67. ie he teht, de lendu Geb ( jede Peuti usfüh er brin Im Poltas Berlin N T !! AG ONEN gung er an smus er Gid ich gern mit, was ellu.bill udp.er ostsekr.a adt Markt 12 at me mit 4 μηδ fucht eamten Jahre... 1962 ition ttes. stenloser hweis 3. B de, Damen die in Treij be gen feite jucht: , Gaffel 176. .4.6 18 einen Ruf als r. Befte t.Offen Blattes 5.1975 durch itib, 50 aße 24 dienften Mein Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. - Politische Tagesschau. Der Aeltestenrat des Reichstages hat am Montag über den tommunistischen Antrag auf sofortige Einberufung des Reichstages zur Erörterung des Panzerkreuzerbaues beraten. Der Antrag ist unter den Tisch gefallen. In einer Mitgliederversammlung des Breslauer Reichs= banners wurde beschlossen, sich bei dem bevorstehenden Hinden burgbesuch in Breslau nicht zu beteiligen. Als Begründung wurde angegeben, daß Hindenburg heute noch immer Ehrenmit glied des Stahlhelms, einer republikfeindlichen Organisation, sei. Stresemann wird in Baden- Baden mit Staatssekretär von Schubert, und Reichskanzler Müller zusammentreffen. Die Manöver der Rheinarmee finden unter Beteiligung eines englischen Kavallerie- Regiments vom 4.- 11. September einschließlich statt. Der amerikanische Staatssekretär Kellogg wird am 29. August mit einem Sonderzug Paris verlassen und sich an Bord des amerikanischen Kreuzers„ Detroit" nach Dublin einschiffen. Am Samstag wird auf Helgoland ein Denkmal für den vor einem Jahre auf einer Luftreise nach München verunglückten Freiherrn Ago von Malzan enthüllt. Freiherr von Hünefeld ist auf dem Flughafen StuttgartBöblingen eingetroffen. Er wird von dort aus die Vorberei= tungen zu einem neuen Ozeanflug treffen und bei der Fliegerschule die Flugzeugführerprüfung ablegen. Aus Tirana wird gemeldet: Die Proklamierung Achmet Zogus zum König soll erst am 29. August erfolgen. Ein Brand im Agramer Bauernheim hat die Bevölkerung in Aufregung versetzt. In den Abendstunden des 28. August durchzogen große Menschenmengen die Straßen Agrams und demonstrierten gegen Belgrad. Die Unterzeichnung des Kelloggpaktes in Paris. Montagnachmittag erfolgte die Unterzeichnung des KelloggVertrages durch 14 Vertreter von 15 Mächten. Die großen Boulevards, die öffentlichen Gebäude, zahlreiche Bankhäuser, Privat- und Gesellschaftsgebäude prangten in reichem Flaggenschmuck. Vor der Fassade des Quai d' Orsay flatterten etwa 60 Fahnen aller Nationen der Erde. Jm prächtigen Uhrensaal ist der Hufeisenförmige, rotgedeckte Tisch aufgebaut, an dessen Mitte Außenminister Briand Platz genommen hat. Zu seiner Rechten sitzt Dr. Stresemann, zu seiner Linken Staatssekretär Kellogg. Daran schließen sich in alphabetischer Reihenfolge die Vertreter der übrigen Mächte an. Weiter hinten haben in achr Stuhlreihen die Mitglieder der französischen Regierung, das diplomatische Korps, die beiden Präsidenten der Kammern und die Vorsitzenden der großen parlamentarischen Kommissio= nen Platz genommen. Nachdem die Delegierten ihre Plätze eingenommen haben, ergreift Briand das Wort zu seiner Rede. Schweigend hören die Versammelten seinen Worten zu. Als der Außenminister bewegt seine. Ausführungen schließt, um den Pakt allen Toten des Weltkrieges zu weihen, erhebt sich lebhafter Beifall. Nachdem die Rede des französischen Außenministers ins Englische übertragen worden ist, erhebt sich der Deutsche Außenminister Dr. Stresemann als erster, um seine Unterschrift unter den Vertrag zu setzen. Als er an seinen Platz zurückkehrt, klatscht der Saal Beifall, eine Rundgebung, die sich bei jedem anderen Unterzeichner wiederholt. Der tschechische Außenminister Dr. Benesch schließt die Reihe, und die Gäste zerstreuen sich in die umliegenden Räume, wo ihnen ein Tee bereitet wird. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 29. August 1928 gegeben. Es wurde strenge Geheimhaltung gegenseitig beschlos= fen. Dr. Stresemann erklärte bloß, daß er von seinem Pariser Aufenthalt befriedigt sei. Die Tariferhöhung der Reichsbahn. Bis jetzt soll nunmehr am 1. Oktober durchgeführt werden. hat sich verhältnismäßig wenig Widerstand geltend gemacht. Die Reichsbahngesellschaft selbst versucht nach Möglichkeit, die Maßnahme als bedeutungslos hinzustellen. Soweit wir unterrichtet sind, besteht die Absicht, die Zeitkarteninhaber von der Tariferhöhung auszunehmen, so daß die Preise für Wochenkarten und ähnliche Einrichtungen unverändert bleiben. Dieses Zugeständnis würde rund 43,4 Prozent aller Reisenden betreffen. Die fünftige Holzklasse soll eine Erhöhung von 11,5 Prozent erfahren. Bei der Polsterklasse sollen die Preise etwas höher sein als die jetzigen der dritten, aber geringer als die der jezigen zweiten. Parlamentarisches in Hessen. Nach längerer Pause wird nun wieder die parlamentarische Tätigkeit beginnen. In der nächsten Woche werden die ersten Fraktionen ihre Tätigkeit wieder aufnehmen und in der darauffolgenden Woche werden die Ausschüsse zu Besprechungen zusammentreten. Das Landtagsgebäude, sowie einige Räume des Landtags wurden renoviert. Für die Presse wurde ein neues Zimmer hergerichtet, ebenso hat das stenographische Büro eine Erweiterung erfahren. Antrag der hessischen Nationalsozialisten abgelehnt. Die Nationalsozialistische Arbeiterpartei, Gau Hessen, hatte im Juli das Wiederaufnahmeverfahren bezüglich der Ungültig= feitserklärung der letzten hessischen Landtagswahl vor dem hes= sischen Staatsgerichtshof beantragt. Der Präsident des hessi= schen Oberlandesgerichts Darmstadt hat jedoch als Vorsitzender des Staatsgerichtshofs diesem Wiederaufnahmeantrag nicht stattgegeben, da gemäß Artikel 6 bis 13 des Gesetzes über den hessischen Staatsgerichtshof vom 13. Mai 1921 eine Wiederaufnahme des Verfahrens unmöglich ist. Im Zeichen der Konzentration. Nach längeren Verhandlungen haben sich bekanntlich der Gesamtverband der evangelischen Arbeitervereine Deutschlands, der Gesamtverband der evangelischen Arbeiterinnenvereine Deutschlands, der Verband der evangelischen Gesellenvereine und die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Arbeiterjugend soeben zu einem ,, Reichsverband evangelischer Arbeitnehmerverbände“ zusammengeschlossen. Nachdem in der Vergangenheit nur lose Verbindungen zwischen diesen verwandten Organisationen bestanden, soll nun der neu begründete Spitzenverband bei möglichster Konzentration der Kräfte eine geordnete Vertretung der gemeinsamen Interessen in Staat, Gesellschaft und Kirche ermöglichen. Zur Frage der Reichsreform. Aus Pressestimmen und Besprechungen. Deutschlands Neugliederung. A. Weigel, Frankfurt a. M., der bekannte Vortämpfer und Verfechter des Gedankens eines regional und vernünftig gegliederten Deutschlands hat anläßlich der Weiterberatung der Länderkonferenz in einer größeren Abhandlung in Nr. 12 Märzheft der Zeitschrift„ Der Zusammenschluß Berlin", das Ziel einer territorialen Verwaltungsreform dargelegt. Unter Berücksichtigung des landschaftlichen und kulturellen Einschlags sowie nach wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Erste Beitrittserklärungen zum Kelloggpaft. Gesichtspunkten tommen hiernach 12, mit Einschluß DeutschVon den Nationen, die nach Vornahme der Unterzeichnung aufgefordert worden sind, auch ihrerseits dem Antikriegspakt beizutreten, haben bereits vier Länder telegraphisch ihre Zusage erteilt. Es sind dies Dänemark, Slawien, Rumänien und Peru. Die amerikanische Regierung ist beauftragt worden, den Text des Kelloggpaktes allen Mächten der Welt mitzuteilen und diese zum Beitritt aufzufordern. Stresemann bei Poincaré. Paris. Reichsaußenminister Dr. Stresemann begab sich zu einem Besuch des Ministerpräsidenten Poincaré in das Finanzministerium. Die Unterredung zwischen Dr. Stresemann und Poincaré die um 10.50 Uhr begann, dauerte 1½ Stunde. Es wohnten ihr der Dolmetscher des Reichsaußenministeriums, Schmidt, und der Dolmetscher des französischen Auswärtigen Amtes, Werweille, bei. Streng geheim! Weder auf der deutschen Botschaft, noch im franzöſiſchen Finanzministerium wurde eine offizielle Mitteilung über die Besprechungen zwischen Dr. Stresemann und Poincaré ausDesterreichs 13 geschlossene und zusammengehörige Reichslands= gebiete in Frage. Die überraschenden und überaus treffenden Beobachtungen aus dem Wirtschafts-, Verkehrs- und Kulturleben, welche zu dieser natürlichen und organischen„ regionalen Gliederung" die Grundlage abgeben, kennzeichnen in drastischer Weise die Halt= losigkeit der von den unentwegten Länderpartikularisten verfochtenen Jrrlehre von der Unabänderlichkeit bezw. notwendigen Erhaltung der dynastischen Ländergrenzen. In dieser Richtung sind diejenigen Vorschläge besonders wertvoll, welche u. a. als Reichsländer: Ostfranken mit Nürnberg, Rheinschwaben mit Stuttgart, Rheinfranken mit Frankfurt, Obersachsen mit Leipzig, Niedersachsen Weser mit Hannover nicht nur den wirtschaftlich interessierten Deutschen die Augen geöffnet haben und daher weithin in den betr. Gebieten, aber auch bei den Wissenschaftlern stärksten Widerhall gefunden haben. So hat Prof. Obst, Hannover, in Heft 1 der Zeitschrift für Geopolitik" 1928 diesen Frankfurter Entwurf" in ausführlicher Begründung für eine weitere wissenschaftlich geographische Durcharbeitung als einen überaus glücklichen Wurf bezeichnet. Und Dr. Josef Räuscher hat in Aufgreifung dieses Leitgedankens im März- Heft der Münchener katholischen Monatsschrift ,, Hochland" diese geographisch, wirtschaftlich und nach Stammes- und Kul( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Play vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 68 turgebieten ausgebaute organische Gliederung als einen der besten Beiträge für eine wirklich sachliche Erörterung des Reichsproblems in einer längeren Abhandlung gekennzeichnet, schließend mit den Worten:„ Ein praktischer Kompromiß zwischen der Linienführung dieser vier Gliederungsmöglichkeiten ist da= nach keineswegs so überaus schwierig. Nicht uninteressant ist auch die Tatsache, daß der Jungdeutsche Orden in dem Aufbau seiner Organisation zu einer gleichähnlichen Lösung gekommen ist. In Heft 1 April 1928 der gleichen Zeitschrift„ Der Zusammenschluß" findet in längeren Ausführungen des Vizekanzlers des Jungdeutschen Ordens der ,, Frankfurter Entwurf" weitgehendste Zustimmung. Die Ausführungen von A. Weigel, Frankfurt a. M., welche in wirtschaftspolitischer Hinsicht eingangs darauf hinweisen, daß diese heute schon für jedermann erkennbar sich durchsetzende regionale Gliederung Deutschlands, besonders im Rahmen des europäischen Problems zwangsläufig ihre Lösung finden wird und muß, haben karthographisch eine wertvolle Jllustrierung in den verkehrsgeographischen Betrachtungen aus der Feder des= selben Verfassers im April- Heft 1 der Zeitschrift ,, Erde und Wirtschaft" 1928 gefunden. Im November- Heft 7/8 1927 ,, Der Zusammenschluß" findet sodann das„ Rheinfränkische Gebiet" als typisches Beispiel einer neuzeitlichen Raumverschiebung seine besondere Betrachtung im Rahmen der Gesamtgliederung. In tendenzloser Weise wird in dieser Schrift rein sachlich und vernunftgemäß der Gedanke weiter ausgebaut, den der Verfasser 1926 in der Dentschrift des deutschen Republikanischen Reichs: bundes:„ Wege zum deutschen Einheitsstaat" im Geiste der Paulskirche zum erstenmal einer größeren Oeffentlichkeit unterbreitete und seinerzeit durch die Revolutionisierung der Geister bis weit in die Linkskreise hinein berechtigtes Aufsehen erregte; zum Entsetzen einer damals noch sehr obrigkeitsstaatlich einge= stellten Länderbürokratie. Auch erklärlich! Allein für Rheinfranken bedeutet diese Regionalisierung den Fortfall von etwa 80 Landräten, ½ Dutzend Ober- und Regierungspräsidenten sowie Landeshauptleuten, desgleichen einer Anzahl von Oberpostdirektions-, Eisenbahndirektions- und Landesfinanzamtspräsi= denten und so fort neben 5 Länderregierungen mit ihren Parlamenten, Gesandtschaften, Konsulaten usw. Ein Anfang ist hierzu bereits gemacht! 1 Land haben wir in Rheinfranken weniger auszuweisen: Waldeck ist in HessenNassau( Preußen) aufgegangen; auch die Zusammenlegung der allzu kleinen Regierungsbezirke um Rhein und Main steht zu Diskussion, so u. a. die Zusammenlegung der Reg.- Bez. Wiesbaden und Kassel, ferner der Regierungsbezirke Trier und Koblenz und ihre Zusammenfassung zu einer größeren preußischen rheinfränkischen Provinz; die J. G. des rhein- mainischen Städtekranzes ist auf dem Marsche; und was die Verringerung von Landratsämtern betrifft, so bedeutet die Bildung des neuen Main- Taunuskreises erst den Auftakt zur großen Flurbereinigung, wie auch im Regierungsbezirk Düsseldorf nach dem Vorschlage der Regierung die Zahl der 15 kreisfreien Städte auf 12, der Landkreise von 15 auf 8 verringert werden sollen. Kann die Zwangsläufigkeit unserer Verwaltungsreform besser bewiesen werden? Diese tatkräftige Förderung der regio= nalen Gliederung Deutschlands zu sichtbaren Fortschritten in einer verantwortlichen Selbstverwaltung ist heute besonders zu einer Angelegenheit des steuerzahlenden Bürgers geworden; im Kampfe einer auf ihre Selbſterhaltung bedachten historisch übertommenen Länderbürokratie und im Kampfe gegen einen übertriebenen Zentralismus, mag er Preußen- Berlin oder ReichBerlin bezw. Bayern- München heißen. Die Schriften von A. Weitzel bilden hierbei wertvolle Wegweiser für diese notwendige Flurbereinigung bei einer gleichzeitigen durchgreifenden Verwaltungsreform, die nicht nur dem Ausschuß für Verwaltungsund Verfassungsreform der Länderkonferenz angelegentlichst empfohlen werden können. In der Denkschrift ,, Mitteldeutschland", ein Vortrag von Dr. Raimund Köhler, Direktor des Leipziger Messeamtes ist ferner der Neugliederungsvorschlag Weigel Frankfurt( 12 Gebiete) mit dem von Professor Scheu, Leipzig,( 22 Gebiete) fartenmäßig in Vergleich gesetzt. Ein flüchtiger Blick auf diese Karte genügt bereits um zu erkennen, daß nur mit der geringst- möglichen Zahl von Wirtschafts- und Verkehrsgebieten wie der betannte ,, Frankfurter Entwurf" es sich zu eigen macht, das Ziel einer wirklichen und durchgreifenden Reichsreform zu erreichen iſt. Die politische Wochenschrift„ Deutsche Einheit", Berlin, bringt in ihren August- Nr. 32 und 33 v. 11. u. 18. 8. 28 unter ,, Erwachen der Landschaft" in längeren Ausführungen ein lebendiges Bild dieser werdenden theinfränkischen Landschaft, der Keimzelle der regionalen Gliederung Deutschlands um Rhein und Main. Ueber die durch Schaubilder und Karten aufgezeigte Notwendigkeit einer regionalen Gliederung nach dem„, Frankfurter Entwurf" in der Zeitschrift ,, Erde und Wirtschaft" spricht sich die Schriftleitung wie folgt aus: ,, Der ganze Jammer deutscher Zerrissenheit faßt uns an, wenn wir hier im Bilde unser heutiges Deutschland betrachten. Diese Eindringlichkeit graphischer Darstellung halten wir für ein besonderes Verdienst der Arbeit Weigels, der in knappen Sägen das Bild durch das Wort ergänzt und so das ganze zu einem beredten Plädoyer für die erforderliche Neugliederung abrundet, weil ,, unser Zeitalter eine weitgehende Ueberwindung von Raum und Zeit erfordert." Mittwoch, Mittwoch, den 29. August 1928. Lokales. Sonntagsgedanken. Unsere Tage, die mit Unrast und schwerer Arbeit vom Wochenanfang bis zum Ende ausgefüllt sind, machen uns müde. Denn wer nicht unehrliches Brot essen will, der muß heute in Deutschland schaffen, vastlos und unverdrossen. Hundert Dinge der Pflicht gibt es dort, wo die Räder sich schwingen, dort in der Stube des Denkers oder hier, wo der Landmann für Brot sorgt. Hundert Eindrücke von allen Seiten, und kaum die Zeit, sie innerlich zu ordnen, zu verarbeiten, zu beherrschen. Dem Feierabend, den unsere Väter noch kannten, fehlt die feierliche Stille und den Sonntagsfrieden im deutschen Hause stört die Sorge. Und weil es bald keine Zeit mehr gibt, auch der Seele Ruhe, Frieden und Nahrung zu geben, darum sinken auch die Körper zusammen. Müde, abgehetzte Menschen sind wir geworden. Aber nicht nur der Körper fühlt die Müdigkeit wie Blei in allen Gliedern, schwerer noch drückt jene innere Müdigkeit, die wie ein Alpdruck sich auf Geist und Herz legt. Das sind zerschlagene Hoffnungen, mißglückte Pläne, verlorene Arbeitslust, gebrochene Kraft. Wir brauchen das Volk nicht suchen, das jene Müdigkeit drückt des Leibes und der Seele. Schwer ist es, ein Prediger zu sein für solch abgemühte Menschen. Da lese ich in einem Sonntagsbuche die Worte: Er ist's, der den Müden Kraft verleiht, und dem, der schwach geworden ist, die Stärke mehrt."- Es ist die ewig gleiche Quelle der Kraft und des Mutes, die nie versiegt, die in himmlischen Höhen entspringt und über die Erde rieselt. Zu ihr sind schon unzählige Menschen gepilgert und haben daraus getrunken. Einzelne und in Scharen. Und wer an den Wunderquell glaubte, wurde gesund. Der Sonntagsschreiber. * * Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze. Ab 1. Sept. d. J. ist die Versicherungspflichtgrenze in der Angestelltenversicherung geändert, und alle Angestellten usw., deren Jahresarbeitsverdienst 8400 Mark nicht übersteigt, werden angestellten- und gleichzeitig arbeitslosenversicherungspflichtig. P Gießener Zeitung" * Der große Herbstausflug des Vogelsberger Höhenclubs, der auf den 2. September nach Laubach gelegt war, wurde auf Sonntag, 16. September, verschoben. Die Tagung der Oberhessischen Viehversicherungsanstalt am Samstag war aus ganz Oberhessen und den preußischen Nachbargebieten äußerst stark besucht und brachte endlich Klärung in die verwirrten Verhältnisse der Anstalt. Wohl an 800 Bauern und Tierhalter waren es, die den großen Saal im Kaffee Leib füllten. Bücherrevisor Jäger berichtete über den Stand der Kasse vom 18. 11. 1927- an diesem Tage starb der langjährige Direktor Hoffmann- Gießen im Vergleich zu dem vom 15. 6. 1928 laut Beschluß der Mitgliederversammlung vom 15. Juli 1928. Der Abschluß zeigt, daß sich innerhalb eines halben Jahres ein Vermögensrüdgang von 14 483,52 Mart ergibt. Im Namen des Prüfungsausschusses berichtet Seim- Nidda. Er bestätigt die Vermögenseinbuße in Höhe von 14 483,52 Mark seit dem Tode des Direktors Hoffmann. Im letzten Halbjahr wurden an Diäten, Tagegeldern über 2100 Mark. im ganzen Jahr 1927 da= gegen nur 400 Mark ausgegeben. Der Redner macht für diese Geschäftsführung auch den Ausschuß mit verantwortlich. Der Versammlungsleiter, Stadtv. Löber- Gießen, dankt dem Prüfungsausschuß. Er mahnt zur Einmütigkeit, damit die Kasse wieder aufblühe. Bei Punkt: Wahl des Direktors wurde Dr. van Bentheim- Gießen mit 234 Stimmen gewählt, auf Leipold- Münzenberg fielen 59 Stimmen. In den Aufsichtsrat wurden Landwirte aus den verschiedensten Bezirken vorgeschlagen, z. B. Bal-zer- Gießen, Faber- Leihgestern, Gombert- Ebsdorf, Hofmann- Lollar, Schweizer- Obermörlen, Kimmel- Jssigheim, Dekonomierat Fritsch- Dilshofen, Faber- Kirch- Göns, zum 2. Direktor fam in Vorschlag Scharmann Friedberg. Der neue Direktor spricht die Hoffnung aus, daß die Anstalt im Interesse der Landwirtschaft und der Tierzüchter nun wieder einen neuen Aufschwung nehmen möge. * Wieder Ortspostkarten. Einfache Postkarten mit Wertstempel für den Ortsverkehr( 5 Pfg.) werden auf Grund einer Bekanntmachung der Reichspoſt fünftig wieder hergestellt und in Orten, wo ein Bedürfnis hervorgetreten ist, an den Schalterstellen zum Verkauf bereitgehalten. * Hausverfall und Lastkraftwagenverkehr. Die Stöße des ständig zunehmenden Lastkraftwagenverkehrs erschüttern die Häuser derartig, daß sich Risse in Putz und Mauerwerk bilden, die allmählich den Verfall des Hauses zur Folge haben. Die deutschen Hausbesitzerverbände bemühen sich deswegen, Maßnahmen zu erreichen, die das Fahren mit vollgummibereisten Lastkraft= wagen endgültig verbieten, andererseits für den deutschen Hausbesitz zinslose Darlehen zu bekommen zur Beseitigung von Vertehrsmittelschäden an Baulichkeiten. * Sonderzug zur Pressa. Am Sonntag, 2. September, verkehrt ein Verwaltungssonderzug mit Schnellzugsgeschwindigkeit und Fahrpreisermäßigung zur Pressa von Gießen nach KölnDeutz mit einem Flügelzug von Friedberg, Bad- Nauheim, Butzbach, Reisende der Strecke Marburg- Gießen erreichen den Zug mit fahrplanmäßigen Zügen. Die Hinfahrt erfolgt Gießen ab 6,32, Köln- Deutz an 9,41. * Trozz mehrfacher Aufforderung der zuständigen Behörden hatte ein Schlosser aus Gießen es unterlassen, für sein außercheliches Kind zu sorgen. Er war daher vom Gericht in erster Instanz zu einer Gefängnisstrafe von zwei Wochen verurteilt worden. Seine hiergegen eingelegte Berufung wurde von der Strafkammer verworfen. Aus den Tagebuchblättern eines Engländers. Von Josef Viera. Aus Nah und Fern. Hattenrod. Hier machte ein jung verheirateter Mann am Sonntagabend seinem Leben freiwillig ein Ende. Die Mutter hatte ihm Vorwürfe gemacht, die sich der Mann so zu Herzen nahm, daß er zu seiner bedauernswerten Tat schritt. Nr. 68. Gelnhausen. Hier wurden zwei noch schulpflichtige Kinder von einer Schar Wespen überfallen und schrecklich zugerichtet, so daß sie im Krankenhaus Aufnahme finden mußten. Bom elektrischen Strom getötet wurde in dem Dorse OberLais( Kreis Schotten) der 16 Jahre alte Knecht Hermann Stod. Der Junge hatte sich an der elektrischen Leitung zu schaffen ge= macht und fand dabei den Tod. Friedberg. Lebensgefährliche Verlegungen erlitt ein vierjähriges Kind, das in kochendes Seifenwasser fiel. Im hiesigen Krankenhaus liegt das Kind mit furchtbaren Brandwunden; an seinem Aufkommen wird gezweifelt. Büdingen. Gelegentlich einer Revision sind im hiesigen Gaswerk schlimme Zustände in der Geschäftsführung aufgedeckt worden. Die Geschäftsführung des seit siebzehn Jahren ohne jeglichen Ueberschuß arbeitenden Unternehmens wird als total verlottert bezeichnet. Der Hessische Sängerbund hat bei seinem vorjährigen Sängerbundestag Schulrat Heinrich Hassinger in Darmstadt wegen seiner Verdienste um die deutsche Sangessache zum Ehrenmitglied und zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt. Das nennt man Förderung des Wohnungsbaues. Spie Liga G 1. Juge 3. Jgd. Gesellscha ginnen nie pi gegen die de manen macht Mannschaften Sturm Adelb Edhneider un ein fein Spie feine Manier Rönnen war nod manche Schneider, wo Binden und lange nicht Inneniturm Heilmann un burger Sinte noch nicht go werden, aber bemerkt. Be ficherheit und Schüße des Marburgern nommen zu Jch baute im Frühjahr vergangenen Jahres ein altes, verfallenes Kontorgebäude, das 20 Meter von der Chaussee entfernt liegt, zu einem Wohnhause mit 4 3immern und Küche um, ohne Hilfe der Hauszinssteuer. Eine Erlaubnis der Baupolizei war nach den eingesehenen baupolizeilichen Vorschriften nicht erforderlich, da neue Feuerungsanlagen, neue Fensteröffnungen und Türen nicht gemacht worden sind, das äußere Bild des Gebäudes vollständig unverändert geblieben ist. Es handelte sich lediglich um einen Innenausbau und einen anderen Verwendungszweck eine Wohnung anstatt eines Kontors. Trotzdem reichte ich auf Anraten meines Bauunternehmers Zeichnung und Bauantrag ein. Viele Wochen mußte ich warten und schickte deshalb zum Bauamt, worauf mir der mündliche Bescheid wurde, daß ich beginnen könnte. Nachdem ich längst fertig gebaut hatte, erhielt ich die Mitteilung, daß ich 3 Meter StraBenfront abtreten müßte und zwar kosten- und lastenfrei, andernfalls mir die Bauerlaubnis versagt werden müßte. Jugendtagung des Vogelsberger Höhenclubs. Büdingen. Hier fand sich am Sonntag die Jugendgruppe des VHC. zusammen, um unter der Leitung des Professor Georg Bender-Frankfurt ihren Jahrestag zu begehen. Gleichzeitig mit der Tagung hielt die evangelische Jugend Büdingen ihr Jahresfest ab. Die Veranstaltungen begannen am Samstag mit einem Begrüßungsabend im Saale des Hotels ' Fürstenhof. Der Festsonntag brachte zunächst einen erhebenden Jugendgottesdienst in der Stadtkirche. Ein Rundgang durch Büdingen mit Erklärung der Altertumsschäze der Stadt durch Lehrer Leusohn- Lorbach schloß sich an. Dann fand gegen Mittag das große Jugendtreffen mit der beratenden Versammlung auf dem Schützenplatz statt. In einem Vortrag zeigte an Hand der von Studienrat Dr. Binsel- Buzbach auf das Wandern aufgestellten Grundsäzen des VHC. Herr Dörf= lein Frankfurt, in welcher Weise das echte Jugendwandern ausgeführt werden soll. Als Leutnant Cecil Wilson im Herbst 1917 zum ostafrikanischen Kriegsschauplatz kam, hatte die deutsche Truppe unter General von Lettow- Vorbeck bereits drei Jahre Tropenkrieg hinter sich, in dessen Verlauf sie den kolonialen Boden so hartnädig verteidigte, daß eine Karte von Deutsch- Ostafrika, in der sämtliche Gefechts- und Kampfplätze eingezeichnet sind, so be= In sät aussieht, wie der Himmel in einer Sternennacht. seinen Anschauungen und Meinungen lehnt sich der Leutnant Cecil Wilson an die Ausführungen des Generals Sir van Deventer an, die dieser am 20. Januar 1919 dem englischen Obersten Generalstab zustellte und die der Leutnant zuweilen wörtlich anführt. ,, Staunenswert ist", so schreibt Wilson ,,, wie die Deutschen in dieser Höllenglut des Klimas, in der feuchten, bazillengeschwängerten, fiebererzeugenden Urwalddunstluft sich gegen unsere Uebermacht halten. Jetzt, um das Ende von 1917 haben wir sie mit mit unseren insgesamt 300 000 Soldaten noch immer nicht klein gekriegt. Wir schätzen die Deutschen auf höch= stens 300 Europäer, 1700 schwarze Soldaten( Askari), 3000 Lastenträger, Weiber und Kinder. Auf dem Makondehochland hatten wir diesen bunten Hausen vollkommen umzingelt und mit der Waffenstreckung des Feindes gerechnet. Aber wir hatten nicht mit der Gewandtheit des deutschen Generals gerechnet, der es verstand, mit seinem ganzen Volk sich unserer Umklammerung zu entziehen und in die Wildnis der Rovumaniederung zu ver= schwinden. Unser General Sir van Deventer sagte nach diesem Mißerfolg wutentbrannt:„ Die Deutschen wollen sich nicht ergeben, der Feldzug muß also bis zu ihrer völligen Vernichtung geführt werden!" Das war leichter gesagt als ge= tan, die Deutschen ließen sich eben nicht vernichten.— Endlich erhielten wir Meldung: Die Deutschen überschreiten den Rovuma, knapp an Munition und Verpflegung, friegsmüde und niedergeschlagen. Wir frohlodten! Wir bauten Stacheldrahtzäune, um die gefangenen Deutschen einzuschließen, und wir brachten unsere Kameras in Ordnung, um das Bild des General von Lettow- Vorbeck, dieses Wunder von Gerissenheit Ich zog darauf meinen Antrag sofort zurück und erhielt nun ein Strafmandat von 200 M wegen Uebertretung der baupolizeilichen Vorschrift( unberechtigtes Bauen). Es gibt auch Strafmandate wegen unberechtigten Arbeitens, das ist hier so ziemlich dasselbe. Mein Antrag auf richterliche Entscheidung endete mit Einstellung des Verfahrens, da Verjährung vorliegt. Jetzt verlangt man von mir die Herstellung des alten Zustandes!! Ich soll den Mieter mit Kind und Kegel auf die Straße setzen und alles, was für 4-5000 M gemacht worden ist, in Grund und Boden schlagen. Eine Dynamitbombe unterlegen und in die Luftsprengen, wäre danach also das einfachste Verfahren. Meine Beschwerde beim Oberbürgermeister begründete ich damit, daß ich doch die Pfingstfeiertage zu Hause verleben möchte, denn wenn ich diese Aufforderung ausführte, würde man mich für total verrückt erklären und nach Dalldorf transportieren. Ich werde nun ruhig die weiteren Maßnahmen abwarten. Das nennt man Förderung des Wohnungsbaues bezw. Hilfe dem verarmten bedrängten Mittelstand!! Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. und die meisten wagen es leider nicht, solche Fälle an die Oeffentlichkeit zu tragen. Neue Bücher. Erfolg. Von Lord Beaverbrook ,, mit einer Einführung von Herbert Nr. Casson. 120 S., fart. Rmf. 2,50. Verlag E. Laufner, Grünheide( Mark). In diesem anregend geschriebenen Buch weist der Versasser, ein Selfmademan, der noch vor zehn Jahren nur Maywell Aitken hieß und erst auf Veranlassung von Llord Georges in den Adelsstand erhoben wurde, die Wege, die zum Erfolg führen. Jeder, der in seinem Beruf, in seiner Arbeit vorankommen möchte, sollte dieses Buch lesen. Jeder kluge Geschäftsmann benutze die überall beliebten Reichssteuer- Kaffebücher von Albin Klein, Gießen. und teuflischem Wit, auf die Platte zu bannen. Und richtig!| sten Punkt seines Marsches zum Sambesi die Station NamaEines Tages erschienen an unseren Fronten, einzen und in Gruppen, waffenlose Soldaten, gekleidet in fürchterlichen Lumpen, und ließen sich willig gefangen nehmen. Es waren aber Portugiesen, also unsere eigenen Verbündeten, die in den Lumpen steckten. Die angeblich friegsmüden und niedergeschlagenen Deutschen hatten die portugiesische Festung Ngomano, die von tausend Soldaten besetzt war, gestürmt, und eine Viertelmillion Patronen und alle Gewehre erbeutet. Sie hatten ihre englichen, früher bei uns erbeuteten Waffen, zu denen ihnen im Augenblick die Patronen mangelten, um Baumstämme geschlagen, so daß die Schäfte zersplitterten und die Läufe knickten, hatten sich neuzeitlich portugiesisch ausgerüstet, und die gefangenen Portugiesen in ihren eigenen deutschen Lumpen zu uns geschickt. Darauf wandten sich die Deutschen wieder landeinwärts, ins Innere der portugiesischen Kolonie, in einem ununterbrochenen Siegeszug alle befestigten Plätze erobernd.-( Ich erstand für meine Kriegsbeutesammlung von einem Portugiesen eine deutsche Ausrüstung. 5 Schilling, 6 Pence! Sie besteht aus 100 000 Flicken. Es ist fabelhaft.) Wir zogen unsere Truppen zusammen: die Nigeria- Brigade, das Gold- Coast- Regiment, das Cap- Corps, die King- AfricanRifle, die indischen und die afrikanischen Eingeborenentruppen, die portugiesischen und belgischen Formationen und die amerikanischen Neger- Regimenter. Unser Trägertroß allein betrug 100 000 Mann. Auf der Strecke Port- Amelia- Medo ließen wir tausend Kraftwagen laufen. Längs der Küsten besorgten Flotten von Kriegs- und Frachtschiffen den Dienst. Die Eisenbahn von Lombo nach dem Hinterland von Mozambique arbeitete ausschließlich für uns. Auf dem Sambesie wurden die Raddampfer und Schlepper mit Kriegsmaterial beladen, am Nyassasee die Festungen ausgebaut. Von der Küste rückten Brigadegeneral Edwards und Colonel Sousa Rosa vor, vom Nyassaende die Generäle Northey und Hawthorn. Die Generäle Shepphard, Ewart, Fendall, Lewellyen, Rose, Malfent u. a. unterstützten mit ihren Truppen aufs eifrigste die Unternehmungen. Und was tat Lettow- Vorbeck? Er griff mit seinen paar Hundert Leuten auf dem südlichfurru an, biß sich an unserem hartnäckigen Widerstand einige Zähne aus, holte sich in aller Gemütsruhe zwei Schnellfeuerkanonen aus unserer Stellung und räucherte uns mit unseren eigenen Geschützen aus der Feste. Und wie räucherte er uns aus!" Leutnant Cecil Wilson erzählt des weiteren in seiner aufrichtigen und anschaulichen Art, daß er zu den wenig Glücklichen gehorte, denen es gelang, sich schwimmend durch den Namakurrufluß zu retten. Ueber hundert farbige Soldaten, viele Europäer, darunter auch der englische Führer, Major Broun, waren ertrunken, die noch viel beträchtlichere Zahl Gefallener und Gefangener nicht mitgerechnet. Und während die wenigen geretteten Engländer sich hilflos und hungrig jenseits des Flusses herumtrieben, taten sich die Deutschen an den reichen Vorräten ihrer Feinde gütlich, stärkten ihren heruntergekommenen Körper mit englischen Konserven und Weinen, warfen die munitionslos gewordenen portugiesischen Gewehre in den Namafurru und rüsteten sich wieder einmal mit englischen Waffen aus. Mehrere Tage später gelang es den Engländern, erneut große Truppenmassen am Namakurru zusammenzuziehen. Sie umzingelten den Platz und belegten ihn stundenlang mit schwere: die Station Artillerie. Sodann gingen sie zum Sturm vor, war aber razzekahl verlassen. Lettow- Vorbed war mit seinen Leuten schon 24 Stunden vorher nach dem Bezirk Chalau zu neuer Betätigung abgezogen, nachdem er vorher noch einen collständigen Eisenbahnzug und ein Namakurru- Dampfboot abge fangen hatte, welch letzterem ein englischer Stabsart als Ve gleitoffizier eines ebenfalls willkommen geheißenen Munitionstransportes von 350 Lasten entstieg. - Dieser Tag von Namakurru ist nur einer von den 1700 ostafrikanischen Kriegstagen, die, vom ersten bis zum letzten, für die Deutschen unvermindert ehrenhaft gewesen sind, denu nan muß wissen und man sollte es den wenigen übrig gebliebenen ostafrikanischen Kriegsteilnehmern hoch anrechnen-, daß sie die Waffenniederlegung am 25. November 1918 in BritischRhodesia( dahin waren sie inzwischen auf ihrem abenteuerlichen Zug gelangt) mit einem feierlichen Protest begleiteten. Sie mußten den Waffenstillstandsbedingungen in Europa Genüge tun. Freiwillig flein beigegeben jedoch haben sie nicht. Die Lä beffer. Vor Stürmerreih Der best Hohmann u Zum Schluß der Gäste w derlage. B Die Gi Teil des C dann zum schlagstraf nicht sehr Verteidige Sturm un in der er viel. Uel man, fehlt in Zutun Der Schi De Gonne a drückte d weitergeg jenden. Brambad viel Glü Spieles pajjiert Es bis Mar Entscheid zu reißen Cen vor d Glüd fön die Siefi itellen. Dieje geg Marbur halten. durchgel Erg Die Die Die dem die Die eriten Ha watt ma Li E M Se 21. Die Hegel, K mund, W Trok jüddeutsch Auf beid Spiel. magig Das Ben dur der Hal 7r. 68. Rinder geriétet, ein Diez Sm hiej andwun jährigen armitad m Ehren aues. Ites, vet jjee ent Rüche um aupolizei ten nid ffnungen Bild des handelte ren Ver rs. Trok Beichnung rten und liche Be git fertig ter Stra frei, an Rte. 36 nun ein aupolizei chy Straj so ziem ng endete egt. Je standes!! aße jeten in Grund n und in Berfahren te ich de en möchte man mig rtieren.ten. 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In 1900's Reihen fehlte vor allem im Sturm Adelberger, Luft und Will. Diese Lücken, in die Jung, Schneider und Theiß eingesprungen waren, ließen den Platzverein sein Spiel verlieren. A. Jung merkte man wohl noch die feine Manier des denkenden Routiniers an, aber das physische Können war nicht mehr da, trotzdem, in der 2. Halbzeit ließ er noch manche gute Leistung sehen. Der zweite Ersatzstürmer, Schneider, war ein franker Mann und gehörte nicht ins Feld. Binden und Bandagen machen einen verstauchten Fuß noch lange nicht wieder spielfähig. Das Fehlen Adelbergers im Innensturm machte sich tatastrophal bemerkbar, denn zu zweien, Heilmann und Erb, schafften sie es gegen die nicht schlechte Marburger Hintermannschaft nicht. Theiß als Linksaußen dürfte noch nicht ganz ligareif sein, er muß vor allem viel schneller werden, aber das Fehlen von P. Will wurde hier am wenigsten bemerkt. Bei Heilmann vermißte man manchmal seine Schußficherheit und sein sonst gewohntes sauberes Zuspiel. Erb, der Schütze des einzigen Tores für die Hiesigen, schien von den Marburgern wegen seiner kleinen Statur zuerst nicht ernst ge= nommen zu werden, aber bald merkten sie: Klein!... aber oho! Die Läuferreihe war in der Gesamtleistung schon etwas besser. Vorzuwerfen wäre ihr, daß sie die Verbindung mit der Stürmerreihe nicht immer genügend aufrecht erhielt. Der beste Teil der 1900er Mannschaft war die Verteidigung. Hohmann und Balser arbeiteten vorzüglich. Leider rückten sie zum Schluß des Spieles zu weit auf. Einige rasche Durchbrüche der Gäste wurden dadurch den 1900ern zur Katastrophe und Niederlage. Brambach im Tor war gut. Die Gäste! Man weiß nicht, sie tun den weitaus größten Teil des Spieles so, als ob sie sich nicht finden könnten, um dann zum Schluß mit verblüffender Schnelligkeit und Durchschlagskraft den Gegner niederzuringen. Der Tormann war nicht sehr sicher. Die Verteidigung gut, nur brauchte der linke Berteidiger zum Schluß nicht jeden Ball ins Aus zu treten. Sturm und Läuferreihe wurden zum Schluß besser und besser, in der ersten Halbzeit zeigten sie außer sauberem Zuspiel nicht viel. Ueberhaupt ganz allgemein, den Hiesigen, das merkte man, fehlt nichts als Training und nochmals Training, um dann in Zukunft derartige Niederlagen nicht mehr erleben zu brauchen. Der Schiri Fischer VfB. war gut. Der Spielverlauf: Gießen spielt gegen Wind und Sonne an. Das schnelle Spiel ist vorerst ausgeglichen, Gießen drückte dann ein wenig und kann bald eine Vorlage vom L. A., weitergegeben von Heilmann, durch Erb, zum Führungstor einsenden. Beide Tore kommen noch einigemal in Gefahr, die Brambach mit großem Können meistert; sein Gegenüber hat wiel Glück, die Gießener schießen viel vorbei. Das Tempo des Spieles verlangsamte sich nach und nach und bis zur Pause passiert nichts mehr. 1: 0 für Gießen, Eden 1: 1. Es scheint ohne große Begeisterung dann weiter zu gehen, bis Marburg plötzlich ausgleichen kann. Jetzt, wo es um die Entscheidung geht, versuchen beide Parteien, das Spiel an sich zu reißen. Die 1900er entwickeln bei mehreren totsicheren Chancen vor des Gegners Tor, aber ein unsagbares Pech. Mit mehr noch kämpfen Glück können die Gäste das Ergebnis auf 2: 1 die Hiesigen auf 3: 1 und kurz vor dem Schlußpfiff auf 4: 1 stellen. Die Gießener hatten 3. T. resigniert aufgehört, gegen Diese gegnerische Vitalität anzu kämpfen. An den Erfolgen der Marburger ist Brambach schuldlos, die Schüsse waren nicht zu halten. Wen die Schuld trifft? ... Mehr trainieren, damit beim nächstenmal 1% Stunden durchgehalten werden kann. Ergebnis: 4: 1 für Marburg, Eden 3: 3 Die 2. war ohne Gegner, da Lich nicht antrat. Die 3. wurde mit den Steinbachern leicht fertig. Die 1. Jugend traf in Wetzlar auf einen harten Gegner, dem die Hiesigen nur ein Unentschieden abringen können. Die 3. Jugend konnte trotz Ueberlegenheit das Ergebnis der ersten Halbzeit 2: 1, nicht mehr verbessern. Hermannsteins Torwart machte einen guten Eindruck. V. f. B. Gießen. Liga VFR. Offenbach Liga 5: 2( 3: 1) Ehringshausen 1. VfB. 2. 2: 2 Ehringshausen 2. BfB. 3. 3: 4 1. Jgd. Niedergirmes 1. Jgd. 5: 0 Heuchelheim 1. Jgd. - VfB. 2. Jgd. 1: 5 - Weglarer SpV. 3. Jgd. VfB. 3. Jgd. 8: 0 Weglarer SpV. 1. Schüler VfB. 1. Schüler 1: 5 Heuchelheim 1. Schüler BfB. 2. Schüler 5: 0 - A.-H. Germania Marburg A.-H. 2: 2. Die Liga des VfB. spielte in der Aufstellung: Boeckler I., Hezzel, K. Schneider, Schäfer, A. Kreß, Hausrath, Kleinke, Lehrmund, W. Henrich, G. Balser gegen VfR. Offenbach. Trotzdem VfB. reichlich Ersatz eingestellt hatte, konnte der jüddeutsche Gegner mit einer Niederlage heimgeschickt werden. Auf beiden Seiten großer Eifer, 1. Halbzeit ausgeglichenes Spiel. In der 2. Halbzeit war VfB. überlegen, was auch zahmäßig zum Ausdruck kam. Das 1. Tor fiel für Offenbach, das 1. und 2. Tor für GieBen durch Hand- Elfmeter. Eine Flanke des Rechtsaußen köpfte der Halblinke direkt ein: 3. Tor für VfB. 2. Halbzeit: Wider Erwarten hält das Tempo trotz der Hihe an und der unermüdliche Eifer der VFB.er brachte zwei weitere Erfolge für Gießen. Wohltuend wirkte die Ruhe der Gießener Mannschaft, alle gaben ihr bestes her. frei. = Schiedsrichter Paulus 1900 Gießen amtierte einwandFSPV. 26 Steinbach 1. Jgd. FC. Teutonia Steinberg 1. Jgd. 1: 1. Am vergangenen Sonntag weilte die 2. Jugend Steinbergs zu einem Gesellschaftsspiel gegen die neu gegründete 1. Jugend des dortigen Vereins. Das Spiel, das beiderseits fair durchgeführt wurde, läßt auf einen guten Nachwuchs beider Vereine schließen. Westfalenbezirk: Westdeutschland. VfL.Osnabrück Viktoria Recklinghausen 5: 1 Arminia Bielefeld Preußen Essen 3: 1. Ruhrbezirk: Schalke 04 SpVg. Köln- Sülz 07 3: 3 Berg.- Märt. Bezirk: - - Turu Düsseldorf FC. Roermond Holland 6: 0 Fortuna Düsseldorf Rhender SpV. 4: 2 Eller 04 VV. Venlo Holland 14: 5 SC. Sonnborn Viktoria Düsseldorf 2: 3 Schwarz- Weiß Barmen SpVg. Bremen 5.1 Rheinbezirk: Borussia M. Gladbach Rhenania Köln Niederrheinbezirk: SpV. Mörs - - VfB. Bielefeld 5: 1 Alemannia Aachen 1: 1 FV. Kaiserslautern( Ga.) 5: 2 Duisburger SpV. Homberger SpV. 3: 3 Duisburg 99 Meiderich 06 0: 5 Hamborn 07 VsvB. Ruhrort SC. M. Gladbach 2: 2 Union Krefeld FV. Kaiserslautern 9: 4 - Dortmund 08 1: 2 Deutschlands Elf gegen Dänemark. Der Spielausschuß des Deutschen Fußball- Bundes hat für das am 16. September in Nürnberg stattfindende Fußball- Länderspiel die folgende Mannschaft nominiert: Stuhlfauth( 1. FC. Nürnberg); Beier( Hamburger SV). Weber( Kurhessen Kassel); Knöpfle( FSV. Frankfurt), Gruber( Duisburger SpV.), Leinber ger( SpVg. Fürth); Reinmann( 1. FC. Nürnberg), Horn( Hamburger SV.), Schmid II( 1. FC. Nürnberg), Pöttinger, Hoffmann( beide Bayern München). Berlin. Hertha BSC. Alemannia Berlin 8: 1 Adlershofer BC. Minerva Berlin 2: 5 Riders Schöneberg Norden- NW. Berlin 2: 2. Norddeutschland. Union Altona Altona 93 4: 2 Arminia Hannover Dortmund 95 2: 2 Eintracht Braunschweig Schwarz- weiß Essen 1: 2 Dresdener SC. SpVg. Dresden Dresdener SC. Chemnitzer BC. Wacker Halle Fortuna Leipzig - Mitteldeutschland. SC. Enschede Holland( Sa.) 3: 1 Guts Muths Dresden( Sa.) 2: 1 Dresdensia Dresden 6: 1 SC. Enschede Holland 6: 2 Borussia Halle 0: 2 Gut Muths Dresden 2: 4 Südostdeutschland. Breslau 08 Union- Wacker Breslau 7: 1 VFR. Breslau Vorwärts Breslau 1: 1 Germania Breslau 1: 0 Sportfreunde Breslau Askania Forst Union Roitbus 1: 3 Der Punktekampf in Gruppe Main. ,, Himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt..." war - je nach dem Die Stimmung der Mainanhänger nach der Spielen des Samstags und Sonntags. Es hagelt Ueberraschungen fast auf der ganzen Linie. Am Samstag ließ sich der Altmeister FSV. Frankfurt auf eigenem Plag mit 0: 1 von Rot: Weiß Frankfurt schlagen. Eintracht zog sich in Niederrad eine noch empfindlichere 4: 2- Niederlage zu. Germania Bieber hatte gegen Fechenheim 02 nichts zu bestellen und verlor 1: 3. Glatt mit 2: 0 unterlagen auch die Viktorianer von Aschaffenburg gegen Hanau 60-94, während sich Hanau 93 und Kiders Offenbach mit 3: 3 unentschieden trennten. Es gibt also Leben in der Gruppe Main! Der Punktekampf in Gruppe Hessen. In der Gruppe Hessen hat der Meister Wormatia Worms wieder eine ausgesprochene Favoritenstellung. Er vermochte den gefürchteten BIL. Neu- Isenburg glatt mit 5: 1 Treffern zu bezwingen. Auch Alemannia Worms fehrte mit einem 3: 0- Sieg über Hassia Bingen heim. Der FSV. Mainz 05 erfocht einen nicht überzeugenden 2: 0- Sieg über die SpVg. Arheilgen, während der SV. Wiesbaden auch diesmal in einem 1: 1 in Langen einen kostbaren Punkt einbüßte. Die Punktekämpfe in der Gruppe Baden. Die drei Spiele des Sonntags brachten in dem Kampf um die so heiß ersehnten Punkte wohl die erwarteten Siege, verliefen aber sämtlich nicht ohne Ueberraschung. Als solche ist in erster Linie der eindrucksvolle Sieg zu buchen, den Phönix Karlsruhe nach durchweg guten Leistungen über den SC. Freiburg mit 5: 2 Toren errang. Einen Glücksieg erfocht SpVg. Freiburg über den FV. Rastatt 04 mit 1: 0, wobei das Resultat mindestens umgekehrt hätte lauten müssen. Nur mit Mühe und Not brachte der Freiburger FC. von Offenburg Sieg und Punkte mit nach Hause, denn diese lagen bei der Pause noch mit 2: 1 in Front und mußten erst nach dem Wechsel noch 3 Treffer hinnehmen( 2: 4). Gruppe Württemberg. Stuttgarter Kickers Union Bödingen 3: 1 VFR. Heilbronn Sportfreunde Stuttgart 5: 2 Germania Brögingen VfB. Stuttgart 3: 1 Stuttgarter SC. FC. Birkenfeld 4: 3. Nr. 68. Der Punktekampf in Gruppe Nordbayern. Das Programm in Gruppe Nordbayern war mager. Nur zwei Spiele fanden am Sonntag statt, da der dritte Kampf VFR. Fürth ASV. Nürnberg, den Nürnberg unverdient mit 1: 2 gewann, bereits am Samstag ausgetragen worden war. Wäh ren der FV. 04 Würzburg troh Ersah, darunter für Sepp Müller, einen ganz überlegenen 6: 0- Sieg über Franken Nürnberg landete, trennten sich Bayern Hof und 1. FC. Bayreuth unentschieden mit 1: 1. Gelegentlich der Feier des 25jährigen Jubiläums der SpVg. Fürth fand als Clou der Kampf SpBg. Fürth- 1. FC. Nürnberg, den die Kleeblättler sicher mit 5: 2( 4: 1) für sich entschieden. Die Anteilnahme der Oeffentlichkeit war begreif licherweise stark. Handball und Leichtathletik. Internationales Sportfest in Bochum. Bochum, 26. Auguſt( Drahtber.) Eine selten schöne sportliche Ausbeute brachte das internationale Sportfest des TSV. Bei prächtigem Sommerwetter sahen 7000 Zuschauer spannende Kämpfe und hervorragende Leistungen. Den Vogel schoß wieder der Reichswehrsoldat Hirschfeld ab, der mit 16,045 m seine: eigenen deutschen Rekord und die Weltbestleistung des Olympiasiegers Kud- USA. erheblich verbesserte. Altmeister Houben legte in 10,7 Gef. auf die 100 m Beschlag. Die Ergebnisse: 100 m: 1. Houben- Bochum 10,7 Gef., 2. Schüller- Krefeld Handbreite zur., 3. Hamm- USA. Handbreite zurück. 200 m: 1. Rörnig- Charlottenburg 21. Sef., 2. Houben 21,1 Sef., 3. Schüller- Krefeld Handbreite zurück. 400 m- Einladung: 1. Spencer- USA. 47,8 Set., 2. Taylor- USA. 48,2 Gef. 3. Story- Halle 49,1 Sef. 400 m- offen: 1. Krebs- Hamburg 49,9 Set., 2. Roßkamp- Duis burg 50,1 Set. 800 m: 1. Böcher- Berlin 2,00 Min., 2. Müller- Zehnlendorf 2,01 Min. 1500 m: 1. Krause- Berlin 4,01,8 Min., 2. Boltze- Hamburg 4,04 Min. 5000 m: 1. Kilp- Düsseldorf 15,30,6 Min. 2. Kohn- Berlin 15,35 Min., 3. Capp- Stettin 15,35,1 Min. 110 m Hürden: 1. Leistner- USA. 14,8 Set., 2. Maxwell- USA 15 Gef., 3. Steinhadt- Karlsruhe 15,1 Set. 400 m Hürden: 1. Leistner- USA. 55,5 Sek., 2. Neumann- Berlin 56 Gef. 4 mal 100 m: 1. SC. Charlottenburg 42,2 Gef., 2. USA. 42.4 Get. Olympische Staffel: 1. TSV. Bochum 3: 41,2 Min., 2. Münster 08 3: 42,7 Min. 3 mal 1000 m: 1. Preußen- Stettin 7:58 Min. Hochsprung: 1. Köpple- Stettin 1, 92 m, 2. Ladewig- Berlin 1,83 m. Weitsprung: 1. Meier- Charlottenburg 7,54 m, 2. Mölle- Köln 7,57 m, 3. Hamm- USA.( Olympiasieger) 7,30 m. Kugelstoßen: Hirschfeld- Allenstein 16,045 m( Neuer Weltre= kord). Distuswerfen: 1. Hirschfeld- Allenstein 42,62 m. Speerwerfen: 1. Schnaderh- Köln 59,11 m. * Leichtathletik in Wald. Das am Samstagabend in dem kleinen bergischen Städtchen Wald( bei Solingen) veranstaltete Leichtathletik- Meeting war bei einer Zuschauerzahl von 4000 ein hervorragender Erfolg, zumal auch die sportlichen Leistungen durchaus befriedigend waren. Ergebnisse. 100 m: 1. Rörnig Charlottenburg 10,6 Sef.; 2. Fischer- Düsseldorf 10,9 Sef. 400 m: 1. Dr. PeltzerStettin 50,1 Sef.; 2. Cornelius- Bochum 51 Set.; 3. Böcher- Berlin 51,2 Gef. 800 m: 1. Krause- Berlin 1: 58,3 Min.; 2. GawahnStettin 1: 59,2 Min. 2000 m: 1. Rapp- Stettin 5:43 Min.; 2. Schillgen- Darmstadt 5:43 Min. 4 mal 100 m Staffel: 1. SC. Charlottenburg 44,3 Set. Schwedenstaffel: 1. Teutonia Berlin( ohne Zeit); 2. Preußen Stettin. Kugelstoßen 1. HirschfeldAllenstein 15,20 m. Distuswerfen: 1. Hirschfeld 40,92 m. # Sp.- Bg 1900 Gießen gewinnt den Jugendvereinskampf gegen B.f.B. 05 Kurhessen Marburg mit 81: 62 Buntten. Es ist zu begrüßen, daß Marburg nun auch einmal aus seiner Reserve auf leichtathletischem Gebiet herausgetreten ist, indem die gut geleitete Jugendabteilung des V.f.B. 05 Kurhessen Marburg die 1900er zu einem Jugendvereinskampf einlud. Die am Sonntag im Marburger Stadion stattgehabte Veranstaltung zeigte einmal, welch' wertvolle Einrichtung die Vereinswettkämpfe bilden, andererseits dürfte sie dazu beigetragen haben, die bestehenden guten Beziehungen zwischen den beiden ältesten Lahnkreisvereinen zu fördern und zu festigen. Der Vereinskampf selbst zeitigte interessante Kämpfe bei teilweise vorzüglichen Leistungen. Die Abwidlung klappte in allen Teilen und ließ auf sorgsame Vorbereitung schließen. Leider wurden die Laufzeiten nicht unwesentlich durch die infolge Regens mitunter start aufgeweichte Bahn beeinträchtigt. In den Sprungfonkurrenzen hatte Marburg in dem Hochspringer Bettner, der 1,70 m bewältigte und somit unbedingt die beste Tagesleistung schuf, einen überragenden Mann. Ueberhaupt war das Material der Marburger A- Kl. ganz vorzüglich. Die 1900er, die dazu noch auf ihre beiden besten Leute verzichten mußten, zogen hier meistens den Kürzeren. In der B- Klasse war die Sache gerade umgekehrt, und in der C- Klasse hatten die Schimmelreiter überraschenderweise garnichts zu bestellen. Es zeigten beim Jahrgang 12/13 wieder ansprechende Leistungen: Schüz über 800( 2: 23,421), Balser im Weitsprung 5,44 m und Will im Mittwoch, den 29. August 1928. Rugelstoßen 11,30 m. Bei den Kleinsten gab Gräf stets den Ton an. Eine derartig hohe Punktzahl im Dreikampf wird wohl selten ein Jugendlicher dieser Klasse aufweisen können. Die Ergebnisse: Jahrgang 1910 11: Dreikampf: 1. Böttner( Mbg.) 254 P., 2. Wolf( Gießen) 227 P., 3. Wicht( Mbg.) 193 P. 100m: 1. Böttner( Mbg.) 12,2 Gef., 2. Stahmer( Mbg.) 12,4 Set., 3. Rosenau( Mbg.) 12,5 Sef. 400m: 1. Rau( Mbg.) 58,4 Set., 2. Burlon( Mbg.) 59,2 Sek., 3. Glagow( Gießen) 61,8 Sek. 1000 m: 1. Rueff( Mbg.) 3,052 Min., 2. Frank( Mbg.) 3,097 Min., 3. Speier( Gießen) 3,15 Min. Hochsprung: 1. Böttner( Mbg.) 1,70 m(!), 2. Wolf( Gießen) 1,55 m, 3. Schlarb( Gießen) 1,50 m.. Weitsprung: 1. Stahmer( Mbg.) 5,64 m, 2. Hannibal( Mbg.) 5,62 m, 3. Wicht( Mbg.) 5,40 m. Kugelstoßen: 1. Müller( Gießen) 14,01 m, 2. Wolf( Gießen) 12,60 m, 3. Böttner( Mbg.) 11,72 m. Speerwurf: 1. W. Schädla( Mbg.) 48,10 m, 2. Müller( Gießen) 42,45 m, 3. Böttner( Mbg.) 41,30 m. 4 x 100 m Staffel: 1. Marburg I. Staff. 49,8 Set., 2. Marburg II. Staff. 50,0 Sef., 3. Gießen I. Staff. 51,2 Set. Olympische Staffel: 1. Marburg I. Staff. 4,235 Min., 2. Marburg II. Staff. 4,25 Min., 3. Gießen I. Staff. 4,34* Min. Jahrgang 1912/13: Dreikampf: 1. Balser( Gießen) 249 P., 2. Becker( Gießen) 227 P., 3. Jungklaus( Mbg.) 212 P. 100 m: 1. Balser( Gießen) 12,7 Sef., 2. Guthardt( Gießen) 12,9 Set., 3. Becker( Gießen) 13,2 Gef. 200 m: 1. Balser( Gießen) 28,4 Set., 2. Schüz( Gießen) 29,3 Set., 3. Koch( Marbg.) 29,5 Sef. 800 m: 1. Schüz( Gießen) 2,23 Min., 2. Heinzer( Mbg.) 2,248 Min., 3. Stark( Mbg.) 2,32 Min. Weitsprung: 1. Balser( Gießen) 5,59 m, 2. Jungklaus( Mbg.) 5,25 m, 3. Guthardt( Gießen) 5,13 m. Kugelstoßen: 1. Will( Gießen) 11,30 m, 2. Becker( Gießen) 11,11 m, 3. Jungklaus( Mbg.) 10,36 m. ., Gießener Zeitung" Ballwurf: 1. Will( Gießen) 69,43 m, 2. Röll( Mbg.) 64,91 m, 3. Balser( Gießen) 61,78 m. 4 X 100 m Staffel: 1. Gießen 51,1 Sef., 2. Marburg 52,7 G., 3.- Schwedenstaffel: 1. Gießen 2,281 Min., 2. Marburg 2,31' Min., 3. Jahrgang 14 und jünger: Dreikampf: 1. Gräf( Gießen) 371 P., 2. Friggas( Gießen) 305 P., 3. Joh( Gießen) 265 P. 100 m: 1. Gräf( Gießen) 13,4 Set., 2. Friggas( Gießen) 13,5 Sek., 3. Joh( Gießen) 14,8 Sef. Weitsprung: 1. Gräf( Gießen) 5,14 m, 2. Friggas( Gießen) 4,72 m, 3. Joh( Gießen) 4,60 m. Ballwurf: 1. Gräf( Gießen) 71,- m, 2. Joh( Gießen) 58,85 m, 3. Hoffmann( Mbg.) 49,30 m. 4 x 100 m Staffel: 1. Gießen 56,4 Sef. 2. Marburg 60,-Set. Radfahren. Weltmeisterschaftsrevanche in Elberfeld. Nicht weniger als 20 000 Zuschauer versammelten sich am Freitagabend auf der Elberfelder Radrennbahn, um der SteherRevanche für die Weltmeisterschaft beizuwohnen. Sie begrüßten den neuen Weltmeister Walter Sawall begeistert. Sawall konnte allerdings ſeine Siege von Budapest nicht wiederholen, er hatte in beiden Läufen über 50 km Raddefekte, die ihn aus aussichtsreichen Positionen zurückwarfen. Die Ergebnisse: Steherrennen 50 km: 1. Krewer- Köln 37:48 Min., Linart- Belgien 120 m, 3. Breau- Paris 170 zur., 4. Sawall- Berlin 1995 m zur. 2. Lauf 50 km: 1. Linart 37:24 Min., 2. Krewer 20 m, 3. Breau 400 m, 4. Sawall 850 m zurück. Fliegerfahren: 1. Benninghoff- Dortmund, 2. Güthing- Düsseldorf, 3. Reusch- Köln. Krewer siegt in Frankfurt Die Radrennen auf der Frankfurter Stadionbahn fanden trotz des schönen Wetters am Samstagabend einen Besuch von nur etwa 5000 Zuschauern. Im ersten Lauf zum Großen Preis vom Main ging Krewer vom letzten Platz bald an die Spize, fiel jedoch durch Reifenschäden wieder auf den dritten Plaz Nr. 68. zurück, während die beiden Frankfurter Christmann und Böttgen durch gutes Fahren die beiden ersten Plätze belegen fonnten. Im zweiten Lauf konnte Krewer das verlorene Terrain aufholen und überlegen gewinnen, während Chriſtmann auf den zweiten Platz Beschlag legte. Die Ergebnisse: Großer Preis vom Main. 1. Lauf 40 km: 1. Christmann 32,04 Min., 2. Böttgen 620 m, 3. Krewer 1160 m. 2. Lauf 50 km: 1. Krewer 41,31 Min., 2. Snoek 829 m, 3. Christ mann 2080 m. Gesamtergebnis: 1. Krewer- Köln 88,400 km, 2. Christmann- Frankfurt 87,920 km, 3. Snoek- Holland. Gaumeisterschaft des Gau 71. 1000 m: 1. Koch- Offenbacher BC., 2. Schmitz- Adler- Frankfurt Handbreite. Endlauf der Zwei ten: 1. Müller- Germania- Frankfurt, 2. Rudolph- QuartettFrankfurt ½ Lg. Die Deutsche Straßenmeisterschaft der Berufsfahrer brachte folgendes Endergebnis: F. MantheyBerlin 59 P., 2. H. Nebe- Leipzig 54 P., 3. Br. Wolfe. Rund um Hannover, eine Straßenfernfahrt über 246,2 km wurde eine Beute von Stübbecke- Westig vor Elpel- Breslau. In Paris siegte beim internationalen Fliegerfahren Weltmeister Michard gegen Oszmella- Köln klar. Den Endlauf der zweiten gewann Faucheur vor Schilles und Vailliez und den der Dritten Fricke Hannover gegen Degraeve und Bossi. Weltmeister Sawall wurde auf der Rütt- Arena, wo er sämtliche Rennen gewann, besonders geehrt. Die Gemeinde Erkner hat eine Straße nach ihm benannt. Der Große Opelpreis von Hessen- Nassau über 180 km zwischen Offenbach und Mainz sah StölpelBerlin in 5.17.50 Std. vor Mezze- Dortmund, Wiegand Chemnitz und Bußhardt- Berlin in Klasse A siegreich. In Klasse B gewann BuschOpel- Rüsselsheim in 5.22.20 Std. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Bezug Redaktionsi lenbung ni 41.80 Be Reichsto mägigen 3 in BadenReigsm tember in des ADAC nimmt, als Der öft palt bejglo gen für ei rigen Befte Argent nächst dem Der li Genf eing ficht, den bebatte üb Bersamml Fahren Sie ein PRESTO Rad, es ist beste Qualität zu billigstem Preis! Unübertroffen leicht. Lauf, schnittiger Bau, elegante Ausstattung ( auch in geschmackvoller bunter Emaillierung) und gediegenste Ausführung Günstige Zahlungsbedingungen! Verkauf durch: Jakob Schupp, Gießen, Seltersweg 83 Die ganze Welt im eigenen Heim - Nichts Schöneres gibt es, als sich gemütlich daheim sitzend alle fernen Sende stationen ,, heranzuholen". - Man weiß ja auch genau, ob Rom, ob Paris jetzt sendet/ was Langenberg jetzt bringt und welche Musik gerade aus Barcelona ertönt... denn: ,, Der Deutsche Rundfunk", die älteste und größte Funkzeitschrift, bringt ja wöchentlich alle ausführlichen Programme aller in- und ausländischen Sender. Heft 50 Pf. Monatsbezug RM 2,- durch das Postamt od. eine Buchhandlung. Probeheft umsonst vom Verlag, Berlin N 24 Ein weitblickender Geſchäftsmann foll feine Zeitungsreklame nicht einfchränken Das Publikum merkt gar rasch einen solchen Rückgang und schließt daraus auf einen Rückgang der Firma! Es ist auch wichtig, dass die Reklamen und Anzeigen nicht immer in ein- und derselben Zeitung veröffentlicht werden. Die Anzeigen den verschiedenen Zeitungen wechselweise und damit allen Bevölkerungskreisen zu lesen gegeben, das gibt dem Geschäftsmann weit eher die Möglichkeit, neue Kunden zu werben, oder eine Ware etc. gründlich anzubieten. Wer inserieren muss, benutze deshalb auch nachstehende Zeitungen: ,, Hess. Hausbesitzer- Zeitung" Auflage 12100 ,, Gießener Zeitung" ,, Hessischer Kamerad".. ,, Allgem. Hess. Sportzeitung" Der i nister des flag, be gen, ange Ein greß her zent der in Londo als Nad ten Call Sugo Vo lionen Es lag dem An zu einer äußerste Stinnes wußte, Bei wissersch fonnte rechterho hafteten Der Eise übergest Moment Auflage 51500 Es der Af Riefen von W ,, Hess. Handwerk u. Gewerbe" Auflage 36700 Kornfranck 200000 Zeitungen in über 1000 Orten 100 Tassen aus 1/2 Pfund für 30 Pfg. gesund rote clas tägliche Brot! Warum enoig zu Miete wohnen? Baue mit Eigenheim- Baugeld der Baufparkaffe der Gemeinschaft der Freunde Gemeinnügige Gefellihaft mit befchränkt. Haftung Duftenrot Dürttemberg Unkündbare Tilgungsdarlehen zu 4 oder 5% Zins In 3% labren wurden 3701 Baufparern über 58 mill, Rm. zur Derfügung gestellt. Sofortige Darieben werden nicht gegeben. werden monatlich im Volksstaat Hessen und angrenzenden Gebieten durch meinen Verlag zuverlässig verbreitet. Wer von einer Stelle aus eine Sache weitest bekannt geben will, der wende sich umgehend an die Geschäftsstelle ALBIN KLEIN, GIESSEN Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller, gegründet 1783 Spezialdruckerei für Geschäfts- und Vereinsdrucksachen Rotations- und Setzmaschinenbetrib Südanlage 21* Fernsprecher 2525 u. 2526 Der Hi nahme. sich hie Deffenti Gebieter Diese V Ausland land, Fr len führe fait in Der Reid sich um einmal geben, w meldung Di ist Donn gonnen iter Pr weiter S litauijdje Da man ler abma Fernsprecher 2525 u. 2526 der che Der De