Nr. 93 Gießener Seifung ihr. Halbleinen anns Verlag, annter Biologe, e naturliebende iber das Lehen eine jahrzehnte Wissen um die its- und Pflich in dieser Er er, handlungs jeften, die uns das Buch ge bisher von die unend und be aren Geschöpfen ch nur bestens uch für Kinder ener, geschrieben n. Halbl. 5,- Wer dies Buch Weihnacht. Das Ja, so ist es!". Derfroh wirklich wer die Stim t, der halte fie it diesem echten dig machen für geschenkt, wird en Weihnachts: heiligen Abend wahrer Freude Mieteinigungsordnungen über Textausgabe. g zu: Stümper ft". Geh. Mt. Texte der neuMärz herausge n in Gießen. nn, den. ise ten. 100 500 600 000 1 en itet. EN u. 2526 weite Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd fendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert 41. Jahrg. Politische Tagesschau. Reichsaußenminister Dr. Stresemann hält an seinem Entschlusse fest, sich an der Dezembertagung des Völkerbundsrates persönlich zu beteiligen. Nachdem das Agreement für die Uebernahme des deutschen Botschafterpostens in Moskau für den Ministerialdirektor Dr. von Dirksen durch die Sowjetregierung erteilt worden ist, steht nunmehr die endgültige Ernennung zum Botschafter auf Deutschlands wichtigstem Auslandsposten bevor. * Mit der Revisionsverhandlung in der Angelegenheit des Schiedsspruches im Eisenkonflikt vor dem Reichsarbeitsgericht ist nicht vor dem 15. bis 20. Dezember zu rechnen. * Der amerikanische Botschafter Schurmann ist in Plymonth eingetroffen und befindet sich auf der Rückfahrt nach Berlin. * Am 28. November trifft Sir Eric Drummond, der Generalsekretär des Völkerbundes, zu einem kurzen Aufenthalt in der Reichshauptstadt ein. Am Montag fand die erste Begegnung zwischen den Führern der deutschen Handelsdelegation und dem Führer der russischen Delegation statt. Die erste Vollfigung war auf gestern anberaumt worden. Zwischen Ungarn und Polen wurde ein Schieds- und Ver= gleichsvertrag abgeschlossen. * Zwischen Griechenland und der Türkei sind Uneinigkeiten über den Bevölkerungsaustausch eingetreten. Weitere Aussperrungen. Arnsberg. Nach Mitteilung der Regierung in Arnsberg nehmen die Auswirkungen der Aussperrung im Regierungsbe= zirk Arnsberg von Tag zu Tag zu. Die Zahl der mittelbar oder unmittelbar durch die Aussperrung voll erwerbslos gewordenen Arbeiter innerhalb des Regierungsbezirkes beträgt 100 000. Die Zahl der Stillegungsanträge ist in stetem Steigen begriffen. Bisher sind innerhalb des Regierungsbezirkes unter Berufung auf den Konflikt bei Nordwest 83 Stillegungsanträge gestellt worden. Infolge dieser Stillegungen werden 15 000 Arbeitetr zur Entlassung fommen, soweit sie nicht schon entlassen sind. Im Siegerländer Wirtschaftsgebiet sind Stillegungsanträge einge= reicht, durch die etwa 10 000 Arbeiter betroffen werden dürften. Bauernaufstand in Rußland. Wie der Warschauer„ Kurjer Poranny" meldet, sind in Wilna Nachrichten über einen Bauernaufstand in dem sowjetrussischen Bezirk Witebsk verbreitet. Die Bauern ermordeten in dieser Gegend Sowjetfunktionäre und die Redakteure der fommunistischen Zeitungen. Weberdies wurden in mehreren Dörfern die Gebäude der Sowjeteinrichtungen demoliert und die Leninbilder vernichtet. Rote Truppen sollen den Ausstand niedergeworfen haben. Auf Seiten der Aufständischen werden viele Tote und Verwundete gezählt. Dezembertagung des Hessischen Landtages. Das Plenum des Hessischen Landtags ist für Montag, den 3. Dezember, vormittags 10 Uhr, einberufen. Die Tagesord= nung umfaßt 87 Punkte. Die Tagesordnung sieht die Beratung des Stellenplanes zur Besoldungsordnung, die Beratung der in den Ausschüssen vorbereitenden Steuergesetzentwürfe sowie sonstige Regierungsvorlagen und Anträge vor. Die Plenarsizungen werden wohl zwei Wochen in Anspruch nehmen. In der ersten Woche wird mit Rücksicht auf den Reichsparteitag des Zentrums nur bis einschließlich Mittwoch getagt. Admiral Scheer t. Admiral Scheer, der Sieger der Schlacht am Skagerrak, ist in der Nacht vom Sonntag zum Montag am Herzschlag plötzlich gestorben. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckionto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 28. November 1928 Das Beileid des Reichspräsidenten. Berlin. Der Reichspräsident hat an die Tochter des verstor benen Admirals Scheer folgendes Beileidstelegramm gerichtet: Die Nachricht von dem so unerwarteten Tode Jhres Vaters, des Admirals Scheer, den ich erst vor wenigen Tagen in voller Gesundheit bei mir gesehen habe, hat mich tief erschüttert. Ich bitte Sie und die Ihren, den Ausdruck meiner herzlichen Anteilnahme an ihrem großen Schmerz entgegenzunehmen und versichert zu sein, daß ich dem ruhmreichen Führer der deutschen Flotte, dessen Name mit der Seeschlacht im Skagerrak in der Geschichte Deutschlands weiterleben wird, stets ein ehrendes kameradschaftliches Gedächtnis bewahren werde. gez. v. Hindenburg, Reichspräsident." Berlin. Reichskanzler Müller hat anläßlich des Ablebens des Admirals Scheer der Tochter des Verstorbenen, zugleich im Namen der Reichsregierung, seine aufrichtige Teilnahme telegraphisch ausgesprochen. London. Die britische Admiralität hat an die deutsche Matineleitung zum Tode des Admivals Scheer eine Beileidslundgebung gerichtet. Das Befinden des Königs Georgs. London, 27. 11. Nach dem letzten Bulletin über das Befinden des Königs ist das Fieber des Kranken, zu dessen Lungenentzündung eine Entzündung des Rippenfells hinzugetreten ist, etwas gesunken. Stürme und Schiffsverluste. Der nun fast acht Tage ununterbrochen anhaltende Sturm hat während des Wochenendes der Schiffahrt ungeheuren Scha: den zugefügt. Nicht weniger als 21 Schiffe find verloren ge= gangen. Die Besagungen wurden zum größten Teil gerettet. Die Meteorologen haben für den ungeheuren Sturm teine einwandfreie Erklärung und führen ihn auf eine mögliche Verbindung mit unterirdischen vulkanischen Ausbrüchen zurück. Aus der Fülle der Schreckensmeldungen. Berlin. Das deutsche Schulschiff„ Pommern" ist 25 Seemeilen westlich von Guernsey gesunken. Der deutsche Dampfer ,, Seros" hat die ganze Besatzung von 84 Köpfen einschließlich des Kapitäns gerettet. Lübed. Nach Funksprüchen der englischen Reederei, deren Dampfer sich an der Rettungsarbeit des untergegangenen deutschen Dampfers„ Herrenwyk" beteiligt hatte, ist die weitere Bergungsarbeit erfolglos geblieben. Es muß also damit getechnet werden, daß von der 27 Mann starken Besatzung des Dampfers„ Herrenwyt" 14 Mann in den Wellen umgekommen sind. Kiel. In dem Sturm am Montag ist der Kieler Dampfer ,, Käthe Grammerstorf" auf der Reise von England nach Stettin in der Nordsee gesunken. Der italienische Dampfer„, Salento" ist ungefähr vier Kilometer südlich von muiden ge= strandet. Die gesamte 25 Mann starte Besatzung dürfte umgekommen sein. Der griechische Dampfer„ Eugenia" strandete auf dem Wege von Rotterdam nach Amsterdam bei Helder. Das Schiff ist 4660 Brutto- Tonnen groß. Wie aus Dem Heler gemeldet wird, konnte das dort stationierte Rettungsboot von dem hilflos im Sturm treibenden deutschen Leichterschiff„ Peter Shoop" die auf ihm noch verbliebenen drei Mitglieder der Bemannung, die in völlig erschöpftem Zustande waren, retten und nach Dem Helder bringen. Das Rettungsboot ist inzwischen wieder ausgefahren, um dem deutschen Dampfer ,, Rudelsheim", der SOS- Rufe aussandte, zu Hilfe zu eilen. Samstag abend ist der deutsche Schlepper ,, Fair Play" mit fünf Verletzten an Bord im Hafen von Helder angekommen. Das Schiff war mit einem Salzschiff im Schlepptau auf dem Wege von Curhaven nach Zaandam und ist am Freitag an der holländischen Küste in das Unwetter geraten. Die Schlepptaue rissen. Ein holländischer Dampfer, der auf der Reise von Newcastle nach Bremen war; verlor in dem schweren Wetter in der Wesermündung die Decklast. Ein anderer Dampfer ist von drei Lotsen, die sich noch an Bord befanden, verlassen worden, da feine Bergungsmöglichkeit mehr besteht. Der lettische Dampfer ,, Kati" aus Riga meldet funkentelegraphisch, daß er fünf Seemeilen vor Borkum in Seenot geraten ist. Der Dampfer ,, Sultan" meldet, daß er bei Norddeich ein in Seenot befindliches Fahrzeug gesehen habe, dem Mast und Ruder gebrochen seien. Der Heringslogger ,, Ella" mußte mit Schlepperhilfe flottgemacht werden. Nach einer Meldung aus Kopenhagen ist der dänische Fischdampfer ,, Syrene" mit der Besatzung im Sturm untergegangen. Volksbegehren Von der mannigfachen Kritik an dem Plane des Ctahlhelm- Volksbegehrens ist für uns nur die von nationalistischer Seite vorgebrachte von Interesse; denn mit allen denen, die einen Angriff gegen das korrupte parlamentarische System überhaupt ablehnen( einschließlich der Deutschen Volkspartei) verbindet uns nichts Gemeinsames mehr, worüber zu diskutieren sich lohnte. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lofal 12 Pig., die 90mm breite Rellame- Petitzeile 96 Pig Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 94 Stände und die Bünde. Da die Gemeinschaften ein eigener überindividueller Geist belebt, sind sie fähig zur Bildung eines eigenen autonomen Willens. Masse ist Vielheit schlechthin, ist willenlose Herde, blöde Materie, Gebilde von Sanddünen, deren Gestalt der be= stimmt, der sich die Maschinen zu ihrer Bearbeitung leisten kann! Auf dieser Sand ist der Staat von Weimar aufgebaut, und damit denen ausgeliefert, die das erforderliche Geld zur Bearbeitung der Masse auswerfen können. Das Volk in seinen organischen Gemeinschaften kann das Mittel des ,, Massenbegehrens" anwenden, um seinen Willen gegen die entwurzelte Masse und ihre volksfeindlichen Treiber durchzusetzen, wenn diese Gemeinschaften das verfassungsmäßige Mittel aufbringen: die Stimmenmehrheit. Und an diesem Punkte erhebt die nationalistische Kritik mit Recht ihre war= nende Stimme. Denn an der Frage, wie diese Stimmenzahl zu erreichen ist, entscheidet sich, ob die Träger des Volksbe= gehrens mit überlegener Sicherheit den Weg des deutschen Nationalismus weiterschreiten oder ob sie in übereiltem, instinktlosem Eifer sich auf den Boden der Gegner locken lassen, um dort mit verfehlten Experimenten zu scheitern. - Man kann das Massenbegehren so durchzuführen versuchen, daß man an den Einzelnen bezw. an die Vielheit der Einzelnen, an die Masse appelliert. Dann steht das Ergebnis in unmittelbar proportionalem Verhältnis zu den Mitteln, die von den Konkurrenten zur Bearbeitung des einzelnen SpießVerzeihung: Staatsbürgers und der Masse derselben aufge= wendet werden können. Allenfalls spielt noch die Windrichtung einer vorhandenen allgemeinen Massenstimmung für die Bildung der Sanddünen des Abstimmungsergebnisses eine Rolle. Welchen Erfolg ein von unserer Seite an die Massen gerichteter Appell haben könnte, läßt sich durch Vergleich der finanziellen Mittel unter Berücksichtigung der herrschenden Massenströmungen mit ziemlicher Genauigkeit berechnen. Und selbst wenn durch besonders glückliche Umstände dieser Weg zum Ziele führte, bleibt ein weiteres Argument der Kritik beachtlich: daß dann nach der Verfassungsänderung die Reichsleitung mit jeder Präsidentenwahl dem gleichen Zufallsspiel der Massenabstimmung ausgeliefert ist. Glaubt man ernsthaft, in der Werbung um die Gunst der Massen immer die Oberhand behalten zu können? Wir bezweifeln das und sehen in dieser Einsicht kein Bekenntnis der Schwäche: es gibt Angelegenheiten, in denen man stolz darauf sein kann, in dieser Hinsicht dem Gegner nicht gewachsen zu sein! - Es gibt aber auch einen andern Weg, die verfassungsmäßige Stimmenzahl des Massenbegehrens zu erreichen: Die organischen Gemeinschaften des Volkes können die Kolonnen ihrer Angehörigen aufmarschieren lassen, um mit dem demofratischen Mittel der Abstimmung die entwurzelte Mcasse niederzuringen. Zwar die Bünde sind nur Stoßtrupps, und hier entscheidet nicht die Qualität, sondern die Zahl. Aber noch lebt der größere Teil unseres Volkes in wenn auch starf erschütterten ständischen Zusammenhängen; es kommt darauf an, jeden Einzelnen von dieser Seite her zu erfassen und ihn wieder so eng mit seiner ständischen Gemeinschaft zu verknüpfen, daß er marschiert, wenn seine Führer ihn rusen. Und es gilt, die ständischen Gruppen selbst zu mobilisieren, ihnen die Erkenntnis ihrer Gefahr und ihrer politischen Verantwor tung einzuhämmern, bis sie geschlossen einrüden in die an= griffsbereite Front des Nationalismus. Ist das erreicht, so läßt sich unser Marsch auf die Macht mathematisch genau vorausberech= nen, mit oder ohne Volksbegehren; und nur unter dieser Voraussetzung hat die Verfassungsänderung einen Sinn, denn nur so wird sie uns und nicht dem Zufall oder den Gegnern die Staatsmacht bleibend in die Hände geben. Das äußere Zeichen des Volksentscheides mit diesen un= seren Mitteln wäre, daß er von unserer Seite ohne jede Agitation im herkömmlichen Sinne durchgeführt würde. Keine Wahlversammlung, kein Geschrei, aber jeder Deutsche, der zu uns gehört, würde von seiner geistigen oder ständischen Gemeinschaft aufgerufen und in Front gestellt. Das Experimentieren mit den Mitteln der Gegner, die untauglichen VerDie Kritik einzelner nationalistischer Kreise enthält rich suche in nationalem Massenzauber müssen endgültig zu Ende tige und falsche Ueberlegungen. Unzulänglich ist jedenfalls das Argument, daß ein von der Weimarer Verfassung gegebenes politisches Mittel eben des halb von vornherein abzulehnen sei. Wir haben immer betont, daß die nationalrevolutionäre Idee Sache des Ziels und nicht der Mittel ist. Die richtigen kritischen Gedanken finden sich in unserer folgenden grundsätzlichen Stellungnahme wieder: ,, Volks" begehren nennt zu unrecht die Weimarer Verfas sung dieses staatsrechtliche Institut, das man besser als ,, Massenbegehren" bezeichnen sollte. Denn die Weimarer Demokratie ( was auch zu deutsch eigentlich„ Volksstaat" heißt) tennt nur zwei Faktoren als politische Rechtsträger: den Einzelnen und die Masse, bezw. Mehrheit.( Daß hinter beiden als tatsächliche Machthaber und Drahtzieher die Parteien und das Geld stehen, davon sagt die Verfassung nichts!) Masse aber ist nicht Volk. Volt ist der in Lebens- und Funktionskreise gegliederte Gesamtorganismus gleichen Blutes und gleicher Art. Seine politischen Erscheinungsformen sind Gemeinschaften, in denen die Menschen entweder nach ihrem Berufe oder nach geistigen Gemeinsamkeiten gebunden die sind; für unsere Tage können wir rundheraus nennen: sein. - Wir sind uns darüber klar, daß die Voraussetzungen für dieses Vorgehen noch lange nicht gegeben sind. Noch schlofen die Stände und erschauern leise, wenn man ihnen von politischen Aufgaben spricht. Wo wir lebendige, tampffähige Gemeinschajten erwarten, sehen wir Sekretäre, Steuerberatungsstellen und einen Haufen nörgelnder, aber feiger Spießer. Ob die steigende Not hier läuternd wirkt, wir wissen es noch nicht. Daß aber trotzdem unser Weg der richtige ist, beweist uns die Jugend. Jungbauern- und Artamanenbünde zeigen uns deutsches Landvolk, das seiner selbst bewußt ist, im Werden. Junghandwerkerkreise beweisen, daß noch ein gesunder bürgerlicher Mittelstand aus den Trümmern städtischen Niedergangs emporstrebt. Junge Arbeiter und Angestellte reihen sich ge= schlossen ein in die Front des Nationalismus. Was hier im Werden ist, bleibt gefeit gegen den Geld- und Massenzauber des herrschenden Systems. Deshalb können wir wenn auch jede Faser nach dem Vorstoß bebt auf den Augenblick des Angriffs warten. Und deshalb warnen auch wir vor Experimenten mit Mitteln, die dem Wesen der Gegner entsprechen, nicht dem unseren. Ein Volksentscheid der Bünde und Stände wird uns in vorderster Front finden. - Mittwoch, de Mittwoch, den 28. November 1928. Lokales. Hochwasser und Sturm in Oberhessen. Am Totensonntag ging über Gießen und dem ganzen nördlichen Oberhessen den ganzen Tag über schwerer Regen nieder. Wieseck und Lahn sind gewaltig angeschwollen und stellenweise über die User getreten, wobei die Aecker und Wiesen weithin überschwemmt wurden. In den späten Abendstunden kam ein Gewitter zur Entladung, das furchtbare Regengüsse brachte. Damit zusammenhängend und dann die ganze Nacht andauernd brauste ein gewaltiger Sturm über das Land, der schweren Schaden anrichtete, z. B. in den Außenbezirken von Gießen und im Gießener Stadtwald eine ganze Anzahl Bäume umriß, wodurch die elektrische Stromleitung und die Fernsprechverbindung teilweise zerstört wurden. * Ernannt wurde: am 13. November: der Veterinärarzt Dr. Dietrich Küst in Springe a. D. mit Wirkung vom 16. November ab zum außerordentlichen Professor für Geburtshilfe und Poliklinik an der veterinär- medezinischen Fakultät der LandesUniversität Gießen. * Der Polizeibericht meldet an Diebstählen: In der Zeit vom 13. bis 15. November 1928 wurden aus einer Wohnung im Seltersweg folgende Gegenstände entwendet: Eine Stahltassette mit 16 R. M. in bar, eine silberne Herrenuhr mit Doppelreihiger Unionkette, ein goldener Ring mit blauem Stein, ein silbernes Taschenmesser und ein silbernes Kragenkettchen. Außerdem Visitenkarten auf den Namen„ Heinrich Meister, Gießen." Die Uhr ist mit Goldrand und deutschen Ziffern versehen und trägt das Lagerbuch Nr. 14 100, das Gehäuse die Nr. 286 800 und die Buchstaben„ H. M.“ In der Nacht vom 22. auf 23. November 1928 wurde in der Wagengasse ein neuer Mülleimer mit der Nr. 1334 entwendet.- Am 27. November 1928, während der Mittagspause, wurde in dem Geschäftslokal des Konsumvereins ein Einbruch verübt. Entwendet wurden aus der Registrierkasse etwa 140 R.-M. Bargeld und Sparmarfen mi den Nummern 500 bis 750. - Personen, die sachdienliche Angaben zur Herbeischaffung des Diebesgutes und Ermittelung der Täter machen können, werden gebeten, der Kriminal- Abteilung Nachricht zu geben. * Eine Tagung des Provinzialverbandes Oberhessen und des Hessischen Landgemeindetags wird hier am kommenden Freitag unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Dr. Völsing- Alsfeld abgehalten. * Die Adventszeit. Am Vorabend des 1. Advents( 1. Dezember 1928) sowie in der ganzen Adventszeit dürfen öffent: liche Tanzbelustigungen nicht stattfinden. Auch sind für den 1. Weihnachtsfeiertag und für den Vorabend desselben sonstige öffentliche Lustbarkeiten untersagt. Theatralische Aufführungen, Vorführungen in Lichtspielhäusern und Konzerte an den beiden Tagen werden nur dann zugelassen, wenn die Darbietungen ernsten oder belehrenden Inhalts sind und der besonderen Weihe dieser Tage angepaßt werden, ebenso rein sportliche Veranstaltungen, die ohne öffentliche Umzüge oder Musik stattfinden. - ,, Gießener Zeitung 44 der Universität begaben sich in die Vorhalle der Aula. Dr. Lic. Adolph weihte in burzen Worten die Ehrentafel, auf der die Namen von 18 gefallenen Dozenten und 243 Studenten stehen. Rektor Professor Dr. Herzog, Student Henningsen und Oberbürgermeister Dr. Keller- Gießen legten Kränze nieder. Damit hatte die eindrucksvolle Feier, der zahlreiche Angehörige der Gefallenen beiwohnten, ihren Abschluß. Der Vorraum der Neuen Aula ist durch den Münchener Künstler Scherbaum in eine würdige Ehrenhalle umgewandelt worden. Unter den Namen steht der Wahlspruch der Universität Gießen: ,, Litiris et armis ad utrumque parati“. * Schützt die Wasserleitungen vor Frost! Vor Eintritt in die talte Jahreszeit ist es dringend erforderlich, Wasserleitungen und Wassermesser, die nicht frostfrei liegen, zu schützen. Die Anschlußnehmer der Wasserwerke sind für Schäden haftbar. Die Wasserleitungen in den Gärten dreht man am besten auf und läßt das Wasser im Keller an der Wasseruhr auslaufen, so daß das Rohr in der kalten Jahreszeit leersteht. Wasserleitungen und Wassermesser, die im Winter gebraucht werden, schütze man durch Umwickeln mit Stroh oder Lumpen. Vor allem soll man auf Wasserleitungen achten, die in Außenwänden liegen. Am besten entleert man auch diese vor dem Eintritt in die falten Nächte. Für Fernsprechteilnehmer. Die Arbeiten für die Errichtung des Selbstanschlußbetriebs im Gießener Ortsfernsprechnet sind bereits in vollen Gange. Die Auslegung der Kabel ist zum größten Teil schon durchgeführt. Demnächst soll nun mit dem Umbau der Teilnehmersprechstellen begonnen werden. Der Selbstanschlußbetrieb erfordert völlig andere Apparate, die wegen der großen Zahl der nun zu ändernden Sprechstellen nach und nach vor der Umstellung des Betriebs eingebaut werden müssen. Die bisherigen Apparate werden aber erst mit der Beiriebsänderung entbehr| lich. Es läßt sich daher leider nicht umgehen, daß bis zur Inbetriebnahme des neuen Amtes, die voraussichtlich im Mai zu erwarten ist, bei jeder Sprechstelle für eine gewisse Zeit neben dem bisherigen Apparat gleichzeitig der neue vorhanden ist. Die dadurch bedingte Unbequemlichkeit und Raum beschränkung muß mit in Kauf genommen werden; dafür sind auch die späteren Vorteile des Selbstanschlußbetriebs recht groß. * Die Enthüllung des Ehrenmales für die gefallenen Angehörigen der Universität fand Samstag in feierlicher Weise im Beisein der Vertreter von Regierung Ministerialrat Dr. Böhlein und sämtlichen Behörden statt. Die Feier wurde eröffnet durch den Einzug der studentischen Korporationen in Wichs mit umflorten Fahnen, dann folgte der Rektor mit den Dekanen der Fakultäten, die Dozenten, Professoren und Beamten der Universität. Nach einem Präludium hielt Rektor Professor Dr. Herzog die Gedächtnisrede, in der er die Gefallenen als. leuchtende Vorbilder für die jetzige und kommende Generation feierte. Der Vorsitzende der Gießener Studentenschaft, stud med. Henningsen, fordert die Kommilitonen auf, im Geiste der Gefallenen zu handeln, der Volksgemeinschaft, dem Vaterland zu dienen. Hierauf wurde das Lied gesungen:„ Ich hatt' einen Kameraden". Die Fahnenabteilungen und der Lehrkörper Aus meiner Husarenzeit. Jugenderinnerungen von Georg von Ompteda. ( 1. Fortsetzung.) Uebrigens entstand mir bisweilen ein Retter in Gestalt des Premierlieutnants von Laffert. Er wußte, daß mein Tag schon um vier Uhr begonnen hatte. Sobald er nun meine Müdigkeit sah, erhob er sich und nahm mich mit. Als er, über dreißig Jahre später, Kommandierender General des neunzehnten Armeekorps im Felde war- wo er leider auch gestorben ist, haben wir solche und andere Erinnerungen im Trommelfeuer der Sommeschlacht aufgefrischt. Welch vornehme Seele in diesem Manne wohnte, will ich bei dieser Gelegenheit erzählen. Jahrelang stand ich bei der Schwadron des Rittmeisters von Carlowitz, eines im Sattel ungewöhnlich befähigten Mannes, bei dem man eins gewiß lernte, nämlich Reiten. Als ich nun mit solcher Vorbildung zu Lafferts Schwadron kam, übergab er mir die Dressurabteilung, weil er bei langjährigem Dienste außerhalb der Front, wie der kluge Mann sehr wohl wußte, kein ,, Dresseur" war. Kurz vor der Besichtigung übernahm er die Abteilung selbst und erntete großes Lob damit. Nun dachte ich im Stillen: Na ja, und ich habe die Schinderei gehabt! Doch mein Rittmeister meldete, warum er. im Interesse des Dienstes, mir die Ausbildung übertragen habe. Dem aufrechten Mann wurde das nur hoch angerechnet. Nr. 94. Aus Nah und Fern. Friedberg. Auf unaufgeklärte Weise explodierte in der hiesigen Zuckerfabrik eine mit schwefliger Säure gefüllte Stahlflasche. Durch den starken Luftdruck scheint der mit dem Anschluß beschäftigte Arbeiter gegen die Wand der Saturationspfanne geschleudert worden zu sein, wobei er schwere Verletzungen erlitt. Ein anderer Arbeiter, der ihm bei der Arbeit geholfen hatte, erlitt durch ausströmende Gase im Gesicht Verletzungen. Dieser Unglücksfall ist in furzer Zeit der dritte in der Zuckerfabrik. Bei den vorhergehenden Unglücksfällen waren zwei Tote zu beklagen. Bei der neuen Betriebsweise fällt im Ortsverkehr jede Mitwirkung der Bemtinnen der Vermittlungsstelle weg. Der Teilnehmer ,, wählt" mittels einer Nummernscheibe die gewünschte Anschlußnummer selbst und stellt damit die Verbindung auch selbst her. Ebenso wird am Schlusse des Gesprächs die Verbindung durch das bloße Einhängen des Hörers oder durch das Auflegen des Handapparats auf die Gabel von selbst getrennt. Ein Uebersehen des Schlußzeichens durch die Beamtin der Vermittlungsstelle und längeres Warten auf die Auftrennung der Verbindung kann daher nicht mehr vorkommen. Auch Hörfehler bei der Nummernangabe sind künftig ausgeschlossen. Eine ganze Anzahl von Fehlerquellen scheidet aus dem Betrieb aus; infolgedessen wird fünftig mancher Aerger und mancher Zeitverlust wegfallen. Auch das so oft vermutete und beklagte Mithören seitens der Schrankbeamtinnen wird durch den SaBetrieb unmöglich gemacht. Die neue Betriebsweise erfordert aber auch größere Aufmerksamkeit des Teilnehmers. Es kann daher nur dringend empfohlen werden, die Gebrauchsanweisungen, die jedem Teilnehmer rechtzeitig ausgehändigt werden, recht genau zu lesen und gut aufzuheben, besonders aber auch die Anwesenheit des Telegraphenbaupersonals gelegentlich des Einbaus der neuen Apparate zu benutzen um sich und den für die Bedienung des Apparats sonst in Betracht kommenden Personen, Familienmitgliedern, Angestellten usw. deren Handhabung erklären zu lassen. Es war ganz lehrreich, als„, Husar" Dinge kennenzulernen, die man als Fähnrich vielleicht, als Offizier aber niemals erfahren haben würde. So nannten die Husaren ihren Rittmeister bei seinem Vornamen„ Philipp". Immer wurde gemeldet, welcher Laune ,, Philipp" sei. Als Gradmesser diente merkwürdigerweise seine Mütze. Und das kam so: Im allge meinen war ja die Uniform bis zur zulässigen Kragenhöhe in Zentimetern geregelt. Dennoch gab es wechselnde„ Moden", genau so wie bei den Damen die Keulenärmel oder den cul de Paris. In andern Armeen war es auch nicht anders. In Desterreich z. B. nahmen zu gewisser Zeit die Offizierskappen eine abenteuerliche Höhe an. Es war bekannt, daß man damit vor dem alten Franz Joseph nicht hätte erscheinen dürfen. Wie er denn einmal über die Kappe des Deutschen Kaisers tief Jeder kluge Geschäftsmann benutze die überall beliebten Reichssteuer- Kaffebücher von Albin Klein, Gießen. Grünberg. Jm hiesigen Stadtwald verunglückte am Montagmorgen der etwa 18 Jahre alte Arbeiter Ernst Fißler, Sohn eines hiesigen Schuhmachermeisters, beim Holzfällen tödlich. Laubach. Eine wichtige Neuerung für die Besucher und Ausflügler unserer Stadt ist die Errichtung einer Schutzhütte auf dem schön gelegenen Ramsberg. Die Schutzhütte wird einen Flächeninhalt von 36 Quadratmetern erhalten und soll im Frühjahr fertig werden. Schlitz. Die Rechner des Schliherlandes hielten hier ihre diesjährige Jahresversammlung ab. Lauterbach. In dem Färbereianbau auf dem Grundstück der Witwe Jakob, in welchem der Viehhändler Straß ein Strohlager hatte, entstand aus bis jetzt noch nicht geklärter Ursache Feuer, das sich sehr rasch über das Gebäude und über die angrenzenden Scheunen und Stallungen ausdehnte. Der Arbeit der Feuerwehr war es zu danken, daß der Brand sich nicht noch weiter ausdehnen konnte. gekränkt gewesen sein soll, obwohl sein Gast ahnungslos nur das trug, was ihm der Wiener Schneider angefertigt hatte. Auch die Knöpfe am Mantel, die von den Schultern herab sich verjüngten, rückten plötzlich oben ein, so daß sie schließlich gleichläufig herabzogen. Ebenso war es mit den Mützen. Hatte der Oberteil bisher Tellerform gehabt, so war damals die Mode aufgekommen, daß er fast zum gleichen Umfang schwand wie das Stirnband, somit ein zündhütchenartiges Gebilde entstand. Wenn nun nachmittags der Rittmeister zum Fußdienst statt der älteren Tellermüße vom Vormittag das neue Zündhütchen trug, dann hieß es:„ Heute haut's!" Dabei war es in Wirklichkeit wahrscheinlich nur das Wetter: so wie in„ Huttens letz ten Tagen" Karl V., wenn es zu regnen droht, aus Sparsamkeit das ,, alte Hütlein“ aufſetzt. Wetzlar. Am Totensonntagvormittag wurde die neue Friedhofstapelle ihrer Bestimmung übergeben. Seitens der Stadt war keine Feier angesagt, nur die evangelische Gemeinde nahm die Weihe vor, zu der sich viele Andächtige eingefunden hatten. Kirchhain. Auch vom Unterlauf der Ohm werden große Ueberschwemmungen gemeldet. Dort sind einige Dörfer durch das Wasser von jedem Verkehr abgeschnitten. Philipp war immer tadellos angezogen. Die Huſarenuniform hob seine ebenmäßige Gestalt hervor, und er war ein guter Reiter, der manches Rennen gewonnen hat. Auf der„ Spinne", einem hochbeinigen, etwas spillerigen Halbblütler, gab er ein schönes Bild. Aus ungarischen Juckern hatte er sich einen Viererzug zusammengestellt, den ich einmal, als er damit auf der Reitbahn erschien, derartig bewunderte, daß ich zu grüßen vergaß. Er fragte in seiner ein wenig wegwerfend mürrischen Weise, warum ich keine Ehrenerweisung gemacht habe. Ich fand, der Wahrheit getreu, das richtige Wort:„ Die Pferde gefallen mir so gut, Herr Rittmeister!" Nun war er nicht ohne Eitelkeit, und ein Wunder geschah, das mir in den Augen der Schwadron keineswegs geschadet hat: der Rittmeister forderte mich auf, mitzufahren. Ich konnte mich sogar nützlich machen, denn die Tiere scheuten unterwegs, so daß der Bursche und ich schnell abspringen mußten, um die Vorderpferde zu halten. Sonst hatte ich es aber keineswegs leicht, denn an allem, was nicht klappte, schien der„ Fähnrich" schuld zu sein, wie ich nun mal gerufen wurde, obgleich ich noch gar keiner war Beim Exerzieren ritt der Fähnrich im Gliede immer zu weit vorn oder zu weit hinten. Gleichviel, ob es der Fähnrich war oder nicht, immer hieß es:„ F- ä- h- n- r- i- ch!" Wenn ich auf dem Marsch zum Rittmeister befohlen wurde, so gaben die Husaren den Ruf weiter, an die Kolonne hinab, indem ein= Dein Kaffeekränzchen kommt zu Gast Weil heut' an Dir die Runde, Das Backen wird Dir nicht zur Last Wenn Oetker mit im Bunde. Bienen Stich Dr. Oetker's L Vanilin- Zuck Dr Oetker's Backpulver Backin PäckWegen seiner erfrischenden Cremefüllung wird dieser Kuchen nach folgendem Oetker- Rezept besonders geschätzt. Zutaten zum Teig: 100 g Butter, 1 Ei, 100 g Zucker, ½ Pfund Mehl, chen Dr. Oetker's Backin- Backpulver, 3 EBlöffel Milch, etwas Salz. Zutaten zum Belag: 100 g Butter, 100 g Zucker, 50 g Mandeln, ½ Päckchen Dr. Oetker's Vanillin- Zucker. Zutaten zur Füllung: 1 Päckchen Dr. Oetker's Vanille- Soßenpulver, 3/10 Liter Milch, 60 g Zucker, 20 g Kokosfett, 100 g Butter. Da wohl n das letzte Spic nen wird, fann der Bezirksklaj mit 9: 1 und Germania Ma Raffel mit 3: 7 ten. Ob diese hindurch so ble genau so vor 2 Veränderung e Für den 2 schon gleich ei B. f. B.- Kurh Totensonntags zember. Am 6 zweites Spiel treffen findet Dort muß sich Die übrigen fi auswärts zu er B. f. B. je eins Es ist wo die Zubereitung: Zuerst bereitet man den Teig. Die Butter rührt man zu Sahne, fügt Zucker, Ei, das mit dem Backin gemischte und gesiebte Mehl, Milch und eine Prise Salz hinzu. Diesen Teig rollt man auf dem Blech der gefetteten Springform reichlich 2 Zentimeter dick aus. Die Butter zum Belag läßt man schmelzen, fügt den Zucker, Vanillin- Zucke gemahlenen Mandeln und 2 EBlöffel Milch hinzu, läßt alles noch einmal gut durch kochen, streicht die Masse auf den Teig und backt den Kuchen bei Mittelhitze reichlich 2 Stunde. Zur Füllung bereitet man eine Buttercreme, indem man 1 Päckchen Dr. Oetker's Vanille- So Benpulver mit 2/10 Liter Milch und wu g Zucker unter ständiger Umrühren zum Kochen bringt und dann die Creme bis zum Erkalten rührt. Man läßt 20 g Kokosfett über schwachem Feuer zergehen, rührt dieses bis zur butterweichen Beschaffenheit, gibt nach und nach die Butter hinzu und rührt löffelweise die Creme darunter. Den erkalteten Kuchen schneidet man in 2 Scheiben, streicht die Buttercreme dazwischen und setzt sie aufeinander. Es empfiehlt sich, den Kuchen erst am Tage des Gebrauches zu backen. Meinem neuen farbig Illustr. Rezeptbuch, Ausgabe F entnommen, aus dem Sie auch Näheres über den vorzüglichen Back-, Koch- u. Bratapparat ,, Küchenwunder" erfahren. Das Buch ist für 15 Pfg. in allen einschlägigen Geschäften erhältlich, wenn nicht vorrätig, gegen Einsendung von Marken von Dr. August Oetker, Bielefeld. zelne Frechdächse das„ F- ä- h- n- r- i- ch!" im gleichen dump= fen Ton riefen wie„ Philipp": ,, Sauerei verfluchte!" Stil der dritten Schwadron. Nun hatte ich einen Gaul bekommen, der zwar leicht zu reiten war, doch bei einem noch recht schwachen Reiter wie ich ., klebte", das heißt, von ausgesprochenem Herdentriebe beseelt, feine Neigung zeigte, die Schwadron zu verlassen. daß das Spiel tes der Gerie 1 fegt ist; es wi penmeisterschaft der andere die jollte. Sobald ich also gerufen wurde, beschloß die Stute, grundsätzlich ihren Platz nicht zu verlassen. Sie schmierte sich mit der Kruppe an, sie beunruhigte die halbe Schwadron, aber von den anderen Pferden löste sie sich nicht. Ich war verzweifelt, denn vorn klang es fortwährend„ F- ä- h ― n- r- i- ch!" Da kam der Rittmeister selbst, um festzustellen, wo denn nur der verfluchte Fähnrich bliebe. Als er mich so kleben sah, war er mit einem Satz vom Pferde und„ klemmte sich auf meinen Schinder". Doch ein Wunder geschah: er richtete ebensowenig etwas aus wie ich. Ja, die Sache wurde noch ärger, indem der über den Schenkeldruck eines Meisters empört quiekende Gaul drohte, die ganze Kolonne aufzurollen, so daß man schon die halbe Schwa dron im Straßengraben sah. Natürlich behauptete Philipp, der Fähnrich, der ja an allem schuld war, habe den Gaul verdorben. Das ,, lange Regiment", wie einer der Unteroffiziere wegen seiner bei Husarenersatz ungewöhnlichen Größe hieß, hat mir je doch gestanden, der„ Mistbock" habe von jeher geklebt. Aber der F- a- h- n- r— i— ch! Der Rittmeister schien einzusehen, daß er mir Unrecht ge tan hatte, er ließ mir ein anderes Pferd geben und lud mich beim Essen zu einer Flasche Sekt ein. Dabei bewies der große Bestricker sich so liebenswürdig, daß ich fühlte, wie manche Grobheit eben nichts bedeutete, als eine Erziehungsmaßregel, denn sobald der Dienst zu Ende war, schien„ Philipp" wie ausge wechselt. Schlappschwänze werden sich bei ihm nicht wohlgefühlt haben, aber ganzen Kerlen sah er etwas nach. In der B vember die No hof 6: 1 und Das dritte Spi fragen worden was erfahren. almerode geger Spielfeldes zu freunde mit 2 nur fnapp mit Die Gruppe durchführen; 2: 3( erster Sie mania Ostero In der Gr ter Platzverhä tenberg; in W geschlagen. Während gespielt wird, diesen Tag an und in der freigelassen; in Verlegung vo Maßnahme en gegen Dillenb mes gegen V. jekt), Burg g Wallau gegen Wetter gegen Bur Orien Gruppe Marbu Für Ehrli Auf seiner Bund Deutsche druck verliehen Freude an der dem Radsport bewerb zu erzie vermag. Diese 1895, als er, d fannte Gruppe fätigungsfeld 31 Men Mitteln der Können eine G Nach der T entwickelte sich Ich habe schon gesagt, daß„ Sauerei verfluchte" bei der dritten Schwadron sozusagen Kriegsruf war. Ebenso bekam man das Wort„, Sie reiten wie eine gesengte Sau" zu hören. Ursprünglich vom Rittmeister geprägt, war es Gemeingut ge worden. Der Vizewachtmeister gebrauchte es grundsätzlich, die Unteroffiziere wiederholten es, den Husaren war es alltäglich ( Fortsetzung folgt.) geworden. teur für sich in preisfahrern ge der Bund, und flärte als Betr den Krieg. Jm bahnen verkünd doch erzwang d führung von G tennbahnen, di fahrer- Bund. Trotz aller teuren zu befr der Geldpreisfa Ramentlich nac Straßenwettben ausgebreitet un Durch die Schaf Ben zu steuern preise und geld teinem ihrer 2 Fabritat ihres tragen, wogegen folgen der Una Nr. 94. ern. plodierte in der e gefüllte Stahlmit dem Anschluß aturationspfanne Verlegungen er Arbeit geholfen ht Berlegungen. e in der Zuckerwaren zwei Tote lüdte am Monmit Fißler, Sohn illen tödlich. Besucher und AusSchutzhütte auf ütte wird einen n und soll im hielten hier ihre m Grundstück der ß ein Strohlager er Ursache Feuer, er die angrenzen Arbeit der Feuernicht noch weiter die neue FriedBitens der Stadt Gemeinde nahm ngefunden hatten. m werden große ige Dörfer durch Dether's Dr Oetker's Backpulver Backin dieser Kuchen geschätzt. fund Mehl, PäckIch, etwas Salz. Mandeln, PäckBenpulver, Liter utter rührt man zu te und gesiebte Mehl, man auf dem Blech lick aus. Die Butter Vanillin- Zucker, die äßt alles noch einm nd backt den Kuchen man 1 Päckchen Dr, and uu g Zucker unter die Creme bis zum hwachem Feuer zer enheit, gibt nach und me darunter. Den er eicht die Buttercreme alt sich, den Kuchen F entnommen, aus Back-, Koch- u. Brat für 15 Pig, in allen vorrätig, gegen EinBielefeld. im gleichen dump= luchte! Stil der mer zwar leicht zu en Reiter wie id dentriebe beseelt Ten. die Stute, grund schmierte sich mi wadron, aber vo r verzweifelt, denn -i- h!" Da fam denn nur der ver en fah, war er mit meinen Ghinder owenig etwas a ndem der über de De Gaul drohte, d die halbe Schm uptete Philipp, en Gaul verdor teroffiziere w e hieß, hat mit geklebt. Aber de er mir Unrecht g eben und lud mid i bewies der groß , wie manche Grob ngsmaßregel, den Dilipp" wie ausge n nicht wohlgefühl ள். erfluchte" bei de r. Ebenjo belan te Gau" zu hören es Gemeingut ge grundfählid, die war es alltägli thegung folgt) Mittwoch, den 28. November 1928. Fußball. „ Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Spiel. Streife durch den Bezirk. Da wohl nicht damit zu rechnen ist, daß Hermannia Kassel Ockershausen Kirchhain Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 5 5 0 6 4 1 1 0 22: 3 17:11 Wallau 6 3 1 2 10: 0 9: 3 18:10 7: 5 Breidenbach 6 3 1 2 14:11 Wiesenbach 5 2 0 3 14:16 4 1 1 2 8:12 7: 5 4: 6 3: 5 5 1 1 3 4:12 3: 7 6 1 1 4 5 1 0 4 12:19 3: 9 6:21 2: 8 Weiter Allendorf Gladenbach das letzte Spiel der Vorrunde gegen Kurhessen Kassel gewinnen wird, kann man am Schluß der 1. Serie in der Südgruppe Frankenberg der Bezirksklasse 1 drei Gruppen unterscheiden: Borussia Fulda mit 9: 1 und Kurhessen Kassel mit 6: 2( bezw. 8: 2) Punkten, Germania Marburg und V. f. B.-K. mit je 4: 6 Punkten; Sport Kassel mit 3: 7 und Hermannia Kassel mit 2: 6( bezw. 2: 8) Punkten. Ob diese Gruppenteilung die Serie der Nachrundenspiele hindurch so bleibt und uns nach Beendigung derselben auch noch genau so vor Augen tritt? Oder ob die Reihenfolge eine große Veränderung erleidet? Wer will es voraus wissen? Für den 25. November ist insofern im Terminkalender schon gleich ein Spielausfall zu verzeichnen, als das Treffen V. f. B.- Kurhessen Marburg gegen Sport Kassel wegen des Totensonntags verlegt worden ist und zwar auf den 30. Dezember. Am 6. Januar hat derselbe Verein dann schon sein zweites Spiel am Ort, gegen Hermannia Kassel. Das Lokaltreffen findet am 20. Januar auf dem Germanenplatz statt. Dort muß sich bereits am 9. Dezember Sport Kassel stellen. Die übrigen fünf Spiele der beiden Marburger Vereine sind auswärts zu erledigen, nämlich zwei in Fulda( Germania und V. f. B. je eins). Es ist wohl fein Zufall, sondern eine Absicht des T. B. A. daß das Spiel Kurhessen Kassel gegen Borussia Fulda als letztes der Serie und einziges des Tages auf den 10. Februar ansetzt ist; es wird jedenfalls darüber entscheiden, wer die Gruppenmeisterschaft erringt, falls nicht vorher etwa der eine oder der andere die Chancen dazu aus der Hand gegeben haben sollte. In der Bezirksklasse 2 hat die Gruppe Fulda am 18. November die Nachrunde mit den Resultaten: Bebra gegen Neuhof 6: 1 und Germania Fulda gegen Horas 1: 0 angefangen; Das dritte Spiel: Alsfeld gegen Salmünster scheint nicht ausge= tragen worden zu sein, denn man konnte darüber nirgends etwas erfahren. In der Gruppe Kassel fiel das Spiel: Großalmerode gegen V. f. R. Kassel der schlechten Beschaffenheit des Spielfeldes zum Opfer. Warburg schlug in Kassel die Sportfreunde mit 2: 0, während Niederzwehren auf eigenem Plaz nur knapp mit 3: 2 über die Hessen- Preußen Kassel Herr wurde. Die Gruppe Südhannover konnte alle drei angesetzten Spiele durchführen; sie endigten: Grone gegen Blau- Weiß Göttingen 2: 3( erster Sieg der Blau- Weißen!) Hellas Münden gegen Germania Osterode 0: 1 und Weende gegen S. V. Kreiensen 5: 4. In der Gruppe Marburg tam auch ein Spiel wegen schlechter Platzverhältnisse nicht zum Austrag: Kirchhain gegen Franfenberg; in Wiesenbach wurde Breidenbach überraschend mit 4: 2 geschlagen. - - Während in den anderen drei Gruppen am 25. November gespielt wird, hat man in der Gruppe Gießen- Wetzlar die auf diesen Tag angesetzten Spiele um einen Sonntag hinausgerückt und in der Gruppe Marburg schon von vornherein den Tag freigelassen; im Gau Gießen- Weglar lagen so viele Gesuche um Verlegung vor, daß sich der G.-A. zu der obigen radikalen Maßnahme entschloß. Am 2. Dezember spielen also: 1900 Gießen gegen Dillenburg( am 11. November ausgefallen), Niedergir=" mes gegen V. f. B. Gießen( ursprünglich nach Gießen ange setzt), Burg gegen Butzbach und Frohnhausen gegen Herborn; Wallau gegen Ockershausen, Allendorf gegen Wiesenbach und Wetter gegen Gladenbach. Zur Orientierung für die Interessenten die Tabelle der Gruppe Marburg nach dem augenblicklichen Stand: Für Reinheit im Radsport. Ehrliche Geldpreisfahrer, ehrliche Amateure. Auf seiner letzten Hauptversammlung in Erfurt hat der Bund Deutscher Radfahrer abermals der Ueberzeugung Ausdruck verliehen, daß nur eine scharfe Trennung zwischen den aus Freude an der Leibesübung und den aus materiellen Gründen dem Radsport huldigenden Fahrer einen einwandfreien Wettbewerb zu erzielen und dem Radsport sein Ansehen zu erhalten vermag. Diese Ueberzeugung hatte der Bund bereits im Jahre 1895, als er, dem Zuge der Zeit folgend, die bis dahin unbekannte Gruppe der Geldpreisfahrer schuf, um allen denen ein Betätigungsfeld zu geben, die nicht in der Lage waren, aus eigenen Mitteln den Radsport zu betreiben, oder deren überragendes Können eine Einnahmequelle auf radsportlichem Gebiet bot. Nach der Trennung der Geldpreisfahrer von den Amateuren entwickelte sich eine Gruppe von Fahrern, die den Namen Amateur für sich in Anspruch nahm, in Wahrheit aber zu den Geldpreisfahrern gehörte. Gegen die„ Berufsamateure" wandte sich der Bund, und auch der Verband Deutscher Radrennbahnen erflärte als Betreuer des Bahnrennsports den Berufsamateuren den Krieg. Im Jahre 1905 ließ der Verband Deutscher Radrennbahnen verkünden, daß er nur noch Rennfahrer anerkenne, je= doch erzwang die Union Cyclist Internaionale die Wiedereinführung von Geldpreisfahrern und Amateuren. Die Betreuung der Geldpreisfahrer übernahm der Verband der Deutschen Radrennbahnen, die Betreung der Amateure der Deutsche Radfahrer- Bund. Trotz aller Versuche, den Radsport von den Berufsamateuren zu befreien, sind die Verhältnisse schlechter geworden. Namentlich nach Wiedereinführung der jahrlang verbotenen Straßenwettbewerbe hat das Berufsamateurwesen sich stark ausgebreitet und einige Auslandsverbände haben diesem Uebel durch die Schaffung einer sogenannten Gruppe der ,, Unabhängigen" zu steuern versucht. Diese„ Unabhängigen" dürfen Geldpreise und geldliche Unterstützungen annehmen, dürfen sich aber keinem ihrer Wohltäter verpflichten. Ihre Pflicht ist es, das Fabrikat ihres Geldgebers zu benutzen und Reklametrikots zu tragen, wogegen es dem Geldgeber verboten ist, mit den Erfolgen der ,, Unabhängigen" Reklame zu treiben. Dieses ReklameZu beachten: Der Beginn der Ligaspiele ist jetzt amtlich auf 2 Uhr im Gau Gießen- Wetzlar und auf 2.15 Uhr im Gau Marburg festgesetzt( ohne Wartezeit!). * Westdeutschland hatte wenig Spiele. - Nr. 94. Wormatia präsentierte sich den Kasselanern als eine Mannschaft von seltener Ausgeglichenheit. Schnelligkeit, präzises Flachspiel und große Durchschlagskraft der Stürmer waren die Hauptvorzüge der Gäste. Als ein besonders gefährlicher Durchbrenner mit großem Schußvermögen entpuppie sich der Stürmer Winkler. Die Kasselaner waren nicht die Qualität des Gegners. Der S. C. 03 wurde fast ständig in die Verteidigung gedrängt. Meist waren sieben Mann im Strafraum, um den gefährlichen Ansturm der Wormaten zu hemmen. Durch Philipp und Winkler holte sich Worms in der ersten Halbzeit zwei schöne Treffer, während Kassel nur zu einem Erfolg kam. Nach dem Wechsel legten die Einheimischen mit gre ßem Eifer los, aber die überlegene Spielweise der Gäste zwang sie schon bald wieder in die Verteidigung. Winkler schoß noch ein drittes Tor, dann wurde der Kampf 25 Minuten vor dem regulären Ende abgebrochen, da es in Strömen regnete. Bei den 800 Zuschauern, die trotz des unsicheren Wetters gekommen waren, hinterließen die Gäste den denkbar besten Eindruck. - * F. S. V. 05 Mainz 1: 0 abgebr. Nur 20 Minuten Spiel. Fulda, 25. Nov.( Drahtber.) Borussia Fulda hatte sich für den Totensonntag den F. S. V. 05 Mainz verschrieben. Leider mußte der Kampf, der in Fulda ein starkes Interesse gefunden hatte, schon nach 20 Minuten abgebrochen werden, da die Platzund Witterungsverhältnisse Einhalt geboten. Eine wirkliche Entfaltung ihrer Kräfte war beiden Manaschaften nicht möglich, es kann daher auch keine Kritik am Können und den Leistungen der Mannschaften gelegt werden. In der kurzen Spieldauer konnte man immerhin feststellen, daß die Gäste über ein beachtliches Können verfügen. Den einzigen Treffer schossen aber die Einheimischen. Der Torschütze war Enders. Wie das Treffen bei einer vollständigen Durchführung ausgegangen wäre, läßt sich schwer sagen. Es waren mit Rücksicht auf den Totensonntag schon ohnehin wenig Spiele im Westdeutschen Spielverband angesetzt. Weitere Ausfälle wurden dann durch die schlechten Witterungsund Platzverhältnisse gebracht. Im Bergisch- Märkischen Bezirk Borussia Fulda und Bezirk Hessen- Hannover wurden alle Verbandsspiele abge= sagt. In Westfalen und am Niederrhein trug man je ein Spiel aus, beide Treffen mußten aber vorzeitig abgebrochen werden. Gewertet wurden lediglich das Treffen am Niederrhein. Die Spielvereinigung Oberhausen befestigte durch einen 2: 0- Sieg über den V. f. v. B. Ruhrort ihre führende Stellung in der Gruppe 1. Stärkeren Spielbetrieb wies lediglich der Rheinbezirk auf, wenn es auch hier zu Ausfällen und Spielabbrüchen bam. Das interessanteste Spiel kam zwischen dem westdeutschen Meister Sp. Vg. 07 Köln- Sülz und dem alten Kölner BallspielClub zur Durchführung. Die Sülzer, die sich nach einigen überraschenden Niederlagen wieder gefunden, wenn auch noch nicht die alte Spielstärke wiedergefunden haben, siegten glatt mit 6: 2 Treffern. Der Tabellenführer der Gruppe 1, der Dürener G. C. 03 konnte gegen Godesberg überraschend nur 2: 2 spielen und büßte damit einen wertvollen Punkt ein. Die Kopfgruppe dieser Abteilung setzt sich zur Zeit aus folgenden Mannschaften zusammen: 1. Dürener S. C. 03 13: 3 Punkte; 2. Rheydter Spielverein 12: 4 Punkte; 3. Sp. Vg. 07 Köln- Sülz 12: 6 Punkte. Der ungeschlagene Tabellenführer der Gruppe 2, der V. f. R. Köln, setzte seinen Siegeszug mit einem 4: 1 über den S. C. Aachen fort. V. f. R. Köln führt mit 15: 1 Punkten vor Borussia M.- Gladbach 13: 1. Westfalenbezirk: Sparta Nordhorn Niederrheinbezirk: Sp. Oberhausen Rheinbezirk: - Die Ergebnisse: Münster 08 0: 0 abgebr. - V. f. v. B. Ruhrort 2: 0 - S. C. M.- Gladbach Blauweiß Köln 5: 0 Jugend Düren C. f. R. Köln 1: 0 abgebr. Bergisch Gladbach Odenkirchen 07 4: 1 Düren 03F. V. Godesberg 2: 2 Borussia M.- Gladbach Dohr 5: 0 V. f. R. Köln S. C. Aachen 4: 1 Alemannia Aachen Viktoria Rheydt 4: 0 Sülz 07 Kölner B. C. 6: 2 - S. C. 03 Kassel - * Wormatia Worms 1: 3( 1: 2) abgebrochen. Kassel, 25. Nov.( Drahtber.) Der Hessenmeister Wormatia Worms stellte sich am Sonntag auch einmal in Kassel, und zwar S. C. 03 Kassel vor. Trotz des denkbar ungünstigen Wetters und trotz der miserablen Platzverhältnisse nahm die Begegnung einen spannenden Verlauf. Die in bester Ausstellung antretende * Die süddeutschen Verbandsspiele. Der vergangene Sonntag stand auch in Süddeutschland im Zeichen der Spielausfälle und Abbrüche wegen unbespielbaren Geländes. Nur in der Gruppe Südbayern und Württemberg konnten die Kämpfe restlos durchgeführt werden, wenn man von Nordbayern absieht, wo nur ein Kampf angesetzt war. Eigent= liche Ueberraschungen gab es nicht. In der Gruppe Nordbayern ist nach dem vom 1. F. C. Nürnberg mit 3: 0 siegreich beendeten Kampf anstelle der erwarteten Klärung eine noch größere Unklarheit eingetreten. Die Spielvereinigung Fürth hat ihren Zwei- Punktevorsprung eingebüßt und muß nun punktegleich mit dem Altmeister quasi wieder von vorne beginnen. Wenn, was zu erwarten ist, beide Gegner gegen die übrigen Mannschaften der Gruppe keine Punkte einbüßen, so wird eventuell ein Entscheidungsspiel um die Gruppenmeisterschaft erforderlich. In Südbayern haben die Bayern durch einen wenig imponierenden 4: 2- Sieg über Teutonia nunmehr die Tabellenspitze übernommen, die sie nicht mehr abgeben sollten. In Württemberg verloren die Stuttgarter Riders in einem 2: 2 gegen den V. f. B. Stuttgart einen weiteren Punkt, so daß Brötzingen auf dem Weg zur Meisterschaft ist. Die Ergebnisse: Gruppe Nordbayern: 1. F. C. Nürnberg Gruppe Südbayern: Bayern München D. S. V. München Schwaben Augsburg Gruppe Württemberg: Stuttgarter Kickers V. f. R. Heilbronn - - Sp. Vg. Fürth 3: 0 Teutonia München 4: 2 Schwaben Ulm 4: 1 Jahn Regensburg 4: 1 B. f. B. Stuttgart 2: 2 Stuttgarter G. C. 8: 1 | verbot steht ebenso auf dem Papier, wie die„ Unabhängigkeit"| die Geldpreisfahrer ihre Organisation nicht als Verbrecherkoder Nehmer von den Gebern, und der B. D. R hat sich daher nicht entschließen können, eine Gruppe von Geldpreisfahrern als Sondergruppe anzuerkennen, nur weil sie den Titel Geldpreisfahrer als Beleidigung empfindet und sich für ,, unabhängig" hält. Für den B. D. R. gibt es nur eine Gruppe von Unabhängigen, und zwar die Amateure, von denen man mit Fug und Recht die Ausübung des Sports als Selbstzweck verlangt, während man den Geldpreisfahrern die Ausübung des Sports als Mittel zum Zwed gestattet.. Die Pflicht zu einer scharfen Trennung von Geldpreisfahrern und Amateuren und die Pflicht, die Interessen beider Gruppen zu schützen, obliegt dem B. D. R. um so mehr, als er nicht nur der Betreuer der Amateure, sondern auch der Betreuer der Geldpreisfahrer und international anerkannter Veranstalter von Geldpreisfahrer- Rennen ist. In der Erkenntnis, daß der Berufsamateur beide Gruppen schädigt, hat der B. D. R. diesem Nuzznießer des Radsports auf der Erfurter Hauptversammlung aufs neue den Krieg erklärt, aber, dem Zuge der Zeit folgend, auch denen ein Betätigungsfeld geschaffen, die materiell nicht in der Lage sind, den Radsport als Amateur ausüben zu können. In letzter Zeit sind Nachrichten an die Presse gelangt, nach denen in Deutschland die Gruppe der ,, Unabhängigen" geschaffen für diese Gruppe aber der Name ,, Wertpreisfahrer" angenommen werden soll. Diese Wertpreisfahrer" sind nichts anderes als die Geldpreisfahrer, die materiell zu schwach sind, um als Amateur zu starten, und körperlich noch zu schwach sind, um als Geldpreisfahrer bestehen zu können. Für diese„ Wertpreisfahrer", die Geldpreise und geldliche Unterstützungen annehmen, sollen Gesetze geschaffen werden, wie sie sich bei den Amateuren als unzulänglich gezeigt haben. Man will dem Wettpreisfahrer verbieten, in ein Abhängigkeitsverhältnis zu denen zu treten, die die ihm eine Rennmaschine usw. zur Verfügung stellen, die Reiseſpeſen ersetzen und die Tagesgelder zahlen, und der Induſtrie will man verbieten, mit den Erfolgen der Wertpreisfahrer Reflame zu treiben. Hinter jedem Gesetz muß die Macht stehen, es mit Gewalt anzuwenden, wenn es freiwillig nicht respektiert wird. Für einen gegen die Wertpreisfahrergeseze verstoßenden Fahrer gäbe es eine Versehung in die Gruppe der Geldpreisfahrer. Eine solche Versetzung ist ausgeschlossen, weil lonie betrachten lassen und die Aufnahme anrüchiger Wertpreisfahrer ebenso ablehnen, wie sie die Anerkennung anrüchiger Amateure abgelehnt haben. Die Firma zu bestrafen, hat kein Verband die Macht. Die höchste Strafe für eine gegen die Wertpreisfahrergesetze verstoßende Firma wäre das Verbot, Fahrer unterstützen zu dürfen, denen sie nichts zu sogen hat und mit deren Erfolgen sie keine Reklame treiben darf. Um allen diesen Dingen aus dem Wege zu gehen, will der B. D. R. eine B- Gruppe der Geldpreisfahrer schaffen. Die kleinen Geldpreisfahrer sollen Geldpreise und Unterstützungen annehmen und sich auch den sie unterſtükennden Firmen gegenüber verpflichten dürfen, wogegen die Firmen das Recht haben, mit den Erfolgen der kleinen Geldpreisfahrer Reklame zu treiben. Der Bund will teine Sondergesetze schaffen, sondern durch eine reinliche Scheidung und ein offenes Bekenntnis der Fahrer das zu erreichen suchen, was durch Verbote und Bestimmungen bis auf den heutigen Tag im Radsport nicht erreicht werden konnte. Wer klingenden Lohn für seine Leistungen zu haben wünscht, soll es bekennen, aber nicht unter dem Scheinnamen ,, Amateur" hintenherum das zu erreichen suchen, was dem ehrlichen Geldpreisfahrer gehört. Das System frankt an einer Verkennung des Begriffes Berufsfahrer. Es gibt in Deutschland vielleicht fünfzig Rennfahrer, die von den Einnahmen aus sportlicher Tätigkeit zu leben vermögen. Nur auf diese fünfzig Fahrer trifft der Begriff Berufsfahrer zu. Alle anderen sind Geldpreisfahrer, die in der Ausübung des Radsports gegen klingende Münze einen Nebenberuf sich geschaffen haben. Man muß sich aber von dem Gedanken frei machen, daß alle um Geldpreise fahrenden Radfahrer Professionals sind. Die weitaus größte Mehrzahl sind heute bereits das, was der Bund mit der B- Gruppe schaffen will. Der Bund betrachtet es nicht als eine Echande, um Geldpreise zu fahren, wohl aber als ein Verbrechen am Sport, unter einer Maste Raubbau im Sport zu treiben. Auch im Radsport ist dem Tüchtigen freie Bahn gewährt, aber diese Bahn darf ein Sportsmann nur betreten, wenn er sich offen zu dieser oder jener Gruppe bekennt, nicht aber, wenn er von der einen Gruppe den Namen und den Nimbus entlehnt und von der anderen eine unerlaubte Anleihe an materielle Gewinne erstrebt. Mittwoch, den 28. November 1928. Gießener Zeitung" Nr. 94. Gruppe Saar: Kreuznach 02 F. C. Pirmasens 0: 0 abgebrochen Gruppe Rhein: Ludwigshafen 03 V. f. R. Mannheim 2: 0 Phönig Ludwigshafen Pfalz Ludwigshafen 2: 1 abg. Verein Gauklasse I, Gruppe Gießen. ( je 2 mal 8 Spiele). Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte Vollar 7 6 0 1 Heuchelheim Lich Fechenheim 03 6: 1 Eitingshausen 11233247 02112200 4332100 67674547 Gruppe Main: Viktoria Aschaffenburg - Sp. Vg. Hanau 60-94 Eintracht Frankfurt 0: 4 Gruppe Hessen: 1. F. C. Langen 03- Höchst 01 3: 1 abgebr. Die Gauflasse 1 im Gau Gießen- Weßlar. Die Spielpause am 25. November ist geeignet zu einer Betrachtung der Lage in den verschiedenen Gruppen der Gauklasse 1, doch soll sich dieselbe heute nur auf eine Wiedergabe der einzelnen Tabellen beschränken, weil ja die Serie der Vorrundenspiele überall ihrem Ende zugeht und dann ein näheres Eingehen auf den Verlauf mehr Wert und Interesse hat. Die Tabellen sind auf Grund der amtlichen Resultate zusammengestellt und umfassen diese bis zum 18. November einschließlich. Mehrere Termine sind ausgefallen und finden eine Wiederholung am Schluß der Vorrunde; einige Mannschaften traten nicht an und vergaben somit die Punkte kampflos; nur bei einem Spiel mußte der Gewinn amtlich in einen Verlust umgewandelt werden, weil ein Nichtspielberechtigter mitgewirkt hatte. Unter Berücksichtigung aller dieser Faktoren ergibt sich statistisch folgendes Bild: II. Mannschaften der Ligavereine. Spvgg. 1900 Gießen S. V. Wetzlar 2fB. Gießen Frohnhausen Niedergirmes Dillenburg Sportv. Herborn Burg Gronen- Bused Laubach Daubringen Grünberg Niederweisel Azlar Verein Gautlasse I, Gruppe Wetzlar. ( je 2 mal 7 Spiele). 28: 8 12: 2 26: 5 10: 2 17:11 10: 4 12:18 7: 5 23:22 7: 7 18:17 6: 8 15:17 4: 6 1:18 0: 8 2:26 0:14 Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte 0 19: 4 10: 0 5 5 0 Ehringshausen 5 1 24: 7 10: 2 Niedershausen 6 0 2 18:10 2 15: 8 8: 4 8: 4 4 10:16 6: 8 6 2 0 4 12:21 6 1 5 7:26 6 0 0 6 Weilburg Biskirchen Holzhausen 4: 8 Burgsolms 2:10 Steindorf 3:16 0:12 In die Tabelle in Nr. 44 hatte sich bei Aẞlar ein Fehler eingeschlichen, der hiermit berichtigt ist. Gauklasse I, Gruppe Dill. ( je 2 mal 8 Spiele). 33222211 5966665 177222122 32243 Verein ( je 2 mal 7 Spiele). F.-Cl. Sechshelden Sp- V. Niederscheld F- Cl. Sinn 5 Spiele gew. unent. verl. Tore 6 16: 5 17:14 7 14:12 V.f.B. Ballersbach 11:11 Spiele gem. unent. verl. Tore Punkte Sp. V. Manderbach 4: 7 Punkte 11: 1 7: 3 7: 7 6: 6 6: 6 0 0 45: 3 14: 0 Sp. u Sv.-V. Offdilln 8 5 0 26 13 10: 2 Sp.-V. Offenbach 18:21 9:12 6 10 5: 7 0 3 24:27 6: 6 F.-Cl. Hörbach 2 9:12 4: 6 1 15:11 5: 5 4 14:18 4:10 1 2 9:18 5: 5 1 3 7:22 3: 7 1 4 9:20 3: 9 0 6 7:28 0:12 2110 6655566 Sonderangebot: Veroinouicy Dis 12. Dezember: Glasschalen, gefüllt mit frischem Waldmoos und dieses bepflanzt mit Maiblumen- Stauden, die nach und nach aus dem Moos hervortreiben und bald knospen und blühen, einen entzückenden Zimmerschmuck im Winter bilden, 90 4 dieser mit Waldmoos und mit Maiblumenstauden bepflanzten Schalen, M. 3., Jriszwiebeln 4 Pfg., Narzissenzwiebeln 4 Pfg., Maiblumenstauden 4 Pfg., Gladiolenzwiebeln 4 Pfg., Tulpenzwiebeln 4 Pig., 100 Stüd jedesmal M. 3.85, alles in Prachtfarben, Hyazinthenzwiebeln 15 Pfg., 100 Stüd in Prachtfarben M. 12. Jetzt muß gepflanzt werden, jetzt! Was jetzt versäumt wird, ist nicht wieder einzuholen; das ist die harte Predigt des Spätherbstes; auch alle offenen Wintertage sind Pflanztage erster Ordnung! Apfelbuschbäume, Birnenbuschbäume, sofort tragendes Edelobst mit Namen, M. 2. 6 Stück M. 10, 12 Bäume M. 15. Himbeersträucher, Johannisbeersträucher, Stachelbeersträucher, jetzt gepflanzt, 50 Jahre lang tragende edle Sorten 75$ fg., 6 Sträucher M. 3, 10 Sträucher M. 4.50. 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Dieses Sonderangebot ist verbindlich nur bis 12. Dezember. Blumengärtnereien Petersheim- Erfurt, be= hördliche Lieferanten. Bekanntmachung. Die neuerbaute 20 000 Volt Hochspannungsleitung LollarOdenhausen wird am Montag, den 26. d. Mts., unter Spannung gesetzt. Marburg, den 24. November 1928. Elektrizitätswert, Ueberlandanlage und Straßenbahn der Stadt Marburg Lahn. Droht Husten. Grippe, Heiserkeit halt' Rheila Perlen hilfsbereit! Schachtel Mk.1.- nur in Apotheken u.Drogerien Sp.- Cl.Herbornseelbach 1. 7 1 In dieser Tabelle fehlt das nicht erreichbare Resultat des Spieles Hörbach- Niederscheld vom 18. November; einen be= sonderen Einfluß auf die Reihenfolge hat der Ausgang nicht. Neue Bücher. Dem Schmud des Heims und der Kleidung sind drei Hefte gewidmet, die soeben in dem bekannten Vobach- Verlage erschie men sind: Nr. 133,, Stoffmalerei mit Stift und Pinsel"( Mt. 1.30) ein Heft, das es sich zur Aufgabe gestellt hat, der Bemalung von Stoffen durch Farbstifte einen noch größeren Kreis von Anhängern zu verschaffen. Nr. 134:„ Tamburierarbeit und Soutachestickerei"( 75 Pfg.) bringt Vorlagen für die geschmackvolle Anwendung dieser beiden Techniken. Nr. 136: Strid Trid"( 75 Pfg.) zeigt den Pferdezügel, den man mittels einer Zwirnrolle selbst strickt.. Nur aus Wolle! Durch Stricken und Häkeln wurde bereits zu Zeiten unserer Urahnen jede Mußestunde ausgefüllt, um den Bedarf an wärmenden Kleidungsstücken für die Familie zu decken. Erst viel später gesellte sich die Stickkunst zur Verarbeitung des Wollgarnes zur Handarbeit dazu. Alle möglichen Gebrauchsgegenstände und Kleidungsstücke erhielten durch farbenfreudige Stickereien den ihnen zukommenden Schmud. Es ist darum zu begrüßen, daß in den Vobachschen HandarbeitsbücherSerien wieder einige Neuerscheinungen zu verzeichnen sind, die der These„ Schmücke Dein Heim" im Sinne geschmackvoller Kleiderkultur und Heimkunst nachkommen. Sticktechniken bringen Heft 135:„ Kelimstickereien"( 75 Pfg.) und Band 43: ,, G0= belinstickerei"( Mt. 1.50), die mit dem Heft 129:„ Smyrnaknüpfereien" das gesamte Gebiet der Teppiche, Wandbehänge und Gobelins behandeln. Besonders anziehend darin ist neben den wiedergegebenen modernen Mustern und Motiven die bildliche und technische Darstellung alter orientalischer Teppiche.. Gern wird die freudig schaffende Hand sich dieser ausgezeichneten Vorbilder bedienen. Die erwähnten Handarbeitshefte und -bücher sind im Verlage W. Vobach u. Co. G. m. b. S. Leipzig, jüngst erschienen. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Es ist sehr wichtig für jeden Geschäftsmann, daß die Reklamen und Anzeigen nicht stets in ein- u. derselben Zeitung veröffentlicht werden. Die Anzeigen den verschiedenen Zeitungen wechselweise und damit allen Bevölkerungskreisen zu lesen gegeben, das gibt dem Geschäftsmann weit eher die Möglichkeit, neue Kunden zu werben, oder eine Ware etc. gründlich anzubieten. Wer inserieren muss, benutze deshalb auch nachstehende Zeitungen: Auflage 51500 ,, Hess. Hausbesitzer- Zeitung" Auflage 12100 ,, Giessener Zeitung" ,, Hessischer Kamerad" ,, Allg. Hess. Sportzeitung" ,, Hess.Handwerku. Gewerbe" ,, Hessische Sängerwarte" Auflage 37600 Auflage 3000 225000 Zeitungen in über 1200 Orten werden monatlich im Volksstaat Hessen und angrenzenden Gebieten durch meinen Verlag zuverlässig, verbreitet. Wer von einer Stelle aus eine Sache weitest bekannt geben will, der wende sich an den Zeitungsverlag ALBIN KLEIN, GIESSEN Verlagsdruckerei, vom. Wilh. Keller, gegründet 1783 Rotations- und Setzmaschinenbetrieb Südanlage 21 Fernsprecher 2525 u. 2526 Beschlagnahmeir.4 Zimmer Wohnung Ein- Abitur Institu Boltz mit Bad u. Mädchenzimmer sofort beziehbar in Grünberg zu vermieten. EDUARD GONDNER, GIESSEN Fernruf Nr. 326 Steinstrasse 84-86. Illmenau, Thür Kaffee- Vertretung m.Niederlage, Verkauf an Selbstverb auch r, nergibr Kaffe e- Rösterei J.Behrens, Hamburg 36 Fernsprecher 2525 u. 2526 Zur Hochzeit, allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Heimverlag, Radolfzell a. Bodensee. 000 Bezugsp Redaktionsschl fendung nicht 41. Jal Vol Der Reich direltor Dr. ernannt. Der zehni endgültig auf Der Bot Schurman, ift der Botschaft Der Stab rufen worden, zöfifchen Lando In den W Regierung in geführt werde Dr. Paul G genannt. Der deuts Deutschland f Nähere Einzel In Lyon det, so daß di Der Vern schen Eisenton worden. 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