Nr. 35 ti schreibt über den Aus Enland Nordenfio dianer in den Urwälders n einer Reise nach Sü Leichenverbrennung unter adjos auf dem Fischiang on Pénard. Dr. Herrlis trachtung über Schweizer ie gut ausgewählten Auf terial bilden ein Heft, an seine Freude haben wird. Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Jedaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder RüdSereint- 160 000 000 Liter Indung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. den- Der höchstbezahlte Diese und andere Neuig er Woche", das außerden 4. Sahrg. den spannenden Roman für wirklich unterhaltjame it in der neuesten Nummer m Lebensbildern bedeuten Bolitische Rundschau. Wirtschaft, die zeigen, das Rünchener Sigung der NSDAP. beschlossen worden sei, lang: Er Dichter und Denter ist. km wieder in die Ausschußsizungen des Reichstages zurüdzuIn einer Entgegnung auf Pressenachrichten, daß in der ald. tehren, erklärt der„ ,, Völkische Beobachter", es sei festgestellt wor über die Revolutionstage den, daß sich die NSDAP. an der Ausschußarbeit des Reichs: hmen. Auch über China, uges nicht zu beteiligen gedenke. wälzungen, wird berichtet. Bei den Landtagswahlen in Schaumburg- Lippe erhielten die das Wochenende gegeben. Eozialdemokraten 7 Mandate, die Nationalsozialisten 4, die wart, Luſtiges e Nr. 18. Ueberall erhält 8. md die Kommunisten je ein Mandat. Die Gesamtzahl der Randate beträgt 15. Bei den Großbetrieben des bremischen Tabalgewerbes haben 10 bis 25 Prozent der Angestelltenschaft ihre Kündigungen erhalten. Unter der Arbeiterschaft ist der Hundertsatz der Kündigungen noch höher. Begründet werden die Kürzungen damit, lin- Friedrichshagen große, daß die feinschnittverarbeitende Tabakindustrie durch die neue Sabalverordnung des Reichsfinanzministers völlig lahmgelegt Fromms Act Sedeutendsten Produktionst über Deutschland hinaus iwerte arbeiten in beiden men, die für die einzelnen End. Sie find bewunderns dlichen hygienischen AnEn Spezialmarten Fromms Weltruf genießen. rgeleit, Gießen. in Klein, Giessen. marken mm( gegen für uns einschlägigen miwarenhandlungen, rien u. Frisier- Salons. Ware zu erhalten, di ehandelt wird. ũng! miwarenhandlungen, erien u. Frisier- Salons nd( gegen Infektion) nseren Kontrollnummern. ie Möglichkeit, zu prüfen, gelangt. Die Inhaber der ch ihrer Verantwortung wusst und sind auch über ern hinreichend informiert. perde. Das Luftschiff„ Graf Zeppelin" ist zu einer Charterfahrt iber die Schweiz und Tiol aufgestiegen. An Bord befinden sich 36 Passagiere. Die Fahrt wird über die Schweiz nach Tirol bis Salzburg und von dort über die bayrischen Alpen an der Zugspitze vorbeiführen. Der spanische Ministerrat vollzog die Ernennung von Projessor Amerigo Castro zum Botschafter in Berlin. ( Gießener Tageblatt) Die deutsch rumänischen Handelsvertragsverhandlungen find auf unbestimmte Zeit vertagt worden, da die rumänische Regierung um Verschiebung des zunächst vorgesehenen Termines gebeten hat, womit sich Berlin nicht einverstanden erklären lonnte. Der französische Ministerrat hat am Dienstag beschlossen, la Außenminister Briand die in der Kammer eingebrachten Interpellationen, die den Plan einer deutsch- österreichischen Zollunion zum Gegenstand haben, alsbald beantworten soll. Die debatte darüber wird spätestens für Donnerstag oder Freitag trusartet. Das amtliche tschechoslowakische Pressebüro veröffentlicht über die Konferenz der Kleinen Entente eine Mitteilung, wonach am Montag die Frage der Zollunion und des Briandschen begenplanes beraten und ,, volles Einvernehmen" erzielt wor: den sei. Von amtlicher britischer Stelle wurde heute gegenüber den in der letzten Zeit auftretenden Gerüchten über die Möglichkeit einer Verschiebung der Abrüstungskonferenz betont, daß die britische Regierung gegen jede Verschiebung dieser Konferenz sei. Am Montag fand völlig überraschend eine wichtige Zusamnenlunft der Könige von Rumänien und Südslawien statt, der im Zusammenhang mit den auf der Tagung der Kleinen Entente pr Erörterung stehenden Zollfragen die größte Bedeutung bei: gelegt wird. Die italienische Antwort auf die französischen Gegenvor: hläge in der Flottenfrage wurde Montag in Paris und in London überreicht. Sie ist nach italienischen Pressemeldungen In völliger Uebereinstimmung mit der englischen Antwort, d. h. die französischen Gegenvorschläge ablehnend, gehalten. Der belgische Ministerrat genehmigte am Montag den Ge: jchentwurf über den Gebrauch der französischen und der flämishen Sprache in der Zentral, Provinzial- und Kommunalver: valtung. Der Plan ficht die Flamisierung der Verwaltung in Flandern vor. Eine Sigung des Erweiterten Bureaus der Sozialistischen Arbeiterinternationale hat unter dem Vorsitz von Vandervelde, Belgien, begonnen. Die SPD. ist vertreten durch Breitscheid, hilferding, Stampfer und Wels. Die erste Sigung galt der Erre Spezialmarken ramme interung der durch die deutsch- österreichische Zollunion aufgeworuf denen unsere Kontrollrt sind, dann weisen Sie n Ihrem eigenen Interesse. MIWERKE Werk II Berlin- Friedrichshagen ie Verbraucherpreise für unsere 5 RM, 1 Dutzend 3.50 RM. hten Spezialmarken rden. stoff Union d jnen Probleme. Die spanische Regierung hat verfügt, daß Frauen und Briefer das passive Wahlrecht bei den im Juni stattfindenden Wahkn der verfassunggebenden Cortes erhalten. Die spanische Regierung hat zu dem Antrag Trozkis, in Spanien Aufenthalt nehmen zu wollen, noch nicht Stellung geommen. Die Regierung steht auf den Standpunkt, daß sie nur Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 6. Mai 1931 Verhandlungen zwischen allen beteiligten Staaten zu führen und so die öffentliche Diskussion auf den September zu verschieben. An Deutschland und an Desterreich wird die Forderung gerichtet werden, während dieser Zeit die weiteren Verhandlungen über die Zollunion zu unterlassen. Bayern droht. München. Zu dem ergebnislosen Verlauf der Berliner Vihandlungen zwischen der Reichs- und der bayerischen Regi rung über das Steuervereinheitlichungsgesetz nimmt die ,, Münchener Zeitung" Stellung: Die bayerische Regierung sehe sich in der Gefahr, nicht ernst genommen zu wrden, wenn sie sich nicht ernsthaft wehre. Das sei der Grund, weshalb sie nunmehr ihre Rücksichten gegenüber dem Reiche zurückstellen müsse. Als ein Mittel dazu könnte man sich die Zurückziehung des bayerischen Kabinettsmitglieds, des Reichspostministers Schätzel, vorstellen. Der Austritt der Bayerischen Volkspartei aus der Gruppe der Regierungsparteien würde ein schwerer politischer Schlag sein. Um den freiwilligen Arbeitsdienst. Berlin. Auf Einladung des Reichsministers Treviranus fand gestern in der Reichskanzlei mit einer Anzahl interessierter Verbände eine Aussprache über die Frage des freiwilligen Arbeitsdienstes statt. Beteiligt waren u. a. der Kyffhäuserbund, der Stahlhelm, das Reichsbanner, der Reichsausschuß deutscher Jugendverbände, die Hilfsgemeinschaft deutscher Kriegsteilneh mer, der Reichslandbund, das Kuratorium für Arbeitsdienst, der Volksbund für Arbeitsdienst. Dem Grundgedanken des freiwilligen Arbeitsdienstes pflichteten alle anwesenden Organisationen bei. Dagegen wurden erhebliche Bedenken gegen die praktische Ausführung vorgebracht. Sobald das Gutachten der Brauns tommission vorliegt, soll eine erneute Besprechung über den freiwilligen Arbeitsdienst unter dem Vorsitz von Reichsminister Stegerwald stattfinden. Reichsarbeitslosenfürsorge? Der Präsident des Deutschen Landgemeindetages, Dr. Gerefe, M. d. R., führte über die finanzielle Lage der Gemeinden und über den Gesetzentwurf zu einer Reichsarbeitslosenfürsorge, den der Deutsche Landgemeindetag der Reichsregierung, den Länderregierungen und den gesetzgebenden Körperschaften überreichen wird, aus: ,, Die unerträgliche Belastung der Gemeinden durch die Wohlfahrtserwerbslosen ist in einem Umfange gestiegen, daß beschleunigte Maßnahmen der Reichsregierung unbedingt erforderlich sind, die spätestens Anfang Juni wirksam werden müssen. An der bisherigen Dreiteilung der Arbeitslosenfürsorge in Arbeitslosenversicherung, Krisen- und Wohlfahrtsunterstützung kann nicht länger festgehalten werden. Die unterschiedliche Behandlurg der aus der Arbeitslosenversicherung Ausgesteuerten erscheint für die Zukunft nicht weiter möglich. Krisenfürsorge und Wohlfahrtserwerbslosenfürsorge müssen in einer ReichsDie wichtigste arbeitslosenfürsonge zusammengefaßt werden. Frage ist die nach der Aufbringung der Mittel für die neue Reichsarbeitslosenfürsorge. Der Deutsche Landgemeindetag ist der Ueberzeugung, daß die ländlichen Gemeinden davon nicht mehr als 15 Prozent tragen können. Für das Reich sollen 50 Prozent bleiben; die Länder sollen aber wieder in der Höhe wie bis 1927 mit etwa einem Drittel beitragen. Amerifa mischt sich hinein. London. Der Abrüstungsvorstoß des Präsidenten Hoover wird gerade in den einflußreichsten Kreisen Englands überall ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 36 Wie steht es um den Welthandel? Bittere Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit haben erneut gelehrt, in wie hohem Grade das Wohl und Wehe der groBen Wirtschaftsvölker von der Entwicklung des Welthandels abhängt. Mit großer Spannung verfolgt man daher namentlich in den Industrieländern die Bewegung der Ein- und Ausfuhrziffern, in der Hoffnung, daß dieses statistische Barometer nach dem Absturz im Krisenjahre 1930 bald wieder steigt. Demgegenüber sind wiederholt skeptische Stimmen laut geworden: infolge der wachsenden Industrialisierung in allen Teilen der Welt, namentlich in den Rohstoffländern, sei mit zunehmender Verschlechterung der Exportaussichten für die alten Industriestaaten zu rechnen. Ist dieser Pessimismus berechtigt? Kein Zweifel: die wachsende Industrialisierung der Welt zeitigt erhebliche Rückwirfungen auf den internationalen Handel. Seit langem bereits sind sie deutlich wahrzunehmen. Sie berühren jedoch, soweit sich das heute überblicken läßt, nicht den Umfang des Welthandels, sondern in erster Reihe seine Zusammensetzung. Hier zeigen sich bemerkenswerte Wandlungen, die zwar weniger an der Oberfläche wirtschaftlichen Geschehens liegen, für die Zukunft des Welthandels jedoch ganz abgesehen von dem unheilvollen Einfluß der Reparationen von weitesttragender Bedeutung sind. - In dem Export von Fertigwaren und auf ihn kommt es für Deutschland und andere Staaten mit hochentwickelter Industrie vor allem an- sind zwei große Warengruppen voneinander zu unterscheiden: die Produktionsgüter, das sind namentlich Maschinen, Werkzeuge, Geräte und ähnliche Erzeugnisse, und die Verbrauchsgüter, die, wie z. B. Stoffe, Schuhwerk u. a., unmittelbar dem Konsum dienen. Es zeigt sich nun, daß die Gruppe der Produktionsgüter mehr und mehr in den Vordergrund rückt. Jm Jahre 1910 3. B. führte Deutschland nach neuen Ermittlungen des Instituts für Konjunkturforschung für 2,4 Milliarden Mark Produktionsgüter und für 2,6 Milliarden Mark Verbrauchsgüter aus. Im Jahre 1929 demgegenüber für 5,4 bezw. 4,4 Milliarden RM. Jm Krisenjahre 1930 schließlich ist bezeichnenderweise der Export von Verbrauchsgütern stärker gesunken, als der der Produktivgüter. Jm ganzen gesehen bedeutet das: das Ausland kauft von uns nicht mehr vorwiegend Artikel des täglichen Bedarfs, sondern bezieht in immer größerem Umfange Maschinen etc., um sich solche Gebrauchsartikel selbst herstellen zu können. Wir lie= fern also fremden Ländern die Ausrüstung für ihren industriellen Aufbau. Beim Export Englands und der Vereinigten Staaten zeigt sich grundsätzlich das gleiche Bild. Jm einzelnen ergeben sich je= doch bemerkenswerte Unterschiede. Während in Deutschland und den Vereinigten Staaten heute die Ausfuhr von Produktionsgütern bereits wesentlich höher ist als die Verbrauchsgüter, liegen die Dinge für England immer noch umgekehrt. Die englische Fertigwarenausfuhr ist überwiegend auf den Absatz von Verbrauchsgütern aufgebaut, hat also mit den Rückwirkungen der wachsenden Industrialisierung in allen Teilen der Welt in höherem Grade zu kämpfen als etwa die deutsche oder die amerifanische. In dem Maße, in dem Agrar- und Rohstoffländer sich anschicken, Artikel des täglichen Bedarfs selbst herzustellen, werden sich voraussichtlich die Exportaussichten für die bisherigen Zentren der Verbrauchsgüterfabrikation vermindern; die Produktivgüterindustrien hingegen fie bleiben nach wie vor eine können Domäne der hochkapitalistischen, alten Kulturländer auch in Zukunft mit wachsender Ausfuhr ihrer Erzeugnisse rechnen. auf das lebhaftefte begrüßt. Er kommt in einer fritischen Stunde Wie hoch sind die öffentlichen Ausgaben? und übt eine desto größere Wirkung aus. Die Rede Hoovers be= deutet einen Rückschlag für gewisse Leute, die deutliche Sympathien für die französische Vertagungsthese zeigen. Ohne allen Zweifel ist jetzt deutlich geworden, daß der amerikanische Präsident an der Abhaltung der Abrüstungskonferenz gerade politisch besonders interessiert ist. Man erwartet von den Beobachtern Amerikas auf der Konferenz eine sehr aktive Beteiligung. Glücklicherweise hat die Flüsterkampagne" im Sinne einer Vertagung bisher nicht über gewisse berufsmäßig frankophile Kreise hinausgegriffen. novisorische Machtbefugnisse habe und deshalb nicht in der Aufregung um die Danziger Fragen in Genf. Lage sei, einen formellen Beschluß zu fassen. Die in Angora zusammengetretene Nationalversammlung fat einstimmig Mustafa Kemal Pascha zum Präsidenten der Sürkei gewählt. Das amerikanische Schazamt berechnet das Defizit für das en 30. Juni ablaufende Finanzjahr auf insgesamt eine Millarde Dollar. Es sollen aber Steuererhöhungen nicht vorgenommen werden, vielmehr will man die Reserven für die Amortherung der öffentlichen Schuld zum Ausgleich des Budgets heranziehen. Die Taftif der Franzosen in Genf. In Genf wird die Taktik der Franzosen darin bestehen, das follunionprojekt einerseits zur juristischen Beurteilung nach dem Saag, andererseits zur technischen Beurteilung auf verschiedene Genfer Unterkommissionen abzuwälzen, inzwischen diplomatische Genf. Die verschiedenen Danziger Fragen, die diesmal den Völkerbundsrat beschäftigen, haben bereits zu einer lebhaften Beunruhigung der polnischen Delegation in Genf Anlaß gegeben Zwischen den Sekretariatsstellen und der polnischen Delegation geht seit Tagen eine recht scharfe Auseinanderlegung hin und her, weil die Polen unter allen Umständen eine Veröffentlichung des Gravina- Berichts über den Fall Strasburger zu verhindern suchen, denn die von dem Oberkommissar Gravina gegebene rein sachliche Darstellung ist für Polen außerordentlich ungünstig. Weiter ist eine Auseinandersetzung im Gange, weil die polnische Delegation sich weigert, der Aufforderung zur Berichtigung der Vertragsfälschung des Danzig- polnischen Vertrages von nachzukommen. Die Nervosität der Polen wird noch erhöht, weil der dem Sekretariat vorliegende ausführliche Bericht über die Behandlung der polnischen Staatsangehörigen in Danzig, für die Polen Minderheitenrechte verlangt, der polnischen These widerspricht. 1920 Die Reichsfinanzstatistik hat fürzlich neue Ziffern veröffentlicht, die das Gefüge der öffentlichen Ausgabewirtschaft nach dem Kriege mit aller Deutlichkeit enthüllen. Was vor allem interessiert, ist die Gesamthöhe der öffentlichen Ausgaben: sie belief sich im Reich, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden im Rechnungsjahr 1928-29 auf insgesamt 20,8 Milliarden RM. Mehr als ein Viertel des deutschen Volkseinkommens ging also durch die öffentliche Hand. Wie war es demgegenüber vor dem Kriege? Jm Rechnungsjahre 1913-14 betrugen die Gesamtausgaben auf dem heutigen Reichsgebiet 7,2 Milliarden M. Woher diese Zunahme? Zunächst darf man eins nicht vergessen: Die Vorkriegsziffer ist mit der von 1928-29 nicht ohne weiteres vergleichbar. Der Geldwert oder, präziser ausgedrückt, die Kaufkraft des Geldes, war 1913 erheblich höher als 1929. Nach dem Stand des Großhandelsindex ungefähr geschäßt, würden die 7,2 Milliarden Mark vor dem Kriege an Kauftraft etwa einem Betrage von über 10 Milliarden RM. im Jahre 1928-29 entsprechen. Betrachtet man ferner die einzelnen Ausgabenposten, so zeigen sich bald weitere Ursachen der Steigerung des öffentlichen Finanzbedarfs. Da sind zunächst die Kriegslasten mit einem Betrage von nicht weniger als 4,5 Milliarden RM. Neben den Reparationen( 2,2 Milliarden RM.) sie sind besonders drükfend, weil sie ohne Gegenwert ins Ausland abströmen sind in diesem Posten vor allem die Aufwendungen für die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen enthalten. Und weiter: auch die Ausgaben für Wohlfahrtswesen und Wohnungswesen in Höhe von insgesamt 5,1 Milliarden hängen unmittelbar oder Mittwoch, den Mittwoch, den 6. Mai 1931. mittelbar mit dem Kriege und den von ihm verursachten wirtschaftlichen Notständen zusammen. Vor dem Kriege wurden für diese Zwede nur 723 Millionen ausgeworfen. Ferner haben sich auch die Aufwendungen für das Schulwesen, desgleichen die für Wirtschaft und Verkehr erhöht, Aufwendungen, die sich aus den veränderten Verhältnissen der Nachkriegszeit und der durch die Inflation und die Folgen des Versailler Friedensdiktats zum großen Teil vernichteten Kapitalfraft Deutschlands ergeben. Diese Posten beliefen sich auf nicht weniger als 3,2 bezw. 2,2 Milliarden; d. s. also insgesamt rund 3 Milliarden mehr als 1913. Die wirtschaftlichen und sozialen Nöte des reparationsbelasteten, tapitalarmen Deutschland spielen sich also in den Ausgaben der öffentlichen Hand mit großer Deutlichkeit wieder. Ein schematischer Vergleich mit Vorkriegsverhältnissen muß allein aus diesem Grunde schon in die Jrre führen. Daß auf der anderen Seite im Rahmen des Möglichen alles getan werden muß, um die öffentlichen Lasten wirksam zu vermindern und der schwerringenden Wirtschaft dadurch neue Impulse zu geben daran fann jedoch kein Zweifel bestehen. II. Evangelischer Landeskirchentag. ,, Gießener Zeitung" setzungsarbeiten beschäftigt, während Aufträge auf Neubauten nur wenig erteilt werden. Die Folge der herrschenden Arbeitslosigkeit ist naturgemäß ein starker Druck auf die Preise, durch den irgendwie nennenswerte Verdienstmöglichkeiten unmöglich gemacht werden. Entsprechend der geringen Beschäftigung im Bauhauptgewerbe ließ auch die Beschäftigung der Baunebengewerbe zu wünschen übrig. Lediglich das Malerhandwerk hatte durch die üblichen Frühjahrsreparaturen in größerem Umfange Aufträge zu verzeichnen, und auch dem Dfensetzer und Töpfer handwerk gingen vermehrte Aufträge für Instandseßungsarbeiten zu. In den übrigen Zweigen des Baunebengewerbes blieb jedoch der Geschäftsgang ruhig. Den günstigsten Geschäftsgang wei sen auch im Berichtsmonat wieder die Bekleidungshandwerke auf. Unter dem Einfluß der Jahreszeit besserte sich namentlich im Herren und Damenschneidereihandwerk sowie im Putz macherhandwerk der Auftragseingang, wenn auch infolge des meist trüben und kühlen Wetters die Auftragserteilung erheblich geringer blieb als im Vorjahr. Das Sattler, Stellmacher, Schmiede und Schlosserhandwerk war ebenfalls, soweit es Aufträge für Instandsetzungen an landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, die durch die Frühjahrsbestellung der Landwirtschaft notwendig wurden, zu verzeichnen hatte, etwas besser beschäftigt als im Vormonat, jedoch wesentlich geringer als in den Vorjahren. Auch die Uhrmacher und Juweliere zeigten nur geringe Befriedigung über die Geschäftsbelebung infolge der Konfirmationen und Osterfeiertage. Die durchweg geringe Kaufkraft der Kundschaft wirkte hier dem sonst üblichen Geschäftsaufschwung entgegen. Auch die Nahrungsmittelhandwerke berichten, abgesehen von einer vorübergehenden Belebung durch die Festtage, von einem ständigen Rückgang der Umsätze. Vom 28. April bis 1. Mai trat in Darmstadt der II. Evangelische Landeskirchentag zu einer Tagung zusammen. Neben einer Reihe kleinerer Vorlagen standen namentlich zwei Gesetzentwürfe zur Beratung. Das Gesetz zur Erhaltung der kirchlichen Ordnung und Sitte, und ein Gesetz die Geschäftsordnung des Landeskirchentags betreffend. Bei dem erstgenannten Entwurf, der von besonderer Bedeutung für die weitere Deffentlichkeit ist, handelt es sich darum, das Verhältnis der Kirche zu der sich mehrenden Zahl der Ausgetretenen festzustellen. Das Gesetz bekam den Namen ,, Kirchengesetz die Erhaltung und Pflege der kirchlichen Ordnung betreffend". Es wird darnach den Pfarrern verboten sein, Ehen zwischen evangelischen Christen und Ausgetretenen firchlich zu trauen, nur in besonderen Ausnahmefällen kann das Landeskirchenamt von dieser Vorschrift entbinden. Auch die kirchliche Bestattung wird grundsätzlich nur Gliedern der evangelischen Kirche gewährt. Ferner ist ernst gemacht mit dem Versagen des Patenrechtes, in den Fällen beharrlicher Verletzung der kirchlichen Ordnung. So wird durch das neue Gesetz eine schärfere Handhabung der kirchlichen Ordnung festgesetzt. Ueber den Wiedereintritt Ausgetretener, die dafür erforderlichen Voraussetzungen und die feierlichen Formen dafür, wurde in dem Gesetz nichts gesagt, weil diese Dinge demnächst auf dem Verordnungsweg geregelt werden sollen. Der Landeskirchentag fonnte auch an der Frage der Verlegung des Pädagogischen Institutes nicht vorübergehen. Nach sehr eingehenden sachlichen Gruppenbesprechungen nahm der Landeskirchentag einstimmig folgende Entschließung an: Nr. 36 lich- grau farriertem Anzug, weißem Hemd und Stehumlegekra gen, rötlicher Krawatte, jeidenen rötl. Strümpfen, dunkelbraunen Halbschuhen. Es wird Freitod in der Lahn angenommen, da sein Fahrrad und weitere Anhaltspunkte an der Lahn gefunden worden sind. Evtl. Mitteilungen an die Landjägerei in Dutenhofen( Lahn) erbeten. Entsprechend diesen Verhältnissen konnte von einer nennens werten Entlastung des Arbeitsmarktes noch nicht die Rede sein. Die Lohnabbaubewegung ist zum großen Teil zum Stillstand gekommen. Wesentliche Preisänderungen von Materialien und Rohstoffen werden nicht mehr gemeldet. Für die Nahrungsmittelhandwerke wirkte sich die ständige Steigerung für Roggen und Weizenmehlpreise nachteilig ans. Die Preise für Schlacht vieh haben etwas nachgegeben. Lokales. * Erhöhung des Brotpreises. Da trotz aller Maßnahmen der Regierung die Meylpreise dauernd steigen( von 26.- Rmf auf 33 Rmf. der Doppelzeniner Roggenmehl im letzten Vierteljahr) sehen sich die Gießener Bäder gezwungen, den Brotpreis für das Roggen- und Mischbrot um je 5 Pfg. für den Vier pfünderlaib zu erhöhen. Berufsausbildung der Kriegerwaisen gesichert. Die Kriegerkameradschaft„ Hassia". Verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen Provinzialgeschäfts= stelle Oberhessen, Gießen, Lindenplatz 1, bittet uns, Nachstehendes bekannt zu geben: ,, Zu der Frage der Verlegung des Pädagogischen Institutes von Darmstadt nach Mainz gibt der zweite Evangelische Lan= deskirchentag Bund: Der Evangelische Landeskirchentag bekennt sich zu den Einsprüchen, die von der evangelischen Kirchenregierung und von verschiedenen Körperschaften des Landes gegen die Aushebung des Pädagogischen Institutes zu Darmstadt er= hoben worden sind, und dankt allen, die sich für die Erhaltung dieses Institutes eingesetzt haben. Der Landeskirchentag nimmt mit Befremden davon Kenntnis, daß wichtige Interessen der Evangelischen durch die geplante Maßnahme der Regierung nicht gebührend berücksichtigt werden. Er hat volles Verständnis für die Beunruhigungen, die dadurch in weiten Kreisen der evangelischen Bevölkerung hervorgerufen wurde. Ohne sich gegen den Fortbestand des Mainzer Institutes zu wenden, fordert der Landeskirchentag, daß das Institut zu Darmstadt erhalten bleibt, daß aber anderenfalls eine zweite Lehrerausbildungsstätte geschaffen wird, die neuzeitlichen Forderungen entspricht, und auch den Bedürfnissen der evangelischen Landbevölkerung Rechnung trägt. Sollte dies z. 3t. nicht mög lich sein, so spricht der Landeskirchentag die bestimmte Erwarbung aus, daß die Leitung des Mainzer Institutes, solange nur diese eine Lehrerausbildungsstätte besteht, in dem zu zwei Drittel evangelischen Hessenlande in evangelische Hände gelegt wird. Grundsätzlich fordert der Landeskirchentag ausreichende Sicherheiten dafür, daß der simultane Charakter der Lehrerausbildung und der hessischen Schulen und dabei die Lebensinteressen der evangelischen Kirche und der evangelischen Bevölkerung in keiner Weise beeinträchtigt werden." * Stadttheater. Houte letztmalig im Abonnement:„.3m Spiel der Sommerlüfte" von A. Schnitzler. Freitag: Wie derholung von„ Haus Rothschild" von Hanns Saßmann. Samstag: nachmittags ,,, Die Jungfrau von Orleans", als Schülervorstellung. * Jubiläum. Herr Georg Schellhaas, Ludwigplatz 3, fann heute auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Firma Dern & Co. zurückblicken. Die Jagd in Hessen im Mai. ( Mitgeteilt vom Hess. Jagdklub, Darmstadt.) ViB. Gie VB. Kuz Well. Sp Sport Ra Tura Kaj Breidenba Wiefenba EC. 03 R GC. 03 R Schupo Ka GC. With Großalmer Polizei 5 Corbach SC. 05 6 Spogg. Gi Alsfeld Sopigarte Garbentei 1900 Gie Stodhaufe Waldgirm Obershau Obershauf Holzhausen GC. Wel Weilburg Steindorf Holzhaufen Schwalbad Ettingsha Wehl. Sp Garbenhei Garbenhei Jugendtag: 1900 Gieße 1900 Gieße 1900 Gieße 1900 Gieße Mit dem beginnenden Frühling verfärbt das Haarwild. es befindet sich in einer Uebergangsperiode, die es besonders empfindlich macht. Eingänge, namentlich an Rehwild, werden von überall her gemeldet, und namentlich schwache Stücke ver enden in dieser Zeit, wo auch die junge Saat im Uebermak aufgenommen wird, sehr leicht. Dies gibt einen Fingerzeig für den Heger dafür, daß er im Herbst überflüssige geringe Stüde wegnehmen soll, die auf diese Weise doch verwertet werden können. Besonders groß ist die Sehnsucht des Wildes nach Salzleden, deren Annahme auch beim Aufbau der Gehörne und Geweihe fördernd bemerkbar ist. Die Hirsche schieben ihr neues Geweih und dürfen deshalb, auch wenn der Jagdschein es erlaubt, vom anständigen Jäger nicht geschossen werden. Der Rehbod ist noch am Fegen und wird erst im Laufe des Monats damit fertig. Der Abschuß beginnt in Hessen am 1. Juni. Auer- und Birkwild erreicht in der ersten Hälfte des Monats den Höhepunkt der Balz, ab 16. 5. erhält der Auerhahn Schon zeit. Das Birkwild ist während des ganzen Jahres geschützt. Fasanenhähne können noch während des ganzen Monats ge schossen werden, der Dachs ab 16. Mai. Alles andere Wild be darf der größten Ruhe, da es entweder sitzt, bezw. brütet, oder schon Junge führt. Höchste Aufmerksamkeit widmet deshalb der Heger allem Raubgesindel, besonders den Krähen und Elstern, streunenden Hunden, Katzen und Füchsen und allen verdächtigen Elementen, die Eierraub treiben. Die am 2. April ds. Js. vom Reichsarbeitsminister auf Veranlassung des Reichsfinanzministers verfügte Sperre über alle den Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen in Form von Beihilfen, Zulagen und Unterstützungen zu bewilligenden Bezüge hatte sich wegen des Fortfalls der Erziehungsbeihilfe u. ähnlicher Bezüge ganz besonders hart u. störend auf die Berufsausbildung der Kriegerwaisen u. der Kinder Kriegsbe= schädigter ausgewirkt und daher große Beunruhigung hervorgerufen. Der Verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen des Deutschen Reichskriegerbundes ,, Kyffhäuſer", der dieserhalb sogleich im Reichsarbeitsministerium ernste Vorstellungen erhoben hatte, kann nunmehr die erfreuliche Mitteilung machen, daß die Sperre rückwirkend vom 1. April d. J. insoweit aufgehoben worden ist, als die Erziehungsbeihilfen wie auch die Kinderzulagen über das 18. Lebensjahr hinaus unter den bisherigen Voraussetzungen uneingeschränkt weiterbewilligi werden können. Der Vizepräsident der Landeskirchenregierung Dr. Dahlem erstattete Bericht über die Finanzlage der Landeskirche, die sich immer noch nicht besser gestaltet hat. Ueber die Verhandlungen der vier benachbarten Landeskirchen zur Vereinigung, die sog. Marburger Konferenz, erstattete Landeskirchenrat Lampas, Friedberg, eingehend Bericht. Zu Abgeordneten der hessischen Kirche bei den Marburger Verhandlungen wurden die Herren D. Dr. Diehl, Dr. Dahlem, Lampas, Ausfeld, D. Herrmann bestimmt. Zum Vizepräsident des Landeskirchentags wurde an Stelle des verstorbenen Landeskirchenrat Bernbed, Landeskirchenrat Ausfeld- Gießen gewählt. Es wurde weiter ein sogenann ter ,, Kleiner Verfassungsausschuß" eingesetzt, um die Frage des firchlichen Wahlverfahrens zu prüfen. Dann wurde noch eine Kundgebung angenommen, die sich mit der unparitätischen Besetzung von Volksschullehrerstellen besaßt. Bericht über die wirtschaftl. Lage des deutschen Handwerks im Monat April 1931. * Stadtratssigung. Zu einer kurzen öffentlichen Sitzung trat gestern nachmittag der Stadtrat zusammen. Zunächst wurden die geprüften Abschlüsse der Stadtkasse für das Rechnungsjahr 1927, des Wasserwerks, des Gaswerks, des Volksbades, des Elektrizitätswerks und der Straßenbahn für 1928 und die Niederschlagung der uneinbringlichen Ausstände aus dem Rechnungsjahr 1927 genehmigt. Eine Reihe von Schant- Konzessions= gesuchen wurde nach einiger Debatte befürwortet. Ganz allge= mein kam dabei zum Ausdrud, die Befürwortung für neue Kaffeewirtschaften und Erfrischungshäuschen für die Zukunft erheblich einzuschränken. Weiter wurde grundsätzlich um Klarstellung gebeten, ob die kleinen Kaffeewirtschaften, die in vielen Fällen an Bädereien angeschlossen seien, mit Ladenschluß zu schließen hätten, oder erst wie konzessionierte Vollbetriebe mit Eintritt der Polizeistunde. Bemängelt wurde auch die unpünktliche Schließung einiger Erfrischungshäuschen und scharfe Durchführung der hierfür in Frage kommenden polizeilichen Vorschriften verlangt. Zum Schluß der öffentl. Sitzung gab der Herr Oberbürgermeister eine Einladung des Gleibergvereins zu seiner Generalversammlung an den Stadtrat weiter.- Sehr beachtlich Bei dem Darniederliegen der Gesamtwirtschaft ist es erklärlich, daß auch die ganze Wirtschaftslage des Handwerks sich im Monat April ebenfalls noch in einer starken Krisis befindet. Die Hoffnungen, die man im Handwerk auf das Auftreten des Frühjahrsgeschäfts gesetzt hatte, haben sich daher auch in keiner Weise erfüllt. Eine leichte Belebung der Geschäftstätigkeit können nur die Handwerksberufe aufweisen, die besonders zu den Caifongewerben zu rechnen sind, jedoch ist auch hier die Besserung nur geringfügig und bleibt hinter dem Ausmaß normaler Jahre weit zurück. Besonders bemerkenswert ist die Stille, die nach wie vor auf dem Baumarkt herrscht. Die Belebung, die hier ein getreten ist, ist so geringfügig, daß ihre Auswirkungen fanm fühlbar werden. Vorwiegend war das Bauhauptgewerbe mit der Fertigstellung im Vorjahre begonnener Arbeiten sowie Instand Aus Nah und Fern. Butzbach. In der Nacht zum Sonntag drangen Diebe in das Gebäude der Butzbach- Licher Eisenbahn ein, wo sie sich bemühten, die Geldkassette zu finden. Sie fanden in der Tat auch eine Kassette, mit der sie abzogen. Als sie aber außerhalb der Stadt den Fund öffneten, sahen sie, daß sich in der Geldkassette ein Verbandskasten befand. Die beiden Männer wur den festgenommen. war dann die Anfrage des Stadtratsmitgliedes Launspach, der um Auskunft ersuchte, ob die Stadt das auf sie entfallende Drittel der Erhöhung der Hauszinssondersteuer erheben wolle oder nicht. Die Anfrage wurde zur Vorberatung an den FinanzAusschuß weitergeleitet. * Straßensperre. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird der Seltersweg bis auf weiteres täglich von 7 bis 19 Uhr für Fahrzeuge aller Art polizeilich gesperrt. Umleitungsschilder sind aufgestellt. Nidda. Vom 15. Mai ds. Js. ab wird arschließend an den Sonntags verkehrenden Personenzug 4115 Frankfurt a. M. Lauterbach, der um 8.45 Uhr in Stodheim eintrifft, ab Stockheim ein Anschlußzug über Nidda eingelegt, nach Schotten, der Stod heim um 9 Uhr verläßt, in Nidda von 9.15 Uhr bis 9.30 Uhr Aufenthalt hat und in Schotten um 10.11 Uhr eintrifft. Schotten. Aus dem Kreisorte Eichelsdorf wird über ein seit drei Wochen etwa im Gange befindliches Rehsterben geklagt und dasselbe mit dem Streuen von Kunstdüngern auf Feldern und Wiesen in Zusammenhang gebacht. * Störungen der Ruhe und Ordnung durch Musizieren pp. Das Polizeiamt weist darauf hin, daß anhaltendes Musizieren, insbesondere Klavierspielen, Spielen lassen von mechanischen Musikapparaten( Grammophonen, Radiolautsprechern und dergl.) im Freien oder bei offenen Fenstern meist eine erhebliche Belästigung der Nachbarschaft bildet und häufig den Tatbestand des § 360, 3iffer 11, des Reichsstrafgesetzbuches( ungebührliche Erregung ruheſtörenden Lärms oder Verübung groben Unfugs) erfüllt. Die Polizeibeamten sind angewiesen, einzuschreiten. Darmstadt. Der hessische Minister des Innern hat das auf Grund der Notverordnung des Reichspräsidenten erlassene Verbot der Ingelheimer Zeitung" auf drei Tage beschränkt. Bensheim. In der Nacht auf Dienstag wurden zwischenBürstadt und Lorsch ein 20jähriger junger Mann von einem Lieferwagen überfahren und auf der Stelle getötet. * Bermißt wird seit 3. Mai 1931 gegen 1.30 Uhr vormittags der Schuhmachergeselle Otto Kaiser, geb. 25. Juni 1906 zu Lüdringshausen( Kr. Lennep). K. hat bis zuletzt bei Schuhmachermeister Luh, Großen- Linden, Bachstraße, in Arbeit gejtanden. Er ist ungefähr 1,68-1,70 Meter groß, fräftig, hellblondes welliges Haar, Scheitel rechts, breites Gesicht, graue Augen, spricht die Mundart wie im Kreise Wetzlar( wurde in Aybach großgezogen). K. war bekleidet mit blauer Schirmmütze, bläuNieder- Ingelheim. Der 14jährige, einzige Sohn einer Witwe bereitete in der Wohnung sein Abendessen auf dem Gasherd. Sierbei muß es ihm offenbar übel geworden sein. Er legte sich aufs Bett, ohne vorher den Gashahn zuzudrehen. Die heimkehrende Mutter fand ihn vengiftet tot vor. Frankfurt a. M. Einem Hanauer Edelsteinhändler wurde im Zuge eine Handtasche mit Juwelen im Werte von zirka 40 000R.- Mark gestohlen. 1900 Gieße BukbachGarbenteid Gr.- Bused Heuchelheir VB. Gieß Leihgestern Lollar Sd De Am 10, Ma schaft; es find f in Berlin: Tenn in Kiel: Holstein in Königsberg: in Beuthen: Beu in Leipzig: Spie in Dortmund: V in Düsseldorf: Fo Bu beachten Definitio noch ni nicht der zweit FV. 06 Breslo Südostens ansp ihren Verbänden weil der Deutsch bis zum 3. Mai Don Süddeutschla ( Simmelfahrt) an wird aber große denn in beiden dritten Platz erit Weitde Durch die zwe in Düsseldorf:& 4: 0( 0: 0) und in Bielefeld: Vi ist die Platfrage Buntten Eriter un feld mit 4: 2 Bunk ( 1: 2) 3: 3 Punkten Dritt den Troftrundenjie tung bei der Deut Die drei Fatt anstaltung gehören Ben im Gau Gieß ligung- guter G Jugendmannschafte erledigten. Die e leider trübte der die Freude ein we die Erfolge der S an anderer Stelle ihre reibungslofe handballspiel und Die Jugendveranita leichtathletischen M Einzelne Vereine m geschriebene achtför Frankfurt a. M. Als am Sonntag abend der Zug aus Richtung Mannheim- Darmstadt auf dem hiesigen Hauptbahnhof einlief, stieg eine 20jährige Sausangestellte zu früh aus. Gie trat neben die Plattform und fiel neben den Eisenbahnkörper. Der noch in Fahrt befindliche Zug fuhr über sie hinweg.. Es wurden ihr beide Beine abgefahren. Wiesbaden. Das preußische Staatsministerium hat in An betracht der schwierigen finanziellen Lage der Stadt einen Ver treter des Ministeriums zur gründlichen Prüfung der Finanzen entsandt. Nach dem Ergebnis ieser Prüfung soll die Staats hilfe festgesetzt werden. Kassel. Bei der hiesigen Gesellschaftsbrauerei wurden erheb liche Verfehlungen aufgedeckt. Ein Prokurist wurde verhaftet, er soll 20 000 R.-Mt. unterschlagen haben. Wiesbaden. In der Nacht zum Sonntag wurden Einbrecher von der Polizei überrascht. Als sie flüchten wollten, wurde einer derselben von dem verfolgenden Beamten erschossen. Marburg. Kinder fanden beim Spielen einen größeren Geldbetrag in Zehnmarkscheinen. Da sie annahmen, es handelte sich um Inflationsgeld, rissen sie es in Stüde. Der Verlierer fonnte noch nicht festgestellt werden. Eschwege. Ein Kausmann, der seine Medizin nehmen wollte, verwechselte die Flasche und trant aus einer Lysolflasche. Er erlitt schwere innere Verlegungen und liegt hoffnungslos darnieder. man auf Manniche o gut und schnell w Um 6 Uhr hielt G an die Jugend un Denig gejdimadvoll Klajje A: Weitipr Schlarb- 1900 Schneider- Ettin 1. Roch- 1900, 2 4 mal 100 m: Wechiel mit 40 wird um ten itaten nidh Alajje B: Sochipru Biedentapp- Fle 1900 32,27, The VIB., Rühl- Fl 1. BB., 2. Fl Alajje C: 75 m: 1 Wiejed, 3. K Wiejed, 2. Fi 1. Schmi- 1900 Abteilung: 1. Beut- Butzbach Mr. Hemd und Stehumleget 1. Strümpfen, dunkelbraune der Lahn angenommen, unfte an der Lahn gejun die Landjägerei in Dut Da trok aller Maßnahme ernd steigen( von 26.ggenmehl im letzten Vier et gezwungen, den Brotp m je 5 Pfg. für den alig im Abonnement: Schnitzler.- Freitag: von Hanns Sagmann Sungfrau von Orleans", hellhaas, Ludwigpla Stigkeit bei der Firma De jen im Mai. gdklub, Darmstadt.) 1g verfärbt das Haarwildngsperiode, die es besonder mentlich an Rehwild, werde mentlich schwache Stüde e junge Gaat im Ueberm es gibt einen Fingerzeig fi it überflüssige geringe Sti Beise doch verwertet iper Sehnsucht des Wildes n im Aufbau der Gehörne Die Hirsche schieben auch wenn der Jagdschein nicht geschossen werden. A rd erst im Laufe des Mona int in Seffen am 1. Ju er ersten Hälfte des Mona erhält der Auerhahn Sh des ganzen Jahres gefchi end des ganzen Monats Mai. Alles andere Wild veder sitzt, bezw. brütet, o tsamteit widmet deshalb ers den Krähen und Elften ichsen und allen verdächtig nd Fern. Sonntag drangen Diebe i Eisenbahn ein, wo fie f Sie fanden in der T n. Als fie aber außer nsie, daß sich in der G Die beiden Männer ab wird arschließend an g 4115 Frankfurt a. M.dheim eintrifft, ab Stodhen egt, nach Schotten, der Sto Don 9.15 Uhr bis 9.30 um 10.11 Uhr eintrifft. e Eichelsdorf wird über efindliches Rebsterben gele ▪n Kunstdüngern auf Felder bacht. ister des Innern hat das Reichspräsidenten erla auf drei Tage beschränkt f Dienstag wurden zwijde er junger Mann von eine der Stelle getötet. rige, einzige Sohn einer Abendessen auf dem Gashe el geworden sein. Er leg Gashahn zuzudrehen. engiftet tot vor. cauer Edelsteinhändler wut uwelen im Werte von zid Sonntag abend der Zug f dem hiesigen Hauptbahnh angestellte zu früh aus. 6 neben den Eisenbahnför A fuhr über sie hinweg. en. Staatsministerium hat in n Lage der Stadt einen Olichen Prüfung der Finan jer Prüfung soll die Staat chaftsbrauerei wurden erb In Profurist wurde verha n haben. Sonntag wurden Einbred fie flüchten wollten, w Den Beamten erschossen. eim Spielen einen groe Da fie annahmen, es hand es in Gtüde. Der Verlie Den. der seine Medizin neb trant aus einer Eyjolfla ngen und liegt hoffnungs Mittwoch, den 6. Mai 1931. VfB. Gießen Ergebnisse: Bezirk: „ Gießener Zeitung" Surnen, Sport und VfB. Friedberg 5: 1( 2: 1) Sa VjB. Kurh. Marburg- Spvgg. 1900 Gießen 1: 1( 0: 0) Sa. Wetzl. Sp.B. Germania Bieber 1: 8( 0: 3) Sport Kassel VB. Kurh Marburg 5: 4( 1: 1) Tura Kassel Germania Marburg 3: 1( 1: 0) Breidenbach Breidenstein 5: 1( 2: 1) Wiesenbach Gladenbach 0: 0 SC. 03 Kassel GC. 03 Kajjel Schupo Kassel Hermannia Kassel 6: 4( 2: 2) Ga. Borussia Fulda 1: 7( 1: 4) Spielverein Kassel( 3: 4) 1: 3) SC. Wilhelmshöhe Kurhessen Kassel 5: 4( 2: 2) Großalmerode Bebra 1: 3( 0: 0) Polizei Holzminden Horas 0: 3( 0: 1) Corbach Melsungen 2: 1( 0: 0) SC. 05 Göttingen Hannover- Linden 07 2: 2( 0: 1) Spvgg. Göttingen Lehrte 06 1: 3( 0: 1) Alsfeld Germania- Fulda 1: 1( 1: 1) Hopfgarten Bernshausen 5: 3 Gau Gießen: Wezlar: Garbenteich 1. 1900 Gießen 2. Stodhausen Waldgirmes Obershausen Obershausen 2. Holzhausen 1 1 - VfB. Gießen 3. 7: 3( 2: 2) Ga. Steinberg 1. 3: 3 Bissenberg 0: 0 Werdorf 0: 8 Merenberg 1: 7 Merenberg 2. 1: 1 Braunfels 3: 1( 3: 1) SC. Wetzlar- N. Azlar 6: 2 Weilburg 1. Burgsolms 1. 4: 4 Steindorf Oberbiel 5: 2 Holzhausen 2. Schwalbach 2. Ettingshausen Allendorf 1. 2: 2 Bonbaden 1. 2: 1 Wetterfeld 1: 2( 0: 1) Wetzl. Sp.V. 1. Jg. Ehringshausen 1. Jg. 4: 0 Garbenheim Niedershausen 2: 2 Garbenheim Jg. Jugendtag: 1900 Gießen 1. 1900 Gießen 2. 1900 Gießen tomb. - Niedershausen Jg. 1: 7. VFB. Gießen 1. 6: 0( 3: 0) VfB. Gießen 2. 1: 0( 0: 0) Niederweisel 6: 1( 2: 0) 1900 Gießen 3. Leihgestern 1: 0( 0: 0) 1900 Gießen Sch. Butzbach Sch. 2: 0( 2: 0) Butzbach Ettingshausen 1: 0( 1: 0) Garbenteich Flensungen 3: 0( 2: 0) Gr.- Bused Lich 1: 2( 0: 0) Heuchelheim Lollar 1: 0( 0: 0) VFB. Gießen Sch. Wetzl. SpV. Sch. 0: 5( 0: 3) Leihgestern Sch. Wiesed Sch. 1: 1( 1: 0) Lollar Sch. Garbenteich Sch. 0: 3( 0: 0) Deutsche Meisterschaftsspiele. Am 10. Mai steigt die Vorrunde um die Deutsche Meisterschaft; es sind für diesen Tag 7 Spiele angesetzt, nämlich: in Berlin: Tennis- Borussia Berlin FC. 06 Breslau, in Kiel: Holstein Kiel- Prussia Samland( Meister), in Königsberg: VfB. Königsberg- Dresdener SC.( Meister), in Beuthen: Beuthen 09( Meister) Hamburger SV.( Mstr.), in Leipzig: Spielogg. Leipzig Spielogg. Fürth( Meister), in Dortmund: VfB. Bielefeld Hertha Berlin( Meister), in Düsseldorf: Fortuna Düsseldorf( Meister) Eintracht Ffm. 3u beachten ist, daß die Meisterschaft von Spielogg. Fürth definitiv noch nicht feststeht und daß in Eintracht Frankfurt noch nicht der zweite Vertreter ermittelt ist; ebenso tann man den FV. 06 Breslau auch noch nicht als zweiten Vertreter des Südostens ansprechen; alle drei Vereine sind kurzerhand von ihren Verbänden für die betreffenden Plätze nominiert worden, weil der Deutsche Fußballbund die Meldungen aller Vertreter bis zum 3. Mai abends verlangt hatte. Die dritten Vertreter von Süddeutschland und Westdeutschland sollen am 14. Mai ( Himmelfahrt) an einem süddeutschen Ort zusammentreffen; das wird aber große Anforderungen an die Mannschaften stellen, denn in beiden Verbänden sind die Entscheidungsspiele um den dritten Platz erst auf den 10. Mai angesetzt. Westdeutsche Fußballmeisterschaft. Durch die zwei Spiele vom 3. Mai: in Düsseldorf: Fortuna Düsseldorf Alemannia Aachen 4: 0( 0: 0) und in Bielefeld: VfB Bielefeld ( 1: 2) - Meidericher Spielverein 2: 2 ist die Platzfrage nun geregelt. Fortuna Düsseldorf ist mit 5: 1 Punkten Erster und Westdeutscher Meister 1930-31, VfB. Bielefeld mit 4: 2 Punkten Zweiter und Meidericher Spielverein mit 3: 3 Punkten Dritter, muß aber jetzt noch( am 10. Mai?) gegen den Trostrundensieger Schwarz- Weiß Barmen um die Vertretung bei der Deutschen Meisterschaftsserie spielen. Jugendtag in Gießen. Die drei Faktoren, die zum Erfolg einer sportlichen Veranstaltung gehören, waren für den Jugendtag der Gruppe Gießen im Gau Gießen- Weylar da. Gutes Wetter gute Betei ligung guter Sport. Insgesamt waren 14 Vereine mit ihren Jugendmannschaften erschienen, die insgesamt 12 Fußballspiele erledigten. Die Spiele wurden ordnungsgemäß durchgeführt, leider trübte der Armbruch eines Großen- Buseder Jugendlichen die Freude ein wenig. Die Resultate, unter denen besonders die Erfolge der Spielvereinigung 1900 ins Auge fallen, sind an anderer Stelle zu finden. Den Schiedsrichtern gebührt für ihre reibungslose Arbeit besonderes Lob. Durch das Städtehandballspiel und den eingelegten-Stunden- Paarlauf wurde die Jugendveranstaltung auseinandergerissen, die vorgesehenen leichtathletischen Wettkämpfe wurden dadurch zu spät begonnen. Einzelne Vereine mußten früh fort, andere brachten keine vorgeschriebene achtköpfige Mannschaft zusammen, so verzichtete man auf Mannschaftswertungen. Die Kämpfe wurden dann so gut und schnell wie möglich als Einzelfämpfe durchgeführt. Um 6 Uhr hielt Gauvorsitzender Klier die Schlußansprache an die Jugend und verteilte die Diplome( übrigens recht wenig geschmadvolle Dinger). Ergebnisse: Klasse A: Weitsprung: Gräf- 1900 5,35, Roller- Buzzbach 5,18, Schlarb- 1900 4,60 m. Kugelstoßen: Luh- VfB. 13,86, Schneider- Ettingshausen 10,30, Rau- Lich 9,20 m. 100 m: 1. Roch- 1900, 2. Kirchheimer- VfB., 3. Matern- Butzbach. 4 mal 100 m: 1. Butzbach, 2. 1900( 1900 führt bis letzten Wechsel mit 40 Meter Vorsprung, verliert den Stab und wird um ½ m geschlagen. Die anderen Mannschaf ten iraten nicht an). Klasse B: Hochsprung: Radon- VfB. 1,45, Salzberg- 1900 1,20, Biedenkapp- Flensungen 1,15 m. Speerwurf: Herbert1900 32,27, Theiß- Flensungen 19,45 m. 100 m: 1. WagnerVFB., Rühl- Flenjungen, 3. Groß- 1900. Hindernislauf: 1. VfB., 2. Flensungen, 3. 1900. Klasse C: 75 m: 1. Abteilung: 1. Weihrauch- 1900, 2. GrößerWiesed, 3. Krieger- Wieseck. 2. Abteilung: 1. KreilingWiesed, 2. Fischer- BsB., 3. Ommert- 1900. 3. Abteilung: 1. Schmitz- 1900, 2. Hörder- VfB., 3. Eisenhut- Wieseck, Abteilung: 1. Hornung- Butzbach, 2. Goldschmidt- VfB., 3. Beut Butzbach. Weitsprung: 1. Volt 1900 3,98, 4. 2. BallLeschner- Butzbach 3,71, 3. Maurat- Butzbach 3,69 m.- weitwurf: 1. Haas- Wiesed 59,90, 2. Blei- Flensungen 57,30, 3. Goß- 1900 56,90 m. Hervorragende Leistungen der 1900er Langstredler. Gerhardt( 1900) wird beim internationalen Straßenlaufen ,, Quer durch Berlin" Fünfter. Die Entsendung Gerhardts nach Berlin erwies sich als gerechtfertigt. Bei stärkster in- und ausländischer Konkurrenz( 160 Teilnehmer) erkämpfte er sich den 5. Plaz. Er schlug dabei den deutschen Marathonmeister Geißler( SCC.) und den Prager Sulc. Sieger des Laufs wurde Brauch( SCC.) vor Boß( Os= ram), Motmiller( Lettland) und Zeilhofer( München). Peters 1. und Schaaf( 1900) gewinnen das HalbstundenPaarlaufen überlegen vor Fußballsportverein Frankfurt. Sehr viel Anklang fand das am Sonntag erstmals in Gießen arrangierte Halbstunden- Paarlaufen. Die 1900er, die mit zwei Mannschaften antraten, hatten sich dazu noch Fußballsportverein Frankfurt, Weglarer Sportverein und VfL. Wehlar eingeladen. Letzterer Verein sagte jedoch kurz vorher ab. Nach anfänglicher Führung der routiniert laufenden Frankfurter setzten sich Schaaf und Peters an die Spitze und gewannen mit 250 Meter Vorsprung vor Frankfurt, dabei eine Strede von 10 027 Meter zurücklegend. Als Dritter folgte eine Runde hinter Fußballsportverein der Sportverein Wetzlar( Heberling- Wambach). Den Schluß bildete 1900.5 2. Paar( Koch 1.- Glagow). Der Staffeltag der DSB., der auf den 7. 6. 31 festgesetzt ist, geht für Gießen und Weglar bereits am 10. 5. 1931 vor sich. Wie dies in früheren Jahren auch der Fall war, so soll in diesem Jahre nach nunmehr sechsjähriger Pause die Staffel ,, Rund um die Anlagen" gelaufen werden und zwar unter Beteiligung auch nicht der DSB. angehörender Vereine. Ausrichter der Veranstaltung ist der VfB. 08 Gießen. Meldungen und evtl. Anfragen an Herrn K. Nagel, Rugelbeng 63 1. Folgende Staffeln sind ausgeschrieben: Attive Klasse A( Vereine, die Leichtathletik als Hauptsport treiben), Attive Klasse B( Vereine, die Leichtathletik nicht als Hauptsport treiben), Jugend, Jahrgang 1913 und jünger, Frauen. Die drei erstgenannten Staffeln führen rund um die Anlagen( ca. 3000 m). Die Frauenstaffel ist auf 1000 m beschränkt. Nach den bis jetzt erfolgten Zusagen nehmen teil: 1900 Gießen, MTV. und TV. 1848 Gießen, Deutsche Jugendkraft Gießen, BiL. Weglar und BfB. 08 Gießen. Es ist mit einer Teilnehmerzahl von ca. 150 Läufern zu rechnen, so daß bei gutem Wetter und geschickter Durchführung es zu einer machtvollen Kundgebung und Werbung für den Sport in Gießen fommen wird. Aus Gießen und Umgegend. VfB. Gießen VfB. Friedberg 5: 1( Samstagsspiel). Der VfB. reihte seinem Sieg über Sp.V. Offenbach a. M. einen zweiten an. Der hier bestens bekannte Namensvetter aus Friedberg mußte sich am Samstag abend einer überraschend gut disponierten Elf des VfB. mit 5: 1 beugen. Das Spiel war von Anfang bis Ende spannend und überaus schnell, es litt allerdings unter dem vielen Gerede und Reklamieren der Gäste, die sich mit den Entscheidungen des Schiedsrichters( Kömpel, 1900 Gießen) überhaupt nicht einverstanden erklären wollten. Kurz nach Beginn schoß Haupt auf Vorlage von Ritter das schönste Tor des Abends, dem allerdings kurz darauf der Ausgleichtreffer folgte. Nach verteiltem Spiel erhielt Gießen einen Elfmeter zugesprochen, der glatt verwandelt wurde. In der zweiten Halbzeit drehte Friedberg mächtig auf, aber die Verteidigung Bingel- Kreß und Torwart Balser standen ihren Mann. Auch VB. Gießen hatte während dieser Zeit eine ganze Anzahl Torchancen. Erst gegen Mitte der 2. Halbzeit fam Gießen wieder mehr auf, und durch einen verwandelten Elfmeter und 2 Tore von Lehrmund und Fehling war die Niederlage der Gäste besiegelt. Die Mannschaft des VfB. Gießen verdient ein Gesamtlob. Angenehm überraschte Post als Mittelläufer, der bei dem flinken und flach kombinierenden Sturm der Gäste feine leichte Arbeit hatte. 1900 Gießen 2.- FC. Teutonia Steinberg 1. 3: 3( 2: 2). Wenn man 1900 für dieses Spiel wenig Gewinnaussichten gegeben hatte, so wurde man eines anderen belehrt. Die Plaz mannschaft war im Spielaufbau und Zuspiel doch reiser als die Gäste, nur der Sturm tonnte in der Zusammenarbeit noch nicht befriedigen; die Einzelleistungen waren gut. Das Spiel begann mit scharfem Tempo und sah 1900 während der 1. Hälfte überlegen. Wismar brachte die Blauweißen in Führung, doch kurz darnach konnte St. nach einem Fehlschlag des sonst ausgezeich neten Verteidigers Balser ausgleichen. Günther konnte durch Prachtschuß auf 2: 1 verbessern, aber die Gäste stellten das Resul tat noch vor der Pause auf 2: 2. In der 2. Hälfte war das Spiel verteilter, St. fonnte sogar zeitweise stark drüden. Nach schönem Flankenlauf des RA. konnte Enders die Platzherren erneut in Führung bringen. Kurz vor Schluß schossen die Teutonen einen Strafstoß, Kraft im Tor wehrte mit dem Fuß schlecht ab und Steinberg hatte ein glückliches Unentschieden erzielt. Schiri Haberkorn gut. Garbenteich 1.- VfB. Gießen 3.( Samstagsspiel). Mit Erjah antretend, verlor VfB. mit 7: 3 gegen Garbenteich. Bei Halbzeit stand das Spiel 2: 2. Ettingshausen tomb. Wetterfeld 1. 1: 2( 0: 2). Die Gäste stellten eine sehr eifrige Mannschaft und haben den Sieg in erster Linie dem flinten Sturm zu verdanken. Ettingshausen hatte 5 Mann von der ersten und 6 Mann von der zweiten Garnitur zur Stelle und hätte trotzdem gewinnen müssen, wenn einige Spieler besser bei der Sache gewesen wären. In der 1. Halbzeit sah man ein sehr schönes Spiel, während es in der 2. Halbzeit etwas ausartete. Schiri BußGrünberg leiiete korrekt. Nächsten Sonntag empfängt die 1. Mannschaft des Sportvereins 1921 Ettingshausen die Ligareserve des SpV. 06 Alsfeld zum Gesellschaftsrüdspiel. Der Platzverein muß gegen diesen Gegner mit einer ganz anderen Aufstellung auf den Plan treten, wenn er ehrenvoll bestehen will. Vor diesem Spiel messen die Jugendmannschaften von Laubach und Ettingshausen ihre Kräfte. Aus Weklar und Umgegend. Weglar 1.- Germania Bieber 1: 8( 0: 3) Weglar 1. Jgd. Ehringshausen 1. Jgd. 4: 0. VfB. Gießen Schüler Weglar Schüler 0: 5. Weglar war gezwungen, den kompletten Bieberern mit reichlich Ersatz gegenüber zu treten, vor allem vermißte man die Gebrüder Benner und Gunya im Tor. Es dauert aber ca. 20 Minuten, bis die Gäste die Führung durch eine Ede, welche schön eingeköpft wird, erzielen. Die rechte Sturmseite der W. kommt öfters erfolgversprechend durch, aber im legten Moment fehlt der plazierte Schuß, denn Winter im Bieberer Tor läßt sich nicht so leicht schlagen. Die W. halten das Spiel vollkommen offen, wenn auch Bieber besser im Zuspiel ist. Der W. Läufer Nell wird überspielt, wodurch Bieber leicht auf 2: 0 erhöhen fann, um furz vor der Pause durch ihren linken Läufer, welcher mehrere W. überspielt, ein weiteres Tor zu erzielen. Nach dieser fängt W. vielversprechend an, liegt eine Zeit lang mehr im Angriff, der Sturm tombiniert ausgezeichnet, aber nichts will glüden, 1, auch 2 Tore hätten sie sicher verdient. Allmählich macht sich das bessere Freilaufen und genaueres Zuspiel der Spiel. Nr. 36. Bet Bieberer bemerkbar. Bieber spielt überlegen, besonders auffällig ist das schablonenmäßige Spiel der Außenstürmer. Bei guten Außenläufern wäre dies allerdings nicht so leicht mög= lich gewesen. Während Voltmar als Mittelläufer sein Letztes hergibt und im Schweiß gebadet ist, bleibt Nell dauernd ruhig stehen, als ginge ihn das Spiel nichts an, die Bieberer erhöhen in kurzen Abständen auf 5: 0. Der linke Flügel der W. tommt gut durch, Winter verliert den Ball etwas leichtsinnig, Kaletsch ist blitzschnell zur Stelle und drückt das Ehrentor ein. Gegenangriffen der Bieberer bleibt Nell wieder untätig, der Spielführer und Obmann verweisen ihn vom Spielfeld, nach einiger Zeit springt Greb von der 4. Elf als Ersatz ein. Bieber verschenkt sichtlich einen Handelfer großzügig, erhöhen aber in vorbildlichem Spiel, der Ball wird minutenlang im W. Straf raum hin- und hergeschoben, innerhalb 10 Minuten durch drei weitere Tore auf 8: 1. Der linke Läufer W., Blech, hatte inzwischen ebenfalls in unsportlicher Weise das Feld verlassen. Das Spiel der Germanen fonnte sehr gut gefallen, auch die W. Mannschaft zeigte trotz ihrer schwachen Aufstellung öfters schöne Züge im Sturm, leider hatten sie von ihren Außenläufern nicht die nötige Unterstützung, welche sich noch Unsportlichkeiten zu= schulden kommen ließen. Schiri Pid Löhnberg leitete einwandfrei und aufmerksam. Die Jugend- und Schulermannschaft brachten hohe Siege an die Wetzlarer Farben. Die Schüler gewannen von ihren letzten 12 Spielen 10, eins unentschieden und eins nur ging verloren. WZW. Braunfels 1. 3: 1( 3: 1). - Holzhausen 1. Auf dem Sportgelände des Turn- und Spielvereins Holzhausen trafen sich am Sonntag obige Gegner zum Kreis- Plafettenspiel. Viele Zuschauer hatten sich bei gutem Sportwetter eingefunden. Das Spiel war von besonderem Interesse, denn Holzhausen gewann ab 1. Januar 10 Spiele; 2 unentschieden und nur eine Niederlage; Braunfels ungeschlagen B- Meister und am letzten Sonntag verdienter 3: 1- Sieger über Bissenberg. In der ersten Hälfte lieferten beide Mannschaften ein sehr gutes Spiel. Ruhig, schnell und spannend mit vielen guten Leistun gen. Flach wandert der Ball von Mann zu Mann. Holzhausen, bedeutend schneller, hat etwas mehr vom Spiel. In der 4. Minute tommt H. Stürmerreihe schön nach vorne und unhaltbar ist durch den Mittelstürmer der 1. Treffer erzielt. Braunfels Stürmerreihe tombiniert exakt; in Toresnähe vermißt man den wuchtigen Torschuß. Beide Torhüter zeigen gutes Können; von den beiden Verteidigungspaaren zeichnen sich die Holzh. als die Besseren aus. Braunfels Mittelläufer überragt seine Nebenleute; Holzh. Läuferreihe aufopfernd und fleißig, besonders der Mittelläufer im Zerstören wie Aufbauen sehr gut. Holzh. Stür merreihe liegt mehr im Angriff. 4 Ecken bringen nichts. 3wei weitere Tore in der 18. und 33. Minute erhöhen auf 3: 0 für Holzhausen. Die letzte Minute bringt Braunfels das verdiente Ehrentor. 3: 1 für H. Halbzeit. Eine langweilige zweite Halbzeit. Hohes, zerfahrenes Spiel; unnötige Härte und Unfairnis auf beiden Seiten, vieles Reden und Rufen. Torlos endeten die 45 Minuten. Zwei Spieler, ein H. und Br., vergehen sich in letzter Minute gegen die Gesetze der Fairnis und werden EK. des Platzes verwiesen. Schiedsrichter gut. Stockhausen 1. Bissenberg 1. 0: 0. Am Sonntag trafen sich im Plakettenspiel der Spitzenführer A- Klasse Bissenberg und Stockhausen 1. zum Rückspiel. Stodhausen konnte gegen den starken Gegner nach seiner Niederlage in Bissenberg auf eigenem Plate das Spiel unentschieden gestalten und Bissenberg somit einen Punkt abnehmen. Man lieferte sich ein hartes Spiel, das von Beginn bis zu Ende mit größter Wucht durchgeführt wurde. Schiri Geuß- Azlar leitete forrekt. Waldgirmes 1.— Werdorf 1. 0: 8. In Waldgirmes trafen sich beide Mannschaften zum fälligen Pokalspiel. Waldgirmes hat Anstoß, doch der Ball kommt nur zur Werdorfer Läuferreihe, die den Sturm gleich in Bewegung setzt. Waldgirmes kann sich der stürmischen Angriffe bis zur 20. Minute wehren, dann aber muß es sich geschlagen bekennen. In der Folgezeit ist es die Werdorfer Läuferreihe, die für den nötigen Drud nach vorne sorgt. Es war ein jederzeit faires Spiel, das ein Herr aus Weilburg leitete, da kein Schiedsrichter erschienen war. Schwalbach 2. Bonbaden 1. 1: 2. Der VfB. Bonbaden erhielt am Sonntag auf dem Sportplatz in Schwalbach seine Feuertaufe. Es war ein Spiel, das die Gäste verdient gewannen. Nach 15 Minuten flottem Spiel ging Sch. durch einen schön hereingekommenen Edball in Füh rung. Dann fam Bonbaden auf und drängte start. Halbzeit 0: 1. Nach der Pause legte B. ein scharfes Tempo vor und konnte zweimal erfolgreich sein. Der Mittelläufer von B. war der beste Mann auf dem Plate. Schiri Theis- Nauborn war gut. Sof= fentlich bekommt Bonbaden bald einen Sportplatz, der Trainingsplatz ist leider nicht in der Verfassung, um dem VfB. ein gutes Einspielen zu ermöglichen. Aus Obershausen. Merenberg war am Sonntag Gast in Obershausen. Während die 2. Mannschaften sich mit 1: 1 trennten, mußte die erste von Obershausen sich mit einer hohen Niederlage von 7: 1 für Merenberg geschlagen bekennen. Beim Stande von 6: 0 fonnte Obershausen sein verdientes Ehrentor erzielen, und Merenberg noch einige Minuten vor Schluß das Endresultat herstellen. Beide Spiele wurden von einem Herrn aus Obershausen zur vollen Zufriedenheit geleitet. Verantwortlich: J. V.: G. Burgeleit, Gießen. Albin Klein Giessen Vom einfachen Handzettel bis zu den umfangreichsten Katalogen werden alle Drucksachen in Qualitätsausführung schnellstens und preiswert geliefert. Fernruf Nr. 2525 und 2526 Buch- und Zeitungs- Druckerei Mittwoch, den 6. Mai 1931. ,, Gießener Zeitung" Nr. 36. Die wichtigsten Rundfunksender Europas Erscheint Bezugspreis 2,4 Madrid 424.3 SPANIEN 413,4 Dublin IRLAND 3015 Ablesond NORWEGEN Bergen on 361 Belfast 142,30 Aberdem Schottland Ound 2525 Glassw Edisburg 2803 GROSSBRITANNIEN Newcastle 288,5 Sesvangor 253 258.5 Plymouth Shhd Hamar Kiruna 245,9 Hamberge 3334 Bod 1200 Östersund 771,2 Jakobstad 2539 FINNLAND Sundsvalle 541.5 Hedovale 229 5 1796.9 PLahti 211 Turku Helsingfo 221 Falung 1073 SCHWEDEN وتوج البط Revol 403.6 290,15 ESTLAND Tarive 286,3 Leningrad 4000 Rjukan 64971. Notodd HE1 Frederiksted Karjalas Lab Back +55.22 1421Porsgr Silfie Stockholm 245,9 35 Motala Kristiansand 240 Tryphon 13485 kiping 232119 E3211 2009 Beras eVerbany olland LETTLAND DANEMARK Halmstad Kalmar 255.7 Moskau 247,7 14815 288,5 Bradford NORD- SEE Kalundborg Helding deryan Herby 2573 Malm OST- SEE Hull 2885 argholm LITAUEN 1935 Kowno Danz 453,2 Königsberg Maramp 2765 938.5 OMinak Heilsberg 276,5 703 Soutin EARLeeds 200 2845 285 England 280,5 Swanses Cardi 3099 Daventry 79,2 1534,7 280,5 Bournemouth Lungo 2613 Hamburg 372,2 2500 2155 KING HOLLAND Mola1875 Erddeigh 10342 Dramme 315,8 238.9 Hitversum 208.3 4073.4 Hsons 560 Münster Hogicbuy 2836 Coman 43,6 76349 Kassel 31,18 227 222,2 luxemburg Olberitz 414 Naven 40.5 283.6 Eberswalde Berlin 419 283,6 Königswusterhauser Brussel- Lowe Langenberg 412, 334 Kain 227, BELGIEN Aachen 245,9 Leipzig 259,3 DEUTSCHLAND Frankfurl a M. 389,0 Kaiserslautern 3597 Hürnberg Mühlacker 92425 3601 Muttgart 300. Rennes 272 Paris 1445, 1724,1 Straßburg 389,2 Freiburg i.Br 5693 269.0 Augsburg München 5329 Jern 403. Beromünster SCHWEIZ 203,6 FRANKREICH 3148 Dresden Warschou 1411,8 DOLEN Breslaue 325 Gleiwitz Preg 480,2 Kalfowitz 405,7 Krakau 312,8 Lemberg 330,7 Mährisch- Ostrau TSCHECHO 203 Brünn 341,7 SLOWAKEI 253.9 Linz Wiede 510,9 Preßburg 276,8 Salzburg Innsbruck ÖSTERREICHS Graz Bordeaux 304,5 Lyen Klagenfurt 352 4532 40,2 280. Greneble 328,2 Laibach Turia 291 Mailand 500,0 ST3,8 Triest 2496 380,1 Genua Bilbeo 200 Toulouse 305, Montpellier Valencia s 487 Selecrean Barcelona 343.& 206,1 343,6 Algier 200 terseill 315,8 ITALIEN Korsika Rom 94412 60 Sardinien Neapel 331,4 Budapest 5505 UNGARN Belgrade 31 JUGOSLAWIEN ALBANIEN GRIECHENLAND RUMÄNIEN 394,2 Bukarest BULGARIEN 4304 7200 RUSSLAND Charkow 436 Kiew 800 TÜRKE Anmerkung: Die miteinander verbundenen Sender haben bis auf seltene Ausnahmen immer gemeinsames Programm Pausenzeichen Pausenzeichen Sender Kaunas( Kowno) Huizen( Heusen) Lathi Radio Paris Königswusterhausen Daventry 5 XX Moskau- Komintern Eiffelturm( Paris) Warschau I.( Warszawa) Motala Moskau Gewerkschaftssender Kalundborg 72212 575,8 2,8 569,3 566 559,7 Barcelona Glockenton, Spieluhr Weckerticken Sirene, Lärm arb. Maschinen 22 Uhr Glockenspiel Glockenspiel: g- d- e- h- d- h Tonfolge Gongschläge Morsezeich.: SR u. 13 Striche Hilversum Reval( Tallin) Morsezeichen: HR(.....-.) Deutsche Gleichwelle 562 Wecker: 60 Schläge p. Min. Weckerticken Wecker: 240 Schläge p. Min. Morsezeich.:(-...Kuckucksrufe, Glockenspiel Vogelgesang und Pfiffe Kanarienvogel Wecker: 240 Takte p. Min. Gongschläge Land Wellen Stärke länge kw Einstellung Sender Land Wellen Stärke länge Einkw stellung Li 1935 7 Uhrticken Н 1875 8,5 1796,4 54 1724,1 17 1634,9 35 1554,4 35 1481,5 40 Glockenspiel: g- d- c- h- d- h Londoner Bezirk Graz E 356,3 45 Oe 352,5 9,5 Wecker: 200 Schläge p. Min. Sp Glockenspiel Straßburg Wecker: 240 Takte p. Min. Brünn( Brno) CS 345,2 341,7 N. V. Radio- Löwen( Louvain) 348,8 20 12 3 338,2 12 Melodie in F- Dur, Takt alle 5 Sek. tiefe Glocke Glockengeläut Breslau 325 1445,8 15 Hornsignal Göteborg 321,1 1,7 15 1411,8 14 Dresden 318,8 0,3 1348,3 40 Bremen 315,8 0,3 1304 100 Marseille P. T. T. 315,8 1,5 Dä 1153,8 10 Bordeaux- Lafayette F 304,5 25 Oslo 1071,4 8,5 H 298,8 8,5 Hilversum 1033 75 Est Leningrad 1000 20 Turin( Turino) Charkow 938 20 Englische Gleichwelle E 296,15 291 288,5 10 Kuckucksrufe, Glockenspiel Tonfolge: g- d- e- h- d- h Gongschlag 8,5 0,16Kiew 800 10 Moskau Versuchssender 720 20 Laibach( Ljubljana) Bournemouth, Bradford, Dundee, Edinburgh, Hull, Liverpool, Newcastle, Plymouth, Sheffield, Stoke, Swansea) Radio Lyon 1,2 F 286,8 283,6 2 0,6 Berlin II, Magdeburg, Stettin Innsbruck Oe 283,6 0,6 Kopenhagen( Kjöbenhavn) Preßburg( Bralislawa) Dä 281,2 1 CS 278,8 14 276,5 75 Königsberg i. Pr. 276,5 269,8 1,4 0,3 Sp 266,1 10 263,4 11 261,3 68 259,3 257,3 Ꭰ 2,3 15 253,4 5,6 249,6 7 245,9 0,3 242,3 2,3 238,9 0,3 227,4 1,7 227,4 0,6 Glockenzeichen 227,4 0,3 Glockenzeichen e- cis 221 15 99 5 I 80 15 US S 62,5 40 49 5 US 48,86 40 D 31,28 H Freiburg i. Br. Hannover Kaiserslautern Budapest( Lakihegy) Sundsvall München Riga Wien( Rosenhügel) Mailand( Milano) Mittelenglischer Bezirk Prag( Praha) Langenberg Danzig Klagenfurt Stockholm Belgrad( Beograd) Madrid Rom( Roma) Berlin( Witzleben) Dublin Katto witz( Katowice) Bukarest( Bucuresti) Frankfurt a. Main Radio- Toulouse Genua( Genova) Hamburg Bergen Radio- Alger( Algier) Mühlacker Stuttgart Kuckucksruf 0,3 Tonfolge: d2- c2- a¹ 0,3 0,3 5- facher Glockenschlag 550,5 23 9- faches Glockenspiel 511,5 15 Weckerticken 532,9 1,7 13 5- facher Glockenschlag Uhrpendel 516,4 20 8,5 CS 486.2 5,1 alle 7 Sek. Summton Morsezeichen JHEGDEREDSRIZONADO Le 524,5 500,8 479,2 38 472,4 17 Da 453,2 0,6 Oe 453,2 0,6 F 5 95 66 441,2 435,4 431 424,3 3 3 419 Ir 413,8 1,5 P 408,7 16 Ru 394,2 16 389,6 1,7 F 385,1 15 380,7 1,5 372,2 1,7 364,1 363,6 17 57 Wecker, 270 Schläge p. Min. Heilsberg Augsburg Barcelona( Radio- Catalana) Mährisch- Ostrau( Moravska- Ostra.) CS London- National Glockensp.: e- cis- a- cis- gis- e Weckerticken Metronom To Tone auf einer Hirtenflöte Glockengeläut Metronom: 60 Takte p. Min. Siegfrieds Hornruf Wecker: 240 Schläge p. Min. Hammerschläge Wecker: 160 Schläge p. Min. Wecker: 190 Schläge p. Min. Helle Glockenschläge Volksmelodie a. Hirtenflöte Morsezeichen: HA(.....-) 1,18 Ruf: Bergen her 360,1 75 Tenfolge: d- e- a¹ 360,1 1,5 Glockenspiel: d'- e'- a' Leipzig Hörby Gleiwitz Triest Kassel Nürnberg Kiel Köln Münster Aachen Helsingfors( Helsinski) Kurzwellensender Motala Rom Pittsburg Motala Pittsburg Zeesen( Königswusterhausen) Huizen Danzig, E Abkarzungen der Ander: A= Algler, B= Belglen. CS= Tschechoslowakel, D= Deutschland, Da Dänemark, Da Le Lettland, Li- Litauen, N= Norwegen, Oe= Oosterreich, P= Polen, R= Rußland( Sowjet- Union), Ru ( Aus dem„ Illustrierten Konversations- Lexikon", herausgegeben von der Vereinigung Deutscher DDDD_DES_ 15 9189 10 16,88 40 Glockenspiel, 3 Gongschläge Glockenschlag: c- e- g- g Gongtöne: 3 mal dis- as 3 mal des- as 5- facher Glockenschlag Dreiklang: e- f- d Metronom- Takte Weckerticken Wecker: 80 Schläge p. Min. Weckerticken 5- facher Glockenschlag Morsezeichen:(-.-.-.) Glockenzeichen England, Est Estland, F= Frankreich, Fl= Finnland, H= Holland, I= Italien, SHS= Jugoslawien, Rumänien, Sch Schweiz, S= Schweden, Sp= Spanien, U= Ungarn, US= Verein. Staaten v. Amerika Bücherfreunde", Verlag Hartung& Güllstoff, Leipzig S 3, Kochstraße 28.) Bedaktionsschluß früh Jabung nicht verlang 44. Jahrg. Politifo Die Zahl der Arb trichtlich gefunden. S 4190 000, das find 240 de Hauptunteritügun rang betrug Ende Ap weniger als am 15. A Die nächte Sigun an Samstag ftattfinde Fragen gewidmet fein. and finanzpolitischen Rridhstanzlers und Au Zu den verschieden onsfrage verlautet figes Urteil des Reichs Reparationsfrage ange Die Reichsregierun Beofeffors Americo Ca erteilt, Der große Bericht, Graf Gravina dem Gen Danzig und Polen üb Tagesordnung der M worden, Die franzöfifche R lerbundes eine Note i euf Veröffentlichung Der Preußische L demokratischen Antrag Den Reichsrat und au Reidsregierung einwi Berlin und anderen Der Geschäftsführe brahm in feiner Do gegen weitere Herd Det ameritanijd lange Unterredung elretär Stimjon üb besonderer Berüdfichti hungsplanes. Die neuerdings wi ringstonferenz verid tungsabteilung des fateter Seite erklärt Die Flottenjachver rite werden am Mo telen. In der franzöfifche nitag die lange erwa Interpellanten ftellten ribische Zollunion den Das englische Unte gen 230 Stimmen ang Das norwegische Ka treten. Pas 2. Gutacht Die vom Reichsar on zur Arbeitslofenfro zweiten Teil ihre etet. Er enthält V fgfeit durch Arbeitsb In einer allgemein iion als die Haupta arung, in der sich die radliegende Arbeitstro produttiv zu nuken ung von Auslandsta es zu erträglichem fehung für das Gelin öffentlichen Finanzen privaten Wirtschaft Bit, daß die deutsche fich die innerpolitija Im Anschluß an di Kommission eine Re haffung, die ihr als 1. Energiewirtschaft g der Elettrizitätswi beim Bau von A Osnehen. Dasjelbe g Callem die verstärkte perjorgung empfohle 2. Berlehrswejen. en große Borficht. dgangstraßen für auten ab. Dagegen em rung der Elektrifizi alten Straßennekes