Sir. bgelegt. Donnerst Det. De- Solo f tlichen in D Höfe. fion. t der Hei sverband Erbach je Gießener Zeitung Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. - Sverjammi Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder RüdEvangelis sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. , hielt ein nationale ntums". ng in Mid rden im rattijche nschluß dar Dung mit 43. Jahrg. Politische Rundschau. ( Gießener Tageblatt) Der Reichspräsident empfing den deutschen Botschafter in armstadt Tokio, Dr. Vorehsch. 32. at beschloß urt a. M. Einleitung Canffurt a. Wie vom Reichsministerium des Inneren mitgeteilt wird, tritt in der Zwischenzeit in der Auszahlung der Polizeigelder an Braunschweig eine Unterbrechung nicht ein, vielmehr ist die Auszahlung für November inzwischen bereits erfolgt. Das Reichskabinett setzte seine Beratungen über die Vorlagen des Finanz- und Wirtschaftsplanes fort. Die Beratungen über die Osthilfe wurden mit Rücksicht auf die Erkrankung des in der neu Ernährungsministers Schiele ausgesetzt. zertes zu ird von et iele, von 2 Hamburg Och. Die jal jedes G was bestim ie auf Gr Brogramme enigen Fäll esonders we den, dort g unserer 3 em Bantha wurde. ise in den v Schweiz, Star pital im Aus tschwankunge und das letz Esmithaftlic Rapital be annsgehilf eit gebote ühren. n Einzelne Das Wert en 82-85 eth& Lin fg. einjen e intereffe lich. gen der möglich, m zuverlä eganten We Der Bezwi Der Woche , der in ehandelt in Gieße Ben In der Sigung des Auswärtigen Ausschusses berichtete Reichsaußenminister Dr. Curtius über die deutschfeindlichen Kundgebungen in Prag. Der Aeltestenrat des Reichstags hielt eine Sigung ab. Für die Diätenregelung wurde ein Unterausschuß eingesetzt. Der Direktor der Abrüstungsabteilung des Völkerbundes ist in Berlin eingetroffen. Wie aus Washington gemeldet wird, hat Präsident Hoover den Botschafter Gibson, den Hauptvertreter der Vereinigten Staaten bei der bevorstehenden Tagung des Abrüstungsausschusses in Genf beauftragt, sich um das Zustandekommen einer Einigung in der Flottenfrage zwischen Frankreich und Italien zu bemühen. Nach Auflösung des ägyptischen Parlaments hat König Fuad nunmehr auch die Auflösung sämtlicher Provinzialausschüsse durch königliches Dekret angeordnet. Jm Bombenleger- Prozeß wurde gestern abend das Urteil verkündet. Insgesamt wurden die Angeklagten zu 49% Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Drei Angeklagte, unter ihnen Bruno Salomon, wurden freigesprochen. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 1. November 1930 Der Oderdamm ist in der Nacht auf Freitag bei Scheidelmig gebrochen. Scheidelwig steht vollständig unter Wasser und is von jedem Verkehr abgeschnitten. Der Neubau der Polizeikommission in Villach stürzte gestern cün und begrub 30 bis 40 Arbeiter unter seinen Trümmern. Das Dornier- Flugzeug„ Do 10" wird Sonntag, den 2. November von Altenrhein aus zu seiner ersten Etappe des Europafluge nach Amsterdam aufsteigen. In Katalonien sind erneut Teilstreits der Industriearbeiterschaft ausgebrochen. zur Unterdrückung der revolutionären Agitation erließ die japanische Regierung ein Versammlungsverbot. Im Alter von 74 Jahren ist der Bischof von Limburg, Dr. Augustinus Kilian, an den Folgen eines jahrealten schweren Herzleidens gestorben. Der Deutsche Landkreistag beim Kanzler. Vereitelter Militärputsch in Griechenland. Athen, 31. 10. In der vorletzten Nacht versammelten sich über 100 Offiziere in einem Privatgebäude Athens, um die letzten Vorbereitungen für einen Putsch zu treffen, der noch in der gleichen Nacht losbrechen sollte. Bei den Verschwörern handelt es sich um Leute, die mit der Außenpolitik Veniselos' und dessen Reise nach Angora unzufrieden sind und darin eine Verletzung des griechischen Nationalstolzes erblicken. Die Beteiligten waren jedoch schon seit längerer Zeit von der Geheimpolizei beobachtet worden, die einschritt und Massenverhaftungen vornahm. Rüstungen an der mandschurischen Grenze. Schanghai, 30. Oktober. An der sibirisch- mandschurischen Grenze ballen sich neue Kriegswolfen zusammen. Die russisch chinesischen Verhandlungen zur Beilegung des Streites um die chinesische Ostbahn stehen vor dem Zusammenbruch. Auf beiden Seiten der Grenze ist die Mobilisierung im Gange. Erdbeben in Italien. Wieder ist Italien von einem Erdbeben heimgesucht worden, das namentlich die Städte Ancona an der adriatischen Küste und Senigallia betroffen hat. Soweit sich bisher übersehen läßt, sind dem Beben 24 Menschen zum Opfer gefallen. Der Reichskanzler Dr. Brüning empfing unter Führung des Präsidenten Dr. von Stempel eine Abordnung, die einen Ueberblick über die gesamte Finanzlage der deutschen Landkreise gab. Besondere Berücksichtigung fand das Problem der Wohlfahrtserwerbslosen. Es wurde die Ansicht vertreten, daß für die dadurch entstehenden Lasten das Reich in erhöhtem Maße auffommen müsse. Die dringendste Sorge der Landkreise sei, daß in dem kommenden Finanzprogramm der Regierung die Maßnahmen getroffen würden, die die finanzielle Selbständigkeit der Landkreise in vollem Maße gewährleisten. Einzelheiten könnten der Landesgesetzgebung überlassen bleiben. Die Wünsche bezüglich der Wahrung der Interessen der Landkreise in den bevorstehenden Steuergesetzen wurden in eingehender Aussprache erörtert. Rom, 30. Oktober. Heute morgen furz nach 8 Uhr wurde die Stadt Ancona von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Viele Gebäude wurden zerstört. Von dem Erdbeben wurden in der Hauptsache die Städte Ancona, Fabriano, Senigallia und Padua betroffen. Nach den bisherigen Meldungen wurden 24 Personen getötet und 130 verlegt. Deutscher Landkreistag. Am Montag, den 4. November, findet eine gemeinsame Sitzung der Vorstände des Deutschen und des Preußischen Landfreistages statt. Die Landkreise nehmen in dieser Sitzung Stellung zum Programm der Regierung Brüning und zum Problem der Wohlfahrtserwerbslosenlasten. Neues Zollprogramm. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nach Information des ,, Deutschen Wirtschaftsvereins" enthält der neue kanadische autonome Zolltarif Erhöhungen bis zu 400 Prozent gegenüber dem bis her gültigen Tarif. Auch Deutschland, das sehr viel von Kanada bezieht, wird diese Verschärfungen in seinem Handel spüren. Was für Gegenmaßnahmen wird die deutsche Reichsregierung ergreifen? - Vertrauen in die Wirtschaft. Nummer 87 Zum Grubenunglück in Alsdorf. Von Bergassessor Dr. Forst mann, Leiter der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen im Ruhrbergbau. Das traurige Grubenunglück in Alsdorf hat in der Oeffentlichkeit große Erregung hervorgerufen. Sie hat vielfach nicht verstanden, daß über die Ursache des Unglücks noch nichts veröffentlicht worden ist, daß die Angaben über die Zahl der Verunglückten an den ersten zwei Tagen dauernd stiegen und daß schließlich, wie behauptet wird, nicht genügend Mitteilungen herausgegeben wurden. Es sind deswegen gegen die Gruben= verwaltung und die Bergbehörde viele unbegründete Vorwürfe erhoben worden. Man muß sich doch einmal flarmachen, daß es bei einem Grubenunglück, bei dem ein größerer Grubenteil betroffen ist, schon an und für sich außerordentlich schwer ist, eine Uebersicht über die Ausdehnung des Unglüds und die Zahl der Opfer zu gewinnen. In diesem Falle waren die Schwierigkeiten ganz ungewöhnlich groß. Als Leiter der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen habe ich mich leider schon bei vielen Unglücken an den Rettungsarbeiten beteiligen müssen. Ich habe aber noch keinen Fall gefunden, in dem so viele Schwierigkeiten zusammentrafen. Auch bei„ ,, Minister Stein" der größten Explosion im Ruhrrevier nach dem Kriege, war nur ein Teil der Grube betroffen. Auf Schacht Anna II war die ganze Grube in Mitleidenschaft gezogen. Zwar nicht durch die Explosion selbst, wohl aber durch ihre Nachschwaden( d. h. die durch sie entwickelten giftigen Gase), die sich über das ganze Grubenfeld verteilten. Die Tagesanlage der Grube war vernichtet. Deshalb konnte man von der Schachtanlage Anna II aus nicht nach untertage kommen. Die Leitung der Rettungsarbeiten mußte daher auf den nächsten Schacht, das war die Anlage Anna I, verlegt werden. Von hier aus war es aber leider nicht möglich, nach allen Grubenräumen der Unglücksgrube zu kommen. Deswegen ging ein Teil der Arbeiten von Anna III und von Schacht Adolf aus. Dadurch wurden sowohl die Uebersicht wie auch die Durchführung der Rettungsarbeiten erheblich erschwert. Die Markenkontrolle war vernichtet und damit alle Unterlagen darüber, wer sich in der Grube befand. Der Betriebsführer der Grube, sowie 12 Steiger und Fahrsteiger waren tot oder doch verletzt. Es fehlte daher an ortskundigen Beamten, die bei allen Explosionen das Rückgrat der Rettungsarbeiten bilden müssen. Da von Anna I aus auf der 460- Meter- Sohle eine Verbindung nach Anna II nicht bestand, die beiden Schächte von Anna II aber ausgeschaltet waren, ging die Verbindung von der 360- Meter- Sohle zur 460- Meter- Sohle durch zwei kleine, nicht zu Tage ausgehende Nebenschächte( Stapel). Zwar war in diesen Nebenschächten die Seilfahrt, d. h. die Beförderung von Menschen im Schacht, zugelassen, aber durch die Explosion war das Kabel im Schacht zerstört und der elektrische Haspel betriebsunfähig, da der Strom fehlte. Die Rettungsmannschaf= ten mußten somit von der 360- Meter- Sohle auf Fahrten( Leitern) durch den Stapel zur 460- Meter- Sohle herunterklettern. Selbstverständlich war auf diesem Wege eine Bergung der zum Teil schwer verbrannten Verwundeten unmöglich, so daß die Sanitätsmannschaften und Aerzte ebenfalls die 100 Meter auf Leitern herunterklettern mußien, um unten die Verletzten zu behandeln. Erst in später Nachtstunde gelang es, durch Verlegung eines Notkabels den Strom zu der Fördermaschine des Stapels zu leiten. Durch das Zubruchgehen der Förderstrecke nach dem nordöstlichen Feldesteil konnten die Explosionsgase aus diesem, mehrere Steigerreviere umfassenden Feldesteil nicht abziehen, und es war den Rettungsmannschaften nur möglich, von der höheren Sohle aus auf einem sehr weiten Wege in die Baue vorzubringen. Infolge des weiten Weges reichte der allgemein auf zwei Stunden bemessene Sauerstoffvorrat der Gasschutzgeräte nicht aus, so daß einige Rettungsmannschaften auf dem Rüdwag infolge des Verbrauchs des Sauerstoffvorrats zusammenbrachen. Glücklicherweise konnten sie durch frische Mannschaften, die in hinreichender Zahl zur Verfügung standen, sofort in Sicherheit gebracht werden, so daß von den Rettungsmannschaften niemand beschädigt worden ist. Nach diesen Darstellungen wird es allen sachverständigen Bergleuten ohne weiteres klar, daß hier ganz besonders ungünstige Umstände zusammentrafen. Im August 1930 haben die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen die 10- Milliardengrenze überschritten. Im Laufe des Jahres 1930 sind allein 1170 Millionen Reichsmart Sparkapital neu gebildet worden. Diese beiden Tatsachen haben in der gegenwärtigen Zeit größter wirtschaftlicher Not mit Recht Erstaunen hervorgerufen. An der Richtigkeit der Zahlen, die die amtliche Statistik liefert, kann nicht gezweifelt werden. Die Einlagen sind auch von den gleichen Sparerkreisen wie in der Vorkriegszeit aufgebracht. Die Zahl der Erwerbstätigen und damit Sparfähigen ist gegenüber früher um mehrere Millionen gestiegen, so daß selbst bei Berücksichtigung der Erwerbslosigkeit eine ansehnliche Sparerschicht vorhanden ist. Die Sparleistun gen des Einzelnen sind, was nicht weiter begründet zu werden braucht, klein, sind doch über 15 Millionen Sparer an der 10Milliardensumme beteiligt. Ist schon an sich die Spareinlagenentwicklung ein erfreuliches Zeichen, weil sie nicht nur auf den gesunden Sinn unseres Volkes einen günstigen Rückschluß zuläßt, sondern weil sie auch ebenso willkommene Kapitalquellen der heimischen Wirtschaft erschließt, so ist sie im gegenwärtigen Zeitpunkt noch aus einem anderen psychologischen Grunde be= achtenswert. Die stetige Spareinlagenentwicklung, die selbstverständlich wegen der Wirtschaftskrise hinter den Vorjahren zurückbleibt, ist ein Beweis dafür, daß das Sparerpublikum gegenüber den verschiedenen beunruhigenden Momenten aus der wirtschaftlichen und politischen Sphäre einen klaren Kopf und einen gesunden Optimismus bewahrt hat. Während Börse und Kapitalistenpublikum aus einer Befürchtung in die andere fielen und eine allgemeine Nervosität um sich zu greifen drohte, haben die Sparer die Dinge wesentlich nüchterner angesehen und ihr Vertrauen in die gesunde Grundlage der deutschen Wirtschaft praktisch bekundet. Wohl nicht zuletzt wirkten sich dabei die Erfahrungen der Maikrise des vorigen Jahres aus, die im Anschluß an die Pariser Reparationsverhandlungen entstand. Die im Vergleich zur Vorkriegszeit wesentlich unruhigere Wirtleicht und dies erkennt heute jeder schaftsgestaltung kann vorübergehende Gefahrenmomente zur Folge haben, die aber durch tatkräftiges Eingreifen aller beteiligten Stellen bald gebannt sind. In solchen Lagen bringt eine ruhige, abwartende Haltung des Publikums wesentliche Unterstügung. Darum ist das Verdienst, das sich der Sparer durch seine vernünftige Einstellung zur Wirtschaftsentwicklung erworben hat, nicht hoch genug zu veranschlagen. Es bleibt zu hoffen, daß das Finanzprogramm der Regierung in der gleichen psychologischen Richtung sich auswirkt und damit unserem gesamten öffentlichen Leben wieder die ruhige Grundlage gegeben wird, auf der die Sparkapitalbildung in früherem Umfang vor sich gehen kann. 17,6 Millionen Fehlbetrag in Preußen. Der preußische Finanzminister hat dem Landtag die Ueberficht über die Staatseinnahmen und Staatsausgaben für das Rechnungsjahr 1929 vorgelegt. Danach hatte das Rechnungsjahr 1928 mit einem Ueberschuß von rund 300 000 Mark abgeschlossen. Für das Rechnungsjahr 1929 ist nach dem Jahresabschluß der Generalstaatskasse ein Fehlbetrag von 17,6 Millionen Mark entstanden. Die Steuern und Abgaben haben für Preußen ein reines Mehr erbracht von insgesamt 12,6 Millionen Mark. Die sonstigen Einnahmen der allgemeinen Finanzverwaltung haben ein Mehr ergeben von 11 Millionen Mart, die Hoheitsverwaltungen haben ohne außerplanmäßige Ausgaben nach Abzug erhöhter Verwaltungseinnahmen und unter Berücksichtigung der Minderausgaben einen Mehrzuschuß von 7,8 Millionen Mark erfordert. Zu diesen Ausgaben treten bei den Hoheitsverwaltungen außerplanmäßige Ausgaben zu Lasten der allgemeinen Staatsfonds von 17,8 Millionen Mark. Insge= samt beträgt die Verbesserung 8 Millionen, die Verschlechterung 25,6 Millionen Mark. Das Rechnungsjahr 1929 hat somit gegenüber dem Haushalt mit einem Fehlbetrag von 17,6 Millionen Mark abgeschlossen. Ueber die Deckung dieses Fehlbetrages ist noch keine endgültige Bestimmung getroffen. - Leider ist in der Presse sehr viel über die vermeintliche Ursache des Unglüds geschrieben worden. So ist z. B. behauptet worden, die Mitwirkung großer Mengen von Schlagwettern sei festgestellt worden. Diese Behauptung entspricht nicht den Tatsachen. Eine solche Feststellung hat niemand gemacht. Solange die Bergbehörde, die in erster Linie dazu berufen ist, ein endgültiges Urteil über die Entstehungsurfache nicht abgegeben hat, halte ich es für verfehlt, wenn nicht unverantwortlich, wenn dies von unberufener Seite geschieht Immerhin fann ich, ohne der Bergbehörde vorzugreifen, feststellen, daß das Grubenunglüd auf Schacht Anna II sich von allen mir bekannten größeren Unglücken dadurch grundsätzlich unterscheidet, daß die Explosion sich nicht durch die Abbare( Kohlengewinnungspunkte) bewegt hat, sondern auf den Einziehschacht, die Hauptquerschläger der beiden Fördersohlen und die Richtstrecke der 360- Meter- Sohle nach Samstag, den 1. November 1930. dem nordöstlichen Feldesteil mit zwei anschließenden Abteilungsquerschlägen beschränkt geblieben ist. Die Explosionsschwaden sind dann mit den einziehenden Wettern durch die ganze Grube geführt worden. Sachverständige Bergleute werden sich hiernach ein Urteil bilden können, ob mit der Mitwir bung von Schlagwettern zu rechnen ist. Ueberflüssige Einfuhr von Türen und Fensterrahmen. Während die deutsche Türen- und Fensterindustrie, sowie das Bauschreinerhandwerk über starken Absatzmangel zu klagen haben, und ein erheblicher Teil der in diesem Gewerbe beschäftigten Facharbeiter brotlos ist, werden fortlaufend erhebliche Mengen ausländischer Türen und Fensterrahmen aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika, Schweden und Holland eingeführt. Allein in rohen, d. h. ungestrichenen Bauschreinerwaren betrug die Einfuhr im Jahre 1929 rund 30 000 Doppelzentner im Werte von 1,6 Millionen RM., wozu noch erhebliche Mengen( grundierte oder sonstige bearbeitete Türen und Fensterrahmen kommen. Ein Teil dieser eingeführten Bauschreinerwaren findet für öffentliche oder mit öffentlichen Mitteln erstellte Bauten Verwendung. Die erheblichen Mittel, die zur Belebung der Bautätigkeit in Form von Steuern der deutschen Wirtschaft entzogen werden, fließen also nicht restlos der einheimischen Wirtschaft für die Lieferung von Baumaterialien wieder zu, sondern gehen zum großen Teil als Gegenwert für die völlig überflüssige Einfuhr ausländischer Baumaterialien ins Ausland, obwohl vor längerer Zeit die meisten Landesregierungen Erlasse herausgegeben haben, wonach der Verwendung ausländischer Baustoffe und Bauteile bei Bauten, die mit öf= fentlichen Mitteln gefördert werden, entgegenzutreten ist. Die Praxis zeigt jedoch, daß die vergebenden Stellen sich vielfach aus unerfindlichen Gründen an diese Bestimmung nicht halten. Wir meinen, daß vor allem die Architekten ihren Einfluß dahingehend geltend machen sollten, daß diesen Erlassen im Interesse der deutschen Volkswirtschaft Folge geleistet wird. Lösung der Fettfrage. Die Sorgen der deutschen Viehzucht und Viehhaltung werden erhöht durch die erstaunliche Tatsache, daß die tierischen Fette einheimischer Herkunft so gut wie unverkäuflich sind. Die Schuld liegt 1. bei den Hausfrauen. Warum wird nicht bei jedem Einkauf ausdrücklich deutsches Schmalz, deutscher Talg verlangt? Ein diszipliniertes Vorgehen der deutschen Hausfrauen könnte der Landwirtschaft hierin wertvolle Hilfe bringen, ohne sich dadurch besondere Kosten der Unbequemlichkeiten aufzuladen; 2. beiden Margarinefabriken. Muß denn ein Großteil des Fettgehaltes der Margarine aus raffiniertem Walfischtran bestehen? Dieser ist doch nur für teures Geld aus dem Auslande zu beschaffen! Da alle Verhandlungen über diese Frage mit dem über die Reichsgrenzen hinweg vertrusteten Margarinekonzern man wollte diesen zur Verwendung deutscher Fette bewegen bisher scheinbar völlig ergebnislos verlaufen sind, sollte nunmehr die Reichsregierung den Margarinewerken einen Beitirnungszwang für raffinierte deutsche tierische Fette auferlegen. - - So würde die im Interesse der Verbraucher wie der Landwirtschaft verbotene Gefrierfleischeinfuhr eine wirkungsvolle und dringend nötige Ergänzung finden. 1300 Geschäftsagenturen unterhalten amerikanische Firmen in Deutschland. 1150 davon werden von deutschen Agenten versehen. Diese 1150 Herren sollten lieber um den Vertrieb deutscher Waren besorgt sein, um den brachliegenden deutschen Arbeitskräften Erwerbsmöglichkeiten zu verschaffen, statt die für Deutschland wirtschaftsschädliche amerikanische Konkurrenz großzuziehen! Aufruf an alle unmittelbar oder mittelbar der Jugendpflege und Volksbildung dienenden Bünde, Verbände, Vereine und Einzelpersönlichkeiten des Hessenlandes. Die Erwerbslosigkeit hat jetzt schon eine Höhe erreicht, daß Behörden und alle, die sich mitverantwortlich fühlen für das Wohl und Wehe unseres Volkes, mit ernster Sorge dem Winter entgegensehen. Was aber alle Wissenden mit dem größten Schmerz erfüllt, ist die Tatsache, daß viele Hunderttausende Jugendlicher zur Zwangs- Untätigkeit verurteilt sind, junge Menschen, die gesunde Lebenskraft und Arbeitswillen haben und doch vom Arbeitsprozeß ausgeschlossen sind, ausgeschlossen von jeder Möglichkeit, Hand anzulegen und Werke zu gestalten. Sie besonders leiden unter der Arbeitslosigkeit, verlieren Lebensmut, Selbstvertrauen und den Glauben an einen Sinn der Gesellschaft. Wie unser gesamtes Volk sittlich dadurch gefährdet wird, daß zahllose Jugendliche während der Reifejahre in ihrem Tätigkeitsdrange und ihrem Schwung gelähmt werden, ist noch gar nicht abzusehen. Es wird Aufgabe der zuständigen Behörden sein, Maßnahmen zu treffen, um die Not der erwerbslosen Jugendlichen soweit wie nur irgend möglich zu lindern. Aber Behörden allein sind machtlos vor dem gewaltigen Umfang der Aufgabe. Darum ergeht ein Ruf an die Leibesübung treibenden Vereine aller Richtungen: Deffnet die Tore solcher Hallen, Spielund Sportpläge, die an den meisten Vor- und Nachmittagen der Woche unbenugt stehen! Ladet die Erwerbslosen ein als Eure Gäste unter Aufsicht und Anleitung erfahrener, vielleicht auch erwerbsloser Vereinsmitglieder zu spielen. Wendet nicht ein, die Plätze und das Gerät könnten dabei leiden! Es steht hier Höheres auf dem Spiel! Was besagt es, wenn wirklich ein Ball schneller abgenutzt, der Rasen auf dem Plaze früher als sonst abgespielt wird, gegenüber der Tatsache, daß junge Volksgenossen dauernden Schaden an ihrer Seele nehmen! Ueber den Kreis dieser Vereinigungen hinaus richte ich meinen Ruf aber auch an alle anderen Jugendbünde und-Vereine und an jeden Einzelnen in ihnen. Bruder- und Schwesterliebe werden hier noch mannigfache Wege finden, geistige und seelische Not zu lindern. Ich denke z. B. an die Berufsverbände oder an die Stenographenvereine, wie überhaupt an alle Vereinigungen, die „ Gießener Zeitung" Lokales. Zum Allerseelentag. Mit welken Blumen spielt der Wind. Wald und Feld hüllen sich müde in den grauen Schleier, den der Herbst über die Erde legt. Verwelken und Vergehen das ist der Lauf der Welt, das ist das Los des Schönen auf der Erde. Von selbst kommen uns in dieser Zeit des Sterbens in der Natur Gedanken vom Werden und Vergehen. Und der Weg führt uns dann hinaus in den Gottesacker zu denen, die uns vorangegangen sind in das Land des Friedens. Sie ruhen draußen still nebeneinander, die oft viel miteinander gestritten. Bunte Aſtern und die letzten Rosen blühen auf ihren Gräbern. Und über allen erhebt sich das einigende Zeichen des Kreuzes. Die Toten aber schweigen.- Lasset dafür uns zu ihnen reden!- Denn das Leben lügt, aber der Tod ist immer wahr. Ihr Toten, die ihr für immer von uns Abschied nahmt, bleibet in uns lebendig als ein Vorbild auf dem Wege zur Vollendung! Ihr Toten, die ihr das Auge niemals wieder öffnen werdet, zeigt uns Sehenden den Weg, ch' unser Tag dem euren gleich zur Neige geht! Ihr Toten, die ihr den Lebenskampf zu Ende führtet, leiht uns die Kraft, auszuharren in der Erdennot! Ihr Toten, die ihr zur ewigen Ruhe eingegangen, seid uns Mahner, die flüchtige Zeit zu nützen. Der Sonntagsschreiber. ,, Kauft deutsche Ware!" Mit einer ausgezeichneten Bilddarstellung verbunden ist dieser Satz in allernächster Zeit auf den Bahnhöfen der Deutschen Reichsbahn sowie der meisten Privatbahnen zu lesen. Das Plakat zeigt einen deutschen Grenzpfahl, auf dessen linker Seite mehrere Ausländer mit ihren Kisten und Warenballen siten, die sie gern nach Deutschland einführen möchten; auf der rechten Seite steht ein Deutscher, der den Ausländern sein Geld zeigt, es ihnen aber nicht für ihre Waren gibt, sondern vielmehr mit den Worten behält:„ Das Geld im Inland bringt Arbeit und Brot!" Ein Ehepaar im Schlaf durch Kohlenoxydgase vergiftet. In dem Nachbardorfe Alten- Bused wurde dieser Tage der Landwirt Rabenau und seine Frau in ihren Betten bewußtlos aufgefunden. Das Ehepaar war durch Kohlenoxydgase vergiftet worden, die im Laufe der Nacht dem am Abend vor dem Schlafengehen gefüllten Ofen entströmt waren. Die schnell herbeigerufene Gießener freiwillige Sanitätskolonne kam dem verunglückten Ehepaar mit Sauerstoffapparaten zu Hilfe und konnte die Frau wieder zum Bewußtsein bringen. Dagegen liegt der Ehemann noch immer schwer darnieder. Beide wurden der Gießener Klinik zugeführt. * Mandatswechsel im Hessischen Landtag. Oberregierungsrat Rizel von hier hat infolge seiner Wahl in den Reichstag sein Landtagsmandat niedergelegt. Sein Nachfolger wäre Staatsrat Schwamb, der jedoch wegen dienstlicher Belastung auf das Mandat verzichtet hat. Infolgedessen tritt Frau Steinhäuser Offenbach, die früher schon dem Landtage angehörte, wieder in den Landtag ein. P * Zeugengebühren im Spruchverfahren vor dem Arbeitsgericht sind nach einem Rundschreiben der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in jedem Fall zu zahlen. * Reformationsfeier. In der Stadtkirche findet am Sonntag, den 2. November, abends 8 Uhr, eine Reformationsfeier statt. Herr Professor D. Dr. Schuchmann hält einen Vortrag über ,, Vom Sinn des Bekenntnisses". * Einstellung einer Betriebskrankenkasse. Mit dem 1. November 1930 hat die Betriebskrankenkasse der Maschinenfabrik Heyligenstaedt u. Comp. A.-G. ihre Tätigkeit eingestellt. * Bürgerverein. In einer am vergangenen Mittwoch statt gefundenen Versammlung wurde die Wiederbelebung des VerKurse abhalten in Maschinenschreiben und Buchführung, ich denke an die Volkshochschulen und an alle unmittelbar Volksbildung pflegenden Verbände, die Sprach- oder sonstige Fortbildungsfurse veranstalten, die Lichtbild, Film, Rundfunk und Schallplatte usw. in den Dienst der Sache stellen könnten. Aber ich denke es mir nicht so, daß man sagt oder schreibt:„ Erwerbslose haben freien Eintritt". Nein, ich denke daran, daß jeder und jede, die einem solchen Bund, Verein oder Verband angehören, sich annehmen um einen erwerbslosen Freund, Kameraden oder Nachbar, um einen oder eine, mit denen sie vielleicht früher auf derselben Schulbank gesessen haben, von dem sie nun wissen, er sitzt irgendwo im Dunkeln und Kalten, einsam und freudlos, stumpf und dumpf. Holt ihn herbei, nehmt ihn mit in Euren Kreis, laßt ihn teilnehmen an Eurer Arbeit, an Eurer Freude, an Eurem Lernen und Schaffen! Ihr Mädchen, die ihr vielleicht in Eurem Bunde Lese- oder Handarbeitsabende habt, denkt an die Altersgenossin, an die Freundin, die in trostlosem Einerlei ihre Tage verbringt, die nicht das freudige Gefühl wertvoller Arbeit, nicht die tiefe Befriedigung geleisteten Werkes haben darf! Nehmt sie mit in Euer trauliches Versammlungszimmer, laßt sie Euren Geschichten und Eurem Singen lauschen, gebt auch ihr eine Arbeit und helft damit ihr Selbstge= fühl wieder heben und stärken! Wieviel Bünde und Verbände, die eigene Heime haben, können hier Gutes wirken, wenn jeder Zugehörige einen erwerbslosen Freund mitbringt in die warme, helle Stube, wo ernite und frohe Unterhaltung die Stunden rascher dahin fliegen läßt. Die Mitglieder von Wandervereinen können erwerbslose Kame= raden und Bekannte mit auf die Wanderung nehmen, ihnen frohe Stunden bereiten auf dem Wege und bei der Einkehr in die Jugendherberge und so die lastende Dumpfheit von ihnen nehmen, die sie immer tiefer hineingeraten läßt in geistigen und seelischen Jammer. Es kann natürlich nicht Aufgabe dieses furzen Aufrufes sein, alle Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich denen bieten, die wirklich guten Willens sind. Nähere Einzelheiten sollen in einer am 8. November ds. Js. stattfindenden Sitzung aller in Betracht kommenden Bünde und Verbände und sonstiger Institutionen erörtert werden, in der Herr Dr. Neundörfer, der Leiter der Volkshochschule Offenbach, ein einleitendes Referat über die Frage ,, Wie kann der seelischen Not der Ermerbslosen gesteuert werden?" erstatten wird. Daran soll sich eine eingehende Aussprache anschließen. Nr. 87. eins beschlossen und ein vorläufiger Ausschuß, dem die Herren Rektor i. R. Müller, Kaufmann Valentin Frey, Kaufmann Horst, Polizeiverwaltungsoberassistent Dierlamm, Hofrat Grünewalt angehören, gewählt. * Aus dem Stadttheater. Als Fremdenvorstellung wird am morgigen Sonntag die Operette ,, Das Land des Lächelns" ge geben. * Konzertverein. Jm Stadttheater findet am Donnerstag, den 6. November, abends 7.30 Uhr, das erste Symphonie- Kon zert unter Leitung von Dr. Temesvary statt. * Großes Militär- Streichtonzert. Auf der„ Liebigshöhe" spielt am Sonntag, den 2. November, das hiesige Bataillons: Musikkorps. Anfang 4.15 Uhr. * Gamstag, de Aus Bad Nau einer Zuschrift man im heffi ernstlich, die fammenzulegen Amtsgerichts fleinen Geschäf Friedberg joll eine Berei werden. Bobenhaus wurde der F nach hier zufa Ein Schlig. J bei ihm abgest Konzert. Unter Leitung des Herrn Wilhelm Schättler veranstaltet der Gesangverein„ Heiterkeit" am Sonntag, den 2 November, nachm. 4 Uhr, in der Neuen Aula ein Konzert. * Radfahrer- Verein 1885 e. V. In der Turnhalle am Os waldsgarten hält der Verein heute, Samstag, abend sein Winterfest mit radsportlichen Vorführungen ab. Straßensperrungen, Die Ortsdurchfahrt Klein- Linden im Zuge der Straße Gie Ben Wetzlar wird ab 3. November 1930 wegen Kanalisations: und Wasserleitungsarbeiten für jeglichen Verkehr gesperrt. Um leitung über Garbenheim- Dorlar- Azbach- Heuchelheim- Gie ßen und umgekehrt. Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Fauerbach bei Friedberg ist aufgehoben. Gesunde Küche im November. Jm November pflegt in unserem Klima meist der Winter schon die Zügel der Regierung an sich zu reißen. Da heißt es nicht nur in der Kleidung, sondern auch in der Ernährung sich umzustellen. jame Kind an schieße ich dich lich ungeladene Büdingen. frankentajie fü 1. November Frontfurt. abgeordnete R tetten Ruhl vo Kaffel. Heiligenberg i fohlenstrede zu find. Nach sie Bergleute lebe Kaffel. Bajaltindustri sich jetzt der gebiet Kajjel Bajalt- Union Der Lohnta Kassel. und den ben Die Tarife fi gefündigt. famten Kajje Frisches Obst und frisches Gemüse werden immer teurer und seltener, einzig der deutsche Apfel bleibt von der Obstfülle des Herbsts übrig. Aepfel eignen sich wegen ihres Gehaltes an Fruchtzucker, Vitaminen und Salzen für jung und alt, zumal sie in Gestalt von Apfelmus von kleinsten Kindern ebenso wie von alten Leuten mit schwachen Magen oder mangelhaftem Gebiß bequem genossen werden können. Die frischen Gemüse muß in weitem Maße jetzt die Kar: toffel ersetzen. Sie stellt durch ihren Gehalt an Nährstoffen, ihren billigen Preis und ihre vielseitige Zubereitungsmöglichkeit ein wirkliches Volfsnahrungsmittel dar. Ihr Hauptwert für unsere Ernährung beruht auf ihrem Reichtum an Zuckerstoffen ( Kohlenhydraten) und an Vitaminen. Lezere dürfen aber nicht durch unzweckmäßige Zubereitung dem Körper entzogen werden. Um sie zu erhalten, ist es nötig, Kartoffeln stets mit der Schale zuzubereiten, am besten im Dampftopf zu dämpfen oder ungeschält mit faltem Wasser anzusetzen. Selbstverständlich fönnen auch bei verschiedenster Art der Zubereitung Kartoffeln stets nur als Beitost zu anderer Nahrung dienen, da ihnen Fett und Eiweiß fast ganz fehlen. Also man gebe z. B. Kartoffeln mit Butter und Hering, Kartoffeln mit Fleisch und Sauce. Als zweckmäßige Winterkost wird man neben den Fetten auch dem Fleisch notgedrungen jetzt einen etwas größeren Raum im Küchenzettel einräumen müssen. Der November gemahnt uns in diesem Zusammenhange an die Martins- Gans. Wer sich's leisten bann, der mag jetzt Gänsebraten essen, allein Gänsebraten ist meist recht fett. Deshalb sollten Magen- und Gallenkranke mit seinem Genuß besonders vor sichtig sein, wenn der Arzt ihn nicht ganz verboten hat. Zu den Fleischarten der„, Saison" gehört auch Wildbret, insbes. im November Rebhühner und Hafen. Wild ist, schmackhaft zubereitet, nicht nur eine Delikatesse, sondern wegen seiner leichten Verdaulichkeit auch besonders geeignet für die Krankenküche. Dr. C. K. Mein heutiger Ruf will nur die Gewissen wachrütteln, damit jeder Einzelne und jede Organisation für Jugendpflege und Volksbildung unter Anspannung und Ausnügung aller zur Ver fügung stehenden Mittel und Kräfte dazu beitrage, jungen Menschen in ihrer fürchterlichen Lage zu einem Lichte, zu einer Betätigung, zu einer Feierstunde im freundlichsten Sinne zu ver helfen, damit sie nicht der unabwendbaren Versackung anheimfallen. Ich bin überzeugt, die Jugend findet noch gar viele Möglichkeiten, an die ich hier nicht erinnern konnte, sie wird jede sich bietende Gelegenheit freudig ergreifen, ja sie wird Ge= legenheiten schaffen, weil sie helfen will! Und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Mit Nachdruck wiederhole ich meine schon gar oft ausge sprochene Forderung, alles zu tun, um die Festlichkeiten und Lustbarkeiten einzuschränken. Der gegenwärtige Augenblic verlangt diese Rücksicht auf die wirtschaftlich Schwachen in ganz besonderem Maße und er unterstreicht, daß kein Aergernis, aber auch keine Verführungsmöglichkeit gegeben werden darf. Mag die Versuchung noch so lockend sein, die runde Zahl der Jubiläums usw. noch so dringlich, der Gewinn für die Vereinskasse noch so flug ausgerechnet: Wir müssen wissen, daß unsere Ver eins- und Bundesbrüder nicht nur ihrem Verein oder Bunde angehören, daß sie auch Verpflichtungen gegenüber sich selbst und ihren Familien haben. Das Recht zur Freude soll niemanden, das Recht auf den brutalen Genuß muß jedem bestritten werden. Warum gerade ich als Mann der Volksbildung und Jugendpflege mich um diese Sache annehme? So könnte ich gefragt werden. Und ich will die Antwort geben: Weil ich als den Sinn und die Aufgabe aller Volksbildungs- und Jugendpflegearbeit die Formung und Gestaltung aller Volksgenossen ansehe und die Mitarbeit an der Volkswendung. Volk als Gesamtheit und Einheit kann aber nicht werden, wo Tausende von Volks genossen in unverschuldetem Elend des Geistes irre werden, an ihrem Leben und an seinem Sinne. Und Volk fann auch nicht werden, wo die anderen, die Glücklicheren, lau und teilnahmslos beiseite stehen und nicht wissen, nichts wissen wollen von der schweren Last, die auf dem Nachbar liegt, auf dem, der ,, nahe bei uns" ist. Darum rufe ich Euch auf, Ihr Nachbarn, Freunde und Kameraden: Helft Euren Brüdern und Schwestern! Euer Heinrich Hassinger. Honnef. hang der W maljen begr fünf bis je haben Wal sentte sich Elten. als ein wunderba billig zum HYP H SO W 99 Geme Aktie Auf Wuns Prospekt Geschäf H. Lütc Weilm Nr. 8 Die Sena mann Hor Grünem ng wird Lächelns" ge Donnerstag phonie- Ron Liebigshöhe Bataillons Im Schattie onntag, de ein Konzer alle am D fein Winte Straße Gi analisation gesperrt. Un elheim- Gi mei Friedbe der Wint Da heißt& rnährung f mmer teure der Obstful Gehaltes alt, zum n ebenso w mangelhafte eht die Ka Nährstoffe gsmöglichte auptwert fi Buderstoffe dürfen ab per entzoge ffeln stets mi f zu dämpfe Selbstverständ reitung Ro ng dienen, d an gebe z. B it Fleisch und neben dera eiren etwas en. Der Ro an die Mar banje bratem halb sollten onders vo hat. ch Wildbre Wild Ondern wege gnet für Dr. C. K rütteln, dan endpflege aller zur S trage; jung Zichte, zu ein Sinne zu dung anhein pic mod gat nnte, fie mi a fie wird b wo ein M gar oft aus tlichkeiten ge Augeni paden in g Mergernis, a en darf. M Bahl der Jah ie Vereinste Samstag, den 1. November 1930. Aus Nah und Fern. Bad Nauheim. Wie die„ Bad Nauheimer Zeitung" in einer Zuschrift von, gut unterrichteter Seite" mitteilt, erwägt man im hessischen Finanz- und Wirtschaftsministerium zurzeit ernstlich, die Amtsgerichte Bad Nauheim und Friedberg zujammenzulegen, und zwar denkt man an eine Verlegung des Amtsgerichts Bad Nauheim nach Friedberg und Belassung einer fleinen Geschäftsstelle in Bad Nauheim. Friedberg( Hess.) Von der hier stationierten Schutzpolizei soll eine Bereitschaft in der nächsten Zeit nach Mainz verlegt werden. Bobenhausen( Kr. Schotten). Infolge der Sparmaßnahmen wurde der Fortbildungsunterricht aus mehreren Gemeinden nach hier zusammengelegt. Ein Bater erschießt im Scherz sein Kind. Schlitz. Im benachbarten Qued legte ein Einwohner ein bei ihm abgestelltes Gewehr im Scherz auf das nicht ganz folg= same Kind an. Mit den Worten: ,, Wenn du nicht schlafen gehst, schieße ich dich tot", drückte der unglückliche Vater das vermeintlich ungeladene Gewehr ab. Das Kind war auf der Stelle tot. Büdingen. Der Beitrag zur hiesigen Allgemeinen Ortsfrankenkasse für den Kreis Büdingen wurde mit Wirkung vom 1. November von 6,5 auf 5,5 Prozent ermäßigt. Frankfurt. Der wirtschaftsparteiliche Reichs- und Landtagsabgeordnete Rhode legte sein Mandat zu Gunsten des Architekten Ruhl von Oberrad nieder. Kassel. In der Altenburger Braunkohlengrube auf dem Heiligenberg in der Nähe von Borken ging eine kleinere Braunfohlenstrede zu Bruch, wodurch drei Bergleute verschüttet worden find. Nach siebenstündiger angestrengter Arbeit gelang es, die Bergleute lebend ans Tageslicht zu befördern. Kassel. Die schlechte wirtschaftliche Lage in der Kasseler Basaltindustrie hat sich in den letzten Jahren so zugespitzt, daß sich jetzt der größte Teil der Steinbruchfirmen im Wirtschaftsgebiet Kassel- Hannover unter der Firma Hessisch- Hannoversche Basalt- Union zusammengefunden haben. Der Lohntarif in der Kasseler Metallindustrie gekündigt. Kassel. Der Verband der Metallindustriellen von Kassel und den benachbarten Industriebezirken e. V. hat am Freitag die Tarife für die Kasseler Metallindustrie zum 30. November gekündigt. Man erwartet umfangreiche Tariffämpfe in der gesamten Kasseler Metallindustrie. Honnef. 100 000 Kubikmeter Fels stürzten vom Südhang der Wolkenburg im Siebengebirge ins Tal. Die Steinmassen begruben eine Fläche von etwa 60 mal 40 Meter. Etwa fünf bis sechs Meter hoch liegen die Schuttmassen im Tal. Sie haben Wald, Wiese und Obstkultur zerstört. Durch den Absturz Senkte sich die Kuppe der Wolkenburg um zehn Meter. Elten. Mitten auf dem Bahngleis befand sich ein Fuhrwerk, als ein Eilzug heranbrauste. Fuhrmann und Pferd blieben wunderbarerweise unverletzt; der Wagen wurde zertrümmert. * Union ,, Gießener Zeitung" Berlin, 31. 10. Das älteste Deutsche Ostseebad Heiligendamm ist vom Deutsch- Evangelischen Volksbund übernommen worden, und zwar hat der Volksbund das Seebad mit seinen Geländen und Anlagen vorläufig auf zwei Jahre gepachtet und eine Option zum Kaufe erhalten. Nobelpreis für Medizin. Stockholm. Der diesjährige Nobelpreis für Medizin wurde dem Wiener Archäologen Professor Landsteiner zugeteilt für die Entdeckung der menschlichen Blutgruppe. Kampf mit allen Mitteln. Schon jetzt beginnen die Gottlosenverbände in Sowjetrußland den Kampf gegen das Weihnachtsfest. Auch diesmal soll der Verkauf von Tannenbäumen streng untersagt werden, damit ,, die russischen Wälder vor religiöser Ausplünderung ge= schützt" seien. Eine Uebertretung des Verbotes soll mit Gefängnis zwischen 6 und 10 Monaten bestraft werden. Um die Christnachtfeiern zu stören, wollen die Gottlosenverbände am 24. Dezember große Straßendemonstrationen gegen die Religionen veranstalten. Trotz der jahrelangen Kämpfe scheint es immer noch nicht gelungen zu sein, die Religionen ganz zu vernichten. Jedes Mittel ist aber dazu recht. So sollen vom 1. November ab alle diejenigen, die ingendwie mit der Kirche zu tun haben, außer den Geistlichen auch die Organisten, Kantoren, Verleger und Redakteure religiöser Schriften, Künstler, die auf religiösem Gebiet arbeiten und andere mehr keine Lebensmittelkarten mehr bekommen. Auch die Familien der Ausgeschlossenen werden von dieser Maßnahme betroffen. Neues von der Welthilfssprache Esperanto". In der englischen Universitätsstadt Oxford fand kürzlich der 22. Esperanto- Weltkongreß statt. Aus 28 Ländern waren 1200 Delegierte erschienen. Unter den elf Staaten, die offizielle Vertreter geschickt hatten, befand sich auch Deutschland. Mit dem Weltkongreß verbunden war auch die Jahresversammlung des , Weltverbandes der Esperantolehrer", in der Vertreter aller Schulgattungen, vom Volksschullehrer bis zum Universitätsprofessor anwesend waren. In den Reden wurde besonders betont, daß Esperanto im höchsten Maße dazu beitragen kann, die internationale Annäherung der Völker zu fördern. Als Tatsache wurde bekannt gegeben, daß die Esperantobewegung in der Lehrerschaft der ganzen Welt wächst. So wurden bei der letzten Zählung in 61 Ländern 6801 esperantistische Lehrer gezählt. Sch. Neue Bücher. Absazstockung, Arbeitslosigkeit und ihre Beseitigung. Verlag Reichsbund deutscher Technik, Berlin W. 35, Lützowstraße 27, Preis 1, RM. Eine Schrift, die kurz und sachlich, reich und treffend bebildert, in klarer Weise eine Darstellung der Funktionen des Geldes gibt. Die Darstellung der volkswirtschaftlichen Vorgänge erhält so scharfe Linien und Umrisse, daß dieses den meisten Menschen so unbekannte Gebiet auch dem Laien sofort Heizi Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken Brauchen Sie billiges unkindbares Geld? zum Hausbau- Kauf oder zur HYPOTHEKENABLÖSUNG so wenden Sie sich an die ,, Baudag" Gemeinnützige Bausparkasse Aktiengesellschaft, Sitz Aachen, Auf Wunsch kostenlos u, unverbindlich Prospekt od. Vertreterbesuch durch die Geschäftsstelle i. Weilmünster: H. Lütcherath, Oberingenieur, Weilmünster/ Oberlahnkreis, Weilstr. 4 Nr. 87. verständlich wird. Diese Arbeit bringt Klarheit und zeigt die einzig mögliche Lösung der sozialen Frage. Sch. 82 Fragen zur sofortigen Beurteilung von Geschäfts- und Fabrikorganisationen, Leffingwe II, Verlag Organisator A.-G., Zürich 6. Mt.-, 90. Der Titel verspricht ein wenig viel, aber man muß sagen, daß der Inhalt wirklich für jeden Kaufmann und Fabrikanten außerordentlich wertvoll ist. = Illustrierter Hessen Kalender 1931. Der 4. Jahrgang des von dem Hessischen Verkehrsverband herausgegebenen Kalenders ist erschienen. 104, zum großen Teil ausgezeichnete Aufnahmen, zeigen dem Beschauer eine charakteristische Reihe von Sehenswürdigkeiten und Schönheiten hessischer Städte und hessischer Landschaft. Die gediegene Ausstattung und der geringe Preis machen den Kalender zu einem geeigneten Geschenk, das bei Einheimischen und Fremden in gleicher Weise Freude erregen wird und für das fern der Heimat lebende Hessen besonders dankbar sein werden. In allen guten Buchhandlungen und Schreibwarengeschäften, sowie vom Hessischen Verkehrsverband, Darmstadt, ist der Kalender für 1,80 RM. zu haben. Nur 4½ Pig. für eine Kurzgeschichte! Vor einem Jahr brachte Fritz Müller- Partenkirchen einen Hansa- Kalender heraus, der nun für das Jahr 1931 unter dem Titel: Fritz MüllerKalender vorliegt.( Verlag Paul Müller, München 2 NW. 8, Preis 2,20 RM.) Er ist ein Wochenabreißkalender mit ausreichendem Notizraum. Alpines.„ Ein alpines Prachtwert für nur 3,20 RM., das sich schlicht Alpenkalender nennt", so lautet eine Kritik über den Blodigschen Alpenkalender, der nunmehr für den Jahrgang 1931 zum 7. Male erscheint. Er nimmt unter den Alpenkalendern inhaltlich und umfangreich( 115 Kunstblätter, davon 7 in Mehrfarbendruck) eine gute Stelle ein. Bilder, die den anspruchsvollen Bergwanderern von der Lieblichkeit der Täler, von den aufstrebenden Waldhängen, von Almen und Hochflächen erzählen, bis zu den Hochgebirgslandschaften. Technisch und inhaltlich haben wir ein vollendetes Kunstwerk vor uns.( Verlag des Blodigschen Alpenkalenders, Paul Müller, München 2 NW. 8.) Geschäftliches. In Erkenntnis der außerordentlich schwierigen wirtschaftlichen Lage, in der sich heute ein großer Teil der Bevölkerung befindet, hat das Rheinische Braunkohlen- Syndikat in Köln eine nicht unerhebliche Herabsetzung der Verkaufspreise für seine Braunkohlenbriketts„ Union" beschlossen und inzwischen bereits durchgeführt. Es spricht von einem guten Geist in der rheinischen Braunkohlenindustrie, daß sie tatkräftig an der so notwen digen Senkung des Preisniveaus mitwirkt und auf diese Weise hilft, die wirtschaftliche Not zu lindern. Dieser Umstand wird wesentlich dazu beitragen, dem„, Unionbrikett" neue Abnehmer zu gewinnen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Union Union Billigster und bequemster Brennstoff Briketts Karl Overbeck, Gießen, Feinmech.- Meister Reinigt und repariert alle Systeme Schreibmaschinen Neue und gebrauchte Maschinen in Kauf und Miete Rodheimerstr. 58 Eilangebot! BETT Telephon Nr. 3715 Direkt vom Lager und Fabrik! Garnitur komplett aus einer prima Qualität, bestehend aus: 2 Bezüge 130/200 cm 4 Kissen 80/80 cm zusammen nur RM. 2 Bettücher 130/225 cm direkt ab Fabrikation 18.50 H EIMARBEIT schriftl.HansaVerlag, Halle a. S. Filial leiter( innen) ges.( auch nebenberufl.) einerlei welch. Berufs. Nur Schreibarbeit. im Hause. Aufgabe Stickerei u. Wäschefabrik Sein Stap., keierbitten: Falkenstein im Vogtland Postfach No. 158 Druckarbeiten liefert billigst Albin Klein, Giessen. forderlich. Monatlich 170 RM. Bewerbung m. Rückporto erbeten. H. Fehling, Berlin SW 48, Friedrichstraße 24+. Nur für Rundfunkhörer die es noch nicht wissen: Das ausführlichste Rundfunk- Programm der Welt und den weiteren interessanten reichillustrierten Inhalt finden Sie in der ältesten deutschen Funkzeitschrift Der Deutsche Rundfunk Einzelheft 50 Pf., monatlich RM 2.-. Eine Postkarte an den Verlag Berlin N24 genügt und Sie erhalten kostenlos ein Probeheft af unfere n! in oder Bun r fich felbit un Toll niemande tritten werden ig und Jugen nte ich gefra eil ich als be genoffen anje als Gesamthe Jugenopfle nde von irre werden, fann aug und teilnahm en wollen bem, derm barn, Frea Bolts Ein nachträgliches Wort zum Weltspartag! Wir wünschen dem Weltspartag guten Erfolg und hoffen, daß durch ihn viele Männer und Frauen veranlaßt werden, einen Teil ihrer Einnahmen regelmäßig zur Sparkasse oder zur Bank * zu bringen; denn ein Notgroschen für unvorhergesehene größere Ausgaben ist ebenso wichtig und ebenso nötig, wie die Vorsorge für den Fall des vorzeitigen Todes durch Lebensversicherung. Die Lebensversicherungs- Unternehmungen in Deutschland BEUGRIF Samstag, den 1. November 1930. Zum Ausschneiden! ,, Gießener Zeitung" Zum Ausschneiden! Nr. 87. Inlandsverkehr Ortsverkehr Gegenstand ( einschl. Saargebiet u. Freie Stadt Danzig.) Litauen u. Memelgebiet Luxemburg, Oesterreich Auslandsverkehr ( auß. Litauen, Memelgeb., Luxembg. u. Österr.) Postkarten Gewichtsstufe Rp einfache Gewichtsstufe Rpf Höchst gewicht Höchstmaße Gewichtsstufe Rpf Höchst gewicht Höchstmaße Gewichtsstufe f Höchst gewicht Höchstmaße 5 einfache m. Antwortft. 10 bis 20 g üb. 20-250 g Briefe " 250-500 g 0852 m. Antwortkt. 16 bis 20 g 15 üb. 20-250 g 250-500 g 86538 14,8: 10,5cm mind. 10: 7, einfache m. Antwortft. 16 15 500 g bis 20g 30 über 500 g 15 Briefe über üb. 20-250g 30 500 g b. 2 kg 40 bis 2 kg n. " 250-500g 40 86538 - 14,8: 10,5cm einfache mind. 10: 7,, m. Antwortkt. 15 30 - bis 20 g 25 2 kg f. j. weit. 20 g 15 Auslands sätze a) einf. Karten 3 a) einf. Karten 3 auch m. anh. auch m. anh. Antwort. 5 Antwort. b) im übrigen 8 b) im übrigen 8 Drucksachen bis 50 g 15 bis 50 g 15 üb. 50-100 g 30 üb. 50-100 g 30 über 500 g nach Aus landssätzen " 11 100-250 g " 100-250 g " 250-500 g 250-500 g 11 1 kgn.Aus " " Saargeb. u. Danzig Auslandss. 500 g n. Saargeb. 5 u. Danzig bei bei Karten form wie Postkarten, bei Rollen: 75cm Länge 10 ,, Drchm. sonst keine Höchstmaße a) einf. Karten 3 2 kg b) im übrigen bis 50 g üb. 50-100 g " 58504 100-250 g 15 250-500 g 30 500-1kg bis 1 kg für je 50 g 5 über 1 kg einzeln ver- wie Inland sandte, ungeteilte wieAusland Druckbände 3 kg landssätzen Geschäfts. papiere bis 250g üb.250-500g 30 15 bis 250g üb. 250-500g 30 15 500 g n. Saargeb. u. Danzig b. über 500 g bei Rollen. form 75 cm Enge., 10 cm Durchmesser bis 250g 15 üb.250-500 g 30 500-1kg 40 " 2 kg ( über kg wie Inland nach Aus. über 1 kg landssätzen) wieAusland bis 1 kg für je 50 g mindestens 25 555 nach Aus sonst keine landssätzen Höchstniaße bis 250g 15 Warenproben üb.250-500g 30 Mischsendungen Päckchen 1. Briefpädchen ( Einschreib. Nachnahme, Rückschein nicht zulässig) 2. Sonst. Vädchen ( Einschreiben, Nach nahme, Rückschein zulässig) bis 2 kg 40 bis 250g üb.250-500g 30 15 500 g 30:20:10 cm bis 250g 15 500 g wie Inland bei Rollenf.: üb.250-500 g 30 für je 50 g mindestens 10 50 30 cm 15 cm bis 250g 15 üb.250-500g 30 bis 250g 15 üb.250-500g 30 500 g n. Saargeb. u. Danzig b. über 500 g nach Aus landssätzen Warenprob. wie diese, sonst wie Drucksachen bis 250g üb.250-500g 30 15 " 500-1 kg 40 1 kgn. Aus " landssätzen bis 1 kg 2 kg, mit beschr. wie 3nland Gewicht des über 1 kg Einzelinhlt. wieAusland sonst Aus landssätze für je 50 g mindestens, 5 2 kg, wenn nur Drucksachen u. Warenproben sonst 25 10 25 bis 1 kg 60 50 bis 1 kg 60 00 40 bis 2 kg Pakete 40 1 kg 40 2 kg 25:15:10 cm od. 30: 20: 5 Rollenform 30:15 cm 40:25:10 cm 50:20:10 cm od.40: 30: 5 Rollenformi 75:10 cm bis 1 kg nur nach uremburg u. Oesterreich zulässig 60 1 kg 00 45: 20: 10cm bei Rollenform: 45 cm Länge, 15 cm Durchmesser Postanweisungen( Freimachungszwang) I. Gewöhnliche Batete( Meistgew. 20 kg)( Freimachungszwang) a) Inland einschl. Saargebiet¹) und Freie Stadt Danzig 2) 5. Zone über 750 km RM Rpf RM| Rpf RM| Rpf RM| Rpf RM| Rpf 2 kg einzeln ver Besondere Bemerkungen 14,8: 10,5cm Tschechoslowakei u. Ungarn mind. 10: 7, 45 cm in jed. Richtung, bei Rollen 75cm Länge 10 bzw. 20 Rpf. nach Tschechoslowakei bis 20g..... 20 Rpf. f. jede weiteren 20 g 15/ nach Ungarn 10 ,, Drchm. bis 20 g.... 20 Rpf. f. jede weiteren 20g 10" 45 cm in jed. nach Ungarn wie nach LiRichtung, b. tauen u. Memelgebiet usw. Rollenform sandte, un geteilte 75cm Länge Druckbände 10 ,, Drchm. 3 kg 2 kg 500 g wie bei Drucksachen nach Ungarn wie Litauen, Memelgebiet usw., jedoch mindest. 20 Rpf., bei über 1 kg wie Ausland. 45:20:10 cm nach Ungarn wie Inland bei Rollenf.: 45 cm 15 cm 45 cm i. jed. nach Ungarn wie Litauen, davon jedoch Richtg. Rol Memelland usw., jedoch minWarenprob. len 75 cm£. dest. 20 Rpf., w. Geschäftsnur bis 10 cm D. papiere darin enthalten. Bei 500 g Warenprob. üb. 1 kg n. Auslandssätzen. nur wie diese für je 50 g mindestens 15 50 555 1 kg nur nach be. stimmten Ländern zulässig 45:20:10 cm bei Rollen form 45 cm Länge, 15cm Durchmesser nach Ungarn für je 50 g 10 Rpf., mindestens 50 Rpf. Höchstgewicht 1 kg C Bezugsp Redaktionsschlu fendung nicht 43. Jah Vol Der jowjet hat, auf der Du Bejuch abgeftat Am Monto mit jeiner Gen Der Sflar Montag wieder Oberbürgermei Drud ausgeübi Die in der lung der Löhn ift nunmehr g Serve ver tikel, in dem e eine Verständi Frage fei. In der U zentrale aufg festgenommen. Die Räte langen Kana dem Onega- S Ueber di Organ der stand gegen Der Ab terdam ist Ein gr in Durham Tabal eing worden. In der RM Rpf 1. Zone 2. 3one 3. 3one Inland bis 75 km Gewöhnliche Pakete über 75 bis über 150 b. 150 km 375 km 4. Zone über 375 b. 750 knι bis 10 RM über 10 25 11 • " 1 bis 5 kg 50 über 5 bis 6 kg 60 6 2 70 " 80 " 10 II " 12 13 789025 B " N 11 " " 820128 90 20 30 13 " 40 " " 14 14 15 50 " 15 16 60 " " 16 IZ 70 " " 80 12 18 " " " 90 18 ,, 19 " ||---- 222223333 60 80 20 1 40 1 60 10 1 80 20 1812268124681246 80 80 80 " 1 " 1 " 1 25 100 100 250 60 11 40 60 80 20 40 60 1111222233344455 10 40 70 30 60 90 20 50 80 10 40 70 30 1111222333445550 15 50 85 20 55 90 25 60 95 30 65 35 70 05 112223344455666 20 250 500 " " " 60 500 750 " 11 40 " 1 " 1 750 1000 2328812 20 30 40 Auslandsverkehr für je 1000 g Höchstmaße wie bei Drucksachen. 80 20 11 80 20 Telegraphische Postanweisungen( Meistbetrag unbeschr.) 60 bis 25 RM über 25 100 " T " 40 80 " 100" 250 " 20 250 500 " " " 60 500 750 " " " 1 40 " " 750 1000 " 80 19 20" für Pakete nach Saaraebiet und Danzig besondere Gebühren. für sperrige Pakete Zuschlag von 100 v. H. für dringende pakete Sondergebühr- neben der Paketgebühr 1 RM, außerdem Eilzustellgebühr, wenn die Zustellung durch besonderen Boten gewünscht wird. II. Wertpakete: Außer der Paketgebühr: Inland Rpf 1. die Versicherungsgebühr für je 500 RM der Wertangabe... 10 2. die Behandlungsgebühr a) für versiegelte Wertpakete III. Nachnahmepakete: bis 100 RM einschl. über 100 RM... v) für unversiegelte Wertpakete ( zulässig bis 300 RM)..... 10 Außer dem gewöhnlichen Porto eine Vorzeigegebühr von 20 Rpf. Postanweisungs- oder Zahlkartengebühr für die Übermittlung des eingezogenen Betrages wird von der Nachnahme abgezogen. Postscheckverkehr( ausschl. Saargebiet) 1. Einzahlungen mit Zahlkarte( Betrag unbeschränkt)| RM Rpf b) für je weitere 250 Ausland( soweit zugelassen) bis 20 RM " 40 " 1 für jede weiteren 20 RM menr nach Großbritannien und Kronländern bis 30 RM über 30 60 " " 1 für jede weiteren 60 RM mehr. 2) Meistbetrag nach freie Stadt Danzig 1200 Danziger Gulden, aus freie Stadt Danzig 1000 RM. Telegramm- Tarif RM. Rpf. für das Wort 15 "" " 50 " " 19 1. Briefsendungen. Bestimmungsland Gewöhnliche Inlandstelegramme im Ortsverkehr im fernverkehr Blitztelegramme Dringende Telegramme im Ortsverkehr oder einen Teil davon mehr 3344561 - zeuge über 30 11 flüge aus. 30 D • " 1 scharf besch 35 • • 11 . L 10 Der e 30 40 10 Pakete " 1 30 60 3. 3m übrigen Auslandsverkehr 60 Briefsendungen im Ortszustellbezirk Beitelegr. Postanweisungen hierzu Telegramm- Gebühr. Pakete 40 .50 1) Meistbetrag nach dem Saargebiet 6000 französische franken, aus dem Saargebiet 1000 RM. 1. 3nlandsverkehr( einschl. Saargeb. u. Danzig) Brieffendungen( u. Päckchen) im Ortszustellbezirk. 40 Rpf. Pakete 2. Litauen, Memelgebiet, Luxemburg, Oesterreich Brieffendungen im Ortszustellbezirk. ist wieder i vertreter m " " Landzustellbezirk.. 80 Ortszustellbezirk 60 " Landzustellbezirk. 1,20 Rm. " 1 Auslande e Existenz zu Der tür 40 Rpf. nijchen Schu 9• B · . 65 // . .... 50 Rpf. 65 lärt, daß di dingungen zu Barijer Abto • " 1 6 a) Drucksachen bis 50 g Sonstige Gebühren Blindenschriftsendungen: Inlandsverkehr, Saargeb. u. Danzig, Litauen, Memelgebiet, Luxemburg, Oesterr., Tschechoslow. u. Ungarn bis zum Höchstgewicht von 5 kg. Postwurfsendungen:( nur im Inlandsverkehr zulässig) 3 Rpf. 3 3 Rpf. b) Mischsendungen( Drucksachen u. Warenproben) bis 20g 62/3 r Einschreiben extra.... ° Rüdschein 50 Antwortschein für das Ausland Einlieferungsbescheinigung 50 50 Eilzustellung: 50 bis 10 RM ˚ • über 10" 25 " I 25 100 " " 11 100" 250 " 250 500 " 11 И 500 750 " " " " 750, 1000 " " 1000, 1250 " " 1250, 1500 п " " 1500 1750 " " " 1750 2000 " " 1 2000 RM( unbeschränkt) 2. Auszahlungen( Betrag unbeschränkt) a) bargeldlose Einlösung eines Schecks für je 100 RM b) Barauszahlung für je 20 RM. und außerdem eine feste Gebühr von 3. Überweisungen( Betrag unbeschränkt) · 852585 24 " " " 45 • " " " " " " RM Rpf 10 im fernverkehr 15 Pressetelegramme 20 Brieftelegramme. 25 30 für ein Brieftelegramm 1.50 RM. 40 50 60 70 80 90 |||- - 115 ||| 15 5 20 329 a) im innerdeutschen Verkehr( einschließl. Saargebiet) gebührenfrei mindestens. b) nach Ausland, soweit angegl., für je 100 RM 4. Telegraphische Aufträge( Betrag unbeschränkt) a) Telegraphische Zahltarten. bis 500 RM ˚ " über 500, 1000 für je weitere 500 ° • mehr b) Telegraphische Auszahlungen bis 25 RM über 25 500 " W . 500 " 1000 für je weitere 500 " 331 3341 161 5551 " 1 Jm Sandbezirk für 2 und 3 werden die wirklich entstehenden Botenkosten eingezogen. Strafporto: 3m 3nlandsverkehr das 1½½ fache des fehlbetrages unter Aufrundung auf volle 5 Rpf. Im Auslandsverkehr das Doppelte der fehlenden Gebühr, mindest. 10 Goldcentimen. Luftpostverkehr Änderungen vorbehalten) a) Inland( einschl. Saargebiet), freie Stadt Danzig, Litauen einschl. Memelgebiet.. Außer den gewöhnlichen Gebühren zu erhebender Luftpostzuschlag Postkarten, Post. anweisung RM Rpf - 10 andere Brieffendungen Gewichtsstufe über 20, 50g " 1 50 100g 100, 250g RM Rpf bis 20g - 10 20 40 80 " 250, 500g 1 25 и 500, 1kg 2 50 für jed. weitere angef. 1, kg 25 für je 20 g 20 - für je 20 g 30 - b. 30 b. 50 . Zuschläge von-, 20 bis 1,20 RM. " -, 50 " IT " 4,10 , 20 1,- " " Π , 50 " " 1,40 " Mindestsatz für ein Telegramm 10 fache Wortgebühr, Auslandsverkehr besonderer Tarif. Nachnahmesendungen( Freimachungszwang) Nachnahmebriefe u. Pakete a) Inland einschl. Saargebiet sowie freie Stadt Danzig ( Meistbetrag 1000 RM): außer der Beförderungsgebühr wie für gleichartige Sendungen. 1. die Vorzeigegebühr von b) Ausland( soweit zugelassen), außer den üblichen Gebühren eine feste Gebühr von und eine Steigerungsgebühr von 20 Rpf. b) Europ. Ausland. c) Union der Sozialist. SowjetRepubliken( Europäischer Teil) Afrita. für jede 20 Rm des Nachnahmebetrages. B 40 Rpf. Amerita . 10 " Asien Australien Soll der Betrag auf ein Postscheckfonto des Bestimmungslandes gut. geschrieben werden, ermäßigte Gebühren. Postaufträge( Freimachungszwang) a) Inland( Meistbetrag 1000 RM) einschl. Saargebiet( Meiftbetrag 6000 franz. Franken) sowie freie Stadt Danzig ( Meistbetrag 1200 D39. Gulden) Yom Absender zn entrichten: 1. die Beförderungsgeb. f. ein. gleichartig. Einschreibebr., 2. die Vorzeigegebühr von 3. für die Uebermittlung des eingezogenen Betrages die Postanweisungs. oder Zahlkartengebühr, II. Pakete. Bestimmungsland 2220 a) Inland( einschl. Saargebiet) und Freie Stadt Danzig 1. bis 3. Zone( bis 375 km) 4. und 5. Zone( über 375 km) 20 Rpf. b) Dänemark, Österreich und Tschechoslowakei. 50 50 mehr 50 3 50 b) im Auslandsverkehr( soweit zugelassen) ist die Ertrage .. 1 RM. e) Telegraphische Überweisungen( auch nach Danzig zuläsfig) bis 1000 RM • 9 mehr - 4. Postgebühr bei Postprotestaufträgen || Luftpostzuschlag bis 1 kg f.jed.weitere angefangene 1/2 kg RM Rpf RM| Rpf 2440 CO 1 118 . Belgien, Estland, Finnland, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz, Ungarn 2 - 50 bühr f. jedes eingel. od. nicht eingel. Postauftragspapier 25 Rpf. d) Übriges Ausland; Besondere Gebührensätze Diese praktische Übersichtstafel ist entnommen dem„ JIlustrierten Konversations- Lexikon", das die„ Vereinigung Deutscher Bücherfreunde"( Geschäftsstelle Verlagsbuchhandlung Wilhelm Hartung, Leipzig C 1, Humboldtstr. 15) herausgibt und ihren Mitgliedern gegen den geringen Mitgliedsbeitrag tostenlos liefert. Wir empfehlen das prachtvolle Wert unseren Beseen eindringlich. Der Verlag lefect Druckschriften und Probehefte an unsere Leser kostenfrei. für je weitere 500 " Berlin. offentlichen nanzgefehen Art großer T minifter aufg der neuen V Die Reid bandlungen 3 weil gerade v Das Finanzp find und weil lungen als gi berhandlunger cinem Einver rung die Rei Die Vorn Dervertretern Regierung B nahme des R gerechnet wer Besonders war übrigens die er als un Energie und folgen tann. Bolni Durch Ve it auf Grund Concordia in Proving, in Minderheit, worden. Der wurden verfic jetzt. Durch