Nr. 20. lauben. Begriff Früh gte auf den Frühjahr ist ahrhunderten Frühling ist lange Tage" inn verlegte hen Bezeich Lenzmo als Lenzmo esterreich und rühling auch ich mit dem Sieges: und Sommerfonentums durch Fastnacht und it der Natur it Sehnsucht r die Zeiten Menschen das oder schlech rfünfte und egeben war. g des Früh pfahen" oder =) empfahen" er glüdlichen g zugeschrie erste Schwal Wie diese, fo Schmetterlinen geheißen. Grund und s Frühlings Ei zum Ge Kududsspiel, in Schleswig lich aus dem chen Städten Erscheinen des Ehrentrunt ersten Früh Veilchen sah, Blume wurde Den ersten 1. Zur Zeit de. Aus der en Aberglau rch die Ma im Verlage omaten"( 32 Verständnis Pforten ihrer = etwas inste den die Spit Schluß zeigt Menschheit zu nur so lange gends zu ver eit Goldgeld: Schufter Nürn en bringt den Cennwert wirt rausgabt wur Noten zu 25 ch sind. Das in Gießen. RIECK er ch erbe, rufe, e etc. SEN Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. Bolitische Rundschau. Der Haushaltsausschuß des Reichstages erledigte am Frei tag, den Nachtragshaushalt des Ministeriums für die besetzten Gebiete. Von der Reichsregierung wurde mitgeteilt, daß die Berringerung der Beamtenzahl der Reichsvermögensverwaltung und die Unterbringung von rund 450 Beamten in anderen Ver: waltungen unmittelbar vor dem Abschluß stehen. Die Vertreterversammlung des Reichslandbundes faßte am Donnerstag eine Entschließung, in der noch einmal die Forde. rungen der grünen Front an die Reichsregierung unterstrichen wurden. Das Landvolk stände erneut hinter den Führern und fordere Neubesetzung des Reichsernährungsministeriums. Im Reichshaushalt sind keine Mittel für die Umwandlung der deutschen Gesandtschaft in Warschau in eine Botschaft vor: gesehen. Der Reichsbankpräsident Dr. Luther hat am Freitag dem Reichskanzler seinen Antrittsbesuch gemacht. Zwischen der haitischen und der deutschen Regierung ist am 10. März ein Handelsvertrag unterzeichnet worden. Der Vertrag über das portugiesische Luftfahrtmonopol ist, nach einer Meldung des„ B. T." aus Madrid in Lissabon unterzeichet worden. Damit ist das Monopol der Landung auf den Azoren und Kap Verdischen Inseln, das für den Transozeanluftverkehr so wichtig ist, für 30 Jahre an eine einzelne Gesellschaft vergeben, die unter französischem Einfluß steht. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 15. März 1930 Zwei Reichswehroffiziere verhaftet. Berlin, 14. März. Das Reichswehrministerium hat vor einiger Zeit durch Meldungen aus der Truppe erfahren, daß einige junge Offiziere im nationalsozialistischen Sinne zu wirten versuchten. Da diese Versuche rechtzeitig bemerkt und abgestellt worden sind, haben sie sich auf wenige Personen beschränkt und keine Bedeutung gewinnen fönnen. Das Reichswehrministerium hat die Angelegenheit der Reichsanwaltschaft übergeben. Diese hat zwei Leutnants des Standorts Ulm und einen ehemaligen(?) Offizier in Kassel verhaften lassen. Die hessische Gewerbe- und Sondersteuer für 1930. Darmstadt. Das hessische Gesamtministerium hat das Sondergebäudesteuergesetz und das Gewerbesteuergesetz in der Fassung des Vorjahres auf das Rechnungsjahr 1930 erstreckt. Es bleibt also bei den gleichen Fristen und Steuersätzen wie bisher. Kann die Arbeitslosigkeit durch Kürzung der Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn behoben werden? Es dürfte interessieren, wie diese Frage in linksdemokratischen Kreisen beurteilt wird. In der Ausgabe des„ Berliner Tageblattes" vom 9. März geht Dr. Felix Pinner auf die von einzelnen Kreisen innerhalb der Arbeitnehmerschaft erhobene Forderung ,,, Kürzung der Arbeitszeit bei gleichbleibendem Der Youngplan angenommen.", in folgenden Ausführungen ein: In der Mittwoch- Reichstagssizung wurde das Gesetz über die Haager Konferenz, das den Youngplan mit den Nebenabkommen umfaßt, in der Schlußabstimmung mit 265 gegen 192 Stimmen bei drei Enthaltungen angenommen. Die Vorlage, in der sämtliche Liquidationsabkommen zusammengefaßt sind, fand mit 256 gegen 194 Stimmen bei acht Enthaltungen Annahme. Der kommunistische Mißtrauensantrag gegen den Reichskanzler wurde abgelehnt, der Billigungsantrag der Regierungsparteien zugunsten der Reichsregierung mit 248 gegen 170 Stimmen bei 19 Enthaltungen angenommen. Da ein Antrag der Oppositionsparteien auf Aussetzung der Verkündigung der Younggesetze das für die Aussetzung erforderliche Drittel der Stimmen fand( mit 173 gegen 289 Stimmen abgelehnt), beschlossen die Regierungsparteien anschließend die Dringlichkeit dieser Gesetze. Der Reichspräsident unterzeichnete. Der Reichspräsident von Hindenburg hat das ihm am Donnerstag vorgelegte Haager Vertragswerk unterzeichnet, bis auf Teil 10, der das Polenabkommen behandelt. Dieser Teil soll zunächst noch einmal einer verfassungsmäßigen Prüfung unterzogen werden. Die Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels gegen Steuererhöhungen. Die Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels, die schon Mitte vorigen Monats gegen die geplante Steuererhöhung Einspruch erhoben und Einsparungen der öffentlichen Ausgaben in Höhe von rund einer Milliarde Mark bei Reich, Ländern und Gemeinden gefordert hatte, hat sich jetzt durch die Beschlüsse einzelner Fraktionen im Reichstag erneut veranlaßt gesehen, auf die Gefahren weiterer Steuererhöhungen hinzuweisen und dies in einem Schreiben an die Reichstagsab: geordneten niedergelegt. In dem Schreiben wendet sich die Hauptgemeinschaft des Einzelhandels mit ganz besonderer Schärfe gegen die geplante Erhöhung der Umsatzsteuer. Die Rettung der deutschen Wirtschaft und damit auch des deutschen Staates und der Wiederaufstieg sei nur möglich, durch sparsame Haushaltsführung und Senkung der öffentlichen Lasten, nicht aber durch Steuererhöhungen. Kommunistische Zerseßungsarbeit. Wegen Vorbereitung zum Hochverrat hatte sich vor dem vierten Straffenat des Reichsgerichts der Vulkaniseur Franz Szymkowiak aus Breslau zu verantworten. Der AngeElagte hatte im November vergangenen Jahres durch Kinder fommunistische Zersetzungsschriften in Polizeiwachen schaffen Classen. Vor Gericht verweigerte er die Aussage darüber, ob er Funktionär der KPD. sei. Das Gericht verurteilte ihn wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu einem Jahr und sechs Momaten Festungshaft. Italien soll nachgeben. London, 14. März. Die Krise der Flottenkonferenz hat mun ihren Höhepunkt erreicht. Selbst von amtlicher englischer Seite wurde am Donnerstagabend mit ausdrücklicher Genehmigung MacDonalds nur festgestellt, daß die Konferenz noch micht vollkommen auf dem toten Punkt angelangt ist". ,, Die ganze Arbeitslosigkeit kann, so argumentieren jene Kreise, höchst einfach dadurch zum Verschwinden gebracht werden, daß die Arbeit gestreckt und die Arbeitszeit reduziert wird. Man braucht nur statt des achtstündigen Normalarbeitstages den siebenstündigen einzuführen und die ganze Arbeitslosigkeit wäre mit einem Schlage aufgesaugt. Manche dieser ArbeitszeitArithmetiker befürworten sogar, daß diese Verkürzung der Arbeitszeit ohne jede Verkürzung des Lohnes vor sich gehen soll, daß also für den zukünftigen siebenstündigen Arbeitstag derselve Lohn zu zahlen sei wie für den bisherigen achtstündigen. Fußend auf der modernen, freilich schon nicht mehr ganz modernen Kaufkrafttheorie, glauben sie zwei Fliegen mit einer Klappe slagen und neben der Beseitigung der Arbeitslosigkeit durch Streckung der Arbeit mit der Erhöhung des Lohnvolumens gleichzeitig auch das Absatzvolumen der Wirtschaft in volkswirtschaftlich erwünschter Weise ausweiten zu können. Solche Zauberkunststücke, die mit den Künsten der Inflation eine verzweifelte Aehnlichkeit haben, vermag die moderne Kauftrafttheorie auf dem Papier zu vollbringen. Wenn sie in der Praxis aber tatsächlich die Wirkung gehabt hätte, die man ihr zuschreibt, so ist es doch recht unverständlich, warum wir nach drei, vier Jahren angewandter Kauftrafttheorie, das heißt in diesem Falle systematischen Aufbaues der Nominallöhne, heute mit 2½ Millionen Arbeitslosen dastehen. Betrachtet man die Dinge nüchtern und ohne den Zauberglanz einer in ihrer Verallgemeinerung mißverstandenen, jedenfalls auf deutsche Verhältnisse falsch angewendeten Kauffrafttheorie, so ergeben sich folgende Konsequenzen forcierter Lohnaufstockung: die Erhöhung der Lohnausgaben je Produktionseinheit würde entweder den Unternehmergewinn mindern oder aver den Preis des Fabrikates erhöhen. In leherem Falle würde fast durch die ganze Wirtschaft hin eine Senfung des Reallohnes eintreten, die den erwarteten Vorteil aus der nominalen Lohnerhöhung für die Arbeitnehmerschaft wieder zunichte machen müßte: Im ersteren Falle würde die Akkumulationsquote für das Unternehmerkapital zusammenschrumpfen und als Folge davon eine Stockung des laufenden Investitionsprozesses eintreten, die aufs neue Arbeitslosigkeit und umso stärkere Arbeitslosigkeit erzeugen müßte, je kräftiger der Eingriff in die Akkumulation durch die Kaufkrafttheorie gewesen wäre. Gewiß, man kann sich die fehlende Akkumulation im Auslande borgen. Man hat dies auch bereits einmal getan, und zwar in sehr großzügigem Maße, weil man privatwirtschaftlich den Wirkungen des forcierten Aufbaues der Nominalhöhe durch umso stärkere Rationalisierung und Mechanisierung ausweichen wollte. Die Ausschaltung der menschlichen Arbeitskraft durch die Maschine ist dadurch in weitgehendem Maße erreicht wor den. Die erhöhte Produktivität, gekennzeichnet durch eine Senfung der Preise und eine auf gesunde Weise erfolgte Steigerung der Massenkaufkraft, jene erhöhte Produktivität, die eine schnelle Wiedereinschaltung der durch die Rationalisierung zunächst ausgrichalteten menschlichen Arbeitskraft in den Produktionsprozeß hätte zuwege bringen können, ist zunächst ausgeblieben, oder doch nur in verhältnismäßig geringem Umfange eingetreten. Zum Teil deswegen, weil die Zins- und Amortisationskosten der geborgten Akkumulation zu hoch, die Fehleitungen der überstürzten Rationalisierung zu groß waren, zum Teil, weil Löhne und Preise nach Beendigung der kaufkraft- theoretisch orientierten oder doch verschärften Investionsperiode sich nicht mehr elastisch dem Konjunkturrüdgang anpaßten, so daß dieser sich gewaltsam sein Ventil- und ein solches Ventil muß es immer geben in der organisierten Produktions- und Arbeitseinschränkung, also in der Arbeitslosigkeit, suchen müßte". ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lotal 12 Pfg., die 90 mm breite Rellame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Schlußaft. Nummer 21 Von Oberfinanzrat Dr. Bang, M. d. R. Die Würfel sind gefallen. Ehre und Freiheit sind geopfert. Weil wir uns nicht nur militärisch, sondern auch moralisch ent waffnen ließen, weil wir uns seelisch versklaven ließen, werden wir nunmehr auf drei Generationen Leibeigene unserer Schänder und Erpresser. Von Rechts wegen! Denn jedes Volks ist seines eigenen Glückes Schmied. Wir stehen am Schlußpunkte einer Politik fortlaufender Selbsterniedrigung und Selbstpreisgabe. Die Meintat, die jetzt die Mehrheit der deutschen Volksvertretung beging, frönt die Geschichte des bisher tiefsten geistigen Niedergangs unseres Volfes und seiner schlimmsten Selbstentwürdigung. Zeitgenossen sind nicht imstande, die ganze Tiefe des Unglüds und seine Fol= gen zu überschauen. Der deutsche Reichstag hat jetzt in der Geschichte ein entsetzliches Denkmal dafür entrichtet, wie tief ein Volk sinten kann, wenn es die Ehrfurcht vor sich selber verliert. Sind wir doch so tief geßunten, daß viele die Knechtschaft preisen und daß sie Last und Leid der eigenen Kinder und Entel verhöhnen. Die Karthager weinten, als ihnen endgültig der Strid um den Hals gelegt wurde im deutschen Reichstag lacht man und beglückwünscht sich zu dem Erfolge! Das ,, Vermächtnis Stresemanns" ist erfüllt. Niemals ist ein Volf würdeloser in die Sklaverei gegangen. Niemals hat sich ein Volk de bei lächerlicher gemacht als wir, die wir in ,, positiver Mitarbeit" selbst erst die Grundlagen zu unserer Versklavung schlufen und zuletzt auch noch flehentlich um die seidene Schnur baten. - Was ist denn der tiefere Sinn dessen, das am 12. März geschah? Politisch geschah am 12. März der Raub der letzten unbejiegbaren Waffe unseres Voltes. Denn von jetzt ab hat die Aufrollung der Kriegsschuldlüge teine materielle Bedeutung mehr! Die ,, Entgiftung unseres parteipolitischen Lebens" von diesem Zantapfel" ist nunmehr also erreicht. Aber es geschah mehr. Von jetzt ab gibt es feine auswärtige Politik im Sinne des Begriffs mehr. Wir haben nunmehr nicht nur, wie uns im Haag aus der italienischen Delegation versichert wurde, auf 59 Jahre die Bündnisfähigkeit eingebüßt, wir haben die Legitimation zur Außenpolitik verloren. Als abhängige Arbeitsprovinz des internationalen Bankenstaates haben wir sie auch nicht mehr nötig. Wir machen den Vorschlag, das A. A. nunmehr zu beseitigen. Wir sparen dadurch eine Stange Gold und erleichtern unserm geschundenen Volke die Erfüllung. Mit der Ausschaltung der auswärtigen Politik wird jetzt der Zustand erreicht, den unsere Feinde wollen: die endgültige Abkehr der Blickrichtung unseres Volkes von außen und die einseitige Blidrichtung nach innen mit der Folge steigender Selbstzerfleischung. Es wird sich nunmehr bei uns restlos alles in einem wüsten Ständekampf auflösen. Und die„ ständige Libertät" wird dafür sorgen, daß der Feind auch innenpolitisch die Trümpfe in der Hand behält. Denn sie war von jeher, wie Treitschke sagt, der„ geborene Hochverräter". Der Regensburger Reichstag wird in neuer Auflage erscheinen. Dazu ist am 12. März bei uns der soziale Konflikt unheilbar und verewigt worden. Aber es geschah mehr. Am 12. März ist die Grundlage zum 2. Westfälischen Frieden gelegt worden. Das große Ziel, das der französische Geschichtsschreiber Bainville aufgezeigt, ist am 12. März vom deutschen Reichstag für Frankreich erreicht worden. Wenn es im bisherigen Gleise weiter geht, verlieren wir in absehbarer Zeit Ostpreußen genau so, wie wir einst in Zeiten gleicher Entartung und Schwäche die Niederlande verloren. Wenn es im bisherigen Gleise weiter geht, steht in absehbarer Zeit der Franzose an Rhein und Ruhr. Wenn es so weiter geht, steht das Restreich vor seinem Zerfall.. Das ist die Bedeutung des 12. März 1930! Man wird uns beschimpfen, weil wir das aussprechen. Das ist uns gleichgültig. Nicht, um uns hinter ihm zu verkriechen, sondern um des historischen Interesses willen sehen wir hierher, was Walter Rathenau als Erfolg der„ Erfüllung" prophezeit hat:„ Die deutschen Städte werden... stehen als halb erstorbene Blöde, noch zum Teil bewohnt von fümmerlichen Menschen... Rings umher blühen erstarkt alte und neue Länder im Glanz und Leben neuer Technik und Kraft, ernährt vom Blute des ver: storbenen Landes, bedient von seinen vertriebenen Söhnen." Erfreulich am Mittwoch ist nur eins: Mittwoch haben sich neudeutscher Parlamentarismus und ,, Demokratie" erhängt. Wie weiland Judas Jscharioth! So erhebt sich ernster als je die Frage, ob es für unser Volk überhaupt noch die Möglichkeit einer Rettung gibt. Da rauf, daß wir die Rechtsgültigkeit dessen, was jetzt geschieht, verneinen, sei hier nicht eingegangen. Jedenfalls betreten wir mit jener Frage das Gebiet des Jrrationalen, der nicht meßbaren und nicht wägbaren Kräfte, also das Gebiet der wahren Staatskunst, von der die Maßgeblichen der letzten zehn Jahre nicht eines Geistes Hauch verspürt haben. Eines ist sicher: aus dem Materiellen, aus der Wirtschaft, läßt sich Deutschland nicht retten. Wer die Dinge des Werdens und Vergehens mit der Wirtschaftsstelle mißt, oder wer gar das Schicksal seines Volkes mit dem parlamentarischen Rechenstift ausrechnen will, wer nicht an Gott, an den Geist, an die Jdee, wer nicht an Seelen glaubt, der muß heute verzweifeln und Deutschland verloren geben. - Nr. 21. Samstag, be Samstag, den 15. März 1930. Wir verzweifeln nicht, weil wir an sittliche Bestimmungen in der Geschichte glauben. Wir glauben an eine deutsche Zufunft, weil wir wissen, daß die Frage der Rettung unseres Volfes in allererster Linie eine psychologische Frage, eine Frage der seelischen und geistigen Umstellung ist. Ehe wir aber wieder von einer deutschen Zukunft reden dürfen, müssen wir uns selbst wiederfinden. Denn wir haben uns selbst verloren. Deshalb, und nur deshalb haben wir die legten zehn Jahre und den 12. März erlebt. 100 000 Mart Steuergelder unterschlagen. Berlin, 14. 3. Die Polizei ist umfangreichen Betrügereien beim Finanzamt Wilmersdorf- Nord in der Lietzenburger Straße auf die Spur gekommen. Nach den bisherigen buchtechnischen Prüfungen hat dort ein Beamter etwa 100 000 Mark einzuzahlender Steuergelder an sich gebracht und die Gelder für sich verbraucht. Der Verband der hessischen Kreise und Provinzen gegen das Sparprogramm der Regierung. Der Vorstand des Verbandes der hessischen Kreise und Provinzen hat in seiner letzten Vorstandssitung hier in Gießen zu dem Sofortprogramm der hessischen Regierung wie folgt Stellung genommen: ,, Wie die beiden anderen hessischen kommunalen Spitzenverbände muß auch der Verband der hessischen Kreise und Provinzen auf Grund eines Vorstandsbeschlusses dem von der hessi= schen Regierung veröffentlichten Sparprogramm, das alsbald verwirklicht werden soll, in seiner jezigen Form seine Zustim mung versagen. Solange dieses sogenannte Sofortprogramm nur eine Verschiebung der Lasten vom Staat auf die Gemeindeverbände enthält, ist es nicht imstande, die finanzwirtschaftliche Gesamtlage zu bessern, sondern höchstens den Staat auf Kosten der Kommunen vorläufig zu entlasten. Da den Kommunalverbänden angesonnen wird, die auf sie abgewälzten Mehrlasten ohne Erhöhung der Umlagen zu tragen, und da weiterhin die Reichssteuerüberweisungen sowohl als die Umlagen in ihrem Ertrag nachlassen, sehen sich die Kommunalverbände vor die Unmöglichkeit gestellt, das hierdurch entstehende Defizit zu deden; Ersparnisse im Haushalt lassen sich aber nicht erzielen, da die Kommunalverbände sich immer mehr von überflüssigen und vermeidbaren Ausgaben ferngehalten haben. In einzelnen Fällen wird es vielleicht möglich sein, dem Beispiel der hessischen Regierung folgend, Ausgaben auf die Gemeinden abzuwälzen. Der Verband teilt die ernste Besorgnis der übrigen kommunalen Spitzenverbände, daß auf die vorgesehene Weise eine Gesundung der Finanzen der hessischen öffentlichen Körperschaften nicht herbeizuführen ist. Im übrigen behält er sich seine Stellungnahme zu dem eigentlichen Sparprogramm in Verbindung mit der Verwaltungsreform vor, wenn die Vorschläge der Regierung hierzu vorliegen." 20. Dorftirchenvorstehertag des Dorffirchenverbandes für das südliche Oberhessen. ,, Gießener Zeitung" Arbeiter und Steuerverteilung. Von Dr. Paul Ruprecht, Syndikus der Dresdner Kaufmannschaft. Die Verteilung der Steuern auf die einzelnen Volksschichten erfolgt in Deutschland wie in jedem parlamentarisch regierten Staate in erster Reihe nach den politischen Machtverhältnissen, weil jede Machtgruppe aus Rücksicht auf ihre Wähler bemüht ist, jede Neubelastung den politischen Gegnern aufzuerlegen. Da nun aber mit der Revolution die Sozialdemokratie im politischen Leben Deutschlands die ausschlaggebende P. rtei geworden und bisher geblieben ist, so ist selbstverständ= lich die Steuergesetzgebung dahin gegangen, den Besitz und die hohen und mittleren Einkommen bis an die Grenze des Möglichen zu belasten, um angeblich die breiten Massen zu schonen. Daß man in diesem, an sich begreiflichen Bestreben zu weit gegangen ist und die Belastung der besitzenden Volksschichten bis zu einer die Kapitalbildung geradezu unterbindenden Höhe ausgedehnt hat, hat die Wirtschaft zwar oft behauptet, ohne es jedoch zahlenmäßig beweisen zu können, weil das Reichsfinanzministerium bisher keine Auskunft über das Verhältnis zwischen veranlagten und tatsächlich bezahlten Steuern gegeben hat. aber wird diese, eine Steigerung der Selbkosten darstellende Mehrbelastung von den Verbrauchern, also von der Gesamtheit der Steuerzahler, auf die sie durch eine Erhöhung der Preise übergewälzt wird. Ist das letztere nicht möglich, weil das Ausland die gleiche Ware billiger liefern kann, dann muß das betroffene Gewerbe, wenn es die Mehrbelastung nicht auf anderem Wege, z. B. durch Verbilligung der Herstellungskosten, ausgleichen kann, seine Betriebe einschränken oder stillegen. Der Dorfkirchenverband für das südliche Oberhessen hielt am Dienstag in Nieder- Weisel seinen 20. Dorfkirchenvorsteherbag ab. Herr Dekan Scriba- Eichelsdorf teilte die beacht liche Tatsache mit, daß seit Beginn dieser Tagungen im Jahre 1921 rund 40 000 Kirchenvorsteher an dieser Tagung teilgenom men haben. Als Vertreter des Kreisamtes Friedberg sprach Herr Regierungsrat Grein. Herr Bürgermeister Winte begrüßte die Versammlung im Namen der Gemeinde und des Kirchenvorstandes. Nachdem im Vormittagsgottesdienst der Superintendent der Provinz Oberhessen, Herr Oberkirchenrat Wagner, gepredigt hatte, hielt Herr Prälat D. Dr. Diehl am Nachmittags das Hauptreferat über die Bedeutung des le= bendigen Gemeindelebens im 16. Jahrhundert und die Lehre daraus für unsere Zeit. ,, Angliederung an Preußen." Dieser Artikel, veröffentlicht am 1. März a. c. in unserer ,, Gießener Zeitung", ist uns von einer außerhessischen amtlichen Stelle zugegangen. Die Leser der ,, Gießener Zeitung" werden an Hand des Inhaltes dieses Artikels schon an und für sich den Verfasser nicht in Hessen gesucht haben. Flucht aus russischer Gefangenschaft. Von Lukas Petkowic, Dies ist nunmehr geschehen, nachdem der Reichstag am 28. November v. J. eine entsprechende Ausforderung an die Reichsregierung gerichtet hat, die jetzt daraufhin dem Parlament über die nicht bezahlten Besitz- und Verkehrssteuern folgende Uebersicht vorgelegt hat.. Am 4. August 1914 mußte ich mich, da ich Desterreicher war, in Frankfurt a. M. bei dem österreichischen Konsulat melden. Ich reiste also von Holzhausen dorthin. Nach Fertigstellen der Papiere ging es mit der Bahn nach Desterreich Von Frankfurt a. M. bis an die österreichische Grenze wurden wir gut verpflegt. Das rote Kreuz war überall tätig, und die besten Wünsche der Reichsdeutschen begleiteten uns. Ueberall herrschte Begeisterung. Ganz anders wurde es in Desterreich. Dort mußten wir alles Essen und Trinken bezahlen. An jedem Bahnhof standen Frauen und Mädchen und ließen sich sogar gewöhnliches Trinkwasser bezahlen. In Wien war ich gezwungen, eine Bedürfnisanstalt zu besuchen, wofür von mir 10 Groschen verlangt wurden. Drei Tage fuhr ich auf der österreichischen Bahn, habe aber niemals etwas ohne Geld erhalten. Besitz- und Verkehrssteuern Veranlagte Einkommensteuer Körperschaftssteuer Umsatzsteuer Vermögensteuer Erbschaftsteuer Gesellschaftsteuer Obligationssteuer Wertpapier, Wechsel- und Börsenumsatzsteuer. Sonstige Verkehrssteuern. Insgesamt Um diese Folge überspannter Steuersätze zu verhindern, sind die Steuerbehörden einfach gezwungen, weitgehende Stun dungen zu gewähren oder Steuerforderungen niederzuschlagen. Aus der Notwendigkeit, die dadurch für die Staatskasse entstohenden Ausfälle auf anderem Wege auszugleichen, ergibt sich, daß der Arbeiter auch aus diesem Grunde kein Interesse an einer übermäßigen Besteuerung der großen und mittleren Vermögen und Einkommen hat. Es ist ihm damit umso weniger gedient, als dieser Umstand Veranlassung dazu gewesen ist und noch ist, daß ein großer Teil des deutschen Kapitalbesizes in fremde Länder mit ge= ringerer steuerlicher Belastung abgewandert ist. Je weniger Kapital aber unserer Wirtschaft zur Verfügung steht, desto weniger ist sie in der Lage, Arbeitsgelegenheiten zu schaffen. Von manchen Gewerkschaftsführern werden deshalb auch schon staatRückstände Gestundet Erlassen Rmt.: Rmt.: Rmt.: Diese Zusammenstellung zeigt zunächst, daß die Summe der nicht bezahlten Besitz- und Verkehrssteuern nicht allein auf über eine halbe Milliarde Rmk. beläuft und damit einen Betrag ausmacht, dessen sofortige Einziehung nicht nur die Lage der Reichskasse, sondern auch die der pünktlich zahlenden Steuerpflichtigen, also vor allem der Lohnsteuerpflichtigen, erleichtern könnte, wenn sie durchführbar wäre. Daß dies nicht möglich ist, ist eine Folge der überspannten Steuersäge, wie man an den Zahlen für die Erbschaftsteuer sieht. Sie hat nämlich eine Einnahme von 43 000 000 Rmt. gebracht, denen Rückstände von 63 Millionen Rmt. gegenüberstehen. Daß dies Verhältnis so ungünstig ist, ist sicher darauf zurückzuführen, daß so hohe Steuersätze, wie sie bei Vermögensfällen durch Erbschaften, Realisierung von Gewinnen aus Verkäufen und dergl. erzielt werden, einfach nicht zu bezahlen sind, weil die anfallenden Werte in unbeweglichem Besitz angelegt und nur zu einem Teil flüssig sind. Würde die Steuerbehörde aber trotzdem die verwirkten Zahlungen sofort einziehen, dann würde dies Betriebsverkleinerungen und damit Arbeiterentlassungen zur Folge haben. Bei meinem Truppenteil in Fiume, 1. Komp. 4. Ers.- Batt. Nr. 79 war die Verpflegung sehr gut. Wir tamen zunächst nach Serbien Swanik und Nisch und dann an die russische Front. Ununterbrochen bis zum 16. Juni 1916 war ich an der Front. Urlaub erhielt ich keinen, so sehr ich mich auch danach sehnte. Ein ganzes Jahr erhielt ich keine Nachricht von meiner Familie in Holzhausen. Ich beschwerte mich bei meinem Kompanieführer, Leutnant Japlisch, der mir aber keinen Bescheid geben konnte. Bald darauf fielen wir in russische Kriegsgefangenschaft. Die Kosaten hatten uns umgangen und ritten im Galopp von hinten auf uns zu. Es gelang mir noch rechtzeitig, unsere drei Geschüße in die Luft zu sprengen. Dann flüchtete ich mich in den Unterstand und zog meinen Mantel an. Die Russen holten uns aus den Unterständen heraus und stellten uns in Gruppenkolonnen auf. 221 709 000 93 147 000 Dasselbe gilt von der Einkommensteuer, denn auch das gewerbliche Einkommen liegt nicht etwa als Guthaben des Unternehmers auf der Bank, sondern steckt im Betriebe, wie sich allein aus der Tatsache ergibt, daß es nach der kaufmännischen Gewinnermittelung lediglich den Unterschied zwischen dem Betriebsvermögen am Anfang und am Schluß des Geschäftsjahres darstellt. Eine übergroße Einkommenbesteuerung muß also auch, wenn sie rigoros durchgeführt wird, zu Betriebseinschränkungen und Arbeiterentlassungen führen, weil sie die zu einer organischen Fortentwicklung der Betriebe erforderliche Kapitalbildung unterbindet. Mit anderen Worten ausgedrückt, bedeutet dies, daß eine übermäßige Besteuerung der Besitzenden, wenn sie rüdfichtslos durchgeführt wird, von der Arbeiterschaft ebenfalls be: zahlt wird, allerdings nicht mit Geld, sondern mit einer Verringerung ihrer Erwerbsmöglichkeiten. Daß sie sich dessen nicht bewußt wird, liegt daran, daß sie aus agitatorischen Gründen von ihren Führern im Unklaren darüber gehalten wird, daß Steuerträger und Steuerzahler nicht dasselbe sind. Wenn z. B. irgend einem Gewerbe eine Erhöhung seiner Abgaben auferlegt wird, dann bezahlen dies zwar die Unternehmer, getragen Rückwärts ging es ungefähr 6 bis 7 Kilometer. Wir kamen in ein Tal. Dort wurden uns Uhren, Trauringe, Geld und Messer abgenommen. Neun Tage wurden wir dann getrieben wie das Vieh nach der Garnison Carson. Als Quartier erhielten wir ein Gebäude, das von oben bis unten voller Ungeziefer war. An Schlaf war nicht zu denken. Wir legten uns, um wenigstens vom Ungeziefer nicht belästigt zu werden, vor das Gebäude. Schon in der ersten Nacht wurde mir mein Mantel und meine Schuhe gestohlen. Bald tam jedoch die Erlösung von 2046 000 1143 000 Niederge: schlagen Rmt.: 3 972 000 266 000 3 779 000 445 000 113 377 000 4 124 000 81 874 000 1 761 000 71 363 000 19 773 000 2 572 000 43 681 000 63 268 000 20 918 000 58 315 000 23 795 000 21 584 000 21 859 000 21 713 000 2 775 000 5 592 000 405 000 972 000 112 000 396 000 15 000 108 000 13 000 13 000 256 000 13 531 000 8 867 000 2548 000 2 330 000 342 432 000 547 189 000 liche Maßnahmen gegen Kapitalüberführungen ins Ausland gefordert, obwohl wir alle aus der Inflationszeit wissen, daß derartige Verschiebungen nicht zu verhindern sind. diesen Qualen. Ich meldete mich für landwirtschaftliche Arbeiten und kam zu einem Bauern in der Nähe des schwarzen Meeres. Meist waren wir dort mit Dreschen beschäftigt. Bei mir waren noch zwei andere Kriegsgefangenen. Einer mit dem Vornamen Karl aus Kassel und einer mit dem Vornamen Wilhelm aus Bewerau. Obwohl es bei dem Bauern zum Aushalten war, pacte uns die Sehnsucht nach der Heimat, von der wir in unserer Abgeschlossenheit teine Kunde erhielten. Wir faßten deshalb am 13. Dezember 1916 den Entschluß, die Flucht zu ergreifen. Schon in der folgenden Nacht führten wir unser Vorhaben aus. Vier Tage und vier Nächte wanderten wir querfeldein, ohne ein Dorf zu berühren. Etwas Lebensmittel hatten wir mitgenommen, fingen aber an, empfindlich Not zu leiden. So famen wir in der fünften Nacht an einen Kanal am Schwarzen Meer, welcher 600-700 Meter breit war. Wir entdeckten eine Brücke, die beleuchtet, aber von russischen Posten besetzt war. Wir liefen den Kanal entlang und sahen einen alten Fischer mit einem Boot. Den fragten wir, ob er uns an das andere User fahren wollte und wurden für eine Summe von 3 Rubeln mit ihm handelseinig. Auf der Fahrt beobachtete er uns und sagte uns ins Gesicht, wir seien ,, Germansti". Wir suchten es ihm auszureden und sagten, wir seien Griechen. Er fragte uns nach unseren Papieren, die wir natürlich nicht hatten. Zum Glüd konnte Kamerad Wilhelm schon etwas russisch und beschwichtigte den alten Mann. Die Wirkung der Kapitalabwanderung auf den Arbeitsmarkt durch überspannte Steuersätze für den Besitz wird aber noch dadurch verstärkt, daß sie letzteren abschrecken, sein Geld in Neugründungen anzulegen und damit Arbeitsgelegenheiten zu schaffen. Man darf doch nicht vergessen, daß danach nicht nur das ganze Heer der Arbeitslosen, sondern auch der jährliche Bevölkerungszuwachs von noch immer etwa 400 000 Köpfen verlangt. bei Ueb Schon wied lebte und viel Uebertretungen in Einbahnftraf in Verkehrsstraf führt worden. den meisten deu tretungen im fordert insofern der Polizeibean von Führerschei stellt, den Ber Behörde weiter recht erhebliche stellt. Vielfac eines verhältn lich noch das anwalt, einen teidiger, in den, wenn ge hrsbestimmun Radfahrern, 1- Rmt, geal fahrungsgemäß Deshalb, um d ver unnötigen verbunden find ift dieses Snit allgemeinen In einer Berband reif reihen im K sterien der mit dem An einfachten G tragen. Wie Aus diesen Darlegungen geht also hervor, daß eine übermäßige steuerliche Belastung des Besitzes dahin führt, daß die ser sich ihr zur Erhaltung seiner Leistungsfähigkeit durch Kapitalflucht entziehen muß, ohne daß es verhindert werden kann oder daß er Steuererlaß oder Stundung erhalten muß, wenn Betriebseinschränkungen vermieden werden sollen. Der Betrag aber, um den auf diese Weise das Steueraufkommen geschmälert wird, muß anderweitig aufgebracht werden und zwar natürlich unter Heranziehung der unbemittelten Schichten. Diese haben also in der Praxis wie bereits gesagt, feinen Vorteil von überSpannten Steuersätzen auf die hohen und mittleren Einkommen und Vermögen und sollten deshalb gegen deren von der Wirtschaft verlangten Abbau teine Einwendungen erheben, selbst wenn dies eine erhöhte Belastung des entbehrlichen Verbrauchs nötig machen sollte. Schließlich müssen sich die Gewerkschaften doch auch sagen, daß die Mindererträge von Steuern gegenüber dem Voranschlag, die sich zum großen Teil bei den den Besitz treffenden Abgaben, wie z. B. den Kapitalverkehrs- und Börsensteuern, als Ergebnis des letzten Steuerjahres herausstellen, irgendwie ausgeglichen werden müssen und daß man dazu den Besitz, der bereits um die versprochenen Steuersenkungen gebracht worden ist, mindestens nicht allein heranziehen kann, wie die dem Reichstag vorgelegte Uebersicht über die nicht gezahlten Steuern beweist. Sie spricht nämlich eine deutliche Sprache und zeigt unwiderleglich, daß hohe Steuersätze für die Besitzenden, die wohl in der politischen Agitation gut verwertbar fein können, in der Praxis dem Arbeiter nichts nutzen, da damit noch lange nicht gesagt ist, daß die Einziehung der nach devan lagten Steuern auch durchführbar ist. Am jenseitigen Ufer sprang ich vorzeitig aus dem Kahn, meinte, es sei festes Land, blieb aber in einem Sumpfe steden und versant bis an die Kniee. Ich rief meinen Kameraden zu, sie sollten im Boot bleiben, bis ich mich herausgearbeitet hatte. Das gelang mir nach vieler Mühe. Mit meinem Messer schnitt ich einen Äst ab und reichte ihn den beiden Kameraden, die mit seiner Hilfe an das Land kamen. Nun waren wir glücklich am anderen Ufer. Ueberall finstere Nacht. Wohin sollten wir uns wenden? Wir hatten keine Karte, teinen Kompaß. Nur wußten wir, daß wir ungefähr in der Richtung auf Bukarest marschierten. Dumpfer Kanonendonner drang da an unser Ohr. Nun wußten wir, was wir zu tun haten und gingen in der Richtung des Kanonendonners weiter. Rach stundenlangem Marsche sahen wir uns vor einem Drahtverhau. Dort wurde Kamerad Karl verwundet. Wir hatten in der finsteren Nacht den Anschluß an ihn verloren. Ich fragte Kamerad Wilhelm:„ Wo ist Karl?"„ Ich weiß es nicht", war seine Antwort. Plößlich ging eine Leuchttugel hoch, die die Gegend erhellte. Wir sahen im Drahtverhau einen schwarzen Punkt, eilten darauf zu und fanden Kamerad Karl als Verwundeten. Er hatte einen Hüftschuß erhalten.„ Laßt mich liegen und bringt Euch in Sicherheit", sagte er zu uns. Davon konnte aber keine Rede sein. Lieber hätten wir alle miteinander sterben wollen, als unseren verwundeten Kamera den zu verlassen. Wir schleppten ihn mühsam fort. Im Bewußt sein, nicht mehr weit von der Front unserer Landsleute zu sein, riß ich bei Tagesgrauen ein Stüd von meinem Hemd ab und band es an einen Stod. Bald darauf kamen 7 Ungarn und nahmen uns in Empfang. Sie führten uns vor ihren Kompagnieführer, der uns gar nicht freundlich empfing und meinte, wir seien Bagasche und wollten ihr bißchen Brot noch essen. Wir klärten ihn auf, daß wir Deutsche und aus russischer Kriegsgefangenschaft entflohen wären und dachten bestimmt, daß er nun freundlich zu uns werden würde. Brummig meinte er aber: hr seid feine Kugel wert, sonst hättet ihr Euch nicht fangen lassen!" Wir baten ihn, doch wenigstens unseren verwundeten Kameraden verbinden zu lassen. Das geschah dann auch. Wir mußten uns aber trennen, da Karl und Wilhelm als Deutsche zur deutschen Truppe transpor tiert wurden. Ich selbst kam zur Feldküche. Ungewiß, was aus mir werden sollte, fragte ich einen Offizier danach und erhielt zur Antwort, ich sollte nach Peterwardein in die Straf Garnison tommen. In Peterwardein wurde ich entlaust und bald nach Wien abtransportiert. Bald kam ich nach Agram in Garnison. Sechs Kilometer davon war meine österreichische Heimat. Ich bat um Urlaub, erhielt aber keinen. Wer will es mir da übel nehmen, wenn ich trotzdem einmal meinen Vater besuchte? Die ser selbstgenommene Urlaub brachte mich vor das Kriegsgericht nach Udine in Italien. Ein Major, namens Kühn verhörte mich Ich schilderte ihm meine Gefangennahme, meine Flucht und meine Sehnsucht nach der Heimat. Er hatte ein Einsehen, und ich kam an die Feldküche, wo ich bis Kriegsende blieb. Herr Major Kühn schenkte mir, als ich nach Kriegsende nach Deutsch land fuhr, 200 Kronen, seine Frau 50 Kronen. Leider erhielt ich kurze Zeit darauf von Frau Major Kühn die Nachricht, daß ihr Mnn an Typhus gestorben sei. Reichsjuftizmi terbreiteten Einführungsg und zum Stro dak dieses ver das gesamte Königl tonul Mori Bulgarische und ist mit staat Hessen in Frankfu Don 15-17 * Borich elektrischen G amt Veranla Vorschriften Straßenbah In der M Kreuzplak Breite als nicht verfeh * Berli Das helliid Das bish herige Ge Rechnungsj Gonn Dortmund, folgende G 5.30 einfüh nach Gerlin Arnsberg; feld nach Di nach Berleb 1 * Evan Tung wurd evangelische tragen. In Volksschule Boltsschule gel, beide * Aus Dr. Otto juchen. Die Landesver um ½27 1 dere Geil Liebe nen * aufführun Ein Spielhaus tommt be den Der großen F Vorte Der n nehm Nr. 21. Darstellende er Gesamtheit g der Preise veil das Ausmuß das be auf anderem stoften, aus Ilegen. verhindern, ehende Stun derzuschlagen. aatstafje ent en, ergibt sich, eresse an einer cen Vermögen s dieser Um Dag ein großer inder mit ge Je weniger ht, desto weni chaffen. Von hschon staat ins Ausland eit wissen, daß nd. den Arbeits efit wird aber n, sein Geld in elegenheiten zu anach nicht nur h der jährliche 000 Köpfen ver daß eine über führt, daß die eit durch Kapi rt werden fann ten muß, wenn 7. Der Betrag en gefchmäler zwar natürli Diese haben orteil von über ren Eintommen von der Wirt erheben, selbst chen Verbrauchs Gewerkschaften euern gegenüber den den Besit rs- und Börsen sherausstellen man dazu den fungen gebracht kann, wie die nicht gezahlten eutliche Sprade Für die Besigen verwertbar fein utzen, da damit der nach veran hn verloren. J Ich weiß es ine Leuchttugel ahtverhau einen Kamerad Karl halten. 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Bund und der Wartburgverein einen Friedrich- Lienhard- Abend im Markus* Gießener Reichswehr und„ Die andere Seite". Vor einem Parkett feldgrauer Uniformen spielte am Montag das Gießener Stadttheater unter der Regie des Intendanten Dr. Robert Prasch Sheriffs Kriegsdrama„ Die andere Seite". Die Aufführung, der ein einführender Vortrag des Dramaturgen Dr. Ritter in der Exerzierhalle vorausgegangen war, fand bei den 600 Mann und dem Offizierkorps der hiesigen Reichswehr, unter denen nur ein geringerer Teil noch Kriegsteilnehmer sind, begeisterte Aufnahme. in Einbahnstraßen, geringfügiges Ueberschreiten der Haltezeit saal, der zugleich eine Gedenkfeier für die Gefallenen sein soll. in Verkehrsstraßen, verstaubte Nummerschilder usw. Klage geführt worden. Nach den gesetzlichen Bestimmungen werden in den meisten deutschen Bundesstaaten selbst die kleinsten Uebertretungen im Wege der Strafverfügung geahndet. Diese erfordert insofern einen komplizierten Geschäftsgang, als zunächst der Polizeibeamte den Namen des Schuldigen durch Prüfung von Führerschein, Zulassungsbescheinigung und Steuerkarte feststellt, den Beruf schriftlich niederlegt, ihn an seine vorgesetzte Behörde weiterleitet und diese dann einen Strafbefehl mit oft recht erheblichen Schreibgebühren erläßt und dem Schuldigen zustellt. Vielfach erhebt dieser dann noch Einspruch, und wegen eines verhältnismäßig geringfügigen Delifies tritt dann schließlich noch das Gericht, besetzt durch einen Richter, einen Amtsanwalt, einen Gerichtsschreiber und eventuell noch einen Verteidiger, in Aktion. Dieser umständliche Weg ließe sich vermeiden, wenn geringfügige Uebertretungen der polizeilichen VerBhrsbestimmungen gleich an Ort und Stelle, ähnlich wie bei Radfahrern, Geschirrführern usw. durch Abstrafung mit etwa 1, Rmt. geahndet würden. Einen solchen Betrag würden erfahrungsgemäß viele Kraftfahrer sofort bezahlen, nicht etwa deshalb, um damit eine Schuld anzuerkennen, sondern um sich ver unnötigen Zeitverlusten, die mit einer Strafverfügung meist verbunden sind, zu schützen. In vielen Großstädten Deutschlands ist dieses System bereits im Gebrauch, und man hat mit ihm im allgemeinen recht günstige Erfahrungen gemacht. In einer ausführlich begründeten Eingabe ist kürzlich der Verband reisender Kaufleute Deutschlands im Interesse der zahl= reichen im Kraftwagen reisenden Kaufleute an die Reichsministerien der Justiz, des Innern und des Verkehrs herangetreten, mit dem Antrag, für eine allgemeine Einführung dieses vereinfachten Strafverfahrens im gesamten Reichsgebiet Sorge zu tragen. Wie uns der V. r. K. D. soeben mitteilt, hat das Reichsjustizministerium inzwischen bereits zugesagt, die ihm unterbreiteten Vorschläge bei den Beratungen des Entwurfes eines Einführungsgesetzes zum allgemeinen deutschen Strafgesetzbuch und zum Strafvollzugsgesetz zu prüfen. Es ist also zu hoffen, daß dieses vereinfachte Strafverfahren vielleicht doch endlich für das gesamte Reichsgebiet eingeführt werden wird. * Königl. Bulgarisches Generalkonsulat. Das von Generaltonful Moritz Abeles, Frankfurt a. M., verwaltete Königl. Bulgarische Generalkonsulat hat seinen Amtsbereich erweitert und ist mit Zustimmung des Auswärtigen Amtes auf den Freistaat Hessen ausgedehnt worden. Die Amtsräume befinden sich in Frankfurt a. M., Schillerstraße 4, 1. Stod. Kanzleistunden Don 15-17 Uhr. * Borschriften für den Verkehr und den Schuß der städtischen elektrischen Straßenbahn. Ein Sonderfall gibt dem Polizeiamt Veranlassung, auf die Bestimmungen des§ 14 Abs. 1 der Vorschriften für den Verkehr und den Schutz der elektrischen Straßenbahn in Gießen hinzuweisen. Der§ 14 Abs. 1 lautet: ,, In der Mäusburg, Marktstraße und dem Seltersweg zwischen Kreuzplatz und Maigasse dürfen Fahrzeuge mit einer größeren Breite als 2 Meter während des Betriebes der Straßenbahn nicht verkehren." * Berlängerung der Geltungsdauer hessischer Steuergesetze. Das hessische Gesamtministerium hat durch zwei Verordnungen, Das bisherige Sondergebäudesteuergesetz und das bis= herige Gewerbesteuergesetz in ihrer Gültigkeit auch auf das Rechnungsjahr 1930 ausgedehnt. * Sonntagskarten. Der Westfälische Verkehrsverband e. V., Dortmund, teilt mit: Die Reichsbahndirektion Elberfeld wird folgende Sonntagskarten zum Sommerfahrplanwechsel am 15. 5. 30 einführen: von Arnsberg nach Essen und Köln; von Olpe nach Gerlingen, Rothemühle, Ründeroth, Altena i. W. und Arnsberg; von Siegen nach Dortmund und Gießen; von Eiserfeld nach Dillenburg; von Laasphe und Friedrichshütte- Laasphe nach Berleburg und Kassel. * Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer August Herber zu Michelstadt die evangelische Pfarrstelle zu Wölfersheim, Dekanat Hungen, übertragen. * In den Ruhestand treten ab 1. April die Lehrerin an der Volksschule zu Gießen Lina Seip und der Lehrer an der Volksschule zu Bellersheim, Kreis Gießen, Heinrich Spren= gel, beide auf ihr Nachsuchen. * Aus dem hessischen Schuldienst entlassen wurde der Lehrer Dr. Otto Michel an der hiesigen Volksschule auf sein NachFuchen. um * Die hessischen Mieterschugvereine halten ihren diesjährigen Landesverbandstag am 5. u. 6. April in Heppenheim a. d. B. ab. * Aus dem Stadttheater. Morgen als Fremdenvorstellung 7 Uhr zum letzten Male zu ermäßigten Preisen:„ Die andere Seite", von Sheriff. Dienstag: Die Sache, die man Liebe nennt". Mittwoch: ,, Der letzte Lord" von Falena( Erstaufführung). - * Eine Kulturfilm- Frühvorstellung veranstaltet das Lichtspielhaus Bahnhofstraße am Sonntag morgen. Zur Vorführung kommt der Afrika- Großfilm ,, Mensch und Tier im Urwald", den der bekannte Afrikaforscher Hans Schomburgt auf seiner großen Forschungsreise aufgenommen hat. * Fundsachen im Monat Februar 1930. Das Verzeichnis über die im Monat Februar 1930 gefundenen bezw. abgelieferten Gegenstände bann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf- Philipp- Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb 2 Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Ein Balkenbrand im Wohnungs- und Versicherungsamt in der Longstraße am Donnerstag nachmittag wurde von der städt. Feuerwehr schnell gelöscht. * Unfall auf dem Bahnhof. Am Donnerstag nachmittag fuhr die Lokomotive so hart an den Wagenpark heran, daß durch den Stoß ein aus Ehringshausen stammender Kaufmann Frih Müller, der gerade im Begriff war, die Abteiltür zu schließen, aus dem Wagen auf den Perron fiel, wo er besinnungslos mit einer schweren Gehirnerschütterung liegen blieb und in die Klinik gebracht werden mußte. * Bekehrshindernis. Am Freitag mittag erlitt der Verkehr in der Südanlage eine viertelstündige Unterbrechung durch ein gestürztes Pferd. Erst nach längerem Bemühen brachte man mit zahlreicher Assistenz den Gaul wieder auf die Beine. Die alar mierte Feuerwehr fand die Arbeit bei ihrem Erscheinen schon erledigt. * Schweinemarkt. Auf dem Mittwochschweinemarkt standen 125 Ferkel zum Verkauf, die bei sehr flottem Handel fast voll= ständig abgesetzt wurden. Es bosteten 6-8 Wochen alte Ferkel 45 bis 52 Mart, 8-13 Wochen alte Tiere 55-60 Mark. * Vor einer Mäuseplage im Sommer. Alle Anzeichen deu= ten darauf hin, daß wir infolge des diesjährigen milden Win ters im bevorstehenden Sommer mit einer großen Mäuseplage auf den Feldern zu rechnen haben werden. Die Mäuse machen sich schon jetzt auf den Aeckern und in den Gärten unangenehm bemerkbar. Da jetzt noch Zeit zur Vertilgung ist, sollten alle Grund- und Gartenbesitzer nichts unversucht lassen, der Mäuseplage mit allen Mitteln zu steuern. * Die ungewöhnliche Trockenheit der letzten Monate und auch des Jahres 1929 zeigt sich bereits jetzt in unheilvoller Weise. Während in normalen Jahren um diese Zeit die Felder und Wiesen feucht und naß, ja oft überschwemmt sind, und alle Gräben und Bäche viel hmelz und Regenwasser enthalten, so starrt jetzt in diesen Wochen alles vor Trockenheit. Ein sicherer Gradmesser für den Feuchtigkeitsgehalt des Frühlingsbodens bildet der Wasserstand in den Wiesen- und Adergräben, der zur Zeit ausßergewöhnlich gering ist und auf erhebliche Wasserarmut der Felder hinweist. Die meisten dieser Gräben führen eben überhaupt kein Wasser, eine seit vielen Jahren nicht beobachtete Tatsache. Als praktische Folge ist ein recht küm< merlicher Stand der Niederungswiesen, dagegen ist der Stand des Wintergetreides sehr gut. Trotz des schönen Frühlingswetters scheint die Tier- und Pflanzenwelt noch mit einem Kälterückschlag zu rechnen. Es sind nur auffallend wenige Pflanzen bis jetzt vorhanden, die bereits die ersten Knospen ansetzen; unsere Frühlingsvögel fehlen größtenteils noch, und in den Tümpeln ist trotz der warmen Sonne noch kein laichender Grasfrosch zu finden. * Hunde in fremden Jagdgebieten. Nach Art. 25 des Jagdstrafgesetzes wird bestraft, wer einen Hund in fremdem Jagdgebiet bei sich hat und denselben außerhalb der erlaubten Verbindungswege, über hundert Schritte von diesem entfernt, frei herumlaufen läßt, sowie derjenige, dessen Hund ohne von jemanden mitgenommen worden zu sein, allein in der angegebe= nen Weise frei herumläuft. Ferienreisen der Schiller- Akademie. Die Schiller- Akademie zu München, die sich in jahrelanger, gemeinnütziger Tätigkeit allgemeine Anerkennung erworben hat, veranstaltet im Verfolge ihrer kulturellen Bestrebungen auch heute eine Reihe von allgemein zugänglichen Studienfahrten und Ferienreisen unter bester künstlerischer und wissenschaftlicher Führung. So erstmals vom 12. bis 27. April eine Osterfahrt nach Sizilien und vom 18. bis 25. Mai eine Studienfahrt nach London mit Besuch von Oxfort, Stratford und der Internationalen Ausstellungen in Antwerpen und Lüttich. Im Juni folgt eine Reise nach Paris mit Besuch der Schlachtfelder, während im Juli eine Fahrt nach Dalmatien stattfindet und sich im Auguſt die England- und Frankreichreisen wiederholen. Den Abschluß des Programms bildet eine Septemberfahrt nach Spanien mit Ausflug nach Marokko. Ausführlichen Prospekt zu diesen ebenso interessanten als billigen, allseits unterstützten Fahrten versendet gegen 15 Pfg. Porto kostenlos die Verwaltung der Schiller- Akademie, München- Grünwald. Gegen Röte der Hände - Nr. 21. Aus Nah und Fern. Seltenes Bürgermeisterjubiläum. Allendorf( Lda.). Der Bürgermeister Christian Rein fann am 10. April auf eine 40jährige Tätigkeit als Bürgermeister von Allendorf zurückblicken. Einem Antrag des Jubilars folgend hat der Gemeinderat beschlossen, ihn wunschgemäß in den Ruhestand treten zu lassen, jedoch wurde ihm in Anerfennung seiner großen Verdienste für die Entwicklung des Städtchens eine jährliche Ehrenpension bewilligt. Bürgermeister Rein versah sein Amt die ganzen Jahrzehnte lang ehrenamt= lich. Nidda. Die Renovierung unserer Stadtkirche konnte mit einem Kostenaufwand von 22 800 Rmf. fertiggestellt werden. Nieder- Seemen. Am vergangenen Montag brach in der Hofreite von Sch. Krapp nachmittags gegen 6 Uhr Feuer, anscheinend durch Kurzschluß, aus. Es wurde bald bemerkt, und durch das tatkräftige Eingreifen der hiesigen Feuerwehr und auch der Wehr von Mittel- Seemen konnte es auf seinen Herd beschränkt werden. Das Feuer entstand über dem Viehstall, der vollständig verbrannt ist. Sämtliches Vieh konnte gerettet werden. Wohnhaus und Scheuer blieben unversehrt. Bad Nauheim. Die FD.- Züge 191/192 werden ab 15. Mai dieses Jahres, mit dem Beginn des Sommerfahrplanes, wieder in Bad Nauheim halten. Dieses Zugpaar stellt für Bad Nauheim eine ausgezeichnete Verbindung nach Süden und Norden dar. Die Züge haben direkte Wagen Basel- Frankfurt am Main Hamburg- Altona, Rom- Mailand und Basel- Frankfurt am Main Berlin, Potsdamer Bahnhof, und in umgekehrter Richtung. Bad Nauheim. Wie uns von amtlicher Stelle mitgeteilt wurde, betrug bis zum 13. März 1930 der Gesamtbesuch 2211 Gäste, darunter 95 Ausländer. Anwesend waren diesen Tag 912 Gäste. Nächtliche Jrrwanderung zweier Kinder. Schotten. In der Nacht zum Mittwoch befand sich die Einwohnerschaft des Vogelsbergdorfes Breungeshain in großer Aufregung, da zwei Kinder eines dortigen Landwirtes in den Wald gegangen waren, um dort ihre Eltern zu suchen, sich aber im Wald verirrt und den Heimweg nicht mehr gefunden hatten. Die Feuerwehr suchte die ganze Nacht, fand jedoch von den Kindern keine Spur. Erst am Mittwoch früh wurde der ältere Knabe in dem weit entfernten Dorfe Jlbeshausen vorgefunden, während das jüngere Bübchen die ganze Nacht hindurch gelaufen war und schließlich in Lanzenhain antam. Offenbach, 14. 3. In Offenbach- Bieber erschoß eine 28 Jahre alte Ehefrau ihr vier Jahre altes Kind und vergiftete sich dann selbst mit Gas. Wirges( Westerwald). Der Ort bann in diesem Jahr auf ein 1000jähriges Bestehen zurückblicken. Diez. Eine Reihe von jungen Leuten hat beschlossen, nach Kanada auszuwandern, um sich dort Beschäftigung und Brot zu suchen. Bad Ems. Hier wurde ein gefährlicher Autoschwindler dingfest gemacht. Frankfurt a. M. Zum Charitasdirektor wurde Pfarrer Dr. Richter ernannt. Hanau. Die Realsteuerzuschläge erfahren eine Erhöhung. Erhöht werden weiter die Preise für Gas, Wasser, Licht, und neu eingeführt wird eine Biersteuer. Zerfleischt. Kassel, 14. 3. Jn Bebra fam es in einem Tierwagen des Zirkus Hassel zu einem furchtbaren Kampf zwischen einem Bären und einem jungen Löwen. Der Löwe hatte einen Zwischenwand eingedrückt, die ihn von dem Bären trennte. Die Frau des Zirkusbesizer begab sich in den Zwinger, wo sie mit Peitschenhiebe die Tiere auseinanderbringen wollte. Während der Bär sich verzog, stürzte sich der Löwe auf die Tierbändigerin und zerfleischte sie. 70 Fischer in Lebensgefahr. Mostau. Jm Kaspischen Meer sind in der Nähe des Hafens Alexandrowsk dreißig Fischerboote vom Eise eingeschlossen. Ein Hilfskreuzer versuchte, die Fischer zu retten, mußte aber unverrichteter Sache zurückkehren. Auch der Eisbrecher ,, Stalin", der eine Beschädigung erlitten hatte, mußte umkehren. Nach einer weiteren Meldung wird befürchtet, daß 70 Fischer den Tod finden, wenn nicht innerhalb von drei Tagen Hilfe geleistet werden kann. Feuersbrunst auf Manila. Newyork, 13. März. Eine Feuersbrunst zerstörte im Singalong- Distrikt auf Manila tausend Wohnhäuser. Etwa 50 000 Menschen wurden dadurch obdachlos. Ein Militärflugzeug stürzt ins Meer. Am Donnerstagmittag stürzte über dem Großen Belt bei Agersö ein dänisches Heeresflugzeug ab. Die beiden Flieger, Leutnant Christophersen und Christensen, ertranken. und des Gesichts, Aufspringen der Haut, unschöne Hautfarbe und Teintfehler verwendet man am besten die schneeig- weiße, fettfreie, glyzerinhaltige Creme Leodor, welche den Händen und dem Gesid.t jene matte Weiße verleiht, die der vornehmen Dame so sehr erwünscht ist. Ein besonderer Vorteil liegt auch darin, daß diese unsichtbare matte Creme wundervoll kühlend wirkt bei Juckreiz der Haut und gleichzeitig eine vorzügliche Unterlage für Puder ist Der nachhaltige Duft gleicht einem taufrisch gepflückten Frühlingsstrauß von Veilchen, Maiglöckchen und Flieder ohne jenen berüchtigten Moschusgeruch, den die vornehme Welt verabscheut.- Creme Leodor: Tube 60 Pf., große Tube 1 Mk.- Leodor- Edel- Seife Stück 50 Pf.- In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haben Nr. 21. Samstag, den 15. März 1930. Stosch- Sarrajani verkauft seinen Zirkus! Aus Berlin wird berichtet: Der Direktor und Eigentümer des Zirkus Sarrafani, Hans Stosch, veröffentlicht ein Inserat, in dem er zunächst der Bevölkerung Berlins, den Behörden und der Presse den Dank für die freundliche Aufnahme seines socben beendeten Berliner Gastspiels ausspricht. Dann heißt es weiter: ,, Gedrängt durch unendliche Schwierigkeiten, die sich der Fortführung meines Unternehmens auf der jetzt erreichten künstlerischen Höhe entgegenstellen, eingeengt von einem Stachelbrahtzaun untragbarer gesetzlicher Bestimmungen und behördlicher Vorschriften, durch Steuern erdrosselt, habe ich mich schweren Herzens entschließen müssen, meinen Zirkus öffentlich zum Verkauf anzubieten. Denn gerade das Berliner Gastspiel hat mir erneut deutlich gezeigt, daß eine Weiterführung des Unternehmens sinnlos ist, scheitern muß an der Last der Unkosten, von deren Höhe sich der Laie nur schwerlich eine Vorstellung machen kann." Die Feldmäuseplage. ,, Gießener Zettung" tung des Unkrautes lassen sich später durch Bodenloderung und tratie" vertretenen Bestrebungen hoffen durch ihre immer schärHagen beeinflusstes en alls müſſen alle technischen Maßere Formen annehmende urgen hoffen durch ihre immer Da die im vorigen Jahre teilweise in bedenklicher Menge vorhandenen Feldmäuse infolge der milden Witterung ungeschädigt durch den Winter gekommen sind, haben jetzt im Frühjahr weite Teile Süddeutschlands unter einer starken Feldmäuse plage zu leiden. Daher ist die Bekämpfung dieser Schädlinge dringend notwendig, sobald die Felder genügend abgetrocknet sind. Wo ganze Fluren stark befallen sind, ist wirkliche Abhilfe nur dann zu erwarten, wenn gemeindeweise gleichzeitig vorgegangen wird, am besten unter der Leitung zuständiger Stellen. Am raschesten und nachhaltigsten wird die Vernichtung der Feldmäuse erreicht bei Anwendung des sogen. gemischten Verfahrens, d. h. wenn gleichzeitig Mäusebazillen und ein direktes Gift, wie Giftgetreide oder Phosphorbrei, ausgelegt wird. Diese Mittel müssen von bester Beschaffenheit und ganz frisch sein und sollen daher nur von ganz verlässigen Stellen bezogen werden. Auch mit Mäusebazillen allein werden im zeitigen Frühjahr oft recht gute Erfolge erzielt. Doch muß dabei immer mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß eine mehr oder minder große Zahl von Mäusen am Leben bleibt, die für die Ansteckung durch die Bazillen unempfindlich sind. Giftgetreide bann auch allein verwendet werden, zum Bezug ist die Vorlage eines amtlich ausgefertigten und gestempelten Giftscheines nötig. Wo nicht die ganze Flug, sondern nur da und dort kleinere Gebiete stark befallen sind, eignet sich auch sehr gut die Gasbekämpfung mit Räucherapparaten und Patronen. Was die Kosten betrifft, so ist am billigsten die Bekämpfung mit Mäusebazillen allein, etwas teurer, aber immer noch verhältnismäßig billig das gemischte Verfahren, ziemlich teuer die Bekämpfung mit Giftgetreide allein. Mit letzterem tann auf kleineren Flächen die Gasbekämpfung in Wettbewerb treten, auf großen Flächen ist sie um das Mehrfache teuerer. Wdr. Zur Frühjahrsbestellung. nahmen, wie richtige Düngung, Verwendung besten, leistungsSaatgutes, Beizen desselben, gute Pflege der wachsenden Saaten zusammenwirken, um ertragreiche Ernten bester Güte zu sichern. Kalkanstrich der Obstbäume. Für unsere Obstbäume, namentlich junge Stämme, bringt das Frühjahr Gefahren. Die Frühjahrssonne erwärmt die Stämme und weckt den Saftstieg, so daß die Zellen des Holzkörpers sich prall füllen. Die Rinde dehnt sich; wenn in der Nacht der Frost kommt, zieht sie sich zusammen, findet dabei aber Widerstand an dem Holzkörper, der die Bewegung der Rinde nicht mitmacht, weil er durch sie gegen Abkühlung geschützt ist. Infolgedessen platt, oft mit lautem Knall, die Baumrinde auf der Sonnenseite, es entsteht der Frostriß, in ähnlicher Weise die Frostplatte, die im Sommer als brandige Stelle auf der Rinde erscheint. Zur Bekämpfung der Frostgefahr muß man den Bäumen gewissermaßen Isolierschicht gegen unzeitgemäße Erwärmung geben. Dies ge= schieht zweckmäßig durch einen Kalkanstrich. Im Sommer wäscht man den Kalkanstrich wieder ab, um ihn im Spätsommer zu erneuern. Kosten bei Steuererhebung im Nachnahmeverfahren. Im Reichsgesetzblatt wird demnächst ein Gesetz veröffent licht, durch das dem§ 102 Abs. 3 der Reichsabgabenordnung folgender Satz hinzugefügt wird: ,, Kosten, die dadurch entstehen, daß die Steuerbehörde einem Steuerpflichtigen, der mit einer Zahlung im Rückstand ist, eine Postnachnahme zugehen läßt, hat der Steuerpflichtige zu tragen." " Durch diese Vorschrift wird klargestellt, daß die Praxis der Finanzbehörden, bei Steuererhebung im Nachnahmeverfahren die Kosten dem Steuerpflichtigen zur Last zu legen, zu Recht besteht. Schutz der Privatwirtschaft. Der Industrie- und Handelskammerverband NiedersachsenKassel übergibt gemäß Beschluß seiner Vollversammlung eine Erklärung der Deffentlichkeit, in der es u. a. heißt: ,, Sowohl in der heutigen Gesetzgebung und Verwaltung wie vor allem in den Bestrebungen bestimmter Kreise wird immer nachdrücklicher und leider mit wachsendem Erfolg versucht, Pläne gegen das Privateigentum und gegen die auf ihm aufgebaute individuelle Wirtschaftsform zu verwirklichen und die Einzelwirtschaft durch die sogenannte„ Gemeinwirtschaft" zu ersetzen. - ßen politischen Parteien gesichert erscheinende Anerkennung in nur äußerlich demokratischen Formen auf kurzen Umwegen das Ziel der Ueberführung der Individualwirtschaft in die Gemeinwirtschaft zu erreichen. Angesichts aller dieser Pläne und Bestrebungen, die in weitgehendem Umfange jetzt schon in Gesetzgebung und Verwaltung Boden gewonnen haben, hat eine tiefgreifende Beunruhigung die auf dem Boden des Privateigentums und der Individualwirtschaft stehenden Kreise ergriffen. Die Bestrebungen, die Betätigung der öffentlichen Hand, also des Reiches, des Staates und ganz besonders der Kommunen, auf erwerbstechnischem Gebiet weit über die den Kommunen zuzubilligenden sogenannten Versorgungsbetriebe hinaus auszubreiten, gewinnen immer mehr an Boden. Es ist in vielen deutschen Städten zur Einrichtung kommunaler Erwerbsbetriebe in weitestgehendem Umfange gekommen: den den stärksten Rückhalt für die Steuerkräfte der Kommunen in allererster Linie bildenden privatwirtschaftlichen Unternehmen wird auf vielen Gebieten durch die eigene Gemeinde, deren erwerbswirtschaftliche Unternehmungen häufig noch steuerrechtlich ungerechtfertigt bevorzugt sind, ernster Schaden zugefügt. Die Erhaltung und sorgsame Pflege der auf dem Boden des Privateigentums frei und selbstverantwortlich und damit im Interesse von Staat und Volksganzem arbeitenden individuellen Wirtschaft darf allein das Ziel sein, welches in der deut schen Wirtschaftspolitik wieder flar herausgestellt und unbeirrt verfolgt werden muß. Die durch die Mitgliedstammern des Industrie- und Handelskammerverbandes Niedersachsen- Kassel vertretenen Wirtschaftskreise richten daher an alle bürgerlichen Parteien, an alle Fraktionen dieser Parteien in Reichs- und Landesparlamenten, sowie in den kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften die ernste Mahnung, parteipolitische Gegensäge, fraktionelle Son derziele zurückzustellen und Träger und Verfechter einer einheitlichen, das Privateigentum und die individuelle Wirtschafts= form erhaltenden und fördernden Wirtschaftspolitik zu sein. Die jetzt beginnende parlamentarische Arbeitsperiode, in der es gilt, die für Erhaltung und Gedeihen der deutschen Wirtschaft bedeutungsvollsten Vorlagen in der Reichs- und Landesgesetzgebung auf dem Gebiete des Schutzes der bedrohten deutschen Landwirtschaft, der Steuer- und Finanzreform, der Handelspolitik und hoffentlich auch einer guten Reichs- und Verwal= tungsreform zu lösen oder ihre Lösung wenigstens anzubahnen, muß die für die Erhaltung der Individualwirtschaft eintretenden Parteien und Fraktionen auf dem Boden eines gemeinsamen ,, Wirtschaftsprogramms" finden. Die Vertretungen der deut schen Wirtschaft sind zu verantwortungsbewußter Mitarbeit im Interesse von Volk und Vaterland bereit." R. P. D. Der Landwirt sieht mut- und hoffnungslos den Frühjahrsarbeiten entgegen, da die trostlosen Preis- und Absatzverhältnisse entgegen den Gepflogenheiten früherer Zeiten in ihm den Entschluß erschweren, wie er seine Scholle nutzen soll. Gerste und Hafer und Roggen, Kartoffeln und Zuckerrüben, Wein und Hopfen, Milch und Fleisch haben keinen Absatz und wirtschaftlichen Preis, so daß Arbeit und Kapitalsaufwendungen teinen Lohn mehr finden. Und doch muß die Arbeit in der Hoffnung wieder aufgenommen werden, daß wirtschaftspolitische Einsicht an Stelle der Verblendung tritt, sonst werden die letzten Dinge für das deutsche Volk schlimmer sein als die ersten. Infolge des heurigen milden Winters war die natürliche Bodenlockerung durch die Frostwirkung verhältnismäßig gering, weshalb der Bodenbearbeitung besondere Aufmerksamkeit zugewendet werden muß. Sobald der Boden genügend abgetrocknet ist, sollten die Felder abgeschleppt werden, damit eine seine Krümelung zustande kommt und die Unkrautsamen auflaufen. Der richtige Gebrauch von Egge und Walze erleichtert die Regelung der Wasserzufuhr und den Kampf mit dem Unkraut. Pflugarbeit im Frühjahr bedeutet Abminderung des Wasservorrates, der bei den gerin=| heitlichungsgesetz) den Konsumgenossenschaften eingeräumten gen winterlichen Niederschlägen ohnedies zu wünschen übrig| Steuerbefreiungen und sonstigen Bevorzugungen. läßt. Die Entwicklung der Kulturpflanzen und die ZurückhalSteuer Ersparnis bringt das Reichssteuer Kassebuch Aeußerst weitgehend ist das Eindringen der öffentlichen Hand in die Wohnungs- und Bodenwirtschaft. Nicht nur bereits geltende Gesetze, sondern vor allem die auf diesem Gebiete in letzter Zeit aufgestellten Gesetzentwürfe müssen schärfstes Be= denken erwecken. Schweren Schaden haben die individualwirtschaftlichen Unternehmungen ferner erlitten und müssen ihn weiter erleiden durch die gesetzliche und verwaltungsrechtliche Bevorzugung der auf dem Boden gemeinwirtschaftlicher Auffassungen erwachsenen Konsumgenossenschaften. Immer wieder muß insoweit hingewiesen werden auf die in der geltenden Steuergesetzgebung, sowie in geplanten Gesetzen( SteuervereinDie unter dem Generalschlagwort der„ WirtschaftsdemoIch bin auch am RIECK ReichssteuerKassebuch D.R.G.M. mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände etc. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN GIESSEN 9 Fernsprecher Nr.2525, Südanlage 21 Landgericht Giessen zugelassen R. Brücher, Rechtsanwalt Butzbach, Fernspr. 115. Lohn- Verzinkung| Seide führt billigst aus Lauterbacher Blechwarenfabrik u. Verzinkungsanstalt 6.m. b.5. Lauterbach( Hessen) Handwerker, Gewerbetreibende treibt selbst Buchführung nach der neuen, einfacht. u. übersichtlichst. Methode ein. alten Praktikers. Ihr schützt Euch vor übe steuerung u. Verlur. Buchhalterische Kenntnisse nicht erforderlich. Verlangt sof. Gratisprosp. vom Verfasser Wenzel Hurt, Neuhausen Erzgeb. 32 ist Gold! 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