it im Gul eine von dem Ber mit t . Dem a melwerte ags die na that's de t." m fehr eng 1; als et ist, wie m eder zu br nderer Ra uhe aus?" " meint Injanter Trodnen Iber, begin Frühe zu gleicher h ringt Hamp Treiche Lo net ang' enf. " schrieb seinen 3 einer Flo be, Dienst it der gr t habe. G in Gießen erind ilt) eb eien" aftsurerereien miedeelen". offene h, ntich ohne e S men und en. Stigen gaben ster ammen kosten annten 1, Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Politische Tagesschau. Der Reichskanzler gab zu Ehren des englischen Arbeiterführers Macdonalds ein Frühstüd, an dem der großbritannische Botschafter, die Reichsminister Hilferding, Koch und Severing und der preußische Ministerpräsident teilnahmen. Der Reichstagsausschuß für Strafrechtsreform hielt eine Sigung ab, der Reichsjustizminister Koch beiwohnte. Zur Beratung stand Paragraph 15, der sich mit der strafrechtlichen Verantwortlichkeit der Jugendlichen beschäftigt. Der Reichsverkehrsminister teilt mit, daß er wegen des Antrages auf Aenderung der Bestimmungen über die Gewährung der Fahrpreisermäßigung für Schwerkriegsbeschädigte( Benugung der Polsterklasse) befürwortend an die Deutsche Reichsbahngefellschaft, Hauptverwaltung, herangetreten sei. Die deutschen Flieger Lindner und von Hünefeld, bie in Shanghai cingetroffen sind, wollen am Mittwoch um 3 Uhr hiesiger Zeit den Flug ohne Zwischenlandung nach Tokio autreten. Sie glauben, daß sie die japanische Hauptstadt in 18 Stunden erreichen können. Zu Beginn der gestrigen Sigung des Landtags von Thüringen gab der Abg. Dr. Dinter die Erklärung ab, daß er nicht mehr Abgeordneter der Nationalistischen Deutschen Arbeiterpartei sei. Die italienische und japanische Regierung haben der Veröffentlichung des Schriftwechsels, der sich auf das englisch- fransche Flottenkompromiß bezieht, zugestimmt. Der Graf Zeppelin" in Amerika. Das Luftschiff„ Graf Zeppelin" ist am Montag um 5.40 Uhr amerikanischer Zeit( 11.30 Uhr ME3.) auf dem Flugplatz Lakehurst glücklich, gelandet und 20 Minuten später in die Halle eingebracht worden. Als das Luftschiff vom Flugplatz aus geächtet wurde, war die Dunkelheit schon so weit vorgeschritten, daß das Schiff erst zu erkennen war, als es bereits unmittelbar über dem Flugplatz stand. Die Zahl der auf dem Flugplatz versammelten Menschen ging in die Hunderttausende. Viele hatten feit Sonntag ununterbrochen auf das Luftschiff gewartet. Jm ganzen hat das Schiff 111% Stunden sich in der Luft aufge= halten und dabei über 11 000 Kilometer bei einer DurchschnittsStundengeschwindigkeit von 100 Kilometer zurückgelegt. Dic Landung erfolgte unter Hilfeleistung von 400 Helfern. Das Schiff war furz nach 11 Uhr ME3. über dem Luftschiffhafen erschienen. Die Passagiere verließen sofort das Schiff, dem dann die Zollbeamten einen kurzen Besuch abstatteten. Die Mannchaft machte noch einen recht frischen Eindrud. Es ist das in Anbetracht der ungünstigen Wetterverhältnisse auf der Fahrt eine technische Leistung ersten Ranges. Die Fahrt mutet an wie ein Märchen, wenn man bedenkt, daß sie in viereinhalb Tagen über halb Europa, Afrika und über das Weltmeer in seiner größten Ausdehnung geführt hat. * Newyork rüstet sich su einem Empfang von größtem Ausmaß für die Zeppelinflieger. Jm Extrazug werden die Zeppelingäste nach Jersey und von dort mit dem Dampfer der Stadt Newyork in Beglei tung von Vertretern der Stadt Newyork, von deutsch- amerikanischen Organisationen zur Battery gebracht werden, wo der Festzug beginnt. Der Zug geht dann dem Brodway entlang zar City Hall, wo Oberbürgermeister Walker die Gäste begrüßt. Daran schließt sich ein Zug durch ganz Newyork an. Ganz Amerita befindet sich im Zeppelin- Fieber. Die Zeitungen bringen nur Zeppelin- Nachrichten. Seitenweise werden Bilder veröffentlicht, die„ Graf Zeppelin" während der Ueberfliegung Amerikas zeigen. Daneben findet man in allen Zeitungen die Köpfe Edeners und des Grafen Zeppelin. Große Firmen ver öffentlichen mit einem deutschen ,, Willkommen Zeppelin" überhriebene Inserate. Die Schaufenster sind mit deutschen Flaggen geschmüdt. Jeder bewundert den Flug, der als neue deutsche Großtat gefeiert wird. * Aus der Fülle der Glückwünsche. Coolidge an Hindenburg. ,, Ich möchte Sie beglückwünschen zu der herrlichen Leistung Ihrer Landsleute, die den Flug von Deutschland nach den Vereinigten Staaten im Lufschiff„ Graf Zeppelin" durchgeführt haben. Der Flug hat das amerikanische Volk mit Bewundecung erfüllt und verzeichnet eine weitere Stufe in dem Fortschritt und in der Entwicklung der Luftverbindung." Hindenburg an Coolidge: „ Ich danke Ihnen, Herr Präsident, für die Glückwünsche and Anerkennung, die Sie dem„ Graf Zeppelin" und seiner Bejagung in so freundlicher Weise gezollt haben. Namens des ideutschen Volkes spreche ich gleichzeitig für die dem Luftschiff und seiner Besatzung gewährte glänzende Aufnahme und Unterstützung meinen aufrichtigsten Dank aus. Ich hoffe, daß mit diesem neuen Fortschritt in der Luftfahrt die freundlichen Beziehungen, die zwischen dem großen amerikanischen Volke und Deutschland bestehen, noch enger geknüpft werden. v. Hindenburg, deutscher Reichspräsident." Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Bostschedionto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 17. Oktober 1928 Hindenburg an Dr. Edener: ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plaẞvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 82 Zur glüdlich durchgeführten Ueberfahrt des„ Graf Zeppe Wie sich die hohen Steuern erklären. lin" nach Amerika spreche ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche aus. Ich verbinde damit den Ausdrud meiner auf= richtigen Anerkennung für die vorzügliche Leistung, die Sie und die bewährte Mannschaft des Luftschiffes unter so schwierigen Witterungsverhältnissen vollbracht haben. von Hindenburg, Reichspräsident." Der Reichskanzler an Dr. Edener: ,, Zu der so sehnlich erhofften glücklichen Ankunft des Luftschiffes ,, Graf Zeppelin" in den Vereinigten Staaten von Ame= rika spreche ich Ihnen und der vortrefflichen Besatzung des Luftschiffes die herzlichsten Glückwünsche aus. Ganz Deutschland ist stolz darauf, daß Sie nach Ueberwindung so großer Schwierigkeiten Ihr Ziel erreicht haben, und dankbar, daß Sie mit Ihrer Fahrt die Verbindung zwischen dem großen und befreundeten amerikanischen Volk und dem deutschen Volk enger geknüpft haben. Müller, Reichskanzler." Der amerikanische Botschafter an Dr. Edener: ,, Sie siegten glänzend über widrige Elemente. Das lieferte den praktischen Beweis für die Richtigkeit Ihrer mir kürzlich in der Berliner Botschaft erläuterten Theorie von der Ueberlegenheit des Luftschiffes über das Flugzeug im Sturm. Sie haben überzeugend die Möglichkeit eines transatlantischen Handelsflugverkehrs bewiesen. Das ist ein neuer Weg deutscher Wissenschaft, Ausdauer und deutschen Muts. Dr. Shurmann." Schwedens König an Hindenburg: ,, Mit großer Freude erfahre ich die glückliche Ankunft des ,, Graf Zeppelin" in Amerika Zu diefer bewunderungswurd!= gen und großartigen Tat dentjaier Männer spreche ich Ihnen meine wärmsten Glückwünsche aus.( gez.) Gustaf." Englands Luftfahrtminister an die deutsche Regierung: ,, Die englische Luftfahrtbehörde entbietet herzliche Glüdwünsche zur erfolgreichen Vollendung von„, Graf Zeppelins" denkwürdiger Reise nach Amerika." Hauptmann Köhl an den Zeppelin: ,, Graf Zeppelin, Du kannst es doch besser. Herzlichen Glückwunsch.( gez.) Hauptmann Köhl." Ein wenig verstimmt. Der preußische Innenminister, einer der Passagiere, führte wörtlich aus:„ Ich freute mich über die ungeheuere Begeiste rung, als wir Amerikas Städte überflogen, änderte freilich meine Meinung, sobald wir das Luftschiff verließen. Wir wurden wegen der Zollangelegenheiten durch einen Kordon von Polizeibeamten nach der Zollabfertigung geführt, gerade, als ob wir den Zollbehörden oder Paßbehörden etwas untersula: gen wollten. Dafür aber sollte doch der Name Dr. Edener gut sein! Ich bin als Privatmann gekommen, sonst hätte ich als Polizeiminister die Sache noch an demselben Tage geregelt. Ich mache Amerika und sein Volt nicht verantwortlich dafür. Ich sage nur, daß solche Vorkommnisse nicht wieder geschehen sollten!" Tie Ausschreitungen der Marinesoldaten gingen so weit, daß selbst der amerikanische Flottensekretär Warner von seinen eigenen Leuten angehalten und mit Arrest bedroht wurde. Ein höherer deutscher Beamter wurde von dem wachthabenden Blauen Jungen ins Gesicht gestoßen. Der Zeitungsvertreter Rolf Brandt erklärte ebenfalls, bei der Landung des Luftschiffes geschlagen worden zu sein, angeblich, weil er zu lang= sam gegangen sei. Der Zeichner Matejko erklärte, es sei sein erster Besuch der Vereinigten Staaten; aber er sei in Albanien und Bulgarien gewesen und habe dort eine höflichere Behand lung durch die Eingeborenen gefunden. Alle Passagiere zeigten das höchste Erstaunen über diese Vorfälle, da sie doch mit guten Gründen erwarten tonnten, mit der gleichen Freundlichkeit empfangen zu werden, mit der Amerikaner bei ähnlichen Anlässen in Berlin empfangen werden. Die hessische Finanznot. Durch Reichsverordnung gehalten, müssen die Länder laufende Ausweise über ihre Einnahmen und Ausgaben veröffentlichen. Dieser verlangte Finanzausweis ist für den hessischen Staat für das Vierteljahr vom 1. April bis 31. Juli 1928 recht depremierend. Der ordentliche Haushaltsplan für diese Zeit schließt wie folgt ab: Einnahmen Ausgaben Defizit 21 159 000 Rmt. 32 752 000 Rmt. 11 593 000 Rmt. Aus dieser Zahl darf etwa nicht gleich auf die Höhe des Jahresfehlbetrages geschlossen werden, aber dieser Abschluß läßt doch ohne weiteres erkennen, in welch heillose Unordnung die hessischen Staatsfinanzen geraten sind. Das aber steht fest, daß die ganze Wirtschaftsweise der Regierung geändert werden muß, wenn zwischen Einnahmen und Ausgaben ein gesundes Verhältnis hergestellt und die Bevölferung vor Steuerüberlastung bewahrt werden soll. Verringerung der Zahl der Landtagsabgeordneten und Ministerien, Herabsetzung der Ministerpensionen, Vereinfachung des Verwaltungsapparates und Sparsamkeit in allen Verwaltungszweigen ist zumindestens nötig, um das Defizit für die Zufunft zu verringern. Die gesamte Bevölkerung schmachtet unter unerhörtem Steuerdruck. Insbesondere die Wirtschaft wird steuerlich geradezu ausgesogen und täglich fallen Existenzen diesem raffinierten Steuersystem zum Opfer. Man begnügt sich heute nicht mehr mit Betriebsüberschüssen, sondern zwingt die Steuerzahler dazu die Substanz anzugreifen, um den steuerlichen Verpflichtun gen nachzukommen. Unter den Wirtschaftskreisen ist es in erster Linie der Hausbesitz, der zum Spielball der geldhungrigen Verwaltungsorgane gemacht wird. Obwohl nach dem Finanzausgleichgesetz die Länder verpflichtet sind infolge der Mehrzuweisungen aus Reichsmitteln die Realsteurn zu senken, kümmert man sich um diese Bestim mung nicht, man geht sogar noch dazu über die Realsteuern 311 erhöhen( s. Mainz, Darmstadt, Offenbach usw.). Wir haben in unserer Zeitung wiederholt darauf hingewiesen und beanstandet, daß der öffentliche Haushalt in trassestem Gegensatz steht zu der Not des Volkes. Es wird keine Rücksicht darauf genommen, daß das Volk verarmt ist, weil es bei Reich, Staat und Gemeinden sein Geld verloren hat. Es wird aus dem Vollen gewirtschaftet als wenn wir ein reiches Volk wären. Immer mehr Amtsstellen werden geschaffen und immer mehr Autos angeschafft, während die große Masse der Bevölkerung kaum ihre Stieselsohlen bezahlen kann. Wo früher zwei Bürgermester genügten, leistet man sich heute deren vier oder fünf, und so geht es durch alle Amtsstellen. Man betrachte sich nur den nicht übertriebenen, sondern auch direkt überflüssigen Apparat bei den Kreis- und Provinzialbehörden, die die Steuerzahler, in erster Linie den Haus- und Grundbesiz, belasten. Wir haben diesen Aufwand wiederholt kritisiert, ohne Verständnis bei der Volksvertretung zu finden. Ob das daran liegt, weil durch diese überflüssigen Behörden die Mög lichkeit für den einen oder anderen Volksvertreter besteht, Kreis oder Provinzialdirektor zu werden, mag dahingestellt bleiben. Jedenfalls steht fest, daß schon einige Parteimänner die Stufe des Provinzialdirektors erflommen haben. Alles schreit nach Sparsamkeit, nach Rationalisierung, sogar in der Regierung und im Landiag, aber getan wird nichts. Das Volk läßt es sich ja gefallen, ihm wird ein blauer Nebel vorgemacht, zu diesem Zwed braucht jemand nur Redetalent zu haben, und schon ist er was. Zu dem Thema der Ueberschrift liegt uns reichhaltiges Material vor, aus dem wir heute nur den Haushalt zweier Gemeinden in der Nähe Darmstadts mit je etwa 8000 Einwohnern terousnehmen. Die Gemeinde Eberstadt bei Darmstadt hat nach ihrem Voranschlag folgende Ausgaben an Gehältern gehakt: 1 Bürgermeister, Beigeordneter und Büropersonal der Bürgermeisterei 2. Gemeinde- Einnehmerei 3. Polizeidiener und Nachtwächter 4. Feldschützendienst 5. Schuldiener 6. Gemeindebaudienst 1914 jetzt 7750 M 22000 M 3250 M 11000 M 5175 M 15800 M 3400 M 10800 M 1875 M 6000 M 500 M 5500 M zusammen 21750 M 71100 M oder eine Steigerung auf 327 Prozent von 1914 bis heute. Aehnlich liegt es bei der Gemeinde Pfungstadt. Dort betragen die Gehälter für: 1. Bürgermeister, Beigeordnete und Personal der Bürgermeisterei 2. Gemeindeeinnehmerei 3. Polizeidiener und Nachtwächter 4. Feldschützendienst 5 Schuldiener 6 Gemeindebaudienst 7. Krankenschwestern 8 Kinderschullehrerinnen 1914 jegzt 6850 M 30000 M 6800 M 13000 M 6350 M 19000 M 5200 M 17000 AL 2400 M 5500 M 500 M 4700 M 1540 M 6000 M 1600 M 6000 M zusammen 31240 M 101200 A oder eine Steigerung auf 324 Prozent gegen 1914. In beiden Gemeinden werden mehr als 10 000 Mart allein an Gehalt für den Gemeindebaudienst ausgegeben, anstatt dieses Geld zu verbauen und dadurch der Wohnungsnot abzuhelfen. Die Verwendung der Steuergelder soll doch lezen Endes dem Zwed dienen, der Bevölkerung Wohnungen zu verschaffen und nicht Beamtenstellen zu schaffen und von der Wohnungsnot nur zu reden. Für das Geld fönnte in jedem Jahr in jeder der Gemeinden eine Wohnung bezuschußt werden. Man betrachte sich ferner das Kapitel: Feldschüßendienst. 10 800 Mark und 17 000 Mart werden allein ausgegeben für Gehälter an die Feldschützen. Um diese Stellen für die Gemeinde rentabel zu machen, müßten im Feld für rund 28 000 Mark an Früchten gestohlen werden, bezw. mehr gestohlen werden als eben. Daß bei den heutigen Verhältnissen davon nicht im Entferntesten die Rede sein kann, wird ernstlich wohl kaum bestritten werden. In den obigen Zahlen, die sich durch alle Instanzen wiederholen, finden unsere Leser die Erklärung, wo die vielen Milliarden Steuergelder hinkommen und daß trotzdem neue Schulden gemacht werden und für welche Zwecke die rund 2 Milliarden Sondersteuer im Reich verwendet werden, statt in erster Linie dem Volk für Wohnungen zu sorgen. Wer das eine sieht und auch das andere, wird irre an unserer heutigen Zeit. Nr. 82. Mittwoch, de Mittwoch, den 17. Oftober 1928. Gegen die Schwarzarbeit. Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte sich wegen der ständig zunehmenden Schwarzarbeit in einer besonderen Eingabe an den Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe gewandt. In diesem Schreiben wurde besonders darüber Klage geführt, daß die Gemeindebehörden usw. die einlaufenden Anzeigen über gewerbsmäßige Nebenarbeit nicht mit der nötigen Schärse verfolgen. Hierauf wandte sich der Reichskommissar unterm 15. September dieses Jahres mit nachstehendem Schreiben an die Regierungen der Länder: „ In zunehmendem Maße wird gelegentlich von Tagungen des Handwerks und in zahlreichen Eingaben handwerkerlicher Körperschaften Beschwerde über die Ausbreitung der Schwarzarbeit geführt und um Abhilfe gebeten. Auch im Reichstag sind mehrere Anträge eingebracht worden, in denen gesetzliche Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit gefordert werden. Einer gesetzlichen Regelung stehen, wie auch die eingehenden Beratungen im Vorläufigen Reichswirtschaftsrat gezeigt haben, sehr erhebliche Schwierigkeiten und Widerstände entgegen. Gleichwohl muß nach meiner Auffassung eine Einschränkung der Schwarzarbeit „ Gießener Zeitung" Goldenes Jubiläum des Gießener Schüßenvereins. Unter zahlreicher Teilnahme von Schützenvereinsvertretern| Landgerichtspräsidenten, Bürgermeister Dr. Seib, Intendant aus dem ganzen Main- und Mittelrheingebiet sowie aus HessenNassau und Oberhessen und in Gegenwart zahlreicher Vertreter der Behörden beging der Schützenverein Gießen am Samstag und Sonntag die Feier seines goldenen Jubiläums. wenigstens der gewerbsmäßigen mit allem Nachdruck erstrebt werden. Maßnahmen hierzu sind in gewerbepolizeilicher und steuerlicher Hinsicht möglich. Soweit es sich bei solchen Schwarzarbeiten um gewerbliche Nebenarbeit handelt, wird in jedem Falle zu prüfen sein, ob nicht die Voraussetzungen der Vorschrift in§ 14 G.D. gegeben sind. deren Verletzung nach§ 148 3iffer 2 G.D. strafbar ist. Des weiteren wird zu prüfen sein, ob der Unternehmer eines solchen Nebengewerbes seinen steuerlichen Verpflichtungen nachkommt. Das Schützenhaus faßte kaum alle Mitglieder und Gäste zum Begrüßungsabend am Samstag abend. Der 1. Vorsitzende des festgebenden Vereins, Architekt Ph. Nikolaus, gedachte zunächst der im Weltkriege gefallenen Schützenbrüder, um erst dann die Erschienenen, darunter den Vertreter der Stadt, Herrn Dr. Hamm, willkommen zu heißen. Herr Architekt Nikolaus feierte dann in beredten Worten den hohen Jdealismus der Deutschen Bei mir ist nun Klage darüber geführt worden, daß Anzeigen über nicht angemeldete gewerbsmäßige Nebenarbeiten seitens der Gemeindebehörden vielfach nicht verfolgt werden. Ich gestatte mir deshalb, die Aufmerksamkeit hierauf mit der Bitte zu lenken, auf die Gemeinden dahin einzuwirken, begründeten Anzeigen über die Nichtanmeldung gewerbsmäßiger Nebenarbeit nachzugehen." also auch des Gießener Schützenvereins, die eine rührige Pflegestätte für Vaterlandsliebe und Einigkeit darstellen. Ein Hoch auf das Vaterland und eine Strophe des Deutschlandliedes von allen gesungen, schloß sich an die Ausführungen des RedEs ist nicht zu verkennen, daß sich einem gesetzlichen Verbot der Schwarzarbeit große Schwierigkeiten entgegenstellen. Andererseits muß unbedingt alles getan werden, um das Handwerk vor Schaden zu bewahren. Es wird zum großen Teil auch am Handwerk selbst liegen, Anzeigen über gewerbsmäßige Rebenarbeit bei den zuständigen Behörden den notwendigen Nachdruck zu geben. Es ist erfreulich, daß der Reichskommissar für das Handwerk und das Kleingewerbe diese Selbsthilfe im Handwerk unterſtützt. Lofales. Straßensperrungen, ners. Im Laufe des Abends dankte Herr Beigeordneter Dr. Hamm für die Ehrengäste. Nach einer Reihe von Ehrungen für verdienstvolle langjährige Mitglieder, übermittelten schon einige auswärtige Vereinsvertreter offizielle Glückwünsche. Der Rest des Abends war ganz froher Geselligkeit vorbehalten. Im Saale des Gesellschaftsvereins fand am Sonntag morgen die Akademische Feier statt. Die Gießener Militärkapelle leitete die Feier mit einer Begrüßungs- Fanfare ein. Herr Dr. van Bentheim begrüßte darauf die Festversammlung, darunter besonders Oberbürgermeister Dr. Keller, Provinzialdirektor Graef, Se. Magnifizenz den Rektor der Landes- Universität Prof. Dr. Herzog, Hauptmann Faulenbach als Vertreter der Garnison, Landgerichtsdirektor Schmahl als Vertreter des mitgeteilt v. Oberhess. Automobil- Club e. V.( A. v. D.) Gießen. Folgende Sperrungen sind aufgehoben: Die Sperrung der Strede Gießen- Steinbach im Zuge der Straße Gießen Lich ab 13. Oktober. Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Groß- Karben bis zur Gehspitze im Zuge der Straße Groß- Karben- Jlbenstadt ab 15. Oftober 1928. Dr. Prasch, Stadtverordnete, die Vertreter der Presse, die Abgesandten der Schützenverein, der hiesigen Vereine usw. Nach einem Gesangsvortrag nahm Herr Ph. Nicolaus, der 1. Vorsitzende des Schützenvereins, das Wort zu seiner Festrede, in der er einen kurzen Rückblick über die Geschichte des Vereins gab und den hohen Geist des deutschen Schützenwesens pries. Muſik- und Gesangsvorträge leiteten dann die lange Reihe der Gratulationsreden ein, die von 3. T. recht kostbaren Festgaben begleitet wurden. polizeiliche Vorschriften erhoben: 23 Anzeigen wegen Fahrens zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne, 8 wegen Fahrens auf Bürgersteigen, 20 wegen Fahrens mit übermäßiger Geschwindigkeit, 10 wegen Fahrens ohne die rechte Straßenseite einzuhalten, 14 wegen Fahrens durch gesperrte Straßen, und 50 wegen sonstiger Zuwiderhandlungen in verkehrspolizeilicher Hinsicht. Die Sperrung der Neuen- Kasselerstraße in der Gemarkung Marburg von Km. 87 bis Km. 87,7 seit Montag, 15. Oktober. Die Sperrung der Strecke Gießen- Kleinlinden im Zuge der Straße Gießen- Friedberg- Frankfurt a. M. ab Donnerstag, den 18. Oktober 1928. Serbo Fine Art, Segleiterscheinu find, ist allein des Unparteiijd war, alles say, Er fei allen zur Nach der to legen gestalten legenheiten inf auslief, rechnet Slagherren. horns wird abg hoffene Leder ned fann Herb Der Vorsitzende Ph. Nicolaus dankte namens des Vereins für diese vielfachen Ehrungen und die wertvollen Geschenke und versprach weitere treue Schützenbrüderschaft und Freundschaft zu allen Gratulanten dieses Jubiläumstages. Die Militärkapelle beschloß die Feier mit der Großen Fantasie aus Wagners „ Meistersinger von Nürnberg". Nach der Akademischen Feier fand im Saale des Café Leib ein Festessen statt. Hierbei brachte der Vorsitzende Ph. Nico laus das Hoch auf das Vaterland und den Herrn Reichspräsi denten v. Hindenburg aus, anschließend wurde gemeinſam der erste Vers des Deutschlandliedes gesungen. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde sodann an den Herrn Reichspräsidenten v. Hindenburg ein Gruß- und Ergebenheitstelegramm abgesandt. Ein Doppelquartett des Bauerschen Gesangvereins und Kurt Richter erfreuten in hohem Maße durch ihre Gesangsvorträge, die man mit lebhaftem Beifall bedankte. Anschließend war auf der Liebigshöhe Fünf- Uhr- Tee mit Konzert, abends Festball im Saale des Gesellschaftsvereins. * Polzeibericht. Kellereinbruch: In der Nacht zum 14. Oktober wurde in der Krosdorferstraße zum Nachteil eines Wirtes ein Kellereinbruch ausgeführt. Entwendet wurden 3 Literflaschen Weißwein, 4 Flaschen Seft, 4 Krüge Steinhäger und 2 Liter Rum. Schaufensterbeschädigungen: In der Nacht zum 15. Oktober wurde in der Bleichstraße zum Nachteil der Firma Schade u. Füllgrabe eine Erkerscheibe eingeschlagen und daraus einige Büchsen Oelsardinen entwendet. Anscheinend ist hier die Tat mittels Eintreten mit dem Fuß ausgeführt worden. In der gleichen Nacht wurde im Seltersweg ebenfalls eine Erkerscheibe eingeschlagen. Sachdienliche Mitteilungen, welche zur Ermittlung der Täter zweckmäßig sind, nimmt die Kriminalvolizei entgegen. * Evangelisch- kirchliche Personalien. Durch die Kirchenregierung wurde übertragen: dem Pfarrverwalter Karl Trabandt zu Herbstein die evangelische Pfarrstelle zu Herbstein; dem Pfarrassistenten Erich Ullmann zu Bodenheim die evange= lische Pfarrstelle zu Usenborn. * Erlöschen der Rundfunterlaubnis. Die Nichtzahlung der Rundfunkgebühr hat für sich allein kein Erlöschen der Genehmigung zum Halten einer Rundfunkempfangsanlage zur Folge. Die Reichspostverwaltung kann die Genehmigung jedoch jederzeit ohne Angaben von Gründen widerrufen. * Verkehrsanzeigen. In der Zeit vom 1. bis 30. September 1928 wurden folgende Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Fahrzeugführer bezw. Kraft- und Radfahrer gegen verkehrsDas Ende der Bressa. - Ein Rückblick. * Aus dem Landkreis. Die Kartoffelernte ist beendet. Der Ausfall ist befriedigend. Durch d die starken Fröste de Hackfrüchte rasch einzubringen. Ueberall sieht man die bekannten Mieten aus dem Erdboden wachsen, denn die Keller reichen nicht, die gute Ernte zu fassen. Nächte sind die Landwirie gezwungen, nun auch der letzten Nach einer Dauer von fünf Monaten wurde die Internationale Presseausstellung in Köln am 14. Oktober geschlossen. Will man die Bilanz der großen Ausstellung ziehen, so ergibt sich sofort die Schwierigkeit, die bedeutsamsten Auswirkungen der Ausstellung mit konkreten Angaben zu erfassen und als zahlenmäßig bestimmbare Posten in die Schlußrechnung einzusetzen. Der vorwiegend kulturelle Charakter der Pressa, ihre geistige und politische Zielsetzung machen das unmöglich. Aus Nah und Fern. Darmstadt. Bei einem Einbruch in die Wohnung von Schulrat Hassinger, Heidelbergerstraße erbeuteten die Diebe Anzüge, Schmucksachen etc. Kriegsheim. Samstag nacht erschlug hier der bei seinem Schwiegervater wohnende H. Dietz aus Gauersheim( Pfalz) im freien Feld gegen Mörstadt zu seinen Schwiegervater, Hart mann, nach einem am Nachmittag vorangegangenen Wortwechsel. Herborn. Letzte Woche wurde hier in einer Versammlung, zu der Bürgermeister Niederschulte eingeladen hatte, ein Verkehrs: verein für Herborn gegründet. Es wurde ein provisorischer Vorstand gebildet. Trais- Horloff. In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten hier die Scheunen und Stallungen von Schmied Hublitz und Schreiner Schmidt ab. Die riesige Feuermenge ließ aber die Gefahr der Ausdehnung auf dem engen Häuserkomplex noch nicht als beseitigt gelten. weshalb die Gießener Motorspritze angefordert wurde, die auch bald zur Stelle war und noch eingriff. Menschen kamen nicht zu schaden, das Vich konnte gerettet werden. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Immerhin geben einige zahlenmäßige Angaben auch eine Vorstellung davon, wie weit die Pressa sich wirtschaftlich und kulturell ausgewirkt haben muß und Kräfte ausgelöst hat, die auch und gerade in der Zukunft noch lebendig sein werden. 43 Auslandsstaaten und der Völkerbund waren an der Pressa beteiligt. Allein schon diese starke, bisher von keiner Ausstellung in Deutschland erreichte Internationalität haben ihr in der ganzen Kulturwelt einen Widerhall gesichert, der erst recht durch die Eigenart des Ausstellungsgebiets das Pressewesen Stärke und Dauer erhielt. Lich. In unserer Stadt ist in einigen Familien der Scharlach ausgebrochen. Es werden namentlich kleinere Kinder davon betroffen. Darmstadt. Die Belohnung auf die Ergreifung der Täter bei dem Raubüberfall auf Graf Hardenberg ist auf 3000 Mf. erhöht worden. Mehr als eine Ergänzung dieser Angaben bedeutet es, wenn man die 311 Kongresse und Tagungen erwähnt, die in Verbindung mit der Pressa stattgefunden haben. Sie sind Zeugnis dafür, wie hoch die Bedeutung der Pressa in allen Berufsschichten eingeschätzt worden ist. Die großen internationalen Kongresse geben dieser Veranstaltung besonderes Gewicht. Außerordentlich wertvoll sind vor allem die Fachtagungen gewesen, die in enger Verbindung mit der Pressa standen, und eine besonders eindrucksvolle Ergänzung und Erweiterung der Ausstellung selbst bedeutet haben. Wesen und Zielsetzung der Ausstellung sind durch sie nachhaltig unterstrichen worden. Das sindet seinen besten Ausdruck in der Größe und Zusammensetzung des Besuchs. Die Zahl der Besucher beläuft sich auf rund 5 Millionen. Wesentlich ist hierbei der hohe Prozentsatz der ausländischen Besucher. Einen Maßstab für die Stärke des Auslandsbesuchs gibt schon die Zahl der ausländischen Reisegesellschaften, die zum Besuch der Pressa in den einzelnen Ländern zusammengestellt worden sind. Es waren 328. Unter ihnen befanden sich 148 Reisegesellschaften aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika, 57 aus England, 36 aus Frankreich, 36 aus Holland usw. Wie sehr die Pressa im Mittelpunkt des Verkehrs gestanden hat, zeigt nicht zuletzt auch die Zahl der Sonderzüge, die zur Pressa gefahren worden sind. Sie beläuft sich auf 488. Bei Suppen, Soßen, Braten Laß zu„ Gustin" Dir raten Dr Oetkers Speisestarke Puder Sustin toß für Herborn holt werden mu tot wird nichts haft. Verteidi auf der Hut. Und backst Du einen Kuchen, Sollst Du's erst recht versuchen Gustinkuchen 125 g Dr. Oetker's Gustin, 375 g Weizenmehl, 250 g Butter, 200 g Zucker, 3 Eier, Zutaten: 1 P. Dr. Oetker's Vanillin- Zucker, 1 Päckchen Dr. Oetker's Backin- Backpulver, knapp Milch. jeinen besten M poften. Die V fährlich werden Busbac Bis zur P Gäste torlos. D Kampf im Zei Zubereitung: Die Butter rührt man schaumig, gibt Zucker, Eigelb, Vanillin- Zucker und das mit dem Backin gemischte und gesiebte Mehl, Gustin, Milch und zuletzt den Eierschnee hinzu. Man füllt die Masse in eine gefettete Form und backt etwa eine Stunde. Meinem neuen farbig illustr. Rezeptbuch, Ausgabe F entnommen, aus dem Sie auch Näheres über den vorzüglichen Back-, Koch- und Bratapparat ,, Küchenwunder" erfahren. Das Buch ist für 15 Pfg. in allen einschlägigen Geschäften erhältlich, wenn nicht vorrätig, gegen Einsendung von Marken von Dr. August Oetker, Bielefeld. Das früher so beliebte ,, Oetker's Schulkochbuch", Ausg. C, ist in völlig neuer Bearbeitung wieder erschienen und ist mit seinen ca. 500 Koch-, Back- u. Einmache- Rezepten ein guter Ratgeber für die gesamte Haushaltführung. Das 150 Seiten starke Buch kostet 30 Pfg. und ist, wenn nicht zu haben, geg. Einsend, von Marken von mir direkt zu beziehen. nierten und der gaben zu löfen Dillenburgs G charfen Schüße Herborn Wie zu er entscheiden, zu neten Mannich jem Spiel gab Was hier get Iging weit übe Spieler beden Als Schiri f in feinen Ent Ettin Die 2. G ipiel unter S Leistungen er 93.5.99 In unse legten Punt Die folgende 12. 9. 20 2 9. 1. 21 2 29: 5. 21 1921-22 f Spiel. 1922-23-24 11. 3. 23 23 auch die überaus große Zahl der Journalisten, welche die Pressa. besucht haben, eine Vorstellung davon, wie stark und anhaltend dieser Widerhall in der Presse gewesen ist. Bei der Eröffnung. der Ausstellung waren rund 400 deutsche und 150 ausländische Journalisten anwesend. Vom ersten bis zum letzten Tag war der Besuch anhaltend stark. Jeden Tag haben durchschnittlich. 72 Pressevertreter im Pressezimmer der Ausstellung vorgespro chen. Dabei stammte ein Drittel der so erfaßen Zahl der Journalisten aus dem Ausland. Bemerkenswert ist, daß die Presse aller Kontinente vertreten war, aus Europa die Presse von 27 Auslandsstaaten. Besonders stark war der Journalistenbesuch cus Rußland, Norwegen, der Schweiz, Frankreich, Polen, der Tschechoslowakei, Amerika, Oesterreich, Holland, England usw. Nur einige der wesentlichsten Zahlenangaben sind hier gemacht worden; denn sie spielen, wie schon betont wurde, bei der Frage nach dem Ergebnis der Pressa nur eine untergeordnete Rolle. Eines zeigen sie allerdings mit aller Deutlichkeit, daß die Pressa in hervorragendem Maße die Beachtung des gesamten In- und Auslandes gefunden hat. Sie ist gleichzeirig eine deutsche und eine internationale Angelegenheit gewesen. Und hier liegt ihre eigentliche Bedeutung, die nur an ihren geistigen, kulturellen und politischen Auswirkungen gemessen werden kann. Mit Zahlen kann hier weder etwas bewieſen noch verleugnet werden. Die Pressa ist die große Kundgebung für die Politik der Verständigung und kulturellen zusammenarbeit gewesen. Daß sie zustande gekommen ist, ist allein schon ein Gewinn, der nicht hoch genug veranschlagi werden kann. Fünf Monate lang ist der Gedanke der Ausstellung immer wieder in die Oeffentlichkeit getragen und von berufenen Vertretern der einzelnen Ländern zur eigenen Sache gemacht worden. Der Anstoß, der von der Pressa ausgegangen ist, ist in den anderen Ländern aufgenommen worden. die Pressa ihre Aufgabe erfüllt. Der Besuch aus dem In- und Ausland hat ein besonderes Schwergewicht erhalten durch die Anwesenheit staatlicher und politischer Körperschaften, durch den Besuch führender Persönlichkeiten usw. Von deutscher Seite können hier genannt werden, die Besichtigung der Ausstellung durch den Reichstat, durch den Reichstag und Preußischen Landtag. Eine außer= ordentlich wertvolle Anerkennung und Propagierung des Grundgedankens der Ausstellung bedeuteten der Besuch der Interparlamentarischen Union, der Vertreter aus 18 Auslandsstaaten zur Ausstellung brachte, und der Besuch des Verbandes der Völlerbundjournalisten. Größte Beachtung in der Oeffentlichkeit hat vor allem auch die Anwesenheit des französischen Unterrichtsministers Herriot gefunden. Auch andere Länder haben Mitglieder ihrer Regierung zur Pressa entsandt. So waren weiter Minister anwesend aus Belgien, Norwegen, England, Desterreich und Holland. Selbstverständlich ist, daß bei einer Presseausstellung dem Besuch von Journalisten besondere Bedeutung zukommt. Ihrem sachmännischen Urteil war die Ausstellung in erster Linie übergeben, ihnen verdankt die große Ausstellung den großen Widerhall, den sie in aller Welt gefunden hat. So gibt denn Damit hat da 30. 9. 23 e 30.12.23 r 10. 2. 24 r 13. 4. 24 Pr wed 28.6. 24 Pri 1924-25-26 C Rein Spie 1926-27 BB. Bezirksklaj 26. 12. 26 20. 3. 27 Pri 31. 7. 27 Bri 1927-28 wie 1928-29 beide Gießen- W 14.10.28 Be Nicht nur einander, fond B. und der Und zwar bega Mandler C Spieler des T deren Reihen ic Kraft auj em 4: 1- Reju quldlos. Das Spie Leitung lag i hänger der B als jahon nach Dem Rajten he Bereglen 1900 ouis Lor, der Drange- die ähnlider Mor ab und mit D den.( Abjeits Lintsaugen m Das Ergebnis Der den B flouendes Sp Nr. 82 Intendan effe, die ujw. No Der 1. Bor Feftrede, in des Vereins pejens pries. e Reihe der en Festgaben des Vereins bejchente un eundschaft ilitärtapell Wagners s Café Leil Mittwoch, den 17. Oftober 1928. Fußball. 11 Gießener Zeitung" Zurnen, Sport Herborn Liga Burg Liga 1: 1( 0: 0). Eine Art ,, Derby" mit unerfreulichen, ja sogar häßlichen Begleiterscheinungen. Daß diese nicht zum Ausbruch gekommen find, ist allein dem meisterhaften und energischen Durchgreifen des Unparteiischen Jetter Wetzlar zu danken, der überall wax, alles sah, und sich somit die unbedingte Autorität sicherte. Er sei allen zur Nachahmung bestens empfohlen. Nach der torlos verlaufenen ersten Halbzeit, die Burg überlegen gestalten konnte, trotzdem es ab und zu sehr gute Torgelegenheiten infolge mangelnder Schußfreude seiner Stürmer ausließ, rechnete man bestimmt mit einem besseren Spiel der Platzherren. Man wurde getäuscht. Der Wiederanstoß Herborns wird abgefangen, Burg bricht durch und das placiert ge= ePh. Nice schoffene Leder landet in Herborns Heiligtum. Kurze Zeit daReichsprä nach fann Herborn durch Elfmeter gleichziehen. Einen Strafmeinsam de stoß für Herborn nur 3 Meter vor dem Tor, der auch noch wieder: Borschlag de holt werden muß, wird über die Latte gefunkt. An dem Resuläsidenten tat wird nichts mehr geändert. Burg gefiel als flinke Mannabgesandschaft. Verteidigung und Torhüter im Verein mit Läuferreihe 5 und Kur auf der Hut. Dem Sturm fehlt der Torschütze. Herborn hat jeinen besten Mann außer dem Torhüter auf dem Mittelstürmerposten. Die Verteidigung ist unsicher. Der Sturm fann gefährlich werden, ihm fehlt die treibende Kraft. ngsvorträg end war a Festball in g von Gau iebe Anzüg bei seinen ( Pfalz) in Pater, Han Wortwede ammlung, in Berkehr orischer Vor Dr Oetker ustin nen Kuchen Buzbach Liga - Dillenburg Liga 1: 1( 0: 0) Bis zur Pause verlief der Kampf trotz Ueberlegenheit der Gäste torlos. Die erste Viertelstunde nach der Pause stand der Rampf im Zeichen der Einheimischen, die im Feldspiel dominierten und der Dillenburger Hintermannschaft oft schwere Aufgaben zu lösen gaben. Dann wurde das Spiel wieder ofen und Dillenburgs Stürmer hatten mit ihren wenig plazierten und scharfen Schüßen kein Glück Herborn Ligareserve Burg Ligareserve 3: 0. Wie zu erwarten war, konnte Herborn das Spiel für sich entscheiden, zumal Burg als Liganeuling mit den nachgeordneten Mannschaften noch nicht so auf der Höhe ist. Auch in diesem Spiel gab es wieder einen Platzverweis und dies mit Recht. Was hier getreten, gehakt und mit der Faust gedroht wurde, ging weit über den Rahmen des sportlichen Anstandes hinaus. Spieler bedenkt, daß das Publikum seine Lehren hieraus zieht. Als Schiri fungierte Herr Bastian Frohnhausen, er war in seinen Entscheidungen forrekt. Ettingshausen 2. Großen- Bused 2. 2: 2. Die 2. Elf von Großen- Bused spielte ihr fälliges Verbandsspiel unter Leitung von Kreuder- Grünberg und hätte den Leistungen entsprechend gewinnen sollen. Sport und Sport aus Lollar. Pollar 1. Großen- Bused 1. 6: 1( 2: 1). Nachdem BC. Gießen 1920 Lollars 2. Mannschaft die Punkte fampflos überließ, trafen sich die beiden obengenannten Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel. 6: 1 wurde die Erste Gr.Buseds ganz überlegen von Lollar geschlagen. Pünktlich pfiff der Schiri das Spiel an und Großen- Bused legt mächtig los und will das Führungstor erzielen, aber Lollars Verteidigung ist auf der Hut und wehrt alle Angriffe ab. Lollar kommt allmählich auf und eröffnet den Torreigen. Kurz hintereinander schießt Lollar 2 Tore, dem Gr.- Bused nur einen Elfer gegenüberstellen kann. 2: 1. Halbzeit. Nach der Halbzeit werden leider 2 Mann von Lollar und einer von Gr.- Bused vom Platze verwiesen. Lollar dreht nun mächtig auf und kann bis zum Schluß noch 4 Tore erzielen. Gr.- Buseck wehrt sich verzweifelt, aber alle Angriffe werden von Lollar abgewendet und Gr.Bused kann nur mit Glück verhüten, daß die Niederlage nicht D. D. höher ausfiel. Zu vorstehendem Spiel geht uns aus Gr.- Bused noch folgender Bericht zu: Die 1. Mannschaft Großen- Buseds verlor in Lollar. Bis ungefähr 40 Minuten Spieldauer verlief der Kampf sehr fair, ruhig und abwechslungsreich. Nun passierte, was nicht hätte kommen dürfen. Ein Lollarer Spieler geriet mit einem Spieler von Großen- Bused in Kollision. Der Schiedsrichter Jung vom VfB. unterbricht das Spiel. Der Lollarer Torhüter läuft ins Spielfeld und ruft dem Schiedsrichter zu:„ Wenn Sie nicht fähig sind das Spiel zu leiten, so gehen Sie lieber nach Hause und lassen Sie sich Ihr Lehrgeld wiedergeben." Natürlich war das Malheur passiert. Der Schiedsrichter traf seine Entscheidung und stellte die Spieler vom Plaze. Die Buseder Mannschaft war durch diese unliebsame Unterbrechung ganz aus dem Konzept geworfen worden. Das Spiel verlor in seiner Eigenheit an Reiz und Verständnis. Es muß aber auch zugegeben werden, daß die körperlich besser durchgebildete und routinierte Lollarer Mannschaft auch ohnedies gesiegt hätte, doch dieses Resultat wäre nicht zustande gekommen. * Ettingshausen 1.- VfR. Lich 1. 1: 1( 1: 0). Lichs 1. Mannschaft weilte in Ettingshausen und konnte sich die Punkte teilen, trotzdem Ettingshausen bei Halbzeit 1: 0 durch ein Selbsttor des Läufers führte. Lich drückte besonders die letzten 10 Minuten, konnte aber nichts mehr erreichen. Der Licher Sturm muß viel flacher und systemvoller spielen, im übrigen war die Mannschaft gut. Schiri Kreiling sehr gut. Die 2. Mannschaft hatte die gleiche von Laubach zu Gast und _B.J.B. Gießen gewinnt den Lofalfampf knapp mit 1: 0. cht versuchen anillin- Zucker, ker's ackpulver, Zucker, Eige d gesiebte Me üllt die Masse in entnommen, s Koch- und Bra 15 Pig. in al tig, gegen E lefeld C, ist ca. 10 Koch, gesamte Haus und ist, w t zu bezi De die Pre id anhaltend er Gröffnung ausländif ten Tag war urajchnittli ng vorgefpre ahl der Jou aß die Pre Breffe von naliftenbejd Polen, d ngland ind hier g wurde, untergeo ler Deutli e Beachtun Sie ift glei Tegenheit ge die nur an itfungen ge r etwas be große Rund turellen 3 ift, ift allein Jagt werden Ausstellun von berufe adje gema ngen i Damit - In unserer Nummer 41 gaben wir einen Rückblick über die legt en Punktespiele der jetzigen Spielvereinigung mit dem VfB. Die folgende Zusammenstellung umfaßt auch die Privatspiele: 12. 9. 20 Verbandsspiel VfB. VfR 1900 1: 2( 0: 1), 9. 1. 21 Verbandsspiel VfR. 1900 VFB. 4: 3( 2: 1), 29: 5. 21 Privatspiel VfB.- VfR. 1900 5: 2( 4: 1). 1921-22 VFR. in der Gauliga, VfB. in der Kreisliga. Kein Spiel. 1922-23-24 beide Vereine in der Lahnkreisliga. Spiel: 11. 3. 23 Verbandsspiel VfB.SC. 1900, Letzterer verlor, da nicht angetreten. 30. 9. 23 Verbandsspiel SC. 1900 VfB. 1: 3( 0: 2), - 30. 12. 23 Privatspiel angesetzt, nicht ausgetragen, 10. 2. 24 Privatspiel VfB. SC. 1900 2: 3( 1: 0), 13. 4. 24 Privatspiel SC. 1900 VfB. polizeilich verboten wegen Palmsonntag, 28. 6. 24 Privatspiel SC. 1900 VfB. 1: 2( 1: 0). 1924-25-26 GC. 1900 in der Gauliga, VfB. in der Kreisliga. Kein Spiel. für VfB.( Ecken 3: 2). Bei Wiederbeginn hatte 1900 vorteilhaft umgestellt und konnte das Spiel mehr als offen für sich gestalten. Eine ganze Reihe kritischer Momente vor dem Tore des Platzvereins führten zu nichts Zählbarem. Kurz vor Schluß setzte der rechte Läufer der 1900er einen Strafstoß direkt aufs Tor. Der Tormann schlug den Ball hinaus, Thon, 1900, schoß nach. Ein Tor war aufgeholt. Alles Mühen half nichts, der Ausgleich ließ sich nicht erzwingen und mit dem Ergebnis 3: 2, Eden 3: 4, mußten die Mannschaften der Liga Platz machen. Der Höhepunkt des Lokakalderbys. Langsam hatte sich der Platz des VfB. gefüllt. Fast 1700 Menschen umsäumten die Parteien fein säuberlich getrennt den grünen Rasen. Auf der Aschenbahn patrouillierten die Plazzordner, die aber. Gott sei Dank, nicht in Funktion zu treten brauchten. Die Gästemannschaft betrat, lebhaft begrüßt von der einen Seite, neugierig beäugt von der anderen, als Erste den Play. Umgekehrt wars, als der VfB. erschien, an dem vor allem eine neue Tracht, blaues Hemd und schwarze Hose, auffiel. Der für das Spiel angesetzte Schiri Konrad- Marburg war nicht da - 1926-27 VfB. in der Bezirksklasse 1 Süd, SpVgg. 1900 in der für ihn amtierte Schiri Willer- Wetlar Beim Anpfiff stan= Bezirksklasse 2, Lahnkreis. 26. 12. 26 Privatspiel VFB. Spiele: SpVgg. 1900 1: 0( 1: 0), 20. 3. 27 Privatspiel SpVgg. 1900- VfB. 0: 2( 0: 1), 31. 7. 27 Privatspiel VfB. SpVgg. 1900 7: 2( 2: 1). 1927-28 wie 1926-27. Kein Spiel. 1928-29 beide Vereine in der Bezirksklasse 2, Lahnkreis, Gruppe Gießen- Wezlar. - 14. 10. 28 Verbandsspiel VfB. SpVgg. 1900 1: 0( 0: 0) Der gestrige Kampf. Nicht nur die Ligamannschaften beider Vereine trafen aufeinander, sondern die Ligareserven und 3. Mannschaften des B. und der SpVgg. 1900 rangen vorher schon um den Sieg. Und zwar begannen um 11 Uhr die 3. Mannschaften unter Schiri Mandler Großen- Buseck den Reigen. Der Schiri mußte zwei Spieler des VfB. hinter die Barriere schicken. Die 1900er, in deren Reihen einige ältere Semester mitwirkten, brachten nicht die Kraft auf, aufzuholen und vielleicht noch auszugleichen. An dem 4: 1- Resultat für VfB. ist der 1900er Torwart nicht ganz chuldlos. Das Spiel der Ligareserven bot schon besseren Sport. Die Lei tung lag in Händen des Herrn Petry- Wetlar. Die Anhärger der Blauß- Weißen bekommen einen gehörigen Schreck, als schon nach 1% Minuten ihr Tormann Müller das Leder aus der Kasten herausholen mußte. Nach und nach hatten die aufgeregten 1900er mehr vom Spiel. Der Linksaußen 1900s flankte auffs Tor, der Tormann verliert den Ball allgemeines Ge= dränge die Gefahr ging aber noch einmal vorüber. Ein ährlicher Moment vorm Gästetor, Müller wehrte mit dem Fuß ab und mit viel Glück konnte VfB. zum zweiten Male einsendern.( Abseits?) Nur wenige Minuten später konnte der 1900er Linksaußen mit dem Ball abgehen, flanken und durch Goffelmeyer daes Ergebnis auf 2: 1 stellen lassen. Der Rest der 1. Spielhälfte, den den VfB.ern noch ein Tor brachte, zeigte langsames, abfle mendes Spiel. Es gab minutenlang Ausbälle. Halbzeit 3: 1 den die Mannschaften wie folgt: 1900: Brambach; Jädel, Hohmann; Langsdorf, P. Will, Glitsch; Luft, Ranft, Heilmann, Adelberger, D. Balser. BfB.: Bingel; Schneider, Kreß; Hausrath, Roth, Henrichs; Balser, Böttiger, Schneider II., Kleinke. Mit ungeheuer flottem Tempo verlegten die 1900er Mannschaft in den ersten 10 Minuten das Spiel vor das Tor des Gegners. Der erste Strafstoß für 1900, dicht an der 17- Meterlinie, von Luft getreten, konnte nicht verwandelt werden. Viel mehr wanderte jetzt der Ball oft und manchmal recht gefährlich vor das Tor der 1900er. Einen anzweifelbaren Elfmeter meisterte Brambach prima, drei Eden und ein Freistoß, den Böttiger direkt aufs Tor setzte. brachten auch keine Erfolge, so daß es torlos in die Pause ging. Die Fortsehung des Kampfes wuchs sich nun immer mehr zu überlegenem Spiel der 1900er aus. Allerdings konnte der VfB. durch Kleinke- Böttiger in der 15. Minute in Führung gehen. Jäckel, der sonst nichts passieren ließ, wurde umspielt. Kleintes Flante darauf von Böttiger eingesandt. Jetzt wurde das Spiel noch lebhafter. 1900 wollte ausgleichen und trug Angriff auf Angriff nach vorne. Aber vom Pech verfolgt, konnten sie den verdienten Ausgleich nicht erzielen. Balser spielte sich schön durch, schoß aber zu weich und plaziert. Adelberger hob über die Latte hinweg einen Ball- eine totsichere Chance ein Kunststück, das er auf Kommando nie fertig bekommen hätte. Heilmann gab, selbst in bester Schußstellung stehend, nach einmal zum Halbrechten ab, dem sich dann Henrichs abwehrend vor die Füße warf. Luft setzte einen prächtigen Kopfball über das Tor hinweg. Pech! Die Spieler wurden aufgeregter, der Schiri verwarnte einen nach dem anderen, Strafstöße gab er se= rienweise. 1900 drückte. Aber die 90 Minuten waren herum. Die 1900er konnten sich damit trösten, daß sie unverdient mit dem knappsten aller Resultate 1: 0( 0: 0) verloren haben. Spiel. Nr. 82. spielte 1: 1. Beide Mannschaften hatten die sichersten Torgelegenheiten und wurden nicht verwertet. Lich spielte überlegen, aber der Sturm fonnte nicht schießen. Da der Verbandsschiedsrichter zur festgesetzten Stunde nicht da war, leitete ein Licher das Spiel zur Zufriedenheit. Daubringen- Laubach 3: 3. Das Spiel war äußerst scharf. Schiri Hofmann= Heuchelheim mußte zwei Spieler herausstellen, von denen einer tätlich gegen Spieler und Schiri vorgegangen war. Das Publikum war 3. T. recht undiszipliniert. I. Niederweisel 1.-S. V. Heuchelheim 1. 0: 3( 0: 1) Edenverhältnis 2: 9. Heuchelheim spielte in Niederweisel mit nur 10 Mann und holte sich nach überlegenem Spiel zwei wertvolle Punkte. Schiedsrichter Köhler- 1900 Gießen amtierte forrekt. Leihgestern 1. Jgd. S. V. Heuchelheim 1. Jgd. 2: 0 Die Jugend der Blau- Weißen spielte ia Leihgestern und mußte nach hartem Kampfe Sieg und Punkte dem Platzverein lassen. Nächsten Sonntag fährt Heuchelheims 1. Mannschaft nach Lollar und ist eine Voraussage bei dem gleichwertigen Gegner nicht möglich. Aßlar 1. - * Niedershausen 1. 3: 2( 2: 1) Am Sonntag trafen sich obige Mannschaften zum fälligen Verbandsspiel in Azlar. Ein scharfes Spiel war voraus zu sehen, da es die beiden Spitzenmannschaften seither waren! In der 20. Minute schoßen die Gäste das Führungstor. Der Ausgleich schoßen die Aßlarer 10 Minuten später. Durch ein Selbsttor tamen die Gastgeber in Führung. Mit diesem Resultat ging es in die Halbzeit. Nach Halbzeit tobte der Kampf hin und her, ein weiteres Selbsttor verhilft den Gästen zum 3. Tor. Kurz vor Schuß fiel durch den Linksaußen von Niederhausen das 2. Tor; es war dies das schönste Tor, das während des Spiels fiel. Die Niedershäuser haben unverdient verloren. Der Schiedsrichter Schäfer-Niedergirmes war gut. - 1900 1. Jgd. Grünberg 1. Jgd 3: 1, Großen- Bused 1. Jgd. Steinberg 1. Jgd. 2: 0. Der 1. Jugend stellte sich Herrn Korndörfer- VfR. Lich, der zum erstenmal leitete, vor. Wenn auch kleine Fehler unterlaufen sind, so machte der Herr seine Sache gut. Steinberg spielte mit aller Energie, mußte aber, nur mit 9 Mann spielend, W. den Sieg den Buseckern überlassen. Niedershausen 1. Jgd. Wehl. SpV. 2. Jgd. 5: 1. Pünktlich trafen die Weglarer Gäste in Niedershausen ein. Das Spiel begann um 2,30 Uhr. Nach 10 Minuten konnten die Niedershausen den schönen Erfolg von 3 Toren erzielen, welche der brilliante Mittelstürmer A. Kust einsenden konnte. Der Sturm der Niedershäuser war heute überhaupt gut aufgelegt. Auch die Läuferreihe hatte eine schöne Behandlung des Leders. Besonders der Mittelläufer K. Schermuly zeichnete sich durch besondere Schlagkraft aus. Selbst die Verteidigung ge= fiel. Schiedsrichter Schäfer Niedershausen leitete das Spiel gut. Bis zum Schlusse konnten die Niedershäuser den schönen Erfolg von 5: 1 verzeichnen, ein gewiß beachtliches Resultat für diese Jugendmannschaft. Niederweisel 1. Jgd.- VfB. 2. Jgd. 2: 1. Herbornseelbach 1. Jgd.- Frohnhausen 1. Jgd. 0: 1. * V. f. B.- Kurhessen- Borussia Fulda 1: 6( 1: 2) Marburg mußte für den kranken Verteidiger Gobrecht einen ganz jungen Ersagmann einstellen, der sich zwar gut in seinen Posten fand, aber dochy Gobrecht nicht ersehen konnte. Das Spiel wurde verloren durch den Sturm, der zu weich war und nicht schoß, wo es angebracht war. Nach den Torchancen mußte das Spiel etwa 4: 6 stehen. Die Borussen spielten auch unter Form, anscheinend durch Unterschätzung des Gegners, der aber ein ganz gleichartiges Spiel lieferte, bis auf die Ausnützung der Torchancen. Die Mannschaft birgt zu viele junge Kräfte, denen noch die Härte und die Routine fehlt, um gegen eine so gut eingespielte, von einem Trainer geleitete und körperlich überlegene Elf wie die Borussen mit Erfolg bestehen zu können. ( Was noch nicht ist, kann aber noch werden und wird ganz sicher!) Das Treffen verlief sehr flott und temperamentvoll, ohne aber jemals auszuarten. Collmann Rassel als Schiedsrichter war gut und ließ dem Spiel den Charakter eines energischen, interessanten Kampfspieles, dem 1400 Zuschauer beiwohnten. Weglar Liga Wezlar 2. Wezlar 3. Weglar 4. - * Aus Wezlar. Hochbetrieb an der Naubornerstraße. Niedergirmes Liga 5: 2( 3: 0) Niedergirmes 2. 6: 2( 0: 1) Niedergirmes 3. 5: 2( 2: 1) Nauborn 2. 2: 2( 2: 0) 1 Weylar 1. Handb.- Jgd. B. j. L. W. 1. Handb.- Jgd. 1: 3( 1: 0) Schon morgens um 8.30 Uhr eröffnete die seit langer Zeit wieder spielende 4. Elf gegen Nauborns 2. den Reigen. Nauborn drängt stets leicht, doch versteht es der bessere Weklarer Sturm das Ergebnis bis Halbzeit auf 2: 0 für sich zu bringen. Die Hintermannschaft der Weglarer, die einzelne schwache Stellen hatte, mußte aber die Nauborner in der zweiten Spielhälfte ebenfalls zu zwei verdienten Erfolgen kommen lassen. Das 2: 2 ist für die Weglarer etwas schmeichelhaft, einen knappen Sieg hät= ten die Nauborner verdient. Anschließend betraten die beiden 3. Mannschaften von Ep. V. und Niedergirmes den Play. Niedergirmes stellt wider Erwarten eine gute Elf ins Feld. Der Sieg stand kurz vor Schluß noch nicht fest, erst als Niedergirmes noch mit 9 Mann im Felde war, fam Weylar noch zu zwei Erfolgen, die den Sieg sicher Mittwoch, den 17. Oftober 1928. stellten. Martahler eröffnete den Torreigen für W. durch einen Strafstoß. Niedergirmes glich bald darauf aus und kurz vor Halbzeit konnte W. durch ein weiteres Tor in Führung gehen. Nach der Pause werden die Angriffe vom Sp. V. zahlreicher, doch Niedergirmes gelingt zum zweitenmal durch einen Fehler des linken Verteidigers der Ausgleich. Noch eine Viertelstunde Spielzeit W. drängt weiter und Zerndt kann ein Tor schießen. Kurz darauf gelingt es auf 4: 2 erhöhen, doch Niedergirmes fommt gut durch und kann 1 Tor aufholen. Kurz vor Schluß noch einige Ecken für Wetzlar, von denen eine Wolf für W. zum fünften Male eindrücken kann. Ein Elfmeter wurde von Maxtahler verschossen. Um 1 Uhr standen sich die beiden Reservermannschaft von Wetzlar und Niedergirmes gegenüber. Wezlar spielt schon bis zur Pause dauernd überlegen, und N. führt durch einen Durchbruch 1: 0!! Nach der Halbzeit drängt W. noch mehr. Die Verteidiger sind soweit aufgerückt, daß sie mit auf das Tor von N.-G. schießen. Tore konnten für W. nicht ausbleiben. Innerhalb 10 Minuten steht die Partie 4: 1 für W. Kurz darauf Elfmeter für W. Nickel schießt auf den Mann. Wetzlar erhöht nach weiterem Drängen, Ecke auf Ede, auf 5: 1. Niedergirmes kommt durch, eine Unfairnis im Strafraum, Elfmeter für N., welcher glatt verwandelt wird. W. tritt seine 18 Ede,(!) welche zum 6. Tore schön vom Halbrechten eingeköpft wird. N. kommt nocheinmal durch, doch erfolglos. Während dem Gegenangriff erfolgt der Abpfiff von dem gut leitenden Schiedsrichter Uhl- Steindorf. Die Zuschauerzahl ist inzwischen auf zirka 500 gewachsen. Beide Liga- Mannschaften betreten den Plaz. Zuerst aufgeregtes, planloses Spiel, N.-G. drückt leicht, doch wenn W. durchkommt, merkt man gleich, daß ihr Sturm weit gefährlicher ist. N. verfiebt verschiedene Torgelegenheiten, die sie in Führung gebracht hätten. Die Gebrüder Benner für W. stehen wie eine Mauer u. lassen alle gut aufgebauten Angriffe der N. scheitern. So allmählich kommt auch W. vor. Nach einem Gedränge vor dem N.Tor, wobei Schlicht von der Torlinie rettet, gibt es einen Freistop für W. dicht vor dem Tor. Kurz gibt Herstein ab, scharf schießt Schindler ein( 1: 0 für W.). Niedergirmes kommt wieder durch, doch der Sturm verschießt alles darüber oder daneben. Petry rettet eben noch aus der unteren Torede; Zimmermann für W. geht die Linie entlang, flankt über die Verteidigung. Scheer wehrt ab, Herstein erwischt frei 3 Meter vor Scheer stehend den Ball und schießt scharf über den verdutzten Tormann in die rechte obere Ede, direkt in den Winkel( 2: 0 für W.). ,, Gießener Zeitung" " Droht Husten. Grippe, Heiserkeit hall' Rheila Perlen hilfsbereit! Schachtel Mk.1.- nur in Apotheken u.Drogerien Kurz vor der Pause erhöht Emmerich auf 3: 0 nach ausgegliche nem Spiel. Nach Halbzeit drängt W. mehr. Bei einem Gedränge vor dem N.- Tor wird Mohr N. unfair und wird herausgestellt. Der gleichzeitig verhängte Elfmeter bringt W. das 4. Tor, den Sieg ziemlich sicher stellend. Die Kampfkraft bei N. ist gebrochen. W. spielt überlegen. Eine Flanke von Zimmermann für W. läßt Emmerich zu dem besser stehenden Bigi durch, welcher unhaltbar zum 5. Tor einschießt. Noch eine Viertel Stunde Spielzeit, die Partie steht 5: 0 für W. N. kommt zweimal hintereinander durch, werden lebhaft von den Zuschauern angefeuert und jedesmal gelingt ihnen der Durchbruch zum Erfolge. N. nur mit 10 Mann spielend, bekommt wieder Mut, die Zuschauer toben, einige brenzliche Momente vor dem W.- Tor, die Gebrüder Benner mußten höchst gefährliche Sachen retten, wobei sie sich als wahre Meister zeigten. Die Angriffe für N. kommen zu spät. Die letzten Minuten ist W. wieder im Angriff. Schiedsrichter Busch Niederweisel leitete einwandfrei. Anschließend gab es noch bis zur Dunkelheit ein HandballJugendspiel zwischen W. Sp. V. und V. f. L. W., also auch Lofaltreffen. Die Sportvereinler, die erst ihr zweites Spiel lieferten, hatte man allgemein als stark unterlegen betrachtet, das Spiel, welches sehr schön war, zeigte aber wider Erwarten, daß die Sportvereinler im Feldspiel und im Zusammenspiel besser waren, als ihr körperlich viel stärkerer Gegner, sie führten ein leicht überlegenes Spiel vor, doch fehlte ihnen der vollkommene Torwurf, den die Jugend vom V. f. L. hatte. Sie tommen be= sonders durch ihren guten Abbce zu ihren Erfolgen, denen Becker ein Tor entgegensetzen konnte. Die besten Leute waren die drei kleinsten vom Sp. V., Wohlgemuth, Bärwinkel und Kromm. Lesen und befolgen! Fußballspieler! Benehmt Euch anständig auf Euren Spielreisen! Fallt in den Zügen, Autoomnibussen usw. den Mitreisenden nicht lästig! Zeigt, daß Ihr eine gute Kinderstube Nr. 8. genossen habt! Treibt Euch, wo Ihr Aufenthalt habt, nist dauernd in den Wirtschaften herum! Betrinket Euch nich Eure Freude über einen Sieg oder Euren Aerger über eine Niederlage könnt ihr zuhause im Vereinslokal mit Euren Be einstameraden genug begießen, wenn Euch das unbedingt ni tig erscheint! Unterwegs denkt immer daran, daß Ihr Euren Verein und dem Verband gegenüber die Verpflichtung hatt durch sportliches Betragen Eure Sportlerehre hochzuhalten, und auch schon als Mensch Euren Mitmenschen Achtung und anstä diges Entgegenkommen schuldet! Sorgt dafür, daß nieman mit Fingern auf Euch zu zeigen braucht und dabei mit vetachtungsvollem Schulterzucken sagt: Fußballspieler!" Wenn es jemand tut, seid ihr selbst schuld; also ladet diese Schuld nicht auf Euch! Handball und Leichtathletik. Spielvereinigung 1900 Masch.- Gew.- Komp. J. R. 15 9: 4( 5: 0) Wenn auch die 1900er mit 9: 4 als klarer Sieger hervor gingen, so leisteten die Gäste doch weit mehr Widerstand, we das Resultat ausdrückt. Allerdings merkte man der Platzmannschaft manchmal stark an, daß lange nicht gespielt worden war, und als man nach dem Wechsel, der die 1900er mit 0: 5 im Vor teil seh, noch die Hintermannschaft umstellte, vermochten die Gol daten genau so viel Tore zu erzielen, wie ihr Torwart den Blauweißen Stürmern zubilligte. Man darf auf den nächsten Sonntag stattfindenden Kampf gegen die 1. Kompagnie ge spannt sein. Geschäftliches. Ein fein geratener Kuchen erfreut die ganze Familie, denn zunächst schätzt die Hausfrau das sichere und zuverlässige Baden mit Dr. Oetker's Badin- Backpulver und weiß ferner, was sie durch die kleine Mühe erspart hat, trotz Verwendung bester Zu taten. Der ganze Familienkreis zollt freudige Anerkennung und läßt sich den nahrhaften Kuchen wohlschmecken. Man kann tüchtig zulangen und sich richtig satt essen, weil man aus Er fahrung weiß, daß ein Oetker- Kuchen leicht verdaulich und ohne jede Beschwerde gut bekömmlich ist. Also:„ Den Kuchen bade mit ,, Badin", dann lobt man immer Dich und ihn". Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Bezugs Redaktionsid Hendung nid 41. Jo Ueber d liegen noch felsfrei fejt, Den ist. Die fich auf etwa Im Zuj Länderkonfer um das Erg licht sparian meinden end Zwischen deutschen Be Berlegung d die fich zur 3 in Frage, W fightlich wird Nach de ift die Dien Truppenzah Frhr. v in einem V babei schwer Die schönste Treppe im ganzen Hause! u. doch bin Ich am schnellsten fertig damit. Außerdem Ist meine Treppe am längsten schön, well ich sie ab u. zu mit Loba- Beize, der wasserechten*) pflege. Das gibt mühelos einen Hochglanz, dem nicht einmal Regenwetter etwas anhaben kann. Und meine Fußböden sollten sie erst' mal sehen! 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Probeheft umsonst vom Verlag, Berlia N 24 Drucksachen aller Art bezieht man am billigsten von Albin Klein, Giessen SteuerErsparnis bringt das Reichssteuer Kassebuch RIECK ReichssteuerKassebuch D.R.G.M. mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände etc. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN GIESSEN Fernsprecher Nr.2525, Súdanlage 21 Wir fühlen uns bedeutend [ 693] Als Schriftsteller und vorwiegend Nachtarbeiter trinke ich seit Jahren nur noch Kaffee Hag und fahre mit diesem Kaffee bedeutend besser als mit allen anderen. Ich kann Intensiv arbeiten und ruhig und fest schlafen, was ich zum großen Teil Kaffee Hag verdanke. Oscar Kaiser. [ 715] Unterzeichneter trinkt seit einem Jahr nur Kaffee Hag und fühlt sich dabei bedeutend wohler als früher. Besonders ist die Herztätigkeit regelmäßiger. Früher hatte ich nach der kleinsten körperlichen Anstrengung starkes Herzklopfen. Seit dem Genuß von Kaffee Hag ist das Uebel fast gänzlich geschwunden. Ich empfehle gern allen geistig Arbeltenden aufs Wärmste den Genuß des sehr wohl. bekömmlichen Kaffee Hag. F. Biefer, Lehrer. ( 693) Ich schlafe ruhig u. fest... ( 689) Zuflucht gür Kaffee Hag... 16 wohler: [ 684] Als geistiger Arbeller muß ich konstatieren, daß, sell Ich den Kaffee Hog trinke, kelne nervösen Erscheinungen mehr empfinde. Ich möchte daher allen denen, die eine Пelgung zur Nervosität haben, empfehlen, ihre Zuflucht zu Kaffee Hag zu nehmen, sie werden es nie bereuen. Dr. phil. Gschwind. [ 543] Meine Familie trinkt seit Jahren Shren wohlbekömmlichen Kaffee Hag und könnte Hag nicht mehr entbehren. Besonders meine Frau, welche die Basedow. sche Krankheit hatte und infolge Herz. affektionen keinen coffeinhaltigen Kaffee genießen durfte, war glücklich, den ihr vom Arzt empfohlenen Kaffee Hag trinken zu dürfen, da Frauen ohne Kaffee nicht leben können. Jedermann, der seine Gesundheit erhalten will, empfehle ich nur noch Kaffee Hag. Ed. Hahn. Aus dem Archiv der Kaffee Sandels Aktiengesellschaft, Bremen Nach d siell recht nen. Diej handlungst stens von tische Sond ich beweg Minimal pon Zeit Einige Jr Stimmung werden. von die Jahre vo Ermäßigu Zahlungs daran zu min für Eisenbahn gestellt ha ichen Trib Alle verfolgen dehnung d bereiten, a Schuldenab maligen Al artige Versi ein deutscher übernehmen unerbittliche Reid Berlin. treten. In örtert werde folge fozial Rolle spiele erit im De Seue Wien. Berliner B war, weil e affäre Stim hergestellt Bien feitge besteht, daf freifen und ift der 31j gebürtig. 21 Baris. Donnerstag 25 Mensche Der futz D jammen, jo Beit fanden Steinhaufer UTED Das in der Unglü genaue 30 ebenjo ist