Nr. 37. fönnen, zu ücher werden n in der bis Die Storm Leilausgaben. ten deutschen Die Flugfahr Ausland und sgaben bewe fo zuverlässig beiden Hend els Telegraph ein nennens pas Sommer: pe. Bei dem auptwert auf Einführung & Co. Verlag, vor wenigen Gie tannte n ist diese un ertwende über zwischen dem land hat den dem ein zeit Das jetzt vor Walter SteinBügen das Ge s Milieu der Der Kriegsge Kabinette der t der„ Woche". das Heft 19. ist ein hochinummer 10 der Wie immer uffage aus al og wurden für g erscheinenden it mit wunder eine Schweizer größte WertMai für kurze sgestellt, bevor besten der Geg erden kann, be n und Leipzig, rt, herausgege M. Abbildunger n in Gießen. Srer 5 OUSmm der santen m der rift nt ne gt ft hie but die Union th羽 it jetzt zu beiträgen, und Verir Veran die Endoben. ge 21 Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. Rolitische Rundschau. ( Gießener Tageblatt) Das Reichskabinett nahm die in der vergangenen Woche unterbrochenen Beratungen über das Osthilfeprogramm wieder auf. Das Reichskabinett tritt heute zusammen, um über die Osthi se zu beraten. Der Berliner Polizeipräsident verfügte die Auflösung des roten Kampfkomitees, bekanntlich ein Ersag des roten Frontkämpferbundes. Der Strafrechtsausschuß des Reichstages genehmigte die Bestimmungen, die den Widerstand und Auflehnung gegen die Staatsgewalt, ferner die Störung der öffentlichen Ordnung, Auflehnung gegen die Gesetze, Landfriedensbruch, Sprengung von Versammlungen und Geheimbündelei betreffen. In einer Unterredung mit einem Genfer Pressevertreter jagte Dr. Curtius, daß er bestrebt sein werde, das Werk Dr. Stresemanns fortzusetzen und bezeichnete die Abrüstungsfrage als eines der wichtigsten Völlerprobleme. Beim Völlerbundssekretariat in Genf ist auf die polnische Beschwerde über die deutschen Zollerhöhungen eine Antwort der Reichsregierung eingegangen, in der der polnische Einspruch gegen die Zollerhöhung in Deutschland zurückgewiesen wird. Der Völkerbundsrat hat den seitherigen Vorsitzenden der Deutschen Kriegslastenkommission in Paris, Ministerialdirektor Ruppel, als Nachfolger Dr. Kastls zum deutschen Mitglied des ständigen Mandatsausschusses des Völkerbundes berufen. Es verlautet, daß Sir Eric Drummond in Kürze von sei: nem Posten als Generalsekretär des Völkerbundes zurücktreten merde. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Das preußische Kabinett hat beschlossen, daß seine Mitglie der künstig an gesellschaftlichen Veranstaltungen nur dann teilnehmen, wenn ihnen zugesichert wird, daß sie beim Essen nicht photographiert werden. Gandhis Feldzug wird jezt von der indischen Dichterin Naidu weitergeführt. Der englische Außenminister hat die Vermittlung zwischen Frankreich und Italien in deren Verhandlungen über die Flottenfragen übernommen. Der Wahlausgang in Polnisch- Oberschlesien bedeutet eine große, für uns Deutche angenehme Ueberraschung. Gegenüber den schlesischen Sejmwahlen im Jahre 1922 haben die Deutschen in den gerstigen Wahlen bedeutend gewonnen. Mittwoch, den 15. Mai 1930 Verlängerung mit 45 gegen 21 Stimmen also eine Stimme mehr, als die Drittelmehrheit verlangt. Dienstag um 14 Uhr ist Fridtjof Nansen in seiner Villa Lysager bei Oslo gestorben. Nansen war der bedeutendste norwegische Polarforscher und Staatsmann der letzten Generation. Er hat Norwegen in wichtigen politischen Situationen zum großen Borteil seines Landes vertreten. Reichsminister Treviranus über die Ziele der Regierungsarbeit. Reichsminister für die besetzten Gebiete, Treviranus, hielt Moniagabend auf dem Volkskonservativen Parteitag in Frankfurt a. M. eine Rede, in der er u. a. sagte: Die Reichsregierung hat eine Erbschaft aus dem Nachkriegsjahrzehnt angetreten, deren Auswirkungen von Woche zu Woche größere Schatten vorauswerfen. Deshalb wird sich die Regierungsarbeit nicht mit einer Kassensanierung, mit einem Versuch zur Behebung der landwirtschaftlichen Preiskrise und mit einem Ostprogramm be= gnügen fönnen. Sie muß in den großen Rahmen eines viel umfassenderen Gesundungswerkes der Arbeitsbeschaffung hineingestellt werden. Gegen die Ruhrgasverträge haben gestern in Mainz in einer Konferenz die sozialdemokratischen Gemeindevertreter Heffens, mit Ausnahme des Bürgermeisters Schulte- Worms, einmütig gestimmt. In der Teerfabrik in Elizabeth( New Jersey) hat sich eine schwere Explosion ereignet. Etwa 10 000 Naphtha- Behälter stehen in Flammen. Der Kreuzer ,, Emden" ist am Dienstagvormittag von seiner viermonatigen Auslandsreise wieder im Heimathafen eingelaufen. In einer vorangegangenen Pressebesprechung kam auch die Rede auf die Tatsache, daß der Westen sich im Verhältnis zum Osten stark benachteiligt fühle. Der Minister führte dazu aus, daß er im Gegensatz zu der vorigen Reichsregierung die Hilfe für den Westen nicht mit den für 1930 vorgesehenen 22 Millionen als abgegolten ansehe. Die angespannte Finanglage, die in der Bilanz der Reichsbahn und der Arbeitslosenversicherung ihren sichtbaren Ausdruck finde, gestatte nur eine sehr geringe Spanne, innerhalb der man verfügen könne. Er könne daher zunächst nur ganz allgemein die Zusage machen, daß er das Westprogramm mit 1930 nicht als erledigt ansehe, sondern auch in den nächsten Jahren weitere Mittel dafür frei zu machen erstrebe Am 30. April wurden in Deutschland in den Städten mit mehr als 25 000 Einwohnern( mit zusammen 25 Millionen Einwohnern) rund 327 000 Wohlfahrtserwerbslose laufend unterKtützt. Davon waren 37 000 Fürsorgearbeiter. Am 31. März sind dagegen 315 000 und am 28. Februar 294 000 Wohlfahrts= erwerbslose gezählt worden. Aus dem hessischen Landtag. Reichsbahn soll haften. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Basel. Die Meinungsverschiedenheiten über die große Youngplananleihe zwischen den Bankiers und den Vertretern der Schatzämter sind noch ungelöst. Sie werden noch erhöht durch die Deutschland und den Banken zugemutete Sonderbürgschaft für den deutschen Anteil von 100 Millionen aus der 300 Millionen- Dollar- Anleihe. Für die 200 Millionen liegen gemäß dem Youngplan die Bürgschaften fest. Da die Deutsche Reichsbahn als der hauptsächlichste Nutznießer der Anleihe angesehen wird, so verlangt man, daß auch sie außer den Abmachungen über die Verzinsung und Tilgung noch eine besondere Bürgschaft zu leisten habe. Standrecht über Scholapur. Bombay, 14. 5. Die mit der Wiederherstellung der Ruhe beauftragten englischen Truppen haben die Stadt Scholapur besetzt und das Standrecht verhängt. o 350 Gandhis Nnchfolger verhaftet. Nummer 38 Der neue Reparationsplan. Sein wesentlicher Inhalt und seine notwendige innerdeutsche wirtschaftspolitische Auswirkung. In der denkwürdigen Sizung des Reichstags vom 12. März ds. Is. fand die Schlußabstimmung über die mit der Neuregelung der Reparationsfrage im Zusammenhang stehenden Gesetzentwürfe statt. Es handelte sich hierbei um insgesamt 5 Vorlagen( Nr. 1619 bis 1623 der Reichstagsdrucksachen, 4. Wahlperiode 1928), von denen die wichtigste, der Entwurf eines Gesetzes über die Haager Konferenz 1929-30, mit 265 Stimmen gegen 192 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen wurde. Da die Neuregelung für die gesamte Wirtschaft und auch für das Handwerk auf Jahre und Jahrzehnte hinaus von weittragender Bedeutung bleiben wird, erscheint es angebracht, auf den wesentlichen Inhalt des neuen Planes einzugehen. Berlin. Gandhis Nachfolger, der 80jährige Abbas Tyabji und seine 59 Freiwilligen wurden am Montag früh in Nawfari verhaftet, als sie ihren Marsch nach Bharasana angetreten hatten, wo sie das unter Staatsaufsicht stehende Salzlager„, in friedlicher Weise" stürmen wollten. Die Spigengehälter bei der BJZ. Das Gehalt des Präsidenten des Verwaltungsrates der BJ3. beträgt rund 200 000 Mark jährlich. Das Gehalt des Vizepräsidenten rund 160 000 Mark, Generaldirektor Quesnay erhält jährlich eine Entschädigung von rund 125 000 Mark, der deutsche Vizegeneraldirektor Dr. Hülse 105 000 Mark, Direktor Pilotti 80 000 Mark. Rechtsmehrheit in Gotha. Gotha. Am Sonntag fanden die Wahlen zum Stadtrat statt. Das Kennzeichen dieser Wahlen ist die Eroberung von 11 Sigen durch die Nationalsozialisten, die bisher zwei Mandate inne hatten. Die Deutschnationalen und die DVP., die bisher 14 Sitze besaßen, erhielten zusammen 8 Size. Die Demokraten erhielten wieder 1 und die Sozialdemokraten wieder 3 Mandate. Die Wirtschaftspartei verlor 1 Gizz. Hundert Häuser niedergebrannt. Die Haager Vereinbarungen( Reichstagsdrucksache Nr. 1619). Den Verhandlungen im Haag vom 6.- 30. August 1929 und vom 3.- 20. Januar 1930 lag das Gutachten der Pariser Sachverständigenkonferenz vom 7. Juni 1929 zugrun de. Mit ihm, dem sogenannten Youngplan, bemühten sich die beteiligten Vertreter der verschiedenen Regierungen, von wirtschaftlichen und finanziellen Erwägungen aus an die Lösung des Reparationsproblems heranzutreten. Sie mußten dann aber selbst zugeben, daß der Arbeit auch ,, durch politische Faktoren notwendigerweise gewisse Grenzen gesetzt wurden." Die Pariser Sachverständigen wollten ihren Plan als ,, unteilbares Ganzes" betrachtet wissen, dessen Erfolg nicht möglich sei, wenn man sich von den Vorschlägen einzelne bestimmte heraussucht und annimmt, die übrigen aber verwirft." Trotzdem entbrannte auf den Haager Konferenzen der Kampf um die endgültige Gestaltung aufs nene. Leider mußte Deutschland gegenüber den Pariser Abmachungen noch einige Verschlechterungen mit in den Kauf nehmen. Gestern trat der hessische Landtag wiederum zusammen, um zunächst für drei Wochen wieder zu verhandeln. Nach Erledigung einer ganzen Reihe von Anträgen, die teilweise eine lange Aussprache zeitigten, teilte der Präsident mit, daß vor Vertagung noch über den Antrag der Regierungsparteien, die Legislaturperiode des derzeitigen hessischen Landtages noch um ein Jahr zu verlängern, abzustimmen sei. Aus den Reihen der Opposition wurde der vorliegende Antrag in seiner Ausdehnung auf den augenblicklichen Landtag als unmöglich be= zeichnet und scharf kritisiert. Tatsache ist, daß, als vor einigen Wochen der Landtag beschloß, grundsätzlich einer Legislaturperiodenverlängerung zuzustimmen, von drei Seiten der zustimmenden Parteien aber festgestellt worden war, daß diese Verlängerung nicht für diesen Landtag bestimmt sei; trotzdem kam mit dieser Vorlage, mit der die Mehrheitsparteien die Dauer ihrer eigenen Mandate verlängerten. Mit gleichem Recht kann man auch eine Verlängerung auf X Jahre beschließen. Mit diesem Antrag schlägt man dem Wesen der Demokratie ins Gesicht und schädigt das Ansehen des Parlaments. Die DVP. beantragt namentliche Abstimmung. Sie ergibt Annahme der gen zur Uebersiedlung zu treffen. Moshau, 14. 5. In Pokrowsk, der der Hauptstadt des Rätestaates für die Wolgadeutschen, entstand gestern ein Schadenfeuer, das sich infolge des starken Windes über 10 Stadtviertel ausbreitete. Mit Hilfe der aus Saratom eingetroffenen Löschzüge und Löschdampfer wurde das Feuer lokalisiert, nachdem über 100 Häuser niedergebrannt waren. Hindenburg verlegt seinen Wohnfig von Hannover nach Neudeck. Der Reichspräsident hat, wie die ,, Niederdeutsche Zeitung" berichtet, an den Magistrat der Stadt Hanover ein Schreiben gerichtet, in dem er mitteilt, daß die Arbeiten auf seinem Stammgut Neuded in Ostpreußen soweit fortgeschritten seien, daß er seinen Wohnsitz dort zu nehmen gedenke. Seine Töchter werden in Kürze in Hannover eintreffen, um die VorbereitunJährliche Zahlungen. Eine Schuldbescheinigung der deutschen Regierung legt die Verpflichtung fest, ent sprechend den vorgesehenen näheren Bestimmungen die jährlichen Beträge an die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zu leisten. Diese Leistungen werden im einzelnen aufgestellt für die Zeit vom 1. September 1929 bis zum 31. März 1988. Sie betragen für die Zeit vom 1. September 1929 bis 31. März 1930, 676,9 Millionen RM, im ersten vollen Reparationsjahre( jeweils vom 1. April bis 31. März) 1930/31 1641,6 Millionen RM, um dann für die weiteren Jahre langsam anzusteigen, im Reparationsjahre 1965/66 den Höhepunkt mit 2353,7 Millionen RM zu erreichen und dann in dem zweiten Abschnitt der Laufzeit, in den letzten 22 Jahren, wieder langsam zu fallen. Im letzten Reparationsjahre 1987/88 beträgt die jährliche Leistung 897,8 Millionen RMDer Schuldbescheinigung sind Kupons in zwei Abschnitten angehängt. Der Abschnitt A stellt den mobilisierbaren und nicht aufschiebbaren, der Abschnitt B den aufschiebbaren Teil jeder jährlichen Zahlung dar. Zu diesen jährlichen Leistungen treten weiter die Zahlungen an die Vereinigten Staaten von Amerika, mit denen ein besonderes Schuldabkommen( Reichstagsdrucksache Nr. 1620) geschlossen wurde, ferner besondere Leistungen auf Grund von Abmachungen mit Belgien wegen der 1918 in Belgien verbliebenen Markbeträge und schließlich die Beträge an Zinsen für die Dawesanleihe vom Jahr 1924. Dadurch erhöhen sich die oben angegebenen jährlichen Summen im Reparationsjahre 1930/31 auf 1777,1 Millionen RM und im Jahre 1965/ 66 auf 2397,3 Millionen RM, um in den folgenden Jahren wegen Ablauf der besonderen Vereinbarungen wieder in Wegfall zu geraten. Durchschnittlich müssen 654 Millionen RM von den jährlichen Leistungen unbedingt überwiesen werden. In den ersten 10 Jahren kann ein Teil der jährlichen leberweisungen durch Sachlieferungen erfolgen, deren Gesamtbetrag jährlich fällt und zwar von 739 Millionen RM im ersten Jahre auf 95 Millionen RM im 10. Jahre. Beachtung verdient noch, daß ein Nachlaß der Kriegsschuldzahlungen unter den Reparationsgläubigern auch eine Herabsetzung der deutschen Reparationsarten nach sich zieht. Der Gegenwartswert der zu zahlenden Beträge beläuft sich ohne die äußere Anleihe auf 33,75 Milliarden RM und die durchschnittliche jährliche Leistung auf 1887,3 Millionen RM. Ein gewisser Forschritt gegenüber der früheren Regelung liegt darin, daß nunmehr endlich die Gesamtschuld begrenzt wird. Einen Vorteil dürfte es auch bedeuten, daß die Zahlungen auf Grund des sogenannten Wohlstandsinder nicht mehr in Frage kommen, dessen Auswirkung zu beträchtlichen jährlichen Zusasleistungen geführt hätte. Ein Hinweis darauf, daß in dem Jahrzehnt vom 1. April 1930 bis 31. März 1940 rund 5½ Milliarden RM weniger zu zahlen sind als nach dem Dawesplan, vermag wenig Trost zu bringen. Es bleibt wohl unumstritten, daß auch die herabgesetzten Forderungen die Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft bei weitem übersteigen. Fortsetzung folgt. Nr. 38. Mittwoch Mittwoch, den 15. Mai 1930. Lokales. Tagung des Verkehrsbundes Oberhessen. Gießener Zeitung Frankfurt werden neue beschleunigte Bezirkszüge verkehren: Zwischen Frankfurt- H.- Offenbach- Hanau- H. zwei Zugpaare, weitere Zugpaare zwischen Frankfurt- Ost und Hanau- H. Auch auf der für Oberhessen besonders wichtigen Strecke der MainWeser- Bahn ist mit Verbesserung der Bezirksverbindungen ein recht kleiner Anfang gemacht worden, indem ein beschleunigt geführtes Zugpaar Bad Nauheim- Friedberg- Frankfurt- H. und zurück verkehrt. * * Die Fünfmarkscheine der Rentenbank haben ihre Gültigfeit, wie irrtümlich verschiedentlich behauptet wurde, nicht verloren. Unter Leitung des Bundesvorsitzenden, Beigeordneten Dr. Hamm, hielt der Verkehrsbund Oberhessen hier seine diesjährige ordentliche Jahreshauptversammlung ab, die von den Vertretern der oberhessischen Verwaltungsbehörden, der Industrie- und Handelskammern, der Verkehrsvereine usw. zahlreich besucht war. Der Vorsitzende erstattete zunächst den Geschäftsbericht über das Jahr 1929, in dem er von einer recht ersprießlichen Tätigkeit im Laufe des Berichtsjahres auf den verschiedensten Aufgabengebieten des Bundes Mitteilung machen konnte. Der Fremdenverkehr in der Provinz Oberhessen habe sich im verflossenen Jahre ansehnlich gehoben. Anschließend erstattete der Bundesrechner Mengel- Schotten den Kassenbericht für 1929, der bei einer Einnahme von 3011 RM und einer Ausgabe von 2453 RM einen Ueberschuß von 558 RM aufweist. Bei der sazungsgemäß alle drei Jahre vorzunehmenden Neuwahl des Bundesvorstandes wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder nach anerkennenden Worten des Provinzialdirektors Graef für die bisher vom Bundesvorstand entfaltete Tätig= keit einstimmig auf drei Jahre wiedergewählt. Der Voranschlag für 1930 wurde in Einnahme und Ausgabe mit 2450 RM vorgelegt und genehmigt. Anschließend besprach der erste Vorsitzende des Verkehrsverbandes, Kaufmann StemmerDarmstadt, eine Reihe von bedeutsamen Fragen und Aufgaben zur künstigen Verkehrswerbung für Oberhessen. Sodann sprach der zweite Vorsitzende des Hessischen Verkehrsverbandes, Dr. Rösener, über Fahrplanfragen der Provinz Oberhessen und des Frankfurier Wirtschaftsgebiets. An diese Darlegungen knüpfte sich eine rege Aussprache an. Besonders scharfe Kritik wurde dabei an den außerordentlich unzulänglichen Betriebsverhältnissen bei der Butzbach- Licher Eisenbahn, einem Privatunternehmen, geübt, und dagegen schärfste Schritte bei der Aufsichtsbehörde ins Auge gefaßt. * Der neue Fahrplan. * Bekämpfung der Tuberkulose. Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden jeden Montag nachmittag von 4 bis 5 Uhr statt. * Kraftpostverkehr. Mit Einführung des Sommerfahrplanes am 15. Mai treten in den Fahrplänen der Kraftposten Gießen Krofdorf und Gießen Wißmar keine Aenderungen ein. Auf der Linie Gießen- Gambach treten folgende Aenderungen in Kraft: Die Abfahrt der bisher um 8,46 von Gießen, Bahnhof ist auf 8,25 verlegt worden und wird bis zum Bahnhof Gambach durchgeführt. Die Fahrten ab Gießen Bahnhof 13,02 und 19,05 sind auf 12,45 bezw. 19,00 festgesetzt worden. Die in Gambach entspringende Kraftpost( bisher 9,50) verkehrt für die Folge werktäglich schon vom Bahnhoi Gambach ab( 9,40) und die bisher am Bahnhof Gambach beginnende Fahrt 18,02 verkehrt nur von Gambach Ort aus( 17,50). Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobilclub e. V.( A. v. D.) Die Provinzialstraße Großen- Linden- Lang- Göns wird vom 15. Mai 1930 bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Leihgestern. * Hilfe für Schwerhörige. Zu den Anordnungen zweds Hörverbesserung bei Schwerhörigen zählt der bekannte„, Siemens- Phonophor" der auf elektrischem Wege eine einwandfreie Uebertragung der Sprache bewirkt. Verbesserungsarbeiten haben neuerdings zur Ausgabe von Apparaten mit regulierbarer Lautstärke geführt, so daß für jeden Grad der Schwerhörigkeit ein geeigneter Hörapparat zur Verfügung steht. Kostenlose Vorführung durch Spezialisten in Gießen.( Siehe Inserat in heutiger Nummer.) * Sie können billiger sprechen. Im Fernsprechverkehr mit Nordamerika sind die Gebühren vom 11. Mai ab um 60 Mark ermäßigt worden. Sie betragen alsdann nach der amerikanischen Zone 1 mit Newyork 147, 3one 2 159, 3one 3 171, 3one 4 183, Zone 5 195, 3ome 6 207 Mark. Die Benachrichtigungsgebühr für ein Gespräch von Person zu Person beträgt anstatt bisher 28 nur noch 19,50 Mark. Mitgeteilt u. a. vom Hessischen Verkehrsverband. Der neue Fahrplan der Reichsbahn, der am Donnerstag, den 15. Mai 1930 in Kraft tritt, steht im Zeichen einer wesentlichen Belebung des Bezirks- Eilverkehrs. Die allgemeine Forderung auf Einführung eines Bezirkseilverkehrs ist zum ersten Male auf der Hauptversammlung des Hessischen Verkehrsverbandes am 19. Juni 1929 zu positiven Vorschlägen verdichtet worden. Im weiteren Verfolg der Frage übermittelte der Hess. Verkehrsverband im November 1929 den in Betracht kommenden Stellen weitere Vorschläge, die den Gedanken bis zu ins einzelne gehenden Fahrplanentwürfen verdichteten. Der neue Fahrplan enthält somit auf den nachstehend genannten Strecken eine Reihe neuer, besonders beschleunigt geführter Eilzüge. Die Strecke Wiesbaden- Mainz- H.- RüsselsheimFrankfurt ist mit zwei neuen Eilzugspaaren ausgestattet, während auf der Strede Wiesbaden- Mainz- Kastel- Höchst- Frankfurt ein neues Eilzugspaar verkehrt. Auf der Strecke zwischen Frankfurt und Darmstadt sind drei neue Eilzugspaare vorgesehen, zwischen Darmstadt und Mainz- Wiesbaden verkehren während des Sommers zwei Paare neuer Eilzüge. Jm Bezirk Werft das Stener herum. * Maienblasen. Heute werden vom Turm der Johanniskirche, um 7 Uhr beginnend, folgende Lieder vorgetragen: ,, Wie groß ist des Allmächtigen Güte", Chor aus„ Nachilager von Granada“ und„ Die Lindenwirtin". Aus Nah und Fern. Offenbach a. M. Der Stadtrat hat beschlossen, die Hausangestelltensteuer einzuführen. Die Steuer wurde auf RM 25 für jede Hausangestellte festgestellt. * 50jähriges Arbeitsjubiläum. Herrn Valentin Ditmar aus Osthofen a. Rh., welcher z. Zt. Hier bei seinem Sohne, Herrn Val. Dittmar, Gleibergerweg 81, weilt, wurde von der Hess. Industrie- und Handelskammer Worms, sowie von dem Herrn Reichspräsidenten die Ehrenurkunden für 50jährige pflichttreue Tätigkeit als Werkmeister bei der Firma Rhein. Dampf- Roßhaar- Spinnerei, Hch. Siegel G. m. b. H., Osthofen am Rhein, verliehen. 3u ein iport geftal Remis, mit nen joliegt schritte, die land gemad meister auch Unentschiede ein Erfolg, Das Sp an. Das g gonnen! aber damit noch nicht Deutschland das Tor ge Verständnis bei den Eng 10. Bertretertag der Gewerkschaft hess. Gemeindebeamten. Im städtischen Saalbau in Darmstadt findet am 18. Mai 1930 die Zehnjahrestagung der Gewerkschaft hessischer Gemeindebeamten statt. Herr Dr. Kraus- Mainz wird einen Vortrag halten über„ ,, Der Organisationsgedanke im neuen Staat". Außerdem spricht Herr Meurer- Berlin über„ Die Beamtenschaft und ihre Organisionen“. * Die Reichsjugendwettkämpfe 1930 in Hessen. Der hessische Minister für Kultus und Bildungswesen weist die hessischen Schulen darauf hin, daß auch in diesem Jahre Wettkämpfe der Schuljugend in den nächsten Sommermonaten veranstaltet werden. * Verein Hundesport für Gießen und Umg. e. V. Der Verein begeht am Samstag, den 17. Mai 1930, abends 8.15 Uhr, im Saal des Café Leib sein 30jähriges Stiftigungsfest. Außerdem veranstaltet der Verein am Sonntag, den 18. Mai ds Js. ebenfalls im Café Leib eine Werbeschau für Hunde aller Rassen. Darmstadt. Die diesjährige Tagung, Delegiertentagung und Hauptversammlung des Landesverbandes Hess. Ev. Mv. finder Sonntag, 18. Mai, bezw. Samstag, 17. Mai in Bad Nauheim statt. Ein„ Neuland"!, da in Oberhessen bis jetzt der Gedanke der Männervereinigungen noch nicht so recht Boden gewonnen hat. Was wollen die Ev. Mv.? Sie wollen das religiös- kirchliche Leben innerhalb der Einzelgemeinden wecken, pflegen und fördern, ein festes Bollwerk und eine Abwehrfront gegen alle kirchenfeindlichen Bestrebungen und Anstürme bilden. Der Griesheimer Sand vor der Räumung! Am Dienstag erklärte der Kommandant des Truppenübungsplatzes auf der Bürgermeisterei Griesheim, daß er den bisher beschlagnahmten Teil des neuen Friedhofs an die Gemeinde Griesheim zurückgebe. Aus verschiedenen Maßnahmen vermutet man, daß außer den vier Feldgendarmen die Bejagungstruppen bereits am Sonntag das Lager verlassen werden. Groß- Gerau. Der hiesige Gärtner Schwab machte sich am Sonntag in Anwesenheit seiner Frau und seines Sohnes mit dem Zünder einer Granate zu schaffen, den er vom Kriege her noch im Besitz hatte. Dieser tam zur Explosion, Schwab wurde dabei zerrissen und starb nach wenigen Augenblicken. Sein 20jähriger Sohn erlitt ziemlich schwere, seine Frau leichtere Verletzungen. Frau und Sohn wurden ins Städtische Krankenhaus gebracht. Mainz. Einen deutschen Gemüsebautag veranstaltet der Reichsverband des deutschen Gartenbaus vom 1.- 19. Mai in Mainz. Heidelberg. Eine Pfalzbefreiungsfeier wird am 29. Juni im Schloßhof veranstaltet. zu entlasten, sei ein Finanzsystem aufrechterhalten worden, von dem der Kölner Universitätsprofessor F. K. Mann als von einem konzentrischen Generalangriff auf Erwerb und fundiertes Einkommen" spreche. Das Steueraufkommen betrage im Haushaltsjahre 1928/29 rund 14,5 milliarden Reichsmark gegenüber 10 Milliarden Reichsmark im Jahre 1925/26. Aber die einzelnen Steuern seien an dieser Gesamtsteigerung sehr unterschiedlich beteiligt. Die steuerlichen Forderungen decken sich im allgemeinen mit den ,,, in der Denkschrift des Reichsverbandes:" Aufstieg oder Niedergang" formulierten Vorschlägen. In der Handelspolitik wendet sich der Bericht gegen eine zu optimistische Frisierung der deutschen Handelsbilanz, die in Wirklichkeit passiv sei, sowie gegen die bisherige Anwendung der Meistbegünstigungsklausel, unsere Handelspolitik müsse nicht mehr die überseeischen Länder, sondern die osteuropä ischen Agrarstaaten als Hauptmärkte unseres industriellen Exportes ansehen Die Arbeitslosigkeit erscheint dem Bericht nicht so sehr als ein Problem der Sozialpolitik, sondern der Wirtschaftspolitik. Nachdem das staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramm gescheitert sei, bliebe es nun Aufgabe der freien Wirtschaft, das Problem der Arbeitsbeschaffung zu lösen, wozu vor allem eine günstige Entwicklung der Wirtschaft selbst gehöre. Der Bericht wird gerade jegt, da der fatalistische Bessimismus der letzten Jahre der optimistischen Entschlossenheit, mit der auch das neue Kabinett an seine Arbeit geht, zu weichen scheint, besonderen Anklang finden, denn es zeigt positive Wege und Ziele an. Troß der vorhandenen Fülle von Denkschriften ufw. wird der soeben veröffentlichte Geschäftsbericht des Langnamvereins in Düsseldorf allgemeines Interesse finden, da er ein ungewöhnlich klares Spiegelbild der wirtschafts-, sozial- und etatpolitischen Probleme bildet, mit denen die deutsche Wirtschaft zu ringen hat. Das Vorwort enthält einen wirkungsvollen Aufruf Dr. Schlenkers, der unter dem Motto: Werft das Steuer herum" das Führerrecht und die Führerpflicht des Unternehmers in den Vordergrund stellt und die Möglichkeiten eines nationalen Aufstiegs ausdrücklich davon abhängig macht, daß wieder dem verantwortungsvollen Führerwillen Freiheit des Handelns" gewährt wird. Weiten, immer weiter werdenden Kreisen der deutschen Deffentlichkeit wird das aus der Seele gesprochen sein Die wirtschaftliche Not zeugt nicht gegen die Unternehmerleistung, sondern lediglich gegen die Kräfte, die in Verkennung der wirtschaftlichen Zusammenhänge überspannten Bedürfnissen des Konsums vor den Forderungen der Wirtschaft den Vorzug geben. Was der deutsche Unternehmer troh dieser staatlichen und bürokratischen Hemmungen für den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft geleistet hat, wird im Auslande allgemein anerkannt, es wäre zu wünschen, daß das > auch bei uns geschähe und daß auch bei uns der Unternehmer als Pionier und Träger der nationalen Wirt schaftsgröße angesehen würde, anstatt angefeindet und verdächtigt zu werden. Gewiß ist die Wirtschaft nicht der Unternehmer allein: ohne eine intelligente und leistungsfähige Arbeiterschaft ist auch er machtlos. Aber wenn man den Unternehmer, wie das in den letzten Jahren geschehen ist, von der Leitung der Wirtschaft zu verdrängen sucht und direkt oder indirekt sozialisierenden Tendenzen nachgibt, sind schwere Störungen des wirtschaftlichen Organismus unvermeidlich. Wir fennen sie zur Genüge, und aus dieser Kenntnis ergibt sich die Forderung Werft das Steuer herum" mit zwingender Notwendigkeit. Der Bericht gibt nach diesen einleitenden grundsäglichen Feststellungen eine sehr interessante Analyse der wichtigsten deutschen Wirtschaftsprobleme, der Reparationsfrage, der Finanz-, der Handels- und endlich der Sozialpolitik. Den Versuch einer wirtschaftlichen Lösung des Reparationsproblems sieht der Bericht auch angesichts des Youngplans als gescheitert an und fordert eine systematische Vorbereitung seiner Revision. Eine besonders eindringliche Schilderung und kritische Würdigung finden natürlich die deutschen Finanzverhältnisse. Der Bericht stellt fest, daß die finanzpolitische Tat der Währungsstabilisierung und-erhaltung ohne die notwendige Ergänzung durch eine kluge und maßvolle Finanzpolitik geblieben sei. Anstatt die den Voranschlag im Haushaltsjahre 1924/25 um 40% überschreitenden Einnahmen an Steuern und Zöllen dazu zu benutzen, die Wirtschaft durch Steuererleichterung Bitamine in der Kantine. Nic ist der Wirtschaftskampf intensiver, furchtbarer geführt worden, als heute. Jeder versucht, zu vereinfachen, an Unkosten zu sparen, zu rationalisieren, zu unterbieten. Man erfand das rollende Band, die Fließarbeit. Wie kann weiter rationalisiert werden? Dock, nur durch Steigerung der Leistungsfähigkeit der Menschen, nicht nur durch Mechanisierung der Arbeitsvorgänge das tun alle sondern durch Hebung des Gesundheitsniveaus, der inneren Kraft. zipien arbeitet, entstehen täglich Bergehen gegen die Ernährungsgesege, die sich summieri im Laufe der Jahre unbedingt in einer allmählichen Schwächung der Konstitution äußern müssen. Wenn sich die Allgemeinheit intensiver mit den Richtlinien der modernen Ernährungslehre befassen würde, stände es sicherlich weitaus besser um die Volksgesundheit. Gesundheit durch Ernährung. F. Riemer. Der Ball. N Sturms ergeb Engländer der mit Bombenic Neulich erzählte eine Hausfrau ein Erlebnis das wegen seiner schlaglichtartigen Beleuchtung für die Allgemeinheit wiedergegeben zu werden verdient: Ein Elektromonteur, der in der Küche arbeitete, sah, daß das Gemüsewasser abgegossen werden sollte. Er verhinderte diese Maßnahme mit den Worten:„ Sie werden doch nicht das beste vom Gemüse fortschütten?" Auf die erstaunte Frage der Hausfrau, was denn an dem Gemüse so besonders wertvoll wäre, hielt der Monteur einen Vortrag über den lebenswichtigen Mineralstoffgehalt des Gemüsewassers und daran anschließend, ermuntert durch die Wißbegier der Hausfrau, begründete er eingehend die gesundheitlichen Vorteile neuzeitlicher Ernährung, deren Hauptbestandteil frisches Obst und Gemüse ist. Er selbst sei das beste Beispiel für Gesundheit durch richtige Lebensweise, er äße fast ausschließlich begetarisch und ließe keinen Tag ohne frisches Obst vorübergehen. Krankheit tenne er nicht. Dieser Mann bildet leider eine rühmliche Ausnahme. Der Weg weist sofort auf die Ernährung, da ein schlecht ernährter Körper unbedingt unterlegen ist. Man schuf Kantinen und bot preiswert warme Speisen an. Der Erfolg bleibt aus, weil die Kantinenkost minderwertig ist. Man legt nur Gewicht auf warme" Speisen, nicht aber auf vollwertige Zusammenseßung. Es fehlen die frischen Früchte die Vitamine. Wenn die Kantinenküche nach modernen Ernährungsprinzipien ge= leitet würde, müßte der große Rationalisierungsprozeß der Maschine Mensch gelingen. Den Beweis liefert der anspruchslose polnische Erntearbeiter, der sich hauptsächlich von Kartoffeln, Brot und Milch nährt und dabei hervorragendes leistet. Da sowohl die Kantine, als auch die Durchschnittsküche des bürgerlichen Haushaltes nach unzulänglichen Prinjezt ist noch to fen. Trotzdem zweiten Ede, englischen Lo gelegentliche Es stände besser um unsere Volksgesundheit, wenn alle so handelten, wie dieser Elektromonteur. Wieviel Krankheit und Elend lönnte, besonders in den Familien der Werktätigen, vermieden werden, wenn diese einsehen würden, wie ungeheuer wichtig der tägliche Genuf von frischen Früchten ist. Es wird immer betont, daß Obst zu teuer sei, um es täglich auf den Tisch bringen zu können. Die Wahrheit ist, daß es nur unwesentlich im Preise gegen die Vorfriegszeit gestiegen ist. Für eine gute Apfelsine zahlte man früher auch 10 Pfg. Die frischen Früchte erscheinen nur deswegen teuer, weil sie nicht ihrer Bedeutung entsprechend andere weniger lebenswichtige Lebensmittel verdrängen, sondern außer diesen genossen werden. Die gesunde Zufost zum Butterbrot ist nicht der Aufschnitt, sondern der Apfel oder die Tomate Das Hauptgericht verschiedener Wochentage sei nicht immer Fleisch, sondern etwa Gemüsereis, oder Aepfelkartoffeln. Den Durst lösche man mit Obstsäften( Zitrone) oder durch eine erfrischende Apfelsine. erite herzhaft der Lage ist Geschoß am regende Szen umipielt beid den Torwächt und- schießt Wenn auch in den Kantinen und Massenspeisungen auf diese Gesundheitsfragen im Speisezettel Rücksicht genommen würde, wäre der Gesundheitszustand besser und die Leistungsfähigkeit um vieles gehoben. Hier Itegt eine Rationalisierungsmaßnahme, deren tiefe Bedeutung weder die Arbeitgeber noch Arbeitnehmer nur annähernd erfaßt haben. Der einzig Anfang an je nämlich der 3 lich start aufs Die Mittellin Läuferreihe einem verein Minute jein Aus geschosse Der linke Li Stoppt den B Bombe los., Deutschland ha Die Eng Um d In Köln: S längerun Die Spie Westdeutschla runde um di Stettin an. Pa Auszug aus ein Um der An jorge e B. me irtsgruppe M Antrag, ihr di hofs Servon in wurde diesem So ist nun Heimat und ei verhältnismäßi gefnüpft. In Majjiges, Höhe Todesmutiges fchaft, höchste die Namen wie vier Jahre hin Buvor nicht ge ebenjo jehr, w In einem Weiten", den eine Besichtig es mit Bezug Am dem zum dortige de Sang geleg liebevoller noch nicht g unbefannte bettet wurd Laufend un hoj. Auf d zeichnungen menter 116 Haben doch fonders of Inf. Regt. Schwerli zu finden je Heimat, an fonen Mainz melfriedhof v Batenschaft g Mainz und je boi". Bur D gruppe Maing in Rheinhellen Mitpaten 64 Es find dies d gierungsbaura Kreisidhultäte Mr. 38. V.( A. v. 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Ist uns der ersehnte Sieg über den Lehrmeister auch diesmal noch nicht beschieden gewesen, so ist das Unentschieden, gegen die wohl beste Mannschaft der Welt dennoch ein Erfolg, auf den wir mit Recht stolz sein können. Das Spiel: Um 17.42 Uhr stößt Englands Mittelstürmer an. Das größte Spiel des deutschen Nachkriegsfußballs hat begonnen! Die deutsche Mannschaft ist sehr aufgeregt, kann sich aber damit entschuldigen, daß auch die Engländer sich zunächst noch nicht gefunden haben. So kann bereits nach 3 Minuten Deutschland die erste Ede erzielen, die von Bergmaier hinter das Tor gegeben wird. Doch während bei den Deutschen kein Verständnis und Zusammenspiel aufkommen will, klappt es bei den Engländern weit besser. Von Mann zu Mann geht der Ball. Nach 8 Minuten, nachdem ein Vorstoß des deutschen Sturms ergebnislos verpufft ist, legt der linke Verteidiger der Engländer den Ball weit seinem Sturm vor. Bradford sendet mit Bombenschuß zum Führungstor für England ein. Auch jetzt ist noch kein System in der deutschen Mannschaft zu bemerfen. Trotzdem kommen die Träger des Reichsadlers zu ihrer zweiten Ecke, die wiederum von Bergmaier vergeben wird. Die englischen Läufer und Verteidiger haben keine große Mühe, gelegentliche Vorstöße des deutschen Sturmes abzuwehren. Der erste herzhafte Schuß, den der deutsche Sturm dann abzugeben in Der Lage ist, erfolgt von Kuzorra. Ganz knapp streicht dessen Geschoß am Pfosten vorbei. Wenig später gibt es eine aufregende Szene: Jack sucht sich den Ball in der Mitte des Feldes, cumspielt beide deutsche Verteidiger und auch den herauslaufeniden Torwächter Kreß, zieht unbehindert auf das offene Tor zu und schießt weit vorbei! Der einzige Mann in der deutschen Mannschaft, der von Anfang an seine Ruhe bewahrt, ist gleichzeitig der wichtigſte: nämlich der Torwächter Kreß. England drückt außerordentLich stark aufs Tempo. Minutenlang kommt der Ball nicht über Die Mittellinie hinaus. Die deutschen Verteidiger und die Läuferreihe haben schwere Abwehrarbeit zu verrichten. Aus einem vereinzelten Vorstoß erzielt zwar Deutschland in der 19. Minute seine dritte Ecke, aber auch diese wird wiederum ins Aus geschossen. Endlich, in der 23. Minute ein zügiger Angriff: Der linke Läufer Mantel legt an Hofmann- Dresden vor, dieser Stoppt den Ball und läßt aus dem Stand von 25 Meter eine Bombe los., die der englische Torwächter passieren lassen muß. Deutschland hat 1: 1 ausgeglichen. Die Engländer erzielen im Gegenstoß sofort ihre erste Um die Westdeutsche Meisterschaft. - In Köln: SpVg. 07 Sülz längerung 4: 2( 1: 1, 2: 2). Fortuna Düsseldorf nach BerDie Spielogg. 07 Köln- Sülz ist demnach dritter Vertreter Westdeutschlands und tritt am nächsten Sonntag bei der Vorrunde um die Deutsche Meisterschaft gegen Titania Stettin in Stettin an. Ein rheinhessischer Patenfriedhof in Frankreich. Auszug aus einem Artikel von Oberregierungsrat Fald- Mainz. Um der Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürjorge e. V. mehr Inhalt und Antrieb zu geben, stellte die Bezirksgruppe Mainz bei dem Bundesvorstand in Berlin den Antrag, ihr die Patenschaft des Deutschen Kriegersammelfriedhofs Servon in Frankreich zu übertragen. Ende vorigen Jahres wurde diesem Antrag entsprochen. So ist nun ein symbolisches Band zwischen unserer engeren Seimat und einem deutschen Kriegerfriedhofe in einer räumlich berhältnismäßig nahen ehemaligen Kampfzone der Westfront geknüpft. In Verbindung mit dem Friedhof Servon treten bie Namen wie Argonnerwald, Champagne, Four de Paris, Tahure, Massiges, Höhe 191 mit all ihrem Grauen in die Erinnerung. Todesmutiges Leiden in Angriff und Abwehr, treueste Kameradchaft, höchste Pflichterfüllung, Opferbereitschaft und Not durch bier Jahre hindurch in einem Maße, wie es die Weltgeschichte zuvor nicht gekannt, heiligen für uns Deutsche diesen Boden ebenso sehr, wie die Tatsache, daß er Ruhestätte der Toten ist. In einem Bericht ,, An den Gräbern unserer Gefallenen im Westen", den der Schreiber dieser Zeilen im Oktober 1928 über eine Besichtigungsreise erstattete und der Presse übergab, hieß es mit Bezug auf den Friedhof von Servon: ,, Am Rande der Argonnen nach der Champagne zu hinter dem zum Teil wieder aufgebauten Dorfe Servon wurde der dortige deutsche Sammelfriedhof besucht. Er ist schön am Hang gelegen, eine völlig neue Anlage, die nach planmäßiger. liebevoller Ausgestaltung verlangt. Das Sammelgrab war noch nicht geschlossen, da fast täglich noch der eine oder andere unbekannte Tote aus dem Kampfgebiet um Tahure hinzuge= bettet wurde. Die Reste von 3508 bekannten und mehreren Tausend unbekannten deutschen Soldaten birgt dieser Friedhof. Auf den Grabkreuzen kehren besonders häufig die Bezeichnungen heimischer Truppenteile wieder, so der Inf.- Regimenter 116, 118, 168, 81, 88( teils attiv, teils Reserve) usw. Haben doch gerade in dieser Gegend heimatliche Truppen besonders oft und lange gefochten und einige, wie LandwehrInf. Regt. 118 jahrelang im Stellungskrieg gelegen." Schwerlich dürfte an der ehemaligen Westfront ein Friedhof zu finden sein, der durch seine Toten mehr an unsere engere Heimat, an Hessen und Nassau und an die ehemaligen GarniSomen Mainz und Worms, geknüpft wäre, als der deutsche Sammeelfriedhof von Servon. So erklärte sich die Uebernahme der Boatenschaft gerade dieses Friedhofs durch die Bezirksgruppe Mainz und seine Bezeichnung als Rheinhessischer Patenfriedhoof". Zur Durchführung der Patenschaft hat sich die Bezirksgruppe Mainz des Volksbundes als Hauptpate mit den übrigen in Rheinhessen tätigen Organisationen des Volksbundes als fitpaten zu einer Arbeitsgemeinschaft, zusammengeschlossen. Es sind dies die Bezirisgruppe Worms. Vorsitzender Herr Regierungsbourat Gerlach, und die unter Leitung der Herren Arneisschulräte stehenden losen Kreisgruppen zu Alzey, Bingen, Ecke, die ebenfalls nichts einbringt. Drei Minuten später erzielt der deutsche Sturm seine 4. Ede. Ergebnislos. Bei deutlicher Ueberlegenheit der Engländer vergehen die Minuten. In der 31. Minute geht Watson durch, schießt, so daß Kreß keine Rettungsmöglichkeit mehr bleibt. 2: 1. England erzielt in der 39. Minute seine 2. Ede. Drei Minuten vor Schluß der ersten Halbzeit scheint es noch eine glüdliche Wendung für Deutschland geben zu sollen. Deutschland erzielt zunächst seine 5. Ede. Gleich nach der Pause gibt es den ersten Strafstoß gegen England. Schon die erste Aktion der deutschen Mannschaft macht nach Wiederbeginn einen ganz anderen Eindruck, als in den ersten 45 Minuten. Es liegt erheblich mehr Angriffsfreudigkeit darin, und ehe man es sich versieht, nämlich in der vierten Minute, gibt Bergmaier eine ausgezeichnete Flanke zur Mitte. Kuzorra, für den das Leder ursprünglich bestimmt ist, verpaßt, HoffmannDresden nimmt aber geistesgegenwärtig den Ball auf und sendet unhaltsam zum 2: 2- Ausgleich ein. Jeder Vorstoß der Deutschen wird von ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen begleitet. Die Deutschen drehen mächtig auf. Es gibt jetzt Schüsse auf das englische Tor, mit denen der Torwächter schwere Arbeit hat. Hofmann läßt wieder eine Bombe los, die höchstwahrscheinlich ein Tor bedeutet hätte, doch im letzten Augenblid wirst sich der englische Verteidiger dazwischen, fängt den Ball auf und liegt am Boden. Er erholt sich jedoch nach einer Weile, dafür aber verläßt der Läufer Marsden, dem die gleich am Spielbeginn durch seinen Kameraden Blenkinsop zugefügte Verletzung doch mehr zu schaffen macht, das Spielfeld und kommt nicht wieder. England also nur mit 10 Mann. Nach einer Viertelstunde, während der die deutsche Mnnschaft ein ausgezeichnetes Angriffsspiel ge=" liefert hat, gelingt dem Münchener Hofmann eine gute Vorlage an seinen Dresdenez Namensvetter. Dieser täuscht geschickt den Verteidiger, und es steht 3: 2 für Deutschland. Die deutsche Mannschaft liegt in Führung. Während in die deutsche Mannschaft mehr Einheitlichkeit hineingekommen ist, haben die Engländer im gleichen Maße nachgelassen. Am rechten Flügel ist Bergmaier in großer Form, und er ist es dann auch, der die meisten gefährlichen Angriffe Deutschlands einleitet, aber da er an seinem Nebenmann Pöttinger keine Unterstützung findet, verpuffen die meisten seiner gutgemeinten Angriffszüge. Die Minuten verstreichen. Es besteht durchaus die Möglichkeit, daß Deutschland bis zum Schlusse diesen Vorsprung hält. Stubb und Schütz stellen ihren Mann. Plötzlich eine Flante des englischen rechten Flügels. Die deutsche Verteidigung ist sich einen Augenblick unschlüssig, Jack köpft den Ball im Fallen. Sieben Minuten vor Schluß ist das 3: 3 hergestellt. Die deutsche Mannschaft spielt jetzt verständlicherweise auf Halten, versucht Zeit zu gewinnen. Es wird geschafft. Ein Vorstoß bringt noch einmal eine Ede ein und dann ist Schluß. Ergebnisse aus dem Bezirk. Bezirksliga und Bezirksklassen: - Spielogg. 1900 Gießen BC. Frankf.- Oberrad 4: 0( 1: 0) Hessen 09 Kassel- VfB. Gießen 6: 0( 3: 0) Germania Marburg Alemannia Worms FV. Würzburg 1 - SV. Alsfeld 2: 4 VfB.-K. Marburg 4: 2 Kurhessen Kassel 9: 3( 2: 3) Spielogg. 02 Griesheim - Borussia Fulda 5: 4( 3: 1) Oppenheim, Worms und Mainz. In jahrelanger Arbeit, vor allem in den stillen Landgemeinden, wurde bereits ein finanzieller Grundstock für die Ausgestaltung des Patenfriedhofs geschaffen. Die Kriegerfriedhöfe sind nach dem Willen der Reichsregierung und des Volksbundes so auszugestalten, daß sie würdige, bleibende Ehrenstätten unserer Toten werden und nur ein Mindestmaß an Pflege erfordern. Jeder Prunk ist zu vermeiden. Er entspräche nicht dem Ernste der Lage Deutschlands und nicht unserem Volksempfinden. An die Errichtung von Denkmälern, wie sie auf den französischen, englischen und amerikanischen Kriegerfriedhöfen zu finden sind, ist nicht zu denken. Ein Kriegerfriedhof mit seinem Wald von Kreuzen und mit seinen, die Gebeine der unbekannten Soldaten bergenden Sammelgräbern, redet eine so ernste, erschütternde Sprache, daß es eines Dentmals nicht bedarf. Die Pflege des Friedhofs soll aber zeigen, daß die Toten, die da in Einzelgräbern oder ungenannt im Sammelgrabe ruhen, von ihren Volksgenossen nicht vergessen sind. Ein Unterschied nach Rang und Stand der Toten darf selbstverständlich nicht gemacht werden. Wie sie Schulter an Schulter fämpften, litten und fielen, so ruhen sie nun als Volksgenossen und Kameraden ohne äußerlichen Unterschied, so wie der Zufall des Schicksals sie in die fremde Erde bettete. Der Bundesvorstand hat bereits durch einen seiner besten Garten- Architekten Entwürfe für die Ausgestaltung des Friedhofs Servon ausarbeiten lassen und dem Hauptpaten zugesandt. Die Verhandlungen über Plan und Kostenanschlag sind im Gange. Haben sich Hauptpate und Mitpaten mit dem Bundesvorstand geeinigt, dann wird der Entwurf durch den Kunstbei rat begutachtet, der gemeinsam von dem Auswärtigen Amt und dem Volksbund eingesetzt ist, und dem eine Reihe hervorragender deutscher Künstler angehören. Nach Zustimmung des Kunstbeirats wird das nach dem Vertrage von Versailles erforderliche Einverständnis der französischen Regierung auf amtlichem Wege erwirft. Erwähnt sei hier, daß die französische Regierung ihrer Verpflichtung aus dem Vertrage von Versailles zur Instandhaltung der deutschen Kriegerfriedhöfe bisher in loyaler Weise nachgekommen ist. Die Friedhöfe machen aber, wenn sie auch tadellos sauber gehalten sind, durch die spärliche Bepflanzung einen trostlosen, liebeleeren, geradezu schaurigen Eindruck. Hier gilt es vor allem durch Bepflanzen mit Bäumen, Sträuchern, Blumen und Rasen dem Friedhof eine deutschem Empfinden entsprechende liebevolle Ausgestaltung zu geben. Auf Klima und Bodenbeschaffenheit muß dabei weitgehend Rücksicht genommen werden. Im kommenden Herbst soll mit dem Setzen der Bäume begonnen, eine lebende Hecke von Zaunrosen gepflanzt und ein würdiges Eingangstor geschaffen werden. Bis der Friedhof einigermaßen ausgestaltet ist, werden mindestens 2 Jahre vergehen. Eine andere aus der Durchführung der Patenschaft entspringende, nicht minder wichtige Arbeit soll aber noch in diesem Jahre zu Ende geführt werden. Es muß nämlich ermittelt werden, woher die auf dem Friedhof von Servon ruhenden, dem Namen nach bekannten Toten stammen, wie ihre genauen Personalien und wer ihre Angehörigen sind. Es handelt sich ja nicht um einen während des Krieges sorgsam angelegten FriedTura Kassel 7: 1( Sa.) SV. Jena Vimaria Weimar SV. 05 Einbed FV. Melsungen - Tura Kassel 4: 3 Nr. 38. Hermannia Kassel 0: 5( 0: 2) SpV. Niederzwehren 4: 1 Hessen- Preußen Kassel BV. 06 Kassel 3: 2( 1: 1) Spvg. Göttingen Preuß. Grün- Weiß Hameln 4: 1( 2: 0) Germ. Fulda Sportfreunde Kassel 4: 2( 3: 0) Blau- Weiß Göttingen Hellas Münden 0: 0 BfB. Azlar VfB. Wetter 1: 0 Gau Gießen- Weglar: Der Sonntag ist verregnet. Die Mehrzahl der angesagten Spiele mußte wegen Spielunfähigkeit der Plätze abgesagt werden. - Wetzl. SpV. 2. Büblingshausen 1. 5: 3( 1: 1) Lollar 1. Odershausen 2. 2: 4( 0: 2) Grünberg 1. Oberndorf 1. Wehl. SpB. 3. Oberndorf 2. Nidda 2. Jugend: Dreihausen 1. 0: 4( abgebr.) Tiefenbach 1. 2: 4 Büblingshausen 2. 3: 1( 1: 0) Tiefenbach 2. 3: 3 Lich 1. 1: 1( abgebr.) Wetzl. SpV. 2. Weilburg 1. Steindorf 1. 4: 0 1900 Gießen 2.- 3. 4: 2 Weilburg Schüler Garbenteich Sch. Flensungen- Mücke 1. Niedergirmes Schüler 1: 0 Gau Marburg: 1900 Schüler 0: 1 Großen- Bused 1. 2: 2 Niederwalgern 1. Marbach 2. 1: 6 VfB.-K. Marburg 1. Jgd.- 1900 Gießen 1. Jgd. 1: 2 Westfälischer Bezirk: # Westdeutschland. Arminia Bielefeld Duisburger SpV. 3: 5 Hammer Spielvereinigung - Duisburger Spiela 2: 2 SpVgg. Herten- SpVgg. Barmen 4: 1 SpVgg. Gütersloh Westfalia Ahlen 5: 2 SpuSp. Ahlen Union Herford 3: 1 SpVgg. Minden 09 Hamm Weitere Spiele: - 08 Unna 2: 1 09 Greven 5: 0 Duisburg 08( Ga.) 6: 3 Borussia M.- Gladbach 6: 4 Schwarzweiß Barmen 2: 5 Eintracht M.- Gladbach 3: 1 TURU Düsseldorf Ratingen 04 Viktoria Barmen Borussia M.- Gladbach Rheydter Spielv. - - - Homberger SV. 5: 3 Vittoria Rhendt- SC. 03 Düren 2: 2 Preußen Duisburg SC. M.- Gladbach 1: 2 Sportfreunde Essen Castrop 02 0: 1 Altenessen Essen 99 3: 4 SC. 08 Münster - - VfL. Benrath 2:11 Hessen 09 Kassel BfB. Gießen 6: 0 Eine recht große Ueberraschung brachte dieses Resultat den Gießenern, doch für den Unterrichteten weniger, denn die VfB.er waren mit nicht weniger als fünf Ersatzleuten nach Kassel gefahren. Dazu kam noch, daß die Kasseler Mannschaft einen ganz anderen Kampfgeist beseelte und mit großem Elan gingen diese gleich von Anfang an los und wenn auch in der Verteidigungsarbeit manche schöne Leistung zu sehen war, so konnte eine Niederlage mit dieser VfB.- Mannschaftsaufstellung nicht ausbleiben. hof, über dessen Tote eine von deutscher Seite genau geführte Belegungsliste Auskunft geben könnte, sondern um einen erst nach dem Kriege von der französischen Regierung neu angelegten Sammelfriedhof. Man hat auf ihn aus weitem Umkreis die Gebeine der auf kleineren Kriegsfriedhöfen oder in vereinzelten Gräbern beigesetzten oder in der Stellung verschütteten und nunmehr bei der Aufräumung der ehemaligen Kampfzone aufgefundenen deutschen Soldaten überführt. Die dem Hauptpaten Ende vorigen Jahres übersandte, von der französischen Behörde aufgestellte und von dem Deutschen Zentralnachweis= amt für Kriegerverluste überprüfte Belegungsliste nebst Belegungsplan ist unvollkommen und verrät den der deutschen Sprache und der deutschen Heeresorganisation untundigen Schreiber. Nach der Liste sind auf dem Patenfriedhof 3567 Deutsche in Einzelgräbern, 295 benannte Deutsche in fleineren Sammelgräbern und 4261 unbekannte Deutsche in zwei großen Sammelgräbern beigesetzt worden. Die Namen sind zum Teil falsch geschrieben, die Truppenteile und Todestage sind vielfach ungenau, falsch oder überhaupt nicht wiedergegeben. Der Ort der ersten Bestattung ist dagegen bei allen Toten eindeutig angegeben. Nicht weniger wie 50 solcher Ortsnamen weist die Liste auf, darunter Binarville, Butte du Mesnil, Four de Paris, La Harazée, Massiges, Maison de Champagne, Ripont, St. Marie au Py, Vienne le Chateau, Ville sur Tourbe, um nur einige zu nennen. Die französische Liste entbehrt überdies jeglicher systematischer Ordnung und gibt die Toten lediglich in der Reihenfolge wieder, wie sie zufällig auf dem Sammelfriedhof neu beigesetzt wurden. In wochenlanger mühsamer Arbeit hat der Hauptpate die Liste zergliedert und eine alphabetisch geordnete Kartei hergestellt. An Hand dieser Kartei ist es nun leicht möglich, festzustellen, ob ein Heeresangehöriger, der in der Gegend von Servon gefallen ist, auf dem Sammelfriedhof beerdigt ist und in welchem Grabe. Die Kartei liegt an Werktagen vormittags in der Geschäftsstelle der Bezirksgruppe Mainz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezelsstraße 18, zur fostenlosen Einsicht offen. Es ergeht an alle, welche einen Angehörigen oder Freund unter den Toten des Patenfriedhofs Servon vermuten, die Bitte, zur Vervollständigung der Kartei beizutragen. Die Durchführung der Patenschaft in dem oben gezeichneten Rahmen wird auf Jahre hinaus erhebliche Mittel beanspruchen. Hauptpate und Mitpaten rechnen auf die Unterstügung von zahlreichen Einzelpersonen und Körperschaften, sei es durch Erwerb der Mitgliedschaft oder durch Einzelspenden. Erwähnt sei, daß die Ortsgruppe Weylar des Volksbundes bereits einen laufenden Jahresbeitrag zugesagt hat. Jeder gebe so viel er tann, nicht nur aus Dankbarkeit gegen die Toten, sondern auch zur Wahrung deutscher Ehre und deutschen Ansehens im Auslande! In seinem Geleitwort zum Voltstrauertag im Jahre 1926 sagie der Herr Reichspräsident: ,, Für uns sind sie in den Tod gegangen. An den Gräbern unserer Gefallenen, die sich für uns alle opferten, soll die Zwietracht schweigen. Mahnend steht vor uns das deutsche Leid, das heilige Opfer der im Kriege Gebliebenen, die starben, damit Deutschland lebe." Mögen diese Worte fürderhin Beachtung finden. Dann ist der Arbeit des Volksbundes in schwerer Zeit schöner Erfolg gewiß. Mittwoch, den 15. Mai 1930. - ,, Gießener Zeitung" Beim Spiel der Ligaklasse mußte nach 90 Minuten Spielzeit auf Wunsch der beiden Vereine das Los entscheiden. Die Pokalspiele wurden sehr zufriedenstellend geleitet von den Schiedsrichtern Müller- Frohnhausen, Schmidt- Burg und Thielmann- Hörbach. Die Leichtathletik- Konkurrenzen waren 1900 Gießen Liga bach 1. BC. Frankfurt- Oberrad 4: 0. Nach dem Versagen der Einheimischen gegen Rüsselsheim traute man der Mannschaft diesen eindeutigen Erfolg eigentlich nicht zu. In der Mannschaft war wieder etwas umgestellt worden. Balser spielte endlich mal an dem Platz, wo er von Rechtswegen schon immer hingehört in der Verteidigung. Jm Tor wirkte nach langer Pause erstmalig wieder Brambach, der seine Arbeit tadellos machte. Der Regen hörte nicht auf, so daß aus dem Fußball bald ein Wasserball wurde. Trotzdem können die Einheimischen das Spiel überlegen und siegreich gestalten. Lollar 1. Odershausen 2. 2: 4( 0: 2). Odershausen stellt eine flinke, technisch gut durchgebildete Elf. Erst nachdem dieselbe durch zwei billige Erfolge in Führung liegt, erwacht Lollar und bringt das Heiligtum Odershausens öfters in Gefahr. Jedoch vergißt der Sturm das Schießen und läßt alle günstigen Gelegenheiten unausgenutzt vorübergehen. Odershausen kommt zu seinem 3. Treffer, bevor Lollar ein Tor aufholen kann. Nochmals schlägt Odershausen den Schlußmann Lollars, dann stellt der Mittelläufer der Einheimischen durch einen prachtvoll getretenen Strafstoß das Endresultat her. Ein schönes faires Spiel. Schiri Hilberg leitete gut. Grünberg 1. Dreihausen 1. 0: 4 abgebr. Grünberg 2. Dreihausen 2. 0: 3. Den Reigen eröffneten die 2. Mannschaften. Der Regen hatte am Samstag und Sonntag morgen den Sportplatz sehr aufgeweicht, sodaß ein reguläres Spiel nicht aufkam. Als die ersten Mannschaften das Feld betraten, machte der Himmel ein sehr trübes Gesicht und so dauerte es nicht lange, bis wieder strömender Regen niederging. Kurz nach Seitenwechsel war ein Weiterspielen unmöglich; der Unparteiische, Herr NaumannLaubach pfiff ab, denn die Gesundheit der Mannschaften stand auf dem Spiel. Die Jugendmannschaften mußten auf ihre Freunde, in einem echt sportlichen Kampfe die Kräfte zu messen, verzichten, da der Wettergott keine Einsicht hatte. Eine Kritik erübrigt sich. An Leistungen war durch die Begleitumstände auf beiden Seiten nichts zu sehen, obwohl die Gäste bei beiden Spielen die Torschützen waren. Oberndorf 1. Oberndorf 2. Tiefenbach 1. 2: 4( 2: 0) Tiefenbach 2. 3: 3( 0: 2) Tiefenbach weilte am Sonntag mit zwei Mannschaften zu den fälligen Rückspielen in Oberndorf. Die Vorspiele konnte Tiefenbach auf eigenem Plazze gewinnen( 8: 1; 4: 0). Trotz des vorhergegangenen und während der Spiele niedergehenden Regens waren doch ca. 200 Zuschauer auf dem schönen, am Waldesrand gelegenen Sportplatze erschienen. Die Spiele litten sehr unter dem aufgeweichten Boden. Die beiden ersten Mannschaften betraten zuerst den Rasen und gingen gleich mächtig ins Zeug, besonders Oberndorf, das mit neuen Mannen auf eigenem Platze nicht verlieren wollte. Bis zur Halbzeit gelang es ihm auch. Dann kam durch Platzwechsel Tiefenbach auf und konnte fast die ganze zweite Halbzeit für sich buchen. Bei Tiefenbach konnte besonders die Verteidigung ge= fallen, Oberndorf hat im Sturm gute Kräfte, besonders in dem Mittelstürmer. Das Spiel der zweiten Mannschaften ging 3: 3 aus. Tiefenbach trat mit 3 Mann Ersatz an und konnte sich gegen den stärkeren Gegner gut halten. -sch. Flensungen- Müde 1. Jgd. Großen- Bused 1. Jgd. 2: 2. Als ersten Gegner im WSV. hatte die 1. Jugend von Flen: sungen- Müde die gleiche von Gr.- Buseck zu Gast. Die Gäste traten mit Ersatz an und mußten sich gegen den Neuling sehr anstrengen. Fl.-M. spielte sehr eifrig, ging in Führung, mußte sich aber den Ausgleich der spielerfahrenen Gr.- Busecker ge= fallen lassen. Die Flens.- M. Jugend begannn so mit einem recht guten Start. Sportfest in Hörbach. Das am Sonntag stattgefundene Sportfest hat unter der überaus schlechten Witterung sehr gelitten, war aber trotzdem sehr gut besucht. Der Sportverein beging gleichzeitig sein 10 jähriges Stiftungsfest. 12 Mannschaften nahmen an den Pofalspielen teil und gingen als Sieger hervor: in der B.- KI.: 1. Offenbach 2, 2. Langenaubach 1; in der A.- KI.: 1. Merkenbach 1, 2. Ballersbach) 1; in der Liga- KI.: 1. Burg 1, 2. Langenau= - Zimmerboden werden wie neu nur mit Loba- Beit Die Wasserechte" Lohn- Verzinkung führt billigst aus Lauterbacher Blechwarenfabrik u. Verzinkungsanstalt 6.m.b.s. Lauterbach( Hessen) Darlehen Vertreter für Hypotheken u. Darlehen aus Privatu. Aus an Beamte und landbank sucht unt. F.K. Festbesoldete. M. 3578.Weiterbeförd Leonh. Klein, Köln durch Annoncenerped. Gladbacherstraße 5. Rudoll Mosse, Frankfurt a. M. auch von den beiden Gießener Vereinen VfB. und 1900 beschickt und sah als Sieger: im 100- Meter- Lauf: 1. Linsemann- 1900, 2. Jakob- VfB.; im 800- Meter- Lauf: 1. Büttner- VfB., 2. Glagow 1900; im Kugelstoßen: 1. Mohl- VFB., 2. Jakob- VfB., 3. Peters 1900, 4. Koch- 1900. Weltmeisterschaften der Studenten vom 1. bis 10. August 1930 in Darmstadt. Das Sekretariat des finnischen National- Studentenverbandes teilt mit, daß Finnland beabsichtige, sobald gewisse finanzielle Vorsätze erfüllt seien, mit einer Mannschaft zu kommen, die sich zusammensetzt aus: 8 bis 10 Leichtathleten, 2 bis 4 Schwimmern und 1 bis 2 Fechtern. Der bekannte Fußballschiedsrichter Dr. Bauwens, Köln, hat sich bereit erklärt, einen Teil der Fußballspiele als Schiedsrichter zu leiten. Die Deutschlandfahrer berühren unsere engere Heimat. Die 8. Etappe am 20. Mai: Frankfurt- Gießen- Bielefeld. Die Deutschlandrundfahrt übertrifft alle Erwartungen. Sie ist ein großer sportlicher Erfolg. Ueberall in Städten und auf Dörfern begleitet das Interesse des Publikums die Giganten der Landstraße. Die achte Etappe wird am 20. Mai in Frankfurt a. M. gestartet und es geht nach Vilbel, Friedberg, Gießen, Marburg, Corbach, Arolsen, Paderborn und schließlich nach 262 Kilometer langer Fahrt das Ziel Bielefeld. 2513 Kilometer mißt die ganze Deutschlandrundfahrt mit ihren 10 Etappen. Aus Nah und Fern. Meiches. Nun ist endlich ein lange ersehntes Ziel erreicht. Bei der altehrwürdigen Totenkirche bei Meiches ist auch unseren gefallenen Kameraden ein würdiges Denkmal errichtet. Vereinter Opferwille von Krieger- Verein und Gemeinde stellte die Mittel hierzu bereit. Obwohl in der Hauptsache einheimisches Material verarbeitet wurde, sind die Unkosten doch beträchtlich. Das Denkmal ist ein mächtiger Quader, der auf der uralten Friedhofsmauer reitet, diese gleichsam unterbricht und wie eine erhobene Hand zum stillen Gedächtnis mahnt, zum Gedenken der 14 Kriegskameraden aus dem am Fuße des Berges sich breitenden Vogelsbergdörfchens. Der Sockel des Ehrenmals ist aus roh- behauenen Basalt- Lungsteinen aufgeschichtet; der obere Teil ist mit Granitplatten umkleidet, die die Namen der Ge= fallenen sowie sonstige Beschriftung zeigen. Sonntag, den 18. ds. Mts. soll das Denkmal geweiht werden. Bei gutem Wetter darf wohl aus näherer und weiterer Umgebung eine recht zahl= reiche Teilnahme erwartet werden, zumal auch sonstige Feiern bei der einzigartigen Meichefer Totenkirche gut besucht werden. Beigeordnetenwahl in Michelstadt. Michelstadt. Bei der am Sontag stattgefundenen Wahl des Beigeordneten erhielt bei einer Wahlbeteiligung von 94 Prozent der bürgerliche Kandidat Nord 1376 Stimmen, der sozialdemokratische Kandidat Geist 798 Stimmen, der Kommunist Weber 119 Stimmen. Bei der letzten Gemeinderatswahl erhielten die Sozialdemokraten 954 Stimmen, die beiden bürgerlichen Listen 813 Stimmen und die Kommunisten 193 Stimmen. Raubmord um eine Reichsmart. Frankfurt a. M., 13. Mai. Von einer furchtbaren Bluttat wird aus Offenbach; a. M. berichtet. Dort erschien gestern abend auf einem Polizeirevier ein Handwerksbursche, der eine etwa 15 Zentimeter lange Stichwunde im Unterleib hatte. Die Verlet= zung war so schwer, daß die Eingeweide heraustraten. Der Mann konnte noch mit Mühe seine Angaben machen und brach dann bewußtlos zusammen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Der Verletzte machte folgende Bekundung: In der Herberge zur Heimat in Frankfurt a. M. lernte er einen anderen Wanderburschen, einen 30 Jahre alten Fritz Kuhn, kennen. Zusammen wanderten sie am Main entlang nach Of= fenbach zu. Kurz vor der Stadt gerieten sie in Streit, weil Kuhn wußte, daß der andere noch eine Mark besaß. Als er deren Herausgabe verweigerte, zog Kuhn sein Messer und stach es seinem Begleiter in den Leib. Dann beraubte er ihn und flüchtete nach Frankfurt zu. Der Gestochene schleppte sich noch bis zur Wache. Echten Bienenhonig versende ich infolge reicher Ernte, solange Vorrat reicht, zu folgenden Preisen: 10 Pfd. Pofteimer 5 Pfd. Posteimer Rmf. 13.80, Rmt. 8.-. Nachn. frei Haus. Bei Nichtgefallen wird Ware zurückgenommen. D. Ellmaurer. Tuttlingen- Duttental 717 Württemb. uckerkranke Z' Wie Sie ohne das nutzlose Hungern Zuckerfrei werden könn., sagt jed. unentgeltl. Ph.Hergert, Wiesbaden.Rüdertstr.177b Schwerhörige! Siemens- Phonophor Hörapparate vieltausendf. bewährt! Freitag, den 16. Mai 30 werden kostenlos im Hotel„ Prinz Karl". 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Oja: es gibt genug Wanderer, die es niemals versäumen, auch auf die Wanderung ihre Heimatsportzeitung, ein Buch oder andere Schriften mitzunehmen. Und das ist recht; denn nirgendwo tann man besinnlicher und andächtiger lesen als in der Einsamkeit des Waldes oder an abgelegener Berglehne. Dann soll man aber auch auf der Wanderung Lesestoff mitnehmen, der einem von Land und Leuten berichtet, die man aufsucht, das zumal, wenn man ,, NeuLand" erwandert. Ja, es ist eine bekannte Tatsache, daß nur der den wahren Genuß am Wandern hat, der vorbereitet eine Wanderung antritt. Aber auch über Bekanntes liest man wohl gern nach, um das Erschaute und Erlebte zu vertiefen, und es gibt erfreulicherweise genug solcher Wander- und Heimatbücher, geschaffen als Ergänzung zu den trockenen Reiseführern. Als eine besonders wertvolle Sammlung seien die„ Brandstätters Heimatbücher deutscher Landschaften" empfohlen. Sie enthalten neben Originalbeiträgen Erlesenes über deutsche Landschaft, deren Geschichte, Volkskunde, Sittengeschichte, Literatur, berich ten also von dem, was unsere Klassiker Goethe und Schiller bis zu den Dichtern der Gegenwart wie Löns, Friedrich Lienhard, Ricarda Huch, Wilhelm von Scholz über die Landschaft zu sagen haben. Es sind in dieser Sammlung bereits 30 große Bände und vier kleine erschienen, die alle größeren Landschaftsgebieten des Deutschen Reiches und die angrenzenden deutschsprachigen Gebiete behandeln. Sie sind mit zahlreichen Federzeichnungen und zumeist mit sorgfältig, zum Teil farbig wieder gegebenen graphischen Blättern und Gemälden ausgestattet. Man kann der Sammlung nur die weiteste Verbreitung wünschen. Die Titel der einzelnen Bände sind: Pommerland Die Nordmark Die Nordseeinseln Unsere märkische Heimat Berlin Niedersachsen Harz und Kyffhäuser Die Rote Erde Ruhrland Die Rheinlande( von Mainz bis zur holländischen Grenze) Wir Rheinländer( Das Volt) Land Nassau( Preuß. Provinz Hessen- Nassau) HessenElsaß- Lothringen Darmstadt- Rheinpfalz Das Saarland Das Schwabenland Deutsches Alpenland Badnerland Um Main und Donau Thüringen Zwischen Werra und Elbe Sachsenland Die Ostmart Grenzmark Posen- West preußen Die Freie Stadt Danzig Entrissene Ostlande Schlesien Schlesiervolk Oberschlesien Riesen- und ser Kärnten. Deutsch- Desterreich gebirge Großböhmerland % Aus einer vergessenen Ede. Beiträge zur deutschen Volkskunde. Von Dr. Ludw. Friedr. Werner. Verlag Hermann Beyer& Söhne( Beyer& Mann), Langensalza. Zweite Reihe, dritte Auflage, 184 S. Preis 4,50 RM, eleg. geb. 5,50 RM. Dieses Werkchen schildert nicht nur unser Landleben, sondern läßt sehr tief in die Volksseele blicken. Aus dem Inhalt sei besonders zu erwähnen: Die Spinnstube am Nachmittag; Ein Wintervergnügen im alten Stil; Vom Handwerk in alten Zei ten; Die Spinnstube am Abend; Heiraten unter den Bauern; Temperament und Genie bei den Handwerkern. Heinrich Gutberlet. Eine Einführung in das Schaffen des Dichters. Von Friz Fint. 76 S. Heinrich Wilhelm Hendriock Verlag, Berlin- Charlottenburg 2, Kurfürstenallee 14. · Leben und Schaf Kart. 1,75 RM, in Leinen gebd. 2,25 RM. fen eines zeitgenössischen Dichiers darzustellen, ist eine Aufgabe, die um so schwerer ist, aus je mehr Liebe heraus sie gelöst werden muß. Nicht nur die Tatsache, daß Fritz Fink( Wei mar), der selbst als Lyriker einen guten Namen hat, sich dieser Aufgabe unterzogen hat, sondern die hingebungsvolle Liebe, die seltene Einfühlungsgabe, mit der er sie löste, macht das schön ausgestattete Bändchen zu einem Ehrenmal für die deutsche Dichtung überhaupt und zu einem literarischen Edelstein. Was nehmen Sie auf die Reise mit? Nur keinen unnötigen Balast, aber doch eine vollständige Ausrüstung. Die letzte„ Elegante Welt", eine Reisenummer, beschäftigt sich mit der korrekten Reisekleidung. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. RIECK ReichssteuerKassebuch D.R.G.M. mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände etc. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN GIESSEN Fernsprecher Nr.2525, Südanlage 21 Wir suchen für den Vertrieb unserer bekannten flüssigen Toilettenseife nebst praktischem Seifen spender und flüssigem Bohnerwachs ar beitsfreudigen Herrn als VERTRETER der diese Riesenkonsumsartikel an Gross verbraucher, wie Behörden, Krankenhäuser, Büros, Hotels, Restaurants, Cafes, Arzte usw verkauft. Kapital ist nicht erforderlich, weil Provision sofort nach Eingang der Aufträge gezahlt wird. Verkaufsstelle Niedersächsischer Seifenfabriken Hermann Graeiz, Hannover, Gaußstrasse Fritz Schulz jun. A- G, Leipzig Globol tötet Motten Durch D. 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