Nr. 8 eng waltend hmte leine onbelt Tat., die ene erin der Gr Stamme iche he, oder hütte Beratene 5 Gidon WaldBeisheit Jägerin fen) gutes u, Nixe dchen Bales De rin e, Aräf nde huldige gen rung rung ( 3. B. prungs nd rein en, die e Gott geführt. teile Lenfen fchlecht er Bor ft ufw Bet ein Bans milien Seinrid Halld Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. - Politische Rundschau. Der Reichskommissar für die Osthilfe, Minister Treviranus, ist von Berlin nach Breslau abgereist. Eine Reihe führender Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens Deutschland haben einen Protest gegen die englische Absicht der Einverleibung Deutsch- Ostafrikas veröffentlicht. Von amtlicher deutscher Stelle wird dementiert, daß ein Abbau der Leistungen für die Kriegsopfer beabsichtigt sei. Reichskanzler Dr. Brüning hat eine Reihe von Besprechungen mit den Ministerpräsidenten der Länder über Spezialfragen des Sanierungsprogramms gehabt, wobei auch die Frage der Borverlegung der vorgesehenen Gehaltskürzung auf den 1. Januar 1931 erörtert wurde. Der Preußische Landtag vertagte sich am Freitag wegen des Parteitages der Demokratischen Partei und der Staatspartei bis zum Mittwoch nächster Woche. Dann sollen die preazischen Durchführungsbestimmungen zu den neuen Kommunalsteuern verabschiedet werden. Der Preußische Landtag lehnte die gegen Innenminister Severing eingebrachten Mißtrauensanträge mit 229 gegen 196 Stimmen ab. ( Gießener Tageblatt) Wie verlautet, sind innerhalb der führenden Berliner Brauereien Bestrebungen im Gange, die Arbeitszeit auf fünf Tage in der Woche zu kürzen. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften werden voraussichtlich kommenden Montag aufgenommen werden. Die englische Regierung hat den Reichsarbeitsminister Dr. Stegerwald zum 15. November nach London gebeten zu Be: sprechungen über den Achtstundentag und einige Spezialfragen. Das engl. Unterhaus nahm den Gesezentwurf, der zwecks Bekämpfung der Arbeitslosigkeit die Schulpflicht bis zum 15. Lebensjahr heraussetzt, mit 294 gegen 227 Stimmen in zweiter Lesung an. Zu der schweren Schlagwetterexplosion auf Schacht 56 des Sunday Creek Kohlenreviers in Amerika, bei der 165 Bergleute eingeschlossen waren, wird gemeldet: Die Rettungsmannschaften wurden zunächst durch die ungeheure Size zur Umkehr gezwungen. Von den dreihundert eingefahrenen Bergarbeitern fonnten sich etwa 150 nach der Explosion in Sicherheit bringen. Die Wirtschaftspartei hinter Drewiß. Berlin. Von der Wirtschaftspartei wird mitgeteilt: In der am Donnerstag stattgefundenen Sitzung ist zu den Angriffen des Reichstagsabgeordneten Colosser gegen den ersten Parteivorsitzenden und Fraktionsführer Drewitz Stellung ge= nommen worden. Parteivorstand, die Fraktionsführer der Länberparlamente und die Reichstagsfraktion stellen ein einmütiges Zusammengehen in allen politischen und Parteifragen fest. Sie sprechen dem Vorsitzenden vollstes Vertrauen aus. Die Vorstände des Landkreistages zum Programm der Regierung Brüning. Die Vorstände des Deutschen und Preußischen Landkreistages traten in Berlin zusammen, um sich mit dem Programm der Regierung Brüning und mit dem Problem der Wohlfahrtserwerbslosen zu beschäftigen. Es wurde folgende Entschließung gefaßt: ,, In den letzten Jahren sind die Aufgaben der Kreise dauernd gewachsen. Infolgedessen müssen ihnen bereits bei Schaffung der Gesetze die Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden, die sie benötigen, um die ihnen übertragenen Aufgaben im Interesse der Bevölkerung zu erfüllen. Die bevorstehenden Steuergesetze der Regierung Brüning müssen diesem Gesichtspunkt Rechnung tragen, indem sie die finanzielle Leistungsfähigkeit der Landkreise so sichern, daß auch weiterhin deren Tätigkeit als Lastenausgleichsträger fortgesetzt werden fann. Das Problem der Wohlfahrtserwerbslosen hat die Landkreise vor außerordentliche Aufgaben gestellt. Die Notverordnung des Reichspräsidenten vom 26. Juli 1930 verkennt die tatsächlichen Verhältnisse auf diesem Gebiete. Die zur Abgeltung der Wohlfahrtserwerbslosenlasten erschlossenen Steuerquellen stehen lediglich den Einzelgemeinden, nicht aber den Landkreisen zur Verfügung. Infolgedessen besteht die Gefahr, daß ein großer Teil der Landkreise ihre Aufgaben als Bezirksfürsorgeverbände und als Träger der Wohlfahrtserwerbslosenfürsorge bald nicht mehr lösen können, vielmehr völlig zusammenbrechen. Das gilt auch von der Neuregelung der Krisenfürsorge. Der Landkreistag fordert: Erschließung der durch die Notverordnung geschaffenen neuen Steuern als Einnahmequelle der Landkreise als Bezirksfürsorgeverbände und Leistung weiterer finanzieller Reichs- und Staatshilfe. Die Gleichstellung aller Gemeinden ohne Rücksicht auf die Einwohnergrenze. Beseitigung der Einschränkung des Personenkreises und der Bezugsdauer der Krisenfürsorge." In Anbetracht der Schwere der Zeit beschloß der Vorstand ferner, Veranstaltungen und Tagungen auf das notwendigste Maß zu beschränken. Dieselben Maßnahmen sollen auch den Landesverbänden empfohlen werden.- Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 8. November 1930 Bernstorff beantragt Einbeziehung der ausgebildeten Reservisten. Genf, 7. November. Die deutsche Forderung auf Einbezie hung der ausgebildeten Reservisten in die allgemeine Abrüstung wurde am Freitag im Abrüstungsausschuß von Graf Bernstorff zur Verhandlung gestellt. Graf Bernstorff wies auf den Antrag der deutschen Regierung im Mai 1929 hin, nachdem das Abrüstungsabkommen das jährlich einzustellende Rekrutenkontingent, sowie aftive und Reservedienstzeit angeben solle. Der vorliegende Abkommens= entwurf erwähnte dagegen lediglich die aktive Dienstzeit. Die Entwaffnungsaktion Starhembergs. Wien. Der Versuch Starhembergs, die sozialdemokratische Parteigarde, den Republikanischen Schutzbund, auf dem Wege einer Ueberrumpelung mit einem Schlag zu entwaffnen, ist nur zum Teil gelungen. Gefunden wurden nach einer amtlichen Mitteilung des Innenministeriums: 4000 Gewehre, darunter viele Sportgewehre, 20 Maschinengewehre, 360 000 Schuß Munition, 160 Handgranaten, eine Radio- Sendestation in Innsbruck und eine Scheinwerfer- Garnitur. Der„ Jrrsinn der Reparationen". Paris, 7. November. Der ehemalige Ministerpräsident Caillaux veröffentlicht in dem Finanzblatt ,, Capital" einen bemerkenswerten Artikel über„ Jrrsinn der Reparationen". ,, Man vergißt leider zu oft, zu bemerken schreibt Cail: laur, das die Kriegstribute die Wirtschaft derjenigen Länder, die sie erhalten, annähernd ebenso stark schädigen, wie die Wirtschaft der anderen Länder, die sie zahlen müssen. Zahlungen von Nation zu Nation, die nicht dem normalen Strom des Austausches entsprechen, müssen überall Unordnung und Verwirrung stiften." - ,, Wann wird endlich fährt Caillaug fort diese Wahrheit begriffen? Wann vor allem werden die Amerikaner verstehen, daß es ebenso vergeblich ist, die Tributzahlungen einzukassieren, wie zu versuchen, nur zu verkaufen, nicht aber zu kaufen, oder das Wirtschaftsleben vom grünen Tisch aus zu organisieren. Xerxes hat einst das Meer peitschen lassen..." “ Bericht über die wirtschaftl. Lage des deutschen Handwerks im Monat Oftober 1930. Im Gesamtbild hat sich die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Monat Dktober unter dem Druck der derzeitigen katastrophalen allgemeinen wirtschaftlichen Lage weiterhin verschlechtert. Als besonders bemerkenswert muß die Tatsache hervorgehoben werden, daß selbst in den Handwerksberufen, für die der Berichtsmonat für gewöhnlich gute Beschäftigungszeit ist, höchstens eine kaum merkliche Belebung der Geschäftslage eingetreten ist. Da mit Rücksicht auf die geringe Neubautätigkeit während des ganzen Jahres auch Aufträge für Arbeiten an Neubauten fast gar nicht erteilt wurden, war der Geschäftsgang bei den Baunebengewerben sehr gedrückt. Etwas besser war fast nur das Elektro Installateurhandwerk beschäftigt. Nur aus wenigen Kammerbezirken liegen Berichte vor, nach denen das zusätzliche Wohnungsbauprogramm der Reichsregierung eine leichte Belebung des Baumarktes hervorgerufen hat. Sonstige Neubauaufträge wurden fast gar nicht mehr erteilt. Im Herrenschneiderhandwerk hat mit Rücksicht auf die geringe Kaufkraft, sowie gehindert durch die verhältnismäßig warme Witterung, die saisonmäßige Belebung keinen großen Umfang angenommen. Für das Damenschneiderhandwerk liegen die Verhältnisse zurzeit infolge der gegenwärtigen Moderichtung, durch die wieder mehr Wert auf guten Siz und Verarbeitung gelegt wird, günstiger. Der Absatz der Nahrungsmittelgewerbe hat sehr unter der großen Arbeitslosigkeit zu leiden. Auch bewirkt die gute Kartoffelernte einen verminderten Absatz der Waren des Bäcker- und Schlachterhandwerks. In den ländlichen Bezirken war die Lage des Handwerks nicht günstiger als in den Städten. Infolge der geringen Preisgestaltung für landwirtschaftliche Erzeugnisse waren die Landwirte nicht in der Lage, Neuanschaffungen zu tätigen. Eine erhebliche Anzahl ländlicher Schmiede-, Schlosser-, Sattler- und Stellmacherbetriebe waren auch fast ohne Reparatur aufträge. Die Preisbildung für handwerkliche Erzeugnisse war unter diesen Verhältnissen naturgemäß sehr gedrückt. Außer dem führte die Preissenkungsaktion der Regierung in einer Reihe von Fällen dazu, daß die Kundschaft schematisch Preisnachlässe verlangte, obwohl weder Rückgänge für Materialien noch Lohnsenkungen usw. derartige Forderungen rechtfertigten. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Handwerk war sehr ungünstig. Zur Kennzeichnung der schlechten Arbeitsmarktlage führt die Handwerkskammer Dortmund an, daß in Hagen beispielsweise im gesamten Handwerk bei 2700 Be trieben kaum noch 700 Gesellen beschäftigt werden, während noch im Jahre 1926 die Zahl der beschäftigten Gesellen zirka 6000 betrug. Erheblichere Senkungen der Materialpreise werden nicht gemeldet. Als bemerkenswert wird darauf hingewiesen, daß trotz Fallens der Häutepreise die Preise für Leder anziehen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 89 Bedeutung u. Aufgaben des Handwerks in der wirtschaftlichen und politischen Krisis der Gegenwart. ,, In dieser Zeit der schweren Depression der Wirtschaft, die besonders stark auf dem deutschen Mittelstande lastet, ist es notwendig, sich Rechenschaft zu geben über die Lage und die Aussichten des mittelständischen Handwerks innerhalb der dentschen Volkswirtschaft. Aus einem Blick, der die großen Leitlinien der Vergangenheit und Gegenwart überschaut, können allein die Aussichten und vor allem die Aufgaben des Handwerkerstandes für die Zukunft erkannt werden. Ehemals während vieler Jahrhunderte das Kernstück der städtischen Wirtschaft und die vorherrschende gewerbliche Betriebsform, leidet das Handwerk seit mehr als hundert Jahren unter dem großen Wandlungsprozeß der europäischen Wirtschaft, der das kapitalistische Zeitalter heraufführte und bis heute seinen stetigen Fortgang genommen hat. Eine neue Produktionstechnik setzte in Verbindung mit starker Kapitalbewaffnung die Fabrik in den Stand, das Handwerk von allen Märkten weitgehend zu verdrängen. Mit der Unerbittlichkeit eines Naturgesetzes rottete der Großbetrieb im Laufe des 19. Jahrhunderts eine ganze Reihe alter und blühender Handwerkszeige aus. So verschwanden, um einige Beispiele zu nennen, die Kammacher, die Zinngießer, die Nagelschmiede, die Feilenhauer u. a. m. nach und nach ganz von der Bildfläche, und nur solche Handwerke blieben erhalten, die durch den Großbetrieb nicht ersetzt werden konnten, oder sich neue Formen der Drganisation schufen, mit deren Hilfe sie sich den gewandelten Verhältnissen anpaßten. Neben den Gewerbevereinen, die um die Mitte des vergangenen Jahrhundes hauptsächlich im südlichen Deutschland entstanden, sind von diesen Drganisationen zu nennen die mittelständischen Genossenschaften Schulze- Delitzschs. Von ihnen betreut hat sich eine führende und beispielgebende Schicht des Klein- und Mittelgewerbes durch alle Fährnisse der kapitalistischen Epoche hindurch zu erhalten vermocht. Der Staat, mit einsichtsvollem Blick in die schwierige Lage, hat durch Förderung der handwerklichen Standesorganisation, der Innungen, Innungsverbände und Handwerkskammern viel zur Sammlung und Stärkung dieser Berufsschicht getan. Eine von der Wissenschaft veranstaltete Handwerksstatistik am Ende des vorigen Jahrhunderts stellte fest, daß zwar ein namhafter Teil des Handwerks sich der neuer Wirtschaftsepoche anzupassen gelernt hatte, z. T. sogar neu im Anschluß an moderne technische Errungenschaften( Elektrizität) entstanden war, daß aber die Entwicklungsrichtung der kapitalistischen Wirtschaft das Handwerk nach und nach zur Bedeutungslosigkeit verurteilen werde. Diese ungünstige Prognose, durch die das Handwerk sich jedoch in keiner Weise beirren ließ, war sichtlich durch die Voraussage beeinflußt, die Karl Marg über die allgemeine Wirtschaftsentwicklung gemacht hatte. Daß fie auf einem Irrtum beruhte, zeigt die amtliche Statistik des Jahres 1925, die feststellte, daß trotz Krieg und Inflation in der kapitalistisch aufs stärkste durchgeformten deutschen Wirtschaft% aller Gewerbebetriebe Handwerksbetriebe waren, in denen% aller im Gewerbe beschäftigten Personen arbeiteten. Unter dem Eindruck dieser Zahlen hat sich das Urteil der Wissenschaft über die Lebensfähigkeit des Handwerks stark gewandelt. Man rechnet heute das Handwerk ebenso wie das Bauerntum zu den unausrottbaren Grundbestandteilen unserer Wirtschaft. Der große Wandlungsprozeß, der die gesamte abendländische Wirtschaft in ständigem Fluß hält, ist in der Gegenwart sichtlich in ein neues Stadium eingetreten. War das 19. Jahrhundert das Zeitalter des Konkurrenzkampfes der Einzelbetriebe, so scheint das 20. Jahrhundert in immer höherem Maße die Zeit der gewaltigen marktregulierenden Wirtschaftsverbände, eine Zeit des Kampfes aller Einzelunternehmungen in der geschlossenen Front großwirtschaftlicher Organisationen werden zu wollen, die in Form von Kartellen oder einheitlich im Trust verschmolzen( 3. G. Farben) neben den wachsenden kommunalen Wirtschaftskörpern die wirtschaftlichen Machtkämpfe austragen. Ist schon der einzelne Handwerksmeister, wie jeder gewerbliche Einzelunternehmer, auf sich allein gestellt, den ihn beliefernden Kartellen schlechthin unterlegen, so muß seine Lage geradezu als gefährdet angesehen werden gegenüber der gegen die Vorfriegszeit außerordentlich gesteigerten Wirtschaftsbetätigung der öffentlichen Hand, die kraft ihrer Sonderstellung als Behörde und mit Hilfe des Privilegs der Steuerfreiheit gerade dem mittelständischen Gewerbe großen Schaden zugefügt haben. Was muß das Handwerk, das gesamte mittelständische Gewerbe tun, um dieser doppelten Gefahr Herr zu werden? Aus der sehr eindeutigen Stellung des Handwerks zur Großwirtschaft, Staat und Kommune ergibt sich ein doppelter Aufgabenbereich: der wirtschaftliche und der standespolitische. Drganisation läßt sich nur durch Organisation bekämpfen. Neben die modernen Verbände der Großwirtschaft müssen in immer höherem Maße die Wirtschaftsorganisationen des gewerblichen Mittelstandes treten, die auf einzelnen Gebieten, hauptsächlich in genossenschaftlicher Form, bereits namhafte Erfolge erzielt haben. Es sei hier erinnert an die Häutever Samstag, den 8. November 1930. ,, Gießener Zeitung" Rokereien hergestellt wird. Die Teerbauweisen ermöglichen uns die Ersparnis bedeutender Geldmittel im Straßenbau, denn von den verschiedenen Methoden moderner Deckenbefestigungen sind sie die billigsten. wertungsgenossenschaften des Fleischerhandwerks, die Einkaufsgenossenschaften der Bäcker, die Handwerkerbaugenossenschaften, die Edeka u. a. m. Auch die Innung wird in vielen Fällen eine Grundlage der wirtschaftlichen Organisation sein können, wie z. B. der rheinisch- westfälische Tischlerinnungsverband vorbildlich bewiesen hat. Hat die wirtschaftliche Drganisation des gewerblichen Mittelstandes die Aufgabe, den Einzelbetrieb felbständig und leistungsfähig zu erhalten mittels gemeinsamer Wahrnehmung gleichartiger wirtschaftlicher Interessen, so ist es die Aufgabe der standespolitischen Organisation des Handwerks, Gesetzgebung und Verwaltung in einem dem Mittelstand günstigen Sinne zu beeinflussen. Mit der Stärkung dieses Einflusses betreibt das Handwerk keine selbstsüchtige Interessenpolitik, sondern verhilft der Volkswirtschaft zur Gesundung, indem es die tragende, in Heimat und Volk verwurzelte, auf selbständiger werkfreudiger Leistung aufgebaute Volksschicht erhält, ohne die auf die Dauer kein Staat lebensfähig ist. Hier, in Bezug auf einheitliche tatkräftige Wahrung gemeinsamer Interessen, die sich nur auf ein starkes Solidaritätsgefühl stüßen kann, muß der Mittelstand noch sehr viel von der Industriearbeiterschaft lernen, die es verstanden hat, durch eine straffe, zielbewußt geleitete Gewerkschaftsorganisation die Geschicke unserer Politik seit Kriegsende in hohem Maße zu beeinflussen. Leider liegt gerade hier eins der bedenklichsten Probleme für die Zukunft des Handwerks. In falsch verstandener Interessenpolitik werden heute in einer Zeit der schwersten Gefährdung des Gesamtstandes unvermindert kleinliche Konkurrenzkämpfe zwischen den einzelnen Meistern ausgefochten und auf Grund persönlicher Mißgunst und Verärgerung das Gebot der Stunde, der solidarische Zusammenschluß, nicht erkannt. Das gilt sowohl von der Oberflächenbehandlung der Straßen mit Teer, durch die die Schotterdecken unserer Landstraßen mit geringstem Kostenaufwand in widerstandsfähige Fahrbahnen umgewandelt werden können, wie auch von den mittelschweren und schweren Teerstraßendecken. Nach den Angaben der Wirtschaftlichen Vereinigung deutscher Gaswerke stellen sich die Herstellungskosten je Quadratmeter bei Kleinpflaster auf rund 10 bis 14 RM., bei Beton auf 9 bis 12 RM., bei Walzasphalt auf 8 bis 10 RM., aber bei schwerem Teermakadam oder Teerbeton nur auf 6 bis 7 Rmt. Bei einer Fahrbreite von 5 Meter betragen also die Anlagekosten je Kilometer für Kleinpflaster rund 50 000 bis 70 000 RM., für Beton 45 000 bis 60 000 RM., für Walzasphalt 40 000 bis 50 000 RM., für Teermatadam oder Teerbeton dagegen nur 30 000 bis 35 000 RM. Die Teerdecken ersparen daher gegenüber den anderen Decken je Kilometer etwa 10 000 bis 35 000 RM. Erst wenn es dem Handwerk und dem gesamten gewerblichen Mittelstand gelingt, in Wirtschaft und Politik geschlossen aufzutreten, wird er zu der Bedeutung in Staat und Volk gelangen, die ihm gebührt. Nicht eher aber wird unser Volk in der Lage sein, die ihm von der Geschichte gestellten großen Aufgaben im Kreise der Weltvölker zu erfüllen." Geldnot und Straßenbau. Nr. 89 Effert und der übrigen Mitglieder der Zentrumsfraktion im Preußischen Landtag verbreitet worden, in der einleitend vehauptet wurde, daß die Klagen der Bergarbeiter über Unfälle, die auf nicht genügende Beachtung der bergpolizeilichen Vorschriften durch die Grubenverwaltungen zurückzuführen seien, zugenommen hätten. Als Beispiel wird ein Fall von Zeche Graf Moltke 3/4 erwähnt, der dem Bergarbeiter Gesing aus Gladbeck das Leben gekostet habe. Auf dieser Zeche würde die Bestimmung, daß der Strom in den Zugangsstrecken zum Schacht 20 Minuten vor der Seilfahrt ausgeschaltet werden müsse, in der Regel ignoriert. Infolge dieser niedrigen Anlagekosten ermöglichen es die Teerbauweisen, mit den verfügbaren Geldmitteln mehr Straßen automobilfähig zu machen, als andere Bauweisen. Hat man z. B. einen Betrag von 3 Millionen RM. zur Verfügung, so reicht dieser für rund 43 bis 60 Kilometer Kleinpflaster, etwa 50 bis 60 Kilometer Beton und 60 bis 70 Kilometer Walzasphalt, während man mit der gleichen Summe Teermakadam oder Teerbeton auf einer Strede von etwa 86 bis 100 Kilometer einbauen kann. Camstag, den Seffen itin Das Heffifch im Reichsrat ge trächtliche Tabal vor allem im J wird in gleicher grüßt werden. 918 Berlin, 7. N jcht in den mond herausgibt, deut fen Ergebnisse j dentlichen Etat nen Mart. Sie aus dem Defizit Haushalt, in de Don 272 Million der Hauptfache Dazu erklären die Vereinigten Stahlwerke, Abt. Bergbau: ,, Der Unfall des Bergarbeiters G. steht mit einem zu späten -Ausschalten des Stromes in keinerlei ursächlichem Zusammenhang. Nach den Vorschriften ist der Strom in dem in Frage kommenden weiter entfernt liegenden Revier 5 20 Minuten und in dem Schachtquerschlag, also in der Nähe des Schachtes, 10 Minuten vor Beginn der Seilfahrt auszuschalten. Der Unfall ereignete sich im Schachtquerschlag, und zwar 15 Minuten vor Beginn der Seilfahrt. Von einem zu späten Ausschalten des Stromes kann daher keine Rede sein. Die Stromzufuhr war in der Strecke infolge Kurzschlusses einige Zeit ausgeschaltet gewesen. Während des Stillstandes verließ der Lokomotivführer den Führerstand, ohne hierbei die Kurbel in die Nullstellung zu bringen, bezw. die Kurbel, wie vorgeschrieben, ab zunehmen. Beim Wiedereinschalten des Stromes lief die Lotomotive führerlos nach dem Schacht weiter und überfuhr den Hauer G. Auch unter Berücksichtigung der Unterhaltungskosten und der Lebensdauer der verschiedenen Deckenarbeiten schneiden die Teerstraßen günstig ab. So zeigen z. B. die Vergleiche, die Landesoberbaurat Becker in der Denkschrift zum Etat 1930 der Landstraßenbauverwaltung der Provinz Hessen- Nassau angestellt hat, mit voller Deutlichkeit, daß eine Teertränkdecke bei jeder ernsthaft in Erwägung kommenden Lebensdauer wirtschaftlicher ist als Kleinpflaster. Nimmt man an, daß Kleinpflaster 40 Jahre und eine Teertränkdecke 15 Jahre alt wird, so stellt bei einem Zinssatz von 8 Prozent die Kleinpflasterdecke eine Kapitalbelastung von 12,28 RM. je Quadratmeter dar, die Teerträndecke eine Kapitalbelastung von 6,74 RM. Bei einer Fahrbahnbreite beider Decken von 5 Meter ergibt also die Teerkonstruktion für den laufenden Meter eine Ersparnis von 27,70 RM. und für den Kilometer eine Ersparnis von 27 700 RM. Der allgemeine Abbau der öffentlichen Ausgaben, zu dem die trostlose Wirtschafts- und Finanzlage zwingt, bringt überall mehr oder weniger starke Einschränkungen der Straßenbauausgaben mit sich. Das braucht aber keineswegs eine allgemeine Einschränkung der Bautätigkeit zu bedeuten, solange man noch auf andere Weise beim Bauen sparen kann. Eine wesentliche Verlangsamung im Tempo des Aus- und Umbaues unserer Straßen wäre ein untaugliches Mittel, denn sie widerspräche dem volkswirtschaftlichen Interesse. Der Kraftfahrzeugverkehr ist ein so wichtiger Faktor unserer Wirtschaft geworden, daß man das Tempo der Straßenverbesserung eher beschleunigen sollte, denn jeder Fortschritt im Straßenbau erhöht die Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit des Kraftverkehrs. Unsere Straßenbauverwaltungen sollten daher unter dem Zwang zur Sparsamkeit mehr als bisher danach streben, so billig wie möglich zu bauen, damit die verfügbaren geringen Geldmittel zur Instandsetzung eines möglichst großen Teiles des Straßennetzes ausreichen. Im Interesse unserer Kraftverkehrswirtschaft sollte man also corzugsweise solche Bauweisen anwenden, die die geringsten Anlagekosten für geeignete Fahrbahndecken verursachen. Wir bauen in Deutschland trotz unserer geringen Geldmittel vielfach noch zu teuer. So werden häufig schwere Pflasterungen und teure Auslandsbaustoffe ohne zwingenden Grund auf Straßen eingebaut, für die sich nach den im In- und Ausland gemachten Erfahrungen z. B. die Teerbauweisen ebenso gut eignen. Sie verwenden als Bindemittel für das Deckengestein Straßenteer, der aus dem Rohteer unserer Gaswerke und Es ist der Kraftverkehrswirtschaft durchaus nicht gleichgültig, ob wir unser gesamtes Straßennek in 10, 20 oder 30 Jahren modernisieren werden. Nicht„ Einschränkung der Bautätigkeit" muß daher die Parole im Straßenbau lauten, sondern ,, Anwendung der billigsten Bauweisen", mit denen man gute, widerstandsfähige und betriebssichere Fahrbahnen erzielen tann. Dann wird man auch mit den geringen Mitteln, die für den Straßenbau vorläufig verfügbar sind, beachtliche Fortschritte in der Straßenverbesserung erzielen, die unsere Kraftverkehrswirtschaft dringend benötigt. Dr. B. 208 8 Millionen tajje Ende Sept 918,5 Millionen mittelfristige Reiches stieg vo lionen auf 1309 Die Dre Dresden. 2 ganisationen de den Angestellte treten. Im La den. Zu guter Betriebe wieder fündigt, fofort jollen die Dre und geschlossen erfolgt ist. Wie deuti Es haben eingehende Vernehmungen durch die Bergbehörde stattgefunden, die aber sämtlich keinen Anhaltspunkt für die Richtigkeit der Behauptung, es sei in der Regel zu spät ausgeschaltet, ergeben haben. Es sind auch in dieser Hinsicht bisher der Verwaltung keinerlei Beschwerden vorgebracht worden. Dem Betriebsführer ist lediglich in einer weit vor dem Unfall liegenden Zeit eine Beschwerde gemacht worden, die er aber nach Prüfung als berechtigt nicht hat anerkennen können. Durch die Bergbehörde ist im Gegenteil tatsächlich festgestellt worden, daß nicht zu spät ausgeschaltet, sondern zu früh Schicht gemacht worden sei." Crkläsung der Vereinigten Stahlwerke zu einer Großen Anfrage der Zentrumsfraktion über Zunahme der Grubenunfälle und nicht genügender Beachtung der Sicherheitsvorschriften. Der neue Schiebsspruch im Ruhrbergbau. Bekanntlich hat die Schlichterkammer am 4. September den Antrag der Ruhrkohlenzechen auf Abbau der tariflichen Löhne im Ruhrkohlenbergbau um 10%, ebenso wie die Forderung der Bergarbeitergewerkschaften auf Erhöhung des Schichtlohnes um 50 Pf. abgewiesen und das von den Arbeitgebern gekündigte Lohnabfommen in unveränderter Form mit erstmaliger Kündigungsmöglichkeit zum 31. 12. 30 wieder in Kraft gesetzt. Der Schiedsspruch ist inzwischen für verbindlich erklärt, und die Folgen beginnen sich in den täglich vermehrten Entlassungen von Bergarbeitern bereits jetzt bemerkbar zu machen. Das ist kein Wunder, denn rein wirtschaftlich gesehen waren diese Entlassungen längst erforderlich, wurden aber immer wieder hinausgeschoben, da der Bergbau hoffte, durch Verringerung der Arbeitskosten eine Senfung seiner Selbstkosten zu er reichen. Nachdem diese Hoffnung nunmehr auf längere Zeit als gescheitert angesehen werden muß, blieb nichts anderes übrig, als die Entlassungen vorzunehmen, da die Zechen nicht in der Lage sind, die bisherige Verlustwirtschaft fortzusetzen. Der Verein für die bergbaulichen Interessen in Essen schreibt uns: Nach dem Grubenunglück auf Zeche Anna II ist in der Presse weitgehend eine Große Anfrage der Abgeordneten Harsch, - Einfuhr und Umsatzsteuer. Bei der Einfuhr nach Deutschland sind ausländische Erzeugnisse frei von Umsatzsteuer, stehen somit günstiger da als einheimische Ware. Es ist geradezu unverständlich, wie eine solche Maßnahme zur Durchführung gelangen tann. Die Türkei, die übrigens sonst keine Umsatzsteuer kennt, erhebt dagegen auf alle eingeführten Güter, und zwar auf den cif- Preis zuzüglich Zoll und Abladung, eine Einfuhrumsatzsteuer von 6 Prozent. - Wir wollen uns gar nicht so weit versteigen. Aber zum Schutze der deutschen Arbeit müßte doch folgende Mindestforderung in die Praxis umgesetzt werden: Für jede Position des den Zolltarifen zugrundeliegenden Warenverzeichnisses wird festgestellt, ein wievielfacher Umsat der Verkauf des Im= portiers eingerechnet in jeder Ware enthalten ist. Beim ersten Umsatz in Deutschland( Verkauf des Importeurs) ist der so errechnete Betrag an Umsatzsteuer abzuführen, Berechnung auf die Nettofaktura dieses ersten Verkaufs, also einschl. Zoll. Zu bemerken wäre hier noch, daß Polen bereits ein in dieser Beziehung ziemlich ausgebildetes Steuersystem hat. So würden Einfuhrwaren nicht besser gestellt sein als einheimische, ohne daß auch nur einer der bestehenden Handelsverträge gekündigt werden brauchte oder sich einer unserer Handelszertragspartner zurüdgesetzt fühlen könnte. Nettoerlöse des Ruhrkohlenbergbaues auf mindestens 18-20 m. je Tonne belaufen, was durch die eigenen Angahen der Gewerkschaften widerlegt wird. Inzwischen sind übrigens von den Unternehmungen diejenigen Zechen nochmals einer genauen Untersuchung unterzogen, die im vergangenen Jahre don der SchmalenbachKommission untersucht waren und die, da sie zu den besten und modernsten Zechen des Reviers gehören, eher ein zu günstiges als ein zu schlechtes Bild ergeben. Diese Untersuchung zeigt, daß seit Beginn des Jahres 1930 der gesamte Bergwerksbetrieb mit steigenden Verlusten arbeitet. Die Verluste sind im wesentlichen durch die infolge der Absazlage notwendig gewordenen-- Drosselung der Förderung und die Umlegung der firen Kosten auf die geringer gewordene Förderung entstan den. Hierzu kommt noch die Verzinsung der erheblich gewachsenen Haldenbestände, die sich Ende August auf 7 Millionen Tonnen gegenüber einem Haldenbestande von 1,75 Millionen Tonnen im Dezember 1929 be liefen. Auch die Absatziffern zeigen seit Januar 1930 eine abfallende Tendenz, sie sind von 260 000 Tonnen auf 201 000 Tonnen im Juli 1930 gesunken. Einen noch erheblicheren Nüdgang- weist die arbeitetägliche Kohlenförderung auf, die von 427 000 Tonnen im Ja nuar auf 330 000 Tonnen im August 1930 gesunken ist. Angesichts dieser Lage bleibt dem Bergbau kaum etwas anderes übrig, als neue Entlassungen. Hätten sich seine Forderungen eines Lohnabbaues erfüllen lassen, so wäre er in der Lage gewesen, die Feierschichten zu berringern und unter Beibehaltung der bisherigen Belegschaft die Betriebe weiterzuführen. Dem Arbeiter wäre damit besser gedient gewesen, als mit diesem Schiedsspruch. Liegt nun in der Tat- das ist die Frage, auf die sich das öffentliche Interesse mit Recht konzentriert eine Verlustwirtschaft vor? Wie hoch belaufen sich die Selbstkosten auf die Tonne Förderung, wie hoch sind die Verkaufspreise und die Gewinne des Unternehmers auf die Tonne? Nach Angaben der Gewerkschaften soll dem Ruhrbergbau bei Arbeitskosten von 9 RM. je To. noch eine Gewinnspanne von 4,50 Rm. verbleiben. Demgegenüber geben die Unternehmer auf Grund eingehender Statistiken die Arbeitskosten mit 10,10 RM. je Tonne an und verweisen auf die erheblichen Materialkosten, Frachten Steuern, Abschreibungen usw., die außer den Arbeitskosten zu berücksichtigen sind und nicht entfernt den von gewerkschaftlicher Seite errechneten Gewinn zulassen. Schon eine oberflächliche Betrachtung zeigt, daß die Rechnung der Gewerkschaften einen inneren Widerspruch aufweist. Wenn man nämlich, die Arbeitskosten in Uebereinstimmung mit den Gewerkschaften auf 9 RM. berechnet, und außer 2,50 RM. Materialkosten noch den von ihnen behaupteten Gewinn von 4,50 RM. dazu nimmt, so ergibt sich als Gesamterlös 16 RM. Da der Fettförderkohlenpreis, der von den Gewerkschaften als Standardziffer angenommen wird, aber nur 16,85 RM. beträgt, so schrumpft die Biffer von 4,50 RM. schon auf 85 Pf. zusammen. Damit sich ein Gewinn von 4,50 ergibt, müßten sich die Die Aufwertung unserer Speisen. Dr. Winckel. so daß die von ihm herkommenden Nahrungsmittel langsam entwertet, d. H. an wertvollen Nährstoffen mer werden. Die Mühlenindustrie entfernt aus dem Getreide die Kleie und damit die wichtigsten Vitamine, Nährsalze und das Lecithin, so daß das wertvollste und billigste von unseren Nahrungsmitteln, das Brot, immer mehr und mehr entartet und denaturiert wird. Man spricht viel in unserer Zeit von der Auswertung der im Kriege und in der Inflation in Verlust gegangenen Vermögenswerte. Man streitet sich und prozessiert, daß man wenigstens einige Werte zurückerhält, von dem, was die Zeit geraubt hat. - Kurz vor zum Warschau Methoden an, charakterisierer Protest beim im Wahlkreis rund 5000 de hin" aus der behauptet, es bürger. Die Büngermeiste Verbandes Listen selbst in irgendw weil diese ausschlagge Unkundige Köchinnen kochen die Speisen zu Tode oder gießen die nährwerthaltigen Koch- und Brühwässer in den Rinnstein. Durch diese und viele andere Maßnahmen wird dauernd die Nahrung entwertet und die Gesundheit des Menschen bedroht. Da ist es wichtig, in geeignetem Falle Ergänzungs- und Aufwertungsmöglichkeiten für die herabgeminderte Nahrung zu schaffen; überlegt man, welche Auswertungsmittel den falorienreichen, aber nährsalz- und vitaminarmen Nahrungsmitteln hierzu gehören die fein ausgemahlenen Mehle, die Teigwaren, der Reis, die Hülsenfrüchte- oder den durch zu langes Kochen entwerteten Speisen, Konserven usw. zugefügt werden sollen, so kommen wir zu der Erkenntnis, daß die nährsalz- und vitaminreichen Nahrungsmittel Obst und Gemüse sind. Die eben angeführten entwerteten Nahrungsmittel wären eine einseitige Nahrung, wenn sie nicht durch jene Le bens- und Gesundheitsstoffe des Obstes aufgewertet wür den. Die Hausfrauen müssen infolgedessen streng darauf achten, daß die tägliche Kost, die sie der Familie vor segen, stets solche Auswertungsnahrung in Form von Obst, Gemüsen und Salaten enthält. Durch diese Lebenswerte ist die Nahrung alsdann vollwertig und hochwertig gemacht, sie führt zu dauernder Gesundheit und Kraft. Aehnlich so verhält es sich in vielen Fällen bei unjeren Nahrungsprodukten; hier haben Technik und Zivilisation, sowie schlechte Sitten und Gewohnheiten uns viel wertvolles genommen. Am landwirtschaftlichen Boden ist Raubbau getrieben worden, er hat nicht mehr die Nähr- und Düngekräfte, wie ehedem, es fehlen ihm zum großen Teil Kalt, Kali, Phosphorsäure, Für die praktische Küche der Hausfrau ergibt sich aus dieser Weisheit folgende praktische Lehre: die Zu bereitung von Teigwaren, Mehlspeisen, Reisgerichten usw. nach gewohnter Weise verlangt als Beilage einen Obstjalat aus Aepfeln, Bananen, Beerenobst oder fri schen Gemüsesalat aus Salatblättern, reichlich Tomaten u. a. Bestandteile, um den notwendigen Vitamin- und Mineralsalzbedarf zu decken. Wo immer es möglich ist, soll man zur gefochten Kost Rohkost verabreichen. Zu Salaten und vielen gekochten Speisen gehört an Stelle von Essig der Saft einer Zitrone. Die alten Kochbücher sind im Sinne der Ernährungsreform revisionsve dürftig. Die Gesundheit der einer Hausfrau anvel trauten Familienmitglieder verlangt für den Küchen dienst die Befolgung und das Ausproben neuer Natschläge. Dorgetomn gelaufen lich ganz Unterlage und nun innerhalb Staatsange können, da die denkba Papiere be gebühren ve Got Eine ält bar, wenn Haben die wenigen Ba störend in Wohlerhalter ichon die Ka Gräbern der und freien ein Ausländ Es wird Dentmäler Das ist nicht in voller, p rühmte Nom das antirelig aud die Ze Dentmälern beit. Nicht Heiligenfigu einfach die C wandte die G hof. Auch d lebens werde Goldhes land geschehe Rommunisten Material zu und Billen gemacht; so geführt. 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Hessen stimmt gegen die Tabatsteuer- Erhöhung. Das Hessische Gesamtministerium beschloß am Donnerstag. im Reichsrat gegen die von der Reichsregierung geplante be= trächtliche Tabalsteuererhöhung zu stimmen. Der Beschluß, der vor allem im Interesse unseres einheimischen Tabakbaues liegt, wird in gleicher Weise von Verbraucherschaft und Industrie begrüßt werden. 918 Millionen Reichstassendefizit. Berlin, 7. November. Das Defizit im Reichshaushalt tritt jetzt in den monatlichen Uebersichten, die das Finanzministerium herausgibt, deutlicher als bisher zutage. Im September, des= sen Ergebnisse jetzt vorliegen, erreichte der Fehlbetrag im ordentlichen Etat am Monatsende den Betrag von 619,7 Millionen Mark. Hierin waren allerdings noch 165 Millionen Mark aus dem Defizit der Vorjahre enthalten. Im außerordentlichen Haushalt, in dem zu Beginn des Etatsjahres ein Fehlbetrag von 272 Millionen Mark vorhanden war, hat sich das Defizit in der Hauptsache wegen des Einganges der Kreuger- Anleihe auf 208,8 Millionen Mark vermindert. Im ganzen schloß die Reichstasse Ende September mit einem kassenmäßigen Fehlbetrag von 918,5 Millionen Mark ab. Es wurde vorläufig durch kurz 1: nd mittelfristige Kredite gedeckt. Die schwebende Schuld des Reiches stieg von Ende August bis Ende September um 59 Millionen auf 1309,6 Millionen Mart. Die Dresdener Gaststätten wieder geöffnet. Dresden. Am späten Abend des 6. November sind die Organisationen des Dresdener Gaststättengewerbes gemeinsam mit den Angestellten- Organisationen zu einer Sigung zusammengetreten. Im Laufe dieser Beratungen ist es sehr lebhaft geworden. Zu guter Letzt hat man beschlossen, am 7. November die Betriebe wieder zu öffnen, man wird jedoch, wie von uns angefündigt, sofort den Angestellten fündigen. Am 21. November sollen die Dresdener Gaststätten nochmals geschlossen werden und geschlossen bleiben, bis die Aufhebung der Getränkesteuer erfolgt ist. Wie deutsche Wähler in Polen um ihr Wahlrecht betrogen werden! - ,, Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Ich blättere in den Werken Friedrich Schillers und schlage die Verse auf: Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur, Freude, Freude, treibt die Räder In der großen Weltenuhr. Als der große Dichter diese Verse sang, da war noch mehr Freude in der Welt. Trüb ist die Zeit geworden und das Leben hart. Und doch müssen des Meisters Verse auch heute noch gelten. Aus dem grauen Alltag kann nur die Freude einen Sonntag machen. Und jeder Tag ist uns verloren, der uns nicht wenigstens eine kleine Freude gegeben und die Sonnenseite Dieses Lebens gezeigt hat. Die Freude aber muß kommen aus dem Sonnenland. Die Welt kann sie nicht geben; denn nur Reingestimmte, echte Sonntagskinder können sie genießen. Darum können ja so wenig Menschen sich innig freuen, weil ihre Freude nur aus der Welt kommt und nicht aus der Tiefe des Herzens. Wenn wir diesem lichten frohen Gast die Tore unseres Herzen öffnen wollen, dann müssen wir die Heimat desselben zuerst erkennen. Im ewigen Sonnenland ist er daheim, denn die wahre Quelle aller Freude ist Gott. In all' der Trübsal und Sorgen unserer Zeit ist er, der Spender aller Freude, gleichgeblieben. Aber mancher von uns hat den Anschluß an ihn verloren. Ein weiser Philosophe, der tief hinter die Kulissen dieses Lebens gesehen hat, sagte einmal:„ So gewiß das Universum nach festen, unveränderlichen Gesetzen regiert ist, so gewiß wird das Gesetz gefunden werden: Wenn du helle Dinge denkst, ziehst du helle Dinge an dich heran. Denkst du aber dunkel, dann zerschneidest du die unsicht baren Fäden mit der jenseitigen Welt." Wollen wir heute, am Sonntag, über diese tiefe Weisheit nad denken. Der Sonntagsschreiber. * Wichtig für Lungenkranke. Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden des Kreises Gießen jeden Montagnachmittag von 4 bis 5 Uhr statt. Lungenfranke und Krankheitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung sind, bedürfen einer Ueberweisung ihres Arztes an die Lungenfürsorgestelle. Unbemittelte werden unentgeltlich beraten. * Dr. Böß in Gießen. Der frühere Oberbürgermeister von Berlin, Dr. Böß, weilt seit einigen Tagen in unserer Stadt. * Vortrag. Den 2. Vortrag( Lichtbildervortrag) des Kaufmännischen Vereins und des Ortsgewerbevereins hält am Montag, den 10. November, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula, Herr A. W. Blau- Berlin über„ Eine Wanderung durch das Riesengebirge". * Verbandstag. Am Samstag und Sonntag findet der Verbandstag des Verbandes ehem. 116er hier statt. Die BegrüBung ist am Samstag, den 8. November, im ,, Café Leib", die Vertretertagung am Sonntag vormittag im Hotel Schütz. Kurz vor Abschluß der Auslegungslisten für die Wahlen zum Warschauer Parlament wendet der Wojewode Grazynski Methoden an, die besser als alles andere die„ polnische Freiheit" charakterisieren. Die deutschen Parteien mußten telegraphisch Protest beim Generalwahlkommissar in Warschau einlegen, weil im Wahlkreis Kattowig rund 4500, im Wahlkreis Königshütte rund 5000 deutsche Wähler„ auf Einspruch von dritter Seite hin" aus der Wahlliste gestrichen worden sind. Diese dritte Seite polnische Staatsbehauptet, es handele sich dabei nicht um bürger. Diese dritte Seite besteht aus Gemeindevorstehern, Büngermeistern, Vorstehern des Grazynskischen AufständischenVerbandes und ähnlichen Leuten, die genau wissen, daß in die Listen selbstverständlich gar keine Reichsdeutschen oder Optanten in irgendwie nennenswerter Zahl aufgenommen sein können, weil diese Wahllisten ja auch schon bei den letzten Sejmwahlen ausschlaggebend gegolten haben und weil, wenn solche Fehlermeisters Löber spielt am Sonntag, den 9. November, abends vorgekommen wären, sicherlich früher erhebliche Proteste eingelaufen wären. Diese Ansprüche von dritter Seite sind natürlich ganz rechtswidrig und ohne Vorlage von beweiskräftigen Unterlagen von den Wahlkommissionen angenommen worden, und nun sollen die gestrichenen deutschen Wähler plötzlich und innerhalb ganz weniger Tage einen„ Nachweis" ihrer polnischen Staatsangehörigkeit beibringen, was sie natürlich gar nicht können, da die Behörden ganz bewußt saumselig arbeiten, ihnen die denkbar größten Schwierigkeiten bei der Ausstellung der Papiere bereiten und überdies vorschriftswidrig hohe Stempelgebühren verlangen. Sowjetrußland und die Religion. - Unter dem Titel„ Sowjetrußland 1930" schildert ein junger Wissenschaftler im Novemberheft der„ Deutschen Rundschau" seine Erlebnisse auf einer Reise durch den Sowjetsteat, dem wir folgendes entnehmen: Eine ältere Vergangenheit wird reben der Gegenwart fichtbar, wenn man durch die alten Teile von Moskau wandert. Haben die Kirchen Petersburgs etwas Künstliches, wirken die wenigen Bauten in russisch- byzantinischem Stil dort geradezu störend in Moskau bestimmen sie noch immer das Stadtbild. Wohlerhalten sind die wichtigsten Kathedralen des Kreml; aber schon die Kapelle der iberischen Madonna, die Kirche mit den Gräbern der Zarinnen auf dem Kreml selbst wurden zerstört; und freien Lauf hat das Zerstörungswerk dort, wohin selten ein Ausländer gerät. Es wird im allgemeinen gesagt, alle künstlerisch wertvollen Denkmäler unter den Kirchen und Klöstern würden erhalten. Das ist nicht richtig. Ich habe das Donskoj- Kloster bei Moskau in voller, planmäßiger Zerstörung gesehen; ich habe das berühmte Nowodjewitschnij- Kloster besucht, und dort nicht nur das antireligiöse Museum in der Hauptkirche gesehen, sondern auch die Zerstörung des Friedhofs mit z. T. hervorragenden Denkmälern beobachten können. Dort machte man ganze Arbeit. Nicht nur, daß man Kreuze abgeschlagen, Christus: und man stürzte Heiligenfiguren die Augen ausgestochen hatte einfach die Gräber um, meißelte die Namen weg, und verwandte die Steine neu in dem benachbarten Kommunistenfriedhof. Auch die Gräber berühmter Persönlichkeiten des Geisteslebens werden nicht geschont. - Solches Vorgehen ist symbolisch für vieles, was in Rußland geschehen ist: man errichtete Neues in diesem Fall den Kommunistenfriedhof, indem man Altes zerstört und das Material zu neuen Zwecken verwendet. So hat man Paläste und Villen enteignet und zu Wohnungen und Erholungsheimen gemacht; so hat man auch Kirchen ,, produktiveren" Zwecken zu= geführt. In alledem liegt wenn man eine Leistung darin sehen will höchstens die des Umbaues unter viel Zerstörung, nicht die des Neubaues. - Oft fragt man sich: Was ist von dem Alten geblieben? * Großes Militärkonzert. Unter Leitung des Obermusik8 Uhr, die Kapelle des 1. Batl. Inf- Regts. 15 im Café Leib. * Monatsversammlung. Auf dem ,, Schützenhaus" findet heute die Monatsversammlung des Kriegervereins statt. Gleichzeitig werden die Meisterschützen der Kleinkaliber- Schießabteilung des Bereins geehrt werden für die Wiedergewinnung des Verbandspotals der Kriegerkameradschaft„ Hassia". * Konzert. Am Sonntag, den 9. November, nachmittags 4.30 Uhr, veranstaltet der Mandolinen- und Gitarrenverein Neapolita" unter Leitung von Herrn Hans Sonntag in der Neuen Aula ein Konzert unter Mitwirkung der Gitarre- Virtuosin Luise Walker aus Wien. Versteht man darunter das Rußland der alten Oberschicht, so wird man sagen müssen: so gut wie nichts. Der Adel und das alte Bürgertum sind entweder tot oder vertrieben. Es mag wohl noch einzelne Reste geben, die färglich ein lebensunwertes Dasein fristen; als Schicht sind sie erledigt. Anders auf dem Lande. Auch dort ist natürlich die alte Oberschicht verschwunden; aber kirchliche Gläubigkeit hat sich zum mindesten in der älteren Generation erhalten, selbst dort, wo eine radikale Kirchenverfolgung firchliche Handlungen unmöglich macht. Eine Kirchenverfolgung zu leugnen, wäre töricht; sie ist begleitet von positiv- materialistischer ,, Aufklärung", deren Niveau in Berlin auch das Gelächter ausgemachter Kirchenfeinde hervorrufen würde. Jedenfalls steckt in der breiten Masse der russischen Bauernschaft sehr viel ,, Altes", und man versteht, wenn den leitenden Leuten der Sowjets der Kampf um das Land immer mehr zum Kampf um ihr System wird! 33 Bergmannslos - Eine rettende Tat! Kurz vor der furchtbaren Grubenkatastrophe auf Anna II in Alsdorf kam auch in einer benachbarten Zeche der Steiger Cornes Josef Fiegen aus Wefelen bei Bardenberg durch Arbeiten an einem Förderschacht zu Tode. Erst wenige Tage vorher hatte die Familie Fiegen ihr neu erbautes Eigenheim, was durch die Baudag" Aktiengesellschaft in Aachen durch die Kapitalhergabe ermöglicht wurde, bezogen. Bei der genannten Gesellschaft besteht die Einrichtung, daß jeder Darlehensschuldner für den Todesfall versichert wird, ohne daß der Einzelne hierfür irgendwelche Prämienzahlungen aufzubringen hat. Es handelt sich um eine Kollektiv- Versicherung, und werden Unkosten durch die Gesellschaft selbst aufgebracht. Die ,, Baudag" Aktiengesellschaft war in der Lage, vor dem diesjährigen Allerseelentage der Witwe und den Kindern mitteilen zu können, daß die ganze Kapitalschuld von ca. 12 000 RM. für Haus und Terrain er: lassen würde und dieser Betrag nunmehr durch die Versicherung der genannten Gesellschaft zurückgezahlt wird. Die Familie hat demnach ein vollständig schuldenfreies Eigentum.- Den Hinterbliebenen des Verstorbenen kam in ihrem Leid und in ihrer Not diese Botschaft wie ein rettender Engel, denn es wäre unmöglich gewesen, daß man die erforderlichen Rückzahlungen in Höhe von 50 RM. pro Monat für die Folge hätte weiterleisten können. Nr. 89 * Winterfest. In seiner Turnhalle am Oswaldsgarten hält der Turnverein v. 1846 am Samstag, den 8. November, abends 8.30 Uhr, sein Winterfest ab. * Familienabend. Am Sonntag, den 9. November, hat die Lukasgemeinde im Lukassaal einen Familienabend. Herr Reichstahnamimann Dörr hält einen Vortrag über„ Das Reisen in der guten alten Zeit". * Stiftungsfest. Die Schützengesellschaft 1926 e. V. feiert cm Samstag, den 8. November, abends 8.30 Uhr, auf der„, Liebigshöhe" ihr 4. Stiftungsfest. Tagung des Hess. Landesverbandes für ev. Kinderpflege. Am 9. und 10. November findet die 6. Tagung des Hess. Landesverbandes für ev. Kinderpflege in unserer Stadt statt. Sie beginnt mit einem Festgottesdienst am Sonntag um 6 Uhr abends in der Stadtkirche. Festprediger ist Herr Pfarrer Ben der aus Nonnenweier. Daran anschließend findet um 8 Uhr abends ein Gemeindeabend im Gemeindesaal der Johanneskirche statt. Herr Pfarrer Bender wird dort einen Vortrag über ,, Die Grundlagen unserer Arbeit" halten. Musikalische Darbietungen werden den Abend verschönern helfen. Am Montag findet vormittags 9% Uhr die Hauptversammlung statt, die mit einer Andacht, gehalten von Herrn Oberkirchenrat D. Wagner, beginnt. Nach Erstattung des Jahresberichtes und der Rechnungsablage durch den Vorsitzenden, Lic. v. d. A u, wird Herr Pastor v. Wicht Berlin, über„ Erziehungsziele der Gegenwart" premen. V Aus Nah und Fern. Rockenberg. Aus dem Landeszuchthaus Marienschloß ist der Spion Roth ausgebrochen und noch nicht wieder erwischt. Bad Nauheim. 74 Jahre alt, ist der Kaufmann Müller, ein bekannter hessischer Turnführer, gestorben. Bad Nauheim. Ein Landwirt, der einen einfachen Federwagen, ein sogenannies Lauterbacher Wägelchen, fährt, erhielt einen Steuerzettel über 60 RM. für einen ,, Landauer". Bürgermeistertagung des Kreises Schotten. Schotten. Die Bürgermeister des Kreises Schotten hielten im hiesigen Rathaus in Anwesenheit und unter Leitung von Kreisdirektor Dr. Jann- Schotten eine Tagung ab, bei der Tagesund Lebensfragen der Gemeinden besprochen wurden. Regierungsrat Freiherr von Löw aus Steinfurth von der Hessischen Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft hielt ein Referat über die Bedeutung, Wert und Vorteile der Berufs= genossenschaft. Die Versammlung sprach sich dahingehend aus, daß Feiern und Festlichkeiten bei der Schwere der Zeit möglichst eingeschränkt werden möchten, Die Vogelsberger Südbahn. Birstein. Ueber den Bahnbau im Vogelsberg in den seither verkehrsunerschlossenen Landstrich nördlich Birsteins bis zum Kreis Schotten hinauf ist gegenwärtig vom Direktor der Gelnhäuser Kreisbahn, Cordes- Wächtersbach, eine Ausarbeitung erschienen. Danach nehmen die seit einig n Monaten im Gang befindlichen Arbeiten einen guten Fortgang und berechtigen zu der Hoffnung, daß die 19,3 Kilometer lange Neubaustrede im Sommer 1932 vollendet sein wird. Die neue Bahnlinie wird von Birstein aus über Fischborn, Oberreichenbach, Radmühl, Wettges, Wüstwillenroth, Bidenroth, Völzberg nach Hartmannshain führen und hier in den Reichsbahnhof enden. Dank der Bereitwilligkeit der Reidsregierung, der preußischen und hessischen Regierungen, der Provinzialverwaltungen von Preußen und Hessen, der Kreise Gelnhausen und Schotten und der beteiligten Gemeinden konnte das auf 2 100 000 RM. veranschlagte Bautapital restlos aufgebracht werden, Eingang zum deutschen Kriegerfriedhof Sapignies Dép. P. d. C./ Frankreich. Errichtet vom Volkstund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Berlin W..15, Brandenburgischeſtraße 27. Der Friedhof, auf dem 1549 Tote in Einzelgräbern ruhen, ist in den letzten Jahren auf Kosten des Volksbundes vollständig ausgebaut worden. Neben dem Eingangstor und der Abschlußmauer, die das Bild zeigen, wurden Bäume gepflanzt und eine Hecke um den Friedhof gezogen, ein Wärterhäuschen errichtet und für einen Teil der Gräber Schriftplatten beschafft. Es soll noch ein Allgemeindenkmal auf dem Friedhof aufgestellt werden, sobald die hierfür erforderlichen Mittel aufgebracht sind. Nr. 89 Samstag, den 8. November 1930. Landgemeindetag. Büdingen. Die Bürgermeistervereinigung des Kreises Büdingen hielt unter Leitung ihres Vorsigenden, Bürgermeister Albrecht- Düdelsheim am Dienstag in Nidda eine stark besuchte Tagung ab, in der eine Reihe für die Landgemeinden wichtiger Fragen zur Behandlung standen. Strauch- Darmstadt hielt einen Vortrag über den neuen Unfallversicherungsverband der Hessischen Städte und Gemeinden. Verwaltungsamtmann Germersheim. Hier weihten die Nationalsozialisten ein Denkmal für den Deutschen Müller, der von französischen Leuten erschossen wurde. Bad Ems. Bei Fachenbach geriet ein Abhang ins Rutschen. 3ohlreiche Gebäude sind gefährdet. Hanau. Hier sollen die Maskenbälle hoch besteuert werden. Siegen. Im Förderschacht der Eisensteingrube bei Wissen ( Kreis Siegen) kam der 34 Jahre alte Bergmann Josef Bu= chen zu Fall und stürzte in die Tiefe. Wenige Stunden nach der Bergung trat der Tod ein. Godesberg. Die Godesberger Bank stellt ihre Zahlungen ein, nachdem der Hauptinhaber Selbstmord begangen hat. Trier. Das Unwetter der letzten Tage hat in der Eifel und im Hunsrück schwere Schäden angerichtet. 1. Immatrikulation im Winter- Semester 1930-31 an der Universität Köln. Bei der ersten Jmmatrikulation am Mittwoch, den 5. November, begrüßte der Rektor der Universität, Prof. Dr. J. Kroll, die erschienenen neuen Studierenden. Der Rektor warnte angesichts der Ueberfüllung aller akademischen Berufe dringend vor dem Zustrom ungeeigneter Elemente zu den Universitäten. Er sprach sodann über den Sinn des akademischen Studiums und die erziehende und bildende Kraft wissenschaftlicher Arbeit. 30 000 Mart beim thüringischen Volksbildungsministerium unterschlagen. Weimar, 7. November. Die Unterschlagungen im thüringischen Volksbildungsministerium haben einen viel größeren Umfang, als man ursprünglich angenommen oder zugegeben worden ist. Es ist dem( auf Dienstvertrag angestellten) Registraturgehilfen Schoder möglich gewesen, im Laufe der letzten fünf Jahre die Summe von rund 30 000 Mark zu veruntreuen, und zwar lediglich beim Ankauf bezw. bei der Verwaltung der Dienstbriefmarken. Ostseejahr 1931. Deutsche und nordische Städte und Bäder rings um die Ostsee werden gemeinsam ein Ostseejahr 1931 veranstalten. Dadurch wird dem ständig wachsenden Interesse für den Osten und die Beziehungen zum Norden Ausdruck gegeben. Das Ostseejahr wir am Himmelfahrtstag 1931 durch ein Ostseespiel und Sportveranstaltungen in Lübed eröffnet werden; die große Nordische Hafen, Schiffahrts- und Verkehrsausstellung in Kiel wird sich unmittelbar anschließen. Im Laufe des Sommers sind in ollen bedeutenden Ostseestädten größere Veranstaltungen ge= plant: con Flensburg über Schleswig, Kiel, Lübeck, Rostock bis nach Zoppott wird sich in allen deutschen Städten und in deutschen Bädern eine ununterbrochene Kette abwechslungsreicher Darbietungen abspielen. Während des ganzen Sommers werden besonders billige und günstige Reisen an das ganze Ostseegebiet veranstaltet werden. Mascagni arbeitet an einer neuen Oper. Mailand, 14. November. Der Schöpfer der„ Cavalleria rusticana", Pietro Mascagni, erklärte, daß er an einer neuen Oper arbeite. Republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus. Newyork, 17. November. Die Republikaner haben 219 Mandate erzielt und damit die absolute Mehrheit erhalten. Die Demokraten erhielten 215, die Farmer 1 Sig. Al Capones Bedingung: Der Bierhandel muß weitergehen. Der Oberrichter von Chicago erklärte amtlich, der Unterweltführer Al Capone habe sich bereit erklärt, seine Verbindungen mit den Arbeitergewerkschaften zu lösen, wenn ihm die Polizei seinen Bierhandel ungehindert ausüben lasse. Der Richter lehnte die Bedingungen entrüstet ab. Dissertationen EFF OFF druckt schnell, gut und billig Albin Klein Gießen, Südanlage 21 Wir helfen Ihnen ein Eigenheim bauen, ein Haus kaufen oder drückende Hypotkeken ablösen. 60 Eigenheime monatl. haben wir in den letzten 15 Monaten finanziert. 18 Million. Reichsmark Zweckvermögen u. Reser ven besitzt unser Verband. 18 000 Mitglieder aus allen Berufen zählt unser Verband. Fordern Sie kostenl. ausführliche Druckschriften A 132. Zwecksparverband für Eigenheime, E.V., Aachen Bezirksleitung: L. F. Schmitt, Dipl, Ing. Giessen, Friedensstr. 12. யனை 館 ,, Gießener Zeitung" Wie lebt der russische Arbeiter? Jm Novemberheft der Deutschen Rundschau" veröffentlicht ein soeben aus dem Sowjetstaat zurückgekehrter junger Wissenschafter einen sehr objektiv gehaltenen Aufsatz über die heutigen Verhältnisse in Rußland, dem wir folgendes entnehmen: Die Mehrzahl der städtischen Arbeiter in Rußland hat ein Einkommen, das monatlich zwischen 100 und 120 Rubel liegt. Besonders qualifizierte Facharbeiter steigen gelegentlich auf 150, 200 und mehr. Arbeiterinnen bekommen im Durchschnitt etwa 60 bis 80 Rubel. - Das klingt ganz schön, wenn man weiß, daß man selbst an der Grenze für einen Rubel etwas mehr als zwei Mark bezahlt hat. Man rechnet um und kommt zu recht stattlichen Beträgen. Aber der Valutowert des Rubels ist eine Fiktion. Die tatsächliche Kauffraft des Rubels, ich habe viele Dutzende von Preisen verglichen ist etwa 40 Pfennige, wenigstens für 95 Prozent der Bevölkerung. Für das bevorzugte städtische Proletariat ist sie höher, weil der Arbeiter einen Teil seines Bedarfs durch Konsumgenossenschaften zu wesentlich verbilligten Preisen beziehen kann. Aber diese Markenware reicht nicht im entferntesten aus, und auch der Arbeiter muß große Teile seines Bedarfs im freien Handel( d. ist in deutsche Begriffe übersetzt: im Schleichhandel) decken. Auch für die bevorzugteste Kategorie von Arbeitern läßt sich höchstens eire Kaufkraft von 70-80 Pfennigen für den Rubel errechnen Wie man diese Tatsache theoretisch deutet, ob man sie als Inflation bezeichnet oder nicht: für das Leben der Masse des russischen Volkes bedeutet sie Entscheidendes. Wenn man für ein Pfund Butter acht Rubel zahlen muß, kommt man mit Monatslöhnen von 100 Rubel nicht weit, und lebt im Durchschnitt erheblich schlechter als ein deutscher Arbeitsloser. Dabei stiegen während meines Aufenthaltes die Preise von Woche zu Woche. Es ist ein Streit um Worte, ob man von Hungersnot sprechen will oder nicht. Noch ist Brot in leidlich genügender Menge wenigstens in den meisten Gegenden vorhanden. Aber in den Städten muß man stundenlang anstehen, um Brot zu bekommen. Fleisch fehlte vielerorts seit Monaten( hier spürt man die kataStrophalen Folgen der Bauernpolitik des Winters), ebenso Milch und alle Milchprodukte. Gemüse und Obst fehlen völlig in den Städten des Nordens. Die Mehrheit des Volkes ist durchaus ungenügend ernährt; vieles spricht dafür, daß eine schwere Hungersnot im Anzuge ist. Sie könnte gemildert werden, wenn die Regierung sich dazu entschlösse, die Weizenausfuhr einzustel= len und Reserven für das eigene Volk zu bewahren. Fragt man an den verantwortlichen Stellen, so erhält man Antworten, die an Zynismus nichts zu wünschen übrig lassen. Man läßt Millionen hungern und wird sie verhungern lassen, um durch die Weizenausfuhr die Devisen zu bekommen, die man zum Ausbau der Industrie braucht und die die eigene Herrschaft stützen müssen. Das Bauprogramm des Fünfjahresplanes wird so sicher durchgeführt, wie das Produktionsprogramm bis jetzt gescheitert ist. Keine Regierung der Welt kann ihr Volk so behandeln wie die russische der Sowjets. So mag es für herrische Menschen verlockend sein, in Rußland zu regieren. Das Regiertwerden ist alles andere als ein Vergnügen. Davon kann sich jeder Ausländer an jedem beliebigen Orte überzeugen, wenn er nur imstande ist, wirkliche Arbeiter und Bauern zu fragen, und nicht nur die begleitenden Parteifunktionäre. Gemüse statt Brot. Dipl. Landwirt Dr. P. Lieb. ständlich, Boden und Klima wenig geeignet und was der Einwände mehr sind. In dem heutigen harten Existenzkampf aber geht es um Sein oder Nichtsein der deutschen Landwirtschaft und solche ererbten Vorurteile müssen überwunden werden. Daß der Anbau von Getreide heute nicht mehr so lohnend ist, wie in früheren Jahren, erfährt der Landwirt in immer schmerzlicherem Maße. Neben der Konkurrenz ausländischen Getreides trägt dazu hauptsächlich der Umstand bei, daß die in den letzten Jahren mit vollem Recht von wissenschaftlicher Seite ins Werk gesetzte Propaganda für gemüsereiche Ernährung ihre Früchte zu tragen beginnt. Man ist heute von der Unentbehrlichkeit der vitaminhaltigen Gemüsenahrung so allgemein überzeugt, daß sich eine stark ansteigende Kurve im Verbrauch von Gemüsen feststellen läßt. Leider zeigt sich jedoch nun, daß dieser Mehrbedarf vielfach durch Einfuhr gedeckt werden muß, was wertvolles Volkskapital ins Ausland abwandern läßt. So ist z. B. die Einfuhrziffer für Blumenkohl von 1929 bis 1930 auf annähernd das Doppelte, für Rosenkohl gar um das 2,7 fache gestiegen, wie amtliche Statistiken beweisen. Diese erschreckende Einfuhr zeigt, daß es der deutsche Gemüsebau nicht verstanden hat, dem wachsenden Bedarf an Gemüse mit günstigem Angebot entgegen zu kommen. Die Gründe hierfür sind hauptsächlich in der Art zu suchen, wie wir in Deutschland Gemüsebau betreiben. Es herrscht bei uns immer noch das Vorurteil, Gemüsebau sei Sache des Gärtners. Für den Landwirt sei die Kultur zu umWaschen Sie so, wie Wissenschaft u.Praxis es als richtig erkannt haben: Mit Dr. Thompson's Seifenpulver wer anders wäscht, macht es falsch. DR THOMPSON'S SSCHUTZ MARKEO 2 SCHUTZMARKI SEIFENPULVER Gelbe Raucherzähne. Ich benutze seit Jahren die Chlorodort3ahnpaste und bin mit der Verwendung derselben sehr zufrieden. Trotzdem ich ein Kettenraucher bin, sind meine Zähne stets blendend weiß Auch fehlt mir kein einziger Bahn, sodaß ich behaupte aur ,, Chlorodont" erhält meine Zähne gesund." H. Grunenberg, München. Chlorodont: 3ahnpaste 60 Pf. und 1 Mt., 3ahnbürsten, Mundwasser ! Mt. bei höchster Qualität. In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haben. Daß es in Deutschland möglich ist, den Gemüsebau feldmäßig zu betreiben, steht bei dem verhältnismäßig günstigen Klima und den guten Bodenverhältnissen größter Teile des Reiches außer Zweifel. Daß es lohnend ist, beweist der wachsende Bedarf. Leichte Absatzmöglichkeiten schaffen die außerordentlich günstigen Versandbedingungen. Freilich muß der Landwirt, der den Feldgemüsebau in seinem Wirtschaftsplan aufnimmt, sich darüber Erschei Bezugspreis klar sein, daß gewisse Anforderungen an ihn und seinen Boden redaktionsschluß fri gestellt werden. Es wird ein möglichst reiner und unkrautfreier mdung nicht verl Boden gewählt, tief gepflügt und mit Stallmist gedüngt. Daß alles Gemüse viel Stidstoff braucht, ist bekannt. Zur Erzielung von Höchsterträgen darf auch an Ergänzungsstoffen, die man in Form von Kunstdüngern zuführt, nicht gespart werden. Gewisse Volldünger, wie z. B. Nitrophoska, vereinigen alle diese Nährstoffe in sich. Der Gemüsebau verlangt einen so großen Aufwand an Arbeit und Sorgfalt, daß es ein großer Fehler wäre, dem intensiv beanspruchten Boden nicht die nötigen Ersatzstoffe zu geben und damit den ganzen Erfolg in Frage zu stellen. Auf Einzelheiten, wie Sortenwahl, klimatische und wirtschaftliche Vorbedingungen usw. einzugehen, ist hier nicht der Platz. Es sei auf die Wirtschaftsberatungsstellen an den Landwirtschaftskammern, Landwirtschaftsschulen usw. verwiesen. Asphalt, Bitumen, Straßenteer. Von den Steuergeldern des deutschen Volkes gehen jährlich Millionen für Reparationen unwiderbringlich ans Ausland verloren. Man sollte meinen, daß schon aus diesem Grunde alle staatlichen und kommunalen Amtsstellen bemüht wären, darüber hinaus keinen Pfennig unseres guten deutschen Geldes unnüz dem Auslande zukommen zu lassen, besonders wenn es sich um Steuergelder handelt. Weit gefehlt! 30 Millionen RM. wurden 1929 für 240 000 Tonnen entbehrliches Asphalt und Bitumen( Material zum Straßenbau ähnlich Asphalt) ans Ausland verschleudert, während von den in Deutschland erzeugten 1,8 Millionen Tonnen Straßenteer nur 115 000 Tonnen, also noch nicht einmal 7 Prozent, von den deutschen Behörden angefordert wurden. Dabei ist der einheimische Straßenteer ein erheblich wirtschaftlicheres Material als das ausländische Asphalt oder Bitumen; er ist einmal in der Anschaffung etwa 35 Prozent billiger; dann verbürgt er eine bedeutend größere Verkehrssicherheit, denn die mit deutschem Straßenteer behandelten Straßen sind viel griffiger als eine Asphaltoder Bitumendecke; endlich wird durch die Steinbeimischung bei Verwendung von deutschem Straßenteer eine längere Haltbarkeit der Decke hervorgerufen, die sich in geringeren Erneuerungskosten auswirkt. Wir hoffen, daß die in Frage kommenden Verwaltungen vorstehende Ausführungen im Interesse der deutschen Wirtschaft bei ihren künftigen Dispositionen berücksichtigen. Neue Bücher. 13. Jabra Noliti Das Schiedsge nen Spruch gefäl Kn, daß statt de Lohnherabjegung 3 gt, während die ar 1931 eintritt Im Land O Enen die NSDA haben, während all Painlevé, der publifan. Fratti Et ,, Ere Nouvell denken, „ Unser Vaterland". Illustr. Monatsschrift. Geleitet von Walter Schweter, dem bekannten Wander- und WaldgeschichtenErzähler. Halbjahrs- Probe bezug 2,50 RM.- Das erste Heft des neuen siebten Jahrganges ist soeben erschienen und bringt sehr viel Schönes und Lesenswertes aus unserer enge ren Heimat. So z. B. Weinlese am Rhein- Zwischen Wisper und Lahn. ,, Ein Interview mit der Frau von Jong- song- la" betitelt sich in der Zeitschrift für die Frau,„ Das Heft", eine Plauderei tit Frau Prof. Dyrenfurth, die an der Himalaja- Expedition ihres Mannes teilnahm. Eine Reihe von Besprechungen interessanter Probleme. Ein lustiges Preisausschreiben und Vorankündi gung für einen in Heft Nr. 24, 25 und 26 erscheinenden originel len Anzeigenwettbewerb. In der Die neueste Nummer der Münchener Illustrierten Presse ( Nr. 45) zeigt an einer interessanten Bildgegenüberstellung wie die Newyorker ihren Verkehrswirrwarr lösen. Zum ersten Male werden Photos der Roten Armee veröffentlicht, die ein Bild von dem außerdienstlichen Leben im russischen Heer geben. Neue Wege zur Hebung gesunkener U.- Boote. ,, Hackebeils J. 3." wird eine neue Rettungsmethode, eine Er findung des badischen Architekten G. Lippert, beschrieben, die gute Erfolge verspricht. Die an Ereignissen so reiche Gegenwart ist wert, in Bildern festgehalten zu werden. Sichern Sie sich daher letzte Ausgabe. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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