alt habt, fet Gudh rger über it Guren unbedingt aß Ihr Eu flichtung& dyzuhalten, ng und an daß niem Dabei mit Dieler!" et dieje G letit. Sem.- Rom Sieger hen Biderstand, der Plazme It worden it 0: 5 im mochten die wart den f den näs Compagnie Familie, d erlässige B ferner, was Dung bester e Anerkenn fen. Man t man aus ulich und n Kuchen ". in Gieße er ch rbe, ufe, etc SEN JB ich e Hog ungen allen vosität ht zu werden Ind. Fahren ag und 7. Be Sedow. Herz Kaffee en ihr rinken e aldit seine RIED Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. - Politische Tagesschau. Ueber das Ergebnis des kommunistischen Volksbegehrens liegen noch keine abschließenden Ziffern vor, jedoch steht zweifelsfrei fest, daß nicht die erforderliche Stimmenzahl erreicht worden ist. Die Kosten für das kommunistische Begehren belaufen fich auf etwa 1 Million Mart. Im Zusammenhang mit der Tagung des Ausschusses der Länderkonferenz wird auch der Finanzausschuß zusammentreten, um das Ergebnis seiner Arbeiten zur Sicherstellung einer möglichst sparsamen Finanzgebarung in Reich, Ländern und Ge= meinden endgültig zu formulieren. Zwischen der Interalliierten Rheinlandkommission und den deutschen Behörden schweben zur Zeit Verhandlungen über die Berlegung des Sizes der Interalliierten Rheinlandkommission, die sich zur Zeit noch in Koblenz befindet. Es fämen vier Städte in Frage, Wiesbaden, Speyer, Mainz und Kreuznach. Voraus: Fichtlich wird Wiesbaden gewählt werden. Nach dem soeben eingeführten Wehrpflicht- Gesetz in Rußland ist die Dienstzeit von vier auf drei Jahre herabgesezt. Die Truppenzahl ist aber dafür auf 1,2 Millionen herausgesetzt. Frhr. v. Hünefeld mußte am Donnerstag eine Notlandung in einem Vortort von Tokio vornehmen. Hünefelds Flugzeug ist dabei schwer beschädigt worden. Die Flieger sind unverlegt. Um das Dawes Abkommen. Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Bostschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Samstag, den 20. Oktober 1928 Von den Zeppelinfahrern. ,, Graf Zeppelin" wird wahrscheinlich am Montag zu seiner Rundfahrt durch einige amerikanische Städte aufsteigen. Die Ausbesserungsarbeiten an der beschädigten Stabilisierungsfläche sind fast beendet. Man beginnt mit der Auffüllung der Gaszellen und der Anbordnahme von Brennstoff und anderen Vorräten. Wie verlautet, wird wahrscheinlich der Automobilkönig Henry Ford als Passagier die Fahrt über die amerikanischen Städte mitmachen. Mittwoch abend waren Dr. Eckener und seine Offiziere Gäste des deutsch- amerikanischen Handelsamtes von Newyork im Hotel Astor. An dem Festessen nahmen rund 1000 Personen teil, die den Zeppelinfahrern bei ihrem Erscheinen im Festsaal minutenlange stürmische Ovationen darbrachten. Nach einer Begrüßungsansprache durch den Vorsitzenden des Handelsamtes nahm Dr. Eckener das Wort. Er dankte für die Ehrungen, mit denen man die Amerikafahrer förmlich überschüttete. Dr. Edener führte in seiner Rede aus, daß er versuchen wolle, noch vor dem Rückflug des„ Graf Zeppelin" nach Deutschland eine Korporation mit einem Grundkapital von 14 Millionen Dollar zu gründen, die einen regelmäßigen Zeppelinpassagierdienst zwi= schen Europa und Amerika einrichten solle. Die durchschnittliche Fahrzeit der Zeppeline tönne dabei unter normalen Verhältnissen, als sie sich bei der jetzigen Zeppelinsturmfahrt in ungünstiger Jahreszeit darstelle, auf etwa 50 Stunden festgesetzt werden. Ein gutes Geschäft. Newyork. Die amerikanischen Zeitungen sind trotz der ungeheuren Ausgaben, die sie für die Berichterstattung über den Flug des„ Graf Zeppelin" und seine Landung in Lakehurst nicht gescheut haben, gut auf ihre Kosten gekommen. Der Absatz der Blätter erreichte eine Rekordziffer. Das meiste Geld brachten aber die Inserate aller möglichen Firmen, die in geschickter Weise die Zeppelinbegeisterung in den Dienst ihres Warenabsages stellten. Sie begrüßten im Anzeigenteil den ,, Zeppelin" und verfehlten nicht, so ganz nebenbei auch auf die Vortrefflichkeit ihrer Erzeugnisse hinzuweisen. Besonders taten sich die deutschen Delikateßgeschäfte hervor, und deutsche Wurst fand in diesen Tagen doppelten Anklang. Nach dem Abschluß der Genfer Verhandlungen ist es offisiell recht still geworden um Rheinlandfrage und Reparatio= nen. Diese Ruhepause, bevor man sich wieder an den Verhandlungstisch setzt, ist aber nicht ungenügt geblieben, wenigstens von der Gegenseite nicht. Hier hat man durch diplomatische Sondierungen vorsichtig den Boden geprüft, auf dem man sich bewegen will, hat wohl in den Aemtern auch Pläne mit Minimal- und Maximalforderungen ausgearbeitet und läßt pon Zeit zu Zeit durch die Presse einen Versuchsballon steigen. Einige Irrtümer, die beabsichtigt oder unbeabsichtigt bei dieser Stimmungsmache unterlaufen, sind aber wert, richtiggestellt zu werden. Da war fürzlich in einer französischen Zeitschrift danon die Rede, daß die Zahlungen nach dem Dawesplan für 30 Jahre vorgesehen seien und daß man Deutschland eine gewisse Ermäßigung der Jahresleistungen bei einer Verlängerung der Zahlungsdauer zugestehen wolle. Demgegenüber ist erneut daran zu erinnern, daß der Dawesplan überhaupt keinen Termin für die letzte Zahlung nennt, sondern lediglich für die Eisenbahn- und Industrieobligationen einen Tilgungsplan auf- ,, Graf Zeppelin" sind Freitag mittag Gäste des Präsidenten gestellt hat, nach dem in etwa 37 Jahren dieser Teil des deutschen Tributes bezahlt sein soll. Alle diese französischen und englischen Presseäußerungen verfolgen offensichtlich den Zweck, die Forderung nach Ausdehnung der deutschen Tributleistungen auf 62 Jahre vorzu* Besuch bei Coolidge. Washington. Dr. Eckener und vier weitere Herren vom Coolidge bei einem Frühstück im Weißen Hause gewesen, an dem auch Marineminister Wilbur, sowie die Sekretäre für die Kriegs- und Handelsmarine teilnahmen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plakvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollflischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 83 Politik und Wirtschaft. Es ist in Deutschland lange Zeit darüber gestritten worden, was für das Leben des gesamten Volkes wesentlicher sei, die Politik oder die Wirischaft. Man hat sogar den alten Spruch, daß die Politik das Schicksal der Völker sei, dahin abzuwandeln gesucht, daß in der neueren Entwicklung diese erste Rolle die Wirtschaft einnehme. Auch dieser Streit ist mit bekannter deutscher Gründlichkeit theoretisch überschärft worden. Denn wenn man die Dinge in der Praxis ansieht, wird man sehr bald darauf stoßen, welche Fragen für das Leben der Völker die ausschlaggebenden sind. Heute sind, gerade für das Deutschland der Gegenwart, Politik und Wirtschaft so eng miteinander verflochten, daß man sie kaum noch von einander trennen kann. Denn ein wesentlicher Teil der Nachkriegspolitik besteht darin, die wirtschaftlichen Folgen des großen Weltgeschehens der Jahre 1914 bis 1918 wieder auszugleichen und in den immer empfindlicher werdenden Organismus der Weltwirtschaft wieder Ordnung zu bringen. Die Wirtschaft ihrerseits bemüht sich mit wechselndem Erfolg, die politischen Hemmungen auszu= schalten, die ihrem Wiederaufbau entgegenstehen. Das gilt genau so für die Verhältnisse innerhalb der Staaten selbst wie für die Beziehungen zwischen den Völkern. Gerade in den letzten Tagen ist der enge Zusammenhang zwischen Politik und Wirtschaft wieder einmal in einem Brennpunkt des politischen Geschehens besonders deutlich geworden. In der deutschen Außenpolitik gibt es eine Reihe von wichtigen Problemen, die auf rein politischen Gebieten liegen, die aber allesamt gleichzeitig eine erhebliche wirtschaftliche Nebenbedeutung haben. Da ist zunächst die Rheinlandräumung, die man als eine reine politische Forderung ansehen möchte. Aber auch sie hat ihren wirtschaftlichen Gesichtspunkt; denn Deutschland hat beim Abschluß des Dawesabkommens mit Recht immer wieder betont, daß die volle Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und somit die Fähigkeit Deutschlands zur Leistung der Kriegstribute nur dann wiederhergestellt werden könne, wenn das Land von dem Druck der Besatzung befreit werde. die Handel und Wandel auf Schritt und Tritt hemmt. In denselben Zusammenhang gehört die zweite Lebensfrage der deutschen Politik, die Anschlußfrage. Selbstverständlich ist auch da das politische Moment, das ursprüngliche. Die Sehnsucht nach Groß- Deutschland ist Gemeingut des gesamten deutschen Volkes, das gerade hier das Recht der Selbstbestim mung für sich in Anspruch nimmt. Aber daneben hat die Vereinigung mit Desterreich auch eine gewaltige wirtschaftliche Bedeutung. Denn für Oesterreich ist es eine Schicksalsfrage, ob es fünftig gezwungen ist, seine Wirtschaftsinteressen mehr nach Deutschland hin oder mehr nach dem Balkan zu orien= tieren. Der Gedanke der wirtschaftlichen Donau- Föderation spuft immer noch in manchen Köpfen, und außerdem ist die mitteleuropäische Wirtschaftspolitik über die deutschen Sprachgrenzen hinaus eines derjenigen zukunftsreichen Probleme, bereiten, auf die gleiche Anzahl von Jahren also, die in den Wir brauchen eine größere Zeppelin- Werft! um die heute die Besten der Nation ringen. Schuldenabkommen der Vereinigten Staaten mit ihren ehemaligen Alliierten vorgesehen sind. Es erübrigt sich, auf der= artige Versuche näher einzugehen, denn es wird sich wohl kaum ein deutscher Staatsmann finden, der die Verantwortung dafür übernehmen möchte, auch noch die kommende Generation in eine unerbittliche Schuldknechtschaft zu stürzen. Reichstagsbeginn am 13. November. Berlin. Der Reichstag wird am 13. November zusammentreten. In erster Linie werden außenpolitische Probleme erörtert werden. Daneben wird auch die Panzerfreuzerfrage infolge sozialdemokratischer und kommunistischer Anträge eine Rolle spielen. Die Etatberatungen für das Jahr 1929 werden erst im Dezember beginnen. Keue Verhaftungen in der Stinnes- Affäre. Wien. Nachdem vor einiger Zeit hier auf Ersuchen der Berliner Behörden der Kaufmann Bela Groß verhaftet worden war, weil er im Verdacht stand, in der Kriegsanleihefälschungsaffäre Stinnes die Verbindung zwischen Berlin und Rumänien hergestellt zu haben, ist vorgestern ein zweiter Kaufmann in Wien festgenommen worden, da auch gegen ihn der Verdacht besteht, daß er Mittelsmann zwischen holländischen Bankierfreisen und dem Stinneskonzern gewesen sei. Der Verhaftete ist der 31jährige Vertreter Salomon Dunkelblum, aus Polen gebürtig. Auch in Paris Hauseinsturz. Paris. In dem Pariser Vorort Vincennes ereignete sich Donnerstag nachmittag eine entsetzliche Katastrophe, der etwa 25 Menscheleben zum Opfer fielen. Ein siebenstöckiger Neubau, der kurz vor der Vollendung stand. stürzte derart schnell zujammen, so daß die darauf beschäftigten Bauarbeiter nicht mehr Zeit fanden, sich zu retten und unter dem sieben Meter hohen Steinhausen begraben wurden. Die Feuerwehren von Paris und das in Vincennes liegende 6. Dragoner- Regiment sind an der Unglücksstelle mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Die genaue Zahl der Verschütteten war bisher nicht festzustellen; ebenso ist auch die Ursache der Katastrophe noch nicht bekannt. Zu den aus Amerika kommenden Nachrichten, wonach Dr. Eckener für die Einrichtung regelmäßiger Luftschifflinien zwischen Deutschland und Amerika den Bau eines Abflughafens in der Nähe von Basel empfohlen habe, erfährt man jetzt, daß ähnliche Pläne tatsächlich schon seit langer Zeit beim Luftschiffbau be= stehen. Die Erfahrung hat gelehrt, daß Friedrichshafen für große Verkehrsluftschiffe ein ungünstiger Abflughafen ist. Hinzu kommt, daß die meteorologischen Verhältnisse in Friedrichshafen häufig durch die Föhnlage beeinflußt werden. Wesentlich günstiger liegen dagegen die Verhältnisse in der badischen Rheinebene, zwischen Basel und Baden- Baden. zur Finanzlage des hessischen Staates. In einem Teil der hessischen Presse, so schreibt die Hessische Amtliche Pressestelle, sind im Anschluß an die veröffentlichten monatlichen Uebersichten der Einnahmen und Ausgaben des Staates fritische Bemerkungen über die Entwidlung der hessischen Finanzwirtschaft in dem laufenden Rechnungsjahr enthalten. In sachlicher Beziehung sei auf folgendes hingewiesen: Jeder Versuch, aus den monatlichen Teilergebnissen Schlüsse auf das Jahresergebnis ziehen zu wollen, muß unbedingt fehlschlagen, weil die Jahressumme der Einnahme und Ausgabe sich nicht gleichmäßig auf die einzelnen Monate ver== teilt. Aus den für die wirtschaftlichen Unternehmungen und Betriebe angegebenen Zahlen ergibt sich, daß diese werbenden Staatsgüter, bei denen mit einem Jahresüberschuß von 3,6 Millionen Mark zu rechnen ist, nach den ersten fünf Monaten eine Mehrausgabe aufweisen, weil die Ausgaben an Holzhauerlöhnen, Bewirtschaftungskosten bereits entstanden sind, die Einnahmen an Holzgeldern usw. aber erst im Herbst des Jahres eingehen. Die Zahlen der Landessteuern zeigen in den ersten Monaten auch ein irreführendes Bild. Die Anforderungen der Landessteuern tamen bekanntlich zum Teil erst in den Besitz der Steuerpflichtigen, als das zweite Ziel schon fällig war. Für die Beurteilung der finanziellen Entwicklung eines ganzen Rechnungsjahres sind umfassende Unterlagen erforderlich, die sich erst in einem späteren Stadium erkennen lassen. Mindestens ebenso schicksalsschwer ist die Frage des deutschen Ostens. Eine rein politische Regelung hat eine Grenzziehung herbeigeführt, die Deutschland staatspolitisch auf das schwerste gefährdet. Kein Deutscher, der sich seiner Aufgabe gegenüber der Zukunft der Nation bewußt ist, wird jemals innerlich die deutsche Ostgrenze anerkennen können. Diese politischen Imponderabilien lassen sich nicht aus der Welt schaf= fen. Aber auch diese Frage hat ihre starte wirtschaftspolitische Seite. Ostpreußen ist vom Mutterland abgeschnürt und be= darf heute eigentlich beständig staatlicher Subventionen, um seine Wirtschaft in Gang zu halten und wieder aufbauen zu fönnen. Der polnische Korridor hat im Osten Deutschlands eine völlig unmögliche wirtschaftspolitische Lage geschaffen, die da= rin besonders krassen Ausdruck findet, daß die Polen aus rein politischen Gründen die Freie Stadt Danzig durch die staatliche Förderung der Konkurrenzhafens Gdingen wirtschaftlich abzudrosseln suchen. Das deutsche Oberschlesien, ehedem eine machtvolle wirtschaftliche Einheit, ist durch die skandalöse Grenzziehung des Jahres 1921 in zwei Teile gespalten worden. Wenn man einmal ganz davon absieht, daß die starke deutsche Minderheit in Polnisch- Oberschlesien wider alles göttliche und menschliche Recht von den polnischen Machthabern drangsaliert und in ihrem Selbstbestimmungsrecht beeinträchtigt wird, dann hat diese Teilung eines ehemals blühenden Landes auch wirtschaftspolitisch die schlimmsten Schäden gezeitigt. Reichspräsident von Hindenburg hat auf seiner Reise durch Oberschlesien zum Ausdrud gebracht, daß diese Not des deutschen Ostens eine Angelegenheit des gesamten deutschen Volkes sei. Vielfach hat man dieses Problem gegenüber der Rheinlandfrage nur allzu start in den Hintergrund treten lassen. Von höchster internationaler Bedeutung ist die anscheinend rein politische Frage der Abrüstung. Man weiß, daß Deutschland hier seit Jahren einen schweren außenpolitischen Kampf führt, der sich rechtlich auf den Artikel 8 des Versailler Vertrages gründet. Hier wird bekanntlich die Abrüstung Deutschlands als Beginn der allgemeinen Abrüstung bezeichnet. Die Abrüstungsfrage hat in den letzten Jahren durch recht verschlungene Pfade der internationalen Diplomatie geführt. Es ist für den Laien nicht ganz einfach, sich in den verschiedenen Ausschüssen zurechtzufinden, die sich damit befassen. Da gibt es eine Abrüstungs- Vorfonferenz, die ihrerseits wiederum den sogenannten Sicherheitsausschuß gebildet hat. Da gibt es ferle Ich hn. пел Samstag, den 20. Oftober 1928. ner die Abrüstungs- Kommission des Völkerbundes, und weiterhin besondere Ausschüsse, die sich mit der Kontrolle der Rüstungsindustrie, mit dem Verbot des Giftgaskrieges und ähnlichen schönen theoretischen Dingen befassen. Außerdem ist, was Deutschland nur mittelbar angeht, im vorigen Jahre in Genf eine Flottenabrüstungskonferenz zusammengetreten, aber lediglich, um nach mehreren Wochen erfolglosen Verhandelns wieder auseinanderzugehen. Das einzige Ergebnis dieser mißglückten Verhandlungen war ein umfangreiches Flottenbauprogramm der Vereinigten Staaten von Amerika. Inzwischen haben sich Engländer und Franzosen zusammengesetzt und jenes geheimnisvolle„ Flottenabrüstungsabkommen" ausgetiftelt, über das seit Wochen in der internationalen Oeffentlichkeit die Wogen der Erregung hoch gehen. Auch dieses sogenannte Abrüstungsabkommen hat mehrere wichtige Folgen, und zwar erstens ein neues verstärktes Flottenbauprogramm der Vereinigten Staaten und zweitens die bisher noch fehlende Zusage Englands an Frankreich, daß Frankreich künftig in seinen Landrüstungen völlig freie Hand haben soll. Dasselbe gilt natürlich für die französischen Bundesgenossen auf dem europäischen Kontinent, also für Polen, die Tschechoslowakei, Südslawien und Rumänien. Um das Bild zu vervollständigen, mag erwähnt werden, daß Italien sich grundsätzlich jedes Hineinreden in seine Rüstungen verbittet. „ Gießener Zeitung" ausstellung, die einen Ueberblick über alle Zweige des Bauwesens geben soll, wird auf dem gesamten großen Gelände in Witzleben, das sich von den beiden Funkhallen bis zur Siedlung der Heeresstraße erstreckt, veranstaltet. Die eigentliche Fachausstellung der Bauwirtschaft gruppiert sich mit ihren Hallen und sonstigen Einrichtungen um einen großen Werk- und Bauplah, der in Verbindung mit wissenschaftlichen Lehr- und Forschungsinstituten zu einer ständigen Pflegestätte produktiven Bauens entwickelt werden soll. Im unmittelbaren Anschluß an das Ausstellungsgelände wird eine größere Wohnsiedlung errichtet werden, die in Musterbauten die heutige Entwicklung neuer Wohnbauweisen zeigt. Sie wird mit vollständiger Inneneinrichtung versehen und soll nach Schluß der Ausstellung 1930 für praktische Wohnzwecke Verwendung finden. Der Reichsforschungsgesellschaft und den mit ihr in der Dauerbauausstellung zusammenwirkenden wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kräften soll sie als Versuchssiedlung dienen, wie denn überhaupt die Ziele der Ausstellung mit den Aufgaben der Reichsforschungsgesellschaft auf dem Gebiete des Wohnungsbauwesens aufs engste zusammenhängen und sie aufs nachdrücklichste zu fördern geeignet sind. Demgemäß ist auch in Aussicht genommen, eine Groß- Siedlung, die unter der Führung der Reichsforschungsgesellschaft nicht allzuweit von dem Ausstellungsgelände errichtet werden soll, durch besondere Verkehrs- und sonstige Maßnahmen so mit der Ausstellung in Verbindung zu bringen, daß den Ausstellung besuchern dort das Groß- Siedlungswesen in allen Phasen des Bauvorganges praktisch vorgeführt werden kann. Auch diese anscheinend hochpolitischen Gedankengänge haben ihre wirtschaftliche Seite. Denn die gewaltigen Rüstungen der großen Militärstaaten der Gegenwart sind es immer wieder, die einer vernünftigen Regelung der internationalen Finanzbeziehungen entgegenstehen. Das wissen die Amerikaner ganz genau, auf deren Mitwirkung es bei der Regelung des Schuldenproblems entscheidend ankommt. Es ist ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß die Summe der deutschen Reparationszahlungen, die Poincaré als Finanzminister in den diesjährigen französischen Haushalt einstellt, genau der Summe ent= spricht, um die der französische Heereshaushalt anschwillt. Wenn Deutschland heute also Zahlungen an seine ehem. Kriegsgegner leistet, dann dienen diese Zahlungen nicht dazu, Ordnung in das internationale Schuldenwesen zu bringen, sondern um die gegen Deutschland gerichteten Rüstungen zu verstärken. Schluß folgt. Warum Verwaltungsreform? 1. Die Zahl der amtierenden Minister beträgt in: Deutschland England 70 10 Vereinigte Staaten von Nordamerika 10 Belgien 9 Frankreich Italien 13 8 Das mit schweren Kriegslasten um seine Existenz ringende Deutsche Reich leistet sich also den Lupus, mehr Minister zu unterhalten, als die Siegerstaaten zusammen haben. 2. Das Reichsministerium des Innern zählte vor dem Kriege 160 Beamte, heute haben die Ministerien, die die Aufgaben des Reichsministeriums des Innern unter sich verteilen, einen Stab von 1200 Beamten. Lokales. Sonntagsgedanken. Nr. 83. Es gibt Menschen, die in grenzenlosem Leichtsinn ihren irdischen Haushalt führen, nie rechnen und überschlagen, die nur ausgeben und an kein Ende denken. Wie dies, so gibt es Menschen, die mit gleichem Leichtsinn ihre Seelenschätze verschleudern, nur an das Heute denken und kein Morgen kennen. Vergebens läuten ihnen die Sonntagsglocken, sie kennen nur den Klang der Geigen und das Lied vom Leben. Die geländemäßige Ausdehnung der Ausstellung über das Zwischengelände hinaus, sowie dessen Ausbau für die allgemeinen Ausstellungszwecke und sonstige öffentliche Zwecke der Stadt Berlin, ferner die Mitbenutzung bestehender Ausstellungshallen ließen es zweckmäßig erscheinen, dem Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs- Amt der Stadt Berlin, auf dessen Rechnung als Wirtschaftsträger alle Einnahmen und Ausgaben der Ausstellung gehen, die Geschäftsführung der Ausstellung zu übertragen. Die geistige Führung der Ausstellung in Planung und Gestaltung obliegt einem Verwaltungsrat, der paritätisch vom Verein Bauausstellung und dem Aufsichtsrat des Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrs- Amtes der Stadt Berlin gebildet wird. 3. Nach den Berechnungen von Prof. Hirsch, Staatssekretär a. D. im Reichswirtschaftsministerium, ergibt sich, daß von 11 Deutschen stets einer damit beschäftigt ist, die anderen 10 zu verwalten. 4. Die Gesetzesproduktion an Reichsgesehen betrug im ReichsGesetz- Blatt von 1914 bis 1926 ca. 20 000 Geiten, davon nach 1918 ca. 12 000 Seiten. Dazu kommen noch die Gesetze der Länder, die in der Verabschiedung von Gesetzen und Verordmungen nicht minder produktiv waren. Deutsche Bauausstellung Berlin 1930. Am letzten Sonntag hörte ich mächtig und donnernd durch den Dom die Priesterworte hallen:„ Eher trittst du deutsches Volk nicht aus den Wettern göttlichen Gerichtes, eher fällt kein Gnadenblick vom Himmel auf dich, als du in wahrer Buße vor deinem Gott im Staube liegst." Die Fachverbände des Bauhaupt- und Baunebengewerbes können nunmehr der Frage einer Beteiligung an der Ausstellung nähertreten. Es wird Aufgabe des Handwerks bleiben, darauf zu achten, daß die für Forschungszwecke vorgesehenen Mittel nicht einseitige Verwendung finden und daß hierbei auch auf Bestrebungen im Handwerk die notwendige Rücksicht genommen wird. Nach den in letzter Zeit zwischen dem Verein Bauausstellung und der Stadt Berlin geführten Verhandlungen soll die Deutsche Bauausstellung Berlin 1930 gemeinsam von dem Verein Bauausstellung und der Stadt Berlin in der Zeit vom 1. Mai bis 15. Oftober 1930 veranstaltet werden, um alsdann, wiederum von den beiden Veranstaltern gemeinsam, in ihrem Kernbestand, dem Bau- und Werkplatz, als Dauerbauausstellung weitergeführt zu werden, über deren Umfang und Dauer ein vom Verein und Aufsichtsrat des Ausstellungs- und MesseAmts paritätisch zusammengesetzter Verwaltungsrat entsprechend den wirtschaftlichen Bedürfnissen entscheidet. Die Deutsche BauEs läutet. Die Lindauer sind ein besonders abgeschlossene Gemeinde für sich. Der Herrgott hat es ihnen gegeben. Der alte Spruch: ,, Lindau liegt am Bodensee, wer's net glaubt, komm selbst und seh!" ist nicht umsonst geschrieben worden. Lindau ist eine Insel und es lebt sich dort wie auf einer Insel. Wenn daher um die späte Abendstunde in Linda an einem Haustor die Glocke ertönt, dann kann man ruhig annehmen, daß es jemand aus der engeren Familie sei. Und wenn man dann hinausschaut, und es steht niemand vor der Tür, dann weiß man ebenso sicher, daß einer der Lindauer Tunichtgute sich cinen ihm gut dünkenden Scherz erlaubt hatte. Wenn das aber an drei Abenden hintereinander passiert, dann ist dies kein mäßiger Scherz mehr, sondern eine Lausbuberei. Und die muß bestraft werden. Als diese Fopperei an einem Lindauer Hause, in dem man für die nächsten Tage eine Taufe vorbereitete, zum drittenmal passiert war, legten sich die männlichen Familienmitglieder auf die Lauer. Und richtig schon nach kurzer Zeit saß die Maus in der Falle. Kaum hatte die Maus an der Hausglocke gezogen, wurde schon ein Kübel Wasser über sie geleert. Diese Maus wußte nun wirklich nicht, was ihr da geschah. Sie hatte keine böse Absicht gehabt. Denn die Maus war der Gemeindegeistliche, der seinem jüngsten Tauftind und dessen Mutter einen Besuch abzustatten gedachte. J00001000 Hallo... Vergiẞ bitte nicht 1 Paket ,, Aecht Franck" mitzubringen, fonft bekommst Du morgen früh nicht Deinen gewohnt guten Kaffee! Du darfft aber nichts anderes bringen!-Verlange ausdrücklich das feine und ausgiebige Zichorienkaffee- Erzeugnis Fritz! Aecht Franck mit der Kaffeemühle Radau im Möbelwagen. Ich nenn' sie Prophetenworte und will sie heute zum Sonntag weiter verkünden. Der Sonntagsschreiber. H * Amtstage beim Kreisamt. Das Kreisamt weist wiederholt darauf hin, daß Amtstage nur Dienstags vormittags und Freitags vormittags jeder Woche für das Publikum sind, soweit es sich um Fälle allerdringendster Art handelt auch zu anderen Zeiten. * Polnisches Konsulat für Hessen. Der polnische Generaltonful S. Gruska in Köln ist von der hessischen Regierung anerkannt und zur Ausübung konsularischer Verrichtung in Hessen zugelassen worden. Gamstag, Majien Serablekung jegt für 14 3 frage nach Re age: Allersee ember. 2 ert in Ber gräberfürforge reid und Belg * Veruntreung. Der Oberkasseninspektor W. der Verwaltung der Universitäts- Medizinischen-, Frauen- und Hautklinik stellte sich der Polizeibehörde mit der Mitteilung, daß er der Kasse der Kliniksverwaltung einen größeren Betrag veruntreut habe. Die Untersuchung hat ergeben, daß es sich um etwa 14 000 Mart handelt. Der ungetreue Beamte wurde verhaftet. Einzigartig dürfte wohl dastehen, daß der Mann das veruntreute Geld nicht für sich verbraucht hat, sondern es nach und nach einem Bekannten gab. Beltershei Bbis 29. Oftob gültige Roften Beteiligten off Ettingsha Friedrich Ni Smidt- Grün Gießen, der fr bradhte die G ein, der Schüle Grünberg hlechten Wett ad- Licher- Eif er Strede Gi Alsfeld zahlre Condorfer Stre Raiser Friedri * Zum Voltsbegehren. Insgesamt schrieben sich hier in die Einzeichnungsliste für das kommunistische Volksbegehren genau 100 Personen ein. Bei der Reichstagswahl im Mai erhielten die Kommunisten 649 Stimmen. * Tagung der Spengler und Installateure. Die Bezirksvereinigung von Hessen und Hessen- Nassau der Spengler und Installateure hielt unter dem Vorsitz von Herrmann- Frankfurt in unserer Stadt ihren gut besuchten Bezirkstag ab. Spenglermeister B I um- Gießen begrüßte die Erschienenen. Hierauf erstattete Becker- Frankfurt den Bericht über den Stand der Arbeit, der u. a. interessante Ausführungen gegen die Schwarzarbeiter machte. Weiter besprach Becker über Zweck und Ziele des Verbandes in kultureller und wirtschaftlicher Beziehung. Verbandsgeschäftsführer Dr. Kaape- Köln hielt einen lehrreichen Vortrag über„ Staat, Wirtschaft und wir", in dem er die Notwendigkeit des Mittelstandes an Hand von Aussprüchen führender Männer dokumentierte und die Ueberlastung des Handwerks mit Steuern und sozialen Anforderungen hervor hob. Hermann erstattete Bericht über die Landesverbandsfachtagung in Koblenz und forderte zu zahlreichem Besuch für die gleiche Tagung 1929 in Kassel auf. 15 Da hatte die preußische Polizei in Aachen den cand. ing. Mückelmann wegen nächtlicher Ruhestörung erwischt. Mark hieß die protokollarische Quittung. Was aber ein rechter Student ist, der läßt sich nicht ungestraft strafen. Mückelmann sann auf Rache. Nach Aufklärung des Sachverhalts war der Geistliche mit dem ihm zukommenden Duldersinn wieder zufrieden. Doch unterließ er es nicht, zu betonen, daß das Taufen eigentlich seine Sache sei. J. E., Lindenberg. Ver* Achtung beim Ueberwintern von Pflanzen! Nicht alle Gewächse, die im Zimmer überwintert werden, sind ohne schädliche Wirkung auf die im Zimmer lebenden Menschen. So sollten nicht Sumpfpflanzen oder Pflanzen mit stark riechenden Blättern oder Blüten im Wohnzimmer überwintert werden. Schädlich wegen seiner Giftigkeit ist als Zimmerpflanze der Oleander. schiedene Primelarten und noch andere vereinzelte Gewächse wären ebenfalls auszuschließen. Dagegen ist das Ueberwintern von Fuchsien, Begonien, Myrten, Kakteen und vielen anderen vollkommen unschädlich, wenn sie und ihre Gefäße in sauberem Zustande erhalten werden. Er sammelte nächsten Tages seine Kommilitonen um sich und lud dazu noch manche Käthe ein. Ein Möbelwagen war gemietet. Darinnen wurden die Bemützten und ihre Liebsten verstaut. Darinnen gab es auch ein Faß echten obergärischen rheinischen Bieres. Darinnen wurde eine richtige Kneipe aufgemacht, die sogleich mit der Urfidelitas einsetzte. Das Hauptgewicht wurde aber darauf gelegt, daß der Möbelwagen gut verschlossen blieb und, von zwei schweren belgischen Rossen behäbig gezogen, durch alle Straßen der Stadt sich bewegte. Rasch erhitzte auf dieser Fahrt, die am hellen Mittag begann, der Alkohol die Gemüter. Lauter und lauter wurde der Gesang, stärker und stärker gröhlten Laute und Geige. Stangenro Feldbereinigun De. Js. von j ehen werden, * Ein früher Winter. Verschiedene Anzeichen in der Natur schein enauf einen frühen Winter hinzudeuten. Man sagt allgemein, daß es einen frühen und harten Winter gibt, wenn die Schneegänse schon zeitig im Herbst ziehen. In den letzten Tagen wurden in verschiedenen Orten Züge von Schneegänsen beobachtet, die den Weg von Norden nach Süden nahmen. Dieser Radau ging den Schuhleuten bald auf die Nerven. Ihr Aerger und ihre Empörung war groß, zumal vor und hinter dem verdächtigen Gefährt noch johlend und gröhlend die ungezogene Großstadtjugend einherlief. Was aber dem ersten Polizisten passierte, mußten noch viele seiner Kollegen erfahren. Nidda. E Afin Film war reren Zuschau joares Gedräng nächsten Polizeigewahrsam gebracht wurde. Dort sprang fo= gleich Mückelmann wie ein Rede hervor, zog ein Polizeiverordnungsbuch aus seiner Tasche und deklamierte mit weithin vernehmbarer Stimme vor dem Kommissar: Paragraph Soundso: Mit energischen Gesten ließ ein Hüter der preußischen Ordnung den anstößigen Transport halten. Auf seine nicht gerade wortfreundliche Untersuchung erfuhr er jedoch nichts anderes, als daß die Insassen Ruhe und Frieden möchten. Und da diese Art und Weise einer offenkundigen Abfuhr seine ganze preußische Beamtenseele empörte, mehr aber aus den Studenten und ihrem Anhang nicht herauszuholen war, befahl er, daß der Wagen zum Das Musizieren in geschlossenen Räumen ist ohne jede polizeiliche Genehmigung bis abends 11 Uhr gestattet. ( Anmerkung: Möbelwagen gelten als abgeschlossene Räume im Sinne der polizeilichen Verordnung.) Blid gelang zu beruhigen, Bad Nau tigte Besuch bahres übertr Diesem Jahre rangenen Jah Biffer, die zu fieß die Bad reichen.- F äufer geöff mit ihren Vo tehen zur Kurhauses f Dagegen war nichts, gar nichts zu machen. Unter schallendem Gelächter wurde weitergezogen. Im Bereich des nächsten Reviers, beim nächsten Schuhmann, der des Weges kam, erlebte die gleiche Szene die zweite Auflage. Mückelmann und seine Kommilitonen wurden bis in die geschlagene Nacht hinein von Polizeigewahrsam zu Polizeigewahrsam geschleppt. Ueberall wiederholte sich das nämliche Theater, überall wurde unter Beweis gestellt, daß sie sich erstens in einem geschlossenen Raum befinden, und daß sie zweitens bis abends 11 Uhr keine polizeiliche Genehmigung für ihren Lärm brauchten. Das Haustürichloß. statt; ebenso Bühnen, Vo Alsfeld. Breitenbach verhütet. i den schranke Mittagszug Meter vor Stehen. Natu Das Min tet im Novem urichutzausste Maturschutzger in die beiden mäler unserer ofe gleichnami in Preußen, d Berfügung ges regungen darü en Goopfunge Ausstellung w reid unjere he und wird auch Naturschönheite belijden Fina rgebliche Be ilfsbereit nä Ne," sagt Wie geht Na, zugel „ Ja, ja! Von allen spassigen Vorkommnissen der letzten Jahre war gewiß das Erlebnis meines Freundes Schulze am lustigsten. Herr Schulze kommt gegen Mitternacht nach Hause, er sehnt sich recht nach der Bettruhe. Da ist schon seine Haustüre, er steckt den Schlüssel ins Schloß. Nanu – das Schloß schließt nicht. Schulze probiert immer wieder, er wendet große Kraft an, es schließt nicht. Ein Herr kommt vorüber, bleibt stehen und beobachtet das Daß es nicht a „ Na, zum Inzwischen en, jeder frag der probiert geht nicht. S eller. Knads Ein ande ärtiger. An er Hausbewo beiden abgebro perjucht er au ganze Mannes Los jehen sich Garten an, te Da dräng Der Neugierige Don einer Lu frei an der S gar ni auge Hauslut, Die Meng Drei Männer Munde da. 971.8 in ihren in gen, die mu em Leichtfin denten un e Sonntags Das Lied Do nnernd dur du deuti her fällt ten ter Buße e zum Gom chreiber weist wiede rmittags u fum find, i t auch zu sche Genera Regierung a ng in Hel Verwaltu tflinif ftell er der Ka untreut hab 14 000 Ma Einzigar ite Geld nie nem Befam hier in gehren gena erhielten Die Bezirks Spengler ann- Fran ag ab. Spen nen. Siera en Stand die Schwar Ded und Zi er Beziehun einen leh ", in dem Aussprüd erlastung d ingen hero ndesverband m Besuch fi Nicht alle 6 hne schädli o sollten ni Blättern o Jädlich we ander. N lte Gewä Weberwinters ielen ande e in fau in Natur Man jagt all ibt, wenn die letzten To injen beobat T. Ort sprang Polizeiveron jo t weithin vet ohne jede attet. 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Sein 25jähriges Jubiläum beging Pfarrer Friedrich Nies. In dem Festgottesdienst predigte Dekan Schmidt- Grünberg. Superintendent Oberkirchenrat WagnerGießen, der früher selbst Pfarrer von Ettingshausen war, überbrachte die Glückwünsche der Kirchenbehörde. Der Gesangverein, der Schülerchor und der Posaunenchor verschönten das Feſt. Grünberg Der altberühmte Gallusmarkt brachte trotz des schlechten Wetters einen Riesenbesuch in unsere Stadt Die Buzzbach- Licher- Eisenbahn ließ mehrere Sonderzüge laufen, auch auf der Strecke Gießen- Fulda brachte ein Sonderzug aus Richtung Alsfeld zahlreiche Gäste, desgleichen waren die Züge auf der Londorfer Strecke überfüllt Der Gallusmarkt wurde 1481 durch Kaiser Friedrich gestiftet. Stangenrod( Kr. Gießen). Der Nachtrag zum endgültigen Feldbereinigungskostenausschlag fann vom 22. bis 29. Oktober ds. Js. von jedem Beteiligten auf der Bürgermeisterei eingejehen werden. Nidda. Eine große Panik ereignete sich im hiesigen Kino. Ein Film war in Brand geraten, und plötzlich erscholl von meh= reren Zuschauern der Ruf ,, Feuer!" Es entstand ein furchtbares Gedränge; die Besucher strömten den Ausgängen zu. Zum Glück gelang es besonnenen Männern, die aufgeregte Menge zu beruhigen, so daß schlimmes Unheil verhütet werden konnte. Bad Nauheim. Der durch das schöne Herbstwetter begüntigte Besuch hält sich dauernd auf einer Höhe, die die des Vor,, Gießener Zeitung" Nr. 83. führung liegen in den Händen von Schlachthofdirektor Regierungsrat a. D. Dr. Kuppelmayr und Tierzuchtdirektor Dr. Wilsdorf. Die Schauordnung für die Masttiere und die Anmeldebestimmungen für die fachgewerbliche Ausstellung sind von Mitte Oktober an von der Mastviehausstellung Frankfurt a. M., Städtischer Schlacht- und Viehhof unentgeltlich und portofrei zu beziehen schuhfragen größtes Interesse bewiesen hat, hat aus ihrem| und dem Fleischergewerbe angehören. Leitung und GeschäftsArchiv ein reichhaltiges Material von Photographien gestiftet. Während der Ausstellung, die voraussichtlich am 10. November eröffnet wird, sind noch Lichtbildervorträge geplant sowie Vorführungen des Vogelbergfilms, den Herr Schulrat Loreny= Lauterbach in jahrelanger, unermüdlicher Arbeit geschaffen hat. Alle Freunde unserer heimischen Natur, die Gegenstände oder Bilder besitzen, die für die Ausstellung sich eignen( besonders vergrößerte Photographien bemerkenswerter Bäume, einheimische Pflanzen und Tiere, geologische Naturdenkmäler, Landschaften), werden im Interesse der guten Sache gebeten, diese für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen und sich zu diesem Zweck baldigst mit der Ausstellungsleitung( Professor Dr. Spilger, Darmstadt, Pädagogisches Institut) in Beziehung zu setzen. * Darmstadt. In der Frankfurterstraße erschoß sich ein Schupobeamter, nachdem er auf seine Geliebte zwei Schüsse abgegeben hatte, die diese schwer verletzten. Darmstadt. Am Freitag früh fanden Spaziergänger im Walde in der Nähe des Sommerbergs nebeneinanderliegend drei Leichen und den Kadaver eines Hundes. Es konnte fest= gestellt werden, daß es sich um den Chemiker Karl Miller aus Darmstadt handelt, der seine Frau, seinen Sohn und sich selbst erschossen hatte. Bingen. Der Denkmalsausschuß der Stadt Bingen hat einſtimmig die endgültige Annahme des Jobsten Entwurfes für ein Ehrenmal der Kriegsgefallenen angenommen. Die Kosten für dieses Ehrenmal werden aus Spenden der Bürgerschaft aufge= bracht. Gießen zur Nachahmung empfohlen! Weglar. In zweitägiger Verhandlung hatte sich das in Weylar zusammentretende Limburger Landgericht mit dem in der Wetzlarer Volksbank vorgekommenen Verfehlungen zu befassen. Der Kassierer und Vorstandsmitglied, der Angeklagte Karl Drescher, wurde am 29. Juli ds Js. vom Wetzlarer Schöffengericht zu zwei Jahren sechs Monaten Gefängnis verurteilt in der jetzigen Berufungsverhandlung ermäßigte das Gericht die Strafe auf zwei Jahre und drei Monate Gefängnis. Gladenbach. In einem Steinbruch bei dem Dorfe Rachelshausen ereignete sich ein schweres Unglück. Bei der Fortbewegung eines 200 Zentner schweren Steinbloces kam dieser plötzlich ins Rutschen und begrub zwei Arbeiter namens Koch und Dittmann unter sich. Beide sind ihren Verlegungen erlegen. jahres übertrifft. Am 8. Oktober wurde das 400 000ſte Bad in 50 Jahre Mitteldeutscher Buchhändlerverband. diesem Jahre abgegeben, so daß auch die Bäderzahl die vom vergangenen Jahre überschreitet. Dem Kurgast, auf den diese runde 3iffer, die zu diesem Zeitpunkt eine Rekordzahl bedeutet, traf, ließ die Bad- und Kurverwaltung einen Blumenstrauß überreichen. Für die Winterkur bleiben wiederum mehrere Bade häuser geöffnet; ebenso werden die verschiedenen Bäderformen mit ihren Variationen verabreicht. Auch alle sonstigen Kurmittel stehen zur Verfügung. In den behaglich erwärmten Räumen des Kurhauses finden täglich Konzerte des Kurhauses- Orchesters statt; ebenso des öfteren Theatervorstellungen erster Frankfurter Bühnen, Vortrags- Abende, Tanz- Veranstaltungen usw. Alsfeld. Ein schweres Unglück wurde bei dem Bahnhof Breitenbach durch die Geistesgegenwart des Lokomotivführers verhütet. Der Landwirt Schneider wollte mit seinem Fuhrwerk den schrankenlosen Bahnübergang überqueren, als plötzlich der Mittagszug aus dem Bahneinschnitt auftauchte. Knapp zwei Meter vor dem Fuhrwerk brachte der Beamte den Zug zum Stehen. Naturschutzausstellung in Darmstadt. = Das Ministerium für Kultus und Bildungswesen veranstal= tet im November in den Räumen des Landesmuseums eine Naturschutzausstellung, um auf die hohe kulturelle Bedeutung des Naturschutzgedankens hinzuweisen. Die Ausstellung gliedert sich in die beiden Teile„ Naturschutz und Schule" und„ Naturdenkmäler unserer Heimat". Den Grundstock des ersten Teiles bildet die gleichnamige Ausstellung der staatlichen Naturdenkmalpflege in Preußen, die Herr Direktor Dr. Schoenichen- Berlin zur Berfügung gestellt hat. Sie gibt uns wertvolle Winke und Anregungen darüber, wie die Jugend zur frommen Achtung vor den Schöpfungen der Natur zu erziehen ist. Der zweite Teil der Ausstellung wird in zahlreichen Naturaufnahmen zeigen, wie tei dy unsere heimische Natur an Naturdenkmälern aller Art ist, und wird auch die drohende Gefahr der Vernichtung unersetzlicher Naturschönheiten vor Augen führen. Die Forstabteilung des beffischen Finanzministeriums, die von jeher für alle Naturergebliche Bemühen des Herrn Schulze. Der Fremde tritt hilfsbereit näher.„ Das Schloß schließt wohl nicht?" ,, Ne," sagt Schulze ärgerlich,„ es schließt nicht." ,, Wie geht denn das zu?" ,, Na, zugehen soll es ja nicht, Mann, aufgehen soll es." „ Ja, ja! Gestatten Sie doch mal! Wie geht denn das zu, daß es nicht aufgeht? Wie geht denn das zu?" ,, Na, zum Donnerwetter, es soll ja, aufgehen." Inzwischen haben sich immer mehr Nachtwandler eingefunden, jeder fragt, wie es zugeht, daß das Schloß nicht aufgeht. Jeder probiert mit dem Schlüssel des Herrn Schulze, aber es geht nicht. Herr Schulze versucht nun noch einmal selbst mit cller., Knads nun ist mir der Bart abgebrochen." Ein anderer Hausbewohner kommt nach Hause, probiert häftiger. Knads- wieder ein Bart abgebrochen. Ein dritHausbewohner kommt heim, er stößt zunächst einmal die beid en abgebrochenen Bärte mit seinem Schlüssel hinunter, dann persucht er aufzuschließen. Es geht nicht. Er wendet seine gange Manneskraft an fnacks, bricht auch sein Bart ab. RatLos sehen sich die drei Hausbewohner mit den abgebrochenen Bärten an, keiner weiß, wie das zugeht, daß es nicht aufgeht. Da drängt sich ein halbwüchsiger Junge durch die Menge der Neugierigen, er gehört ebenfalls in das Haus und kommt bon einer Turnerfeier. Der Junge drückt frisch, fromm, froh, frei an der Haustürklinke- die Tür geht auf.„ Die war ja gar nich zugeschlossen," lacht der Junge und verschwindet im Sausflur. Die Menge bricht in ein schallendes Gelächter aus, nur die dreii Männer mit den abgebrochenen Bärten stehen mit offenem Munde da. M. R., Dresden. Königsstein i. T. Die Wohnungs Zwangswirtschaft ist vom Magistrat aufgehoben worden, so daß wieder Wohnungen ohne behördliche Zuweisung gemietet werden können. Neue Bücher. Juustrierter Westerwälder Heimatkalender auf das Jahr 1929. Verlag C. Ebner, Hachenburg und Marienberg. Preis 80 Pfennig. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen.- Ein Symbol der Westerwälder Heimat ist dieser beliebte Kalender. Er trägt ein äußerst kleidjames Gewand, sein Bilderschmud ist wertvoll. Aus der bunten Reihe schöner Beiträge nennen wir u. a.:„ Vorgeschichtliches vom Westerwald und seinen Wegen",„ Der Volenhof in Langendernbach",„ Eine Neujahrsnacht in der Daadener Kirche"; der sehr gut zusammengestellte Westerwälder Humor und die üblichen Kalenderangaben vervollständigen den Inhalt. Der Kalender ist in weitem Maße dazu berufen, die Liebe zur Heimat zu wecken. Die Anschaffung empfehlen wir jedermann. * Es ist noch Sinn für Humor vorhanden! In München wurde in diesem Jahr ein interessanter Wettbewerb veranstaltet, der die Schilderung von lustigen Begebenheiten verlangte, die in den letzten 25 Jahren in Deutschland und Oesterreich passiert sein mußten. Der Wettbewerb hatte einen ungeahnten Erfolg. Es gingen über 4000 Einsendungen ein, von denen viele zur Veröffentlichung erworben werden konnten. Der erste Preis( 500 Mark) fiel für eine Skizze ,, Man muß sich nur zu helfen wissen!" nach Wien, der zweite Preis( 400 Mark) ging für eine Einsendung ,, Das Heiratsexamen nach Leipzig, der dritte Preis ( 300 Mark) blieb für die Schilderung ,, Frau, Handwerksbursche und Dorfgendarm" in München, den vierten Preis erhielt ein Einsender aus Reichenberg und den sünften Preis( 100 Mart) ein Konkurrent in Wiesau. Eine von Schriftsteller Heinz SchmidDimsch bearbeitete und von den Münchener Künstlern Mauder und Heig illustrierte Auslese aus diesem Wettbewerb dem wir in der heutigen Nummer eine kurze Probe:„ Es 50 Jahre Mitteldeutscher Buchhändlerverband. äuret", und der„ Radau im Möbelwagen" und das„ HaustürFrankfurt a. M. Der Mitteldeutsche Buchhändlerverband der alle Buchhändler von der Bergstraße bis nach Kassel, von Mainz bis nach Fulda umfaßt, fann anfangs November dieses Jahres auf sein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Er wird die= ses Jubiläum am 21. Oktober in Frankfurt a. M., wo er gegründet wurde und heute noch seinen Sitz hat, feiern. Innerhalb der Gesamtorganisation des Buchhandels spielte der Verband unter der Führung tatkräftiger und weitblickender Buchhändler= Persönlichkeiten oft eine große Rolle und übte auf die Gestaltung wichtiger buchhändlerischer Dinge des öfteren entscheidenden Einfluß aus. Gleichzeitig mit dem Mitteldeutschen Buchhändlerverband feiert auch der Verein der Buchhändler zu Frankfurt am Main sein 50jähriges Bestehen. Anläßlich dieses Doppel- Jubiläums ist eine Festschrift erschienen, die für die innerhalb des Verbands- Bezirkes liegenden Städte lokalgeschichtlich recht interessant und buchtechnisch vornehm ausgestattet ist. * Frankfurt a. M. Nach 18jähriger Unterbrechung soll im nächsten Jahre( Mai) hier eine große deutsche Mastviehausstellung abgehalten werden, für die die Beschickung mit Masttieren allen deutschen Mästern, Viehhandelsfirmen usw. freigegeben wird. Infolge der günstigen Lage Frankfurts wird die Ausstellung sicher aus allen Teilen des Reiches gut beschickt und besucht werden. Veranstaltet wird die Mastorehausstellung von einem Kuratorium, dem die beteiligten Behörden, Körperschaften und Wirtschaftskreise aus der Landwirtschaft, dem Viehhandel Droht Husten, Grippe, Heiserkeit hall' Rheila Perlen hilfsbereit! Schachtel Mk.1.- nur in Apotheken u. Drogerien Deutscher Seidenbau. Gute diesjährige Kokonernte. Von bestimmter Seite wird versucht, die Rentabilität des deutschen Seidenbaues wieder anzuzweifeln. Leider sind auch diesesmal die zahlenmäßig verbürgten Erfolge der 300 Jahre alten heimischen Raupenzucht, vor allem die günstigen Ergebnisse der letzten Jahre mit keiner Silbe berührt. Deshalb dürfte ein kurzer Ueberblick über die diesjährige Zuchtperiode interessieren. Die noch in den ersten Junitagen aufgetretenen Frühjahrsfröste haben den Anfang der diesjährigen Saison ziemlich verzögert, da sie die Neubildung von Laub immer wieder hemmten. Dann aber haben sich bei der rasch fortschreitenden Erwärmung die Blätter der Maulbeeren schnell entwickelt, so daß ich gegen Geerntete Kokons. Ende Juni die erste Zucht auslegen konnte. Bemerkt sei hier, daß auch das seidenbautreibende Ausland unter den gleichen Witterungsbedingungen verspätet die heurige Zuchtperiode hat beginnen können. Trotzdem sind die heimischen Resultate auch von schloß" veröffentlichen ist im Verlage der Lindauerschen Universitäts- Buchhandlung( Schöpping) in München unter dem Titel ,, Ganz Deutschland lacht!" als Buch( 12 Bogen, 8o, Mr. 2.50) erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen. * Zur Senkung der Lohnsteuer ab 1. Oftober 1928. Nach dem weiten Gesetz zur Aenderung des Einkommensteuergesetzes vom 23. Juli 1928 treten mit Wirkung vom 1. Oktober 1928 zwei wichtige Aenderungen ein, und zwar: 1. Abrundung des Bruttoarbeitslohnes; 2. An Stelle des bisherigen Abschlags von 15 v. H. tritt eine Ermäßigung der einzubehaltenden Steuer um 25 v. H. Jm Selbstverlage von Fr. Lang, Darmstadt, Barkhausstraße 25,( Postschecktonto 30702 Frankfurt a. M.) ist eine den Bestimmungen entsprechende, praktische, aus Karton gearbeitete Lohnsteuertabelle für monatliche, zweiwöchentliche, wöchentliche, tägliche und zweistündliche Lohn- und Gehaltszahlungen erschienen, woraus die dem Arbeitseinkommen und Familienstand entsprechende Steuerbeträge glatt abgelesen werden können. Gesamtpreis der Tabellen mit Erläuterungen R.-M. 1.50. * Geburtenregelung eine ethische und wirtschaftliche For: derung: Von L. von Nida. Preis R.-M. 0.30. Verlag Dr. Arthur Reich G. m. b. H., Frankfurt- Oberursel. Die kleine zeitgemäße Schrift behandelt von hohen sozialen Gesichtspunkten, in anschaulicher Weise alle aus den Bevölkerungsproblemen sich ergebenden Tatsachen. Die Schrift wendet sich an die weitesten Volkskreise. Geschäftliches. Ihr Berater bei allen Entscheidungen in Modefragen, Ihr Ratgeber bei dem Einkauf von Kleidern, Pelzen, Hüten und allem sonstigen der Toilette ist die„, Elegante Welt". Kaufen Sie nur sür eine Mark das soeben erschienene neue Heft. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. - in diesem Jahre befriedigend. In den mir bekannten Kreisen habe ich von ausgesprochenen Mißerfolgen nichts gehört. Ich selbst habe in diesem Jahre nur Zuchten geringeren Umfanges durchgeführt. In drei Staffeln erntete ich von 28 Gramm Eiern rund 15 Kilo Kokons, die nach Abzug aller Unkosten einen Verdienst von ca. 175 Mark erbringen dürften. Krankheiten und Seuchen sind infolge Bezugs einwandfreien Eiermaterials und sorgfältiger Pflege nicht aufgetreten, die Verluste in durchaus normalen Grenzen geblieben. Meine Ernte beweist, daß durch Seidenbau ohne daß man seinen Beruf aufgibt, in der Saison( etwa Ende Mai bis Ende September) Geld verdient werden kann. Der Erfolg ist umso sicherer, als der deutsche Kokon, wie amtliche Prüfungen erwiesen haben, dem ausländischen in wertvollen Eigenschaften, wie Größe, Fadenlänge usw. überlegen ist. Der Absah des Kotons ist völlig gesichert. Denn Naturseide ist für zahlreiche Industrien, wie Elektrizitätswesen, Mühlenbetrieb u. a. ein durch nichts zu ersehender Rohstoffartikel. Bekannte deutsche Fachautoritäten stimmen darin überein, daß Seidenbau als Nebenerwerb durchaus lohnend ist. Manchem Kurz- und Saisonarbeiter, manchem Kriegsbeschädigten, manchem Alt- und Kleinrentner bietet sich im Seidenbau eine interessante und durchaus rentable Gelegenheit zu Nebenverdienst. In Erkenntnis seiner hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung stehen verschiedene Behörden und öffentliche Körperschaften dem deutschen Seidenbau helfend und fördernd zur Seite. Jedermanns Ehrenpflicht sollte es deshalb sein, tatkräftig für dessen Wiedereinführung sich einzusetzen. In Fragen des Seidenbaus erteilt Herr Hans Hotelt, Dessau, Schloßstraße 9, Auskunft.( Anfragen bitte Rüdporto beifügen.) Samstag, den 20. Oftober 1928. Gießener Zeitung" Nr. 83 Warum Sorge wegen des Herzens? Trinken Sie Kaffee Hag Die ganze Welt Schil Vine Leu Franc Krone Lira Dollar Sul den wann? New STOEWER Pes Mark ३ t NÄHMASCHINEN- UND FAHRRÄDER- FABRIK BERNH TOEWERAG STETTIN GRÜNHOF Der Deutide Rundfund Es ist wichtig, daß die Reklamen und Anzeigen nicht stets in ein- u. derselben Zeitung veröffentlicht werden. Die Anzeigen den verschiedenen Zeitungen wechselweise und damit allen Bevölkerungskreisen zu lesen gegeben, das gibt dem Geschäftsmann weit eher die Möglichkeit, neue Kunden zu werben, oder eine Ware etc. gründlich anzubieten. Wer inserieren muss, benutze deshalb auch nachstehende Zeitungen: ,, Hess. Hausbesitzer- Zeitung" Auflage 12100 ,, Giessener Zeitung" ,, Hessischer Kamerad" ,, Allg. Hess. Sportzeitung" Auflage 51500 ,, Hess. Handwerk u. Gewerbe" Auflage 36700 ,, Friede und Freude" Sonntagsblatt, frei von jeder Konfessionseinseitigkeit ,, Hessische Sängerwarte" Bezug Redottionsid Jendung nid 41.0 380 Der Ste jtandes hat Die belg verbindung geblieben. Zwischen schaft, dem lichen) Allge handlungen Cinigung ist In Güb Opfer, der f tand, vernic Nachdem aufgenomme In Run foll an die also die nat Die jap ganisation i Yokohama In De Luft geflog Gine E In der Verwaltun Entschließu Auflage 3000 einstimmig nach dem warten, da Empfehlun Tempo 225000 Zeitungen in über 1200 Orien Tempo! Sonft ist Der Deutsche Rundo funt, die Funkzeitschrift im roten Umschlag, ausverkauft und was wollen Sie dann mit Ihrem Empfänger machen, wenn Sie die ausführlichen Programme aller Sender nicht haben? Deshalb.. Bestellen Sie den Deutschen Rundfunk bei Ihrem Buchhändler, Briefträger oder Postamt. Bezugspreis monatl. RM 2. Einzelheft 50 Pf. Wer den Deutschen Rundfunt noch nicht fennt, fordere tostenlos Drobebeft vom Verlag, Berlin N 24 Die schönste Treppe werden monatlich im Volksstaat Hessen und angrenzenden Gebieten durch meinen Verlag zuverlässig verbreitet. Wer von einer Stelle aus eine Sache weitest bekannt geben will, der wende sich an den Zeitungsverlag ALBIN KLEIN, GIESSEN Verlagsdruckerei, vom. Wilh. Keller, gegrnündet 1783 Rotations- und Setzmaschinenbetrieb Fernsprecher 2525 u. 2526 Südanlage 21 Fernsprecher 2525 u. 2526 reform be laut: Die G 91 erflä 1. Die der N tung lebens der öf 2. Eine fich ni mengel und fo 3. Es ist fähige wie die Landtag Ferner terbaues ( Reichs 4. Die Be jen erid halb ist des Rei im ganzen Hause! u. doch bin Ich am schnellsten fertig damit. Außerdem Ist meine Treppe am längsten schön, well Ich sle ab u. zu mit Loba- Beize, der wasserechten*) pflege. Das gibt mühelos einen Hochglanz, dem nicht einmal Regenwetter etwas anhaben kann. Und meine Fußböden sollten sie erst' mal sehen! Die behandle ich, weil Linoleum, mit Loba- Wachs! ") ein Farbbohnerwachs, das das Fußbodenstreichen und andere Arbeit überflüssig macht, 2 jg. Mädchen find. zu ermäß. Preis Aufnahme in einem 477 Ich suche für Oberhessen einen ch. Bensionat lüchlig. redegewandlen Vertreter Gründl. Fachunterr. in Haush., Handarb., Schneidern, Sprachen, Sport. Anfrag. unter G.3.2026 a. Exp. d. B. Kaffee- Vertretung für den Besuch von Privatkundschaft. Es kommen nur Herren in Frage, die mit der dortigen Landkundschaft vertraut sind. m.Niederlage Verkauf Hamburger Kaffee- Bersandhaus an Selbstverbraucher, vergibt Kaffee- Rösterei 3.Behrens, Hamburg 36 August Thams, Hamburg 23. WARUM EWIG IN MIETE WOHNEN? wenn man zur Beschaffung eines Eigenheims durch Uebernahme einer Bauspar-Verpflichtung bei der BAUSPARKASSE DER GEMEINSCHAFT DER FREUNDE Gemeinnützige Gefellschaft mit belchränkter Haftung Wüstenrot- Württ. unkündbare Tilgungsdarlehen zu 4% oder 5% Zins bekommen kann. Jn 3 Jahren wurden 4351 Bausparern über 67 Millionen RM. zur Verfügung gestellt. Sofortige Darlehen werden nicht gegeben. JEDER FAMILIE EIN EIGENHEIM! jezung 5. Die Be find na 6. Die Ein auszuar rungen Reichsp NWK WoLLe NWK dann n führt nicht g Reichsta BENDER Schweisswolle läuft nicht ein und filzt nicht BE UNDER Überall erhältlich 7. Gs ift im Weg den fön oder im Gebiete fegen führung überla 8. Die Re tung d denen Länder ichläge nifation lame T Nach de Des Musich vertagt, we befeit.übl. Mundgeruch u Chlorodontal gefärbt. Zahnbelag feine geeig nachmittag Länderreg