Nr. 7. wei Jahren en sich nun im Anfang die jetzt Berhältnisse hen Vorlage n Falle die από erfordergestellt wor gen Gestalt te Beispiele ind wenig So ist das e Auflage. m Prismen hne Schwie ehen. Möd ussicht? Es an Glüd iller, findet Serlin, teils obleme, die welt macht Wester das Werk sie bei der igen. Das Gebhard's der AEG. en, Wester il über We Sorten eines Seftermanns von Lefern immte Aus haffens, daß ten Begriff dieser deutsein, doch deren Ma te Bekannt fast persön instlers dem Unsere Lefer ang mit dem den Verlag eig, ein umten. in Gießen. ft ben od? ichtigen bildung, höhung werden. IN Februar, zung der das notrauchter llen e, frühe ankheit, ationen Kräfraining rin habe hwächeeszenten günstige ne von und der bachtet. 50 franko die CIN ger Str. 9 Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- 43. Jahrg. - Bolitische Rundschau. Die Sammlung„ Brüder in Not" zugunsten der aus Rußland abgewanderten deutschstämmigen Bauern hat bisher ein durchaus befriedigendes Ergebnis gehabt. Außer der großen Zuwendung des Herrn Reichspräsidenten in Höhe von 200 000 Rmf. sind überwiegend lleine und fleinste Spenden eingegangen. Die allgemeine öffentliche Sammlung hat bisher rund 300 000 Rmt. ergeben. Am Montag sand eine neue Besprechung zwischen der deutschen und der französischen Saardelegation statt. * Im englischen Unterhaus gab Außenminister Henderson die Borbehalte Englands für die Unterzeichnung der Haager Optionsklausel bekannt. Die Dienstagsigung des Berliner Haushalts- Ausschusses endete mit der der Ablehnung des ganzen Nachtragsetats. Die vom Magistrat vorgeschlagenen Steuererhöhungen wurden eintimmig abgelehnt. Die Herübernahme des Nachtragsetats von 70 Millionen Rmt. in den neuen Etat von 1930 wurde gleich falls abgelehnt, und zwar mit 13 gegen 11 Stimmen. ㄓ Bürgermeister Scholtz machte die Mitteilung, daß die Stadt Berlin einen neuen Sofortkredit von 25 Millionen Mart von den Elektrowerken A.-G. erhalten wird. Am Montagabend wurde die Büste des Feldmarschalls Derfflinger, die unterhalb des Denkmals des Großen Kurfürsten in der Siegeshalle in Berlin steht, von noch unbekannten Tätern schwer beschädigt. - - Die Annahmefrist für den im Aufwertungsstreit um den Welfenfonds den Parteien vom Reichsgericht übermittelten Vergleichsvorschlag Barentschädigung Preußens an das Welfenhaus in Höhe von 12 Millionen Reichsmart ist mit dem 28. Januar ds. Js. abgelaufen. Da sich bislang eine Einigung auf der Basis dieses Vergleichsvorschlags nicht hat erzielen las= sen, wird die Angelegenheit nunmehr durch ein reichsgerichtliches Urteil entschieden werden. * Prof. Dr. Konrad Biesalski, der Begründer der modernen Krüppelfürsorge und auch der Begründer und Leiter des Ostar: Helene- Heimes für Heilung und Erziehung gebrechlicher Kinder in Dahlem, ist plöglich an einem Schlaganfall gestorben. Nach einer Meldung aus Mexiko hat der dortige Polizeipräsident im Zusammenhang mit dem in der vergangenen Woche entdeckten Komplott der Verschwörer gegen den neugewählten Bräsidenten Ortiz Rubio 19 Personen, verhaftet. Kein Abbau der hessischen Beamtengehälter. Darmstadt, 28. 1. In der Oeffentlichkeit ist wiederholt be hauptet worden, daß in dem sogenannten Sofort- Programm der Regierung unter den Sparmaßnahmen auch eine schematische prozentuale Kürzung der Beamtengehälter enthalten sei. Die Vertreter der hessischen Beamtengewerkschaften nahmen deshalb Gelegenheit, beim hessischen Staatspräsidenten vorstellig zu werden. Der Staatspräsident erklärte, daß eine Gehaltskürzung nicht mehr in Frage kommen könne, da sie selbst nicht mit ZweiGe drittelmehrheit vom Landtag beschlossen werden kann. haltsänderungen könnten nur durch ein Reichsbesoldungsgeseg veranlaßt werden. Der Heloga- Vorstand soll weiter verhandeln. Ueber die am Montag stattgefundene mehrstündige Sitzung der Generalversammlung der Hekoga wurde folgende Erklärung ausgegebenen: ,, Die Generalversammlung hat von dem gegenwärtigen Stand der Verhandlungen Kenntnis genommen. Sie beauftragt den Vorstand und Aufsichtsrat, die noch bestehenden Zweifel und Bedenken zu klären und demnächst der Generalversammlung die neuformulierten Vertragsentwürfe zur endgültigen Verabschiedung vorzulegen." Der König von Schweden beim Reichspräsidenten. Der Reichspräsident empfing am Montag vorm. den König Gustav von Schweden zu einem privaten Besuch. Frankfurt, 28. 1. Bürgermeister Gräf wurde wurde in den preußischen Staatsrat gewählt. Freispruch im Litwinow- Prozeß. Berlin, 28. 1. Die Geschworenen im Litwinow- Prozeß verneinten sämtliche Schuldfragen. Indessen mußten die drei Angeklagten freigesprochen werden. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 29. Januar 1930 Die Jtalienisierung Südtirols. Innsbruck. Wie die Blätter melden, hat die Leitung des Bozener Städtischen Waisenhauses die Anweisung erhalten, daß die dort untergebrachten Kinder, die sich an Beerdigungen beteiligen, auf den Straßen, durch die sich der Leichenzug bewegt, von nun an in italienischer Sprache beten müssen. Das deutsche Gebet sei nur noch auf dem Friedhof selbst gestattet. Jm Zusammenhang hiermit wird noch mitgeteilt, daß auf dem Meraner Soldatenfriedhof die deutschen Inschriften auf den Gräbern der Gefallenen ausgemerzt und sogar die deutschen Taufnamen durch italienische ersetzt wurden. Spaniens Dittator zurüdgetreten? Paris, 28. 1. Wie aus Madrid gemeldet wird, hat Primo de Rivera dem König Alphons heute vormittag kurz nach 11 Uhr sein Rücktrittsgesuch eingereicht, das vom König angenommen wurde. Ein Führer der russischen Emigranten spurlos verschwunden. Paris, 28. 1. Der militärische Führer der russischen Emigranten in Frankreich, General Kutiepoff, ist seit Sonntag vormittag in Paris auf rätselhafte Weise verschwunden. Bestechungsstandal im amerikanischen Konsulat in Jerusalem. Jerusalem, 28. 1. Von den 14 Beamten des amerikanischen Konsulats sind 13 entlassen worden. Der Grund soll die Aufdeckung einer Reihe von Bestechungsfällen in Paẞangelegenheiten sein. Die Dollar Fabrikation. Berlin. Welchen Umfang die soeben aufgedeckte große Dollarfälschungsaffäre des Franz Fischer, fälschlich Franz Voigt, hat, geht daraus hervor, daß nach den bisherigen Ermittlungen von der Deutschen Bank in threm Hauptinstitut und in ihren Filialen insgesamt 34 000 falsche Dollarnoten festgestellt worden sind. Es ist aber anzunehmen, daß dies nur ein kleiner Teil der im Umlauf befindlichen falschen Noten ist. Aus fast allen europäischen Ländern sind bei den die Untersuchung leitenden Berliner Polizeibeamten Berichte über das Auftauchen von falschen 100- Dollarnoten eingelaufen. Bei einer Leipziger Bant ist erst Donnerstag wieder ein größerer Posten gefälschter Noten festgestellt worden. Das Papier der Noten, das absolut echt ist, ist wahrscheinlich in Amerika gestohlen worden. Auch das Wasserzeichen ist echt und nicht etwa ein Delaufdruck, den sonst Notenfälscher zur Vortäuschung des Wasserzeichens verwenden. Wie der Leiter der Prüfstelle einer großen Bank mitteilt, sind die Fälschungen wohl das Vollkommenste, was auf diesem Gebiete bisher ge= leistet worden ist. Der Druck der Fälschungen ist ganz vorzüglich. Sie sind von den Prüfstellen der deutschen Banken überhaupt nicht als Falsifikate erkannt worden, obwohl sie in einem Fall ausdrücklich der Prüsstelle einer Großbant vorgelegt wurden, weil der Verdacht bestand, daß es Fälschungen sein könnten. Unter dem Mikroskop wurde lediglich ein kleiner Fehler sichtbar, der darin bestand, daß die Zeichnung des Kopfbildes an einer Stelle um den Bruchteil eines Millimeters über die Umrandung hinausragte. Sonst war die Qualität der Fälschung einwandfrei. Auch in Havanna gefälschte Hundert- Dollar- Noten. Newyork, 28. 1. In Havanna( Kuba) entdeckte die Polizei eine Notenfälscherbande, die für etwa 100 000 Dollar falsche Noten verausgabt hatte. Ein Muster für Rationalisierung: 1005 Stadt- und Bezirksverordnete in Berlin. In der Mehrzahl der 20 Berliner Bezirke werden im Laufe dieser Woche 1005 neugewählte Bezirksverordnete in ihr Amt eingeführt werden. 780 von ihnen sind nur für ihren Bezirk gewählt, während 225 Stadtverordnete den verschiedenen Bezirksversammlungen zugeteilt worden sind. Berlin leistet sich mit seinen 21 Parlamenten einen unverständlichen Luxus. Ueber 1000 Abgeordnete beziehen ihre Diäten als Stadt- oder Bezirks: verordnete, alle erhalten ihren Freifahrtschein für die städtischen Verkehrsunternehmungen. Das amerikanische Nationaleinkommen. Einer Berechnung des Nationalbureaus für Wirtschaftsforschung zufolge ist das Nationaleinkommen in den vergangenen 10 Jahren um 23 470 Milliarden und in den letzten 20 Jahren um 60 Milliarden gestiegen. Das Durchschnittseinkommen des Arbeiters stieg von 976 Dollar im Jahre 1909 auf 1205 Dollar im Jahre 1928. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Industrie Nummer 8 und Wohnungszwangswirtschaft. Stellungnahme des Reichsverbandes der deutschen Industrie. ( Schluß.) Zum Problem des Finanzausgleichs wird dann noch ausgeführt: ,, Das Landes- und Gemeindesteuersystem der nächsten Zeit soll, neben den Reichssteuerüberweisungen und den noch verbleibenden Realsteuern, den Verwaltungskostenbeitrag und die Mietsteuer als wesentliche Bestandteile enthalten. Dieser Vorschlag ist nicht so zu verstehen, daß die gesamten Ausfälle, die den Ländern und Gemeinden aus dem teilweisen Fortfall der Realsteuern und dem mit der Senkung der Einkommensteuer verbundenen Ausfall an Reichssteuerüberweisungen entstehen, durch den Verwaltungskosten beitrag und die künftige Mietsteuer gedeckt werden sollen. Das würde eine Ueberspannung dieser Steuern zur Folge haben, die keineswegs in der Absicht dieser Vorschläge liegt. Die Haupteinnahmequellen der Länder und Gemeinden sollen auch weiterhin die Reichssteuerüberweisungen bleiben. Der durch die Senkung der Einkommensteuerüberweisungen entstehende Ausfall wird geringer sein, als nach der vorgeschlage= nen Tarissenkung erwartet werden müßte. Es ist zu berücksichtigen, daß bei der Errechnung des steuerpflichtigen Gewinns die Industrieaufbringung und die Realsteuern abzugsfähige Ausgaben darstellen. Der vorgeschlagene Fortfall der Industrieausbringung und die Ermäßigung der Realsteuern erhöhen dementsprechend den steuerpflichtigen Gewinn und das Steueraufkommen nicht unerheblich. Hinzu kommt ferner, daß die Senkung des Einkommensteuertarifs die Steuermoral heben und damit das bisherige Aufkommen nicht allzu stark schmälern wird. Dies wird sich entsprechend auf die Höhe der an Länder und Gemeinden aus dem Aufkommen an Einkommen- und Körperschaftssteuer zu überweisenden Beträge auswirken Soweit die Ausfälle, die Ländern und Gemeinden durch die Realsteuersenkungen entstehen, weder durch Ausgabeeinschrän= kungen, noch durch den Verwaltungskostenbetrag oder durch die fünftige Mietsteuer gedeckt werden können, muß das Reich dafür Ersatz leisten. Dem Reich stehen die hierfür nötigen Mittel aus den etwaigen Reparationsersparnissen und aus dem erhöhten Aufkommen aus den Verbrauchssteuern zur Verfügung. Welche Höhe diese Ueberweisungen haben müssen, ist eine tech= nische Frage, deren Lösung sich bei der praktischen Durchführung der Steuerreform von selbst ergibt. Um jedoch das Ungesunde, das in der prozentualen Beteiligungsquote des heutigen Überweisungssystems liegt, zu beseitigen, sind die Ueberweisungen an die Länder und Gemeinden auf einen Höchstbe: trag zu begrenzen. Das wird wesentlich zur Stabilisierung der Länder- und Gemeindefinanzen beitragen. Bei dem gegenwärtigen System des Finanzausgleichs müs= sen sich die Senkungen der Einkommen- und Realsteuern auf die Finanzen der einzelnen Länder und Gemeinden in ganz verschiedener Weise auswirken. Mit der Steuerreform wird daher gleichzeitig ein verbesserter Lastenausgleich durchgeführt werden müssen, der den Gemeinden die zur Erfüllung ihrer Aufgaben unbedingt notwendigen Mittel sicherstellt. Dieses Ziel wird am ehesten dann erreicht werden können, wenn man den Ausgleich weniger von der Einnahmeseite, wie das heute noch in überwiegendem Maße der Fall ist, als von der Aufgaben- und Ausgabenseite her zu finden versucht. Eine da= hingehende reichsgesehliche Regelung ist notwendig. Ebenso muß während der kurzen Uebergangszeit, in der die von uns grundsätzlich geforderte völlige Beseitigung der Realsteuern noch nicht durchgeführt werden kann, durch ein den Erfordernissen der Wirtschaft entsprechendes Steuervereinheitlichungsgesetz Vorsorge getroffen werden, daß alle Länder und Gemeinden die Realsteuern nach gleichen Bemessungsgrundlagen erheben. Die Steuervereinheitlichung ist die notwendige Vorstufe für den endgültigen Finanzausgleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden. Die Betriebe der öffentlichen Hand stehen in Wettbewerb mit denen der privaten Wirtschaft. Ihre steuerlichen Vorrechte stellen eine ungerechtfertigte Verbesserung ihrer Konkurrenzbedingungen dar. Die Steuergesetzgebung muß diese Vorrechte daher beseitigen und die völlige steuerliche Gleichstellung von öffentlichen und privaten Betrieben verwirklichen." Wir beschränken uns heute auf die Wiedergabe dieser Vorschläge, zu denen, was die einzelnen Steuern anbetrifft, wohl auch noch manches Wort der Kritik zu sprechen sein wird. Grundsäglich zu begrüßen ist es, daß der Reichsverband der Deutschen Industrie die Besteuerung des Haus- und Grundbesitzes unter dem Gesichtspunkte des Inflationsgewinnes beseitigt wissen will. Nur scheint uns das vorgeschlagene Tempo noch zu langsam. Der Reichsverband scheint sich dabei auf die Angaben der amtlichen Statistit zu stützen, daß bei dem Rückgang der Bevölkerungsbewegung spätestens 1935 von einer Wohnungsnot" nicht mehr gesprochen werden könne. Daher der Mittwoch, den 29. Januar 1930. Vorschlag, in etwa fünf Jahren den Teil der Hauszinssteuer zu beseitigen, der für den Wohnungsbau Verwendung findet. Es bleibt aber zu berücksichtigen, daß die deutschen Städte, als fie jüngst die Forderung erhoben, die Sparkasseneinlagen zur Abdeckung ihrer kurzfristigen Schulden in Anspruch zu nehmen, der Meinung Ausdruck gaben, daß bei Fortsetzung der bisherigen öffentlichen Bautätigkeit 1935 eine Katastrophe auf dem Baumarkte eintreten müsse. Man kann also nicht gut fünf Jahre warten, sondern muß den Abbau von Hauszinssteuer und„, ge= meinnütziger" Bautätigkeit noch beschleunigen. Bedenken müſ= sen auch dagegen erhoben werden, daß die Grundvermögensteuer nur für die Landwirtschaft gesenkt werden soll. Zum Plan einer Mietsteuer kann erst Stellung genommen werden, wenn Einzelheiten darüber vorliegen. Vielleicht bringt die außerordentliche Mitgliederversammlung des Reichsverbandes der Deutschen Industrie am 12. Dezember Näheres hierüber. Der organisierte Haus- und Grundbesitz behält sich inzwischen in diesem Punkte alles vor. Daß die Industrie sich in so eingehender Weise mit den Wohnungsfragen auseinandersetzt, ist auf jeden Fall ein Gewinn und beweist, daß dieses Wirtschaftsgebiet von elementarer Bedeutung für die gesamte deutsche Wirtschaft ist. Von der Wiederherstellung eines lebensfähigen Haus- und Grundbesitzes, eines gesunden Realkredites und eines freien Bauunternehmertums hängt das Wohlergehen auch der Industrie zu einem wichtigen Teil ab. Und wenn die Denkschrift scharf herausstellt, daß die Arbeitslosigkeit nur durch Rückkehr zu einer vernünftigen Wirtschaftspolitik beseitigt werden könne, und daß dies somit auch die beste Sozialpolitik sei, so trifft das für Baumarkt und Wohnungswesen in besonderem Maße zu. Zusammenschluß von Württemberg und Baden gefordert. Karlsruhe, 28. 1. Auf einer Konferenz der christlichen Gewerkschaften Südwestdeutschlands wurde die Forderung eines Zusammenschlusses von Württemberg und Baden zu einem Bundesstaat gestellt und fand lebhaften Beifall und auch die ausdrückliche Zustimmung des württembergischen Vertreters. Zur Therapie afuter Schwäche und Ermüdungserscheinungen, allgemeine Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blutandrang zum Kopf, Drud in den Schläfen, empfehlen namhafte Fachärzte für Nervenkrankheiten das neue kombinierte Bitamin- Hormon- Präparat Kolaferrin. Angehörige aller Berufsschichten äußern sich außer= ordentlich anerkennend. ,, Die Verjüngung der Zellen des Organismus bedeutet die Verlängerung der Lebensdauer!" Kolaferrin enthält neben Rola- Coca- Pflanzenbestandteilen phosphorsaure Salze, Eisen- Eiweiße, Lecithin, lebenswichtige Vitamine und Hypophysenextrakt als Drüsenpräparat, auf Grund der neuesten Forschungen der Wissenschaft zusammengesetzt. Es regt gestörte Funktio nen an, erseht verbrauchte Nerven- und Blutzellen und führt dem Organismus wichtige Fermente zu, wodurch eine Regeneration erfolgt. Erprobtes Kräftigungsmittel bei vorzeitiger Mannesschwäche. Wirksam bei Rheuma, Gicht, Ischias, Fettsucht usw. Angenehmer Geschmack, schnelle Wirkung, völlige Unschädlichkeit. Beachten Sie den Sonderdruck der Deutschen Aerzte- Zeitung, 4. August 1929, über Kolaferrin, seine Wirkung und die Erfolge. Kolaferrin bildet den Abschluß einer 20jährigen wissenschaftlichen Arbeit auf dem Gebiete der Nerventherapie. Preise: 1 Originalschachtel Rmk. 3,-, 1 kleine Kurpackung( 3 Originalpackungen) Rmf. 7,50. Gratisproben und Broschüren völlig unverbindlich und portofrei durch die Kolaferrin- Gesellschaft, Berlin W 50 D 515, Marburger Straße 9. Gießener Zeitung Lokales. Laßt die Kinder im Winter später zur Schule gehen bittet mit Recht in einer Berliner Zeitung der Dichter Herbert Eulenberg. Wer es mit den Kindern gut meint, besonders mit den schwächlichen, kann diese Bitte nicht nur verstehen, sondern wird sie auch dringend unterstützen. Eulenberg bedauert das Los unserer Schuljugend, die in den kalten, lichtlosen Wintermonaten bei Lampe oder Gasflamme morgens schnell ihr Frühstück hinunterschlingen und dann in der Finsternis forttrippeln müssen. Ich habe einmal mit leisem Neid und stiller Wut bei einer Autofahrt beobachtet, wie in Aachen die kleinen Kinder vor Kälte fröstelnd im Morgengrauen in ihre Schulkasernen traben mußten, was die belgischen Kinder hinter der Grenze erst bei aufgegangener Sonne und größerer Wärme eine volle® Stunde später zu vollführen hatten." Alle pädagogischen Be denken müßten überwunden werden, um unseren Kindern im Winter einen späteren Schulbeginn zu erkämpfen. Auf die Gesundheit müßte mehr Rücksicht genommen werden, denn die Aufgabe wahrer Pädagogik ist es, gesunde, lebensfrische und tüchtige Menschen zu erziehen. Sch. * Direktor Dr. Janzen †. Der Hüttendirettor Dr. ing. e. h. Janzen ist am Sonntag in Lollar an einem Herzschlag verschieden. Mit ihm ist einer der führenden Eisenhüttenleute dahingegangen, der sich weit über die ihm früher unterstellte Sophienhütte hinaus um das Eisenhüttenwesen verdient gemacht hat. Seine Arbeit wurde von der Wissenschaft durch Verleihung des Ehrendoktortitels der Bergakademie Clausthal( 1916) anerkannt und von der Praxis durch Verleihung( 1919) der Carl- Lueg- Medaille des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute. Der Verstorbene ist 1916 in den Ruhestand getreten, wohnte zunächst in Gießen, um dann später zu seinem ältesten Sohn, dem Direktor der Main- Weser- Hütte nach Lollar zu verziehen. Seine hervorragenden menschlichen Eigenschaften haben ihm viele Freunde verschafft, die ihm alle ein ehrendes Andenken bewahren werden. * Eine Stiftung für das Liebig- Museum. Zur Vervollständigung der Sammlung in dem Liebig- Museum, wo alle Andenken an den großen Chemiker Justus von Liebig zusammengetragen und systematisch geordnet aufbewahrt werden, hat Dr. van den Velden in Weimar dem Museum einen genealogischen Wandteppich in der Darstellung der Ahnentafel Justus von Liebigs gestiftet. Es handelt sich dabei um ein außerordentlich wertvolles Stüd, um das die Sammlung bereichert worden ist. * Gießen bleibt Flughafen. Da Kassel bei Gestellung eines Flugplatzes Schwierigkeiten machte, fällt es in Zukunft als Halteplatz beim Flugverkehr aus. Die dadurch erfolgte Umstellung des Flugdienstes hat aber auf der Strede Hamburg- Hannover Frankfurt an Gießen als planmäßigem Halteplatz festgehalten. * Ein Manteldieb gefaßt. Der Dieb, der kürzlich aus dem katholischen Vereinshaus einen neuen Ueberzieher stahl, ist ge= faßt und sitzt zur Zeit in Herborn in Gewahrsam. * Anmeldung zu den höheren Schulen Gießens. Die Anmeldungen für den Eintritt in die höheren Gießener Schulen hat am Mittwoch, den 5. Februar von 10-1 Uhr in den Direktorenzimmern der betreffenden Anstalten zu erfolgen. * Nähnachmittag. Die Hausfrauenberatung hält am Donnerstag für alle Hausfrauen bei freiem Eintritt einen Nähnachmittag mit praktischen Vorführungen ab. Der Besuch dürfte zu empfehlen sein. - Nr. 8. * Aus dem Stadttheater. Heute zum ersten Male unter der Leitung von Hans Tannert das Lustspiel ,, Du wirst mich heiraten!" von Berneuil. Morgen, Donnerstag, einmaliges Gastspiel von Paul Wegener als Dr. Kerschenzew in Andrejews ,, Der Gedanke". Freitag:„ Du wirst mich heiraten!" Sonntag, zum letzten Male als Fremdenvorstellung„ Katharina Knie". Dienstag zum letzten Male ,, Die lustige Witwe". Mittwoch, den 5. Februar ,, Kyritz Pyrit". * Gagita! ,, Ganz Gießen tanzt", das Kostümfest des Stadttheaterpersonals im Klub, wird nach den Vorbereitungen zu urteilen, zu einem Glanzpunkt der Saison werden. * Lichtspielhaus. Jm Lichtspielhaus in der Bahnhofstraße laufen ab heute zwei Charly- Chaplin- Filme ,,, The Pilgrim" und „ Feine Leute". Ein Besuch dieses Soloabends eines der größten Filmkomiker ist nur zu empfehlen. * Das Schumann- Chopin- Konzert des Pianisten W. Backhaus, findet, wie der Konzertverein mitteilt, am kommenden Sonntag in der Universitäts- Aula statt. * V.H.C. Monatsversammlung am Freitagabend im Eisenbahnhotel ,, Hopfeld". Aus Nah und Fern. Münster( Kreis Gießen). Eine Bürgermeisterwahl brauchte am Sonntag nicht stattzufinden, weil ein zweiter Wahlvorschlag nicht eingegangen war. Sonach gilt der seitherige Bürgermeister Heß für die neue Amtszeit von 9 Jahren als wiedergewählt. Stillegung der Grube„ Friedrich". Hungen. Die Stillegungsverhandlungen wegen der Schliezung der Grube ,, Friedrich" fanden in Trais- Horloff unter dem Vorsitz von Ministerialrat Pennrich, Darmstadt, statt. Das Kreisamt Gießen war durch Regierungsrat Dr. Braun und die Hefrag durch Generaldirektor Ministerialrat Dr. Windisch vertreten. Dr. Windisch legte die Gründe der Stillegung dar. Er schilderte die Verluste der Gewerkschaft ,, Friedrich" im Jahre 1929, die 1,5 Mill. Mt. betrügen. Das Werk in Trais- Horloff bezeichnete er als feineswegs rentabel.. Es ist geplant, die beiden Schwelwerke zusammenzulegen. Wölfersheim soll neu aufgebaut und mit 14 Schwelöfen ausgestattet, Trais- Horloff dagegen soll abgebrochen werden. Die Uebersiedlung nach Wölfersheim soll bald in Angriff genommen werden. Zu einer Protestversammlung gegen die Stillegung gestaltete sich schließlich eine Versammlung der Belegschaft. Durch die Stilllegung des Werkes werden 400 Personen arbeitslos. Alsfeld. Die Eisenerzgrube, die in der Feldgemarkung Bleidenrod( Kreis Alsfeld) betrieben wird, wurde in den letzten Tagen völlig stillgelegt. Die gesamte Belegschaft kam zur Entlassung. Büdingen. In der am Sonntag hier abgehaltenen Bezirksversammlung des Wirtschaftsbezirks Büdingen- Stockheim, in der 24 Ortsgruppen des Milcherzeugungsverbandes Friedberg durch ihre Vertrauensleute und einen großen Teil ihrer Mitglieder vertreten waren, wurde in schärfster Weise gegen die Herabsetzung der augenblicklichen Milchpreise Stellung genommen. Mainz. Ein Teil der Verhandlungen, die die Verwertung der durch den Abzug der französischen Besatzungstruppen freiwerdenden Gebäude zum Zweck haben, ist bereits zum Abschluß gekommen. Verkauft sind die Garnisonskirche an die Mainzer evangelische Gemeinde, die frühere Fortifitation in der Heiliggrabgasse an den katholischen Klerus und weiterhin die umfangreichen Wagenhallen der Franzosen an die St. Ignaz= Pfarrgemeinde. Die 20 Besten im Westdeutschen Spielverband. Ueber 100 Meter 16 unter 11 Sekunden. Alt und Jung folgt in bunter Reihe. Viele neue Leute drängen nach vorn, ein Hessen- Hannoveraner ist leider nicht unter ihnen. 1. Borgmeier- Münster 10,4 in Herne 16. 6. 2. Corts- Remscheid 10,7 in Breslau 21. 7. 3. Birkelbach- Siegen 10,7 in Eitorf 25. 8. 4. Kremer- Köln 10,8 in Aachen 9. 6. 5. Buthe Pieper- Essen 10,8 in Kreuznach 6. Schüller- Krefeld 10,8 in Krefeld 11. 8. 7. Dobermann- Köln 10,8 in Stockholm 8. Pfeifer- Barmen 10,8 in Koblenz 9. Sibilsfi- Dinslaken 10,8 in Emmerich 10. Otto- Duisburg 10,9 in Rheinberg 11. Becker- Elberfeld 10,9 in Barmen 12. Fischer- Bielefeld 10,9 in Unna 13. Prager- Koblenz 10,9 in Höhr 14. Schmidt- Koblenz 10,9 in Grenzhausen 15. Diesel- Höhr 10,9 in Höhr 16. Heithoff- Büderich 10,9 in Kleve 17. Houben- Krefeld 11,0 in Lennep!! 18. Mölle- Düsseldorf 11,0 in Remscheid 19. Arens- Münster 11,0 in Hamm 20. Rauch- Krefeld 11,0 in Krefeld. Wenig beliebt die 5000 Meter. Während in den übrigen Laufwettbewerben die Wettkampfbeteiligung eine außerordentlich starke war, war die in dieser Langstreckenkonkurrenz sehr mäßig. Kilp, unser westdeutscher Spitzenman, zählt mit zur ersten Deutschen Klasse. Viermal ist Hessen- Hannover vertreten, Gerhardt- Weilburg liegt sogar an 5. Stelle. 1. Kilp- Düsseldorf 15: 00,0 in Breslau 2. Paul- Siegen 15: 29,1 in Altenhunden 3. Schaumburg- Münster 15: 36,0 in Bochum 4. Siegers- Düren 15: 53,4 in Köln 5. Gerhardt- Weilburg 16: 02,0 in Weilburg am 9. 6. 6. Kollmann- Wanne 16: 03,1 in Altenhunden 7. Borgardts- Kempen 16: 03,1 in Oberhausen 8. Obelode- Wissen 16: 11,0 in Siegen 9. Deimann- Dortmund 16: 11,8 in Schalke 10. Sommer- Krefeld 16: 12,7 in Oberhausen 11. Klärner- Barmen 16: 12,2 in Wald 12. Konbloch- Bonn 16: 13,3 in Köln 13. Krämer- Solingen 16: 16,0 in Wald 14. Kappelmann- Iserlohn 16: 17,1 in Schalke 15. Melzenbach- Göttingen 16: 19,0 in Kassel am 9. 6. 16. Böke- Bielefeld 16: 48,7 in Bielefeld 17. Schenhing- Rassel 16: 22,0 in Kassel am 16. 6. 18. Paul- 1900 Gießen 16: 48,7 in Weilburg 19. Seidler- Schalke 16: 49,2 in Schalke 20. Ertel- Walsum 16: 51,0 in Dinslaken. Der 110 Meter Hürdenlauf zeigt ebenfalls einen Fortschritt. Duisburg, Köln und neuerdings auch Münster sind die Pflegestätten dieser schweren, aber herrlichen Uebung. Sobattka, Hopfenmüller und Kleemann aus unserem Bezirk zählen mit zu den 20 Besten, eine erfreuliche Feststellung. 1. Stöckmann- Duisburg 15,6 in Duisburg 2. Wienecke- Duisburg 15,8 in Köln 3. Pollmann- Düsseldorf 16,2 in Amsterdam 4. Esser- Köln 16,5 in Köln 5. Gerbracht- Kamm 16,6 in Erfurt 6. Veite- Düsseldorf 16,8 in Düsseldorf. 7. Sobottka- Kassel 16,8 in Kassel am 16. 6. 8. Kürten- Düsseldorf 16,8 in Düsseldorf 9. Ohmann- Duisburg 17,0 in Duisburg 10. Hopfenmüller- 1900 Gießen 17,0 in Kassel am 16. 6. 11. Dlt- Duisburg 17,0 in Duisburg 12. Stechenmesser- Münster 17,5 in Düsseldorf 13. Jockwer- Düsseldorf 17,5 in Düsseldorf 14. Wieler- Münster 17,9 in Duisburg 15. Hirth- Elberfeld 18,0 in Remscheid 16. Kleemann- Kassel 18,0 in Kassel am 16. 6. 17. Vögelin- Münster 18,3 in Düsseldorf 18. Otto- Solingen 18,4 in Remscheid 19. Lindermann- Herne 18,4 in Düsseldorf 20. Ruwe- Bielefeld 18,6 in Hamm. Sehr guter Durchschnitt über 4 mal 100 Meter. Hessen- Preußen Kassel mit der sehr guten Leistung von 43,6 rangiert an 6. Stelle, während Gießen 1900 und der VfL. Wetzlar erst im letzten Viertel der Rangstufe sich befinden. 1. Preußen- Krefeld 42,8 in Duisburg 2. Münster 08 43,0 in Duisburg 3. KBC. Köln 43,1 in Duisburg 4. Duisburg 99 43,2 in Duisburg 5. Schwarz- Weiß Essen 43,6 in Dortmund 6. Hessen- Breußen Kassel 43,6 in Kassel am 21. 7. 7. Turu Düsseldorf 43,6 in Köln 8. Marienburg 43,7 in Köln 9. Essen 99 43,8 in Duisburg 10: Köln 99 44,2 in Siegburg 11. VfB. Ruhrort 44,5 in Angermund 12. Tus Bochum 44,8 in Duisburg 13. Duisburger SV. 45,0 in Duisburg 14. Koblenz 02 45,1 in Koblenz 15. Dortmund 95 45,2 in Dortmund 16. Hörde 45,5 in Herne 17. VfL. Wezlar 45,6 in Weglar am 25. 8. 18. 1900 Gießen 45,8 in Weglar am 25. 8. 19. SC. Höhr 45,9 in Koblenz 20. SpV. Büderich 46,0 in Kempen. Viel Talente im Hochsprung. Eine derart stattliche Reihe von Springern, die 1,70 Meter überboten, hai Westdeutschland noch nie nachweisen können. Der Durchschnitt erbringt bei 20 Athleten 1,76,5. Einfach prachtvoll. Das erfreuliche ist aber, daß noch weitere 22 Spinger aufge= zählt werden können, die die 1,70- Meter- Grenze ebenfalls überboten. Auch hier sind drei Hessen- Hannoveraner wiederum mit unter den Besten. 1. Busch- Köln 1,85 in Dortmund 2. Kraatz- Dortmund 1,85 in Dortmund 3. Pohlig- M. Gladbach 1,85 in Hilden 4. Elsen- Köln 1,82 in Köln 7. Olk- Duisburg 1,78 in Duisburg 5. Peters- Düsseldorf 1,80 in Dortmund 6. Stickelbrock- Duisburg 1,80 in Duisburg de 8. Stechenmesser- Münster 1,77,5 in Duisburg jen 10. Winkels- Wanne 1,75 in Duisburg 12. Kleinstoll- Duisburg 1,75 in Duisburg 9. Große- Ruhrort 1,75 in Duisburg 11. Kod- Wanne 1,75 in Duisburg 13. Runter- Krefeld 1,75 in Duisburg Nr. 8. Male unter der wirst mich bei stag, einmaliges em in Andrejews Caten!" Sonntag, Ratharina Anie". Mittwoch, den mfest des Stadt orbereitungen zu den. r Bahnhofstraße he Pilgrim" und eines der größ anisten W. Bad am kommenden gabend im EisenFern. erwahl brauchte Wahlvorschlag e Bürgermeister wiedergewählt. ich". Mittwoch, den 29. Januar 1930. Fußball. „ Gießener Zeitung Turnen, Sport und Spiel. Ergebnisse aus dem Bezirk. Gesellschaftsspiele: Spielverein Kassel Tura Kassel 0: 1( 0: 0) Germ. Fulda SV. 08 Mannheim 1: 2 Bezirksliga: SV. 98 Darmstadt SC. 03 Kassel SC. 05 Göttingen 1. Bezirksklasse: Odershausen VFB. Gießen Alsfeld Kurhessen Marburg 2: 1 Borussia Fulda 3: 6( 2: 3) Hermannia Kassel 5: 3( 3: 2) 1900 Gießen 4: 3( 2: 2) Wetzlar 3: 3( 3: 0) Horas 1: 1( 0: 1) SV. 05 Ein bed Northeim 3: 1( 1: 1) - BV. 06 Kassel Großalmerode 2: 5( 0: 3) Tabelle der 1. Bez. Kl., Gruppe Lahn. Verein Laufdorf 1. Oberbiel 1. 3: 2!! Donsbach 1. - 1900 Gießen 4. VfB. Gießen 4. Edingen 1. 6: 1( 2: 1) - - Bieber 1. 7: 0 Steinbach 2. 5: 1 Weglarer SV. 3./4. Leun 1. 3: 0( 1: 0) Grünberg 2. - Bissenberg 2. Nanzenbach 2. 1 - - Niederohmen 2. 3: 3( 1: 2) Holzhausen 2. 0: 4 Oberroßbach 2., O. nicht angetreten Jugend: VfB. Gießen 1. 2: 1( 2: 0) 1 Lollar 1. Heuchelheim 1. 1900 Gießen 3. Garbenteich 1. Steinberg 1. Ehringshausen 2. Garbenheim 1. Donsbach 1. Fleisbach 1. - 1900 Gießen 2. Niedergirmes 1. 1 - Wetzlarer SV. 1. 1: 2 Wetzlarer SV. 2. 1: 2 Lich 1. 1: 3( 0: 1) Niedergirmes 2. 0: 2 Herborn 1. 2: 0 Büblingshausen 1. 0: 0 Weidelbach 2: 2 Ballersbach 2: 2( 0: 1) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 1900 Gießen 1. Ockershausen 14 9 V. f. B. Gießen 13 8 3 30:18 20: 8 3 29:21 18: 8 VfB. Gießen 1. - Germania Marburg 13 8 1900 Gießen 13 8 4 Sp. V. Wetzlar 14 4 vegen der Schlie Breidenbach 14 4 10 4 41:22 17: 9 47:30 17: 9 25:36 13:15 41:40 8:20 Gau Marburg: Herborn 14 4 10 13 2 8 20:37 18:47 8:20 7:19 Hestem 1. Sorloff unter dem tadt, statt. Das Dr. Braun und at Dr. Windisch = Stillegung dar. Tedrich" im Jahre in Trais: Horloff ist geplant, die rsheim soll neu t, Trais- Horloff erfiedlung nach werden. Zu ig gestaltete sich Durch die Still eitslos. Feldgemarkung urde in den letz Tegidhaft tam zur abgehaltenen Be dingen- Stodheim, Sandes Friedberg Teil ihrer MitBeife gegen die Stellung genom = die Verwertung struppen freiwer zum Abschluß ge an die Mainzer on in der Heilig eiterhin die um die St. Ignaz und I am 21. 7. 8. 8. ng. n, die 1,70 Meter eifen können. Der Einfach prachtooll Spinger aufge e ebenfalls überer wiederum mit Surg sburg Wallau 2. Bezirksklasse: Bottenhorn Frankenberg - Wetter 5: 3 22115003 Wiesenbach 2: 4( 1: 0) Heuchelheim Aßlar 2: 2( 1: 1) Sechshelden Niedergirmes 4: 1 Ehringshausen Dillenburg 11: 0( 7: 0)!! - Burg Butzbach 2: 0 - Tabelle der 2. Bezirksklasse, Gau Gießen- Weglar: Heuchelheim Butzbach 2232 Schüler: Wetzlarer SV. 1. 1: 0( 0: 0) Niedergirmes 1., N. nicht angetreten 2: 1( 0: 0) - VfB. Gießen Wetzlarer SV. 2. 2: 0 Germania 2. Cappel 1. 4: 4 VfB. Kurhessen 2. Biedenkopf 1. - - Langenstein 1. 2: 2 Eckelshausen 1. 3: 3( 3: 1) Erdhausen 1. 3: 0( 1: 0) Sinkershausen 1. 2: 3 Damm 1. 7: 2 Wetter 2. 1: 0 Jugend: Dreihausen 2. Mornshausen 1. VfB. Kurhessen 3. - 1900 Gießen 1. 6: 1( 1: 1) Marbach 1. 2: 0 VfB. Kurhessen 1. Ockershausen 1. Germania 2. 1900 Gießen 2. 0: 1 - Germania 3. Sarnau 2. 0: 2 VfB. Kurhessen 2. Frankenberg 2. 3: 0 Nr. 8. losen Angriffen ausgesetzt. In der 6. Minute fiel die erste Ecke für Odershausen. 1 Minute später die 1. Ede für 1900. Jn der 9., 10. und 14. Minute Ecken für Odershausen, von denen Sad die in der 10. Minute tadellos abwehrte. Eine Ecke in der 20. Minute konnte Seip- D. zum Führungstor verwandeln. Drei Minuten später glich Mohr- 1900 durch Fernschuß aus. 1: 1. Das Spiel, bis dahin von O. leicht überlegen gehalten, wurde jetzt offen und zeigte wechselnde Chancen für beide Gegner. In der 43. Minute fonnte Kleinberg- D. aus dem Gedränge vor dem Gießener Tor dem Gießener Hüter, den Ball aus den Händen treten und O. wieder mit 2: 1 in Führung bringen. Aber nur 1 Minute später glich 1900 durch Adelberger aus. Dieser hatte sich bis kurz vors Tor durchgespielt, der D.- Hüter lief ihm entgegen, aber vorher sandte Adelberger in die linke Torede ein. Halbzeit. 2: 2. Nach der Pause, in der 47. Minute hatte O. die nächste Ecke, die zum 3. Tor verwandelt wurde und zwar durch den Gieße ner Verteidiger Hohmann, der den Ball ablenken wollte und ungewollt mit Pech Selbsttor machte. Eine Chance für 1900 in der 52. Minute zerstörte der Pfosten, der den von Balser ge= köpften Ball aufhielt. Eine Ecke brachte den 1900er nichts ein. Bis in die 55. Minute Heilmann- 1900 einen von Adelberger zugespielten Ball zum Ausgleichstor einsenden konnte. 3: 3. Jetzt wollte 1900 anscheinend noch in Führung gehen, und drückte 10 Minuten sehr stark. Der Eifer ließ dann aber nach. Ockersh. bekam wieder Oberwasser. 65. Minute Ecke für D. 66. Minute, Durchbruch der Odersh., Hohmann nicht am Plaze, Jäckel fiel an der Strafraumgrenze, Sack lief heraus. Diefenbach schoß vorbei. 72. Minute Ede für Ockershausen. Der Ball tam scharf an der Latte herunter, im Gewühl wurde Sad gelegt, welches der vielen Beine dann den Ball ins Tor gefickt hatte, war nicht zu sehen, die einen sagen Seip- D., die anderen Zeiler- 1900. Auf alle Fälle, die Partie stand 4: 3 für Ockershausen. 76. Minute Ecke für Ockershausen. 79. Minute Ecke für 1900. Die Gäste setzten jetzt alles auf eine Karte und gingen sämtlich, bis auf Jäckel, nach vorne. Ein Schuß Balsers, der 29:22 18:10 Offershausen 1.8ft.- 1900 Gießen 1.Bfl.4: 3( 2: 2) den Ausgleich herstellte, wurde vom Spielleiter nicht anerkannt, 6 33:33 15:15 8 26:40 14:18 40:39 12:16 Edenverhältnis 9: 4. Weit über 1000 Zuschauer umsäumten das Spielfeld in Odershausen, um Zeugen der überaus wichtigen Begegnung zu sein. Als Schiedsrichter fungierte Wingenfeld- Fulda, der sich, das sei vorneweg erklärt, seiner Aufgabe in tadelloser Weise entledigte. Ihm stellten sich die Mannschaften wie folgt: 1900: Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte Ehringshausen 14 9 2 3 47:29 20: 8 Frohnhausen*) 14 7 4 3 Niedergirmes 14 7 2 5 35:28 16:12 Burg 15 7 6 27:23 16:14 Dillenburg 16 7 7 35:44 16:16 15 6 16 6 14 4 4 6 14 2 1 11 28:42 5:23 Sechshelden vom 12. 1 Sad Hohmann Jäckel Mohr Seip Glitsch Zeiler Kleinberg C. Naumann Langsdorf Heilmann Diefenbach Weidenhausen Kah Adelberger Scherer Schneide: Balser Peil R. Naumann Hildebrandt Odershausen: Aẞlar Sechshelden*) *) fehlt Ergebnis Frohnhausen Gau Gießen- Weglar: - 1900 2. Wetzlarer SV. 2. 3: 4( 1: 1) Ehringshausen 2. - Herborn 2. 5: 0 Dillenburg 2.- Sechshelden 2. 2: 4 Niederohmen 1. Großen- Bused 1., N. nicht angetreten Lollar 1. - Daubringen 1. 4: 0( 2: 0) Grünberg 1. Niederweisel 1. 3: 1( 2: 1) Bissenberg 1. - Holzhausen 1. 5: 2( 5: 1) Niedershausen 1. 5: 1( 2: 1) Burgsolms 1. Löhnberg 1. - Niedergirmes 2. 7: 0( 2: 0) Steinberg 1. VfB. Gießen 3. 3: 1( 1: 1) Garbenteich Ruderylub ,, Hassia" Gießen 4: 1( 2: 2) 14. Fuchswissemann- Marburg 1,73 am 16. 6. in Kassel 15. Schmeller- Dortmund 1,73 in Dortmund 16. Müller- Köln 1,73 in Köln 17. Capello- Wetzlar 1,73 in Wetzlar 18. Junior- Göttingen 1,72 in Göttingen 19. Netten- Aachen 1,72 in Mechernich 20. Edler- Düren 1,72 in Düren. Auch im Weitsprung hervorragende Leistungen. Der Durchschnitt steht hier auf 6,81,7 Meter, 12 weitere wie die aufgeführten Athleten übersprangen die Grenze vor 6,50 Meter. Schaurig, Rausch und Conrad stehen in der Mittelgruppe mit sehr beachtlichen Leistungen gegenüber den Könnern aus anderen Bezirken. 1. Dobermann- Köln 7,30 in Amsterdam 2. Borgmeyer- Münster 7,24 in, Hamm 3. Mölle- Düsseldorf 7,18 in Kassel 4. Völmke- Münster 7,18 in Hamm 5. Reckhaus- Rheda 7,11 in Hamm 6. Rauch- Krefeld 7,0 in Süchteln 7. Schaurig Kassel 6,87 in Kassel 3,87 in Kr 8. Nabert- Essen 6,87 in Kreuznach 9. Schaurig- Kassel 6,87 in Kassel 10. Esser- M. Gladbach 6,75 in Gießen 11. Rausch- Kassel 6,70 in Kassel am 16. 6. 12. Pitrus- Herne 6,70 in Schalke 13. Bergs- Solingen 6,64 in Solingen 14. Conrad- Marburg 6,62 in Kassel 15. Fangmeier- Horst Emscher 6,62 in Schalke 16. Semmlroth- Hamm 6,60 in Corbach 17. Reuland- Düsseldorf 6,60 in Düsseldorf 18. Voges- Bochum 6,55 in Krefeld 19. Plum- Koblenz 6,55 in Koblenz 20. Rodenkirchen- Köln 6,53 in Aachen Stabhochsprung. Adams zählt immer noch mit zu den Besten im WSV., da der Nachwuchs nicht, wie erwartet, stark nach vorn drängt. Als zweiter aus unserem Bezirk ist Köhler eingereiht, wir vermissen hier den Göttinger Höbbel. 1. Stechenmesser- Münster 3,70 in Duisburg 2. Baltes- Dortmund 3,70 in Grenzhausen 3. Bünte- Detmold 3,64 in Duisburg 4. Born- Bochum 3,57 in Erfurt 5. Adams- Kassel 3,40 in Bad Ems Muth In überaus flottem Tempo begann der Kampf. Die Gästemannschaft machte einen zerfahrenen Eindruck und ließ Tempo und Spielweise bald ganz von der Playmannschaft diftieren. Man vermißte die an den 1900ern bekannte Technik völlig. Auf dem kleinen Platz wechselten die Spielmomente dauernd, einmal war das Tor des einen, dann des anderen zunächst noch plan6. Bock- Münster 3,40 in Duisburg 7. Voges- Bochum 3,30 in Duisburg 8. Rodenkirchen- Köln 3,25 9. Ohligschläger- Krefeld 3,20 10. Brünninger- Köln 3,20 in Duisburg 11. Köhler- Kassel 3,13 in Kassel am 16. 6. 12. Dreier- Köln 3,10 in Köln 13. Lemperle Köln, 3,10 in Lennep 14. Wonite- Düsseldorf 3,10 15. Hartmann- Koblenz 3,10 in Grenzhausen 16. Bonten- Osterath 3,00 in Osterath 17. Wolff- Köln 3,00 in Süchteln. Das Distuswerfen. Hoffmeister und Paulus, zwei leider sehr unbeständige Werfer, dennoch die besten Könner Deutschlands, liegen hier an der Spitze. Dann haben sich noch Schäfer und Mohl mit plaziert. 1. Hoffmeister- Münster 46,31 in Dortmund 2. Paulus- Weglar 45,67 in Hannover 3. Goitsch- Duisburg 43,65 in Duisburg 4. Heiberg- Essen 41,80 in Münster 5. Wiegand- Düsseldorf 41,15 in Grenzhausen 6. Stechenmesser 39,87 in Krefeld 7. Abelshausen- Bonn 39,65 in Grenzhausen 8. Prellberg- Koblenz 39,60 in Koblenz 9. Steer- Dortmund 39,48 10. Hartmann- Koblenz 39,20 11. Lemperle Köln 39,17 12. Beyer- Gladbach 38,0 13. Richter- Duisburg 37,78 14. Stern- Barmen 37,67 15. Mohl- VfB. Gießen 37,57 3311/ 16. Stidelbrod- Duisburg 37,55 17. Künstler- Kemper 37,45 18. Moz- Emmerich 37,23 19. Schäfer- 1900 Gießen 37,05 20. Konrad- Gronau 36,91. Keine besonderen Spigenleistungen im Kugelstoßen. Im Kugelstoßen besitzen wir im Westen keinen überragenden Spezialisten, das beweist am besten, daß Dobermann die Liste anführt. Schäfer Gießen gehört mit zu den 5 Besten, während Mohl, Dörge, Gary und Paulus das dritte Viertel zieren. da Balser vorher Hand gemacht habe. Etwas später sandte Heilman ein, aber Zeiler stand abseits und wenn er auch nicht ins Spiel eingriff das Tor wurde nicht gewertet. Odersh. konnte durch gelegentliche Durchbrüche bei der fehlenden Hintermannschaft der 1900er sehr gefährlich werden. Aber Sad, Hohmann und manchmal auch Jäckel waren auf der Hut. Wingenfeld ließ zwei Minuten nachspielen es half alles nichts. Odershausen war der Sieg nicht mehr zu nehmen. Kritik: Bei den 1900ern waren gut: Sack, Hohmann, Langsdorf und Heilmann, Kay war im Abspiel zu langsam, Glitsch ließ jeden Eifer vermissen und versagte, desgleichen Adelberger. Auch Balser und Zeiler waren schon viel besser gewesen. Mohr wurde zu wenig bedient. Daß die Blauweißen nicht die Leistungen, besonders im Sturm sehen ließen, lag daran, daß die Läuferreihe kein Aufbauspiel zeigte. Ganz allgemein fehlte der Mannschaft Kampfgeist und Siegeswille. Letzteres hatte vor allem die Plazelf, dazu war sie schnell und spielte taktisch richtig, indem sie ihre guten Außenstürmer dauernd beschäftigte. Der Sturm insgesamt war gut. Die Läuferreihe fiel etwas ab, während die Verteidigung und der Tormann sehr gut waren. 1. Dobermann- Köln 13,74 in Stockholm 2. Lemperle Köln 13,71 in Lennep 3. Werring- Gronau 13,61 in Gronau 4. Stechenmesser- Münster 13,52 in Duisburg 5. Schäfer- 1900 Gießen 13,50 in Gießen 6. Ringkamp- Hamm 13,10 in Hamm 7. Weigand- Düsseldorf 13,06 8. Goitsch- Duisburg 13,04 9. Maus- Bonn 12,93 10. Heiberg- Essen 12,68 11. Franke- Duisburg 12,58 12. Hartmann- Koblenz 12,50 13. Mohl- BfB. Gießen 12,45 14. Dörge: Kassel 12,36 15. Gary- Marburg 12,20 in Diez 16. Paulus- Wezlar 12,20 17. Rettkowski- Düsseldorf 12,13 in Ems 18. Witthaus- Koblenz 12,12 19. Aless- Homberg 12,07 20. Richter- Duisburg 11,90 Jm Speerwerfen. Nicht einer aus unserem Bezirk ist unter den 20 Besten, eine betrübende Feststellung, zumal die letzten 5 nicht einmal die 50- Meter- Grenze erreicht haben. 1. Schnadertz- Köln 62,75 2. Hoffmeister- Münster 60,13 3. Vögelein- Münster 56,30 4. Wolff- Köln 56,11 5. Deppenbrod- Münster 55,60 6. Hertel- Dortmund 55,45 7. Metzdorf- Dortmund 54,85 8. Hartmann- Koblenz 53,64 9. Stechenmesser- Münster 53,22 10. Herschbach- Herzogenr. 52,53 11. Fries- Siegen 51,80 12. Werring- Gronau 51,30 13. Wallbröhl- Godesberg 50,80 14. Semmelroth- Hamm 50,75 15. Heinrich- Dortmund 50,50 16. Hauer- Düsseldorf 49,45 17. Maus- Bonn 49,40 18. Wecke- Gütersloh 49,17 19. Dreibholz- Essen 49,10 20. Boers- Barmen 48,20. 19 Mittwoch, den 29. Januar 1930. Der Kampf war fair. Odershausen hat verdient sein letztes Verbandstreffen in dieser Saison gewonnen. BfB. Gießen 1. B.-Kl. - Weglarer SV. 1. B.-I. 3: 3( 3: 0). Beide Mannschaften waren pünktlich zur Stelle, doch der Schiedsrichter fehlte. Ob nun hier die Behörde oder der Schiri versagte, läßt sich zur Zeit nicht feststellen. Schiri Noll- VFR. Lich pfiff auf Anfordern des Platzvereins an, Wetzlar protestierte hiergegen. Trotzdem kam das Spiel mit halbstündiger Verspätung zustande. In der ersten Halbzeit war VfB. tonangebend und erzielte in kurzen Abständen drei Tore. Bei der zweiten Halbzeit konnte man nach der vom VfB. vorgeführten Spielweise mit einer hohen Niederlage der Wetzlarer rechnen. Doch es tam anders. In der 14. Minute vor Schluß erzielte Wetzlar das erste Tor und schoß zwei Minuten später zum 2. Tore ein. Aus einem Edball konnte Wetzlar das Ausgleichstor erzielen. Die letzten Minuten versuchte VfB. noch mit aller Energie den Sieg an sich zu bringen, doch beim Schlußpfiff des Schiri Noll, der seiner Aufgabe in allen Teilen gerecht wurde, stand die Partie Remis. Hel. Heuchelheim 2. Bekl. Aẞlar 2. Bkl. 2: 2( 1: 1) Edenverhältnis 4: 1. - Ein schönes Spiel, ohne Unfairnis. Warum können nicht alle Verbandsspiele in diesem Rahmen ausgetragen werden?! Der Schiedsrichter Kreiling, VfB. Gießen, war in seinen Das Spiel. Der Anstoß sah Entscheidungen äußerst korrekt. die Gäste sofort im Angriff, doch an der Heuchelh. Verteidigung scheiterte er. Die nächsten 20 Minuten sah man einen schnellen, Spannenden Kampf, in welchem beide Torhüter zu tun bekamen. Dann winkte der Plazelf der erste Torerfolg. In der 21. Min. schloß Arnold ein schönes Dreiinnenspiel mit einem Torschuß ab. In schnellem, weitmaschigem Flügelspiel kamen die Gäste des öfteren vor das heimische Tor und vier Minuten vor der Paise schoß der Halbrechte einen vom Heuchelh. Torhüter abgeschlagenen Flankenball im Nachschuß zum Ausgleich ein. In der zweiten Hälfte wird nur noch auf Sieg gespielt. Ja, es glaubte schon alles an einen Sieg der Gäste, als ein in den Strafraum ge= schossener, hoher Ball vom Aẞl. Halblinken plötzlich eingelenkt wurde. 2: 1 für Aßlar. Doch nicht lange dauerte die Freude, denn schon 4 Minuten später war es wieder Arnold, der scharf und plaziert zum Ausgleich in die rechte Torecke schoß. Weiter ging es mit noch mehr Tempo. Noch 7 Minuten. Tempo, Tempo ruft das Publikum und plötzlich ist Arnold durch, der linke Verteidger ist schnell umspielt, alles schreit schon Tor doch in demselben Moment wirft sich der rechte Gäste- Verteidiger dazwischen und Arnold machte mit dem Boden Bekanntschaft. Den Elfmeter durfte der noch in Aufregung befindliche Stürmer niemals schie= ßen. So tam es, daß noch kurz vor Schluß das Siegestor dem Gästetorhüter in die Hände geschossen wurde. Bald beendete Der Schlußpfiff einen spannenden Kampf, bei welchem das Resultat Unentschieden dem Spielverlauf gerecht war. L. - 1900 Gießen 2.- SV. Wezlar 2. 3: 4( 1: 1) Zum letzten Verbandsspiel mußte 1900 mit Ersatz gegen den Altmeister antreten. W. gewann das Spiel verdient, da sein Zuspiel genauer und selbst die ältesten Leute eifriger waren, als die Blau- Weißen. Die Verteidiger und der Torwart waren bis auf einige Schnitzer gut. Die Läuferreihe konnte nicht ganz befriedigen. Der Sturm war schlecht; er verstand es nicht die Bälle aufzunehmen und richtig zu verwerten. Bei Wetzlar waren der Torhüter, der linke Verteidiger und die Läufer die besten Leute. Der Schiedsrichter Jox- Ettingshausen hatte es leicht dei dem fairen Spiel beider Mannschaften und leitete gut. Lollar 1. Daubringen 1. 4:: 0( 2: 0). Ueber 800 Zuschauer und ein schönes Spiel. Die ersten Minuten ist offenes Feldspiel, dann findet sich Lollar besser und und kann durch Hammel in der 22. Minute in Führung gehen. In der 32. Minute schießt Schmidt für Lollar zum zweiten Male ein. Bis zur Halbzeit leisteten Schermuly als Verteidiger und Wißmann als Mittelläufer für Daubringen einen unbezwinglichen Widerstand. Nach der Pause wird Daubr. besser und versucht Lollars Verteidigung zu schlagen. Aber umsonst. Lollar nimmt das Heft wieder in die Hand. Lollars Mittelläufer gibt dem Rechtsaußen eine schöne Vorlage, dieser flankt und Frank lenkt zum dritten Tore ein. Lollar reißt sich zum Endspurt zu= fammen und kann 7 Minuten vor Schluß durch Frank zum 4. Male erfolgreich sein. Kritik: Lollar stellt seine besten Leute in Torwart, Verteidigung und Mittelläufer. Daubr. ge= samte Mannschaft gab ihr äußerstes her, nur der Torwart hätte das 3. und 4. Tor vermeiden können. Grünberg 1. Niederweisel 1. 3: 1( 2: 1). Grünberg war bei Anpfiff nur mit 9 Mann zur Stelle, welches die Gäste ausnutzten, und sofort in Führung gingen. Als die Gr. Mannschaft vervollständigt war, fiel der Ausgleich und Druckarbeiten Herrenstoffer. alt, fatholiſch, Suche meine Tochter| an Private) rührigen Herrn Tuchfirma sucht z. Ver- Stellung als taufsvermittlung( dir. Haustochter z. Erle nung d. Haush. Nähkenntn. Bei Failienanschl. 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Niederohmen legte ge= waltig los und erzielte bis Halbzeit 2 Tore, denen Grünberg durch seinen Mittelstürmer einen Erfolg entgegensetzte. Nach Seitenwechsel lag Grünberg bis 10 Minuten vor Schluß mit 3: 2 in Führung. Dann stellten die Gäste die Partie noch remis. Tagung der Postsportler. Am 8. und 9. Februar tagt im Berliner Post- Stadion die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Post- Sportvereine. Zur Stärfung der Mitgliederzahlen der alten deutschen Sportverbände sind alle bestehenden Sportabteilungen den Fachverbänden des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen angemeldet worden. Die Tagungsversammlung wird sich mit einer Reihe bren= nend gewordener Fragen beschäftigen. Aus Nah und Fern. Nieder- Ramstadt. Wegen mangelnder Aufträge ist das hiesige Werk der Odenwälder Hartsteinindustrie mit Beginn der Woche stillgelegt worden. Dadurch sind 110 Arbeiter, die zum Teil schon jahrzehntelang in den Steinbrüchen tätig waren, erwerbslos geworden. Gelnhausen. Die Kreisbauernschaft und der Junglandbund des Kreises Gelnhausen haben ihre Mitglieder zum 17. Februar zur Generalversammlung einberufen, die in Gelnhausen stattfindet. Der neue Kurdirektor von Bad Orb. Bad Orb. In der letzten Aufsichtsratssitzung der Bad- OrbGesellschaft wurde Dr. med. K. Reible aus Nürnberg zum Kurdirektor von Bad Orb gewählt. Rhein- Mainische Verkehrs- Arbeitsgemeinschaft Wiesbaden. Auf Anregung des Naussauischen Verkehrsverbandes ist die Bildung einer Rhein- Mainischen VerkehrsArbeitsgemeinschaft erfolgt. Diese Arbeitsgemeinschaft, in der die den rhein- mainischen Städten gemeinsamen Fragen des Verkehrs, Verkehrspropaganda, Kongreßverteilung, Eisenbahnund Kleinbahnwesen, sowie Automobilangelegenheiten behandelt werden sollen, soll noch für dieses Jahr ihre Arbeit aufneh men. Man steht auf dem Standpunkt, daß für diese wichtigen Fragen Landesgrenzen keine Rolle spielen sollten. Koblenz. Die Staatsanwaltschaft hat gegen das Urteil im Bestechungsprozeß Dunkel und Genossen Berufung eingelegt. Fünf Personen stürzen in den Rhein. Emmerich. Der Lotse Heinrich Schmitz aus Emmerich ist abends mit seinem Boot tötlich verunglückt. Schmitz' Boot stieß ungefähr in der Mitte des Stromes gegen einen Schleppstrang und tippte stark zur Seite, wobei der Lotse und vier Schiffer in den Rhein geschleudert wurden. Während die Schiffer ge= rettet werden konnten, kam Schmitz nicht wieder an die Oberfläche. Riesenbrand in Braunschweig. Im Warenlager der Gerloffschen Zuckergroßhandlung in Braunschweig, mit der große Speicheranlagen für Braunschwei ger Großhandels- und Industriefirmen verbunden sind, brach am Dienstagmorgen, den 28. Januar, Großfeuer aus, das sich, durch Dstwind getrieben, auf benachbarte Gebäude ausdehnte. Nach fast siebenstündigem Kampfe, bei dem die gesamte Braunschweiger Berufs- und freiwillige Feuerwehr, sowie die Schupo eingesetzt werden mußte, ist es gelungen, des Feuers Herr zu werden. Der Schaden wird auf mindestens eine Million geschäßt. Verbrannt sind unter anderem für 450 000 Rmt. Konserven, ferner viel Rohzucker und Baumwollwaren. Ferner verbrannten Fette, Margarine, Dele, Lacke und Farben. Ein Zuchthausurteil nach 16 Jahren aufgehoben. Die Straffammer Oldenburg hat in der Strafsache gegen Adolf Lehing, Engelbert Schmidt und Louis Schmidt im Wie: deraufnahmeverfahren ohne erneute Hauptverhandlung das Urteil des Schwurgerichts Oldenburg vom 27. Juni 1914 aufgehoben und die Angeklagten freigesprochen. 7% Jahre Strafe haben sie verbüßt. Die Straffammer hat angenommen, daß die Angeklagten die Tat nicht begangen haben und daß sie in feiner Weise daran beteiligt gewesen sind. Deshalb ist durch aller Art für Behörden, Geschäftsleute u. 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Januar bis auf die Grundmauern vernichtet. Unter den Kindern brach eine furchtbare Panik aus, und nur mit allergrößter Mühe gelang es, die 150 Insassen zu retten. 102 Kinder haben schwere Rauchvergiftungen erlitten. Wieder ein Fliegerunglück in Nordamerika. Kansas( City), 28. 1. In der Nähe der Stadt Kansas ereignete sich gestern abend ein schweres Flugzeugunglück. Passagiere und der Pilot wurden getötet. Scharlachepidemie in Täbris. Re fen 48 et Vier lin übe Teheran, 23. Jan. Von einer furchtbaren Scharlachepidimie wird die wichtige Handelsstadt Täbris heimgesucht. Nach den Feststellungen amerikanischer Aerzte sind nicht weniger als 3000 Menschen in den letzten vierzehn Tagen der Seuche zum Opfer gefallen. Das ganze Geschäftsleben ruht, was bereits ein beträchtliches Sinken der persischen Währung zur Folge gehabt hat. Schweres Grubenunglück auf Formosa. Tokio, 28. 1. Wie aus Formosa gemeldet wird, ereignete sich dort ein schweres Grubenunglück, bei dem 200 Bergarbeiter verletzt wurden. Bisher konnten erst 34 gerettet werden. Annehmbare Bezüge. Die Aufsichtsratsmitglieder der J. G. Farbenindustrie erhielten für das verflossene Jahr die nette Summe von 3,2 Millionen Mark heraus. Es nicht bekannt, ob die Verteilung gleichmäßig geschieht. Ist dies der Fall, dann erhält jedes Mitglied pro Jahr 65 000 Rmt. Diese Entschädigung wird an Leute bezahlt, deren Tätigkeit sich zum Teil in der Teilnahme an den Sizungen erschöpft. Auf alle Fälle kann man diese Aufsichtsratsmitglieder in der gegenwärtigen Zeit zu den Glückspilzen rechnen. Die letzte Generalversammlung lehnte eine Kürzung dieser Bezüge ab. Neue Bücher. „ Der Alkoholmißbrauch", von Geh. Mediz.- Rat Dr. Mar Fischer, Verlag„ Auf der Wacht", Berlin- Dahlem, Kreis 3, M. Die vorliegende Arbeit erscheint als Heft 1 der wirtschaftlichen Veröffentlichungen zur Alkoholfrage. Sie ist im Kaiser- Wilhelm- Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik entstanden. Der Verfasser behandelt auf 72 Seiten alle Gebiete, die für den Alkoholmißbrauch irgendwie, von Bedeutung sind; es berührt außerordentlich sympathisch, daß er, ohne die Wissenschaftlichkeit seiner Darstellung irgendwie notleiden zu lassen, sich einer flaren, flüssigen Sprache befleißigte, die die Schrift auch für den Laien verständlich macht. Schätzenswert ist weiter, daß er sich in gleicher Weise vor Uebertreibungen und Unterschätzungen fernhält. Sch. Roulette auf chinesisch. Wie mag es in chinesischen Spielhöllen aussehen? Lesen Sie die ,, Woche", Heft 5. Das schöne Heim. Februarheft 1930. F. Bruckmann A.-G. München.„ Hundert schöne und praktische Dinge für unser Heim" kündigt der Umschlag des neuen Heftes an. Es ist tatsächlich eine geschmackssichere Auswahl aller in das Gebiet der Wohnungskunst einschlägigen Dinge, die wir in vorzüglichen Abbildungen sehen. Auch Schafflers Wettervorhersage für Februar 1930. der Monat Februar verspricht nicht so streng zu werden, wie der vorjährige war und läßt feine den ganzen Monat andauernde Kälte befürchten. Zu Beginn des Monats infolge Druckverschiebungen wechselndes Wetter mit Niederschlägen, in Mitteldeutschland und den Küstengebieten stürmisch, allgemeine Bewölbungszunahme, Niederschläge. Bald darauf Frost und Schnee. Wetterlage andauernd bis etwa zum Monatsende. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Albin Klein, Gießen Guter Verdienst! Durch die Edelfarb= Seidenraupenzucht fönnen Sie je nach Gröke d. Zucht u. Alter der Maulb e pflanzen in sechs Wochen 600 bis 800 Mt. verdienen. Bei Staffelzucht.mehr. Einführungsdrucksa= ch n gegen hű porto fostenlos. SeidenbauZentrale F. W. Klein, Oldisleben i Thür. Kyffhäuse Technikum Frankenhausen. Ingen. u. Werkm. Abtl. f.Masch. u.Automobile Shwach- u..- StarkstromtechnA. 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