et. Nr. 92 Franz Seldte. 18 Pig. Steif farton. 3 d nun wenigen belan esführer des Stahlhelm ationalen Opposition Cs im Kriege im politi Erfahrungen sammen icht nur wegen der Ber deshalb von größten eig des Krieges gewährt Beeinflussung des ne n und die Tätigkeit de terial hierfür beschaffen en, im Begriff, zu seiner Serleutnant Stahl" einen tung neu gegründete pe neutralen Ländern, in ihm, dem alten Front e Front nur ein fleine ampfes ist, der den Er dem 16. Jahrhundert vor 04 6. 3,80 RM. fart & J. Kiepenheuer, Pots ft gebauten Rahmen des Jahrhundert tritt eine Riebe start und selbstver edejelin- franlend an ncholisch ein tränkelndes ner großen Liebe erfast alen, ringt sie sich immer Tch. Der Roman ist als nd Frauen besonders ge nbändigen Ausgabe de t die erste Auflage Do Jochen bereits vergriffe e dieser Woche. Die Ge amit bereits auf 165 000 anz erstaunlicher Erfolg! Rundschau"( Verlag Ber von hoher Warte aus fstand der Rechten" nenni nationalen Opposition- re Forschung und fichen fordert und Richtlinien Nie lasten größere Ver den heute entscheidender schließt diefer richtung - der neuen Garten = eine Wanderung dar gerade die größten fünt 3flanzen genommen haben, den die Gewächse fich ge n. Auf einer luftiger Tiere, die Menschen be en, lesen Roman und No ednerschulung. Ueberwindung der Krie heute alle Städte Deuti Tummer der Münchner 47) einen aufschlußreichen des Siedlers, seine ert. an klein in Gießen. he nungen im neuCapones, des Königs Münchner Jilustrierte eines echten Caponengen Deutschen, der gund Nacht um ihn- ever, ihre Menschen Erfahrung schildert, Die neue Nummer bringt den Anfang zsauber piegelblank waren meine Möbel noch nie Loba- Politurwirkt wahre Wu der. Sie reinigt gründlich und po liert zugleich. Die Anwendung ist einfach. Das beigegebene Auftragtuch wird mit Politur ge tränkt und in ein Baumwolltech eingeschlagen. 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Wie die Baseler ,, Nationalzeitung" meldet, hat der Vizepräsi dent der BJ3., Fraser, sofort nach Empfang des deutschen Memo randums an die Präsidenten der Banken von Frankreich, England, Italien und Japan und der Federal Reserve Bank von Newyork telegraphiert und sie um Nennung der Namen ihrer Delegierten für den Young- Plan- Ausschuß ersucht. Die erste Sigung des Ausschusses wird voraussichtlich am 1. Dezember in Basel stattfinden. Der Reichspräsident empfing den Vorsitzenden des ChristlichSozialen Volksdienstes, Simpfendörfer. Im Reichswirtschaftsbeirat ist es trotz einer Pause, die die Regierung in die Ausschußverhandlungen einschob, nun doch zu dem von Anfang an befürchteten Krach gekommen. Die drei Vertreter der Landwirtschaft, Dr. Brandes, von Oppen- Dannenwalde und Dr. Holtmeier, haben am Freitagvormittag an den Reichskanzler ein Schreiben gerichtet, in dem sie erklären, daß sie vorläufig nicht mehr an den Arbeiten des Wirtschaftsbeirates teilnehmen würden. Der preußische Haushalt für 1932, mit dem sich das preußische Kabinett bereits befaßt hat, weist einen Fehlbetrag von nahezu einer halben Milliarde RM. aus. Auf Veranlassung des japanischen Innenministeriums wur: den die Mitglieder des Hauptausschusses der Kommunistischen Partei Japans, soweit sie noch nicht ins Ausland entkommen fonnten, verhaftet. Tichang- Tsching- Hui, der Zivilverwalter von Karbin, ist aus Karbin in Tsitsikar eingetroffen und hat die Provinz Heilungliang für autonom erklärt. Er hat nach Einnahme der Stadt durch die Japaner die Verwaltung Tsitsikars übernom= men. Während die japanischen Truppen ihren Vormarsch unge= Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 21. November 1931 ..Sriumph für Hitler". London. Zum Erfolg der NSDAP. bei den Hessenwahlen schreibt die ,, Daily Mail" unter der Ueberschrift ,, Triumph für Hitler" u. a.:„ Die Wahlen in Hessen haben ebenso wie in anderen deutschen Staaten die Ueberzeugung des Volkes gezeigt, daß Adolf Hitler und die Nationalsozialisten die Leute sind, um Deutschland wieder zu Macht und Gedeihen zu bringen. Ueberall war der Triumph der nationalsozialistischen Partei überwältigend." Am Ende dieses Berichtes stellt die englische Zeitung die Frage: Was für einen Wert können Unternehmungen der jetzigen Regierung noch haben, wenn man sieht, daß ihre erbittersten Feinde auf der ganzen Linie siegreich sind?" Eine erschütternde Statistik. Seit 1928 allein 200 nationalsozialistische Todesopfer. München, 19. Nov. Die Pressestelle bei der Reichsleitung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei veröffentlicht soeben einen Auszug aus der dem Reichsinnenminister Dr. Groener eingereichten Statistik über die nationalsozialistischen Toten und Verwundeten der letzten Jahre, soweit diese ausschließlich der Linken zur Last gelegt werden müssen. Das vorgebrachte Material, so wird betont, sei unangreifbar und auf Grund von eidesstattlichen Aussagen der Verletzten und Zeugen sowie der ärztlichen Atteste zustande gekommen. Hiernach sind seit dem 1. Januar 1928 8359 Nationalsozialisten von Angehörigen der Linksparteien getötet oder verwundet worden. Die Zahl der Todesopfer allein beläuft sich auf 200. Allein im letzten Berichtsmonat sind der Hilfskasse der Nationalsozialistischen Partei 14 Tote und 226 Schwerverletzte gemeldet worden, wobei zu bemerken sei, daß ein Teil der Meldungen für diese Berichtszeit noch ausstehe. Im Jahre 1928 hat die Hilfskasse der Nationalsozialisten 360 Schadenfälle, die durch Bluttaten der Linken entstanden waren, abgewidelt; 1929: 880; 1930: 2501 und 1931 bisher 4618. hindert fortsetzen, führen die Chinesen im Rücken der japanischen Die KPD. betont ihre„ Legalität“ und... Berbindungslinien einen Kleinkrieg. In der Nähe von Tsitsifar und Angantschi haben sie verschiedentlich die Telegraphenleitungen zerstört und andere Schäden angerichtet. Pläne für neue Steuern in Höhe von mindestens einer Milliarde Dollar werden gegenwärtig im amerikanischen Schazamt ausgearbeitet. Während der ersten zehn Monate des Jahres 1931 haben 1753 Banken in den Vereinigten Staaten ihre Zahlungen eingestellt. Die steuerfreie Reichsbahnanleihe hat, wie wir von der Reichsbahn erfahren, gestern einen Betrag von 235 Millionen erreicht. Wie die Deutsche Reichsbahngesellschaft mitteilt, entsprechen andere in der Deffentlichkeit verbreitete Zahlen nicht den Tatsachen. Der Kommunist Weißig, der in Zusammenhang mit den blutigen Zusammenstößen am 11. November in Neumünster festgenommen worden war, hat gestanden, den S.A.- Mann Mertens erschossen zu haben. Ein preußischer kommunistischer Landtagsabgeordneter wird mit der Schußwaffe verhaftet. Als am Donnerstagabend in Zella- Mehlis der kommunistische preußische Landtagsabgeordnete Duddins unberechtigterweise in einer Versammlung sprechen wollte, wurde er von der Landespolizei verhaftet. Man fand bei ihm eine Schußwaffe. Zusammen mit verschiedenen anderen verhafteten Versammlungsteilnehmern wurde er dem Schnellrichter übergeben. Bei Haussuchungen in den Häusern der Verhafteten wurden verschiedene Waffen gefunden. 13 Milliarden Reichsmart für Arbeitslose. Aus einer Uebersicht ergibt sich, daß seit Beginn des Jahres 1924 bis einschließlich Juli 1931, bis zu welchen Monat die amtlichen Nachweisungen gehen, die unmittelbaren Ausgaben Deutschlands gegen die Arbeitslosigkeit in diesem Zeitraum insgesamt fast 11 Milliarden Reichsmark betrugen. Bis Ende des Jahres 1931 wird die Gesamtsumme 12 Milliarden überLandtagszusammentritt erst am 8. Dezember. fteigen und bis zum Frühjahr 1932 an 13 Milliarden ReichsDa der alte Landtag nach den Bestimmungen der Verfassung erst am 7. Dezember abläuft, tritt der neugewählte Landtag gemäß Artikel 22 am Dienstag, den 8. Dezember 1931 zusammen. Der alte Landtag wurde zwar am 13. November 1927 gewählt, sein Vorgänger dauerte aber bis zum 7. Dezember 1927, und des= halb hat die Wahldauer des Landtags 1927/31 erst am 8. Dezember 1927 begonnen. Geht der Hessische Landbund in der NSDAP. auf? Darmstadt, 20. Nov. Der Vorstand des Hessischen Landbundes zieht die Konsequenz aus seiner Wahlniederlage. Er Deröffentlicht einen Vorstandsbeschluß, nach dem der im Jahre 1921 gefaßte Beschluß, sich zu politisieren und eigene Listen aufjustellen, aufgehoben und parteipolitische Neutralität proklamiert wird. Wie wir hören, soll der Beschluß des Landbundes dazu führen, daß die zwei Landbundabgeordneten, die am Sonntag gewählt wurden, sich der nationalsozialistischen Fraktion im Landtag anschließen. Polizeiferien in Hessen. Zur Erholung der während des Wahlkampfes übermäßig in Anspruch genommenen hessischen Polizei und zur Beruhigung der Bevölkerung nach den wochenlangen erregten Parteikämpfen hat der Minister des Innern in Ergänzung des Umzugsverbots die Kreis und Polizeiämter angewiesen, daß in der Zeit vom 18. November bis 15. Dezember 1931 einschließlich die politische Verjammlungstätigkeit vorübergehend einzuschränken ist. Es sind alle öffentlichen politischen Versammlungen in geschlossenem Raum zu berbieten, ferner auch Mitgliederversammlungen, die lediglich als Ersatzversammlungen zur Umgehung dieses Verbots abgehalten werden und eines besonderen polizeilichen Schutzes bedürfen. mark herankommen. Hierbei sind die mittelbaren Kosten der Arbeitslosigkeit nicht mitgerechnet, die sich darstellen im Produktionsausfall und in der veränderten Kaufkraft der mittelbar und unmittelbar Betroffenen. Republikanerkomödie. Madrid, 20. November. Instürmischer Nachtsitzung behandelte die Nationalversammlung die Anträge gegen den ehemaligen König von Spanien, Alfons XIII. Um 4 Uhr morgens wurde durch den Kammerpräsidenten die Schuldfrage gestellt und von den Abgeordneten durch ein fast einstimmiges Ja be= antwortet. König Alfons wird demnach des Hochverrats für schuldig befunden und seine Person außerhalb des Gesetzes ge= stellt. Jeder Spanier ist berechtigt, ihn festzunehmen, wenn er spanisches Gebiet betritt. Seine Güter werden eingezogen. Seine Titel und Würden werden ihm feierlich abgesprochen. Das Urteil wird in allen Bürgermeistereien des Landes angeschlagen, ferner den diplomatischen Vertretern aller Länder und dem Völkerbund mitgeteilt. Weitere Zunahme der Wohlfahrts Erwerbslosen in Hessen. Im Volksstaat Hessen sind nach den neuesten Ermittlungen des Hessischen Landesstatistischen Amts die von den Arbeitsämtern anerkannten, bei den Bezirksfürsorgestellen gezählten Wohlfahrtserwerbslosen gegenüber dem Vormonat von 28 989 auf 30 983 am 31. Oftober gestiegen( 1930 gleich 16 643). Die Zunahme im Laufe des Oktobers war besonders erheblich in den Städten Offenbach und Mainz wie auch in mehreren Arbeiterwohnbezirken wie Friedberg, Mainz- Land, Heppenheim, Offenbach- Land u. a. Nur vereinzelte Fürsorge- Verbände, wie Worms= Stadt und mehrere agrarische Kreise weisen einen geringfügigen Rückgang der Wohlfahrtserwerbslosen auf. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholung Rabatt Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung = Nummer 93 Eine unerhörte Fehlrechnung. Ganze. Siedlungen stehen leer. Andere gleichen Ruinen. : In der ,, Welt am Abend", einem kommunistischen Blatt der Reichshauptstadt, fand man am 14. Septbr. d. J. die bildliche Darstellung einer stattlichen neuen Siedlung, die, in Erkner errichtet, leersteht, weil sie infolge der Mietpreise unvermietbar ist. Fast gleichzeitig las man in einem anderen Berliner Blatt, daß in der Berliner Friedrichstraße, nur vom Halleschen Tor bis zu den Linden, 60 000 qm an Laden- und Büroräumen, sowie an Wohnungen leerstehen In der„ Berliner Börsen zeitung" wurde vor einigen Wochen das betrübliche Bild einer großen Siedlung in Lichterfelde- Ost geschildert, deren zahlreiche Wohnungen nur von ganz vereinzelten Menschen bewohnt wer den. Täglich hört man vom Zusammenbruch dieser oder jener Wohnungsfürsorgegesellschaft Einige der großen unter diesen Gesellschaften stehen in: Prozeß mit tausenden ihrer Mieter, fei es, weil die Mieten nicht mehr bezahlt werden, sei es, weil unglaubliche Schäden in den Wohnungen auftreten. Eine Sied lung in Groß- Berlin, Stadtteil Köpenick, gleicht fast einer Ruinenstadt. In Bremen wurde vor einigen Monaten eine Lurusvilla abgerissen, um eine nicht mehr aufbringbare Hauszinssteuer zu ersparen. Solcher Tatsachen ließen sich hunderte aus ganz Deutschland zusammenbringen. Sie sind, worüber sich die Def= fentlichkeit noch nicht ausreichend klar ist, die Schuldzeugen wider die Wirtschaft der öffentlichen Hand, wider die Zwangsbewirtschaftung des Wohnraumes und die öffentliche Baufürsorge, wider die Großmannssucht der Städte und die Leichtfertigkeit ihres Wirtschaftens. Wie groß die Schuld der öffentlichen Hand an diesen Dingen ist, welche Kapitalien sie verschleudert, wie furchtbar sie sich verrechnet hat, war bisher eine noch nicht genügend geklärte Frage. In seinem von der Josef Humar Stiftung herausgegebenen Buch: ,, Bevölkerungsaufbau, Wohnungspolitik u. Wirtschaft" hat Dr. Gurt Nawrazki diese Frage vollkommen geklärt. Die ungemein sorgfältigen Untersuchungen haben zu erschütternden Ergebnissen geführt. Die aus Reichs-, Ländern und Städte Statistiken ermittelten und ergänzten Zahlen erweisen unwiderleglich, daß die deutschen Städte seit 1924 ihre Grundstücks-, Wohnungsbau- und wirtschaftliche Ausdehnungspolitik in unerhörter Fehlschäßung der zu erwartenden Bevölkerungsbewegung betrieben haben. Weder durch Geburtenzugang noch durch Wanderbewegung können, wie die Zifferreihen des Buches dartun, die deutschen Städte den Bevölkerungszuwachs erlangen, auf den sie sich mit der Ausdehnung ihrer Verkehrslinien, ihrer Versor gungsnetze für Gas, Wasser und Elektrizität, für Erweiterung ihrer Werke, Vermehrung ihrer Schulen und anderen öffentlichen Gebäude eingerichtet haben leber 17 Milliarden sind in Neubauhäusern der Baufürsorge investiert worden, die schon jetzt kaum noch einen anderen Zweck haben, als den, den Althaus: bestand zu entleeren. Viele weitere Milliarden sind in Grund besis, in Straßenbauten, in die Versorgung der Außensiedlungen gesteckt worden in Erwartung eines Bevölkerungszuwachses, der nicht kommen kann. Durch Ausdehnung der Versorgungsnetze auf dünn besiedelte Gebiete sind die kommunalen Werke unrentabel geworden und müssen sich durch überhöhte Tarife über Wasser halten, sind also entwertet worden. Nebenher ging die Rückentwicklung des Althausbesitzes, dem durch die Hauszins steuer die verschleuderten Kapitalien entzogen wurden, ging die Ueberteuerung der Mieten im Ne u hausbesitz und eine gewaltige Verschuldung der Städte. Was als Wohnungsfürsorge gedacht war, wurde zur Wirtschaftskatastrophe und wird neue Generationen der städtischen Bevölkerung schwer belasten. Und das alles, weil die statistischen Aemter der öffentlichen Hand oie Ziffern über Geburtenzahl und Sterbefälle, über Eheschließungen und Cheauflösungen, über die Möglichkeit von Wanderbewegun gen in die Städte nicht gründlich genug zu dem den Tatsachen entsprechenden Bild des heutigen deutschen Bevölkerungsaufbaus verarbeitet haben. Einige Nachkriegsjahre mit anormal hohen Eheschließungsziffern, die sich aus den stark besetzten Geburtsjahrgängen vom Anfang des Jahrhunderts und aus den Hem mungen während des Krieges erklärten, haben die öffentliche Hand zu furchtbaren Fehlrechnungen verleitet und die Städte veranlaßt, sich einen Anzug zuzumessen, der sich jetzt als viel zu groß und zu teuer ausweist. Gewerkschaften, Sozialdemokratie und Staatssozialisten sprechen gern von den Kapital Fehlinvestitionen der deutschen Industrie, ohne ihre Behauptung beweisen zu können. Die Behauptung, daß die öffentliche Hand etwa 30 Milliarden fehlgeleitet hat, weil sie errechenbare Ziffern nicht rechtzeitig errechnete, ist bewiesen. Wir alle fühlen die furchtbaren Folgen. st. Die Einfuhrbeschränkungen in England haben Gesegestraft. London, 20. Nov. Der Gesetzentwurf über die Maßnahmen zur Verhinderung überflüssiger Einfuhr ist heute von beiden Häusern angenommen und, nach Zustimmung des Königs, in Kraft getreten. Samstag, den 21. November 1931. ,, Gießener Zeitung" Entschließung der Süddeutschen Handwerkskammerkonferenz. I. Die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz, die Spitzenorganisation des gesamten süddeutschen Handwerks, hat sich in ihrer von Präsident Emig der Handwerkskammer der Pfalz, Kaiserslautern, geleiteten Sigung vom 7. November 1931 in Würzburg in Anwesenheit einer Vertretung der sächsischen Gewerbekammern mit der gesamten Wirtschafts-, Finanz-, Steuerund Sozialpolitik befaßt und dabei übereinstimmend festgestellt, daß der gegenwärtige wirtschaftliche Tiefstand in Dentschland hauptsächlich auf die bisherigen, die Handwerks- und Mittelstandswirtschaft schädigenden Maßnahmen der Gesetzgebung und Verwaltung des Reiches zurückzuführen ist. Es wurde weiter festgestellt, daß zwar von hohen und höchsten Regierungsstellen immer wieder betont werde, dem Handwerk müsse der verfassungsmäßige Schutz vor Aufsaugung und Vernichtung zuteil werden, während in Wirklichkeit die bisheri gen gesetzgeberischen und verwaltungsmäßigen Maßnahmen in keiner Weise dieser Zusage entsprechen. Wenn die deutsche Wirtschaft gesunden soll, so muß in Zukunft die gesamte Politik des Reiches, der Länder und Gemeinden, gesinnungsmäßig in ganz anderer Weise wie bisher, den Bedürfnissen und Verhältnissen des gewerblichen Mittelstandes Rechnung tragen. blickt werden, von dem einzelne Reichsminister in öffentlichen Kundgebungen der letzten Zeit deutlich abgerückt sind. Die Fortsezung dieser widerspruchsvollen Haltung der Reichsregierung in Theorie und Praxis müßte die Folge haben, daß das Handwerk an der Führung des Reiches irre wird. II. Hinsichtlich des Gewerbesteuerrahmengesetzes wurde, vie folgt, beschlossen: Die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz ersucht die Länderregierungen, beim Reichsfinanzministerium mit Bezug auf die Notverordnung vom 1. 12. 1930 dritter Teil Kap. I§ 9 eine Hinausschiebung des Termines bis auf weiteres, insbesondere für die Anwendung der Bestimmungen des Gewerbesteuerrahmengesezes zu beantragen. Begründung: Die Vornahme der Einheitsbewertung 1931 hat sich sehr lange verzögert, weil wegen des Erlasses der Steueramnestie die Termine für die Abgabe der Vermögenssteuererklärung immer wieder hinausgeschoben wurden. Die Einheitsbewertung kann bis zum 31. Dezember 1931 nicht fertiggestellt werden, so daß die Länder praktisch nicht in der Lage sein werden, die Vorschriften des Grundsteuer und Gewerbesteuerrahmengesezes ourchzuführen. Die Verteilung der Steuern auf das Grundvermögen, Betriebs vermögen und die Festsetzung der Steuermeßbeträge und der einzelnen Steuersäge kann zudem erst erfolgen, wenn die Besteue rungsgrundlagen d. h. die Einheitswerte insgesamt vorliegen. Hinzu kommt, daß sich die Verhältnisse seit dem 1. Januar 1931, für welchen Stichtag die Einheitswerte festzustellen sind, außerordentlich stark geändert haben. Ob es daher zweckmäßig ist, die Veranlagung nach dem Stand vom 1. 1 1931 beizu behalten, bedarf bei der Undurchsichtigkeit der gegenwärtigen Verhältnisse noch der näheren Untersuchung. In der Aussprache über Wirtschaftsprogramm und Wirt schaftsbeirat der Reichsregierung war die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz von der bedrückenden Sorge beherrscht, daß das von der Reichsregierung mit der Einsegung des Wirt schaftsbeirates verfolgte Ziel nicht erreicht werden würde. Es bestehe die unmittelbare Gefahr, daß das an sich schon in Anlage und Aufbau schwerfällige Gremium nach Art eines kleinen Reichswirtschaftsrates sich in langwierigen Ausschuß- und Unterausschuß- Verhandlungen festfahre, sich in Kompromiß- Lösungen erschöpfe und mit Angelegenheiten und Nebenfragen bepacke, die mit der zu fällenden Entscheidung nur mittelbar zusammenhängen. Der staatliche und wirtschaftliche Zusammenbruch kann nach Auffassung der Handwerkskammerkonferenz nur vermieden werden, wenn in unmittelbar aktuellen Entschlüssen das Vertrauen, die lebensnotwendige Voraussetzung jeglicher Wirtschaft, wieder hergestellt werde. Dazu bedürfe es einer raschen und gesinnungs: mäßig eindeutigen Zurückführung der deutschen Wirtschaft auf ihre Grundgesete, ihre Befreiung von privater und öffentlicher Zwangswirtschaft und vom Subventioniemus und endlich der aufrichtigen Wiederherstellung des Privateigentums. Die Reichs- fungswesens im Molkerei und Käsereigewerbe wurde folgender regierung müsse sich von dem verhängnisvollen Jrrtum befreien, das deutsche Wirtschaftsproblem immer nur unter der Perspek tive eines Gegensazes zwischen Großunternehmen und Arbeit nehmerschaft zu sehen Also eine ausschließliche wirtschaftliche Lösung sei notwendig. Wenn die Reichsregierung nicht ungesäumt ohne Rücksicht auf eine parlamentarische oder pseudoparlamentarische Lage den Knoten mit kühner Entschlußkraft durchschlage, werde der Zusammenbruch nicht aufgehalten werden können. In der Frage des Wohnungs- und Siedelungswesens bekannte sich die Konferenz zu einer einhelligen Ablehnung der von der Reichsregierung in der 3. Notverordnung vorgesehenen Maßnahmen, vor allem derjenigen, die sich auf die vorstädtische Randsiedelung von Erwerbslosen beziehen. Das Handwerk sieht hierin nicht nur keine irgendwie fühlbare Entlastung des Arbeitsmarktes, sondern geradezu eine Vergeudung von Steuermitteln, die zudem eine unmittelbare Förderung der Schwarz- und Pfuscharbeit zur Folge haben muß und die die Grundlagen des steuerzahlenden Handwerks noch mehr untergraben. Am tiefsten fühlt sich das Handwerk verletzt und geschädigt durch die jüngst durch den Herrn Reichswirtschaftsminister Dr. Warmbold bei seinem Amtsantritt erlassene Verordnung über das Drdnungsstrafrecht der Innungen. In dieser Verordnung kann, abgesehen von einem vollständigen Außerachtlassen der Verhältnisse des Handwerks nur ein Festhalten an dem früheren, längst als falsch erkannten Standpunkt der Reichsregierung erDer Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 28. Fortsetzung. Betäubt und bestürzt, jedoch mit grimmiger Entschlossenheit spielten die mächtigen und stolzen Champions des Südens weifer. Sie waren die weitaus schwerere Mannschaft und machten davon auch Gebrauch. Sie werfen sich beinahe rücksichtslos auf ihre Gegner, blieben jedoch immer in den Grenzen fairen Spiels. Sie fannten den Schiedsrichter viel zu gut, um sich Ausschreitungen zu erlauben; ein warnender Blid, ein Wink mit dem Finger, und die strupellose Absicht war im Keime erstickt. Mit dem freundlich lächelnden Mann in der schwarzen Kappe war nicht zu spaßen. Es kommt selten vor, daß in einer Cupfinale Kunststücke gezeigt werden. Es steht zu viel auf dem Spiel, und die Spannung ist zu groß für derartige Effekte. Auch dieses Spiel war feine Ausnahme davon. Aber was dem Kampf an funstvollen Einzelheiten fehlte, wurde durch die aufregendsten Episoden ersetzt. Da war zum Beispiel der wirklich nervenaufpeitschende Augenblid, als Mac Kie, der sich um Bennett herumgespielt hatte, Wallis allein gegenüberstand. Der Hollywood- Tormann verließ sein Tor, um die Schußfläche einzuengen. Bevor er aber den feindlichen Mittelstürmer erreichen und ihm das Leder streitig machen fonnte, hatte Mac Kie schon mit Wucht geschossen. Mit Rücksicht darauf, daß er im Laufen geschossen hatte, war es ein wohlgezielter Schuß Mit einem erstaunlichen Luftsprung jedoch vollbrachte Wallis eine sensationelle Leistung. Die Finger seiner ausgestred ten Hand berührten den Ball und sandten ihn noch höher, und während er gleichzeitig zurüdfiel, fing er das stürzende Leder so geschickt, wie ein Joungleur den wirbelnden Teller fängt. Im selben Augenblick versuchte der inzwischen herangekommene Flügelmann, Wallis anzugehen. In seinen Bemühungen, dem Gegner auszuweichen, glitt der Tormann aus, warf sich so= fort auf die Seite, sprang wieder auf und schleuderte das Leder in das Aus. Das war einer der vielen nervenaufpeitschenden Momente des Kampfes. Unmittelbar darauf gelang es Marr, welcher der am meisten beobachtete Mann im Felde war, sich von seinem ihm wie ein Schatten folgender Gegner loszumachen. Er drippelte einige Schritte weit, gab dann plötzlich mit schwerem Tritt nach links ab, wo Walter Bell sich hungrig, wie ein Hund auf den Knochen, auf den Ball stürzte. Der Linksaußen begann sofort wieder einen jener zauberhaften Durchläufe, welche ihm jedesmal die Bewunderung und Die Süddeutsche Handwerkskammerkonferenz wünscht dringend, daß den Ländern die Möglichkeit gegeben werde, eine Filial Gewerbesteuer einzuführen, sei es nun, daß die Rechtsgrundlage hierfür im Wege einer Notverordnung oder durch Aenderung der Notverordnung vom 1. 12. 1930 bezüglich der Gewerbesteuer geschaffen werde. III. Zur Frage einer Regelung des Ausbildungs- und Prü Beschluß gefaßt: Die süddeutschen Handwerkskammern stehen einmütig auf dem Standpunkt, daß das Molkerei und Käsereigerverbe als handwerksmäßig anzusehen ist und daß für die Regelung des Ausbildungs- und Prüfungswesens in diesem Gewerbe ausschließlich die Handwerkskammern zuständig sind. Das gilt auch hinsichtlich des§ 52 des Milchgesetzes und der Vollzugsverordnungen zum Milchgesetz. Die Handwerkskammern, die über eine jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiete des Ausbildungs- und Prüfungswesens verfügen, sind durchaus bereit und in der Lage, auch die beson deren Anforderungen, die sich auf Grund des Milchgefeßes ergeben, in vollem Umfange zu erfüllen Sie lehnen bei aller Anerkennung des großen Interesses, das auch die Landwirtschaft an dem Ausbildungs und Prüfungswesen im Molkerei- und Käsereigewerbe hat, alle Versuche der Landwirtschaft, eine Aeaderung dieser Zuständigkeit herbeizuführen, entschieden ab. UniversalNr. 93. Die 1931er Getreideernte in Hessen. Soeben hat das Landesstatistische Amt seine Ernteschähung beendet, die es, mit Hilfe von über 200 im ganzen Land vetteilten Ernteberichterstattern durchgeführt hat. Danach ergab sich in Hessen eine Weizenernte von knapp 68 000 Tonnen Winterweizen gegen 61 300 Tonnen im Vorjahr. Der durchschnittliche Ernteertrag pro Heftar war nur geringfügig höher als im Vorjahr, hingegen hat sich die Weizenanbaufläche um rund 7 Prozent ausgedehnt. Die Ernte an Winterroggen belief sich auf 80 600 Tonnen gegenüber 105 200 Tonnen im Vorjahr. Die Roggenanbaufläche ist fast um ein Sechstel zurückgegangen; auch der durchschnittliche Ertrag pro Hektar ist von 17,3 auf 16,0 Doppelzentner gesunken. Die Sommergerstenernte ist mengenmäßig besser ausgefallen, nämlich 108 700 Tonnen gegenüber nur 87 000 Tonnen im Vorjahr. Hier war auch die Anbaufläche um mehr als ein Zehntel gestiegen und ebenso der durchschnittliche Ertrag pro Hektar. Die Haferernte mit 92 000 Tonnen liegt etwa 4 Prozent höher als im Vorjahr, wo sie rund 88 000 Tonnen betragen hatte. Auch die Anbaufläche hatte sich um das gleiche Ausmaß ausgedehnt, der Ernteertrag pro Heftar war nahezu unverändert. Angestelltenversicherung und Wirtschaftskrise. Samstag, den 21. Der Tag der To finnige man ihre Körper zur man fie gebettet! 1 Wir sollen uns Jagen und Treiben unferes Herzens dere vorangegangen sind. in unjerem Herzen un Gemüt fähig ist. B ihnen schlagen und i hand reichen. Alles fem ernsten Tage zu illen 3wiejprache w and was wir an ihr fie auch getränkt; tilg leicht fränkten jie a pollen wir ihnen na hnende Liebe, gibt Toten an diesem Tag Die Beitragseinnahmen und Leistungsausgaben in der Angestelltenversicherung haben sich im laufenden Jahre gegenüber denkens, der sie, men den entsprechenden Monaten des Vorjahres wie folgt entwidelt: Beitragseinnahmen: Januar bis September Rentenleistungen: Januar bis September rfreuen würde, als 1931 257,6 Mill. RM. 1931 1930 292,9 Mill. RM. 1930 müden. Aber aud Tag der Toten. Wi wie viele Geifenbl ten, zerplatten, sobal 151,5 Mill. RM. 124 ,, Mill. RM. Bei den Beitragseinnahmen ergibt sich also gegenüber 1930 ein Minus von 35,3 Millionen RM., bei den Rentenleistungen dagegen ein Plus von 26,7 Millionen RM. Prozentual gesehen, zeigt sich also bei den Beitragseinnahmen ein Rüdgang von etwa 12 Prozent, bei den Leistungsausgaben aber eine Steigerung von mehr als 21 Prozent. Es fann hiernach kaum mehr zweifelhaft sein, daß uns das laufende Jahr erstmalig auch in der Angestelltenversicherung einen Rückgang in den Ueberschüssen bringen wird. Berichtigung der Vermögenserklärungen bei Absinken der Mieten. Stichtag: 26. Dktober 1931. Bei der gegenwärtigen Einheitsbewertung erfolgt die Be wertung der Grundstücke in der Regel in einem Vielfachen der Jahresrohmiete. Jahresrohmiete ist zwar die Rohmiete, die von den Mietern für das Kalenderjahr 1931 grundsäßlich nach dem Stande vom 1. Januar 1931 für das Grundstück zu entrichten ist, einschließlich der von den Mietern übernommenen Verpflich tungen. Hat sich aber die Rohaniete in der Zeit vom 1. Januar 1931 bis zum Ablauf der allgemeinen Frist für die Abgabe der Vermögenserklärungen geändert, oder stand bei Ablauf dieser rist fest, daß sich die Rohmiete noch im Laufe des Kalenderjahres 1931 ändern wird, so war die neue Miete zu berüdsichtigen. Ursprünglich lief die Frist für die Abgabe der Vermögens erklärungen mit dem 30. Juni 1931 ab. Durch wiederholte Verlängerungen ist aber der Ablauf der Frist bis zum 26. D tober 1931 einschließlich hinausgeschoben worden. Bei dem immer weiter um fid) greifenden Absinken der Jit das Leben nicht alle möglichen Farb dunfle Fleden auftau die Brüche geht? De tinen Lebenstag ärn um Totenfeite gelade weilen und je mehr wird man uns ein be Am morgigen To dieje Zeit, die Hinter Dahingeschiedenen sch hof, um an den Gräb pfer darzubringen. enjten Tage, dem let teshäuser auf, um in Worten des Predige Gang zum Grabe n Mandje trostlose Ga orgers, manche Wai tähters geweint, sei gerafft oder daß de mit dem Eisestuß be nelle Leben ist im rolid graujam die uns Entrissenen Samerz in stilles, t Wer die Gräber müden will, der Jahre aufs neue w Jarnen, Beilchen, B Mieteinnahmen ist es für die Pflichtigen daher von größter innen bei ungeeign Wichtigkeit, daß sie bei der Einheitsbervertung ihrer Grundstücke die Berücksichtigung der neuen gegenüber dem Stande vom 1. Januar 1931 geänderten Jahresrohmiete verlangen können, Reichssteuer- Kassebuch sofern die Mietänderung bis zum 26. Dktober 1931 eingetreten manche tun tei mehrfach geseßlich geschützt- Albin Klein Gießen die Gunst des Publikums einbrachten. Bis zur Edlinie wand und krümmte er sich durch, und dann, eingeengt von Feinden mit kaum einem Quadratfuß Manöverierraum für sich, schoß er einen hohen Flantenball. Wie ein Hirsch sprang der Mittelstürmer in die Höhe, um dem stürzenden Leder zu begegnen. Die wogende, sich den Hals ausredende Menge sah einen dunklen, schmalen Kopf sich seitwärts drehen, im nächsten Augenblick stieg ein dumpfiges ,, Ah!" empor. Nur durch einen schier unmöglich scheinenden verzweifelten Sprung war es dem Kensington- Tormann gelungen, den geschickt getöpften Ball abzuwehren. Eine aufregende Episode folgte der anderen. Bei Gelegenheit eines Freistoßes aus 35 Meter Entfernung schmetterte der Spielführer Kensingtons einen tiefen Schuß, welcher Wallis vor Schmerz einige Momente kampfunfähig machte und auf seinem Magen eine wunde Stelle von der Größe des Balles zurüdließ. Mit Mühe und Not entging er während er den Ball hielt, den heranstürmenden feindlichen Stürmern, und er war heilfroh, daß es ihm gelang, den Ball zur Ecke zu drehen. Zum Ausgleich übernahm Pat Finnegan einen Paßball von Tommy Dean und traf mit Bombenschuß die Querstange des feindlichen Tores, daß das ganze Gerüst bebte. So wogte der erbitterte Kampf hin und her und brachte die vor Aufregung hysterisch gewordenen Zuschauer mehr als einmal in atemloser Spannung auf die Fußspitzen. Holywood behielt die Führung Und man muß gestehen, sie verdienten es. Obgleich sie die weitaus leichtere Mannschaft waren, hielten sie ihre Gegner fest und sicher, und ihr Spiel war eine Offenbarung für alle, denen sie bis jetzt nichts als ein Name gewesen waren. Die Leute sahen bereits auf ihre Uhren, denn es fehlten nur noch fünf Minuten bis zur Halbzeit, als die 50 000 Hollywood- Anhänger eine falte Dusche empfingen. Bevor die erstaunliche Tatsache den Leuten zum Bewußtsein kam, hatte Kensington ausgeglichen. Es geschah folgendermaßen: Mac Kie, der gefährlichste Schütze der Blauen, stürmte auf der linken Seite entlang. Wrenlod stürzte unglüdlicherweise in dem Augenblick, als er den Gegner angehen wollte, und als der Flügelmann flankte, traf der Ball Benetts Schulter und sprang zur Ede. Der darauf folgende Edschuß war eine einzig dastehende Meisterleistung. Er war so haargenau placiert, daß Mac Kie den Ball ebensogut mit den Händen hätte hintragen können, statt mit dem rechten Fuß zu schießen. Das Leder drehte sich fnapp an der Innenseite der Torstange in das Netz. Man sah noch, wie Wallis seine rechte Faust hob, um das Leder wegzufausten, dann warfen sich die zunächststehenden Kensingtonspieler wie ein Mann auf Mac Kie, den sie vor Begeisterung beinahe totdrückten. Mittlerweile war oder bis zu diesem Zeitpunkt schon feststand, daß die Robmiete sich noch im Laufe des Kalenderjahres 1931 ändern wird. In zahlreichen Fällen haben die Pflichtigen bei der Abgabe der Vermögenserklärungen dies nicht beachtet. fischte Wallis, dem es am liebsten gewesen wäre, wenn die Erde ihn verschlungen hätte, den Ball aus dem Netz. Mitten durch das betäubende Babel der Kensington- Anhänger brach der donnernde Ruf der Hollywood- Anhänger, als sie sahen, daß wie Ben Warriner seinem frostlosen Torwächter beruhigend auf den Rücken klopfte So groß sein Kummer auch war, sprach doch der HollywoodSpielführer Wallis von jeder Schuld frei. Es war ein Fall von unerhörtem Pech gewesen. Im Augenblid, als Wallis nach dem Ball greifen wollte, trieb ihn ein Windstoß aus sei ner Reichweite. Wie wenn ein boshafter Windgeist aus vollen Baden geblasen hätte, um seine Freude an der Bestürzung der Hollywood- Leute zu haben. ( Fortsetzung folgt.) Humor. Schlagfertig. ,, Fürst Bismard beabsichtigt an die Südwestküste von Afrika zu reisen, um die neuen deutschen Erwerbungen in Au genschein zu nehmen," hieß es einmal in Berlin. Auf die Frage einer ihm nahestehenden Persönlichkeit, ob es wahr sei, daß er nach Angra Pequena reisen wollte, antwortete Bismard schlage fertig wie immer:„ Ja, aber nur auf dem Kamel, das diese Nachricht überbracht hat." Vorsichtig. Ihr Mann spricht immer im Schlafe, Frau Prosessor? Da müssen Sie doch alle seine Geheimnisse wissen!" ,, Leider nicht, er spricht immer griechisch!" Flinke Bezahler [ Kasper ,, Also gnä' Frau, Sie wollen die letzte Rate für die Wiege bezahlen? Bitte sehr! Wie geht's denn dem Baby?" ,, Dante, es hat gestern geheiratet." Hm! Kontorist: Meine Frau will, daß ich um Urlaub bitte, um eilige Einfäufe zu machen." Chef: Unmöglich!" Kontorist.„ Herzlichen Dank!!" Moderne Krankheit. genügender Pflege 2 Leute sind gegen all toch, die Lebenden Julius Lohmeyer he prägt: DER fort GEBRA ist nach dem ü jenigen, welch ME Ein Sechszylindern Schwingachse mit Oldruckbremsen, sicherheit und Fo [ Tidens Tegn] den Schatten st Eine Konstrukt Kilometern au DA [ Eve] ..Hast du schon gehört? Fred hat sich eine Farbenvergi tung zugezogen!" ,, Woher hat er die denn?" ,, Er hat seine Braut gefüßt!" te in Seifen. Nr. 99 Amt seine Ernteschahun 00 im ganzen Land Des rt hat. Danach ergab app 68 000 Tonnen Wi jahr. Der durchschnittli gfügig höher als im Bo fläche um rund 7 Proje toggen belief sich au en im Vorjahr. Die Ro zurüdgegangen; auch de von 17,3 auf 16,0 Doppel stenernte ist mengen 00 Tonnen gegenüber n auch die Anbaufläche un benso der durchschnittli mit 92 000 Tonnen lieg Do fie rund 88 000 Tonner Samstag, den 21. November 1931. Lokales. Totenjonntag. Der Tag der Toten ist gekommen. Der Toten! Als ob man ihre Körper zurüdrufen fönnte aus dem Verließe, wohin man sie gebettet! Und doch ist diese Feier eine sehr schöne, jinnige. Wir sollen uns an diesem ernsten Tage abwenden von dem Jagen und Treiben der Lebenden und in der vollen Hingabe unseres Herzens derer gedenken, die uns lieb waren und uns Dorangegangen sind. Wir sollen diese Teueren zu Gaste laden in unserem Herzen und sie mit aller Liebe bewirten, deren unser Gemüt fähig ist. Brüden goldner Erinnerung sollen wir zu ihnen schlagen und ihnen durch diese Verbindung sozusagen die Hand reichen. Alles Gute, das sie uns getan, soll uns an diesem ernsten Tage zum klaren Bewußtsein kommen. Bei dieser hatte sich um das gleid ſtillen Zwiesprache werden wir inne, was sie uns gewesen sind pro Heftar war nahep Wirtschaftstrije. ungsausgaben in der A ufenden Jahre gegenübe hres wie folgt entwidel 31 1930 Cill. RM. 292,9 Mill. R 1930 31 Till. RM. 124 ,, Mill. RM also gegenüber 1930 ein den Rentenleistungen de RM. Prozentual gesehe en ein Rüdgang von et aber eine Steigerung v ach kaum mehr zweifelha Emalig auch in der Ange den Ueberschüssen bring ermögens: en der Mieten. ber 1931. bewertung erfolgt die B -I in einem Vielfachen de var die Rohmiete, die o 31 grundfäßlich nach den Grundstück zu entride übernommenen Verpfli der Zeit vom 1. Janua Frist für die Abgabe de stand bei Ablauf diefer im Laufe tes Ruiter Die neue Miete zu berid ie Abgabe der Vermögens 31 ab. Durch wiederhole der Frift bis zum 26. ben worden. greifenden Absinken chtigen daher von größte ewertung ihrer Grundi über dem Stande vom ohmiete verlangen könne .Dktober 1931 eingetren hon feststand, daß die R jabres 1931 ändern wir Pflichtigen bei der Abgeh beachtet. wesen wäre, wenn die E us dem Neg. Babel der KensingtonHollywood- Anhänger, a einem troftlojen Torwate und was wir an ihnen verloren haben. Vielleicht haben wir fie auch gekränkt; tilgt aber nicht alle Schuld die Liebe? Vielleicht tränkten sie auch uns einmal in überraschen Gefühlen; wollen wir ihnen nachtragen, daß sie irrten? Liebe, nur versöhnende Liebe, gibt Schwingen. Und so binden wir unseren Toten an diesem Tage einen Erinnerungsstrauß herzlichen Gedenkens, der sie, wenn sie es wahrnehmen könnten, noch mehr erfreuen würde, als die Blumenspende, mit der wir ihr Grab schmüden. Aber auch zur Einkehr für uns selbst mahnt der Tag der Toten. Wieviel Jdealen jagten wir nach! Und ach wie viele Seifenblasen, die uns in allen Farben vorschillerten, zerplatten, sobald wir die Hände nach ihnen ausstreckten! Jst das Leben nicht selbst eine solche Blase, in der schillernd alle möglichen Farben durcheinander laufen, bis verdächtige dunkle Flecken auftauchen und die ganze bunte Herrlichkeik in die Brüche geht? Denken wir, daß wir mit jedem Morgen um einen Lebenstag ärmer werden und auch unsere Seele einst zum Totenfeste geladen werden wird. Je mehr Liebe wir austeilen und je mehr Freuden wir verschenken, um so herzlicher P. Laub. wird man uns ein bei diesem Feste aufnehmen. Am morgigen Totensonntage wandern, wie alljährlich um diese Zeit, die Hinterbliebenen aller im Laufe der letzten Jahre Dahingeschiedenen schon in der Frühe hinaus nach dem Friedhof, um an den Gräbern ihrer Lieben Blumenspenden als Totenopfer darzubringen. Viele suchen auch besonders an diesem ernsten Tage, dem letzten Sonntage des Kirchenjahres, die Gotteshäuser auf, um in gemeinschaftlicher Erbauung und in den Worten des Predigers tröstende Linderung für die durch den Gang zum Grabe neu aufgerissene Herzenswunde zu suchen. Manche trostlose Gattin hat an der Bahre des treuen Fürsorgers, manche Waise am Sarge des zu früh entrissenen Ernährers geweint, sei es nun, daß schwere Krankheit ihn dahin gerafft oder daß der Todesengel unvorhergesehen seine Stirn mit dem Eisestuß berührt hat. Auch manches junge hoffnungsvolle Leben ist im Laufe dieses Jahres abgefordert worden. Unendlich grausam und unauslöschlich würde der Schmerz um die uns Entrissenen sein, wenn nicht die dahinrollende Zeit den Schmerz in stilles, wehmutvolles Gedenken verwandelte. Wer die Gräber seiner lieben Toten billig und doch schön schmüden will, der halte zu den winterharten und in jedem Jahre aufs neue wiederkehrenden Pflanzen: Zwiebelblumen, Farnen, Veilchen, Primel, Clematis, Schwertlilie usw. Teuer fönnen bei ungeeigneter Dertlichkeit, schlechtem Boden und unViele genügender Pflege Rosenbäumchen zu stehen kommen. Leute sind gegen allen Gräberschmud. Besser ist es jedenfalls noch, die Lebenden statt die Toten erfreuen zu wollen. FreiDer gemütvolle Dichter lich, manche tun feins von beidem! Julius Lohmeyer hat übrigens einmal einen schönen Spruch geprägt: DER * ,, Gießener Zeitung" Den Toten findest du mit Blumen ab; O hättest sein im Leben du geachtet! Dem lege leinen Blütenkranz aufs Grab, Dem du im Leben keine Blüte brachtest. Von der Universität. Prof. Dr. Kraemer, der Direktor des Tierzuchtinstituts der Universität, Oberer Hardthof, hat eine Einladung zum 6. Internationalen Vererbungskongres 1932 in Jihaka( Staat Newyork) erhalten. Prof. Dr. Kraemer soll auf diesem Kongreß einen Vortrag halten. Bereits vor zwei Jahren hat die amerikanische Gesellschaft für Vererbungswissenschaft Prof. Dr. Kraemer zu ihrem Mitglied gewählt. * Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Gustav Sattler zu Mainz die evangelische Krankenhauspfarrstelle zu Mainz, Dekanat Mainz, übertragen. * Bürgermeisterversammlung des Kreises Gießen. Am Mittwoch, den 25. November 1931, vormittags 9½ Uhr, findet, wie im vergangenen Jahre, eine staatsbürgerliche Bildungstagung in Gießen im Saale des Café Leib mit folgendem Tagungsplan statt: 9.30 bis 10.45 Uhr: Syndikus H. EhlersFrankfurt a. M.:,,Die Not der Landwirtschaft, eine Schicksalsfrage des deutschen Volkes". Aussprache.- 10.45 bis 12.15 Uhr: Privatdozent Dr. F. Neumark- Frankfurt a. M.:„ Stillhalteverlängerung und Reparationsreform". Aussprache. 12.30 bis 14 Uhr: Prof. Dr. L. Bergsträsser- Frankfurt a. M.: ,, Frankreich und seine politischen Probleme". Aussprache. * Wandergewerbescheine und Legitimationstarten für 1932. Wandergewerbescheine und Legitimationskarten gelten jeweils nur bis 31. Dezember. Zu Beginn des neuen Jahres häufen sich meistens auch die Anträge derart, daß sich die Ausfertigung der neuen Ausweise verzögert. Es erscheint daher unerläßlich, schon jetzt die Anträge auf Neuerteilung der Scheine zu stellen. Nur bei rechtzeitiger Antragstellung fann Gewähr dafür übernommen werden, daß die Scheine bei Gebrauch zur Verfügung stehen. * Aus dem Stadttheater. Als 1. Vorstellung des Kammerspielzyklus des Stadttheaters wird das Schauspiel von Bernhard Shaw ,, Der Mann des Schicksals" am Sonntag, den 29. Nov., vormittags 11.15 Uhr, bei ermäßigten Preisen, aufgeführt. * Uraufführung im Stadttheater. Im Stadttheater gelangte die Komödie ,, Liebe und Film" von Francis de Croisset, deutsch von Otto Eisenschiz, zur Uraufführung. Das Stück, von psychologischer Motivierung weit entfernt, gipfelt in französischen Causerien und seiner Unterhaltungskunst. Unter der ausgezeichneten Regie des Intendanten Dr. Prasch erzielte die Aufführung einen starken Erfolg. Vom Ensemble wurde einwandfrei gesprochen und gespielt. * Symphonie- Konzert. Jm Stadttheater veranstaltet am Donnerstag, den 26. November, abends 8 Uhr, der Konzertverein ein Symphonie- Konzert, das unter Leitung von Dr. Temesvary steht. * Goethebund. Jm 1. Dichterabend, am Montag, den 23. November, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula liest Jna Seidel aus eigenen Werken. wie * Türe zu! Wie oft liest man diese Aufforderung und oft sieht man in bitterster Winterkälte angelweit offenstehende Haustüren! Wenn manche Familie wüßte, wieviel Feuerung ein Zimmer mehr braucht, wenn die Türen nicht zugehalten werden -: er würde in seinem eigenen Interesse dringend darauf halten, daß die Haustüre hübsch geschlossen bleibt; es weht ohnehin noch genug Zugluft aus Fugen, Rizen und Schlüsselloch der Haustür! Kindern ist in erster Linie anzugewöhnen, eine geöffnete Haustür auch gleich wieder zu schließen. * Der Galgenhumor dieser Zeit beschäftigt sich besonders eifrig mit allem, was Geschäft und Verdienen anbetrifft. ,, Nun, was machen Sie denn?" fragte A. den B.„ ,, Was soll ich schon machen", meint B., ,, Das beste Verfahren, ,,- Konkurs!" wenn alles verfahren ist, ist das Vergleichsverfahren", philosophiert C. Und D. sagt, wenn er gefragt wird, wie es ihm gehe: _fortschrittlichste sprach doch der Hollywood ld m after Windgeist aus volle eude an der Bestürzung d C. ig. ( Fortjehung folgt) t an die Südwestküste tschen Erwerbungen in al in Berlin. Auf die Fro eit, ob es wahr jei, daß antwortete Bismard jól auf dem Kamel, das di 1 Schlafe, Frau Profe eimnisse wissen!" ner griechisch!"[ Rajpe thlet ie legte Rate für die Wi denn dem Baby?" et." daß ich um Urlaub bi [ Tidens Tegn hat sich eine Farbenverg antheit, GEBRAUCHSWAGEN DER GEGENWART ist nach dem übereinstimmenden Urteil von Fachwelt, Presse und allen Denjenigen, welche diesen Wagen schon gesehen und gefahren haben, der neue MERCEDES- BENZ Ein Sechszylindermodell von 1,7 Liter Zylinderinhalt mit achsloser Vorderradaufhängung, Schwingachse mit Spiralfederung, Spar- und Schongetriebe( Schnellgang), Einzelradlenkung, Oldruckbremsen, Zentralschmierung, Tiefrahmen. Ein Wagen, der in Wirtschaftlichkeit, Fahrsicherheit und Fahrkomfort auf dem Gebiet des leichten Gebrauchswagens alles Bisherige in den Schatten stellt, dessen Qualität durch den Namen MERCEDES- BENZ garantiert ist. Eine Konstruktion, die neue Wege geht, aber mit alter Gründlichkeit in hunderttausenden Kilometern auf allen Straßen Europas erprobt wurde. DAIMLER BENZ A.-G. Nr. 93. ,, Danke, mir gehts auch schlecht!" E. ist Schuhhändler.„ Ach", seufzt er ,,, in meinem Laden steht Absatz an Absatz ohne Absatz!" F. brummt mit Recht: ,, Mancher lebt mit Pomp auf Pump." G. raisonniert:„ Mancher wirft die Flinte ins Korn( meldet Konkurs an) und schießt dabei den Vogel ab." Von H. heißt es, daß er nun auf dem Trocknen size, obwohl ihm das Wasser bis an den Hals steht. Ob er sich da noch lange über Wasser halten tann? Nur bei J. wachsen die Kunden; denn- er verkauft Kinderkleider! Die Milchzentrale der Molkerei Gebr. Grieb ein Musterbetrieb Deutschlands. Im Innern unserer Stadt, auf dem Terrain der ehemals Gail'schen Besitzung, hat es Luft gegeben. Mehrere alte Gebäude sind abgerissen, von der Neustadt führt eine neue breite Durch gangsstraße nach der Kirchstraße,„ Am Pfarrgarten" genannt. Dort in dieser neuen Straße haben die Gebrüder Grieb neben ihrem bisherigen schon sowieso großen Molkereibetrieb in der früheren Gail'schen Zigarrenfabrik ein schönes großes Molkerei Gebäude errichten lassen, daß am vergangenen Donnerstag, den 19. November, vormittags in Anwesenheit zahlreicher Fachleute und Führer der Volksernährung und vieler geladenen Hausfrauenvereinsvorsitzenden eingeweiht wurde. Wie ein Schmud kästchen hebt sich das Gebäude von seiner Umgebung ab. Das Solide in seinem Aeußeren wirft noch vorteilhafter, wenn man den großen hellen Parterre- Betriebsraum mit seiner ganzen praktischen Einteilung am Rampeneingang überschaut und die für einen solchen Betrieb notwendige Räumlichkeit bei hellstem Licht im höchsten Maße vorfindet. Wie ein Uhrwerk greift alles ineinander und der genaue Beobachter sieht sofort, daß hier die drei Gebrüder Grieb für ihre jahrelangen Erfahrungen aus ihrem Betrieb und für ihre Wünsche bei Errichtung ihres neuen Betriebsgebäudes von berufenen Wissenschaftlern, von tüchtigen Baumeistern und Technikern größte Unterstützung bekommen haben. In seiten einheitlicher Zusammenarbeit aller Mitarbeiter an diesem Bau und dessen Einrichtung ist dieser modernste Betrieb vollendet worden, so daß auch die Bevölkerung von Gießen und Umgebung daran ihre Freude haben muß mit dem Bewußtsein, die Milch und die davon verarbeiteten Produkte in hygie= nisch einwandfreiester Art von der Molkerei Gebr. Grieb geliefert zu bekommen. Aus Nah und Fern. Rödgen. Die Amtszeit unseres Bürgermeisters Wagner läuft diesen Monat ab. Am Sonntag, den 29. November, findet Neuwahl statt. Vier Kandidaten sind aufgestellt worden: Bürgermeister Wagner, Ernst Becker, Ferdinand Schmidt und Philipp Beder. Butzbach. Der Spaziergang eines Seehundes brachte am Dienstag die städtische Polizei in große Aufregung. Um 4 Uhr war ein Seehund aus dem Käfig einer Schaubude Katharinenmarkt ausgebrochen; er unternahm einen Spaziergang und war gerade auf dem Wege zum Gasthaus„ Eule", um anscheinend einen ersten Frühschoppen zu nehmen. Der erste Schutzmann stob entsetzt davon und holte Hilfe. Mit Licht und Wasser versuchte man vergebens, den Ausreißer zur Rückkehr zu bewegen. Schließ lich griffen die Männer der Ordnung das Tier derber mit einem groben Stod an. Es wich der Gewalt und kehrte um, aber das Einsperren in den Käfig machte doch noch manche Schwierigkeiten. Bad Nauheim. Wie die Kurverwaltung mitteilt, betrug bis zum 19. November 1931 der Gesamtbesuch 30 763 Gäste. Darunter waren 5309 Ausländer. Anwesend waren am 19. November 1931 644 Gäste. Milch- und Butterkrieg. Aus Nidda wird geschrieben: Durch das Auftreten der Konturrenz einer Molkerei von auswärts hat sich ein bemerkenswerter Preistrieg für Milch, Butter und die übrigen MolkereiIIIA 78146 TYP 170 Viersitziger Innenlenker mit vorbildlichem Raumkomfort und reichhaltiger Ausstattung, Original Sindelfinger Qualitätskarosserie RM 4400.-( ab Werk). Unsere Filialen und DAIMLER- BENZ A. G. Vertreter erhalten ihre Vorführungswagen noch im Laufe des Monats November, die serienmäßige Lieferung setzt anschließend ein! VERKAUFSSTELLE: Frankfurt a. M. Abt. Personenwagen; Ausstellungsräume Rathenauplatz 14; Büros u. Reparaturwerkstatt Frankenallee 139-149. VERTRETUNG: Dr. E. SCHIRMER, GIESSEN, BAHNHOFSTR. 90-92; FERNRUF 4121 Nr. 93. Samstag, den 21. November 1931. produkte in unserer Stadt entwickelt. Durch diesen Kampf ist der Preis für das Liter Milch auf 16 Pig. gesunken, für die Tafelbutter zahlt man 1,40 Mart pro Pfund, während man das Pfund Siebläse schon zu 25 Pfg. haben kann. Bei diesem Preiskampf sind die Konsumenten die lachenden Dritten. Einem Zigarettenschmuggel auf der Spur. Schotten. In verschiedenen Dörfern wurde in den letzten 14 Tagen ein abgeblendetes Auto beobachtet, dessen Insassen Zigarren und losen Tabak billig verkauften. Dem Inhaber einer Tankstelle boten sie als Zahlung ebenfalls Ware an, und zwar ohne Banderole. Er benachrichtigte die Polizei. Die Käufer, die sich zuerst über das gute Geschäft gefreut hatten, erlebten eine Enttäuschung, denn die Waren wurden beschlagnahmt. Das Auto ist seitdem verschwunden und ,, arbeitet" jetzt wohi in einer anderen Gegend. Darmstadt. Geheimrat Heinrich Ulmann, der bekannte Greifswalder Historifer, ist nach einem langen Leben wissenschaftlicher Forscherarbeit im 91. Jahre in Darmstadt, seinem Ruhejizz, gestorben. Konturs der Wetzlarer Volksbant. Wetzlar. Ueber das Vermögen der Volksbank Wetzlar G. m. b. H. ist jetzt das Konkursverfahren eröffnet worden. Das Jnstitut wurde vor etwa 20 Jahren aus mittelständischen Kreisen gegründet zu dem ausgesprochenen Zwed, sich als individueller Kreditgeber zwischen Großbank und Kleingewerbe einzuschalten. Die Organe der Bank wollen gegen den Beschluß des Amtsgerichts Wetzlar auf Konkurseröffnung Beschwerde beim Landgericht Limburg einlegen, deren Erfolg man in Sachverständigenkreisen jedoch pessimistisch beurteilt. Hachenburg( Westerwald). Um die ausgeschriebene Stelle eines Bürgermeisters von Hachenburg haben sich 147 Personen beworben, darunter allein 83 Akademiker. Marburg. Die Kleider einer 84jährigen Greisin gerieten in Brand, als die alte Frau mit einer Kerze das Zimmer ableuchtete. Sie wurde schwer verletzt aufgefunden und ist nach zwei qualvollen Stunden gestorben. Biedenkopf. Die Frage der Erhaltung des hiesigen Gymnasiums wird in der letzten Zeit immer mehr in der Deffentlichkeit erörtert, umso mehr, als gerade auf kulturellem Gebiete cuch bei anderen Anstalten sehr gespart wird. Goldbergbau in Eisenberg. Nach einer Reihe von recht alarmierenden Nachrichten über Goldfunde in Deutschland, Nachrichten, die bei näherer Prüfung start eingeschränkt werden mußten, wird jetzt von der Wiederaufnahme des Goldbergbaues in Eisenberg bei Corbach in Walded berichtet. Es sind dort seit altersher viele Aufschlüsse vorhanden, die einen guten Einblid in das Gebirge und ein sicheres Urteil über Natur und Lagerungsverhältnisse des Goldes gestatten. Nach aller Kenntnis ist zu sagen, daß die durch den früheren Präsidenten der preußischen Geologischen Landesanstalt, Geheimen Bergrat Benschlag, erfolgte Schätzung des Vorrats auf 20 Millionen Reichsmark Gold als durchaus vorsichtig zu be= zeichnen ist. Diese Zahl stützt sich nur auf die bisher vorhandenen Aufschlüsse. Frankfurt a. M. Der Zuschuß für die Großmarkthalle für das Jahr 1930 beträgt nach einer Mitteilung des Magistrats 595 798 RM. Jm Jahre 1929 hatte der Zuschuß rund 120 000 RM. betragen. ,, Gießener Zeitung" lichtvollsten Persönlichkeiten, die es je gegeben hat. Ihre Her-| spannt von Anfang bis zu Ende, verfolgen wir das Leben von zensgüte und die daraus erwachsene Hilfsbereitschaft den Ar- Menschen, die nicht da sind, um glücklich zu sein, sondern um zu men und Kranten gegenüber sind bewundernswert. schaffen. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh in Westfalen. Um die Großstadtkinder. In einem ehemaligen Militärgebäude in Mainz ist eine großzügige Kinderspeisung durchgeführt. Täglich erhalten 100 Kinder ein Mittagessen, bestehend aus Suppe, Gemüse, Kartoffeln und Fleisch. In einem angegliederten Kinderhort finden die Kinder Gelegenheit zu Spiel und Unterhaltung und zum Erledigen ihrer Schularbeiten. Die Räume sind hell und behaglich, eine Zentralheizung sorgt für wohlige Wärme. Im selben Haus befinden sich Aufenthaltsräume für Erwerbslose. Träger dieser Wohlfahrtseinrichtung sind der evangelische Hilfsverein in Mainz und eine mit der Einrichtung besonders beauftragte Hauskommission. Das Unternehmen konnte aber nur mit Hilfe freiwilliger Stiftungen durchgeführt werden. Ein Meisterstück. Koblenz, 19. Nov. Ein in Koblenz- Lützel bei seinem Bruder, einem Bäckermeister, und seiner Mutter wohnender Kraftfahrer tötete gestern abend seinen Bruder durch einen Kopfschuß. Dann schoß er seiner Mutter in den Mund und verletzte seine Schwägerin durch einen Schuß, der Wirbelsäule, Lunge und Herz traf, lebensgefährlich. Der Täter brachte sich selbst einen lebensgefährlichen Kopfschuß bei. In der Familie bestanden Erbschaftsstreitigkeiten. Großfeuer auf einem Gute. Stettin, 20. Nov. Jn Spec( Kr. Lauenburg) entstand auf dem Gut des Rittergutsbesitzers von Somnitz- Chabrow ein Großfeuer. Nur das Herrenhaus konnte gerettet werden. Große Erntevorräte verbrannten, 40 Schweine, mehrere Rinder und Kleinvieh kamen in den Flammen um. Ein englisches Motorschiff Opfer eines Brandes. London, 20. Nov. Das 19 000 Tonnen große englische Motorschiff ,, Bermuda" ist in dem Dod von Belfast einer schweren Brandkatastrophe zum Opfer gefallen. Die heilige Elisabeth. Vor der Berliner Handelskammer haben zwei taub- stummblinde Mädchen ihre Gesellenprüfung in der Korbmacherei mit dem Prädikat ,, gut" bestanden. Die Mädchen haben ihre Ausbildung im Oberlinhaus der Inneren Mission in Nowawes empfangen. Die Millionäre sind in den letzten Jahren außerordentlich zusammengeschmolzen sehr zum Schaden der Arbeiterschaft, die einst Riesenbetriebe, welche heute stilliegen, be= lebte. Massenhaft ging es mit den großen Kapitalanhäufungen in Deutschland zurück. Vor dem Kriege zählte man in Deutschland noch rund 15 000 Millionäre, heute deren nur etwa 2500. Diese Zahlen sprechen Bände! Unser ganzes wirtschaftliches Elend kommt selbst hierin zum krassen Ausdruck. Am 19. November 1231 starb zu Marburg die Landgräfin von Thüringen- Hessen, Elisabeth. Sie wurde daselbst beigesetzt und wenige Jahre darauf vom Papst heiliggesprochen. Um ihr Grab hat man eine der schönsten gotischen Kirchen Deutschlandsdie Elisabethenkirche, gebaut, die Jahrhunderte lang das Ziel vieler Wallfahrer war, bis sie nach Einführung der Reformation an die evangelische Gemeinde überging. Elisabeth war, am Maßstab damaliger Frömmigkeit gemessen, eine der Ausschneiden! GELD zum Kauf von Möbel, Klavieren, Harmoniums u. zur Entschuldung, sowie z.Gründung einer Existenz zinslos! langfristig! unkündbar! Spar- u. Tilgungsrate monatlich RM 12.50 für 1000 RM Darlehen! Kurze Wartezeit! Streng reell! Prospekt kostenlos u. unverbindl.! Seriöse Vertreter gesucht! Anfragen erbeten unter F. E. 182 an die Expedition dieses Blattes. Erfinder Vorwärtsstrebende 10000 Mk.Belohnung Näheres kostenlos durch: Neue Bücher. Die Welträtsel gelöst! Von John Elliot Emerson. Das Erlebnis unseres Jahrhunderts. Koehler& Amelang Verlag, Leipzig. 1931. Steisdeckelband 2,85 RM.; in Ganzleinen 5, RM. Ein Pionier der Forschung, der über vielseitiges Wis= sen und sicheres eigenes Urteil verfügt, setzt an Stelle unserer mehr als lückenhaften Anschauungen über das Werden von Weltall und Menschheit ein Weltbild von einzigartiger Geschlossenheit und zwingender Ueberzeugungskraft. Er bleibt fest auf dem Boden der Tatsachen stehen, entwidelt Schritt um Schritt das Schicksal der Erde und ihrer Bewohner in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zeigt, wie eine kosmische Umwelt dieses Schicksal formte und unabänderlich diktierte. Wir erfahren, daß Wirtschaft und Technik durch Speisungen, die zugleich die unberechenbar scheinenden Witterungsänderungen enträtseln, überhaupt erst möglich und groß geworden sind. Ein Buch, überreich an Ueberraschung, Spannung und Ausblicken, das bei allem praktischen, amerikanischen Tatsachensinn, der hier Pate steht, eindringlich auch zum Herzen des Lesers spricht. Denken beim Schenken. Wir müssen uns, glaube ich, in diesem Jahr mehr denn je darüber klar sein, daß man gar nicht viel Geld braucht, um Kindern eine Weihnachtsfreude zu machen. Nicht dadurch, daß man billigen Schund kauft, der viel vorstellt und nichts wert ist, sondern dadurch, daß man sich ein wenig Mühe gibt, Dinge zu finden, die im Verhältnis zum Preis viel hergeben, aus denen das Kind etwas herausholt. Ma- Re- Li, ein Buch für junge Menschen, von Else Hin= zelmann, geb. 4,80 RM, fart. 3,75 RM.; Otto Maier, Verlag, Ravensburg. Ein Jungmädchenbuch von außerordentlicher Frische und Lebendigkeit, das wirklich einmal die Wünsche der Jugend erfüllt: es ist von heute! Es erfüllt aber auch die Forderungen der Eltern, denn es ist terngesund, tapfer, verantwortungsbewußt. Frei von Romantik und Sentimentalität der höheren Tochter von ehedem zeigt es den 12- bis 16jährigen ihren heutigen Weg durch die neuen Probleme einer auch für die Jungen schweren Zeit. Die Schwestern Marianne, Regi und Lilian stehen im Mittelpunkt der Handlung. Ma, von zielbewußter Aktivität, ist besessen von der Liebe zur Medizin. das Kind Regi, die zweite, weich und mütterlich, und Lilian, Li, die tanzt, wie sie atmet, ißt und läuft. Bis 800 Mark Monals- Verdienst Der Verlag Otto Maier in Ravensburg hat sich diesem zeitgemäßen Bedürfnis angepaßt. Seine besondere Liebhaberei wer kennt nicht das berühmte ,, Fang den Hut!"- find Spiele. Dieses Jahr taucht ein Fliegerspiel auf( Nr. 431a RM. 3.50, 431b RM. 2.50) mit 4 Flugzeugen und Passagieren, die es zu befördern gilt, natürlich mit Hindernissen. In„ Hudepad"( Nr. 432a RM. 3., 432b RM. 2.-) fann man sich auf Kosten der Mitspieler zum Ziel befördern lassen, muß allerdings gewärtig sein, daß man unfreiwillig selbst dem Gegner zum Gewinn hilft. Ein ganz neues Spielprinzip, das sich nicht auf Zufall und Geschick aufbaut, bringt„ Gleich und Gleich"( Nr. 434 RM. 1.50). Das richtige Schäzen der Größe farbiger Scheiben ist für das Gewinnen ausschlaggebend. Aus einer neuen Reihe von zwölf Spielen, die besonders das sinnreiche Spiel billiger Preislage ( RM. 1.) pflegt, seien besonders„ Hopp",„ Rondo" mit neuem Bewegungsprinzip nach dem Richtungswürfel, und„ Dreieck" als hochinteressantes, neues Brettspiel für zwei genannt. Land im Schatten. Von Friede H. Kiaze. 10. Auflage. 400 S. Preis geb. 5,80 RM. Man fühlt beim Lesen: hier schrieb eine Dichterin mit heißem Herzen und in heißem Weh Schicksale nieder, die sie selbst sah. Ringen ist es um Heiligstes: um Glauben und Vaterland; und es wird ein Durchdringen zur Erkenntnis: auch dies schwere Schicksal ist von Gott gegeben. Denn immer wieder taucht in diesen gehezten und gequälten Menschen die Frage auf: warum muß uns dies alles treffen? Und sie finden die Lösung im Glauben: durch Leiden führt der Weg aufwärts. Diese tiefe, innere Religiosität hebt Ver das Buch über andere Schicksalsbücher unserer Ostmark. lag C. Bertelsmann, Gütersloh in Westfalen. Die Freiheit des Kolja Jwanow. Von Friede H. Kraze. 10. Taus. 368 S. Preis geb. 5,50 RM. Ein psychologischer Roman aus der Zeit russischer Leibeigenschaft. Das Buch läßt uns einen Blid tun in eine Welt, die jeder zu schauen begehrt. Wir steigen in die Abgründe menschlicher Leidenschaften und werden emporgehoben in Höhen, wo zartester Duft uns umweht. Vieles wird uns geoffenbart, und doch wird uns die Freude eigenen Entdeckens nie geschmälert. Alles bewegt sich hier jenseits der verstandesmäßigen, ost widerwillig zugegebenen Erkenntnis in der Sphäre der unmittelbaren Gewißheit. Es werd. eine Anzahl ütcht. Personen pes., gleich welchen Berufes od. Geschlechtes. Sehr günst.Gelegenh.f. solch d. sich selbständ machen woll. Auch als Haupt oder Nebenverdienst. Tauernde u. angeneh me Tätigt. Kein Reis. Angebote unt. Beilage eines mit der genau en Adresse versehenen Briefumschl.( frankieren ist freigestelli) an Chemische Fabrik Stierli, Haltingen ( Amt Lörrach). F. Erdmann& Co., Berlin SW 11. Eini.- Abitur Institut Boltz- Ilmenau, Thür. Ge= Eine notwendige Ergänzung des Unterhaltungsspiels ist das sog. Beschäftigungsspiel, eine etwas langweilige, pedantische Bezeichnung für eine Gruppe besonders bei Kinder zeichnerischer und handfertiger Begabung sehr beliebter, erzieherisch wertvoller Ausgaben. Das Kästchen Bunte Buchzeichen" ( Nr. 437) läßt farbige Kartonstreifen mit gestanzten Buntblätt chen schmücken, ebenso ,, Kartonmäppchen mit Buntschmud"( Nr. 438) und ,, Pappkästchen"( Nr. 439) je RM. 1.20. Besonders für Mädchen eignen sich die in systematischem Aufbau sich ergänzenden Kasten ,, Buntstiden auf Stramin"( Nr. 421 RM. 3.25) ,,, Stiden auf buntem Rupfen"( Nr. 422 RM. 2.75),„ Näh- und Stid arbeiten auf Kongreß- Stoff"( Nr. 423 RM. 3.25) und Näharbeiten aus farbigem Leinen"( Nr. 424 RM. 3.75). Das ,, Bildermalen mit Stanzfiguren"( Nr. 418 RM. 2.50) ist eine mehr anspruchslose amüsante Sache. Sehr unterhaltend ist ,, Katei und Matei"( RM. 2.-), eine bilderbuchartige Geschichte vom länd lichen Geschwisterpaar, das in die Stadt reist. Kitschfrei nennt der Verlag mit Recht seine neuen Vorlagen für Laubsägearbeit, die den immer noch zahlreichen Freunden dieser Technik neuen Stoff bringen wollen. Nach den Heften entsteht das entzückendste Spielzeug, Bauernhof"( Nr. 1905) und„ Puppenstube mit einfachen Möbeln"( Nr. 1908) je RM.-. 80. Erichei Bezugspreis Redaktionsschluß fri fendung nicht verl 44 Jahrg Beliti Unter dem Vor die Schlußigung d tatt. Durch Verordnu württembergische Fi Aufhebung ist der 1 Jm Haushaltsa Schlange- Schöningen für die Oithilfe zu Im Laufe diefe chaftsdelegation ein Handelsvertrag und treten. Eine neue Reihe, der technisch orientierten männlichen Jugend zweifellos besonders willkommen, stellt sich als„ Technische Baubogen" vor. Die aus den Bogen geschaffenen Modelle wollen nicht nur Schaustücke sein, die an der Decke aufgehängt oder auf den Schrank gestellt verstauben, sondern wirkliches Spielzeug. Die im Vergleich mit Holz oder Metall begrenzte Haltbarkeit wird neben dem billigen Preis durch den großen Reiz des Selbstbauens aufgewogen. Das„ Verkehrsflugzeug"( Nr. 1701 RM.-. 65) ist eine naturgetreue Wiedergabe eines modernen 10fizigen Typs. ,, Drei Segelflugzeugmodelle"( Nr. 1702 RM.-.65), 2 fleine, nämlich eine Schwalbe" und ein schwanzloses Modell segeln frei wie ihre großen Brüder und vollsühren weite, lange Flüge. ,, Motorboot und Segelboot"( Nr. 1703 RM. 1.20) fahren zwar nicht im Wasser, aber auf jeder anderen Fläche, wie Tisch, Stu benboden. Als Material sind beigegeben Achsen, Räder usw. Das Auto, ein 4jizziges Kabriolett( Nr. 1704 RM. 1.50), 32 cm lang, von sportlicher Eleganz, rot mit viel ,, Nidel". Beigegeben sind Räder für 5fache Bereifung, Achsen und Achsenscheiben, ein Blatt ,, splitterfreies Glas". Anschließend daran sollen noch neue Bände der für die Er ziehung zur Selbsthilfe vorbildlichen Sammlung„ Spiel und Arbeit" erwähnt werden. Der Band ,, Wie lerne ich installieren" ( Bd. 126 RM. 2.25) erschließt dem Nichtfochmann das dankbare Die Pressestelle In der ausländische nach die Nationalso Berhandlungen stän wids zur nationalfo über ist festzustellen irgendein von ihm gen an Frankreich b Die ameritanija Ausgleichszöllen au England auf ameri Die Einführung ofischen Industriek Banifftimmung, her Zwischen chinesi Nähe von Tschuliuk In der Nähe vo den Beschluß gefaßt, Waffengewalt zu v der vor wenigen T jelbt eine Gendarn Beucen durchicken. Berbilligu Das Reichstabi fündigten Beratung nung mit einer Ch zu lösen sind, hat de usammenfassenden Wirtschaftsbeirates Diese Ausführungen sprechung mit den Itatie noch vertieft ich bei dieser Geleg hinsichtlich der Preis Sedaris festgelegt auf dessen Senfung nehmen will. Außer der Verb trnährungsminister, Sozialdemokraten te ür die Erwerbsloje Gebiet der häuslichen Schwachstromanlagen. Das„ Puppenhaus" Bevölkerung, der F ( Bd. 123 RM. 1.80) soll der Bruder der kleinen Schwester bauen. ,, Rumpfflugzeug und Ente", Modelle von erstaunlicher Leistung im freien Flug, beschreibt Bd. 127,, Hochleistungsmotormodelle" ( RM. 2.25); Der Verlag versendet auf Wunsch gern ausführliche Pro spekte, die Ausgaben selbst liefern die ortsansässigen einschlägigen Geschäfte. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Sämtliche Drucksachen HAUSHALTUNGS- BÜCHER VERLOBUNGSANZEIGEN GRATULATIONSKARTEN liefert immer schnell, gut und preiswert für Familien, Vereine und Behörden wie STERBFALLANZEIGEN GEBURTS- ANZEIGEN EINLADUNGSKARTEN ALBIN KLEIN GIESSEN Derden soll. Das politisch B werten Zusagen ist Demokratischen Aktio Mit den dargele Programm der Regie lich nicht erschöpft. Ragnahmen zur Auf s find innerhalb de ten, die, entgegen ei weis auf die schlecht fürworten. Endlich Gerüchte über bevor Unterrichteter Seite er Länderregierunge Kommunen die Fin Reihe ist. Anfecht dur Der Landesverb kiner Wahlfreiston behlossen, die heilija Der Beschluß gründe Sie Nichtzulassung D len, was gegen die 2 Die Einn im Nach dem amt riums betragen per alt die Einnahmen