Nr. 9 der Liebling des Kind en Bilderbücher scheine zu sein. Post- und Telegrapheno P. Haupt. Verlag Wi Serjandoorschriften für J Der vom Postverkehr wij ber in leichtnerständli em die neuesten Hender 5 Büro jedes Erwerbs en Familien- Festlichkeiten fuß, Bonn. Preis M. 1- Der Sammlung„ Silf ugendherbergen. Ausg en vom Reichsverband f Abteilung. Hilchenberg t schon lange fein Gebein das Winterwandern jein en sehr geschätzt wird. De Serbergen in den Gegend en, Rodeln, Eislauf, übli n deshalb die Herausga für Wintersport geeignete 3. Als ein Goethedentme hrbuch des V. d. B.: 3 Näheres hierüber enth 1931-32, das allen Inte von der Hauptgeschäft Herfreunde, Berlin- Charl fandt wird. lag Berlin W. 30) bring ge von ganz grundlegende Frize tritt für die ,, Una licht minder wichtig ist utsche Siedlungsbewegung Siedlungsgeschichte auf ehr interessant sind schli ard als Warner und Generals von Clanjea Fretja beendet in der ne oße Artikelreihe„ Die F in ihren letzten Hesten nberger Lebtüchnerei", dieser einzigartigen In s neue Heft der ,, Garter eichnete Beiträge. Eine fenfationelle Biograph Neuen J3." veröffentli rat G. Bessedowski gestri Szeitig durch Sister ets reizvoll ist auch ein 1000 ser der„ ,, Neuen J. 3.". wenigen Punkten der G her noch nicht gedrungen Auch die 2. Deutsche Kan ihr Ziel nicht volllomm der ,, Münchener Jll eröffentlicht den ersten S ian Klein in Gießen En Bethel a's Kind von Bethlehem tommen ist! Wenn Tanje in dieser schweren Zeit i Welt verschließen, so fort Und wenn die heilige Ne ingt in alles Leid und chaft tief hinein: Alio s glauben dürfen, das al em Dienst. Er ist immer e und Gemütstrante, Arbei chten an unseren Tischen Allen möchten wir gern ein bescheidener Abglanz i m Chriftfind offenbar ge us nach fröhlichen Mitheli Alles ist uns sehr will rümpfe und Schuhe, vor al el jeder Art, Spicljaden Erwachsene, Bücher oder Stridwolle. Unjerem ehr erleichtert, wenn uns geiandt werden( Anj Feld, Bahnitation Bradme Einfoufen überlassen, fr Bostichedtonto Hannover 1 Beihnachtsgrüßen F. v. Bodelschwingh P pent 1931 iffionsverlag gegebenen cher andwertstammer und in Bogen werden Buchführungstenntniffe n gültiger Buchabschluß ba Giessen. Südanlage Nr 21 Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44 Jahrg. Politische Rundschau. Der Reichskanzler will die neue Notverordnung noch diese Woche fertigstellen. Von Einzelheiten der Notverordnung ist bisher bekanntgeworden, daß sie voraussichtlich in mehr als ein Dugend Teile zerfallen wird. Der fiskalische Teil enthält 1. die Erhöhung der Umsatzsteuer auf 2 Prozent, 2. die Einführung einer Kapitalertragssteuer oder Zinsausgleichssteuer ( was praktisch das gleiche ist) und 3. Gehaltssenkungen. Der vollswirtschaftliche Teil beschäftigt sich dann mit der Preissenkungs- und Lohnsenkungsfrage. Ferner wird in die Notverordnung auch ein„ Gesez gegen die Staatsverleumder" aufgenommen werden. Es handelt sich dabei um die Verschärfung der nicht mehr ausreichenden Bestimmungen zur Bekämpfung des Landesverrates. Die von der Brüning- Regierung angekündigte Umsatzsteuer: erhöhung stößt überall auf stärksten Widerstand. Aus allen politischen Kreisen Tommt jetzt mehr wie je der sehr zu beachtende Ruf nach Staats- und Verwaltungsreform und Preis: senkung der öffentlichen Betriebe. Auch der internationalen Wirtschaftsverpflichtung muß Raum gegeben werden. Im Reichsinnenministerium werden zur Zeit Bestimmungen ausgearbeitet, die den Zweck haben, für die Zeit vom 20. De: zember bis zum 3. Januar einen innerpolitischen Burgfrieden zu sichern. In dieser Zeit sollen alle politischen Versammlungen verboten werden. Ferner wird es nicht gestattet, Flugblätter zu verbreiten und Plakate politischen Inhalts anzuschlagen. Der Haushaltsausschuß des Reichtages beriet das Penfionsgesetz. Anrechnungseinkommen sollen nur bis zu 4000 R.- Mark jährlich fürzungsfrei bleiben. Im Haushaltsausschuß des Reichstages nahm Abg. Schlad ( 3entr.) scharf Stellung gegen die enorm hohen Preise der öffentlichen Hand. Die Steuern, die öffentlichen Gebühren, die Preise für Gas, Wasser, elektrische Kraft usw.( hätten einen Inderstand zwischen 180 bis 250. Die Finanzminister der deutschen Länder haben am 3. Dezember gemeinsame Beratungen gehabt. Die öffentlichen Haushalte sollen um jeden Preis in Ordnung gebracht werden. Eine neue Senkung der Beamtengehälter und Löhne, Einführung neuer Steuern, Preissenkung wichtiger Grundstoffe ( Eisen, Kohle, elektrische Kraft), ist vorgesehen. Die beste Lösung einer Reichsreform so erklärte der Reichsminister a. D. Geßler während seiner Rede in der Polit, Gesellschaft der Universität Freiburg, sei der Umbau des Reiches auf historischem Boden. Der Parteivorstand der Deutschnationalen Partei hielt eine Sigung ab, in der beschlossen wurde, die Vollmachten des Führers der Partei, Dr. Hugenberg, zu erweitern. Die Führer des Stahlhelms, Düsterberg und Seldte, sowie der Schriftleiter des„ Stahlhelm", Kleinau, find in zweiter Instanz von der Anklage der Beleidigung( Angriff gegen die Republik und die jetzige Staatsform) freigesprochen worden. Der Deutsche Industrie- und Handelstag wählte Dr. GrundBreslau als Nachfolger des zurückgetretenen Vorsitzenden Franz von Mendelssohn. Die gleiche Versammlung forderte Ausgleich der öffentlichen Haushalte und Zinssenkung, die dann von sich aus die Preisloderung bringen. Der Nationalverband der protestantischen Kirchen Amerifas nahm eine Entschließung an, in der eine allgemeine Verminderung oder Streichung der internationalen Kriegsschulden gefordert wird. Das Pariser„ Journal" und der„ Excelsior" berichten übereinstimmend, daß die englische Regierung auf der kommenden Konferenz die völlige Streichung der Reparationen und der interalliierten Schulden verlangen werde. England ist für eine Verschiebung der Abrüstungskonferenz, wenn vor deren Zusammentritt eine gewisse Einigung zwischen Deutschland und Frankreich möglich ist. In Spanien wenden sich viele Anhänger der noch jungen Republik von ihr ab. Man verlangt Milderung der Kirchenund Ordensverfolgung. Im finnländischen Parlament gab der Innenminister die auffehenerregende Erklärung ab, daß die Gerüchte über einen bevorstehenden Staatsstreich in Finnland nicht unbegründet feien. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 5. Dezember 1931 Der neue Hessische Landtag einberufen. Das Landtagsamt hat die Einladungen zu der ersten konstituierenden Sigung des Hessischen Landtages auf Dienstag, den 8. Dezember, 12 Uhr, hinausgehen lassen. Die Tagesordnung enthält nur die Wahl des Landtagspräsidenten, seiner beiden Stellvertreter, der Schriftführer, der Feststellung der Geschäftsordnung, der Feststellung der Ausschuß- und Aeltestenratsmitglieder sowie die Wahlen der Kommissionen. Eine Vorbesprechung über die Tagesordnungspunkte innerhalb der Frattionen findet am Dienstag statt. Rücktritt der Linksregierung in Mecklenburg- Strelitz. Die Freitagnachmittagsizung des Mecklenburg- Strelizer Landtages hatte einen außerordentlich entscheidenden Verlauf. Zu Beginn der Tagesordnung wurde über den eingebrachten Mißtrauensantrag der Deutschnationalen abgestimmt. Die Abstimmung führte zur Annahme des Mißtrauensvotums gegenüber dem Staatsminister Dr. Freiherrn von Reibnitz. Für den Antrag stimmten 22 Abgeordnete, dagegen die 13 Sozialdemokraten. Staatsminister v. Reibnitz trat sofort zurück und erklärte die Berufung der Abgeordneten Fröhmce, Schreckhas und Gundlach zu Staatsräten für ungültig. Hierauf ernannte der Landtagspräsident Bartosch auf Grund eines vorliegenden Antrages den deutschnationalen Abgeordneten Dr. von Michael zum Staatsminister. Allgemeine Sentung der Fleischpreise steht bevor. Im Reichsernährungsministerium finden zur Zeit Verhandlungen mit den beteiligten Fachkreisen statt, die auf eine Senkung der Fleischpreise abzielen. Vor allem ist die verbilligte Abgabe von Fleisch an Erwerbslose und Unterstützungsempfänger in Aussicht genommen. Für diesen Zwed ist von Reichs wegen eine Summe von 15 Millionen R.-Mt. bereitgestellt. Bei der Aktion sollen jedoch auch gewisse Opfer von dem Fleischgroß- und-tleinhandel getragen werden. Ueber diese Sonderaktion hinaus wird eine allgemeine Senkung der Fleischpreise erstrebt durch Abbau aller Unkosten und Lasten, die für die Preisspanne zwischen Stall und Laden verantwortlich sind. Die Besprechungen sind bereits soweit gediehen, daß mit der Inkraftsetzung der niedrigeren Preise am 15. Dezember gerechnet werden kann. Besserung im Befinden Dr. Schachts. Ueber das Befinden des verunglückten Reichsbankpräsidenten a. D. Dr. Schacht wird vom Warener Krankenhaus mitgeteilt, daß es Dr. Schacht besser geht. Die Temperatur iſt normal. Komplikationen sind nicht eingetreten. Die Aerzte rechnen mit einer 14tägigen Bettruhe. Auch die inneren Verlekungen sind im Verheilen. Englische Vernunft, französische Unvernunft. Die englische Morningpost" warnt vor Beibehaltung der Höhe der Tribute, die Deutschland zahlen soll. Man müsse sich bemühen das Unglück, den Zusammenbruch Deutschlands, zu verhüten. Demgegenüber fordert der französische Abgeordnete Franklin- Bouillon von Deutschland eine Amortisierungskasse, mit der Deutschland seine 210 Milliarden Kriegsschulden in 10 bis 15 Jahren abzahlen soll. Französische Repressalien? Das französische Amtsblatt veröffentlicht ein Dekret, das für die deutsche Ausfuhr nach Frankreich von schwerwiegender Bedeutung werden kann. Artikel 1 dieses Defretes lautet: ,, Um die Interessen der französischen Exporteure nach denjenigen Ländern zu wahren, welche ein Devisen- Kontrollregime er richtet haben, werden die von diesen Ländern stammenden oder kommenden Einfuhrwaren, in denen die Devisenkontrolle unter Bedingungen errichtet ist, welche die Regelung der französischen Guthaben hemmen, kann, ganz oder teilweise einer Lieferungsbewilligung unterworfen." Staatsmänner Europas und ihr Bekenntnis. Durch die holländische Tagespresse ging kürzlich die Notiz, Am 30. Januar 1932 wird die Sowjet- kommunistische Par- daß, wer den deutschen Reichspräsidenten einmal sehen wolle, ihn am sichersten des Sonntags in der Kirche findet. Das ist ein tei über einen zweiten Fünfjahresplan beraten. Ehrenzeugnis für Hindenburg, der aus innerster Ueberzeugung sich mitten unter ganz anders gesinnten führenden Staatsmännern offen zu seinem Glauben bekennt. Es ist wenig bekannt, daß auch der jetzige Präsident der französischen Repu= blit, Doumer, ebenso wie sein Vorgänger Doumergue, überzeugt evangelisch ist, während Frankreich in seiner Mehrheit dem katholischen Glauben angehört. Ebenso verwunderlich ist es eigentlich, daß der Reichsverweser von Ungarn, Horthy, Die Reichstagseinberufung abgelehnt. Der Weltestenrat des Reichtages tagte, um zu dem neuen tommunistischen Antrag auf Reichstagseinberufung Stellung zu nehmen. Die Reichstagseinberufung wurde vom Aeltestenrat abgelehnt. Für die Reichstagseinberufung stimmten die Nationalsozialisten, die Deutschnationalen, die Kommunisten und die Deutsche Volkspartei. Die Vertreter der Wirtschaftspartei und des Landvolks vertreten den Standpunkt, daß die Tage einer Reichstagseinberufung praktisch erst akut werden, wenn die Notverordnung bekannt ist. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lotal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 96 Die Lehre vom gerechten Lohn. = In dem Klassenkampf des Sozialismus hat unter dem Einfluß der Gedankenwelt von Karl Marx seit Jahrzehnten die Lehre vom ,, Mehrwert der Arbeit" eine bedeutsame Rolle gespielt. Der Mehrwert der Arbeit, das ist der Teil vom Wert des Arbeitserzeugnisses, der dem Arbeiter durch das Kapital vorenthalten wird, das ist der Teil des Lohnes, der dem Arbeiter am ,, gerechten Lohn" fehlt. Auf dem Boden dieser Lehre ist der Haß der sozialistischen Arbeiterschaft gegen die Unternehmer als ihre ,, aisbeuter" geivachsen, der zu einer weitgehenden Zerstörung der Gemeinschaftsarbeit am Werk geführt hat. Es ist aus dieser Lehre aber auch die Ueberschätzung der manuellen Arbeit an der Maschine entstanden. ,, Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will!" Aus der Erkenntnis ihrer Fähigkeit, durch gemeinsames Handeln die Güterproduktion stillegen zu können, wurde in der sozialistischen Arbeiterschaft ein Machtbewußtsein geboren, das zur Blindheit gegenüber den sonst noch an der Produktion beteiligten Kräften und ihrer Bedeutung führte. Die sozialistische Arbeiterschaft sah nur noch in sich selbst das ,, werktätige Volk", ohne sich bewußt zu bleiben, daß es auch noch andere starke Arme gibt, die die Produktion stillegen können, so die Macht des Kapitals, der Wille des Unternehmers und die geistigen Kräfte, die dem Arbeiter die maschinellen Produktionsmittel erst erdenken, zur Verfügung stellen und die sicherlich auch werktätiges Volk sind. In der Stahlhelmzeitschrift ,, Der alte Dessauer" hat K. L. Halbig- Halle( Saale), um dieser übertriebenen Einschätzung der manuellen Arbeit zu begegnen, die lange Kette der geistigen und körperlichen Arbeitsvorgänge geschildert, die notwendig sind, um dem Arbeiter die Arbeit an einer modernen Maschine überhaupt erst zu ermöglichen: Von der genialen Idee des Erfinders über konstruktive Formgebung durch Ingenieure zu der Einzelarbeit der Zeichner sowie Modelltischler und bis zum ersten Versuchsbau durch Meister und Vorarbeiter mit Nach Prüfung aller zahllosen einzelnen Arbeitsvorgängen. Funktionen der Versuchsmaschine durch erfahrene Spezialisten und mancherlei Aenderungen scheint die neue Maschine als ein Ergebnis technischen Fortschritts verkaufsgeeignet zu sein. Nun beginnt erst der zweite Teil der Arbeit: Die Maschine muß zum kaufmännischen Erfolg gebracht werden. Der Werbeleiter und die den Wettbewerb kennenden Kaufleute müssen den Verkauf organisieren. Reklamezeichner treten in Tätigfeit, Lithographen und Drucker schaffen die Reklamesprospekte, die die Post zu versenden hat. Reisende werden ausgesandt, die der Kundschaft die Vorzüge der neuen Maschine zu erklären haben und einen Verkaufserfolg aufweisen müssen, wenn sie ihre Stellung behalten wollen. Dann ist die sogenannte ,, Bonität" etwaiger Käufer zu prüfen, um Verluste zu vermeiden. Eine sorgfältige, kaufmännische und Betriebsbuchführung ist dabei Vorbedingung für Ordnung im Werk. Dazu hat die Werksleitung die Aufgabe, sich ständig über die Maßnahmen des Staates unterrichtet zu halten und sich rechnerisch mit ihnen auseinanderzusetzen, muß die steuerlich und sozialen Lasten kalkulieren, die auf der Einzelmaschine ruhen, die Handelsverträge prüfen und über die Berufsorganisation zu beeinflussen suchen, die ihr Staat mit anderen Staaten geschlossen hat oder schließen will. Zu den zahllosen Personen und Faktoren, die an der Erzeugung und dem Verkauf der Maschine beteiligt sind, tritt nun aber noch die Tätigkeit des Unternehmers, der, im Mittelpunkt aller Erzeugungsvorgänge stehend, der Drganisator des Ganzen sein muß. Ihn bedroht die Gefahr, daß die neue Maschine, in die er große, eigene Mittel steckte, den erwarteten wirtschaftlichen Erfolg nicht bringt, entweder dadurch, daß ein anderer Erfinder gleichzeitig eine bessere Lösung gefunden hatte, oder daß die technische Entwicklung sein Erzeugnis vorzeitig entwertet, vielleicht gar überflüssig macht. Ein Vorgang, der im Zeitalter sich überstürzender, epochaler Erfindungen oft genug ganze Industriezweige auf das schwerste bedroht und der deshalb in die Risikokalkulationen des Unternehmers mit hineingespielt. Wer hat im Falle eines solchen Mißerfolges den Schaden, wer den Nutzen der ganzen Arbeit? Den Schaden allein der Unternehmer, den Nugen alle die anderen, die ihre Arbeit bezahlt bekamen. Wäre die Lehre vom ,, gerechten Lohn" richtig, so müßte, da das Erzeugnis so vieler Menschen sich als Fehlschlag erwiesen hat, der Schaden auf alle diese Menschen verteilt werden. Nehmen wir aber den Fall des Erfolges der neuen Maschine an, so wird die Frage nach dem gerechten Lohn für die zahlreichen an der Erzeugnung beteiligten Personen zu einem unlösbaren Problem. Der Erfinder, der Meister, der Ingenieur, der Vorarbeiter, die Arbeiter, die Kaufleute, der Pround der frühere Ministerpräsident Graf Bethlen der reformier- pagandist, die Reisenden, sie alle werden ihren Anteil am Erfolg ten Kirche angehören und daß in der meist katholischen Tschechei der vor 30 Jahren zur evangelischen Kirche übergetretene Professor Masaryk an der Spitze steht, während es selbstver: ständlich erscheint, daß die Oberhäupter von Estland und Finnland lutherisch sind. der Maschine einzuschäßen wissen. Wer will bei der unendlichen Vielgestaltigkeit der Beteiligung an der produktiven Schöpfung den Maßstab aufstellen, in dem der Einzelne an dem gealückten Gesamtwerk teil hatte? Mit Recht sagt Halbig, daß die Höhe der zu veraus Samstag, den 5. Dezember 1931. gabenden Löhne sich nur danach richten kann, wie gewinnbringend das Unternehmen ist. Er bezeichnet mit dem gleichen Recht eine angemessene Lebenshaltung der am Werk beteiligten als auch aus kulturellen u. allgemein völkischen Gründen wünschenswert, verweist aber darauf, daß die Steigerung der Lebenshaltung abhängig sei von Faktoren, die nicht im Betriebe eines Unternehmers liegen, sondern sehr stark von staatspolitischen und außenpolitischen Fragen eines Volkes ab hängig sind. Heute ist die deutsche Volkswirtschaft im einzelnen und im gesamten bis in die letzte Zelle hinein durch Tribute, Zinsen, Steuern und unsinnige Verwaltungsausgaben derart vorbelastet, daß das Wort vom gerechten Lohn, besser gesagt, von echten hohen Leistungslöhnen, die eine Erhöhung der Lebenshaltung ermöglichen, nur noch die Vorstellung von einem immer mehr entschwindenden Wunschbild wird. Das Schicksal aller Schichten des Volkes, vor allem der Schichten mit niedrigster Lebenshaltung, ist abhängig vom Schicksal der ganzen Nation. Jede Einbuße an Macht und Ansehen nach außen, sowie jede Verschlechterung der Verwaltung im Innern, besonders eine produktionsschädigende Politik rächt sich zuerst durch eine Herabdrückung der Lebenshaltung der breiten Schichten, wie wir es aus den Erfahrungen der jüngsten Jahre erkannt haben sollten. Nur eine Abkehr von den heutigen politischen und wirtschaftspolitischen Methoden kann einen Wiederaufstieg auch der breiten Massen unseres Volkes bringen. Bei Verelendung einer Nation gibt es keine Wohlfahrt für eine einzelne ihrer Klassen. Im sozialistischen Australien hat man versucht, den ,, gerechten Lohn" zur Norm des öffentlichen Lebens und für die Lebenshaltung der Arbeiter zu machen. Das Ende waren Staatsbankrott, Arbeitslosigkeit und schärfster Lohnabbau. Nicht im Klassenkampf, sondern in der Gemeinschaftsarbeit am Werk liegt das Heil. Hitlers Propaganda in Italien. Die Pressestelle der Auslandsabteilung der NSDAP. teilt uns mit: In der deutschen Presse werden unter dem„ Hitlers Propaganda in Italien" Meldungen verbreitet, die den Anschein erweden, als ob die NSDAP. beabsichtige, in die Kreise des Auslandsdeutschtums Uneinigkeit hineinzutragen. Als Anlaß wird eine Inspektionsreise des Leiters der Auslandsabteilung, Dr. Nieland, M. d. R., nach Italien genommen. Demgegenüber wird festgestellt, daß nach Mitteilung der ausländischen Ortsgruppen der NSDAP. unter den Deutschen im Auslande durch amtliche deutsche Stellen Hetzschriften gegen den Nationalsozialismus verbreitet werden. In einem Fall wurde ermittelt, daß eine Hetzschrift in größerer Anzahl seitens des Auswärtigen Amtes an eine deutsche Gesandtschaft zur Verbreitung geschickt wurde. In dieser vom Auswärtigen Amt verwandten Hekschrift, deren Rerfasser nicht den Mut hatte, sie mit seinem Namen zu deden, wird neben anderen unglaublichen Verleumdungen jerklärt, die Nationalsozialisten beab sichtigen, in Deutschland die Vielweiberei einzuführen. Angesichts dieses mit amtlicher Unterstützung im Auslande geführten Hetzfeldzuges gegen den Nationalsozialismus mache es die Würde und das Ansehen der NSDAP. erforderlich, daß Der Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. ( Schluß) Es gab einige Leute unter den Zuschauern, die behaupteten, daß dieser Schuß von ungewöhnlichem Glück begleitet war. Aber ein graumelierter Mann unter den Zuschauern, namens Johnny Bell, der zu seiner Zeit oft für sein Land gespielt hatte, fertigte diese Ansicht kurz ab, indem er ausrief: Ach was, Glück! Ich hab' den Jungen dieses Kunststück selbst gelehrt!" Die Leute hielten ihn für verrüdt. Nur ein geschmeidiges Bein und ein sicherer Fuß konnten dieses Kunststück fertigbringen. Millington stand wie versteinert vor Erstaunen in seinem Tor. Zu spät sprang er dem Geschoß entgegen; ganze sechs Zoll entfernt von seinen ausgestredten Händen sauste der Ball ins Netz. Einige Minuten später erfuhr die gesamte Sportwelt des Landes mit ungläubigem Staunen, daß Hollywood den englischen Pokal gewonnen hatte. Während die Telegraphendrähte die Nachricht in alle Welt trugen, wälzten sich riesige Menschenmengen über das Spielfeld den gedeckten Tribünen zu. Dort stand in seiner Loge, umgeben von den Herren seines Gefolges, der König und schüttelte lächelnd Ben Warriners Hand Seine Majestät sprach einige Worte, und der HollywoodSpielführer wintte Dick Marr heran. Der Mittelstürmer errötete bis über die Ohren. Er beugte sein Haupt und fühlte einen festen Händedrud, dann hörte er eine sonore, freundliche Stimme sagen: Ein wunderbares Tor! Ich gratuliere Ihnen herzlichst dazu. Das Spiel hat mir viel Genuß bereitet..." An alles andere, was sich in diesen denkwürdigsten fünf Minuten seines Lebens zugetragen, hatte er feine Erinnerung mehr. Erst als er vollkommen erschöpft inmitten seiner Kameraden im Antleideraum saß, dämmerte es ihm langsam, daß das Spiel vorüber war und daß Hollywood gewonnen hatte! Der Anblick Pat Finnegans, welcher stolz wie ein Pfau in dem weiten Raum herumspazierte und ein über das andere Mal ausrief:„ Ich möchte meine Ohren dafür geben, Jungens, wenn ich heute abend in Hollywood sein könnte!" brachte ihn vollstän dig zu sich. Das Herrliche, Unfaßbare war also doch wahr ge= worden! Plötzlich empfand er Sehnsucht nach Margery. Die Tür öffnete sich, und eine Menge Leute famen herein. Sie wurden von Hollister geführt, dessen Gesicht vor eitel Freude strahlte. An seiner Seite ging ein Mann, in welchem Marr sofort den Manager des Kensington- Klubs erkannte. ,, Der Manager des Kensington Klubs wünscht dir vorgestellt zu werden, Did," sagte Hollister. Paß auf, daß er dich nicht umbringt wegen des letzten Tors." Ein gezwungenes Lächeln spielte um die dünnen Lippen des anderen. Ich möchte Ihnen gratulieren," sagte er zu dem Mittelstürmer und fügte spöttisch hinzu, daß Sie so viel Glück gehabt haben. Warten Sie einmal, fenne ich Sie nicht von irgend woher?" fuhr er fort. ,, Sie sollten mich jedenfalls tennen!" antwortete Marr Inapp. Sie haben vergangenen November mein Ansuchen, für Ihren Klub zu spielen, abgelehnt. Entschuldigen Sie mich jetzt, bitte, ich möchte mein Bad nehmen." In den drei Viertelstunden, die nun folgten, drängten sich unvergeßliche Situationen. Der Ankleideraum war voll von Besuchern. Sämtliche Klassen waren vertreten, von den Sport,, Gießener Zeitung" das Auslandsdeutschtum die Wahrheit erführe. Aus diesem Grunde habe sich der Leiter der Auslandsabteilung der NS.DAP. veranlaßt gesehen, in den ausländischen Ortsgruppen und Stützpunkten aufklärende Vorträge zu halten. In Italien seien derartige Vorträge besonders darum dringend notwendig, weil dort Vertreter der augenblicklichen deutschen Machthaber irreführende Vorträge über die deutschen Verhältnisse hielten. Kürzlich habe beispielsweise mit offensichtlicher Unterstützung des deutschen Gesandten ein Herr Dr. Cohen- Reuß, Mitglied des Reichswirtschaftsrates einen solchen Vortrag in Rom gehalten. Dieser einstige Führer der Soldatenräte habe u. a. erklärt: Deutschland müsse unbedingt mit Frankreich gut stehen, denn nur Frankreich habe das Geld und da sei es ganz natürlich, daß es dieses Geld nur gegen politische Forderungen herausgebe. Im übrigen sei jetzt in Deutschland alles getan, damit in diesem Winter ,, niemand zu frieren und niemand zu hungern brauche". Unter Berücksichtigung der raffinierten Methoden unserer heutigen Machthaber sei es dringend notwendig, daß dem Auslandsdeutschtum die Wahrheit über den Stand der Dinge in Deutschland nicht vorenthalten würde. Die Reise des Leiters der Auslandsabteilung, Dr. Nieland, M. d. R., habe deshalb den Zweck, den Auslandsdeutschen in Italien die Ansichten der überwältigenden Mehrheit des deutschen Volkes wahrheitsgemäß zu übermitteln. Daß insbesondere die marristischen Kreise durch die Aktivität der Auslandsabteilung der NSDAP. beunruhigt würden, sei natürlich und für jeden vaterländisch denkenden Menschen verständlich. Urbar zu machendes Land. Es wird so viel über die Zunahme der Arbeitslosigkeit unserer Bevölkerung geredet und geschrieben und doch im Grunde so wenig des Positiven getan! Noch in besseren Zeiten hätte ein großzügiges Projekt zur Beschäftigung von Massen zur Wirklichfeit gemacht werden müssen, um die fortschreitende Verelendung unseres Volkes aufzuhalten. Eins der geeigneten Mittel wäre die Urbarmachung von Dedland gewesen. Noch immer haben wir ( neben 46 Prozent Ackerland, 17 Prozent Wiesen und Weiden und 27 Prozent Wald) ganze 10 Prozent Wege, Dedland und sogenanntes Unland. Aecker und Wiesen brauchen wir; der Wald müßte 27 Prozent umfassen, sollte er unseren Holzbedarf decken. Auch die Wege sind nötig. Warum aber liegt das Dedland noch immer in diesem Zustande da? Warum wurde nicht längst durch Fluß- und Stromregulierungen, Trockenlegung von Sümpfen, Morästen und Seen neues Schollenland geschaffen? Das ist die große Frage, die sich nun endlich mal die hierfür kompetenten Stellen vorlegen möchten! Das Land mit der geringsten Geburtenziffer. Der verhängnisvolle Geburtenrückgang in Deutschland hat es dahin gebracht, daß nach Mitteilungen der Stuttgarter Gesellschaft für Eugenit, Deutschland im Jahre 1931 das Land mit der geringsten Geburtenziffer sein wird. Die gleiche Abwärtsentwicklung, zu der Frankreich 20 Jahre brauchte, hat Deutschland in 6 Jahren durchgemacht. Im Osten dagegen finden sich ungeheure Geburtenüberschüsse: Die slawische Mutter hat doppelt so viele Kinder wie die Mutter in den westlichen Ländern. Bemerkenswert ist auch die Feststellung, daß die erbliche Qualität mit dem Bevölkerungsrüdgang abnimmt. berichterstattern der großen Tageszeitungen bis zu Parlamentsmitgliedern; und beiner ließ es sich nehmen, dem Schützen des entscheidenden Tores zu gratulieren. Diese unaufhörlichen Gratulationen wurden schließlich zur Qual; trotzdem erstrahlte das Gesicht des jungen Mittelstürmers, als er die Hand eines graumelierten Mannes schüttelte, der ihn mit Stolz anblickte. ,, Die Leute hielten mich für verrückt, als ich ihnen sagte, daß ich dir diesen Trid beigebracht habe," sagte Johnny Bell. ,, Aber es ist doch so, Junge, was?" Ja, es ist so, Johnny; du hast mich alles, was ich kann, gelehrt." Ja, aber du bist viel besser, als ich jemals gewesen bin, mein Junge!" antwortete der alte Internationale. Nächstes Jahr wirst du zweifellos Englands Mittelstürmer sein!" Die Ankunfts- wie auch die Abfahrtsseite der Station war schwarz von Leuten, die Kopf an Kopf gedrängt standen. Sämtliche Zugänge zur Station waren von Tausenden belagert, die, wenn sie schon nicht den mit den rotweißen Farben Hollywoods geschmückten Zug sehen konnten, wenigstens einen Blick auf die Helden des Tages, die Männer, welche den Namen der Stadt in der ganzen Welt bekannt gemacht hatten, werfen wollten. In einem streng abgeschlossenen Raum des Bahnsteiges wartete der Bürgermeister von Hollywood, mit weißen Bartfoteletten, Zwicker und den Insignien seines Amtes, umgeben von sämtlichen Mitgliedern des Stadtrates, auf die Ankunft des Zuges und begrüßte strahlenden Lächelns die Gewinner des englischen Potals, als sie den Waggons entstiegen. ,, Sehr verehrter Mr. Warriner und wertgeschätzte Mitglieder des Hollywood- Fußballklubs!" begann der erste Würdenträger der Stadt. Es bereitet mir eine seltene Freude, Sie im Namen der Stadt Hollywood nach dem großen, unvergeßlichen Triumph, den Sie errungen haben, wieder in der Heimat willkommen zu heißen! Ganz England, ja die ganze Sportwelt widerhallt heute von Ihrem Triumph, und wir alle, Ihre Mitbürger und Freunde, sind stolz auf Sie. Zum Zeichen unserer außerordent lichen Wertschätzung bitte ich Sie, Mr. Samuel Hollister, und Sie alle, meine Herren, heute abend im Rathaus unsere Gäste bei einem Bankett zu sein, welches die Stadt Ihnen zu Ehren veranstaltet hat." Jit es ein Wunder, daß Samuel Hollister, als er die Einladung dankend annahm, ein wenig ironisch lächelte, und daß die anderen Spieler seinem Beispiel folgten? Vor wenigen Monaten noch wollte man in dieser Stadt nichts von ihnen wissen; niemand hatte sich darum gekümmert, ob sie da waren oder nicht. Heute erzählte ihnen der erste Bürger der Stadt, was für ausgesucht prächtige Burschen sie seien. Das junge Mädchen schmiegte sich enger an ihren Verlobten, und mit dem Köpfchen auf seiner Schulter flüsterte sie:„ Ich will mein Versprechen halten, Did. Du hast den Pokal für Hollywood gewonnen und sollst jetzt deinen Lohn haben. Das heißt, wenn du es dir nicht inzwischen anders überlegt hast." ,, Anders überlegt?! Liebste, Süßeste, wie tannst du an so etwas denken? Ich hätte vielleicht gezögert, wenn diese Unterredung mit Mr. Armitage nicht gewesen wäre; aber das hätte ich ja auch nur in deinem Interesse getan. Das mußt du mir wirklich glauben." ,, Törichter Junge!" antwortete das Mädchen, aber der Blick ihrer Augen verriet ihm, daß der Einwand sie froh gemacht hatte. Ich wäre stolz darauf gewesen, den besten Mittelstürmer Englands zu heiraten!" fügte sie hinzu. Nr. 96. Vollversammlung der Hessischen Handwerkskammer. Am 1. Dezember fand unter Leitung des Kammervorſizenden, Herrn Nohl- Darmstadt im Sizungszimmer der Hess. Handwerkskammer eine nichtöffentliche Vollversammlung statt, die der Klärung einer Reihe von internen Fragen diente. Insbesondere gelangten finanzielle Angelegenheiten zur Erörterung, so die wiederholte Vermittlung größerer Darlehens summen an Kreditinstitute, u. a. die Darmstädter Volksbank. Dabei wurden die sich nach Schalterschluß der letzteren für die Kammer ergebenden Verpflichtungen sowohl, als auch die eigenen Anlagen bei der Darmstädter Volksbank behandelt und geklärt. Auch die Mitwirkung der Kammer bei der Verteilung der Westhilfe für das besetzte Gebiet faft eingehende Behandlung, insbesondere der wiederholt aufgetauchte Vorwurf wegen der Disposition über einen angeblich für Mainz bestimmten Betrag anfangs Juni ds. Is. An Hand der diesSamstag, den 5. Vo Wohl in feinem Winter mit jo schwer Sabre. Das Gespenit Saufe und belastet die verden fönnen, wenn cher noch beschäftigt cenfalls schwer. De litzt worden. Der& nann, HandwerferSber die Zeit schiebt vird Winter Sehnsucht nach beije und man findet die 3 erträglich! Kommt Weihnac Cludes wohl die glü rie sie ihm verwirkli finitericheiben, hinter den heißen Bliden de heiß, und der, dessen bat- würde eilen, Christentum in die f bezüglichen ministeriellen Anordnung wurde nachgewiesen, daß über diesen Betrag in einwandfreier Weise verfügt worden ist. Mit den Vertretern des besetzten Gebietes wird hierüber noch eine besondere Aussprache stattfinden. In Verbindung hiermit wurde über eine Anzahl von Anträgen, Anfragen und anderen Angelegenheiten verhandelt, die sich z. T. auf Angriffe gegen den Kammervorsitzenden gelegentlich der Tagung des Handwerks und Gewerbeverbandes in Bensheim und bei anderen Anlässen bezogen. Sie führten so wohl in dieser Sigung, als auch bei vorhergehenden Provinzaussprachen mit den Kammermitgliedern zur Aufklärung und Erledigung, sodaß nach dem Urteil der Kammermitglieder letzten Endes nichts mehr übrig blieb, was Herrn Nohl in seiner Stellung als Kammervorsitzender bezw. die Geschäftsführung der Kammer belasten könnte. Hinsichtlich der Tätig keit des Kammervorsitzenden in seiner Eigenschaft als ehema liger Aufsichtsratsvorsitzender der Darmstädter Volksbank maßt sich die Kammer bis nach Beendigung des schwebenden Verfahrens ein Urteil nicht zu. Was die Veröffentlichung anbelangt, die der ,, Landesverband Hessen und angrenzende Gebiete für Handel, Hand werk und Gewerbe, Sitz Mainz" dieser Tage in hessische Presse brachte und den einige Zeitungen unter der Ueberschrift ,, Sturm im Handwerk" oder dergl. veröffentlichten, ohne sich bei den maßgebenden Stellen zu informieren, so wird erklärt, daß sich dieser Verband außerhalb der im ,, Hess. Handwerksund Gewerbeverband" zusammengefaßten Zentralorganisation des hessischen Handwerks befindet, daß er mit seinen wenigen Drtsgruppen nicht befugt ist, im Namen des hessischen Handwerks zu sprechen und daß die in diesem Artikel aufgestellten Behauptungen in der Vollversammlung der Handwerkskammer restlos zusammengebrochen sind. Die Geschäftsführung der Kammer ist beauftragt nachzuprüfen, inwieweit gegen diesen Verband bezw. den verantwortlichen Verfasser gerichtlich vorzugehen ist, insbesondere soweit es sich um die Anschuldigungen gegen den Kammervorsitzenden, Herrn Nohl, und gegen den Vorsitzenden der Handwerkskammer- Nebenstelle Mainz, Herrn Schöntag, handelt. Niedrigere Brandversicherungsbeiträge. Die Nassauische Brandversicherungsanstalt hat für 1932 die Beiträge für die Stadtkreise Frankfurt a. M. und Wies= baden um 20 Prozent herabgesetzt. ,, Das ist mehr, als deine Tante von sich sagen wird," be mertte Did Marr grimmig. Sollten wir aber nicht zu ihr gehen?" ,, Sollten wir es wirklich?" Helft das Elend Weihnachtsaufgabe. -qin Schüßt auch u In den Kinderstu berät, wie man mit t riten fönnte. Schon Dimmrigem Gewinte wohl faum ein Haus, alten, schönen Weihn iten, ärmlichsten Hütte biumchen, faum eine fingt doch ein unich o du jelige!" Wo de den Menschen feine R ten Herzen doch auf u trömt es: Stille No Det fich vielleicht das gion fümmert, wird mes Gefanges, in w ein Roi' entsprungen" ein Lied tröstender 5 fomm' ich her, ich brin men aber fingen all geben, morgen werden lammet, o tommet de lebems Stall." Ja, kommet alle, mand foll meinen, zu ein, um Weihnachtsfr Jeft sich für den ein Gabe, die Sendung de Die Nöte dieser airten, und in vielen brechlichkeit oder gar teiner Weihnachtsfreu gen, die noch etwas deutend besser leben Liebe durch fleine U in die Stübden alte Räume der Allerärm teitsvereine nehmen jder, der fann, ein der Menschen zu mil * Aus dem Stai 132, findet eine Vo Eisenbahn- Bezi Teutschen Reichsbahn " Selbstverständlich! Wir schulden ihr diese Formalität," Napoleons Ein antwortete Marr ruhig. Eine halbe Stunde später standen sie im Salon des Hauses, welches Margery fliehen mußte, weil ihr das Leben darin uner träglich gemacht worden war. Eine Frau mit harten Gesichtszügen lauschte den Worten Marcs. „ Ich bin zu Ihnen gekommen, Mrs. Horrell, um Ihnen die Mitteilung zu machen, daß Miß Kirkby und ich morgen zu heiraten beabsichtigen. Als nächste Anverwandte Margerys in England bitten wir Sie, anwesend zu sein. Ich kenne Ihre Einstellung zu dieser Angelegenheit. Sie hatten die Absicht, Margery mit Mr. Fairfax Stopford zu verheiraten. Das erwies sich als unmöglich; erstens, weil Margery den Mann nicht liebt, und zweitens, weil es sich herausgestellt hat, daß er ein strupelloser Schurke ist." Wissen Sie, daß Ihre beleidigenden Aeußerungen einen der geachtetsten Männer dieser Stadt treffen?" fragte Mrs. Horrell spitz. ,, Was für Beweise haben Sie, daß Mr. Stopford nicht ein ehrenwerter Mann ist?" ,, Nächste Woche dürfte ein Verhör bei der städtischen Polizei diese Beweise restlos liefern," antwortete der Fußballer. Gegen Mr. Stopford wurde auf Veranlassung eines wohlbekannten Bürgers dieser Stadt, des Mr. Anthony Armitage, die Strafanzeige wegen Komplotts und indirekter Teilnahme an einem Ueberfall auf mich in Middleham erstattet. Die Anzeige ging nicht von mir aus, und die Angelegenheit wurde mir von der Klubleitung von Anfang an aus der Hand genommen." ,, Und Sie glauben, daß Sie als gewöhnlicher Fußballer in der Lage sein werden, meiner Nichte alles das zu bieten, wo ran sie gewöhnt war?" höhnte die Witwe. Diesmal antwortete das Mädchen. Das stolze Preu agen Sieg und Rub flagen! Jener Rü gjagt hat: „ Das waren G noch einmal erlef Alle Bande der Ordn tirrung fannte teine vitt zujammenflutend lagenen Heere durch eichopit, frierend hu dend. Verzweiflung Mannschaften wa Rettung des eig Siderstand war aufge Verwirrung, der rbildlich der Zusam s Großen zeigte. G teukens entschieden. ah in der Hauptita irger in Gruppen timme einander das 7. Ottober erschien ar de Bekanntmachung Stafen von der Schul Der König hat etite Bürgerpflicht läglicher und jämm nem Ereignis in R eften Innern erschüt en neuem zu beleber men, das Bolt zur A bird ihm, es fehlt nu ut eriten Bürgerpilid torporalmäßigen reffend das Bild des Rach Erlaß dieje ,, Mr. Anthony Armitage hat Did heute morgen den Posten eines Privatsekretärs angeboten. Das Gehalt beträgt vorläufig achthundert Pfund, was für unsere Bedürfnisse vollauf genügt. Du vergißt eben, Tante, daß Did an der Universität war und in Oxford außer Fußballspielen noch etwas anderes gelernt hat!" ,, und dein Bruder? Was wird er zu dieser glänzenden Heirat sagen?" fragte die Witwe noch immer höhnisch. Margery lachte glückselig. Sie öffnete ihr Täschchen und entnahm ihm ein Kabeltelegramm. ,, Stanley ist begeistert!" sagte sie. Hier kannst du lesen, was er sagt: ,, Meinen Segen! Wenn ich ein Mädchen wäre, würde ich meinen alten Did selbst heiraten! Stanley." Auf der ganzen Linie geschlagen, machte die Witwe noch einen letzten Einwand. Was soll aber aus mir werden?" sagte sie und versuchte ihre Enttäuschung durch einen scherzhaften Unterton zu verbergen. Warum heiratest du nicht Fairfax Stopford?" meinte Margery: Ende pirbige Herr empfohl ung des Staats- Eige nem. Noch jammeroc Cabfolger, der Graf Sjubls mit strenger Shreien, auf den Str eridiedentlich einlauf lo jedes teilnehmen andes, anitatt es Lushaten", hieß es in Dirjen sich nicht übe Jauern vorgeht Dies oldem wir uns bejd etes Stavouritüd foll ( Sollten unsere Leser den Wunsch hegen, sich unseren Roman ,, Der Mittelstürmer von Hollywood" von Sidney Horler, erschie nen im Verlag Georg Westermann, Braunschweig- Hamburg, in Buchform zuzulegen, oder mit dem Buch zum Weihnachtsfeite jemanden zu erfreuen, so nehmen wir Bestellungen auf dasselbe gern entgegen. Das Buch gehört in die Bücherei jeder Jugendabteilung! Es kostet in Leinen gebunden 3- RM.) Kind ihr neuer Gouv Eniig Geichüße lager chaft. Sie follten nad erbot aus elender Fr Finde hätten dies, auf den Gedanter Nr. 96. Samstag, den 5. Dezember 1931. Sandwertstammer. ung des Kammervor Sungszimmer der Heff Jollversammlung flatt, ernen Fragen diente. legenheiten zur Grör größerer Darlehens armstädter Volksbank. hluß der letzteren für sowohl, als auch die Volksbank behandelt Kammer bei der Ver Sebiet fafto eingehende lt aufgetauchte Vor angeblich für Main; =. An Hand der dies rde nachgewiesen, daß ise verfügt worden ist. tes wird hierüber noch eine Anzahl von An enheiten verhandelt, die nervorsitzenden gelegent Gewerbeverbandes in ogen. Sie führten so orhergehenden Provinz zur Aufklärung der Kammermitglieder was Herrn Nohl in und bezw. die Geschäfts Hinsichtlich der Tätig Eigenschaft als ehema städter Volksbank maßt des schwebenden Ver angt, die der Landes te für Handel, Hand ser Tage in hessische unter der Ueberschrift röffentlichten, ohne sich mieren, so wird erklärt, im„, Hess. Handwerks ten Zentralorganisation er mit seinen wenigen ten des hessischen Hand m Artikel aufgestellten der Handwerkskammer Geschäftsführung der inwieweit gegen diesen Serfasser gerichtlich vor m die Anschuldigungen Nohl, und gegen den benstelle Mainz, Herrn ungsbeiträge. gsanstalt hat für 1932 ffurt a. M. und Wies on sich sagen wird," be wir aber nicht zu ihr Lokales. Vorweihnachten 1931. Die Wohl in feinem Jahre zuvor hat man dem kommenden Winter mit so schwerer Sorge entgegengesehen wie in diesem Jahre. Das Gespenst der Arbeitslosigkeit jputt heute in jedem Sause und belastet die Seelen der Menschen, daß sie kaum froh verden fönnen, wenn die Weihnachtskerzen aufleuchten. ber noch beschäftigt sind, leiden unter dem ,, Mangel an Geld" benfalls schwer. Dem Festbesoldeten ist das Gehalt stark geützt worden. Der Freierwerbende ob nun Landwirt, Kaufmann, Handwerker meint, so tönne es nicht weitergehen. Aber die Zeit schiebt sich weiter und weiter vor, und aus Herbst vird Winter In solchen geharnischten Zeiten wächst die Sehnsucht nach besseren Lebensverhältnissen ins Ungeheuere, ind man findet die Zeit der Nöte und Unsicherheiten nach gerade anerträglich! Kommt Weihnachten, so empfindet jedes Stieftind des Slüdes wohl die glühendsten Wünsche, ohne jedoch zu wissen, vie sie ihm verwirklicht werden könnten. Könnten die Schauensterscheiben, hinter denen so viele schöne Dinge liegen, von en heißen Blicken der Menschen erzählen, uns würde es selbst eiß, und der, dessen Mittel es erlauben- so er noch ein Herz hat- würde eilen, wohlzutun und mitzuteilen", d. h. das Christentum in die frische Tat zu übersetzen. Helft das Elend lindern! Dies sei heuer unsere vornehmste Weihnachtsaufgabe. Schüßt arme, alte Leute, gequälte Kranke, and schützt auch unsere Kinder! In den Kinderstuben geht es bereits heimlich zu, und man berät, wie man mit wenigen Pfennigen eine kleine Freude be= teiten fönnte. Schon weht uns Harzarom um die Nase, und aus dämmrigem Gewinkel erklingen Weihnachtslieder. Es gibt wohl kaum ein Haus, eine Familie, wo nicht einmal eines der alten, schönen Weihnachtslieder ertönte! Selbst in der kleinten, ärmlichsten Hütte, in der die Sorge kaum ein Weihnachtsunversehens bäumchen, taum eine fleine Gabe gestatten will, fingt doch ein unschuldiger Kindermund: du fröhliche, o du selige!" Wo der Kampf ums Dasein tobt, harte Arbeit den Menschen feine Ruhe gönnt, einmal tun sich die verbitterten Herzen doch auf und den sonst fest geschlossenen Lippen entströmt es: ,, Stille Nacht, heilige Nacht." Der Uebermensch", der sich vielleicht das ganze Jahr nicht um seine christliche Religion fümmert, wird seltsam ergriffen von der tiefen Innigkeit tines Gesanges, in welchen er unwillkürlich einstimmt: ,, Es ist ein Ros' entsprungen". Wessen Seele Kummer drückt, dem schallt ein Lied tröstender Hoffnung ins Ohr: Vom Himmel hoch, da tomm' ich her, ich bring' euch gute neue Mär'. Fröhliche Stimmen aber singen allerorten: Morgen, Kinder, wird's was geben, morgen werden wir uns freun'n!" und Ihr Kinderlein, tommet, o fommet doch all, zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall." Ja, fommet alle, ihr Menschenkinder, groß und klein! Niemand soll meinen, zu schlecht oder zu arm oder zu traurig zu jein, um Weihnachtsfreude empfinden zu können. Wie auch das Fest sich für den einzelnen gestalten möge: die höchste, beste Gabe, die Sendung des Erlösers, gilt allen in gleichem Maße! * Die Nöte dieser Zeit werden sich zum Feste besonders auswirken, und in vielen Familien, in denen Arbeitslosigkeit, Gebrechlichkeit oder gar Krankheit herrschen, wird von rechter, teiner Weihnachtsfreude nicht allzu viel zu spüren sein. Diejeni gen, die noch etwas mehr haben, als sie brauchen oder doch be= deutend besser leben als andere, sollten gerade zum Feste der Liebe durch kleine Ueberraschungen etwas Licht und Freude in in die Stübchen alter Leute, in Kranfengimmer und dumpfe Räume der Allerärmsten tragen. Auch Spitäler und Wohltätigteitsvereine nehmen Gaben aller Art gern entgegen. Trage also jeder, der kann, ein Weniges dazu bei, die Nöte der Zeit und der Menschen zu mildern! * * Aus dem Stadttheater. Am Samstag, den 2. Januar 1932, findet eine Vorstellung für Erwerbslose statt. Eisenbahn- Bezirks- Netzkarten. Der Verwaltungsrat der Deutschen Reichsbahn hat in seiner Sigung vom 24. November ,, Gießener Zeitung" 5. Js. den ihm vorliegenden Plan einer Einführung von Netzund Bezirkszeitfarten genehmigt. Die Einführung der Karten wird zum 1. Januar 1932 erfolgen. * Fundsachen. Das Verzeichnis über die im Monat November 1931 gefundenen bezw. abgelieferten Gegenstände fann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamis, Landgrafhilipp- Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Nicht genehmigt. In der letzten stattgefundenen Versammlung der Zwangsinnung der Sattler und Tapezierer war deren Auflösung beantragt. Es stimmten 64 dafür. Satzungsgemäß sind 74 Stimmen erforderlich. Der anwesende Vertreter des Kreisamtes erklärte infolgedessen den Antrag für abgelehnt. * Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regimentsvereine. Verbunden mit Filmvorführungen über die Einweihung des deutschen Kriegerfriedhofs Rorp- St. Gilles( Nordfrankreich, Sommegebiet) und Darstellung der Haupt- Kampfplätze um Verdun werden am Montag, den 7. Dezember, im Astoria- Lichtspielhaus( Seltersweg) Gefallenengedenkfeiern gehalten. Der Reinertrag der Veranstaltungen wird der Winternothilfe 1931-32 Gießen zugeführt. * Vogelsberger Höhen- Club( VHC). Letztvergangenen Sonntag führte der VHC. seine letzte diesjährige Wanderung aus. Das Ziel war vom Bahnhof Wetzlar aus die Honigmühle im Siebenmühlental. * Frauengruppe des Vereins für das Deutschtum im Aus: land( VDA.). Jm Katholischen Vereinshaus wird am Sonntag, den 6. Dezember, nachmittags 5 Uhr, ein Krippenspiel aufgeführt. * Das Gasthaus zur Liebigshöhe" wird morgen, Sonntag, den 6. Dezember, wieder eröffnet. Der neue Pächter ist Gastwirt Heinrich Dechert. * Hessen in Berlin. Der ,, Verein der Hessen in Berlin", von dessen Gründung wir unseren Lesern s. 3t. Mitteilung machten, feierte am 21. November im Berliner Lehrervereinshaus sein 5. Stiftungsfest. Vor 5 Jahren ließ der Vereinsvorstand u. a. auch durch unser Blatt mitteilen, daß er sich zum Ziele gesetzt habe, für die zahlreichen in Berlin ansässigen Hessen ein verbin= dendes Glied zu schaffen, um den Heimatgedanken in diesem Kreise wachzuhalten und zu pflegen. Mit Stolz fonnte der Vorsitzende, Ministerialrat Prof. Dr. Maurer, feststellen, daß es dem Verein in Verfolg dieses Zieles gelungen ist, sich in der Zeit seines Bestehens die Anerkennung und Beachtung weiterer Kreise zu verschaffen. Das bewiesen die zur Verlesung gelangenden zahlreichen Glückwunschschreiben und Telegramme von prominenten Persönlichkeiten und von befreundeten Berliner und auswärtigen Vereinen. Das reichhaltige Programm, bei dem auch der Gesangschor des Hessenvereins mit einigen Liedern vertreten war, fand in allen seinen Teilen vollen Beifall und der anschließende Ball hielt die Teilnehmer bis weit in die Morgenstunden zusammen. Einem Wunsche des Vereinsvorstandes nachkommend, möchten wir unseren Lesern empfehlen, etwaige in Berlin ansässige Verwandte oder Freunde auf das Bestehen des Berliner Hessenvereins aufmerksam zu machen oder deren Adresse dem 1. Schriftführer, Ministerialamtmann Karl Krieg baum in Berlin- Halensee, Johann- Georgstraße 12, per Postkarte mitzuteilen. * Lebensversicherungsaufwertung. Nähere Einzelheiten über Lebensversicherungsaufwertung enthält ein Druckstüd, das auf Wunsch gegen Einsendung des doppelten Briefportos fostenihr diefe Formalität Napoleons Einzug in Berlin vor 125 Jahren Kanals( b. 5. Schnellſtens in 14 Tagen) die Oder erreichen sollten ie im Salon des Hauses, r das Leben darin uner rau mit harten Gesichts . Horrell, um Ihnen die tby und ich morgen zu verwandte Margerys in ein. efer Angelegenheit. Sie Fairfax Stopford zu ver ; erstens, weil Marger veil es sich herausgestellt " en Aeußerungen einen der en?" fragte Mrs. Horrell B Mr. Stopford nicht ein bei der städtischen Polizei te der Fußballer. Gegen ng eines wohlbefannten ng Armitage, die Straf ter Teilnahme an einem tattet. Die Anzeige ging theit wurde mir von der gewöhnlicher Fußballer Sand genommen." alles das zu bieten, wo twe. heute morgen den Poften Gehalt beträgt vorläufig edürfnisse vollauf genügt der Universität war und was anderes gelernt hat!" zu dieser glänzenden Hei mmer böhnisch Das stolze Preußenheer, das seit Friedrichs des Großen Tagen Sieg und Ruhm an seine Fahnen geheftet hatte, war geschlagen! Jener Rückzug begann, von dem Gneisenau später gefagt hat: ,, Das waren Greuel, tausendmal lieber sterben, als das noch einmal erleben." Alle Bande der Ordnung lösten sich. Die Mutlosigkeit, die Verwirrung fannte teine Grenzen. In wilder Flucht wälzten sich die virr zusammenflutenden Reste her bei Jena und Auerstädt gechlagenen Heere durch die herbstlichen Gefilde Sachsens, zu Tode erschöpft, frierend hungernd, an dem Unentbehrlichsten Not leidend. Verzweiflung und Stumpfsinn hatte die Führer gepadt; die Mannschaften waren in hoffnungsloser Selbstsucht nur auf die Rettung des eigenen Lebens bedacht. Jeder Gedanke an Widerstand war aufgegeben. Es war ein entsetzliches Schauspiel der Verwirrung, der Mutlosigkeit, der Kopflosigkeit, in dem sich Dorbildlich der Zusammenbruch der stolzen Monarchie Friedrichs des Großen zeigte. Ein einziger Tag hatte über das Schidsal Breußens entschieden. Schwachmut und Kopflosigkeit herrschten auch in der Hauptstadt mit entsetzten Gesichtern standen die Bürger in Gruppen beisammen und raunten mit halblauter Stimme einander das furchtbare Ereignis zu. Am Morgen des 17. Oktober erschien an den Mauern und Straßeneden eine amtliche Bekanntmachung des General- Gouverneurs von Berlin, Grafen von der Schulenburg- Rähnert: ,, Der König hat eine Bataille verloren. Jetzt ist Ruhe die erste Bürgerpflicht Ich fordere die Einwohner Berlins dazu auf." Aläglicher und jämmerlicher fonnte das Volf wohl nicht von einem Ereignis in Kenntnis gesetzt werden, das es in seinem tiefsten Innern erschütterte. Anstatt die gesunkenen Hoffnungen Don neuem zu beleben, den Ausblid auf bessere Zeiten zu er= offnen, das Volk zur Aufraffung seiner letzten Kräfte anzufeuern, wird ihm, es fehlt nur noch die Androhung von Strafe, Ruhe jur ersten Bürgerpflicht" gemacht. In ihrer seelenlosen Sprache and torporalmäßigen Barschheit zeichnet diese Bekanntmachung treffend das Bild des damaligen höheren Beamtentums. öffnete ihr Täschchen und ,, Hier kannst du lejen Mädchen wäre, würde id , machte die Witwe no sagte sie und versuchte ihn Unterton zu verbergen airfag Stopford?" meinte Stanley." hegen, sich unseren Roman on Sidney Horler, erigie Braunschweig- Hamburg, Buch zum Weihnachtsfeite Bestellungen auf dasselbe Die Bücherei jeder Jugend nden 3- RM) Nach Erlaß diefes kläglichen Schriftstückes hatte sich der Dürdige Herr empfohlen, ohne sich im geringsten um die Sicherung des Staats- Eigentums und des Kriegsmaterials zu fümmern. Noch jammervoller benahm sich iein Schwiegersohn und Nachfolger, der Graf Haßfeld, der jeden Ausbruch patriotischen Gefühls mit strenger Strafe belegte, alles Zusammenlaufen, Schreien, auf den Straßen alles öffentliche Teilnehmen an den Derschiedentlich einlaufenden Kriegsberichten" verbot. Er erklärte also jedes teilnehmende Gefühl an den Geschicken des Vaterlandes, anstatt es zu fördern in Acht and Bann.„ Unsere Aussichten", hieß es in diesem jämmerlichen Schriftitüd" weiter, dürfen sich nicht über dasjenige entfernen, was in unseren Mauern vorgeht Dies ist unser einziges höheres Interesse, mit welchem wir uns beschäftigen müssen Aber noch ein ganz anDeres Bravourstück sollte den guten Berlinern zeigen, wes Geistes Rind ihr neuer Gouverneur war Vierzigtausend Gewehre und ünfzig Geschütze lagen im Berliner Zeughaus noch in Bereithaft. Sie sollten nach Ostpreußen geschafft werden, aber Hazfeld berbot aus elender Franzosen- Furcht ihre Fortschaffung, denn die Feinde hätten dies ,, übel vermerken" fönnen. Zulegt kam man doch auf den Gedanken, die Gewehre 1orizuschaffen, sie wurden auf Kähne geladen, welche durch die 17 Schleusen des Müllroser ( v. der Marwig, 185.) Inzwischen war Napoleon unaushaltsam weitermarschiert; einen Friedensvorschlag König Friedrich Wilhelms III., den ihm der Flügeladjutant Graf Dönhoff ins Hauptquartier überbrachte, hatte er abgelehnt. Die von ihm errungenen Vorteile wären zu groß ,,, um jie nicht bis nach Dresden und nach Berlin zu verfolgen." Am 24: Oktober zog Napoleon in Potsdam ein und nahm im Stadtschloß Quartier. Drei Tage später, am 27. Oftober 1806, nachmittags 3 Uhr, hielt Napoleon durch das Brandenburger Tor unter dem Geläute der Gloden mit großem militärischem Gepränge seinen Einzug in Berlin Auf Anordnung des Gouverneurs hatten sich die anwesenden Minister und die Spitzen der Behörden in Uniform und Amtstracht zum Empfange des Kaisers eingefunden Der Magistrat überreichte die Schlüssel der Stadt Umgeben von seinen Marschällen Davoust, Berthier, Augereau, ritt der Kaiser zwischen seinen Grenadieren und Jägern die Linden entlang. Unter dem Zudrange vieler Neugieriger bewegte sich der Zug nach dem Königlichen Schlosse, wo der Kaiser in den nach dem Lustgarten zu gelegenen Zimmern Wohnung nahm. Das Verhalten der Berliner Bevölkerung machte im ganzen einen würdigen Eindrud, sie empfing den Kaiser mit finsterem Schweigen; der ab und zu gehörte Ruf: , Vive l'empereur"( Es lebe der Kaiser) rührte von bezahlten Subjeften her Manche Faust ballte sich in stillem Ingrimm, und die an den Fenster erschienenen Frauen führten, wie ein Augenzeuge erzählt, öfters ihre Taschentücher an die Augen, um die hervorquellenden Tränen abzuwischen. Der Kommandant hatte in trauriger Dienstbeslissenheit eine Beleuchtung der Fenster für den Abend angeordnet, aber sie fiel sehr dürftig aus. Im alten Königsschlosse empfing der Kaiser die staatlichen und städtischen Behörden, sprach ergrimmte Worte über die kriegshehenden Frauenzimmer", empfahl den Männern, ihre Familie besser in Schranken zu halten", bedauerte ,, das gute Volf von Berlin, das nun ein Opfer des Krieges geworden sei, während die Anstister desselben in Sicherheit seien", und drohte funkelnden Auges: ..Ich will diesen übermütigen Hofadel so klein machen, daß er sein Brot wird erbetteln müssen." Friedrich von der Marwik erzählt in jeinen Denkwürdigkeiten über die weitere Entwickelung der Verhältnisse in Berlin: Napoleon erwog, daß eine so große und bevölkerte Stadt wie Berlin ihm eine große Garnison tosten würde. Da er nun seine Soldaten gegen die heranziehenden Russen besser gebrauchen fonnte, jo ließ er eine National- Garde organisieren, zu der jeder Bürger pilichtig war, um ihr angeblich die Sicherheit der Stadt anzuvertrauen Die Stadt war aber vollkommen sicher und bedurfte feinen anderen Schuß als gegen die Erpressungen des Feindes. Die National- Garde stand unter dem französischen Kommandanten und unter militärischer Disciplin und fonnte von ihm zu allem gebraucht werden, wozu er nur immer französische Soldaten innerhalb der Stadt hätte gebrauchen tönnen Berliner fanden sich hochgeehrt, fühlten sich wichtig in ihrer neuen militärischen Würde, stedten sich in Uniformen, besetzten die Wachen, standen vor den Franzosen Schildwacht, machten ihnen die Honneurs usw. Aber hierbei blieb es nicht einmal. Die Schüzengilde tat sich freiwillig zusammen und organisierte ein Corps von freiwilligen jungen Leuten zu Pferd, die sich in eine prächtige, hellgrüne Uniform mit Gold stedten, den förmlichen Dienst in den Vorzimmern dieser französischen Generale ver= Die Nr. 96. los an Interessenten vom Schutzverband der Lebens- und Feuerversicherten e. V., München 13, Neureutherstr. 13, abgegeben wird. * Schafilers Wettervorhersage für Dezember 1931. Wenn wir auch in Mitteleuropa feinen zeitigen und anhaltenden Früh winter zu erwarten haben, so sind im Monat Dezember doch für turze Zeiten verhältnismäßig tiefe Temperaturen zu erwarten. Der Dezember dürfte gegenüber den Vorjahren überhaupt cin etwas winterlicheres Gepräge haben, aber mit durchschnittlich nur mittleren Temperaturen. Zu Beginn des Monates lebhafte Winde, Regen, Schnee, zeitweise Aufklaren. Um den 8., 9. Dezember stürmisch, falt, Schneefall. In der 3. Woche winterlich, Frost, Aufheiterung, mit leichten Schwankungen. Weihnachten stürmische westliche Winde, nicht sehr falt, Schneefall, Tauschnee mit nur teilweiser Aufheiterung. Wetterlage anhaltend bis Ende des Monates. * Wieder verschlafen? Nein, wie kommt das nur? Kommt das von dem späten Zubettgehen, oder, weil der Himmel seine Wolkengardinen vorgezogen hat, damit das bißchen Wintersonne nur ja recht spät und dürftig zum Vorschein kommt? Erschrocken hebt die Frau und Mutter den Kopf aus den Federkissen und wirst einen verdutzten Blid auf den Wecker. Du lieber Himmel!! Da ist es bereits nach sieben Uhr und halb acht muß ihre Aelteste schon an Ort und Stelle sein! ,, Gretl, Otto, Martel aufsteh'n! Wenn ich's schon mal verschlafe- ihr meldet euch du sägst wohl noch sechs gleich gar nicht! Und du, Mann Klafter Holz? Mit dir ist gleich gar nichts los! Früh knurrst du, abends schimpfst du, und nachts schnarchst du! Da lobe ich mir den Nachbar, der focht früh den Kaffee, holt Semmeln, wichst die Schuhe und legt das Kleinste trocken! Na, wird's bald? Oder soll ich euch ein Glas Wasser... Nein, was man mit euch für' ne Wirtschaft hat!" Jagd im Dezember in Hessen, mitgeteilt vom Hess. Jagdklub. Die Zeit des Rehabschusses ist vorbei, denn am 1. Dezember hat die Schonzeit für männliches und weibliches Rehwild be: gonnen. Auch für Feldhühner schloß mit dem 30. November die Schußzeit. Sonst hat, mit Ausnahme der Jagd auf Muffelwild und der Waldhühner, alles Wild Schußzeit, die Fasanenhennen nur bis zum 31. Dezember, die Hasen dagegen bis zum 15. Januar. Die großen Hasentreibjagden sollten jetzt begonnen haben, leider hat sich gezeigt, daß wir durch die andauernd nasse Witterung im Sommer, an der die Junghasen zum großen Teil zu Grunde gingen, ein außerordentlich schlechtes Hasenjahr haben. Es empfiehlt sich deshalb, den Abschuß auf ein Minimum zu beschränken, um Sathasen für die Nachzucht übrig zu behalten. Das Haar- Raubwild trägt jetzt seinen wertvollen Winterbalg und sollte eifrig bejagt werden, aber eins sei be= tont: Gift zur Erbeutung von Raubzeug gehört nicht in die Hand des Jägers. Besondere Sorgfalt ist jetzt den Futter stellen zuzuwenden, die reichliche Beschidung benötigen. Erhöhte Aufmerksamkeit bedarf das Revier und gerade die Nähe der Futterstellen zur Sicherheit gegen zwei- und vierbeiniges Raubgesindel. Nicht zu vergessen ist, dem Wilde jetzt genügend Salz zu reichen, das für die Verdauung und Gesunderhaltung dringend notwendig ist. Der erste Eindruck ist der beste. Schöne weiße, mit der herrlich erfrischenden Chlorodont- 3ahnpaste behandelte Zähne verleihen jedem Gesicht einen eigenen Reiz. Tube 50 Pf. Versuch überzeugt. Hüten Sie sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen, denn für das Wertvollste was Sie besitzen, die Zähne, ist das Beste gerade gut genug. richteten und natürlich durch den zweijährigen täglichen Umgang mit den Franzosen recht gründlich verdorben wurden. Ich habe selbst den Marschall Victor mit einem Gefolge von zwanzig solcher aufgeputzten Jünglinge umherreiten sehen, die aussahen wie die Narren und, statt sich ihres Dienstes zu schämen, sich damit brüsteten." So der derbe von der Marwig in seinen Erinne rungen, in denen er alle Schwächen seiner Zeitgenossen geißelt. Ergänzt wird dieses traurige Bild vaterländischer Würdelosigkeit durch die Tagebuchblätter eines anderen Zeitgenossen. Da lejen wir: Wie unjäglich erbärmlich benahm sich bei diesem Unglüc der ganze vornehme und niedere Pöbel, den Berlin, wie alle großen Städte, in nur zu bedeutender 3ahl besitzt. Alle diese gebildeten, geistreich sein wollenden Kreise der Beamten, Schöngeister, Großlaufleute, Geldmänner, Künstler, die früher so ent züdt gewesen waren, wenn Prinz Louis Ferdinand oder irgend ein anderes Mitglied des Königlichen Hauses sie mit seiner Gegenwart beehrt hatte waren jetzt plöglich französischer gesinnt als selbst viele französische Offiziere. Der Kaiser Napoleon, obgleich er Deutschland fnechtete und mit Füßen trat, war ihr Held und Heros; die französische Sprache galt als die einzige, die in den Salons" der sogenannten gebildeten Welt geduldet war, und den französischen Offizieren wurden oft die frechsten Zudringlichkeiten gegen Frauen und Mädchen als liebenswürdige, vornehme Manieren ausgelegt Jn nur zuvielen Berliner eleganten Salons waren die französischen Offiziere die willkommensten Gäste. Dußende von jungen Mädchen und selbst verheiratete Frauen aus guten Familien fnüpften mit ihnen Liebeshändel an, die oft einen traurigen Ausgang nahmen." Aber schon drei Jahre später, im Jahre 1809, hatte eine andere Gesinnung Play gegriffen. Der gleiche Tagebuchschreiber erzählt: ,, Als ich im April 1809 in der Hauptstadt anlangte, fand ich diese gegen 1807, wo ich bei meiner heimlichen Reise nach Ostpreußen dort verweilt hatte, ungemein vorteilhaft verändert. Selbst die leichtsinnigen und charakterlosen Mittelstände in Berlin hatten endlich eingesehen, welch ein Drud durch die Gewaltherrschaft der Franzosen auf Preußen ausgeübt wurde, und von der Verherrlichung des Franzosentums war jetzt dort wenig mehr zu finden. Hatten doch die reichen Modegeden, die 1806 sich gar nicht schnell genug möglichst reichbesticke Uniformen anschaffen fonnten, um damit zu ihrer eigenen Schmach und zum gerechten Aerger aller Patrioten als Ehrenwachen vor den französischen Marschällen aufzureiten, ihren solche empfindliche Verluste an ihren Geldbeuteln verwundbarsten Teilen erlitten, daß ihnen schon jetzt die Lust zu dergleichen aberwigigen Torheiten vergangen war. Die schlimmen Jahre von 1806-1813 waren nötig, um das leichtfinnige Berlin zu dem wahrhaft patriotischen Eifer zu bringen, den es 1813 zu seinem eigenen Ruhme und zu Deutschlands Nutzen in so großartiger Weise gezeigt hat." So berichtet uns der Tagebuchschreiber, der die Freiheitskriege mitgemacht hat und erst im Jahre 1859 gestorben ist. Traurig war diese Zeit vor 125 Jahren! Aber die Hoffnung, daß es besser werden würde, lebte in den Herzen aller Vaterlandsfreunde. Dieser Hoffnung gab Ernst Moriz Arndt in den Worten Ausdrud: Es ziehen die Dä.nonen, Schwanger mit Blut und Schmach; Doch die auf Sternen wohnen, Senden die Rache nach. Dr. L. R. Samstag, den 5. Dezember 1931. Aus Rah und Fern. Wiesed. Der Gemeinderat hat die Erhöhung der Bürgersteuer von 100 auf 300 Prozent beschlossen. Alsfeld. Der hiesige Zweigverein des VHC. feierte dieser Tage sein 50jähriges Bestehen. Bad Nauheim. Bis zum 3. Dezember 1931 betrug der Gesamtbesuch 30 974 Gäste; darunter 5 314 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 459 Gäste. Einbruch in eine Posthilfestelle. Friedberg. In die Posthilfestelle Kaichen wurde eingebrochen, als sich der Posthilfestelleninhaber mit seinen Ange= hörigen zur Bestellung von Postsachen unterwegs befand. Der Gindringling nahm einen Postjad mit 1165 R.- Mart Rentenzahlgeld, meist Silbergeld, mit sich. Von dem Täter fehlt bis jetzt jede Spur. Darmstadt. Ein 18jähriges Mädchen aus Eberstadt warf sich vor einen Personenzug und wurde sofort getötet. Das Motiv zur Tat ist noch unbekannt. Bensheim a. d. B. Ein erwerbsloser Arbeiter, der im April auf ein Mädchen, welches mit einem anderen verlobt war, Schüsse abgegeben hatte, wobei diese aber mit dem Leben davon kam, wurde jetzt zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Erbach i. Odw. Eine Frau aus Lützel- Wiebelsbach brachte Vierlinge zur Welt. Zwei Kinder lebten bei der Geburt, während die beiden anderen tot zur Welt kamen. Nach kurzer Zeit starben jedoch die beiden anderen Säuglinge ebenfalls. Weilburg. Der früher hier als Landwirtschaftsdirektor tätig gewesene Ministerialrat Weil ist in Berlin von einem schnell fahrenden Auto überfahren worden. An den Folgen ist er verstorben. Die Leiche wurde in seine Heimatgemeinde Finthen bei Mainz übergeführt und dort beerdigt. Wissen( Dill). Die nahe gelegene Grube St. Andreas wird am 31. Dezember still gelegt. 240 Arbeiter werden erwerbs= los. Außer Betrieb gesetzt wurde die Grube Petersbach, wodurch 200 Arbeiter zur Entlassung kamen. Limburg. Ein Dentist aus Nassau, der mit seiner Tochter des Verbrechens der Blutschande angeklagt war, wurde zu 14 Monaten Zuchthaus verurteilt. Die Tochter sprach man frei. Frankfurt a. M. Ein 39jähriger arbeitsloser Schlosser, der im August einen verbotenen Eingriff an einer verheirateten Frau vorgenommen hatte, sodaß diese starb, konnte hier jetzt festgenommen werde. Seine Tochter, an der er unsittliche Handlungen vorgenommen hatte, brachte ihn zur Anzeige. Wetter bei Marburg. Hier wurde ins Bahnhofsgebäude eingebrochen und 30.- R.- Mark gestohlen. Kassel. Ein 58jähriger Weißbinder, der im November einen Bergmann in dessen Wohnung überfallen und durch Messerstiche so schwer verletzt hatte, daß derselbe starb, wurde jetzt vom Schwurgericht zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt. In Moskau das größte Stadion der Welt. Im Sommer 1933 soll das in Moskau begonnene Stadion fertig sein. 200 000 Menschen sollen darin Platz haben, für 120 000 Menschen sind Stuhlreihen vorgesehen. ,, Gießener Zeitung" Ausführungen nicht anzuschließen. Leider läßt sich eine Aende rung der in Anhalt getroffenen Regelung im Augenblick nicht erreichen. Die Stadt als Hausbesitzer 700 Mark Mietschulden. Die bebauten städtischen Grundstücke sind für die Stadt Eisenberg nicht nußbringend. Der Staatsbeauftragte hat, wie die ,, Leipziger Neueste Nachrichten" mitteilen, verfügt, daß die Mieten in verschiedenen städtischen Häusern erhöht werden müssen. Ueber die Rechtlichkeit dieser Erhöhung wurden auf Einspruch des Mietervereins sogar Prozesse geführt. In der letten Sitzung des Hauptausschusses mußte nun die Frage erörtert werden, was mit den Mietern zu tun ist, die überhaupt teine Miete zahlen. Es wurde ein Fall herausgegriffen, in dem ein Mieter der Stadt bereits 700 Mark schuldet. Die Stadt befindet sich in der eigenartigen Lage, die Mieter nicht aus den Wohnungen herausnehmen zu können, denn sie muß dann auf der anderen Seite als Wohlfahrtspfleger für diese Mieter wieder Wohnungen schaffen Was jedem Deutschen von der Reichsbahn gehört. Zwei Eisenbahnschwellen, zwei Meter Gleis Jeder deutsche Bürger ist, was die wenigsten wissen, Miteigentümer der Deutschen Reichsbahn- Gesellschaft; denn das Reichsbahnvermögen befindet sich im Eigentum des Deutschen Reiches! Da die Vermögenssumme 24,5 Milliarden RM. beträgt, besitzt also jeder der 60 Millionen deutschen Staatsbürger einen Reichsbahnanteil von 412 RM. Natürlich fann man sich diese Summe nicht am nächsten Bank- oder Fahrkartenschalter auszahlen lassen; denn das Geld liegt fest" oder„, rollt" in Gestalt von Lokomotiven und Wagen durch Deutschland. 7,5 Prozent sind Grundbesitz, 25,3 Prozent Bahnkörper und Zubehör, 22,7 Prozent Oberbau( Gleisanlagen), 13,5 Prozent Bahnhöfe, 2,5 Prozent Werkstätten und 28,5 Prozent Fahrzeuge. In der vom Pressedienst der Reichsbahn herausgegebenen Schrift Täglich 44mal um den Aequator" ist ausgerechnet, was praktisch jedem Deutschen ge= hören würde, wenn man diese Vermögenswerte aufteilen fönnte: das halbe Tausendstel einer Lokomotive oder eine Kraft von 0,5 PS., der hundertste Teil eines Personen- oder Güterwagens mit 200 Kilo Ladegewicht, zwei Eisenbahnschwellen, ein Signalhebel, etwas mehr als 10 Meter Telegraphen- oder Fernsprechdraht und zwei Meter Gleis... Ja, wenn die Statistik nicht wäre! Einführung der 40- Stundenwoche in Anhalt. Bekanntlich hatte das Anhaltische Staatsministerium die Bauämter des Staates angewiesen, bei Bauten in eigener Regie die 40- Stundenwoche einzuführen und bei Bauaufträgen an private Unternehmer diesen die Einführung der 40- Stundenwoche zur Pflicht zu machen. Der Reichsverband des deutschen Handwerks war wegen dieser Einführung der 40- Stundenwoche beim Reichsarbeitsminister vorstellig geworden, da in der Regelung ein Eingriff in die Reichsgesetzgebung erblickt werden müsse, für den dem Anhaltischen Staatsministerium die gesetzliche Vollmacht fehle. Der Reichsarbeitsminister hat hierauf nunmehr erwidert, daß er die dargelegte Auffassung für irrig halte. Es handle sich auch insoweit bei der Festsetzung einer kürzeren als der im allgemeinen gesetzlich zulässigen Arbeitszeit nicht um eine behördliche Anordnung, die den privaten Unternehmer zwinge, mit der kürzeren Arbeitszeit zu arbeiten, sondern um eine Bedingung der Ausschreibung, die anzunehmen oder abzulehnen, ebenso wie die sonstigen Bedingungen der Ausschrei bung, dem Unternehmer dadurch freistehe, daß er auf das mit der Ausschreibung gemachte Angebot eingehe oder nicht. Er werde auch nicht wirtschaftlich geschädigt, da er bei seiner Preisberechnung die gemachte Bedingung berücksichtigen könne. Im übrigen bleibe noch darauf hinzuweisen, daß die 48stündige Arbeitszeit im geseßlichen Sinne als Höchstarbeitszeit anzusehen sei, deren Unterschreitung auf dem vom Anhaltischen Staatsministerium vorgeschlagenen Wege das Gesetz nicht verhindere. Auch der Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe, dem die Angelegenheit ebenfalls unterbreitet war, führt in seiner Stellungnahme aus, die Rechtslage sei jeden falls so, daß die Regierung von Anhalt die Regelung nicht in ihrer Eigenschaft als Hoheitsträger getroffen habe, sondern als Auftraggeber, und zwar nur für die von ihr gegebenen Aufträge, im Sinne des Privatrechts zum Gegenstand vertraglicher Bedingungen machen wolle. Das Handwerk vermag sich den inhaltlich wiedergegebenen Sofort gesucht Personen j. Standes 3. Uebernahme einer Maschinenstrickerei auch nebenberuflich. Garantiert dauerndes Einkommen, denn wir perkaufen die fertige Arbeit. Keine Vortenntnisse nötig. Entfernung fein Hindernis. Verlangen Sie noch heute unverbind lich u. fostenlos Ausfunft von Gustav Nissen& Co. Hamburg 6 Zollvereinsniederlage. Wir suchen für den dortigen Platz redegewandte Kraft zum provisionsweisen Verkauf von Wollwaren an Private. Offerten unt. G.Z. 2980 an die Expedition dieser Zeitung erbeten. Winterfütterung der Legehennen. Dr. P. Lieb, Landwirtschaftslehrer und Tierzuchtinspektor. Jetzt im Winter, wo für die Frischeier hohe Preise bezahlt werden, muß der Geflügelhalter ganz besonders darauf bedacht sein, der Fütterung der Legehennen größere Aufmerksamkeit zu schenken, außerdem für das Wohlbefinden seiner Schützlinge durch gesunde Hühnerställe zu sorgen. Tiere, die durch die Herbstmauser stark geschwächt wurden, sind besonders fräftig zu er= währen, damit deren Legetätigkeit bald wieder beginnt. Erfinder Vorwärtsstrebende - Nr. 96. min B ist in genügender Menge in den Körnern enthalten. Vitamin C gibt man den Tieren in Form von angekeimtem Hafer oder Runkelrüben, entweder ganze oder zerschnittene Rü ben. Die Rüben üben fernerhin eine sehr günstige diätische Wirkung aus und werden von den Tieren sehr gern gefressen. Das Körnerfutter soll im Winter möglichst zur Hälfte aus Mais bestehen. Dieser liegt am längsten im Kropf und ist durch seinen hohen Fettgehalt ein vorzüglicher Wärmespender. Wichtig ist ferner, daß das Körnerfutter im Scharraum etwas untergeharft wird; die Tiere müssen sich bei der Futteraufnahme fleißig be wegen, wodurch Körperwärme erzeugt wird. Während des Sommerauslaufs nehmen die Hühner in ihrem Futter noch reichliche Mengen von Insekten, Würmern, Larven, Pflanzenteilen, Sandkörner u. a. auf. Diese natürliche Futterergänzung muß der Geflügelhalter im Winter berücksichtigen. Zunächst ist es notwendig, den Gehalt des Futters an tierischem Eiweiß zu erhöhen. Mit kleinen Beigaben von Fleisch- oder Fischmehl ist dies leicht zu erreichen. Der gesteigerte Mineralstoffbedarf wird durch die Zugabe von einem Eßlöffel Futterkalk für je 10 Hühner gedeckt. Für eine rege Eierlegetätigkeit im Winter müssen den Legehennen genügend Vitamine gereicht werden. Da frisches Grünzeug meist nicht zur Verfügung steht, fehlen ausreichende Mengen der Vitamine A, C und D. Vita10000 Mk. Belohnung Näheres kostenlos durch: F. Erdmann& Co., Berlin SW 11. Meihnachtsbitte Neue Bücher. ... Erschei Bezugspreis Redaktionsschluß frü fendung nicht verlo 44 Jahrg. Politi Jn Württember einer Beteiligung gebnis der Wahlen Nationalfozialisten gerlichen und soziald trum und KPD. lon Bereits in näd mit einer Notverord Saltes herauslomme ammenlegung von ei Hochschulen und Brüning gab de in der er die Verani Der neue ,, Meyer". Es ist ein hohes Verdienst des Biblis graphischen Instituts in Leipzig, daß es jetzt neben seiner 12 bändigen Enzyklopädie Meyers Lexikon" ein neues, zeitge mäßes und für alle Kreise erschwingliches kleines Nachschlage werk herausbringt: Meyers Kleines Legifon in 3 Bänden, 8, gänzlich neu bearbeitete Auflage mit rund 70 000 Stichwörtern und Artikeln, 4500 Abbildungen und Karten im Text und auf Tafeln. Band I ist soeben erschienen, Band II folgt im Früh jahr 1932, Band III im Herbst 1932. Der nur beschränkte Zeit gültige Vorbestellpreis beträgt 22,50 RM. für jeden Band in Ganzleinen, 25,50 RM. in Halbleder. Bei Rückgabe eines nach 1892 erschienenen 2-4bändigen Legifons ermäßigt sich der Band- Preis um je weitere 2,50 RM. Es handelt sich feines: wegs um einen Auszug aus dem Zwölfbänder, sondern um ein völlig neues Wert. Tatsächlich erfordert ja auch eine Enzy klopädie von so beschränktem Umfang, wenn sie wirklich im wahren Sinne des Wortes„ Gesamtwissenskunde" sein will, eine ganz andere Gliederung des Stoffes. Die kulturgeschichtliche Zeittafel am Anfang des ersten Bandes, die einen Ueberblic über die Menschheitsentwicklung vom alten Aegypten zum Weitzialistische Gefahr bild der Gegenwart gibt, verführt gleich dazu, anstatt eines Der Reichspräft flüchtigen Blätterns sich in das Buch mitten hinein zu vertieführer des Stahlhe fen. Denn die Abschnittsbezeichnungen in dieser Tabelle Byzanz, Gotik, Aufklärung, Imperialismus usw. sind zu gleich die Stichwörter für große kulturgeschichtliche Querschnitts artikel. Auch sonst spürt man überall eine in derartigen Nach schlagebüchern selten durchgeführte Synthese des Wissenstoffes, die nicht nur Worterklärung, sondern wirkliche Bildung und lebendige Anschauung vermittelt. Die anschauliche und interessante Behandlung aller Stoffgebiete ist hauptsächlich durch die ausgezeichnete Bebilderung erreicht, die auch im Text die naturgetreue, photographische Wiedergabe von Porträts, Land schaften, Zeitdokumenten und Arbeitsvorgängen anwendet. Außerdem ist eine Fülle technisch hervorragender, 3. T. mehr farbiger Tafeln eingestreut, die die Dinge der Natur wie Gebirgsbildung, Edelsteine, Frucht und Same, Giftpflanzen usw., die Kunststile wie Barock und Rokoko, die Errungenschaften der der Nieder- Ramstädter Anstalten für Epileptische u. Krüppel. Wir hätten im vergangenen Jahr unseren Pflegebefohlenen nicht ein so schönes und frohes Weihnachtsfest zurichten können, wie es geschehen ist, wenn nicht auf unsere Bitte eine so warmherzige und opferfreudige Antwort aus allen Teilen unseres Hessenlandes gekommen wäre. Nun sind wir in diesem Winter der großen wirtschaftlichen Not erst recht auf die Weihnachtshilfe aller Freunde der Armen und Kranken angewiesen und bitten darum herzlichit: Helfen Sie uns wieder den Weihnachtstisch decken für die hessischen Fallsüchtigen und Krüppel und alle anderen Pfleglinge der Nieder- Ramstädter Anstalten! Helfen Sie mit, trotz aller eigenen Sorgen, daß die helle Sonne der Weihnachtsfrohbotschaft, der Weihnachtsfreude und der Weihnachtsliebe hell hineinscheine in das Leben von 350 Menschen, die zu den Aermsten der Armen gehören. Vergessen wir doch über den gewaltigen Notständen, die auf uns und unserer Zeit lasten, nicht den Jammer, der in der Stille hinter Anstaltsmauern sein Dasein fristet und nicht über den neuen Nöten unserer modernen Zeit das alte Krankheitselend, das immer da war und immer auf die brüderliche Liebe angewiesen bleibt. Für jede, auch die kleinste Gabe, sind wir dankbar und bitten, sie auf unser Postscheckkonto( Frankfurt a. M. Nr. 4992, NiederRamstädter Anstalten) einzuzahlen oder zu überweisen. Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen! Pfarrer Schneider, Direktor. Stahlhelmführer hat enten ihre Auffaj Im Reichsarbeits dertonferenz über Mi Das Reichsbantt tember bestehenden Lombardjag von 10 Im Rahmen der Baltungsrat der Re führen wird, wird a fintgebühren behand nicht sehr groß sein hinausgehen. Der Vorstand d Technik wie Fließarbeit, elektrische Beleuchtung, Fernsprecher, belt eine Sigung a Funkwesen usw., die Erfordernisse des täglichen Lebens vom Fahrrad bis zum Eigenheim darstellen. An erster Stelle hätte eigentlich die ausgezeichnete kartographische Ausstattung er wähnt werden müssen, die von jeher eine besondere Stärke des Bibliographischen Instituts war. So ist hier ein Werk entstanden, das sowohl inhaltlich als auch technisch eine Meisterleistung deutscher Qualitätsarbeit darstellt. jhiedene Bestimmun bradlichen Widerspru Der Abgeordnete tig u. Vorsitzende des dermeister Kort- Kiel, Rach einer Ber uns des Innern ist Ceffentlichkeit verbot Der Borsigende d enzler einen Brief, Deutscher Reichsbahn- Kalender 1932. 6. Jahrgang. Her ausgeber Dr.- Ing. Dr. rer. pol. H. Baumann. Konkordia- Vers lag Leipzig, Goethestraße 6. Preis 4 RM.- ,, Die Reichsbahn in der Zusammenarbeit der Verkehrsmittel" ist das Motto für den diesjährigen Kalender. Jeder der 28 Reichsbahnbezirke Beg der Lohnsenkung wird in seiner Zusammenarbeit mit anderen Verkehrsmitteln an die Regierung 1 geschildert. Die Verbindungen der Deutschen Reichsbahn mit Jn zwei Sigung den 14700 Km. umfassenden deutschen Privatbahnen, der deut de Bertreter Deutsä schen Binnenschiffahrt mit ihrer 10 800 km. schiffbaren Länge, ericht über die den den Kraftwagen und dem jüngsten Verkehrsmittel, das Flug- en denkschrift erſta zeug, werden eingehend behandelt. Neben der Durcharbeitung erreicht wurde. Jungen aus Arbeitsgebieten der Reichsbahn. Die Ausgestaen, daß Frankreich des Leitgedankens gibt der Kalender wie alljährlich Darstel tung des Werkes ist trefflich gelungen. Der Bildschmuck ist schön und eindrucksvoll. Auch der Druck verdient volle Anerkennung. Grotes Almanach zu Weihnachten 1931. 49. Jahrgang. 56 S., mit 8 Bildern. Kostenlos. Zeitgemäß, sehr zeitgemäß ist Die französische rechender Herabjegun Im ameritanischer dj die Aufnahme d Lamiffion von den der soeben erschienene Weihnachtsalmanach der G. Grote'schen an erit wenn festge Verlagsbuchhandlung in Berlin. Bom Ohr zum Herzen. ,, Sie sind 16 Jahre alt und möch ten Gayauspielerin werden", lesen wir in der neuen ,, Garten tenen die alliierten laube", die ihren Lesern in ihrer Sprechecke ,, Vom Ohr zum blöjer- Kathedrale in De Zahlungsfähigkeit Rach einer Meldu erle Rußlands durd iprengt worden. Die spanische Nati Staatspräsidenten. Herzen allerlei wichtige Lebensfragen beantwortet. Lesen Sie einmal ,, Vom Ohr zum Herzen" und lesen Sie auch die vielen anderen fesselnden Beiträge! ,, Mädchenringkämpfe in Elia". Die neueste Nummer der ,, Münchner Illustrierten Presse"( Nr. 49) bringt einige be sonders interessante Aufnahmen von der West- Afrika- Expedition des bekannten Forschers Hugo Adolf Bernakit, die sich die Erkundung der sehr wenig bekannten Gebiete und Voltsstämme von Portugiesisch- Guinea zur Aufgabe machte. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen Feder Geschäftsmann etc., verlange die von der Hessischen Handwerkskammer zu Darmstadt entworfenen und mir in Kommissionsverlag gegebenen praktischen Haupt- und Kassenbücher Diese Bücher werden zur Zeit in ganz Hessen in zahlreichen Buchführungskursen der Handwerkskammer und in den Gewerbeschulen Hessens als Lehrbücher angewendet Sie können in allen Stärken von mir bezogen werden An Hand der Erläuterungsformulare fann jeder ältere Handwerker usw der gründliche Buchführungskenntnisse nicht besitzt, seine Eintragung derart geordnet ausführen, daß dieselben dem Gesetz entsprechen und ein gültiger Buchabschluß dann möglich ist Geschäftsbücherverlag Albin Klein, Giessen. Fernsprecher 2525 und 2526 ( Dorm Rellet gegi 1783) Südanlage Nr. 21 Das japanische Ka Sigung, die die g Laufe des heutige Aus dem Der neugewählte tituierenden Sitzung ordneter Winter eröff Ogeordneten find 69 ahl des Landtagsprä r den Abgeordneten det Dr. Werner gilt Chibent wurde der Ab eiten Bizepräsidenten Sodann nahm Stad Namen der Regier tminifterium entspre Staatsgeschäfte fo Staatspräsidenten Die von den Barte Selteitenrates um je gebilligt. Komm