97r. 97 efe Schriften in Rugla Wochen bis zum e en verteilt begegnen, ist wohl ei hnachtsfeites unter re Burüddrängen des G jich ihm angehängt b her. man vom flirrenden De Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert 44 Jahrg. ag Otto Jante, Leip Rt.- Frech, übermütig er Höllenhund" orgen und Nöte des d ift. Eine unterhaltende 6 hat, mit Hihender D ig, fdimmernd und f tete Zeit eine wirtid Dernites Leben, pradhtool Madre n. Otto Schilt fier. 200 6. Halbeiner g, Stuttgart. K. M, 19 er ihre besondere Freude habt. In die Reihe die und man muß jagen, bag nnern Meritos Spielende gem Einlejen völlig ge is er die letzte Seite vet te 2 Mart- Bücher. 3 Bände für Knaben und erner Gräff ,, Das Bu aphien. 64 S. K. Thiene - Was die vielen Hebel Motor arbeitet, die Sten man sonst über die Be d das Fahren felbst wi von einem Jadmann in beschrieben. Marine, sind ebenso wi geblich gewesen, wie das ner amtlichen Mitteilung Singelheiten hierzu bring ist des Deutschen Flotten unbestreitbare Verdienst, Darbietungen auf dem ode und des gesellschaft meren Vorzüge des Weih Inhalt und Stimmung nt- Nummer der Woche. r nieder, in den Guben The für das Weihnachts on. njuppen, von einer Mär Lüften, vom Weihnachts ns diesmal die„ Garten d reichhaltig wie immer. ines Negers aus? Diefe er neuesten Nummer( e". Der bekannte Afrike me Reihe sehr interesante Küste von Portugiesis id in das Leben der Ein der Dom. Ein amerila itdedi und dann bei den anlagt. Ein Bild diejes Nr. 50 veröffentlicht. n Klein in Gießen RIECK Steuer buch M. jedes Gewerbe, er freie Berufe, Verbände etc. rausgeber: GIESSEN Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 19. Dezember 1931 In diesem Wierter der Not muß jeder Deutsche sin jeden deutschen einstehen. ist der Einzelun, der über das Schicksal aller die Ent – ſcheidung trägt. So ist das Gebot für alle " Wir wollen helfen voz Hindenburgi Bolitische Rundschau. Die angekündigte Rundsantansprache Hindenburgs zur Jahreswende findet, wie wir hören, am Silvesterabend um 21.30 Uhr statt. Der Weltestenrat des Reichstages hat die von den Deutschnationalen und von den Kommunisten eingebrachten Anträge auf Reichstagseinberufung mit 321 gegen 256 Stimmen abge: lehnt. Die Nationalsozialisten und die Deutsche Volkspartei stimmten für den Antrag. In Basel verdichtet sich immer mehr die Auffassung, daß die Reparationskonferenz in Basel zu keinem Ergebnis kommen wird. Als Führer der deutschen Abordnung auf der bevorstehenden Abrüstungskonferenz ist der deutsche Botschafter in Angora, Nadolny, in Aussicht genommen. Sein Vertreter dürfte der Gejandte in Oslo, von Weizsäcker, werden. An der Eröffnung der Abrüstungskonferenz wird auch Reichskanzler Brüning teilnehmen. Oberbürgermeister Schröder- Schneidemühl ist zum stellver: tretenden Preiskommissar ernannt worden. Es wird damit gerechnet, daß eine Tariffenkung bei der Reichspost nicht eintreten wird, falls das Kabinett auf der Ablieferung der durch die Notverordnung eingesparten 120 Milliomen R.- Mart besteht. Sämtliche Tariflöhne des bestehenden Tarifvertrages im Ruhrbergbau wurden vom Schlichter um 10 Prozent gekürzt. Diese Regelung tritt am 1. Januar in Kraft und läuft bis zum 30. April 1932. Sie kann erstmalig zu diesem Zeitpunkt und Dann weiter mit monatlicher Frist gekündigt werden. In der bevorstehenden preußischen Notverordnung ist die Aufhebung v. 60 Amtsgerichten u. 40 Oberförstereien vorgesehen. Das sächsische Volksbegehren auf Auflösung des Sächsischen Landtages ist erfolgreich verlaufen. Das Grazer Schurgericht, das gegen die österreichischen Putfgiften zu verhandeln hatte, sprach gestern das Urteil. Sämt liche Angeklagten wurden mit den 12 Stimmen der Geschwore nen freigesprochen. Die Vereinigte Schweizer Bundesversammlung hat am Donnerstag alle 7 Mitglieder des Bundesrates auf eine neue Amts: bauer von vier Jahren wiedergewählt. Zum Bundespräsidenten für 1932 wurde Bundesrat Motta gewählt. Aus gut informierter Quelle verlautet, daß Ramsay Mac Donald die Gründung einer neuen Mittelpartei in Erwägung zieht. Diese Partei soll sich aus Mitgliedern der Liberalen Partei und dem rechten Flügel der Arbeiterpartei zusammensetzen. Der Fehlbetrag im amerikanischen Staatshaushalt erreichte am 15. Dezember für die ersten fünfeinhalb Monate des laufenDen Finanzjahres rund 1252 Millionen Dollar. Die außenpolitische Senatskommission ist nach mehrtägiger Beratung zu dem Schluß gekommen, den Beitritt der Vereinigten Staaten zum Internationalen Schiedsgerichtshof mit gewisfen Vorbehalten zu empfehlen. Nach dem Ausweis der Reichsbant vom 15. Dezember 1931 blieb die Deckung mit 25,6 v. H. gegenüber der Vorwoche unverändert. Der deutsche Ausfuhrüberschuß ist von 383 Millionen Reichsmark im Oktober auf 256 Millionen im November gesunken. Hessische Politik. Eine Verordnung zur Sicherung der Haushalte von Geund sonstigen Körperschaften meinden, Gemeindeverbänden öffentlichen Rechtes hat mit Wirkung vom 16. das Hessische Gesamtministerium erlassen.§ 1 lautet: Die Regierung ist ermächtigt gegenüber der Reichsregierung und der Akzept- und Garantiebank A. G. Berlin, die Gewähr dafür zu übernehmen, daß der genannten Bank kein Ausfall aus dem Kredit entsteht, der dem Deutschen Sparkassen und Giro- Verband für die hessischen Sparkassen und der Landeskommunalbant- Girozentrale für Hessen zur Verfügung gestellt ist und wird.§ 2: Mit der Ausführung dieser Verordnung wird der Minister des Innern im Einvernehmen mit dem Finanzminister beauftragt. Weiter sind Einladungen für die Sigungen des 3. Ausschusses auf Dienstag, den 22. Dezember 1931, nachm. 3.30 Uhr, durch den Vorsitzenden Abg. Winter ergangen. Als erster Punkt steht ein Schreiben des Landeswahlleiters, während der folgende Punkte eine Vorlage des Präsidenten des Staatsgerichtshofes, betr. die Anfechtung der Landtagswahl vom 15. November 1931, betrifft, die von der Wirtschaftspartei eingereicht wurde. N. 3 enthält den Antrag der Abgg. Zinnkann und Fraktion wegen Anfechtung der Wahl der Landtagsabgeordneten Lenz, Döring und Hauer und endlich der vierte Punkt betr. die Wahl des Kari Wilh. Schaefer zu Offenbach am Main. Neue Vorlagen im Hessischen Landtag. Dem Hessischen Landtag sind eine Reihe neuer Drucksachen zugegangen, darunter ein Antrag der Landbundabgeordneten Glaser und Fenchel auf Ermäßigung der Pachtsäge für fiskalisches Gelände. Ein weiterer Antrag der gleichen Abgeordneten be= faßt sich mit der Erstreckung der Steuernachlässe für Unwettergeschädigte. Seitens der Zentrumsfraktion wird eine Novelle zum Feldbereinigungsgesetz beantragt. Sie beantragt des weiteren eine Westhilfeaktion für Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe, Aenderung des Grunderwerbssteuergesetzes und Aenderung des Art. 4 Abs. 3 des Gewerbesteuergesetzes. ,, England hat die Reparationen satt.“ Paris. Der englische Delegierte auf der SachverständigenKonferenz in Basel, Layton, hat nach einem Bericht der „ Journée Industrielle" dem Leiter einer großen Bank folgendes erklärt:„ England hat die Reparationen satt. Wir werden das Pfund Sterling so lange nicht stabilisieren, solange die wirtschaftliche Wiederherstellung Europas durch den Drud der Reparationen paralysiert wird." ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeite 96 Pfg Plazz vorschriften ohne Verbindlichkeit Bet Wiederholung Rabatt Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 98 Es geht um deutschlands Schicksal. In einer Zeit, in der das Reich erneut mit durchgreifenden, die letzten Kraftreserven erschöpfenden Maßnahmen bestrebt ist, gegen die verheerenden Wirkungen der Wirtschaftskrise anzufämpfen, treten auch die raparationspolitischen Verhandlungen in ihr entscheidendes Stadium. Der Beratende Sonderausschuß in Basel hat seine Arbeit aufgenommen. Er ist bemüht, die Zahlungsfähigkeit Deutschlands oder besser: Deutschlands Unfähigkeit, Reparationen zu zhalen zu untersuchen. Alle Anzeichen aber deuten darauf hin, daß die Beratungen der Sachverständigen in Basel nicht ohne schwere Hemmungen und Widerstände zu Ende geführt werden können. Hartnädig verteidigt Frankreich noch immer sein vermeintliches Recht auf die deutschen Reparationen. Es ist geneigt, seinen ganzen nicht geringen wirtschaftlichen und politischen Einfluß für diesen Anspruch in die Wagschale zu werfen. Für den deutschen Standpunkt spricht die wirtschaftliche Vernunft. Ihr zum Siege zu verhelfen- dazu bedarf es einer geschlossenen Front des deutschen Volkes. Von dem Erfolg dieses Ringens wird es nicht zuletzt abhängen, ob Deutschland, ob die Welt aus dem traurigen Zirkel herauskommt, in dem das gesamte wirtschaftliche Geschehen seit Jahr und Tag eingespannt ist: Absatzstockung, Arbeitslosigkeit, Vertrauenskrise, Kauftraftschrumpfung wiederum Absatzstockung und Arbeitslosigkeit. Vom Basler Sonderausschuß. und Basel. Der Basler Sonderausschuß ist im Begriff, das Ergebnis seiner Verhandlungen zu formulieren. Nach Mitteilung von unterrichteter Seite scheint man dem folgenden Kompromiß zuzuneigen: Der Sonderausschuß hat festgestellt, daß es mehr als fraglich sei, ob aus dem Reichshaushalt die Tributzahlun= gen bei der Unlösbarkeit der Arbeitslosenfrage herausgewirt schaftet werden können. Aus der Deutschen Reichsbahn hingegen sei das möglich, vorausgesetzt, daß die wirtschaftliche Konjunktur wieder aufwärts gehe. Der Sonderausschuß dürfte, wenn er dieser These folgen würde, sich für eine einstweilige Unterbrechung der Tributzahlungen einsetzen, nicht aber für eine gänzliche Streichung. Frankreich erhielte durch Inaussichtstellung der Möglichkeit einer Wiederaufnahme der ungeschützten. Zahlungen also eine gewisse Genugtuung. Oberbürgermeister Dr. Jarres an das„ Andere Deutschland". ,, Das Niederträchtigste, was jemals eine Schmierhand hingesudelt hat". In dem Berliner Verlage ,, Das andere Deutschland" ist in diesen Tagen eine Schmähschrift erschienen, die mit alten und neuen Lügen das Andenken an den im Ruhrkampf von den Franzosen standrechtlich erschossenen Schlageter in der schmählichsten Weise behandelt. Der Verlag hat die Dreistigkeit gehabt, dieses Pamphlet auch dem Oberbürgermeister Dr. Jarres zuzuschicken, der dem Verlage wie folgt geantwortet hat: ., Ich erhalte heute die von Ihnen verbreitete Flugschrift ,, Wer war Schlageter". Da Sie an die Zuschrift Einschreibeund Rüdscheingebühr verschwenden, nehme ich an, daß Sie mir dieses neue Produkte Jhres Verlages nicht nur deshalb zu= schicken, weil mein Name darin mehrfach genannt ist, sondern auch deshalb, weil Sie ein Urteil von mir wünschen. Es sei Ihnen hiermit gegeben: Das Pamphlet ist das Niederträchtigste, was jemals eine Schmierhand hingesudelt hat. Als am 26. Mai 1923 Albert Leo Schlageter unter den Kugeln der Franzosen auf der Golzheimer Heide geendet hatte, trat der französische Offizier, welcher das Erefutionsfommando befehligte, an die Leiche heran und sentte tiefergriffen den Degen vor der sterblichen Hülle des Mannes, der hunderte Male sein Leben für sein Vaterland in die Schanze geschlagen hatte und wie ein Held für sein Volt gestorben war. Go ehrte ritterlich der Feind den Feind. Wenn der feige Geselle, der ohne Veranlassung und ohne seinen Namen zu nennen, heute das Andenken Schlageters zu beschmutzen versucht, ein Deutscher ist, ich kann das nicht glauben so hätte er verdient, daß ihm die Knochen im Leibe zerschlagen werden." Ehrlich gegen Dr. Luchs im Programm des Rundfunks. Der Rundfunk behauptet, unparteiisch eingestellt zu sein. Wie es damit bestellt ist, zeigt folgendes in den ,, Grünen Brie fen" abgedrucktes Schreiben, das der Arbeitgeberverband des Großhandels in Hamburg an die dortige Norag gerichtet hat. „ Im Programm vom 20. Juli wurde ein Hörbild aufgeführt unter dem Titel„ Die Betriebsstillegung vor dem Arbeitsgericht", als dessen Verfasser ein gewisser Paul Brest zeichnete. Es bedurfte feiner scharfen Kombinationsgabe, um zu erraten, daß dieses Machwerk von einem Gewertschaftsbeamten herrührte; denn schon allein der Umstand, daß in dem Hörbild der Gewerkschaftssekretär, der die klagenden Arbeitnehmer vertrat, den Namen„ Ehrlich" führte, während der die beklagten Súdanlage 21 Samstag, den 19. Dezember 1931. Interessen vertretende Syndikus des Arbeitsgeberverbandes , Dr. Luchs" hieß, verriet zur Genüge die Tendenz des Ganzen. " Unzweifelhaft sollte diese Namenssymbolik auf der einen Seite die biedere und ehrliche Gesinnung der Gewerkschaftssetretäre und auf der anderen Seite die listige Verschlagenheit der Arbeitgebervertreter fennzeichnen. Damit aber nicht genug, verriet auch der ganze Verlauf der Handlung soweit man von einer solchen sprechen tann, daß sie darauf abzielte, die Arbeitgeber und ihre Gesinnung herabzusetzen; denn aus den Plädoyers des Herrn ,, Ehrlich" auf der einen und des Herrn ,, Dr. Luchs" auf der anderen Seite, ebenso wie aus dem schließlich gefällten Urteil und seiner Begründung ging mit genügender Deutlichkeit hervor, daß es sich bei dem unterstellten Tatbestand darum handelte, daß eine Firma unter Anwendung aller möglichen, nach dem Vortrag des Gewerkschaftssekretärs nicht ganz einwandfreien Kniffe den Versuch gemacht hatte, aus Eigennutz und unsozialer Gesinnung heraus eine Anzahl Arbeitnehmer zu entlassen, daß die Gewerkschaft sich in edler Weise der so bedrohten angenommen hatte und daß es ihr nun auch gelang, die Verurteilung der arbeitgebenden Firma zu erreichen. Als besonders beschämend für die Arbeitgeberseite mußte dabei noch empfunden werden, daß der Synditus des Arbeitgeberverbandes eigentlich nur mit Rabulistik zu fechten schien, während der biedere Gewerkschaftssekretär sich als ganz außer ordentlich beschlagen in der Materie zeigte und die Entschei= dungen des Reichsarbeitsgerichts nur so aus dem Aermel schüttelte. ,, Gießener Zeitung" am Heiligen Abend nicht mehr benötigt wurden. In diesem Jahr sollte man besonders darauf bedacht sein, frühzeitig mit den Einkäufen zu beginnen, um die Ruhe des Heiligen Abends nicht unnötig zu stören. * Deutschlands Weihnachtsglocken. Eine Veranstaltung, die die Hörerschaft besonders erfreuen dürfte, sendet der Südwestfunt am Heiligabend, 21 Uhr, unter dem Titel:„ Deutschlands Weihnachtsgloden". Dreißig deutsche Dome läuten die Christnacht ein. Dabei soll versucht werden, nicht allein nur das Geläute wiederzugeben, sondern zugleich eine Charakteristik der verschiedenen Geläute und ihres Werdens aufzuzeichnen. Zusammenstellung dieser Veranstaltung, die auch vom Deutschlandsender übernommen wird, besorgte Carl Stueber. Wir wollen einmal ganz davon absehen, daß die Vorführung einer solchen Arbeitsgerichtsszene von tatsächlichem und belehrendem Interesse nur für einen gang außerordentlich kleinen Kreis von Hörern bestimmt sein tann, nämlich nur für solche, die mit der sozialpolitischen Gesetzgebung ganz genau vertraut sind, und wenn in dem aufgeführten Hörbild soundso viel Reichsgerichtsentscheidungen zitiert worden sind, so wissen 999 pro Mille der Rundfunkhörer bestimmt damit nicht das geringste anzufangen. Aber wir müssen uns mit aller Entschiedenheit und aller Empörung dagegen wenden, daß sich der Rundfunt durch Aufführung solcher Hörspiele als Sprachrohr für Verhetzungsabsichten hergibt, und wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln der Wiederholung der= artiger standalöser Vorkommnisse einen Riegel vorzuschieben puchen. Anmerkung der Redaktion: Wir stimmen dem Artikelschreiber voll und ganz zu. Allgemein sei hierbei gesagt, daß man oft gräßliches Zeug am Rundfunt zu hören bekommt. Die Wufsichtsbehörde sollte schärfer zensieren. Lokales. Die * Weihnachts- und Neujahrspostverkehr. Der Schalterdienst und die Brieftastenleerung sind wie an Sonntagen. Die Ortsbriefzustellung, die Orisgeidzustellung, die Ortspaketzustellung und die Landzustellung fallen am Samstag, den 26. Dezember, 2. Weihnachtsfeiertag aus Sollen wir in diesem Jahr noch Weihnachtsgeschenke machen? - * Weihnachtsverkehr auf dem Zollamt. Die Amtsräume des Hauptzollamts Gießen, Liebigstr. 8, sind an den beiden Weihnachtsfeiertagen je von 11 bis 12 Uhr vormittags zur Abfertigung von aus dem Ausland eingegangenen Weihnachtspostsendungen geöffnet. * Sonntagsrüdfahrkarten zu Weihnachten. Um einen zu starken Andrang zu den am 23. d. M. nachmittags abfahrenden Zügen zu vermeiden, wird die Geltungsdauer der Sonntagsrüdfahrkarten ausnahmsweise in diesem Jahre auch auf den Vormittag des 23. Dezember ausgedehnt. Nr. 98. ist, die Prüfung, und wird nun in den Hessischen Landesverein vom Roten Kreuz ausgenommen werden. Bedingt durch den Wintersport im Vogelsberg steht die Gründung einer Kolonne in Herchenhain, dem höchstgelegensten hessischen Orte, bevor. * Ausgabe von Arbeiterrückfahrkarten zu Weihnachten. Für die Dauer des diesjährigen Weihnachtsverkehrs wird die beson dere Ausführungsbestimmung 170 zu§ 11 der Eisenbahn- Verfehrsordnung( Entfernungsgrenze von 250 Kilometer für die Ausgabe von Arbeiterrückfahrkarten) ausnahmsweise außer Kraft gesetzt. Es können demnach in der Zeit vom 19. Dezember bis 27. Dezember 1931 Arbeiterrückfahrkarten auch auf Entfer= nungen über 250 Kilometer ausgegeben werden, die im Reichsbahn- und Saarbahnverkehr bis zum 4. Januar 1932 einschließlich gelten. Ferner ist für den Reichsbahnverkehr abweichend von den Tarifbestimmungen auch am 21., 22., 23. und 30. Dezember 1931 gestattet, Arbeiterrüdfahrkarten für die Fahrt vom Arbeitsort zum Wohnort zu benutzen. Unser Leben ist bitter arm geworden und bei Hunderttausenden ein Kampf ums nadte Dasein. Und doch und gerade darum dürfen wir das letzte bißchen Liebe, den legten Freudenschimmer nicht auch noch wegnehmen. Wer noch etwas an Geld hat, der sollte es jetzt verwenden, lieben Menschen einen Erweis der Treue zu geben mit einem Geschenk, das nicht groß zu sein braucht, wohl aber sinnig gewählt und irgendwie mit einem persönlichen Stempel versehen, die deutliche Sprache redet: ,, ich hab dich lieb!" Namentlich unsere Kinder, die so manches entbehren und in einer so gang poesielosen Welt aufwachsen müssen, sollten wir die alten Weihnachtssitten und das Kinderparadies nicht rauben. Es braucht ja wirklich nicht viel zu fosten. Ein Weihnachtsbaum mit Lichtern, oder sei es im Notfall nur ein Zweiglein mit Kerzen, das klingende Glöckchen und die Weihnachtslieder dürfen nicht fehlen. Wir alle wollen unseren Heiligen Abend" haben, und zwar dort, wo er allein seinen Sinn hat, in der Familie. * * Vom Viehmarit. Der aus Vertretern einzelner Vieh handels- Organisationen bestehende Verwaltungsrat des Bieh marktes Gießen hat besajlossen, seinen Mitgliedern zu empfchlen, den Gießener Viehmarkt bis auf weiteres nicht zu bejuajen. Als Grund dieser Maßnahme wird angegeven, daß die Stadtverwaltung eine Sentung der Gebuhien und untesten irot mehrfacher Hinweise niat vorgenommen yut uno auch dringe.. Die Bieyyande.s notwendige verbesserungen niat vornaym. * Disenhalten der Friseurgeschäfte und Meggerläden am 3. Weihnachtsfeiertag. Am 3. Weihnachtsfeiertag, Sonntag, den 27. Dezember 1931, können in Gießen die Friseur- und Barbiergeschäfte in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, und die Mezgerläden in der Zeit von 8 bis 10 Uhr, offengehalten werden. Weihnachtsgeschäft und Heiligabend. Jm vorigen Jahr hat man mit dem frühen Ladenschluß am Heiligen Abend allfeits gute Erfahrungen gemacht. Es wird von den beteiligten Kreisen Verkaufsgeschäften und Kaufpublikum versichert, daß man mit der neuen Regelung durchaus einverstanden ist. Ohne irgendwelche Beeinträchtigung konnte das ganze Weihnachtsgeschäft so abgewidelt werden, daß die späteren Stunden Gefährliche Weihnachtsgeschenke. preise bewegen jia, jeit einem Suyr auf einer ubpe genoen Linie, so daß in legter zet die wejuaje beriw, ge, cha, te pur en viehhandel waren. Das stritte gehalten der beyouden a. Den ve buhren aben wird als eine außerordentliche Sauvigung des einheimischen Geweroes bezetanet. Grun Die Fünfziger vom Jahrgang 1882 haben sich dieser Tage zu einer Altersvereinigung zusammenge, chionen. Die dungsversammlung waylte Karl Dierlamm zum Vorjzenden. Weihnachtstonferenz. Der Verein evangel. Lehrer und Lehrerinnen im Freistaat Hessen halt seine gewohnte Weihnachistonferenz diesmal Dienstag, den 29. Dezember, vormit tags 10 Uhr, im Saale der Stadtmission in Darmstadt, Muhstr. 24, ab. * Die Oeffentliche Bausparkasse für Hessen( Abteilung der Landestommunalbank- Girozentrale) in Darmstadt nahm am 14. Dezember ds. Js. im Sizungsjaal des Rathauses in Darmstadt in Anwesenheit einer Anzahl von Bausparern ihre vierte Bau geldzuteilung vor. Ausgelost und zugeteilt wurden diesmal * Zuviel des Guten! In vielen Familien verdirbt man den Kindern das Weihnachtsfest dadurch, daß man ihnen erlaubt, alles mögliche durcheinander zu essen. Da müssen Fruchtkörbchen sofort geleert, Lebkuchen, Schokolade, Aepfel und Nüsse und sonstwelche Leckereien gleich vertilgt werden. Hierzu kommt eine anständige Portion fetter Braten und übergenug Kuchen und Stollen, von den Getränken ganz zu schweigen! Durch dieses wahllose Drauflos- und Durcheinanderessen wird den Ver= dauungsorganen eine Arbeit zugemutet, die sie oft nur mit größter Anstrengung und unter mehr oder weniger schlimmen Begleiterscheinungen Uebelkeit, Erbrechen, Blutandrang nach dem Kopf, Zahnfleisch- und Mandelentzündung bewältigen können. Der kurzen Eßfreude folgt ein langes Unbehagen und - dementsprechende Verstimmung. Dadurch wird manches Fest gründlich verdorben! Kinder wissen noch nicht recht Ursache und Wirkung abzuschätzen. Der Rat der Eltern, auch zum Weihnachtsfeste nicht unmäßig zu sein, ist daher wohl angebracht. Es ist durchaus nicht der Fall, daß der Körper profitiert, wenn er einfach mit guten, nahrhaften Dingen vollgepfropft wird; schwierige Verdauung schwächt den Körper oft mehr, als die Zusührung nahrhafter Stoffe nützen kann. Von Medizinalrat Dr. Weber, Waldkirch. Weihnachten steht wieder vor der Tür und viele Eltern werden sich diesmal unter besonderen Schwierigkeiten den Kopf zerbrechen, womit sie ihre Kinder im Rahmen ihrer finanziellen Kräfte erfreuen tönnen. Möge es allen gelingen, die Gaben, die sie sich anbringen fönnen, wenigstens so zu wählen, daß ihre Lieblinge keinen Schaden davon haben. Es ist hier weniger an die übliche Magenverderbnis durch übermäßigen Genuß von Süßigkeiten gedacht, es soll vielmehr von anderen Geschenken, von Spielzeug gesprochen werden, das Gefahren in sich birgt, die schon manche Weihnachtsfreude in großes Leid verwandelt haben. Je kleiner die Kinder, um so größer die Gefahren. Wir müssen daran denken, daß fleine Kinder alles zunächst in den Mund steden, um zu versuchen, ob man es essen kann. Bei billigen Spielsachen wird auch billiges Material verwendet, schlechte Farben, die unter Umständen giftig sind und leicht abgehen, weiches Holz, von dem sich Splitter abbeißen und verschlucken lassen. Beides ist schon manchem Kinde recht schlecht bekommen. * Auszeichnung. Dem 1. Obmann der Freiw. Gailschen Feuerwehr wurde von Branidirektor Braubach für 40jährige Dienste das Ehrenzeichen der hessischen Regierung überreicht. 155 000.- R.- Mart an 24 Bausparer, sodaß nunmehr nach un gefähr zweijährigem Bestehen der Bauspartasse im ganzen 410 000. R.-MB. an 55 Bausparer ausgelost sind. Stadtratssitzung am 15. Dezember. Samstag, den 19. Ta Die Entthro Bon Ad Als vor ei die Welt überr der Goldbasis darin den Beg Groß- Britanni Im Gegen Loslösung hen einzelne Gegenteil den zeiches aus de licher Niederun bom Fürsten 2 rufene ehemal schäftsträger in Schritt der eng nen wie glüd tionskrise ener die der englisch ist, hat die R ftätigt Inzwi englischen Bei Es war sch Londoner Ents Industrielle 2 hauptung auf flation nur f immer noch d apparates ein Land. Es fehl Mittel und We außerordenti d in Gang zu ha deffen schon d deutschen Gold entsprechende S durch der um new Lebens blutarmen Rö Arnold Re die Frage ein welches die Fo Reichsregierung statt dem Beis wort lautete Sparer dur Notgrosche die Deflat die ihnen anv gewölbe auf, f nehmungen ar Der von ihnen flationeScuds tassen ausgeli loren gehen. Großbanken d Nach langer Pause hielt der Gießener Stadtrat am Diens tag dieser Woche unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Dr. Keller seine letzte Sitzung für dieses Jahr ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung übergab Rettor Schmidt dem Stadtrat als Zeichen des Dankes der Gewerbeschule einen Dunstvoll her gestellten Kasten, in dem bei Abstimmungen im Stadtrat die Stimmzettel gesammelt werden sollen. Die Tagesordnung selbst wurde dann rasch und reibungslos erledigt. Die Kom munisten versuchten durch alle möglichen Einwendungen auf sich aufmerksam zu machen. Dabei prallten Bürgermeister Dr. Hamm und Stadtratsmitglied Kestner( Komm.) aneinander. Herr Kestner mußte sich darauf später beweisen lassen, daß er ,, Theater" spiele und das war noch eigentlich sehr wenig gejagt. * Bom Sanitätstolonncnwesen. Die Freiwilligen Sanitätsfolonnen vom Roten Kreuz gewinnen in Oberhessen immer mehr an Boden, dank der rührigen Tätigkeit des Provinzialinspektors Sanitätsrat Dr. Hahn- Bad Nauheim. Auch in diesem Jahre wurden wieder eine Reihe von Kolonnen, auch in Landorten, ins Leben gerufen. Am vergangenen Sonntag bestand in Wagenborn- Steinberg die neue Kolonne, die aus einer ehemaligen Abteilung des Arbeiter- Samariterbundes hervorgegangen Feuerwerkskörper, Wunderkerzen sollen am Weihnachtsbaum nicht so angebracht werden, daß sie von den Kindern entzündet werden können. Wenn sie auch in der Hand des Erwachsenen gewöhnlich harmlos sind, kann findliche Unvernunft doch Schaden damit stiften. So sind überhaupt alle brennbaren Gegenstände die größte Gefahrenquelle. Dampfmaschinen oder Puppenherde mit Spiritusbeheizung sollten immer nur unter Aufsicht Erwachsener in Betrieb genommen werden. Selbst die kleinen Kinderpistolen mit Zündblättchen sind nicht ganz unbedenklich, weniger vielleicht, wenn sie zu ihrem eigentlichen Zwed verwendet werden, als wenn die Kinder mit den Zündblättchen Unfug treiben, indem sie 3. B. den ganzen Vorrat auf einmal anzünden. Bei dem spielerischen Nachahmungstrieb der Kinder ist heutzutage, wo so viel von Sprengattentaten die Rede ist, auch damit zu rechnen. Die Rechnung der Stadtkasse für 1928 wird genehmigt. Verschiedene kleinere Kreditübertragungen werden gebilligt. Einer Reihe von Schanktonzessionen wird nach den Vorschlä gen des Sozialpolischen Ausschusses zugestimmt. Betr. der Lahnkanalisation wird ein Vorschlag des Bau- Ausschusses an genommen. Dem Rechnungsabschluß des Stadttheaters für 1930 mit 2 655.-R.-Mt. Kreditüberschreitung wird zugestimmt. Acht Baugesuche finden reibungslos nach Prüfung durch den Bau- Ausschuß die nachgesuchte Genehmigung. Die Mittel für die Erneuerung eines Gasofens im Gaswerf in Höhe von 8000.R.-Mt. weiden bewilligt. Der Vergebung der Auffüllungsar beiten in der Schottstraße an die Firma Abermann wird zuge stimmt. Der Bebauungsplan für das Gebiet ,, Hinter den Schießgärten" wird angenommen, desgleichen die Sperrung des Tril bergäßchen für den Durchgangs- Fahrverkehr. Zum Schluß tam eine Reihe von kommunistischen Anträ gen, so der Antrag, eine Weihnachtsbeihilfe auszuzahlen und die Richtsätze des Fürsorgeamtes zu erhöhen, die Subvention für das Flugwesen, für das Theater zu streichen, sowie die Höchstgehälter auf 5000.- R.- Mark zu ermäßigen, wurde dem Finanzausschuß überwiesen. Genau so wie zwei weitere der So zialdemokraten, die einmal die im Landtag angenommenen Sätze der Nationalsozialisten bewilligt haben wollten oder aber wenigstens die Sätze vom vorigen Jahr auch für dieses Jahr vorschlugen. | Ueberhaupt ist jedes Schießzeug, vom Blasrohr, Flizzbogen und Armbrust bis zur Windbüchse und Flobert, immer gefähr= lich. Es gibt wohl keine derartige Waffe, mit der nicht schon einem Kinde ein Auge ausgeschossen worden ist. Auf alle Fälle schärfe man den Kindern von vorneherein auf das allerernsteste ein, daß man mit beiner, auch nicht mit der harmlosesten Waffe, nie und unter feinen Umständen auf einen Menschen anlegen barf. Papierpuppen zum Ausschneiden sind zwar ungefährlich, aber mit der Schere können Kinder Unheil anrichten. Sie sollen nie Spitze Scheren, sondern nur solche mit abgerundeten Klingen in die Hand bekommen. Es ist ganz merkwürdig, welche Anziehungsfraft auf die Augen alle spitzen Gegenstände in Kinderhand ausüben. Auch in den Werkzeugkästen können sich spitze und scharfe Werkzeuge befinden, Bohrer, Meißel, Feilen, die mit Vorsicht zu handhaben sind. Solche Werkzeugkästen sind sonst für Knaben sehr zwedmäßige und willkommene Geschenke, aber gar zu gefährliche Gegenstände dürfen sie nicht enthalten. Vorsicht ist auch angezeigt bei elektrisch betriebenem Spielzeug, wie z. B. bei Eisenbahnen, die an die Lichtleitung ange= schlossen werden. Der niedrig gespannte Strom ist nicht so ungefährlich, wie man allgemein glaubt, und schon mancher Todesfall durch Berührung einer nicht gut isolierten Leitung ist zu beklagen gewesen. Die gute alte Laterna magica mit ihren leblosen Glasbildern und ihrem Petroleumlämpchen ist heute abgelöst durch den Filmapparat mit elektrischer Beleuchtung. Auch hier ist dieselbe Vorsicht geboten, wie bei der Eisenbahn. Außerdem aber müssen wir uns bewußt sein, daß die Filmstreifen außerProbieren geht über Studieren. Mehr als 6 Millionen Menschen gebrauchen täglich die herrlich erfrischende Chloredont- 3ahnpaste zur Er langung schöner weißer Zähne. Tube 50 Pf. Versuch überzeugt. Hüten Sie sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen. ordentlich feuergefährlich sind und sich schon bei verhältnisDas müssen mäßig niedriger Temperatur entzünden können. wir nicht nur beim Betrieb des Apparates, sondern auch beim Ausbewahren der Filmstreifen beachten. Nicht ganz unbedenklich ist der vielbeliebte Straßenroller, auf dem das Kind mit einem Bein steht, während es sich mit dem andern von der Straße abstößt. Bei der ungleichen Be lastung der Hüften fann ein Kind mit schwachen Gelenken oder Knochen wohl einmal Schaden nehmen, der ihm lange anhängt Da sind die sog. Holländer weit bessere Beförderungsmittel, bei denen ähnlich wie beim Rudern, der ganze Körper gleichmäßig durchgearbeitet wird. Eine besondere Gefahrenquelle bilden die Blasinstrumente Pfeifen, Trompeten, Mundharmonikas, die in großen Kindergesellschaften oft von Mund zu Mund gehen und so zur Ueber tragung von Krankheitsfeimen und zur Ansteckung führen fönnen. Es braucht nur ein Kind vor kurzem eine Diphterie über= standen zu haben, und alle Kinder, die dasselbe Instrument be nutzen, können sich ansteden. Eine Trommel ist in dieser Hinsicht schon besser, als eine Tpompete, aber da wir die beliebten Blasinstrumente nicht ganz werden ausschalten können, ist auf hier die Erziehung des Kindes notwendig, daß es nur sel darauf blasen darf, und keine fremden Kinder. Es soll nicht gesagt sein, daß alle diese Spielsachen, die irgend welche Gefahren in sich bergen können, durchaus vet= boten werden müssen. Das würde unter Umständen viel Freude verderben, aber der Gefahren müssen wir uns bewußt sein. Wo es nötig ist, muß Aussicht geübt werden, und, was das wichtige ist, die Kinder müssen selbst zu vorsichtiger Handhabung ihre Spielsachen erzogen werden. Wenn wir uns danach richten, kön nen wir mit Beruhigung den Weihnachtsfreuden entgegensehen und uns freuen an der Freude unserer Kinder. Geg erte dem allgemei epoche verrinn aß die Reich iner in Wir väl.... g ein Barteien für das Volksg der Versuch g zur ifrag fentlichkeit ein zu verbrecheris Geldumlaufs Sachwerte und als Inflation Die nachste wiedergegebene wollen! Ier - a Können El Bater, jede Mu leit, in der To vereint, die ihn Leben zu einer Febler und Unt lingen der and Fleisch und Blu ichagen, wo der optimistische Ber durchlegen, ist i erfrischend. Dod liegt oder der an die himmel6 fo biel Mittelmä Und es sind dod der Entwidlung bor allem die ein Schlagwort geben. Gewiß, g tütig und sittl bräfident zu we fowieriger als in Bu fönnen, um e man feine Kräf werben. Es bra eine Borbildung der Aufstieg nich abbängt. Jede Und wenn, geiftige Begabun nötig, daß ein oder daß ein& welche die Elter möchten, ein tlein fleine Bertitatt bas kind rund und nachhelfen bon felber seiner Nr. 98 Heijchen Landesvere en. Bedingt durch de Sründung einer Kolon jjijchen Orte, bevor. titevern einzelner Bi rwaltungsrat des Vie Mitgliedern zu empf Deiteres nicht zu bejuaer gegeven, daß die ctab len und Untoten ita en gut und auch dringe aym. Die vieyyande einer ubpeigenen Lin wige majte fur ven bie Det beypuden a den ve liche Suavigung des ein 2 haben sich diejer Tag geschlossen. Die Gru amm zum Bornzenden. in evangel, Legrer un tjeine gewohnte Wei en 29. Dezember, vormi on in Darmstadi, Muht ür Hessen( Abteilung de Darmstadt nahm am 14 Rathauses in Darmita usparern ihre vierte Ba Sugeteilt wurden diesmal jodaj nunmehr nach un Bauspartasse im ganze musgeloft find. 5. Dezember. gener Stadtrat am Diens Don Oberbürgermeister 2 Jahr ab. Vor Eintri Dr Schmidt dem Stadtr schule einen lunstvoll h mungen im Stadtrat d 11.- Die Tagesordnu slos erledigt. Die Kon lichen Einwendungen a prallten Bürgermeister 2 ner( Komm.) aneinande er beweisen lassen, daß noch eigentlich sehr weni ür 1928 wird genehmig Jungen werden gebillig wird nach den Vorschl zugestimmt. Beir, de g des Bau- Ausschusses a des Stadttheaters für 19 eitung- wird zugeftimm S nach Prüfung durch de Shmigung. Die Mittel fi aswerf in Höhe von 8000.gebung der Auffüllungse irma Abermann wird z Gebiet ,, Hinter den Shi Jen die Sperrung des T Derkehr. on tommunistischen Anti tsbeihilfe auszuzahlen u u erhöhen, die Subventi der zu streichen, sowie di zu ermäßigen, wurde de so wie zwei weitere der B m Landiag angenommene gt haben wollten oder abe Jahr auch für dieses Jah Mehr als 6 Millionen Menide Chloredont- Zahnpafte zur Bf. Berjuch überzeugt. Süten E nungen. sich schon bei verhältnis inden tönnen. Das müja pparates, sondern auch bein hten. I vielbeliebte Straßenroll n steht, während es fich m gt. Bei der ungleichen mit schwachen Gelenten a nen, der ihm lange anhäng ere Beförderungsmittel, er ganze Körper gleidma bilden die Blasinstrument ifas, die in großen Kinde und gehen und so zur Uebe zur Anjtedung führen fo furzem eine Diphterie übe Die dasselbe Instrument be e Trommel ift in diefer hi te, aber da wir die beliebt Felt ausschalten können, it otwendig, daß es nur nden Kinder. Balle diefe Spielfachen, ergen fönnen, durchaus unter Umständen viel& en wir uns bewußt ein ben, und, was das wichtig orsichtiger Handhabung i n wir uns danach ridten, ihnachtsfreuden entgegenfe ferer Kinder Samstag, den 19. Dezember 1931. ,, Gießener Zeitung" Tagesfragen aus Die Entthronung des Goldes als Rettung Von Adolf- Victor v. Koerber, Berlin. Als vor einigen Wochen die sensationelle Nachricht die Welt überraschte, daß England seine Währung von der Goldbasis gelöst hätte, erblickte die Allgemeinheit darin den Beginn der letzten Phase des Niederganges Groß- Britanniens. Im Gegensatz zu dieser pessimistischen Aufnahme er Loslösung der englischen Währung vom Golde hen einzelne hervorragende Englandkenner darin im Gegenteil den Beginn des Wiederaufstiegs des Inselreiches aus den Bezirken politischer und wirtschaftlicher Niederung. So bezeichnet beispielsweise der noch vom Fürsten Bismard in die deutsche Diplomatie be= rufene ehemalige Botschaftsrat und langjährige Geschäftsträger in London, Freiherr von Eckardtsein, den Schritt der englischen Regierung als einen ebenso tühnen wie glücklichen Entschluß, der englischen Deflationskrise energisch entgegenzutreten. Die Belebung, die der englischen Wirtschaft inzwischen zuteil geworden ist, hat die Richtigkeit dieser Auffassung vollauf be stätigt. Inzwischen sind die nordischen Staaten dem englischen Beispiel gefolgt. Es war schon einige Wochen vor dem sensationellen Londoner Entschluß, als der weithin bekannte deutsche Industrielle Arnold Rechberg in der Presse die Behauptung aufstellte: Deutschland ist infolge der Deflation nur fünstlich arm. In Wirklichkeit ist es immer noch dank seines hochentwickelten Wirtschaftsapparates ein reiches und lediglich an Gold armes Land. Es fehlt nur an der Fähigkeit der Reichsbank, Mittel und Wege zu finden, diesen hochentwickelten und außerordentlich wertvollen deutschen Wirtschaftsapparat in Gang zu halten". Arnold Rechberg forderte infolge= dessen schon damals eine einmalige Herabsetzung der deutschen Golddeckung auf etwa 20 Prozent bzw. die entsprende Heraussetzung des Notenumlaufs, um dadurch der umlaufskapitalarmen deutschen Wirtschaft new Lebensaft einzuflößen wie frisches Blut einem blutarmen Körper. Arnold Rechberg beantwortete unlängst öffentlich die Frage eines Sparers aus dem Mittelstande, welches die Folgen für ihn sein werden, wenn sich die Reichsregierung weiterhin an die Deflation flammere statt dem Beispiel Englands zu folgen. Seine Antwort lautete dahin, daß gerade die kleinen Sparer durch nichts so sicher ihres legten Notgroschens beraubt werden als durch die Deflation. Die Sparkassen heben bekanntlich die ihnen anvertrauten Spargelder nicht im Panzergewölbe auf, sondern sie legen sie in Wirtschaftsunternehmungen an. Schwinden nun aber die Gegenwerte der von ihnen gewährten Darlehen infolge des Deflatione ruds dahin, dann müssen die von den Spartassen ausgeliehenen Spargelder zwangsläufig mit verloren gehen. Ebenso wie die Sparer sind auch die Großbanken dem sicheren Ruin verfallen, wenn alle Geg erte er von ihnen verausgabten Kredite in dem allgemeinen Wirtschaftssterben der Deflationsepoche verrinnen. Es ist tatsächlich die letzte Stunde, aß die Reichsleitung sich aufrafft, mit der Chimäre iner in Wirklichkeit nicht mehr vorhandenen Goldväg ein Ende zu machen. Wenn heute von den Parteien wie allzu oft bei der Entscheidung über - wiederum für das Volksganze lebenswichtige Fragen der Versuch gemacht wird, auch diese Kardinalfrage zur ifrage herabzuwürdigen, so sollte sich die Def= fentlichkeit einmütig dagegen auflehnen. Es ist geradezu verbrecherisch, den Vorschlag einer Angleichung des Geldumlaufs an die tatsächlich vorhandenen deutschen Sachwerte und an die deutsche Produktionskapazität als Inflations" verdächtigen und damit sabotieren zu wollen! Die nachstehend als Abschluß dieser Ueberlegungen wiedergegebenen Aeußerungen des englischen Petro-aus der„ Times" treffen tatsächlich den aufstieg der Begabten Sieht nicht jeder Können Eltern objektiv urteilen? Vater, jede Mutter im Sohn alle Klugheit und Geschicklichfeit, in der Tochter alle Schönheit und Liebenswürdigkeit vereint, die ihnen, wenn sie erwachsen sein werden, das Leben zu einer glatten, mühelosen Straße ebnen sollen? Fehler und Untugenden bemerkt man nur an den Sprößlingen der anderen. Viel zu eng ist man dem eigenen Fleisch und Blut verbunden, um zur rechten Seit abzuschätzen, wo der Gefahrenpunkt im Charakter des Kindes liegt oder der Mangel in seiner geistigen Anlage. Dieses optimistische Vertrauen, das junge Menschenkind werde sich durchsetzen, ist sympathisch und in Krisenzeiten zweifellos erfrischend. Doch woher, wenn jeder Vater berechtigt ist, an die himmelblaue Zukunft seiner Kinder zu glauben, so viel Mittelmäßigkeit, so viele Entgleiste und Enttäuschte? Und es sind doch die Vorurteile überwunden, die einstmals der Entwicklung aufstrebender junger Leute entgegenstanden, bor allem die Standesurteile! Aufstieg der Begabten", ein Schlagwort gleich vielen Schlagworten, die heute umgeben. Gewiß, grundsäßlich ist jeder, der sich als befähigt, Reichstüchtig und sittlich einwandfrei erweist, berufen bräsident zu werden. Doch in der Praris ist das etwas schwieriger als in der Theorie. Um sich selbst ein Biel setzen zu können, um ein Bild von der Welt zu gewinnen, in der man seine Kräfte erproben will, muß man Wissen erwerben. Es braucht kein Schulwissen zu sein; aber irgend eine Vorbildung oder Fachbildung ist unerläßlich, auch wo der Aufstieg nicht von Eramina und abgestempelten Papieren abhängt. Jede Ausbildung kostet Geld. Und wenn, wie so häufig, der Glaube an die besondere geistige Begabung ein holder Wahn war, dann ist es doppelt nötig, daß ein praktischer Beruf gründlich erlernt wird, oder daß ein Fond da ist, um dem Sohn, der Tochter, welche die Eltern gern in etwas gebobener Stellung seben möchten, ein kleines Geschäft, eine kleine Landwirtschaft, eine fleine Werkstatt einzurichten. Wer will erkennen, wenn das Kind rund und rosig in seinem Bettchen liegt, ob es und nachhelfen müssen? Soll man alles der Vorsehung von selber seinen Weg machen oder ob die Eltern schüßen Nr. 98. Stadt und Land Nagel auf den Kopf. Sir Henri Deterding, ter der in Deutschland wie in der ganzen Welt wohl bekannten ,, Shell- Compagnie", kommt zu folge: Gesamtbeurteilung der Goldwährungsfrage:„ Die Stabilität einer Währung", schreibt er, hängt keineswegs ab und sollte es auch nicht von Goldvorräten. Ich bin überzeugt, daß jeder Geschäftsmann, der die Frage ernstlich prüft, zu derselben Schlußfolgerung tommt und feststellen wird, daß es etwas besseres gibt als Gold, nämlich den Handel. Aufrechterhaltung und Entwidlung des Wirtschaftsverkehrs kommen der Schaffung eines zusäßlichen Reichtums für die Gesamtheit der Bevölkerung gleich, während die Aufbewahrung eines Goldvorrates nur die Umwandlung von Werten und Dieneistungen in Metallreserven bedeutet und zwar zum Schaden des Handels. Meiner Ansicht nach ist die Frage, die sich heute für zahlreiche Länder aufdrängt, diese: Was von beiden ist zu wählen, Gold ohne Handel oder Handel ohne Gold?" Für Deutschland lautet die Frage heute: Goldwährung und Deflation oder Entthronung des Goldes und Wiederaufstieg der gesamten Volkswirtschaftskraft! An langen Abenden bietet unsere Zeitung als Familienblatt reichhaltigsten Lesestoff! Wirtscha tsfragen Arbeitsbeschaffung durch Hausreparaturen. Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte sich kürzlich mit einer besonderen Eingabe an den Reichsfommissar für das Handwerk und das Aleingewerbe gewandt, in der die Notwendigkeit betont wurde, Haus inssteuermittel für größere Hausrepa raturen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Eingabe hat nunmehr der Reichskommissar mitgeteilt, daß der Reichswirtschaftsminister bereits vor einigen Tagen in der gleichen Frage an den Reichsarbeitsminister herangetreten sei. Nähere Mitteilung wird vorbehalten. Herabsehung der Lohnpfändungsgrenze. Der Reichsverbend des deutschen Handwerks hat sich mit einer gemeinsamen Eingabe mit den übrigen Spizenverbänden der Wirtschaft an den Reichskanzler gewandt, um eine Herabsetzung der Lohnpfändungsgrenze auf mindestens 150,- RM. monatlich durch Notverordnung zu fordern. Neben sachlichen Gründen spricht auch der Umstand für eine Neuregelung, daß die seit Februar 1928 geltende gesetzliche Regelung am 31. Dezember 1931 abläuft. Wenn demnach die unter den heutigen Wirtschafts- und Lohnverhältnissen völlig unGeweihte Stätten Schillers Geburtshaus in Marbach haltbare, weil überhöhte Lohnpfändungsgrenze nicht noch weiter in Kraft bleiben soll, wäre eine schleunige gesetzliche Bestimmung notwendig, um rechtzeitig den Schuldnern Gelegenheit zu geben, sich während einer angemessenen Frist bis zum Inkrafttreten der neuen Regelung( am 1. Januar 1932) auf die veränderten Bestimmungen einzustellen. Die gegenwärtige Lohnpfändungsgrenze beträgt bekanntlich 195,- RM. mo natlich. Sie kann infolge der gesteigerten Kaufkraft des Goldes in der letzten Zeit nur als überholt angesprochen werden. Gesundheitswesen Jod in der Westentasche. Von Dr. P. Friedeberger, Berlin. Bei seinen Forschungen über die Bedeutung der Homöopathie kam bor einigen Jahren der große Chirurg Professor Vier zu der Erkenntnis, daß minimale Mengen Jod ein vorzügliches Mittel sind, einen im Werden be griffenen Schnupfen in vielen Fällen glatt zu furieren", d. h. den Ausbruch der eigentlichen fatarrhalischen Erscheinungen zu verhindern. Lassen wir es dabingestellt, ob die Theorie stimmt; jedenfalls war die Anregung Biers vom Standpunkt der ärztlichen Humanität eine Tat ersten Ranges. Aber sein Vorschlag bat aus rein äußerlichen Gründen doch nicht die allgemeine Resonanz gefunden, die er verdiente. Sein Tropfen Jodtinktur" war nicht suggestiv genug. Der Tropfen Jodtinktur im Wasser schmedt abscheulich. Außerdem ist es eine große Frage, ob jeweilig die von Bier gemeinte Menge von Laienband abgezirkelt werden konnte. Es bedurfte einer äußerlichen Anpassung an die Bequemlichkeit des Konsumenten, um die Idee durchzuführen, und so wird das„ Jodtröpfchen" Geheimrat Biers jetzt in handlicher Form, mit dem Namen„ Guttajod" bezeichnet ( gutta Tropfen- Jod), dem Publikum dargeboten. Wie Dr. Alfred Horwit aus der Bier'schen Klinik in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift" berichtet, enthalten diese kleinen bersilberten Guttajod- Dragees je ein halbes millioramm freies Tod. Sie steden in einem Metallbüchschen für die Westentasche und sind sehr bequem zu nehmen. Ein bis drei Kügelchen Guttajod" genügen meit, um den Ausbruch des Schnupfens zu verhüter er also die berühmten" Anzeichen verspürt: bas leimi fröftelnde Gefühl in allen Gliedern, das Brideln in Nase und Augen, das Kraßen im Hals, den dringenden Wunsch nach einem steifen Grog, der greife zum Guttajod". Und wer den ersten Termin verpaßt hat, wer bereits mit einem halben Dugend Taschentüchern seinen Weg ins Büro angetreten hat, der versuche immerhin noch, durch verstärkte Dosen Guttajod", dreimal täglich drei Dragees, den Feind zu befämpfen. Wer überhaupt zu Katarrhen neigt, tut am besten, bei Grippewetter"," am Abend vor dem Ausgehen, vor Antritt einer Reise, besonders im Schlafwagen; gleich Guttajod" zu nehmen. Alle Symptome des Hämorrhoidalleidens lassen sich ohne Operation oder sonstige unangenehme Eingriffe weitgehend beseitigen und dadurch viele Komplikationen verhüten. Die Wissenschaft hat neuerdings in einer Komposition von Ephedrin, Chloreton und Aphlogol ein Mittel gefunden, das eine hervorragende Heilwirkung bei Hämorrhoiden besitzt und in den Kreisen der Aerzte ebenso anerkannt wird wie von den Leidenden selbst. Dieses Mittel hat die Bezeichnung Apblogol- Bäpfchen- Silbe erhalten, da es in Zäpfchenform zur Verwendung gelangt und zu den bekannten und bewährten Silbe"-Präparaten gehört. Die Aphlogol- 3äpfchen vereinigen in sich alles, um den Hämorrhoidalleidenden Linderung und Heilung zu gewähren Sie wirken nicht nur schmerzlindernd und blutstillend, sondern regeln auch den Stuhlgang und verhindern und bekämpfen Infektion der wund gewordenen Knoten. Vor allem sowin det sofort der heftige Juckreiz, der häufig Veranlassung zum Kragen und damit zu neuen Infektionsmöglichkeiten gibt. Der Hämorrhoidalleidende wird dieses wirkungsvrile Mittel um so lieber benußen, wenn er erfährt, daß die Aphlogol- 8äpfchen völlig unschädlich sind. Ueber die in ihnen enthaltenen Bestandteile sind in bedeutenden medizinischen Blättern von ersten Autoritäten Artikel erichienen, die deren vorzügliche Heilwirkung vollkommen würdiger So dringt immer mehr der gute Ruf dieses wirklich zuverlässigen Präparates in die Masse und sein Wert findet auch dadurc eine Bestätigung, daß der Hauptverband Deutscher Krankenkassen die Aphlogol- Räbfchen Silbe" zur Verordnung zugelassen hat. oder dem Zufall überlassen? Es könnte geschehen, daß man dadurch plötzlich vor unerwartet große Ausgaben gestellt wird, wie sie heute sich nur wenige leisten können. Sicherer handelt, wer für alle Fälle vorsorgt und dies mit möglichst geringem Aufwand von Geld tut. Nicht alle Erzieher wissen, daß ein Kind von seinem ersten Lebenstage an in eine Berufs oder Aussteuerversicherung eingekauft werden kann. Die Opfer sind tragbar: monatliche Prämien, wie sie ein junger Vater im Vollerwerb von seinem Einkommen abzweigen kann, so häuft sich langsam ein Kapital. Es wird dem Kinde bei seinem 18. oder 21. Lebensjahr ausgezahlt, je nachdem der Vertragsschluß es be= stimmte, also zu einer Beit, in der die Herangewachsenen sich selbständig für einen Beruf entscheiden. Akademisches Studium, Handels- oder Technische Hochschule, Aufenthalt im Auslande zur Erlernung von Sprachen, Eintritt in eine Firma, wozu eine Geschäftseinlage erforderlich ist, Erwerb eines Stückchen Gartenlands oder einer Aussteuer: der Möglichkeiten sind so viele, für welche aufteimende Neigung sich entscheiden kann. Auf jeden Fall ist ein Sprungbrett da. Auch das Heiratsgut für die Tochter ist nicht zu unterschäßen. Liebesbeiraten ohne gefestigte Basis fommen nur noch in Romanen vor. Und es gibt immer noch Mädchen, welche die Aufgaben der Gattin und Mutter den meist unbersönlicheren Pflichten eines Berufs borziehen, selbst dem funstgewerblichen Atelier, dem Modesalon, dem Doktorhut. Auch für die häuslichen und mütterlichen Aufgaben Hinden wir Mittelmäßig- und Hochbegabte. Wie würde der Lebensnerv dieser Hochbegabten verfümmern, wenn ihre seelischen Anlagen nicht zur Entfaltung gelangen könnten, weil ohne Aussteuer das ersehnte Heim sich nicht begründen läßt. Manch junge Elternpaare denken zwar solche Gedanken durch; doch sie scheuen sich, eine Versicherung für ihre Kinder abzuschließen, in der Furcht, daß sie mit ihren Bramienzahlungen nicht durchhalten können. 8u dieser Energie müssen sie sich allerdings verpflichten. Dafür wird ihnen auch die Beruhigung, daß, falls der Tod Ihre Absichten durchkreuzt, die Versicherungsanstalt dennoch zur verabrede ten Frist das vereinbarte Kapital dem Kinde bereit hält. So blüht noch aus dem Tode Leben und Aufstieg. Nr. 98. Samstag, den 19. Dezember 1931. Aus Nab und Fern. Wagenborn Steinberg Der 6 Bezitt des Provinzialverbandes oberhessischer Geflügelzüchter veranstaltet hier heute und morgen in den Gasthäusern„ Zum grünen Baum“ und„ Zur Ktone" seine 2. Bezittsschau:" Es tamen über 3000 Gingefnum mern zur Anmeldung. Bohl- Göns. Das Postauto der Linie Butzbach- Hochelheim stieß am Dienstagabend vollbesetzt am Bahnübergang dicht vor Pohl- Göns gegen den letzten Wagen des Zuges der BuzbachLicher Eisenbahn. Zwei Wagen des Zuges entgleisten, mehrere Personen erlitten leichtere Verlegungen. Menschenleben sind zum Gtüd nicht zu beklagen. Der Zug wie auch der Postomnibus wutden so schwer beschädigt, daß beide die Fahrt nicht fortsetzen fonnten. Ein anderer Posttraftwagen brachte die Fahrgäste an ihre Fahrtziele. Buzbach. Die Kuh eines Landwirtes in Langenhain brachte ein Kalb zur Welt, das zwei zusammengewachsene Köpfe, zwei Mäuler und drei Augen hat. Bad Nauheim. Bis zum 17. Dezember ds. Js. betrug der An= Gesamtbesuch 31 130 Gäste; darunter 5322 Ausländer. wesend waren an diesem Tage 371 Gäste. Grünberg. Rady einer Mitteilung im Reichsanzeiger" wird nach Buzbach jetzt auch das Finanzamt Homberg aufgehoben. Bon den zu diesem Finanzamt zählenden Gemeinden werden Alsfeld 8 und Grünberg 20 zugeteilt. Alsfeld. Ein junger Mann aus Wahlen wurde von einem Stier im Stalle derart an die Wand gedrückt, daß er mit schweren Verletzungen in die Marburger Alinit eingeliefert werden mußte. Schötten. Der Gemeinderat beschloß in seiner letzten Sigung, eine Milderung in der Gewerbesteuerzahlung eintreten zu lassen: Da der entsprechende Steuerrüdgang sowohl beim Ertrag, als auch beim Kapital ein recht beträchtlicher ist, wurde beschlossen, auf Antrag Stundung und Neuveranlagung eintreten zu lassen, wenn eine wesentliche Minderung bei Kapital oder Ertrag eingetreten ist. Kreis- und Prov.- Ausschuß werden gleichlautende Beschlüsse fassen, da die Veranlagung sowohl für Ge meinde ,. Kreis und Provinzialsteuer maßgebend ist. Schlitz. Einen erheblichen Abschlag des Milchpreises erlebten dieser Tage die Konsumenten in unserer Stadt. Ein Molkereibetrieb von hier gab bekannt, daß er das Liter Milch frei Haus für 18 Pfennig liefern molle. ,, Gießener Zeitung" Radländerkampf Deutschlend gegen Frankreich. am 277 Dezember 1931 in Paris. Der Pariser Sportpalast bringt am 27. Dezember einen Länderkampf der besten deutschen und französischen Berufsfahrer. Bei den Stehern treffen Weltmeister Walter Sawall und Erich Möller auf die Franzosen Paillard und Grassin. In den Fliegertämpfen vertreten Peters Steffes und Mathias Engel die deutschen Farben, die jedoch gegenüber Weltmeister Michard und Faucheur nur geringe Gewinnaussichten besitzen. Gau- Odernheim. Ein 42jähriger Kassenrechner wurde wegen Untreue und Unterschlagung bei der Spar- und Darlehens tasse zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die Weihnachtsoffensive des Bolschewismus hat bereits begonnen. In den Städten werden u. a. in Rußland gedruckte Broschüren gegen das Weihnachtsfest verbreitet. Eine betitelt:„ Wider den Christbaum" will zeigen ,,, wie die Christbaumfeier entstanden und wie sie samt dem ganzen Schwindel des Christentums zu bekämpfen und aus der Welt zu schaf fen ist. Darin heißt es auch:„ Heute bereits führen Hunderttausende sozialistisch erzogene Proletarierbinder verschärften Kampf gegen die Feier des Christbaums und den ganzen Hotuspotus des mit ihm verknüpften religiösen Fanatismus". Es wird hier immer deutlicher, bei dem Kampf der Gottlosen handelt es sich nicht um die Freiheit der persönlichen Ueberzeugung, sondern um die Erschütterung unserer ganzen Kultur. Es wird nötig sein, daß wir uns demgegenüber desto gewissenhafter auf die innere Bedeutung des Festes besinnen und auf eine Vertie fung der religiösen und häuslichen Feier bedacht sind. Worms. Der Antrag der Deutschen Volkspartei um Auflösung des Stadtrates wurde mit den Stimmen der Deutsch nationalen, der NSDAP., der Volksrechtspartei und der KPD. angenommen. Frankfurt a. M. Der Kämmerer der Stadt Königsberg, Dr. Lehmann, wurde am Dienstag in einer öffentlichen Stadt verordnetenversammlung mit 39 Stimmen des Zentrums, der Sozialdemokraten, Demokraten und der Arbeitnehmergruppe gegen 38 Stimmen der übrigen Fraktionen zum Kämmerer der Stadt Frankfurt gewählt. Nassau. Die Bäderinnung der Stadt Nassau hat, der Notlage der Bevölkerung entsprechend, den Brotpreis von 65 auf 60 Pfg. gesenkt. Der Unterlahntreis pleite?! Diez. Nach den Ausführungen des Landrats des Unterlahnfreises im Kreistag hat der Unterlahnkreis zurzeit einen Fehlbetrag von 118000 Mart aufzuweisen. Der Bruttofehlbetrag beträgt 369 877 M. Durch radikale Einsparungen fönnen 170 593 Mark Mehreinnahmen erzielt werden, so daß ein Defizit von etwa 200 000 m. bestehen bleibe. Der Landrat bezeichnet als Ursache dieser Entwidlung den riesigen Umfang der Wohlfahrts= erwerbslosenfürsorge. Bon den 46805 Einwohnern des Unterlahntreises würden 10 494 von Unterstützung leben. Mit 200 000 Mark Fehlbetrag sei der Kreis theoretisch schon zahlungsunfähig. Durch Nichtauszahlung gesetzlicher Mittel halte er sich noch über Wasser. Rüdesheim. Der allgemeinen Not Rechnung tragend, beschloß der Vorstand der Bäderinnung für den Rheingaufreis, trotzdem der Mehlpreis noch nicht gesenkt worden ist, den Brotpreis für Roggenbrot auf 60 Pfg, für Mischbrot auf 65 Pfg. herabzusetzen. Köln. Die Universität Köln zählt im Winter- Semester 1931-32 5896 eingeschriebene Studierende. Hiervon haben 5417 Studierende Vorlesungen belegt, 479 sind beurlaubt. Außerdem haben 365 Gasthörer, 191 Studierende der Universität Bonn, 81 Studierende der Musikhochschule Köln und 17 Studierende der Staatl. Kunstakademie Düsseldorf private Vorlesungen belegt; an den öffentlichen Vorlesungen nehmen 495 Hörer teil, sodaß die Gesamtzahl der Hörer 7 045 beträgt. Schenkt zu Weihnachten Wohlfahrtsbriefmarken! Verwendet in der Weihnachtszeit Wohlfahrtsbriefmarken! Die Polen sind schlimmer als die Russen. Neue Bücher. Die Ehrenrangliste der Kaiserlich Deutschen Marine 1914-18. Herausgeber und Verleger: Marine- Offizier- Verband E. V., Berlin W. 9, Potsdamerstr. 21a Preis gebunden 30.- Rmt. ( auch Monatsraten). Einmalige Auflage. Neben der Ehrenrangliste der Armee gibt es nunmehr erfreulicherweise auch eine solche der Marine. Sie hat den erstaunlichen Umfang von 1888 Dudseiten bekommen und enthält doch nur in fnappster Fassung die wichtigsten personellen und materiellen Daten. Teil I führt die Organisation der See-, Landbehörden und Marines teile. Teil II, die eigentliche Rangliste, baut auf der Rangliste von 1914 auf, berücksichtigt daneben aber alle Wiedereinstel Lungen, Neueinstellungen, alle Offiziere des Beurlaubtenstandes und erwähnt auch die zeitweilig in der Marine verwendeten Armeeoffiziere. Teil III enthält die Namen aller im Kriege zur Verwendung gekommenen Kriegsschiffe, Luftschiffe, Flugzeuge und Hilfsschiffe sowie Angaben über deren Verbleib. Aus Lodz( Polen) wird dem Deutschen Auslands- Institut berichtet: In der Stadt Lodz gab es bis vor kurzem noch 13 Schulen mit insgesamt 101 Klassen, die als Schulen mit deutscher Unterrichtssprache von der Behörde gezählt werden. Ihre Umwandlung hat schon vor Jahren begonnen; man hat langsam die bewußt deutschen Schulleiter entfernt und durch Renegaten oder Polen ersetzt. An den Schulen ist schon immer das Polwische, seit etwa zwei Jahren auch Geschichte und Erdkunde in Seit dem polnischer Unterrichtssprache unterrichiet worden. Ahrweiler. Der zwangsweise Verkauf eines Weinlagers in Ahrweiler ergab, daß für 1000 Lifer 1931er Wein nicht mehr als 8 Pfg je Liter erzielt wurde. Heltere, abgelagerte Weine mußten zu Schleuderpreisen, das höchste Gebot war 32 Pfg., abgestoßen werden. Ausschnelden! Geld! zam Kauf von Möbeln, Klavieren, Harmoniums und zur Entschuldung, sowie zur Gründung einer Existenz zinslos! langfristig! inkludbar! Spar und Tilgungstate monatlich RM. 12.50 für 1000 RM. 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Quälen wir uns nicht alle fortgesetzt mit der peinlichen Frage herum: Was geschieht mit unserem Betriebe, mit under Unterserer Familie, mit unserem Vermögen, wenn nehmer und Leiter, der Gatte und der Vater, der Verwalter und Mehrer morgen die Augen schließt? Oder arbeitsunfähig wird? Oder in Schwierigkeiten gerät? Wie können wir beizeiten vorsorgen. Leichter gemacht wird diese Vorsorge durch dieses neue Buch. Deutscher Reichspost- Kalender 1932. Herausgegeben mit Unterstützung des Reichspostministeriums. Kontordia- Verlag, Leipzig C 1, Goethestr. 6. Preis 4.-R.-Mt. Auch diesmal hat der Deutsche Reichspost- Kalender die Aufgabe, der breiten Def= fentlichkeit in gemeinverständlicher Weise einen Einblid in das weltumspannende Arbeitsgebiet der Deutschen Reichspost zu gewähren. Der neue Jahrgang bringt eine Fülle von interessantem Stoff. Er unterrichtet in gefälliger und leicht faßlicher Form über die vielseitige Tätigkeit der Reichspost, über ihre volks- und weltwirtschaftliche Bedeutung, über die Technik und nicht zuletzt über die Menschen, die in und mit dieser großen Verkehrsverwaltung leben und arbeiten. Eriche Bezugspreis Redaktionsschluß fr fendung nicht verl Was ist das für ein Mensch! Ein neues Berndorff- Buch. Matuschka, der Eisenbahn- Attentäter! Was ist das überhaupt für ein Mensch, der derartiges tut? Wo kommt er her, wie hat er bisher gelebt, wie sieht es in der Seele eines solchen Menschen aus? Berndorff klärt die Widersprüche. Er sprach er kam zu den die Kriminalisten, er sah die Attentatsorte bäuerlichen Eltern im fernen Chantover, die nur von ihrem „ Silvi", dem Stolz und dem„ größten Kind Chantavers sprachen. Er war bei den Verhandlungen, er sah die Akten mit einem Wort, er berichtet die Tatsachen über Matuschka, den Attentäter, und Matuschka, den Menschen. Der ungarische Journalist Turcjanni hat ihm bei der Beschaffung des Materials geholfen. Das Ergebnis sorgfältigster Beobachtungen und allen Einzelheiten dieses grotesken einer langen Jagd nach Lebens ist Berndorffs fabelhaft geschriebenes Buch„ Was ist das für ein Mensch!" Verlag Died& Co., Stuttgart. Pr. 3 RM. Menschenlenntnis u. Schrift von Jost Milde. Franks Buchhandlung, Habelschwerdt i. Schl. Preis 3.- Rmt. Buch zeigt auf dem Gebiete der Berufsberatung und Berufscignung auf Grund des Handschriftenstudiums wie einfach und natürlich die Schriftzeichen uns Ausschluß geben über die VerSch. borgenheit des Menschenwesens. Volts Die Umwandlung ist ohne viel Aussehen durchgeführt. Man hat in den Ferien fünf bewußt deutsche Lehrer aus der Stadt Lodz auf das Land an polnische Schulen versetzt, sechs an dere sind vorzeitig pensioniert. Vor dem 1. September haben die Kreisschulinspektoren die Schulleiter zusammengerufen und ihnen die neuen Vorschriften über den Unterricht nur mündlich mitgeteilt, mit dem ausdrüdlichen Zusatz, wer nicht erfülle, werde entlassen werden. Die Schulleiter sind persönlich verant wortlich gemacht worden, daß über die Verordnungen nichts in die Presse komme. Es ist untersagt worden, Elternver sammlungen abzuhalten, ebenso wurde verboten, den Elternausschuß einzuberufen. Die Amts- und Umgangssprache in den Schulen ist jetzt lediglich polnisch; es geht so weit, daß der Schulleiter, der Deutsch kann, mit deutschsprechenden Eltern nur polnisch verhandelt und sich einen Lehrer. als Dolmetscher holen muß, wenn ein Vater nur der deutschen Sprache mächtig ist. In den Pausen darf nur polnisch gesprochen werden. Aus= drücklich wird verlangt, daß der„ Geist" der Schule polnisch werden soll; deswegen sind sogenannte ,, polnische Tage" ein geführt worden, an denen irgend etwas Besonders zur Ehre des Staates getan werden muß. Das Deutsche darf lediglich in den alleruntersten Klassen als Hilfssprache benutzt werden, wenn Kinder vorhanden sind, die gar nicht Polnisch verstehen. Der Vergleich mit der russischen Zeit liegt nahe; auch die Russen haben die russische Unterrichtssprache in den deutschen Schulen verlangt, haben aber im übrigen die Schule als deutsche bestehen lassen. Niemals ist der Anspruch erhoben, den deutschen Geist auszurotten. Anhänger DAS ZEICHEN fabrikneu zu günstigen Bedingungen abzugeben. Anfragen unter G. 3. 2990 an d. Exp. d. Gießener Zeitung. Wir suchen Verkäull. Häuser fed. Art zweds Unterbreitung anstansintereffenten. Nur Angebote von Selbsteigentümern erio, an die „ Vermietungs- und Verkaufs- Zentrale" Frankfurt a. W. Goetheplay 22. Dieses „ Hessenland", Monatszeitschrift für Landes- und funde, Kunst und Literatur Hessens, herausgegeben von Dr. C. In Heft Hizeroth, Verlag N. 6. Elwert in Marburg- Lahn. - 12 führt Dr. Jsrael seine Untersuchungen über die Kasseler Landesbibliothek als Quelle heimatkundlicher Forschung zu Ende. Dr. Fellner schildert die Jugendzeit eines hessischen Fürsten des 17. Jahrhundert. Weitere recht interessante Beiträge runden den Inhalt des Heftes ab. 44 Jahrg Winke für diese Notzeiten! Unabhängige, rüdhaltlose Kurzberichte über alles aktuelle geschäftliche, wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Wissen, Werden und Vorsorgen enthält die neue Halbmonatszeitschrift„ Notwinke" des Verlags für Wirtschaft und Verkehr, Stuttgart, Pfizerstr. 20. Preis 60 Rpfg. Wer lacht da? Wir Menschen sind komisch, schimpfen auf wie deren Taten. Der neue Woche" Roman ,, Hunger Fälscher und Betrüger, finden aber mitunter nichts so heiter nach Glück" erzählt davon. " Erwerbslose Jugend hilft. Die von der Münchener Nothilfe gesammelten Spenden werden von jugendlichen Erwerbs losen instandgesetzt. Ueber dieses Thema bringt die neueste Nummer der ,, Münchner Illustrierten Presse"( Nr. 51) einen großen Bilderaufsatz, der die Arbeit in den Tagesheimen für ju gendliche Erwerbslose schildert. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. DER GUTEN DRUCKSACHE Der Ausführung der kleinsten Besuchskarte wird die gleiche Sorgfalt gewidmet wie der Herstellung der größten Massenauflage Kürzeste und prompte Lieferung Beste Ausführung und äußerst preiswert ALBIN KLEIN, GIESSEN Giessener Verlagsdruckerei vormals Keller, gegr. 1783 97 die Fäu drunten jeiner tr 21 Liebe ab Deutsche Zarole: J wirten. macht er Politi Der Reichsrat Bollfigung zufamm Bayerns die Bero Bereitstellung von Im Reichsjusti tretern der deutsche rung des Kündigu Der Vierte St das am 26. 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