Nr. 54. 1s 23jähriger . Alle dicie ng, wie Mül abgewandert, Der den deut en führte, ist denn Boxen ter das Herz hwergewichts Jahre zählt. mel. Außer arbeiten müj ch im Verein spollen Trai in den An Körper, day teigerten An nachher über er entstanden nt Sport einer teigerten Ge der geforder önnen. cet unter Be dizin, werden Ferfonen zuge gut wie aus Krafthergabe ufunft unserer Menschen die ehenen förpermenheit aus o denten wir einzelnen be nur wenigen elen und daß on einem letz enipitems wer nd es ist mög eelische Eigen eistungen stei Ronen, o. ö. Dersität, Bonn: Universitäts 1, 32 S., brojch Tagung des von 60 Scite nehmen aft im Soor Stellung. Die ung über den Jedenfalls ann bezogen Geschäftsstelle 42. in reizvollen Schönheit. In für Haus und tes zeigt über Für den Preis antegenden Ge 5, reichhaltiges Diesmal aber ben: Dil Ber n in Gießen. ende+ nder Qual ist das band spatent). Feder, ohne Schen hen. Leiste volle ugnisse, auch Heil achtet. Mein Ver leibende( auch für eder mit Mustern rechen in waffer", am Don edingt zuverlässig i, von 8-12 Uh Bum Ritter", am Juli, von 2% bis tel Lenz, am Frei Jon 8-12 Uhr, Zum Sirich am li, von 3-6 hr einige Hersteller: efochen, Württe 必 ༢ Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd en bung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. - Politische Rundschau. Die deutsche Antwort auf Briands Paneuropamemorandum wird, wie aus Berlin gemeldet wird, am 14. Juli der franzöfifchen Regierung überreicht werden. * Der Reichsrat hat gegen das vom Reichstag mit zwei Drittel Mehrheit beschlossene Amnesticgesetz aus Anlaß der Rheinlondräumung Einspruch erhoben. Die Kriminalpolizei hat in Privatwohnungen Angehöriger der NSDAP. Haussuchungen vorgenommen und dabei wurden Wasfen und Munition entdeckt und beschlagnahmt. * Der Kongreß der 2. Internationale in Stockholm hat am Donnerstagnachmittag mit 55 gegen 30 Stimmen beschlossen, den Sig der 2. Internationale von Amsterdam nach Berlin zu verlegen. Bei Goggiono- Varese kam es zu einem Zusammenstoß zwijchen italienischen Grenzwächtern und einigen Unbekannten, welche die schweizerische Grenze zu erreichen suchten. Ein Grenzwächter wurde getötet, ein anderer schwer verlegt. * Der ungarische Honvedminister Gömbös erklärte Pressever: tre tern, die ungarische Regierung sei gemäß einem früher gefaßten Beschluß des Abgeordnetenhauses bestrebt, die allgemeine Dienstpflicht durchzusehen, weil ein Söldnerheer den Traditionen des ungarischen Volkes nicht entspreche und weil durch die allgemeine Dienstpflicht auch das Budget um große Beträge entlastet würde. In Estland wurde in der Nähe von Narva ein russisches Militärslugzeug beschlagnahmt. Man hatte das Flugzeug ge= stern eine Zeitlang über der Stadt in niedriger Höhe kreisen sehen. Es landete erst, nachdem von estnischer Seite Maschinengewehrfeuer auf das Flugzeug eröffnet worden war. * Inselge des scharfen Kurssturzes, der durch die Erklärung des Bizetönigs von Indien an der Börse in Bombay verursacht wurde, hat der Börsenvorstand beschlossen, die Börse auf umbestimmte Zeit zu schließen. Bie Bergwerkskatastrophe. 151 Bergarbeiter tot. Breslau, 10. 7. Nachdem es gelungen ist, das Kohlensäuregas in dem Kurt- Schacht der Wenzeslausgrube größtenteil zu entfernen, nehmen die weiteren Bergungsarbeiten einen raschen Fortgang und man hofft, im Laufe der Nacht auch die letzten Todesopfer bergen zu können. Bis um 9 Uhr abends waren mehr als 100 Tote geborgen und in kurzen Abständen werden immer neue Todesopfer aus der Grube herausbefördert. Von den 56 lebend Geborgenen sind inzwischen sieben gestorben. Wie amtlich festgestellt wird, haben sich bei dem Kohlensäureeinbruch nicht, wie ursprünglich angegeben, 193, sondern 211 Bergleuie im Schacht befunden. Die Gesamtzahl der geborgenen Toten soll jetzt 105, die der noch Eingeschlossenen 57 betragen. Hoff= nung auf Rettung dieser Eingeschlossenen oder eines Teiles der= selben ist kaum noch vorhanden. * Wie uns aus Hausdorf gemeldet wird, hat die Verwaltung der Wenzeslaus- Gruppe nunmehr eine gewisse Ueber sicht über die Lage erlangt. Nach der namentlichen Liste der Grubenverwaltung steht fest, daß die gesamte Schicht von 224 Personen befahren wurde, 14 nicht gefährdet waren und sich selbst nach Hause begeben konnten. Tatsächlich in Mitleidenschaft ge= zogen wurden durch das Unglüd 210 Personen, von denen aber 10 nur leicht verletzt wurden, die ebenfalls nach Hause gebracht werden konnten. Nach der neuesten Berechnung beträgt die Zahl der Gereiteten 59. Als Tote sind jetzt endgültig 151 Bergleute amzusehen. Frankreich, das Rheinland und das schlesische Unglück. Baris, 11. Juli. Die radikale ,, Ere Nouvel I e" schreibt zu der großen Katastrophe von Hausdorf: Wir wollen bei einem derartigen Anlaß nicht verfehlen, dem Gedächtnis der Bergarbeiter, die den Tod gefunden haben, den Tribut unseres menschlichen Mitleids zu zollen und den Witwen und Waisen unser Beileid zum Ausdrud zu bringen. Man hat in den letzten Tagen allzu sehr von einigen bedauerlichen Zwischenfällen gesprochen, die füich durch den nationalistischen Wahnsinn erklären, aber nicht rechtfertigen lassen, und die der offizielle Bericht Tirards richtig giestellt hat, unter Hinweis darauf, daß der Abzug der französisachen Truppen sich unter vollkommen korrekten Bedingungen voll340gen habe. Wir haben, wie es angebracht war, die Zwischenfoälle, die sich nach der Räumung ereigneten, getadelt, aber erklärt und wir wiederholen es, gleichgültig was gewisse Kreise über Ans sagen, daß es nicht sehr nützlich ist, aus diesen Tatsachen Schlüsse zu ziehen, die in den Tatsachen nicht enthalten sind. Wir glauben, daß die deutsche Regierung aufrichtig ist, wenn sie die Agitatoren tadelt. Frankreich und Deutschland, die durch ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gieken, Säbanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheatonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 12. Juli 1930 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame Petitzeile 96 Pfg. Play vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 55 eine törichte Laune des Geſchicks ſolange getrennt waren, müſſen Der„ Erfolg" der Tribut- Anleihe. sich zu gemeinsamen Bemühungen um einen Ausgleich, um die Verwirklichung der Solidarität und Gerechtigkeit zusammenschlie= Ben. Uns scheint es besser und menschlicher zu sein, angesichts der gewaltigen Katastrophe in Schlesien die peinlichen Zwischenfälle in den rheinischen Städten zu vergessen und uns in einem brü derlichen Gefühl der Trauer um die Opfer einander zu nähern. 200 Millionen für das Arbeitsbeschaffungsprogamm. Die Spitzenverbände der kommunalen und anderen öffent: lichen Kreditanstalten, die Deutsche Girozentrale A.-G. haben, wie die B. 3. meldet, in einer Eingabe an die Reichsregierung 200 Millionen Mark zur Finanzierung des geplanten Arbeitsbeschaffungsprogramms angeboten. Mit Hilfe der Sparkassen und Pfandbriefanstalten sollen hiervon 100 Millionen Mark als Hypothekarkredite für das zu sätzliche Wohnungsbauprogramm ohne Bürgschaftsübernahme in Betracht kommen. Man erinnert sich noch der Meldungen, die vor einiger Zeit, als die Tribut- Anleihe aufgelegt wurde, aus den einzelnen Ländern kamen und von dem ,, überwältigenden Erfolg" der Young- Anleihe berichteten. Aus Newyork wurde eine ,, starke Ueberzeichnung" in wenigen Stunden gemeldet. In Berlin sollen die Zeichnungen den aufgelegten Betrag um mehr als das Doppelte überschritten haben. Aehnlich günstig lauteten die Nachrichten aus den anderen Ländern, insbesondere Frankreich und England. Lediglich Holland machte von Anfang an eine Ausnahme. Hier erreichten die Zeichnungen nur 40 v. H. des aufgelegten Betrages. Ganz im Gegensatz zu dem starken Interesse des Publikums", das doch die Meldungen von den Ueberzeichnungen dartun sollte, steht nun die weitere Entwickelung der Young- Anleihe. Die Tribut- Anleihe wird in Newyork stark angeboten und geht im Kurse zurüd. Diese Entwicklung hält weiter an, und zwar nicht nur in Newyork, sondern auch an den Börsenplätzen der übrigen Länder, in denen Teilbeträge der Tributanleihe aufgelegt wurden. In Newyork ging der Kurs bis auf etwa 88 v. H. zurüd. In London wird sogar mehr als 20 v. H. unter etwa 17,5 v. H. Aehnlich liegen die Dinge in der Schweiz und in Deutschland selbst. Erhöhung der Eisenbahn- Personentarife em Auslegungskurs( 90 v. 5.) gehandelt; in Holland sind es Berlin. Ueber die Tariferhöhung der Reichsbahn verlautet amtlich: Der Antrag der Reichsbahn auf eine mäßige Erhöhung der Personeniarise ist Gegenstand eingehender Erwägung der Reichsregierung gewesen, wobei die Reichsregierung auch auf die Wirtschaftslage im allgemeinen Rücksicht nehmen mußte. Die Reichsregierung hat sich entschlossen, der beantragten mäßigen Erhöhung zuzustimmen mit der Maßgabe, daß sie erst am 1. September in Kraft tritt. Die Reichsregierung ist der Ansicht, daß der Mehrertrag, der der Reichsbahn aus dieser Erhöhung zufließt, auf 65 Millionen Mark geschätzt werden kann. Da die Erhöhung der Stückgut, der Expreßgut- und Gepädtarife nach der Berechnung der Reichsbahn 70 Millionen Mark bringt, sind im ganzen der Reichs! ahn 135 Millionen Mark an Tariferhöhungen bewilligt. Die Erhöhung der Personentarife wirkt sich wie folgt aus: Der zurzeit 3,7 Pfg. für den Km. betragende Fahrpreis der 3. Wagenklasse wird auf 4 Pfg. erhöht. Der Preis der 2. Klasse steigt von 5,6 auf 5,8 Pfg. für den Km., der Fahrpreis der 1. Klasse von 11,2 auf 11,6 Pfg. Die Preise der Zuschlagsfarten für FD-, D- und Eilzüge bleiben unverändert. Mit der Erhöhung des Einheitssages der 3. Klasse auf 4 Pfg. muß auch eine Erhöhung des Einheitssages der Zeitfartenpreise erfolgen. Die Zeitkarten selbst bleiben um fast 10 Prozent unter den neuen Kilometer- Preisen der allgemeinen 3. Klasse zurüd. Bei den Zeitkarten der 2. Klasse erfolgt eine entsprechende Schonung nicht. Bei diesen werden die Einheitssätze der Zeitkarten ebenso wie die der Einzelkarten erhöht. Die Bahnsteigfarten werden von 10 auf 20 Pfg. erhöht. Hilfsaktion des Kyffhäuserbundes für seine Mansfelder Kameraden. Der Deutsche Reichskriegerbund„ Kyffhäuser" stellte für die durch die Aussperrung bei der Mansfelder Gewerkschaft betrof= fenen und in Not geratenen Kriegervereinsmitglieder des Mansfelder Gebirgskreises und des Kreis- Kriegerverbandes Sangerhausen den Betrag von 12 000 Mark zur Verfügung, die bereits unter die betroffenen Verbände zur Verteilung gelangt sind. Die Preußisch- Süddeutsche Staatslotterie wird teurer. Nach einer Mitteilung der Direktion der Preußisch- Süddeutschen Staatslotterie ist der Lospreis für die kommende Lotterie, die im Oktober beginnt, von 120 auf 200 Mart für das ganze Los erhöht worden. Verlustreiche Wechselgeschäfte einer Genossenschaft. Fulda. In der G.-V. des Rhöner Darlehnkassenvereins Neuhof, e. G. m. b. H., sind Wechselgeschäfte aufgedeckt wor: den, die dem Verein einen Verlust von rund 800 000 RM brachten. Die Vorstandsmitglieder, Bürgermeister Möller- Neuhof, und Bürgermeister Heil- Rommerz hatten mit einem Fuldaer Kaufmann ohne Wissen des Aufsichtsrates verbotswidrige Wechselgeschäfte getätigt, die bis in das Jahr 1928 zurückreichen. Die Mitglieder müssen 120 000 RM aufbringen, um eine Sanierung mit Hilfe der Preußenkasse zu erreichen. Die Staatsanwaltschafi hat bereits eine Untersuchung eingeleitet. Für 400 000 Dollar Altohel geschmuggelt, Newyork, 10. Juli. Der Alkoholpolizei ist ein großer Schlag geglüdt. Sie erbeutete beim Morgengrauen eine große Motor: jacht, ein Motorboot und drei Lastkraftwagen mit einer AlkoholLadung im Werte von 400 000 Dollar. Die Polizei überraschte die Schmuggler gerade, als sie ihre Ladung von der Motorjacht mit einem kleinen Motorboot an Land nach den Lastwagen bringen wollte. Die Schmuggler setzten sich zur Wehr. Es kam zu einem Feuergefecht, wobei ein Schmuggler anscheinend tödlich verlegt wurde. Die Polizei nahm 25 Schmuggler gefangen. Wenn man an die Aeußerungen der großen internationalen Finanzhäuser vor der Auflegung der Younganleihe denkt, so sollte man sich eigentlich über die jetzige Entwickelung wundern. Denn danach sollte ja die Tributanleihe das große internatiomale Standardpapier" werden, das allen künftigen Anleihen ein Maßstab werden sollte. Statt dessen zeigt sich jetzt überall ein offensichtlicher Mißerfolg, den zu verdecken, sich die amerikanischen Emissionshäuser gar nicht bemühen. Das Bankhaus Morgan, das an der Auflegung in Amerika führend beteiligt war, hat das Emissionskonsortium aufgelöst und fümmert sich nicht mehr um den Kurs der Tributanleihe. Aber wozu auch? Seinen„ Erfolg" hat man ja in der Tasche in Form der 4prozentigen Provision vom Nominalbetrag, die sich die Amerikaner ausbedungen hatten, während sich die Banken der übrigen Länder mit ,, nur" 3 v. H. ,, begnügten". Auch in anderer Hinsicht hatte man die Young- Anleihe ,, vorteilhaft" ausgestattet. Der Zeichner brauchte nur 90 v. H. zu zahlen. Es will auch nicht viel ausmachen, wenn die Banten jetzt auf diesem Papier sitzen bleiben. Denn die 5½ prozentige Nominalverzinsung verwandelt sich bei solchen Kursen in eine viel höhere Effektivverzinsung, wie sie gegenwärtig auf dem Geld- und Kapitalmarkt nicht zu erzielen ist. Die Reparationsschuldner( Deutschland) können es ja zahlen. Unter diesen Umständen haben die internationalen Banken auch gar kein Interesse daran, sich um günstige Kurse oder eine weitere Unterbringung zu bemühen. Im Gegenteil, je niedriger der Kurs ist, umso vorteilhafter können sie die Stücke wieder erwerben, um so höher ist für sie die Effektivverzinsung. Das geringe private Interesse an der Tributanleihe zeigt aber auch deutlich, wie die Deffentlichkeit über die Erfüllbarkeit des Youngplanes denkt. Richt erhöhte Umjaksteuer, sondern Umjak- Ausgleichs- Steuern. Von den Konsumvereinen und Warenhäusern wird augenblicklich die übelste Verhegung gegen die erhöhte Umsatzsteuer getrieben, um deren Ingerechtigkeit zu beweisen. Jedoch haben nicht die Großbetriebe, sondern die Kleinhändler allen Grund, sich über eine ungleiche Behandlung durch die Umsatzsteuer aufzuregen. Bekanntlich ist der Gedanke einer Umsagsteuer von dem verstorbenen Warenhausbesitzer Tieg ausgegangen, der gewiß nicht kleinhandelsfreundlich war. Er hatte richtig errechnet, daß durch eine solche Steuer sein zentraler Betrieb dem Kleinhandel steuertechnisch bedeutend überlegen war. Schon bei den seinerzeit im Reichsfinanzministerium stattgefundenen Verhandlungen bei den Erhöhungen der Umsatzsteuer wurde wiederholt gesagt, daß die Umsatzsteuer nicht 1 Prozent, sondern 8 Prozent im Durchschnitt einbringe. Konsumvereine und Warenhäuser dagegen brauchen durch die Zentralisation ihres Betriebes meist nur eine einmalige Umsatzsteuer zu bezahlen. Dieses Unrecht gegen den Kleinhandel soll nun zu einem kleinen Teil durch die erhöhte Umsatzsteuer wieder gut gemacht werden. Es gibt keine gerechtere Steuer als diese, wie es Friz Borrmann, M. d. R., rechnerisch bewiesen hat. I Nur eines ist bei dieser Steuer verfehlt, und das ist ihr Name. Sie muß nicht erhöhte Umsatzsteuer heißen, sondern Umsas Ausgleichs- Steuer. Krefeld, Flugzeugkonstrukteur Kazenstein mit der Kasse durchgebrannt. 11. Juli. Der bekannte Flugzeugkonstrukteur Rabenstein ist nach Unterschlagung eines ziemlich bedeutenden Betrages, dem Ergebnis eines sogenannten Kunstflugtages, aus Krefeld verschwunden. Samstag, den 12. Juli 1930. Gegen übereifrige Finanzämter. Der Reichsfinanzhof gegen Uebergriffe der Finanzämter. Der Reichsfinanzhof hat in letzter Zeit eine Reihe von Entscheidungen gefällt, die die deutliche Tendenz zeigen, den Steuerpflichtigen gegen Uebergriffe der Finanzämter in Schuß zu nehmen. So insbesondere hinsichtlich der Zulässigkeit der Schäßung nach§ 210 Abs. 3 AD. Dieser Paragraph läßt bekanntlich eine Schägung zu, wenn der Steuerpflichtige Verpflichtungen, die ihm durch die Steuergesetze auferlegt sind, schuldhaft nicht genügt hat. Eine derartige schuldhafte Unterlassung der ordnungsmäßigen Aufzeichnung der Einnahmen hatte ein Finanzamt darin gefunden, daß das Einnahmebuch eines Steuerpflichtigen nur durch fünf teilbare Marktbeträge aufführte, so daß insbesondere alle Pfennigbeträge fehlten. Der Pflichtige führte hierzu aus, daß es im Kleinhandel üblich sei, nur abgerundete Beträge abends der Kasse zu entnehmen und die kleineren Münzen als Wechselgeld für den nächsten Tag in der Kasse zu belassen, und daß dieses Kleingeld von Anfang an der Bestand der Kasse gewesen sei und daher den Einnahmen nicht verloren gehe. Der Reichsfinanzhof gab dem Pflichtigen in einer Entschei dung vom 13. Dezember 1929 VA 605/29 recht und bezeichnete die Schäßung als unzulässig. Auch ohne den späte: ren Hinweis des Pflichtigen lag die Erwägung nahe, daß bei dem festgestellten Verfahren des Beschwerdeführers, der nur zur täglichen Aufzeichnung der erzielten Einnahmen verpflichtet war, immer kleinere Geldbeträge in der Kasse verblieben sind und den Kassenbestand des nächsten Tages erhöht haben, so daß sich bei schließlicher Ausschüttung der Kasse höchstens ein Unterschiedsbetrag von 4,99 Rmk. gegenüber den Anschreibungen ergeben fonnte, ein Umstand, der allein zu belanglos ist, um die Buchführung zu verwerfen oder gar ein Verschulden im Sinne des § 210 Abs. 3 AD. daraus herzuleiten. Deutsche Sparsamkeit!! Die neugeregelten Gehälter der deutschen Botschafter und Gesandten gegenwärtig sind folgende: Deutsche Botschafter in Washington: 170 000 RM., in London und Madrid je 145 000 RM., in Moskau 140 000 RM., der Botschafter in Paris betommt 120 000 RM., der in Angora das gleiche, beim Quirinal und Vatikan, sowie in Tokio 130 000 RM. Jn Buenos Aires erhält der deutsche Gesandte 147 000 RM., in Warschau 76 000 RM., in Wien 74 000 RM. Sogar der Generalkonsul in NewYork bekommt 62 000 RM. Die Gesamtsumme der auswärtigen Vertretung beträgt 21,7 Millionen Mark. Dagegen erhalten Botschafter und Gesandte des„ Siegerstaates" Frankreich: In Moskau 70 000, in London 47 000 und in Berlin 24 000 RM. Es ist sehr gut, dem deutschen Volle Sparsamkeit zu predigen und über die wirtschaftliche Not zu reden; die führenden Männer Deutschlands denken aber nicht daran, bei sich selbst mit der Sparsamkeit zu beginnen; auch leiden sie keine Not, wie aus obigen Gehältern ersichtlich! Sch. Wie viele Auslandsrumänen gibt es. Nach einer Aufstellung, die wir rumänischen Blättern ent= nehmen, wohnen folgende rumänische Volksgruppen im Auslande: 500 000 in Mazedonien, 500 000 jenseits des Dnjestrs in Sowjetrußland, 300 000 im Timoktale in Altserbien, 130 000 in dem zu Jugoslawien gehörenden Teile des Banats, 200 000 in Bulgarien, 50 000 in Ungarn, 30 000 in der Tschechoslowakei. Mit den weiteren rumänischen Volksgruppen, die in Amerika und in einigen anderen Ländern leben, sind es gegen 2 000 000 Auslandsrumänen. Eine Volksschullehrerprüfung von 1791. Wir bringen hier die wortgetreue Prüfung eines Schulfandidaten vor 140 Jahren zum Abdruck. Es handelt sich um den späteren Schulmeister Conrad Carl Wagner zu Steinbach, der 1813 an der Russenkrankheit gestorben ist. Nach seinem Tode heißt es in dem Bericht der Schulbehörde ,, Da der verstorbene Schullehrer C. C. Wagner seine Schule in cinem ausgezeichnet guten Zustand hinterlassen hat, so muss ein ebenso sleißiger und treuer Lehrer ihm nachfolgen" und im Kirchenbuchy schreibt der Pfarrer:„ Sein Andenken steht in gutem Gedächtnis". Das Prüfungszeugnis Wagners aber hat folgenden Inhalt: ,, Daß der Schulkandidat C. C. Wagner aus Steinbach, Oberamt Gießen, gebürtig, welcher mich ersuchte, seine Fähigkeit im Clavierspielen und Singen zu prüfen, nicht bloß die Grundsätze des Generalbasses wohl versteht, sondern auch zierlich und rein einen Choral spielt und richtig singt, solches wird ihm hiermit bezeugt. Cießen, 15. Februar 1791. gez. Buß. 2. Actum. Gießen, 15. Februar 1791. Ward C. C. Wagner, des Schuldieners Wagner zu Steinbad) Sohn, dermaliger Bedienter bey Herrn Hofrai Fürstenau zu Wetzlar, um demnächst zu einem Schuldienst befördert zu werden, vor hiesigem Definitorium eramaniert.( Wagner war als Schreiber am Reichssteuergericht beschäftigt). ,, Gießener Zettang" Lokales. Sonntagsgedanken. Zeit des Wanderns. Nimm den Stab in die Hand und zieh hinaus beim Morgengraun! Flich' aus dem Gewühl der Menschenwelt, wandere hinaus in die Sonntagsfeierstille der Natur, in den weiten Gottesgarten. ,, Wem Gott will rechte Gunst erweisen, Den schickt er in die weite Welt, Dem will er seine Wunder weisen, In Berg und Tal und Strom und Feld." Da sausen keine Maschinen, rauchen keine Kamine, da eilen und jagen nicht die Rastlosen, die über allem Tageslärm und aller Zeitensorge das Unvergängliche, das Ewige vergessen. Draußen, in Gottes schönem Blumengarten, da ist der Himmel viel klarer, da schaut man viel weiter in ihn hinein, da kommt dir die Erde so klein vor und all ihre Plage, da ist der Ewige näher. Komm, gib mir deine Hand und laß dich durch den Tannenwald führen, wenn die Sonne aus ihrem Zelt kommt, wenn die Vöglein aufgewacht sind und ihr Morgenlied ringsum im Kreise singen-- da ist die Stunde, wo der liebe Gott durch den Wald geht.-- Da wird der Buchenhain und der große Tannenwald zum großen Tempel des Allerhöchsten, in dem ein feierlicher Gottesdienst gehalten wird. Da ist ewige Anbetung, weil alle Geschöpfe es fühlen: der liebe Goit geht durch den Wald. Der Sonntagsschreiber. Superintendent Schulz ließ ihn Proben im Rechnen und Schreiben machen, welche beyliegen. Von beyden wußte er auf alles Red' und Antwort zu geben und versteht beides hinlänglich.( Das Schrifistück zeigt eine wunderschöne Schnörkelund Handschrift Wagners). ( Examinator) Duveier nimmt die Hauptprüfung aus folgenden Fragen und Antworten bestehend, ab: Wo wird uns der Weg gewiesen, glücklich zu werden? In der Heiligen Schrist. Woher weiß ich, daß sie den sicheren Unterricht enthalte? Weil sie von Gott gegeben ist; denn es ist noch nie feine Weisjagung usw. Alle Schrift ist von Gott eingegeben. Kann ich aber das glauben, was sie von sich selbst gesagt haben? nesoit d. h. Herr Candidat giebt keine Antwort. Wodurch werden wir nach der Lehre der Schrift selig? Durch den Glauben. Was ist der Glaube? Er ist eine gewisse Zuversicht, des, das man hoffet. Was ist denn, was ich hoffe und nicht sehe? Das ist das Reich Gottes. Der Verfassungstag in Hessen. Nach einer Anordnung der hessischen Staatsregierung wird auch in diesem Jahre der 11. August als Erinnerung an die Verkündung der Reichsverfassung von Weimar in feierlicher Weise begangen. In sämtlichen öffentlichen Schulen Hessens fällt der Unterricht an diesem Tage aus. An seiner Stelle ist cine der historischen Bedeutung des Tages entsprechende Schulfeier zu veranstalten. Fällt der Verfassungstag in die Sommerferien, dann ist die Schulfeier am ersten Schultage nach den Ferien unter Aussetzung des Unterrichts nachzuholen. Am Verfassungstage sind sämtliche staatlichen und kommunalen Büros geschlossen, an den Gerichten dürfen Termine nicht abgehalten werden. * Unbeaufsichtigte Sunde und Kazen. Die Tier- und Pflanzenschutzverordnung verbietet das unbeaufsichtigte Herumlaufen von Hunden und Katzen außerhalb der Wege. Sie gibt jedem Jagdberechtigten die Befugnis, innerhalb seines Jagdbezirks unbeaufsichtigt herumlaufende Hunde und Katzen zu töten. * Postverkehr mit Polen. Im Verkehr mit Polen sind fortan auch Warenproben mit zollpflichtigem Inhalt zugelassen. Warenproben dieser Art dürfen jedoch nur geringen Handelswert haben. * Ehem. Artilleristen. Am 30. und 31. August ds. Js. findet in Mainz, der alten Garnisonstadt, ein Wiedersehenstag der ehem. Feldartillerie- Regimenter 27, 63, Fußartillerie- Regimenter 3 Gsz. und 18 statt. Nähere Auskunft erteilt Kamerad G. Feldt, Frankfurt a. M. Obermainanlage 26. Wanderungen mit ausländischer Jugend in Deutschland, wie sie seit einigen Jahren regelmäßig im Laufe des Sommers veranstaltet werden, finden in immer weiteren Kreisen Beachtung und Anklang. Jm letzten Sommer vermittelte der Weltjugendwanderdienst, der aus der Jugend für die Jugend entEr wurde also gefragt, an wen er glaube? An Gott, Vater, Sohn und Heiligen Geist. Was glaubet ihr davon? Daß mich der Vater erschaffen, der Sohn erlöset und der heilige Geist geheiligt, es wird jeder Person ein Werk zugeeignet. Wo steht davon? Im 2ten Hauptstück des Catechismus. Durch wen habt ihr denn selig zu werden? Durch Christum. Glaube an den Herrn Jesum, so wirst du und dein Haus selig. Weil Christus für uns gestorben ist und uns erlöset hat. Wieviel Stücke enthält denn der Glaube. Wissenschaft, Beyfall und Zuversicht. Also ist genug, daß ich dies glaube? Nein, ich muß auch ein frommer Christ werden und seinen Geboten nachkommen, das ist der lebendige Glaube. Wo haben wir denn seine Gebote? Im N. T. sind die Gebote Jesu, im A. T. stehen die Weissagungen, nachher änderie er die zehn Gebote. Der Mensch kann ein brouchbarer Schuldiener werden. ( Examinotor) Bechtold ließ den Candidaten die den Israeliten auf dem Ver; Sinai gegebenen Gesetze aus der biblischen Geschichte lesen. Er that das mit einer Fertigkeit und mit cinem Nachdrucke, der sein Geschick, eiwas öffentlich in der Kirche vorzulesen, nicht undeutlich bewies. Aus dem vorgelesenen Pensum wurden nun folgende Fragen formiert: Wer war das Volk Israel, das Gott bei der Gesetzgebung anredete? Das Volf, welches furz vorher Moses aus Aegypten geführt Warum hieß dies Volk Israel. hatte. hieß Nr. 55. standen ist, 32 Gruppenfahrten mit fast 400 Teilnehmern. Nähere Auskunft erteilt die Mittelstelle des Weltjugend- Wanderdienstes, Hamm an der Sieg. gegen Beifügung doppelten Aus landspostgeldes. * Der Druckfehler. Wer sich über einen Druckfehler aufhält, möge beherzigen, Druckfehler sind Fehler, die weder der Seher, noch der Korrektor entdeckt, sondern nur der Leser. Während manche Völker für die Fehler ihrer Regierungen büßen müssen, muß für den Druckfehler seines Blattes, den er nicht gemacht hat, der Schriftleiter büßen, und zwar doppelt: Erstens ärgert er sich selbst und dann ärgern ihn sieben gescheite Leser. Drudfehler gehören zu den unvermeidlichsten Eigenschaften jedes Druckerzeugnisses, da es in fliegender Eile und Hast hergestellt werden muß. Sie verhallten sich, wie Rost und Eisen, wie die Hefe zum Wein, nur mit dem Unterschied, daß vor dem Drud noch niemand weiß, ob sie da sein werden. Der Schriftleiter fann freilich sagen:„ Nur wer die Praxis fennt, weiß was ich leide". Solange musiziert und gesungen wird, wird es falsche Töne, solange geschrieben und gedruckt wird, wird es Schreibund Druckfehler geben. Es scheint ein alter Kalenderreim am besten darauf zu passen: Weil es Nachkommen durch Jakob waren, der auch Israel Woher bekam Jakob den Namen Israel? Bon dem Trauergesicht, in welchem es ihm vorkam, als habe cr mit Gott gerungen und abgeſiegt. Was heißt Israel? Er hat Gott besiegt. Besser? Er kämpft mit Gott. Warum nannte sich denn Jehova der einzig wahre Gott, Israel schütze Gott? Weil er sich der Jsvaliten besonders angenommen und nach und nach die Verheißungen, die er ihrethalben dem Abraham gegeben hatte, in Erfüllung gehen ließ. Hörte denn der Ewige dadurch auf, aller anderen Völker Gott zu sein? ,, Gib, Leser, nicht so scharf auf alle Fehler acht, Denn niemals ist ein Blatt, und der, der es gemacht, Und der, der es gelesen, von allen Fehlern frei gewesen." HE Ehrenmal für die Gefallenen Samstag, den 12 Aus Serdhenhain. nunmehr auf fünf damit wird auch der den. Alsfeld. Der Pr am 14. Juli hier ab Beerfelden. Sie felder Pierde, Fohle abgeholten. fer. Dermitadt. Der Geit 7 Wod Schönberger. Als büro gemeldet. Der Landu Darmstadt. Wie Beppelin" am Sonnt Darr Edeners Aufenthalt bei einbr feine große Fahrt ü enden. Die Landung tral- Luftihiffhafen, d folgen. Es sind die u den, dem zu erwarte Besuchern so zu bege aus möglichster Nähe tiefen- jedem, der Eindruck- und des hat. Anfragen über Fiche Flugbetriebs- A Befreiungsta Mainz. Der H eine Befreiungstagu mann- Gießen wies o hin und warf einer zwölfjährigen Beja der Großh. Heis. Train- Abteilung Nr. 18 in Darmstadt und zugehöriger Feldformationen. In der ehemaligen Garnison- und Residenzstadt Darmstadt sind in den letzten Jahren drei Gefallenendenkmäler entstanden, die die ehemaligen Zugehörigen des Leibgarde- Inf Regts., der beiden Dragoner- und der beiden Feldartillerie Regimenter ihren Gefallenen errichtet haben. Bei der vierten Waffengattung, die in Darmstadt vertreten war, dem Train, konnte diese Ehrenpflicht bisher nicht erfüllt werden, da das Aufbringen der erforderlichen Mittel, obwohl die Vorarbeiten seit Jahren im Gange sind, sich schwierig gestaltete. Es ist in Betracht zu ziehen, daß die Kopfstärke der Train- Abteilung 18 nebst Feldformationen geringer war, als die vor erwähnten Waffen und daß gerade die Mannschaften der Feldformationen zu einem erheblichen Teil außerhalb des Staates Hessen beheimatet waren und nunmehr für die Werbetätigkeit sehr schwer zu erreichen sind. Aber 12 Jahre nach dem Weltfriege ist ein weiterer Aufschub aus Gründen, die ohne weiieves einleuchten, nicht mehr angängig, und deshalb ist das Ehrenmal bereits in Auftrag geben und wird am 16. November eingeweiht werden. Es erhält einen besonders schönen Platz im Bessunger Orangeriegarten. Die Ausführung hält sich an den Entwurf, der auf dem ersten Traintag im November 1926 einstimmig angenommen wurde. Eine kleine Abweichung ändert nichts an der Idee, die dem Kunstwerke zugrunde lag und wird sicher auch den Beifall derjenigen finden, die Aenderungswünsche nachträglich vorgebracht hatten. Von den Baukosten ist zwar ein ansehnlicher Rest noch aufzubringen, doch hoffen wir, daß dieser Aufruf bei den Trainkameraden, die ihn lesen, die Erkenntnis wachrufen wird, daß der Ehrung der Gefallenen nur dann voll und ganz Genüge geschieht, wenn am Einweihungstage keine ungedeckte Schuld mehr auf dem Denkmal lastet. Vorsitzender des Denkmalsausschusses ist General a. D. von Oheimb, Darmstadt, Am Erlenberg 13; Schatzmeister der Denkmalstasse: Stabszahlmeister a. D. Friedrich Werner, Rückertstraße 26, auf dessen Postscheckonto Frant furt a. M. 309 39 Spenden erbeten werden. Nein, er war auch der Heyden Gott, ob er gleich den Israeliten manche Vorzüge im Zeitlichen zugewandt, die jene nicht ge= nossen. Wo hat Gott denn seine unparthenische Liebe gegen alle Menschen am deutlichsten geoffenbart? Durch die Sendung seines Sohnes zum Heyle des ganzen Menschengeschlechts, von welchem Heyl er teine Nation des Erdbodens ausschloß, indem er die christliche Kirche für Juden und Heyden ohne Unterschied stiftete. Was hat Moses zunächst im 1. Gebot den Israeliten unter jagt? Die Anbetung anderer salscher und erdichteter Gottheiten. Gabs denn schon damals dergleichen erdichtete Gottheiten? Ja. Wo? In Aegypten den Ochsen Apis und den Bock Menthes. Und im Lande Kanaan, dem jetzt Israel entgegenzog? Da hatte man eine Menge anderer erträumter Gottheiten. Wie nennt man die Anbetung solcher falscher Gottheiten? Abgöttung. Welche Abgötterei verbiet hier zunächst Moses seiner Nation, die grobe oder subtilere? Vornehmlich die grobe. Warum dacht er nicht besonders der subtilen Abgötterei, welche für uns Christen eben so sündlich ist wie die grobe? Die Israeliten- Nation war daneben noch ein Volk, das nur erst ausgebildet und vor gröberen Ausschreitungen des menschlichen Unsinns gewarnt werden mußt. Die strengeren Jugendvorschriften erfolgten erst später hieraus bei ihnen durch seine Propheten und kamen erst zu ihrer gänzlichen Reife durch Chriſtum. Der Candidat zeichnet sich durch seine gute Kenntnis aus und verdient, demnächst bey einer behördlichen Schule angestellt zu werden. Buß. ( 1 6. 1 Dr. Ouvrier. - Dr. Bechthold. Die Besoldung des Steinbacher Schullehrers betrug im ganzen um das Jahr 1800 jährlich zus. 168 Gulden 55 Kreuzer 1.70 M, 1 Kr. 3) und zwar die Gemeinde und der Kirchenfasten 29 G. 40 Kr., die Ennolumente( Nebeneinnahmen) brachten die gleiche Summe und die Hauptsache die Naturalien( Getreide und Holz), welche die Gemeinde sowie die Commende Schiffenberg den Schullehrern liefern mußten, waren mit 109 G. 5 Kr. veranschlagt. Sonn- und Festtags mußte der Lehrer mit den Schulkindern den Pfarrer nach der Kirche auf den Schiffenberg begleiten und auch an sonstigen Amtshandlungen des Pfarrers daselbst teilnehmen. Die Einwohner der Commende Schiffenberg wurden in der dortigen Kirche unter den Steinsließen begraben, ein Brauch, der 1785 untersagt ward. In alter Zeit ist an der Kirche zu Schiffenberg ein großer Friedhof gewesen. Die Stätte fennt man heute nicht mehr: ,, Still bleiben die Gräber und die Schläfer darin Bloß der Wind geht darüber hin." ( Fontane). Hei Braunfels. Vo Heimatfest, den 2. men die Braunfelfe tigen, hochragenden für diesmal sind so schrift zeigt den und Altertumsfor Für die große Beg -einen auch Münd tagmorgen findet Durch die Stadt st historischen Verg römischen Händl die damit unzer vor Augen führen eines historischen Dillenburg, 13. und 14. Juli tag ab. 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Als gefunden wurde ein Ochse auf dem Fundbüro gemeldet. Der Besitzer hat sich noch nicht gemeldet. Landung des„ Graf Zeppelin". Darmstadt. Wie bereits schon mitgeteilt, wird der„ Graf Zeppelin" am Sonntag, den 3. August, unter der Führung Dr. Edeners in Darmstadt landen und nach mehrstündigem Aufenthalt bei einbrechender Dunkelheit wieder aufsteigen und jeine große Fahrt über Deutschland mit einer Nachtfahrt be= enden. Die Landung wird auf dem künftigen deutschen Zentral- Luftschiffhafen, dem„ Giesheimer Sand" bei Darmstadt, erfolgen. Es sind die umfassendsten Vorbereitungen getroffen worden, dem zu erwartenden Andrang von über Hunderttausend Besuchern so zu begegnen, daß jeder Besucher das Weltwunder aus möglichster Nähe sehen, das Manöver der Landung des Luftriesen jedem, der es einmal erlebte, ein ewig unvergessener Eindruck und des Passagierwechsels zu beobachten Gelegenheit hat. Anfragen über Vorbezug von Karten usw. sind an die Hesfische Flugbetriebs- A.- G. Darmstadt zu richten. Befreiungstagung des Hess. Landeslehrervereins. Mainz. Der Hessische Landeslehrerverein hielt am Freitag eine Befreiungstagung ab. Der 2. Vorsitzende, Rektor Kaufmann- Gießen wies auf den Ernst und die Bedeutung der Stunde hin und warf einen kurzen Rückblick auf die schwere Zeit der zwölfjährigen Besatzung. Heimatstage in Braunfels. Braunfels. Von heute bis Montag feiert Braunfels sein Heimatfest, den 2. Braunfelser Tag. Zum zweiten Male tommen die Braunfelser in ihr reizvolles Städtchen mit dem wuchtigen, hochragenden Schloß und den fröhlichen Bürgern. Auch für diesmal sind sorgsame Vorbereitungen getroffen. Eine Festschrift zeigt den unverkennbaren Einfluß des als Geschichts= und Altertumsforscher bekannten Oberpfarrers Himmel.eich. Für die große Begrüßungsfeier haben neben den heimischen Vereinen auch Münchener Künstler ihre Mithilfe zugesagt. Sonntagmorgen findet nach dem Festgottesdienst die Begrüßung durch die Stadt statt. Eine reiche Auslese aus der buntbewegten, historischen Vergangenheit bringt der Festzug, der von den römischen Händlern im Lahngau ausgehend, Braunfels und die damit unzertrennbar verbundene Geschichte der Solmser For Augen führen wird. Für den Abend ist die Uraufführung eines historischen Schauspiels ,, Solmisse" aus 1500 angesagt. Dillenburg. Die Kreisbeuernschaft des Dillkreises hält am 13. und 14. Juli in der Kreisstadt Dillenburg einen Kreisbauernag ab. Union Gießener 3ettung Brandstiftung wegen einer Versicherungssumme. Kassel. Die Kasseler Kriminalpolizei verhaftete den 57jährigen Sägewerksbesitzer Kasselmann aus Hessisch- Lichtenau und seinen 21jährigen Sohn Karl, den Mitinhaber des Sägewerks Kasselmann& Roch, ferner die Kaufleute Koch und Bischoff aus Friedrichsburg bei Hessisch- Lichtenau, weil alle vier gemeinschaftlich im August 1929 das Sägewerk vorsätzlich in Brand gesteckt haben sollen, um sich in den Besitz der Versicherungssumme zu setzen. 60 000 RM. waren bereits ausgezahlt, als der Versicherung gewisse Bedenken kamen und ihr zu Ohren gekommene Gerüchte zu einer Nachprüfung veranlaßten. Die Verhafteten haben angeblich die ihnen zur Last gelegte Tat jämtlich zugegeben. Sudetendeutsche Sänger am Rhein. Rüdesheim a. Rh, 11. Juli. 400 sudetendeutsche Sänger zogen von Brünn und Olmütz durch deutsche Gaue zum deutschen Rhein. In Rüdesheim hieß sie Bürgermeister Neumann und die Sängervereinigung Rüdesheim willkommen. Gegen 6 Uhr nachmittags zogen die Sänger zum Niederwald empor zu einer Kundgebung unter dem National- Denkmal. Flamme cmpor!" sang der Kunstchor der Sudetendeutschen ,,, Freiheit am Rhein" jubelte der Rüdesheimer Verein. Bad Schwalbach. Hier ist eine Abteilung Schuhpolizei eingerüdt, um, wie man hört, die Anhänger der Separatisterbe wegung, die hier in größerer Zahl vorhanden sein sollen, vor Ausschreitungen zu schützen.(!!) Eisenach. Die Wartburgstiftung hat in letzter Zeit im Ritierhaus der Burg, das die Wohn- und Diensträume des Wartburgkommandanten enthält, umfangreiche bauliche Veränderungen vornehmen lassen. Das äußere Bild des alten Gebäudes soll jedoch in teiner Weise beeinträchtigt werden. In den neuen Räumen sind u. a. zum Andenken an den verstorbenen Wartburgbommandanten Hans Lucas von Cranach zwei Cranach- Zimmer eingerichtet worden, die wertvolle Bilder und Altertümer aus Cranachschem Familienbesitz aufweisen. Trier. Hier kam es zu erneuten Tummulten. Es wurden eine Reihe Personen verhaftet. 20 000 blühende Rosen. Salzbrunn. Ein in ganz Deutschland einzig dastehendes Blütenwunder zeigt sich jetzt den Besuchern der fürstlichen Gärtnerei in Liebichau. Dort blühen und knospen rund 20 000 Rosen in einer unbeschreiblich schönen Farbensymphonie. Alle Sorten europäischer und amerikanischer Rosen sind vorhanden. Wieder ein großer Moorbrand. Schwerin. Ein ausgedehnter Moorbrand, der sich bis zur Stunde auf ein Gebiet von über 1000 Morgen verbreitet hat, wütet gegenwärtige in der Friedländer Großen Wiese. ,, Graf Zeppelin" über Schottland. London, 11. Juli. Zum ersten Male hat das Luftchiff ,, Graf Zeppelin" Schottland einen Besuch abgestattet. Es pas= sierte heute vormittag furz nach 11 Uhr Aberdeen. Ein britischer Vizekonsul von Apachen verschleppt? ,, Daily Mail" berichtet aus Marseille: Der Polizei ist ge= meldet worden, daß der britische Vizekonsul Lee seit mehreren Tagen vermißt wird.- ,, Daily Expreß" berichtet aus Marseille, Heízí Kein Rauch, kein Ruß.keine Schlacken Nr. 55. es werde befürchtet, daß der vermißte britische Vizekonsul von Apachen angegriffen und entweder tot oder lebend nach einem ihrer Schlupfwinkel am Hafen geschleppt wurde. Riesenbrand in der Tschechoslowakei. Prag. Am Donnerstagvormittag brach in der Gemeinde Chudlopo im Bezirk Uzhorod( Ungvar) ein Brand aus, der etwa 100 Wohnhäuser vernichtete. Warschau. In Warschau ist eine ganze Holzbrücke über einen Weichselkanal verschwunden. Die Brücke war aus festen Balfen gebaut und befand sich an einer recht belebten Stelle des Vorortes. Beim 1003. Fallschirmabsprung zu Tode gekommen. Kopenhagen, 11. Juli. Nach schwedischen Blättermeldungen ist der schwedisch- amerikanische Fliegerleutnant Erik Lindgren in Kingston bei einem Fallschirmabsprung aus einer Höhe von 2100 Fuß getötet worden. Der Fallschirm öffnete sich nicht ganz. Der Todessprung war der 1003. Fallschirmabsprung des 27, jährigen Fliegers, der vor acht Jahren nach Amerika ausgewandert war. Türkisches Munitionslager in die Lust geslogen. Konstantinopel, 11. Juli. Das Munitionslager von Derindsche bei Jsmid am Marmarameer ist aus vorläufig noch ungeklärter Ursache in die Luft geflogen. Neue Bücher. Wanderungen im schönen Schwabenland. Ueber 160 Tageswanderungen mit Tageseinteilung, Angabe der Marschzeiten, der Höhenlagen und wichtigsten Sehenswürdigkeiten enthält eine neue Schrift, die kostenlos durch den Verkehrsverband Württemberg- Hohenzollern in Stuttgart- Hauptbahnhof erhältlich ist. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Albin Klein Giessen alle Vom einfachen Handzettel bis zu den umfangreichsten werden Katalogen Drucksachen in Qualitätsausführung schnellstens und preiswert geliefert. Fernruf Nr. 2525 und 2526 Union Billigster und bequemster Brennstoff Briketis Union Buch- und Zeitungs- Druckerei Bejuch von Kriegsgräbern mobfügung stehenden Mitteln in der denkbar einfachsten Weise Figures stehender prägten, jag lie auch später jerbit fajt egne und Batterie du copopolt hat uns unter anderen fieben Briefen in Belgien und Frankreich. Der Professor an der Landwirtschaftlichen und Technischen Pflege einen würdigen, stimmungsvollen Eindruck machen. Das geschieht dadurch, daß man die Schönheiten dort, wo es angebracht ist, durch Terrassierung erhöht, daß man durch eine geeinen guten Rahmen von wirkungsHochschule Berlin, Erwin Barth, berichtet in der Julinummer schite Baumpfanna hafit. Ein von Künstlerhand geschaffe= der Zeitschrift ,, Kriegsgräberfürsorge" über seine Eindrücke vom Besuch der Kriegsgräberstätten in Belgien und Frankeich. Er hat die Reise in Begleitung des Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Reichsminister a. D. Dr. Geßler, gemacht und schreibt u. a. folgendes: ,, Schon auf weite Entfernung kann man die deutschen, französischen, englischen und amerikanischen Friedhöfe voneinander unterscheiden. Die deutschen und französischen Friedhöfe sind in der denkbar einfachsten Form angelegt. Ganz anders find die englischen und amerikanischen Friedhöfe gestaltet. Hier ist mit unerhörtem Lugus gearbeitet worden. Die Friedhöfe sind in der Regel von hohen Mauern aus bestem Natursteinmaterial umgeben und mit stattlichen Bauten für die Besucher und Wärter, mit Gedenktafeln und dergl. versehen. Die Grabzeichen stehen in breiten Blumenrabatten, welche in geschickter Weise mit reichem Schmud an Stauden, Sommerblumen und lostbaren Ziersträuchern versehen sind. Als Grabzeichen haben die Engländer einen schlichten, weißen Kalkstein, die Amerilaner pruntvolle Grabkreuze aus carrarischem Marmor ge= wählt. Gewaltig ist der Eindruck dieser ungeheuren weißen Steinmassen, und doch ist es nur eine falte Pracht, welche dem Gemüt des Deutschen nicht entspricht. Die Franzosen haben für ihre Toten einfachere Anlagen geschaffen. Das für den Friedhof bestimmt Gelände ist meist auch dann, wenn es bewegt ist, in seiner ursprünglichen Form gelassen. Mit größeren Kosten verbundene Planierungsarbeiten, Terrassierungen oder gar Futtermauern und Umwehrungen hat man sich gespart. Es sind wohl manchmal einige Bäume gepflanzt, aber nicht so, doß sie für die Zukunft eine padende Raumwirtung ergeben. Nun zu den deutschen Friedhöfen. Hier hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein weites Gebiet für seine schwierige und verantwortungsvolle Tätigkeit, welche erst vor wenigen Jahren wirkungsvoll einsetzen konnte. Es muß Grundsatz sein, unsere Friedhöfe mit den geringen zur Vernes Wahrzeichen wird in der Regel den Friedhof beherrschen. Es wäre falsch, wenn man versuchen wollte, den Kriegsgrabstätten das Gesicht eines deutschen Zivilfriedhofes zu geben, ganz abgesehen davon, daß die Mittel dazu für Anlage und Unterhaltung niemals zur Verfügung stehen werden. Es gilt hier nicht für den Augenblick, sondern für die Zukunft zu schaffen. Die Arbeiten in Frankreich sind mit den größten Schwierigkei ten aller Art verbunden. Man kann dem Gartenarchitekten des Volksbundes, Herrn Tischler aus München, und seinen Mitarbeitern die höchste Anerkennung nicht versagen für das, was bis jetzt bereits in künstlerischer und technischer Beziehung in aufopfernder Arbeit geleistet worden ist. Einfacher liegen die Verhältnisse in Belgien. Auf Grund eines Abkommens mit der belgischen Regierung wird hier von der deutschen Regierung die Gestaltung der Friedhöfe geplant und ausgeführt. So sind eine ganze Reihe Friedhöfe erstanden, welche schon jetzt einen guten fertigen Eindruck machen. Mit voller Ueberzeugung kann ich als Fachmann, der die Grabstätten, namentlich ihre Baumpflanzungen, in zukünftiger Entwicklung vor sich sieht, sagen, daß wir unter Berücksichtigung der obwaltenden Verhältnisse mit dem Ausbau unserer Kriegergedächtnisstätten in Frankreich und Belgien in jeder Hinsicht zufrieden sein können, und daß der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sowie der die Friedhofsprojekte begutachtende gemeinsame Kunstbeirat des Auswärtigen Amies und des Volksbundes in ihren Richtlinien und Arbeiten auf dem richtigen Wege sind." Warum wir Deutsche bleiben? Dem Deutschen Auslands- Institut in Stuttgart ist dieser Tage aus Südafrika ein Brief zugegangen, den wir seines inneren Gehaltes wegen unseren Lesern zur Kenntnis geben möchten. vorige Europapost den Kalender der Deutschen Reichspost. Wenn ich nun sagen soll, was mir an dem Kalender am besten gefallen hat, so muß ich zunäc agen: Die Aufmerksamkeit, die uns zeigt, daß wir hier draußen in diesem abgelegenen Erdenzipfel nicht von unseren deutschen Brüdern daheim vergessen sind.. Gar leicht wuchert die Jdee des Verlassenseins hier im fremden Lande. Die Eltern der Kinder sind nun schon hier geboren und meistens auch schon deren Eltern. Rings um unsere Gemeinden spricht alles Englisch oder Afrikaans, die Landessprachen, die auch unsere Kinder perfekt erlernen müssen, um vorwärts zu kommen. Ja, wie häufig hört man da wohl von eigenen Landsleuten:, Wozu quält Ihr denn die Kinder mit der Erlernung von drei Sprachen? Wir sind doch gar keine Deutschen mehr. Was habt Ihr denn von Deutschland?" Und leider wird da so manches Haus nach und nach englisch oder burisch, das früher ganz rein deutsch war; nur der Name verrät häufig die Abstammung. Aber es sind doch nicht alle so. Es sind die meisten die besten unier uns, die nicht so fragen. Natürlich wissen auch sie keine rechte Antwort auf solche Fragen zu geben. Deutscher sein und bleiben ist heute nicht eine Sache des Vorteils, des Nugens im englisch sprechenden Teile der Welt. Es ist eine Sache des inneren Anstandes, den man fühlen muß und von dem man nicht spricht, weil er sich bei denen, die ihn besitzen, von selbst versteht. Wie aber bei solchen stillen, oft als dumm Verachteten das Herz sich freut, wenn sie dann doch den Beweis sehen, daß sie nicht vergessen sind von ihren Brüdern daheim, auch, wenn sie nie Deutschland gesehen haben, das kann nur der ermessen, der sich selbst vereinsamt und verlassen ge= fühlt hat. Kinder erzählen es ihren Eltern und diese wieder ihren Kleinsten:„ Ja, es hat wirklich auf dem Umschlag gestanden. An unsere Schule hat da gestanden. Direkt aus Deutschland tommt der Brief. Ein Geschenk, das nur wir deutschen Kinder bekommen haben von unserem Vaterlande." Und da stehen auch die englischen Kinder und die Buren und reißen die Mäulchen auf. So etwas ist doch noch nie dagewesen. Sonst waren sie doch immer die mit Geschenken Bedachten. Auf einmal bekommen die Deutschen auch etwa. Wie geht denn so etwas zu? Nun, da sind kleine Plappermäulchen genug, die das, so gut es geht, ihren nicht- deutschen Mitschülern erklären. - Samstag, den 12. Juli 1930. ,, Gießener Zeitung" Nr. 55. Erscheint Bezugspreis 2,40 Redaktionsflug früh 8 fendung nicht verlangt 43. Jahrg. Der Reichspr Olympia 1 Olympia Amtlich wird mitg i feine Teilnahme an de und Aachen sowie in folgendem Schreiben a Venten begründet: Sehr geehrter S zur Teilnahme a Staatsregierung in Schreiben vom 5. folgte in der Vor helm, Bund der Fr das ich, wie Sie w bestandes als unb widerlaufend bezei auch dieser Verban feiern teilnehmen dieses Verbotes, zwischen verwandt wiederholtem Eri Stattdessen hat seinem dem Herr Schreiben vom 14 derzulassung in gestellt, aus der nehmen muß, da meinem von der GEBHARDT- BERLIN Olympia Korrespondenz Schreibmaschine Buchungsmaschine mit Rechenwerk>> Saldomat<< EUROPA SCHREIBMASCHINEN A.G. FRANKFURT a. M. Friedensstraße 2 Fernsprecher: Hansa 27326 BUROS: BERLIN N 24, Friedrichstr. 110-112( Maus der Technik), BRESLAU, KaiserWilhelm- Str. 88-90; DORTMUND, Südwall 29; DRESDEN, Neustädter Markt 11, DUSSELDORF, Wilhelmplatz 12, ERFURT, Mainzerhofplatz 13; FRANKFURT a.M., Friedensstraße 2, HAMBURG, Kaiser- Wilhelm- Str. 25-31; HANNOVER, Am Schiffgraben 15; KOLN, Weißenburgstr. 78( Ecke Reichenspergerplatz); LEIPZIG, Nicolaistraße 10, 11, MAGDEBURG, Otto von Guericke- Straße 11; MANNHEIM, Q7, 23; MUNCHEN, Kaufinger Straße 3( Roman Mayrhaus); NORNBERG, Lorenzer Platz 12, III, STUTTGART, Tübinger Straße 33 Verlangen Sie von unserem nächsten Büro Aufgabe des für Sie zuständigen Bezirksvertreters. zu entsprechen Damit ichlie Voliti Der Reichsjuftiz Spruch des Reichsta Reichsrat beschlosse zu rechnen, daß de Woche vom Reichst Dr. Curtius ip tag und betonte, d mägigen franzöfifch Botschafter von tags nach dem Qu Briand die Antwor betr, die föderative Am Dienstag w dhoslowakei, Dänemar Europa- Memorandum Die Nationaljozi cinen Antrag auf Ve feit für Adolf Hitler Der oldenburgis im 71. Lebensjahre Der Leiter der Salzburg, Dr. Ernit worden. Cham wiri Gemeindegelder dur munist. Am Dienstag und Genossen abge Gegen Slinnes trafe von 100 000 Die Zahl der L fich auf 57 erhöht. Beim Wiener führer der oberösterr Starhemberg ein S fenpatentes anhängig In ganz Griechen tommende Banbalta Beit vom 5. bis 12. Die türkische R Der Friede an der wurde. Die schweren U