Gießener Zeitung lferung, was bas b ung und der Stadt Die Darmstädter B nicht entbehrt we und Durchführung Funttion als gel enn ihr das Bertio zugewendet wird. gewerblichen Orga itglieder auf Anfus Crauensmänner Music Drache zufammengeru er. nennt- fidh eine Stre n im Selbstverlag, Be ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. altionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. em Seitden sprit Sahrg. et Blid auf eines gerid Mittelstandes. Der Wirtschaftspartei". ferenzen in der Leitu des Verfaffers in al außerordentlich jaywe - Politische Rundschau. Die Reichsbant hat mit Wirtung ab Mittwoch, den 2. Sepiz und Ladendorff ember, den Distontjag von 10 auf 8 Prozent und den Lombard: ung Am Schluß fein von 12 auf 10 Prozent herabgesetzt. ühere Propagandal Rachdem die Vorarbeiten für das große Wirtschaftsproartei, furz, wie die emm der Reichsregierung, das am 1. Oktober in Kraft treten 1 der 3. 3t. noch besteholl, beendet sind, haben die entscheidenden Beratungen nunmehr um ihre Ziele beler Dienstag begonnen. für Mittelständler, des Die Eröffnungssigung des Koordinationskomitees Europa- Ausschusses in Genf war durch eine sehr lebhafte Debatte über den Vorschlag Litwinows zur Gründung eines wirtKursiturzes deuté haftlichen Nichtangriffspattes ausgefüllt. dlungen behandelt, u gung bei deutschen ciner unnötigen S it deshalb zu begrüße ejer, Berlin W. 8, Die preußische Regierung ist am Dienstagnachmittag zuminengegetreten, um über die Durchführungsbestimmungen jur legten Notverordnung des Reiches zur Sicherung der Etats Länder und Gemeinden entscheidend zu beraten. Im Preußischen Landtag hat die Kommunistische Fraktion ten flar macht, daß ni jorben ein Mißtrauensvotum gegen das preußische Staatserzinslichen Werten des ministerium beantragt. ujen warnt. Die Sit rt. unden zu haben! D en Menschheitsprobleme Die mit großer Spannung erwartete Generalversammlung Dresdner Bank entschied sich unter Protest der Opposition die Beteiligung des Reiches an der Dresdner Bank. Rechtsanwalt Dr. Friedmann in Berlin wird die Richtig: Ultags jeden Denkende tits- und Anfechtungsklage gegen die G.- V ,, Beschlüsse der Bissenschaftler glaube Dresdner Bant stellen. Er will seine Klage auf zivil- und n in der ,, Woche" ühe factsrechtliche Einwände gründen. diefes wertvolle h lein in Gießen -fafiebud Die Besprechungen der drei großen politischen englischen Parteien zeigen, daß die nationale Regierung im englischen Unterhause über eine Mehrheit von 50 Stimmen verfügt. Die brasilianische Regierung hat beschlossen, die Amortifitung der auswärtigen Schulden einstweilen auszusetzen mit Ausnahme der beiden Fundierungsanleihen und der Kaffee= enleihe von 1922. nsrechnern die Ein Im Weldemaras- Prozez wurde das Urteil gefällt. Zehn gaben außerodentlig Angellagte, darunter Woldemaras und zwei seiner Adjutanten, cden freigesprochen. net. Anlählich der 70. Generalversammlung der deutschen KathoGießen die in Nürnberg sand nach Kundgebungen der Arbeiter- und zuc fähvet? -bis RM 300,- m RM 600.- bis RM 10für Teilnehmer Te Leipziger Herbst Namen der Firmen, de Bauernvereine sowie einer Jugendkundgebung eine große öf= faatliche Schlußversammlung statt. Aus Anlaß des 14. Gewerkschaftstongresses des ADGB. veranstalteten die freien Gewerkschaften von Frankfurt a. M. und Umgebung eine Massenkundgebung. „ Graf Zeppelin" hat die brasilianische Insel Fernando de Noronha erreicht. Das Luftschiff wurde gestern vormittag In 10.20 Uhr amerikanischer Zeit( 15.20 Uhr deutscher Zeit) am ersten Male gesichtet. Die Sozialdemokratische Partei Hessens hält am 19. und 20. September in Worms ihren Landesparteitag ab. Der oberhessische Arbeitgeberverband hat die Lohntarije für die Brauereien und Ziegeleien im oberhessischen Wirtschaftsbezirk für Ende September gekündigt. Eröffnung der Genfer Ratstagung. Genf, 1. September. Um 11 Uhr vormittags wurde am enstag die 64. Ratstagung eröffnet. Den Vorsitz führte der ar, das kostenlos be panische Außenminister Leroux. Nachdem in geheimer Sitzung ten Geschäften und be die Tagesordnung angenommen worden war, erstattete Dr. len erhältlich ist. Wer de Curtius Bericht über die bisherige Arbeit des Ständigen WirtPrämien. 1931: September ungen und vorteil einhefte durch da itaftsausschusses des Völkerbundes. Der Bericht umfaßt die theoretischen Bemühungen des Ausschusses zur Vorbereitung Der Vereinheitlichung der Veterinär, Zoll- und Meistbegünsti= gingsbestimmungen. Unmittelbar darauf wurde der Rat bis Mittwoch vormittag vertagt. Stillhaltung noch nicht unterzeichnet. Newyork, 1. September. Die Newyorker Banken werden C1, Marktes Stillhalteabkommen über die kurzfristigen deutschen AnVertreter die Verzögerung entstand, da die nötige Verbindung mit den Sonnenstr. 25, Tel. 25 Innern des Landes liegenden Banken einige Zeit bean= u. Serrn Joseph Zahn on Meinungsverschiedenheiten über einzelne Fragen und Heihen voraussichtlich" in den nächsten Tagen unterzeichnen. zen, Alsfeld und Lau ebüro August Bechman ruchte. Das Abkommen sieht ein Schiedsverfahren im Falle Zinssätze vor. ung. M. 3 Abja Ein Antrag des Hessischen Landbundes auf Hilfe für g! Abfahrt Sonnabend, 1. 12. 9. mit jed. bel eit d. beschränkte Vo Jugust Bechmann, Ka Gießen, Herrn Jo Raffel X Union de ländlichen und kleinstädtischen Gewerbetreibenden. Im Anschluß an die Verfügung des hessischen Finanzmini ers vom 26. August 1931, betreffend ,, Berücksichtigung der Enteschäden 1931 bei der Einziehung der Landessteuern" betragt der Hessische Landbund, die Erleichterungen, die seitens s Finanzministers den Landwirten im Hauptberuf gewährt terden, auf Antrag auch den Gewerbetreibenden zuzugestehen. In der Begründung hierzu heißt es, daß infolge der Unetterschäden der letzten Wochen die Landwirtschaft nicht in der Lage ist, den Gewerbetreibenden rückständige Zahlungen zu listen oder ihnen sonst etwas zu verdienen zu geben. Das Gewerbe, insbesondere das ländliche und kleinstädtische Geberbe, ist mithin in derselben Notlage wie die Landwirtschaft ilbit. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 2. September 1931 Reichstagsabgeordneter Gemeinder †. Mainz. Die Nat.- Soz. Versammlung am Samstag in der Stadthalle gestaltete sich zu einer Massenfundgebung. Schon 20 Minuten vor Beginn der Versammlung mußte der Saal polizeilich gesperrt werden, da er die Massen der Teilnehmer nicht fassen konnte. Es sprachen Prinz August Wilhelm von Preußen und der Reichstagsabgeordnete Gemeinder. Reichstagsabgeordneter Gemeinder wurde nach Schluß der VersammGe= lung von einem Herzschlag befallen, dem er erlegen ist. meinder erreichte nur ein Alter von 40 Jahren. - Großer Fehlbetrag im Frankfurter Stadthaushalt. Frankfurt a. M., 1. September. Nach dem Wirtschaftsbe= richt für das erste Etatsvierteljahr 1931 hat sich durch Steuerausfälle und Mindereingänge von den Betrieben der Stadt ein Fehlbetrag von 15 Millionen Mark ergeben. Demgegenüber stehen Einsparung durch Arbeitszeitkürzungen und Lohnsenkungen und weitere scharfe Abstriche in einer Höhe von etwa 6 Millionen Mark, so daß das zunächst ungedeckte Defizit 9 Millionen Mart beträgt. Für die Magistratsmitglieder ist cine scharfe Gehaltssenkung in Aussicht genommen, die sich wieder auf fast die Friedenssätze( 8000 Mark Anfangsgehalt gegen heute 18 000 Mart Anfangsgehalt) belaufen soll. Der Magistratswahlausschuß beschäftigte sich am Montag mit einer Anzahl brennender Kommunalfragen. Er beschloß mit Rüdsicht auf die in Aussicht stehende Verordnung der preußischen Regierung über die Neuregelung der Bezüge der leitenden Kommunalbeamten die Neuwahlen für den Magistrat auszusetzen. Ueber eine mögliche Verringerung des Magistratskörpers von 13 auf 10 besoldete Stadträte wurden noch keine Beschlüsse gefaßt. Wendt nach einer anderen Festung überführt. Berlin. Der frühere Reichswehroberleutnant Wendt, der sich am 22. August aus der Festungshaft Gollnow entfernt hatte, hat sich in der Nacht auf Montag in Gollnow wieder gestellt. Im Laufe des Montags ist er von Gollnow nach der Festung Groß- Strehlitz in Schlesien überführt worden. Für sein Vergehen wird Wendt disziplinarisch bestraft werden. Außerdem wird Wendt, dessen Haftzeit normalerweise am 15. September abgelaufen wäre, die acht Tage nachverbüßen müssen. Gegen die Bier- und Getränkesteuer. Zur diesjährigen Tagung des Deutschen Gastwirteverbandes, die vom 7. bis 11. September in Stuttgart stattfindet, liegen aus den verschiedensten Teilen des Reiches Anträge vor zur Notverordnung, durch die den Gemeinden das Recht bezw. die Pflicht zur Gemeindebier- und Getränkesteuer auferlegt wird. Es wird deren alsbaldige Aufhebung verlangt mit der übereinstimmenden Begründung, daß durch sie ein geradezu katastrophaler Rückgang des Umsatzes eingetreten sei, so daß der in das Ge gewollte Zwed eine Stützung der Finanzen genteil umzuschlagen drohe, da nicht nur zahlreiche Existenzen im Gastwirtsgewerbe, sondern auch in allen mit ihm in Verbindung stehenden Gewerbezweigen eingetreten sei. Der Rüdgang der Sparkasseneinlagen im Juli. Ende Juli 1931 beliefen sich die Sparkasseneinlagen bei den deutschen Sparkassen auf 10 805,99 Millionen RM. gegen 11 073,61 Millionen RM. Ende Juni 1931. Der Berichtsmonat weist mithin eine Abnahme um 267,62 Millioen RM. gegenüber einer Abnahme um 152,18 Millionen RM. im Juni auf. alle insere grossen Männer waren Optimisten! Sie glaubter an ihre eigene Kraft und an ihren Glücksstern Nur Pessimisten und Miesmacher verlieren schnell den Kopf, darum, meine Herren, haben Sie Vertrauen zur wirtschaftlichen Entwicklung, halten Sie mit Ihren Einkäufen nicht unnötig zurück, denn der bald zu erwartende Umschwung bringt eine große Nachfrage und naturgemäß höhere Preise.. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Rellame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 70 Einseitige Durchführung einer Notverordnung. Die Notverordnung vom 5. Juni d. J. sicht bekanntlich vor, daß Länder und Gemeinden die Bezüge ihrer Angestellten und Löhne der Arbeiter spätestens mit Wirkung ab 1. Oktober herabsetzen, soweit sie höher sind als die der entsprechenden Arbeitnehmer im Reichsdienst. Diese Bestimmung der Notverordnung hat zu erheblichen Auseinandersetzungen geführt. Zunächst verhandelte der Reichsverband kommunaler und anderer öffentlicher Arbeitgeberverbände über die Verwirklichung dieser Maßnahmen mit den Gewerkschaften. Die Verhandlungen mußten als ergebnislos abgebrochen werden. Deshalb sah der Reichsverband feinen anderen Ausweg, als seine Mitglieder anzuweisen, die Vorschrift der Notverordnung durchzuführen. Daraufhin wandten sich die Gewerkschaften an den Reichsarbeitsminister, mit dem Erfolg, daß die Anweisung des Reichsverbandes zunächst aufge= hoben wurde. Ueber diese Außerachtlassung einer zwingenden Gesetzesvorschrift hinaus schloß das Arbeitsministerium mit der Vertretung der Gemeindearbeiter einen Kompromiß. Die Löhne wurden nicht, wie es notwendig gewesen wäre, um die volle Differenz zu den Reichsarbeitslöhnen, sondern nur um 4 Prozent gesenkt unter gleichzeitigem Fortfall der Frauensulage. Für die Gemeinden bleibt diese Abmachung nicht unerheblich unter den Ersparnis möglichkeiten, die sich bei unveränderter Durchführung der Notverordnung ergeben hätten und die auf etwa 70 bis 75 Millionen beziffert worden sind. Diese Feststellung ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil die Notverordnung an anderer Stelle bestimmt, daß die Gemeinden nur Zuwendungen vom Reich erhalten fönnen, wenn sie alle Ersparnismöglichkeiten voll ausgenutzt haben. Das ist bei der einseitigen Durchführung der Notverordnung in der Frage der Gemeindearbeiterlöhne zweifelsohne nicht der Fall. Dabei ist bemerkenswert, daß die Schuld nicht etwa den Gemeinden beizumessen ist, sondern einer Reichsstelle, dem Reichsarbeitsministe rium! Es ergibt sich also hier der politisch und staatsrechtlich interessante Fall, daß eine Notverordnung des Reichspräsidenten, als dem höchsten Repräsentanten der Staatsautorität, von einem Ressortminister durchkreuzt wird. Daß dieser Minister Gewerfschaftler ist, kann die offensichtliche Mißachtung der Notverordnung nur erklären, niemals aber rechtfertigen! Es steht außer allem Zweifel, daß jede Notverordnung nur begründet werden kann mit den besonderen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen wir uns augenblidlich befinden. Um so mehr ist es Pflicht eines jeden einsichtsvollen Deutschen, sich den Bestimmungen jeder Verordnung zu unterwerfen, auch wenn sie gegen ihn gerichtet ist! Vor allem aber muß man vom Reich und den Reichsstellen voraussetzen, daß sie auf die unbedingte und uneingeschränkte Durchführung der Bestimmungen einer jeden Verordnung bestehen. Man kann nur einer Zuschrift an die„ Kölnische Volkszeitung" zustimmen, in der es heißt:„ Ist eine Notverordnung erlassen, so steht und fällt die Hauptautorität der Regierung, die dieses Notstandsrecht in Anspruch nimmt, auch mit der unzweideutigen allgemeinverbindlichen Durchführung dieser Notverordnung". Welche Folgen ergeben sich außerdem aus dieser einseitigen Handhabung einer Zwangsvorschrift! Nicht allein, daß die vom Reich, den Gemeinden und Ländern auferlegte Pflicht zur radifalsten Beschränkung ihrer Ausgaben zunichte wird. Auch für alle anderen Staatsbürger, vor allem die Beamtenschaft, die sich eine nochmalige Senfung ihrer Gehälter gefallen lassen soll, ergibt sich ein Berufungsfall. Bezeichnend dafür ist der Schiedsspruch in einem Lohnstreit der Arbeiter der Berliner Verkehrsgesellschaft vom Januar 1930. Nachdem vorher Stadt Berlin ihren Arbeitern eine Lohnerhöhung zugebilligt hatte, tam das Schiedsgericht damals sinngemäß zu folgendem Ergebnis: Weder die Wirtschaftslage noch die Arbeitslosennot fann eine Lohnzulage rechtfertigen. Die einzige Begründung ist nur die den städtischen Arbeitern zugestandene höhere Entlohnung. Sie muß selbstverständlich auch für die Arbeiter der städtischen Betriebe Geltung haben. * Vor allem aber ist eines noch zu bemerken: Die Gemeindearbeiter hätten am allerwenigsten Veranlassung gehabt, sich gegen eine den Zeiten und den Verhältnissen beim Reich entsprechende Senfung ihrer Löhne zu mehren. Sie haben seit Januar 1927 trotz der verringerten Lebenshaltungskosten recht namhafte Lohnerhöhungen erhalten. Für gelernte Gemeindearbeiter betrug die Steigerung 36,5 Prozent, für ungelernte 26,8 Prozent. In der gleichen Zeit erhielten der Chemiearbeiter 23,5 Prozent, der Buchdrucker 22 Prozent, die Textil- und Metallarbeiter 17,5 Prozent und 15,5 Prozent mehr. * Nach dieser Sachlage darf die deutsche Oeffentlichkeit mit Recht erwarten, daß die Vereinbarung des Arbeitsministeriums mit den Gemeindearbeitern ohne Verzug für nichtig erklärt wird, wenn der Glaube an die Staatsautorität und die absolute und gleichmäßige Behandlung aller Bürger nicht erschüttert werden soll. Mittwoch, den 2. September 1931. Lokales. Professor Dr. E. Horneffer 60 Jahre alt. Der bekannte Philosoph und Sozialpolitiker Professor Dr. Ernst Horneffer feiert am 7. September seinen 60. Geburtstag. Der vor allem durch seine sozialpolitischen Schriften und Vorträge weiten Kreisen in allen Teilen Deutschlands befannt gewordene Gelehrte habilitierte sich 1918 an der Universität Gießen und wurde daselbst 1919 Professor. Er beschäftigte sich zunächst, ebenso wie sein Bruder August Horneffer, mit der Philosophie Nietzsches. Seine ,, Nietzsche- Vorträge" ( 1915) und„ Nietzsches letztes Schaffen"( 1907) sind neben anderen Schriften die wichtigsten Ergebnisse dieser Tätigkeit. Unter anderem wurde er zur Herausgabe des Nietzsche- Nachlasses an das Nietzsche- Archiv zu Weimar herangezogen. 1900 hielt er Nietzsche die Grabrede. Jedoch schon 1922 traf Professor Horneffer in seiner Schrift„ Die große Wunde, psychologische Betrachtungen zum Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit" mit sozialpolitischen Problemen vor die Oeffentlichkeit. seinen neueren und neuesten Veröffentlichungen zusammen mit zahlreichen Vorträgen setzte er diese Arbeiten fort, die seinen Namen in weite Kreise trugen. Es sind dies:„ Frevel am Volf, Gedanken zur deutschen Sozialpolitik"( 1929),„ Pazifismus, eine philosophische Untersuchung"( 1929) und„ Der Sozialismus und der Todeskampf der deutschen Wirtschaft"( 1931), die bei R. Voigtländers Verlag, Leipzig, erschienen sind. Der bekannte Philosoph bringt in seinen Streitschriften eine Kampfansage gegen den Sozialismus. In ,, Gießener Zeitung" gen und Anmeldungen sind an Prof. Dr. Georg Herzog, Phathologisches Institut, zu richten. * Orthopäden- Tagung. Am 9. Oktober findet in unserer Stadt der große deutsche Orthopäden- Tag statt, an dem auch die Uebergabe der neuen Orthopädischen Klinik stattfindet, die der Hessische Fürsorgeverein für Krüppel errichten läßt. Die neue Klinik, die mit allen Mitteln der modernen Krüppelbehandlung ausgestattet sein wird, ist zunächst für die Aufnahme con 80 Patienten eingerichtet. * Devisenablieferung. Es wird darauf hingewiesen, daß die Ablieferung der Devisen auf Grund der Verordnung vom 29. August 1931 bis zum 5. September 1931 zu erfolgen hat. Hierzu ist jeder verpflichtet, der Devisen im Werte von mehr als 1000 RM. besitzt. Theaterabend. Ein dramatisches Spiel„ Der Wanderer" von Dr. Goebbels wird heute, Mittwoch, abend 8 Uhr, im Café Leib, von der Deutschen Nationalsozialistischen Bühne Rhein- Main( Wiesbaden) aufgeführt. * Schwarzhörer. In den Monaten April bis Juni 1931 sind in Deutschland wegen der Errichtung und des Betriebes nichtgenehmigter Funkanlagen insgesamt 320 Personen rechtskräftig verurteilt worden gegenüber 217 Personen im gleichen Zeitraum des Vorjahres und 288 Personen im Vierteljahr Januar bis März 1931. Zum Teil ist auf empfindliche Geldstrafe erfannt worden. * Hessischer Polizei: und Schutzhund- Verein. Der Verein veranstaltet am Sonntag, den 6. September eine öffentliche Zucht, Schutz- und Polizeihund- Prüfung. Die Sucharbeit findet von 8 Uhr vormittags ab im Erdkauterweg, die übrigen Arbeiten von 3 Uhr nachmittags an im Philosophenwald statt. Anschließend werden einige sehr interessante praktische Fälle ausgearbeitet, die hohe Anforderungen an die mitwirkenden, bei dem hiesigen Polizeiamt in Dienst stehenden Hunde stellen. * Vogelsberger Höhen- Club. Die Monatsversammlung findet am kommenden Freitag im„ Hopfeld" statt. * Billiges Geld. In den Zeitungen erscheinen in letzter Zeit öfters Anzeigen, in denen Geld zu günstigen Bedingungen angeboten wird. Da es den Zeitungen nicht immer möglich ist, nachzuprüfen, ob tatsächlich reelle Geldgeber die Auftraggeber sind, ist es dringend notwendig, bei Verhandlungen sehr vorsichtig zu sein und vor allem nichts zu unterschreiben, wodurch irgendwelche Verpflichtungen eingegangen werden, ehe man in den Genuß der in Aussicht gestellten Summen kommt. Nr. 70. 249 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Philipp Hom bach erhielt 148 Stimmen und Otto Henche 27 Stimmen. Ober- Schmitten( Kreis Schotten). Der seitherige Bürger meister Mantel wurde bei einer Wahlbeteiligung von 90 Prozent am Sonntag wiedergewählt. Verzweiflungstat eines Hausbesitzers. Büdingen. Im benachbarten Büches ließ sich ein E wohner zu einer Verzweiflungstat hinreißen, weil er sich ni damit abfinden konnte, daß sein verhältnismäßig neuerbauts Haus verkauft worden war. Er sägte die Deckbalken des obe ren Stodwerkes ein, damit das Gebäude einstürzen sollte; außer dem wurden auf dem Dachboden noch Pulver und Geschosse ga funden. Der Hausbesitzer wurde in Haft genommen, mußt später aber dem Krankenhaus zugeführt werden. * Lotterieglück. Nächsten Samstag, den 5. September, und Donnerstag, den 10. September, finden die Ziehungen von zwei großen Geldloiterien statt und zwar die Schwarzwaldgeldlotterie, sowie die Mainz- Wormser- Dombaugeldlotterie. 5000 Geldgewinne und 2 Prämien mit zusammen 28 500 Mt. kommen zur Ausspielung. Die Höchstgewinne betragen zusammen 12 000 Mt. Die letzten Lose zu 1,- Mt. sind noch in den durch Plakate kenntlichen Verkaufsstellen zu haben, sowie. bei dem Generalvertrieb A. Dinkelmann, Worms a. Rh., Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 200 60. * Von der Universität. Die Amtsgeschäfte hat der neue Rektor unserer Universität, Prof. Dr. Vomselow, gestern übernommen. * Reichs- Edeka- Woche. Diese seit sechs Jahren im Reiche als eine erfreuliche Erscheinung des Wirtschaftslebens begrüßte Veranstaltung des Kolonialwaren- und Feinkost- Einzelhandels findet vom 10. bis 17. Oktober statt. * Allgemeiner Fortbildungskursus für praktische Aerzte. Die Medizinische Fakultät der Universität veranstaltet vom 11. bis einschließlich 17. Oktober für praktische Aerzte einen allgemeinen Fortbildungskurs mit klinischen Besprechungen und praktischen Demonstrationen. Vortragende sind die klinischen Fachvertreter sowie der Fachvertreter für Physiologie. AnfraDas Gebot der Stunde. Aus Nah und Fern. Beuern. Bei 94prozentiger Wahlbeteiligung fand vergangenen Sonntag der erste Wahlgang für die hiesige Bürgermeisterwahl statt. Der seitherige Bürgermeister Linden= struth erhielt von 673 abgegebenen Stimmen 316 Stimmen, die beiden anderen Kandidaten Johann Karl Beloff 154 und Ludwig Pfeiffer 191 Stimmen. 12 Stimmen waren ungültig. Es ist Stichwahl notwendig geworden zwischen Bürgermeister Lindenstruth und Ludwig Pfeiffer. Der Kyffhäuserbund gibt uns nachstehende Ausführungen bekannt: Büdingen. Die Arbeiten am Bahnbau Birstein- Hart mannshain, die vor einigen Wochen wegen der Zahlungsmit telkrise unterbrochen werden mußten, sind jetzt in beschränkten Umfange wieder aufgenommen worden. Mittwoch, den 2. Ergebn GC. 03 Rajje Kurb. Marbu Germania Fu BfB. Gießen Hermannia Tura Kajjel GC. 05 Götti FC. Großalm Dillenburg Wetzlar Wiejenbadh Bottenhorn Groß- Gerau. Mit Rücksicht auf die allgemeine Notlag Verbandsspiele: haben die Gemeinden Dornberg, Klein- Gerau und Büttelbom beschlossen, in diesem Jahre das Kirchweihfest ausfallen zu lassa Grünberg i. S. Die am Sonntag stattgefundene Beigeordnetenwahl hatte folgendes Ergebnis: Metzgermeister und Landwirt Böß 464 Stimmen; Fabrikant Repp 315 Stimund Reichsbahnassistent Schellhaas 280 Stimmen. Danach ist eine Stichwahl zwischen Böß und Repp notwendig geworden, die voraussichtlich in 14 Tagen stattfinden wird. Seit dem Inkrafttreten der Notverordnung vom 5. Juni 1931 sind nunmehr zweimal die Rentenzahlungen nach den neu= en Sägen erfolgt. Man verrät kein Geheimnis, wenn man darauf hinweist, daß insbesondere durch die neue Ruhensvor schrift Resultate erzielt worden sind, die weit über die veran= schlagte Summe hinausgehen. Es wird also mehr gespart, als die Not, die die Notverordnung veranlaßte, überhaupt verlangte, und zwar auf Kosten der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen. men Bingen. Der Verein zur Errichtung eines Bismard- Natis nal- Denkmals in Köln veranstaltet in der Zeit vom 12. bis 13. September in Bingen seinen Vierten Deutschen Bismar Tag. Grünberg. Regierungsrat A. Klingelhöffer, der Vorsteher des hiesigen Finanzamts, ist auf sein Nachsuchen in den Ruhestand versetzt worden. Segelflüge auf der Hirzenhainer Höhe. Die Fliegerschule Hirzenhain veranstaltet in der Zeit vom 4. bis 8. September auf der Hirzenhainer Höhe im Dillkreis eine große Segelflugwoche. Grünberg. In dem Gehöft des Fabrikanten Stamm= ler brach am Samstagabend Feuer aus, das die große, mit Heu gefüllte Scheune völlig vernichtete. Den Bemühungen der Feuerwehr gelang es, die benachbarten Gebäude zu retten. Bei den Lösch- u. Aufräumungsarbeiten erlitt ein Feuerwehrmann Haiger. Ein neunjähriger Volksschüler stürzte infolge bruches von einem Kastanienbaum und blieb am Halse a gespießt an einem Zaun hängen. Der bedauernswerte Schwe verletzte mußte ins Städtische Krankenhaus überführt werden Ein Gelsenkirchener Arzt erschießt seine Gattin und sich selbst. Bochum. Ein blutiges Familiendrama ereignete sich Gelsenkirchen. Der praktische Arzt Dr. W. Meyer, der vo furzem wegen eines Autounfalles mit Bewährungsfrist ver urteilt worden war, aber wegen dieser Bestrafung von der Ge senkirchener ärztlichen Vereinigung ausgeschlossen wurde, erschos aus bisher nicht geklärten Gründen, wie man jedoch annimmt aus Verzweiflung, seine Frau und danach sich selbst. Das Ebe paar hinterläßt drei Kinder im Alter von einem, acht u zehn Jahren. Leipziger Herbstmesse. Das geschäftliche Interesse der Kundschaft konzentriert sich auf absatzfähige preiswerte Gebrauchsware. Dagegen wird alles, was unter den Begriff von entbehrlichem Luxus fällt kaum beachtet. In allen Branchen von Gebrauchswaren spielt sich ein verhältnismäßig lebhafter Verkehr ab. Auf der Textil messe sind die Aussteller, die gute und preiswerte Neuheiten gebracht haben, mit den erteilten Aufträgen teilweise recht u frieden. Auch Stapelware wird bestellt. Noch mehr trifft dos für die Möbelmesse zu, wo sich ein ziemlich flottes Geschäft enti widelt hat. Sonst dient der Eröffnungstag der Messe wie stets der Orientierung der Kundschaft. Das Ausland fragt in allen Branchen vorzugsweise nach Neuheiten. durch die starke Raucheinwirkung eine schwere Rauchergiftung, Gegen Wundlaufen hablonberung an Idher die seine Ueberführung in die Gießener Klinik erforderlich machte. Hirzenhain. Bei der hier mit großer Spannung erwartete zweite Bürgermeisterwahl wurde Heinrich Vielmeter mit dürfen weder neu bewilligt noch erhöht werden. Der mit dem Versorgungsrecht nicht Vertraute wird leicht geneigt sein, diesen Kannleistungen" eine mindere Bedeutung beizumessen Tatsächlich sind sie aber im Laufe der Entwic lung des Versorgungsrechts immer wichtiger geworden Jmmer mehr Rechtsansprüche sind in Kannleistungen" umge= wandelt worden, zuletzt durch die Notverordnung vom 26. 7. 1930. Es ist nicht zuviel behauptet, wenn man feststellt, daß das Gewicht dessen, was den Kb. und Kh. durch die Notverordnung auferlegt worden ist. durch diesen., nach allerschärfstem Maßstab" anzuwendenden Erlaß noch verdoppelt worden ist. Der Erlag trifft zudem am empfindlichsten die Kreise, die in erster Linie hilfsbedürftig sind, nämlich die Kinder von Kriegerwitwen und Vollwaisen. denen Erziehungsbeihilfen und der Fortbezug der Waisenrente nach Vollendung des 18. Lebensjahres bei andauernder Berufsausbildung nicht neu hewilliat werden darf. Daß hierbei zahllose Härten unvermeidlich sind. liegt auf der Hand In manchen Fällen wird hierdurch die völlige Aufgabe der begonnenen Berufsausbildung erzwungen werden. Das ist ein völlig unhaltberer Zustand, um so mehr, als bei den einzelnen Vorschriften der Notverordnung auf versor= gungsrechtlichem Gebiete die erstrebte Berücksichtigung sozialer Gesichtspunkte mit der einzigen Ausnahme der Behandlung der erwerbsunfähigen Schwerstbeschädigten ein unzulänglicher Versuch geblieben ist. Erschwerend kommt hinzu, daß außerdem noch durch das Nebeneinanderwirken der versorgungsrechtlichen Sparaktion und der sonstigen Sparmaßnahmen der Notverordnung Gehaltstürzung, Krisensteuer den Versorgungsbe rechtigten eine höhere Belastung als anderen Personenkreisen aufgebürdet worden ist. Hierfür fehlt durchaus die innere Begründung, denn die Versorgungsrente ist rechtlich und tatsäch= lich lediglich die begrenzte Entschädigung für den wirtschaftlichen Ausfall, der durch die gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Folgen der Kriegsdienstbeschädigung verursacht worden ist. Es scheint beinahe so, daß es erforderlich ist, darauf hinzuweisen, daß die Versorgungsrenten feine Ertrageschenke oder Ehrensolde an die Kriegsbeschädigten und die Hinterbliebenen der Gefallenen sind. Warum also die Doppelbelastung durch die allgemeinen Sparmaßnahmen und durch den Leistungsabbau der Versorgung? Wir müssen vom Reichsarbeitsministerium u. vom Reichsfinanzministerium erwarten, daß dieser Erlaß unverzüglich und vollständig außer Kraft gesek: wird, aus moralischen, sozia= len und politischen Gründen". Daß die wirtschaftlichen Folgen dieser Doppelbelastung für zahlreiche Kb. und Kh. geradezu ruinös sind, ist dem RAM Aus in zahlreichen Eingaben eindringlich geschildert worden den vielen Zuschriften an uns aus dem Mitgliederkreise founten wir an Hand genauer Ausstellungen ersehen, daß Schwerbeschädigte ein Viertel bis ein Drittel ihrer Gesamtbezüge auf einen Schlag verloren haben. Bei Einkommen von 800 oder 1000 R.-M. monatlich mag das schmerzlich sein, kann aber ertragen werden, aber wir haben hier Einkommen von rund 300 R.-M. im Auge, und bei den durch dieses Einkommen bedingten Verhältnissen sind derartige Verluste mit Rücksicht auf die fixen Kosten der Wirtschaftsführung einfach nicht zu ertragen. An der dringenden Notwendigkeit einer sofortigen Durchführung der in Aussicht gestellten Milderung der versorgungsrechtlichen Bestimmungen der Notverordnung und an der vorhandenen Möglichkeit einer solchen Milderung angesichts der bereits zu übersehenden„ Ueberschüsse" dieser Sparattion fann nicht gerüttelt werden! und anderen Körperteilen( Wolf), Sonnen- und Gletscherbrand. Sofort schmerzstillend und heilend Leodor Fen Creme( blaue Badung) auch als Rosmetitum für Hände u. Gesicht. Tube 60 P u. 1 Mt. in allen Chlorodont. Verlaufsstellen zu haben. Gladenbach 1 Feudingen 1. Biedenkopf WetterAllendorf 1. Friedensdorf Niederwalger Cappel 1.- 0 Endbach 1. Wommelshau Niedereifenha Bottenhorn 2 Steinperf 1.Niederlaasphe Spedswintel Wolfgruben 1 Edelshausen Kombach Michelbach 1. Elnhausen 1. Die von uns hier erneut geforderte Revision duldet keinen Aufschub. Es geht nicht an die Kriegsbeschädigten und Kric gerhinterbliebenen wochenlang über die Gestaltung ihrer Ver sorgungsansprüche im Ungewisser zu lassen. Mit allgemein ge haltenen Versprechungen ist die tiefgreifende Erregung ni mehr zu besänftigen. Wir erwarten, daß der Reichsarbeit minister handelt! Daneben dürfen die angekündigten Milderungen der versorgungsrechtlichen Bestimmungen der Notverordnung nicht länger auf sich warten lassen Hierbei sind zahlreiche Fragen zu behandeln, und wir müssen erwarten, daß das Reichsarbeitsministerium sich hierbei auf die Mitarbeit der Organisationen sei es über den Reichsausschuß oder durch Enzelverhandlungen, stützt, damit die bei der Notverordnung reichlich vorhandenen Unebenheiten beseitigt und die gerühmten io= zialen Gesichtspunkte nunmehr tatsächlich Berücksichtigung finden Das Ziel ist eine Revision auf der ganzen Linie Ohne allen zu erörternden Einzelfragen vorgreifen zu wollen, betonen wir wiederholt. daß wir nach wie vor jeden Leistungs: abbau und daher die ganze Notverordnung ablehnen müssen, im besonderen aber, daß vor allem die Ruhensvorschrift des § 62 RVG. in ihrer heutigen Form nicht bestehen bleiben darf. An die Stelle des Ruhens der Rente um die Hälfte des Betrages, um den das Brutto- Einkommen die Grenze von 210 R- Mt monatlich übersteigt. muß eine Staffelung der ru= henden Rententeile treten, die die geringeren Einkommen schont und auch die Schwere der Dienstbeschädigung berücü h- tigt. Vor allen Dingen muk aber auch der Begriff des Eins fommens aus öffentlichen Mitteln geseklich festgelegt werden. So fommt es, daß ein pensionierter Beamter in einem ge= mischt wirtschaftlichen Betriebe neben seinem Arbeitseinkommen seine volle Pension bezieht, während ein Kriegsbeschädigter oder ein pensionierter Offizier in der gleichen Volition mit Rente bezw. Vension der Ruhensvorschrift des RVG. und OVG. unterliegt. So tommt es, daß die Ruhensvorschrift der Versorgung nicht nur auf friegsbeschädigte Beamte mit ihren aerade in der heutigen Zeit unschätzbaren Rechten der Unkünd barkeit und des Pensionsanspruchs Anwendung findet, sondern auch auf die vielen Tausende von Arbeitern und Angestellten von Unternehmungen, an denen die öffentliche Hand makgebend beteiligt ist, wobei diesen Arbeitern und Angestellten irgendein Vorrecht gegenüber den sonstigen Arbeitnehmern nicht eingeräumt iſt. Der RAM. ordnet an, daß der frühere Erlaß vom 2. 4. 1931 uneingeschränkt und in verschärfter Form anzuwenden ist. Alle Kannbewilligungen( auch die Heilbehandlung f. die Folgen mittelbarer DB. und die Heilbehandlung der abgefundenen Kb. ohne Rente gehört hierher!). Härteausgleiche, Beihilfen, Zuschüsse und sonstige Leistungen, auf die ein Rechtsanspruch nicht besteht, sowie laufende und einmalige Unterstützungen Kriegsgräberfürsorge. ViB- K. 3.Dreihausen 2 Rüddingshau Bortshaujen Breidenstein 2 Wallau 3.Oberdieten 1. Altenvers 1. Frohnhausen Lohra 1.Weidenhausen Hartenrod 2. Neustadt 1. Homberg 1.Momberg 2. Langenstein 2 Frankenberg Mellnau 1. Bligturnier in Cöl Sieger: Colbe m Erdhausen Erlsdorf Niederwalgern BEB- K. Marb Marbad 1. Gladenbach Löhnberg Nauborn Weilburg 1. Lollar G 190 Ettingshausen Steinbach Steinberg 1.Steindorf 1. Dutenhofen 1. Rauborn 2. Burgfolms 2. Leihgestern 2. 1900 Gießen 4. Turn: und Sportta Niedergirmes 2 Schwalbach 1.Tiefenbach 1.Tiefenbach 1.Weilburg 1. Jo 1900 Gießen 2. Ettingshausen Burgholms g Braunfels Sch 1900 Gießen Steinbach Sch. Ronnenroth S Sandball: Pol. Sp. V. MTV. Gießen T. u. Sp. V. TV. Großen- B 1900 2. TV. 1. u. Sp. V. B Der Witteli Ein Fußba Auf die turze Dis doch das Glüd war n Ein vom Voltsbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge errichtet gatetene Ball traf die Denkmal auf der deutschen Kriegsgräberstätte Peuvillerer durch die entjehlich Dép. Meuse, Frankreich. wurde, sprang der Bal Eine der vielen deutschen Kriegsgräberstätten im Verdu Re Gebiet ist die von Peuvillers, 17 Kilometer westsüdwestl Ede!" riefen die von Longuyon. Sie ist während des Krieges von deutschung( denn sie war Truppen in einem Obstgarten angelegt worden und umfaßt Gegensatz zu den üblichen, meist sehr großen Sammelfriedhö eigte der Schiedsrichte Dean war stolz au in Frankreich nur 617 Gräber mit 969 Toten, darunter in deln wollte, mußte m Hauptsache Angehörige rheinischer Truppenteile. Deshalb eredith schießen forn sich auch die Ortsgruppe Ronsdorf( Rheinprovinz) des Bollo gründlich trainiert, bundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge dieser Ehrenstätte angnau placieren fonnte nommen. Aus Mitteln, die die Ronsdorfer Bevölkerung a gebracht hatte, war es möglich den hier ruhenden Toten e schlichtes Ehrenmal inmitten einer malerischen Gruppe al Sajte, mit der er imm nehmen. Sein Ball schien fid Pflaumenbäume zu errichten und einen Eingang mit ein zu winden. Ein schmiedeeisernen Tor zwischen zwei Steinpfeilern zu schaffend, der besonders r Als Umwehrung dient eine lebende Hede. Sämtliche Gra bis es schließlich dem beete sind mit Blumen bepflanzt icuiten. Das Leder fiel ein bt es rasch weitergab Der Friedhof liegt unmittelbar am Dorf. An ihm füh durch einen Grasplak getrennt, die Dorfstraße entlang. Es ihm entgegenbringt. Sein Gesamtzustand findet stets die ru haltslose Anerkennung der leider noch verhältnismäßig wenige Besucher. erfreulich zu beobachten, welches Interesse die Dorfbevölkerut totem Dreß war au mit feinem linten Fuß Ds Reges. Das Tor Reter geschossen worde Mr. wählt. Philipp 5 Denche 27 Stimme Der feitherige Bür Bahlbeteiligung von ausbejizers. ches ließ fich ein Teigen, weil er fich ältnismäßig neuerba Die Dedballen des e einstürzen follte; au Pulver und Geschosse Saft genommen, mu -rt werden. Bahnbau Birstein- ha Degen der Zahlungsm Find jetzt in beschränk . die allgemeine Roth -Gerau und Büttelb eihfeit ausfallen zu la ng eines Bismard- No m der Zeit vom 12. rten Deutschen Bism hainer Höhe. nstaltet in der Zeit ainer Höhe im Dill hüler stürzte infolge nd blieb am Halse bedauernswerte Sch nhaus überführt wer ne Gattin und fich fell drama ereignete fich r. M. Meyer, der a mit Bewährungsfrist Bestrafung von der Ge sgeschlossen wurde, erich wie man jedoch annim nach sich selbst. Das E er von einem, acht mejse. ndschaft konzentriert sware. Dagegen behrlichem Lugus Gebrauchswaren p hr ab. Auf der Ter preiswerte Neuhei igen teilweise techt Noch mehr trifft lich flottes Gefchäft e stag der Men wir e Ausland fragin aller 11. undfein durch übermi weifabfonderung an Fhe anderen Rörpertellen( 2Be end and heilend Leodor Fen Hände u. Geficht. Tube 60 baben te Revision duldet feinen egsbeschädigten und Kri die Gestaltung thier lassen. Mit allgemein fgreifende Erregung n, daß der Reichsarbe irforge. gsgräberfürforge erricht äberftätte Beuville freich. sgräberstätten im Ver 7 Kilometer westfüdwe des Krieges von deut egt worden und umfa r großen Gammelfried Mittwoch, den 2. September 1931. „ Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Spiel. Ergebnisse aus dem Bezirk. Aus dem Bezirk. SC. 03 Kassel FV. Odershausen 8: 0 Kurh. Marburg Germania Fulda Borussia Fulda 1: 9( 0: 5) Germania Marburg 1: 3( 0: 1) VfB. Gießen FV. Horas 3: 1( 1: 1) Hermannia Kassel SC. 05 Einbeck 8: 1 Tura Kassel FC. Grone 5: 1 GC. 05 Göttingen Hessen Hersfeld 1: 1 FC. Großalmerode Sp. u. Sp. Northeim 4: 0 Dillenburg Niedergirmes 3: 2( 1: 1) Weylar Butzbach 4: 2( 2: 1) Wiesenbach Wallau 0: 2( 0: 2) Bottenhorn Breidenbach 3: 2 Verbandsspiele: Gladenbach 1. Feudingen 1. Biedenkopf 1. Gau Marburg. Dreihausen 1. 5: 3( 2: 1) Breidenstein 1.( 2: 0)( 1: 0) Wommelshausen 1.( 5: 1( 2: 1) Wetter Frankenberg 4: 3 Allendorf 1. Friedensdorf 1. Gemünden 1. 3: 2 Edelshausen 1. 0: 6( 0: 2) Niederwalgern 1. Odershausen 2. 1: 3 Cappel 1. Germania 2. ausgef. Endbach 1.- Dernbach 1. 0: 4( 0: 2) Sintershausen 1. 1: 9 Wommelshausen 2.- Niedereisenhausen 1. Gönnern 4: 1 Bottenhorn 2. Breidenbach 2. 2: 4 Steinperf 1. Obereisenhausen 1. 4: 1 Niederlaasphe 1.- Wallau 2. 3: 3 Spedswintel Langenstein 3: 3 Wolfgruben 1. Edelshausen 2. Kombach Michelbach 1. Elnhausen 1. VfB.-K. 3. Mornshausen a. D. 1. 4: 2 Holzhausen b. B. 2. 5: 1( 3: 0) Friedensdorf 2. 4: 1( 1: 0) Unterrosphe 1. 3: 4 Odershausen 3. 1: 7( 1: 3) Wehrda 2. 9: 1 Dreihausen 2. Ebsdorf 1. 6: 1 Rüddingshausen 1.- Leidenhofen 1. 4: 4( 2: 2) Bortshausen 1. Holzhausen 1. 1: 2 Breidenstein 2. Dautphe 2. 8: 3 Wallau 3. Wolzhausen 1. 4: 2 Oberdieten 1. Roth 3: 1 Altenvers 1. Niederwalgern 2. 3: 3 Frohnhausen b. Gladb. 1. Gladenbach 2. 2: 1 Lohra 1.- Holzhausen, Kr. Bdk., 1. 3: 1. Weidenhausen 1. Günterod 1. 5: 1 Hartenrod 2. Weidenhausen 2. 5: 0 Neustadt 1. Niederofleiden 1. 7: 2 Momberg 1. 1: 1 Homberg 1. Momberg 2. Neustadt 2. 9: 2 Langenstein 2. Frankenberg 2. Mellnau 1. Bligturnier in Cölbe: Erfsdorf 2. 4: 2 Roda 1. 1: 1 Münchhausen 1. 6: 3 Sieger: Cölbe mit 8: 0 Punkten Erdhausen Erksdorf Hartenrod 1: 3( Pokalsp.) Kirchhain 0: 1 Niederwalgern Jgd. Germ. Marburg 2. Jgd. 0: 1 VFB.-K. Marburg 1. Jgd. Dreihausen Jgd. 0: 0 Marbach 1. Jgd. VfB.-K. Marburg 2. Jgd. 5: 3 Gladenbach Sch. Holzhausen Sch. 3: 2 Gau Gießen: Wezlar: Löhnberg Burgsolms 2: 1 n. Verl.( Pokalsp.) Nauborn Ehringshausen 1: 5( Pokalsp.) Weilburg 1. Eintracht Ffm. Pokalm. 0: 1 Lollar- 1900 Gießen 2. 3: 1( Ga.) Ettingshausen Flensungen 11: 0( 4: 0) Steinbach Lich 5: 1 Steinberg 1. Steindorf 1. 1900 Gießen Lehrm. 2: 2( 1: 1) Albshausen 1. 4: 3 Dutenhofen 1.- Leihgestern 1. 5: 5 Nauborn 2.Burgsolms 2. Leihgestern 2. 1900 Gießen 4. Turn: und Sporttag Stockhausen 1. 3: 2 Allendorf 1. 3: 2 Wiesed 1. 1: 5 Garbenheim 1. 4: 1( 2: 0) in Weglar: Holzhausen 1. 1: 3 Werdorf 1. 3: 0 Werdorf 1. 2: 2 Schwalbach 1. 1: 1 Niedergirmes 2. Schwalbach 1. Tiefenbach 1. Tiefenbach 1. Weilburg 1. Jgd. 1900 Gießen 2. Jgd. Ettingshausen Jgd. Burgsolms Jgd. Braunfels Sch. 1900 Gießen Sch, Steinbach Sch.- Nonnenroth Sch. Handball: 1900 Gießen 1./2. Jgd. 3: 2 VfB. Gießen 2. Jgd. 0: 2( 0: 0) Flensungen Jgd. 5: 0( 2: 0) Büblingshausen Jgd. 3: 1 Burgsolms Sch. 1: 4 VfB. Gießen Sch. 0: 0 Lich Sch. 0: 1( 0: 0) Ettingshausen Sch. 1: 4( 1: 2) Pol. Sp. V. Butzbach Rödelheim 1: 7( 0: 4) MTV. Gießen TV. Heuchelheim 5: 4( 3: 0) T. u. Sp. V. Butzbach Tgm. Friedberg 3:12 TV. Großen- Bused TV. Alsfeld 6: 4( 3: 4) 1900 2.- TV. Münchholzhausen 1. 4: 6( 1: 5) T. u. Sp. V. Butzbach 2. TV. Lüzellinden 1: 7( 0: 4) Der Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 17. Fortsetzung. Auf die kurze Distanz war es unmöglich, danebenzuschießen, doch das Glück war noch mit den Einheimischen. Der wuchtig getretene Ball traf die Schulter des Tormanns, und obwohl dieser durch die entsetzliche Gewalt des Schusses niedergeschleudert wurde, sprang der Ball über die Stange und rollte hinter das. Netz. ..Ecke!" riefen die Hollywood- Spieler, und zu ihrer Uebertajchung( denn sie waren nach dem ersten Tor auf alles gefaßt) zeigte der Schiedsrichter auf die Eckfahne. Dean war stolz auf seine Edschüsse. Wenn man ihm schmeiheln wollte, mußte man ihm nur sagen, daß er Eden wie Meredith schießen fonnte. Tommy Dean hatte das Edenschießen fo gründlich trainiert, daß er das Leder bis auf einen 3oll genau placieren konnte, und so konnte man ihm die überlegene Geste, mit der er immer an seine Aufgabe schritt, nicht übel= nehmen. 969 Toten, darunier in Truppenteile. Deshalb ( Rheinproving) des Je dieser Ehrenstätte onsdorfer Bevölkerung malerischen Gruppe einen Eingang mit Steinpfeilern zu f hier ruhenden Tote e Sede. Sämtliche G am Dorf. An ihm tereffe die Dorjbevoller Dorfitraße entlang G tand findet stets die chverhältnismägig en Sein Ball schien sich mit der Tücke einer Schlange gegen das Tor zu winden. Ein wildes Getümmel, in dessen Mitte Marr fand, der besonders roh hergenommen wurde, war die Folge, bis es schließlich dem Tormann gelang, den Ball furz wegzujausten. Das Leder fiel einem der Girnsley- Läufer auf den Kopf, der es rasch weitergab. Aber ein kleiner, vierschrötiger Spieler in rotem Dreß war auf der Wache. Ben Warriner traf den Ball mit seinem linfen Fuß und lenkte ihn sausend in die rechte Ecke des Netzes. Das Tor war auf eine Distanz von nahezu dreißig Meter geschossen worden und ließ selbst diejenigen, die imstande Pol. Sp. V. Butzbach 2.-T. V. Gr.- Linden 5: 5( 3: 1) TV. Niedermörlen 1.- TV. Polgöns 1. 3: 4( 1: 2) Tgm. Friedberg Jgd. TV. Gr.- Linden Jgd. 9: 3( 4: 1) Gau Dill. Verbandsspiele: Donsbach 1. Offdilln 1. Sechshelden 1. 1: 1( 0: 0) Manderbach 1. 3: 1 Burg 1.- Offenbach 1. 1: 1 Sinn 1.- Niederscheld 1. 4: 2 Allendorf 1. Holzhausen 1. 5: 1 Rittershausen 1. Weidelbach 1. 2: 2 Dillenburg 2. 1: 1( 0: 0) Medenbach 1. Udersdorf 1. 5: 5 Hörbach 1.-- Eisemroth 1. 6: 2 Straßebersbach 1.- Hirzenhain 1. Haiger 2. 2: 0 Lüzeln 1.- Würgendorf 1. 3: 1 Breitscheid 1. Beilstein 1. Bischoffen 1. Arborn 1. 4: 1 Niederscheld 2. 4: 3( 2: 3) Biden 1. 3: 2 Altenkirchen 1. Offenbach 2. 1: 2 Erda 1. Herbornseelbach 2. 1: 3 Hohensolms 1.- Haiger Oberndorf 1. 5: 1 Langenaubach 2: 0( 1: 0)( rüdit. Verbsp.) Frohnhausen 1909 Gießen 1: 4( 1: 3) Frohnhausen 2. 1900 Gießen 2. 5: 2( 2: 1) Frohnhausen A. H. Dillenburg 1. Jgd. Hirzenhain 1. Jgd. Edingen Jgd. Alsfeld 1. Lauterbach 1. Schlitz 1. 1900 Gießen A. 5. 1: 4( 1: 2) Frohnhausen 1. Jad. 6: 0 Dillenburg 2. Jgd. 1: 0 Allendorf( Kr. Wetzl.) Jgd. 2: 2 Gau Fulda Elm 1. 3: 1( 2: 0) Borussia Fulda 2. 6: 0( 2: 0) Bernshausen 1. 6: 1 Blitzenrod 1. Landenhausen 1. 6: 2 Blitzenrod Jgd. Landenhausen Jgd. 5: 5 Alsfeld 3. Leusel 1. 3: 2 Rund um den Marburger Schloßberg. Germania Fulda Germania Marburg 1: 3. Die flinke Zebramannschaft holte sich verdient einen Sieg und hat somit 4 wertvolle Punkte. Am kommenden Sonntag empfängt Germania Marburg die 03er aus Kassel. Man darf wohl mit einem schönen Spiele rechnen. Aus Cölbe. Bei einer Zuschauerzahl von ca. 1200 Personen wickelte sich programmäßig ein Blizzturnier ab. Als 1. Sieger wurde der V. Cölbe bei 4 ausgetragenen Spielen, die alle auf das Pluskonto zu buchen sind, mit 8: 0 Punkten ermittelt. Cölbe wurde gleichzeitig Titelverteidiger des Wanderpokals. 2. Sieger: V. Sarnau mit 5: 3 Punkten 3. Sieger: FV. Bürgeln mit 3: 5 Punkten 4. u. 5. Sieger: FV. Wehrda und Schönstadt mit je 2: 6 P. Friedensdorf 1.— Ekelshausen 1. 0: 6( 0: 2). Im ersten Verbandsspiel mußte sich Friedensdorf eine hohe Niederlage gefallen lassen. Auf eignem Platze wurde die Mannschaft von den weit besseren Edelshauser mit 6: 0 abgefertigt. Ueber das Spiel ist nicht viel zu sagen, Edelshausen war meist tonangebend, die ganze Mannschaft spielte wie aus einem Guß, waren schnell und eifrig am Balle und vergaßen vor allen Dingen das Schießen nicht. Bei Friedensdorf sah man gerade das Gegenteil. Einige Spieler bemühten sich noch einigermaßen um den Ball, während die anderen dastanden und sich überhaupt nicht um den Ball fümmerten, um so besser aber konnten sie fritisieren. Rüddingshausen Leidenhofen 4: 4( 2: 2). Zum 1. Verbandsspiel hatte Rüddingshausen die spielstarke Elf von Leidenhofen zu Gast. Schon mit Beginn des Spiels übernahm Leidenhofen die Führung. wurde aber durch einen schönen Kopfball des gegnerischen Mittelstürmers ausgeglichen. Nach wechsel vollem Spiel gingen die Mannschaften mit 2: 2 in die Pause. Trotz überlegenem Spiel Rüddingshausens, in dem besonders der Halblinke durch seine Technik und seinen schlagsicheren Schuß auffiel, konnten die Gäste noch 2 Tore für sich verbuchen. Durch einen Freistoß rückte Rüddingshausen dem Ausgleich näher, der schließlich auch durch den Linksaußen bei einem scharfen Angriff erzielt wurde. Rüddingshausens junge Mannschaft hat bei diesem Spiel bewiesen, daß es eine erfolgreiche Zukunft hat. LI. Kombach 1.- Friedensdorf 2. 4: 1( 1: 0). Friedensdorfs 2. Mannschaft verlor in Rombach mit 4: 1 Toren. Es wäre Zeit, daß hier der Verband mal Umschau halten würde, ob der Play in Kombach überhaupt zuzulassen ist. K. L. Holzhausen 2. 5: 1( 3: 0). Eckelshausen 2. Auf dem Sportplatz in Edelshausen standen sich die 2. Mannschaften von Holzhausen und Edelshausen zum fälligen Verbandsspiel gegenüber. Auch hier konnte Edelshausen Sieg und Punkte verdient gewinnen. Elnhausen 1.— Marburg- Odershausen 3, 1: 7. Das Spiel wurd Punkt 3 Uhr von Schiri Ochs- Caldern angepfiffen. Schnell wanderte der Ball von Mann zu Mann, nach 10 Minuten schießt Odershausen das erste Tor, Odershausen spielt überlegen, und kurz darauf fällt das 2. Tor für Odershausen. Elnhausen läßt aber nicht nach und kommt auch zu einem waren, dieser rapiden Aktion mit den Augen zu folgen, starr vor Staunen. Ein einziges wehes Stöhnen stieg aus der Menge auf, wie ihr Tormann den Ball aus dem Netz holte und zornig gegen die Feldmitte schleuderte, wohin der Schiedsrichter mit der Pfeife schon zeigte. Aber die Hollywood- Spieler fümmerten sich wenig um den Kummer der Feinde. Wie ein Mann warfen sie sich auf ihren geliebten Führer und begruben ihn förmlich unter der Fülle ihrer Liebe in dem schlammigen Boden! So wertvoll das Tor an sich ihnen war, die Tatsache, daß gerade Ben Warriner es geschossen hatte, brachte den Becher ihrer Freude zum Ueberfließen. Der Schuß war ihnen ein gutes Omen, ein Regenbogen auf grauem Himmel; ein Zeichen des Schicksals, daß alles so enden würde, wie sie es in ihrem Herzen wünschten, wenn der Schlußpfiff ertönen würde. Es war auch ein Wunder, daß gerade der Hollywood- Mittelläufer das Tor schießen mußte. Er war ein großes, international berühmtes Fußballgenie, doch schien es, als wenn er seit dem Tage, da er die dunklen Gründe eines Kohlenbergwerks verlassen hatte, um Fußballberufsspieler zu werden, noch niemals ein Tor geschossen hätte. Er war immer der Schlachtlenker, der Feldherr gewesen. Mit Kopf und Füßen konstruierte er die Situationen, die seine Stürmer dann nur zu verwerten hatten; doch niemals hatte Warriner den Ball ins Tor befördert. Die Menge liebte ihn und lachte doch, wenn er je versuchte, selbst ein Tor zu schießen. Wohl lachte man mit herzlichem Wohlwollen für den fleinen, vierschrötigen Spieler aber man lachte. War es da ein Wunder, daß die begeisterten HollywoodLeute dieses Tor als sicheres Omen des Sieges betrachteten? Nr. 70. Tor, vom Mittelstürmer getreten. Odershausen holt noch ein Tor auf, und bei dem Stande von 3: 1 wird gewechselt. Nach der Halbzeit drückt Odershausen kräftig und tommt auch noch zu vier weiteren Toren. Der Unparteiische mußte einen Spieler von Elnhausen wegen Schiri- Beleidigung herausstellen. Auch wird in Elnhausen zu viel in der Mannschaft kritisiert, ein Spieler verließ sogar eigenmächtig den Play, so daß Elnhausen nur noch mit 9 Mann spielte. Von Elnhausen waren Mittelläufer, Verteidigung und Tormann gut, während die anderen Spieler in Zukunft noch mehr Eifer haben müssen. men. Aus Gießen und Umgegend. Wagenborn- Steinberg 1.1900 Gießen Lehrm. 2: 2( 1: 1). Als letzten Sonntag vor den Verbandsspielen hatte sich die 1. Mannschaft der Teutonen in der Lehrmannschaft von 1900 einen sehr sympathischen und spielstarken Gegner verpflichtet. Sofort nach Anpfiff entwidelte sich ein äußerst flottes und schö nes Spiel, bei welchem beide Tore abwechselnd in Gefahr kaNach schönem Durchbruch landete 1900 den ersten Tref= fer. Im Anschluß nach immer wieder gegenseitigen Durch brüchen glich Steinbergs Mittelstürmer mit prächtigem Torschuß Bis zur Halbzeit wurden trotz aufopferndem und fesseindem Kampf keine weiteren Erfolge erzielt. Nach Beginn der 2. Halbzeit fesselten beide Mannschaften die zahlreichen Zuschauer wieder durch ihr rassiges Spiel. Durch Versehen des Schlußdreieds famen die Gäste zum Führungstor, welches der Gastgeber durch schön plazierten Handelfmeter ausglich. Ein fälliger Elfmeter für Gießen wurde von dem in bester Form befindlichen Steinberger Tormann in prächtiger Parade abgelenkt. Schiedsrichter Tränkner- Gießen leitete äußerst forrekt. Alles in allem ein wirkliches Propagandaſpiel. aus. Aus Ettingshausen. Der Fußballklub 1927 Flensungen weilte mit zwei Mannschaften in Ettingshausen. Zuerst traten die Jugendmannschaf ten mit nur 10 Mann auf beiden Seiten auf den Plan. Die Plazzbesizer rangen ihrem Gegner in 2 mal 30 Minuten Spieldauer einen sicheren 5: 0- Sieg ab. Schiri Schmitz vom Platzverein sprang für den ausgebliebenen(!) Schiedsrichter ein. Alsdann lieferten sich die beiden ersten Mannschaften einen fairen Kampf, den die Plazzbesitzer nach überlegen durchgeführtem Spiele 11: 0 für sich entschieden. Trotz der hohen Niederlage ließen die Gäste den Mut nicht sinken und spielten immer wieder eifrig weiter. Mit der Leitung des zufällig anwesenden Schiris Aff von Quedborn war man ganz zufrieden. Wo blieb auch hier der angeforderte Schiedsrichter?(! D. Red.). Die Jüngsten kamen aus Nonnenroth mit einem 4: 1- Sieg nach Hause. Aus dem Dillgau. Dillenburg 1. Sportclub Weglar 1. 3: 2( 1: 1). Dillenburg 2. Hirzenhain 1. 1: 1( 0: 0). Dillenburg 2. Jugend Hirzenhain 1. Jugend 0: 1. Dillenburg 1. Jugend Frohnhausen 1. Jugend 6: 0. Einen wahren Punktekampf könnte man mit einem Worte das Spiel der ersten Garnituren bezeichnen. Hart wurde gespielt, sehr hart. Wetzlar hat Anstoß, spielt wuchtig hohe Bälle aufs Gegnertor. Dillenburg ist zerfahren, läßt sich die hohe Spielweise aufdrängen, und spielt unterlegen. Der Kampf ist äußerst lebhaft, das Publikum leider noch lebhafter. Mit ungeheurem Temperament spielt Wetzlar. Dillenburg fämpft. Immer wieder sieht man die hohen Kombinationen; ein aufgeregtes Spiel. Endlich mußte einmal ein Tor fallen und zwar nach etwa 20 Min., gegen Dillenburg. Man ist im Lager der Plazherren verblüfft. Jetzt wird es höchste Zeit für D., das Spiel ernster zu nehmen. Man fommt aus dem Taumel der Gesellschaftsspiele heraus, spielt wieder die gewohnte Taktik, und kommt dann bald zum Ausgleich. Die Grün- Weißen holen auf, werden ebenbürtig, bald überlegen. Nach der Pause beginnt der Kampf von newem. Dillenburg behält das Heft in der Hand. Ein Elfmeter gegen Wehlar wird vom Mittelläufer Dillenburgs verwandelt. 2: 1. Schiedsrichter Specard( Gießen) hat das Spiel unbedingt und jederzeit in der Hand. Die gegnerische Mannschaft wird von eisernem ,, Muß" getrieben, doch zu spät; sie ist abgekämpft. Durch überlegenes Spiel fommt D. zum dritten Treffer. Ein 2. Gegentor fällt durch Leichtsinn der Hintermannschaft. 13. Donsbach 1. Sechshelden 1. 1: 1( 0: 0). Nachdem der Spielausschuß eine junge Pokalmannschaft nach Wissenbach geschickt hatte und dort eine Niederlage von 3: 1 einſteden mußte, zog er es vor, seine alten Kämpfer wieder ins Feld zu rufen. Sechshelden tritt mit seinen alten Ligisten pünktlich 3.30 Uhr das Spiel in Donsbach an. Donsbach hatte in Sechshelden seinen stärksten Gegner erkannt und führt von Anfang bis zum Schluß ein scharfes und faires Spiel vor. Durch den hartnäckigen Kampf beider Mannschaften konnten in der Dons ersten Halbzeit keine Tore erzielt werden. Halbzeit. bach konnte furz nach der Pause mit 1: 0 in Führung gehen. Sechshelden sette nun alles daran, um den Ausgleich zu erzielen, welches ihm auch furz vor Schluß durch einen Strafstoß gelang. Beide Mannschaften trennten sich nun mit dem Resultat 1: 1. Beilstein 1.- Niederscheld 2. 4: 3( 2: 3). Am Sonntag, den 30. 8. 31, standen sich auf dem Sportplatz in Beilstein die 2. Mannschaft von Niederscheld und die 1. Mannschaft von Beilstein gegenüber. Um 3.30 Uhr gab der Schiedsrichter das Leder frei. Sofort entwickelte sich ein scharfer Kampf. Beilstein ging durch 2 Treffer gleich in Führung. Niederscheld fonnte aber bald darauf ausgleichen und ging sogar durch einen Aber von dem Augenblid an brach es über die Menge wie ein Jrrsinn herein. Die 30 000 Zuschauer drängten wild und drohend an die Barriere, während die Girnsley- Spieler selbst wie hungrige Wölfe losbrachen. Ein Mann, der den roten Dreß Hollywoods trug, fonnte faum den Ball ansehen, ohne sofort brutal angegangen und zu Boden gelegt zu werden. Ben Warriner ging der Mannschaft mit dem besten Beispiel der Selbstbeherrschung voran. Wäre er nicht auf dem Felde gewesen, so hätte mancher Hollywood- Spieler, wütend über die schrankenlose Brutalität der zahlreichen Rempeleien, mit gleicher Münze heimgezahlt. Doch als Nixon mit selbst hier ungewöhnlicher Roheit einfach niedergeschlagen wurde, forderten die Hollywood- Leute energisch vom Schiedsrichter, daß der Täter sofort vom Felde gejagt werde. Der Schiedsrichter wollte nichts hören. Er hatte jede Kontrolle über das Spiel verloren, und niemand wußte das besser als er. Es wurde eher schlechter als besser, und das Spiel entwidelte sich aus einem Fußballwettspiel zu einer Keilerei, wobei allerdings die Gastmannschaft nichts anderes tat, als sich gegen die rohen Ausfälle ihrer Gegner zu schützen. Trotzdem verlor sie den Mut nicht. Als Lennie in die Läuferlinie zurückgezogen wurde, um die Verteidigung zu verstärken, griffen die vier übrigen Stürmer genau so tapfer an wie früher. Es schien, als wenn das Glück sie wieder verlassen hätte. Der Regenbogen am grauen Firmament schien nur eine trügerische Spiegelung zu sein. Schüsse regneten nur so auf das Girnsley- Tor, jedoch der Tormann arbeitete wie ein Besessener. Er hielt Bälle, welche scheinbar unhaltbar waren, hielt sie oder lenkte sie zu Eden, welche dann verschossen wurden. Fortsetzung folgt. Mittwed), ben 2. Ceptember 1931. „ Gicence 3eitung" Renten Nr. 70. Tabelle 1 012345 für Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene, wie sie nach der Notverordnung vom 6. Juni 1931 ab 1. Juli 1931 zu zahlen sind. Bahl Orts- der обие tlasse Kin30% 40% Famider einfache erhöhte ohne einfache erhöhte Ausgleichszulage Ausgleichszulage Orts klasse 50% 60% lien- ohne einfache erhöhte ohne einfache erhöhte stand Ausgleichszulage Ausgleichszulage 70% ohne einfache erhöhte ohne Ausgleichszulage 80% Son16,75 22,60 28,45 22,30 30,15 37,95 16,75 22,60 28,45 22,30 30,15 37,95 Son20,10 27,10 34,15 26,75 36,20 45,55 der= 23,45 31,60 39,85 31,20 42,25 53,15 der= Klaffe 4 26,80 36,10 45,55 35,65 48,30 60,75 30,15 40,60 51,25 40,10 54,35 68,35 ledig 0 1 2 flaffe 3 4 5 0 15,95 21,50 27,10 21,25 28,65 36,10 15,95 21,50 27,10 21,25 28,65 36,10 A 2 19,15 25,80 32,50 25,50 34,40 43,30 4 3 22,35 30,10 37,90 29,75 40,15 50,50 25,55 34,40 43,30 34,45,90 57,70 A 5 28,75 38,70 48,70 38,25 51,65 64,90 B C O123 1 012345 0 O12345 B D 15,10 20,40 25,70 20,15 27,20 34,25 15,10 20,40 25,70 20,15 27,20 34,25 18,10 24,50 30,85 24,20 32,65 41,10 21,10 28,60 36,- 28,25 38,10 47,95 24,10 32,70 41,15 32,30 43,55 54,80 27,10 36,80 46,30 36,35 49,- 61,65 14,30 19,30 24,30 19,10 25,75 32,45 14,30 19,30 24,30 19,10 25,75 32,45 17,15 23,15 29,15 22,90 30,90 38,95 20,- 27,- 34,-26,70 36,05 45,45 22,85 30,85 38,85 30,50 41,20 51,95 25,70 34,70 43,70 34,30 46,35 58,45 C 0 13,50 18,25 22,95 18,- 24,30 30,60 13,50 18,25 22,95 18,- 24,30 30,60 16,20 21,90 27,55 21,60 29,15 36,70 18,90 25,55 32,15 25,20 34,- 42,80 21,60 29,20 36,75 28,80 38,85 48,90 5 24,30 32,85 41,35 32,40 43,70 55,- ( bolle Pflegezulage Führerhundzulage Sterbegeld Sate 16234 erste.. 50,- R. zweite. 75,- dritte 100,- bierte. 125,- Sonderklasse.. 20, Ortstlasse A 18,- Bu.C. 16,50 D.. Sonderklasse. 210,- Ortstl. A. 195,- 15,- " Ortsklasse Sonderklasse. A B C D B 1. C 180,- D. 165,- Witwen D verh. u. Kinder 0 1 3 100% обие einfache erhöhte Ausgleichszulage 90% einfache erhöhte obue einfache erhöhte Ausgleichszulage Ausgleichszulage 31,60 42,70 53,75 37,80 51,05 64,30 44,65 60,25 75,90 52,10 70,30 88,55 61,40 82,85 104,35 76,70 103,55 130,40 34,75 46,95 59,15 41,60 56,15 70,75 49.10 66,30 83,50 57,30 77,35 97,40 67,55 91,15 114,80 84,35 113,90 143,45 41,05 55,50 69,90 49,15 66,35 83,60 58,05 78,35 98,70 67,70 91,40 115,10 79,85 107,70 135,65 99,70 134,60 169,55 47,35 64,05 80,65 56,70 76,55 96,45 67, 90,40 113,90 78,10 105,45 132,80 92,15 124,25 156,50 115,05 155,30 195,65 53,65 72,60 91,40 64,25 86,75 109,30 75,95 102,45 129,10 88,50 119,50 150,50 104,45 140,80 177,35 130,40 176,- 221,75 59,95 81,15 102,15 71,80 96,95 122,15 84,90 114,50 144,30 98,90 133,55 168,20 116,75 157,35 198,20 145,75 196,70 247,85 66,25 89,70 112,90 79,35 107,15 135,- 93,85 126,55 159,50 109,30 147,60 185,90 129,05 173,90 219,05 161,10 217,40 273,95 ledig 30,10 40 65 51,15 36, 48,60 61,20 42,50 57,35 72,20 49,55 66,90 84,25 58,40 78,85 99,30 73,75 99,55 125,40 33,10 44,70 56,25 39,60 53,45 67,30 46,75 63,10 79,40 54,50 73,60 92,70 64,25 86,75 109,25 81,15 109,50 137,95 39,10 52,85 66,50 46,80 63,15 79,55 55,25 74,55 93,85 64,40 87,- 109,55 75,95 102,50 129,10 95,90 129,40 163,05 2 45,10 61,- 76,75 54,-- 72,85 91,80 63,75 86,- 108,30 74,30 100,40 126 40 87,65 118,25 148,95 110,65 149,30 188,15 51,10 69,15 87,- 61,20 82,55 104,05 72,25 97,45 122,75 84,20 113,80 143,25 99,35 134,- 168,80 125.40 169,20 213,25 4 57,10 77,30 97,25 68,40 92,25 116,30 80,75 108,90 137,20 94,10 127,20 160,10 111,05 149,75 188,65 140,15 189,10 238,35 5 63,10 85,45 107,50 75,60 101,95 128,55 89,25 120,35 151,65 104,- 140,60 176,95 122,75 165,50 208,50 154,90 209,263,45 ledig 28,55 38,55 48,55 34,15 46,10 58,05 40,30 54,45 68,55 47,05 63,50 79,95 55,45 74,85 94,25 72, 97,15 122,35 31,40 42,40 53,40 37,55 50,70 63,85 44,35 59,90 75,40 51,75 69,85 87,95 61,- 82,35 103,70 79,20 106,85 134,60 37,10 50,10 63,10 44,40 59,90 75,45 52,40 70,80 89,10 61,15 82,55 103,95 72,10 97,30 122,55 93,60 126,30 159,05 42,80 57,80 72,80 51,25 69,10 87,05 60,45 81,70 102,80 70,55 95,25 119,95 83,20 112,25 141,40 108,- 145,75 183,50 48,50 65,50 82,50 58,10 78,30 98,65 68,50 92,60 116,50 79,95 107,95 135,95 94,30 127,20 160,25 122,40 165,20 207,95 4 54,20 73,20 92,20 64,95 87,50 110,25 76,55 103,50 130,20 89,35 120,65 151,95 105,40 142,15 179,10 136,80 184,65 232,40 5 59,90 80,90 101,90 71,80 96,70 121,85 84,60 114,40 143,90 98,75 133,35 167,95 116,50 157,10 197,95 151,20 204,10 256,85 ledig 27,05 36,50 45,95 32,35 43,65 54,95 38,15 51,50 64,85 44,50 60,10 75,70 52,45 70,85 89,20 69,60 94,- 118,35 0 29,75 40,15 50,55 35,60 48,- 60,45 41,95 56,65 71,35 48,95 66,10 83,25 57,70 77,95 98,10 76,55 103,40 130,20 1 35.15 47,45 59,75 42,05 56,75 71,45 49,60 66,95 84,30 57,85 78,10 98,40 68,20 92,10 115,95 90,45 122,20 153,85 40,55 54,75 68,95 48,50 65,50 82,45 57,25 77,25 97,25 66,75 90,10 113,55 78,70 106,25 133,80 104,35 141,-177,50 45,95 62,05 78,15 54,95 74,25 93,45 64,90 87,55 110,20 75,65 102,10 128.70 89,20 120,40 151,65 118,25 159,80 201,15 51,35 69,35 87,35 61,40 83,- 104,45 72,55 97,85 123,15 84,55 114,10 143,85 99,70 134,55 169,50 132,15 178,60 224,80 5 56,75 76,65 96,55 67,85 91,75 115,45 80,20 108,15 136,10 93,45 126,10 159,-110,20 148,70 187,35 146,05 197,40 248,45 beth. u. Kinder verb. u. Kinder 907234 486234& ledig 25,50 34,45 43,45 30,50 41,20 51,85 36, 48,60 61,20 42,- 56,70 71,40 49,50 66,85 84,15 67,25 90,80 114,35 0 28,05 37,90 47,70 33,55 45,30 57,05 39,60 53,45 67,30 46,20 62,35 78,55 54,45 73,55 92,55 74,- 99,90 125,80 1 33,15 44,80 56,35 39,65 53,55 67,40 46,80 63,15 79,55 54,60 73,70 92,85 64,35 86,90 109,50 87,45 118,05 148,65 2 38,25 51,70 65,- 45,75 61,80 77.75 54,- 72,85 91,80 63,- 85,05 107,15 74,25 100,25 126,25 100,90 136,20 171,50 43,35 58,60 73,65 51,85 70,05 88,10 61,20 82.55 104,05 71,40 96,40 121,45 84,15 113,60 143,10 114,35 154,35 194,35 48,45 65,50 82,30 57,95 78,30 98,45 68,40 92,25 116,30 79,80 107,75 135,75 94,05 126,95 159,95 127,80 172,50 217,20 5 53,55 72,40 90,95 64,05 86,55 108,80 75,60 101,95 128,55 88,20 119,10 150,05 103,95 140,30 176,80 141,25 190,65 240,05 verh. u. Kinder 50% der Vollrente 60% der Vollrente Bitwe, die für 1 Sind sorgt( Witwe, die erwerbsunfähig oder 50 Jahre alt ist) oder 45 Jahre alt ist) ohne ohne einfache| erhöhte Ausgleichszulage einfache| erhöhte Ausgleichszulage Halbwaisen 25% der Vollrente ohne einfache erhöhte Ausgleichszulage Vollwaisen 40% der Vollrente ohne einfache erhöhte Ausgleichszulage Elternteil beim Verlust eines Sohnes beim Verlust zweier Söhne ohne einfache erhöhte obne einfache erhöhte Ausgleichszulage Ausgleichszulage Elternpaar beim Verlust eines Sohnes beim Verlust zweier Söhne ohne einfache erhöhte ohne einfache erhöhte Ausgleichszulage Ausgleichszulage 27,90 37,65 47,45 33,50 45,20 56,90 13,95 18,85 23,70 22,30 30,15 37,95 16,75 22,60 28,45 20,10 27,10 34,15 27,90 37,65 47,45 33,50 45,20 56,95 26,55 35,85 45,15 31,85 43,- 54,15 13,30 17,90 22,55 21,25 28,65 36,10 15,95 21,50 27,10 19,15 25,80 32,50 26,55 35,85 45,15 31,85 43,- 54,20 25,20 34,05 42,85 30,25 40,80 51,40 12,60 17, 21,45 20,15 27,20 34,25 15,10 20,40 25,70 18,10 24,50 30,85 25,20 34,05 42,85 30,25 40,85 51,40 23,85 32,20 40,55 28,60 38,65 48,65 11,95 16,10 20,30 19,10 25,75 32,45 14,30 19,30 24,35 17,15 23,15 29,20 23,85 32,20 40,55 28,60 38,65 48.65 22,50 30,40 38,25 27, 36.45 45,90 11,25 15,20 19,15 18,24,30 30,60 13,50 18,25 22,95 16,20 21,90 27,55 22,50 30.40 38,25 27,- 36,50 45,90 weiteren Treffer bis zur Halbzeit 3: 2 in Führung. In der zweiten Halbzeit wurde Niederscheld vollständig eingeschnürt. Beilstein konnte durch 2 weitere Treffer Sieg und Punkte sicherstellen. Aus dem Hinterland. FV. Wiesenbach- FV. Wallau 0: 2( 0: 2). Die Wallauer Elf wußte, worum es galt und spielte von Anfang an sehr wach und aufmerksam. Wenn auch die Platzverhältnisse gute Kombinationen nicht zuließen, so zeigten aber heute die Gäste, daß sie auch zu kämpfen verstehen. Da wurde nicht lange gefadelt, und ehe ein Gegner anfam, war der Ball schon abgespielt. Die ersten Spielminuten brachten recht aufregende Momente vor beiden Toren. Erfolge hingen in der Luft, doch jedesmal konnten die Hinterleute die Situationen flären. Der Kampf war ungemein schnell, Auffallen mußte das glänzende Abspielen und Zerstören der Wallauer Läuferreihe. Der Gäste- Mittelläufer stellte seinen Gegenüber glatt in den Schatten. Die beiden Tore fielen schon in der ersten Hälfte durch blitzschnelles Dazwischenfahren von Bonader 2. Schade, daß nach dem ersten Tor der Wallauer Mittelstürmer verlegt wurde, so daß er für die Folge nur noch als Statist mitwirken konnte. Alles in Allem, die Gäste haben einen verdienten Sieg errungen, der leicht noch höher hätte ausfallen können. Sp.u.Sp.V. Bottenhorn FV. Breidenbach 3: 2. In Bottenhorn mußten die Breidenbacher trotz gutem Spiel die beiden Punkte lassen. Der Liganeuling bewies, daß er auf eigenem Gelände kaum zu schlagen ist. Neben der sicheren Hintermannschaft, zeigte der Bottenhorner Innensturm recht beachtliche Leistungen und wenn die Breidenbacher Verteidigung nicht blitzschnell dazwischengejahren wäre, hätte der Gastgeber leicht noch mehr Erfolge erzielen können. Bis furz vor Schluß stand die Partie noch 2: 2. Erst in der 86. Minute tommt Bottenhorn zum vielbejubelten Siegestreffer. Die zweiten Garnituren trennten sich 2: 4. Hier bei: Flimm; Jos. Chambré; F. Eifert; S. Loeb; R. Buchacker); Staatl. Lotterie- Einnahme Zigarrenhaus E. Reuter( früher Ziehung 10. September Mainz- Wormser DombauGeld- lotterie 2833 Geldgewinne und 1 Prämie Mark 16000 Höchstgewinn Mark Laden mit 2 Fenstern, am liebst. Seltersweg od. unmittelbarer Nähe gesucht. Offerte mit Preis- u. Größenang. an Joh. Gener, Frankfurt a. Main, Bornheimerlandw. 52 Gladenbach Dreihausen 5: 3( 2: 1) Frohnhausen b. Gidb. 1. Gladenbach 2. 2: 1 Gladenbach Sch. Holzhausen Sch. 3: 2. Der Startschuß ist gefallen. Die Verbandsspiele mit ihrem ganzen ,, Drum und Dran" haben wieder ihren Anfang genommen. Unter der Leitung von Schiri Henkel Wehlar nahm dieses Spiel einen einwandfreien Verlauf. Um es gleich vorwegzunehmen: Gladenbach hat dieses erste Verbandsspiel verdient für sich entschieden, denn Gladenbach war in Punkto Technit und Zusammenspiel seinem Gegner überlegen. Dreihausen führte sich als Neuling jehr gut ein. Man kann heute schon sagen, daß sich noch mancher Gegner die Zähne an dieser außerordentlich schnellen Kampfmannschaft ausbeißen wird. Dazu besitzt Dreihausen einen schußkräftigen Sturm, sowie auch eine stabile und gute Hintermannschaft. Sciri Henkel leitete das harte aber stets faire Spiel meisterhaft. Die 2. Mannschaft mußte mit, nur 10 Mann antreteno, eine knappe 2: 1- Niederlage hinnehmen, während die Kleinsten einen knappen Sieg erstreiten konnten. Holzhausen verfor sein erstes Verbandsspiel in Lohra überraschend mit 3: 1. Erdhausen mußte sich im Pokalspiel gegen Hartenrod mit 3: 1 geschlagen bekennen, während Sinkershausen in Wommelshausen gegen die dortige 2. Mannschaft einen hohen 9: 1- Sieg landen konnte Hal. Ein neuer Reford. Die deutsche Fußball- Ländermannschaft ist, obwohl die internationalen Spiele des letzten Jahres alles andere, nur nicht befriedigend verliefen, im Ausland ein sehr begehrter Gegner. Länderkämpfe gegen Deutschland pflegen den gastgebenden Fußballverbänden meistens die höchste Einnahme des Jahres zu bringen. Da braucht man sich also nicht zu wundern, wenn in jedem Jahr in Berlin- Moabit so zahlreiche Angebote eingehen, daß es unmöglich ist, allen Wünschen gerecht zu werden. Wie jetzt bekannt wird, hat die deutsche Mannschaft in die= sem Frühjahr Holland zu einem neuen Rekord verholfen. Ericheint Mi Bezugspreis 2,40 M altionsschluß früh 8 U ang nicht verlangter 4. Jaheg. Bolitische Der Aeltestenrat des Einberufung des Parl hen Antrag fam ein ilich die Deutschnation ciniegten. Mit der Veröffentlich cft in einigen Tagen 3 Der Ständige Gerichts öffentlichen Sigung dichen Zollabmachunge Norman H. Davis, an nd der Präsidentschaft v unzausschuß des Völke Der Arbeitgeberverb en hat das bestehend 31 gefündigt. Etwa 44 ten von diejer Maßna Das deutsche Luftschif nach Deutschland ange lug gestartet. Als die deutsche Elf im April dieses Jahres in Amsterdam spielte, begleitet von etlichen tausend deutschen Schlachten bummlern, vereinnahmte der holländische Verband nicht weni ger als rund 145 000 Mart an Eintrittsgeldern! Das ist nach den Statistiken der F. J. F. A. die höchste Einnahme, die bis her bei einem unter der Aussicht des internationalen Fußballverbandes ausgetragenen Länderspiel erzielt wurde. Man muß sich einmal vor Augen halten, was diese 3iffer bedeutet. 145 000 Mark, das ist die Einnahme eines einzigen Spieles, eine enorme Summe. Da verstehe man es wirklich. wenn das Ausland so herzlich gerne gegen Deutschland spielt. Zumal man neben der guten Einnahme auch noch einen sportlichen Erfolg erzielen kann Lahn- Herbst- Regatta. Dem Ruf des Vereins Rudersport Gießen 1913, an der Lahn- Herbst- Regatta des Lahn- Regatta- Verbandes teilzuneh men, waren 23 Vereine gefolgt, von denen sich 9 Vereine Gießener RG. 1877 fünfmal. Frankfurter RG. Germania and Der Präsident des jur einiger Zeit aus der it, ist jetzt der Deutid treten, Der Führer der deuti nerellen, Abg. Dr. Gräb pere jeiner Minderhei Am Donnerstagvorm Serlin- Treptow eine ehrere Personen schwe Beide Häuser des September einberufen Die Diktatur, die in in der Nacht auf Do Dee( chwedische Zünd eit mit seinem weltum afte erlitten, daß Geri afgetaucht sind. And hebliche Kurseinbuße Santiago de Chile Aufregung wegen der 2 bem Winterhafen Coat rung geführt hat. D munistischen Charaft Die Nachrichten vo altrophe, von der bad eden Provinzen betroff enhafter. Bon dem Unterseebo Mainz- Kasteler RG. je dreimal, Mainzer RV., Saarbrüche Nachricht, RG. Undine und Offenbacher RV. 1874 je zweimal, RV. Rüf selsheim, Neuwieder RG. und Akad. RV. Westfalen Münster je einmal siegreich hervorgetan haben. Neue Bücher. ,, Großer Schid und fleine Börse" lautet ein Artikel in der soeben erschienenen neuesten Ausgabe der Eleganten Schwere Geni, 3. September. 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