Betreuung der Erwerbslosen, um dann zur politischen Betätigung der Schüler und Studenten Stellung zu nehmen. Angesichts der politischen Betätigung der Studenten bedauert der Minister die Kritiklosigkeit, mit der viele von ihnen der leichtherzigsten politischen Phrase zum Opfer fallen. Trotz trüber Erfahrungen denkt der Minister nicht an eine Beseitigung der studentischen Selbstverwaltung. Betreffs der Zusammenlegung der Pädagogischen Institute in Mainz beschäftigt sich Adelung mit den drei Gesichtspunkten, von denen aus der Kampf gegen die Verlegung von Darmstadt geführt werde. Die Stadt Darmstadt werde keinen wirtschaftlichen Schaden haben, da es mehr wie jede andere Stadt in Hessen der Sitz zahlreicher Behörden und Institute sei, wohingegen Mainz, die größte Stadt Hessens, bisher fein zentrales Bildungsinstitut besitze. Ueberrascht ist der Kultusminister, daß auch konfessionelle Gründe vorgebracht würden! Was den dritten Einwand be= trifft, daß in Mainz der Charakter der Hochschulbildung der Lehrer nicht mehr gewahrt werden könne, so sei darauf hinzuweisen, daß das Pädagogische Institut auch in Mainz mit der Technischen Hochschule in Darmstadt verbunden bleibe, also ein Teil derselben sei! Es werden zwei Anträge vorgelegt; der erste- Kaul, Reiber, Heinstadt, also der Regierungsparteien, verlangt baldige Errichtung eines Pädagogischen Instituts in Gießen! Der andere Antrag Reiber will, daß es in bezug auf die Pädagogischen Institute in Darmstadt und Mainz bei dem bisherigen Zustand verbleibt. Die Annahme dieser Anträge würde also bedeuten, daß aus dem Streit um die Pädagogischen Institute statt zwei drei derartige Institute geboren würden! Der Sprecher der Deutschen Volkspartei, Dr. Keller, führte aus, daß die Deutsche Volkspartei, die als Nationalliberale Partei in der hessischen Volksschule eine Musterschule geschaffen hat, bedauert, daß nunmehr auch an der Volksschule abgebaut werden muß. Der Behauptung, daß zu viel höhere Schulen in Hessen beständen, können sie nur sehr bedingt zustimmen. Man hat im neuen Staat das Berechtigungswesen so sehr ausgebaut, daß es faum noch einen Beruf gibt, der nicht eine höhere Schulbildung voraussetzt. Die Abstriche im Kultusetat sind nicht immer an der richtigen Stelle erfolgt; z. B. will man den einzigen Referenten für das gewerbliche Fortbildungsschulwesen abbauen, was eine schwere Schädigung an Gewerbe und Handwerk bedeutet. Ueberfüllte Simultanklassen will man abbauen, konfessionelle Zwergschulen aber erhalten. Nachdem noch Abg. Art( Volksred/ tspartei) darauf aufmerksam gemacht hatte, daß die Verlegung des Pädagogischen Instituts gegen den ausgesprochenen Widerstand des evangelischen Volksteils und aller offiziellen evangelischen Organisationen erfolgen soll, und nach kurzen Ausführungen des Abg. Dr. Werner erhält der Demokrat Reiber das Wort, der jedoch erst heute sprechen will, worauf der Präsident die Generaldebatte als geschlossen erklärt. Die Hebung und Ingangsetzung des Bauhandwerks als Schlüsselgewerbe für eine ganze Reihe von Handwerker- und Industrieunternehmungen muß die erste Bedingung zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit sein. Doch durch staatliche Subvention und Bauzuschuß allein und durch Ausführung von un produktiven Staats- und Kommunalbauten kann das Problem nie gelöst werden. Wir müssen vielmehr das Uebel an der Wurzel anfassen und den Haus- und Grundbesitzer selbst zur Bautätigkeit bezw. zur Instandsetzung seines Grundbesitzes anWie soll dies möglich sein, wo der Hausbesitzer doch heute kaum in der Lage ist, die Besitzsteuer aufzubringen, viel weniger noch Instandsegungsarbeiten ausführen zu lassen? regen. Diese Frage soll hier frei von allen parteipolitischen Erwägungen und nur vom gesamtwirtschaftlichen Standpunkt aus beantwortet werden. Durch Umstellung bezw. Erlaß der Sonder- und Hauszinssteuer in allen Fällen, wo der Hausbesitzer sich verpflichtet, einen Teil oder den vollen Jahressteuersoll zur Instandsegung seines Besizes, bezw. Um- oder Neubauten zu verwenden, wird dem Handwerk aller Schattierungen Gelegenheit ge= geben werden, seither arbeitslose Kräfte einzustellen. Dadurch wieder werden die Unterstützungskassen entlastet, das Lebensmittelgewerbe erhält einen größeren Umsaß, die verarbeitende Industrie erhöhten Absatz, die Steuereinnahmen des Staates und der Kommunen steigen und die ganze Wirtschaft wird neu belebt. Der Steuererlaß ist abhängig von einem am Schluß des betreffenden Jahres erbrachten Nachweis der Arbeitsausführung durch das zuständige Handwerk. Schwarzarbeiter dürfen nicht berücksichtigt werden. Durch diese produktive Umstellung der Sonder- oder Hauszinssteuer würde auch der Staatshaushalt keine Einbuße erlei den, da dieser durch die Belebung der Wirtschaft erhöhte Ginkommen und Umsatzsteuer und andererseits Entlastung durch verminderte Arbeitslosenzuschüsse den Etat nicht nur ausgleichen, sondern noch Ueberschüsse erzielen würden. Db durch Ungleichung unserer Reichsbank an das Gebaren der Bank von Frankreich die Währung nicht ausschließlich auf Goldbasis, sondern mehr auf Inderwährung umzustellen, nicht finanztechnische Vorteile zur Belebung der Wirtschaft erzielt würden, wäre durch Prüfung von Sachverständigen festzustellen. Jedenfalls steht fest, daß Frankreich dank der Finanztechnik seiner Notenbank heute den stabilsten und billigsten Zinsfuß und eine ununterbrochene, blühende Wirtschaft aufzuweisen hat. Dies war nur dadurch möglich, daß Frankreich nur scheinbar an der Goldwährung festhält, während es seine Papiergeldumlaufmittel von Jahr zu Jahr ohne irgendwelche im Binnenhandel zu Tage tretende inflationistische Auswirkungen stets in dem Maße vermehrte, wie die allgemeine Warenproduktion im Vorjahr gestiegen war. Dadurch wurde eine anhaltende Konjunktur und ein fester Warendurchschnittspreisstand erreicht. Durch den dadurch bedingten niedrigen Zinsfuß und scheinbar schlechte Rentabilität des Kapitals sucht letteres Anlage in der Wirtschaft und befruchtet dieselbe günstig, was wir vom deutschen Kapital gerade nicht behaupten können. Ferner müßte durch die Einführung eines freiwilligen Dienstjahres ein Teil der Jugend zu nußbringender Arbeit herangezogen werden, damit dieselbe wieder an Beschäftigung und Ordnung gewöhnt und den parteipolitischen Auswüchsen entzogen wird. Grundbedingung aber für eine wirkliche Abstellung der jetzigen, die Moral untergrabenden Zustände ist, daß nicht nur Mittwoch, den Mittwoch, den 22. April 1931. - leere Worte geredet oder große Verwaltungsapparate aufge zogen werden, sondern daß die verantwortlichen Stellen evtl. durch Notverordnung recht bald den Mut aufbringen ehe es zu spät ist wirklich durchgreifende Maßnahmen, unabhängig von der zersetzenden Parteipolitik, in die Tat umzusehen zum Wohle unseres ganzen Volkes in allen seinen Schichten. Kommunistische Zellenbildung bei Reichswehr und Schupo. Berlin. Im Auftrage des Oberreichsanwalts wird seit einigen Wochen eine Untersuchung gegen fommunistische Funktionäre geführt, die der Zersetzung bei Reichswehr und Polizei beschuldigt werden. Von dem Reiterregiment in Fürstenwalde waren mehrere Soldaten festgenommen worden, und auch in Berlin wurden Verhaftungen vorgenommen. Seit einigen Tagen sind eine Reihe von Beamten der Berliner Schutzpolizei in diesem Zusammenhang vom Untersuchungsrichter und dem Reichsgericht vernommen worden, weil festgestellt werden sollte, wie weit die Bemühungen der Kommunisten bei der Schutzpolizei Erfolg hatten. Lokales. Schlechte Aussichten für Baudarlehen. Das Kreisamt Gießen teilt uns mit: „ Gießener Zeitung" 2. Den Boranschlag der Block'schen Stiftung für Rechnungsjahr 1931. Antr. d. Stadtverw., z. b.: in Der in Einnahme und Ausgabe mit 2 248,79 RM. Worten: Zweitausendzweihundertachtundvierzig Reichsmark 79 Rpf. abschließende Voranschlag wird genehmigt. 3. Baugesuch der Frau Dr. Klewig Wwe. zur Errichtung eines Wohnhauses Am Nahrungsberg. 4. Neubauten in der Schottstraße; hier: Vergebung der ElektroInstallationsarbeiten. 5. Wohnungsbauten in der Schwarzlach; hier: Bergebung der Weißbinderarbeiten. 6. Mitteilungen der Stadtverwaltung. * Stadttheater. Heute abend in Neu- Einstudierung Schillers„ Jungfrau von Orleans", mit Beatrice Doering in der Titelrolle. Am Sonnabend Gastspiel des Mainzer Stadttheaters: ,, Die toten Augen" von Eugen d'Albert. Nach einer Verfügung des Herrn Ministers für Arbeit und Wirtschaft vom 15. April 1931 hat der Kreis Gießen nur 8 BauDarlehen für 1931 zu erhaiten. Die Ursache dieser ungeheueren Verringerung der zur Verfügung stehenden Baudarlehen ist darin zu sehen, daß im Staatsvoranschlag des Rj. 1931 zur Förderung der Bautätigkeit im Jahre 1931 zwangsläufig nur 5 Millionen Reichsmart im Gegensatz zu 10 Millionen RM. im Vorjahre vorgesehen sind. Dieser Betrag von 5 Millionen RM. wird für die Instandsetzung und Tilgung der für den Wohnungsbau in den Städten und Landgemeinden in den früheren Jahren aufgenommenen Anleihen fast vollständig verbraucht, so daß nur die Rückflüsse aus Verzinsung und Tilgung der in den früheren Jahren gewährten Baudarlehen für die Förderung der Neubautätigkeit im Jahre 1931 verfügbar bleiben. * Konsularnachricht. Der zum polnischen Generalkonsul in Frankfurt ernannte Dr. Thaddäus Dalbor ist anerkannt zur Vornahme konsularischer Verrichtungen im Volksstaat Hessen. Nr. 32 schaftsbericht über das Jahr 1930 war ersichtlich, daß der Verfehrsbund Oberhessen auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine rege Tätigkeit auf den verschiedenen Gebieten der Verkehrswerbearbeit entfaltet hat, wobei er bei den Fahrplanfragen eng mit dem Hessischen Verkehrsverband in Darmstadt zusammenarbeitete, der ihm auch auf andere Weise fördernd zur Seite stand. Das Ergebnis dieser Verkehrswerbearbeit konnte als sehr befriedigend bezeichnet werden. Aus dem Kassenbericht für 1930, den der Bundesrechner Bürgermeister Mengel- Schotten erstattete, war eine gesunde finanzielle Lage des Vereins ersichtlich. Die Red, nungsablage wurde einstimmig genehmigt und dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Mit gleicher Einmütigkeit wurde der Voranschlag für 1931 bewilligt. Gegenwärtig ist der Vertehrsband Oberhessen mit der Herausgabe eines Hotel- und Gaststättenverzeichnisses beschäftigt, das in wenigen Wochen er scheinen wird. Weiter wurde die Herausgabe einer Reliefkarte von Oberhessen beschlossen, zu welcher der hessische Staat einen Zuschuß gewährt. Dieses neue Werbemittel hofft man noch im Laufe dieses Jahres der Oeffentlichkeit übergeben zu können. * Hessische Verkehrsunfall- Statistit. Ein betrübliches Bild bietet die hessische Verkehrsunfall- Statistik für die Zeit vom Oftober bis Dezember 1930. Danach wurden in Hessen während dieses Zeitraums nicht weniger als 13 Personen durch Verkehrsunfälle getötet und 333 Personen verlegt. Insgesamt ereigneten sich 406 Kraftfahrzeug- Unfälle. * Günstige Entwicklung der Umschuldung bei den hessischen Gemeinden. Anfang dieses Jahres betrug der Anteil der schwebenden Schulden bei den hessischen Gemeinden nur noch 38 Prozent gegen 42 Prozent am 30. Juni 1930. Jn Hessen- Nassau dagegen ist der Anteil der unfundierten Gemeindeschulden in derselben Zeit von 60 Prozent auf 62 Prozent gestiegen. Die Gesamtverschuldung der Gemeinden des Landes Hessen beträgt nunmehr 256 Millionen Mark gegenüber 524 Millionen Mark in Hessen- Nassau. Wie in den Vorjahren, so hat sich auch in diesem Jahre eine sehr große Anzahl von Bauinteressenten bei dem Kreisamt Gießen um die Zuteilung von Baudarlehen beworben. Da nur 8 Darlehen zur Verteilung zur Verfügung stehen, von denen wiederum 4 für Gemeinden mit besonders großer Wohnungsnot reserviert bleiben müssen, haben schriftliche Gesuche und besonders persönliche Vorstellungen bei dem Kreisamt feinen 3wed. Mit den 8 Baudarlehen werden die dringlichsten Fälle bedacht, alle übrigen müssen leider infolge des durch die Verordnung des Herrn Reichspräsidenten vom 1. Dezember 1930 erzwungenen Ausfalls an verfügbarer Sondergebäudesteuer für dieses Jahr unberücksichtigt bleiben. * Stadtratssigung. Für die Sitzung des Stadtrats am Freitag, dem 24. April 1931, 17 Uhr, im Stadthaus Bergstraße, Sigungssaal, liegt folgende Tagesordnung vor: 1. Boranschlag der Stadt Gießen und der städtischen Nebenkassen für das Rj. 1931. Antr. d. Fin.- Aussch., z. b.: * Aerztehonorar und Wirtschaftslage. Die hessische Aerztetammer hat zu der Frage der Aerztegebühren in der Privatpraxis Stellung genommen. Die Kammer nahm einstimmig folgende Stellungnahme ein: Die Hessische Aerztekammer verurteilt jede Ueberspannung des ärztlichen Honorars in der Privatpraxis. Sie ersucht die ärztlichen Kreisvereine, bei Festsetzung von Honorarrichtsätzen der heutigen wirtschaftlichen Notlage gerecht zu werden. Zugleich bittet die Kammer die gesamte hessische Aerzteschaft, in der Privatpraxis die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Patienten tunlichst zu berücksichtigen. ,, Der im Entwurf vorliegende Voranschlag für das Rj. 1931 wird unter Festsetzung der Einnahmen und Ausgaben in der Betriebsrechnung auf 6 456 914,49 RM. 833 731,83 RM. in der Vermögensberechnung auf genehmigt. Der in der Betriebsrechnung verbleibende Fehlbetrag von 304 800,91 RM. soll zunächst aus Vermögensmitteln gedeckt werden. Ferner werden die im Entwurf vorliegenden Voranschläge der städtischen Nebenkassen genehmigt. * Tödlicher Motorradunfall. Am Sonntag abend stürzte an der Rödger Chaussee ein Installateur Gabriel aus Großen- Bused mit seinem Motorrad. Der Berunglückte ist in der Nacht noch seinen schweren Verletzungen erlegen. Der Stadtrat setzt die Realsteuersätze für das Rj. 1931 in Höhe der Ausgangssäge unter Abzug der vorgeschriebenen Senfungssätze fest. Aus Nah und Fern. Kuchejjen Seffen He BC Spor BFB. Gief ViB.-K. 2 Germania SC. Wetzl Tura Kaff Ballspielo Sportfreun Lauterbach Lauterbac Vittoria BfB. Al Großen- B Burgjolms Niedersha 1900 Gieß Watzenb. Steinbach Ağlar 2. Niedersh Nauborn Holzhanje Oberbiel Bijfenberg Niederbiel Steindorf LeunBeilstein Altentirch Steinbach Watzenb VB. Gie Nauborn Nauborn Braunfels Schiringg. Nauborn Handball: TV. We Langgöns. Ende voriger Woche machte auf Grund wirts schaftlicher Sorgen ein 65jähriger Molkereibefizer von hier durch Erschießen seinem Leben ein Ende. Seine Frau solgte ihm durch Gifttod. Butzbach. Ohne das ein fester Termin festgelegt ist, wurde in Darmstadt beschlossen, die Friedberger Schupoabteilung restlos nach Buzzbach zu verlegen. Es liegen dann in Bußbach drei Hundertschaften. * Wiedersehensfeier und Regiments- Appell des ehemaligen Königin Augusta- Garde- Grenadier- Regiments Nr. 4 und seiner Tochterregimenter Res. Inf.- Rgter. Nr. 55 und 202 in Koblenz vom 6. bis 8. Juni 1931. Mit der Feier ist die Neuweihe des wiederhergestellten Augustasteines verbunden. Nähere Auskunft durch R. Knebel, Berlin- Friedenau, Rheinstraße 39a. Die Erhebung sämtlicher Steuern erfolgt in 6 Zielen und zwar jeweils bis zum 25. der Monate Mai, Juli, September, November 1931 und Januar und März 1932." Für 1931 wird die Bürgersteuer mit einem Zuschlag von Hundert vom Hundert zu den Mindestsätzen des Landes erhoben." Krisenstunden des Weltkrieges*). Aus den Erinnerungen des Marschall Foch. Das Ende der Marneschlacht. Friedberg. Infolge des Beschlusses des Provinzialausschuss ses der Provinz Oberhessen, mit der Preag erneut in Verhand lungen einzutreten, hat die Verwaltung der Hefrag beschlossen, die Stillegung des Tagebaues um 14 Tage hinauszuschieben. Nach den Plänen der Verwaltung hätte die Stillegung des Tagebaues Samstag erfolgen müssen. Friedberg. Montag nadmittag beging in einer hiesigen Metzgerei ein 17jähriger Lehrling aus Modſtadt Selbstmord durch Erhängen. Der Grund zu der Tat soll in Liebesgeschichten: zu suchen sein. Ober- Mörlen. Hier schlüpfte vor einiger Zeit ein Gänschen aus dem Ei, das vier Füße hat. Das Tierchen ist hierdurch gar nicht behindert. Mit zwei Füßen bewegt es sich ganz behende, während es die beiden anderen nach hinten ausstrect. Mainz. Das Bezirksschöffengericht verurteilte den hessischen sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Kaufmann Jakob Stephan aus Oppenheim wegen Körperverletzung zu zwei Monas ten Gefängnis. Die Jmmunität des Angeklagten hatte der Landtag für diesen Fall aufgehoben. Stephan hatte den 19jährigen Köth, einen Nationalsozialisten, auf der Straße so mißhandelt, daß er bewußtlos niederstürzte und sich eine Gehirnerschütterung zuzog. * Kein Anspruch auf Nachurlaub. Das Reichsarbeitsgericht wurde in letzter Zeit verschiedentlich um Entscheide angegangen, die sich mit der Urlaubsfrage für Arbeitnehmer befassen. Es hat in einer neuen Entscheidung den Standpunkt vertreten, daß ein Arbeitnehmer, der während seines ihm tariflich zustehenden Urlaubs erkrankt, feinen Anspruch auf Nachurlaub für die Zeit seiner Krankheit erheben kann. Die Erkrankung während des Urlaubs ist, so heißt es in der Begründung, als ein nur den Arbeitnehmer persönlich treffendes Mißgeschid ohne Zusammenhang mit der arbeitsvertraglichen Beziehung der Parteien anzusehen. Aus dem Erholungszweck des Urlaubs tann vom Arbeitnehmer keine Vertragspflicht des Arbeitgebers, diesen Erholungszwed zu gewährleisten, gefolgert werden. Läuft der Urlaub, so hat der Arbeitgeber seine Verpflichtung erfüllt und sie wird, wenn nicht vertraglich anderes bestimmt ist, durch die Erfrankung des Arbeitnehmers im Urlaub rechtlich nicht berührt. Die Schlacht an der Marne ging zu Ende. Sie war das Meisterstück des einen Mannes, der sie seit dem 24. August vorbereitet und ihre Verwirklichung bis zum Ende durchgesetzt Unmittelbar nach hatte, des Oberbefehlshabers Joffre. unjeren Niederlagen an der Grenze hatte er den Kampf abgebrochen und nicht gezögert, seine Kräfte anders zu verteilen, sich im Westen eine Operationsarmee zu schaffen, die Führerstellen neu zu besetzen und den Rückzug bis zum rechten Augenblid fortzusetzen. Als aber dieser Augenblick eintrat, fommandierte er energisch kehrt, nun Angriff und Verteidigung Flug verbindend. In einem wunderbaren Gegenschlag hat er dem Einbruch des Feindes den Todesstoß versetzt. Paris, das Herz des Landes, war durch einen Sieg gerettet worden, zu dem der Gouverneur seine Truppen geschickt Hauptversammlung des Verkehrsbundes Oberhessen. Montag fand hier die diesjährige Hauptversammlung des Verkehrsbundes Oberhessen statt. Aus dem von dem Bundesvorsitzenden Beigeordneten Dr. Hamm- Gießen erstatteten RechenWetzlar. In den städtischen Anlagen fand man einen frem den Mann mit Vergiftungserscheinungen tot auf. Aus hinter lassenen Briefen geht hervor, daß er sich das Leben nahm, weil er infolge Stellungslosigkeit feine Aussicht auf Heirat hatte. Dillenburg. Eine 63jährige alte Frau wurde beim Feueranzünden von den Flammen erfaßt und stand bald in hellen Flammen. Die Greisin erlag ihren schweren Verletzungen. Frankfurt a. M. In der Alzeyer Gegend wurden weite Strecken durch Regen und schweren Hagelschlag stark beschädigt. Durch einen Blitz wurden vier Arbeiter auf dem Felde so schwer verletzt, daß der eine starb, und die drei anderen betäubt und gelähmt wurden. Wiesbaden. Die Stadtverwaltungen von Mainz und Wies baden haben beschlossen, gemeinsam die Frage eines Rheinbrücken- Neubaues zu behandeln und Untersuchungen anzustellen über die Durchführbarkeit und Zweckmäßigkeit einer Linie, die im Zuge des die Landesgrenze zwischen Preußen und Hessen bildenden Landgrafenweges über die Westspizze der Petersaue an der Ostspitze der Rettbergsaue vorbei über die Ingelheimer Aue und den Floßhafen hinweg zwischen Alt- Mainz und MainzMombach hindurch zur Binger Straße führt. Die Vorarbeiten sind eingeleitet. hatte, weil er wohl begriff, daß er dort das Schicksal der Hauptstadt entschied. Der deutsche Plan brach zusammen, und mit ihm der Zauber der deutschen Waffen. Der schnelle und ungeheure Einbruch, der Frankreich außer Gefecht setzen sollte, war nicht nur aufgefangen, sondern auch zurückgedrängt, ja teilweise über den Haufen geworfen worden. Unter welchen Umständen sollte sich der Feind wieder festsetzen und seine Unternehmungen auf der Westfront von neuem anfangen? Konnte nicht inzwischen die Ostfront das Gewicht ihrer schweren Massen fühlbar machen? Würden die Zentralmächte einen Feldherrn von solcher Größe finden, daß er hinfort auf zwei Fronten einen Krieg mit geteilten Kräften führen könnte, nachdem er schon gescheitert war, als er sich nur auf eine Front zu beschränken brauchte? Als ich am 28. August die Führung der IX. Armee übernahm, verkündete der Tagesbericht einen siegreichen Einbruch des Feindes von der Somme bis zu den Vogesen". Der vom 10. September hieß:„ Der Sieg der Franzosen bestätigt sich...." *) Mehr als 12 Jahre nach Abschluß des Weltkrieges wird das große persönliche Erinnerungswerk des Marschall Foch veröffentlicht, in der Art der Darstellung und dem Aufbau nach ein Gegenstück zu dem Ludendorffs. Konnte der deutsche Feldherr in der ihm nach Kriegsschluß auferlegien unfreiwilligen Muße seine Erinnerungen sojort niederschreiben, blieb dem dienstlich start in Anspruch genommenen, fürzlich verstorbenen OberBefehlshaber der feindlichen Armeen wenig Zeit, an seinem Werke zu arbeiten, so daß es erst heute der Deffentlichkeit übergeben werden kann. In ritterlicher Anerkennung deutscher Leistungen ein Ruhmesblatt für das deutsche Heer, läßt das Werk den unerbittlichen Siegeswillen eines Feldherrn erkennen, der schon 1914 in verzweifelter Lage rettete, was zu retten war, der im März 1918 das drohende Auseinanderbrechen der französischenglischen Front verhinderte und der, als ihn das Eintreffen der amerikanischen Truppen aus der größten Bedrängnis erlöjte, zu ungeahnt frühem Zeitpunkt den Entschluß zum entscheidenden Gegenstoß faßte. Wir bringen mit Erlaubnis des Verlages K. F. Koehler in Leipzig eine Folge von Abschnitten aus dem interessanten, Ende März erschienenen Wert. TV. Wek R. J. R. West E In Köln: Alen ( 0: 1), in Bochum: Fo Düsseldorf Meiderich Bielefeld Aachen Am Sonnta In Neuß: Sch ( 0: 0). Di Kauer ( T- B. Ber Allbrecht La ( Duffeld) Mü Erjak: Pejd; Berlin), dener GC der G Bei günstige mit Start und 3 110 Läufer und war die rege Be Waldlaufmeister Abwidlung ging Mann die weita in der Hauptfach und ViB., die S traten die Vertre da fie in ihrer ner gehabt hätte Klajien die Stre eine starke Artillerie bei sich. Wenn sich die belgische Armee eingräbt, wird sie ihre Stöße parieren und eine Sperre bilden können, die bald von französischen Truppen verstärkt wird. Digmuiden ist schon von einer Marineinfanteriebrigade besetzt, und an deren Festigkeit ist nicht zu zweifeln. Das ist ein fester Punkt, an den die neue Verteidigung angeknüpft werden kann. Der König empfängt mich einige Augenblide später. Gr befindet sich in dem weiten, herrlich ausgeschmückten Schöffen saal mit seinem großen Kamin. Dort glänzt ein Feuer, das man bei der Kälte und Feuchtigkeit des Tages recht angenehm empfindet. Es ist das erstemal, daß ich dieser großen Persön lichkeit, dieser edlen Gestalt der Ehre und Pflicht gegenüber trete. Nicht ohne eine gewisse Verlegenheit wende ich mich an ihn, aber ich bin fest entschlossen, vor allen Dingen die gemein jame Sache der Rettung Belgiens zu verteidigen und an einer Schlacht festzuhalten, die von den Verbündeten geschlagen wer den soll. Das Echo auf diese Gedanken läßt nicht auf sich war ten. Belgien ist nur noch ein Fetzen Landes, auf den sich seine Regierung und seine Armee geflüchtet haben. Wenn sie noch 20 Kilometer weiter zurückgehen, dann hat der Gegner einen Anspruch auf Belgien, er hat es vollkommen in seiner Gewalt, er kann darüber verfügen und es verschwindet von der Karte Europas. Wird es am Tage des Friedens wieder erstehen? Gewiß ist die belgische Armee sehr erschöpit, meint der König, aber auf den Ruf ihres Führers wird fie alle ihre Tat kraft wiederfinden, um den Rest ihres Vaterlandes zu vertei digen. Sie wird sich an die Vier antlammern, bis die verbün deten Truppen Zeit gewonnen haben, ihr zu Hilfe zu eilen. Seine Entschlüsse und seine Maßnahmen werden das bezeugen. Der König ist bereit, seine ganze Armee zu opfern. Sein Entschluß steht in schroffem Gegensatz zu der Kopflosigkeit eini ger seiner Untergebenen. Denn in demselben Augenblid, wo wir in Furnes diese Entschließung jassen, kommt der damalige Marineminister aus dem belgischen Großen Hauptquartier, das er am Vorabend zuvor verlassen hat, nach Doullens und ver langt von meinem Chef des Stabes, General Weygand, die Vorbereitung von Untertünften in der Umgebung von Calais, um dort die belgische Armee in Sicherheit zu bringen und neu zu bilden. Denn nach den Worten ihrer Führer können dieje nichts anders tun, als sich von dem Kampf zurückzuziehen. Und wieder einmal müssen wir auf der Straße von Dünkirchen nach Furnes dem grauenvollen Wirrwarr der Bevölke rung begegnen, die vor dem Einfall der Feinde flieht. Eine dichtgedrängte Masse, besonders von Frauen, Kindern, jungen Mädchen, Nonnen, Priestern, Greisen, zieht in der Verwirrung einer übereilten Flucht dahin. Sie sind müde von einem Marsch ohne Rast, ohne Obdach; sie haben Nächte unter dem Sternenzelt oder unter den Regengüssen des Oktober hinter sich. Furnes ist vollgestopft von belgischen Truppen; auch sie sind von der schweren Beschießung von Antwerpen und einem achttägigen Rückzug sehr mitgenommen. Ich begebe mich mit unserem Gesandtschaftschef, Oberstleutnant Brecard, in das belgische Hauptquartier; Herr von Brocqueville geht uns voran. Dort treffe ich die Generäle Hanotaur, den Chef, und Wielemans, den Souschef des Generalstabs. Sie stehen noch inmitten der Verwirrung und Aufregung, die stets mit einem langen und schwierigen Rüdzug verbunden sind. Ich nenne ihnen die Gründe, die ein Anhalten dieses Rückzuges rechtfertigen, und die Mittel, die es erlauben, dem Feind wieder die Stirn zu bieten. Die deutschen Truppen uns gegenüber ge= hören zum 2. Aufgebot; es find Reservetorps. Ihre Infanterie hat nicht dieselbe Kampftrajt, wie die Heere, die wir in Frankreich aufgehalten und zurüdgedrängt haben, aber sie hat sicher Aftive Al. A, 10 Km ( 1900) 39:32 ( VB.).- V A. B. ca. 6 ( 1900) 19:42; Gießen 8 Btte 1900 2. 9, 2 Jugend KI, A, 3 Km.: ( 1900) 12:22, Mannichaj bad 15 Bite. Al. 3, 1,5 Km don( BB.) 5 Mannschaft Gießen 15 Br D 1 it ein Ablat d Er hat eine gr nächst ein Ga pflegtes Ausje Gebifles, weil Munde veruria entzündungen u entblößt die hart; oft um Nr. war ersichtlich, daß der gelaufenen Geschäftsjahr enen Gebieten der Berte I bei den Fahrplanfragen and in Darmstadt zujamm ere Weise fördernd zur G hrswerbearbeit fonnte als us dem Kajfenbericht für 18 ter Mengel- Schotten eritate e des Vereins ersichtlich. genehmigt und dem Bore it gleicher Einmütigkeit gt. Gegenwärtig ist der Serausgabe eines Hotel: t, das in wenigen Wochen Herausgabe einer Relief Icher der hessische Staat ei Berbemittel hofft man nog ichkeit übergeben zu können. und Fern. Boche machte auf Grund Molkereibesiger von hier du Seine Frau folgte ihm dan Er Termin festgelegt ist, wud edberger Schupoabteilung t liegen dann in Butzbach hlusses des Provinzialaus Der Breag erneut in Verho altung der Hefrag beschlos m 14 Tage hinauszuschiebe ■ ng hätte die Stillegung iffen. Mittwoch, den 22. April 1931. Ergebnisse: Kurhessen Kassel Hessen Hersfeld BC Sport Kajjel VfB. Gießen Bezirk: „ Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Spiel. FSV Frankfurt 1: 3( 0: 1) Spielv. Kassel 2: 1( 1: 0) Hermannia Kajjel 7: 1( 1: 0) Ea. Sp. 02 Offenbach 3: 1( 2: 0) VfB.-K. Marburg Wallau 4: 4( 0: 2) Gladenbach 5: 2 Germania Marburg SC. Wetzlar- Niederg. Wehl. SpB. 5: 3( 1: 3) Ga. Tura Kassel- Melsungen 08 2: 0( 1: 0) Ballspielo. Kassel Niederzwehren 4: 2( 1: 0) Sportfreunde Warburg SC. Corbach 0: 3( 0: 1) Lauterbach Horas 0: 1( 0: 0) Lauterbach 2. Germania Fulda 2. 1: 1 Gau Gießen- Wehlar. Viktoria Nidda VfR. Butzbach) 8: 2 VfB. Azlar SC. Weylar- N. 0: 0 Großen- Bused 1. Burgsolms 1. Niedershausen 1. Lollar 1. 3: 3( 1: 1) Weilburg 1. 1: 4 Löhnberg 1: 5 1900 Gießen 2. Daubringen 2: 1( 0: 1)( V.) Watzenb. Steinberg 1. Hermannstein 1. 5: 3( 2: 0) Steinbach 1. Lich 1. 3: 2( 1: 1) Aẞlar 2. SC. Weylar- N. 2. 3: 6 Niedershausen 2. Löhnberg 2. 1: 4 Nauborn 1. Bistirchen 1. 2: 1( 1: 0) Holzhausen 1. Wetzl. SpV. 2. 5: 0( 2: 0) Oberbiel Oberndorf 5: 0( 3: 0) Bijsenberg Stockhausen 6: 0( 2: 0) Niederbiel Holzhausen 2. 4: 3( 3: 1) Steindorf Büblingshausen 4: 1 Leun Tiefenbach 0: 0 Beilstein Allendorf 4: 2 Altenkirchen Eschbach 2: 3 Steinbach 2. Garbenteich 2. 0: 0 Watzenb. Steinbeng 2. Hermannstein 2. 1: 1( 1: 1) VfB. Gießen 3. TV. Wiesed 1. 7: 0 Nauborn 2. Schirigruppe Wetzlar- Weilburg 6: 4( Sa.) Schwalbach 6: 4 Nauborn 2. Braunfels 2. 1 Burgsolms 2. 2: 3 Schiringg. Gießen- Schiringg. Grünberg 4: 2( 2: 1) Schwalbach Sch. 2: 0 Nauborn Schüler tag beging in einer bieg g aus Modstadt Selbstme er Tat soll in Liebesgeidi Handball: vor einiger Zeit ein Gänse Das Tierchen ist hierdurch bewegt es sich ganz behen ach hinten ausstrect. ericht verurteilte den hessist eordneten Kaufmann Ja örperverletzung zu zwei Me s Angeklagten hatte der Lar Stephan hatte den 19jährig uf der Straße so mißhandel sich eine Gehirnerschütter lagen fand man einen fren ngen tot auf. Aus binte sich das Leben nahm, Aussicht auf Heirat fate Ite Frau wurde beim Feuer Bt und stand bald in helle schweren Verlegungen. zeyer Gegend wurden we En Sagelschlag start beschädi beiter auf dem Felde so schr die drei anderen betäubt altungen von Mainz und We jam die Frage eines Rhe und Untersuchungen anzustel wedmäßigkeit einer Linie, zwischen Preußen und He r die Westspitze der Peters e vorbei über die Ingelheim zwischen Alt- Mainz und Ma Straße führt. Die Vorarbei Wenn sich die belgische A arieren und eine Sperre bi chen Truppen verstärkt Marineinfanteriebrigade be zu zweifeln. Das ist ein jo Digung angeknüpft werden l einige Augenblide später errlich ausgefchmüdten Go 1. Dort glänzt ein Feuer, gteit des Tages recht angen I, daß ich dieser großen Pe er Ehre und Pflicht gegen Verlegenheit wende ich mic n, vor allen Dingen die gen ens zu verteidigen und an Den Verbündeten geschlagen Sedanten läßt nicht auf fo Fetzen Landes, auf den fich eflüchtet haben. 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Tabelle: Düsseldorf 2 1 1 0 6: 3 Meiderich 2 1 0 1 2: 4 Bielefeld 1 0 1 0 2: 2 Aachen 1 0 0 1 0: 1 3: 1 2: 2 1: 1 0: 2 Am Sonntag wird die Runde durch zwei Spiele fortgesetzt. Endspiel der Tabellenzweiten. In Neuß: Schwarz- Weiß Barmen Rheydter Spielverein 2: 0 ( 0: 0). Die deutsche Nationalmannschaft für den Fußballkampf gegen Holland. Krei Kauer ( T.-B. Berlin) ( Rot- Weiß Frankfurt) Schröder Weber ( CfL. Köln)( Kurh. Kassel) Münzenberg Knöpfle ( Aachen)( FSV. Frankfurt) Allbrecht Bachner Schlösser R. Hoffmann Müller ( Düsseld) München 60)( alle Dresdener Sport- Club) Ersatz: Pejc Fortuna Düsseldorf), Emmerich( Tennis- Borussia Berlin), Sadenheim( Guts Muts Dresden), Stössel( Dresdener SC.) Frühjahrswaldlauf der Gruppe Gießen- Buzzbach- Grünberg des Ganes Gießen- Wetzlar. Bei günstiger Witterung famen am Sonntag in Gießen die Waldlausmeisterschaften der Gruppe Gießen- Buzzbach- Grünberg mit Start und Ziel auf dem 1900- Sportplatz zum Austrag. Die Abwidlung ging glatt vonstatten. Insgesamt hatten sich etwa 110 Läufer und Läuferinnen eingefunden. Besonders erfreulich war die rege Beteiligung der Schiedsrichter, die mit über 40 Mann die weitaus stärkste Gruppe stellten. Im übrigen hatten in der Hauptsache die beiden Gießener Vereine, Spielogg. 1900 und VfB., die Sache unter sich auszumachen. Bei den Frauen traten die Vertreterinnen des VfL. Wetzlar mit in Wettbewerb, da sie in ihrer eigenen Gruppe( Wetzlar- Weilburg) feine Gegner gehabt hätten. Es war erfreulich festzustellen, daß in allen Klassen die Streden gut durchgestanden wurden. Attive Die Ergebnisse: Al. A, 10 Km.: 1. Gerhardt( 1900) 38:42 Min.; 2. Peters 1. ( 1900) 39:32; 3. 5. Jung( 1900) 42:20; 4. Hammesfähr ( VB.). Mannschaftssieger: Spielogg. 1900 6 Punkte. Kl. B. ca. 6 Km.: 1. Reiz( VfB.) 19: 14,7 Min.; 2. Koch 1. ( 1900) 19:42; 3. Jäger( VfB.) Mannschaften: 1. VB. Gießen 8 Ptte. 2. Spielogg. 1900 1. M. 13 P. 3. Spielvgg. 1900 2. M. 24 P. Jugend Kl. A, 3 Km.: 1. Baumstieger( 1900) 12: 00,4 Min. 2. Mootz ( 1900) 12: 22,5 M.; 3. Melior( FC. Gr.- Bused) 12: 25,5. Mannschaften: 1. Spielogg. 1900 6 Pkte.; 2. VfR. Butzbach 15 Vkte. Kl. B, 1,5 Km.: 1. Goldschmidt( VB.) 5: 12,9 Min. 2. Radon( VB.) 5:15 2 M.; 3. Theis, FC. Flensungen 5:18 M. Mannschaften: 1. VfB. Gießen 6 Pkte.; 2. Spielvgg. 1900 Gießen 15 Pkte. Frauen: 1,5 Km.: 1. Alice Kuhl, VfL. Wezlar, 6: 06,8 Min. 2. Gerda Sublit, 1900 Gießen, 6: 08,6 Min. 3. Elly Richtberg, 1900 Mannschaften: 1. Spielogg. 1900 Gießen, 6:13 Min. 9 Pite.; 2. VfL. Weylar 18 Ptte.; 3. VfB. Gießen 18 Pfte. Schiedsrichter: 3 Km.: 1. Biemer, Bieber; 2. Stern, Ulrichstein; 3. Hillebrecht, Gr.- Bused; 4. Jung, Lollar. Am Start waren 48 Schiedsrichter. der Gruppe Weglar- Weilburg in Niedershausen. 500 Meter Sen.: 1. Bährwintel VfL., 2. Hebrling SpV. W. ( 20 Teilnehmer), 3. Abee ViL. W., 4. Wambach Sp. W. 1. Mannschaftssieg VfL. W. 10 P., 2. SpV. W. 15. 3000 Meter Jug. Kl. A: 1. Niedershausen, 2. Dreier W. SpV., 3. Niedershausen, 4. Heckcher W.SpV.. 1. Mannschafts= sieg: Niedershausen, 2. W.SpV. 1500 Meter Jug. Kl. B.: 1. Ludwig VfL. W., 2. Braunfels, 3. Dietzel WSpV.( 20 Teilnehmer.) 1. Mannschaftssieg: VfL. W. 3000 Meter Schitis: 1. Goßmann, Weilburger FV.( 3. 10 Teilnehmer). 3000 Meter A. H. 1. Zeiz, Leun( 3 Teilnehmer). Aus Gießen und Umgegend. VfB.( Liga) SpV. 02 Offenbach a. M.( Liga) 3: 1. Die Liga des VB. war nach einem spielfreien Sonntag wieder in Aktion getreten; sie hat den Reigen, der nun bis zur nächsten Verbandsspielsaison auszutragenden Gesellschaftsspiele mit einem Sieg eröffnet, und es dürfte zu hoffen sein, daß weitere Siege folgen. Offenbach 02 steht an 3. Stelle der Kreisligatabelle des Maintreises, und man hätte von den Gästen etwas mehr erwartet. Sie hatten wohl einige Einzelfönner in ihrer Mannschaft, die jedoch das z. Teil mangelnde Zusammenspiel und das Schußvermögen des Sturmes trotz größter Hingabe nicht ausgleichen konnten. Auch redete die Mannschaft zu viel. BIB. trat mit einigen Ersahleuten an, die sich aber, wie in letzter Zeit erfreulicherweise festzustellen ist, recht geschickt in das Mannschaftsgebilde einfügten. Das Spiel stand zumeist im Bald Zeichen der VB.er, dessen Sturm gut aufgelegt war.- nach Beginn konnte Haupt den ersten Erfolg buchen, dem gegen Ende der Halbzeit durch Feldmann der zweite folgte. Auch waren mehrere Lattenschüsse in der ersten Halbzeit zu verzeichnen. Die Gäste gaben sich redliche Mühe, das Resultat zu verbessern, aber Die zweite Verteidigung und Torwart waren auf der Hut. Halbzeit brachte den Gästen das Ehrentor aus einem Elfmeter, den der Torwart Offenbachs unhaltbar verwandelte. Bei an= haltender Ueberlegenheit der Plazzbejizzer endete das spannend verlaufene Spiel, nachdem VfB. durch den Lintsaußen furz vor Schluß noch einen dritten Treffer erzielt hatte. Schiedsrichter Grünewald leitete zur Zufriedenheit. VfB. 3. Wiesed 1. 7: 0. Die dritte des VFB. maß ihre Kräfte mit den Turnern aus Wiesed. Sie machte die Niederlagen, die die zweite Mannschaft gegen Wiesed hinnehmen mußte, durch einen flaren 7: 0- Sieg wieder wett. Ebenso wie die jetzige Ligareserve verfügt auch die dritte des VB. über eine ansehnliche Spielstärke, Wiesed fonnte daher trotz eifrigen Spiels und Durchhaltens zu keinen Erfolgen fommen. 1900 Gießen 2. SpCI. 1921 Daubringen. Am Sonntag trafen sich beide Mannschaften zum fälligen Meisterschaftstreffen unter Leitung von Schiri Beinecke. Das Spiel war in der ersten Halbzeit recht nett. Bei wechselvollem Kampf hatte Daubringen eine leichte Ueberlegenheit und konnte mit einem Tor in Führung gehen. Einen wegen Foul verhängten Elfmeter verschoß der sonst gute, noch etwas jugendliche Mittelstürmer. Nach dem Wechsel flaute das Spiel merklich ab, man sah keine Leistungen mehr, dafür aber wachsende Härte. Hier hätte Schiri Beinede energisch durchgreifen müssen, um das Spiel in Schach zu halten. Gießen tann infolge Herauslaufen des D. Tormannes zum ersten Treffer ins leere Tor schießen. Der Kampf wird hierdurch immer härter, der Schiri hat Mühe und Not, die Spieler in Schach zu halten. Infolge förperlicher Unterlegenheit der kleinen Daubringer tann Gießen durch die Härte etwas Boden gewinnen und bald den zweiten Treffer erzielen. Kurz vor Schluß hätte Daubringen gleichziehen fönnen, jedoch wird der Ball vom Halbrechten 5 Meter freistehend vor dem Tor über die Latte geschossen. Gießen hat das Spiel mit viel Glüd unter Einsetzung seiner Körperkraft, nicht durch technische Ueberlegenheit gewonnen. Schiri- Vgg. Gießen Schiri- Bgg. Grünberg. 4: 2( 2: 1). Bei idealem Fußballwetter trafen die ,, Kanonen" auf dem Waldsportplatz des VfB. in Gießen aufeinander. Wenn das Spiel auch nicht allen sportlichen Anforderungen gerecht wurde, so ist doch die vorbildliche Fairnis und der immense Eifer, mit dem gekämpft wurde, vorbildlich. Der Spielverlauf selbst entbehrte nicht, dramatischer" Momente. Gießen geht durch Grünewald, der eine Steilvorlage einschießt, in Führung. Eine schöne Flante Spedhards föpft Grote zum 2. Tore ein. Albach verbesserte das Resultat auf 2: 1. Nach der Pause wechselte Grünberg einige Spieler aus, froßdem erhöhte Gießen auf 4: 1 Wieder ist es Albach. der das zweite Tor für Grünberg aufholte. Die letzte Viertelstunde gehörte fast ausschließlich den Grünbergern, denen es aber nicht vergönnt war, das Resultat zu verbessern. Es wäre im Interesse der einzelnen Ortsgruppen zu wünschen, daß öfter solche Spiele stattfänden, denn ohne Zweifel wird hierdurch das Zusammengehörigkeitsgefühl gehoben und die einzelnen Schiri haben Gelegenheit, Theorie und Praxis zu vergleichen. wld. Gr.- Bused 1.-- Sportabteilung TV. Lollar 1. 3: 3( 1: 1). Ein schönes faires Spiel fand vergangenen Sonntag in Gr.-B. statt. Die Einheimische 1. M. hatte sich Lollars 1. M verpflichtet, die immer noch die alte Kampfmannschaft vorstellt. Das Resultat deutet auf ein ziemlich gleichwertiges Spiel hin, doch lag Gr.-B. fast dauernd in L. Hälfte, und hätte das Spiel gewinnen müssen. Vorzügliche Kombinationen führten leider nicht zu Erfolgen. Lollar ging im Anschluß an einen Eckball überraschend in Führung, doch vermag Gr.-B. noch vor Halbzeit gleid zuziehen, und nach Seitenwechsel auch in Führung zu gehen. Lollar rafft sich zusammen und erzielt kurz hintereinander Ausgleid, und Siegestor? Doch nein eine halbe Minute vor Schluß fönnen die Einheimischen wiederum 1 Tor erzielen, um so das Spiel unentschieden zu gestalten. Für die Gäste ein schmeichelhaftes Resultat. Nr. 32 Wagenborn- Steinberg 11 M. Hermanntein 1. M. 5: 3( 2: 0). Wagenborn- Steinberg 22 M. Hermannstein 2. M. 1: 1( 1: 1). Vor ungefähr 500 Zuschauern trug die 1. Mannschaft des Sportvereins Hermannsteins gegen die gleiche des Fußballklubs Teutonia Wagenborn- Steinberg ihr fälliges Gesellschaftsrüdspiel aus. Man sah sich in seinen Erwartungen nicht getäuscht, denn beide Mannschaften lieferten sich schon von Anfang an einen fesselnden Kampf. Die einheimische Mannschaft fand sich gleich gut zusammen und der Ball wanderte im schönen Flachspiel von Mann zu Mann. Schon in den ersten 15 Minuten fiel nach Vorlage durch den Halbrechten das 1. Tor. Trotz eifziger Gegenwehr konnten es die Hermannsteiner nicht verhindern, daß bis zur Halbzeit der Stand auf 2: 0 erhöht wurde. Nach Wiederanstoß war das Spiel ausgeglichener. Trotzdem gelang es der Plazelf innerhalb furzer Zeit noch 3 weitere Tore zu erzielen, denen die Gäste kurz vor Schluß 3 Treffer entgegensetzten. Es soll nicht unerwähnt blei ben, daß das Spiel in einer sehr fairen Weise durchgeführt wurde und so als ein wahres Werbespiel für den deutschen Fußballsport gelten fann. Im übrigen entspricht das Endresultat dem Spielverlauf. Vorher trugen die beiden 2. Mannschaften ein Spiel aus. Man sah hier selten überzeugende Leistungen und dürfte das 1: 1 auch dem Spielverlauf entsprechen. Schiri Spurt- Buzbach leitete sehr torreft. Steinbach 1.- Lich 1. 3: 2( 1: 1). Steinbach 2. Garbenteich. 2. 0: 0. Vergangenen Sonntag hatte Steinbachs 1. Mannschaft die gleiche des VFR. Lich zu Gast, und konnte dieselbe verdient mit 3: 2. schlagen. Es entwickelte sich gleich ein flotter Kampf, wobei Lich in der 15. Minute in Führung gehen konnte. Stein bach gestaltet das Spiel jetzt offener und konnte auch bald durch Edball den Ausgleich erzielen. Mit 1: 1 werden die Seiten ge wechselt. Steinbach spielte jetzt mit dem Wind im Rüden überlegen, wobei St. noch 2 weitere Erfolge buchen kann. Aber alle weiteren Angriffe scheiterten an der zahlreichen, mitunter auch sehr harten Licher Verteidigung. In der letzten Viertelstunde mußte sich Steinbach noch einen Elfmeter gefallen lassen, welcher verwandelt wurde. Nach verteiltem Spiel bis zum Schluß fonnte St, als verdienter Sieger mit 3: 2 Toren den Platz vers Tassen. Niedergirmes Weglar 5: 3( 1: 3). Bei dem Liga- Spiel am Samstag in Niedergirmes standen sich beide Mannschaften nicht komplett gegenüber, Wetzlar mußte mit dem meisten Ersatz antreten, das Spiel war trotzdem inter essant und fair. Mit schnellem Tempo wechseln die Angriffe. Der jugendliche Tormann der Vorstädter gibt einen Ball nicht schnell genug fort, Kaletsch ist zur Stelle, wird vom Hüter regelwidrig gehindert, den Elfmeter verwandelt Kaletsch zum Füh rungstor. N. erzwingt mehrere Eden, aber ohne Erfolg. Bald winkt ihnen jedoch der Ausgleich, der W.- Läufer Szuskalsti vers wirkt einen Strafstoß. Gernandt ist die Aussicht durch Nell vera dedt- der Ausgleich ist gefallen. Wenige Minuten später ist Kaletsch wieder an Berghäuser vorbei, nach kurzem Kampf mit den letzten Gegnern sendet er zum zweiten Mal ein. N ist gleich start im Angriff, ihr rechter Läufer fängt jeden Torabstoß mit dem Kopf ab. Eine Steilvorlage von Wohlgemuth- W, fommt zum Rechtsaußen Mignon, welcher den Ball portreibt, aber verliert, Gunya auf halbrechts kommt zum Schuß, aus ziemlicher Entfernung landet der Ball hoch unhaltbar im Dreied. Mit einem weiteren Angriff der N. endet die erste Hälfte. Nach dieser läßt W. mertlich nach, besonders die Läuferreihe, wodurch die Verteidigung überlastet wird und der Sturm feine brauchbaren Vorlagen bekommt. Gernandt, welcher bis dahin sehr gut hielt, läßt einen Strasstoß von Berghäuser von der Mittellinie getreten, über seine Hände ins Tor gleiten. N. ist fast dauernd überlegen, doch W. hält das Resultat noch lange, bis endlich N. im Anschluß an eine Ede im Nachschuß zum verdienten Ausgleich kommt. W. spielt weiter defensiv, doch sein Sturm bleibt gefährlich, zweimal saust Gunya die rechte Außenlinie entlang und flankt vorbildlich, aber der Halblinke Friedrich verpaßt ganz fnapp. N. wird start überlegen, Nell begeht eine Unfairnis im Strafraum, Berghäuser verwandelt den Elfer sicher zum Siegestor. Einige Minuten vor Schluß läßt Gernandt einen Ball aus den Händen gleiten, wodurch N. auf 5: 3 erhöht. W. verpaẞt noch einige Möglichkeiten, auszugleichen. Das Spiel ist aus, M. hat verdient gewonnen, Schiri Pit- Löhnberg war sehr gut. BiB.-K. Marburg 1. FV. Wallau 1. 4: 4( 0: 2) Nicht allzuviel Zuschauer waren Zeuge dieses äußerst fairen Kampfes, der von Weber( Germania Marburg) in forrefter Weise geleitet wurde. Beide Mannschaften traten nicht in fompletter Aufstellung an. Wie im Vorspiel 2: 2, so ging auch dieses Treffen wieder remis aus und das Resultat entspricht auch vollauf dem Spielverlauf. In der ersten Hälfte war meistens Wallau tonangebend, führten bis Halbzeit auch 2: 0, während ich in der zweiten Speilte jedoch der WiA, der eine Umstellung vorgenommen worden war, immer mehr in den Vordergrund sdob. Der Ausgleich ist bald erzielt, ja mit 4: 2 tegen die Playbesitzer in Führung, doch zum Siege sollte dies nicht reichen. Wallau läßt sich nicht beirren, und mit aller Energie wird getämpft, bis der Ausgleich erzielt ist. Bei Marburg war die Stürmerreihe das Schmerzenstind, da mit dem Schuß zu lange gezögert wurde, auch, fehlt die Flügelbedienung. Die Wallauer Mannschaft war äußerst flint. Der Rechtsaußen wurde durch seine präzisen Flanten stets sehr gefährlich; auch der Mittelläufer erledigte seine Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit. Jeder andere tat ebenfalls vollauf seine Pflicht. Dem Ziele voraus trafen sich die beiden 1. Jugend- Mannschaften, wobei VfB.-K. mit 1: 0 Sieger blieb. Germania 1. Gladenbach 1. 5: 2. Die Gäste, die auch in einer Neuaufstellung erscheinen mußten, beweisen, daß sie in letzter Zeit recht viel gelernt haben. Besonders der Mittelstürmer Sed ragte aus dem Mannschaftsteil hervor. Die Playleute hatten ebenfalls einige neue Leute, die sich recht gut bewährten. Jeder kluge Geschäftsmann benutze die überall beliebten Reichssteuer- Kaffebücher von Albin Klein, Gießen Schriftleitung: J. B.: G. Burgeleit, Gießen. Drei Schönheitsfehler des Mundes 1. Der Zahnstein 2. Mißfarbener Zahnbelag 3. Ubler Mundgeruch ist ein Absatz des Speichels ähnlich wie der Kesselstein des Wassers. hervorgerufen durch starkes Rauchen von Zigarren und Zigaretten ist weniger als Folge mangelhafter Zahnpflege macht sich weniger dem davon Betroffenen Er hat eine graugrüne, braune bis schwarze Färbung und ist zu schädlich, aber ein um so auffallenderer Schönheitsfehler des Gebisses. Wie entfernt als seiner näheren Umgebung bemerkbar. Neutrale Salze im Chlorodont, die nächst ein Schönheitsfehler, der den Zähnen ein häßliches unge- man 3ahnstein und 3ahnbelag? Weder mit Mundwasser noch mit sogenannten eine vermehrte Speichelbildung und dadurch eine natürliche Mundreinigung pflegtes Aussehen gibt und einen üblen, fauligen Geruch aus dem Lösungsmitteln; in dieser Beziehung ähnelt der Zahnstein auch dem Kesselstein, bewirken, in Verbindung mit dem herrlich erfrischenden Pfefferminzgefchmad Munde verursacht. Er ist aber auch ein höchst gefährlicher Feind des gegen den allerlei Lösungsmittel sich als wirkungslos erwiesen haben und die rein beseitigen diesen markanten Schönheitsfehler unmittelbar. Jeder Tube Gebisses, weil er Zahnfleisch- und Kieferschwund sowie Zahnfleisch mechanische Beseitigung sich am besten bewährt. Millionen, die heute Chlorodont Chlorodont ist eine genaue Gebrauchsanweisung beigefügt. Chlorodontentzündungen und-eiterungen verursacht. Er ist äußerst festsitzend und täglich im Gebrauch haben und Ihre schönen weißen Zähne dieser Zahnpflege Zahnpaste und die dafür geeignete Chlorodont- Bahnbürste mit gezahntem hart; oft umkleidet er in harter Kruste den ganzen Zahnhals, verdanken, haben es selbst ausprobiert, daß Mundwasser die mechanische Reini- Borstenschnitt, sind die besten Hilfsmittel gegen der gefürchteten 3ahnstein, entblößt die Wurzel und verursacht ein Loderwerden der 3ähne. gungskraft der mitroskopisch feinen reinen Kreide im Chlorodont nicht ersehen lann. mißfarbenen Bahnbelag und den oft damit verbundenen üblen Mundgeruch. Chlorodont- Zahnpaste Tube 54 Pf. und 90 Pf. Chlorodont- Zahnbürsten 1 Mart, für Kinder 60 Pf. Chlorodont- Mundwasser Flasche 1 Mark und 2 Mart. Mittwoch, den 22. April 1931. Gegenstand ,, Gießener Zeitung" Der neueste Posttarif ab 1. März 1931 Inlandsverkehr ( einschl. Saargebiet u. Freie Stadt Danzig) Litauen und Memelgebiet Luxemburg, Desterreich Auslandsverkehr Nr. 32 Vergünstigungen Bschechoslowakei( OSA) und Ungarn ( font Auslandstast) CSR und U 10 bezw. 20 Rp 45 in jeder CSR Richtung, bis 20 g Rollen: 20 Rp1 f. jede weiteren 20g 15 75 X 10U bis 20 g " 20 Rp1 f.fede weiteren 20g 10 ( auß. Litauen, Memelgeb., Luxembg.u.Osterr.) Drts Gewichtsstufe verkehr Rpf Rpf Höchstgewicht Postkarten einfache 5 8 Höchstmaße in cm 14,8: 10,5 Gewichtsstufe Rpf Höchst gewicht einfache 8 m. Antwortkt. 10 16 mind. 10: 7 m. Antwortkt. 16 Höchstmaße in cm 14,8: 10,5 mind. 10: 7 Gewichtsstufe Rpf Höchst. gewicht Höchstmaße in cm einfache m. Antwortkt. 15 14,8: 10,5 30 mind. 10: 7 bis 20 g 8 15 500 g bis 20 g 15 Briefe über bis 20 g 25 2 kg über 20-250 g 15 30 ( über 500 g über 20-250 g 30 500 g b.2 kg - f. j. weit 20 g 15 Briefe " 250-500 g 20 40 bis 2 kg 250-500 g 40 Auslands" n. Saargeb. u. Danzig Auslandss.) säge a) einf. Karten auch mit anh. Antwortkarte b) im übrigen bis 20 g Drucksachen über 20-50 g Geschäftspapiere 00 50-100 g " " 100-250 g 250-500 g 15 30 5 44818 " Mischsendungen bis 250 g üb. 250-500 g || 15 30 15 Warenproben Päckchen 1. Briefpäckchen ( Einschrelb., Nachnahme, Rückschein nicht zulässig) 2. Sonst. Päckchen ( Einschreiben, Nachnahme, Rückschein zulässig) bis 1 kg - 60 00 bis 2 kg 2 kg für je 50 g 5 . ( einzeln versandte, ungeteilte Druckbände 3 kg) 2 kg ( einzeln versandte, ungeteilte 500 g Keine Höchstmaße, nur: a) wie Post karten b) Rollen: ( n. Saargeb. 75 X 100 u. Danzig b. über 500 g nach Aus. landssäßen) a) einf. Karten auch mit anh. Antwortkarte b) i. üb. bis 20 g 20-50 g üb. üb. 250-500 g 500-1 kg " " 50-100 g 100-250 g 15 " 250-500 g 30 500-1 kg 40 3448454 bis 1 kg " 1 kg n. Auswie Jnland, landssäzen bis 250 g 12223 15 30 2 kg ( über 1 kg über 1 kg wie Ausland 40 nach Aus landsfäßen) bis 250 g üb. 250-500 g " 500-1 kg " 1 kg n. Aus landssätzen üb. bis 250 g 250-500 g 15 30 5340 15 2 kg, mit beschr. Gewicht des Einzelinhlt., Sonst Auslandssäge 500 g wie Druck sachen, 500 g Warenproben nur wie Diese 30:20:10 Rollen: 30 X 150 für je 50 g mindestens 25 55 für je 50 g mindestens, 5 Druckbände 3 kg) 2 kg 2 kg 45 i. jeder Richtung, Rollen: 75 X 100 45 i. jeder bavon jedoch Richtung, Warenprob. Rollen: wenn nur Drucksachen und Warenproben nur bis 10 500 g Sonst 25 wie Inland für je 50 g 5 500 g mindestens 10 1 kg 25:15:10 ob. 30: 20: 5 Rollen: 30 X 150 bis 1 kg 60 1 kg ( nur nach 40 2 kg 40:25:10 50:20:10 Luxemburg und 45:20:10 Rollen: 45X150 od. 40: 30: 5 Desterreich zulässig) Rollen: 75 X 100 für je 50 g mindestens ( nur nach be stimmten Ländern zulässig) 75X10 Warenprob nur wie diese 45:20:10 Rollen: 45X150 U wie Litauen usw. U wie Litauen usw., jedoch mindestens 20 Rp1 bei über 1 kg wie Ausland U wie Litauen usw., jedoch mindestens 20 Rpf, wenn Geschäftspapiere darin enthalten. Bel über 1 kg nach Auslandslägen U wie Inland 555 15 1 kg 50 45:20:10 Rollen: 45 X 15 U für je 50 g 10 Rpl mindestens 50 Rp1 Höchstgewicht 1 kg Ericheint M Bezugspreis 2,40 tionsschluß früh 81 ung nicht verlangter 4.Jahrg. Solitich Der Reichspräsident prehung über das Arb Der Reichspräsident ten Oberbürgermeiste rittsbefud Das Reichstabinett tr in Anwesenheit des men, die der Feitleg an eritatteten die Refi die Arbeitslosigkeit Reichsaußenminifter 3 aub zurüdgefehrt und men Der Deutsche Städteta ebernährungsministeri cine Wiederherabjegu Der Deutsche Städte ahren, die das Berliner en übrigen Städten, bund Wirtschaftspoli Die Ratifizierungsur Februar 1931 zum d das im besonderen Bumpjeinfuhr nach Fra 21. April in Paris a tritt am 1. Mai in Der neue deutsche G mrde vom König zur heibens empfangen, Auf Grund der Mi 1. Jnlandsverkehr( einschl. Saargebiet und Danzig) Briefsendungen( und Pädchen) im Ortszustellbezirk 40 Landzustellbezirk 80 " Drtszustellbezirk 60 Landzustellbezirk 1,20 RM mg der vorläufigen hr aufzunehmen. Bom Bierten Siraj ag der tommunistische Raddalena, wegen Vor t Bergehen gegen§ pei Jahren Feitung ver Bundespräsident Mit miter Baugoin anlägli fung zum Heeresministe und ihm gleichzeiti e für Berdienste um Rinister des Aeußere I. Gewöhnliche Pakete Inland Gewöhnliche Pakete bis 5 kg über 5 bis 6 kg. Pakete Postanweisungen( Freimachungszwang) ( Meistgewicht 20 kg)( Freimachungszwang) a) Inland einschl. Saargebiet') u. Freie Stadt Danzig) RM| Rpf RM| Rpf RM| Rp1 Sonstige Gebühren RM Rpf Blindenschriftsendungen: Inlandsverkehr, Saargebiet und IIII 1. Zone 2. Zone bis 75 km über 75 bis 150 km 3. Zone über 150 b. 375 km 4. Zone über 375 b. 750 km 5. Jone bis 10 RM 20 . über über 10 25 30 " こ 750 km 25 100 40 " " " RM| Rpf RM| Rp 100 250 60 Danzig, Litauen, Memelgebiet, Luxemburg, Österreich, Tschechoslow. u. Ungarn bis zum Höchstgewicht von 5 kg Auslandsverkehr für je 1000 g haft dem Auswärtig 3 Apf figen Regierung i 8 พ och die Antwort er " " " 250 500 80 Höchstmaße wie bei Drucksachen. 50 " " " " " 11 " 66789012 60 80 7 70 1 " " 9 8 80 1 20 " " 9 9 90 1 40 " " 10 1 " 11 10 1 75 " 12 20 1 " 13 30 2 05 " " 13 14 " " 14 15 50 2 35 " " 15 16 60 2 " " " 16 17 70 2 65 " " " 17 18 80 2 " " " " 18 19 1 90 2 95 " " 19 20 2 3 10 " " 8812482252525252 60 - 80 80 - 80 " " " ren Botschafter in 1 10 1 15 1 20 " 500" 750 " Postwurfsendungen( nur im Inlandsverkehr zulässig) 750 1000 20 1 40 1 50 1 60 " " 1 70 1 85 2 2 - 2 20 2 40 Telegraphische sostanze jungen( Meistbetrag unbeschr.) bis 25 RM a) bis 50 g. B) Mischsendungen( Drucksachen u. Warenproben) bis 20 g über 25 100 60 2 30 2 55 2 80 " " 2 50 2 80 3 10 " 100" 250 " 90 2 70 3 05 3 40 " 250" 500 " 500 750 2 90 3 30 3 70 " " " 750 1000 40 2 20 3 10 3 55 4 " " " 3 30 3 80 4 30 " oder einen Teil davon mehr 2334451 50 Einschreiben extra, • 50 Rüdschein extra . 50 Antwortschreiben für das Ausland Einlieferungsbescheinigung • 18885 2 " " 30 30 35 10 222 222 " " " " Gilzustellung: 50 3 50 4 05 3 70 4 30 4 90 40 80 3 90 4 55 5 20 • 9 " ||| " " " Bakete 4 10 4 80 5 50 " 4 30 5 05 5 80 für je weitere 250 4696) Ausland( soweit zugelassen) bis 20 RM Für Pakete nach Saargebiet und Danzig besondere Gebühr. Für sperrige Patete Zuschlag von 100 b. 5. Für dringende Patete Sondergebühr neben der Paketgebühr 1 RM, außerdem Eilzustellgebühr, wenn die Zustellung durch besonderen Boten gewünscht wird." 1. die Bersicherungsgebühr für je 500 RM der Wertangabe 2. die Behandlungsgebühr a) für versiegelte Wertpakete III. Rachnahmepalete: über 100 RM b) für unversiegelte Wertpakete ( zulässig bis 300 RM). Außer dem gewöhnlichen Porto eine Vorzeigegebühr von 20 Apf Bostanweisungs- oder Bahlkartengebühr für die übermittlung des eingezogenen Betrages wird von der Nachnahme abgezogen. Postscheckverkehr( ausschl. Saargebiet) 1. Ginzahlungen mit Zahllarte( Betrag unbeschränkt)| RM| Rpf für jede weitere 20 RM mehr nach Großbritannien und Kronländern bis 30 RM über 30, 60 für jede weiteren 60 RM mehr. Bei telegr. Postanweisungen hierzu Telegramm- Gebühr 1) Meistbetrag nach dem Saargebiet 6000 französische Franken, aus dem Saargebiet 1000 RM. *) Meistbetrag nach Freie Stadt Danzig 1200 Danziger Gulben, aus Frete Stadt Danzig 1000 RM. im Fernverkehr Bligtelegramme Dringende Telegramme im Ortsverkehr im Fernverkehr Brieftelegramme Telegramm- Tarif 28 12 8181 82 288 30 40 10 30 60 60 Pakete im Ortszustellbezirk 3. Jm übrigen Auslandsverkehr Briefsendungen im Ortszustellbezirk Patete im Drtszustellbezirk II. Wertpakete: Außer der Paketgebühr: Inland bis 100 RM einschl, • . bis 10 RM ˚" Aber 10 25 " " .• 9> . 25 100 " " W . 100 250 " " " . 250 500 " " " " 500" 750 " 750 1000 " " 1000 1250 " " " 1250 1500 " " 1500 1750 " " " 1750 2000 " " " " 2000 RM( unbeschränkt) . ||||||||||-||| . - • . Rpf 10 40 Gewöhnliche Inlandstelegramme 50 . im Ortsverkehr 10 Pressetelegramme " " ||| 2, Litauen, Memelgebiet, Luxemburg, Österreich Briefsendungen im Ortszustellbezirk . 40 pf 65" B> 50 " 65 " Jm Landbezirk für 2. und 3. werben die wirklich entstehenben Botenkosten eingezogen. Strafporto. Im Inlandsverkehr das Eineinhalbfache des Fehlbetrages unter Aufrundung auf volle 5 Rp. Jm Auslandsverkehr das Doppelte der fehlenden Gebühr, mindestens 10 Goldcentimen. Luftpostverkehr( anberung vorbehalten) Bestimmungsland: RM Rpf . für das Wort 8 .. 9 15 • " " " •. 1 50 " " " 16 " " " 30 " " " 8 L. Brieffendungen " " " - 5 . " " " Mindestsatz für ein Telegramm 10 fache Wortgebühr, für ein Brieftelegramm 1.- RM 10 Auslandsverkehr besonderer Tarif 20 30 40 50 60 70 90 12234582881 115 a) Inland( einschl. Saargebiet), Freie Stadt Danzig, Litauen einschl. Memelgebiet . • 40 Rpf 10 " Afrifa Amerita • • • gut- Asien • Auftralien Außer ben gewöhnlichen Gebühren au erhebenber Luftpofzuschlag: Bofkarten, BoR anwelfung RM Rp andere Brieffenbungen Gewichtsstufe RM Rpf bis 20g üb. 20 50 g 10 20 " - 10 50 " " 100 g 40 " 100,250 g - 80 , 250 ,, 500 g 1 25 22290 " 22482228 , 500 ,, 1 kg 2 50 f. jed. weitere angef. 1 kg für je 20 g für je 20 g 1 25 - 20 30 6.50 20 bis 1.20 R.M 6.30 Zuschläge von " .50 " " <-. 20 4.10 1.7. " ต .50 " 1.40 " " " 2. Auszahlungen( Betrag unbeschränkt) a) bargeldlose Einlösung eines Scheds für je 100 RM b) Barauszahlung für je 20 RM und außerdem eine feste Gebühr von 3. Überweisungen( Betrag unbeschränkt) a) im innerdeutschen Verkehr( einschl. Saargebiet) gebührenfrei b) nach Ausland, soweit angegl., für je 100 RM mindestens 4. Telegraphische Aufträge( Betrag unbeschränkt)" a) Telegraphische Bahlfarten Aber 500 w für je weltere 500 b) Telegraphische Auszahlungen Nachnahmesendungen( Freimachungszwang) Nachnahmebriefe und Pakete a) Inland einschl. Saargebiet und Freie Stadt Danzig ( Meistbetrag 1000 RM): außer der Beförderungsgebühr wie für gleichartige Sendungen, 1, die Vorzeigegebühr von b) Ausland( soweit zugelassen, Einschreiben" vorgeschrieben außer den üblichen Gebühren eine feste Gebühr von. und eine Steigungsgebühr für jede 20 RM von.. 20 RM 6) Europ. Ausland Soll der Betrag auf ein Postschecktonto des Bestimmungslandes geschrieben werden, ermäßigte Gebühren. Postaufträge( Freimachungszwang) a) Inland( Meistbetrag 1000 RM) einschl. Saargebiet( Meiftbetrag 6000 französische Franken) sowie Freie Stadt Danzig( Meistbetrag 1200 Danziger Gulden) c) Union d. Sozialist. SowjetRepubliken( Europ. Teil). II. Pakete Bestimmungsland: a) Inland( einschl, Saargebiet u. Freie Stadt Danzig) 1. bis 3. Bone( bis 375 km) 4. und 5. Zone( über 375 km) b) Dänemark, Ofsterreich u. Tschechoslowakei c) Belgien, Estland, Finnland, Griechenland, Großbritannien, u. Nordirland, Lettland, Litauen, Riederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz. Ungarn || 231 352 20 bis 500 RM 2 " 50 • Vom Absender zu entrichten: 3 ". R B." " . . mehr 1, die Beförderungsgebühr für einen gleichartigen GinSchreibebrief, bis 25 RM 50 2. die Vorzeigegebühr von 20 Rpf . . .•• über 25 " 500 für je weitere 500 500 1000" " ••. 9 9 • . 3, für die übermittlung des eingezogenen Betrages die Postanweisungs- oder die Zahlkartengebühr, " • •.•. . . mehr 50 1 RM " zulässig) bis 1000 RM 2 50 für je weitere 500 mehr 50 b) im Auslandsverkehr( soweit zugelassen) ist die Extragebühr für jedes eingelöste oder nicht eingelöste Postauffragspapier 25 Rpf d) abriges Ausland: c) Telegraphische überweisungen( auch nach Danzig 2341 4. Postprotestgebühr bei Postaufträgen Luftpoftzufchlag: f.jb. wettere bis 1 kg angefangen. 1/2 kg RM Rpf RM Rnf 111 2 Besondere Gebührenjähe || I 118 60 | 3450 20 40 40 50 C90 Diese praktische Übersichtstafel ist entnommen dem„ Illustrierten Konverfations. Legifon", das die Bereinigung Deutscher Bücherfreunde( Geschäftsstelle Verlagsbuchhandlung Hartung& Gallstoff, Leipzig 3, Kochstraße 28) herausgibt und ihren Mitgliedern gegen einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 3 RM fostenlos liefert. Außer dem Legilon erhalten die Mitglieber nach und nach eine ganze wertvolle Bücherei umsonst geliefert. Wir empfehlen die Mitgliedschaft unseren Lesern eindringlich. Der Verlag liefert Druckschriften und Probehefte an unsere Leser tostenfrei. den Außenausschüs , das der Frage der et war. Er ging a is Dr, Curtius ein Bollunionplan als w ausschließlich nach de ubaltbar. Die neuen französischen Im Mittwoch dem eng den. Sie follen Komp en, daß Frankreich im tages Bertagung vori Janenminister Clynes Bigung des englischen bisher nicht um ein gejuht hat. Fugenminister Leroug erden Böllerbundstagu Der spanische Minister Bob in feiner legten Si Cartes im Monat Juni Runmehr hat auch Amer Die nationalautonomi Sebiet nimmt immer gra Mr Bildung einer dritt 14 Milliart elin. Im Rechnung minifterium mitteilt, und Zöllen aufgef shaushaltsplan 10 265 Mindereinnahme v blieb die Einkommenst ar um 365,4 Million Gegen Berlin, Der Deutsche B inden des Reichstanzler Der Gejahr einer neue Thriftlich zum Ausdru Samtenschaft die Auffajiun Reides in eriter Linie and entsprechend herabe