Nr. 9. en Staatswiffen rt. ages der Stadt Tariferhöhung höht werden und Grundsteuer auf it ebenfalls vor: r? Ilgelegt werden, ehr leisten kann. elbsthilfeorganiins Leben rufen hrtgenossenschaft öglichst geringen Schöffengericht reifenden Anton hens gegen§ 6 tärischer Geheim einem Jahr Ge ultät Ipril 1930 einen aten. Es wer Delsrecht, Straf cht und Zivil hr beträgt 2,50 B spätestens Dom Deutschlands, die am Donnerstag, llig zerstört. Die e wertvollen Ma D niedergebrannt. Feuerwehren der gefämpft werden. en ist durch VerSchlucht. lgeciras ist gestern lüdt. Eine Brüde Zug darüberfuhr. sher wurden zwei noch nicht bekannt. Borstadt. em Markt der Lon Läden zerstört. Torik Schaumburg Rmt. Das vor mmersbuch enthält Heimat, Jugend, stische Lieder u. a. mburg- Verlag jetzt liebt durch die für hes Buch sollte in teiner studentischen nergienene Num „ Das Heft", Ber asfenbälle werden Dem eigenartigen rechend werden aber ger Form behandelt lein in Gießen. en Srden wie IGEN IGEN RTEN EN achte au auf die Marke Union Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 43. Jahrg. Bolitische Rundschau. Der Reichspräsident empfing am Sonntag nachmittag den privaten Besuch des Königs von Dänemark, der sich auf der Durchreise nach der Riviera einige Stunden in Berlin aufhielt. Die Bereinigten Ausschüsse des Reichsrates setzten am Montag nachmittag ihre Beratungen über die Haager Abkommen, insbesondere das Liquidationsabkommen mit Polen, fort. Der Beamtenausschuß des Reichstags führte am Dienstag die zweite Lesung zur Ausführungsbestimmung zur Besoldungsordnung zu Ende. Er beschloß, auch noch eine dritte Lesung der Besoldungsvorschriften vorzunehmen. Der Strafrechtsausschuß des Reichstags begann am Dienstag die zweite Lesung des Republitschutzgesetzes. ( Gießener Tageblatt) Der Verwaltungsrat des Internationalen Arbeitsamtes trat in Genf am Dienstagvormittag zu einer neuen Tagung zusammen. Er begann sofort mit der Aussprache über den Hauptpunkt seiner Tagesordnung, die die Möglichkeit einer internationalen Regelung des Arbeitszeit im Kohlenbergbau betrifft. Der frühere amerikanische Botschafter in Berlin, Schurman, ift Montag mit dem Dampfer ,, George Washinton" in Newyork eingetroffen. In einer Ansprache an die Presse erklärte er, daß Deutschland in den letzten 5 Jahren bedeutende Fortschritte ge= macht habe. * Der frühere Minister von Keudell, der der Volkskonservati ven Vereinigung angehört, aber noch nicht aus der Deutschnationalen Volkspartei ausgeschieden war, ist, wie die„ Köln. 3tg." berichtet und wie von maßgeblicher Seite bestätigt wird, aus den Listen der Deutschnationalen Partei gestrichen worden. Auf Anfrage beim Reichstanzler a. D. Dr. Luther, der sich zur Zeit außerhalb Berlins aufhält, erfährt die„ ,, Deutsche Allgemeine Zeitung", daß die Nachrichten über eine Kandidatur des Herrn Dr. Luther für den Berliner Oberbürgermeisterposten jeder Grundlage entbehren und entbehrt haben. Präsident Hoover hat auf Betreiben der amerikanischen Automobilfabrikanten die amerikanischen Botschafter in Berlin und Paris angewiesen, bei den dortigen Regierungen gegen die geplanten Zollerhöhungen auf Automobile zu protestieren. Das spanische Armee- Verordnungsblatt veröffentlicht einen Erlaß, durch den die Generäle Primo de Rivera und Martinez Anido mit dem Wohnsiz in Madrid, zur Disposition gestellt werden. Nach einem Telegramm aus Buenos Aires ist der„ Monte Sarmiento" mit den 1200 Fahrgästen und den Mitgliedern der Besagung der vor wenigen Tagen an der südamerikanischen Küste untergegangenen„ Monte Cervantes" in Buenos Aires eingetroffen. Das italienische Kronprinzenpaar ist in Turin eingetroffen, wo es seinen ständigen Wohnsiz nehmen wird. Kürzung der oberen Beamtengehälter. Die ,, Darmstädter Zeitung" schreibt dazu: Der Landesvorstand der Hessischen Sozialdemokratischen Partei, der Landesausschuß, der Fraktionsvorstand und die Redaktionen der hessischen sozialdemokratischen Presse haben am Samstag in Frankfurt getagt, um zu der Not Hessens und seiner Bevölkerung Stellung zu nehmen. In einer sehr ausgedehnten Aussprache kam auch die Auffassung zum Ausdruck, daß in einer Zeit, wo alle Stände Not litten, auch der Beamtenstand mit dazu beitragen müsse, den Arbeitslosen zu helfen. Die Konferenz faßte folgenden Beschluß: ,, Die Konferenz ist zutiefst davon überzeugt, daß von der allgemeinen Not aller Stände ein Stand, der Beamtenstand, nicht ausgenommen werden kann. Sie seht das Vertrauen in die Beamtenschaft, daß sie sich dieser Pflicht zur allgemeinen Leistung bewußt ist. Sie erwartet daher, daß die sozialdemokratische Landtagsfraktion in einem Initiativgesetz eine begrenzte Kürzung der Beamtengehälter fordert. Selbstverständlich sollen die unteren Beamtengruppen davon ausgenommen werden. Außerdem wird die Regierung aufgefordert, im Aufsichtswege auf die Städte und Gemeinden einzuwirken, daß die kommunalen Besoldungsordnungen daraufhin überprüft und abgeändert werden, wieweit sie über die Landes- und Reichsbesoldungsordnung hinausgehen." Die Konferenz tam hinsichtlich des Sofort- Programms der hessischen Regierung zu folgendem Beschluß: Die Absicht der hessischen Regierung, den Fehlbetrag des Etats wesentlich herabzumindern, wird begrüßt und von der sozialdemokratischen Landtagsfraktion wird erwartet, Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Mittwoch, den 5. Februar 1930 daß sie in der Erfüllung dieser Absicht die Regierung weitestgehend unterstützt. Die Konferenz erwartet weiter von der sozialdemokratischen Landtagsfraktion, daß sie ihr besonderes Augenmerk auf die Bestimmungen des Sparprogramms lenkt, die den Abbau der Volksschule betreffen. Die Konferenz hält es für völlig unmöglich, daß dem Volksschulabbau der kulturelle Ausbau der Volksschule( Begabtenklassen, Schwachbegabtenschulen, Aufbauschulen usw.) zum Opfer fällt. Young- Plan im Reichstag. Reichstagszusammentritt am 11.Februar. Der Aeltestenrat des Reichstages beschloß in seiner Sitzung am Montag nachmittag erst am Dienstag, 11. Februar, mittags 12 Uhr, die erste Lesung des Youngplanes zu beginnen. Am Tage vorher werden die Fraktionen sich mit diesem Thema beschäftigen. Anschluß an Preußen? Verhandlungen über den Anschluß von Mecklenburg- Streliz an Preußen. Neu- Strelig, 3. Febr. Die Mecklenburg- Strelitzer Regierung führt augenblicklich mit Preußen Verhandlungen über den Anschluß von Mecklenburg- Strelitz an das preußische Staatsgebiet. Es handelt sich zunächst einmal darum, festzustellen, unter we chen Bedingungen Preußen bereit ist, sich Mecklenburg- Strelit anzugliedern. Die amtlichen Kreise in Mecklenburg- Strelitz sind der Auffassung, daß sich die Eigenstaatlichkeit des kleinen Landes trotz bedeutender Vermögenswerte an Forsten nicht aufrecht erhalten lassen wird. Abänderung des deutsch- finnischen Handelsvertrages. Stockholm, 4. 2. Der deutsche Gesandte in Helsingfors hat den finnischen Außenminister Procope aufgesucht und über die notwendigen Abänderungen des deutsch- finnischen Handelsvertrages verhandelt. Reichsbantdiskont 6 Prozent. Die Reichsbank hat den Wechseldiskont von 6½ auf 6 Prozent und den Lombardzinsfuß von 7% auf 7 Prozent herabgesetzt. Wachsende Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahl ist, wie aus Berlin mitgeteilt wird, weiter im Steigen, und verursacht der Reichsfinanzverwaltung erhebliche Kopfschmerzen. Wie gut eingeweihte Kreise wissen wollen, soll, obwohl das Loch im Reichssäckel vor kurzem erst durch Auslandsanleihen gestopft wurde, bereits jetzt schon wieder ein erheblicher Fehlbetrag vorhanden sein. Rußlands tägliche Hinrichtungen. Moskau, 3. Februar. In Dawidowska in der Ukraine wurden zwölf Kulaken, ehemalige zaristische Gendarmen und Edelleute, von dem Bezirksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet. Sie waren der Brandstiftung an einem neuen genos= senschaftlichen Warenhaus und sowjetfeindlicher, gegen die Kollektivfarmen gerichteter Agitation beschuldigt. Dies ist die größte Einzelgruppe aufsässischer Bauern, die in den letzten Wochen erschossen wurde. Sonst melden die Blätter die Hinrichtung von fünf oder sechs Agitatoren täglich. * Blutregiment der Tscheka. London, 4. 2. Wie die„ Times" aus Riga melden, soll die Tscheka Befehl gegeben haben, 300 russische Marineoffiziere ohne vorherige Verurteilung zu erschießen. Die Offiziere be= fanden sich in verschiedenen russischen Gefängnissen, ein Teil von ihnen in Tomst in Sibirien. Auf Grund eines vor kurzem von der G. P. U. gefaßten Beschlusses, eine Säuberungsaftion in Gefängnissen durchzuführen, sei den Gefängnisleitern der Befehl erteilt worden, die 300 Offiziere zu erschießen. Der Befehl sei bereits in den Gefängnishöfen ausge ührt worden. Mörder- Ehrung in Serajewo. Serajewo, 2. Febr. Die Gedenkfeier in Serajewo zu Ehren des Mörders Princip verlief ruhig. Nach einem Gottesdienst be= gaben sich alle Teilnehmer zu der Stelle, wo der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin ermordet wurden. Dort ist an einer Hauswand eine Marmortafel zu Ehren" des Mörders angebracht worden. Wassili Grditsch, der als Mitschuldiger am Morde zum Tode verurteilt worden war, forderte die Anwesenden auf, durch zwei Minuten Schweigen, die Verbrecher zu ehren. Der Nationalist Nitschitsch enthüllte die Gedenktafel, während die Anwesenden dreimal „ Slava“( Heil) riefen. Diese Verherrlichung einer feigen Mordtat ist bereits vom englischer Seite ins rechte Licht gerückt worden. ,, Daily Expreß" bezeichnete den Plan, ein Denkmal für den Mörder des Erzherzogspaares zu errichten, als eine Beschimpfung der ganzen Welt. Das fluchwürdige dieser Mordtat, an der das Blut von Millionen und Abermillionen flebt, scheint man in Serbien nicht zu verstehen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Rellame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 10 Wachsende Sorgen am Rhein. Nach dem Abzug der alliierten Truppen aus der zweiten Zone des besetzten Gebiets fand man in Linkszeitungen hier und da Aeußerungen kaum verhehlter Kritik an der Tatsache, daß die Stimmung der von der Besatzung befreiten Bevölkerung am Rhein alles andere war und ist, als ein Jubelgefühl des Erlöstseins. Die Fahnen wehten, das Deutschlandlied erklang endlich, endlich, ohne daß man dafür mit Gefängnis bestraft zu werden fürchten mußte. Aber wirklich befreit von dem Druck, der seit Versailles über den Landen am Rhein lastet? Wirklich erlöst? Wirklich aufatmend?? Es ist bekannt, daß schwerste Sorgen auf dem entsetzten und auf dem noch immer seiner Entsetzung harrenden Gebiete lasten. Neue Aufgaben, neue Lasten, neue Nöten harren ihrer Bewältigung und niemand weiß, wie man ihrer Herr werden soll. Die Alliierten, besonders die Franzosen, haben das Land, das ihre Besatzung erdulden mußte, zu einem einzigen großen militärischen Kordon gemacht. Nach dem Abzug der feindlichen Truppen aber muß das Rheinland ,, entmilitarisiert" werden keine Rampe, die das Gewicht von Geschützen zu tragen vermag, darf stehenbleiben, kein Geländestück, das die Feinde als Truppenübungsplatz benutzten und einrichteten, darf ohne vorherige grundlegende Umgestaltung in Benutzung genommen werden Millionen und Abermillionen sind notwendig, um in sinnloser Zerstörung zu vernichten, was Frankreich zu vernichten beaber das fiehlt. Die Kosten hat Deutschland ,, übernommen" Geld ist nicht da. Das Reich weiß ohnehin nicht aus und ein in seiner Finanznot die Kommunen und die Provinzialverwaltungen am Rhein sind. erst recht ausgesaugt und ausgeplündert bis zum Letzten, bis über das Lett- Erträgliche hinaus. Und die Bevölkerung am Rhein ist infolge der unmittelbaren Rüdwirkungen der Ereignisse auf den einzelnen vollends am Ende der Kraft. Was also soll werden? Hinzu aber kommt seit der zweiten Haager Konferenz noch etwas anderes. Schon vorher hatte die Ungewißheit in der Sanktionsfrage wie ein Alp über dem besetzten und besetzt ge= wesenen Gebiet gelegen. Verstärkt wurde die Unruhe durch das auf der ersten Haager Konferenz„ vereinbarte" Dauerkontrollrecht der Gegner Deutschlands im Rheinland. Nun aber ist sogar das Sanktions- ,, Recht" nicht nur den Alliierten neu bestätigt, sondern den Franzosen auch allein zugebilligt worden. Und wenn diese Sanktionsvereinbarungen, das heißt also: wenn der Haager sogenannte„ Neue Plan" tatsächlich Wirklichkeit werden würde, dann wäre damit auch die über dem Rheinland schwebende Sanktionsgefahr auf Menschenalter hinaus stabilisiert! Angesichts dieser Gefahr hat schon geradezu eine Flucht aus dem gefährdeten Gebiet eingesetzt. Im Inneren des Reiches ahnt man anscheinend gar nicht, obwohl zugegeben sein mag, daß die Sanktionsschmach auch dort als ganz besonders drückend und unerträglich empfunden wird, trotzdem hat man im unbesetzten und im besetzt gewesenen Deutschland anscheinend keinerlei Begriff davon, was die Sanktionsgefahr und die Kontrolle wirklich bedeuten! Wer wagt denn, noch eine Fabrik zu errichten oder auszubauen in einem Gebiet, in dem jeden Tag die französische Konkurrenz durch„ Kontrollkommissionen" spionieren oder gar durch„ Entmilitarisierungs"-Verlangen gegen den Betrieb Einspruch erheben lassen kann? Wer will sich und sein Unternehmen der Gefahr aussehen, der das Ruhrgebiet und die Ruhrindustrie schon einmal ausgeliefert war, und der das gesamte Gebiet im Westen Deutschlands bis zum Ende des Jahrhunderts preisgegeben werden soll? Die Industrie, die Nährquelle des Landes, wandert ab aus der Gefahrzone, zu das ist, der das Rheinland für ewig gemacht werden soll nackt und dürr, die Entwickelung, vor der man im besetzten und im besetzt gewesenen Gebiete steht! Eine Entwickelung, wie gesagt, die nicht in einer schwarz gemalten Zukunft liegt, sondern die seit geraumer Zeit bereits eingesetzt hat und die schneller und schneller voranschreitet. So bedeutet wahrhaftig der ,, Neue Plan" auch für das besetzte und besetzt gewesene Rheinland, und vor allem für das Rheinland alles andere als die Befreiung", die„ Erlösung" in Wahrheit nämlich ist er die Verurteilung für die rheinischen Gebiete, aus einem der reichsten und blühendsten Länder des Reichs zu einem Lande ohne Zukunft, ohne Hoffnung, ohne Leben zu werden. Nie und nimmer darf dieser Plan Wirklichfeit werden wenn tausend andere Gründe nicht ohnehin dies verlangten, dann wäre die Sorge um die rheinischen Provinzen allein schon wahrhaftig Gebot genug, unter allen Umständen sein Zustandekommen zu verhindern. Der neue Diftator fürchtet den alten. London, 4. Febr. Nach Meldungen aus Madrid hat die spanische Regierung eine Verfügung erlassen, in der General Primo de Rivera ersucht wird, die Hauptstadt zu verlassen. Die Verfügung findet auch Anwendung auf seinen früheren Mitarbeiter, General Anido, der im letzten Kabinett Innenminister war. Da Primo de Rivera erst kürzlich seinen Entschluß ankündigte, sich nach der Proving zurückzuziehen, wird der Aufenthaltsbeschränkung des früheren Diktators große politische Bedeutung beigemessen. Auch der Plan Primo de Rivera mit einem Kommando ,, fern v. Madrid", etwa auf den Belearen, zu betrauen, wird erörtert. Isi Avhfinest old lod inter Mittwoch, den 5. Februar 1930. Lokales. Von der Verbesserung des oberhessischen Obstbaues. Im Jahre 1929 sind in der Provinz Oberhessen zur Verbesserung der Obstzucht unter Jnanspruchnahme von Staatszuschüssen insgesamt rund 7000 Stüd Obstbäume mit anerkannten Obstsorten umgepfropft worden. Für das Jahr 1928 ist mit der gleichen Anzahl veredelter Bäume zu rechnen; dazu kommen ferner noch rund 14 000 veredelte Bäume in den beiden Jahren, bei denen Staatsmittel nicht zur Verfügung standen, deren Kosten lediglich aus privaten und Gemeindegeldern gedeckt wurden. Obwohl also in den beiden letzten Jahren rund 28 000 Kernobstbäume veredelt wurden, um die wirtschaftlichen Grundlagen des oberhessischen Obstbaues zu verbessern, bleibt auf diesem Gebiete noch viel zu tun übrig, es soll aber auf dem als erfolgreich bekannten Wege kräftig fortgeschritten werden. Im Jahre 1929 wurden in Oberhessen auch rund 30 000 Obstbäume gegen Krankheiten und Schädlinge gespritzt. ,, Gießener Zeitung" Aus Nah und Fern. Verkehrsverbesserung für Bad Nauheim. Bad Nauheim. Die Industrie- und Handelskammer Friedberg weist darauf hin, daß nach einer Mitteilung der Reichsbahndirektion Frankfurt die FD- Züge 191/192 mit dem Inkrafttreten des kommenden Sommerfahrplans wieder in Bad Nauheim halten. Damit haben die Bemühungen der Industrie- und Handelskammer und der Stadtverwaltung Bad Nauheim einen erfreulichen Erfolg gehabt. * Ein weltbekannter Handwerker gestorben. Jm 81. Lebensjahr ist der Buchbindermeister Johann Peter Sann, einer der ältesten Gießener Bürger, gestorben. Der Heimgegangene war der Erfinder der in vielen Bibliotheken und wissenschaftlichen Instituten der ganzen Welt eingeführten Katalogkapseln, die als sog.„, Gießener Kapseln" in ganz Europa und in vielen Ländern über See in den Biblotheken Allgemeingut von Weltruf geworden sind und den Namen Sanns als ihres Erfinders populär gemacht haben. * Alsfeld. Am Sonntag nachmittag fand in unserer Gegend, nachdem das Forstamt Alsfeld einige Sauen bestätigt hatte, von einigen 20 Schüßen eine Jagd auf Wildschweine statt. Es konnten zwei Keiler erlegt werden. Anmeldung der schulpflichtig werdenden Kinder. Für alle Knaben am Montag, den 10. Februar, vormittags von 9 bis 11 Uhr, in der Pestalozzischule( Nordanlage). Für alle Mädchen am Dienstag, den 11. Februar, vormittags von 9 bis 11 Uhr, in den Behelfsschulbauten in der Gabelsbergerstraße. Ein weiterer Termin für die Schulaufnahme findet nicht statt. Alsfeld. Auf dem Jungschweinemarkt am Montag waren 491 Ferkel aufgetrieben. Es notierten 6-8 Wochen alte Ferkel mit 35-50 Rmt., 8 Wochen alte Tiere mit 50-60 Rmt. Marktverlauf: gut, ausverkauft. * Einreichung der Steuerabzugsbelege für 1929( Ueberweisungslisten, Bescheinigungen oder Fehlanzeigen, Steuerkarten usw.) bis 15. Februar. Nr. 10. Kassel, 3. Februar. Eine Feuersbrunst vernichtete in Fürstenhagen bei Kassel zwei Wohnhäuser und eine Scheune. Das obere Stockwerk des Wohnhauses des Zigarrenmachers Krause war so schnell von dem Feuer erfaßt worden, daß zwei Kinder, die sich dort befanden, in höchster Lebensgefahr schwebten. Die Treppe war bereits verbrannt und zusammengebrochen. Fünf Feuerwehrleute aus der Umgegend bemühten sich, die im Zusammenstürzen befindliche Hauswand so lange unter Wasser zu halten, bis es einigen Feuerwehrleuten gelang, von der mechanischen Leiter aus in das brennende Zimmer einzudringen und die bewußtlosen Kinder zu retten. Die Darmstädter Bürgermeisterwahl. Darmstadt, 4. 2. Vor dem hessischen Verwaltungsgerichtshof stand die Klage des Bürgermeisters Burbaum gegen die Wahl des Bürgermeisters Delp zum stellvertretenden Oberbürgermeister zur Verhandlung. Die Wahl Delps wurde als gesezwidrig er= tlärt. Sämtliche Kosten hat die Stadt Darmstadt zu tragen. * Vorübergehende Schalterverlegung in der Hauptpost Infolge Umbauarbeiten im Hauptpostgebäude werden vom 4. ab vorübergehend die Brief-, Geld-, Telegramm- Annahme und -Ausgabe, die Schließfachanlage, sowie die öffentliche Fernsprechstelle in die seither der Paket- Annahme und-Ausgabe dienenden Räume verlegt. Der Zugang für Paketauflieferer und-Abholer erfolgt vom gleichen Tage ab von der Südseite des Gebäudes. Kassel. Abermals wurde hier eine Falschmünzerwerkstatt ausgehoben. * Bad Oeynhausen. Am 3. u. 4. Mai findet in Deynhausen die 6. wissenschaftliche Tagung über„ Behandlung der Erkrankungen der vegetativen Nerven" zusammen mit der 62. Versammlung der Jrren- und Nervenärzte von Niedersachsen und Westfalen statt. * Zwei Todesopfer eines rücksichtslosen Kraftfahrers. Unna( Weſtf.). Am Sonntag gegen 8 Uhr abends, wurden auf der Werler Chaussee nahe der Gemeinde Hemmerda der Maurer Wiemann aus Hemmerda und seine acht Jahre alte Tochter von einem Kraftwagen überfahren. Der Chauffeur kümmerte sich nicht um die Ueberfahrenen und fuhr weiter. Das Mädchen wurde auf der Stelle getötet; der Vater erlitt so schwere Verletzungen, daß er auf dem Transport in das Unnaer Krankenhaus verstarb. Noch im Laufe der Nacht gelang es, den Chauffeur zu ermitteln und festzunehmen. Um die Existenz der hessischen Kreise. Groß- Gerau. In der Sitzung des Kreistages erklärte Bürgermeister Dr. Lüdecke, Groß- Gerau, daß für den Kreis GroßGerau die Frage der Aufteilung des Kreises nicht bestehen könne. Kreisdirektor Dr. Merd gab daraufhin eine Erklärung ab, in der er mitteilte, daß ihm von einer Aenderung der Struftur des Kreises nichts bekannt sei. Der hessische Innenminister Leuschner bezeichnete den Kreis als lebensfähig. Durch die Eingemeindung von Gustavsburg, Bischofsheim und Ginsheim nach Mainz hat der Kreis Groß- Gerau ein Siebentel seiner Steuertraft verloren. Die Lebensfähigkeit des Kreises GroßGerau habe vieles geleistet in der letzten Zeit, zu erinnern sei an Brücken- und Straßenbauten, an die Errichtung von Wasserwerken und besonders an die Wasserversorgung des Riedes. Bei sachlicher Zusammenarbeit könne das Schicksal des Kreises Groß- Gerau auch in Zukunft nicht in Frage stehen. * Ein neuer Wasserbehälter. Zur Verstärkung der Wasserreserve der städt. Wasserleitung wird jetzt die Errichtung eines dritten großen Wasserbehälters zum Gießener Wasserleitungsnetz in Angriff genommen. Der Behälter soll 58 Meter lang und 32,59 Meter breit werden und ein Fassungsvermögen von 5000 Kubikmeter haben. Er soll in Gemeinschaft mit den jetzt schon vorhandenen beiden Wasserbehältern dazu dienen, die erforderlichen Wasservorratsmengen nach dem normalen Maß auf eine ganze Reihe von Jahren hinaus so sicher zu stellen, daß auch in der trockenen Jahreszeit keinerlei Wassernot für die Stadt zu befürchten ist. Für die Baukosten haben Stadtverwaltung und Stadtrat den Betrag von rund 400 000 Mark bewilligt. Der Behälter soll bis 1. August in Betrieb genommen werden. * * Großfeuer in Erbach. Mittwoch, Gesellschaft Sport Spiel Boru 52.9 BlauWekla Bezirksliga: Kurhe VfB 1. Bezirkst Ohn 2. Bezirkst Ehr Heu A Niede Frant Glader Wiefer Gau Gießen Etting Wetlo Burg Man Stei Gar Büb Leur Ober Lauf Mede Straß Stein Große Bieber Jugend: Azlar 1900 Garb Wetz Herr Bur We Gau Marb Germ Cappe Biede Harte Wehr Trier. Der Zigeuner Pfeil ermordete nachts den Zigeuner Weiß, Vater von 5 Kindern. Erbach. Dienstag, den 4. Februar, abends kurz nach 7 Uhr, brach aus bisher noch ungeklärter Ursache im Gasthaus ,, Zum Adler", Feuer aus, dem die Wirtschaftsgebäude fast vollständig zum Opfer fielen. Dank dem raschen Eingreifen der hiesigen freiwilligen Feuerwehr konnten das angrenzende Wohnhaus und die Nachbarhäuser, die hier einen eng zusammengedrängten Block bilden, gerettet werden. Die Feuerwehr ist zu später Abendstunde noch an der Brandstätte tätig, da die Gefahr noch nicht beseitigt ist. Schulfrei am 31. Oktober. Im hessischen Landtag war vor kurzem der Antrag gestellt worden, am 31. Oktober, dem Reformationstage, für die evangelischen Schüler schulfrei zu geben. Der Minister für Kultus und Bildungswesen hat nun angeordnet, daß in allen Orten, in denen am 31. Oktober eine Feier der protestantischen Religionsgemeinde stattfindet, für die protestantischen Lehrer und Schüler der Unterricht ausfällt. * 57. Gauturnfest des Gaues Hessen( D. T.). Nachdem die Kreisleitung des Mittelrheinkreises der Deutschen Turnerschaft die ersten beiden Sonntage im Juli ds. Js. für Gauveranstal= tungen freigegeben hat, findet nunmehr das 57. Gauturnfest des Gaues Hessen vom 5. bis 7. Juli in Kirchhain, Bez. Kassel, statt. Ein junges Mädchen erschossen. Bad Brückenau. In Wernarz, nahe bei Bad Brückenau, ist die einzige Tochter des Bürgermeisters Josef Ziegler, als sie sich im Stallgebäude aufhielt, von dem Schreinergesellen Eduard Doenisch erschossen worden. Darauf hat sich der Täter auf eine benachbarte Wiese begeben und seinem Leben ebenfalls durch Erschießen ein Ende gemacht. Bingen a. Rh. Im Juli d. J. unternehmen die in Amerika lebenden ehemaligen Hessen- Darmstädter eine Reise in ihre alte Heimat. Auf Einladung der Stadt Bingen werden die Gäste aus Amerika zum Samstag, den 19. Juli, in Bingen eintreffen. Reichsfinanzministers Worms. Durch Verordnung des vom 25. Januar ist das Finanzamt Worms- Land mit Wirkung vom 1. Februar aufgehoben worden. * 碗 Fünf Kinder entführt. Hohenböddenstedt( Kreis Salzwedel), 4. 2. Die fünf Kinder des Hofbesizers Romaschka sind heimlich entführt worden. In seiner Abwesenheit fuhren vier unbekannte Männer vor und nahmen die Kinder mit, nachdem sie sie beim Ortsvorsteher unter der Angabe abgemeldet hatten, daß die Mutter der Kinder ihnen den Auftrag zur Abholung erteilt habe. Frau Romaschka wurde im vergangenen Jahre wegen Brandstiftung zu einer Zuchthausstrafe verurteilt, entzog sich aber der Strafverbüßung durch die Flucht. Es wird vermutet, daß Frau Romaschka die Urheberin der Kindesentführung iſt. Frankfurter Allgemeine Versicherungs- A.- G. Frankfurt a. M., 4. Febr. Die von der Berliner Abwicklungsleitung in letzter Zeit mit der Allianz und den Banken geführten Verhandlungen haben zu einem Ergebnis geführt, das im wesentlichen folgendes vorsieht: Der Gläubigern soll ein Vergleichsvorschlag unterbreitet * Aus dem Stadttheater. Am 18. Mittwoch- Abonnements-| werden, nach dem die mit der Allianz geschlossenen Verträge Vorstellung wird heute Abend die Posse mit Gesang„ Kyrit Pyriz" von H. Wilken und O. Justinus, Musik von Gust. Michaelis, gegeben. * Goethebund. Einen musikalischen Abend: Alte Haus- und Kammermusik auf historischen Instrumenten mit einführendem Vortrag, veranstaltet der Goethebund am Sonntag, den 9. Februar, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula. * Deutsche Jugendherberge D.-G. Gießen. Freitag, den 7. Februar, abends 8 Uhr, im Singsaal des Realgymnasiums diesjährige Hauptversammlung. * Deutschnationaler Handlungsgehilfenverband. Am Donnerstag, den 6. Februar, abends 8,30 Uhr, findet unter dem Motto: ,, Rheinischer Humor" ein Vortrag von Herrn EberhardMainz statt. Magdeburg. Die Magdeburger Theaterkrise hat zum Rücktritt des Intendanten Vogler geführt. Entscheidende Beschlüsse wurden noch nicht gefaßt. aufrecht erhalten bleiben und allerseits auf Regreßansprüche gegen den Aufsichtsrat verzichtet wird. Um alsbald nach Zustandekommen eines Vergleichs eine Ausschüttung zu ermöglichen, ist ein Bankenkonsortium bereit, einen Kredit von 12 Millionen Reichsmark zur Verfügung zu stellen. * Der Mordanschlag auf den Studenten Wessel. Berlin, 4. 2. Der wegen des Anschlages auf den nationalsozialistischen Studenten Wessel gesuchte arbeitslose Fischer Albrecht Höhler ist festgenommen worden. Versteckte Auslandsanleihen der Kommunen? Bad Homburg. Nach der jetzt vorliegenden Statistik über den Fremdenbesuch Bad Homburgs im Jahre 1929 ergibt sich eine Zunahme der Gesamtfrequenz von rund 1200 Gästen; die Besucherzahl stieg von 9146 im Jahre 1928 auf 10 327 im Jahre 1929. Sie erhöhte sich also um rund 13 Prozent. Die ausländischen Kurgäste kommen wieder mehr nach dem früher von ihnen so stark besuchten Heilbad. Als der deutsche Geldmarkt nach der Frühjahrskrise eine gewisse Erleichterung zu zeigen begann, setzte geradezu ein AnSturm von Städteanleihen ein, da trotz der Bedingungen, die sich von Fall zu Fall verschlechterten, und trotz der Warnungen des Städtetages eine Kommune nach der anderen versuchte, ihren Geldbedarf auf dem inneren Markt zu decken. Während 3. B. die Stadt Köln ihre 40 Millionen 8prozentiger Schatzanweisungen noch zu 96 Prozent begeben konnte, wurden die Frankfurter Schazanweisungen in Höhe von 30 Mill. Rmt. nur zur Hälfte fest angeboten, der Rest den vereinigten Konsortien in Option gegeben. Die Stadt selbst erhält nur 93 Prozent. Den Städten wird bekanntlich vom volkswirtschaftlichen Gesichtspunkt vorgeworfen, daß sie sich um die Gestaltung des Geldmarktes zu wenig kümmern, daß ihre Ausgaben, mit Millionenbeträgen für Grundstücke, Bauten, Untergrundbahnen usw., den tatsächlichen Erfordernissen weit voraus eilen, daß die Finanzierung der Anlagen auf lange Sicht mit kurzfristigen Wechseln und mit Dreimonatsgeld vorgenommen wird. Die Städte ihrerseits verweisen auf Reich und Länder, die nicht viel weniger großzügiger verfahren, so daß als einziger Ausweg die schon lange angestrebte durchgreifende Finanzreform in Frage kommen dürfte, die auch den Staatsapparat zu vereinfachen hätte. Bad Homburg. Der Verein für das Deutschtum im Ausland, Landesverband Kassel, hielt unter dem Vorsitz von Oberstudienrat Dr. Küster unter sehr großer Beteiligung der Ortsguppen seine diesjährige Jahrestagung in Bad Homburg ab. * Fahrlässige Tötung durch einen Naturheilkundigen. Der hier wohnhafte Kaufmann Wilhelm Müller, der lediglich ein Gewerbepatent zum Vertrieb pharmazeutischer Artikel besitzt, betätigte sich nebenher auch als Naurheilkundiger. Als solcher hatte er sich in Februar 1929 um die Behandlung eines plötzlich erkrankten Kapeilmeisters bemüht, dem er allerlei Mittel zum Einnehmen brachte, obwohl der Erkrankte und dessen Frau mehrfach die Besorgnis äußerten, ob es nicht besser wäre, einen Arzt zuzuziehen. Der Krankheitszustand verschlimmerte sich zu= sehends. Nach acht Tagen starb der Kapellmeister an einem Herzschlag, und nun wurde festgestellt, daß der Verstorbene mit aller Wahrscheinlichkeit noch leben würde, wenn er zur rechten Zeit in die richtigen Hände gekommen wäre und herzstärkende Mittel verabreicht bekommen hätte. Das Landgericht Gießen verurteilte Müller wegen fahrlässiger Tötung zu drei Monaten Gefängnis und außerdem wegen unerlaubter Ueberlassung von Arzneien(§ 367 StGB.) zu 30 Rmt. Geldstrafe. Auf die Revi= sion des Angeklagten bestätigte nun das Reichsgericht die Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung, hob aber das ergangene Urteil, soweit es die Uebertretung nach§ 367 betrifft, wegen ungenügender Feststellungen wieder auf. Es müßte erneut geprüft werden, ob nicht das Gewerbepatent des Angeklagten diesen be= rechtigt habe, die fraglichen Mittel an den Verstorbenen abzu geben. Diez. Gegen die überhandnehmenden Vergnügungen geht die hiesige Behörde vor, sie weist darauf hin, daß die allgemeine Notlage solche nicht zulassen könne. Nassau a. d. Lahn. Der auf dem Rathausplatze stehende Kriegergedächtnisbrunnen, ein oft bewundertes Bildhauerwerk, wurde gestern, am Dienstag, beim Wenden eines Postkraftwagens umgestürzt. Leider wurde ein Teil der Inschriften und des Reliefs dabei recht erheblich beschädigt. Bad Wildungen. Die Kraftverkehrsgesellschaft Hessen" hat die Majorität der Kraftwagenverkehrsgesellschaft m. b. H., Bad Wildungen, an der auch die Stadt Bad Wildungen beteiligt ist, erworben. Beide Gesellschaften betreiben in der Umgegend von Wildungen und Waldeck Kraftfahrlinien und bedienen den Ausflugsverkehr in dem Edersee- Gebiet. An Fischvergiftung gestorben. Kassel, 4. 2. Ein jüngerer Mann, der nach dem Genuß von verdorbenem Fisch erheblich erkrankt war, starb nach qualvollem Leiden, Daß die Inlandsanleihen der Städte im wesentlichen nichts anderes sind als verkappte Auslandsanleihen( die man den Städten schon eben wegen ihrer umstrittenen Finanzwirtschaft durch Errichtung der Anleihe- Beratungsstelle in praxi verboten hat, wird durch die Ansicht des Frankfurter Bankiers Dr. Hahn, eines Geld- Theoretikers von Ruf, bestätigt:„, Verbietet man den Städten die Auslandsanleihen ohne ihnen gleichzeitig die beabsichtigten Ausgaben ebenfalls zu verbieten, dann belastet ihr Kapitalbedürfnis den inländischen Kapitalmarkt, und das per Saldo fehlende Kapital muß nun von der Privatwirtschaft aus dem Auslande meist zu viel ungünstigeren Bedingungen als von der öffentlichen Hand hereingeholt werden. Kontrolliert man also nicht die Verschuldungswirtschaft der öffentlichen Stellen in ihrer Gesamtheit, dann ist es viel richtiger, sie überall unkontrolliert zu lassen. Die Tätigkeit einer Beratungsstelle, die nur die Auslandsanleihen, nicht aber vor allen Dingen auch die kurzfristige Inlandsgeldaufaufnahme der öffentlichen Stellen überwacht, wirkt lediglich erhöhend auf das deutsche Zinsniveau." - Dri Währe Sprachen, r Anweisung, richtigen. Vor M Wildes Nar jezte. Heute Mochte das war doch m Die B brachte gl des 1. D Innenstur gesehen. Die g Vielfad möglichste bestritt für Fäuste übe Nur e alte Seuer Seine müter. Auch dung und Nur blieb buch Sportzeitu Dabei war lobung erf Trog ein eifiges Men Wie er ein A Frau ten in he Was Er wa Lies! Und m Bimmer au Was? Quatio Nr. 10. nichtete in Für Scheune. Das machers Krause aß zwei Kinder, schwebten. Die ebrochen. Fünf ich, die im Zu nter Wasser zu von der mecha zudringen und ünzerwerkstatt n Deynhausen g der Erkran der 62. Verdersachsen und Traftfahrers. abends, wurden Hemmerda der ht Jahre alte Der Chauffeur r weiter. 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Ergebnisse aus dem Bezirk. Gesellschaftsspiele: Sport Kassel Hessen 09 Kassel 3: 0( 1: 0) Spielogg. Göttingen Hermannia Kassel 2: 5( 1: 1) Borussia Fulda Kickers Offenbach 4: 3( 2: 2) SV. Neuhof SV. 02 Offenbach 2: 5( 0: 2) Blau- Weiß Göttingen FC. Hann. Münden 5: 4 Wetzlarer SV. Alsfeld 2: 2 Bezirksliga: - Kurhessen Kassel- SC. 03 Kassel 3: 4( 2: 2) VfB.-K. Marburg SC. 05 Göttingen 2: 1( 0: 1) 1. Bezirksklasse: Ohne Spiel. 2. Bezirksklasse: - Aẞlar 2: 3( 0: 3) Ehringshausen Heuchelheim Sechshelden, für H. gewonnen, da S. nicht angetreten. Niedergirmes Burg, ausgefallen( Plazz!) Frankenberg - GladenbachWiesenbach - - Gau Gießen- Wetzlar: Marbach 4: 1( abgebrochen) Wetter 9: 2( 3: 2) Laasphe 4: 1 Ettingshausen 1. Wetzlarer SV, 2. Burgsolms 1. Manderbach 1. - - Großen- Bused 1. 6: 2 Butzbach 2. B. nicht angetreten Löhnberg 1. 0: 2( 0: 2) Merkenbach 1. 3: 3( 1: 3) Butzbach 2. 5: 3( 5: 1) Lich 1. 2: 2( 1: 0) Garbenheim 1. 1: 0 - Steinberg 1. Garbenteich 1. Büblingshausen 1. Leun 1. Weglarer SV. 3. W. nicht angetreten Oberbiel 1. Braunfels 1. 7: 1( 4: 1) Laufdorf 1. - Medenbach 1. Bermbach 1. 2: 2( 2: 0) Donsbach 1. 2: 6( 0: 4) Straßebersbach 1. Oberroßbach 1. 2: 8( 2: 2) Steinberg 2. Ruderkl. Hassia Gießen 3: 2 Großen- Bused 2. Daubringen 2. D. nicht angetreten Bieber 1. Steinbach 2. 5: 0 Jugend: Aẞlar 1. 1900 2. - 1 1900 1. 2: 2 Niedergirmes 2. N. nicht angetreten Garbenteich 1. Butzbach 1. 2: 1( 0: 1) Wetzlar 1. Lollar 1. 5: 1 Hermannstein 1. Burgsolms Sch. Weylar Sch. Gau Marburg: - 1 Germania M. 2. - Großen- Bused 1. Gr.-B. nicht angetr. 1900 Gießen Sch. 0: 3 Steinberg Sch. St. nicht angetreten Sarnau 1. 4: 2( 2: 2) Cappel 1. VfB.K. Marburg 2. 2: 9!!!! Niederlaasphe 5: 2( 0: 1) Niederwalgern 2: 4 Biedenkopf Hartenrod - Wehrda 1. Wetter 2. 5: 0 - Das neue Jahrzehnt. Original- Sportroman von Fred Petermann 42. Fortsetzung. Während die Direktoren eifrig die erfreuliche Nachricht hesprachen, rief Laskony seinen Sekretär herbei und gab ihm die Anweisung, die gesamte Presse von der Sensation zu benachrichtigen. Vor Monaten war es ein eisiger Februartag, als Hans Wildes Name am Kopf aller Zeitungen die Welt in Bewegung setzte. Heute glänzte die Sonne dem beginnenden Juni entgegen. Mochte das Wetter ein verändertes Gesicht zeigen, die Wirkung war doch wieder die gleiche. Die Berufspresse feierte den glänzenden Triumph. Man brachte gleich die Kombination, daß Hans Wilde Mitglied des 1. DBCF. geworden sei und mit Norbert Herbst einen Innensturm bilden werde, wie ihn die ganze Welt noch nicht gesehen. Die gegnerische Presse nahm die Meldung resigniert auf. Vielfach wurden zweifel geäußert. Zeigte die Presse größt= möglichste Ruhe, ging es im Lager desto lebhafter zu. Man bestritt für und wider diese Meldung, ballte vor Grimm die Fäuste über das Siegesgeschrei der Professionalen. Nur einer hielt die Meldung für glatten Schwindel- der alte Heuer. Seine Zuversicht wirkte beruhigend auf die erregten Gemüter. Auch Horst Emscher lächelte geringschäßig über diese Meldung und schwor bittere Vergeltung. Nur einer bekam einen mordsmäßigen Schred. Sein Atem blieb buchstäblich stehen, als er in den Straßen Münchens eine Sportzeitung mit der Meldung in die Hände gedrückt bekam. Dabei war es ein Blatt, das aus sicherster Quelle auch die Verlobung erfahren hatte. Trotz des warmen Junitages überlief den Meisterfahrer ein eisiges Gefühl. Eine innere Stimme rief ihm zu: ,, Mensch, das hast du eingerührt!" Wie angewurzelt stand er mehrere Minuten. Dann rief er ein Auto an und ließ sich schnell zum Hotel zurückfahren. Frau Senta war nicht wenig erstaunt, als sie ihren Gatten in heller Aufregung vor sich sah. ,, Was ist denn vorgefallen?" Er warf ihr nur kurz das Zeitungsblatt zu. „ Lies!" Und während sie die Nachricht überflog, stürmte er im Zimmer auf und ab. ,, Was? Der Hans hat sich mit der Tänzerin verlobt?" ,, Quatsch. Professional ist er geworden." Biedenkopf 2. Cappel 2. Dreihausen 2. Jugend: Frankenberg 1. Dreihausen 1. - Hesselbach 2. 5: 1 Hestem 1. 1: 2( 0: 0) VfB- Kurhessen M. 3. 1: 3 VfB-.Kurhessen M. 1. 1: 7 VfB.- Kurhessen M. 2. 3: 0 Germania Marburg 1. Gladenbach 1. Biedenkopf 1. Steinberg 1. Sarnau 1. 1: 1( 0: 1) Hartenrod 1. 3: 2( 1: 1) Buchenau 1. 1: 1! VfR. Butzbach 2. Bil. 5: 3( 5: 1). Der Spitzenführer der B- Klasse hatte die erste Mannschaft des VfR. Butzbach zu einem Freundschaftsspiel zu Gast und konnte zur allgemeinen Ueberraschung diesen mit 5: 3 schlagen. Der gefährliche Sturm der Einheimischen übertraf seine vorsonntäglichen Leistungen in noch weit höherem Maße. Butzbach erfreute hingegen durch sehr gute Technik, mußte sich jedoch dem schnelleren Tempo seines Gastgebers beugen. Steinberg kann auf diesen Erfolg stolz sein. Schiri Böcher- Gießen leitete das Spiel in mustergültiger Weise und stand stets über den Parteien. Ettingshausen 1. Großen- Bused 1. 6: 2( 3: 0). Mit obigem Ergebnis mußte am vergangenen Sonntag der Tabellenführer Großen- Buseck die Heimreise von Ettingshausen antreten. Wenn die Gäste auch eventuell mit der Möglichkeit einer Niederlage gerechnet hatten, so waren sie doch von dem Ergebnis, wie überhaupt von der fortwährenden Ueberlegenheit Ettingshausens sichtlich überrascht. Obwohl Ettingshausen in der ersten Viertelstunde mit nur 10 Mann spielte, konnte bald nach Beginn das Führungstor erzielt werden, dem kurz darauf zwei weitere folgten. Großen- Buseck hinterließ durch sein oft überlautes Spielen einzelner Leute keinen besonders guten Eindruk. Jm Verlaufe der ersten Halbzeit mußte einer ihrer Verteidiger das Feld verlassen. Schiri Dittmar- Gießen ver= stand es, da Spiel stets in geordneten Bahnen zu halten * Von anderer Seite wird uns zu diesem Spiel geschrieben: Unter ungünstigen Verhältnissen spielten am letzten Sonntag die Busecker in Ettingshausen. Drei Spieler mußten ersetzt werden, dazu kam noch der aufgeweichte Sportplay, und daß der linke Verteidiger Bus. schon in den ersten Minuten den Platz verlassen mußte. Das Torresultat ist dem Spielverlauf nach etwas zu hoch ausgefallen, auch hätte der Bus. Tormann einige Bälle halten müssen. Trotzdem brauchen sich die Busecker dieser Niederlage nicht zu schämen... - Großen- Bused 2. Daubringen 2. Die zweite Mannschaft Busecks wartete vergebens auf die zweite Mannschaft von Daubringen. Garbenteich 1. Lich 1. 2: 2( 1: 0). Die 1. Mannschaft Garbenteichs hatte vergangenen Sonntag die gleiche des VfR. Lich im Gesellschaftsspiel zu Gast. Die Gäste gedachten sich gegen die im Vorspiel erlittene 4: 2- Niederlage revanchieren zu können, mußten aber mit einem Unentschieden zufrieden sein, denn Garbenteich war oft sehr gefährlich. ,, Ach so, na ja-kommt dir das so sonderbar vor?" ,, Unsinn. Quatsch ist alles, was dort steht. Den Hans ha= ben sie bemogelt." ,, Rege dich doch nicht auf, Fred. Ist dir denn Hans so viel wert?" ,, Natürlich, denn ich habe die ganze Suppe eingebrockt." ,,?? Du??" „ Ja, ich! Ich habe Hans erst Ratschläge gegeben, wie er sich mit der Tänzerin abgeben soll. Jch ich ach ich finde keinen Ausdruck für meine Eselei!" Und Sprachlos blickte Senta ihren langen Gatten an. ihr Erstaunen stieg mehr und mehr, als Fred die Reise nach Spanien und die Erlebnisse in Madrid beichtete. Dann hielten sie beide Kriegsrat, ohne daß Senta mit lebhaften Vorwürfen kargte. ,, Schicke eine Depesche und warte Bescheid ab," entschied zuletzt die Frauenmeinung. Wenige Minuten später lief ein Boy zum Postamt. * Ueber Madrid brannte die Sonne. Juni! Schon ging es auf Mittag. Hans Wilde erwachte und blickte erstaunt die gegenüberhängende Wanduhr an. Kurz vor 12... Er suchte sich aufzurichten, fiel aber im nächsten Moment ins Kissen zurück. Was war los? Der Kopf schien mit dicken Bleiplatten bepackt zu sein, so schwer war er plötzlich geworden. Wie war er überhaupt ins Bett gelangt? Vergebens suchte Hans Wilde in der Erinnerung. Da es pochte an der Tür, mehrere Male hintereinander. Aha dort wartete jemand und durch das Pochen war er wach geworden. Umsonst. Wieder versuchte sich Hans Wilde zu erheben. Es ging beim besten Willen nicht. ,, Herein!" rief er dann, als das Klopfen noch lebhafter wiederholt wurde. Ein Hoteldiener schlich herein. Er brachte ein Telegramm und richtete in einem Mischmasch von Spanisch und Französisch an Hans eine Frage, die dieser jedoch nicht verstand. Hans erbrach die Depesche. ,, Gratulieren zum Entschluß und zur Verlobung. Ihre deutschen Sportsfreunde." Hans las einmal, nochmal und nochmal und immer wieder. Die Buchstaben tanzten vor seinen Augen. ???-? Donnerwetter, ja, das stimmte. Er hatte sich ja mit Sibylle del Madrad verlobt. Aber wie hatten die Sportsfreunde in Berlin schon Kenntnis davon erhalten. Fauler Scherz. Der Hoteldiener stand noch immer an seinem Bett. RatNr. 10. Der berühmte Schlußmann der VfR.- Leute verhinderte hier gar oft, daß die Platherren keine weiteren Erfolge erringen konnten. Bieber 1. Steinbach 2. 5: 0. Das Spiel wurde von beiden Seiten von Beginn an hart durchgeführt und ließ beiderseits an sportlichem Benehmen zu wünschen übrig. Bieber war im ganzen Spiel überlegen und fonnte verdient, wenn auch nicht in dem etwas zu hoch ausgefallenen Torergebnis, gewinnen. Steinberg 2. Die neu zusammengestellte Zweite Steinbergs mußte ihr erstes Treffen bestehen und verstand es, den größten Teil des Spieles in des Gegners Hälfte zu verlegen. Man spielte auf beiden Seiten noch sehr uneinheitlich. Ein eifriges Training ist beiden Mannschaften anzuraten. Ruderclub„ Hassia" Gießen 1. 3: 2( 1: 2). Garbenteich 1. Jgd. Butzbach 1. Jgd. 2: 1( 0: 1). Die erste Jugend Garbenteichs gewann ihr Pflichtspiel gegen die gleich von Butzbach.. Großen- Bused Jgd. Hermannstein Jgd. Die Jugend Busecks, welche nach Hermannstein fahren sollte, blieb wegen des schlechten Wetters zu Hause. Süddeutsche Fußballmeisterschaft. - Runde der Meister: Freiburger FC. FK. Pirmasens 5: 1. Eintracht Frankfurt Wormatia Worms 5: 3. SpVg. Fürth gegen Bayern München 2: 1. VfB. Stuttgart SV. Waldhof 4: 4. Gruppe Südost: 1860 München Union Bödingen 10: 0 ( 7: 0)(!). Jahn Regensburg Karlsruher FV. 4: 3. Phönix Karlsruhe 1. FC. Nürnberg 2: 8( 1: 2). VFR. Heilbronn gegen ASV. Nürnberg 1: 2( 1: 0). Gruppe Nordwest: VfL. Nedarau Sportfreunde Saarbrüden 3: 3( 1: 2). Phönix Ludwigshafen- VfL. Neu- Isenburg 3: 1( 1: 0). FV. Saarbrücken FSV Frankfurt 1: 1( 1: 0). SV. Wiesbaden Rotweiß Frankfurt 2: 1( 1: 1). - Privatspiele: Von Bedeutung waren: FS. 05 Mainz gegen VfR. Mannhein 2: 3. FC. Langen 1893 Hanau 4: 5. Bo= russia Fulda Kickers Offenbach 4: 3. In der Runde der Meisterschaft fand am Sonntag das wichtigste Treffen in Fürth statt, wo es dem Deutschen Meister, der Spielogg. Fürth, gelang, die Münchener Bayern nur mit Glück zu besiegen. Die bisher ungeschlagenen Pirmasenser mußten in Freiburg die erste Niederlage hinnehmen. DFB. Tagung in Hannover. Der geschäftsführende Vorstand und Spielausschuß des DFB. tagten am Sonntag in nicht öffentlicher Sitzung in Hannover. Den einzelnen Landesverbänden wird aufgegeben werden, ihre Vertreter zur Deutschen Meisterschaft bis zum 27. April au Der norddeutsche Verband kommt dadurch in eine gewisse Zwangslage, er muß auch die Osterfeiertage für die Meisterschaftsspiele zu Hilfe nehmen und die bereits angesetzten Gesellschaftsspiele absagen. nennen. Die Meisterschafts- Vorrunde soll am 4. Mai, die erste Zwischenlos blickte Hans den dunkelhäutigen Südländer an, der ihm wie eine prächtig gebratene Heimatgans vorkam. Wenn der Kerl doch nur deutsch sprechen könnte. Wieder plapperte der Dunkelhäutige in seinem Kauderwelsch. Schnell merkte er doch, daß Hans ihn nicht verstand und so versuchte er es mit der Zeichensprache. Mit lebhafter Gebärde illustrierte er Hans die Katerstimmung nach dem Genuß von schwerem Alkohol. Erfreut über die Intelligenz nickte Hans. Da machte der Diener die Gebärde des Kopfkühlens und verschwand sofort lebhaft grinsend. Apathisch blieb Hans liegen und wartete die Dinge, die da kommen mußten in Gestalt des grinsenden Dieners. Und dieser kam mit einem Kübel Eis und einer umfangreichen Schüssel Wasser, packte wortlos Sans unter die Arme und stülpte dessen Kopf in den Kübel mit einer anscheinend in vielen Fällen erprobten Sicherheit, daß Hans Wilde keinen Widerspruch wagte. Die Prozedur verfehlte dann auch nicht die erhoffte Wirfung. Eine knappe Viertelstunde waren die ärgsten Spuren des Weinkaters verwischt. Wieder flatterte in sein Zimmer eine Depesche. „ Junge, Junge, drahte ausführlich Bescheid oder ich komme um vor Verzweiflung. Fred." Zum Teufel, was war denn heute mit dem Telegraphenamt los? Hatte denn das einen Hikekoller bekommen? Was hatten diese rätselhaften Depeschen zu bedeuten? Wenn bloß das verdammte Brummen im Schädel nicht gewesen wäre. Man konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Verzweifelt stand Hans Wilde am Fenster und grübelte und grübelte... Wieder huschte der Diener ins Zimmer. ,, Nanu schon wieder eine Depesche?" Nein dete Besuch an. - der Hoteldiener brachte nur eine Karte und meiSibylle del Madrad. Hans Wilde wurde wieder lebhaft, wie komisch das klang, feine Braut. - Er ließ sie hereinführen und sofort flog sie ihm an den Hals. „ Hans, Hansi wie schaust du aus. Hat die Verlobungsfeier so angestrengt?" Zaghast erwiderte er ihre Küsse. en." ,, Verzeih', Sibylle, ich leide unter fürchterlichen Kopfschmer,, Armes Hanserle. Das kommt davon, wenn man von der Liebe nascht." Sie drohte ihm mit dem Finger. ,, Hanserle, hast du gut geschlafen? Ach geh- du sprichst fein Wort." ( Fortsetzung folgt.) Mittwoch, den 5. Februar 1930. runde am 18. Mai, die zweite am 1. Juni, das Endspiel am 15. Juni ausgetragen werden. Das Bundespokal- Endspiel murde auf den 9. März nach Altona anberaumt, an diesem Tage treffen Berlin und Norddeutschland aufeinander. Fastnachtsfußball. Bei einem Meisterschaftsspiel zweier Landvereine der Gauklasse 1 am vergangenen Sonntag kamen zwei Spieler beim Kampfe um den Ball etwas hart aneinander und nannten sich gegenseitig ,, Bauern". Der Schiedsrichter wurde von beiden zum Schutze angerufen. Der Er stellte fest, daß beide Spieler vom Land waren. eine hatte keine Landwirtschaft, der andere dagegen 5 Morgen Land und 12 Schweine im Stall. Entscheidung: Strasstoß für die Partei, deren Spieler keine Schweine im Stall hatte. Kaum war diese Entscheidung ausgesprochen, als die angenehme Unterhaltung mit den bäuerlichen Fachausdrücken weiter ging, wobei auch der Pfeifenmann in Mitleidenschaft gezogen wurde und nicht verschont wurde, sodaß er eine weitere Entscheidung auf Platzverweis geben mußte. Schade, daß die Proteste abgeschafft sind, sonst müßten sich wohl noch die Instanzen mit diesem interessanten Fall beschäftigen. Bekanntlich sind Tatsachen- Entscheidungen des Schiedsrichters unanfechtbar. Aus dieser Folgerung darf man aber nun nicht schließen, daß bei dem erwähnten Fall der Schiedsrichter unbedingt zu Recht entschieden hat. Ein Beobachter. Der Deutsche Gewerkschaftsbund zur Wohnungspolitik. - Gießener Zeitung Nr. 10% tommt dem Schwerbeschädigten lediglich auf Grund seiner Eigenschaft als solcher ohne weiteres zu, unabhängig davon, ob diese. Eigenschaft dem Arbeitgeber bekannt ist oder nicht. Eine ebenso entschiedene Ablehnung verdient auch eine weitere Forderung der gewerkschaftlichen Denkschrift, nämlich daß der Wohnungsbau durch die alsbaldige Verabschiedung des Wohnheimstättengesetzes zu fördern sei. Wenn auch nicht ausdrücklich gesagt, so ist es doch klar, daß die christlichen Gewerkschaften dabei an den von dem Bodenreformer Dr. Damaschke ausgearbeiteten Gesetzentwurf eines Wohnheimstättengesetzes denken. Dieser Gesezentwurf, der einen reinen Niederschlag bodenreformerischer Bestrebungen zum Zwecke der Sozialisierung des Grundeigentums darstellt, müßte das private Kapital, dem doch allein die endgültige Beseitigung der Wohnungsnot möglich ist, im weitgehenden Maße vom Bau- und Wohnungsmarkt vertreiben; denn die in dem Gesetzentwurf vorgesehene Mög= lichkeit einer Enteignung und Umlegung des Grundbesizes ohne angemessene Entschädigung würde eine solche Unsicherheit des in Immobilien angelegten Kapitalwertes mit sich bringen, daß ein nennenswerter Realkredit unmöglich wird. Die christlichen Gewerkschaften berufen sich dabei auf eine Entschließung des Reichstages bei der Beratung des Haushalts des Reichsarbeitsministeriums, in der die Regierung um Vorlage eines Wohnheimstättengesetzes ersucht worden ist. Demgegenüber sei darauf hingewiesen, daß bei den vor Weihnachten zu Ende geführten Beratungen der„ Reichsrichtlinien für das Wohnungswesen" auf Grund von erst im Reichstagsplenum gestellten Anträgen diejenigen Abschnitte der Reichsrichtlinien gestrichen worden sind, die zum Teil bodenreformerische Tendenzen enthielten; es handelt sich insbesondere um die Abschnitte über die Ermächtigung der Gemeinden, das im Gemeindebezirk gelegene Grundeigentum zu übernehmen und umzulegen. Der Reichstag hat damit die Reichsrichtlinien von einer recht gefährlichen Belastung durch diese Forderungen befreit und die Stellungnahme des Reichstages, daß von einer mit großer Mehrheit vertretenen Anerkennung bodenreformerischer Bestrebungen im Reichstag nicht gesprochen werden kann, erwiesen. Die Gefahr ist noch nicht vorüber, hat doch der Reichsarbeitsminister erklärt, daß über die Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfes Ressortverhandlungen schwebten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat in einem ausführlichen an die Regierungen und verfassunggebenden Körperschaften gerichteten Rundschreiben zu einigen wichtigen Fragen der Wohnungspolitik Stellung genommen Die Frage des Wohnungsbaues und der Wohnungszwangswirtschaft hat fürzlich leider durch die großen Fragen der Finanzreform und der Zolltarifnovelle etwas in den Hintergrund gedrückt auch den Reichstag gelegentlich der endgültigen Verabschiedung der„ Richtlinien für das Wohnungswesen" beschäftigt. Die Be ratungen des Reichstages waren wohl auch der Anlaß zu der Denkschrift des Deutschen Gewerkschafts- Bundes, wenn auch eine Entschließung des Deutschen Städtetages vom 31. Oktober zum Ausgangspunkt genommen wurde. Der Deutsche Städtetag hatte nämlich beschlossen, zur Einsparung von Geldmitteln und zur Sanierung der Gemeindefinanzen den Wohnungsbau wesentlich einzuschränken. Gegen diese Absicht wendet sich der Deutsche Gewerkschafts- Bund, indem er eindringlich auf die Notwendigkeit eines verstärkten Wohnungsbaues hinweist und eine möglichst baldige Beseitigung der Wohnungsnot als eine der drin= gendsten Aufgaben der nächsten Jahre bezeichnet. Die Dentschrift arbeitet dabei mit den anerkannten Argumenten, daß durch verstärkten Wohnungsbau eine ausreichende Beschäftigung des Baugewerbes und damit eine wesentliche Beeinflussung der ganzen Wirtschaftslage, insbesondere des Arbeitsmarktes möglich sei, so daß der Wohnungsbau sich als eine im hohen Maße produktive Tätigkeit darstelle. In der Hervorhebung der Bedeutung des Wohnungsbaues wird man den christlichen Gewerkschaften im allgemeinen zustimmen können, wenn auch allzu schwarz gemalte Bilder über die herrschende Wohnungsnot der wahren Notlage nicht mehr entsprechen; muß doch der Deutsche Gewerkschafts- Bund selbst zugeben, daß es im vergangenen Jahre gelungen ist, die notwendige Anzahl von Wohnungen zur Deckung des neuen Bedarfes und zur Milderung des Fehl= bedarfes fetigzustellen. Der Schwerbeschädigte kann zwar nach ausgesprochener Kündigung auf die Geltendmachung seiner Schutzrechte verzichten, und dieser Verzicht kann auch stillschweigend ausgesprochen wer= den. Ein solcher( stillschweigender) Verzicht kann aber jedenfalls dann nicht angenommen werden, wenn der Schwerbeschädigte selbst keine Kenntnis der ihm zugute kommenden Kündigungsschutzbestimmungen hatte. In diesem Fall bedeutet auch die widerspruchslose Bestätigung der Kündigung nicht schon die Erklärung des Einverständnisses mit der Beendigung des Arbeitsvertrages( RAG. v. 19. 3. 29, III 311/1928). Zum Schlusse fordern die Gewerkschaften noch die alsbaldige Erledigung zweier Gesezentwürfe, und zwar betreffend die Bausparlassen und die gemeinnützigen Wohnungsunternehmungen. Die Bausparkassenbewegung, die in Deutschland verhältnismäßig noch in den Anfängen steckt, ist an sich als ein gesundes Mittel zur Kapitalbildung aus kleinsten Beiträgen zu be= werten. Es ist aber zu befürchten, daß die alleinige Federführung des Reichsarbeitsministeriums bei der Ausarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfes, wie sie von den christlichen Gewerkschaften gefordert wird, bei der ganzen Tendenz des Reichsarbeitsministeriums Folgerungen zeitigen wird, der die Wirtschaft nicht wird zustimmen können. Die maßgebliche Mitwir fung des Reichswirtschaftsministeriums bei der Ausarbeitung des Gesetzentwurfes erscheint daher zweckmäßig und notwendig. In der Stellungnahme gegenüber dem Beschlusse des Deutschen Städtetages kann man mit dem gewerkschaftlichen Standpunkt insofern einig gehen, als sicherlich die längst fällige und notwendige Sanierung der Gemeindefinanzen zunächst auf cn= deren Gebieten der Kommunaletats erfolgen kann und muß. Wenn aber in der Denkschrift als Begründung angeführt wird, daß grundsäglich der Wohnungsbau im überwiegenden Maße durch Bereitstellung öffentlicher Mittel gefördert werden müsse, und daß deswegen eine Einschränkung der kommunalen Tätig= keit auf dem Gebiete des Wohnungsbaues abzulehnen sei, so muß hier in bestimmter Weise widersprochen werden. 3. Wenn in einem Tarifvertrag bestimmt ist, daß der Lohn eines minderleistungsfähigen Arbeitnehmers nach der Leistungsfähigkeit zu bemessen sei, so ist dies im Zweifel dahin auszulegen, daß eine Aenderung des Lohnes nur dann Platz zu greifen hat, wenn eine Aenderung in der persönlichen Leistungs( fähigkeit des betreffenden Arbeitnehmers eingetreten ist. ( RAG. v. 13. 2. 29, 392/28). 4. Die Schwerbeschädigteneigenschaft im Sinne des§ 3 SchwBG. entsteht erst mit dem Erlaß des Rentenbescheides. Hierzu genügt jedoch die intern büromäßige Verfügung des Rentenbescheides nicht, es bedarf vielmehr, um die Wirkung des§ 3 SchwBG. eintreten zu lassen, auch noch der Bekanntgabe der Entscheidung an den Arbeitnehmer. Wird die Kündigung des Arbeitsvertrages zwar nach Verfügung des Rentenbescheides, aber vor dessen Zustellung an den Schwerbeschädigten ausge= sprochen, so bedarf es danach für die Kündigung nicht die Zustimmung der Hauptfürsorgestelle( RAG. v. 20. 2. 29, 306/28). 5. Hat der Schwerbeschädigtenausschuß die Beschwerde gegen Zwangseinstellung eines Schwerbeschädigten zurückgewiesen, so ist eine über die Prüfung der Zuständigkeit der Behörde hinausgehende richterliche Nachprüfung der Entscheidung nicht gegeben. ( RAG. v. 23. 2. 29, 83/ 28). 6. Es kann offen bleiben, ob ein Arbeitgeber, der einen Schwerbeschädigten in Unkenntnis dieser Eigenschaft eingestellt hat, seine vertragliche Erklärung wegen Irrtums anfechten kann. Jedenfalls müßte die Anfechtung wegen Irrtums unverzüglich erfolgen. Zur Frage einer etwaigen arglistigen Täuschung würde es zunächst der Erörterung bedürfen, ob der Arbeitnehmer zur Zeit des Abschlusses des Anstellungsvertrages überhaupt schon Schwerbeschädigter im Sinne des Gesetzes war. nügt nicht schon, daß der Schwerbeschädigte seinerzeit von seinem Unfall und dem Rentenverfahren keine Mitteilung gemacht hat, vielmehr muß eine Täuschungsabsicht des Schwerbeschädigten vorgelegen haben, er muß sich zum mindesten bewußt gewesen sein, daß jene Tatsachen für die Entschließung, ihn anzustellen, von Belang seien.( RAG. v. 16. 3. 29, 521/28). Auch gegen den Gesetzentwurf über die Gemeinnützigkeit von Wohnungsunternehmungen, der bereits im Reichswirtschaftsrat vorliegt, lassen sich grundsätzlich Bedenken nicht geltend machen. Die Forderung der christlichen Gewerkschaften nach einer niedrigeren Begrenzung des Stammkapitals der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften muß aber abgelehnt werden, denn die vielen ungünstigen Erfahrungen, die mit kleinen unzureichend fundierten gemeinnüßigen Gesellschaften gemacht worden sind, machen es zu einer unbedingten Notwendigkeit, daß nur wirklich kapitalkräftige Unternehmungen, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen, als gemeinnützig anerkannt werden. Gänzlich unverständlich ist auch die Forderung der Denkschrift, daß es privaten Unternehmern gänzlich unmöglich gemacht werden soll, sich an gemeinnützigen Wohnungsunternehmungen zu beteiligen. Diese Forderung würde besonders zu einer weiteren Erschwerung des Werkwohnungsbaues führen, der bisher ja schon dadurch gegenüber dem gewöhnlichen Wohnungsbau benachteiligt ist, daß für ihn öffentliche Mittel nur Der im beschränkten Maße zur Verfügung gestellt werden. große Erfolg gemeinnütiger Gesellschaften im Ruhrgebiet und in Mitteldeutschland beim Bau von Werkwohnungen berechtigt zu der Forderung, daß in dem Gesetz ausdrücklich klargestellt werden muß, daß auch der Werkwohnungsbau unter Beteiligung aus Unternehmerkreisen Tätigkeitsgebiet gemeinnütziger Wohnungsgesellschaften sein kann. Ein baldiger Abbau der Tätigkeit öffentlicher Körperschaften auf dem Gebiete des Wohnungsbaues und eine Ersetzung des öffentlichen, durch Steuermittel aufgebrachten Kapitals durch Privatkapital, das sich ge= mäß den natürlichen Wirtschaftsgesehen auf dem Kapitalmarkt bildet, ist eine der hauptsächlichsten Forderungen aller Wirtschaftskreise auf dem Gebiete der Wohnungspolitik. Die christlichen Gewerkschaften unterscheiden sich also in ihren Forderungen auf dem Gebiete des Wohnungswesens kaum noch von den sogenannten freien Gewerkschaften, den sozialdemokratischen Organisationen. Urteile des Reichsarbeitsgerichts. 1. Das Schwerbeschädigtengesetz bezweckt.nicht nur eine Beschäftigung der Schwerbeschädigten, sondern will vor allem auch ihren dauernden Lebensunterhalt möglichst sicher stellen.( RAG. v. 27. 2. 29. 396/28). 2. Der Kündigungsschutz des Schwerbeschädigtengesetzes Das von vielen Vereins- und Verbands- Rechnern als ganz vorzüglich beurteilte Universal- Verbands- und Vereinskassebuch von mir ausgearbeitet wird in jeder gewünschten Stärke geliefert. Die Anschaffung für das kommende Jahr ist jetzt zu empfehlen. Der Rechner weiß zu jeder Minute, was er eingenommen hat an Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, von Veranstaltungen usw. usw. und was er ausgegeben hat für Bundes- und Ver= bandsbeiträge, für allgemeine Verwaltung, für Reisespesen, für sonstige Vergütungen, für Veranstaltungen, für Anschaffungen, Reparaturen, für Unterstützungen, Steuern usw. usw. Am Jahresschluß genügt der Abschlußstrich, die einzelnen Spalten zusammengezählt, die Endzahlen der Ausgabespalten von denen der Einnahmespalten oder umgekehrt abgezogen. Das ist eine Arbeit von nur wenigen Minuten und der Rechner ist allen mühseligen und zeitraubenden Sonderausstellungen enthoben. Geschäftsbücherverlag Albin Klein, Gießen, Südanlage 21 Es ge Bezu Reballions fendung ni 43. J Der läglich de graphisch auf feine Im Bo Direttor des Shantitätte ten Abnahm triegsitand Die Un schaftsvertr Auf de neuen Bo Wie Bitirim i cher Prope Omit gebr Intern lang es, aus Gruppen ge von einem 7. Hat der Schwerbeschädigtenausschuß eine Rechtsbeschwerde gegen die Zwangszuweisung nach§ 7 Absatz 2 Satz 2 in entsprechender Auslegung des§ 21 Abs. SchwBG. als unzulässig zurückverwiesen, so ist der Beschluß für die Gerichte bindend. Nur wenn er mit Mängeln behaftet wäre, die ohne weiteres ergeben würden, daß ein behördliches Verfahren oder eine behördliche Entscheidung überhaupt nicht vorliege, stünde es anders. Ueber die Zulässigkeit des Rechtsmittels hat einzig und allein der Ausschuß zu befinden und nur er ist zuständig. Wird ein an sich mit aufschiebender Wirkung ausgestattetes Rechtsmittel von der zuständigen Stelle rechtskräftig als unzulässig. verworfen, so steht damit fest, daß durch seine Einlegung eine Hemmung der Rechtskraft des angefochtenen Beschlusses nicht eingetreten ist.( RAG. v. 9. 2. 29, 358/28). Neue Bücher. Der Rudolf- MosseZeitungskatalog Rudolf Mosse 1930. Zeitungs- Katalog liegt uns in seiner 56. Ausgabe vor. Dieses bedeutende Nachschlagewerk des in- und ausländischen Presse= wesens, das wie immer in ein repräsentatives Gewand gekleidet ist, gibt in seinem Vorwort einen Ueberblick über die internationale Verzweigung und die beispiellose Vielgestaltigkeit des Unternehmens Rudolf Mosse. Das umfangreiche Arbeitsfeld des Hauses Rudolf Mosse auf allen Gebieten der Werbung im In- und Ausland zeugt von der überragenden Bedeutung und der Stellung der Reklame im Wirtschaftsleben aller Kulturstaaten. In den zweiten Ausführungen wird über die einzigurtige Stellung der Zeitungsanzeige gesprochen. Der redaktionelle Teil des Kataloges beginnt wieder mit einem umfassenden Landkartenmaterial über Deutschland und die übrigen europäischen Staaten und bringt dann in mustergültig übersichtlicher Weise alles für den Inserenten Wissenswerte über den Anzeigenteil der Zeitungen und Zeitschriften. - Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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