her. Nr. 37 d Alltag der Bolichemiti. ag Knorr u. Hirth G. m. en RM. 5.90.- Es gibt eine solche Fülle von fich wie der Bolschewismus. uf dem Büchermartt eine Bland herauskommt. Und en. Seiberts neues Wert, In etwas Neues dar, als Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. etrußland zum ausschließettionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdtudiums gelebt hat. Det sending nicht verlangter Mannstripte wird nicht garantiert. Meinung nach Rußland wismus nicht als boshafte Menschen, sondern als ein Bas ihn aber an der neuen - und was er in seinem - das ist die Menschen nlichkeit und der mensch e bolichemistische Staats 44. Jahrg. Bolitische Rundschau. - auf russischer Erde den igen, Dr. Curtius, zum Vortrag über die bevorstehenden Deen und utopischer Ziele Genjer Verhandlungen. Der Reichspräsident empfing den Reichsminister des Aus: faz Sozialismus- Rapita 2s, sondern den Gegenjak ormel selbst nicht an, wie In schildert. ndschau" bringt den Abüber die Judenfrage. Es Blund, Ludwig Holländer Herausgeber der„ Deut #ferner 16 unbekannte von Leopold Ziegler, Th. en" von Richard Fester, enator Strund, eine No lich weisen wir noch be Ennende wichtige Auffah urch Beiträge von P. v. A. v. Löwis of Menar Nai steht die soeben er ft der Frau„ Das Heft. It wird durch ausgezeich indet sich für die Freunde g verbesserten Zeitschrift In unterrichteten Berliner Kreisen rechnet man mit der effentlichung einer Notverordnung über die Sanierung des Meihshaushalts und der Sozialversicherungen in den ersten Magen des Juni. Reichsminister Treviranus erklärte in einer Versammlung der Volkskonservativen in Gleiwiß, daß Reichspräsident von denburg am 19. Mai in Kiel die Taufe des Panzerschiffes auf den Namen„ Deutschland“ vornehmen werde. In einer Kundgebung der Deutschen Vollspartei in Düssel= dari sprach der Parteiführer Dingelden über wirtschaftliche und politische Gegenwartsfragen, wobei er u. a. für eine Tributrosion eintrat und gegen die Richtlinien der Braunskommison zur Arbeitslosigkeitsbekämpfung Stellung nahm. Durch eine Verwechslung mit Nationalsozialisten wurde von Mommunisten auf ein Ausflugsauto des Roten Kreuzes von Tarra geschossen, wobei ein Toter und ein Schwerverletzter zu bellagen waren. In Warschau wurde ein Ehrenmal für die im Weltkriege gefallenen und in Polen beigesetzten 500 000 deutschen Soldaten canthüllt. Bei den gestrigen Wahlen im Hutschiner Ländchen behielten die Deutschen ihre 24 Mandate, die Tschechen ebenso ihre 6 Size. Der rumänische Außenminister erklärte Journalisten gegen: über, daß die rumänische Regierung die Fortsetzung der deutschnn springt aus 300 Memänischen Verhandlungen wünsche. Die rumänische GesandtIlschirm- Abzug ist geris chest in Berlin habe den Wunsch der Bukarester Regierung nach Der Entfaltungstoß desideraufnahme der Verhandlungen der deutschen Regierung et den Springer. Das Woche" zu sehen. Wie wegen des reichbebil au- Ausitellung. Biele Für 50 Pig. überail mitgeteilt. Das Schöffengericht Charlottenburg verurteilte den Reichs= hesabgeordneten Dr. Goebbels wegen Beleidigung des ProfesDr. Riebensahm von der Technischen Hochschule zu 5000 Mt. eldstrafe oder 100 Tagen Gefängnis. Infolge verschiedener Differenzen mit der Belegschaft ruht jait Montag mittag der gesamte Betrieb im Verlage M. DuIlluſtrieten Preſſe( Nr.mont- Schauberg in Köln mit Ausnahme der redaktionellen Abeisen auf die Bilderferie teilung. Zur Zeit schweben innerhalb des Betriebes noch VerI ,, Moderne Propheten", handlungen. Lamas" ,,, Sie gehen zum Serie„ Deutsche Köpfe er- Wilhelm- Instituts für e. In der gleichen Num oman von Paul Edmund rgeleit, Gießen. Is vermist! Bon der Grönlandexpedition Dr. Alfred Wegeners wird gemeldet, daß Dr. Wegener am 1. November ab Station Eismitte Westen gereist und seitdem verschollen ist. Es muß damit schnet werden, daß er dem weißen Tod zum Opfer gefallen ist. Die NSDAP. hat in München das neben dem„, Braunen as liegende Gebäude des früheren Drechsel- Palais erworben. Sie verlautet, soll darin die SA- Schule untergebracht werden. Bei neuen Probefahrten mit dem Krudenbergschen Propellokragen auf der Versuchsstrecke bei Burgwedel( Hannover) mde eine Stundengeschwindigkeit von 205 Kilometer erzielt. Der vom Völkerbundsrat eingefegte Sonderausschuß zur arbeitung eines Abkommens über kriegsvorbeugende Maßnahmen des Völkerbundes ist in Genf zusammengetreten. Die größte Wiener Bank, die Desterreichische Kreditanstalt nd der Brandlataftrophe für Sandel und Gewerbe, ist zusammengebrochen. Ihre Ver: - Revuetheater werden 6 betragen 140 Millionen Schilling. Die Regierung gat Hen, Girls der Schwary , vermißt. Es besteht die daß fie einer Bande in Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. Nach einer Information hat Außenkommissar Litwinow dom Generalsekretär des Bölkerbundes mitgeteilt, daß die sowjessische Abordnung erst am 16. Mai in Genf eintreffen werde. gefallen find, die unter Bonussichtlich wird daher die Aussprache über die Zollunion ntel einer Theateragentur et am 16. Mai beginnen. betreibt. Die Unter Der französische Außenminister Briand hat am Montag: ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 13. Mai 1931 nicht untergraben werden, die Wirtschaft müsse in die Lage versetzt werden, wieder Arbeit zu vergeben und Arbeiter einzustellen. In welcher Form gespart werden müsse, um die finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden, werde die Regierung in 14 Tagen dem deutschen Volk verkünden. In der Reparations= frage fönne man feinen Erfolg erzielen, bevor das eigene Haus in Ordnung gebracht worden sei. Er bedauere es, daß bei einer rein wirtschaftlichen Frage, wie der deutsch- österreichischen Zollunion, Nervosität im Ausland hervorgerufen werde, die unsere ganze Politik nach dieser Richtung hin in vollkommen falschem Licht erscheinen lasse. Wir seien nicht nur Soldaten des Friedens, wir seien Opfer des Friedens. Nur dann werde es gelingen, die Politik der Beruhigung in der ganzen Welt durchzuführen, wenn es anerkannt sei, daß es im wesentlichen das deutsche Volk sei, daß für den Frieden Opfer bringe. Politisches Vertrauen müsse in der Welt einziehen und alles vom Standpunkt der Furchtlosig= feit aus geregelt werden. Diese Furchtlosigkeit werde nur dann eintreten, wenn man den Völkern, die den Krieg verloren hätten, volle Gerechtigkeit widerfahren lasse. Reichsfinanzlage. Berlin. Der Kassenfehlbetrag von 1250 Millionen Mark, den die Reichsfinanzverwaltung vom kurzem für Ende März auswies, dürfte auch nach dem bevorstehenden Abschluß der Bücher der Reichstasse ungefähr dem rechnungsmäßigen Defizit für das Etatsjahr 1930 entsprechen. Zählt man zu diesem Betrag den normalen Ultimobedarf von etwa 450 Millionen Mark hinzu, so ergibt sich in runder Summe der Betrag der schwebenden Schuld, die Ende März mit 1709,3 Millionen Mark ausgewiesen wurde. Für die nächste Zeit dürfte noch eine gewisse Steigerung der schwebenden Schuld zu erwarten sein, da die ersten Monate des neuen Rechnungsjahres, die ohnehin schlechte Kassenmonate sind, wegen des Einnahmerüdganges erhöhten Kassenbedarf gebracht haben werden. Immerhin scheint es dem Finanzminister gelungen zu sein, die für den Mai- Ultimo befürchteten Schwierigkeiten auszuräumen. Wir hören jedenfalls, daß der Kassenbedarf für den Mai- Ultimo bereits jetzt gesichert sei. Zum Teil scheint manfür Burze Zeit auf die Gelder zurüdgreifen zu wollen, die der Reichspost aus ihrer neuen Schazanweisungsbegebung zufließen. Zum Teil scheinen andere Kredite auch von Bankenseite ersch'ossen zu sein, die auch für den Junitermin eine Hilfe bieten werden. Allerdings wird der Juni nochmals größere Anstrengungen erfordern, wenn es nicht gelingt, bis dahin einen größeren Schatzanweisungsabsatz zu erzielen Erst vom Juli an darf mit einer gewissen Entspannung gerechnet werden, sofern bis dahin die vom Kabinett beabsichtigten Etatskürzungen wirksam geworden sind. Weitere Lockerung der Wohnungszwangswirtschaft in Thüringen. Das thüringische Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag zwei Verordnungen gutgeheißen, die eine weitere Loderung der Wohnungszwangswirtschaft in Thüringen mit sich bringen bezw. eine teilweise Aufhebung des Wohnungsmangelgesetzes darstellen. Der Begriff der sogenannten ,, teueren Wohnungen“, die dem Wohnungsmangelgesetz nicht mehr unterstehen. wird also noch weiter ausgedehnt. Bisher galten z. B. in Weimar bereits Wohnungen mit einem Mietpreis von 700 Mark als ,, teuer" im Sinne des Gesetzes, und nunmehr wird die Grenze noch tiefer liegen. Spaltung im Jungdeutschen Orden. Breslau. In den schlesischen Ortsgruppen des Jungdeutschen Ordens hat sich eine Spaltung vollzogen, die auf die Gegnerschaft des Majors a. D. Neumann( Liegnitz) gegen den Führer des Jungdeutschen Ordens, Arthur Mahraun, zurüd( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plagvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 38 Der Kampf um den Nachwuchs. - Zu den ganz wenigen wirklichen Rußlandfennern zählt Dr. Theodor Seibert, der bis vor kurzem vier Jahre in Rußland lebte, in Moskau einen eigenen Hausstand führte und fast das ganze Land bereiste. Wir entnehmen seinem soeben bei Knorr& Hirth, München, erschienenen Werke ,, Das rote Rußland Staat, Geist und Alltag der Bolschewifi" den folgenden interessanten Abschnitt: Die allgemeine Unbildung der heutigen russischen Schuljugend ist erschreckend. Ein besonders trübes Kapitel ist die Vernachlässigung der ausländischen Sprachen, die umso krasser wirkt, als die frühere russische Intelligenz ein fabelhaftes Sprachtalent besaß. Bei den Universitätsprüfungen erhalten die Professoren Antworten, die einem deutschen ABC.- Schützen zur Schande gereichen würden! Es gibt Hunderte von sowjetoffiziellen Beispielen dafür. Aber kann es denn anders sein: woher soll die sowjetrussische Jugend die Zeit und die Energie nehmen für ein ernsthaftes Studium, wenn sie von Kindesbeinen an, tagaus, tagein, vollgepfropft wird mit Politgramota, mit parteipolitischen und öffentlichen Aufgaben und Spielereien? Allein die Arbeitsstunden, die auf Versammlungen und Demonstrationen verwandt werden müssen, gegen alljährlich in Dutzende von Millionen. Eine große Rolle spielt in den Schulplänen auch die arbeitstechnische Vorbereitung der Schüler für den Beruf. In ausgedehnten Werkstätten werden handwerkliche Fähigfeiten entwickelt und gefördert. Besonders seit jüngster Zeit sind Bestrebungen im Gange, die Schule immer systematischer zur technischen Vorbereitung auf den Beruf auszubauen. In dieser Politik liegen sicher richtige Gedanken ihre Uebertreibung führt aber nur dazu, die Allgemeinbildung der Jugend noch mehr herabzudrüden, als es jetzt schon geschieht. Die Partei legt an die neuen Kadres lediglich den Maßstab der politischen Brauchbarkeit. Am untrüglichsten wird diese Einstellung durch die Aufnahme- Politik der höheren Schulen bewiesen. Ein Bürgerfind kann noch so intelligent sein, es kommt nicht, oder doch nur in den seltensten Fällen, auf die Mitteloder Hochschulen. Ein Jungkommunist mag noch so borniert und ununterrichtet sein, einen Universitätsplatz kann ihm tein Gott streitig machen, wenn er in der Partei als guter und strammer Kommunist bekannt ist. Der numerus clausus wird strikt durchgeführt. In der erdrückenden Mehrzahl der Fälle gewährt die Sowjetunion nicht dem Tüchtigen die bewußte freie Bahn, sondern dem Geburts- Proletarier und dem Partei- Frommen. Dies umgekehrte Feudalprinzip paßt vorzüglich in das Gesamtbild des Bolschewismus, der sich für berechtigt hält, in der Periode des Klassenkampfes" alle Sünden mit umgekehrten Vorzeichen zu wiederholen, die das alte Regime begangen hat. Die Masse der Kinder und Halbwüchsigen Rußlands wohnt heute noch im Elternhaus. Die Zahl der Internate aller Jugendklassen ist aber doch schon größer als in irgend einem andern Lande. Es versteht sich nach dem oben Gesagten, daß die russischen Kinderheime und Studentenhäuser politische Erzie hungsinstitute in Reinkultur sind. Sämtliche Zöglinge der rusfischen Staatserziehung sind natürlich Mitglieder der Jungtommunistenbünde„ Pionier" und ,, Komsomol", der beiden Vorstufen zum bolschewistischen Orden, zur Partei. Während beim ,, Pionier", der die Lebensalter von etwa 8 bis 12 Jahren um= faßt, das Spielerisch- Kindliche, das äußerliche Zurschautragen tommunistischer Empleme noch die Hauptrolle spielt, ist der ,, Komsomol", der Bund der Halbwüchsigen, eine politische Macht im Lande. Die Führer dieses roten Jungsturms und ihre Presse befleißigen sich, verwöhnt wie sie sind, eines äußerst feden Auftretens in der Oeffentlichkeit und einer möglichst radifalen Sprache. Die Komsomolzi fühlen sich sozusagen als die Avantgarde, d. h. der Partei, und richten mit ihrem vorlauten Wesen in den Betrieben und vor allem auch in den Gewerkschaften immer wieder böse Zwischenfälle an. Ihren Gipfel hat die politische Verwöhnung der roten Jugend im Winter 1929-30 erreicht, als die Partei ihre„ Stoßbrigaden"( Udarnye Brigadi) Seauftragten des Romites igen Mittwoch angenommen. Seine Wahl wird in einge: zuführen ist. Neumann war bei der letzten Reichstagswahl hauptsächlich aus Komsomolzen zusammenstellte. Diese StoßFalles ift Erna Lindquist numittag die Kandidatur für die Präsidentschaftswahl am enhandel übertragen wor nzelheiten über die Unter die Schickfale der vermi weisten Kreisen so gut als sicher angesehen. Die spanische Regierung hat das Ersuchen Troykys um Mujerhaltsbewilligung in Spanien abschlägig beschieden. Die amerikanische Regierung beabsichtigt, angesichts des pe finden fie von jetzt abjeven Milliardenfehlbetrages im laufenden Staatshaushalt ungefähr er dem Titel„ Beine und einere Festungsgarnisonen aufzuheben, um an UnterhalIn der Münchner 3lluffrier Sie diese Berichte: einen Birklichkeit aus dem Jahre Paul Edmund von Bahn frei Haus natürliches neral Kohlensäure verstärkt, lasche nur 16 Pfg., Flasch ellasche gratis. Großabnehm chior, Mineralw.- Vertri -Karben in Hess. stosten zu sparen. Eine bedeutsame Kanzlerrede. Reichskanzler Dr. Brüning sprach am letzten Sonntag in erine Zentrumswahlversammlung in Cloppenburg. Er führte aus, daß es notwendig sei, den Weg der Verantwortung zu gehen und im Volke Klarheit über seine Lage zu schaffen. Er fürchte, daß das Volk einmal nicht mehr denen gehorchen würde, die es here gegen die Regierung aushetzen, sondern noch radikaleren Pateien. Man könne heute nur den Weg sachlicher Arbeit gehen, und die Parteien vor die Verantwortung und die Entsedung stellen. Dabei gebe es kein Schielen nach rechts oder no links. Dann beschäftigte sich Dr. Brüning mit Finanzfungen. Die Zeit des Schuldenmachens sei vorbei, schärfste Sparmamahmen seien am Platze. Die Kaufkraft in Deutschland dürfe Kandidat der Deutschen Staatspartei. Neumann glaubt, daß diese Bewegung, die erst in Schlesien feststellbar ist, auch auf die übrigen Reichsteile übergreifen wird. Präsidentenwahl in Frankreich. Die heute stattfindende Präsidentschaftswahl wird in einer Atmosphäre höchster politischer Erregung vor sich gehen. Von den drei Kandidaten Briard, Doumer und Painlevé hat Briand die meisten Aussichten. Im Falle einer Wahl wird Briand sich nur 48 Stunden in Genf aufhalten, für die weitere Tagung wird Ministerpräsident Laval die Interessen Frankreichs vertreten. Sehr umstritten ist die Frage der Nachfolgeschaft im französischen Außenministerium, da eine so gewandte und er= fahrene Persönlichkeit wie Briand nicht zur Verfügung steht. England baut feine Luftschiffe mehr. London. Die englische Regierung hat beschlossen, den Bau von Luftschiffen einzustellen und teinerlei Experimente in dieser Richtung mehr zu unternehmen. Diese ablehnende Einstellung der englischen Regierung gegenüber dem Luftschiffbau ist auf die Katastrophe des R 101 zurückzuführen. brigaden werden überall dort angesetzt, wo die Richtlinien und Befehle der Partei im öffentlichen, besonders im Wirtschaftsleben, nicht ganz befolgt worden sind. Die„ Udarniki" haben den Auftrag, rücksichtslos durchzugreifen und, häufig mit roher Gewalt, die richtige Linie" wieder herzustellen. Am schlimmsten wüten sie heute noch auf dem flachen Lande; die Schandtaten gegen das Bauerntum fallen zum großen Teil den Jungtommunisten zur Last; die moralische Schuld aber ruht mit ihrer ganzen Schwere auf den Schultern der bolschewistischen Staatsleitung, die bewußt die neue Generation im Sinne der Ruchlosigkeit aufzieht und jedes Gefühl für Ehrfurcht und Menschenwürde sorgfältig von ihr fernhält. Der Arbeitsmarkt in Hessen. Ueber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen- Nassau berichtet das Landesarbeitsamt Hessen: Der Arbeitsmarkt wurde fast ausschließlich durch die Außenberufe entlastet, auf die von den insgesamt 12 000 Arbeitsuchenden 7900 oder 66 Prozent entfielen. Am 30. April zählten die Arbeitsämter 268 053 Arbeitsuchende. Während die Zahl der Unterstützten in der Arbeitslosenversicherung um 10 868 zurüdging, stieg sie in der Krisenfürsorge um 1179 an. Mittwoch, den 13. Mai 1931 Die verfehlte Wohnungspolitik. Unter dieser Schlagzeile nimmt der bekannte bayerische Bauernführer Geheimer Landesökonomierat Dr. Georg Heim in den ,, Münchener Neuesten Nachrichten" vom 16. März 1931 zu der Denkschrift ,, Fehlerhafte Wohnraumverteilung?" Stellung, in welcher der Grund- und Hausbesitzerverein München das Ergebnis seiner Erhebung vom Oktober 1930 über die Lage am Münchener Wohnungs- und Geschäftsraummarkt darstellt. Dr. Heim, der die Denkschrift des Grund- und Haus besitzervereins München außerordentlich begrüßt, macht u. a. folgende Ausführungen von grundsäglicher Bedeutung: ,, Daß das gegenwärtige Wohnungsrecht und der Mieterschuß, wie jede Zwangswirtschaft, die ungesundesten Verhält nisse hervorruft, ist heute für jedermann sichtbar und greifbar. Die größten statistischen Lügen sind die amtlichen Zahlen der Wohnungssuchenden. Im Frühjahr 1930 gab der Stadtrat München bekannt, daß 19 560 Parteien mit begründeten Ansprüchen auf selbständige Familienwohnung gemeldet seien. Die Zahl ist richtig und falsch. Sie ist richtig in bezug auf das Subjekt, sie ist aber erlogen bezüglich des Objektes, d. h. es wäre eine Lüge, aus der Statistik zu folgern, daß dem gemeldeten Bedarf ein entsprechender Wohnraummangel gegen überstehe. Es wird der Augenblick kommen, wo sich diese Lüge selbst entlarot. Dann werden die Verhältnisse, in diesem Falle die Not, stärker sein als die Scheinkulissen der Zwangswirt schaft. Dieser Zeitpunkt ist nicht mehr fern. Dann wird sich plöglich herausstellen, daß der angenommene Raummangel gar nicht vorhanden, sondern an den meisten Drten künstlich durch falsche Gesetze und Verordnungen erzeugt ist. Diese Täuschung muß auf die Dauer schweren Schaden hervorrufen.( Verlorenes Bankapital!) Zu diesen Drten gehören die meisten bayerischen Städte, vor allem München. Der Wohnungsmangel wäre weit kleiner, wenn nicht Tausende von Altwohnungen, begünstigt durch die Zwangswirt schaft, an Familien untervermietet würden, d. h. nicht die Inhaber der Altwohnungen, besonders Einzelpersonen, durch diese Möglichkeit zu verdienen, an ihrer Altwohnung festhalten würden. Der Verfasser dieser Zeilen kann das aus seiner eigenen Erfahrung bestätigen. Seiner Verwaltung unterstehen in einer Stadt 14 Häuser. In diesen Häusern sind vier Wohnungen mit 4-6 Zimmern, die von Einzelpersonen bewohnt sind. Ganz abgesehen davon, ob der Mieter untervermietet oder nicht, ist in unserer Zeit eine solche Raumverschwendung unwirtschaftlich. Die Zwangswirtschaft greift in täppischer Weise vollständig daneben und läßt die Mißstände völlig unbeachtet. Die Wohnungsnot kommt in der Zahl der Wohnungssuchenden zum Ausdruck. Nicht Raummangel, sondern die unwirtschaftliche Verteilung des vorhandenen Raumes ist im wesentlichen die Ursache der Wohnungsnot. Ich beobachte, mitten im praktischen Leben stehend, die Vorgänge. In den Kreisen, die in diesen Dingen Wandel schaffen müßten, herrscht eine komplette Stumpfheit. Man trottelt in den Tag hinein, bis sich der Schaden elementar meldet und zeigt „ Gießener Zeitung" Lokales. Himmelfahrtsgedanken. Der Tag der Himmelfahrt ist der der himmlischen Sehn sucht. Ewig lebt es in uns, dieses Sehnen nach oben, nach Licht, nach ewiger Sonne, nach ewiger Glückseligkeit. Je schwerer die Zeiten sind, je härter die Schicksale, je trüber die Tage, umso stärker hebt die Sehnsucht die Schwingen und will uns über Leid und Tod hinwegtragen in helle lichterfüllte Räume, wo es teinen Anfang und kein Ende mehr gibt, und wo ewiger Friede ist. Allen Zeiten und allen Völkern war diese Erkennthis gemeinsam. Nicht dieses kurze Leben kann der Zwed unseres Daseins sein. Seine einzige Wirklichkeit ist die große Sehnsucht, die in uns lebt und leidet. Alle Arbeit und aller Kampf, alle Freude und alles Leid können die unruhige Seele nicht ruhig machen. Erst wenn sie die Herrin wird und wir uns von ihr führen lassen über Not und Angst, über Tod und Grab hinaus, dem Lichte und der Sonne entgegen, dann erst werden wir die große Sehnsucht ganz begreifen, die diese Seele auf Erden nicht zur Ruhe kommen ließ. Das Finden dieses Lichtes inmitten aller Dunkelheit, das allein muß die schöpferische Tat unseres Lebens sein. Am Himmelfahrtstage öffnen sich unseren gläubigen Blicken die Tore der Ewigkeit. Die Lösung des Wohnungsmangels ist ein Programmpunkt im Gesundungsplan unserer Wirtschaft und gesellschaftlichen Verhältnisse. Der bisherige Weg zur Lösung ist falsch. Die Miet- und Hauszinssteuer ist nichts anderes als eine trockene Sozialisierung des Hausbesitzes. Die aus dieser Steuer gegebenen Bauzuschüsse für Neubauten vermögen die Miete trotz aller Zuschüsse nicht so zu senken, daß sie für das Einkommen der Arbeiter, Angestellten und Beamten erträglich sind. Zusammenbrüche von Neubaugenossenschaften sind keine Seltenheit. Die bisherigen gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der Mieter und zum Zweck der Wohnungsschaffung haben versagt und bringen die Hausbesitzer zur Verarmung. Das Problem ist: beste Ausnüßung des vorhandenen Raumes." Wir schließen uns diesen verständigen Ausführungen des bekannten Politikers in vollem Umfange an. Möge endlich auch die Politik die wirtschaftlichen Notwendigkeiten erkennen! Gelo Raucherzähne.„ Nach langem Suchen endlich das Richtige für meine Zähne. Nach dreimaligem Gebrauch blendend weiße Zähne, trotzdem dieselben durch vieles Rauchen braun und unschön wirkten. Ich werde nichts anderes mehr gebrauchen, als Chlorodont." B., Horst Berg. Chlorodont: Zahnpaste 60 Pf. und 1 Mt., Zahnbürsten, Mundwasser 1 M. bei höchster Qualität. In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haben. Berufskrankheiten und Milch. Von Dr. med. et. phil. Trendtel, Altona. Der Sonntagsschreiber. * Pfarrpersonalien. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Ernst Sahner zu Erndtebrück die evangelische Pfarrstelle zu Rodheim v. d. H., Dekanat Rodheim, übertragen. * Die Pfingstferien in Hessen. Nach der hessischen gesetzlichen Ferienordnung beginnen an allen öffentlichen Schulen in Stadt und Land die einwöchigen Pfingstferien am Samstag, 23. Mai. Wiederbeginn des Unterrichts am 1. Juni. * Einführung von Erkennungsmarken für die Kriminalpolizei. Nachdem die Verstaatlichung der Ortspolizei durchgeführt ist, werden sämtliche staatliche Kriminalpolizeibeamte sowie die Leiter und Vorsteher der Kriminalabteilungen neben ihren Personalausweisen mit einheitlichen Erkennungsmarken ausgerüstet. Die Erkennungsmarken, die innerhalb jeden Polizeiamts fortlaufend numeriert sind, tragen auf der Vorderseite unter dem hessischen Hoheitszeichen die Ortsbezeichnung des staatlichen Polizeiamts, auf der Rückseite die Nummer des betreffenden Beamten. Sie werden, an einer Kette befestigt, in der Tasche getragen. Als Ausweis bei exekutivischen Amtshandlungen gilt zukünftig die Erkennungsmarke. Der Personalausweis dient den Kriminalbeamten nur in Sonderfällen, insbesondere Behörden gegenüler, mit denen er außerhalb seines Dienstortes in Verbindung tritt, als Ausweis. * Sperre. Am Sonntag, dem 17. Mai 1931, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, wird die Straße ,, Am Kugelberg" aus Anlaß des Sportfestes des 1. Batls. Inf. Regt. 15 für den Verkehr mit Fahrzeugen aller Art polizeilich gesperrt. Den Anweisungen der Polizeibeamten ist unbedingt Folge zu leisten. * Stadttheater. Heute abend Erstaufführung von Strindbergs Märchenspiel„ Schwanenweiß" unter Spielleitung von Walter Bäuerle. * Maienblasen. Das heutige Maienblasen wird anstatt vom Turm der Johanniskirche vom Turm der Stadtkirche von 7. Uhr ab stattfinden. * Missionsfest. Das Defanat Gießen ladet zum Missionsfest in Allendorf( Lumda) für morgen nachmittag ein. Alle Erkrankungen, die unter den Angehörigen eines bestimmten Berufes infolge der Berufsausübung häufiger auftreten als unter der übrigen Bevölkerung, werden als Berufsfrankheiten im engeren Sinne bezeichnet. Meistens versteht man darunter solche Krankheiten, die in Industriebetrieben bei längerem schädlichem Einwirken irgendeines giftigen Stoffes hervorgerufen werden. Es kann jedoch auch der Rheumatismus eine Berufskrankheit sein, wenn der Arbeiter in einem ungünstigen Raum, der Feuchtigkeit und Zugluft ausgesetzt, arbeitet. Dieses ist jedoch nicht die eigentliche Berufskrankheit, sondern mehr eine Erkrankung, die während der Berufsausübung eingetreten ist. Die ärztliche Ueberwachung der Gewerbebetriebe, besonders inbezug auf die Vermeidung von Berufskrankheiten, hat in den Jahren nach dem Kriege viel größeren Umfang angenommen als früher. Im Jahre 1921 wurden in Deutschland bereits fünf preußische Gewerbeärzte ernannt, die nicht nur die gesundheitlichen Fragen des Arbeitsvorganges zu untersuchen und zu überwachen hatten, sondern sich auch um den Ernährungszustand der einzelnen Belegschaften zu fümmern versuchten, wobei die Bedeutung der Fabrikspeisung stark in den Vordergrund gerückt wurde. Die meisten Gewerbebetriebe sind heute dazu übergegan gen, in ihren Kantinen und Speiseanstalten Milch anzubieten und haben damit einen wesentlichen Dienst an dem Gesundheitszustand der Bevölkerung geleistet. Nr. 38 * Fahrpreisermäßigungen für Kriegsbeschädigte. Die Krie gerkameradschaft„ Hassia" Verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen Provinzialgeschäftsstelle Ober hessen, Gießen, Lindenplatz 1, bittet uns, Nachstehendes bekannt. zugeben: Die Deutsche Reichsbahn- Gesellschaft gewährt auf An trag des Verbandes der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinter bliebenen im Deutschen Reichskriegerbund„ Kyffhäuser" vom 1. Mai 1931 ab den Kriegsbeschädigten eine 50prozentige Fahr: preisermäßigung bei allen Reisen, die ausgeführt werden zum Aufsuchen der Beratungsstellen, die von der amtlichen Kriegsbeschädigtenfürsorge oder von den im Reichsausschuß der Kriegsbeschädigten- und Kriegerhinterbliebenenfürsorge vertretenen Kriegsbeschädigtenverbänden eingerichtet sind, in Angelegenheiten der Arbeits- und Berufsfürsorge der Kriegsbeschädigten. * Unsere Flußbäder. Die Badeanstalten an der Lahn sind in diesem Jahr bedeutend erweitert und verschönert worden. Die beiden Lahnbäder sind mustergültig eingerichtet und dürften selbst den verwöhntesten Ansprüchen genügen. Eine der wichtigsten Berufskrankheiten ist die Bleikrankheit, die schon dem alten Hippokrates durch seine Darmkrämpse befannt war. Bis zu dem Entstehen der chemischen Großindustrie Als Ausweis zur Erlangung der Fahrpreisermäßigung wird für jede einzelne Fahrt eine Bescheinigung der amtlichen Fürsorge stelle für Kriegsbeschädigte nach vorgeschriebenem Muster darüber verlangt, daß die Entsendung mit der Dienstbeschädigung zusam menhängt und als notwendig anerkannt worden ist. Außerdem muß bei der Rückfahrt die Beratungsstelle bescheinigen, daß die Beratung des Kriegsbeschädigten stattgefunden hat. Mit der Ausdehnung der Fahrpreisermäßigung auf die Beratungs stellen der Kriegsbeschädigtenverbände ist die Vergünstigung für die bisher im Tarif vorgesehenen Beratungsstellen der Ge werkschaften weggefallen. In dem oben erwähnten beim Reichsausschuß der Kriegsbeschädigten- und Kriegerhinterblie benenfürsorge sind außer dem bereits genannten Kyffhäuserver band noch folgende Verbände vertreten: Der Reichsbund, der Reichsverband, der Zentralverband, der Internationale Bund, der Bund erblindeter Krieger und der Deutsche Offiziersbund. * Der Verkehrs- und Verschönerungsverein hat einen neuen Führer durch ,, die Universitätsstadt Gießen" herausgebracht, aus dem sich der Fremde über das Wesentlichste der Stadt Gießen und ihrer näheren Umgebung unterrichten kann. * 100 000 Gedenktaler. Anläßlich der Magdeburger Jubiläumsfeier sind 100 000 Dreimarkstüde geprägt worden. Die Schauseite der Erinnerungsmünze zeigt in der Mitte das Stadtbild Magdeburgs und darüber das Magdeburger Stadtwappen, daneben die Zahlen 1631 und 1931. Das ganze ist von einem Perlenkreis umgeben, unten steht das Wort„ Magdeburg". Ferner findet sich auf der Münze der Spruch ,, Wiedergeburt nach Zwietracht und Tod". Für Münzfreunde dürfte der Gedenktaler eine sehr willkommene Gabe sein. * Hygiene auf dem Lande. Am 30. Mai 1931 veranstaltet der Reichsausschuß für hygienische Volksbildung gemeinsam mit dem Landesausschuß für hygienische Volksbelehrung in Bayern eine Tagung in Nürnberg, der das Thema„ Die hygienische Volksbelehrung auf dem Lande" zu Grunde gelegt ist. * Der Treuhandverband, Verband Deutscher Treuhand und Revisionsgesellschaften e. V., Sitz Berlin, hält seine dies: jährige Tagung in der Zeit vom 14. bis 17. Mai zu Frankfurt am Main ab. Sowohl in der Vorstandssitzung als auch in der öffentlichen Mitgliederversammlung werden besonders im Vor dergrunde der Beratungen ie Einführung der Pflichtrevision und die Neuregelung des Revisions- und Treuhandwesens stehen. * Ausgaben für den Alkohol in Deutschland. Das deutsche Reich gab im Rechnungsjahre 1930-31 für Wehrmacht, Schule, Wohlfahrt, Wohnungswesen, Verkehr, Schuldendienst und Kriegs: lasten 8,476 Millionen aus, während das deutsche Volk im glei chen Zeitraum für Alkohol, und Tabak rund 7,500 Millionen ausgegeben hat. Für äußere Kriegslasten mußte das deutsche Volf 1,907 Millionen aufbringen, für alkoholische Getränke gab es im gleichen Zeitraum freiwillig 4,797 Millionen aus. Die Kosten für die offene und geschlossene Fürsorge betrug im Reich 1,053 Millionen, auf den Kopf der Bevölkerung entfallen RM 16,87. Die Gesamtausgabe für alkoholische Getränke war im selben Jahre 4,797 Millionen, rund RM. 79. auf den Kopf der Bevölkerung. Offenlegung der Steuerlisten. Die Frage der Offenlegung der Steuerlisten wird bald in den Brennpunkt des allgemeinen steuerrechtlichen und wirtschaft lichen Interesses rücken, da die Reichsregierung die Absicht hat, dem Reichstag schon in nächster Zeit eine von diesem geforderte Denkschrift hierüber vorzulegen. Mittwoch, de Germ. M SV. 98 3 FV. Wal VfB. Fri Wehl, G Burg T. S. G. 06 Alsfeld Horas Sport Ka GC. 03 R Meljunger Helfen He Hermanni Wader Ha BC. Chem Niederzwe Weilburg Ehringsha Laubach Lollar 1900 Gieße Megl. Spo Chringsha Ettingshau Weilburg Grünberg Steindorf Wekl. Sp ViB. Gief Grünberg Bieber Garbentei Die Notverordnung vom 1. Dezember 1930 ordnet bereits eine Offenlegung der Grundstückseinheitswerte an, die nach An sicht der Regierung hauptsächlich zur Vereinfachung der Verwal tung erfolgen soll und Rückschlüsse auf das Vermögen des ein zelnen Zensiten nicht zuläßt. Sollte aber künftig eine Dffenlegung der Einkommensteuerund der Vermögenssteuerlisten erfolgen, so muß dies aus verschiedenen Gründen als überaus bedenklich und unzweckmäßig für die Steuerpflichtigen angesehen werden. Leun 1.Steinbach Wehl. Sp Schwalbach Lollar 2. Schwalbach Oberbiel 2 Weilburg Jugend: 1900 Gieße 1900 Gieße VfB. Gieße Lollar 1. VB. Gieß Ettingshau Quedborn Well, Sp Megl. Sp Wehl. Sp Weilburg Cölbe 1. Bürgeln Marbach Kirchhain Breiden Altenpe Caldern Lohra Damm Goßfelder Gemünden Dernbach Buchenau Goßfelden Unterrosp Jugend: Cappel VB.-K. W Germ. Ma Unterrosph Sterzhauser Runzhausen Gedhshelden Offenbach Dillenburg Holzhausen Eijemroth Hirzenhain Haiger 2. Offdilln Wissenbach Jugend: Manderbad Sechshelden Hitzenhain Haiger Altenburg Hopfgarten Abgesehen von der Wahrung des Steuergeheimnisses und der Solvenz der Steuerpflichtigen würde die Offenlegung dieser Steuerlisten und Bekanntmachung der Steuersäße der einzelnen Zensiten in der Deffentlichkeit unverkennbar zu verstärkter De nunziation, zu politischer Verhegung und last not least audy zur weiteren Kapitalflucht führen, was unbedingt vermieden werden müßte. war auch die Bleivergiftung eigentlich die Hauptsächlichste Be-| deren Industrien( Textilien, Keramit, Kunstseide, Gummi usw.) rufskrankheit, die wir kannten. von ganz besonderer gesundheitlicher Bedeutung iſt. Später kamen dann andere Berufs- oder Gewerbekrankheiten hinzu, wie Kohlenoxyd- und Phosphorvergiftung, Glasbläserstar u. a. m. Die Bleivergiftung entsteht beim Arbeiten mit blei= haltigen Gegenständen im Bleiwalzwerk, in Schriftsetzereien, be= sonders bei den Schriftsatzschleiferinnen, beim Trinken von blei haltigem Wasser. Zunächst sprechen wir von einer Bleiaufnahme, bei der allmählich ein Bleisaum am Zahnfleisch erscheint. Dann erst kommt es zur Bleieinwirkung, indem bleihaltiges Blut den ganzen Körper durchströmt, und schließlich tritt die echte Bleivergiftung mit Blässe, Bleisaum, Darmkrämpfen und Nervenlähmungen auf. Man hat festgestellt, daß in Wasser gelöstes Blei schon bei etwa 2 mg je Tag beim Menschen in furzer Zeit eine Bleivergiftung hervorrufen kann. Noch gefährlicher ist aber der Bleistaub, der in Farbenfabriken, Schleifereien entsteht und von den Arbeitern eingeatmet wird. Hier genügt eine Menge von weit unter 1 mg, um nach wenigen Wochen eine schwere Vergiftung hervorzurufen. Die Aufnahme dieses Giftes wie auch anderer Metallgifte geschieht in gelöstem Zustand im menschlichen Magen um so schneller, je leerer der Magen ist. Darum ist nicht nur zur Hebung des Allgemeinzustandes der arbeitenden Bevölkerung ein Milchtrinken vor oder während der Arbeit von besonderer Bedeutung, sondern zur Verhütung von Berufstrantheiten kann Milch oft geradezu lebensrettend wirken. Milch und schleimige Stoffe hemmen die Aufnahme von Blei und sonstigen Metallgiften im Körper, und deshalb ist das Milchfrühstüc eigentlich zwingende Notwendigkeit. Die wirksamen Plakate des Reichsmilchausschusses sollten darum nirgends fehlen. Weitere Untersuchungen werden flären müssen, ob nicht Milch auch in an Wissen Sie schon? Die verbreitetste Sprache unserer Erde ist Chinesisch, d diese von annähernd 400 Millionen Menschen gesprochen wird. Dann solgt Indisch( 260 Mill.), an dritter Stelle erst Englis ( 170 Mill.), 80 Mill. Menschen sprechen Russisch. In Europa gibt es, was man nicht glauben sollte, 120 ver schiedene Sprachen. Die deutsche ist in diesem Erdteil die weit verbreitetste, denn 81 Millionen Menschen bezeichnen sie als ihre Muttersprache. Dann folgt das Russische, Englische( 47 Mill.), Italienische( 40,8 Mill.) und Französische( 39,8 Mill.) In Deutschland sind 40 000 Bahnübergänge nicht dur Schranken gesichert. Newyork hat nach der letzten Statistik 5,6 Millionen Einwohner, darunter 2 Millionen Ausländer Fernsprecher be sitzt diese Riesenstadt mehr als London, Paris, Berlin und Rom zusammen. Alle 6 Minuten wird in Newyork ein Mensch ge= boren, alle 13 Minuten findet eine Trauung statt, alle 17 Minuten wird ein Mensch vom Auto überfahren, alle 51 Minute wird ein neues Haus errichtet. wurde. In Hatszeg, Siebenbürgen, ließ sich ein junger Schuhmacher nieder, der durch seine Wunderkuren mit Kranten bald berühmt Die Aerzte, die sich durch den Kurpfuscher geschädigt fühlten, gingen gegen ihn vor und erfuhren nun aber, daß de Mann seine Doktorprüfung an der Universität gemacht hattEr wollte nur als„, Wunderdoktor" mehr Geld verdienen, d es noch immer viele Dumme gibt. Haiger Leufel 1.39 Staffella i Nach einer Ba tags des D.G.B., Argangenen Sonn Rund um di 1908 Gießen nab L. Wehlar, AT fraft. Ausrichter 8. Nagel und G arbeiten und die g Frühjahrswetter Don Bujhauern ü Doller Rundgebun in 4 Klassen durd Zuschauer. Der Lauf der Tages, denn Sp. Weglar, als 4. ta wann ebenfalls E jeiner 2. Mannich prung in der K DJA. Gießen. Ei Affine, die von B. Wehlar gel wann mit ca. 40 Kriegsbejchädigte. Die band der Kriegsbed tooingialgeschäftsstelle tuns, Rachstehendes bel Gesellschaft gewährt auf chädigten und Krieger egerbund Koffhäuser igten eine 50prozentige die ausgeführt werden stellen, die von der am er Don den im Reichsaus Kriegerbinterbliebenenf nverbanden eingerichtet eits- und Berufsfürjorge Fahrpreisermäßigung min gung der amtlichen Für rgejdriebenem Mufter dar der Dienstbeschädigung rfarnt worden ist. Auge atungsfielle bescheinigen, gten stattgefunden hat. magigung auf die Beratu bände ist die Vergünstig enen Beratungsstellen der dem oben erwähnten igten- und Kriegerhinted eits genannten Anffhäujem erireten: Der Reichsbund, d, der Internationale S d der Deutsche Offiziersh Um 30. Mai 1931 Deranita Bolfsbildung gemeinjam he Boltsbelehrung in B das Thema„ Die hygien zu Grunde gelegt ist. Serband Deutscher Treuh Sih Berlin, hält feine 14. bis 17. Mai zu Frank rstandssigung als auch in g werden besonders im Einführung der Pflichtre s- und Treuhandwejens f in Deutschland. Das de 30-31 für Wehrmacht, G hr, Schuldendienst und Kri end das deutsche Bolt im g Tabat rund 7,500 Milli Fegslasten mußte das de für alkoholische Getränke 4,797 Millionen aus, ne Fürsorge betrug im Bevölkerung entfallen! foholische Getränke mart DRM. 79. auf den Steuerliften. der Steuerlisten wird bal enerrechtlichen und wirtid ichsregierung die Abficht b Beit eine von diesem gefer Dezember 1930 ordnet be einheitswerte an, die nach ur Vereinfachung der Vern Je auf das Vermögen des enlegung der Einkommenjin folgen, so muß dies aus denklich und unzweckmäßig merden. g des Steuergeheimnißes würde die Offenlegung g der Grenerfüße der einge verkennbar zu verstärkter ng und last not least and as unbedingt vermieden we anik, Kunftjeide, Gummi der Bedeutung ist. Tithon? njerer Erde ist Chinejij nen Menschen gesprochen an dritter Stelle erit Eng Sprechen Ruſſiſch m nicht glauben follte, 120 ist in diesem Erdteil die w Menschen bezeichnen je t das Russische, Englijde und Franzöfifche( 39.8 0 Bahnübergänge night en Statiftit 5,6 Millionen& Ausländer Fernspreder London, Paris, Berlin und ird in Newport ein Menid eine Trauung statt, alle 17) to überfahren, alle 51 Win ließ fich ein junger Schuhm aren mit Kranten bald ber urch den Kurpfuscher ge and erfuhren nun aber, b der Universität gemadt tor" mehr Geld verdiena 51. Mittwoch, den 13. Mai 1931 Germ. Marburg Ergebnisse: Bezirk: „ Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Spiel. Pol. Holzminden 7: 1( 2: 1) SV. 98 Darmstadt Kurh. Marburg 3: 3( 2: 3) FV. Wallau Breidenstein 3: 0( 3: 0) VFB. Friedberg VfB. 08 Gießen 6: 0( 2: 0) Wetzl. SpV. Azlar 4: 0( 1: 0) Burg Frohnhausen 0: 4 T. S. G. 01 Höchst Germania Fulda 2: 2 06 Alsfeld Neuhof 4: 2( 1: 1) Horas Tura Kassel 7: 1( 3: 0) Hermannia Kassel BC. Chemnitz Sport Kassel Riders Würzburg 3: 5( 1: 4)( Ga.) SC. 03 Kassel Großalmerode 4: 1( 2: 1) Melsungen 08- Spielo. Kassel 1: 4( 0: 2) Hessen Hersfeld Riders Würzburg 2: 2( 0: 1) Sportfreunde Kassel 3: 1( 0: 1) Wader Halle- Kurh. Kassel 8: 0( 3: 0)( Ga.) Kurhessen Kassel 4: 2( 2: 1) Wilhelmshöhe 3: 0( 0: 0) Gau Gießen Weglar: Weilburg Löhnberg 1: 4 Ehringshausen Dillenburg 1: 4 Laubach Niederzwehren - Steinberg 6: 1( 2: 0) Lollar Großen- Bused 4: 1( 1: 1) 1900 Gießen 2. Gotten 1. 2: 3( 2: 1) Wetzl. Sportv. 2. Bistirchen 5: 0( 2: 0) Ehringshausen 2. Dillenburg 2. 3: 1 Ettingshausen Alsfeld 06 2. 2: 3( 2: 0) Weilburg 2. Löhnberg 2. 1: 2 Grünberg Hermannstein 5: 0( 2: 0) Steindorf Bissenberg 0: 0 Aẞlar 2. 3: 5 Wetzl. SpV. 3.VfB. Gießen 3. Oberbiel 1: 2 Grünberg 2.- Quedborn 1. 1: 1( 0: 0) Bieber- Altenkirchen 1: 0 Garbenteich Leihgestern 2: 3( 2: 2) Leun 1.- Holzhausen 2. 2: 3( 1: 0) Steinbach 2. Haiger 3. 1: 1( 1: 0) Wetzl. SpV. 4. Schwalbach 2. 4: 0( 2: 0) Schwalbach 1. Nauborn 2. 3: 1 Lollar 2. Schwalbach 3. Oberbiel 2.Weilburg A. H. Jugend: Hassenhausen 1. 6: 3( 1: 2) Oberquembach 1. 3: 1 Bonbaden 1. 7: 1 1900 Gießen 1. 1900 Gießen 3. VfB. Gießen Sch. Lollar 1.- VfB. VIB. Gießen 2. Ettingshausen Quedborn Sch. Wetzl. SpV. 1.- Wehl. SpW. Sch. Wehl. SpV. 2. Sch. Weilburg - Cölbe 1. Bürgeln 1. Marbach 1. Kirchhain Löhnberg A. H. 3: 2. Braunfels 1. 10: 0( 3: 0) Griedel 3: 0( 1: 0) Wieseck Sch. 0: 2 Gießen 1. 5: 1( 2: 0) Klein- Linden 3: 3 Laubach 3: 3( 1: 1) Ettingshausen Sch. 1: 2( 0: 0) Burgsolms 1. 1: 1 Burgsolms Sch. 6: 2 Azlar Jgd. 0: 3 Löhnberg 1: 0 Gau Marburg. Gladenbach 1. 0: 5( 0: 1) Odershausen 2. 5: 3 Wehrda 1. 0: 1 Langenstein 5: 1 Breidenbach 2. Niedereisenhausen 4: 3 Altenvers Gladenbach 2. 3: 7( 1: 3) Caldern 1. Friedensdorf 1. 3: 2 Lohra Damm Mornshausen 2: 1 Erdhausen 2. 2: 3 Goßfelden 1. Gemünden Mellnau 1 0: 3 Dreihausen 3: 2 Dernbach Wommelshausen 2. 2: 4( 2: 2) abgebr. Buchenau 2. VFB.-K. Marburg 3. 4: 3 Goßfelden 2. Mellnau 2. 1: 5 Unterrosphe Oberrosphe 7: 2 Jugend: Cappel Marbach 2: 0( 0: 0) VfB.-K. Marburg 1. Odershausen 1. 0: 1 Germ. Marburg 3. Niederwalgern 4: 0 Unterrosphe Oberrosphe 2: 6 Sterzhausen Runzhausen Sechshelden Offenbach Haiger Buchenau 4: 0 Wommelshausen 1: 2 Gau Dill. Langenaubach 3: 1 Ballersbach 4: 2 Allendorf 2: 1( 1: 0) abgebr. Dillenburg 3. Breitscheid 1. 6: 1 Holzhausen- Hilsbach 6: 2 Eisemroth Herbornseelbach 2: 1 Hirzenhain Buchenau 5: 6( 5: 1) Haiger 2.- Frohnhausen 2. 4: 1( 2: 0) Offdilln Wissenbach Jugend: Manderbach Sechshelden Hirzenhain Oberroßbach 1: 2( 0: 1) Oberroßbach 3: 1( 2: 1) ด้วย ป Diffenburg 22 algebt. Holzhausen 1: 6 Buchenau 0: 2( 0: 1) Haiger Donsbach 2: 0. Altenburg Gau Fulda Neukirchen 6: 4 Leusel 1. Jgd. Alsfeld 2. Jgd. 3: 2 Hopfgarten Jgd. Schlitz Jgd. 1: 4 Staffellauf Rund um die Anlagen". in Gießen am 10. Mai 1931. Nach einer Pause von 5 Jahren wurde anläßlich des Staffeltags des D.S.B., der vereinbarungsgemäß statt am 7. Juni am vergangenen Sonntag durchgeführt wurde, wieder mal die Staffel ,, Rund um die Anlagen" gelaufen. Außer 1900 und VfB. 1908 Gießen nahmen noch Teil: MTV. und TV. 46 Gießen, VfL. Wetzlar, ATV. ,, Rheinfranken" und die Deutsche Jugendbraft. Ausrichter war der VB. 08 Gießen, der durch die Herren K. Nagel und Sportlehrer R. Fischer die umfangreichen Vorarbeiten und die glatte Durchführung meisterte. Bei herrlichstem Frühjahrswetter sahen, auf die ganze Strecke verteilt, Tausende von Zuschauern über 200 Läuferinnen und Läufer in eindrucks poller Rundgebung für den Sportgedanken. Die Staffel wurde in 4 Klassen durchgeführt; sie fand das lebhafteste Interesse der Zuschauer. Der. Lauf der Frauen brachte gleich die Ueberraschung des Tages, denn Sp.V. 1900 gewann vor dem MTV. und VfL. Weylar, als 4. tam VfB. Gießen ein. In der Jugendklasse ge= wann ebenfalls Sp.V. 1900 vor der Gießener Turnerschaft und seiner 2. Mannschaft. Der Männer- Turnverein gewann mit Vorprung in der RI. B. für Aktive vor A.T.B. Rheinfranken und DJK. Gießen. Ein scharfes Rennen gab es in der Klasse A für Aktive, die von d. Sp.V. 1900 Gießen, dem VfB. Gießen und VfL. Wetzlar gelaufen wurde, zwischen 1900 und Vf. 1908 gewann mit ca. 40 Meter Vorsprung vor den sich wacker haltenden Nr. 38 VfB.ern. VfB. hatte über den größten Teil der Strede geführt,| Bundesgenossen, und gleich nach dem Mittelanstoß glückte es Peters holte jedoch in 1000 Meter Lauf bis zur Gleiche auf. Auch verlor ein 200- Meter- Mann des VfB. den Stab. Die von 1900 und VfB. gelaufenen Zeiten sind als vorzüglich zu bezeichnen. Am Schluß der Veranstaltung übergab Herr Nagel den Vertretern der teilnehmenden Vereine die von der Stadt Gießen gestifteten Plaketten. Ergebnisse: 1. Aktive Kl. A( ca. 3000 Meter je 11 Läufer): 1. Sp.V. 1900 1. 6 Min. 39,6 Gef. 2. VfB. 08 6 Min. 46,6 Sef. 3. VfL. Wetzlar 7 Min. 02,8 Gef. 4. Sp.V. 1900 2. 7 Min. 06,- Set. 2. Aktive Kl. B( ca. 3000 Meter) je 11 Läufer: 1. MTV. 6 Min. 58,8 Sef. 2. Rheinfranken 7 min. 04,8 Set. 3. Deutsche Jugendkraft 8 Min. 22,5 Get. 3. Jugend( ca. 3000 Meter) je 18 Läufer: 1. Sp.V. 1900 1. 7 Min. 17, Sef. 2. Gießener Turnerschaft 7 Min. 27,6 Set. 3. Sp.. 1900 2. aufgegeben. 4. Frauen( 1000 Meter) je 10 Läuferinnen: 1. Sp.V. 1900 Gießen. 2. MTV. Gießen. 3. VfL. Wehlar. 4. VfB. 08 Gießen. Aus Gießen und Umgegend. VfB. 08 Gießen. Die Liga des VfB. weilte am vergangenen Sonntag in Friedberg zum Rückspiel gegen den Namensvetter. Dieser nahm mit einem 6: 0- Sieg Revanche für die in Gießen bezogene 1: 5- Niederlage. VfB. Gießen zeigte ein völlig lustloses Spiel, und der Ausgleich des Spiels ist deshalb in diejer Höhe gerecht. Bei der Pause führte Friedberg 2: 0. Bis dahin hatte der Sturm Gießens eine große Anzahl Torgelegenheiten ausgelassen. Dies wurde auch in der 2. Halbzeit nicht besser. Die Gastgeber kamen gegen Ende des Spiels start auf und die überlastete Deckung Gießens fonnte die weiteren Erfolge Friedbergs nicht verhindern. Der Aufenthalt in Friedberg wurde getrübt durch unschöne Verhandlungen wegen Auszahlung der vereinbarten Spiel- Vergütung, bei denen sich Friedberg nicht im schönsten Lichte zeigte. Die 3. Mannschaft verlor auf eigenem Platz 1: 2 gegen Oberbiel. Die Gäste stellten eine kampfstarte Elf, die verdient ge= wann. 1900 Gießen 2. SV. Schotten 1. 2: 3( 2: 1). Die Gäste konnten einen Sieg landen, der auf Grund ihres besseren Spiels verdient war. Fünf Minuten vor Schluß beging der Torwart von 1900 an einem Stürmer der Gäste ein Foul, der Elfmeter wurde sicher verwandelt. Die Schwäche der Schottener lag bei dem Ersatztorhüter, der 2 haltbare Bälle passieren ließ. Der Gießener Sturm nützte diese Schwäche aber nicht aus, sonst wäre trotz der besseren Feldspielleistung den Schottener der Sieg an die Hiesigen gefallen. 1900 begann sehr schön zu spielen, wurde aber durch das mäßige Spiel des Innensturms immer schlechter, um sich später überhaupt nicht mehr zu finden. Die Läuferreihe war auch nicht auf gewohnter Höhe. Die Gäste spielen um ein bedeutendes besser wie die hiesige A- Klasse, und sehr fair. Der H- L. überragte und ist Kopfballspezialist bei Eckbällen. Lollar 1. Lollar 2. Gr.- Bused Liga 4: 1( 1: 1). Sassenhausen 1. 6: 3( 1: 2). Lollar Jgd. BiB. Gießen 1. Jgd. 5: 1( 2: 0). Großen- Bused weilte Sonntag zum Gesellschaftsspiel in Lollar. Sofort nach Anstoß entwidelt sich ein sehr flottes, an spannenden Momenten reiches Treffen. Schon in den ersten 5 Minuten fann Gr.- Bused sein einziges Tor erzielen. Lollar spielt vorerst etwas aufgeregt, findet sich aber sehr schnell und gefährdet das Heiligtum der Gäste sehr. Bald ist auch der Ausgleich geschaffen. Während der Sturm der Einheimischen alle Chancen fnapp am Tore vorbei oder über die Latte hinweg jagt, muß auf der Gegenseite immer wieder der Tormann rettend eingreifen, um weitere Erfolge der Gäste zu verhindern. Mit 1: 1 werden die Seiten gewechselt. Nach Wiederanstoß macht sich eine leichte Ueberlegenheit der Platzbesizer bemerkbar. Die Gäste sind dem Tempo nicht gewachsen und werden ganz in ihre Hälfte zurückgedrängt. Lollar tann noch dreimal erfolgreich sein, während noch einzelne Durchbrüche der Gäste an der sehr schlagficheren Verteidigung der Lila- weißen zerschellen. Der Bessere hatte verdient gewonnen. Die zweite Mannschaft überfuhr die erste Elf von Hassenhausen mit 6: 3 Toren. Der Jugend gelang es nach wunderbarem Spiel die äußerst spielstarke 1. Jgd. des VfB. Gießen mit 5: 1 Treffern nach Hause zu schicken. Grünberg 1. Grünberg 2. Hermannstein 1. 5: 0( 2: 0). Quedborn 1, 1: 1( 0: 0). Grünbergs 1. war mit reichlich Ersatz zur Stelle; zum Lob dieser jungen Spieler muß gesagt werden, daß sie sich gut in die Mannschaft einfügten. Die Gäste tamen auf dem harten Boden nicht so recht auf und wollten sich gleich von Anfang an mit unnötiger Härte durchsetzen. Dieses brachte in den ersten Minuten den Einheimischen einen Elfmeter ein, der unhaltbar verwandelt wurde. Alle gutgemeinten Durchbrüche von Hermannstein, die auch förperlich viel fräftiger waren, scheiterten an der Grünberger Hintermannschaft. Bis Halbzeit legte der Platzverein noch 1 Tor vor und war nach Seitenwechsel wiederum zweimal erfolgreich. Ein weiterer Elfmeter erhöhte das Ergebnis auf 5: 0. Anschließend spielte die 2. Mannschaft gegen Weta. Quedborn 1: 1 unentschieden. Ettingshausen 1. Sp.B. 06 Alsfeld 2. 2: 3( 2: 0). Ettingshausen Jgd. Laubach Jgd. 3: 3( 1: 1). Quedborn Schüler Ettingshausen Schüler 2: 1( 0: 0). Die Platzelf war ihrem Alsfelder Gegner vollkommen ebenbürtig. Das Ergebnis hätte auch leicht umgekehrt lauten fönnen. In der 1. Halbzeit zeigte sich Ettingshausens 1. von der besten Seite und lieferte ein selten- gutes Spiel. Es erzielte durch seinen Rechtsaußen und Mittelstürmer 2 Tore. Leider wurde nach etwa 10 Minuten Spieldauer der Spieler Albach vom Platzverein derart verletzt. daß er zeitweise ausscheiden mußte und beim Wiedereintritt nur noch Statist war. In der 2 Halbzeit sah man vorerst Alsfeld im Angriff. Es nugte eine Schwächeperiode der Playmannschaft aus und erzielte innerhalb 12 Minuten Ausgleich und Siegestreffer. In der letzten Viertelstunde raffte sich die Playmannschaft nochmals zusammen und drängte Alsfeld vollkommen in seine Spielhälfte zurück. Alle bestgemeinten Schüsse gingen aber vorbei oder wurden eine Beute des guten Alsfelder Tormanns. Schiri Buß- Grünberg war sehr gut. Sportfest in Ruppertenrod. Auf dem Sportfest in Ruppertenrod tamen folgende Pokalspiele zum Austrag: Ulrichstein Flensungen- Müde 2: 1 Freiensen Ehringshausen Oberh. 2: 1. Niedergemünden- Ulrichstein 1: 5. Lardenbach Bleidenrod 4: 6. Ruppertenrod Ulrichstein 0: 3. Ehringshausen Oberh. Bleidenrod 3: 0. Neuhof, mit 2: 1 in Führung zu gehen. Alsfeld reißt sich zusam= men, und das Spiel an sich. Angriff auf Angriff rollt auf des Gegners Heiligtum. In regelmäßigen Abständen wurden noch 5 Tore von Alsfeld erzielt, wovon 2 wegen Abseits nicht gewertet wurden.( Fehler des Halblinken.) Bei Alsfeld waren Tormann und Verteidigung, ebenso die Läuferreihe gut, der Sturm muß aber noch besser werden. Bei den Gästen war jeder auf seinem Posten, insbesondere in der 2. Halbzeit half alles hinten, um eine größere Niederlage zu vermeiden. Aus Weßlar und Umgegend. Aus Wetzlar. Hochbetrieb an der Naubornerstraße, von morgens 9 Uhr bis abends 9 Uhr als Berichterstatter auf dem Sportplatz, 7 Spiele; 4 gewonnen, 1 unentschieden, 2 verloren. Die Resultate: Wetzlar 1. Aglar 1. 4: 0 Biskirchen 1. 5: 0 Aẞlar 2. 3: 5 Wehlar 2. Wezlar 3. Wetzlar 4. Wetzlar 1. Jgd. Weklar Sch. Wetzlar 2. Sch. Schwalbach 2. 4: 0. Burgfolms 1. Jgd. 1: 1 Burgsolms 2. Jgd. 6: 2 Aplar Jgd. 0: 3. Nach einem Schülerspiel, dem Spiel der 4. Mannschaft gegen Schwalbachs 2., daß der bessere Wetzlarer Sturm gewonnen macht, dem Spiel ohne besondere Leistung der 1. Jugendmann schaften und einem vorbildlichen weiteren Schülerspiel, stieg anschließend das Hauptspiel: Wetzlar 1.- Aglar 1. Aßlar ist anfänglich etwas im Vorteil, doch ihr Rechtsaußen jagt verschie denemale das Leder knapp über die Querlatte. Die Angriffe wechseln sehr schnell, beide Torhüter zeigen gutes Können, wodurch lange beide Tore rein gehalten werden, bis 10 Minuten vor der Pause Wohlgemuth im Alleingang mit schönem Schuß, W. in Führung bringt. Aßlar verschießt einen Elfmeterstoß und vergibt dadurch die Ausgleichsmöglichkeit. Nach der Halbzeit sieht es einige Minuten vor dem W.- Tor brenzlich aus, mehrere Schüsse gehen an die Latte oder werden von Gunya hervorragend gemeistert. Dann verschießt W. ebenfalls einen Elfer, aber furz darauf legt Friedrich dem Halbrechten Wohlgemuth schußgerecht vor die Füße, das Spiel steht 2: 0 für W. W. wird überlegen, einen weiterer Elfmeter verwandelt Benner unhaltbar zum 3: 0. Einzelne Angriffe der A. wehrt Baum, welcher in der ersten Hälfte etwas schwach war, ganz sicher ab, läuft mit dem Ball weit nach vorn und spielt vorbildlich flach, meistens an Volkmar ab, wodurch die flachen Kombinations- Angriffe entstanden. Eine Steilvor= lage haut Benner 1. mit weitem Schlag so wuchtig in den Kasten, daß man den Ball nur zurüdkommen sah! Dann folgte das rückständige Verbandsspiel der 2. M. gegen Biskirchens 1. Das Resultat von 5: 0 f. W. entspricht nicht dem Spielverlauf, denn B. hatte ebenfalls zahlreiche Erfolgsmöglich feiten, doch waren diese sichtlich vom Pech verfolgt, denn trotz überlegenem Feldspiel nach der Pause kamen diese zu feinem Tor. Den Abschluß bildete das Spiel: Weylar 3.- Ağlar 2. Dasselbe war reichlich hart und trug den Charakter eines Verbandsspieles. A. legte den größten Eifer an den Tag und ging verdient 2: 0 in Führung, dem W. bis zur Pause durch Elfmeter im Nachschuß 1 Tor entgegen setzte. Nach der Pause hielt die Ueberlegenheit der A. fast durchweg an, wodurch diese bis auf 5: 1 erhöhten. Durch das Fehlen des Wetzlarer Hüters war die Niederlage bedingt." Am kommenden Samstag spielt Wetzlars 1. M. gegen Niedergirmes um 6 Uhr an der Naubornerstraße. W.3.W. Rund um den Marburger Schloßberg. Germania 1. Polizei- Sportverein Holzminden 1. 7: 1( 2: 1). Wie vor 14 Tagen gegen Horas, so konnte Germania auch gegen den diesmaligen Gegner wiederum ein 7: 1- Resultat herausholen. Artur 3schokke war der Torschütze des Tages, da sechs von den geschossenen Toren auf sein Konto zu setzen sind. Die Germania- Elf setzte sich anfänglich gleich mächtig ins Zeug und fonnte auch schon in der 10. Minute in Führung gehen; allmählich finden sich aber auch die Gäste zurecht und machen der Germania- Hintermannschaft schwer zu schaffen. In der 25. Minute fällt dann auch der Ausgleich. Das Spiel ist perteilt. W. Wagners Schüsse verfehlen ihr Ziel. Kurz vor Halbzeit ist es dann H. Wagner, der in blendender Manier von Linksaußen aus Nr. 2 buchen kann. Nach Wechsel ist Germania wie neu aufgedreht. Angriff auf Angriff wird eingeleitet; die Läuferreihe unterstützt die Stürmerreihe aufs beste. Den Gästen wird es angst und bange. Der Eleine 3schotte läuft zur Hochform auf; derselbe bekommt auch die schönsten Vorlagen von Werner und Hans Wagner. Die Playleute erzielen noch 5 Tore und erringen damit wieder einen hohen Sieg. Die Gäste- Mannschaft, die in einer Neuaufstellung erschien, da von der alten Mannschaft alle Spieler versetzt worden sind, hinterließ hier den besten Eindruck. Der Schiedsrichter leitete forreft. Am kommenden Sonntag muß nun Germania die Reise nach Horas antreten, und muß sich anstrengen, wenn es auch auf fremdem Gelände zum Siege langen soll. Ueber das Auftreten der Marburger Kurhessen schreibt die Darmstädter Presse: Den Marburger Gästen, deren sportliches Auftreten äußerst sympathisch wirkte, gelang vielmehr ein Unentschieden, das sie restlos verdient haben. Die Kurhessen spielten nicht allein vorbildlich fair und mit höchster Aufopfe= rung, sondern waren auch weit schneller als die Einheimischen, deren gekünsteltes Spiel immer wieder durch das rasche Dazwischenfahren des Gegners gestört wurde. Wenn auch die Gäste in technischer Hinsicht nicht viel bieten fonnten, so hatte man durch die einfache Art des Zusammenspiels, die immer wieder auf die Einsehung der Flügelstürmer hinauslief, den Eindruck, daß die Elf ihr Spiel zu spielen versteht. VfB. K. Marburg 1. fehrte vom Sp.V. 98 Darmstadt mit einem 3: 3- Resultat zurüd. Die 2. Mannschaft spielte mit nur 10 Mann gegen die 1. Mannschaft von Garnau und unterlag 2: 4. Garnau ist somit Gruppensieger. Wir gratulieren. In Kirchhain widelte sich gegen Langenstein ein flotter Spannender Kampf ab, den Kirchhain verdient mit 5: 1 gewinnen fonnte. Die Gäste sollen sich dem Schiedsrichter Böcher- Gießen gegenüber in einer recht unsportlichen Weise benommen haben. Läßt denn die Disziplin so viel zu wünschen übrig? VB. K. Marburg empfängt am tommenden Sonntag die 1. Mannschaft von Kurhessen Kassel und dürfte mit einem spannenden Kampfe zu rechnen sein. Sinwickelpapier! In der A- Klasse wurde Sieger: 1. Ulrichstein, 2. Nieder: Wegen Umbau- Räumung meines Zeitungslagers habe gemünden; B- Klasse: 1. Freiensen, 2. Ehringshausen Oberh.; C- Klasse: 1. Ehringshausen Oberh. Alsfeld Neuhof 4: 2( 1: 1). Mit dem Anstoß Alsfelds entwidelt sich gleich ein flottes Spiel und machte sich eine kleine Ueberlegenheit der Platzbefizer bemerkbar. Nach 20 Minuten ging Alsfeld in Führung, aber ich größere Mengen gutes Zeitungspapier, abzugeben. die Gäſte holten schon 5 Minuten später den Ausgleich.( Salb Druckerei Albin Klein, Gießen. zeit 1: 1). In der 2. Hälfte hatten die Gäste den Wind zum Mittwoch, den 13. Mai 1931 Aus Nah und Fern. Bad Nauheim. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag wurde die Leiterin einer israelitischen Wohlfahrtseinrichtung in Bad Nauheim gegen 4 Uhr von einem jungen Burschen, der durch das Fenster eingestiegen war, überfallen und mit einem Messer bedroht. Sie mußte, im Bett liegend, zusehen, wie der Räuber sämtliche Behältnisse durchwühlte und etwa 250 RM. in Hartgeld und Scheinen raubte. Der Täter wird als ein junger, schlanker Bursche beschrieben. Bad Nauheim. Auch hier ist jetzt eine Erhöhung des Brotpreises eingetreten. Der Preis des Vierpfundbrotes ist von 70 auf 75 Pfg. herausgesetzt worden. Schlierbach. Hier verstarb im 102. Lebensjahre der Privatmann Simon Gerlach. Vor einigen Wochen verschied sein fast 100 Jahre alter Bruder. Es lebt noch eine 90jährige Schwester des jetzt verstorbenen Greises. Schotten. Der hiesige Alicen- Frauenverein blickte auf sein 60jähriges Bestehen zurück und veranstaltete zu Ehren dieses Jubiläums eine gehaltvolle, musikalisch bereicherte Feier, der u. a. die frühere Großherzogin von Hessen, Frau Staatsminister von Ewald( Vorsitzende des Hauptvereins in Darmstadt), Frau Dr. Merd( Darmstadt) und Frau Oberin von Pflugk( Darmstadt) beiwohnten, Bürgermeister Mengel brachte namens der Stadt, Kreisdirektor Dr. Jann für den Kreis Glückwünsche dar. Mainz. Am Montag, dem 18. Mai, beginnt im Stadtrat die Etatberatung über den Haushaltsplan der Stadt Mainz für das Rechnungsjahr 1931 zum Ausgleich des Fehlbetrages von 1 256 675 Mart. Die Beratungen mit nachfolgender Verabschie= dung des Etats erstrecken sich aller Voraussicht nach auf mehrere Tage. Worms a. Rh. Die Beratung des Haushaltsplanes der Stadt Worms wurde von Oberbürgermeister Rahn mit einer Rede eingeleitet. Er wies dabei darauf hin, daß der Etat als charakteristisches Merkmal die außerordentliche Steigerung der Erwerbslosenziffer und damit die bedeutende Steigerung der Unterstützungslasten trägt. Es sei nicht gelungen, den vorliegenden Voranschlag, der rund 1,8 Mill. Mr. Fehlbetrag aufweist, auszugleichen. Die Verwaltung beantragte die Verdoppelung der seitherigen Sätze für die Bier- und Bürgersteuer, weiter die Einführung der Getränkesteuer. Marburg. Am Sonntag früh sprang ein Kellner mit dem Rufe ,, Auf Wiedersehen" in die zur Zeit hochgehende Lahn. Der Selbstmörder ertrant. Die Leiche konnte noch nicht geländet werden. Hanau a. M. Am 27. und 28. Mai hält hier der Kurhessische Verband Ländlicher Genossenschaften Raiffeisen e. V. Kassel seine diesjährige Jahrestagung mit umfangreicher Tagesordnung ab. Berlin. Am 10. Mai d. Js. fand in Berlin die Hauptversammlung des Deutschen See- Vereins statt, die dadurch eine besondere Bedeutung erlangte, daß einstimmig der Beschluß gefaßt wurde, von nun an wieder den alten Namen ,, Deutscher Flotten- Verein", unter dem der Verein am 30. April 1898 ge= gründet wurde, anzunehmen. Zur Junghandwerkerbewegung. Besprechung über Junghandwerkerfragen am 14. April 1931 im Verwaltungsgebäude des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages zu Hannover. Der Reichsausschuß für das deutsche Junghandwerk beschlossen und gebildet. Im Verwaltungsgebäude der gemeinsamen Geschäftsstelle des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages und des Reichsverbandes des deutschen Handwerks in Hannover fand am 14. April 1931, einem Beschluß des Ausschusses für Berufsstandspolitik vom November 1930 zufolge, eine erste Besprechung mit den Drganisationen des Junghandwerks statt. In einem Schreiben an die regionalen Kammertage, an die zentralen Fachverbände und an die Gruppe der Handwerkerbünde hatte die Geschäftsführung um Benennung von Vertretern für diese Besprechung gebeten. Alle genannten Vertreter erhielten eine Einladung, von ihnen nahmen etwa 35 an den Verhandlungen teil. Den Vorsitz führte auf Vorschlag aus der Versammlung heraus Obermeister Willmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover. Nach eingehender Beratung der grundsäzHört# 6 alla! Wer verkauft Linbn Hausfrauen! bleibt bei der guten LOBA- BEIZE, aber probiert doch auch einmal die anderen LOBASachen! LOBA- POLITUR für Möbel, Türen, Ledersachen. Sie reinigt famos und gibt zugleich feinsten Glanz. LOBALIN macht die Böden klar und ernährt sie. Besonders geeignet für Parkett. LOBA- WACHS ist gehaltvoll und sein Haus evtl. mit Geschäft oder sonstig. Anwesen hier oder Umgebung? Nur Angebote direkt vom Besizer unt. V.37a. d. Verlag d.„ Vermiet: u. Verk. Zentrale", Frankfurt a. M. Goetheplatz 22. 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Junghandwerks, Stuttgart, Verband der Bäckermeistersöhne Deutschlands und Desterreichs, Berlin, Ausschuß der Jungschmiede beim Reichsverband des deutschen Schmiedehandwerks, Berlin, Die Jungschneider, Reichsbund deutscher Junghandwerkerinnen, Erfurt. Die Benennung von fünf weiteren Vertretern hat sich der Reichsverband des deutschen Handwerks vorbehalten. Neue Bücher. 2. Das Ziel der Junghandwerkerbewegung ist die Erfassung des gesamten Nachwuchses des deutschen Handwerks auf berufsständischer Grundlage nach überparteilichen und überkonfessionellen Gesichtspunkten unter Ausschluß gewerkschaftlicher und standesmäßiger sozialer Unterschiede. 3. Zur Erreichung dieses Zieles soll die bisherige organisch gewachsene Junghandwerkerbewegung fachberuflicher und überberuflicher Art die Grundlage bilden, von der aus je nach den örtlichen oder bezirklichen Verhältnissen sowohl die fachliche als auch die berufsständische Erziehung gepflegt wird, insbesondere die Heranbildung verantwor= tungsbewußter Staatsbürger ins Auge zu fassen ist. 4. Zur Förderung der organisatorischen Maßnahmen und zur Pflege der Gemeinschaftsarbeit zwischen den Spizenorganisationen des Handwerks und der Junghandwerkerbewegung wird bei dem Reichsverband des deutschen Hand- faſt nur von den wirtschaftlichen und politischen Experimenten werks ein besonderer Ausschuß gebildet. der Sowjetrepublik, so gibt uns diese Schilderung einen tiefen Einblick in das Leben, in den Alltag des sowjetrussischen MenDas Aufgabengebiet des neu gegründeten Reichsausschusschen, die durch Kollektivismus und Fünfjahresplan weitgehend ses für das Junghandwerk hatte die Geschäftsführung des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages bereits im Jahre 1929 wie folgt abgegrenzt: 1. die Zusammenfassung aller im Sinne des Reichsverbandes des deutschen Handwerks arbeitenden Jugendorganisa tionen zu bewirken, wie deren Ausbau gleichmäßig zu fördern und zu festigen; 2. den Austausch von Erfahrungen auf dem Gebiete der Bildung und Erziehung herbeizuführen und gemeinsame Veranstaltungen anzuregen; 3. die Belange des Junghandwerks in wirtschaftlicher und sozialer Beziehung beim Reichsverband jeweils zum Vortrag zu bringen; 4. eine geschlossene Einheitsfront von Alt und Junghandwerk zu erstreben, um die Existenzfragen des Handwerks gegenüber Staat und anderen Berufsschichten wirksam und geschlossen zu verfechten. Auch dieser Einteilung der Aufgaben wurde zugestimmt. Der Reichsausschuß für das Junghandwerk beim Reichsverband des deutschen Handwerks soll zunächst ein provisorischer sein. Aus seiner Zusammenseßung sollen nach etwa einjähriger Tätigkeit Vorschläge für die endgültige Bildung, die den Drganen des Reichsverbandes überlassen bleibt, gewonnen werden. Seine vorläufige Besetzung ist folgende: Deutscher Junghandwerkerbund Hormone Die Wissenschaft Titus Perlen wirken auf schreitet fort! Hier ein neues Präparat, das zum ersten Male auf Grund präziser wissenschaftlicher Experimente und Forschung aufgebaut, einen wirklichen Verjüngungs- und Heilwert bei vorzeitigem Altern( sexuelle Neurasthenie), nervösen Depressionszuständen usw. hat und sich sowohl im Tierexperiment wie beim Menschen in jahrelangen klinischen Prüfungen bewährt hat. TitusPerlen" sind das Ergebnis der letzten Forschungen aus dem Berliner Sexualwissenschaftlichen Institut der Dr. Magnus- Hirschfeld- Stiftung ,, Titus- Perlen" haben - und das ist ihr grosser Erfolg- 3 Angriffspunkte zur Einwirkung auf den Hormon- Apparat, und zwar: 1. Die Inkretdrüsen, 2. die Organe, 3. das vegative Nervensystem. Es ist also ein Kombinationspräparat, das alle Möglichkeiten medikamentöser Potenzsteigerung berücksichtigt, seien diese Störungen psychischer, nervöser oder innersekretorischer Art. Daher wirk. ,, Titus- Perlen" meist auch da, wo andere Mittel versagten. 99 Titus- Perlen" stehen unter ständiger klinischer Kontrolle des Instituts für Sexualwissenschaft Berlin. Die wissenschaftliche Abhandlung, die Sie sofort kostenlos verschlossen erhalten, zeigt Ihnen, durch zahlreiche Illustrationen dargestellt, alle Ursachen, die zur Schwäche führen. Versand: Friedr.- Wilhelmstädt. Apoth., Berlin NW, Luisenstr. 19. 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Wer das Alltagsleben im Sowjetstaat tennenlernen will, lese dieses Buch. beeinflußt worden sind. Die Stimmung des Buches ist stark Nicht warten wirken! Ameritas Glaube an Deutschland. Von K. Phillips Morgan.( Verlag von Georg Müller, München.) 3 Mart. Es wird für jeden von Interesse sein, im Streit der Meinungen um die brennenden wirtschaftlichen und politischen Probleme auch die Stimme des Amerikaners zu hören. In seinem Buch sucht Morgan Deutschland positive Vorschläge für einen Weg zur wirtschaftlichen und politischen Gesundung zu machen. Manche Vorschläge muten eigenartig, fast phantastisch an, wie z. B. der Plan einer Volksmonarchie. Die Vorschläge, die der Autor zur Hebung und Belebung der deutschen Wirtschaft macht, verdienen Beachtung. Wenn manche Probleme auch allzusehr mit den Augen des Amerikaners angesehen und dementsprechend behandelt werden, so bedeutet dieses Buch schon deshalb ein interessantes Experiment, weil für die besten deutschen Gegenäußerungen 20 000 Mark als Preise verteilt werden. Also bitte, Deutsche an die Front! ,, Der Türmer Deutsche Monatshefte". Monatlich ein Heft im Umfange von über 100 Seiten mit ca. 60 prächtigen 3. T farbigen Bildern. Preis nur 1,50 M. Verlag Heinrich Beenken in Berlin SW 19. Reicher Bildschmuck, Dichtungen und Erzählungen bringen eine quellende Fülle gediegener Unterhaltung und zeigen, wie von Heft zu Heft die alte berühmte Zeitschrift stärker in die Gegenwart hineinwächst. Unsere Leser erhalten vom Verlag des ,, Türmer" gern ein Probeheft für 30 Pfg. ,, Die Pfingstreise im Auto" erfordert allerlei Vorbereitungen. 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