Nr. 9 den Körnern enthalte Form von angeleimie ze oder zerschnittene e sehr günstige diätist ieren sehr gern gefree icht zur Hälfte aus Ma Kropf und ist durch seine ärmeipender. Wichtig i Craum etwas untergehart utteraufnahme fleißig t wird. her. hes Verdienst des Biblis es jetzt neben seiner ifon" ein neues, zeitge iches fleines Nachschlage Legifon in 3 Bänden,& rund 70 000 Stichwörten Karten im Text und ar Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44 Jahrg. Politische Rundschau. Band II folgt im Frü einer Beteiligung von 79 v. H. ruhig verliefen. Das Endergebnis der Wahlen in Stuttgart erweist eine Berdoppelung der Nationalsozialisten und ein starkes Zurückgehen der Mittelbürgerlichen und sozialdemokratischen Stimmen auf. DNBP., Zentrum und KPD. konnten sich behaupten. In Württemberg fanden Gemeindewahlen statt, die bei Der nur beschränkte 3 RM. jür jeden Band Bei Rüdgabe eines net itons ermäßigt sich de - Es handelt sich feines ölfbänder, sondern um ein rdert ja auch eine Enz 18, wenn sie wirklich i jjenstunde" sein will, ein 5. Die tulturgeschichtli ndes, die einen Ueberbit alten Aegypten zum Weis gleich dazu, anstatt eins mitten hinein zu vertie gen in dieser Tabelle lismus ujw. sind geschichtliche Querschnitts eine in derartigen Nab ynthese des Wissenstoffe n wirkliche Bildung u ie anschauliche und inter ete ist hauptsächlich du cht, die auch im Tegt d gabe von Porträts, Lan Seitsvorgängen anwende rvorragender, z. T. mehr Dinge der Natur wie 6 Same, Giftpflanzen u die Errungenschaften de Beleuchtung, Fernspreche Des täglichen Lebens vo Bereits in nächster Zeit wird die preußische Regierung mit einer Notverordnung zur Sicherung des preußischen Haushaltes herauslommen. Tre Notverordnung sieht die Zusammenlegung von Kreis- und Amtsgerichten, Einsparungen bei Hochschulen und eine Verwaltungsreform vor. Brüning gab der ausländischen Presse eine Erklärung ab, in der er die Verantwortung des Auslandes für die ,, national: sozialistische" Gefahr feststellte. Der Reichspräsident empfing gestern abend die Bundesführer des Stahlhelms zu einer längeren Aussprache. Die Stahlhelmführer hatten offenbar den Wunsch, dem Reichsprä= fidenten ihre Auffassung zu dem Uniform verbot darzulegen. Im Reichsarbeitsministerium fanden Beratungen der Län: berkonferenz über Mietfragen statt. Das Reichsbankdirektorium beschloß, den seit dem 2. September bestehenden Diskontsag von 8 auf 7 v. 5. und den Lombardsatz von 10 auf 8 v. H. herabzusetzen. Im Rahmen der Erörterungen, die Mitte Januar der Verwaltungsrat der Reichspost über die Senkung der Posttarife führen wird, wird auch die Frage der Herabsetzung der Rundfunkgebühren behandelt werden. Die Sentung wird allerdings nicht sehr groß sein und wohl faum über die 10- Prozent- Grenze hinausgehen. Der Vorstand der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion hielt eine Sigung ab, in der u. a. festgestellt wurde, daß veren. An erster Stelle hätt ichiedene Bestimmungen der Notverordnung wegen des ausraphische Ausstattung r eine besondere Stärke d So ist hier ein Wert en uch technisch eine Meiſte rstellt. 1932. 6. Jahrgang. Baumann. Konfordia- Be RM.- ,, Die Reichsb drücklichen Widerspruches der SPD. erlassen wurden. Der Abgeordnete der Wirtschaftspartei im preußischen Landtag u. Vorsitzende des Norddeutschen Handwerkerbundes, Schneidermeister Kort- Kiel, ist zur NSDAP. übergetreten. Nach einer Verordnung des württembergischen Ministeriums des Innern ist für 1932 jedes Fastnachtstreiben in der Deffentlichkeit verboten. Der Vorsitzende des ADGB., Leipart, richtete an den Reichssmittel" ist das Motto flanzler einen Brief, in dem er die Reichsregierung warnt, den der 28 Reichsbahnbezit eg der Lohnsenkung noch weiter zu gehen. Die Folgen würde t anderen Verkehrsmittah auch die Regierung nicht tragen können. Deutschen Reichsbahn mi In zwei Sigungen des Sonderausschusses der BJ3., hat n Privatbahnen, der den der Vertreter Deutschlands, Dr. Melchior, einen erschöpfenden 800 Km. schiffbaren Läng Bericht über die deutsche Finanzlage im Zusammenhang mit Berkehrsmittel, das Flu aner Denkschrift erstattet, die den Mitgliedern des Ausschusses Neben der Durcharbeitung iberreicht wurde. er wie alljährlich Dart eichsbahn. Die Ausgefta Die französische Regierung hat Präsident Hoover wissen laffen, daß Frankreich einer Revision der Tribute nur bei ent: 1. Der Bildjahmud ist sprechender Herabsegung der Kriegsschulden zustimmen werde. erdient volle Anerkennung it 1931. 49. Jahrgang. eitgemäß, sehr zeitgemäß Im amerikanischen Staatsdepartement wurde heute erklärt, daß die Aufnahme der Tätigkeit der hiesigen Kriegsschuldentommission von den Baseler Verhandlungen abhängig sei; Imanach der G. Grote lenn erst wenn festgestellt sei, auf welchen Betrag an Reparand 16 Jahre alt und mödie Zahlungsfähigkeit der Schuldner Amerikas geprüft werden. tienen die alliierten Regierungen verzichten müssen, könne hier wir in der neuen Garte Nach einer Meldung des„ Berliner Lokalanzeigers" ist die Sprechede, Vom Ohr erlöser- Kathedrale in Mostau, eines der bedeutendsten Bautagen beantwortet. Le verke Rußlands durch sechs Ladungen Dynamit in die Luft n" und lesen Sie audy b gesprengt worden. Die spanische Nationalversammlung wählte Alcala Zamora Die neueste Nummer pm Staatspräsidenten. Er erhielt 362 Stimmen von insg. 410. Nr. 49) bringt einige b der West- Afrika- Expeditio Dolf Bernazit, die sich d en Gebiete und Voltsstämm abe machte. ian Klein in Gießen ionsverlag gegebenen er Dwertstammer und in de gen werden Buchführungstenntniffe ni gültiger Buchabschluß den essen. Südanlage Nr 21 Das japanische Kabinett hat nach einer stürmisch verlaufe: len Sigung, die die ganze Nacht hindurch währte, beschlossen, in Laufe des heutigen Tages unbedingt zurüdzutreten. Aus dem hessischen Landtag. Der neugewählte Hessische Landtag ist am Dienstag zu seiner bnstituierenden Sitzung zusammengetreten. Alterspräsident Abgeordneter Winter eröffnete die Sigung. Von den 70 gewählten bgeordneten sind 69 erschienen. Das Haus schritt dann zur Bahl des Landtagspräsidenten. Die Wahl ergab 40 Stimmen fir den Abgeordneten Dr. Werner( Nationalsozialist). Abgeord: eter Dr. Werner gilt hiermit als gewählt. Als erster VizeFräsident wurde der Abgeordnete Weckler( 3entr.) gewählt, zur Deiten Vizepräsidenten der Abgeordnete Delp( Sozialdem.). Sodann nahm Staatspräsident Adelung das Wort und trat In Namen der Regierung zurüd. Er erklärte, daß das Gemtministerium entsprechend Artikel 38 Absatz 2 der Verfassung de Staatsgeschäfte so lange fortführen wird, bis der Landtag en Staatspräsidenten neugewählt hat. Die von den Parteien vereinbarte Besetzung der Ausschüsse s Aeltestenrates und zahlreicher Kommissionen wird von hause gebilligt. Kommunisten, Kommunistische Opposition und Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 12. Dezember 1931 Nationalsozialisten verlangen, daß ihre Anträge auf Winterhilfe usw. sofort zur Beratung gestellt werden. Abg. Lenz( Nationalsoz.) bringt für seine Fraktion folgen: den Dringlichkeitsantrag ein: ,, Der Landrat wolle beschließen: 1. Allen Erwerbslosen, Sozialrentnern und deren unterstützungsbedürftigen Angehörigen eine besondere Zuwendung in bar für die Beschaffung von Winterkleidung zu gewähren. Als Mindestsatz beantragen wir a) Eheleute ohne Kinder 80 RM., für jedes Kind 35 RM., b) für Alleinstehende 50 RM. Diese einmalige Zuwendung ist am 1. Januar 1932 zu zahlen. Außerdem als laufende Beihilfe sofort: a) an Familien: mindestens 3 Zentner Kohlen pro Monat; b) an Alleinstehende mit eigener Wohnung 2 Zentner Kohlen pro Monat; c) an sämtliche Unterstützungsberechtigte nebst deren Angehörigen je 1 Zentner Kartoffeln für den Monat bereitzustellen. Die Aufbringung der Mittel erfolgt durch einmaliges Notopfer von allen liquiden Vermögen über 20 000 RM. und von allen Gehalts- und Lohnempfängern über 8000 RM. Dieser Antrag wurde mit denen der anderen Parteien an den Ausschuß zur Beratung verwiesen und hier mit den Stimmen der Nationalsozialisten bei Stimmenthaltung der an deren Parteien angenommen. In der Plenarsizung am gestrigen Freitag wurde dieser Antrag mit den Stimmen der Antragsteller und der gesamten Linken gegen die bürgerlichen Stimmen zum Landtagsbeschluß erhoben. Nebenhier liefen die Regierungsverhandlungen. Das Regierungsprogramm, das die hessischen Nationalsozialisten dem Zentrum in Hessen als Vorbedingung ihrer Uebernahme der vollen Verantwortung für die Regierung überreicht haben, enthält u. a. folgende Punkte: Die Zahl der Minister wird auf einen den Staatspräsi= denten beschränkt. Der Staatspräsident wird von der NSDAP. gestellt. Alle Parteibuchbeamte ohne die vorgeschriebene Fachbilduna werden sofort ohne Ruhegehalt entlassen. In der Zentralstelle werden im Sinne des Gutachtens des Reichskommissars zahlreiche Funktionen teils abgebaut, teils auf mittlere Behörden verteilt; zahlreiche Stellen werden teils sofort, teils mit der Durchführung der Verwaltungsreform gestrichen. Das Gehalt des Staatspräsidenten wird auf 12 000 Mark im Jahr festgelegt. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 80 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 97 Die Zahl der Abgeordneten des Hessischen Landtages wird auf dreißig herabgesetzt. Die Bezüge der Abgeordneten werden auf den Ersatz der wirklichen Auslagen herabgesetzt. Die hessische Regierung tritt im Reichsrat für eine Politik des entschlossenen nationalen Widerstandes gegen Unterdrückung und Ausbeutung und für jede Möglichkeit einer aktiven Freiheitspolitik ein. Die Zentrumsfraktion des Hessischen Landtages hat am Freitag ihre Antwort auf die 12 Punkte der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei schriftlich überreicht. In dem Schreiben heißt es u. a.: Die Zentrumspartei muß eine Zufamenarbeit mit der NSDAP. an folgende Bedingungen knüpfen, ohne deren Erfüllung weder die Verfassung gewahrt noch die öffentliche Ordnung gesichert bleibt: Die NSDAP. versichert öffentlich, daß sie auch während ihrer Mitwirkung in der Hessischen Regierung die Legalität in allen ihren Handlungen wahren. Zu den formulierten ,, Grundsägen, Zielsetzungen, Mindeitforderungen" erklären wir folgendes: Die Punkte 1-10 wollen Vereinfachung und Verbilligung des Gesetzgebungs-, Regierungsund Verwaltungsapparates. Das hat die Zentrumspartei im Rahmen der Verfassung jederzeit angestrebt und durch die einschneidenden Sparmaßnahmen in vierjähriger Tätigkeit seit Uebernahme des Finanzministeriums bewiesen. Das Zentrum ist also bereit, über diese Punkte in Verhandlungen einzutreten und an ihrer Durchführung mitzuarbeiten. Zu der Darmstädter Meldung von maßgebender Zentrumsfeite über die 12 Pfte. der Nationalsozialisten schreibt der ,, Völfische Beobachter": Aus dieser Eerklärung ist nur so viel zu entnehmen, daß sich das Zentrum auf das Verhandeln verlegen will. Die nationalsozialistische Fraktion des Hessischen Landtages hat aber ausdrücklich erklärt, daß ihre 12 Punkte als Ganzes angenommen oder abgelehnt werden müßten. Unter diesen Umständen ist auch jede ausweichende Antwort aleichbedeutend mit einer Ablehnung. Vorläufig feine Wahl des Staatspräsidenten in Hessen. Darmstadt, 11. Dez. Bei Eröffnung der heutigen Landtagssizung gab Landtagspräsident Dr. Werner bekannt, daß die Wahl des Staatspräsidenten, die heute als erster Punkt zur Beratung stand, bis zur Klärung der politischen Lage in Hessen von der Tagesordnung abgesetzt wurde. Die vierte Notverordnung. Einzelheiten der neuen Notverordnung. Die neue Notverordnung enthält in ihren einzelnen Teilen u. a. folgende Bestimmungen: Erster Teil: Preis- und Zinssentung. Die Preissenkung bei den sogenannten gebundenen Preisen soll in der Weise erfolgen, daß alle gebundenen Preise gegenüber dem Stande vom 1. Juli 1931 mit Wirkung vom 1. Januar 1932 um 10 v. H. gesenkt sein müssen. Ein Preiskommissar erhält als Hauptaufgabe die Ueberwachung der Preisentwidlung. Zu diesem Zweck erhält er weitgehende Machtbefugnisse. Die Zinssenfung soll in der Weise erfolgen, daß alle Zinsen für festverzinsliche Papiere, Pfandbriefe, Hypotheken, Obligationen usw. im Verhältnis 8 zu 6 herabgesetzt werden. Im Zusammenhang hiermit werden auch die bisherigen Wirkung Steuerverzugszuschläge mit 1. Januar aufgehoben. Dom Zweiter Teil: Wohnungswirtschaft. Der Geldentwertungsausgleich bei bebauten Grundstücken besteht darin, daß die Hauszinssteuer gesenkt werden soll. Dies soll eine Senkung der Mieten der Altwohnungen um 10 v. 5. ermöglichen mit sofortiger Wirkung. Bei den Neubaumieten soll eine Snfung der Mieten um den Betrag eintreten, der durch die Senkung der Zinsen für Hypotheken eingespart mird. Tort wird eine höhere Senfung bis zu 15 v. H. erfolgen können. Für teuere Wohnungen fann bei ungünstigen Mietverträgen zum 1. April 1932 gekündigt werden. Die Hauszinssteuer wird ablösbar gemacht. 3. Teil: Maßnahmen auf dem Gebiet der Zwangsvollstreckung. Sie sehen vor, daß eine Zwangsvollstredung für städtische Grundstücke nicht erfolgen darf, wenn das Gebot unter 70 v. 5. des Grundstücks bleibt. Für landwirtschaftliche Grundstücke wird vorgesehen, daß sich der Grundbesizer unter Zwangsverwaltung stellen darf, um eine 3wangsversteigerung abzuwenden. 4. Teil: Sonstige wirtschaftliche Maßnahmen. Hier sind steuerliche Erleichterungen für die Aufteilung von großen Gesellschaften vorgesehen, die Aufhebung der Mineralwassersteuer und die Ausprägung von Vierpfennigsstüden. 5. Teil: Sozialversicherung und-Fürsorge. Hier handelt es sich bei der Krankenkasse um eine Aer.derung des Verhältnisses zwischen Aerzten und Kruntentasien. In der Unfallversicherung ist eine Beseitigung der kleinsten Renten vorgesehen. In der Invalidenversicherung werden fleinere sachliche Aenderungen vorgenommen. 6. Teil: Arbeitsrechtliche Vorschriften. Sämtliche Lohn- und Gehaltskürzungen der Arbeiter und Angestellten werden mit dem 30. April 1932 fällig. Alle Tarifverträge werden am Tage des Inkrafttretens der Notverordnung gekündigt. Sämtliche Lohn- und Gehaltssätze werden auf den Stand vom 10. Januar 1927 herabgesetzt, jedoch soll die Kürzung nicht mehr als 10 v. H. betragen, wenn nach dem 1. Juli 1931 bereits eine Kürzung erfolgt war. War seit dem 1. Juli 1931 feine Kürzung erfolgt, so tritt eine Senfung um 15. v. H. ein, feinesfalls aber unter dem Satz vom 10. Januar 1927. Diese Bestimmungen gelten aber nur für die Löhne und Gehälter, die im Rahmen von tariflichen Vereinbarungenn geschlossen wurden. Ueber Streitpunkte, die sich ergeben, fann der Schlichter angerufen werden. 7. Teil: Sicherung der Haushalte. Zur Sicherung der Haushalte erfolgt eine allgemeine Erhöhung der Umsatzsteuer auf 2 v. H. Ausgenommen von dieser Erhöhung sind Getreide, Schrotbrot und Badwaren. Ferner wird eine Ausgleichssteuer auf Auslandswaren eingeführt. Neu eingeführt wird eine Kapitalfluchtsteuer v. 25%. Ferner ist die Einführung einer Börsenumsatzsteuer bei Kompensationsgeschäften vorgesehen. Die Realsteuern der kleinen Gemeinden sollen zum Ausgleich der Haushalte erhöht werden dürfen. Die Beamtengehälter werden um 9 v. 5., die Löhne der Arbeiter in Reich, Ländern und Gemeinden sowie die Gehälter der Angestellten werden um 10 v. 5. gekürzt. 8. Teil: Schutz des inneren Friedens. Hier sind scharfe Maßnahmen gegen Waffenmißbrauch vorgesehen. Ferner wird ein allgemeines Uniformverbot erlassen. Auch das Tragen von Abzeichen politischer Art wird verboten. Die Bestimmungen über die Verstärkung des Ehrenschutzes sehen vor, daß die üble Nachrede gegen Persönlichkeiten, die im öffentlichen Leben stehen, mit Gefängnis nicht unter drei Monaten bestraft wird. Bis zum 3. Januar tritt ein sogenannter Weihnachtsfriede in Kraft, der jede Art von politischen Umzügen, Versammlungen, Reden usw. untersagt. 9. Teil: Schlußbestimmungen. Die Schlußbestimmungen sehen vor, daß alle Bestim mungen der Verordnung am 8. Dezember 1931 in Kraft treten. Nr. 97. Samstag, den 12 Samstag, den 12. Dezember 1931. Unberechtigte Ausnutzung der Erwerbslosenfürsorge. Essen. Daß es immer noch Arbeitsunlustige gibt, die den Bezug der Arbeitslosenunterstützung dem selbstverdienten Lohn vorziehen, zeigt folgender von den Stinnes- 3echen mitgeteilter Vorfall: Nachdem die zum Stinues- Ronzern gehörende Zeche„ Wel= heim" am 31. 10. stillgelegt worden war, ergab sich nach einiger Zeit die Möglichkeit, auf der Zeche ,, Mathias Stinnes" III/ IV eine größere Anzahl Leute anzulegen. Darunter befand sich auch der Hauer W. K., Vater von sechs Kindern. Schon in der ersten Schicht erklärte K. seinem Steiger und später auch dem Betriebsführer, daß man ihm mit der Wiedereinstellung feinen Gefallen getan habe. Da die Verwaltung naturgemäß fein Interesse daran hat, arbeitsunwillige Leute zu beschäf= tigen, erklärte der Betriebsführer dem K., er könne seine Papiere wieder haben, wenn er dies verlange. K. erwiderte darDem auf: ,, Gut, geben Sie mir meine Papiere wieder". Manne wurden darauf die Papiere wieder ausgehändigt. Nachdem die Zechenverwaltung den Vorfall dem zuständigen Arbeitsamt gemeldet hat, hat dieses dem K. die Unterstützung ge= mäß den gesetzlichen Bestimmungen für die Dauer von sechs Wochen entzogen. Es erscheint dringend notwendig, vor allem auch im Interesse aller unverschuldet arbeitslos gewordenen, von solchen Fällen offenbarer Arbeitsunlust auch den Arbeitsämtern stets Kenntnis zu geben, damit diese die unberechtigte Ausnutzung öffentlicher Gelder verhindern können. Deutsche auf Fernando Poo. Auf seiner derzeitigen Auslandreise hat der Kreuzer ,, Emden" St. Isabel auf Fernando Poo angelaufen und ist von den dort lebenden Deutschen mit großer Freude aufgenommen worden. Ihre Zahl beträgt im ganzen etwa 50. Nur ein kleiner Teil der seit dem Kriege auf Fernando Poo lebenden Kamerun- Deutschen ist in den letzten Jahren wieder nach Kaauf merun zurückgekehrt, da die wirtschaftlichen Aussichten Fernando Poo verhältnismäßig günstig sind. Das gilt im besonderen für die Ausfuhr von Kakao, der hauptsächlich nach Spanien geht. Die Lage der deutschen Kolonie ist auch heute noch verhältnismäßig gut. Sie besteht zum großen Teil aus Pflanzern, Kaufleuten und Plantageangestellten und ist in spanischen Kreisen besonders angesehen. Eine Anzahl von Kakaopflanzungen ist in deutschem Besitz. Deutsche Mediziner an auswärtigen Universitäten. „ Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Ein Großstadtbild. Düster und grau stehen die Häuser der Vorstadt in langen Straßenzügen. Mein Weg führt durch einen Hof in ein Hinterhaus. Ueber eine schmale, ausgetretene Treppe fomme ich zu der Wohnung, die ich suchte. Eine fleine düstere Wohnküche ist der Raum, wo hier die Menschen wohnen. In einem alten Lehnstuhl neben dem Herd sitt ein altes Mütterlein, frank, hilflos und arm. Für sie arbeitet der Mann und richtet das karge Abendbrot. Am Fenster stehen zwei stämmige Burschen und schauen ins Leere. Sie sind arbeitslos. Der gute Ruf der deutschen medizinischen Wissenschaft hat in den letzten Jahren dazu geführt, daß an verschiedenen bekannten Universitäten des Auslandes eine große Anzahl deutSo hören wir, daß an der mescher Gelehrter wirken kann. dizinischen Fakultät in Concepcion( Chile) neun deutsche Professoren tätig sind. Sieben deutsche Gelehrte wirkten bis vor fursam an dan Gantanninertät in China. Man kann nur hoffen, daß diesen Gelehrten, wenn sie wieder in die Heimat zurückkehren, Gelegenheit gegeben wird, auf Grund ihrer reichen Auslanderfahrungen in Deutschland ein entsprechendes Tätigkeitsfeld zu bekommen. Wieder Bergmanns- Gottesdienst! Altäre im Grubenlicht. Ich frage diese vier Menschen nach ihrem Ergehen und traue meinen Ohren kaum sie sind noch zufrieden. Eine fleire Rente und die Unterstützung der Arbeitslosen sind die Einnahmen. ,, Aber wir halten doch aus, es wird besser kommen. Der Herrgott verläßt uns nicht," so trösten sie sich selbst. Hart und hell klingen die Glockenschläge zur Geilfahrt, und vor dem Förderkorb stehen die Bergleute mit ihren Grubenlampen zur Einfahrt bereit. Kalt und feucht hängt der Mocgen über der Zeche, schweigend stehen die Männer zusammengedrängt vor dem Schacht, und nur ein Wort hallt manchmal durch die Runde: Glückauf! Das sind die Helden unserer Zeit. Tausend und Abertausend gibt es solche, von denen niemand spricht, die man nicht fennt, die zusammengepfercht sind in dem Häusermeer der Großstädte, die nach Arbeit ausschauen und keine finden, die seelisch furchtbar leiden, weil sie feiern müssen und die doch noch vertrauen und hoffen. Uns aber, die noch nicht hungern müssen und nicht frieren, uns, die wir Arbeit und Verdienst haben, sei solches Heldentum und solches Zufriedensein Vorbild und Ansporn zur Liebe. Teilen wir heute mit ihnen, weil ein Herrgott solches Opfer segnen wird. Und die Hungernden werden wieder an ein Menschentum glauben können und werden nicht mit Neid auf die anderen schauen, die noch etwas haben. So nur bahnen wir den Weg aus den Trübsalen dieser schweren Zeit. Der Sonntagsschreiber. * Stadtratssitzung. Die für Freitag nachmittag angesetzte Sitzung des Stadtrats ist auf Dienstag nächster Woche verschoben worden. Die Tagesordnung weist fünfzehn Verhandlungspunkte auf. * Feierabendstunde in Gast- und Schankwirtschaften. Durch eine Verfügung des Herrn Ministers des Innern ist in Hessen die Feierabendstunde in Gast- und Schankwirtschaften einheitlich auf ein Uhr festgesetzt. Nach dieser Zeit darf ein Wirt Speisen und Getränge an seine Gäste nicht mehr verabreichen. Tut er dies doch oder duldet er in seinem Lokal das Verweilen von Gästen über diese Zeit hinaus, so machen sich Wirt und Gäste strafbar. In Ausnahmefällen kann auf Antrag des Wirtes vom Polizeiamt die Feierabendstunde gegen Entrichtung von 12. R.-Mt. Stempel verlängert werden. Dieses ,, Glückauf" ist das Einzige, was in diesem Kreis der Grubenleute noch Kunde gibt von der besonderen Art bergmännischer Sitte: Dem Fremden wird es in solcher Stunde scheinen, als bilde der frohe Klang dieses Grußes fast einen Gegensatz zu dem Ernst von Leben und Arbeit in Stollen und Schacht. Aber es ist älteste Bergmannssitte, das Tagewerk mit der starken Zuversicht, die aus diesem Gruße aufklingt, zu beginnen, und sicher lich hat der Ernst des Bergmannslebens die Entstehung solcher Sitten bewirkt und gefördert. Immer war der Bergmann geneigt, sein Leben zu erfüllen mit Gedanken an den Sinn seines Schaffens, denn tiefer als andere mußte der Mann, der Tag für Tag im dunklen Berg zu schwerem Werke bestellt war, über alle Dinge des Lebens denken. Es wird kaum einen anderen Beruf geben, in dem der Mensch sich mit so großem Ernst und so tiefer Sammlung auf sein Leben besinnt, wie es von alters her in Brauch und Sitte des Bergmanns ausgeprägt war. Noch wissen alte Knappen davon zu berichten, wie sich früher die Grubenleute vor der Einfahrt zur Betschicht versammelten, wo der Obersteiger mit Gebet und Sprüchen aus dem unermeßlich reichen Schatz frommer Bergmannslieder das Bergamt hielt. Allmorgendlich klangen aus der schmucklosen Holzhütte neben dem Schacht die Weisen der Fahrlieder auf, und kraftvoll sprach tiefes Vertrauen aus diesen schlichten Liedern: Wohl gebetet! Denn zur Tiefe willst du fahren, Gott allein kann dich bewahren, Darum schaue erst hinauf, bei dem Geschädigten bedienstet war, ermittelt und festgenommen. Der Hafer konnte bei einem hiesigen Wirt sichergestellt und dem Geschädigten ausgehändigt werden. Es war dies bereits der dritte Unterstellplatz, den der Täter der größeren Sicherheit wegen gewählt hatte. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, daß der Täter bereits einige Zeit vor dem letzten Diebstahl einen nächtlichen Besuch dem Geschädigten abgestat tet hatte und dabei vier Zentner Hafer mitgehen ließ. Dieser Hafer ist verkauft und konnte bis jetzt nicht herbeigeschafft werden. Eine Anzahl Personen, wird sich wegen Hehlerei zu verantworten haben. H. wurde dem Amtsgericht zugeführt. In den letzten Wochen sind in der hiesigen Stadt in sechs Fällen Stallhasen und in einem weiteren Fall ein kompletter Hasenstall entwendet worden. Es ist nun gelungen der Täter habhaft zu werden. Es handelt sich um drei Jungen im Alter von 14 und 11 Jahren. Zwei davon haben sich demnächst vor dem Jugendrichter zu verantworten. * Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Hans Schilling zu Neu- Isenburg die 1. evangelische Pfarrstelle( französisch- reformierte) zu NeuIsenburg, Debanat Offenbach, und dem Pfarrer August Köppler zu Eich( Rheinhessen) die evangelische Pfarrstelle zu Oppenheim, Dekanat Oppenheim, übertragen. Hol vom Herrn dir ein Glückauf!" Ueberall, wo Bergbau getrieben ward in deutschen Landen, hat es solche Betschichten gegeben, überall hatten die Bergknap pen ihre eigenen Lieder für diese Andachtsstunden, und wenn man heute die alten Agenden durchblättert, dann sieht man, daß es oft genug schlichte Bergleute waren, die die Fülle ihrer Glaubens kraft auszugießen verstanden in die oft kunstreiche Form der Knappenlieder. Aufgeklärte Diebstähle. In der Nacht zum 29. 11. 1931 wurden einem Fuhrunternehmer aus seinem Anwesen in der Neustadt sieben Zentner Hafer gestohlen. Als Täter wurde der 29 Jahre alte Schlosser F. H. von hier, der vor einiger Zeit es andere Dinge, die sich in den Vordergrund des Lebens drängten. Jn jäher Wendung zu neuen Richtungen wurde die Zeit herausgehoben aus dem Ablauf einer mehr naturgemäßen Entwicklung, und im Strom der Tagesfragen, die alle anderen überströmten, schien kein Platz mehr zu bleiben für anderes wertvolles Gut. Nur da, wo die Zeiten in stillem Gleiten weiter gingen, in den Erzgruben am Harz und im Herzen Deutschlands, bewahrte sich kaum beachtet noch alter Brauch; in den Gesangbüchern hannoverscher Gemeinden liest man heute noch wie auf stillen Tafeln Grubengesänge und Bergmannslieder. Das wurde anders, als eine neue Zeit mit n ü chterner Realistik solche Worte in Vergangenheit sinken ließ, und in den letzten Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts verloren sich unter der Masse der neuen Kräfte, die von allen Seiten in die Reviere des Bergbanes firömten, diese Sitten mehr und mehr. In den großen Bezirken des Kohlenbergbanes waren - * Hundesteuer in Hessen. Die im Laufe des Jahres abgeschafften Hunde sind bis spätestens 31. Dezember bei der zuständigen Bürgermeisterei abzumelden. Wird die Abmeldung erst nach dem 31. Dezember bewirkt, so ist die Hundesteuer für das folgende Kalenderjahr weiter zu entrichten. Wer ferner am 1. Januar selbst gezüchtete junge Hunde im Alter von unter drei Monate besitzt, wird zur Hundesteuer für das fommende Jahr herangezogen. Diejenigen Hunde, die im Laufe des Ka lenderjahres nochmals ihren Besitzer wechseln, unterliegen jeweils der nochmaligen Versteuerung, da nicht der Hund als solcher, sondern der Hundebesitz besteuert wird. * Beförderung von Schnellgütern. Für den 3. 3t. beste henden und in den kommenden Tagen einsetzenden verstärkten Warenverkehr bildet die Stüdgut- Beförderung mit den Per sonen: und Landkraftposten eine schnelle, billige und bequeme Möglichkeit, Waren jeglicher Art soweit sie von den Kraft: zwischen den Orten wagen aufgenommen werden können auszutauschen. Es ist überall zugelassen, Gegenstände ohne weiteres am Kraftwagen gegen Bezahlung aufzuliefern und an ihm abzuholen. Findet sich der Empfänger am Kraftwagen nicht ein, so wird das Gut der Orts- Postanstalt übergeben. In neue Gleise schien endlich alles Geschehen gezwängt, rasend ging die Zeit über die Welt mit unerhörten Stürmen, unter denen alle überlieferten Wert zusammenzubrechen schienen. Eine entgötterte Welt schien keine anderen Werte mehr zu kennen als solche, die sich in Zahlen ausdrücken lassen. Das dritte Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts schien zu vollenden, was noch fehlte zur restlosen Mechanisierung der Welt. wenigstens mußte es so scheinen In solchem Getriebe wurden auch die letzten Formen der besonderen Berufsauffassung einem nüchternen Schema angepaßt: Der Seemann wurde zum Schiffsarbeiter, der Schmied zum Metallarbeiter genormt, der alte Bergknappe zum Grubenarbeiter und so zum Teil eines wesenlosen Massenbegriffes. Und doch blieb etwas anderes im Bergmannsstande lebendig, das sich nicht in solchen Vorstellun gen zu erschöpfen vermochte- es war das Bewußtsein von der berufsständischen Sonderstellung, die der Bergmann seit Jahrhunderten eingenommen hatte. * Universitäts- Gottesdienst. Morgen früh um 11,15 Uhr hält Herr Prof. D. Schumann in der neuen Aula einen Universitätsgottesdienst ab. * Militärkonzert. Morgen abend wird das Musikkorps unseres Bataillons umter Leitung seines Obermusikmeisters E. Krauße in der„ Liebigshöhe" ein Konzert veranstalten. * Aus dem Stadttheater. Heute nachmittag gelangt Schil lers ,, Wilhelm Tell" als Schülervorstellung zur Aufführung. Filmvorführung. Der Stahlhelm" wird seinen Mit gliedern und Freunden morgen früh im Lichtspielhaus mehrere sehenswerte Filme vorführen. * * Oeffentlicher Vortrag. Herr Geheimrat Prof. Dr. Sommer hält morgen nachmittag im Hörsaal der Nervenklinik einen öffentlichen Vortrag über das Thema:„ Die Entstehung der psychischen Hygiene". Gerade mitten im Ruhrgebiet, in jenen Gegenden, die man so oft als Kohlendörfer bezeichnet hat, mußte sich dieses Bewußtsein von neuem durchsetzen. Vielleicht war es ein Besinnen auf alte, wesentliche Bergmannssitten, vielleicht hatte auch die Ueberlieferung der früheren Gebräuche noch eine starke Wirkung in die Gegenwart hinterlassen, denn ein Zufall war es gewiß nicht, als gerade in diesen Notjahren die alte Sitte der BergmannsGottesdienste in neuer Form auflebte. Nicht aus kirchlichen oder dem Bergmannsberuf weniger verpflichteten Kreisen, sondern aus der Mitte einer rechten Bergmannsbevölkerung heraus kam das Verlangen, die Berglente wieder in einem Gottesdienst nach hergebrachter Weise, aber in etwas veränderter Form zusammenzufassen. Vielleicht mögen verschiedentlich Bedenken aufgetaucht sein, ob heute noch ein ausgeprägtes Bedürfnis für solche Art gottesdienstlicher Feier vorhanden sei, aber die ersten Erfahrungen, die in einigen kleinen bis mittelgroßen Gemeinden gemacht wurden, bewiesen bald, daß der Sinn für diese Dinge trot der zeitlichen Wandlungen kaum etwas von seiner ursprünglichen Kraft verloren hatte. So wurden zu Beginn dieses Jahres zum ersten Male seit Jahrzehnten wieder Bergmanns Gottesdienste im Ruhrgebiet gehalten. Zur Stunde der Abendandachten. Wenn der Friede des Conntags, der auch unter dem Himmel der Fördertürme seinen stillen Glanz über die Erde Bei schlechtem Mundgeruch tüchtig gurgeln mit dem guten Chlorodont- Mundwasser. Flasche 1 Mt. Versuch überzeugt. Hüten Sie sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen. Zinsfrei Durch das at das die Bausparla stellt, haben nunn lich einen reichsre guten Bauspartaf Die Grundlage und nach ein Eig und Alter zu forg Lebensfragen. All hat der Grundbesi Die Sachwerte bli eigen nennt, weiß mehr denn je ein sichern. In der heuti bie einzige Möglic ichaffen. Durch ge fließen riesige fa teilen auch jezt m Bmeifellos bie trauenswürdigen wird, für einen e günftigen Aussich ten varlehns. breitet, sich mit der tiefen Ruhe der Abendstunden vermählt, klingen von der kleinen Kirche, die in der Mitte des Drtes sich erhebt, die Glocken zur Feierstunde der Bergleute. Aus dem Chor der Kirche fällt das stille Licht der Grubenlampen in die geschwungene Breite des Schiffes, die sich bald mit Andächtigen jeden Alters füllt. Vom Altar oder am Fries der Kirchentäfelung grüßen Hammer und Schlegel in heraldischer Schön heit. Und wenn dann das Gotteshaus sich gefüllt hat bis auf den letzten Platz, wenn dann brausend die steile Vertikale des Drgelvorspiels in den Raum hineinwächst, schwillt aus der Tiefe des Schiffes der Gesang eines alten Bergmanns- Chorals empor: Freuet euch, ihr Bergleut Es gibt da n Sparkasse in Berli Bedingungen hab machen, sich ein febermann zugäng Das System Möglichkeit, die b lich hohen Zinst bei Erneuerung in etwa 20 Jah Auch die La den gebrüdten P lichen Zinslasten Bausparkasse in d freien Bausparkas Es wäre sehr immer weiteren wie dies in Amer der Fall ist. sind in der Zukun notwendig. alle, die ihr rechte Christen seid... Stärker als sonst steigt der Gesang zum Kuppelgewölbe, es ist etwas Eigenartiges, in einem solchen Gottesdienst nur die festen Stimmen der Männer zu hören, die nach altem Branch ohne irgend welche Familienangehörigen zur Kirche kommen. In breitem liturgischen Rahmen nimmt dann die Feier ihren Lauf, in deren Mitte der Prediger der besonderen Angelegen heiten des Bergmannes gedenkt: hier geht das Wort der Schrift mitten in die Dinge der Arbeit, in die Sorgen und Nöte des Alltags ein. Wenigstens einmal im Jahre vereint so das ,, Bergamt" die Knappen wie einst in vergangener Zeit, wo sie vor der Seilfahrt mit dem ,, obersten Bergmann" Zwiesprache hielten. Und auch heute noch scheint es wie in früheren Jahrhunderten als eine stille Freude durch die Reihen der Bergleute zu gehen, die auch bei ihrem Tagewerk noch in ihnen lebendig ist. Und niemand wird sich dem starken Bann einer solchen Feierstunde lebendig entziehen können, wenn zum Schluß der Knappenchor mit dem alten Bergmannsliede aus dem 16. Jahrhundert, das heute noch nichts von seiner Schönheit verloren hat, mitten ins Leben hineinweiſt: ,, Nun will ich wieder gehen in meinen Arbeitsschacht, Wozu du mich ersehen, eh' ich ans Licht gebracht. Ich will von Herzen gern, So lang die Kräfte grünen, Dir, mein Gott, treulich dienen Als meinem höchsten Herrn. Herr, wenn ich einfahre, gib, daß mein Herz bedenkt, Wie bald man von der Bahre mich so ins Grab versenkt, Bis du, mein Lebensfürst, Einst meines Leibes Glieder Aus dunklen Grüften wieder Zu Tage führen wirst. Laß deiner Engel Scharen stets meine Wächter sein, Die mich, dein Kind, bewahren, wenn ich fabr an und ein. Laß keine Fahrt eingeh'n, Laß keinen Bau einbrechen, Hilf, daß in allen Zechen Wir deinen Segen seh'n". Walter Riffler. mü In unzählige schulen ſizen in Mütter auf der rufe liegt so die Wirtschaft und Beruf der Hausf Da ist z. B. Dort fommen au Mütter und Fra rinnen der Fra daß neben den e tung und Vollse wirtschaft in ihr mäßiger Ernähru theoretisch ist die Erziehung besuch schafts- Institute heit zu geben, a in unzähligen Au An dem Tag Hochschule des 8 Man taunte über die Entwid gibt. Man bewu bie fleine Buderf neuerungen der jammelte man einem Bortrage lauschen. Mütter, faßen Fragen zwedmäßi verbrauchs im J Landwirtschaft. D gegeben. Fast bei aller braucht als in D Buderrübenproduk hat man den 8 legten Zeit ständ Reihe von Berur im Umlauf sind, in ber legten Beit Bissenschaft R Es dürfte a bor brei Jahrzehn Bereicherung erfäl Radium, das element, ist in de faltor belannt. D Forscher, wie z. Straßburger, habe auch die Radium nannt) auf den m ausüben. Die Radium- G borgänge im men Pflanzen grenzt if das Wachstum der Das beste Beispiel ift die Hauptwaffe Die Radium- Eman Umfag und die Ha geringen Brozentio tranfungen, sondern bei denen bisher ie Erfolg gebracht hat des Resultat durch Die Behandlun Schwachbestrahlung Birjamleit bei eine Emachbestrahlung bodh ift es in den banblung zu tomb maBigften bie Radi Nr. 97 Samstag, den 12. Tezember 1931. ermittelt und festgenom efigen Wirt sichergestel werden. Es war bis der Täter der größer den Ermittlungen ftell ige Zeit vor dem legien m Geschädigten abgefte er mitgehen ließ. Dieje jest nicht herbeigefchaff sich wegen Hehlerei Amtsgericht zugeführt. figen Stadt in fechs Fal Fall ein kompletter he gelungen der Täter hab rei Jungen im Alter vo en fich demnächst vor den Laufe des Jahres abge Dezember bei der zustan Wird die Abmeldung e die Hundesteuer für de trichten. Wer jerner on unde im Alter von unte esteuer für das fomment de, die im Laufe des Ro wechseln, unterliegen je da nicht der Hund al uert wird. Für den z. 31. bet en einsetzenden verstärtte eförderung mit den elle, billige und bequem soweit sie von den Kro zwischen den Orte elassen, Gegenstände on hlung aufzuliefern und a mpfänger am Kraftwag s- Postanstalt übergeben rgen früh um 11,15 r neuen Aula einen end wird das Mufitto jeines Obermusikmesites Konzert veranstalten. nachmittag gelangt S rstellung zur Aufführung Thelm" wird seinen im Lichtspielhaus mehr Geheimrat Prof. Dr. Gon jaal der Nervenklinif eine ma:„ Die Entstehung gurgeln mit dem guten Chloe überzeugt. Hüten Sie fid Der Abendstunden verma in der Mitte des Drtes i der Bergleute. Aus d ht der Grubenlampen in Die fich bald mit Andädyti oder am Fries der Kir legel in heraldischer C haus sich gefüllt hat bis send die steile Vertikale wächst, schwillt aus der Bergmanns- Chorals em gleut riften feid zum Ruppelgewölbe, es chen Gottesdienst mar oren, die nach altem Br hörigen zur Kirche komm nimmt dann die Feier er der besonderen Angele er geht das Wort der G n die Sorgen und Note Jahre vereint so das B gangener Zeit, wo fie per gmann" 3wiefprache hid in früheren Jahrhunder ihen der Bergleute zu geh Sin ihnen lebendig it. I ann einer solchen Feier um Schluß der Knappen s dem 16. Jahrhundert, nheit verloren hat, mitten meinen Arbeitsschacht, hans Licht gebracht. Jern, grünen, ich dienen Herrn. ib, daß mein Herz bedenkt e mich fo ins Grab verfent Fürst, Glieder 7 wieder ft. flets meine Wächter fein, en, wenn ich fabr an und b'n, rechen, chen b'n". Walter Riffler Ratgeber für Zinsfreie Kapitalbeschaffung. Durch das am 1. Oftober 1931 in Kraft getretene Gesez, das die Bausparkassen unter die Aufsicht des Reichsaufsichtsamtes stellt, haben nunmehr die Bausparer in ihrer Gesamtheit endlich einen reichsrechtlich gesicherten Schuß erhalten, auf den die guten Bausparkassen seit langem Wert legten. Die Grundlage einer gesicherten Eristenz zu schaffen, sich nach und nach ein Eigenheim zusammenzusparen und so für Familie und Alter zu sorgen, ist in der heutigen Zeit eine der wichtigsten Lebensfragen. Alle Verluste durch Inflation und Wirtschaftsnöte hat der Grundbesitz immer noch weitaus am besten überstanden. Die Sachwerte blieben allein wertbeständig. Wer ein Haus sein eigen nennt, weiß und sieht, was er hat. Deshalb ist es heute mehr denn je ein Gebot der Zeit, sich Haus- und Grundbesitz zu sichern. In der heutigen fapitalschwachen Zeit ist die Bausparkasse bie einzige Möglichkeit, sich das dazu erforderliche Kapital zu beschaffen. Durch gemeinsames Sparen aller Bau- und Zwecksparer fließen riesige Kapitalien zusammen: die deutschen Bausparkassen teilen auch jetzt monatlich über 20 Millionen Reichsmart zu. Zweifellos bietet gerabe eine neue Bausparkasse, die von vertrauenswürdigen Persönlichkeiten, von Bausparfachleuten geleitet wird, für einen Sparer nach jeder Richtung hin die besten und günstigen Aussichten, vor allem schnelle Zuteilung des beantrag ten arlehns. Es gibt da neue Bausparkassen, wie auch die ,, Ecart"-Bausparkasse in Berlin NW 7, die günstige und flar verständliche Bedingungen haben und es so den Interessenten sehr leicht machen, sich ein Eigenheim zu schaffen. Die Bedingungen sind jedermann zugänglich. Das System der Bausparkasse bietet außerdem noch die Möglichkeit, die bestehenden Hypothefen mit ihren unerträglich hohen Zinslasten und ihrer unsicheren Kapitalbeschaffung bei Erneuerung einer Hypothet, in untündbare, zin3lose, in etwa 20 Jahren abzuzahlende Hypotheken umzuwandeln. Auch die Landwirtschaft, die wohl am meisten bei den gedrückten Preisen ihrer Erzeugnisse unter den unerträglichen Zinslasten leidet, fann sich durch den Abschluß mit der Bausparkasse in den Genuß der gewaltigen Vorteile des zinsfreien Bausparkassengeldes seßen. Es wäre sehr zu wünschen, wenn all diese Gedankengänge immer weiteren Raum im deutschen Volf gewinnen würden, wie dies in Amerika und England schon seit einem Jahrhundert der Fall ist. Für das Erstarken der deutschen Volkswirtschaft sind in der Zukunft starke und gut geleitete Bausparkasseninstitute notwendig. Mütter gehen in die Schule. In unzähligen, von der Frauenhilfe" eingerichteten Mütterschulen sißen in Deutschland ernste und verantwortungsbewußte Mütter auf der Schulbant. Das ist gut so, denn in keinem Berufe liegt so die Verantwortung für das Schicksal der deutschen Wirtschaft und Volksgesundheit begründet, wie in dem schweren Beruf der Hausfrau und Mutter. Da ist z. B. die Schule für Mütterbildung" in Potsdam. Dort kommen aus allen Gegenden Deutschlands zu längerem Kurs Mütter und Frauen zusammen, die zu Lehrerinnen und Beraterinnen der Frauen ausgebildet werden. Es ist verständlich, daß neben den ethischen und kulturellen Fragen der Volkserhaltung und Voltserneuerung naturgemäß die Probleme der Volkswirtschaft in ihrem Zusammenhang mit Gesundheit und zweckmäßiger Ernährung der Familie bearbeitet werden. Nicht rein theoretisch ist dieser Unterricht der Mütter. Jm Sinne moderner Erziehung besucht man Industrieanlagen, Ausstellungen, Wirtschafts- Institute der Reichshauptstadt, um den Frauen Gelegenheit zu geben, anhand praktischer Beobachtung ihre Aufklärung in unzähligen Kursen und Mütterschulen im Reich zu beleben. An dem Tag unseres Besuches ging es in die wirtschaftliche Hochschule des Buckers, in das Institut für Zuckerindustrie. Man staunte über das interessante Museum, das einen Überblic über die Entwicklung der Zudergewinnung und Zuckerbereitung gibt. Man bewunderte die großartigen chemischen Laboratorien, die Kleine Zuckerfabrit, die dort aufgebaut ist und praktische Erneuerungen der Zuderherstellung, ausprobiert. Zum Schluß versammelte man sich in einem der Hörsäle des Instituts, um einem Vortrage über das weiße Gold der Landwirtschaft z11 lauschen. Mütter, saßen auf der Schulbant. Es ging auch um wichtige Fragen zweckmäßiger Ernährung und die Steigerung des Zuckerverbrauchs im Interesse der Volksgesundheit und der deutschen Landwirtschaft. Die anderen Völker haben uns ein gutes Beispiel gegeben. Fast bei allen anderen Kulturvölkern wird mehr Zuder verbraucht als in Deutschland, obwohl der Zuckerrübenbau und die Zuckerrübenproduktion bei uns mehr als genug ist. Lange Zeit hat man den Zucker verkannt. Die Wissenschaft weist in der leẞten Zeit ständig und mit Nachdruck darauf hin, daß eine Reihe von Vorurteilen, die über den Genuß von Süßigkeiten im Umlauf sind, sehr töricht und verhängnisvoll sind. Erst in der legten Zeit so führte der Vortragende aus Radium hilft und heilt! wurden Es dürfte allgemein bekannt sein, daß die medizinische Wissenschaft überhaupt die Heilkunde Imit dem bereits vor drei Jahrzehnten entdeckten Radium erst jetzt eine bedeutende Bereicherung erfährt. Radium, das gewaltige Lebensenergien ausstrahlende Wunderelement, ist in den weitesten Kreisen als Belebungs- und Heilfaltor bekannt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zahlreicher Forscher, wie z. B. Dantwiß, Falte, Lazarus, Neußer, Sorge, Straßburger, haben erwiesen, daß sowohl Radium- Strahlen als auch die Radium- Emanation( Radium- Gas, auch Radon ge nannt) auf den menschlichen Organismus einen starken Einfluß ausüben. Die Radium- Emanation beeinflußt eine Reihe wichtiger Lebensborgänge im menschlichen Körper. Bei Menschen, Tieren und Pflanzen grenzt ihr Einfluß oft ans Wunderbare. Sie steigert das Wachstum der gesunden und den Zerfall der kranken 8ellen. Das beste Beispiel hierfür ist der Krebs, denn das Radium ist die Hauptwaffe in dem Kampf gegen diese Krankheit geworden. Die Radium- Emanation steigert den Stoffwechsel, den EiweißUmsatz und die Harnsäureausscheidung. Nicht nur in einem nicht geringen Prozentsatz der Fälle von chronisch- rheumatischen Er frankungen, sondern auch von Gicht eines oder mehrerer Gelenke, bei denen bisher jede andere Therapie keinen oder nur geringen Erfolg gebracht hatte, wurde ein günstiges, oft sogar überraschendes Resultat durch Radium erzielt.( Prof. Straßburger.) Die Behandlung mit Radium in schwachen Dosen( RadiumSchwachbestrahlung) ist ungefährlich und trotzdem von größter Wirksamkeit bei einer ganzen Reihe von Krankheiten. Die RadiumSchwachbestrahlung läßt sich in verschiedenen Formen anwenden, doch ist es in den meisten Fällen geboten, mehrere Arten der Behandlung zu tombinieren. Man unterscheidet hier am zwedmäßigsten die Radium- Trinkkur und das Auflegen von Radium,, Gießener Zeitung" Haus, Hof und Familie Untersuchungen angestellt, die nachwiesen, daß z. B. schlechte Zähne feinesfalls durch den Genuß von Süßigkeiten verursacht werden. Auch dem Gespenst der sogenannten„ Buderfrantheit" ist man wissenschaftlich zu Leibe gerückt. Ein unglaublicher Name Buderkrankheit". Mit dem Zudergenuß jedenfalls hat diese Krankheit der Bauchspeicheldrüse nichts zu tun. Denn gerade die Völker, die sehr viel Bucker essen, sind am wenigsten zuderfrant. Das ist eine interessante und wichtige Feststellung. Der vortragende Wissenschaftler machte nunmehr den Müttern Borschläge für den Mehrverbrauch des kraftbildenden und sich am schnellsten in Energie umsetzenden Zuckers. Das war vielleicht sehr gut, denn Mütter denten sehr oft in traditionellen Gedankengängen. Jedenfalls haben sie in diesem Vortrag erfahren, in welcher Weise man beim Frühstück, bei Mittagessen, bei jeder Mahlzeit reichlich Zucker verwerten kann. Sie haben von der Erkenntnis gehört, daß man unter den Nahrungsmitteln nicht die Süßspeisen vergessen soll, daß es grundverkehrt ist, am Zuder zu sparen. Denn der Zucker ist eines der billigsten, gesündesten und träftigsten Nährmittel. Die Süßspeise regt nicht nur unseren Appetit an, sie enthält auch im Zucker wichtige Ernährungsbestandteile. So neugierig... brauchen Sie nicht zu sein. Ein Blick in unsere Zeitung und Sie erfahren alles! ,, Gemüse ohne Kunstdünger?" Die Grundlage für ein gesundes Pflanzenwachstum bildet bon jeher die Zufuhr von natürlichen Düngestoffen wie Stallmist, Jauche und Kompost in regelmäßig wiederholter Gabe. Mit diesen Wirtschaftsdüngern werden dem Boden u. a. gewisse Mengen der für das Leben der Pflanze unentbehrlichen drei Kernnährstoffe: Stidstoff, Phosphorsäure und Kali zugeführt, aber praktisch nie genügend, um damit eine ausreichende Ernährung der Kulturen zu erreichen. Die noch fehlenden Mengen wo es der Boden an Stidstoff, Phosphorsäure und Kali und erfordert auch Kalt müssen dann noch mit Hilfe der Handelsdüngemittel besonders zugeführt werden. Eine richtig abgestimmte Bollbüngung mit den Handelsdüngern auf Ertragshöhe und Qualität der. Erzeugnisse ist von allergünstigstem Einfluß. Ergebnis der zahlreichen, eingehenden Prüfungen, die seitens der Deutschen Landwirtschaft- Gesellschaft, der Landw. Lehr- und For schungsanstalt für Gartenbau, Berlin- Dahlem, und vielen anderen Stellen bezüglich Geschmack und Konservierfähigkeit verschieden gedüngter Gemüse vorgenommen worden sind, wurde folgendes ermittelt: Als Einen durchaus ungünstigen Einfluß auf Güte und Wohlgeschmack des Gemüses üben in erster Linie Jauche und Latrine aus, und zwar um so stärker, je frischer und konzentrierter sie sind und je fürzer vor der Ernte sie gegeben werden. Als Folge einer solchen Düngung fand man immer wieder den beim Kochen auftretenden üblen Geruch, aber auch das Aussehen der Erzeugnisse war minderwertig. Bei wachsenden Pflanzen ist die Düngung mit Jauche oder Latrine ganz abzulehnen. Gerade im Kleingartenbau, aber auch im feldmäßigen Anbau wird hiermit viel gesündigt; die Klagen der Hausfrauen in der Küche sind sicher häufig auf eine solche unsachgemäße Düngung zurüdzuführen. Will man diese Wirtschaftsdünger sachgemäß verwenden, so müssen sie erst in längerer Lagerung eine Umsebung durchmachen, auch dann sind sie zweckmäßigerweise nur im Herbst oder Winter aufs Land zu bringen, also nie während des Wachstums. Gut verrotteter und frühzeitig genug vor der Kompressen. Diese Radium- Präparate sind dauernd wirtsam, sie wirken schmerzstillend und entzündungshemmend, bewähren sich vorzüglich bei rheumatischen Erkrankungen, Gicht, Ischias, 4. Geweihte Stätten. Arndts Geburtshaus auf Rügen. Herenschuß, Erkältungstrankheiten, Nerbenleiden, Neuralgien, Gelentertrantungen, Magen-, Leber, Nieren- und Gallen- Leiden usw. Die heilbringende Wirkung des Radiums kann noch durch Nr. 97. Saat verabfolgter Stallmist und Kompost beeinflussen die Qualität und Haltbarkeit nicht ungünstig. Die Handelsdünger wirken ebenfalls auf die Güte der Erzeugnisse vorzüglich ein, ausgenommen wenn sie falsch angewandt werden, d. h. wenn einseitig mit nur einem der sämtlich unentbehrlichen Nährstoffe gedüngt wird. Die Voll düngung mit Stickstoff, Phosphorsäure- und Kalisalzen jedoch, wie sie richtig von jedem Fachmann ausgeführt wird, hat die Güte der Ernte- im Gegenteil, in erzeugnisse niemals ungünstig beeinflußt der Mehrzahl der Fälle wurden Beschaffenheit, Geschmack, Betömmlichkeit und Konservierbarkeit dadurch wesentlich verbessert. Auch schädliche Einflüsse der Kunstdüngung" auf die Gesundheit des Menschen, der solche Erzeugnisse genießt, tonnten in feinem Falle nachgewiesen und festgestellt werden. Alle Behauptungen in dieser Hinsicht gehören ins Reich der Fabel! Den besten praktischen Beweis hierfür liefern übrigens unsere Nachbarländer Holland und Belgien, in denen schon vor dem Kriege, ganz besonders aber in der Nachkriegszeit, erheblich stärter gedüngt wurde als in Deutschland. Praktische Kleinigkeiten. Das Bügeleisen von allen, manchmal beim Plätten von Stärfwäsche verbleibenden Rückständen an Stärke zu reinigen, gibt es ein einfaches Verfahren. Man streue auf ein sauberes Papier etwas Salz und bügle mit dem heißen Eisen so lange auf dem Salz hin und her, bis das Eisen vollständig rein geworden ist. Kunstseidene Selbstbinder zerbrücken sich leicht. Um sich das häufige Bügeln zu ersparen, fertige man sich, entsprechend dem Schnitt des Binders, einen Schnitt aus Pappe und schneide diesen in der Mitte durch. Sobald der Binder abgelegt wird, schiebe man in jede Seite des Binders einen Teil der Pappe hinein. Um ein lechtes Hineinschieben der Pappe zu erzielen, bestreiche man deren rauhe Kanten dünn mit Klebstoff und lasse diesen gut trocknen. Sie werden sehen, der Binder, der auf Pappplättchen ausruht, wird immer glatt bleiben, und die Mühe wird er durch längere Haltbarkeit lohnen. Federn auf dem Winterhut die große Mode der Saison verlieren leicht ihr schönes frauses Ansehen durch die Ungunst der Witterung. Um sie frisch zu fräuseln, reibe man sie mit Salz ab und schüttle sie alsdann vor dem Feuer, bis sie trocken geworden sind. Rostflede beseitigt man aus weißen Kleibern mit erhittem Zitronensaft. Bei kleinen Flecken genügen einige Tropfen auf den Rostfled, wonach diese Stelle über heißen Dampf gehalten und gerieben wird. Bei größeren Flächen wird ausgepreßter Bitronensaft start erhißt und der Gegenstand damit behandelt. Selbst veraltete Rostflede sind nach dieser Behandlung in einigen Minuten verschwunden. Das schöne Deutschland. A Schloß Ahorn bei Koburg. elektrisch beheizbare Radium- Heillissen( D. R. P. Nr. 489 311) wesentlich gesteigert werden, denn diese führen eine besonders starte und tonstante Durchblutung der Gewebe herbei, welche wiederum schlechte Stoffe aus dem Organismus ableitet. Geheimer Medizinalrat Dr. Richter schreibt darüber jetzt: In jedem Hause, auf Reijen überall ist es möglich, eine Radium- Kur durchzuführen. Die Deutsche Radium- Aktiengesellschaft, Berlin SW 68, hat praktische und preiswerte RadiumApparate und Präparate auf den Markt gebracht. Wer nicht in ein Rabiumbad reisen fann, dem bietet die Radium- Trinkfur im eigenen Heim ohne berufliche Störung und ohne große Kosten die Möglichkeit, die günstige und heilbringende Wirkung bes Radiums an sich festzustellen. Über die Radium- Heim- Trintfur schreibt Dr. Siegmund Saubermann, Berlin: ,, Es genügt für unsere praktischen Zwede, wenn wir dem Radium täglich seine Energie an Emanation abnehmen und sie in Wasser gelöst den Patienten berbrauchen lassen, denn auch natürliche Heilquellen enthalten Radium- Emanation in weit geringerer Menge als die fünftlichen Radiumwässer. Die RadiumEmanation gelangt in den Magen und Darm, wo sie vom Blute aufgenommen Radium- Heim- Trinktur. wird. Günstige Reaktionen machen sich bereits nach einigen Tagen bemerkbar. Der Stoffwechsel wird gefördert, die Nierenfunktion( Harnsäure- Ausscheidung) wird ge steigert, der Appetit wird angeregt durch Steigerung der Magenund Darmtätigteit." Samstag, den 12. Dezember 1931. Aus Nah und Fern. Nidda. Infolge der überaus ungünstigen Wirtschaftslage hat die Stadt Nidda einen Fehlbetrag von rund 30 000 R.-Mt. Die Erhaltung des Schulwesens wird nur dann als möglich bezeichnet, wenn die Stadt eine entsprechende Unterstützung erhält. Bad Nauheim. Bis zum 10. Dezember 1931 betrug der Gesamtbesuch 31 070 Gäste; darunter 5320 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 418 Gäste. Friedberg. Ein Briefträger aus Nieder- Rosbach, der sich auf einem Bestellgang befand, wurde von Räubern überfallen und beraubt. Die Täter erbeuteten etwa 90 R.-Mt. und konnten unerkannt entlommen. Lauterbach. Ein Schmerzenkind unter den Bekehrseinrichtungen Lauterbachs ist die Postautolinie Ulrichstein- Lauterbach; sie erforderte im ersten Halbjahr 1931 einen Zuschuß von etwa 1000 R.-Mt. Früher wurden im ganzen Jahre nur 800 bis 1000 R.-Mt. aufgewendet. Die Zuschußleistung ist ab 1. Januar 1932 gekündigt. Lauterbach: Die Stadt hat nicht weniger als 27 000 Rmt. an Wohlfahrtskosten jährlich aufzubringen. In der neu eingerichteten Volksküche sollen im Winter über etwa 300 Personen täglich gespeist werden. Schlitz. In der jüngsten Sitzung des hiesigen Gemeinderats wies Bürgermeister Dr. Nicpoth bei einer Besprechung über tommunale Notstandsarbeiten u. a. darauf hin, daß viele junge Leute, infolge der Not der Zeit beschäftigungslos feien, auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen die Erwerbslosenunterstützung nicht erhielten und deshalb bei der Arbeitsbeschaffung besonders zu berücksichtigen wären. Bürgermeister Dr. Niepoth machte dabei den Vorschlag, bei kommunalen Notstandsarbeiten fünftig dem Gedanken des freiwilligen Arbeitsdienstes näherzutreten. Offenbach a. M. Ein 1½ jähriges Kind, das in einem unbewachten Augenblid in eine Badewanne mit heißem Wasser fiel, wurden mit schweren Brandwunden ins Krankenhaus ge= bracht, wo es bald darauf starb. Darmstadt. Die Schalter der Darmstädter Volksbank sind ab Montag wieder geöffnet, nachdem der Vergleich von den Genossen anerkannt und vom Gericht bestätigt worden ist. Darmstadt. Ministerialrat Wilhelm Diehl, der Schöpfer und Betreuer unseres Berufsschulwesens in Hessen, konnte die ser Tage seinen 60. Geburtstag feiern. Gustav- Adolf- Gedächtnisfeier in Erfelden. Am 8. Dezember 1631 übernachtete König Gustav Adolf von Schweden anläßlich seines berühmten, Rheinübergangs, zu dessen Gedächtnis er die bekannte Säule errichten ließ, in dem Dorfe Erfelden. Zur Erinnerung daran wurde an dem noch stehenden Hause am Sonntag, den 6. Dezember ds. Js. eine Bronzetafel angebracht, die von der Gemeinde und dem Hessischen Hauptverein der Gustav- Adolf- Stiftung gewidmet ist. Heppenheim a. d. B. Ein 30jähriger Mann wurde beim Holzfällen von einem umgeschlagenen Baum in den Rücken getroffen. In hoffnungslosem Zustande wurde er Mann in die Heidelberger Klinik gebracht. Wetzlar. Die Scheune eines Landwirtes in Nieder- Kleen geriet auf bisher noch ungeklärte Weise in Brand. Eine zweite anschließende Scheune wurde ebenfalls ein Raub der Flammen. Der Schaden ist beträchtlich, jedoch durch Versicherung gedeckt. Dillenburg. Die freiwillige Arbeitsdienstpflicht soll auch im Dillbezirk eingeführt werden. Der Jungdo hat bereits ent= sprechende Schritte bei den in Frage kommenden Behörden betr. etwaigen Projekten unternommen. Kassel. Eine 77 Jahre alte Greisin wurde morgens in ihrer Wohnung mit einer Stichwunde tot aufgefunden. Allem Anschein nach wurde die Greisin ermordet, da eine Geldkasette fehlte. Frankfurt a. M. Ein Posthelfer, der 350.- R.-Mt. Post und Rundfunkgelder unterschlagen und verspielt hatte, konnte festgenommen werden. Er wurde zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Frankfurt a. M. Beim Reinigen seines Dienstrevolvers wurde ein Polizei- Hauptwachtmeister durch einen losgegangenen Schuß an der linken Schläfe schwer verletzt. Auf dem Transport zum Krankenhaus starb der Beamte. Praktische Weihnachtsgeschenkartikel! ,, Gießener Zeitung" Der weise Mandarin. Bor einiger 3eit wurde in einem Tempel in China( 3hr wißt doch, das ist das Land, wo die Männer lange 3öpfe tragen) eine alte Steinplatte gefunden. Au derselben ſtanden un ntzifferbar erscheinende 3eichen, und die Leute zerbrachen sich dn Kopf, was diese seltsamen Schriftzeichen wol bedeuten k n nen. Endlich kam einer von ihnen auf d.n Gedanken, di sen Stein einem weisen und gelehrten Manne, einem Ma da in vorzulegen. 3wei von ihnen machten sich auf den Weg, um dn gelehrten Mann zu fragen, ob er wohl verſtünde, was au der Blatte steht. Hier seht Ihr in die beiden bei dem Manda in; sie halten die Steinplatte, damit er die Schrift gut lesen kann. Und was glaubt Ihr, was geschah? Nach kurzem Ueberlegen hatte er gefunden, was es heit!- Handarbeiten von 19 Rpfg an, Taschentücher von 20 Rpfg. an, Frottier- Handtücher v. 49 Rpfg. an. Tischtücher v. 2.48 Rmt. an, Nachthemden für Damen und Herren 4.90 Rmt., Schlafdecken 5. Rmt. Verlangen Sie Katalog gratis und franko. Frottierweberei Hanns Weiß G. m. b. H. Groß- Schönau/ Sachsen 41 xx xxx xxxxxxxx xxxxxx xx xxxxx S G Nun sollt Ihr auch einmal versuchen, es h rauszubekommen, und ich denke, daß Ihr Euch von einem Chinesen, auch wenn er noch so gelehrt ist, nicht werdet beschämen lassen. Ich will Euch aber etwas helfen, indem ich Euch hierunten sage, wie Shr bei der Lösung der Aufgabe zu Werke gehen müßt. Die ersten drei untereinander stehenden Kreuze bedeuten ein Umstandswort von drei Buchstaben, die zweiten eine Form von sein" und die beiden anderen Kreuze ein Verhältnismo t. Bei den beiden schräg ablaufenden Kreuzgruppen muß man zuerst alle die drei untereinander stehenden Kreuze durch Wörter von je drei Buchstaben ersetzen. Die oberen Buchstaben hinter einander gelesen ergeben aber zwei Wörter. Die dr.i oben unter einander stehenden Kreuzgruppen und die beiden schräg ablaufenden zusammen bilden einen ganzen Satz. Die unter einander stehenden Kreuze der zwei langen Reihen bedeuten nacheinander folgendes: Nicht dünn; ein unbestimmies Geschlechtswort; en a drs Wort für Spaß; eine Tageszeit; ein weibliches Tier; cine Stadt in der Schweiz; eine Leffnung; ein Verhältniswort; ein Umstandswort; hat jedes Haus; ein Fragewort; ein Fluß; nicht trocken; was jeden einmal erreicht; eine 3ahl; eine Farbe; wichtig im Verkehrsleben; ein seltenes Tier; ein Fluß; im Gebirge. Nun bin ich aber gespannt, ob Ihr die rätselhafte Schrist entziffern könnt! Frankfurt a. M. Ein dreiköpfige Diebesbande drang in der Donnerstag- Nacht in ein Zigarettengeschäft ein und stahl für 5000. R.-Mt. Tabatwaren. Gleichzeitig drangen sie in ein Putzgeschäft ein, wo sie für 100 R.-Mt. Wäsche stahlen. Die Diebe fonnten unerkannt entkommen. Kampf gegen das Weihnachtsfest. Auch in diesem Jahr bereiten die Gottlosenverbände in Rußland einen Kampf gegen das Weihnachtsfest vor. Die Losung des Kampjes lautet: ,, Christus verdeckt die großbäuerliche Gegenrevolution. Weihnachten jetzt die Produktivität der Arbeit herab. Gegen Weihnachten ununterbrochene Arbeit. Sait Weihnachten Tage der Industriealisierung. Kämpft gegen die friedlichen Stimmungen gegenüber der Religion!" Antireligiöse Weihnachtsvergnügen sollen das Weihnachtsfest ersehen. Gotteslästerliche Chöre, Schauspiele, in denen das Weihnachtsfest als Gelegenheit zum Eichbeirinken dargestellt wird, antireligiöse Gesellschaftsspiele werden vorbereitet. Und man glaubt wirklich, damit das Weihnachtsfest zu überwinden. Nr. 97. dert wird. Bemerkenswert ist, daß diese Schriften in Rußland gedrudt sind. Sie werden in diesen Wochen bis zum Weih nachtsjest in ganz Deutschland in Massen verteilt. Auch auf Deutschland geht der Kampf gegen das Weihnachtsfest über. Bei Massenkundgebungen der kommunistischen Gottlosen in Berlin wurde eine Unzahl Gottlosen- Hetschriften verteilt, in denen zum Kampf gegen den Christbaum aufgefor= Ausschneiden! Geld! zum Kauf von Möbeln, Klavieren, Harmoniums und zur Entschuldung, sowie zur Gründung einer Eristenz Das beste Mittel, dem Kampf zu begegnen, ist wohl ein vecht inniges Ausgestalten des Weihnachtsfestes unter recht starkem Betonen des Religiösen und Zurüddrängen des Sen timentalen, das im Lauf der Zeit sich ihm angehängt hat. Bolle Kirchen sind die beste Abwehr! Neue Bücher. Erscheint Bezugspreis 2,40 Redaktionsschluß früh& endung nicht verlang Der Höllenhund. Ein heiterer Roman vom flirrenden Dasein von Max Kronberg. Verlag Otto Janke, Leipzig. Brosch. 3. R.-Mt., Ganzl. 4.50 R.-Mt. manchmal sogar unverschämt ist dieser„ Höllenhund" ein Buch, bei dessen Lektüre man alle Sorgen und Nöte des abgehetzten, refordsüchtigen Daseins vergißt. Eine unterhaltende Liebesgeschichte, die Tempo und Schmiß hat, mit tihender Di alogschärfe, lebenswach, scharmant, flüssig, schimmernd und schil. lernd, für unsere gequälte und belastete Zeit eine wirkliche Erholung. Alles ist pulsierendes, modernstes Leben, prachtvoll gestaltet. Frech, übermütig, Jahrg. bis 15. Die Teufelsschlucht in der Sierra Madre n. Otto Schilt. Mit 4 farb. Bildern ron Eduard Winkler. 200 S. Halbeinen 3.80 R.-Mt. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. K. M. 10 Die Jugend hat von jeher ihre besondere Freude an exotischen Abenteuererzählungen gehabt. In die Reihe dieser Erzähler gehört auch Otto Schilt, und man muß sagen, daß er seine Sache versteht, Diese im Innern Mexikos spielende Geschichte nimmt den Leser nach kurzem Einlesen völlig gefangen und läßt ihn nicht mehr los, bis er die letzte Seite verschlungen hat. Thienemanns technische illustrierte 2 Mart- Bücher. Zu Weihnachten 1931 sind wieder neue Bände für Knaben und Mädchen erschienen, darunter: von Werner Gräff„ Das Buch vom Auto". Mit zahlreichen Photographien. 64 S. K. Thienemanns Verlag, Stuttgart. KME. Was die vielen Hebel, Pedale und Kabel bedeuten, wie der Motor arbeitet, die Steu erung, das Licht eines Autos und was man sonst über die Bereijung, die Karosserie, das Chassis und das Fahren selbst wissen möchte, ist hier in dieser Autofibel von einem Jachmann in einfacher, tlarer verständlicher Form beschrieben. Kommunistische Wühlereten in der Marine, sind ebenso wie im Heer, bisher erfreulicherweise vergeblich gewesen, wie das Reichswehrministerium fürzlich in einer amtlichen Mitteilung Bekannt gegeben hat. Interessante Einzelheiten hierzu bringt die Dezbr.- Nr. der ,, See", der Zeitschrift des Deutschen FlottenVereins, Berlin. Matthäikirchstr. 13. 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