Nr. 40. Der 225 Am Bundesstraßen paten wahu Taffe: 1 Ne Berlin 7:21 laffe: 1.8 Scherff- Die ern. nntag in de -Würzburginfahrt dur Bundesfahre s Rennen in 1. G. Kugle zurüd; 3.§ Längen. Berlin. 1000 Зијфане Soldenen Ra Bahnrefurb Sawall un arten Kamp ie Ergebnis stmann- Frant I. Leene- Ho 1.): 1. Walte ich 390 m ir Amateure Straßenrenne i den Kinden e goldbrauner erstellung fol bei Ausflüge e große Sorg ierten Rezep es sich finder Wie befann o Dr. Detten in Gießen. ttung g mäßiger perficherung ge. f., auch für g zulässig. giös neutral chenaustr. retung an organigewandten ficherungsFachmann estattungs orzugt. nfte Unter ag. Angeb Invaliden Berlin W.9. Soni Dofe 10.50 Rm 12.- Rmt. hal Garantie Zurü rger Heide. 21 frau Waffe und mühn wimmelnz auf Böden rnen, heißt: ohne Krankoleum hlhart, Roden! Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Politische Tagesschau. Gestern wurde durch den Reichspräsidenten von Hindenburg feierlich die Grundsteinlegung der neuen Reichskanzlei voll= zogen. Die Reichsregierung hat sich in ihrer legten Sigung auch mit der Tariferhöhung der Reichsbahn beschäftigt. Zu irgend= welchen festen Beschlüssen ist es nicht gekommen. * In Hamburg haben am Donnerstag die Wahlkämpfe Menschenopfer gefordert. Auseinandersehungen zwischen Nationalsozialisten und Linken endeten mit 2 Toten und 7 Verwunbeten. * Gegen den Fraktionsvorsitzenden Heilmann der SPD. ist Strafanzeige wegen Meineids bezw. Falscheids bei der Staatsanwaltschaft erstattet. * Die Position der„ Italia" war am 17. Mai um 12 Uhr mittags 77 Grad 22 Minuten nördlicher Breite um 57 Grad 39 Minuten östlicher Länge. Das Luftschiff befand sich auf dem Rüdfluge von Nikolaus- Land, am 18. Mai, 10 Uhr, traf die " Italia" wieder in Kingsbaŋ ein. Dr. Stresemanns Erkrankung. Berlin. Ueber das Befinden des Reichsministers des Auswärtigen Dr. Stresemann ist gestern abend von den behandelnden Aerzten folgende Mitteilung ergangen: ,, Das Befinden des Reichsaußenministers Dr. Stresemann hat sich zurzeit so erheblich gebessert, daß voraussichtlich von weiteren Bulletins Abstand genommen werden kann. gez. Prof. Dr. H. Zonded, San.- Rat Dr. Gisevius, Dr. Schulmann." Der englische Premierminister Baldwin hat sich nach dem Befinden des Außenministers erkundigen lassen, ebenso der Präsident der Vereinigten Staaten, Coolidge. Der französische Außenminister Briand hat durch Professo: Hesnard ebenfalls über das Ergehen Dr. Stresemanns Erkundigungen eingezogen und ihm seine Wünsche für seine baldige Genesung ausgesprochen. Die große Teilnahme aller Volkskreise zeigt sich darin, daß stündlich Briefe im Hause des Außenministers eintreffen, in denen dem Minister von allen Seiten Vorschläge unterbreitet werden, wie er seine Heilung beschleunigen kann. Rußland contra Europa. In Moskau hat am Freitag der große Ingenieurprozeß begonnen. Hier soll nur noch einmal festgestellt werden, worum es sich handelt. Im März wurden neben vielen Russen, eine Anzahl deutscher Ingenieure in verschiedenen russischen Industriegebieten verhaftet unter der Beschuldigung, durch Zerstörung von Maschinen, schlechte Arbeit und staatsgefährliche Geheimbündelei die wirtschaftliche Gegenrevolution vorbereitet zu haben. Ein Teil dieser Ingenieure wurde inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen, der Rest steht unter einer Anklage, die mit Todesstrafe droht. Die Anklage selbst, die unter der Mitwirkung beamteter Spitel der GPU. zustande gekommen ist, ist in Deutschland nur in ihren Schlußfolgerungen, nicht aber in ihren Beweisstücken, bekannt gegeben worden. Aber diese Schlußfolgerungen genügen zu der Erkenntnis, daß es sich in dieser Anklage gegen ,, fremde Spezialisten" um eine mit demagogischer Kunst errichtete Fassade handelt, hinter der ein großes, ein unheimlich großes Reinemachen im Sumpf der bolschewistischen Industrieverwaltung und damit eine schwerwiegende innerpolitische Auseinandersetzung innerhalb des Sowjetsystems verbirgt. Die Vorbereitungen dieses Prozesses und die sie beglei= tenden diplomatischen Unterhandlungen zwischen Moskau und Berlin haben des weiteren gezeigt, daß sich Rußland trotz seiner Erfahrungen in China und in England von dem unheilvollen Dualismus seiner staatlichen Willensbildung, Partei und Staat, nicht befreit hat. Es ist deshalb auch jeder Optimismus hinsichtlich des Ausganges des Prozesses verfehlt. Rußland iſt, aus innerpolitischen Gründen, bereit, seine Beziehungen zu Deutschland aufs Spiel zu sehen; das heißt, Rußland glaubt nicht daran, daß sie aufs Spiel gesetzt werden in diesem Prozeß. Man ist in Moskau so überzeugt davon, daß Deutschland eine Verschlechterung der Beziehungen mit Moskau sich nicht leisten kann, aus wirtschaftlichen und allgemein politischen Gesichtspunkten, daß man seinem Prestige und seinem guten Willen jede Belastungsprobe zumuten wird. Wir wollen nicht prophezeien- aber vermutlich wird gerade diese Rechnung falsch sein. Wie immer sich auch die deutsch- russischen Beziehungen nach diesem Prozeß gestalten mögen, die Folgen werden sich nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen westlichen Welt gegen Rußland auswirken. Die Machtprobe wird gleichwohl in London, Paris und Washington verstanden werden und wirken; in der Stille zwar, aber doch wohl so eindringlich, daß die Moskauer Weisen bereits in absehbarer Zeit begreifen werden, daß dieser Prozeß gegen Europa, den sie da an einigen deutschen Ingenieuren führen, eine Riesendummheit war. Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Samstag, den 19. Mai 1928 Moskau. In welcher Weise die Sowjetregierung beab= sichtigt, den heute begonnenen Donez- Prozeß propagandistisch auszunügen, zeigt die Tatsache, daß nicht weniger als acht Filmoperateure mit ihren Apparaten im Verhandlungssaal anwesend sind und sofort nach dem Erscheinen des Gerichtshofes mit dem Kurbeln beginnen. Immer wieder flammte Blitzlich auf und Der Gerichtshof schritt nicht dagegen ein, trotzdem die Verhandlungen durch das Surren der Apparate erheblich gestört wurden. Um öffentlich zu demonstrieren, daß es sich nicht etwa um eine bourgoismäßige Feierlichkeit bei den Verhandlungen handele, erschien der Anklagevertreter Krylenko im Sportanzug mit Pumphosen. Aber die Saloppheit wurde von ihm noch weiter getrieben: die Hände in den Hosentaschen vergraben, eröffnete er die Verhandlung. Zu Beginn des Prozesses hatten sich angesichts der Tatsache, daß mehr als 1200 Eintrittstarten ausge= geben worden waren, verhältnismäßig wenig Zuhörer eingefunden. Immerhin aber wollen die bolschewistischen Propagandisten erreichen, daß Tausende von Arbeiter im Laufe der 6-8wöchigen Prozeßdauer in eingeteilten Trupps im Sigungsscale erscheinen. Diese Aufmachung beweist vor allem anderen, wilches Schicksal den Angeklagten zugedacht wird und daß das Urteil schon jetzt so gut wie feststeht. Um die unerhörte Schlam= perei und Unfähigkeit ihrer Organe zu verschleiern, inszenieren die Sowjetbehörden einen großen Entlastungs- Bluff. Die deutsche Regierung erwartet die„, Bremen"-Flieger. Die deutsche Regierung hat die„ Bremen"-Flieger telegraphisch gebeten, nach ihrem Rundflug durch die Vereinigten Staaten sofort nach Deutschland zurückzukehren, da das deutsche Volk den lebhaftesten Wunsch habe, sie recht bald zu begrüßen. Reichsjustizminister a. D. Dr. Heinze †. Dresden. Der schon seit langer Zeit fränkelnde frühere Reichsjustizminister und Reichstagsabgeordnete der Deutschen Volkspartei, Dr. Heinze, ist am 16. Mai in seiner Wohnung auf dem Weißen Hirsch bei Dresden einem Herzschlag erlegen. Dr. Heinze hatte sich noch lebhaft am Wahlkampfe beteiligt, fühlte sich aber in den letzten Tagen unwohl und war zu Hause geblieben. Belgien nimmt Karol auf. Nach einer Brüsseler Meldung miniſter mit einem Aufenthalt a hat sich der belgiſche Außenrumänischen Erkronprinzen Karol in Belgien einverstanden erklärt. Voraussichtlich wird Karol seinen Wohnsitz in Chateau d'Ardenne, in der Umgebung von Namur, einem früheren Besitztum der königlichen Familie, nehmen. Wiederbeginn der Tätigkeit des hessischen Landtags. Wie der Präsident des Landtags bereits in der letzten Landtagssigung bekannt gab, wird die parlamentarische Arbeit im Landtag gleich nach der Reichstagswahl wieder beginnen. Nunmehr ist der Finanzausschuß zum 23. Mai, vormittags, der Gesetzgebungsausschuß zum 24. Mai, nachmittags, eingeladen. Eine Hand wäscht die andere. Ein kommunistisches Zukunftsbild aus Offenbach a. M. nach russischer Art spielte sich vor den Augen der zahlreich erschienenen Zuhörer vor dem Schöffengericht in Offenbach am 15. Mai ds. Js. ab. War es da nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben eines kommunistischen Wohnungskommissionsmitgliedes, so zogen die Zuhörer doch ihre Schlüsse daraus, wie es erst werden würde, wenn das Regiment in die Hände dieser Volksbeglücker und Welterneuerer übergehen würde. Die Hauptrolle in der Verhandlung spielten neben anderen Kleinigkeiten ein auch auf ein kommunistisches Gemüt seine Wirkung ausübendes Stilleben in Form eines Wurstforbes im einen und 50 bare RMt. im anderen Falle. Der Geschäftsführer des Offenbacher Hausbesitzervereins, Herr Weiser, hatte in einer Verhandlung vor dem M. E. A. jedenfalls aus Verärgerung über die konstante Nichtberücksichtigung berechtiger Wünsche der Hausbesitzer Aeußerungen getan, die inbezug auf die Reinlichkeit der amtierenden Wohnungskommission allerlei Vermutungen zuließen. Herr Weiser wurde vor den Kadi geladen, und da er den Wahrheitsbeweis hinsichtlich des Kommunisten Ortleb erbringen konnte dieserhalb, und auch auf Grund der Bestimmung über die Wahrnehmung berechtigter Interessen freigesprochen. Wahlrecht heißt Wahlpflicht! ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Volltlischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 41 Wahltag! Weite Kreise unseres Volkes sind verärgert, wollen von Politik, von Parlamenten usw. nichts mehr hören und haben allen Parteien abgeschworen. Ja, es haben sich sogar wiederum Parteien gebildet, die die Parteien, bezw. das ,, Parteiunwesen" auf das schärfste bekämpfen und die ihre Anhänger rein programmatisch zur Nicht wahl, zum Wahlprotest aufgefordert hatten. D. h. sie taten dieses nur so lange, als die morgigen Reichstagswahlen nicht zur Debatte standen. Denn und damit dokumentierten diese Antiparteiisten den Rest von Verantwortlichkeitsgefühl sie verzichteten anläßlich dieser Wahl noch einmal auf Durchführung ihres Programmpunktes: Wahlverzicht aus Protest, da ihrer Meinung nach die Zeit zu derartigem Vorgehen noch nicht reif sei. Ob in Anbetracht der doch immerhin geringen Anhängerzahl dieser Antiparteiisten dieser Entschluß von besonderer Tragweite für das Wahlergebnis ist, läßt sich bezweifeln. Aber etwas anderes und das geht die Schar aller Wahlmüden an bringt der Verzicht auf diese Programmpunkte zum Ausdrud. - Es würde den inneren Frieden des deutschen Volkes- einerlei welche Parteifonstellation ans Ruder gelangt- aufs schwerste gefährden, wenn die Wahl nicht ein gerechtes Spiegelbild des Tatsächlichen entwirft, wenn Verärgerung, Gleichgültigkeit und Faulheit falsche Majoritäten ins Reichstagsgebäude ziehen lassen. Eine altbekannte Erfahrungstatsache ist es, daß später dann die„ Nichtwähler" am meisten räsonnieren und sich ,, verraten und verkauft" fühlen und womöglich zu ,, Antiparteiiſten" werden. Es ist das so typisch deutsch, daß man kein Wort darüber zu verlieren braucht. Und so droht tatsächlich die Gefahr, daß Mangel an Verantwortlichkeitsgefühl, innere Schlappheit der wir ja auch den Zusammenbruch unserer Fronten im Jahre 1918 verdanken daß aus diesen Gründen, wenn über Nacht kein Wunder geschieht, morgen eine Reihe Parlamente zusammengewählt wird, die wahrscheinlich der Verteilung der Welt- und Lebensanschauungen im deutschen Volte garnicht entsprechen. - Es ist Wenn nicht über Nacht ein Wunder geschieht! schwer, soviel Optimismus aufzubringen, doch kann der ehrliche Deutsche sich und seinem Vaterlande nichts besseres wünschen. als daß noch im letzten Augenblick die Erkenntnis Plaz greift: Ich muß morgen meiner Wahlpflicht genügen, ich muß... ich muß. - - Beschämend ist es doch, wenn z. B. im Hessenland bei der legtjährigen Landtagswahl knapp 60 Prozent der Wahlberech tigten den Weg zur Urne fanden und heute die Abstimmungen des Landtags in manchen Kreisen es sind fast stets die, die nicht wählen zur heftigsten Kritik Anlaß geben. Abgesehen davon, daß es unbehagliches Regieren sein wird, wenn der Herr Minister sich sagen muß, da irgendwo im Dunkeln schlummert die große Unbekannte, die restlichen zwei Fünftel aller Stimmen, dürfte ganz besonders die Reichstagswahl dieses Jahres entscheidet die Zukunft nicht nur der nächsten vier Jahre feſt= Tegen. Im Lauf der letzten Zeiten hat nämlich eine Umgruppierung der politischen Massen insofern stattgefunden, als die Flügel, die extremen Außenseiter, an Anhängern verlieren und alles sich in der Mitte trifft, d. h. von den Sozialdemokraten bis zu den Deutschnationalen, hat sich der Blick auf die Realitäten und politische Möglichkeiten eingestellt und man ist im allgemeinen vernünftiger geworden. - Worum es geht? Um Sozialisierung, Verstaatlichung oder Schutz des Privatbesizes, um Individualisierung, den Berlust des volklichen Zusammengehörigkeitsgefühls oder um freiwillige Unterordnung unter die Belange des Vaterlandes Darum geht es. Die deutschen Wähler stehen am Scheidemege. Die einmal eingeschlagene Bahn wird für die Zukunft nicht oder. mehr so ohne weiteres zu verlassen sein. Also entweder Und da grenzt es an, milde gesagt, an ,, Kindlichkeit", wenn morgen der Maienausflug, das Fußballspiel oder anderes vorgeht und der feige ja feige ist, wer seinen Weg nicht bewußt entscheidet- Deutsche der Wahl fernbleibt. Also wählt! Wählt und drückt Euch nicht zum Schaden der Gesamtheit um Euere Stimmabgabe! Wird es nützen? Es ist schwer, soviel Optimismus aufzubringen. Inwieweit hat der Steuerpflichtige die Richtigkeit der Steuererklärung nachzuweisen? Von Steuersyndikus Dr. jur. et rer. pol. Brönner, Berlin W. 9. Das Finanzamt verlangt von dem Steuerpflichtigen vielfach den Nachweis der Richtigkeit seiner Angaben in der Steuererklärung durch Beibringung von Bescheinigungen, Verzeichnissen usw. Maßgebend ist in erster Linie die Vorschrift des§ 173 der Reichsabgabenordnung, der dem Steuerpflichtigen grundsätzlich diesen Nachweis auferlegt. Es heißt aber dort weiter: ,, Wo seine Angaben zu Zweifeln Anlaß geben, hat er sie Samstag, den 19. Mai 1928. zu ergänzen, den Sachverhalt aufzuklären und seine Behauptungen zu beweisen, soweit ihm dies nach den Umständen zugemutet werden kann, z. B. den Verbleib von Vermögen, das er früher besessen hat." Die Grenze der Auskunftspflicht ist hier durch den Sah gegeben: ,, Soweit ihm dies nach den Umständen zugemutet wer den kann". Es hat also seitens des Finanzamts eine Abwägung der beiderseitigen Interessen stattzufinden. Einige Grundsätze über die Auskunftspflicht seien hier aus der Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs wiedergegeben: 1. Der Steuerpflichtige ist nur zur Vorlegung von ihm zur Verfügung stehender Unterlagen, nicht zur Beschaffung von Bescheinigungen dritter Personen verpflichtet. Billigerweise kann, wie der Reichsfinanzhof ausführt, von dem Steuerpflichtigen nur eine solche Auskunft gefordert werden, die er selbst zu geben in der Lage ist; es kann dem Steuerpflichtigen im allgemeinen nicht zugemutet werden, daß er, um eine Auskunft geben zu können, seinerzeit Nachforschungen anstellt oder Auskünfte von druten Personen einzieht( VI A 204-23a). Das Finanzamt muß sich in diesem Falle selbst an den Dritten wenden. Dies kommt 3. B. für den Nachweis von Schulden in Betracht. Von Interesse ist für diesen Fall auch ein Urteil des Reichsfinanzhofs vom 2. Februar 1927( VI 2 502-26 St. W.), nach dem Schulden, die überhaupt nicht nachweisbar sind, geschätzt werden müssen, wenn ihr Bestehen nach Art und Umfang des Geschäftsbetriebes wahrscheinlich ist. ,, Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Morgen ist ein Sonntag der. Unrast, der nervösen Hochspannung. Im ganzen Reiche kribbelt und krabbelt es wie in einem großen Ameisenhausen. Jede Ameise trägt ein Zettelchen mit wichtigem Ernst zu einem Gefäß, in dem das ewige Schicksal die Lose unseres Volkes und Vaterlandes mischt. 2. Besonders bestimmt ist in der Reichsabgabenordnung, daß der Steuerpflichtige, soweit er nicht bei einer persönlichen Vorladung auf das Finanzamt aus dem Gedächtnis Auskunft geben kann, Schriftstücke und Geschäftsbücher, die ihm zur Verfügung stehen, einzusehen und, soweit nötig, Aufzeichnungen daraus zu entnehmen hat. Er muß nach einer Entscheidung des Reichsfinanzhofs auch Bücher usw. mitnehmen, sofern dies nicht infolge ihres Umfangsmit besonderen Schwierigkeiten für ihn verbunden ist( V A 261-21 St.). - Ein Sonntag der Unruhe und Gewitterschwüle nur doch ein Sonntag, heiliger und zukunftsschwerer als tausend andere. Und der Gang der Ameise mit dem weißen Zettel ist ein Sonntagsweg, erhaben und geweiht. Wahl- Sonntag! Ein jeder prüfe sich zuvor, wem er nach seinem Bilde vom Lauf der Welt das Schicksal seines Volkes und sein eigenes in die Hände legen soll! Ein jeder lege seine Stimme auf die Wagschale, um die unsichtbar die Geister des Lichtes, des Rechtes und der Gerechtigkeit sich drängen, wäh= rend ihnen gegenüber die Mächte der Finsternis sich an die Wagschale hängen u. sie mit hämischem Gelächter in die Tiefe zu ziehen suchen! Denn nicht so viele Wagschalen gibt es an der großen Weltenwage der Geister, als es Parteien sind. Es sind deren nur zwei: die des Lichtes und die der Finsternis, die des Schaf= fens und die des Zerstörens. Es ist aber in grundsätzlicher Hinsicht zu beachten, daß nach § 207 in der Regel die Vorlegung von Büchern und Geschäftspapieren auf dem Finanzamt erst verlangt werden soll, wenn nach dem pflichtmäßigen Ermessen des Finanzamts die Auskunft des Steuerpflichtigen nicht genügt oder Bedenken gegen ihre Richtigkeit vorliegen. Keinesfalls schließt im uorigen die Pflicht zur Vorlegung von Geschäftsbüchern eine Verpflichtung zur Belassung der Bücher im Gewahrsam des Finanzamts ein ( Bd. 10, 44). LIIL Ob der Steuerpflichtige überhaupt persönlich auf dem Finanzamt erscheinen muß, richtet sich ebenfalls nach dem pflichtmäßigen Ermessen des Finanzamts. In der Regel soll sich dieses mit einer schriftlichen Auskunft begnügen. Nur dann, wenn eine solche nicht angezeigt oder keinen Erfolg verspricht, soll der Steuerpflichtige vorgeladen werden(§ 205 Abs. 2 RAO.). So wende denn jeder seine Stimme dem Lichte zu, der zukunftszeugenden Kraft, dem gläubigen Ja, und niemand lasse sich beirren durch den Hohn der ewig verneinenden, alles zerstörenden Finsternis! Nr. 41. Wortlaut in leicht erkennbarem Zusammenhang stehen, handschriftlich hinzugefügt werden. Ungenügend freigemachte Gendungen werden mit Nachgebühr belastet. Es kann daher den Versendern nur geraten werden, die Bestimmungen zu beachten. * Die Hessische Hebammenlehranstalt in Mainz läßt am 2. Juli einen neuen Hebammenlehrgang beginnen. Zulassungsanträge interessierter Frauen sind baldmöglichst spätestens aber bis zum 15. Juni durch die Vermittlung der Kreisämter bei der Provinzialdirektion in Mainz einzureichen. Alle, alle wollen wir zusammen diesen wahren Sonntags= gang machen und mit unseren Stimmzetteln den Bauplatz bezahlen und bereiten, auf dem ein neuer Tempel deutschen Volksglücks, deutschen Bürgerſtolzes erstehen soll. Alle unsere Stimmen wollen wir zusammen flingen lassen in ein mächtiges Bekenntnis zum Lichte, in einen Treuschwur der einzigen Arbeiter, die vor dem Auge des Ewigen ein Wohlgefallen sind: der Arbeiter an dem strahlenden Menschheitstempel, der getragen ist von den Säulen der uralten Jdeale der Volkskraft und den die Geister der Versöhnung und des Friedens bewachen. 3. Auch das Verlangen nach schriftlicher Auskunft darf aber nicht darauf hinauslaufen, daß der Steuerpflichtige in größerem Umfange eine Abschrift seiner Geschäftsbücher anzufertigen hat. Hier wird gemäß§ 207 der Reichsabgabenordnung Büchereinsicht in den Geschäftsräumen angeboten werden können( I A 26-21 a). Wie der Reichsfinanzhof ausführt, darf die Anforderung des Finanzamts keine zu erhebliche Belästigung für den Steuerpflichtigen bilden; sie muß nach Recht und Billigkeit zumutbar sein. So hat der Reichsfinanzhof in einer Entscheidung vom 22. April 1927( 1 A 97-27 St.) die Anforderung eines Vermögensverzeichnisses für die Vermögenssteuer seitens des Finanzamts jedenfalls für die Fälle für zulässig erklärt, in denen von dem Steuerpflichtigen eine besonders umfangreiche und zeitraubende Arbeit nicht verlangt wird. Zieht der Steuerpflichtige hier eine mündliche Vernehmung auf dem Finanzamt vor, so muß er nach dem Urteil ein berechtigtes Interesse darlegen. Pressa, Rhein und Weltbefriedung. * Der Bundessängertag des Hessischen Sängerbundes findet am 28. Oktober in Gießen statt; am 14. Oktober findet der Provinzialsängertag für Starkenburg in Darmstadt, für Rheinhessen in Worms und für Oberhessen in Gießen statt. * Mit dem 50jährigen Jubiläum des Gleibergvereins beschäftigte sich die Generalversammlung des Gleibergvereins, welche auf der Burg Gleiberg unter Leitung des 1. Vorsitzenden Provinzialdirektor Graef tagen wird. Im Jahre 1929 werden es nämlich 50 Jahre, daß der Gleibergverein Eigentümer der Ruine Gleiberg geworden ist. Es besteht die Absicht, 1929 ein größeres Jubelfest zu veranstalten und dabei ein Gleibergfestspiel aufzuführen. Für Wiederherstellungsarbeiten an der Ruine wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 2000 M verausgabt. * Ernannt wurde der Amtsgerichtsrat bei dem hiesigen Amtsgericht, Dr. Wilhelm Wodaege, unter Belassung in der Stelle eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Gießen zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen; der Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Schotten, Mar Locher, zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen und zugleich zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen. Camstag, den 19 foffen des Wagens brüche der verschieder dem Fensterscheiben, o Jmsgesamt wurden haft gejagen, nut vi rei Chwerverletten Wohnungen in Treis tändig zertrümm ufen. Das Unglüd vorrichtung an dem Britischen Augenblid Kirchberg. Die Detanats Gießen hal fanatskirchengejangve pier in Kirchberg sta Sänger und Sängeri bergs felbitgewählte Laubach. Das friegs unserer Stad Bildhauer Arnold- B Pfingstfeiertag einge Aus dem Odent Nachricht, die Burg der fürstlichen Hä Erbach- Schönberg i wurde auch berichtet, gefellschaft verkauft erfahren, ist dieselb Verkauf der Burg Michelstadt. Vom für Turnlehrerinnen Klöß statt. Meldun tor Lautejchläger- Do Dillenburg. Ei schen Krankenhaus teffels wurde das F ausströmendes heiße furzem Schmerzenlag erfitt ebenfalls Ve Frankfurt. Gest birgermeister Dr. gehen. Derselbe ha Posten gewirkt, seit Sympathien erworb * Sein 50jähriges Bestehen feierte dieser Tage der Aerztliche Kreisverein des Kreises Gießen. In einer akademischen Veranstaltung gab der Vorsitzende Dr. med. Reinewald einen Rückblick über das Wirken des Vereins, der sich in der breiten Oeffentlichkeit wegen seiner Verdienste um die Gesundheitsverhältnisse im Kreise Gießen großer Sympathie erfreut. Die Glückwünsche der hessischen Staatsregierung überbrachten Ministerialdirektor Spamer und Ministerialrat Dr. Schrohe. Weiter sprachen Provinzialdirektor Graef, Bürgermeister Dr. Seib, der Rektor der Universität Prof. Dr. Rosenberg, im Namen der medizinischen Fakultät Professor Dr. Jesionek, für die Hessische Aerztekammer Geheimrat Habicht- Darmstadt und für die Gießener medizinische Gesellschaft Geheimrat Prof. Dr. Popert- Gießen. Für die übrigen hessischen Kreisvereine gratulierte Dr. Dalquen. Anschließend hielt in der Festsizung Professor Dr. Honigmann- Gießen einen Vortrag über die Bedeutung des ärztlichen Wirkens. * Pfingsttarten als Drucksache. Ohne Umschlag versandte, einfache Pfingstkarten, die den Postbestimmungen für Poſtfarten entsprechen müssen, kosten sowohl im Ortsbereich des Aufgabeortes, als auch im Fernverkehr 3 Pfg. Es dürfen in diesen Karten außer den sogenannten Absenderangaben( Absendungstag, Name, Stand und Wohnort nebst Wohnung des Absenders) noch weitere fünf Worte, die aber mit dem gedruckten Anläßlich der am 12. Mai stattgefundenen feierlichen Eröffnung der internationalen Presseausstellung in Köln hat die sehr gut redigierte Zeitschrift ,, Der Westen" unter obigem Titel folgenden höchst beachtenswerten Leitartikel veröffentlicht: Was ist es doch, das den Völkern den Rhein zu einem solch tiefen Erlebnis macht? Ist es die Urkraft, die von des heiligen Stromes Wassern auf sie überströmt? Ist es die sonnenüberstrahlte Lieblichkeit seiner sagenumsponnenen Ufer, die sie in ihren Bann schlägt? Ist es die bunte Vielfalt der schönen Landschaftsbilder, die er geprägt und geformt hat in den Jahrtausenden seiner Geschichte, die sie an den Strom bindet, daß sie mit ihm verwachsen sind und eins für Zeit und Leben? Seelig's feinste Kaffee- zufas Effenz verleiht dem Bohnenkaffee erst den richtigen vollen Mokkageschmack. Ein Versuch wird Sie überzeugen. Originaldose mit der Großmutter 45 Pfg. Großes Originalpaket mit der Großmutter mit 125 Gramm Inhalt 35 Pfg. Aus Nah und Fern. Ein schweres Unglück auf der Himmelfahrtsautotur ereignete sich am Himmelfahrtstage früh gegen 7 Uhr zwischen den Dörfern Winnen und Leidenhofen im Kreise Marburg. Der Arbeiterturnverein von Treis a. d. Lumda hatte sich in zwei großen Autoommnibussen der Wiesecker Autobusbetriebe zu einer Himmelfahrtstour nach der Edertalsperre aufgemacht und war kurz nach 6 Uhr von Treis abgefahren. Zwischen Winnen und Leidenhofen versagte an dem einen Autobus die Bremsvorrichtung, wodurch der große Wagen an der Ausmündung eines Gefälles der Landstraße ins Rutschen kam, seitlich in den Chausseegraben geriet und sich dort mit seinen 30 Insassen überschlug, so daß der Unterbau und die Räder nach oben zu liegen kamen. Bei dem Sturz erlitt der Wagenführer eine schwere Brustquetschung und einen Schädelbasisbruch, außerdem eine Hüftwunde. Einem neben ihm sizenden 16jährigen jungen Mann wurde der rechte Arm in dem zertrümmerten Führerplay eingeklemmt, so daß er erst nach langer Zeit mit seinem schwer verletzten Arm und einigen zertrümmerten Fingern geborgen werden konnte. Ein junges Mädchen trug schwere Quetschungen am Körper davon. Diese brei Verunglückten mußten nach Gießen in die Chirurgische Klinik überführt werden, wo der Wagenführer und das Mädchen in Lebensgefahr darniederliegen. Außer diesen drei Personen trugen noch 23 andere InMag die Pressa die anschauliche Geschichte des Nachrichtenwesens von den primitivsten Uranfängen der Verständigung bis zur hochentwickelten Aetherwellensprache unserer Zeit zeigen, mag sie den Weg klar und ausdrucksvoll illustrieren, der von Anfang war und im Wort über die Schrift ging zum gedruckten Buchstaben, von Fortschritt zu Fortschritt bis zum fultiviertesten Druckwesen der Neuzeit. Mag sie diese drei Dinge, in denen die Weltpresse ist, Millionen von Menschen in ihrer Entwicklung und technischen Vollendung veranschaulichen. Das ist ihre hohe Kulturaufgabe und ihr aufklärender Zweck. Ihr Ziel aber ist und ihr tiefer Sinn, der Völkerverständigung zu dienen und dem Frieden der Menschheit. Leise plätschern am Fuße des Turmes die Rheinwellen. Sie werden die beglückende Kunde von der Friedensgroßtat am Rhein mithinausnehmen in alle Welt und sie noch späteren Geschlechtern zutragen, den Nachfahren der Völker, deren Stärke die Wahrheit, deren Freiheit die Güte und deren Größe der Friede sein wird. Mag dieser Tag der Ernte auch in noch so weiter Ferne liegen, mag die Verwirklichung des Friedensreiches auf Erden immer noch eine Utopie bleiben, der Geist, der Dome schuf am Rhein, wird überdauern und den Frieden erhalten. Weit war der Weg von Li- tai- pe über Confucius und Sophokles zu Christus. Die Sachwalter ihres Erbes spannen fort am lichten Faden der Verschollenen. Ihr Wort, das Grenzen, Gebirge, Ströme und Weltmeere überwand, wurde zum Mittler der Völfer. Zum Träger ihrer Idee ward die Schrift. Zu ihrem Künder aber an alle der Buchstabe, den Gutenburg am Rhein druckte. So wurde der Rhein zum Kulturkünder der Menschheit, und so offenbart sich das Geheimnis seiner innigen Verbundenheit mit den Völkern. Es ist nicht ein bloßer Zufall, daß die große Kulturschau aller Nationen, deren Idee am Rhein aufteimte, auch an seinen Ufern zur Reife tam. Die Kraft des Geistes, der die Dome am Rhein Schicksale und Zeiten überdauern ließ, schuf das Zeichen einer neuen Zeit auf dem anderen Ufer und wandelte Kasernen in Museen. Das ist ein Markstein in der unendlich langen Entwicklungsgeschichte der Menschheit, zu einer höheren, lichteren Kultur, und eine Tat, deren Größe und Bedeutung allen Völkern der Erde gekündet werden muß:„ Am Rhein ist der Grundstein zu einer neuen, glücklicheren Epoche der Menschheit gelegt! Am Rhein erstrahlt das Licht einer schöneren Menschheitszukunft! Am Rhein wandelt der Geist, der Dome schuf, Kasernen in Kulturhallen!" Tun wir Unrecht daran, den Strom heilig zu nennen, an dessen Ufern leuchtend die Morgenröte einer neuen völkervereinenden Zeit anhebt? Jmmer waren im Anfang Wort und Tat. Dieses Wort und diese Tat müssen hineinleuchten in die Zerfahrenheit und Wirrnis der Zeit und der Menschheit. An einem Turmbau wurde einst Babylons Jrrgeist entfacht, der die Völker schied und verwirrte. Ein Turm am Rhein, das Gym bol der Pressa, will und muß sie einend wieder zusammenführen. Hoch reckt sich seine Schwurhand zum heiligen Gelöbnis in den Himmel, ein Symbol nicht nur der großen internationalen Kulturschau, sondern Symbol auch des Geistes, der sie schuf und in ihr lebendig ist. Voll unsagbarer Tagit ist seine Vergangenheit. Der schönste Strom Europas und dessen Herzschlagader zu sein, war sein Verhängnis zu allen Zeiten. Geliebt von allen, um= schmeichelt, umworben und umfämpft, war sein Besitz stets das Ziel der ihm anwohnenden Völker. Die Zeiten sind vorüber, da die stillen Täler von Waffengeklirr und Kampfgebraus erfüllt waren, und die Wälder vom Gebrüll der Donnerbüchsen widerhallten. Die Zeugen jener Bewegung finsterer Zeiten, Kastelle und Raubritterburgen, sind vermorscht, verwittert und verfallen. Nur die Träger einer hohen rheinischen Kultur, die Dome am Rhein, sind geblieben in unvergänglicher, herrlicher Schönheit. Der Geist, der ihnen innewohnte von Anbeginn, trotzte jeder Gewalt. Kulturformend, erhaltend und nährend legte er das Friedenstorn in die Herzen der Völker, daß es wachse und reife zur Frucht. Nicht in das Herz eines einzelnen Volkes streute er die heilige Saat, nein, in die Herzen aller Völker der Erde, auf daß Erkenntnis werde der Menschheit: ,, Erkenntnis ist nie zu einem gekommen, Von vielen zugleich ward sie immer geahnt; Bis einem der Funke zur Flamme erglommen, Die ihm zur Erkenntnis den Weg hat gebahnt. Den Blüten gleich, die den Frühling schmücken Jst Erkenntnis; die Frucht läßt reifen die Zeit. Am Tage der Ernte mag einer sie pflücken, Von vielen, die stehen zur Ernte bereit." In diesem Sinne mag die Pressa werden zu dem Werk des Geistes, der die Welt erhält mit allen ihren Wundern, der den Frieden liebt und die Dome schuf. Das ist der tiefe Sinn des stolzen Werkes, das am Rhein den Grundstein legte zu einem neuen Weg, der die Völker emporführen wird zu höherer Kultur und lichter Zukunft. Das große Werk der Weltkulturschau am Rhein ist vollendet. Weit sind die neuen festlich geschmückten Hallen geöffnet zu feierlichem Empfang. Farbenfroh leuchten von der Front des Staatenhauses die Wappen fast aller Kulturstaaten der Welt. Rauschend wallen die Fahnen und Standarten der zur großen geistigen Heerschau versammelten Völker im Winde zu freundlichem Willkomm und künden allen, die guten Wiilens sind, den Anbruch eines neuen, eines glücklicheren Zeitalters der Menschheit. Die Pressa ist eröffnet! Der edle Wettbewerb der Nationen untereinander hat begonnen. Der neue Weg zur Völkerverständigung ist beschritten. Möge der Geist, der die Dome schuf und das Werk vollendete, ihn mit seinem Licht bestrahlen. In Oberndorf aus Amerika zum Wurst ist da; der Bescheid, daß die Fleischeinfuhrverbo der wieder nach Miefe weitgereifte Hänger gewisserm großen Teich sch Teuerbestattung Ein Folgendes G aras auch in eine tagabend gegen Meue Mainzerstr ten Sportanzug altertümliche S Feststellungen a Laterne ab und reißen. Die Zü Autos fuhren in Die Nach Abschl Reichsbahndirekt Jahon Bundesbah ten Gesellschafts bundesjejt in W Darmstadt- Stu Mainz Hbf Bensheim ab Uhr am 19. J 2. Sonderz Darmstadt 17,22, Aschaffen ab 22,55, Passau Die Rückfah 23. Juli, die de Sänger aus Obe Berkehrszeiten fi Die Fahrpreise v noch nähere Mit Sängerbundes in Wien jelbit und der Maria- Hilf auch die Antun und das Geschäf nuten vom We Bund hat mit d Hotel und der ( die zu dem Ho 1000 Personen burde vereinbar Teicht werden vo fing= 1,20 M, 2 Gdjilling= 1 Gazen verpfleger Lagerbier( 2 Nr. 41. chen, hand: machte Gen daher den zu beachten. 3 läßt am Bulajjungs testens aber isämter bei indes findet Det der Profür Rheintatt. gvereins be bergvereins, Vorsitzenden 1929 wer Eigentümer Ibsicht, 1929 n Gleiberg ten an der und 2000 M e der Aerzt kademischen inewald sich in der die Gefund thie erfreut. überbrachten Dr. Schrohe. meister Dr. erg, im Nanek, für die dt und für of. Dr. Po eine gratu sigung Pro die Bedeun. Uhr zwischen Tarburg. Der sich in zwei Sbetriebe zu gemacht und hen Winnen die Brems Tusmündung itlich in den njassen über en zu liegen eine schwere ßerdem eine gen jungen Führerplak einem schwer ern geborgen Quetschungen mußten nach den, wo der darniederandere In Nachrichten rständigung er Zeit ze strieren, de ing zum ge Dis zum fuldrei Dinge, en in ihrer alichen. Das Zwed. Th tändigung zu Rheinwellen. iedensgroßtat jie noch spä Völker, deren deren Größe em Werk des dern, der den efe Ginn des gte zu einem höherer Kulein ist vollen allen geöffnet on der Front uritaaten der arten der zur ter im Winde e guten Wi licheren Zeit Der edle Wett en. Der neue oge der Geij n mit feinem Samstag, den 19. Mai 1928. jassen des Wagens Verlegungen davon, zum Teil Knochenbrüche der verschiedensten Art, Schnittwunden von den berstenden Fensterscheiben, oder mehr oder minder heftige Prellungen. Insgesamt wurden von 30 Wageninsassen 26 in Mitleidenschaft gezogen, nur vier blieben unverletzt: Abgesehen von den drei Schwerverletzten konnten die übrigen Verletzten nach ihren Wohnungen in Treis zurückfahren. Der große Omnibus wurde vollständig zertrümmert und bildet einen wüsten Trümmerhaufen. Das Unglück ist darauf zurückzuführen, daß die Brems= Dorrichtung an dem Wagen nicht in Ordnung war und in dem tritischen Augenblid versagte. Kirchberg. Die Evangelischen Kirchengesangvereine des Defanats Gießen halten morgen Sonntag ihr diesjähriges Defanatskirchengesangvereinsfest ab. Die firchliche Feier findet hier in Kirchberg statt, während die Massenchöre von etwa 400 Sänger und Sängerinnen in der alten Burgrunie des Staufenbergs selbstgewählte Chöre vortragen. Laubach. Das Ehrenmal für die Gefallenen des Weltfriegs unserer Stadt wurde dieser Tage aufgestellt. Das von Bildhauer Arnold- Beuern gefertigte Denkmal soll am zweiten Pfingstfeiertag eingeweiht werden. Es Aus dem Odenwald. Durch die Presse ging jüngst die Nachricht, die Burg Breuberg, die in gemeinschaftlichem Besitz der fürstlichen Häuser Löwenstein- Wertheim- Rosenberg und Erbach- Schönberg ist, solle demnächst veräußert werden. wurde auch berichtet, die Burg soll an eine katholische Ordensgesellschaft verkauft werden. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, ist dieselbe Nachricht unzutreffend, und kommt ein Verkauf der Burg zur Zeit nicht in Frage. Michelstadt. Vom 4. bis 23. Juni findet hier ein Lehrgang für Turnlehrerinnen unter der Leitung des Oberreallehrers Klöß statt. Meldungen bis zum 23. Mai an Oberstudiendirektor Lauteschläger- Darmstadt, Karlstraße 2. Dillenburg. Ein schwerer Unglücksfall hat sich im Städtischen Krankenhaus zugetragen. Beim Bedienen des Waschtessels wurde das Hausmädchen Guth aus Frohnhausen durch ausströmendes heißes Wasser derart schwer verbrüht, daß nach furzem Schmerzenlager der Tot eintrat. Ein zweites Mädchen erlitt ebenfalls Verletzungen. Frankfurt. Gestern konnte, abwesend von Frankfurt, Oberbürgermeister Dr. Landmann, seinen 60. Geburtstag begehen. Derselbe hat seit 1916 für Frankfurt auf verschiedenen Posten gewirkt, seit 1924 als Oberbürgermeister, und sich viele Sympathien erworben. Vermischtes. St. Bürokratismus. In Oberndorf a. N. bekommt ein Vater von seinen Kindern aus Amerika zum Namenstag eine Salami- Wurst geschickt. Die Wurst ist da; der glückliche Vater bekommt von der Post den Bescheid, daß die Wurst auf dem Zollamt liege, aber wegen Fleischeinfuhrverbots aus Amerika entweder verbrannt werden oder wieder nach Amerika zurückgehen müsse. Und so wird diese weitgereiste Wurst, nachdem man den strahlenden Empfänger gewissermaßen mal dran riechen ließ, wieder über den großen Teich schwimmen, wenn der Beinahebesitzer Gegner der Feuerbestattung ist. Das Gesetz will es. Ein Spaßvogel bei der Arbeit. Folgendes Geschichtchen ist tatsächlich geschehen und zeigt, was auch in einer Großstadt noch alles möglich ist. Am Samstagabend gegen 11 Uhr erschien an der Kreuzung Kaiserstraße Neue Mainzerstraße in Frankfurt a. M. ein Mann im eleganten Sportanzug und Pullover, einen Pickel geschultert und eine aftertümliche Stallaterne in der Hand. Nach umständlichen Feststellungen an den Schienen der Straßenbahn setzte er seine Laterne ab und begann in aller Ruhe das Holzpflaster aufzureißen. Die Züge der Straßenbahn ließ er mitunter halten, Autos fuhren in elegantem Bogen um ihn herum und bald Die Sängerfahrt nach Wien. und ,, Gießener Zeitung" Wimpfen, die Stadt mit der schönsten Silhouette. Hand auf's Herz! Wer kennt Wimpfen? Malerisch liegt das Städtchen auf der Berghöhe, seine Türme als Wahrzeichen und Wächter überragen alle Bauten und die Berge des Hintergrundes. Weithin künden die festen Bauten Macht und Stolz; himmelragend steigen die gotischen Türme der Stadtkirche empor, über diese hinweg schauen der Blaue Turm, Dominikanerkirche die Zwiebelkuppel der der Rote Turm, selbst die Arkaden der Kaiserpfalz wollen nicht zurückstehen, wenn es gilt, die alten Herrlichkeiten zu zeigen. Allenthalben findet man reizvolle Brünnlein, Giebel, Höfe, Ecken, Mäuerchen und Türme, die das Auge ergötzen, prächtige Kreuzgänge lassen in ihrer stolzen Ruhe etwas von der Mystik mittelalterlichen Klosterlebens erahnen und die von der Mustik mittelalterlichen Klosterlebens erahnen und die mit dem Kölner Dombau begonnene prächtige Stiftskirche zum Wimpfen im Tal ist ein vielbesuchtes Schaustüd gotischer Baukunst. Was Wimpfen außerdem so anziehend macht ist seine prächtige Lage, das anmutige, das Auge nie ermüdende panoramaartige Bild, das sich vom Bergesrand, insbesondere der Terrasse des Mathildenbades, meilenweit darbietet. Das Auge ruht auf dem lachenden Neckartal mit den Schlangenwindungen des von Schiffen und Flößen, Ruderern und Paddlern belebten Flusses und auf einer offenen Aue, hinter der in allmählicher Erhebung das ehemalige Deutschordensgebiet emporsteigt. Stromaufwärts sieht man am Fuße des nahen Berges Wimpfen im Tal als römisches Kastell gegründet- an der Jagst hinauf Duttenberg und Schloß Heuchlingen, Jagstfeld und Kochendorf mit seinem Hochschlosse, dem vielbesuchten Salzbergwerk und die Neckarkanalschleuse; weiter hinauf Neckarsulm mit seinen alten Mauern und Türmen, vom Scheuerberge überragt. Darüberhin schweift der Blick in das Weinsberger. Tal und nach dem Heilbronn beherrschenden Wartberge mit seinem beknopften Turm. Flußabwärts bilden Heinsheim, auf das Kirche und Schloß Ehrenberg herabbliden, mit Offenau auf dem anderen Ufer den Vordergrund. Ueber dem das Städtchen Gundelsheim verdeckenden Hügel scheint das alte Deutschherrnschloß Hornegg heraus, darüber herein ragt der Michelsberg mit seinen Weinpflanzungen( Himmelreicher) und der Kapelle und aus der Ferne her winkt die graue Ruine Hornberg, in der die Ritterrüstung des Göz von Berlichingen an seine Kämpfe in der Umgegend sammelte sich eine ansehnliche Menschenmenge an, die diesem fleißigen Menschen bei seiner Arbeit zusahen. Auch ein SchupoMann näherte sich und gab seiner Verwunderung Ausdruck, daß diese Arbeiten zu so später Stunde noch ausgeführt würden. Klar und deutlich setzte ihm unser Mann auseinander, daß um 12 Uhr seine Kollegen tamen und mit dem Schweizer, - der Schienen beginnen würden. Nach getaner Arbeit setzte er sachgemäß die Holzklötze aufeinander, stellte seine Laterne da= rauf und verschwand. Erst später begriffen die Zuschauer und der Hüter des Gesetzes, daß ein Spaßvogel sie zum Narren gehalten hatte. Gesetzliche Miete. Irrtum über Friedensmiete. Im Juni 1922 hatte ein Vermieter seinem Mieter erklärt, er beanspruche die gesetzliche Miete. Jm Einverständnis mit dem Mieter wurde der Mietberechnung eine Friedensmiete von 5000 M zugrunde gelegt, und demgemäß zahlte der Mieter auch vom 1. Juli 1922 ab seine Miete. Im Oktober 1925 stellte der Vermieter fest, daß die Miete für die betreffenden Räume am 1. Juli 1914 6000 M betragen habe, und infolgedessen forderte er schriftlich entsprechende Nachzahlung für die Monate Juni Oktober 1925 und verlangte die Berücksichtigung der Differenz natürlich auch für die folgenden Monate. Der Mieter hatte sich geweigert, dem Verlangen des Vermieters Folge zu geben. Das Kammergericht hat den Anspruch des Klägers für die Zeit vom Juni bis Oktober abgewiesen, Die hess. Philologenschaft zur Frage der Pflichtstundenzahl und Klassenstärke. Die Teilnehmer an der 43. Hauptversammlung des Hess. Philologenvereins faßten am 20. April zu Worms einstimmig eine Entschließung zur Frage der Pflichtstundenzahl und KlasNach Abschluß der Verhandlungen mit den beteiligten Reichsbahndirektionen und der Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen in Wien wurden die aus Hessen beantragten Gesellschaftssonderzüge 4. Klasse zum 10. Deutschen Sängerbundesfest in Wien wie folgt festgelegt: 1. Sonderzug Mainz- senstärke, und erhebt darin aufs neue schärfsten Protest gegen Darmstadt- Stuttgart- Ulm- Salzburg- Wien: Mainz Hbf. ab 6,29 Uhr am 18. Juli, Darmstadt ab 7,14, Bensheim ab 7,37, München ab 16,20, Wien( West) an 3,21 Uhr am 19. Juli. 2. Sonderzug Damstadt- Aschaffenburg- Passau- Wien: Darmstadt ab 16,48 Uhr am 18. Juli, Babenhausen ab 17,22, Aschaffenburg ab 17,42, Würzburg ab 20,02, Nürnberg ab 22,55, Passau ab 3,40( 19.), Wien an 10,31 Uhr. Die Rückfahrt des 1. Sonderzuges erfolgt voraussichtlich am 23. Juli, die des 2. Zuges am 24. Juli, Der 3. Zug für die Sänger aus Oberhessen wird ab Frankfurt a. M. gefahren. Die Verkehrszeiten für diesen Zug werden noch mitgeteilt. Ueber Die Fahrpreise von den einzelnen Stationen erfolgt ebenfalls noch nähere Mitteilung. Die Unterbringung des Hessischen Sängerbundes in Wien erfolgt, wie jetzt endgültig feststeht, in Wien selbst und zwar im 6., 7. und 15. Bezirk und einem Teil der Maria- Hilferstraße, rund um den Westbahnhof, woselbst auch die Ankunft der Sonderzüge erfolgt. Das Standquartier und das Geschäftszimmer des Bundes befindet sich etwa 5 Miputen vom Westbahnhof entfernt im Hotel Wimberger. Der Bund hat mit dem Hotel eine Vereinbarung getroffen, daß im Hotel und der dem Hotel gegenüberliegenden sog. Weinhalle ( die zu dem Hotel gehört) je 500 Personen, zusammen also 1000 Personen auf einmal verpflegt werden können. Weiter wurde vereinbart, daß in beiden Lokalen Mittagessen verabreicht werden von 1 Schilling 50 Groschen= 90 Pfg., 2 Schiling 1,20 M, und 2,50 Schilling 1,50 M, Abendessen zu 1 2 Schilling 1,20 M, so daß sich die Teilnehmer zu diesen festen Säßen verpflegen können. Weiter wurde vereinbart: 1 Krügel Lagerbier( ½ Liter) 42 Groschen 25 Pfennig. die nachgerade unerträglich gewordene Ueberbürdung der Philologen. Die erhöhte Pflichtstundenzahl mache sich um so fühlbarer, als der Unterricht in teilweise überfüllten oder kombinierten Klassen erteilt werden müsse. Der Hess. Philologenverein stellt deshalb erneut die Forderung, die Pflichtstundenzahl und die Klassenstärken herabzusetzen 25jähriges Bestehen des Hessenbundes. Der Hessenbund rüstet sich, sein 25jähriges Bestehen zu feiern. Am 11. und 12. August soll diese Feier in Darmstadt, dem Gründungsort vor 25 Jahren, begangen werden. Nunmehr hat auch die Jugend in ihrer Vertreterversammlung endgültig über die Gestaltung der Feier beschlossen. Der Vorabend soll nach vorangegangenem Fadelzug in eine machtvolle Kundgebung auf freiem Plaze ausklingen. Der Haupttag( 12. August) wird mit Chorblasen und gemeinsamem Festgottes= dienſt ſeine Eröffnung finden. Es schließt sich die öffentliche Feier mit den Begrüßungen der Behörden und Körperschaften an. Der Nachmittag gehört ganz der Jugend und soll von ihr und ihrem jugendlichen Können und Wollen in Spiel, Turnen, Gesang und Tanz gestaltet werden. Als bleibende Erinnerung an diesen denkwürdigen Feiertag des Bundes wird ein Festbuch herausgebracht werden, zu dem die Vorbereitungen schon getroffen sind. Es gibt einen Einblick zumeist in die gegenwärtige Arbeit des Bundes, wird aber selbstverständlich von seiner Geschichte zu uns sprechen und auch das Andenken der Gefallenen ehren. Als vorbereitende Zurüstung für das Verständnis veranstaltet der Bund für die Jugend ein Ferienlager, das die Jugend hineinführt in die Gemeinschaft an seiner Arbeit. Den Ausklang des Jubelfestes bildet eine Führerwoche. Nr. 41. erinnert. Gegen Norden schließt der Odenwald die Aussicht ab und gegen Osten und Westen begrenzen die Hohenloher Berge mit dem fernen Waldenburg- Löwenstein und dem Gebirgszug hinter Heilbronn unsern Blick. Wahrlich ein idyllisches Fleckchen Erde, das den Geist einer stolzen Vergangenheit atmet und Stunden beschaulichen Genießens gewährt. Wimpfen am Neckar. Mittelalterliches und an historischen Sehenswürdigkeiten reiches Städtchen im Neckartal, begrenzt von den Höhenzügen des Odenwaldes. Interessante Architektur, sehenswerte Bauten, Hohenstaufentaiserpfalz. Die Stadtsilhouette gilt als eine der schönsten Deutschlands. Im Sommer bietet die Beleuchtung der Silhouette und der Kaiserpfalz ein seltenes Schauspiel. Heilkräftige Sole der Saline Ludwigshalle; Solbäder im Mathildenbad. Jdyllischer Kurort und Stützpunkt für Wanderungen in das Neckartal. Berühmtes Salzbergwerk, dessen Besichtigung jederzeit möglich ist. | dagegen für Recht erkannt, daß vom 1. November ab der Mieter den entsprechend höheren Mietzins zu entrichten habe. Die Geltung der gesetzlichen Miete ist durch eine abweichende Einigung nicht aufgehoben worden so heißt es in den Gründen. Der Vermieter hat in seiner anfänglichen Berechnung eine Friedensmiete von 5000 M zugrunde gelegt, und beide Parteien haben sich demgemäß geeinigt. Ist dies aber der Fall, so steht es ihnen nach§ 19 des Reichsmietengesetzes jederzeit frei, von dieser Einigung mit sofortiger Wirkung abzugehen und zu fordern, daß die wahre Friedensmiete ihrem Mietverhältnis zugrunde gelegt werde. Dieses Abgehen des klagenden Vermieters von der Einigung ergibt sich aus seinem Schreiben vom Oktober 1925. Der Vermieter ist sonach berechtigt, von dem beklagten Mieter den Mietunterschied vom November ab zu fordern, dagegen steht ihm ein solcher Anspruch für die bereits abgelaufenen Monate nicht zu.( Kammergericht, 17. U. 3807. 26.) Pfarrer Heumanns Heilmittel stets vorrätig in der Niederlage Hirsch- Apotheke, Giessen Frankfurterstrasse 4, Das Pfarrer Heumann- Buch 272 Seiten 150 Abbildung. erhält jed. Leser vollständig umsonst und portofrei, von Ludwig Heumann& Co. Nürnberg M. 629. DEUTZ kompressorlose Dieselmotoren Dave 7-10 PS hoch überlastbar betriebsicher DEUTZ 15-25 PS einfach unverwüstlich preiswert 5240 MOTORENFABRIK DEUTZ A- G. Zweigniederlg. FRANKFURT M. Taunusstr.10 Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Samstag, den 19. Mai 1928. Fahren Sie ein PRESTO Rad, es ist beste Qualität zu billigstem Preis! Unübertroffen leicht. Lauf schnittiger Bau, elegante Ausstattung ( auch in geschmackvoller bunter Emaillierung) und gediegenste Ausführung Günstige Zahlungsbedingungen! 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Er Bezugspre Rebaltionsschluß fendung nicht 41. Jahr Nolit Infolge des bahntariferhöhun Das Befinde schritte gemacht. politischen Bespr teilgenommen. Es tauchen n nach denen die der Bremen", wollen. Wie die Blät zurüdgetreten. Das vorläuf ftaltet sich folger Grund der Verr perbände, sowie a 493 im legten Re läufige Zusamme Berteilung der 2 Sozialdemokratis Deutschnationale Zentrumspartei Deutsche Voltspo Kommunistische Demokratische P Bayrische Volks Linte Kommuni Wirtschaftsparte Mat.- joz. Arbeit Völlisch- nation Deutsche Baue Deutsch- Hannov Landbund Chr.- nat. Bauer Boltsrechtpartei Säch. Landvol Evangel. Bolts Reichsp. f. Hd Unabhängige Volksbl. d. Jn Deutsche Haus Nat. Minderhe Alte sozialdem Unpolitische Li ( Volkswohlfa Reichsblock der AufwertungsReichsarbeitsge recht und Au Christl 103. 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