5 adepa ach Test ei en Be re Der gle Qu Ver ite 110 Till Ma ede fam et 1 ng G rtb L He Job enta 1 se ud Les VO 62% en Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Politische Tagesschau. Der Reichsrat tritt morgen zu seiner ersten Sigung nach den Sommerferien zusammen. Auf der Tagesordnung stehen nur kleine Vorlagen. * Der deutsche Delegationsführer für die Handelsvertrags: verhandlungen mit Polen, Dr. Hermes, ist wieder in Warschau eingetroffen. * In Altenberg bei Köln halten sich seit einigen Tagen prominente Führer der deutschen Zentrumspartei zu einer Vorbesprechung über den demnächstigen Reichsparteitag des Zentrums auf. In belgischen Kreisen scheint man mit einer baldigen Zurudziehung der belgischen Besagungstruppen vom linken Rheinufer zu rechnen. Die Militärbehörden treffen Maßnahmen zur Kasernierung dieser Truppen in Belgien. In der dritten Zone würde nur ein belgisches Regiment übrig bleiben. * Präsident Coolidge hat die Absicht, die Vorlage des Kriegsverzichtsvertrages an den Senat so lange zu verzögern, bis die Flottenvorlage, die den Bau von 15 leichten Kreuzern von je 10 000 Tonnen vorsehe, angenommen sei. * Mussolini und Benizelos haben den griechisch- italienischen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. * Aus Mexiko wird gemeldet, daß die Wahlkommission der Kammer den Kongreß für heute einberufen hat, um den neuen Präsidenten der Republik zu wählen. Die Wahl von Emilio Gil, auf den sich sämtliche Parteien geeinigt haben, steht von vornherein fest. Der französische Luftfahrtminister hat beschlossen, alle Lang= strecken und Rekordflüge bis auf weiteres zu verbieten. Neues Stahlhelmprogramm. Wie aus Magdeburg gemeldet wird, tagte am Samstag und Sonntag der Bundesvorstand des Stahlhelms, um die Ziele seines zukünftigen politischen Kampjes zu erörtern. Es wurde eine Entschließung angenommen, in der die Bundesführung beauftragt wird, zur Beseitigung des parlamentarischen Systems ein Voltsbegehren über die Aenderung der Verfassung des Deutschen Reiches vom 11. August 1919 einzuleiten und durchzuführen. In einer weiteren Entschließung wird festgestellt, daß es eine unverantwortliche Schädigung der Zukunftsmöglichkeiten der nationalen Politik bedeute, durch Bildung einer Rechtsregierung der Sozialdemokratie die Führung der Regierung abzunehmen. Der Kriegsanleihebetrug. Der Verdacht, daß der Kriegsanleihebetrug mit falschen Altbesitzanmeldungen nur mit Unterstützung beamteter Perfonen möglich gewesen sei, scheint sich nach dem Ergebnis der legten Ermittlungen zu bewahrheiten. Neuerdings sind schwere Beschuldigungen gegen einen höheten Beamten des Reichsministeriums für die besetzten Gebiete laut geworden. Die Beschuldigungen richten sich gegen RegieTungsrat Steiger, dem eine Verbindung mit dem in Wien verhafteten Industriellen Bela Groß zur Last gelegt wird. Regierungsrat Steiger ist bis zur Klärung dieser Beschuldigungen von seinem Dienste suspendiert worden. Albanien von Deutschland anerkannt. Der deutsche Geschäftsträger in Tirana, Busse, begab sich am Sonntag zum albanischen Ministerpräsidenten Kotta und teilte ihm mit, daß die deutsche Regierung das albanische Königreich anerkenne. Die Zulassung des Graf Zeppelin". Gestern mittag ist Ministerialdirigent Brandenburg vom Reichsverkehrsministerium in Friedrichshafen eingetroffen. Im Laufe des Nachmittags fand eine gemeinsame Besprechung zwischen Vertretern des Reichsverkehrsministeriums, der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt und des Luftschiffbaues Zeppelin statt, in der zunächst festgestellt wurde, daß die bisherigen Maßnahmen zur Prüfung der Lufttüchtigkeit des ,, L. 3. 127" in engtem Einvernehmen zwischen der Versuchsanstalt und dem LuftSchiffbau Zeppelin getroffen worden sind. Hinsichtlich des weiteren Verfahrens wegen der Zulassung Des Luftschiffes kamen alle drei beteiligten Stellen zu folgendem Ergebnis: Nach befriedigendem Verlauf einer Probefahrt mit Kraftgas wird die Versuchsanstalt dem Herrn Reichsverkehrsminister eine Lufttüchtigkeitserklärung ausstellen, die mit bestimmten VorBehalten versehen ist. Die Zulassung des Luftschiffes soll befristet bis zum 1. April 1929 ausgesprochen werden. Während Dieser Zeit soll der Luftschiffbau berechtigt sein, alle in seiner Absicht gelegenen Fahrten mit dem Schiff auszuführen. Die von Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 26. September 1928 der Versuchsanstalt gemachten Vorbehalte werden bis zum 1. April zu klären sein, worauf dann der endgültigen Zulassung des Luftschiffes nichts mehr im Wege steht. Neuer Aufstieg voraussichtlich Donnerstag. Die Umänderungsarbeiten an den Motorengondeln des Luftschiffes sind Dienstag abend noch nicht fertig geworden. Ob die geplante Fahrt nun stattfinden kann, hängt natürlich davon ab, ob das Schiff rechtzeitig klar wird, im anderen Falle be= absichtigt Dr. Eckener, das Schiff am Donnerstag aufsteigen zu lassen. Großflugzeug Deutschland" verbrannt. Bei Arnsberg verbrannt ist das Kursflugzeug der Strecke Paris- Berlin ,,, Deutschland", ein Schwesterflugzeug des Großflugzeugs ,, Hermann Köhl". Die ,, Deutschland", mit acht Passagieren und vier Mann Besatzung, hatte gegen 11 Uhr eine Zwischenlandung in Köln vorgenommen. Gleich nach dem Wiederaufstieg bemerkte der Flugzeugführer, daß der Motor nicht regelmäßig arbeitete und landete in der Nähe von Dortmund in der Gemarkung von Arnsberg auf einem Abhange. Kaum ge= landet, sah er, daß aus der Motorhaube Rauch aufstieg. Er forderte daher die Passagiere auf, eiligst auszusteigen. Als sämtliche Passagiere und die Bordbesayung das Flugzeug verlassen hatten, schlugen, vermutlich aus dem Vergaser, plötzlich Flammen heraus, die bald das ganze Flugzeug ergriffen. Noch bevor Hilfe zur Stelle war, ging die ,, Deutschland" in Flammen auf. Riesenbrand in Madrid. Im Possen- Theater Madrids, dem„ Teatro Novedades", brach am Sonntag abend durch Kurzschluß Feuer aus, das sich mit ungeheurer Geschwindigkeit über das ganze Gebäude ausbreitete. Das ,, Teatro Novedades" liegt in dem am stärksten bevölferten Teil der Stadt und war ein altes Holzgebäude, das ringsum von Wohnhäusern umgeben ist. Gegen Ende der letzten Pause sprang plötzlich eine große Flamme von der Bühne in den Zuschauerraum über. Die Flammen verbreiteten sich mit ungeheurer Schnelligkeit. In wenigen Augenblicken brannten die alten hölzernen Einrichtungsgegenstände. Die Zuschauer, die den Theaterraum bis auf den letzten Platz füllten, stürmten die alten unzureichenden Ausgänge, wobei zahlreiche Personen zu Boden gerissen wurde. Außer der Feuerwehr beteiligten sich alle verfügbaren Polizeimannschaften und ein Regiment Infanterie an den Rettungsarbeiten. Die Feuerwehr versuchte, den Brand auf seinen Herd zu beschränken, war aber machtlos. Rings um das Theater brannte ein ganzer Häuserblod nieder. Wie bei allen größeren Katastrophen, die viele Menschenleben erfordern, gehen auch jetzt die Nachrichten über die Zahl der Opfer sehr durcheinander. Es war vorauszusehen, daß es sobald nicht möglich sein würde, die genaue Zahl der Opfer festzustellen. Und so schwanken noch heute die Zahlen über die Toten, die das Unglück gefordert hat, zwischen hundert und fünfhunoert. Es wird voraussichtlich noch geraume Zeit dauern, bis es gelingen wird, die Verlustziffer einwandfrei festzustellen. Jedenfalls muß es auffallen, wenn auch am Dienstag die Madrider Morgenblätter noch von mehreren hundert Toten gesprochen haben. Deutschlands Beileid an Madrid. Die Reichsregierung hat den deutschen Botschafter in Madrid beauftragt, der spanischen Regierung zu der Brandkatastrophe das herzlichste Beileid der Reichsregierung auszusprechen. Des= gleichen hat der stellvertretende Staatssekretär des Auswärtigen Amtes dem hiesigen spanischen Botschafter das Beileid des Auswärtigen Amtes übermittelt. Trauermesse in London. Der König von Spanien, der sich zur Zeit in London befindet, hat angeordnet, daß in einer dortigen katholischen Kirche eine Trauermesse gelesen wird, an der er persönlich teilnehmen wird. Er hat alle seine Pläne hier geändert und wird während seines Londoner Aufenthaltes kein Theater und keine Vergnügungen besuchen. Warum anoio zu Miele wohnen? Baue mit Eigenheim- Baugeld der Baufparkaffe der Gemeinschaft der Freunde Gemeinnüßige Gefelllchaft mit befchränkt. Haftung Duftenrot Dürttemberg Unkündbare Tilgungsdarlehen zu 4 oder 5% Zins In 3% labren rourden 3701 Baufparern über 58 mill, RM. zur Derfügung gestellt. Sofortige Darieben werden nicht gegeben. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 76 Einkommenschäßung wegen geringen Gewinns. ( Warum ordnungsmäßige Buchführung?) Von Steuersyndikus Dr. jur. et rer. pol. Brönner, Berlin W. 9. Die Finanzämter neigen dazu, ohne weiteres eine Schätzung anhand von Richtsätzen usw. vorzunehmen, wenn ihnen der von dem Gewerbetreibenden angegebene Gewinn zu gering erscheint. Gesetz und Rechtsprechung gewähren dem Steuerpflichtigen jr doch ausreichenden Schutz, wenigstens soweit vorschriftsmäßige Buchführung vorliegt. Die Einrichtung von Büchern muß daher jedem Gewerbetreibenden immer wieder empfohlen werden. Dies ergibt sich auch aus neueren Entscheidungen des Reichsfinanzhofs, aus denen hier einiges mitgeteilt werden soll. Vorausgeschickt sei der allgemeine Grundsatz der Reichsabgabenordnung, daß vorschriftsmäßig geführte Bücher und Aufzeichnungen die Vermutung ordnungsmäßiger Buchführung für sich haben und daher grundsätzlich der Besteuerung zugrunde zu legen sind. Das Finanzamt muß bei formell ausreichender Luchführung beweisen, daß die Aufzeichnungen sachlich unrichtig sind. 1. Aufzeichnungen und Kassebons. Zunächst kann hiernach das Finanzamt die Buchführung wegen formeller Mängel beanstanden und sich bereits aus diesem Grunde über die Buchführung hinwegsetzen. Es genügt aber nicht, daß vereinzelte Verstöße oder Unrichtigkeiten vorliegen( RFH. Bd. 12, 319). Jedoch ist das Finanzamt u. a. zur Schätzung berechtigt, wenn kein ordnungsmäßiges Kassabuch geführt ist( RFH. V A. 182-26). Die Eintragungen in die Bücher haben auch fortlaufend, nicht lediglich gedächtnismäßig zu beliebigen Zeitpunkten zu erfolgen. Es sind jedoch nach der Rechtsprechun des Reichsfinanzhofs keine zu hohen Anforderungen zu stellen. Wesentlich ist, daß die Kasseneinnahmen und -ausgaben sofort, mindestens aber täglich aufzuzeichnen sind. Belege sollen aufbewahrt und nach der Reichsabgabenordnung auch mit Nummer versehen werden. In der Entscheidung vom 28. 3. 1928( VI A 343-27) weist der Reichsfinanzhof darauf hin, daß insbesondere die Kassebons nicht vernichtet werten dürfen, wenn nach der Einrichtung des Geschäfts für alle Verfäufe Bons ausgestellt werden. Wird dagegen ein erheblicher Teil der Verkäufe ohne die Ausstellung von Bons getätigt, so kann in ihrer Vernichtung ein Grund zur Verwerfung der Buchführung nicht erblickt werden, da sie ein Kontrollmittel für die crdnungsmäßige Buchführung nicht darstellen. Auch der Reichsfinanzminister hat in einem Erlaß vom 28. 1. 1928( III e 300) darauf hingewiesen, daß wenigstens von den Betrieben, die feine doppelte Buchführung haben, die Aufbewahrung der Kasse= kontrollstreifen von Registrier- oder Kontrollkassen verlangt werden müsse. Auch sonstige Belege über erwachsene Geschäftsuntosten sind aufzuheben, wenn auch hier ihr Fehlen nicht ohne weiteres zu einer gänzlichen Verwerfung der Buchführung berechtigt, wie der Reichsfinanzhof in dem letterwähnten Urteil ausführt. Erscheinen die in den Büchern ausgewiesenen Ausgaben den Umständen nach zu hoch, so kann eine Schätzung wenigstens bezüglich der Unkosten oder eines Teils von diesen eintreten. Um eine Schätzung zu vermeiden, werden an Stelle von fehlenden Rechnungen im Falle der Beanstandung durch das Finanzamt nachträglich Bescheinigungen der Lieferanten eingeholt werden müssen( RFH. v. 18. 11. 1927). 2. Vergleich mit ähnlichen Betrieben. Sind formelle Mängel der Buchführung vom Finanzamt nicht festzustellen, so ist für dieses weiter die Möglichkeit gegeben, die materielle Richtigkeit der Eintragungen in die Bücher zu beanstanden, z. B. nachzuweisen, daß die Einnahmen unvollständig aufgezeichnet sind( RFH. V B 99-26). Von besonderer Bedeutung ist die Zulässigkeit einer Beanstandung aus dem Grunde, weil ein offenbarer Widerspruch zu dem Ergebnis gleichartiger Betriebe besteht. Hier muß aber, wie der Reichsfinanzhof in dem Urteil v. 28. 3. 1928 ausführt, zunächst durch eine Buchprüfung versucht werden, die Gründe des abweichenden Ergebnisses auszuführen; erst dann kann unter Umständen eine Schägung eintreten. Außerordentlich beachtlich ist insoweit der Hinweis des Reichsfinanzhofs, daß die Betriebe in vielen Gewerbezweigen nur sehr schwer miteinander verglichen werden können. Verhältnismäßig einfach ist der Vergleich nach der Auffassung des Reichsfinanzhofs bei Betrieben, in denen die Ein- und Verkaufspreise einfach zu ermitteln und für alle gleichartigen Betriebe im wesentlichen dieselben sind, wie z. B. bei Bädern und Fleischern.( Die Verhältnisse liegen aber auch hier viel zu verschieden, um einen rein schematischen Vergleich zuzulassen!). In anderen Betrieben dagegen, wozu u. a. Fabrikationsbetriebe, aber auch Manufakturhandlungen und ähnliche Geschäfte zu rechnen sind, die eine große Anzahl verschiedener Waren führen, fann eine Abweichung von dem Ergebnis ähnlicher Betriebe nicht ohne weiteres etwas für die Unrichtigkeit der Buchführung be= sagen; es fommt hier, wie der Reichsfinanzhof richtig meint, für das Geschäftsergebnis in weitem Maße auf die rationelle Betriebsführung, auf Ausnutzung der Konjunktur und auf das Geschick beim Einkauf der für den Betrieb geeigneten Waren an. Bei derartigen Betrieben kann man daher nicht fragen, wie es Nr. 76 Mittwoch, de Mittwoch, den 26. September 1928 möglich ist, daß der Betrieb mit einem soviel geringeren Gewinn als der Vergleichsbetrieb gearbeitet hat, sondern lediglich, ob es„, offenbar unmöglich" ist, daß nur der durch die Buchführung ausgewiesene Gewinn erzielt wurde. Dieser dem Finanzamt obliegende Nachweis wird von ihm nur schwer zu erbringen sein. Trotz der grundsätzlichen Beweispflicht des Finanzamts kann es sich für den Steuerpflichtigen empfehlen, unter Umständen die Gründe für den ausgewiesenen, von dem Ergebnis gleichartiger Betriebe abweichenden Gewinn darzulegen. Das Finanzamt wird dadurch, wie sich aus einer Entscheidung des Reichsfinanzhofs vom 7. 3. 1928( VI A 82-28) ergibt, genötigt, die Behauptungen des Steuerpflichtigen zu widerlegen und weitere Ermittlungen anzustellen. 3. Fehlende Buchführung. " Gießener Zeitung" Sammlungen für Wohlfahrtseinrichtungen des Roten Kreuzes vorgenommen werden. Die Haus- und Straßensammlungen werden von den Zweigvereinen und Sanitätsfolonnen vom Roten Kreuz in Hessen durchgeführt. Im Gegensatz zu dem buchführenden Gewerbetreibenden, dem das Finanzamt nach dem Gesagten formelle Mängel oder sachliche Unrichtigkeit der Aufzeichnungen nachweisen muß, kann der nichtbuchführende Gewerbetreibende ohne weiteres nach Verdienstsätzen oder anderen Richtlinien, wenn auch unter Berücksichtigung der Eigenart seines Betriebes eingeschätzt werden. Welche Schwierigkeiten es dem Gewerbetreibenden hier bereitet, nachträglich seinen tatsächlichen Gewinn nachzuweisen, ergibt sich aus einer Entscheidung des Reichsfinanzhofs vom 29. 2. 1928 ( VI A 830-27). * Die Immatrikulationen für das Wintersemester 1928-29 an unserer Universität beginnen am 15. Oktober, die Vorlesungen am 29. Oktober. * Ein Studiengang für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen soll im kommenden Wintersemester an der Landesuniversität eingerichtet werden, da gegenwärtig ein Mangel an genügend vorgebildeten Diplomlandwirten besteht. Es soll dadurch eine Hebung der Lage der gesamten deutschen Landwirtschaft angestrebt werden. Die Einführung einer Zusatzprüfung im landwirtschaftlichen Genossenschaftswesen ist für Diplomlandwirten in Aussicht genommen. Der betreffende Steuerpflichtige hatte eine Vermögensaufstellung auf den Anfang und Schluß des Jahres angefertigt und beim Vergleich der Vermögensbestände sowie unter Berücksich= tigung der Privatentnahmen festgestellt, daß sein Geschäftsge: winn nur 17 v. H. des Umsatzes betrug. Demgegenüber hatte das Finanzamt trotz eines ihm vorgelegten Gutachtens auf Grund der gutachtlichen Aeußerung eines amtlichen Sachver= ständigen einen Reinverdienst von 22 v. H. angenommen. Der Reichsfinanzhof hat diese Schätzung gebilligt; in den Entscheidungsgründen ist u. a. folgendes gesagt: Aufsichtsratssitzung der Hekoga. Darmstadt, 25. Sept. 1928. Gestern fand in Darmstadt eine weitere Sitzung des Aufsichtsrates der Hekoga statt. Der Vorstand berichtete über den derzeitigen Stand der Verhandlungen, die wegen der Gasversorgung des der Hekoga angeschlossenen Gebietes geführt werden, insbesondere auch über einen Plan für die Errichtung einer eigenen Kokerei innerhalb des Versorgungsgebietes. Der Aufsichtsrat hat zur weiteren Prüfung dieses Plans einen Unterausschuß eingesetzt und soll von dessen Ergebnis in einer demnächst stattfindenden Sitzung Kenntnis erhalten. * Wie die Direktion des Oberhessischen Museums mitteilt, ist in letzter Zeit während der Besuchszeit oder bei Besichtigungen im Museum gestohlen worden. Bei dem letzten Diebstahl handelt es sich um die Entwendung eines halb angebohrten Steinbeils, das in einem zur Veranschaulichung des Bohrens verfertigten Modell befestigt war. Die Museumsleitung bittet die Bevölkerung, bei Besuchen im Museum ein wachsames Auge auf ihre Umgebung zu haben und dadurch beim Schutze dieses kostbaren Besitztums vor diebischen Händen mitzuwirken. * Interessante Rundfunkstunde. Kommenden Sonntag von 6 bis 7 Uhr veranstaltet der Rhein- Mainische Verband für Volksbildung im Südwestdeutschen Rundfunk wieder eine ,, Stunde der Heimat", die diesmal der alten Lahnstadt Diez und ihren historischen Erinnerungen gewidmet ist. Die„, Stunde" wird sicherlich weit über das Lahntal hinaus vielen eine wertvolle Anregung bringen. Neue Bücher. ,, Des Deutschen Vaterland", Liga - A. 5. Qu 1. Jgd. Das Ligatro fi ein ungeme rajchten, da ma von ihnen hörte für sie ausgegan vorzeitig-30 ben kaum, daß Der VfB. geschwächt und Tag. Sonit ze der Alsfelder C Mittelläufer ze der linke Läufe Die dritte Suedborn, hau diejes zum Au braner sollen fic fin Meister v Die„ Alten waren, fanden Frohnhausener Greg ab. Ueb Den Mannschaft Einen schön die von Grünb Unentschieden t heims. die reich illustrierte Bundeszeitschrift der Nationalen Einheits: front, dürfte in nächster Zeit bei allen, denen die großdeutsche Idee und damit die Anschlußfrage am Herzen liegt, besonderem Interesse begegnen. Ihr Herausgeber, Rudolf Wagner, iſt jüngst auf einer Reise in Südtirol mit seiner Gattin von den Italienern festgehalten worden, und es bedurfte der Intervention des Auswärtigen Amtes zu seiner Freilassung. Was müssen die Italiener zu verheimlichen haben, um sie zu solcher, jeder Pressefreiheit ins Gesicht schlagenden Haltung gegenüber einem deutschen Zeitungsmann zu veranlassen! Das vorliegende neueste Heft erwähnter Zeitschrift gibt die Antwort darauf. Der von den Italienern vergewaltigte Herausgeber zeigt in seinem Leitaufsatz„ Die italienische Seifenblase" mit schonungsloser Offenheit das faschistische Italien, wie es in Wirk lichkeit ist, als ein Gebilde von Kulissen, aufgebaut mit deutschen Reparationsgeldern, und den Diktator Mussolini als den großen Gaukler, dem es bislang gelungen ist, alle Welt zu bluffen. Und die Gattin des Herausgebers schildert, wie die Italiener mit den deutschen Reisenden umspringen, die ihre Teilnahme für die unglücklichen Südtiroler erkennen lassen. Nur ein wenig zieht sie den Vorhang von den erschütternden Bildern, die sie in Südtirol schauen mußte, und man kann gespannt sein auf die Dokumente der Schande, deren Veröffentlichung für die folgenden Hefte angekündigt wird. Auch der übrige Inhalt des Heftes entspricht den Aufgaben, die sich die Zeitschrift gestellt hat. Beiträge zur Schuldlüge von Professor über den unSihler in New- York, eine französische Stimme sauberen Frieden eine Erörterung der Wilsonschen 14 Punkte und die rechtlichen Folgerungen aus dem Vorfriedensvertrag sind dem Jahrestag von Versailles gewidmet. Reich mit Bildern, Karten und graphischen Darstellungen geschmückte Aufsätze schildern die deutsche Landwirtschaft unter den Daweslasten und die Kulturarbeit des deutschen Arztes in den Kolonien( von dem früheren Medizinalreferenten im Reichskolonialamt Geheimrat Steudel), während ein mit prächtigen Zeichnungen ausgestatteter Aufsatz über Mecklenburg, wie es war und ist ,,, namentlich" beim Auslandsdeutschen Heimatgefühle erwecken soll. Das ganze Heft, das auf dem Umschlag mit einem lebensvollen Bildnis Joh. Gottl. Fichtes geschmückt ist, zur Erinnerung von Fichtes Reden an die deutsche Nation vor 120 Jahren wird wie seine Vorgänger wieder im Inund Auslande der Wiederbelebung des deutschen Gedankens dienen und das ist sein Zweck. * Trauben vor dem Genuß gut waschen! Obst soll man vor dem Genuß immer erst gut waschen. Dies gilt in erster Linie auch für Trauben, die bekanntlich mit Vitriol, Schwefel und sonstigen Giften bespritzt werden zur Schädlingsbekämpfung. Da in diesem Jahre besondere Trockenheit geherrscht hat, haftet das Gift den Trauben meist noch an. In Landau sind am Genuß von ungewaschenen Trauben zwei Kinder schwer erkrankt; eines davon starb. ,, Es kann zugegeben werden, daß eine Vergleichung des Betriebsvermögens nach dem Stande auf Beginn und Schluß: s Geschäfts- oder Kalenderjahres bei Einbeziehung der Entnahme zu betriebsfremden Zwecken Anhaltspunkte für die Bemessung des Geschäftsgewinns bietet. Es setzt dies aber voraus, daß solche Unterlagen für die Schätzung einwandfrei geliefert werden. Fehlen bei einem nicht ganz kleinen Betrieb ordnungsmäßige Aufzeichnungen über die Einnahmen und Ausgaben kann auch eine Vermögensaufstellung für den Beginn und Schluß des Jahres und die Bemessung der Entnahmen zu Privatzwecken keinen Anspruch darauf erheben, als zuverlässige Grundlagen für eine Schätzung des Gewinns betrachtet zu werden, und es ist nicht zu beanstanden, daß das Finanzgericht den Gewinn auf anderer Unterlage, Umsatz und Verdienstsatz, wie er bei anderen Geschäften ähnlicher Art ermittelt wurde, schätzte. Wenn das Finanzgericht dazu Sachverständige hörte und deren Gutachten den Vorzug vor den vom Beschwerdeführer vorgeleg= ten Gutachten gab, so liegt dies in seinem Ermessen und kann nicht als unzulässig angesehen werden. Eine Ueberschreitung der Grenzen des Ermessens(§ 6 AO.) ist weder den Entscheidungsgründen noch den Akten zu entnehmen." Es liegt in der Natur der Schätzung eines Geschäftsgewinns, für den keine brauchbaren Geschäftsbücher vorliegen, daß mehr oder weniger nach äußerlichen Merkmalen geschätzt werden muß. Dem kann der Pflichtige nur durch ordnungsmäßige Buchführung begegnen. Rokales. Rotkreuztag 1928. Aus Nah und Fern. Heuchelheim. Montag Nacht wurde in der Scheune des Pumpenmachers Germer, Bachstraße 25, Feuer bemerkt. Die sofort alarmierte Feuerwehr fand bei ihrem Eintreffen die Scheune bis auf die Balken in hellen Flammen. Das Gebäude brannte völlig nieder. In diesem Jahr wird am Sonntag, den 7. Oktober, eine allgemeiner Rotkreuztag in ganz Deutschland stattfinden, an dem Radsport, Berufssport im BDR. Holzheim( Kr. Gießen). Unter der Schafherde unserer Gemeinde ist die Schafräude festgestellt worden. Die Schutzmaßnahmen sind bereits getroffen. Alsfeld. Die Gastspielvorstellungen des Gießener Stadttheaters in Alsfeld sind auch in diesem Jahre wieder ge= sichert. Die erste Vorstellung findet am Sontag, 14. Oktober, ſtatt, Büdingen. Am 21. Oktober findet in Büdingen ein Fleischer- Obermeistertag der Innungen des Bezirks„ Beide Hessen und Nassau" des Deutschen Fleischer- Verbandes statt. Eine Erwiderung des Sportausschuß- Vorsitzenden Franz Eggert. Auf der Sommertagung des Vereins Deutscher Radrennbahnen in Köln ist der Beschluß gefaßt worden, die Radrennbahnen nur denjenigen Verbänden zur Veranstaltung von Amateurwettbewerben pachtweise zu überlassen, die international anerkannte Wettfahrbestimmungen beachten. Dieser allen sportlich Gesinnten verständliche und mit Genugtuung begrüßte Beschluß hat einigen Auch- Sportleuten Veranlassung gegeben, in der Oeffentlichkeit Geschrei über Unduldsamkeit und tleinliche Zänkereien von Verbandsführern zu erheben. Offenbach. Nunmehr ist der Messingkäfer auch hier aufgetreten und zwar in einem Hause im Starkenburgring. In Wirklichkeit ist der Vorgang, der zu diesem Beschluß führte, kurz folgender: Groß- Gerau. In Anwesenheit vieler offizieller Persönlichkeiten fand am Sonntag die feierliche Grundsteinlegung der Volksbank in Groß- Gerau statt. Wetzlar. Der im 94. Lebensjahr stehende Lehrer i. R. Jakob Steil aus Wetzlar ist Samstagabend gestorben. Steil gehörte zu den ältesten Lehrern Deutschlands. Verband ausgesprochenen Strafen gegenseitig anerkannt wer= den sollten. Dieses Uebereinkommen wurde durch die Deutsche Radfahrer- Union unter fadenscheinigen Vorwänden gebrochen. Der B. D. R. fonnte mit dem Vorgehen der D. R. U. nicht einverstanden sein; er mußte zur Aufrechterhaltung der Ordnung verhindern, daß die durch durch ihn bestraften verkappten Berufsfahrer über einen anderen Verband an Amateurwettbewerben teilnehmen. Der Bund fand die verständnisvolle Mitarbeit des Vereins Deutscher Radrennbahnen, der als Mitglied des B. D. R. Wert auf Beachtung der Satzungen und Wettfahrbestimmungen seines Verbandes u. der internationalen Gepflogenheiten legen mußte, und auch die Kartell- Verbände der D. R. U., der Sächsische Radfahrerbund und die„ Concordia" rückten von der D. R. U. hörbar ab. Der Sachsenbund hat seinen Mitgliedern verboten, an Rennen teilzunehmen, in denen die durch den B. D. R. bestraften Fahrer starten. Der Bund Deutscher Radfahrer hat einer Anzahl seiner Mitglieder die Amateurlizenz entzogen, weil diese Mitglieder gegen die Wettfahrbestimmungen sich vergangen hatten. Der größte Teil dieser Fahrer war vertraglich von Fahrradfirmen verpflichtet worden, gegen Entgelt deren Fabrikate zu benutzen, und ein jeder, der auch nur das kleinste Verständnis für Amateursport aufzubringen vermag, wird zugestehen müssen, daß diese Fahrer nicht in die Reihen der Amateure gehören. Sie haben aus ihrem Sport ein Geschäft gemacht und sind demzufolge berufliche Sportausüber. Die Versetzung dieser„ Amateure" zum Berufssport war nicht möglich, weil der Berufssport sich mit allen Mitteln dagegen wehrt, als Straffolonie betrachtet zu werden, und so konnte nichts anderes als die in den Wettfahr bestimmungen vorgesehene Entziehung der Amateur- Lizenz vorgenommen werden. - Pfarrer Heumanns Heilmittel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurterstrasse 4, Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser vollständig umsonst und portofrei, von Ludwig Heumann& Co. Nürnberg M. 629. undankbare Erbschaft von denen übernommen hat, die vor Uebernahme der Oberhoheit im Radsport durch den Bund die Geschicke des Berufssportes auf der Matte und auf der Radrennbahn als Veranstalter oder Leiter in der Hand gehabt haben. Der Bund ist erst seit eineinhalb Jahren der Betreuer des Berufsradsports und es ist wohl etwas viel verlangt, wenn man die Forderung aufstellt, in diesen 18 Monaten hätte der Bund alle Sünden gutmachen müssen, die in langen Jahren am Berufsradsport begangen worden sind. Wenn frühere Ringkampf- und Radrennleiter heute das Bedürfnis fühlen, zu enthüllen und ihren Nachfolgern die Schuld an dem behaupteten Verfall des Radsports und des Ringkampfes zuzuschieben, so darf man wohl sagen, daß diese„ Kritik" am Sport nicht dem Aufbau, sondern der Zersetzung dient. Spiel Lollar 1900 3. 1900 1. Großen Herman Großen 1900s Li dem Lollarer Minute nicht Cor von den leichte Ueber die 2. Manni Weider waren wadurch die Platzverein 11. Jugend t cabtrogen. unsicherheit. Bused zu Go Much die 3. J bouch mit ein Der Bund Deutscher Radfahrer verschließt sich keiner gerechten Kritik und er wird stets bereit sein, den Gründungsgedanken zu verfolgen, der auf eine Einigung aller deutschen Radsportverbände und auf Einigkeit im Radsport hinzielt. Wenn nun in der Sportpresse, besonders in der Berliner Sportpresse, über Uneinigkeit im Radsport Klage geführt und die Behauptung aufgestellt wird, daß bei einigem guten Willen alle Radfahrer unter einen Hut gebracht werden können. weil sie alle ein Ziel verfolgen, so sei daran erinnert, daß cs auch der Sportpresse nicht gelungen ist, in ihrem kleinen Kreis die Einigkeit zu erzielen, die die Sportpresse beim Radsport als erreichbar hält. Dem Verein Deutsche Sportpresse ist es ge nau so ergangen, wie dem Bund Deutscher Radfahrer. Nach dem alle Sportjournalisten in ihm vereinigt waren, hat sich der Verein Berliner Sportpresse abgesplittert und diese beiden Verbände stehen sich nun ungefähr ebenso gegenüber, wie der Bund Deutscher Radfahrer und die Deutsche Radfahrer- Union. Dieses kleine Beispiel soll keine Kritik darstellen, sondern nur zeigen, wie schwer es ist, selbst in einer Richtung strebende Menschen in Einigkeit zusammenzuführen. Wenn nun einige Zeitungen von Autoritätsdünkel der Verbandsführer sprechen und Behauptungen aufstellen, für die andere den Beweis erbringen müssen, so sei daran erinnert, daß seir Jahren der B. D. R. bestrebt ist, mit allen Radfahrverbänden Deutschlands in ein gutes Einvernehmen zu kommen. Diese Bestrebungen sind nicht an dem„ Machtdünkel" oder an dem ,, mangelnden Entgegenkommen" des Bundes ge= scheitert, sondern an den persönlichen Interessen einzelner Her= ven auf der Gegenseite, die bei einem Zusammengehen mit dem B. D. R. ihre Verdienstmöglichkeiten entschwinden sahen. Weiter sei daran erinnert, daß im Jahre 1919 der Deutsche Rad= fahrer- Bund sich unter Opferung seines guten alten Namens mit der Allgemeinen Radfahrer- Union unter dem Namen ,, Bund Deutscher Radfahrer" zusammengeschlossen hat und die Deutsche Radfahrer- Union als Neugründung einiger Eigenbrötler der früheren Allgemeinen Radfahrer- Union eine Ab: splitterung vom B. D. R. darstellt. Diese Tatsachen beweisen, daß alle gegen den B. D. R. erhobenen Vorwürfe für die Gegenseite angebracht erscheinen. Wer die Zeitungen im vergangenen Jahre aufmerksam ge= lesen hat, wird gefunden haben, daß beweglich über eine zu große Nachsicht des Sportausschusses des B. D. R. gegenüber dem verkappten Berufsfahrertum geklagt worden ist. Nachdem die Beweise für die strafbare Handlung verschiedener Amateure erbracht und die für diese Vergehen vorgesehenen Strafen verhängt worden waren, war denjenigen, die zuerst nach dem Kadi gerufen hatten, die ausgesprochene Bestrafung zu hart und sie finden allerlei Entschuldigungen, um das Vergehen dieser verkappten Berufsfahrer in einem milderen Lichte erschei= nen zu lassen. Zwischen dem B. D. R. und der V. D. R. war im Sommer 1927 eine Absprache dahin getroffen worden, daß die durch einen Wenn in der Presse behauptet wird, der Radsport ginge den Weg des Berufsringkampfes, so ist dabei interessant, daß diese Feststellungen besonders von denen gmacht werden, die als Unternehmer oder Leiter von Ringkampf- und Radrennveranstaltungen tätig gewesen sind. Wenn mit dieser Behauptung gegen den B. D. R. Stimmung gemacht werden soll, so wäre es nötig, darüber nachzudenken, ob der Bund nicht eine sehr Der Bund hat seinen Standpunkt gegenüber dem Sport im allgemeinen und dem Radsport im besonderen auf der Bundeshauptversammlung in Erfurt klar und deutlich festgelegt. An diesem Programm wird er festhalten und in energischer Durchführung aller Beschlüsse versuchen, die Oeffentlichkeit und die ihm zurzeit abholden Zeitungen von der Aufrichtigkeit seiner Bestrebungen zu überzeugen. 1. 1. Jgd 1. Schi Es war Core zu erzie ywächt; Ver Spiel bewies, griffe und ze piellopjig. S Den Regen Schön w obigen Reju Sämtlid Leik Das Sp and mußte a ein von i wollte. Leihge Da zud thienen war, vin wird vo G Lich kam agen auf eig wachen. Grün Crite entgegen md fonnte die örünberg das rar einige gu wertet wurden nachtlos, denn piel hatte, to leiten. So m er Entfernung In Mezla gangenen Son Bezirksliga II Burg. Vor Intereffe am fchriebene Ben Langjam rüdt e en 15: em is Den 21: Sas get, bet Tie ar igt ho: itl ell Den die hre jen Den ge qua Mittwoch, den 26. September 1928 Liga - Fußball. V. f. B. Gießen. ,, Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Spiel. Alsfeld Liga 2: 3( abgebrochen) 3. Quedborn 1. 11: 0 A. H. Frohnhausen A. H. 2: 3 1. Jgd. Grünberg 1. Jgd. 6: 0 Das Ligatreffen zeigte zwei ausgeglichene Mannschaften, die sich ein ungemein flottes Spiel lieferten. Die Alsfelder überraschten, da man aus ihrer Heimat in letzter Zeit wenig Gutes von ihnen hörte. Es bleibt aber offen, ob das Treffen siegreich für sie ausgegangen wäre, wenn der Plazregen das Spiel nicht vorzeitig 30 Minuten zu früh beendet hätte. Wir glauben kaum, daß Alsfeld das Tempo durchgehalten hätte. Der VfB.- Sturm war durch Ausfall einiger„ Kanonen" geschwächt und Vögler II. im Tor hatte einen sehr schlechten Aus Tag. Sonst zeigte die Mannschaft gewohntes Können. der Alsfelder Elf sei besonders die Läuferreihe genannt. Der Mittelläufer zeigte überragendes Können. Das Gegenteil der linke Läufer, der regelmäßig„ Ausbälle" fabrizierte. Die dritte Mannschaft fertigte den Neuling im Verbande, Queckborn, haushoch ab. Ganz so schlimm wie das Ergebnis dieses zum Ausdruck bringt, war es nun nicht. Die Queckborner sollen sich aber nur nicht einschüchtern lassen: Es ist noch tein Meister vom Himmel gefallen. Die„ Alten Herren", die bisher von Sieg zu Sieg geeilt waren, fanden auf ihrem Siegeslauf eine Unterbrechung. Die Frohnhausener, Alten Herren" rangen ihnen einen knappen Sieg ab. Uebrigens konnte man die ,, Alten Herren" in beiden Mannschaften an einer Hand abzählen. Einen schönen Kampf lieferte sich die Jugend des VfB. und die von Grünberg, den die VfB.- Jugend verdient gewann. Ein Unentschieden trennte die 2. Jugend von der 1. Jugend Heuchelheims. * Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen. Lollar 1. 1900 2. 3: 2 Der die Пот un nfte 1900 3. - Lich 2. 5: 1( 1: 0) rag Bil Großen- Bused 1. Jgd. Des Ko ole igen 85 tge lag rüd tion In tens 1900 1. Jgd. Laubach 1. Jgd. 0: 0 1900 2. Jgd. 7: 2 Hermannstein 1. Jgd. 1900 3. Jgd. 5: 1 Großen- Bused Schüler 1900 Schüler 1: 0. - 1900s Liga war spielfrei. Die 2. Mannschaft, die sich auf dem Lollarer Platz gar nicht finden konnte, mußte sich in letzter Minute nicht nur den Ausgleich, sondern noch das entscheidende Tor von den Lollarern gefallen lassen. Das Spiel selbst zeigte leichte Ueberlegenheit der Gießener. Die 3. Mannschaft hatte die 2. Mannschaft von Lich zu einem fälligen Rückspiel zu Gast. Leider waren die Licher nur mit 8 Mann erschienen und mußten dadurch die hohe Niederlage einstecken. Das Spiel wurde vom Platzverein bisweilen unnötigerweise hart ausgetragen. Die 1. Jugend konnte den Laubachern kein entscheidendes Ergebnis abtrotzen. Das ausgeglichene Spiel litt an beiderseitiger Schußunsicherheit. Die 2. Jugend und die Schüler waren in GroßenBused zu Gast und kamen überraschend mit Niederlagen heim. Auch die 3. Jugend, die erstmalig in Aktion trat, muß ihr Spielbuch mit einer Niederlage beginnen. 20 ch 1. ser No 1. Jgd. 529 110in сели inis Dem изи port ngs ichen giell iner Wil Then Treis als Tag fich iden Tion THIT end pori Bun FC. 1926 Großen- Buseck. Steinbach 1. 0: 2 SpVgg. 1900 2. Jgd. 7: 2 1. Schüler SpVgg. 1900 1. Schüler 1: 0. Es war Großen- Buseck nicht möglich, trotz Feldüberlegenheit Tore zu erzielen. Gr.- Buseck war in der Verteidigung ersatzge= sdywächt; Verteidiger Jünger fehlte. Steinbach hat sich, wie das Spiel bewies, sehr verbessert; die Mannschaft zeigte schöne Angriffe und zerstörte gut, nur verteidigte sie manchmal reichlich vielköpfig. Der nur eine Stunde dauernde Kampf fand durch den Regen ein Ende. Schön war der Sieg der Schüler und Jugend, die mit obigen Resultaten bewiesen, daß sie spielen können. Sämtliche Spiele leitete Rreuter- Grünberg. Leihgestern 1. Steinberg 1. 1: 2( 0: 1). Das Spiel war von beiden Seiten manchmal recht hart -und mußte vom Schiri kurz vor Schluß abgebrochen werden, da ein von ihm herausgestellter Spieler das Feld nicht räumen wollte. Leihgestern 1. Jgd. Steinberg 1. Jgd. 2: 1( 0: 1). Da zu diesem Spiel der Verbandsschiedsrichter nicht erschienen war, war es nur ein Gesellschaftsspiel. Neuer Termin wird vom Gau- Jugend- Ausschuß bestimmt. * Grünberg 1. Lich 1. 0: 7( 0: 2). Lich kam in neuer Ausstellung, wollte es doch die vor 14 Tagen auf eigenem Plaze erlittene 4: 2- Niederlage wieder wettmachen. Grünberg konnte Lich dagegen nicht seine komplette Erste entgegenstellen. So hatte Lich einen sehr leichten Stand und konnte die hohe Torzahl erringen. In der 1. Halbzeit hielt Grünberg das Spiel noch einigermaßen offen und arbeitete sogar einige gute Torgelegenheiten heraus, die aber nicht verwertet wurden. In der 2. Halbzeit war Grünberg jedoch völlig machtlos, denn die Mannschaft, die überhaupt kein Zusammenspiel hatte, konnte dem Gegner feinen großen Widerstand leisten. So mußte der Grünberger Tormann noch fünf aus furer Entfernung geschossene Bälle passieren lassen. Burg Heuchelheim 3: 0. In Wetzlar, an der Naubornerstraße, trafen sich am vergamgenen Sonntag im Entscheidungsspiel um den Aufstieg zur Bezirksliga II der Sportverein Heuchelheim und der Sportklub Burg. Vor dem Spiel fanden sich die Vereine ein, die noch Interesse am Herbstwaldlauf hatten und erledigten das vorge schriebene Bensum an Kilometern. Die Beteiligung war schwach. Langsam rückte der Zeitpunkt heran, der für beide Vereine, die sich im Kampfe gegenüberstanden, ein Wendepunkt in der Vereinsgeschichte bedeutete, galt es doch, zum ersten Male mit dem Bewußtsein aufzutreten: ich bin jetzt fähig, für den Aufstieg zur Ligaklasse zu kämpfen. Beide Mannschaften, in der der= zeitig besten Aufstellung, begrüßten sich, und es darf wohl zur Ehre beider Mannschaften gesagt werden, daß der Gruß nicht nur Formsache war, sondern dokumentierte, daß jeder den anderen als gleichberechtigt für das kommende Spiel ansah. Als Schiri fungierte Herr Jetter pom Weglarer Sportverein. Der Anfang sah nicht gerade aus, als ob Ligastärke und Können repräsentiert würde. Jede Partei beschränkte sich auf die möglichste Vereitelung des Führungstores. Diejenigen, die stark auf Heuchelheim getippt hatten, mußten ihren Standpunkt ändern, denn die Burger kämpften mit Einsatz all dessen, was ihnen an spielerischem Können zu Gebote stand. Heuchelheim litt scheinbar stark unter dem ungewohnten Rasenboden, Burg brach zuerst den Bann, der das Publikum beherrschte, und ging in Führung, lebhaft bejubelt von seinem Gefolge. Nach der Pause eine Viertelstunde hin- und hergeplänkelt. Heuchelheim machte nicht mehr den Eindruck einer Kampfmannschaft, es war zeitweise innerhalb der Elf ein Mißverstehen zu erkennen; Burg gelang es in der 20. Minute, den zweiten Erfolg zu buchen. Gernandt im Heuchelheimer Tor war aufge= regt. Leider sind auch einige Mißstände zu bemängeln. Während sich Burg bemühte, sein Spiel mit Vermeidung von Unfairnissen durchzuführen, fielen auf der Gegenseite einige Spieler durch Uebertretungen der Spielregeln auf. Schiri Jetter ließ sich aber nicht beirren und als es gegen Schluß des Spieles etwas sehr schlimm wurde, verhängte er den völligen Platzverweis. Ein weiterer Spieler von Heuchelheim mußte auf Geheiß seines Spielführers(?) ebenfalls vom Feld. Dies durfte auf keinen Fall passieren. Ein Sportsmann zeigt sich erst dann in seiner ganzen Größe, wenn er sich über einen nicht glücklichen Start und selbst, wenn es um höhere Ziele geht, hinwegsetzen kann. Jeder objektive Zuschauer und Kritiker mußte sich am Schluß des Spieles sagen, daß Burg nicht glücklicher, sondern verdienter Sieger war. Der nächste Sonntag sieht den Neuling im Kampf mit Frohnhausen. Burg wird sich mächtių anstrengen müssen, um die Feuertaufe zu bestehen. Den Blauen aus Heuchelheim sei gesagt, jetzt alles daran gesetzt, um nach Abschluß der jetzt beginnenden Verbandsspiele als Meister der Klasse A hervorzugehen. Gg. Dillenburg Liga Dillenburg 2. Weylarer Sportv. Liga 3: 2( 1: 2). Weglarer Sportv. 2. 4: 4( 1: 2). Der Wetzlarer Sportverein fam am vergangenen Sonntag mit seiner Liga und seiner 2. Mannschaft einer Rückspielverpflichtung in Dillenburg nach. Die 4 Vereinsvertreter in der Aufstellung für die am kommenden Sonntag beginnenden Verbandsspiele lieferten sich einen harten und forschen Kampf. Während das Spiel der Ligamannschaften im Rahmen der Fairniß blieb, zeigte das der 2. Mannschaften einige unerfreuliche Begleiterscheinungen. Im Ligaspiel haben die Einheimischen Anstoß, die Gäste den Wind als Bundesgenossen. Schon in der 6. Minute wird eine Unfairniß des Gästeverteidigers mit Elfmeter geahndet und zum Führungstor verwandelt. Erst in der 35. Minute kann Wetzlar einen vom Winde aufs heimische Tor getriebenen Hochball der Verteidigung aufnehmen und zum Ausgleich verwandeln. Eine Ede für Wetzlar kurz darnach bringt nichts ein; dagegen ergibt kurz vor Halbzeit eine Ecke für Wezlar ein Selbsttor des Torhüters. Mit dem Resultat 2: 1 geht es in die Pause. Kurz nach Wiederbeginn hat Dillenburg mit dem Winde das Heft in der Hand. Eine Ecke bringt nichts ein, dagegen ein eiskalter ,, Nassauer" man ist das ja auch gar nicht mehr M: t gewohnt Eine Unterbrechung von einigen Minuten. dem Schiriball gehts wieder los. Einen mächtigen Torabstoj nimmt der einheimische Halblinke auf und sendet infolge zu späten Startens der Gästeverteidiger unhaltbar zum Ausgleichsfor ein. Einige Minuten vor Schluß singt der Maschendraht Nr. 3. Diesmal ist es der Halbrechte, der eine Flanke des Linksaußen verwandelt hat. Eisenkrämer- Sechshelden leitete korrekt. Jm Spiel der 2. Mannschaften hatten die Gäste in der ersten Halbzeit das Heft in der Hand, während nach der Pause eine gewisse Nervosität, besonders bei den Torhütern Platz griff. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel und zwar beim alten K. D. Kämpen Schindler. Westfalenbezirk: V. f. L. Osnabrüd Arminia Bielefeld Berg. Märt. Bezirk: Westdeutschland. Osnabrüd 08 9: 1 Union Herford 2: 1 Solingen 95- S. S. V. Barmen 0: 0 Turu Düsseldorf- Ratingen 04 1: 2 Düsseldorf 04 1: 2 Schwarzweiß Barmen Niederrhein- Bezirk: Osterfelder S. C.- Duisburger S. V. 2: 1 Union Krefeld V. f. v. B. Ruhrort 1: 0 Meidericher Sp. V. Preußen Krefeld 0: 0 Hamborn 07 7: 2 Homburger Sp. V. Ruhr- Bezirk: Schwarzweiß Essen Union Gelsenkirchen Alem. Dortmund - Preußen Bochum 2: 0 Essen 99 3: 1 M. B. V. Linden 2: 1 abgebr. B. V. Altenessen Dortmund 95 3: 1 Schalke 04- Germania Herne 3: 0 Germanit Bochum- Gelsenkirchen 07 3: 4 A. S. V. Nürnberg in Köln geschlagen. Köln, 23. Sept.( Drahtbericht.) Der A. S. V. spielte am Sonntag vor 4000 Zuschauern in der Domstadt gegen den westdeutschen Meister Sp. Vgg. 07 Köln- Sülz. Nürnberg lieferte in der ersten Halbzeit ein schnelles, gutes Spiel und kam auch Nr. 76 zu zwei Treffern. Köln dagegen war in dieser Spielphase recht schwach, sein Mittelläufer fiel ganz aus und Erfolge konnten nicht erzielt werden. Nach der Pause wurde es allerdings an= ders. Kölns Elf war wie umgewandelt. Besonders die linte Sturmseite zeigte jetzt vorzügliche Leistungen. Schmit und Zarges erzielten den Ausgleich, dem bald zwei weitere Treffer von Swatosch und Zarges folgten. * Deutschland siegt gegen Norwegen 2: 0( 1: 0). Oslo, 23. September 1928.( Eig. Drahtbericht.) Oslo hat seinen großen Tag. Der König hat sich sogar in der Loge eingefunden. Die beiden Spielführer Berner für Norwegen und Stuhlfaut für Deutschland begrüßen sich und als das Spiel be= ginnt stehen die Mannschaften: Deutschland: Stuhlfaut( 1. FC. Nürnbeg); Müller ( Vikt. Hamburg), Risse( Hamburger SV.); Knöpfle FSV. Frankfurt), Leinberger( SpVg. Fürth), Heidfampf( Bayern München); Allbrecht( Düsseldorf), Winkler( Wormat. Worms), Schmidt II) 1. FC. N.), Kuzorra( Schalke 04), Kießling( SpVg. Fürth). Norwegen: Gunnar Cristensen, Erling Lunde, Ingar Pedersen, Rohrensen, Berner, Johannsen, Berg- Johannesen, Blressen, Sten Mö, K. Petersen, Daneillsen. Die Norweger haben die Platzwahl, so daß Deutschland ge= gen den Wind kämpfen muß. Trotzdem gehen unsere Leute sofort stark aus sich heraus und setzen dem Gegner stark zu. Nach zwei Ecken kommt in der 16. Minute die dritte für Deutschland. Heidkamp legt vor und Schmidt 2 verwandelt unhaltbar durch Kopfball Deutschland führt 1: 0. Plötzlich wendet sich das Blatt und Stuhlfaut bekommt schwerste Arbeit. Die Verteidigung versagt mehr und mehr und die Läufer müssen mithelfen. Stuhlfaut muß das ganze Register seines großen könnens ziehen. Wären die Nordländer nicht so arg vom Schußpech verfolgt gewesen, der Ausgleich hätte nicht ausbleiben können. Stuhlfaut hält stand und die Halbzeit naht rettend. Auch in der zweiten Halbzeit sollte es kaum besser werden. Stets hatte Norwegen mehr vom Spiel und drängte oft in schlimmster Manier. Wieder erweist sich Stuhlfaut als der„ Rocher de bronce". Deutschland versucht es mit weiten Flügelvorlagen. So gibt in der 17. Minute Schmidt II eine hohe Vorlage an den vorn auf der Lauer liegenden Kuzorra, der schießt und der Kampf steht 2: 0 für Deutjoyland. Die Zuschauer und norwegischen Spieler merken, daß noch nicht alles verloren scheint und verstärken den Druck noch mehr. Immer wieder war der Sturm im deutschen Strafraum. Die unmög lichsten Sachen wurden von Stuhlfaut gehalten, oder zu Ecken abgewehrt. Jm Spiegel der Kritik. Sagen wir es frei heraus: Ohne Stuhlfaut wäre der Kampf rettungslos verloren gewesen. Seine Vorderleute Müller und Risse waren mehr als schwach. Der Sturm war nicht schlecht und schoß wenigstens. Norwegen überbot fiay selbst. Eine schnelle Elf, die ein besseres Ergebnis verdient hätte. * Fußball- Jugendkampf Köln Wien. Auf dem Kölner Pressagelände fand am Samstag ein Fußball- Jugendstädtespiel Wien Köln statt. Die Wiener Jungens gewannen hoch und überlegen mit 9: 0( Halbzeit 4: 0) Treffern. Sie stellten eine Mannschaft, die an Ballbehandlung und Angriffsaufbau Glänzendes leistete und die auch mancher starken Seniorenmannschaft schwer zu schaffen machen würde. Der Punktekampf in Gruppe Hessen. In Gruppe Hessen gab es keine bedeutenden Ereignisse. Die Ergebnisse brachten durchweg Favoritensiege. So fertigte F. S. V. Mainz 05 seinen Gast Hassia Bingen glatt mit 4: 2 Treffern ab, Alemannia Worms siegte mit 4: 2 gegen T. S. G. Höchst und Neu- Isenburg brachte aus Langen mit einem 3: 0 Sieg und Punkte mit nach Haus. Die Punktekämpfe in der Gruppe Baden. Phönix Karlsruhe gegen Sp. Vgg. Freiburg 1: 1. Der Meister K. F. V. hatte große Mühe, die Elf des Freiburger . C. mit 3: 2 zu schlagen. Erst ein von dem Türken verwandelter Elfmeter brachte kurz vor Schluß das Siegtor. F. V. Rastatt und F. V. Offenburg mußten sich jeweils mit2: 1 Toren von ihren Gegnern Villingen und S. C. Freiburg schlagen lassen. Handball und Leichtathletik. Handball- Länderkampf Rheinland- Westfalen. Rheinland und Westfalen standen sich in Rheydt vor etwa 2500 Zuschauern in einem Handball- Freundschaftsspiel gegen= über. Nach ausgeglichener ersten Halbzeit, bei der die Rheinländer 4: 3 in Führung lagen, ließen die Westfalen in der zweiten Spielhälfte vollkommen nach und wurden schließlich mit 9: 3 geschlagen. Westdeutsche Gehermeisterschaft. Auf einer 9,2 Km. langen Rundstrecke wurde in Aachen die Westdeutsche Meisterschaft im 50- Km.- Gehen ausgetragen. Bei schwacher Beteiligung siegte Lahaye- Aachen in 5: 16,06 Stunden mit 8 Minuten Vorsprung vor Walter- Aachen und SchmidtDuisburg. Dr. Pelzer in Budapest. Budapest, 23. September( Drahtbericht). Am zweiten Tage der internationalen Leichtathletikkämpfe in Budapest startete Dr. Peltzer über 800 und 1500 m. Jm 800- m- Lauf traf er auf den ungarischen Meister Barsi und auf den Italiener Tavernari. Das Wetter war schlecht, die Bahn sehr weich. Bis 500 m lagen die drei Favoriten dicht beisammen, dann zog der Jialiener davon. Dr. Peltzer gelang es im Endspurt zwar, an Barsi vorbeizukommen, Tavernari aber war nicht mehr ganz zu erreichen. Der Jtaliener siegte in 1: 55,4 Minuten mit vier Meter Vorsprung vor Dr. Pelzer, 1: 55,4 Min. Jm 1500- m Lauf war der italienische Meister Beccali Pelzers Hauptgegner. Beide lagen stets klar in Führung. 30 m vor dem Ziel spurtete Dr. Peltzer dem Jtaliener davon, um in 4: 04,2 Min. mit vier Meter vor dem Jtaliener, der 4: 04,8 Min benötigte, zu ſiegen. Mittwoch, den 26. September 1928 Neue deutsche Rekorde gab es bei den süddeutschen Meisterschaften in 50 Km. Gehen und 25 km Laufen. Im Gehen siegte Reichel- BajuwarenMünchen in der Rekordzeit von 4: 32,25,1 Std. Jm 25- Km. Laufen siegte H. Helber- Stuttgart in der Rekordzeit von 1: 27,05,1 St. Ein Hallensportfest soll Ende Februar oder Anfang März im neuen Frankfurter Sportpalast stattfinden. Sportwerbetag in Wissenbach. Von herrlichem Sportwetter war der Werbetag des Spielund Sportvereins Wissenbach am vorletzten Sonntag begünstigt. Vormittags spielte die Jugendmannschaft Nanzenbach mit 5: 2 gegen die Wissenbacher Jugend. Der Nachmittag brachte zwei schöne, ausgeglichene Spiele: Liga und Alte Herren ,, Oranien"= Frohnhausen gegen 1.( B.- Klasse) und Alte Herren Wissenbach ( 8: 0 und 3: 0). Die leichtathletischen Kämpfe waren größtenteils am Vormittag ausgetragen worden. Die Sieger im Sechstampf waren: Senioren: 1. Alfred Schäfer mit 114 Punkten und Rudolf Schäfer, 114 P.; 2. Adolf Müller, 104 P.; 3. Rudolf Weg, 90 P. Junioren: 1. Fritz Weg, 120 P.; 2. Kurt Weil, 106 P.; 3. Konrad Bastian und Karl Schäfer I, jeder 76 P. Am Spätnachmittag wurde noch im Waldlauf Sieger Alfred Weg und Ewald Franz. Die ganze Veranstaltung nahm einen ruhigen Verlauf. Die Disziplin aller Teilnehmer verdient Anerkennung. Der Werbetag war, um mit den Worten des Kreisjugendpflegers, Hauptlehrer Lück off- Hirzenhain zu sprechen, der vom frühen Morgen bis zum Schlusse der Veranstaltung helfend und urteilend beiwohnte, ein wohlgelungenes Stück Aufbauarbeit an unserer deutschen Volkskraft. Radfahren. Großer Straßenpreis von Köln. ,, Gießener Zeitung" Ergebnisse. Klasse A: 1. Merlo- Freiburg 7: 59,00 Std.; 2. Gleiser- Frankfurt; 3. Küchner- Köln; 4. Esser- Achen; 5. DehnerWiesbaden 6. Hellmann- Aachen, alle dichtauf. B- Klasse: 1. Eichler Köln 7,14 Std.; 2. Wenz- Köln; 3. Blumenrath- Köln; 4. Suerling- Köln, alle dichtauf. * Opelpreis von Westfalen. Auf der 155 Km. langen Strecke mit Start und Ziel in Westig kam der Opel- Straßenpreis für Bundesamateure zum Austrag. Jm Endspurt gab es eine Ueberraschung, vu der befannte Stübbecke nur Dritter werden konnte, während BöschElberfeld in 5: 08,38 Std. vor Altenburger- Kassel als Eerster einfam. Hinter Stübbecke besetzte Neumeier- Köln, Graz- Dortmung, Schenk- Hemmer, Alt- Barmen und Lohn- Chemnitz die Plätze. Von den 100 B- Fahrern erwies sich Neumann- Kempen als der Beste. Er fuhr mit 5: 06,40 Std. eine bessere Zeit als die A- Fahrer heraus. Zweiter wurde Neumann aus Homburg in 5: 09,05 Stunden vor Sengel- Dortmund. Berliner Bundes- Straßenrennen. Als letzte diesjährige Straßenveranstaltung brachte der Gau Berlin des BDR. am Sonntag auf der 100 Km. langen Strecke Nauen- Kyritz und zurück ein Straßenrennen zum Austrag, das von P. Schulze- Diamant in 2: 50,55 Std. vor W. Lachmann- Borussia 2: 52,23,2 gewonnen wurde. Europameisterschaft im Einer- Kunstfahren. Mit nur zweizehntel Punkten Vorsprung wurde Guthschmidt der Titel eines Europameisters vor Heidenreich zugesprochen. Die Rangfolge war: 1. W. Guthschmidt 266 Pkte., 2. Heidenreich 265,8 Pkte., 3. Reichert 264,2 Punkte, 4. StriderSchweiz 260,4 Punkte. Jm Radballturnier bestritten die Hamburg. Köping- Schulz, die Erfurter Gehr. Stoße und die Elsässer Voelz- Plautz die entscheidenden Kämpfe. Die Entscheidung sah Chemnitz und Erfurt als vollkommen gleichwertig. Erst nach Verlängerung gewannen die Gebr. Stoltze mit 4: 3 Toren. Auf der Rütt- Arena Der Polizeisportverein Köln trat am Sonntag als Straßenrennveranstalter an die Oeffentlichkeit, und zwar mit der Durchführung der Bundesfernfahrt um den Großen Straßenpreis von Köln, der auf einer 205 Km. langen Rundstrecke Köln Duisburg- Köln ausgetragen wurde. Bei faltem, trocke=| in Berlin fiel das 3- Stunden- Mannschaftsrennen an Buschennem Wetter stellten sich rund 150 Fahrer in den einzelnen Klassen dem Starter. Während bei den A- Fahrern stark gebummelt wurde, legten die Teilnehmer der Klasse B ein überaus schnelles Tempo vor, so daß der Sieger der B- Klasse, Eichler- Köln, eine um% Stunde bessere Zeit herausfuhr, als der A- Klassen= siegersieger Merlo- Freiburg, der aus einer 10köpfigen Gruppe den Spurtsieg herausholte. hagen- Frankenstein mit 122,820 Km. vor Ehmer- Kroschel. In Basel wurden die deutschen Rennfahrer Saldow und Oszmella ge= schlagen. In Nürnberg schlug Krewer in Bahnrekordzeit den Erweltmeister LinartBelgien, dem Leddy und Rosellen folgten. NWK WoLLe NWK Nr. 76 Billige Sonntagskarten zum Besuch der Frankfurter Meffe 30.Sept- 3.Okt Gültig ab Samstag mittag 12 UhrRückreise muß FIM Montag früh 9uht angetreten sein Auskünfte, Prospekte, Verkauf von Messausweisen bei: S. Loeb, Giessen, Bahnhofstrasse 52 a. Verantwortlich: Paul Chr vian Klein in Gießen. Kräft. ev. Bäckergeselle 19 Jahre, in der Brot- und Feinbäckerei erfahren, fucht sich zum 1. Oftober( evtl. 15.) z. verändern. Emil Haubrich, Kirchen Sieg) Brühlhof- Bahnstraße 4. 1928 OKTOBER MAIPRESSA Bezugsp G Redaktionsschlu Fendung nicht 41. Jak Holl Die deuts ift am Donne mon Schubert Die vor umänischen M tigteiten gefto Denen man de Das Rede hoben worden. Der zur 3 Tichitscherin s Die eng maller vertragl reich. 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Zwar bin nur Ich etwas herzleidend, aber trotzdem zleht auch meine ganze Familie den Hag- Kaffee allen anderen Kaffees wegen seines Wohl. geschmacks und seiner Bekömmlichkeit vor. Auch werbelch immer unter meinen Bekannten weitere Kunden für Sie und habe Jhnen aus Innerster Ueberzeugung schon viele zugeführt. Dictor Ligelmann. [ 884] Seit vielen Jahren trinke ich nur Kaffee Hag. Ich war früher immer nervos. Durch den Genuß von Kaffee Hag haben sich tatsächlich diese nervösen Erscheinungen nicht mehr gezeigt. Ich bin viel ruhiger geworden. Bei Einladungen erkundige ich mich immer, ob coffelnfreler Kaffee Hag serviert wird. Ist es nicht der Fall, so verzichte ich auf eine Tasse Kaffee. Ich bin dann immer angenehm überrascht, bel der nächsten Einladung Kaffee Hag zu bekommen. Frau Frey- Steiger. ( 998) Wir gichen Hag jedem anderen Kaffee ( 932) Wir möchten munter [ 972] Wir haben uns nun so an Ihren Kaffee gewöhnt, daß wir ihn nicht mehr missen möchten, speziell da er auch neben seinem feinen Aroma den nerven gar nicht schadet. Gerne werden wir den Kaffee Hag unseren Bekannten, die ihn noch nicht kennen, aufs wärmste empfehlen. Frau Winteler- Leuzinger. [ 966] Ich konnte nachts sehr schlecht schlafen, auch fiel mir das Treppenstelgen Immer schwer, sowie das weite Laufen. Da kam Ich auf die Idee, einmal den Kaffee Hag zu kaufen und anderen Kaffee zu melden. Schon nach einer Woche merkte ich Besserung und Jetzt bin ich wieder frisch und munter. Ich bin 54 3ahre alt und mache jetzt die größten Bus. flüge ohne Beschwerden und Aufregung. Auch meiner Familie bekommt der Kaffee gut. Ich habe Kaffee Hag schon vielen empfohlen, die mit den Nerven zu tun hatten, aber dennoch fühle wie vorzüglich Ihr Getränk ist. Es sollte In keiner Familie fehlen. iben nicht mehr Fahle ich mich veranlaßt, Ihnen zu schreiben, wissen...... Frau Anna Urbach. Aus dem Archiv der Kaffee ɓandels. Aktiengesellschaft, Bremen B Fried zwei wicht Schiff bew hatte mit auch so gla Unwetter betrachtet Blaugases, Diese Prü Luftschiff i fahren, uni Rombinatio und Manö fichert, daß und fie teil Beppelin" Höhe betru Sprach der besser. Berli Stahlhelm Gegenwar Man nim hörenden rungen üb tit stattfin Wenige Madrid wu Das in sein folgende M Melilla die zahlreid hat fich Mi Fort ereign Wie fich he Luft geflog Säuser in Dergeriffen, Amtlid Desopfer de Don brei w Augerdem um, deren beträgt 342 Es fin worden, di gefommen