Nr. 10 agen. Ganz denen eine rgl., weil fie Sier liegt ein die mit alle le sich nur ein in man gezwun eits ein ander fund oder tra gewijsen Gra Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. - istet sich ja u Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rückdenke nursendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. von Hüten i Ertranfungen a prattische M 43. Jahrg. en Hutgeschäfte ächst mit eine Papierhülle te vorzunehme auch auf diesen en? agen sicher viele Sefretärin bein r so etwas äh men nichts wit dann wenigstens eidene Strüm e Tochter eigent m ganzen Leber das vergift ma denkt. lien doch wieder tellte werden Politische Rundschau. Nachdem die Verhandlungen des Reichsfinanzministers mit ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 20. Dezember 1930 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 101 ſchen Minderheitsangehörigen gänzlich unterbunden und dort, Die Gefahrenminderung im Bergbau. wo die Minderheit von dem Wahlrecht Gebrauch machen konnte, die freie Willensäußerung in stärkster Weise beeinflußt haben. Aus den„ Mitteilungen der amtlichen Volksaufklärungsstelle." Mit dieser die Oeffentlichkeit zur Zeit besonders interessieden Vertretern der Reichsangestellten über eine Gehaltstür Wie hoch ist unsere Auslandsverschuldung? renden Frage besaßt sich in den Mitteilungen der Reichszentrale zung von 6 Prozent gescheitert sind, hat das Reichsfinanzministerium den Gehaltstarif der Reichsangestellten zum 31. Januar 1931 gekündigt. Die Kündigung erstreckt sich auch auf die Angestellten der Reichsbahngesellschaft und der Reichsbank. Zwischen den Spigenorganisationen der Gewerkschaften und der Unternehmerverbände finden seit einiger Zeit unmittelbare Fühlungnahmen statt, die feststellen sollen, inwieweit über ver schiedene Fragen der Sozial- und Wirtschaftspolitik positive Verständigungsmöglid, leiten bestehen. * Im badischen Landtag gab Freitag nachmittag Staatspräsident und Innenminister Wittemonn die Erklärung ab, daß cr vorerst nicht in der Lage sei, das Uniformverbot gegen die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und insbesondere den sogenannten Kleinen Belagerungszustand( Verbot öffentlicher Umzüge und Versammlungen unter freiem Himmel) auft tut, dann lern zuheben. Rochen und Sa amilie der Ti Der Reichstommissar teilt mit, daß mit der tschechoslowar guten Bürge fischen Regierung in der Kohlenfroge eine Verständigung erung und Geschit folgt ist. Danach wird der beiderseitige Kohlenverkehr am 31. -llte ist soeben in Dezember 1930 nicht unterbrochen werden. usangestellte un Römheld.( 3 Alexanderweg 14 hat es verstan en lehrreich durch rößerer Haushal n die belehrende Angestellte und anchen prattijchen arton, der auf je stellten zur Haus Invertrauten eine - empfohlen wer ruben! Sastwirtgewerb Pfeil, 160€ lag Organisat ogeren Schwei haben, behandel it ein eigentlige wird dem Hote Erfolg um fein und Voltstund von Dr. C. Hi beschließt' mit Sahrgang nad der altehrwürdig igen Jubiläum g lt ab. erfchiedenartig , in denen sie eGroße Wun it. Studieren& des foeben eri anten Welt" Tein in Gießen 1930/31 Kundschaft Stoff weiß) beste, haltba RM 7.50 RM 4.RM 4.50 sammen Dur RM menstellung wie folg 16direkt ab Fabrikabi Vogtl., Postfach giges Unter Weplar einen on Normalen en fichert nz ahrung voller 1200- RM Dition d. Blatt * Der„ Volonté", dos Organ von Caillaug veröffentlichte getern einen längeren Artikel, in dem mit einer in Frankreich bisher kaum dagewesenen Entschiedenheit für die Revision der Friedensverträge Stellung genommen wird. Wie das„ Achtuhrabendblatt" zu berichten weiß, ist in den nächsten Tagen eine Besprechung sämtlicher Kreisführer des Reichsbanners aus der Provinz nach Berlin einberufen worden, in der man sich über die einzelnen Züge des„ großen Aktionsprogramms" schlüssig werden will. Paris- ,, Herald" meldet aus Madrid: Die Zahl der politischen Verhafteten in Spanien ist mit mindestens 6000 anzunehmen. ㄓ Wie gemeldet, hat die spanische Regierung der portugiesischen mitgeteilt, daß der Aufenthalt Francos in Portugal gesährlich werden könne. Die spanische Regierung schlug daher ver, Franco nach den Azoren zu verschicken. * Der französische radikale Deputierte Delbarre wurde wegen hypothekenschwindels zu sechs Monaten Gefängnis mit Bewähwungsfrist verurteilt. Bei einem heftigen Ausbruch des Vulkans Merapi( Zentraljava) wurden 15 Menschen getötet. Mehrere Eingeborenendörfer sind geräumt worden. Algier wurde in den letzten zwei Tagen von einem Zyklon heimgesucht. Alle Telephon- und Telegraphenverbindungen sind zerstört. Im Hafen von Algier allein wurde ein Schaden von 30 Millionen Franken verursacht. Dem„ Petit Journal" zujolge sind in Algerien mehr als 50 Niederlassungen dem Erdboden gleichgemacht. Der chinesische Finanzminister Soong ist mit einer Reihe von Banken in Verbindung getreten, um eine neue 60- MillionenSilberdollar- Anleihe zur Finanzierung des Kampfes gegen die Kommunisten aufzunehmen. Die Behörden in Nanking schätzen, daß der Feldzug mindestens 5 Millionen Silberdollar monatlich tosten wird. Dritte Note gegen Polen. Der deutsche Generalkonsul in Genf, Voelker, hat am Freitag dem stellvertretenden Generalsekretär des Völkerbundes die chon vor einiger Zeit angekündigte Pommerellennote überreicht. Nach unseren Informationen richtet sich die Note in außer dentlich energischer Form gegen die zahlreichen Uebergriffe, die sich aus Anlaß der Wahlen zum polnischen Sejm und Senat in Posen und Pommerellen ereigneten. Es handelt sich hierbei um Vorkommnisse, die den Minderheitenschutzvertrag sprengen und darüber hinaus eine systematisch betriebene Aktion bedeuten, durch die einem erheblichen Teile der deutschen Minderheit in Posen und Pommerellen durch willfür liche Maßnahmen der polnischen Behörden die Ausübung des Wahlrechtes unmöglich gemacht wurde. Die Note weist darauf hin, daß bei einer Fortdauer des Bustandes der Rechtlosigkeit und Bedrückung eine ernste Gefahr ent stehen müsse, und ersucht infolgedessen den Völkerbund, lofwort die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um die durch internationale Verträge geschützten Rechte der Minderheiten zu sichern. Die Note führt zahlreiche Fälle an, aus denen hervorgeht, daß die Polen durch Maßnahmen, diemit den bestehenden Betimmungen nicht zu vereinbaren sind, das Wahlrecht der deutEinst, vor dem Kriege, stand Deutschland neben England und Frankreich in der Reihe der großen internationalen Gläubigermächte, der„, Weltbankiers": die Auslandsanlagen unseres Landes beliefen sich kurz vor Ausbruch der Feindseligkeiten im Saldo nach Abzug unserer eigenen Verbindlichkeiten ans Ausland auf etwa 20 Milliarden Mark. Heute hat sich das Bild demgegenüber grundlegend gewandelt. Deutschland ist zum Schuldner geworden. Auf unserem Volke lasten nicht nur die Reparationen; es ist auch privatwirtschaftlich an das Aus= land verpflichtet. Um nach den schweren Einbußen während der Kriegs- und Inflationsjahre den drängendsten Kapitalbedarf im Inlande decken, die produktionshemmenden Fesseln der Kapatalnot lockern zu können, mußten Auslandskredite aufgenom men werden. Amerika und England vor allem, aber auch kleinere Kapitalmächie wie die Schweiz, Holland und Schweden sind dadurch unsere Gläubiger geworden. Mannigfaltig sind die Formen, in denen seit dem Jahre 1924 Auslandskapital ins Land strömte. Man kann, bei einfacher systematischer Gliederung, deren drei unterscheiden: die furzfristigen Kredite, die langfristigen festverzinslichen Anlagen, schließlich die Beteiligungen an Unternehmen sowie der Ankauf inländischer Grundstücke. Was zunächst die kurzfristigen Auslandskredite betrifft, so beliefen sie sich Ende September d. J. auf nicht weniger als 10,8 bis 11,8 Milliarden Reichsmark. Der Hauptanteil an dieser Summe entfällt auf die Banken. Die zweite Form der vom Ausland gewährten Kredite- die langfristigen, sestverzinslichen Anlagen ist die volkswirtschaftlich wichtigste. Ende September 1930 erreichten diese langfristigen Auslandskredite die ansehnliche Höhe von insgesamt 9,3 Milliarden RM. Dabei handelt es sich zum größten Teil um langfristige Anleihen, die insbesondere vom Reich, den Ländern und Gemeinden( 3,7 Milliarden RM.) und von der Privatwirtschaft( 4,6 Milliarden RM.) aufgenommen wurden. Und schließlich die letzte Kreditform: sie hat unter dem Kennwort der ,, Ueberfremdung" oft im Vordergrund der öffentlichen Diskussion gestanden, hat vielfach auch zu Besorgnissen für die Zukunft der deutschen Volkswirtschaft Anlaß gegeben. Ziffernmäßig stellt sich diese Ueberfremdung Ende September 1930 auf etwa 6 Milliarden. Davon entfallen 4 Milliarden auf ausländische Beteiligungen, 2 Milliarden auf die Ueberfremdung des deutschen Grundbesitzes. Reichsregierung und Steueramnestie. In der letzten Nummer der„ Deutsche Juristen- Zeitung" äußerte sich der Ministerialdirektor im Reichsfinanzministerium, Dr. Zarden, u. a. auch über die Frage der Steueramnestie: Die Reichsregierung ist ermächtigt, mit Zustimmung des Reichsrates eine Steueramnestie zu erlassen, durch die Personen, die steuerpflichtiges Vermögen und steuerpflichtiges Einkommen nicht angegeben haben, von Strafe und Nachzahlungspflicht frei werden, wenn sie innerhalb einer zu bestimmenden Frist Anzeige erstatten. Die Reichsregierung war der Auffassung, daß in einem Augenblick, in dem die gesamte Deffentlichkeit im Inund Auslande sieht, daß im Rahmen des Finanz- und Wirtschaftsplanes der Reichsregierung die Gesundung der öffentlichen Hand mit allen, zur Verfügung stehenden Mitteln herbeigeführt werden soll, bei vielen Zensiten, die bisher Steuerzuwiderhandlungen begangen haben, die Neigung bestehen wird, ihr Geld nach Deutschland zurückzubringen und wieder ehrlich zu werden. Einstweilen aber handelt es sich nur um eine Ermächtigung. Ob und unter welchen Voraussetzungen von dieser Gebrauch gemacht werden wird, wird davon abhängen, ob an dem in Betracht kommenden Zeitpunkt eine nachhaltige Wirkung von dieser Maßnahme zu erwarten ist. Waffen- und Munitionsdiebstahl bei der Kasseler Schußpolizei. Kassel. Aus dem Waffendepot der Kasseler Schutzpolizei sind auf geheimnisvolle Weise siebenundvierzig schwere Armeepistolen und ungefähr sechstausend Schuß Munition aus den Munitionsbeständen gestohlen worden. Die Leitung der Kasseler Schutzpolizei verweigert jede Auskunft darüber, vor allem in bezug auf die Gerüchte, daß es sich um einen Einbruch politischer Parteien handelt, die sowohl die Armeepistolen, als auch die Munition für ihre Zwecke in Sicherheit gebracht haben. Straßentumulte in Duisburg. Die Kommunisten veranstalteten Donnerstag abend eine Kundgebung, die aber durch die Polizei aufgelöst wurde, weil einer der Redner Verstöße gegen das Republic- Schutzgesetz begangen hatte. Als Polizeibeamte eingriffen, wurden ihnen Stühle, Gläser und andere Gegenstände entgegengeworfen. Im Anschluß an die Auflösung kam es in der unteren Stadt zu Ansammlungen, die jedoch von einem starken Polizeiaufgebot zerstreut wurden. Als mehrere auf einen Kraftwagen befindliche Beamte von der Menge mit Steinen beworfen wurden, gaben die Beamten einige Schreckschüsse ab. für Heimatdienst, der amtlichen Volksaufklärungsstelle, ein Artikel von Leo Hamp, Gelsenkirchen. Der Verfasser schildert im einzelnen die amtlichen Maßnahmen zur Unfallbekämpfung im Bergbau. Zu der bedeutesten Versuchsstrecke wurde die unter der bewährten Leitung von Bergassessor Dr.- Ing. Beyling stehende Versuchsstrecke in Dortmund- Herne ausgebaut, auf der auch in langen Versuchen das für die Bekämpfung der Explosionsgefahr so ungeheuer wichtige Gesteinsstaubverfahren ausprobiert und für gut befunden wurde. Nach dem letzten schweren Grubenunglück im Ruhrrevier: Die Schlagwetterexplosionen auf„ Minister Stein" im Februar 1925" verfolgte man den Gedanken, eine ganze Schachtanlage mit Untertagebetrieb zu einer Versuchsgrube auszubauen. Nach langen Verhandlungen und Ueberlegungen wurde am 7. Oktober 1927 endgültig die modern eingerichtete, dem preußischen Staat gehörige Zeche„ Hibernia" in Gelsenkirchen für diese Zwecke auserschen. Für Versuche hat die Grube einen jährlichen Betrag bis zu 750 000 RM. zur Verfügung, der zu gleichen Teilen vom Deutschen Reiche, dem Lande Preußen und der Knappschaftsberufsgenossenschaft aufgebracht wird. Gar mannigfach sind die Arbeiten zur Erforschung der Unfallgefahr im Bergbau. Die Versuche der„, Hibernia" dienen der Verhütung der beiden Hauptgefahren: 1. der Erforschung, der Entstehung und des Verlaufs von Schlagwetter- und Kohlenstauberplosionen sowie der Prüfung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Grubenbränden; 2. der Erforschung der mit der Seilfahrt zusammenhängenden Fragen( Fangvorrichtungen, Beanspruchung und Sicherheit von Seilen, Maßnahmen gegen Seilrutsch, Verhütung des Uebertreibens von Förderkörben usw.). Seit der am 1. Januar 1928 erfolgten Inbetriebnahme der Versuchsgrube„ Hibernia" hat Deutschland als einzige Nation der Erde einen kostspieligen Untertagebetrieb lediglich in den Dienst der Unfallbekämpfung gestellt. Hier fönnen großzügige Versuche angestellt werden, wie sie auf den Versuchsstrecken über Tage nur mangelhaft ausgeführt werden konnten. ,, Hibernia"-Gelsenkirchen eignet sich wegen ihrer Lagerung ausgezeichnet für Schlagwetterversuche. Die Grube vereinigt in sich alle Merkmale einer schlagwetter- und kohlenstaubgefährlichen Steinfohlengrube. Nach umfassenden Vorbereitungen werden willkürlich Explosionen hervorgerufen, die dann unter den verschiedenartigsten Bedingungen genau beobachtet werden. Zur Auswertung der Ergebnisse ist ein physikalisches Laboratorium eingerichtet. In den Explosionskammern sind besonders eingehende Untersuchungen über die Flammen- und Funkenwirkung von Sprengstoffen und Zündmitteln beim Schießen unter natürlichen Verhältnissen und bei schlagenden Wettern angestellt worden. Zum Vorgehen in erstidenden, giftigen Gasen nach Explosionen ist eine Rettungstruppe mit den erforderlichen Geräten vorhanden. Die Mannschaft erhält hier die für Ernstfälle unbedingt notwendige Schulung. Auch die hinsichtlich der Seilgefahren angestellten Versuche haben für den praktischen Grubenbetrieb schon manche sicherheitlichen Vorteile gebracht. Dieses neuartige Unternehmen zur Lebenssicherung der Bergarbeiter hat in den fast drei Jahren des Bestehens schon überaus fruchtbare Arbeit geleistet. Gerade die letzten großen Unfälle haben bewiesen, daß es auf diesem Gebiete noch manches Rätsel zu lösen gibt, und das kann nur in unermüdlichen fachmännischen und wissenschaftlichen Versuchen erfolgen. Fristablauf für Rentenanträge in der Angestelltenversicherung. Durch Gesetz vom 7. März 1929 ist die Wartezeit in der Angestelltenversicherung allgemein auf 60 Beitragsmonate herabgesetzt worden. Sind weniger als 30 Beitragsmonate auf Grund der Versicherungspflicht nachgewiesen, so beträgt die Wartezeit 90 Beitragsmonate. Das Gesetz ist mit Wirkung vom 1. März 1929 in Kraft getreten. Ist ein Leistungsantrag vor diesem Zeitpunkt rechtskräftig abgewiesen worden, weil die Wartezeit nicht erfüllt war, so tann, wenn nach dem Gesetz vom 7. März 1929 die Wartezeit erfüllt ist, die Nachprüfung des RentenDer Antrag muß aber bis zum antrags beantragt werden. Schluß des Jahres 1930 gestellt sein. Welfenschat- Ausstellung in Newyork. Die Ausstellung des Welfenschates in den Newyorker Reinhart- und Goldschmidt- Galerien, die bis zum 20. Dezember geöffnet ist, hat dieser einzigartigen Sammlung deutscher mittelalterlichen Kunst einen nicht weniger starken Zulauf gebracht, als sie im Sommer in Frankfurt a. M. und dann im Herbst in der Deutschen Gesellschaft" in Berlin hatte. 39 Jeder kluge Geschäftsmann benutze die überall beliebten Reichssteuer- Kaffebücher von Albin Klein, Gießen Samstag, den 20. Dezember 1930. Lokales. Sonntagsgedanken. Wie sind sie doch so still und heimlich diese Tage der Vorweihnacht. Die Kinder zählen die Stunden auf den heiligen „ Gießener Zeitung" fällt aus, Ortspaketzustellung: eine Zustellung vormittags, Landzustellung: eine Brief- und Paketzustellung nach allen Landorten, Verzollung der Weihnachtspostpakete( Abfertigung beim Hauptzollamt) 10 bis 11 Uhr. Freitag, den 26. Dezember ( 2. Weihnachtstag): Schalterdienst wie an Sonntagen, Briefkastenleerung wie an Sonntagen, Ortsbriefzustellung fällt aus, Nr. 101 Hunde, die im Laufe des Kalenderjahres mehrmals ihren Be: sitzer wechseln, unterliegen jeweils der nochmaligen Versteue rung, da nicht der Hund als solcher, sondern der Hunde besitz besteuert wird. Abend und auch die Alten flüstern von Weihnachtsheimlich Orte- Geldzustellung fällt aus, Ortspaketzustellung: keine, Land- Eilzugverkehr auf der Strecke keiten. Und draußen in Feld und Wald auch alles so still und feierlich. Nur noch wenige Tage und das liebliche Weihnachtsfest ist da., Besonders für die Kleinen soll es ein Fest der Liebe sein. Weißt du keine solchen, die sich nicht freuen können, weil sie arm sind? Die sich nicht satt essen können, weil das Brot fehlt?- Die am heiligen Abend frieren müssen, weil es in ihrer Stube kalt ist? In der Krippe zu Bethlehem lag in jener ersten heiligen Nacht auch ein armes Kindlein. Es war so arm, daß es die Mutter sogar auf Stroh legen mußte. Arm, wie selten ein Kind dieser Erde. Und aus diesem armen Kinde wurde später der der große Kinderfreund, der die Liebe unter den Menschen als das höchste Gebot neben der Gottesliebe der Welt predigte. Lauter wie je sollte man es gerade in diesen schweren Zeiten hinausrufen in die Welt, in die Paläste der Reichen und in die Säle des Vergnügens; hineinrufen in die Menschenhaufen der Großstadtstraßen, die nur den Glanz sehen wollen, wo der Luxus herrscht und die Hinterhäuser meiden, wo die Armut wohnt. Jeder, der heute meine Sonntagsgedanken liest, und noch ein Uebriges hat, der denke noch vor dem Feste an irgend ein armes Kind und bringe durch eine kleine Gabe Freude in die Stube desselben. Wie viel tausend arme Kinder könnten so glücklich gemacht werden! Und auch ihr Kinder, die ihr noch nie die Armut gesehen, die ihr nicht wußtet, daß es auch Kinder gibt, die keinen Weihnachtsbaum haben, nehmt aus eurer Sparkasse eine Kleinigkeit und macht damit dem armen Nachbarkinde eine Weihnachtsfreude. Das trägt viele Zinsen. Wer das Fest der Liebe richtig begehen will, der muß wenigstens in eine Hütte gehen, um Freude zu bringen. Lasset die kleinen zu euch kommen und wehret ihnen nicht! Helfet und dienet, zustellung: keine, Verzollung: keine Sonntag, den 28. Dezember: Schalterdienst wie an Sonntagen, Briefkastenleerung wie an Sonntagen, Ortsbriefzustellung wie Sonntags, Ortsgeldzustellung fällt aus, Ortspaketzustellung: keine, Landzustellung: keine Verzollung. Donnerstag, den 1. Januar( Neujahrstag): Schalterdienst wie an Sonntagen, Briefkastenleerung wie an Sonntagen, Ortsbriefzustellung: nach Bedarf, mindestens eine Zustellung vormittags, Orts- Geldzustellung: eine Zustellung ohne Nachnahme und Postaufträge, Ortspaketzustellung: keine: Landzustellung: eine Briefzustellung nach allen Landorten, Verzollung: teine. * Die Tagegelder für hessische Beamte find ab 1. Dezember ermäßigt. Uebersteigen sie drei Mark, so werden nur 80 Prozent ausgezahlt, Uebernachtungsgebühren nur 90 Prozent, Kilometergeld gibts nicht mehr und nur tatsächlich entstandene Reisetosten beim billigsten Transportmittel dürfen berechnet werden. Für Kraftwagenbenutzung nach Orten ohne Bahnstation pro Kilometer 25 Pfg., bei Kraftrad 15 Pfg. * Die Abgabe von Feuerwerkskörpern. Wegen des bevorstehenden Neujahrs sieht sich das Polizeiamt Gießen veranlaßt, auf die nachstehenden Bestimmungen über den Verkehr mit Feuerwerkskörpern hinzuweisen: Wer Feuerwerkskörper, Frösche, Schwärmer und Zündplättchen und dergleichen feilhalten will, muß beim Polizeiamt unter Angabe der zu lagernden Gesamtmenge Anzeige erstatten. In Läden dürfen nicht mehr als 2,5 kg, im Hause außerdem nicht mehr als 10 kg vorrätig gehalten werden. Auf Nachweis eines besonderen Bedürfnisses fann ausnahmsweise eine Lagerung im Hause bis zu 15 kg zeitweilig gestattet werden. Die Aufbewahrung muß in einem auf dem Dachboden( Speicher) belegenen, mit keinem Schornversteht die Not der Zeit; machet die Augen der armen Kinder steinrohr in Verbindung stehenden abgesonderten Raume erfolwieder hell und die kleinen Herzen wieder froh!-- Der Sonntagsschreiber. Der ,, lichtervolle" Weihnachtsbaum. Ein Weihnachtsbaum mit elektrischen Kerzen iſt ſtilwidrig. Die Seelenarmut und Seelenleere unserer Zeit offenbart sich in der Technisierung des Christbaumes. Wenn die elektrischen Kerzen den Wachskerzen auch täuschend nachgeahmt sind, so ist ihr Schein doch kalt und unfeierlich. Weihnachtliches Symbol muß die brennende Kerze auf grünem Tannenzweig bleiben, die Kerze, die sich im Leuchten und Wärmen selbst verzehrt und opfert. Unsere Zeit denkt eben trotz tönender Worte über Opfersinn nicht mehr an wahre, selbstlose Hingabe und hat darum kein Verständnis mehr für das lebendige Symbol der Weihnacht! Man wendet gegen die Wachskerze ost ein, sie sei unbequem, gefährlich und eine stete Feuersgefahr. Unbequem sei das Anbringen, Anzünden und Auslöschen der Wachskerzen, nachteilig ihr Tropfen und Herunterbrennen. Toch dem ist nicht so. Einmal kann man der Feuergefährlichkeit durch geeignete Maßnah men begegnen. Zum andern aber gibt es fürs ganze Leben feine innigeren Erinnerungen als die Stunden, in denen im trauten Kreis der Familie des Christbaumes Lichter entzündet wurden, nichts anheimelnderes, als das Leuchten der Kerzen und ihr slackerndes Erlöschen. Lasset unserem Weihnachtsfest sein lebendiges Symbol der Weihnachtskerze, behütet dies Fest vor aller kalten Seelenlosigkeit. Lasset den deutschen Weihnachtsbaum brennen, ein lebendiges Licht! Klinitpfarrer Adolph †. Gießen- Fulda. Mittwoch, den 17 Vor einigen Wochen hat eine Aussprache über die Wieder: einführung des Eilzugverkehrs auf der wichtigen oberhessischen Strecke Gießen- Fulda stattgefunden. Die Aussprache ergab Einmütigkeit darüber, daß die Zurücksetzung der Strecke GießenFulda gegenüber anderen Strecken der Reichsbahn im nächsten Fahrplan unbedingt ihr Ende finden muß, wenn nicht die von der Strecke berührten Gebietsteile in Wettbewerb mit anderen Gegenden weiterin stark benachteiligt werden sollen. Der der Versammlung vorgelegte Entwurf eines Fahrplans für die neuen Eilzüge, der diese Züge zwischen bestehende Schnellzugs: verbindungen auf den Hauptstreden Frankfurt- Gießen- Kas sel, Roblenz- Gießen, Hagen- Siegen- Gießen und FrankfurtFulda- Bebra- Hamburg, Leipzig und Berlin einspannt, wurde einstimmig gutgeheißen. Im Verfolg der Aussprache haben inzwischen die Provinzialdirektion Oberhessen und das Kreisamt Gießen, der Oberbürgermeister der Stadt Gießen, die Industrie. und Handelskammer Gießen, der Verkehrsverein Gießen, die Bürgermeisterei Grünberg, das Kreisamt Alsfeld, die Bürger: meisterei Alsfeld, der Verkehrsverein Alsfeld, das Kreisamt Lauterbach, die Bürgermeisterei Lauterbach, der Verkehrsverein Lauterbach, der Verkehrsbund Oberhessen, sowie der Hessische Verkehrsverband einen gemeinsamen, eingehend begründeten Antrag an die Reichsbahndirektion Frankfurt gerichtet, in dem die Einführung eines Paares leichter Bezirks- Eilzüge GießenGrünberg Alsfeld- Lauterbach Bad Salzschlirf- Fulda mit Halien an den genannten Stationen beantragt wird. Der Zug in Richtung Gießen- Fulda soll so gelegt werden, daß er bei einer Abfahrt in Gießen um 13.25 Uhr den Anschluß von nicht weniger als drei Schnellzügen, nämlich D 227 aus Trier- Koblenz, D 276 aus Dortmund- Siegen und D 27 aus Frankfurt und Wiesbaden- Mainz aufnimmt. Bei beschleunigter Durchführung wird in Fulda, an 15.15 Uhr, der Anschluß an nicht weniger alf fünf Schnellzüge erreicht. In umgekehrter Richtung soll der neue Eilzug nach Aufnahme einer größeren Anzahl von Schnellzugsanschlüssen in Fulda dort 15.27 Uhr abfahren, um 17.17 Uhr in Gießen, zum Anschluß an D 28 nach Frankfurt sowie Mainz Wiesbaden, anD 228 nach Koblenz- Trier und D 275 nach Siegen- Dortmund einzutreffen. gen, welcher beständig unter Verschluß gehalten und mit Licht nicht betreten wird. Die Behälter müssen den Bestimmungen des§ 6 Absaẞ 1 und 2 der Verordnung, den Verkehr mit Sprengstoffen betreffend, vom 21. November 1905 entsprechen und mit festgeschlossenem Deckel versehen sein. Die Abgabe von Feuerwerkskörpern an Personen, von denen ein Mißbrauch derselben zu befürchten ist, insbesondere Personen unter 16 Jahren, ist verboten. Diese Vorschrift findet keine Anwendung auf Spielwaren, die ganz kleine Mengen von Sprengstoffen enthalten. Verboten ist jedoch die Abgabe der vielfach in Spielwaren- und Papiergeschäften als Spielwaren zum Verkauf gelangenden sogenannten Knallkorken, da deren Sprengstoffinhalt die für Spielwaren zulässige Menge überschreitet. Im Alter von 76 Jahren starb nach längerem Krankenlager der langjährige evangelische Pfarrer an den hiesigen Kliniken und den staatlichen Heil- und Pflegeanstalten, Pfarrer Heinrich Adolph. Der Verstorbene war von 1880 bis 1907 in einer Reihe von Pfarrstellen in verschiedenen Gegenden Hessens tätig und versah dann vom 1. Oktober 1907 bis Ende 1925 das Amt des evangelischen Pfarrers von den Gießener Kliniken, Krankenhäusern und Pflegeanstalten. Hier entfaltete er in der geistlichen Betreuung von Tausenden von Kranken eine sehr segensreiche Tätigkeit, die ihn in vielfacher Weise mit den breitesten Bevölkerungsschichten weithin im Hessenlande in Berüh= rung brachte. * Schulfeiern an Mozarts Geburtstag. Am 27. Januar 1931 jährt sich zum 175. Male der Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts. Der Minister für Kultus und Volksbildung gibt den Schulen anheim, nach Möglichkeit Schulfeiern abzuhalten. Wenn die Feiern sich über zwei Unterrichtsstunden erstrecken, kann der übliche Unterricht an diesem Tage ausfaller. * Wilhelm Moeser †. Jm Alter von 56 Jahren starb der in unserer Vaterstadt, Oberhessen und im Lahntal in allen Kreisen bekannte Kaufmann Wilhelm Moeser der gleichnamigen Firma Wilhelm Moeser G. m. b. H., Tabakwaren und Zigarrengroßhandlung, die in allen größeren Städten des Gebietes Fi= lialen unterhält. * Unterbezirk der Dampslessel- Inspektion kommt nach Gießen. Auf eine kleine Anfrage der Deutschen Volkspartei, ob die Regierung plane, einen Teil der Dampfkessel- Inspektion nach Gießen zu verlegen, erfolgte dieser Tage eine indirekte Antwort in einer Verordnung des Arbeits- und Innenministers, die den Minister für Arbeit und Wirtschaft ermächtigt, Unterbezirke der Dampfkessel- Inspektion zu errichten und deren Sitz zu bestimmen. In einer zweiten Verordnung wird festgelegt, daß die Provinz Oberhessen einen Unterbezirk der Hessischen Dampfkesselinspektion mit dem Sitz in Gießen bildet. * Ladenschluß am Heiligabend. Das neue Gesetz tritt dieses Jahr noch nicht in Kraft. Es wird zwar wie bisher um 5 Uhr geschlossen sein müssen, aber die Gaststätten müssen dieses Jahr noch nicht um 7 Uhr Gäste vor die Türe setzen. Es ist dringend zu wünschen, daß sich die Reichsbahn entschließt, auf der Strecke Gießen- Fulda endlich den Vorkriegs: zustand wiederherzustellen, wonach diese Strecke neben den an allen Stationen anhaltenden Personenzügen von wenigstens einem Paar schnellfahrender Eilzüge bedient wurde. * Hundesteuer in Hessen. Die im Laufe dieses Jahres abgeschafften Hunde sind bis spätestens zum 31. Dezember Ifd. Js. bei der zuständigen Bürgermeisterei abzumelden. Wird die Abmeldung erst nach dem 31. Dezember bewirkt, so ist die Hundesteuer für das folgende Kalenderjahr weiter zu entrichten. Wer ferner am 1. Januar selbst gezüchtete junge Hunde im Alter von unter drei Monaten besitzt, wird entweder gleich oder nachträglich zur Hundesteuer für das kommende Jahr zugezogen. Nur wenn nachgewiesen wird, daß ein junger Hund vor Erreichung des Alters von drei Monaten zu Grunde gegangen, entlaufen eder veräußert worden ist, tritt Steuerbefreiung ein. Diejenigen * Weihnachts- und Neujahrsverkehr bei der Post. Sonntag, den 21. Dezember: Schalterdienst wie Sonntags, Paketannahme 8-12, 14-18, Briefkastenleerung wie Sonntags, Ortsbriefzustellung wie Sonntags, Orts- Geldzustellung fällt aus, OrtsBaketzustellung eine Zustellung vormittags, Landzustellung fällt aus, Verzollung der Weihnachtspostpakete( Abfertigung beim Hauptzollamt): feine Verzollung. Mittwoch, den 24. Dezember: Schalterdienst 8-12, 14-16 Uhr für alle Sendungen, von 16 Uhr ab nur noch Telegramme und Gespräche, Briefkastenleerung wie Werktags, die beiden letzten Leerungen fallen aus, Ortsbriefzustellung wie Werktags, Oris- Geldzustellung wie Werktags, Orts- Pafetzustellung wie Werktags, Landzustellung wie Werktags, Verzollung der Weihnachtspakete( Abfertigung beim Hauptzollamt) 7.30 bis 13.50 Uhr. Donnerstag, den 25. Dezem ber( 1. Weihnachtstag): Schalterdienst wie an Sonntagen, Brief= fastenleerung: außergewöhnliche Leerung von 6.15 bis 7.30 Uhr, die Leerung von 8.30 bis 9.45 fällt aus, nachmittags wie Sonntags, Ortsbriefzustellung wie Sonntags, Orts- Geldzustellung Bald kommt der Weihnachtsmann! Wichtig: Da darf ein schöner Kuchen und knusperiges Weihnachtsgebäck nicht fehlen. Am besten gelingt alles mit Dr. Oetker's Backpulver Aus Nah und Fern. Schotten. Der VHC.- Zweigverein Schotten hielt in Anwesenheit verschiedener Mitglieder des Gesamtvorstandes eine Sigung ab, in der die weiteren Vorbereitungen für die 50jährige Jubelfeier am 30. und 31. Mai besprochen wurden. Als Festplatz einigte man sich endgültig auf den Bockzahl. Als größter oberhessischer Heimatverein legt der VHC. großen Wert darauf, daß sich die ganze Bevölkerung aus der näheren und weiteren Umgebung der Gründungsstadt an der Feier beteiligt. Ortenberg. Die von privater Seite betriebene Autolinie Ortenberg Bergheim- Gelnhaar- Usenborn kommt vom 23. ds. Mts. in Wegfall, da die beteiligten Gemeinden die hohen Zu schüsse nicht mehr leisten können. Darmstadt. Am 11. Dezember wurde der Staatsrat im Hessischen Ministerium der Finanzen und Vorsitzende der Ab teilung für Bauwesen in diesem Ministerium, Ministeraldirek tor Dr. Hermann Kraz, vom 1. 1. 31 ab auf Grund des Ge setzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten in den Ruhe stand versetzt. Frankfurt a. M. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit be garn die Verhandlung der Kokain- Sache gegen Fußballchampion Pache und Genossen. Ein typis erfährt man, ben, ein gerei mehr hörte, Aschaffenburg. Ein Rabenvater wurde von der Polizei ver haftet, und zwar der verheiratete Schuhmacher Adam Firel Sein Kind, ein Knabe von fünf Jahren, wurde mit scheuß lichen Verletzungen angetroffen; es erlitt bei der Tortur u. a Gehirnlähmung und Leberzerreißung, an deren Folgen es ge storben ist. Reicher Kindersegen. Alle neh mit gesamme etwas ereign Weshalb Vermutungen tommen ließ, fann und flei als zum Leb ale erwachser von neuem a Betreten Charakterschr allgemeine 2 Abwesenden, Wort des V felbft als u Wie an Mann und im Bett der berlorenen Vom Hunsrück. Dem Ehepaar Weishaar in Ueberloshein wurde dieser Tage das 19. Kind geboren. Die Mutter ist heut erst 36 Jahre alt. Das älteste Kind ist 19 Jahre alt. 11 Kinder leben noch. Die Familie wohnte jahrelang in einem dürftiget Wohnwagen; das Wohlfahrtsamt hat der kinderreichen Familie ein neues Heim erbaut. Der Mann ist augenblicklich arbeitslos. Das Flugzeug der Königsberger Wetterwarte abgestürzt. Königsberg i. Pr, 19. Dez. In der Nähe des Guts Kleinwickbold bei Tharau stürzte heute morgen kurz nach 8 Uhr das Flugzeug der hiesigen Wetterwarte ab. Die beiden Insassen, Flugzeugführer Max Schwabe und der Beobachter Dr. Rudolf Otto Steiner, kamen dabei ums Leben. nach Dr. Oetker- Rezepien" inwickelpapier! 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Nr. 1 mals ihren S aligen Berit er Hunde bel Ben- Jul Mittwoch, den 17. Dezember 1930. iber die Wiede gen oberheiji Tussprache erg Strede Gießen Sahn im näd nn nicht die erb mit andere follen. Der rplans für ende Schnellzu rt- Gießen- ke und Frankfur einspannt, wu Sprache haben i nd das Kreisa en, die Indust rein Gießen, feld, die Bürge , das Kreisa er Verkehrsver wie der Heffi end begründe gerichtet, in de Eilzüge Gießer lirf- Fulda It wird. Der 3 erden, daß er Anschluß von ni aus Trier- Ko 27 aus Franff hleunigter Du chluß an nicht gefehrter Richtu Beren Anzahl Uhr abfahren, nach Frankfurt oblenz- Trier e Reichsbahn e ,, Gießener Zeitung" Maioren Hellen sich unit Bedingt durch die wirtschaftlichen Verhältnisse der Nachkriegszeit vollzieht sich gegenwärtig in Deutschland eine Umschichtung in den Berufen, die in der Geschichte nicht ihres gleichen hat. Nachstehende Ausführungen beleuch ten die ungeheure Tragweite dieses Vorganges. Ein typisches Bild aus der Vorkriegszeit: Am Stammtisch erfährt man, daß ein gemeinsamer Bekannter aller Anwesenden, ein gereifter Mann, von dem man seit einiger Zeit nichts mehr hörte, plötzlich seinen Beruf gewechselt hat. Alle nehmen ihre Zigarren aus dem Mund und hören mit gesammelter Aufmerksamkeit der Unterhaltung zu. So etwas ereignet sich nicht alle Tage. In Land- und Forstwirtschaft waren tätig im Jahre 1907: 14 918 098 Personen. im Jahre 1925: 14 373 256 Personen. Wenn man die hauptberuflich Erwerbstätigen, die Menschen also, die allein von der Ausübung ihres Berufes den Lebensunterhalt beziehen, ohne Zuschüsse aus Zinsen und ohne Rückhalt an Kapitalvermögen, für sich betrachtet, beträgt die Erhöhung sogar fast sieben Millionen oder sieben- Das bedeutet eine Abnahme von 544 842 Menschen, die in undzwanzig Prozent des früheren Bestandes. Der den letzten Jahren noch gestiegen ist. Scheinbar ist nach diesen erwerbstätige Teil der Bevölkerung ist also erheblich absoluten Zahlen der Gesamtbestand nur unbedeutend zurüdstärker gewachsen als die Gesamtbevölkerung. Weshalb er das bloß getan haben mag? Alle möglichen Vermutungen tauchen auf. Daß er sich etwas zu schulden tommen ließ, ist der nächstliegende Gedanke. Denn wer etwas fann und fleißig ist, fann auf jedem Gebiet so viel verdienen, als zum Lebensunterhalt gehört. Keiner hat es daher nötig, als erwachsener Mensch einen anderen Beruf zu ergreifen und von neuem anzufangen. Das tommt in erster Linie von dem durch den Krieg verursachten veränderten Altersaufbau der Bevölkerung, denn die stark besetzten Geburtsjahrgänge der letzten Vorkriegsjahre sind zum großen Teil inzwischen in das erwerbsfähige Alter eingetreten. Dazu gesellen sich alle die Frauen, deren Zahl ja nicht unter Kriegsverlusten gelitten hat und die heute unter dem Druck wirtschaftlicher Verhältnisse längst einer hauptberuflichen Erwerbstätigkeit nachgehen, während sie vor dem Krieg nur nebenher oder meist gar nicht beruflich arbeiteten. Dadurch ist die Zahl der Erwerbstätigen Betretenes Schweigen herrscht in der Runde: Wer solcher Charakterschwäche fähig ist, fennzeichnet sich selbst Das ist die allgemeine Ansicht. Man hegt allgemein Bedauern für den Abwesenden, aber die meisten nehmen davon Abstand, ein Wort des Verständnisses für ihn einzulegen, aus Besorgnis, selbst als„ unsichere Kantonisten" angesehen zu werden. Wie anders in unserer Zeit: Im falten Zimmer sitzen Mann und Frau. Zwei blasse, unterernährte Kinder schlafen im Bett der Mutter eng aneinandergedrückt. Der Mann starri verlorenen Blickes vor sich hin. „ Mutter, mach dir keine allzu schlimmten Gedanken, es wird schon alles wieder gut werden. Es ist doch heute nun nicht anders, überall muß gespart werden und der junge Mann, \\ ARBEITSNACHWEIS ich den Vortri ece neben den von wenigite wurde. ern. ten hielt in An mtvorstandes ein Ingen für die iprochen wurde en Bodzahl. HC. großen der näheren m wer Feier beteili triebene Autoli tommt vom 23. den die hohen 3 der Staatsrat Borsitzende der im, Ministeraldi auf Grund des mten in den r Deffentlichkeit Jen Fußballcham von der Polizei macher Adam F , wurde mit sche bei der Tortur a deren Folgen es aar in Ueberlosb Die Mutter ist h Jahre alt. 11 Rin g in einem dürftig finderreichen Fami genblidlich arbeitsl Wetterwarte lähe des Guts Al furz nady 8 Uhr Die beiden Jnja Beobachter Dr. Ru pic eitungslagers ha gutes pier, in, Clef A Die Flucht aus der Selbständigkeit: Eine charakteristische Erscheinung unserer Zeit ist der Niedergang der mittleren und fleinen Betriebe, deren Inhaber das Heer der Stellungslosen vergrößern. den der Chef jetzt statt meiner eingestellt hat, erhält noch nicht einmal ein Viertel von dem, was er mir bezahlen müßte.. Wenn es nicht anders geht, stelle ich mich eben um und sicher werde ich etwas finden. Was meinst du, wenn ich versuchen würde, meine alte Liebhaberei zu einem neuen Beruf zu machen und es mal mit der Gärtnerei zu versuchen?" Die Frau hat aufgehört zu weinen und mit dem Eifer, der Hoffnungslose für Stunden überkommt, wird der Plan besprochen. Im gleichen Hause geht es nicht weniger als vier Familienvätern ähnlich. Jeder von ihnen mußte sich umstellen, sei es infolge Krieg, Verlust des Vermögens oder Änderung der allgemeinen Verhältnisse. Was vor zehn Jahren fast als unehrenhaft verschrien war, ist heute etwas Selbstverständliches geworden. Vielleicht werden bald sogar schon jene in der Minderheit sein, die in ihrem alten Beruf geblieben sind. Schreiner gehen als ungelernte Arbeiter in Metallwarenfabriken, Kellner werden Bauarbeiter, Schmiede bilden sich als Mechaniter aus, Dachdecker als Chauffeure, Juristen als Kaufleute, Künstler werden Agenten oder Fabrikanten von Scherzartikeln und die Jugend weiß überhaupt nicht mehr, was sie eigentlich werden soll. Untersuchen wir einmal, was sich grundlegend im deutschen Vaterland geändert hat und welche Folgen dies mit sid brachte. Zunächst hat sich die Gesamtbevölkerung des Deutschen Reiches seit 1907 um 7% Millionen vermehrt. Das bedeutet einen Zuwachs von 13% Prozent, obwohl im Bergleich mit früheren Jahrzehnten das Anwachsen langsamer geworden ist. Die Verlufte an Menschen im Krieg, der Geburtenausfall während der Jahre 1914 bis 1918, haben ihren Einfluß sehr bemertbar gemacht. Dazu tommen die geringen Geburten siffern der Nachkriegszeit und aus diesen Umständen erklärt fich vor allem die besonders ungleichmäßige Zunahme ber beiden Geschlechter. Troßdem hat sich die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um über fünf Millionen Menschen, das sind über achtzehn Prozent, erhöht. Ist es da ein Wunder, daß die Lebensbedingungen auf einer um riesenhafte Gebiete( Ostpreußen, Oberschleften, Elsaß- Lothringen und alle Rolonien) berringerten Fläche, wie sie das Deutsche Reich nach dem Kriege darstellt, entfeßlich schwierig, oft unerträglich hart und grausam geworden ind VII. 5. a Die Flucht aus dem Haushalt: Infolge der zunehmenden Verarmung des Mittelstandes Stuft ständig die Zahl der Hausangestellten, die nun ihr Unterfomnien als Verkäuferinnen, ungelernte Arbeiterinnen usw. suchen müssen. ausschlaggebend beeinflußt worden und wie schon oben gesagt, ist es ganz selbstverständlich, daß diese Entwicklung sich aui dem Arbeitsmarkt zu dem ohne Ausnahme auch alle Berufe, die ein Studium erfordern, gerechnet werden müssen und im ganzen Berufsleben unseres Volkes schwerwiegend aus wirkt. Die„ Überfüllung" einzelner- und es sind nicht wenige!- Berufszweige, von der so viel gesprochen wird, besteht tatsächlich. Denken Sie nur daran, daß durch die Herabsetzung der Heeresstärke gegenüber der Vorkriegszeit allein über eine halbe Million Männer freigeworden sind, die früher dem Wirtschaftsleben durch den Militärdienst immerhin für einige Jahre entzogen waren. Diese Verhältnisse sind nicht aus der Welt zu schaffen Eine große Schwierigkeit tommt aber noch dazu. Die Um schichtung in den Berufen, durch die Millionen von Volksgenossen zum Wechsel ihrer Berufe gezwungen wurden. Durch die eben geschilderte Zunahme an Erwerbstätigen, die der Entwicklung der Gesamtbevölkerung nicht entspricht, Die Flucht aus dem Studium: Die Überfüllung der akademischen Berufe zwingt einen großen Teil ihrer Angehörigen sich umzustellen und als Schofföre, Bergarbeiter, Agenten usw., ihr Brot zu suchen. mußte sich notwendigerweise die Verteilung der Arbeitenden auf die einzelnen Berufszweige ganz erheblich verändern und das zahlenmäßige Gewicht der großen Wirtschaftsabteilungen: Land- und Forstwirtschaft, Industrie, Handel und Verkehr, wissenschaftliche freie Berufe ist im Rahmen der ganzen Boltswirtschaft dadurch stark beeinflußt worden. - Ein aufschlußreiches, anschauliches Bild und eine sehr nüchterne Erklärung, warum in trassem Gegensaz zu früher ein nach Millionen zählender Teil der Gesamtgleichsam über Nacht- und ohne viel Aufbevölkerung hebens seinen Beruf gewechselt hat, weil es nicht anders mehr ging, ergibt sich aus der Gegenüberstellung einiger Bahlen, in denen die Berufsangehörigen nach einzelnen Wirtschaftsabteilungen statistisch erfaßt find, Die Flucht von der Scholle: Die Notlage der Landwirtschaft verstärkt die Abwanderung nach den Städten. gegangen, aber er zeigt doch, daß die heranwachsende landwirtschaftliche Bevölkerung mehr und mehr ein Unterkommen in anderen Erwerbszweigen sucht. Was ist mit diesen sechshunderttausend Menschen geschehen? Die folgenden Vergleiche lassen annehmen, daß dieser überschuß von Industrie, Handwerf und nicht zuletzt in steigendem Maße von Handel und Verkehr aufgenommen wird. In der großen Gruppe Industrie und Handwerk sieht es so aus: im Jahr 1907 hatte diese Abteilung 22 403 392 Berufsangehörige, im Jahr 1925 wird eine Zahl von 25 781 281 aufgewiesen. In Prozenten sind das fünfzehn vom Hundert mehr. Diese auf den ersten Blick enorme Steigerung gewinnt aber ein anderes Ansehen, wenn man erfährt, daß die Steigerung der zum Antrieb von Arbeitsmaschinen installierten Kraftanlagen in den letzten Jahren auf das Dreifache an= wuchs, so daß in Wahrheit dadurch eine gewaltige Zahl von Erwerbstätigen überflüssig geworden ist und wiederum zur Berussumstellung getrieben wurde. Größtenteils haben diese in Handel und Verkehr eine Erwerbsmöglichkeit gefunden. Mit der Zunahme an Berufszugehörigen um neunundzwanzig Prozent gegenüber 1907 hat die Abteilung Handel und Verkehr das größte Wachstum aufzuweisen. Natürlich mußte das Wachstum der im Handel tätigen Personen an sich schon viel größer sein als in der Industrie, denn die Verwendung von Maschinen in der Güterverteilung hat bei weitem nicht den Umfang und die Steigerung angenommen wie in der Produktion. Zudem haben die Verkleinerung der Haushaltungen, die Zunahme der städtischen Bevölkerung( Abwanderung aus der Landwirtschaft und aus ländlichen Bezirken in die Städte!) und ganz besonders die Versuche, ohne viel kapital und ohne größere Vorkenntnisse im Handel eine Existenzmöglichkeit zu finden, zu dem enormen Anwachsen des Handels beigetragen. Daß dabei nicht alles rechtmäßig und reibungslos abgeht und viel fach direkt ungesunde Verhältnisse Platz gegriffen haben, zeigt die Unzahl von Zusammenbrüchen und das langsame Zugrundegehen zumeist der kleineren Geschäfte. Wohin die Entwicklung in den kommenden Jahren führt, ist nicht zu prophezeien. Die Jugend wird es nicht leichter haben als die Erwachsenen, die jetzt mitten im Leben stehen. Sollen wir darum verzweifeln? Nein. Die Flinte ins Korn werfen? Nein. Was denn? Arbeiten, ernst und bewußt arbeiten, mit Freude und Zuversicht und dem Wissen um Verantwortung, sich selbst und der Zukunft gegenüber. Dr. Walter Busche, Die Flucht in die gerne: Das graufame Wort, daß Deutschland felt& riegsende Millionen von Menschen mehr hat, als es ernähren tonn, bewahrheitet sich in furchtbarer Weise. Samstag, den 20. Dezember 1930. Der Südwestdeutsche Rundfunk bezieht seine neuen Senderäume. Am 7. Dezember 1923 wurde die Südwestdeutsche Rundfunk- Gesellschaft gegründet. Nach sieben Jahren, am 15. Dezember 1930, werden die neuen Besprechungsräume in Betrieb genommen, die offizielle Eröffnung ist auf den 21. Dezember festgelegt. Während in dem Jahre 1923 Büro und Besprechungsräume einen Flächenraum von ganzen 56 qm einnahmen, spielt sich der Gesamtbetrieb des Südwestfunks, mit Ausnahme des technischen Betriebs, am Sender Heiligenstod nunmehr auf ca. 4000 qm ab. Die neuen Besprechungsräume, die hoffentlich alle an sie geknüpften Erwartungen erfüllen, sind nach den neuesten Erfahrungen auf akustischem Gebiet errichtet worden. Die Zahl der Räume, die zu Sendezwecken zur Verfügung stehen, ist wesentlich vergrößert worden. Von besonderer Notwendigkeit war die Erstellung eines wirklich brauch= baren, großen Sendesaales, um musikalische Veranstaltungen von größerem Ausmaß einwandfrei wiederzugeben. Als besondere Neuerung muß beachtet werden, daß an Stelle von bisher zwei verwandten Mikrophonhauptverstärkern, nunmehr vier solcher Verstärker verwendet werden. Einen Ausbau auf Grund der neuesten Erfahrungen haben vor allen Dingen auch die regietechnischen Einrichtungen erhalten. Wenn nun noch im kommenden Jahre die bereits bekannt gewordene Verstärkung des Frankfurter Senders und der Ausbau des Gleichwellennetzes im Bezirk des Südwestdeutschen Rundfunks durchgeführt ist, wird auf funttechnischem Gebiet alles getan sein, um den Empfang in allen Teilen des Bezirkes durchgreifend zu verbessern und zu verstärken. ,, Gießener Zeitung" Nr. 101 Gesamtansicht des neuen Sendehauses des Südwestdeutschen Rundfunks in Frankfurt a. M. Blick in den großen Sendesaal des Südwestdeutschen Rundfunks, Frankfurt a. M. Im Hintergrund die Orgel, darunter die schalldichten Regiezellen. Der Hausbesitzerverein Gießen hatte bekanntlich in der letzten Nummer der„ Hessischen Hausbesizer- Zeitung" zum Besuch einer von der Mittelstandspartei für die am 11. Dezember nach dem großen Saale des Café Leib angesetzten Steuerprotestversammlung eingeladen. Die unter dem Vorsitz des Stadtverordneten Nicolaus sehr gut verlaufene Versammlung war zahlreich besucht. Nach dem interessanten Vortrag des Steuersachverständigen Graetz aus Darmstadt wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen: Gießen, den 9. Dezember 1930 An das Hessische Staatsministerium, Darmstadt. Nachstehend gestatten wir uns, eine Resolution zur Kenntnis zu bringen, die in einer am 9. Dezember 1930 stattgefundenen Versammlung der Wirtschaftspartei einstimmig angenommen wurde: 1. Wir Teilnehmer der heutigen Protestversammlung der Wirtschaftspartei erheben schärfsten Protest dagegen, daß unter dem Deckmantel der Vereinfachung durch Beibehaltung überholter Besteuerungsgrundlagen bei der Gewerbesteuer 1930 den Steuerpflichtigen ungerechtfertigte Belastungen aufgebürdet werden. Wir suchen an allen Plätzen fleißige, organisationsbefähigte Herren, die die Garantie für energisches, zielbewußtes Arbeiten bieten Wir bieten: NM. 250 Firum, Provision, volle Unterstützung und geben Ihnen die Möglichkeit für eine gesicherte Existenz. Industrie- u. Handels- Gesellschaft Berlin W 8. 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Da ist zunächst das Heft „ Spieltiere zum Selbstmachen" für kleine und große Kinder ( Nr. 225: 1.20 Mark). Das zweite Heft,„ Selbstzuarbeitendes Spielzeug für Knaben und Mädchen"( Nr. 226: 1.20 Mark), zeigt die Anfertigung der begehrenswertesten Objekte für das Kind. Das letzte der drei Heste wendet sich nur an Mädchen, es is betitel:„ Büppchens Kleidung"( Nr. 227: 1.20 Mark). Zwei weitere Hefte der Serie Vobachs Handarbeithefte vervollständigen die Reihe der Stoffmalhefte.„ Bunte Liebhaberkünfte" ( Nr. 148: 1.30 Mart). Obwohl dieses Heft keine Vorlagen für Stoffmalereien selbst bringt, veranschaulicht es mit Stoffmalfarben hergestellte Gegenstände für den praktischen Gebrauch. ,, 150 neue Modelle für die Stoffmalerei"( Relief- und Lasurmalerei)( Nr. 149: 0.95 Mark), bringt Allenneue Anregungen und Formen für vielerlei Verwendungsmöglichkeiten. Diese reich; illustrierten Hefte sind in jeder Buchhandlung erhältlich. Gesellschaft und Mede. Mit Gesellschaftskultur und Mode beschäftigen sich die reichillustrierten Artikel in dem soeben erschienenen neuen Heft der„ ,, Eleganten Welt", das in Form und Inhalt wieder vorbildlich ausgestattet ist. Sterne als Führer? Wenn man in klaren Nächten zum siernenübersäten Himmel ausschaut, dann ist es, als verlöre sich wirklich der Blick in die Unendlichkeit. Fragen werden da laut. Ueber dieses Thema bringt das Heft 51 der ,, Woche" einen sehr interessanten Aufsatz. „ Sorgen und Hoffnungen" lautet die Ueberschrift eines Aufsatzes in der neuesten Nummer von„ Das Heft", die Zeitschrift der Frau, in dem der Verfasser einen unparteiischen Ueberblick über die politischen Ereignisse des Jahres 1930 gibt. - Die Nr. 51 der Münchener Illustrierten Presse ist die Weihnachtsnummer. In ihr findet der Leser die Auflösung des grosen Preisausschreibens„ Das Allerneueste doch von wann? Wer zieht die Damen richtig an?" Der Bilderteil dieses Heftes ist besonders schön gelungen. G Erschein Bezugspreis 2 Redaktionsfchluß frü lendung nicht verlo Wintersport und Winterkuren in Württemberg. Drei in ihrer Art sehr verschiedene Berggebiete sind es, welche mit ihrer Winterpracht locken: Der württ. Schwarzwald, das Plateaugebirge der Schwäbischen Alb und das württ. Allgäu. Eine kleine bildgeschmückte Druckschrift, welche bei den Reisebüros und beim Verkehrsverband Württemberg- Hohenzollern in Stuttpari- Hauptbahnhof kostenlos erhältlich ist, gibt hierüber Aus5. daß die Mieten zwecks Steuererhöhung in den Zeiten der Arbeitslosigkeit, des Lohn- und Gehaltsabbaus und der Vergleiche und Pleiten noch weiter gesteigert werden sollen. 6. Wir protestieren dagegen, daß die Preissenkungsaktion mit Mitteln durchgeführt wird, die jeder Sachkenntnis entbehren und nur wirtschaftliche Schädigungen durch Zurück- kunft. haltung der Käufer nach sich ziehen. Fressen Ihre Schweineschlecht? Kommen s. nicht voran d. Husten, Ausschlag ( Grind), Knochenuh.? Sua C hilft! 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Die Reichstag hat im Reichstag schaft eingebracht. 1. ein Vollstreckung führung des Entid Rechtsverhältnisse Zur Unterstü Reichsregierung h Readtermäßigung und Lebenmittels Die Beendigu Thüringen durch und in ganz Thü Für die Zeit dnschließlich hat und Versammlun els 123 Abjat I zeipräsidenten v rationsverbote Ein Zollfri in aller Schärf Die joeben Das neue deutsche Wörterbuch. Unter besonderer Berücksichtigung der Rechtschreibung sowie der Herkunft, Bedeutung und Fügung der Wörter, auch der Lehn- und Fremdwörter. Von Dr. Theodor Matthias. Fünfte, vermehrte Auflage, bearbeitet von Joseph Lammert und Karl Quenzel. Leipzig 1931, Hesse & Becker Verlag. 442 Seiten. In Leinen gebunden 2,85 Rmt. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Sämtliche Drucksachen HAUSHALTUNGS- BÜCHER VERLOBUNGSANZEIGEN GRATULATIONS KARTEN liefert immer schnell, gut und preiswert für Familien, Vereine und Behörden wie STERBFALLANZEIGEN GEBURTS- ANZEIGEN EINLADUNGSKARTEN ALBIN KLEIN 1. K. K., das tomitees der politische und Der Ted ! Bratianu, der einen großen Das neue worden, Veni I handelt sich bei Der türkije wegen schwerer Der ehema schwer erkrankt Wie aus L des Punjab- Go Blättermel cine revolution Chinesische gem Kampfe de Tungfu in der Die Verha Metallindustrie Den Parteien i um 3% Prozent um 5 Prozent gen die Kürzun Unter dem jand am Mont Die Streitigteit Ergebnis führt beitszeitabtomn Der preuzi aus der preußi tellt, damit di lene Defizit w Das Flugi teparatur am Sämtliche dem Transoze Ira( Franzöfif Der 18. Wie aus die Absicht, de gehen. Die 6 Gelegenheit Feiern zu ve diejer Feiern Die Reichsre wie am 1. wird Blakton GIESSEN bef Braunid handelte übe iters, über b