r.1 bei Anol über. Schale Kar ellen Daher Cund tichajt estellt ß der Coffelfann, Nur Seftar n den nd da solche gaben irfjam Preis unten Staud 1 sein, nd der angen, ehrlich Schjer Das " ent ür das en und in den n oder Bonn. Samm t. In fann aß der antieren ift im 20 Ro elegen ederum ugleidh darum Snittes 2 RM. Ein eier im symbol as neue in der Frau, m Titel in nicht 5 junge Rüdblid 5 J. 3. Inhalt sstunden ießen. Meister inen Miete Nr. 3715 XXXXXXX e auf Möbel geschäft, ge nzen. Reine ngeftr. 14. 00000000 fen Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Bolitische Rundschau. Infolge der in der hessischen Staatspartei zurzeit bestehen: den Meinungsverschiedenheiten ist auch Landtagsabgeordneter Reiber aus der Staatspartei ausgetreten. Ueber seine etwaigen Absichten in bezug auf Anschluß an eine andere Partei ist noch nichts bekannt geworden. Zu den europäischen Berhandlungen, die mit der Tagung des Studienausschusses für die Europa- Union am 16. Januar in Genf beginnen, werden folgende Außenminister erwar tet: Briand, Dr. Curtius, Henderson, Grandi, Zaleski, Marintowitsch, Mowindel, der Herzog von Alba- Spanien, Hymans, Benesch, Protope, Ramel- Schweden, Bech- Luxemburg, Belaerts van Blookland, Munch- Dänemark und Zaunis- Litauen. Reichsarbeitsminister Stegerwald hat seine Anwesenheit im Ruhrgebiet benutzt, um die strittigen Lohnfragen mit den beiderseitigen Verbänden und mit einzelnen führenden Persönlichkeiten aufs eingehendste durchzusprechen. Die Besprechungen haben jedoch eine Möglichkeit der Annäherung der beiderseitigen Standpunkte bisher nicht ergeben. Wie aus Valparaiso gemeldet wird, ließ der Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, bei seiner Abreise nach Beru durchblicken, daß die Aufnahme der Bemühungen zur Heranziehung Brasiliens, Argentiniens und Chiles zu aktiver Mit: arbeit im Völkerbunde freundlich und erfolgversprechend ge= wesen sei. Die Telegraphenagentur der Sowjetunion ist zu der Erklärung ermächtigt, daß die Meldung eines rumänischen Blattes über zwischen der Sowjetunion und Polen aufgenommene Ber handlungen zweds Abschluß eines Schlichtungsabkommens jeg= licher Grundlage entbehrt. An verschiedenen Stellen von Amsterdam tam es zu Zusam= menstößen zwischen größeren Arbeitslosentrupps und der Polizei. Die Polizei mußte mit blanker Waffe gegen die Demonstranten vorgehen. Nach einer im Pariser„ Journal" veröffentlichten Agentur: meldung aus Casablanca tam es am 3. Januar zwischen einer französischen Eingeborenen- Polizeistreise und dem DiffidentenStamm Ait Chokman bei El- Abid zu einem schweren Zusammenstoß. Die spanische Regierung hat eine neue revolutionäre Verschwörung aufgededt, die Ende Januar ausbrechen sollte. Im Kaspischen Meer wurden 50 Fischer mit einer Anzahl Pferde auf einer Eisscholle fortgetrieben. Der amerikanische Bundesstaat Nordfarolina wurde von einer Serie schwerer Wirbelstürme heimgesucht. Der schwere Taifun, der am Sonnabend den PhilippinenArchipel heimgesucht hat, forderte nach den bisherigen unvollständigen Nachrichten in dem Hafen von Cebu und Jlo sowie in der Provinz Lente zahlreiche Menschenleben. Außerdem richtete er ungeheuren Sachschaden an. In Smyrna haben am Montag erneut Ausschreitungen stattgefunden. Die demonstrierende Menge war zeitweise bis 8000 Köpfe start. Wie aus Rio de Janeiro gemeldet wird, find zehn Flugzeuge des italienischen Ozeanfluggeschwaders bereits in Port Natal, an der brasilianischen Küste, eingetroffen. Das amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Hilfs: kredit in Höhe von 45 Millionen Dollar zugunsten der Farmer angenommen, die im vergangenen Sommer unter der Trodenheit schwer gelitten haben. Neugestaltung der Arbeitslosenversicherung. ( Gießener Tageblatt) Auf der Landesversammlung der württembergischen Demofraten in Stuttgart sprach Reichsfinanzminister Dietrich über die Wirtschaftskrise, das Arbeitslosenproblem und die Reparationsfrage. Er verteidigte zunächst die letzte Notverordnung: Zu der Sparsamkeit, die rücksichtslos eingesetzt worden sei, komme eine bedeutende Vereinfachung des Steuerwesens hinzu. Daß man die Beamtengehälter habe fürzen müssen, sei schmerzlich, aber notwendig gewesen. Wenn große Teile des Volkes um ihre nadte Existenz rängen, Millionen von Arbeitern und Angestellten brotlos seien, wären die Beamten in einen unheilvollen Konflikt zu dem gesamten Wolf gekommen, wenn sie an der Not der Zeit nicht teilgenommen hätten. Die größte Sorge sei die Wirtschaftskrise und die damit verbundene Arbeitslosigkeit, die zurzeit noch verschärft werde durch die Auseinandersetzungen im Kohlenrevier. Auf 2,2 Milliarden Mark würden die Ausgaben für die Arbeitslosen ohne die Wohlfahrtsunterstützungen geschätzt. 1,7 Milliarden Mark betrügen die Tributlasten, über 2 Milliarden Mark die inneren Kriegslasten Deutschlands. Es sei klar, daß solche unproduktiven Ausgaben von mehr als sechs Milliarden Mark jährlich eine fürchterliche, vielleicht untragbare Last seien. Die Frage sei nun: Könnten wir unser heutiges Wirtschaftssystem in dieser Form erhalten? Der Redner bejahte diese Frage: Er lehne den Sozialismus grundsätzlich ab, sei aber der Meinung, daß die AufrechtDrud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 7. Januar 1931 erhaltung des privatwirtschaftlichen Systems mur möglich sei, wenn die Mängel, an denen es leide, ausgemerzt werden fönnten. Er fuhr dann u. a. fort: Die Hauptmängel ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. 90 Prozent Nummer 2 des deutschen Volkes Mieter? etwa Der Bund Deutscher Mietervereine( Sitz Dresden) behauptet in seinen Eingaben an die gesetzgebenden Körperschaften unentwegt, daß die deutsche Mieterschaft etwa 90 Prozent des deutschen Volkes darstelle. Deffentlich ist der Bund deu= Mietervereine aufgefordert worden, anzugeben, woher er wisse, daß die deutsche Mieterschaft 90 Prozent des deutschen Volkes darstellt und warum denn die 90 Prozent des deutschen Volkes" nicht in jenem Bund zum Kampfe gegen die Hauspaschas" organisiert sind. Der Bund Deutscher Mietervereine, der sich immer als Vertreter der gesamten deutschen Mieterschaft aufspielt, iſt auf diese öffentliche Anfrage die Antwort schuldig geblieben, obwohl die waderen ,, Mietervertreter" diese Anfrage nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch„ niedriger gehängt" haben. der Gegenwart sehe ich in folgenden Punkten: In der Verände= rung des selbständigen Unternehmers, durch dessen Erfindergeiſt und wirtschaftlichen Wagemut allein unser wirtschaftliches System sich halten könne, ferner in der Zusammenballung großer Wirtscher schaftsgruppen auf einen oder einige Konzerne, die in ihrer bureaukratischen Organisation und ihrer Abhängigkeit von den Banten auf die Dauer eine Gefahr bedeuten. Die dritte Schwierigkeit liegt daran, daß die Arbeitslosenversicherung das Band der Verantwortung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in einem bedeutenden Maße gelockert hat. Endlich hat die Arbeitslosenversicherung das Familienverantwortungsgefühl in gefährlichem Umfange zerstört. Ein System, das nicht imstande wäre, mit der gegenwärtigen ungeheuerlichen Arbeitslosigkeit aufzuräumen, wäre dem Untergang verfallen. Man darf sich daher keinem Zweifel darüber hingeben, daß es die Lebensfrage ist, nicht durch Versicherung die Arbeitslosen zu unterstützen, sondern sie zu beschäftigen. Für den Augenblic ist zu prüfen, ob es einen Weg gibt, die Wirtschaft anzufurbeln. Der Widerfinn, daß wir für Millionen von Arbeitslosen über zwei Milliarden Mark ausgeben mit dem, was die Gemeinden zahlen, find es nahezu drei Milliarden, ohne einen Gegenwert zu bekommen, ist so ungeheuerlich, daß trog aller Bedenken das Betreten neuer Wege ge wagt werden darf. Der Kohlenarbeiterstreif in Südwales. London, 6. Jan. Infolge des Kohlenstreifs in Südwales hat die Trade Western Railway 1500 Arbeitern gefündigt, die auf ihren Dods in den Häfen von Südwales mit der Verladung von Kohle beschäftigt sind. Falls der Streif andauert, wird mit der Kündigung von tausenden anderen in der gleichen Weise beschäftigten Arbeitern gerechnet. Wegen der dreitägigen Arbeitseinstellung in der vergan= genen Woche ist die Wochenziffer der Kohlenverladungen in den Häfen von Südwales bereits von 668 583 Tonnen auf 379 000 Tonnen im Vergleich mit dem Vorjahre gesunken. Falls die Gruben nicht bald wieder zu arbeiten beginnen, befürchtet man, daß die Orders der ägyptischen Staatsbahn auf 155 000 Tonnen großer Kohle und der portugiesischen Staatsbahn auf 100 000 Tonnen kleiner Kohle nach dem Kontinent gehen. Da der Bund Deutscher Mietervereine offenkundig für die Richtigkeit seiner Behauptung keinen Nachweis führen kann, wollen wir auf Grund statistischen Materials beweisen, daß die deutsche Mieterschaft nicht 90 Prozent des deutschen Voltes ausmacht. Der Durchführung der folgenden Berechnungen, die der Verband Mecklenburgischer Haus- und Grundbefigervereine( Siz Schwerin) kürzlich vorgenommen hat, dienen der mecklenburgische Staatskalender vom Jahre 1902 und das Staatshandbuch 1930. Diese Unterlagen zeigen einerseits die Entwicklung der städtischen Haushaltungen in 28 Jahren, und andererseits geht aus ihnen hervor, in welchem zahlenmäßigen Verhältnis Hausbesitzer und Mieter zueinander stehen. Nach dem Staatstalender 1902 waren vorhanden: In den Städten Rostod Nach dem Staatshandbuch 1930 bestehen jetzt: In den Städten Wohnhäuser Haus haltungen also HausMieter besitzer 4 313 14 170 4 313 9 857 Schwerin 2764 9 935 2764 7171 Wismar 1962 5 366 1962 3 404 Güstrow Parchim Waren 1546 4 316 1546 2770 1234 2534 1 234 1300 817 2273 817 1456 12 636 38 594 12 636 25.958 In den übrigen Städten: 17 831 33 376 17 831 15545 zusammen: 30 467 71 970 30 467 41503 WohnHaus: also HausMieter häuser haltungen besitzer 5.973 26 866 5 973 20 893 Schwerin 4.051 14 500 4051 10 449 Wismar 2650 8275 2650 5625 Güstrow 1830 5 442 1830 3 612 Parchim 3418 3 419 1651 1-767 Waren 887 2 901 887 2014 17 042 61 402 17 042 44 360 In den übrigen Städten: 20 459 zusammen: 37 501 38 956 20 459 18 497 100 358 37 501 62 857 1902 1930: wo Hausbesizer Mieter: 30 467 37 501 41 503 62 857 zusammen: 71 970 100 358 Verhinderter Einbruch in die Villa des Grafen Reventlow Berlin. In der Dienstagnacht versuchten Einbrecher in die Potsdamer Villa des nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten Graf Reventlow einzubringen. Sie wurden jedoch bereits im Garten von einem Reichswehrsoldaten gesehen. Der Soldat, der die Absicht der Einbrecher erkannte, stellte sie. Die Einbrecher setzten sich jedoch zur Wehr und der Soldat brach bewußtlos vor Schmerz zusammen und im Schutze der Dunkelheit fonnten die Diebe entkommen. Der Reichswehrsoldat liegt schwer verletzt in einem Potsdamer Krankenhaus. Gruben- Sabotage. Aus dem Ruhrgebiet wird uns geschrieben: Der Sabotageaft auf Zeche„ Pluto" in Wanne, durch Stürzen von Förderwagen in den Hauptschacht großer Sachschaden angerichtet wurde, zeigt erneut der Oeffentlichkeit, mit welchen gefährlichen Elementen man es gerade in den linksradikalen Kreisen des Ruhrbezirks zu tun hat. Jedes Gewalt= mittel ist ihnen recht, wenn es ihnen zur Verfolgung ihrer wahnsinnigen politischen Jdeen zweckmäßig erscheint; sie scheuen auch nicht davor zurück, das Leben der Arbeiter aufs Spiel zu setzen. Der Sabotageaft auf Zeche„ Pluto" bringt einen ähnlichen Fall in Erinnerung, der vor einigen Jahren der Gegenstand einer Verhandlung vor dem Essener Landgericht bildete. Es wurde in dieser Verhandlung festgestellt, daß bei der Sabotage auch die kommunistische Parteizentrale in Berlin ihre Hand im Spiele hatte. Als die Ruhrbergleute damals in einen Streif getrieben werden sollten, wurde von Berlin aus Anweisung gegeben, im ganzen Ruhrgebiet sogenannte Terrorgruppen zur Ausführung von Sabotageaften zu bilden. Auf den Zechen ,, Graf Bismard“ und„ ,, Wilhelmine Victoria" wurden beispiels= weise von diesen Terrorgruppen Förderwagen in den Schacht gestürzt, obwohl die Uebeltäter wußten, daß unten im Schacht Arbeitskameraden beschäftigt waren, die auf ein Haar dem verbrecherischen Anschlag zum Opfer gefallen wären. Zweifellos werden auch jetzt die Täter nicht aus sich heraus den verbrecherischen Anschlag verübt, sondern, wie das in früheren Fällen nachgewiesen ist, auf„ höhere" Anweisung gehandelt haben. Wenn die kommunistischen Drahtzieher ihre Absichten auch jetzt nicht durchsetzen konnten, so deuten doch verschiedene Anzeichen darauf hin, daß sie ihre Bemühungen, einen allgemeinen Streik zu entfachen, wiederholen und dabei auch vor ähnlichen Sabotageaften nicht zurückschreden werden. Es wird daher Aufgabe der Polizei sein, auf alle verdächtigen Personen und Vorgänge ein wachsames Auge zu haben. Rostock Nach vorstehenden zahlenmäßigen Beweisen ist festgestellt, daß 1902 der Haus- und Grundbesitz mit die Mieter mit 42,2% 57,8% an der gesamten städtischen Bevölkerung beteiligt waren. Nach dem Staatshandbuch 1930 ist allerdings eine Verschiebung der Zahlen zugunsten der Mieter errechnet worden. Es haben: der Haus- und Grundbesitz mit. die Mieter mit 37,5% 62,5% Anteil an der Gesamtbevölkerung der medlenburgischen Städte. Aus dem Zahlenmaterial ist noch weiter hervorzuheben, daß nach dem Staatskalender 1902 in den sechs größeren Städten des Landes der Haus- und Grundbesitz mit die Mieter mit Anteil an der Gesamtbevölkerung haben. 32,7% 67,3% In den übrigen Städten überwog aber schon damals der Haus- und Grundbesitz gegenüber den Mietern. Das zahlenmäßige Verhältnis stellte sich für den Haus- und Grundbesitz auf. für die Mieter auf 53,4% 46,6% Nach dem Staatshandbuch 1930 beträgt die Beteiligung der Gesamtbevölkerung in den sechs größeren Städten für den Haus- und Grundbesitz für die Mieter 27,8% 72,2% In den übrigen Städten ist das Ueberwiegen des Haus- und Mittwoch den 7. Januar 1931 Grundbesitzes noch bestehen geblieben. Es haben Anteil an der Gesamtbevölkerung: Haus- und Grundbesit Mieter 52,5% 47,5% Das Märchen mit den 7 Prozent Hausbesitzern und 93 Prozent Mietern, mit welchem besonders die Mieterorganisation versuchte, ihre Reihen zu stärken und ihre Macht zu beweisen, gehört nunmehr endgültig in das Reich der Fabel. In Medlenburg tommen auf 100 Haushaltungen nicht 7, sondern 37,5 Hausbesitzer und 62,5 Mieter, in den kleineren Städten so= gar 52,5 Hausbesitzer und nur 47,5 Mieter Der Verband Mecklenburgischer Haus- und Grundbesitzervereine hat mit vorstehenden Zahlen den Schleier über die angebliche Bedeutungslosigkeit des städtischen Haus- und Grundbesitzes gelüftet und bewiesen, welchen ungeheuren Wert er in der deutschen Gesamtwirtschaft hat. Denn die Berech nungen erbringen den vollen Beweis, daß die deutsche Mieterschaft bedeutend weniger als 90 Prozent des deutschen Volkes darstellt. Lokales. Die Beleuchtung unseres Arbeitsplaßes. Von Dr. med. Flaschenträger. Das Tageslicht übt auf das Wohlbefinden und die Stimmung des Menschen einen angenehmen Einfluß aus, selbst für das Sehorgan ist bei anstrengenden Beschäftigungen, wie beim langen Lesen und Handarbeiten, das direkte Himmelslicht die wohltuendste und beste Beleuchtung. Diese notwendige Helligfeit ist aber bei engen Straßen und hohen Häusern nur selten in den Erdgeschossen vorhanden, selbst wenn durch große Fenster, durch helle Wände, durch das zurückgeworfene Licht die Lichtmenge zunimmt, denn nur in den höhergelegenen Zimmern oder bei freien Plätzen kann direktes Himmelslicht reichlich hereinstürmen. Für seine Arbeiten ist, soweit möglich, das Tageslicht jeder künstlichen Beleuchtung vorzuziehen. Wenn auch die künstliche Beleuchtung das Tageslicht nicht ersetzen kann, so braucht die Naharbeit an trüben Tagen oder des Abends wegen der regulierbaren Helligkeit der elektrischen Beleuchtung durch die Entfernung und Stärke der Lichtquelle nicht eingeschränkt zu werden. Von allen künstlichen Lichtquellen ist am zweckmäßigsten das elektrische Licht mit Metallfadenlampen, und zwar für Naharbeit eine Tischlampe mit einer die Lichtquelle einhüllende Metallglocke, welche keinen Lichtschimmer ins Auge dringen läßt. Die Lichtquelle soll wie durch einen Scheinwerfer auf die Arbeitsfläche geworfen werden ohne störende Spiegelungen. Der elektrische Beleuchtungskörper in Form einer über dem Tisch hängenden Krone oder das Gaslicht wirft ein spiegelndes Licht auf das Papier, so daß das Auge ermüdet. Die Beleuchtung bei Handarbeiten mit weißem Stoff braucht wegen der Zurüdwerfung des Lichtes und wegen Blendung nicht sehr groß zu sein( 40 bis 50 Watt- Lampen), welche auch durch die Entfernung der Lichtquelle vermindert werden kann. Der milde Schein der Petroleumlampe kann im Notfalle für weiße Arbeiten ausreichen. Für schwarze Handarbeit ist eine zwei bis dreimal so starke Lichtquelle notwendig( 80 bis 100 bis 150 Watt- Lampen), und starke Annäherung an die Lichtquelle; durch einen einfachen Kunstgriff tann die Helligkeit noch erhöht werden, indem der Arbeitstisch mit einer schneeweißen Tischdecke bedeckt wird. Deckenbeleuchtung( Gasbeleuchtung) oder indirekte Beleuchtung durch versteckte Lichtquelle kann dem Raum eine trauliche StimVon Sportanzügen, Abendkleidern und Frauentypen. Vorüber das Weihnachtsfest und der Trubel des Neujahrstages! Jetzt gehört unser Interesse dem Wintersport, der immer mehr Anhänger aus allen Kreisen gewinnt. Wie klein war z. B. noch vor einigen Jahren das Häuflein der skifahrenden Städter! Und heute welch stattliche Gemeinde! Die Wetternachrichten und Prognosen aus den Gebirgsgegenden sind überall begehrte Lektüre, die Schneehöhen- Kurve ist eine vieldiskutierte Linie, und die Frage der zweckmäßigen Sportkleidung ein beliebtes Thema. Hier haben die praktischen Erfahrungen des ernsten Sportlers dem Trainings- und Sfianzuge zu überraschendem Siege verholfen. In erster Linie dem für Damen und Herren unübertrefflichen sog.„ Norweger" aus dem verschiedensten Material. Daneben bestehen aber hundertfältige Spielarten dieses Anzugtyps für die ungezählten Sportamateurinnen, enthusiastinnen und für das Gros der Wintersportplatz- Besucherinnen, die nur gelegentlich in der einen oder anderen Sportart dilettieren und das modische Moment weit über das sportliche stellen. Ihr Ehrgeiz gilt dem Erfolge auf dem Gebiet der Mode, und die Schneiderinnen schaffen für sie sehr schöne, phantasievolle Modelle, für die sie die verschiedensten Materiale heranzuziehen wissen. Da sind zuerst die praktischen Trikot- und Tweedstoffe, denen sich überaus praktisch und elegant zugleich. der Samt gesellt. Wie wundervoll waren in diesen Tagen im schönen Oberhof zwei Schwestern L in ihren schwarzen Samttrainings, leicht mit schmalen Hermelinstreifen verbrämt. Originell der Schnitt ihrer natürlich langen, unten mit Gummizug abgeschlossenen Hosen, die eine zadig geschnittene enganschlieBende Hüftpasse ergänzte. Das schwarze Glanzstoff- Jumperchen wurde von einer Samtjade mit kurzen Jaden- und leicht welligen Schoßteilen gedeckt, die in Taillenschlußshöhe angesetzt waren. ... - Die Ausstattung eines anderen, ähnlich geformten Sportanzuges aus somali- braunem Samt ergab naturgrauer Fehbesatz. Im allgemeinen dominierte aber auch hier ebenso das wie später beim gesellschaftlichen Treiben in den Hotels Schwarz, besonders für die vielfach prinzeßförmigen Schlittschuhkostüme und Kleider aus Samt, und es ist ganz überraschend, wie auffällig- vornehm und wirkungsvoll diese Schwärze inmitten der allgemeinen Farbigkeit ist. Sind für draußen die schwereren Sambarten das Material, ,, Gießener Zeitung" mung geben, ist aber zum Arbeiten unbrauchbar und schadet dem Auge. Als Voraussetzung für angestrengte Naharbeit gilt ein dem Auge, dem Alter und der Beschäftigung genau angepaẞtes Augenglas. * Eine Stephan- Jubiläumspoftfarte. Zum 7. Januar 1931, dem hundertsten Geburtstage des Generalpostmeisters Heinrich v. Stephan, gibt die Deutsche Reichspost eine besondere Posttarte zu 8 Rpfg. heraus. Die Karte trägt auf dem linken Teil der Vorderseite ein Bildnis Stephans und in der oberen rechten Ede eine eingedruckte Freimarke, die der 1875 für die ersten Postkarten verwendeten violetten Marke ähnlich ist. Bild und Marke der neuen Stephanstarte sind dunkelgrau. * 50 Jahre Vogelsberger Höhenclub. Der Vogelsberger Höhenklub kann in diesem Jahre auf sein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß begeht der gesamte V. H. C. am 30. und 31. Mai in Schotten eine große Jubiläumsfeier, zu welcher die Vorbereitungen schon im Gange sind. Aus Nah und Fern. Kirchenvorstehertagungen. Oberhessen, der Ausgangspunkt der unter Dr. von Lüpfe- Göttingen über das ganze Reich verzweigten Deutschen Dorfkirchlichen Bewegung, wird auch im Laufe dieses Winters wieder eine ganze Reihe von Kirchenvorstehertagungen erleben, die sich jedesmal als ein anregendes Aussprachetreffen, nicht allein für die Kirchenvorsteher, sondern ebenso für die Kirchengemeindevertreter und andere kirchlich interessierte Gemeindeglieder darstellen. Als Tagungsorte wurden für den Bezirk des südlichen Oberhessen diesmal die Orte: Stockheim( 9. Februar), Echzell( 23. Februar) und Nieder- Wöllstadt( 9. März) gewählt. Die einleitenden Festgottesdienste werden von dem Prälaten der hessischen Landeskirche, D. Dr. Diehl- Darmstadt und dem Superindententen der Provinz Oberhessen, Oberkirchenrat D. Wagner- Gießen gehalten. Das Thema der Nachmittagsversammlung:„ Bauer und Bibel", wird von Lic. theol. Gerstenmaier Friedberg, dem Professor am Hessi= schen Predigerseminar, behandelt. * Ortenberg. Am Dienstag wurde in der Nähe von Selters aus der Nidder die Leiche eines 19jährigen Mädchens aus Oberfeemen i. Oberh. geländet, das seit dem vergangenen Sonntag vermißt wurde. Die Polizei nimmt an, daß das Mädchen von seinem Bräutigam in die Nidder gestoßen wurde, da er sich seiner Braut, die ein Kind von ihm erwartete, entledigen wollte. Der junge Mann wurde verhaftet. Schlig. Dank der wiederholten Bemühungen des Vorstan= des der Bezugs- und Absatzgenossenschaft Schlitz gelang es endlich, eine Eierverwertungs- Genossenschaft in Schlitz ins Leben zu rufen. Gerichtliches Nachspiel zur Reichstagswahl. Offenbach. Vor dem hiesigen Schöffengericht hatten sich verschiedene Angeklagte zu verantworten, weil sie am 6. September, in der Zeit vor den Reichstagswahlen, in einer Wählerversammlung der Nationalsozialisten einen Trupp Nationalsozialisten überfallen und zwei von ihnen schwer verletzt haben; einer allein erhielt elf Messerstiche. Die Angeklagten wurden zu erheblichen Gefängnisstrafen verurteilt, und zwar erhielt Hoffmann 1 Jahr 6 Monate Gefängnis, Keller ebenfalls 1 Jahr 6 Monate Gefängnis, Schlehenbeder und Heßler je 1 Jahr Gefängnis. Die anderen Angeklagten wurden teils als nichtschuldig, teils wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. Nr. 2 Rüsselsheim. Seit 15. Dezember hat unsere Stadt die Bevölkerungsziffer 10 000 überschritten und gehört somit zu den größten Landgemeinden in Hessen. Trauerfundgebung für Geh. Gewerberat Falt. Mainz, 4. Jan. Von der außergewöhnlichen Wertschätzung und Beliebtheit, deren sich der verstorbene Geh. Gewerberat J. B. Falt erfreute und von der tiefen Trauer über seinen Heimgang zeugte die Teilnahme aller Behörden und zahlreicher Korporationen bei der Bestattungsfeier. Bei einem Traueraft in der Gewerbeschule hielt als ältestes Vorstandsmitglied der Handwerkskammer Ehrenmeister Schmud- Worms die Gedächtnisrede. Er betrauerte aufs tiefste den Heimgang dieses aus= gezeichneten Mannes, der mit vorbildlicher Pflichttreue für seine Vaterstadt und das Gewerbe, besonders das Fleischergewerbe, gewirkt habe. Er gedachte des Verstorbenen in unauslöschlicher Dankbarkeit und Verehrung. Herborn. Das im Innern völlig renovierte ehrwürdige Oranien- Schloß, der Sitz des theologischen Landesseminars, iſt am Dienstag mittag seiner Bestimmung wieder übergeben wor den. Aus diesem Anlaß fand in der Schloßkapelle eine akademische Feier statt. Fliegertod. Dillenburg, 7. Jan. Auf der Hirzenhainer Höhe stürzte ein Segelflugzeug ab, wobei der Pilot, der 24 Jahre alte Eckard aus Bebra, der mit einer Fliegergruppe aus Friedberg zu Schulzweden hierher gekommen war, lebensgefährliche Verlegungen erlitt. Ecard ist gestorben. Marburg. Die vorjährigen Marburger Festspiele schliezen, wie der Magistrat mitteilt, mit einem Fehlbetrag von 18 495 Mark ab. Frankfurt a. M., 5. Jan. In der Angelegenheit des Fassadenkletterers Hecen erfolgte eine weitere aufsehenerregende Verhaftung. Es handelt sich um den im ganzen Frankfurter Wirtschaftsgebiet bekannten Textilwarenhändler S. Zeimann, auch seine Sekretärin wurde festgenommen. Inwieweit Zeimann an den umfangreichen Hehlergeschäften beteiligt ist, konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Beilegung des Lohnkonflikts in der Kasseler Metallindustrie Kassel, 6. Jan. Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Schlichters für Hessen- Nassau, Regierungsrat Dr. Kollath- Wiesbaden, fanden gestern Verhandlungen zur Beilegung des Lohnkonflikts in der Kasseler Metallindustrie statt. Auf Grund der Vorschläge des Schlichters einigten sich die Parteien dahin, daß ab 12. Januar die Löhne in der Spitze von 85 auf 81 Pfennig für die Facharbeiter herabgesetzt werden. Die prozentuale Verringerung der anderen Löhne ist geringer und beläuft sich auf 3 bis 4 Proz. Die Akkorde sind um 6 Proz. gesenkt worden. Das Lohnabkommen soll bis zum 31. Juli 1931 Geltung haben. Heidelberg. Nach Fertigstellung eines neuen Fernsprechfabels zwischen Heidelberg und Mannheim wird auch Heidelberg( das jetzt schon dem Schnellverkehrsnetz Mannheim- Ludwigshafen Schwetzingen- Ladenburg angehört) dem Fern= Sprech- Schnellverkehr mit Frankfurt a. M. und Darmstadt ange= schlossen, der fürzlich für Mannheim zugelassen wurde. Die Vorarbeiten werden etwa Ende März beendet sein. Rheingönheim, 7. Jan. Eine Feldbahn stürzte eine Böschung hinab und versant sechs Meter tief im Wasser. Das neue Hochwasser des Rheins. Köln, 5. Jan. Das neue Hochwasser wird aller Voraussicht nach in keiner Weise den Umfang erreichen können, den es im November vorigen Jahres hatte. Der Pegelstand zeigte Montag vormittag 6 Uhr in Koblenz 5,38 Meter. Seit Sonntag ist das Wasser um 87 Zentimeter gestiegen, zurzeit steigt es stündlich noch um 2 Zentimeter. Die Rheinnebenflüsse Nahe, Sieg und Aar fallen. leichte Panne- und Chiffonsamt am meisten verarbeitet. Diese| so ist für das Nachmittags-, das kleine und große Abendkleid der Kleider fallen auch durch die so vorteilhafte Großzügigkeit ihrer Schnittformen auf. Da sind keine kleinen Effekte, die Wirkung des Samtes bedarf ihrer nicht. Das Leibchen, von dem rückwärts meist nicht allzuviel vorhanden ist, bleibt vorn ganz schlicht mit dezentem Ausschnitt, der Rock hat oft in Schößchenoder Kniehöhe einen Glockenvolant und verzichtet auf alle Zipfel nur das wirklich große Abendkleid rechnet mit der Schleppe. Reizend die große Mode der lebenden Blumen, durch die die mondäne Frau ihren besonderen Typ zu unterstreichen und zu betonen weiß. Ist die Blume nicht der Blickfang am Kleide, so ist sie es gewiß an der unerläßlichen kurzen Abendjade oder dem so feschen kleinen Cape- Umhang, die beide nicht aus Pelz zu bestehen brauchen, sondern für die ebenfalls Samt zu den bevorzugten Stoffen gehört mit Pelzeinfassungen rolliert. - Doch ich sprach eben vom Typ der modernen Frauen, den jede von ihnen mit fabelhafter Sicherheit für sich erfüllt und fennt. Aus dieser Kenntnis heraus weiß sie sich von Ausnahmen natürlich abgesehen anzuziehen und diese Selbstkenntnis läßt auch Extravaganzen zu, sofern sie eben dem Typ entsprechen. Ein Beispiel: Taucht da vor ein paar Tagen in der Halle eines Hotels in M abends eine junge Dame auf, absoluter Girltyp, nicht auf ,, Dame" umzustellen, reizvoll- jungenhajt in einer rockartig weiten Hose aus schwarzem Spiegelsamt und einem Laméleibchen. Gewiß, eine Sensation, aber so den Typ steigernd, daß gar nicht gejagt ist, ob die kleine Blondine nicht Schule macht, um so mehr, als das mit der Hose harmonierende Käppchen so ganz dazu stimmte. Aber bitte nur für den Jungenstyp! Gibt es noch Analphabeten? Fr. Gr. Von Zeit zu Zeit hört die Deffentlichkeit auch etwas von jenen bedauernswerten Menschen, die weder des Lesens nom des Schreibens fundig sind. Der deutsche Staatsbürger glaubt gemeinhin, daß es solche Menschen bestimmt nicht in Deutschland, dem Land der Schulen und der Dichter und Denker, kaum in Europa gibt. Wenn er von Analphabeten hört, so erinnert er sich an entfernt liegende exotische Gegenden, an ausgedehnte überseeische Landgebiete, die bisher noch von aller Kultur abgeschlossen waren. Und dennoch ist diese Vermutung falsch. Haager Statistiker haben sich bemüht, das Analphabetentum, besonders der Welthauptstädte, zu erfassen. Sie stellen fest, daß sogar die Reichshauptstadt Berlin noch 0,43 v. H. Analphabeten aufweist, das sind bei einer Bevölkerungszahl von rund 4,3 Millionen faſt 19 000 Menschen. Dabei steht die Hauptstadt des Deutschen Reiches in dieser Beziehung noch an der günstigsten Stelle. Jhr folgt Prag mit 0,69 v. S. lle anderen Hauptstädte weisen noch ungünstigere Ziffern auf. Die höchste Zahl von Analphabe= ten wird aus Teheran mit 82,2 v. H. gemeldet. Die Zahl der Analphabeten statistisch zu erfassen, ist nicht immer ganz leicht. Die Feststellungen werden meistens bei den Eheschließungen oder beim Eintritt in den Militärdienst oder bei sonstigen öffentlichen Handlungen, die eine Unterschrift er= fordern, getroffen. Daneben gibt es auch Länder, wie z. B. Volen, die über keine Analphabetenstatistik verfügen sollen. Als das dunkelste Land in Europa wurde bisher wohl allgemein Rußland angesehen. Nach anscheinend zuverlässigen Nachrichten sind dort aber im letzten Jahrzehnt etwa 11 Millionen Erwach sene im Lesen und Schreiben unterrichtet worden. Wenn auch nicht alle die dafür veranstalteten Kurse bis zum Ende und mit Erfolg besucht haben, so haben doch schätzungsweise etwa 7 Millionen das Lesen und Schreiben noch im vorgeschrittenen Alter erlernt und die Zahl der russischen Analphabeten verringert. Man hat errechnet, daß heute noch in Rußland über 50 v. H. der Gesamtbevölkerung Analphabeten sind. Nicht uninteressani sind die Zahlen über das Analphabetentum, die aus anderen Staaten Europas vorliegen. Das„ Evangelische Deutschland" veröffentlicht z. B. folgende Ziffern: Germanische Länder Deutschland 0,01 v. H. Schweiz 0,09 v. H. Dänemark 0,20 v. 5. Schweden 0,24 v. H. England 1,0 v. H. Holland 2,10 v. H. Romanische Länder Frankreich 4 v. H. Belgien 7,87 v. H. Italien 30,22 v. 5. Spanien 68,20 v. H. Portugal 83,0 v. 5. Diese Zahlen beweisen mit unmißverständlicher Deutlichkeit, in welchen Staaten Europas das Schul- und Bildungswesen am besten ausgebaut ist. Be B Bo Ge бет Spi V.f Ger Ode Gro Sur Geff SV. 1. Ge Wa Bre Wie 1900 Sp. Fro 2.2 Nie Bu Löt Ch Gr. Al Wei Lau Ehr We Bu Löt AR Nie Lau fan beit mu De Do tu arb die mer da wer Rü gen iche Ve We ebe 10 di tu un Ve Wit Re Dig un we Die Ra Der Des Bei IU De tei Kr un Nr. 2 Stabt die Be somit zu den Falt. Wertschätzung ch. Gewerberat er über feinen und zahlreicher Finem Traueraft dsmitglied der die Gedächt ang dieses aus Pflichttreue für as Fleischerge enen in unaus te ehrwürdige Desfeminars, ift übergeben wor Delle eine atade Höhe stürzte ein ahre alte Edard Friedberg zu Mittwoch den 7. Januar 1931 Fußball. ,, Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Ergebnisse aus dem Bezirk. Bezirksliga und Bezirksklasse. Borussia Fulda Hersfeld Kurhessen Marburg 3: 5( 2: 2) Hermannia Kassel Germania Fulda 2: 0( 1: 0) Ockershausen SV. GöttingenKurhessen Großalmerode Einbed ausgefallen Oberbiel 1. Burgsolms Holzhausen Niedershausen Biskirchen Bieber Wetzlar SV. 2. 1: 1 Bistirchen, ausgefallen Burgsolms 5: 1 VfB. Gießen 3. 2: 3( 6.) Daubringen 2. 1900 Gießen 4. 1: 9 Garbenteich 1.1900 Gießen 3. 5: 3( 1: 1) Wetterfeld Flensungen 0: 2( 0: 0) Nieder- Ohmen 2. Harbach, ausgefallen Dutenhofen Verein Stockhausen Wezlar 3a, W. nicht angetreten Nauborn 1. Bissenberg Steindorf Niedershausen 4: 3 Verein Spiele Tore Punkte Spielverein Kassel 4: 2( 1: 0) Steindorf 10 23:20 16: 4 Wetzl. Sp- Verein II. 8 26: 7 15: 1 Bissenberg 9 28:14 13: 5 Nauborn 8 20:24 Berein Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte 9 22:21 7: 9 7:11 VfB- K. Marburg 12 9 0 3 40:29 18: 6 9 21:31 7:11 Sport Kassel 13 7 3 3 38:20 17: 9 Oberbiel 10 13:21 Borussia Fulda 10 6 1 3 22:10 13: 7 9 14:21 Hessen- Hersfeld 13 4 5 4 20:20 13:13 8 6:14 7:13 5:13 3:13 Hermannia Kassel 11 4 2 5 26:30 10:12 Spielverein Staffel 11 4 1 6 27:28 9:13 V. f. B. Gießen 12 4 1 7 19:30 9:15 Germania Fulda 12 4 1 7 13:26 9:15 10 2 2 6 14:26 6:14 - 05 Göttingen 1: 8 Grone 5: 1( 2: 1) Büblingshausen verlegt Wetlar 3. Schwalbach ausgefallen Hessen Kassel 03 Kassel ausgefallen Holzhausen 2. Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkie Braunfels 2. Stockhausen 3: 2 SC. 03 Kaffel 10 7 2 1 45:18 16: 4 Spiele Tore Punkte efährliche Ber Großalmerode 11 6 3 2 22:21 15: 7 9 23:16 14: 4 SC. 05 Göttingen 10 6 0 4 45:18 12: 8 Braunfels 8 19:13 11: 5 Festspiele schlie Kurhessen- Kassel 9 5 2 2 30:14 12: 6 Tiefenbach 8 12:10 9: 7 Fehlbetrag von Hessen 09 Kassel 10 5 05 23:25 10 10 Oberndorf 8 12:18 7: 9 SV. 05 Einbed 9 3 1 5 Spvgg. Göttingen 10 2 2 6 FC. Grone 11 0 2 9 15:28 7:11 17:36 6:14 12:49 Oberbiel II. 9 12:16 7:11 Leun 6 7:12 0:12 2:20 Merenberg Hirschhausen 3: 4( 1: 2) VfB. Gießen Verein Spiele Tore 1. Bezirksklasse: Hirschbausen 8 29:14 15: 1 Merenberg 8 26:15 11: 5 8 Wetzlarer SpV. 27:16 8: 8 Wallau 2: 2( 1: 1) 8 20:21 4:12 Essershausen 8 9:44 2:14 Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Germania Marburg 9 7 1 1 26: 9 15: 3 Jugend: 9 4 0 28:13 14: 4 Lollar A 1- 1900 Gießen A 1 0: 4( 0: 3) Breidenbach 9 0 4 27:25 10: 8 Gau Marburg. Wiesenbach 9 2 5 17:21 6:12 1. Gauklasse: 1900 Gießen 7 0 4 14:23 6: 8 Germania 2. Endbach 1. ausgefallen Sp. V. Wetzlar 7 0 5 11:18 4:10 Niederwalgern 1. Frohnhausen 8 1 1 6 9:23 3:13 Erdhausen 1. 0: 3 2. Bezirksklasse: Ehringshausen Weilburg ausgefallen Aẞlar Laubach ausgefallen Großen- Bused Verein Niedergirmes enheit des Faf fiehenerregende en Frankfurter 6. Beimann, Inwieweit Zei beteiligt ist, 7. Metallindustrie stellvertretenden Kollath- Wies egung des LohnAuf Grund der beien dahin, daß auf 81 Pfennig Orozentuale Ver beläuft sich auf nft worden. Das Itung haben. euen Ferniprech Dird auch Heidel Mannheim- Lud f) dem Fern Darmstadt ange: Jen wurde. Die ein. Firzte eine Bö Jaffer. 15. d aller Voraus können, den es Begelstand zeigte ter. Seit Gonn zurzeit steigt es nebenflüsse Rabe, he Abendkleid der habeten aufweist, 4,3 Millionen fajt es Deutschen Rei Jiten Stelle. Ihr auptstädte- weijen I von Analphabe erfallen, ist nicht meistens bei den Militärdienst oder ne Unterschrift er der, wie z. B. Vofügen sollen. Als er wohl allgemein figen Nachrichten Millionen Erwady rden. Wenn auch m Ende und mit eise etwa 7 Milli eschrittenen Alter beten verringert. nd über 50 v. 5. Richt unintereffani die aus anderen ische Deutschland" blicher Deutlichkeit, Bildungswefen am Wallau Ffm.- Fechenheim( 6.) ausgefallen Germania Marburg 1900 Gießen ausgefallen Frohnhausen ausgefallen Wiesenbach Verein Butzbach Löhnberg Ehringshausen Gr. Bused Azlar Weilburg Laubach 15523211 SC. Wetzlar 3: 1( 2: 0) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 12 5 4 3 24:23 9 6 1 2 14:10 23:12 13: 5 8 5 1 2 28:16 11: 5 9 4 2 3 22:20 10: 8 10 4 1 5 26:27 9:11 8 4 0 4 19:14 8: 8 8 3 1 4 20:31 7: 9 10 0 2 8 14:32 2:18 Wommelshausen Wetter, W. nicht angetreten Frankenberg Biedenkopf 2: 2 Marbach Laasphe, L. nicht angetreten Feudingen Bottenhorn ausgefallen Gladenbach Allendorf, A. nicht angetreten Offdilln, Offd. nicht angetreten Sechshelden 2: 0 Dillenburg - Offenbach Niederscheld Merkenbach Burg 0: 2 Herborn 1: 1 Neuhof Lauterbach 7: 0( 3: 0) Gau Gießen- Wezlar. Ehringshausen 2.- Weilburg 2. ausgefallen Aẞlar 2. Verein Ehringshausen Weilburg Butzbach Löhnberg Azlar Niedergirmes Laubach Bermbach Grävened Dreihausen 1. Sarnau 1. Wallau 2. Hesselbach Biedenkopf 2. Hartenrod 1. 0: 0 Buchenau 1. 5: 2 Banfe 1, 1: 2( 1: 0) Breidenstein 2: 3( 1: 2) Edelshausen 1. 2: 6( 1: 3) Obereisenhausen- Niedereisenhausen 6: 0( 3: 0) 2. Gauklasse: Sarnau 2. Germania 3. 3: 4 Unterrosphe Bürgeln 2. 1: 4 Goßfelden Sterzhausen 0: 1 Caldern Friedensdorf 2: 1 Mornshausen a. D. Wolfgruben 2: 1( 1: 1) Cölbe Mellnau 19: 0 Frankenberg 2.- Oberrosphe 3: 2 Niederofleiden 1.- Gemünden 0:10 Heskem 1. Dreihausen 2. 3: 1 Niederwalgern 2. Cappel 2. 7: 2 Lohra Sinkershausen 1: 2 Jugend: Endbach 1. Wommelshausen 1 2: 5 Biedenkopf 1.— VfB.-K. Marburg 1. 2: 0 Laasphe 1. Edelshausen 1. 2: 3( 0: 3) 2. Mannschaften: Gau Dill. Dillenburg 2. Sechshelden 2. 4: 0 Niederscheld 2.- Burg 2. B. nicht angetreten = Herbornseelbach 7: 3 Medenbach Donsbach 1: 6 Frohnhausen 2. Haiger 1. 0: 2 Spiel. Hessen Hersfeld- VfB.-K. Marburg 3: 5( 2: 2) Nr. 2 Die bisher auf eigenem Plaze unbesiegten Hersfelder mußten eine verdiente Niederlage einsteden. Leider vertrug das weder Publikum noch Mannschaft, so daß es zu Exzessen kam ( Siehe Streife durch den Bezirk). Borussia Fulda- Spielverein Kassel 4: 2( 1: 0) Beide Mannschaften kämpften mit großer Energie. Erst furz vor Halbzeit tam die Playmannschaft zum ersten Erfolg und ging dadurch in Führung. Nach der Pause griffen sie mit Elan an, erhöhten auf 3: 0, um dann von den munter geworde nen Kasselanern zwei Tore zurückzubekommen. Zehn Minuten vor Schluß fönnen die Fuldaer eine Ede zum vierten Tore verwandeln. Sie haben verdient gewonnen. Hermannia Kassel Germania Fulda 2: 0( 1: 0) Das Spiel war ausgeglichen. Beide Mannschaften boten gute Leistungen. Die Playmannschaft verdankt ihren Sieg ihrer ganz vorzüglichen Hintermannschaft. Aus Gießen und Umgegend. Großen- Bused 1. - SC. Weglar 3: 1( 2: 0). Mit diesem, für Großen- Bused beachtenswerten Sieg, der auf Grund besserer Leistungen und der Zusammenarbeit unbedingt verdient ist, fonnte eine höhere Punktzahl erreicht werden. Die Mannschaft Großen- Buseds lieferte ein spannendes Spiel, das durchdacht und mit viel Verständnis bestritten wurde. Besonders der rechte Flügel der Einheimischen arbeitete sehr gut, der linke Verteidiger war in der Abwehr vollkommen sicher. Alles in allem. es flappte. Wetzlar- Niedergirmes stellte eine auch körperlich gute Mannschaft, in der alte Rönner mitwirkten, Punkte doch reichte es nicht aus, die jungen Spieler des Buseder FC. zu schlagen. Dörr- Grünberg griff nicht immer durch, sonst war er gut. Ph. Laubach 2., ausgefallen 1. Gautlasse: Hörbach Spiele Tore Punkte 7 17:10 11: 3 d 6 20:10 10: 2 7 12: 8 8: 6 7 16:18 8: 6 Allendorf Langenaubach. A. verz. auf Punkte. Nanzenbach Oberroßbach 2: 3 2. Gauklasse: 6 10:16 5: 7 Fleisbach Herbornseelbach 2. 3: 5 9 12:19 8 4:10 5:13 3:13 1900 Gießen 2. Steinberg 2: 1( 2: 0) Lollar VfB. Gießen 3. 4: 2( 2: 1) Das deutsche Sportjahr 1930. Wieder ist ein Jahr zur Neige gegangen, wieder einmal fann der deutsche Sport die Bilanz dessen ziehen, was er erarbeitet und erstrebt und auf der anderen Seite erreicht hat. Man muß sich dabei hüten vor einem all zu schnellen Urteil, beeinflußt von einigen besonderen Ereignissen, die im Brennpunkt des Interesses standen, muß auch die verschiedenen Sportgebiete von einander trennen u. muß sich schließlich neben den Spizenleistungen, den Kämpfen mit anderen Ländern usw. auch der Kleinarbeit, den wirtschaftlichen Verhältnissen, der Aufbautätigkeit, die erst in der Zukunft sich in Ergebnissen auswirken kann, aufmerksam widmen. Wägt man das alles gegeneinander ab, wird festzustellen sein, daß große sichtbare Fortschritte 1930 im deutschen Sportleben nur wenig zu sehen sind, daß sich sogar verschiedentlich Stillstand, ja Rückschritt und gewisse Verfallserscheinungen zeigten. Demgegenüber steht als bedeutendstes Aktivum die Einigung, die zwischen Turnerschaft, Fußball- Bund, Sportbehörde und SchwimmVerband zustandegekommen ist, und die nicht dadurch getrübt werden kann, daß manche andere Träume, insbesondere eine ebensolche Einigung im Radsportlager, bisher nicht verwirklicht wurden. Viel bleibt noch im neuen und in den kommenden Jahren zu tun. Die normale Entwicklung, die wir erhoffen, bedarf allerdings gewisser Voraussetzungen, nämlich einer zielbewußten Füh rung des deutschen Sports und dazu einer von Opferwilligkeit und Idealismus gleicher Weise getragenen Kleinarbeit in den Verbänden und Vereinen auf breitester Linie. Die wirtschaftliche Not, unter der unser ganzes Volk leidet, wird sich hierbei außerordentlich erschwerend bemerkbar machen. Reich, Staat und Gemeinden haben bei der zugegebenen notwen digen Sparsamkeit zu allererst die für die Förderung von Sport und Turnen bisher bewilligten, ohnehin fargen Mittel, noch weiter zusammengestrichen und verweisen Vereine und Verbände, die gerade unier fistalischen Maßnahmen, vor allem steuerlicher Natur, am schwersten leiden, auf den Weg der Selbsthilfe. Nun, der deutsche Sport hat noch nie danach gestrebt, ein Rentner des Staats zu werden, er wird sich auch durch die jetzige Notzeit durchbeißen. Lassen wir einmal die einzelnen Sportarten in der Erinnerung an uns vorüberziehen. Die Deutsche Turnerschaft, der Welt größter Verband für Leibesübungen, hat ein Jahr reicher Arbeit, aber auch schöner Erfolge hinter sich. In 13 Kreisturnfesten tam zum Ausdrud, welche gewaltige Arbeit an unserem Volk und unserem Volkstum diese festgefügte MillionenUckersdorf Biden 1: 2 Würgendorf Holzhausen 0: 3, abgebrochen. Lützeln Straßebersbach 4: 0 Eibelshausen Breitscheid 1: 1 Gemeinschaft leistet. Ueberall ist es trotz der Not der Zeit in der Deutschen Turnerschaft vorwärts gegangen. Die deutsche Leichtathletik ist auch 1930 wieder unbesiegt aus allen Großlämpfen mit anderen Nationen hervorgegangen. Die Bilanz im Frauensport, erwiesen durch unser hervorragendes Abschneiden bei den Frauen- Weltspielen in Prag, geht da hin, daß Deutschland auf diesem Gebiet führend in Europa ist. Die Leichtathletikmeisterschaften zeigten zwar keinen Leistungsfortschritt, prüft man dagegen das Leistungsniveau auf breiter Basis, ergibt sich, daß Unkenrufe von Stillstand oder gar Rüdschritt keine Berechtigung haben. Aehnlich bei den Schwimmern. Hier könnte man eher sagen, daß wir nicht vorwärts gefommen sind. Der Abstand zwischen den Leistungen anderer Nationen und denen unserer Spigentlasse ist zweifellos vermindert worden. Daß aber auch im Schwimmen tüchtige Breitenarbeit geleistet wurde, zeigen am besten die zahlreichen Verbesserungen der Staffelrekorde. Die schwerste Zeit hat 1930 von den deutschen Sportverbänden zweifellos der Deutsche Fußball- Bund durchgemacht. Er kann zwar eine Mitgliederzunahme verzeichnen, seine Finanzen sind, oberflächlich gesehen, gut in Ordnung, aber weder in sportlicher, noch viel weniger in organisatorischer Hinsicht fann der DFB. zufrieden sein. Er trägt die schwere Verantwortung, daß er, ohne den Mut zu einer reinlichen Scheidung zu finden, den Amateurgedanken im deutschen Sport in einer Weise verwässert hat, die die schwersten Befürchtungen für die Zukunft hegen läßt. Deutschlands Tennisspieler fämpften 1930 unglüdlich. Einzig allein unsere Damen, voran Frl. Aussem, stellen 3. 3t. wirklich internationale Klasse dar. Um den Nachwuchs sieht es ziemlich trüb aus. Der Deutsche Hockey- Bund fonnte seine Spielstärke in zwei Länderspielen gegen Dänemark und Holland erneut unter Beweis stellen. Auf diesem Sportgebiet haben wir außer England kaum einen gleichwertigen Gegner. Ebenso weit zurüd sind wir dagegen im Ruby. Boyer, Ringer und Schwerathleten haben erneut bewiesen, daß diese Sportarten in Deutschland festen Boden unter sich haben und im internationalen Wettbewerb etwas gelten. Der deutsche Rudersport fann mit den letzten Jahren zufrieden sein. Die Leistungshöhe dokumentierte sich in allen Kämpfen, die uns mit anderen Nationen zusammenführten, während die Meisterschaftskämpfe Aus Lollar. Lollar 1. - BfB. Gießen 2. 4: 2( 2: 1). Beide Mannschaften lieferten sich in stärkster Aufstellung ein flottes Spiel. Auf beiden Seiten wurde sehr hart um die Punkte gerungen. Dem VfB. galt es, seinen Vorsprung in der Tabelle zu halten, während Lollar die im Vorspiel erlittene Schlappe wettzumachen suchte. Da der angesetzte Schiri nicht erschien, übernahm Herr Krug von Dutenhofen die Leitung. Leider war derselbe in seinen Entscheidungen zu weich, so daß öfters unliebsame Störungen vorkamen. Das Resultat entspricht dem Spielverlauf, hätte sogar für den Plazzbesitzer besser lauten können. Lollar hatte stets ein leichtes Plus. Lollar 1. Jugend 1900 Gießen 1. Jugend 0: 4( 0: 3). Hier mußten die Einheimischen mit nur 10 Mann und darunter noch Ersatz, den in guter Aufstellung erschienenen 1900ern entgegentreten. Dennoch war Lollar durchaus nicht allzu viel schlechter als die Gäste. Garbenteich 1. 1900 Gießen 3. 5: 3( 1: 1). Die 3. Mannschaft der SpVg. 1900 mußte in Garbenteich eine 5: 3- Niederlage hinnehmen. Gleich vom Anpfiff des Unparteiischen an entwickelte sich ein flotter, harter Kampf, bei dem die Gäste in den ersten 15 Minuten tonangebend waren. 1: 0 für Gießen. Ein unhaltbarer Treffer war das erste Tor. Dann fanden sich auch die Garbenteicher und drängten zeitweise start. Ein Elfmeter für Garbenteich brachte nichts ein. Kurz darauf ein zweiter Elfmeter, der verwandelt wurde. Bald da rauf Pause. Nach dem Seitenwechsel ließ die Gießener Mannschaft nach und mußte sich in regelmäßigen Abständen noch vier Tore gefallen lassen. Erst wenige Minuten vor Schluß famen die Gäste noch zu zwei Toren. Der Endspurt der Gießener setzte zu spät ein. Garbenteich spricht nach diesem Spiel ein wichtiges Wort um die Meisterschaft mit. Schiri Pfaff- WetzlarNiedergirmes leitete sehr korrekt. Meßlar- Weilburger Brief. Nach älterer gewohnter Sitte ruft der Freund dem Freunde zu beim Jahreswechsel„ Ein glückliches neues Jahr!". Gauleitung, Verlag, Schriftleitung etc. riefen Euch bereits ihr Prosit Neujahr" zu. Auch ich ihr lieben Sportler wünsche Euch ein Glückliches newes Jahr!" Glüd und Segen unserer Sportsache; eins tut not: Gemeinschaftsgeist, denn durch egoistische Bestrebungen, gespalten in viele Parteien, tommt unser Deutsches Volk nicht zur Ruhe und gewinnt nicht den Boden des Wiederanstieges. Da muß sich die Sportjugend wenigstens zu ehrlicher, aufrichtiger und zweckbewußter Arbeit zusammenfinden und geeint unser hohes Programm zu verwirklichen juchen das seltene Ergebnis hatten, daß von sechs Titeln nicht weniger als fünf im Besitz der vorjährigen Meister blieben. Amicitia Mannheim war der überragende Verein 1930. Der Radsport fann weniger froh auf das zu Ende gegangene Jahr zurückblicken. Am betrüblichsten ist die Tatsache, daß sich die beiden großen Verbände BDR. und VDR. trok der gerade im Maschinensport sich besonders auswirkenden Not der Zeit nicht einigen können. Der schönste Erfolg im Berufssport war der Weltmeistersieg des Hannoveraners Möller in Brüssel. Der Automobilsport hat ein arbeitsreiches, aber auch von äußeren Erfolgen gesegnetes Jahr hinter sich. Deutschland stellte mit Caracciola und v. Stuck die beiden Europameister 1930. Unsere Motorradfahrer haben sich allen anderen Spizenkönnern auf diesem Gebiet, auch den Engländern, als ebenbürtig gezeigt. Mit besonderer Freude fann die deutsche Luftfahrt ihre Geschichte über das jetzt abgelaufene Jahr schreiben. Der Europa- Rundflug wurde zum zweiten Male von einem Deutschen, Friz Morzik, gewonnen. Wolfgang von Gronau überquerte im Etappenflug den Ozean in ostwestlicher Richtung auf einem Dornier- Wal. Unsere Reiter haben schon bei den Olympischen Spielen in Amsterdam gezeigt, daß sie feinen Konkurrenten zu fürchten brauchen. Die vier Reichswehroffiziere, die jetzt am Jahresende an den großen internationalen Turnieren in Amerika und Kanada teilnahmen, haben erneut den Beweis durch ihre glänzenden Erfolge dafür geliefert. Bliebe noch der Wintersport. Der Winter 1929-30 ist schneearm, wetterlaunijch, furzum ein Winter des Mißvergnügens gewesen. Zahlreiche Wettbewerbe mußten immer wieder verschoben werden, manche fielen ganz aus. Den größten Erfolg fonnten unsere Eishodeyspieler buchen, denen es gelang, den Europatitel zu erringen. Hoffentlich entschädigt der Winter 1930-31, der Deutschland die Durchführung einer Reihe großer internationaler Veranstaltungen bringt, für all das, was man von seinem Vorgänger vergeblich erwartet hatte. Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres, des letzten vor den Olympischen Spielen in Lake Placid und Los Angeles, eines Jahres, dessen Beginn gekennzeichnet ist durch schwere wirtschaftliche Not des ganzen Voltes. Möge Zähigkeit und Tatkraft alle Widerstände, die der Ausbreitung und Förderung der Leibesübungen entgegenstehen und entgegengestellt werden, überwinden. Mittwoch den 7. Januar 1931 Der erste Sonntag des neuen Jahres brachte durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse wieder die meisten Spielfelder in einen schlechten Zustand. Es mußten dieferhalb Spiele ausfallen, und auch bei den ausgetragenen Spielen ließen die Bodenverhältnisse manches zu wünschen übrig. 1. Bezirksklasse: Der Versöhnungstampf Wetzlarer Sportverein- Frohnhausen mußte des Plates wegen ausfallen. 2. Bezirksklasse: ,, Oranien" Zwei Begegnungen Aßlar Laubach; Ehringshausen Weilburg fielen der Witterung zum Opfer. Nur ein Treffen Großenbused Niedergirmes fam zum Austrag. Die Platzbesitzer, welche das Vorspiel in Weylar mit 4: 1 Toren verloven, nahmen auf eigenem Gelände Revanche, denn die Sportler aus der Lahnvorstadt, welche von ihrem Können eingebüßt haben, mußten mit 3: 1 Toren die Revanche hinnehmen, sowie ihre lehten Meisterchancen schwinden sehen, denn Butzbach und Löhnberg, welche nur 5 Verlustpunkte haben, werden ihren Vorsprung flug zu verteidigen wissen. 1. Gautlasse: Von den vier angesetzten Begegnungen fiel Nauborn Biskirchen aus. Einigen Ueberraschungen brachten die Ergebnisse des Sonntags. Wetzlar Sportverein 2, ungeschla= gene und ohne Verlustpunkte Tabellenerste, büßte seinen ersten Punkt ein. Oberbiel vollbrachte nach einigen Niederlagen wieder eine Glanzleistung, indem es durch unentschieden, 1: 1, den Gästen aus Wezlar den einzigen Punkt bis jetzt abtnöpfen konnte. Vorspiel 4: 0 für Wetzlar. Steindorf hatte auf eigenem Blake Niedershausen. Die Gäste zeigten sich von der besten Seite; denn nur durch zwei Elfer blieben die Steindorfer die Glücklicheren und 4: 3 unverdient Sieger. Bissenberg und Burgholms lieferten sich in Bissenberg den 6. Kampf innerhalb zwei Jahren. 2: 0, 3: 1 und 2: 1 siegte Bissenberg in Burgsolms 4: 0 und 8: 0 gewannen die Biss. zu Hause. Auch diesmal lieferten sich beiden Mannschaften ein äußerst faires, flottes Spiel. Offenes verteiltes Feldspiel sah die Bissenberger durch ihr technisch und taktisch besseres Können mit 5: 1 Sieger. Die Burgsolmser hinterließen den besten Eindrud. 2. Gau- Klasse, Gruppe 5: Die beiden Tabellenersten Braunfels 2. gegen Stodhausen 1. fämpften im Schloßstädtchen um Sieg und Punkte. Die Braunfelser, welche in Stockhausen mit 2: 1 siegreich gastierten, triumphierten auch diesmal als Sieger mit 3: 2. 2. Gau- Klasse, Gruppe 6: Das letzte Verbandsspiel fam am Sonntag zum Austrag. Merenberg und Hirschhausen, die beiden ersten der Tabelle, fämpften um die Meisterschaft. Hirschhausen blieb knapper 4: 3 Gieger und sicherte sich ungeschlagen mit nur einem Verlustpunkt die Meisterschaft. Merenberg als Neuling ist Tabellenzweiter und kann mit diesem Erfolg zufrieden sein. Der Westen stellt um. Der Westdeutsche Spiel- Verband hat seine für das am 11. Januar 1931 in Frankfurt a.M. stattfindende Zwischenrundenspie! um den DFB- Pokal gegen Süddeutschland aufgestellte Mannscheit in einigen Punkten einer Umbesehung unterziehen müssen, um Terminschwierigkeiten im Verbandsspielbetrieb zu begegnen. Die Elf, in der Wirk( Köln), Flory( Köln) und Hohmann( Benrath) ersetzt werden mußten, hat nun folgendes Aussehen: Buchloh( Speldorf); Busch( Duisburg), Weber ( Kassel); Klud( Rheine), Münzenberg( Aachen), Schlösfer( Barmen); Albrecht, Hochgesang( Düsseldorf), Niggemener ( Mühlheim), 3arges, Schmitz( Sülz 07). Um Schalkes Begnadigung. Die Spruchkammer des Westdeutschen Spielverbandes hielt ihre angekündigte Sigung ab und veröffentlicht folgende Mitteilung: ,, Nach einer eingehenden Besprechung der in letzter Zeit behandelten Verstöße gegen die Amateur- Bestimmungen des DFB. beschloß die Verbands- Spruchkammer des WEB. heute in Essen in voller Uebereinstimmung mit dem Verbands= Vorstand: 1. In eine Nachprüfung einzutreten, ob in den bereits abgeurteilten Fällen ein Erlaß oder eine Milderung der verhängten Strafe eintreten kann. 2. In allen ruhenden Verfahren die Voruntersuchungen wieder aufzunehmen und diese auch auf die Zeit nach dem Stichtage vom 26. Oftober 1930 auszubehnen, um festzustellen, ob tatsächlich eine Aenderung eingetreten ist, und 3. in der Verfolgung aller Verstöße gegen die Amateur bestim mungen, die nach dem 26. Oktober 1930 vorgekommen sind, nicht nachzulassen. 18000 Franken Jahresverdienst. Frankreichs neue Fußball- Gehälter. Der vom französischen Fußball- Verband ausgearbeitete Entwurf für die Einführung des Joueur Rétribué" enthält auch die Angaben über die den Spielern zuzuwendenden Gehälter. Der Verband will zu dieser Kategorie von Spielern grundsätzlich nur solche zulassen, die auf Grund ihres tatsächlichen Könnens und ihrer Leistungen dazu befähigt erscheinen. Voraussetzung für diese Leute ist jedoch, daß sie neben ihrer Profession als Berufsspieler noch einen anderen Beruf ausüben, der ih= nen ein Existenzminimum garantiert. Als Verdienst- Höchstgrenze für die Dauer eines Jahres wurde eine Summe von 12 000 Franken bestimmt, wozu noch weitere 6 000 Franken als zulässige Prämienverdienste tommen. Das entspricht einem Maximaleinkommen von 1500 Franken ,, Gießener Zeitung" im Monat. Das heißt, ein ,, Joueur Rétribué" kann in Frankreich im Monat bestenfalls mit allen zulässigen Prämien 250 Mark verdienen. Es ist dies wahrlich bein hoher Betrag, besonders dann nicht, wenn man berücksichtigt, daß manche sogenannte ,, Amateure" heute wesentlich mehr verdienen. Steuern erdrosseln Berufsfußball. Interessante 3Zahlen werden aus dem Jahresbericht des tschechischen Fußballmeisters Slavia Prag bekannt. Die Gesamtspieleinnahme betrug bei 62 Spielen 175 000 Mart. An Steuern wurden von diesem Betrag 57 000 Marf abgeführt, Reisespe= sen verschlangen 47 000 Mart und die Bezahlung der Spieler tostete 64 500 Mark. Trotz der großen Einnahmen bleibt also nur ein geringer Ueberschuß. Weitaus schlechter hat der Mitropacupsieger Rapid Wien finanziell abgeschnitten, dessen Kasse einen Fehlbetrag von 12 000 Mark aufweist. Obwohl für das Profisystem im Fußball diese Zahlen nicht gerade ermuntern, ist damit noch nichts gegen das Berufsspielertum an sich gesagt, denn in erster Linie untergroben die hohen Steuern und sonstigen Abgaben die sonst ge= funde Entwicklung des Berufsfußballsports. Handball. SpVgg. 1900 Gießen Lahnmeister 1930-31. Nach allgemeinem Ermessen hätte an einem der kommenden Sonntage zwischen den ersten Mannschaften des VfL. Wehlar und 1900 Gießen auf neutralem Plate ein Entscheidungsspiel um die Lahnkreismeisterschaft steigen müssen. Voraussetzung dafür war allerdings, daß Weglars erste Garnitur ihr letztes reguläres Verbandsspiel gegen 1900's zweite gewann. Das Spiel fand am Sonntag in Weglar statt. Und was trat ein? Die VfL.Leute brachten das Kunststüd fertig, sich von 1900's Reserven 4: 3 schlagen und damit aus dem Wettbewerb ausschalten zu lassen. Der Tabellenschlußstand ist jetzt nämlich folgender: Mannschaften verl. Spiele Punkte 1900 1. VfL. Wetzlar 1900 2. VfL. Wetzlar 2. gew. Spiele 5 1 4 2 3 0 3 6 10 8 6 0 Zu dem bereits erwähnten Spiel von 1900.s zweiter Mannschaft gegen Wetzlars erste ist noch furz zu sagen, daß die Gieße: ner 10 Mann und die Weglarer deren 9 zur Stelle hatten. Ausschlaggebend für den Sieg war das gute Zusammenarbeiten und der mächtige Eifer der Spielvereinigungsleute. Bei Wetzlar war ein Nachlassen in der Spielstärke zu tonstatieren. 1900 hatte folgende Akteure entsandt: Moot; Koch I, Schickedanz; Otto, Linsemann; Herbert, Ost, Bez, Auer, Speier. Die Tore wurden von Ost und Betz( je 2) erzielt. Leichtathletik. Die deutschen Hallenbestleistungen. Stand: Dezember 1930. Der winterliche Wettkampfbetrieb der Leichtathleten hat begonnen. Die Saison der Hallensportfeste ist durch Veranstaltungen der Sportpresse in Berlin, Breslau und Dortmund eröffnet worden. Mehr denn je wird in diesem Winter der Wettkampfgedanke bei den Hallenkämpfen im Vordergrund ste= hen, und so lohnt es sich, einmal einen Blick auf die Liste der deutschen Hallenbestleistungen zu werfen. Die Liste trägt nur inoffiziellen Charakter, sie verzeichnet die tatsächlich besten Leistungen deutscher Leichtathleten, denn von einer offiziellen Einführung von Hallenrekorden" hat die Deutsche Sportbehörde für Leichtathletik bisher abgesehen. Die Entwicklung der deutschen Hallensaison wird sie über kurz oder lang dazu zwingen. In der folgenden Liste sind nur die am meisten üblichen Hallenwettbewerbe aufgeführt. Ein Blick auf die Laufleistungen zeigt, daß die Kurzstredenzeiten internationale Bedeutung besitzen. Körnigs 1926 in Stettin erzielte 100- meterZeit von 10,6 Sef. ist sogar Weltrekord. Auch solche werden offiziell noch nicht geführt, doch kontrolliert der amerikanische Verband die Hallenleistungen. In den Mittel- und Langstreden, dem Hürdenlaufen und den Staffeln stehen unsere deutschen Leistungen noch weit hinter den amerikanischen zurück. Ebenso liegt es in den technischen Uebungen, den Sprüngen, die zudem bei uns viel zu wenig im Programm der Sallenfeste zu finden sind. Da gegen war Hirschfelds Kugelstoßen von 15,56 Meter eine Zeitlang Weltbestleistung. Der Amerikaner Kuck überbot sie schließ lich. Beidarmig ist Hirschfelds Stoß von 28,50 Meter bei weitem unerreicht. Die Leistung ist sogar um 27 3entimeter besser, als der in der Workriegszeit aufgestellte Freiluftrekord des Amerikaners Ralph Rose. Als Kuriosum sei erwähnt, daß Pasemann, dessen Freiluftrekord im Hochsprung, obgleich er vor dem Kriege aufge= stellt wurde, bisher noch nicht verbessert werden konnte, auch noch den Hallenrekord mit 1,85 Meter hält; eine Höhe, die er 1910 übersprang. Die Liste: 50 m: Körnig- Breslau 1926 5,4 Gef. 60 m: Körnig- Charlottenburg 1927 6,6 Get. 70 m: Körnig- Breslau 1926 7,0 Sef. 80 m: Houben- Krefeld 1926 8,4 Get. 100 m: körnig- Breslau 1926 10,6 Sef. 400 m: Dr. Pelzer- Stettin 1926 51,9 Gef. 800 m: Dr. Peltzer- Stettin 1926 1: 54,8 Min. 1000 m: Dr. Peler- Stettin 1927 2: 31,7 Min. 1500 m: Boltze- Hamburg 1928 4:03 Min. 3000 m: Bolte- Hamburg 1928 8: 47,6 Min. Müssen Sie etwas drucken lassen sei es für Familie, Beruf, Stand, Amt, Geschäft oder Organisation dann wenden Sie sich bitte an die Verlagsdruckerei Albin Klein in Giessen Fernsprecher 2525. vorm. Wilhelm Keller, gegr. 1783 Südanlage 21. Setzmaschinen-, Stereotypie- und Rotationsbetrieb, eigene Buchbinderei. Spezialität: Druck, Verlag und Einführung von Verbandszeitschriften. Über 1000 verschiedene Formulare für Behörden, Geschäfte, Verbände und Vereine ständig am Lager. 60 m Hürden: Troßbach- Berlin 1929 8,1 Gef. Berlin 1930 8,1 Gef. Nr. 2 Schulze110 m Hürden: Troßbach- Berlin 1928 15,6 Set. 4X400- m- Staffel: Hamburger Sportverein 1926 3: 35,8 Min. 3X1000- m- Staffel: Karlshorster IV. 1929 8,08,6 Min. Hochsprung m. A.: Pasemann- Berlin 1910 1,85 m. Hochsprung o. A.: Rujer- Hamburg 1928 1: 447 m. Weisprung m. A.: Meier- Berlin 1928 7,11 m. Weitsprung o. A.: Schumacher- Hamburg 1922 3,18 m. Stabhochsprung: Regener- Dortmund 1930 3,745 m. Kugelstoßen bestarmig: Hirschfeld- Allenstein 1930 15,56 m. Kugelstoßen beidarmig: Hirschfeld- Allenstein 1930 28,50 m. * Böcher bleibt in China. Der bekannte deutsche Leichtathlet Herbert Böcher, der im Oftober 1929 auf die Dauer von zwei Jahren als Trainer von der Universität Mukden verpflichtet worden ist, hat mit jei= ner Lehrtätigkeit so starken Erfolg gehabt, daß ihn die Chinesen vorläufig noch bei sich behalten wollen. Böchers Vertrag wurde noch bis zum Sommer 1932 verlängert, da der Deutsche auch noch daß abschließende Training der für Los Angeles in Aussicht genommenen chinesischen Olympiateilnehmer leiten soll. Aus Nah und Fern. Die kirchliche Zusammenschlußbewegung in Süddeutschland. Die Frage eines Zusammenschlusses der Evangelischen Landeskirchen im Gebiet der Provinz Hessen- Nassau und des Freistaates Hessen wird bekanntlich seit Jahren ernsthaft erwogen. Nunmehr haben die beteiligten Kirchenregierungen von HessenKassel, Hessen- Nassau, Frankfurt- Main, Waldeck und des Freistaates Hessen sich in langjährigen Verhandlungen geeinigt, ihren Landeskirchentagen eine Vorlage zu machen, die einen Zusammenschluß der Kirchen zunächst nur in Form eines 3wedverbandes vorsieht. Es bleibt abzuwarten, wie die Landeskirchentage sich dazu stellen werden. Unabhängig davon haben sich kirchliche Parlamentarier der genannten Landeskirchen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, die die Frage einer unitarischen Verbindung der Kirche prüft. Sie haben zwei Ausschüsse gebildet, von denen der eine die Finanzfrage bearbeitet( vor allem die Frage, ob die Einbeziehung der Kirche des Freistaates Hessen in eine Gemeinschaft preußischer Landeskirchen finanziell möglich sein wird), während der an dere die damit zusammenhängenden Verfassungsfragen begutachtet. Welches das Resultat dieser Ausschußarbeiten sein wird, läßt sich zur Zeit auch nicht annähernd beurteilen. Dem= nach ist die ganze Materie noch ungeklärt. Zeitpunkt und Form der Verwirklichung des Zusammenschlusses sind noch in teiner Weise abzusehen. Anschlag auf den Orient- Expreßzug? Karlsruhe, 6. Jan. In der Nacht auf den 4. Januar wurde auf der Strecke nach Pforzheim zwischen den Bahnhöfen Ersingen und Bilfingen von unbekannter Hand ein Radschuh auf eine Schiene des Gleises Pforzheim- Karlsruhe aufgelegt. Das Hindernis wurde vom Personal einer nach Mitternacht von Pforzheim leer laufenden Lokomotive noch rechtzeitig bemerkt und beseitigt. Beim Absuchen der Strede wurde etwa 200 Meter entfernt ein weiterer Radschuh im Gleise liegend aufgefunden. Ob es sich um einen verbrecherischen Anschlag handelt, wird die vorgenommene Untersuchung ergeben. Man vermutet, daß ein verbrecherischer Anschlag auf den Orient- Expreßzug geplant gewesen sei, der von Pforzheim um 0.58 Uhr nach Karlsruhe abgegangen war. Diese Mutmaßung ist jedoch bisher nicht erwiesen. Für die Achema VII, Red fent Ruhr Emli Wirt Reid mini den l Schuld land len n der a Fich Mini neral mini Die 9 18. J Beftin lich d dem Ehre denb erite Gene G jchen ichlag พ Stei Gru feftzu fter worfe itimm fegun neue crjud hat der vorge in der Sonne Blüte Ausstellung für chemisches Apparatewesen, die 1933 von der Dechema, Deutsche Gesellschaft für chemisches Apparatewesen E. V., veranstaltet werden wird, haben- obwohl der Tagungsort noch nicht festliegt bereits 134 Firmen ihre voraussichtliche Beteiligung zugesagt. Davon meldeten 63 Firmen schon jetzt die Reservierung eines Ausstellungsplatzes an. Neue Bücher. In der Wintersonne werden die einen des Südens die anderen Erholung suchen. Wie die diesjährige Ausrüstung sowohl für die Reise in den Winter als auch für die in den Frühling aussieht, sagt Ihnen die soeben erschienene neueste Nummer der„ Eleganten Welt“. Die„ Woche" bringt anläßlich des hundertsten Geburtstages von Heinrich v. Stephan, dem Begründer der deutschen Post und des Weltpostvereins, eine Post- Sondernummer heraus. In einem farbigen Bogen werden kostbare Marken, die man sonst fast nie zu sehen bekommt, naturgetreu reproduziert. Trotz dieser wertvollen Beilage kostet das Heft nur 50 Pfg. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Karl Overbeck, Gießen, Feinmech.- Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Telephon Nr. 3715 Nur für Rundfunkhörer die es noch nicht wissen: Das ausführlichste Rundfunk- Programm der Welt und den weiteren interessanten reichillustrierten Inhalt finden Sie in der ältesten deutschen Funkzeitschrift Der Deutsche Rundfunt Einzelheft 50 Pf., monatlich RM 2.-. Eine Postkarte an den Verlag Berlin N24 genügt und Sie erhalten kostenlos ein Probeheft em word Dern lauf den. mei für Sdin Beip in geg ame Sau Unt Wir ich to Reje lafte los techt Eur tag 1101 Mi Min heim