FD Nr. 41. men? Der B. d. 3. abit, fich ein augeld Icon iftungen des in 1 bis an bei der Freunde, bt gegeben. eim! ugeteilt. 111/ ler. Heft 50 Pf. lag Berlin N 24 Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manustripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Nolitische Tagesschau. Infolge des Einspruchs der Reichsregierung ist die Eisenbahntariferhöhung zum 1. Juli nicht mehr möglich. * Das Befinden des Reichsaußenministers hat weitere Fortschritte gemacht. Die Nierenfunktion ist wieder normal. An politischen Besprechungen hat Dr. Stresemann aber noch nicht teilgenommen. Es tauchen neuerdings wieder unbestätigte Meldungen auf, nach denen die„ Bremen"-Flieger mit dem Schwefterflugzeug der Bremen", der„ Europa", nach Deutschland zurüdfliegen wollen. * Wie die Blätter melden, ist die griechische Regierung gestern zurüdgetreten. Reichstagswahl. 492 Abgeordnete gewählt. Das vorläufige Gesamtergebnis der Reichstagswahlen gestaltet sich folgendermaßen: In den 35 Wahlkreisen und auf Grund der Verrechnung der Reststimmen auf die Wahlkreisperbände, sowie auf die Reichsliste sind 492 Abgeordnete( gegen 493 im letzten Reichstage) als gewählt zu betrachten. Die vorläufige Zusammenstellung der Stimmen und die vorläufige Berteilung der Abgeordnetensize ergibt folgendes Bild: Stimmen Mandate Bisher 9 111 438 154 131 4 359 586 107 22322 Sozialdemokratische Partei Deutschnationale Volkspartei Zentrumspartei 73 3 705 040 62 67 Deutsche Volkspartei 2 669 549 45 50 Kommunistische Partei 3 232 875 54 30 Demokratische Partei 1 492 899 25 32 Bayrische Volkspartei 936 404 16 19 Linke Kommunisten 18.057 13 NG Wirtschaftspartei 1 391 133 21 Rat.- soz. Arbeiterpartei( Hitler) 806 746 12 7 ofen Völkisch- nationaler Block 264 595 5 arate Deutsche Bauernpartei 480 613 8 erteilt Deutsch- Hannoveraner 194 938 Landbund 199 491 SCHAFT Chr. nat. Bauern u. Landvolk- P. 770 100 13 Volksrechtpartei 480 978 3 2 Sächs. Landvolk 127 333 Evangel. Volksgemeinschaft 51 465 Reden, ens an Reichsp. f. Hdw., Hand. u. Gew. Unabhängige Sozialdemokraten Volksbl. d. Inflationsgeschädigten 36 658 Deutsche Haus- u. Grundbes.- P. 35 550 6405 20 715 Nat. Minderheiten Deutschlands Alte sozialdemokr. Partei 70 752 65 246 Unpolitische Liste der Kriegsopfer ( Volkswohlfahrtspartei) 6.045 Reichsblock der Geschädigten 7 330 7 473 ee. trele schreibgewa ft stellen ka iro u. Teleph t. Eingehend erforderlich chaffenburg geldmangels 200-300 Mt. Anfangs . Mitarb. erh 100 Mt. Firum Ausf. Profpel ei Nichtintereffe erden. iesbaden 30a e 13 ähn beseitigt.) Ich möchte nog b ren nur Chlorobo teine andere Pa enden Namen trage in 45 Jahre, bis me habe ich fein dem ich fehr flar eine Belannten üle meiner Zähne Cabellofes Gebig, Geit über 25 Jahr Bielleicht intere Flensburg. 5. Star hinterlegt.) N erft burd Rauf e 1 M. Chlorob er 70 Pig. Chlorob 3u haben in d verlange naredb faß dafür zurild Aufwertungs- und Aufbaupartei Reichsarbeitsgemeinschaft f. Volksrecht und Aufwertung Christl.- soz. Reichspartei Partei für Recht und Mieterschutz Evangelischer Volksdienst Für sonstige Reichswahlvorschläge Bei feiner Partei 110 466 2164 4676 6 071 4 Zu den Mandaten der Deutschnationalen sind noch die 3 des Landbundes, die 2 des Sächsischen Landvolk, die 8 der Deutschen Bauernpartei und möglicherweise auch die der Christlich nationalen Bauernpartei zu rechnen, wenn diese letzteren sich nicht der Wirtschaftspartei angliedern. Die Mandatszahl der Deutschnationalen würde sich dann auf 86 oder auf 99 belaufen. In den 770 100 angegebenen Stimmen für die Christlichnatio= nale Bauern und Landvolkpartei sind 194 938 Stimmen für Kreiswahlvorschläge der Deutsch- Hannoverschen Partei abgegeben, die damit drei Mandate erhält. * Landtagswahlen. Preußen. Sozialdemokraten Deutschnationale und Landbund Zentrum 89 Mandate Bisher 136 114 109 72 81 40 21 21 Deutsche Volkspartei Kommunisten Demokraten Wirtschaftspartei Nationalsozialisten Völkischer Block Deutsch- Hannoveraner Volksrechtspartei 健 45 44 27- 11-2N6252 Die Mandatszahl ist die gleiche geblieben wie im früheren Landtag, nämlich 450. Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 23. Mai 1928 Bayern. München. Nach dem vorläufigen Gesamtergebnis haben erhalten: Sozialdemokraten Deutsch- nat.Volks- P. Deutsche Volkspartei Kommunisten Bayr. Volkspartei National- Sozialisten Bayr. Bauernbund zusammen 128 Mandate. Stimmen Mandate 801 584 34 Bisher 25 305 844 13 14 110 692 4 2 125 983 5 7 1 031 157 46 46 201 056 369 711 9 17 12 Württemberg. 652 Deutschnationale und Bauernbund 20 Mandate Bisher 25 Deutsche Volkspartei 4 Zentrum 17 16 Demokraten 9 Sozialdemokraten 22 13 Kommunisten 8 3 Christliche Volksdienstpartei Oldenburg. Bei den oldenburgischen Landtagswahlen erhielten die Sozialdemokraten 14 Mandate( 9), 3entrum 9( 10), Rechtsblock 9( 15), Kommunisten 2( 0), Demokraten 5( 5), Wirtschaftspartei 2( 0), Nationalsozialisten 3( 0), Völkisch- Nat. 1( 0), Christl. Bauernpartei 3( 0). Anhalt. Im einzelnen erhielten: Sozialdemokraten 84 483( 15 Mandate), Deutschnationale 13 510( 2), Zentrumspartei 2580( 0), Deutsche Volksp. 30 852( 6), Kommunisten 15 007( 3), Demofraten 8436( 2), Landbund 21 627( 4), Linke Kommunisten 779 ( 0), Wirtsch.- P. 6775( 1), Nat.- Sozialisten 4107( 1), Bodenreformer 1071( 0), Volksrechtpartei 1933( 0), Anhaltische Hausund Grundbesitzer 8 124( 2). * Die Reichstagswahlen in Hessen- Darmstadt Sozialdemokraten 192 450( 222 000), Deutschnationale Volkspartei 20 693( 48 000), 3entrum 95 400( 99 000), Deutsche VolksVolkspartei 57 048( 73 000), Kommunisten 52 000( 33 600), Demokraten 37 520( 54 000), Lintskommunisten 3910(-), Wirtschaftspartei 7827(-), Nationalsozialisten 11 291( 8200), Völkische 651(-), Christlich- nat. Bauern 79 726( 78 800), Volksrechtpartei 13 872(-), Evangelische Volksgemeinschaft 11 561 (-). 65,5 Prozent wählten. Hessen- Nassau. Sozialdemokraten 379 579( 374 013), Deutschnationale Volkspartei 120 918( 225 485), Zentrum 173 455( 202 062), Deutsche Volkspartei 119 384( 152 110), Kommunisten 93 166( 64 159), Demokraten 66 493( 99 635), Linkskommunisten 4593( 0), Wirtschaftspartei 47 850( 25 825), Nationalsozialisten 42 472( 29 086), Deutsche Bauern- Partei 4647( 0), Nölkisch- Nationale 6393( 0), Christlich- Nationale 88 973( 0), Volksrechtpartei 13 299( 0), Ev. Volksgemeinschaft 9334( 0), Deutsch- Soz. 1850( 0), USP. 3042 ( 0), Inflationsgeschädigte 1201( 0), Reichsblock der Geschäd. 450 ( 0). Stimmberechtigt 1635 281( 1 523 213), Zahl der gültigen Stimmen 1176 075( 1 168 401). Oberhessen. Sozialdemokraten 42 767, Deutschnat. Volkspartei 5758, Zentrum 6850, Deutsche Volkspartei 13 643, Kommunisten 6737, Demokraten 7516, Linke Kommunisten 669, Wirtschaftspartei 3089, Nationalsozialisten 2364, Völkisch- Nat. Blod 227, Christl. Nat. Bauern 40 083, Volfsrechtpartei 2538, Evang. Volksgemeinschaft 3202, Reichsblock d. Geschäd. 34, Altsozialisten 598. Gießen- Kreis. Sozialdemokraten 15 295, Deutschnat. Volkspartei 2264, 3entrum 909, Deutsche Volkspartei 5186, Kommunisten 1435, Demo: kraten 2381, Linkskommunisten 191, Wirtschaftspartei 1290, Nationalsozialisten 686, Völkisch- Nat. Blod 83, Christl. Nat. Bauern 9400, Volksrechtpartei 873, Evangelische Volksgemeinschaft 781, Reichsblock d. Geschäd. 5, Altsozialisten 170. Gießen- Stadt. Sozialdemokraten 2350 Männer, 2179 Frauen, insgesamt 4529, Deutschnationale Volkspartei 729 Männer, 746 Frauen, 1475, Zentrum 347 Männer, 444 Frauen, 791, Deutsche Volkspartei 1675 Männer, 1919 Frauen, 3594, Kommunistische Partei 396 Männer, 253 Frauen, 649, Demokratische Partei 698 Männer, 575 Frauen, insgesamt 1273, Linke Kommunisten 73 Männer, 30 Frauen, insgesamt 103, Wirtschaftspartei 516 Männer, 486 Frauen, 1002, Nationalsozialisten 140 Männer, 65 Frauen, 205, Völkisch- Nat. Blod 31 Männer, 19 Frauen, 50, Christl.- nat. Bauern- und Landvolk- P. 64 Männer, 47 Frauen, 111, Volksrechtpartei 240 Männer, 287 Frauen, 527, Evange= lische Volksgemeinschaft 186 Männer, 271 Frauen, 457, Reichsblock der Geschädigten 1 Frau, Altsozialisten 31 Männer, 26 Frauen, 57. Insgesamt 14 824 Stimmen= 62,58 Prozent der Stimmberechtigten. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Volltlischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 42 Was wird nun? Die Reichsregierung wird zunächst das endgültige Ergebnis der Wahlen und die amtliche Bestätigung abwarten, um dann in einer besonderen Sitzung ihren Rücktritt zum Ausdruc zu bringen. Dieser ist zunächst nur ein formeller, denn das Kabinett Marx führt die Geschäfte weiter, bis das neue Kabinett gebildet ist. Dann wird der Reichspräsident ein Mitglied der stärksten Fraktion, der Sozialdemokraten, aufforderen, die Bildung einer neuen Regierung in die Wege zu leiten. Und damit beginnen die Schwierigkeiten. Eine reine Linksregierung mit den 208 Stimmen der Linken kommt wohl nicht in Frage. Ebenso wenig läßt sich die Weimarer Koalition, mit der man bisher in Preußen regierte, auf den Reichstag übertragen, denn 492 Abgeordnete sind gewählt; zur einfachen Mehrheit gehören 246 Stimmen, die Weimarer Koalition besitzt nur 239 Stimmen. Würde die neue Regierung auf der Basis der Weimarer Koalition Dr. Stresemann als Fachminister in ihre Reihen aufnehmen und sich so die Deutsche Volkspartei verpflichten, ging es rein rechnerisch ja, aber praktisch wird sich die Deutsche Volkspartei wohl kaum dazu bereitfinden. Es bleibt daher als einzige Möglichkeit die sog.„ große Koalition" von den Sozialdemokraten bis einschließlich der Volkspartei und der Bayr. Volkspartei zu erstreben. Der bedeutende Zuwachs der Kommunisten wird innerhalb der Sozialdemokratie nicht ohne Rückwirkungen bleiben, die die Bestrebungen zwecks Bildung der„ großen Koalition" besonders erschweren werden. Es ist mit einem Anwachsen des Raditalismus innerhalb der sozialdemokratischen Fraktion zu rechnen, um ein weiteres Abwandern zu den Kommunisten zu verhindern. Wie weit daher die Grenzen gesteckt werden, innerhalb derer vielleicht Herr Braun oder Müller die Verhandlungen nach rechts hin aufnehmen können, ist noch sehr unklar. Auf alle Fälle darf man erwarten, daß der geschwächte bürgerliche Flügel sich bei den Verhandlungen über die Regierungsbildung nicht benachteiligen läßt. So unmöglich auf Grund der augenblicklichen Konstellation eine Regierung ohne Sozialdemokraten ist, genau so undentbar ist das Gegenteil. Man ist daher, vor allem aber die Linke, die als stärkste Partei die größte Verantwortung trägt, auf das Entgegenkommen des lieben Nächsten angewiesen. Man sieht also, Schwierigkeiten über Schwierigkeiten. Wer an eine glatte Abwicklung noch im Juni glaubt, ist stark im Irrtum, Und auf der rechten Seite des Reichstages wird man ge= spannt verfolgen, wie die Linte es anfangen wird, die vielen Versprechungen des Wahlkampfes wahr zu machen. Der Eindruck der Wahlen. Die Schlacht ist geschlagen, und sie hat, was auch bei den Betroffenen gar nicht abgeleugnet wird, zu einer Schwächung des Bürgerblods gegenüber der Linken geführt. In den Kreisen der von dem Rückgang der Stimmen in Mitleidenschaft Gezogenen zögert man zur Stunde noch, die wahren Ursachen der Einbuße einzugestehen. Die ,, Kreuzzeitung" nennt die Wahl eine bittere Lehre und sagt:„ Wir sind parlamentarisch auf den Stand der Nationalverſammlung zurückgeworfen. Diese Entwicklung geht aber nicht nur auf Kosten der Deutschnationalen, die zweifellos am meisten davon betroffen sind, sondern auch auf Kosten der übrigen staatsbürgerlichen Parteien. Wir stehen vor einer auch selbst auf kürzere Dauer kaum haltbaren Situation." Die„ Deutsche Allgemeine Zeitung" äußert sich über die Frage der Regierungsbildung folgendermaßen: ,, Dem Sinne des parlamentarischen Systems entspricht es auf alle Fälle, wenn nun umgehend ein Vertreter der stärksten Partei, der Sozialdemokratie, mit der Regierungsbildung betraut werde. Es ist nicht unsere Sache, uns den Kopf über die Koalition zu zerbrechen, die er bilden oder nicht bilden soll. Die Sozialdemo= fratie soll doch einmal zeigen, was sie an wirklicher Arbeit zu leisten vermag." Die„ Tägliche Rundschau" sieht schon Schwierigkeiten für die allernächsten Tage voraus, wenn nach dem Rücktritt des Kabinetts die Verhandlungen um die Neubildung der Regierung beginnen. Die„ Bossische Zeitung" schreibt u. a.: Die Wähler haben sich überall im Reich gegen die bisherige Rechtsregierung entschieden. Man soll die Deutschnationalen aber nicht unterschäzen. Sie bereiten ihre Revanche vor. Der neue Reichstag müsse die Große Koalition so rasch verwirklichen, daß die Spe= kulation der Deutschnationalen auf eine lange Kabinettskrisis, die zur parlamentarischen Krisis erweitert werden soll, zuschanden wird. Die„ Germania" fordert ebenfalls, daß der Sozialdemotratie auf Grund ihres Stimmenzuwachses die Verantwortung überwiesen werden Der„ Vorwärts" triumphiert. Er schreibt:„ Die Sozialdemokratie ist entschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen, und sie ist auch stark genug dazu. Sie wird das Gewicht ihrer 152 Mandate in die Wagschale der kommenden Entscheidungen werfen." Nr. 42. Mittwoch, den Mittwoch, den 23. Mai 1928. Der Eindruck in Paris. Die Blätter drüden allgemein ihre Befriedigung über den Sieg der Linksparteien bei den Reichstagswahlen aus, da sie darin eine Gewähr für die Fortsetzung der Locarno- Politik erblicken. Der„ Temps" schreibt, daß das deutsche Volk für die Republik und den Frieden gestimmt habe. Der ,, Temps"-Korrespondent in Berlin rechnet damit, daß ein Sozialdemokrat Reichskanzler werde, entweder Hermann Müller oder Severing oder Otto Braun. Die ,, Liberte" dagegen sieht keine Veranlassung für Frankreich, sich über den Sieg der Linksparteien zu freuen. Man scheine vergessen zu haben, daß die Sozialdemokraten seinerzeit für den Ruin der deutschen Währung verantwortlich waren. Wenn Deutschland seither wieder hochgekommen sei, so danke es dies lediglich den Deutschnationalen. Die Alternative bleibe nach wie vor die gleiche: Entweder ein starkes und zahlungsfähiges Deutschland, dadurch aber auch ein gefährliches und revanchelustiges Deutschland, oder ein linksorientiertes und friedliches Deutschland, das aber dadurch gleichzeitig unfähig würde, die Reparationen zu bezahlen. Die ,, Information" hält eine Weimarer Koalition für sehr schwierig, weil diese über keine feste Mehrheit verfügen würde. Das Blatt glaubt, daß möglicherweise die Wirtschaftspartei eine entscheidende Rolle spielen würde. ** Moskau jubiliert über den Ausgang der deutschen Reichstagswahlen. Die„ Prawda" schreibt u. a.: Die Wahlen in Deutschland sind der Beweis dafür, daß die revolutionäre Bewegung in Deutschland im Wachsen ist. Die Hauptstädte Europas würden immer röter. Die alberne Legende vom sterbenden deutschen Kommunismus hat eine kräftige Erschütterung erfahren. Die Zersplitterten. 1,1 Millionen nuglos abgegebene Stimmen verloren. 19 Mandate „ Gießener Zeitung" x Als Nachfolger des verstorbenen Direktors der Gießener Museen, Professor Dr. Kramer, wurde Prof. Helmke in Gießen, der verdienstvolle Denkmalspfleger Oberhessens, von der Stadtverwaltung ernannt. Nach der bisher vorliegenden Uebersicht haben von den 31 Parteien, die sich um Reichstagsmandate bewarben, nur 14 Par teien Mandate erhalten. Insgesamt sind 801 161 Stimmen von Parteien, die kein Mandat erhalten haben, zersplittert, das ist ein Verlust von 12 Mandaten, der auf diese Weise entstanden ist. Wenn außerdem berücksichtigt wird, daß bei der Volksrechtpartei nur zwei Abgeordnete ein Mandat erhalten, so ergibt sich daraus noch eine Stimmenzersplitterung von weiteren 360 000 Stimmen und ein weiterer Mandatsverlust von sechs Mandaten, so daß insgesamt 1 167 174 Stimmen nutzlos abgegeben worden sind und 19 Mandate auf diese Weise verloren gingen. Lokales. x Ein Fall von Genicstarre. Vor einigen Tagen ist in Berstadt die Frau eines Landwirts an Kopfgrippe erkrankt. Da sich Zeichen von Genicstarre einstellten, erfolgte die Ueberführung in die hiesige Klinik, wo die Frau nun an Genickstarre gestorben ist. r Die Reichsbannerkapelle„ Schwarz- Rot- Gold", Gießen, hat es sich nicht nehmen lassen, dem guten Beispiele anderer Kapellen und Vereinen nachzueifern und den Kranken einige genußreiche Stunden durch konzertliche Darbietungen im schönen schattigen Garten der Nervenklinik zu bieten. Unter anderem tamen zur Ausführung und wurden mit regem Beifall aufgenommen: Frei weg, von Lathan, Ouvertüre von Keeler- Bela, Konzertwalzer von Hauser, Reichsbannermarsch von Heinzberg usw. Der Reichsbannerkapelle, sowie dessen Mitgliedern nochmals Dank für diese Opferwilligkeit. r Straßensperre. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten ist die Kirchstraße zwischen der Straße Am Pfarrgarten und der Neustadt von Montag, den 21. Mai 1928 ab bis auf weiteres für allen Fahrverkehr polizeilich gesperrt. x Die Hauptversammlung des hessischen Einzelhandels findet in Bingen am 3. Juni, vormittags 10 Uhr, im großen Saal der Festhalle statt. x Zu dem Auto- Unglück zwischen Nordeck und Elsdorf hat die Staatsanwaltschaft Marburg den Tatbestand aufgenommen. Darnach ist das schwere Unglück durch einseitiges Blockieren der Hinterräder entstanden, die Bremse hat nur einseitig funktioniert, so daß der Vorderwagen nach rechts geworfen wurde. Der schwere Wagen brach mit voller Wucht zwei starke Obstbäume ab und stürzte die Böschung hinuter. Der Wagenführer und ein Mädchen aus Rüddingshausen schweben noch in Lebensge= fahr. Die übrigen Verletzten konnten zum Teil wieder ihre Arbeit aufnehmen. r Lehrgang im Hufbeschlag. Der nächste Lehrgang an der Hufbeschlaglehrschmiede in Gießen beginnt am 1. August und dauert vier Monate. Die Prüfung findet am Ende des Lehrgangs statt. Anmeldungen sind an das Ministerium des Innern, Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege Darmstadt, Luisenplatz 2, zu richten. Dem Gesuch sind anzufügen ein Geburtszeugnis, der amtliche Nachweis, daß der Anmeldende seine Lehrzeit ordnungsgemäß in einer Schmiede, in der auch Hufbeschlag ausgeübt wird, zurückgelegt und die Gesellenprüfung abgelegt hat. Ferner ist der amtliche Nachweis, daß der Anmeldende sich 3 Jahre als Geselle im Hufbeschlag betätigt hat, beizufügen. Auf dem Wege nach Rußland. Warnung vor ,, wildem Baden". Der Beginn der Badezeit gibt Veranlassung, auf die alljährlichen beklagenswerten Opfer des sogenannten„ ,, wilden" Badens hinzuweisen und vor dem Baden außerhalb der Badeanstalten an verbotenen Stellen eindringlich zu warnen. Alle Eltern und Erzieher sollten die badefreudige Jugend nachdrücklich an die beaufsichtigten Badeplätze verweisen und damit zur Verhütung von Unglücksfällen beitragen. Die historische Aufgabe des deutschen Mittelstandes. Von Dr. Alfred Schmidt- Soepke, Düsseldorf. Die Wirtschaft ist mit Recht, ebenso wie der Staat, oft mit einem lebendigen Körper verglichen worden. Die Wirtschaft ist ein Organismus, ist natürlich gewachsen und unterliegt Entwicklungsgesetzen, die tief in ihrem Wesen begrunvet sind und nicht ungestraft verletzt werden. Und das ist kein Wunder, denn der Träger der Wirtschaft, der Mensch, gehört ja selbst dem Reiche der Organismen an. Wenn die Wirtschaft krank wird, so deshalb, weil irgendwie gegen ihren natürlichen Aufbau und ihren gesetzmäßigen Ablauf gesündigt worden ist. Aerzte der Wirtschaft werden nur dann Erfolg haben, wenn sie, wie bei Krankheiten des menschlichen Leibes, die natürliche Heilkraft des Körpers unterstützen und fördern. Nicht von außen her, sondern von in= nen heraus ist auch die Wirtschaft allein zu furieren. Lebenskünstlerinnen Völlig verkannt wird diese durch die Leute, welche in der Wirtschaft keinen solchen Organismus, sondern vielmehr eine Maschine erblicken. Sie stellen sich die Wirtschaft vor als ein Gebilde der Technik, am Schreibtisch ausgesonnen und er= rechnet! Wie jede Maschine, so kann man nach ihrer Auffassung auch diese durch technische Aenderungen verbessern und in ihrem Wesen umgestalten, insbesondere einzelne Teile herausnehmen und durch besser konstruierte ersehen. Es ist der Glaube an die Allmacht technischer Vernunft, der aus solcher Auffassung spricht. Es liegt darin aber auch eine Ueberschätzung dessen, was menschliche Vernunft überhaupt vermag. Das System einer Wirtschaft, die rein technisch aufgefaßt wird, sehen wir, in voller Reinheit durchgeführt in SowjetRußland. Mit welchem Erfolg, ist allgemein bekannt. Es gibt aber außerdem mancherlei Spielarten dieses Systems. Wir in Deutschland stehen noch zwischen einem den Gesetzen organischer Wirtschaftsauffassung gehorchenden System und einem solchen, das die Wirtschaft als Maschine betrachtet. Wir zehren noch von den Resten einer gesunden Wirtschaft der Vergangen1928 MAIOKTOBER PRESSA DIE WELT SCHAU AM RHEIN KOLN Aus Nab und Fern. Bad Nauheim. Infolge Versagens der Steuerung stürzte am Sonntag zwischen Obermörlen und Ziegenberg das von Ingenieur Zundel von hier gesteuerte Auto eine Böschung hinab und überschlug sich. Zundel wurde schwer verletzt, seine Frau kam mit leichteren Verlegungen davon. Beide fanden Aufnahme im hiesigen Krankenhaus. sollten eigentlich alle Hausfrauen sein, d. h., sie sollten es verstehen, Geld, Zeit und Arbeit zu sparen, um frei zu sein für frohe Stunden oder für Neigungen und Beschäftigungen der eigenen Persönlichkeit. Das Geheimnis ist einfach: es besteht in richtiger Zeiteinteilung u. praktischen Einrichtungen in Küche und Haus. Als zuverlässige und praktische Helfer in der Küche gelten von jeher Dr. Oetker's beliebte Fabrikate, wie Backin- Backpulver, Puddingpulver, Vanillin- Zucker, Gustin usw., die in allen Geschäften stets frisch zu haben sind. nd.- Vie Viele neue Anregungen zum Backen und zur Bereitung von Süßspeisen bietet Ihnen das neue farbig illustrierte Rezeptbuch, Ausgabe F, das in allen Geschäften zum Preise von 15 Pfg. erhältlich ist. Sie lesen in dem Buch auch Näheres über den vorzüglichen Backapparat ,, Küchenwunder", mit dem Sie auf kleiner Gaskocherflamme backen, braten und kochen können. In völlig neuer Bearbeitung ist Dr. Oetker's Schulkoch- buch, Ausgabe C wieder erschienen, das mit seinen ca. 500 Koch-, Back- und Einmache- Rezepten für jede Hausfrau und besonders für die angehenden ein guter Ratgeber in der gesamten Haushaltführung sein will. Es berücksichtigt die veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse, sowie die neuen Forschungsergebnisse in der Ernährungswissenschaft. Wo nicht vorrätig, ist das 150 Seiten starke Buch in dauerhaftem Pappband gegen Einsendung von 30 Pfg. in Marken von mir portofrei zu beziehen. Dr.August Oetker, Bielefeld - Friedberg. Die hiesigen Steinmetzarbeiter wie auch die in Bad Nauheim sind wegen Lohnforderungen, ohne die Schlichtungsverhandlungen abzuwarten, in den Streit getreten. Schotten. Am 18. Mai waren es 40 Jahre, daß der bei Freunden des Vogelsbergs wohlbekannte Klubwirt Joh. Stein auf Wunsch des Vogelsberger Höhenclubs die Bewirtschaftung des Klubhauses auf dem Hoherodskopf übernahm. Zur Feier des Tages hatten sich am vergangenen Samstag in den Räumen des alten Klubhauses viele Freunde des Jubilars eingefunden, dem der 1. Vorsitzende des Vogelsberger Höhenclubs, Dr. Bruchhäuser- Ulrichstein, die herzlichsten Glückwünsche des Vereins übermittelte. heit, während wir gleichzeitig durch politische Faktoren, die auf wirtschaftliche Notwendigkeiten keine Rücksicht nehmen, einer tommunistisch- sozialistischen Wirtschaftsordnung, die im Grunde genommen keine Ordnung mehr ist, im Sinne Rußlands ent= gegengetrieben werden. Am Himmelfah Baldsportplay das Langenfelbold und ipiel in L. fonnten VB- Mannschaft ip Shneider; Bergene Böttiger, Hammers Spielverlauf: J fahaß das erste Tor Ausgleich. Wieder eine Vorlage Bötti aus einer ganz unn ca. 30 Meter ein. Nach Seitenwed Böttiger schoß noch Meter. Hausrath Die letzten drei T Schluß. Beim Schl VB.- Mannschaft e Die gerechten Entid ften durch laute 3 das Benehmen der ter Reining, 19 Die 1. Jugend fälligen Rüdspiel g Rüsselsheim. Der Opelsche Rafetenwagen ist in Berlin eingetroffen. Die Reichsbahngesellschaft hatte eine Verladung der Raketen auf der Eisenbahn abgelehnt. Infolgedessen mußten die Raketenladungen mit Lastwagen überführt werden. Der erste Start des Opelschen Raketenwagens auf der Avusbahn in Berlin soll heute stattfinden. Man hat aber die Oeffentlichkeit dabei ausgeschlossen. Lediglich die Reichsregierung und einige Pressevertreter werden erscheinen. Das geschieht aus Gründen der Sicherheit. Die Ueberbürdung unserer Wirtschaft mit Milliardenbeträgen für die Kriegsentschädigung hat zur Folge gehabt, daß Deutschland dem ausländischen Kapital ausgeliefert wurde. Die deutsche Wirtschaft ist so in eine Zinstnechtschaft hineingebracht worden. Die Kosten dieser in dem vorhandenen Umfang zweifellos nicht unvermeidlichen Entwicklung sind bedauerlicherweise höchst ungleichmäßig verteilt worden. In erster Linie sind sie dem Mittelstand aufgeladen worden, demselben Mittelstand, der bereits in der Inflationszeit die Zeche bezahlen mußte. Dillenburg. In der Ortschaft Rittershausen im Dillkreis brach am Montagnachmittag in dem Anwesen des Hüttenarbeiters Alwin Schüler Feuer aus, das rasch auf die Nachbarhäuser übergriff. Innerhalb kurzer Zeit standen drei Wohnhäuser und vier Scheunen in hellen Flammen. Sämtliche Gebäude wurden bis auf die Grundmauern vernichtet. Nur ein Teil der Wohnungseinrichtungen konnte gerettet werden. Aus den um= liegenden Orten waren zahlreiche Feuerwehren am Brandherd erschienen, so daß es möglich war, ein weiteres Umsichgreifen des Feuers zu verhindern. Die Entstehungsursache des Feuers ist noch nicht geklärt. Die Reichsmark ist vor allem durch die Einführung der Hauszinssteuer stabilisiert worden, denn mit ihrer Hilfe wurde der Staatshaushalt zum Ausgleich gebracht. Mit brutaler Rücksichtslosigkeit hat man dem Hausbesitz diese Ausnahmeſteuer aufgefnetet, unter der er heute noch schwer leidet. Statt derartige Methoden der Besteuerung als eines europäischen Staates unwürdig abzulehnen, wurde das Dawes- Abkommen auf der gewaltsamen Wiederherstellung des Haushaltes aus der Substanz des deutschen Mittelstandes geradezu aufgebaut. * Folgenschwere Phosgen- Explosion. Fünf Todesopfer. In der Hofeſtraße am Freihafen in Hamburg wurden auf dem Lagerplatz der Chemischen Fabrik Stolzenberg, vermutlich durch Wärmeeinwirkung, die Deckel von Fässern, die mit Phos= gen gefüllt waren( gleichzustellen mit dem im Kriege verwendeten Gelbkreuz) gesprengt. Das Phosgen drang ins Freie, wodurch eine Anzahl Personen erkrankte. Nach späteren Meldungen war die Wirkung der Katastrophe entsetzlich. Die Folgen waren verheerend. Die Einführung der Hauszinssteuer bedeutete zu ihrem Teile Verewigung der aus der Kriegszeit übernommenen Wohnungszwangswirtschaft. Jm übrigen aber wurde gerade durch diese Steuer in Verbindung mit den Realsteuern ein ganz falscher Eindruck von der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft erweckt. Dies wirkte sich dahin aus, daß die Begehrlichkeit des Auslandes, das ja bis heute noch keine Endsumme für die Kriegsentschädigung festgesetzt hat, nur noch angestachelt wurde. Deutschlands Wirtschaftskraft wurde überschätzt, weil Regierung und Verwaltung unbefümmert in die Substanz griffen, während doch eine normale Wirtschaft nur aus Erträgen zehren darf. Wir erinnern an das Jahr 1924, in dem Regierung und Verwaltung garnicht Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 5. Auf Anordnung der Polizeibehörde darf in der verseuchten und gefährdeten Gegend nicht gearbeitet werden. Die Gefahr ist inzwischen be: seitigt. wußten, wo sie mit dem Gelde bleiben sollten, das sie aus der Substanz des Volksvermögens, vor allem aus den letzten Resten des Kapitals des gewerbtätigen Mittelstandes, des Handels und des Hausbesizes herausgezogen hatten. Damals ging es recht eigentlich los mit der Verschwendungssucht der Kommunen, der Länder und des Reichs, und es ist bis heute noch nicht gelungen, dieser aus dem ganz unangebrachten Gefühl des Ueberflusses entstandenen Betätigung einer übermäßig angeschwollenen Bürokratie Einhalt zu tun. Auch die Mahnungen des Reparationsagenten Parker Gilbert beschämend, daß dieser Ausländer uns Dinge sagen mußte, auf die wir keine Antwort geben konnten! und des Reichsbantpräsidenten Dr. Schacht hatten keinen Erfolg. Im Zusammenhang mit jener Politik übernahmen die öffentlichen Stellen nun auch noch immer neue Aufgaben, und zwar zumeist solche, die von der Privatwirtschaft besser zu lösen sind und deren mangelhafte Erfüllung durch öffentliche Stellen wiederum nur aus den Steuergeldern der Privatwirtschaft möglich war, die auf diese Weise doppelt geschädigt wurde. Die öffentliche Hand mischt sich in immer mehr Dinge ein, das für die freie Wirtschaft verbleibende Feld wurde immer kleiner, obwohl die freie Wirtschaft nun erst recht die melkende Kuh für die Steuerbehörden wurde. Auf diese Weise wurde, um zu unserer Ausgangsbetrach tung zurückzukehren, in Deutschland von oben herunter eine Planwirtschaft" immer mehr ausgebaut, die auf dem Irrtum einer technischen Betrachtung der Wirtschaft statt einer natürlich organischen beruht. Trotz aller negativen Ergebnisse, die mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie in Rußland erzielt wurden, beharren einflußreiche Kreise der Bürokratie einer Bürokratie, die größenteils von sozialistisch orientierten Parteien gestellt wird- denn auch das Bürgertum ist schon sozialistisch verseucht, darauf, diesen Weg ins Elend, diesen Weg mangelnder wirtschaftlicher Vernunft weiterzugehen. Man scheint nicht eher ruhen zu wollen, als bis der deutsche Mittelstand, einst das Rückgrat und der Stolz des Staates, vollständig zerrieben ist, als Opfer dieser verhäng nisvollen Einstellung. ( Schluß folgt.) Spielvere SpVg. 1900 Die Gäste aus guten Eindruck, den das unsportliche Au teidigers. Die zah mal 1900 das hoh bination und Syste bei den Gießener J ständig. Bei Froh hat sich die Manns bessert. Spg. 1900 Sier sah man die Aktiven noch Schweiß erzielt w 1. a. Will II., Ki Spiel trug den C SpBg. 1900 Die 1900er f gestalten. Verte jedoch vorerst E Ifonnte von 1900 wurde ein Edba ein Eigentor fo tart nach, da f Lonnie noch zwei Folgreich sein. can dem die Ver SpVg. 19 SpBg. 1900 1. Nachdem im chem Boden m Blau- Weißen in pielstarten Geg wertig sind. F Weißen im Ang gewesen wäre. mis. Die Sch Ausdauer der C jchaftsteil der Bei den v Wort. Erst be Damals nahme Jahre 1912 wa ich schon 9 Tei Krieges ganz a und fuh bereits schaft. Bei dem ber auf den Pla endgültigen Me por. Immerhin Der Spiele zu be bon rund 3 Wod 15. Juni. Die nach dem Pokal Troftrunde eing Die Auslo nicht von Belan 17. Mai statt; Da die Zahl der chenland und B Der Methode üb tragen werden übrigen 14 Man erite Zwischenru Das Endspiel 2 Borjpiele: 1. Bo land. In der A und der Sieger Aus dem 2. Vori Nr. 42. n. ung stürzte g das von hung hinab seine Frau Aufnahme auch die in die Schlich reten. daß der bei Joh. Stein Dirtschaftung Zur Feier en Räumen eingefunden, , Dr. Bruch Des Vereins in Berlin Verladung edessen muß verden. Der Avusbahn in Deffentlichkeit und einige us Gründen im Dillkreis Hüttenarbei lachbarhäuser hnhäuser und Sebäude wur ein Teil der Aus den um Brandherd Umfichgreifen e des Feuers desopfer. wurden auf g, vermutlich Die mit Phos riege verwen ng ins Freie ſpäteren Mel ch. uf Anordnung fährdeten Gr nzwischen be s sie aus letzten Re des Hande mals ging der Komm ute noch ni Gefühl d rmäßig ange Le Mahnungen schämend, da wir keine Ant räsidenten nahmen die Aufgaben, u Di besser zu löser entliche Stelle wirtschaft mö gt wurde. D Dinge ein, da immer fleine elfende Ruh j usgangsbetrag herunter ein uf dem Irrta haft statt eine aller negativn dlichkeit wie i dhe Kreise von sozialisti uch das Bürge diesen Weg Vernunft w wollen, als b der Stols d diefer verhäng Schluß folgt) Mittwoch, den 23. Mai 1928. Fußball. V. f. B. Gießen. ,, Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Am Himmelfahrtstage trug die Ligamannschaft auf dem Waldsportplatz das Rückspiel gegen die Liga des Sportvereins Langenselbold und gewann überraschend hoch 8: 1. Das Vorjpiel in 2. konnten die Gäste mit 6: 3 für sich entscheiden. Die VFB.- Mannschaft spielte in der Aufstellung: Bingel; Kreẞ II., Schneider; Bergener, Henrichs, Hausrath; Lehrmund, Mißler, Böttiger, Hammers, Balser. Spielverlauf: In der 15. Minute schoß Böttiger durch Fernschaß das erste Tor, 5 Minuten später erzielten die Gäste den Ausgleich. Wieder 5 Minuten später verwandelte Lehrmund eine Vorlage Böttigers zum Tor. Das 4. Tor sandte Böttiger aus einer ganz unmöglichen Stellung in einer Entfernung von ca. 30 Meter ein. Halbzeit 4: 1 für VfB.. Nach Seitenwechsel setzte beiderseits ein flottes Tempo ein. Böttiger schoß noch 3 Tore aus einer Entfernung von 25-30 Meter. Hausrath erzielte ebenfalls ein Tor durch Fernschuß. Die letzten drei Tore fielen innerhalb 5 Minuten kurz vor Schluß. Beim Schlußpfiff stand das Spiel 8: 1 für VfB. Tie VfB.- Mannschaft eifrig und mit Ausdauer bis zum Schluß. Die gerechten Entscheidungen des Schiris wurden von den Gö= sten durch laute Zurufe dauernd bemängelt. Auch sonst ließ das Benehmen der Gäste viel zu wünschen übrig. Schiedsrichter Reining, 1900 Gießen, leitete korrekt.- Die 1. Jugend des VfB. Fährt Pfinzten nach Aachen zum fälligen Rückspiel gegen die 1. Jugend des VfB. Aachen! * - Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen. SpVg. 1900 Gießen 1. Frohnhausen 1. 3: 2. Die Gäste aus dem Dilltal verdarben mit ihrer Liga den guten Eindruck, den die 2. und A. H.- Mannschaft machten, durch das unsportliche Auftreten des Torwächters und des linken Vericdigers. Die zahlreichen zuschauer waren sehr enttäuscht, zumal 5 hohe Fußballspiel nachahmte, sodaß von Kombination und System nicht mehr viel übrig blieb. Ligareif war bei den Gießener Jöckel, Will, Glitsch; der Sturm versagte vollständig. Bei Frohnhausen wäre der Linksaußen zu loben, sonst hat sich die Mannschaft gegen das Vorjahr nicht wesentlich verbessert. SpVg. 1900 Gießen A.-H. Frohnhausen A.-S. 4: 0. Hier sah man stellenweises Können im Abspiel, von dem Die Tore mußten mit viel die Aktiven noch lernen können. Schweiß erzielt werden. In der Gießener Mannschaft spielten u. a. Will II., Küthe, Paulus, Sonntag, Feußer, Schmidt. Das Spiel trug den Charakter eines wirklichen Freundschaftsspieles. SpVg. 1900 2. Frohnhausen( Dill) 2. 5: 1( 3: 0). - - 1900 Die 1900er können von Anfang an das Spiel überlegen gestalten. Verteidigung und Schlußmann der Oranier ließen jedoch vorerst Erfolge nicht zu. Eine Flanke des Linksaußen Tonnte von 1900 verwandelt werden. Einige Minuten später wurde ein Edball zum 2. Tore eingeschossen, dem die Dranier ein Eigentor folgen ließen. Nach Halbzeit ließen die Gegner stark nach, da sie dem Tempo nicht gewachsen waren. tonnte noch zweimal durch Mittelstürmer und Mittelläufer erfolgreich sein. Kurz vor Schluß kam Fr. zu seinem Ehrentor, an dem die Verteidigung der 1900er nicht ganz schuldlos war. Burkhardsfelden 1. 1: 1. SpVg. 1900 Gießen 3. BfB- K. Marburg 1. Jgd. 1: 1( 0: 1) SpVg. 1900 1. Jugd. Eden 7: 3. Nachdem im Vorspiel die Marburger Kurhessen auf heimischem Boden mit 3: 0 siegreich bleiben konnten, gelang es den Blau- Weißen im Rückspiel zu beweisen, daß sie dem äußerst [ pielstarken Gegner in kompletter Aufstellung mindestens gleichwertig sind. Fast die ganze Spielzeit über waren die BlauWeißen im Angriff, so daß auch ein tnapper Sieg gerechtfertigt gewesen wäre. Dafür spricht schon das günstige Eckenverhältnis. Die Schnelligkeit des Gegners wurde durch größere Ausdauer der Einheimischen ausgeglichen. Als bester Mannchaftsteil der 1900er war die Läuferreihe anzusehen. Der Sturm, besser als sonst, ließ traditionsgemäß gute Torchancen unausgenutzt. Der Ausgleichstreffer fiel kurz vor Schluß durch den Halbrechten der Blau- Weißen. 1. Mannsch. 2. Mannsch. 1. Jugend FC. 1926 Großen- Bused. - - BfB. Gießen 3. 0: 6( 0: 2), Harbach 1. 3: 0, BfB. Gießen 2. Jgd. 3: 5( 1: 2), 1. Schüler VfB. Gießen 1. Schüler 1: 3( 0: 2). Auf dem Sportplay in Großen- Buseck herrschte am Sonnbag reger Spielverkehr. Die 1. Mannschaft empfing die 3. vom VfB. Gießen, die allerdings verstärkt antrat. Es ist zu ver= stehen, daß eine Mannschaft aus der 2. Gauklasse nicht gegen alte, routinierte Spieler aufkommen kann. So mußte Gr.- Bused gegen die in der Gießener Mannschaft spielenden Henrich, Neuweiler, Kreẞ III. wohl verlieren. Die 2. Mannschaft errang einen klaren 3: 0- Sieg über die 1. von Harbach, welche allerdings erst seit einem halben Jahr spielt. Die 1. Jugend mußte sich der Jugend des VfB. 3: 5 beugen. Bei einem besseren Tormann hätte die Jugend gewinnen können. Die Kleinen hielten sich tapfer gegen die VfB. Schüler. Sie ließen sich nur knapp 1: 3 von den spielstarken VfB.ern schlagen. Schiri- Anwärter Hilberg Daubringen leitete drei obige Spiele zur Zufriedenheit; er dürfte nur etwas schärfer durchgreifen. SpB. 1920 Heuchelheim 1. - FC. Germania Homberg( Ohm) Liga 1: 0( 0: 0). In der ersten Halbzeit ausgeglichenes Spiel. Die Heuchelheimer haben die besseren Torchancen. Nach Halbzeit drückte Heuchelheim stark und brachte schöne Torschüsse an, konnte aber nur einmal einsenden. Schiedsrichter Fischer VfB. Gießen war gut. Heuchelheim Jugend Klein- Linden Jgd. 7: 1. Fußball im Reich. Repräsentativspiele. In Hannover: Norddeutschland- Nordholland 3: 0( 1: 0). Süddeutschland. Rot- Weiß Frankfurt Wacker München SV. Heddernheim Germania Bieber BFL. Neu- Isenburg 2: 0( 1: 0) VfB. Stuttgart 1: 1( 0: 0). Aufstiegspiele. -- - Sportfreunde Frankfurt 1: 2 SV. Heusenstamm 2: 0 1. FC. Langen 03 Flösheim 3: 1 Ludwigshafen 3: 2 Städtespiel: Mannheim Union Niederrad SB. Darmstadt 98 3: 1 - - * Westdeutschland. Runde der Meister. Borussia Rheine - Schwarz- Weiß Barmen 5: 4( 2: 1) Gesellschaftsspiele. SSV. Elberfeld SpVg. Fürth( Samstag) 1: 5 Dortmund 08 SpVg. Fürth 1: 2 Westdeutsche Meisterschaftsspiele. Eine Bestätigung. In Köln trafen am Sonntag die beiden in den Endspielen um die Westdeutsche Meisterschaft erstplazierten Mannschaften von Köln- Sülz und Preußen Krefeld noch einmal im Freundschaftsspiel zusammen. Die technisch besseren Kölner siegten verdient 2: 0 und bestätigten damit, daß die Meisterschaft an die tatsächlich beste Mannschaft gefallen ist. Ein Spiel, das für die Besetzung des dritten Tabellenplates in der westdeutschen Meisterrunde von Bedeutung ist, fam in Rheine zum Austrag. Borussia Rheine konnte auf eigenem Plate spielend, Schwarz- Weiß Barmen mit 5: 4 knapp, aber verdient schlagen. Die Entscheidung muß jetzt im Spiele Das olympische Fußball- Turnier in Amsterdam. Bei den vier ersten Olympien kam der Fußball nicht zu Wort. Erst beim fünften in London 1908 wurde er zugelassen. Damals nahmen nur fünf Länder an dem Turnier teil. Im Jahre 1912 war Stockholm der Austragungsort; dort fanden ich schon 9 Teilnehmer ein, 1916 fiel das Olympia wegen des Krieges ganz aus. Das nächste fand 1920 in Antwerpen statt und sah bereits 14 Länder im Kampf um die Fußball- Vorherrschaft. Bei dem letzten, 1924 in Paris, traten sogar 22 Bewerft. Bei de ber auf den Plan. In diesem Jahre, 1928, lagen am Tage des endgültigen Meldeschlusses die Bewerbungen von 21 Ländern por. Immerhin genug, um geraume Zeit für die Austragung der Spiele zu beanspruchen. Vorgesehen ist daher ein Zeitraum von rund 3 Wochen, nämlich vom 27. Mai( Pfingsten) bis etwa 15. Juni. Die Durchführung findet in verschiedenen Runden nach dem Pokalsystem statt. Für die Unterlegenen ist eine sog. Trostrunde eingerichtet, die jedoch für den Hauptwettbewerb nicht von Belang ist. Die Auslosung der Gegner für die erste Runde fand am 17. Mai statt; die Namen zog Prinz Heinrich der Niederlande. Da die Zahl der Teilnehmer durch Absage von Bulgarien, Griechenland und Polen sich auf 18 reduziert hat, ist man zu folgender Methode übergegangen: zunächst sollen 2 Vorspiele ausgetragen werden und dann die beiden Sieger derselben, mit den übrigen 14 Mannschaften die Vorrunde bestreiten, so daß für die erste Zwischenrunde 8 für die zweite Zwischenrunde 4 und für Das Endspiel 2 Teilnehmer verbleiben. Das Los traf für die Vorspiele: 1. Portugal gegen Chile und 2. Spanien gegen EstTand. In der Vorrunde treten sich gegenüber: 1. Jugoslawien und der Sieger auf dem 1. Vorspiel, 2. Mexiko und der Sieger aus dem 2. Vorspiel, 3. Belgien und Luxemburg, 4. Deutschland und die Schweiz, 5. Holland und Uruquay, 6. Jtalien und Frankreich, 7. Aegypten und Türkei, 8. Argentinien und Amerika. Die Vorspiele werden am 27. Mai, die Spiele der Vorrunde am 28., 28. und 30. Mai ausgetragen. Das Spiel Deutschlands gegen die Schweiz, also des Gegners des letzten Ländertampefes( am 15. April in Bern 3: 2( 1: 0) gewonnen), steigt schon am 28. Mai. Diese Auslosung kann aber nur als provisorisch angesehen werden, weil wahrscheinlich mit noch einigen Absagen gerechnet werden muß( Estland?), so daß sich die Teilnehmerzahl noch verringert. Und in Bezug auf die Methode will der D. F. B. gelegentlich der Tagung der„ Fifa" am 23.- 26 Mai den Antrag stellen, das Pokalsystem fallen zu lassen und das sog. Repechage- System des Direktors Bergvall vom Stockholmer Stadion heranzuziehen, bei dem das Ausscheiden einer Mannschaft erst nach zwei Niederlagen erfolgt. Ob der Antrag Annahme findet, ist fraglich, da sich die Zahl der Spiele dann aufs Doppelte erhöhen würde; sollte es doch geschehen, so brauchen keine Vorspiele stattzufinden, vielmehr können die beiden ersten Runden mit je 9 Spielen( falls 18 Teilnehmer bleiben) ausgefüllt werden. Das Repechage- System ist immerhin besser als die Einrichtung einer Trostrunde für die Unterlegenen; wer evtl. an einer solchen sich beteiligen kann, muß dies bis zum 26. Mai anmelden. Interessant sind noch folgende Zahlenangaben: von den ausgelosten 18 Ländern haben Amerika 16 Spieler, Estland und Mexiko je 17, Chile 18 und die übrigen 14 Nationen je 22 angemeldet, so daß sich demnach zusammen 376 Fußballgrößen aller Herren Länder in Amsterdam ein Stelldichein geben. Spiel. Nr. 42. zwischen Schalke 04 und Schwarz- Weiß Barmen fallen. Beide Mannschaften haben 5: 0 Punkte. Endet der Kampf SchalkeBarmen unentschieden, dann werden noch besondere Ausscheidungsspiele notwendig, denn auch Kurhessen Kassel und Borussia Rheine haben je 6: 6 Punkte. Bei den Jubiläumswettkämpfen in Saarbrücken spielten Sportfreunde Saarbrücken Kurhessen Kassel 2: 0.( Samstag) Kassel trat mit vier Ersatzleuten an und hatte gegen die recht gut spielenden Saarländer nie sehr viel zu bestellen. Nach torlos verlaufener erster Halbzeit kamen die Einheimischen in der 8. und 15. Minute der weiten Halbzeit durch ihren Linksaußen zu zwei Treffern und damit zum verdienten Siege. FV. Saarbrücken Kurhessen Kassel 1: 0. Die Kurhessen hatten zwei neue Leute eingestellt und boten eine wesentlich bessere Leistung, als am Samstag. Sie konntn den Kampf meist offen halten und verloren erst in der 8. Minute der zweiten Halbzeit durch einen Elfmeter, der wegen unfairen Spiels verhängt werden mußte. * BfB. Königsberg Baltenmeister. Einen überraschenden Ausgang nahm das letzte Spiel um die Fußball- Meisterschaft des Baltenverbandes zwischen den beiden punktgleich an der Tabellenspitze stehenden Vereinen PreuBen Stettin und VfB. Königsberg. Die Königsberger brachten eine besonders im Sturm sehr gut aufgelegte Mannschaft mit, die den Kampf mit nicht weniger als 6: 0 Treffern für sich entschied. Königsberg ist damit wiederum Baltenmeister geworden. * Schalke 04 in Mainz 2: 3 geschlagen. Die Mainzer erzielten im Kampfe gegen die Ruhrbezirksmeister am Samstag vor 2000 Zuschauer einen etwas glücklichen Sieg. Die Gäste waren technisch besser und beherrschten meist das Feld, aber der ohne Kuzorra spielende Angriff der Westdeutschen war nicht durchschlagskräftig genug. Die SpVg. Fürth siegt in Elberfeld. Die Fürther Kleeblätter konnten in Elberfeld den Bezirksligaverein Spiel und Sport Elberfeld überlegen mit 5: 1( 2: 0) Treffern schlagen. Um die norddeutsche Fußball- Meisterschaft. Holstein Kiel konnte am Sonntag auch das Meisterschaftsspiel gegen St. Pauli- Sport Hamburg überlegen für sich entscheiden, und zwar mit 5: 1. Holstein hat damit zwei Punkte Vorsprung vor dem Hamburger S. V. gewonnen, jedoch ist dieser noch mit einem Spiel im Rückstand und ebenfalls noch ohne Verlustpunkte. % In Kaffel siegen die Serben 5: 3. Am Samstagabend war Jugoslavia Belgrad Gast von Kassel 03. Die Gerben siegten nach besserem Spiel mit 5: 3 Treffern, nachdem sie bei der Pause noch mit 2: 3 im Hintertreffen gelegen hatten. Nach dem Wechsel war das Spiel der Gäste recht gut. Der Kampf hatte nur 1500 Zuschauer ange zogen. Handball und Leichtathletik. Die Olympia- Sprinterstaffeln im Training. Hervorragende Leistungen in Düsseldorf. Düsseldorf, 20. Mai.( Drahtbericht.) Nach den vielen Vorbereitungskursen für die Amsterdamer Olympischen Spiele setzte jetzt die praktische Arbeit für unsere Olympiakandidaten der Leichtathletik ein. Am Sontag trat bei Anfänger- und Junio renwettbewerben des. Düsseldorfer SC. 99 im Rheinstadion zum ersten Male die Länderstaffel 1 in der Besetzung LammersDr. Wichmann- Houben- Körnig in Gegner waren zwei westdeutsche Staffeln und eine Düsseldorfer Stadtmannschaft. Es wurden drei verschiedene Versuche unternommen. Jm ersten Lauf kam die recht gute Zeit von 41,2 Sef, heraus. Die beiden nächsten Versuche befriedigten in jeder Weise. Jedesmal wurde der von der amerikanischen Länderstaffel gehaltene Weltrekord für 4 mal 100 Meter in 41 Sefunden erreicht. Auch die beiden Werfer Paulus- Wetzlar und Hoffmeister- Hannover erzielten hervorragende Leistungen. Jm Distuswerfen fam Soffmeister auf 46,58 Meter, Paulus auf 46,56 Meter. * Leichtathletische Wettkämpfe des Weilburger Fußball- Vereins von 1919. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die mehreren Hundert Zuschauer werden vollauf befriedigt sein. von dem, was in Weilburg gezeigt und wie es gezeigt wurde. Der W. F. V. und die Leitung der Leichtathletik- Abteilung dieses Vereins kann sich diese Wettkämpfe und deren reibungslose und prompte Abwickelung als großes Verdienst anrechnen. Es war dem rührigen Verein gelungen, sogar die Vertreter der Behörden, den Landrat und Bürgermeister, für die Wettkämpfe zu intereffieren. Beide Herren wohnten den Endkämpfen bei. Vertreten waren durch 97 gemeldete Teilnehmer der FSV. Frankfurt, 1900 und VfB. Gießen, VfL. und WSpV. Wezlar. Sportfreunde Siegen, Niederlahnstein, Niedergirmes, die Oberrealschule Hagen und der W. F. V. Bei gutem Wetter gelangten auf dem anerkennenswert verbesserten Plaze an der alten Kaserne folgende Konkurrenzen zum Austrag: 1. 100 m: 1. Pfeiffer- Sportfreunde Siegen 11,5 Gef., 2. D. Müller- 1900 Gießen, 3. Geist- 1900 Gießen. 2. 200 m: 1. Pfeiffer- Sportfreunde Siegen, 24,2 Gef., 2. Martin- FSV. Frankfurt, 3. Geist- 1900 Gießen. 3. 400 m: 1. Gilbert- 1900 Gießen 54,6 Set., 2. Fischer- VfB. Gießen, 3. Hertstein- WSpV. 4. 800 m: 1. Kaufmann- Frankfurt 2: 01,5, 2. Peters- 1900 Gießen, 3. Struwe- Niederlahnstein. Nr. 42. Mittwoch, den 23. Mai 1928. 5. 5000 m: 1. Paul- Sportfreunde Siegen 16: 19,0, 2. LöffelFrankfurt, 3. Bambach- Nieder- Girmes. 6. Sochsprung: 1. Rehm- Frankfurt 1,67 m, 2. Hiby- Oberrealschule Hagen, 3. Capello- VfL. Wetzlar. 7. Weitsprung: 1. Martin- Frankfurt 6,36 m, 2. O. Müller1900 Gießen, 3. Rehm- Frankfurt. 9. Diskus: 1. Frey- 1900 Gießen 31,50 m, 2. Bauer- Frankfurt, 3. Mohl- VfB. Gießen. 10. Kugelstoßen: 1. Schader- Frankfurt 11,13 m, 2. Langlozz- 1900 Gießen, 3. Mohl- VfB. Gießen. 11. 4 mal 100 m Staffel: 1. 1900 Gießen 46,6 Set., 2. Weilburg, 3. zweite Mannschaft 1900 Gießen. 12. Schwedenstaffel: 1. Frankfurt 2: 9,1 Min., 2. 1900 Gießen 2: 10,4, 3. Weilburg 2: 10,8. * Für Anfänger: 1. 100 m: 1. Seifert- 1900 Gießen 11,9 Sef., 2. Zambetri- W. SpB., 3. Philipp- VfL. Wetzlar. 2. 200 m: 1. Müller- 1900 Gießen 25,3 Set., 2. Hertstein- W. SpB., 3. Seifert- 1900. 3. 400 m: 1. Philipp- VfL. Wetzlar 55,6 Sef., 2. Schmidt- Frankfurt, 3. Wolf- W. SpV. 4. Kugelstoßen: 1. Mohl- VFB. Gießen 10,49 m, 2. Hopfenmüller- 1900, 3. Brückner- VfL. Wetzlar. 5. Speerwerfen: 1. Blank- Weilburg 44,30 m, 2. Capello- VfL. Wetzlar, 3. Rehm- Frankfurt. Für Jugendliche( 16-18 Jahre): 1. 100 m: 1. Müller- Weilburg, 2. Schick- VfL., 3. Kritz- Frankfurt. 2. 200 m: 1. Schid- VfL., 2. Müller- W. Weilburg, 3. SteerOberrealschule Hagen. 3. Weitsprung: 1. Schid- VfL., 2. Müller- Weilburg, 3. GrützFrankfurt. Für Jugendliche( 14-16 Jahre): 1. 100 m: 1. Mary- VfL., 2. Leptien- Siegen, 3. Schüz- 1900. 2. Weitsprung: 1. Leptien- Siegen, 2. Schlaudraff- Weilburg, 3. Schüz- 1900. 3. 4 mal 100 m Staffel: 1. Weilburg 49,4 Set., 2. Oberrealschule Hagen, 3. 1900 Gießen. 6-8 西 Willst Du edel denken, Mensch, Und leisten Dir das Beste, So rauch' den echten Nicolai Bis zum Lebensreste. Nicolai- Tabake sind mild, fein u. bekömmlich SteuerErsparnis bringt das Reichssteuer Kassebuch „ Gießener Zeitung" Radfahren. Der Große Opelpreis von Kurhessen, eine BDR.- Straßenfahrt über 194,5 Km., endete in Klasse A mit einem Siege von Stübbecke- Westwug in 6:37 Ston. vor Hoffmeister Essen und Koch- Frankfurt. Klasse B gewann SchottChemnik in 6:44 Std. vor Hermann- Leipzig. * ,, Rund durch Schwaben". Die klassische BDR.- Fernfahrt„ Rund durch Schwaben", veranstaltet vom RV. Opel Augsburg, geht in diesem Jahre am 31. Juni vorstatten. Die Strede führt in der A- Gruppe( Berufsfahrer) über 264,5 Km. von Augsburg über Günzburg- NeuUlm Memmingen- Kempten- Kaufbeuren- Buchloe- Landsberg a. L. und zurück nach Augsburg. Die Gruppe B( Herrenfahrer) legt eine etwas fürzere Strecke zurück. Meldeschluß ist am 29. Mai. * Möller siegt in Braunschweig. Braunschweig, 20. Mai. Vor 8000 Zuschauern blieb der Hannoveraner Erich Möller auf der Radrennbahn in Braunschweig überlegener Sieger vor dem Holländer Leddy. Großer Preis von Norddeutschland über 75 Km: 1. Erich Möller 1: 04,10 Std.; 2. Ledy; 3. Dobe; 4. Junghans; 5. RoFellen. * Lieber Radler, laß' dir raten! Tauche die Räder deines Rades nie in Wasser, wenn du sie vom Schmutz befreien willst. Das Wasser setzt sich an den Speichennippeln fest und erzeugt Rost an den Bohrlöchern der Felge. Der Rost zerstört die Felgen und das Gewebe" Ses Gummireifens. Wische Speichen, Felgen und Naben nach einer Fahrt auf feuchter, schmutziger Straße mit einem trockenen wollenen Lappen ab und streiche die Teile leicht mit Fett ein. Verwende zum Delen deines Rades nur tierische Fette. Pflanzenfett enthält Harz und verklebt deine Lager. Eine zu lose Kette neigt zum Abspringen vom Kettenrad und verschleißt sich leicht. Spanne die Kette so, daß sie beim Schütteln des Rades nur leicht schwankt. Eine zu straffe Kette Die neue Kyriazi Cigarette straft den Radler durch schweren Lauf des Rabes oder gar durch Bruch. Fahre stets scharf rechts. Biege nach rechts in furzem und nach links im weiten Bogen ein. Nimm feine erwachsene Person auf deinem Rade mit. Das Fahrrad ist nur für die Belastung mit einer Person gebaut, ein Mitfahrern oder eine Mitfahrerin beeinträchtigt Steuerung und Trettätigkeit. Ueberdies verbietet es die Polizei. Schuhe sind besser als Stiefel zum Radfahren. Achte darauf, daß die Lenkstangengriffe festsitzen. Ein loser Griff birgt die Gefahr eines Sturzes in sich, wenn er im Moment einer Gefahr abgleitet und deiner Hand das Steuer nimmt. Sorge dafür, daß die Steuerung deines Rades nicht klappert. Lose Steuerungen zerstören die Lager am Steuerkopf und in weiterer Folge die Lötstellen des Vorderrahmens. Dos Festziehen der Steuerung ist kinderleicht, darum vernachlässige nicht die Hütung wichtiger Teile deines Rades. Hast du mit Kurbelteilen befestigte Pedale, schlage niemals einen Kurbelteil mit einem harten Gegenstand heraus. Du beschädigst durch den harten Schlag das Gewinde und kannſt die Keilmutter nicht wieder aufschrauben. Nimm zum Entfernen des Keils einen Hammer aus Kupfer oder aus hartem Holz. Vergiß nicht, das Tretlager zu stüken, ehe du den Keil herausschlägst. Ein harter Schlag auf ein ungestütztes Lager kann den Rahmen verbiegen. Vergiß nicht beim Auflegen der Kette die kleine Mutter an den Kettenbolzen zu schrauben. Ohne die Mutter löst sich der Bolzen und fällt heraus. Du mußt gute Augen haben, wenn du ihn wiederfinden willst. Das linke Pedal ist mit einem sogenannten Linksgewinde in die Kurbel geschraubt. Willst du es entfernen, drehe die Pedalachse von links nach rechts, als ob du es festschrauben willst. Willst du es wie es wieder einsetzen, drehe die Achse von rechts nach links, als ob du es losschrauben möchtest. Mache es als ,, verkehrt", dann ist es richtig. Verleihe dein Fahrrad nie. Sei rücksichtsvoll gegen alles, was da kreucht, auf das auch du mit Rücksicht behandelt werdest. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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