Nr. er Geja 5% 37 ittel la chußbedarf gegenübe rud. lebe abelle Au ung gegene in Borjahr RM in 726 +14 +16 , 6+5 alsro oc er Zuschu im Jah um M. be utet gege gerung tomejen de uch. Alle sgaben f 158 M tsbewegun rtserwerb Semeindeve RH ands nati F. Koeh wegten 3 schmijjig tudien Linksp zwingen Licht, ein en des pe Bewegu d Mizeri ionären Er zeigt de iber zu de Duerberg mer weiter Charakter für viel dendorf et er di ift ,, Der elles Schönfte Hochschul Annäher edante eitschrift t. In j fgaben. n Gießen a sen. Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. - Bolitische Rundschau. Unter dem Vorsiz des Reichsarbeitsministers Dr. Stegerwald fanden am Dienstag im Reichsarbeitsministerium Ver: handlungen mit den Vertretungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Berliner Metallindustrie statt, die mit einer Einigung endeten. ( Gießener Tageblatt) Der Parteivorstand der Deutschen Volkspartei hat den Zentralvorstand der Partei auf Sonntag, den 30. November, nach Berlin einberufen. Das Internationale Arbeitsamt in Genf schätzt auf Grund der letzten bei ihm eingegangenen Auskünfte und Informationen die Gesamtzahl der Arbeitslosen in der Welt auf 12 bis 15 Millionen. Die Lage der Arbeitslosen in Newyork ist so ernst, daß die Bolizisten von Newyork eine Sammlung zu ihren Gunsten veranstaltet haben, um sie in die Lage zu setzen, sich Lebens: mittel zu kaufen. Auf der Insel Formosa ist ein Ausstand der eingeborenen Bevölkerung gegen die japanische Verwaltung ausgebrochen. In Mc Alester( Oklahoma) ereignete sich auf einer Grube in einer Tiefe von 300 Fuß eine Schlagwetter- Explosion, wobei 28 Bergarbeiter verschüttet wurden. Das amerikanische Marinedepartement hat im Staats: haushalt für 1932 für Marine- Luftfahrzwecke 134 Millionen Mark eingesetzt. Davon sind 6,3 Millionen Mark für den Bau eines neuen Luftschiffes„ 3RS 5" bestimmt. Die Reichsregierung hat in Anbetracht der wirtschaftlichen Notlage es abgelehnt, für die Olympischen Spiele irgendwelche Mitte! bereitzustellen. Youngplandebatte im Auswärtigen Ausschuß Für Mittwoch ist vom Vorsitzenden, dem nationalsozialistischen Abg. Dr. Frid, der Auswärtige Ausschuß einberufen worden. Den Inhalt der für diese Sizung vorgesehenen Besprechungen bilden die verschiedenen Anträge, die von den Nationalsozialisten, den Deutschnationalen und den Kommunisten über den Youngplan eingebracht worden sind. 30 Gesetze zum Regierungsprogramm erforderlich. Das Reichskabinett trat am Dienstagvormittag um 11 Uhr zur Beratung der mit dem Reichshaushaltsplan für 1931 zusammenhängenden Fragen zusammen. Das Kabinett wird von jetzt ab täglich zusammentreten, um nach Möglichkeit bis zum Sonnabend das Finanzprogramm fertigzustellen, damit es am 4. November dem Reichsrat zugeleitet werden kann. Der Reichsrat hält bekanntlich am 4. November sein erste Sitzung ab. Der Reichshaushaltsplan bedarf zu seinem Ausgleich einer Reihe gesetzgeberischer Maßnahmen auf dem Gebiet der Steuerreform, der Reform des Finanzsystem usw. Insgesamt sind 30 Gesetze erforderlich, die sich auf Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Vermögenssteuer und den Finanzaus gleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden, Tabaksteuer und Tabakzölle beziehen werden. Am Freitag und Sonnabend sollen des weiteren Besprechungen mit den Finanzministern der Länder über die die Länder interessierenden Fragen geführt werden. Grzesinstis Ernennung zum Polizeipräsident verschoben. Die für Dienstag vorgesehene Kabinettssitzung der preußischen Regierung ist verschoben worden. Infolgedessen ist auch noch nicht die Ernennung des früheren preußischen Innenministers Grzesinski zum Berliner Polizeipräsidenten erfolgt. Giftmordanschlag auf den Führer der Nationalsozialisten in Osnabrück. Dem ,, Berliner Lokalanzeiger" wird aus Osnabrück gemeldet: Wie erst jetzt bekannt wird, ist kürzlich auf den Führer der Ortsgruppe Osnabrück der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, den Kaufmann Buß, ein Giftmordanschlag verübt worden. Buß, dem man in Nahrungsmitteln größere Arsenifmengen zugeführt hat, befindet sich wieder außer Lebensgefahr. Es soll feststehen, daß der Anschlag politische Hintergründe hat. Der Kampf um Brasilien geht weiter. Nach Mitteilungen, die dem Auswärtigen Amt auf ein Radiotelephongespräch am Dienstagmittag von der deutschen Vertretung in Rio de Janeiro gemacht worden sind, gehen die Kämpfe in Rio de Janeiro in verstärktem Maße weiter. Es haben sich jetzt drei Machtgruppen herausgebildet, die gegeneinander kämpfen. An drei verschiedenen Stellen der Stadt kämpfen Angehörige der Polizei, des Heeres und der Marine gegeneinander. Es ist in diesem Augenblick noch nicht abzusehen, wer den Sieg davontragen wird. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 29. Oftober 1930 Kapitän Rolin schuldlos. In Berlin ist inzwischen ein ausführlicher Bericht des deutschen Gesandten Knipping eingegangen. Der Gesandte teilt unter anderem mit: Die sofort nach der Beschießung eingeleitete Untersuchung der deutschen Gesandtschaft in Rio de Janeiro hat ergeben, daß den Kapitän des Dampfers ,, Baden" keine Schuld trifft. Auch von der brasilianischen Regierung ist ein Vorwurf gegen den Kapitän nicht erhoben worden. Der Kapitän hatte von den Hafenbehörden in Rio die Genehmigung zur Ausfahrt. Einstellung der Oderschiffahrt. Zwei Dörfer unter Wasser. Liegnitz, 28. Oktober. Bei Alt- Beckern ist am Dienstagvormittag der große Kazbachdamm durchbrochen. Der Schaden, den das Wasser angerichtet hat und noch anrichten wird, übersteigt alles vorausgesehene. Der Damm hinter der Schleuse, der den gewöhnlichen Wasserspiegel der Katzbach um etwa sechs Meter überragt, war bereits in der Nacht zum Dienstag überspült worden. Das niedrig gelegene Klein- Beckern stand bereits in der Nacht zum Montag fast vollständig unter Wasser. Die Schiffahrt ist auf der ganzen Oder eingestellt worden. Sämtliche Wehre sind in der Nacht zum Dienstag und am Dienstag mongen belegt worden. Bei Breslau hat die Oder ihr Bett verlassen und überflutet bereits das ganze Gebiet zwischen den Deichen. Die Gegend von Sprottau ist bereits vollkommen überschwemmt. Der Telephonverkehr mit Grünberg ist unterbrochen. Ganze Ortschaften sind bedroht. Marklissa im Kreise Laubau ist seit Montag teilweise unter Wasser gesetzt. Die Orte Faulbrück, Neuendorf, Kreisau und Schengfeld im Peilegebiet stehen ebenfalls unter Wasser. Auf der Strecke Breslau -Berlin ist der Bahndamm bei Maltsch unterspült. Sämtliche schlesischen Talsperren sind überfüllt. 93 Todesopfer der Maybacher Katastrophe. Saarbrücken, 28. Oktober. Die Berginspektion 9 gab bekannt, daß nunmehr alle eingeschlossenen Bergleute bis auf einen, der nicht gefunden werden kann, geborgen sind. Die Zahl der Toten beträgt mit diesem einen also 93. 21 Verletzte liegen im Krankenhaus, vier davon befinden sich noch in Lebensgefahr. Von den Toten sind jetzt alle bis auf vier identifiziert worden. Für Mittwoch, dem Tag der Beisehung, hat die Regierungskommission im ganzen Saargebiet alle Lustbarkeiten verboten. Auf allen Gruben des Saarreviers wird am Mittwoch die Arbeit ruhen. Der evangelische Oberkirchenrat hat zu dem Trauertag erneut Trauerbezeigung der evangelischen Landeskirche in Preußen angeordnet. Reichspräsident von Hindenburg empfing am Dienstag den französischen Botschafter de Margerie, der ihm die Teilnahme des Präsidenten der französischen Republik an der Grubenkatastrophe in Alsdorf übermittelte. Wie aus Alsdorf gemeldet wird, versuchten die Kommunisten, die bereits während der Beerdigungsfeierlichkeiten Kundgebungen veranstaltet haben, am Montag erneut, Unruhe zu stiften. Auch bei der Grube Carolus Magnus in dem benachbarten Palenberg kam es zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen der Grubenverwaltung und den demonstrierenden Kommunisten. Die Feier des 31. Oktobers und die evangelischen Beamten. Der 31. Oktober hatte seither als Feiertag des deutschen Volkes nicht den gesetzlichen Schuh erhalten, den er verdient. Handelt es sich bei ihm doch nicht nur um einen konfessionellen Feiertag, sondern um die Erinnerung an den Beginn der gewaltigsten deutschen Kulturbewegung auf der unser ganzes modernes Leben sich aufbaut und deren Segnungen gleichermaßen dem ganzen Volke zugute kamen. In diesem Jahr ist es erstmalig gelungen, den 31. Oktober dadurch hervorzuheben, daß für die evangelischen Schüler und Lehrer, die an einer Reformationsfeier an diesem Tag teilnehmen, der ganze Tag schulfrei sein wird. Mit Recht aber empfinden die evangelischen Beamten es als nicht angebracht, daß für sie der 31. Oktober keinerlei Dienstfreiheit bringt, während etwa der folgende Tag für die katholischen Beamten ge= schützt ist. Der Deutsche evangelische Beamtenbund hat auf seiner letzten Generalversammlung in Coburg das gesamte Gebiet des Feiertagschutzes eingehend geprüft und folgende Forderungen aufgestellt, die zu vertreten er sich als Ziel gesetzt hat, nämlich: 1. Reichsgesetzlichen Schutz der feststehenden Feiertage, auch des Bußtags und Karfreitags, unabhängig von den Bestimmun gen über die nationalen Feiertage. 2. Auch der 31. Oftober fann gemäß seiner Bedeutung für die deutsche Kultur rechtlichen Schutz beanspruchen. Dieser hat mindestens durch Landesgesetzgebung zu erfolgen. 3. Es sind allgemeine Schutzbestimmungen für den Sonntag, einschließlich des Heiligen Abends, reichsgesetzlich zu erlassen. 4, Ehe die Bestimmungen zu 1 bis 3 erreicht sind, sind die Dienſtvorschriften, die namentlich für den Verkehrsbeamten willkürlich und widerspruchsvoll sind, einheitlich zu regeln. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 86 Handwerk, Regierungsprogramm und Beimischungszwang. = Die Ausschüsse für Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik beim Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag und beim Reichsverband des deutschen Handwerks traten am Freitag, dem 24. Oktober, im Verwaltungsgebäude des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages zu Hannover unter starker Beteiligung aus dem ganzen Reichsgebiet zu einer Aussprache über das Regierungsprogramm vom 30. September 1930 zu sammen. An den Beratungen nahm auch der mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Reichskommissariats für Handwerk und Kleingewerbe beauftragte Ministerialrat Dr. Hoppe vom Reichswirtschaftsministerium teil. Den Vorsitz führt Obermeister Hansen Hamburg, M. d. RWR. Nach einem Referat zu den finanz- und sozialpolitischen Fragen des Regierungsprogramms, sowie nach weiteren Referaten zur Neuregelung der Wohnungszwangswirtschaft und zur Frage des Preisabbaus und der Lohnsenkung wurde in eine ausführliche Erörterung eingetreten. Diese erkannte das Regierungspro gramm im allgemeinen als eine geeignete Grundlage zur weiteren Behandlung an, wobei allerdings zu verschiedenen Vorschlägen eingehend Kritik geübt wurde. Nach Stellungnahme der Vorstände des Kammertages und des Reichsverbandes wird über das Regierungsprogramm eine gemeinsame Zusammenkunft und Aussprache mit dem Handwerk nahestehenden Abgeordneten in Berlin stattfinden. Zu der beabsichtigten zwangsweisen Beimischung von Kartoffel- und Roggenmehl wurde nachstehender Antrag des ,, Germania" Zentralverbandes deutscher Bäckerinnungen und des Deutschen Müllerbundes einstimmig angenommen: Die vereinigten Ausschüsse für Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik beim Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag und beim Reichsverband des deutschen Handwerks bekennen sich zu allen Maßnahmen, die wirklich geeignet sind, der Landwirtschaft zu helfen. Sie protestieren aber gegen Anträge, die die Landwirtschaft, in derem Interesse das Brotgesetz geschaffen wurde, von den Bestimmungen dieses Gesetzes ausnehmen wollen. Die von dem Reichsverband des Bäckerhandwerks unterbreiteten Vorschläge, die bereits Gegenstand von Verhandlungen zwischen dem Reichsernährungsminister Dr. Schiele und dem ,, Germania"-Verband gebildet haben, werden als geeignete Maßnahmen zur Milderung der gegenwärtigen Notlage der deutschen Landwirtschaft angesehen. Dem Reichsernährungsminister wird dringend nahegelegt, diese Maßnahmen, die die beteiligten Gewerbe, gestützt auf ihre Erfahrungen, vorschlagen, trotzdem sie den Berufsangehörigen nicht unerhebliche Opfer auferlegen, zu ergreifen und verbunden mit den bisherigen gesetzlichen Vorschriften konsequent durchzuführen. Dieses ist bisher nicht geschehen, woraus sich der geringe Erfolg erklärt. Die gemachten Vorschläge können sofort erfolgreich durchgeführt werden, während andere Maßnahmen längere Uebergangszeiten notwendig machen. Jede zwangsweise Beimischung von Kartoffel- und Roggenmehl oder eins von beiden zum Weizenmehl ist energisch abzulehnen als gegen die berechtigten Forderungen der Verbraucherschaft nach einwandfreiem und preiswertem Gebäck verstoßend. Eine solch tief einschneidende Maßnahme würde auch nicht die beabsichtigten Erfolge zeitigen können hingewiesen sei nur und dem Schleichhandel auf die notwendigen Ausnahmen Tür und Tor öffnen. - Das Gesamthandwerk würde die zunächst betroffenen Handwerkszweige in einem durch einen Beimischungszwang aufgezwungenen Eristenskampf gegen eine solche neue Zwangswirtschaft tatkräftig unterstützen, weil ein solcher Kampf auch im Interesse der deutschen Verbraucherschaft liegt. 67 000 000 RM Wie werden die Steuern verwendet? Auswärtiges Amt. Reichstagsdiäten Reichstag selbst. Reichsbahnfreifarten für die Mitglieder des Reichstages 4 400 000 RM 10 000 000 RM 1 300 000 RM 650 000 RM 2 700 000 RM 1929 400 000 RM Reichspropaganda für den Youngplan. Youngplankonferenzen, Paris, Haag Maßnahmen für Republikschutz Ministerwohnung Curtius. Ministerwohnung Köhler a. D. Speisesaal für die Gesandtschaft in Rom Ein Auto für den Arbeitsminister Reparatur an demselben Auto. Ein Motorboot für den Verkehrsminister. Empfang für den König Aman Uliah. Empfang für den König Fuad Ein Flugzeug für Aman Ullah. Wohnung für den Postminister. Botschaftersalonwagen Mostau- Berlin ( Eine Fahrkarte 1. Klasse kostet 700 RM.) Ein Sonderzug für Locarno 85 000 RM 119 000 RM 60 000 RM 42 000 RM 26 000 RM 55 000 RM 2 700 000 RM 1 300 000 RM 86 000 RM 90 000 RM 60 000 RM 100 000 RM Mittwoch, den 29. Oftober 1930. Hesseu- Kassel und die oberhessischen Kreise Alsfeld und Lauterbach. Wie wir der Presse entnehmen, sprach vor dem Frankfurter Rundfunk der Kasseler Regierungspräsident Dr. Friedensburg über das Thema„ Hessen- Kassel und Südwestdeutschland". Außer der Bejahung der Zusammengehörigkeit des engeren RheinMaingebiets finden wir in seinen Ausführungen erneut die Feststellung, daß man in den Kasseler offiziellen Kreisen trotz so vieler Verbindungen zwischen Kassel und Frankfurt auch jetzt noch nicht gewillt ist, mit dem Rhein- Main- Gebiet zusammen in einem großen Reichsland Hessen oder Hessen- Nassau aufzugehen, das die zusammengehörigen Gebiete zwischen Diemel und Neckar, zwischen Rhön- Spessart und Hunsrück- Westerwald zu einer natürlichen Einheit zusammenfaßt, sondern daß man auch ferner neben einem Gesamthessen um Frankfurt, einem HessenKassel um Kassel ein Sonderdasein erhalten will. Außerdem aber hat Dr. Friedensurg in seinem Vortrag nach den vorliegenden Pressemeldungen folgendes ausgeführt: Hessen- Kassel wird sich selbstverständlich damit abfinden müssen, daß im Fall einer Reichsreform die nach geographischer Lage und Stammeseigenart der Bevölkerung zum Rhein- MainGebiet gehörenden Teile südlich der Wasserscheide, also etwa die Kreise Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern zum Rhein- MainGebiet fallen. In Oberhessen würden die Kreise Lauterbach und Alsfeld nördlich der Wasserscheide des Vogelsbergs kaum als zum Rhein- Main- Gebiet zugehörig angesehen werden können und ihre natürliche Zugehörigkeit zu Hessen- Kassel sinden. Allein durch diesen Umtausch würde eine sehr zweckmäßige und gesunde Abrundung des Gebietsteile erreicht. Ein kleiner Zuwachs ist für Hessen- Kassel aus dem Nordteil des zu Nassau gehörigen Kreises Biedenkopf zu erwarten. Demgegenüber haben wir festzustellen, daß die Kreise Lauterbach und Alsfeld untrennbare Bestandteile der Provinz OberHessen bilden. Wie niemals einer Trennung der drei hessischen Provinzen das Wort geredet werden kann, die zu einer geschichtlichen und auch wirtschaftlichen Einheit zusammengewachsen sind, so kann auch niemals einer Abtrennung der Kreise Lauterbach und Alsfeld von Oberhessen zugunsten eines Hessen- Kassel das Wort geredet werden. Die Wasserscheide allein kann niemals als ausschlaggebend bezeichnet werden. Beide Kreise sind durch Geschichte, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen auf das Engste mit den übrigen Teilen der Provinz Oberhessen und damit mit dem übrigen Volksstaat Hessen verknüpft. Die Bahnlinie Fulda- Alsfeld- Gießen und Lauterbach- Stedheim- Vilbel= Frankfurt verbinden die beiden Kreise mit der Provinzhauptstadt Gießen und mit dem Wirtschaftszentrum Frankfurt und machen auch sie neben allen andern kulturellen und geschichtlichen Beziehungen, obwohl jenseits der Wasserscheide liegend, zu Bestandteilen des Rhein- Main- Gebiets. Die Menschen diesseits und jenseits des Oberwaldes sind desselben hessisch- fränfischen Stammes, sie haben seit Jahrhunderten mit einander zum größten Teile dieselbe Landgrafschaft Hessen- Darmstadt ge= bildet. Soweit sie ehemals zu reichsritterschaftlichen oder geistlichen Gebieten zählten, haben sie bereits damals an den hauptsächlichen Ereignissen der Hessen- darmstädtischen Geschichte aus Gründen der gemeinsamen Landschaft teilgenommen und sind seit der Säkularisierung und Mediatisierung zu Beginn des vorigen Jahrhunderts mit den althessischen Gebieten zur Einheit verschmolzen. Das Gold in der Reichsbank. Unsere Währung ruht auf einem starken Goldfundament. Die Wochenberichte der Reichsbank geben darüber im sachlichen, Feuergefahr im Wohnhaus und ihre Verhütung. Die Hauptgefahrenquelle für einen Brandausbruch in unseren Wohnhäusern bilden die Heiz- und Kochanlagen, da in ihnen schon betriebsmäßig Feuer gebrannt wird. Brände, die mit diesen Anlagen in Verbindung stehen, haben manch: mal in der baulichen Anlage, meistens aber in unsachgemäßer Bedienung und Wartung ihren Ursprung. Nicht umsonst verlangt die Baupolizei, daß die Fußböden unter den Defen und Feuerstätten und vor ihren Heiz- und Aschenöffnungen gegen Feuersgefahr gesichert sein sollen, daß Defen und Rauchrohre mit genügendem Abstand von verpuztem oder gar freiliegendem Holzwerk aufgestellt werden müssen. Und doch, wie häufig kann man beobachten, daß ein nach der Bauabnahme aufgestellter eiserner Dfen ohne jede Sicherung unmittelbar auf dem hölzernen Fußboden steht, daß vor der Heizöffnung das Dfenblech fehlt. Häufiger noch wird man finden, daß brennbare Möbelstücke unmittelbar neben den Ofen gestellt werden. Bei scharfem Heizen ist es dann unvermeidlich, daß die in der Nähe stehenden Gegenstände schon durch die strahlende Wärme der heißen Dfenwände in Brand geraten. Fehlt vor dem Ofen das Dfenblech oder der Dfenvorsezer, so kann jedes aus der Feuerung fallende glühende Kohlenteilchen den Fußboden in Brand setzen. | ,, Gießener Zeitung" flaren Ziffernbild eindeutig Aufschluß. Mitte Oktober belief sich darnach der Goldbestand der Reichsbank auf 2,18 Milliarden RM. Das sind, um es in einer Gewichtsmenge auszudrücken, nicht weniger als 15 660 3entner Gold, die zum Teil als Barren, zum Teil in Form in- und ausländischer Goldmünzen in den Kellern des deutschen Zentralnoteninstituts lagern; nur ein verhältnismäßig kleiner Teil ruht als Golddepot bei ausländischen Zentralnotenbanken. Neben diesem Goldvorrat verfügt die Reichsbank noch über einen Bestand besonders hochwertiger Devisen, die als Deckungsgrundlage für die umlaufenden Reichsbanknoten etwa dem Golde gleichstehen. Der Bestand an solchen deckungsfähigen Devisen betrug Mitte Oktober 1930: 174 Millionen. Ueberblickt man die Entwicklung seit der Währungsstabilisierung, so ist eine beträchtliche Zunahme des Goldvorrats unverkennbar: Mitte Oktober 1924, vor sechs Jahren also, verfügte die Reichsbank nur über 818 Millionen, um die gleiche Zeit des Jahre 1927 bereits über 2,01 Milliarden und am 15. Oftober 1929 über 1,56 Milliarden Gold und Deckungsdevisen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um ein organisch Monate stagnierender und rückläufigleichmäßiges Wachstum ger Bewegung sind, verursacht durch volks- und weltwirtschaftliche Ereignisse, keineswegs ausgeblieben. Ueberdies kann der Goldbestand in gewissem Sinn auch als ein bewegliches Instru= ment der Reichsbankpolitik gelten. Goldsendungen der Reichsbank ins Ausland z. B., wie sie in den letzten Wochen zu be= obachten waren, bieten keinen Anlaß zur Beunruhigung. Solche Goldexporte dienen lediglich dazu, die geringen Kursschwankungen, denen alle Währungen, auch der amerikanische Dollar und das englische Pfund, im internationalen Geldverkehr unterwor fen sind, nach oben oder unten, auszugleichen. Auf den Vorrat der Reichsbank an Gold und Deckungsdevisen baut sich der Umlauf an Reichsbanknoten auf. Er schwankt je nach dem Zahlungsmittelbedarf der Wirtschaft, pflegt in Zeiten günstiger Konjunktur höher zu sein, als während einer Krise. Eine starke, unübersteigbare Schranke verhindert jedoch zu jeder Zeit die beliebige Ausweitung des Reichsbanknotenumlaufs: die strengen Deckungsvorschriften des Reichsbankgesetzes. Dort wird nämlich bestimmt, daß die umlaufenden Reichsbanknoten zu 40 Prozent durch Gold und deckungsfähige Devisen gedeckt sein müssen. Eine genaue Kontrolle wacht über die Innehaltung dieser Bestimmung; ihr äußeres Zeichen, der Kontrollstempel, ist auf jeder Reichsbanknote rechts unten zu finden. Dieser Stempel bietet die Garantie für jedermann, daß die vorgeschriebene Golddeckung vorhanden ist. Tatsächlich ist nun das Deckungsverhältnis bisher immer günstiger gewesen, als es das Gesetz selbst worsieht. Die Reichs: banknoten z. B., die am 15. Oktober ds. Js. umliefen, waren zu 56,2 Prozent durch Gold und deckungsfähige Devisen gedeckt. Der tiefste Stand der Notendeckung lag im Mai 1929 mit 41,0 Prozent; der höchste Stand im Januar 1927 mit 78,5 Prozent erreichte fast das doppelte des gesetzlichen Deckungsverhältnisses. Wichtiger Erlaẞ Ungarns. Die ungarnische Regierung hat wie soeben dem ,, Deutschen Wirtschaftverein" aus Ungarn gemeldet wird eine Verordnung erlassen, durch die eine Einfuhr ausländischer Erzeugisse und ihre Verwendung in den Schulen unmöglich gemacht wird. Angesichts des starken Verbrauchs vornehmlich tschechischer Schulbedarfsartikel aus Holz an den deutschen Schulen und Hochschulen ist den Kultusministerien der deutschen Länder ein ähnliches Vorgehen dringend anzuraten. Oder wollen wir uns fleiner zeigen als Ungarn? Innern befindliche Glut aber schon den Kasten und wahrscheinlich auch den darunter befindlichen Fußboden in Brand gesezt, so daß der unachtsamen Hausfrau neben dem materiellen Schaden auch noch ein Prozeß wegen fahrlässiger Brandstiftung droht. Gar manche Hausfrau begeht immer wieder einmal den Fehler, ein schlecht brennendes Fener im Ofen oder Herd durch Petroleum anzufachen! Zu oft kommt es dabei vor, daß die Flamme zurückschlägt und den Inhalt des ganzen Petroleumbehälters in Brand setzt. In der Aufregung wird dann der Behälter auf den Boden geworfen, das brennende Petroleum fließt aus, und im Augenblick steht der ganze Raum in Flammen. Man gieße daher niemals brennende Flüssigkeiten ins Feuer, ein Stückchen Feueranzünder ist nicht teuer und tut die gleichen Dienste, ohne Gefahren mit sich zu bringen. Die weit verbreitete Gewohnheit, den Gaskocher durch einen Gummischlauch mit der Gasleitung zu verbinden, hat schon manchen Küchenbrand im Gefolge gehabt. Wie häufig kommt es doch vor, daß die Gasflamme zurückschlägt, ohne daß dies sogleich von der Hausfrau bemerkt wird. Die zurück: geschlagene Flamme ist nun keineswegs erloschen, das Gas brennt vielmehr jetzt nicht mehr im Kocher, sondern an der Zuführungsstelle zum Kocher und erhist diese Stelle ganz außerordentlich. Da sich hier nun auch der Schlauchanschluß befindet, wird dieser ebenfalls miterhizt; dadurch schmilzt der Gummischlauch und fällt vom Kocher ab, während die Gasflamme nunmehr aus dem Schlauch herausbrennt. Natürlich wird dann alles in ihrem Hitzebereich liegende brennbare Material mit in Brand gesetzt. Den sichersten Schuß hiergegen bietet ein fester Rohranschluß des Gaskochers an die Gasleitung. Da der Kocher in der Küche nicht herumgetragen zu werden braucht, sollte er entweder auf der Herdplatte oder besser noch auf einem an der Wand befestigten eisernen Konsol seinen ständigen Platz haben und durch eiserne Rohre mit der Gasleitung direkt in Verbindung stehen. Eine ungleich größere Gefahrenquelle, als sie die eben ge= schilderten baulichen Mängel darstellen, liegt in dem häufig zu beobachtenden sorglosen Verhalten der Hausfrauen selber. Nasse Wäsche wird zum Trocknen so über dem Kochherd aufgehängt, daß sie herabfallen und sich an der heißen Herdplatte entzün den kann oder von den Flammen des darunter brennenden Gasherdes erfaßt wird. Betten werden über Stuhllehnen gelegt und zum Anwärmen an den geheizten Dfen gestellt, wobei sie dann leicht mit den heißen Eisenteilen des Dfens in Berüh rung kommen und anbrennen können. Der Kohlenkasten in der Küche steht vielfach unmittelbar unter dem Aschenloch der Herdfeuerung, so daß jeder herausfallende Funke zwischen die Kohlen oder in den Kohlenstaub fällt und ihn zur Entzündung| fließen; es wird infolgedessen, da es seine Wärme nicht, wie bringt. Um nicht den schweren Ascheimer in der Wohnung herumtragen zu müssen, wird nur zu häufig noch mit Glut vermischte Asche in Holzkisten oder gar Pappkartons gefüllt und in irgend eine Ecke abgestellt, um dann gelegentlich in den Ascheimer entleert zu werden; inzwischen hat dann die im Fast täglich berichtet uns die Brandchronik von einem Brande, der durch elektrisch geheizte Bügeleisen verursacht wurde. Vergißt nämlich die Hausfrau nach beendetem Plätten das Bügeleisen auszuschalten, wird ihm dauernd Strom zubeim Plätten an die feuchte Wäsche usw. abgeben kann, im Laufe der Zeit immer heißer und heißer, bis es schließlich glüht und in diesem Zustande dann seine Unterlage, falls sie verbrennlich ist, in Brand setzt. Es sollte daher jeder Hausfrau fesi stehende Regel sein, einmal das Plätteisen nur auf einer die Kürzung der Direktorengehälter Nr. 86 Mittwoch, den bei der Berliner Verkehrsgesellschaft. Berlin, 28. 10. Bei der Berliner Verkehrsgesellschaft soll noch in dieser Woche über den Abbau der Direktorengehälter Beschluß gefaßt werden. So sollen das Gehalt des bisher mit 150 000 Mt. bezahlten Leiters der Straßenbahn auf 60 000 Mt. und die Bezüge der anderen Direktoren von 72 000 auf 30 000 Mt. herabgesetzt werden. Amtsenthebung fommunistischer Bürgermeister in Thüringen. Das thüringische Staatsministerium hat vor einiger Zeit sämtlichen Staats-, Kreis- und Gemeindebeamten die ZugehörigErg Bezirksliga und Kurheffen Seffen Se Sport 03 Verein BB- K. Marburg keit zur Kommunistischen Partei verboten. Auf Grund dieses Boruffia Fulda Erlasses sind Disziplinarverfahren mit dem Ziel der Dienstent: Sport Staffel lassung eingeleitet sind. So sind die kommunistischen Bürgermeister von Ruhla, Elgersburg und Gräfenhain vorläufig ihres Amtes enthoben worden. Rund 200 Millionen RM. Ersparnisse durch die Senkung der Kohlenpreise. · Die Ruhrkohlenpreise sollen ab 1. Dezember um 6. Prozent ermäßigt werden. Falls, wie man hofft, diese Preissenbung auf den gesamten deutschen Kohlenabsatz ausgedehnt werden solle, würde sich nach einer Darstellung des Instituts für Konjunkturforschung dadurch für die Industrie eine Verringerung der Betriebskosten um schätzungsweise 100 Millionen RM., für den Konsum eine Minderung der Ausgaben für Hausbrandkohle um 90 bis 100 Millionen RM. ergeben. Dabei handelt es sich nur um die unmittelbaren Wirkungen. Die zum Teil noch viel weitergehenden mittelbaren Erleichterungen für die Gesamtwirtschaft lassen sich nicht einmal annäherungsweise abschätzen. Fremdenschutz in den Wangtse- Städten. Schanghai, 28. Oktober. Angesichts des ständig zunehmenden Bandenterrors und dauernder Gewalttaten in den meisten Häfen des Yangtse werden sich demnächst sämtliche fremden Konsuln der ausländischen Mächte zu einer Konferenz zusammenfinden, um eine gemeinsame Aktion zum Schutze des Lebens und des Eigentums der Fremden zu unternehmen. Der Landfreistag zum Regierungsprogramm. Ebenso wie in den Städten bedroht auch in den Landfreisen das Anwachsen der Wohlfahrtserwerbslosenlasten die Finanzgestaltung. Eine Reihe von Kreisen sind sehr schwer betroffen. Im Vergleich zur selben Zeit des Vorjahres sind Steigerungen der Wohlfahrtslasten von 900 bis 1000% nicht selten. Diesen Landkreisen und ihren Gliedgemeinden kann mit der Bürgerabgabe und der Getränkesteuer nicht geholfen werden. Hier muß vielmehr Hilfe auf dem Wege über Dotationen Platz greifen. Die Bestimmungen über die Krisenfürsorge sind nicht ausreichend. Sie bedeuten für das Land vie lerorts feine Erleichterung, sondern eine Vermehrung der Fürsorgelasten. Dasselbe gilt von der Einschränkung der Unterstützungsdauer auf 32 beŋw. 45 Wochen. Die Reichsregierung wird sich der Erkenntnis nicht verschließen können, daß dem flachen Lande ebenso geholfen werden muß wie den Städten. Die Organe des Deutschen Landkreistages stehen auf dem Standpunkt, daß das künftige Sanierungs- und Finanzprogramm der Reichsregierung für das Problem der Krisenfürsorge und der Wohlfahrtserwerbslosigkeit eine Lösung sinden muß, die den Gemeinden und Gemeindeverbänden ge stattet, diese Krisenzeit ohne Schaden zu überwinden. Wärme schlecht leitenden Unterlage, z. B. Asbestplatte, Steingutteller abzustellen und ferner, bei jedem auch noch so kurzen Verlassen des Plätteisens den Strom auszuschalten. Brennt in einer Wohnung die Sicherung der elektrischen Leitung mehrmals nacheinander durch, ohne daß die Ursache kenntlich ist, lasse man sich nicht verleiten, die schadhafte Siche rung etwa durch einen starken Draht zu ersetzen, der dem erhöhten Stromdurchgang Widerstand leistet. In solchen Fällen ist die durchgebrannte Sicherung das Alarmsignal da für, daß in der elektrischen Anlage irgendeine schadhafte Stelle ist, die die Ursache eines Brandes werden kann. Wenn man den Fehler nicht selbst beheben kann, wende man sich umgehend an seinen Installateur oder an das stromliefernde Elektrizitäte werk. Gar mancher Unglücksfall tritt beim Reinigen mit Ben zin ein, wenn dies in einem Raume vorgenommen wird, in dem sich ein offen brennendes Feuer, z. B. ein Gaskocher, eiserne Dfen oder Kochherd befindet. Wie bekannt, verdunstet Benzin sehr schnell, namentlich wenn es wie beim Reinigen zwischen Stoffen gerieben wird. Die Benzindämpfe, die schwerer al Luft sind, sinken zu Boden und werden durch die Zugwirkung brennenden Feuers nach diesem hingezogen; in Berührung mit der Flamme entzünden sie sich sehr leicht und können bei einem bestimmten Mischungsverhältnis mit Luft sehr leicht schwer Explosionen auslösen. 8. B. Gießen Odershausen heffen- Hersield Germania Fuld bermannia Staff Spielvercin Staf FC. Gron FV. Groß Seffen 09 Verein 8.6.03 Kaffel C. Großalm Beffen Staffel Surheffen Staffe 8.605 Götti 6. V. 05 Einb 6.Bgg. Göttin F. C. Grone 1900 Gie Verein Germania Ma Ballau Wiesenbach Sp. V. Wetzla Frohnhausen 1900 Gießen Breidenbach Hessen Meljum B. SV Pfeil BlauVFB. SV. L Bebra Diller Burg Sechs Nied Vere Dillenburg Burg Niederschel Sechshelde Manderbad Offenbach Mertentach Offdiln Alle Bied Mar Feud Verei Sp. u. Sp. S Wommelsha S.C. Glader 5. V. Feudi Deffen" Fr FB. Marba Biedenkopf F. C. Panspl Eintracht 2 BIB. Wetter Lauba Weilbu Großen Berei Riedergivines Ehringshauser Butzbach Gr. Bused Löhnberg Aplar Weilburg Laubach Gesellschaftss VfB. Gemün Lauba Weilb Gr.- B Etting Stein Lollar Ceils Nieder Bistin Oberb Stein Duten Garbe Wer Zündhölzer so aufbewahrt, daß sie seinen Kinder als willkommenes Spielzeug greifbar sind, darf sich nicht wun dern, wenn sein Hausrat eines Tages in Flammen aufgeht. Wer da glaubt, vor dem Einschlafen unbedingt noch eine Z garette rauchen zu müssen, soll dies wenigstens nicht im Bett Nur zu häufig schon ist der Fall eingetreten, daß der Raucher darüber einschlief, daß die glimmende Zigarette seiner Hand entfiel und nach einiger Zeit sein Bett in Brand setzte. Der Unvorsichtige selbst konnte froh sein, wenn er neben dem. materiellen Schaden mit einigen leichten Brandwunden davon fun. fam. Wer auf seinem Boden und im Keller kein elektrische Licht und dort gelegentlich auch im Dunkeln zu tun hat, sollt sich für diesen Zweck eine geschlossene Laterne, besser noch eine elektrische Taschenlampe beschaffen, auf keinen Fall aber, auc wenn sein Aufenthalt nur kurze Zeit dauert, ein Zündholz zur Beleuchtung benußen. Nur zu leicht wird ein solches nach der Benußung sorglos fortgeworfen, ohne daß man sich davon über zeugt, ob es auch schon erloschen und wohin es gefallen ist. 1900 VIB. Weite Homb Laub Ulrid Herm Schw Bisti Burg Ober Jugend: Sirj Effe BiB Loll Wetz Setz Bra Nr. 86 Mittwoch, den 29. Oktober 1930. fchaft foll engehälter bisher mit 60 000 M 72.000 au eister niger Zeit Zugehörig Fußball. Turnen, Ergebnisse aus dem Bezirk. Bezirksliga und Bezirksklassen: Kurhessen Marburg Germania Fulda 8: 0 Hessen Hersfeld Borussia Fulda 1: 1 Sport 03 Kassel Spielv. Kassel 5: 1( 1: 0) Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte BfB- K. Marburg Cund dieses Borussia Fulda Dienstent Sport Staffel en Bürger äufig ihres 6. Prozent B. f. B. Gießen Odershausen Hessen- Hersield Germania Fulda bermannia Kassel 225243 12013OLO +2321217 6699666 1. Gauklasse: „ Gießener Zeitung" Sport und Gau Dill. Dillenburg 2. Merkenbach 2. 9: 0 Sechshelden 2. Manderbach 2. 3: 1 Niederscheld 2. Offenbach 2. 2: 3 Sinn Donsbach 2: 1( 2: 0) Hörbach Ballersbach 0: 2( 0: 1) Oberroßbach Langenaubach 0: 0 Hirzenhain Allendorf 2: 3 Frohnhausen 2. Rittershausen Biden Nanzenbach 3: 2. Saiger 1: 4( 0: 3) Donsbach 2. 3: 2( 2: 1) Fleisbach 3: 3 Lützeln Breitscheid 5: 0 Weidelbach Holzhausen 1: 2 Rittershausen 2. Haiger2. 3: 1( 0: 1) Dillenburg 3. Allendorf 2. 1: 1 Hörbach Ballersbach 1: 1 Holzhausen Dillenburg 2: 2 Langenaubach Donsbach, D. nicht angetr. Weidelbach Hirzenhain 2: 0 Offdilln Frohnhausen 1: 7 7 6 0 4 1 21: 9 12: 2 1 15: 5 9: 3 2. Gautlasse: Sinn 2. 14:11 6: 6 5 8: 7 6: 4 5 8: 5 5: 5 7: 8 5: 7 8:21 4: 8 5 10:12 3: 7 Jugend: je Spielverein Stasse! 5 4:17 2:10 FC. Grone SC. 03 Kassel 3: 9( 1: 2) FV. Großalmerode Kurhessen Kassel 2: 1(!) Hessen 09 SpVg. Göttingen 2: 1 entung auf Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkie Nanzenbach erden soll. E. 03 Stassel 6 5 1 0 18:11 11: 1 Ronjunttur C. Großzalmerode 7 1 16:13 10: 4 1. Gauklasse: ng der Be Dessen Stassel 6 15:11 8: 4 , für der Kurhessen Kassel 5 2 14: 9 5: 5 nokohle un .. 05 Göttingen 3 13: 9 4: 6 S. V. 05 Einbeck 5 3 7:10 4: 6 es fich nur S. Vgg. Göttingen 6 3 8:16 4: 8 il noch viel F. C. Grone 6 6 7:29 0:12 Die Gesamt 1900 Gießen Breidenbach 4: 2( 4: 0) abschätzen Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 2. Gautlasse: Germania Marburg 5 5 0 0 20: 2 10: 0 11. Ballau 5 3 2 0 15: 8 8: 2 Wiesenbach 5 2 0 10: 9 5: 5 zunehmen Sp. V. Wetzlar 5 2 0 3 9:10 4: 6 den meisten Frohnhausen 5 1 1 3 7:13 3: 7 emben Kon 1900 Gießen 4 1 () 3 8:15 2: 6 Breidenbach 10 5 4 6:18 2: 6 zusammen Lebens un amm. den Land nlasten di Sehr schwe Hessen Preußen 2010020?! 4422210 Niederzwehren 1: 1 Melsungen Sp. Fr. Kassel 2: 1 B. SV. 06 Kassel Corbach 5: 2 Pfeil Kassel Lichtenau 2: 1 Blau- Weiß Göttingen Germ. Osterode 3: 4 VfB. Northeim SC. Weende 6: 0 SV. Lauterberg VfB. Wizenhausen 5: 0 Bebra Lauterbach 1: 1 jahres fint 1000% nidh inden kann cht geholfen über Dotos Krisenfür Land vie hrung der äng der De Reichs Sen fönnen Dillenburg Burg Straßebersbach 1: 0 Gau. Marburg. VFB.- Kurhessen 2. Kirchhain 1: 2 Cappel Hartenrod 10: 2( 4: 2) Endbach 5: 3 Marbach 2. Dreihausen 1. Spedswinkel Bürgeln Edelshausen Wallau 2. Germania 3. Unterrosphe Sarnau 2. Michelbach Sterzhausen Schönstadt Wehrda 1. Germania 2. 2: 1 von G. abgebr. Erksdorf 1: 1 Sarnau 0: 3 Banfe 4: 2( 2: 2) Breidenstein 1: 3( 1: 3) Wehrda 2. 9: 2 Sterzhausen 2. 5: 0 VfB.- Kurhessen 3. 4: 3 Mornshausen 1: 8 Wolfgruben 3: 0 Wetter 2. 4: 0 Mellnau 6: 0 Schweinsberg Niederofleiden 2. 7: 1 Niederofleiden 1. Kirchhain 2. 1: 3 Dreihausen 2. Borishausen 4: 0( 1: 0) Heskem Ebsdorf 1: 0( 0: 0) Cappel 2. Holzhausen 1: 0 Hartenrod 2. Sintershausen 4: 5 Lohra Wommelshausen 2., W. nicht angetr. Banse 2. Feudingen 2. 0: 4 Herbertshausen 1. 3: 2 Raumland 0: 0 Niederdieten Hommertshausen Breidenbach 1. Dreihausen 1. Sterzhausen 1. VB.- Kurhessen 3. Biedenkopf 2. Laasphe 2. Dillenburg Merkenbach 7: 0 Hesselbach 2. Burg Offdilln 4: 0 Sechshelden Manderbach 4: 1 - Niederscheld Offenbach 4: 1 Jugend: Vereine Spiele gem. unent verl. Tore Puukte 6 6 0 0 36: 8 12: 0 5 5 0 0 20: 6 12: 0 Niederscheld 6 3 0 3 19:21 6: 6 Sechshelden 2 1 2 14:12 5: 5 Manderbach 6 2 0 4 13:20 4: 8 Offenbach 5 1 1 11:18 3: 7 Merkenbach 5 1 0 Offdian 6 1 0 6:18 2: 8 15:31 2:10 wie de es stehe Inge: an oblem de zine Löjung bänden en. latte, Ct ch fo fur Iten. elektrijd die Urja hafte Gi en, der d In fold rmfignal b hafte C Wenn ich umgeh Elektrizit en mit B wird, in t cher, cife unftet B igen wide fchwerer a 3ugwitte erührung nen bei ei leicht faha inen Rind d nicht n men aufge noch eine icht im B eten, ba garette fein Brand f er neben d Dunden das in eletri un bat, fel ffer ned all aber, a Bindbely hes nad Dapen d Ten ift Allendorf Biedenkopf Marbach Feudingen Verein - Bottenhorn 2: 4( 2: 3) Wetter 6: 0( 2: 0) H345 Wommelshausen 1: 2( 1: 1) Gladenbach 5: 3( 3: 1) Sp. u. Sp. Bottenhorn Wommelshausen S. C. Gladenbach S. V. Feudingen " Hessen" Frankenberg FV. Marbach Biedenkopf F. C. Lansphe VfB. Wetter Spiele gew. unent. verl. 1674888 0 2 1 1 1 1 10007 6564332210 7 Eintracht 2llendorf 7 0 2 SC. Wetzlar 4: 4 Aẞlar 0: 4( 0: 2) Laubach Weilburg Großen- Bused Buzzbach 0: 4 Verein Niedergirmes Ehringshausen Butzbach Gr. Bused Löhnberg Aßzlar Weilburg Laubach Gesellschaftsspiel: VfB. Gießen Gemünden 1. Laubach 2. 262223BF4D Tore Punkte 27:17 12: 4 25:15 12: 4 29:15 11: 5 28:20 9: 5 19:12 7: 5 18:20 7: 7 5 5 16:19 4:10 4:10 19:35 12:21 2: 8 9:28 2:12 - Frechenhausen 2., Fr. nicht angetr. Steinperf 4:10 Laasphe 1. 4: 0 Frankenberg 2., Fr. nicht angetr. VfB.- Kurhessen 2. 2: 1 Cappel 1. 6: 1 Feudingen 1., F. nicht angetr. BfB. Gießen 1. Wezl. Sp. V. 1. 2: 3( 1: 0) Ein Gesellschaftsspiel, das überraschend mit obigem Resultat ausging. Das Treffen war fair und trotz des aufgeweichten Bodens schnell. Nach zunächst verteiltem Spiel kamen die Playherren auf und gingen durch Nachschuß von Henrichs 1: 0 in Führungs. Nach der Pause legte der VfB. an Tempo zu und bedrohte das Wetzlarer Tor gefährlich. Durch schönes Zusammenspiel von Schneider und Hofmann von den Gästen erreichten diese bei einem Durchbruch den Ausgleich und gingen wenig später durch die gleichen Spieler sogar 2: 1 in Führung. Lange blieb es bei diesem Ergebnis, bis Gießen sich wieder durchsetzen konnte und die Partie remis stellte. Es lagen auf beiden Seiten noch allerhand Torchancen in der Luft, die beiden HintermannBis es Friedrich in der Wetzlarer schaften vereitelten alles. Mannschaft gelang, einen Schuß knapp unter die Latte ins geg= nerische Tor zu setzen. Den Weklarern gelang es, dieses Resultat Der Sieg der Gäste war, wenn bis zum Schlußpfiff zu halten. auch knapp, so doch verdient. 1900 Gießen 1. Bil. - Breidenbach 1. Bil. 4: 2( 4: 0) Eckenverhältnis 2:14 Nach drei Niederlagen endlich der erste Erfolg in den Verbandsspielen. Wenn die Leistungen des Siegers auch noch Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte nicht überzeugend waren, so doch endlich ein Lichtblick 22322210 546645 16:10 7: 3 2 0 2 14:10 13: 9 6: 2 6: 4 1 13:13 5: 5 1 13:13 5: 5 0 10: 8 4: 4 3 10:18 3: 7 5 2 8:17 2: 8 Wehlarer SpV. 2: 3 - Neustadt 1. 11: 1 Gau Gießen: Wezlar: Weilburg 2. Gr.- Bused 2. 00222233 Niedergirmes 2. 3: 1( 2: 1) Azlar 2. 2: 1( 0: 1) Butzbach 2. 0: 6( 0: 5) abgebr. w. Dunkelh. Ettingshausen 1. VfB. Gießen 2. 5: 4 Steinberg Niederweisel, N. nicht angetr. Lollar Daubringen 1: 1( 0: 1) Ceilshausen Grünbeng 1. 5: 5( 5: 2) Niederohmen 1. Quedborn, Qu. nicht angetr. Biskirchen 1. Holzhausen 1. 3: 1( 1: 1) Oberbiel 1. Niedershausen 1: 1( 0: 0) Burgsolms 1. in B. 5: 4 Daubringen 2. 2: 1 Steindorf Dutenhofen 2. Garbenteich 2. 1900 Gießen 3. VIB. Gießen 3. - Gartenteich 1. 1:17( 0: 9) Leihgestern 2: 0( 1: 0) Steinbach 1. 5: 3 Weiterfeld Villingen 0: 1( 0: 0) Homberg Harbach 9: 0( 4: 0) Laubach 3. Flensungen 2:10( 1: 4) Ulrichstein Quedborn 2., Qu. nicht angetr.. SV. Weylar 3. 9: 0 Büblingshausen 1: 4 Hermannstein 1. Schwalbach Biskirchen 2. Burgsolms 2. Oberndorf Hirschhausen Essershausen Jugend: Braunfels 1., B. 2. M. zurüdgez. SV. Wetzlar 4., W. nicht angetr. Braunfels 2. 0: 3 Grävened 3: 2( 1: 0) Bermbach 4: 1( 2: 0) BIB. Gießen 1. Butzbach 1. 2: 1 Pollar 1. Heuchelheim 1, 5: 0 Wetzlar 1. Weylar 2. Braunfels Bungjolms 1. 1: 2 Leun 1. 0: 2 Oberndorf 4: 4 Vom Anpfiff ab drängten die Blau- Weißen und konnten in der 8. Minute durch Arnold, in der 11. Minute durch Balser und in der 20. Minute durch Adelberger je ein Tor vorlegen. Die Gießener ließen dann etwas nach. Die Breidenbacher hatten sich inzwischen gefunden. Das Spiel wurde verteilt. Breidenbach bekam langsam ein wenig Oberhand. In der 28. Minute verpaßte der HR. der Gäste eine totsichere Chance. Zwei Eden für Breidenbach gaben Zeugnis vom Brambach rettete in Versagen der hiesigen Verteidigung. wieder letter Not-auf allen Vieren durch den Schlamm zwei Ecken für Breidenbach. In der 44. Minute schloß Arnold dann einen Durchbruch der Plazmannschaft erfolgreich ab. 4: 0 für 1900. Nach der Pause flottes Spiel, Breidenbach gab nicht nach und drängte vorwiegend. 3., 8., 9., 21., 25. Minute Eden für Breidenbach. In der 27. Minute endlich gelang es; aus dem Gedränge links vorm Tor verlief sich ein Ball ins 1900er Tor, Brambach, der den Ball sicher nicht hätte passieren lassen, war durch A. Balser die Sicht verstellt. 7 Minuten später, A. Balser ließ sich umspielen, der HL. der Gäste stürmte weiter allein aufs Tor. Brambach lief ihm richtig entgegen, an ihm vorbei ging der Ball ins Nez. 4: 2. Das Spiel verlor an Interesse. 1900 hielt das Resultat, das lediglich Br. noch zu ändern suchte. Die Gäste verfügen über eine flinke Elf, die besten Leute sind die Verteidiger, der sonst gute Sturm fann nicht schießen. Der Tormann hatte einen sehr schlechten Tag. Bei den hiesigen gefiel vor allem wieder Brambach, die Verteidigung, besonders der r. Verteidiger hat schon besser gespielt. Die Läuferreihe ist noch nicht wie früher, im Aufbauspiel fehlte noch manches. Der Sturm fonnte die erste halbe Stunde befriedigen, später ließ er B. nach. Schiri Dörr- Grünberg pfiss, was er sah. Aus Lollar. Lollar 1. Daubringen 1. 1: 1( 0: 1). Mit großer Spannung sah man diesem Treffen enigegen. Lollar trat mit Ersatz, Daubringen komplett an. Bei Spielanfang mögen wohl 400 Zuschauer anwesend gewesen sein, zu welchen sich noch weitere 100 nach und nach gesellten und ein sehr schönes Spiel, unter Leitung des Schiris Schäfer, VfB. Giezen, zu sehen bekamen. Gleich vom Anstoß Lollars weg ein flottes Tempo, wobei beide Parteien auf Torschießen eingestellt Lollars Halblinker läßt einen Bombenschuß aus etwa 20 Meter los, aber D. Torhüter fängt ihn sehr sicher. Nach acht Minuten Spielzeit muß Lollars Mittelstürmer wegen einer alien Knieverlegung ausscheiden. Nun wird es für Lollar sehr schwer, sich von D.s drängenden Stürmern frei zu machen. Nach 15 Min. waren. Spiel. Nr. 86 Spielzeit bricht D. Rechtsaußen durch, flankt, der L. Verteidiger verpakt den Ball und D. Lintsaußen schießt aus furzer Entfer nung unhaltbar ein. 1: 0 für D. Großer Beifall aus D.s Zu schauerreihen. Nach Mittelanstoß sieht es für L. nicht gerade rosig aus und man rechnet schon mit einer Niederlage Lollars. Doch dann ist Lollar eine große Ausgleichschance gegeben, D. Verteidiger macht Hand. Elfmeter! Lollars Halblinker schießt ihn sehr gut, aber der D. Hüter hält ihn dennoch. Eine feine Leistung, die ihm viel Beifall einbringt. Lollar stellt jetzt um, der Halblinke geht als Verteidiger zurück und leistet hier, nach dem er im Sturm schon einige schöne Sachen gezeigt hatte, ganz Vorzügliches. Bald darauf ist Halbzeit. Nach derselben spielt Lollar nur noch auf Sieg. Angefeuert von den Zuschauern, ge= lingt auch schon nach 5 Minuten der Ausgleich durch Halbrechts. Von jetzt an spielen beide Mannschaften mit großem Fleiß und beide Hüter müssen ihr Können sehr oft aufbieten. Obwohl es manchmal recht gefährliche Torschüsse gibt, bleibt doch der siegbringende Erfolg aus, und die Punkte werden geteilt, welches dem Spielverlauf nach wohl auch gerecht war. Bei Lollar spielten alle Leute, mit Ausnahme des Rechtsaußen( Ersatz) und des Mittelläufers, der nicht recht in Fahrt tam, eines ihrer besten Spiele. Besonders gut waren linker Läufer und linker Verteidiger. Bei Daubringen konnte die gesamte Mannschaft sehr gut gefallen, hauptsächlich Mittelläufer, Torwart und linker Läufer, trotz seiner Krankheit. Schiri Schäfer- VB. Gießen war in seinen Entscheidungen gerecht. Vor diesem Spiel lieferten sich Lollars Jugend und Heuchelheims Jugend ein sehr schönes Spiel, welches Lollar, dank seiner ―h. besseren Leistungen 5: 0 gewinnen konnte. Aus Daubringen. Die zweite Mannschaft fuhr mit 10 Mann nach Dutenhofen und konnte Dank der besseren Gesamtleistung gegen die durch Spieler der ersten Mannschaft verstärkte 2. Mannschaft mit 2: 1 Sieger bleiben. 1900 Gießen 3. Spielvg. Leihgestern 1. 2: 0( 1: 0). 1900 gelang es, die bis jetzt noch ungeschlagene Mannschaft von Leihgestern verdient zu besiegen. Der Platzverein mußte eine halbe Stunde mit 10 Mann spielen, fonnte aber durch das gute Spiel seiner Läuferreihe den Kampf überlegen gestalten und durch seinen Halbrechten das Führungstor buchen. Nach der Pause drehen die Gäste mächtig auf, um gleichzuziehen, doch scheitern alle Angriffe an der Hintermannschaft. Durch einen Elfmeier tann 1900 das Endresultat herstellen. Der Sturm der Plazzbesitzer war zu unbeweglich, sonst hätten mehr Tore geschos sensen werden müssen. Leihgestern stellte eine faire Mannschaft, in der die Verteidigung der beste Mannschaftsteil war. Die Läuferreihe unterstützte den Sturm nicht genügend und so konnte dieser nur wenig gefährlich werden. Schiri Biemer leitete zufriedenstellend. Essershausen- Bermbach 4: 1( 2: 0). Zu siegesbewußt kam die Bermbacher Mannschaft nach Essershausen, hatte sie doch das erste Spiel 10: 0 hoch gewonnen. Aber die Essershäuser lieferten bis zum letzten Mann ein flottes und gutes Spiel. Nach 15 Minuten ging Essershausen durch Selbsttor in Führung. 15 Minuten später fiel das zweite Tor. So ging Essershausen mit 2: 0 in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte fielen furz hintereinander zwei weitere Tore. Sechs Minuten vor Schluß erzielte Bermbach das Ehrentor. Besondere Anerkennung verdieni die Essershäuser Hintermannschaft. Schiedsrichter 3 utt- Biskirchen leitete as Spiel gut. Rund um das Oranier Stammschloß. In der 2. Bezirksklasse blieben, wie zu erwarten war, die MertenPlatzvereine sichere Sieger. Das Spiel Dillenburg bach ging 7: 0 aus. Es dürfte in den Kreisen des Lederballes fast wie ein Märchen klingen, wenn in 90 Minuten Verbandsspiel nur drei Strafstöße( nach der neuen Regel direkte FreiEinem solchen stöße) wegen ,, Angehen“ zu verhängen sind. mustergültigen und ritterlichen Kampf verliehen am vergange nen Sonntag die„ Ersten" von Dillenburg und Merkenbach Ausdruck. Kameradschaft und sportlicher Anstand der 22 Atteure, das was uns in heutiger Zeit so bitter nottut, aber leider so oft vermißt wird, standen im Vordergrund. Mehr über diefen Kampf zu sagen, würde nur das Erlebnis dieses Tages nach dieser Seite hin abschwächen. Merkenbach hatte seinen schwächsten Mannschaftsteil im Linksaußen und im Hüter seines Heiligtums, in seinem Mittelläufer und in der Verteidigung aber unermüdlich schaffende AkDillenburgs Vertreter stellten in allen Teilen ihren Mann. Schiedsrichter Wissenbach- Frohnhausen leitete einwandfrei. ieure. Bei den übrigen Vertretern dieser Klasse verwies Sechs: helden durch einen 4: 1- Sieg über Manderbach( das kurz nach Beginn einen seiner besten Spieler durch Verlegung verlor), dieses auf den 5. Platz der Tabelle und setzte sich selbst an die 4. Stelle. Burg und Offdilln trennten sich beim Stande von 4: 0 und Niederscheld gab Offenbach mit einem 4: 1 das Nachsehen und hält damit die 3. Stelle in der Tabelle besetzt. Bei den 2. Garnituren der 2. Bezirksklasse blieb Dillenburg mit einem 9: 0 über Mertenbach einwandfreier Sieger. Auch Sechsheiden sicherte sich mit einem 3: 1- Resultat über Mander: bach die Punkte, während Niederscheld auf eigenem Gelände mit einem 2: 3 Offenbach unterlag. Von dem Spiel Burg 2. gegen Offenbach 2. tonnte ich nichts in Erfahrung bringen. In der Gauklasse 1 holte sich Donsbach in Sinn eine knappe 2: 1- Niederlage. Während Oberroßbach und Langenaubach sich torlos die Punkte teilten, verloren in den übrigen Spielen die Platzvereine. Nanzenbach mußte sich von Frohnhausen 2. mit einem 2: 3 geschlagen bekennen, ebenso erging es Hirzenhain, das mit glei= chem Resultat von Allendorf geschlagen wurde. Hörbach verlor gegen Ballersbach 0: 2 und Rittershausen gegen Haiger 1: 4. In der Gautlasse 2 teilten sich Dillenburg 3. und Allendorf 2. beim Stande 1: 1 und Biden und Fleisbach beim Resultat 3: 3 die Punkte. Weidelbach verlor auf eigenem Gelände gegen Holzhausen 1: 2 und Lügeln schickte Breitscheid 5: 0 nach Hause. Ueber den Ausgang der übrigen Spiele der Gauklasse 1 u. 2 bin ich leider nicht unterrichtet. Deutsches Turnverbot in den entrissenen Gebieten. Die Deutsche Turnerschaft in der Provinz Posen wollte in Zduny im Kreise Krotoschin an der deutschen Grenze ein Gauturnfest abhalten. Wenige Wochen vorher hatte die D. T. in Polen das Turnfest in Rawitsch für das gesamte Verbandsgebiet durchgeführt. Die polnische Presse hatte dieses Fest zu einer maßlosen Deutschenhezze ausgenutzt. Als die Absicht be= fannt wurde, in 3dnny ein neues Fest abzuhalten, begann sofort eine neue Hetze gegen die deutsche Turnsache in Polen. Die polnischen Sofolverbände hatten gedroht, sie würden ,, die deutschen Turner in ihrem eigenen Blut ersäufen". Die Polizei in Zduny teilte dem dortigen Turnverein mit, daß sie feine Garantie für die Sicherheit der Turner übernehme. Unter diesen Umständen mußte das Turnfest abgesagt werden. Mittwoch, den 29. Oftober 1930. Lofales. Kapitalbildung in der Hauswirtschaft. Weltspartaggedanken. Die Kapitalbildung in der Volkswirtschaft vollzieht sich zu einem ansehnlichen Teil in einer meist wenig beachteten Sphäre, nämlich im privaten Haushalt, im Bereich der Hausfrau. Die Hausfrau hat nicht nur für das Wohl ihrer Familie zu sorgen, sondern ihr kommt auch im allgemeinen Wirtschaftsleben eine viel größere Bedeutung zu, als man gewöhnlich annimmt. Sie ist die Verwalterin des Wirtschaftsgeldes und damit eines erheblichen Teiles unseres Volkseinkommens. Man nimmt an, daß in Deutschland durch die Hände der 11 Millionen Hausfrauen jährlich nicht weniger als etwa 16 Milliarden Reichsmark laufen. Damit bestimmt sie aber auch wesentlich Richtung und Art des Verbrauchs. Es bleibt ein großes Verdienst der Hausfrau, daß in den letzten Jahren unter dem Druck der wirtschaftlichen Not der Gedanke des planmäßigen und rationellen Verbrauchs mehr und mehr Fuß gefaßt hat. Damit hat sich die Hausfrau mit Erfolg in die Front derer gestellt, die für vernünftiges Wirtschaften und den Spargedanken eintreten. Es gibt immer noch Leute, die zwischen Sparen und Verbrauchen einen Gegensatz sehen wollen. Nichts ist falscher als diese Vorstellung. Der Spargedanke ist eine wertvolle Stütze und selbstverständliche Ergänzung des rechtverstandenen Verbrauchs. Schließlich ist Sparen im Grunde genommen ja auch nur eine Art des Verbrauchs, denn das nicht aufgezehrte Einkommen wird planmäßig für fünftigen Verbrauch in Notfällen, im Alter oder für andere Ziele rechtzeitig sichergestellt. Trotz oder gerade wegen der schlechten Zeiten hat der Spargedanke in den letzten Jahren bei uns immer tiefer Wurzel gefaßt, wie der erfreulich schnelle Aufbau des kleinen Sparkapitals beweist. Wer glauben sollte, es tomme auf das Verhalten des Einzelnen in solchen Fragen wie der Kapitalbildung nicht an, dem sei gesagt, daß die Milliardenziffern des Sparkapitals allein die Sparkassen verwalten über 10 Milliarden Reichsmark sich aus unzähligen kleinen Beträgen zusammensetzen. Das Beispiel der Hauswirtschaft lehrt, daß es nicht so sehr in erster Linie auf die Menge und die Zahl ankommt, als auf die richtige Einstellung des Menschen zum Wirtschaften überhaupt. Der Weltspartag will auf diese lebenswichtigen Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Haushalt hinweisen. Brunnenturen im Hause. Das Bedürfnis, die natürlichen Mineralwässer auch fern von der Quelle an beliebigen Orten zu trinken, hat dazu geführt, diese Wässer zu versenden. Aus dem Ergebnis wissenschaftlicher Forschungen geht einwandfrei hervor, daß die geeigneten natürlichen Heilwässer unter Einhaltung gewisser Vorschriften beim Versand ihre Wirksamkeit nicht verlieren. Die Möglichkeit, Hausfuren mit natürlichen Heilquellen zur Anwendung bringen zu können, ist unter den heutigen schweren Zeitverhältnissen um so wichtiger, als es vielen nicht vergönnt ist, eine Kur im Badeort selbst zu gebrauchen, bezw. sie lange genug durch führen zu können. Hauskuren mit natürlichen Heilquellen und Quellprodukten sind von besonderer Bedeutung zu Zeiten, in denen Badekuren nur in beschränktem Umfange zur Durchführung gelangen können, z. B. im Winter, in Fällen, in denen sich häusliche Vor- oder Nachkuren erforderlich machen, bei Kranken, die bettlägerig oder beruflich behindert auf eine häusliche Kur angewiesen sind. In diesen Fällen leisten die Heilquellen vielfach überraschende Erfolge. So ist bei einer im Abklingen be= findlichen Nierenentzündung nichts empfehlenswerter, um den Heilungsvorgang zu beschleunigen, als eine Trinkkur mit einem geeigneten Mineralwasser. Beim Gebrauch dieser Heilwässer steigt nicht nur die Harnabsonderung an, sondern es wird gleichzeitig infolge entzündungshemmender und reizmildernder Eigenschaften ein günstiger Einfluß auf den Heilungsvorgang ausgeübt. Eine derartige Mineralstofftherapie in Form einer Trinkkur findet eine Parallele in der Diättherapie bei Nierenfranken mit Neigung zur Wassersucht. Selbstverständlich ist es notwendig, die Handhabung der Trinkkur, wie Dosierung, Einteilung der Portionen, Temperatur des Brunnens, diätische Verhaltungsmaßregeln der Eigenart des Brunnens und den am Orte seines Ursprungs üblichen Vorschriften nach Möglichkeit anzupassen, wobei die Ueberwachung der Hauskur durch den Arzt nicht unterlassen werden soll. Eilangebot! BETT * ,, Gießener Zeitung" Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen- Stadt. Die Krankenkasse hat ihre Versicherungsbeiträge von 7 auf 6,5 Prozent herabgesetzt. * Vom Stadthaus. Die öffentliche Ziehung der Auslosungsrechte zu den Ablösungsanleihen der Stadt für die Jahre 1926 bis 1930 findet am Freitag, den 31. Oktober 1930, nachmittags 3 Uhr, im Zimmer 6 des Stadthauses statt. * Auszahlung von Frankreichguthaben ehem. Kriegsge: fangener. Einer Mitteilung der Reichsvereinigung ehem. Kriegsgefangener zufolge werden auf Grund einer Entscheidung des Reichsfinanzministers die seit einigen Jahren in den Händen des Reichsfinanzministeriums befindlichen Guthaben ehemaliger Kriegsgefangener aus französischer Kriegsgefangenschaft nunmehr zur Auszahlung gelangen. * Konzert Am Freitag, den 31. Oftober, abends 8 Uhr, findet in der Johanniskirche zum Besten der neuerbauten Krippe unter Mitwirkung der gesamten Kapelle des 1. Batls. des 15. Inf. Regts. ein Konzert statt. * Aus dem Stadttheater. Zum ersten Male wird heute abend als 5. Mittwochs- Abonnements- Vorstellung das Schauspiel von Wolfgang Grezz ,, Neidhardt von Gneisenau" gegeben. * Von Otto Schwarz, der im Gießener Stadttheater seine Regietätigkeit begann und später durch große Auslandstournéen mit berühmten Gästen bekannt wurde, erscheint dieser Tage im Verlag Bonz& Co., Stuttgart, ein Roman ,, Joggele", der in verschiedenen deutschen Großstadt- Zeitungen bereits mit bestem Erfolg aufgenommen wurde. Der Roman behandelt die Lebensgeschichte eines Bauernjungen, der als Schmiedelehrling beginnt und sich mit größter Zähigkeit zum Inhaber einer Fabrik der Metallveredelung emporarbeitet. Der Roman ist in dem Pessimismus unserer Tage ein Lebensbuch von größtem Wert, das sich überall schnell Freunde gewinnen wird. Direkt vom Lager und Fabrik! Garnitur komplett aus einer prima Qualität, bestehend aus: 2 Bezüge 130/200 cm 4 Kissen 80/80 cm zusammen nur RM. 2 Bettücher 130/225 cm direkt ab Fabrikation 18.50 Aufgabe Stickerei u. Wäschefabrik erbitten: Falkenstein im Vogtland Postfach No. 158 liefert billigst Druckarbeiten Albin Klein, Giessen. Nur für Rundfunkhörer die es noch nicht wissen: Das ausführlichste Rundfunk- Programm der Welt und den weiteren interessanten reichillustrierten Inhalt finden Sie in der ältesten deutschen Funkzeitschrift Der Deutsche Rundfunk Einzelheft 50 Pf., monatlich RM 2.-. Eine Postkarte an den Verlag Berlin N24 genüg und Sie erhalten kostenlos ein Probeheft * Berichtigung. Die Postwertzeichen- Verkaufsstelle befindet sich nicht in der Friedrichstraße 2, sondern in der Friedensstraße 2. * Schafflers Wettervorhersage für November 1930. Zu Beginn des Monates herbstlich fühles, im allgemeinen meist trockenes Wetter, Morgennebel und Nachtfröste zu gewärtigen. Um die Mitte des Monats veränderlich, windig. Um den 20. erneut Verschlechterung, stürmisch, regnerisch, ab 25. Frost und Schneefall wahrscheinlich. * Aufgehobene Straßensperrung.( Mitgeteilt vom OberHessischen Automobil- Club E. V.[ A. v. D.] Gießen.) Die Sperre auf der Provinzialstraße Pohlgöns- Niederkleen( bis zur Landesgrenze) ist wieder aufgehoben. Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobilclub E. V.( A. v. D.) Wegen Ausführung von Kanalisationsarbeiten wird die Ortsdurchfahrt Grünberg im Zuge der Straße Gießen- Alsfeld vom 29. Oktober ab für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Göbelnrod- Beltershain- Lehnheim. * Bevorzugung von Inlandswaren. In Italien besteht eine Regierungsordnung, bei allen öffentlichen Ausschreibungen die inländischen Angebote zu bevorzugen, auch wenn sie im Preise die ausländischen übersteigen. In Dänemark wurden die Arbeiten an neuen Elektrisierungsanlagen im ehemals deutschen Nordschleswig nicht an die billigeren deutschen Anbieter, sondern an die teureren dänischen vergeben. Und in Deutschland? Hier kennt man zwar ein solches Vorgehen noch nicht, aber der„ Deutsche Wirtschaftsverein e. V." ( Mannheim, M 1, 1) wirkt bereits in dieser Richtung als einzige Verbraucherorganisation zum„ Schutz der deutschen Arbeit" durch Propagierung des Grundsatzes„ Kauft deutsche Ware!". Aus Nah und Fern. Ortenbergs ,, Kalter Markt". Ortenberg. Der Pferdemarkt war etwas schwächer beschickt als im vorigen Jahre, doch entwickelte sich bei annehmbaren Preisen und einem Auftrieb von etwa 600 Tieren ein gutes Geschäft. Der Rindviehmarkt sah schäzungsweise 500 Tiere in sehr gutem, meist heimischen Material aufgetrieben. Der Handel war bei guten Preisen rege, es war faum ein Ueberstand zu verzeichnen. An Borstentieren waren auch gegen 800 angetrieBis 100 RM. Wochenverdienst durch Heimarbeit etc. Prospekt gratis. May Kramer Günzburg a. D. OFF OFFO Wir helfen Ihnen ein Eigenheim bauen, ein Haus kaufen oder drückende Hypotkeken ablösen. 60 Eigenheime monatl. haben wir in den letzten 15 Monaten finanziert. 18 Million. Reichsmark Zweckvermögen u. Reser ven besitzt unser Verband. 18 000 Mitglieder aus allen Berufen zählt unser Verband. Fordern Sie kostenl. ausführliche Druckschriften A 132. Zwecksparverband für Eigenheime, E.V., Aachen Bezirksleitung: L. F. Schmitt, Dipl, Ing. Giessen, Friedensstr. 12. Nr. 86 ben und wurden bei lebhafter Nachfrage gut abgesetzt. Der Krammarkt dauert noch bis Mittwoch, während am Donnerstag die Ziehung der bekannten Marktlotterie stattfindet. Gedern. Das Fürstlich Stolberg- Wernigerode- Schloß steht zum Verkauf und mit ihm auch die nicht unbeträchtlichen in der Nähe gelegenen landwirtschaftlichen Besitzungen und Höfe. Jahresversammlung der Inneren Mission. Am Sonntag und Montag dieser Woche hielt der Hessische Landesverein für Innere Mission und der Landesverband der Inneren Mission in Hessen in Michelstadt und Erbach seine Er Bezugspre diesjährige Jahresversammlung. Die Nachmittagsversammlung Medallionsschluß fand in Stockheim statt; der Geschäftsführer des Evangelischen hendung nicht Siedlungsdienstes in Bielefeld, Herr Dr. Schulz, hielt einen Vortrag über„ Die Deutsche Ortssiedlung als nationale und Montagmorgen fand eine öffentliche Versammlung in Michel stadt statt. In der Nachmittagsversammlung wurden im An schluß an einen weiteren Vortrag von Dr. Schulz praktische Fra gen des Ev. Siedlungsdienstes erörtert. Im Anschluß daran faßte die Versammlung den Beschluß, in Verbindung mit dem Hessischen Landesverein für Innere Mission in Darmstadt eine Beratungsstelle für Siedlungswillige einzurichten. 13. Jah Poli Der Reichs olio, Dr. Bord Wie vom 9 ritt in der Zwi Braunschweig ci Das Reichs 11. Deutsches Sängerbundesfest 1932. Der Sängerbund Nassau, Sitz Wiesbaden, hat beschlossen Musikdirektor Dr. phil. Rudolf Werner- Frankfurt a. M. mit pahlung für No der Leitung des vom Sängerbund Nassau als Einleitung der offiziellen Festordnung des 11. DSB.- Festes in Frankfurt a. M. lagen des Finan im Jahre 1932 zu veranstaltenden Begrüßungskonzertes zu be über die Osthilf auftragen. Das Konzert findet am 21. Juli 1932 in der neuen Snährungsmin Sängerhalle auf dem Festgelände statt und wird von etwa 16 000 Sängern ausgeführt werden. Neue Bücher. Die 27 deutschen Parteien 1930 und ihre Ziele, von Dr. Johs. Saß. Verlag R. Himmelheber& Co., Hamburg 11. Preis 50 Pfig. Die politischen Wogen gehen hoch. Die Par teien haben das Schicksal Deutschlands, das Schicksal jedes Ein zelnen in der Hand. Was wollen die Parteien, was bestimmt ihr Handeln? Antwort gibt diese Broschüre, die auf Grund authentischen Materials eine Uebersicht über die Programme der einzelnen Parteien bietet. An ,, Gefahren der Kapitalflucht". Nur in ganz wenigen Fällen dürfte man sich darüber klar sein, daß Kapitalien, besonders wenn sie in nervösen Zeiten ins Ausland gebracht werden, dort grö Beren Gefahren ausgesetzt sind. Dieser Forderung unserer Zeit tommt eine Broschüre nach, die soeben von dem Bankhaus Carl Loeser- Berlin W. 8, herausgebracht wurde. Hand wirtschaftlicher und finanzpolitischer Ereignisse in den von der Kapitalflucht bevorzugten Ländern, wie der Schweiz, Stan dinavien, Holland, wird dargelegt, daß das Kapital im Aus lande, genau so wie in Deutschland, großen Wertschwankungen und auch Wertminderungen ausgesetzt sein kann, und daß lek ten Endes derjenige privatwirtschaftlich und volkswirtschaftlich am richtigsten handelt, der dem eigenen Lande das Kapital beläßt. Kaufmännische Angestellte. Jedem Kaufmannsgehilfen wird durch die„ Handelshochschule" die Möglichkeit geboten, ein hochschulmäßiges berufliches Studium durchzuführen. Nur eine wissenschaftliche Ausbildung ermöglicht es dem Einzelnen, den ganzen Komplex der Wirtschaft zu überblicken. Das Werk to stet 3 RM. im Monat. Zuletzt sind die Lieferungen 82-85 er schienen. Wenn Sie an den Industrieverlag Spaeth& Linde, Berlin W. 10, Genthinerstraße 42, für Porto 30 Pfg. einsenden, bekommen Sie den Prospekt„, Cr. 3" und eine interessante Probelektion vollständig kostenlos und unverbindlich. Immer auf der Höhe zu sein in allen Fragen der Mode und des gesellschaftlichen Lebens ist nur dann möglich, wenn man einen über all diese Dinge gut orientierten, zuverlässigen Berater benutzt. Er bietet sich Ihnen in der„, Eleganten Welt", deren neueste Nummer soeben erschienen ist. Der Ozeanflieger v. Gronau über F. P. I. Der Bezwinger des Ozeans äußert sich im neuen Heft, Nr. 44, der„ Woche" dem Plan einer künstlichen Ozean- Lande- Insel, der in dem „ Woche"-Roman„ F. P. I antwortet nicht" behandelt wird. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Heute am 30.X.ist Weltspartag Spare auch Du LST bei der In der G Reichsaußenmin Rundgebungen Der Aelteft Die Diätenregel Der Direkt iin Berlin eing Wie aus 9 den Botschafte Staaten bei de jes in Genf be gung in der bemühen. Nach Avil nunmehr au durch fönigli Im Bo verkündet. Buchthaus u unter ihnen Der D wig gebroch ift von jeden Der Neu ein und beg Das Do vember von fluge nach In Kata chaft ausgeb Zur Unto japanische Re Im Alter Auguftinus Herzleidens ge Der Reichs Brajidenten Du blid über die Besondere Ber rwerbslosen. butch entstehen men müffe. Dem tommende men getroffen Landfreije in Der Landesgefe lich der Wahr tehenden Sten örtert. 17,6 Der preu ficht über die Rechnungsjah jahr 1928 mi chloffen. Fü abschluß der lionen Mart Breußen ein nen Mart. Derwaltung die Hoheitst gaben nad Berüdsichtigu Millionen M Hoheitsverw Bezirkssparkasse Gießen allgemeinen jamt beträg 25,6 Million über dem 5 Mort abgeja nob teine e