Nr. 26. in erster Linie auf den Eintrittsgeldern Gießener Zeitung 5, den sportlichen Ge ion würde der Bahn aus Liebhaberei den echteres Material in hrern. Es soll zuge: ewicht leichter ist, und bestehen, aber es muß rufsfahrern benutten rben werden können, nmaschinen nicht ver( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdtendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Straße zu leicht find, 41. Jahrg. onstruktion auf Steif Don rund 75 Kilo Ge nbruches eine Bahnenutzen, wenn er be hmens seinem Körper Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Samstag, den 31. März 1928 Die hessische Regierung zur Not der Landwirtschaft. Die einzigen Spezial: Staatspräsident Adelung zu dem Antrag der Abgg. Dr. von erfahrer. Um einen Helmolt und Genossen, die Notlage der Landwirtschaft( Drucks. In der letzten Finanzausschußsizzung des Landtags hat ttmachermotor zu ge Borderbau kurz und derrad versehen. Auch hrer bekommen, aber, anfangen? Es muß ualitativ die Steher Serienrad" steht, son und Ziel birgt aber nfahrern benutten eichbare Spezialmaschi sagen, die Maschinen Form vom Serienrade bewerben nicht zu. Die d erst in zweiter Linie Zuverlässigkeitsfahrten, t werden. Schon vor ten durch große Wett ie Brauchbarkeit eines eit und Zuverlässigkeit Fabriken danach, durch hrrades zu beweisen andere Maschinen ifum geliefert, würden rten illusorisch werden. n auf Serienmaschinen Wert, und man soll achen lassen, die Renn anderem Material, als ieferten Fahrräder. Den fen die Radfahrer die onen im In- und Aus ustrie ihren guten Ruf den Radrennen sind und es ist daher ein e Erfahrungen nicht an rkauft werden. n Klein in Gießen. Stelle im Haushalt fucht junges Mädchen 21 Jahre alt, in Hau arbeit erfahren, zu 15. März, event. aud früher oder später, wo i. Gelegenheit gebote wird, sich im Kochen vervollständigen. Marie Dienemam Wahlbach b.Burba Str. Siegen. 1. befter G Baden häftslag zu mieten gesucht Beft. Angebo e u. H. Geschäftsstelle d.Blat Erfindung Bichz. Hunderttau fich. Gew. Teilh. mi 4000 mt. fucht Nr. 142), in längeren Ausführungen Stellung genommen, die wir hier im Auszug folgen lassen: Die Regierung ist ernstlich bemüht, der Landwirtschaft, da wo es nottut, zu helfen. Daß es aber in Notzeiten, wie sie heute alle Volkskreise erleben, für ein einzelnes Land überaus schwierig ist, durchgreifende Hilfsmaßnahmen zu treffen, braucht nicht besonders betont zu werden. Weiterreichende Maßnahmen, sind nur von reichswegen möglich. Die Hessische Regierung wird sich in gleicher Weise mit allen Kräften weiterhin zu helsen bemühen. Hierzu ist folgendes zu bemerken: Von den Antragstellern wird verlangt: Die staatliche Grundsteuer ist mit sofortiger Wirkung auf 50 Prozent des im Rechnungsjahr 1927 festgesetzten Steuersatzes zu ermäßigen. Die Sondergebäudesteuer ist zu ermäßigen. Die Notlage der Landwirtschaft, insbesondere soweit sie in den vorjährigen Ernteschäden begründet ist, wurde auf dem Gebiete der Landessteuern weitgehend berücksichtigt. Nachdem bereits im vorigen Herbst Grundsteuerermäßigungen bewilligt worden waren, hat sich die Regierung entschlossen, noch weiter: gehende Ermäßigungen anzuordnen. Hierdurch erleidet der Staat einen Grundsteuerausfall in einem früher niemals erreichten Umfange. Die landwirtschaftlichen Betriebe wurden gegenüber underen Wirtschaftsgruppen steuerlich nicht unbeträchtlich begünstigt. Die landwirtschaftlichen Oekonomiegebäude unterliegen weder der Grund- noch der Sondergebäudesteuer, während die gewerblichen Wirtschaftsgebäude beiden Steuern unterworfen sind. Auch ist das landwirtschaftliche Anlage- und Betriebs= kapital von der Gewerbesteuer freigestellt worden, ohne daß für das gewerbliche Vermögen eine entsprechende Erleichterung zugestanden worden wäre. Die angeordneten Sondersteuervergünstigen wirken sich in besonderem Maße zu Gunsten des flachen Landes aus Im Zusammenhang mit der Mieterhöhung wurde ab 1. April 1927 die staatliche Sondergebäudesteuer un 26 Prozent erhöht; von dieser Erhöhung werden nicht betrofFen die Gebäude bis zu 7000 M Wert; auch diese Häuser finder man zumeist auf dem flachen Lande. Gebäude bis zu 4000 M Wert genießen weitgehende Ermäßigungen, vielfach sogar Steuerfreiheit. Diese Objekte befinden sich fast ausschließlich in ländlichen Ortschaften. Schließlich wurden die Finanzämter mehrfach darauf hingewiesen, Stundungsanträge wohlwollend zu bescheiden, und bei der Anordnung und Durchführung von Zwangsmaßnahmen auf die Notlage der Landwirtschaft weitgehend Rücksicht zu ne men. Zwangsversteigerunger von wesentlichen Betriebsmitt In oder von Bestandteilen der Substanz sind von der Regierung noch regelmäßig verhütet werden. Eine andere Forderung lautet: Die kommunal. Grundsteuer Gemeinde-, Kreis- und Provinzialumlagean.ei!) darf den im Rechnungsjahr 1927 geltenden staatlichen Steuersatz nicht über teigen. Hierauf ist zu erwidern: - Diese Forderung ist sowohl vom praktischen als auch vom Rechtsstandpunkt undurchführbar. Im Rechnungsjahr 1927 waren in Hessen nur einige wenige Gemeinden vorhanden, in denen die Grundsteuersätze einschließli derjenigen für Kreis und Provinz die staatlichen Grunduersätze nicht überschritten haben. Wollte man die beantragte Forderung durchführen, wären die meisten der Gemeinden und Gemeindeverbände wenn nicht alle- einfach nicht in die - 5.Bokelmann Hambut Page versetzt, ihre Verwaltung ordnungsgemäß weiterzuführen Cathari enstraße Dr. Abitm Anleitung durch Dr Woitit, Berlin W. 50 Geisbergstraße 24 und ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. Es stehen der Durchführung aber auch gesetzliche Hinderise im Wege. Nach Artikel 188 der Städteordnung und Artitel 181 der Landgemeindeordnung sind die Städte und Gemeinden verpflichtet, den Aufwand, der nicht aus etwaigen onstigen Gemeindeeinkünften bestritten werden kann, durch Ge meindeumlagen aufzubringen. Entsprechendes gilt für die auficht ist hier hinreichende Gewähr dafür gegeben, daß alle unnötigen Ausgaben unterbleiben, weiter ist durch die Vorrift, daß die von den kommunalen Vertretungen beschlossenen Steuersätze der ministeriellen Genehmigung bedürfen, genügende Kaffee- Vertretun Kreise und Provinzen. Schon durch Einschaltung der Staatsev. mit Niederlag für Selbstverbraud verg.& ffee Impe J. Behrens, Hambur eppiche Läule Borsorge dafür getroffen, daß sich die Steuersäge in angemesse= Anzahlung in 10 Monatsra Teppichhaus Agay& Gli Frankfurt a. 742 Schreiben Sie sofer jaustochter 120' 23.yzbldg., inall, Zw andarb., Klavierip.nichtun affend. Wirkungst eis, fd Tascheng., wo Hilfe vorha Bitten- Ruhr, Ruhrstr. 4 Eisu- Me- Bell " tallStab matratz. Kinderbe ünstiga. Prival Kat nen Grenzen halten. Die aus dem Antrag offenbar sprechende Befürchtung, es würden bei der Genehmigung der Grundsteuerfäße die Interessen der Landwirtschaft nicht genügend gewahrt, pöllig grundlos. Unter Punkt 4 wird verlangt, daß die geplante Erhöhung Der Beamtengehälter durch ein neues Besoldungsgesez unterbleibt. Dazu wird regierungsseitig geantwortet: Nachdem in den übrigen Ländern eine BesoldungsneuregeLung im Anschluß an die Besoldungsordnung des Reiches in der Durchführung begriffen ist, ist es eine selbstverständliche Pflicht Sjens, sich diesem Vorgehen anzuschließen. Die Beamten HesFens haben dieselben Ansprüche wie die Beamten des Reiches und der anderen deutschen Länder. Eine sofortige Senfung der Staatsausgaben ist laut Punkt 5 des Antrags Helmolt durch Verminderung der Staatsausgaben und eine Verwaltungsreform an Haupt und Gliedern herbeizuführen. Hierzu wird bemerkt: Ein Blick auf die Ausgabenseite der letzten Staatsvoranschläge zeigt, in welch ganz besonderer Weise Hessen im Vergleich zu anderen Ländern mit neuen Staatsaufgaben und Staatsausgaben zurückgehalten hat. Im übrigen ist bekanntlich eine eingehende Prüfung im Gange, ob und welche Sparmaßnahmen sich weiterhin ermöglichen lassen. Der Antrag will in Punkt 6 eine Einwirkung auf die Reichsregierung herbeiführen, sofort alle zoll- und handelspolitischen Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Rentabilität der Landwirtschaft wiederherzustellen. Hierzu er klärt die Regierung: - Es soll die Frage nicht untersucht werden, ob bei dem Stande der heutigen Volkswirtschaft es überhaupt möglich ist, durch zoll- und handelspolitische Maßnahmen die Rentabilität eines einzelnen Wirtschaftszweiges her- und sicherzustellen. Es ist indessen zu betonen, daß nach unserer Ueberzeugung eine Abschließung des deutschen Marktes vor fremden Produkten und Waren nicht möglich ist. Auch in dem großen Notprogramm der Reichsregierung wird eine grundsätzliche Aenderung der deutschen Handelspolitik nicht in Aussicht genommen. Eine solche Aenderung würde auf allen Gebieten aus außenpolitischen Gründen ein Unglück für Deutschlands Einordnung in den Kreis der Weltwirtschaftsmächte bedeuten. Auch würde eine Handelspolitik im Sinne der Antragsteller nicht nur die Arbeiterschaft in ihren Erwerbs- und Konsummöglichkeiten stark beschränken sondern auch die Landwirtschaft selbst durch die verringerte Kaufkraft der Bevölkerung auf die Dauer erheblich schädigen. Wenn der Antrag dagegen besagen sollte, daß von Fall zu Fall bei Abschluß von Handelsverträgen die Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt werden sollen, so ist die Hessische Regierung entschlossen, in Zukunft bei Vertragsverhandlungen durch Einwirkung auf die Reichsregierung die Interessen der Hessischen Landwirtschaft zu berücksichtigen. Ferner soll durch Propaganda und Erziehung der Verbrauch inländischer Produkte aller Art gefördert werden. Die eigentliche Aufgabe der Hessischen Regierung gegenüber der Landwirtschaft liegt auf dem Gebiete der Produktionsverbesserung und steigerung, der Bodenmelioration, der Umstellung auf rationelle Betriebsweise, der besseren Organisation der Märkte, der landwirtschaftlichen Schulung u. a. m. Nachstehend wird eine Uebersicht darüber gegeben, was in dieser Richtung geschehen ist. Für die Förderung der Landwirtschaft wurden im Rechnungsjahre 1924 rund 1 282 000 Reichsmart, im Rechnungsjahr 1925 1 346 000 Reichsmark und im Rechnungsjahre 1926. 1 300 000 Reichsmark hingegeben; die voraussichtlichen tatsäch= lichen Ausgaben des laufenden Budgetjahres werden diese Ausgaben noch übersteigen. Der Herbst 1924 brachte weiterhin der Landwirtschaft eine Enttäuschung in den Ernteerträgnissen; wirtschaftliche Reserven waren infolge der Inflation nicht mehr vorhanden. Damals hat die Hessische Regierung eine Notstandsmaßnahme im Interesse der Landwirtschaft, insbesondere zur Beschaffung von Saatgut, Dünge- und Futtermitteln unternommen, die in der 9 300 000 Geschichte unseres Landes noch unerreicht dasteht. Reichsmart wurden der Landwirtschaft in gering verzinslichen Darlehen zur Verfügung gestellt, von denen heute noch 2,6 Millionen Kredit unausgeglichen zu Lasten des Staates stehen. In den letzten Jahren wurde die Ried- Entwässerung in großzügiger Weise gefördert: 685 000 Reichsmark sind für diesen Zweck von Reich und Land aufgewendet worden und ein weiterer Betrag von 1 350 000 Reichsmark wird zu verbilligtem Zinsfuß die Möglichkeit bieten, dieses Werk zum Abschluß zu bringen. Für sonstige Meliorationen ist noch insgesamt in den letzten zwei Jahren der Betrag von 2 033 000 Reichsmart flüssig gemacht worden, um diese für die Volkswirtschaft und die Produktionshebung besonders begrüßenswerten Maßnahmen durchführen zu fönnen. Zur Förderung des Frühgemüsebaues wurde von Reich und Land ein Betrag von 1200 00 Reichsmark bewilligt, durch die den Genossenschaften und einzelnen Interessenten Darlehen gegeben werden konnten. Unter Berücksichtigung der Bedeutung des Weinbaues für unser Land sind erhebliche Mittel zur Förderung des Weinbaues zur Verfügung gestellt worden. Aus dem WeinsteuerDrittel ist über 1 Million Reichsmark unserem Lande zugeführt worden. Unter Berücksichtigung der Notlage der Winzer in den letzten Jahren wurden ihnen Kredite in Gesamthöhe von 10 482 000 Reichsmark zur Verfügung gestellt, um diesen Teil der Landwirtschaft wirtschaftlich zu stärken. Des Weiteren sind aus dem Rhein- Ruhr- Fonds der hessischen Landwirtschaft 470 000 Reichsmark zugeflossen, durch die insbesondere den Schädigungen der Landwirtschaft infolge der Besetzung gesteuert werden sollte. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzetle auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Play vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 27 Auch für Sonderzwecke wurden Reichs- und Landes- Darlehensmittel bereitgestellt, insbesondere zur Förderung der Milcherzeugung und des Molkereiwesens in Höhe von 300 000 Reichsmart, ferner zur Förderung des Obstbaues, der Geflügelzucht, sowie zur Förderung der bäuerlichen Wirtschaftsberatung. Schließlich sei noch auf die jüngst erfolgten Bewilligungen in Gesamthöhe von 500 000 Reichsmark zur Steuerung der Not der durch Hagel und Unwetter Geschädigten hingewiesen, von denen der größte Teil als verlorener Zuschuß seitens des Landtags bewilligt wurde. Nicht vergessen werden dürfen endlich die erheblichen Summen, die der Viehseuchenbekämpfung dienen. In den letzten vier Jahren waren dies in Hessen rund 920 000 Reichsmart. Die Hessische Regierung betont, daß sie entschlossen ist, soweit es die Finanzen des hessischen Staates irgend zulassen, au diesem Wege fortzufahren. Im Zusammenarbeiten mit der berufsständigen Organisation der Landwirtschaft, der Landwirtschaftskammer, will die Regierung die verschiedenen Zweige der Landwirtschaft produktionstechnisch und organisatorisch so weit fördern, als es überhaupt möglich ist. Die Sorgen der hessischen Landwirtschaft sind auch die Sorgen der Hessischen Regierung und des hessischen Volkes. Die Reichstagskandidaten für Hessen. Soweit die Landesverbände der einzelnen Parteien schon zusammengetreten sind, um ihre Kandidaten für die Reichstags= wahlen zu nominieren, läßt sich über die kommenden Volksvertreter Hessens folgende Aufstellung geben. Demokraten: 1.Staatspräsident a. D. Prof. W. Hellpach, 2. Stadtverordneter Christ- Mainz, 3. Frau Dr. Grein- Offenbach. Deutsche Voltspartei: 1. Dr. Becker, Reichsminister a. D., Darmstadt, 2. Dingelden, Eduard, Rechtsanwalt, M. d. L., Darmstadt, 3. Wolf, Philipp, Landwirt, Albig, Kreis Alzey, 4. Birnbaum, Maria, Lehrerin i. R., M. d. L., Gießen, 5. Nickel, Karl, Kaufmann, Bad- Nauheim, 6. Strohauer, Peter, Postinspektor und Stadtverordneter, Mainz, 7. Nohl, Jakob, Installationsmeister, Vorsitzender der Handwerkskammer und Vorsitzender der hessischen Verbände des Handwerks und Gewerbe, Darmstadt, 8. Freiherr Ludw. Heyl zu Herrnsheim, Fabrikant, Worms. Zentrum: 1. Reichstagsabgeordneter Dr. Bockius, Die weiteren Namen werden am 2. April festgelegt. Abbau oder Erweiterung der Wohnungszwangswirtschaft. Das Reichsgesehblatt veröffentlichte kürzlich den Wortlaut des Gesetzes über Mieterschutz und Mieteinigungsämter, das bekanntlich die Bestimmungen über die Beendung von Mietverhältnissen durch Kündigung oder Zeitablauf, über Aufhebung von Mietverhältnissen durch Urteil, sowie die Bestimmungen über besondere Mietverhältnisse und endlich die Bestimmungen über die Mieteinigungsämter in der nunmehr geltenden Form zusammenfaßt. Von großer Bedeutung ist hierbei die vom Reichstag im Februar ds. Js. vorgesehene Ergänzung des§ 33, wonach als Zuschüsse Darlehen gelten, die auf Grund der dritten Steuernotverordnung und der Vorschriften über den Geld= entwertungsausgleich bei bebauten Grundstücken gegeben sind. Im übrigen bestimmt die oberste Landesbehörde, welche Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln als Zuschüsse anzusehen sind. Das Gesetz sieht bekanntlich die Ermächtigung vor, wonach die oberste Landesbehörde anordnen kann, daß die Vorschriften des Mieterschutzes auf Neubauten oder durch Um- oder Einbauten neugeschaffene Räume Anwendung finden, die nach dem 1. Juli 1918 bezugsfertig geworden sind oder künftig bezugsfertig werden und für die Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln gegeben sind. Die oben erwähnten Bestimmungen über die Zuschüsse bedeuten aber legten Endes eine Ausdehnung der Wohnungszwangswirtschaft mit all ihren hemmenden Nachteilen. Erinnert sei daran, daß der Preußische Wohlfahrtsminister bereits im August 1924 einen Erlaß herausgab, nach dem die nach dem 1. Juli 1918 mit Hauszinssteuer gebauten Häuser unter das Mieterschutzgesetz gestellt sind. Mit der Ausdehnung der Wohnungszwangswirtschaft auf diese Grundstüde wird zweifellos ein Erlahmen der privaten Bauinitiative verbunden sein, das sich auch für das gesamte Handwerk schädlich auswirken muß. Der Beschluß des Reichstags erscheint uns umso unverständlicher, als sich die Regierung mehrfach zu einem schrittweisen Abbau der Wohnungszwangswirtschaft bekannte. Unbegreiflich bleibt auch, daß diese ergänzenden Bestimmungen die Zustimmung von solchen Parteien erhalten konnten, die sich bisher immer als Gegner der Wohnungszwangswirtschaft bezeichneten. Samstag, den 31. März 1928. Gießener Zeitung" Sibung des Stadtparlamenis am Freitag, den 30. März. In flottem Tempo erledigten die Stadtväter gestern die ersten Punkte der Tagesordnung, um dann in ziemlich erregter Debatte um die Verteilung der erhöhten Gebühren für die Straßenreinigung und die Müllabfuhr zu kämpfen. Es ist der Mittelstandspartei gelungen, der Verordnung vom 21. Dezember 1922 wieder Geltung zu verschaffen Es werden demnach diese Lasten wieder von der Allgemeinheit getragen. Die Linke des Stadtparlamentes wehrte sich allerdings verzweifelt dagegen, berief sich auf schon von derselben Stelle forrigierte Ministerialverordnungen und versuchte vor den wenigen Zuhörern Mieter- Sympathien für die kommenden Wahlen zu erringen. Die zu dieser Frage zitierte Meinung des Rechtsausschusses, dessen Leiter Beigeordneter Dr. Seib ist, dokumentierte sich am besten dadurch, daß die Stadt beschlossen hat, die oben zitierten Gebühren vom 1. April d. J. an auch auf ihre Mieter umzulegen. Nach Ueberwindung dieser Klippe fanden dann die restlichen Punkte der Tagesordnuno ohne Schwierigkeiten ihre Annahme. Vom Standpunkt der Oeffentlichkeit wäre noch entschieden die Dürftigkeit der Rechnungsablage für die städtische Straßenbahn zu bemängeln. Wenn wir auch grenzenloses Vertrauen zu unseren Stadtverordneten haben, interessiert die Oeffentlichkeit die mehr oder weniger große Rentabilität dieses Zuschußbetriebes doch. Wie üblich, schloß Herr Kestner, der Vertreter der kommunistischen Partei, wieder den öffentlichen Teil der Sitzung durch eine Reihe von Beschwerden. Sizungsbericht. inzwischen berichtet, und es sei nur recht und billig, wenn man auch in Gießen wieder den Boden des Rechtes beschreite. Prof. Krausmüller( D. V.) stellte fest, daß in dieser Zeit des Materialismus jeder mit allen Kräften bemüht sei, finanzielle Lasten auf den anderen abzuwälzen. Besonders Fanatiker in beiden Lagern störten dauernd den Frieden. Er sei sicher, daß bei einem Rollentausch ein jeder von der Gegenseite die Berechtigung eines gerechten Lastenausgleichs anerkennen müsse. Herr Beigeordneter Dr. Hamm fennzeichnete in längeren Ausführungen den floskelnreichen Rückzieher des Ministeriums und seine so unpraktischen Vorschläge, dennoch den Hausbesitz zu benachteiligen. Zu der Frage, ob der Hausbesiz diese Gebühren nachträglich erheben könne, äußerte Dr. Hamm sich weiter nicht. die Haas Er warnte aber um des lieben Friedens willen besitzer davor. Zu Punkt 1 wurde das Baugesuch des H. Ehrhardt an der Friedhofsallee mit einigen Einschränkungen genehmigt. Zu Punkt 2 stimmte die Stadtverordnetenversammlung dem Bauvorhaben des Professors Dr. Brüggemann unter Befreiung von einigen Paragraphen des Baustatuts zu. Mit der Zustimmung zu Punkt 3 wurde der„ Schandfleck" in der Löwengasse beseitigt, das dort niedergerissene Gebäude wird mit einem städtischen Zuschuß von 60 000 RM. wiederaufgebaut; acht Wohnungen werden dadurch neu geschaffen. Unter Punkt 4 bewilligte die Stadt 600 RM. für einen geringfügigen Umbau in einem ihrer Häuser. Punkt 5 ermächtigt die Stadtverwaltung, gegebenenfalls auf Grund des steigenden Verkehrs die Aufhebung der Vorgärten auf der Frankfurter Straße zu verlangen. Punkt 6 und 7 genehmigten die die vorgelegten Bebauungspläne für die Grünbergerstraße und die Westanlage. Punkt 8. Dazu lag folgender Antrag der Stadtverwaltung und des Finanzausschusses vor. - Der Antrag wurde darauf gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, des Zentrums und einiger Deutschnationaler an= genommen. Um die Kosten für die Straßenreinigung voll zu decken, werden ab 1. April 1928 die Straßenreinigungsgebühren von bisher 20 Pfg. für jeden Quadratmeter Reinigungsfläche auf 32 Pfg. für jeden Quadratmeter Reinigungsfläche erhöht. Die Erhebung erfolgt nach Maßgabe der Ortssagung vom 21. Dezember 1922. Ein Antrag der Mittelparteien, bei der Erhebung der Strußenreinigungsgebühren für unbebauten Grundbesitz; der an der Peripherie der Stadt liegt, der nichts od. nur eine ganz geringe Pacht einbringt, besondere Preise zu schaffen, wurde an die Bautommission verwiesen. Der Referent, Stadtverordneter Goerz, führte aus, daß der Voranschlag für die Straßenreinigungskosten auf 121 234 M an= gewachsen sei, ziehe man davon je 5000 M für die Schneebeseitigung und die Bedürfnisanstalten ab, blieben 111 234 M zu decken. Dieses sei nur möglich, wenn der oben beantragten Erhöhung der Gebühren zugestimmt würde. Damit war auch die Annahme des Bunttes 9 gesichert. Der Antrag lautete: Rechtsanwalt Homberger( Soz.) stellte die Behauptung auf, die seitherigen Gebühren seien in der gesetzlichen Friedensmiete enthalten. Es könne von den Mietern daher nur die Differenz von 12 Pfg. verlangt werden. Der gleichen Meinung war Stdo. Schmall( Dn.). Um die Kosten für die Müllabfuhr voll zu decken, werden ab 1. April 1928 die Müllabfuhrgebühren vom bisher 25 Pfg. für je 100 M Grundmiete auf 92 fg. für 100 M Grundmiete erhöht. Dazu hatten die Sozialdemokraten einen Antrag vorgelegt, der sich mit den Ausführungen des Stadtv. Homberger zum vorhergehenden Punkte deckte. Vor allem sollte der Antrag noch einmal in den Bereich der Kommissionen verschwinden. Dem trat der Sprecher der Mittelstandspartei, Architekt Nikolaus, energisch entgegen; er verlangte nichts als Gerechtigkeit, Lasten, die zu zahlen Sache der Allgemeinheit, bezw. des Einzelnen ist, können nicht auf die Hausbesitzer allein abgewälzt werden. Daß das bisher möglich war, sei durch eine dem Reichsgesetz zuwiderlaufende Entscheidung des hessischen Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft zu erklären. Diese Entscheidung ist Grüner Rasen Blaue Wellen. Roman von Otto von Gottberg. ( Schluß.) Ueber welchen der Anträge zuerst abzustimmen sei, entschied der Oberbürgermeister dahin, daß er den Antrag der Stadt im selben Stimmenverhältnis wie oben annehmen ließ. - Nr. 27. Die nächsten drei Punkie, Erneuerung von Teilen der Gleisanlage der Straßenbahn( RM. 10 305) Beschaffung eines Kabeltransportwagens( RM. 4000) Rechnungsablage des städt. Volksbades für 1926( hier bat Stdv. Fischer um Vermehrung der Wannenbäder) erledigten sich schnell. Des= gleichen Punkt 18, der die Mittel für 120 neue Schulvänte anforderte denn, und das dürfte von Jateresse sein, die Zahl der A- B- C- Schützen ist im kommenden Jahre um 240 größer als im Vorjahre. Der Rest der Tagesordnung, eine Reihe von kleineren Borlagen, denen debattenlos zugestimmt wurde, beendete die öffentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung um 7,20 Uhr. B. Lokales. * Das Polizziamt weit nochmals ausdrücklich darauf hin, daß zufolge Verfügung des Herrn Ministers des Innern vom 5. April 1924 am Palmsonntag( Landes- Buß- und Bettag) und am Karfreitag die Veranstaltung jeglicher Wettspiele, auch Fuß- und Handballwettspiele verboten sind. * Bei Rentenzahlungen vom Monat April ab sind die Pfennigbeträge auf Unfall-, Invaliden-, Waisen-, Witwen-, Alters- und Krantenrenten- Quittungen auf durch 5 teilbare Pfennige aufwärts zu runden. Die Zahlungen finden am Montag, den 2. April statt. Damit werden die Gebühren für die Straßenreinigung und die Müllabfuhr vom 1. April ds. Js. an also auf alle Bewohner eines Grundstückes prozentuak umgelegt. Der Hausbesizer hat die Gelder einzuziehen, gelingt ihm die= ses nicht, hat er unverzüglich der Stadtkasse Mitteilung zu machen. Die Beitreibung erfolgt dann von dort aus. Punkt 10, Bewilligung von 500 M für die Beleuchtung der Brücke vom Bahnhofsplaz nach der Friedrichstraße- Punkt 11, Bewilligung von 150 M zur Erhöhung des Anteilbeitrages für den Eisenbahnerheimstättenverein Punkt 11a, die Verteilung des zur Verfügung stehenden Wohnungsbaukredit in Höhe von 642 500 M dem Bau- und Finanzausschuß zu überlassen Punkt 11b, zum Wiederaufbau des am 10. 2. 1928 durch den Sturm vernichteten Männerfreibades an der Lahn 1500 M zuzuschießen Punkt 12, die Urbarmachung von früherem Waldgelände beim Flughafen, sowie den Ausbau der Feldwege der Firma Gebr. Gerlach- Krofdorf zum Preise von 16 656,50 M zu übertragen und Punkt 13, die Lieferung von 425 Holzmasten für das Elektrizitätswerk der Firma Katz und Klumpp in Gernsbach für 15 000 M zu übergeben, fanden debattenlose Zustimmung. Im Bett nebenan konnte ihr Werner liegen. Doch des Fremden Hände gaben sie nicht frei. Schmerz, Scham, Angst verwirrte ihr Denken. Kaum fühlte sie, wo sie war, aber spürte doch, daß sie einem sterbenden Streiter ein letztes großeg Glück und unsagbare Freude schenkte. Ihr Wille schwand. Sie lieh ihm die Hände, auf die er Küsse und Dantesstammeln hauchte, bis mit rasselndem Röcheln sein Leben floh. Der Generalarzt machte der Weinenden Hände vom starren Griff des Toten frei. Auf zitternden Knien hob sie sich vom Bett. Für den Augenblid war der Geliebte fast vergessen. Durch Schmerz und Pein quoll ernste Freude vom Herzen auf. Die Angst war gewichen. Sie fühlte sich erschüttert und doch in klarer Ruhe und feierlichem Ernst gegen Schreck und Gram gefeit. Der Krieg war nicht nur grausam und furchtbar. Sie hatte seine hehre Weihe und Größe gefühlt, als sie dem Toten nur das kleine Opfer von Minuten brachte. Sanft faßte der Generalarzt ihre Hand und wies den Weg zu einem Bett an der hinteren Wand. Das Rissen trug einen Kopf in weißer Mullbinde, die das bleiche Gesicht ihres lieben Werner umrahmte. Eine Schwester stand neben ihm, strich mit den Fingern über seine Stirn und sah in Gerdas Augen: ,, Herr v. Drewitz starb morgens, nachdem er im Fieber oft gerufen hatte:„ Gerda, Gerda, gut sind wir uns doch. Ich weiß, daß du mich liebst wie ich dich!" * Der Oberhessische Kanstverein Gießen veranstaltet ab Sonntag, den 1. April 1928, 11 Uhr, im Turmhaus um Brandplatz eine Kollektio- Ausstellung des Dresdener Kunstmalers P. A. Böckstiegel( Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen). Besuchszeiten: Sonntags, Montags, Mittwochs, Freitags von 11 bis 1 Uhr, Mittwochs auch von 3 bis 5 Uhr nachmittags. Zu Punkt 14 der Rechnungsablage der Straßenbahn für 1926, die in ihrer Dürftigkeit ohne Widerspruch angenommen wurde, brachte Stdo. Goerz zum Ausdruck, daß an Sonntagen, 3. 3t. der Wettspiele auf dem Trieb, die Zahl der Wagen nicht reiche. Er bat um Abstellung dieses Uebels. Gleichfalls regte er die versuchsweise Heizung der Straßenbahn für den nächsten Winter an. Ganz langsam sank Gerda in die Knie und ihr Kopf auf des Toten talte Hand. Ihre Schultern zudten in stillem Weinen, bis der Generalarzt sie aufhob. Er dachte zu trösten, doch von den bebenden Lippen fam mit flarer Stimme ihre Frage: ,, Wohin bringe ich ihn?"- * Am Mittwoch abend verschied nach langer Krankheit Herr Bankdirektor Gustav König von der Mitteldeutschen Kreditbank. Seit 1917 war er in Gießen tätig. Wir sind sicher, daß das Andenken an diesen vortrefflichen Menschen stets lebendig bleiben wird. Die sich immer mehr steigernde Wunschkette schnitt der Oberbürgermeister mit dem lakonischen Einwurf ab:„ Meine Herren, Sie werden sich wundern, wenn Ihnen der Voranschlag vorliegt." - Gamstag, d Alte J Als die S ihrem Führer Chile unternom fanden sie dort alten Intareid zen die Spani allen Mitteln C Diefer war um des Intareidhes und die„ Pazifi Ausdrud fand, das Christentu Religion des& rus fich bemüht tas als Gatan Intas auch na waren, wie sie Die Geistli die alten Bräu nen und sie d * Am Samstag, den 24. März, hielt der V. D. A.( Verein für das Deutschtum im Ausland) in dem Saale des Café Leib seinen besonders schön arrangierten ,, Bunten Abend" ob. Herrn Studienrat Freitags fernige Ansprache an alle Erschienenen war ein Zuruf: die Tausenden von Auslandsdeutschen nicht zu vergessen, damit sie dem Mutterlande innerlich erhalten bleiben. An den folgenden Darbietungen hat man gesehen, daß die Leiter der Veranstaltung vor allen Dingen dem heutigen Menschen, besonders der Jugend, das ruhig Schöne der alten gegenüber dem trassen Gegensatz der Jezztzeit vor Augen führten. Das ist ihnen auch voll und ganz gelungen. Es lohnt sich besonders zu betonen, daß an dem restlosen Gelingen des Abends viel die Musikkapelle, die ausschließlich aus Oberrealschülern bestand, unter der trefflichen Leitung ihres Dirigenten, Herrn Studienrat Hillenbrand, beigetragen hat. Von der Vortragsfolge wollen wir besonders hervor heben den reizenden Trachtentanz, das Gedicht„ Der deutsche Kolonist", das den Werde- und Arbeitsgang einer echt deutschen Familie und Nachfolger veranschaulicht, das besonders Beifall gefundene Theaterstück ,, Das böse Weib", das gelungene Singspiel ,, Unter der Linde". Die Veranstalter haben es verstanden, den Erschienenen eine bleibende Erinnerung zu schaffen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Grab des Generalleutnant v. Drewiß schied. Der Pfarrer hatte Onkel Karl geschrieben, er sei in Breslau und dann im Feld bei der Division des gefallenen Generals gewesen und bitte um die Ehre, den Sohn der Erde zu geben. Im langschößigen, grauen Rock der Feldprediger war der dann nach Priedelsdorf gekommen, um mit Gerda die Trauerrede zu besprechen. So stand er auch jetzt. Mit einer Stimme, die wohl oft das Brüllen der Geschütze übertönte, rief er laut gegen das kühle Wehen des regnerisch trüben Tages die Worte vom 19. Vers im 12. Kapitel des Evangeliums Matthäi:„ Er wird nicht zanken noch schreien, und man wird sein Geschrei nicht hören auf den Gassen." Sie brachten ihn drei Tage später zum Invalidenkirchhof. Neben dem gefallenen Gen. v. Drewitz sollte er sein Grab finden. Onkel Karl ging neben dem großen, für einen kleinen Leutnant gar glänzenden Trauergeleite zur Gruft voran. Die Zeitungen hatten berichtet, ein Sohn des Helden von Brzeziny werde als letzter des alten Preußennamens Drewig bestattet. Fünf Generäle, ein Minister, an hundert Offiziere und hohe Beamte waren gekommen, einem Geschlecht von Dienern der Krone die letzte Ehre zu erweisen. Im weiten Halbkreis traten sie um das Fußende der offenen Gruft. 3u Häupten stand der Geistliche auf dem schmalen Weg, der Werners Ruhestätte vom Ein wunderlicher Text, dachte Hullmann. Er war dem Geistlichen im Lazarett begegnet und fannte ihn als einen der prächtigsten Gortesmänner, die der Krieg zu Offizieren im Ta= lar machte. Also war eine soldatische Rede zu erwarten. Der Pfarrer hob den Blick aus der Gruft auf Gerda. In schwarzem Kleid unter langem Schleier stand sie ihm gegenüber Ihre linke Hand hielt gegen Herz und Brust einen Strauß von herrlichen weißen Rosen und Nelken. Aus Augen, die viel geweint hatten, aber jetzt trocken waren, sah auch sie auf den Geistlichen, der eben die Lppen öffnete: Verehrte Trauergemeinde, wir stehen an diesem offenen Grabe vor einer der ergreifendsten Tragödien des Krieges. Mit dem jungen Helden, den wir der Erde geben, verfällt ein Haus, erlischt ein Geschlecht, das durch Jahrhunderte unserer Krone treue und auch große Diener gab. Fünf ihres Namens riß der Krieg unter blaue Wellen und grünen Rosen. Das war nicht genug. Der Grimm der Zeit heischte das Leben auch von Vater und Schwester der Braut unseres lieben Toten. Als letzte Mädchenblüte alten Stammes steht sie vor uns und darf wohl mit dem Heiland fragen: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen! Verehrte Trauergemeinde, sie selbst gab mir darauf Antwort mit den Worten: Ich traure und leide, aber weiß zu meinem wehmütigen Trost, daß die Männer unseres Namens gern starben für ihren Kaiser, damit es von seinem Reich wie von dem unseres himmlischen Vaters heißen möge: Du bist die Kraft und Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. In Chisto geliebte Trauernde, darum darf ich euch wie meinen Kameraden beim Donnern der Kanonen sprechen. Durch unsere Trauer frohlockt wehmütiger Stolz mit dem Wissen, daß deutsche Erde Männer von Art des lieben Toten und der ihm Vorangegangenen trägt." Er sprach von den Drewitz und ihrem Wirken im Staat, bis er wieder auf das Bibelwort tam: Auch von ihnen war fein Pfarrer Heumanns Heilmittel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurterstrasse 4, Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser vollständig umsonst und portofrei, von Ludwig Heumann& Co Nürnberg M. 629. Geschrei auf den Gassen zu hören. Sie rühmten sich nicht ihrer Taten, aber lobten die Männer, die sie führten. Ein Staatsmann sagte neulich mit dem Dichter, daß unser Vaterland in schwerer Not im ärmsten seiner Söhne auch den treuesten fand. Der Tote und die vor ihm Gefallenen seines Namens hätten nie ihre Stimmen dagegen erhoben, denn sie zankten oder schrien nicht, und ihr Geschrei war nie auf den Gassen zu hören. Auch der Diener Gottes will nicht vergleichen und fragen, wer die größten Opfer brachte; denn richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet, besiehlt der Herr.. Wohl aber darf ich am offe= nen Grabe bezeugen, daß niemand dem Vaterland mehr darbringen fonnte, als die Männer dieses Geschlechts. Sie opferten nicht nur ihr Blut im Sterben. Schon im Leben gaben sie als Soldaten und Verwalter des Staates ihre Arbeit dem Bau des Bollwerks, an dem heute die Wut einer Welt zerschellt. Aus Liebe zu König und Vaterland taten sie es, und niemand kann größere Liebe zu uns haben als sie, die nie sich ihrer Treue rühmten. Möge Gott sie richten nach ihren Werken, wenn Meer und Erde die Toten unter grünem Rasen und blauen Wellen: wiedergeben!" ist denn heute Inkagegenden der verwoben u noch heute in tillschweigend g Die folgend lieferungen und Indianer, die a sind oder im vorübergehend Von alters lige, die sich be indianischen Be Jungfrau Mari oder Erscheinun collo fich zu all Die Bevölkerung im südl. Teil, Gilber- u. Kupf vielleicht sogar den. Es sei hie gen des alten nordamerikanisc Kupferwerke de Mumie eines i gerät gefunden findet. Als er den Segen gesprochen hatte und Erde auf den Sarg fallen ließ, trat Gerda an das Grab.„ Soch legt an!" rief hinter ihr eine scharfe Stimme, und dann:„ Feuer!" Die Saloe hallte. Sie zudte zusammen, aber ließ die weißen Rosen und Nelken aus dem Arm in die Gruft fallen. Es waren die Blumen, die sie an Werners Seite als Brautstrauß bei der Trauung getraegn hätte. Die dritte Salve zerriß die Friedhofsstille über den Gräbern, und leise, leise spielte die Kapelle:„ Ich hatt' einen Kameraden, einen bessern find'st du nit." Da schwand ihre Kraft. Sie weinte bitterlich. Doch als Hullmann als letzter drei Erdschollen auf den Garg warf, sah er sie am Grabe wie damals, als sie ihm auf dem fleinen Bahnhof eine Germania erschien. Der Wind spielte im blonden Stirnhaar und wehte das schwarze Tuch eng an die schlanken Glieder der hochhüftigen Mädchengestalt. Ihre Lippen zuckten, und das Rinn bebte in Schmerz. Sie war des Vaters, des Gelieb ten, der Schwester und aller Männer ihres Namens beraubt. Doch in den zum Licht hinter den Wolken gehobenen Augen schimmerte ein wehmütiger Stolz. Die Edelsten von Israel waren erschlagen, aber Gott wußte, warum er die Treuesten und Besten eines Volkes vorzeitig zu sich nahm: ,, Auch Patroklus mußte sterben, Doch Thersytes fehrte heim!" Ende Der Ort 5 Millia Rund 5 das deutsche und für nor Summe nicht dem Wohnun erreicht die W wert derselbe Häusern über jes den Mie faches. Durch Z mart für sein dieser Summ lungen werd daß die mei jein. Für di Gewohnheit, anders sein tann anders In Engl daß man für und Tilgung tannt, daß, w man am En das für Mie man aber für So hat man fein fann, fü heim! Ja, das man doch de zu können, schließlich sch das zum Ba hilfen sind Private frem instituten erfo lichen Teil a gegen untund gegeben, so da ein solches Gi teuer wird. Auch da m greifen. In G buildings soc englische Wort Wirklichkeit f Die da bauen, Zusammensch alle zu mehr lich tönnen ni dadurch, daß Bauens aufge Sparer schnell jeder einzelne ganz klar, daß mengejchlojjene Menge Geld a zur Beschleuni Der einzelne, a das fehlende G bietet eben gro Nr. 27. ung von Teilen der 0305) Beschaffung - Rechnungsablage Stov. Fischer um Ver en sich schnell. Des 120 neue Schulvänte Jateresse fein, die Zahl hee um 2411 größez als he von fleineren Bor de, beendete die öffentmlung um 7,20 Uhr. B. usdrücklich darauf hin sters des Innern vom 5 Buß- und Bettag) glicher Wettspiele, auch d.. at April ab sind die =, Waisen-, Witwen, auf durch 5 teilbare ahlungen finden am ießen veranstaltet ab Turmhaus am Branddener Kunstmalers P. Radierungen). Beochs, Freitags von 11 Uhr nachmittags. langer Krankheit Herr teldeutschen Kreditbank. ind sicher, daß das Anstets lebendig bleiben der V. D. A.( Verein Saale des Café Leib nten Abend" ab. Herrn che an alle Erschiene von Auslandsdeutschen rlande innerlich erhal ingen hat man gesehen, allen Dingen dem heu das ruhig Schöne der ensah der Jektzeit vor oll und ganz gelungen. 3 an dem restlosen Ge e, die ausschließlich aus efflichen Leitung ihres brand, beigetragen wir besonders hervor Gedicht„ Der deutsche sgang einer echt deut haulicht, das besonders e Weib", das gelungene canstalter haben es vet Erinnerung zu schaffen. Klein in Gießen. manns Heilmittel g in der Niederlage Otheke, Giessen urterstrasse 4, - Heumann- Buch bildung. erhält jed. Leser onst und portofrei, von n& Co Nürnberg M. 629 rühmten sich nicht ihre ie führten. Ein Staats daß unser Vaterland in auch den treuesten fand eines Namens hätten ni sie zankten oder schrie 1 Gassen zu hören. Aud hen und fragen, wer die ht, auf daß ihr nicht ge l aber darf ich am offe m Vaterland mehr darGeschlechts. Sie opferten im Leben gaben sie als Thre Arbeit dem Bau des ner Welt zerschellt. Aus ie es, und niemand bann die nie sich ihrer Trene hren Werfen, wenn Meer afen und blauen Wellen und Erde auf den Garg Soch legt an!" rief hin 1: Feuer!" Die Galv die weißen Rosen und en. Es waren die Blu autstrauß bei der Trau erriß die Friedhofsstill elte die Kapelle:„ J nd'st du nit." te bitterlich. Doch als af den Garg warf, jah e auf dem fleinen Bahn Sind spielte im blonder eng an die fchlanten Glie Ihre Lippen zudten, un des Vaters, des Gelieb ihres Namens beraub Colfen gehobenen Auger Die Edelſten von Jrad rum er die Treuesten un nahm: terben, Samstag, den 31. März 1928. Alte Inka- Tänze im heutigen Chile. Als die Spanier ein Jahrhundert, nachdem die Inkas unter ihrem Führer Yupanqui ihre Eröberungszüge in das mittlere Chile unternommen hatten, ebenfalls nach Nordchile einrückten, fanden sie dort bereits die Herrschaft der Inkas vor. Wie im alten Inkareiche, so stießen auch hier in den neuen Inkaprovin= zen die Spanier bei ihren Versuchen, dem Christentume mit allen Mitteln Eingang zu verschaffen, auf heftigsten Widerstand. Dieser war umso größer, als der inzwischen eingetretene Sturz des Inkareiches von Cuzco noch in frischeſter Erinnerung war und die ,, Pazifizierung" des Landes in heftigsten Kämpfen ihren Ausdruck fand, Die Inkas vermochten in der Form, wie ihnen das Christentum der Konquistadoren gegenübertrat, nicht eine Religion des Friedens zu erblicken, umso weniger, als der Klerus sich bemühte, alte überlieferte religiöse Gebräuche der Intas als Satanswerk auszurotten, ohne zu begreifen, daß die Intas auch nach dieser Richtung hin ein Volk der Tradition waren, wie sie nirgends strenger als in Spanien selbst herrschte. Die Geistlichkeit der späteren Zeit war flüger. Sie suchte die alten Bräuche und Gewohnheiten der Eingeborenen zu schonen und sie dadurch mit der neuen Lehre zu versöhnen. So ist denn heute noch Heidentum und Christentum in den alten Inkagegenden Perus, Boliviens und Nordchiles eng miteinan der verwoben und besonders die altheidnischen Tänze erscheinen noch heute in alter Form bei christlichen Festen. Sie werden stillschweigend geduldet oder gehören sogar zum Programm. Die folgenden Schilderungen beziehen sich auf Tänze, Ueberlieferungen und Gewohnheiten derjenigen Quichua- u. AymaraIndianer, die an der Grenze von Bolivien und Chile ansässig sind oder im Bergwerksdistrikte von Tarapaca dauernd oder vorübergehend als Arbeiter Verwendung finden. Von alters her sind es gewisse Ortschaften und gewisse Heilige, die sich besonderer Verehrung und Beliebtheit seitens der indianischen Bevölkerung erfreuen. An erster Stelle steht die Jungfrau Maria und die heilige Carmen, deren Erinnerungsoder Erscheinungsfeste in der Ortschaft Tirana und in Anda= collo sich zu allgemeinen Volksfesten gestaltet haben, zu den n die Bevölkerung von nah und fern hinpilgert. Andacollo liegt im südl. Teil, Tirana im nördl. Teile der Atacamwüste, deren Silber u. Kupferbergwerke schon in alter Zeit von den Inkas u. vielleicht sogar schon den vorinkaschen Völkern ausgebeutet wurden. Es sei hier nur daran erinnert, daß in den untersten Gängen des alten Kupferwerkes von Chuquicamata, das heute in nordamerikanischem Besit sich befindet, und zum zweitgrößten Kupferwerke der Welt ausgebaut ist, eine völlig versteinerte Mumie eines indianischen Bergmannes mit fupfernem Arbeitsgerät gefunden wurde, die sich heute im Britischen Museum be= findet. Der Ort Tirana besteht aus einigen fünfzig kleinen Häu„ Gießener Zeitung" sern, aus Brettern oder Luftziegeln gebaut, die sich um die alte Wallfahrtskirche herumgruppieren. Tirana gehört zu einem Komplex von Ansiedlungen, Oasen, die sich mitten in dem Teile der Atacama- Wüste befinden, der im besonderen den Namen ,, Pampa del temarugal" trägt. Es ist dies die Hochebene, die sich zwischen der Küste und der Hochkordillere ungefähr um den 20. Breitegrad herum erstreckt. Den Namen Tamarugal verdankt das Hochplateau einer Akazienart( prosopis tamarugo). die dort vereinzelt oder in kleineren lichten Hainen vereint vortommt. Jm allgemeinen ist dieses Hochplateau ein mit Meeresfalzschollen der Vorzeit bedeckter Wüstenstrich, bei dem eintretende Verwitterung und andere atmosphärische Einflüsse die Salzschollen allmählich mürbe machten, so daß der Wind die darunterliegende süße Sandschicht freilegte, die geeigneten Boden für landwirtschaftlichen Kleinbetrieb abgibt, auf dem nun Pfef= ferbäume, Johannisbrot, Melonen und andere Südfrüchte und Gemüse bestens gedeihen. Auf diese Weise sind kleine Ansiedlungen entstanden, zu denen eben auch der Ort Tirana gehört. Das Fest findet am 16. Juli zu gewissen Zeitläufen statt. Schon Monate lang vorher haben die Indianer sich ihre Tänze eingeübt und die Requisiten, wie Musikinstrumente, Masken und Schmuckgegenstände aus ihrer fernen Heimat besorgt. Den Weg über das Gebirge, sowie die weiten Strecken, welche sie auch dann noch von ihrer Heimat trennen, legen die Indianer noch heute, wie in alter Zeit, zu Fuß zurück. Nach welchen Merkmalen sie sich auf ihrer ca. 4 Monate dauernden Wanderung richten, weiß man vielfach nicht. Ist es angeborener Instinkt oder sagen ihnen die Steine, welche ihre Altvorderen mit Hieroglyphen bedeckt haben, den Weg an, den sie zu nehmen haben? Der Forscher hat den Sinn dieser Zeichen noch nicht enträtseln können. In alter Zeit gab man den Boten Holztäfelchen mit eigenartigen Zeichnungen und Einkerbungen mit. Verfas ser hat seinerzeit ein derartiges Täfelchen einem uralten Grabe entnommen, wo es die Mumie in einem Beutelchen bei sich trug, und ähnliche Zeichen dann auch in einigen Steinen und Felspartien wiedergefunden. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind im alten Inkareiche die Wege in dieser Weise kenntlich ge= macht worden, und der Reisende, die Treiber der Lamaherden brauchten nur an der Hand dieser primitiven Karten und Wegsteine, sowie mit Orientierung durch den Stand der Gestirne zu vergleichen, um sich über den Standpunkt und die einzuschlagende Richtung klar zu sein. Geht man der neuerdings wieder aufgetauchten Vermutung nach, daß die alten Kulturvölker Südamerikas, besonders an der Seite des Stillen Ozeans, schon vor der Spanierzeit mit dem Christentum vielleicht via Asien in Verbindung getreten sind, so scheinen manche Zeichen dieser alten Weg- und Runensteine gewisse Anhaltspunkte zu geben. Man darf aber hieraus noch feine bindenden Schlüsse über unbewußte Erinnerungen an Nr. 27. christliche Zeichen ziehen. Denn der Kult der Inkas war ein Sonnen- und Gestirnskult; das Herrscherhaus der Inkas stamme von der Sonne ab, die am Titicacasee ihr Hauptheiligtum hatte, abgesehen von den Sonnentempeln, die sich allenthalben im Lande vorfanden. Die Götterbilder selbst, wie sie sich aus edlen Metallen bisweilen in den Gräbern noch vorfinden, trugen ja auch das Bild der Sonne als Krönung. Die Musikinstrumente für diese Festlichkeiten bestehen im allgemeinen aus Holzflöten, Quena genannt, mit 4-6 Tönen, die mit Bast zu einem einheitlichen Instrument verbunden sind, einer Pauke, um den Takt anzugeben, sowie bei einigen Tanzfiguren aus verschieden abgestimmten Holzknarren. Obwohl die Flöten nur so wenige Töne aufzuweisen haben, sind sie doch so abgestimmt, daß durch die Zusammenstellung verschiedener Größen der einzelnen Instrumente eine große Anzahl von Tö= nen vorhanden sind, und es ist wunderbar, wie gut diese Orchester zusammen spielen, obwohl jedem einzelnen Musiker nur so wenige Töne zur Verfügung stehen. Es gehört auf diese Weise ein ziemlich gutes Gehör dazu, um die wenigen für den einzelnen verfügbaren Töne an der richtigen Stelle der Melodie anzubringen, um gewissermaßen das musikalische Stichwort nicht zu verpassen. Bei vollem Orchester sind 12 Musikanten nötig, außer dem Paukenschläger, der auch nicht mittanzt, sondern abseits steht. Zwölf ist auch die Anzahl der Tänzer, und man geht wohl in der Annahme nicht fehl, daß ursprünglich eine Beziehung auf die Anzahl der Sternbilder bestanden hat. Die Kirche legt die Anzahl jetzt als die Zwölfzahl der Jünger aus, an die erinnert werden soll. Die Zahl ist jedoch zweifellos heidnischen Ursprungs. Die Kostüme sind recht phantastisch. Jeder Tanz hat seine besonderen Trachten, bei denen ein recht großer Luxus mit Geweben aus Vicunawolle und altem Silberschmuck getrieben wird. Im übrigen bestehen die Kostüme meist aus Samt mit goldenen Bändern und Stickereien. Jeder Tanz wird von einem Chorführer geleitet, der die einzelnen Tanzfiguren durch ein Glockenzeichen angibt. Eine in sich abgeschlossene Gruppe von Tänzern, die gleich gekleidet ist, und einen bestimmten Tanz aufführt, wird ,, comparsa" genannt; die Tänzer mit dem spanischen Namen ,, ballarines" und die darstellenden Personen, soweit ihnen eine bestimmte Rolle zufällt ,,, figurines". Die eigentlichen indianischen Bezeichnungen sind nicht bekannt und werden wohl geheim gehalten. wie der tägliche Kirchgang. Und da ein edler Wettstreit be= steht, möglichst viele geweihte Bänder an den ,, Mann" zu bringen, so sieht man bald aus, wie einstmals die deutsche Jugend am Gestellungstage. Die vom Bischof geweihten Bänder sind natürlich teurer, da sie in ihrer Wirkung kräftiger und segensreicher sind. Zum Glück für die männlichen Besucher des Festes gibt es keine Erzbischöfe oder Kardinäle! Schluß folgt. Mietwohnung, Dienstwohnung oder Eigenheim. 5 Milliarden jährlich für Miete. Verlorenes Geld. Ein Ausweg aus der Not. Durch Selbsthilfe zum Eigenheim. Rund 5 Milliarden Mark, also 5000 Millionen Mark gibt das deutsche Volk alljährlich für Miete aus. Genau ist die Summe nicht festzustellen, sie gilt für etwa normale Mietzins und für normale Kapitalzinsverhältnisse. Heute herrscht auf dem Wohnungsmarkt allgemeine Verwirrung. Für Althäuser erreicht die Miete vielfach nicht den Zins für den Herstellungswert derselben; in neuen, nicht unter Mieterschutz stehenden Häusern übersteigt der Mietzins infolge des teuren Kapitalzinses den Mietzins des alten Hauses nicht selten um ein vielfaches. Durch Zahlung von rund mindestens 5 Milliarden Reichsmark für seine Wohnungsmieten ist das deutsche Volk in Höhe dieser Summe jahraus, jahrein zinstributpflichtig. Diese Zahlungen werden geleistet, ohne mit der Wimper zu zucken, ohne daß die meisten sich etwas dabei denken, das muß einfach so sein. Für die große Masse des Volkes ist das so althergebrachte Gewohnheit, daß sie gar nicht darüber nachdenkt, ob es nicht anders sein könnte und es könnte anders sein, ja— és tann anders werden für alle, die ernstlich wollen. Verlorenes Geld. In England hat man schon seit Jahrhunderten erkannt, daß man für dasselbe Geld, für das man zu Miete wohnt, Zins und Tilgung für ein Eigenheim aufbringen kann, man hat ertannt, daß, wenn man sein ganzes Leben lang zu Miete wohnt, man am Ende dieser lebenslangen Mietzeit nichts hat, daß das für Miete aufgewandte Geld verlorenes Geld ist, zahlt man aber für eine gleichwertige Wohnung Zins und Tilgung, so hat man am Ende der Tilgungszeit, die kürzer oder länger sein kann, für sich oder seine Familie ein schuldenfreies Eigenheim! Ja, das ist ja sehr schön, wird man sagen, aber erst muß man doch dazu tommen, sich ein Haus, ein Eigenheim bauen zu können, um dann durch Zahlung von Zins und Tilgung schließlich schuldenfreier Eigentümer zu werden. Woher aber das zum Bau fehlende Geld nehmen? Oeffentliche Baubeihilfen sind knapp, sonderbarerweise werden sie zum beträchtlichen Teil auch nur zum Bau von Mietwohnungen gegeben. Private fremde Leihgelder aber oder solche von anderen Geldinstituten erfordern so hohen Zins und werden auch nur selten gegen unkündbare Hypothek oder als feste Tilgungsdarlehen gegeben, so daß die damit verbundenen Lasten untragbar, daß ein solches Eigenheim für die Durchschnittsfamilie viel zu teuer wird. Ein Ausweg aus der Not. Auch da muß man wieder auf englische Verhältnisse zurüdgreifen. In England bestehen schon seit 200 Jahren sogenannte ,, buildings societies" oder Baugesellschaften. Man hat das englische Wort gewöhnlich übersetzt mit ,, Baugenossenschaften". In Wirklichkeit sind es aber keine Genossenschaften od. Gesellschaften, die da bauen, sondern es sind Bauspargesellschaften, die durch den Zusammenschluß ihrer Mitglieder gemeinsam das Baugeld für alle zu mehr oder minder billigem Zins aufbringen. Natürlich können nicht alle auf einmal an die Reihe kommen, aber dadurch, daß das Geld nur für diesen Zweck des gemeinsamen Bauens aufgebracht wird, tommt die Gesamtheit aller dieser Sparer schneller und sicherer zu einem Eigenheim, als wenn jeder einzelne auf sich alleingestellt sparen wollte. Es ist auch ganz klar, daß eine größere, auf Grund fester Verträge zusammengeschlossene Gesellschaft, nachdem sie selbst schon eine größere Menge Geld aufgebracht hat, etwa fehlendes fremdes Leihgeld zur Beschleunigung des Bauens leichter bekommt, als wenn der einzelne, auf sich allein angewiesen, versuchen müßte, sich das fehlende Geld zum Bauen zu besorgen. Eine Gesamtheit bietet ében größere Sicherheiten als ein einzelner und kann die Ein wichtiges Kapitel aus der neuen deutschen Eigenheimbewegung. fehlenden Baugelder leichter, schneller und billiger bekommen.| Von England aus haben diese buildings societies" ihren Weg nach Nord- und Südamerika und in die meisten englischen Kolonien genommen. In England wohnen heute infolge dieser Einrichtungen 83 Prozent aller Familien in Eigenheimen, jede zehnte englische Familie ist Bausparer, in Australien jede fünf zehnte Familie. Man sieht, wie diese Einrichtung im Ausland einen ganz außerordentlichen Anklang gefunden hat, weil auf diese Weise der einzelne sicher, billig und verhältnismäßig schnell zu einem Eigenheim kommt. dete die Durch Selbsthilfe zum Eigenheim. Als in Deutschland vor gut drei Jahren eine ähnliche Einrichtung geschaffen wurde, ohne daß der Gründer etwas vom Bestehen dieser ausländischen Bauspargesellschaften wußte, bilneue, auf rein gemeinnütziger Grundlage aufgebaute Unternehmen den Gegenstand vielfacher Angriffe. Man wollte es einfach nicht glauben, und anerkennen, daß es auf dem Wege gemeinsamen 3wedsparens möglich sei, vielen Leuten auf vorteilhafte und billige Weise zum Baugeld für ein Eigenheim zu verhelfen. Nachdem nun inzwischen dies Wert ganz außerordentliche Erfolge erzielt hat, sind die gegnerischen Stimmen verstummt, die meisten der ehemaligen Gegner suchen diese erste deutsche Bausparkasse nachzuahmen, was allerdings fast aus nahmslos in so unzulänglicher Weise geschieht, daß der gewollte Zweck, nämlich die Beschaffung freier Eigenheime, gar nicht oder nur in herzlich unvollkommener Weise erreicht wird. Es ist die Bausparkasse der Gemeinschaft der Freunde, die in dem kleinen Luftkurort Wüstenrot ihren Siz hat, die in der kurzen Zeit von gut drei Jahren ganz außerordentliche Erfolge errungen hat, Erfolge, die so umfassend sind, daß niemand sich mehr der Richtigkeit des beschrittenen Weges verschließen kann. Inzwischen ist dem Werk auch von der Württembergischen Regierung im Einvernehmen mit dem Reichswirtschaftsministerium und der Reichsbank nach sorgfältiger Prüfung seiner gesamten Einrichtungen und seiner Geschäftsführung das Depot- und Depositenrecht erteilt worden, so daß das Werk berechtigt ist, in ganz Deutschland Spargelder für seine Zwede hereinzunehmen. Aber nicht nur in Deustchland hat das Werk Anerken nung gefunden, sondern auch in Desterreich haben sich ihm schon eine ganze Anzahl von Bausparern angeschlossen und auch dort sind viele Bausparer schon zu ihrem Eigenheim gekom men. Im ganzen hat die Bausparkasse der Gemeinschaft der Freunde, gemeinnützige Gesellschaft m. b. S., Wüstenrot in Württemberg, einschließlich der Frühjahrsgeldzuteilung dieses Jahres nun schon herausgegeben über 50 Millionen Reichsmark Baugelder an 3125 Bausparer, Darlehenszins 4% oder 5%. Angehörige aller Stände und Berufe sind auf diese Weise zu ihrem Eigenheim gekommen. Kleinste Arbeiter und Angestellte, bis zum selbständigen Geschäftsmann, Unterbeamte jeglicher Art, besonders viele von der Post und der Eisenbahn, höhere und höchste Beamte bis zum Ministerialdirektor empfingen ihre Baugelder von der Gemeinschaft der Freunde zu dem oben erwähnten billigen 3ins, ebenso wie kleine Handwerker, Geschäftsleute und Angehörige freier Berufe, Aerzte und Künstler. Alle diese hatten sich bei der Gemeinschaft der Freunde als große Volksgemeinschaft zu gemeinsamem Zweck sparen entschlossen, und immer aufs neue ist die Gemeinschaft der Freunde in der Lage, in gewissen Zeitabschnitten wieder neue Baugelder herauszugeben. Heute verfügt die Gemeinschaft der Freunde über einen Barbestand von 15 Millionen Reichsmart, sie ist die kapitalkräftigste, die erfolgreichste und sicherste Bausparkasse Deutschlands. Ganz besonders wichtig ist das Werk der Gemeinschaft der Freunde für Beamte in Dienstwohnungen. Für jeden Beamten, der sich in einer Dienstwohnung befindet, kommt die Zeit des Ruhestandes heran. Dann muß die Dienstwohnung geräumt werden. Sowohl der Amtsnachfolger wie die vorgesetzte Behörde drängen dann darauf. Für diesen Fall gibt es nichts besseres, nichts einfacheres, als rechtzeitigen Anschluß an das Werk der Gemeinschaft der Freunde, um durch ihre Hilfe ein billiges Baugeld für ein Eigenheim zu bekommen, das dann zu einem Dauerbesitz für die Familie wird, aus dem keine Kündigung und keine Mietsteigerung den Eigentümer vertreiben kann, denn die Gemeinschaft der Freunde gibt ihre Gelder gegen unfündbare Hypothek zu dem festen, billigen Zins von 4 oder 5 Prozent. Jeder Beamte, der in einer Dienstwohnung ist, sollte so früh wie möglich für diesen 3wed Spargelder bei der Gemeinschaft der Freunde anlegen, je früher und je mehr man spart, je schneller und je sicherer tommt man zu seinem Baugeld. Aber auch der ältere Beamte, der vielleicht noch wenige Jahre bis zu seinem Ruhestand hat, kann sich bei der Gemeinschaft der Freunde für die Zeit des Ruhestandes das Geld verschaffen, wenn er in der Lage ist, am Anfang seines Sparens bei der Gemeinschaft der Freunde eine entsprechende größere Summe sofort einzuzahlen. Auf diese Weise kam eine größe Anzahl älterer Beamter, z. B. ein Pfarrer im Alter von 74 Jahren, in verhältnismäßig furzer Zeit zum eigenen Heim, in dem er nun sicher wohnt. Gerade für Beamte ist das Werk der Gemeinschaft der Freunde das Gegebene. Es erfolgen dort feine Zwangsabzüge vom Gehalt und der einzelne bekommt ein freies Eigenheim auf freiem Grund und Boden, bei dem er unbeschränkter Eigentümer ist. Der Bausparer der Gemeinschaft der Freunde fann bauen, wo er will, wie er will und durch wen er will, wenn nur die nötige Sicherheit für das ihm schließlich gewährte Darlehen gegeben ist. Sofortige Darlehen gibt die Gemeinschaft der Freunde nicht; jeder Bausparer muß durch regelmäßige Einzahlungen seine Sparjähigkeit und seine Sparwilligkeit bewiesen haben, damit ihm später mit gutem Gewissen sein Darlehen anvertraut werden kann. Es handelt sich bei der Gemeinschaft der Freunde aber niemals um ein Zwangssparen, ist jemand also einmal nicht in der Lage, seine Sparverpflich tungen innezuhalten, so tann er auch einmal aussetzen, ebenso ist das Sparen bei der Gemeinschaft der Freunde durchaus verschwiegen, teine vorgesezte Behörde kann kontrollieren, wieviel der einzelne Beamte von seinem Gehalt für ein Eigenheim zurücklegen kann oder will. Geht einmal jemand im Sparen aus, so verschiebt er damit nur ein wenig die Möglichkeit seines An- die- Reihe- Rommens. Bei den Frühjahrs- Geldzuteilungen dieses Jahres hat die Gemeinschaft der Freunde wieder für 852 ihrer Bausparer 13% Millionen Reichsmark Baugelder bereitgestellt. Wer sich für die Beschaffung eines Eigenheims interessiert, wer aus dauernder Mietzinssklaverei heraus will, wer für die Zeit des Ruhestandes nach der Dienstwohnung sich ein Eigenheim beschaffen will, der läßt sich von der Gemeinschaft der Freunde, Wüstenrot in Württemberg, sofort die Unterlagen tommen, damit er sich ein Bild davon machen kann, ob die einzigartige Einrichtung dieses rein gemeinnügigen Unternehmens für ihn zweckmäßig ist. Die Gemeinschaft der Freunde sucht an allen Orten in jeder Weise zuverlässige Vertrauensleute, die für die Eigenheimbewegung Interesse haben. m!" Samstag, den 31. März 1928. Haushalts klaverei? damit ist Schluß! Oder werden Sie sich noch von früh bis spät mit Ihren Böden u. Treppen abplagen, wo es doch ,, Loba" gibt. ,, LOBA- WACHS" glänzt sonnenhell u. stahlhart Parkett und Linoleum, ,, LOBA- BEIZE", gelb, braun oder rotbraun, das ,, wasserechte" Farbbohnerwachs, färbt und glänzt alle Bretterböden wie schönstes Parkett, ,, LOBALIN" reinigt mühlos alle Böden ohne Späne, ohne Seife. Also rationell auch im Haushalt, das heißt: Jmmer Loba für den Boden!, Möbel Schlafzimmer Wohnzimmer Herrenzimmer Küchen auf bequeme Teilzahlung m. H. Biele unaufgeforderte Danksagungen. ,, Gießener Zeitung" Ausschneiden! Marine- Garderoben, Heeres- Bestände und Gelegenheitsfäufe. Aus meinem Riefenlager gebe ab nur neue Ware. Marine- Arbeitszeug, 2teilig, Sosen und Ueberziehblusen aus schwerem Drillich oder Bramluch, alle Größen, Mk. 13.-. Marine- Tuchhosen, alle Größen, Me. 12.50 und| Segeltuchschürzen, wasserdicht, Mk. 5.-. 6.-. Ma. 16.-. Blaue Original Marine- Wolhemden Deltuchmantel m. Kapuze, für jed. Beruf geeignet, Stück Mk. 12.-. Seltuchdoppelhofen, Schlitz Mk. 10.-. u. Tasche, lederverstärkt, Stück Mk. 10.-. 15000 Militär- Pferdedecken neue Ware, hell und dunkel, schwere Originalware, Stück Mk. 5.50, 3 Stück Mk. 15.-. Militär- Schlafdeden, neue große, Stück Mh. 5.50, 3 Stück Mk. 15.-. 1 Partie fast neue desinfizierte Schlaf- und Pferdedecken, Stück Mt. 3.50, 3 Stück m. 10.- 700 neue Riesendecken( Woylachs) ca. 220/200 cm, Stück Mh. 7.50, 3 Giück Mh. 20.-. Pferdedecken, wasserdicht, rotbraun, mit Schwanzriemen, Mk. 10.-. 11.50, mit doppelseitigem Lederkammdeckel Mk. 12.-, 13.50, 15.-. Militär- Paddeden, wenig gebraucht, auch als Matraßenschoner geeignet, Stück Mh. 2.-, 3 Stück Mk. 5,50, Größe ca. 140/180. Wollsocken, schwere Ware, Paar Mk. 0.75 und 1.-, 6 Paar Mk. 4.- und 5.50. Offizierswollsocen, schwere, reine Wolle, in grau, kamelfarbig, schwarz, alle Größen, 3 Paar Mk. 5.und 6.-. Wollstridwesten, mit langen 2ermeln. ca. 500 Gr. schwer, in grau, blau, grün, grauschwarz, können auch Frauen tragen, Stück Mk. 3.50, 3 Stück Mk. 9.-. Stridschals, in obig. Farb., 3 Stück Mh. 2.-. Wollstrickfingerhandschuhe sowie gefütterte Fausthandschuhe, Paar 1,20, 3 Paar 3.-. Drillichhosen, Stück 4.50. Drillichjaden, Stück 4.50, 3 Stück Mh. 13-. Drillichmäntel, ca. 125 cm lang, mit Gurt, für jeden Beruf, Stück Mk. 5.50, 3 Stück Mk. 15.-. Hausfaden, weißgelb Panamaleinen, zweireihig, Stück Mk. 5.-. Unterhemden und-Hosen, gute, dankbare Qual., Stück Mk. 2.75, 3 Stück Mk. 7.50. Kernseife, reine Fettfeife, ca. 200 Gramm- Riegel, 5 Riegel Mk. 1.-, 10 Riegel Mk. 1.80. Kasino- Handtücher, la. Qualität, fertig hergestellt, Mk. 1.50, 1.25, 1.-. Rañino Tischdecken, 130/150 cm groß, wunderbare Stickerei, Stück Mh. 6.-. Diwandeden, mit Fransen, schöne Muster u. Farden, ca. 260/130 cm groß, Mk. 7.50. Diwanwandbehänge, in schwerem, dunklem Kochelleinen, mit wnnderbarer Silckerei, ca. 130/70 cm, Stück Mk. 4.50, 3 Stück Mk. 12.-. Schaftstiefel, la. Ia., nur Größe 25, 26, 27= 40, 41, 42, Baar Mk. 14.-. 5000 Schlafdecken in wunderbaren Farben, Blumen- und Streifenmustern, Stück Mk. 3., 4., 5.-. Schlafdeden, kamelfarbig, wunderbar gestr., Stück Mk. 5 und 6.-. Wolldecken, schwere Ware, volle Größe, weiß mit rofen Streifen, kamelforbig und rehfarbig, Stück 12.50. 15.-, 18.-. 25 000 Stück Taschentücher in weiß, weiß gestreift, sowie bunt, 2 Dutzend Mh. 2., 2,50, 3.-. Mädchen- Schnürfttefel, Kernledersohle, Boxcalf und Chevreaux, Größe 34-37, Mk. 6.-. Hoizärte, ca. 1200 Gramm, Stück Mk. 1.50. Für Arme und Bedürftige: Ein Posten Strickweffen. wenig gebraucht, 3 Stück Mk. 5.-, alle Größen vorhanden. Nachnahmeversand ab Mt. 10.- portofrei Tertil- Rosacker, Kiel Annonce erscheint nur einmal! 丙 Rauchst Du Nicolai, So bist Du sorgenfrei! Qualitäts- Tabake GER odebre mild, fein, bekömmlich GED GINGER eppiche Lieferant von Instituten und Vereinen. Läufer ohne Anzahluug in 10 Monatsrat lief. Teppichhaus Agay& Glück. Frankfurt a. M 742 Schreiben Sie sofort! Dr. Abitur Anleitung durch Dr. Woitin, Berlin W. 50 Geisbergstraße 24. Eisu- Me- Bellen Stahlmatratz. Kinderbett günstiga.Privat Kat. 1584fr. Deuts 2 PS Nr. 27. Damenfrisieren Shampoonieren mit prima Ondulation Bubikopf- Schneiden ( vollendete Ausführung) sowie Manikure und Vibrations massage Bernhard Dosch Damen- u. Herren- Friseurgeschäft Neuen Bäue 12, Ecke Weidengasse NWK WoLe NWK Sportwollen . Nordstern Fuldania Schneestern Blausfern führend in Güfe u. Farben. Überall erhältlich. Auf Wunsch BezugsquellenNachweis durch: fect 1741 Babers Brichen Norddeutsche WollKämmerei a Kammgarnspinnerei Kontor Frankfurt a. M., Taunusstr. 13/ Tel. Römer 1175 DEUTZ Motoren liegend und stehend ortfest und fahrbar für alle Brennstoffe und Anwendungsgebiete ferner Diesel- Lokomotiven Motor- Triebwagen Motor- Verschiebebock Diesel- Lokomobilen Motor- Walzen Gaserzeugungsanlagen Heizgasanlagen Diesel- Schlepper insbesondere Kompressorlose Dieselmotoren für Industrie, Gewerbe. Landwirtschaft und Schiffahrt DEUTZ O Erich Bezugspreis Redaktionsschluß f fendung nicht ve 41. Jahr Bolit Die waldedid trag mit Breußen an Wie aus Mo fommissariat für jein, da man nich dürfe. Die polnische litauischen Konfe Auffassung Ausdr Erfolg Zaleffi zu Der Standal immer weitere ift vom Amt jus Zu den for Zu den in Reichstagstandida Der in Miche folgende Kandida 1. Karl Ulr 2. Dr. E. D 3. Dr. L. Qi 4. Georg Be 5. Frau Ru 6. W. Thom 7. Wunibald 8. Anton Lu 9. Heinrich R 10. Wilhelm 11. Kurt Mo 12. Frau Kü 13. Fr. Fasi 14. Karl Sto Hausrat Gemeinnützige Möbelversorgung für das Rhein-, Main-, Lahngebiet G. b. Gießen, Lindenplatzi Bildfunk.... Wie lange wird es noch dauern, bis in jedem Heim/ wie heute ein Radio- Empfänger/ auch der Bildfunk- Apparat fteht, der durch drahtlofe Bild- Ubertragung erft die technische Vollendung des Rundfunks bringt? Uber alle Fortfchritte auf diefem Gebiet wie auch über viele andere intereffante Dinge erzählt( jedem verftändlich) die größte Funkzeitfchrift Der Deutsche Rundfunk, der überdies allwöchentlich fämtliche ausführlichen Programme aller in- und ausländifchen Sender bringt Einzelheft 50 Pf. 7 Monatsbezug RM 2.- Man beſtellt am beften beim Poftamt oder bei einer Buchhandlung. Probeheft gern umfonft vom Verlag, Berlin N 24 PRESTO Beste Qualität= Billigster Preis Verkauf durch Jakob Schupp, Gießen Seltersweg 83 Leistungsfähige Grosshandlung i. bester Ge= Laden schäftslage zu mieten gesucht. Gefl. Angebote u. H. K. Geschäftsstelle d.Blatt. in Woll, Kurz- u. Weißwaren etc. sucht für Gießen und Umgebung bei mittlerer und kleinerer Kundschaft der Branche, sowie bei Gemischtwarengeschäften möglichst eingeführten Erfindung VERTRETER Viehz. Hunderttaus. sich. Gew. Teilh. mit 4000 Rmf. sucht H.Bokelmann Hamburg Catharinenstraße 16. Handschr. Angebote mit Referenzen, Zeugnisabschr., Lichtbild u. Ansprüchen erbeten unter 1843 a. die Exped. d. Bl. Reisender, Mit meiner SINGER und deren Apparaten kann ich mir die entzückendften Kleidungsflücke felbft anfertigen KOSTENLOSE ANLEITUNG im Nähen, Sticken und Stopfen forie in der Handhabung der Apparate wird bereitwilligft in jedem Singer Laden erteilt SINGER NÄHMASCHINEN AKTIENGESELLSCHAFT Gießen, Marktplatz 22 Grösstes Zeitschriften- Unternehmen sucht für den Bezirk Gießen rührige und gu eingeführte der bei den Landkauf- VERTRETER leut. gut eingeführt ist, gegen Firum u. Provision gesucht. Ang. u. O. 45 Ann.- Exped. Dr. Schäffer& Co.G.m.b.h. Rheinsberg M. bei höchster Provision und Kirum. Ebenfalls werd. Herren u. Damen d. noch nicht t. d. Branche tätig waren, eingelernt. Lohnender Verdienst. Gefällige Zuschriften erbeten unter 1772 an die Expedition d. Bl. Gießen, Südanlage Garantiert reinen Bienen: Honig Stelle im Haushalt Blüten( Schleuder)- ohne Zuckerfütterung 10- Pfd.- Dose 10.50 Rm. halbe 6.50 Rmk., Auslese Dose 12.- Rmt. halbe 7.- Rmt., frei Nachnahme. Garantie Zurücn. Ellmers, Odeweg, Lüneburger Heide. 212 Haustochter Geb., evgl. Mädel2023.Lyzbldg., in all. Zweig. d.Haush., Näh.Handarb., Klaviersp.nicht unerf. sucht zum Mai passend. Wirkungsteis, schlicht u. schlicht, oder Tascheng., wo Hilfe vorhand. A. Kutsch, Witten- Nuhr, Ruhrstr. 41 GENERAL- VERTRETUNG der Video" Schnellwaage für 1. ein großes Gebiet in Hessen 2. " 1 3. 11 " " 1 "/ 4. den Regierungsbez. Koblenz per sofort an Herrn mit außergewöhn lichem Verkaufs- u. Organisationstalent. vergeb. Es find. nur Herren Berücksichtig. denen ein Auto z. Verfüg. steht, da große Verdienstmöglichkeit gebot. Nur wirklich erste Kräfte woll. sich meld.Herren aus der Branche bevorzugt. Offert unt.: Berliner Pumpenfabrik Akt.- Gef. Berlin S. 0.36 21 Jahre alt, in Haussucht junges Mädchen, arbeit erfahren, zum 15. März, eventí. auch früher oder später, wo i. Gelegenheit geboten wird, sich im Kochen zu vervollständigen. Marie Dienemann, Wahlbach b.Burbach Kr. Siegen. 1000 PPS 5032 MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT/ M. Taunusstr.10 Wäschefabrik in Plauen( Voglland) Preisfrage kisum tbiertrev eleiv esöb neknadeg Jeder Löser dieses Sinnspruches erhält zwecks Einführung d.von mir hergestellt. Sprech- Apparat Grösse 30X30X22 cm Holzgehäuse mit Haube, mahagonifarben starkem Werk f.25 cm- Platte, la Glimmerschalldose, trichterlos, zum Fabrikpreis v. Rmk, 9,20 franko inkl. Verpack., ohne jegl.sonstige Bedingung, geg.Nachnahme. Teilen Sie in Ihrer Lösung mit, ob Sie den Appar.schwarz o. mahagonifarb. wünsch. Eugen Wirthmann Sprechapparate- Fabrikation Nürnberg, Hintere Sterngasse 3. Zur Hochzeit, allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Heimverlag, Radolfzell a. Bodensee. sucht zum Besuche von Privatkundschaft gut eingeführte REISENDE bei hoher Provision, für bestickte Bettwäsche und Decken. Offert. unter 1773 an die Expedit. d. Bl. Rostenlose Feuerbestattung Ohne Wartezeit gegen Zahlung mäßiger Monatsbeiträge.Bargeld= versicherung b. 2000 Rink. Politischu.religiös neutral Rechtsanspruch KeinKirchenaustr. Generalvertretung Für Gießen u. Umgebung zu günftigen Bedingungen zu vergeb. Kaution erforderlich. Zuschriften erbeten unt. Jd. 829 an Invalidenbank, Annoncen- Expedition Berlin W. 9. Eine außero ausschusses der ten für die Re Lifte mit folge Knoll, Dr. Baue Lorenz Di Drechsle Frau Hat Ludwig, End Die Vorit Der Deutschen Gigungen ab, listen beschäftig den Sigungen Frau Ministeri Reichsliste. De in die späten N Beschlüffe gefaß Die Weklare Weglar. S barer Fühlung Boltspartei ftel schaft ihren Mi gehen bei den die feitherigen sprechend der dung in das Staatsprä der Festsetzung präsidenten au Bürgermeister C lerlisten und A Stichtag für di vorzusehen. Bech Nach einer mijjars für S 1924-27 im R Zahl der feit gelegten Becher diesen Zechen ten zunächst g folge der durch Belebung der joweit fie nicht waren. Der for licht auf die fa Dere durch die englijchen Berg Die Belegichaften Des Ruhrgebiete Schwerite betroff