Nr. 27. mn ift feit noch gün der Ruhr Jahre 1925 mehr pro Gebiete am t etwa 350, d von dem smaschinen Unfälle er peife festzu on der Ge a die Zah t an ihrer des Frisch Das Frisch Spätwinter igen Nähr shaltungen welche aber hmad und it man nun unbegrenzte ertvoll für besonders e Obit als s flüssigen ber die Her Landesaus ot, Stifts genheit, fich machen, da ge ist, früh innen. Obit 450 G. mit Sirth G. m. mt.- Das Lezepten, die find- im hund flar wird tochen enn die junhaben meist Zeit dafür. cheu vor der n? In der Zusammen che", immer Remmung r Speisereste fonstruierten Chlorodont tegraden in den Verkauf n Gießen. K RIECK er ch be, fe, etc. EN die Union Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. Rolitische Rundschau. ( Gießener Tageblatt) Das Reichskabinett befaßte sich in seiner Montag- Sigung über ein„ Gesetz zum Schutze der Landwirtschaft" mit den Agrarfragen. Die mehrstündige Aussprache führte zu einer grundsäglichen Einigung. Mit der Ablehnung der Mineralwassersteuer, der Tabaksteuer und der Freilassung des Petroleums beträgt der bis: herige Ausfall im dedungsprogramm der Regierung 67 Millionen Reichsmart. Jm Reichsinnenministerium wird augenblicklich eine Dent: schrift über den Streit zwischen Reich und Thüringen ausgearbeitet. Der neue Reichsverkehrsminister von Guerard hat sich auf der Sonntagstagung des Zentrumsvorstandes in Berlin dahin geäußert, daß eine Tariferhöhung der Reichsbahn zurzeit unmöglich sei. Ueber von Hoeschs Besuch bei Briand meldet der ,, Matin", daß der deutsche Botschafter eine authentische Interpretation über die Tardieuschen Sanktions- und Räumungsreden in Kam> mer und Senat erbeten habe. Wie von zuständiger Stelle verlautet, sind die Handelsver: tragsverhandlungen mit Desterreich in gutem Fluß und stehen unmittelbar vor dem Abschluß. Der belgische Senat hat mit 109 Stimmen gegen eine bei einer Stimmenthaltung das Haager Abkommen ratifiziert. Der deutschnationale Parteivorstand trat gestern zusammen und nahm einen ausführlichen Bericht des Geheimrats Hugenberg über die politische Lage entgegen. Nach eingehender Debatte wurde der Parteiführung einstimmig das Vertrauen ausgesprochen, Der Fall Böß steht jetzt, wie man hört, unmittelbar vor seiner endgültigen Erledigung. Böß muß sich bis zum 15. April zu der Anklageschrift äußern, die ihm bereits vor längerer Zeit zugestellt worden ist. Nach dem Vorbild des Schülerstreiks in Neukölln haben jetzt auch die Hamburger Kommunisten Versuche eingeleitet, ,, revolutionäre Kinderaktionen" in den Schulen des Stadtteils St. Pauli durchzuführen. ,, Echo de Paris" meldet, daß die französischen Werften Aufträge von Polen auf Lieferung von sieben Torpedobooten und die französische Flugzeugindustrie solche auf 55 militärische Flugzeuge, darunter drei Bombenflugzeuge, erhalten habe. Zwischen Gandhi- Anhängern und Polizei kam es in Aat Gujarat( Indien) zu ernsten Zusammenstößen, wobei verschiedene Personen verhaftet und mehrere verwundet wurden. Doch Reichstagsauflösung. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Es muß sich in dieser Woche entscheiden, ob in Deutschland fünftig, wie bisher, der Fraktionismus ungehemmt weiter witen und wüsten darf, oder ob endlich verantwortungsvolle Staatspolitik getrieben werden soll. Dreigliedrig ist das Notprogramm der Regierung: Dedungsvorlagen, Schutz der Landwirtschaft, Osthilfe. Man hat darauf verzichtet, diese drei Gruppengebiete durch ein Rahmengesetz zusammenzufassen. Wenn aber auch keine äußere, gesetzestechnische Verbundenheit zwischen ihnen besteht, um so gewisser ist die innere Zusammengehörigkeit, denn ohne die Gewährung der nötigen Finanzmittel kein Schutz der Landwirtschaft, keine Osthilfe. Unter diesem Drud stehen die Fraktionen des Reichstages, und wenn sie versagen, dann wird das als staatsnotwendige Erkannte eben mit Hilfe des Artikels 48 in Kraft gesetzt, und der Reichstag nach Hause geschickt. Daß Reichskanzler Dr. Brüning zur Anwendung des Artikels 48 fest entschlossen ist, läßt die ,, Germania" durchblicken. Sie macht gegenüber den ewig über Verfassungsbruch schreienden Sozialdemokraten mit Recht auf folgende Tatsache aufmerksam: 145mal ist bisher vom Artikel 48 Gebrauch gemacht worden, und zwar 138 mal unter der Reichspräsidentschaft des Sozialdemokraten Ebert, nur siebenmal unter Hindenburg. Mittwoch, den 9. April 1930 des Wahlalters und außerdem eine Verkleinerung der Wahlfreise vorgesehen ist. Es hat sich herausgestellt, daß die Beteiligung von Jugendlichen an den Wahlen hauptsächlich den radikalen Parteien zugute kommt, während durch die großen Wahlkreise das flache Land keine genügende Berücksichtigung findet. Vielfach glaubt man, daß im Falle einer Auflösung des Reichstages das neue Parlament bereits auf Grund des neuen Wahlrechtes gewählt werden würde. Das hätte aber zur Voraussetzung, daß die entsprechenden Gesetze auf dem Verordnungswege erlassen würden. Am Montag gab es im Reichstag gewissermaßen nur Vorfeldkämpfe im Steuerausschuß. Am Dienstag setzte die eigent= liche Schlacht um das Finanzgesundungsprogramm der Regierung im Plenum ein. Der Steuerausschuß hatte am Montag die Regierungsvorlage für die Benzin- und Benzolsteuer angenommen, am Dienstag aber die Tabaksteuer und die Mineralwassersteuer abgelehnt. Nun hat die Regierung dem Reichstag inzwischen zwei neue Vorlagen zugehen lassen, die sich mit der Vorbereitung der Finanzreform und mit der Regelung des Finanzausgleiches beschäftigten und um die ein harter Kampf entbrennen wird. Reform des Wahlrechts!? Berlin. Das Kabineti Brüning beabsichtigt, nach Verahschiedung des Finansprogramms die schon längst fällige Reform des Wahlrechts vorzunehmen. Als Grundlage für die neue Vorlage dient ein Entwurf, nach dem eine Heraussetzung Zentrum und Reichsbanner. Berlin. Der„ Pressedienst des Zentrums" schreibt: Wir haben früher schon darauf hinweisen müssen, daß es die höchste Zeit ist, die Aktionen des Reichsbanners etwas schärfer unter die Lupe zu nehmen. Das Reichsbanner ist damals gegründet worden, als Abwehr- und Verteidigungsorganisation. Damals war es notwendig. Mit den Jahren hat sich das Reichsbanner immer mehr zu einer sozialistischen Kampftruppe entwidelt. Das Ende der Flottenkonferenz. London. Briand fam gestern aus Paris nach London zurück und heute wird der Schlußatt der Flottenkorferenz beginnen. Auch die größten Optimisten rechnen nicht mer mit einem Fünfmächtevertrag, sondern nur mit einer Vertagung. Der Dreimächtepakt zwischen England, Amerika und Japan wird so elastisch abgefaßt werden, daß Frankreich und Italien die Möglichkeit haben, später ihre Unterschriften hinzuzusetzen. md pursigs Heſſiſche Politik. долюбе Anträge des Hessischen Landbundes für die 2. Lesung zur Universität und Technischen Hochschule. Antrag der Abg. Dr. Leuchtgens, Glaser zu Kapitel 67 u. 68. 1. ,, Wir beantragen: Berufung von ordentlichen Professoren an die Universität Gießen und an die Technische Hochschule Darmstadt erfolgen fünftig ohne Ausnahme auf Grund eines öffentlichen Ausschreibens in Fach- und Tageszeitungen." ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. 2. ,, Wir beantragen: Die Kollegiengelder fließen zu 3/6 in die Siatskasse, zu 3/6 an die planmäßigen Professoren." 3. ,, Wir beantragen: An persönlichen Ausgaben werden in Kapitel 68 gestrichen insgesamt 291 000 Rmt.“ 4. ,, Wir beantragen: Das ärztliche Honorar, das die Profes soren der medizinischen und veterinärmedizinischen Kliniken und Institute für Behandlung von Patienten in den staatlichen Anstalten erhalten, fließt, soweit es im Rechnungsjahr 10 000 Mark übersteigt, zu 25 v. H. in die Staatstaffe. Die Universitätskasse stellt die Rechnungen aus, erhebt das Honorar und leitet den Professoren 75 Prozent des ausmachenden Betrages zu". 5. ,, Wir beantragen: An persönlichen Ausgaben in Kapitel 67 werden gestrichen: insgesamt 469 000 Rmt." Die Wohnungsgelder der hessischen Staatsbeamten. Der Finanzausschuß des hessischen Landtags sette einen Unterausschuß ein, welcher mit der Regierung die Frage prü fen soll, inwieweit der den hessischen Beamten zustehende, nach Ortsklassen abgestufte Wohnungsgeldzuschuß, soweit er für die Zahlung der Mieten nicht benötigt wird, in Wegfall kommen soll. Demokratische Beamte. Der Gießener Zeitung schreibt man folgendes: Nummer 28 Steuern und Staatshaushalt. In der Zeit der chronischen Defizite wir hatten ein solches von 400 Millionen im Dezember v. J., und zur Zeit haben wir eines von 700 Millionen. Da ist es doch angebracht, auf die Hauptursachen dieser endlosen Steigerungen und ihre Abhilfe einzugehen. Sie liegen darin, daß eine kleine Schicht Steuerzahler die direkten Steuern aufbringt, während das Gros der Zensiten bloß zum Teil zur Steuerleistung, die überwältigende Mehrzahl aber überhaupt zu keiner direkten Steuer herangezogen wird. Das ist falsch und widerspricht den Grundjäzen, worauf der heutige demokratische Staat aufgebaut sein will; den durch die Verfassung gewährten Rechten müssen auch Pflichten entgegengestellt werden, denn erst damit wächst das Interesse an dem Staate und seiner Haushaltung, sowie auch das Verantwortlichkeitsgefühl, geordnete Finanzverhältnisse zu schaffen und zu erhalten. Es geht nicht an, daß der Beamte 10 Prozent Steuern bezahlt, einerlei, ob es Steuern regnet oder schneit, sondern dieselben müssen je nach Bedarf erhöht und ermäßigt werden, was der Beamte, der an der Aufstellung des Etats mitwirkt, auch einsieht. Auch jeder Gehalts- und Lohnempfänger muß zur Einkommensteuer im Reich und den Kommunen herangezogen werden und wenn es nur in geringen Sätzen geschieht, aber es muß ihm damit vor Augen gehalten sein, daß er zu den Bedürfnissen der Verwaltung beitragen muß; denn es ist ja sein Staat, den er sich selber geschaffen hat und den zu erhalten er das größte Interesse hat; die Privilegien der Steuerfreiheit waren wohl früher bei regierenden Häusern vorhanden, sind den Prinzipien der heutigen demokrat. Auffassung aber widersprechend. Man wende nicht ein, daß die kleinen Leute keine Steuern bezahlen können. Ihre Lebenshaltung hat sich gegen die Vorkriegszeit erfreulicherweise erheblich verbessert. Man sieht das nicht nur im Haushalt, sondern es kommt in der ungezählten Vermehrung der Feste, ihrem Ausmaß der Sportfahrten( man denke bloß an die Menschenansammlung in Frankfurt anläßlich der Anwesenheit einiger Dutzend Jtalienern von einigen Dutzend Extrazügen und anderem). Diese Massenansammlungen sind ins Gigantische ge= wachsen. Die Unternehmer, besonders der Mittelstand, ist ausgepumpt und geht einer Ratastrophe über furz oder lang entgegen. Sein Erworbenes und Erspartes geht restlos in Steuern drauf. Es werden der Wirtschaft nicht allein Steuern in allen möglichen Variationen abgenommen, sondern Jahr für Jahr Vermögensteile in Form von Steuern auf Besitz und Steuern auf das Anlage- und Betriebskapital von den Kommunen und vom Reich tonfisziert auf deutsch, enteignet, einerlei, ob der Betrieb etwas verdient hat oder nicht. Die unausbleibliche Folge ist, daß die Arbeiter entlassen werden müssen, weil das Betriebskapital zu ihrer Entlohnung weggesteuert wird, vielfach zu nutzlosen Anlagen, gewaltigen unproduktiven Bauten, die dem Arbeiter kein Brod schaffen, Nur in einem mit Kapital versorgten Land kann dem Arbeiter Arbeitsgelegenheit geboten beiter Arbei werden. you's tim ind I plopit Von Vertretern der Demokratie, also auch der Sozialdemo fratie, selbst den weitsichtigen und urteilsfähigen kann man ost die Redensart hören, wem die neue Regierung nicht passe, solle auch deren Geld nicht annehmen und auf sein Gehalt und seine Stelle verzichten. Soviele Worte, soviele Lügen. Die Beamten dienen dem Staat und nicht der jeweiligen Regierung. Sie werden aus Mitteln des Staates und nicht der Regierung bejahlt. Es gibt kein Geld der Regierung, sondern bloß ein Geld des Staates, der Gesamtheit. Aus diesem Durcheinanderwerfen der Begriffe Staat und Regierung entspricht auch die demokratitische Forderung nach grundsäglicher Besetzung aller Aemter mit überzeugten Parteianhängern, wodurch weiter nichts als Strebertum und politische Heuchelei in dem Beamtenstand ge= zeitigt wird, was bereits in der auffälligsten Weise zu Tage getreten ist. Das widertere sogar einen sozialdemokratischen Minister an, der kürzlich es ausgesprochen hat, daß ihm charaktervolle Männer lieber seien als feige Gesellen. Wäre die Ansicht, daß alle Nichtdemokraten den Dienst quittieren sollen, richtig, so würde auch der Schluß seine Richtigkeit haben, daß die demofratischen Beamten sich nicht aus den Steuern der nichtdemofratischen Bevölkerung sollten bezahlen lassen. 90 Prozent aller direkten Steuern bringen aber die Nichtdemokraten auf und diese Steuerzahler haben nicht einmal das Recht der Kontrolle, haben in den Staats- und Stadtparlamenten infolge der Parlaments- und Parteiwirtschaft nichts mitzusprechen. Die einen zahlen und die anderen verfügen über die Gelder! Was aber gilt die Wette, daß nicht eine einzige demokratische Zeitung einschließlich der sozialdemokratischen, vorstehenden Artikel abdruckt. Wie Unternehmer mit den Arbeitern solidarisch sein müssen, zeigt die jüngste Protestversammlung gegen die Erhöhung der Biersteuer, bei der auch die Brauereiarbeiter in Scharen zum Protest erschienen waren, weil auch sie sich geschädigt fühlen. bei ber Bilanglerung So ist es auch bei der Bilanzierung des Staatshaushaltes. Es muß jeder dabei interessiert sein, und das geschieht am besten durch den Steuerzettel, der verhindern soll, daß wahllos Ausgaben gemacht werden, die vermieden werden können, und dieser Haushalt muß aufgestellt werden mit fühlen Erwägungen, wie das jeder im eigenen Haushalt tut. Es liegt nur an den Parteien, sich selbst zu überwinden und gemeinsam zu handeln! Wir Deutsche leben heute in einer Schidsalsgemeinschaft. Inzwischen aber sind die Steuern im Reich, den Ländern und Gemeinden von 23 Milliarden auf 27 Milliarden gegen 8 Milliarden in der Vorkriegszeit angeschwollen. Dr. Gr. Hessische Demokraten für Anschluß an Preußen. Ein außerordentlicher Parteitag der hessischen demokantischen Partei befaßte sich am Sonntag mit der Frage des Anschlusses des Landes Hessen an Preußen. Zum Schluß der Tagung wurde eine Entschließung angenommen, in der es u. a. heißt, daß die demokratische Partei in Hessen zur Verwirklichung des Einheitsgedankens die staatliche Gemeinschaft mit Preußen anstreben zu müssen glaube, zumal die Verhältnisse im Rhein- Main- Gebiet diesen Weg aus wirtschaftlichen Gründen vorzeichnen. Die Schweiz und der Alkohol. In der Schweiz, wo man noch eine geordnete Finanzwirtschaft gewohnt ist, hatte man den Plan einer Schaffung einer Altersversicherung. Diese wurde nun nicht einfach ,, beschlossen" und aus Bundesmitteln finanziert, sondern man tat sich nach einer neuen Einnahmequelle um, aus der man die neue Belastung bestreiten konnte. Diese neue Einnahmequelle war eine Aenderung der Alkoholgesetze und eine Erhöhung, sowie eine Ausdehnung der dem Alkoholmonopol unterstellten Schnapssorten. Auch diese Maßnahme nahm man ernst genug ,, um nicht einfach in der Bundesversammlung über sie zu beschließen, man machte eine Volksabstimmung, die nun mit der Annahme des neuen Alkoholgesetzes mit großer Mehrheit geendet hat. Samstag, den 5. April 1930. Kinderzahl und Lebenshaltung. Welchen Einfluß hat die Kinderzahl auf die Ausgabengestaltung eines Arbeiterhaushaltes? Ueber diese Frage veröffentlicht die ,, Wirtschaft und Statistit" interessante Feststellungen. Diese beziehen sich auf 218 fast durchweg in Großstädten befindliche Arbeiterhaushaltungen mit einem Jahreseinkommen von 3000 bis 3600 Rmt. Unter diesen haben die meisten Haushaltung( 778) zwei Kinder, dann folgen 59 Haushaltungen mit einem Kind. Nach den Haushaltungen mit 3 Kindern( 35) halten sich solche mit vier bis sechs Kindern und ohne Kinder( je 23) die Waage. Unter den kinderlosen Haushaltungen steht Süddeutschland an der Spitze, die meisten Kinder( 3 bis 6) haben die Haushaltungen in Westdeutschland. In kinderlosen Haushaltungen werden für Nahrungsmittel jährlich 1051 Rmt. und für sonstige Lebensbedürfnisse 1975 Rmt. ausgegeben, oder umgerechnet auf eine Vollperson: 634 bezw. Haushaltungen von vier bis fünf Kindern da1037 Rmt. In die Nahrungsmittel 1561 oder 354 Rmk gegen entfallen für die Einzelperson, auf sonstige Lebensbedürfnisse 1569 oder 470 Rmk. auf die Vollperson umgerechnet. D. h.: mit der Familiengröße erhöhen sich die Kosten für Ernährung, während diejenige für die sonstigen Lebensbedürfnisse zurückgehen. Untersucht man die Art der verbrauchten Lebensmittel, so ergibt sich, daß der Verbrauch je Vollperson bei Butter, Eiern, Fleisch und Fleischwaren, Fisch, Obst, Gemüse, Weißbrot und Weizenfleingebäd mit wachsender Kinderzahl zurückgeht, daß dagegen der Verbrauch an Schmalz und Margarine, Roggen-, Grau-, Misch und Schwarzbrot, sowie Kartoffeln mit der Kinderzahl zunimmt. Mit anderen Worten: mit Wachsen der Kinderzahl tritt eine Minderung in der Qualität der Ernährung ein. Die durchschnittlichen Aufwendungen für alkoholische Getränke gehen von 97 Rmt. in den Haushaltungen ohne Kinder auf 62 Rmt. in den Haushaltungen von 4 bis 6 Kindern zurüď. Ebenso erfahren die Ausgaben für Vergnügen" und andere gesellige Anlässe, sowie Steuern, mit zunehmender Kinderzahl einen ausgesprochenen Rückgang. Dagegen steigen die Ausgaben für Bildung( auch Schulbedarf) von 47 Rmt. in den Familien ohne Kinder auf 65 und 73 Rmt. in den Familien mit ein und zwei Kindern. Geheimrat Stimming zum Ehrendoktor ernannt. Geheimrat J. C, Stimming, der Vorsitzende des Vorstandes des Norddeutschen Lloyds, ist von der Universität der Stadt Erlangen die Würde eines Doktor h. c. verliehen worden. In der Begründung heißt es, daß dieser Titel einem Manne ver liehen worden sei, der unter die Klugen, Starken und Tüchtigen zu zählen ist, denen es durch die Tat gelang, eine neue Handelsflotte zu schaffen, die der alten nicht nur gleicht, sondern wesentlich überlegen ist und die das Ansehen des deutschen Boltes bei den anderen Nationen wieder herstellte." Preußischer Feuerwehrtag. Der Preußische Landes- Feuerwehr- Verband wird nach 47jährigem Bestehen zum ersten Male einen Verbandstag abhal ten. Es werden zu dieser Tagung, die in Münster stattfinden wird, 30 000 bis 40 000 freiwillige Feuerwehrleute erwartet. Die Tagung findet vom 15. bis 17. August statt. Flugzeugkatastrophe. London. Montag morgen ist das deutsche Postflugzeug 1649 in der Nähe von Limpsfield Common in der Grafschaft Surey( England) zerschellt und verbrannt. Die beiden Insassen, nämlich der Pilot Hessel und der Mechaniker Gonnert, warden sofort getötet. Das Flugzeug war in den regelmäßiger Postdienst zwischen England und Deutschland eingestellt. Es han= delt sich um eine Junkersmaschine desselben Typs, den Hermann Köhl bei seinem Fluge nach Amerika benutzte. Das schnellste Schiff. Rom. Das auf der Schiffswerft von Ancona gebaute Kundschafterschiff„, Nicola Da Recco" hat mit einer Geschwindigkeit von 41,504 Meilen( 77 Km. in der Stunde) den Schnelligkeitsreford gebrochen. Friß von Unruh. Alter Tradition der Offiziersfamilie entsprechend, trat Fritz von Unruh nach Absolvierung der Kadettenschule in Plön bei der Kavallerie seine militärische Laufbahn an. Seiten ernst faßte er seinen Beruf auf. Nicht gedankenlose Hingabe an die Tradition, nicht die landläufigen Phrasen von den hohen Aufgaben des Offiziersberufs genügten ihm. Wie keine andere schien ihm gerade die Kriegerkaste wirklich berufen, dem Ge danken des Friedens zu dienen. Bereits 1911 bekennt er unter dem Titel ,, Ein Weg":" Tradition zwingt ihn, dem Vaterlande zu dienen als Offizier... Glutwellen, die sich bäumen gegen die Erkenntnis, daß sie dienen, um die Erfüllung ihres sehn= lichsten Wunsches zu vermeiden: den Krieg..." Hier aber türmt sich dem jungen Vorwärtsstrebenden ein schier unüberwindliches Hindernis auf. Das Feuer der Jugend vermag nicht durchzubrechen durch die Schlacken, die jahrhundertelange Tradition angesammelt und ihm die Lust nimmt. Der Konflikt zwischen dem von außen diktierien unerbittlichen Pflichtgefühl und dem eigenen denkenden Jch fut sich auf. Die Lösung dieses Konflikts fand Unruh in der schöpferischen Betätigung. Er erkannte seine Berufung zum Dichter und gestaltete in seinem ersten Drama ,, Offiziere" den tragischen Zwiespalt zwischen Kriegerberuf und und Menschentum. Wie kein zweiter seit Kleists ,, Prinz vom Homburg" wies der Dichter in seinem nächsten Werk„ Prinz Louis Ferdinand"*) diesen Widerstreit an einem historischen Stoffe auf. Der Boden war vorbereitet für eine Wandlung, und die Früchte, deren Keime im Kadettenkorps und in der Militärzeit aufsproßten, begannen zu reifen. Unruh machie sich vom Zwang des Dienstes frei. Erst der Weltkrieg rief ihn, den ehemaligen Leutnant, wieder unter die Fah nen. Auf eine so eindrucksfähige Natur mußte das unerbitt liche Geschehen der Kriegszeit von entscheidendem Einfluß sein. Im Krater des Trommelfeuers vollzog sich die Wandlung. In der ersten Marneschlacht vollende er sein dramatisches Gedicht ,, Vor der Entscheidung". Im Jahre 1916, in der Hölle vor Verdun, gestaltete er in wenigen Monaten die Prosa- Schöpfung *) Frankfurter Societäts- Druderei G. m. b. H., Abteilung Buchverlag, Frankfurt a. M. ,, Gießener 3ettung" Lofales. Konzert des Bauerschen Gesangvereins.. - Der Am Sonntag, den 6. April, veranstaltete der Bauersche Gesangverein in der fast ausverkauften Aula der Universität ein wohlgelungenes Konzert, das neben ausgezeichneten Männerchören eine Reihe mit großem Beifall aufgenommener SoloVorträge des auch in Gießen von früherem Auftreten bekann ten Frankfurter Konzertsängers Joh. Willy brachte. Bauersche Gesangverein läßt sich schon seit Jahren die Veredelung des deutschen Männergesanges ganz besonders angelegen sein, und hat mit diesem Kanzert wiederum bewiesen, daß seine musikalische Leitung( Herr Ehrenchormeister D. Görlach) und sein Stimmaterial durchaus auf der Höhe ist. Gesungen wurden Chöre von Lendvai, Kaun, Silcher, Othegraven, di Lasso und Moldenhauer in zum Teil moderner Bearbeitung, die insgesamt in vortrefflicher Manier zum Vortrag kamen. Besondere Erwähnung verdienen ,, Mädel rud, rud, rud", das„ Landsknechtsständchen" von Orlando di Lasso und der Moldenhauersche Chor ,, Der unerbittliche Hauptmann". Gleichen Anklang fanden die Solis des Herrn Joh. Willy, der in feinsinniger Art von seiner Sein träftiger Bariton Gattin am Flügel begleitet wurde. zeigte Vorzügliches in der Betonung des Dramatischen. Am Das begeisterte besten gefielen wohl seine Wolfschen Lieder. Publikum zwang den sympatischen Sänger zu einer Zugabe. Alles in allem, ein wohlgelungenes Konzert, das dem Veranstalter sowie den Sängern alle Ehre macht. * Neue Heilstätte. Mit einer eindrucksvollen Feier wurde Samstag mittag die Heilstätte Seltersberg für Tuberkulose der oberen Luftwege" eingeweiht. Zu dieser Feier hatte sich eine große Festgemeinde eingefunden. Als Vertreter der hessischen Regierung war Staatspräsident Dr. Adelung zugegen; ferner sah man eine ganze Reihe von Persönlichkeiten des öf= fentlichen Lebens, darunter die Spitzen der Behörden, viele biele Gelehrte der Landesuniversität und Wissenschaftler aus dem Reiche. Nach einem Musikvortrag übergab der Erbauer Baurat Meyer- Gießen den Schlüssel des neuen Hauses dem Vorsitzenden des Landesverbandes zur Bekämpfung der Tuberku lose, Professor Dr. Neumann- Darmstadt. Dieser reichte den Schlüssel mit einer Ansprache an den ärztlichen Leiter der Anstalt, Universitätsprofessor Dr. Brüggmann weiter, der nach herzlichen Dankesworten über das ärztliche Aufgabengebiet der Anstalt sprach. Hierauf überbrachte Staatspräsident Dr. Adelung mit einer Ansprache die besten Wünsche und Grüße der hessischen Regierung. Ihm schlossen sich Professor Dr. Hildebrand Gießen namens der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Gießen, Oberregierungsrat Rizel im Namen der Provinz Oberhessen und des Kreises Gießen, Bür germeister Dr. Seibe Gießen für die Stadt Gießen und Dr. Helm- Berlin als Vertreter des Zentralfomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose mit Glückwunschonsprachen an. Hierauf erfolgte eine Besichtigung der neuen Heilstätte. * Bom Stadttheater. Heute abend wird zum erstenmal in Gießen Fritz von Unruh mit seinem Louis Ferdinand, Prinz von Preußen" zur Aufführung gelangen. * Der erste Tonfilm in Gießen. Im Lichtspielhause in der Bahnhofstraße läuft seit gestern zum erstenmal ein Tonfilm. Bolizei- Bestimmungen für die Osterwoche. Auf Grund der Verfügung des Herrn Ministers des Innern vom 10. März 1924 zu Nr. M. d. J. 7792 und 19. März 1929 zu Nr. M. d. J. 12376 haben am Palmsonntag, den 13. ds. Mts. öffentliche Lustbarkeiten zu unterbleiben. Theatralische und Kinovorführun gen werden nur dann zugelassen, wenn die Darbietungen ett sten oder belehrenden Inhalts sind und der besonderen Bedeutung und Weihe dieser Tage angepaßt sind. Am Karfreitag, den 18. ds. Mts., sind nach wie vor öffentliche Lustbarkeiten jeder Art, auch solche mit ernstem Hintergrund, nicht erlaubt. An den übrigen Tagen der Karwoche einschließlich Ostersonntag sind theatralische Vorführungen und Konzerte aller Art einschließ ,, Opfergang". Unruhs im Kriege entstandene Bücher sind weder Photographie noch Predigt. Sie geben die höhere Wirklichkeit wieder und enthalten darum die seelischen Voraussetzungen für das, was folgt. Die Revolution schien solche Voraussetzungen zu erfüllen. Doch die Folgezeit enttäuschte. Nur wenige der Forderungen, die sich aus seiner wesenhaften Anschauung der Dinge ergeben hätten, wurden erfüllt. Das Jahr 1918 hätte ein Jahr wirtlicher Regeneration für Deutschland und die Welt werden können. Die Hoffnungen verwirklichten sich aber nicht. Der Dichier zog sich zur neuen Arbeit und Vertiefung zurüd nach Silvaplana. Jm gleichen Zimmer, in dem Nietzsche seinen„ Zarathustra" vollendete, schrieb er„ Ein Geschlecht". In unermüdlichem Schaffensdrang erstand, Play". Danach vollendete Unruh das Drama„ Stürme", ein vor dem Kriege begonnenes romantisches Jugendwerk, und ,, Rosengarten", eine Schöpfung, in der er sich wieder mit den Zeitproblemen auseinandersetzte. Die Tausendjahrseier der Rheinlande gab ihm den Anlaß, in ,, Heinrich aus Andernach" in neuer Gestalt und mit der Tiefe eines symbolischen Spieles ein glühendes Bekenntnis für die endgültige Befriedung des ältesten deutschen Kulturbodens abzulegen. Der ,, Bonaparte" ist die letzte dramatische Schöpfung Unruhs. Er enthüllt aufs stärkste die Dynamit der historischen und persönlichen Kräfte, die an einem Wendepunkt in Napoleons Leben, kurz vor seiner Krönung, als mit Enghien das legitime Prinzip beseitigt werden soll, zur Entscheidung drängen. Osterblumen und pflanzen. Das natürliche starke Bedürfnis unseres Boltes nach Blumen 1. Pflanzen, das in den langen Wintermonaten oft nicht in vol= lem Umfange befriedigt wurde, läßt sich mit dem Eintritt in die Osterzeit nicht länger zurückhalten. Spät, aber immerhin noch zur rechten Zeit, erkannte auch die Frau von heute, in welch hohem Maße die Blume in geschmackvoll gewählter Vase berufen ist, die Stimmung an Festtagen zu steigern. Nicht umsonst hat die Natur zur Osterzeit Hyazinthen, Tulpen, Krokus, Narzissen, Tazetten, Jonquillen und wie sie alle heißen mögen, aufblühen lassen, und wo ihre eigene Kraft und Wärme nicht Nr. 27. lich der Begleitmusik bei Lichtspielen zulässig, wenn sie eben falls ernsten, belehrenden Inhalts und der Bedeutung und Weihe dieser Tage angepaßt werden. Oeffentliche Tanzlust: barkeiten werden für diese Tage grundsätzlich nicht genehmigt. Die für die Karwoche vorgesehenen Konzertprogramme sind dem Polizeiamt zweds Prüfung sofort, spätestens bis 11. ds. Mts., in doppelter Ausfertigung einzureichen. * Muttertag in Hessen. In diesem Jahre wird wieder am zweiten Sonntag im Mai( 11. Mai) der Muttertag zur Abhaltung gelangen. * Sonderurlaub zur Teilnahme an Tagungen wird zukünftig den Beamten nur bis zu drei Tagen genehmigt. Was darüber hinausgeht, wird auf den alljährlichen Erholungsurlaub angerechnet. * Fahrpreisermäßigung zugunsten der Jugendpflege. Nach einer Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Kultus und Bildungswesen werden vom 1. April 1930 ab die Führerausweise nicht mehr von ihm ausgestellt, sondern sind von dem der Gemeindeund von Vereinsleiter selbst auszustellen ( Ortspolizei-) Behörde oder dem Jugendamt zu beglaubigen. Die neuen Vordrude werden von der Eisenbahnverwaltung an die Jugendpflegevereine gegen Vorzeigung der Bescheinigung über die behördliche Anerkennung und Erstattung des Herstellungspreises unmittelbar abgegeben. Die bisherigen, vom Ministerium für Kultus- und Bildungswesen ausgefertigten Führerausweise behalten bis auf weiteres noch Gültigkeit. * Bekämpfung der Schnatenplage. Die Grundstückseigentümer werden nochmals auf die Bekanntmachung des Kreisamts Gießen im Amtsverkündigungsblatt Nr. 22 vom 25. März 1930 hingewiesen, wonach jeder Grundstückseigentümer verpflich= tet ist, im April eines jeden Jahres die auf seinem Grundstück befindlichen, den Schnaken zur Brut dienenden Gewässer( Wassertümpel) Regenfässer, Bassins, Wasserlachen, Jauchegruben, Abortgruben usw. mit einem zur Vertilgung der Brut geeigten Mittel( Saprol, Petroleum usw.) zu übergießen. Nichthefolgung hat Bestrafung gemäß§ 3 der Polizeiverordnung, Le= treffend die Bekämpfung der Schnakenplage vom 28. November 1911 zur Folge. * Die Meisterprüfung tann nur machen, wer eine vorschriftsmäßige Lehrzeit durchgemacht hat und sich im Besitze eines Gesellenbriefes befindet. Feuerverhütung! VEGENER * Das Büchlein für alle* Die offizielle Aufklärungsbroschüre zur Feuerschutz- Woche Mittwoch, d Um die In Duisburg: ( Rhein) 5: 2 M.- Gladbach SV.( Niede Die vier vo pen 1 und 2 der die in einer Gr dem Meifter we für die deutsche lendritte erst no irtszweiten um Am 13. Apr In Samborn: Diffeldorf: Die Spiele men am 13. Ap iberitellungen a In Solingen- W 72 Hagen In Rheydt: S bezirksgweit Erge Legtes Verb Tura Kaf Großaln währen Gefellschaftsspiel BfB. Gie FC. Lang FV. Ode Germania Herborn Niedergir Breidenbo Spuip. Vo Aurheffen SC. 03 A Sport Ra FB. Beb Sportogg 60. 05 Hellas Berntan Gan Gießen Ehrings 1900 Gi Ridda 1 Rieberg Herbor Löhnbe Biffent Steinb Garber Offenb Leun 1 Stod Lang Nie Ste Bü Do Qu Ste Lar 190 Обо Tie Jugend: 190 Her Ehr Leu Lan Vf Gay Mar Ger VfB Bie Laa Feu Wet Dre We Spe End Dam Hest Ger Bür Wet Spe Bud We Dre Fri Dre Sar ausreichte, da half die Kunst des Gärtners, damit sich überall dort, wo Geschmad, Kultur und Frohsinn die Familienangehöri gen vereinen, diese köstlichsten aller Güter in den Osterblumen fundtun können. Jung und alt sammeln nach alter Sitte Birtenzweige, die zum Schmuck der Wohnung ins Wasser gestellt werden, desgleichen als Ersatz für morgenländische Palmen haben sich die vielbeliebten Weidenfätzchen eingebürgert, die bereits in der Passionszeit sinnig auf das tommende Osterfest hinweisen. Hier und da werden die Osterfuchen mit Blumenkränzen um wunden, die Körbchen der Ostereier erhalten einen Schmuck von Anemonen oder Narzissen, die Mädchen winden sich Kränze der Frühblüher ins Haar usw. Ob Stadt, ob Land, überall werden Blumen ins Haus getragen. Mit ihnen werden Besuche gemacht, denn sie darf man in alle Kreise tragen, seine Dankesschuld abtragen und Auf merksamkeiten erweisen. Liegt in einem Strauß aus Blütenzweigen nicht der Frühling selbst, das lachende Erwachen der Natur, das wir mit dem Osterfest feiern? Aber auch ein be scheidenes Vergißmeinnichtsträußchen, ein Topf bepflanzt mit Hyazinthen, Tulpen, Krokus, ein Kränzchen aus Anemonen, Veilchen, und die als Osterglocken allgemein bekannten gelben Narzissen lassen uns aufjubeln und stärken unser Sehnen nach noch mehr Schönheiten. Bei der Liebe der weitesten Schichten unseres Volkes zu den Blumen ist es erklärlich, daß auch die Altäre und die Gräber der Friedhöfe mit Frühlingsblumen und Pflanzen geschmückt werden. Zu den bereits genannten feien noch das liebliche Bellis Maßliebchen und das in allen Farben gezüchtete Stiefmütterchen genannt. Beide bilden sie den schönsten und dauerhaftesten Grabschmuck für das Osterfest. - Deutsche Frauen, laßt es Euch nicht nehmen, klagt nicht über die Not der Zeit, holt Euch den Frühling herein, schmückt Euer Heim zum Osterfest mit Blumen. Euch ist es vorbehalten, im Verein mit den mannigfaltigsten osterlichen Blumen die Heimgestaltung in der liebenswürdigsten Weise zu vollbringen. Wetteifert um den schönsten Tisch, den wahrhaft festlich zu ge stalten, Euch durch unsere Blumen möglich ist. Jugend: Etwa 1 wetters nad die BFB.- M wenn fie etm es jab alles aus. Die G Nr. 27. ie eben ung und Lanzlujt nehmigt. ind dem 5. Mts., ieder am zur Ab sufünftig darüber aub an ge. Nach Itus und ihreraus: von dem Semeinde laubigen. tung an geinigung 5 Herstel Dom Mi ten Füh it. üdseigen es Kreis: 25. März verpflich Brunditud jer( Waf thegruben, rut geeig Nichthe nung, Le November * eine vor im Besige Bobe fich überall ienangehöri Dfterblumen er Gitte Bir affer gestellt almen haben ie bereits in it hinweisen. fränzen um Sahmud von Kränze der is Haus ge ie darf m en und Au aus Blüten Erwachen der auch ein be epflanzt mit Anemonen, nnten gelben Sehnen nach Boltes zu den die Gräber en geschmüdt das liebliche Sen gezüchtete Schönsten und n, flagt nicht erein, fchmüdi svorbehalten, Blumen die u vollbringen feftlich zu ge Mittwoch, den 9. April 1930. Turnen, Um die Westdeutsche Meisterschaft. Runde der Bezirksmeister. Gruppe 3: - In Duisburg: FC. 04 Schalke( Ruhr) Spielogg. 07 Sülz ( Rhein) 5: 2( 3: 0). In M.- Gladbach: VfL. Benrath( Bergisch- Mark) SV.( Niederrhein) 4: 3( 3: 2). - Homberger Die vier vorbenannten Vereine haben sich aus den Gruppen 1 und 2 der Vorrunde für die Teilnahme an der Endrunde, die in einer Gruppe ausgetragen wird, herausgeschält. Außer dem Meister werden auch noch die zwei anderen Teilnehmer für die deutsche Meisterschaft ermittelt, jedoch muß der Tabellendritte erst noch mit dem Sieger aus der Trostrunde der Bezirkszweiten um die dritte Vertreterstelle kämpfen. Am 13. April gehen folgende Begegnungen vonstatten: In Hamborn: FC. 04 Schalke Homberger SV. In Düsseldorf: Spielogg. 07 Sülz VFL. Benrath. Runde der Zweiten: Die Spiele der Bezirkszweiten( nach dem Pokalsystem) kommen am 13. April auch wieder in Fluß. Es sind zwei Gegenüberstellungen angesetzt: - In Solingen- Wald: Preußen Krefeld( Niederrhein)- T.u.SV. 72 Hagen( Südwestfalen). In Rheydt: Spielverein Kassel( Hessen- Hannover) Rheinbezirkszweiter( Alemannia Aachen oder SC. M.- Gladbach). Ergebnisse aus dem Bezirk. Leztes Verbandsspiel der 1. Bezirksklasse, Gr. Kassel Lura Kassel FC. Großalmerode 3: 2( 1: 1) Großalmerode steigt aber trotzdem zur Bezirksliga auf, während Tura Kassel in seiner Klasse verbleibt. Gesellschaftsspiele: VFB. Gießen FC. 93 Hanau 2: 1( 1: 1) FC. Langen 1900 Gießen 4: 2( 1: 1) FV. Odershausen · Hermannia Kassel 3: 1( 1: 0) Germania Marburg- VfL. Sachsenhausen 5: 1 Herborn 1.- Burg 1. 2: 4( 2: 1) Niedergirmes 1. Alsfeld 1. 4: 5( 3: 0) Breidenbch 1. Wiesenbach 1. 3: 1( 0: 0) Spulp. gg. armen SC. 03 Kassel 5: 2( 1: 0) Kurhessen Kassel Arminia Bielefeld 2: 1( 2: 0) SC. 03 Kassel 2. VFR. Kassel 1. 5: 1 Sport Kassel FC. Grone 4: 0( 2: 0) B. Bebra-BC. 06 Kassel 6: 3( 2: 2) Sportogg. Niederzwehren Sportfreunde Kassel 2: 1( 1:) SC. 05 Göttingen Germania Halberstadt 4: 2( 3: 2) Hellas Münden Germania Halberstadt 2: 7( Samstag) Germania Fulda Spielogg. 02 Griesheim 3: 5( 0: 2) Gau Gießen- Weglar: Ehringshausen 1900 Gießen 2. Löhnberg 1. 2: 1 Weilburg 1. 1: 4 Nidda 1. VFB. Gießen 2. 1: 2. Ehringshausen 2. 9: 1( 4: 0) Herborn 2. Burg 2. 1: 0( verkürzt) Niedergirmes 2. Löhnberg 2. Bissenberg 1. Steinberg 1. Garbenteich 1. Offenbach Leun 1. Holzhausen 2. 1: 0 Burgsolms 1. 8: 0( 4: 0) Sterzhausen 1. 12( 0: 1) Großen- Bused 10 Rauborn 1. 11: 1( 4: 0) Bistirchen 1. 1: 3 Stodhausen 1. Ulm 1. 2: 1 Langenaubach 1. Eibelshausen 1. 7: 0( 4: 0) Niedershausen Winkels 1: 1 Steindorf 1. Büblingshausen Donsbach 1. Quedborn 1. Steinbach 2. Langenaubach 2. 1900 Gießen 3. Oberndorf 1. Tiefenbach 2. Jugend: 1900 Gießen 1. Hermannstein 5: 1 1. Oberbiel 1. 2: 0( abgebr.) Ballersbach 1. 2: 3( 2: 0) Geilshausen 1. 0: 2( 0: 1) VfB. Gießen 4. 0: 2 Eibelshausen 2. 1: 0 Bieber 1. 7: 2 Wehl. SpB. 3. 4: 4( 2: 1). Allendorf Jgd. 1: 0 Lollar 1. 4: 1 Herborn 1. Heuchelheim 1. 1: 2. Ehringshausen 1. Ballersbach 1. 6: 0 Leun 1. 1900 Gießen 2. 0: 4( 0: 2) Langenaubach 1.- Eibelshausen 1. 2: 0 VfB. Gießen Schüler Wehl. SpV. Schüler 0: 0 Gau Marburg: - Germania Marburg 2. Butzbach 1. 8: 1 VfB.-K. Marburg 2. Frankenberg 1. 2: 1 Biedenkopf 1. Wallau 1. 2: 2 Laasphe 1. Breidenstein 1. 1: 4( 1: 2) Feudingen 1. Wetter 1. Edelshausen 1. 4: 3( 3: 1) Garnau 1. 2: 1 - Dreihausen 1. Grünberg 1. 7: 4( 2: 2) Wehrda 1. Cappel 1. 2: 0 - Spedswinkel 1. Erfsdorf 1. 1: 1( 1: 0) Endbach 1. Marbach 1. 0: 1 Damm 1. Sinkershausen 1.( V.) 1: 2 Heskem 1. Mornshausen 1.( V.) 8: 1. Germania 3. Schönstadt 1. 2: 1 Bürgeln 1. Marbach 2. 6: 0 Wetter 2. Münchhausen 1.( V.) 3: 1 Speckswinkel 2. Erksdorf 2. 0: 1( 0: 1) Herzhausen 1. 7: 5( 3: 3) Cappel 2 1: 2 Buchenau 2. Wehrda 2. Dreihausen 2. Friedensdorf 1. - Jugend: Dreihausen 1. Sarnau 2. Grünberg 2. 5: 1( 4: 0) Wallau 2. 1: 0( 0: 0) Grünberg 1. 2: 1( 1: 0) Germ. Marburg 3. 7: 1. VfB. Gießen Hanau 93 2: 1( 1: 1). Etwa 1000 Zuschauer waren trotz des herrlichen Frühjahrswetters nach dem Waldsportplak gekommen, um zu sehen, daß die VfB.- Mannschaft über tatsächlich gutes Können verfügt wenn sie etwas zeigen will. Ein schönes Tor wurde erzielt und es sah alles nach einem überzeugenden Sieg der Plazherren aus. Die Gäste griffen dann in den zweiten 45 Minuten immer ,, Gießener Zettang Sport und Spiel. wieder energisch an und machten der Gießener Hintermannschaft viel zu schaffen. Erst im Endspurt stellten dann die VFB.er einen Sieg sicher, der allerdings auf Grund der technischen Ueberlegenheit, der besseren Ballbehandlung und der größeren Schnelligkeit verdient war. Aus dem Spielverlauf. Schon nach kurzer Spielhandlung entwidelte sich eine leichte Ueberlegenheit der Gießener, die ausgezeichnet zusammenarbei teten. Hanau verteidigte aber sehr geschickt und erst in der 20. Minute fonnte Preis mit einer feinen Leistung das Führungstor für Gießen erzielen. Dann bekommt 6 Minuten später Hanau eine Ausgleichsmöglichkeit geboten einen Elfmeter. Doch der Schuß geht direkt in Vöcklers Hände. Nun stieg das Selbstvertrauen der Hanauer und sie griffen stürmisch an. Es gelingt ihnen in der 44. Minute ein zwar anzuzweifelndes Tor aufzuholen. Der Ball hatte bei einem Geplänkel durch viele Beine hindurch aus Abseitsstellung seinen Weg ins Tor gefunden. - Nr. 28. Die 71., 74., 75. und 83. Minute war für den Platzverein von Erfolgen gekrönt. Man trennte sich nach echt sportlichem Kampfe mit einem Torverhältnis von n 7: 4( 2: 2) Eden: 8: 4( 2: 3) für Dreihausen. Am 11. Mai ds. Js. finden die Rückspiele in Grünberg statt. Städtespiel in Weglar gegen Gießen( DSB. DT. FrT.). Die Fußballer des WSV. sagten ab, wofür die freie Turnerschaft einsprang. Eine tomb. Mannschaft von Gießen, Wiesed und Heuchelheim überfuhr die Weglarer Rot- weißen 7: 0. Die Gießener Kombination spielte vorzüglich zusammen, sodaß ihr hoher Sieg verdient war. Das Handballspiel endete 10: 4 für Wetzlar. Das Spiel wurde 1 Minute vor Schluß von den Gießenern abgebrochen. Die Kombination VfL., TV. Niedergirmes war vorzüglich zu= sammengestellt und bewährte sich auf das Beste, denn Gießen hatte nie Aussicht auf Sieg. Schon kurze Zeit nach Beginn ging W. in Führung. Gießen kann sich im Gegenangriff nicht durchDie Gießener brachten nach der Pause das Edenverhältnis auf 5: 3. In der 52. Minute winkte Haupt ein sicheres Füh- setzen. Wetzlar kommt bis Halbzeit noch zum 2. Tor. Nach der rungstor, doch wo bleibt der sichere Schuß? Die Spannung wuchs, als nach verteiltem Spiel Hanau in der 81. Minute einen zweiten Elfmeter zugesprochen bekommt. Doch auch dieser konnte nur im Nachschuß als Abseitstor ins Netz gelangen. Wieder war es einmal nichts. Die Hanauer drängen start und oft haben sie mit ihren Torschüssen auch wahres Pech. Als Wilhelmi in der 87. Minute eine schöne Flante zum zweiten Tor verwandelte, war der Sieg sichergestellt. Kritisches: Bei den Hanauern, deren Spielweise gut war, aber unter einigen schwachen Punkten litt, bewährte sich der Ersatztormann. Die Verteidigung war ganz ausgezeichnet, besonders hatte sie einen guten Abschlag. Die Läuferreihe zeigte weniger gute Leistungen und der Sturm verlor sich in der Rombination und tam erst in der letzten Viertelstunde recht in Fluß. Bei den VfB.ern war Vöckler oft sehr nervös und schaffte den Gästen leichte Tormöglichkeiten. Die Berteidigung war gut, ohne jedoch die imponierende Leistung der gegnerischen Verteidigung erreichen zu können. Kreß war nicht ganz auf der Höhe. Die Läuferreihe erreichte eine sehr gute Form. Hier war Henrichs wieder der große Schaffer. Im Aufbau tlappte es nicht immer. Der Sturm war mit seinem schnellen Durchspiel sehr gefährlich und hätte mehr schießen müssen. Besonders gut gefallen konnte Haupt und Lehrmund. Wilhelmi ist gut, hat aber einen zu großen Egoismus, wodurch manches Tor vergeben wird. Kl. Preis ist ein Läufer und fein Stürmer. - FC. Langen 1. 1900 Gießen 1. 4: 2( 1: 1). Mit diesem Spielabschluß hatten die Blau- Weißen sich einem Gegner verschrieben, bei dem sie von pornherein auf einen Sieg verzichten durften. Langen spielt in der süddeutschen Oberliga und bann etwas, das beweisen die Ergebnisse gegen Borussia Fulda( 2: 0) und VfB.-K. Marburg( 5: 0). Aber mit dem Gegner wächst das Können. Wohl mußte 1900 eine Niederlage einsteden, aber es war eine sehr ehrenvolle mit ein wenig mehr Glüd hätte im Gegenteil das Resultat auch anders aussehen können. - 1900 spielte fomplett bis auf Kat, für den Langsdorf wieder eingesprungen war. In der ersten Halbzeit war das Spiel völlig offen, erst später war eine leichte Ueberlegenheit des Plagvereins festzustellen. Die 1900er boten insgesamt eine überraschend gute Partie, die besonders durch ihre technischen Feinheiten in Langen viel Sympathie für die Hiesigen ausLöfte. Sad im 1900er Tor war gut, wenn er auch das zweite Tor halten mußte, gleichfalls sehr gut arbeitete die Verteidigung, Jädel hat allerdings wieder einmal einen Handelfmeter auf dem Gewissen. Nicht Gewohntes zeigte die Läuferreihe, Kay fehlte! Der Sturm war vorzüglich. Er führte ein sehr feines Kombinationsspiel vor. Adelberger war der Torschütze der Gießener. Zeiler, der sehr eifrig schaffte, ließ in der 2. Halbzeit eine sichere Chance aus. Es war auch ohne das Ergebnis festzustellen, daß die Langener einen weniger komplizierten aber produktiveren Fußball spielten. 1900. Gießen 2. Weilburg 1. 1: 4. Das Vorspiel in Weilburg ging unentschieden 1: 1 aus damals war die Gießener Mannschaft verstärkt angetreten. Am legten Sonntag fam ein besserer Kräftevergleich zustande und 1900 wurde verdient nach sehr schlechten Leistungen von ihren Gästen auf eigenem Plage mit obigem Resultat geschlagen. Dreihausen 1. Dreihausen 2. Grünberg 1. 7: 4( 2: 2), Grünberg 2. 7: 1( 4: 0), Dreihausen Jgd. Grünberg Jgd. 2: 0( 1: 0). - Der FC. Grünberg weilte mit drei Mannschaften zu Gesellschaftsspielen bei dem Sportclub 1920 Dreihausen( Krs. Marburg). Den Reigen eröffneten die Jugendmannschaften. Während der Platzverein fomplett antrat, sah man bei den Gästen reichlich Ersatz. In der 7. Minute ging Dreihausen in Führung. Der Gästetorwart mußte diesen Schuß aber halten, denn er rutschte ihm nur so zwischen den Händen durch. Dreihausen war durch das für Grünberg ungewohnte Hochspiel im Vorteil und erzielte drei Eden, die nichts einbrachten. Grünberg setzte dem zwei Eden gegenüber, die auch ohne Erfolg blieben. Halbzeit. Die Gäste legen mit ihrem Flachspiel nach Seitenwechsel los und tamen dadurch etwas besser auf. Bis zum Schlußpfiff erzielte Dreihausen noch ein Tor und weitere vier Eden. Bei den zweiten Mannschaften ging der Platzverein in der 5. Minute in Führung. In der 7. Minute schied Grünbergs Mittelläufer durch Verlegung aus. Bis Halbzeit erzielte der Plagverein noch drei weitere Tore. Eden 6: 0. Nach Seitenwechsel war Dreihausen in der 50. und 85. Minute noch einmal erfolgreich, dem Grünberg furz vor Schluß das Ehrentor entgegensette. Eden 8: 2. Den Höhepunkt der Treffen bildete das Spiel der ersten Mannschaften. Vom Anstoß ab sah man Grünberg mit 1: 0 in Führung, dem der Plazverein erst in der 25. Minute den Ausgleich entgegensezte. In der 30. Minute übernahm GrünZehn Minuten berg abermals die Führung. 1: 2. Eden 2: 3. später zog Dreihausen durch eine zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters durch einen Elfmeter gleich. Kurz nach Seitenwechsel sah man die Gäste wieder in Führung. Bei dem Playverein wollte das Zusammenspiel nicht im geringsten flappen, zogen aber in der 54. Minute gleich. 3: 3. Hierauf gingen die Gäste in der 56. Minute wieder in Führung. 3: 4. Jetzt kam das Verhängnis für die Gäste. Hatten sie bis jetzt das Spiel überlegen gestaltet, so ließen sie in der Folge immer mehr nach. Pause ist das Spiel zunächst noch ausgeglichen, aber allmählich werden die W. überlegen. Schmidt- N. erhöht nach vorzüglicher Kombination des Innensturmes auf 3: 0. Nach 2 Minuten steht es 4: 0 für W.( Abee). Schmidt- N. wirft nach Täuschung unheimlich scharf zum 5. Tor für W. ein. Gießen macht sich von da ab wieder frei und kann eine Zeitlang das Spiel ganz in die Wetzlarer Hälfte verlegen. Ihr Halbrechter wirft das 1. Tor für G., dem kurz danach ein 2. folgte. 5: 2 steht das Spiel. Paulus fann den Vorsprung wieder auf 6: 2 erhöhen. Einen Strafwurf verwandelt Gießen und ein weiterer Strafwurf für diese läßt das Ergebnis in wenigen Minuten auf 6: 4 kommen, aber im Endspurt sieht man wieder Wetzlar start in Front. Abee wirft Nr. 7, Paulus im Alleingang Nr. 8. Im Anschluß an einen Strafwurf erhöht Schmidt auf 9: 4, bei dem 10. Tore, welches von Abee an die Latte geworfen wurde, sprang der Ball von da hinter die Linie und blitschnell wieder mit Effee heraus, worauf sich ein unschöner Disput ergab. Gießen streitte, das Spiel war zu Ende. W3W. Steinberg 1. Sterzhausen 1. 1: 2( 0: 1). Am vergangenen Sonntag empfing die 1. Mannschaft der Teutonen die 1. Mannschaft des Sportvereins Sterzhausen zu einem Freundschaftsspiel. Man hatte sich unter dem Gegner verrechnet. Die Gäste waren den Einheimischen förperlich und technisch überlegen. Steinberg trat mit Ersatz an und brauchte den Torchancen nach nicht zu verlieren, wenn der Sturm schneller gewesen wäre. Eine kleine Umstellung dürfte am Plate sein. Quedborn 1. Geilshausen 1. 0: 2( 0: 1). - Am Sonntag fand in Quedborn das erste Spiel um die Meisterschaft zwischen Queckborn und Geilshausen statt. Qued born in stärkster Aufstellung, Geilshausen mit Erfag. Punkt 2,15 Uhr gibt Schiri Grünewald den Ball frei. Queckborn hat Anstoß, sofort entwidelt sich ein lebhafter Kampf, in dem Quedborn etwas überlegen ist. Kurz vor Halbzeit macht Quedborn ein Selbsttor, so steht das Spiel in der Halbzeit 1: 0 für Geilshausen. In der zweiten Halbzeit spielte Geilshausen überlegen. Das Spiel wird immer rauher, bis der Schiri gegen Ende einen Spieler von Quedborn des Feldes verweist und einen Elfmeter verhängt. Geilshausens Tormann schießt den Elfmeter zweimal haarscharf in die linte Torede. Das Spiel steht 2: 0 für Geilshausen. Der beste Mann auf dem Plate war Schiri Grünewald, der seiner schweren Aufgabe voll und ganz gewachsen war. Süddeutsche Fußballmeisterschaft. Obwohl der Meistertitel an die Frankfurter Eintracht bereits vergeben ist, nehmen die Kämpfe mit unverminderter Hartnädigkeit ihren Fortgang. Ein ganz großes Spiel lieferten diesen Sonntag die Münchener Bayern, die gegen die Spogg. Fürth 4: 2 gewannen, sodaß nunmehr Bayern und Pirmasens punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz stehen und erst der legte Sonntag entscheidet, wer den zweiten Vertreter zur deutschen Meisterschaft stellt. Weitere Ergebnisse: - Wormatia Worms Eintracht Frankfurt 1: 2( 1: 1) FC. Pirmasens 1. FC. Freiburg 5: 1( 2: 0) SV. Mannheim Waldhof- VB. Stuttgart 2: 4( 0: 2) Troftrunde Nordwest: Rotweiß Frankfurt SV. Frankfurt. Sportfr. Saarbrüden SB. Wiesbaden Troftrunde Südost: Phönig Karlsruhe 1. FC. Nürnberg Union Böckingen Brivatspiele: Stuttgarter Riders FV. 04 Würzburg Phönig Ludwigsh. 1: 0 VIL. Neu- Isenburg 3: 0 - WFL. Nedarau 3: 1 FB. Saarbrüden 2: 0. Karlsruher FB. 1: 5 München 1860 2: 1 Jahn Regensburg 7: 1 Ambrosiana Mailand 3: 0 05 Mainz 3: 4. Städtespiel Brag Berlin 1: 1( 0: 0). Die Berliner Elf erzwingt gegen die Prager Berufsspieler ein verdientes Unentschieden. Bei außerordentlich schönem Fußballwetter erlebten 20 000 Zuschauer gestern eine freudige Ueberraschung, da die Berliner Elf, der man gegen die Prager Berufsspieler keine Aussichten gegeben hatte, sich als ebenbürtig erwies. Die Mannschaft der Nur Reichshauptstadt mußte mit viel Ersaz besetzt werden. hatte man in letter Min. noch Sobed in den Sturm genommen, der aber nicht seinen besten Tag hatte. Holland Jtalien 1: 1. Mit der gleichen Mannschaft, die am 2. März in Frankfurt a. M. über Deutschland mit 2: 0 siegte, führten die Italiener in Amsterdam das Länderspiel gegen Holland durch. Es war die vierte Begegnung der beiden Mannschaften. Zur allgemeinen Ueberraschung mußten sich die Italiener mit einem Unentschieden von 1: 1 begnügen. Sie führten zwar auch hier ein großes Spiel durch und schienen das Heft jederzeit in der Hand zu haben, sie hatten aber reichlich viel Pech. In der 25. Minute schoß der Halbrechte Baloncieri- Turin das Führungstor, und beim Stande von 1: 0 gng es auch in die Pause. Nach dem Wechsel liefen die Holländer zu großer Form auf und erzielten schließlich auch in der 30. Minute den Gleichstand. Italiens zweite Garnitur spielte in Genua gegen eine Auswahlelf von Luxemburg 8: 1( 5: 0). Peter's Union Motorrad- u. Fahrrad- Reifen WK30 SUNION TERS UNIONCORD PETERS UNION Samstag, den 5. April 1930. 3. Deutsche Kampfspiele in Breslau 26.- 29. Juni 1930. Für die„ Deutschen Kampfspiele", die in diesem Jahre vom 26.- 29. Juni in Breslau ausgetragen werden, gingen uns die ,, Allgemeinen Bestimmungen" zu, die wir nachstehend zum Abdruck bringen: Allgemeine Bedingungen. 1. Aufgabe. Der Deutsche Reichsausschuß für Leibesübungen veranstaltet gemäß§ 2 3iffer 3 seiner Sagung in regelmäßigen Zwischenräumen Deutsche Kampfspiele. Diese sollen den Ausdruck deutscher Volkseinheit, deutscher Sitte, deutschen Fühlens und der leiblichen Kraft und Gesundheit deutscher Jugend sein. Sie sollen das gesamte deutsche Volk erfassen. Vorkämpfe innerhalb der Verbände sollen die Besten ermitteln, die dann am Feste teilnehmen. Jeder Deutsche, wo auf der Welt er auch immer wohnt, kann sich an den Kampfspielen beteiligen. Voraussetzung ist selbstverständlich die Amateureigenschaft nach den Bestimmungen der zuständigen Verbände. Mindeſtalter 18 Jahre( Stichtag 1. Januar 1912), für Frauen Mindestalter 17 Jahre( Stichtag 1. Januar 1913). Gemäß Beschluß des Vorstandes vom 23. Februar 1929 wurden die Kampfspiele für 1930 der Stadt Breslau übertragen. 2. Leitung. Leiter der Kampfspiele ist der Kampfspielausschuß des DRA., der an letzter Stelle in allen Streitfragen entscheidet. Für die Durchführung der Kampfspiele ist von der Stadt Breslau ein örtlicher Vorbereitungsausschuß gegründet, der die Verantwortung trägt. DE 196 REICHE SIEG DER id mu sig Inn N 01330 ANNSCH 19 3 0 BRESLAU Gießener Zeitung 3. Preise und Erinnerungszeichen. Die veranstaltende Stadt gewährt allen Teilnehmern ein Erinnerungszeichen. Die Sieger der Wettkämpfe erhalten die für die Deutschen Kampfspiele geschaffene Erzplakette mit einer Urkunde, und zwar an jedem Wettkampf der Sieger die goldene( vergoldete), der Zweite die silberne( versilberte), der Dritte die bronzene Erzplakette. Bei den Mannschaftskämpfen erhält jeder Mann der. siegreichen Mannschaft die besondere Erzplakette für Mannschaftskämpfe. Weitere Auszeichnungen behält sich der Kampfspielausschuß vor. 4. Meldungen. Die Meldungen gehen an die„ ,, Geschäftsstelle der Deutschen Kampfspiele in Breslau 16, Stadion". Jede Meldung ist auf einem von der Geschäftsstelle anzufordernden Melde vordruck einzureichen. Maßgebend für die GülDEUT SCHE KAMPF SPIELE BRES LAU 1930 bisl natin s tigkeit ist die gleichzeitige Ueberweisung des Einsatzes. Meldungen, die mündlich oder durch Drahtung gegeben werden, sind ungültig. Meldeschluß: 8. Juni. Vormeldungsschlüsse bei einzelnen Verbänden bestehen nicht. 5. Einjaz. 5 90 14 Für jeden einzelnen Kämpfer und Teilnehmer eines Manndu chinh schaftskampfes, sowie auch Ersatzmann ist ein Einheitssay von 5 Rmt. zu zahlen. Für jeden zweiten und weiteren Wettkampf ein Zuschlag von 2 Rmt und Vergü .36 6. Zutritt Jeder Teilnehmer erhält eine nicht übertragbare Eintrittskarte, die für alle Tage der Veranstaltung gilt.pmon Billige Unterkunft und Verpflegung, sowie Verkehrserleichterung werden angestrebt. Aus Nah und Fern. Vergünstigungen. Menus R2 letzten Sitzungen bereits seine Zustimung zu dem Ankauf des für ein Strandbad notwendigen Geländes in der Rosenan gegeben hatte, bewilligte es jetzt die zur Errichtung des Bades erforderlichen 50 000 Mart. Heuchelheim. Zum stellvertretenden Fleisch- und Trichinen beschauer für unsere Gemeinde wurde vom Kreisamt Heinrich Burg aus Allendorf a. d. L. ernannt. Schotten. Die Vogelsberger Volksbank in Schotten hielt soeben ihre 25. Jahreshauptversammlung ab. Nach dem Jah resbericht konnte der Bestand erhalten, und das Institut weiter ausgebaut werden. Der Jahresumsaz bezifferte sich, wie auch im Vorjahre, auf 11 Millionen Reichsmart. Der Reingewinn betrug 6700 Mart. Die Spareinlagen betrugen, einschließlich der Heim- und Schulsparkassen 426 000 Mark. Neue oberhessische Kraftpostlinie. Büdingen. In einer Sigung unter Leitung des Kreisdirek tors Dr. Gaßner, an der die Gemeindevorstände der an der Autolinie Büdingen- Wenings interessierten Gemeinden teilnahmen, wurde einstimmig beschlossen, die bisherige Kraftomnibuslinie Büdingen Wenings an die Reichspost zu übertragen, deren Uebernahmebedingungen angenommen wurden. Der Vertrag ist zunächst für die drei kommenden Jahre abgeschlossen. Bad Salzhausen. Der diesjährige Badebetrieb beginnt anstatt 1. Mai bereits am Gründonnerstag, den 17. April. In der Zeit vom 17. April bis 1. Mai wird keine Kurabgabe erhoben. Rafetenflugversuch. Mainz. Der Konstrukteur Karl Ulrich hat eine neuartige Raumrakete fertiggestellt, die einen Menschen mitführen soll. Der Erfinder will in nächster Zeit praktische Flugversuche mit seiner Rakete unternehmen. Man rechnet damit, daß die hessische Regierung die praktische Erprobung dieser Erfindung unterMainz. Für die am 10. und 11. August in Mainz geplante Befreiungsfeier der hessischen Lehrerschaft hat der Vorsitzende des Deutschen Lehrervereins, Wolff- Berlin, ein Referat über ,, Die Vereinheitlichung des Reiches und die Schule" zugesagt. Lindenfels. Der Gemeinderat von Lindenfels hat nach ausgedehnter Debatte die Einführung der Biersteuer beschlossen. Weglar. Eine mit sechs Personen besetzte Chevrolet- Limoufine rannte in voller Fahrt gegen einen Baum und wurde völlig zertrümmet. Sämtliche Injassen wurden schwer verletzt. Fulda. Nachdem das Fuldaer Stadtparlament in einer der Wir errichten in Giessen eine Geschäftsstelle. Zur selbständigen Leitung derselben für eigene Rechnung erbiit. wir Angebote von kaufm. versierten u. organisatorisch durchaus erfahrenen Herren, die über Büro u. Telefon, sowie einigen tausend Mark in bar verfüg n, da es sich um eine Vertrauensstellung aller rsten Ranges handelt, die mit größerem Incasso verbunden ist. Tadellos. Ruf u. Vergangenh. Veding., hohes Jahresein komm. wird durch besteh. Geschäftsst. nachgewies. Kein Warengesch., keine Versicherung, feine Reflome! Man beachte Angeb. unt. G. 3.2 35 an die Geschäftsst.d.Bl. die billigen Sommerpreise! iz moto gill Tod durch Starkstrom. Schlüchtern. Der jugendliche Landwirtschaftsgehilfe P. Kaufmann aus dem Kreisorte Hutten kam im Keller seines Dienstherrn der Lichtleitung zu nahe, so daß er schwere Brandwunden erlitt, denen er bald darauf erlag. erlag. Beleidigung der Kirche. Nr. 27. spanien. Ein Stollen brach zusammen und begrub vierzig Bergleute. Bis zum Abend konnte nur eine Leiche geborgen werden. Man befürchtet, daß auch die übrigen Arbeiter sämtlich ums Leben gekommen sind. 75 000 Menschen gegen Heuschreden mobilisiert. London. n. Aegypten wird gegenwärtig von einer fürchterlichen Heuschredenplage bedroht. Gewaltige Schwärme ziehen über Palästina und Transjordanien, sowie aus dem Sudan auf den Suezkanal und das Niltal zu. Die ägyptische Regierung hat sich gezwungen gesehen, sofort 50 000 Pfund für Abwehrmaßnahmen bereitzustellen und hat überdies zum ersten Male seit 40 Jahren wieder das System der Zwangsarbeit eingeführt. In Transjordanien wurden von dem Emir Abdullah 75 000 Leute mobilisiert, die Tag und Nacht an der Arbeit sind, um die Heuschreckenschärme am Weiterflug zu verhindern. Die Wehrmacht in Rußland. Generalleutnant a. D. Exz. von Mezsch veröffentlicht im Aprilheft der Deutschen Rundschau" interessantes Material über die Wehrkraft Sowjetrußlands; wir geben aus dem Aufsatz die folgenden Abschnitte wieder: Die ersten Revolutionsjahre in Sowjetrußland waren erfüllt von Wehrdekreten, die keineswegs Papier blieben. 1922 erschien das erste, 1925 das zweite Wehrgesetz, das im wesentlichen noch heute gültig ist. Danach werden jährlich 1,2 Millionen en in 80 80 Infanterie- und 13 Kavalleriedivisionen ausgebildet, woraus sich in absehbarer Zeit eine moderne 12- Millionen: macht ergeben wird.. eun. Die Wehrmachtserziehung in Sowjetrußland hat nie unterlassen, den revolutionären Ursprungsgedanken als wichtigstes Kampfmittel auszunuzen. Die Gefechtsvorschriften setzen antikapitalistische Gärungen beim Feinde voraus.; sie, nicht nur das Gelände oder die Lage, können unter Umständen die Angriffs= richtung bestimmen. Zehn geschickte Agitatoren in Panzerautos hinter der feindlichen Front können, gegebenenfalls, wirksamer sein, als zehn gute Bataillone am feindlichen Flügel. Künftige Kriege werden nach sowjetmilitärischer Auffassung nicht mit der seelischen Zermürbung des Feindes enden, sondern damit beginnen. Das überwiegend bäuerliche Millionenheer hat bedingungs- und zeitlosen Wert für die Zukunft der Völkermassen, die im Sowjetstaate wohnen und die in wenig mehr als einem Jahrzehnt auf etwa 200 Millionen angewachsen sein werden. Ihnen ist die Wehrmacht nach und nach die populärste Institu= iſt die Wehrm tion des Staates geworden. Gewaltige Organisationen bereiten die soldatische Ausbildung der Jugend vor. Andere suchen dem Volke die Eigentümlichkeiten des modernen Krieges nahezu bringen. Woroschilow gab am Schlusse der vorjährigen großen Manöver die Parole aus, die Militarisierung müsse die letzte Fabrik und das letzte Laboratorium erfassen. Man will ein militantes Geschlecht heranziehen, und das Heer liefert dazu durch eine gute Mannszucht ein gutes, soldatisches Beispiel.. Die wachsende militärische Macht und die zielbewußte Wehrerziehung des Volkes werden zur Folge haben, daß das Heer einen wider Erwarten befriedigenden Ausgang des Sowjeterve rimentes endgültig stützt oder seinen Zusammenbruch über1d dauert. In keinem Falle aber wird in Zukunft die Millionenmasse, die heute in der Sowjetunion vereint ist, einem schwächlichen Pazifismus verfallen.. inn hi Hanau. In einer Sigung der Hanauer Stadtverordneten bezeichnete der kommunistische Stadtv. Georg Handke die evangelische Kirche als eine„ Verblödungs- und Verdummungsanstalt". Deshalb hatte er sich wegen Beleidigung der evangelischen Kirche vor dem Schöffengericht in Hanau zu verantworten. Der Anklagevertreter beantragte zwei Monate Gefängnis, das Gericht verhängte eine Geldstrafe von 250 Rmf.ter Hanauer Jugendheim in Rüdersbach. 19 Ri Jm ehemaligen ,, Gasthaus zur schönen Aussicht", hoch über der Rückersbacher Schlucht im Vorspessart, ist durch Umbau das „ Sanauer Jugendheim" entstanden. Es ist nicht nur Jugendherberge, Schullandheim und Erholungsort für die schulpflichtige und schulentlassene Jugend, sondern es dient als Rast- und Einkehrstätte auch allen erwachsenen Wanderern und Vereinen. Das 19. Deutsche Bundesschießen in Köln. ale Die Vorbereitungen für das 19. Deutsche Bundesschießen, das in der Zeit vom 20. Juli bis 3. August zum erstenmal in Köln stattfindet, sind in vollem Gang. Zu der großen SportAus den veranstaltung erwartet man 15-20 000 Schützen. bei der Geschäftsstelle des Deutschen Bundesschießens täglich einlaufenden Zuschriften aus dem In- und Ausland spricht ein überaus reges Interesse für die Kölner Veranstaltung. Man wird mit einem Massenbesuch zu rechnen haben. Der Hauptanziehungspunkt des Bundesschießens für die Allgemeinheit dürfte der historische Festzug sein. Speyer, 4. 4. Der Stadtrat beschloß die Einführung einer Warenhaussteuer. Bergwerksunglüd in Spanien. Ein schweres Bergwerksunglück ereignete sich in einem Kohlenbergwerk bei Llano in der Nähe von Santander in NordJunger, flotter Verkäufer der Kolonialwaren- u. Feinkostbranche 17 J. alt, gewandt i.Verkehr mit jeder Kundschaft sucht zu sof. Stellung. Gefl. Angeb. erbet. an Otto Karle. Steinbrücken, Post Eibelshausen. Heízí Kyffhäuser- Technikum Frankenhausen. Ingen. u. Werkm. Abtl. f.Masch.- u.Automobile Shwach- u..- StarkNeue Bücher. Ist es eigentlich möglich, daß es Kaufleute geben kann, die sich die großen Vorteile des hochschulartigen Studienganges „ Die Handelshochschule" noch nicht zunuze gemacht haben? Viele Wege stehen offen. 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Hünefeld, die durch ihre erste Ostwestüberquerung des Atlantik nicht nur die Todesflüge der Nungesser und Colli Hamilton, Minchin und Prinzessin LöwensteinWertheim, Hinchliffe und Eleonore Mackay rechtfertigten, sondern auch deutschen Erfindergeist und deutscher Technik zu einem überwältigenden Triumph verhalfen. Verantwortlich: J. V.: G. Burgeleit, Gießen. Ich bin auch am stromtechnå. Sonderabteil für Landm.u. Flug Landgericht Landgericht Giessen ZY uckerkranke Wie Sie ohne das nutzlose Hungern Zuckerfret werden könn., sagt jed. unentgeltl.Ph.Hergert, Wiesbaden.Rückertstr.177b zugelassen R. Brücher, Rechtsanwall Butzbach, Fernsor. 115. Frei von Rauch, Geruch und Ruß Union Hohe Heizkraft, altbewährt Ohne Schlacke, ohne GrusSauber billig, allbegehrt Briketts Man achte genau auf die Marke Union! Er Bezugspre Realtionsschluß bung nicht v 43. 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