Nr. 34. ndliche Abrede so klar In über ihre Tragweite Vermutung dafür, dag Vorbesprechungen ge Srigens dasselbe Gericht ichtigen Vertragspunt en Firierung bedürfe, rmklausel" enthält. jährigen( schriftlichen) g verwandelt und daher GB.) kündbar ist( ogl. sche Haus- und Grund Ergebnis gleich mit der 285/28). Die gefet ganzen Vertrag, nicht wirkten Nachtrag, wie sches Wohnungsarchiv milch. at, ist Ziegenmilch alfachlichen Magen verdaut, tunden. Außerdem entdies bei Kuhmilch nicht oft einem zariem find Beidetieren ist sie außer arum niemals die Nase d forge man für beffere et. On Medizinalrat Dr. K. ngen im Text, 4. Aufl. von Alwin Fröhlich in str. Taschenbüchlein mit ein aus der Praxis für Selbststudium des hilfs buch für den Unterricht Die Berüdsichtigung der as Taschenbüchlein dopDr. Grimm Röslin. Pfg.( Porto 5 Pig.). N. 22. Dieses fleine, nappester und gemein- Antworten über den e Verrichtungen seiner ten Hilfeleistung, über jw. Mannigfaltigkeit des diesem neuen Führer die grundverschiedenen des bis zum Bodensee eigt. Der Führer ist Borto erhältlich vom min Stuttgart Hbf. leit, Gießen. sel! Wieu el Fehler sind auf diesem Bild? Wer errät mindestens 6 Fehler? A A Die gefundenen Fehler A brauchen nicht beschrie- A ben, sondern nur ange- A kreuzt werden. ausschreiben, um unser tions- Lexikon" in jedem Löser erhält ein Viertelations- Lexikon" ratis eiten mit über 15000 Artikeln, A z- und 17 halbseitigen Bilder- A ge Karten u. 52 Seiten Tabellen. umsonst und ohne irgendmen nur die Portokosten Mk. bt. A 4 Irgendwelche weitere Ver-& 4 sigen und ausführlichen Kon-& Menschen ein Bedürfnis und& Erfüllung bisher an den sehr erte. Durch unser PreisausA ung ermöglichen und rechnen A es Lexikons, wofür wir noch zig S3, Kochstraße 28 Leipzig S3, Kochstraße 28 bitte daher um Gratiszusendung A Ber den Portospesen habe ich A A papier! nes Zeitungslagers habe gen gutes papier, Blein, Gießen Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Politische Rundschau. Die Verordnung über die Einführung der vom Kabinett be: hloffenen Zollmaßnahmen wird am Samstag veröffentlicht werden. Die Verhandlungen zwischen der Reichsbahn und Wirtschaft iber den Schenkervertrag werden nunmehr unter Beteiligung Don Bertretern des Reichsverkehrsministeriums wieder aufgenom nen werden. Der deutsche Gesandte in Kowno, Morath, wird der litaui: ichen Regierung eine Note der Reichsregierung in der Frage der Ausweisung deutscher Reichsangehörigen aus Memel überreichen. Am 5. Mai werden in Bukarest die deutsch- rumänischen Handelsvertragsverhandlungen fortgesetzt werden. Die deutsche Abordnung wird von Ministerialdirektor Posse geführt. In diplomatischen und finanziellen Kreisen Londons glaubt nan, daß der amerikanische Botschafter in Berlin, Sadett, im Ramen Dr. Brünings und Dr. Curtius der amerikanischen Re( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 2. Mai 1931 Die deutsche delegation für Genf. Berlin. Die deutsche Abordnung, die an der Völkerbundsratstagung teilnehmen wird, wird bekanntlich unter der Füh rung des Reichsaußenministers Dr. Curtius stehen. Weil wichtige juristische und wirtschaftspolitische Fragen in Genf zur Debatte stehen, werden ihr u. a. auch die Ministerialdirektoren Gaus und Ritter als Spezialisten angehören. Sie werden in der Frage der deutsch- österreichischen Zollunion ein gewichtiges Wort mitzusprechen haben. Der Delegation werden weiter angehören der Völkerbundsreferent des Auswärtigen Amtes v. Weißäder, der Dirigent der Ostabteilung Gesandter Meyer, und Legationsrat Nöbel als Referent für Polen. Die preußische Regierung entsendet als Minderheitenspezialisten die Ministerialräte Dürich vom preußischen Kultusministerium und Rathenau vom Innenministerium. Die Presseabtei= lung der Reichsregierung wird, wie üblich, durch Ministerialdirektor Zechlin vertreten. gierung die Bitte unterbreiten werde, Amerita möge die Initia Briands Gegenvorschlag an die Mächte. tive zur Herbeiführung einer internationalen Aussprache über die Erleichterung der Lasten des Youngplanes ergreifen. Briands Gegenvorschlag gegen die Zollunion soll in den ächsten Tagen den verschiedenen europäischen Regierungen übermittelt werden. Nicht nur dem nationalsozialistischen Führer Dr. Gobbels, sondern auch den anderen Führern der Hitlerbewegung im Reich burde die Einreise nach Desterreich untersagt, so daß an der Gautagung der Nationalsozialisten in Wien keiner der prominenten hitlerführer aus dem Reich teilnehmen wird. Die badische Regierung hat das seinerzeit erlassene Verbot des Tragens von Parteiuniformen wieder aufgehoben. Der Preußische Landtag setzte auf Antrag der Deutschnatio: nalen Volkspartei und der Deutschen Volkspartei einen Unterusschuß zur Prüfung der Verwirtschaftung öffentlicher Gelder im Wohnungsbau ein. In Gumbinnen ist eine Kommission englischer Offiziere eingetroffen, die unter Führung eines deutschen Offiziers die Schlachtfelder in der Umgebung von Gumbinnen besichtigt. Der Reichskanzler hat dem Arbeitsausschuß deutscher Ver= bände zu seinem zehnjährigen Bestehen in einem Telegramm aufrichtige Glückwünsche übermittelt. Das Schöffengericht Charlottenburg verurteilte den nationalsozialistischen Abgeordneten Dr. Goebbels zu einem Monat Gefängnis und 1500 RM. Geldstrafe wegen öffentlicher Beleidigung md übler Nachrede in mehreren Fällen. Am 11. Juli soll in England ein großer Abrüstungsfeldzug tingeleitet werden. Bei einer großen Rundgebung werden Miniterpräsident Mac- Donald, Baldwin und Lloyd George von dem= klben Podium für die Abrüstung sprechen. Im englischen Unterhaus tam es am Donnerstag bei einer trörterung des Aufenthaltsrechts für König Alfons von Spanien in London zu großen Tumultszenen. Der spanische Außenminister teilte mit, daß die spanische Regierung die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion aufnehmen werde. Weiter erklärte er, daß die Regierung feine Schwierigkeiten machen würde, wenn Trogli seinen Aufenthalt Spanien nehmen wollte. Wie russischerseits amtlich gemeldet wird, haben die russischen Betroleumsyndikate mit dem französischen Marineministerium einen Vertrag über die Gesamtbelieferung der französischen Mafine mit russischen Petroleumprodukten abgeschlossen. Am 1. und 2. Mai, die in der Sowjetunion als Staatsfeier: tege gelten, soll in den Betrieben der Sowjetunion gearbeitet werden. Angeblich geschieht das auf den Wunsch der Arbeiter, die den Lohnertrag dieser beiden Tage Wohlfahrtsorganisationen zufihren wollen. Mitte Mai wird in der Nähe von Mostau in der Stadt Roginst eine Funkstation in Betrieb gesetzt werden, die in deutfder, französischer, englischer, holländischer und italienischer Sprache ihre Sendungen durchführen wird. Diese Station ist nur fir internationale kommunistische Sendungen bestimmt. triem zu Das rumänische Parlament wurde Donnerstag überraschend asgelöst, da es Professor Jorga nicht gelungen war, die Pareiner Regierungsbildung zu bewegen. Die KammerwahIl find auf den 1., die Senatswahlen auf den 4. Juni festgesetzt. Die portugiesischen Regierungstruppen haben widerstandslos Donnerstag auf Madeira landen können. Das chilenische Gesamtkabinett hat demissioniert. Der Minifür auswärtige Angelegenheiten, Justiz, Unterricht, Wirtidaft und Marine sind neu ernannt, die übrigen aus dem biseigen Kabinett übernommen worden. Außenminister wurde Antonio Planet. Reichsetat in Gefahr? Berlin. In der Unterredung des Reichskanzlers mit den Sgialdemokraten gab er zu, daß dei früheren Versicherungen, pe: Etat für 1931 sei ausgeglichen, nicht mehr gelten können, da Fehlbeträge durch auffällig niedrigeren Steuereingang imImer größer würden. Die Regierung denke an Maßnahmen zur Bameidung von Zahlungsschwierigkeiten, bisher habe sie aber Inoh teine Entscheidungen treffen können. Diese ständen auch in To unmittelbaren Zukunft nicht bevor. Paris. Briands Gegenvorschlag gegen das deutsch- österreichische Zollabkommen wird bereits in den allernächsten Tagen durch die diplomatischen Vertreter Frankreichs den verschiedenen europäischen Regierungen übermittelt werden. Der französische Versuch, die deutsch- österreichische Zollunion durch einen Gegenvor= schlag zu zerstören, muß schon daran scheitern, daß es sich in dem einen Falle um einen der zahlreichen Entwürfe, in dem anderen um eine zwar bescheidenere Konzeption, aber immerhin um eine Realität handelt, mit der gerechnet werden muß. Wenn Briands Vorschlag dahin gehen sollte, daß sich die Paneuropamächte zusammensetzen müßten, um eine einheitliche Linie der Wirtschaftsvereinbarungen für die industriellen und agrarischen Staaten zu schaffen, besteht kein Grund, warum nicht Deutschland und Desterreich an diesen Bestrebungen aktiven Anteil nehmen sollten. Wir nehmen nicht an, daß man in Paris der Annahme huldigt, als wenn vor den neuen Erkenntnissen einer Pariser Dentschrift ein Zollunionsplan gegenstandslos werden sollte, der in seiner Konstruktion hieb- und stichfest ist und der als Heilmittel wenigstens für zwei der bedrängten Mitteleuropastaaten zunächst einmal eine tagesaktuelle Bedeutung hat. Unruhiger Maifeiertag. Berlin. Nach den aus dem Reich vorliegenden Meldungen sind die Maifeiern nicht überall ruhig verlaufen. So kam es in München zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei. Die Polizeibeamten wurden mit Steinen beworfen und sieben von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Schließlich mußte die Polizei mit der blanken Waffe gegen die Demonstranten vorgehen, von denen eine größere Anzahl verhaftet wurde. Weiter kam es in Mettmann bei Düsseldorf zu blutigen Zusammenstößen zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten, in deren Ver= lauf sechs Personen durch Schüsse schwer verletzt wurden. Industrie und Handel gegen die heis. Steuererhöhungen. Die hessischen Industrie- und Handelskammern haben eingehend zu der letzten Erhöhung der Grund- und Sondergebäudesteuer in Hessen Stellung genommen und nachfolgende EntschlieBung an die hessische Regierung gerichtet: Bereits bei der Einbringung der letzten hessischen Steuervorlagen zur Verdreifachung der Grundsteuer und zur teilweisen Neuveranlagung der Sondergebäudesteuer haben sich die hessischen Industrie und Handelskammern veranlaßt gesehen, gegen die erneute Erhöhung der Steuerbelastung die ernstesten Bedenken geltend zu machen. Die schon damals zum Ausdruck gebrachten Befürchtungen sind durch die tatsächliche Entwidlung noch übertroffen worden. Die Zustellung der neuen hessischen Landessteuerbescheide mit ihren ganz ungewöhnlich überhöhten Anforderungen hat in den Kreisen der betroffenen Steuerpflichtigen größte Bestürzung hervorgerufen. Für den hessischen Steuerzahler ist an Stelle der in der Notverordnung des Herrn Reichspräsidenten zugesicherten Lastensenkung in Wahrheit eine ungeheuerliche Erhöhung der Realsteuern eingetreten und dies zu einer Zeit, in der die Einkommen der von den Steuererhöhungen betroffenen Kreise zusehends weiter stark einschrumpfen. Da die Steuererhöhungen zudem vorwiegend die kleineren und mittleren Steuerobjekte besonders empfindlich belasten, wirken sie sich mittelstandsfeindlich aus. Es darf heute schon als feststehend angenommen werden, daß der Ertrag dieser Steuererhöhungen weit über das bei ihrer seinerzeitigen Vorlage Geschätzte hinausgeht. So war die Auswirkung der teilweisen Neuveranlagung der Sondergebäudesteuer für Hessen mit 500 000 RM. angenommen worden, während der tatsächliche Ertrag ein Vielfaches dieser Summe ausmachen soll. Die hessischen Industrie- und Handelsfammern müssen nach wie vor betonen, daß irgend welche Steuererhöhungen unter den jetzigen Verhältnissen überhaupt nicht zu verantworten sind. Angesichts dieser Sachlage ergibt sich die zwingende Forderung, die unerträgliche Erhöhung der Sondergebäudesteuer rückgängig zu machen. Gleichzeitig müssen von der Regierung Mittel und Wege gesucht werden, um die in ihrer Verdreifachung mit größten Härten sich auswirkende Erhöhung der Grundsteuer auf ein erträgliches Maß herabzusetzen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 35 Hungerndes Deutschtum. Aus der Bukowina( Rumänien) wird dem Deutschen Auslands- Institut geschrieben: Die große Weltwirtschaftskrise hat auch Rumänien, das an Naturschätzen so reiche Land, in ihren Wirkungsfreis gezogen, und hat hier besonders schwere Formen angenommen. Alle Stände leiden darunter. In der Ebene verzweifeln die Landwirte, weil sie ihr Getreide nicht absetzen können. In den Städten stoden Handel und Gewerbe. In den Gebirgsgegenden aber liegt infolge des schlechten Absahmarktes die gesamte Holz industrie lahm. Unzählige Waldarbeiter sind arbeits- und brot los, viele Gebirgsdörfer sind der Hungersnot ausgeliefert. So auch ein großer Teil der deutschen Gebirgsdörfer des Buchenlandes. Von den drei Stämmen des buchenländischen Deutschtums besitzen nur die in dem Flachland wohnenden Schwaben genügenden Acerboden, während die Zipser und die Deutschböhmen von Waldarbeit und Bergbau leben. Die Deutschböhmen kamen vor insgesamt 100 Jahren als Glashüttenarbeiter, die Zipser als Bergleute. Sie wurden in den wald- und eis nerzreichen Tälern der Karpathen angesiedelt und fanden in den Berg- und Hüttenwerken ganz schönen Erwerb. Nach mühseligen Rodungsarbeiten bauten sie sich ihre schmuden Gebirgsdörfer. Boden konnten sie nicht erwerben; der unermeßliche Wald gehörte der griechisch- rthodoxen Kirche. - Als die Glashütten ganz und die Manganbergwerke zum größten Teil eingestellt wurden, mußten sich die deutschen Arbeiter der Waldarbeit zuwenden. Als Holzfäller, Sägearbeiter, Fuhrleute und Flößer fristeten sie nun ihr Leben. Reichtümer konnten sie dabei nicht anhäufen, aber doch anständig leben bis die große Krise kam. Zuerst zerstörte sie die, wie Pilze nach dem Regen, seit dem Kriege entstandenen Banken; diese zogen zahlreiche Handelsunternehmen mit in den Abgrund. Ein Holzunternehmen nach dem anderen wurde stillgelegt. Jm vergangenen Herbst brach das Unglüd vollends herein. Fast die ganze Holzindustrie des Buchenlandes wurde eingestellt. In den Wäldern hört man keine dumpfen Artschläge mehr. In den Tälern schrillen feine Sägen; keine Fuhrwerke rasseln auf den Straßen; auf der ,, goldenen Bistritz" stauen sich keine Flöße, und die fauchenden Gebirgslokomotiven schleppen teine unendlichen Holzzüge aus den Wäldern. In den Lagern sind Tausende von Raummetern Holz aufgeschichtet und warten der Käufer. Aber es rührt sich nichts. Nirgends wird gearbeitet. Ueberall wimmelt es von Arbeitslosen. Da man eine Arbeitslosenfürsorge auch noch nicht kennt, so haben sie nichts, wovon sie leben könnten, und müssen hungern. Erschütternde Tragö= dien spiele sich in den Holzhäusern dieser braven Arbeiter ab. Um die Not zu kennzeichnen, seien die Verhältnisse in einigen wenigen Dörfern kurz geschildert. In Louisenthal befinden sich vier Sägewerke, die bei vollem Betrieb über hundert Arbeiter beschäftigen. Beim Fällen und beim Transport des Holzes in den umliegenden Bergwäldern fanden die übrigen Louisenthaler Arbeit. Die ganze Gemeinde lebte sozusagen von den Sägen. Seit 6 Monaten stehen alle vier still. Aderfeld ist keines vorhanden, daher auch kein Getreide, nur etwas Kartoffelland. Die wenigen Lebensmittelvorräte und Geldersparnisse waren bald aufgezehrt. Nahezu 45 Familien leiden schon seit Wochen Hunger. Die 3500 Seelen zählende Gemeinde Jakobei hat über 800 Arbeitslose. Die meisten sind Familienhalter und arbeiteten im Manganbergwerk der griechisch- orthodoxen Kirche. Heute steht das Aufräumungswert still, weil die Bergverwaltung lieber das Roherz nach Deutschland liefert; in den Stollen arbeitet nur der vierte Teil der vollen Belegschaft, und zwar nur vier Tage in der Woche. Die Hungersnot tann bei einigen Todesfällen als unmittelbare Ursache angegeben werden, weil die Widerstandskraft der unterernährten Leute gegen Krantheitsfeime geschwächt ist. Ganz schlimm sieht es in der kleinen Gemeinde Kirli baba aus. 90 Prozent der Bevölkerung sind von der Hungersnot bedroht. Um den Hunger zu stillen, gehen viele grundehrliche und brave Leute in die Nachbargemeinden betteln. Um den deutschen Brüdern zu helfen, hat der Deutsche Volksrat für die Bukowina, gemeinsam mit dem deutschen Kulturverein, dem Raiffeisenverband und der Frauenvereinigung eine Sammelaktion eingeleitet. In den Dörfern des Flachlandes und in den Städten werden Getreide und Geld für die notleidenden Gebirgsbewohner gesammelt. Auch die anderen deutschen Siedlungsgebiete des Landes wurden um Hilfe angegangen. Die Sammlung hat schon schöne Erfolge aufzuweisen, sie wird aber aber nie imstande sein, Tausende von deutschen Familien auf längere Zeit zu ernähren. Die vor kurzem zu rüdgetretene rumänische Regierung hat zur Linderung der Not so gut wie nichts unternommen, obgleich auch rumänische, ukrainische und slowakische Arbeiter gefährdet sind. Wie sich die neue Regierung verhalten wird, ist noch nicht bekannt. Sicher aber ist, daß nur baldige Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten die Not beheben kann. Ob dies möglich ist oder ob das Buchenland einer gefahrvollen Zukunft entgegensieht, ist sehr ungewiß. Samstag, den 2 Samstag, den 2. Mai 1931. Neue Zollerhöhungen. Berlin. Die agrarpolitischen Beratungen des Kabinetts hatten folgendes Ergebnis: Der Zoll für lebende Schweine wird zunächst mit Wirkung bis 1. November ds. Js. auf 40 RM. für den Doppelzentner festgesetzt. Der Fleischzoll ist im bisherigen Verhältnis zum Viehzoll festgesetzt worden. Für Hafer wird der Zoll auf 16 RM. für den Doppelzentner erhöht. Gleichfalls die Zölle für Erbsen, Bohnen und Linsen und für Gänse. Die Zwischenzölle für Sped und Schmalz werden aufgehoben. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Maßnahme wird noch bestimmt werden. Diese Maßnahmen bedeuten einen weiteren Schritt auf dem Wege zu einer Besserung der Lage der landwirtschaftlichen Veredelungsproduktion. Gleichzeitig wird der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft von allen zur Verfügung stehen den Mitteln Gebrauch machen, um einer dem Verbraucherschutz nach dem Gesetz vom 28. März 1931 widersprechenden Preisentwidlung vorzubeugen. Er wird Sorge tragen, daß die Länderregierungen darüber wachen, daß die Handelsspanne auch in den Gemeinden gesenkt wird, in denen im Gegensatz zu anderen Gemeinden eine Senkung der Handelsspanne noch nicht in ausreichendem Maße erfolgt ist. Bei Fleisch wird dies umso leichter sein, als die Erhöhung der Zölle für Sped und Schmalz hierfür günstigere Voraussetzungen schafft. Weiter wird alles geschehen, um eine ungerechtfertigte Heraussetzung des Brotpreises zu verhindern oder rückgängig zu machen. Auch ist vorgesehen, die Bestimmungen des Brotgesetzes aufzuheben, durch die die Bewegungsfreiheit des Mühlen- und Bädereigewerbes zum Nachteil der Brotpreisbildung eingeengt wird. Das Handwerk zur Arbeitslosenfrage. ,, Gießener Zeitung" mission den Gründen der Arbeitslosigkeit nicht zuwandte und so auch die Auswirkungen der starken steuerlichen und sozialen Belastung nicht in den Kreis ihrer Untersuchung zog. Die Ur beitslosenunterstügung darf im Verein mit sonst ergänzender Fürsorge den Arbeitswillen niemals lähmen. Auf diesem Gebiet werden sich ernste Reformen an der Arbeitslosenversicherung nicht länger mehr aufschieben lassen. Das Handwerk hat in dieser Richtung schon immer eine Herabsetzung der Unterstützungssäge in den höheren Lohnklassen, eine Kürzung der Unterstügungsdauer, eine verstärkte Einführung der Bedürftigkeitsprüfung, strengste Sparmaßnahmen in der Verwaltung und eine Herabsetzung der Beiträge auf ein wirtschaftlich erträgliches Maß für notwendig bezeichnet. Auch die im§ 90 Abs. 2 Ziff. und 2 des Gesetzes über die Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung vorgesehenen Bestimmungen über be= rechtigte Gründe zur Verweigerung der Annahme von Arbeit für Arbeitslose müssen aufgehoben werden. Mit den Vorschlägen zur Frage der Doppelverdiener er= klärten sich die Ausschüsse einverstanden. Trotz Sintens der Arbeitslosenzahl weitere Zunahme der Wohlfahrtserwerbslosen auch in den deutschen Landkreisen. Während der März einen nicht unerheblichen Rückgang der Zahl der Arbeitslosen- und Krisenunterstützungsempfänger gebracht hat, haben die Wohlfahrtserwerbslosen auch in den deutschen Landkreisen an Zahl weiter zugenommen. Es sind am 31. März 1931 347 000 laufend unterstützte Wohlfahrtserwerbslose festgestellt. 1,5 Prozent mehr wie am 28. Februar 1931. Demnach hat im Gegensatz zur Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge, die im März eine Entlastung erfahren haben, die finanzielle Belastung der Landkreise durch die Wohlfahrts= erwerbslosenfürsorge sich weiter erhöht. Aktuelle Steuerfragen. Mit dem 1. April 1931 treten verschiedene steuerliche Aenderungen ein, auf Grund der Notverordnung und der damit zusammenhängenden Steuergesetzgebung der Länder und Komтипеп. Nr. 35. Miete dem Eigentümer nicht möglich ist und wenn gewerblich genutzte Räume nicht nur vorübergehend erheblich geringer aus: genutzt werden als in der Vorkriegszeit. Andere Ermäßigungen der Grundsteuer oder des Zuschlages sind nicht möglich, auch nicht aus Billigkeitsgründen. Bei der Sondergebäudesteuer hat sich im allgemeinen nichts geändert, nur wurde ein Artikel 13a eingefügt, welcher be stimmt, daß sich die staatl. und Kommunalsondergebäudesteuer in demselben Verhältnis erhöht, wenn die Friedensmiete mehr als 5 Prozent des Friedenswertes ausmacht. Bei einem Gebäude RM. Steuerwert darf also die Friedensmiete nicht höher sein wie 1000.- RM., weil sonst eine Erhöhung der Sondergebäudesteuer eintritt. Auch hier gibt es gewisse Aus nahmen, nach denen die Erhöhung unterbleibt, und zwar dann, wenn die Steuer nach folgenden Bestimmungen an sich zu er mäßigen ist: von 20 000.In Hessen wird die Grundsteuer von jetzt ab mit dem erhöhten Satz von 36 Pfg. pro 100.- RM. Steuerwert erhoben. Diese Erhöhung wurde kurz vor Schluß des Jahres 1930 noch durchgeführt, da die Notverordnung bestimmt, daß vom 1. 4. 1931 ab keine höheren Gäße zu Grunde gelegt wer= den dürfen, als bis zum 31. 12. 1930 rechtswirksam beschlossen worden waren. Durch die späteren Ausführungsbestimmungen wurde der Begriff ,, rechtswirksam" noch näher umschrieben. Es wurde bestimmt, daß Steuersäße der Gemeinden, die bestimmungsgemäß der Genehmigung der vorgeseßten Behörde bedürfen, nur dann als rechtswirksam gelten, wenn die Genehmigung bis zum 31. 12. 1930 erfolgt ist. Ebenso muß für den Fall, daß die öffentliche Verkündigung vorgeschrieben ist, diese Verkündung bis 31. 12. 1930 erfolgt sein. Demnach sind beschlossene Erhöhungen unter Umständen rechtsungültig, wenn die Genehmigung und Verkündung erst im Jahre 1931 erfolgt ist. RH. Die gemeinsamen Ausschüsse für Gewerberecht und Gewerbepolitik und für Sozialpolitik beim Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag und beim Reichsverband des deutschen Handwerks traten am 27. April in Hannover unter dem Vorsitz des Präsidenten Welter Köln zu einer wichtigen Sigung zusammen. Den Beratungen wohnte auch der Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe, Ministerialrat Dr. Hoppe vom Reichswirtschaftsministe rium bei. Die Ausschüsse nahmen Stellung zu den von der Gutachterkommission zur Arbeitslosenfrage ausgearbeiteten Vorschlägen. Nach eingehender Aussprache kamen die Ausschüsse zu der einstimmigen Ablehnung des Vorschlages, zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit zwangsweise eine Verkürzung der Arbeitszeit einzuführen. Nach den Vorschlägen soll die Arbeitszeitverkürzung auf Betriebe mit nicht mehr als zehn Arbeitnehmern keine Anwendung finden. Dadurch würde aber der Berufsstand Handwerk in zwei Gruppen mit verschiedenem Arbeitszeitrecht zerrissen. Die Ueberstundenzuschläge in Höhe von 25 Prozent würden außerdem je nach der Größe des Betriebes einmal in der 41. und dann wieder in der 49. Wochenstunde beginnen. Die dadurch bedingte Unmöglichkeit einer einheitlichen Preisgestaltung im Handwerk verbietet gleichfalls die Einführung der beabsichtigten Maßnahmen. Eine Arbeitszeitverkürzung bleibt ferner für Saisongewerbe, wie für das Bauhaupt- und die Baunebengewerbe untragbar. Die Herab setzung der Arbeitszeit hat auch nur dann Sinn und Zweck, wenn sich damit eine Einstellung neuer Arbeitskräfte verbinden läßt. Dem stehen aber in einer ganzen Reihe handwerkerlicher Gruppen betriebstechnische Gründe im Wege. Schließlich mußte der Vorschlag der Gutachterkommission auf zwangsweise Einführung einer verkürzten Arbeitszeit Ablehnung finden, da jede Arbeitszeitverkürzung eine Steigerung der Unkosten und damit der Preise nach sich ziehen wird. Eine Erhöhung des Preisniveaus kann aber von niemand mehr verantwortet wer den, denn eine solche würde wieder nur zu größerer Arbeitslosigkeit Anlaß geben. Eine Herabsetzung der wöchentlichen Arbeitszeit würde auch durch die in ihrem Gefolge ohne allen Zweifel vermehrt auftretende Schwarzarbeit das Arbeitsgebiet des Handwerks empfindlich einengen. Die Ausschüsse bedauerten, daß sich die GutachterkomDer Mittelstürmer von Hollywood. Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. Erster Teil 1. Die Würfel fallen Die beiden Männer, die einander in dem geräumigen Arbeitszimmer gegenübersaßen, bildeten den denkbar größten Gegensatz. Der alte weißhaarige Anwalt mit dem peinlich glattrasierten Antlitz, das von einem Netz seiner Runzeln übersät war, das schlohweiße Haar glatt zurüdgestrichen, und der Junge, traststrotzend, athletisch gebaut, ein zweiundzwanzigjähriger Rede. Mit dem gütigen, wehmutsvollen Lächeln des verstehenden Alters blickte der Greis auf seinen Besucher, der in starrer Verschlossenhit vor sich hinblickte, einen bitteren Zug um die streng geschlossenen Lippen. Artikel 5( Neubauten etc.) Artikel 6( Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von nicht mehr als 70 qm etc.) of Artikel 7 Absatz 3( am 31. 12. 1918 unbelastete oder gering belastete Grundstücke etc.) Artikel 9 Absatz 1( geringe Friedenswerte der Grundstücke) Artikel 9 Absah 4c( nicht voll ausgenutzte gewerbliche Räume) Ein Wo Wie s Hinein Wir hab Die fro Und jed Welch innige pricht aus diefen nicht allein auf der dem tiefen Vertrau entgegenbringt, au die Mutter die Er Manne verfolgt ha Wir leben in der Familie entzie dem fejten Boden aufbauen. Gerado Liebe zur Mu Alltags, foll fidh a heranwachsenden bleiben. Wenn d zu bewahren verj Freundin und Ber Sohnes, auch wenn Möge der M Eltern und Kinder Die Regierung schätzt das Aufkommen des Sondergebäude steuerzuschlages höchstens auf 500 000.- RM. Hier wird zum ersten Male im Gegensatz zu dem sonstigen Standpunkt in Realsteuerfragen auch die persönliche Lage des Steuerpflich tigen Berücksichtigung finden. Die Finanzämter sind nämlich angewiesen, zu prüfen, ob die Erhöhung des Zuschlages die Eristenz des Steuerpflichtigen gefährdet. In diesem Falle soll schon die Vorauszahlung entsprechend festgesetzt werden, ebenso sollen bei zu hoher Friedensmiete die Finanzämter von sich ans in eine Prüfung eintreten, ob etwa die Grundlagen der Berech nung der Friedenswerte und Friedensmiete Fehler enthalten. Es gibt dann noch die Fälle, wo Steuerpflichtige bisher schon nicht imstande waren, die Sondersteuer zu bezahlen, so daß es ganz ausgeschlossen ist, daß von ihnen ein Zuschlag beigetrie ben werden kann. Falls derartige Verhältnisse vorliegen und die Finanzämter zeigen sich unzugänglich, wird empfohlen, sich unter Schilderung der Lage an das Ministerium zu wenden. Nach der Notverordnung wird vorgeschrieben, daß am 1. 4. 1931 die Grundsteuer um 10 Prozent und die Gewerbesteuer um 20 Prozent gesenkt werden sollte. Die Deckung ist dem Teil der Sondergebäudesteuer zu entnehmen, der für Bauzwecke bestimmt ist, infolgedessen bleibt in Hessen für Bauzwecke aus der Sondergebäudestener nur noch eine ganze Million übrig. Trozdem reicht der Teil der Sondersteuer, der zur Senkung der Grund- und Gebäudesteuer bestimmt wird, nicht aus, um die oben genannten Säße inne zu halten, und infolgedessen macht Hessen von der Möglichkeit, einen niedrigeren Senkungssag anzuwenden, Gebrauch und senkt die Grundsteuer nur um 6 Proz., die Gewerbesteuer nur um 12 Prozent. Du weißt, ich war ein guter Freund deines verstorbenen Vaters, Richard," sagte der alte Herr ,,, und ich halte es selbstverständlich für meine Pflicht, deine Zukunft so gut als möglich sicherzustellen. Du mußt mir nur deine eigenen Wünsche nennen, und die mannigfachsten Möglichkeiten stehen dir zur Auswahl offen." Ich bin Ihnen so dankbar für Ihre Güte," flang es bitter zurüd, aber ich muß schauen, daß ich mich allein durchschlage. Bettler dürfen sich wohl kaum ihr Schicksal wählen, womit ich nicht sagen will, daß mir außer Ihrem gütigen Angebot bis jetzt überhaupt Gelegenheit gegeben wurde, eine solche Wahl zu treffen." Um so mehr Veranlassung für dich, mir zu erlauben, daß ich dir eine Existenz gründen helfe," sagte der alte Herr eindringlicher. Sir Josef Martin, der Bankier, ist mein Freund; ein Brief von mir würde genügen, um..." Bei der Grundsteuer ist zu beachten, daß der Zuschlag im gleichen Verhältnis zu ermäßigen ist, wie die Sondergebäude stener, wenn nach den Bestimmungen( Artikel 9 Absatz 4 des Sondergebäudesteuergesetzes vom 1. 12. 1928) Stundung oder Erlaß der Sondergebäudesteuer verfügt wurde. Artikel 9 Absatz 4 bestimmt, daß die Sondergebäudesteuer auf Antrag zu ermäßigen ist, wenn Mieträume ohne Verschulden des Eigentümers länger als einen Monat leer stehen, die Einziehung der ,, Auf die Gefahr hin, daß Sie mich für einen Narren halten," unterbrach Richard Marr, aber ich fann ein solches Angebot nicht annehmen. Ich bin fest entschlossen, mir meine Eristenz selbst und ohne fremde Hilfe zu schaffen. Meine Erfahrungen in den letzten acht Tagen haben mir die Augen geöffnet. Man hat mich immer in dem Glauben gelassen, daß mir, wenn ich erst meine Studien vollendet haben würde, die schönsten und ange nehmsten Möglichkeiten offenstehen werden. Trotzdem fann mich jetzt niemand brauchen. An wieviel Türen habe ich schon angeklopft, doch niemand war bis jetzt bereit, mir für meine Uni versitätsbildung soviel zu bezahlen, daß ich mein nadies Leben fristen kann. Ich könnte mir die Haare ausraufen, wenn ich daran denke, wieviel mein armer alter Vater für meine Erziehung verschwendet hat." Wichtig ist es selbstverständlich, daß vor allem sämtliche Möglichkeiten, die sich für eine Ermäßigung der Sondergebäude steuer bieten, ausgenutzt werden, da wir ja gesehen haben, daß diese Ermäßigungen nicht ohne Wirkung auf die jetzt beschlos senen Grund- und Sondergebäudesteuerzuschläge sind. Die Er mäßigungsmöglichkeiten sind so oft bekannt gegeben, daß wir heute keine Wiederholung vornehmen. Die Drganisationsvor stände sind außerdem jederzeit dazu bereit, die Mitglieder in diesen Fragen zu beraten, da das Rechnungsjahr abgelaufen ist, müs sen derartige Anträge nach Zustellung der endgültigen Bescheide innerhalb der Einspruchsfrist gestellt werden. Falls bereits von früher her eine Ermäßigung besteht und die Tatsachen, die dazu geführt haben, noch bestehen, empfiehlt es sich, das Finanzamt alsbald davon zu benachrichtigen. Wie sich die Senkungssäge bei der Grund- und Gewerbe steuer auswirken, haben wir bereits bekannt gegeben, sodaß wir auf die diesbezügliche Abhandlung in der ,, Hess. Hausbesitzer Zeitung" verweisen können. Der Anwalt wollte Einwendungen erheben, doch der Jüngling ließ ihn nicht zu Worte tommen und fuhr fort:„ Die vielen Enttäuschungen, die ich da erlebte, haben aber ihre Wirfung auf mich nicht verfehlt. Sie haben mir den Mut zu meinem Entschluß gegeben, den Kampf ums Dasein aus eigener Kraft zu führen. Ich wiederhole: was ich zu tun gedenke, will ich ohne fremde Hilfe fun. Trotz bester Absicht würde Sir Josef Martin, oder irgend jemand, der mir durch Ihre gütige Vermittlung helfen wollte, das Gefühl haben müssen, daß er an mir einen Aft der Wohltätigkeit übe. Wohl weiß ich, daß ich es mir jetzt faum gestatten darf, Skrupel zu haben, doch ich habe mich an die neuen Verhältnisse noch nicht genug gewöhnen können, um Wohltaten in Anspruch zu nehmen. Ich glaube, Sie verstehen mich, wenn ich mich auch nicht ganz flar ausdrüden kann. Vor der Arbeitslosenfürsorge schützen mich schließlich noch ein paar Pfund. Es wird sich mir schon etwas bieten, um mich vor dem Aeußersten zu bewahren. Jetzt möchte ich Ihnen aber"- er streckte dem alten bewährten Freund seiner Familie die Hand entgegen ,, herzlichst danken, nicht nur für die viele Mühe, die Sie sich bei der Ordnung der Verlassenschaft meines armen verstorbenen Vaters genommen haben, sondern auch für Ihre gütige Besorgnis um mich, die mir sehr wohlgetan hat. Ich glaube, Sie würden an meiner Stelle nicht anders gehandelt haben." Mr. James Golightly lächelte ein wenig traurig. Die Einkommensteuererklärungen sind bereits abgegeben, aber trotzdem möchten wir noch auf einzelne Punkte hinweisen, die dann entweder als Berichtigung der Erklärung oder im Einspruchsverfahren geltend gemacht werden können. Verschärfte 3um E Durch die U die mit hohen Ko mäßig start beans gewichte für zweia für zweiachjige Kip Menjcentraft gett Kraftwagen 16 T stens 10 Tonnen, Tonnen Gesamtge Straßen ist auch Störung der Ber eine Folge der U feitsvorschriften f Die Halter u bei Nicht beachtung nahmen zu gewär Nach§ 35a de rende Polizeibeam lebergewicht entsp Bei gewerblich genugten Räumen ist die Annahme eines Mietverhältnisses zwischen Betriebsvermögen und Privatver mögen unzulässig. Es ist also nicht angängig, die Miete für derartige Räume über Unkosten zu verbuchen und den gleichen Betrag als Einnahme bei der Hausberechnung einzustellen. Da gegen sind die auf eigengewerblich genutzte Räume entfallenden Unkosten beim Gewerbeertrag abzugsfähig. Bei der Verteilung geht man am besten davon aus, wie der Wehrbeitragswert bei der Feststellung der Einheitswerte geteilt worden ist. ( Schluß folgt) Ich bin ein alter Mann, Richard," sagte er, und wenn man alt ist, ist man geneigt, pessimistisch und voller 3weifel zu sein. Die Welt scheint uns grausamer, als sie vielleicht in Wirklichkeit ist. Ich erinnere mich, als ich zwanzig Jahre alt war, da lachte ich über alle Schwierigkeiten, die sich mir in den Weg stellten. Ja, Richard, du hast recht; wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich sicher so gesprochen haben, wie du es jetzt getan hast. In dir lebt der Geist deines Vaters, Richard der Geist, der aus einem armen Jungen einen der reichsten Männer gemacht hat, wenn auch diese furchtbare Katastrophe seinen Besitz zerstört hat. Ich habe das größte Vertrauen zu dir; doch du mußt mir fejt versprechen, wenn du wirklich einmal fremde Hilfe brauchst, zu mir zu kommen; ich werde dir beistehen." Er drückte fest die Hand des Jungen und wendete sein Antlitz ab. Der alte, in feinem Beruf hart gewordene Jurist unterdrückte nur mit Mühe seine Bewegung, denn dieser Jüngling war ja der einzige Sohn des Mannes, dem er ein ganzes Leben lang Freund gewesen war. Auch war er, wie er vorhin schon selbst gesagt hatte, ein alter Mann geworden, und Alter zeugt Mitgefühl. Bleib mit mir in Verbindung, Richard," bat er, als der junge Mann die Tür öffnete. Sicherlich! Wenn ich Erfolg habe, sollen Sie der erste sein, der die gute Nachricht hört, das verspreche ich Ihnen." Eine ungewöhnlich freundliche Novembersonne erhellte mit ihren Strahlen die muffigen dunklen Winkel des Gerichtsviertels, als Richard Marr auf die Straße trat. Auf den Dächern und in den Nestern unter den Dachrinnen zwitscherten fröhlich die Vögel. Marr liebte die wundervolle Einsamkeit dieses Viertels, um welches das tumultuöje Leben Londons tobte, wie die tosende weißsäumende Brandung an den Uferfelsen einer winzig fleinen Insel im weiten Weltmeer. Temple, der jahrhundertealte, weit verzweigte Gebäudekompler, seit undentlichen Zeiten der Zentral jizz englischer Rechtsgelehrsamkeit und Rechtsprechung, übte durch seine eigenartige Atmosphäre von undurchdringlicher Würde eine große Anziehungskraft auf ihn aus. Er erinnerte sich, daß er sich, als ihn vor Jahren sein Vater zum erstenmal zu James Go lightly mitgenommen hatte, fest vornahm, auch Jurist zu werden und ebenso wie die würdigen Herren, die ihm hier auf Schritt und Tritt begegneten, in diesem Hafen von Ruhe und Gelehr samkeit sein Leben zu verbringen. Nod einmal umfaßte sein Auge das vertraute Bild. Et hatte beschlossen, London, so bald als möglich den Rücken zu fehren, und dachte jetzt daran, es werde wohl lange dauern, bis er diese Stätte seiner Jugend wiedersehen würde. Nun war er wieder draußen im ohrenbetäubenden Tumult der Riesenstadt und schlenderte, wie er sich bitter sagen mußte, ohne Ziel und Plan in der endlosen Prozession geschäftiger Mens schen. Trotzdem bewegte sich Marr mit der leichten Anmut des trainierten Sportsmannes, und mancher stubenblasse Bureau mensch, dem das gesunde Rotbraun des jungen Gesichts, der tadellos sigende Anzug auf dem athletischen Körper und der leichte, unbeschwerie Gang des jungen Mannes auffiel, mochte den glücklichen Burschen wohl mit Neid betrachten. Man hielt ihn eben für das, wonach er aussah, einen jungen Mann von Welt, der es sich gestatten konnte, mehr Zeit auf den Sports plätzen zu verbringen als in der staubigen, übelriechenden Atmo sphäre Londons. Fortsetzung folgt. ter die Kojten trä und des Führers ligungen hinfidh widerrufen werd Höchstgewichts je Die Besitzer Intereffe darauf a Weberwachung des * Reue falsche gelditelle in Frant martitüde, die gefa zuerit in einigen Stüde find im 6 gelblich- messingfart start porös, beinah der Rüdseite find namentlich ist die Randriffelung zeig verfahren hergestel Klang und fühlt fi für ungeübte Auge Zehn- und Zwanzi find deutlich an de und auch äußerlich erfennen. Die 3w derjeite fledig und rajah als grobe Fal Die Falsifikate in in den Hauptverte ausgebändigten Mi Umlauf gebracht. * Ungültige F die Reichspoft fejtg jolche aus der Zeit Inhalt, als Verschl Ordnung jagt aber, Benfeiten von Send ftalten find angewi * rung auszuschließen Gewährung Arbeiter der Reichs ten als in Altwohn legung von Feieri wenn sie zu Mietau Einfommen entspre bahndirettionen Re fange als zu gewö teritügung der Arb * Die Staatsa bieten stammenden Aus den abgetreten feinerzeit nach den feiner Ausführungs Staatsangehörigfei und dieje nicht etwa die Weiterbeschäfti Nr.3 hist und wenn gewerbli Send erheblich geringer a eit. Undere Ermäßigung s find nicht möglich, and at sich im allgemeinen nid 13a eingefügt, welcher b munalfondergebäudesteuer die Friedensmiete mehr d nacht. Bei einem Geban darf also die Friedensmi , weil sonst eine Erhöhu uch hier gibt es gewisse Au unterbleibt, und zwar dam Bestimmungen an sich zun mit einer Wohnfläche be qm etc.) 12. 1918 unbelastete ode indstücke etc.) Friedenswerte der Grun voll ausgenugte gewerblic fkommen des Condergebäu 000.- RM. Hier min dem sonstigen Standpunt liche Lage des Steuerpfli e Finanzamter find näml höhung des Zuschlages hrdet. In diesem Falle f end festgesetzt werden, eben ie Finanzämter von sich a die Grundlagen der Bered densmiete Fehler enthalte wo Steuerpflichtige bishe nderftener zu bezahlen, fo de ihnen ein Zuschlag beigetr Verhältnisse vorliegen und d h, wird empfohlen, sich unte nifterium zu wenden. ich, daß vor allem sämtli näßigung der Sondergebän wir ja gesehen haben, d Firkung auf die jest beschl Eenerzuschläge sind. Die G bekannt gegeben, daß m men. Die Drganisationson reit, die Mitglieder in die igsjahr abgelaufen ist, mi g der endgültigen Beschei werden. Falls bereits o nd die Tatsachen, die dan It es fich, das Finanzo i der Grund- und Gewerb bekannt gegeben, sodaß m in der ,, Hess. Hausbefize gen sind bereits abgegebe f einzelne Punkte hinweise ng der Erklärung oder t werden können. umen ist die Annahme ein bsvermögen und Private cht angängig, die Miete f u verbuchen und den gleid usberechnung einzustellen. D genuste Räume entfallend gsfähig. Bei der Verteil vie der Wehrbeitragswert geteilt worden ist. olgt) nes, dem er ein ganzes Leb war er, wie er vorhin j an geworden, und Alter ze ng, Richard," bat er, als habe, sollen Sie der erfte f verspreche ich Ihnen." e Novemberfonne erhellte en Wintel des Gerichtsvierte e trat. Auf den Dächern nnen zwifcherten fröhlich Einfamteit dieses Viertels, Samstag, den 2. Mai 1931. Lokales. Mutter und Sohn. Ein Wort zum Muttertag am 10. Mai. Wie senkte sich dein Sinn, der feine, schöne, Hinein ins Tun und Denten deiner Söhne. Wir haben alles mit dir durchgesprochen, Die frohen Feste und die sauren Wochen, Und jedes Wort ward ein lebend'ger Reim! ( Stieler: Winteridyll.) Welch innige Verbundenheit des Sohnes mit der Mutter spricht aus diesen Dichterworten! Eine Verbundenheit, die nicht allein auf der Mutter- und Kindesliebe beruht, sondern auf dem tiefen Vertrauen, das der Sohn der Mutter zu jeder Zeit entgegenbringt, auf dem nie versagenden Verständnis, mit dem die Mutter die Entwicklung des heranwachsenden Sohnes zum Manne verfolgt hat. Wir leben in einer unruhigen Zeit, die vielfach das Kind der Familie entzieht, wenn nicht die Eltern die Erziehung auf dem festen Boden des unbedingten gegenseitigen Vertrauens aufbauen. Gerade am Muttertage, an dem die Jugend die Liebe zur Mutter stärker empfindet als im Getriebe des Alltags, soll sich auch die Mutter der Aufgabe bewußt sein, dem heranwachsenden Kinde die gute Kameradin zu sein und zu bleiben. Wenn die Mutter das Vertrauen ihres Kindes sich zu bewahren versteht, dann wird sie der erwachsenen Tochter Freundin und Beraterin bleiben und die liebste Vertraute des Sohnes, auch wenn er geistig über sie hinausgewachsen sein mag. Möge der Muttertag dazu beitragen, das Band zwischen Eltern und Kindern in Liebe und Vertrauen fester zu knüpfen. Verschärfte Ueberwachung der Lastkraftwagen. Zum Schutz von Menschen und Häusern. Durch die Ueberlastung von Lastkraftfahrzeugen werden die mit hohen Kosten hengestellten Landstraßen unverhältnismäßig stark beansprucht und beschädigt. Die zulässigen Höchst= gewichte für zweiachsige Lastkraftwagen betragen 10,8 Tonnen, für zweiachsige Kippwagen mit Kippoorrichtung, die nicht durch Menschenkraft getrieben werden, 11,8 Tonnen, für dreiachsige Kraftwagen 16 Tonnen. Zweiachsige Anhänger dürfen höch= stens 10 Tonnen, und wenn sie nicht luftbereift sind, nur 7,5 Neben Tonnen Gesamtgewicht haben. der Schädigung der Straßen ist auch die Schädigung der Häuser und die erhebliche Störung der Bewohner von Häusern an Durchgangsstraßen eine Folge der Ueberschreitung der Gewichts- und Geschwindigteitsvorschriften für den Lastkraftwagenverkehr. Die Halter und Führer von Lastkraftwagen haben daher bei Nichtbeachtung der gesetzlichen Vorschriften folgende Maßnahmen zu gewärtigen: Nach§ 35a der Kraftfahrzeugordnung kann der kontrollie rende Polizeibeamte bei Feststellung der Ueberladung eine dem Uebergewicht entsprechende Entladung fordern, für die der Halter die Kosten trägt. Ferner kann die Bestrafung des Halters und des Führers erfolgen und endlich werden Ausnahmebewilligungen hinsichtlich der Bereifung von Lastkraftwagen sofort widerrufen werden, wenn eine Ueberschreitung des zulässigen Höchstgewichts festgestellt wird. Die Besitzer von Lastkraftwagen werden in ihrem eigenen Interesse darauf aufmerksam gemacht, daß mit einer verschärften Ueberwachung des Lastkraftwagenverkehrs zu rechnen ist. * Neue falsche Fünfmarkstücke im Verkehr. Bei der Falschgeldstelle in Frankfurt a. M. werden seit einigen Tagen Fünfmarkstücke, die gefälscht sind, eingeliefert. Die Falschstücke tauchten zuerst in einigen Städten und Dörfern der Umgebung auf. Die Stücke sind im Gußverfahren hergestellt und haben eine hellgelblich- messingfarbene Grundtönung. Die Oberflächen sind sehr start porös, beinahe fast löcherig. Der Adler und der Baum auf der Rückseite sind beim Guß ziemlich verschwommen ausgefallen, namentlich ist die Eiche ungemein schlecht gegossen worden. Die Randriffelung zeigt ganz deutlich an, daß die Münze im Gießverfahren hergestellt wurde. Das Stück selbst ist ohne jeden Klang und fühlt sich fettig an. Die Fälschung ist demnach selbst für ungeübte Augen sofort zu erkennen. Ferner sind die falschen Zehn- und Zwanzig- Markscheine noch immer im Umlauf. Sie sind deutlich an dem nur auf einer Seite fünstlich angebrachten und auch äußerlich schon sehr leicht sichtbaren Wasserzeichen zu erkennen. Die 3wanzigmart- Scheine sind zudem auf der Vorderseite fleckig und stark verschwommen, so daß sie schon daran rasch als grobe Fälschung zu erkennen sind. Hauptsächlich werden die Falsifikate in Geschäften mit lebhaftem Verkehr und dann in den Hauptverkehrszeiten, wenn die Kassierer auf die ihnen ausgehändigten Münzen keine besondere Beachtung schenken, in Umlauf gebracht. * Ungültige Freimarken auf Briefen. In letzter Zeit hat die Reichspost festgestellt, daß ungültige Freimarken, besonders solche aus der Zeit des Währungsversalls und mit politischem Inhalt, als Verschlußmarten für Briefe verwendet werden. Die Ordnung jagt aber, daß ungültige Freimarken nicht auf den AuBenseiten von Sendungen angebracht sein dürfen. Die Postanstalten sind angewiesen worden, solche Briese von der Beförde= rung auszuschließen und sie dem Absender zurückzugeben. Ondons tobte, wie die tojen Iferfelfen einer winzig flein le, der jahrhundertealte, dentlichen Zeiten der Zemi und Rechtsprechung, übte d undurchdringlicher Würde 5. Er erinnerte sich, daß er zum erstenmal zu James 6 ornahm, auch Jurist zu wer Tren, die ihm hier auf G Hafen von Ruhe und Gel Juge das vertraute Bild dals möglich den Rüden werde wohl lange dauern, Tederjehen würde. im ohrenbetäubenden Tum vie er sich bitter jagen m en Prozession gefchäftiger mit der leichten Anmul mancher stubenblaffe But aun des jungen Gefichts athletischen Körper und ungen Mannes auffiel, m t Reid betrachten. Man jah, einen jungen Mann e, mehr Zeit auf den E Fortjehung aubigen, übelriechenden * Gewährung von Unterstügungen an Reichsbahnarbeiter. Arbeiter der Reichsbahn, die in Neubauwohnungen höhere Mieten als in Altwohnungen zahlen müssen, können infolge der Einlegung von Feierschichten in wirtschaftliche Notlage geraten, wenn sie zu Mietausgaben gezwungen sind, die nicht mehr ihrem Einkommen entsprechen. Diesen Umständen wollen die Reichsbahndirektionen Rechnung tragen, indem sie in größerem Umjange als zu gewöhnlichen Zeiten von der Möglichkeit der Unterstützung der Arbeiter Gebrauch machen. * Die Staatsangehörigkeit der aus den abgetretenen Gebieten stammenden Beamten. Dazu teilt uns das Kreisamt mit: Aus den abgetretenen Gebieten stammende deutsche Beamte, die seinerzeit nach den Vorschriften des Versailler Vertrages oder seiner Ausführungsabkommen unter Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit die deutsche Reichsangehörigkeit verloren und diese nicht etwa inzwischen wiedererworben haben, sind durch die Weiterbeschäftigung im öffentlichen Dienst des Reichs oder ,, Gießener Zeitung" der Länder usw. nur dann wieder deutsche Reichsangehörige geworden, wenn die Weiterbeschäftigung als Neuanstellung im Sinne des§ 14 oder 15 des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes( R.G.BI. 1913 G. 583) angesehen werden kann. Hierzu bedarf es aber, wie bei der Anstellung überhaupt, einer ordnungsmäßigen ausdrücklichen Eröffnung der zuständigen Behörde, die nach§ 16 Abs. I. a. a. D. dem betreffenden Beamten in schriftlicher Form gemacht sein muß. Es empfiehlt sich daher, daß die aus den abgetretenen Gebieten stammenden Beamten des Reichs, der Länder, der Gemeinden usw., bei denen es irgendwie zweifelhaft ist, ob sie deutsche Reichsangehörige geblie= ben sind, sich an das zuständige Kreisamt wegen Nachprüfung ihrer Staatsangehörigkeitsverhältnisse wenden. * Sprechstunden des Finanzamtes. Das Finanzamt ist der= art überlastet, daß Verhandlungen mit Pflichtigen nur während der Sprechstunden Dienstag, Donnerstag, Freitag 8-12, 3-5 Uhr erfolgen können. Außerhalb der Sprechtage bann niemand damit rechnen, daß er vorgelassen wird; es sei denn, daß er vorgeladen ist. Die Zahlstunden der Finanzkassen sind Montag bis Freitag von 8-12 Uhr; der bangeldlose Verkehr wird dringend empfohlen. * Unterstützung von Bolfsbüchereien. Eine Unterstützung von 50 000 Bänden( Volks- und Jugendschriften) stellt die Gesellschaft für Volksbildung( Berlin NW. 40, Lüneburger Straße 21) aus der von ihr verwalteten Ridert- Stiftung unbemittelten Volksbüchereien, die Mitglied der Gesellschaft sind, zur Verfügung. Von den gebundenen Büchern ist in der Regel der Einband zu entschädigen, einige Bücher werden auch völlig unentgeltlich abgegeben. Die Stiftung besteht seit 1903 und hat bis Ende des letzten Geschäftsjahres 10 610 Büchereien mit 229 082 Büchern unterstützt. Im letzten Geschäftsjahr allein wurden Bücher im Werte von 76 238 RM. an 782 Büchereien abgegeben. Die Bücher können von den Antragstellern nach einem besonderen Verzeichnis selbst ausgewählt werden, das die oben genannte Gesellschaft fostenlos abgibt. * Rüdgang der Arbeitslosigkeit. Jm Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen ist die Zahl der Arbeitsuchenden in der ersten Aprilhälfte um 12 487= 4,3 Prozent auf 280 071 gesunken. Die Arbeitslosigkeit geht merklich langsamer als im Vorjahre zurück, fast nur die Saisonberufe wurden entlastet. * Maien- Blasen. Während des Monats Mai wird jeden Mittwoch und Samstag von 7-8 Uhr abends vom Turm der Johanniskirche das traditionelle Maienblasen stattfinden. * Verkehrsunfall. Am Donnerstag abend ereignete sich an der Kreuzung Bleichstraße- Ludwigstraße ein Unfall. Ein Motorradfahrer fuhr seitlich auf einen Lastkraftwagen der Fa. Grieb auf, wurde vom Rad geschleudert und mußte mit schweren Kopfverletzungen in die Chirurgische Klinik geschafft werden. * Jubiläum. Die bei der Fa. Schaffstaedt GmbH. beschäf tigten Werkmeister W. Luch und der Former K. Krombach fonnten dieser Tage die 25jährige Zugehörigkeit zu ihrer Firma feiern. * Heimatgeschichtlicher Kursus für Evangelische Kandidaten und Geistliche. Der vierte vom Landeskirchenamt veranstaltete Heimatgeschichtliche Kursus findet am 18. und 19. Mai im Predigerseminar Friedberg statt. Der Staatsarchivdirektor Dr. Herrmann wird eine Einführung in die Literatur und Anleitung zu Benutzung von Gemeinde-, Pfarr- und Staatsarchiv geben, und Prälat D. Dr. Diehl wird am Nachmittag des zweiten Tages einen zusammenfassenden Vortrag halten. * Versammlung. Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei hält morgen abend im Café Leib eine öffentliche Versammlung ab, in der Gaupropagandaleiter Trefz- Frankfurt sprechen wird. * Staditheater. Morgen kommt auf vielfachen Wunsch nochmals als Fremdenvorstellung die Schlageroperette„ Meine Schwester und ich" zur Vorführung. * Kulturfilm. Im Lichtspielhaus tommt morgen früh ein Kulturfilm zur Vorführung, der die Filchner- Expedition durch Tibet und China zeigt. * Wichtige Programm- Aenderung im Südwestfunt, am Donnerstag, dem 7. Mai, abends 20.15 Uhr:„ Die Befreiung des Theseus", von Darius Milhaud, und„ Ist die Katze aus dem Haus", von Tommaso Traetta, mußte wegen Besetzungsschwierigfeiten abgesetzt werden. Statt dessen sendet der Südwestfunk an diesem Abend: ,, Aufgemacht! Im Namen des Gesetzes", Detektivoper von Alfred Auerbach, Musik von Erich Grisar. * Verbandstag der ehem. 118er und deren Formationen. Am morgigen Sonntag, dem 3. Mai, findet in Worms der Verbandstag statt. Auf der Tagesordnung stehen sehr wichtige Punkte, u. a. die Denkmalsfrage. * Schafflers Wettervorhersage für Mai 1931. Die ungünstige Prognose für April hat in den tatsächlich eingetretenen Wetterereignissen leider ihre Bestätigung gefunden. Die Nachtfröste zu Anfang des Monates haben sich hartnädig gehalten. Bedauerlicherweise ist auch für den kommenden, den sogenannten Wonnemonat, nicht viel wonniges zu melden. Der 1. Mai, der Tag, an welchem man so gerne Schönwetter hat, wird zu wünschen übrig lassen. Darauf langsames Besserwerden zu angenehmen, trodenen Wetter mit steigender Temperatur, bis gegen Ende der ersten Dekade, zu welcher Zeit wieder Eintrübung und Abkühlung eintritt. Die ,, Eismänner" werden sich heute stärker bemerkbar machen wie in den Vorjahren, wahrscheinlich etwas verfrüht, dou besteht auch für den 14. Mai örtlich Reifgefahr. Mitte des Monats für die Vegetation gutes Wachstumweiter, wechselno regnerisch fühl mit heiterem, warmem Wetter bis zu den Pfingstfeiertagen, die einen Umschlag befürchten lassen zu trü bem, windigem Wetter. Die folgende Zeit veränderlich, mehr nach schön neigend. Gegen Ende des Monates Verschlechterung, Regen, fräftige Abkühlung. Gesunde Küche im Mai. Jm wunderschönen Monat Mai zieht der Frühling auch in die Küche ein, freudig begrüßt von unseren Hausfrauen, die für die gesundheitsgemäße Kostgestaltung jetzt ein wenig mehr freie Hand bekommen. Das ist aber auch dringend notwendig, denn der in den letzten Wintermonaten auftretende Mangel an frischem Gemüse und frischem Obst pflegt unserem Körper unvermeidlich gewisse Schäden zuzufügen, die jetzt schleunigst be= hoben werden müssen. Dafür stehen zunächst die verschiedenen Maiträuter zur VerNr. 35. fügung, vor allem Schnittlauch, Petersilie u. a., die als Zutaten zu Suppen und Tunken, zu Butter und Käse usw. Verwendung finden können. Weiterhin soll man dem Wildgemüse, wie Löwenmaul, Kresse und Sauerampfer die nötige Beachtung schenten und diese, evtl. unter Zugabe von etwas Zitrone, als schmackhaften Salat auf den Tisch bringen. Milch und Butter sind im Mai von besonderer Güte, da das Vieh schon Frischfutter genießt und der Vitam'ngehalt desselben den tierischen Produkten für den menschlichen Genuß zugute tommt. Einen besonderen und in vielen Gegenden Deutschlands auch durchaus nicht unerschwinglichen Genuß bereitet uns der erste Spargel. Sein Nährwert hinsichtlich Eiweiß, Fett und Kohlehydrate ist zwar gering, aber der Gehalt an Vitaminen und Salzen dafür um so höher zu veranschlagen. Außerdem eignet sich der Spangel besonders gut als Beigabe zu verschiedenen anderen Speisen, so zum Fleisch wie zum Ei, zur Zubereitung zweckmäßig das Kochwasser benutzen, das, wie man bei allen Gemüsen, die wesentlichsten Nährstoffe enthält und nie ungenützt weggeschüttet werden darf. Der Mai ist auch der erste Monat ohr ,, r", d. h. die Zeit, in der besonders die Krebse am besten schmecken. Gewiß, der Krebs ist ein Leckerbissen, aber sein Fleisch ist leicht verdaulich und nahrhaft und bietet, da auch die Krebse in vielen Teilen Deutschlands billig zu haben sind, eine angenehme Abwechslung. Leider darf aber nicht jedermann ungestraft Krebse essen. Manche Menschen bekommen nach dem Krebsgenuß einen häßlichen, juckenden, bisweilen mit Fieber verbundenen Nesselausschlag, der ihnen das Vergnügen am Krebsessen gründlich verdirbt. Es handelt sich dabei, ähnlich wie bei der nach Erdbeergenuß bisweilen auftretenden Erkrankung, um eine besondere Form der Ueberempfindlichkeit, die die davon Befallenen zur Enthaltsamkeit gegenüber solchen Speisen und Genüssen zwingt. Steuer Termin- Kalender. für den Monat Mai 1931. 5. Mai: Lohnsteuer zweite Hälfte für den Monat April 1931, keine Schonfrist! Wenn die Lohnsteuer infolge Geldmangels nicht entrichtet werden kann, so ist unbedingt die Lohnsteuerbescheinigung einzureichen. 15. Mai: Vermögenssteuer zweite Rate 1931( Steuerbescheid 1931), keine Schonfrist! 20. o. Mai: Lohnsteuer erste Hälfte für den Monat Mai 1931, keine Schonfrist! 25. Mai: Erstes Ziel Gemeindesteuern( städt. Gewerbe, Grund- und Sondersteuer). Neuen Steuerzettel abwarten. Schonfrist bis 5. 6. 1931! Handelskammerbeitrag erste Rate 1931. Zustellung der neuen Beitragszettel abwarten und danach die erste Rate am Fälligkeitstag, der auf dem Bescheid angegeben ist, bezahlen. Aus Nah und Fern. Daubringen. Von gestern ab ist die örtliche Posthilfsstelle in eine selbständige Poststelle umgewandelt. Laubach. Wegen des schlechten Geschäftsganges beschloß die hiesige landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft ihre Auflösung. Alsfeld. Die Kürzung der Tagegelder um 50 Prozent setzte der Kreistag zu Alsfeld für besoldete Mitglieder fest. Der Voranschlag des Kreises wurde in Höhe von 322 213 Mt. ge= nehmigt und die Kreisumlage auf 134 000 Mt. festgesetzt. Interessant war, daß die Nationalsozialisten gegen verschiedene Streichungs- Anträge des Landbundes stimmten. Lauterbach. Auf sein 50jähriges Bestehen kann auch in diesem Jahre der hiesige Zweigverein des Vogelsberger Höhenflubs zurückblicken. Er wurde am 27. Juli 1881 in unserer Stadt ins Leben gerufen. Aus diesem Anlaß ist für den 26. Juli eine kleine Jubiläumsveranstaltung vorgesehen. Schlig. Nach einer 25jährigen Amtszeit ist Bürgermeister Hohmaier im nahen Fraurombach gestorben. Kreisdirektor Dr. Michel- Lauterbach und Bürgermeister Dr. Niepoth legten an seinem Grabe Kränze nieder. Offenbach. Im Stadtrat kam es zu langen Auseinandersetzungen über die Festsetzung der Richtsätze für die öffentliche Fürsorge. Die Kommunisten hatten einige Anträge eingebracht, nach denen die vom Oberbürgermeister vorgeschlagene Senkung der Richtsätze nicht durchgeführt werden soll. Die Anträge wurden angenommen, jedoch ist der Beschluß bedeutungslos, da der Oberbürgermeister von der Regierung die Befugnis erhalten hat, die Sätze festzusetzen, wie es die Situation erheischt. Ein tommunistischer Mißtrauensantrag gegen den Oberbürgermeister verfiel der Ablehnung. Darmstadt. Das Defizit der Stadt Darmstadt beträgt 1,7 Millionen Mark. In einer erregten Stadtratssitzung forderte der Oberbürgermeister einen entsprechenden Ausgleich des Etats, damit der Staatskommissar nicht eingreifen müsse. Darmstadt. In Darmstadt trafen am Freitag früh von Mannheim kommend, 32 niederländische Journalisten ein. Nach Besichtigung der Museen wurde im Waldhaus das Mittagessen eingenommen, an dem auch Oberbürgermeister Müller teilnahm. Holzheim. Ein Sturm im Ortsparlament entstand wegen des Beschlusses des Kreisausschusses, der die Gemeinde bei der Ungültigkeitserklärung der Bürgermeisterwahl zur Hälfte der Kosten verurteilt. Die Sturmszenen begannen in Tätlichkeiten auszuarten. Marburg. Während eines Gewitters erschlug der Blizz einen auf dem Felde pflügenden Landwirt. Auch die beiden Tiere wurden auf der Stelle getötet. Entfettungs- Kuren im Frühling sind sehr empfehlenswert, weil der Körper gerade jetzt eine besondere Neigung zur Stoffausscheidung besitzt. Nehmen Sie früh, mittags und abends 2-3 Toluba Kerne, die Sie in Apotheken erhalten. Samstag, den 2. Mai 1931. Marburg. Hier haben sich für das Sommersemester 4364 Studierende immatrikulieren lassen. Das sind 175 Studenten mehr wie im vorjährigen Sommersemester. Limburg. Der Kreisausschußobersekretär Fechner aus Weilburg hatte sich vor dem hiesigen Schwurgericht wegen Amtsunterschlagungen und Verleitung von Untergebenen in seiner Eigenschaft als Leiter des Kreiswohlfahrtsamtes zu verantworten. Das Urteil lautete auf drei Monate und zwei Wochen Gefängnis. Limburg. Bürgermeister Dr. Krusmann, dessen Wahlzeit am 17. September abläuft, wurde auf weitere 12 Jahre einstimmig wiedergewählt. Essen. Hier kam es bei einer Kundgebung der Friedensgesellschaft zu sehr ernsten Zwischenfällen. Es entwickelte sich eine große Schlägerei, bei der etwa 12 Personen ernstlich verletzt wurden. Ermäßigung der Einkommensteuervorauszahlungen. § 100 des Einkommensteuergesetzes sieht im Falle des Rückgangs des Einkommens u. a. folgendes vor: Macht ein Steuerpflichtiger glaubhaft, daß sich sein Einkommen für einen Steuerabschnitt gegenüber dem zuletzt fest: gestellten Einkommen voraussichtlich um mehr als den fünften Teil, mindestens aber um 1000 RM. niedriger berechnen wird, so ist ihm auf Antrag der auf den wahrscheinlichen Betrag der Verminderung des Einkommens entfallende Teil der Vorauszahlung zu stunden. Hat z. B. ein Handwerker bei der letzten Veranlagung ein Einkommen von 5000 RM. zu versteuern gehabt und hat sich bei der kürzlich abgegebenen Steuererklärung herausgestellt, daß der Gewinn im Jahre 1930 weniger als 4000 Reichsmark betrug, so kann er Antrag auf entsprechende zins lose Stundung desjenigen Teils der am 10. April zu zahlenden Vorauszahlungen verlangen, der der Einkommensminderung entspricht. Handwerker, für die bei der letzten Veranlagung ein Cinkommen von unter 5000 RM. festgesetzt worden ist, kommen für diese Erleichterung nicht in Frage, da der fünfte Teil der Einkommensminderung nicht mehr den Mindestbetrag von 1000 RM. erreicht. Eine entsprechende Gesegesänderung ist bereits im Interesse der kleinen Einkommensbezieher versucht worden, indessen leider ohne Erfolg geblieben. Eine ähnliche Ermäßigungsmöglichkeit besteht übrigens auch hinsichtlich der Vermögenssteuer und zwar wenn sich der Wert des Vermögens nach der letzten Feststellung am 1. 1. 1928 um mehr als den fünften Teil vermindert hat. In Nr. 4 dieser Zeitschrift vom 15. Febr. d. Js. wurde hierüber eingehend berichtet. UniversalReichssteuer- Kajjebuch mehrfach gefeßlich geschützt- Von vielen Steuerinspektoren und Bücherrevisoren bestens beurteilt. Albin Klein Fernspr. 2525 u. 2526 Gießen Südanlage 21. ,, Gießener Zeitung" Neue Bücher. Eine Auskunftei für Kraftfahrer zum Mitnehmen: die ,, Continental- Reiseführer". Eine Reihe außerordentlich nützlicher Nachschlagewerke und wundervoll übersichtlicher Orientierungskarten. Das„ Continental- Handbuch", von Automobilisten und Motorradfahrern seit Jahren als zuverlässiger Ratgeber hochgeschätzt, ist für das Jahr 1931 in einer völlig neubearbeiteten Ausgabe erschienen. Es enthält u. a. zwei besonders aktuelle Beiträge ,, Beseitigung von Störungen am Kraftfahrzeug" und„ Der Automobilist auf Reifen". Ein Sprachführer für Auslandsreisen: Das„, Lepikon des Kraftverkehrs- Rechts", früher ein Anhang des ContinentalHandbuches, erscheint jetzt als selbständiges Wert und ist von seinem Herausgeber, Rechtsanwalt und Notar Fulle, Hannover, dem Vizepräsidenten des ADAC., neubearbeitet und wesentlich erweitert worden. Auf über 900 Seiten sind alle den Kraftfahrer und Juristen interessierenden Rechtsfragen leichtverständ= lich erläutert und nach Stichworten alphabetisch geordnet. Auch an die übrigen Continental- Reiseführer sei hier noch einmal erinnert. Zunächst die„ Continental- Straßenkarte", die mit ihren 54 Einzelblättern( 1: 300 000) das Deutsche Reich, die Schweiz und die italienischen Alpen umfaßt. Dann die ,, Große stabe( 1: 200 000) gehalten und zeichnet sich daher durch besonContinental- Straßenkarte". Diese Karte ist in größerem Maßders leichte Lesbarkeit aus. Jedes Sektionsblatt der Großen Continental- Straßenbarte" trägt auf der Rüdseite übersichtliche Planskizzen der wichtigsten Orte mit Angabe der Hauptdurchfahrtstraßen. Den bisher erschienenen 17 Sektionsblättern werden weitere folgen, so daß auch diese Karte aus 54 Blättern bestehen wird. Gebiete von besonderer Wichtigkeit zeigt die ,, Continental- Sonderkarte" im Maßstab 1: 300 000. Jedes Blatt entspricht einer Fläche von 36 000 qkm. Bisher sind 13 Blätter erschienen, 6 weitere werden in Kürze dieses Werk abschließen. Der ,, Continental- Atlas von Deutschland" enthält 53 farbige Karten 1: 500 000 und 180 Stadtpläne. Jm ,, Continental- Atlas Deutschland und Nachbarstaaten" findet man 46 Hauptkarten 1: 1 000 000 und 19 Sonderkarten 1: 300 000. Auch einen ,, Continental- Atlas von Polen" gibt es. Er enthält 20 Karten 1: 100 000. Demnächst zwei Neuerscheinungen: der„ Große Continental- Atlas von Deutschland und den Grenzgebieten“, 1: 500 000 und die ,, Continental- Autofarte von Deutschland in einem Blatt", 1: 1 500 000. * ,, Der Erdball", illustrierte Monatsschrift für das Gebiet der Länder- und Völkerkunde, herausgegeben von Leo Frobenius 5. Jahrgang, Heft 4. Preis vierteljährlich 3 Mt. Einzelheft 1,25 Mr. Hugo Bermühler Verlag, Berlin- Lichterfelde. Das Nr. 35. die Normannischen Inseln. Chrapkowski schreibt über den Ausbruch des Tarawera auf Neu- Seeland. Enland Nordenskiöld gibt uns das Allerneueste über die Indianer in den Urwäldern Boliviens. Dr. Dautert berichtet von einer Reise nach SüdGeorgien. Dr. Herbordt schildert eine Leichenverbrennung unter der Dajakbevölkerung. Mit den Badjos auf dem Fischfang" lautet ein hochinteressanter Artikel von Pénard. Dr. Herrlich bringt eine fulturmorphologische Betrachtung über Schweizer Pfahlbau und Malaien- Siedlung. Die gut ausgewählten Aufsätze, das reiche. und schöne Bildermaterial bilden ein Heft, an dem jeder, der sich weiterbilden will, seine Freude haben wird. Die Glagköpfe Japans haben sich vereint 160 000 000 Liter Sprit sind leider nicht getrunken worden Der höchstbezahlte Schauspieler der Welt lebt in China. Diese und andere Neuigfeiten finden Sie in dem neuen Heft der ,, Woche", das außerdem wieder unterhaltende Novellen und den spannenden Roman bringt. Für 50 Pfg. eine Garantie für wirklich unterhaltsame Stunden. Die Münchener Illustrierte beginnt in der neuesten Nummer ( Nr. 18) mit der Veröffentlichung von Lebensbildern bedeutender Köpfe der Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft, die zeigen, daß Deutschland noch immer ein Volk der Dichter und Denker ist. Die Reihe beginnt mit Wilhelm Ostwald. ,, Sadebeils J. 3." Nr. 18 bringt über die Revolutionstage in Spanien höchst interessante Aufnahmen. Auch über China, dem Lande der großen politischen Umwälzungen, wird berichtet. Ferner werden Autobesizern Tips für das Wochenende gegeben. Aktuelle Aufnahmen aus der Gegenwart, Lustiges von einer Frühjahrs- Ausstellung u. a. enthält die Nr. 18. Ueberall erhält= lich für 20 Pfg. Geschäftliches. Die Gummiwerke Fromms Act haben in Berlin- Köpenid und in Berlin- Friedrichshagen große, moderne Fabrikanlagen, die als die bedeutendsten Produktionsstätten für nahtlose Gummiwaren weit über Deutschland hinaus bekannt sind. 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Der französische Außenminister Br rpellationen, die d zum Gegenstand batte darüber wird Das amtliche t iber die Konferenz 1ach am Montag die begenplanes beraten ken sei, Bon amtlicher bri n der letzten Zeit auf iner Berschiebung der The Regierung gegen Am Montag jand lunft der Könige Bujammenhang mit Erörterung stehende elegt wird. Die italienische An tlige in der Flotten onbon überreicht. Si völliger Uebereinstim e franzöfifchen Gegen Der belgische Minis Bentwurf über den G en Sprache in der 3 altung. Der Plan fi Mandern vor. Eine Sigung des rbeiterinternationale Selgien, begonnen. Di illerding, Stampfer un rierung der durch die d en Probleme. Die spanische Regier er das passive Wahlred en der verfassunggeben Die spanische Regio Ennien Aufenthalt ne men. Die Regierun ilorische Machtbefug jei, einen formell Die in Angora zu Lirlei gewählt. einstimmig Mujtaj Das amerikanische 30. Juni ablaufend Berde Dollar. Es foll ommen werden, vielme erung der öffentlich eranziehen. Die Enftit In Genf wird die Bollunionprojett- einerje aag, andererseits zur Genjer Unterfommiffion