n an 21 ch 300 m er AL 出口 eri O Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Gamstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. Politische Sagesschau. Der Reichskanzler ist von seiner Reise aus Westpreußen heute nach Berlin zurückgekehrt. * Der Vorsitzende der deutschnationalen Fraktion hat an den Borsigenden des Auswärtigen Ausschusses, Herrn Scheidemann das Ersuchen zur Einberufung des Auswärtigen Ausschusses auf den Beginn der nächsten Woche gerichtet. ㄓ Zu den von der Görlitzer Kriminalpolizei bei Mitgliedern der KPD. vorgenommenen Hausdurchsuchungen wird mitgeteilt, daß nur bei einem Mitgliede der Partei Sprengstoffe gefunden wurden. Insgesamt wurden beschlagnahmt: 28 Doppelladungen in Dynamit, vier Giftgasbomben( sog. flüssiges Gas in Flaschen), 12 Sprengkapseln mit dazugehörigen Zündschnüren und ferner eine große Menge Infanteriemunition. * Der Botschafter der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Dr. Krestinski, der sich auf der Durchreise in BadenBaden befindet, hat dem Reichsaußenminister Dr. Stresemann einen privaten Besuch gemacht. * Der Vorsitzende des russischen Hilfskomitees für die verunglüdte ,, Italia"-Besagung hat den russischen Eisbrecher ,, Krasfin" angewiesen, die Nachforschungen nach Amundsen und die sog. Alessandrigruppe am 1. Oktober einzustellen. Diese In#truktionen des Vorsitzenden sind durch ähnliche Maßnahmen Italiens Italiens und Norwegens bedingt. Im Dezember wird der Posten des Danziger Völkerbunds: tommissars neu besetzt. Vom französischen Ministerrat ist soviel bekannt geworden, daß sich der Ministerrat einstimmig mit der Haltung Briands und den von ihm zu den kommenden Rheinland besprechungen entworfenen Richtlinien einverstanden erklärt hat. * Die britische Regierung ist benachrichtigt worden, daß Japan den englisch- französischen Vorschlägen zum Flottenabkommen grundsäglich zustimmt. Die japanische Antwort ist in Tofio ausgehändigt worden; sie befindet sich zurzeit auf dem Wege nach London. Die amerikanische Regierung hat Albanien anerkannt. Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Samstag, den 15. September 1928 in der Tat eine Notwendigkeit geworden und Herr Scheidemann wird nicht drumherum kommen, spätestens zu Beginn der nächsten Woche dem Ersuchen der Deutschnationalen zu sprechen. Der Wunsch einzelner Kreise, sofort den Reichstag zu einer Aussprache zusammentreten zu lassen, erscheint unberech tigt. Die ganze Lage ist noch zu ungeklärt, so daß eine Debatte jetzt im Plenum des Reichstags zwecklos oder sogar schädlich erscheint. Stresemann greift ein. In den letzten Tagen fand ein umfangreicher Depeschenwechsel und Telephonverkehr zwischen Baden- Baden und Genf, bezw. Berlin statt. In der Umgebung des Außenministers herrscht keine Freude über das Auftreten Müller- Frankens. Stresemann soll der Auffassung sein, daß Müller- Franken sich unnötig scharf hervorgewagt habe und in diesem Sinne seine Ansicht nach Genf übermittelt haben. Das hessische Wirtschaftsministerium über die Lage im besekten Gebiet. Darmstadt. Unter dem Vorsitz des Ministers für Arbeit und Wirtschaft, Korell, fand am Mittwoch über ,, die wirtschaft= liche Lage im besetzten Gebiet" eine Sigung statt, an der außer den Referenten des Ministerums die Vertreter der Landwirtschaftskammer, der Handwerkskammer, der Landw. ZentralGenossenschaft, sowie der Handels- und Industriekammer in Darmstadt, Mainz, Worms, Bingen- Alzen, Groß- Gerau und Offenbach teilnahmen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pig., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 73 Gebietsaustausch um Frankfurt. Das Vorgehen der kleinen hessischen Exklave Steinbach im Taunus, welche unter Aufhebung der gegenwärtigen unhalt= baren Verhältnisse ein Zusammengehen mit Frankfurt erstrebt, bildet einen neuen Anstoß, die ,, hessische Frage" wenigstens in bezug auf die Flurbereinigung um Groß- Frankfurt praktisch einer Lösung entgegenzuführen. Kommunalwirtschaftlich und marktgeographisch stehen nun die Randgebiete, trotz ihrer staatlichen Zugehörigkeit zu Hessen, mit Groß- Frankfurt schon seit langem in einem sehr engen Verhältnis. Offenbach mit seinen 80 000 Einwohnern bildet mit Frankfurt eine Posteinheitsgemeinde, untersteht allerdings trotzdem noch der Oberpostdirektion Darmstadt; die Vorzüge einer gemeinsamen Gas- und Elektrizitätsversorgung sind durch vertragliche Abmachungen gesichert; neben einer Lokalbahn be= steht der Straßenbahn- Durchgangsverkehr über die ,, Landesgrenze" hinweg und die Offenbacher Straßenbahnlinien mit den Nrn. 26, 27 und 28 sind bereits dem Frankfurter Nummernplan angepaẞt. Die Lage Offenbachs a. M. unmittelbar oberhalb Frankfurt hat zu Abmachungen geführt, die es Offenbach ermöglichen, seine Abwässer mainabwärts durch Frankfurter Gebiet in die Frankfurter Kläranlagen einzuführen; Ansätze zu einer gemeinsamen Hafen- und Lagerhausverwaltung dürften auch hier zu einer fruchtbringenden Zusammenarbeit im Interesse beider Teile führen. Hierzu gehören auch die Bestrebungen zur gemeinsamen Errichtung einer neuen Mainbrücke im Zuge der Riederhoferstraße, welche Offenbach, insbesondere den dortigen Gärtnereien, zugleich direkten Anschluß an die Großmarkthalle gibt; schließlich ist noch der gemeinsam in Angriff genommene Bau der Mainuferstraße zur Entlastung der Offenbacher Landstraße anzuführen, der Offenbach auch gleichzeitig bessere hof Frankfurt gewährt. Übernahme der thür. Rechnungskammer Zufahrt zu dem Zentralviehmarkt und dem Schlacht- und Viehdurch das Reich. Die zwischen dem Reiche und Thüringen schwebenden Verhandlungen wegen Uebernahme der thüringischen Rechnungstammer auf den deutschen Rechnungshof sind zu einem gewissen Abschluß gekommen. Es besteht Aussicht, daß die Uebernahme bereits am 1. April nächsten Jahres erfolgt. Thürin= gen hofft, mit der Angliederung eine jährige Ersparnis von etwa 200 000 M zu erzielen. Startbereit. Friedrichshafen. Direktor Eckener berief Freitag vormittag die hier anwesenden Pressevertreter in sein Bureau und gab Rheinlandbesprechungen in Genf. folgende offizielle Erklärung ab: Trotz des bisherigen negativen Ergebnisses aller Einzelund Gesamtbesprechungen um die Rheinlandentsetzung, nimmt diese Frage in Europa das größte Interesse für sich in Anspruch. Der Standpunkt Deutschlands zu diesem Problem steht bisher eindeutig fest, wenn auch von verschiedenen Seiten versucht damit man wird, den Reichskanzler zum Umfall zu bringen auf alle Fälle mit„ Erfolgen" heimkommt. Frankreich versucht noch immer ein Geschäft aus der Angelegenheit zu machen und findet in Lord Cushendun einen hilfsbereiten Sekundanten. Als kleinen Hoffnungsschimmer darf man die Vertagung Der Besprechungen auf den morgigen Sonntag betrachten. Sämtliche Delegationsführer werden bis dahin aus der Heimat neue Anweisungen erhalten haben. Kabinettsrat in Berlin. Für heute ist eine Sigung des Reichskabinetts anberaumt worden, die sich mit dem gegenwärtigen Stand der Genfer Räumungsverhandlungen beschäftigen wird. Diese Sigung wird in Abwesenheit des Reichskanzlers voraussichtlich unter dem Vorsitz des Ministers Groener stattfinden. Nach den bisherigen Dispositionen ist nicht geplant, ein Mitglied der deutschen Delegation in Genf zur Berichterstattung für diese Kabinettssigung nach Berlin zu entsenden. Diese Kabinettssitzung steht nicht unter einem günstigen Zeichen. Die Berliner amtlichen Stellen bemühen sich freilich seit Tagen, dem Ansturm der an sie gerichteten Anfragen dadurch zu begegnen, daß sie immer wieder versichern, an der Auffassung der Reichsregierung habe sich bis jetzt nichts geändert. Man vertrete nach wie vor den Standpunkt, daß Deutschland auf die Rheinlandräumung einen juristischen und politischen Anspruch habe. Weitere finanzielle und politische Leistungen Deutschlands tönnten für die Rheinlandräumung nicht in Frage tommen. Diesen amtlichen Erklärungen gegenüber klingen die aus Genf kommenden Nachrichten jedoch weniger beruhigend. Man spricht hier ganz offen davon, daß der Sozialdemokrat Breitscheid und der neugebackene demokratische Reichstagsabgeordnete Bernhard in Genf alles daran setzen, um den Reichskanzler dazu zu bewegen, den Franzosen mindestens auf halbem Wege entgegenzukommen. In Berliner politischen Kreiſen hört man recht ernste Besorgnisse über die Weiterentwicklung der Dinge, denn man gewinnt den Eindruck, daß von Tag zu Tag die deutsche Delegation ihre ursprünglichen festen Positionen abbaut. Die von den Deutschnationalen beantragte Einberufung des Auswärtigen Ausschusses des Reichstages ist damit Das Schiff ist am Sonnabend fahrklar, und ich hoffe sehr, daß es möglich sein wird, die erste Probefahrt am Sonnabend vorzunehmen, zumal gegenwärtig eine ganz ausgezeichnete Wetterlage für Probefahrten herrscht. Die Ausführbarkeit dieser Fahrt hängt aber lediglich ab von der Möglichkeit, das Schiff aus der Halle zu bringen. Wir arbeiten hier unter ganz ungewöhnlich schwierigen Verhältnissen. Die Halle ist so eng für das große Schiff, daß wir über dem Schiff nur einen Spielraum von 65 Zentimeter haben und an den Geiten nicht viel mehr. So können wir nur mit größter Vorsicht bei Windstille oder bei ganz leichtem Winde aus südwestlicher Richtung die Halle verlassen. Die hessische Landesgewerbeausstellung in Mainz? Darmstadt. Die Streitfrage über die Abhaltung der Hessi= schen Landesgewerbe- Ausstellung 1930 scheint jetzt zu Gunsten von Mainz entschieden. Bekanntlich hat sich Darmstadt mit Der zuständige großem Eifer um die Ausstellung beworben. Ausschuß des Hess. Handwerks- und Gewerbe- Verbandes hat in seiner letzten Sigung in Darmstadt den schon im Vorjahre gefaßten Beschluß bestätigt, die Ausstellung in Mainz abzuhalten. Die letzte Entscheidung: ob Darmstadt oder Mainz bevorzugt werden soll, hat man dem Gewerbe- Landesausschuß überlassen. Kaufspareinrichtungen. Das Reichswirtschaftministerium hat sich im Einvernehmen mit den anderen beteiligten Ressorts mit der von der Rudolf Karstadt A.-G. und anderen Firmen eingeführten Kaufspareinrichtung eingehend beschäftigt. Ein Urteil der ordentlichen Gerichte, die nach Paragraph 8 des Gesetzes über Depot- und Depositengeschäfte vom 26. Juni 1925 über Verstöße gegen dieses Gesetz zu entscheiden haben, liegt noch nicht vor. Das Reichswirtschaftsministerium hat seinerseits die Rechtslage geprüft und ist zu der Auffassung gelangt, daß die Kaufspareinrichtung als Depositengeschäft im Sinne des Paragraph 2 Abs. 1 des Gesetzes über Depot- und Depositengeschäfte anzusehen ist. Um eine möglichst gleichmäßige Anwendung dieses Gesetzes zu erzielen, sind die Länderregierungen ersucht worden, in eine Erörterung der Angelegenheit einzutreten und dem Reichswirtschaftsministerium Material über die in ihrem Zuständigkeitsbereich eingeführten Kaufspareinrichtungen zu übermitteln. Es ist in Aussicht genommen, in der nächsten Zeit eine Besprechung mit den Vertretern der Länderregierungen in Berlin stattfinden zu lassen. Neu- Isenburg( 13.000 Einwohner) ist wirtschaftlich und verkehrstechnisch in gleicher Weise vollkommen nach Frankfurt hin orientiert, wie dies ja aus der Notwendigkeit der Elektrifizierung der Isenburger Waldbahn deutlich hervorgeht; seine Abwässer führt Isenburg über die Gehspitze gleichfalls der Frankfurter Kläranlage zu und die Aufnahme der Krankenhausbedürftigen erfolgt ebenfalls durch das Frankfurter Städtische Krankenhaus. Dagegen hat sich das Isenburger Stadion eines starken Frankfurter Besuchs zu erfreuen und sich so zu einem beliebten zweiten Frankfurter Stadion entwickelt. Uebrigens liegen Offenbach und Jsenburg beide näher an Frankfurt, als die meisten seiner Vororte, wie z. B. Eschersheim, Secbach, von Höchst ganz abgesehen. Buchschlag( 800 Einwohner) ist als reine Frankfurter Villenkolonie auf hessischem Boden entstanden und hat diesen Charakter bis heute beibehalten. Der Industrieort Kelsterbach( 5000 Einwohner), ist viel enger mit der Frankfurter Wirtschaft verflochten als mit seinem Kreisort Groß- Gerau, und seinem Amtsgerichtsort Langen. Schon seit 1908 wird übrigens Kelsterbach durch die Frankfurter Wasserleitung mitversorgt. Haarheim( 1300 Einwohner), steht in Frankfurt in Unterhandlung zweds gemeinsamer Errichtung einer Niddabrücke in Verbindung mit Frankfurt- Berkersheim. Sein Absatz-, Wirtschafts- und Beschäftigungsgebiet ist ausschließlich Frankfurt. Vilbel( 6000 Einwohner), ist nahezu ausschließlich nach Frankfurt orientiert. Außer dem gemeinsamen Betrieb einer Omnibuslinie mit Frankfurt, ist es noch in gleicher Weise wie Bergen- Enkheim an das städtische Gaswerk II Heddernheim angeschlossen. Diese mit dem Vorgehen Steinbachs nunmehr erneut aufgerollte Frage der Verbindung dieser hessischen Nachbarorte ( mit etwa zusammen 110 000 Einwohner) mit Frankfurt, könnte unter Umständen auf dem Wege eines preußisch- hessischen Gebietsaustausches gefördert werden. Eine Frage, die übrigens im Zusammenhang mit dem Problem der Verwaltungsreform bereits verschiedentlich erörtert wurde. In Betracht kämen hierfür, außer der kleinen unbewohnten preußischen Erklave bei Altenstadt in Oberhessen, eine Vereinigung der Gebiete um Wetzlar mit Gießen, von Hochheim mit Mainz, sowie der einspringenden preußischen Gebietswinkel im Süden Oberhessens bei Windeck und Bierstein. Alles Gebiete und Orte, die schon seit langem in engster gegenseitiger wirtschaftlicher und siedtungspolitischer Verflechtung stehen. Eine im Uebergangsstadium nicht zu umgehende preußisch- hessische Verwaltungsge= meinschaft würde den Boden für diese großzügige Flurbereinigung siedlungspolitischen Einschlags bilden.„ Binnendeutsche Grenzgemeinden als Wegebereiter des Einheitsstaates", betitelt Dr. Dietrich Mende einen aufschlußreichen Aufsatz auf diesem Gebiete in der„ Hilfe" vom 1. September, Hier hätten wir ein praktisches Beispiel einer sich anbahnenden Auswirkung deutscher Einheit auf kommunalpolitischem Gebiete, wozu dem kleinen aber rührigen Steinbach für die Aufrollung dieses sicherlich nicht einfachen Fragenkomplexes alle Anerkennung zu zollen ist. Kurt Gorge gestorben. Dr. ing. e. h. Kurt Sorge, Mitglied der Direktion der Friedrich Krupp A.-G., bis zum 31. Dezember 1933 Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände, und Vorsitzender des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, ist in Berlin an den Folgen einer Operation gestorben. Samstag, den 15. September 1928. Das Zweiklassensystem der Reichsbahn. Die Einführung des Zweiklassensystems bei der Reichsbahn ist nunmehr endgültig für den 7. Oftober 1928 vorgesehen. An diesem Tage findet gleichzeitig der Fahrplanwechsel statt, d. h. der Uebergang vom Sommerfahrplan auf den Winterfahrplan. Vom 7. Oktober ab wird also im allgemeinen nur noch eine Polsterklasse mit der Bezeichnung ,, 2. Klasse" und eine Holzklasse mit der Bezeichnung„, 3. Klasse" geführt. Die bisherige 1. Klasse wird nur in den besonders wichigen Schnellzügen, in den FD.Zügen, FFD.- Zügen und in den Schlafwagen beibehalten. Anläßlich der Verminderung der Wagenklasse treten mit Wirkung vom 7. Oktober 1928 auch die von dem Herrn Reichsverkehrsminister genehmigten Tarifänderungen in Kraft. Die Einheitssätze der Einzelkarten betragen einschließlich Beförderungssteuer je Kilometer in der 1. Klasse 11,2 Rpfg., in der 2. Klasse 5,6 Rpfg., in der 3. Klasse 3,7 Rpfg. mit einem Spannungsverhältnis von 1 zu 1,5 zu 3. Die Schnellzugszuschläge betragen: 1. und 2. Klasse 3. Klasse 2.- RM 1.- RM 2." 1 " 3." " 4. 11 " " 5." 1 1. Zone( 1-75 m.) 2. Zone( 76-150 m.) 4.3. Zone( 151-225 m.) 6. 4. Zone( 226-300 m.) 8. 5. Zone( über 300 m.) 10.Die Eilzugszuschläge betragen: 3. Klasse 0.25 RM 0.50 1. 2. Klasse Nahzone( 1-35 km.) 0.50 RM 1. 3one( 36-75 Km.) 2. 3one( 76-150 km.) 1.2 " " 1 17 11 3. Zone( 151-225 Sm.) 3. 1.50 " " 1 4. Zone( 226-300 m.) 4. 2." " 1 2.50 11 " 1 5. Zone( über 300 m.) 5.Für FD.- Züge ist außerdem ein Sonderzuschlag von 4 M in der 1. und 2. Klasse zu zahlen, für FFD.- Züge( ,, RheingoldZug") ein Sonderzuschlag von 8 M in der 1. und 2. Klasse, bei Gesellschaftsfahrten in Schnell- oder Eilzügen wird der Zuschlag nur in Höhe von 75 v. H. erhoben. Es werden besondere iMonatskarten für Personenzüge und für Eilzüge ausgegeben. Ihre Preise werden nach folgenden Einheitssätzen gebildet: 2. Klasse Personenzug 2. Klasse Eilzug 3. Klasse Personenzug 3. Klasse Eilzug 5,6 Rpf. 7,5 Rpf. 3,3 Rpf. 5 Rpf. Die Preise der 3. Klasse Personenzug entsprechen demnach künftig denen der jezigen 4. Klasse, die der 3. Klasse Eilzug denen der jetzigen 3. Klasse, und die der 2. Klasse Eilzug denen der jetzigen 2. Klasse. Die Preise der Arbeiterwochenkarten und Kurzarbeiterwochenkarten bleiben unverändert. Als Preis der Arbeiterrückfahrkarten wird der Fahrpreis der 3. Klasse Personenzug für einfache Fahrt erhoben. Für die Beförderung von Hunden ist der halbe Fahrpreis 3. Klasse Personenzug zu zah= len. Die Preise der Militärfahrkarten und Bahnsteigfarten, sowie die Gepäck- und Expreßgutfrachten bleiben unverändert. Die beschleunigten Personenzüge werden in den Fahrplänen nicht mehr als solche bezeichnet; sie werden aber, sofern sie nicht nach besonderer Anordnung( etwa 30 v. 5.) als Eilzüge gefahren werden, als Personenzüge mit den bisherigen Unterwegsaufenthalten und verkürzter Reisebauer beibehalten. Dies sind etwa 70 Prozent der heute verkehrenden beschleunigten Personenzüge, bei denen lediglich das Zeichen ,, BP" wegfällt. Bressa- Impressionen. 1. Es wird gefrozzelt. Irgendwo schrieb irgendwer, es schicke sich nicht, auf einer fortschrittlichen deutschen Ausstellung von 1928 das reaktionäre Zeitalter Bismards und seine Beziehungen zur Presse darzu= stellen. Beanstander dieses schreit:„ Meine Herren, die Har monie der Gesinnung!" Warum soooo unduldsam Als Maxim Gorki, der russische Dichter- Heros, die Pressa besuchte, wohnte er first claß im Excelsior Hotel; seinen Weltruhm verdankt er nicht zuletzt dem tragisch- düsteren Bekenntnis zum„ Nachtasy l". Wer suchet, der findet! 2. Mitropa. Hier stellt auch die Mitropa ihren tomfortabelsten Schlafund Speisewagen in Lebensgröße aus. Ich frage einen Beamten: Verzeihung, ist das alles noch ,, Presse"-Ausstellung? Seine Antwort schlägt mich lakonisch: Redakteure wollen doch bequem reisen! Wie weit man doch ausholt! Ich hätte nunmehr gegen Büstenhalter( für Journalistinnen), Puddingpulver, Industrietartoffeln und Kunstdünger als Ausstellungsobjekte nichts mehr einzuwenden! - 3. Kaffee Saag! Der Kaffee- Hag- Turm ist hoch, sehr hoch. Ist man die Wendeltreppe mühsam bis zur obersten Plattform hinaufgeflettert, hat man scheußliches Herzklopfen. Das nennt sich toffeinfrei? - 4. Die Fisch- Joee. Im Vergnügungsparft gibt es ein Gasthaus, in dem nur Fischtost gebacken, gebraten, gefotten und gefelcht wird. Hundert ,, Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Es zogen viel brave deutsche Söhne einst ins Feld und kehrten nicht wieder. Trauernde Eltern, weinende Witwen, hungernde Waisen können sie nicht vergessen und fragen: ,, Warum, warum?" Es schmachtet ein Volk in Sklavenketten und möchte die Freiheit der Väter wieder haben. Gezücht noch sind die Schwerter der Feinde, es flammt weiter der Gegner grimmiger Haß, in Drangsal und Schmerzen windet sich das arme Opfer, das leben will, arbeiten, schaffen. Und es fragen Millionen Deutsche täglich: ,, Warum, warum?" In die Grube fuhren viele brave Bergleute. Sie ahnten nicht, daß der Tod ihr Fahrgeselle war.„ Glück auf" war der letzte Gruß von Weib und Kind. Schlagende Wetter in der tiefen Grube haben sie alle dahingerafft. Tief unter der Erde fanden die Braven ihr Massengrab. Droben weinen die Frauen, klagen die Kinder, das Land ist erschüttert und hält inne bei dieser Todespredigt. Und es fragen sich alle: ,, Warum, warum?" Als der Lenz ins Land zog und Eis und Schnee den Frühlingswinden weichten, da regten sich tausend fleißige Hände und pflügten und säten. Und die Saat ging herrlich auf und reifte heran zum Sommer. Schwarze düstere Wolken brachten das Unheil mit. In wenigen Minuten war es geschehen. In den Boden gestampft war die Saat und alle Frucht. Und die zum Ernten kamen, klagten und frugen alle:„ Warum, warum?" Dieses große„ Warum" wird laut werden, solange denkende Menschen ins Unglück kommen. Halten wir doch ein zur gro= ßen Gewissensforschung über dieses„ Warum". Einen Augenblic folgt Erstarrung und lähmender Schrecken, wenn das Unglück sich wieder erschreckend irgendwo zeigte. Dann lacht die Welt wieder weiter und kümmert sich nicht um die, die weinen. Nicht blinde Mächte walten roh über uns. Ein Ewiger gebietet ihnen. Er ließ es ja den Menschen wissen:„ Wenn ihr nicht Buze tut, werdet ihr allesamt zugrunde gehen!" Es ist, als ob dieser große Gott zürnend über die Erde heute riefe, daß wir umkehren sollen, wir Menschen ohne höhe res Denken und ewiges Hoffen. Zur Buße will er uns rufen und zum Aufblick nach oben. Im Glauben an ihn nur, dessen Ratschlüsse uns ewige Rätsel bleiben, bis die Ewigkeit die irdischen Augenbinden uns löst, werden wir überirdische Kraft finDen. Ausblicken muß wieder das ganze Volk und aus der Schwere dieses Lebens sich selbst die Frage beantworten: ,, WaDer Sonntagsschreiber. rum, warum?" * * Konsularnachricht. Der zum Konsul der Vereinigten Staaten von Amerika in Frankfurt a. M. ernannte Herr Robert W. Heingartner ist anerkannt und zur Vornahme konsularischer Verrichtungen im Volksstaat Hessen zugelassen worden. * Straßensperrung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die Schanzenstraße vom 15. September 1928 bis auf weiteres für allen Fahrverkehr gesperrt. * Straßensperrung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die Frankfurterstraße zwischen der Straße am Steg und Klein- Linden vom 24. September 1928 auf die Dauer von ca. 3 Wochen für allen Fahrverkehr gesperrt. Umleitung über Leihgestern und Heuchelheim. * * Lebhafte Freude hat die Nachricht in der Einwohnerschaft Schmausereien auf der Speisekarte, die man am liebsten zur Dauerkarte machen möchte. Nur mit den verschiedenen Inschriften an der Wand hapert es. Man fennt ähnliche Verse von der Litfaßsäule her; wie„ Friß froh dann wirste roh!" Das leuchtet ein, hier im Cuxhavener Fischhaus stehen aber Widersprüche: 1. Wer den Backfisch hat erfunden, Half der Menschheit zu gesunden! ( Ein Lyzeumsdirektor klagte mir, die Backfische machten ihn frank!). 2. Es sieht der fluge Mann sogleich Im Fisch ein Stück vom Himmelreich! ( Warum ließ sich aber Jonas wieder ans Land spucken?). 3. Der große und der starke Mann Pact gerne einen Sering an! ( Jetzt verstehe ich Bismarcken erst!). 5. Vorsicht! Fast alle Zeitungen Deutschlands( von rechts bis links) sind auf der Pressa vertreten. Am Auenweg, wo die Liliputbahn die verkehrsreiche Autostraße quert, schwingt ein PressaSusar sogar die Rofe Fahne"! 6. Drüsen- Wahn! Jm Vergnügungspark nennt sich eine Schaustellung: Af= fenparadies! Ueberzeugte Darwinisten beantragten hierfür eine affenmenschenwürdige Koje in der Kulturhistorischen Abteilung. Diese Zumutung wurde entrüstet abgelehnt. Von den Affen! Nr. 73 erregt, daß das neue Luftschiff„ Graf Zeppelin" voraussichtlich Gießen anfliegen wird. Eine Anregung der Stadtverwaltung an Dr. Eckener, der hier bekannt ist, wurde in obigem Sinne beantwortet. * In der Schule gestorben. Ein unerwarteter Todesfall ereignete sich Donnerstag vormittag im hiesigen Realgymna= sium während des Unterrichts. Dort stand der Studienrat Professor Geyer vor seiner Klasse und unterrichtete. Plötzlich sank der 62 Jahre alte, sehr rührige Mann, der durch seine rudersportliche Tätigkeit in der Gießener Rudergesellschaft auch in Sportkreisen über Gießen hinaus sehr bekannt war, an seinem Lehrtisch zusammen und starb nach wenigen Minuten. Ein Herzschlag hat dem Leben des allseits beliebten Herrn ein schnelles Ende bereitet. * Unfall. Am Mittwoch stürzte ein Arbeiter vom Baugerüst an der Lupus- Heilstätte. Er wurde zum Glück nicht ernstlich verletzt, in die Chirurgische Klinik geschafft. Samstag, den Nibba. Die des Grummetgra den städtischen G befriedigenden G Echotten. Am de befiifchen Vo Staatsförfte Worms. Fün serhältnis ftehen, Einbrüche verübt ter Befagung zu burdy die französis gerichtsgefängnis Suzdorf. M hier der Fahrer mmenstoß mit Rad nach der Ki die geschlossene feinem Soziusfit and blieben unv Frankfurt. motivführer finde des Zoologischen Lotomotivführer diden mehr als 9 U. a. wird ausgi ter ftattgefunden deren Vermeidun Würzburg. Gipashäuser Gä haufe. Im Abt nen. Als ein ih ihres Handelns und warn aa' g * Unfall. Nachdem am Sonntag sich ein Schüler beim Fußballspiel einen Knöchelbruch zugezogen hat, brach sich am Mittwoch ein Schüler beim Handballspiel den Arm. In beiden Fällen leistete die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz die erste Hilfe. * Beim Baumfällen verunglückt ist Donnerstag der städt. Arbeiter Wilhelm Balzer aus Wieseck. Durch einen zurückschnellenden starken Ast unglücklich getroffen, stürzte er so schwer, daß er sich einen Oberschenkelbruch und mehrere Kopfverletzungen zuzog. Er fand Aufnahme in der Klinik. * Billige Zwetschen. In Oberhessen zeigen die Zwetschenbäume in diesem Jahr einen überaus reichen Behang. Die Zwetschenpreise sind stark heruntergegangen. Für den Zentner werden nur 6 M geboten, so daß die Pflückarbeit schlecht lohnt. * Ländung von Wasserleichen. Der Minister des Innern hat, um die Mitwirkung der Bevölkerung an der Bergung von im Wasser treibenden Leichen anzuregen, eine Ländungsgebühr festgesetzt, die für jede Leiche 20 Reichsmark beträgt und an Privatpersonen zahlbar ist, die eine im Wasser treibende menschliche Leiche an Bord bringen. Sind mehrere Personen an der Bergung beteiligt, so bleibt ihnen die Teilung der Ländungsgebühr überlassen. Aus Nab und Fern. Hungen. Der Reichtum an Bucheckern u. Eicheln ist in unseren Wäldern allgemein. Auch 1917 war der Behang so stark; damals dienten sie, in Massen gesammelt, allgemein zur Streckung der Futtervorräte. Die Bucheckern liefern ein außerordentlich zartes Del, das dem Olivenöl gleichkommt. Trais- Horloff. Das Gotteshaus unseres Kirchspiels iſt gründlich renoviert worden. Wände und Decken erhielten einen neuen Anstrich. Die Holzteile der Inneneinrichtung wurden gleichfalls aufgefrischt, so daß der Raum nunmehr einen freundlichen, stimmungsvollen Eindruck macht. Bad Nauheim.( Besucherzahl.) Bis zum 13. September betrug der Gesamtbesuch 35 530 Gäste, darunter 6067 Ausländer Anwesend waren am 13. Sezember 3981 Gäste. Bad Salzhausen. Nachdem die Provinzialstraße Nidda― Bad Salzhausen sür den Verkehr freigegeben ist, verkehren die Kraftwagen des Zweckverbandes Nidda- Ulfa auf der Strecke Nidda Bad Salzhausen wieder fahrplanmäßig. 7. Der Riese am Weindorf. Er wächst zusehends. Bei dem Wetter. Und regelt praftisch den Vekehr. Vor seinen Schenkeln stauen sich die Autos. Ist die Fahrt wieder frei, macht er die Beine breit. Es geht!- AN 8. Alpendorf. Berge her, damit ich jodeln kann! Hier landet man meistens zuletzt und gurgelt mit Braubier und Klamauf. Nicht alle die Zenzis, Resis, Stasis und Seppels sind aus Berlin. Einige sagen richtig„ gsuffa" und denken heimlich ,, knorke". Stasi aber, die mit dem gewaltigen Hut auf dem Kopf und dem Enzian im Eimer, stammt feste aus Minda; ihr Gesicht ist schwer zu sehen, denn der Hut, der gewaltige, breite Hut, diese Radrennbahn... bestimmt keine Frau ohne Schatten", ganz bestimmt nicht; und dann der dice Mann mit der Klarinette und der Adlerflaumfeder! Doppelte Portion Mensch. Bizeps von oben bis unten, Kropf und Schmalz Gott erhalt's! Und ein Künstler auf seiner Gellflöte( bei dem Resonanzboden). Wer ihn umarmen will, löse ein Rundreisebillett. 9. Patent angemeldet: - Das Fremdwort für Ausstellungsdirektor?- Jm= pressa rio! Niederträchtig. Gattin( in einem Telegramm aus Marienbad):„ Innerhalb von vier Wochen habe ich mein Gewicht um die Hälfte verringert. Wielange soll ich noch bleiben?" Gatte( zurückdrahtend):„ Weitere vier Wochen!" Das neu Das Gesetz 1928 und die A 13. Juli 1928 tr Im wesentl Aldintaliberspor 1. Wer ein in jeinen Be einen Waffener 2. Wer sein figiums führe Weffenschein( 3u 1. und fenerwerbs: un hoperen Verw Des Antragstel der Regel erte 3. Wer ei Shießitand zu en erhält ewerbs und 4. Wer Bum Schießsta Dar Post oder er die Büchse Futteral), ung braucht feiner im Sinne des Zu 3 und 5. Für d tion mit Wei für andere M darin nicht n 6. Wer al manition oder Fien will, br Baffen und Verwaltungsb Diejen re nordnungen naue Bezeichn behörden enth gileges unter Emgen aussch H 8 e 11 0: 0: t: in em Ein el 國 Pen en dt. id: et, en en Die пет nt. 12 500 iht ап 14 Det gs un Ing lig T net Den nd ber et ie te t 5. Samstag, den 15. September 1928. Nidda. Die dieser Tage hier abgehaltenen Versteigerungen Des Grummetgrases, der Wirtschaftsbirnen und Zwetschen von den städtischen Grundstücken und Baumanlagen ergaben einen befriedigenden Erlös. Schotten. Am 1. und 2. Oftober wird die diesjähr. Tagung des Hessischen Vogelschutzvereins und des Verbandes der Hessijhen Staatsförster in unseren Mauern abgehalten werden. Worms. Fünf jugendliche Personen, die alle im Lehrlingsverhältnis stehen, haben in der letzten Zeit fortgesetzt kleinere Einbrüche verübt. Da ihnen auch Diebstähle zum Nachteile der Besatzung zur Last gelegt werden, wurden vier von ihnen durch die französische Gendarmerie festgenommen und dem Amtsgerichtsgefängnis zugeführt. Suzdorf. Mit dem Motorrad in die Kirche gerannt ist hier der Fahrer Block aus Sandlofs. Um einen drohenden Zusammenstoß mit einem Fuhrwerk zu vermeiden, lenkte er sein Rad nach der Kirche zu, sauste die beiden Stufen empor gegen die geschlossene Kirchentür. Diese sprang auf und Block mit feinem Soziussitz rannten in die Kirche, beide kamen zu Fall und blieben unverletzt. Frankfurt. Die Tagung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer findet vom 18. bis 21. September in den Räumen des Zoologischen Gartens ſtatt. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer zählt ca. 71 000 Mitglieder und umfaßt mit diesen mehr als 98 Prozent des gesamten Lokomotivführerstandes. 1. a. wird ausgiebig über die Ursachen der in den letzten Jahzen stattgefundenen Eisenbahnunfälle und über Vorschläge zu deren Vermeidung gesprochen werden. Würzburg.( Ein guter Magen.) Dieser Tage fuhr eine Etwashäuser Gärtnerin im Eisenbahnzug von Würzburg nach Hause. Im Abteil aß sie ein Pfund Zwetschen samt den Kernen. Als ein ihr gegenübersitzender Herr auf die Gefährlichkeit ihres Handelns hinwies, meinte sie:„ Die Karn sinn bezohlt und warn aa' gass.n." Das neue Gesetz über Waffentragen. Das Gesetz über Schußwaffen und Munition vom 12. April 1928 und die Ausführungsverordnung der Reichsregierung vom 13. Juli 1928 treten am 1. Oktober 1928 in Kraft. Jm wesentlichen enthält es folgende Bestimmungen für den Aleinkalibersport: 1. Wer eine Kleinkalibersportbüchse auch nur leihweise in seinen Besitz bringen will, braucht von der Polizeibehörde einen Waffenerwerbsschein( höchstens 1,- M). 2. Wer seine Sportbüchse außerhalb seines befriedeten Be Tihiums führen" will, braucht von der Polizeibehörde einen Waffenschein( höchstens 1,- M). 3u 1. und 2.: Personen unter 20 Jahren brauchen für Waffenerwerbs- und Waffenschein noch die besondere Erlaubnis der höheren Verwaltungsbehörde des Bezirks; bei Zuverlässigkeit des Antragstellers wird die Erlaubnis für Sportzwede wohl in der Regel erteilt werden. 3. Wer eine Sportbüchse auf einem polizeilich genehmigten Schießstand zur Benutzung lediglich auf diesem Schießstand überlassen erhält( z. B. eine Vereinsbüchse), braucht keinen Waffencrwerbs und keinen Waffenschein. 4. Wer eine Sportbüchse lediglich vom Aufbewahrungsort zum Schießstand oder zur Reparatur oder zur Absendung mit Der Post oder zurückbringt, und jeden Zweifel ausschließt, daß er die Büchse unterwegs benutzen will, sie also verpackt( im Futteral), ungeladen und getrennt von der Munition befördert, braucht teinen Waffenschein, denn er„, führt" die Waffe nicht im Sinne des Gesetzes. 3u 3 und 4: Das Alter spielt in diesem Falle keine Rolle. 5. Für den Erwerb von der gewöhnlichen Randfeuermunition mit Weichbleigeschoß für Kleinkalibersportbüchsen ist der für andere Munitionsarten vorgeschriebene MunitionserwerbsSchein nicht nötig. 6. Wer aber mehr als hundert Patronen der Kleinkalibermunition oder wer mehr als fünf Kleinkalibersportbüchsen beSigen will, braucht nach den Bestimmungen des Gesetzes für Waffen- und Munitionslager die Genehmigung der höheren Berwaltungsbehörde des Bezirks. Diesen reichsgesetzlichen Bestimmungen folgen noch weitere Anordnungen der hessischen Regierung. Diese werden die genaute Bezeichnung der einschlägigen Polizei- und Verwaltungsbehörden enthalten; die Länder sind aber dem§ 29 des Reichsgesetzes unterworfen, der den Erlaß weiter gehender Beschränungen ausschließt. " Gießener Zeitung" Die Enteignung in Rußland und ihre Bedeutung für die Welt. Referat des Herrn Professor Dr. Jwan Jljin Fortsetzung. 5. Am meisten hat die Arbeiterklasse gewonnen und ganz besonders die obere Schicht der kommunistischen Partei. Reell genommen sind aber die Akquisitionen der Arbeiterklasse durchaus nicht zu hoch zu schätzens). Der reelle Arbeiterlohn brauchte nach den Berechnungen der Sowjetstatistik zehn Jahre, um das Vorkriegsniveau erreichen zu können, und dies auch noch nicht, denn die Auslagen für die Wohnung macht nicht 20 Prozent des gesamten Haushaltes der Arbeiter aus, wie üblich, sondern nur 4 Prozent im Durchschnitt. Der Achtstundentag ist durchgeführt, aber nur nominell, denn es wird sehr oft darüber gearbeitet. Die Arbeitslosigkeit wächst von Jahr zu Jahr. Und wenn etwas sicher zu verzeichnen bleibt, so ist es ein gewisses Quantum von enteigneten Möbeln, Kleidern und Geschirr. 6. Einen wirklichen Gewinn haben nur die Kommunistenführer, die über alles im Lande verfügen und vieles außer dem Lande anbaufen und anhäufen, um sich die Zukunft zu sichern. Dies ist im ganzen das konkrete Fazit der Enteignung und der Verteilung des Besitzes in Rußland. Versuchen wir jetzt den lehrreichen inneren Sinn des ganzen Prozesses ins Auge zu fassen. Was bringt so eine Enteignung dem Lande? Erstens Zerstörung der Wirtschaft und einen riesigen nationalökonomischen Verlust. Einige Sowjetökonomisten haben in der Sowjetpresse versucht, den gesamten Verlust an Volksreichtum während der Revolution sehr bescheiden auf 30 Prozent und darüber des Gesamtwertes zu berechnen; in Wirklichkeit ist er gewiß bedeutend größer. Auch ist es bekannt, daß in so einem Prozesse jeder Bürger( auch der Enteigner selbst, der scheinbar Vorteile genießt), unendlich mehr als Volksmitglied verliert, als es ihm als Privatmann gelingt, irgendwie für sich zu gewinnen. Denn das allgemeine Niveau der Lebenshaltung, der Kultur, der Produktion, der Arbeitsmöglichkeit, des reellen Arbeitslohnes und also der gesamten Konsumtion sinkt dermaßen, daß der ergreifende Expropriateur die von ihm ergriffenen Güter weder auszunützen noch zu genießen imstande ist. Die Beute schmilzt ihm sozusagen in den Händen und verduftet in ihrem Werte. Es genügt hier nur darauf hinzuweisen, daß vor dem Kriege der Bauer für ein Pud Roggen 4% Meter Textilwaren kaufen konnte und jetzt( laut den Sowjetberichten) kaum nur/ me= ter; daß die Qualität der Ware immer weiter sinkt, daß vor dem Kriege die Preiserhöhung im Detailverkauf 20 Prozent ausmachte und jetzt 64 Prozent, und daß einige Millionen elternlose und verwahrloste Kinder im Lande herumirren wie kleine wilde Tiere, prostituiert, syphilitisiert, kokainisiert, obdachlos und raubsüchtig- Opfer der großartigen Enteignung. Dementsprechend ist das übrige wirtschaftliche und kulturelle Niveau des unglücklichen Landes. Damit hängt zusammen, daß die Enteignung grundsätzlich die Verelendung der enteigneten fulturellen Schicht bedeutet und folglich eine allgemeine kulturelle Vereinfachung und Degradierung. Denn Kulturwerte können nicht nach Befehl geschaf= fen werden. Ganze Generationen arbeiten selbstlos an dem, was während drei bis vier Jahren niedergerissen und zertrümmert werden kann. Es ist im Auge zu behalten, daß die wohlhabende Schicht in Rußland vor dem Kriege sehr dünn war. Wenn wir 3. B. mit Woytinsky) das bescheidene Niveau eines Jahreseinkommens von 3000 Mark nehmen, so sehen wir, daß im Jahre 1910 in den Vereinigten Staaten 47 Prozent, in England 12 Prozent, in Preußen 6 Prozent und in Rußland 1,2 Prozent der Bevölkerung ein über diesem Niveau liegendes Einkommen hatten. Rußland litt an einer verhältnismäßig sehr rückständigen und ungenügenden Konzentration des Kapitals und darum war es immer gezwungen, Kapital zu importieren. Auch fehlte in Rußland ganz besonders ein zahlreicher und wirtschaftlich wohlhabender Mittelstand, und indem die reiche Schicht im Lande nicht genügend reich war, hatte die unterste Schicht sich den wirtschaftlichen Weg zum Reichwerden durch intensiven Ackerbau noch nicht angebahnt. 8) Siehe die feine und einsichtsreiche Broschüre unseres besten Kenners der Sowjetwirtschaft Dr. W. Höffding( Berlin). ") Ein Pud gleich etwa 17 Kilogramm. Nr. 73 Man darf auch nicht vergessen, daß das vorrevolutionäre Rußland von allen europäischen Ländern das am wenigsten proletarisierte Land war. Während auf je 100 wirtschaftlich selbständige Menschen10) in England z. B. 77 Proletarier treffen, in der Schweiz 66, in Desterreich 63, in Deutschland 61, in Frankreich 48, in Italien 45, in Griechenland 22, zählte man in Rußland für das Jahr 1921( also nach der Enteignung) 13, vor dem Kriege aber nur 7-10 Proletarier. Auch ist es statistisch nachweisbar, daß Rußland vor dem Kriege durchaus feine wirtschaftliche und kulturelle Verelendung zu bekämpfen hatte; im Gegenteil. Es genügt der Hinweis, daß im Laufe der letzten 20 Vorkriegsjahre Rußland einen Bevölkerungszuwachs von 40 Prozent zu verzeichnen hatte, die gesamte Jahresproduktion aber( 1894-1914) weit stärker zu= nahm. So ergab die gesamte Kornproduktion der letzten Vorfriegsjahre ein Plus von 78 Prozent; der Viehbestand ein Plus von 63 Prozent; Steinkohle( Jahresproduktion)+ 300 Prozent; Naphta+ 85 Prozent; 3uder+245 Prozent; Baumwolle+380 Prozent; Gold 43 Prozent; Kupfer +375 Prozent; Gußeisen+ 250 Prozent; Eisen und Stahl +224 Prozent. Auch stieg der Goldfonds des Staatsschatzes um 146 Prozent und das Jahresbudget des Kultusministeriums um 6281) Prozent. Der Prozentsatz des wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritts überragte in allem ganz enorm denjenigen des Bevölkerungszuwachses. So sieht ein verelendendes Volk, welches nur eine Aussicht auf eine unumgängliche Revolution hat, nicht aus. Rußland war auch keines. Es arbeitete für sein inneres Wohl, und zwar erfolyreich. Die Agrarreform Stolypins( 1909) war der mächtigste fördernde Stoß, den Rußland seit der Bauernbefreiung( 1861) erlebte; das war das Ende der wirtschaftlich reaktionären Dorf: kommune; das war der Weg zum Privateigentum, zur inten= siven Wirtschaft, zum Mittelstande, zum Rechtsbewußtsein. Dies alles besagt nun, daß eine soziale Revolution nicht wegen Ungleichheit der Besitzverteilung im Lande geschieht, ge= schehen kann und muß, denn dann müßte das ganze Leben bei allen Völkern zu einer ewigen Revolution werden. Gleichheit im Vermögen ist überhaupt eine naturwidrige Utopie, ein aus Minderwertigkeitsgefühl und Neid entstehendes Hirngespinst. Eine soziale Revolution wird nicht dadurch begünstigt, daß die Wenigen mehr haben als die Uebrigen, die Vielen; son= dern erst dadurch, daß es im Lande eine zu große Mehrheit gibt, welche, absolut genommen, zu wenig hat. Also je größer die verelendende Mehrheit, desto leichter tritt eine soziale Revolution ein( dies für die große französische Revolution 1789 zutreffend). 10) Die Welt in Zahlen. 11) Vgl. Die Welt in Zahlen. Verschiedenes. Hessische Künstlerhilfe 1928. Wie im vorigen Jahre, werden auch heuer Weihnachtsausstellungen für die drei hessischen Provinzen in Darmstadt, Mainz und Gießen veranstaltet, die jedem Kunstfreund Gelegenheit geben, zu niedrig gehaltenen Preisen Originalwerke von künstlerischer Qualität zu erwerben. Für die Provinz Oberhessen findet diese Ausstellung in Gießen im Turmhaus am Brandplatz statt. Als Ergänzung der Ausstellungen werden in ebenfalls nach den Provinzen getrennten Ausspielungen drei Lotterien durchgeführt, deren Gewinne in Kunstwerken bestehen, die von den ausstellenden Künstlern angekauft werden. * 60 Jahre Hessischer Landes- Lehrerverein. Der Hessische Landes- Lehrerverein feiert Anfang Oktober ds. Js. sein 60jähriges Vereinsjubiläum. Infolge der ungünstigen Zeitverhältnisse konnte das 50jährige Bestehen des Vereins nicht festlich begangen werden. Die Jubiläumsfeier findet deshalb auch in größerem Rahmen statt. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Es ist eine außerordentlich starke Beteiligung der Lehrerschaft zu erwarten. Auch weite Kreise der Der Bevölkerung interessieren sich für die Veranstaltung. Staatspräsident von Hessen, der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, sowie Vertreter der Behörden, der Kunst und Wissenschaft, des Handels und der Industrie gehören dem Ehrenausschusse an und befunden damit ihr reges Interesse an dem Hessischen Landes- Lehrerverein und seiner Tätigkeit. ne Zin Des Dick ari 19! HORCH 肖 Wir haben die Generalvertretung unseres Achtzylinderwagens HORCH 8 der Firma P. Jäger, Gießen, Frankfurter Straße 52-56 übertragen. Besichtigen Sie bitte dort den HORCH 8 und verlangen Sie eine unverbindliche Probefahrt. HORCHWERKE A.-G. BERLIN ZWICKAU Samstag, den 15. September 1928. Deutscher Rechtspflegertag in Hamburg. Die im Bunde Deutscher Justizamtmänner zusammengeschlossenen Rechtspfleger und Urkundsbeamten der Gerichte aller deutschen Länder hielten vom 8.- 10. d. M. in Hamburg in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste ihren Bundestag ab. Jm Mittelpunkt der Beratungen standen drei Vorträge, die sich mit den Hauptproblemen sowohl des Standes als auch der Justiz, nämlich der Erneuerung und Nationalisierung der Rechtspflege, be= schäftigten. Im 1. Vortrage ,, Urkundsbeamter und Rechtspfleger im Dienste am Volk" wies der Bundesschriftleiter BierbachBonn auf die bedeutsame Stellung hin, die der Gesetzgeber dem Urkundsbeamten zugewiesen hat. Im 2. Vortrag hob der Bundesvorsitzende Schlegel- Berlin hervor, daß die Vereinheit: lichung der Rechtspflege, soweit sie eine politische Frage sei, im Bunde, als einer neutralen Organisation, nicht erörtert werde. Jm 3. Vortrag des Justizoberinspektor Liese- Essen ,, Vorbildung, Ausbildung und Fortbildung der Rechtspfleger" stellte zunächst die Forderung einer reichsgesetzlichen Regelung dieser Fragen, Erforderlich sei als Vorbildung das Reifezeugnis einer höheren Lehranstalt, um die Voraussetzungen für die rechtswissenschaftliche Ausbildung des Rechtspflegers zu schaffen. * Landesversammlung des Evang. Bund. In Oppenheim tagte vom 8. bis 10. September die Landesversammlung des Hess. Hauptvereins des Evangelischen Bundes. Die reich mit Flaggen geschmückten Straßen ziehen sich hinauf zur Katharinenkirche, jener Perle deutscher Gotik am Mittelrhein, wo sich am Sonntag Nachmittag eine vieltausendSchutz- Marke ,, Gießener Zeitung" köpfige Menge zur evangelischen Volksversammlung zusammenfand. Nach dem Grußwort des Vorsitzenden Pfarrer BerdRoßdorf und des Prälaten der Landeskirche D. Dr. Diehl hielt der Bundesdirektor Dr. Fahrenhorst den Hauptvortrag über: " Evangelisches Christentum und deutsches Volkstum". Darauf fand auf dem Marktplatz eine evangelische Kundgebung statt, Die bei der Landeskirchenrat Dr. Waiz- Darmstadt sprach. Festpredigt am Vormittag hielt Pfarrer Eschenröder- Frankfurt à. M. Am Vorabnd sprach Pfarrer Berger- Darmstadt über: ,, Neue Zeit, neu Gebot für den Evangelischen Bund". * Ein Arzt durch Wespenstiche getötet. Wie aus Putbus auf Rügen gemeldet wird, ist der praktische Arzt Fischer auf dem Wege zu einem Patienten in ein Wespenloch getreten. Der aufgeregte Schwarm überfiel den Arzt, der an den Folgen der durch die Wespenstiche verursachten Blutvergifung gestorben ist. Neue Bücher. Wie wird das Wetter? Jeden dürfte es interessieren, eine Antwort auf diese wichtige Frage zu erhalten. In dem soeben erschienenen Köhlerschen Illustrierten Deutschen Kalender für 1929( Verlag von Wilhelm Köhler, Minden i. W.) wird diese Frage für das Jahr 1929 beantwortet. Jeder Käufer und Leser des Kalenders hat außerdem die Möglichkeit, sich an dem mit R.-M. 5000 ausgestatteten Preisausschreiben zu beteiligen. Für jeden Geschmack ist gesorgt, sodaß dieser ausgesprochene, seit 47 Nr. 73 Jahren bestehende Familienkalender in vollkommener Weise seinen Zweck erfüllt. Er kostet trotz seiner enormen Reichhaltigkeit nur 60 Pfennige und ist in allen Buchhandlungen vorrätig. Wozu braucht Deutschland eine Marine? Diese Frage beantwortet Admiral Scheer, der Sieger in der Skagerragschlacht, in einem bemerkenswerten Original- Artikel in dem soeben er: schienenen Köhlerschen illustrierten Flottenkalender für 1929, ein Buch atemloser Spannung. Soeben im Verlag von Wilhelm Köhler, Minden i. Wests. erschienen. Er ist durch das Preis: rätsel mit Preisen im Werte von R.-M. 5000.- auf dem Gipfe der Vollkommenheit angelangt; trotzdem ist sein Preis von R.-M. 1.20 unverändert geblieben.„ Der Köhlersche FlottenKalender ist zu bekannt und auch zu gut eingeführt, um viele Worte über ihn zu verlieren" schreibt die vom Reichsmarineamt herausgegebene ,, Marine- Rundschau". Illustrierter Heimatkalender für den Taunus auf das Jahr 1929. Verlag E Ebner, Hachenburg. Preis 90 Pfg. 3u beziehen durch alle Buchhandlungen.- Wesentlich früher als sonst erscheint der beliebte Heimatkalender in seinem schmucken Kleide; er ist ein Symbol der Taunus- Heimat. Aus seinem, reichen Inhalt erwähnen wir u. a.:,,Das Volkslied im Taunus", ,, Burgen im Weiltal",„ Der Gold- und Silbermünzenschatz des Löwenkellers zu Jdstein", einen gut zusammengestellten Humor: teil und die üblichen Kalender- Angaben. Der Kalender ist in weitem Maße dazu berufen, die Liebe zur Heimat zu wecken und seine Billigkeit empfiehlt die Anschaffung für jedermann. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Trinkt das gute Mainzer Aktien- Bier! Telephon Nr. 83 Möbel Schlafzimmer Wohnzimmer Herrenzimmer Küchen EMIL SCHMALL, BIERGROSSHANDLUNG, GIESSEN auf bequeme Teilzahlung Gemeinnützige Möbelversorgung für das Hausrat ausrat Rhein-, Main-, Lahngebiet G. m. H. b. Gießen, Lindenplatzi Damenfrisieren EISU- Holz- Bellen, Shampoonieren mit prima Ondulation Stahlmatratz., Kinderbett., Chaiselong., Schlafzimmer günst.an Priv.Katal. 1584 fr. Bubikopf- Schneiden Eisenmöbelfabrik Suhl( Thür.). ( vollendete Ausführung) sowie Manikure und Vibrationsmassage Bernhard Dosch Damen- u. Herren- Friseurgeschäft Elektriker kann mit ca. 700 Mk. pr. selbstständige Existenz gründen mit gr. Verdienstmöglichkeit. Keine Vertretung noch Beteiligung. Beruf angeben. Anfragen schriftl. 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Keller, gegründet 1783 Spezialdruckerei für Geschäfts- und Vereinsdrucksachen Fernsprecher 2525 u. 2526 G Bezugsp Redaktionsschlu endung nicht 41. Jah Nol Die bayer ler das Erjud Aussprache üb Die Rheinland der Länder zu In Genfer rationsjumme Der Chef Midtrittsgejud mem Posten zu mer Marinestr in Aussicht g Die Leitu Oktober der l mit einer be Freiherr längerer Zeit Fers- Flugzeug Bremen" an Wie aus Bentralvollzu Kelloggpatt Die enti in Leningra ur Laft gel Der Partei Das Fir 1100- Million Thandelt sich material fi China Dom Völker Friedr nach Süde mit seiner renden. U tionen und Dedtem Hi Den ging d vorher noch tung Boder Dornierwer Rührung, t staje vor d Vier J schiff mehr Staunen de jes neue L Bruder. Als land. Der Des Gees, am österre Stanz. Friedr glatt gela mal Gas a bis auf 20 Anterfessel wurde. Un Glan Frierichs Edener, daß Flug sehr zu halten, was habe. In m übertroffen. Schiff ohne 120 Rilomet als der 3. 2 Meßitrede Diese Stred fahren. Dat glänzend ge Dorragend, arbeitet. 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