Nr. 84 Eichen gründet. - Frau ben. Tung in it dem lle, aunien zu ephans: d eini n ihnen Jägers end die fehrten. plötzlich te, ihm hoß den e 3ah entlasse g ging, e Fuß auf der Bed Sche - In nst der egenden rch den letter gebracht mit dem chauend es, in ich an ganz in nd Ju Stalien. Leipzig RM.-reichen s Buch ie man eutscher n, mit 1.80 Fülle δετ dem = ein wofür hlun es 25it von te des läums N., zu 25 Ver Jut vor groß wie er deuts F.P.I erantert Intereffe n wird. Siodmat: dhe" be ießen. thaus richtung orderlich featifcher raße 56 00000 nz gleichviel Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jaheg. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 25. Oktober 1930 Sparprogramm des Hessischen Landbundes! Im Hinblick auf die außerordentlich schwierige Lage der Landwirtschaft, sowie der gesamten übrigen Wirtschaft hat die Fraktion des Hessischen Landbundes erneut dem Hessischen Landtag ein ausführliches Sparprogramm vorgelegt. Wir veröffentlichen nachstehend den Antrag im Wortlaut: Die Wirtschaftslage wird in Deutschland mit jedem Tag trostloser. Die Beschäftigungslosigkeit nimmt zu. Der Absatz stockt, die Preise fallen. Die Lage der Landwirtschaft ist unerträglich, insbesondere haben die Preise für landwirtschaftliche Produkte einen unerhörten Tiefstand erreicht, der jegliche Rentabilität ausschließt. Steuern und Abgaben an die öffentliche Hand können in weitem Maße nicht mehr entrichtet werden. Jm hessischen Etat droht infolgedessen ein erschreckend hoher Fehlbetrag. Trotz dieser Lage hat die hessische Regierung bis jetzt keine durchgreifenden Maßnahmen getroffen, um der Lage Herr zu bleiben. Die Untätigkeit der Regierung erscheint umso weniger verständlich, als der Landtag nur verlängert worden ist, damit die erforderlichen Sparmaßnahmen im laufenden Rechnungsjahr durchgeführt werden. Angesichts dieser Lage sieht sich der Hessische Landbund gezwungen, erneut mit einem Sparprogramm an den Landtag heronzutreten. Wir beantragen: der Landtag wolle beschließen, die Regierung zu ersuchen, dem Landtag sofort Gesetzentwürfe vorzulegen, in welchen folgenden Forderungen Rechnung getragen wird: A. Sparmaßnahmen in der Zentralverwaltung. 1. Die Zahl der Ministerien ist von 5 auf 2 herabzusehen. 2. Die Zahl der oberen, mittleren und unteren Steller in ben Ministerien ist um je 30 Prozent zu verringern. Die durch diese Maßnahme in der Zentralverwaltung frei werden Beamten sind, soweit festangestellt, in der Lokalverwaltung zu verwenden. B. Sparmaßnahmen im Bereiche des Ministeriums für Kultus und Bildungswesen. 1. Die Volksschulklassen mit erweitertem Lehrziel sind aufzuheben. 2. Die staatliche Fortbildungsschule ist unter Rückführung der hauptamtlichen Fortbildungsschullehrer und-Schullehrerinnen in den Volksschuldienst aufzuheben. Die Fortbildung der schulentlassenen Jugend ist durch Einrichtung von Abendkursen im Winterhalbjahr durchzuführen. 3. Die landwirtschaftlichen Winterschulen sind der Landwirtschaftskammer zu übertragen, die gewerblichen Fort: bildungsschulen werden der Handwerkskammer, die fanf= männischen Fortbildungsschulen der Industrie- und Handelskammer angegliedert. Dabei ist Sorge zu tragen, daß die aus der Besoldung und Anstellung der seitherigen Lehrkräfte an diesen Schulen sich engebenden Verpflichtungen des Staates auch vom Staate weiterhin erfüllt werden. 4. Die Zahl der höheren Schulen in Hessen ist um mindestens ein Drittel zu vermindern. 5. Der zur Zeit für die Hochschulen aufzuwendende Staatszuschuß in Höhe von rd. 5 Millionen RM. ist um mindestens 1 Million RM. durch Verringerung der Personalaus gaben und andere Einsparungen zu senken. 6. Der Staatszuschuß für das Landestheater ist zu streichen. 7. Alle überflüssigen Schulaufsichtsorgane in Zentral- und Bolitische Rundschau. Reichspräsident von Hindenburg hat am Donnerstag die Landvolkführer Döbrisch, Dr. Gereke und Hepp in Gegenwart des Reichsernährungsministers Schiele empfangen. Reichskanzler Dr. Brüning empfing einen Vertreter der Landvollpartei, demgegenüber er den Wunsch des Landvolks auf beschleunigte Einberufung des Reichstages ablehnte, aber die Einleitung weiterer Maßnahmen zur Behebung der landwirtschaftlichen Not ankündigte. Der Reichsrat hat darauf verzichtet, gegen das Amnestiegesez Einspruch zu erheben und den Reichstagsbeschlüssen über die Schuldentilgung zugestimmt. Im Preußischen Landtag ist auch von den Kommunisten ein Mißtrauensantrag gegen den neuen preußischen Innenminister Severing eingebracht worden. Die preußische Regierung beabsichtigt Maßnahmen, die sich u. a. auf die Verlängerung der Schulpflicht, auf die Kürzung der Arbeitszeit, auf die Einschränkung der Beschäftigung aus: ländischer Arbeiter in Preußen und auf Meliorationsarbeiten in der Landwirtschaft beziehen. Der braunschweigische Innenminister hat alle Umzüge und öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten. lackiert, desglei rn, Lino n, ferner Sonstigen Da- Poll und ver quer der nde. el, RM 1- ENA- G GART Die nationalsozialistische Landtagsfraktion in Bayern hat beim Staatsgerichtshof Klage auf Ungültigkeitserklärung aller seit dem Urteil des Staatsgerichtshofes vom 12. Februar ge= faßten Beschlüsse eingereicht. Im Haushaltsausschuß des Bayerischen Landtags wurde am Donnerstag das Sanierungsgesetz der Regierung mit allen Lokalverwaltungen sind mit sofortiger Wirkung aufzu heben. C. Sparmaßnahmen im Bereiche des Verwaltungs: und Gerichtswesens. 1. Die Verwaltungsarbeiten der Zentralverwaltung sind durch Ueberweisung von Aufgaben an die Lokalverwaltung einzuschränken. Der Instanzenweg ist zu verkürzen. 2. Die Provinzialverwaltungen sind als besondere Behörden aufzuheben. 3. Die Ausgaben für Kreisverwaltungen und für Gerichte sind durch eine starke Verminderung des Verwaltungsund Gerichtspersonals zu senken. Der schwerfällige Geschäftsgang an den Gerichten ist durch Verminderung des Schreibwerks und durch andere organisatorische Maßnahmen zu vereinfachen. 4. Das Notariatswesen ist einer grundlegenden Aenderung zu unterziehen. 5. Sämtliche Lokalverwaltungsstellen sind den zuständigen Kreisämtern zu unterstellen. 6. Die Vermessungsämter sind unter starker Verminderung ihrer Zahl mit den Feldbereinigungsämtern zusammenzulegen. 7. Die Kosten für die Ortspolizei in den hessischen Städten sind den Sitgemeinden aufzuerlegen. D. Sparmaßnahmen auf dem Gebiete der Beamtenbesoldung. 1. Bis auf weiteres tritt eine Einstellungs-, Anstellungsund Beförderungssperre für alle Beamtengruppen mit sofortiger Wirkung ein. 2. Die Altersgrenze für die Ruhestandsversegung der Beamten ist unter Aenderung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen vom 65. auf das 68. Lebensjahr hinauf: zusetzen. 3. Die Regierung legt mit sofortiger Wirkung eine neue Besoldungsordnung vor, in welcher folgende Gesichtspunkte berücksichtigt werden: Das Aufrückungssystem ist zu Gunsten des Beförde rungssystems aufzuheben. Jede Beamtengruppe kommt in eine Besoldungsgruppe. Die weiblichen Beamten und Angestellten bekommen Gehälter und Vergütungen, die ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 85 Schicksalsfragen am Oberrhein. Die Auswielungen der neuen Zollgrenze für Wirtschaft und Schiffahrt. Die wirtschaftlichen Folgen eines Seitenkanals. Die Gründe gegen ihn. Es bedarf keines Beweises, daß die wirtschaftlichen Wirkungen, die von der Ausführung des Rhein- Seitenkanals auf Südwestdeutschland, vornehmlich auf Baden, ausgehen würden, um so einschneidender sein müssen, als dessen Wirtschaft durch die Abtrennung Elsaß- Lothringens vom Reich schon sehr stark gelitten hat. Denn obwohl Frankreich über seine Absichten, ob es den Kanal bauen will oder nicht, sich in tiefes Schweigen hüllt, dürfte die Entscheidung voraussichtlich schon fallen, wenn die Kraftgewinnungsanlagen, die an dem zur Umgehung der Jsteiner Schwelle im Bau befindlichen Umgehungskanal errich tet werden sollen, ergeben haben, ob eine Wirtschaftlichkeit der Energiegewinnung an dieser Stelle möglich ist. Wie wir sahen, legt Frankreich in dem Wunsche, Straßburg als Endhafen der Großschiffahrt erhalten zu sehen, keinen allzugroßen Wert auf die verkehrswirtschaftliche Auswirkung des neuen großen Kanals. Ihm kann im Interesse Straßburgs infolge tedyrischer und zollpolitischer Schwierigkeiten die Hemmung der Großschiffahrt südlich Straßburgs, die fast allgemein als eintretend angenommen wird, in diesem Sinne nur erwünscht sein. Badens Lage ist gekennzeichnet durch seine schmale Ausdehnung am Rhein, die im Süden und Norden eine nach Osten ausholende Verbreiterung erkennen läßt. Auf 262 km fällt die Reichsgrenze mit der Badens gegen die Schweiz, auf 182 km nunmehr mit der gegen Frankreich zusammen. Damit wird die Rheinebene zur wirtschaftlichen Schwerfläche des Landes, und sie war es früher in höchstem Maße, weil die wirtschaftlichen Belange des rechtsrheinischen Baden und des gegenüberliegenden linksrheinischen Elsaß- Lothringen sich in der glücklichsten Weise ausglichen und ergänzten. Die hohen Zollmauern der Schweiz und Frankreichs vermehren jetzt die Schwierigkeiten, die sich aus den weiten Entfernungen für die Aufnahme wirtschaftlicher Beziehungen zu Innerdeutschland ergeben. Durch die neue politische und Zollgrenze gegen Frankreich hat sich eine völlige Strukturwandlung der badischen Wirt20 Prozent unter denen ihrer männlichen Berufsgenossenschaft zu ihren Ungunsten schon jetzt vollzogen. Sie drückt sich liegen. In Frage der Besoldungsordnung werden ,, wohlerworbene" Rechte der Beamten im Sinne des Artikels 129 der Reichsverfassung nicht anerkannt. Die Bezüge der Beamten und Angestellten sind auf den Stand vom Jahre 1926 zurückzuführen. Die Gehälter der Minister und die Aufwandsentschädigungen der Landtagsabgeordneten sind entsprechend den Vorschlägen der Reichsregierung um 20 Prozent zu senken. E. Der Landtag wird zum Zwede der parlamentarischen Erledigung vorstehenden Sparprogramms sofort einbe: rufen. Darmstadt, den 22. Oktober 1930. Dr. von Helmolt, Glaser, Fenchel, Dr. Leuchtgens, Jost, Gußmann, Wolf, Dr. Möbus, Dr. Müller. Stimmen bei Stimmenthaltung des Bauernbundes und der Nationalsozialisten angenommen. Der für den 2. November geplante große Heimwehraufmorsch in Wien ist aufgrund eines Beschlusses der Landesführertagung abgesagt worden, um den von der Linken geflissentlich verbreiteten Putschgerüchten teine Nahrung zu geben. Der finnische Generalstabschef, General Wallenius, und General Desch, der Kommandeur der 1. Division in Helsingfors, sind verhaftet worden. Wie aus Oslo gemeldet wird, werden sich die Parteien im neuen Storting wie folgt verteilen: Konservative und Freifinnige 44( gegen 31 im Jahre 1927), Bauernpartei 47( 62), Ein Kommunist ist nicht wieder gewählt worden. 103 bürgerlichen Abgeordneten stehen also 47 Arbeiterabgeordnete gegenüber. In Gent fand die feierliche Eröffnung der nunmehr volltommen flamisierten Universität statt. Die Lage in Aegypten spitzt sich jetzt in fatastrophaler Weise zu. König Fuad hat, allen Widerständen zum Trog, das neue Wahlrecht für Aegypten durch königliches Dekret in Kraft gesetzt. Die Neuwahlen sollen nach Fertigstellung der neuen Wahllisten abgehalten werden. Die chinesisch- russische Konferenz in Moskau ist gescheitert. Der Hauptstreitpunkt war das Protokoll von Chabarowst, das die chinesische Regierung trotz des Drängens der Sowjetregierung nicht anerkennen wollte. Präsident Hoover hat die Ausfuhr von Kriegsmaterial aus den Vereinigten Staaten nach Brasilien verboten, sofern dieses nicht von der Regierung in Rio de Janeiro bestellt ist. zunächst in einer starken den Reichsdurchschnitt übertreffenden Ab- und Auswanderung der bodenständigen Bevölkerung aus, die vielleicht der Zahl nach, aber nicht hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für das Land durch die zugewanderten, meist ausgewiesenen Elsaß- Lothringer ausgeglichen wird, da diese weder Haus- noch Landbesitz, noch sonstiges Vermögen in nennenswertem Maße ihr Eigen nennen und noch dazu größtenteils auch keine Arbeit finden können. Die landwirtschaftlichen Betriebe Elsaß Lothringens arbeiten unter besseren Bedingungen, als es die Sozial- und Steuerlasten des anderen Rheinufers in Baden zulassen, und bieten daher ihre Erzeugnisse 3. T. billiger an, als die heimische Landwirtschaft es vermag, während sich vor dem Kriege ein Ausgleich dadurch vollzog, daß die Erzeugnisse des einen Landes mit denen des anderen ausgetauscht wurden, da beide unter denselben Bedingungen und ohne Zollgrenze produzierten, während ihre Erzeugnisse in ihrer Art voneinander abwichen. Während nämlich Baden hauptsächlich Getreide und Had früchte, Zuckerrüben und Zichorie, Tabak und Hopfen, Wein und Obst, sowie Feldgemüse in der Nähe der großen Städte anbaut, eignet sich der Boden Elsaß- Lothringens hauptsächlich für die die Erzeugung von Futtermitteln aller Art und verfügt über Düngemittel. So blieb der badischen Landwirtschaft früher die Möglichkeit ihren Boden für die obengenannten hochwertigen Erzeugnisse auszunutzen und den ihr fehlenden Bedarf in Elsaß- Lothringen zu decken, wie es auch umgekehrt der Fall war. Die Holzwirtschaft Badens, die neben Rheinland und der Schweiz das Saargebiet und Elsaß- Lothringen versorgte, findet um so größere Schwierigkeiten infolge der von Frankreich neu errichteten und von der Schweiz erhöhten Zollmauern, als die Durchfahrtspolitik der Reichsbahn aus der Tschecho- Slowakei und Oesterreich stammendes Holz, das für Elsaß- Lothringen und das Saargebiet bestimmt ist, billiger als deutsches Holz anzubieten gestattet. Indem der Holzhandel so von seinen alten Märkten abgedrängt wird, muß er versuchen, zu stark gedrückten Preisen und bei erhöhten Frachten die weiter ent= legenen Rheinlandmärkte, die unter ausländischem Ueberange= bot leiden, zu beliefern. Die Folgen dieser nur kurz gestreiften Verhältnisse sind, daß die selbständigen landwirtschaftlichen Betriebe, die Durch schnittserträgnisse an Brotgetreide, Gerste, Hafer und Kartoffeln, der Anbau von Hopfen, Tabat und Wein, von Jahr zu Jahr zurüdgeht, der Viehbestand sich veringert, die Schuldenlast immer mehr zunimmt. Wenn der von den Franzosen beabsichtigte Kanalbau Wirklichkeit würde, müßte durch die dadurch, bewirkte starke Wasserentziehung von 950 cbm/ sec. eine erhebliche Senkung des Grundwasserspiegels im Rhein eintreten, da die restlichen Samstag, den 25. Oftober 1930. 50 cbm/ sec., die dem Rheinbett etwa bleiben sollen, bis auf die Zeiten starken Mittel- und Hochwasserstandes keine Aenderung darin herbeizuführen vermöchten. Die badische Landwirtschaft würde damit in der Rheinebene eine dauernde, nicht wieder auszugleichende Schädigung erleiden, die natürlich bei der Rheinkanalisierung nicht eintreten würde. ,, Gießener Zeitung" Die Grubenkatastrophe bei Aachen. Bisher 262 Tote geborgen. Alsdorf. Die Zahl der bisher geborgenen Toten beträgt insgesamt 262; 22 davon sind bei dem Einsturz des Förderturmes und Verwaltungsgebäudes ums Leben gekommen, 6 sind in Krankenhäusern gestorben und 231 wurden tot aus dem Schacht zutage gefördert. Ob noch Bergleute im Schacht sind, läßt sich zur Zeit nicht feststellen, da von 231 aus dem Schacht geförderten Toten nur 60 identifiziert sind. Die Aufbewahrung der Toten. Das große Sterben am Dienstag hat die Gemeinde Alsdorf ins Mark getroffen. Zahlreichen Familien ist der Ernährer, vielen Eltern der unterstützende Sohn genommen. Hinab und Herauf geht der Förderkorb. Er führt heute tote Körper, für die es kein Erwachen gibt. Sie sind zerstört von dem Gestein, mit dem sie ihr Leben lang kämpften. Sie sind vergiftet von dem Gas, das sich vom Stein befreite. In langen Reihen werden die Toten in einer leeren Halle zwischen frischem Tannengrün aufgebahrt. Sanitäter halten Totenwacht und erweisen das letzte Werk der Nächstenliebe, indem sie verhüllen, was grausame Gewalten an menschlichem Leben zerstörten. Die badische Industrie gelangte nach 1871 schnell zur Entwicklung, während das Elsaß damals noch vorwiegend landwirtschaftlichen Charakter aufwies. War hierdurch eine Ausgleichmöglichkeit zwischen den beiden Ländern von Natur vorgezeichnet, so wurde sie auch nicht ausgeschaltet, als ElsaßLothringen schnell auf dem Wege der industriellen Entwicklung folgte. Denn während Lothringen und das Saargebiet infolge der reichen Bodenschätze vornehmlich Kohle und Eisen erzeug= ten, war Baden auf die Fertigwarenindustrie eingestellt, die in jenen Gebieten infolge der zwangsläufig sich hier ansammeln-| den Menschenmassen ein natürliches Absatzgebiet fand. Diese Gebiete stellten ein äußerst willkommenes Auslaßventil dar, weil nach Süden die schweizerischen Zollgrenzen, nach Norden infolge des nicht kanalisierten Rheins die teuren Frachten und nach Osten z. T. die Unwegsamkeit des Schwarzwaldes ihre Riegel vorschoben. Durch die neue französische Zollgrenze gegen Elsaß- Lothringen, das Ausscheiden Luxemburgs aus der deutschen Zollgemeinschaft und die Abschneidung des Saargebiets sind diese Gebiete, die infolge ihrer günstigen Frachtenlage für die Belieserung der badischen Industrie mit Kohlen, Formeisen und Schienenmaterial eine große Rolle spielten, nicht nur als Lieferanten, sondern auch als Absatzgebiete zum großen Teil der Industrie verloren gegangen. Die leitenden Ingenieure blicken ernst. Menschliches Leid stürmt auf sie ein, und die wirtschaftlichen Lasten türmen sich. Infolge der abseitigen Verkehrslage des Reviers können nur unter den größten Anstrengungen die Betriebe aufrechterhalten werden. Nr. 85 Man glaubt nicht, daß noch weitere Tote im unterirdischen Betriebe liegen; dagegen ist es noch immer sehr wahrscheinlich, daß unter den Trümmern des Förderturmes Tote zu finden sind. Man hat daher gerade an dieser Stelle starke Arbeitskolonnen eingesetzt, die mit dem Fortschaffen der Trümmer beschäftigt sind. Die Arbeit geht verhältnismäßig langsam vorwärts, da wegen der zu vermutenden Toten die Geröllmassen sehr vorsichtig hinweggeschafft werden müssen. Zudem müssen die eisernen Träger des Förderturmgerüstes Stück für Stück auseinandengeschweißt werden. Oberrheinhäfen trotz der billigen Rheinfracht so teuer, daß die französischen Eisenbahnen billiger beförderten und den Rheinverkehr auf sich zogen. Die Ausnahmetarife der Reichsbahn zugunsten der deutschen Seehäfen zum Zweck der Zurückdrängung des Wettbewerbs der französischen Eisenbahnen bewirkten, daß eine Anzahl von Gütern im Bahntransport zwischen Hamburg und Basel sich die billiger stellt, als zwischen Mannheim und Basel. Der Gesamtumschlegsverkehr Mannheims ist infolge dieser Verhältnisse seit 1913 um 52 v. H. für 1925 zurückgegangen. Die Reichsbahn in Elsaß- Lothringen und im Saargebiet, die Gruben und die Bauindustrie sind für die Lieferungen an Schwellen, Gruben- und Bauholz in Wegfall gekommen. Die Kistenfabrikation und die Korbwarenindustrie haben% ihres Absatzes eingebüßt, die Möbel-, Zigarren, Baumwoll-, SeidenIndustrien, die Rohwebereien, Garnfärbereien, die Säcke- und Deckenfabrikation, die Metall- und Maschinenindustrie, Industrie der Steine und Erden, die Ziegel- und Pflasterindustrie, die Nähmaschinen-, Fahrrad- und Bürstenindustrie, die Mühlenindustrie, sie alle haben durch die erschwerten Absatzverhältnisse Rückschläge erhalten, die sich in einer Verminderung des Gesamtabsages bis zu 50 v. H. und darüber ausdrücken. In gewisser Weise kann vielleicht außer dem Export eine billigere Frachtgestaltung durch die Kanalisierung des Rheinbettes erfolgreich die Lage der Industrie verbessern, während aber der allein in französischer Hand und unter französischer Zollüberwachung befindliche Rheinseitenkanal von Basel bis Straßburg feiner industriellen Anlage für diese Strecke auf deutschen Boden mehr den Wasseranschluß ermöglichen und eine industrielle Lähmung bedeuten würde. Infolge der französischen Zollbestimmung, die nur Transporten über Antwerpen die gleiche Behandlung wie solchen über französische Häfen gewähren, sind die holländischen Seehäfen, der Rheinverkehr und der Umschlagsverkehr in Mannheim schwer getroffen, da Elsaß- Lothringen für den Empfang von Waren über den Rhein, soweit sie nicht von Antwerpen kommen, in empfindlicher Weise ausgeschaltet ist und Mannheim früher der Hauptumschlagsplatz für Elsaß- Lothringen war. Die deutsche Rheinschiffahrt hat den größten Teil der Transporte von und nach den Häfen Straßburg und Lauterburg, die ihren Verkehr seit 1913 von 2 auf 5 Mill. Tonnen gesteigert haben, verloren. Infolge des gebrochenen Staffeltarissystems der Reichsbahn wurden die Transporte nach den Was wird mit der Arbeitslosenversicherung? Gamstag, den Der D den Der Bundes Freitagnachmitta Finanzplan der 56 Vertretern ich 6 der Stimm Märt, der Wirt laffe die notwend permiffen. Da d aung fogar eine tommen außer ne Ablehnung Mit Bedaue aß außer der Beamten start urüddrängung Beamten durch Groene Wie wir erf Die Bevölkerung Alsdorfs ist noch immer in großer Aufregung, da es bisher nicht möglich war, eine Liste der Toten herauszugeben, bezw. überhaupt die genaue Zahl der bisher noch Vermißten anzugeben. Diese lähmende Ungewißheit wirkt bei den Angehörigen niederschmetternd. Verbände, Vereine und sonstige Körperschaften leiten überall Sammlungen ein, um die furchtbare Not in dem Bergmannsdorf wenigstens etwas lindern zu helfen. Namhafte Beträge sind schon eingegangen. Die deutsche Rheinflotte, die an Frankreich Schlepper mit einer Gesamtpferdestärke von 32 679 HP, Rheinfähne von insgesamt 349 342 t und wertvolle Umschlageinrichtungen hat abtreten müssen, wozu der Verlust aller Anlagen im Straßburger Safen hinzutrat, ist in ihrem Kahnraum von 50 auf 40 v. 5. zurückgegangen, da Neubauten den Verlust bisher nicht ausgleichen konnten. Die deutsche Schleppkraft beträgt 54 v. H. gegen 67 v. H. vor dem Kriege gegen einen Zuwachs der französischen von 7 v. 5. auf 9,5 v. H. Bestattungsfeier am Sonnabend. Die Beerdigung der Opfer wird am Sonnabend früh stattfinden. Es werden u. a. der Reichsarbeitsminister, der preußische Handelsminister und der preußische Oberberghauptmann an den Beerdigungsfeierlichkeiten teilnehmen. fanal als unmöglich angesehen, was ja aber, wie erwähnt, für Frankreich nicht ausschlaggebend ist. em Abschluß de In die Offiziere arauf verwieser Beleidigung zur annung afgespr minister in abso auf die unbedin Die Bemühu Schon erheben sich warnende französische Stimmen, den Kanalbau zu unterlassen unter Hinweis auf die Tatsache, daß die Textilindustrie im Lörrach die Ruhrkohle ebenso billig bezieht wie die elektrische Kraft aus den allerdings alten Rheinkraftwerken bei Rheinfelden, daß ein Sinken der Kohlenpreise vielleicht eine sichere Ueberlegenheit der Kohle über zu teuer erzeugte Wasserwerkskraft auch aus neuester Bauart bald erweisen könnte, und daß die Aufnahmefähigkeit für die elek trische Kraft im Elsaß beschränkt sei. Auch für die Rheinschiffahrt würde eine weitere schwere Benachteiligung erwachsen aus der Ablenkung des Rheinwassers in den„ Grand canal d'Alsace", dessen Schiffahrt nach dem Gutachten deutscher und niederländischer Fachleute als gefährlich und wirtschaftlich kaum durchführbar anzusehen ist. Beim Eintreten dieses Falles müßte die Fortführung der Rheinkanalisierung auch von Basel bis zum Bodensee als zwecklos unterbleiben. Wenn aber entgegen dieser Sachverständigenansicht die Schiffahrt auf dem Seitenkanal als ungefährlich und wirtschaftlich günstig sich herausstellen sollte, so würden die Vorteile dovon nur den Franzosen zugutekommen, und Landwirtschaft, Industrie und Rheinschiffahrt würden für Süd- Westdeutschland eine schwere, unwiederbringliche Einbuße erleiden, Rückwirkungen auch weiterhin auf den ganzen Rheinverkehr und das rheinisch- westfälische Industriegebiet ausstrahlen müßte. Eine Großschiffahrt wird fast allgemein für den SeitenDie Reform der Arbeitslosenversicherung, wie sie durch die Notverordnung des Reichspräsidenten durchgeführt ist, trägt sicher zur Beseitigung mancher Mißstände bei und bringt überdies Einsparungen mit sich, die auf 120-140 Millionen Mark im Jahre geschätzt werden. Arbeitslose unter 17 Jahren haben nur noch Anspruch auf Unterſtügung, wenn ihnen kein familienrechtlicher Unterhaltsanspruch zusteht, die unterstützung der Ehegatten wird verhältnismäßig herabgesetzt, die Dauer der Sperrfristen bei unbegründeter Verweigerung angebotener Arbeit oder unbegründeter Aufgabe des Arbeitsplages wird verlängert. Das alles sind Maßnahmen, denen man nur zustimmen kann. Aber da sie nicht ausreichen, um das Defizit der Reichsanstalt zu beheben, erhöhte die Notverordnung den Beitragssay einheitlich für das ganze Reich von 3,5 auf 4,5, woraus jährlich bei der bisher angenommenen Ziffer von 1,5 Millionen Hauptunterstützungsempfängern eine Mehreinnahme von 270 Millionen erwartet wird. die ihre Eine klare Beantwortung der zahlreichen noch nicht entschiedenen Fragen ohne Voreingenommenheit durch politische und Prestige- Gründe liegt bei der Zukunft. Es ist ein drin gendes Erfordernis für Deutschland, daß sie nach wirtschaftsvernünftigen und den Interessen aller Anlieger dienenden Ge: ſichtspunkten beantwortet werden. Revolution in Buenos- Aires Buenos- Aires, 24. Oft. Nach hierher gelangten Nachrich ten aus Rio de Janeiro ist der brasilianische Bundespräsident Washington Luis zurückgetreten. Berlin. D handlungen im Konfliktes in d Den find, gibt wegs die Hoffn Kompromiß ei am Montag w tommiffion, di Buenos- Aires, 24. Oft. Der Rücktritt des Präsidenten wurde veranlaßt durch den Ausbruch der offenen Revolution in Buenos- Aires, das bisher intakt geblieben war. Ungeheure Menschenmassen durchzogen unter Absingen revolutionärer Lieder und unter Niederrufen gegen die Bundesregierung die Haupistadt. Während bisher Einzelheiten fehlen und noch nicht befannt ist, ob es überhaupt zu kämpfen gekommen ist, wird berichtet, daß sich die Hauptstadt innerhalb weniger Stunden vollkommen in die Hand der Revolutionäre befand. In der Hauptstadt herrscht große Aufregung über den plötzlichen Umsturz. Man erwartet stündlich die Ausrufung der neuen Regierung. Höhe der Unterstüßung in den oberen Klassen zu vermindern. Insbesondere die Verkürzung der Unterstügungsdauer ist um deswillen zu empfehlen, weil hierdurch eine frühere Ueberführung der Erwerbslosen in die Krisenfürsorge stattfindet und weil bekanntlich in dieser die Bedürftigkeitsprüfung besteht, also eine Möglichkeit gegeben ist, unberechtigte Ansprüche an die Versicherung bezw. an die Versorgung abzuweisen. Daneben bleibt die Frage der Versorgung der Saisonarbeitslosigkeit aus der Versicherung weiter ein der Lösung zuzuführendes Problem. Abgesehen von diesen grundsäglichen Abänderungsvorschlägen kommt es wie bei jedem Gesetz sehr wesentlich auf seine praktische Durchführung an. Daß dabei nicht an eine kleinliche bürokratische Schikaniererei der Versicherten gedacht ist, von denen ein großer Teil sicher durchaus arbeitswillig ist und selbst unter dem schweren Schicksal der Arbeitslosigkeit am meisten leidet, versteht sich von selbst. Aber es gibt genug Verhältnisse, wo nicht einmal die verschärften Bestimmungen der Notverordnung die mißbräuchliche Anwendung verhindern. Besondere Aufmerksamkeit wird man hier den Jugendlichen zuwenden müssen und wohl auch den doppelverdienenden Ehepaaren. Die von manchen Seiten propagierte Einführung von Gefahrenklassen hat zunächst etwas bestechendes. Eine genaue Durchprüfung ergibt jedoch, daß sich für die besonders bedrohten Gewerbezweige derartig hohe Beiträge ergeben würden, daß sie wenigstens in dem in den Vorschlägen erkennbaren Ausmaß- von den beteiligten Gewerben nicht getragen werden könnten, daneben aber auch aller Voraussicht nach erhöhte Lohnansprüche auslösen würden. Bedauerlicherweise steht heute aber schon fest, daß die durch die Reform zu erzielenden Einsparungen, die Mehreinnahmen durch die Erhöhung der Beiträge einschließlich der vom Reiche zur Verfügung gestellten zusäglichen Mittel nicht ausreichen werden, da man alle diese Maßnahmen auf einen durchschnittlichen Stand von 1,5 Millionen Arbeitslosen zugeschnitten hat. Es ist nicht leicht zu erklären, worin dieser Optimismus der amtlichen Stellen begründet gewesen sein mag: Bereits jetzt rechnet man im kommenden Winter mit einer Zahl bon mindestens 2,5 Millionen Hauptunterstützungsempfängern. Die Reichsanstalt wird also aller Wahrscheinlichkeit nach bereits im Monat November erneut vor einem großen Defizit stehen, das von Sachverstän digen für die Wintermonate von November bis März auf 400 Millionen beziffert wird. Von dieser Summe würde das Reich nach den Bestimmungen der Notverordnung nur die Hälfte übernehmen, während die andere Hälfte von der Reichsanstalt selbst aufzubringen wäre. Die Aussicht, daß die Reichsanstalt dazu durch nochmalige Heraufsehung der Beiträge um etwa 2 bis 2% in die Lage versetzt werden sollte, wirkt geradezu bestürzend. Man fragt sich demgegenüber, ob die notwendigen Summen nicht durch andere Mittel, als ausgerechnet die Beitragserhöhung, beschafft werden fönnten. Zunächst bedarf es doch jedenfalls der eingehenden Prüfung, ob es nicht sachlich richtig und auch politisch durchführbar ist, die Dauer der Leistung in der Arbeitslosenversicherung herabzusehen und auch die Lernt an Euren Kindern! Der Instinkt versagte, und an seine Stelle trat das Schlagwort. Doch mit Schlagwörtern baut man das Leben nicht in der organischen Freiheit auf, zu der es berufen ist. Und das, was uns heute kennzeichnet, in allen Lebenslagen des geistigen und materiellen Seins, ist Unsicherheit. Troydem diese Unsicherheit im wahrsten Sinne des Wortes auf dieser Erde nicht die ge= ringste Existenzberechtigung hätte, wenn wir es verstünden, die ewige, ich möchte sagen die naive Fülle dieses Lebens zu begreifen wie unsere Kinder. Arbeitnehmers fterium erneu die Beilegung C3 ist schon lange her, als vor all den Schlagworten über Ehe, Religion und Ernährung für eine zweckmäßi gere Form des Daseins das Wort vom Jahrhundert des Kindes" geprägt wurde. Heute, wo der Mensch un serer Generation inmitten seines Schicksals sich selbst zu ernst nimmt, sollte er sich mit einem demütigen Ein blick zu den Kindern wenden, um zu hören, um zu lernen. Die inneren und äußeren Nöte unserer Zeit, der Wirrwarr der Meinungen und Anschauungen, wie man ein gerechtes und gesundes Leben führe, haben zum größten Teil den nüchternen Ueberblick über die natürlichen Qualitäten des gesamten Daseins arg verengt. Wenn man an die abertausend wissenschaftlichen und laienhaften Versuche denkt, die im Laufe der letzten Jahrzehnte die erwachsene Generation gemacht hat, un ihre Arbeitsenergie durch Gesundheit zu erhalten, kommt man zu der betrüblichen Einsicht, daß ihr jeder, aber auch jeder Instinkt verloren gegangen ist. Und daß sie in dieser Ueberrumpelung der Mechanisierung nicht nur den Standpunkt zu sich selbst verloren hat, sondern auch zu all den selbstverständlichen Erfahrungen früherer Menschen keine Beziehungen mehr fand. Tatsache, daß weist, daß auf steht, und die verbreitete Metallarbeit Wir Eltern müssen auf dem verworrenen Gebiet der Ernährung an unseren großstädtischen Kindern ler nen, wie sie ihre Wünsche nach der Schulbanane oder der Apfelsine genau nach den Jahreszeiten richten und wie sie in instinktiver Selbstsicherheit es immer ver stehen, ihre Diät zu einem ständigen Genuß zu gestal ten. Wo wir, Kinder einer Vergangenheit, resigniert als ,, naschsüchtige Rangen" uns bezeichnen lassen muß ten, steht heute das Kind dieser Zeit als wählende Per sönlichkeit. Und alle Erfahrung zeigt, daß es für sich richtig und entscheidend wählt. Wir haben die Ernäh rung unserer Kinder an ihnen selbst gelernt und für uns selbst lernen müssen. antwortliche Go Die bü tags haben Landtages dium zu er auflösung ei Landtagsjik des Landes trag zu ent Auch die so Ein Kind hat es nämlich im Instinkt: ,, Was schmect, ist gesund." Es will schwarzes Brot mit Butter essen. Es lechzt nach Obst! Es reißt die gelbe Rühe aus dem Boden, wo sie ihrer habhaft werden kann, und ver zehrt sie mitsamt der Erde. Zur Zitrone steht es ger radezu in einem zärtlichen Verhältnis; um einer Limo nade willen hat schon manches Kind Kopfweh simuliert. Die Höhepunkte findlichen Lebens in meiner Generation waren: in eine grüne Gurke, in eine rote Tomate, in eine gelbe Aprikose oder Apfelsine hineinzubeißen. Lezlich Dänemark de jammenhange genannten L sind, die da Niederlande jhaftliche Ue müßten, wenn einen solchen Alle Kinder von einst und jetzt stehen unge fähr dort, wo heute der hygienisch informierte Mensch steht. Wenn man uns Kinder nach unserer Lust hätte essen lassen, so brauchten wir jetzt nicht alle sechs Mo nate zu einer neuen Diät überzugehen, denn wir wüß ten, wie alle besseren Tiere es wissen, welche Nahrung uns gut tut!" bedenkliche 3 Man ten nalen meist und scheut sich Man sollte fi wegung, die Sigh Church geistige Leben fie nachahmen dodh leicht da Ich habe weiß auch ni haupten, daß mit gerne b irische Schrift fer Mann, die man fich an fich felbit mit ungeheu eigene Beob fich aus den ohne daß ich Ueberzeugun andere Schi Durüdzuemp unvolltomm Streben n uns nicht Man Durch Einz zeugen zu Landes, un eine religi foridht mär adyteten, un Nr. 85 tirdijchen icheinlich den jind Stolonnen beschäftigt wärts, da vorsichtig nen Tra geschweißt oßer Auf Der Toten isher not wirft bei iten über ergmanns träge find früh statt Der preußi tmann an wähnt, für men, den ngs alten Der Kohlen le über zu Sauart bald r die elet Samstag, den 25. Oftober 1930. Der Deutsche Beamtenplan gegen den Finanzplan der Regierung. Der Bundestag des Deutschen Beamtenbundes nahm am Freitagnachmittag eine Entschließung zum Wirtschafts- und Von den anwesenden Finanzplan der Reichsregierung an. 356 Vertretern stimmten 350 für die Entschließung, während fich 6 der Stimmen enthielten. In der Entschließung wird erflärt, der Wirtschafts- und Finanzplan der Reichsregierung lasse die notwendige Gerechtigkeit in der Verteilung der Lasten vermissen. Da die beabsichtigten Maßnahmen der Reichsregierung sogar eine Heranziehung hoher und höchster Privateintommen außer Betracht ließen, rechtfertige sich schon hierans eine Ablehnung der Gehaltskürzung. Mit Bedauern wird dann in der Entschließung festgestellt, daß außer der wirtschaftlichen, auch die rechtliche Stellung der Beamten stark erschüttert sei. In steigendem Maße sei die Zurüddrängung des Berufsbeamtentums und der Ersatz von Beamten durch Angestellte und Arbeiter zu beobachten. Groener an die Offiziere der Reichswehr. Wie wir erfahren, hat der Reichswehrminister Groener nach dem Abschluß des Prozesses vor dem Reichsgericht in Leipzig an die Offiziere der Reichswehr einen Erlaß gerichtet, in dem darauf verwiesen wird, daß der Reichswehrminister es als eine Beleidigung zurückweisen müsse, wenn ihm die nationale Ge sinnung afgesprochen würde. Weiterhin hat der Reichswehrminister in absolut eindeutiger Form die Offiziere noch einmal auf die unbedingte Pflicht zum Gehorsam hingewiesen. Die Bemühungen zur Beilegung des Metallarbeiterstreites. Berlin. Obwohl in der Nacht zum Freitag die Nachvertsache, daß handlungen im Reichsarbeitsministerium zur Beilegung des enso billig Konfliktes in der Metallindustrie ergebnislos ebgebrochen worden sind, gibt man in unterrichteten Kreisen dennoch keines: wegs die Hoffnung auf, durch ein für beide Parteien tragbares Kompromiß eine Verständigung doch noch zu erzielen. Bereits am Montag wird die in der letzten Sitzung gebildete zehnertommission, die aus je fünf Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zusammengesetzt ist, im Reichsarbeitsmininicht ent sterium erneut zusammentreten und die Verhandlungen über politisce die Beilegung des Konfliktes wieder aufnehmen. Allein die t ein drin Tatsache, daß diese neuen Verhandlungen zustandekommen, bewirtschaftsweist, daß auf beiden Seiten der Wille zur Verständigung benenden Ge steht, und die am Freitag von einer Berliner Mittagszeitung verbreitete Nachricht, daß eine Aussperrung der gesammten Metallarbeiter im Reiche bevorstehe, ist daher als eine unver= antwortliche Hehe zu bezeichnen. en Madrid despräsident Präsidenten Revolution Ungeure Dolnáter erung die nicht be ift, wird Stunden In der ichen Um neuen Re Le trai dal man da zu der e eichnet, i Ten Geine im wai cht die g ir es ber aive Füll inder. chlagworte zwedma Sahrhunder Menich u ich felbft itigen Gir cen, um p enen Gebi Kindern le Danane ob richten un immer be Bzu gefta t, refigni ählende B es für fi laffen mu die Erni rnt und f Was fchmed Butter effe be Ribe a ann, und be fteht es g einer Sin veh fimulier er Generat e Tomate, zubeißen. ftehen un mierte Men ter Luft alle fede Iche Nab enn wir m Sozialdemokratischer Machtwille in Lippe. Die bürgerlichen Oppositionsparteien des Lippischen Landtags haben nach Ablehnung ihres Antrages auf Auflösung des Landtages einen weiteren Antrag eingebracht, das Landespräsidium zu ersuchen, von sich aus den Volksentscheid auf Landtags= anflösung einzuleiten. Ueber diesen Antrag wurde in der letzten Landtagssigung verhandelt. Der sozialdemokratische Vorsitzende des Landespräsidiums, Drake, lehnte es ab, einem solchen Antrag zu entsprechen, selbst wenn er angenommen werden sollte. Auch die sozialdemokratische Fraktion sprach sich dagegen aus. Boykott deutscher Waren. Letzlich wurde viel davon gesprochen, daß Holland und Dänemark deutsche Waren boykottieren wollen. In diesem Zusammenhange wird dem ,, Deutschen Wirtschaftsverein" aus den genannten Ländern gemeldet, daß es meist nur tönende Worte sind, die da über die Grenzen klingen.. Dänemark und die Niederlande setzen nämlich in Deutschland vor allem landwirtschaftliche Ueberschußzprodukte ab, die dort vielfach verderben müßten, wenn wir sie nicht kaufen. In Dänemark lehnt man einen solchen Boykott bereits ab, in dem man ihn als eine ,, bedenkliche zweischneidige Waffe" bezeichnet. Offultes aus England. Hans Friedrich Blund veröffentlicht im Oftoberheft der Deutschen Rundschau"( Berlin W. 30) einen Bericht einer Reise nach England, dem wir folgendes entnehmen: Man kennt die englische Beschäftigung mit dem Irrationalen meist nur aus Zeitungsnotizen über Sherlock Holmes und scheut sich bei uns, die Dinge umständlicher zu behandeln. Man sollte sich einmal gründlich mit einer sehr religiösen Bewegung, die zwischen Theosophie und Aufklärung, zwischen High Church und Spiritismus in tausend Schattierungen das geistige Leben Englands beeinflußt, beschäftigen. Nicht, daß man sie nachahmen oder sich überzeugen lassen soll, aber man neigt doch leicht dazu, die daraus wirkenden Kräfte zu unterschätzen. Ich habe in meinem Leben keiner Sigung beigewohnt und weiß auch nicht, ob ich dazu tauge, ich kann nicht einmal behaupten, daß ich ein Bedürfnis danach hätte. Aber ich habe mir gerne berichten lassen, welche Folgerungen jemand wie der irische Schriftsteller Bradley aus seinen Erlebnissen zieht. DieSer Mann, einer der aufgeklärtesten und nüchternsten Jren, die man sich vorstellen kann, kommt verhältnismäßig spät dazu, an sich selbst mediale Eigenschaften festzustellen. Er wirft sich mit ungeheurer Enengie in die Forschung. Er vermeidet durch eigene Beobachtung und Begabung die tausend Rückschläge, die sich aus den Schwindeleien der Medien ergeben; er erzählt mir, ohne daß ich Einzelheiten erfahren will, fast trocken von seiner Ueberzeugung, daß das Leben unzweifelhaft nach dem Tode in andere Schichten übergehe, aus denen man verwirrte Berichte zurückzuempfangen vermöge. Ach, jenes„ drüben" sei noch ebenso unvollkommen wie die Erde, es sei nur eine weitere Stufe im Streben nach einer Harmonie, deren letzte Erscheinung wir uns nicht zu erdenken vermögen. Man horcht nicht nur aus Höflichkeit. Man weigert sich, durch Einzelheiten, die gelingen oder nicht gelingen, sich überzeugen zu lassen. Aber man hat als Beobachter eines fremden Landes, und nur als solcher spreche ich, das Gefühl, daß hier eine religiöse Anschauung vorliegt, die nicht ernst zu nehmen, töricht wäre, die wir, enttäuscht oder dünkelhaft, zu lange mißachteten, und die schon heute, im englischen Leben eng mit den ,, Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Ernst ist die Miene und eilig der Schritt. Der schaffende Mensch geht seinem Tagwerk entgegen. Un die Köpfe fangen an zu rechnen und Zahlen um Zahlen wenden sich um. Hier bedeuten sie Glück, dort den Ruin. Auch ganze Völker haben sich schon verrechnet. Was nützt dann aller Hader und Streit um verlorenen Besitz, um Geld und Gut?- Zwölf Jahre schon tobt in unserem Vaterland der Streit dieser Meinungen. Er hat aber bisher nur entzweit, nicht vereint. Und Völkergeschicke lassen sich doch nur meistern, wenn alles einig hinter den Fahnenträgern steht! Volk und Vaterland müssen höher stehen als Parteien. Wo nicht Einigkeit ist, da fehlt der Friede, Blät wo fein Friede ist, da kann die Arbeit nicht gedeihen. tern wir in der Weltgeschichte. War nicht immer nur die Friedenszeit die Schaffende von Fortschritten und Werten, von Glück und Segen? Hat jemals Streit und Hader dem Einzelnen, Krieg und Revolution einem Volfe genützt?- Und Unfriede ist ein nagender die Bilanz aus dem Weltkriege? Wurm, nicht nur an materiellen Gütern; er hat schon Familien vernichtet, Staaten und Völker. Der Wille zum Aufstieg und zum Ruhm lockt alle Völker. Ein Wetteifer in aller Arbeit hat eingesetzt und würde vielleicht die Welt wieder glücklich machen wie einst, wenn nicht störende Kräfte der Verhetzung immer wieder am Werke wären. ,, Rang für alle hat die Erde" - hat uns ein Schiller schon gesagt und damit nur den Willen eines Schöpfers wiederholt. Wer Gutes wünscht, mache dazu den ersten Schritt zur Tat. Großmut demütigt den empfindsamen Feind mehr als ein Schwertstreich. Der Sonntagsschreiber. Für unsere Mütter für unsere Jugend! 8 DEUTSCHES REICH 8 15 DEUTSCHES REICH 15 25 DEUTSCHES REICH 25 50 DEUTSCHES REICH 50 OTHILFE S Die neuen deutschen Wohlfahrtsbriefmarken Gültig bis 30. Juni 1931 * Teilmonatstarten.( Aenderung der Reichsbahn- Tarifbestimmungen). Seit dem 1. 9. ds. Js. gibt es bekanntlich schon Teilmonatskarten 2. Klasse. Einem Antrage des Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands entsprechend, hat die Deutsche Reichsbahn- Gesellschaft Hauptverwaltung jetzt auch die Eil- und Schnellzüge gegen Bezahlung des tarifmäßigen Zuschlages zur Benutzung mit Teilmonatskarten freigegeben. Darüber hinaus hat sie sich bereit erklärt, den weiteren Wünschen des kaufmännischen Berufsreiseverkehrs in bezug auf die Aufhebung der bisher geltenden Entfernungsgrenze für Teilmonatsfarten von 75 km Rechnung zu tragen. Eine entspre= chende Aenderung der Tarifbestimmungen ist bereits in Vorbereitung. * Aus dem Stadttheater. Heute abend gastiert die LudwigThoma- Bühne mit der Aufführung von Ludwig Thomas ,, Magdalena". Zum letzten Male wird am Sonntag, den - Konfessionen verknüpft, das religiöse Leben ganz anders als bei uns bindet und beeinflußt. Ich spreche nicht dafür, ich spreche nicht dagegen, ich erzähle nur von dem starken Einfluß, den die ,, Society of psychical research" drüben in viel weiteren Kreisen als man vermutet, ausübt. Aber ich füge auch hinzu, daß man niemals genug vor den peinlichen und unangenehmen Formen spiritistischer Laiensitzungen warnen fann, sondern nur die vorsichtig aufgenommenen Ergebnisse der großen wissenschaftlichen Gesellschaften im Auge haben darf. Kurz, ich registriere auch dies als ein Symptom des Aufruhrs gegen den Naturalismus, der England heute geistig bewegt. Sparen - Nr. 85 26. Oktober, als Fremdenvorstellung, ,, Einen Jug will er sich machen", die Nestroy- Posse, gegeben. * Große Geflügel- Ausstellung. Der Provinzialverband der Geflügelzuchtvereine Oberhessens veranstaltet in der Volkshalle am 5., 6. und 7. Dezember die 19. Hessische Landes- Geflügelschau, an der sich auch das Universitäts- Tierzucht- Institut und das Universitäts- Tierseuchen- Institut beteiligen werden. - * Obst- und Gartenbauverein. Ein Vortrag über ,, Herbstund Winterarbeiten im Blumengarten Behandlung der Zimmer- Pflanzen im Winter" hält am Sonntag, den 26. Oft., nachmittags 3.30 Uhr, im Kaufmännischen Vereinshaus, Garteninspektor Rehnalt. * Deutschnationaler Handlungsgehilfen- Verband. Die Films vorführung„ Masuren, das Land der 1000 Seen" findet heute abend 8.30 Uhr, im Heim, in der Longstraße, statt. Außerdem läuft der Film„ Mit dem DHV. nach Holland und England". * Männer- Turnverein. Turngang nach Braunfels Sonn tag, den 26. Oktober. Abfahrt 10.20 Uhr. Aus Nah und Fern. Aus dem Ohmtal. In diesem Jahr scheinen die Hasen außergewöhnlich gut geraten zu sein. Auf einer kleinen Grenzstrecke erlegten dieser Tage einige Jäger innerhalb weniger Stunden 40 Hasen. d Tagung der ländlichen Hausfrauenvereine. Friedberg. Hier fand eine Werbeveranstaltung der ländlichen Hausfrauenvereine Hessens statt, die der noch jungen Landfrauenbewegung einen starken Antrieb gegeben haben dürfte. Die anwesende Reichsverbandsvorsitzende Frau von Bredow- Rathenow, entwickelte das Programm der ländlichen Hausfrauennereine. Mit Vorträgen, Filmvorführungen und Musikveranstaltungen müßten den Landfrauen gesellige und belehrende Abende geboten werden, auf denen ferner durch Austausch von Erfahrungen und Beobachtungen in der eigenen Arbeit eine gegenseitige Förderung möglich sei. Direktor Dr. Schad von der hiesigen Landwirtschaftlichen Schule behandelte das Thema ,, Die Frau in der Landwirtschaft". Generaldirektor Dr. Hamann von der Landwirtschaftskammer Hessen versicherte den ländlichen Frauenvereinen die Unterstützung durch die Landwirtschaftskammer. Goldene Hochzeit Adam Karrillons. Der in Wiesbaden lebende 77jährige Dichter aus dem Odenwald, Dr. Adam Karrillon, konnte dieser Tage mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Karrillon ist Ehrenbürger von Weinheim und Waldmichelbach. Heppenheim a. d. Bergstr. Die Jugendherberge ,, Die Eulenburg" in Heppenheim wird am Sonntag, den 26. Oktober, eingeweiht. Mainz, 24. Oktober. Als heute abend ein Wächter der Wach- und Schließ- Gesellschaft im Scherz gegen ein dreijähriges Kind den Revolver anlegte, ging plötzlich ein Schuß los und traf das Kind in den Kopf. Das Kind wurde sofort in das Städtische Krankenhaus gebracht, wo es infolge der Verletzung gestorben ist. Mainz. Aus wirtschaftlicher Not hat sich der Kaufmann und Kreisfeuerwehrinspektor Kölsch erschossen. Wezlar. Alfred Bender von hier entkam aus der Fremdenlegion, legte 60 Tagemärsche durch die Wüste zurück und ist nun in der Heimat wieder angekommen. Herborn. In der Stadtverordnetenversammlung wurde mitgeteilt, daß auch für diesen Winter Vorsorge getroffen worden ist, um der Not hilfsbedürftiger Einwohner zu steuern. Mit der alsbaldigen Jnangriffnahme der Arbeiten zur Dillregulierung wird leider nicht gerechnet werden können, weil mit einigen Eigentümern über den Geländeankauf keine Einigung erzielt werden kann. Weiter ist die Finanzierung noch nicht sichergestellt. mehr die wirtschaftliche, und besonders die kapitalwirtschaftliche Seite des Problems betont. Ein Land, das eines Teils seiner natürlichen Erwerbsquellen beraubt und vor die Aufgabe gestellt ist, sich eine neue wirtschaftliche Existenzgrundlage zu schaffen, muß mit allen Kräften danach streben, einen Kapitalfonds aus eigenen Mitteln anzusammeln, es darf keinesfalls sein Eintommen vollständig aufzehren, wenn es sich nicht selbst die Hoffnung auf einen Wiederaufstieg zunichte machen will. Aber auch damit ist das Wesen des Sparbegriffs noch nicht erschöpft: Rationalisierung der Produktion und Kapitalbildung sind Dinge, die ungeheuer wichtig sind und unter Umständen über das wirtschaftliche Schicksal eines Volkes entscheiden fönAber es gibt Situationen, in denen man noch einen ein Grundbegriff aller Wirtschaft. Schritt weiter zurüdgehen und zunächst dem allerprimitivsten Gedanken zum Weltspartag 1930. Es ist einige Jahre her, daß alle Welt von Rationalisierung zu sprechen begann. Als sich die Schleier der Inflation von den Dingen gehoben hatten, als man sah, was an realen Werten aus der Kriegs- und Nachkriegszeit übrig geblieben war, da machte sich bald mit großer Dringlichkeit die Forde rung gelten, mit den vorhandenen, gewiß nicht allzu reichlich bemessenen Mitteln auszuhalten, um möglichst große Erfolge zu erzielen. Eine fieberhafte Tätigkeit setzte in allen Zweigen des Wirtschaftslebens ein, um die organisatorischen Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Forderung zu schaffen. Daß dabei oft falsche Wege eingeschlagen und unter Ueberschäzung des rein Technischen übers Ziel hinausgeschossen wurde, spricht nicht gegen die innere Berechtigung der Bewegung. Schlagworte haben die Eigenschaft, daß sie allmählich aus der Mode kommen. Deshalb verschwand auch das Wort„ ,, Rationalisierung" nach und nach wieder aus den Leitartikeln und Vorträgen, um einem anderen Worte Platz zu machen, das zwar im Grunde dasselbe bedeutet, nur daß es nicht aus Amerika importiert und bedeutend älter ist: man fing an, vom Spa= ren zu sprechen! Sparen sowohl vom Standpunkt des Einzelnen als auch vom volkswirtschaftlichen Ganzen aus gesehen, crschien als die Forderung des Tages. Hatte bei dem Rationalisierungsfieber das technische Moment die beherrschende Rolle gespielt, so wurde, wenn man jetzt Sparsamkeit empfahl, wirtschaftlichen Grundgesetz Anerkennung verschaffen muß: Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen. Eine solche Lage scheint augenblicklich gegeben zu sein, wo durch die Weltwirtschaftskrisis die gewohnten Voraussetzungen für das Funktionieren des wirtschaftlichen Mechanismus umgeworfen zu sein und man tut scheinen. Wenn man heute vom Sparen spricht es sehr viel und sehr ernsthaft in der Oeffentlichkeit wie unter privaten Wirtschaftern dann denkt man an äußerste Einschränkung des Verbrauchs, um zunächst einmal die durch Preistatastrophen, Steuerbelastung und Vertrauenstrije erschütterte Grundlage des gesamten Wirtschaftslebens wieder herzustellen, um darauf eine neue, nach oben führende Entwicklung aufbauen zu können. Die Idee des Sparens zieht sich also durch das gesamte Wirtschaftsleben hindurch und nimmt je nach der Forderung Allen Einzelfällen des Augenblics verschiedene Gestalt an. gemeinsam ist die zwingende Erkenntnis der Notwendigkeit, wirtschaftlich verantwortungsbewußt zu handeln, über den Augenblid hinaus für die Zukunft zu sorgen und so einen Fortschritt der Gesamtheit zu ermöglichen. Der Weltspartag, in diesem Sinne gesehen, gewinnt für uns Deutsche gerade in der gegenwärtigen Lage eine besondere Bedeutung, denn er ist ein Symbol für diejenige Kraft, die allein imstande sein wird, uns aus dem„, finsteren Tal" der wirtschaftlichen Not und Abhängigkeit wieder auf eine neue Höhe hinaufzuführen. Nr. 85 Samstag, den 25. Oftober 1930. Tod durch Elektrizität. Herborn. Bürgermeister Henn der Gemeinde Frechenhausen wollte das im Rohbau vollendete neue Rathaus besichtigen und kam hierbei der provisorisch eingebauten Lichtleitung zu nahe. Durch einen elektrischen Schlag wurde er derart schwer verletzt, daß der Tod an der Unfallstelle eintrat. Bürgermeister Henn hinterläßt Frau und acht unversorgte Kinder. Bestechung beim Frankfurter Elektrizitätswert? Frankfurt a. M., 23. Oft. Gegen sechs bis acht Beamte des Städtischen Elektrizitätswerkes ist bei der Staatsanwalt= schaft von interessierter Seite Anzeige wegen Annahme von Bestechungsgeldern erstattet worden. Es soll sich teilweise um sehr erhebliche Sätze handeln. Frankfurt a. M. Ein Arbeiter, der mit einem Stein nach einem Polizeiauto geworfen hatte, wurde vom Schnellrichter zu achi Monaten Gefängnis verurteilt. Höchst a. M. Eine Beitragsherabsetzung bei den Höchster Krankenkassen wurde beschlossen. Die Reduktion ging von 7,5 auf 6 Prozent. Vier Bauernhöfe durch Feuer vernichtet. Heidelberg, 24. Oft. In Gerchsheim( Unterbaden) brach am Donnerstag in einer mit Erntevorräten gefüllten Scheune Feuer aus. Das Feuer breitete sich mit ungewöhnlicher Schnelligkeit auf vier Bauernanwesen aus, die vollständig niederbrannten. Ein 80jähriger Greis konnte nur mit Mühe aus den Flammen gerettet werden. Rüdesheim. Der Betrieb der Zahnradbahn nach dem Niederwalddenkmal wurde für dieses Jahr eingestellt. 125 000 Mart unterschlagen. Kassel. Das große Schöffengericht in Kassel verurteilte den Bureaudirektor Karl Erbelich aus Kassel wegen fortge= setzten Betruges in 13 Fällen, Unterschlagung und Untreue zu drei Jahren und sechs Monaten Gefängnis und drei Jahren Ehrenrechtsverlust. Erbelich betätigte sich nebenbei als Vermögensverwalter, Sachberater und Testamentsvollstrecker, in welcher Eigenschaft er insgesamt 125 000 RM. unterschlagen hat. Die Hilfsaktion für die Hinterbliebenen der Koblenzer Brückeneinsturzkatastrophe ist nun abgeschlossen. Insgesamt sind von amtlicher Seite 55 100 und von privater 20 000 Mark eingegangen. Kurz nach dem Unglück wurden zur Linderung der größten Not 5100 Mark ausgegeben. Osnabrück. Jeder sechste Einwohner wird hier aus öffentlichen Mitteln unterstützt. Ein 75jähriger wegen Totschlags verurteilt. Vor dem Eisenacher Schwurgericht wurde gegen den 72 Jahre alten Schuhmachermeister Friedrich Mehne verhandelt, der am 30. Mai d. J. im Verlaufe eines Streites den Fuhrmann Fischer mit einem Messer erstach. Das Gericht verurteilte Mehne zu fünf Monaten Gefängnis. Die längste bisher erreichte Fernsprechverbindung. Berlin, 24. Okt., Ende dieser Woche wird der König von Siam in der Lage sein, sich mit seiner Gesandtschaft in Washington telephonisch zu unterhalten. Das Fernamt Berlin hat in diesen Tagen versuchsweise eine Gesprächsverbindung Banglof Washington hergestellt. Obwohl die beiden Städte mehr als 15 000 km auseinanderliegen, war die Verständigung sehr gut. Das Gespräch wird zum Teil über Fernkabel geführt. Es handelt sich bei dem Gespräch um die längste Fernverbindung, die bis jetzt hergestellt worden ist. Stollberg. Die Biersteuer verweigert haben die Gastwirte der Amtshauptmannschaft. Sie wollen bei Aufrechterhaltung sämtliche Gaststätten schließen. Schacht in Boston. Newyork, 24. Oktober. In Boston sprach Dr. Schacht über die Ziele der BJ3. Er wies darauf hin, daß man für den Winter in Deutschland mit 4 Millionen Arbeitslosen rechnen müsse. „ Gießener Zeitung" Eine megikanische Stadt durch Hochwasser vernichtet. Newyori, 24. Oktober. Wie aus Meriko- Stadt berichtet wird, ist ein Hauptmann mit den Truppen der Garnison Alamo in Tampico eingetroffen. Wie er berichtet, ist die Stadt Alamo durch das verheerende Hochwasser am letzten Dienstag völlig vernichtet worden. Hunderte von Menschen haben in den hochgehenden Fluten den Tod gefunden. Ermordung eines Chicagoer Bandenführers. London, 24. Okt. Wie aus Chicago gemeldet wird, ist der Führer einer großen Schmugglerbande, Joe Aiello, ermordet worden. Als er seine Wohnung verließ, wurde er von Unbekannten durch zahlreiche Revolverschüsse niedergestreckt. Der Anschlag war auf das genaueste vorbereitet. NWK WoLe BANTER Schweisswolle läuft nicht ein und filzt nicht BEUNDER * NWK 3 116 000 Arbeitslose. Nach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 1. bis 15. Oktober belief sich die Zahl der Hauptunterstügungsempfänger am 15. Oktober auf rund 1 491 000. Jm gleichen Zeitpunkt wurden über 488 000 Krisenunterstützte gezählt, d. h. um etwa 16 000 mehr als Anfang des Monats. Die Gesamtbelastung beider Unterstützungseinrichtungen beträgt rund 1980 000, etwa 14 000 höher als Anfang Oktober. Die Meldungen verfügbarer Arbeitssuchender beliefen sich am 15. Oktober auf nahezu 3 184 000, von denen etwa 3 116 000 als tatsächlich arbeitslos gelten können. Die starke Zunahme dieser Zahl gegenüber dem vorigen Berichtsabschnitt um rund 112 000 ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß die von den Gemeinden unterstützten Wohlfahrtserwerbslosen mehr als bisher von der Statistik der Arbeitsämter erfaßt werden. Auch die Zugänge entlassener Angestellter dürfien, wie stets zum Quartalswechsel, zum Anschwellen dieser Zahl beigetragen haben. Die Zunahme vom 15. September zum 15. Oktober beläuft sich auf rund 133 000. Die Auswirkungen des Reichswohnungsbauprogramms schaffen, wie zu erwarten war, nur in beschränktem Maße ein Gegengewicht. Um die Frage der Wehrfähigkeit. Der Herr Reichskanzler hat in seiner Reichstagsrede am 16. Oktober zum Ausdruck gebracht, daß die Reichsregierung sich für die Erhaltung der Wehrfähigkeit des deutschen Volkes einsetze. Wir haben diese Erklärung mit Genugtuung zur Kenntnis genommen und wollen hoffen, daß dieser Erklärung Taten folgen. Es wird allerhöchste Zeit, daß das Reich gegen die ständig anwachsende Agitation der Kriegsdienstverweigerer Front macht. Wir nehmen an, daß auch der Reichsregierung es nicht entgangen sein wird, daß sich eine„ Internationale Aktion gegen Wehrpflicht und militärische Ausbildung der Jugend" gebildet hat, die bezeichnender Weise in den Ländern ( wie Frankreich und Polen), die militärische Jugendausbildung haben, keinen Boden findet, im entwaffneten, wehrlosen Deutschland aber gleich ein Schock Männer des heutigen Systems an ihrer Spitze sieht. Daß darunter sozialdemokratische Führer und solche des Reichsbanners sind, ist selbstverständlich. Da diese ,, Aktion" angekündigt hat, auf Reichstag und Reichsregierung im Sinne ihrer Bestrebungen einzuwirken und dahin zu drücken, daß gegen ale diejenigen von staatswegen eingeschritten wird, die für die Wehrfähigkeit von Staat und Volk eintreten, wird der Herr Reichskanzler sehr schnell Gelegenheit haben, zu beweisen, daß es der Reichsregierung mit ihrer wehrfreundlichen Erklärung bitter ernst ist. Der Zuschußbedarf der öffentlichen Verwaltung. Somit ist seit dem ersten Berichtsjahr 1925/26 der Gesamt zuschußbedarf der öffentlichen Verwaltung um rund 5% Mil liarden RM. oder 44,6% gestiegen. Die Steigerung der allgemeinen Deckungsmittel läuft nicht parallel zur Entwicklung des gesamten Zuschußbedarfs, sondern bleibt im letzten Berichtsjahr( 1928/29) gegenüber dem Vorjahr erheblich hinter dessen Zunahme zurück. Ueber die Entwicklung im einzelnen gibt nachstehende Tabelle Aus kunft: Zu der Neichsfinanzstatistik für das Rechnungsjahr 1928/29 werden nunmehr die vorläufigen Ergebnisse über den Zuschußbedarf der öffentlichen Verwaltung( Reich, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände) bekannt gegeben. Unter Zuschußbedarf wird hierbei der Teil des Finanzbedarfs( Bruttoausgaben ohne Doppelzählungen) verstanden, der nach Abzug der speziellen Deckungsmittel( Gebühren, Beiträge, Schuldenaufnahme usw.) verbleibt und durch die allgemeinen Deckungsmittel( Steuern, Zölle und Erträge des Erwerbsvermögens) seine Deckung findet. Der Gesamtzuschußbedarf der öffentlichen Verwaltung im Deutschen Reich( Reich, Länder, Gemeinden u. Gemeindeverbände) beträgt für das Rechnungsjahr 1928/29 rund 17 Milliarden Reichsmark. Gegenüber dem Vorjahr ist somit ein Mehrbedarf von nahezu 2 Milliarden RM. oder 13,2 v. H. vorhanden. Im einzelnen gibt nachstehende Tabelle Auskunft über die Entwicklung seit 1925/26: Gesamtzuschußbedarf Steigerung gegenüber dem Vorjahr in v. H. Rechnungsjahr 1925/26 1926/27 1927/28 1928/29 in Mill. RM in Mill. RM 11 728,3 13 628,6 I 900,3 14 979,4 16 958,2 I 978,8 16,2 9,9 13,2 Am Unterricht im XXX Schneidern, Weißzeugnähen, Wäschezuschneiden, Handarbeiten, können noch einige junge Mädchen teilnehmen. F Hofmann, Gießen. Stephanstr.49|| Filial leiter( innen) ges.( auch nebenberufl.) einerlei welch. Berufs. Nur Schreibarbeit. im Hause. Kein Kap., keinerlei Vorfennin. erforderlich. Monatlich 170 RM. Bewerbung m. Rückporto erbeten. H. Fehling, Berlin SW 48, Friedrichstraße 244. H EIMARBEIT schriftl.HansaVerlag, Halle a. S. Druckarbeiten Fine helle Freude macht der frische Fussboden LO COO mit LOBA 1,350,8 Loba- Beixe „ Die Wasserechte" XXX Ueberschüsse des Erwerbsvermögens 568,8 Allgemeine Dedungsmittel insg. in Mill. RM Rechnungsjahr Steuern u. Zölle 10 578,1 II 675/3 13 544,2 I 121,3 I 351,6 14 282,1 I 415,3 15 697,4 1925/26 1926 27 1927/28 1928/29 II 146,9 12 796,6 14 895,8 Steigerung gegenüber dem Vorjahr in Mill. RM I 649,7 2 099,2 in v. 5. +14,8 +16,4 801,6+5,4 Der Zuschußbedarf der Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern betrug in den einzelnen Jahren: 1925/26 2,337 Milliarden NM. 1926/27 2,710 " " 1927/28 2,925 " " 1928/29 3,220 " " Umgerechnet auf den Kopf der Bevölkerung stieg der Zuschuß bedarf in den angegebenen Jahren von 84,98 RM. im Jahre 1925/26 auf 98,10 RM. im Jahre 1926/27, um für 1927/28 bezw. 1928/29 den Betrag von 105,39 RM. bezw. 115,05 RM. zu erreichen. Die legte Ziffer bedeutet gegen über dem Stand im Jahre 1925/26 eine Steigerung von 35,4%. An dem Zuschußbedarf nimmt das Wohlfahrtswesen der Gemeinden den größten Anteil für sich in Anspruch. Allein in den Jahren 1927/28 zu 1928/29 stiegen die Ausgaben für Wohlfahrtswesen ohne Erwerbslosenfürsorge um 158 Mil lionen RM. Die Ursache für diese große Aufwärtsbewegung ist in erster Linie die wachsende Zahl der Wohlfahrtserwerbs losen, deren Unterstützung den Gemeinden und Gemeindever bänden in vollem Umfang obliegt. Neue Bücher. RH. Nationalisten, von Junius Alter. Deutschlands natio nales Führertum der Nachkriegszeit. Leipzig 1930. K. F. Koehler Berlog. Brosch. 2.80 Mk. In einer politisch so bewegten Zeit wie der heutigen war die Veröffentlichung dieser schmissigen, von vaterländischem Geist durchglühten Charakterstudien der nationalen Führer der Nachkriegszeit von der Linkspresse S Bezugsp Redaktionsfchl fendung nicht 43. วัด ได้ Vol Unter der wald fanden handlungen m nehmer der B gung endeten. Der Part tralvorstand& Berlin einber Das Inte der legten bei die Gejamtzah lionen. mit dem ,, Ehrennamen" Nationalisten belegt eine zwingende Notwendigkeit. Endlich ist es dem Laien ermöglicht, einen Einblick in die treibenden Kräfte hinter den Kulissen des politischen Lebens zu tun, die Führer der vaterländischen Bewegung in ihrem Wollen und Wirken, in ihren Erfolgen und Mißerfolgen kennenzulernen. Von Claß zu den Gegenrevolutionären um Kapp. Er kennzeichnet Wulle, Graefe, Reventlow. Er zeigt den großen Freischarführer Ehrhardt. Er geht dann über zu den Führern der großen Wehrverbände, Seldte und Duefterberg, kennzeichnet die Mächte, die Arthur Mahraun immer weiter nach links treiben, und gibt wirklich einzigartige Charakterschilderungen von Hitler und Hugenberg und der für viele jetzt so unbegreiflich gewordene Persönlichkeit eines Ludendorff. Unparteiisch und unnachsichtig urteilend, kennzeichnet er die Männer im vaterländischen Lager. Ein interessentes Programm. Die Monatsschrift ,, Deutsche Rundschau"( Berlin W. 30.) gibt ein hochaktuelles Programm für ihren 57. Jahrgang bekannt. In den schönsten Heften werden u. a. folgende Themen behandelt: Hochschulre form Rußland von heute Deutsch- französische Annäherung Die wirkliche Vorkriegsgeschichte Staatsgedanke und Volfgedanke Faschismus Nationalsozialismus deutsche Wirtschaft unter dem Young- Plan. - - Die Lage Polizisten ve veranstaltet mittel zu fa Auf der Bevölkerung In Mc in einer Tie 28 Bergarbe Das an haushalt fü Mart eingef eines neuer Die R Notlage es Mitte! be Für M jchen Atg. den. Den gen bilder Sozialisten, den Young 30 Geje Das Re zur Beratur jammenhäng jekt ab täg Sonnabend 4. November Die Die Interessen einer Frau werden in der Zeitschrift der Frau.„ Das Heft" in vielseitigster Art berücksichtigt. In jeder Nummer sind lustige und nicht allzu schwere Preisaufgaben. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Welt- Spar- Tag Am 30 Oktober Köves musst Du sparen! bei der Bezirkssparkasse Giessen. aller Art für Behörden, Geschäftsleute u. 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