Nr. rung und t nachgehen, tlichen nur rde darum an itte und Unit zugängigen L t dazu anbiete ementierung ließendes Un chon jeit Jah adyt werden, 5 neue Geje s ein sehr Krankheiten fern sein, in iten als Bo hrung der G schulpflicht r die Berte Stellen schon besondere ierten Krei en worden.( Derbuch, Preis Der Inhalt di Beobachtung ehmen den G Jebenden Stel ei Schulbehör etwa 35 G in in Gießen ann, den. ise ten. 2100 500 700 000 ten 1 itet. EN u. 2526 Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Politische Sagesschau. Reichspräsident und Reichsregierung haben dem japanischen Kaiser zur Thron besteigung Glückwünsche und ein Ehrengeschenk in altdeutscher Goldschmiedearbeit überbringen lassen. Die deutsche Delegation für die deutsch- ungarischen Handelsvertragsverhandlungen ist in Budapest eingetroffen. Die zwischen Deutschland und Litauen seit etwa 2½ Jahren schwebenden Handelsvertragsverhandlungen find zum Abschluß gebracht worden. Die Unterzeichnung des Vertrages steht unmittelbar bevor. Die„ Germania" bringt die offizielle Mitteilung, daß am 8. und 9. Dezember in Köln ein Zentrumsparteitag stattfindet. Vor der Tagung findet eine Sigung des Parteivorstandes und des Parteiausschusses am gleichen Ort statt. In Berlin fand eine Kundgebung für die deutschen Schulen in Polen statt. Der Stadtverordnetenausschuß für die internationale Presseausstellung in Köln nahm den Bericht der Verwaltung über das vorläufige finanzielle Ergebnis der Ausstellung ent: gegen. Einnahmen und Ausgaben bewegen sich im allgemeinen innerhalb des Voranschlags, der mit 7 Millionen Mart balancierte. Nach dem vorläufigen Gesamtergebnis der Nationalrats: wahlen in der Schweiz erhielten: Freisinnig- Demokratische Partei 58 Mandate( bisher 59), Katholische Volkspartei 46( 42), Sozialdemokratische Partei 50( 49), Bauern, Gewerbe- und Bürgerpartei 31( 31), Liberaldemokratische Partei 6( 7), Go: zialpolitiker 3( 5), Kommunisten 2( 3), Parteilose 2( 2). Polen führt an Stelle des österreichischen das deutsche Bostsystem ein. „ Graf Zeppelins" Heimflug. Wieder hat ,, Graf Zeppelin" den Kampf mit den Wetterverhältnissen über dem Ozean aufgenommen. Nach verhältnismäßig furzem Aufenthalt in Lakehurst ist der„, 2. 3. 127" am Montag früh ausgestiegen. Es ist der erste Flug, eines Luftschiffes, der in West- Ostrichtung unternommen wird; und wir wissen, daß Flüge in West- Ostrichtung verhältnismäßig leichter sind; denn der Rüdenwind, gegen den ,, 2. 3. 127" auf der HinDruck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 31. Oftober 1928 Zur Verwaltungsreform. Aus einer Denkschrift deutscher Verbände. Die sechs wirtschaftlichen Spitzenverbände der Industrie, des Großhandel, des Einzelhandels, der Banken, des Handwerks und des Industrie- und Handeltags haben eine umfangreiche Denkschrift über die Kosten der öffentlichen Verwaltung ausarbeiten lassen. Damit soll die Diskussion über die Verwaltungsvereinfachung und über das Verhältnis von Reich und Ländern bestimmt werden. In dieser Denkschrift wird festge= stellt, daß eine Verdoppelung der Gesamtkosten des öffentlichen Verwaltungs- Apparates, eine Erhöhung des reinen Steuerbedarfes abzüglich der Zölle auf nahezu das Dreifache, eine Stei= gerung der Gebühren und der sonstigen Entgelte auf 175 Proz. und ein Rückgang der Einnahmen der öffentlichen Hand auf die Hälfte im Gegensatz zu 1913 verzeichnen ist. Es wird ausgerechnet, daß nahezu ein Drittel des Volkseinkommens den Bedarf der öffentlichen Verwaltung ausmache. Zum Finanzbedarf in Höhe von 18,1 Milliarden Mark komme noch die Belastung durch die Reichsbahn- und Industrieabgaben mit 0,9 Milliarden Mark, weiterhin wird auch der Aufwand der gesamten Sozialversiche rung in Höhe von 3,95 Milliarden Mark hinzugerechnet. Daraus errechnet man einen öffentlichen Aufwand von insgesamt 22,9 Milliarden gegenüber 8,5 Milliarden im Jahre 1913. Die Technische Nothilfe bleibt. Eine Streichung der Reichsetatmittel für die Technische Nothilfe ist nicht beabsichtigt, sondern nur eine genaue Nachprüfung der notwendigen Mittel. Reichsinnenminister Severing hält es für notwendig, daß die Technische Nothilfe im Ernstfalle bei gemeinnützigen Betrieben( Gas, Elektrizität, Eisenbahn) eingesetzt werde. Der Opel- Bahnhof teilweise genehmigt. In der Angelegenheit des Bahnhofs Rüsselsheim hat die Botschafterkonferenz zu Paris nunmehr den. Anschluß des Ver= ladebahnhofs der Opelwerke an die Hauptgeleise der Reichsbahn genehmigt. Hoffentlich gelingt es der Botschafterkonferenz bald, auch den Widerstand gegen den Bau des neuen Geleises von Bischofsheim nach Rüsselsheim zu überwinden und damit dieses weitere Hemmnis einer wirtschaftlichen Fortentwicklung zu be= seitigen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plakvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 86 Kommunistische Partei: Frau Arendsee, Buchhalterin; Höllein, Redakteur( Vorsitzender); Repschläger, Vorsitzender des Zentralverbandes der Zimmerer. Bayerische Volkspartei: Schmitt, Kommerzienrat; Troßmann, Geschäftsführer. Deutsche Demokratische Partei: Büll, Gewerbetreibender ( stellvertretender Vorsitzender). Wirtschaftspartei: Luce, Oberpostsekretär. Unfallverhütung im Straßenverkehr. Stellungnahme des Deutschen Touring- Club. Die Zunahme der Verkehrsunfälle in der letzten Zeit läßt es unerläßlich erscheinen, daß dieser Angelegenheit, sowohl von den Behörden als auch von den zuständigen Interessenten- Organisationen, die größte Aufmerksamkeit zugewandt wird. Es handelt sich bei dieser Frage um Leben und Gesundheit von Tausenden und darum sollten Mühe und Kosten nicht gescheut werden. Der Deutsche Touring- Club hat der Unfallverhütung von ejher besondere Aufmerksamkeit zugewandt. In dreifacher Art und Weise kann die Verkehrssicherheit gefördert werden. Durch Ausbau der Straßen, durch eingehende Verkehrsregelung und durch Erziehung der Straßenbenutzer. Der Ausbau der Staßen stößt natürlich heute auf die größten finanziellen Schwierigkeiten. Dennoch kann auch hier in manchen Fällen schon durch kleine Mittel viel erreicht werden. Wie leicht laßt sich z. B. manche unübersichtliche Kurve durch Entfernung eines Gebüsches, einer Hecke u. a. übersichtlich gestalten, wie viele Gefahrenquellen könnten durch richtige Anbringung einer guten Warnungstafel unschädlich gemacht werden! Auch die gute Beleuchtung gefährlicher Stellen ist von großer Bedeutung. -Die Verkehrsregelung ist heute nach gesetzlicher Festlegung der allgemeinen Bestimmungen eine Angelegenheit der Ortspolizeibehörden. Es sind hier jeweils die örtlichen Verhältnisse maßgebend. Ohne Zweifel ist auf diesem Gebiete in manchen Orten schon viel Gutes geleistet worden. Vieles bleibt aber noch zu tun übrig. Die größte Bedeutung bei der Bekämpfung der Verkehrsunsicherheit ist der Erziehung aller Straßenbenutzer zum Verfehr beizumessen. Was nützt die beste Organisation, wenn sie nur getragen wird vom Zwang, wenn nicht jeder einzelne, der an ihr beteiligt ist, ihr Ziel, ihre Zweckmäßigkeit und ihre Notfahrt so schwer anzukämpfen hatte, wird ihm auf der Rüdfahrt der frühere hessische Finanzminister Dr. Henrich wendigkeit erkannt hat, wenn nicht jeder bereit ist, seinen Wilhelfen und die Fahrtgeschwindigkeit erheblich heraussetzen. Die Hinauszögerung des Startes zum Rückflug, der ursprünglich so erfolgen sollte, daß das Luftschiff noch zur„ Jla" ankam und die Unterlassung eines Amerika- Rundfluges ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß die Reparaturen an der hinteren Stabilisierungsfläche doch längere Zeit in Anspruch genommen haben, als man ursprünglich annahm. Hinzu kam, daß nach Fertigstellung der Stabilisierungsfläche eine erneute Ueberarbeitung vorgenommen werden mußte, weil die Art der Be= festigung nicht den Wünschen Dr. Edeners entsprach. Wie groß das Interesse und zugleich das Vertrauen auf die Sicherheit der Zeppeline ist, bewies am besten der große Andrang nach Teilnehmerkarten. Trotz des an sich ja nicht gerade niedrigen Preises von 3000 Dollar pro Person hatten sich über 100 Anwärter für den Rückflug des ,, Grafen Zeppelin" gemeldet, von denen bekanntlich nur sechs durch Los bestimmt mitgenommen werden konnten. Ebensogroß war die Post, die der ,, Graf Beppelin" mitnehmen sollte, die von Tag zu Tag anwuchs. Wir hoffen, daß der Rückflug des„ Graf Zeppelin" ohne alle Zwischenfälle und Havarie verlaufen wird. Graf Zeppelin" darf eines jubelnden Empfanges in Deutschland gewiß sein. Günstiges Flugwetter. London. Die in den späten Abendstunden des Dienstag von der irischen Küste vorliegenden Wetterberichte verzeichnen außerordentlich günstiges Wetter für den Flug des„ Graf Zeppelin". Die Sicht ist ausgezeichnet, starker Westwind verbessert die Flugbedingungen. Landung bereits Mittwochabend? Friedrichshafen. Generaldirektor Colsmann vom Luftschiff= bau hatte gestern abend eine längere Konferenz mit den be= teiligten Stellen über die Gestaltung des Empfanges für„, Graf Beppelin". Darnach bleibt es im wesentlichen bei dem bereits bekannten Rahmen. Es werden übrigens zahlreiche hervorra= gende Ehrengäste erwartet, so hat u. a. der Reichsverkehrsminister v. Guérard sein Erscheinen zugesagt. Die Aussichten der Ankunft werden in Kreisen des LuftSchiffbaues sehr günstig beurteilt. Man hofft jezt sogar, daß das Schiff noch am Mittwoch bei Tageslicht in Friedrichshafen eintrifft. Ob diese Hoffnung in Erfüllung geht, hängt allerdings da von ab, ob der günstige Wind anhält, den das Luftschiff augenblicklich hat. Der Eisenschiedsspruch. Der Arbeitgeberverband der nordwestlichen Eisenindustrie hant die Ablehnung des Schiedsspruchs beschlossen und die Gewerkschaften und den Schlichter entsprechend benachrichtigt. Wenn niicht alles täuscht, bereitet man Stillegung vor, und zwar soll diese lediglich auf die Werke im Bezirk der nordwestlichen Gruppe beschränkt werden, wobei etwa 125 000 Arbeiter der eisenerzeugenden Werke und etwa 100 000 in den weiterverarbeitenden Betrieben betroffen würden. ist gestern abend gestorben. Finanzminister Henrich war seit langem an einem Darmleiden erkrankt. Der Verstorbene, der 1864 in Langgöns geboren war, kam aus der mittleren Beamtenlaufbahn zuerst in den Justiz- und später in den Finanzdienst. Von 1908 bis 1917 war er Stadtverordneter in Darmstadt. 1917 wurde er in Darmstadt besoldeter Beigeordneter. Dem Hessischen Landtag gehörte er seit 1911 an. 1919 war er auch Mitglied der Deutschen Nationalversammlung. Henrich wurde mit dem Umsturz Finanzminister und hat dieses Amt bis zum Januar dieses Jahres bekleidet. Nach seinem Abgang machte in die Universität Gießen zum Ehrendoktor. Er war einer der umstrittensten hessischen Minister und mußte sich ununterbrochen seiner Gegner erwehren. Mit ihm verliert die Demokratische Partei Hessens einen ihrer hervorragenden Vertreter. Auch der politische Gegner wird anerkennen müssen, daß Henrichs Leben jederzeit treuer, hingebender Arbeit für das Wohl des Landes gewidmet war. Die Zusammenseßung des Wohnungsausschusses im Reichstag. Im Wohnungsausschuß des Reichstags sind die einzelnen Parteien entsprechend ihrer Stärke im Reichstagsplenum vertreten. Dominierend sind die Sozialdemokraten mit 10 Sigen, die Deutschnationalen haben 5, die Deutsche Volkspartei, das Zentrum und die Kommunisten je 3, die Bayerische Volkspartei 2 und die Demokraten und die Wirtschaftspartei je einen Sitz. Den Vorsitz im Wohnungsausschuß führt der Kommunist Höllein. Die Zusammensetzung des Wohnungsausschusses ist für den Hausbesitz von besonderer Bedeutung, weil alle das Mietund Wohnungswesen betreffenden Fragen dort maßgebend vorbehandelt werden. Wenn auch letzten Endes die endgültige Entscheidung erst im Reichstagsplenum fällt, so handelt es sich da= bei meist nur um eine äußere Form und eine Bestätigung des= sen, was der Wohnungsausschuß auf Grund seiner Verhandlungen beschlossen hat. Der Wohnungsausschuß setzt sich folgendermaßen zusammen: Sozialdemokratische Partei: Ferl, Parteisekretär; Hermann, Parteisekretär; Kuhnt, Amtshauptmann; Frau Kurfürst, Hausfrau; Lipinski, sächs. Staatsminister a. D.; Frau Nemig; Nowack, Gewerkschaftsangestellter( Schriftführer); Peus, Redakteur; Schnabrich, Parteisekretär; Witte, Landesrat. Deutschnationale Volkspartei: Domsch, Gutsbesitzer; Leopold, Bergwerksdirektor a. D.; Menzel, Handwerkskammersyndikus; Rieseberg, Bäderehrenobermeister; Dr. Steiniger, Verbandsdirektor a. D. Deutsche Volkspartei: Benthien, Senator a. D.; Cramm, Landwirt; Winnefeld, Bergmann. Zentrum: Bielefeld, Architekt und Maurermeister, Präsident der Handwerkskammer Münster; Schönborn, Angestellter; Tremmel, Gewerkschaftssekretär. len dem der Organisation unterzuordnen. Behörden, Eltern, Schule und Presse müssen zusammenarbeiten bei der Erziehung der Straßenbenutzer, von denen Aufmerksamkeit, Vorsicht und Rücksicht verlangt werden muß. Immer wieder muß der Allgemeinheit der Grundsatz eingeprägt werden:„ Sicherheit vor Allem". Die Verkehrspolizei hat hier die Aufgabe, sowohl während der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit erzieherisch auf das Publikum einzuwirken, als auch sich den Schulen für den Unterricht der Kinder in Verkehrsangelegenheiten zur Verfügung zu stellen. Sie muß natürlich darauf bestehen, daß die Vorschriften sür den Straßenverkehr beachtet werden, denn die Einhaltung strengster Verkehrsdisziplin liedt im Intersse aller Straßenbenutzer, sowohl der Fußgänger, wie auch der Automobilisten. Eine weitere Erschwerung der Erlangung des Führerscheins scheint weder notwendig noch zweckmäßig. Unseres Erachtens sind die Verkehrsunfälle nicht auf irgend welche Mängel in der Kraftfahrerausbildung zurückzuführen, noch auf eine zu gelinde Handhabe der Prüfungsbestimmungen, sondern in den meisten Fällen auf zu geringe Vorsicht und Rücksicht der Straßenbenutzer. Daß die Frage des Füherscheins bei der Unfallverhütung von ge= ringer Bedeutung ist, geht schon daraus hervor, daß die Bestimmungen für die Erlaubnis zum Führen eines Kraftfahrzeuges in den meisten Ländern weniger streng sind als bei uns, ja, daß sogar vielfach die Kraftfahrer eine Prüfung überhaupt nicht abzulegen brauchen, ohne daß dadurch in den betreffenden Ländern eine größere Unfallfrequenz vorläge. Die Einführung einer allgemeinen Unfallstatistik würde im Interesse der Hebung der Verkehrssicherheit sehr zu begrüßen sein. Dadurch, daß in jedem einzelnen Falle die Gründe, die das Unglüd herbeiführten, genau festgelegt würden, würde wertvolles Material für die Unfallverhütung gewonnen werden. Zwar wrde die Durchführung einer solchen Statistik für die Behörden mit großen Schwierigkeiten verbunden sein, aber der Erfolg dürfte sicherlich die Mühe lohnen. Der D. T. C. ist gerne bereit, die zuständigen Stellen bei dieser Arbeit zu unterstützen und wir glauben, daß auch die Versicherungsgesellschaften, überhaupt alle am Verkehr interessierten Stellen ihre Mitarbeit zusagen würden. Die zwangsmäßige periodische Nachuntersuchung der Kraftfahrzeuge auf ihren verkehrssicheren Zustand erscheint uns nicht als geeignetes Mittel, die Verkehrssicherheit wesentlich zu fördern. Jeder Kraftfahrer ist naturgemäß im eigenen Interesse darauf bedacht, sein Fahrzeug in einem Zustand zu erhalten, der ihm größtmöglichste Gewähr für Fahrsicherheit gibt. Außerdem ist zu bedenken, daß eine solche Untersuchung den zuständigen Stellen eine große Arbeitslast aufbürden würde, die zu dem Erfolg in feinem Verhältnis steht. Noch einmal sei es gesagt: Die wichtigste Voraussetzung für die Hebung der Verkehrssicherheit ist die bewußte Unterordnung aller Straßenbenutzer unter die Verkehrsregeln. Erste Forderung ist: Aufmerksamkeit, Vorsicht, Rücksicht, und oberster Grundsay: Sicherheit vor Allem! ,, Gießener Zeitung" Nr. 86. Mittwoch, d Mittwoch, den 31. Oktober 1928. Bundestag des Heffischen Sängerbundes. der Ehrenurkunde des D. S. B. belohnt. 57 Vorstandsmitglieder und 26 Chormeister erhielten für 25jährige, aufopferungsvolle Tätigkeit innerhalb ihrer Vereine die Plakette des H. S. B.; die erſteren mit der Inschrift ,, Dem Verdienſte“, die Chormeister mit ihrem dadurch verliehenen neuen Titel„ Ehrenchormeister". Zum ersten Male seit seinem Bestehen hatte der Hessische| Und zwar wurden drei Sänger wegen 50jähriger Aktivität mit Sängerbund, der Kreis 12 des D. S. B., zum Bundestage nach Gießen eingeladen. Es ist ein Zeichen der Aktivität, des pulsierenden Lebens, das in der hessischen Organisation dieses großen deutschen Bundes steckt, daß Hunderte aus allen Teilen Heſ-| sens, des angrenzenden Preußens und die Vertreter einer Reihe bayerischer Vereine am vorigen Sonntag, den 28. Oktober, in die bis auf den letzten Platz gefüllte„ Liebigshöhe" zusammengeströmt waren, um mit ihren bewährten Führern Rückschau auf Geleistetes und Rat für die Zukunft zu halten. Als der 1. Vorsitzende des Hessischen Sängerbundes, Herr Ministerialrat Dr. Siegert- Darmstadt, kurz nach 11 Uhr die Tagung eröffnete, hatten sich als Vertreter der Behörden Herr Oberbürgermeister Dr. Keller, Herr Reg.- Rat Schmidt vom Kreisamt und Herr Reg.- Rat Wolf von der Polizeiverwaltung eingefunden. Zunächst sammelten sich die Sänger der Gießener Gesangvereine, um unter Leitung des Gauchormeisters, Herrn Musikdirektor Kasten, im Massenchor den„ Deutschen Sängergruß" vorzutragen. Herr Koch- Gießen, Vorsitzender des LahngauSängerbundes, begrüßte dann namens der Gießener Bundesvereine die Behördenvertreter, den Bundesvorstand, die Presse und die Sangesbrüder und hieß alle in Gießen herzlich willkommen. Er wünschte, daß die Beratungen der Weiterentwickelung des hessischen Sängerbundes und der Hebung der Bewegung ganz allgemein dienen möchten. In diesem Sinne hieß Herr Koch die Sänger nochmals in unserer Baterstadt willkommen. Der Chor der Gießener Bundesvereine( Heiterkeit, Bauer'scher Gesangverein, Harmonie, Concordia, Quartett usw.) trug dann unter Leitung desselben Dirigenten das Weihelied Mozarts ,, D, Schutzgeist" in vollendeter Form vor. Die Klangfülle und Tonreinheit des 1. und 2. Basses fielen dabei ganz besonders auf. Herr Musikdirektor Kasten beherrschte den fast 200stimmigen Klangkörper vollständig und fand vor diesem wohl sachverständigen Auditorium reichen Beifall für seine und der Sänger Leistung. Nach kurzer Pause ergriff Herr Ministerialrat Dr. Siegert das Wort zu seiner Begrüßungsansprache, in der er u. a. ausführte, daß die alljährlich im Oktober stattfindende Bundestagung die Generalversammlung des Bundes darstelle, die der Rückschau auf das abgelaufene Geschäftsjahr und den Beratun= gen für den Ausbau der Sangesbewegung diene. In ihr verkörpere sich somit ein Stück Geschichte. In diesem Jahre gelte es nun, vor allem den gesanglichen und künstlerischen Ausbau des H. S. B. vorzunehmen, nachdem die verflossenen Jahre besonders dem äußeren Aufbau des Bundes in starke Provinzialund Gauverbände gedient haben. Nach der Ehrung improvisierte Provinzialchormeister Musikdirektor Specht einen imposanten Massenchor, indem er mit der ganzen, fast 1000köpfigen Versammlung, den ,, Deutschen Sängergruß" intonierte, dem ein kräftiges„ Heil" folgte. Im Anschluß daran stand der Geschäftsbericht des Vorstandes über das verflossene Amtsjahr zur Debatte. Wir entnehmen demselben folgendes allgemein Interessierendes: Durch die neuen Bundessazungen war es möglich, straffe Unterorganisationen Provinzial- und Gauverbände อิน schaffen, mit denen der Vorstand nach festen Richtlinien einwandfrei arbeiten konnte. Die Zahl der Bundesvereine beträgt 650 mit rund 27 000 aktiven Sängern, einschließlich 5 gemischten Chören. Das Verbandsorgan, die„ Hessische Sängerwarte", war reformbedürftig und ist nunmehr dem Zeitungsverlag Albin Klein in Gießen übertragen. die wunschgemäße Ausgestaltung ist einer neuen Redaktion anheimgestellt, die äußerliche Aufmachung ist jetzt schon eine wesentlich bessere. Am 10. Deutschen Sängerbundesfest in Wien nahmen 50 Bundesvereine mit 2000 Sängern teil. Nicht nur diesen Gängern werden die Tage unvergeßlich sein, sondern auch den Wienern nicht die Hessen, die vor der Karlskirche in glühender Begeisterung sangen und redeten. Die Beziehungen des völlig neutralen H. S. B. zu den Arbeitergesangvereinen war durchaus befriedigend. Von irgend welchen Zwischenfällen ist nichts bekannt geworden. Sowohl der Geschäftsbericht, wie der Kassenbericht fanden die Zustimmung der Versammlung. Dem Bundesschahmeister, Herrn Bitter- Darmstadt, wurde Entlastung erteilt und für seine große Arbeit der Dank der Versammlung ausgesprochen. Als Ort des nächsten Bundestages wurde auf Vorschlag des Vorstandes Worms einstimmig gewählt. Das nächste Bundessängerfest findet im Juli nächsten Jahres in Darmstadt statt und scheint zu einer ganz imposanten Rundgebung des hessischen Männergesanges zu werden, die auf sehr beachtlichem künstlerischen Niveau stehen wird. Alle nähe= ren Einzelheiten, die für den Sangesfreund von Bedeutung sind, werden rechtzeitig durch die„ Hessische Sängerwarte" befanntgegeben werden. Ein Teil der Tagung habe aber auch den materiellen Sorgen der Vereine zu dienen. Es sei zu beraten über Bergnügungssteuerbefreiung, über die Abgaben an die Tonsezerverbände Afma und Gema, und über verbilligten Notenbezug, um den Vereinen zu ermöglichen, weiter zu leben und zu arbeiten. Welche Kulturwerte diese Vereinsarbeit umfasse, zeige schon die Satzung des ersten Gesangvereins, der Zelterschen Liedertafel, 1809 in Berlin gegründet, die die Pflege der Heimat- und Vaterlandsliebe sazungsgemäß verlangte. Und daß diese Kulturwerte heute Allgemeingut des deutschen Sängers seien, daran würde keiner zweifeln, der die denkwürdigen Tage des Wiener Sängerfestes miterleben durfte. Deshalb habe die Sängerbewegung auch bisher die Unterstützung von Staat, Städten und Gemeinden begehrt und erhalten darin könne aber noch mehr geschehen. Herr Dr. Siegert dankte dann dem leider dienstlich verhinderten Ehrenvorstandsmitglied des H. S. B., Herrn Schulrat Hassinger- Darmstadt für seine Unterstützung beim hessischen Staate. Er begrüßte weiter die Herren Reg.- Räte Schmidt und Wolf und ganz besonders den Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller, dessen Hilfe er bei der Ueberlassung von Schulen zu Uebungsabenden und Konzerten und der Senkung der Vergnügungssteuer usw. erbat. Er gedachte der Presse, der Bundesgenossin des Gesanges, und bat um mehr Raum und Zeit in derselben, damit der Geist, der in der Sängerbewegung stecke, auch in breitester Oeffentlichkeit zu seinem Recht komme, um dann die Sänger zu begrüßen, die Vertretern aus Hessen, Breußen, Bayern, und zum ersten Male die Vertreter gemischter Chöre. Einen besonderen Willkomm rief Herr Dr. Siegert aber den Veteranen, den Jubilaren des Verbandes zu. Er eröffnete dann mit dem Ruf: Möge ein guter Stern über dieser Tagung walien! und mit einem donnernden, begeisterten„ Heil!" die vorliegende Tagesordnung. - Lokales. * Ernannt wurden: 1. Der Schulamtsanwärter Goswin Rayz aus Frankfurt a. M. zum Lehrer an der Volksschule zu Steinfurth, Kreis Lauterbach, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts. 2. Die Schulamtsanwärterin Emma Müller aus Lang- Göns, Kreis Gießen, zur Lehrerin an der Volksschule zu Großen- Linden, Kreis Gießen, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts. Das Arbeitsprogramm, d. h. die große Linie, nach der die fulturelle Arbeit des H. S. B. im nächsten Jahre geleitet wer= den soll, lag noch nicht endgültig fest, doch wird es auf das schon zu Anfang von Herrn Dr. Siegert Gesagte hinauslaufen das künstlerische Niveau innerhalb des Ganzen zu heben. Weiterhin soll beim Kultusministerium erreicht werden, daß die Musik bei der Ausbildung der jungen Lehrer wieder Hauptfach zu sein hat, und daß für die hessischen Volksschulen einheitliche Liederbücher zu beschaffen seien, in denen Uebergänge zum Chorgesang vorhanden seien. Bezi Her Die Herbo joiden" erreid war gegen ein die Ligamanni mig von ihrer Sturm- 5a Halbzeit vor d gestaltete fich umgestellt und Werteidigung * Der Oberhessische Verein für Innere Mission begeht am 6. November die Feier seines 50- jährigen Bestehens durch eine große Tagung in Gießen. In der öffentlichen Jahresversammlung wird Universitätsprofessor D. Dr. Cordier- Gießen über ,, Die Krisis der modernen Wohlfahrtspflege und Innere Mission" sprechen. Nach einem Festgottesdienst spricht dann in einer öf fentlichen Rundgebung Professor Veidt- Herborn über„ Innere Mission und soziale Frage". Am zweiten Tage der Jubiläumstagung folgen die Jahresversammlungen des Landesvereins und des Landesverbandes in Hessen. Der Fortfall der Vergnügungssteuer soll von Fall zu Fall bei den zuständgen Verwaltungen beantragt werden und durch Selbstverlag Gelegenheit zu billiger Notenbeschaffung gegeben werden. * Diebstahl. Am 24. Oktober, gegen 18 Uhr, wurden einer Bewohnerin der Hofmannstraße aus dem hinter dem Hause ge legenen Garten 6 Paar fast neue, hellseidene Damenstrümpfe entwendet. Als Täter kommt eine Dame, von etwa 1,70 Meter Größe, gesetzter Statur, die mit einem dunklen Mantel und einer dunklen Müze bekleidet war, in Frage. Personen, die Wahrnehmungen über den Verbleib der in Frage kommenden Sachen bezw. der Täterin gemacht haben, werden gebeten, der Kriminal- Abteilung Mitteilung zu machen. Nach Erledigung dieser Punkte kam man zu dem Hauptpunkte der Tagung, zur Aussprache über den Konflikt mit den Tonsetzergesellschaften, bezw. mit einer derselben, der Gema. Ausgehend von dem Standpunkt, das Urheberrecht auch geistiger Arbeit weitgehendst zu schützen, schlossen sich die deutschen und österreichischen Tonsezer zu einer Gesellschaft zusammen und erhoben auf Reichsgesetze gestützt, von Sängern, Musikern und Veranstaltern Tribute für das Vortragen ihrer Musik, bezw. Gesangsstücke. Bisher war der gesamte D. S. B. für 15 Pfg. pro aktiven Sänger bei dieser Gesellschaft versichert. In diesem Jahr spaltete sich nun die Tonsezergesellschaft in die sog. Afma und Gema. Die laufenden Verträge blieben mit ersterer bestehen. Die Gema aber kündigte dem D. S. B. den Vertrag und versucht jetzt in der gegenwärtigen vertragslosen Zeit durch Prozesse und Zahlungsbefehle die deutschen Gesangvereine gefügig zu machen. Auf Grund langer Verhandlungen ist sie bereit, mit dem S. S. B. wie folgt abzuschließen: Gleich anschließend sprach Herr Oberbürgermeister Dr. Keller, der nach herzlichen Willkommensworten, um die EntschlieBung im Laufe der Verhandlungen bat, recht bald in Gießen nicht nur eine Bundesversammlung, sondern auch ein Bundessängerfest zu veranstalten. Mit weit ausgebreiteten Armen und offenen Herzen würden die Gießener dastehen und die Sänger empfangen. Die große Voltshalle warte auf die Sänger, nachdem sie vor zwei Jahren die mittelrheinischen Turner und im nächsten Jahre die mittelrheinischen Schützen beherbergen werde. Herr Oberbürgermeister Dr. Keller begrüßte ganz besonders die Vertreter aus den besetzten Gebieten und rief ihnen zu, auszuharren, bis sie in hoffentlich nicht zu ferner Zeit wieder frei aufatmen könnten im freien deutschen Vaterland. Herr Dr. Keller verglich dann den Männergesang mit einer leuchtenden Flamme, für den eine Herdstatt gefunden sei. Und diese Herdstatt, dieser Zentralpunkt sei der nun vier Jahre alte Hessische Sängerbund, dessen Schaffung den Gründern, unter denen er Herrn Dr. Siegert besonders hervorhob, immer zum Ruhme gereichen werde. Herr Oberbürgemeister Dr. Keller schloß mit dem Wunsche, daß der Bundestag zum Besten der Bewegung dienen möge. Anschließend an die äußerst beifällig aufgenom= menen Ausführungen des Gießener Stadtoberhauptes schloß sich der Mendelssohnſche, stets wirkungsvolle Chor: ,, Wer hat dich, du schöner Wald". Die Gießener Sänger zeigten auch hier unter der sicheren Stabführung des Musikdirektors Kasten eine harmonische Ausgeglichenheit. Das kleine Manko im zweiten Tenor beeinträchtigte die Wirkung nicht. Nach dieser Einleitung trat man nunmehr in die Tagesordnung ein, nach der zunächst die Jubilare geehrt wurden. Aus Nah und Fern. astrophe verhi Shiri M rejerven mußt infpringen un Vor und n toie 3. T. in Go Poem Plakvere Swierigkeiter f. 3. G Lauter. Sonntag wurde hier im Gottesdienst die neue Glocke geweiht. Es ist die dritte Glocke, so daß das alte Geläute wieder vollständig ist. Ober- Bessingen. Da bei der Wahl unseres Bürgermeisters ein zweiter Wahlvorschlag nicht einging, so war unser seitheriges Ortsoberhaupt, Bürgermeister Keil, wiedergewählt, ohne daß eine Wahl ſtattzufinden hatte. Bad Nauheim Rege Umbautätigkeit. Wie alljährlich im Herbst, werden hier auch jetzt wieder an einer Reihe von Gebäuden größere Umbauarbeiten vorgenommen. Im Heim der Buchdrucker werden größere bauliche Aenderungen vorgenommen. Auch an der Umgestaltung des Kurheims der Reichsversiche rungsanstalt wird gegenwärtig gearbeitet. Seit einiger Zeit wurde auch mit den Bauarbeiten am großen Bühnensaal des Kurhauses begonnen, der ein großes Foyer und erweiterte Garderobenräume erhalten wird. Einzelversicherung des Vereins pro aktiven Sänger 60 Pfg.; die Vereine eines Gaues insgesamt versichert, pro aktiven Sänger 30 Pfg.; und der gesamte H. S. B. für eine Kopfgebühr von 20 Pfg. bei einem Rabatt von 12,5 Prozent. In der äußerst lebhaften Debatte beantragte Herr Becker- Kesselbach, den Vorstand zu beauftragen, beim D. S. B. zu beantragen, daß auf eine Aenderung der fraglichen Reichsgesetze hingewirkt wird. Es soll mit dem Arbeitersängerbund bei diesem Vorgehen Füh= lung genommen werden. Herr Becker begründete seinen Antrag damit, daß es wahrscheinlich nicht in der Absicht des Gesetzgebers legen habe, bei allem Schuh der einen Seite, die Volkskultur und-bildung so zu benachteiligen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Desgleichen ein weiterer Antrag: Für die Zwischenzeit eine Versicherung des gesamten H. S. B. auf der Basis von 20 Pfg. abzuschließen und die Gelder von allen angeschlossenen Vereinen bis 15. November d. J. einzuziehen. Wölfersheim. Bei Reparaturarbeiten an der 100 000- BoltLeitung des hiesigen Kraftwerkes geriet der Oberelektriker Kögel aus Bad Nauheim in die unter Hochspannung stehende Leitung und wurde sofort getötet. Darmstadt. Der mit der Leitung der Oberpostdirektion Darmstadt seit 1. April dieses Jahres betreute Abteilungsleiter Leister ist jetzt zum Präsidenten der Oberpostdirektion ernannt worden. Darmstadt. Am 10. November wird in den Räumen des Landesmuseums in Darmstadt eine Naturschutzausstellung eröffnet. U. a. wird Lehrer Oßwald- Bad Nauheim eine interessante Ausstellung über die oberhessischen Salzpflanzen, die ein einzigartiges Naturschutzdenkmal darstellen, zeigen. Nach einer kurzen Mittagspause wurde dann der Rest der reichhaltigen Tagesordnung erledigt. Von den zahlreichen Anträgen, die durch die vorhergehenden Verhandlungen z. T. schon erledigt waren, fand ein Antrag einstimmig Annahme, nach dem der H. S. B. auf einen eigenen Sängergruß verzichtet und sich auf den deutschen Sängerspruch beschränkt. Ein Antrag des Gaues Mainspite verlangte feste Sätze im Bund für Tage- und Reisegelder. Weiterhin verlangte derselbe Gau bei Beschdung des Deutschen Sängertages paritätische Zusammensetzung der Delegierten aus Vorstandsmitgliedern u. befähigten Mitgliedern des H. S. B. Zu Rechnungsprüfern für das Jahr 1929 wurden einstimmig gewählt: Bender- Bad Nauheim, Roth- Kelsterbach, und Guthmann- Alzey. Pfungstadt. Die große Zahl der hier wohnenden Oberhessen gab den Anlaß zur Gründung eines„ Oberhessenvereins", die demnächst erfolgen wird. Mit diesem Punkte war die Tagung erschöpft und fand nach harmonischem Verlauf und einigen Schlußworten des 2. Vorsitzenden, Herrn Rechtsanwalt Rehn- Mainz und des Herrn Ministerialvat Dr. Siegert mit begeistertem ,, Heil"-Ruf ihr Ende. Erzhausen. Ende der Wohnungsnot. Hier wurde soeben die Tätigkeit der Wohnungskommission für beendet erklärt, da die Wohnungsnot für Erzhausen beseitigt ist. Seit 1922 wurden ins= gesamt 124 neue Häuser mit 280 Wohnungen. Frankfurt. Der Tarisstreit der Straßenbahner um die Arbeiszeitfrage droht in einen Streif auszuarten. Du lobst auch Obst, wenn Du es probst In kleinen Oetker- KuchenIhr Wohlgeschmack Dich überrascht, Gleich kannst Du es versuchen. Apfeltafchen Beide Ma ten Kampf be bad lieferte w Hatte besonder amanden guten hancen waren mern nicht ger W. Sp. 2 Die Wetz ichnell wett g weimschickten. toßen und g rohnhausen tann zu verd Kampf war Boden, aufge 6rünewal Verei $ 8. f. B. Gief 5p. V. Wetzl 9900 Gießen 5. C. Burg Sp. V. Herb Dillenburg S. C. Nieder B. f. R. Bu ... Oranien" Gaut Herbo W. S Mezlar Verei B. f. B. Gieß Biegen 1900 Derborn liedergirmes Frohnhausen Dillenburg : Burg Buzbach tung, daß a) den Lig Fens tommen 3. und 2. Ma ajten vor, hänger Reijet einmal zu ma gleich zwei G mehrung ihre jeweils spiele guten morali Zutaten zum Teig: 500 g Mehl, 1 Fläschchen Dr. Oetker's Backöl Zitrone, 1 Päckchen Dr. Oetker's Backin- Backpulver, 150 g Butter oder Margarine, 100 g Zucker, 2 Eier, etwa 1/10 Liter Milch. Zutaten zur Füllung: 2 Pfund gute Aepfel, 150 g Zucker, 1 Päckchen Dr. Oetker's Vanillin- Zucker, 50 g Rosinen, 1 Ei, 1 Messerspitze Zimt. Zum Bestrelchen: 1 Ei. Zubereitung: Eier, Butter, Zucker rührt man schaumig und fügt das mit dem Backin gemischte und gesiebte Mehl, das Gewürz und die Milch allmählich hinzu und verarbeitet alles zu einem glatten Teig. Den Teig rollt man ½ cm dick aus und sticht große runde Scheiben, etwa 8 cm im Durchmesser, aus. Füllung: Die Aepfel befreit man von Schalen und Gehäuse, hobelt sie und vermengt sie mit einer Mischung aus Zucker, Vanillin- Zucker, 1 Ei, Rosinen und einer Messerspitze Zimt. Man legt die Fruchtmasse auf die eine Hälfte der Scheibe und klappt die andere Hälfte darüber, setzt sie auf ein gefettetes Blech, bestreicht mit geschlagenem Ei und backt in heißem Ofen. Meinem neuen farbig illustr. Rezeptbuch, Ausgabe F entnommen, aus dem Sie auch Näheres über den vorzüglichen Back-, Koch- und Bratapparat ,, Küchenwunder" erfahren. Das Buch ist für 15 Pfg. in allen einschlägigen Geschäften erhältlich, wenn nicht vorrätig, gegen Einsendung von Marken von Dr. August Oetker, Bielefeld. Verantwortlich: Paul Chrikian Klein in Gießen. die Aufstellu machen; But gezogen; Bur das Ende bej befinden, nigende oder andert sich ab SpV. S Unter de B. Gießen Die Gäste wa elf endete be Partie liefer bejjer die Führung iffen friti in er 16.97 fasten nun Das Gitetor, 8 Minuten p Diefer mitd Dem Rejulta madite jich merfbar. Eifers und Mr.& Mittwoch, den 31. Oktober 1928. wärter Gosmi Der Volksschule Dom Lage be mma Müller Der Volksschul vom Tage des ion begeht am Jahresverjamm Fußball. ,, Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Bezirksklasse II, Gruppe Gießen- Wetzlar. Herborn Liga 1900 Liga 4: 2( 4: 1) Die Herborner, die bisher in dieser Serie nur 2,, Unentschieden" erreicht haben, kamen gestern zu ihrem ersten Sieg und hens durch eine war gegen einen nur dem Namen nach starken Gegner- denn er- Gießen übrig von ihrer Gefährlichkeit. Desto mehr die Herborner, deren die Ligamannschaft der Gießener mit vier Ersatzleuten, zeigte weHartmann besonders Innere Missio Sturm das Spiel die ganze erste nn in einer halbzeit vor das Tor der 1900er legen konnte. Nach der Pause über„ Inne gestaltete sich der Kampf offener aber auch härter. 1900 hatte der Jubiläum umgestellt und konnte noch ein Tor aufholen, während die neue Landesvereins r, wurden ein Damenstrümp Berteidigung und Brambach im Tor eine Ausdehnung der Katastrophe verhinderten. Schiri Mehl- Merkenbach, der Leiter des Spiels der Ligareserven mußte auch für den ausgefallenen Ligaschiedsrichter dem Hause geinspringen und zeigte sich diesem Spiel nicht gewachsen. etwa 1,70 Met die a. I. in Schlägereien ausarteten. Es wäre bedauerlich, wenn En Mantel und dem Platzverein aus der Disziplinlosigkeit des Publikums Personen, die Schwierigkeiten entſtänden. Vor und nach dem Spiele ereigneten sich allerhand Vorfälle, Cage fommende Den gebeten, d Fern. die neue Glo Geläute wied Bürgermeister unser seitherige vählt, ohne& e alljährlich i Reihe von 6 Im Heim V. f. B. Gießen Liga V. f. R. Bußbach Liga 3: 1 Beide Mannschaften lieferten sich einen zähen und erbitterten Kampf bei durchaus ebenbürtigen Leistungen, denn Buzzbach lieferte wohl sein bis jetzt in dieser Serie bestes Spiel und hatie besonders in dem Tormann eine sehr gute Stüße, der manchen guten V. f. B.- Angriff zunichte machte. Auch die Torchancen waren verteilt, wurden aber von den beiderseitigen Stürmern nicht genügend ausgewertet. W. Sp. V. Liga- Frohnhausen Liga 7: 3( 3: 1) Die Wetzlarer haben die Schlappe vom letzten Sonntag schnell wett gemacht, indem sie die Frohnhäuser mit 7: 3 Toren heimschickten. Der Sieg ist ihnen nicht leicht gefallen, denn im großen und ganzen waren die beiden Gegner sich ehrenbürtig. Frohnhausen hat die hohe Niederlage vor allem seinem Tormann zu verdanken, der überhaupt keine Leistungen zeigte. Der Kampf war im allgemeinen nicht besonders schön, woran der Boden, aufgeweicht durch den vielen Regen, schuld ist. Schiri n vorgenommen Grünewald V. f. B. Gießen leitete korrekt. Reichsversic Stand nach dem 28. Oktober 1928. eit einiger 3 Oberpoſtdiretti te Abteilungs postdirektione en Räumen hausstellung a Gauklasse I, 2. Mannschaften der Ligavereine. 1900 2. 0: 4( 0: 3). Frohnhausen 2. 7: 0( 5: 0). Stand nach dem 28. Oktober 1928. Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte Einheimischen nicht mehr ankämpfen und konnte Heuchelheim in gleichmäßigen Zeitabständen bis zum Spielende das Resultat auf 5: 1 stellen. Lich stellte eine äußerst flinke und zähe Elf, die ihre Niederlage sehr sportlich hinnahm. Die Platz- Mannschaft, in ihrer neuen Aufstellung lieferte ein recht gutes Spiel, nur muß im Sturm immer noch besser zusammengearbeitet werden. Nächsten Sonntag kommt die 1. Mannschaft von Daubringen nach Heuchelheim. Die Gäste haben im Spiel gegen Laubach ihre Stärke bewiesen und sind nicht zu unterschätzen. Daubringen 1. Großen- Buseck 1. 3: 3( 1: 3). Bei regnerischem, zuweilen stürmischen Wetter, trafen beide Mannschaften zum Punktekampf aufeinander. Das Spiel verlief in jeder Beziehung ruhig und fair. Gleich zu Anfang konnte Großen- Bused durch einen Elfmeterball( getreten von Konrad) in Führung gehen. Ein Elfer für Daubringen konnte nicht verwandelt werden. Kurz vor Halbzeit erzielte Eisennacher- Gr.- Bused ein weiteres Tor, dem Konrad- Gr- Bused später noch eins hinzufügte, während es den Gastgebern gelang, durch Verschulden der Hintermannschaft der Gäste, das Resultat 3: 1 zu stellen. Der erste Teil der zweiten Spielhälfte verlief zunächst torlos. Daubringen wurde besser und konnte in der letzten Viertelstunde das zweite Tor und drei Minuten vor Schluß den Ausgleich erzielen. Großen- Buseds Mannschaft hinterließ in Daubringen einen tadellosen Eindruck und viele Sympathien. Ihr Sturm arbeitete sehr gut. Die Läuferreihe war gut und der Tormann ausgezeichnet. Daubringens Mannschaft ließ zu wünschen übrig, vor allem im Sturm und in der Verteidigung haperte es. Die Verdienste von Riedesel sollen deshalb nicht geschmälert werden. Erst gegen Schluß wurde die Gesamtmannschaft gut. Schiri Jor- Ettingshausen gut. Niederweisel 1. Lollar 1. 0: 2( 0: 2). Ein Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, die sich in der ersten Halbzeit ein völlig offenes Spiel lieferten. Lollars Linksaußen sandte zu erstenmale ein. Niederweisels Tormann konnte den Ball nicht halten, desgleichen kurz danach einen zweiten Ball aus dem Gedränge vor dem Tor. Nach Halbzeit spielte Niederweisel bergab und versuchte mit allen Mitteln, das Resultat zu seinen Gunsten zu ändern. Dadurch kamen von beiden Seiten unnötige Schärfen ins Spiel. Die wuchtig vorgetragenen Angriffe des Platzvereins scheiterten aber an dem Schlußtrio der Gäste. Schiri Kreiling, der einen sehr schweren Stand in diesem Spiel hatte, hätte ruhig das eine oder andere Mal auf Platzverweis erkennen dürfen. Laubach 1. Grünberg 1. 4: 0( 0: 0). Beide Mannschaften lieferten sich ein faires Spiel, in dem die Laubacher Elf als die technisch und taktisch bessere Mannschaft verdient den Sieg errang. Schiri Schäfer- VfB. war einwandfrei. Stand nach dem 28. Oftober 1928. Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte 21: 6 8: 2 13: 9 7: 3 221000 Bühnensaal de Verein Spiele gew. unent. verl. erweiterte Ga B. 1. B. Gießen 5 5 Sp. V. Wetzlar 5 4 1 27: 8 Tore Punkte 20: 4 10: 0 8: 2 1900 Gießen 4 2 2 8: 6 4: 4 er 100 000- Bo S. C. Burg 4 1 1 6: 5 4: 4 relettriker Rög tehende Leitur Sp. V. Herborn 4 1 2 6:11 3: 5 Dillenburg 4 1 1 2 5:20 3: 5 S. C. Niedergirmes 3 1 7:10 2: 4 B. F. R. Butzbach 3 2 1 6: 8 2: 4 Verein „ Oranien" Frohnhausen 4 4 4:17 0: 8 Lollar 5 4 0 1 Lich 5 3 1 1 Heuchelheim 4 3 0 1 15: 5 6: 2 Herborn 2. - Laubach 5 1 2 15:13 5: 5 W. Sp. V. 2. - Großen- Bused 4 1 1 18:11 5: 3 eine interesan Ettingshausen 3 1 1 3:13 3: 3 , die ein einzig Verein Daubringen 3 2 1 8:12 2: 4 Wetzlar 5 5 0 0 33: 2 10: 0 Grünberg 2 0 enden Oberhe B. f. B. Gießen 4 4 0 0 20: 5 8: 0 Niederweisel 5 0 5 envereins", d Gießen 1900 4 2 0 2 14:10 4: 4 * herborn 4 1 1 2 7:12 3: 5 Niedergirmes 2 1 0 1 4: 7 2: 2 Frohnhausen 4 1 0 3 10:26 2: 6 Verein Dillenburg 3 0 1 2 3:14 1: 5 Burg 4 0 0 4 4:19 0: 8 Die EinWeilburg Ehringshausen 4 3 0 1 13: 5 4 3 0 1 15: 6 Niedershausen Aßlar 4 3 0 1 13: 8 4 3 0 1 7: 7 3 0 2 4:11 4 1 0 3 3 0 3 4 0 0 4 Burgsolms 1. 6: 1( 3: 1). purde joeben terflärt, 1922 wurden ner um Du es prots uchench überrasch versuchen. en s Backöl Zitrone roder Margarine Füllung: 2 Pfand Vanillin- Zucker hen: 1 Ei. ig und fügt das m würz und die Mild ten Teig. Den Te cheiben, etwa 8cm Gehäuse, hobelt sit nillin- Zucker, IE fe Fruchtmasse a Hälfte darüber, set nem El und backt F entnommen, a Koch- und Brat ür 15 Pfg. in alle orrätig, gegen E elefeld COON In in Gief - Butzbach hat seine 2. Mannschaft zurückgezogen. richtung, daß die 2. Mannschaften stets gleichzeitig mit( bezw. Dor) den Ligamannschaften spielen, hat sich gut bewährt. Ertens tommen dann keine oder nur wenig Verstärkungen der 3. und 2. Mannschaften durch Spieler der 2. bezw. Ligamannhaften vor, und zweitens sparen die Vereine und deren Anhänger Reisekosten, indem sie die Fahrten zu den Gegnern nur inmal zu machen brauchen; auch können sich die Begleiter so gleich zwei Spiele auf einen Schlag ansehen, was eine Vermehrung ihrer Zahl mit sich bringt; sie bilden daher für die jeweils spielende Mannschaft durch ihre Anwesenheit einen guten moralischen Rückhalt. Manchen Vereinen scheint aber die Aufstellung einer 2. Mannschaft schon Schwierigkeiten zu machen; Butzbach z. B. hat die Meldung derselben bald zurückgezogen; Burg, das in der Ligatabelle ganz gut steht, hat hier das Ende besetzt, und Dillenburg scheint sich in ähnlicher Lage u befinden, d. h. für eine starke 2. Mannschaft nicht das ge= nügende oder passende Spielermaterial zu besitzen. Vielleicht ändert sich aber noch die Lage. Gauklasse I, Gruppe Gießen. - VfR. Lich 1. 5: 1( 2: 1). SpV. Heuchelheim 1. Edenverhältnis 9: 2 Unter der Leitung des sehr korrekten Schiri Fischer- V. B. Gießen stellten sich obige Mannschaften zum Verbandsspiel. Die Gäste wählten den Wind im Rücken. Der Anstoß der Platzelf endete beim Gäste- Torwart, der übrigens eine glänzende Battie lieferte. Lich finder sich anfangs schlecht zusammen, umo besser die Platzelf, die schon in der 7. Minute durch Arnold in Führung geht. Jetzt werden auch die Gäste gefährlicher und haffen kritische Situationen vor Heuchelheims Tor, die ihnen in der 16. Minute den Ausgleich bringen. Die Einheimischen erjaten nun den Ernst der Lage. Angriff auf Angriff rollte vor daos Gästetor, jedoch verstehen diese ihr Heiligtum zu ſchüßen. 8 Minuten vor Halbzeit gibt es Handelfmeter für Heuchelheim, dieser wird von Schleenbecker zum 2. Tor verwandelt, und mit derm Resultat 2: 1 ging es in die Pause. Nach Wiederanstoß manchte sich die Ueberlegenheit der Plazelf immer deutlicher be= me erfbar. Die Gäste- Mannschaft konnte schließlich trotz allen Cijfers und Kampfgeistes gegen die technische Ueberlegenheit der Burgsolms Holzhausen Steindorf Biskirchen Gautlasse I, Gruppe Weglar. Stand nach dem 28. Oktober 1928. 0:11 0: 4 2:15 0:10 Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte 6: 2 6: 2 6: 2 6: 2 2: 4 3:11 2: 6 Ehringshausen 1. 2: 5 0: 6 3:13 0: 8 Der Sieg von Ehringshausen ist in dieser Höhe nicht ganz verdient. Beide Mannschaften seien für diese stets anständige und doch flotte Spiel gelobt. Steindorf 1. Weilburg 1. 1: 3( 0: 2). Aplar 1. Biskirchen 1. - Für Aßlar gewonnen, da Biskirchen nicht angetreten war. Holzhausen 1. Niedershausen 1. 2: 3. Ballersbach 1. Offdilln 1. 3: 1( 1: 0). Hörbach 1. - Sinn 1, 2: 5( 1: 4). BfB. Gießen 3. Großzen- Bujed 2. Daubringen 2. - Laubach 2. 2: 0. Quedborn 1. 1: 3( 1: 0). Leihgestern 1. 1: 3( 1: 3). Daubringens Mannschaft mit nur 8 Mann und ohne Tormann anfangend, mußte sich gleich in den ersten Minuten dreimal geschlagen bekennen. Jedoch nach der Vervollständigung war es mit der Ueberlegenheit Leihgesterns dahin. Daubringen fonnte trotz Eifers nur ein Tor erzielen. Schiri Noll- Gießen befriedigend. Steinbach 1. Steinberg 1. 7: 1( 0: 1). Zum fälligen Pflichtspiel weilte am vergangenen Sonntag die 1. Mannschaft Steinbergs in Steinbach. Jm Spielaufbau und Technik zeigte sich Steinbach überlegen. Durch Strafstoß fam Steinberg zum Ehrentor. Mit 1: 0 für Steinberg wurden die Seiten gewechselt. Steinbach, mit dem Wind im Rücken, konnte jetzt den Gegner, der nur mit 9 Mann spielte noch siebenmal schlagen. Schiri Bed- V. f. B. Gießen war gut. VfB. 4. Lollar 2. 9: 2. - VFB. 4. trat mit unberechtigten Spielern an. Das angesetzte Pflichtspiel hat Lollar also gewonnen. Das Gesellschaftsspiel endete mit obigem Resultat. Spiel. Azlar 2. W. SpV. 3. Braunfels 1. - Hermannstein 1. 1: 4( 0: 3). Werdorf 1. 3: 3( 2: 0). - Nr. 86. Bissenberg 1. 1: 2( 0: 1). Ausgeglichenes Spiel. Bis Halbzeit führt Bissenberg 1: 0. Nach Wiederanpfiff gleicht Braunfels aus und erst zwei Minuten vor Schluß kann Bissenberg den Sieg an sich reißen. Oberbiel Hirschhausen 3: 0( 2: 0). Sechshelden 2. Medenbach 1. 3: 2( 0: 2). Herborn 3. Nanzenbach 1. 0: 2( 0: 1). Grünberg 1. Jgd. Weglar 1. Jgd. 2: 1. Großen- Bused 1. Jgd. Heuchelheim 1. Jgd. Großen- Bused gewonnen, da H. nicht angetreten. Lollar 1. Jgd. 1900 1. Jgd. 1: 6. Herborn Jgd - Herbornseelbach Jgd. 2: 2. Steinberg 1. Jgd.- VfB. 3. Jgd. 0: 1. Das Spiel war von seiten der Steinberger sehr mäßig. Auf alle Fälle müssen sich die Steinberger, die nächsten Sonntag die 2. Jugend des VfB. zum Verbandsspiel empfangen, sehr zusam menreißen, um in Ehre zu bestehen. Steinberg 1. Schüler VfB. 2. Schüler 3: 3 Rund um den Marburger Schloßberg. Germania Marburg hatte als Gegner die erste Mannschaft des Sportvereins Hermannia Kassel zu Gaste und konnte einen etwas glücklichen Sieg erringen. 5: 0 lautete das Resultat für Germania, ein Resultat, das in keiner Weise vorausgeahnt war. Wenn auch die Hermannen zu keinem Torerfolge gekommen waren, so muß doch festgestellt werden, daß die Hermannen- Elf ein flottes Spiel vorführte und meistens den Germanen im Feldspiel überlegen war. Aber was nützt dies alles, wenn keine Tore geschossen werden und die Punkte alsdann weg gehen. Germania hatte mit der Einstellung des früheren rechten Verteidigers Schmidt ins Tor einen sehr guten Griff getan. Mit Ruhe und Sicherheit meisterte er manch schönen Schuß, auch konnte er den Ball stets wieder weit nach vorne befördern und damit seine Hintermannschaft entlasten. Die Verteidigung Weber- Merlau verstand sich im Anfang nicht so recht und Weber jagte manchen Ball ins Aus. Später liefen jedoch beide, besonders Merlau zu guter Form auf. Die Kasseler fünf Stürmer hatten es nicht leicht dieses Bollwerk zu überwinden. Die Läuferreihe mit Inkermann, Happ und Kuhl L. war nicht besonders. Happ flankiert viel zu viel in der Weltgeschichte herum, anstatt den Ball zu stoppen und seinen Mitspielern zuzuschieben. Auch müssen von demselben die Flügel besser bedient werden. Infermann war gut in der Zerstörung, jedoch im Abspiel konnte derselbe nicht gefallen. Kuhl L. gibt manchen Ball blindlings in den Tag hinein. Die Ueberlegung fehlt demselben fast vollständig. Der Sturm zeigte recht gute Leistungen mit Ausnahme von Rechtsaußen Lauer, der keinerlei Energie aufbrachte. Wagner Willi verspricht in Zukunft noch eine Kanone zu werden. Kuhl K. weiß genau, was er mit dem Balle will, ein kräftiges Angehen könnte jedoch nichts schaden. Adorf ist immer noch der geistige Führer, wenn er auch früher im Spiel mehr leistete. Sein Lintsaußen hat an ihm einen guten Lehrmeister und wird des öfteren kolossal auf den Lauf geschickt. Man merkte bei Germania genau, daß nur auf Sieg gespielt wurde, um die in Kassel gegen Sport erlittene Niederlage wieder wett zu machen. Und es hat geklappt. Die Hermannen hatten eine ausgeglichene Mannschaft. Der Torhüter schien allerdings im Anfang etwas aufgeregt zu sein, doch später bewies er sein Können mehreremale. Die Verteidigung war schlagsicher. In der Läuferreihe ragte der rechte, Völke, etwas heraus. Der Sturm war zu nervös. Auch spielte die Mannschaft zeitweise zu hoch, dagegen hatte Germania einen schönen flachen Paß. Die erste Hälfte brachte den Germanen schon mit drei Toren ein guten Vorsprung. Wenn H. auch alles versuchte auf Ausgleich zu spie= len, sich denselben auch Chancen boten, wurden sie im Uebereifer versiebt. Selbst kurz vor Schluß war es dem Halbrechten nicht vergönnt, den Ball ins leere Tor zu bringen. Sonst ist es nicht meine Art, einen Schiedsrichter zu kritisieren, heute aber muß ich sagen, daß dieser, Herr Lomb Horas, in keiner Weise dem Spiele gewachsen war. Er begrüßte ja auch die Mannschaften mit den Worten:„ Ich bin der Ersatzschiedsrichter für Herrn Hornschuh- Hersfeld". Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Ich wähle man daher das lettere. Zwei Platzverweise, wie unter hundert keine zweimal vorkommen, waren seine besten Leistungen. Nach dem Spiel hörte ich einen Herrn, der hinter mir herfam, sagen: Wenn für die 1. Bezirksklasse aber keine anderen Schiedsrichter zur Verfügung stehen, dann sieht es doch traurig aus. Es entspann sich noch ein reges Wortgefecht, bei welchem ich mich jedoch aus dem Staube machte. V. f. B. Kurhessen war spielfrei. In der 2. Bezirksklasse führt Odershausen weiter. Dieselben schlugen Wiesenbach in W. mit 2: 0, somit hat Ockershausen bei vier Spielen acht Punkte. In Ahlendorf konnte Kirchhain nur mit Mühe und Not noch ein 4: 3- Resultat herausholen, nachdem A. in Halbzeit mit 3: 0 geführt hatte. Schiedsrichter Grüne= wald V. f. B. Gießen war dem Spiele ein gerechter Leiter. Wallau hatte Gladenbach zu Gaste und gewann auch erwartungsgemäß mit 6: 0. Hier amtierte Kreiling Gießen, der auch in jeder Weise sein Amt gut ausführte. 0: 3. = In den Gautlassen sah es wie folgt aus: Germania V. f. B.-K. fuhr nach Endbach und gewann 5: 0. weilte in Sarnau und gewann 6: 4. Marbach 1. gegen Oders: hausen 2. 5: 3. Dreihausen 1 gegen Langenstein 1. 6: 2. Feudingen 1. gegen Wallau 2. 5: 3. Holzhausen gegen Laasphe 1. - Cappel 1. Wehrda 1. 4: 3.- Sterzhausen 1. gegen Mellnau 1.( M. nicht angetreten): Wallau 3. gegen Breidenstein 2. 4: 0.- Cölbe 1. gegen Kirchhain 2. 1: 1. Begiesdorf 1. gegen Schweinsberg 1. 8: 1. Bürgeln 1. gegen Erdsdorf 1. 1: 1. Germania 3. gegen Schröck 1. 4: 0.- Dreihausen 2. gegen Niederwalgern 1. 2: 0. Mornshausen 1. gegen Bottenhorn 2. 3: 6. Sintershausen 1. gegen Hartenrod 2. 3: 1. Germania 2. und auch 3. stehen mit 4 Spielen und 7 Punkten an der Spitze der Tabelle. In Biedenkopf hat sich der V. f. L. und der F. V. 1911 wieder vereinigt. Ein recht erfreuliches Ereignis. - Mittwoch, den 31. Oktober 1928. - Mitteldeutschland Nationalmannschaft 1: 6( 1: 1) Weimar, 28. Okt.( Eig. Drahtbericht). Das neue Stadion in Weimar wurde mit dem anläßlich der Bundestagung des D. F. B. daselbst angesetzten Spiel einer Nationalmannschaft gegen die mitteldeutsche Repräsentative seiner Bestimmung übergeben. Der Bund hatte die ,, Deutsche Elf" bekanntlich nach dem Gesichtspunkt, neuen Talenten den Weg zur Sonne zu bahnen, zusammengestellt. Und man muß sagen, daß das Experiment recht gute Früchte getragen hat. Die meist neuen zukünftigen Internationalen haben sich glänzend aus der Affaire gezogen, denn der mitteld. Gegner ist immerhin eine Mannschaft, an der man Leistungen schon messen kann. Der Kampf: ,, Gießener Zeitung" V. f. B.- Kurhessen hoch mit 8: 0. Der Bezirk Westfalen meldet eine neue Niederlage des Gruppenmeisters V. f. B. Bielefeld durch Bielefeld 06/07 mit 2: 3 Treffern. Im übrigen fielen am Sonntag die meiſten westdeutschen Treffen der schlechten Witterung zum Opfer. Entweder wurden die Spiele schon vor Beginn abgesagt oder man schritt nach kurzer Spieldauer zum Abbruch. Streife durch den Bezirk. Da die Spiele der Bezirksklasse 1 stets schon im Anschluß an ihre Austragung in einer beſonderen Rubrik( Fußball- Meisterschaftsspiele in Hessen- Hannover) besprochen werden, können wir uns hier auf allgemeine Dinge und auf die Resultate der Bezirksklasse 2 beschränken. In der ersten Halbzeit vermochte keine Mannschaft der andern ihren Willen aufzwingen. Der Kampf war ziemlich ver- In der Gruppe Marburg holte sich Ockershausen nach schweteilt. Die Bundesmannschaft kam in der 20. Minute durch rem Kampfe in Wiesenbach mit 2: 0 zwei weitere Punkte. Das Hornauer zum Führungstreffer. Aber bereits in der 30. Mi- ,, Lokaltreffen" Allendorf gegen Kirchhain 3: 4 war eine große Genute glich Mertel- Meerane aus. Nach der Pause hatte sich die Nationalmannschaft gefunden und beherrschte von nun an das Spielfeld. Die Mitteldeutschen kamen kaum mehr zum Wort und wurden von der nationalen Verteidigung, in der Schütz glänzte, leicht in Schach gehalten. Der eigene Sturm dagegen erzwang in höchst sicherer Manier weitere fünf Tore. Die Mannschaften: Beim Sieger sah man an Stelle des aufgestellten Mittelstürmers Widmayer- Kiel den alten Internationalen Tull Harder- Hamburg. Der beste Mann der 22 war unstreitig der Frankfurter Verteidiger Franz Schütz( Eintracht), gegen den sogar Müller- Hamburg bedeutend abfiel. In der Läuferreihe enttäuschte der Mittelläufer Gruber- Duisburg. Leider waren auch seine Nebenleute Heidtkamp- München und Langner- Breslau nicht viel besser. Die Stürmerreihe hatte in Hornauer und Schäffner ihre treibenden Kräfte. Leider stellte sich bei der Elf erst nach der Pause gutes Verständnis ein. Beim Unterlegenen wurden schwankende Leistungen geboten. Beste Momente wurden durch schwache abgelöst. Den besten Eindruck hinterließ die Deckung und gesamte Hintermannschaft, während der Sturm enttäuschte. Westdeutscher Fußball. duldsprobe für den Schiedsrichter Grünewald- Gießen, da sowohl die Spieler als besonders die sehr„ lokalpatriotischen" zahlreichen Anhänger beider Parteien mit aller Macht und allen Mitteln auf Sieg eingestellt waren. Aus der Gruppe Fulda wurde nur das Resultat Germania Fulda gegen S. V. Alsfeld 1: 0( 1: 0) bekannt. Nr. 86 Handball und Leichtathletik. Spielvgg. 1900 1. Spielpgg. 1900 2. 10: 1( 5: 1) Spielvgg. 1900 1. Jgd. Spielvgg. 1900 2. Jgd. 6: 2 Beim ersten Verbandsspiel waren die 1900er unter sich. Oh gleich sowohl bei der 1. als auch bei der 2. Garnitur infolge Gr krankung und Abwesenheit einiger Spieler Ersatz eingestell werden mußte, lieferten sich beide Mannschaften einen flotter und fairen Kampf, aus dem die Leute der ersten Mannschaf nicht ganz so verdient hoch, wie es das 10: 1 ausdrückt, als Sie ger hervorgingen. Allerdings hatte die 2. Mannschaft auch nic mand in ihrer Fünferreihe, der über einen guten Torwurf ver fügte. Das einzige für sie und zugleich erste Tor des Tages er zielte Bachmann etwa fünf Minuten nach Spielbeginn. Di Erstklassigen fanden bei der gegnerischen Hintermannschaft, wo die Verteidiger Wallenfels und Laucht und der Mittelläufer Rohrbach ihre Sache recht gut machten, wenig Gegenliebe. Je doch gelang es ihnen bald, durch Seifert den Ausgleich zu er zielen und im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte Haber torn noch viermal zur Kapitulation zu zwingen. Nach Halbzeit wurde die 2. Mannschaft häufiger in die Defensive gedrängt. Besonders schußfreudig zeigte sich der linke Flügel der 1. Mann schaft( Seifert und Wolf). Das durch letzteren erzielte zehnte Tor war eine Prachtleistung. In der Gruppe Kassel büßte B. V. 06 Kassel auf eigenem Platze gegen Warburg durch ein Unentschieden 3: 3 einen Punkt ein während Niederzwehren mit 4: 0 überraschend hoch gegen Großalmerode gewann. Melsungen konnte Kasseler Sportfreunde nur fnapp mit 2: 3 schlagen, nachdem bei Halbzeit der Gegner mit 2: 0 geführt hatte. Jm Lokaltreffen zu Kassel holte V. f. R. über die Hessen- Preußen, die dieses Jahr schwach zu sein scheinen, einen sicheren 5: 0- Sieg heraus. Dort führt B. V. 06 Kassel noch mit 3-2-1-0-14: 65: 1; dann folgt Niederzwehren mit 2-2-0-0-11: 0 4: 0. Westdeutschlands Fußballmeister geschlagen. Obwohl der westdeutsche Fußballmeister, die Sp. Vgg. 07 Köln- Sülz ihren Linksaußen Schmitz für das Bundesspiel in Weimar abgeben mußte, erklärte er sich bereit, das angesetzte Verbandsspiel gegen den Dürener S. C. 03 auszutragen. Dieses Wagnis, das durch eine Erkrankung des Mittelstürmers Swatosch noch gefährlicher wurde, mußten die Sülzer mit einer Niederlage bezahlen. Bis zur Pause lagen die Kölner zwar noch mit 3: 1 in Führung, der Sieg aber fiel schließlich mit 4: 3 an die Leute aus Düren. Auch der Bergisch- Märkische Bezirk hatte seine Sensation. Der Düsseldorfer S. C. 99, der am Vorsonntag noch glatt den Gruppenmeister Fortuna schlug und bereits als Meisterschaftsfavorit galt, unterlag gegen Viktoria Düsseldorf mit 1: 4 Treffern. In Südwestfalen setzte der Tabellenführer Hüsten 09 seinen Siegeszug fort, er schlug den V. f. B. Weidenau mit 6: 1 Treffern. In Hessen- Hannover ist Borussia Fulda in dieser Saison wieder sehr spielstart, am Sonntag schlugen die Borussen den Bezirks- Altmeister Kurhessen glatt mit 3: 1 Tref= fern aus dem Felde. Sport Kassel wurde von Hermannia Kassel 2: 3 abgefertigt. Im Lokaltreffen schlug Germania Marburg die Schutz- Marke Die alten Ligavereine in der Gruppe Südhannover sind sehr unbeständig; wie die letzten Resultate zeigten. Am 21. Oftober spielten Hellas Münden gegen F. V. 05 Einbeck 1: 3; Sportfreunde Einbed gegen S. V. Kreiensen 3: 0; Spielogg. Göttingen gegen S. C. Weende 5: 1. Sportfreunde Einbeck führt immer noch ungeschlagen mit 4 4 0 0- 9: 1 8: 0. Relativ gleich steht Göttingen mit 3-3-0-0- 12: 3 6: 0. F. V. 05 Einbeck und Kreiensen haben als die nächsten je 4: 4 Punkte. BfB.-K. Marburg Germania Marburg. 0: 8( 0: 4). Nach den Aktiven traten die beiden Jugendmannschaften der 1900er auf den Plan. Hier war das Kräfteverhältnis etwas aus geglichener. In der ersten Hälfte der ersten Halbzeit hielten sic die Mannschaften die Waage( 2: 2), dann kam jedoch die routi niertere erste Besetzung zu vier weiteren Erfolgen. Für nächsten Sonniag stehen der Gießener Sportgemeinde zwei interessante Treffen bevor: Es spielen auf dem 1900er Platz V. f. B. Gießen 1. gegen 1900 1. und V. f. 2. Wezlar 1. gegen 1900 2. Raum glaublich, aber wahr und ganz dem Kräfteverhältnis der Mannschaften entsprechend. Die verjüngte Elf des V. f. B.Kurhessen wird so leicht keine Erfolge erzielen, wenn sie nicht mit mehr Ehrgeiz und Energie durchsetzt wird. Punktſpiele der Bezirksklasse 1 sind keine„ Spiele" sondern„ Kämpfe“, und wer dabei nicht die nötige Härte und Durchschlagskraft aufbringt, bleibt hinten. Mit der Zeit kommen die fehlenden Eigenschaften wohl in die Elf hinein, aber inzwischen geht ein Spiel nach dem andern verloren. Die Germanen sind eine ausgesprochene „ Kampfmannschaft", die neben der Routine, die sie im Laufe der letzten Jahre erworben hat, auch die Fähigkeit besitzt, sich jeder Situation anzupassen und dieselbe nach Kräften und Möglichkeit zu ihren Gunsten auszunügen. Es steht fest: mit der Mannschaft ist zu rechnen, und Kurhessen Kassel hat am 4. November noch nicht gegen sie gewonnen, besonders nicht auf ihrem eigenen Plaze! Handball im T. V. 1846 Gießen. Bezug Redaktionsid endang nid 41.09 Der „ Graf a Rüfte Nante bei Hüninge Friedrichsha Male gesicht bölterung be im Augenbli gefellschaft b grüßte den wollenden Stunden hin manöver de Genauigkeit, Kurz vor 7 2 fi mit abge fig ziemlich leine herunt und auch die Die Voraussagungen, die man für das Spiel gegen Wetzlar traf, lauteten durchaus ungünstig für die Gießener. Die Aus: sicht gegen die spielstärkste Mannschaft des D. T,-Gaues, zu ge winnen oder unentschieden zu spielen, waren sehr gering. Das 1: 1, das die 1846er erzielten war also eine große Ueberraschung. Nun zum Spiel selbst. Die Platzverhältnisse waren die denkbar ungünstigsten. Dadurch sah man wenig gute Einzelleistungen. Eifrig waren die beiden Mannschaften. Wetzlar hatte wohl ein kleines Plus im Sturm, doch war die Gießener Hintermannschaft jederzeit auf dem Posten. In der 16. Minute ging Wetzlar durch scharfen Schuß des Rechtsaußen in Führung; doch die Freude währte nicht lange, Gießens Rechtsaußen kann kurz darauf durch Strafwurf ausgleichen. An dem Halbzeitresultat 1: 1 änderte sig nichts mehr, trotzdem Wetzlar mit aller Macht den Sieg an sich reißen will. Die schärfsten Bälle werden eine Beute des Gießener Torhüters, der wohl der beste Mann auf dem Plaze war. Der Schlußpfiff des Schiedsrichters trennte zwei gleichwertige Mann: schaften. Die 1846er zeigten durch dieses Spiel, daß ihre Spiel stärke nicht der übrigen Gauvereine nachsteht. Vorher spielte die 2. Mannschaft gegen die gleiche von Wez lar und verlor 3: 0. Es wird wohl immer so gehen, wenn der Sturm, wie heute, völlig unfähig ist zu schießen. Die Hinter mannschaft wird dadurch überlastet. Die Jugend spielte in Gießen gegen Großen- Buseck und ver lor unverdient 1: 0. Es fehlt den Einzelnen noch die nötige Spiel erfahrung. Vorteile werden nicht ausgenutzt. Trinkt das gute Mainzer Aktien- Bier! 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Ich kann mir die schwersten körperlichen Anstrengungen wieder zutrauen, aber dem Kaffee Hag bin ich treu geblieben, well er mir besser schmeckt als anderer Kaffee. Werner Ludwig. [ 855] Ein nervöses Herzleiden zwang mich früher, dem von mir geliebten Bohnenkaffee zu entsagen. Seit ca. 23ahren trinke Ich nun Kaffee Hag, ohne den ich nicht mehr seln kann, da ich jetzt Herzklopfen und Angstgefühl nicht mehr zu befürchten brauche. Frau Elsbeth Ebert. 1761) mir anderer Kaffee! Wir möchten Hag nicht mehr misam...... ( 875) En bekomme mir glänzend... [ 761] Ich muß Ihnen bestätigen, daß meine Familie und ich nach dem Genuß von Kaffee Hag keinen Bohnenkaffee mit Coffeingehalt mehr trinken wollen. Den lieblichen Geschmack des Kaffee Hag möchten wir nicht mehr missen. Bel dem Genuß von Bohnenkaffee mit Coffeln hatte ich fast immer Herzklopfen in erhöhtem Maße. Darum bleibe ich ein fester Kunde des Kaffee Hag. Fr. Weinert. [ 875] Ich bin durch den Feldzug magenund darmkrank geworden. Im Laufe der Fahre habe ich festgestellt, daß mir Coffein. kaffee und Kakao nicht bekommen. Man riet mir, es einmal mit Kaffee Hag zu versuchen. Ich tat es und trinke jetzt selt einem halben Jahre Kaffee Hag, der mir glänzend bekommt und vorzüglich sdimeckt. 6. Badi. Aus dem Archiv der Kaffee Bandels- Aktiengesellschaft, Bremen Platz befin Die Menge Imit nicht e ertönten un weiß von Ueber die Einbr idealite M das Schiff Tor in d Innenraum majestätisch füllte den mit Zuscha anstimmten der sich an Morten, da und bat Pa einer Wied Baffagiere d und Tochter verfehrsmini Reimsregier erflärte, daß it jo rojig babe. Das Luf 7,55 Uhr M bat die Gefa ridgelegt. Die Lar Reuport jub einer neuen und Europa bervorgehob wird. Der Rei wunschtelegr Der Re einberufen. Reichsa Hach Berlin wieder aufr Reichsm ember eine Teile der fi Der Ba vember in Strelemann Bujammentr auf den 23 Ameri Ball von