Nr. 81. ( in Abessinien); alt 1); alte Kanonenrob ld Menschenschädel( b Seidenzucht. Cutiche Seidenzucht feh Onernten erzielt. Soga Male Seidenraupen ge 15 geerntet, wovon eine wie dies nirgends in icht ist ganz einfach und traum eignet sich jedes Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Für Aufbewahrung oder RüdEin Schuljunge tann Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Flur, Dachboden der Endung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44 Jahrg. heller, luftiger Kel hrung von 6-7 Staf upen, tönnen alfo über usgelegt, daß genügen aben in Deutschland fi einem Gramm Seiden Fennigbetrag tostet, tan für in abgetötetem un 20 RM., zum Teil jo rgebnis und Sortierung Normalzucht tann 1 bis zu 500 Mart dar iel höhere Beträge her der praktische Seidenbau arum pflanzt Maulben und Einführungsdrud ein, Oldisleben i. Thür ec. Das ist die Frage, die hrift des Deutschen Flo an leitender Stelle be eindrucksvollem Zahler freich mit allen Mitte vor allem auch bei de Jugend 1932/33. Führe Schülerinnen. Neu be ch illustriert, 380 6. mi in Ganzleinen geb, Berlin SW 11, Bolitische Nundichau. Der Hauptausschuß des Preußischen. Landtages nahm am Rontag bei Stimmenthaltung der Regierungsparteien mit den Stimmen der Rechten einen Antrag der Deutschen Fraktion an, der das Staatsministerium ersucht, auf die Reichsregierung einwirken, die sofortige Revision des Youngplanes zu verlangen hw. die Einstellung jeder weiteren fünftigen Tributzahlung zu veranlassen. Der preußische Finanzminister Dr. Höpter- Aschoff hat in einem Schreiben an den Innenminister Severing, der zurzeit den erkrankten preußischen Ministerpräsidenten Braun vertritt, am späten Abend des Montag um seinen Rücktritt nachgesucht. Der Thüringer Landtag ist am Dienstag nach langer Somcrpause wieder zusammengetreten. Die Nationalsozialisten ahmen an der Sitzung nicht teil. Der italienische Außenminister Grandi wird sich am 25. Ottober nach Berlin begeben, um dort gleichzeitig im Namen Musfelinis den Besuchs Brünings und Curtius in Rom zu erwidern. In ganz Schleswig- Holstein haben am Samstag Bauernhandgebungen stattgefunden, in denen von der Erklärung des Steuerstreifs Abstand genommen und lediglich beschlossen wurde, daß alle Betriebsinhaber, die sich nicht in der Lage sähen, zu phlen, ohne den ererbten Hof preiszugeben, beim Gericht sofort ihre Zahlungsunfähigkeit erklären sollten. eration als zuverlässiger Fährnissen des täglichen Zwei Mitglieder der Kommunistischen Partei in Nordben ist, präsentiert sich- hausen wurden wegen hochverräterischer Umtriebe und wegen des Weltkrieges in Geheimbündelei von der Polizei festgenommen. ein Inhalt hat sich den jen der heutigen Jugend En unentbehrlichen Rat Des Alltags, neben prat usfünften über„ Allerlei , Natur, Technik, Sport eien über technische Pro s starke Berüdfihtigung Jugend. Gesundheitspflege, Diät Halb Die letzten Meldungen vom mandschurischen Kriegsschauplatz lassen erkennen, daß jowohl die Japaner wie die Chinesen ihre Truppen tonzentrieren. In der Provinz Honan wütet die Beulenpest, der in einem Bezirke bisher 4000 Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Der Stlaref- Prozeß, der am Dienstag seinen Anfang nahm, hat eigenartigerweise in der Oeffentlichkeit nicht das Interesse gefunden, das man angesichts der Größe und Bedeutung dieses Prozesses hätte erwarten müssen. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 14. Oftober 1931 Rechtsfront gegen Brüning geschlossen. Bad Harzburg. Harzburg stand am Sonntag vollkommen im Zeichen der Tagung der Rechtsopposition. Schwarzweißrote und Hakenkreuzfahnen, die braunen Uniformen der Nationalsozialisten und die grauen des Stahlhelmes veríiehen dem äußeren Bilde dieser Tagung das Gepräge. Die Beteiligung war sehr stark und erstreckte sich auf die Nationalsozialisten, die Deutschnationalen und den Stahlhelm auf führende Persönlichfeiten des Reichslandbundes und eine Anzahl bekannter Wirtschaftler, unter denen das rheinisch- westfälische Industriegebiet besonders stark vertreten war. Von der Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei war dagegen nur Generaloberst von Seedt anwesend. Dafür waren aber zwei führende Mitglieder der Rheinisch- westfälischen Organisation der Deutschen Volkspartei erschienen, Hüttendirektor Kuhbier- Duisburg und HembeckLüdenscheid. Von der Wirtschaftspartei sah man den Abgeord= neten Sachsenberg. Das sachliche Ergebnis der gemeinsamen Besprechungen, mit denen die Hauptkundgebung vom Sonntag nachmittag vorbereitet wurde, ist in vier Anträgen zu sehen, die die Fraktionen der Nationalsozialisten und der Deutschnationalen und außerdem die drei früheren Abgeordneten der Landvolkpartei im Reichstage einbringen werden. Ihr erster Antrag lautet:„ Der Reichstag entzieht der Reichsregierung das Vertrauen", der zweite„ Der Reichspräsident wird ersucht, den Reichstag aufzulösen und Neuwahlen auf Sonntag, den 8. November, anzuberaumen". Der dritte Antrag bezweckt die Außerkraftsetzung der Notverordnun gen, der vierte verlangt, daß die Zahlung der Polizeikostenzuschüsse an Preußen mit dem 31. Oktober eingestellt wird. Die Spaltung der hessischen Sozialdemokratie ist am verflossenen Sonntag in einer Versammlung in Offenbach endgültig erfolgt. Die neue Sozialdemokratischer Arbeiterpartei wird für die demnächstige hessische Landtagswahl eigene Kandidaten aufstellen. Die Opposition in der SPD. Hessens ist be= sonders zahlreich in Offenbach, Mainz, Worms, Darmstadt, im Odenwald, in Rheinhessen und in Beamtenkreisen, die sich in großer Zahl von der SPD. abgewandt haben. Die LandesParteipersönlichkeiten in Offenbach, die sich an der Neugründung der SAPD. in Hessen beteiligt haben, offiziell aus der Partei ausgeschlossen. chlauer. 37. Jahre Kabinett Brüning II vor dem Reichstag. parteileitung der SPD. in Hessen hat mehrere prominente ag 5. Stoß, Berlin- Steg Oftoberheftes: Traubenjaft Endung und Krampfadern ern? Immer wieder lejen e Flut von Verbrechen als je. Leichtsinn und Der Reichstag trat am Dienstag zu seiner großen Plenarfizung zusammen. Die Bänke der Deutschnationalen, der Nationalsozialisten und der Kommunisten waren bis auf einige Horchpoſten unbesetzt. Präsident Löbe eröffnete die Sizung zunächst mit einem erstützen diese gefährliche Nachruf für die Abgeordneten Kerp( 3entrum) und Gemeinder es Zeitproblem auf.( Nationalsozialiſt), während sich die Abgeordneten zu Ehren bernummer Feinde der Verstorbenen von ihren Plätzen erhoben. Nach Erledigung und einer Fülle auff der Formalien ergriff zelheiten dieser Frage. der und was er nicht sich Bilderartikels der neueste Reichskanzler Dr. Brüning seiner Erklärung das Wort. Er führte u. a. folgendes aus: Es ist mir ein inneres Bedürfnis, den ausgeschiedenen ustrierten Presse serren Ministern Dr. Curtius, Dr. Wirth und von Guérhard lich der Fremde, der den Dank der Reichsregierung für ihr pflichttreues Wirken im Theater und die Stätte dienste für Reich und Volk auszusprechen. Die Reichsregierung oder falsches Urteil übergänzt durch einen bewährten Vertreter der Wirtschaft. Die hen Kontinents. Leitung des Wehr- und Innenministeriums ist in einer Hand Bereinigt. Mehr als je zuvor zwingt uns unsere heutige Notn Klein in Gießen age zu einer einheitlichen Zusammenfassung der staatlichen Gießen nsverlag gegebenen er wertstammer und in den n werden. chführungsfenntnijje night tiger Buchabschluß dann essen. Südanlage Nr. 21 stoff Union Machtmittel, namentlich auch der von dem Herrn Reichspräjidenten erlassenen besonderen Machtbefugnisse, gegen alle Beebungen und Störungen, die den Staat zu bedrohen suchen. de Sicherung der Autorität des Reiches ist die Vorbedingung Festigung des Vertrauens nach innen und außen und für An politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau, an dem alle Fejitiven Kräfte mitarbeiten müssen. Die Leitung der Wehrmacht wird ihre bisherigen bewährten Grundsätze weiter verfolgen. Das Justizministerium ist in die Hand eines Mannes gelegt, der seit einem Menschenalter dem Staate in schwierigster 3it besonders treu und erfolgreich gedient hat. Die Leitung Rs Außenministeriums wird in meiner Hand liegen. Ich werde Außenpolitik im Geiste der Besprechungen der letzten Monate, Tallem der jüngsten deutsch- französischen in Berlin, weiterDeutschland fordert bei aller verständnisvollen Rücksichtnehme auf die Lebensnotwendigkeiten der Nachbarn die Vertlichung des Grundsatzes der Gerechtigkeit und der GleichBerechtigung unter den Völkern. Ich warne vor Augenblicksjungen unter dem Druck dringender, materieller Not. Sie winden, auf die Dauer gesehen, schlimmere Folgen haben, als Die gegenwärtigen Zustände. Thren. Die weitgreifende Zerrüttung der Kreditwirtschaft der Welt het die Reichsregierung von Woche zu Woche vor neue Aufgaben getellt. Was vor Wochen und Monaten in der Beurteilung der Wirtschafts- und Finanzlage richtig war, ist nach kurzer Zeit Durch die Wirkungen der Krise in anderen Ländern überholt. Die Aufgabe der Reichsregierung war es und der neuen Regieung wird es sein, die Regierungsmaßnahmen elastisch den je: Diligen neu auftreten Auswirkungen der Weltkrise anzupassen. Die Reichsregierung wurde durch Notverordnungen, die allerdings hart und unpopulär waren, in die Lage versetzt, gee in dieser Zeit zur Rettung der Privatwirtschaft schwebende Shulden in Höhe von 300 Millionen Reichsmark zurückzuzahlen. Landesausschußsihung der DVP. in Hessen. Der Landesausschuß der Deutschen Volkspartei im Wahlkreis Hessen Darmstadt trat am Sonntag in Frankfurt a. M. zusammen, um den Wahlvorschlag für die am 15. November stattfin dende Landtagswahl aufzustellen. Der Fraktionsvorsitzende Dr. Keller verlas den Wahlaufruf, der eine entschiedene Kampfparole gegen die hessische Regierung darstellt. Es wurde dann der Wahlvorschlag, so wie ihn der Wahlkreisvorstand vorberaten hatte, mit überwältigender Mehrheit angenommen. Die Liste wird geführt von dem Landesvorsitzenden Bürgermeister Dr. Niepoth( Schlitz) und dem Fraktionsvorsitzenden Oberstudiendirektor Dr. Keller( Büdingen). Es folgen die Abgeordneten Bäderobermeister Kunkel( Worms), Fabrikant Rich. Henne( Offenbach), Lehrerin Frl. Birnbaum( Gießen). Die Sitzung fand ihren Abschluß mit einem Referat des Abg. Henne( Offenbach) über die am Vortag in Berlin stattgefundene Sitzung des Reichsausschusses der DVP. Die Einstellung der hessischen DVP. zur Reichspolitik fand ihren Niederschlag in einer Entschließung, die dem Parteiführer Dingelden das Vertrauen seines Wahlkreises zum Ausdruck bringt. Der Hessische Volksbund zur Reichsreform. Die Not der vergangenen Wochen hat die Fragen der Reichsreform erneut zum Gegenstande öffentlicher Diskussionen gemacht. Ueber die Notwendigkeit der Reichsreform besteht Einigkeit. Fraglich muß es nur erscheinen, ob die Reichsreform auf einseitige Weise gelöst werden darf. Hierzu hat der Landesarbeitsausschuß des Hessischen Volksbundes Stellung genommen in folgender Entschließung: Der ,, Der Hessische Volksbund, der seit nunmehr 12 Jahren für eine fortschrittliche Reichsreform eintritt, nimmt im Gegensatz zu den bekannten Aeußerungen des preußischen Finanzministers Dr. Höpter- Aschoff folgenden Standpunkt in Bezug auf die staatsrechtliche Stellung der Länder ein: Er verlangt, daß entsprechend der Reichsverfassung Länder und nicht nur Reichsprovinzen mit zentralistischer Regierung gebildet werden. Hessische Volksbund lehnt jeglichen bürokratischen Zentralismus als undeutsch und verfassungswidrig ab. Ebenso wendet er sich gegen jeden Partitularismus im Sinne von souveränen Staaten. Der Hessische Volksbund spricht sich für eine einheitliche Gestaltung der Länder in ganz Deutschland aus. Die Schaffung von zwei verschiedenen Ländertypen, eines norddeutschen und süddeutschen, lehnt er aus Gründen der Reichseinheit und der Rechtsgleichheit der deutschen Landschaften und ihrer Bewohner ab. Für Südwestdeutschland fordert der Hessische Volksbund wiederholt die Bildung eines Landes Hessen, bestehend aus Hessen Kassel, Hessen- Darmstadt, Nassau, Frankfurt und Wehlar. Er weiß sich bei dieser Forderung einig mit dem Großteil der Bevölkerung der beteiligten Gebiete." ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 82 Sozialistische oder soziale Wirtschaftspolitik? Die gereizte Art und Weise, in der die sozialistischen Gewerkschaften und die Sozialdemokratische Partei, sekundiert von den christlichen und den Hirsch- Dunckerschen Gewerkschaften, der gemeinsamen Erklärung deutscher Wirtschaftsverbände in soge= nannten ,, Antworten" entgegentritt, muß dem ruhigen Beobachter der Dinge sehr zu denken geben. Obwohl weder die Gewerkschaften noch die Sozialdemokratische Partei in dieser Erklärung mit nur einem Wort genannt worden sind, scheint man sich in diesen Kreisen doch sehr getroffen zu fühlen und nach dem alten Grundsatz, daß im Angriff die beste Verteidigung liegt, greift man zu der berühmten Methode des Kinderschrecks. ,, Auf diese Weise soll der wirtschaftlich Schwache uneingeschränkt der Willkür des wirtschaftlich Starken ausgeliefert werden. Das würde den hemmungslosen Kampf aller gegen alle und die Auflösung jeder gesellschaftlichen Ordnung bedeuten", heißt es da. Erneut wird der Kapitalismus als Moloch hingestellt, dessen ,, sinnlosen Experimenten" die ungeheure Mehrzahl der Bevölkerung geopfert werden soll. Erneut wird mit markigen Worten verkündet:„ Niemals wird die deutsche Arbeitnehmerschaft( sprich Gewerkschaften) ihre wichtigsten sozialen Rechte fampflos preisgeben." Diese hemmungslosen und im Tone der Straße geschriebenen Sätze sollen die breite Oeffentlichkeit hinwegtäuschen über das sachliche Schwergewicht dessen, was die gemeinsame Erklärung der Wirtschaftsverbände in folgenden ruhigen und sachlichen Worten feststellt: ,, Man darf nicht einen Kapitalismus schmähen, den man eines großen Teiles seiner Wesensart entkleidet hat. Wohl aber ist die schärfste Kritik am Plaze gegenüber einem politisch diktierten Wirtschaftssystem, welches zwischen Kapitalismus und Sozialismus hin- und herschwankt und zur Folge hat, daß dem Kapitalismus die Fehler des Sozialismus zur Last ge= legt werden. Die deutsche Politik muß erkennen, daß es zwischen sozialistischen und kapitalistischen Wirtschaftsmethoden kein Kompromiß gibt. Sie muß sich offen und rückhaltlos zu einem Weg ganz bekennen. Daß jede verantwortungsbewußte Entscheidung nur zugunsten des individualistischen Wirtschaftssystems fallen fann, ist uns angesichts der erwiesenen schöpferischen Lebenskraft der freien Wirtschaft und des völligen sozialen und wirtschaftlichen Versagens aller kollektivistischen Versuche unzweifelhaft." Verschleiert werden soll durch die Auslassungen der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie das völlige Versagen jener Wirtschafts- und Sozialpolitik, die gerade von diesen Kreisen unter sozialistisch- kollektivistischer Tendenz im letzten Jahrzehnt in Deutschland betrieben worden ist und ein soziales Trugbild errichtet hat, von dem sich heute immer mehr erweist, daß es den wirtschaftlichen Realitäten nicht entspricht, daß es infolgedessen den Massen des Volkes nichts nüht, sondern im Gegenteil schwersten Schaden zufügt, weil es ihnen die Grundlagen eines wirklich sozialen Lebens immer mehr nimmt: Die Möglichkeit der Arbeit und damit des auskömmlichen Verdienstes. Denn das muß das entscheidende Ziel aller sozialen Politik sein, daß eine möglichst große Anzahl von Menschen arbeiten und mit ihrer Arbeit so viel verdienen kann, daß sie bei steigendem Wohlstand lebt. Dieses Ziel zu erreichen, ist das individualistische Wirtschaftssystem durch 1½ Jahrhunderte mit größtem Erfolg bestrebt gewesen. Sozialistische, sogenannte soziale Politit hat demgegenüber in 12 Jahren erreicht, daß eine sehr große Anzahl von Menschen keine Arbeit und damit keine Möglichkeit zu steigendem Wohlstand hat, dafür aber von einem riesenhaft aufgeblähten sozialen Apparat unter schwerster Belastung derer, die noch Arbeit haben, fümmerlich erhalten wird. Sozialistische Politik hat zu diesem Zustand geführt, weil sie sich aus ihrem Dogma heraus das höchste Ziel alles Sozialen so vorstellt, daß es Aufgabe des Staates sei, eine möglichst große Zahl von sozial Schwachen zu betreuen. Weniger wichtig war und ist ihr aus dieser grundsäglichen Einstellung das Einzelschicksal des Menschen als vielmehr die Größe und Ausgedehntheit einer staatlichen, sozialen Apparatur. In der Sturheit, in der sie ihr Dogma verfolgt, hat sie dem Jdol der sozialen Apparatur immer und immer alle bessere Einsicht der wirtschaftlichen Vernunft geopfert. Riesenhafte Mittel entzog sie um dieses Trugbilds willen der um ihren Wiederaufstieg aus Krieg und Inflation schwer ringenden Volkswirtschaft und hinderte im wachsenden Ausmaß die Rentabilität der einzelnen Wirtschaftsbetriebe, aus denen sich die Volkswirtschaft zusammensetzt. Gleichzeitig zerstörte die sozialistische Sozialpolitik damit das Fundament, auf dem sie selbst beruhte und wurde offensichtlich nach außen zu dem, was sie ihrem inneren Wesen nach immer sein muß: soziale Fassade. Es ist begreiflich, daß offizielle und bürgerliche Sozialisten sich gegen diese Erkenntnis zu wehren versuchen. So viel menschliches Verständnis man dafür haben kann, so ist doch die Not unseres Vaterlandes zu groß, als daß wir noch länger mitan= sehen könnten, daß um des Nichtsehenwollens der sozialistischen Kreise willen das unterbleibt, was allein zum schnellen sozialen Wiederaufstieg der breiten Massen unseres Volkes führen kann: Befreiung unserer Wirtschaft von den Fesseln und Belastungen, die ihr eine verfehlte sozialistische Sozialpolitik in den legten 12 Mittwoch, den 14. Oktober 1931. Jahren angelegt hat, damit Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit und ihrer Möglichkeit, möglichst viele Menschen bei wachsendem Wohlstand zu erhalten und zu ernähren. Die Parole muß heißen: Nieder mit den sozialen Fassaden um des wahrhaft sozialen Aufstiegs unseres Volkes willen. Diesem Ziel dient die gemeinsame Erklärung wirtschaftlicher Verbände und daran können auch noch so nervöse und demagogische ,, Antworten" der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie nichts ändern. „ Gießener Zeitung" Im Anschluß an die Einweihungsfeier fand eine Besich= tigung der neuen Klinik statt, die allenthalben hohe Anerkennung für den neugeschaffenen Klinikbau ergab. * Keine allgemeine Fristverlängerung für Steueramnestie. In einer offiziösen Mitteilung wird darauf hingewiesen, daß die Gerüchte, wonach die Fristen für die Steueramnestie und Vermögenserklärung allgemein bis zum 15. November ds. Js. verlängert würden, jeder Grundlage entbehren. Es ist nicht beabDer östliche Konflikt vor dem Völkerbundsrat. fichtigt, die Frist über den 15. Oft. 1931 hinaus zu verlängern. Der Völkerbundsrat trat am Dienstag vormittag zu einer öffentlichen Sigung in Genf zur Behandlung des chinesisch- japa= nischen Streitfalles zusammen, nachdem in der geheimen Sitzung des Fünfer- Ausschusses Briand beauftragt worden war, die geheimen Verhandlungen mit den beiden Regierungen zu führen und so schnell wie möglich zu beenden. Der Vertreter der chinesischen Regierung, Sze, gab in großer Erregung eine längere schriftlich festgelegte Erklärung ab, in der er schwere Anklagen gegen die japanische Regierung richtete. Mit großem Nachdruck betonte der chinesische Regierungsvertreter, daß die gesamte Bewegung der Abrüstung sowie die Abrüstungskonferenz in Frage gestellt sei, wenn der Völkerbundsrat jetzt versage. Die Folgen eines Versagens des Völkerbundes würden unübersehbar sein, da damit von neuem das Problem der Sicherheit aufgerollt würde und der gesamte bisherige Aufbau der internationalen Zusammenarbeit zusammenbrechen und das System der Aufrechterhaltung des Friedens seinen Sinn verlieren würde. Lokales. Einweihung der orthopädischen Universitätsklinik. In Gegenwart einer großen Festversammlung fand am Samstag die feierliche Einweihung der vom Hessischen Fürsorgeverein für Krüppel errichteten orthopädischen Universitätsklinik statt. Der bauleitende Architekt Stadtbaurat Grawert Gießen gab in einer einleitenden Ansprache einen Ueberblick über die Geschichte dieses neuen Klinikbaues. Der Vorsitzende des hessischen Fürsorgevereins für Krüppel, Oberbürgermeister Mueller Darmstadt, hieß die zahlreich erschienenen Vertreter der Behörden, die Vertreter der wissenschaftlichen Vereinigungen, sowie die zahlreichen anderen Ehrengäste willkommen und betonte, daß mit dieser Klinik, die in enger Gemeinschaft mit der medizinischen Fakultät der Universität arbeiten werde, sowohl für die Behandlung der Krüppel wie auch für die Forschungs- und wissenschaftliche Arbeit an der Universität ein wertvoller Bau geschaffen sei. Hierauf sprach der Direktor der Klinik und Ordinarius für Orthopädie an der Universität, Prof. Dr. Pigen, der den 3wed der Klinit, eine Stätte zur Heilung für die Krüppel und zur Forschung für die Wissenschaft zu bilden, darlegte. Staatspräsident Dr. Adelung überbrachte sodann die Glückwünsche der hessischen Regierung, des Hessischen Landtages und des hessischen Volkes zum Bau dieser Klinik und rechtfertigte die Errichtung dieses neuen Baues zum Wohle der leidenden Menschheit auch in der gegenwärtigen schweren Notzeit. Als Vertreter des Rettors der Universität sprach Universitätsprofessor Brüggemann, der die Glückwünsche der Gießener Universität übermittelte. * Notverordnung über die Wertberechnung auf Feingoldbasis. Der Reichspräsident hat am Samstag auf Grund des Artikels 48 Abs. 2 der Reichsverfassung eine Verordnung zur Aenderung der Wertberechnung von Hypotheken und sonstigen Ansprüchen, die auf Feingold( Goldmark) lauten, erlassen. Die Verordnung tritt rüdwirkend mit Wirkung vom 21. September 1931 in Kraft. * Betrüger mit Stoffen. In der vergangenen Woche versuchte der stellungslose Handlungsgehilfe Julius Hausner aus Essen minderwertige, auf den ersten Blid aber gut aussehende Anzug- und Mantelstoffe auf folgende Art an den Mann zu bringen: Er sprach in Wohnungen vor und hielt unter dem Vorgeben, an seinem Lieferwagen sei eine Reparatur erforder= lich, um ein Darlehen von 60.- RM. an. Er sei von Essen nach Frankfurt unterwegs und habe nicht soviel Geld, um die Reparatur bezahlen zu können. Zur Sicherheit für das Darlehen würde er Stoff für einen blauen Anzug und einen Mantel, den er vorzeigt, überlassen. Er erwähnte dann noch, daß der Anzug= stoff einen Wert von 40.- RM. und der Mantelstoff einen solchen Don 50. RM. habe. Hausner erklärt dann weiter, daß er die Stoffe auf der Rückreise wieder einlösen würde, da er in Frankfurt a. M. Geld zu vereinnahmen hätte. Wenn Hausner aber das Darlehen hat, denkt er nie mehr daran, die Stoffe einzulösen, da er genügend verdient hat, denn die von ihm auf diese Weise abgesetzten Anzugstoffe tosten ihn nur 10-17 RM. und die Mantelstoffe 12.- RM. Hausner hat sich nun wegen Betrugsversuchs und, da er keine Gewerbepapiere besitzt, wegen Steuerhinterziehung pp. zu verantworten. In seiner Begleitung befand sich noch ein Kraftwagenführer aus Oberhausen i. Rhld. mit seinem Kraftwagen, und zwei weitere junge Leute aus Essen. Die Stoffe beziehen sie größtenteils von einer Essener Firma, da ihnen aber die Stoffe gestern ausgegangen waren, fauften sie audy am Plage ein. * Diebstähle. Vor einigen Tagen wurden vor der hiesigen Ortskrankenkasse zwei Fahrräder entwendet, Marke Miele, Fabrifnummer 125772, und Marke Mifa, Fabriknummer unbekannt. Ein in der Ederstraße vor einigen Tagen entwendetes Herrenfahrrad konnte ermittelt und dem Eigentümer wieder zugestellt werden. Als Täter kommt ein j. Mann aus Krosdorf in Frage. * Eigentümer gesucht: Eine Herrennideluhr, die einem zeisenden Uhrmacher zur Reparatur übergeben worden war, ist auf dem Polizeiamt sichergestellt. Personen, die Eigentumsrechte geltend machen können, werden gebeten, sich auf der Kriminalpolizei, Zimmer 24, zu melden. * Ausgestellte Ehren- und Wanderpreise. Am 27. September haben vier Altschützen und vier Jungschützen der Klein= faliber- Schießabteilung des Kriegervereins Gießen am Ver= bandsmeisterschaftsschießen der Kriegerkameradschaft Hassia zu Dieburg teilgenommen. Bei schärfster Konkurrenz haben die Vom Feuerlöschwesen in der Vergangenheit. DE Von Prof. Dr. G. Blecher- Friedberg. Ein langgehegter Wunsch der bewährten Friedberger Feuerwehr hat sich erfüllt. In ihr Gerätehaus hat dieser Tage die neue Motorspriße ihren Einzug gehalten, ein Meisterwerk deutscher Technik, das der wackeren Wehr in ihrem aufopfern den Kampf gegen das verheerende Element eine ausgezeichnete Hilfe sein wird. Die ,, Neue" zog als verhätscheltes Kind des 20. Jahrhunderts ein in eine behaglich erwärmte Kemenate, wie das ihrem Rang und Stand, man könnte vielleicht auch sagen, wie es ihrer Gegenwartsnähe entspricht Denn unter demselben Dach in einem anderen Flügel stehen ein paar ältere Schwestern von ihr traurig im Winkel, nur mit Mühe vom Untergang als altes Eisen gerettet. Und doch waren auch sie zu ihrer Zeit und an ihrem Drt einst wohl ebenso freudig, wenn nicht noch freudiger begrüßt als Helfer im Kampf der schwachen Men schenhand gegen das verheerende Element. Es haben eben auch die Feuerspritzen ihre Schicksale. Lassen wir uns bei dem stattgefundenen Einzug der stolzen Schwester von den in Ehren Ergranten etwas erzählen, wie es in früheren Zeiten mit dem Löschwesen bestellt war. Das Feuer bedeutete in den engen Gassen der mittelalterlichen Städte und Dörfer, wo die kleinen Häuser mit ihren Stroh oder Schindeldächern sich ängstlich aneinanderklammer ten, eine viel größere Gefahr als heute. Kam damals ein Feuer wirklich aus, so wurde bei dem Fehlen der Spritzen immer ein ganzes Viertel, wenn nicht alles gefährdet, wenn man nicht durch Einreißen das Feuer abriegeln und am Ueberspringen verhindern konnte. Wir lesen z. B., daß bei dem ersten großen Brand in Friedberg 1383,, uf 900 Bar" zu Grunde gegangen sind. Zwar waren die Zünfte, vor allem die Zimmerleute, Schmiede und Schornsteinfeger auch damals schon bereit, mit Einsatz ihres Lebens die Gefahr zu bekämpfen, aber es fehlten ihnen wirksame Hilfsmittel. Wohl wurde aus nahen Bächen und Teichen oder aus den mit zu diesem Zweck angelegten Pfuhlen( Weeden), die zugleich als Pferdeschwemmen dienten, von Hand zu Hand mit Eimern Wasser herangebracht oder auch in großen Tonnen herangefahren: aber es fonnte nur mit Eimern in die Glut gegossen werden, wenn man nicht versuchte, durch Abdecken mit nassen Segeltüchern das Feuer zu ersticken. Wir begreifen, daß Nr. 8 Mittwoch, den 14. Altschützen den Verbandswanderpreis für Altschützen zum dritte Male und damit endgültig und die erstmals in den Anstan getretenen Gießener Jungschützen den Verbandswanderpreis f Jungschützen auch gleich sofort errungen. Außerdem fehrten die selben Hassia- Schüßen mit noch mehreren anderen wertvolle Preisen heim. Die Preise sind im Schaufenster der Firm Driesch, Seltersweg, bis fommenden Samstag ausgestellt. A Samstag abend ehrt der Kriegerverein die Sieger gelegentl einer Vereinsfamilienfeier im ,, Schützenhaus". * Der Bezirk Gießen der Kriegerkameradschaft Hassia hä kommenden Sonntag nachmittag im Restaurant 3um Po feller" seinen zweiten diesjährigen Bezirkstag ab. Das zweite Wettschießen auf die Scheibe„ ,, Deutschland innerhalb der Kriegerkameradschaft Hassia" findet kommende Sonntag vormittag auf den Schießständen des Schützenverein Gießen statt. Schießen ein schönes Banner. Ergebnij Kurbellen Marbu Boruffia Fulda Sellen 09- Sp Verein ruffia Fulda 5.6.03 Staffel Bemania Marburg -Marburg Der Sieger erhält bis zum nächsten gleiche 09 Staffel sicht Fulba * Neues Geld. Jm September wurden nach einer Ueberheffen Staffel Nidelmünzen zu 50 Pig. und Kupfermünzen zu 1 Pig. gepräg 1.8. Gezen Alle 6 Münzstätten haben zusammen 4 846 107 Stüd zu 5 Mos hergestellt. Deren Vorrat beträgt damit 73,7 Millionen Stidershausen Durch 585 862 neue 50- Pfg.- Stüde wurde der Bestand hierv auf 140,6 Millionen Stüd gebracht. Auch der Pfennig feh nicht. Ende September waren mit 725 082 neuen Stüden sammen 534,2 Millionen vorhanden. Dabei sind die schon ein gezogenen Münzen berücksichtigt. Sport Raffel Tura Kaffel Großalmerode Göttingen 05 Spuip. Northeim Breidenbach Dillenburg 56. Weglar- Nied Serein 30 Gießen * Tagung. Der Hessische Zweckverband für Krüppel- Fü sorge hielt am Samstag nachmittag im Studentenhaus sein Mitgliederversammlung ab. Dem Geschäftsbericht sei folgende Ballau entnommen: Von 1911 bis 1930 wurden 3516 Heilungen v Beglar Krüppeln mit einem Kostenaufwand von 225 000 Mart ausgettenhorn führt. Die Gelder entstammen Mitgliederbeiträgen( 13 000 nhausen Mark), Spenden, Lotterie und Werbeschriften( 30 000 Mart lenburg Insgesamt betrugen die Stiftungen und Geschenke 352 000 Mar 1100 Mitglieder gehören dem Verband an. Die Firma Lei Babach Wetzlar stiftete Projektionsapparate und dergleichen im Wert von 15 000 Mark für die Orthopädische Klinik. Auf dem neue Institut lasten noch 40 000 Mark Schulden. Die Gesamteinnah für 1930 betrug 114 390 Mart, Ausgabe 156 174 Mart, das G samtvermögen besteht aus 160 195 Mark. Der Voranschlag f 1931 sieht in Einnahme und Ausgabe 218 952 Mark vor. Hanns Hörbiger †. In der Nacht vom 11. zum 12. Oftober ist in Mauer b Wien Hanns Hörbiger gestorben, der Schöpfer der vielumstritte nen Welteislehre. Er wurde am 29. November 1860 ge boren, entstammte einer alten tirolischen Orgelbauerfamil Er war ein Selfmademan, arm, aber genial. Als Maschinen bauer hat er begonnen, durch die Erfindung des Lanz- Hörbiger schen Stahlblechring- Ventils für Gebläse und Kompressoren diese Erfindung wurde in allen Industriestaaten der Welt po tentiert wird er weltbekannt. Schon als Zwanzigjährige treibt er mit Leidenschaft Astronomie, aus diesen Studien er wächst dann das aufregendste und in seiner Tragweite frucht barste Erlebnis dieses ganzen reichen Lebens: die glazial tosmogonische Schlüsselentdeckung am Monde". Der geniale Erkenntnisblitz von der„ Eisnatur der Mondoberfläche" wi zum Ausgangspunkt der Hörbigerschen Welteislehre. Siedergirmes Bielenbadh Baidenbach Gau 93 G Bissenberg Bu Weilburg St Bistirchen St SC. Weklar 2. Weklarer SpV. Aglar 2.- Her Burgfolms 2. Ehringshausen Steinbach- G Lollar Garb Leihgestern Ettingshausen Laubach G Merenberg 1. EffershausenWeinbach Tiefenbach Ulm- Allend Braunfels 2.Biskirchen 2. Oberbiel 2.Bonbaden Weglar 4. da dem Bürger ein Schander über den Rücken rann, wenn nächtlicher Stunde der Türmer mit seinem mächtigen Sprad schen gepührt", eine rohr, das das Museum bewahrt, den Feuerruf erschallen ließebührende Würdigu Unter diesen Umständen konnte die Obrigkeit nur imme Die Bekämpfun wieder mit Androhung strengster Strafen darauf dringen, dant aber erst viel spa jeder, und besonders die Handwerker, mit dem Feuer äußerst sort a. M. schon im sichtig umgingen, und daß auf dem Boden jedes Hauses ständi dämpfung von Br ein gefüllter Wasserbottich und Eimer bereit standen. Daruntenten läßt, nich mußte noch später jeder, der ,, eigenen Rauch halten", d. h. einen Denn erst fast Hausstand gründen und sich als Bürger aufnehmen lassen wollte piel. In Bremen einen ledernen Feuereimer oder das Geld dafür als Bürger, aljo um 1656 gabe liefern. In einem alten Ratsprotokoll von 1546 lesen ,, Daß ein Jeder Wasser in sein Haus schepff, ben Vermeion der Straff. Item daß keiner bei der Nacht in seinem Ha laß Bier brauen, Unschlitt schmelzen( zu Kerzen), Leocache Stadt mit ein schmieren oder sunst sorglich feuern Es soll auch keinem Knabe dortige Zirkelschmi gestadt werden, mit einer Schlüsselbüchsen umbzugeben: wel gefunden wird, soll am Leib gestraft werden. Desgleichen Schlösser( Schließer, Häscher) sollen in der Stadt ken Schuß tun. Es soll auch keiner mit feinem Licht ohn Len littenfufen herange ( offenem Licht) über die Gassen gehen, auch mit keinem Feiße gegossen werd er habs dann in einem Haffen( Topf) verwahrt." Verwendung kleine leinen Waſſertaster anne feßen. Das fi zeitiger Kupferstich ein ungefüges Räder. Das W blauch, sondern nur Besondere Feuermeister, vom Ra: bestellt, mußten as Messingrohr un durch Augenschein überzeugen, daß diesen Verordnungen w Rats auch streng nachgelebt wurde. Sie sollen zweimal im J umgehen, also alle Häuser revidieren, einmal vor Dstern, i mal vor dem Herbst. Wenn sie fertig sind ,,, mögen sie Kann Weins oder zwo zu trinken Macht haben. Solche 3 rung sollen sie von dem Geld, so zu Straf fällt, bezahlen, so es reicht, und wes daran mangelt, mögen sie einem ehrsa Rat verrechnen." Damit ist also auch das außerdiensib Löschen historisch begründet für diejenigen ,,, so damit ump verhältnismäßig Mann) 2 Gruppen 34 ten Stangen zogen, imern in die Sprite tgenössischen Bild be aferiprise, fo Ctraße aus gebra Fed bald löschen kann. Modell der schon Eprigen, so ein Ma man Odershausen 3. 1: 4 Ebsdorf 1: 1( 1: 0) Leidenhofen 2. 7: 0 Rüddingshausen 7: 2( 4: 0) Gladenbach 2. 8: 5 Willersdorf 2: 1 Mellnau Frankenberg 2. 5: 1( 1: 1) Allendorf 1. Roda 2: 1 Wetter komb. 1: 1( G.) Amönau 5: 2 Nr. 82. Mr.Mittwoch, den 14. Oktober 1931. für Altschuhen zum dr e eritmals in den en Verbandswanderpress gen. Außerdem lehrten ehreren anderen werto m Schaufenster der F En Gamstag ausgeftellt. erein die Sieger gelegent üzenhaus". gerfameradschaft Saffia im Restaurant 3um Bezirkstag ab. Fußball. Turnen. Ergebnisse aus dem Bezirk. Kurhessen Marburg VFB. Gießen 4: 1( 2: 1) Borussia Fulda Kurhessen Kassel 3: 2( 3: 0) Sessen 09 Sportclub 03 1: 2( 1: 1) Verein f die Scheibe Deutján Borussia Fulda Safia findet lomme. C. 03 Kassel ständen des Schützende Bermania Marburg bis zum nächsten gleeffen 09 Stassel 3FBK.- Marburg wurden nach einer Ueturhessen Staffel wieder Fünfteichsmarks Germania Fulda ermünzen zu 1 Pig. gept 8. f. B. Gießen It 4 846 107 Stüd zu 5 oras, damit 73,7 Millionen wurde der Bestand hie St. Auch der Pfennig 725 082 neuen Studen . Dabei sind die schon Averband für Krüppel ag im Studentenhaus Seschäftsbericht jei folgen Durden 3516 Heilungen von 225 000 Mart aus Mitgliederbeiträgen( 130 erbeschriften( 30 000 M und Geschente 352 000 Odershausen Sport Kassel Tura Kassel Großalmerode Spiele gew. 1.nent. verl. Tore Punkte Spusp. Northeim Göttingen 05 Breidenbach ,, Gießener Zeitung" Sport und Spiel. Oberndorf Albshausen 3: 1( 1: 0) Hermannstein 2. Büblingshausen 0: 5( 0: 1) Garbenheim Waldgirmes 3: 3( 2: 0) Werdorf Berghausen 3: 1( 1: 0) Wiesed Heuchelheim 7: 1( 4: 0) 1900 Gießen 3.- Bieber 4: 1( 1: 0) Großen- Bused 2. Daubringen 2. ausgefallen Laubach 2. Bobenhausen 7: 1( 3: 1) Lich 1. 0: 3( 6.) Odershausen 2. Marbach 2. M. nicht angetreten. Ligjeld Bottenhorn 2. 2: 1( 0: 0) Hesselbach Laasphe 5: 2 Hommertshausen Friedendorf 2. 2: 2( 1: 1) Holzhausen Buchenau 2. 6: 3( 1: 3) Schönstadt 0: 3 Goßfelden Cölbe 2. Garnau 2. 7: 0 VfB.-K. 3.Cappel 2. 2: 2 Leihgestern 2.Germania 3.6 5 0 1 35: 9 10: 2 Spiele gen. unentsch. verloren Punkte Leidenhofen 6 5 0 1 26: 6 10: 2 Holzhausen Butzbach II. 5 2 2 1 6: 4 Bortshausen 6 4 1 1 17:12 9: 3 Leihgestern 4 2 1 1 5: 3 Mornshausen 6 4 0 2 21:10 8: 4 Steinberg 3 2 1 5: 1 Münchhausen 6 4 0 2 13:15 8: 4 Daubringen 4 1 2 4: 4 Oberrosphe 6 1 3 2 12:17 5: 7 Lollar 4 2 0 4: 4 4 1 1 2 4: 6 3: 5 Gr. Bused 1 1 0 2: 0 Michelbach 6 1 0 5 7:25 2:10 Garbenteich 3 1 0 2: 4 5 0 1 4 6:23 1: 9 Jugend: Steinbach 3 0 0: 6 5 0 0 5 5:23 0:10 Jugend. 1900 Gießen 1. 1900 Gießen 2. Hessen Hersfeld 6: 1( 0: 0) Einbed 05 1: 1( 0: 0) Hermannia Kassel 1: 3( 0: 1) Spielverein Raffel 6: 0( 0: 0) SpVg. Göttingen 3: 1( 1: 0) Frohnhausen 6: 1( 3: 0) Dillenburg Bottenhorn 5: 4 SC. Wetzlar- Niedergirmes Butzbach 2: 3( 1: 2) Verein Ballau Beglar Bottenhorn Frohnhausen Dillenburg Lollar 1. Sch. Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 6 5 1 0 18:10 11: 1 5 3 2 0 16:11 8: 2 Handball: 6 3 1 2 28:14 7: 5 5 3 0 2 9:12 6: 4 6 3 0 3 14:12 6: 6 Sand an. Die Firma und dergleichen im W che Klinit. Auf dem ne 1900 Gießen Butzbach 5 2 1 2 10: 8 5: 5 7 2 1 4 10:29 5: 9 6 2 0 4 11:14 4: 8 b 5 1 0 4 7:11 2: 8. 7 1 2 4 15:17 4:10 012023 lden. Die Gesamteinnat abe 156 174 Mart, das Tark. Der Voranschlag De 218 952 Mart vor. ger f. . Oftober ist in Mauer i er Schöpfer der vielumitri = am 29. November 1860 irolischen Orgelbauerfami Aber genial. Als Maschin Erfindung des Lanz- Hörbig Sebläse und Kompressoren ndustriestaaten der Welt Schon als Zwanzigjährig mie, aus diesen Studien in jeiner Tragweite fra hen Lebens: arial am Monde". Det genia der Mondoberfläche erschen Welteislehre. er den Rüden rann, wenn mit feinen mächtigen Spra den Feuerruf erschallen li nte die Obrigkeit nur imm Ctrafen darauf dringen, r, mit dem Feuer äußerst Boden jedes Hauſes Fimer bereit ſtanden. Da as augnahmen la fin en orget to hire als Bürge men Rauch halten", d. b. protokoll von 1546 lejen W. Niedergirmes Wiesenbach Breidenbach Bissenberg Weilburg Gau Gießen Weglar. Burgsolms 0: 2( 0: 1) Steindorf 5: 0( 2: 0) Bistirchen Stodhausen 3: 1( 2: 0) SC. Wetzlar 2.- VfB. Gießen 2. 2: 1( 1: 0) Weklarer SpV. 2.- 1900 Gießen 2. 4: 2( 2: 1) Aglar 2.- Hermannstein 3: 3( 1: 1) Burgfolms 2. Oberbiel 2: 1( 1: 1) Ehringshausen 2. Nauborn 3: 2 Steinbach Großen- Bused 0: 5( 0: 2) Lollar Garbenteich 12: 0( 4: 0) Leihgestern Butzbach 2. 2: 2( 1: 1) Ettingshausen Villingen 7: 2( 3: 2) Laubach Geilshausen 5: 1( 2: 1) Merenberg 1. Merenberg 2 7: 1( 2: 0) Essershausen Laubuseschbach 2: 4( 1: 1) Weinbach Hirschhausen 2. 3: 1( 0: 0) Tiefenbach - Holzhausen 2. 2: 2( 1: 2) Ulm- Allendorf 2: 5 Braunfels 2.- Stodhausen 2. 9: 2 Biskirchen 2. Niederbiel 2: 2( 1: 1) Oberbiel 2. Bonbaden Wetzlar 4. Burgsolms 3. 5: 1( 2: 1) Nauborn 2. 2: 2( 1: 1) Schwalbach 2: 5( 1: 2) seben gepührt", eine wissenschaftliche Feststellung, die hoffentlich gebührende Würdigung findet. Die Bekämpfung des Feuers mit Hilfe von Sprißen beWetzl. SpV. 1. 5: 0( 3: 0) Wetzl. SpV. 2. 2: 0( 0: 0) 1900 Gießen 1. Sch. Wetzl. SpV. 1. Sch. 0: 0 1900 Gießen 2. Schüler Wetzl. SpV. 2. Sch. 2: 0( 1: 0) Wiesed 1. Sch. Heuchelheim 1. Sch. 5: 0( 2: 0) Wiesed 2. Sch. 9: 0( 3: 0) VfB. Gießen 2.- Leihgestern 2: 2( 6.) Garbenteich Ettingshausen 1: 0( 0: 0) Burgsolms Sch.- Braunfels Sch. 5: 0( 3: 0) Tiefenbach 1.- Braunfels 1. 2: 2 Butzbach 2.- Rodenberg 1. 0: 2 TuSpv. Butzbach 1. Pol. Spv. Butzbach 1. Pol.- Spv. Butzbach 2. TuSpv. Butzbach 1. Jgd. TuSpv. Butzbach Sch. 1900 Gießen 1. 7: 4( 3: 3) TV. Großen- Bused 1. 8: 4( 3: 4) TuSpo. Butzbach 2. 6: 1( 5: 0) Tgm. Friedberg 1. Jgd. 2: 9 TV. Niederweisel Sch. 5: 2 Gau Dill. Burg 1. Donsbach 1. 5: 2( 1: 2) Herbornseelbach 1.- Sinn 1. 2: 4 Haiger 1. Oberroßbach 1. 0: 2 Manderbach 1.- Langenaubach 1. 0: 1 Allendorf 1.- Rittershausen 1. 3: 2 Dillenburg 2. 6: 1 Eibelshausen 1. 1: 2 Steinbach 1. 1: 4 Frohnhausen 2. Weidelbach 2. Sechshelden 2. Dillenburg 3.- Lützeln 1. 3: 4 Burg 2. 0: 6 Sinn 2. Altenkirchen 1. Offenbach 2. Bischoffen 1. Jugend. Allendorf 2. Dillenburg Altenkirchen Erda 1. 3: 1 Herbornseelbach 2. 3: 0 Hohensolms 1. 5: 1 Niederscheld 2. 2: 1 Frohnhausen 1: 5 Erda Jgd. 3: 0 Altenkirchen Sch.- Erda Sch. 7: 1 Frankenberg Marbach Biedenkopf Breidenstein Feudingen Kirchhain Wetter 2. Wehrda 1. Gau Marburg. Dreihausen 7: 0( 3: 0) Gladenbach 3: 6( 1: 5) Frechenhausen 5: 0 Erdhausen 5: 5( 4: 2) Wommelshausen 2: 3( 2: 1) Ertsdorf 1: 1 VfB.-K. 2. 2: 2 Cölbe 1. 3: 2 in das andere sprißen", wie es ebenfalls auf dem Bilde dargestellt ist. Die kleine Sprite soll nach der gleichen Quelle 50 Schuh hoch und weit tragen, also etwa 12 bis 13 Meter. Einen besaß einen Windkessel und gab daher einen ununterbrochenen Strahl. int aber erst viel später. Zwar wird uns berichtet, daß Frank: wichtigen Fortschritt hatte aber die Nürnberger Spriße. Sie furt a. M. schon im Jahre 1440 einige kleine Handsprisen zur Bekämpfung von Bränden benußte; der Erfolg muß aber, wie denken läßt, nicht übermäßig zur Nachahmung gereizt baben. Denn erst fast 80 Jahre später folgt Augsburg diesem defifpiel. In Bremen aber fenne man, and you outer, alſo um 1656 bei der Bekämpfung von Fenersbrünſten Saus fchepff, ben Vermee keinen Wasserkasten besaßen, in eine mit Wasser gefüllte nelzen( zu Kerzen), Leutsche Stadt mit einer größeren Wassersprize" voran, die Verwendung Spritzen. mußte man, da der Nacht in seinem S Es soll auch keinem lbüchsen umbzugeben: m raft werden. Desgleich ollen in der Stadt Wanne setzen. Das kunstfertige Nürnberg aber ging als erste fer dortige Zirkelschmied Hans Hätsch 1658 erbaute. Ein deichzeitiger Kupferstich( Abb. 1) zeigt sie uns in Tätigkeit. Es Dar ein ungefüges Werk auf einem schlittenartigen Untersatz the Räder. Das Wasser wurde in mächtigen Tonnen auf mit feinem Licht obn chlittenfufen herangeschleift und mußte mit Eimern in die ehen, auch mit feinem prize gegossen werden Copf) verwahrt." m Ra: bestellt, mußte Daß diesen Verordnun Sie follen zweimal in eren, einmal vor Offen fertig sind ,,, mögen Macht haben. Golde Straf fällt, bezahlen, t, mögen sie einem chris also auch das außerdien diejenigen ,,, so damit Die Spritze besaß noch feinen Schlauch, sondern nur ein kurzes, nach, allen Seiten schwenkares Messingrohr und wurde in Betrieb gesetzt, in dem von er verhältnismäßig zahlreichen Bedienungsmannschaft( 28 Mann) 2 Gruppen zu je 8 Mann abwechselnd an zwei wagechten Stangen zogen, während die übrigen das Wasser nit imern in die Sprite schöpften. Die Unterschrift unter dem eitgenössischen Bild belehrt uns, daß man ,, mit dieser großen Sassersprise, so man bei Feuersbrünsten auswendig, d. h. con er Straße aus gebraucht, ein Feuer auf 80 oder 100 Schuh och bald löschen kann." Sie ist nichts weiter als ein vergrößer ts Modell der schon längst bekannten kleineren tragbaren Sprigen ,,, so ein Mann kann tragen in ein Haus und von da Troß dieser Nürnberger Erfolge kann aber von einer eigentlichen Verbreitung der Feuersprisen in Deutschland noch lange nicht die Rede fein. Man fcheint frog ber 21 If not clef alänzenden Leiſtung der Sprißen nicht ganz mit Unrecht allerler " Bedenken zu haben Jedenfalls der 18 der Dortmunder Feuerordnung vom Jahre 1677 allerlei zu denken. Er lautet wörtlich: Die gegen den Brandt verfertigte, am Zimmerhof vorhandene Wassersprüßen sollen zwar auch ben čes Feuers Noth gebrauchet werden. Aber es soll sich die Bürgerschaft nicht zu viel darauf verlassen, weniger auf dieselbe warten, sondern gestrack daran seyn, wie dem Feuer sonst am besten zu steuren." Das klingt nicht sehr vertrauensvoll; bezog sich aber möglicherweise noch auf alte Modelle ohne Windkessel. Selbst Paris erhielt erst 1669 und London 1688 die erste, aber nur tragbare, also ziemlich kleine Feuerspriße. Wann Friedberg die erste Sprize erhielt, ist bis jetzt nicht festgestellt. Butzbach bekam 1617 vom Landgrafen Philipp von Hessen- Butzbach seine erste Feuersprize als Geschenk, die in der Michaelskapelle untergestellt wurde. Es kann sich aber nach dem oben Ausgeführten wohl nur um eine tragbare kleine Handspritze gehandelt haben. Die meisten Drte der Wetterau erhalten erst Ende des 18. Jahrhunderts ihre Feuersprißen oder bemühen sich um ihre Unschaf fung. Denn im 18. Jahrhundert dringt im Bau der Sprizen ein wesentlicher Fortschritt durch Die Erfindung und Einfüh rung der Schläuche an Stelle des n'ten messingenen Schwenkrohres durch den Holländer Jan van der Heyde zu Amsterdam 1672 bedeutet den Beginn der modernen Löschtechnik. Schon Ende des 17. Jahrhunderts war man auch ziemlich allgemein von der alten Beförderung der Sprißen auf Schleifen, wie sie Abb. 1 zeigt, zur Beförderung auf Rädern übergegangen. Aber diese Sprißenwagen waren in der Regel höchst schwerfällig, so daß für ihr Anfahren, Aufstellen und Fertigmachen meist eine beträchtliche Zeit verging, in welcher der Brand eine gefährliche Ausdehnung annehmen konnte. Man vergleiche die Dortmunder Vorschrift. Ein solches ungefüge Modell hat in unserem Museum Schuß gefunden. Es stammt aus Melbach.( Abb. 2.) Eine von Sachkenntnis unbeirrte Hand hat wegen seines altertümlichen Aussehens die Jahrzahl 1501 aufgemalt, die annähernd 200 Jahre zu niedrig gegriffen sein dürfte. Der Wagen scheint freilich älter. Er ist zweirädrig für ein Zugtier eingerichtet und hat eine außergewöhnliche Spurweite von 1,64 Meter und Holzachsen. Am altertümlichsten muten die Radreifen an, die aus Ginzelstücken bestehen, die nicht zuſammengeſchweißt ſind. Die Sprize aber hat Schlaucheinrichtung, kann also nach dem oben Hommertshausen 2. Nieder- Eisenhausen 2. 3: 3, G. VfB.-K. Marburg 1. VfB. Gießen 1. 3: 3( 3: 0) Cappel 1. Germania Marburg 2. 2: 0 Michelbach 1.- VfB.-K. Marburg 2. 5: 1 Sportwerbetag in Gießen. Der am 11. 10. von der Spielvereinigung 1900 veranstaltete Sportwerbetag wurde am Vormittag von der Jugend mit den Rückspielen des Klubkampjes gegen den SV. Wetzlar eröffnet. Je zwei Jugend- und Schülermannschaften beider Vereine maßen in friedlichem Wettkampf ihre Kräfte. 1900 erzielte hier schon einen schönen Erfolg, denn von den vier Spielen wurden 3 ge= wonnen und eines ging unentschieden aus, so daß damit der Vereins- Rüdkampf wie auch der Vorkampf zu Gunsten von 1900 ausging. Gesamtresultate: 5: 3 und 7: 1 Punkte. Alle Teilnehmer waren mit Lust und Liebe bei der Sache und führten recht nette Spiele vor, namentlich das der 1. Jugendmannschaf ten fonnte besonders gefallen. Die Jugendabteilung des SV. Wetzlar unter Leitung Lehrers Krauskopf übergab zum Gedenken an diesen Tag der Jugend des Gastgebers ein schönes Bild mit dem Wahrzeichen von Wetzlar, dem alten Dom. ( Resultate siehe unter„ Ergebnisse") Um die Mittagszeit absolvierte die erste Handballmannschaft der SpVgg. 1900 ein Verbandsspiel gegen den Turn- und Sportverein Buzbach. Der reichlich harte Kampf sah die Gäste leicht im Vorteil, bei etwas mehr Wursvermögen hätten allerdings die 1900er besser abschneiden können. Kurz nach 2 Uhr marschierten dann zum Mannschaftskampf die Teilnehmer vom 1. Bataillon des Inf. Regts. 15 Gießen und die Wettkämpfer der Spielvereinigung 1900 unter den Klängen der Regimentsmusik vor fast 1500 Zuschauern auf den Platz. In rascher Reihenfolge wurden die leichtathletischen Konkurrenzen reibungslos abgewidelt. Vor dem Austrag der Spiele kam darauf die mit Spannung erwartete Begegnung des GieBener Radfahr- Vereins von 1885 und des Weltmeisters Radfahrverein 1895 Frankfurt- Oberrad im 6er Rasenradball unter Leitung von Reßler- Wiesed zum Austrag. Gleich in der ersten Minute fonnten die Gießener überraschend in Führung gehen. Die bessere und genauere Ballabgabe der Gäste brachte diese jedoch bald zum Ausgleich und zur Führung, die sie nicht mehr abgaben. Die Hiesigen mußten sich auf rasche Durchbrüche be= schränken, bei denen besonders Von- Eiff, Gießen, gefallen fonnte. Der interessante Kampf endete mit 4: 2 für den Weltmeister, der im übrigen mit 2 Ersazleuten angetreten war. Das Fußballspiel 1. Bataillon 1900 Liga endete mit einem verdienten 2: 1- Sieg der Soldaten, von denen 7 Spieler sonst im VfB. Gießen mitwirken. Die 1900er machten einen | Gesagten frühestens ans Ende des 17. Jahrhunderts gehören. Wenn man damals, wie wir nicht zu erweisen vermögen, derartig altertümliche Wagen nicht mehr gebaut hat, so wäre immer noch die Möglichkeit, daß die Gemeinde Melbach aus Ersparnisgründen die neuere Sprize auf ein ausrangiertes Wagengestell älteren Stils hätte montieren lassen, nicht von der Hand zu weisen. Altertümlich ist auch, daß die Sprige nur einen Kolben hat,: lso einseitig bedient wird. Dagegen zeigt sie schon nicht mehr nur das eine Druckrohr der ältesten Modelle nach oben, auf dem das messingene Schwenkrohr, der sog. Schwanenhals aufsaß, sondern eine Umsteuerung des Wasserstrahls zu dem zweiten seitlichen Druckrohr mit Schlauch mit Hilfe eines Ventils. Das zweite Modell( Abb 3) wirkt, obwohl es kaum wesentlich jünger sein dürfte, weit weniger altertümlich, weil es auf einem etwa normalspurigen vierräorigen Wagen ruht und zwei Zylinder hat. Hier ist auch der alte Schwanenhals aus Meffing noch erhalten Die Konstruktion ist im übrigen vie selbe wie bei der älteren Sprite. Saugvorrichtung fehlt bei beiden. Das Wasser muß durch Eimer eingebracht werden. Mit der Einführung der Schlauchspritzen, die man enfänglich Schlangensprigen nannte, machte sich auch das Bedürfnis nach geschulten Bedienungsmannschaften mehr und mehr geltend. Man hatte erkannt, daß nur geschultes und diszipliniertes Personal wirkliche Erfolge erzielen konnte. So wurden langsam im 19 Jahrhundert in Deutschland die Feuerwehren gegründet. In Friedberg hat zuerst der Turnverein eine Feuerwehr organisiert, deren erste Sprite( Abb. 4) später auch noch der freiwilligen Feuerwehr gedient hat. Auch sie hat, tros Saugvorrichtung und moderner Gebrauchsmöglichkeit, von nenerem überholt, längst unbeachtet einen stillen Ruheplatz im Muſeum gefunden. Sic transit gloria mundi! Minwoch, den 14. Oktober 1931. wenig frischen Eindruck und kamen gegen die eifrig spielenden Gäste nicht auf. Einige sichere Torgelegenheiten wurden von den Blau- Weißen regelrecht ,, verschlafen". Ein kurzes Handballspiel schloß den Tag ab. Gegen jede Voraussage fonnten die Sportler sich hier gegen die viel stabilere Soldatenmannschaft mit 1: 1 halten. Der Mannschaftskampf endete mit dem Ergebnis 67 Punkte für die Spiel- Vereinigung 1900 Gießen gegen 63 Punkte für das 1. Bataillon Jnf.- Regt. 15. Die leichtathletischen Konkurrenzen: Einzelergebnisse: 100 Meter: 1. M. Müller, 1900, 11,5 G.; 2. Salz, Bat. 12 G.; 3. Koch 2., 1900, 12,1 S.; 3. Nehren, Bat., 12,6 S. Ein sicherer Sieg Müllers! 110 Meter Hürden: 1. Krämer, Bat., 19,1 S.; 2. Jung, 1900, 19,5 S.; 3. Hopfenmüller, 1900, 19,9 G.; 4. Salz, Bat. Mägige Leistungen bei allen Konkurrenten! 5000 Meter: 1. Schaaf, 1900, 16: 27,1 Min.; 2. Gerhardt, 1900, 16: 42,3 Min.; 3. Hammesfahr, Bat., 18:27 Min.; 4. Timpe, Bat., 18:45 Min. Schaaf und Gerhardt konnten ungestört ihr Rennen laufen! 4 mal 1500 Meter Staffel: 1. Spielogg. 1900( Linsemann, Peters 1., Baumstieger, Gerhardt) 18: 24,3 Min.; 2. Bataillon 18: 27,5 Min. Ein spannender Kampf, den Baumstieger für 1900 entschied! 10 mal 100 Meter Staffel: 1. 1. Bataillon Inf.- Regt. 15 2:01 Min.; 2. Spielogg. 1900( Stabverlust!) 2: 01,5 Min. Hopfenmüller- 1900 gab den Stab nicht richtig ab und brachte seine Mannschaft, die schon im Vorteil lag, um den sicheren Sieg. Olympische Staffel: 1. Spielogg. 1900( Bepperling, Koch 2., Müller, Jung) 3:55 Min.; 2. Bataillon 3: 56,4 Min. Mit dem 800- Meter- Lauf, den Bepperling fein erledigte, war die Staffel entschieden. Hochsprung: 1. Weil, 1900, 1,75(!) Meter; 2. Welder, Bat., 1,58 Meter; 3. Lehr, Bat., 1,55 Meter; 4. Schlarb, 1900, 1,53 Meter. Weil als Favorit scheiterte erst an der Sprunghöhe 1,78 Meter. Weitsprung: 1. Weil, 1900, 6,37 Met.; 2. Michel, Bat., 6,15 Met.; 3. Jung, 1900, 5,87 Met.; 4. Welder, Bat., 5,60 Met. Auch hier dominierte der talentierte 1900er. Kugelstoßen: 1. Mohl, Bat., 12,89 Met.; 2. S. Müller, 1900, 12,27 Met.; 3. Lipp, 1900, 12,09 Met.; 4. Gugel, Bat, 11,98 Met. Mohl ließ sich den Sieg nicht nehmen. Im übrigen teilte man sich in die Punkte. Diskuswerfen: 1. Gugel, Bat., 36,84 Met.; 2. Mohl, Bat., 33,82 Met.; 3. Felsing, 1900, 30,20 Met.; 4. Wolf, 1900, 30,06 Met. Eine sichere Sache der Soldaten, die Leistungen der Sportler dürften besser sein! Speerwerfen: 1. Diester, Bat., 40,45 Met.; 2. Hopfenmüller, 1900, 39,95 Met.; 3. Bachmann, 1900, 39,32 Met.; 4.Diez, Bat., 39,02 Met. Die Punkte wurden geteilt, Hopfenmüller kam nicht, wie erhofft, über die 40 Meter! Die Veranstaltung ist als wohlgelungen zu bezeichnen. Sie dürfte dem Sport manchen neuen Freund zugeführt und damit thren Zwed erfüllt haben. Aus Gießen und Umgegend. VfB. Kurhessen Marburg VfB. Gießen 4: 1. Wie allgemein erwartet, errangen die Schimmelreiter zwei wertvolle Punkte. Herrliches Fußballwetter und ein guter Plaz gaben alle Voraussetzungen für ein schönes Spiel. Es war äußerst fair, jedoch Leistungen, die man sehen wollte, wurden nicht geboten. Im Anfang klappte es bei Gießen ganz gut und hatte die Mannschaft auch mehr vom Spiel. In dieser Zeit konnte die Gästeelf dann auch aus einem Freistoß heraus das einzige Tor erzielen. Aber bald hatten die Gießener ihr Pulver verschossen, richtiger gesagt, sie fonnten überhaupt nicht schießen, denn wenn sie es gefonnt hätten, mußten unbedingt Tore fallen. Gelegenheit war des öfteren da. Die Mannschaft der Gießener litt erheblich unter dem Ausfall der Soldaten, die an einer Sportveranstaltung des Bataillons in Gießen teilnehmen mußten. Trotzdem strengte sich die Elf an, jedoch das richtige Verständnis fehlte. Balser im Tor, ferner Bingel und der Mittelläufer Knauß, waren wohl die besten Leute. Die 5 Stürmer verfolgten an= scheinend dei Taktik, den Ball ins Tor hineinzutragen. Der Linksaußen Fehling z. B. konnte einen Meter vor dem Tor den Ball noch nicht einschieben, sondern jagte ihn neben den Pfosten. Auch von der einheimischen Mannschaft hatte man sich bedeutend mehr versprochen. Die Tore fielen wie folgt: Gießen geht in Führung, doch kurze Zeit später erzielt Merlau durch langen Schuß den Ausgleich. Vor Halbzeit kann dann Schäfer die Partie noch auf 2: 1 für die Platbesitzer stellen. Nach Wechsel schwache 10 Minuten der Schimmelreiter. Adorf bucht Nr. 3 und Fischer verwandelt einen Foul- Elfmeter zu Nr. 4. Warum sich Bingel bei dieser Entscheidung mit dem Schiedsrichter stritt, war unverständlich. Schiedsrichter Lohren- Hermannia Kassel hatte fein allzuschweres Amt, was er auch recht gut versah. Aus Wieseck. Wiesed 1. Heuchelheim 1. 7: 1( 4: 0). Sehr hoch wurden die Gäste von der einheimischen Elf überrumpelt. Heuchelheim, das nur mit 9 Mann antrat, leistete zu Beginn des Spieles guten Widerstand. Wiesed geht durch schönes Zuspiel in Führung, erhöht bald auf 2: 0. Das Spiel nimmt schärfere Formen an, die zur Folge haben, daß 2 Spieler von Heuchelheim vom Platz gewiesen werden. Halbzeit 4: 0. Nach der Pause gelangt Heuchelheim, mit 7 Mann spielend, zum Ehrentor durch Elfmeter. Endresultat 7: 1. Jm Spiel der 1. Schüler gewann Wiesed gegen die gleiche Heuchelheims 5: 0. Den Gästen blieb das verdiente Ehrentor leider versagt. -Sch. Lollar 1.- Garbenteich 1, 12: 0( 4: 0). ,, Gießener Zeitung" hohe Niederlage ehrenvoll. Vorher spiele Lollars Schülermannschaft gegen die förperlich schwächeren Wieseder Schüler und gewannen 9: 0( 3: 0) Rst. Laubach 1. Geilshausen 1. 5: 1( 2: 1). Geilshausen trat zum Verbandsspiel in Laubach ersatzgeschwächt an und mußte eine Niederlage von 5: 1 mit nach Hause nehmen. Geilshausen und Laubach standen punktgleich. In der Vorrunde, die beendet ist, steht Sp. 28 Geilshausen mit 6: 2 Punkten und 18: 9 Toren an 2. Stelle hinter Laubach( 8: 0 P.). Das Spiel wurde hart durchgeführt, und Laubach setzte alles dran, das Spiel unbedingt zu gewinnen. Geilshausens Torhüter war der beste Mann auf dem Platze. Schiri Schäfer= Gießen prima. Am Sonntag hatte Lollars 1. die 1. Mannschaft von Garbenteich zum fälligen Verbandsspiel zu Gast. Bei Lollar flappte es in allen Reihen vorzüglich. Garbenteich bemühte sich, bis zum Schluß das Spiel offen zu halten, und ertrug die Union Ettingshausen 1. Billingen 1. 7: 2( 3: 2). Garbenteich Jgd. Ettingshausen Jgd. 1: 0( 0: 0). Trotz leichter Ueberlegenheit der Playbesizer erzielten die flinken Billinger gleich zu Beginn 2 Tore. Der gute Gästetorwart verhinderte vorerst jeglichen zählbaren Erfolg. Die Ueberlegenheit von Ett. wurde jedoch immer größer, insbesondere der Sturm immer schußfreudiger. So mußte Villingen bis zur Pause 3 Gegentore hinnehmen. In der zweiten Halbzeit erzielte der Gastgeber noch 6 weitere Tore, wovon 2 wegen Abseits" nicht anerkannt wurden. Der beste Mann auf dem Spielfelde war der Gästetormann; er bewahrte seine Elf vor einer zweistelligen Niederlage. Sein Gegenüber hatte nicht Gelegenheit genug, um sein Können zu beweisen. Schiri Michel, 1900 Gießen, gefiel. Die Jugendmannschaft mußte in Garbenteich mit nur 10 Mann spielend ihre erste Niederlage in dem neuen Spieljahr mit dem fnappsten aller Resultate von 1: 0 hinnehmen. Aus Burgsolms. Burgsolms Schüler Burgsolms 2. Oberbiel 2. Bissenberg Liga Braunfels Schüler 5: 0( 3: 0). Oberbiel 1. 2: 1( 1: 1). Burgsolms 3. 5: 1( 3: 1). Burgsolms Liga 0: 2( 0: 1). Als Erste betreten die Schülermannschaften den Platz. Das Spiel, das nun folgte, hat manchen Fußballfreund begeistert. Burgsolms ist technisch überlegen und kann das Spiel hoch gewinnen. Auf den Ausgang des nun folgenden Spieles Bgs. 2. Oberbiel 1. war man besonders gespannt. Ein schnelles Spiel entwickelt sich, wobei O. durch einen Fehler des Tormanns zum 1. Erfolg kommt. B. tommt jedoch immer besser auf und eine Flanke von Rechyts wird zum Ausgleich eingeföpft. Die 2. Halbzeit sieht B. weiter im Vorteil, Oberbiel wehrt sich tapfer, tann aber ein 2. Tor und damit die Niederlage nicht mehr verhin= dern. Schiri gut. Die 3. Mannschaft von Burgsolms weilte in Oberbiel 2. und verlor unverdient hoch 5: 1. Burgsolms 1. mußte nach Bissenberg. Ein schwerer Kampf stand bevor und man sah dem Ausgang dieses Spieles mit einiger Besorgnis entgegen. Burgsolms enttäuschte jedoch nach der angenehmen Seite. Vom Anstoß übernahm Bu. das Tempo und wenige Minuten später stand das Spiel 1: 0 für Bu. Bissenbergs Gegenangriffe scheitern an der äußerst wachsamen Bu.er Hintermannschaft. Nach der Pauſe hat Bissenberg mehr vom Spiel. Trotzdem können sie nichts mehr erreichen. Ein Strafstoß bringt Bu. das 2. Tor. Die Mannschaft von Bu. war heute besonders eifrig und gut. Der als Ersatz mitwirkende Mittelstürmer konnte besonders gefallen und wäre zu wünschen, daß er sich dem Club wieder ganz zur Verfügung stellt. Aus Nah und Fern. Beuern. Die am vergangenen Sonntag stattgefundene Bürgermeisterwahl hatte folgendes Ergebnis: Bürgermeister Lindenstruth erhielt 329 Stimmen, der Landwirt Johann Karl Belloff 342 Stimmen. Somit wurde letzterer mit knapper Stimmenmehrheit zum Bürgermeister gewählt. 96% der Stimmberechtigten des Dorfes hatten sich an dem Wahlgang beteiligt. Butzbach. Bewußtlos wurde Bauunternehmer Zöller aus Dornholzhausen auf der Straße zwischen Pohlgöns und Butzbach aufgefunden. Er war mit seinen Motorrad gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Schlitz. Dem Abdeckereibesitzer und Landwirt Willy Noll sind innerhalb weniger Tage drei Pferde eingegangen. Als Todesursache wurde eine Solaninvergiftung festgestellt. Das Solanin findet sich in der keimenden Kartoffel, im Kartoffelfraut und den Kartoffelfrüchten. Da die Kartoffeln in diesem Jahr durch die lang anhaltende Regenperiode in ihrem Wachstum ge= stört wurden, scheint das Gift Solanin besonders wirksam zu sein. Vor dem Verfüttern roher Kartoffeln wird also gewarnt. Dillenburg. Aufgrund einer Anzeige hatten Beamte der Frankfurter Landeskriminalpolizei Feststellungen nach einer angeblich im südlichen Teile des Dillkreises befindlichen Falschgeld= werkstätte unternommen. Die Beamten ermittelten einen angeblich aus Frankfurt a. M. stammenden Kunstmaler, der sich in der Ortschaft Straßebersbach bei einer Familie eingemietet hatte, um angeblich in dieser Gegend Malstudien nachzugehen. Bei der Durchsuchung des gemieteten Raumes wurde die Photographie eines Zehnmarkscheines vorgefunden; ferner wurde ein Photoapparat beschlagnahmt. Nach den amtlichen Feststellungen ist der Verdächtige, der inzwischen flüchtig wurde, über die ersten Vorbereitungen zur Anfertigung von Falschgeld nicht hinausge= fommen. Heizi Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken Nr. 82. Hachenburg( Westerwald). In der letzten Stadtverordnetensizung gab der Vorsteher einen Ueberblick über die derzeitige Finanzlage. Nach seinen Ausführungen verbleibt allein im Mo nat Oktober ein ungedectes Defizit von etwa 14 000 Mt. Aus diesem Grunde wurde die Erhöhung der Bürgersteuer von 200 auf 300 Prozent beschlossen. Die Gesamtschulden der Stadt belaufen sich gegenwärtig auf 132 600 Mt. Biedenkopf. Hier hat sich eine Kreisgruppe des Junghand werkerbundes gegründet. Der Bund will den Zusammenschluß unter den jungen Handwerkern fördern und ihnen Anregung und geistige Förderung geben. Ericheint Bezugspreis 2,40. Biedenkopf. Jn Fellingshausen wird seit 14 Tagen der 66 attionsschluß früh 8 Jahre alte Zimmermann Georg Wagner vermißt. Die Bevölke rung des Ortes und Bewohner der Nachbargemeinden haben eifrig die Umgegend nach dem Vermißten abgesucht, konnten aber bisher keine Spur von ihm finden. Frankfurt a. M., 13. Okt. Gestern abend wurde ein Kaufmann beim Ueberschreiten der Eckenheimer Landstraße von einem Motorwagen der Straßenbahn angefahren. Der Kaufmann wurde zur Seite geschleudert und starb einige Minuten nach dem Unfall infolge eines Schädelbruchs. Heidelberg. Der Sparkassenobersekretär, der Anfang Juli bung nicht verlangte 44 Jahrg. Politisch Die Bereinigten St unter Mitnahme eines Geldbetrages geflehen war, ist jetzt in ame an den Beratun einem kleinen ostpreußischen Ort unweit der polnischen Grenze verhaftet worden. Der unterschlagene Betrag wurde damals mit etwa 40 000 Mt. angenommen. Neue Bücher. Eine billige Ausgabe von ,, Volt ohne Raum", dem deutschen andshuriſchen Konstit Genf, Prentig Gilber Der Hauptausschuß emigte die durchschnittl aytarife ab 20, Ottob Zwischen Frankreich caftandegekommen, Schicksalsroman, von Hans Grimm, ist soeben im Verlage von taze der infolge des 5 Albert Langen in München erschienen und wird ab 15. Oktober in allen Buchhandlungen zu haben sein. Die bisherige, zweibändige Ausgabe hat eine Auflagenhöhe von 65 000 Egem= plaren erreicht. en Reparationszahlun Die monatelangen V mden Sowjets geführ Lagen in das entscheiden Laval reifte gestern u Er wird auf seiner 000 Franken eröffnet, Neugern geht. Wirtschafts- und Finanzplan der nationalen Selbsthilfe von Finanzminister a. D. Dr.- Ing. a. H. Weber, Verlageleitet, der Staatsra H. Grünberg, Dresden- N. 6. Der Verfasser will auf Grund sachlicher Erfahrungen einen praktischen Weg zeigen, wie die Freiheit und Selbständigkeit der deutschen Wirtschaft in letzter Stunde gerettet, wie überhaupt die Lage jedes Einzelnen erträglicher gestaltet werden kann. Allerdings dürfte diese Durch= führung nur von einer nationalen Regierung zu ermöglichen sein. Der bisherige spanija Führer der Linksrad a Kabinetts überno Die spanische Natio firnijher Sigung mit ,, Die wohlerworbenen Rechte der Beamten und die Not des Jesuiten aus Spani Volkes in Verbindung mit Reformvorschlägen", von Walther ans beschlossen. Winkler. Verlag Karl Zeleny u. Co., München N. 23, Preis Der Start des„ 6 RM. 60.- Der Verfasser schildert die Not des Volkes, be- meritafahrt in diesem sonders des Mittelstandes, leuchtet in das Beamtentum, besong früh 0.45 Uhr festg ders Parteibeamtentum hinein, fordert Beseitigung des Beamtenrechts und Unterſtellung der Beamten unter das Arbeitsrecht. Das Kabing Besondere Ausführungen, wie bisher mit dem Gelde der Steuerzahler gewirtschaftet worden ist, ergänzen die Ausführungen. Gestern nachmi Winke für diese Notzeiten! Das braucht jeder von uns, unde namentliche Abiti abhängige, rückhaltlose Kurzberichte über alles aktuelle, geschäft- tranensanträge der liche, wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Wissen, Werden unisten gegen Brü und Vorsorgen. Winke, die helfen das Geschäft zu erhalten, Ge- gebnis der Abstin danken, die uns wieder Freude am Geschäft verschaffen. Alles das gibt uns die neue Halbmonatszeitschrift ,, Notwinke" des Verlags für Wirtschaft und Verkehr in Stuttgart, Pfizerstr. 20. Keine großen Abhandlungen, nur ganze kurze Tips, Winke, Hiner Stimme enthiel weise, Anregungen! Insgesamt habe Für B Gegen B Sind Sie über die neue Mode hinreichend orientiert? mmung beteiligt. Wenn nicht, lesen Sie das soeben erschienene neueſte Heft der ele und auf den „ Eleganten Welt", das Ihnen alle nötigen Informationer gebungen aus. liefert. Der Mittelland- Kanal bis Braunschweig vorgerüdt! Wird dieses gewaltige deutsche Bauwerk trotz der schlechten Wirt schaftslage vollendet werden? ,, Die Woche" berichtet im neuen Heft über den Stand des Kanalbaus mit vielen Karten und Photos. Außerdem bringt sie wieder interessante Tatsachet aus Sowjet- Rußland. Lofraftwagente ASDA. nach Die amtlich mitgete vin; Sachsen jämtlich na dem nationalfozi nabend und Sonntag „ Ich eröffne die Sikung", unter diesem Titel bringt die neueste Nummer Presse"( Nr. 42) einen aufschlußreichen Bilderaufsatz zum Zusammentritt des Reichstages. Im Bilde werden hier die markantesten Persönlichkeiten der Volksvertretung von der der Münchener Jllustriertes Blutige Erwer Die für den Dienstagi äußersten Rechten bis zur äußersten Linten gezeigt. Eine seh stagsbeginn vorausg merkwürdige Tatsache bringt der Aufsatz„ Ein Herzogtum der starten Bereitstel verkaufen", das die Geschichte der Herrschaft Sagan in Schlesien ag tamen, sind nun die jetzt zum Verkaufe steht, darstellt. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Union Union Billigster und bequemster Brennstoff Briketts Zu jeder Minute sofort informiert ist jeder Vereinsrechner, jeder Vereinsvorsitzender, jedes Kassenrevisionsmitglied, jedes Vereinsmitglied über den Eingang und Ausgang der Vereinsgelder, d. h. woher die Einnahmen und wofür die Ausgaben sind, wenn das von mir ausgearbeitete Universal- Vereinskassebuch geführt wird. Selbst das in Kasseangelegenheiten unerfahrene Vereinsmitglied kann sofort und ohne Buchführungsvorkenntnisse mit Hilfe dieses U.- V.- Kassebuches die Vereins- Kassegeschäfte übersichtlich verwalten. 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