97. n WK afür 3 Beib den 23,- Teil Η αίς einen hlen Der Stage e be über rläu 1, da über Der eder ein tigen Been chrift enden es det te ge r Ad ürlich Fälle eist in Streue id ihr erung T J uejten nende Inzahl ldern Ben. mann Gießen erschrank spiegel, 1 piegelaufs 2 Nacht rmor- od St., Handschön jetr 75 Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. - Rolitische Rundschau. In Gegenwart des Reichsernährungsministers hat der Reichspräsident am Dienstag eine Abordnung des Reichslande bundes empfangen. Das Reichskabinett hat dem Reichstag die Begründung des Benjienstürzungsgesetzes zur parlamentarischen Erledigung zu geleitet. In München sprach Dr. Schacht über Wirtschafts- und Finanzfragen. Er unterstrich, daß die Auslandsschulden des Rei: ches nahezu 20 Milliarden betragen und daß wir mit den Tributzahlungen jährlich fünf Milliarden an das Ausland abfüh= ren müssen. Im Lohnstreit in der niederschlesischen Metallindustrie fällte die Schlichterkammer folgenden Schiedsspruch: Ab 15. Dezember 1930 werden die Lohnsätze für die gelernten und angelernten Arbeiter um 6 Prozent, für ungelernte um 5 Prozent und für Frauen um 6 Prozent gekürzt. Die Affordbasis wird um 6 Prozent gesenkt. Am Montag begann vor dem Altonaer Schwurgericht der Prezeß gegen die an den Sprengstoffanschlägen in Bad Oldes: loe und Neumünster beteiligten Personen. Der Andrang im Zuhörerraum war sehr groß. Die Angeklagten Hellmann, von Willimowit- Möllendorf, Hambrod, Ammermann und Kröger werden durch die Rechtsanwälte Dr. Luetgebrune u. Dr. Droege, der Angeklagte Koch durch Rechtsanwalt Dr. Engels vertreten. Dem Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Bethlen in Berlin wird sich noch in diesem Monat ein Besuch Bethlens in Wien anschließen. In ganz Polen begann am Montag der sogenannte„ Pommerellenmonat", das heißt der offizieli organisierte Propagandamonat zur wirtschaftlichen und politischen Stärkung Westpolens im Kampfe gegen die Revisionsbestrebungen. Ueberall werden öffentliche Sammlungen für die nationale Verteidigung, für die Flotte und für den Gdinger Hafen vorgenommen. Mit Beginn des neuen Jahres wird das neue vatikanische Geld in Umlauf gesetzt werden, das auch in ganz Italien zirkulieren wird, ebenso wie die italienische Lira im Vatikan voligültiges Zahlungsmittel sein wird. In Rom hat der erste Botschaftsrat der Botschaft des Rätebundes Selbstmord(?) verübt. Die Beweggründe sind bisher unbekannt. Zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizei und Arbeitern in Barcelona ist es heute bei Beginn des angekündigten neuen Generalstreits gekommen. Ein Polizist und der Sekretär des Metallarbeiterverbandes wurden bei den Unruhen getötet. Die Anzahl der Verletzten ist zur Zeit noch nicht festzustellen. Der deutsche 20 000- Tonnenkreuzer„ Von der Tann" ist bei Scapa Flow gehoben worden und wird zum Abwraden abge= jhleppt. Die Lissaboner Polizei hat auf dem Bahnhof Santa Appoleni 400 Bomben mit Zeitzündung und zahlreiche aus Heeresbeständen stammende Maschinengewehre mit der dazu gehörigen Munition gefunden. Ein politisches Attentat wurde am Sonntagnachmittag auf den Pariser Gesandten der Republik Georgien, Ramicvili, verübt. Der Gesandte wurde durch zwei Revolverschüsse auf der Stelle getötet. Der Attentäter wurde verhaftet. Wie die„, Morning Post" aus privater russischer Quelle erjährt, ist der Patriarch Peter, das Haupt der russischen orthoderen Kirche, in der Verbannung in Sibirien gestorben. Patri= arch Peter hat es ständig abgelehnt, die Autorität der Sowjettegierung anzuerkennen. Das Zentralexekutivkomitee der Sowjetunion beschloß, die zum Tode verurteilten Angeklagten Ramsin, Tscharnowski, Kalinnilow, Laritschew und Fedoteff zu zehnjähriger Gefängnishaft und die zu zehnjähriger Gefangenschaft verurteilten Otschkin, Sitnin und Kuprijanow zu achtjähriger Gefängnishaft zu be gnadigen. Nach der Begnadigung der im Mostauer Ramjin- Prozeß zum Tode Verurteilten wurden alle Angeklagten unter strenger Bewachung der OGUP. aus Moskau weggebracht. Sie kommen zunächst nach Nishnij- Nowgorod, wo sie die Gefängnisstrafe verbüßen sollen. Nach einer Mitteilung aus Chabarowsk hat die OGPU. etwa 80 Personen verhaftet, die beschuldigt werden, Sabotage in den russischen Fischereitrusten getrieben zu haben. Der neue Ricjenprozeß wird zu Anfang nächsten Jahres in Chaborowsk beginnen. Der amerikanische Marinestaatssekretär Adams unterbreitete am Montag dem Marineausschuß des Repräsentantenhauses das neue Flottenbauprogramm, das einen Aufwand von 134 Millionen Dollar vorsicht. Die im Oktober vorgenommene Volkszählung in Japan hat cine Bevölkerungszahl von 64 447 000 Köpfen ergeben. Die Seröllerung hat in fünf Jahren um 4017 000 zugenommen. ( Gießener Tageblatt) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 10. Dezember 1930 Beamtenbejoldungsfürzungen im Hessischen Landtag. Darmstadt. Der Hessische Landtag begann Dienstag mit der Beratung zahlreicher Anträge auf Gewährung von Unterstützungen an durch Unwetter, Frost und die Griesheimer Heuschreckenplage geschädigte Landwirte. Es folgte dann, die Beratung der Regierungsvorlage: „ Aenderung des Besoldungsgesetzes". Der Staatspräsident bat, sidy heute mit einem Ersuchen an die Reichsregierung auf Vorlage einer neuen Beamtenbesoldungsordnung zu begnügen. Er machte darauf aufmerksam, daß die hessische Regierung nicht beabsichtige, über die von Reichs wegen vorgesehene 6proz. Kürzung dr Gehälter hinauszugehen. Dem Landbund gingen die vorgesehenen Kürzungen nicht weit genug. Dr. Kessler führte aus, daß die DVP. die Vorlage ablehne, da sie es nicht verantworten könne, daß die hessische Beamten schlechter als diejenigen anderer Länder und die des Reiches gestellt würden. Beförderungssperre in Hessen. Darmstadt. Jm Finanzausschuß des Hessischen Landtags brachte man Montag den zweiten Teil des sogen. Sanierungsprogramms, die„ Spar"-Maßnahmen, zur Verabschiedung. Die ursprüngliche Regierungsvorlage, die ganz außerordentliche Härten für die Beamtenanwärter gebracht hätte, hat bei den Regierungsparteien soviel Erregung ausgelöst, daß man sich zu einigen Milderungen entschließen mußte, die sich vor allem zugunsten der schlecht besoldeten Anwärtergruppen auswirken. Der Sprecher der D. V. P. erklärte im Ausschuß, daß die Regierung diejenigen Beamten abbauen solle, die ohne die nötige Qualifikation, nur auf Grund ihres Parteibuches in Beamtenstellungen gekommen seien; dann erübrige sich eine Kürzung der Bezüge bei den übrigen Beamten und Anwärtern. Die verschiedenen Parteien nahmen diese Beratung zum Anlaß, eine neue Besoldungsordnung zu verlangen. Schließlich wurde ein Antrag angenommen, der besagt:„ Bis zum 31. März 1932 findet ein Aufrücken von Beamten in eine höhere Besoldungsgruppe bei Stellung gleicher Art nicht statt." Dieser Antrag bedeutet eine 1½jährige Beförderungssperre für die hes= sische Beamtenschaft! Die Opposition wird darauf zu achten haben, daß diese Sperre auch überall durchgeführt wird und daß nicht, trotz angekündigter Sperre, Parteibuchbeamte aufrücken. Stellungnahme der Landtagsfraktion des Hess. Landbundes zur Frage der Auflösung hessischer Kreise. Die Landtagsfraktion des Hessischen Landbundes hat im Laufe der letzten Jahre bei Erörterung der Sparmaßnahmen im Hessischen Landtag immer den Standpunkt jvertreten, keine! Kreise aufzuheben, weil damit kaum Ersparnisse erzielt werden und weil die allenfalls zu erzielenden geringen Ersparnisse längst durch erhöhte Opfer der Bevölkerung aufgewogen würden. Die Fraktion wird sich auch weiterhin der Aufhebung von Kreisen widersetzen und sich bemühen, durch Einsparungen auf anderen Gebieten der Staatsverwaltung( Ministerien, Landestheater, Fortbildungsschule, höhere Schulen, Hochschule, innere Finanzausgleiche bezüglich der städtischen Ortspolizei, Beamtenbesoldungsneuordnung u. v. a.) zur Verminderung der Staatsausgaben und damit zur Beseitigung des Staatsdefizits und zur Senkung der Staatssteuern beizutragen. Insbesondere wird die Fraktion der hessischen Regierung unter keinen Umständen eine Ermächtigung geben, eine Neucrdnung der Kreiseinteilung ohne Mitwirkung des Landtags vorzunehmen. Kommunistische Bombenanschläge in der Pfalz. Bisher 24 Personen verhaftet. Am Montag entdeckte die Polizei in Pirmasens bei neuen Erhebungen in der Bombenattentatsangelegenheit des kommunistischen antifaschistischen Bundes ein ganzes Lager von sprengfertigen Bomben. Etwa ein Dutzend dieser Bomben war aus alten Militärgranaten, zum Teil größten Kalibers, hergestellt. Dazu wurde noch verschiedenes Material für die Herstellung von weiteren Sprengförpern, wie Sprengstoff, 3ündhütchen, Zündschnüre usw. gefunden. Von maßgebender Seite wird dazu erklärt, daß die Bomben nach eigenen Angaben der Hersteller in einem künftigen Bürgerkriege, insbesondere gegen den Faschis= mus, Verwendung finden sollten. Die Untersuchung nimmt ihren Fortgang. Bisher sind 24 Personen ins Gefängnis eingeliefert worden. Zum Lachen oder zum Aergern? In Düsseldorf wird ein preußisches Polizeipräsidium ge= baut. Man nimmt amerikanische Isolierplatten im Werte von 50 000 RM., obwohl deutsche Jolierplatten bekanntlich doppelt so gut sind wie die amerikanischen! Wenn das schon Amtsstellen tun! Von den deutschen Staatsbürgern nimmt der Staat die nicht zu knappen Steuern und bezahlt damit Auslandswaren! ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 98 Arbeitslosigkeit und fein Ende. Tausende Rezepte und keines brauchbar. Alles dreht sich im Kreise. Der Arbeitsmangel soll durch Arbeitszeitverkürzung behoben werden. Die Arbeitszeitverlürzung soll aber nach Ansicht eines großen Teiles der Arbeitnehmer leine Lohnverfürzung zu Folge haben, weil sonst die Kaufkraft der breiten Masse noch mehr sinkt, also der Warenumsatz noch mehr zurückgeht. Echt der Warenumsatz zurüd, muß notwendigerweise die Fabrifation weiter eingeschränkt werden. Der Rüdgang des Warenumsages und die Einschränkung der Fabrikation führen zur Existenzunfähigkeit zahlreicher Unternehmungen. Die Folge davon ist wieder, daß das Arbeitslosen heer noch mehr vergrößert wird. Die für die Arbeitslosenunterstützung aufzuwendenden Riesenbeträge bringen die Etats der Länder in Unordnung. Neue Steuern müssen gefunden werden, die wieder die Einnahmen aller Bevölkerungsschichten schmälern. Ganz Schlaue kamen auf die Idee, die jetzt für Erwerbsfosenunterstützung aufgewandten Beträge besser der Industrie zufließen zu lassen, damit diese die durch Arbeitszeitverkürzungen bei gleichbleibendem Lohn entstehenden Mehrausgaben damit zum Teil decken kann und so die unproduktiven Unterstützungsbeträge in produktive Leistungen umgewandelt werden können. Alle Vorschläge sind zur Unfruchtbarkeit verdammt, wenn nicht die Grundübel, die zur Verarmung Deutschlands geführt haben, beseitigt werden:„ Die handelspolitische Auswirkung des Versailler Vertrags, die unerträglichen Reparationslasten und die aufgeblähten Verwaltungsapparate des Reiches, der Länder und der Städte." Diese Grundübel zu beseitigen ist zwar eine schwere, aber die wichtigste Aufgabe der Vertreter des deutschen Volkes. Bis diese Aufgabe gelöst ist, müssen aber sämtliche Wirtschaftskreise alles tun, was in ihren Kräften steht, um einer weiteren Verarmung Deutschlands vorzubeugen, die Wirtschaftlichkeit zu heben und den Wohlstand des deutschen Volkes zu verbessern. Dazu lann jeder beitragen, wenn er sich dessen bewußt ist, daß er mit dem Erwerb irgend eines Artikels, der im Ausland hergestellt oder vom Ausland bezogen wird, die deutsche Wirtschaft schädigt. Deutschland ist, abgesehen von einigen Rohstoffen, bezüglich der Versorgung seiner Bevölkerung mit Industrie und Handelswaren, Artikeln des täglichen Bedarfs und Lebensmitteln, gänzlich unabhängig vom Ausland. Wir brauchen keine amerikanischen Maschinen, teine englische Stoffe, feine französische Parfüms und Weine, keine holländischen Gemüse, keine tschechischen Biere und dergleichen mehr. Die Tschechen propagieren systematisch den Boykott deutscher Waren. Von Gegenmaßnahmen in Deutschland hört man nichts. Geradezu beschämend ist es, daß deutsche Verleger die Werke deutscher Gelehrter und deutscher Dichter im Ausland drucken lassen, weil die Herstellungspreise für Bücher etwas billiger sind. Jeder Deutsche, der ein deutsches Buch kauft, müßte sich vor dem Kauf davon überzeugen, ob das Buch eine deutsche Drudfirma trägt. Auch die deutsche Industrie und der deutsche Handel, die sich selbst bitter darüber beklagen, daß ihre Abnehmer wegen kleiner Vorteile vom Ausland kaufen, lassen vielfach ihre Kataloge und sonstige größere Drucksachen im Ausland anfertigen. Die Gesamtzahl der Arbeitslojen betrug im Oktober 1929 1557 146 und im Oktober 1930 3 252 082. Angesichts dieser fatastrophalen Zahlen muß jeder Deutsche sein Scherflein dazu beitragen, um diese Arbeitslosigkeit herabzumindern. Das kann jeder, wenn er dem Grundsatz huldigt:„ Ich kaufe nur deutsche Waren." Reichshandwerkswoche. 15. bis 22. März 1931. Die Vorstände des Reichsverbandes des deutschen Handwerks und des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages haben in ihrer gemeinschaftlichen Sizung vom 8. November beschlossen, in der Zeit vom 15. bis 22. März 1931 eine Werbewoche für das Handwerk unter der Bezeichnung ,, Reichshandwerkswoche" zu veranstalten. Die vorbereitenden Arbeiten hierzu hat ein Organisationsausschuß in Angriff genommen, der sich wie folgt zusammensetzt: Friedrich Derlien, Vorsitzender des Reichsverbandes des deutschen Handwerks, Hannover, Prinzenstr. 20, Dr. Meusch, Generalsekretär des Deutschen Handwerks- und Gewerbefammertages, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Reichsverbandes des deutschen Handwerks, Hannover, Prinzenstr. 20, Dr. Reiners, Abteilungsleiter des Deutschen Handwerksinsti tuts, Hannover, Am Schiffgraben 9, Dr.- Ing. Lindner, Geschäftsführer des Deutschen Bundes Heimatschug, BerlinSchöneberg, Grunewaldstr. 6/7, Dr. Brezler, Leiter der Pressestelle beim Reichsverband des deutschen Handwerks, Hannover, Prinzenstr. 20. Den Erfolg der Veranstaltung kann nur eine einheitliche Durchführung im gesamten Reichsgebiet verbürgen. Von zentraler Stelle erfolgt daher u. a. die Herausgabe der Hauptrichtlinien für die Durchführung, die Lieferung einheitlicher Werbeplakate, Siegelmarken, Pressenotizen, Nachrichtenblätter usw., fowie insbesondere die Herausgabe einer umfangreichen Werbeschrift, die dazu bestimmt ist, die Wirkung der Veranstaltung in jedes Haus zu tragen und sie so nachhaltig wie mög Mittwoch, den 10. Dezember 1930. lich zu machen. Dertliche Veranstaltungen besonderer Art bleiben dem Ermessen der Unterorganisationen vorbehalten. Es emp fiehlt sich, etwa bereits jetzt beabsichtigte Werbemaßnahmen mit der Reichshandwerkswoche zu verbinden. Die Zeit kurz vor Ostern ist deshalb gewählt worden, weil die Vorbereitungen forgfältig zu treffen sind und überdies das Frühjahr die besten Voraussetzungen für die Belebung der wirtschaftlichen Lage bietet. - Verlauf und Auswirkung der Veranstaltung werden davon abhängen, in welchem Maße sich die Handwerksorganisationen daran beteiligen. Es wird insbesondere notwendig sein, daß die Werbeschrift in jeden Haushalt gelangt. Sie wird in einer so großen Auflage hergestellt, daß sie an die Kammern, Innungen, Verbände und Vereine für wenige Pfennig abge= geben werden kann. Sonderwünsche einzelner Berufe werden, soweit möglich, berücksichtigt. Jeder Handwerksmeister sollte die Schrift dazu benußen, seinem Unternehmen die alten Freunde zu erhalten und neue zu werben. Auch für die Gemeinschaftswerbung der Innungen und Vereine ist die Schrift sehr wohl geeignet. Erfahrungsgemäß wird sich auch die örtliche und bezirkliche Presse gern in den Dienst der Sache stellen, wie andererseits eine Aufgabe von Anzeigen in den Tageszeitungen -seien es Anzeigen allgemeiner Art oder individuelle Anzeigen einzelner Meister die Wirkung der gesamten Veranstaltung nur erhöhen kann. -- ,, Gießener Zeitung" nachtsfest gelten die Sonntags- Rüdfahrkarten von Dienstag, 23. Dezember, mittags 12 Uhr, bis Sonntag, 28. Dezember, zur Hin- und Rückfahrt, und außerdem am Montag, 29. Dezember, bis 9 Uhr vormittags zur Rückfahrt, d. h. bis 9 Uhr vormittags Die in muß an diesem Tage die Rückfahrt angetreten sein. der Zeit vom 20. bis 28. Dezember gelösten Arbeiter- Rückfahrkarten gelten bis einschließlich Montag, 5. Januar 1931. - * Preissenkung. Die Meggerinnung hat durch ihre Preisfestsetzungskommission dieser Tage eine erneute Senkung der Preise für Rindfleisch und Kalbfleisch vorgenommen. Der Preis für Rindfleisch und Kalbfleisch wurde von 1,24 bis 1,30 RM. pro Pfund je nach Qualität auf 1,12 bis 1,20 RM. pro Pfund ermäßigt. Im Hinblick auf die derzeitige Marktlage konnte zunächst der Preis für Schweinefleisch, der sich zurzeit auf 0,90 bis 1,30 RM. beläuft, nicht weiter gesenkt werden. * Stadttheater. Heute kommt als 10. Vorstellung im Mittwochs- Abonnement das musikalische Lustspiel ,, Meine Schwester und ich" von Robert Blume zur Aufführung. * Deutscher und österreichischer Alpenverein. Herr Dr. Hellmuth Loz hält heute abend in der Aula des Realgymnasiums einen Lichtbildervortrag über„ Island, seine Gleischer, Berge und Vulkane". * Ein Weihnachtsmärchen. Am kommenden Samstag wird das diesjährige obligate Weihnachtsmärchen über die Bretter unseres Theaters gehen und gewiß nicht seine Wirkung verfehlen. Es heißt ,, Goldmarie und Pechmarie" von Aloys Prasch, ein Wie man in Bolen gegen Deutschland heßt. Weihnachtsmärchen mit Musit, Gesang und Tanz. Warschau. Im Zusammenhang mit dem sogenannten ,, Pommereller Monat", der als deutschfeindliche Hehpropaganda vom 6. Dezember bis 6. Januar in ganz Polen stattfinden soll, wurde u. a. auch in Krakau ein Umzug durch die Straßen veranstaltet. Den Zug eröffnete ein mit Hochschülern männlichen und weiblichen Geschlechts besetztes Lastauto, auf dem sich mehrere Transparente mit deutschfeindlichen Aufschriften befanden, wie ,, Brandstifter der Welt, wir verdammen Euch!",„ Ohne Meer gibt es kein Polen"," Pommerellen bleibt cwig unser" ,,, Mörder von Millionen, ihr lechzt nach Blut“,„ Entwaffnet die preußischen Mörder" und dergl. mehr. Die Krönung dieser Hetze ir polnischen akademischen Jugend bildete ein ordinäres Spottge= mälde der Germania, wie es in den Zeiten der übelsten Kriegshezze taum zu sehen war. Während des Umzuges wurden Opfergaben für den Bau eines polnischen Unterseebootes ,, Antwort an Treviranus" eingesammelt. Die Lichtspielbesiger gegen den Film Im Westen nichts Neues". Berlin. Der Reichsverband der deutschen Lichtspieltheaterbesitzer hat beschlossen, den Film ,, Jm Westen nichts Neues" nicht aufzuführen. Die Delegierten des Reichsverbandes nahmen eine Entschließung an, in der es abgelehnt wird, Filme zu zeigen, die die Lichtspieltheater zu Schauplägen politischer Kämpfe machen. Gleichzeitig wird in der Entschließung das Bedauern darüber ausgesprochen, daß der aus der württembergischen Stadt Laupheim stammende Deutschamerikaner Lämmle 12 Jahre nach dem Abschluß des Krieges einen Film herausbringe, der in Deutschland nicht in der gleichen Fassung herausgebracht werden könne mie im Auslande. Gefährdung der ländlichen Siedlung. Vom Landkreistag wird uns geschrieben: Im Finanz- und Wirtschaftsprogramm der Reichsregierung ist die Bereitstellung besonderer Mittel zur Förderung des Wohnungsbaues im Rahmen der ländlichen Siedlungstätigkeit vorgesehen; für 1931 ist der Betrag hierfür nach dem Plan der Reichsregierung auf 40 Millionen RM. bemessen. Dem Vernehmen nach ist die Bereitstellung von Mitteln in dieser an sich noch gering bemessenen Höhe für die ländliche Siedlungstätigkeit gefährdet. Der deutsche Landkreistag hält aus nationalund bevölkerungspolitischen Gründen die Maßnahme der Reichsregierung, gerade die ländliche Siedlung mehr als bisher tatkräftig zu fördern, für dringend erforderlich und ist gewillt, sie nach Kräften zu unterstützen. Lofales. Dr. Georg Honigmann f. * Studienreise eines japanischen Gelehrten. Auf Veranlassung der japanischen Regierung besucht der Direktor des Botanischen Gartens in Taihofu auf Formosa, F. Seki, zu Studienzwecken das Deutsche Reich. U. a. besucht er dabei dieser Tage den Botanischen Garten unserer Universität. Im Alter von 67 Jahren ist hier am Sonntag der Extraordinarius der medizinischen Fakultät der Landesuniversität, San- Rat und außerordentlicher Professor, Dr. Georg Honigmann, gestorben. Er war aus Breslau gebürtig. 1891 habilitierte er sich in Gießen für das Fach der inneren Medizin und wirkte später als Spezialarzt in Wiesbaden, von 1913 an als Leiter eines Sanatoriums. Nachdem er nach Gießen zurückgekehrt war, wurde er 1924 außerordentlicher Professor und hielt Vorlesungen über die Geschichte der Medizin. Sein Hauptwerk ist ,, Das Wesen der Heilkunde". In der von ihm herausgegebe= nen Zeitschrift ,, Sippokrates" hat er viel zur Klärung der medizinischen Krise der Gegenwart beigetragen. Der Verstorbene erfreute sich sowohl als Wissenschaftler wie auch als Mensch großer Sympathien. * * Jubiläum. Am 6. Dezember war der Friedhofsarbeiter Konrad Döring 25 Jahre im Dienste der Gießener Friedhofs= verwaltung. * * Die Weihnachtsferien dauern nach der vom hessischen Ministerium für Kultus und Bildungswesen herausgebenen Ferienordnung für sämtliche öffentlichen Schulen in Hessen zwei Wochen. Der Unterricht wird am Samstag, den 20. d. M., geschlos= sen und im neuen Jahre am 5. Januar wieder begonnen. Falsche Reichsbanknoten sind nach einer Bekanntmachung des hessischen Finanzministers nach einer Notiz des Reichsbankdirektoriums im Umlauf. Diese Noten sind in betrügerischer Absicht aus Teilen verschiedener Reichsbanknoten zusammengesetzt und daran zu erkennen, daß die einzelnen Teile, die meist verschiedene Nummern tragen, durch Klebestreifen verbunden find. * Rückfahrkarten an Weihnachten. Am diesjährigen WeihBald kommt der Weihnachtsmann! Wichtig: Da darf ein schöner Kuchen und knusperiges Weihnachtsgebäck nicht fehlen. Am besten gelingt alles mit Dr. Oetker's Backpulver nach Dr.Oetker- Rezepten" Nicht vergellen: Dr. Oetker's Vanillinzucker! * Eine neue Sammlung Dr.Oetker- Rezepte ,, Backen macht Freude" 96 Seiten Text und 12 farb. Bildtafeln. Preis 20 Pfennig. Falls bei Ihrem Händler nicht zu haben, gegen Einsendung in Marken von Dr. August Oetker, Bielefeld. DEOetker's Puddingpulver ist billiger! Es kofter tatt bisher 10 Pfg. jetzt nur noch 8Pfg * Nr. 98. ihre Agenten meistenteiis Behörden und größere Betriebe auf. Es empfiehlt sich dringend, allen diesen Käufen gegenüber größte Vorsicht walten zu lassen, denn erst vor kurzem konnte festgestellt werden, daß ein Stoff, der regulär mit 16 bis 17 Mt. bezahlt wird, mit über 20 Mt. verkauft wurde. Die Einführung der MietberechtigungsHessische Landesgeflügelschau. Unter dem Protektorat des hessischen Ministers für Arbeit und Wirtschaft, Korell, fand Samstag und Sonntag in der Volkshalle die 19. Hessische Landesgeflügelschau statt, die von dem Geflügel- und Vogelschutzverein Gießen und Umgegend hergerichtet worden war. In rund 1000 Ausstellungskollektionen der Geflügelzucht aus allen Teilen Hessens und aus den an Oberhessen angrenzenden preußischen Kreisen wurde ein umfassendes und eindrucksvolles Bild von dem hohen Stand der hessischen Geflügelzucht gezeigt, bei dem man in allen Teilen viel prächtiges Tiermaterial zu sehen bekam. Die Ausstellung, die von der Landwirtschaftskammer für Hessen gefördert worden war, wurde von Tausenden von Interessenien besucht und fand die vollste Anerkennung aller Fachleute. scheine in Gießen wurde auf Antrag der Mittelstandsfraktion mit den Stimmen der anderen bürgerlichen Fraktion am 30. September ds. Js. beschlossen. Am 20. November 1930 hat der Oberbürgermeister der Stadt Gießen nun folgende Bekanntmachung veröffentlicht: Auf Grund des Artikel 31 der Hessischen Ausführungsbe stimmungen vom 1. Oktober 1924 zum Wohnungsmangelgeset vom 22. Oktober 1923 wird mit der auf jederzeitigen Widerruf erteilten Genehmigung des Hessischen Herrn Ministers für Arbeit und Wirtschaft vom 22. Oktober 1930 zu Nr. M. A. W. 34 230 für den Bezirk der Stadt Gießen folgende Anordnung getroffen: § 1. Mittwoch, den Ergeb BfB.-K. M Germania Spielo. Ra Helfen Hers Verein VfB- K. Marburg Sport Kaffel Geffen- Hersfeld Boruffia Fulda V. f. B. Geßen Spielverein Kaffel Odershausen Hermannia Kaffel Germania Fulda SC. 03 Raff GC. 05 Göt Breidenbach Wallau Wiesenbach Verein Germania Marbu Wallau Breidenbach 1900 Gießen Wiesenboch Sp. V. Wezlar Frohnhausen Tura Kaffe Niederzweh Für den Bezirk der Stadt Gießen werden bis auf jeder zeitigen Widerruf die Mietberechtigungsscheine eingeführt. * Nächtlicher Zusammenstoß politischer Gegner. In der Nacht vom Samstag zum Sonntag tam es nach Mitternacht im Stadtzentrum zu einem Zusammenstoß zwischen Kommunisten, Nationalsozialisten und Reichsbannerleuten. Als zunächst ein in der Nähe weilender Polizeibeamter allein einschritt, wurde er von den Raufenden so zugerichtet, daß er erhebliche Kopfverletzungen davont rug. Erst mit polizeilichen Verstärkungen war es möglich, der Schlägerei ein Ende zu bereiten und alle Teilnehmer feüzunehmen. sämtlich zwischen 18 und 30 Jahren Nachdem sich ihre Gemüter auf der Polizeiwache beruhigt hatten und ihre Personalien festgestellt waren, wurden sie wieder ent= lassen. Das letzte Wort wird nun das Gericht sprechen. - § 2. Mietberechtigungsscheine werden ausgestellt: a) Inhabern selbständiger Wohnungen, wenn sie untergebracht sind in gesundheitsgefährlichen Räumen, * Die Geschäftsleute stehen hinter den Schaufenstern und warten auf die Kunden, die nun zu Weihnachten zahlreicher fommen sollen. In einzelnen Läden macht sich bereits ein stärferer Verkauf bemerkbar, doch werden immer wieder diejenigen Artikel bevorzugt, die praktisch zu verwenden sind. Heute han= delt es sich beim Weihnachtseinkauf ja nicht bloß um die Erfüllung eines Wunsches, sondern um unbedingt notwendige Anschaffungen und nur in einzelnen Fällen kann sich der Käufer etwas mehr als nötig leisten. Auch der Kaufmann ist nicht in der Lage, größere Warenbestände hinzulegen, da es ihm selbst an größeren Mitteln fehlt. So kann es passieren, daß kurz vor Weihnachten bestimmte Artikel nicht mehr zu haben sind. Ein früher Einkauf wird darum die Kundschaft wie auch den Geschäftsmann befriedigen. überfüllten Räumen und solchen, die den sittlichen Anforderungen nicht genügen( Unmöglichkeit der Geschlechter trennung), Räumen, in denen eine Trennung von Familienangehöri gen mit ansteckender Krankheit( offener Tuberkulose) un möglich ist, Räumen, die auf Grund baupolizeilicher Anordnung oder aus sonstigem öffentlichen Interesse geräumt werden müssen; b) Inhabern selbständiger Wohnungen, die durch Räumungs urteil obdachlos geworden sind; c) Inhabern selbständiger Wohnungen, die die Wohnung auf Grund eines rechtskräftigen vollstreckbaren Räumungsurteils oder eines gerichtlichen Vergleichs räumen müssen oder gegen Ersatzraumzuweisung gemäß§ 36 des Gesetzes über Mieterschutz und Mieteinigungsämter zur Räumung verurteilt sind; d) Personen, die berechtigt sind, eine selbständige Wohnung zu beanspruchen, wenn sie aus dem Ausland oder den Okfupationsgebieten vertrieben sind. Der Anspruch ist erloschen, wenn der Vertriebene nach seiner Verdrängung eine selbständige Wohnung innerhalb des Reichsgebiets inne hatte; e) Schwerkriegsbeschädigten( 50 Prozent und mehr), soweit sie feine eigene Wohnung haben; f) allen übrigen dringend Wohnungsuchenden, die sich vor dem 1. Januar 1929 bei dem Wohnungsamt gemeldet haben. In Einzelfällen kann das Wohnungsamt auch Wohnungsuchenden, die sich erst nach dem 1. Januar 1929 gemeldet haben. einen Mietberechtigungsschein ausstellen, wenn ihre besonders gearteten Verhältnisse es gerechtfertigt erscheinen lassen. Das Wohnungsamt ist ermächtigt, sobald und soweit die fortschreitende Wohnraumverteilung es gestattet, die jetzt auf 1. Januar 1929 festgesetzte Meldezeit neu festzusetzen. * Vorsicht beim Einkauf von Kleiderstoffen. Von unterrichteter Seite wird geschrieben: In letzter Zeit kann wiederum vielfach festgestellt werden, daß von auswärtigen, unbekannten Firmen Stoffhandel betrieben wird. Diese Firmen suchen durch § 3. Vermieter oder deren Beauftragte haben wie bisher innerhalb drei Tagen dem Wohnungsamt auf dem vorgeschriebenen Formular Anzeige zu erstatten, sobald eine Wohnung gekündigt, unbenutzt oder sonst frei wird. § 4. VFR. Kaffe Spogg. Got Spuip. Nor 2. Bezirksklasse: Großen- Bu Ehringshau Löhnberg Verein Löhnberg Niedergirmes Ehringshausen Butzbach Gr. Bused Aplar Weilburg Laubach Offenbach OffdillnManderba Sechshelde Verein Dillenburg Burg Sechshelden Niederscheid Manderbach Merkenbach Offenbach Offdian Biedento Ehrings Löhnber Daubrin Burgiol Solzbau Bieber Daubring 1900 Gie Grünberg Nauborn Holzhause Oberndor Oberbiel Eitingsha Gesells Villingen Ulrichstein Weilburg Carbenhei Jugend: Heuchelhei Niederwei Ettingsha Harbach 1. jungen, BiB. Gieß Garbenteid Butzbach S Niedereifen Wolfgrube Garnau 1. Buchenau Lohra 1. Lohra 2. Mornshau Dauiphe 1. Dautphe 2 Wehrda 1. Cölbe 1. Laasphe 1. Jeder Vermieter oder dessen Beauftragter, der diese Meldung erstattet hat, ist berechtigt, innerhalb zehn Tagen nach der Anmeldung mit dem Inhaber eines vom Wohnungsamt ausgestellten Mietberechtigungsscheins einen Mietvertrag abzuschließen. Von dem Abschluß des Mietvertrages hat der Ver-mieter oder dessen Beauftragter dem Wohnungsamt unverzüglich Mitteilung zu machen. Ist die zehntägige Frist verstrichen.. ohne daß Vermietung erfolgt ist, so verfügt das Wohnungsamt in der seitherigen Weise über die Wohnung. § 5. Wohnungen, die seither an Reichs- oder Staatsbeamte oder Bedienstete einschließlich Reichsbank und Reichsbahn, Reichswehrangehörige oder Universitätsangehörige vermietet waren.. dürfen an Inhaber von Mietberechtigungsscheinen nicht ver mietet werden. Für diese Wohnungen gelten auch weiterhin die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen. § 6. Der Einzug in eine Wohnung darf erst erfolgen, nachdem der Mietberechtigungsschein zurückgegeben, der Abschluß des Mietvertrags von dem Verfügungsberechtigten dem Wohnungs amt auf dem vorgeschriebenen Formular angezeigt und der Mietvertrag vom Wohnungsamt genehmigt worden ist. § 7. Werden Wohnräume ohne Mietberechtigungsschein oder ohne Zuweisung durch das Wohnungsamt bezogen, so wird unnachsichtlich die 3wangsräumung durch das Wohnungsamt betrieben. Gegen den Verfügungsberechtigten und den unbefugten Bezieher der Räume werden außerdem die Strasbestimmungen des Wohnungsmangel gesetzes angewandt. Wer für die mietweise oder auf Grund eines sonstigen Rechtsverhältnisses erfolgte Ueberlassung von Räumen oder im Zusammenhang damit für sich oder einen anderen einen Mietzins oder eine sonstige Vergütung fordert, an nimmt oder sich versprechen läßt, die unter Berücksichtigung der gesamten Verhältnisse als unangemessen anzusehen sind, wird wegen Wuchers mit Räumen strafrechtlich verfolgt. § 8. Das Recht des Wohnungsamts, in besonderen Fällen nach eigenem Ermessen Mieter zuzuweisen, bleibt ausdrücklich vorbehalten. § 9. Diese Anordnung tritt am 1. Januar 1931 in Kraft. Gießen, den 20. November 1930. Der Oberbürgermeister. J. V.: Dr. Hamm. Cappel 1. ( Schiri Cappel 2. Biedenkopf Jugend: Cölbe 1. Laasphe 1 Germ. Ma VB. Kurh Offenbach Sechshelder Eisemroth Ballersbad Ginn Haiger Donsbach Rittershau Langenaub Bischoffen Weibelbad Holzhausen Rittershau Oberroßba Saiger 2. on 7 gs imma 5. meite tlid Mittwoch, den 10. Dezember 1930. Fußball. ,, Gießener Zeitung" Turnen, Sport und Sport und Spiel. Ergebnisse aus dem Bezirk. Bezirksliga und-Klassen: VfB.-K. Marburg Borussia Fulda 2: 0 Germania Fulda - Sport Kassel 1: 2 Spielo. Kassel- FC. Odershausen 5: 0 Hessen Hersfeld Hermannia Kassel 5: 1 Verein ngsb elgel Sport Kassel Spiele gew, unent. verl. Tore Punkte VfB- K. Marburg 10 8 0 2 32:18 16: 4 10 5 3 25:16 12: 8 Hessen- Hersfeld 10 2 Borussia Fulda 5 3 18: 8 dern V. f. B. Geßen 9 5 15:22 Für Spielverein Kassel 9 5 Ockershausen 9 A. Hermannia Kassel 9 Onun Germania Fulda 9 17:11 12: 8 11: 7 8:10 17:21 7:11 5 11:18 6:12 5. 19:28 6:12 6 11:23 6:12 jede tt. 14 - - 24101220 443223 ebrah SC. 03 Kassel FC. Großalmerode 1: 2 SC. 05 Göttingen Kurhessen Kassel 2: 6( 2: 2) Breidenbach Germ. Marburg 4: 1( 2: 0) Wallau Frohnhausen 6: 1( 3: 0) - Wiesenbach Wetzlar, verlegt Verein Germania Marburg Wallau Breidenbach 1900 Gießen Wiesenbach Sp. V. Wetzlar 8777883 Spiele new. unent. verl. 8 6 1 5 B 0 + 0 4 23:22 3 4 14:23 Tore Punkte 26: 9 13: 3 26:11 13: 3 8: 8 6: 8 2 1 4 12:15 5: 9 2 0 5 11:18 Frohnhausen 1 1 5 9:23 4:10 3:11 Tura Kassel - Sportfr. Warburg 0: 2 Niederzwehren - Melsungen 4: 0 VFR. Kassel Frizlar 1: 0 Spvgg. Göttingen Univers. Göttingen 2: 2 Spusp. Northeim Weende 7: 1 Großen- Bused Laubach 4: 1( 1: 0) Ehringshausen Aßlar 3: 0 Niedergirmes - Wetzlar 5: 1( 3: 1) Spiele gew. unent. verl. Tore Punkie 8 5 1. 2 28:16 11: 5 8 3 4 1 21:18 10: 6 8 2 7 1 7 7 3 7 2 1 8 0 2 21:18 10: 6 19:10 9: 5 19:18 7: 7 16:14 6: 8 15:27 5: 9 12:29 2:14 Dillenburg 4: 3( 2: 0) 223446 en lechte gehör e) u ig ode 2. Bezirksklasse: mung Löhnberg Verein ng a Löhnberg mungs müffe Ehringshausen Geje Butzbach Sumun Gr. Bused Aplar ohnun Den D ift o ang ein Manderbach Sechshelden Es in Verein weit Dillenburg Burg 8 6 1 1 8 6 1 1 Punkte 41:14 13: 3 28:11 13: 3 Sechshelden 8 5 1 2 Niederscheld 8 1 3 or den Manderbach ben. Merkenbach 8 ohnung Offenbach 8 Offdian 8 0 haben. onders it di gt auf inner riebenen gefin efe Me nach de amt aus ag ab der inperi eritrin Fohnung amte o Rei et warn nicht terhin -, пафо chluß d Bohnung und ift. er ohne 3 fidotli 2/ Gegen Der Raum gsmang auf Gm lung v einen Fordert, a tigung find, wi Fallen na üdlid raft Weilburg Laubach Offenbach - Offdilln Niederscheld 2: 2 Burg 1: 6( 1: 5) abgebr. Merkenbach, M. nicht angetr. Spiele gew. unent. verl. Tore 64332 Biedenkopf Wetter 1: 2( 1: 1) - 1 1 557 Gan Gießen- Wezlar. Ehringshausen 2. Aplar 2. 5: 0 Löhnberg 2. SC. Wetzlar 2., 4: 4( 0: 4) - Daubringen 1. Steinberg 1: 1( 0: 0) Burgsolms 1. Bissenberg 1: 2 Holzhausen 1. - Niedershausen 6: 1( 4: 0) Bieber 1900 Gießen 3., 1: 3( 1: 1) Daubringen 2. Leihgestern, verlegt 1900 Gießen 4. Grünberg 2. Nauborn 2. Holzhausen 2. Oberndorf - - 25:13 11: 5 21:23 9: 7 18:27 6:10 11:15 6:10 18:29 5:11 13:43 1:15 Garbenteich 2., Garb. nicht angetr. Homberg 1: 3 Schwalbach 1: 2 Braunfels 1., 0: 1( 0: 1) Tiefenbach 0: 1 Oberbiel 2. Leun, L. nicht angetr. - Eitingshausen Quedborn 1., Qu. verzichtet auf Punkte, Gesellschaftsspiel 1: 0( 0: 0) Villingen Harbach, verlegt Ulrichstein Grünberg fomb. 2: 1( 1: 0) Weilburg 1. Carbenheim Jugend: - Steindorf 1. 2: 0( 6.) Büblingshausen 2: 2( 6.) Heuchelheim 1. 1900 Gießen 1. 1: 1 Niederweisel 1. Ettingshausen 1. 1900 Gießen 2. 0: 1 Flensungen 1. 4: 0( 2: 0) Harbach 1.fomb. Mannschaft( Laubach, Ettingsh., Flensungen, Grünberg) 6: 1( 1: 1) VfB. Gießen 1. VB. Gießen 2. 0: 1 Garbenteich Sch. - - Wetzl. Sp. V. Sch. 3: 1 Butzbach Sch. Hermannstein Sch. 1: 1 Gau Marburg. Niedereisenhausen Breidenstein 2: 0 Wolfgruben 1. Buchenau 1. 2: 1( 1: 0) Sarnau 1. Goßfelden 1. 5: 0 Lohra 1.Buchenau 2. Unterrosphe 1. 2: 3 Niederwalgern 1. 1: 7 Lohra 2. Niederwalgern 2. 0: 5 Mornshausen Weidenhausen 3: 3( 0: 2) Dauiphe 1. Hommertshausen 1. 1: 1 Hommertshausen 2. 1: 2 Elnhausen 1. 4: 0 Dautphe 2. Wehrda 1. Cölbe 1. Laasphe 1. Cappel 1. - Caldern 1. 4: 0( 2: 0) Friedendorf 1. 2: 1( 1: 1) Germ. Marburg 2. 3. 2. mal ausgef. ( Schiri v. Eau Gießen- Wetzlar angef., n. erschienen) Cappel 2. Dreihausen 2. 2: 2 Biedenkopf A. H. Wetter A. H. 0: 0 Jugend: - Cölbe 1. VfB. Kurh. Marb. 2. 3: 6( 0: 5) Laasphe 1. Friedensdorf 1. 1: 3( 0: 1) Germ. Marb. 2. Odershausen 2. 1: 2 VfB. Kurh. Marb, 1. Endbach 1. 2: 1 Gau Dill. Dillenburg 2. 2: 6 - Offenbach 2. Sechshelden 2. - Merkenbach 2. M. n. angetreten. Eisemroth Herbornseelbach 5: 3 Ballersbach Herborn 2. H. n. angetr. - Sinn Medenbach 16: 0 Donsbach Hörbach 1: 1( 0: 0) - Haiger Nanzenbach, N. n. angetr. Rittershausen Allendorf 3: 4 Langenaubach Frohnhausen 2., Fr. n. angetr. Bischoffen Fleisbach 5: 3 Weidelbach Würgendorf 5: 1( 2: 0) - Holzhausen Straßebersbach 4: 2( 2: 2) Rittershausen 2. Allendorf 2. 2: 2 - Oberroßbach 2. Dillenburg 3. 2: 2 - Haiger 2. Straßebersbach 2. 5: 0 - Die ersten Jugendwandertreffen im Gau Gießen- Weklar. Um unsere Jugenderziehung auszubauen und sie vor allem nicht nur auf dem Sportplatz auszuüben, geht man im WSV. nach und nach dazu über, die Jugend, vor allem die FußballJugend auch anderweitig zu beschäftigen. Außer einer Reihe ganz freier Sonntage sind neben den Pflichtspielen, Wanderun= gen, Schlagball und Leichtathletikveranstaltungen geplant, die die Kameradschaft innerhalb der Jugend festigen und ihrer förperlichen Ausbildung das Einseitige nehmen soll. Als einer der ersten ist der Jugendleiter des Gaues GießenWetzlar daran gegangen, dieses Programm innerhalb seines Bereiches zur Durchführung zu bringen. Nach einigen organisatorischen Maßnahmen, die zunächst ein wenig störten, wurde angefangen. Nach einmaliger Verschiebung widelte sich am Sonntag der erste Gau- Jugend- Wandertag ab. Berichte liegen uns vor aus Gießen, wo die Schüler des Gaues sich auf dem 1900er- Platz trafen, aus Butzbach, aus Heuchelheim und aus Harbach. Ganz reibungslos hat es wohl noch nirgends geklappt, da eine Reihe Jugendmannschaften nicht komplett oder sträflicherweise überhaupt nicht antraten. So waren in Heuchelheim von der Gruppe Gießen 1, zu der 1900, VfB., Großen- Bused, Lollar, Lich und Heuchelheim ge= hören, nur 1900 Gießen und Lollar mit dem Platzverein erschienen. Während Lollar ohne Spiel blieb, konnten 1900 und Heuchelheim unter einwandfreier Leitung eines Lollarer Jugendlichen ein flottes, faires Spiel austragen, das unentschie= den mit 1: 1 ausging. Auch in Buzzbach blieb der Platzverein ohne Gegner, VfB. Gießen 2. fehlte. Die beiden anderen Mannschaften, Niederweisel 1. und 1900 Gießen 2., brachten ihr Gesellschaftsspiel einwandfrei mit 1: 0 für Gießen zum Austrag. Die Jüngsten trafen sich, wie oben schon erwähnt, in Gießen. Der Platzverein 1900 hatte unter der Leitung seines Jugendobmanns Vondran nichts versäumt, es seinen kleinen Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Ausgeblieben waren nur die Nauborner Schüler, während die Wetzlarer nicht ganz komplett waren. Bei ihnen halfen die 1900er ein wenig aus, um dann folgende Spiele abzuwideln: -- Garbenteich Sch. Wetzl. SpV. Sch. 3: 1. Ein verdienter Sieg der Garbenteicher, die wohl z. 3t. die stärkste Schülermannschaft stellen. Gute Aussicht für die Zufunft. Butzbach Sch. Hermannstein Sch. 1: 1. Ein ausgeglichenes Spiel, das genau wie das vorhergehende unter der Leitung eines Jugendlichen anständig und fair erledigt wurde. Die Siegermannschaften, Garbenteich, Butzbach und Hermannstein erhielten je einen 1900er Wimpel mit Eindrud als Erinnerungszeichen, und dann gab's Tee und Kuchen, den der Platzverein gestellt hatte. Die Schüler waren begeistert. Besseres Wetter, ein bißchen mehr Disziplin in den noch säumigen Jugendmannschaften und Platzvereine, die sich mit ein wenig Liebe der Jugend und ihren Veranstaltungen annehmen, dürfte diese Wanderungen mit den Freundschaftsspielen bald zu einer nicht mehr zu missenden Einrichtung in unserer Jugendertüchtigung machen. Jugendwanderung nach Harbach. - Eine Neuerung im Jugend- Spielbetrieb wurde zum ersten Male durchgeführt; der Erfolg war teilweise sehr gut. Für das Wandern ist es ja gegenwärtig nicht die richtige Jahreszeit, denn im Sommer, wenn es im Feld und Wald grünt und blüht, be= Es hatten sich fommt ein Wanderer noch viel mehr Freude. eingefunden: die Jugendmannschaften von Ettingshausen( vollzählig), Flensungen- Mücke( 8 Mann), Laubach( 4 Mann und 1 Begleiter), Grünberg( 1 Mann und 1 Begleiter) und der Platzverein, Harbach, vollzählig. Durch diese ungleichmäßige Teilnahme spielten die Mannschaften in folgender Reihenfolge: Ettingshausen Flensungen 4: 0( 2: 0), Leiter: Koch- Grünberg, Harbach tomb. Mannschaft von Laubach, Ettingshausen, Flensungen und Grünberg 6: 1( 1: 1), Leiter: Herm. Keil- Ettingshausen. Mit den Leistungen der jugendlichen Schiedsrichter war man, abgesehen von Kleinigkeiten, ganz zufrieden. Hoffentlich bekommen die Vereine durch diese Neuerung einen guten Nach weka. wuchs in den so oft bekämpften ,, Unparteiischen". Aus Gießen und Umgegend. Großen- Bused 1.- Laubach 1. 4: 1( 1: 0). Vergangenen Sonntag war Laubach Gast in Großen- Bused. Laubach, ein alter Rivale der Einheimischen, mußte Sieg und Punkte hierlassen. Beide Mannschaften lieferten sich ein schwaches Spiel. Vom Anstoß weg setzt sich Gr.-B. in Laubachs Hälfte fest, doch gelingt es den Einheimischen erst kurz vor Halbzeit durch den H. R. ein Tor zu erzielen. Halbzeit. Nach Wiederbeginn dasselbe Bild. Laubach kann verschiedene Bälle im letzten Moment nur noch zur Ede abwehren. Im Anschluß an eine solche fann wieder der H.-R. das 2. Tor erringen. Dann erzielt Laubach sein Ehrentor. Das Spiel wird jetzt lebhafter, Gr.-B. M. St. geht den L. Torhüter regelrecht an. Letzterer geht jedoch tätlich gegen den B. Stürmer vor.. Folge davon war: Verwarnung und Elfmeter, der verwandelt wird. 3: 1. Die Einheimischen sind weiter im Vorteil und erziele noch ein 4. Tor. Kurz vor Schluß muß der L. Hüter das Feld verlassen. Schiri Scharf Wetzlar war gut. Aus Daubringen. Daubringen Steinberg 1: 1( 0: 0). Niemand hätte an dieses Resultat gedacht, zumal noch das Vorspiel in Steinberg 3: 1 für Daubringen ausging. Gleich nach Anstoß entwickelte sich ein flottes und faires Spiel, bei dem D. seinen Gegner in seine Hälfte zurückdrängte, aber Erfolge blieben aus. Dann findet sich auch Steinberg und der D. Hüter muß öfter sein können unter Beweis stellen. Mit 0: 0 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause das gleiche Bild. In der 30. Minuie kann D. durch einen Elfmeter die Führung übernehmen. Aber lange dauerte die Freude nicht und Steinberg kann den verdienten Ausgleich erzielen. Es war ein faires Spiel beider Mannschaften. Zu bemerken sei noch, daß beide Mannschaften mit Erjah antreten mußten. Schiri Busch BuzzPr. bach war dem Spiel ein sehr gerechter Leiter. Daubringen Steinberg 1: 1( 0: 0) Am vergangenen Sonntag trug die erste Elf von Steinberg in Daubringen ihr fälliges Verbandsspiel auf einem Plate aus, der nicht den besten Verhältnissen entsprach. Steinberg mit Erjazz fand sich nicht recht zusammen, tonnte aber doch das Spiel bis zur Halbzeit mit 0: 0 halten. In der zweiten Spielhälfte verwandelte nach ungefähr 10 Minuten Daubringen einen Elfmeter. 1: 0. Daraufhin wurde das Spiel äußerst lebhaft und es gelang dem Halbrechten der Gäste die Flante seines Linksaußen zum Ausgleichstor zu verwandeln. Besonders glänzten bei der Steinberger Mannschaft die beiden Verteidiger und der Mittelläufer.- Das Ergebnis entspricht voll und ganz den beiderseitig gezeigten Leistungen. Schiri Busch- Buzbach leiSch. tete sehr forreft. Bieber 1. 1900 Gießen 3. 1: 3( 1: 1) Bei der Abfahrt des Bieberlieschens jah es nach keinem Sieg der 1900er aus, denn die Mannschaft war durch ein Mißverständnis gezwungen, mit 8 Mann zu spielen. Doch der Wille Nr. 98. zum Siege schaffte das Unglaubliche, und die Gäste konnten die gewiß nicht schlechten Bieberer bezwingen. Bieber hat Anstoß, doch Wallenfels erwischt den Ball, spielt nach rechts und der R. A. schießt unhaltbar. Kurz danach gleichen die Plazherren aus. Nach der Pause fann 1900 das Spiel überlegen gestalten, zahlreiche Torgelegenheiten tönnen aber durch die Lüden im Sturm nicht ausgenutzt werden. Wallenfels föpft einen Rüdzieher von Muhl an dem herauslaufenden Torhüter vorbei ein. Der R. A. schießt noch einen Strafstoß unter die Latte und stellt damit das Endergebnis her. Der Schiri konnte befriedigen, allerdings wurde ihm sein Amt erleichtert durch das faire Spiel beider Mannschaften. Nach dem Spiel verlebte man noch einige fröhliche Stunden mit den sympathischen Bieberern. Aus der Untergruppe Grünberg. - In der 1. Gauklasse wurde das letzte Spiel der zweiten Runde ausgetragen: Ettingshausen 1. Quedborn 1. 1: 0( 0: 0). Die Gäste verzichteten auf die Punkte; das nachfolgende Gesellschaftsspiel endete mit dem vorgenannten Resultat. Der Grup= penmeister ist einwandfrei in Ettingshausen ermittelt, indem Niederohmen die zuerst von Geilshausen zugesprochenen Punkte wieder aberkannt worden sind und demgemäß jetzt Ettingshausen ein Punkt vor Niederohmen liegt. 2. Gautlasse: Das einzige Punktspiel des Tages: Hombeng 1. Grünberg 2. schloß mit 3: 1( 1: 1) Toren ab. Grünberg gab sein Bestes auf dem schlüpfrigen Boden her, so daß das Halbzeit- Unentschieden erst kurz vor Schluß von den„, Germanen" gebrochen werden konnte. Villingen- Harbach wurde von Ha Wetterfeld fiel bach Verlegung beantragt. Niederohmen 2. aus, da Niederohmen seine 2. Mannschaft zurückgezogen hat. Eine große Freude herrscht in Ulrichstein; hatte sich doch endlich ein Verein aufgerafft, um bei dem Neuling im WSV. anzutreten. Eine tombinierte Mannschaft von Grünberg, die infolge Absagens in letzter Minute von seiten des Besitzers des gemieteten Lastwagens, nur mit 8 Mann antreten konnte, stellte sich als Gegner. Ulrichstein bleib demzufolge 2: 1( 1: 0) Sieger. Ulrichstein spielt einen anständigen Fußball; es sei daher die Bitte ausgesprochen, den Verein als echten Sporttameraden anzusehen und die angesezten Spiele bei ihm auszutragen. 1900 1. 1900 2. Handball. - - VfL. Weglar 1. 3: 0( 2: 0) VfL. Weglar 2. 6: 5( 5: 4) 1900 Jgd. 8: 2( 3: 1) TB. Hausen Jgd. - In dem mit Spannung erwarteten Verbandsrückspiel banterten die 1900er den VFL. Wezlar 3: 0 nieder. Die Gäste mach ten zwar alle Anstrengungen, zu Gegentoren zu kommen, liefen aber vergebens gegen das Bollwerk der Gießener Verteidigung Sturm. Die Tore wurden sämtlich durch den Mittelstürmer Wolf erzielt. Geis auf Halbrechts imponierte durch technisch gutes und schnelles Spiel. Die übrigen Stürmer( Enders, Kaiser und Hopfenmüller) fügten sich gut ein. In der Läuferreihe überraschte die stetig zunehmende Formverbesserung Bepperlings. Birkenstock und Herberg schafften unverdrossen. Die Verteidigung ( Dietrich und Schmelz) war, wie erwähnt, nicht zu überwinden. Auch Haberkorn im Tor hatte einen guten Tag. Die Weglarer hatten ihre besten Leute in Frey, Bärwinkel und Abbé. Ünangenehm fiel das viele Reden einzelner Leute auf. 1900's 3weite hatte sich vorgenommen, zu gewinnen und machte es auch wahr. Die Jugendlichen fonnten sich gegen die verstärkten Hausener nicht durchsetzen. Was man wissen wissen muß! Was muß der Zuschauer von den Fußball- Regeln wissen? Daß nach 45 Minuten Spielzeit eine Pause eintrit, die Spieler haben ein Anrecht auf eine Pause von 5 Minuten; länger als 5 Minuten soll aber die Pause nicht dauern, außer im Einverständnis mit dem Schiedsrichter; daß nach der Pause diejenige Partei das Spiel durch einen Anstoß wiedereröffnet, die den ersten Anstoß( zu Beginn des Spieles) nicht hatte; daß ein Tor erzielt ist, wenn der Ball zwischen den Pfosten unter der Latte die ganze Torlinie überschritten hat; der Ball kann auf der Torlinie entlang rollen und doch nicht im Tor sein; daß der Schiedsrichter kein Tor geben darf, wenn bei der Erzielung des Tores eine Regelwidrigkeit der angreifenden Partei vorgekommen ist; daß der Schiedsrichter Tor entscheiden darf, auch ohne daß der Ball die Torlinie überschritten hat: wenn eine am Spiel nicht beteiligte Person den Ball vor dem Tore aufgehalten hat; daß ein Spieler nur so lange abseits werden kann, als sein eigener Mann den Ball spielt; war ein Spieler in diesem Augenblicke nicht abseits, fann er den Ball in jeder Stellung übernehmen, auch ganz allein vor dem Torwächter, oder wenn dieser herausgelaufen sein sollte, ganz allein vor dem Tore; daß die Abseitsregel nicht aufgehoben ist, wenn die beiden gegnerischen Verteidiger die Mittellinie überschritten haben; die Ansicht, daß in einem solchen Falle die Abseitsregel aufgehoben sei, ist weit verbreitet, hat aber in leiner Regelbestimmung eine Unterlage; daß ein Spieler niemais Abseits werden tann, so lange er hiuter dem Ball bleibt; daß die Abseitsstellung eines Spielers aber nicht aufgehoben wird, wenn er dadurch hinter den Ball tommt, daß der Ball von der Latte oder dem Pfosten ins Spielfeld zu rüdprallt; wenn ein Spieler in dem Augenblid abieits war, in dem sein eigner Mitspieler aufs Tor schießt, bleibt er abseits, auch wenn der Ball von der Latte oder dem Pfosten abprallt; daß der Schiedsrichter nur dann Abseits geben darf, wenn der abseitsstehende Spieler auch wirklich in das Spiel eingreift, indem er das Spiel oder einen Gegner stört; wenn der Linksaußen den Ball spielt und der Rechtsaußen steht abseits, darf der Schiedsrichter nicht pfeifen. daß der Schiedsrichter einen neutralen Linienrichter befragen darf, ob der Ball ins Tor gegangen ist, wenn er es selbst nicht genau sehen konnte; daß der Ball im Spiel bleibt, wenn er innerhalb des Spielfeldes den Schiedsrichter oder einen Linienrichter trifft; daß unmöglich ein Tor erzielt sein tann, wenn der Ball vom Pfosten oder der Querlatte ins Spielfeld zurückprallt; daß der Ball aus dem Spiel ist, wenn er den äußeren Rand der betreffenden Grenzlinie überschritten hat; daß der Schiedsrichter nicht Pfeifen muß, wenn der Ball außerhalb des Tores über eine Grenzlinie( Seiten- oder Torlinie) geht; Mittwoch, den 10. Dezember 1930. Aus Nah und Fern. Laubach. Hier wurde dem Sohn eines Malers die linke Hand vollständig verstümmelt. Der Junge wollte mit Kameraden ein Pulverexperiment machen, wobei die Ladung losging und ihm sämtliche fünf Finger der linken Hand abriß. Ulrichstein. Als Ersatz für die Bürgermeisterwahl vom 23. Februar, die der Kreisausschuß des Kreises Schotten wegen einiger Verstöße gegen die Wahlvorschriften für ungültig erklärte, wurde am Sonntag eine neue Bürgermeisterwahl vorgenommen. Der jetzige Bürgermeister Karl Appel erhielt 158, Beigeordneter Karl Geiß 156, Landwirt Friedrich Stein 85, Bädermeister Wilhelm Rühl 40, Maurermeister Friedrich Appel 25 Stimmen. Ungültig waren 10 Stimmen. Hiernach ist Stichwahl zwischen Bürgermeister Appel und dem Beigeordneten Geiß notwendig. Büdingen. In dem Kreisort Wenings gerieten einige Burschen am Abend aneinander, wobei ein junger Mann einem anderen ein Stück Holz so stark an den Kopf warf, daß der Getroffene auf der Stelle zusammenbrach. Durch den wuchtigen Wurf erlitt der bedauernswerte Jüngling eine Gehirnerschüt terung und wurde auf einer Seite gelähmt. Bensheim a. d. B. Der 18jährige Ingenieurschüler Alfred Midnat von hier wollte auf den bereits in Fahrt befindlichen beschleunigten Personenzug nach Mannheim springen. Er kam zu Fall, fiel unter den Zug und wurde überfahren. Dabei wurden ihm beide Beine unterhalb des Knies abgequetscht. Mainz. Wie das Städtische Gesundheitsamt dieser Tage mitteilt, haben in letzter Zeit die Diphterie- Erkrankungen unter den Mainzer Schulkindern zugenommen. Leider ist auch eine Reihe von schweren Erkrankungsfällen zur Beobachtung gekommen und auch solche, die tödlich verliefen. Gau- Algesheim. Sonntag vormittag hat sich in seiner Woh nung der 58 Jahre alte Oberpostschaffner Brück erhängt. Gegen ihn schwebte ein Verfahren wegen Beraubung und Vernichtung eines Amerika- Briefes. Wetzlar. Wegen Unterschlagung und Bilanzfälschung verurteilte das Gericht in Wetzlar den früheren Rechner der Sparund Leihkasse Niederkleen zu einem Jahr Gefängnis und 500 Mark Geldstrafe mit Bewährungsfrist. Als Grund der Verfehlungen, deren Höhe 44 000 Mark betrug, gab der seit 20 Jahren an der Kasse beschäftigte Rechner an, mehrmals für seinen Sohn mit größeren Summen eingesprungen zu sein, um diesem eine Existenz, die sich dieser selbst zerstört hatte, neu aufzubauen. Dadurch geriet der Vater in Schulden und ließ sich zu Unredlichkeiten verleiten. ,, Gießener Zeitung" Einspruchsfrist unmöglich gemacht werden. Schließlich sprach die Stadtverordnetenversammlung Oberbürgermeister Dr. Landmann und Stadttämmerer Dr. Asch das Mißtrauen aus und verlangte die Niederlegung ihrer Aemter. Frankfurt a. M. Montag gerieten ein Metzgergeselle und ein Lehrling während ihrer Arbeit im Schlachthof in Streit. Der 15jährige Lehrling zog sein Messer und stach auf den Gesellen, den 25jährigen Emil Kupfer, ein. Dieser sank, von mehreren Stichen getroffen, blutüberströmt zusammen. Frankfurt a. M. Die Gültigkeitsdauer des Ausnahmefrachttarifs 9a für Wein ist unter dem üblichen Vorbehalt jederzeiti= gen Widerrufs um ein weiteres Jahr bis zum 31. Dezember 1931 verlängert worden. Durch diese Tarifmaßnahme soll die schwierige wirtschaftliche Lage der Winzer erleichtert werden. Frankfurt a. M. Die neue Städtische Universitätsklinik für Gemüts- und Nervenkranke in Niederrad ist fertiggestellt. Frankfurt a. M. Landeshauptmann Lutsch wurde zum Ehrendoktor der Universität ernannt. Frankfurt. Die Stadtverordnetenversammlung nahm gestern einen gemeinsamen Antrag der Deutschen Volkspartei, der Wirtschaftspartei, der Nationalsozialisten und der Deutschnationalen an, der Einspruch gegen das Steuerdiktat des Staatskommissars erhebt. Gleichzeitig wurde ein volksparteilicher Antrag ange= nommen, in dem der Magistrat ersucht wird, zu dem genehmigten Protest vor Ablauf der Einspruchsfrist Stellung zu nehmen und dem Büro der Stadtverordnetenversammlung unverzüglich darüber zu berichten. Mit diesem Antrag soll ein Versäumen der Kassel. In der Nacht zum Sonntag ereignete sich in der Heckershäuser Straße ein tragischer Unfall. Der 18jährige Schlosser D. geriet mit seinem Vater in einen Wortwechsel, wobei der Vater tätlich zu werden drohte, so daß der Sohn flüchten mußte. Er kletterte aus dem Küchenfenster auf ein davor liegendes etwa 12 Meter hohes Dach, um ins Freie zu ge= langen. An einer schrägen Stelle des Daches fam er ins Rutschen und stürzte in die Tiefe. Auf dem gepflasterten Hof blieb er tot liegen. Stadtlohn. Gewölbeeinsturz in der Pfarrkirche. Montag stürzte ein Teil des Gewölbes der Stadtlohner Pfarrkirche ein. Durch die herunterfallenden Stücke wurden eine Anzahl Kirchenbänke zerschmettert. Da zur Zeit des Einsturzes kein Gottesdienst stattfand, befanden sich nur wenige Personen in der Kirche. Drei von ihnen wurden verletzt, davon eine schwer. Stuttgart. Der 58jährige Hausinspektor der Cannstatter Oberealschule wurde von Angehörigen der Arbeiterwehr, die für die Kommunistische Partei am Schulgebäude Plakate anklebten, niedergeschlagen, daß der Tod innerhalb weniger Minuten eintrat. Die Täter wurden festgenommen. Braunschweig. Im Hochbauamt der Stadt Braunschweig ist man Unregelmäßigkeiten und Bestechungen auf die Spur gekommen. Ein Beamter hat seit mehreren Jahren die Stadt durch Anweisung zu hoher Rechnungen um etwa achttausend Reichsmark geschädigt. Kiel. An Bord des Motor- Tankschiffes„ Max Albrecht“ erfolgte eine Explosion, wobei sechs Mann verletzt wurden. Ein englischer Dampfer leistete mit seiner Feuerlöschpumpe erste Hilfe. Nr. 98. werden sollte, eine sofortige und eine nahe bevorstehende Kürzung laufender Bezüge nicht vermeiden: Es sind dies zunächst die Zuschüsse, die den bedürftigen Offizieren und ihren Hinterbliebenen zum Ausgleich dafür gewährt werden, daß ihnen nicht mehr die gleich günstige Versorgung wie nach altem Recht zusteht. Diese zuschüsse sind um 10 v. S. gefürzt worden. Daß diese Kürzung im Einzelfall gewisse wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich bringen wird, ist nicht zu leugnen und muß bedauert werden. Aber da diese Bezüge bisher von jedem Steuerabzug und auch von der Reichshilfe befreit waren, obwohl sie, streng genommen, als Pensions= teil angesehen werden müssen, wird die Kürzung etwas von ihrer schmerzlichen Wirkung verlieren. Weitere gewisse Kürzungen werden voraussichtlich die Folge der angeordneten Nachprüfung in der Elternversorgung und der Witwen- und Waisenbeihilfe sein. Unter den Maßnahmen, die zur Minderung künftiger Ausgaben dienen sollen, ist an erster Stelle die Beseitigung aller Nachzahlungen für die Bezüge, die auf Grund von Kannvorschriften, im Wege des Härteausgleichs oder auf Grund von Verwaltungsvorschriften bewilligt werden, zu nennen. Die Notwendigkeit dieser Beschränkung ergab sich aus der Tatsache, daß zur Zeit von den Versorgungsbehörden monatlich noch mehrere Millionen lediglich für Rentennachzahlungen und sonstige Nachzahlungen geleistet werden. Zu der Anordnung, daß bei den Leichtbeschädigten fünftig nicht mehr die Kinderzulage bei Berufsausbildung des Kindes über dessen 18. Lebensjahr hinaus ge= währt werden kann, darf darauf hingewiesen werden, daß wiederholt die innere Berechtigung für die Gewährung der Kinderzulagen an Leichtbeschädigte bestritten worden ist, weil die Unfallversicherung Aehnliches nicht kennt und weil bei diesen Versorgungsberechtigten die Rente gewissermaßen nur als ein Zuschuß zum Arbeitseinkommen angesehen werden könne. Weiterhin hielt es das Ministerium für vertretbar, in den Fällen der Versorgung fünftig etwas mehr auf die eigene Leistungsfähigkeit der Reichsfinanzen Rücksicht zu nehmen, in denen kein unmittelbarer Zusammenhang mit der Dienstbeschä= digung gegeben war. So ist z. B. für die Gewährung der Witwen- und Waisenbeihilfe lediglich erforderlich, daß der Verstorbene Rentenempfänger war und daß die Hinterbliebenen bedürftig sind. Irgendeinen Zusammenhang des Todes des Beschädigten mit dem Kriegsdienst fordert das Gesetz nicht. Im Hinblick hierauf glaubte es das Ministerium vertreten zu können, wenn die Gewährung der Witwen- und Waisenbeihilfe fünftig lediglich auf die Angehörigen Schwerbeschädigter be schränkt würde, weil wohl nur in diesen Fällen von der Möglichfeit gesprochen werden könne, daß die wirtschaftlichen Verhält nisse der Familie durch das Dienstbeschädigungsleiden ständig, oder zum mindestens längere Zeit vor dem Tode ungünstig beeinflußtworden sind. Zu der Verschärfung der Bestimmung über die Gewährung der Zusagrente an Leichtbeschädigte sei zunächst darauf hinge= wiesen, daß die Leichtbeschädigten nach dem Gesetz an sich ausdrücklich; von dem Bezug der Zusatzrente ausgeschlossen sind. Zur Vermeidung von Härten ist jedoch bisher u. a. den LeichtDie Kriegsbeschädigten in den Sparerlassen. beschädigten die Zujakrente dann gewährt worden, wenn und von Ministerialrat Grießmeyer, Abteilungsdirigent im Reichsarbeitsministerium. Es ist bekannt, daß erst die Notverordnung im Sommer die gesetzliche Grundlage für die Regelung schuf, mit der der Haushalt 1930 für die Versorgung der Kriegsbeschädigten schon von seinem Beginn an gerechnet hatte. Die Folge war, daß die Haushaltsansäße für den tatsächlichen Bedarf nicht überall genügten. Sehenden Auges eine Ueberschreitung des Haushalts auf sich zu laden, verbot die Gesamtlage der Reichsfinanzen. Die gesetzlich zustehenden Bezüge der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen vertrugen keine Kürzung im Wege rasch wirfender Verwaltungsanordnung. So blieb nur übrig, in den Ausgaben Kürzungen vorzunehmen, die vom Reich ohne gesetzliche Verpflichtung auf Grund freiwilliger Bereitschaft übernommen worden waren, deren volle Weiterleistung dem Reich aber infolge eigener Not gegenwärtig nicht mehr möglich war Grundsatz des Reichsarbeitsministeriums war dabei, von unmittelbaren Eingriffen in bisher gewährte Bezüge möglichst abzusehen. Auf zwei Gebieten ließ sich aber, wenn mit dem Jahreszwölftel in den kommenden Monaten ausgekommen Weihnachts- Preisrätsel! Wer kennt Deutschland? Nerlbi, Gruhbam, Zeilgip, Seddern Nüchmen, Rohvanne. in den obenstehenden Worten sind die Namen von 6 deutschen Großstädten-] deutsche Hauptstadt, 1 Hausastadt, 2 im Freistaat Sachsen, je 1 in Bayern und Hannover in verstellter Buchstabenfolge enthalten. Wer errät die richtigen Namen? Es handelt sich nur um Großstädte mit über 300000 Einwohnern. Wir veröffentlichen dieses Preisausschreiben, um unser neues großes, Illustriertes Konversations- Lexikon" als Weihnachtsgeschenk in jedem deutschen Hause einzuführen. Jeder Löser erhält ein Vierteljahr hindurch als Weihnachts- Pramie von unserm ,, Jllustrierten Konversations- Lexikon" vollständig gratis 13 Wochenlieferungen= 1 Band von 832 Seiten mit über 15000 Artikeln, 3160 Abbildungen im Text und auf 160 ganz- und 17 halbseitigen Bildertafeln, ferner etwa 30 Seiten z. 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