über eine wesentliche C funden habe. rengte nun gegen den M an, indem er zumadi Gießener Zeitung anden gewesen seien und orhandenes Ungeziefer d en Maßnahmen vernid ß des Mietvertrages d zenfreiheit der Räume zuge des Klägers wurde jedod als unberechtigt abgewiefen Erscheint Mittwochs und Samstags. Cager gehörigen Haufes ba Medaktionsschluß früh 8 Uhr. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. - Für Aufbewahrung oder Rüd- mieter die von dem Beklagendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. vahrlofen lassen, er hat auc des Mietvertrages erklär einzuziehen und den Mie 4. Jahrg. b zu entrichten, und er ha g der Räume erboten. De daß tatsächlich Wanzen i Es kann nicht darauf ar ausdrücklich erklärt worde Das Vorhandensein vo Politische Rundschau. In den Monaten April und Mai sind bei politischen Schlägereien und sonstigen politischen Ausschreitungen in den veraft einer Wohnung in gat hiedensten Teilen Deutschlands 15 Personen ermordet, 200 schwer dingt davon auszugehen, da und weit über 1000 leicht verlegt worden. gemietet hätte, wenn er po Kenntnis gehabt hätte. Den rtrages durch den Beklagte ,, Sunday Times" jagt in einem Leitartikel, daß nüchtern entende Köpfe mit dem Zuſammenbruch Deutschlands in absehBarer Zeit rechneten, woraus sich die ernste Notwendigkeit ergebe, gefchloffen anzusehen. Abe 542 BGB. wäre der Br durch die Ueberlassung de n vertragsmäßiger Gebrauc de. Es bedurfte auch keine angels, denn es ist an Beziehen der Wohnung kein Einer Einladung der Regierung von Lettland folgend, wird m nicht zuzumuten, seiner Kreuzer„ Königsberg" und die vierte Torpedobootshalb= gen, die wenn aud in Flottille in der Zeit vom 10. bis 12. Juni Libau zu einem offiTage zuvor voller Wanzeziellen Besuch anläßlich der Feier des zehnjährigen Bestehens der wine Aenderung des Youngplanes zu erörtern. Der Reichspräsident empfing den Reichsminister des Aeuße= wen Dr. Curtius zum Vortrag über die Genfer Verhandlungen. Der preußische Gesandte in München und bevollmächtigte Minister Dr. Denk hat dem bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Selb sein Abberufungsschreiben überreicht. agten zur Mietzinszahlun ge kommen. cher. werden und bleiben. Von Bruno Wilkens Verlag in schienenen Wertchen ist tla: ese im Alter gefürchteten nnen. Wir können unseren mit der Lektüre dieses Bu nwertvolle Ratschläge und Weg geben. Bettländischen Marine aufsuchen. Auf der Reichstagung des Arbeitsausschusses Deutscher VerWände in Dresden wiesen die Redner einmütig auf die untragbare Belastung Deutschlands durch die Bindungen des Versailler Vertrages hin und forderten die Revision des Tributpaktes. Am Sonntag nachmittag fand in Breslau ein großer Appell Des 12. Reichsfrontsoldatentages statt, an dem 140 000 Stahlhelmer teilnahmen. Der zweite Bundesführer Düsterberg nahm die Weihe der neuen Stahlhelmfahnen vor. Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei hielt am Montag eine Sigung ab, in der sie entschiedenen Widerspruch ge= gen eine Reihe von Punkten der geplanten Notverordnung erhob und noch einmal nachdrücklichst für die Revision der Tribute eintrat, Welt( Verlag Dr. Selle ientiert sich als ein re welche die Mode für lekten Schöpfungen now Die Straffammer des Landgerichts 1 Berlin hat die Beru vorzüglich ausgemählung des Reichstagsabgeordneten Dr. Goebbels, der wegen Beleidigung des Polizeipräsidenten Dr. Weiß, vom Schöffengericht 1500 Mark Geldstrafe verurteilt worden war, auf Kosten des Engetlagten verworfen, Auf dem Sozialdemokratischen Parteitag in Leipzig wurden em Montag die Entschließungen der Opposition abgelehnt und die Mehrheitsanträge unter starkem Beifall angenommen. Der„ Münchener Illuftritts nteressantesten Aufnahmer, entenwahl gemacht wuthe Aujjaz„ Die Stadt der t zutsche Köpfe" erscheint dismisse der Holländer van Bruyns berufen worden. hen Altertums: Ulrich vor Zum Berater an die Oesterreichische Nationalbant ist für die Zeit der durch die Krise der Creditanstalt geschaffenenen VerhältNach langem Zögern hat die polnische Regierung nun endlich tigen Zeichnungen von Karie Fälschung des Pariſer Vertrages von 1920 eingestanden und htung, Tonfilmaufnahme!" Burgeleit, Gießen Tube 54 Pf. große Tube 90 Pf. TE AUF OLYMPIA und Behörden schätzen e unserer upia ASCHINEN MASCHINEN DOMAT" Schreibmaschinen mietweise maschinen A. G JRT a. M. Tel. Hansa 27326 h unverbindlich ge Gefchäftsman die überall beliebten bücher von Albin Klein, Gim Die Berichtigung dieser Fälschung beim Völkerbund beantragt. Der spanische Justizminister hat bekanntgegeben, daß künftig Adelstitel und Adelsauszeichnungen in Spanien nicht mehr verMiehen werden dürfen und daß die bestehenden Adelstitel leine Borrechte irgendwelcher Art mehr zur Folge haben dürften. 6000 spanische Offiziere haben freiwillig ihren Abschied erBeten. Darunter befinden sich 8 kommandierende Generale, 6 Diwijiousgenerale und 51 Brigadegenerale. In Rumänien fanden am letzten Montag Parlamentswahlen Flatt, die in Bukarest ruhig, aber unter außerordentlicher Teilmahmlosigkeit der Bevölkerung verliefen. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 3. Juni 1931 Zusammenkunft der deutschen Minister mit dem englischen Kabinettschef zur Zeit scheinbar in den Hintergrund fritt. Nichts: destoweniger sieht man nicht nur in politischen Kreisen dieser denkwürdigen Zusammenkunft, die voraussichtlich einen Wendepunkt in der Geschichte der Reparationspolitik einleiten dürfte, mit größter Spannung entgegen. Organisation des Friedens. Wie kein anderer Staat ist Deutschland seit dem Weltkrieg zum Vorkämpfer des Rechtsgedankens im Leben der Völker ge= worden. Das gebot ihm, von allen ideellen Erwägungen abgesehen, allein schon sein eigenstes Interesse. Entwaffnet, im Herzen Europas gelegen, ohne gesicherte, natürliche Grenzen. inmitten schwer gerüsteter Nachbarn, mußte es alles daran setzen, gegenüber dem Machtgedanken in der großen Politik den Rechtsgedanken mehr und mehr zur Geltung zu bringen. Es mußte insbesondere Vorkehrungen treffen, um jeglichen Streit fall mit anderen Staaten durch richterliche Entscheidung oder durch Vergleich beizulegen. Es mußte den Frieden organisieren, um den Frieden zu sichern. Was ist auf diesem Gebiet bisher geschehen? Deutschland hat vor allem eine große Anzahl von Schiedsgerichts- und Vergleichsverträgen abgeschlossen; seit 1921 nicht weniger als 16. Und zwar mit folgenden Staaten: mit der Schweiz( 1921), mit Schweden( 1924), Finnland( 1925), Estland( 1925), mit Frankreich, Belgien, Polen und der Tschechoslowakei( 1925), mit den Niederlanden( 1926), mit Dänemark( 1926), Litauen( 1928), den Vereinigten Staaten( 1928), Rußland( 1929), der Türkei ( 1929), Luxemburg( 1929). Diese Verträge sehen regelmäßig bei juristischen Streitigkeiten, z. B. bei Konflikten über Auslegung und Anwendung eines Vertrages usw., die obligatorische Schiedssprechung( Schiedsgerichtsverfahren) vor, bei politischen Streitigkeiten hingegen die obligatorische Vermittlung( Vergleichsverfahren) insbesondere nach den Grundsäten der Billigfeit und gütlichen Uebereinkunft. - Darüber hinaus hat Deutschland abgesehen von den Möglichkeiten, die die Völkerbundssatzung selbst für die Regelung von Streitigkeiten bietet als erste Großmacht die freiwillige Schiedsgerichtsklausel des Weltgerichtshofes im Jahre 1927 unterzeichnet. Sämtliche Staaten, die diese Klausel ange= nommen haben, es sind bisher insgesamt 34, sind verpflichtet, alle Rechtsstreitigkeiten untereinander dem Weltgerichtshof zur Entscheidung zu unterbreiten. Und schließlich sei in diesem Zusammenhange nicht vergessen: Deutschland hat auch den Vertrag zur Aechtung des Krieges, den sogenannten Kellog- Pakt, unterzeichnet, einen Vertrag, den bis heute nur noch 7 süd- und mittelamerikanische Länder nicht unterzeichnet haben. Durch die Vorgänge auf der letzten Ratstagung des Völferbundes in Genf hat noch ein allgemeines Vertragswerk von sich reden gemacht: die sogenannte„ Generalakte". Jhr sind neuerdings Großbritannien, Frankreich und einige andere Staaten beigetreten. Um was handelt es sich dabei? Jm Jahre 1928 hat die Vollversammlung des Völkerbundes auf Grund besonderer Kommissionsarbeiten einen allgemeinen Vertragstert aufgesetzt, der eine friedliche Austragung von Konflikten zwischen den Völkern vorsieht und dem sich jeder Staat Unterzeichnung anschließen kann. Deutschland kann sich Die Notverordnung vor dem Abschluß.edoch, wie der Reichsaußenminiſter erſt fürzlich in Genf zum Die Beratungen des Reichskabinetts über die neue Notverrdnung gehen dem Abschluß entgegen. Am Montag mittag veremmelte sich das Kabinett erneut, um, wie es heißt, bis in die Fäten Nachtstunden zu tagen und die noch strittigen Punkte der Notverordnung zu flären. Mit einem endgültigen Abschluß rechnet man jedoch erst für Mittwoch. Am Mittwoch wird auch Reichspräsident von HindenBurg den Reichskanzler empfangen und von dem Inhalt der ausgearbeiteten gesetzlichen Maßnahmen unterrichtet werden. In gut unterrichteten politischen Kreisen glaubt man nicht an eine Beröffentlichung vor Ende dieser bezw. Anfang der kommenden Boche, zumal anzunehmen ist, daß Reichspräsident von HindenTurg mit der gewohnten Gründlichkeit den Inhalt der Notverrdnung eingehend studieren wird. Reichskanzler Dr. Brüning hat inzwischen am Montag vornittag in Gegenwart des Reichsfinanzministers Dietrich, des Reichsinnenministers Dr. Wirth, des Postministers Schäzel und es Reichsverkehrsministers von Guerard die Vertreter der Spitzenverbände der Beamtenschaft, des Deutschen Beamtenbundes, des Allgemeinen Deutschen Beamtenbundes und des ReichsBundes der höheren Beamten zu einer längeren Aussprache über Die Notverordnung und vor allem über die neue Kürzung der Beamtengehälter empfangen. Die Beamtenführer unterrichteten Den Kanzler über die Erregung, die innerhalb der Beamtenschaft entstanden ist. Demgegenüber wies Reichskanzler Dr. Brüning af den großen Ernst der Lage der Reichsfinanzen und auf die revorstehenden Bemühungen zur Erleichterung der deutschen Gefemtlage hin. Er erklärte, daß in Form der Krisensteuer auch andere Volksklassen erheblich von den Auswirkungen der NotverOrdnung getroffen würden, und daß auch die Beamtenschaft um dieses neue Opfer nicht herumkommen werde. Die Tage bis zur Abreise des Reichskanzlers und des Reichsußenministers nach Chequers sind vollauf mit den Vorarbeiten über die Notverordnung ausgefüllt, so daß die eminent wichtige Ausdruck brachte, aus grundsätzlichen Erwägungen mit dieser Generalatte nicht einverstanden erklären. Sie sieht nämlich abweichend von allen bisher von Deutschland abgeschlossenen Schiedsgerichts- und Vergleichsverträgen vor, daß auch politische Konflikte zwischen den Völkern auf Grund der bestehenden internationalen Verträge durch Schiedsgerichtsspruch endgültig zu entscheiden sind. Das bedeutet praktisch: jede lebendige Entwicklung im Leben der Völker wird dadurch abgedrosselt; das politische Geschehen würde auf der Grundlage bestehender Verträge zur Erstarrung gebracht, von Verträgen, die zum Teil alles andere als gerecht sind. Für Deutschland, das unter dem Zwangssystem des Versailler Friedensvertrages leidet, ist das völlig untragbar. Polen verdient an Danzig. Die„ Baltische Presse", dieses in deutscher Sprache erscheinende polnische Organ des Minister Strasburger, hat fürzlich ausgerechnet, was Danzig jährlich an Polen verdient. Dabei hat es die Zölle(!) und alles mögliche eingerechnet, was nicht zu einer Wirtschaftsbilanz gehört und ist zu dem Ergebnis getommen ,,, Danzig verdient 200 Millionen 3loty an Polen im Jahr." Demgegenüber hat die Danziger Handelskammer durch eine Rundfrage über den reinen Warenverekhr festgestellt, daß das kleine Danzig mit seinen 400 000 Einwohnern Polen für 190-200 Millionen Zloty an Waren abnimmt, so daß Danzig einer der besten Kunden Polens ist. Es steht an fünfter Stelle in der polnischen Exportstatistik und dabei sind bei der Umfrage der Handelskammer nicht einmal alle Warengattungen erfaßt. Danzig tommt als Kunde Polens vor Rußland, Dänemark, Schweden, Holland, Frankreich, Lettland, Belgien, Schweiz, Rumänien, Ungarn und Jialien; es bezog doppelt so viel Waren von Polen wie die vier Erdteile Asien, Afrika, Amerika und Australien zusammen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 44 Der Weg aus der Wirtschaftsnot. Neuer Vorstoß des Hansabundes für freie Marktwirtschaft und freie Wohnwirtschaft. Der Präsident des Hansa- Bundes, Dr. Hermann Fischer, M.d.R., sprach am 1. Juni auf der Landeshauptversammlung des bayerischen Hansa- Bundes über die Wege zur Ueberwindung der wirtschaftlichen und sozialen Notstände. Politik und Wirtschaft sind in Deutschland durch die Flucht vor den Kriegsfolgen, vor den Folgen des Versailler Diktates und auf dem Weltmarkt durch die Flucht vor den Reparationen mittels übersteigerter Hochschutzölle in eine sich zwangsläufig immer mehr steigernde Wirrnis und Erstarrung geführt worden. Noch im Herbst des letzten Jahres hat man die Größe der Wirtschaftsnot, den Umfang der Zerstörungen an Wirtschaftskraft zufolge der von kollektivistischen Wunschträumen beherrschten Wirtschaftsgesetzgebung des letzten Jahrzehnts verkannt. Weder die deutschen Gesetzge ber noch die politischen und wirtschaftlichen Führer der anderen großen Partner des Weltmarktes haben erkannt, daß die Uebergriffe der Politik auf Volkswirtschaft und Weltwirtschaft einen verheerenden Einfluß ausgeübt und die sozialen Notstände derart übersteigert haben, daß nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa und damit die Gesamtheit aller Völker in die Gefahrenzone schwerster staatlicher und wirtschaftlicher Erschütterungen gedrängt sind. Die die Größe der Not und daher auch die Größe der zu bewältigenden Aufgabe noch verkennenden Notverordnungen vom Juli und vor allem vom Dezember 1930 haben sich daher trok des Beginns einer Umkehr von den bisherigen falschen Wegen als unzulänglich erweisen müssen. Gewiß war es ein psychologi scher Gewinn, eine weitgespannte Atempause für eine wirkliche Nenorientierung der deutschen Wirtschaftspolitik zu sichern. Die gegenwärtige Reichsregierung hat hier unbestreitbare Verdienste. Aber in der weiteren politischen und wirtschaftlichen Arbeit wird man beachten müssen, daß Dpfer nur dann dauernd von der Gesamtheit des Volkes gefordert werden können, wenn damit einer wirklichen durchgreifenden Besserung der Dinge in einer deutlich erkennbaren Zukunft gedient wird. Für nur parlamentarischtaktische Ueberbrückungserfolge will hente niemand mehr auch nur das geringste Opfer bringen. Kein Answeg ist heute mehr möglich ohne neue Opfer. Das ist angesichts der täglichen Konkursziffern, der Not auf dem Arbeitsmarkt, der in seiner Depression beharrt, der immer schmaleren Basis an wirtschaftlicher Leistungskraft, die der öffentlichen Finanzwirtschaft verbleibt, eine unendlich bittere Tatsache. Zu den materiellen Dpfern wird die Notwendigkeit einer umformung des wirtschaftspolitischen Wollens der Volksmehrheit treten müssen. Man muß endlich erkennen, daß es sich bei der Gegenüberstellung von kapitalistischer und sozialistischer Wirtschaft als Profitwirtschaft und Bedarfsdeckungswirtschaft um eine durchaus irreführende Konstruktion nicht vorhandener Gegen-/ säglichkeiten handelt. In der freien Marktwirtschaft herrscht die Diktatur des Konsumenten, bestimmt dieser, durch welche wirtschaftliche Handlung Unternehmer und Kapitalist eine Rentabilität ihrer Geschäfte erreichen können. Höhe und Stetigkeit der Rentabilität sind abhängig von der Kunst des besten Dienstes am Kunden. Daher ist die freie Marktwirtschaft zwangsläufig das brauchbarste Instrument sozialen Aufbaues des ganzen Volkskörpers. Die Ueberlegungen der Brauns- Kommission gehen an der Notwendigkeit, sich klar für freie oder kollektivistische Wirtschaft zu entscheiden, vorbei und werden daher ohne praktischen Nußen bleiben. Wir müssen uns darüber klar sein, daß in der gegenwärtigen unmittelbaren Existenzgefährdung von Staat und Wirtschaft kein Raum mehr für Halbheiten und Kompromisse ist. Klare Entscheidungen sind erforderlich. Die Fortsetzung einer Politik mit privatwirtschaftlichem Vorzeichen, aber kollektivistischem Kompromißinhalt verlagert die Verantwortlichkeiten, vergiftet die öffentliche Meinung, überspißt die sozialen Gegensätz lichkeiten, tut also gerade das, was sie angeblich durch das Ausweichen vor klaren Entscheidungen vermeiden will. Die Sofortmaßnahmen, die für die Ueberwindung der Wirtschaftsnot erforderlich sind, lassen sich folgendermaßen umschreiben: Alle Ausgleichsversuche der öffentlichen Finanzwirtschaft bleiben fruchtlos, solange die Zermürbung der Steuerkraft in schnellerem Tempo sich vollzieht, als die Minderung der öffentlichen Ausgaben. Ein radikaler Einschnitt, der von heute auf morgen nur noch durch starke Einnahmedrosselung, verbunden mit weitestgehender Auflockerung des gefeßlich festgelegten Ausgabenzwanges in Reich, Ländern und Gemeinden durchführbar ist, ist erforderlich. Die Ausgabensenkung muß so umfangreich sein, daß sie nicht nur die gegenwärtig übersehbaren Einnahmeausfälle ausgleicht, sondern auch noch Raum für eine wirklich umfassende starke Stenersenkung, die am zweckmäßigsten zunächst auf dem Gebiet der Realsteuern einsetzen muß, bietet. Nur so kann die Steuerkraft wieder hergestellt werden und gesunden, nur so die öffentliche Finanzwirtschaft gesichert werden. Ein ,, Unmöglich" darf und kann es hier, wo es sich um die Existenzfrage von Staat und Wirtschaft handelt, nicht geben. Zur Verringerung der schwebenden Schulden, die besonders die Kommunalfinanzen gefährden, muß zur Veräußerung öffentlichen Besizes geschritten werden. Nur vom Druck der öffentlichen schwebenden Schulden befreit, kann auf dem Geld- und Kapitalmarkt die sich erneut im Mittwoch, den 3. Juni 1931 mer mehr vergrößernde Differenz zwischen den deutschen und internationalen Zinssägen überwunden werden. Nur so kann mit Aussicht auf Erfolg die notwendige Revision des Young- Planes ungesäumt von uns in Angriff genommen werden. Als erster Schritt sollte ein Reparationsfeierjahr angesichts unserer gewal tigen inneren Anstrengungen und Opfer von Deutschland gefordert werden. Die Arbeitslosenversicherung muß die landwirtschaftlichen Arbeiter, die Caisonarbeiter und die Hausangestellten aus der Versicherungspflicht entlassen und bis auf weiteres bereits sehr kurzfristig die Versicherungsleistung an den Bedürftig keitsnachweis knüpfen. Die freie Marktwirtschaft muß wieder hergestellt werden. Das gilt sowohl hinsichtlich des Preises für die Arbeitsleistung wie auch hinsichtlich der Preise für die Warengüter. Alle Subventionen, Garantien und dergleichen, die Förderungsmaßnahmen für den Kleinwohnungsbau usw. sind schnellstens abzubauen bzw. einzustellen, die Wohnungswirtschaft ist sofort von allen Bindungen zu befreien. Die Wirtschaft befindet sich heute in einer Sackgasse. Aus dieser herauszuführen, ist unendlich schwer. Aber die hierbei nochmals erforderlichen Opfer haben einen Sinn; denn das Herauslösen aus den Sackgassen führt uns wieder auf ein wirtschaftlich gesundes Fundament zur Sicherung unserer nationalen und sozialen Existenzen zurück. Die Verantwortung für halbes, erfolgloses Opfern weiterhin zu tragen, kann von niemandem gefordert werden. Aber alle Verantwortlichen werden bereit sein, bei einem entscheidenden Notwehrwerk mitzuhelfen, mit dem der Weg zum neuen Aufbau freigelegt wird. Deutschlands Wirtschaft wird in all ihren Teilen dem Staatsmann folgen, der wirklich und endlich die Maßnahmen zu ergreifen sich entschließt, die die Gefahr des Augenblicks erfordert. Die gegenwärtige Reichsregierung, an der Spitze Brüning, Dietrich, Stegerwald, wird das Vertrauen der Mehrheit des deutschen Volkes haben, wenn sie das notwendige Vertrauen zu sich selbst und den starken Mut gegenüber den Notaufgaben des Augenblicks unbeirrt dem Volke zeigt. Die Ankündigung der neuen Notverordnung bringt auch dem, der von ihr kein Wunder erwartet hat, eine schwere Enttäuschung. Aber auch nach ihrem Erlaß gilt es immer wieder, auf die Eigengeseßlich keit der Wirtschaft und die sich daraus ergebenden ehernen Notwendigkeiten hinzuweisen. Es gibt kein Zu Spät" und kein ,, Unmöglich". Weder 1918 noch 1923 haben wir dem Abgrund chaotischer Verwirrungen so nahegestanden wie gegenwärtig. Niemals war so klar wie jetzt erkennbar, daß durch alle Verwirrungen des Radikalismus hindurch der Bolschewismus sich rüstet, seine alle europäische Kultur, allen sozialen Fortschritt zerstörende ,, Siegeslaufbahn" in Europa anzutreten. Eine große historische Aufgabe ist Deutschlands erwerbs, tätigem Bürgertum gestellt. Sein Wille, sein Mut zu staatsbürgerlicher Verantwortung, sein Mut zum vollen Einsaß seiner ganzen Kraft für die Wiederherstellung freier Marktwirtschaft werden entscheiden, ob Deutschland leben wird. Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Sentung der Youngzahlen. Gerechtigkeit in der Kosten: frage. Schaffung von Arbeit. Beschleunigung der Reform. Die diesjährige Tagung des Deutschen Landkreistages in Mainz, unter dem Vorsitz des Landrats Dr. von Achenbach, versammelte die Vertreter der ländlichen Bezirksfürsorgeverbände aller deutschen Länder zur Besprechung des brennenden Problems der Wohlfahrtserwerbslosenfrage. U. a. waren anwesend als Vertreter der Reichsregierung der Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen, Dr. Engler, als Vertreter der hessischen Landesregierung die Minister Leuschner und Kirnberger, fermer die Reichstagsabgeordneten Bokkius und Rizel, sowie eine große Anzahl hessischer Landtagsabgeordneter. Sehr zahlreich war die Presse vertreten. Präsident Dr. v. Stempel umriß in furzen Einleitungsworten die Probleme, die den Bezirksfürsorgeverbänden augenblicklich als die wichtigsten erscheinen. Er betonte in diesem Zusammenhang, man habe bisher versucht, auf dem Wege über die Sparsamteit Mittel zu gewinnen, die zum Ausgleich der finanziellen Belastung durch die Wohlfahrtserwerbslosenfür sorge nötig seien. Bei den Landkreisen, die in ihrer FinanzErinnerungen an die Besatzungszeit. Schluß. Mein Sträuben war vergeblich, einen Tag später war auch ich meine Haare los. Man suchte mich zu beruhigen, indem man mir erklärte, die Haare müßten herunter, es sei wegen der Läuse. Was die französischen Militärgefangenen anbelangte, die ebenfalls ihre Haft dort verbüßten, mußte man allerdings die Wahrnehmung machen, daß sie dieser Tortur nicht unterworfen waren. Es war also weniger aus hygienischen Gründen, sondern es war die Laune einer Handvoll Menschen, die über das Wohl und Wehe von Hunderten von Gefangenen zu verfügen hatten. Ueber die Zuwendungen von Essen war so verfügt, daß die Angehörigen einmal die Woche, und zwar Freitags, etwas bringen fonnten. Die Pakete durften jedoch nicht einzeln von dem Ueberbringer an den Gefangenen abgegeben werden, sondern wurden gesammelt und später geschlossen verteilt. Es war auch möglich, durch die Vermittlung der Gendarmerie, daß von den Angehörigen Freitags ein Gefangener besucht werden konnte. Nach großen Bemühungen war es meiner Frau vergönnt, sich diese Vergünstigung zu beschaffen. Als sie sich an dem fraglichen Mittag anschickte, mit noch mehreren Damen ihre Männer zu besuchen, wurden sie von dem zuständigen Adjutanten mit der Reitpeitsche aus dem Gebäude getrieben. So war unterdessen schon die vierte Woche angegangen, warum wir überhaupt festgesetzt wurden, konnte uns auch keiner erklären. Hätte man in der Haft noch Beschäftigung gehabt, wäre es erträglich gewesen, so verzweifelte man vor Langeweile. Sonntags morgens war Kirchgang, erst die Katholiken, dann die Protestanten. Von den beiden Konfessionen wurde jeweils ein Prediger und ein Organist von den Mainzer Kirchengemeinden zur Verfügung gestellt. Unser täglicher 20- Minuten- Spaziergang und der Sonntags: firchgang war der einzige Lichtblick in diesem Einerlei. Nicht vergessen anzuführen möchte ich noch, daß der Kirchgang unter Bewachung und mit aufgepflanztem Bajonett durchgeführt wurde. Es war am Samstag abend, von der benachbarten Christus= firche läuteten die Glocken den Sonntag an. Dämmerung brach ein, wenn ich mich auf den Tisch stellte, konnte ich zum Oberlicht hinaussehen. Bei Tag wäre mir diese Kühnheit mit Cachot belohnt worden, am Abend jedoch fiel dies nicht weiter auf. Auf dem flachen Dach vis- a- vis von mir bewegten sich zwei Posten mit aufgepflanztem Seitengewehr, die das Terrain von oben beobachteten. Plötzlich tönte das Signal in unserem Gange auf. In irgendeiner benachbarten Zelle erscholl Spektakel, was ,, Gießener Zeitung" gebarung bisher immer sehr vorsichtig gewesen seien, sei man nun am Ende der Sparmöglichkeit angelangt. Weitere Sparsamkeitsmaßnahmen würden eine schwere Vernachlässigung der von den Landkreisen für die ihnen anvertrauten Menschen zu lösenden Aufgaben bedeuten. Jetzt sei der Augenblid gekom men, wo die Sorge um den deutschen Menschen höher stehen müsse als die Zahlung von Reparationen an das Ausland. Von der Senkung der völlig unerträglichen Kriegstribute sei letzten Endes die Arbeitsmöglichkeit der Kommunalverbände abhängig. In der Hoffnung, daß sich auf diesem Gebiete auch für die Frage der Wohlfahrtserwerbslosigkeit eine Besserung alsbald anbahnen möge, sei der Wille zum Aufbau, zur Tat und zur Verantwortung in den deutschen Landkreisen wachzuhalten. Der hessische Minister des Innern, Dr. Leuschner, führte aus: Die Krise wirkt sich nicht nur auf die Fürsorgelasten aus, sondern auch auf das wirtschaftspolitische Leben. Das ersehen wir auch aus der übergroßen Belastung aller Versicherungszweige, besonders auf dem Gebiete der Invalidenversicherung. Ueberall ertönt der Ruf nach der Hilfe des Reiches und der Länder. Nur Solidarität aller Beteiligten fann helfen. Das Land Hessen wird sich seiner Pflicht gegenüber Kreisen und Gemeinden immer bewußt sein. der Syndikus Dr. Guba, der Geschäftsführer des Verbandes der Sächsischen Bezirksverbände in Dresden, behandelte die Frage unter dem Gesichtspunkt der finanziellen Lage der Landfreise. Er schöpfte bei seinen Ausführungen aus der Praxis und führte eine große Reihe interessanter Beispiele an, die die Auswirkungen der gesetzlichen Bestimmungen in der praktischen Ausführung zeigen. Die Lasten der Krisen- und Wohlfahrtserwerbslosenfürsorge seien systematisch vom Reich und Reichsanstalt auf die Fürsorgeverbände übergegangen. Diese Last sei auf die Dauer nicht zu tragen. Die gemeinsame Forderung der Spitzenverbände auf Zusammenlegung der Wohlfahrtserwerbslosen- und Krisenfürsorge sei fonsequente Fortentwicklung der alten Forderung nach Ausbau der Krisenfürsorge. Neu sei in erster Linie die berechtigte Forderung nach Beteiligung der Länder. Der Zustand, daß das Risiko einzig und allein auf Gemeinde und Gemeindeverbände abgewälzt sei, müsse auf die Dauer zu einem finanziellen Zusammenbruch der Gemeinden und Gemeindeverbände führen. Er halte ein Ausmaß der Kostenbeteiligung an der Reichsarbeitslosenfürsorge durch die Gemeinden und Gemeindeverbände in der Höhe von 25 Prozent für untragbar, zumal die Reichsgesetzgebung bei der Erschließung der Steuerquellen nicht darauf Bedacht genommen habe, den Bezirksfürsorgeverbänden die Mittel zur Verfügung zu stellen, die sie augenblicklich haben müßten. Wenn nicht alsbald eine befriedigende Neuregelung komme, sei der finanzielle Zusammenbruch unvermeidlich. Die Landkreise müssen fordern, daß die Arbeitslosenhilfe mit möglichster Beschleunigung so umgestaltet wird, daß alle Arbeitsfähigen, Arbeitswilligen und unfreiwillig arbeitslos gewordenen Personen außerhalb der öffentlichen Wohlfahrts= pflege unterstützt werden. Soweit dies nicht im Wege der Arbeitslosenhilfe geschehen kann, halten die Landkreise nach wie vor die Zusammenfassung der Krisenfürsorge und der Fürsorge für Wohlfahrtserwerbslose in einem einheitlichen Unterstützungssystem außerhalb der öffentlichen Wohlfahrtspflege un= ter ausreichender Kostenbeteiligung von Reich und Ländern und unter Berücksichtigung der zunehmenden kommunalpolitischen Bedeutung der Landkreise als Lastenausgleichsträger für notwendig und dringlich. Sie hoffen, daß die bevorstehende Notverordnung ihrer finanziellen Lage und den wichtigen Aufgaben, die sie als Bezirksfürsorgeverbände auf dem Gebiete der Betreuung der Wohlfahrtserwerbslosen zu lösen haben, in vollem Umfange gerecht wird. Entschließungen des 11. Vertretertags der hessischen Gemeindebeamten. Auf dem am Sonntag, dem 31. Mai ds. Js. stattgefundenen 11. Vertretertag der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten wurde eine Entschließung angenommen, in der die Auffassung vertreten wird, es müsse Ziel der von der Reichsregierung zu eigentlich geschehen war, fonnte sich momentan teiner vorstellen. Die Wache schien auch irritiert, denn es dauerte 10 Minuten, bis die Ersten auf unserem Gange sich bemerkbar machten. Vorsichtig näherte man sich der Zelle, die das Signal angab. Mittlerweile war es aber dort ruhig geworden, denn ein Gefangener hatte einen Tobsuchtsanfall, den die übrigen Insassen auch ohne die Hilfe der Franzosen beseitigt hatten. Die einzige Heldentat", der sich die Franzosen rühmen fonnten, war, daß sie dem Gefangenen, der sich ja schon beruhigt hatte, mehrmals in das Gesicht schlugen und ihm zum Ueberfluß noch eine Kanne Wasser in das Gesicht gossen. Was die Inneneinrichtung der Zelle an belangte, war nichts zu verzeichnen als ein Tisch, ein Schemel und eine Schlafpritsche. Letztere war aufklappbar und flach an die Wand zu schließen, so daß man tagsüber die Möglichkeit hatte, sich in der Zelle zu bewegen. Dieses Inventar wurde am Abend noch vervollständigt durch den Bedürfniseimer, der sich bald bei uns unter dem Namen ,, Minenwerfer" eingeführt hatte. Fünf Wochen hatten wir unterdessen verbüßt und gleichgültig segelte man in die sechste. Beim letzten Sonntagskirchgang spielte der Organist das Lied Macht auf die Tür, das Tor macht weit", ob es eine Anspielung sein soll, dachte ich mir an jenem Morgen, und ob er Mitwisser ist, daß wir bald heraustommen. Meine Vorahnung sollte nicht trügen. Abends, es dunkelte schon, wurden abstandsweise die Zellen geöffnet, und wir mußten Alles, was wir empfangen hatten, unten im Magazin wieder abgeben. Dort wurden uns auch die Gegenstände wieder ausgehändigt, die uns bei der Einlieferung abgenommen wurden Daß dabei Eins oder das Andere fehlte, sei nur nebenbei erwähnt. Immer nur mit drei oder vier Mann wurden wir abgelassen, so daß die Sache ganz unauffällig vom Stapel ging. Wir glaubten bestimmt, daß die Angelegenheit hiermit beendigt sei, aber weit gefehlt. Es mögen 10 Tage vergangen sein, da erhielten wir eine Ladung, daß wir uns zum Verhandlungstermin am Militärgericht einzufinden hätten. Eine große Verhandlung wurde geführt, man versuchte die ganze Angelegenheit politisch auszubeuten, indem man immer wieder erwähnte, daß die Zusammenkunft monarchistischen Einschlag gehabt hätte. In der Verteidigung der Rechtsanwälte Dr. Führ- Landau und Dr. Neumann- Mainz standen uns zwei gute Verfechter zur Seite. Nach langem Beraten verkündete das Gericht das Urteil: Die Angeklagten sind mit 5 Wochen Gefängnis zu bestrafen, da sie gegen das Verbot der Bejagung verstoßen haben. Nächtliche Anjammlung reip. Versammlung. Durch die Untersuchungshaft gilt die Strafe als verbüßt. Nr. 44 treffenden Sanierungsmaßnahmen sein, der großen Not der Arbeitslosen und ihrer Familie zu steuern, die sozialen Einrichtungen und Leistungen zu erhalten und die Finanzen von Reich, Ländern und Gemeinden in Ordnung zu bringen. Die hierfür erforderlichen Mittel sollen nicht durch Sonderbelastun gen und sonstige Einzelmaßnahmen beschafft werden, sondern durch Heranziehung aller leistungsfähigen Schichten des deutEs wird Einspruch gegen die Beseitigung des schen Volkes. Berufsbeamtentums in den kommunalen Verwaltungen und Betrieben erhoben und die Besetzung sämtlicher dauernd notwendiger Stellen und unwiderruflich angestellten, mit Pensionsrechten ausgestatteten Beamten und Ueberführung der Dauerangestellten in das Beamtenverhältnis gefordert. Der Hessische Städtetag wird ersucht, die auf Anregung der Gewer schaft hessischer Gemeindebeamten in Angriff genommenen Vor arbeiten für die Regelung der Rechte der kommunalen Ange stellten so zu beschleunigen, daß noch im Laufe dieses Sommers die Sicherung der Rechte der Angestellten durchgeführt werden fann. In einer weiteren Entschließung wird verlangt, daß die bisher durch Gesetz festgelegte Regelung der Pensionsansprüche der Landgemeindebamten bei der Abänderung des Versiche rungsgesetzes in ihrem Grundsatz nicht abgeändert wird. Die Gemeindebeamten erklären sich bereit, an notwendigen Refor men des Versicherungsgesetzes für gemeindliche Beamte mitzuarbeiten, fordern aber die Erhaltung der Versicherungsanstalt, weil damit nach Auffassung des Vertrages Gewähr gegeben ist, daß die Lasten für alle Gemeinden tragbar bleiben und eine Eine Einschränkung des gewisse Stetigkeit sichergestellt ist. Kreises der Versicherten wird im Inieresse der Leistungsfähig keit der Anstalt für unangebracht gehalten. An dem Vertretertag nahmen über 400 Vertreter der hessi schen Gemeindebeamten aus allen Teilen des Landes teil. FD- Züge mit dritter Klasse. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag und der Hessische Verkehrsverband haben aus der Erwägung heraus, daß dem Schienenweg in seinem Wettbewerb mit anderen Ver fehrsmitteln nur durch größte Aktivität und Ausnüzung aller sich bietender Verkehrsmöglichkeiten geholfen werden kann, hin sichtlich der weiteren Fahrplangestaltung einen Vorschlag ge macht, der in nachstehender Erklärung niedergelegt ist: ,, Im Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln ist es ge boten, daß die Reichsbahn innerhalb des Rahmens eines wei teren zeitgemäßen Ausbaus ihres Fahrplans die Zahl der FDZüge wesentlich vermehrt. Jn geeigneten Fällen empfiehlt sich die Führung der FD- 3üge in Gestalt leichter Kurzzüge, die nach Bedarf unter Zusammenfassung mehrerer Verkehrsbeziehungen zu schwereren Zügen zu vereinigen wären. Da im Jahre 1930 93,61 Prozent der Reisenden gegenüber 92,8 Prozent im Vorjahre, die auf eine zeitgemäße, besonders schnelle Beförderung ebenfalls Anspruch erheben können, die Holzklasse benützen, sollte die besonders bevorzugte Zuggattung der FD- Züge ebenfalls mit der 3. Wagenklasse ausgestattet werden. Auf diesem Wege soll ermöglicht werden, Reisen auf weitere Entfernungen in sämtlichen Wagentlassen unter wesentlicher Abkürzung der Reisezeiten zurückzulegen. Gagonübe den bestehenden dreiklassigen Schnellzügen mit einer durch schnittlichen Reisegeschwindigkeit von rund 60 Km., sollte den neuen, als ineinander greifendes FD- 3ug- Netz auszugestaltenden Zugverbindungen 1.- 3. Klasse eine Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich 70 Km. gegeben werden, was eine Abkürzung der Reisezeiten um rund 15 Prozent ermöglicht. Angesichts der namentlich durch die Tributlasten verursach ten schwierigen Finanzlage der Reichsbahn ist nichts dagegen einzuwenden, daß für die höherwertige Verkehrsleistung auch in der 3. Klasse der FD- Züge ein besonderer Zuschlag zu den Schnellzugsfahrpreisen erhoben wird, der nach oben durch den Satz des seitherigen FD- Zuschlags in der 1. und 2. Klasse 4 RM. - zu begrenzen wäre." Wie wir erfahren, befindet sich eine diese Gedanken weiter vertiefende Denkschrift in der Ausarbeitung, um nach Fertig stellung den zuständigen Stellen und der Oeffentlichkeit zuge Icitet zu werden. Humor. Feiner Ton. ,, Du bist wohl hundemüde, Tante? ,, Aber, Heinz, so. spricht man doch nicht zu erwachsenen Leuten!" ,, Na, ich meinte ja auch bloß, weil du so saumäßig schwigt!" Kindermund. Vater: ,, Guten Tag, liebe Frau Rätin! Bitte nehmen Sie Platz; meine Frau wird sehr erfreut sein, Sie zu sehen! Sie wird gewiß gleich kommen."( 3u seinem Töchterchen gewendet): ,, Nun, Anni, hast du es Mutti gesagt, daß die Frau Rätin da ist?" Anni( eifrig):„ Ja, sie meinte: Ist das olle Klati maul schon wieder da?" Bei der Wahrsagerin. Mittwoch, den 3. J Flammersbach Boruffia Fulda Alsfeld Kird GedernNeuho Altenburg Leufel 1. 50 New Alsfeld 2. Gedern 2- Ne 1 Alsfeld Jgd. N Leujel Jgd. Ang Gau( Butzbach- 1900 Wagenborn- Steinb 1900 Gießen 2. W Holzhausen Steindorf- Ober Steinbach 1. Wiejed VfB Leihge Burgiolms 2- Oberbiel Stodhaujen Daubringen 2. Wiejed 2.- Vi Steinberg 2-6 1900 Gießen 3.AT Albshausen Weglarer SpB. 4. VB. Gießen 1. J ViB. Gießen 2. J Steindorf Jgd. Stodhausen Jgd. Erda Jgd.- B Nauborn Sch. Steinbach Sch. Butzbach Sch. St Leun Sch. Steinberg 1. Sch. Wiesed 2. Sch. SC. Eschwege Ga Ga Holzminden- Ge Spielverein Rajje Tura Kajjel- S Ballspielverein 06 Meljungen Vf G Wommelshausen Boitenhorn i Gladenbach B Breidenstein Bürgeln Cöl Cappel 1.- Er Marbach 2 - Friedensdorf Wolfgruben Feudingen 2. Gladenbach 2. Bürgeln 2. Breidenstein A Gladenbach Jg Laasphe Jgd. Gladenbach Sch Schi Mit aufrichtiger ballgemeinde die Nach Schiedsrichter Willy G en Donnerstag vorige Seine strenge Sach in ganz kurzer Zeit den als welcher er für viele Roch am Pfingstmontag lampf Dänemart gegen Meisterschaftsspiel zwis at dessen peinlichem E Aus Kopenhagen tam G fihren seinen Tod auf Der Mittelif Kein Wort wurde fleidet hatte; dann fa en Arm. Der Chef will m Du bist all right, füm Su weißt, es ist die V i'm herausschlägit, was Mit diesem Gegens Sanzlei, in welcher er edung mit dem Manag Run aljo" jagte S en find nicht schlecht! h will dich auf einen fund die Woche. Nun Ich bin zufrieden, as regelmäßiges Woch Delen Enttäuschungen Du bist eine furi ,, Bis zu Ihrem 38. Lebensjahre werden Sie unter der Ar ejer Zeit, wenn du di mut zu leiden haben." ,, So! Und dann?" ,, Dann haben Sie sich dran gewöhnt!" Wissen Sie schon? mit zufrieden bijt," g In Nürnberg wurde fürzlich ein aus dem Jahre 1304 ſtam beinlich war die fale mendes Hauptgeschäftsbuch einer Nürnberger Patrizer- Familie Bandte sich, ohne ein die Tuchhandel betrieb, aufgefunden. Das in lateinischer Sprad abgefaßte und auf 100 Seiten 2200 Eintragungen enthalten Buch ist mit seinem Alter von 625 Jahren das drittälteste Ge schäftsbuch in Europa. Ein Alter von 100 Jahren erreichen unter 10 000 Menschen 2 bis 3, ein Alter von 90 Jahren schon 300 bis 400 Personen ein Alter von 80 Jahren etroa 6000, eins ven 70 Jahren ga schon 20 000 Menschen. Durch Trockenlegung der Zuidersee vergrößert Holland sei nen Landbesitz um ein Siebentel der bisherigen Fläche, Jährlich können in Deutschland 2-3 Millionen Karten Briefe und Drucksachen nicht zugestellt werden, weil die Adres fehlt oder diese unrichtig ist. En zu. Als Marr den S Der S finen Ramen rufen. zutommen. Der t anz verändert aus; Saitwirt halten fönnen ud war. Bist du mit Hol nternationale mit fo junge Spieler vor freu ehalten und wirit fein Baiten zu behaupten; Bichtiger ist jetzt die Bohnungen find in wenn du noch nichts h ühre dich zu Mrs. Co 1, der großen Rot euern, die sozialen und die Finanzen dnung zu bringen ht durch Sonderbela eschafft werden, jonde igen Schichten des de gen die Beseitigung ien Verwaltungen jämtlicher dauernd angestellten, mit und Ueberführung rhältnis gefordert. f Anregung der Gen Ingriff genommenen& der kommunalen A m Laufe diefes Somm Iten durchgeführt we g wird verlangt, das ng der Pensionsanip bänderung des Verf t abgeändert wird. an notwendigen Rej meindliche Beamte mit der Versicherungsanf ages Gewähr gegeben i ragbar bleiben und Eine Einschränkung eresse der Leistungsfä Iten.- er 400 Vertreter der b ilen des Landes teil. er Klasse. ndelskammertag und = der Erwägung her bewerb mit anderen ät und Ausnutzung d eholfen werden kann, ung einen Vorschlag gniedergelegt ist: Berkehrsmitteln ist es des Rahmens eines rplans die Zahl der ten Fällen empfiehl eichter Kurzzüge, die erer Verkehrsbeziehu rent, der Reisenden gegen ne zeitgemäße, befo uch erheben könne bevorzugte Zugge Wagentlaffe ausge icht werden, Ref Bagentlaffen unte üdzulegen. Gag gen mit einer dard und 60 Km., follte den g- Netz auszugehaltender Reisegeschwindigkeit o en, was eine Abfügung ermöglicht. Die Tributlaften derut hsbahn ist nichts dag tige Verkehrsleistung Besonderer Zuschlag z der nach oben dur der 1. und 2. Klajeeine diese Gedanken wi rbeitung, um nach e d der Oeffentlichkeit 4. n. te? doch nicht zu erwa eil du jo jaumäßig schw Rätin! Bitte nehmen ut sein, Sie zu sehen! inem Töchterchen gewen gt, daß die Frau Räti einte: Jit das olle Ri jagerin. e werden Sie unter der wöhnt!" schon? n aus dem Jahre 1304 Zürnberger Patrizer- Fam . Das in lateinischer Ep 0 Eintragungen enthal Jahren das drittältete eichen unter 10 000 Me schon 300 bis 400 Perio 00, eins von 70 Jahren versee vergrößert Hollan der bisherigen Fläche, and 2-3 Millionen cellt werden, weil die Mittwoch, den 3. Juni 1931 Flammersbach Ergebnisse: Gau Dill. Surnen, Breitscheid 4: 0( 3: 0) Gau Fulda Borussia Fulda ViB. Gießen 5: 2( 5: 0) Alsfeld Kirchhain 2: 1 Gedern Neuhof 3: 3( 2: 0) Altenburg Leusel 1. Alsfeld 2. Gedern 2. Alsfeld Jgd. Hopfgarten 2: 2 abgebr. Neukirchen 2. 1: 1 Angenrod 1. 8: 3 Neuhof 2. 0: 4 1900 Gießen Jgd. 1: 0 Leusel Jgd. Neukirchen Jgd. 0: 3 Gau Gießen- Wezlar: Butzbach 1900 Gießen 2: 4 Waßenborn- Steinberg 1900 Gießen 2. Laubach 8: 2( 4: 2) Lollar 1. 2:10( 2: 3) Holzhausen Weilburg 0: 4 Steindorf Oberndorf 3: 1 Steinbach 1. Wetterfeld 1. 2: 3 Leihgestern 3: 3( 2: 2) Wieseck Burgsolms 2. Nauborn 2. 5: 4 Oberbiel VfB. Gießen 3. 2: 0 Stockhausen Werdorf 3: 1( 1: 0) Daubringen 2.- Niederwalgern 2. 6: 1 Wieseck 2. VfB. Gießen A. H. 4: 4( 2: 2) Steinberg 2. Steinbach 2. 4: 1 1900 Gießen 3. Lollar 2. 2: 3( 0: 3) Albshausen Allendorf 6: 3 VB. Gießen 1. Jgd. Wetzlarer Sp. 4.-Dutenhofen 2. 3: 2 - VfB. Aßlar 1. Jgd. 3: 3 VB. Gießen 2. Jgd. Dutenhofen 3: 0 Steindorf Jgd. Oberbiel Jgd. 4: 0 Stockhausen Jgd. Werdorf Jgd. 0: 1 Erda Jgd. Blasbach Jgd. 2: 1 Nauborn Sch. Steinbach Sch. Butzbach Sch. Leun Sch. 1900 Gießen Sch. 1: 3 VfB. Gießen Sch. 0: 3 Rodenberg Sch. 1: 1 Stockhausen Sch. 4: 0 Steinberg 1. Sch. Wieseck 1. Sch. 0: 0 Wiesed 2. Sch. Großen- Bused Sch. 2: 3( 2: 2) Gau Göttingen. SC. Eschwege Kurhessen Kassel 2: 5. Holzminden Gau Harz- Weser. Germania Marburg 2: 4 Spielverein Kassel Tura Kassel Gau Kassel. Union Niederrad 1: 5( 0: 2) Horas 6: 1( 2: 1) Ballspielverein 06 Kassel- Hessen 09 Kassel 2: 5( 1: 1) Melsungen VFR. Lichtenau 3: 3( 1: 1). Gau Marburg. Wommelshausen Bottenhorn 1: 1( 1: 0) Bottenhorn ist Meister der 2. Bezirksklasse Gladenbach Biedenkopf 5: 2( 3: 1) Breidenstein Wallau 3: 2( 2: 2) Bürgeln Cölbe 0: 1 Cappel 1.- Endbach 1. 5: 5( 2: 1) Marbach 2. Friedensdorf Wolfgruben Feudingen 2. Gladenbach 2. Bürgeln 2. Erdhausen 1. 11: 0 Caldern 1: 0( 0: 0) Edelshausen 5: 5( 3: 2) Hilchenbach 1: 2 Biedenkopf 2. 4: 2( 2: 1) Cölbe 2. 2: 2 Breidenstein A. H. Gladenbach Jgd. Laasphe Jgd. Gladenbach Sch. Wallau A. H. 1: 3 Wetzl. SpV. 1. Jgd. 4: 2( 2: 1) Herbertshausen Jgd. 6: 2 Erdhausen Sch. 2: 1( 0: 0) Schiedsrichter Guyenz †. Mit aufrichtiger Anteilnahme wird die große deutsche Fußballgemeinde die Nachricht aufnehmen, daß der ausgezeichnete Schiedsrichter Willy Guyenz- Essen im Alter von nur 36 Jahren am Donnerstag voriger Woche plöglich gestorben ist. Seine strenge Sachlichkeit und Objektivität verschaffte ihm in ganz furzer Zeit den Ruf eines hervorragenden Unparteiischen, als welcher er für viele internationale Spiele herangezogen ist. Roch am Pfingstmontag leitete er in Kopenhagen den Länderlampf Dänemark gegen Norwegen und acht Tage vorher das Meisterschaftsspiel zwischen Hertha BSC. und Spielvgg. Fürth, an dessen peinlichem Ende er nicht die geringste Schuld trug. Aus Kopenhagen tam Gunenz bereits frank zurück. Die Aerzte führen seinen Tod auf eine Lebensmittelvergiftung zurück. Der Mittelstürmer von Hollywood. 5. Fortsetzung. Kein Wort wurde zu Marr gesprochen, bis er sich umgefleidet hatte; dann kam Sage, der Trainer, und berührte ihn am Arm. ,, Der Chef will mit dir sprechen, mein Junge," sagte er. Du bist all right, fümmere dich also nicht darum, was er sagt. Du weißt, es ist die Verdauung! Und schau dazu, daß du aus ihm herausschlägst, was du kannst." Mit diesem Segenswunsch ging Marr hinüber in die kleine Ranzlei, in welcher er am selben Morgen seine erste Untertedung mit dem Manager von Hollywood gehabt hatte. Run also," sagte Hollister, als Did eintrat ,,, deine Referenen sind nicht schlecht! Du mußt natürlich noch viel lernen, doch ich will dich auf einen Monat zur Probe behalten. Nach Ablauf dieser Zeit, wenn du dich brauchbar erweist, bekommst du sechs Pfund die Woche. Nun?" Ich bin zufrieden," antwortete der andere. Sechs Pfund ols regelmäßiges Wocheneinkommen erschienen ihm nach seinen vielen Enttäuschungen wie ein Geschenk des Himmels. wahrund ,, Du bist eine furiose Neuheit bei der Branche, wenn du lamit zufrieden bist," grunzte der Manager grimmig sheinlich war die schlechte Verdauung schuld daran Dandte sich, ohne ein Wort mehr zu verlieren, seinen Papieten zu. Der Schatten hinter dem Klub. 2. Als Marr den Schladenweg wieder hinabschritt, hörte er einen Namen rufen. Er blidte sich um und sah Warriner auf fchy zukommen. Der kleine Mann sah ohne seinen Fußballdreß ganz verändert aus; man hätte ihn ruhig für einen kleinen Gastwirt halten fönnen, was er, wie Marr später erfahren sollte, cuch war. ,, Bist du mit Hollister einig geworden?" fragte der alte Internationale mit so viel Wohlwollen in der Stimme, daß der junge Spieler vor freudigem Stolz errötete.„ Du hast dich brav gehalten und wirst feine Schwierigkeiten haben, dich auf deinem Sosten zu behaupten; doch darüber wollen wir später sprechen. Vichtiger ist jetzt die Frage, ob du schon ein Quartier hast. Gute Bohnungen find in Hollywood so selten wie Diamanten, aber Denn du noch nichts hast, dann kann ich dich unterbringen. Ich führe dich zu Mrs. Cor eine alte, gute Seele, die die meisten ,, Gießener Zeitung" Sport und Spiel. Aus Gießen und Umgegend. VfB. 08 Gießen. Borussia Fuida VfB. Gießen 5: 2( 5: 0). Die Liga weilte am vergangenen Sonntag in Fulda zum Spiel gegen Borussia. Das Spiel ging 2: 5 für VfB. verloren. Fulda trat in stärkster Aufstellung an. Der neue Verbindungsstürmer Leugners( früher Borussia Rheine) bedeutet eine große Verstärkung für Borussia.- An sich ist das Resultat schmeichelhaft. Die Partie stand bei Halbzeit 5: 0 für Fulda. VfB. hatte in der 1. Halbzeit ebenfalls Torchancen. In der zweiten Spielhälfte wurden die Gießener bedeutend besser, insbesondere flappte es im Sturm, der auch durch Sauer und Fehling zwei schöne Tore schoß. Eine glänzende Partie lieferte die Hintermannschaft der Gießener in der 2. Halbzeit, Borussia fam nicht mehr zu Erfolgen. VfB. trat mit folgender Auf- Bingel, Henrichs stellung an: Balser II- -Lehrmund, Kreß I, Leuthäuser Fehling, Feuster, Haupt, Sauer, Balser I. Die dritte Mannschaft spielte in Oberbiel gegen die dortige erste und verlor 0: 2. Jugendspiele: BfB. 1. Jgd. VfB. Azlar 1. Jgd. 3: 3. 3wei spielstarte Mannschaften. VB. führte 3: 0. Aplar tämpfte mit erhöhtem Eifer und vermochte gleichzuziehen. VfB. verschoß ein Elfmeter, während der den Gästen zugesprochene Elfmeter gehalten wurde. In der zweiten Spielhälfte zeigte der VfB. Sturm ein schönes Spiel. Aber mangelndes Schußvermögen verhinderte Erfolge. Die 2. Jugend trat gegen die 1. Jugend in Dutenhofen an und gewann 3: 0, welches Resultat auch die 1. Schülermannschaft gegen die gleiche von Steinbach in Steinbach erzielen konnte. Am Samstag, dem 6. Juni, abends 7 Uhr, treten sich nach längerer Pause die Ligamannschaften von Gießen 1900 und VFB. 08 Gießen im Gesellschaftsspiel gegenüber. Da beide Mannschaften in stärkster Aufstellung antreten, dürfte mit einem spannenden und interessanten Kampfe zu rechnen sein. Die Kämpfe der beiden Ortsgegner entbehrten nie des gesteigerten Interesses und auch diesmal wird das hoffentlich faire Spiel beider Mannschaften einen gewissen Anreiz geben. 1900 Gießen 3. Lollar 2. 2: 3( 0: 3). 1900 Gießen 2. Lollar 1. 2:10.( 2: 3). Die 1. Mannschaft Lollars überfuhr am vergangenen Sonntag die Ligareserve der Spielvereinigung 1900 überraschend hoch mit 10: 2 Toren. Lollar hatte seine Elf verjüngt und gerade dieses half zum Siege. Die erste Halbzeit waren beide Mannschaften ziemlich gleich stark, dem entspricht das Ergebnis. Nach Seitenwechsel aber drängt Lollar den Gegner ganz in seine Hälfte zurüd und erzielt in gleichmäßigen Abständen sieben prachtvolle Tore. Vereinzelte Durchbrüche der Spielvereinigungsleute scheiterten immer an der sehr guten Läufer: reihe. Der Hüter der Blauweißen verhütete eine noch viel höhere Niederlage. Der Schiri war sehr gut. Auch die zweite Mannschaft lief zu guter Form auf und konnte ihrem Gegner mit 3: 2 Treffern das Nachsehen geben. Aus Wieseck. Wiesed 1.- Leihgestern 1, 3: 3( 2: 2). Wiesed 2. VfB. Gießen Alte Herren 4: 4( 2: 2). Wieseck 2. Sch. Großen- Bused Sch. 2: 3( 2: 2). Beide 1. Mannschaften lieferten sich im Rückspiel einen harten Kampf. Durch schöne Kombination fann Wiesed in Führung gehen. Leihgestern wird dem Tor gefährlich, gleicht aus und kann bald darauf noch ein 2. Tor erzielen. Den Einheimischen gelingt es, bis Halbzeit auszugleichen. In der 2. Halbzeit versuchen beide Mannschaften, das Resultat zu verbessern, aber die Hintermannschaften beiderseits verteidigen ihr Heiligtum auf das beste. Trotzdem können die Gäste das Leder zum dritten Tor einsenden. Die Playzelf setzt nun ihr ganzes Können ein und kann eine halbe Minute vor Schluß durch den HalbDas linken im Alleingang den Ausgleichstreffer erringen. Resultat entspricht wohl dem Spielverlauf, doch wäre ein Sieg für Wiesed verdient gewesen, zumal der Gastgeber das Spiel über die Hälfte mit 10 Mann bestreiten mußte. Schiri Ha= berkorn Gießen gut.- Unsere 2. Mannschaft stand in einem Gesellschaftsspiel den Alten Herren vom VfB. Gießen gegenüber. Nach schönem Verlauf endete der Kampf 4: 4 unDie entschieden. Leider kam VfB. um den verdienten Sieg. 2. Schülermannschaft lieferte im Spiel gegen die neuaufge= stellte Schülermannschaft von Großen- Bud eine gute Partie und verlor gegen die törperlich Stärkeren unverdient 2: 3. Unsere 1. Schülermannschaft weilte in Steinberg zu Gast und endete das Spiel doriselbst torlos 0: 0. Wagenb. Steinberg 1.- Laubach( Liga) 8: 2( 4: 2). Wagenb.- Steinberg 2. Steinbach 2. 4: 1( 2: 1). Wagenb.- Steinberg Schüler Wiesed Schüler 0: 0. Am vergangenen Sonntag weilte die Liga des FC. Teutonia von uns in ihr mütterliches Herz geschlossen hat, obwohl sie meint, daß alle Fußballspieler ein schlechtes Ende nehmen müſſen. Soll ich dich hinbringen?" Ich bin Ihnen sehr dankbar, Mr. Warriner, daß Sie sich die Mühe nehmen wollen," antwortete Did und hielt dem anderen beide Hände hin. ,, Das soll dir den Schlaf nicht rauben," lachte der Mittelläufer. Aber jetzt, wo du zu uns gehörst, mußt du mich duzen. Nur Schiedsrichter, die ich nicht gut fenne, sagen zu mir Mr. Warriner. Für die anderen und vor allem für unsere Jungen heiße ich Ben. Wird auch für dich gut genug sein, was?" ,, Das will ich meinen, Ben!" sagte Dick. Ich heiße Marr." ,, Marr!?" wiederholte Warriner und blieb nachdenklich stehen. ,, Marr- Marr!- aber natürlich! Jetzt weiß ich, woher ich den Namen kenne. Du bist ja der Bursche, der voriges Jahr für Corinthians und Orford- Universität gespielt hat. Das wird Hollister mächtig interessieren!" Glaubst du? Als er mich heute fragte, für welche Klubs ich schon gespielt hatte, verweigerte ich ihm die Auskunft. Ich sagte ihm, daß ich gern nach meinem Können beurteilt werden möchte, nicht nach dem Rang meines früheren Klubs." „ Ha! Ha! Das wird dem alten Burschen imponiert haben," lachte Warriner. Aber jetzt mußt du mir schon erlauben, ihm zu erzählen, wo du gespielt hast; ich habe nämlich einen guten Grund dazu, sonst würde ich es nicht verlangen." ,, Das kannst du ohne weiteres. Du kannst ihm auch erzählen, warum ich mich entschlossen habe, Berufsspieler zu werden. Mein Vater hat sein ganzes Geld durch Börsenspekulationen verloren. Er wurde über Nacht bettelarm, und die Aufregung darüber hat ihn getötet. Ich mußte meine Universitätsstudien aufgeben. Ich suchte einen Posten und fand keinen. Dann fam Johnny Bell, unser Trainer, und gab mir den Rat, Berufsspieler zu werden." ,, Nun, es gibt ärgere Dinge als das. Natürlich für einen vornehmen Herrn bedeutet es nicht viel Geld, aber es ist ein angenehmes, gesundes Dasein und füllt dich ganz aus. Aber ich plaudere da mit dir und vergesse ganz, daß ich dir eine Wohnung besorgen wollte da kommt eine Trambahn, die wird uns gleich hinbringen." Behn Minuten später stiegen sie in einer netten Vorstadtstraße aus, die aus zwei Reihen niedlicher kleiner Villen be= stand. Vor einem Häuschen, das so sauber aussah, als wenn es mit Seife und Bürste gewaschen worden wäre, blieb Warriner stehen. Nr. 44 Laubach zu dem fälligen Rückspiel in Steinberg und mußte sich den technisch besseren und schnelleren Platzbesihern 8: 2 beugen. Da die Steinberger Elf start ersatzgeschwächt in Laubach eine 6: 1- Niederlage unverdient hinnehmen mußte, war man allge= mein auf dieses Treffen gespannt. 3.15 Uhr gab der Schiri den Ball frei und bereits nach 30 Minuten lagen die Platzbesitzer durch ihr entschlossenes und schönes Flachspiel 4: 0 in Führung. Ein Stellungsfehler und ein Elfmeter brachten Laubach zwei billige Erfolge. Die zweite Halbzeit sah Steinberg in großer Form. Die törperlich stark überlegenen Gäste fonnten sich gegen die kleinen aber flinten Steinberger nicht durchsetzen und mußten sich vier weitere schöne Tore gefallen lassen. Schiri Philipp war dem Spiel ein gerechter Leiter. Die 2. Mannschaft hatte die gleiche des Fußballsportvereins 1926 Steinbach verpflichtet. Da ein Schiedsrichter zu dem Spiel nicht angesetzt war, mußte das Amt von einem Zuschauer be= kleidet werden. Durch einzelne strenge Durchgriffe behielt er doch das Spiel einigermaßen in der Hand. Jm übrigen entspricht das Resultat dem Spielverlauf. Die 1. Schülermannschaft hatte die Wiesecker 1. Schülermannschaft zu Gast und konnte nach schönem fairen Spiel nur ein Unentschieden erhalten, obwohl die Steinberger einen Elfmeter bekamen, den der Kleinste über die Latte schoß. Steinbach 1. Steinberg 2. Steinbach Schüler Weiterfeld 1. 2: 3. Steinbach 2. 4: 1, VfB. Gießen 1. Schüler 0: 0. Vergangenen Sonntag hatte Steinbachs erste die gleiche von Wetterfeld zu Gast und verlor nach spannendem Kampf mit 3: 2. Wetterfeld stellte eine äußerst flinke und träftige Mannschaft, gegen die sich die technisch etwas besseren Steinbacher trotzdem nicht behaupten konnten. Die 2. Mannschaft weilte in Steinberg und mußte eine 4: 1- Niederlage gegen die ver stärkte Steinberger 2. hinnehmen. Die zum ersten Mal auf dem Plan tretende Schülermannschaft hatte die 1. vom VB. Gießen zu Gast und verlor nach sehr schönem Spiel mit 3: 0 Tore. VfB. Gießen stellte eine förperlich fräftige Mannschaft, die den sehr eifrigen Steinbachern viel zu schaffen machte. Ein 3: 2- Ergebnis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Daubringen 2. Niederwalgern 2. 6: 1. Am gestrigen Sonntage weilte die 2. Mannschaft von Niederwalgern zum fälligen Rückspiel in Daubringen. Daubringens 2. Mannschaft als Gegner, konnte infolge guter Stürmerleistungen jederzeit das Spiel überlegen gestalten und als sicherer 6: 1- Sieger den Platz verlassen. Nachzutragen ist, daß am 2. Pfingstfeiertag die Ligareserve vom VfB. Friedberg als Gast in Daubringen weilte. Die Gäste enttäuschten im allgemeinen start, so daß Daubringens 1. Mannschaft nach sehr schönem Spiel mit 4: 1( 2: 1) das Spiel für sich entscheiden konnte. Leichtathletik. 2. Frauen- Wettkämpfe des VfB. 08 Gießen. Die 2. Frauen- Wettkämpfe des VfB. 08 am letzten Sonntag reihten sich den vorjährigen wohlgelungen an. Wenn auch die Beteiligungsziffer der Vereine nicht so hoch war, wie bei den 1. Frauenwettkämpfen- es liegt dies z. T. an den 3. 3t. herrschenden Wirtschaftsnöten so, war die Veranstaltung doch reich beschickt. Es nahmen teil: JG. Sportverein Ffm., Fußb.SpV. Ffm., VfL. Wetzlar, Gießen 1900, MTV, und TV. 46 Gießen und der Veranstalter selbst. Ungefähr 85 Teilnehmerinnen maBen bei einwandfreien Kampfbahn- Verhältnissen und nicht allzu heißem Wetter ihre Kräfte. Die Kämpfe wickelten sich dank guter Vorbereitung sicher und schnell ab. Die Kampfgerichte zeigten sich von der besten Seite. Es wurde durchweg guter Sport geboten. Hervorzuheben sind die Leistungen von Frl. Abée, VfL. Wehlar, im Distuswerfen mit 28,65 Meter, und von Frl. Bidelhaupt, MTV. Gießen, im Weitsprung mit 5,08 Mir. Beachtlich war die starke Beteiligung in den Mädchenklassen, was eine Vertiefung des Frauensport im engeren Bezirke erfennen läßt. Die Teilnehmerinnen des Veranstalters vermoch ten sich durchweg in die Entscheidungen durchzufämpfen. Mädchen A. 50 Meter: 1. Dömeland( JG- SpV. Ffm.) 7,4 Get. 2. K. Abt( FSpV. Ffm.). 3. Schmidt( VfB. Gießen). 100 Meter: 1. Röhmig( MTV. Gießen) 14,0 Sef. 2. Dömeland( JG- SpV. Ffm.) 3. K. Abt( FSpV. Ffm.).- Kugelstoßen: 1. Dömeland( JG- SpV. Ffm.) 9,55 Meter. 2. Röhmig( MTV. Gießen). 3. Schmidt( VfB. Gießen).- Weitz sprung: 1. Röhmig( MTV. Gießen) 4,71 Meter. 2. Döme- 4 × 50a land( JG- SpV. Ffm.). 3. L. Abt( FSpV. Ffm.). Meter- Staffel: 1. 1900 Gießen 30,3 Set. 2. VB. Gießen 30,7 Gef. Mädchen B. 50 Meter: 1. 3. Abt( FSpV. Ffm.) 7,5 Sef. 2. -- 75 Me: Körner( MTV. Gießen). 3. Döll( MTV. Gießen). ter: 1. 2. Abt( SpV. Ffm.) 10,8 Get. 2. Lösch( 1900 Gießen). 3. Abt( MTV. Gießen). Weitsprung a. d. Stand: 1. Abt( MTV. Gießen) 2,27 Meter. 2. Körner( MTV. GieMrs. Cox, eine freundliche Witwe von sechzig Jahren, öffnete und begrüßte erfreut den alten Internationalen, der scheinbar bei ihr in besonderer Gunst stand. Warriner stellte seinen Gefährten vor, und es dauerte nicht lange, so war Marr Besitzer von zwei peinlich sauberen Zimmern, die an Behaglichkeit nichts zu wünschen übrigließen. Mit der Anpassungsfähigkeit der Jugend hatte er sich in die neuen Verhältnisse hineingefunden, und die Erinnerung an das vornehme Palais in London verblaßte langsam und blieb in seinem Bewußtsein nur als der Wohnort seines armen toten Vaters haften. ,, Das wäre also erledigt!" rief Warriner erfreut, als Did nun die Absicht fundgab, sein Gepäd zu holen und gleich einzuziehen. Ich bin jetzt viele Jahre verheiratet, habe vier präch tige Rangen aber, als ich noch Junggeselle war, hätte ich etwas dafür gegeben, in solch einem netten Quartier zu hauſen wie dieses. Du wirst dich hier zu Hause fühlen, und das ist bei einem Junggesellen die Hauptsache. Sat man feine_gemütliche Wohnung, dann treibt man sich in den Wirtshäusern herum, und das ist gewöhnlich der Anfang vom Ende beim Fußball." ,, Ich bin dir ja so dankbar, Ben!" sagte Marr, der den Vornamen seines berühmten Kollegen nur verlegen und zögernd aussprechen konnte. ,, Den Dank fannst du dir schenken," war die Antwort. ,, Als Führer der Mannschaft ist es meine Aufgabe, nach meinen Jungens zu sehen. Wenn du heute abend nichts Besseres zu tun hast," fügte er hinzu, dann komme zum Abendbrot zu mir. Aber zwing' dich nicht dazu verstehst du?" Jch tomme gern, Ben," antwortete Marr, gerührt durch die warmherzige und unkonventionelle Art des anderen. ,, Das wäre nun auch erledigt," sagte Warriner. ,, Der Schwan', das kleine Hotel, gehört mir. Jedermann kann dir den Weg weisen. Die Trambahn bringt dich bis vor das Haus. Also um acht Uhr, wenn es dir paẞt!" „ Ich werde pünktlich dort sein. Und noch einmal vielen Dant. Ich muß es dir sagen, auch wenn du es nicht hören magit!" Spar' dir das für meine Frau! Weiber lieben so etwas," Scherzte der Mittelläufer und wandte sich zum Gehen. Als Did seine wenigen Habseligkeiten in den zwei kleinen Räumen, aus denen sein Reich bestand, untergebracht hatte, stopfte er sich eine Pfeife, und während er nachdenklich rauchte, sann er über die neueste Wendung seines Schidjals nach. Fortsetzung folgt. Nr. 44 Mittwoch, den 3. Juni 1931 1. Ben). 3. Guth( 1900 Gießen). Ballweitwerfen: Schmidt( MTV. Gießen) 54,32 Meter. 2. Lösch( 1900 GieBen). 3. Knorz( VfL. Weylar). 4X50- Meter- Staffel: 1. MTV. Gießen 29,00 Set. 2. 1900 Gießen 1. Michſt. 30 Set. 3. VfB. Gießen 32 Get. Frauen. Leistungsklasse I. 100 Meter: 1. Bickelhaupt( MTV. Gießen) 13,2 Set. 2. H. Kalt( JG- SpV. Ffm.). 3. Hermann( JG- SpV. Ffm.). 800 Meter: 1. Bender( JGSpV. Ffm.) 2: 51,3. 2. Eyelmüller( 1900 Gießen) 2: 54,8. 3. L. Müller( VFB. Gießen) 3:00. 4X100- Meter- Staffel: 1. MTV. Gießen 54,3 Sef. 2. JG- SpV. Ffm. 57,0 Get. 3. 1900 Gießen 58,5 Sef. Weitsprung: 1. Bidelhaupt ( MTV. Gießen) 5,08 Meter. 2. Althaus( MTV. Gießen). 3. Amend( MTV. Gießen). Kugelitoßen: 1. Kalk( JGSpV. Ffm.) 10,58 Meter. 2. Bidelhaupt( MTV. Gießen) 10,11 Meter. 3. Stühler( VfB. Gießen) 8,90 Meter. Frauen. Leistungsklasse II. 50 Meter: 1. Kalt( JG- SpV. Ffm.) 7,0 Sef. 2. Braun( JG- SpV. Ffm.). 3. Kuhn( VfL. Wetzlar). 100 Meter: 1. Kalk( JG- Sp. Fim.) 14,4 Set. 2. Hermann( JG- SpV. Ffm.). 3. Braun( JG- SpV. Ffm.). Distuswerfen: 1. Abbé( VfL. Weylar) 28,65 Meter. 2. Dömeland( JG- SpV. Ffm.). 3. Schwan( MTV. Gießen). Hochsprung: 1. Röhmig( MTV. Gießen) 1,35 M. 2. Abbé( VfL. Wetzlar). 3. Kalf( JG- SpV. Ffm.). Kugelstoßen: 1. Braun( JG- SpV. Ffm.) 9,29 Meter. 2. Abbé( VfL. Wetzlar). 3. Hermann( JG- SpV. Ffm.). Weitsprung: 1. Kuhn( VfL. Weklar) 4,69 Meter. 2. Hermann( JG- Sp. Ffm.). 3. Schneider( JG- SpV. Ffm.). 4X50- Meter- Staffel: 1. JG- SpV. Ffm. 28,2 Sef. 2. 1900 Gießen 1. Michft. 28,6 Sek. 3. MTV. Gießen 29,5 Set. Atheltik- Vierverbandskampf. Die Auswahlmannschaften von Berlin, Mittel-, Süd- und Westdeutschland treffen am 21. Juni in Leipzig zum fünften Male im Leichtathletik- Vierverbandskampf zusammen. Bereits jetzt hat als erster der Westdeutsche Spielverband seine Vertretung wie folgt namhaft gemacht: 100 Meter: Jonat- Bochum; 200 Meter: Borchmeyer- Bochum; 400 Meter: Nöller- Köln; 800 Meter: Lefebre- Düsseldorf; 1500 Meter: Kilp- Düsseldorf; 5000 Meter: Siegers- Eschweiler; viermal 100 Meter: Jonath, Borchmeyer, Mölle( Köln), Hendrix ( Aachen); Olympische Staffel: Lefebre, Nöller, Borchmeyer, Jonath; 110 Meter Hürden: Wienece- Duisburg; Weitsprung: Mölle; Hochsprung: Busch- Köln; Stabhochsprung: Born- Bochum; Kugelstoßen: Werring- Gronau; Distuswerfen: Hoffmeister- Düsseldorf; Speerwerfen: Schnadertz- Köln. Unerwartete Hilfe für die deutsche Olympia- Expedition. In Los Angeles, dem Ort der nächsten olympischen Spiele, hat sich unter Vorsiz des Banfiers Socha ein deutsch- amerikanischer Ausschuß gebildet, der durch großzügige Geldsammlungen an der Finanzierung der deutschen Olympiaexpedition tatkräftig mitarbeiten will. Dem Ausschuß gehört auch der bekannte Filmmagnat Laemmle an. Schon in den nächsten Tagen soll über ganz Amerika ein Aufruf verbreitet werden, der allen deutschamerikanischen Verbänden und Logen übermittelt wird und in dem dazu aufgefordert wird, durch geldliche Unterstützung die Entsendung einer starken deutschen Olympiamannschaft möglich zu machen. Bezeichnend für die Einstellung der deutsch- amerikanischen Kreise ist übrigens, daß sich besonders die Städte mit stark deutsch- amerikanischem Einschlag schon jett um Starts der deutschen Athleten bemühen. In Newark beispielsweise ist ein Kon= sortium gebildet worden, das die finanzielle Unierlage für einen dortigen Start bereits geschaffen hat. Man reißt sich also schon jeht um die deutschen Sportler! Lokales. Carl Wenzel †. ,, Gießener Zeitung" breitung von Warenempfehlungskarten, Ankündigungen oder anderen Drucksachen oder Abbildungen, welche in der Form oder Verzierung dem Papiergelde ähnlich sind, strafbar ist. Das Reichsbankdirektorium warnt daher vor Anfertigung und Verbreitung und warnt gleichzeitig auch vor Annahme derartiger Blüten. * Preußisch- Süddeutsche Klassenlotterie. Die Auszahlung der Gewinne der 2. Klasse nebst Abgabe der Freilose 3 Klasse hat begonnen. Die Erneuerung der Lose zur 3. Klasse muß planmäßig spätestens bis Montag, 8. Juni, bei Verlust des Anrechts in der zuständigen Lotterie- Einnahme erfolgen. Die Beachtung dieser Frist wird dringend empfohlen, da über die nicht rechtzeitig erneuerten Lose anderweitig verfügt werden muß. * Straßensperrung.( Mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V.[ A. v. D.]) Die Provinzialstraße Friedberg Dorheim im Zuge der Straße Friedberg- Hungen wird ab 4. Juni 1931 bis auf weiteres für jeglichen Verkehr ge= sperrt. Umleitung über Schwalheim oder Fauerbach bei Friedberg. In einem Stuttgarter Sanatorium entschlief am Freitag vormittag der Schriftführer des Turngaues Hessen, Herr Carl Wenzel, im 66. Lebensjahre. Carl Wenzel, der kaufmännischer Direktor der Gailschen Tonwerke war, hat ein Menschenalter der deutschen Turnsache treu gedient. Gestern nachmittag fand auf dem neuen Friedhof in Gießen die Bestattung des Heimgegangenen unter stärkster Anteilnahme der Bevölkerung statt. Schont unsere Waldungen! Die Forstverwaltung ist bemüht, Schönheit und Frie den der Natur zu erhalten. Unterstützt sie alle darin. Die Zahl derer, die an Sonn- und Feiertagen den Wald aufsuchen, weil sie sich seines wohltätigen Einflusses auf Körper und Gemüt bewußt sind, wird immer größer. Nicht zuletzt ist dieser Umstand der Wanderbewegung zuzuschreiben, die in den letzten Jahren einen gewaltigen Aufschwung erfahren hat. Aus der Erkenntnis heraus, daß durch die wirtschaftliche Not, in der sich heute weite Bevölkerungskreise befinden, der Besuch unserer Waldungen für viele tatsächlich die einzige Erholungsmöglichkeit darstellt, * Erledigte Stellen. Im Kreis Lauterbach sind die nachstehend aufgeführten, mit evangelischen Lehrern zu besetzenden Schulstellen erledigt: Gunzenau, Heblos, Landenhausen, Radmühl, Stockhausen. Dienstwohnung ist überall vorhanden. Eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Utphe, Kreis Gießen. Dienstwohnung ist frei. * Personalnachricht. Ernannt wurde: der Strafanstaltsoberwachtmeister bei dem Landgerichtsgefängnis in Gießen, Wilhelm Balfer III., zum Strafanstaltsoberwachtmeister bei dem Amtsgerichtsgefängnis in Worms mit Wirkung vom 1. Juni 1931 an. Um die vielen Gefahren, die dem Wald und seiner eigenartigen Schönheit drohen, abzuwenden muß jeder einzelne mithelfen. Erscheint Bezugspreis 2,40 In erster Linie gilt es natürlich, die Schuljugend für diese Arbeit zu gewinnen, weil man sich davon mit Recht den nach haltigsten Erfolg versprechen darf. Es ist daher außerordent lich zu begrüßen und wird dankbar anerkannt, daß die hessischen Schulleitungen sich schon seit Jahren in den Dienst dieser Sache gestellt haben. Im Unterricht und gelegentlich von Spazier schaft wahrgenommen, die Schüler über die Bestrebungen zum Schutz der Waldesschönheit aufzuklären. Doch um einen vol len Erfolg sicherzustellen, darf die übrige Bevölkerung nicht beiseite stehen. An alle, die an der Schönheit des Waldes interessiert sind, ergeht deshalb die Bitte, die Bestrebungen zu ihrer Erhaltung und Förderung zu unterstützen. Dies kann schon dadurch geschehen, daß beim Waldesbesuch gängen wird jede sich bietende Gelegenheit durch die Lehrer: ultionsschluß früh 8 ist die Forstverwaltung bemüht, bei der Bewirtschaftung der in der Nähe der Städte und Ausflugsorte gelegenen Waldungen, den Interessen der Waldbesucher weitestgehend Rechnung zu tragen. Die Rücksichtnahme geht vielerorts so weit, daß zur Erhaltung der Waldesschönheit Aufwendungen gemacht wer= den, die nicht immer durch die Aussicht auf eine entsprechende höhere Rente gerechtfertigt sind. Hier liegt ein Fall vor, wo bei der Bewirtschaftung des Waldes das sozialökonomische Prinzip dominiert. Bekanntlich erfolgt die Waldbewirtschaf= tung unter Beobachtung dreier Grundsätze: des naturgesetzlichen, der privatwirtschaftlichen und des sozialökonomischen, wobei natürlich heute wegen der ungünstigen Lage der deutschen Forstwirtschaft es die Regel sein muß, dem privatwirtschaftlichen Prinzip eine Vorrangstellung einzuräumen. Nur dort, wo die Wohlfahrtswirkungen des Waldes besonders in Erscheinung treten, und das ist in der Nähe größerer Städte und Ausflugsorte, hat das privatwirtschaftliche Prinzip hinter das sozialökonomische zurückzutreten. * Auswüchse des Reklamewesens. In letzter Zeit sind wiederholt Nachahmungen von Reichsbanknoten( sogenannte Blüten) zu Reklamezweden verbreitet worden. Trotz der vorhandenen Abweichungen zeigen diese Blüten, besonders wenn sie zusammengefaltet sind oder der Reklametert durch Ueberkleben abgedeckt worden ist, eine Aehnlichkeit mit den echten Noten, so daß es in zahlreichen Fällen Betrügern gelungen ist, sie zu Zahlungen zu verwenden. Es erscheint angebracht, das Publifum, insbesondere die gewerblichen Kreise, darauf hinzuweisen, daß nach§ 360, 3iffer 6 StGB. die Anfertigung und Ver9 Zuerft mufs der Schmutz weg dann erft kann man die Möbel polieren, Loba- Politur macht beides. Sie nimmt 1.beim Auftragen den Schmutz weg( das Auftragtuch wird es zeigen) u.poliert 2.beim Nachreiben. Also 1.blitzfauber u.2.blitzblank Preis mit Auftragtuch MK1. Bei den Maßnahmen, die von forstwirtschaftlicher Seite zur Erhaltung der Waldesschönheit ergriffen werden, handelt es sich, um nur die wichtigsten zu nennen, um die Erhaltung alter, schöner Bäume, um die Einbringung von schattenspendendem Laubholz in Nadelholz, um den Anbau von solchen einheimischen und fremdländischen Holzarten, die sich aus= zeichnen durch besondere Blattfarbe oder durch ihre eigenartigen Blüten und Früchte, und die dadurch das Auge des Wanderers erfreuen, u. a. mehr. Nicht vergessen soll auch werden die Anlage von Fußpfaden und das Aufstellen von Ruhebänken an besonders schönen Plätzen. Wesentlich unterstützt wird hierin die Forstverwaltung durch die Wandervereine, insbesondere den Odenwaldklub und den Vogelsberger Höhenklub. Leider muß jedoch immer wieder festgestellt werden, daß es bei den Bestrebungen der Forstbehörde auf Er: haltung und Förderung der Waldesschönheit vielfach der nötigen Unterstüßung durch das waldbesuchende Publikum fehlt. Auf diese Unterstügung fann nicht verzichtet werden, wenn die ergriffenen Maßnahmen von Erfolg begleitet sein sollen. Die Klagen der Forstbeamten über das Abreißen von Blüten und Zweigen, über das Beschmutzen und Beschädigen von Bänken, Brunnen usw., über das Herumliegenlassen von Papier und sonstigen Abfällen wollen nicht verstummen. folgende Regeln beachtet werden: 1. Laßt den Gewächsen des Waldes ihre Zweige, Blätter und Blüten; sie sind der Schmuck des Waldes, sollen noch viele erfreuen und neues Leben bilden. Abgerissen welken sie rasch, dienen niemand mehr zur Freude, werden meist bald weggeworfen, das beschädigte Gewächs aber verkümmert. 2. Betritt keine jungen Anpflanzungen, locken dich auch die schönsten Beeren und Blumen, denn du siehst die jungen Pflanzen nicht, die zu Bäumen heranwachsen sollen. Die Zerstörung, die dein Fuß dort anrichtet, ist noch nach Jahren kenntlich. . Man sollte sich bewußt sein, daß mit diesen Handlungen den übrigen Besuchern des Waldes die Freude an der schönen Waldesnatur getrübt wird. Ein seiner Blüten und Zweige beraubter Strauch oder Baum ist gewiß fein erfreulicher Anblid. Durch das Herumliegenlassen von Papier und Abfällen und durch die Beschädigung und Beschmutzung von Bänken wird ein schöner Platz so verunziert, daß der mit dem Ausstellen der Bänke verbundene Zweck vollkommen vereitelt werden kann. Ein wahrer Naturfreund meidet diese Orte. 3. Laß Zeitungen, Frühstücspapiere und sonstige Abfälle nicht auf Wegen und Ruheplätzen herumliegen; balle sie zusam men und wirf sie in Didungen oder vergrabe sie in Moos oder Laub; zerschlage auch keine ausgetrunkenen Flaschen, ung nicht verlangt 4.Jahrg. Bolitiid Die Reichsregierung ung eine befondere Ku m, die am Mittwoch b Zu der Konferenz mim Reichstanzler wird wegierungen nach einem ers über die bevorstehe geltend gemacht wurden galten, die die Notveror Der Haager Gerid ten über die deutsch Monats August verkün Die Deutsche Reid sondern lege sie beiseite in den Wald. Denn was ist häk gebericht für April 1 sridgang gegenübe licher, als wenn einzelne Stellen im Walde aussehen wie Sammelplätze für Abfälle? 4. Gehe mit Feuer, Zigaretten und Zigarren recht vorsichtig um. Bei trodenem Wetter fann jede brennend weggewor fene Zigarette und jedes glimmende Streichholz einen Waldbrand verursachen. 5. Störe die Tiere des Waldes nicht; alle fürchten den Men schen als ihren größten Feind. Die Berührung durch Menschenhand kann die Mutter veranlassen, ihr Junges oder ihre Eier zu verlassen und so dem Verderben zu weihen. Nimm deshalb auch deinen Hund an die Leine, wenn du nicht ganz sicher bist, daß er keinerlei Jagdlust hat. Aus Nah und Fern. Lauterbach. Am 20. Juni wird in unserer Stadt der 27. oberhessische Provinz- Feuerwehrtag der Freiwilligen Feuer wehren Oberhessens stattfinden. In Verbindung damit begeht die Freiw. Feuerwehr Lauterbach am 20. und 21. Juni die Feier ihres 75jährigen Bestehens. In der Abgeordnetenver sammlung des Provinz- Feuerwehrtages stehen in der Hauptsache laufende geschäftliche Angelegenheiten auf der Tagesord= nung, daneben aber auch Beratungen über das Grundgesetz und die Sagungen der Provinz- Verbände. Friedberg. Da die Amtszeit von Bürgermeister Dr. Send mit Ende des Jahres 1931 abläuft, muß in diesem Jahre eine Neuwahl unseres Stadtoberhauptes für die nächsten 12 Jahre erfolgen. Nachdem vor einiger Zeit die Vorstände der verschie denen Stadtratsfraktionen beschlossen haben, von der Ausschrei bung der Bürgermeisterstelle abzusehen, ist nun auf heute eine öffentliche Stadtratssitzung anberaumt worden, in welcher die Wahl des Bürgermeisters vorgenommen werden soll. Man rechnet allgemein mit der Wiederwahl von Bürgermeister Dr. Send. Tausch od. Verkauf. Riskieren Ich liefere Ihnen dafür: portwagen 8/40 PS Sie 3 Mark 46 Sitzer aeg. fleinen agen( 2 Sizer). Off. u. 2882 an die Erp. der 0,39 Gieß.3tg., Südanlage. Noch und Noch 0,49 1/ Pld. Landmannstab. M. 0,29 Wolkenformer " 1/5 " 1/5 " " 1/5 " Post und Bahn " 115 Pastorentabak 0,68 1 Sortiment H( 6 3igarren) 0,55 1 reichillustr. Hauptkalon 1 hübsch. Weltrus- Kalender Alles zus.porto u.verpadungsfreinur Mk.3.Wenn Sie diese Annonce ausschneiden und heute absenden, haben Sie in 3 Tagen das Batet uud fönnen sich felbft über. zeugen, wie groß die Geldersparnis und der Vorteil ist, sich feinen Rauchtabat direkt aus ber Rauchtabakfabrik„ Weltruf" E. Köller, Bruchsal No. 1126 zu bestellen. Wer verkauft sein Haus Friedberg. Das Fabrikgebäude der Möbelfabrik Joeckel wurde durch einen Brand zerstört. Dem Feuer fiel auch das große Möbellager zum Opfer. Bei der Löscharbeit, die sich über eine Stunde hinzog, fiel ein Feuerwehrmann in ein Glasdach und zog sich erhebliche Verletzungen zu. Rüdesheim. Der Verkehr in den letzten Tagen hat bewiesen, daß die kürzlich in Dienst gestellte Rheinfähre zwischen Rüdesheim und Bingen den Anforderungen nie gerecht werden kann. Es hat nun dieserhalb eine Besprechung stattgefunden, in der die Verkehrsverhältnisse Rheingau Rheinhessen nochmals eingehend beraten wurden. Fulda. Bei Streitigkeiten in einer Wirtschaft in Obererthal griff ein junger Mann nach dem Messer und stieß es seinem Gegner in die Brust, so daß dieser tot zusammenbrach. Die Gendarmerie nahm den Messerhelden fest. evtl. mit Geschäft oder sonstig. Anwesen hier oder Umgebung? Nur Angebote direkt vom Besitzer unt. V.37a. d. Verlag d.„ Vermietu. Verf. Zentrale", Frankfurt a. M. Goetheplatz 22. Hühneraugen Warzen, Hornballen werden auch in den harinädigsten Fällen totficher unter Garanie in 5-6 Tagen restlos beseitigt durch Hühneraugen- Rapid Erhältlich nur: Löwen Drogerie Sanitas- Vertrieb, Zirndorf C( Bayern). W.Kilbinger Nacht. Seltersweg. 79a FLECHTEN! Herr E. H. Schöpplisdorf schreibt uns: ,, Unterzeichneter bezeugt, dass ich durch Sie von den lästigen Flechten, an welchen ich 10 Jahre gelitten habe, in 8 Tagen geheilt worden bin." Auskunft kostenlos und vertraulich! Schreiben Sie uns sofort! Verantwortlich: J. V.: G. Burgeleit, Gießen. Albin Klein Giessen Vom einfachen Handzettel bis zu den umfangreichsten Katalogen werden alle Drucksachen in Qualitätsausführung schnellstens und preiswert geliefert. Buch- und Zeitungs- Druckerei Fernruf Nr. 2525 und 2526 Brozent beträgt. des Geschäftsjahre Der deutsche Botscha enminister Briand e fich die Unterredung ken war einem all tiche Lage und di met. der amerikanische Sidrije nach Deutschl jele Mustunft über sei Ministerpräsident Self und an die aus 3ujammenarbeit in de Der italienische Au ette Rede im römische an der Regelung nheit hervorhob, and für die gegenn Am Mittwoch w Nordernen von drei Anjdeinend handel Marineflugzeuggeja scher militärischer A franzöfifches Militä Barijer amtliche gen zu der Ueberfli fentlicht und stellen Der Bundesvorst sführlicher Begrün nochmals entschied ag zugunsten notlei agreifen. Auf dem Leipzig Connerstagnachmittags Stappe der Jungjozi luch den Parteitag Hans Vogel zu B Der Vorstand der tritt am fommenden Netverordnung geschaf Die Reichstagsfra em 9. Juni zu cinc tordnung Stellung Nach mehr als 3 Rai in Budapest ein t ganzen Welt bei i der jetzt Obermei Union internationale In der Finanzlom Marineminifter Dinan gramm für die Jahre Programm eine Sum lingen. Die rumänischen von Sahlbeteiligung etwa 52 Prozent Der polnische dip sburger, ist nach her in Danzig polnischer diplom Das En Auf der Reichsta Finde Sprach Reichsb Separationsproblem. Die Reparationen ni Frage nach den Folg Für feine Ablehnung an: 1. Die Einführu im Haager Protofoll Privateigentums un bant, am internatio