Nr. 72 22322 Treffer gilt: bach 24 Ringe 24 11 24 Treffer gilt: bach 24 Ringe bach 24 24 23 " " Treffer gilt: 24 Ringe 24 " 24" 24 " Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder RückJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. ſte Treffer gilt: 43. Jahrg. 24 Ringe 24" 24 " 24" 1 24 uf die Meister: eibe Festmünze. Einen Seite die lten Zeughaus über dem Text appen.- Aehn ich das in vielen aus nahmen daran trafen sich am Mann), die sich ein sehr schönes werden, mußte Gegen 4 Uhr Stunde später Preisverteilung chießens ind interessantes chland", das den vereine sehr gut eintreten fönnen. Siegen 1. Preis: 5: 1 schöne FahTe Fahnenschleife, silberne HassiaSiegen 5. Preis: 6. Preis: 1 filSerner Becher. Oche" vereinigt in 37, Aufsätze der rlesene und reich zu einem erschüt Des ,, Adlers" Überschrift bringt drift„ Das Seft" September 1930 Ft einem Querersten flotten. neuesten Numer Bilderbericht = Lebensgewohn Jahrzehnten nob Schachspieler. Die af, läßt uns einen in und vermittelt Feelentult. in in Gießen. el Autos und RM find bei tfchen Rund mbem jeder winnen. Das eptember bis örer Das ausramm der ressanten e in der schrift unt Eine enügt helt Heler Volitische Rundschau. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 13. September 1930 Der Völkerbundsrat beschloß am Freitag einstimmig, den internationalen Bahnschutz im Saargebiet, sowie die Eisenbahnfemmission innerhalb einer Höchstsrist von drei Monaten aufjulöjen. Während die Pariser Presse Briand für seine Völkerbundsrede lebhaften Beifall zollt, werden seine Ausführungen in Italien scharf kritisiert. Der spanische Finanzminister hat eine umfangreiche Denkschrift ausgearbeitet, in der seine Pläne zur Sanierung und späteren Stabilisierung der spanischen Währung auseinander: gesetzt werden. Wie aus Moskau amtlich gemeldet wird, hat der Rat der Volkskommissare Volkssammlungen von Geldern für den Bau cines großen Luftschiffes nach dem Muster des„ Graf Zeppelin" gestattet. Das Luftschiff soll noch Ende dieses Jahres in Leningrad gebaut werden und den Namen„, Lenin" erhalten. * Flugzeuge der Kantontruppen warfen Bomben in großer Zahl auf die Stadt Kneilin ab, die sich in den Händen der Aufständigen befindet. Ueber 60 Personen wurden getötet. Der gestürzte Präsident Irigoyen wurde von der neuen Regierung aus Argentinien verbannt. Mussolini wird demnächst dem Ministerrat ein Gesetz unterbreiten, durch das der 11. Februar, der Jahrestag der Unterzeichnung des Lateran- Friedens, zum Feiertage erklärt wird. Englischer Borstoß delte den Mann mit einer Reitpetsche und feuerte dann mehrere Revolverschüsse auf ihn ab, durch die der Oesterreicher schwer verletzt wurde. Gegen seinen ausdrücklichen Wunsch wurde der Schwerverletzte nicht in das Krankenhaus von Villach in Desterreich, sondern in das Krankenhaus von Gemona( Italien) ge= bracht. Die deutschen Ozeanflieger auf der Heimfahrt. Newyork, 12. 9. Der deutsche Ozeanflieger von Gronau hat mit seinen drei Begleitern an Bord des Dampfers ,, Hamburg" die Rückreise nach Deutschland angetreten. Drückende Belastung der Städte. durch Wohlfahrtserwerbslose und Krisenunterstützte. Wie der Reichsstädtebund mitteilt, ist er zurzeit mit einer Untersuchung über die Höhe der Belastung der Städte durch Wohlfahrtserwerbslose und Krisenunterstüßte im Rechnungsjahre 1929 beschäftigt. Nach den bisher vorliegenden Angaben von nahezu 500 Städten bis zu 25 000 Einwohnern sind die Fürsorgeausgaben 1929 um etwa 18 Prozent höher gewesen als in den Etats vorgesehen war. Dieser Ausgabensteigerung stand eine Steigerung der Einnahmen um etwa 16 Prozent im Vergleich zu den Voranschlägen gegenüber. Der aus Steuern usw. aufzubringende Zuschußbedarf der Städte betrug rd. 19 Prozent mehr als veranschlagt war. Die prozentuale Steigerung des gemeindlichen Zuschußbedarfs gegenüber den Voranschlägen war also höher als die prozentuale Steigerung der Ausgaben und Einnahmen. gegen die Aufrüstung der Siegerstaaten. werbslose und Gemeinden" durch den Syndikus der InduſtrieGroße Rede Hendersons auf der Völkerbundstagung. Genf, 11. September. Am Donnerstag hielt Henderson die angekündigte große Rede, die sich unerwarteterweise zu einem ungewöhnlich scharfen Borstoß gegen die bisher noch immer nicht erfolgte Abrüstung der Siegermächte gestaltete. Hendersons Erklärungen sind wegen der ungewöhnlich scharfen Formulierung der Forderung einer Erfüllung der Abrüstungsbestimmungen der Friednsverträge das Ereignis des Tages. Henderson sagte zur Abrüstungsfrage u. a.: Nach der Auffassung der englischen Regierung seien Sicherheit und Abrüstung eng verbunden. Nichts könne die Völker vor dem Ausbruch eines neuen Krieges schützen als ein allge= meines Abrüstungsabkommen. Die Sicherheit sei undenkbar, so lange das gegenwärtige Wettrüsten andauere. Die Ziele des Völkerbundes würden niemals erreicht, wenn die Mächte sich nicht entschließen könnten, auf Grund eines internationalen Abkommens zur allgemeinen Abrüstung zu schreiten. Schon elf Jahre werde die Abrüstungsfrage ohne Fortschritt behandelt. Jetzt sei der Augenblick gekommen, endlich zu handeln. Die Abrüstungsbestimmungen des Völkerbundspertrags bildeten einen Teil der Friedensverträge. Jede Regierung sei durch diese Verpflichtungen gebunden. In den Völterbundsversammlungen im Jahre 1919 sei diese Verpflichtung ausdrücklich wieder festgelegt und feierlich sodann von neuem in der Schlußafte des Locarnovertrages bestätigt worden. Die Herabsetzung der Rüstungen einzelner Mächte sei keine Erfüllung der internationalen Abrüstungsverpflichtungen. Nur wenn ein allgemeines Abrüstungsabkommen für die Land-, See- und Luftstreitkräfte abgeschlossen sei, könnten die Friedensverträge und der Völkerbundsvertrag als erfüllt angesehen werden. Nur dann werde der Friede Europas gesichert sein. England erwarte, daß der Abrüstungsausschuß endlich zu einem praktischen Ergebnis gelangen werde, daß die Regierungen ihren Vertretern Anweisung geben würden, die einen Erfolg der Abrüstungsverhandlungen sicherte. England erwarte ferner die Einberufung der Weltabrüstungskonferens zum Jahre 1931. Auch der südafrikanische Ministerpräsident fordert Abrüstung. Genf, 12. Sept. Der südafrikanische Ministerpräsident Herzog forderte in der Vollversammlung des Völkerbundes mit großem Nachdruck die allgemeine Abrüstung. Das Rüsten der europäischen Staaten stelle die schwerste Gefährdung des Friedens dar. Oesterreichisch- italienischer Grenzzwischenfall. An der österreichisch- italienischen Grenze spielte sich gestern e in bedauerlicher Zwischenfall ab. Ein faschistischer Milizsoldat geriet mit einem Desterreicher in Streit. Der Italiener mißhanIn letzter Zeit lautgewordene Stimmen aus den Gemeinden, die eine Entlastung der gemeindlichen Ausgaben auf diesem Gebiet fordern, sind daher berechtigt. Es ist auch bereits vom Deutschen Industrie- und Handelstag in Fühlungnahme mit der Vereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände zu diesem Problem Stellung genommen worden. Das Ergebnis dieser Verhandlungen ist in einer Denkschrift ,, Wohlfahrtser: werbslose und Gemeinden" durch den Syndikus der Industrieund Handelskammer Frankfurt a. M., Dr. Köbner, niedergelegt; zugleich sind Abänderungsvorschläge zur Fürsorgepflicht verordnung und zum Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung unterbreitet. Diese Vorschläge verfolgen das Ziel, die notwendige Entlastung der Gemeinden von den Ausgaben für Wohlfahrtserwerbslose herbeizuführen, ohne die finanzielle Grundlage der Arbeitslosenversicherung zu gefährden oder die Bereitstellung neuer Mittel für die Krisenfürsorge zu fordern. Die Vorschläge können vom Handwerk im großen und ganzen unterstützt werden, da sie geeignet sind, eine mißbräuchliche Inanspruchnahme von Fürsorgeleistungen zu verhindern und Maßnahmen für die Erhaltung der Arbeitsfähig keit der Wohlfahrtserwerbslosen zu treffen. Kommunistische Kindermorde. Rußland hungert. Es hungert seit dem Zusammenbruche. Millionen sind verhungert, aber die Sowjetleute haben noch immer nicht gelernt, dem Bauer, dem landwirtschaftlichen Arbeiter, ein Dasein zu bereiten, das Arbeit lohnt. Der russische Sozialist S. P. Melgunow erzählt uns in seinem Buche ,, Der rote Terror in Rußland" zahllose Episoden über die vertierte Dummheit und Roheit, die die Sowjets gegenüber ihrem Bauerntume auswerten. Wir zitieren: ,, Während der Bauernunruhen im Gouvernement Tambow wurden Bauernfrauen mit ihren Kindern zu Hunderten als Geiseln festgenommen. Der Operationsstab der Tscheka von Tambow befahl: Die Familien der aufständigen Bauern sind erbarmungslos zu terrorisieren. Wenn die Bauern den Aufstand nicht abbrechen, sind die Verhafteten zu erschießen. Wie dieser Befehl durchgeführt wurde, wird in der ,, Jswestija“ von Tambow offiziell mitgeteilt. Am 5. September wurden 5 Dörfer niedergebrannt; am 7. September wurden 250 Bauern erschossen. In einem Lager bei Mostau wurden 313 Bauern, unter ihnen Kinder im Alter von 1-16 Jahren, festgehalten... Es wurden Kinder und Eltern erschossen; Kinder in Gegenwart der Eltern und Eltern in Gegenwart ihrer Kin. der. Die Tscheka- Abteilung Kredow schickte ganze Scharen 8-14 jähriger nach Moskau. Scharenweise wurden sie erschossen. Wir wiederholen: wir führen das Zeugnis eines völlig unverdächtigen Mannes an, das Zeugnis eines russischen Sozialisten. Ein Narr, ein Sadist, ein Verbrecher, der am 14. Sep. tember der ,, Weltrevolution" seine Stimme gibt. Jeder Wahlberechtigte am 14. September zur Wahlurne!! Wer nicht wählt, besorgt die Geschäfte der Linksradikalen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 73 Die Erhaltung des Altwohnraumes. Ein Beitrag zur Minderung der Erwerbslosigkeit. Wir entnehmen der ,, Nordwestdeutschen Handwerks- Zeitung" Hannover, Nr. 22 von 1930: - Die Wohnungsfrage ist neben Hebung der wirtschaftlichen Not unseres Voltes das wichtigste Problem, das es zu lösen gibt. Heute noch 12 Jahre nach Beendigung des Weltkrieges- muß man von einer deutschen Wohnungszwangswirtschaft mit all ihren unangenehmen Begleiterscheinungen sprechen, deren Folgen sich noch nicht absehen lassen, sich aber in der Hauptsache auf die minderbemittelten Volksschichten auswirken. Die Frage, wie groß die Wohnungsnot jeweils noch ist, soll hier nicht näher untersucht werden, und zwar deshalb nicht, weil absolut sicheres statistisches Material nicht vorliegt und die Meinungen der Anhänger der Wohnungszwangswirtschaft, wie der Gegner der Zwangswirtschaft, sehr weit auseinandergehen. Soviel aber darf gesagt werden, daß von einer Wohnungsnot in einem Umfange, wie allgemein angenommen wird, keine Rede mehr sein kann. Eine wesentliche Minderung der Wohnungsnot würde eintreten, wenn eine andere entsprechende Wohnraumverteilung vorgenommen würde. Das ist jetzt die Kernfrage der ganzen Wohnungsmijere. Die noch immer bestehende Wohnungszwangswirtschaft sollte jetzt endlich beseitigt werden, um die privatwirtschaftlichen Kräfte für die auf diesem Gebiet liegenden großen Aufgaben und Möglichkeiten zur freien Entwicklung gelangen zu lassen. Die immer wieder betonte Befürchtung, daß die Beseitigung noch nicht mög= lich sei, wird vielfach nicht mehr geteilt. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die Aufhebung staatlicher Zwangsmaßnahmen die privatwirtschaftl. Initiative belebt und damit die wirtschaftliche Entwicklung in gesunder Weise fördert. Weil aber der Wille zur Aufhebung der Wohnungszwangswirtschaft bei den berufenen Stellen noch nicht da ist, müssen besonders die Minderbemittelten die Haupterschwernisse der Wohnungszwangswirtschaft tragen. Der durch die Siedlungsgesellschaften, öffentlichen Körperschaften usw. geschaffene Neubauwohnraum ist zu teuer und kann von der großen Masse des Volfes vielfach nicht bezahlt werden. Ein Beweis dafür, daß heute häufig der geschaffene Neubauwohnraum nicht vermietet werden fann. Sehr oft ist es, besonders in der letzten Zeit, so gewesen, daß der Neubauwohnraum ohne Rücksicht darauf, ob die Miete von den Inhabern solcher Neubauwohnungen regulär aufgebracht werden kann, bezogen worden ist. Die Folgen find Verschuldungen und andere Not. Die Leute sehnen dann den Tag herbei, wo es ihnen gelingen möge, wieder eine entsprechende billigere an= dere Wohnung zu bekommen, die ihren Einkommenverhältnissen normalerweise entspricht. Wie steht es nun mit der Erhaltung des vorhandenen Altwohnraums im Interesse der Allgemeinheit? Auf der einen Seite Schaffung von Neubauwohnraum, dessen Mietsätze von der breiten Masse des Volkes nicht aufgebracht werden können und auf der anderen Seite Verfall des vorhandenen Altwohnraums, und dabei kann der vorhandene Altwohnraum mit verhältnismäßig geringen Mitteln erhalten werden. Es handelt sich bei dieser Frage um Grundstücke, die eine Unterhaltung vom wirtschaftlichen Standpunkt aus noch gerechtfertigt erscheinen lassen. Selbstverständlich gibt es leider auch eine große Anzahl von Grundstücken, die dem vollständigen Zusammenbruch nahe und wo eine bauliche Unterhaltung durchaus unwirtschaftlich wäre. Der Verfall des Altwohnraumes schreitet in erschreckendem Umfang seit Bestehen der Wohnungszwangswirtschaft fort. Es ist aber eine bedauerliche Tatsache, daß von den berufenen Volks= vertretern in den einzelnen Parlamenten dieser Frage nicht die nötige Bedeutung und Aufmerksamkeit beigelegt wird. Das ganze Volt, ohne Unterschied, ob Wohnraummieter oder Wohnraumvermieter, soll bestrebt sein, den vorhandenen Altwohnraum zu er= halten. Der deutsche Hausbesitz hat im Rahmen des gesamten Nationalvermögens von jeher eine sehr bedeutende Stellung eingenommen. Es liegt in dem weiteren, unaufhaltsamen Verfall des Althausbesizes eine erhebliche Minderung des deutschen Volksvermögens. Wenn die Finanzierung einer wirksamen baulichen Instandsetzung des Altwohnraumes durchgeführt wird, würden viele Erwerbslose der verschiedenen Berufskreise Arbeit und Verdienstmöglichkeit finden, desgleichen auch viele Gewerbetreibende. In der Zeit der wirtschaftlichen Not und der großen Arbeitslosigkeit sollte die ernsthafte Prüfung dieser Frage Gegenstand von entsprechenden Beschlüssen der berufenen Stellen und Volksvertreter in den einzelnen Parlamenten sein. Eine wesentliche Entlastung des Fürsorgefonds bei Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten würde zweifellos allerorts bei entsprechend großzügig angelegter Maßnahme der Fall sein. Bei der baulichen Unterhaltung des Altwohnraums handelt es sich größtenteils um Instandsetzung von Fassaden, Beseitigung von Dach- und Rinnenschäden, Kanalanschlüssen, Schwammbeseitigung usw. Die Finanzierung von Hausinstandsetzungen mit öffentlichen Mitteln erfolgt auf Antrag der Grundstückseigentümer unter Vorlage eines Kostenüberschlages, einer Gesamtmietaufstellung und eines Grundbuchauszuges beim Magistrat der betreffenden Stadt. Die zum Zwecke der Erhaltung des Alt Samstag, den 13. September 1930. wohnraumes vorgesehenen Hauszinssteueraufkommen betragen leider nur wenige Prozentsäße des gemeindlichen Gesamtaufkommens an Hauszinssteuer für den Wohnungsbau. Verschiedene Städte sind in richtiger Würdigung der Verhältnisse dazu übergegangen, Mittel zur Gewährung von Hausinstandsetzungsarbeiten aus Kommunaldarlehen zur Verfügung zu stellen. Wenn auch die Beschaffung solcher Kommunaldarlehen in der Zeit tiefster wirtschaftlicher Not vielfach erhebliche Schwierigkeiten verursacht, so ist dabei doch zu berücksichtigen, daß die Not des gewerbetreibenden Mittelstandes, der arbeitenden Bevölkerung, des Hausbesitzes usw. ganz allgemein betrachtet, außerordentlich groß ist und daß, wenn diese Kreise durch Gewährung von Reparaturdarlehen Arbeit und Verdienstmöglichfeiten erhalten, auf anderer Seite die Steuereinkommen für Reich, Staat und Gemeinde sich entsprechend erhöhen. Es ist weiter darauf hinzuweisen, daß die Reparaturdarlehen, die, sofern es sich nur um geringere Beträge handelt, diese auf Schuldurkunde und bei größeren Beträgen gegen hypothekarische Sicherung gegeben werden. Ein Verlust solcher Darlehen ist völlig ausgeschlossen, sofern die Vergebung mit der notwendigen Vorsicht erfolgt. Dringend erforderlich ist es, daß die Zinssätze und die Tilgungsnoten möglichst niedrig gehalten werden, denn nur so ist es möglich, daß die zu übernehmenden Verpflichtungen auch von den Antragstellern getragen werden können. Mögen die vorstehenden Ausführungen dazu beitragen, daß von den berufenen Stellen in Staat und Gemeinde der Frage der Erhaltung des Altwohnraumes im Interesse der Allgemeinheit endlich die dringend erforderliche Beachtung geschenkt wird. Anmerkung der Schriftleitung: Diese Ausführungen stehen in erfreulichem Gegensatz zu der Haltung, die z. B. Vertreter des Darmstädter Handwerks im Stadtrat der Wohnungszwangs= wirtschaft gegenüber einnehmen. In u den.::n ier, emitel- eti, dnessch7tuaeenitrdgoumlhwyumlh Die neuen Steuerlasten. Die im Reichsgesetzblatt vom 27. Juli 1930 verkündete ,, Verordnung des Reichspräsidenten zur Behebung finanzieller, wirtschaftlicher und sozialer Notstände vom 26. Juli 1930" enthält nicht nur die Dedungsmaßregeln für den Reichsetat in unveränderter Form( Reichshilfe, Einkommensteuerzuschlag und Ledigensteuer), sondern mit ihnen sind die Osthilfe, eine Reform der Arbeitslosen- und Krankenversicherung und außerordentliche Vollmachten zur Verhütung unwirtschaftlicher Preisbindungen verbunden. Auf Grund dieser Notverordnung wird von den öffentlichen Beamten und Angestellten ein außerordentlicher Beitrag ( Reichshilfe) in Höhe von 2½ Prozent der Einnahme erhoben. Mit dem gleichen Satz werden die Tantiemen besteuert. Auf Einkommen über 8000 Reichsmark wird ein Zuschlag zur Einkommensteuer von 5 Prozent erhoben, der in zwei gleichen Beträgen am 10. Oktober 1930 und am 10. Januar 1931 fällig wird. Für die Ledigen sowie verwitweten und geschiedenen Personen, aus deren Ehe keine Kinder hervorgegangen sind, wird, sofern sie nicht mindestens 10 Prozent für einen bedürftigen Elternteil oder eine geschiedene Ehefrau aufgewendet haben, der Abschlag von der Lohnsteuer bis höchstens 25 Prozent oder höchstens 3 Mark monatlich aufgehoben. Ein zehnprozentiger Zuschlag zur Lohnsteuer der Ledigen tritt mit Wirkung vom 1. September 1930 ab hinzu, wenn das Entgelt 220 Mark monatlich übersteigt. Der Ledigenzuschlag gilt auch für veranlagte Einkommensteuerpflichtige. Bei der Tabaksteuer erfolgt die Verkürzung der Stundungsfristen. Die Gemeinden sind nach der Notverordnung des Reichspräsidenten berechtigt, eine Gemeindebiersteuer oder eine Bürgersteuer oder beide Steuern nebeneinander zu erheben. Die Höhe der Bürgersteuer bestimmen die Länder nach einer Staffelung mit den Minimalsätzen: bis 8000 Mark Einkommen دو 6 Mark, 25 000 " 33 50 000 100 000 200 000 500 000 12 25 100 " " 3 " 200 " 500 15 ,, Gießener Zeitung" Bei höheren Einkommen beträgt der Mindestsatz 1000 Mark. Aenderungen des Staffelverhältnisses sind ausgeschlossen, falls eine Erhöhung der Bürgersteuer erfolgt. Die Gemeinden sind verpflichtet, Bürgersteuer oder Gemeindebiersteuer zu erheben, wenn sie nach dem 1. August 1930 die Gemeindegrundsteuer oder die Gemeindegewerbesteuer erhöhen. Ab 1. April 1931 muß eine der genannten Steuern auch dann erhoben werden, wenn die Realsteuer über dem Landesdurchschnitt liegt, und zwar im Verhältnis zur Ueberhöhung der Realsteuern gegenüber dem Durchschnitt. Bei außerordentlicher Belastung durch Wohlfahrtsausgaben ist die Gemeinde mit Zustimmung der Landesregierung berech tigt, neben der Gemeindebiersteuer eine Gemeindegetränkesteuer auf alle Getränke außer Milch in Höhe von mindestens 5 Prozent zu erheben. Zum Infrafttreten des Brotnejekes! Der Hessische Müllerinnungsverband schreibt uns: Wir werden täglich mit Anfragen überschüttet, ob die im Brotgesetz, das seit 15. August ds. Is. in Kraft getreten ist, vorgeschriebene Goprozentische Höchstausmahlung des Roggens auch für die Selbstversorger gelte. Das ist ganz selbstverständlich, denn eine in Berlin stattgefundene Besprechung zwischen den einschlägigen Ministerien und den Vertretern der Mühlenverbände hatte folgendes Ergebnis: ,, Eine höhere Ausmahlung des Roggens als zu Go Prozent zur menschlichen Ernährung ist auf keinen Fall gestattet. Das Gesetz erstreckt sich nicht nur auf das gewerbsmäßig hergestellte Brot, sondern auf alles Brot. Infolgedessen bezieht sich die Ausmahlungsgrenze bis zu 60 Prozent auch auf die Selbstversorger". In vielen Zuschriften an uns wird gegen diese Auslegung Stellung genommen mit der Begründung, die Selbstversorger also die Landwirte lassen sich nicht vorschreiben, wie sie ihr Brot herzustellen haben. Wir möchten den verehrt. Lesera, soweit sie selbst Noggen anbauen und vermahlen lassen, dringend empfehlen sich auf solche Meinungen nicht weiter einzulassen, denn dieser Standpunkt ist grundfalsch. Das Brotgesen wurde gemacht, um den Roggenverbrauch und damit den Roggenpreis zu heben und den Auslandsweizen zurückzudrängen, also der Not der Landwirtschaft zu steuern. Die gesetzliche Festlegung des Ausmahlungsgrades zwingt notwendigerweise die Kundenmüller zur Regulierung des Mahllohnes und der damit im engen Zusammenhange stehenden Auslieferungssäge. Ünter Zugrundelegung eines Mahllohnes von Mk. 1.50 für den Zestner Noggen, der der Not der Landwirtschaft weitgehendst entgegenkommt, in zahlreichen Fällen( Ernteausfall) soweit, daß die Gestehungskosten der Müller nicht mehr gedeckt werden können, haben wir allen uns angeschlossenen Innungen empfohlen, einen einheitlichen Auslieferungssatz von 50 Pfund Roggenmehl und 34 Pfund Kleie, der Rest Naturalmahllohn zu nehmen, bei Zahlung von Mk. 1.50 pro Zentner 60 Pfund Roggenmehl und 35 Pfund Kleie. Die Herren Landwirte möchten wir dringend bitten, die Durchführung dieser Richtlinien nicht zu erschweren, da diese durch die gesetzliche Regelung jedem Müller zur Aufrechterhaltung seiner Existenz unbedingt gehören. Lokales. Um zu zerstören.. Nr. 73. Es ist der Sozialdemokratie doch sichtlich peinlich, daß man ihr in diesem Wahlkampfe einmal vorrechnet, welch gerüttelt Maß von Schuld ihre Finanzpolitik, ihre sozial- und wirtschafts. politischen Experimente und ihre bedingungslose Erfüllungspolitik an unserer wirtschaftlichen Not und an dem Anschwellen des Heeres der Erwerbslosen auf viele Millionen trägt. In allen sozialdemokratischen Parteibureaus und Redaktions: stuben sucht man kramphaft nach Ausflüchten, um dieser gewaltigen Anklage zu entgehen. Da wird dann theoretisiert von der allgemeinen Weltwirtschaftskrisis, die sich auch auf Deutsch land ausdehne, da wird gefaselt von dem bevorstehenden Unter gang der kapitalistischen Wirtschaft, und trotzdem: All diese Spitfindigkeiten, all diese geschwollenen Redensarten können nicht verbergen, daß die Sozialdemokratie das Werk der Zer störung gewollt hat, daß sie es noch heute will, daß sie noch heute bereit ist, genau wie vor elf Jahren, den Lohn der deut schen Arbeiter und den Erwerb des Mittelstandes den Tribut gläubigern hinzuwerfen. Alles das nur, um zu zerstören, nur um den selbständigen Mittelstand verelenden zu lassen, das ge samte deutsche Volk zu proletarisieren, auf daß Karl Mary' Dogma wahr werde! Gamstag, den 13 ift überall ein Zaub Wer Garrafani's wiebererlebt, wird gewaltigen Fortschri modernster Technit fen, die jede Vorst mittelt. Sarrajani t äftigt fich fortwäl Witte beispielsweise glich die größte Ue hen, objektiven A unden, daß in Eur Diefer Sarrajan Jeltstadt bei uns au lebhafteftem Jniere Sarrajani bringt au müssen Berge con Apparat lebensfähig voltsbildnerijchen W Schreiben von Schul tätigt, daß eine Stu und Völkerkunde er Shulen flojjenmeije einer Enttäusch fönnen wir das for dingten Gewinn fü Daran möge der Gießener Bürger denken, wenn er am morgigen Sonntag zur Wahl geht! * Sonntagsgedanken. Der Sonntag soll deiner Seele ein Freuen bringen. Still frohe Feierstunden sollen es sein. Gerode in unserer Zeit, die so rastlos dahin eilt und bald keinen Sonntag mehr kennt, rust es Menschen mit Innenleben nach einem stillen Besinnen, nac Ruhe und Atemholen, nach Feierstunden und Frieden. Wir brauchen Licht auf unsere dunklen Wege, und das muß der Sonntag bringen. Friedlichen, frohen Feierabend kann aber nur der haben, der gern und fröhlich gearbeitet hat. Willst du deine Arbeit durchsonnen, dann sei sie nicht nur zweck des Verdienens, sondern sie muß ein Teil der Volksarbeit sein. Um ihrer selbst um des Ganzen willen müssen wir unsere Arbeit verrichten. Und gerade deshalb muß sie Wertarbeit sein, gute, haltbare gediegene, an welchem Platze wir auch stehen mögen. Unser Voll und Vaterland braucht solche Arbeit. Wertarbeit für die Z funft. Denn nur die große gemeinsame Volksarbeit kann uns ein neues und festes deutsches Haus bauen, wo es wieder wohn lich ist, we wieder Sonne hineinstrahlt und Friede und Glüd ein- und ausgeht. In der Arbeit müssen wir unser Glück suchen. Wenn wir sie durchsonnen mit Freude und Liebe, wenn wir sie so verrichten, als hinge von ihr das Wohl und Wehe des Ganzen ab, dann wird Arbeit zur sprudelnden Quelle von Glüd und Freude. Mit ganzem Herzen müssen wir bei ihr sein, mit aller Sorgfalt sie tun. Nicht Last und Mühe soll die Arbeit uns sein. Sie ist nicht Tyrannin, sie bedrüdt nicht, sie ist die große Bildnerin zum Menschentum, die große Segensspenderin des Einzelnen und eines ganzen Volkes. Bergauf muß sie uns wieder führen, Ketten sprengen und frei machen. Immer größer muß die Zahl der ehrlichen Arbeiter in Deutschland wieder werden, die sich selbst zuerst in Ordnung gebracht haben und dann hochwertige Arbeit in einem geschlossenen Ganzen für die Augemeinheit leisten. Solche Arbeit wird die große Erlöserin sein für das nach Freiheit dürstende deutsche Volk. Der Sonntagsschreiber. Wahlrecht Denkt an den 14.September he Wahlpflicht Don Aber wie wird eigenen Automobil ein. Jm Glanze von Stadt der Zehntausen Racht" aufleuchten. fonftruierte, werden tenften, erotischen T und Farben umgeb einer Manege, eine meer, vor. Er ist e igitems geblieben u Was bringt un Direttor tommen 500 Ländern. Wir nenne des Didjungels, 14 Zebras, Zebroid, Ni Indern, Negern, J feffen, Grujiner, M Wort: Sarrajani, 2 in injerer Stadt letzten Vollendung es jedem Bürger nidt jeinesgleiche Spanntestem Int * Nachtfern Publikum, beson bedauert, daß es 8 Uhr abends m weil der Diensti Wie wir erfah Orten Nachtfer Plägen fönnen ridien lajien, d fowohl Gespräch auch mit diesen werden zu fön Zweierlei Wallace. Von Eugen Schmiz. setzte Original in Deutschland widerspruchslose Käufer finden würde, das war trotz aller Großzügigkeit, die in solchen Dingen den guten Deutschen eigen zu sein pflegt, ja doch wohl nicht zu erwarten. dungen betrage effe der Hotels Gaststätten an fonijchen Daue * Kommer burtstag begin fabrikant und Handelstammer Borsitzender mek ihn für seine S richtungen zum * Von der wird das neue geben werden. Lage ist es ge bäude so weit Sachlich ist zu dem Fall nicht viel zu sagen; er spricht für sich selbst. Nur ein Punkt sei noch unterstrichen: Wenn solcher deutschseindlicher phantastischer Unsinn in England gelesen wird, so ist das zwar, reichlich zehn Jahre nach Friedensschluß und im Zeitalter der„ Verständigung", auch fatal; aber vom ehemals feindlichen Auslande sind wir solche Dinge ja gewöhnt. Abscheulich ist es aber, wenn solches verleumderische literarische Gift ins freundliche Ausland kommt. Und deshalb wirkt die übersetzung ins Schwedische besonders empörend. Die Schweden sind während des Krieges die deutschfreundlichsten Neutralen gewesen. Auch heute noch hat man dort viel für Deutschland und deutsches Wesen übrig, obwohl sich englische und französische Elemente bereits sehr breit machen. Und ausgerechnet in dieser Situation wird nun dem schwedischen Romanleser so ein Buch unterbreitet, das ihm deutsches Wesen in schlimmsten Farben malt. Das muß ja naive Gemüter irreführen und diese sind in jedem Volk doch die Mehrzahl, die letzten Endes den Ton angibt. Gewiß ist die moralische Wir fung ausgerechnet eines phantastischen Dutzendromans nicht 3 überschähen. Aber ein Giftpfeil bleibt es doch, und wir wollen es uns merken, wer ihn abgeschossen hat. auf diese Art Revanche für den verlorenen Weltkrieg zu nehmen. Auch alle Heifershelfer des Schurken sind Deutsche; wenn irgendeine Schurkerei ausgeirt werden soll, wird deutsch gesprochen: denn das ist die Gaunersprache dieser Erzählung. Und es sind niedliche Dinge, die da gedreht werden. Mit einem Mord geht es gleich los, dann folgen alle möglichen gemeinen Intrigen: die gewaltsame Entführung und Gefangenhaltung eines Mädchens, ihre Mißhandlung, Zwang zur Ehe mit dem Schurken und so weiter. Der engelhafte amerikanische Detektiv hat alle Hände voll zu tun, um alle diese Schurkereien der deutschen Teufel zu entschleiern und zum Guten zu wenden. Und so die anglo- amerikanische Welt vor dem„ gefährlichsten Anschlag auf die Zivilisation" zu bewahren, der je versucht wurde. Das edle englische Mädchen aber, das beinahe dem deutschen Schurken zum Opfer gefallen wäre, erklärt gelegentlich, die Deutschen hätten ja ohnedies nie etwas anderes getan, als Kulturgüter zerstört. Sie seien nun eben mal die Hunnen. Wenn das in Paranthese auch schüchtern als kleine übertreibung hingestellt wird, so scheinen die Tatsachen der Romanhandlung doch deutlich dafür zu sprechen. Der deutsche Schurke aber setzt dem zynisch als freche Blasphemie ein ,, An deutschem Wesen soll die Welt genesen" entgegen. An verregneten Ferientagen ist man zum Unmöglichsten fähig. Darum habe ich an einem solchen auch einen Detektioroman von Wallace gelesen. Und ich bereue es nicht, denn ich habe Wallace dabei in interessanter Form ,, entdeckt". Für mich zunächst, aber vielleicht kennen auch andere ihn nicht so. Und doch wäre es gut, wenn alle ihn so kennen lernten, die gutes deutsches Geld für seine Detektivschmöker ausgeben. Vielleicht besännen sie sich dann anders. Das Buch, das ich las, hieß„ Den gröna skräken", zu deutsch:„ Der grüne Schrecken." Da ich mich in einer schwedischen Sommerfrische befand, las ich den Roman nämlich zunächst in schwedischer Übersetzung. Ich war aber davon so erschüttert, daß ich mir auch gleich das englische Original kommen ließ. Und zu guter Letzt las ich die Geschichte dann noch zum dritten Male in der deutschen übersetzung. Alles dieses mit gutem Grund, wie sogleich verständlich werden wird. Flurname Von Wie auf dem g berg" befand sich a tes Gräberfeld. Geländes find abe verid wunden. Ge bestand in der N Auf der erwähnte Grabhügel). Da man dieselben wen bar gemacht und Geschichte unserer richten auf dem an Gräber gefunden An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß der Deutsche Fichte Bund in Hamburg( Colonaden 47) seit zehn Jahren der geistigen Vergiftung durch Verbreitung seiner deutschen und fremdsprachigen Flugblätter entgegenwirkt. Diese werden an Leser unseres Blattes unentgeltlich) abgegeben. Es sind rund dreißig Flugblätter in deutscher und über hundert in den wichtigsten Weltsprachen vorhanden. Wer Freunde oder Bekannte im Auslande hat, sollte stets ein Flugblatt seinen Briefen beilegen. Also ist auf schwedisch über den grünen Schrecken" zu lesen. Auf englisch ist' womöglich noch schlimmer. Da sind die deutschfeindlichen Ausdrücke noch schärfer, die antideutschen Episoden noch ,, liebevoller" ausgearbeitet. Aber nun im deutschen: da ist Herr Wallace auf einmal der Hase, der von nichts weiß. Zwar die Schurkerei ist die gleiche geblieben, aber die Aktion geht nun nicht von Deutschland, sondern- von Südamerika aus! Alle deutschfeindlichen Episoden und Worte aber sind sorgfältig gestrichen, selbst auf die Gefahr hin, daß dadurch die Erzählung streckenweise nüchtern wird. Geschäft ist Geschäft, und wenn auch die hunnischen Deutschen selbst anrüchig sind, so doch nicht ihr Geld! Und daß das wörtlich überDer„ Held" des Romanes ist ein schurkischer Arzt. Dieser hat ein chemisches Präparat erfunden, das er, den grünen Schreden"( oder auch den grünen Rost") nennt, und dieses Präparat ermöglicht es, die ganze Weizenernte Englands, seiner Kolonien und Amerikas auf ein Jahrzehnt hinaus zu vergiften und unbrauchbar zu machen; so daß andere GetreideLänder durch Kornwucher dann enorme Summen verdienen können. Um die durch tausend Abenteuer durchgesteuerte Vorbereitung dieses feinen Planes dreht sich nun die Handlung des Romans. An der Wachsamkeit der englischen Polizei und eines amerikanischen Detektivs scheitert die Durchführung im letzten Augenblick, und der Schurke sällt durch eine Revolverfugel. Dieser Schurke aber ist und nun kommt der Pferdefuß! ein Deutscher, der im Einvernehmen mit der deutschen Regierung handelt! Diese hat bereits die alten Zeppelinhallen als Speicher für den Kornwucher herrichten lassen, und hofft Nach der Ten Steinzeit an. gefaßen. Der dr janden sich hier Grabitatte nad Ausgrabungen, in Währen bad" iprid( ve Der Karte unbeg gezeichnet. " Eine G prung. Dort f Den Sonnberg ge ch peinlich, daß net, welch geri Bial- und wirtid ngsloje Erfüllu an dem Ansch le Millionen tu Is und Redaktio hten, um dieser nn theoretisiert ich auch auf Deut evorstehenden Unt troydem: All di Redensarten fönn das Wert der 3 will, daß sie m den Lohn der de Standes den Trib m zu zerstören, en zu lassen, das if daß Karl Ma ger denten, r Wahl geht! euen bringen. G unserer Zeit, die ag mehr fennt, r illen Befinnen, n und Frieden. und das muß bend tann aber hat. Willst du de wed des Verdiene ein. Um ihrer jell De Arbeit verricht jein, gute, haltbe n mögen. Unser V -tarbeit für die olfsarbeit fann wo es wieder wo d Friede und G r unser Glüd suc Liebe, wenn wir Bohl und Wehe Den Quelle von 6 vir bei ihr sein, Tühe soll die Ar üdt nicht, sie ist oße Segensspender Bergauf muß fie u achen. Immer gr itschland wieder acht haben und dan Ganzen für die große Erlojerin fein It. Sonntagsschreiber. chi icht slofe Käufer f die in folchen Di , ja doch wohl jagen; er sprid trichen: Wenn j in England g e nach Friedens uch fatal; aber a jolche Dinge ja oldes verleumbe tommt. Und des onders empörend e deutschfreundli t man dort viel obwohl fich eng eit machen. Und dem schwedischen ihm deutsches naive Gemüte och die Mehrzah die moralijde uhendromans nid doch, und wir m esen, daß der feit zehn Jahren feiner deutschen ft. Diese werden egeben. Es find m B über hundert in er Freunde oder ein Flugblatt fein Samstag, den 13. September 1930. ,, Sarrajani fommt" ist überall ein Zauberwort, ein Magnet von rätselhafter Kraft. Wer Sarrasani's Riesenschau vor Jahren sah und sie heute wiedererlebt, wird erstaunt und überwältigt werden von den gewaltigen Fortschritten Sarrajani's in circensischer Kunst und modernster Technik, von den immer neuen, vielseitigen Eindrülten, die jede Vorstellung dieses folossalen Unternehmens vermittelt. Sarrajani tommt zu uns! Die Presse aller Länder beschäftigt sich fortwährend mit Sarrasani, und vor Kurzem erflärte beispielsweise die größte amerikanische Fachzeitschrift, zu= gleich die größte Ueberhaupt,( ,, Billboard") in einer ausführlichen, objektiven Abhandlung über europäische Zirkusse unumwunden, daß in Europa Sarrasani den schönsten Zirkus besitze. Dieser Sarrasani will nun demnächst seine riesige, fliegende Zeltstadt bei uns aufbauen. Den Gastspieltagen sieht man mit lebhaftestem Interesse entgegen. Sarrasani fommt das heißt: Sarrajani bringt auch Geld in die Stadt. Lieferanten aller Art müssen Berge con Material beschaffen, um den gewaltigen Apparat lebensfähig zu erhalten. Zum Schluß sei auf den hohen volksbildnerischen Wert der Sarrajani- Schau hingewiesen. Viele Schreiben von Schulbehörden und Stadtverwaltungen haben be= stätigt, daß eine Stunde bei Sarrajani glatt zehn Stunden Tierund Völkerkunde ersetzt. In allen Gastspielstädten hat man tie Schulen flossenweise zu Sarrasani geführt; nie hat man ciwas von einer Enttäuschung gehört. Aus den angeführten Gründen fönnen wir das kommende Sarrasani- Gastspiel nur als unbedingten Gewinn für unsere Stadt und die Umgebung buchen. Aber wie wird Sarrajani hier einziehen? Auf über 200 eigenen Automobilen rollt das Weltunternehmen Sarrajani ein. Jm Glanze von 15 000 elektrischen Lampen wird seine Zelt: stadt der Zehntausend wie ein Wunder aus„ Tausend und eine Nacht" aufleuchten. Dieses Viermastenzelt, das größte bisher fonstruierte, werden mächtige Stallbauten für hunderte der seltensten, exotischen Tiere, Garderoben für Künstler aller Rassen und Farben umgeben. Und- Sarrasani führt alles nur in einer Manege, einem großen Rund von 17 Metern Durchmesser, vor. Er ist ein Gegner des amerikanischen Dreimanegensystems geblieben und hat recht behalten. Was bringt uns Sarrajani??? Mit dem größten Zirkusdirektor kommen 500 Artisten und 400 Tiere aus aller Herren Ländern. Wir nennen hier nur: 22 Indische Elefanten, Kolosse des Dschungels, 14 Königstiger, 56 Löwen, Kamele, Eisbären, Zebras, Zebroid, Nilpferde, 250 Pferde, hunderte von Chinesen, Indern, Negern, Indianern, Japanern, Marokkanern, Tscherbessen, Grusiner, Mulattinnen, Samoanerinnen usw. Mit einem Wort: Sarrajani, Deutschlands populärster Zirkusdirektor, wird in unserer Stadt die beste Zirkuskunst, Volkskunst in ihrer letzten Vollendung, erstehen lassen. Volkstümliche Preise werden es jedem Bürger ermöglichen, diesen sehenswerten Zirkus, der nicht seinesgleichen hat, zu besuchen. So erwarten wir mit ge= spanntestem Interesse Sarrasani's Kommen! * * Nachtferngespräche mit fleineren Orten. Vom reisenden Publikum, besonders auch von den Geschäftsreisenden wird oft bedauert, daß es von kleinen Orten aus nicht möglich ist, nach 8 Uhr abends mit größeren Plätzen Ferngespräche zu führen, weil der Dienstschluß an kleineren Ämtern um 20 Uhr erfolgt. Wie wir erfahren, bestehen jetzt Möglichkeiten, mit kleineren Orten Nachtferngespräche zu führen. Die Hotels an solchen Plätzen können sich sogenannte Dauernachtverbindungen einrichten lassen, die es ihnen gestatten, die ganze Nacht hindurch sowohl Gespräche aus größeren Städten entgegenzunehmen, wie auch mit diesem bezw. mit einzelnen Teilnehmern verbunden werden zu können. Die Gebühren für die Dauernachtverbindungen betragen je Nacht 40 Pfg. Es würde wohl im Interesse der Hotels wie des reisenden Publikums liegen, wenn die Gaststätten an kleineren Orten von der Möglichkeit der telefonischen Dauernachtverbindungen Gebrauch machen würden. * Kommerzienrat Klingspor 60 Jahre. Seinen 60. Ge= burtstag beging Kommerzienrat Adolf Klingspor, 3igarrenfabrikant und ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt. Der Handelskammer gehörie er als Mitglied und stellvertretender Vorsitzender mehr als 25 Jahre an. Die Universität ernannte ihn für seine Verdienste durch eifrige Förderung ihrer Einrichtungen zum Ehrensenator. * Von der Universität. Zu Beginn des Winter- Semesters wird das neuerrichtete Studentenhaus seiner Bestimmung übergeben werden. Trotz der überaus schwierigen wirtschaftlichen Lage ist es gelungen, die Mittel zu beschaffen, um das Gebäude so weit bezugsfertig zu machen, daß die studentische Flurnamen der Gemarkung Beuern. Von Wilhelm Arnold- Beuern. 1. Fortsetzung. Wie auf dem gegenüber sich hinziehenden entfernten ,, Struthberg" befand sich auch hier, den Anzeichen nach, ein ausgedehntes Gräberfeld. Durch die Anrodung des früher bewaldeten Geländes sind aber die sogen. Hünengräber zum großen Teil verschwunden. Gegenwärtig sind nur noch wenige im Waldbestand in der Nähe nach der„ hohen Straße" hin erhalten. Auf der erwähnten Abtriebsfläche waren es zuletzt noch drei Grabhügel). Da ihre Schleifung nicht zu umgehen war, hat man dieselben wenigstens der wissenschaftlichen Forschung nuzbar gemacht und die Ergebnisse sind sehr von Belang für die Geschichte unserer Urzeiten. Da auch nach glaubwürdigen Berichten auf dem an die Grunbach10) anschließenden ,, Schweiging" Gräber gefunden worden sind, so ist dessen Gebiet auch in besagNach den Funden gehören zwei solcher der reinen Steinzeit an. Sie bestanden in einem Steinbeil und Tongefäßen. Der dritte Grabhügel zeigte vier Bestattungen. Es fanden sich hier bronzene Halsringe und Armspangen, die die Grabstätte nach dem Urteil von Prof. Helmkes, des Leiters der Ausgrabungen, in die mittlere Hallstadtperiode verweisen. 10) Während das Volk in Beuern noch ganz richtig ,, Grunbach" spricht( vergl. Grunenberg, Grimmerg, Grünberg) ist in der Karte unbegreiflicherweise das entstellende„ Krombach" eingezeichnet. 11) Eine Stelle am„ Egelspfuhl" heißt der„ TeufelsSprung". Dort soll der Böse über die Talschlucht hinweg auf den Sonnberg gesprungen sein. ,, Gießener Zeitung" Speisung darin stattfinden und auch die Aufenthalts- und Arbeitsräume und die Studentenwohnungen in Benutzung ge= nommen werden können. * Fußball- Lokalkampf. Die Ligamannschaften der beiden hiefigen Fußballvereine treffen sich morgen nachmittag auf dem Waldsportplatz des VfB. Ueber den Ausgang ist nichts vorauszusagen. Das letzte Spiel vor vier Wochen konnten die Spielvereinigungsleute 1: 0 gewinnen. * Werbespieltag. Auf dem Sportplatz des Männer- Turnvereins findet morgen der diesjährige Werbespieltag des Turngaues Hessen( DT) im Faustball und Handball statt. * Gaujugend- Leichtathletik- Wettkämpfe. kommenden Sonntag Vormittag kommen auf dem Sportplatz der Sp. Vgg. 1900, Trieb, die Gaujugend- Meisterschaften derWSV.- Vereine zum Austrag. * Gesangverein Heiterkeit. Heute Samstag, abends 8,30 Uhr Zusammenkunft im ,, Schipkapaß"". Der für am morgigen Sonntag geplante Ausflug fällt aus. & Regimentsfest der 80er. Am 5. Oktober findet in Wies baden die feierliche Enthüllung des Denkmals für die Gefallenen des aktiven, des Reserve- und Landwehr- InfanterieRegiments Nr. 80, der Reserve- Infanterie- Regimenter Nr. 223, 253, der Infanterie- Regimenter Nr. 186, 353, 365 und 390 statt. Damit ist verbunden eine Wiedersehensfeier, in den Tagen vom 4-6. Oktober. Wer an dem Fest teilzunehmen beabsichtigt, soll seine Adresse umgehend an Herrn Hildner, Wiesbaden, Friedrichstraße 22, bekanntgeben. * Eine hochinteresonte Bilderbeilage ,,, Sarrajani- Illustrierte" finden Sie in der heutigen Ausgabe. Eine ganz einzigartige Illustrierte, die in über hundert Bildern und interessanten Artikeln auf 16 Seiten ein Bild vom Zirkus und Zirfusleben gibt, wie es lebendiger nicht gedacht werden kann. Die Zeitung wird hier besonders begrüßt werden, da der Zirkus Sarrasani, der schönste und größte Zirkus Europas" vom 25.- 28. Gept. ein Gastspiel in unserer Stadt geben wird. * Vor der Reichstagswahl! Leider hört man oft von Wahlmüdigkeit. Es steht zuviel auf dem Spiel, als daß man aus den erlebten Enttäuschungen der Vergangenheit ein gewisses. Recht ableiten dürfte für die Versäumnis seiner staatsbürgerlichen Pflicht. Jeder Wähler versäume nicht, an der Wahlurne zu erscheinen und sein Wahlrecht auszuüben, es kommt auf jede einzelne Stimme an! Aus Nah und Fern. Annerod bei Gießen. Die bekannte Anneröder Kirmes nimmt morgen, Sonntag, ihren Anfang. Eiserne Hochzeit. Wiebelsbach Kr. Dieburg. Hier konnten in noch leidlicher Körper und Geistesfrische die Eheleute Georg Hild IV. und Frau Anna M. geb. Gunst das Fest ihrer eisernen Hochzeit begehen. Der Jubilar einer 65 jährigen Ehegemeinschaft wurde am 3. September 89, seine Gattin im April d. J. 85 Jahre alt. - Ladenhausdiebinnen an der Arbeit, Darmstadt. In den Nachmittagsstunden des Freitag sind in einem hiesigen Kaufhaus zwei etwa 20-25jährige gerissene Ladendiebinnen aufgetreten, die sich zuerst fertige Kleider und dann Stoffe zur Auswahl vorlegen ließen. Sie veranlaßten die Verkäuferin, immer wieder neue Stoffe aus dem Lager zu holen. Nach ihrem Weggang wurde bemerkt, daß sie ein Stück Stoff, bestehend aus 18 Meter Seide, gestohlen hatten. Die Diebinnen sind unerkannt entkommen. Worms. Hier wurde ein Verbreiter von falschen 20 Markscheinen verhaftet. Dillenburg. Im Dillkreise gibt es zurzeit zehn Gemeinden, die keine Steuern erheben. Es handelt sich in der Hauptsache um Ortschaften auf dem Westerwald, die einen großen Waldbesitz haben und hier eine gute Einnahme finden. Meerholz, Kreis Gelnhausen. Hier findet am 7. Dezem ber d. J. die diesjährige Provinzialschau der Geflügelzüchter Kurhessens statt. Bad Schwolbach. Fünf Handwerksburschen gingen auf einen Förster los und wollten ihn mißhandeln. Der Förster schlug mit dem Gewehr einen der Angreifer auf den Kopf. Im gleichen Augenblick lösten sich zwei Schrotschüsse und töteten den Burschen. tes Gräberfeld einzureihen. Der Flurname ,, auf der hohen Straße" läßt wohl den Schluß zu, daß zwischen den Ansiedlungen der alten Völker schon ein Straßenneh den Verkehr vermittelte. Von der hohen Straße aus, dem höchsten Punkt auf der Ostseite der Gemarkung, hat man eine wundervolle Fernsicht, die sich vom Dünsberg aus über den Stoppelberg bis zum großen Feldberg hin erstreckt, ja sogar noch Teile des Vogelsberges umfaßt. Vor uns breitet sich das„ Stöckenfeld" aus ( von ,, ausstoden", anroden) und geht die„ Lorsbach" zu Tal, ein in alter Zeit durch niedergehende gewaltige Wassermassen ausgehöhlter, beträchtlicher Graben. Unterbenennungen des Stöckenfeldes sind:„ Egelspfuhl",„ Sauloch",„ am alten Grünberger Weg" ,,, am Opperacer". Letzterer ist noch kennbar und diente einst zur Besoldung des Oppermanns( Glöckners). Jenseits des Lorsbachtales") treten die Flurnamen ,, auf der schwarzen Erde" ,,, auf dem Gleichen" ,,, auf der Scheer" 13); weiterhin: ,, im hohen( fälschlich hohlen) Graben",„ vor dem Bersröder Wald",„, im kalten Brunnen"( noch vorhanden). Die Quelle 12) Nach der Bodenart Tuff, Los, Lors, Löz benannt. Lorsbach bei Hanau, Lorsbachertal i. Taunus bei Soden. In einer Reiskirchener Kostenrechnung vom Jahr 1702 heißt es: einen Graben gemacht, da eine Pfarrwieje mit Kislos überfahren, sehr verderbt. 13) Wie roden( Sinnerod), ausstöden( Stöderfeld), so bezieht sich auch der Flurname ,, auf der Scheer" auf die Urbarmachung von wüstem Gelände. Von der Wurzel scheeren, zerteilen, irennen, umarbeiten, leiten sich ab scharren( Schorn), schoren( technische Form, eine Steinfläche aufarbeiten), auch wohl bas bergmännische schürfen, Schorf. In der Gemarkung GroßenBused Scheerbrand( Herenverbrennungsstätte). 14) Michelbach, große Bach; althochdeutsch mihil, mächtig. Nr. 73. Kassel. Hier tagte unter dem Vorsitz von Dr. H. c. Laugs der Musikausschuß des Deutschen Sängerbundes. In zweitägiger Sigung fam eine Reihe wichtiger Fragen zur Besprechung, die in der Hauptsache die bevorstehende Sängerwoche und das geplante große XI. Deutsche Sängerbundesfest in Frankfurt am Main betrafen. Lohngeldräuber erschießen einen Fabrikboten. Köln. Am Freitagmittag wurde in Köln ein frecher Raubüberfall verübt. Zwei Motorradfahrer erschienen furz vor 12 Uhr in der Geißelstraße in Köln Ehrenfeld. Der Führer blieb mit der Maschine, die er in Gang hielt, an einer Straßenfreuzung stehen, während der Mitfahrer auf der Straße wartend auf und ab ging. Der Kassenbote einer Fabrik in der Geißelstraße, der 1800 RM. Lohngelder bei sich führte, näherte sich seinem Ziele, als der eine Motorradfahrer auf ihn mit erhobener Pistole zutrat und ihm ,, Hände hoch!" zurief. Der Bote hielt die Aktentasche krampshaft fest. Darauf schoß ihm der Räuber eine Kugel durch den Hals. Der Getroffene, der an der Schlagader schwer verletzt wurde, starb nach wenigen Minuten. Der Räuber eniriß dem am Boden Liegenden die Aktentasche mit dem Gelde und entkam mit seinem Komplicen auf dem Motorrade. Fünf Wohnhäuser niedergebrannt. Trier. In Bünderich brach am Mittwochabend in einem der ältesten Häuser Feuer aus, das sich rasch auf die benachbarten Häuser ausbreitete, so daß in kurzer Zeit fünf Wohnhäuser und eine Scheune in Flammen standen. Gifträuber in Berliner Apotheken. Bekanntlich) erregte vor einigen Tagen der Einbruch in eine Apotheke, bei dem Giftmengen entwendet wurden, Aufsehen. In der Nacht zum Freitag ist abermals ein Einbruch in eine Apotheke erfolgt. Der oder die Diebe erbrachen zwei Türen und es gelang ihnen, bis zum Giftschrank vorzubringen. Durch das Eingreifen eines Wachtbeamten waren die Einbrecher gezwungen, die Flucht zu ergreifen. ✰ Bier Berliner Schulen wegen Diphtheritisgefahr geschlossen. Berlin. Wegen einer drohenden Diphtheritis- Epidemie hat sich die Berliner Gesundheitsbehörde veranlaßt gesehen, in der Elbestraße vier Schulen zu schließen und eine umfassende Desinfektion vorzunehmen. Biccards Start wiederum verschoben. Berlin, 12. 9. Professor Piccard hat mit Rücksicht auf die ungünstige Wetterlage den für morgen angesetzten Aufstieg zu seinem Höhenflug erneut verschieben müssen. Ein Termin für den Start ist noch nicht wieder festgesetzt worden. * 11 Wirtschaftsgebäude eingeäschert. In Beelitz( Kreis Pyriz) entstand ein Großfeuer, dem ein großer Teil des Dorfes zum Opfer fiel. Nicht weniger als elf Wirtschaftsgebäude wurden eingeäschert. Dabei haben vier Besitzer die gesamte Ernte eingebüßt. Ein weiteres Großfeuer entstand auf dem Gute Lepzin im Kreise Rummelsburg, wo die gesamten Hofgebäude mit Erntevorräten eingeäschert wurden. - Die Lager der Franklin- Expedition entdeckt. London: Die beiden Lager der Franklin- Expedition, die vor mehr als 80 Jahren im arktischen Eismeer verschollen ist, sind auf der King- Williams- Insel in Nordkanada durch den Kanadischen Forscher Major Burwards aufgefunden worden. Wertvolle Einzelheiten sind der Regierung in Ottawa übermittelt worden. Major Burwards war zu einem Flug nach dem Magnetischen Nordpol aufgestiegen. Bundestag Deutscher Justizamtmänner in Danzig. Der 10. ordentliche Bundestag des Bundes Deutscher Justizamtmänner( Deutscher Rechtspflegertag) tagte in der Zeit vom 5. bis 8. September in den Mauern der Freien Stadt Danzig. Den Auftakt bildete am 5. September ein Empfang des Senats in Danzigs schönstem Festsaal, dem Artushof. Am Wählerinnen Wählt Wahl Büdo zur Schuh- und Bodenpflege mündet in nächster Nähe in die Michelbach), ein in der Bersröder Gemarkung sich ansammelndes Wasserlein, nach welchem das umgebende Tal benannt ist. In der Richtung nach dem Ort dehnt sich der ,, rote Holzberg" hin, benannt nach einer dortigen niederen Holzart. Der ältere Name war„ Kirnberg". ( ,, Kirn" Fels.) Am Fuße der Anhöhe der Gewann ,, am Hofader"( ganerblich). In der Umgebung des Ortes begegnen wir noch den Flurnamen ,, die Azenwiese"( alter Weideplatz, jetzt bebaut). Auch der„ Ziegel", richtiger Ziegenberg", hatte einst wohl den gleichen Zwed. Der ,, Oppergarten" hat noch seine ursprüngliche Bestimmung als Nutzung für die Lehrerschaft, der früher der Dienst beim Opfer( Messe) zustand. Ein Zeuge der beträchtlichen Niederschläge in früherer Zeit ist ,, der ausgehöhlte Graben", der hohen( mundartl. Honn) bach" und die„ Sonbachshoh!". Was unter ,, Wannberg" und ,, unter der Wanne" zu verstehen ist, ist nicht leicht ersichtlich. War es ein abgegrenztes Gelände oder war es nur die Oberflächengestalt des Geländes, die den Namen verlieh( Wanne flacher, runder Korb). ,, Bechels:( entstellt in„ Beckers") garten" sind Pfarreigrundstücke. Nehmen wir nun die nahe, nach Bersrod führende Kreisstraße auf, so erscheinen rechts der große Born" und ,, der Aetterrain 3aun" oder„ Sedenrain".( ,, Attenberg" in der Großen- Buseder Gemarkung, auch„ Jtter" und ähnliche Formen gehören wahrscheinlich hierher.) Ferner in der erwähnten Michelbach ,, Mommenrod". Ein Beweis für die Tätigkeit = des Wassers in alter Zeit liefert die Benennung einer Stelle ,, im Einfall"( 1711:„, im Jnfall", auch„ am Furtweg" in den firchlichen Zinsregistern). Fortsetzung folgt. Samstag, den 13. September 1930. Nachmittag war ein Presseempfang. Am nächsten Tage wurde der Bundestag in Gegenwart zahlreicher Vertreter der Reichs* 6 bärden, der Richter Rechtsanwälte, Notare un' der Wirtschaftsverbände eröffnet. Der Bundesgeschäftsführer, Oberamtsanwalt Sartamm, Berlin, erstattete den Geschäftsbericht, der sich in der Hauptsache mit der Rechtspflegereinrichtung, d. h. der selbständigen Erledigung früher vom Richter wahrgenommener Geschäfte, durch fachgebildete Beamte, ohne akademische Ausbildung, befaßte. Der Bericht gab Aufschluß über die erheblichen Ersparnisse( in Preußen allein 24,3 Mill. Reichsmark jährlich), die durch die Durchführung des Grundsatzes, keine Arbeit von einer teuereren Kraft erledigen zu lassen, für die eine billigere genügt, erzielt worden sind. Die anwesenden Vertreter der höchsten Justizbehörden und der Rechtsanwaltschaft gaben der überzeugung Ausdruck, daß die Durchführung der großen Justizreform ohne die Einbeziehung und Erweiterung der Rechtspflegereinrichtung einfach nicht denkbar sei. Diesen Gedanken führte der Bundesvorsitzende Schlegel auf einer am Sonntag abgehaltenen öffentlichen Kundgebung weiter aus. Weiterer Gegenstand der Beratungen war der Entwurf einer ,, Rechtspflegerverordnung", der die beispiellose Buntscheckigkeit der Ausführungsbestimmungen der Länder zum Reichsgesetz zur Entlastung der Gerichte, der ge= setzlichen Grundlage der Rechtspflegertätigkeit, vereinheitlichen soll. Die Tagung war ein voller Erfolg. Wann sollen wir falfen? Von Landwirtschaftslehrer Dr. P. Lieb. Sowohl der Landwirt als auch der Gartenbesitzer sind sich über die Zeit des Unterbringens des Kalkes oft nicht recht im Klaren! Es kommt ganz darauf an, was erreicht werden soll, im allgemeinen aber ist der Spätsommer bezw. Herbst die geeignetste Zeit zum. Kalken. Böden, die entsäuert werden sollen, kalke man ,, nur" im Herbst, damit die notwendigen Umsetzungen im Boden genügend Zeit finden. Kleinere Kalkgaben kann man noch kurz vor der Saat geben, ev. oben auf streuen, auch bei Kartoffeln ist dies nach dem Legen noch angängig. Welche Arten von Kalk sollen wir nun nehmen? Schweren, untätigen Böden gebe man Branntkalk( 5-6 dz. je ½ ha), an die leichteren Böden verabfolge man 8-10 dz. Kalf in Form von Kalkmergel. Für die schnellere Wirkung dieser beiden Kalkformen ist lediglich der Feinheitsgrad und der Grad der Vermischung im Boden ausschlaggebend. Sehr zweckmäßig ist ein Ausstreuen des Kalkes im Herbst auf die Stoppeln, die dann leicht geschält und später tiefgepflügt werden, wo dies nicht angängig, ausstreuen( entweder mit der Maschine oder mit der Schaufel gleich vom Wagen herunter) und tiefpflügen, es muß aber darauf die schwere Egge folgen, damit der Kalk im Boden gut verteilt wird. Kraft aus der Urheimat des Lebens. Was zieht den Menschen an die Nordsee, auf diese kleinen Inseln, denen so manches fehlt, was der heutige Mensch verlangt? Ich kenne die Vorzüge der See, ihre Sonne, ihren Wind, ihre würzige milde Luft. Ich weiß auch das: selbst in der schönsten Gegend gibt es keine so ideale Stätte für Erholung, fröhliches Nichtstun, vollkommene Freiheit von Zwang, wie den Strand, den breiten, hellen Strand mit der rythmischen einlullenden Brandung, und in keinem Badeort, mag die ,, Gießener Zeitung" Quelle noch so salzig und moussierend der Erde entspringen, gibt es ein so wonnevolles Bad wie im flargrünen Nordseewasser unter der blauen Himmelsglocke. Es gibt aber noch et= was, ein Unbewußtes, das an das Meer zieht. Das Meer, die Meeresküste ist die Urheimat alles Lebendigen. Alles, jede Art, ob Pflanze oder Tier, hat ihren allerältesten Stammvater zu suchen in dem warmen Schlamm und Dampf des Urmeeres. An dieser Stelle waren vor hunderten von Jahrmillionen die Bedingungen für die Entstehung des Lebens gegeben. Alle Bestandteile des Meerwassers sind in die Urzelle eingezogen. Es sind nicht blos die bekannten, wie Chlornatrium, Kalium, Magnesium, sondern so ziemlich alle Elemente, Eisen, Mangan, Kieselsäure, Jod, um einige zu nennen. Sie sind noch heute im Blutwasser alle vorhanden, in allerkleinsten Mengen, daher faum auffindbar und lange nicht beachtet, aber sie sind unentbehrlich. Das Geschöpf, auch der Mensch verliert Gesundheit und Widerstandskraft gegen Infektion und bösartige Geschwülste, wenn auch nur ein Bestandteil in der Nahrung fehlt. In den Meeresablagerungen der vergangenen Erdzeitalter, in den Schichten der Erdrinde und den Quellen, die aus ihnen hervorbrechen, sind sie enthalten. Aber reichlicher bergen sie die jungen, noch nicht ausgelaugten Ablagerungen des Meeres, den Schlamm der Marsch, deren Pflanzen, die Tiere, die auf ihr weiden und natürlich die Tiere und Pflanzen des Meeres selbst. Gerade in letzter Zeit wurde ja in gelehrten und allgemein verständlichen Veröffentlichungen viel auf einen der charakteristischsten Bestandteile, das Jod und dessen reichliches Vorkommen in Luft, Pflanzen und Tiere an der Nordsee hingewiesen. Die Unentbehrlichkeit der gesamten Bestandteile des Meerwassers wird immer mehr von Ärzten betont. Ein Professor aus Preßburg sieht in deren Mangel eine Grundursache alles Krankwerden. Die Homöopathie gibt schon lange verdünntes Meerwasser, Maresan, ein Meerwasser enthaltender Brunnen von einer Zusammensetzung ähnlich dem Kissinger Ragozky, wird am Strand von Westerland ausgeschenkt. Man erkennt allmählich auch, daß das gereinigte Kochsalz der Salinen nicht so gesund ist, wie das nicht so schön weiße Salz, das aus dem Meerwasser durch Verdunsten gewonnen wird. Noch vor 150 Jahren war das friesische Salz auf den Halligen aus Seetorf und Seewasser gewonnen, ein Handelsartikel im Norden Deutschlands. Im Orient ist Krebs viel seltener als bei uns. Diese Immunität wird zurückgeführt u. a. auf den Gehalt des dortigen, weniger gereinigten Salzes an Magnesia. ,, Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewußt" sollte dies Dichterwort nicht blos für das sittliche, sondern auch für das natürliche, für das auf Erhaltung der Gesundheit abzielende Handeln gelten? Sollte die Bevorzugung des Meeresstrandes vor den schönsten Berglandschaften bei ihren Besuchern nicht auf einem Instinkt beruhen, auf einem unbewußten Bedürfnis von Leib und Seele? Spricht dafür nicht wieder der überraschende Erfolg, die Widerherstellung von Kraft und Gesundheit? Professor Hermann Wirth sucht das Ursprungsland der Menschheit, das Land, wo der Aufstieg vom Tier zum Mensch gelang, in der versunkenen Brücke zwischen Europa und Nordamerika, auf der sagenhaften Atlantis. Dort sei das Klima diefer Entwicklung günstig gewesen, von dort haben sich im Laufe von hunderttausend Jahren Menschenströme nach Ost und West ergossen. Dies glückliche Golfstromklima ist noch heute das von Westeuropa. Das Klima der Nordseeinseln unterliegt zu 87% dem Ozean, nur zu 13% dem Kontinent. Sollte nicht Nr. 73. auch dieser Gesichtspunkt das Recht geben, die Nordseeküste als Heimat zu bezeichnen? Dem ringenden Riesen Antäus gab die Berührung mit dem Boden der Mutter Erde immer neue Kraft, so tut auch die Einkehr in die alte Heimat dem Menschen unserer harten Zeit wohl. ( San. Rat Dr. Gmelin) Neue Bücher. Diplomatische Unterwelt! Geheimgehaltene staatspolitische Vorgänge sind immer noch in der von den Nachwehen des Weltkrieges durchzuckten Welt von 1920/30 richtunggebend im Schicksal der Weltvölker. Aber was dringt davon an unsere Ohren? Wirklich als Sensation, und zwar im guten Sinne, greift in diese Dinge hinein das neue, spannungsgeladene Buch H. R. Berndorff„ Diplomatische Unterwelt"( mit Wiedergabe von Geheimdokumenten im Anhang, Verlag Dieck& Co., Stuttgart, geh. RM 5.50, geb. RM 7.50). Dieses Buch geht in das wirkliche Gegenwartsleben hinein und zeigt auf Grund sonst streng verschlossener Quellen, was heute zwischen den Staaten wirklich gespielt wird. Da sind die Kapitel: Die Unterwelt der Diplomatie. Männer- Gestalten Schatten Depeschen aus Oberschlesien. Mr. Roberts aus Liverpool Das ist die GPU. der Tod des Capt. Reily Der russische GPU- Mann Kroschko im Berliner Tiergarten Mazedonien und der Diebstahl des italienischen Codes in Berlin Frankreich schlägt England am Bosporus! Schewki Bej schreit:„ Attentat auf Kemal Pascha!" gestohlene ägyptische Prinz. Wer ist Abraham? land Amanullah schlug- Indische Waffen. Die beiden Bücher der Simons Commission Engländer, Chinesen und Borodin Salon Dora Grün. Japan kämpft in Amerika Deutsche Offiziere in fremdem Sold. Die Pferde sind gesattelt -Depeschen in der Nacht. In wenigen Worten ist schlecht - - - - - Der Wie Engzu sagen, was dieses ungewöhnliche Buch ist. Die Menschen stehen überall auf dem Vulkan und wissen es nicht, und die Communiqués der Staaten übernebeln alles. Berndorff erzählt was vorging, was im Staatenkampf vorgeschichte Männer und Frauen erlebten und wie sich dann die Waagschale der einzelnen Staaten schicksalsschwer hob und senkte. Aber cr erzählt so, daß einem der Atem stockt und die sogenannte friedliche Welt sieht man mit einemmal in ganz neuem Lichte. Um die Welt weht der Sturm. Er fegt die Völker durcheinander, ein Hexentanz, ein Totentanz. Die Unterwelt wirft die Völker gegeneinander. Die Unterwelt tut ihre diabolische Pflicht. Ein Gedanke in der Nacht: Und wir? Sind wir all diesen Mächten ausgeliefert? Man fühlt: hier ist einer, der chrlich und selbst erschüttert erzählt, wie bunt und abenteuerlid;, grell und dunkel die Welt durcheinander geworfen wird, während der friedliche Bürger schläft. Zeitschriftenverschmelzung. Die bekannte Monatsschrift ,, Der Türmer", die bisher im Verlag von Greiner& Pfeiffer in Stuttgari erschien, ist vom Verlag Heinrich Beenken in Berlin SW 19 erworben und mit dessen ,, Deutschen Monatsheften" verschmolzen worden. Die vereinigte Zeitschrift erscheint in erweitertem Umfang unter dem Titel ,, Der Türmer Deutsche Monatshefte". Herausgeber ist der namhafte Schriftsteller Dr. Friedrich Castelle. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Erscheint Bezugspreis 2,40 Saltionsschluß früh 8 lang nicht verlangt B. Jaheg Gin Gi Das vorläu Grund der Verrech geordnete( gegen der Stimmen und 1. Sozialdemokra 2. Deutschnationa 3. Zentrum 4. Kommunisten 5. Deutsche Volts 6. Deutsche Staat 7. Wirtschaftspar 8. Bayerische Vol 9. Rationalioziali 10. Deutsches Land Darunter: Konjer Hanno 11. Selfsrechtpart 12. Datiche Baue 13. Landbund 17. Chriftl. jozial *) In die 4 nationalen ausgeid dem die Deutsch- H Die auf den 16( Landvolklisten, lich wie folgt verte Nach§ 31 de bleibenden Restitim 60 000 in dieser Wei Wohlfreisnerichläge Der verbleibenden W timmen gehen auf di Die Bolfsrecht Die Berausjetungen fie fehen in diesem haben. SARRASANI Europas größter Zirkus Siegreich heimgekehrt von Amerika Persönlich geleitet von Hans Stosch- Sarrasani Nicht 2, nicht 3, nicht 10 Manegen, sondern eine einzige, riesenhafte Arena, von allen Seiten und Plätzen deutlich übersehbar, durchflutet von grandiosen Bildern aus allen Erdteilen. Kein Menageriezirkus, keine Raubtierschau, sondern ein reisender Kongreß aller Zonen, Farben und Rassen, ein Welttheater der Tiere aller Kontinente. 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Die berühmte argentinische Militärkapelle 400 exotische Tiere, darunter 22 indische Elefanten, 58 Löwen, 14 Tiger, Leoparten, Polarbären, Nilpferd, 200 Pferde, Kamele, Büffel, Seelöwen, Watussi- Rinder, Schlangen, Känguruhs usw. Sesso. - 19.- 22. SEPTEMBER KOLNER MESSE 19.- 23. SEPTEMBER FACHSCHAU BURO VERTRIEB UND WERBUNG Nur für Rundfunkhörer die es noch nicht wissen: Das ausführlichste Rundfunk- Programm der Welt und den weiteren interessanten reichillustrierten Inhalt finden Sie in der ältesten deutschen Funkzeitschrift Der Deutsche Rundfunk Einzelheft 50 Pf., monatlich RM 2.-. Eine Postkarte an den Verlag Berlin N24 genügt und Sie erhalten kostenlos ein Probeheft . . Sozialdemokraten Deutichnationale Bol Bentrum Kommunisten Deutsche Boltsparte Difch, Staatsp,( De Wirtschaftspartei Nationalfozialisten Landvoltpartei A Dijdh, Sauernpart Konservative Bol Chriftl. foz. 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