Nr. 30. en Spiel iter Ver: um Trai gen. Jm m Plake in ihrem pielte die Die Plat 5. L. , aber in tere Tore Wetzlar. 1). Spiel. 0. = 0). - eine mit haft Dau einen fiche eit fonnte Feitenwech rängt oft Aus oder hat weiter obiges Refajt gleich erlauf ent 1, wodurch vurde. tes, gegen eiben. Auch durch zwei s Entschei tt. Sofort und Quedvor HalbTbzeit nügte gelingt es zu senden. heit. Geils chaft. SV.( Nie Spielogg. SC. M - Preus 2( 1: 0, 1: 1). Correspondenz W. Stollfus, ischer Grunderfagen wird. er Gewandten er Ausdruds en Raufmann Sie als Runde ,, Woche" im 0,- M Preife anchmal glau mit ihnen. der Hadebeils Te Reichhaltig hefte fostenlos Imstraße 118. in Gießen. die Union ide ift Gold! Seidenrauper fönnen in zwo en 1000 Mt. un verdient werde che, leichte Bud alle. Prop., A ng foftent. Rüd t. Meißen( Sa Teßfach 81, Ber Sftelle für den en Seidenbau Hojelwein Bertreter Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. - Bolitische Rundschau. Am Mittwochvormittag stürzte der bekannte Darmstädter Flieger Johannes Nehring in der Nähe des Forsthauses Knoblauchsaue nahe Erfelden, an der Stelle, an der der Altrhein in den Rhein mündet, tödlich ab. Sein Begleiter wurde aus der Maschine geschleudert und durch Fallschirm gerettet. Maschine ist total zertrümmert. Die Der Vorstand der Deutschnationalen Volkspartei ist zum 25. April nach Berlin einberufen worden. Der polnische Gesandte hat im Auswärtigen Amt gegen die vom Reichstag verabschiedeten neuen Agrargefeße Einspruch erhoben. Der spanische Kabinettsrat genehmigte die deutsche Konzeffion für die Luftpostlinie Barcelona Sevilla Gadiz und zu den Canarischen Inseln. Der vorläufige Handelsvertrag zwischen Großbritannien und Sowjetrußland ist am Mittwoch unterzeichnet worden. Der französische Haushalt ist von der französischen Kammer am Mittwoch mit 450 gegen 125 Stimmen endgültig angenom= men worden. Die Kuomintag- Truppen bereiten einen Angriff auf Hantau vor. Wegen der geringen Verteidigungsmittel sei der Fall der Stadt warscheinlich. Die beiden australischen Flieger Smith und Shiers sind von Melbourne aus erneut zu einem Fluge nach England gestartet. Nachdem die schwierige Arbeit des Abdichtens und Auspumpens vollendet worden ist, schwimmt der Dampfer ,, München" jetzt wieder und soll in Newyork ins Trockendod gebracht werden. Reichsfinanzminister a. D. Dr. Reinhold für Beamtenabbau. Vor dem Hansabund für Gewerbe, Handel und Industrie sprach am Mittwochabend Reichsfinanzminister a. D. Dr. Reinhold über„ Die Reichsfinanzen und die deutsche Wirtschaft". Reinhold vertrat die Ansicht, daß vor allem drei Ausgabeposten vorhanden sind, bei denen erheblich gespart werden könnte: Bei der Beamtenbesoldung, bei den Saziallasten und bei den tommunalen Finanzen. Die Beamten sollten keinesfalls schlecher bezahlt werden, nur ihre Zahl müsse verringert werden. In den Kommunen werde das Geld schon seit einem Jahrzehnt hemmungslos ausgegeben. Das Kapitel Soziallasten könne man in der Oeffentlichkeit kaum in diesem Zusammenhang nennen, ohne auf sofortigen Widerstand zu stoßen. Hier gäbe es beispielsweise auf dem Gebiete des Krankenkassenwesens mancherlei zu sparen. In der Arbeitslosenversicherung dürften die Saisonarbeiter auf keinen Fall in der für sie schlechten Jahreshälfte als gleichberechtigte Arbeitslose behandelt werden. Thüringen erhält wieder Reichszuschliffe für seine Polizei. Nachdem die zwischen dem thüringischen Staatsministerium und dem Reichsministerium des Innern bestehenden Meinungsverschiedenheiten in schriftlichen und mündlichen Erörterungen eine Klärung gefunden haben, hat der Herr Reichsminister des Innern sich in der Lage gesehen, die bisherige Einstellung der Ueberweisungen des Reichsministeriums des Innern für polizeiliche und andere Zwede aufzuheben. Die thüringische Regierung hat zugesagt, daß bis zur Entscheidung des Reichsgerichts solche Versetzungen in den Wartestand, die ihre Grundlage nur auf§ 13 Abs. 1 des Ermächtigungsgesetzes finden, unterbleiben. Das Disziplinarverfahren gegen Oberbürgermeister Böß vorläufig vertagt. Der für den 1. Mai dieses Jahres angesetzte Disziplinarprozeß gegen Oberbürgermeister Böß ist vertagt worden. Die Vertagung ist nötig gewesen, um dem Vertreter der Anklage Gelegenheit zu geben, zu der Verteidigungsschrift des Oberbürgermeisters Stellung zu nehmen. Bierpreiserhöhung ab 1. Mai. Berlin. Die Bierpreiskommission des Schutzverbandes der Brauereien der ehemaligen Brausteuergemeinschaft hat in einer aus allen Teilen Deutschlands sehr zahlreich besuchten Sizung einstimmig beschlossen, daß die Brauereien den Bierpreis ab 1. Mai um den im Gesetz vorgeschriebenen Betrag von 3,85 Rmt. Die Brauereien mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln Dahin wirken sollen, daß die Ausschankpreise gemäß der Pfenmigrechnung festgesetzt werden. Icht v. Weinguts je Hektoliter erhöhen. Ferner wurde einstimmig beschlossen, daß er a. d. Mojel infi rung feiner calitätswei e. 2 ote unt. S, St.53 Exped. d. Seitur ( Gießener Tageblatt) Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 19. April 1930 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Das Reichsehrenmal Bon dem früheren Reichsfanzler Dr. Tuno als Borsißendem des Bereins Reichsausschuß für das Reichsehrenmal e. V. geht uns ein Aufruf zur Schaffung eines Reichsehrenmales fowie ein von namhaften Künstlern hierzu verfaßtes Gutachten zu. Dem Reichsausschuß gehören eine größere Anzahl bekannter Persönlich. feiten an: Dr. B. Drews, Exz. Staatsminister a. D., als stellvertretender Borsißender, Geheimrat Prof. Bobo Ebhardt Berlin, Dr. h. c. Freiherr b. Biegeleben München, Exz. Gesandter a. D., Dr. Diedmann, Landes hauptmann der Provinz Westfalen, Münster, Oberpräsident der Rheinproving Dr. h. c. Fuchs Koblenz, Oberpräsident der Provinz Westfalen Gronowski- Münster, Landrat a. D. Dr. Karl Haniel, Gute Hoffnungs. hütte, Dr. Horion, Landeshauptmann der Rheinprovinz, Düsseldorf, Oberbürgermeister Dr. Külb- Mainz, Oberbürgermeister a. D. Paul Mizlaff Berlin, Staatsminister Dr. Schweyer- München, Dr. h. c. E. G. b. Stauß Berlin, Direktor der Deutschen Bank und Disconto- Gesellschaft, Generalbirektor Dr. h. c. Albert Bögler- Dortmund. Aufruf Seit dem Ende des großen Geschehens des Weltkrieges empfindet jeber Deutsche es als heilige Pflicht, den Toten zum Gedächtnis. ben Lebenden zur Erinnerung und den kommenden Geschlechtern zur Mahnung ein Ehrenmal deutschen Ringens um Heimat und Freiheit zu errichten, das aller Welt und aller Zeit Kunde gibt von treuer und tiefempfundener Dankbarkeit gegen alle Brüder, die für uns ihr Leben eingesetzt, und von dem Gelöbnis, uns ihrer Taten beim Wiederaufbau des Vaterlandes würdig zu erweisen. Als Ehrenmal kann demnach nur ein Denkmal gelten, das der Not der Zeit entsprechend in einfacher, würdiger Form an historischer Stelle, weit hinausragend über die Lande und Zeiten, Vergangenheit und Gegenwart verbindet, wahrhaft künstlerische Gestaltung walten läßt, und von dem ganzen deutschen Volke geschaffen und getragen, an den großen Feiertagen der Nation zum Wallfahrtsort großer Bilgermassen aus allen Teilen des Reiches Raum bietet. Nach diesen Grundsägen das deutsche Ehrenmal schaffen zu helfen, haben sich im Verein Reichsausschuß für das Reichs. ehrenmal Männer zusammengefunden und zur Aufgabe gesezt. Hierfür galt es zunächst, unabhängig von jeden örtlichen Sonderwünschen den geeigneten Platz durch sachkundige Prüfung von unabhängigen Sachverständigen festzustellen. Das ist in dem nachfolgenden Gutachten von namhaften Künstlern geschehen. Es wird von dem Reichsausschuß heute der Öffentlichkeit übergeben, nicht so sehr als Beweis der praktischen Arbeit, die bisher geleistet ist, sondern um alle Kreise zur Aufnahme und Erörterung des großen Planes anzuregen, der die Seele in einer Zeit bewegen muß, in der die bevorstehende Befreiung ber besetzten Gebiete die Reichsregierung durch ein in der Presse veröffentlichtes Schreiben des Reichsministers des Inneren vom 10. 12. 29 veranlaßt hat, den Gedanken eines Reichsehren. males auch ihrerseits aufzunehmen. Der Reichsausschuß für das Reichsehrenmal Der Borstand. Gutachten für ein Reichsehrenmal Der unterzeichnete Ausschuß erhielt von dem Verein Reichs. ausschuß für das Reichsehrenmal e. V. den Auftrag, die bisher vorliegenden Vorschläge für den Platz eines Reichsehrenmales einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Es war ihm bekannt, daß die Preußische Staatsregierung feit langer Beit den Gebanken erwog, burch den Ausbau der neuen Wache in Berlin ein Denkmal zu errichten. Es ist selbst. verständlich, daß auch die Reichshauptstadt ein Mal zur Ehrung Sowjeteinbruch im Vatikan. Aus Rom tommt das Gerücht, daß es zwei Sowjetagenten gelungen sei, wichtige Dokumente aus dem Vatikan zu entwenden, die Aufschluß über die Informationsquellen des Vatikans über die Verhältnisse in Rußland geben. Zweckmäßige Sparsamkeit! Seit der Reform der Lehrerbildung in Preußen, die 1926 begonnen wurde, werden die Volksschullehrer auf den Pädagogischen Akademien ausgebildet. Ihre Zahl war zunächst klein. 1926 entstanden 3, heute haben wir deren 8, und Ostern 1930 werden 15 Akademien bestehen. Für 1931 aber sind im neuen Etatsvoranschlag schon wieder Mittel für weitere 7 Atademien angefordert. Diese überaus schnelle Gründung von Hochschulen ist in der Geschichte des Hochschulwesens ohne Vergleich, und sie birgt auch eine ganze Reihe größter Gefahren in sich. Abgesehen von der Schwierigkeit, bei dieser Eile einen stets hochwertigen Lehrkörper zusammenrufen zu können, muß vor allem nachdrücklichst darauf hingewiesen werden, daß hier bei Beachtung rationeller Wirtschaftsmethoden mit gleichen Mitteln leicht ein weitaus größerer Nutzen erzielt werden könnte. Der Staat Preußen ist augenblicklich dabei, eine Unmenge fleiner Akademien mit einer Belegschaft von nur 100 bis 150 Studenten zu gründen. Wäre es nicht sparsamer und zwedmäßiger, die jetzt vorhandenen Akademien zu großen, leistungsfähigen Instituten auszubauen, als immer neue, leistungsschwächere und unrationell- teuere Zwerg- Akademien ins Leben zu rufen? Läßt sich bei Einrichtung der Büchereien, der LehrNummer 31 der Gefallenen haben muß. Die Errichtung eines Reichsehrenmales wird aber davon nicht berührt. Seiner Beurteilung der verschiedenen Pläße legte der engere Kunstausschuß folgende Richtlinien zugrunde: 1. Der Plaz muß der deutschen Seele etwas zu sagen haben und einen Zusammenhang schaffen zwischen dem ungeheuren Ringen, dem das Mal gelten soll, und den folgenden Generationen. 2. Er muß sich landschaftlich auszeichnen und das Mal mit einem bedeutenden Stüd deutscher Natur in Verbindung bringen können. 3. Er muß verkehrstechnisch günstig liegen und seiner Lage nach die Forderung erfüllen, daß an Feiertagen der Nation große Menschenmassen dort ihre Ehrfurcht vor den gewaltigen Opfern bezeugen. Es wurden nach diesen Gesichtspunkten folgende bisher in enger Wahl stehende Pläge einer eingehenden örtlichen Prüfung unterzogen: Berka, Eisenach, Goslar, Rinteln, Rein. hardtswald, Rabenklippen, Grafenwerth, Eisenbolz, Lichterkopf, Lorch, Ehrenbreitstein und Hammerstein. Es hielten der Gesamtheit der Forderungen nur wenige Pläge stand. Auch Berka, das hier besonders genannt sein soll, weil sich vorläufig die Frontkämpferverbände auf diesen Platz geeinigt haben, steht bei objektiver und fachmännischer Prüfung hinter fast allen anderen Vorschlägen zurück. Es ist eine zwar liebliche, aber vollkommen unheroische Landschaft, der gedachte Platz eine zufällige Abholzung im Walde, wie sie an anderen Stellen im Thüringerwalde, z. B. bei Eisenach, zu erheblich bedeutenderen Wirkungen führen würde, die Zugänglichkeit verhältnismäßig schwierig, Berka erfüllt nicht einmal unsere Vorstellung vom ,, deutschen Wald". Nach eingehender örtlicher Prüfung kann der Ausschuß ein. stimmig zwei Stellen als besonders geeignete Weihestätten vor. schlagen: 1. Die Rabenklippen bei Hörter an der Weser 2. Den Ehrenbreitstein über Koblenz. Die Rabenklippen in urdeutschem Lande, an den Ufern desjenigen Stromes, dessen Quelle und Mündung deutsch sind, stehen wie zwei Wächter am Eingang eines hufeisenförmigen Tal. tessels. Der Platz bietet alle Möglichkeiten für künstlerische Aus. gestaltung und gibt uns auch in der weiteren Umgebung zusammen. gefaßt den ,, deutschen Wald". Die Verkehrslage ist gut. Der Ehrenbreitstein ist alte historische Stätte an einem Strom, der in tiefem Zusammenhang mit dem Erleben des Welt. trieges steht. Der Ort besitzt Anziehungskraft für das gesamte Deutschland. Die Unterbringungsmöglichkeiten sind unbeschränkt. Der Aufstieg führt aus dem Getriebe der Welt zu weihevoller Einsamkeit mit einem Ausblid auf eine unvergleichlich schöne Landschaft. Der Hochplag läßt alle Möglichkeiten für die Denkmals. gestaltung offen. Selbst ein Ehrenhain könnte angepflanzt werden. Den vorhandenen Steinmauern, deren Linien sich in künstlerischer Bollendung dem natürlichen Felsen anpassen, kann ohne große Schwierigkeiten der Charakter militärischer Werte genommen und mit ihrer Hilfe in allmählichem Ausbau eine beutsche EhrenAkropolis geschaffen werden. Berlin, den 25. Februar 1980. ges: Dtte Ludwig Dettmann Bobo Ebhardt Hermann Hofaens Martin Riegling Bilhelm Kreis und Hörsäle, der Lehrmittel- und Untersuchungseinrichtungen, der Verwaltung, der Zusammensetzung des Lehrkörpers usw. usw. nicht sehr viel sparen, wenn man die 4000 Studenten nicht auf 40, sondern auf 15 Akademien verteilte. Man brauchte dann nicht 40, sondern nur 15 Büchereien; man brauchte dann nicht 40, sondern eben nur 15 psychologische Laboratorien. Schon 15 Akademien ist des Guten um ein Zwei: bis Dreifaches zu piel. Und tönnte man mit den öffentlichen Geldern nicht noch rationeller wirtschaften, wenn diese Akademien nach Möglichteit in Universitätsorten errichtet würden! Die vorhandenen Büchereien und sonstigen Einrichtungen der Universitäten könnten benutzt werden. Zudem könnten sich beide Hochschularten ergänzen und in ihrer Arbeit bereichern dadurch, daß die Studenten die ihnen geeigneten Borlesungen an beiden Hochschulen besuchen könnten. Es bedeutete das nicht bloß eine wertvolle Vertiefung der Studien an der Pädagogischen Akademie, sondern bei der bekanntlich immer noch etwas stiefmütterlich behandelten Besetzung der Professuren für Erziehungswissenschaf= ten an unseren Universitäten könnte auch für diese selbst wertvolle Belebung und Erweiterung aus solcher Zusammenarbeit erwachsen. In dieser Form läßt sich beim Ausbau der neuen Lehrerbildung bedeutsam sparen und zugleich eine gegenseitige Bereicherung staatlicher Bildungseinrichtungen herbeiführen. Darum Schluß mit der teuren und unzweckmäßigen Zersplitterung in der Lehrerbildung. Statt dessen: Planvolle und zwedmäßige Rationalisierung durch Errichtung großer, leistungsfähiger Akademien in Universitätsstädten! Nr. 31. Gamstag, be Gießener Zeitung Die Ergebnisse der Untersuchungen des Enquete Ausschusses über das Handwert. Lionen me., auf die Eifen- und Metallhandwerke 2824 MilSamstag, den 19. April 1930. - 19 510 Großhandwerksbetriebe. 760 000 Handwerkslehrlinge. 7,8 Millionen Deutsche leben vom Handwerk. Gesamtumsatz des Handwerks 20,6 Milliarden Rmt. 3 Milliarden Rmt. für Löhne. 1 300 000 Handwerksbetriebe. - auf die Handwerke der Steine und Erden 184 Millionen Rmk., auf die chemischen Handwerkszweige 7,5 Millio nen Rmk., auf die Textilhandwerke 69 Millionen Rmk., auf die Lederhandwerke 307 Millionen Rmk., auf die Holz- und Schnitzstoffhandwerke 1874 Millionen Rmk., auf die Nahrungsmittelhandwerke 7662 Millionen Rmk., auf die Bekleidungs- und Reinigungshandwerke 3216 Millionen Rmk. und auf die Bauhandwerke 4094 Millionen Rmk. Der Verede lungswert des Handwerks konnte bei der Vielgestaltigkeit der Güter und Leistungen, bei der Mannigfaltigkeit der Verbindungen mit dem Handel und der außerordentlichen Verschiedenheit der Lohn- und Materialanteile exakt nicht festgestellt wer den. Die Handwerksgruppe berechnet auf Grund der Einzelerhebungen bei einer größeren Zahl von typischen Handwerkszweigen, daß etwa 10-12 Milliarden Rmk. von dem Gesamtumsag auf Werkstoffe und 3 Milliarden Kmk. auf die Löhne Einwohner 32,1 bis 45, in Württemberg 27,4 bis 36,4 und in Baden 22,3 bis 32,5 Handwerksbetriebe. Außerhalb der Handwerkswirtschaft wurden von der Handwerksgruppe für Betriebs- und Fabrikhandwerker 2 466 032 Personen gezählt, während innerhalb der Handwerkswirtschaft einschließlich der Berufszugehörigen 7871 628 Personen oder 12,6 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung ihr Brot finden, erhebt sich unter Einschluß der Betriebs- und Fabrikhandwerker die Zahl der mittelbar oder unmittelbar mit dem Handwerk verbundenen Bevölkerung auf 12 472 273 Personen oder rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Infolge des kleinbetrieblichen Aufbaues und der außerordentlichen Mannigfaltigkeit der Handwerkswirtschaft ist das Handwerk bisher als geschlossene Wirtschaftsgruppe wenig durchforscht worden. Die in den goer Jahren des vorigen Jahrhunderts durchgeführten Untersuchungen des Vereins für So zialpolitik über die Lage des Handwerks in Deutschland haben lediglich die Lage einzelner Handwerkszweige an bestimmten Dr ten beleuchten können. Die zunehmende Erkenntnis des Hand werks selbst über den praktischen Wert handwerkswirtschaftlicher Untersuchungen hat dem Enquete- Ausschuß, der unter dem Vorsitz von Staatspräsident a. D. Professor Dr. Hummel in die Untersuchungen über das Handwerk eintrat, die erfolgreiche Durchführung seiner umfassenden Forschungsarbeiten erleichtert, deren Ergebnisse zu einer grundlegenden Revision früherer Urteile über das Handwerk führten. Die Untersuchungen des Ausschusses bauen auf einer mit erheblichem Zeit- und Arbeitsaufwand verbundenen Zählung des Handwerks auf, eine Statistik, die umso größere Beachtung verdient, als die bisherigen Betriebszählungen von der Annahme ausgingen, daß sich das Handwerk im wesentlichen mit dem Kleingewerbe, d. h. mit Betrieben bis zu 10 beschäftigten Personen, deckte. Das Zab ,, moderne" Städter für seine Ansprüche mehr Handwerksarbeit lenmaterial des Ausschusses gibt für das gesamte, nach 61 Wirtschaftsgebieten, rund 100 Handwerkszweigen, 8 Betriebsgrößenklassen und 4 Personengruppen gegliederte Handwerk eine erschöpfende Auskunft, wobei die kleineren Handwerkszweige ebenso wie die größeren erfaßt wurden. Diese statistischen ErDie Verluste, die das Handwerk als Folge der Industrialisierung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlitten hat, hat es nicht wieder ganz einholen können. Andererseits hat aber gerade die industrielle Entwicklung und die in ihrem Gefolge eingetretene Verdichtung der deutschen Bevölkerung dem Handwerk neue Arbeitsgebiete erschlossen. Im Gegensatz zu der früheren Auffassung vom Handwerk als einem vornehmlich kleinstädtischen und ländlichen Gewerbe, stellt der Enquete- Ausschuß ausdrücklich fest, daß der gebnisse zwingen zu einer anderen Beurteilung des Handwerks als die des Vereins für Sozialpolitik vor mehr als 30 Jahren. braucht als der einfacher lebende Landbewohner. Nach dem Bericht des Enquete- Ausschusses sind die Grenzen zwischen Industrie und Handwerk heute flüssiger denn je. Trozdem ist das Aufkommen derjenigen Betriebsgröße, die man für die klare Scheidung industrieller und handwerklicher Proin die neue Gruppe des Großhandwerks einreiht, ein Beweis duktionsweise. Diese läßt mit ihrem verstärkten Uebergang vom Lohn zum Preiswerk, von produktiver zu leitender kaufmännischer Meistertätigkeit die Modernisierung des Handwerks deut lich erkennen, das auch über die Versorgung des Binnenmarktes hinaus für den deutschen Export wieder eine steigende und bisher kaum gewürdigte Bedeutung gewinnt. Nach Ueberzeugung der Handwerksgruppe kann heute nicht mehr von einer ,, konstitutionellen Erkrankung" des gesamten Handwerks gesprochen werden. Es hat sich im letzten Menschenalter vielmehr stärker als man erwarten konnte, konsolidiert, allerdings leidet das Der heutige Handwerksbetrieb ist mit dem Handwerksbetrieb zu Ende des 19. Jahrhunderts kaum vergleichbar. Die technische Verfassung des Handwerks wurde grundlegend verändert durch die Einführung des Elektromotors. Nach den Untersuchungen des Enquete- Ausschusses werden im Handwerk Handwerk ebenso wie die anderen Wirtschaftsgruppen unter der 2 Millionen PS. verwandt, ohne daß hierdurch weder eine Ausschaltung noch eine Ersetzung der gelernten Gesellen durch ungelernte Arbeiter in nennenswertem Ausmaße erfolgte. In volkswirtschaftlicher Hinsicht ist das Handwerk auch heute noch das wichtigste Rekrutierungsgebiet für die gelernten Kräfte der Wirtschaft. Während die amtlichen Erhebungen nur allgemeinen Wirtschaftskrise, die sich in den einzelnen Handwerkszweigen jedoch infolge der Vielgestaltigkeit der Güter und Leistungen unterschiedlich auswirkt. 9 Jhr Dur Sim Und Lan Flie For 23 Gol Und In Bis Aud Und Nad Ueber diese Untersuchungen des Handwerks hat der Enquete- Ausschuß im Verlage von E. S. Mittler& Sohn, Berlin SW. 68, Kochstr. 68, soeben ein großangelegtes, vierbändiges Werk über das deutsche Handwerk veröffentlicht. Der 1. Band enthält den vom 3. Unterausschuß des Enquete- Ausschusses verabschiedeten Generalbericht, der zusammenfassend das gesamte deutsche Handwerk und die wichtigsten Veränderungen in seiner technischen und betriebswirtschaftlichen Verfassung, sowie in seiner Konkurrenzlage behandelt. Der 2. Band bringt die Ergebnisse der zum erstenmal durchgeführten Handwerksstatistik für rund 100 Handwerkszweige. Im 3. Band werden uisse über das Bäcker, Konditor, Fleischer, Schneider-, Schuhdie Schlußberichte und die systematischen Vernehmungsergebmacher- und Buchbinder- Handwerk veröffentlicht. Der 4. Band enthält die Schlußberichte und systematisch bearbeiteten Vernehmungsergebnisse für das Sattler-, Schmiede-, Tischler-, Zimmerer, Elektro- Installations- und Klempner- Handwerk. 544 617 Handwerkslehrlinge ermittelten, hat die Handwerksgruppe für das Jahr 1926 und zur Erhärtung ihrer abweichenden Feststellungen nochmals für Ende 1928 über 760 000 Handwerkslehrlinge festgestellt. Infolge der verstärkten In betriebnahme von Kraft- und Arbeitsmaschinen ist aber gleichzeitig die Produktionskraft des einzelnen Handwerksbetriebes meist gewachsen. Dieses Wachsen der Produktivkräfte bedingte eine verstärkte Investition von Anlagekapitalien und bei der teilweise durch die Industriekonkurrenz erzwungenen Notwendigkeit einer Reihen- und Vorratsherstellung auch eine Vermehrung von Betriebskapitalien. Für die Befriedigung des ge= werblichen Bedarfs berechnet die Handwerksgruppe die Gesamtsumme der aufgenommenen Kredite auf etwa 2 Milliarden Reichsmark. Das bedeutet, daß etwa ein Zehntel des gesamten Handwerksumsages mit fremden Kapitalien getätigt wird. Die Untersuchungen des Enquete- Ausschusses stellen für das Jahr 1926 I 307 876 Handwerksbetriebe mit 1 320 515 Inhabern, 1517 046 Gesellen, 766 666 Lehrlingen und 109 325 Angestellten fest. Von den 1 852 737 Betrieben in der Gewerbeabteilung B ,, Industrie und Handwerk", entfallen rund 70,5 Prozent auf Handwerksbetriebe; von den 12,7 Millionen beschäftigten Personen dieser Gewerbegruppe werden 3,7 Millionen oder 29,3 Prozent in Handwerksbetrieben beschäftigt. Das Handwerk ist nach wie vor die Domäne des selbständigen Unternehmertumus und hat als solche für die soziale Klassenbil dung besonders in der Nachkriegszeit, in der in Industrie und Handel die Unternehmungskonzentration ständig fortschreitet, eine gesteigerte Bedeutung erhalten. Unter Ausscheidung der Hausgewerbetreibenden wurden in der Gewerbeabteilung B Industrie u. Handwerk" bei der amtlichen Zählung 1 517 001 Betriebsleiter gezählt, davon entfielen 1 320 505 oder 87 Prozent auf selbständige Handwerker. In Anbetracht der Bevöl ferungsentwicklung und dem großkapitalistischen Zuge der Zeit, kann nicht nur von einem Stillstand des Rückganges, sondern im Gegenteil von einer relativen Aufwärtsentwicklung des Handwerks gesprochen werden. urden Die Grundlage der Kalkulation bilden heute vielfach Schemata der Innungen und Verbände, die entweder Richtpreise oder Material, Unkosten, Gewinnzuschläge und Meisterlohnsäße enthalten. Kartelle auf vertragsmäßiger Grundlage von der Handwerksgruppe nur in wenigen Handwerkszweigen, wie z. B. bei dem Schmiedehandwerk, festgestellt. Um so siarkere Bedeutung haben dagegen formlose Preisabreden unter den einzelnen Handwerksmeistern, deren Wirkung jedoch stark herabgesetzt wird durch die scharfe Konkurrenz innerhalb des Handwerks. Die Prüfungen des Enquete- Ausschusses yaben ergeben, daß Lohn-, Zins- und Steuerkosten, ebenso auch die sozia len Lasten eine beträchtliche Steigerung erfahren haben. Nach den Erhebungen der Handwerksgruppe entfallen rund 80 Prozent sämtlicher Handwerksbetriebe auf 19 wich tige Handwerkszweige. Die Zahl der beschäftigten Personen ist besonders hoch im Schneiderhandwerk mit 437 893 Personen, Maurerhandwerk mit 421 576 Personen, Tischlerhandwerk mit 296 888 Personen, Bäckerhandwerk mit 243 013 Personen, Schuhmacherhandwerk mit 221 225 Personen, Fleischer handwerk mit 189 264 Personen und im Malerhandwerk mit 187 802 Personen. Die weitaus meisten Handwerksbetriebe sind Kleinbetriebe. Auf Betriebe bis zu 3 Gesellen entfallen 94 Prozent, auf Betriebe ohne Gesellen 62,8 Prozent der erfaßten Handwerksbetriebe. Andererseits besteht eine größere Zahl von Großhandwerksbetrieben, als auf Grund der amtlichen Statistiken bisher angenommen wurde. So sind durch die Bestandsaufnahme der Handwerksgruppe nicht weniger als 19 510 Großhandwerksbetriebe gezählt worden. Auch mit der Fräge der Dichte des Handwerks hat sich der Enquete- Ausschuß beschäftigt. Am ausgeprägtesten ist der handwerkliche Charakter der Wirtschaft noch in Süd- und Südwestdeutschland. So entfallen z. B. in Bayern auf je 1000 Oster- Gedanken. Von Josef Stollreiter- Stettin. Erneuerung des Kohlensyndikats. U Nur Gie Wo Und Die Gol Und Wenn ich e ein so heikles Ich tröste mich Lefer getroffen lieben Mitmen den schriftlichen mangel ist hal fein Lebenstem patforrespondenz Nun bricht Schäfte. Das D Goloftimme des entfinnt man f Brief gern bea tädten Tag vo the Soloftim tehen Briefschul Manche Bri fender lauert b Arenal zu über find Brieffchul Augenblid bebe Wir schiebe alter. Trotzdem Briefe geschrieb Das Kapitel ist begreifliteiten Essen, 18. 4. Die Zechenbesigerversammlung hat die Erneuerung des Kohlensyndikats beschlossen. Der Erneuerungsvertrag läuft auf 10 Jahre, doch beträgt die Laufzeit praktisch nur ein Jahr, da der Vertrag nach einem Jahr gekündigt werden kann, wenn bis dahin keine Regelung in der Umbagefrage erzielt ist. Das Ladengeschäft hat weit über die bereits früher handel treibenden Nahrungsmittelhandwerke Bedeutung gewonnen. Vielfach, so z. B. bei den Uhrmachern, Optikern und Buchbindern hat es sogar den Werkstattbetrieb in den Hintergrund gedrängt. Etwa 80 Prozent aller Buchbinder u unterhalten ein Papier- und Schreibwarengeschäft. Der Gesamtumsatz des Handwerks wird für das Jahr 1928/29 mit 20,6 Milliarden Rmk. oder 14 bis 16 Prozent des volkswirtschaftlichen Gesamtumsages angenommen. Davon Ostern ist wieder da! Das Fest des Frühlings und der feimenden Kraft, das Fest des großen, brausenden Erwachens! Mutter Sonne kommt wieder voll Liebe und Güte zu ihren Menschenkindern. Feierlich rauschen ihre goldenen Flügel über die Felder. Das Samenkorn in der Scholle jauchzt sehnsüchtig nach Entfaltung, und die Menschenkinder schauen auferstehungstrunken in Gottes Angesicht. Freudig streifen wir den ernſten, schwerblütigen Wintermenschen ab und baden die Seele in Liebe, che wir uns strahlend umgürten mit dem Feierkleide des flingenden Frühlings. Der englische Staatshaushalt angenommen. London, 17. April. Die dreitägige Aussprache über den Haushaltplan Snowdens wurde am Mittwochabend im Unterhaus abgeschlossen und der Haushalt angenommen. Der konservative Abgeordnete Bourne brachte einen Antrag ein, die Todesstrafe für Fahnenflucht wieder einzuführen. Der Antrag wurde mit 194 gegen 50 Stimmen abgelehnt. tums Säfte trinken, daß das letzte Blatt am zerhauenen Stamme, die letzte, schwer verharrschende Wunde wieder Sonne hereinläßt, wieder grünt und alle deutschen Aeste sich recken in das strömende Licht. Und du vor allem, deutsches Volk, du Herzvolk der Welt! Du brauchst namenlos viel Liebe, namenlos viel Freude und Sonnenschein in dem gewaltigen Ernst deiner unmenschlichen Riesenarbeit für Feindesrechnung und Feindeswillkür! Eines brauchen wir Deutschen vor allem: Glauben an unsere kommende Auferstehung, den Glauben zu uns selbst! Handelsvertreter und Umsatzsteuer. Bei den Schlußabstimmungen im Reichstage über die Steuervorlage ist ein Antrag der Regierungsparteien angenommen worden, der Makler und Handelsvertreter bis zu einem Bruttoeinkommen von 18 000 Rmt. von der Umsatzsteuer be= freit. utbil lern. Ob aber das Wetter schön sei oder nicht, der Trubel ist jedesmal ein fabelhafter, insbesondere in London. Von dort aus fahren oder wandern Hunderttausende ins Freie. Aber es kommen auch Hunderttausende aus der Umgebung oder aus entfernteren Städten an, wozu noch die Hunderttausend treten, die in der Stadt bleiben und die Straßen durchziehen, um von Sammlung zu Sammlung oder von Vergnügungsort zu Vergnügungsort zu wandern, oder sich zu Volksmeetings oder nach einem der zahlreichen öffentlichen Parks, Gärten und dergl. zu begehen. Alle Geschäfte sind gesperrt, mit Ausnahme der Tabakläden, Speisehäuser, Schänken und Zuckerbäckereien. Und alle Angestellten selbst die Briefträger - feiern, mit Ausnahme der Eisenbahn-, Omnibus-, Pferdebahn- Gesellschaften, ferner der Mietwagenkutscher, der Kellner usw. Wahrscheinlich werden diese an den Feiertagen am stärksten beschäftigten und ganz besonders nützlichen Mitglieder der Gesellschaft für den Entgang ihrer Erholungsgelegenheit anderweit entschädigt. Während z. B. der Derbyiag, der ja ebenfalls ein nationaler Festtag ist, nur von einer Minderheit mitgemacht werden kann, die ihr Alltagsberuf nicht daran verhindert, können die allermeisten, sofern sie Lust dazu haben, die ,, Bank holidays" mitmachen. Deutschland selbst ist Christus, ist von allen Völkern des Erdballs ans Kreuz geschlagen, verhöhnt und verspottet. Keiner ist, der nicht einen Schlag wider den schwerwunden Leib Deutschlands geführt und noch immer nach Gutdünken und Laune zu führen sich vermißt! Das ganze deutsche Volk, mit allen seinen verwirrten Parteien, ist von den Nationen der Erde gekreuzigt, damit aus dem todwunden, in tausend Schmer. zen zerrissenen Leibe einmal die echte Freiheit, die echte, unversiegbare Liebe, der wahre Völkerfrühling grüne! Und wie Christus einst auferstand, so wird auch Deutschland einmal auferstehen aus ungeheurer und fürchterlicher Schmerzensnot. Dann aber wird ein deutsches, wonniges Ostern über den Erdball läuten und Glück und Sonne werden über den deutschen Gauen sein. Ostern ist da! Der Städter wandelt seligen Fußes hinaus in die junge, sprossende Gottesnatur, und aus allen seinen Schritten klingt es wie Jubelgesang, in dessen Takte ein jeder Blutstropfen freudig einstimmt: Landvolk, du glückliches, seliges, gottesodemumrauschtes! So leuchtet es uns entgegen aus allen Dörfern, aus allen Höfen und von allen Feldern. Und wie das deutsche Märchen, das prächtige deutsche Volkslied, die ganze deutsche Volkskraft draußen im flachen, leuchtenden Lande wurzeln, so wächst da draußen auch; unsere Zukunft, unser Aufstieg, unser sieghaftes Licht. Weite Wälder schreiten wie ein ungeheures Heer Entzückter hinein in den brennenden, glühenden, wogenden Purpur des Ostermorgenhimmels, der feurig und aufgewühlt errötet, wo seine Brust in endloser Ferne das wonnendurchbrauste Wunderweib Erde berührt Ostersonne! leuchte hinein ins weite, deutsche Land, daß es auffunkelt in gleißendem Lichte, aus dessen unendlicher Fülle uns wieder ein starkes, einiges, prächtiges Deutschland wachse! Osterfest heißt Fest des Werdens, Auferstehungsfest der Arbeit in der Sonne, im funkelnden Lichte. Auferstehungsfest der warmen, beseelten Härte, die allen Stürmen, allen Wettern trotzt und den Boden abgibt, aus dem die Wurzeln des DeutschDer Ostermontag ist einer von den vier britischen„ Bankfeiertagen" des Jahres. Vor etwa 60 Jahren wurde er, sowie der Pfingstmontag, der zweite Weihtag und der erste Montag im August durch ein eigenes Gesetz zu weltlichen Feiertagen( ,, bank holidays") gemacht. Hierzu führte die Absicht, den Angestellten aller Kategorien Gelegenheit zu geben, Vergnügungen nachzugehen, die ihnen des Sonntags, wo sie Zeit haben, nicht zugänglich sind, namentlich der Besuch von Theatern, Konzerten, Unterhaltungslokalen, Volkspalästen usw. Natürlich werden auch diese Tage oft durch Regen oder Nebel verdorben, namentlich den Ausflüg- Ein tostbares Ostergeschenk. 000000000 Mit der und frohe Im Jahre 1867 brachte Bismard zu Ostern seinem kaiserlichen Herrn, Wilhelm I., als Geschenk einen Adler, der auf seinem Neste saß. Hob man den Adler ab, so sah man in dem Neste ein Ei liegen mit der Aufschrift, Das geeinte Deutsche Reich". Kopfschüttelnd meinte der König, als er die Inschrift gelesen hatte:„ Das dürfte wohl ein Kuckucksei sein". Aber Bismard sprach darauf leuchtenden Auges:„ Majestät, ein Kudud legt seine Eier nicht in ein Adlernest". Und Bismarc sollte Recht behalten. Denn nach der Kaiserproklamation in Versailles erinnerte sich Wilhelm I. an Bismarcks Geschenk und meinte lächelnd zu ihm:„ Es ist also doch kein Kuckucksei gewesen". Vor Der nehn Wie scha idhon eher ten Fremden, die Darunter, der Bergleichsmög Rede ist, oder lieben Lands ab", wie fie Ohne U den schönsten überhaupt z fand ihren Großartigkeit Kölns und felpunkt der man zum zwei an Schönheit wieder und 34 Der Promenade wie es ein Did Da wuchte Der Rathedralti Das Juwel Bre firdhe, und fei firde mit der g und friedliches flattert, der S Größe strahlt d all diefer Bra Und dieje Nr. 31. 34 Mil 24 Mil Millio mt., auf Solz und ie Nah Beklei mt. und Verede gkeit der Verbin richieden Cellt wer Einzel andwerks Gesamt die Löhne die Gren denn je. die man Beweis her Pro gang vom ufmänni erks deut nmarktes no bisher erzeugung mer ,, kon gesprochen hr stärker eidet das unter der en Hand Süter und der En & Sohn, gtes, vier Licht. Der uete- Aus ssend das nderungen affung, fo nd bringt andwerks nd werden ungsergeb Schuh r4. Band eten Ver Sler, Zim verk. t die Er neuerungs it prattijd ndigt wer mlagefrage nen. über den im Unter Der tonein, die er Antrag über die angenom zu einem Biteuer be Trubel ist Von dort reie. Aber ng oder aus fend treten en, um Don ort zu Ber s cher na d dergl. nahme Cereien. 2 n, mit Aus Sefellschaften Jahrscheinlic äftigten und aft für den entschädigt n nationale werden fann en die aller lidays" mit einem taifer Dler, der auf man in dem cinte Deutid die Inschrift Jein". Aber Majeftät, ein Ind Bismard flamation in Gefchent und Rududsei ge Samstag, den 19. April 1930. Lokales. Ostern 1930. Alle Bronnen rauschen wieder Ihren alten Freiheitssang, Durch die Lüfte ziehen Lieder Himmelwärts voll Jubelflang; Und im Walde, wo das Schweigen Lang umfangen hielt die Räume, Flieh'n aus fraftgeschwellten Zweigen Fort die letzten Winterträume. Blauer nun die Tage hellen, Gold'ner nun die Sonne lacht, Und die Knospen hört man schwellen In geheimnisvoller Nacht, Bis des Lenzes Werdewunder Auch die letzten Hüllen sprengen, Und voll Pracht, voll farbenbunter, Nach dem Licht der Sonne drängen. Und die Tage, die sie schmücken, Nun wie junge Bräute schreiten, Sie begnaden und beglücken, Wo sie ihre Wonnen breiten; Und so wandern sie auf Wegen Die in Köstlichkeit sich hüllen, Goldner Sommerzeit entgegen * ,, Gießener Zeitung" Neues Krüppelheim für Hessen. Am 1. Juni ds. Js. wird in unserer Stadt mit dem Bau einer orthopädischen Unversitätsklinik und eines Krüppelheims begonnen. Bauherr ist der hessische Fürsorgeverein für Krüppel e. V., Sitz Darmstadt, dem es in mehrjähriger Sammlungsarbeit und durch den Ertrag einer Lotterie gelungen ist, den größten Teil der Bausumme aufzubringen. Mit der Errichtung von Klinik und Heim wird auch in Hessen die Ausbildung der Aerzte in der orthopädischen Wissenschaft gefördert, sodaß die Tat des Fürsorgevereins durchaus geeignet ist, das Krüppelelend zu mildern und die neue Einrichtung nicht nur dem ganzen Land zu Gute kommt, sondern darüber hinaus Segen brin= gen wird. Die Tätigkeit des Fürsorgevereins auf dem Gebiete der Heilfürsorge und der Erwerbsfähigmachung Verkrüppelter ist im ganzen Lande bekannt. Wie seine Arbeit auf diesem Gebiete gewürdigt wird, wird man ihm auch sicher Förderung bei der neuen Einrichtung zu Teil werden lassen. An der Bausumme fehlen noch rund 150 000,-Rmt. Wenn jede Familie Hessens eine Kleinigkeit gibt, dürfte es leicht sein, dieses Geld noch aufzubringen. Der Herr Minister des Innern hat eine Haussammlung zu diesem Zwed genehmigt und die Landesfachgruppe, Erheber in der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten, hat beschlossen, sich in den Dienst der Wohltätigkeit zu stellen und zu helfen, die Sammlung durchzuführen. Auf dem Lande wollen in gleicher Weise die Stromgelderheber tätig werden. Sie führen die amtlichen Sammellisten zur Einzeichnung der Geber. Versäume niemand, sein Scherflein beizutragen, damit Und dem heiligsten Erfüllen. Johanna Weißkirch. die neue Klinik wirklich aus Mitteln des ganzen Volkes erbaut wird. Wenn durchschnittlich jede Familie eine Reichsmart spen= det, muß das Wert gelingen. Briefschulden. Wenn ich es mit mir selber wohl meinen würde, sollte ich ein so heifles Kapitel wie Briesschulden gar nicht berühren. Ich tröste mich mit dem Gedanken, daß sich auch so mancher Leser getroffen fühlen wird. Rühmenswert ist es nicht, seinem lieben Mitmenschen bloß die Antwort zu verweigern, weil er den schriftlichen Weg wählte. Die beliebte Ausrede mit Zeitmangel ist haltlos. Je mehr man arbeitet, je straffer man sein Lebenstempo anzieht, desto leichter ließe sich ein der Pripatkottespondenz gewidmetes halbes Glündchen unterbringen. Nun bricht aber der Tag aus und widelt uns in seine Geschäfte. Das Ohr ist okkupiert und hört nicht mehr die feine Golostimme des Briefschreibers. Abends auf der Heimfahrt entsinnt man sich einen Augenblick, daß man gerade diesen Brief gern beantwortet hätte. Man nimmt es sich für den nächsten Tag vor. Aus morgen wird demnächst. Die sympathische Solostimme hat sich viele Tage weit entfernt. So entstehen Briefschulden. Es ist ein Jammer. Manche Briefe zu beantworten, wäre ein Fehler. Der A- sender lauert bloß darauf, den Empfänger mit einem neuen Arsenal zu überschütten. Ohne etwas Lieblosigkeit und Perfidie find Briefschulden nicht zu erklären. Ja, so sind wir. Der Augenblid beherrscht uns. Wir geben uns viel zuviel preis. Wir schieben es auf unser alle Ruhe wegschewchendes Zeitalter. Trotzdem werden noch immer lange, schöne und inhaltreiche Briefe geschrieben. Sonst gäbe es auch keine Briefschulden. Das Kapitel ist heikel und die menschliche Natur hat ihre Unbegreiflichkeiten. X. Y. XXXXXXXXXXXXX Mit der Osternummer wünschen wir unseren Lesern gesunde und frohe Feiertage. Die Redaktion und der Verlag. * Deutsche Wissenschaft in Amerika. Am dritten Osterfeiertag erfolgt die Ausreise der deutschen Teilnehmer zu dem 1. Internationalen Kongreß für psychische Hygiene, der vom 5. bis 10. Mai in Washington stattfinden wird. Den Bemühungen des 1. Vorsitzenden des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene, Geh. Rat Sommer, ist eine rege Beteiligung aus Deutschland geglückt. * Batetverluste bei der Post werden immer seltener. 1929 ist nur jedes 31 000. Pafet verloren gegangen und jedes 102 000. Paket beraubt worden. on ne * Bei der Strafregistrierung erfolgte eine Aenderung. Es wird erheblich weniger ins Strafregister eingetragen. In Kraft tritt die neue Verordnung am 1. Mai 1930. * Militärkonzert. Ein großes Militär- Streich- Konzert findet am morgigen Ostersonntag, nachmittags, auf der Liebigs= höhe statt. * Aus dem Stodttheater. Am Ostersonntag wird zum letzten Male ,, Katharina Knie", ein Seiltänzerstück von Zuckmayer, gegeben. Am Ostermontag fommt erstmalig vom Operettentheater Frankfurt a. M. die neue Schwankoperette von Gustav Deckner und Harry Waldau„ Panne um Mitternacht" zur Aufführung. Am Dienstag bringt das Stadttheater eine eigene Operette heraus„ In der Johannisnacht". * Theatervereinigung, gegr. 1926. Ein Familienabend, bei dem der dreiaktige Schwank ,, Familie Kulicke" aufgeführt wird, findet am 2. Osterfeiertag, abends 8% Uhr, im Katholischen Vereinshaus statt. * Kurzschriftkursus. Am Montagabend, den 28. April, beginnt in der Goetheschule, Westanlage, ein Anfängerlehrgang des Kurzschriftvereins von 1861 und Damenverein Gabelsber' ger. Gegen Röte der Hände Nr. 31. * Steinkohlen- Bezugs- Gesellschaft. Eine Hauptversammlung findet am 5. Mai, abends 8 Uhr, im ,, Pfälzer Hof" statt, bei der auf der Tagesordnung u. a. der Punkt ,, Auflösung der Gesellschaft evtl. Sagungsänderung" steht. Sieben billige Tage am schönen deutschen Rhein! Der Evangelische Bund, Ortsgruppe Wiesbaden, ladet Mitglieder und Freunde des Bundes ein zu einem siebentägigen Besuch nach Wiesbaden. Das Programm bietet den Gästen täglich abwechslungsreiche Ausflüge nach den schönsten Plätzen des Rheins und Taunus. Unterkunft, Verpflegung, Ausflüge Autos und Dampfschiff, fowie Rurtare, Führung, per Bahn, Eintrittsgelder und Trinkgelder sind für diese Besuchszeit in einer Pauschalsumme von 58 bezw. 65 Rmt. enthalten. Es sind 12 Besuchswochen während der Monate Juni, August vorgesehen. Ausführliches Programm gegen 15 Pig. in Marken versendet die Geschäftsstelle des Evangelischen Bundes, Wiesbaden, Klarenthalerstraße 2. Aus Nah und Fern. ,, Graf Zeppelin" kommt nach Oberhessen. Butzbach, 18. 4. Wie Zeitungsverleger Schneider von hier, der an der letzten Schweizerfahrt des„, Graf Zeppelin" teilnahm, der Deffentlichkeit mitteilt, hat Kapitän Flemming gelegentlich der Fahrt Schneider zugesagt, daß der ,, Graf Zeppelin" bei seiner nächsten Deutschlandfahrt Oberhessen bei Tage, statt wie bisher wiederholt zur Nachtzeit, überfliegen werde. * Butzbach. Den Bemühungen der Industrie- und Handelskammer Friedberg und der Stadtverwaltung Butzbach ist es gelungen, Butzbach seine Eigenschaft als D- 3ugstation zu erhalten. Als Ersatz für den in Fortfall gekommenen Halt bei dem D- Zug 275 soll mit dem Inkrafttreten des Sommerfahrplans der D- Zug M.- Gladbach Essen Hagen Gießen- Frankfurt a. M. in Butzbach halten, und zwar um 22,21 Uhr. Grünberg. In einem Schuppen war eine Kiste mit glühender Asche aufgestellt. Es entstand in der Nacht Feuer. Ein heimkehrender Handwerker bemerkte das Feuer so rechtzeitig, daß es gelöscht werden konnte, ehe größerer Schaden entstand. Bauernheim( Kreis Friedberg). In dem Ort Bauernheim ist die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden und daher zum Sperrbezirk und die Gemarkung zum Beobachtungsgebiet erklärt worden. Kreistag des Kreises Büdingen. Büdingen. Der Kreistag des Kreises Büdingen genehmigte den Haushalt für 1930. Der größte Posten des Etats sind Wohlfahrtspflege und Gesundheitswesen mit 268 395 Rmf. und Finanz- und Steuerwesen mit 106 601 Rmt. Der beim Wohlfahrtswesen entstandene Fehlbetrag von rund 130 000 Rmt. wird aus dem Kreiseinkommen gedeckt. Der bereits früher beschlossene Beitrag des Kreises Büdingen zur Studentenhilfe der Universität Gießen soll in bisheriger Höhe( 8 Pfg. auf den Kopf der Bevölkerung) beibehalten werden. Darmstadt. Die Hessische Girozentrale, welche sich bekanntlich mit der Kommunalen Landesbank zu einer Gemeinschaftsbank unter der Firma Landeskommunalbank Girozentrale für Hessen vereinigt hat, berichtet letztmals über das Jahr 1929, und zwar wie in den Vorjahren, wieder gemeinsam mit dem Hessischen Sparkassen- und Giroverband. Nach dem Verbandsbericht stie= gen die Sporeinlagen bei den hessischen öffentlichen Sparkassen Die für Ende 1929 weiter um 38,2 Millionen Reichsmart. ausgewiesene Gesamtsumme der Spareinlagen bei den hessischen und des Gesichts, Aufspringen der Haut, unschöne Hautfarbe und Teintfehler verwendet man am besten die schneeig- weiße, fettfreie, glyzerinhaltige Creme Leodor, welche den Händen und dem Gesid.t jene matte Weiße verleiht, die der vornehmen Dame so sehr erwünscht ist. Ein besonderer Vorteil liegt auch darin, daß diese unsichtbare matte Creme wundervoll kühlend wirkt bei Juckreiz der Haut und gleichzeitig eine vorzügliche Unterlage für Puder ist. Der nachhaltige Duft gleicht einem taufrisch gepflückten Frühlingsstrauß von Veilchen, Maiglöckchen und Flieder ohne jenen berüchtigten Moschusgeruch, den die vorCreme Leodor: Tube 60 Pf., große Tube 1 Mk. Leodor- Edel- Seife Stück 50 Pf. In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haber. nehme Welt verabscheut. - Breslau, der Austragungsort ** der 3. Deutschen Kampfspiele vom 26. bis 29. Juni 1930. Von Martin Selt. ,, Wie schade, daß ich diese schöne und interessante Stadt nicht schon eher kennenlernte!" Oft und oft hört man dies Wort von Fremden, die zum erstenmal nach Breslau kommen. Mancher ist darunter, der die halbe Welt bereist hat, und dem es daher an es da Vergleichsmöglichkeiten nicht fehlt. Ja, wenn vom Rhein die Rede ist, oder von Bayern und den Alpen, da wissen unsere lieben Landsleute Bescheid. Aber Breslau liegt ihnen ,, zu weit ab", wie sie sagen. Ohne Uebertreibung kann gesagt werden, daß Breslau zu den schönsten Städten des Reiches, ja zu den interessantesten überhaupt zählt. Seine tausendjährige wechselvolle Geschichte fand ihren Niederschlag in einer Architektur von bezwingender Großartigkeit. Die Pracht seiner Kirchen wetteifert mit denen Kölns und Wiens. Sein herrliches Rathaus bildet einen Gipfelpunkt der deutschen Profan- Gotik überhaupt. Und wo fände man zum zweiten Male noch in deutschen Landen das Jyll, das an Schönheit der Dominsel zu Breslau gleichfäme? Immer wieder und zu allen Jahreszeiten überwältigt dieser Blick von der Promenade über den Oderstrom auf Breslaus„ gute Stube", wie es ein Dichter einmal so trefflich genannt hat. Da wuchtet in satraler Majestät das edle Zwillingspaar der Kathedraltürme gen Himmel; da wächst in zierlichster Grazie Das Juwel Breslauer Kirchen empor: die doppelschiffige Kreuzfirche, und seitab liegt, behäbig und erdgebunden, die Sandfirche mit der grünen Patine ihrer Turmbekleidung. Ein stilles und friedliches Reich für sich ist diese Dominsel, taubenüberslattert, der Sehnsucht nach dem Höchsten geweiht. Eine ſtille Größe strahlt dieses Bild aus, zauberhaft schön ist der Widerschein all dieser Pracht im glatten Spiegel des Stromes. Und dieser sakralen Bauwerke beherbergt Breslau heute noch eine ganze Reihe: Maria- Magdalena mit der bizarren Brücke zwischen den Türmen, in deren einem die sagenumwobene Armesünderglocke hängt, bekannt aus der Ballade der Glockenguß zu Breslau. Sankt Elisabeths massiger Turm ist der Schauplatz von Goethes„ Totentanz". Sankt Vinzenz bewahrt in berühmter Grabtumba die sterblichen Reste des Herzogs Heinrich II., der in der Mongolenschlacht( 1241) an der Spize der Deutschen fiel. Dorotheen und Corpus Christi sind umtost vom brausendem Leben der Pulsader Breslaus, der Schweidnizer Straße. Dann im Traft des wundervollen Universitätsgebäudes die Zierde heimischen Barods: St. Matthias, ein Werk voll glühend bewegten Lebens. Da dämmern unweit der Hauptgeschäftsstraßen noch Gassen und Höfe, erfüllt vom Geiste der Vorzeit. An die schönsten Winkel des alten Prag und Nürnbergs erinnert die berühmte Weißgerbergasse, ihnen in keiner Weise an Romantik nachstehend. Hier spielen die düsteren Szenen eines Werks der Weltliteratur, des Bürgerromans„ Soll und Haben" von Gustav Freitag. Als hier noch die dunklen Wasser der Ohle träge dahinzogen, muß das Bild noch eindringlicher als heute gewesen sein; aber den Forderungen der Hygiene mußten die Wasser weichen. Rings um den Kern der mittelalterlichen Stadt zieht sich, als Rest der alten Befestigungswerke, noch heute der Stadtgraben mit wunderschönen Promenaden und Anlagen, überragt von der prächtigen Anlage der Liebigshöhe, deren Aussichtsturm mit der kranzwerfenden Nice wohl verdiente, das eigentliche Wahrzeichen Breslaus zu sein. Auf den spiegelnden Wassern des Stadtgrabens gleiten im Sommer die lustigen Ruderboote dahin, schlägt der Winter sie in Bann, so ist sie die Stätte des Eislaufs für Tausende. Hier wurden die Deutschen Eislaufmeisterschaften und in diesem Winter auch die Internationalen Wettkämpfe ausgetragen, deren Schauplatz diesmal bekanntlich ren Schauplak di Schlesien gewesen ist. Kaum eine Stadt im Reich kann sich solch herrlicher Parkanlagen rühmen wie Breslau. Jm Süden, der bevorzugten - Wohngegend, liegt mit Teich und Gaststätte der 160 Morgen große Südpark. Ihn übertrifft bei weitem noch an Ausdehnung und Urwüchsigkeit der berühmte Scheitniger Park( 800 Morgen groß), ein Paradies am Rande der Großstadt. Hier liegt auch die Ausstellungs- und Messestadt, mit der gigantischen Kuppel der„ Jahrhunderthalle" mit Poelzigs berühmter Pergolo, die sich in majestätischem Bogen um einen See schlingt. Da liegt auch, mit reichem Tierbestand, der schöne Zoologische Garten. Vom ,, gemütlichen Schlesier" hat man auch anderwärts schon gehört. Ihn trifft man in Breslaus schönen Gaststätten allenthalben an. Aber hier wird auch zäh und energisch gearbeitet: große Industrieanlagen umgeben die Stadt und beschäftigen Zehntausende. Daneben geht ein reges gesellschaftliches Leben. Eine glänzende Opernbühne, zwei berühmte Sprechtheater, Operette, Konzerte und die prächtigen neuen Lichtspielhäuser sorgen dafür, daß es einem nicht langweilig werde. So ist Schle= In siens Hauptstadt auch das kulturelle Herz der Provinz. wenig Stunden kann man ferner das schlesische Gebirge erreichen, mit seinen schönen Bädern und herrlichen WintersportMöglichkeiten. Der ehrwürdige Zobtenberg grüßt an klaren Tagen blau zur Stadt herüber. Alles vereint sich in dieser Stadt, um dem Besucher das Leben freundlich und angenehm zu gestalten. Und wenn erst unser liebes deutsches Reisepublifum einsieht, daß es Ehrenpflicht ist, zuerst sein Vaterland zu kennen, dann wird auch das schöne Breslau wieder mehr zu Ehr' und Ansehen gelangen. - - Altes und Neues geht hier harmonisch Hand in Hand. Eine Fülle großartiger Neubauten aus jüngster Zeit zeugt dafür: Wertheimhaus, Postschecamt, Finanzamt, Staatsgebäude, Pe= terdorff eine Fülle prächtiger neuer Siedlungen spricht von lebendigem Streben, mit der neuen Zeit zu gehen, nicht zu erstarren im Alten. Breslau muß jeder Deutsche kennen; er wird Gewinn fürs Leben davon haben. Und so hofft Breslau auf eine zahlreiche Beteiligung von fern und nah an den 3. Deutschen Kampfspielen vom 26. bis 29. Juni 1930! Samstag, den 19. April 1930. öffentlichen Sparkassen von 204 Millionen Reichsmart entspricht rund der Hälfte des Vorkriegsbestandes. Für den Wohnungsbau haben die Sparkassen bis Ende 1929 nicht weniger als 44 Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt. Nierstein. Infolge einer Beschädigung muß die Rheinfähre Nierstein ausgebessert werden. Die Beförderung von leichten Fahrzeugen und Personen erfolgt mittels einer Nähe, während schwere Lastwagen einige Tage lang nicht befördert werden können. Selbstmordversuch eines Siebzehnjährigen. Frankfurt a. M. Ein junger Mensch von 17 Jahren hat am Karfreitag im Verlauf eines Wortwechsels einen Revolver ergriffen und sich einen Schuß in den Kopf beigebracht. In schwerverlettem Zustand wurde er nach dem Städtischen Krankenhause verbracht. Oberursel. Vom 14. bis 16. Juni ds. Js., 8 Tage nach Pfingsten, findet hier die Hauptversammlung des Gewerbevereins für Nassau statt. Mit dieser Tagung verbunden ist eine Gewerbeschau des heimischen Handwerks und der Industrie. Gleichzeitig begeht der Oberurseler Handwerker- und Gewerbeverein die Feier des 80. Gründungsjahres. Laurenburg. Die neue Lahnbrüde wurde fertiggestellt und vom Bezirksverband übernommen. Die Tragfähigkeit beträgt 120 Tonnen. Osterflüge über den Westerwald. Montabaur. Erstmalig findet an Ostern auf dem Westerwald ein Flugtag statt, der als Vorspiel zu den Montabaurer Veranstaltungen aus Anlaß des tausendjährigen Bestehens der Stadt angesehen werden kann. Ein Ehepaar bei einem Brande erstickt. Fehrenbach( Kr. Hildburghausen), 17. April. In Fehrenbach weckte am Donnerstag früh 23 Uhr das Feuerhorn das schlafende Dorf. Es. brannten die Sägemühle und das Wohnhaus des Kistenfabrikanten Heinrich Müller lichterloh. Leider sind bei dem Brande der Verlust von zwei Menschenleben zu beklagen. Denn unglücklicherweise konnten sich die hochbetagten Schwiegereltern des Besizers nicht retten. Baden- Baden. Die allgemeine ärztliche Gesellschaft für Psychotherapie hält vom 26. bis 29. April 1930 in Baden- Baden ihren fünften allgemeinen ärztlichen Kongreß für Psychotherapie ab, der im Anschluß an den Psychiater- Kongreß in Stuttgart stattfindet. Näheres teilt auf Anfrage der Geschäftsführer der Gesellschaft, Oberarzt Dr. Walter Cimbal, Altona- Elbe, Stadtkrankenhaus, mit. Volksmusik und Singschultag in Bochum- Essen. Das Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht, Berlin, in Verbindung mit dem Reichsverband deutscher Tonkünstler und Musiklehrer e. V. veranstaltete am 10. und 11. April in Bochum und am 12. und 13. April in Essen ein Volksmusikund Singschultag. Prof. Jöde- Berlin. wies auf die kulturelle Bedeutung der Volksmusik- und Singschulen hin. Oberschulrat Göze Hamburg besprach die sozialen Aufgaben der Volksmusik und Singschulen. Der Gründer der ,, Augsburger Singschule", Albert Greiner, besprach das Thema: Grundsätzliches über Singschulen". Die Essener Tagungen dienten der Aussprache bezgl. der Zusammenarbeit der Volksmusik- und Singschulen mit Schule und Behörde, mit Jugendorganisationen, mit Berufsmusikerschaft und Konservatorien. * Zusammenbruch des Halleschen Heimstättenbaubundes. Halle, 17. April. Der Gründer des Heimstättenbaubundes Halle, Generaldirektor Terhorst, ist verhaftet worden. Die Kriminalpolizei hat große Schwindeleien Terhorsts aufgedeckt. Der Heimstättenbaubund, der Mitglieder in ganz Deutschland, sowie in der Schweiz und Desterreich besitzt, steht unmittelbar vor dem Konkurs. Im Februar, in der Generalversammlung, ließen sich jedoch seine Schwindeleien, die mindestens 170 000 Rmt. betragen, nicht länger verbergen. 180 Ruberboote verbrannt. Berlin. In Grünau brach in einem Bootshause aus noch nicht aufgeklärter Ursache Feuer aus, das sich mit großer Schnelligkeit auf zwei benachbarte Bootshäuser ausdehnte. Die drei Bootshäuser mit insgesamt 180 Ruderbooten sind völlig vernichtet worden. Man beachte die billigen Sommerpreise! ,, Gießener Zettang Sechs Personen durch einen wahnsinnigen Seemann verlegt. Hamburg, 18. 4. Ein aufregender Vorfall spielte sich am Donnerstag abend zwischen 20 und 21 Uhr an der Steintorbrüde in Hamburg ab. Ein irrsinnig gewordener Seemann zog plötzlich einen Revolver und feuerte wahllos in die Straßenpassanten hinein. Als der Revolver leer geschossen war, stach er zum Entsetzen der Vorübergehenden wild um sich. Zwei Frauen wurden durch Messerstiche und Schüsse verletzt. Vier weitere Personen erlitten ebenfalls Verlegungen. Der Täter, der 46 Jahre alte Seemann Räsch, konnte erst nach Hinzukommen mehrerer Ordnungspolizeibeamten überwältigt werden. Die schwerverletzten Personen mußten ins Krankenhaus geschafft werden. Zwanzig Todesopfer. Athen, 18. 4. Bei dem gestrigen Erdbeben wurden nach den bisher eingetroffenen Meldungen zwanzig Personen ge= tötet und zahlreiche schwer verletzt. Die große Zahl der Opfer ist darauf zurückzuführen, daß sich zur Zeit des Bebens ein großer Teil der Bevölkerung in den Kirchen befand. 38 Personen bei einer Explosion getötet. Lissabon, 18. 4. Nach hier eingetroffenen Meldungen aus der portugiesischen Kolonie Macao wurden 38 Personen, in der Mehrzahl Frauen, bei einer Explosion einer Fabrik auf der kleinen Insel Tapia getötet. Heuschrecken stören den Eisenbahnverkehr. Die Heuschreckenplage in Marokko wird täglich unerträg licher. In Larache hat sich ein mehrere Kilometer langer Heuschreckenschwarm auf dem Eisenbahndamm niedergelassen und jeden Zugverkehr unmöglich gemacht. Die Regierung hat Militär entsandt, um die Schädlinge zu vernichten. Guter Außenhandel mit Nutzkraftwagen. Die monatlichen Nachweise des statistischen Amtes über den Außenhandel Deutschlands zeigen, daß im vergangenen Jahr der Absatz an Nuzkraftwagen wiederum gestiegen ist. Trotzdem sich viele Staaten durch hohe Zollmauern schützen. Kürzlich gelang es der Daimler- Benz A- G., Gaggenau, einen namhaften Auftrag in Kommunal- Fahrzeugen nach dem Balkan zu tätigen ein gutes Zeichen dafür, daß die deutsche Ware trotz aller Hindernisse auf dem Marsch ist, sich wieder Geltung zu verschaffen. - Eisenbahnreise oder Dampferfahrt was ist billiger? - = Ein Rechenmeister, der ein Stündchen lang nichts besseres zu tun hatte, suchte der Lösung dieser Frage an einem be= stimmten Beispiel näher zu kommen. Nehmen wir an, es wird eine große Atlantische Inselfahrt veranstaltet: HamburgGuernsey Azoren Madeira Teneriffa Gran Canaria Lissabon Isle of Wight Hamburg, eine Schiffsrundrise Don, nehmen wir an, 25 Tagen Dauer. Nun tann man im allgemeinen, das werden unsere Reiseonkel bestätigen, eine Stunde Eisenbahnfahrt im D- Zug( bescheiden nur 3. Klasse) mit rund 3 M ansetzen. 25 Reisetage 600 Stunden würden also mit der Eisenbahn das schöne Sümmchen von 1800 M verschlingen. Das ist aber nur die reine Fahrt; dabei ist noch keine Verpfle= gung. Würde man diese nur mit 15 M pro Tag: 375 M hinzurechnen, so kämen wir schon bei 2175 M an. Man kann aber doch praktisch genommen nicht Tag und Nacht mit der Bahn fahren, oder es fämen noch 25 Schlafwagengebühren dazu. Um das zu ermöglichen, könnte man nicht 3. Klasse, sondern müßte 2. Klasse fahren. Es würde dann unter Hinzufügung der Landausflüge, Nachtlogis und Verpflegung die Summe von etwas über 3000 M herauskommen. Und was kostet demgegenüber die Teilnahme an obiger großer Inselrundfahrt in Wirklichkeit? Das gewählte Beispiel ist nämlich kein Phantasiegebilde. Man kann die ganze Reise auf dem bekannten luxuriös ausgestatieten Vergnügungsdampfer„ Oceana" der Hapag, übrigens dem einzigen deutschen Dampfer, der nur für Vergnügungsfahrten verwendet wird, schon für 895 M machen, und da sind neben voller Verpflegung auch sämtliche Landausflüge einbegriffen. Genannte Inselfahrt ist die 17. Gesellschaftsreise, die der be= fannte Journalisten- und Schriftstellerverein Urheberschutz E. V., Berlin W 30, Luitpoldstraße 32, für den Herbst ds. Js. festge= legt hat. Prospekte und Schiffspläne werden durch genannten Verein auf Wunsch kostenlos zugesandt. Heizi Fit helles oder dunkles Bier nahrhafter? Nr. 31. Unter dieser Ueberschrift hat neuerdings ein Artikel Verbreitung gefunden, dessen Behauptungen vom heutigen Etande der Wissenschaft. wie von der Erfahrung des praktischen Lebens aus recht fragwürdig erscheint. Die Frage, ob helles oder dunkles Bier mehr Nährwert hat, ist im Gegensatze zu jenen Ausführungen vielmehr dahin zu beantworten, daß der Nährwert sowohl des hellen wie auch des dunklen Bieres recht bescheiden ist. 5 bis 6 Prozent Malz( Extraktstoffe"), neben der ganzen überwiegenden Menge Wasser und 3 bis 5 Prozent Alfohol, und daß diese geringe Menge Nährwert im Verhältnis sehr teuer, weit teuerer als in den üblichen Nahrungsmitteln zu stehen kommt. Noch ganz abgesehen von dem nicht unverfänglichen Alkoholgehalt des Bieres, da man doch, wenn sein ge= ringer Rährwert zur Geltung kommen soll, recht viel davon genießen muß. Die Behauptung, daß Bier Voltsnahrungsmittel sei, bezeichnete schon vor Jahrzehnten der Professor der Physiologie Rosenthal in Erlangen, als eine ,, frivole Unwahrheit"; der Arme, der auch nur 10 Pfg. täglich für Bier ausgibt, macht sich einer Verschwendung schuldig, da er für dasselbe Geld z. B. in Form von Mehl mehr als das Zehnfache kaufen kann. ,, Welche Stirn gehört dazu", schreibt ein anderer namhafter Arzt, heute dem allgemein anerkannten Resultat der Wissenschaft gegenüber zu behaupten, daß das Bier dem Brot überle= gen sei". Und der Berliner Hygieniker Prof Dr. Grotjahn sagt:„ Der Mann, der das gerade in Arbeiterkreisen gern ge= glaubte Schlagwort, Bier sei flüssiges Brot" erfunden hat, verdient, zur absoluten Entziehung des Brotes auf Lebenszeit und täglichen Einverleibung von mindestens 10 Liter Bier verurteilt zu werden" Dies der Standpunkt von Ernährungs- und Gesundheits- Fachleuten zu der sehr kühnen Behauptung am Schlusse jenes Artikels, daß ,, der Nuzeffekt des Bieres nach dem heutigen Stand der Ernährungswissenschaft sogar etwas höher liege, als die ernährungsphysiologische Nutzbarkeit des Brotes". Eine Behauptung, die im übrigen ja schon durch den gesunden Sch. Menschenverstand gerichtet wird. - Neue Bücher. Wo das Südlicht flammt. Von Tryggve Gran. Scotts letzte Südpol- Expedition und was ich dabei erlebte. Einzig be= rechtigte deutsche Ausgabe. Aus dem Norwegischen von Dr. Adrian Mohr. Mit 8 Illustrationen und einer Kartenskizze. Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser- Verlag G. m. b. H., Berlin- Charlottenburg 2,-. Der tragische Verlauf der Südpol- Expedition des Kapitän Scott( 1911-12) ist noch heute in aller Menschen Erinnerung. Der Verfasser hat der Expedition angehört. Auf Befehl des Führers hat er sie vor der letzten Etappe verlassen müssen. Er war es auch, der später mit einigen Begleitern das Zelt der toten Kameraden fand und die Leichen Scotts, Bowers und Wilsons bestattete. Seine Schilde= rung läßt das Drama der Expedition Scott in furchtbarer Naturwahrheit und ergreifender Schlichtheit der Sprache vor uns abrollen. Preis in Halbleder gebunden 4 Rmk. Betleidungs- Reform. Eine neue Zeitschrift erscheint unter diesem Titel als Monatsschrift für neue Männerkleidung in aller Welt bei dem Reform- Verlag Karl Schmidle, Ebersberg bei München. Bezugspreis vierteljährlich 1,50 Rmf Eine neue Zeitschrift,„ Gärungslose Früchteverwertung", von den beteiligten Kreisen mit Spannung erwartet, füllt ohne Zweifel bei dem zunehmenden Verständnis für den hohen Gesundheits-, Nähr- und Genußwert des„ flüssigen Obstes" eine bisher fühlbare Lücke aus. Soeben ist im Verlag ,, Auf der Wacht", Berlin- Dahlem, die erste Nummer dieser Zeitschrift erschienen. Diese wird herausgegeben von Prof. Dr. Kochs, von der staatl. Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau, BerlinDahlem, dem Obstbaulehrer J. Baumann, dem Leiter der Lehrund Versuchsanstalt für gärungslose Früchteverwertung in Obererlenbach und Dr. H. Polzer von der Hauptgeschäftsstelle für gärungslose Früchteverwertung, Berlin- Dahlem. Die Zeitschrift will der Praxis in Haus und Schule, in Anstalt und Verwertungsbetrieb dienen und ist das Organ des Landesausschusses für gärungslose Früchteverwertung, sie tostet, zweimonatlich er Sch.. scheinend, 3 Mt. im Jahr. 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