Nr. 47. feine Fahrt an oll auch der mit Er wird fin spruch:„ Leich te an Rad und nug finden, um Fenden Bruder istungsfähig zu eits in 5. Auf diesen bekann sterwaldfreunde sterwald, sowie s Rheines, der Landschaftsauf hrer beigegeben igen im Gebiete verfehlen nicht, ner Randgebiete die Höhenwege t preiswert und ohne Karte, je e große Wester geheftet) abge n die Hand be unen. Auch das und Bild wer uns ausgebrei in in Gießen. NGSPARK AM UNGSBAHNHOF HYD JLN 1928 CHAU UND VOLKER HMEN IHRER ND DES GRAN44 LÄNDERN EINTRITTSEISEBÜRO GROSSER VERGNUGUNGSPARK INTER220 KONGRESSE, RHEINUFER- UND DOMBELEUCHTUNG NATIONALES WEINDORF EIGENE AUSSTELLUNGSBAHN VOLKS- u.TRACHTENFESTE 10 tersweg 83 verzagt nicht den Erleichterung chafft mit dem ein unübertroffenen al Akustik pparat nd Wirkung bis he st. Hörer- 9 Gramm pfbügel tragbar. ige Referenzen. k- Gesellschaft m.b de Spezialfabrik Ber Ausprobe der neuest inseren langjährige en Spezialisten und ptvertreter ver, Gerberstrasse Hotel Victoria nsgenossen hierdurc d. Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. - Bolitische Tagesschau. Der heute zusammengetretene Reichstag wird noch keine Wahlen tätigen, sondern erst morgen sein Präsidium wählen. Der Reichspräsident empfing am 12. Juni den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Dr. von Schubert zum Vortrage über den Verlauf der letzten Tagung des Völkerbunds= rats in Genf. Ende Juli wird auf der Kölner„ Pressa" eine französische Woche stattfinden. Es wird bei dieser Gelegenheit die Bariser Große Oper zwei Vorstellungen in Köln veranstalten, die Comedie francaise eine. Es wird zum ersten Male nach dem Kriege geschehen, daß die Comedie francaise fich offiziell zu einem Gastspiel nach Deutschland begibt. Der spanische Dittator Primo de Rivera hat seine Rüdtrittsabfichten widerrufen. Er werde auf seinem Posten bleiben, jolange dies erforderlich sei. Das Reichskabinett zurückgetreten. Reichspräsident von Hindenburg hat am Dienstag vormittag Reichskanzler Dr. Marg empfangen, der ihm das Rücktrittsgesuch unterbreitete. Der Reichspräsident nahm den Rücktritt an. Im Anschluß wurde der sozialdemokratische Abg. MüllerFranten vom Reichspräsidenten empfangen und mit der Regierungsbildung beauftragt. Sizungen der Reichstagsfraktionen. Die Sozialdemokratische Fraktion des Reichstages beschloß in ihrer gestrigen Fraktionssitung, für den Präsidentenposten wieder den Abg. Löbe vorzuschlagen und der Wahl eines Mitgliedes der kommunistischen Fraktion zum dritten Bizepräsidenten zuzustimmen, wenn diese Fraktion sich verpflichtet, die Bestimm ungen der Geschäftsordnung zu beachten und den übrigen Wahlen in das Präsidium gemäß der Fraktionen zuzustimmen. Die Demokratische Fraktion des Reichstages wählte heute zu ihrem Vorsitzenden den Abg. Koch- Weser wieder. Die übrige Vorstandswahl wurde noch aufgeschoben. Die Fraktion ist bereit, sich an der Regierungsbildung zu beteiligen, hat aber zu den Personalfragen noch nicht Stellung genommen. Im Anschluß an die Nachmittagsverhandlungen zwischen Sozialdemokraten und Zenturm hielt die Zentrumsfraktion des Reichstags noch eine Sigung ab, in der Abgeordneter von Gué: rard über die stattgefundenen Verhandlungen Bericht erstattete. Daran schloß sich eine Aussprache, die am Mittwoch vormittag fortgesetzt wird. Wie das Nachrichtenbüro des VDZ. hört, wird in Zentrumskreisen der Stand der Verhandlungen günstig beurteilt. Müller- Franken hat an den Reichsarbeitsminister Brauns bezw. an die Zentrumsfraktion das dringende Ersuchen gerichtet, daß Minister Brauns in seinem Amte verbleiben möge. Dr. Brauns und die Zentrumsfraktion haben diesem Ersuchen zugestimmt, allerdings unter der Voraussetzung, daß Dr. Brauns alsbald zur Wiederherstellung seiner Gesundheit einen längeren Erholungsurlaub antritt. Ueber die deutschnationale Fraktionssihung wird folgendes Kommuniqué ausgegeben: Die Deutschnationale Reichstags= fraktion hielt heute ihre erste Sigung ab. Auf Vorschlag des Grafen Westarp wurde die Wahl des Fraktionsvorstandes bis zum Begin der parlamentarischen Arbeit ausgesetzt. An ein Referat des Grafen Westarp über die politische Lage schloß sich eine ausgedehnte Aussprache über die bisherige und künftige parlamentarische Arbeit. Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 13. Juni 1928 Bei der unfreiwilligen Landung ist die Mannschaft ge= trennt worden. Zuerst riß die Führergondel ab, in der sich Nobile mit 8 Mitgliedern der Besatzung befand. Die Uebri= gen sind mit dem Luftschiff weiter getrieben worden, von ihnen weiß man noch nichts. Die Hilfsmaßnahmen, die sehr zahlreich eingesetzt haben, bedürfen größter Eile, denn die Schiffsbrüchigen haben natürlich außerordentlich zu leiden. Nach den letzten Meldungen aus Kingsban scheint jetzt soviel festzustehen, daß keine verläßlichen Nachrichten über die sieben Mitglieder der„ Italia"-Mannschaft vorliegen, die mit dem Luftschiff abgetrieben sind. Die Witterungsverhältnisse im nördlichen Spitzbergen sind unsicher. Das Dornier- Wal- Flugzeug, das von Jtalien zur Hilfe gesandt wird, fann Spitzbergen erst Freitag oder Samstag erreichen. Was erwartet das Handwerk von den kommenden Parlamenten. RH. Der Generalsekretär des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages, Dr. Meusch, Hannover, sprach am 10. Juni in einer Versammlung des Mitteldeutschen Handwerkerbundes zu Gera über die Frage ,, Was erwartet das Handwerk von den kommenden Parlamenten?" Dr. Meusch streifte einleitend die in letzter Zeit immer wieder hervorgetretenen Versuche, das allgemeine Parlament unter dem Gesichtspunkt wirtschaftlicher Sonderinteressen der einzelnen Berufsgruppen um= zubilden. Er wies auf die damit verbundenen schwersten Gefahren für eine nach einheitlichen Gesichtspunkten zu führende Gesamtpolitik auf staats- und wirtschaftspolitischem Gebiete hin. Der Reichsverband des deutschen Handwerks habe aus diesem Grunde heraus immer wieder gefordert, daß die großen Berufsstände der deutschen Volkswirtschaft in die Willensbildung bei der politischen Gesetzgebung und Verwaltung auf legale Weise eingeschaltet würden. Es müßte daher ein Forum für alle Kreise der Wirtschaft geschaffen werden, auf dem wirklich die einzelnen Glieder der deutschen Wirtschaft nach der ihnen innewohnenden Bedeutung sich zur Geltung bringen könnten. Der Versuch zu einer solchen Mitwirkung sei im vorl. Reichswirtschaftsrat unternommen, dessen Tätigkeit leider erheblich unterschätzt werde. Für das Handwerk fordere der Reichsverband nach wie vor eine durch gesetzliche Vollmachten geordnete und ermächtigte berufliche Selbstverwaltung. In dieser Richtung werden die Vorschläge, die der vor 8 Jahren vorgelegte Entwurf einer Reichshandwerksordnung enthielt, dem Ziele nach unverändert aufrecht erhalten und wieder aufgenommen. Uebergehend zur Frage der freien oder gebundenen Wirtschaft bemerkte Dr. Meusch, daß der Begriff der freien Wirtschaft in den einzelnen Kreisen der Wirtschaft recht verschieden verstanden werde. Die eigentliche Sozialisierung sei zwar abgewendet, dafür erlebten wir aber die fortschreitende Ausdehnung der Wirtschaftsführung durch die öffentliche Hand. An die Stelle der freien individualistischen Wirtschaft trete mehr und mehr in weiten Kreisen von Handel und Industrie eine fapitalistisch- kollektiv gebundene Wirtschaft. Das Handwerk wolle den Grundsatz der freien Wirtschaft nicht nur dem Staate gegenüber angewendet wissen, sondern auch im Verhältnis der wirtschaftlichen Erwerbsstände untereinander. Die kollektiv ge= bundene Großwirtschaft sei bis zu einem gewissen Grade selbst Wegbereiter einer Sozialisierung. Das Handwerk werde auch in der Zukunft, weiterbestehen. An die Stelle der bisherigen sogenannten Mittelstandspolitik der Parlamente müsse eine tatkräftige und positive Politik treten, die den wirtschaftlichen Zusammenhängen auf den Grund geht und allen wirtschaftenden Kreisen, nicht nur bevorDie Eisenbahnkatastrophe bei Siegelsdorf. zugten Teilen derselben, Rechnung trägt. Die staatliche WirtEin furchtbares Eisenbahnunglück hat sich in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in der Nähe der Station Siegelsdorf, die 25 Kilometer von Nürnberg entfernt ist, ereignet. Aus bisher noch unaufgeklärter Weise ist der D- 3ug 47, der von Triest über München nach Holland fährt, entgleiſt. Die Unglücksstätte bietet ein furchtbares, grauenerregendes Bild dar. Die von der Landespolizei abgesperrte Unfallreite wurde von tausenden von Personen umlagert, die die Verwüstungen desichtigen wollten. Die Lokomotive des Unglückszuges war den ungefähr 10 Meter hohen Bahndamm hinuntergestürzt, hatte sich in der Luft um sich selbst gedreht, und lag in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Die D- 3ugwagen hatten sich zum Teil ineinandergeschoben. Gegenwärtig werden die langen Wagen in mehrere Teile zerjägt, damit die einzelnen Teile die Böschung hinuntergeworfen werden können, um auf diese Weise die Verfehrsstrecke freizulegen. Die genaue Ursache des Unglücks dürfte erst durch eine Untersuchung festgestellt werden. Bei dem schrecklichen Unglück sind insgesamt 27 Todesopfer und mehr als 100 3. T. schwer Verletzte zu beklagen. Reichspräsident, Reichskanzler und Reichsverkehrsminister haben dem Generaldirektor ihr Beileid ausgesprochen mit der Bitte, es den Betroffenen der Katastrophe, bezw. deren Angehörigen zu übermitteln. Die Stalia"-Mannschaft lebt. Es ist nunmehr gelungen, funkentelegraphisch mit Nobile in Verbindung zu treten. Die„ Italia"-Mannschaft befindet sich nördlich vom Kap Emyth, der Ostspitze von Nordostland, östlich von Goynoya, etwa 16 Kilometer von der nächsten Küste ent fernt. schaftspolitik als Ganzes gesehen, lasse leider einen produzentenfreundlichen Einschlag vermissen. Die ganze Steuerpolitik sei letzten Endes nur der Ausdruck schwankender parlamentarischer Mehrheitsverhältnisse. Aufgabe des neuen Reichstages bleibe es, ein neues Gleichgewicht zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen herzustellen derart, daß ein Höchstmaß von Leistungsfähigkeit erreicht werden könne. An der Spitze aller Forderungen für die künftige Politik stehe das Verlangen nach einer Verwaltungsreform an Haupt und Gliedern. Das deutsche Volk könne nicht seine viel zu kostspielige und täglich teurer werdende Verwaltung und daneben noch die Reparationslasten tragen. Für lettere werde eine Neuregelung notwendig, die der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft Rechnung trage und auch von der Seite des öffentlichen Haushalts her eine Senkung der Lasten ermögliche. Uebergehend zu den Verhältnissen auf dem inneren Markte wies Dr. Meusch auf die große Bedeutung einer gesunden Landwirtschaft für das Handwerk hin. Die Hilfsmaßnahmen der Reichsregierung schienen aber nicht geeignet, die gegenwärtige Krisis in der Landwirtschaft auf die Dauer zu beheben und für sie die Grundlage einer gesunden Preiswirtschaft wieder herzustellen. Auf finanz- und steuerpolitischem Gebiet biete sich ein ähnliches unbefriedigendes Bild. Die Wirtschaft sei nicht mehr in der Lage, die ungeheuere Steuerlast zu tragen; insbesondere sei eine kräftige Senkung der Realsteuern notwendig, vornehmlich der Gewerbesteuer. Ebenso bleibe es Aufgabe des neuen Reichstags, einen endgültigen Finanzausgleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden zu schaffen, der dem Zwange zur Sparsamkeit auf allen Gebieten Rechnung trage. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pig. lotal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 48 Sozialistische Aufklärungsarbeit". Eine sozialistische und eine amerikanische Stimme zur Schuldlüge. Es dürfte angebracht sein, einmal zu zeigen, wie in Deutschland von Leuten, die sich anmaßen, allein die wahren Vertreter der Arbeiterinteressen zu sein und wie von einsichtigen Amerikanern das Volk über die Schuldlüge unterrichtet wird. Die Chemnitzer sozialistische Volksstimme brachte letzthin die Zuschrift eines Arbeiters, in der auf die ungeheuren DawesZahlungen hingewiesen und gesagt wurde: ,, es würde dankbar anerkannt werden, wenn auch die Arbeiter durch Vorträge oder Leitartikel über diesen Plan der Ausbeutung der deutschen Industrie und Landwirtschaft sach- und fachgemäß aufgeklärt würden". Die Antwort, die die Redaktion des sozialistischen Blattes diesem Anfrager erteilt, lautet in ihren ersten Sätzen wörtlich folgendermaßen:„ Lieber Genosse! Wenn Du Dich über die hohen Zahlungen, die Deutschland zu zahlen hat, empörst, so mußt Du zuerst bedenken, wie diese Bedingungen des Friedensvertrages zustande gekommen sind. Die deutsche Regierung hat 1914 durch ihre leichtfertige Unterstügung der österreichischen Kriegspolitik die entscheidende Schuld an der Herbeiführung des Weltfrieges auf sich genommen. Die deutschen Truppen sind in das neutrale Belgien eingefallen und haben es, weit über die Kriegsnotwendigkeiten hinaus, furchtbar verwüstet. In Nordfrank= reich sind Hunderttausende von Häusern, unübersehbare Flächen von Landes, zahlreiche Industriewerke usw. zerstört worden: vieles absichtlich und überflüssigerweise erst auf dem Rückzug." Recht treffend bemerkt zu dieser Schamlosigkeit die„ Allgemeine Zeitung Chemniz":„ Es ist zwecklos, die einzelnen Unwahrheiten und Verdrehungen der ,, Antwort" aufzudecken. Für solche Machwerke gibt es nur ein Wort„ An den Pranger!"" In Amerika hat ein Geistlicher namens John Haynes Holmes eine Broschüre herausgegeben, die man für 40 Pfennig in Amerika überall kaufen kann. In der Broschüre des Amerikaners in den Krieg gegangen, weil wir überzeugt waren, daß die steht wörtlich folgendes:„ Zunächst und vor allem sind wir deutsche kaiserliche Regierung den Krieg durch eine überlegte militärische Verschwörung gegen die Sicherheit und die Freiheit der verbündeten Völker der Welt vom Zaum gebrochen hätte Sie lebten friedlich und versöhnlich. Auf einmal kam der gefürchtete Alarmruf:„ Die Hunnen sind vor der Tür, die Hunnen sind vor der Tür!" Und nach dem Waffenstillstand was entdeckten wir? Erstens, daß Deutschland den Krieg nicht vom Zaun gebrochen, daß der Gedanke, daß Deutschland die ausschließliche Ursache des Krieges gewesen und daß es eine militärische Verschwörung angezettelt habe, eine der Lügen der Geschichte, eines der riesengroßen Märchen gewesen, das von Leuten, die genau wußten, was sie wollten, dem Gemüte der Völker aufgezwungen worden ist.... Der zweite Grund, weshalb wir zu dieser Umwälzung unserer Kriegsüberzeugungen kommen, ist dieser: Wir dachten, daß die Verbündeten für die Zivilisation kämpften. Nun aber haben wir entdeckt, daß das nicht wahr gewesen ist. Wir wissen jetzt, daß die Verbündeten nicht für die Zivilisation gekämpft haben, sondern für die selbstsüchtigen, konzentrierten, imperialistischen Ziele und Zwecke, die der Mittelpunkt ihres Lebens und aller europäischen Völker während der legten fünfzig Jahre gewesen find. England, Frankreich und Italien haben gekämpft für die Beute und den Raub, den von Deutschland zu erraffen sie entschlossen waren, nun, da sie es an der Kehle hatten. Alle Tatsachen rechtfertigen meine Behauptung, daß dieses Land Amerika in den Krieg gegangen ist, wegen der finanziellen und wirtschaftlichen Fesseln, die es an die Verbündeten ketteten Und dann kam die Propaganda! Ein langes und eindrucksvolles Wort zum Ersatz für das kurze, scharfe und einfache Wort„ Lüge"! Insgesamt wurden 75 Millionen Bücher und Broschüren verteilt; 75 000 Redner arbeiteten in 5 200 Bezirken; 755 000 Reden sind in Theatern und Kinos gehalten worden. Tonnen von Filmstreifen wurden den Kinos umsonst geliefert. Die Gesamtausgaben für unsere Propaganda haben 6 738 223 Dollar betragen. Und alles das für die Propaganda von Lügen!" Diese Gegenüberstellung einer deutschen ,, sozialistischen" und einer amerikanischen Stimme über die Schuldlüge ist außeror=. dentlich lehrreich. Wie die Chemnizer ,, Boltsstimme" noch heute, so hat die Sozialdemokratie unseren Feinden geholfen, die Lüge von der deutschen Kriegsschuld aufzustellen und uns hierdurch nicht nur wichtige Gebietsteile usw. zu rauben, sondern auch mit 2½ Milliarden Goldmark im Jahr tributpflichtig zu machen. Der ,, Deutsche Vorwärts" erinnert gerade jetzt wieder daran, wie es dem Sozialdemokraten Robert Albert- Dresden, erging, als er in seiner Schrist" Was die Arbeiter über das Washingtoner Abkommen und über den Achtstundentag nicht erfahren", auf die Zwiespältigkeit der Sozialdemokratie hinwies. Sofort nach Erscheinen der Schrift wurde Herr Albert aus der Sozialdemokratie ausgeschlossen. Und das, weil er geschrieben hatte:„ Eines ist auffallend...": Es ist fast täglich darin ( gemeint ist die rote Presse,) vom Washingtoner Abkommen, aber niemals vom Friedensvertrag von Versailles die Rede. Es gibt Arbeiterblätter, deren Jahresbände man durchblättern Mittwoch, den 13. Ju Mittwoch, den 13. Juni 1928. ,, Gießener Zeitung" kann, ohne eine einzige Zeile darüber zu finden, was der Frie-| beisammen hatte, sagte er dem Inhaber, er möge ihm den gan= zen Krempel nach Hause schicken. densvertrag von Versailles für die Deutschen( besonders in wirtschaftlicher Beziehung) bedeutet. Ja, was noch schlimmer ist: Es gibt Arbeiterblätter, die den Mut haben, gegen andere Blätter, die an die Lasten des Friedensvertrages erinnern, heftig zu polemisieren... Es erscheint überflüssig, dem noch etwas hinzuzufügen. Schattenseiten der Wohlfahrtspflege. Die moralische Verpflichtung der Allgemeinheit: keinen in Hunger und Elend umkommen zu lassen, machte in den Kriegsjahren die Wohlfahrtspflege überall in Deutschland zu einem sozialen Tätigkeitsfeld, das vorbildlich für manchen anderen Staat ist, das aber auch seine oft großen Schattenseiten hat. Die Tätigkeit, die Arbeitsgebiete und auch die Sorgen der Wohlfahrtsämter sind oft eingehend in der Presse erörtert. Wie wir den ,, Frankfurter Nachrichten" entnehmen, ist der Etat des Frankfurter Wohlfahrtsamtes besonders groß, aber die bereitgestellten Mittel treffen nicht immer die bedürftigen Kreise, denn besonders in letzter Zeit werden in Frankfurt in Pfleger des Wohlfahrtsamtes bestürmt und sogar gröblich beleidigt, wenn sie nicht auf Antrag eine wesentliche Erhöhung der Unterstützung eintreten lassen oder Leute, die bisher dem Amt unbekannt waren und deren Verhältnisse erst nachgeprüft werden müssen, nicht sofort in Unterstützung nehmen. Es haben sich bereits Fälle ereignet, in denen ehrenamtliche Pfleger die Polizei in Anspruch nehmen mußten, um sich vor Zudringlichkeiten und Belästigungen zu schützen. Täglich erhalten die Armenpfleger Briefe, in denen die Not einer Familie dargestellt wird, und alle diese Briefe schließen damit, daß Unglück drohe, wenn nicht sofort eingegriffen werde. Aber glücklicherweise gibt es trotz allem noch Pfleger, die auf diesen Schwindel nicht hereinfallen, sondern die pflichtge= mäß die vorgeschriebene Prüfung vornehmen. Dabei stellt sich, wie aus Kreisen der Pfleger mitgeteilt wird, in den meisten als so dringend dargestellten Fällen heraus, daß entweder die Schilderung der Notlage stark übertrieben oder eine Notlage überhaupt nicht vorhanden ist. Mit welchen Mitteln heute gearbeitet wird, zeigt neben vielen Belästigungen folgender Fall: Ein Armenpfleger wurde in Frankfurt von einem angeblichen Arbeitslosen hart bedrängt, ihm sofort einen bestimmten namhaften Betrag auszuzahlen, da er sonst Frau und Kindern den Hals abschneiden werde. Der Armenpfleger erklärte, daß er sofort in der Wohnung des Antragstellers erscheinen werde, um nach dem Rechten zu sehen, und ließ sich von diesem einzig richten Standpunkt auch nicht abbringen, als er von zwei Seiten telephonisch angerufen wurde, doch den geforderten Betrag zu zahlen, da die Familie infolge langjähriger Arbeitslosigkeit am Rande der Verzweiflung sei. Als der Pfleger ungefähr eine Stunde später in der angegebenen Wohnung erschien, stellte sich heraus, daß der Mann gar nicht arbeitslos war, sondern als Reisender ein auskömmliches Brot verdiente und erwachsene Kinder hatte, die in Verdienst stan= den. Nach den erhobenen Feststellungen verfügte die Familie über ein monatliches Einkommen von mehr als 400 R.-Mt. Wie sich bei genauer Untersuchung herausstellte, hatte der skrupellose Antragsteller an diesem Tage einen Wechsel zu zahlen und suchte das Geld dafür vom Wohlfahrtsamt zu erschwindeln. Bedauerlich ist, daß nicht alle Wohlfahrtspfleger mit der gleichen Konsequenz verfahren. Eine weitere Erscheinung im Frankfurter Wohlfahrtswesen ist die Verweigerung der Uebernahme angebotener Arbeit. Die Pfleger klagen alle darüber, daß sie bei der Arbeitsvermittlung in zahlreichen Fällen auf Ablehnung stoßen. Das Wohlfahrtsamt hat das Recht, in Armenunterstützung stehende Erwerbslose bei städtischen Aemtern oder in Notstandsarbeiten unter, zubringen, um den Etat des Wohlfahrtsamtes nach Möglichkeit zu entlasten.. Gerade in der letzten Zeit sind die Fälle, in denen die Annahme dieser angebotenen Arbeit von den Pfleglingen abgelehnt wird, mit der Erklärung, daß man sich bei der Unterstügung besser stelle, als in Lohnarbeit, wiederholt vorgekom: men. Sie rechnen den Pflegern dummstolz vor, daß sie an Armenunterstützung, Zuschüssen, Brotscheinen usw. mehr erhalten und auch nicht so früh zur Arbeit zu gehen brauchen. In der Zeit von Januar bis heute wurde in mehr als 300 Fällen von ungefähr 600, in denen Arbeit geboten wurde, diese abgelehnt. Daß bei einem solchen System alle Moral zum Teufel geht, liegt klar auf der Hand. Wir erinnern bei dieser Gelegenheit auch an die Meldungen, die anfangs des Jahres besagten, daß Forstämter und Gemeindeverwaltungen in Oberhessen und Starkenburg keinen Holzhauer finden konnten, obwohl in den Gegenden Hunderte von Arbeitslosen, jede sich bietende Gelegenheit, wieder in ge= regelten Verdienst zu kommen, ausnuten konnten. Man mußte seinerzeit auf unsere oberhessischen Bauernburschen zurückgreifen. Die Unterstützungsempfänger im Kreis Groß- Gerau und Offenbach a. M. aber feierten weiter. Jedes Ding hat ja bekanntlich seine zwei Seiten, von denen es sich betrachten läßt, aber das muß jeder Vernünftige zugeben, der kleine Geschäftsmann und Handwerker muß täglich um seine Existenz ringen, schafft 12 und mehr Stunden, und wenn er sieht daß andere angebotene Arbeit ausschlagen, dann greift größte Verbitterung in weitesten Kreisen um sich. Darum muß der Kreis ihrer Empfänger wohl in vielen Orten sorgfältigst überprüft und gründlich gesäubert werden. Lokales. Hochstapler. Zu einem der bedeutendsten Möbelhändler Wiens kam ein junger Mann, der gut, aber ärmlich gekleidet war und ließ sich Wohnungseinrichtungen zeigen. Der Inhaber des Geschäfts bediente ihn persönlich, er war ein freundlicher Herr und zeigte dem Kunden mit viel Geduld alles Gewünschte, obwohl er doch genau wußte, daß dieser arme Teufel nicht einmal in der Lage sein würde, einen einzigen Stuhl zu kaufen. Der junge Mann ließ sich nicht beirren, er ließ die Num mern einiger Garnituren notieren, und als er fünf Zimmer Der Kaufmann zuckte mit keiner Wimper, aber er war ein höflicher Mann. Er glaubte, den Herrn darauf aufmerksam machen zu müssen, daß zumindest die Anzahlung, ein Fünftel der Gesamtsumme, sogleich zu erledigen sei. Der junge Mann sah den Kaufmann erstaunt an.„ Aber.." sagte er schüchtern. Der Inhaber zuckte sehr energisch mit den Achseln.„ Dann bedauere ich, wir müssen auf der Anzahlung bestehen." ,, Aber ich will ja alles bezahlen!" platzte der Kunde heraus. Er zückte die Brieftasche und zählte eine Unmenge Scheine auf den Tisch. Der Kaufmann sagte nichts mehr. Aber er flüsterte seinem Angestellten etwas ins Ohr, und nach einigen Minuten war die Kriminalpolizei da. Sie behielt den jungen Herrn in Gewahrsam, bis er einwandfrei beweisen konnte, daß er all sein Geld einwandfrei- geerbt habe. Ein Zeichen der Zeit! Früher galt der als Hochstapler, der nichts bezahlte. Heute wird man verhaftet, wenn man bezahlt! * Eine Gedenkhalle für die im Weltkrieg gefallenen Studenten, Lehrer, Professoren und Beamten der Landes- Universität wird in der Neuen Aula errichtet. In dem Vorraum zur Großen Aula wird eine mächtige Bronzeplatte, die auf einem Granitsockel ruht, eingelassen, welche die Namen der Gefallenen trägt. Der Sockel ist mit dem Wahlspruch der Universität in großen Buchstaben versehen. Der gesamte Vorraum wird nach den Plänen des Architekten Max Scherbaum- München neu hergerichtet. Zur Finanzierung des Projektes steht dem Denkmalsausschuß bereits eine stattliche Summe zur Verfügung. Die Studentenschaft hofft, noch in diesem Semester das Ehrenmal einweihen zu können. * In der Zeit vom 1. bis 31. Mai 1928 sind folgende Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Fahrzeugführer bezw. Kraft und Radfahrer gegen verkehrspolizeiliche Vorschriften erhoben worden: 18 Anzeigen wegen Fahrens zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne, 8 Anzeigen wegen Fahrens auf Bürgersteigen, 13 Anzeigen wegen Fahrens mit übermäßiger Geschwindigkeit, 11 Anzeigen wegen Fahrens, ohne die rechte Straßenseite einzuhalten, 10 Anzeigen wegen Fahrens durch ge= sperrte Straßen, und 23 Anzeigen wegen sonstiger Zuwider= handlungen in verkehrspolizeilicher Hinsicht. Der Oberhessische Provinzial- Feuerwehrtag fand am Samstag und Sonntag in Alsfeld in Verbindung mit der Feier des 75jährigen Bestehens der freiwilligen Feuerwehr von Alsfeld statt. In den Landesausschuß wurden die Herren Schmidt- Büdingen, Damm- Friedberg, Siadtbranddirektor Braubach- Gießen und Knieriem- Alsfeld, gewählt. Der nächste oberhessische Provinzial- Feuerwehrtag soll in Lauterbach stattfinden. Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen. Km. 0,6 1,6 und 2,4-3,4, im Straßenzug Marburg- Kirchhain, vom 12.- 28. 6. Bobenhausen I Rm. 43-45,6, im Straßenzug Nidda- Ranstadt, vom 14. 6. bis auf weiteres; Umleitung: Wallernhausen Bellmuth. Ab Abzweig nach Bruchenbrücken, im Straßenzug Friedberg Ossenheim Staden, bis auf weiteres; Umleitung: Bruchenbrücken Assenheim. Die Sperrung der Straßenstrecke Ossenheim- Nieder- Flor= stadt wird ab 11. Juni 1928 aufgehoben.. Hochzeitsreise L Zauberwort - für viele wunderschön und unvergeßlich- die entzückende Ouvertüre zu den Flitterwochen, durch die zwei Menschen in den Zauberwald der jungen Ehe eintreten. Die glückliche Zeit ist jedoch schnell vorbei und die Hochzeitsreise wird bald ein Erlebnis, an das das Ehepaar in zärtlicher Erinnerung zurückdenkt. Zufriedene Stunden werden aber immer wiederkehren, wenn es verstanden wird, sich in glücklicher Harmonie gegenseitig zu dienen. Ein guter Ratgeber in vielen Fragen der Hauswirtschaft will für jede Hausfrau und besonders für die angehenden das soeben erschienene Dr. Oetker's Schulkochbuch, Ausgabe C sein, das die heute veränderten Verhältnisse sowie die neuen Forschungsergebnisse in der Ernährungswissenschaft berücksichtigt. Zahlreiche farbige Tafeln vervollständigen die Sammlung von fast 500 Koch-, Back- und Einmache- Rezepten. Das 150 Seiten starke Buch in dauerhaftem Pappband ist, wo nicht vorrätig, gegen Einsendung von 30 Pfg. in Marken von mir portofrei zu beziehen. Dr. Oetker's Backin- Backpulver, Pudding pulver, Vanillin- Zucker, Gustin usw. sind in allen Geschäften stets frisch zu haben. Viele neue und wertvolle Anregungen zum Backen bietet Ihnen außerdem das neue farbig illustrierte Oetker- Rezeptbuch, Ausgabe F, das für 15 Pfg. in allen Geschäften erhältlich ist. Sie erfahren aus dem Buche auch Näheres über den vorzüglichen Backapparat ,, Küchenwunder", mit dem Sie auf kleiner Gaskocherflamme backen, braten und kochen können. Dr. August Oetker, Bielefeld Aus Nah und Fern. Lich. Der Gesangverein„, Cäcilia", einer der größten mitteldewischen Gesangvereine, feierte sein 90jähriges Bestehen durch eine Veranstaltung, die großen Fremdenzustrom nach der Stadt brachte. Bei dem Festakt überreichte Bürgermeister Gail eine ansehnliche Jubelgabe im Auftrage der Stadt Lich. Der hessische Staatspräsident ließ eine silberne Plakette für besondere Ver= dienste um die Pflege des deutschen Männergesanges überreichen. Der ehemalige Großherzog von Hessen, der als Ehrengast bei Nr. 48. der Feier zugegen war, zeichnete den Gesangverein ,, Cäcilia" durch eine Plakette aus. Von den zahlreichen Geschenken ist noch die Verleihung der Heinrich Neeb- Plakette zu erwähnen, die der Neebsche Männerchor in Frankfurt der„, Cäcilia" verlieh. ( Der frühere Komponist und Sängerführer Heinrich Neeb war ein Sohn der Stadt Lich.) Mit der Feier war ein Gesangswettstreit verbunden, an dem 31 Vereine, darunter solche aus Westfalen und dem Rheingau, teilnahmen. In der ersten Stadtklasse errang die Sänger- Vereinigung Rüdesheim den ersten und den Ehrenpreis. Wertvolle Ehrenpreise errangen noch die ,, Liedertafel" Altena i. Wests., der„ ,, Liederkranz" Büdingen und ,, Frohsinn" Sprendlingen. Darmstadt. Der bei dem Marineunglück schwer verwundete Obergefreite Eduard Daum aus Darmstadt ist am Sonntag Morgen seinen Verlegungen erlegen. Vorgesetzte und Kame= raden trauern ihm nach als einem tüchtigen Seemann und liebenswerten Menschen. Groß- Gerau. Einen Schaden in Höhe von 100 000 Mark erleidet unsere Gemeinde dadurch, daß in der hiesigen Gemarfung nicht weniger als 15 Hektar Kiefernbestand durch den Kiefernspanner vernichtet worden sind. Wieder ein Todesopfer eines französischen Autos. Mainz. Auf der Gonsenheimer Landstraße, kurz vor dem Ortseingang, wurde Montag abend ein 18jähriges Dienstmädchen, das in Begleitung seines Bruders war, von einem französischen Auto, dessen Lenker, ein französischer Soldat, wie festgestellt wurde, betrunken war und eine Schwarzfahrt machte, überfahren und schwer verletzt. Auf dem Transport nach dem städtischen Krankenhause verstarb das Mädchen. Wezlar. In der Nacht zum Montag brannte in Stockhausen, an der Strecke Wetzlar- Koblenz, die Gastwirtschaft ,, Zum Deutschen Haus" mit Saalbau, Scheuer und Wohnhaus ab. Der Schaden ist sehr hoch. Drei Feuerwehren arbeiteten angestrengt an der Bekämpfung des Feuers, über dessen Entstehung noch nichts ermittelt werden konnte. Der Betroffene ist versichert. * Der 2. Westdeutsche Kavalleristentag, von der am 9. und 10. Juni in Fulda stattgefunden hat, und wozu auch der beliebte Reiterführer Generalfeldmarschall Madensen erschienen war, zeigte das starke Zusammengehörigfeitsgefühl der Angehörigen unserer ehemaligen stolzen Reiterei. Die Beteiligung war gut, das Fest selbst, kurz gesagt, eine Kopie des imposant verlaufenen 1. Westdeutschen Kavalle= ristentages, der bekanntlich im vorigen Jahre in Gießen veranstaltet worden war. Die Zucht und Ordnung, die der junge Mann ehedem während seiner Militärzeit angepaßt bekam, und den guten vaterländischen Geist, der durch das kameradschaftliche Zusammenleben jeden Einzelnen beseelte, den zu erhalten so sagte v. Mackensen am Festabend in seiner bernig- schönen Ansprache das sei heute Pflicht eines jeden Familienvaters; seine Söhne so zu erziehen, ist ein hohe Verdienst für unser Vaterland. Der Festzug war ebenfalls sehr interessant, aber nicht so reichhaltig als wie 1927 in Gießen. Historische Gruppen aus der ältesten und alten Armee, sehr gute Festwagen, schmucke Husaren- Mädchen und das schöne Pferdematerial weckte beim Publikum größtes Interesse. Der greise Generalfeldmarschall stand oben im Schloß am Fenster und winkte oft den vorbeiziehenden Kameraden zu. Der Kavallerieverein Gießen, der bei der Fahnenweihe des Fuldaer Kavallerievereins mit dem Bruderverein von Würzburg Patenstelle versah, überreichte eine kostbare Fahnenschleife. Die dabei gehaltene Ansprache des Kameraden Soldan( 1. Vorsitzender des Gießener Kavallerievereins) über die Bedeutung der Fahnen für die ehemaligen Soldaten machte großen Eindruck; sie klang aus mit den inhaltreichen und sehr beachtenswerten Worten: Ich bin geboren deutsch zu fühlen, Bin ganz auf deutsches Denken eingestellt, Erst kommt mein Volk, und dann die andern vielen Erst meine Heimat und dann die Welt. Generalfeldmarschall von Mackensen hat unter sein Bild, das der Gießener Kavallerieverein von dem festgebenden Verein als besondere Aufmerksamkeit überreicht bekommen hat, eigenhändig seinen Namenszug gesetzt. * Eine Million Besucher der„ Pressa". Köln. Am letzten Sonntag hat die Besucherzahl der ,, Pressa" die erste Million überschritten. Neue Bücher. 20 Jah Mit einem gutverlauf auf dem Waldsportplatz le Miteiten am Samstagabe Freunde an diesem Abend Heimgangs. Auch den auf dem F Mitgliedern gedachte mar Bedentfeier am Soms tag sehnliche Freundesschar af meftellt hatte. Mit einem Feier ein, dessen Echo lau es widerhallte, was d 1.0d ein besonderes Gepr en ergriff dann das Wo ben Gedenkrede, eren tief wird und wollen wir stets benken: ,, Arbeiten zum W sei es auch mit dem O Beichen legte dann Herr Bedentitein nieder und m paden" endigte die weih Führer durch die Rhön von Sanitätsrat Dr. Gustav Schneider, mit einer groß. Uebersichtskarte, 14 Wegefärtchen. 15. Aufl. Preis in Ganzl. geb. R.-Mt. 4.- Verlag H. Stürz A.-G., Würzburg. Je größer die Möglichkeit ist, an Hand eines zuverlässigen Führers die landschaftlichen Reize einer Gegend genießen zu können, umso ungetrübter und reiner wird der Genuß sein. Die neue Auflage von Schneiders Rhönführer erfüllt die an einen guten Führer gestellten Forderungen voll und ganz. Der Verfasser, bester Kenner der Rhönverhältnisse, hat es sich bei der Neuausgabe angelegen sein lassen, durch umfangreiche textliche Verbesserungen, sowie kartographische Ergänzungen, das Büchlein zu seiner neuen Reise noch besser als bisher auszurüsten, damit es im wahren Sinne des Wortes Wegweiser und getreuer Berater auf den Wanderungen durch das Rhöngebirge sein kann. Im Verhältnis zur Verbesserung ist die eingetretene Preiserhöhung sehr gering. „ Die See", Monatsschrift des Deutschen See- Vereins, früher Deutscher Flotten- Verein, Berlin, Matthäikirchstraße 13, bringt in ihrem Juni- Heft Nachrichten aus der Handels- und Reichsmarine. Ein reicher Unterhaltungsteil vervollständigt den Inhalt des Heftes. Die Fußball- Olympiade in Amsterdam. Einen Bericht da rüber mit interessanten Aufnahmen bringt Heft 23,, Die J. 3. 20 Pf.", Verlag von Guido Hadebeil A.-G., Berlin SW. 68. Auch sonst zeigt die„ J. 3." das gewohnte Niveau. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Der Nachmittag stand alle VfB- Freunde auf d 1odien. Es herrschte ein Jugendmannschaften des fichen Wettspiel auf dem treffen war die Zuschauer Witterung auf ca. 600 treffen und zum Teil de ceffanten Alters- Herrenspi Die Spiele: ViB. Liga Das Jubiläumsspiel I den beiden Mannschaften, Plus geben. Der Kampf waren auf beien Seiten schaft bedeutend verjüngt serwies sich diese dadurch Bener machten einen ern Bevor der Schiri K reichte für den Weglarer seinen Freundschafts- Blu portlichen Zusammenar Gästen ein Bild als An gab. Dann gab der Sch sajten hatten sich dieser BiB.: Bingel; Krep, G Schneider 1., Lehr W. SpB.: Petri; Benn Hertstein, Bigi, F Die Mannschaften nicht recht finden, gan Verlauf einer Viertelst Gäste seinen Verein in denen Gewühl vor d Torhüter Bingel war Da ihm die Aussicht v BiB.er den Ausgleich Minuten wieder merk larer Seite brachte der den Rechtsaußen( Hert Tor für Wetzlar in der Halbzeit war ein gle nur vereinzelte gefährl sich aber dann die To Nach dem Wechsel ten in einer feinen Ma ten Hälfte der erste C wurde es lebhafter bei zweifelte Anstrengunge Gießens Tormann flä jagt nach vorne. Ein Uruguay Die Frage nach d Turniers wird erst a fönnen, denn im Endip schaften von Uruguay u Diofen Ringens mit ein wirklich großer Kampf, wohnten, obwohl es bis Leider trug aber die M acht Zagen auch heute ei von der zweiten Halbze legen wurde, recht unfai richter( Mutters- Hollan war. Najazzi und Fer warnungen einsteden un iten Unsportlichkeit vom Argentinien hätte& Mannschaft spielte nicht Durchweg mehr vom Sp Der Mannschaft die Sn war der Sturm bei alle In dieser Beziehung hat Ganz ausgezeichnet war ichaften. Nr. 48. Mittwoch, den 13. Juni 1928. erein ,, Cäcilia Geschenken it zu erwähnen, Cäcilia" verlich rich Neeb war n Gesangswett olche aus West Tersten Stadt Den ersten und ngen noch die Büdingen und wer verwundete it am Sonntag zte und Kame emann und lie 100 000 Marf hiesigen Gemar tand durch den Autos. =, furz vor dem iges Dienstmädon einem fran Soldat, wie feit arzfahrt machte, sport nach dem annte in Stod: wirtschaft ,, Zum nhaus ab. Der eten angestrengt Entstehung noch ist versichert. entag, nhat, und wozu dmarschall von usammengehörig gen stolzen Reilbst, furz gesagt, utschen Kavalle in Gießen verg, die der junge paẞt bekam, und cameradschaftliche zu erhalten er ternig- schönen Familienvaters; rdienst für unser interessant, aber Historische Grup gute Festwagen, Dematerial weďte Generalfeldmar intte oft den vor erein Gießen, der vereins mit dem , überreichte eine nsprache des Ka Bener Kavallerie I die ehemaligen aus mit den in llt, ndern vielen unter sein Bild eftgebenden Ver bekommen he a". zahl der„ Pressa Dr. Gustav Schnei färtchen. 15. Aufl. H. Stürz A.- 6. an Hand eines zu einer Gegend ge er wird der Genus nführer erfüllt die en voll und ganz ltniffe, hat es fi durch umfangreich Ergänzungen, das als bisher auszu tes Wegweiser und das Rhöngebirge g ist die eingette See- Vereins, früher rchstraße 13, bringt ndels- und Reichs ollständigt den Jn Einen Bericht da Seft 23,, Die J. J 5., Berlin GW 63 Niveau. Tein in Gießen Fußball. „ Gießener Zeitung" Surnen, Sport und Spiel. 20 Jahre VfB. Gießen. Mit einem gutverlaufenen Kommers in seinem Klubhaus auf dem Waldsportplatz leitete der VfB. seine Jubiläumsfeierlichkeiten am Samstagabend ein. Daß sich der Kreis der VfB.Freunde an diesem Abend recht gut verstand, zeigte die Zeit des heimgangs. Auch den auf dem Felde der Ehre gebliebenen ehemaligen Mitgliedern gedachte man in einer sehr würdigen GefallenenGedenkfeier am Som tag Vormittag, wozu sich eine recht an= jehnliche Freundesschar am Gedenkstein auf dem Sportplatz eingestellt hatte. Mit einem Choral leitete man die eindrucksvolle Feier ein, dessen Echo laut in den Kronen des lauschenden Waldes widerhallte, was dem Gedenken an unsere Gefallenen noch ein besonderes Gepräge gab. Herr Pfarrer Lenz- Giejen ergriff dann das Wort zu der in die große Stille schallenden Gedenkrede, eren tiefer Sinn wohl allen noch nachklingen wird und wollen wir stets der Rede zugrunde gelegte Worte gedenken: ,, Arbeiten zum Wohle des Volkes und Vaterlandes und sei es auch mit dem Opfer unseres Lebens." Als äußeres Zeichen legte dann Herr Albold einen Ehrenkranz an dem Gedenkstein nieder und mit dem Liede„ Ich hatt' einen Rameraden" endigte die weihevolle Stunde. * Der Nachmittag stand im Zeichen der Jubiläumsspiele, die alte VfB.- Freunde auf den herrlich gelegenen Waldsportplatz loaten. Es herrschte ein recht reges Treiben schon, als die Jugendmannschaften des VfB. und von Herborn sich zum friedlichen Wettspiel auf dem Play tummelten. Bis zu dem Ligatreffen war die Zuschauerzahl trotz der gerade nicht freundlichen Witterung auf ca. 600 angestiegen, die gespannt dem Haupttreffen und zum Teil dem darnach stattgefundenen sehr interessanten Alters- Herrenspiel beiwohnten. Die Spiele: VfB. Liga Weglarer SV. Liga 2: 2( 0: 2). Das Jubiläumsspiel brachte ein verdientes Unentschieden den beiden Mannschaften, denn keiner der beiden konnte man ein Plus geben. Der Kampf wogte hin und her und ie Torchancen waren auf beien Seiten die gleichen. Wetzlar hatte seine Mannschaft bedeutend verjüngt, was nur zum Besten gelungen ist und erwies sich diese dadurch als eine wesentlich schnellere. Die Giegener machten einen ermüdeten Eindruck. Bevor der Schiri Kunze- Gießen das Ligaspiel anpfiff, überseichte für den Weglarer Sportverein Herr Barth den VfB.ern einen Freundschafts- Blumenstrauß mit Worten weiteren guten sportlichen Zusammenarbeitens, worauf Herr Overbeck den Gästen ein Bild als Andenken an dieses Jubiläumsspiel übergab. Dann gab der Schiri das Spiel frei und folgende Mannschaften hatten sich diesem gestellt: ViB.: Bingel; Kreß, Schneider II.; Bergner, Hausrath, Balser, Schneider 1., Lehrmund, Böttiger, Henrich, Hammes. W. SpB.: Petri; Benner I., Benner II.; Volfmar, Gunia, Nell; Hertstein, Bigi, Flick, Wünsch, Zimmermann. Die Mannschaften begannen systemlos und konnten sich nicht recht finden, ganz besonders die Playmannschaft. Nach Verlauf einer Viertelstunde brachte der Halbrechte Wünsch der Gäste seinen Verein in Führung, indem er aus einem entstandenen Gewühl vor dem Tore kurz entschlossen schoß. Dem Torhüter Bingel war es nicht möglich, diesen Ball zu sehen, da ihm die Aussicht völlig versperrt war. Jetzt versuchten die VfB.er den Ausgleich zu erreichen, ließen aber nach einigen Minuten wieder merklich nach. Ein Vorstoß der rechten Wetlarer Seite brachte den Ball zu dem einwandfrei abseitsstehenden Rechtsaußen( Hertstein), der im Alleingang dann das zweite Tor für Wetzlar in der 25. Minute erzielt. Bis zum Schluß der Halbzeit war ein gleichmäßig verteiltes Feldspiel, bei dem mur vereinzelte gefährliche Durchbrüche noch stattfanden, wobei sich aber dann die Torwächter bewährten. Nach dem Wechsel rafften sich die Gießener auf und drückten in einer feinen Manier, so daß in der 12. Minute der zweifen Hälfte der erste Erfolg für Gießen erreicht wurde. Jetzt wurde es lebhafter bei den Mannschaften. Wetzlar machte verweifelte Anstrengungen, um den Sieg besser zu befestigen. Doch Gießens Tormann klärt durch weiten Schuß und der Sturm jagt nach vorne. Ein kurzer Kampf mit der vorzüglichen W.Verteidigung und Böttiger jagt Nr. 2 für Gießen auf das Tor. Der Tormann kann ihn nur noch auf der Linie erwischen, muß aber sehen, daß er bereits schon innerhalb der Torgrenze war. Der Kampf wird jetzt offener und läßt an Spielfreudigkeit nach, so gehts dem Ende zu, bis der Abpfiff durch die Luft schrillt. Gießens Mannschaft hat recht schwache Stellen und sind Aenderungen angebracht, so ist Balser nicht auf dem passenden Platz. Auch Hausrath spielt als Mittelläufer zu nervös. Der Sturm spielt zu einseitig, vergiẞt in den geeignetsten Fällen die linke Seite. Die Läufer sind oft zu überhastig und auch die Verteidigung muß noch mehr Ruhe gewinnen. Der Tormann zeigte gutes Rönnen. Bei Wetzlar gefiel ganz besonders die Verteidigung. Die Gebrüder Brenner leisteten ganz hervorragendes, denn war die Situation gefährlich, so waren sie zur Stelle und klärten auf. Der Wetzlarer Tormann hatte viel Glück. Die Läufer konnten gefallen, während im Sturm noch das gegenseitige Verstehen zu wünschen übrig läßt. Was die Gesamt- Mannschaft anlangt, so muß sie vor allem dem hohen Fußball Valet sagen, dann wird auch das Gesamtspiel flüssiger werden. Der Schiedsrichter Kunze, der vom Platzverein war, und hierdurch einen sehr schweren Stand hatte, konnte sehr gut gefallen. BfB. A.-H. W. SpB. A.- 5. 1: 3. In einem ruhigen, echt kameradschaftlich ausklingenden Spiel, fonnte man die Alten Herren auf dem Rasen sehen, wie sie ihre alten Ligakniffe probierten, ohne sich weh zu tun natürlich und ohne dem anderen Schaden zuzufügen. Wenn sie auch nicht mit dem Tempo der Jüngeren Schritt halten können, so war dies Spiel doch noch besser, als manches Ligatreffen, denn es lag Jdealismus darinnen, der uns heute so sehr notwendig ist. VfB. 2. Herborn Liga?( 1: 2) Das Spiel stand nicht auf dem gewohnten Niveau und verlief sehr flau. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Herborn lebhafter und konnte den Kampf sehr überlegen gestalten. Auch nach dem Wechsel lag Herborn in Front und lief gegen Schluß sogar zur guten Form auf. Die Herborner Mannschaft wir in ihrem Aaufbau den Gießenern überlegen und verstanden sich die Leute auch besser. Nur der Tormann ließ manchmal seinen Mund spazieren gehen und wurde 10 Minuten vor Schluß sogar nach vom Platz verwiesen. Dagegen sah man in der VfB.- Mannschaft vor allem ein recht lustloses Spiel. Besonders fiel der Halbrechte, spätere Mittelläufer, Euler, durch sinnloses Spiel auf, dem das Ballnachlaufen, wenns auch nur drei Meter waren, absolut nicht zusagen wollte. Auch der rechte Läufer, Boger, dürfte seinem Können etwas mehr Ausdruck verleihen. Der Schiedsrichter konnte nicht immer gefallen. VfB. 1. Jugend - Herborn 1. Jgd. 5: 2. Die Herborner Jugend schien gewillt zu sein, ihre Fähigfeit als erste Jugend unter Beweis zu stellen. Sie lieferte den Gießenern ein durchaus ebenbürtiges Spiel und die VfB.er siegtten nur verdient so hoch durch ihre Schußfreudigkeit vor dem Tore. Was dem Zuschauer besonders Freude machte, war das ruhige und sehr faire Verhalten in dem recht lebhaften Spiel. Der Schiri war gut. - SpVgg. 1900 Gießen 1. Dillenburg 1. 4: 2. Schlechter Besuch, schlechtes Spiel und ein noch schlechterer Schiedsrichter waren die Merkmale. Man war längere Zeit im Zweifel, ob die 1900er gewinnen wollten. Einige Spieler versagten vollständig oder spielten lustlos, da der Schiedsrichter dem unschönen Spiel feinen Einhalt gebot. Einen Elfmeter für Gießen wertete der Schiedsrichter als Erfolg, der Ball hatte aber in Wirklichkeit die Torlinie nicht überschritten. Zu loben ist bei 1900 der Ersatz, der sehr eifrig spielte. Technisch war Dillenburg jederzeit unterlegen, bester Mann war der Torwächter, der recht schwierige Sachen hielt; zu tadeln ist das unfaire Spiel des rechten Verteidigers. SpVg. 1900 Gießen 3. Nanzenbach 1. 1: 1. Die Gäste stellten eine gut disziplinierte Mannschaft. VfR. Limburg 1. Jgd. 1900 Gießen 1. Jgd. 2: 1( 2: 1). Die Jugendmannschaften beider Vereine lieferten sich ein flottes Spiel, das im ganzen genommen, überlegenes Feldspiel der Hiesiigen zeigte. Der unentschlossene Sturm nutzte aber manche Torchancen nicht aus, und der Torwart der 1900er zeigte erst in der zweiten Halbzeit gute Leistungen. Die beiden Tore Olympisches Fußball- Turnier. Uruguay und Argentinien spielen 1: 1. Die Frage nach dem Gewinner des Olympischen FußballTurniers wird erst am Mittwochabend beantwortet werden önnen, denn im Endspiel am Sonntag trennten sich die Mannhaften von Uruguay und Argentinien nach 120 Minuten grandiofen Ringens mit einem Unentschieden von 1: 1. Es war ein wirklich großer Kampf, dem wieder über 40 000 Zuschauer beiwohnten, obwohl es bis kurz vor Beginn des Kampfes regnete. Leider trug aber die Mannschaft von Uruguay genau wie vor en auch heute einen Mißton in den Kampf. Sie spielte von der zweiten Halbzeit ab, als Argentinien deutlich überlegen wurde, recht unfair, traf aber diesmal auf einen Schiedsrichter( Mutters- Holland), der der Situation stärker gewachsen war. Nasazzi und Fernandez( beide Uruguay) mußten Verwarnungen einstecken und sich sagen lassen, daß sie bei der nächten Unsportlichkeit vom Platz gestellt würden. adit Argentinien hätte das Spiel gewinnen können, denn seine Mannschaft spielte nicht nur den besseren Fußball, sie hatte auch diarchweg mehr vom Spiel. Ihr faires und schönes Spiel trug der Mannschaft die Sympathien des Publikums ein. Leider wear der Sturm bei aller Kunst nicht durchschlagskräftig genug. Jm dieser Beziehung hatte der Angriff der Uruguayer ein Plus. Geanz ausgezeichnet waren auf beiden Seiten die Hintermannschaften. Der Kampf war erst sehr zerrissen. In der 20. Minute erzielte Petrone aus fast aussichtsloser Position das Führungstor. Argentinien blieb jetzt bis nach der Pause überlegen, konnte aber erst in der 7. Minute nach dem Wechsel durch einen scharfen Schuß von Tarasconi den Ausgleich erzwingen. Argentinien drängte unter der lebhaftesten Anteilnahme des Publitums weiter, erreichte aber nichts mehr. Gegen Schluß der Halbzeit lag Uruguay wieder im Angriff. Auch in der Verlängerung ereignete sich nichts mehr von Belang. Beide Hintermannschaften kämpften mit größter Aufopferung und wußten alle noch so fein angelegten Angriffe zu scheitern zu bringen. Italien schlägt Aegypten 11: 3( 6: 2). Das Endspiel um den dritten Plaz des Olympischen Fußball- Turniers hatte in Amsterdam ein nur geringes Interesse gefunden. Daran trug allerdings auch die Witterung schuld. Bis kurz vor Beginn des Spieles regnete es heftig. Darunter litt nicht nur der Besuch, sondern auch das Spielfeld. Die Spieler hatten auf dem nassen Boden kaum Halt, sie lagen fast mehr, als sie standen. Die 10 000 Zuschauer wurden auch sonst enttäuscht, denn Aegyptens ersahgeschwächte Mannschaft war nicht in der Lage, der guten, kampfkräftigen Mannschaft Jtaliens den erwarteten Widerstand zu leisten. Italien hat den dritten Platz des Turniers verdient errungen. Nr. 48. waren zu halten. Der beste Mann der Limburger war der Mittelläufer. BfB.-K. Marburg 4. Jgd. 1900 Schüler 2: 3. Die Schülermannschaft der 1900er konnte in Marburg gegen die spielstarke 4. Jugend nach sehr guter Leistung einen schönen 3: 2- Sieg erringen. VfR. Limburg A.- 5. SpVg. 1900 Gießen A.-H. 0: 3. Was die A.- H.'s doch noch spielen können, zeigte man in Limburg, wo die ehemaligen„ Liga"-Kanonen sich so recht wieder im Element befanden. - VfR. Butzbach Liga Kiders Offenbach 2. 1: 3( 1: 0). Sportfest in Großen- Bused am 10. Juni 1928. In der A- Klasse errang SpV. 1920 Heuchelheim den Pokal, in der B- Klasse BC. 20 Gießen. Beim 100- m- Lauf gingen 3 Läufer in 12 Sek. zu gleicher Zeit durchs Ziel. Durch Los erhielt Otto Kreuder, Grünberg, den 1., Karl Erb- Daubringen den 2. und Fritz Stöckel- Grünberg den 3. Preis. 1. Preis A- Klasse Großer Pokal und Diplom, 2. Preis Diplom, 1. Preis B- Klasse Kleiner Pokal und Diplom, 2. Preis Diplom, 1. Preis 100- m- Lauf Becher und Diplom, 2. Preis Diplom, 1. Preis 4 mal 100- m- Lauf Becher und Diplom, 2. Preis Diplom. Die Veranstaltung selbst war gut organisiert und verlief alles zur größten Zufriedenheit der Beteiligten. Die Fußballspiele dauerten ununterbrochen von 9% bis 4½ Uhr. Alle Spiele bis auf eins mußten mit Verlängerung durchgeführt wer den. Ein Zeichen, daß um die Preise gekämpft wurde. Pokale und Becher waren wertvolle Stücke und lohnte es sich wirklich, darum zu kämpfen. Um 4 Uhr war ein Festzug, daran anschlie= ßend gemütliche Unterhaltung mit Tanz. - Spiele in der B- Klasse: Vorrunde: BC. 20 Gießen Daubringen 1: 0; Grünberg gegen Lollar 2: 0; Nieder- Weisel zog Freilos. Zwischenrunde: Niederweisel Grünberg 1: 0; BC. 20 Gießen Freilos. Endspiel: BC. 20 Gießen längerung. Niederweisel 2: 1( nach Ver= Spiele in der A- Klasse: Heuchelheim Ettingshausen 2: 0; Daubringen Freilos. Endspiel: Heuchelheim Daubringen 4: 1. Fußballsperre und Deutsche Meisterschaft. Jm Spieljahr 1926-27 wurde die Vorrunde der Deutschen Meisterschaft bereits am 8. Mai 1927 ausgetragen; die beiden Zwischenrunden folgten am 22. und 29. Mai; das Endspiel fand am 12. Juni statt. Jm Spieljahr 1927-28 sollten die Teilnehmer von den Verbänden bis zum 8. April 1928 gemeldet sein, weil die Vorrunde auf den 22. April vorgesehen war; den früheren Termin hatt der DFB. mit Rücksicht auf die Olympischen Spiele in Amsterdam gewählt: man wollte vorher wenigstens die Vorrunde, vielleicht auch noch eine Zwischenrunde unter Dach bringen. Aber diese Absicht scheiterte an der Rückständigkeit der Meisterschaftsspiele in allen sieben Verbänden. Der Westdeutsche Spielverband, der uns am meisten interessiert, hat bis heute noch nicht den Tabellendritten der Bezirksmeisterrunde ermitteln und dadurch auch noch nicht den dritten Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaftsrunde feststellen und melden können. Nun ist aber schon für den Bereich des WSV. die Fußballsperrzeit bekannt gegeben worden: sie beginnt mit dem 18. Juni und endigt mit dem 3. August. Am Sonntag, den 17. Juni können die Vereine also das Spieljahr 1927-28 noch mit einem Spiel beschließen und am Samstag, den 4. August das Spieljahr 1928-29 schon wieder mit seinem Spiel eröffnen, so daß also nur an sechs Sonntagen nicht gespielt werden darf. Ganz ohne Fußball wird allerdings diese Frist nicht verlaufen: Der DFB. beabsichtigt, wenigstens noch die Vorrunde der Deutschen Meisterschaft im alten Spieljahr zu erledigen und hat dafür den 1. Juli ausersehen. Das Olympische Fußballturnier klingt nach den bisherigen Terminansehungen am 10. Juni aus; demnach bleiben dem WSV. noch der 17. und der 24. zur Feststellung seines dritten Vertreters. Wie verlautet, ist das rückständige Spiel Schalke 04 Schwarz- Weiß Barmen auch schon auf den 17. Juni angesetzt. Gewinnt Schalte, so hat es damit den dritten Platz der Tabelle und kann am 24. das Entscheidungsspiel gegen Schwarz- Weiß- Essen, den Meister der Trostrunde, austragen. Verliert aber Schalke, dann müssen erst noch Kurhessen Kassel und Borussia Rheine um den dritten Tabellenplatz kämpfen; und wenn Schalte unentschieden spielen sollte, gesellt es sich als Dritter noch zu den beiden genannten Vereinen in dem Kampf um den dritten Platz. Dadurch würde sich das Entscheidungsspiel zwischen dem Sieger aus dieser doppelten, bezw. dreifachen Konkurrenz und Schwarz- Weiß Essen natürlich derart hinausziehen, daß am 1. Juli der dritte westdeutsche Teilnehmer noch nicht feststände, es sei denn, daß kurzer= hand ein Verein dafür nominiert wird( was aber wohl die andern zwei bezw. drei Konkurrenten nicht ohne weiteres zulassen) oder daß für die Austragung der Ermittelungsspiele auch Wochentage herangezogen werden( was für die Beteiligten eine vermehrte Anstrengung bedeutet, ganz abgesehen von der Frage, ob sie in der Woche ihre Spieler überhaupt in der nötigen Ausstellung zusammen bekommen.) Für die Kasseler Kurhessen, den Vertretern von Hessen Hannover, wäre es natürlich am vorteilhaftesten, wenn Schalke verlieren oder unentschieden spielen würde; dann kämen sie noch einmal mit Borussia Rheine zusammen. Vor der Abreise der deutschen Fußball- Expedition aus Amsterdam am 5. Juni hielten Vorstand und Spielausschuß des DFB. eine Sigung ab, um über verschiedene Angelegenheiten zu beraten. Dabei wurde u. a. beschlossen, daß die Vorrunde der Deutschen Meisterschaft endgültig am 8. Juli ausgetragen werden soll, während die beiden Zwischenrunden und das Endspiel erst zu Beginn des neuen Spieljahres 1928-29 folgen. Es Mittwoch, den 13. Juni 1928. ist also den Verbänden Gelegenheit geboten, bis zum 8. Juli die bisher noch nicht ermittelten Vertreter festzustellen und zu melden. Als Austragungsorte und Gegner sind bestimmt worden: Bayern München, - In Köln: VpVg. Köln- Sülz In Duisburg: Preußen Krefeld Tennis- Bor. Berlin, In Hamburg: H. S. V. Dritter Vertreter von Westdeutschland( FC. 04 Schalke, Kurhessen Kassel, Borus= sia Rheine oder Schwarz- Weiß Essen), In Frankfurt a. M.: Eintracht Frankfurt-DSC. Dresden. In Halle: Wacker Halle Dritter Vertreter von Süddeutschland( FSV. Frankfurt oder Wacker München). In Berlin: Hertha Berlin Sportfreunde Breslau. In Breslau: SC. 08 Breslau VfB. Könisberg. In Stettin: Preußen Stettin Holstein Kiel. - ,, Gießener Zeitung" Eine Betrachtung zu der Tragödie am 3. Juni 1928 in Amsterdam. Nachdem sich die allgemeine Aufregung über den Verlauf des Spieles Deutschland Uruguay einigermaßen gelegt und man an der Hand der verschiedenen Berichte aus der Feder von Augenzeugen ein getreues Abbild der Vorkommnisse gewonnen hat, ist man dazu übergegangen, tiefgründige Betrachtungen darüber anzustellen, wie für die Zukunft die Wiederholung solcher Fälle vermieden werden könnte. Ich sage ausdrücklich ,, könnte", denn alle noch so weisen und strengen Maßnahmen werden doch nicht imstande sein, die Sicherheit eines unbedingten Erfolges zu verbürgen. Man darf nämlich nicht vergessen, daß das Fußballspiel ein Kampfspiel ist und daß bei jedem Kampfspiel, mag man noch so sehr durch Gesetze, Regeln oder senstige Erlasse auf eine ritterliche Durchführung hinarbeiten, Unregelmäßigkeiten und Entgleisungen vorkommen; das liegt in der Natur, im Charakter, im Temperament der Kämpfer be= gründet.( Um Irrtümern vorzubeugen, sei betont, daß der Be= griff„ Kampf" natürlich nur mit dem Begriff„ Wettkampf" identisch ist.) Man sehe sich Rugby, Handball, Hockey, Rudern, Schwimmen, Ringen, Bogen usw. an; überall fällt mal der eine oder andere Teilnehmer aus der Rolle und vergeht sich gegen die geschriebenen und ungeschriebenen Sportgesetze in mehr oder minder auffälliger und grober Weise. Nur bringt es der ganze Aufbau eines Fußballspieles mit sich, daß gerade bei diesem Sportzweig die genannten Vergehen häufiger zutage treten als anderswo, besonders deshalb, weil sich das Spiel hauptsächlich auf Beinarbeit, d. i. auf dem Treten nach dem Ball, aufbaut und daneben das Körpergewicht zur Abwehr in die Wagschale geworfen werden darf. Innerhalb des ganzen ,, Wettkampfes" wird es daher immer zu persönlichen„ Zweikämpfen" tommen, d. h. zu Zusammentreffen zweier Gegner, die um den Besitz des Balles im wahrsten Sinne des Wortes Von den westdeutschen Vertretern muß also der dritte auf fremdem Platz und gleich gegen den spielstarken Hamburger Sportverein antreten; da werden so leicht keine großen Lorbeeren zu ernten sein, vielmehr heißt es, sich ganz gewaltig ins Zeug legen, wenn ein immerhin ehrenvolles Resultat herausgeholt werden soll; trotzdem darf die Flinte nicht vorzeitig ins Korn geworfen werden, denn der H. S. V. ist auch nicht unüberwindlich, und wenn der Westdeutsche einen guten Tag hat, tann es vielleicht klappen, daß er sich das Recht zur Teilnahme an der Zwischenrunde erwirbt. In ihrer engeren Heimat empfängt die Spielog. Köln- Sülz, der westdeutsche Meister, ihren Gegner; hat sie also einesteils den Vorteil des eigenen Plazes und Publikums auf ihrer Seite, so hat sie dafür aber auch den süddeutschen Meister, Bayern München, sich gegenüberstehen; die Sülzer haben in der letzten Zeit ganz verschiedene Resultate erzielt, so daß man nicht weiß, woran man mit ihnen ist; also heißt es abwarten. Am 2. Juni konnte Köln- Sülz die ,, Bayern" in München mit 4: 2( 1: 1) schlagen, nachdem es gegen Wor- ,, kämpfen". Solange dieser Kampf mit den erlaubten Mitteln matia Worms mit 1: 7 verloren und gegen VfR. Heilbronn mit 1: 0 gesiegt hatte, doch soll in der Verteidigung Schröder vom VfR. Köln unter falschem Namen in München mitgewirkt haben, ein Verfahren, das, wenn es Tatsache ist, bis zum 8. Juli wohl noch unangenehme Folgen für den Verein und den Spieler haben dürfte. Auch der zweite Vertreter des WSV., die Krefelder Preußen, erwarten in der Heimat ihren Gegner aus Berlin; Tennis- Borussia scheint nicht in solcher Form zu sein, daß die Krefelder nicht Herr über sie werden könnten; erst am 3. Juni hat sie gegen SV. Spandau mit 1: 3 verloren, u.iter Zugrundelegung der verschiedenen Faktoren, die zu Gunsten von Krefeld und zu Ungunsten von Berlin sprechen, kann man also hier mit einem Erfolg der Westdeutschen rechnen. - Kostenlose ausgetragen wird, ist nichts dagegen zu sagen; im Gegenteil verleihen solche Zweikämpfe dem Spiel sogar erst den richtigen Reiz und bilden den Hauptteil des Spieles. Sobald aber einer der Kämpfer regelwidrig vorgeht, um sich in den Besitz des Balles zu setzen, oder sich unerlaubter Tricks bedient, die darauf hinauslaufen, den Gegner momentan wehrlos zu machen oder vielleicht sogar längere Zeit oder dauernd außer Gefecht zu setzen, ist natürlich von einer ritterlichen Kampfesweise nicht mehr die Rede und verliert das Spiel den Charakter eines ehrlichen Wettkampfes. Solche Trids haben 3. B. Spieler von Uruguay gegen die Deutschen angewandt: sie traten ihnen im Vorbeilaufen wider die Knöchel, sie liefen neben ihnen her und stellten ihnen im geeigneten Moment den Fuß auf den Fuß, sie 12 Jassen Kaffee verschiedener Bohnensorten wurden geprüft. Die eine Hälfte war mit einer Zutat von„ We bers Carlsbader" bereitet. Der Fachmann war nicht in der Lage, sie herauszufin den. So einfach und unauffällig gleicht sich Weber's Carlsbader" jeder GeschmacksNuance der Kaffeebohne an. 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Überall echältlich Auf Wunsch Bezugsquellennachweis durch: esch. 1 Nr. 48.. famen hinter ihnen her und traten ihnen ebenso auf den Absatz usw. Und darin hatten sie wie schon die Argentinier vorausgesagt hatten! eine solche Uebung und Gewandtheit, daß der Schiedsrichter diese Schliche nicht bemerkte und das Publi fum sie erst recht aus der Entfernung nicht leicht bemerken tonnte. Auch sonst waren die Südamerikaner bei ihren„ Bedipulationen" nicht gerade zart und wählerisch; davon wiesen die Körper der deutschen Spieler nachher die deutlichsten Spuren auf. Durch eine solche Behandlung wurden die deutschen Spieler natürlich benachteiligt und auch gereizt, besonders diejenigen, auf die man es in erster Linie abgesehen hatte. Und daraus erklärt es sich denn auch, daß einzelne, als sie sahen, daß sie vom Schiedsrichter keinen Schutz und kein Recht zu erwarten hatten, sich soweit vergaßen und persönlich Vergeltung übten. Es ist festgestellt, daß die Deutschen nicht mit den Regelwidrigkeiten angefangen haben, sondern daß die Gegner, als sie merkten, daß die deutsche Elf in guter Form war, systematisch darauf ausgingen, durch versteckte unfaire Tricks die Deutschen zu schwächen und zu Regelwidrigkeiten zu reizen; und das haben sie erreicht. Die Deutschen gingen in die Falle und lie= ßen sich zu Exzessen hinreißen; da hatten die Uruguayer gewonnenes Spiel; sie stellten sich als die Märtyrer hin und setzten beim Schiedsrichter durch, daß vor allem Kalb vom Plaze mußte; Norddeutsche WollKämmerei Kammgarnspinnerei, Kontor Frankfurt a. M. Taunusstr. 13/ Tel.Römer 1175 nachher bei Hofmann- Meerane dasselbe Manöver. Es ist menschlich leicht zu erklären, daß beim Fußballspiel Entgleisungen vorkommen; dabei sprechen, wie schon eingangs gesagt, Charakter und Temperament der Spieler mit. Die Entgleisungen der beiden Deutschen in Amsterdam fallen schwer ins Gewicht, namentlich in Anbetracht der Bedeutung und Größe der Veranstaltung, und wenn man auch mit Rücksicht auf die herausfordernde Spielweise der Gegner und das Versagen des Schiedsrichters vor dem auch schon vorher gewarnt worden war!- mildernde Umstände walten lassen will, so ist das Vergehen der beiden doch immer verwerflich; verwerflich deswegen, weil ihnen die Selbstbeherrschung fehlte und dies ein Defizit in der sportlichen Einstellung und Erziehung ist. Die beiden Spieler haben dieses Manto auch schon früher bekundet, und der DFB. hatte nicht Unrecht, als er Zweifel hegte, ob er sie in Amsterdam aufstellen sollte. Das Debut gegen die Schweiz wird ihn dann doch wohl zu dem Entschluß gebracht haben, den einmal beschrittenen Weg fortzusetzen. Der zweite Versuch schlug aber fehl und der deutsche Fußballsport erlitt eine Einbuße an Ansehen und Wertung. Das ist eine Lehre für die Zukunft. Der DFB. wird sicher für seine Länderwettkämpfe keine Spieler mehr heranziehen, die ihm in Bezug auf ihre sportliche Einstellung nicht die Gewähr für allerbestes Abschneiden bieten. Häßlicher Zahnbelag Übler Mundgeruch beseitigt. ( Ein Urteil von Bielen): Ich fühle mich veranlaßt, Ihnen heute vollkommen freiwillig und unaufgefordert ein Dantschreiben zu übersenden. Nachdem ich einmal aufgehört hatte, Chlorodont zu ge brauchen versuchte ich in Reihenfolge Ich kaufte nun vor kurzem wieder Chlorodont und beobachtete folgendes: Meine Zähne haben schon nach fürzerer Zeit wieder den gelblichen Schein verloren, sind wieder blendend weiß und blant. Außerdem ist die frühere Glätte wieder zum Vorschein gelommen. Der eigenartige Geschmack des Chlorodont" übt außerdem eine erfrischende, im Sommer besonders wohltuende Wirkung aus. Ich werde nach den wirklich gemachten Erfahrungen ab jetzt nur noch., Chlorodont" benutzen und meine Devise wird stets lauten, für mich und jeden zur Empfehlung: Kauf Chlorodont Dir heute ein, Dann ist Dein 3ahnt stets blendend rein. Berlin- Schöneberg D. D. ( Originalbrief bei unserem Notar hinterlegt.) Nr. 5 Ueberzeugen Sie sich zuerst durch Kauf einer Tube zu 60 Pfg., große Tube 1 Mt. ChlorodontZahnbürsten 1.25 M., für Kinder 70 Pfg. ChlorodontMundwasser Flasche 1.25 Mt. 3u haben in allen Chlorodont- Verkaufsstellen. Man verlangenurecht Bubikopf- Schneiden Chlorodont und weise jeden Ersaz dafür zurück. ( vollendete Ausführung) sowie Manikure und Vibrationsmassage Bernhard Dosch Berücksichtigt unsere Inserenten Damen- u. Herren- Friseurgeschäft Fahren Sie ein PRESTO Rad, es ist beste Qualität zu billigstem Preis! Unübertroffen leicht. Lauf schnittiger Bau, elegante Ausstattung ( auch in geschmackvoller bunter Emaillierung) und gediegenste Ausführung Günstige Zahlungsbedingungen! 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