Nr. 41. ng. g Wegener Inahm, Brei „ Graf Zeppe mehr statt vor eleitet werde n. öfifche Metta: e vollkommen, anderen Schif und asiatische in Gießen. en fann. An r sein. egt, oder auch Can des Fett oll die Ent rüher so behne Bedenken änttem Maße nd befriedigt Wagschale zu Mehl, Mila, nden Darmt die Ansicht egessen werDie im KernAufbau der Untersuchun Gewebe, be ößere Wohl und möglichst erden die ge En die tiefften hin auch die Eindringen nd ZwischenIniserregern, gründlich ger Früchte wie rigen Stoffe, und Süßig und Säure veggescheuert. ne Sitte und zu, essen, ijt us als richtig m Apfel, wie en Nährsal den Auft Naturböller, üchten leben, ftein Fäule frankheiten unbekannt. Apfel, den verschiedenen zeichnete zu er. Er ist ein Anstedungs annte Sprid den Arzt." Sie so axis aben: HOMPSON'S 2 Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. FENPULVER * ion. 43. Jahrg. Politische Rundschau. ( Gießener Tageblatt) Die Verordnungen, die auf Grund des vom Reichstag verabschiedeten Ermächtigungsgesetzes für steuerliche Maßnahmen zur Erleichterung der Kreditversorgung der Wirtschaft zu er: folgen haben, werden dem Steuerausschuß des Reichstags so rechtzeitig zugehen, daß sie noch vor Pfingsten in Kraft treten fönnen. Der volkswirtschaftliche Ausschuß des Reichstages verlänger te die Geltungsdauer der Verordnung über den Vermahlungszwang von Inlandsweizen um einen Monat. Die Verordnung, wonach beim Weizenmehl mindestens 50 v. H. Inlandsweizen vermahlen werden müssen, gilt nunmehr bis Ende Juni. Der 8. Deutsche Richtertag in Köln hat die Frage, ob eine grundlegende Justizreform in Deutschland notwendig ist, bejaht und das Bundespräsidium beauftragt, die erforderlichen weiteren Schritte zu tun. Da die Ratifizierung des Londoner Paktes in der laufenden Senatssession unmöglich ist, verfügte Hoover eine Sondersession, Die außer dem Londoner Pakt auch noch die übrig bleibenden Angelegenheiten erledigen soll. Nach Meldungen aus Moskau hat der Rat der Volkskommissare beschlossen, der Landwirtschaft im zweiten Halbjahr an Krediten insgesamt 169 Millionen Rubel zur Verfügung zu stel= len. Dovon sollen allein zwei Drittel für den Ausbau der KolBeltivwirtschaft verwandt werden. Eine Ballan- Friedenskonferenz wird am 5. Oktober ds. Js. in Athen zusammentreten. In Utadi ist der frühere Präsident der gesetzgebenden indi: chen Versammlung, Patel, der die Führung der Angriffe auf Die Salzlager von Dharajana übernommen hatte, verhaftet wor= ben. Steuerdebatte im Hessischen Landtag. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 28. Mai 1930 Der Grenzzwischenfall. Polnischer Schritt- deutsche Antwort. Berlin, 27. Mai. Der polnische Gesandte hat beim Auswärtigen Amt wegen der Vorgänge, die sich anläßlich des Grenzzwischenfalles bei Neuhöfen abgespielt haben, Vorstellungen erhoben. Er hat den Tatbestand entsprechend dem polnischen Communiqué vom 26. Mai geschildert, wonach es sich um einen Uebergriff deutscher Amtspersonen gehandelt haben soll. Dem polnischen Gesandten ist erwidert worden, daß sein Protest zurückgewiesen werden müsse. Es handele sich aber nach dem bisherigen Ergebnis der von den zuständigen deutschen Stellen eingeleiteten Untersuchung nicht um einen Uebergriff deutscher Beamten, sondern um eine polnische Grenzverletzung und um Gewalthandlungen, die von polnischen Beamten auf deutschem Territorium begangen worden seien. Der deutsche Gesandte in Warschau ist beauftragt worden, den deutschen Standpunkt in vorstehendem Sinne bei der polnischen Regierung zur Geltung zu bringen. Darmstadt, 26. 5. In der heutigen Weiterberatung der Steuerfapitel im Hessischen Landtag verlangt Abg. Dr. Leuchtgens( Landbund) eine Senkung der Realsteuern. Die Veranlagung nach dem Vorkriegswert sei schreiendes Unrecht. Abg. Dr. Lux( Soz.) hält es für einen Fehler, daß seinerzeit die Eintommensteuer abgebaut wurde, setzt sich aber in Widerspruch zu feinem Parteifreund Hilferding. Abg. Heinstadt( 3tr.) erklärt, daß das Zentrum einem Notopfer in der Form, wie es die Christlichen Gewerkschaften propagieren, sympathisch gegenüber steht. Ministerialdirektor Dr. Schaefer gibt gegenüber früheren Auslassungen des Abg. Dr. Niepoth zu, daß tatsächlich der Gewerbesteuerertrag höher war, als vorgesehen. Es handele sich aber nur um 5,5 Prozent. Die Regierung habe sich bemüht, die bei der Sondersteuer zur Ausschüttung kommenden 15 Prosent richtig zu berechnen; durch Ersparnis an anderen Stellen jei es gelungen, den vorgesehenen Ausfall von 2 Millionen um 0,75 Millionen zu verringern. Von 1924 bis 1927 wurden rund 1590 Stellen abgebaut, Abg. Art( Volksrechtpartei) ist für ein Notopfer, das von allen getragen wird; auch dieses habe aber aber nur eine Bedeutung für ein Jahr. Abg. Schott( DVP.) bezeichnet die heutige Steuergesetzgebung als völlig untragbar für die Wirtschaft. Neben der Senkung aller Steuern ist eine Vereinfachung der Veranlagung notwendig. Die Erbitterung gegen den Staat, der nicht abhilft, wird immer größer und die Folgen dieser Erbitterung sind unabsehbar. In der Abstimmung über Bad Salzhausen wird ein Zentrumsantrag angenommen, der das Kriegsblinden- Erholungsheim in Bad Salzhausen von der Kurtare befreit; desgleichen wird ein kommunistischer Antrag angenommen, der den für Bälle und Festlichkeiten vorgesehenen Betrag für die Befreiung der Kurtare verwendet wissen will. Das Kapitel wird angenommen mit einem Einnahme von 72 658 RM und einer Ausgabe von 76 391 RM. Die Tagung des demokratischen Reichsparteiausschusses. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Der Reichsparteiausschuß der Deutschen Demokratischen Partei trat am Sonntag in Halle zu seiner angekündigten Tagung zusammen. Nach Eröffnung der Tagung durch den Reichstags= abgeordneten Fischer- Köln erstattete der Parteivorsitzende KochWeser den Bericht über die politische Lage. Er rechtfertigte zu= nächst die Politik der gegenwärtigen Reichsregierung, der die Partei nur so lange angehören werde, als ihr keine Verletzung lebenswichtiger Grundlagen zugemutet werde. Mit Verschmelzungsplänen habe die Beteiligung an der Regierung Brüning nicht das geringste zu tun. Innerhalb der Partei müsse Vertrauen bestehen, wenn sie an den großen Aufgaben fruchtbar mitarbeiten will. Zwangsarbeit in Rußland. Kowno. Der Hauptvollzugsausschuß der Sowjetunion hat beschlossen, daß alle zu einem Jahr verurteilten Personen nicht mehr ins Gefängnis eingeliefert werden, sondern ihre Strafen mit Zwangsarbeiten in sowjetrussischen Betrieben verbüßen sollen. Mit dieser Maßnahme will Moskau eine weitere Ueberfüllung der sowjetrussischen Gefängnisse vermeiden. Die Sowjets lenken ein! Ob es nicht schon zu spät ist? Nummer 42 Darf ein Architekt Provisionen nehmen? Von Rechtsanwalt Frh. v. Nordenflycht- Berlin. Vor Beantwortung dieser Frage muß flargestellt werden, was hier unter Architekt verstanden wird. Nach einem Urteil des Kammergerichts kann sich jeder Architekt nennen, der sich auf Grund besonderer Eignung und Kenntnisse mit der Errichtung von Bauwerken oder der Anfertigung von Bauplänen befaßt, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob er eine besondere Vorbildung genossen hat oder nicht. Es kann also sowohl der nur den Bau leitende Baumeister als auch jeder Bauunternehmer und Maurermeister sich Architekt nennen. Die Stellung eines Bauunternehmers ist jedoch verschieden von derjenigen eines bauleitenden Architekten. Der Bauunternehmer lieferi auf Grund eines Werkvertrages einen Bau oder Arbeiten zu einem Bau. Er hat die übernommenen Arbeiten einwandfrei und dem Vertrage entsprechend auszuführen, wofür er den vereinbarten Preis erhält. Es ist seine Sache, wie er mit diesem zurechtkommt. In der Spanne zwischen vereinbartem Preis und Selbstkosten liegt sein Gewinn. Wenn es ihm ge= lingt, seinerseits die Arbeiten zu besonders vorteilhaften Bedingungen an Unterlieferanten oder Handwerker zu vergeben, So kommt der Gewinn ihm allein zustatten; auf der anderen Seite kann er aber, wenn ihm der Bau teurer wird, als er ihn kalkuliert hat, auch den Preis dem Bauherrn gegenüber nicht heraussetzen, bleibt vielmehr an ihn, gebunden. Daraus folgt, daß Provisionen, Rabatte und sonstige Vergünstigungen, die der Bauunternehmer bei der Weitervergebung der Arbeiten erzielen kann, ihm allein zustehen. Die Sowjetregierung in Moskau scheint eingesehen zu haben, daß sie auf ihre bisherige Weise der Propagierung der Kollettivisierung nicht weiter fommt und vor schweren Erntesorgen stehen wird. Sie hat jetzt den zur Zeit in Moskau arbeitenden früheren Vorsitzenden des Rats der Volkskommissare der Wolgadeutschen Republik, Kurz, nach den sibirischen deutschen Ansiedlungen gesandt, der sich mit den Fehlern der Kollektivisierung und der Vorwahlen zu den Dorfräten befassen soll. Er hat dem„, Landmann" in Nowosibirsk selbst diese Fehler und seine Aufgabe erläutert: Verlegung des Prinzips der Freiwilligkeit und hie und da zwangsweise Heranziehung in die Kollektive, Entkulakisierung der Mittelbauern und in einigen Fällen auch der Kleinbauern, bei den Dorfwahlen zu den Dorfsowjets falsche und gesetzwidrige Wahlrechtsentziehung solcher Bauern, die keineswegs zu den Stimmenentrechteten zu zählen seien. Neben ihnen seien ,, im Kampf mit den religiösen Vorurteilen den Einstellungen der Zentralbehörden völlig widrige Maßnahmen durchgeführt worden; Schließung der Kirchen in Administrativordnung ohne entsprechende vorherige Einwilligung der Gläubigen dazu". Zuweilen seien diese Fehler„ von besonders groben und unzulässigen Handlungen begleitet gewesen", die Ausnutzung dieser Fehler durch die ,, Kulakenprediger und Pfaffen und andere antisowjetische Elemente" habe Die Botschafterkonferenz für Zerstörung zu Unzufriedenheit in den deutſchen Dörfern geführt, die„ die der rheinischen Flugzeughallen. Die Botschafterkonferenz hat nach einem in Berlin eingetrofsenen Bericht in der Frage der Zerstörung der Luftschiff- und Flugzeughallen im Rheinland nunmehr entschieden, daß die Zertörung durchgeführt werden soll. Diese überaus bedauerliche Entscheidung fann auch nicht gemildert werden durch das Zugetändnis, daß zwei Flugzeughallen in Neustadt, die während des Krieges niedergebrannt sind, und später wieder aufgebaut wurDen, innerhalb von drei Jahren einem zivilen 3wed, aber keimem Luftverkehrszweck, zugeführt werden sollen. Die Saarverhandlungen. Paris, 27. 5. Der Präsident der deutschen Abordnung für Die Saarverhandlungen, Staatssekretär von Simson, wird im Laufe der kommenden Woche wieder nach Paris zurückkehren. Die Verhandlungen haben in Abwesenheit von Simsons ihren Fortgang genommen. Intensivität ihrer Arbeit, die Lust an der Sache der Verbesserung und Hebung der Rekonstruktion der Landwirtschaft herabgesetzt". Eine Ueberprüfung dieser Fehler gewinnt im Zusammenhang mit der herannahenden Aussaatkamtagne besondere Bedeutung. Deshalb habe die Regierung ihn, Kurz, als einen mit dem Leben und den Sitten der deutschen Bauern vertrau= ten Mann in die sibirischen deutschen Dörfer gesandt mit Vollmachten, an Ort und Stelle alle notwendigen Maßregeln zu ergreifen, die ,, eine völlige Durchführung des vorgemerkten Planes der Aussaatkampagne in den erwähnten Rayons sicherstelle". Anders ist es jedoch bei dem Honorararchitekten. Er leistet feine Lieferungen oder Arbeiten für den Bau selbst, sondern seine Aufgabe ist es nur, Pläne und Entwürfe anzufertigen, den Bauherrn bei der Vergebung der Arbeiten zu beraten und zu vertreten und die Ausführung der Arbeiten zu überwachen. Er steht zu dem Bauherrn in einem Dienstverhältnisse, und zwar in einem ganz besonderen Treuverhältnisse, das ihn ver: pflichtet, die Interessen des Bauherrn in jeder Beziehung wahrzunehmen. Als Entgelt steht ihm dafür das vom Bauherrn zu zahlende Honorar zu. Wer zwischen den Zeilen zu lesen vermag, weiß Bescheid: Die Sowjetregierung scheint endlich einzusehen, was sie mit der Vernichtung der Selbständigkeit und Arbeitsfreudigkeit der deutschen Bauern für einen Fehler begangen hat und wie sie sich mit der Bereitstellung ihrer Volfsernährung ins eigene Fleisch geschnitten hat. Ob sie jetzt noch imstande sein wird, das Unheil abzuwehren, wird sich zeigen müssen! - Die Stellung, die der bauleitende Architekt und nur dieser soll im folgenden unter Architekt gemeint sein als Berater des Bauherrn hat, und die ihm auch in der Regel einen entscheidenden Einfluß bei der Vergebung der Arbeiten an Unternehmer und Handwerker gibt, kann leicht zu einem Mißbrauch führen. Bei der großen, auf dem Baumarkte bestehenden Konkurrenz, kommt es häufig vor, daß Bawfirmen und Handwerker, die sich um die Ausführung des Baues bewerben, dem Architekten Provisionen oder sonstige persönliche Vergünstigungen für den Fall, daß er im Namen des Bauherrn sie bei der Auftragserteilung bedenkt, anbieten, und leider läßt es sich nicht abstreiten, daß häufig solche Provisionen angenommen, ja auch mitunter sogar von Architekten gefordert werden. Die Annahme von derartigen Provisionen, oder auf deutsch gesagt, Schmiergeldern, ist aber durchaus unzulässig, denn es ist klar, daß sie zu einer Schädigung des Bauherrn führen müſ= sen, dessen Interesse gerade der Architekt nachy allen Kräften wahrzunehmen hat. Es ist naheliegend, daß die Lieferanten und Handwerker, die dem Architekten Provisionen geben, diese wieder in irgend einer Form dem Bauherrn aufzuschlagen bestrebt sein werden, so daß nicht sie, sondern in Wirklichkeit der Bauherr die Provisionen zu tragen hat. Entweder werden sie die Provisionen bei ihren Offerten mit einkalkulieren und die Preise entsprechend höher berechnen, oder; falls dies nicht gelingt, sich durch Lieferung von schlechterem Material oder Arbeit mehr oder weniger schadlos halten. Sie werden damit rechnen können, daß der Architekt, dessen Aufgabe es gerade ist, für möglichst preiswerte Vergebung der Arbeiten zu sorgen und die ordnungsgemäße Ausführung zu überwachen, vielleicht ein Auge zudrüffen wird, wenn er selber eine Provision verdient. Es ist ja auch klar, daß ein Architekt durch Annahme von Provisionen hinter dem Rücken des Bauherrn sich in die Abhängigkeit der betreffenden Lieferanten und Handwerker begibt, da sie ihm durch Anzeige bei dem Bauherrn zum mindestens Unannehm= lichkeiten bereiten könen, und daß der Architekt infolgedessen in seiner Stellung gegenüber den Unternehmungen beeinträchtigt wird und ihnen gegenüber nicht in derselben sorgfältigen und unnachgiebigen Weise die Rechte des Bauherrn vertreten fann, wie ein Architekt, der sich nicht durch Provisionen hat be= stechen lassen. Die persönliche Annahme solcher Provisionen und Vergünstigungen ist eine schwere Pflichtverletzung des Architekten. Der angesehene Architektenverband, der Bund Deutscher Architetten, verbietet es seinen Mitgliedern auf das schärfste, Provifionen anzunehmen, und geht gegen Mitglieder, die es doch tun, disziplinarisch vor. Die Bestrebungen dieses Architektenverbandes, das Unwesen der Provisionen auf dem Baumarkte zu unterdrücken, verdient allseitige Billigung und Förderung. Schießstände niedergebrannt. Frankfurt a. M. Jn der Nacht zum Montag brach in den Bürgerlichen Schießständen, der bekannten und vielbesuchten Ausflugsgaststätte im Frankfurter Stadtwald, an der Isenburger Schneise, ein Großfeuer aus, das die Gebäude bis auf die Grundmauern einäscherte. Mittwod Mittwoch, den 28. Mai 1930. Lokales. Wichtig für Kraftfahrer. Das Innenministerium teilt mit: Der Motor- Zylinder muß die Fabriknummer tragen. Bei der Verkehrskontrolle ist wiederholt beobachtet worden, daß eine große Zahl von Kraftfahrzeugen, insbesondere Motorräder, auf dem Zylinder nicht die Fabriknummer der Antriebsmaschine tragen, wie dies durch§ 4 Abs. 5 der Kraftfahrzeugverordnung vom 16. März 1928 vorgeschrieben ist.( Die Vorschrift gilt auch für vor dem 16. März 1928 zum Verkehr zugelassene Fahrzeuge). Für das Vorhandensein der Fabriknummer auf den Zylindern sind Führer und Halter des Kraftfahrzeugs strafrechtlich verantwortlich. Damit soll verhindert werden, daß die Zylinder gegen solche mit größerem Hubraum ausgewechselt werden und auf diese Weise Steuer hinterzogen wird. Besonders bei Krafträdern hat man diese Beobachtung gemacht. Mit dem Vorhandensein der Fabriknummer auf dem am Fahrgestell oder im Motorgehäuse angebrachten Typenschild ist der Vorschrift des § 4. feineswegs genügt. Bei der Zulassung der Fahrzeuge ist darauf zu achten, daß die Fabriknummer( die mit der in der Zulassungsbescheinigung eingetragenen Nummer übereinstimmen muß) auf dem Zylinder oder dem Zylinderblock selbst eingeschla= gen ist. Um unnötigen Aufenthalt bei Verkehrskontrollen zu vermeiden, wird jeder Kraftfahrer zweckmäßigerweise wissen, an welcher Stelle des Zylinderblock die Nummer eingeschlagen ist. In diesem Zusammenhange sei auch darauf hingewiesen, daß die zur Erleichterung der Verkehrskontrolle eingeführten farbigen Kontrollzettel keinen Anspruch auf Befreiung von einer Nachkontrolle bilden. Art und Umfang der Nachprüfung ist vielmehr stets dem pflichtgemäßen Ermessen des kontrollierenden Beamten anheimgegeben, der zur Verfolgung von Autodiebstählen oder Schwarzfahrten unter Umständen auch ein am gleichen Tage bereits kontrolliertes Fahrzeug nochmals gründlich nachkontrollieren muß. * Drei Reichswehrsoldaten bei einem Autounfall veran glückt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag verunglüdte zwischen Eberstadt und Lich ein Personenauto, das sich auf der Rückfahrt nach Gießen befand, infolge Versagens der Steuerung. Drei Soldaten der Gießener Reichswehrgarnison, die in dem Auto saßen, wurden herausgeschleudert und erlitten schwere Verletzungen. Die Verunglückten wurden bald nach dem Unglücksfall aufgefunden und nach erster ärztlicher Hilfeleistung von der Gießener Sanitätstolonne der Chirurgischen Klinik zugeführt. * Ein Diebespaar festgenommen. Am 26. 5. 30 wurde hier der Schlosser Otto Schäfer aus Kassel und seine Braut Margarete Reil aus Melsungen wegen Einbruchdiebstahls festge= nommen. Die Beiden haben in Adelshausen eine Jagdhütte und in Marburg ein Wochenendhaus erbrochen und SchmuckKleidungsstücke und Eßwaren entwendet. ,, Gießener Zeitung" sten Dörfer zu tragen und durch Blutsverwandtschaft verbun dene Familien verhetzt und Haß sät. Besondere politische Turn-, Gesang und Sportvereine zu gründen, ist eine Gefahr, die die Sozialdemokratie für unser Volk, das in allen Schichten um seine Existenz ringt, gebracht hat und noch bringt. Täglich bricht ein Wirtschaftsbetrieb nach dem andern zusammen, jeden Monat gehen in Deutschland eine sehr große Zahl von Geschäf= ten und Betrieben fonfurs, wie ein Sohn klingt es, wenn trotzdem hier in Gießen zum 1. Mai ein Sozialdemokrat als wichtigste zukünftige Maßnahme die fünftägige Arbeitswoche an= pries. Sonnabend und Sonntag gehören dem Volke als FreiG. D. zeit und am Montag wird blau gemacht! * Diebstähle. Entwendet wurden von einem Herrenrad, das im Volksbad untergestellt war, eine Dynamolichtmaschine, Marke„ Radsonne"; ein Paket mit Wurstwaren aus einem Wagenabteil der Reichsbahn auf der Strecke Rödgen- Gießen und aus einem Personenkraftwagen eine Aftenmappe mit In halt; eine blaue Pferdevorführdecke mit zwei Schnallen und weißem Besatz, eine graue und eine graugemusterte Wolldecke. * Ermittelt wurde ein 16jähriger Junge, der sich in sitt licher Beziehung an fleinen Mädchen vergangen hatte. * Neue Beitragsmarken in der Angestellten- Versicherung. Mit Wirkung vom 1. Juli 1930 ab werden neue zweifarbige Beitragsmarken der Angestelltenversicherung ausgegeben. Die Gültigkeitsdauer der bisherigen Beitragsmarken läuft mit dem 30. Juni 1930 ab. Sie dürfen also zur Beitragsentrichtung für die Zeit nach dem 30. Juni 1930 nicht mehr verwendet werden. Die bisherigen Beitragsmarken werden von der Post nur bis einschließlich 30. Juni 1930 abgegeben. Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobilclub e. V.( A. v. D.) Die Provinzialstraße Heldenbergen- Windeden ist bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Eichen Ostheim und umgekehrt. Ein falscher Hochschulprofessor. Warnung vor einem Schwindelunternehmen. Neuerdings werden wieder Briefe mit der Aufforderung zum Besuch einer ,, Université Aramique de France" sowie der ..Université Voltaire de France", beide in Marsaille, versandt. Vor diesen Instituten muß gewarnt werden. Es handelt sich dabei um Schwindelunternehmungen. Die Einladungen gehen in der Regel von einem„ Professor" D. D. Pierra aus, der sich als Reffor dieser Anstalten ausgibt. In anderen Fällen sind sie von einem„ Professor" Kohler unterzeichnet. Die Nachforschungen haben ergeben, daß beide Universitäten nicht bestehen. Es wird daher dringend davor gewarnt, auf solche Einladungen hin nach Marseille zum Besuch der beiden sogenannten Universitäten zu gehen. Tagung des Hindenburgbundes. ( Jugendgruppen der Deutschen Volkspartei) Er wies Nr. 42. auf zahlreiche Sender übertragen. Mit einem Festmarsch über Themen aus Beethovens Es- dur Konzert wurde das Konzert eingeleitet. Es folgten eine Ouvertüre des Dirigenten, eine große Phantasie aus der„ Walküre", eine nordische Suite don Grieg, Reindels ,, ungarische Rhapsodie", um schließlich mit 2 Fanfarenmärschen zu einem Höhepunkt zu führen, der das Publikum zu begeisterten Ovationen veranlaßte. Auch die folgenden Märsche, insbesondere ein großes, chronologisches Marsch- Potpourri, das mit den Fanfaren der Feldtrompeter und Heerpauker begann und mit dem Kaiser- Friedrich- Marsch endete, wurde mit stürmischem Beifall begrüßt, der keine Ende nehmen wollte, bis der „ Große Zapfenstreich" die Veranstaltung beschloß. Am vergangenen Sonntag hielt in unserer Stadt der Wahlkreisjugend- Ausschuß der Deutschen Volkspartei( Gesamtvorstand des Hindenburgbundes für den Reichstagswahlkreis Hessen- Nassau) eine Sitzung ab, zu der fast alle Gruppen des Bezirkes Vertreter entsandt hatten. Der seitherige 2. Vorsitzende, Herr Panse- Corbach, sprach in längeren Ausführungen über die Gegenwartsaufgaben des Bundes. einleitend auf die jetzt zur Durchführung kommende Rheinlandräumung hin und widmete hierbei dem verstorbenen Parteiführer Dr. Stresemann warme Worte. Jm Laufe seiner Ausführungen fam der Redner auch auf die liberalen Grandgedanken zu sprechen und widerlegte die in letzter Zeit in der Oeffentlichkeit von verschiedenen Seiten gemachte Behauptung, der Liberalismus habe seine Existenzberechtigung, bezw. seine schöpferische Kraft verloren. Der Liberalismus sei immer bürgerliches Geistesgui gewesen und könne auch in Zukunft nicht entbehrt werden. Seine Werbekraft reiche nur deshalb nicht mehr aus, weil sein weltanschaulicher Gehalt Gemeinbesitz ge= worden sei. Aufgabe des Hindenburgbundes sei es, die volts= parteiliche Jugend im staatsbürgerlichen Sinne zu bilden, um das gesteckte erstrebenswerte Ziel der Volksgemeinschaft zu erreichen. Pflicht jedes Bundesmitgliedes sei es, dem verehrungswürdigen Führer unseres Vaterlandes nachzueifern, der zu allen Zeiten des deutschen Volkes treuester Diener war. Im weiteren Verlauf der Tagung wurden organisatorische Fragen behandelt. Bei der erfolgten Neuwahl des Vorstandes des Wahlfreisjugendausschusses wurde Hans Panse- Corbach zum 1. Vorsitzenden und cand. rer. pol. Oskar Kampf- Frankfurt a. M. zum 2. Vorsitzenden gewählt. * Kirchentagung. Die diesjährige Superintendenturkonferenz für Oberhessen führte am vorigen Mittwoch etwa 100 evangelische Geistliche in der Provinzialhauptstadt zusammen. Den Verhandlungsgegenstand bildete anläßlich des Jubiläumsjahres der Confessio Augustano das Thema:„ Die Bedeutung des Bekenntnisses von Augsburg für unsere pfarramtliche Tätigkeit", worüber Pfarrer Clot- Frischborn b. Lauterbach in längeren, wissenschaftlich unterbauten Ausführungen referierte. In der sich anschließenden lebhaften Aussprache kamen die Pfarrer Sattler- Wiesed, Andres- Allendorf a. d. Lda., KöddingEberstadt, Eckhardt- Wahlen, Schäfer- Bad Nauheim, Ausfeld und Lenz- Gießen, Fresenius- Lißberg, Volp- Laubach, sowie die Dekane Gußmann- Kirchberg und Vogel- Bruchenbücken zu Wort. * Konzert. Der erblindete Pianist Hugo Kander- Velden gab am Montag abend im Café Leib ein gut besuchtes Konzert. Gleich der erste Piano- Vortrag,„ Zweites Konzert für die Orgel", von Joh. Seb. Bach, für Klavier bearbeitet von Aug. Stradal, gab in gewinnender Weise die Stimmung an, die sich dann in der Spielfolge selbst sehr geschickt steigerie. Rhyth= misch und lebendig spielte der Pianist noch die Werke ,, Sonate, op. 31, Nr. 2" von L. van Beethoven und„ Nocturne Nr. 3" ( Liebestraum) ,,, Riccordanza“ und„ Tarantella"( Venezia e Napoli) von Fr. Lißt. * Der Liedertag der sozialdemokratischen Sänger in der - Aus Nah und Fern. In D In R Beim holland in den 1: 1. von einflußt. fers in mit dem durch de Von Westdeuts perliefen Marburg. Das bekannte Ensemble der Marburger Festspiele hat nun auch den als Filmschauspieler bekannt gewordenen Gustav von Wangenheim, als Mitwirkenden gewonnen, der die Rolle des„ Jedermann" in Hugo Hofmannsihal gleichnamigen Spiel, die Rolle des Bassanio im ,, Kaufmann von Venedig" und des Sickingen im Göz" übernehmen wird. Eine sehr interessante Darstellerin erwarten die Festspiele mit Lore Schubert von der Dresdner Komödie, die die Adelheid in Goethes ,, Göz" und die Porcia im ,, Kaufmann von Venedig" mit ihrem Geist erfüllen wird. Von Sonderzügen und Festspiel- Autobussen. Marburg. Das große Interesse, das weit über Kurhessen hinaus alle theater- und kulturfreundlichen Kreise der Bevölferung den Marburger Festspielen entgegenbringen, findet besonders deutlichen Niederschlag in der Verstärkung der Verkehrslinien, die das Festspielpublikam nach Marburg führen sollen. Wie im Vorjahre werden eine Reihe von Sonderfahrten und Sonderzügen eingelegt, deren starke Beanspruchung Reichsbahn und Reichspost dazu angeregt hat, sich wiederum in den Dienst des Festspielgedankens zu stellen. Bisher liegen Anmeldungen von Sonderfahrten aus Düsseldorf und Erfurt Klein- Steinheim. Am vergangenen Samstag veranstaltete die hiesige Freiwillige Feuerwehr zu Ehren ihres Ehrenfom> mandanten, Herrn Paul Pieroth, eine würdige Feier. Dieser Feier ging nachmittags eine Uebung unter Leitung des Kommandanten Eppert voraus, der ein Brandangriff folgte. Beide Nebungen wurden nach Aussage der anwesenden Vertreter des Kreis- und Landesverbandes, sowie des Oberbrandinspektors der Stadt Offenbach, als mustergültig bezeichnet. Am Abend fand dann im Hertschen Saale die eigentliche Feier in der dem Ehrenkommandant Pieroth anläßlich seiner hohen Verdienste im Feuerwehrwesen durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz 1. Klasse und eine Urkunde als Besitzzeugnis überreicht wurde. Kirchenmusikalische Festtage. vor. Ein regelmäßiger Omnibusverkehr wird die Kreisstädte Frankenberg, Biedenkopf, Kirchhain mit Marburg verbinden. Die Bäder des Bezirks, insbesondere Nauheim, Wildungen und Ems geben ihren Kurgästen ebenfalls durch Festspielbusse Gelegenheit zum Besuch des Festspiels, ebenso Kassel, Frankfurt und Gießen. Oberursel. Anläglich der 80. Hauptversammlung des Gewerbevereins für Nassau findet vom 14. bis 17. Juni in Oberursel eine Industrie- und Gewerbeschau statt. Die Gewerbeschau wird in ihrem Bestreben, die Bedeutung und Leistungsfähigkeit des Mittel- und Kleingewerbes zur zeigen, nicht nur das Interesse der anwesenden Tagungsvertreter, sondern auch der Allgemeinheit finden. Darmstadt. Das 46. Landesfest des Evangelischen Kirchengesangvereins für Hessen zu Darmstadt am 31. Mai und 1. Juni versprich eine Kundgebung größten Maßes für das evange lisch- kirchliche Leben zu werden. Nicht weniger als 63 Chöre mit über 2000 Mitgliedern haben ihr Kommen zugesagt. Zu dieser Feier haben die einzelnen Bezirke Chöre von 200 bis 500 Sängern und Sängerinnen gebildet, die geistliche und weltliche Lieder vortragen werden. Groß- Gerau. An den Tagen vom 30. Mai bis zum 1. Juni dieses Jahres soll zum ersten Male wieder der GroßGerauer Frühjahrsmarkt stattfinden. Frankfurt a. M. Die Südwestdeutsche Möbelmesse findet vom 14. bis 17. September statt. Die Ortskrankentasse schließt das Geschäftsjahr mit einem Ueberschuß von 1,2 Millionen ab. Und die Patientem? Am Sonntag, den 1. Juna, wird hier das Haus der Jugend feierlich eingeweiht. Boltshalle wird von einem Kunstkenner in der Sozialisten Großfonzert von 4 Militärkapellen in Marburg. Zeitung fritisiert, die Leistungen werden als ganz minderwer= tig beurteilt. Wer Menschenkenner ist, Land und Leute kennt, kommt zu einer anderen Auffassung, legt den natürlichen Maßstab an. Die Gesangestunde hat bei diesen Gesangverinen noch keine Geschichte hinter sich, diese Sänger stammen vom Lande und dort sind naturgemäß die Kehlen und Siimmen rauher und lauter. Das zeigt sich bei einer großen Anzahl ländlicher Gesangvereine. Da es keine Sprünge in der Natur gibt( entgegen der sozialistischen Auffassung), gehört Geduld und eine längere Zeit zu einem allmählichen Fortschreiten. Doch das soll nicht das Wichtigste sein. Das Entscheidende ist die Tatsache, daß man besondere Arbeitergesangvereine gründet, mit der Absicht, Klassen- und Standesgegensätze bis in die kleinWiesbaden. Die Stadt verhandelt um den Ankauf von reichseigenem Gelände für die Anlage von Sport und Spiel plätzen. Zum 19. Bundesschießen. 20. Mai 1900 22. Mai 19 Web 24. Mai 19 Wet Vi Spo Sp Ses 25. Mai Ger FC Wa Wi Laa Bet Gin Gro Löhn Mark Lippi Spu Helle Pfeil Meli Kid GC Gan Gieß Vi 190 Ap We Stod Stein VfB. Geils Balle Burg Ober Nied Burg Schm ViB Jugend: 21. Mai 1 We We 24. Mai We 25. Mai 1900 1900 Stod Lich Große - Die soziale Sinn Burg Aplar Nieder 1900 G Garbe Gau Marbu Germ Wieje Niede Colbe Schön Miche Niede Colbe Jugend: Colb Größer als man glaubt, ist das Interesse der ausländischen Schützen an dem 19. Deutschen Bundesschießen in Köln( 20.. Juli bis 3. August). Dies heweisen zahlreiche Schreiben außerdeutscher Schützenvereine, die in Jetzier Zeit an die Geschäftsstelle des Bundesschießens gelangt sind. In letzter Zeit sind für das Deutsche Bundesschießen zahlreiche Schenkungen gemacht worden. Aus ganz Deutschland wurden z. T. sehr wertvolle Ehrenpreise und Gaben gestiftet, ein Beweis für das große Interesse, das man dieser schießsportlichen Beranstaltung überall entgegenbringt. 120 Militärmusiker im Marburger Schloßparktheater. Ein Ereignis! Die Musikkorps des 15. Infanterie- Regiments aus Gießen, Kassel, Eisenach und Marburg hatten sich vergangenen Sonntag vereinigt, um unter Leitung des Heeres= musifinspizienten Schmidt- Berlin im Marburger Schloßparktheater ein Militär- Groß- Konzert zu veranstalten. Tausende fanden den Weg zur Freilichtbühne. Studenten in Vollkouleur, Mädels in luftigen Frühlingssähnchen, die bunten Trachten des Hessenlandes, Kinder und Erwachsene gaben sich auf dem Schloßberg ein Stelldichein, um den Klängen frisch- fröhlicher Militärmusik zu lauschen. Sogar der Südwestdeutsche Rundfunk hatte sich aus Frankfurt eingefunden. Er hat das Konzert Deutsche Tänzerwoche München. Die Vorbereitungsarbeiten für den dritten Deutschen Tänzerkongreß in München( 19. bis 25. Juni) stehen vor dem Abschluß. Der Kongres will vor allem drei wichtige Problem Der Laien in den Vordergrund stellen: Tanz und Theater. tanz in kultureller und pädagogischer Bedeutung. Lage and Aufgabe des Tänzers. Anfragen wegen Teilnahme sind zu richten an die Chorische Bühne e. V., München, Poſtamt 13, Schließfach. DER WERT DER PRODUKTION IM DEUTSCHEN GARTENBAU IM VERGLEICH ZU ANDEREN LANDWIRTSCHAFTLICHEN UND INDUSTRIELLEN GARTENBAU WALZWERKE STAHLWERKE BERUFSZWEIGEN 2 MILLIA MILLIARDEN KM 1.5 MILLIARDEN RM 1.1 MILLIARDEN RM Ueber reits in d FISCHEREI. HOLZ UND WALD BAUMWOLLSPINNEREIEN UND ZWIRNEREIEN 993 MILLIONEN RM 805 MILLIONEN RM 800 MILLIONEN RM 19. 21. 23. 771 MILLIONEN RM Doch gegen ihr Torwar KRAFTFAHRZEUGE LEDER BRAUNKOHLENBERGBAU Der W dienten 3: 1 gung für d den Wetzlar 442 MILLIONEN RM here Nieder Polizei zuja DER WERT DER GARTENBAULICHEN JAHRESPRODUKTION KANN NOCH UM EIN VIELFACHES GESTEIGERT WERDEN. WENN DIE VERBRAUCHER DEUTSCHES Ooast DEUTSCHE BLUMEN UND DEUTSCHES GEMÜSE BEVORZUGEN. Das z schlecht, als offen und g züglichen St gegen eine durchsetzen, Mr. 42. Fejtmarih über 15 Konzert ein ten, eine gr aite Don G Tit 2 Fanfa 5 Publikum enden Märj Potpourri, Das paufer began Tde mit stürmi wollte, bis de arburger Feit fannt geworde den gewonnen, Hugo von es Bassanio im m ,, Gök" über n erwarten die Komödie, die im ,, Kaufmann Cobujjen. über Kurhessen eise der Bevöl gen, findet be tung der Ver Carburg führen On Gonderfahr Beanspruchung ch wiederum in Bisher liegen orf und Erfur die Kreisstädte Durg verbinden Wildungen und estspielbasse Ge Cassel, Frankfurt mlung des Ge Juni in Ober Fie Gewerbeschau eistungsfähigkeit St nur das In n auch der All öbelmesse finde nkentasse schlie 2 Millionen of Juni, wird hi Den Ankauf m orts und er ausländischen in Köln( 20. hreiben außer die Geschäfts tzter Zeit find Schenkungen ge 3. T. sehr wert Beweis für das en Beranstaltung 11. n Deutschen in chen vor dem wichtige Problem er.- Der Laie ng.- Die fozi wegen Teilnah , München, B UKTION TENBAU INDUSTRIELLEN RUFSZWEIGEN ARDEN ARDEN R ARDEN RM LONEN RM JONEN RM JONEN RM LIONEN RM LIONEN RN TANN NOCH UM EIN OR DEUTSCHES OBST Mittwoch, den 28. Mai 1930. Fußball. Ergebnisse Länderspiele. ,, Gießener Zeitung Turnen, Sport und Spiel. In Düsseldorf: Westdeutschland- Süddeutschland 1: 5( 1: 2), In Redlinghausen: Westdeutschland- Ostholland 1: 1( 1: 0). Westdeutschland Ostholland 1: 1. Beim 18. Fußball- Ländertreffen Westdeutschland- Ostholland in Redlinghausen trennten sich die Gegner unentschieden 1: 1. Das Spiel wurde durch starken Wind ungünstig beeinflußt. In der ersten Halbzeit ging der Westen durch Graffers in Führung. Nach der Pause erlangten die Holländer, mit dem Winde spielend, ein kleines Uebergewicht und konnten durch de Kreef den Ausgleich erzwingen. Von den bisher ausgetragenen 18 Spielen hat nunmehr Westdeutschland 8 und Ostholland 7 gewonnen. Drei Treffen verliefen unentschieden. Ergebnisse aus dem Bezirk. 20. Mai 1930: 1900 Gießen Ehringshausen 3: 1( 2: 0) Pokalspiel in Weylar 22. Mai 1930: Wetzlarer SV. Herborn 3: 0( 0: 0) Pokalspiel in Wetzlar 24. Mai 1930: Weyl. SV. 1900 Gießen 3: 2( 0: 0, 1: 1, 2: 2) Pokalendspiel in Wetzlar VfB. Gießen - VFR. Offenbach 1: 0( 1: 0) Sport Kassel- SC. 03 Rassel 0: 3( 0: 1) Sportfreude Einbed Spvgg. Göttingen 2: 3( 2: 2) Germania Fulda 5: 0 Hessen- Hersfeld 25. Mai 1930: - Germania Marburg - VFR. Offenbach 1: 5( 1: 3) FC. Olympia Frankfurt VB. Gießen 5: 1( 3: 1) Wallau Großalmerode 0: 6( 0: 3) Wiesenbach Feudingen 1: 1( abgebr.) Laasphe Breidenbach 1: 5( 1: 3) Betzdorf Sinn Niedergirmes 4: 3 Frohnhausen 4: 2( 3: 2) Großen- Bused Ehringshausen 3: 2 Löhnberg Villmar 3: 3( 1: 2) - Marbach Heuchelheim?( H. verl.) Lippstadt Hessen 09 Kassel 2: 0( 1: 0) Spusp. Geseke- Spielv. Kassel 1: 2( 0: 1) Hessen- Hersfeld Hermannia Kassel 2: 1 Pfeil Kassel BV. 06 Kassel 1: 2 Melsungen - - Fritzlar 1: 0( 1: 0) Kiders Offenbach. Borussia Fulda 2: 2( 1: 1) SC. 05 Göttingen 4: 2( 2: 1) Gau Gießen- Wetzlar: - Reichswehr- Bataillons- Mannschaft VfB. Gießen 2. Cappel 1. 3: 2 - 1900 Gießen 2. Niedershausen 1. 0: 6 Aßlar 2. Nauborn komb. 8: 4( 3: 2) Wetzlarer SV. tomb. Ehringshausen 2. 3: 2 Stodhausen 1. Löhnberg 2. 0: 2 Steinberg 1. VFB. Gießen 3. Geilshausen 1. Ballersbach 1. Burgsolms 1. Oberbiel 1. Niederbiel 1. 1 Bissenberg 1. 1: 1 Cappel 2. 3: 2 Grünberg fomb. 2: 2 Herbornseelbach 1. 2: 1( 1: 1) Biskirchen 1. 6: 1 Dahlheim- Wetzlar 4: 0 - Oberndorf 1. 1: 7 Burgsolms 2.- Tiefenbach 2. 2: 1( 1: 1) Schwalbach 1. Oberbiel 2. 2: 3 VfB. Gießen A. H. Jugend: 21. Mai 1930: Wetzlarer SV. Sch. Weylarer SV. 2. Sch. 24. Mai 1930: 25. Mai 1930: Weylarer SV. 1. 1900 Gießen 1. 1900 Gießen 2. Stodhausen 1. - Dillenburg A. H. 12: 1 1900 Gießen Sch. 0: 2 Nauborn Sch. 1: 2 Oberbiel 1. 1: 1 Frankfurter SV. 1. 0: 4( 0: 2) Weilburg 1. 0: 1( 0: 0) Löhnberg 1. 0: 6 Lich 1. VfB. Gießen 2. 2: 3 Großen- Bused 1. Flensungen- Mücke 1. 5: 0 Sinn 1. Frohnhausen 2. 2: 1( 0: 0) Burg olms 2. Tiefenbach 1. 0: 4 Aplar 1. Niedergirmes 1. 3: 2 Niedergirmes 2. Oberbiel 1. 1: 1 1900 Gießen Sch. Weilburg Sch. 2: 1( 1: 1) Garbenteich Sch. Steinbach Sch. 2: 0( 1: 0) Gau Marburg: Germania Marburg 2. Wehrda 1. 8: 1 Wiesenbach 2. Feudingen 2. 2: 2 Niederlaasphe 1. Breidenstein 1. 6: 1( 2: 0) Cölbe 1. Hestem 1. 2: 3 Schönstadt 1. Garnau 1. 1: 3 Michelbach 1. Caldern 1. 0:12 Niederlaasphe 2. Breidenstein 2. 2: 3( 2: 1) Cölbe 2. Jugend: Cölbe 1. - - Hestem 2. 3: 0 Sarnau 1. 1: 7 Die Jubiläums Sportwoche des Weklarer Sp.-V. Ueber die Eröffnungsspiele am 17. und 18. 5. wurde bereits in der vorigen Ausgabe der„ A. H. S. 3." berichtet. Das Handball- Pokal- Turnier: 19. 5.: Wetzlar TV. Gießen TV. 46 3: 1. - 21. 5. Gießen 1900 Butzbach Polizei 0:10. - 23. 5.: Weylar TV. Butzbach Polizei 9: 8 n. Verl. Der Wetzlarer TV. holte sich am Montag durch einen verdienten 3: 1- Sieg über den TV. Gießen die Teilnahmeberechtigung für das Endspiel. Gießen konnte in der ersten Hälfte den Wetzlarern einen ausgeglichenen Kampf liefern, fielen je doch gegen Schluß mehr und mehr in ihre Hälfte zurück, nur ihr Torwart konnte durch ganz fabelhafte Leistungen eine höhere Niederlage vereiteln. Das zweite Vor- Spiel brachte Gießen 1900 und Butzbach Polizei zusammen. Die Gießener waren bei weitem nicht so schlecht, als das das Resultat besagt, den das Spiel war stets offen und gleichmäßig verteilt. Butzbach hat einen ganz vorzüglichen Sturm, der von Becker gut geführt wird. 1900 dagegen eine gute Läuferreihe, aber ihr Sturm konnte sich nicht durchsetzen, vor allem fehlte der scharfe piuzierte Wurf, sonst hätte die Partie leicht 10: 7 oder so ähnlich lauten müssen. Dieses 10: 0- Resultat brachte in Wetzlar, besonders im Turnerlager Hochspannung, man bangte etwas um den Hessen- Gaumeister, der sich in den letzten Ausstiegspielen sehr erfolgreich burchgesetzt hatte. Und so tam es, daß zum Pokal- Endspiel sich eine Rekord- Zuschauermenge( über 1000) am Freitagabend auf dem Sportplatz an der Naubornerstraße eingefunden hatten, die einen Kampf zu sehen bekamen, wie wir ihn in Wetzlar im Handball noch nicht erlebten. Es erlaubt leider der Raum nicht einen gebührenden Spielverlauf zu schildern, aber die Torer= folge sprechen für sich: 1. Min. 1: 0 f. TV. W. 3. Min. 2: 0 f. TV. W. dann in gleichmäßigen, kurzen Abständen: 2: 1, 2: 2, 3: 2 f. B., 3: 3, 4: 3 f. TV. W., 4: 4, 5: 4 f. TV. W., Halbzeit, 6: 4 f. TV. W., 6: 5, 7: 5, 7: 6, 7: 7. B. hat wieder ausgeglichen, 8: 7 f. TV. W., 8: 8 Spielende. 2mal 10 Minuten Verlängerung: Halbzeit immer noch 8: 8, TV. W. wird leicht überlegen, siegt 2 Min. vor Schluß mit 9: 8. Der erbitterte Kampf, welcher auch spielerisch ganz hervorragende Leistungen, besonders von beiden Stürmerreihen und beiden Torhütern zeigte, wird den Erschienenen unvergeßlich bleiben. - * Das Fußball- Liga- Turnier: 20. 5. Gießen 1900 22. 5.: Weglarer SB. 24. 5. Weglarer SV. Ehringshausen 3: 1. Herborn 3: 0. Gießen 1900 3: 2 n. Berl. Bei dem Spiel am Dienstagabend, Ehringshausen- Gießen 1900 glaubte man zwei vollständig ungleiche Gegner zusammen gestellt zu haben und war daher für dieses Spiel das Interesse nicht besonders groß. Während dem Spielverlauf zeigte sich aber, daß man Ehringshausen ganz gewaltig unterschätzt hatte, denn bereits einige Zeit nach der Pause stand der Sieg für 1900 noch lange nicht fest, obwohl das Resultat 1: 0 für Gießen lautete, denn Ehringshausen drängte stark auf Ausgleich, verschoß aber die sichere Gelegenheit durch ihren Halblinken. Erst gegen Schluß wurde 1900 dank seiner erfahrenen Taktik überlegen. Das Spiel wurde fair ausgetragen und konnte die Zuschauer befriedigen. Der Sportvereins- Liga traute man nach dem Jubiläumsspiel vom letzten Sonntag gegen Eintracht, 1: 9, nicht mehr viel zu. Sie bewies aber dadurch das Gegenteil, daß sie im zweiten Pokal- Vorspiel am Donnerstag abend Herborn, welche erfreu licherweise für die absagenden VB.er eingesprungen waren, verdient mit 3: 0 aus dem Rennen warfen. Das Eigentümliche an dem Spielverlauf war, nachdem erst Herborn gedrängt hatte, und einen Elfmeter auf den Pfosten knallte, daß Wetzlar kurz darauf ebenfalls einen Elfmeterstoß durch Benner 1 an den Pfosten jagte. Dann machte sich eine leichte Ueberlegenheit der Platzbesitzer bemerkbar, welche gegen Schluß noch stärker wurde und das Resultat mit 3: 0 für Herborn etwas schmeichelhaft erscheinen läßt. Auch dieses Spiel verlief ohne unliebsame 3wischenfälle. Die Entscheidung fiel am Sonnabend und zwar zu Gunsten der Veranstalter. Auch hier war, wie in der Handball- Entscheidung, eine Verlängerung notwendig. Schwache Leistungen des Weylarer Sturms und gute Leistungen der Wetzlarer Verteidigung ließen vorerst beide Parteien nicht zu Erfolgen kommen. Das Spiel wurde bis zur Pause von beiden Seiten sehr gleichgültig durchgeführt, man vermißte jedes Temperament, nur Zeiler im 1900er Sturm und die Benners in der Wetzlarer Verteidigung machten eine Ausnahme. Dadurch war das Spiel äußerst, fair aber uninteressiert, was in dem 0: 0 zum Ausdruck kommt. Erst als 1900 nach einiger Zeit in der zweiten Hälfte durch schöne Kombination zum Führungstor kommt, wird mehr Eifer auf beiden Seiten eingesetzt. Wenn auch der Sp.-V. am Anfang des Spiels stark zurück gedrängt wurde, so hatte er doch noch die Kraft in sich, jetzt auf Ausgleich zu drängen, welcher ihm kurz vor Schluß durch Schmidt gelang, welcher sich -auf eigene Faust durchsetzte. In der Verlängerung zeigte sich die Wetzlarer Mannschaft als die ausdauerndere. Kurz nach Beginn erhöhte sie durch Waldschmidt nach Flankenschuß auf 2: 1, aber Gießen glich noch einmal aus und das Spiel brachte erst jetzt die richtige Spannung. Die Zuschauer wurden lebhaft, bis Hertstein eine Flanke erwischt und einlenkt. Dann gab es noch einige erfolglose Ecken für Gießen. Vorher spielte eine kombinierte Jugend des Wetzlarer SV. gegen Oberbiel Jgd. 1: 1. Der Mittwoch brachte Jugend- und Schülerspiele: - Weylar Sch. Wetzlar 2. Sch. 25. 5. Wetzlar komb. - - Gießen 1900 GSch. 0: 2 Nauborn 1. Sch. 1: 2 - Ehringshausen 2. 3: 2. Den Abschluß der Sportwoche bildete die 3. Weglarer Kampfspiele am 25. 5. auf dem Spilburg- Stadion. Hier war Klasse und Masse vertreten. Man kann sagen, daß die ganze Sportwoche einen glücklichen und erfolgbringenden Verlauf in jeder Beziehung dem Weglarer Sportverein gebracht hat. An gesellschaftlichen, gut gelungenen Veranstaltungen hat es ebenfalls nicht gefehlt. Der Turnverein Wetzlar und die Spielvereinigung Gießen haben durch ihre weitgehendste Unterstützung am meisten zum Gelingen beigetragen. WZW. Klasse 1: Ergebnisse: 100- Meter- Lauf: 1. Birkelbach, Sp.Fr. Siegen 11,5 Gef.; 2. Gunot, 1900 Gießen 11,8 Set.; 3. Gerlach, TB. Wetzlar 12,0 Sekunden. 100- Meter- Einladungslauf: 1. Schmalz, SC. 1880 Frankfurt 11,3 Sef.; 2. Schmidt, Eintracht Frankfurt 11,4 Gef.; 3. Birkelbach, SpFr. Siegen 11,6 Sekunden. 400- Meter- Lauf: 1. Hemrich, SC. 1880 Frankfurt 54,3 Set.; 2. Pfeiffer, SpFr. Siegen 54,5 Sef.; 3. Büttner, VfB. Gie Ben 55,0 Sefunden. 3 000- Meter- Lauf: 1. Paul, Sp.Fr. Siegen 9,28 Min.; 2. Engelhardt, 1880 Frankfurt 9,45 Min.; 3. Kaufmann, FSpV. Frankfurt. Hochsprung: 1. Capello, VfL. Wetzlar 1,72 Meter; 2. Jakob, Bf Gießen 1,57; 3. Philipp, W, TV. Wetzlar. Kugelstoßen: 1. Mohl, VfB. Gießen 13,06 Meter; 2. Schäfer, 1900 Gießen 12,38 Meter; 3. Werner, SV. Wezlar. Distuswerfen: 1. Paulus E., VfL. Wetzlar 44,83 Meter; 2. Mohl, VFB. Gießen 37,55 Meter; 3. Koch, A., VfL. Wezlar. Nr. 42. Klasse 2: 200- Meter- Lauf: 1. Wander, Spr. Siegen 24,0 Sef.; 2. Wagner, Eintracht Frankfurt 24,1 Set.; 3. Gerlach K., TV. Wetzlar 24,4 Setunden. 800- Meter- Lauf: 1. Leunig, Eintracht Frankfurt 2,06 Min.; 2. Bepperling, 1900 Gießen 2,06,1 Min.; 2. Knoedel SC. 1880 Frankfurt. 1500- Meter- Lauf: 1. Peters, 1900 Gießen 4,25 Min.; 2. Kaufmann, SpV. Frankfurt 4,29 Min.; 3. Heberling, Wetzlarer SV. 4,31 Minuten. Weitsprung: 1. Werner, Weklarer Sp.-V. 6,30 Meter; 2. Gerlach, TV. Wetzlar 6,12 Meter; 3. Knigge, 1900 Gießen 6,06 Meter. Speerwerfen: 1. Hopfenmüller, 1900 Gießen 45,20 Meter; 2. Koch A., VsL. Wetzlar 44,75 Meter; 3. Wagner, TV. Wetzlar. Klasse 3: 100- Meter- Lauf: 1. Henkel, SC. 1880 Frankfurt 11,4 Sef.; 2. Pfeiffer, Spyr. Siegen 11,7 Set.; 3. Zerndt W., Wetzlarer SV. 12,0 Sekunden. 3 000- Meter- Lauf: 1. Heberling, Wetzlarer SV. 9,50 Min.; 2. Hetzel, FSpV. Frankfurt 10,35 Min.; 3. Günther, 1900 Gießen. Kugelstoßen: 1. Sorg, SpFr. Siegen 11,76 Meter; 2. Berg, 1880 Frankfurt 11,36 Meter; 3. Koch, VfL. Wetzlar 11,11 Meter. Weitsprung: 1. Werner, Wetzlarer SV. 6,22 Meter; 2. Husch, Sp. V. J. G. Frankfurt 6,16 Meter; 3. Wander, SpFr. Siegen 6,12 Meter. Alte Herren: 100- Meter- Lauf: 1. Karach, Sp. V. J. G. Frankfurt 12,4 Sef.; 2. Nagel, VFB. Gießen 13,0 Set.; 3. Waldschmidt R., Wetzlarer S. 13,1 Sekunden. Kugelstoßen: 1. Adam, TV. Braunfels 11,39 Meter; 2. Karach, Sp. V. J. G. Frankfurt 8,52 Meter; 3. Waldschmidt R., Wetzlarer Sportverein. Jugend- Kämpfe: 100- Meter- Lauf: 1. Höhn, FV. Weilburg 11,9 Set.; 2. Müller, SpFr. Siegen 12,0 Set.; 3. Schickedanz, 1900 Gießen 12,1 S. Kugelstoßen: 1. Kilo, VfL. Wetzlar 12,95 meter; 2. Luh, VFB. Gießen 12,59 Meter; 3. Nold H., TV. Wetzlar 12,55 Meter. Hochsprung: 1. Feige, SpFr. Siegen 1,70 Meter; 2. Kuhlmann, VfL. Wetzlar 1,60 Meter; 3. Müller, SpFr. Siegen 1,50 M. Weitsprung: 1. Eufer, SpFr. Siegen 6,14 Meter; 2. Müller, SpFr. Siegen 6,11 Meter; 3. Feischer, SpFr. Siegen 5,81 M. Damen- Wettkämpfe: 100- Meter- Lauf: 1. Lorenz, Eintracht Frankfurt 12,7 Gef.; 2. Keil, Eintracht Frankfurt 13,1 Sek.; 3. Schmidt L., Sp. V. J. G. Frankfurt 13,3 Sekunden. 800- Meter- Lauf: 1. Pfaff- Haasters, VfL. Wezlar 2,47 Min.; 2. Eymüller, VfB. Gießen 2,54 Min.; 3. Müller, VfB. Gießen. Kugelstoßen: 1. Fleischer, Eintracht Frankfurt 11,33 Meter; 2. Lint, SpFr. Siegen 9,72 Meter; 3. Frey E., VfL. Wetzlar. Hochsprung: 1. Lint, Spyr. Siegen 1,47 Meter; 2. Arabien, TV. Wetzlar 1,37 Meter; 3. Schneider H., VfL. Wetzlar 1,37 Meter. Die Saffeltämpfe: 4 mal 100 Meter, Klasse 1: 1. Sportklub 1880 Frankfurt 44,8 Sef.; 2. Sportfreunde Siegen 45,1 Gef.;; 3. Sportverein J. G. Frankfurt. Olymp. Staffel, Klasse 2: 1. Spielvereinigung 1900 Gießen 3,51 Min.; 2. Sportklub 1880 Frankfurt 4,02 Minuten. Schwedenstaffel, Klasse 3: 1. Sportverein J. G. Frankfurt 2,11 Min.; 2. Sportklub 1880 Frankfurt 2,14 Min.; 3. Spielvereinigung 1900 Gießen 2,17 Minuten. 4 mal 200 Meter Jugendstaffel: 1. Spielvereinigung 1900 Gießen 1,39 Min.; 2. Sportverein J. G. Frankfurt 1,40 Min.; 3. VFB. Gießen 1,45 Minuten. 4 mal 100 Meter Damenstaffel: 1. Sportverein J. G. Frankfurt 54,2 Gef.; 2. 1900 Gießen; 3. VfL. Wetzlar. Aus Gießen und Umgegend. BfB. Gießen VfR. Offenbach 1: 0( 1: 0). Bei dem Samstagnachmittag- Spiel hatten die Gießener einen guten Erfolg, indem sie die Offenbacher Rasenspieler nach schönem Spiel verdient schlugen. Die Anstrengungen dieses Spieles machten sich aber am nächsten Tage bei dem Spiel ,, Olympia" Frankfurt BfB. Gießen 5: 1( 3: 1) stark bemerkbar, zumal die Mannschaft auch sehr verjüngt war. Die Zeit der Spielsperre ist auch für die VfB.er recht wünschenswert. denn die in der letzten Zeit ausgetragenen Spiele haben die Mannschaft derart mitgenommen, daß eine Ruhepause notwendig ist. Diesen Eindruck konnte man von diesem Spiel mit> nehmen. - Großen- Bused 1. Ehringshausen( 2. Bil..) 3: 2. Flensungen- Müde Jgd. 5: 0. Großen- Bused Jgd. Die Jugend des FC. 1926 Großen- Bused spielte zunächst. Ihr Gegner, die Jugend des FC. 1927 Flenjungen- Müde mußte erwartungsgemäß mit 5: 0 den Einheimischen den Sieg überlassen. Nach diesem Spiel standen sich im Gesellschaftsspiel die 1. Mannschaft des Spiel- und Sportvereins Ehringshausen und die einheimische Mannschaft gegenüber. Hatte man allgemein mit einem hohen Sieg der Gäste gerechnet, so wurde man angenehm enttäuscht, denn die guten Leistungen der Buseder konnten einen 3: 2- Sieg erringen. Man spielte auf beiden Seiten mit Ersatz. Von Beginn des Spieles bis zum Schluß wurde in flottem Tempo gekämpft. Man merkte, daß bei den Gästen in der Hauptsache der Sturm die gefährliche Waffe der Mannschaft bildete und konnte es auch nicht verhüten, daß nach ungefähr 8 Minuten das Spiel 1: 0 zu Gunsten der Gäste stand. GroßenBused fand sich allmählich und konnte schon nach 4 Minuten durch seinen Ersatz- Rechtsaußen das 1: 1 herstellen. Ehringshau sen, durch den Ausgleich überrascht, mußte sich weiterhin gegen die immer wieder gut vorgetragenen Angriffe der Einheimischen start wehren, konnte es aber trotzdem nicht verhindern, daß ihr Tormann noch 2mal hinter sich greifen mußte. Mit 3: 1 zu Gunsten Großen- Buseds ging es in die Pause. Gleich nach Wiederbeginn setzte Ehringshausen alles daran, um den Sieg noch an sich zu bringen. Es fonnte jedoch nur ein Tor aufholen, da die Busecker Hintermannschaft, insbesondere der Tormann, alle Angriffe der Gäste vereitelten. Verschiedentlich gut herausge= arbeitete Torchancen für beide Parteien wurden aber nicht mehr verwertet. Geilshausen 1. Grünberg tomb. 2: 2. Geilshausen hatte am Sonntag Grünberg zu Gast, das Spiel endete unentschieden 2: 2. Die meiste Zeit sah man Geilshausen überlegen, ohne aber das Führungstor erlangen zu können. Schiedsrichter Buß- Grünberg fonnte gefallen. GEN, Mittwoch, den 28. Mai 1930. 1900 Gießen 1. Jgd. Frankfurter Sportverein 1. Jgd. 0: 4( 0: 2). Mit der Verpflichtung dieses Gegners, der vor dem Länder spiel Jtalien Deutschland im Frankfurter Stadion Zehntausende durch sein prachtvolles Spiel begeisterte, hatten die hiesigen Blau- Weißen sich vor eine unüberwindliche Aufgabe gestellt. Aber mit dem Gegner wächst das Können. In der ersten Halbzeit erreichten die 1900er durch ihren kolossalen Eifer, daß das Spiel wenigstens offen blieb, wenn die Gäste sonst auch in allem anderen besser waren. Nach der Pause wurde die Ueberlegenheit der Mainstädter aber drückend. 1900s pielbeinige Verteidigung leistete sich dazu noch ein Eigentor. Das Ergebnis hätte dem Spielverlauf nach nur 3: 1 für Frankfurt zu lauten brauchen. Sportfest in Appenrod( Kr. Alsfeld). In Appenrod kämpften letzten Sonntag 12 Mannschaften um den Sieg in drei Klassen. Nach fairen, durchweg spannenden Spielen qualifizierten sich als Sieger: A- Klasse: 1. Schweinsberg; 2. Niederofleiden; B- Klasse: 1. Niedergemünden; 2. Ehringshausen( Kr. Alsf.) C- Klasse: 1. Niederofleiden 2.; 2. Ohmes. Das Fest wurde mit einem kleinen Ball mit vorheriger Siegerverkündigung abgeschlossen. f. ㄓ Weglar- Weilburger Brief. Das Privat- Spielprogramm war am letzten Maisonntage recht rege. Die Ligamannschaft des Sportclubs Niedergirmes spielte in Betzdorf Ein schnelles, faires Spiel sah die Platzbesitzer am Ende mit 4: 3 als knappen Gewinner. Niedergirmes 2. Jgd. erzielte gegen Oberbiels 1. Jgd. ein Unentschieden 1: 1. Der VfB. Azlar spielte mit einer kombinierten Mannschaft gegen die zweite von BC. Nauborn. Ein faires torreiches Tref= fen, 8: 4 für Aßlar. In der ersten Hälfte hielten sich die Nauborner recht tapfer, mußten aber nach der Pause das routinierte Können der Aßlarer mit einigen Toren anerkennen. Halbzeit 3: 2 f. A. Aẞlars 1. Jgd. war bei guter Laune und gewann mit 3: 1 Toren über ihren Nachbar, Niedergirmes 1. Jgd. Ehringshausens Ligisten waren in Großen- Bused. Die Stürmerreihe der Plazzbesitzer zeigten das bessere Schußvermögen. 3: 2 wurde Großen- Bused Sieger. Ehringshausens 2. spielte gegen eine tombinierte Mannschaft des Weylarer Sportvereins in Wetzlar und verlor 3: 2. Bissenberg weilte zum Rückspiel in Steinberg. Auch diesmal trennten sich beide Gegner unentschieden. Vorspiel in Bissenberg 3: 3. Diesmal 1: 1. Burgsolms Stürmerreihe spielte am Sonntag mit der nötigen Schnelligkeit und Entschlossenheit. Der Erfolg war ein hoher 6: 1- Sieg über Biskirchen. Dahlheim- Wetzlar spielte mit neun Mann gegen Oberbiel. Der B.- Meister entschied die Partie mit 4: 0 Toren zu seinen Gunsten. Oberbiels 2. holte sich in Schwalbach mit 3: 2 Toren den Sieg. Jn Niederbiel trafen sich die beiden Nachbarn Oberdorf Niederbiel. Die bessere Stürmerreihe gewann das Spiel. 7: 1 für Oberndorf. - Um die DFB.- Meisterschaft. Zweite Meisterschaftsrunde in Köln, Nürnberg, Dresden, Berlin. Der Spielausschuß des DFB. hat nunmehr die Zusammensetzung der Gegner und die Festsetzung der Spielorte für die am 1. Juni 1930 stattfindende erste Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft vorgenommen. Von den acht Mannschaften, die sich in der Vorrunde am 19. Mai durchzusetzen wußten, spielen die Vereine aus Köln, Dresden und Nürnberg diesesmal vor heimischem Publikum, während die Meister von Süd-, Westund Norddeutschland nach Nürnberg und Berlin fahren müssen und dort zum Kampf anzutreten haben. Der Spielplan wurde wie folgt aufgestellt: In Köin: Spielvereinigung Sülz In Nürnberg: 1. FC. Nürnberg In Dresden: Dresdner Sportclub In Berlin: Eintracht Frankfurt Hertha BSC. Berlin. Schalke 04. Spielvereinigung Fürth. Holstein Kiel. Gejekliche Regelung der Trichinenschau in Hessen. Der Inhalt der Regierungsvorlage. Der Innenminister hat dem Landtag einen Gesetzentwurf zugeleitet, durch den auch in Hessen die Trichinenschau gesetzlich geregelt werden soll. Während in anderen Ländern, beispiels weise in Preußen und Sachsen die Trichinenschau schon lange Union Gießener Zeitung ( Preußen seit 1902) einheitlich gehandhabt wird, war sie in Hessen bisher den örtlichen Behörden überlassen. Außer den großen Städten schrieben für die gewerblichen Schlachtungen einzelne Kreise, oder aber, wo diese sich nicht dazu entschließen konnten, auch kleinere Städte und Landgemeinden die Trichinenschau teils obligatorisch, teils fakultativ vor. So bestehen in Hessen jetzt schon annähernd 30 Polizeiverordnungen, die die Trichinenschau örtlich regeln und die ungefähr die Hälfte aller gewerblichen Schweineschlachtungen erfassen. Neuerdings laufen weitere Anträge auf Einführung der örtlichen Trichinenschau. Nicht zuletzt sind diese Bestrebungen auf die beteiligten Gewerbefreise selbst zurückzuführen, die große Schwierigkeiten beim Absatz ihres Fleisches und ihrer Fleischwaren nach nichthes= sischen Gebieten haben, in denen die Trichinenschau eingeführt ist, die aber die Art der Trichinenschau wie sie in Hessen durch Polizeiverordnung geregelt ist, vielfach nicht als genügend anerkennen. Aus den wirtschaftlichen und den gesundheitlichen Gründen wird deshalb eine für das ganze Land einheitliche Regelung der Trichinenschau durch dieses Gesetz angestrebt. Die verhältnismäßig seltenen Fälle der Feststellung von Trichinen bei Schlachttieren dürfen über die außerordentlich große Gefahr im Einzelfall für die gesamte Bevölkerung nicht hinwegtäuschen, da durch den Genuß des Fleisches eines einzigen mit Trichinen behafteten Tieres erfahrungsgemäß Hunderte von Menschen an Trichinosis erfranken können, mit einem sehr hohen Prozentsatz von Todes= fällen. Das Gesetz sieht die amtliche Untersuchung auf Trichinen nicht nur für Schweine, sondern für alle Tiere, vor, deren Fleisch zum Genuß für Menschen verwendet werden soll, und die als Zwischenträger der Trichinose beim Menschen in Betracht tommen können. Trichinenepidemien, wie sie erst in neuester Zeit, besonders in dem Stuttgarter Fall bekannt geworden sind, der einer großen Anzahl von Menschen das Leben gekostet hat, machen es notwendig, den Kreis derjenigen Tiere, die der Trichinenschau unterliegen, möglichst weit zu halten. Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft sind als solche Tiere zu bezeichnen: Wildschweine, Hunde, Katzen, Bären, Füchse, Dächse, Marder, Iltisse und Igel, sowie auch das Flußpferd. Da die Erkenntnisse der Wissenschaft sich aber im Laufe der Zeit ändern können, soll die Bezeichnung dieser Tiere nicht durch das Gesetz, sondern durch die Bekanntmachung des Innenministers erfolgen. Diese Bekanntmachung wird der Bevölkerung, soweit die Tiere überhaupt für den menschlichen Genuß in Frage fommen, als Warnung dienen können. Auch das nach Hessen eingeführte Frisch- oder zubereitete Fleisch dieser Tiere soll nach dem Gesezentwurf künftig der Trichinenschau unterliegen, sofern es zum Genuß für Menschen bestimmt und nicht bereits amtlich auf Trichinen untersucht worden ist. Die Höhe der Gebühren für die Durchführung der Trichinenschau soll auf das ganze Land einheitlich festgesetzt werden. Die Durchführung soll in engster Anlehnung an die Fleischbeschauorganisation erfolgen, da gerade die in Hessen hierüber bestehenden Vorschriften sich besonders bewährt haben. Es ist beabsichtigt, in Bezirken mit gehäuften Untersuchungen nach Möglichkeit Kriegsbeschädigte mit der Trichinenschau zu beauftragen. Im allgemeinen wird die Trichinenschau von den bereits vorhandenen Fleischbeschauern übernommen werden. Es ist voraussichtlich damit zu rechnen, daß das Gefeh nach Verabschiedung durch den Landtag am 1. Oktober 1930 in Kraft treten kann. Deutschland verbraucht zu wenig Drucksachen. Obwohl die Leistungsfähigkeit des deutschen Druckgewerbes in technischer und künstlerischer Beziehung kaum von einem anderen Land übertroffen wird, ist der Verbrauch an Drucksachen, gemessen an der Einwohnerzahl Deutschlands, geringer als der in England, Frankreich, den nordischen Ländern und vor allen Dingen in Amerika. Es gibt in Deutschland immer noch viel zu viel Geschäftsleute, die den Werbewert der Drud sache unterschätzen; auch bezüglich des Geschmacks fehlt es noch weit. An der Beschaffenheit einer Werbedrucksache kann der Empfänger die wirtschaftliche Tüchtigkeit, den Geschmack und die Leistungsfähigkeit des Versenders erkennen. Es ist nicht immer richtig, wenn behauptet wird, daß das gesprochene Wort Heízí Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken Nr. 42. mehr Erfolg hat als das gedruckte. Das gesprochene Wort verfliegt, das gedruckte bleibt. Die nachhaltige Wirkung einer geschickt aufgemachten, geschmackvoll ausgestatteten Reklame ist unbestreitbar. Von diesen wirtschaftlichen Förderungsmitteln, wird in Deutschland zu wenig Gebrauch gemacht. Vor allen Dingen ist der deutsche Handwerker der Drucksachenreklame noch viel zu wenig näher gekommen. Auch die Drucksachen für den täglichen Gebrauch Briefbogen, Umschläge, Karten den vom Handwerk vielfach noch für entbehrlich gehalten. Man begnügt sich mit den primitivsten Mitteln und vergißt ganz, daß heute ein Geschäft ohne diese Dinge keine Bedeutung er halten kann. Neue Bücher. werWas die Amerikaner über ihren Geheimkrieg gegen uns sagen. Es ist interessant, zu wissen, was unsere Feinde über den Krieg denken und wie sie die Kriegsmaschine hinter den Kulissen im geheimen aufgezogen haben. Geradezu vernichtend ist für uns Deutsche aber die Erkenntnis, daß unsere Feinde, als ihnen die Unbesiegbarkeit der deutschen Armee klar wurde, planmäßig auf die deutsche Revolution hingearbeitet haben. Die Amerikaner erklären ganz offen, daß die deutsche Revolution, auf die ein großer Teil des deutschen Volkes doch so furchtbar stolz ist, ein wohlvorbereitetes Werk des Auslandes war. Unter dem obigen Titel ist im Verlag Died& Co., Stuttgart, aus der Feder eines amerikanischen Nachrichtenoffiziers ein Buch erschienen, das dem deutschen Volke bitterste Wahrheiten sagt. Als das Ziel, die deutsche Revolution, erreicht war, langweilten sich die amerikanischen Geheimagenten und haben, wie sie selbst sagten, eigentlich nur zum Spaß auch einmal in Luxemburg ein bischen Revolution gemacht. Gibt es eine größere Verhöhnung für das deutsche Volk, als wenn diese erfahrenen Revolutionsmacher erklären, das schwierigste bei allen Revolutionen sei immer, dem souveränen Volke beizubringen, warum es eigentlich eine Revolution mache. Noch im letzten Monat müsse man die Führer immer noch wie die A- B- C- Schüßen abhören, ob sie die Gründe zu ihrer Unzufriedenheit auch noch im Gedächtnis hät= ten. Mit 14 Punkten allein ließ sich die Sache ohne weiteres nicht machen. So bedauerlich manche Erkenntnis für uns Deutsche ist, so wichtig ist es doch, ein solches Buch zu lesen. Das Buch kann nur empfohlen werden. Das Pfingstheft der„ Eleganten Welt" ist soeben erschie= nen und entsprechend seinem Spezial- Charakter inhaltlich be= sonders reichhaltig und anregend ausgestaltet. Es werden in dem Heft wieder alle Dinge gesellschaftlichen und kulturellen Lebens berührt, die zur Zeit im Vordergrund des Interesses stehen. ,, Seltene Frauen in seltenen Berufen". Ueber dieses Thema plaudert wieder in interessanter Weise Das Heft, die Zeitschrift Frauenfür die Frau. In dem Aufsatz ,, Männerdämmerung dämmerung" wird in tapferer Weise eine Lanze für die Frau gebrochen. - Hans Dominik: DRP 500 000. Kein neuer Roman, sondern ein fesselnder Aufsatz über das Reichspatentamt und das, was es Bemerkenswertes beherbergt. Lesen Sie das im neuen Heft der„ Woche",( überall für 50 Pfg.). An der alten Orakelstätte von Delphi werden im antiken Theater des Apoll die berühmten Tragödien des Aeschylos aus Anlaß der Hundertjahrseier griechischer Unabhängigkeit aufgeführt. Prachtvolle Bilder von diesen Festspielen bringt die neue Nummer von„ Hadebeils J. 3.", die überall für 20$ 19. zu haben ist. Geschäftliches. Der Wohlstand unseres deutschen Volkes ist heute einer fast ausgesprochenen Armut gewichen. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Staat wie jeder einzelne Staatsbürger haben die Pflicht, wo immer nur möglich, Ersparnisse zu erzielen. Zum größten Teil kann hierzu die Hausfrau durch billigen Einkauf beitragen. Bei der Wahl des Brennstoffes sollte sich jede Hausfrau insbesondere die Frage vorlegen, welches das vorteilhafteste, beste und angenehmste Heizmaterial für Küche und Zimmer ist. Entscheiden wird sie sich dann nur für die Warum? Weil rheinischen Braunkohlenbrikeits ,, Union". rheinische Braunkohlenbriketts„ Union" in der Anschaffung billig, im Gebrauch bequem und in der Heizwirkung unübertroffen sind. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. UnionBilligster und bequemster Brennstoff Briketts Union Bezug Redaktionsf Jendung ni 43. 80 980 Der Re dungen zur Erteilung nicht mehr Die fün nenboote de fen und find mathajen fein Im Reid 40 gegen 25€ rins angenon Das Zi Kraft gejez Die bo daß Präside Ein W eingeweiht höchste Beu Eine Wittenbe Moldenhauer führte aus, schaft eher to Augenblid des jezigen daß auch in beitslojen neueren Be nen. Infolg notwendig. einer Verstär Dadurch wü stehen, die f Von der Kr für innere der gesamte Molden das nur di führt werd Verstärkte Bis zur Du zu finden, u zu nehmen. versicherung Weise ein Au eine Reform Lai des Latchuri Empfang de rinesoldaten um die hiesi zu ergänzen nugung des Start zu fein Flugplages Graf 3ep Birken Haarwäsche IN SHAMPOONFORME Hersteller: E. J. Schöttler& Co., Bützow M. Generalvertreter wird nachgewiesen Lohn- Verzinkung Darlehen führt billigst aus Lauterbacher Blechwarenfabrik an Beamte und Festbesoldete. Gladbacherstraße 5. u. Verzinkungsanstalt 6.m.b.5. Leonh. Klein, Köln Lauterbach( Hessen) Das von vielen Vereins- und Verbands- Rechnern als ganz vorzüglich beurteilte Universal- Verbands- und Vereinskassebuch von mir ausgearbeitet wird in jeder gewünschten Stärke geliefert. Die Anschaffung für das kommende Jahr ist jetzt zu empfehlen. Der Rechner weiß zu jeder Minute, was er eingenommen hat an Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, von Veranstaltungen usw. usw. und was er ausgegeben hat für Bundes- und Verbandsbeiträge, für allgemeine Verwaltung, für Reisespesen, für sonstige Vergütungen, für Veranstaltungen, für Anschaffungen, Reparaturen, für Unterstützungen, Steuern usw. usw. Am Jahresschluß genügt der Abschlußstrich, die einzelnen Spalten zusammengezählt, die Endzahlen der Ausgabespalten von denen der Einnahmespalten oder umgekehrt abgezogen. Das ist eine Arbeit von nur wenigen minuten und der Rechner ist allen mühseligen und zeitraubenden Sonderaufstellungen enthoben. Geschäftsbücherverlag Albin Klein, Gießen, Südanlage 21 rine und Litchfield, Aufenthalt für seine den. Am Newyori Graf Zeppel fälle sind we schijf in der tag Ruba er Das Mi London, fonjervative im Unterhau Sozialisten Der Stimme.