Nr. 75. 1 Zirkus en weredrigen On wird erleben arrasani ler Une Platzbemühe get SarHer drei ältigent Sarrasprengt ringt er egenring t nur 4 GerüchIn allen le Wunux- Indin Ozean heimatus dem Fakiren, en, indi hrmarkt opfakroolischen urnern darerner Alturen, Chule, n ArDame, r: der won Ismer, die or dem en. Vor mit seintweder Kapitän nd noch mm. und vom mgebung Gelegenbequem elegenheit nächsten xtraomnitung einden zuher, Post, 1! Ner will Schill Schreiben Sie an 1. Köhler amburg 13( F.82 ion ༢ Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. - Bolitische Rundschau. ( Gießener Tageblatt) Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 24. September 1930 Reichspräsident von Hindenburg hat am Montag vormittag den Ozeanflieger von Gronau und seine Kameraden empfangen und sich über den Flug Bericht erstatten lassen. Im Zusammenhang mit den französischen Manövern bei Dijon wurde festgestellt, daß zahlreiche kommunistische Propa. gandaschriften, die zur Gehorsamsverweigerung aufforderten, unter den Reservisten verteilt worden sind. Frankreich hat, wie sich die„ Sunday Times" aus Genf berichten läßt, den italienischen Vermittlungsvorschlag zur Erzielung einer Verständigung in den Flottendifferenzen der beiden Mächte abgelehnt. Die Verhandlungen sind damit zum völligen Stillstand gekommen. Auf dem Hartmannsweilerfopf wurde gestern unter großen Feierlichkeiten und in Anwesenheit zahlreicher französischer politischer und militärischer Persönlichkeiten ein Leuchtireuz enthüllt. Die Zahl der Arbeitslosen in England hat seit dem 1. September um weitere 110 000 Mann zugenommen. Am Montag wurde in Preßburg der Mitangeklagte des früheren siowakischen Abgeordneten Professor Tuka, Ingenieur Stöger, zu fünf Jahren Zuchthaus und dreijährigem Entzug der Ehrenrechte verurteilt. Die Strafmaßnahmen gegen die Ukrainer in Ostgalizien werden von der polnischen Regierung energisch durchgeführt. In zahlreichen Orten wurden Verhaftungen vorgenommen. Der verhaftete frühere rumänische Kriegsminister Nircescu, der im Verdacht steht, wichtige militärische Dokumente an das Ausland weitergegeben zu haben, verübte einen Selbstmordversuch, indem er sich eine Kugel in die Brust schoß. Die Wahlen zu den Provinziallandtagen in Schweden brachten den Sozialdemokraten und den Rechtsparteien einen Stimmenzuwachs, während die Mittelparteien einen großen Teil ihrer Mandate verloren haben. In Mostau hat die OGPU. eine große sowjetfeindliche Organisation entdeckt, die in verschiedenen Städten Hungersnöte hervorrufen wollte, um dadurch Aufstände gegen die Sowjetregierung herbeizuführen. Nach dem Bericht des Volkskommissariats hat die Zahl der jugendlichen Vagabunden in Sowjet- Rußland am 1. September rund fünf Millionen betragen. Die Tscheka ist angewiesen, im dritten Wiederholungsfalle die Todesstrafe auch gegen Jugendliche anzuwenden. Seit drei Tagen finden in Leningrad straßenweise Haussuchungen nach verstecktem Silbergeld statt. Die Zahl der Verhafteten soll schon viertausend überschreiten. Massenexekutio= nen durch die Tscheka haben in der Peter- Paul- Festung begonnen. Die Umbildung des türkischen Kabinetts ist mit dem Rücktritt des Justizministers Mahmud Essad eingeleitet worden. In Chile find Hunderte von Personen im Zusammenhang mit der Militärrevolte im Süden des Landes verhaftet wor: den. Die Lage in Chile ist immer noch äußerst ernst. Die als Zeugin im Bombenlegerprozeß auftretende Frau ven Dergen ist aus der Haft wieder entlassen worden. Vor dem Schwurgericht in Berlin Moabit begann am ge= strigen Montag der Prozeß gegen den Kommunisten Ali Höhler und Genossen, die beschuldigt sind, den Nationalsozialisten Horst Wessel erschossen zu haben. Vor dem Schwurgericht in Berlin begann der Prozeß wegen der Schießerei in der Naugarderstraße im Nordosten Berlins, bei der zwei Mitglieder des unpolitischen Fußballklubs„ Germania" getötet wurden. Der Münsteraner Flieger Weichelt hat einen neuen Welt: rekord im Rückenflug aufgestellt. Die seit 150 Jahren bestehende Lederfabrik Johannes Döhle in der hessischen Kreisstadt Eschwege ist bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der langjährige Intendant des Kasseler Hoftheaters, Kammerherr des Kaisers, Rittmeister a. D. der Deuzer Kürassiere, Wilhelm Adrian Graf von Byland, ist im 72. Lebensjahr ge= storben. Neuer Fehlbetrag von 4-500 Millionen RM. Am Dienstagnachmittag trat, wie aus Berlin gemeldet wird, die Reichsregierung zu einer Kabinettsizung zusammen, um die Gesetzentwürfe über das finanzpolitische Reformprogramm der Regierung zu beraten. Die seit Monaten geleisteien Vorarbeiten gelangen damit in das entscheidende Stadium. Die Kabinettsberatungen werden voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die Reichsregierung will das Reformprogramm in feiner Gesamtheit mit Ausnahme der Wahlreform, Das vom Kabinett schon verabschiedet ist, und beim Reichsrat liegt, einer gründlichen Erörterung unterziehen und nach Abhluß ihrer eigenen Beratungen die offiziellen Verhandlungen mit den Parteiführern aufnehmen. Zunächst nahm das Kabinett das vom Reichsfinanzminister Dietrich angekündigte Sparprogramm in Angriff. Es handelt sich dabei um die Verwaltungsreform, um die Arbeitslosenfrage, um die Einschränfung der öffentlichen Ausgaben und um die Entlastung der Wirtschaft. Darüber hinaus wird das Kabinett in weiteren Besprechungen die Grundlagen festlegen, auf denen dann mit den Parteien verhandelt werden soll. Besondere Schwierigkeiten werden dabei wiederum die Fragen der Arbeitslosen- Unterstützung bereiten Die erwartete Entspannung auf dem Arbeitsmarkt ist nicht eingetreten. Es ist wieder ein Loch in der Etats- Ausstellung aufgebrochen, für dessen Füllung neue Mittel bereitgestellt werden müssen. Hinzu tommt, daß sich auch die Steuereingänge aus den kürzlich beschlossenen neuen Steuern nicht in der Weise in der Reichskasse fühlbar machen, wie dies vom Reichsfinanzminister erwartet wurde. So hat sich beispielsweise die letzte Biersteuererhöhung bisher nur in sehr geringem Umfange ausgewirkt. An zuständigen Stellen rechnet man unter diesen Umständen mit einem neuen Fehlbetrag von mindestens 400 bis 500 Millionen RM. An weitere Steuererhöhungen ist mit Rücksicht auf die ohnehin schon schwer belastete Wirtschaft nicht mehr zu denken. Man wird aber zu einer weiteren Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gelangen. Neben dem Fehlbetrag des Reiches wird sich das Reichskabinett auch mit den Haushaltsfehlbeträgen bei den Ländern und vor allem bei den Gemeinden befassen, die für die endgültige Gestaltung der Finanzreform und des Finanzausgleichs von nicht geringer Bedeutung sind. Bei den Gemeinden ist die kurzfristige Verschuldung im Laufe der letzten Jahre von 3½ auf 4 Milliarden Reichsmark gestiegen. Schiele verzichtet. Berlin, 23. 9. Nach längerer Ueberlegung hat der Reichsernährungsminister Schiele sich entschlossen, für den neugewählten Reichstag kein Mandat anzunehmen. Er begründet diesen Entschluß damit, daß er sich die notwendige Handlungsfreiheit im Kampf um die Landwirtschaft bewahren wolle. Mussolini über das Ergebnis des 14. September. Rom. Das Befehlsblatt der Faschistischen Partei enthält eine außerordentlich beachtliche Stellungnahme zu den deutschen Wahlergebnissen. Der Verfasser ist ohne Zweifel Mussolini selbst. In dieser Stellungnahme heißt es u. a.: Die Generation des 20. Jahrhundert ist bezaubert von nur zwei neuen politischen Systemen, die es in der Welt gibt, dem Faschismus und dem Bolschewismus. Die Alternative zeichnet sich immer deutlicher und dramatischer am Horizont ab. Die Wahlen des 14. September, die im Zeichen Hitlers stattfanden, bestätigen das. Deutschland ist im Begriff, sich zu entscheiden und hat inzwischen sein erregtes Gesicht, aber gleichzeitig seinen festen, tiefen, unbezwingbaren Geist gezeigt. Gibt es noch jemand, der träumt, er könne ihn auslöschen? Gibt es noch jemand, der glaubt, daß der Youngplan ge nau im Jahre 1988 ablaufen werde und daß die Verträge auf Ewigkeit dauern werden? Die stürmische nationale Wiedererhebung Deutschlands interessiert uns. Die Annahme, die hier und dort besprochen wird, von einem kommunistischen Vorläufer erschreckt uns nicht im geringsten. Das faschistische Italien greift nicht vor, noch täuscht es sich. Es bereitet sich vor. 904 Arbeitslose in Frankreich. Paris, 22. 9. Wie aus dem Statistischen Bericht des Arbeitsministeriums hervorgeht, beträgt die Gesamtzahl der Arbeitslosen in Frankreich 904, gegenüber 928 in der vorigen Woche. Aufdedung umfangreicher Spritschiebungen. Kehl. Auf Veranlassung der Zollfahndungsstelle wurde der Steuererheber von Kork bei Kehl verhaftet. Er steht im Verdacht, schon seit mehreren Jahren Spritschiebungen begünstigt zu haben. Die eingeleiteten Nachforschungen und eine während seiner Abwesenheit vorgenommene Hausuntersuchung förderte schwer belastendes Material zu Tage. Auf Grund des Ergebnisses der Haussuchungen wurden auch in Achern( Baden) und in Stuttgart Verhaftungen vorgenommen. Kommunalpolitische Tagung. Der Verein für Kommunalwirtschaft und Kommunalpolitik E. V., eine Organisation von mehr als 1000 deutschen Städten und Kommunalverbänden, hält seine diesjährige Tagung in Osnabrück ab. Der Zeitersparnis wegen sind die Verhandlungen zusammengedrängt auf den 10. und 11. Oktober. Im Vordergrund stehen die Berichte:„ Fehlentwidlungen in der Selbstverwaltung", Oberbürgermeister Prof. Dr. Most, Duisburg- Ruhrort, und„ Umorganisation der Reichs-, Länder- und Gemeindefinanzen". ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 76 Reichsverfassung und das deutsche Handwerk. Von Rechtsanwalt Dr. von Köbke, Ober- Regier.- Rat z. D Wie sich schon jetzt bei Beginn des Wahlkampfes zeigt, treten diesmal die Kämpfe um Probleme der Außenpolitik gegen früher in den Hintergrund; desto stärker bewegen die Wäh lermassen innerpolitische Fragen, insbesondere solche finanz- und wirtschaftspolitischer Natur. Hier denke ich nur an das Programm zur Hebung der Landwirtschaft, an Fragen der Handelsvertragspolitik, an die Lasten der Steuern wie vor allem der Erwerbslosenfürsorge. - Alle Berufsstände versuchen ihren Einfluß auf die Parteien zugunsten ihrer Wünsche und Forderungen geltend zu machen; der Reichsverband der Deutschen Industrie hat soeben seine Mitglieder zur aktiven Wahlbeteiligung wie zur Unterstützung nur solcher Parteien aufgefordert, die unzweideutig für die Erhaltung und Entwicklung der Privatwirtschaft sowie für das Privateigentum eintreten. Auch das Handwerk wird seine Forderungen und Ansprüche Forderungen und Ansprüche mit vollem Recht- geltend machen. Denn nicht nur die Landwirtschaft, auch der gewerbliche Mittelstand gehört zu den notleidendsten wie aber auch zu den wertvollsten Bestandteilen der deutschen Wirtschaft. Letztere hohe Bedeutung des deutschen Handwerks ist auch in Artikel 164 der Reichsverfassung ausdrücklich anerkannt; hier heißt es: Der selbständige Mittelstand in Landwirtschaft, Gewerbe und Handel ist in Gesetzgebung und Verwaltung zu fördern und gegen Ueberlastung und Aufsaugung zu schützen". - Dieser Artikel enthält viel mehr als seine schlichte Fassung Unbesagt; er hat geradezu programmatische Bedeutung. sere Verfassung wurde errichtet im Jahre 1919, in dem noch die Jdeengänge der Planwirtschaft wie die der Sozialisierung und Kommunalisierung fast unumschränkt herrschten. Mit Recht führt Anschüß, der berühmte Kommentator der Reichsverfassung in einer Vorbemerkung zu dem Teil der Reichsverfassung, der das Wirtschaftsleben behandelt, aus: ,, Kein Teil der Verfassung zeigt so ausgeprägt sozialistische Züge wie dieser. Dies ist erklärlich; denn der Sozialismus ist eine Wirt schaftsanschauung, hier handelt es sich um das Wirtschaftsleben". Zu Artikel 164 wird aber von Anschüß ausgeführt: ,, Die Verfassung geht davon aus, daß die Erhaltung dieses sozialen Zwischenbaues zwischen Kapitalismus im engeren Sinne und Arbeiterschaft möglich, und daß sie, daß weiterhin auch die Stärkung und Förderung des Mittelstandes im Gemeininteresse notwendig ist. In beiden Beziehungen steht die Verfassung mit Theorie und Politik des marristischen Sozialismus im Widerspruch; Artikel 164 ist einer der am meisten antisozialistischen Artikel der Grundrechte". Aus diesen Ausführungen erhellt aber überzeugend, welch hohe Bedeutung dem Artikel 164 der Reichsverfassung, der in der Praxis allzuoft gänzlich vergessen wird, in Wirklichkeit zukommt, und daß die Forderung des gewerblichen Mittelstandes nach tatsächlicher Durchführung dieser Vorschrift vollauf berechtigt ist. Was nun diesen kurzen Artikel der Reichsverfassung selbst anlangt, so trifft dieser mit klarem Blick den Kern der Sache. Nicht von Sondervorteilen, Subventionen und dergl., die den Gedanken der Selbsthilfe im gewerblichen Mittelstand nur lähmen, ist die Rede; es wird dagegen nur allgemein von 1. Förderung in Gesetzgebung und Verwaltung und 2. Schuß gegen Ueberlastung und Aufsaugung gesprochen. In diesem Rahmen aber halten sich die Forderungen des Handwerks dem Reich, den Ländern und auch den Gemeinden gegenüber. An erster Stelle des Artikels 164 steht ,, Förderung in Gesetzgebung und Verwaltung". An eine Subventionspolitik alten Stiles ist hierbei gewiß nicht gedacht. Es ist ein Glück für das Handwerk, daß es in seiner überwiegenden Mehrheit wie auch seine leitenden Führer von solchen Gedankengängen frei sind. Zu denken ist jedoch hier an Forderungen auf kulturellem Gebiet, insbesondere an Förderung der Berufsausbildung wie der Fortbildung von Meistern und Gesellen, deren weittragende Bedeutung gerade in der Gegenwart im Zeichen der ,, Rationalisierung" nicht genug gewürdigt werden kann. Gedacht wird aber auch an Förderung der genossenschaftlichen wie der berufsständischen handwerklichen Drganisationen und ihrer Belange durch verständnisvolles Eingehen der öffentlichen Verwaltungen auf die handwerklichen Forderungen; so z. B. durch entsprechende Beteiligung des Handwerks bei Vergebung öffentlicher Arbeiten, durch Berücksichtigung seiner Belange bei den Handelsverträgen usw. usw. Kurz es sollte keine Maßnahme irgendwelcher Art seitens des Reichs, der Länder und Gemeinden geplant oder beschlossen werden, ohne daß ihre Rückwirfungen auf das Handwerk eingehend geprüft und Zurücksetzungen vermieden werden! Den Worten des Lobes und der Unerkennung, die von Behördenvertretern bei Handwerkerversammlungen so oft gesprochen werden, müssen entsprechende Taten folgen. Bei alledem darf aber die staatliche oder gemeindliche Förderung nicht in ,, Bevormundung" ausarten; dem Handwerk muß die Freiheit seines Handelns gewahrt bleiben. Die Selbstverwaltung im Handwerk darf nicht geschmälert, muß vielmehr erweitert werden; der Gedanke der Selbstverantwortung ist unantastbar. Mittwoch, den 24. September 1930. Fast nicht minder wichtig wie der erste Teil des Artikels 164 ist sein zweiter, in dem ,, Schuß vor Ueberlastung und Aufsaugung" versprochen wird. Gewiß ist das Handwerk bereit, an Steuern und Lasten dem Staate zu geben, was des Staates ist. Es kann aber nicht verkannt werden, daß bei der Notlage, in der Reich, Länder usw. sich befinden, bereits eine außerordentliche Ueberlastung eingetreten ist, die auf die Dauer nicht ertragbar ist. Daher müssen aber dem Handwerk bei entsprechender Besserung unserer Wirtschaft wie der finanziellen Lage des Staates auch weitestgehende Steuererleichterungen gewährt werden; insbesondere muß die Sonderbelastung der Gewerbesteuer dem gewerblichen Mittelstand gegenüber gänzlich fortfallen. Was von den steuerlichen Lasten hier gesagt wird, gilt entsprechend auch für die Lasten der oft gleichfalls unerträglich hohen Tarife, Gebühren und vor allem der Sozial lasten! - Der Schutz des Artikels 164 gilt aber nicht nur dem Staate und seinen Drganen, vielmehr auch anderen Berufsständen, also z. B. den Kartellen, Trusts usw. wie auch den großkapitalistischen Organisationen der Großindustrie gegenüber. Gewiß wird vom Handwerk die Notwendigkeit der Kartelle usw. anerkannt, aber nicht deren Auswüchse. Wenn jetzt in den Notverordnungen des Herrn Reichspräsidenten die Machtmittel des Staats den Kartellen gegenüber usw. erweitert worden sind, so wird das Handwerk hier nur zustimmen können. Zu wünschen ist nur, daß in der Praxis diese neuen Bestimmungen nicht gegen das Handwerk und seine Organisationen angewendet werden. Dieser Wunsch ist aber mit Rücksicht auf Erfah rungen, die unser Handwerk mit der Preistreibereiverordnung und mit verschiedenen Preissenkungsaktionen gemacht hat, wohl berechtigt.( Die Hess. Handwerkskammer hat dieser Frage bereits ebenfalls ihre Aufmerksamkeit zugewendet und wird die Entwicklung überwachen.) 1 ,, Gießener Zeitung" Lokales. * Prof. Dr. Pasch †. Jm Alter von 87 Jahren ist der Senior der deutschen Mathematiker, Geheimer Hofrat Prof. Dr. Moritz Pasch in Bad Homburg, wo er zur Erholung weilte, gestorben. Pasch war geborener Breslauer. 1865 erwarb er den Doktorgrad und habilitierte sich im Herbst 1870 in Gießen für das Fach der Mathematik. Drei Jahre später wurde Pasch Extraordinarius und im Jahre 1875, nach Ablehnung eines Rufes nach Breslau, Ordinarius in der philosophischen Fakultät. Ostern 1911 trat er in den Ruhestand. Außer zahlreichen Abhandlungen über Funktionentheorie, Geometrie in Fachzeitschriften, veröffentlichte Pasch u. a.:,,Vorlesungen über neuere Geometrie", eine„ Einleitung in die Differential- und Integralrechnung“, ferner die ,, Grundlagen der Analysis" und„ Veränderliche und Funktion." Bei den zahlreichen Jubiläen, die er begehen durfte, u. a. bei seinem 50- jährigen Doktorjubiläum ist ihm die allgemeine und uneingeschränkte Anerkennung seiner Fachgenossen zuteil gewor den. 1923 haben ihn die Universitäten Freiburg i. B. und Frankfurt a. M. zu gleicher Zeit zum Doktor der Naturwissenschaften ehrenhalber ernannt. Bis in seine letzten Tage war der Gelehrte noch mit den Problemen beschäftigt, denen er sich seit Jahrzehnten unausgesetzt gewidmet hatte, den Fragen nach den Grundlagen des mathematischen Denkens überhaupt und des geometrischen insbesondere. Und dann noch eins; es hieße Eulen nach Athen tragen, wollte ich noch die Unverträglichkeit des Artikels 164 mit der sogenannten kalten Sozialisierung hervorheben, wie sie insbeson dere von den Gemeinden, denen sie schwerste Verluste gebracht hat, hervorheben; hier sollte auch im Interesse aller Steuerzahler die Staatsgewalt mit allem Nachdruck Artikel 164 der Reichsverfassung zur Durchführung bringen. - mit einer Nr. 76. Wasserleitung soll an das Gießener Wasserleitungsnetz angeschlossen werden. Mit den Arbeiten will man sofort beginnen. Lich. Der bekannte Kirchweihmarkt, Schweine- und Krämermarkt, findet am Montag, den 29. September statt. * Sarrasani eröffnet! Freitag, den 26. September, abends 7.30 Uhr, wird Direktor Stosch- Sarrasani sein Gastspiel in Gießen auf dem Volkshallenplatz feierlich eröffnen glanzvollen Parade, an der sich 37 Nationen beteiligen. Die volkstümlichen Eintrittspreise machen jedem den Besuch der ,, Schönsten Schau zweier Welten" möglich. Sarrasani wird nur 4 Tage in Gießen gastieren. Es sei übrigens an dieser Stelle ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die Eröffnung der Sarrasanischau nicht, wie ursprünglich angekündigt, am 25. 9., sondern am 26. September, abends 7.30 Uhr, stattfindet. Karten Vorverkaufsstellen: 3irfuskasse täglich ab 9 Uhr früh durchgehend geöffnet. Tel. 3333/3400. Wilhelm Moeser 3iG. m. b. H., Zigarrenhaus, Seltersweg 38, Tel. 2328. Verkehrsgarrenhaus S. Loeb, Bahnhofstr. 52a, Tel. 4196. verein E. V., Seltersweg 93, Tel. 2396 und 2851. Db und inwieweit nun Artikel 164, der ja ein ganzes handwerkliches Programm in seinen wenigen Worten umschließt, in der Praxis durchgeführt wird, wird zu einem guten Teil vom Handwerk selbst abhängen. Daher sollte jedweder Handwerker mit aller Macht dahin streben, zugunsten seines Berufsstandes seinen Einfluß in der Partei, der er angehört, zur Geltung zu bringen. Gewiß kann Politik das Geschäft schädigen, aber auf die Dauer geht es nicht an, daß große Teile des Handwerks wie jetzt sich bewußt von der Politik aus Angst Nie sollte das vor geschäftlichen Schädigungen fernhalten. Handwerk vergessen, daß die Staatsgewalt mehr als je- und in die Wirtdies spürt es ja hinreichend am eigenen Leibe schaft, sei es auch nur auf dem Wege der Steuer, eingreift und daß daher es notwendiger als je ist, die Interessen des Handwerks auch im öffentlichen Leben allüberall zu wahren. Der Weg hierzu geht zu einem guten Teile jedenfalls nur über die Parteien! In diesem Kampfe aber kann Artikel 164 der Reichsverfassung dem Handwerk eine gute Stüße bei Geltendmachung und Verfechtung seiner Ansprüche werden; dieses näher darzulegen, war der Zweck dieses Aufsages. - - - - - Kaichen, Kr. Friedberg. Dieser Tage wurde einem hiesigen Landwirt der Betrag von 2000 RM. aus der Schublade des Sekretärs gestohlen. Als Täter kommt ein Handelsmann in Frage, der aber noch nicht ergriffen ist. Darmstadt. Der Odolfabrikant Lingner in Dresden hatte bekanntlich bei seinem Ableben das ihm gehörige Schloß Tarasp dem früheren König von Sachsen vermacht, der aber dieses Vermächtnis abgeschlagen hatte. In zweiter Linie war der frühere Großherzog von Hessen bedacht worden. Dieser hat das Erbe angetreten. Wie verlautet, sind jetzt Verhandlungen eingeleitet worden mit dem Ziele, diese ausländische Besitzung in eine Familienstiftung umzuwandeln. * Personalnachrichten. Ernannt wurden die Schulamtsanwärter Wilh. Erb aus Weitershain zum Lehrer an der Volks= schule Ettingshausen, Johannes Andreas Loos zu Leutersbach zum Lehrer an der Volksschule zur Lohrbach, Otto Sommerlad aus Beuern zum Lehrer an der Volksschule zu Jlbeshausen und der Gendarmeriehauptwachtmeister Adam Mauß zu Ortenberg zum Gendarmeriemeister. Tagung der hessischen Müller in Worms. Mittwoch, den 24 Ergebn Gesellschaftsspiele: SV. Corbach Hermannia K FC. Grone Germania Ma Bermbach 2. Verbandsspiele: Bezirksliga, Gruppe Boruffia Fuld Seffen Hersfeld VfB.-K. Marb Sport Raffel Bezirksliga, Gruppe Kurheffen Kaff SpVgg. Göttin SV. Einbed 1. Bezirksklasse, Gru Wallau Wiefenbach Frohnhausen Gruppe Fulda: Alsfeld- L Schlüchtern Neuhof- Be SterbfrigGruppe Kaffel: Hejjen Preuze Tura Kassel Meljungen Niederzwehren Gruppe Sübhannove Wizenhausen B Weende 2. Bezirksklasse: Aplar Der Hessische Müller- Innungsverband hielt seinen diesjährigen Verbandstag am 21. September im Hause des Handwerks in Worms ab, der aus den drei Provinzen des Hessenlandes gut besucht war. Dem Verbandstag voraus ging am Samstag mittag eine Obermeistertagung bei Anwesenheit der Vertreter der süddeutschen Verbände, bei der alle das Müllereigewerbe betreffenden Fragen besprochen wurden. Der Vorsitzende, Mühlenbesitzer Scherer- Höchst i. O., wies darauf hin, wie notwendig im Hinblick auf die sich immer mehr verschlimmernden Lage des Mühlengewerbes der enge Zusammenschluß sei. Als nächstjähriger Tagungsort wurde Heppenheim a. d. B. bestimmt. Die Frage einer süddeutschen Arbeitsgemeinschaft wurde sowohl in der Obermeistertagung als auch auf dem Verbandstag sehr eifrig diskutiert. Geschäftsführer Dechert wurde beauftragt, auch mit den nassauischen Kollegen zwecks Anschluß in Verbindung zu treten. Der Schriftleiter der Oxydo- Mitteilungen hielt einen Vortrag über die Mehlveredlung im allgemeinen und das Bleichen im besonderen, der sehr beifällig aufgenommen wurde. Tariffragen wurde besprochen und der Geschäftsführung Richtlinien gegeben. Ueber das Brotgesetz war wenig zu sagen, da dieses bis jetzt nur auf dem Papier steht und seitens der Landwirtschaft, für die es geschaffen wurde, und der Bäcker sehr wenig beachtet wird. * Aus dem Gerichtssaal. Ein wegen Betrugs in zwei Fällen vom Amtsgericht Bad- Nauheim zu 2 Monaten und 2 Wochen verurteilter Versicherungsbeamter aus Assenheim wurde mit seiner Berufung von der hiesigen kleinen Strafkammer zurückgewiesen. Einem vom Amstgericht Butzbach zu einem Monat Gefängnis verurteilten jungen Mann aus Nieder- Weisel wurde die Strafe auf 50 Mark Geldstrafe herabgesetzt. * Aus dem Stadttheater. Das Stadttheater veranstaltet am Sonntag, den 28. September, einen besonderen Werbetag für die Erhaltung der Bühne, durch den die Bevölkerung nochmals auf den Ernst der Lage aufmerksam gemacht werden wird. * Schule für technische Assistentinnen. In der zweiten Hälfte des Oktober 1930 wird an die Medizinischen Instituten der Universität eine Schule zur Ausbildung technischer Assistentinnen eröffnet werden. Der Unterricht umfaßt sämtliche Ausbildungsfächer, die in dem von der Regierung aufgestellten Lehrplan vorgesehen sind. Der Unterricht ist theoretisch und praktisch. Die Ausbildung dauert 1½ Jahre. Am Schluß der Ausbildung findet eine staatliche Prüfung statt, anschließend ist ein praktisches halbes Jahr abzuleisten, darauf wird vom Minister die staatliche Anerkennung ausgesprochen, die für das ganze Deutsche Reich gilt. * Allgemeine Ortskrankenkasse. Die rückständigen Beiträge zur Kranken-, Invaliden- und Erwerbslosenversicherung für den Monat August 1930 fönnen noch bis zum 1. Oktober ds Js. ohne Kosten bezahlt werden. Wolfsheim. In Rheinhessen ist die Hamsterplage außeror. dentlich groß. In unserer Gemarkung wurden dieses Jahr 14 000 Hamster ausgegraben. Günterod( Kr. Biedenkopf). Einer großen Wilddieberei ist man hier auf die Spur gekommen, bei der die Wilderer mit Drahtschlingen arbeiteten. Herborn, 23. 9. Auf eigenartige Weise zu Tode gekommen ist der Sägewerksbesitzer Christian Reichel in Frechenhausen. Beim Holzsägen drang ihm ein Splitter durch die Augenhöhle in den Kopf und verletzte das Gehirn. Kurz nach der Einlieferung des unglücklichen Mannes in das Dillenburger Kranfenhaus trat der Tod ein. Haiger, 23. 9. Bei Reparaturarbeiten im Schacht der Erzgrube Heinrichsglück bei Wilnsdorf wurde der 27jährige Bergmann Helmut Oerter aus Wilnsdorf vom Förderkorb erfaßt und auf der Stelle getötet. Siegen. Hier hat die Arbeitslosenziffer den achtfachen Stand des Vorjahres erreicht. Jeder sechste Einwohner ist arbeitslos. Feuer im Frankfurter Osthafengebiet. Frankfurt a. M. Zwei große, dicht mit Gummi- und Lederabfällen angefüllte Hallen der Eisen- und Produktenhandlung Adler im Osthafengebiet gerieten Sonntagnachmittag in Brand und wurden innerhalb einer Stunde gänzlich eingeäschert. Frankfurt a. M. Die Kriminalpolizei hat dieser Tage eine schwere Rauschgiftaffäre aufgedeckt. Am Donnerstag wurde in einem Tanzlobal die berufslose 23jährige Betty Gerhardt verhaftet, die in den Kreisen der Kokainschnupfer eine bekannte Persönlichkeit war. Weiter wurde ein Provisor einer Apotheke im westlichen Stadtteil festgenommen, von dem die Gerhardt ohne ärztliches Rezept das Kokain erhielt. Die Gerhardt übermittelte das Kokain dem in Fußballkreisen weit bekannten Robert Pache. Ihm wird außerdem zur Last gelegt, daß er in seiner Wohnung wahre Orgien auf sexuellem Gebiet veranstal tet hat. Gegen alle drei Beschuldigten hat der Untersuchungs richter Haftbefehl erlassen. * Ausgabe von Befreiungs- Goldstücken. Anläßlich der erfolgten Räumung der Rheinlande werden durch die Preußische Staatsmünze Berlin eine Anzahl Befreiungs- Goldstücke in Größe der früheren Zehn- und Zwanzigmarkstücke geprägt und herausgegeben. Diese Gedennkmedaillen können zum Preise von 15 bez. 25 RM. ausschl. Porto bei der Versandstelle der Befreiungs- Goldstücke, Berlin, Paulsborner Straße 93( Postscheck: Berlin 130443), bestellt werden und gelangen nach Voreinsendung des Betrages bezw. gegen Nachnahme zum Versand. Preisgekrönte Arbeiten. Der Zusammenhang von Gang und Charakter als Preisaufgabe der Erdal- Studiengesellschaft hat nicht weniger als 169 Bewerber zu Einreichungen vielfach bedeutender Untersuchungen veranlaßt. Nach dem Spruch der Preisrichter sind die Preise von 2550 RM. den Herren Dr. Walter Best, Gonsenheim- Mainz, Prof. Dr. Fritz Giese, Technische Hochschule Stuttgart, Dr. med. Albrecht Langelüddeke, Privatdozent für Psychiatrie an der Universität Hamburg, Dr. Werner Wolff, Berlin- Charlottenburg, Dr. A. Ch. Wilsmann, Stuttgart, zugefallen. Bleichgesichter kämpfen um Rothäute! Sarrasani, der vom 26.- 29. September in unserer Stadt ein Gastspiel geben wird, hat mit dem im Mai in Cherburg eingetroffenen Hapag- Dampfer Newyork" eine Truppe echter, nordamerikanischer Indianer bekommen. Die Vorgeschichte des Indianertransportes ist sehr interessant. Sarrasani hat seit mehr als 20 Jahren ein Indianer- Monopol. Er ist der einzige Europäer, dem die Regierung zu Washington gestattet, echte Indianer, die in U. S. A. als ethnographische Kostbarkeiten sorgsamst gehütet werden, über den Atlantischen Ozean nach Europa zu bringen. Allerdings kostet dieses Monopol Sarrajani eine Menge schwerer Verpflichtungen. Für jeden Indianer muß Sarrasani zunächst eine hohe Kaution hinterlegen, ferner Hin und Rücktransport bezahlen, freie Wohnung, gute Vergute Gage geben. Diesmal pflegung und last not least hat Sarrasani seine Cowboys direkt in das Indianerterritorium von Oklahoma geschickt, um den hundertjährigen Häuptling ,, Black Corn" zu holen, der 1926 mit seinen Kriegern bei Sarrasani war. Black Corn hatte dem Präsidenten Coolidge, der seine Ferien im Indianergebiete verlebte, mit Stolz die Ehrengeschenke gezeigt, die er während seiner Indianerzeit von den Oberbürgermeistern von Berlin, Dresden, Frankfurt a. M. und London erhalten hat. Er wollte gern wieder zu seinem Freunde Sarrasani kommen, aber den Intrigen gewisser Konkurrenten gelang es, Black Corn von der Reise nach Europa zurdzuhalten. Sarrasanis Cowboys zogen also in andere Indianerterritorien und kamen endlich nach langen, beschwerlichen Ritten durch Schnee und Sturm nach Süd- Dakota, allwo im Gebiete Pine Ridge die Jagdgründe des Häuptlings ,, White Buffalo" liegen, der 1913 bei Sarrasani war. White Buffalo hat große Ländereien, eine ganz modern eingerichtete Farm und ist Herrscher über 1200 Rothäute. Sogleich entschloß er sich, mit einer Schar seiner Mannen der Einladung Sarrasanis Folge zu leisten. Aber auch er stieß bei der Verwirklichung seiner Ausreise auf Widerstände, die man Sarrajani in aller Heimlichkeit gesponnen hatte. Im Auswanderungsamt der U. S. A. entwickelte sich ein stiller, aber äußerst heftiger und zäher Kampf der Bleichgesichter um Rothäute. Schließlich zerhieb White Buffalo nach echter Heldenart den gordischen Knoten der Intrigen. Er erklärte ,,, wenn man ihn und seine Leute nicht zu Sarrasani reisen ließe, würde er seinen ganzen Grundbesitz, alle seine Viehherden verkaufen und den Erlös restlos verſaufen!" Diese kategorische Erklärung wirkte im alkoholfreien Amerika sensationell und sie hatte die gewünschte Wirtung. White Buffalo konnte mit seinen Kriegern, Medizinmännern, Tänzern, Frauen und Kindern nach Europa ziehen. Und so tam Sarrasani zu seinen Indianern, die er nun in allen seinen Vorstellungen im Rahmen einer großen Wild- West- Pantomime auftreten läßt. * * Das Winterprogramm des Frankfurter Senders. Im Vortragsteil des Südwestdeutschen Rundfunks gibt am Montag, den 29. September, der künstlerische Leiter Ernst Schoen einen Ueberblick über die Hauptpläne des Frankfurter Rundfunkprogramms für diesen Winter. Aus Nah und Fern. Wiesbaden, 23. 9. Auf die Kasse der hiesigen Filiale de Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank für Hessen- Nassau( Sis Frankfurt) wurde ein Raub verübt. Dem Räuber sind 11 000 Mark in die Hände gefallen. Großzügiges Arbeitsbeschaffungsprojekt. Klein- Linden. Um die Arbeitslosigkeit zu mindern und zugleich einem dringenden Erfordernis der Gemeinde zu genügen, hat der Gemeinderat beschlossen, den Bau der Wasserleitung und der Kanalisation mit Kläranlage im ganzen Dorf durchzuführen. Die Kosten sind auf 322 000 RM. veranschlagt. Das Reich und der Staat gewähren aus den Mitteln des Arbeitsbeschaffungsprogramms einen zinsverbilligenden Zuschuß. Die Diebstahl auf der Jposta. Berlin, 23. 9. Der Philatelist Walter Eichler aus Char lottenburg hatte auf seinem Stande u. a. ein Auswahlheft mit Briefmarken ,, Altdeutschland" liegen. Als er nach kurzer Ab wesenheit an seinen Tisch zurückkehrte, war das Heft verschwun den. Die in dem Heft enthaltenen Marken stellten einen Wer von etwa 7000 Mark dar. = - Eh SC. Wehlar Löhnberg Manderbach OffdillnSechshelden Biedenkopf Laasphe Wetter Frankenberg Bottenhorn Gau Gießen- Wegla Aplar 2. SC. Wetlan Löhnberg 2 Großen- Bu Niederweis Steinbach 1900 Gie Geilshaus Niederohn Weglarer Bistirchen Burgjolms Niedershau Bieber 1900 Gießen VfB. Gießen Garbenteich Stangenrod Niederohmen Grünberg 2. Villingen Dutenhofen SC. Wezlar Büblingshau Bistirahen 2. Wezl. SpV. Burgfolms 2. Braunfels 2. Tiefenbach 1. Oberndorf 1. Ejjershausen Hirschhausen Merenberg Jugend: 1900 A 1 Lollar A 1 Niederweisel 1900 3 - Großen- Bused Burgfolms A Wehl. Spr. Su Dill. Manderbach Haiger Rittershause Offdilln 2. Sechshelden Donsbach 5 Oberroßbach Langenauba Donsbach 2. Weidelbach Wissenbach Langenauba Haiger 2. Haiger Langenauba Rittershauf 34. Generalversammlung des Ev. Bundes in Coburg. Unter Leitung seines Präsidenten Ministerialdirektor D. Conze Berlin trat der Evangelische Bund in Coburg zusam men. Zentral- und Gesamtvorstand berieten über ,, Recht und Willen zu protestantischer Politik"". Der Weimarer Ausschuß, in dem die Universitätsprofessoren D. Schumann- Gießen und D. Borneamm- Gießen mitwirkten gab dazu die wissenschaftliche Klärung. Eine politische Proklamation ver fündet den energischen Willen, den deutschen Protestantismus als kulturbestimmenden Faktor des staatlichen Lebens nicht aus schalten oder beschränken zu lassen. Der hessische Hauptverein ist vertreten durch Landeskirchenrat D. Wait, Pfarrer Berd Roßdorf, Pfarrer Berger, Darmstadt und Dr. Simon, Offen bach. Die Mitgliederversammlung nahm auf Grund einer abgeschlossenen neuen Sagung eine wesentliche Neuzusammen setzung des Zentralvorstandes vor. Der Festsonntag brachte unter regster Anteilnahme des ganzen Coburger Landes zahl reiche Festgottesdienste und darnach im Konzertsaal der Burg den Festakt, bei dem Universitätsprofessor D. Schumann Gießen ,, Vom Sinn evangelischen Bekennens" sprach. Zugleich teilte er mit, daß die theologische Fakultät Gießen den hoch verehrten Stadtpfarrer Fickenscher- Nürnberg zum Ehrendokto promoviert habe. 1 Jugend: Gau Marburg. Garnau Endbach Hartenrod Dreihausen Niederwalge VfB.- Kurhe Erfsdorf Kirchhain 1 Banje Hesselbach Niederlaas BB- Kurh Unterrosph Garnau 2. Wolfgruber Caldern Mornshau Unterrosph Frankenber Wetter 2. Gemünden Holzhausen Leidenhofen Nr. 76. tungsnetz ange jofort beginnen. Te: und Krämer Catt. e einem hiesigen Schublade des Dandelsmann in Dresden hatte ge Schloß Tara aber dieses Ver war der frühen er hat das Erb ingen eingeleite Sung in eine Fa Worms. elt feinen dies Haufe des Hand inzen des Hessen voraus ging am Anwesenheit der lle das Müllerei rden. Der Vor wies darauf hin I mehr verschlim Zusammenschluj ppenheim a.d.B. beitsgemeinidhi uch auf dem Ver ver Dechert wurd en zweds Anschlu Der Orydo- Mittei redlung im allge fehr beifällig auf Ochen und der Ge as Brotgesetz w dem Papier ste geschaffen wurde fterplage außero dieses Jahr 14 00 n Wilddieberei die Wilderer m zu Tode gekomm in Frechenhause rch die Augenh Durz nach der Gi Dillenburger Kr im Schacht der E Der 27jährige Ber Förderfor erfaßt en adifachen Stand er ijt arbeitslos. ebiet ummi- und Leder oduftenhandlung mittag in Brand eingeäschert. t dieser Tage ein nerstag wurde in etty Gerhardt ver pfer eine bekannte Disor einer Apothet - dem die Gerhar Die Gerhardt isen weit befa Caft gelegt, daß em Gebiet veran t der Untersuchu hiesigen Filiale r Seffen- Nassau( Räuber sind 110 ta. er Eichler aus Che ein Auswahlheft S ser nach kurzer das Heft verschw en stellten einen W Bundes in Cobur Minifterialdirektor Mittwoch, den 24. September 1930. Fußball. ,, Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Spiel. Ergebnisse aus dem Bezirk. Gesellschaftsspiele: - SV. Corbach Germania Marburg 1: 2 Hermannia Kassel- Sportfreunde Kassel 5: 2( 3: 1) FC. Grone Sp. u. Sp. Northeim 5: 0 Germania Marburg A. H.- Herborn A. H. 2: 4 Bermbach 2. Essershausen 2. 10: 0 Verbandsspiele: Bezirksliga, Gruppe Süd: - Borussia Fulda VfB. Gießen 4: 0( 1: 0) Hessen Hersfeld FV. Odershausen 3: 0( 1: 0) VfB.-K. Marburg Spielverein Kassel 1: 0( 1: 0) Sport Kassel Germania Fulda 3: 1( 2: 0) Bezirksliga, Gruppe Nord: Kurhessen Kassel- SC. 05 Göttingen 2: 0( 1: 0) SpVgg. Göttingen- FC. Großalmerode 2: 2( 2: 0) SV. Einbed SC. 03 Kassel 0: 3( 0: 1) 1. Bezirksklasse, Gruppe Lahn: Wallau Wetzlar 2: 1( 0: 0) - Wiesenbach Herborn; Herb. aus der Kl. zurückgetr. Frohnhausen Breidenbach 3: 0 Gruppe Fulda: - Alsfeld Lauterbach 3: 2 Schlüchtern Elm 1: 1 Neuhof Bebra 5: 1( 3: 0) Sterbfriz Horas 0: 5( 0: 1) Gruppe Kassel: Hessen Preußen Kassel- Warburg 3: 3 Tura Kassel Frizlar 1: 1 Melsungen VFR. Kassel 3: 1 Niederzwehren BV. 06 Kassel 1: 0( 0: 0) Gruppe Südhannover: Wizenhausen Blau- Weiß Göttingen 6: 1 Weende Bad Lauterberg 0: 3 2. Bezirksklasse: Aplar Ehringshausen 4: 5( 0: 3) SC. Wetzlar Weilburg 5: 2 Löhnberg Laubach 4: 2 Manderbach Dillenburg 2: 6( 0: 2) Offdilln Merkenbach 5: 3( 2: 2) Sechshelden Niederscheld 6: 2 Biedenkopf Marbach 2: 3 Laasphe Wetter - 1 Frankenberg Bottenhorn Gladenbach 3:11 Allendorf 2: 4 - Gau Gießen- Wezlar: Feudingen 3: 3 Wommelshausen 3: 1( 2: 0) Azlar 2. Ehringshausen 2., ausgef. SC. Wetzlar 2. Weilburg 2. 1: 5 Löhnberg 2. Laubach 2. 1: 0 Großen- Bused 2. Niederweisel 1. Weglarer SpV. 2a., W. nicht angetr. VfB. Gießen 2. 1: 2( 0: 2) Steinbach 1. Lollar 1. 1: 5( 1: 5) - 1900 Gießen 2. Daubringen 1. 1: 0( 1: 0) Geilshausen Queckborn, Qu. nicht angetr. - Niederohmen 1. - Ettingshausen 1. 1: 0 Weylarer SpV. 2. Oberbiel 1. 4: 0( 3: 0) Biskirchen 1. - - Nauborn 1. ausgef. Burgsolms 1. Bissenberg 1. ausgef. Niedershausen 1. Steindorf 0: 2 - Bieber Leihgestern 0: 0 1900 Gießen 4. Daubringen 2. 1: 2( 0: 0) VfB. Gießen 3. Garbenteich 1. - - - 1900 Gießen 3. 4: 1 Dutenhofen 2. 9: 2( 6: 1) Stangenrod Wetterfeld 1:10( 1: 6) Niederohmen 2. Flensungen 0: 3 Grünberg 2. Villingen - - Harbach 6: 2 Laubach 3. ausgef. Dutenhofen 1. Garbenheim 1. 5: 1 SC. Weylar 3. Laufdorf 1., 2. nicht angetr. - Büblingshausen 1. - Hermannstein 1: 4 Biskirchen 2. Holzhausen 2. ausgef. - - Weyl. SpV. 3a Burgsolms 2. Braunfels 2. Tiefenbach 1. Oberndorf 1. Essershausen 1. Hirschhausen - - Braunfels 1. 1: 6 Niederbiel 1. ausgef. Hermannstein 2. 3: 2 Oberbiel 2. 2: 3 Leun 1. 2: 1 Weilburg 3. 6: 1 Bermbach 3: 2( 2: 1) Merenberg Grävened, ausgef. Jugend: 1900 A 1 Lich A 1 4: 0( 1: 0) Lollar A 1-1900 2 2 3: 1( 3: 1) Niederweisel A 1- VfB. A 1 0: 7 1900 A 3 Butzbach A 1 1: 1 Großen- Bused A 1 Burgsolms A 1 - - VfB. A 2, VfB. nicht angetr. Oberbiel A 1, ausgef. Wetzl. SpV. A 1 Aẞlar A 1 3: 2. Gau Dill. - Manderbach 2. Dillenburg 2. 0: 9( 0: 5) Offdilln 2. Merkenbach 2. 9: 1 Sechshelden 2. Niederscheld 2. 5: 0 - Donsbach Herborn 1.- 2. 4: 1 Haiger Hirzenhain 5: 0( 2: 0) Rittershausen- Frohnhausen 2. 4: 5( 4: 0) Oberroßbach Allendorf 4: 0 Langenaubach Donsbach 2. Weidelbach Wissenbach - - Nanzenbach 6: 0 Fleisbach 3: 3 Lüzeln 5: 2( 2: 2) Würgendorf 1: 3( 0: 1) Langenaubach 2. Straßebersbach 2. 4: 2 Haiger 2. Dillenburg 3. 3: 2( 0: 1) Jugend: - Haiger Dillenburg 0: 5 Langenaubach Sechshelden 0: 0 Rittershausen Hirzenhain 4: 1 Gau Marburg. und in Coburg zu Teten über Recht Weimarer Ausf Schumann- Gi wirkten gab dazu di he Proflamation w tichen Protestantism ichen Lebens nicht as hessische Hauptver Wait, Pfarrer Bed and Dr. Simon, Offen ahm auf Grund eine entliche Neuzufammen Der Festionntag bra Coburger Landes Konzertjaal der B for D. Ghuman nens" Sprach Zugle Fultät Gießen den f nberg zum Ehrendof - - - - Endbach Germania 2. 2: 4 Hartenrod Marbach 2. 5: 5 Dreihausen Cappel 4: 3( 3: 1) Niederwalgern Erdhausen 2: 1 VfB.- Kurhessen 2. Buchenau 7: 2( 0: 0) Langenstein 6: 1 Sarnau - Erksdorf Bürgeln 4: 3 - Kirchhain 1. Ockershausen 2. 5: 2 Banfe Biedenkopf 2. 4: 7 Niederlaasphe Breidenstein, ausgef. Hesselbach Eckelshausen 5: 2( 1: 1) - VfB.- Kurhessen 3. Cölbe 2. 2: 0 Unterrosphe Germania 3. 2:10 Sarnau 2. Sterzhausen 2. 10: 1 Wolfgruben Michelbach 7: 1( 3: 0) Caldern Sterzhausen 4: 0 - Mornshausen Friedensdorf 0: 3( 0: 2) Unterrosphe 2. Mellnau 3: 4 Roda 3: 1 Frankenberg 2. Wetter 2. Cölbe 1. 1: 0 Gemünden Bezziesdorf 2: 2 Holzhausen Hestem 2: 2 Leidenhofen - Cappel 2. 10: 1 Dreihausen 2. Ebsdorf - - Niederwalgern 2. 7: 3( 3: 3) Bortshausen 5: 3 Sinkershausen Lohra 4: 2 Feudingen 2. Jugend: Biedenkopf Berleburg 11: 4 Edelshausen 1: 0 Odershausen 1. VfB.-K. 1. 1: 2 Frankenberg 2. VfB.-K. 2. Germania 3. - - - Germania 2. 0: 2 Dreihausen 1. 1: 1 Niederwalgern 1. 0: 1. Aus Lollar. Wie vorauszusehen war, blieb die 1. Mannschaft Lollars gegen die 1. Steinbachs Sieger, sogar mit 5: 1 Toren. Ein sehr schönes Spiel lieferten sich die Jugendmannschaften, 1. Jgd. von Lollar 2. Jgd. von 1900 Gießen. Schon nach 20 Minuten sah man die Lollarer mit 3: 0 in Front; furz vor Halbzeit kommen auch die Gäste zu ihrem verdienten Ehrentor. Die zweite Halbzeit ist sehr interessant, verläuft aber torlos. Schiri Walther- Daubringen war gut. Aus Daubringen. Am Sonntag weilte der SpCl. 21 Daubringen mit seinen beiden Mannschaften in Gießen bei den 1900ern. Keiner hatte an solch knappe Resultate gedacht, aber D. zeigte sich von der besten Seite. Schon um 11% Uhr trat die 2. gegen die 4. von 1900 an. Da kein Schiri da war, einigte man sich auf einen Herrn von 1900, der dem Spiel ganz gewachsen war. Die erste Halbzeit verlief torlos. Nach dem Seitenwechsel drängt D. stark und kann das Spiel 2: 1 für sich verdient entscheiden. Um 2½ Uhr trafen sich die Mannschaften der A- Klasse Daubringens 1. und 1900's 2. Auch hier war Daubringen oft im Vorteil, konnte aber keine Erfolge erzielen. In der 20. Minute fann 1900 mit 1: 0 in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel drängt Dr. auf Ausgleich. In der 60. Minute kann D. durch seinen Halbrechten ein Tor ausholen, welches der Schiri aber nicht anerkannte. Zu bemerken sei noch, daß der Torwart Müller von 1900 bei diesem Spiel an einem Auge verlegt wurde und die Klinik aufsuchen mußte. Bieber 1. - Leihgestern 1. 0: 0. Am Sonntag traten obige Mannschaften zum Kampf um die Punkte an. Bieber, das ersatzgeschwächt antreten mußte, fonnte ein ehrenvolles Unentschieden erzielen. Niederohmen 2.- Flensungen 1. 0: 3. Troz starkem Regen und schlechten Platzverhältnissen gab der Schiri Schmidt- Grünberg um 2 Uhr den Ball frei. Niederohmen trat nur mit 9 Spielern an, sodaß Flensungen der Sieg leicht gemacht wurde. Niederohmen wurde fast ständig in seine Spielhälfte zurückgedrängt und ist es nur dem ungenau schießenden Flensunger Sturm zu verdanken, daß das Spiel feine größere Tordifferenz aufweist. In der zweiten Halbzeit wurde Niederohmen zeitweilig sehr hart. Einen recht unschönen Eindruck machte in Niederohmen auch das Publikum. Der Schiedsrichter leitete das Spiel sehr zufriedenstellend. Stangenrod 1.- Wetterfeld 1. 1:10( 1: 6). Nr. 76. zeit waren die Gäste schnell wieder in Form, und jeder Ansturm der Gegner scheiterte an der Standhaftigkeit der Verteidiger. Weßlar- Weilburger Brief. 1. Bezirksklasse. Die Ligamannschaft des Wetzlarer Sport vereins verlor auch diesmal mit nur einem Tore Unterschied, mit einigen neuen Mannen, in Wallau. 2. Bezirksklasse. Drei Paarungen standen in dieser Gruppe auf dem Programm. Niedergirmes und Ehringshausen, die beiden Favoriten, holten sich über ihre Gegner die erwarteten Siege. Niedergirmes hatte auf eigenem Gelände Weilburg. Mit 5: 2 Toren triumphierten die Platzbesizer. In Aßlar fand das große Dill- Lokaltreffen" zwischen Ehringshausen und Aßlar statt. Mit einem knappen 5: 4 Siege wurde Aßlar auf eigenem Gelände bezwungen. Löhnberg stellte erneut seinen Ruf unter Beweis; indem es mit 4: 2 Toren über Laubach Sieger blieb. 1. Gauklasse. Von den vier angesetzten Verbandsspielen fie. len die Begegnungen Burgsolms Bissenberg und Biskirchen Nauborn aus. Wetzl. SpV. 2. Mannschaft siegte gegen Oberbiel verdient mit 4: 0 Toren. Ueberraschend kommt der Sieg der 1. Mannschaft von Steindorf. Nach einer 4: 2 Niederlage vom Vorsonntage fand sich die Mannschaft in Niederhausen in guter Form und siegte mit 2: 0 Toren. 2. Mannschaften der 2. Bezirksklasse. Aßlar- Ehringshausen ausgefallen. Einen schönen Erfolg erzielte Löhnberg. Die Mannschaft konnte Laubach mit 1: 0 bejiegen. Eine Ueberraschung gab es in Niedergirmes. Die Weilburger besiegten die Niedergirmser glatt mit 5: 1 Toren. Wetzlarer SpV. 2a überließ Großen Bused tampflos beide Punkte. 2. Gautlasse, Gruppe 3. Büblingshausen und Hermannstein, freuzten die Klingen in Büblingshausen. Auch diesmal zeigte die Stürmerreihe von Hermannstein ihre ,, Schießtunst" und gewann mit 5: 1 Toren. Niedergirmes 3. fam zu zwei billigen Punkten, denn Laufdorf 1. trat nicht an. Der Neuling Dutenhofen stellte auch diesmal seine gute Form unter Beweis, indem er Garbenheim mit 5: 1 nach Hause schickte. 2. Gautlasse, Gruppe 4. Braunfels 1. schlug in Wetzlar mit 6: 1 die Weglarer SpV. 3a Mannschaft. Burgsolms 2. NiederHolzhausen 2. Biskirchen biel 1. ausgefallen. Biskirchen 2. trat um 2 Uhr auf dem Plaze an. Holzhausen kam um 3 Uhr. Das Spiel dürfte wahrscheinlich wiederholt werden. 2. Gautlasse, Gruppe 5. Braunfels 2. konnte durch zwei Elfmeter gegen Hermannstein 2. einen 3: 2 Sieg erzielen. Eine fleine Sensation gab es in Tiefenbach. Die Playbsizer ließen sich von der 2. Garnitur von Oberbiel mit 3: 2 Toren weitere zwei Punkte abnehmen. Der Neuling Oberndorf hatte einen Bombenerfolg zu verzeichnen und schlug die spielstarken Leuner mit 2: 1 Toren. 2. Gautlasse, Gruppe 6. Bermbach 1. gewann gegen den Neuling Essershausen hoch mit 10: 0 Toren. Hirschhausen holte sich am 7. 9. in Gräbened durch einen 3: 1 Sieg beide Punkte. Am 21. 9. tam nur ein Spiel zum Austrag. Essershausen 1. Weilburg 3. Mannschaft. Der Benjamin" siegte über die nur mit 9 Mann antretenden Weilburger mit 6: 1 Toren. Hirschhausen Bermbach und Merenberg- Grävened ausgefallen. Aus dem Hinterland. Trok schlechter Witterung konnte schon nach 9 Minuten durch schnelles und schußsicheres Sturmspiel durch den Mittelstürmer W.'s das Führungstor geschossen werden. Dann fielen in 17 Min. noch 5 Tore. Schiedsrichter Buß- Grünberg, der das Spiel in guter Weise leitete, gab infolge mangelhafter Plazabstreuung einen Elfmeter für Stangenrod. Nach Halb-| nend und aufregend bis zur letzten Minute. = Wollau Weglar 2: 1( 0: 0). Das war ein Kampf im wahrsten Sinne des Wortes, span: Droben im Oberland, Drunten im Unterland: M Überall 18 bernitat din Hausfram den Kaffen mit Amst Frank Sin schätzt diese frinn, viltbenovisste Münzn din dem Kaffen Kräftigen Geschmack und ausgetitliche zu köstlichem Genuß minErdenen Farbe sonrlnift. Und darüber hinaus noniß tin, daß,„, Amcht Frame" der ausgiebigfte Zusatz ift. Er somebilligt das Aviyliche Kaffengetränk ganz nonfentlich. Mittwoch, den 24. September 1930. ,, Gießener Zeitung" Herborn trat in Wiesenbach nicht an und hat somit Wiesen-| Bin laufender Abnehmer von hessischen bach kampflos die beiden Punkte bekommen. Breidenſtein mußte in Niederlaasphe sein Verbandsspiel Wurft- u. Fleischwaren austragen, doch da der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien, fiel das Spiel aus, weil man sich auch auf einen anderen Schiri gegen Stasse, direkt ab Hersteller. Angebote an nicht einigte. In der 1. Bezirksklasse hat Herborn seine Mannschaft zurückgezogen. G. Nippel jr., Lebensmittel Berchum bei Hagen i. W. Frohnhausen, das auf eigenem Gelände schwer zu schlagen Landwirtschaftl. Vertretung ist, gab Breidenbach mit einem 3: 2 das Nachsehen. Erfolgreiche Gießener Ruderer. Am vergangenen Sonntag beteiligte sich die ,, A. H. Mannschaft" des Vereins Rudersport e. V. 1913 bei dem Offenbacher Ruderverein von 1874 in Offenbach a. Main, um den sogenannist an Herren zu vergeben, die b. Landwirien gut eingeführt sind. 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Sept. und Sonntag den 28. auf Montag den 29. September verkehren je ein Sonderzug nach Friedberg und nach Marburg- Lahn. Abfahrt in Gießen 0,10 Uhr nach Friedberg und 0,20 Uhr nach Marburg- Lahn. In der Nacht vom Sonntag, den 28. auf Montag, den 29. September wird der um 0,10 Uhr in Gießen abfahrende P 1661 bis Weilburg durchgeführt. In der Nacht vom Samstag, den 27. auf Sonntag, den 28. Sept. verkehrt der planmäßige Zug 516 Gießen- Nidda ab Gießen 22,43 erst ab Gießen 23,55 Uhr. DITZIN EN BEI STUTTGART, L Mit den heizkräftigen Ruhr- Nusskohlen erzielen Sie die RUHRKOHLE günstigste Herdfeuerung. In der Nacht vom Sonntag, den 28. Sept. auf Montag, Drucksachen den 29. Sept. verkehrt 3ug 569 Gießen- Grünberg in Gießen ab erst 23,55 Uhr statt 22,43 Uhr. In den Nächten vom Samstag, den 27. auf Sonntag, den 28. und vom Sonntag, den 28. auf Montag, den 29. Sept. verfehrt Zug 1649 Gießen- Dillenburg in Gießen ab 23,55 anstatt 22,53 Uhr. Die Deutsche Reichspost, Kraftpoststelle Gießen, stellt Zirtussonderfahrten auf folgenden Linien in Aussicht: - - Gießen Gambach, Gießen Hochelheim, Gießen Krofdorf und Gießen Wismar. Wegen der Hinfahrt nach Gießen wende man sich an das Postamt in Gießen oder die örtlichen Postanstalten. Rückfahrt auf den angegebenen Strecken erfolgt täglich ab Zirkus Sarrasani in Gießen um 23,25 Uhr. Die Direktion der Städt. Straßenbahn in Gießen bittet Kenntnis nehmen zu wollen, daß die mit der Bahn zum Sarrasanibesuch eintreffenden Fremden den Zirkus am bequemſten mit der roten Linie erreichen. Für einen reibungslosen Anund Abtransport der Zuschauermassen wird seitens der Straßenbahn durch Verdichtung der Wagenfolge und Einsatzwagenführung Vorsorge getroffen. Die Kraftverkehrsgesellschaft„ Hessen" m. b. H. hat folgende Spätrüdfahrten für Zirkusbesucher vorgesehen. Täglich, außer Sonntag, den 28. Sept. ab Zirkus Sarrasani 23,35 Uhr nach Rödgen Bused Reiskirchen- Lindenstruth- Grünberg. Täglich Zirkus Sarrajani ab 23,40 Uhr nach Steinbach Albach Lich. - - Täglich Zirkus Sarrasani ab 23,20 Uhr nach Wieseck Friedh. Alt. Bused. Täglich Zirkus Sarrasani ab 23,35 Uhr nach Garbenteich Dorf Gill- Eberstadt Kloster Arnsburg Lich. Neue Bücher. - Das Heidelberger Faß! Wer kennt es nicht, das vielbe staunte hölzerne Ungetüm, das Scheffel als Denkmal deutschen Küperfleißes und deutschen Durstes besungen hat? Es ist ge= nau so bekannt wie der Kölner Dom, der Hamburger Alsterpavillon, das Brandenburger Tor oder das Münchener Hofbräuhaus. Nicht so geläufig ist die romantische Geschichte der Entstehung dieses Fasses und die Tatsache, daß die gigantische Tonne eine Reihe von Ahnen besitzt, die an stattlicher Leibesfülle mit der Letzten ihres Geschlechts wohl wetteifern durften, ja im Punkte künstlerischer Dekoration es weit übertrafen. 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September Premiere: Freitag, den 26.Sept. abends 7,30 Uhr. Samstag, den 27. Sept. arrasan Nur 4 Tage nachm. 3 Uhr Familienvorstellung, abends 7,30 Uhr Festvorstellung, Sonntag, 28. Sept. nachm. 3 Uhr Familienvorstellung, abends 7,30 Uhr Wiederholung des glanzvollen Premierenprogramms. Montag, 29. Sept. abends 7,30 Uhr Abschiedsvorstellung. Nachmittags zahlen Kinder auf Plätzen von 2.20 Mk. aufwärts halbe Preise. Auch nachmittags vollwertiges, ungekürztes Abendprogramm. Außerdem: Samstag, 27. u. Sonntag, 28. Sept. vormittags 9½- 1 Uhr, Große Tier- u. Indianerschau mit Massenkonzert. Erwachsene 1.Mk. Kinder 50 Pfg. Eintritt. Karten im Vorverkauf sichern Zirkuskasse durchgehend von 9 Uhr früh geöffnet. Tel. 3333/3400. Wilhelm Moeser, G. m. b. H., Zigarrenhaus, Seltersweg 38, Tel. 2328; Verkehrsverein E. V. Seltersweg 93, Tel. 2396 und 2851; Zigarrenhaus S. Loeb, Bahnhofstraße 52 a, Tel. 4196. Noch keine Vorstellung ausverkauft. Autos-, Motor- und Fahrräder werden sicher untergestellt. Erscheint 2 Bezugspreis 2,40. Relationsschluß früh 8 ndung nicht verlangte 13. Jahrg. Bolitich Am 6. Oktober begi iber die Wahlreform. Die Vollversammlun fundseat einigten fich a Bahlgang benannten Ri berichtshof, für Deutsch! Die Beratungen der Wahlgefet werden An 8. Oftober wird von Senfionstürzungsgesetzes Milderung der Not der Zentralverband Reidsregierung. Wegen Beleidigun Dr. Frid zu 50 Mart( and verantwortliche S Wechenschrift„ Der Da Die Bergarbeiterve allemmen im Ruhrber Die Bensheimer der Wiedersehensfeier Egilsschöffengericht find 13 Personen, Zeug find drei Tage vorgese Die fich seit einig füften Ausschreitung baben neben der g Joem gemäßigten tid Erregung ausgelöst. Der Mailänder Deulligkeit für ein Der fanabijhe zuen Ozeanflug unter undland) gelandet. Zsischen den Art | Rohlenbergbau i 15 Prozent zustand Der frühere österr Mittwoch in Oslo riffe in Desterreich zu h Dislo melden, am Don en Rücktritt der österr wufgefordert, jofort zuri Reubildung des Ka Feierichich bei Berlin, 25. 9. Der wiiter beteiligten Ge aft mitgeteilt wor er 5000 Werkstätten eingelegt werden Ceten die Affafung ft durchgeführt wer he normalen Beamten auzerordentliche Hoje Leistungszulage mten zugute fommen Bejorg Die Betreuung de reinden und Kreise m. Der Präsident Stempel bringt in der tom 15. 9. 1930 inte aht hervor, daß nek Bezirksfürsorgeve ir die Wohlfahrtse idlung in den Lan berschritten und die faufen geworfen. Au Cors. Hier wurden am 31. 7. 1928 1 am 31. 3. 1929 1 am 31. 7. 1929 1 am 31. 3. 19304 am 30. 6. 1930 9 Für die bevorstehen Berechnungen des A