Nr. 39. e des Bolts 5. m. b. 5. En hochinter olle Arbeits it von Afte er gebunden and, 25. Aufl. -Man sollte Atlas alles im Taschen: len Grenzge dem 324 Gei 57 000 Orts: en, zu welcher ich zu ersehen, jagt uns ferCellzugsverkehr raftfahrlinien, rland, Dispo ■ Reiserouten en. ich ein neuer des Verkehrs: gt ist. Der Marburg belen Ueberblid Preis 50 Pig, chhandlung erMarburg er furzem erschie Surg gewidmet in den letzten die in Kürze beigefügt die n Pfister, kom: ebenen Gewin n, sind verhält daher das bis r Monatsschrift Thomas, Biele Buchhandlung selbst rasieren? Sa, was ist den g in Dresden! Heft 20. n in Gießen. bling. e drei täg enthalten. Die otpetent. die Union en en wie 4612 20 GEN GEN TEN EN hörer Das aus gramm der eressanten wie in der tschrift funt - Eine enügt eheft Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. Politische Rundschau. Der Geschäftsordnungsausschuß des Reichstags beschäftigte fich am Dienstag mit einer Reihe von Anträgen auf Aufhebung der Immunität von Abgeordneten wegen Beleidigung durch die Presse. Das Reichskabinett beschäftigte sich am Montag mit der wirtschaftspolitischen Lage in ihrer Gesamtheit und den vor der Sommerpause zu erledigenden Vorlagen. Der Hauptausschuß des Preußischen Landtages nahm am Montagabend den Antrag der Regierungsparteien auf Verdoppelung der staatlichen Grundvermögenssteuer an. Die Wirtschaftspartei hat an den Beratungen über die Erhöhung der Grundvermögenssteuer nicht teilgenommen. Der Reichsparteiausschuß der Deutschen Demokratischen Par: tei tritt am tommenden Sonntag in Halle zu einer Sigung zusammen, in der die künftige politische Haltung der Partei fest= gelegt werden soll. Der vor einiger Zeit angekündigte Rücktritt des polnischen Gesandten in Berlin, Roman Knoll, von seinem Posten, ist jetzt entgegen allen Dementis, Tatsache geworden. Der Bremer Senat veranlaßt Herabfegung seiner Ruhegehälter. Die Bremer Verfassungsdeputation ist vom Bremer Senat beauftragt worden, die Frage zu prüfen, ob die Ruhegehälter der Bremer Senatsmitglieder und Uebergangsgehälter der Bremer Senatsmitglieder herabgesetzt werden können. Infolge der Saltung des Zentrums bei den Ergänzungswahlen zum Danziger Senat haben die am Montag gewählten acht bürgerlichen Senatoren ihren Rücktritt erklärt. Am Montag abend erschien eine Anzahl junger Burschen vor dem englischen Konsulat in Köln und warf unter Niederu fen auf MacDonald mit Steinen gegen die Fensterscheiben, von denen einige zertrümmert wurden. Hierauf malten sie mit roter Farbe auf den Bürgersteig Aufschriften, wie„ Nieder mit Mac= Donald“ und„ Hände weg von Indien“. Das Ueberfallkommando, das sofort alarmiert wurde, konnte die Burschen nicht mehr stellen. Im Befinden des Stadtrats Busch ist eine weitere Verschlechterung eingetreten, so daß er vollständig vernehmungsunfähig geworden ist. Der Ausweisungsbefehl gegen Trogti, der am 1. Juli ds. Js. abläuft, ist auf ein Jahr verlängert. Trogti darf nicht nach Rußland zurückkehren, und sämtliche Maßnahmen gegen ihn bleiben weifer in Kraft. In Rumänien wurde durch ein Großfeuer eine ganze Ortschaft vernichtet. Im Fabrikviertel von Kairo tamen bei einer Feuersbrunst 20 Personen ums Leben, 226 Wohnungen sind zerzört worden. 1100 Die Zahl der Todesfälle im Lübecker Calmette- Schutzverfahren hat sich auf 17 erhöht. shots Amtliche Bestätigung 0 pedes Räumungsbefehls.m Paris, 19. Mai. Ministerpräsident Tardieu empfing den deutschen Botschafter von Hoesch, Außenminister Briand, den französischen Delegierten bei der Rheinlandkommission Girard und General Guillaumat, den Oberbefehlshaber des Besatzungsheeres. Der französische Ministerpräsident bestätigte dem deutschen Botschafter, daß, nachdem der Youngplan am Sonnabend in Kraft getreten ist, die französische Regierung gemäß ihren Ertlärungen vor dem Parlament den Befehl erteilt habe, die dritte Rheinlandzone zu räumen. Alle französischen Truppen werden die dritte Besatzungszone am 30. Juni verlassen haben, und das Ende der Besetzung wird an diesem Tage offiziell notifiziert werden. Der Griesheimer Schießplaz geräumt. Am Montag wurde das Gelände des Griesheimer Schießplates einschließlich des Lagers von der französischen Besatzungsbehörde geräumt. Die an den Barrieren der Zufahrtsstraßen die ganze Zeit über aufgestellten französischen Wachtposten wurden zurückgezogen. Schon im Laufe des Nachmittags übernahmen berittene Schupoabteilungen die Bewachung des Lagergeländes. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 21. Mai 1930 Die BIZ. arbeitet. - - Basel, 20. Mai. Nachdem die Reparationskommission das Inkrafttreten des Youngplanes feststellte, hat die BJ3. am 20. Mai ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Leitung weist in einer Mitteilung darauf hin, daß von den Zentralbanken und Bankenden sieben Gründergruppen in zehn verschiedenen Ländern 124 000 staaten sowie der Schweiz, Holland, und Schweden Anteile des Kapitals gezeichnet worden sind. Nachdem die Bank ihre Bereitwilligkeit erklärt hatte, die Bestimmungen des Haager Abkommens durchzuführen, hat sie nach der Inkraft= setzung des Youngplanes vom Generalagenten für die Reparationszahlungen Parker Gilbert eine Summe von ungefähr 225 Millionen Schweizer Franken erhalten. Von nun an wird die Bank sowohl Zahlungen von Deutschland entgegennehmen, als auch Gelder verwalten und verteilen und gewisse Zahlungen durchführen, die von Ungarn, Belgien und der Tschechoslowakei zu leisten sind. Die Bank hat bereits alle von Parker Gilbert erhaltenen Summen angelegt und auch die sofortige Anlage der Kapitaleinzahlungen und anderer Guthaben in die Wege ge= leitet. Dr. Böß abgefekt. Unter starker polizeilicher Sicherung begann am Dienstagvormittag die Hauptdisziplinarverhandlung gegen Oberbürgermeister Böß vor dem Preußischen Bezirksausschuß zu Berlin. Nach mehrstündigen Beratungen fällte das Disziplinargericht folgendes Urteil ,, Der Angeklagte hat seine Pflichten verlegt, die ihm das Amt auferlegt hat und sich durch sein Verhalten im Amt und außerhalb des Amtes der Achtung, des Ansehens und des Vertrauens, das sein Beruf erforderte, unwürdig gezeigt. Der Angeschuldigte wird deshalb mit Dienstentlassung bestraft. Dem Angeschuldigten werden auf Lebenszeit% des ihm gesetzlich zustehenden Pensionsbetrages gewährt. Die baren Auslagen des Verfahrens fallen dem Angeschuldigten zur Last". Oberbürgermeister Böß hat gegen dieses Urteil sofort Einspruch erhoben. „ Graf Zeppelin" auf der Südamerikafahrt. Friedrichshafen. Das Luftschiff„ Graf Zeppelin" ist Sonntag nachmittag 17.18 Uhr unter Führung von Dr. Edener zu seinem Südamerikaflug gestartet. Die erste Strecke dieses Fluges führt durch das Rhonetal über Außer der 42köpfigen Besatzung befinden sich 22 Passagiere an Löpfigen Bej Bord. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 40 Der Haushaltsplan der Stadt Gießen unter Dach und Fach. Die langwierigen Beratungen des Finanzausschusses des Stadtrats haben ihr Ende gefunden. Das Werk vieler Stunden und Tage lag gestern in öffentlicher Sitzung dem Plenum des Stadtrats zur letzten Stellungnahme und Genehmigung vor. Diese ist erfolgt. Damit hat erstmalig nach dem Kriege ein Haushaltsplan Annahme ohne die Sozialdemokraten gefunden. Der Zusammenschluß der bürgerlichen Stadtratsmitglieder in nur zwei Fraktionen hat damit bewiesen, daß auch in kommunalen Dingen Einigkeit stark und erfolgreich macht. Es war natürlich klar, worum es ging, auf der einen Seite kämpften die Sozialdemokraten um Erhöhung der Realsteuern, ohne den Be= stewerten die Möglichkeit zu geben, die Lasten auch von der Gesamtheit mittragen zu lassen, während die bürgerlichen Vertreter bestrebt waren, die Ausgaben zu drosseln und dieselben von jedem zu seinem Teil tragen zu lassen. Da das Abstimmungsergebnis von vornherein klar war, konnte die Linke des Hauses sich selbstverständlich in den schönsten Agitationsanträgen gefallen und im übrigen ihr Menetekel an die Wand malen. - Der Etat ist sehr, sehr knapp ausbalanciert, so daß es Pflicht nicht nur der Verwaltung, sondern auch des Stadtrats sein muß, aufs äußerste zu sparen. Sigungsbericht. Als Herr Bürgermeister Dr. Seib um 5 Uhr die Sitzung eröffnete, hatten am Magistratstisch die Herren Beigeordneten Hamm, Klingspor und Rosenberger Platz genommen. Der Oberbürgermeister, der wohl schon einige Tage wieder in Gießen weilt, überließ dem Herrn Bürgermeister Dr. Seib, der die Beratungen über den Haushaltsplan geleitet hat, auch den Vorsitz in dieser abschließenden Sitzung. Das Plenum war voll versammelt. Zu Urkundspersonen wurden die Stadtratsmitglieder Bek: ter und Leop. Maner bestimmt. Dann ergriff Dr. Seib sofort zu Punkt 1 der Tagesordnung: Voranschlag der Stadt und der städtischen Nebenkassen für das Rj. 1930 das Wort. Er führte kurz aus: Die Ausstellung des Haushaltsvoranschlags erfolgte unter schwierigen äußeren Verhältnissen. Die angefündigte Reichsfinanzreform, die die Verhältnisse zwischen Reich, Ländern und Gemeinden verbessern solle, sei noch nicht in Angriff genommen und lasse für die Gemeinden kaum etwas zu hoffen. Weiterhin erschwerten die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse die Beratungen. Die Steuern der Gemeinden gingen zurüd, die Steuerpraft sei geschmälert, wie zahlreiche Steuerausfälle bewiesen. Die wachsende Arbeitslosigkeit, die noch nie so groß war seit dem Kriege, belastet die Gemeinden mit Summen, die sich beer mariaille nach Sevilla. Madrid, 19. Mai.„ Graf Zepplin" erschien um 15,15 Uhr über Cadiz und setzte seinen Flug in der Richtung auf Sevilla fort. adablenjane Abreise aus Sevilla. Sevilla, 20. Mai. Der Start des Luftschiffes um 8.32 Uhr vollzog sich äußerst eindrucksvoll. Das Luftschiff treiste in einer Höhe von 100 Meter noch einige Male über der Stadt und nahm dann Kurs auf Cadix. Alles einsteigen, nach Südamerika! Nächste Station Pernambuco!" rief Kapitän Schiller am Dienstagmorgen, auf der Treppe der Passagiergondel stehend, aus. Alle waren pünktlich zur Stelle, und Dr. Edener sah, als er die Wartenden erblickte, auf die Armbanduhr. Dann lächelte er allen, anerkennend nickend zu. Ein herrlicher Tag hebt an mit einer leichten Brise und mäßigen Temperaturen. Der Start gelang aus diesen Gründen ausgezeichnet. Anfurbelung der Wirtschaft. Das Reichskabinett hat am Montag in einer mehrstündigen Aussprache die Möglichkeiten geprüft, das Problem der Arbeitslosigkeit von der Seite der Vermehrung der Arbeit zu lösen, eine Aufgabe, die bei der Beschränktheit der zur Verfügung stehenden Mittel mehr als schwierig ist. Immerhin soll der Versuch gemacht werden, durch Verhandlungen mit der Reichsbahn und der Reichspost Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, dadurch, daß die im Etat vorgesehenen Lieferungen sofort vergeben werden. Das gleiche will der Reichsfinanzminister im Bemühungen, auch den Wohnungsbau zu fördern und durch Einleitung der kommunalen Umschuldung weitere Mittel flüssig zu machen, während gewissermaßen als produktive Arbeitslosenfürsorge Straßenbauten größeren Stils in Angriff genommen werden sollen. In Zukunft nur noch 6 Reichsministerien. Rahmen seines eigenen Etats tun. Darüber hinaus gehen die Der Reichsfinanzminister hat ein„ Ausgabensenkungsgesetz" angekündigt. Darüber wird zur Zeit eingehend verhandelt zwischen Reichssparkfomissar und Reichsfinanzminister. Ueber die geplanten Maßnahmen erfährt man noch nichts Genaues. Jmmerhin ist soviel bekannt geworden, daß es sich u. a. auch um den Plan der Zusammenlegung verschiedener Reichsministerien handelt. Das Deutsche Reich wird zur Zeit von elf Ministerien verwaltet. Der Reichssparkommissar hat vorgeschlagen, die Zahl der Reichsministerien auf sechs zu beschränken. Es sollen nur bleiben das Auswärtige Amt, das Reichswehr, das Innen- und das Reichsverkehrsministerium, in das man das Reichspoſtministerium eingebracht hätte, und schließlich ein großes Wirtschaftsministerium, in dem das bisherige Arbeits- und Ernährungsministerium aufgegangen wären. Panzerfreuzer B wurde von der deutschnationalen Reichstagsfraktion erneut beantragt. Der Antrag wird die Regierungsparteien zur klaren Stellungnahme zu dieser grundsätzlichen Frage zwingen. Die Sonderumfassteuer von 0,5 Prozent hat sich nach übereinstimmenden Meinungen nicht bewährt. Die Sozialdemokraten wollen im Reichstag den Antrag stellen, daß die Steuer wieder gestrichen wird. Raften areach önlichen und jacht hingewiesen, daß die persönlichen und sachlichen Lasten gleich geblieben sind. Fast alle Ausgaben seien ja zwangsläufig. De Ausgleich sei nach schwierigen Sitzungen gefunden: 1. durch Abstriche bei den Ausgaben, 2. durch Mehrleistungen aus den städt. Betrieben, und 13. durch Steuererhöhung. 190 bus bilgids Irgendwelchen Stoß vertrage dieser Etat allerdings nicht mehr, sonst gäbe es in diesem Jahr doch ein Defizit. Außer den Anträgen des Finanzausschusses, die mit fast 300 000 RM Mehreinnahme, den Fehlbetrag im Voranschlag ausgleichen, liegen eine Reihe weiterer Anträge von der sozialdemokratischen Fraktion vor.( Wir kommen auf dieselben weiter unten zu sprechen. D. Schriftl.). Zu entscheiden sei zunächst, ob über den Voranschlag und alle zu ihm vorliegende Anträge nur Generalaussprache oder Einzelberatung und Abstimmung gewünscht werde. Ein Antrag der Linken verlange letteres. Mann ( Soz.) polemisiert gegen die Generalaussprache, Lepper( K.) protestiert überhaupt gegen die heutige Etatsverabschiedung. Plenum entscheidet sich für Generalaussprache. Das Den Ausführungen des sozialdemokratischen Fraktionsfüh rers Mann entnehmen wir folgendes: Den Ausführungen des Herrn Bürgermeister Dr. Seib über die kommende Reichsreform mit Bezug auf die Gemeindefinanzen und über die Arbeitslosigfeit stimmte Redner zu. Den Haushaltsplan der Verwaltung und des Finanzausschusses tönnten sie aber trotzdem nicht annehmen, da u. a. aus den drei Werken( Gas, Elektrisch, Wasser) nicht weniger als 755 000 RM gezogen werden, nun den Haushaltsvoranschlag zu balancieren, was sich auf die Preisgestaltung dieser Werke auswirken müsse, außerdem könne es passieren, daß durch Umstellung in der Stromlieferung etc. die Werke, in denen hohe Werte investiert sind, vollständig wertlos würden. Wo sollten dann die für die Stadt erforderlichen Gelder hergenommen werden. Es müsse dann doch auf die Realsteuern zurückgegriffen werden, die in allen hessischen namhaften Stäbten sowieso schon wesentlich höher seien wie hier. Der Sprung würde dann gefährlich groß. Der Erhöhung der Grundsteuer von 25 auf 35 Pfg. je 100 RM stimme seine Fraktion im Prin zip zu( natürlich! D. Schriftl.) aber nicht auf dem dafür vorgeschlagenen Wege der 2prozentigen Mieterhöhung. Der Redner ging dann die einzelnen Anträge zum Ausgleich des Voranschlags durch. Er kritisierte u. a. die Einsparung von 4 000 RM bei der Unterhaltung der öffentlichen Anlagen, die Streichung von 20 000 RM aus dem Wohlfahrtsetat. Die niedrigen Richtfäße der Fürsorge, die steigende Arbeitslosigkeit etc. würden die Bevölkerung verbittern und könnte unvorhergesehene Er Donnerstag, den 22. Mai 1930. - - - plosionen schaffen. Des weiteren begründete er die Anträge seiner Partei: 15 Prozent Erhöhung der Richtsätze der allgemeinen und gehobenen Fürsorge. Unentgeltliche Totenbestattung. Kostenfreie Lernmittel in den Volks- und Fortbildungsschulen.- 100 000 RM mehr für Straßenunterhaltung, die durch den Zustand der Straßen und zur Behebung der Arbeitslosigkeit erforderlich seien. Schulärztliche Ueberwachung der Berufsschulen. 1300 RM mehr Zuschuß für die Volkshochschule. Aufhebung der Studienanstalt. Einführung einer städtischen Wertzuwachssteuer. Herabsetzung des Gaspreises um 5 Pfg. pro Kubikmeter. Angleichung der Realsteuern an die Sätze der höher besteuerten anderen hessischen Städte. Weiter forderte der Redner erhöhte Mittel für den Wohnungsbau. Da Private nicht mehr bauen können, müßten die Kommunen hier für Arbeit sorgen, damit dem Arbeitsmangel und der Arbeitslosigkeit Abbruch getan werde. Mit Einstellung der Bautätigkeit sei niemandem gedient. Lieber dann die Steuern erhöhen und bauen. Erst nach ernsten Erwägungen sei seine Fraktion zu dem Schluß gekommen, dem Etat nicht zuzustimmen. ,, Gießener Zeitung" der Redner von der Verwaltung vor allem Vollendung der be= gonnenen städtischen Bauten und Beschaffung von Arbeitsmöglichkeit. Sie stimmen im übrigen den Anträgen des Finanzausschusses und dem Etat zu. - Nr. 40 Die Stadtver= ist die Mietberechtigungstarte einzuführen. waltung wird ersucht, bei der hessischen Regierung und beim hessischen Städtetag sich dafür einzusetzen, daß alle Wohnungen in der Größe von 5 Zimmern aufwärts aus der WohnungsIm Finanzaus: zwangswirtschaft herausgenommen werden. ausschuß ist baldigst eine Aussprache darüber darüber herbeizuführen, in welcher Weise Mittel flüssig zu machen wären, um das darniederliegende Bauhandwerk erneut zu beleben und Arbeitgebern, sowie Arbeitsnehmern Arbeitsgelegenheit zu ge ben. Für das Jahr 1931 ist den Stadtratsmitgliedern der Voranschlag spätestens zum 15. Januar zu überreichen. Die Verbschiedung des Voranschlags hat bis Ende März 1931 zu erfolgen. Interessant ist, vom Redner zu hören, daß die verspätete Verabschiedung des Haushaltsplanes der Stadt im Monat 30 000 RM Zinsen koste. Für die Belebung des Baumarktes erblickt der Redner, nachdem den Kommunen der Anleiheweg verschlossen sei, einen Ausweg in weitestgehender Ausnutzung des freien Hypothekenmarktes. Vor allem tue Eile not. Wenn man die Haushaltspläne von 1925 an durchblicke, stelle man fest, daß die meisten Ausgabeposten ganz ungeheuer angewachsen seien, die Ausgaben z. B. für öffentliche Anlagen um 50 Prozent Straßenreinigung um 85 Prozent( obwohl damals bei Einführung der maschinellen Straßenreinigung versprochen wurde, Mehrausgaben tämen nicht mehr in Frage, sondern noch 12.000 RM Einsparungen) Herr Nicolaus, als Sprecher der Wirtschaftlichen Vereinigung", stellte zunächst fest, daß bei Annahme der sozialdemokratischen Anträge eine Mehrbelastung von 250 000 RM zu erwarten sei. Dazu der Fehlbetrag von ca. 400 000 RM würde insgesamt ein Defizit von 650 000 RM bedeuten. Die Sozialdemokraten schlagen zum Ausgleich dafür vor Angleichung der Realsteuersätze, diese würde aber nur 300 000 RM decken, der Rest blieb also ungedeckt. Mit diesen ungeheueren Summen sollten dann die Kreise belastet werden, die sowieso schon unter Arbeitsmangel leiden und die die bisherigen Steuersätze schon nicht mehr aufbringen könnten. Man solle also auf der Linken mit dem Vorwurf mangelnden Verantwortungsgefühls sehr vorsichtig sein. Gerade umgekehrt, das Verantwortlichkeitsgefüh! der Mehrheit habe einen Ausgleich des Etats ermöglicht. Der Fehlbetrag von 402 000 RM zuzüglich 67 000 RM Ausfall an Steuerüberweisung mußte überraschen, besonders, wo im letzten Jahre schon die Steuern erhöht worden sind. Da liegt es wohl im Pflichtbewußtsein eines jeden Stadtratsmitgliedes, jeden Posten genau unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob ge= strichen und gespart werden kann und nicht erhöht zu werden braucht. Die Erhöhung der Mieten in einzelnen städtischen Neu- Wohnungen dient nur der Beseitigung einer ungerechten Differenz mit gleichen städtischen Neu- Wohnungen, desgleichen die Umlage des Wassergeldes in diesen Häusern auf die Mieter, oa der Wasserverbrauch ganz ungeheuer gewachsen sei, und die früheren Berechnungen zu Grunde gelegten Ziffern nicht mehr stimmen. Man möge bedenken, daß 1914 780 000 Rubikmeter Wasser in Gießen verbraucht wurden und im letzten Jahre mehr wie das doppelte. Das sei auf Wasserverschwendung zurückzuführen, wofür es Beweise gebe. Da sei es denn nicht mehr wie recht, daß jeder das bezahlt, was er verbraucht. Der Erhöhung der Grundsteuer könne seine Fraktion nur zustimmen, wenn sie umgelegt würde. Wer Gerechtigkeit befäße, würde auch bereit sein, diese garnicht in der gesetzlichen Miete vorgesehene Erhöhung zum Ausgleich der städtischen Finanzen, zu seinem Teil mitzutragen. Man könne nicht alles wieder auf dieselben wenigen Schultern wälzen. Wir brauchen eben ein neues Steuersystem, das alle beteiligt, die Bewilligungsfreudigkeit der Sozialdemokraten wäre dann nicht mehr dieselbe. Es sei leicht, Ausgaben zu beschließen, wenn man sie nicht zu zahlen brauche. Weiter solle man die Steuerleistung nicht überspannen. In diesem Zusammenhang sei nicht zu verkennen, daß dieser Antrag auf Erhöhung der Grundsteuern vom bebauten Grundbesitz für die Häuser, die feine Mietwohnungen haben, ungerecht sei, folthe Häufer mußten von dieser neuen Besteuerung ausgenommen sein. Der Redner verlas dann eine Reihe Anträge, die den zuständigen Ausschüssen zur Beratung überwiesen wurden. Bemerfenswert sind folgende: Die Stadtverwaltung wird ersucht, dem Stadtrat bis zum Monat November ds. Js. Borlage über die jenigen Maßnahmen zu machen, die sie zu treffen gedenkt zur Herbeiführung einer Sentung der Ausgaben um mindestens 50 000 RM, am entsprechend diesem Betrage die Gewerbesteuer im Jahre 1931 herabzusetzen. Freiwerdende Stellen sind neu Für die Arbeitsgemeinschaft der Mitte sprach Stadtratsmit= glied Horn( DV.). Er betonte, daß uns dieses Jahr erst die Auswirkung der im letzten Jahr begonnenen Wirtschaftskrise bringen werde, und zwar werde sie jeder spüren. Darum bekenne sich seine Fraktion zum vorliegenden, sparsamen Etat. Man müsse erst die notwendigen Ausgaben feststellen, und dann erst könne man Steuererhöhungen das Wort reden. Wenn in anderen Hessischen Städten höhere Grund- und Gewerbesteuern erhoben würden, liege das an der politischen Zusammensetzung der Stadträte. Er erwähne nur Offenbach, in dem trotz der höch sten Realsteuersätze die trostlosesten Wirtschafts- Verhältnisse herrschten. Es sei falsch, erst alles aus der Wirtschaft, die auch bitter leidet, herausholen zu wollen, mit dem unbestimm ten Versprechen, sie dann retten zu wollen. Was nötig sei, jei vor allem ein gleichzeitiger Abbau der Lebenshaltungskosten und Löhne. Herr Horn verwahrte sich gegen den Vorwurf der Linden, sie seien ohne Verantwortungsgefühl an die Beratun gen des Etats herangetreten. Es sei feine leichte Arbeit ge= wesen, die richtigen Auswege zu finden und dem zuzustimmen, was die Kommune unbedingt verlange. Auch er ging die Anträge des Finanzausschusses durch, denen er zustimmte. Nur schweren Herzens habe er der Ueberschreibung von 10 000 RM aus Mehreinnahmen durch Mietausgleich und Wassergeldumlage in den städtischen Häusern auf die allgemeine Finanzverwaltung zugestimmt, dieses Geld hätte eigentlich wieder dem Wohnungsfonds zugeführt werden müssen. Nur die Notlage der städtischen Finanzen rechtfertige diesesmal den Verbrauch des Geldes an anderen Stellen, denn wie im letzten Jahr sei auch diesesmal nicht mit den vollen Steuerüberweisungen von Reich und Land zu rechnen. Genau so seien auch die Mehraufbringungen der städtischen Werbe gerechtfertigt. Daß am Etat| des Stadttheaters noch ca. 3800 RM eingespart werden tonnten, ist ebenso erfreulich, wie die Tatsache an sich, daß unser Stadttheater noch einmal gehalten werden konnte. Der Zuschuß hei, verglichen mit dem, den andere Bühnen erfordern, sehr ge= ring. Daß das bei den gehobenen Leistungen unserer Bühne möglich sei, sei dem Intendanten zu danken. Die Kürzung des Wohlfahrtsetats um 20 000 RM sei erst erfolgt, nachdem das Wohlfahrtsamt ausdrücklich erklärt habe, auch ohne dieses Geld auszukommen. Es sei dadurch aber gelungen, den Etat auszugleichen. Die Arbeit war nicht leichter wie im vorigen Jahr. Die Arbeitsgemeinschaft habe getan, was sie von sich und ihren Mitbürgern verantworten tönne. Für die Zukunft verlangte - Arbeitslosigkeit überall. - zu besetzen nur nach vorheriger Genehmigung des Stadtrats. Es ist in eine Neuprüfung des Stellenplanes einzutreten, mit dem Ziele, festzustellen, welche Dienststellen etwa nur auf die Inhaber zu bewilligen sind. Die Bauberatungsstelle beim städtischen Hochbauamt ist aufzuheben. Beim Wohnungsamt - Müllabfuhr um 150% Straßenbahnzuschuß um 100% Badeanstalten um 50% Volks- und Berufsschulen um 100 bezm. 130% Höhere Schulen um 30% Alice- und Fröbelschule um 200% ujm. Donnerstag, Di In Bochum: ( Nord 2) In Frankfur ( Weft 2) In Glettin: 3 Sulz( We In Nürnberg: Berlin( B In Breslau: berg( Gü In Berlin: H ( Südost In Hamburg 2) 4: 3( In Halle: ten 1) 8 Moch a Da müsse man sich doch fragen, ob es nicht ein Gebot der Stunde sei, zu sparen. Der Redner betonte, seine Fraktion stehe auf dem Standpunkt, daß die Ausstellung der früheren Pläne leichtfertig waren. Es müßten für die einzelnen Verwaltungszweige einfach Beträge festgesetzt werden, mit denen auszukommen sei. Die vielzitierte Zwangsläufigkeit von Ausgaben sei dabei recht oft durch die Beschlüsse der Stadtratsversammlung bedingt worden, es gelte also, vorher alles reiflich zu überlegen. Der Etat sei so angespannt, daß keine Ausgaben ohne Dedung mehr bewilligt werden könnten. Im übrigen stehe seine Fraktion auf dem Boden der Anträge des Finanzausschusses und lehne die Anträge der Sozialdemokratie ab. Die einzelnen Fraktionen schicken nunmehr ihre zweite Rednergarnitur vor. Zunächst sprach Herr Bedmann( Soz.), er fagte nichts Neues, desgleichen Herr Lepper( K.), der die unfinnigsten Anträge verlas, abgeben bat er sie nicht, so brauchte nicht über dieselben abgestimmt zu werden. Darauf kam es Er wollte nur ein wenig diesem Herrn aber auch nicht an. hetzen. Es sprach dann Herr Fischer( D.), der der Verwaltung fowie dem Stadtrat seinen und der Kinder Dank für die nun in Betrieb genommenen modernisierten Schulen aussprach. Auch fetzte er fich warm für den Erhalt der heute notwendigen Gat dienanstalt ein, beklagte aber ganz allgemein das übertriebene Berechtigungswesen in Deutschland. Herr Häuser( S.) reche nete vornehmlich mit den Kommunisten ab, warf ihnen AnmaBung usw. vor, und setzte sich dann für die Wohlfahrtsfürsorgebezieher ein. Es sprachen noch turz Herr Horn( V.) und Herr Schmidt( W.). Fortsetzung auf Seite 4. An ernsthaften Versuchen zur Lösung des Arbeits lofenproblems fehlt es bisher. Man hat bereits- was an sich richtige ft- an eine internationale Regelung bes Problems gedacht. England hat hier den ersten Schritt getan. In einer Eingabe an den Böllerbund hat das englische Arbeitsministerium angeregt, aus den jungen Arbeitslosen der europäischen Industrieländer eine„ Referbearmee" zu schaffen, die zu Kolonisations arbeiten größten Stils verwandt werden soll. Man hat in diesem Zusammenhange selbst so fernliegende und phantastische Objekte, wie den Bau eines Kanaltunnels oder die Unterwassersetzung der Sahara genannt. Auch an eine Urbarmachung der Steppengebiete in Asten und Afrika wurde gedacht, obwohl hier schon die rein Mlimatischen Verhältnisse die förperliche Arbeit von weißen Menschen unmöglich machen. Es zeugt für die durch den Krieg eingerissene Verwirrung aller Begriffe, wenn man sich bemüht, menschliche Arbeitskräfte und Kapital in so entlegene Gegenden zu lenken, anstatt sie hier in Europa nußbringend zu verwenden. Dazu ge daß die Hemmungen der Die Gründe für die plögliche Arbeitslosigkeit, die ett dem Kriege in ganz Europa, ja selbst in den Vereinigten Staaten aufgetreten ist, nur Frankreich macht als ein wahres Wirtschaftswunder eine Ausnahme tragen nicht lokalen Charakter, sondern sind lebiglich aus der allgemeinen Umschichtung der Weltwirtschaft zu verstehen. Es ist z. B. tein Zufall, daß von den englischen Arbeitslosen die Bergarbeiter mit einer Durchschnittsziffer von 200 000 das Hauptfontingent stellen. Die Tatsache, daß seit dem Kriege in immer wachsendem Maße die franzöfifche, polnische, belgische Kohle die teure englische Kohle vom europatschen Markte berbrängt, wirkt sich eben in der Schließung aller nicht rentablen englischen Gruben und in dementsprechender Arbeitslosigkeit aus. Die englische Regierung hat vergebens versucht, das schwierige Problem mit Palliativmitteln zu lösen, indem sie pro Tonne Förderkohle einen halben bis 1 Shilling Prämie zahlt, um so auf Kosten der Allgemeinheit die Kohlenindustrie konkurrenzfähig zu erhalten. Ebenso erfolglos sind die Bemühungen der englischen Regierung geblieben, die Arbeitslosen in den Kolonien anzusiedeln; bisher ist es trog eines Kostenaufwandes von 50 Mill. Pfund nicht gelungen, mehr als 30 000 Arbeitslose zur Auswanderung nach Kanada und Australien zu bringen. In allen Ländern, deren Wirtschaft auf Export angewiesen ist, zeigt sich die Arbeitslosigkeit als ein kaum zu lösendes Problem. Die Rohstahlländer über See haben sich, während sich Europa in selbstmörderischem Ringen verzehrt, vielfach zu Industrieländern entwidelt, so daß die Absatzmöglichkeiten auf dem Weltmarkte außerordentlich zurückgegangen sind. Eine Beschäftigung des auf diese Weise arbeitslos gewordenen Industriearbeiters in anderen Berufen ist unmöglich. So müssen alle europäischen Staaten dauernd eine Riesenarmee von Erwerbslosen unterhalten. Auch Amerika beginnt jetzt diese verhängnisvollen Wirkungen des Krieges am eigenen Leibe zu spüren. Der Börsenkrach hat die Schwächen der amerikanischen Wirtschaftsgrundlage deutlich bloßgelegt, und die Zahl der Arbeitslosen driülben dürfte sich schon auf 5-6 Millionen belaufen, also die deutsche und englische Ziffer noch übersteigen. Wenn sich der amerikanische Kongreß schon gezwungen sieht, einen Gesezentwurf über die Einführung einer allgemeinen Arbeitslosen- und Sozialversicherung anzunehmen, so bedeutet das einen Bruch mit amerikanischen Traditionen und Empfindungen, wie er schroffer nicht gedacht werden ann. 2 hört vor allen Dingen aberie te burch die sinnlosen europäischen Produktion, wie Grenzziehungen von Versailles gegeben sind, beseitigt und in Europa selbst gesunde politische Verhältnisse geschaffen werden. Ist der deutsche Osten erst wieder lebensfähig und gelingt ein wirtschaftlicher und zollpolitischer Zusammenschluß Mitteleuropas, so werden die Voraussetzungen für eine wirksame Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gegeben sein. Eher auf keinen Fall. Arbeitslohn und Arbeitslosigkeit. - - Die Vorru Bundes ist vo 50 Tore. 3we von Mpf. 44,2 Anfang 1924 auf Rpf. 81,2 Anfang 1929 heraufgesetzt worden ist in einer Zeit, in der die Gesamtinderziffer der Lebenshaltung von 125,9 auf 153,1 des Borkriegsstandes gestiegen ist, wenn also eine fräftige Steigerung der Meallöhne der ungelernten Arbeiter eingetreten ist, so war das zunächst einfach ein Ausgleich für die Reallonfentung, die in der Inflation eingetreten war. Diese Lohnerhöhung war solange nicht nur fosial in hohem Grade erwünscht, sondern wirtschaftlich gerechtfertigt, als mit ihr eine Abnahme der Arbeitslosigkeit einherging. Inzwischen haben sich die Berhältnisse geändert, und wenn 1929 trop der eingetretenen konjunkturellen Stodung nicht allein fein Bohnabbau, wie er früher in Depressionsperioden an der Tagesordnung war, sondern eine weitere Steigerung der Tariflöhne eingetreten ist( von 81,2 auf 83,7 für ungelernte, von 108,1 auf 111,2 für gelernte Arbeiter bei annähernd unveränderten Lebenshaltungskosten) so ist das nichts anderes als eine mechanische Uebertragung von Gewohnheiten einer Aufbau- und Uebergangsperiode auf eine Zeit, die eine ganz andere Einstellung zum Lohnproblem erfordert. Natürlich han delt es sich hier nicht um allgemeine Grundsäge Es gab noch vor kurzem Zeiten und es wird wieder Zeiten gesunden Aufstiegs geben, in denen Lohnerhöhungen aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen alle Unterstügung verdienen. Die jetzige Zeit gehört leider nicht dazu: das muß wieder und wieder mit aller Deutlichfeit gesagt werden. Die Produktion tann in unserer Wirtschaftsordnung nur durch Initiative der Unternehmer belebt werden, und sie wird nur vermehrt, wenn die Hoffnung auf einen Ueberschuß des Ertrages über die Kosten besteht. Die Rentabilität ist die Vorbedingung für die Erweiterung der Produktion, für die Vermehrung der Nachfrage nach Arbeitskraft und somit für die Blüte der Gesamtwirtschaft. Dem gilt es Rechnung zu tragen. Erfreulicherweise scheinen das auch die Gewerkschaften zu tun. Sie rüden nicht nur theoretisch von der Kaufkrafttheorie so entschieden ab, daß sogar schon auf der Kölner Tagung der christlichen Gewerkschaften von der Gefahr zu hoher Löhne gesprochen werden konnte, sondern sie übertragen mindestens teilweise die Erkenntnis auch in die Praxis, wie das insbesondere der Fall Becker- Stahl beweist, indem die Belegschaften selbst Lohnkürzungen zur Aufrechterhaltung des finanziell zusammenbrechenden Betriebes vorge schlagen haben. Hier ist der einzige Weg betreten, auf dem eine wirksame Bekämpfung der Arbeitslosigkeit möglich erscheint. Wie unsinnig die unter dem Namen der Kaufkrafttheorie noch immer bestehende hypothese ist, daß es fein besseres Mittel gegen die Arbeitslosigkeit gäbe, als durch Lohnerhöhungen die Massenkaufkraft zu heben, erhellt eigentlich schon aus der Tatsache, daß wir in Deutschland etwa vier Jahre lang diese Theorie durch ständige Lohnsteigerungen praktisch erprobt haben und zwar mit dem Ergebnis, daß wir jetzt drei Millionen Erwerbslose haben. In Wirklichkeit liegen die Dinge genau umgekehrt: die ständigen Lohnerhöhungen haben die Arbeitslosigkeit auf ihren heutigen Stand heraufgetrieben. Wenn eine Ware unverkäuflich bleibt, so fragt jedermann zuerst, ob vielleicht der Preis unangemessen hoch ist; wenn Arbeitsleistung unverkäuflich wird, so kann es nicht erlaubt sein, an dieser Kardinalfrage blind vorbeizugehen. Wenn der Stundenlohn für ungelernte Arbeiter im Reichsdurchschnitt in 5 Jahren oftdeutschland Uns inter treter des M Schalte mit 6: 2 bas Spielen der gewichtiges fter hatte es Er mußte fid Eintracht Fra Jend geichlage im Feuer, hatt Stettin im ge Ausgeschie deutschen Fußb Then Sportver Spielverband, fcher Ballipie eine. Für d gefekt ist, bl je 1 von Ro mungen fela verbandes ge fchon zu inter είπε 3ufammen darf. Man m Dornehmen wi oder des ande Bei vier Mannschaften 04 und KölnFrankfurt a. S Mitteldeutsch tha BSC. un Bochu Bochum auf! Er Bezirksliga un Spogg. 1 In Wa Seife FV. Ma FV. Od Kurheff Herman Tura K SeffenVIB. W FR. K In Nor Gött 60.05 FC. 19 Boru Germa Wetzl. Kirchh Breide Wetter Buzbad Wekl. Lohnber Giegen- Regla Steinbo 1900 G Nieder Stodha Nieder Quedb Steinbe Biffenbe Steindor Oberbiel Ettingsh 97x. 40 Stadtver und beim Bohnungen Wohnungs Finanzaus Der herbei en wären, eleben und Seit zu ge Liedern der chen. Die 1931 zu verspätete im Monat Baumarftes Anleiheweg Lusnugung not. durchblicke, ungeheuer Is bei Einhen wurde, noch 12.000 130% Gebot der me Fraktion er früheren en Verwal denen aus-n Ausgaben atsversamm reiflich zu = Ausgaben Im übrigen des Finanz catie ab. zweite Red( Soz.), er der die un , so brauchte auf tam es r ein wenig Verwaltung für die nun Sprach. 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In Stettin: Titania Stettin( Balten 2) Sülz( West 3) 2: 4( 2: 2). In Nürnberg: Spielogg. Fürth( Süd 2) Berlin( Brandenburg 2) 4: 1( 3: 0). VfL. Benrath Spielvgg. 07 KölnIn Breslau: Sportfreunde Breslau( Südost 2) berg( Süd 3) 0: 7( 0: 3). Tennis Borussia - FC. Nürn In Berlin: Hertha Berlin( Brandenburg 1)- SV. 09 Beuthen ( Südost 1) 3: 2( 2: 2). In Hamburg: Holstein Kiel( Nord 1)- 2) 4: 3( 3: 0). In Halle: Dresdner SC.( Mittel 1) ten 1) 8: 1( 5: 0). - ver, vor 28 000 Zuschauern. Leider waren die Bodenverhältnisse durch den starken Regen äußerst schlüpfrig, so daß die Leistungen der Spieler darunter stark litten. Schalke fand sich mit diesen Umständen besser ab, als die schweren Hannoveraner, die nach ihrem 5: 1- Sieg gegen den Hamburger SV. doch stark enttäuschten. Bei Schalke gefiel besonders der Sturm. Der frühere Rechtsaußen Tibulski versah mit großem Geschick den Posten als Mittelstürmer und fühlte sich zwischen Kuzorra und Czepan sehr wohl. Bei den Hannoveranern wollte es nicht klappen. Die Mannschaft spielte sehr zerfahren und bildete nur selten eine geschlossene Einheit. Schalke hat sich bald gefunden, und in bekannter schöner Kombination wird das gegnerische Tor be= VFB. Leipzig( Mittel drängt. Schon nach 5 Minuten kann Kuzorra den Führungstreffer erringen. Bei einem Gegenangriff erzielen die Gäste VfB. Königsberg( Bal- jedoch nach einer Viertelstunde durch Müller den Ausgleich. Westdeutschland bleibt aber weiterhin überlegen und kann in der 21. Minute durch den Mittelstürmer Tibulsti das zweite Tor erringen. Kurz vor der Pause erhöht Schalke durch den Linksaußen Rothardt das Ergebnis auf 3: 1, womit die Halbzeit schließt. Gleich nach dem Seitenwechsel kann Czepan nach prachtvoller Leistung das vierte Tor schießen und bald darauf ist es der Linksaußen Simon, der Nummer 5 bucht. Bei einem Elf meter kommt Arminia durch den Rechtsaußen zu einem zweiten Tor. Bald darauf stellt Tibulski das Endergebnis her. Weingärtner- Offenbach war ein forrekter Leiter. Noch acht Mannschaften im Rennen 37:13! Die Vorrunde um die Meisterschaft des Deutschen FußballBundes ist vorbei. In acht Spielen fielen nicht weniger als 50 Tore. Zwei Landesverbände find ganz ausgeschieden: Südoftdeutschland und Baltenverband. Uns interessieren in erster Linie naturgemäß die drei Vertreter des Westdeutschen Spielverbandes. Alle haben sich gut geschlagen. Schalte 04 als Meister zog den Arminen von Hannover mit 6: 2 das Fell ganz gehörig über die Ohren. Auch in den Spielen der nächsten Runden wird Schalke 04 ohne Zweifel ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. Weit schwerer als der Meister hatte es der zweite westdeutsche Vertreter BfL. Benrath. Er mußte ich in Frankfurt a. M. dem süddeutschen Meister Eintracht Frankfurt stellen. BfL. Benrath hat sich dabei glän= zend geschlagen. Köln- Sülz 07, das dritte westdeutsche Eisen im Feuer, hatte die leichteste Aufgabe; mit 4: 2 ließ es Titania Stettin im geschlagenen Felde. Ausgeschieden sind also die beiden Vertreter vom Südostdeutschen Fußballverband und die beiden Vertreter vom BaltiIchen Sportverband, fermer je ein Vertreter pom Westdeutschen Spielverband, Norddeutschen Sportverband, Verband Mitteldeutscher Ballspielvereine und Verband Brandenburger Ballspielvereine. Für die erste Zwischenrunde, welche auf den 1. Juni feſt. gesetzt ist, bleiben übrig: 3 Bertreter von Süd, 2 von Weft sowie je 1 von Rorb, Mittel und Brandenburg. Da nach den Bestim mungen solange wie möglich teine Vertreter desselben Landesverbandes gegeneinander spielen sollen, wird es am 1. Juni schon zu interessanten Kämpfen kommen, da verschiedene Vereine zusammentreffen müssen, welche man für gleichstart halten darf. Man muß abwarten, welche Paarungen der D. F. B. vornehmen wird, ehe man auf Sieg oder Niederlage des einen oder des anderen tippen kann. Bei vier Spielen der Zwischenrunde stehen also noch acht Mannschaften im Kampf. Westdeutschland ist dabei durch Schalke 04 und Köln- Sülz 07 vertreten, Süddeutschland durch Eintracht Frankfurt a. M., 1. FC. Nürnberg und Spielvereinigung Fürth, Mitteldeutschland durch den Dresdener SC., Berlin durch Hertha BSC. und Norddeutschland durch Holstein Kiel. Schalte 04 - Arminia Hannover 6: 2. Bochum: Der westdeutsche Meister Schalke 04 traf in Bochum auf den zweiten norddeutschen Meister, Arminia Hanno Ergebnisse aus dem Bezirk. Bezirksliga und Bezirksklassen: A Spogg. 1900 Gießen FC. Langen 0: 0 In Wallau Plazeinweihung: VFB.-K. Marburg gegen Hessen 09 Kassel 2: 2 FV. Wallau- FV. Wiesenbach 3: 4( 1: 2) FV. Ockershausen- Germ. Marburg 2: 2( 0: 1) Kurhessen Kassel - Spielverein Kassel 3: 4( 1: 1) Hermannia Kassel- SC. 03 Kassel 3: 1( 1: 0) Tura Kassel Sport Kassel 0: 5( 0: 2) - Hessen- Preußen Kassel- Hellas Münden 4: 1( 3: 0) VFB. Wizenhausen Sportfreunde Kassel 2: 2 VFR. Kassel- Pfeil Kassel 5: 1 In Northeim Stiftungsfest des VfB.; Pokalspiel Spvgg. Göttingen - SC. 05 Göttingen FC. 1910 Grone Borussia Fulda Germania Fulda - SV. Preußen Nordhausen 4: 1 - - SC. 08 Goslar 3: 1 SpuSp. Seesen 1: 5( Pokalspiel) SV. 98 Darmstadt 3: 1( 1: 0) Hessen Hersfeld 2: 2( 1: 0) Wetzl. SpV. Eintracht Frankfurt 2. 1: 9( 0: 5) Kirchhain - Breidenbach - Marbach 5: 1 Dillenburg 5: 0( 3: 0) Wetter 1. Biedenkopf 1. 3: 5 Butzbach 1. Nidda 1. 2: 5 Wetzl. SpV. A. 5. 1900 Gießen A. H. 3: 1 Löhnberg Eschhofen 4: 3( 0: 1) Gießen- Wehlar: 1 Steinbach 1. VFB. Gießen 2. 1: 1 1900 Gießen 2. - - - - Grünberg 1. 1: 1 Nauborn 1. 1: 0 Niederweidbach 1. Bieber 1. 4: 1( 2: 1) Stockhausen 1. Niederweisel 1. Lich 1. 0: 1 Queckborn 1. Daubringen 1. 1: 3( 0: 3) Steinberg 1. 1900 Gießen 3. 3: 2 Bissenberg 1. Tiefenbach 1. 11: 0( 4: 0) Steindorf 1. Niedergirmes 2. 10: 1( 3: 1) Oberbiel 2. Aplar 2. 5: 1 Ettingshausen 1. - Butzbach 2. 7: 1( 2: 0) * Eintracht Frankfurt VfL. Benrath 1: 0. Bor etwa 10 000 Zuschauern lieferten sich in Frankfurt der süddeutsche Meister und der westdeutsche Vertreter einen recht erbitterten Kampf, in dem Eintracht die technisch bessere Elf war. Die Benrather verteidigten den großen Teil der Spielzeit manchmal allerdings so hart, daß der Unparteiische Peters- Hamburg gezwungen war, zwei Spieler der Westdeutschen vom Felde zu stellen. Sowohl in der ersten Spielzeit als auch nach der Pause hatte Frankfurt leicht die Oberhand; aber erst 15 Minuten vor Schluß gelang es dem Frankfurter Mittelstürmer Ehmer, Den fiegbringenden Treffer zu buchen. Nach einer wegen eines Gewitters notwendig gewordenen Unterbrechung hatten die Benrather gegen Ende des Spieles fogar nurmehr acht Mann im Felde, während die Frankfurter mit tompletter Mannschaft den Kampf zu Ende führten. Titania Stettin Gülz 07 2: 4. Titania Stettin, die in der Vorrunde um die Deutsche Meisterschaft gegen Köln- Sülz antrat, traf damit zum erstenmal seit langen Jahren auf einen westdeutschen Gegner. Titania hielt sich über Erwarten gut und setzte den Westdeutschen harten Widerstand entgegen. Wenn die Kölner schließlich doch mit einem 4: 2- Siege den Plak verlassen fonnten, so verdanten sie das in der Hauptsache ihrem besseren Stehvermögen. Durch tattisches Rönnen fielen bei den Westdeutschen Gansepol, Swatosch und Zarges auf. Die Außenstürmer leisteten die meiste Arbeit Jm Feldspiel waren die Stettiner ebenbürtig. Man vermißte aber Anfangs in entscheidenden Augenblicken die Entschlußkraft. schien Köln überlegen, doch fam Stettin schnell frei. Titania erzielte das erste Tor durch Beden. Bald erfolgte der Ausgleich, und schließlich kann Sülz durch Zarges mit einem von Swatosch eingeleiteten Angriff die Führung an fich reißen. Titania gelingt nach mehreren Fehlschüssen wieder der Ausgleich. Mit 2: 2 geht man in die Pause. Nach derfelben ist Titania anschei: mend abgekämpft, setzt aber trotzdem nach dem dritten Tor der Westdeutschen wieder harten Widerstand entgegen. - 1 - Nanzenbach 1. Weidelbach 1. 0: 0 abgebr. Nanzenbach 2. Weidelbach 2. 3: 0( 1: 0) Langenaubach 1. Donsbach 1. 0: 2( 0: 0) Wetzlarer SpV. 2. Sinn 1. 1: 3( 1: 0) Quedborn 2. Daubringen 2. 1: 6( 0: 3) Weyl. SpB. 3.- Sinn 2. 1: 3( 1: 0) Langenaubach 2. Donsbach 2. 2: 1 Jugend: - Wehl. SpV. 1. 1900 Gießen 1. 1: 1 Stodhausen 1. Niederbiel 1. 2: 0 Niederweisel 1. Lich 1. 0: 4 - - Allendorf 1. Nanzenbach 1. Wetzl. Sportv. 2. Gau Marburg: Spedswinkel 1. Damm 1. Wetter 2. - - - Bissenberg 1. 4: 3 Weidelbach 1. 1: 0( 1: 0) - Ginn 1. 2: 0( 1: 0) Sterzhausen 1. 5: 0( 3: 0) Mornshausen 1. 2: 7( 1: 4) Biedenkopf 2. 1: 0 Germ. Marburg 3. - Wehrda 2. 5: 3 Kirchhain 2. Marbach 2. 6: 1 Specswinkel 2. Jugend: Wallau 1. Sterzhausen 2. 1: 1( 0: 0) Wiesenbach 1. 2: 0 Odershausen 2. Germania Marburg 3. 0: 2 Damm 1. Mornshausen 1. 0: 6( 0: 4). - 1900 Gießen Liga - 1. FC. Langen Liga 0: 0. Das Vorspiel in Langen hatten die Hiesigen mit 4: 2 verloren. Sie wollten Revanche nehmen. Leider gings nicht. Das Spiel gegen die 1. Mannschaft des Bataillons am Mittwoch, welches die Sportler mit 3: 2 im Vorteil fah, hatte doch sein Opfer gefordert Heilmann, der spielunfähig war. Außerdem waren die Außenstürmer neu besetzt und Katz fehlte in der Läuferreihe. Allerdings traten auch die Gäste nicht ohne Ersatz Die Folge war, daß auf beiden Seiten die Leistungen nicht die erwarteten und ausgeglichenen waren. Die Plazmannschaft hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel; Henrich, Langsdorf und Glitsch in der Läuferreihe, waren wieder gut und leiteten viele gute Angriffe ein, die trotz bester Gelegenheit an. - - Nr. 40 von dem zusammengefuchten Sturm nicht verwertet werden konnten. Selbst die drückende Hitze nahm dem Spiel nicht die erstaunliche Schnelligkeit. Nach der Pause- mittlerweile hatte sich ein böser Wind aufgemacht, der sich mit den Gästen verbündete sah man Langen zeitweilig überlegen. Und als nach wenigen Minuten Schiri Bed- VfB. Gießen wegen Handspiels von Hohmann gegen 1900 Elfmeter verhängen mußte, glaubte man, daß Langen dieses torarme Spiel für sich entscheiden würde. Der wieder in Form kommende Brambach im Tor der BlauWeißen hielt jedoch den Elfmeter in feiner Manier. Die Langener forcierten das Spiel, jedoch ohne Erfolg. Bis% Stunde vor Schluß der regulären Spielzeit ein platzregenartiger Gewitterschauer Publikum und Spieler vom Platz trieb. Die Mannschaften glichen sich. Die Hintermannschaften waren die besseren. Die Stürmerreihen fielen im großen und ganzen, abgesehen von einigen schönen Einzelleistungen, aus. Löhnberg 1. Eschhofen 1. 4: 3( 0: 1). - Ein schönes, faires und flottes Spiel, dessen schnelles Tempo nur während eines kurzen Regenschauers nachließ. Von beiden Seiten wurde alles herausgeholt; Löhnberg aber hatte jedoch die ganze erste Halbzeit für sich und trotzdem stand das Halbzeitresultat auf 1: 0 für E., da der linke L. Läufer ein Selbsttor schoß. Der L. Sturm drückte dauernd aufs gegnerische Tor, erzwang hintereinander 3 Eden aber wußte mit dem Ball nichts anzufangen. Außerdem verwirrte ein Stürmer durch dauerndes ,, Kreischen" seine Mitspieler. Nach der Pause ist das Spiel ausgeglichener. In der 10. Minute bricht E. durch und stellt das Resultat auf 2: 0. Da dämmert es auch den L.- Stürmern, daß man Tore durch Schießen erzielt. Der Rechtsaußen Deißmann, der sehr gut spielte, sendet mit Prachtschuß ein; 2: 1. 2. läßt nun nicht mehr locker, 5 Minuten später erzielt Schütz den Ausgleich, weitere 5 Minuten nachher erzielt Leichthammer den 3. Treffer und Ketter erhöht 10 Minuten später auf 4: 2. Das Tempo wechselt nun zugunsten E., L. Hüter muß scharfe Bälle halben, aber das Resultat bleibt bis ½ Minute vor Schluß, wo E. doch noch zu einem Tor fommt. Edenverhältnis 6: 2 für Löhnberg. Der Schiedsrichter war gut. Vor allem viel angenehm auf, daß er nicht das Spiel durch zu vieles Pfeifen unAd. terbrach. Ettingshausen 1. Buzbach 2. 7: 1( 2: 0) - Ein schöner Erfolg trok Ersatz der Platzmannschaft. Das Spiel wurde sehr schnell und temperamentvoll durchgeführt und stand unter der guten Leitung von Schiri Kreuder- Grünberg. Steinbach 1. BIB. Siegen 2. u. 3. tomb. 1: 1:. Die erste Mannschaft Steinbachs fonnte ein gutes Unentschieben herausholen. Namentlich im Sturm flappte es besser als früher, wenngleich es ihm immer noch an der nötigen Schußtraft fehlt. Daß es fein Zufallsunentschieden war, beweist das Edenverhältnis, das 6: 5 für Steinbach lautete, dessen Spiel rationeller und auch schneller war, dabei aber durchaus nicht technischer Feinheiten entbehrte. Die Gäste zeigten dagegen im Zuspiel Besseres. Die Gäste tönnen mit diesem Resultat auch zufrieden sein, zumal viele Lattenschüsse Steinbachs Erfolge verhinderten. Schiri Enders, 1900, leitete zufriedenstellend. Niederweisel 1.- Lich 1. 0: 1. Niederweisel 1. Jgd. Lich 1. Jgd. 0: 4. Bangen Herzens waren die Rasenspieler nach Nieder- Weißel gefahren. Denn die Erste als auch die Jugend mußten Ersatz mitnehmen. Daß die Licher trotzdem die beiden Spiele siegreich gestalten fonnten, war nur ihrem großem Eifer und den wider Erwarten gut spielenden Erfahleuten zu verdanken. Quedborn 1. Quedborn 2. 1 45 Daubringen 1. 1: 3( 0: 3) -Daubringen 2. 11: 6( 0: 3) Der Sportclub 1921 Daubringen weilte mit zwei Mannschaften in Quedborn. Punkt 1 Uhr spielten die 2. Mannschaften. Daubr., das die bessere Mannschaft hatte, gewann das Spiel nach überlegenem Spiel. Dann trafen sich die Ersten. Auch hier war D. die technisch und tattisch bessere Mannschaft; konnten sich aber auf dem Grasplay anfangs nicht so recht zufammenfinden und gegen Schluß ließen sie wieder nach, so daß denn die Platbesitzer ihnen viel zu schaffen machten. Humor. -- Der Weltrekord und die Kirchturmuhr. Der Vorfall soll sich in der Nähe von Heilbronn abgespielt haben: Der Turnverein veranstaltete auch einen 5000- MeterLauf. Ein bekannter Läufer startete auch und er hängte das Feld weit ab, war aber dennoch erstaunt, als er die gelaufene Unter dem Weltrekord!- Der Zeit erfuhr: 14,30 Mann litt feineswegs an Größenwahn und meinte daher, daß entweder die Zahl der gelaufenen Runden oder die angegebene Die Rundenzahl stimmte. Also Beit nicht stimmen müßte. aauf zum Zeitnehmer. Ihm trug der Sieger seine Meinung vor. Doch da tam er schlecht weg. Mit der Faust schlug der Zeitnehmer auf den Tisch und fuhr den Sieger an: Mann, ich mich geirrt? Die Zeit stimmt. Während Ihres ganzen Laufes habe ich auch nicht mit einem Auge von der Kirchturmuhr fortgesehen..." Wie bore ich?" fragt der Amateur nicht ohne Eitelkeit. ,, Sie bogen besser als der Weltmeister Hurley", erwidert ein Journalist. ,, Wirklich? Hurley? Ich kenne ja gar feinen Weltmeister dieses Namens?" ., Das wundert mich nicht. Der ist vor zwanzig Jahren gestorben." ,, Willst du heute nicht schwimmen?" fragt Muff Frau Muf. ,, Nein, es ist mir zu stürmisch, die Wellen würden mich entführen." ,, Das würden sie bitter bereuen", meinte Muff. Donnerstag, den 22. Mai 1930. III. Deutsche Kampfspiele in Breslau. DAS SIGNUM DER III. DEUTSCHEN KAMPFSPIELE BRESLAU 26.- 29. JUNI 1930 Um den Fußball- Kampfspielpotal. Berlin gegen Südostdeutschland. Da Norddeutschland in diesem Jahre auf die Teilnahme am Kampfspielpokal verzichten mußte, da der Norden wegen seines Jubiläums bereits feste Verpflichtungen eingegangen war und nicht in bester Besetzung in Breslau hätte antreten können, mußte nach der diesjährigen Regelung in der Kampfspielpokalfrage der Südosten einspringen. Am Haupttage der 3. Deutschen Kampfspiele, am Sonntag, den 29. Juni, wird nun auf der Schlesierkampfbahn der sensationelle Kampf des Südostdeutschen Stadtverordnetensizung. Fortsetzung von Seite 2. Dann kam endlich ein Antrag auf Schluß der Debatte.. Man schritt um 8,20 Uhr zur Abstimmung. Es wurden gegen die gesamte Linke angenommen die Anträge des Finanzausschusses; und bis auf einen sämtliche Anträge der Sozialdemokraten abgelehnt.( Schulärztliche Untersuchung der Schüler der Berufsschulen wurde dem Schulausschuß überwiesen). Desgleichen wurden die Haushaltspläne der städtischen Nebenkassen gegen die Linke gebilligt. Und dann noch einmal der gesamte Haushaltsplan für das Jahr 1930 mit den gleichen Stimmen angenommen. Die weitere Tagesordnung erledigte sich schnell. 2. Voranschlag der Plock'schen Stiftung für das Rj. 1930. 3. Gesuche um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb: a) des Gastwirts Heinrich Heyne zu Gießen um Erlaubnis zur Ausdehnung seines Schantwirtschaftsbetriebes im Hause Walltorstraße 5 auf ein weiteres Zimmer; b) der Elisabeth Niebergall geb. Schütz zu Gießen um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause Löwen120 gasse 28; 083c) des Gastwirts Friz Straßer zu Gießen um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb mit Branntweinausschank im Hause Frankfurterstraße 26; 1 d) des Wassersportvereins„ Hellas" e. V. 1920 zu Gießen um Erlaubnis zum Ausschank alkoholfreier Getränke im Bootshause am Wißmarerweg; e) des Theodor Karl zu Gießen um Erlaubnis zum Kaffee: wirtschaftsbetrieb im Hause Licherstraße 29( Uebergang). 4. Bebauungsplan für das Schwarzlachgebiet. 5. Rechnung der Stadtkasse für Rj. 1926. 6. Niederschlagung uneinbringlicher Ausstände in Höhe von 31 824,17 RM zur Rechnung für Rj. 1925-26. Alle Punkte wurden ohne Debatte genehmigt, bis auf 3c, der zurückgezogen wurde. Zu Punkt 4 handelte es sich nur um nochmalige Zustimmung zu einem früheren Beschluß, der vergessen war zu protokollieren. Zum Schluß gab der Vorsitzende noch zwei Einladungen von den Gießener Männergesangvereinen und dem Gleiberg- Verein an den Stadtrat weiter. Schluß der öffentlichen Sizung: 8,45 Uhr. * Frostschäden- Beihilfe für Hessen. Wie zuverlässig verlautet, stehen der hessischen en Regierung besondere Reichsmittel zur Verfügung, aus denen dort Beihilfen gewährt werden kön= nen, wo im Herbst 1930 unter der Konirolle der Landwirtschaftsfammer eine planmäßige Neupflanzung von Obstbäumen und Obststräuchern erfolgt. Die Kreisobstbauvereine sind über die beabsichtigten Schritte von zuständiger Seite bereits unterrichtet. ,, Gießener Zettung Fußballverbandes gegen den Verband Brandenburgischer Ballspielvereine erfolgen. * Meldeschluß der 3. Deutschen Kampfspiele. Die Kampfspielleitung gibt noch einmal bekannt, daß der Meldeschluß für alle an den 3. Deutschen Kampfspielen in Bres: lau vertretenen Sportzweige am 8. Juni ist. Nachmeldungen werden unter keinen Umständen angenommen. Die Meldeformulare stehen in der Geschäftsstelle, Breslau 16( Stadion), den Verbänden und Vereinen auf Anforderung zur Verfügung. Quartierbestellug zu den 3. Deutschen Kampfspielen. Der Verkehrsverein Breslau hat bereits die Vorarbeiten für die Unterbringung der Massen aufgenommen. Die Quartierzettel werden den Kampfspielteilnehmern gleichzeitig mit dem angeforderten Meldebogen zugehen und müssen bis zum 25. Mai an den Verkehrsverein Breslau Wohnungsnachweis,- Breslau, am Hauptbahnhof 1, eingereicht werden. Es ist unbedingt erforderlich, daß die Quartierbestellung rechtzeitig erfolgt. Als Vorbild für unsere Jugend dient, was unsere besten Sportleute zum Thema„ Sportliche Leistungen und Alkoholgenuß" zu sagen haben. Aus einer kleinen Umfrage sind folgende Aussprüche bemerkenswert: Hermann Helber: einer der besten Langstreckler Deutschlands:„ Ich lebe völlig mäßig, meide Alkohol und Nikotin". Emil Hirschfeld: der deutsche Weltrekordmann im Kugelstoßen:„, Würde ich mich dem Alkoholgenuß hingeben, könnte ich meine Leistungen nicht erreichen. Ich lebe mäßig in jeder Beziehung". Eugen Kipp: Deutschlands bester Fußballer der Vorkriegszeit:„ Ich führe meine sportliche Leistungsfähigkeit insbesondere auf die Enthaltsamkeit in Bezug auf den Genuß von Alkohol zurüd". * Rotkreuztag am 1. Juni. Sonntag, den 1. Juni, findet in ganz Deutschland ein allgemeiner Rotkreuztag statt. Der hessische Minister des Innern hat für die Zeit vom 8. Mai bis 4. Juni im Gebiet des Volksstaates Hessen zum Zwecke der Wohlfahrtseinrichtungen des Roten Kreuzes die Veranstaltung einer Haussammlung und am 1. Juni eine Straßensammlung gestattet, die von den Zweigvereinen und Sanitätskolonnen des Roten Kreuzes geleitet wird. * Beamtenurlaub für die Befreiungsfeier. Das Ministerium hat angeordnet, daß den im Schuldienst befindlichen Lehrpersonen, welche beabsichtigen, an den von ihren Berufsorganisatio= nen anläßlich der Räumung des besetzten Gebietes in Mainz stattfindenden Befreiungsfeierlichkeiten, ohne Anrechnung auf die gesetzlichen Ferien, Urlaub zu erteilen. Die gleiche Anordnung ist von den übrigen Ministerien bezüglich der ihnen unterstellten Beamten und Angestellten getroffen worden, die an der Befreiungsfeier des hessischen Beamtenbundes in Mainz teilzunehmen wünschen. * Reichspostflüge Berlin London. Vom 21. Mai an werden mit dem Reichspostflug Berlin- Hannover- Köln London nur noch Luftpostsendungen befördert. Die Versuchsweise zu Werbungszwecken eingerichtete Mitgabe von Sendungen, für die kein Luftpostzuschlag entrichtet ist, wird bis auf weiteres wieder eingestellt. Die Flüge beschleunigen die Beförderung nach London um fast einen Tag. * Zur Kostenaufbringung für ärztliche Gutachten in Versorgungsangelegenheiten der Kriegsbeschädigen sollen durch die Fürsorgestellen Vorschüsse gewährt werden. Zu diesem Zweck ist der Verband der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen der Kriegerkameradschaft„ Hassia" mit den maßgebenden Stellen erneut in Verbindung getreten. * Ein Rezept, die Kinder gesund zu erhalten; Folgendes, von einem Fräulein Williamsohn verfaßtes, humoristisches Rezept, erschien kürzlich in einer Zeitschrift für Volksgesundheit: ,, Man nehme einen großen Rasenplay, ein halbes Dutzend Kinder, zwei oder drei junge Hunde, ein wenig Wasser und Kieselsteine. Mische die Kinder und die Hündchen gut durcheinander und stelle sie mitten in den Rasenplatz unter stetem Umrühren. Schütte das Wasser auf die Kieselsteine, streue Blumen auf die Wiese, breite über das ganze einen tiefblauen Himmel und brate sie in der heißen Sonne. Wenn sie schön braun sind, nimm sie weg und fühle sie in der Badewanne". Straßensperrungen Sch. mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V.( A. v. D.), Gießen. Die Provinzialstraßen- Ortsdurchfahrt Rohrbach im Kreis Büdingen wird ab 19. Mai 1930 für jeglichen Verkehr gesperrt. Nr. 40 Aus Nah und Fern. Hausen( Taunus).. Wegen Veruntreuungen im Amt wurde der hiesige Bürgermeister verhaftet. - Bad Nauheim. Die Uraufführung des Heimatspiels ,, Der Eine natio Schachtmeister" wurde zu einem großen Erfolg. nalsozialistische Versammlung wurde von Kommunisten gesprengt. 7. Tagung des Verbandes Hess. Evangel. Männervereinigungen. Der Verband Hess. Evang. Männervereinigungen hielt seine diesjährige Hauptversammlung am vergangenen Sonntag unter großer Anteilnahme in Bad Nauheim ab. Verbunden war damit die Feier des 25jährigen Bestehens des Nauheimer Vereins. In der am Samstag abend vorausgehenden Delegiertenversammlung sand der geschäftliche Teil seine Erledigung. In der Aussprache wurden wichtige Fragen berührt, so u. a. eine größere Betonung der Verinnerlichung und Vertiefung unseres religiösen Lebens. Der nächstjährige Tagungsort ist Rüsselsheim.. Am Sonntag morgen fanden sich eine stattliche Anzahl Teilnehmer im gemeinsamen Festgottesdienst zusammen. An den Gottesdienst schloß sich die Besichtigung der Kirche, der Badeanlagen und des Parkes an. Um 3 Uhr begann die Hauptversammlung. Nach der üblichen Begrüßung nahm Herr Prof. Dr. Cahn- Frankfurt das Wort zu seinem Vortrag„ Moral ohne Gott". Er wies auf den Verfall aller Sitten hin und schilderte den Kampf, der noch zu bestehen ist, bis Gott wieder lebendige Gestalt in dem dermaligen Geschlecht gewinnt. Büdingen. Hier sowohl, wie im benachbarten Gedern wurde am Sonntag eine Jugendherberge eingeweiht. Offenbach. In den Kellerräumen einer Drogerie explo dierte eine Sauerstofflasche, was ungeheuren Sachschaden verursachte, zwei Personen tötete und vier schwer verletzte. Darmstadt. In der Ludwigskirche wurden drei hölzerne Opferstöcke mit dem Stemmeisen erbrochen und beraubt. 10. Vertretertag der Gewerkschaft hess. Gemeindebeamten. Darmstadt. Unter Anwesenheit von zahlreichen Vertretern der hess. Gemeindebeamten fand am vergangenen Samstag die Arbeitstagung des 10jährigen Vertretertages der Gewerkschaft hess. Gemeindebeamten statt. In einem mit großem Beifall aufgenommenen Referat über„, 10 Jahre Gewerkschaft hess. Gemeindebeamten" gab der Geschäftsführer Red- Offenbach einen Ueberblick über das Werden und Wirken der Organisation. Wackernheim( Reinh.). Der Flugplatz, der sich zum Teil auf bestem Ackergelände befand, ist von der Besatzung freigegeben. Kinzenbach( Kr. Wehlar). Hier stürzte am Samstag nach mittag die allein zu Hause weilende 45 Jahre alte Landwirtstochter Fink beim Jaucheschöpfen in die Jauchegrube. Da niemand zur Hilfeleistung in der Nähe weilte und die Bedauerns. werte sich nicht selbst retten konnte, fand sie in der Jauchegrube den Tod durch Ertrinken. Erst als eine ganze Zeit später der bejahrte Vater nach Hause zurückkehrte, fand er nach längerem Suchen seine Tochter tot in der Jauchegrube liegend vor. Frankfurt. Ein Arbeiter, der auf dem Wohlfahrtsamt einen Der EinBeamten geohrfeigt hat, erhielt 14 Tage Gefängnis. zelrichter verurteilte einen Bewohner von Eschersheim, der seinem Nachbar Taubenbrüteier gestohlen hatte, zu 20 Mark je Ei Geldstrafe. Wiesbaden. Im Vorort Bierstadt ertrank ein Kind im Badewasser. Aschaffenburg. Jm Main wird ein großes Aalsterben becbachtet. Es handelt sich meistens um Tiere im Gewicht von 1% bis 3 Pfund. Heidelberg. Der Verkehrsverein fordert einen Durchgangsbahnhof zur Bewältigung des großen Fremdenverkehrs. Borm 114. Geburtstage gestorben. London. Wie aus Johannisburg gemeldet wird, ist die älteste Frau Südafrikas, Anna Vanzyl, kurz vor ihrem 114. Geburtstag plötzlich gestorben. Sherman( Texas). Hier wurde wieder ein Reger gelynch Die Menge drang in das Gefängnis, wo der Neger saß, schlug ihn tot und schleppte die Leiche, an einen Kraftwagen gebunden, ins Negerviertel. Ungetreue Sowjetbeamte. In Moskau wurden 8 Todesurteile gegen ungetreue Sowjetbeamte gefällt. Neue Bücher. Pfingsten auf der Lahn, betitelt sich ein recht interessantes Sonderheft der Zeitschrift ,, Kanusport und Faltbootsport" und ladet alle Faltboot- und Kanubootsportler zu einer Pfingstwanderfahrt nach Diez zur dortigen Paddler- Gilde ein. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Bezu Rebaltions Jendung ni 43. Pr Der G der in der vom Reich empfangen. Der A Mittwoch b 16. Juni wie tagt. 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Eine Postkarte an den Verlag Berlin N24 genügt und Sie erhalten kostenlos ein Probeheft uckerkranke Darlehen Wie Sie ohne das nutzlose Hungern an Beamte und Zuckerfrei werden könn., sagt jed. un- Festbesoldete. entgeltl. Ph.Hergert, Wiesbaden.Rüdertstr.177b Leonh. Klein, Köln Gladbacherstraße 5. Z' Das von vielen Vereins- und Verbands- Rechnern als ganz vorzüglich beurteilte Universal- Verbands- und Vereinskassebuch von mir ausgearbeitet wird in jeder gewünschten Stärke geliefert. Die Anschaffung für das kommende Jahr ist jetzt zu empfehlen. Der Rechner weiß zu jeder Minute, was er eingenommen hat an Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, von Veranstaltungen usw. usw. und was er ausgegeben hat für Bundes- und Verbandsbeiträge, für allgemeine Verwaltung, für Reisespesen, für sonstige Vergütungen, für Veranstaltungen, für Anschaffungen, Reparaturen, für Unterstützungen, Steuern usw. usw. Am Jahresschluß genügt der Abschlußstrich, die einzelnen Spalten zusammengezählt, die Endzahlen der Ausgabespalten von denen der Einnahmespalten oder umgekehrt abgezogen. Das ist eine Arbeit von nur wenigen minuten und der Rechner ist allen mühseligen und zeitraubenden Sonderaufstellungen enthoben. Geschäftsbücherverlag Albin Klein, Gießen, Südanlage 21 Schuld d mit ihr aufs mit großer 2 über den Hau einem neuen Fehlbet gegenübeerfieht Den allein von in der bisherig Spruch genomm glaubte man, 1,2 Millionen finanzministerin Deftens 1,6, vi Die durchschnit noten des Kale