Nr. 97 Deirat! mte, Lehrer, r häfts- u.Staufleu dwerk.( auch fuchen durch mit nde Damen, aut e Vermögen v -50 Jayren. .Edelmann, nkfurt a. Main Rottleallee 60, egründet 1907. Belle u. Holzmatratz., Kinderbe elong, Schlafzim ig a Priv Kat. 1581 belfabrik Suhl,( Thiring Schill chreiben Sie nter A.K. 142 an ilin a. D. Jente Bauer. Hamburg 3 fee- Vertretung iederlage Berta Selbstverb auch br Kaffee- Röften hrens, Hamburg 3 ertreter h. in Bäckereie onditoreien gui ef. für Spezial el von Herste sfirma gesucht. rten unter G. 3 34 an die Erped er! n Nr. 83 RIECK er ch werbe, erufe, le etc. SSEN Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. - Politische Tagesschau. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postschedlonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 12. Dezember 1928 wurde. Zwei Aerzte blieben bis gegen Mitternacht in dem Palast und einer blieb die ganze Nacht dort. Die einzige Hoffnung gründet sich noch darauf, daß die Aerzte in ihrem Beernster ansehen, als sie wirklich ist und daß die Ausdehnung der Entzündung nur vorübergehender Natur ist. Reichspräsident von Hindenburg empfing am Dienstag streben, nicht zu optimistisch zu sein, die Lage vielleicht etwas den Reichstanzler zum Vortrag. Der Gesetzentwurf zur Ausführung der Empfehlungen der Weltwirtschaftskonferenz ist dem Reichstag zur Beschlußfassung zugegangen. Es handelt sich um die Ratifikation des Genser Abkommen zur Abschaffung der Ein- und Ausfuhrgeseze. Ins= gesamt wurden 134 Zollpositionen gestrichen bezw. ermäßigt. ER- FABRIK R OF .Eine Unterbrechung der deutsch- russischen Wirtschaftsverhandlungen wird während der Weihnachtstage eintreten. Die Berhandlungen werden Anfang Januar wieder aufgenommen werden und zwar unbestimmt wo. AG Im Zusammenhang mit mehreren Fällen der legten Zeit wird die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei im Reichstag, dem Vorbild der Wirtschaftspartei folgend, eine Interpellation einbringen, die sich mit dem Unfug der poli: tischen Umzüge beschäftigt. Der neugewählte österreichische Bundeskanzler Mitlas hat gestern die Amtsgeschäfte übernommen. Die spanische Regierung hat die Verlegung der Rats: tagung nach Lugano zum Anlaß genommen, um ihre schon früher gemachte Einladung an den Völkerbundsrat, einmal in Madrid zu tagen, zu wiederholen. Aus Straßburg wird berichtet, daß dort eine Sigung des provisorischen Ausschusses zur Gründung der neuen Katholischen Partei stattgefunden hat, die von dem aus der republika: nischen Volksverteidigung ausgetretenen Abgeordneten Weyd: mann vorbereitet wird. Der neugewählte Präsident der Vereinigten Staaten, Herbert Hoover, ist auf seiner Südamerikareise in der Hauptstadt von Chile eingetroffen und wurde von der Regierung, sowie der Bevölkerung auf das herzlichste begrüßt. Aman Ullah hat ein Waffenstillstandsangebot der AufHändigen abgelehnt. Wenige Hoffnungen in Lugano. Berlin. Die politische Lage der augenblicklichen Rats= tagung wird in hiesigen politischen Kreisen außerordentlich pessimistisch beurteilt. Dazu kommen Mitteilungen über die Rede des englischen Lordkanzlers über den englischen Rechts= standpunkt. Man nimmt an, daß die von Chamberlain vor einiger Zeit abgegebene Erklärung in engem Zusammenhang mit diesen Ausführungen steht. Man hat anscheinend in London die Absicht, während der deutsche Reichsaußenminister mit Chamberlain verhandelt, diesem Minister den Rücken zu stärken. Zu den Besprechungen Dr. Stresemanns mit Briand und Chamberlain wird von unterrichteter deutscher Seite mitgeteilt, daß sensationelle Ergebnisse aus diesen Besprechungen nicht zu er= warten seien. Gevering fährt nochmals nach Düsseldorf. Hessischer Landtag. Darmstadt. Der hessische Landtag setzte Dienstag seine Beratungen mit der zweiten Lesung der Sondergebäudesteuer fort, wobei ein Zentrumsantrag, die Wohnungen der Geistlichen und Kirchendiener steuerfrei zu lassen, abgelehnt wurde. Auch der Landbundantrag auf Freilassung aller Gebäude im Werte unter 4000 Mark fand Ablehnung, was dem Landbund Veranlassung gab, das ganze Gesetz abzulehnen. Es fand daher Annahme entsprechend der Regierungsvorlage nur mit den Regierungsparteien. Ein Antrag des Landbundes, auf die Reichsregierung einzuwirken, daß das Reich den Rentenbankzins als steuerliche Vorbelastung der Landwirtschaft auf die Reichstasse übernehme, entfesselte eine stundenlange landwirtschaftliche Debatte. Die Landbundredner Glaser und Leuchtgens forderten höhere Zölle, bezw. sogar die drafonische Maßnahme eines Einfuhrverbotes. Der Reichsinnenminister Severing begibt sich, wie aus Berlin gemeldet wird, heute früh noch einmal in das Arbeitsgebiet nach Nordwest, um zunächst mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern gesondert und dann gemeinsam über die Grundlagen seines Schiedsspruches zu verhandeln. Er wird kaum vor Ende dieser Woche nach Berlin zurückkehren. Ein Datum für die Fällung des Schiedsspruches steht noch nicht fest. Die Koalitionsverhandlungen erst im Januar. Es Mit Recht weist demgegenüber Minister Korell darauf hin, daß die Erfahrung gelehrt hat, daß hohe Zölle allein kein wirksames Hilfsmittel für die Landwirtschaft mehr sind. Wenn in Kanada eine Rekordernte zu verzeichnen ist, können wir eine Ueberschwemmung Deutschlands mit kanadischem Weizen kaum verhindern. Der geringe Kartoffelpreis in unserer Gegend ist durch die glänzende Kartoffelernte im Norden und Osten Deutschlands verursacht, die zurzeit eine billigere Belieferung als mit einheimischer Ware ermöglicht. Befürchtungen, daß der deutsch- polnische Handelsvertrag Nachteile für die Landwirtschaft bringen könne, teilt der Minister nicht. Am Mittwoch sollen wieder interfraktionelle Besprechungen über die Koalitionsfrage stattfinden, nachdem der erste Ver= such, eine solche Konferenz abzuhalten, wegen der Verschärfung des Eisenkonflikts vor vierzehn Tagen gescheitert war. fann sich jetzt nur darum handeln, daß man formell die Pause bis zum Januar überbrückt. Denn der Reichstag ist nur noch diese Woche versammelt, und es wird von allen Beteiligten für ganz unmöglich gehalten, in diesen wenigen Tagen materiell in der Koalitionsfrage vorwärts zu kommen, dies um so weniger, als Dr. Stresemann während der ganzen Woche in Lugano weilt. Die eigentlichen Verhandlungen werden erst im Januar aufgenommen werden. Das Befinden des englischen Königs hoffnungslos? Nach weiteren langen Reden der Redner der verschiedensten Parteien wird der Antrag des Landbundes einstimmig ange= nommen. ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plak vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Volltlischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 98 Kundgebung des Reichsverbandes des deutschen Handwerks. Schluß. Die Errichtung einer zentralen Reichsschiedsstelle, die auf Antrag einer der Parteien oder der Reichsregierung tätig wird, erscheint als notwendig. Mit dem übrigen Unternehmertum ist das Handwerk grundsätzlich der Auffassung, daß eine Zwangs= bewirtschaftung der Löhne im feitherigen Stile, ohne jede Rücksicht auf Konjunktur- und Wirtschaftsertrag, auf die Dauer für die deutsche Wirtschaft unerträglich ist. Zum Schlusse richtete Generalsekretär Hermann an die Vertreter der Parteien noch die dringende Bitte, Bestrebungen, die darauf abzielen, das selbständige Gewerbe in die Zwangsversicherung für Krankheit und Invalidität einzubeziehen, energisch zu bekämpfen und abzulehnen, da das selbständige Handwerk sich hierfür eigene Versicherungseinrichtungen geschaf= fen habe. Minister Korell über den Einheitsstaat. Hessen soll keine Vorstadt von Frankfurt werden. Bei einer demokratischen Feier in Oppenheim sprach am Sonntag der Minister für Arbeit und Wirtschaft, Korell. Zur Frage des Einheitsstaates bemerkte er u. a.: Wir wollen den Dorf- und Stadtgemeinden neue Aufgaben geben und sie an dem interessieren, was im Reich vorgeht und wir wollen den Einheitsstaat. Wenn Minister Kirnberger gegen den Einheitsstaat ist, so ist das aus seiner ganzen föderalistischen Einstellung heraus zu verstehen. Wenn Staatspräsident Adelung und Minister Leuschner etwas langsamer in der Frage des Einheitsstaates vorgehen, so hat das teine schlechten Gründe. Sie und ich wollen verhindern, daß Hessen eine Vorstadt von Frankfurt wird. Unser ganzes Kabinett will ein bewußtes und betontes Hessentum. Ich bin gegen die Verreichlichung der Justiz eingetreten und das hat einen Sturm gegeben. Wenn ich in der betreffenden Versammlung nicht sagen konnte, warum ich die Verreichlichung ablehnte, so kann ich es heute sagen: Das Reich war vor einigen Monaten bereit, unsere hessische Justiz zu übernehmen und uns dafür größere Zuschüsse für unseren Etat zu geben. Das wollen wir aber nicht, denn wir haben ein Recht auf diese Zuschüsse auf Grund der Besatzungslasten, und wir wollen, daß Reich und Reichstag dieser unser Recht anerkennen. Wir Demokraten und das hessische Kabinett sind für die Verreichlichung der Justiz, aber nur dann, wenn die ge= samte Justiz auf das Reich übergeht und nicht nur die der Länder, die gerade finanziell schlecht stehen.( Keiner will der Erste sein! D. Red.) London. Der Zustand des Königs wird jetzt in vielen Kreisen als hoffnungslos angesehen. Es geht aus dem letzten Bulletin mit einigen anderen Mitteilungen aus dem Palast deutlich hervor, daß, während die Aerzte gehofft hatten, die Entzündungen der Lunge und des Brustfelles unter Kontrolle zu haben, die Entzündung des Brustfells seit gestern wieder weiter um sich greift. Die Aerzte erklären, daß das Entzündungsgift sich auf das ganze System ausdehne, was natürlich eine neue Belastung des Herzens hervorrufen muß, obwohl ge stern abend noch keine Zunahme des Fiebers konstatiert Auftakt zur 6. Novelle. Die Stellung des Handwerks zu den steuerpolitischen Fragen der Gegenwart behandelte unter dem Gesichtspunkt ihrer wirtschaftspolitischen Auswirkung sodann Syndikus Scherer= Dortmund. Einleitend wies Redner darauf hin, daß die Privatwirtschaft sich des Eindrucks nicht erwehren könne, als ob das Reich, Länder und Gemeinden in der Steuerpolitik ein ausgezeichnetes Mittel auf dem Wege zu wirtschafts- und so= zialpolitischen Zielen erblicken würden. Unter Bezugnahme auf die Einkommensteuernovelle vom 23. Juli ds. Js., die als verfehlt bezeichnet werden müsse, sei zu verlangen, daß die den Lohnsteuerpflichtigen durch die Einkommensteuernovelle zuteil gewordene Steuersenkung auch den einkommensteuerpflichtigen Gewerbetreibenden baldmöglichst zuerkannt werde. Die zum Ausgleich vorgesehene Nacherhebung der Vermögensteuer in Höhe von 40 Millionen Rmf. vertrage sich nicht mit dem Inhalt der Regierungserklärung vom 3. Juli ds. Js., wonach die Kapitalbildung gefördert werden solle. Nach den kürzlichen Ausführungen des Reichsfinanzministers Dr. Hilferding solle zur Deckung des zu erwartenden Defizits von 600 Millionen Rmt. Besitz und Verbrauch herangezogen werden. Dabei werde die beabsichtigte Besteuerung des Gattenerbes die heute schon bestehenden Schwierigkeiten bei Erbauseinandersetzungen nur noch vergrößern. Auch die Erhebung der sogenannten periodischen Grunderwerbsteuer könne keine Zustimmung finden. Die Möglichkeit einer Heraufsetzung der ehedem abgebauten Umsatzsteuer müsse als außerordentlich gering angesehen werden. Durch die nicht immer zu vermeidenden Kompromisse werde die Auswirkung der in Aussicht genommenen Steuererhöhung und Neubesteuerung noch erheblich abgeschwächt. Der neue Reichstag ist nach längerer Pause wieder zusammengetreten, um seine Winterarbeit zu beginnen. Die gleichfalls neue Regierung hat sich trotz der Panzerkreuzerkämpfe ge= halten. Uns interessiert nun vor allem die kommende sozialpolitische Arbeit dieser beiden wichtigsten Faktoren der Gesetzge= bung. Die treibenden Kräfte für die Versorgungsgesetzgebung, d. h. die Spitzenverbände der Kb. und Kh. machen die ersten Vorstöße, um möglichst bald zu einer befriedigenden sechsten Novelle zum Reichsversorgungsgesetz zu gelangen. Dieser Vorstoß der Verbände geschieht diesmal nicht, wie bisher, in geschlossener Front, sondern in Einzelangriffen der verschiedenen Organisationen, die allerdings in der gleichen Richtung und auf dasselbe Ziel hin geführt werden. Da sie auch gleichzeitig erfolgen, so ist zu hofsen, daß trotz einer nicht abzuleugnenden Verzettelung der Kräfte die Vorstöße nicht ohne Erfolg bleiben. Unser Wunsch bezüglich der Weiterentwicklung der Dinge geht dahin, daß letzten Endes doch der altbewährte strategische Grundsatz zur Anwendung tommt: Getrennt marschieren vereint schlagen. Eine gewisse Gefahr liegt sicherlich darin, daß die einzelnen Spizenverbände sich dazu verleiten lassen, bezüglich des Umfanges der Forderun gen wieder ein Wettrennen zu veranstalten, wie wir es früher schon erlebt haben, in den letzten Jahren jedoch durch verſtändiges Zusammenarbeiten vermeiden konnten. Wir haben dieses Wettrennen früher mißbilligt und werden dies auch jetzt tun, da es wohl zumeist zu Agitations- und Propagandazweden erfolgt. Von großer Bedeutung sei die Reform der bisher den Ländern überlassenen Real- einschl. Hauszinssteuergesetzgebung, wobei sich die Bedeutung der Reform des Realsteuerrechtes aus ihrem Zusammenhang mit dem Finanzausgleich ergebe. Für letteren habe die beabsichtig Neuregelung von dem Grundsatz auszugehen, die finanziellen Lebensnotwendigkeiten der öffentlichen Körperschaften mit der steuerlichen Leistungsfähigkeit der Bevölkerung in Einklang zu bringen. Eine Stärkung der Selbstverantwortung der Länder und Gemeinden werde noch dadurch erreicht werden können, daß diesen das Recht der selb= ständigen Anteilfestsegung an der entsprechend abzuändernden Reichseinkommens- und Körperschaftssteuer gegeben wird. Ebenso müsse die Möglichkeit fester Relationen zwischen Realsteuer- und Einkommensteuerumlage ernstlich geprüft werden. Der Steuervereinheitlichung könne das Handwerk nur unter der Voraussetzung zustimmen, daß das Gesetz zu einer Senkung der Realsteuern führe und nicht etwa zu einer Verschiebung der Realsteuerlasten zuungunsten des Handwerks. Gegenüber den vom Reichsrat kürzlich vorgenommenen Aenderungen des Entwurfs müsse das Handwerk gerade aus diesen Gründen schwerste Bedenken zum Ausdrud bringen. Von den Bestrebungen, den Objektcharakter der Realsteuern zu ändern, rücke das Handwerk ab. Das Handwerk wünscht eine grundlegende Aenderung des Lastenverhältnisses in der Gewerbesteuer mit der Maßgabe, daß durch den Ertrag höchstens 50 Prozent des Gesamtaustommens aufgebracht werden darf. Hinsichtlich der Gebäudeentschuldungssteuer sei ein allmähliches Absenten der Steuerbelastung mit dem Ziele möglichst baldiger Beseitigung zu erstreben. Auch die Anhörungspflicht der amtlichen Berufsvertretungen der Wirtschaft müsse reichsgesehlich festgelegt werden. Redner folgerte noch aus eingehenden Darlegungen, daß eine Steuer, die den Grundsatz der Gleichmäßigkeit nur dann zu genügen glaubt, wenn sie diese auf den steuerbaren Reinertrag abstellt, also mit staffeln will, ungleichmäßig und objektiv ungerecht wirken müsse, weil sie den Großbetrieb gegenüber dem Kleinbetrieb steuerlich bevorzugt. So fämpfe das Handwerk letzten Endes auf steuerlichem Gebiet um seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Großwirtschaft. Jm weiteren Verlauf des Abends ergriff der Vorsitzende des Reichsverbandes des deutschen Handwerks, Derlien= Hannover, nochmals das Wort zur Frage des Vergebungswesens. Er betonte, daß nur die reichsgesetzliche Einführung der Verdingungsordnung für Bauleistungen den gerügten Mißständen abhelfen könne. Nach den Vorträgen fanden sich die Teilnehmer der Ver= anstaltung zu einem kleinen Imbiß zusammen, der Gelegenheit zu regem Meinungsaustausch bot. Mittwoch, den 12. Dezember 1928. Lofales. * Behördlicher Einkauf in Warenhäuser. Um dem hartbe= drängten kaufmännischen und gewerblichen Mittelstand eine fühlbare Hilfe zuteil werden zu lassen, beantragen die Abg. Dr. Werner und Böhm( Dnatl.), die Regierung zu ersuchen, Einkäufe der Behörden in Zukunft nicht in Warenhäusern, sondern nur noch in leistungsfähigen Geschäften des Mittelstandes zu gestatten. * Wann ist eine Straße ausreichend beleuchtend? Das Oberlandesgericht Darmstadt hat in einer Streitsache hinsichtlich der Straßenbeleuchtungspflicht ein Urteil gefällt, aus dem hervorgehoben zu werden verdient: Als beleuchteter Ortsteil fann eine Straße nur dann angesprochen werden, wenn die Beleuchtung derart ist, daß der Lenker des Fahrzeuges auch mit abgeblendeten Lichtern seinen gesetzlichen Verpflichtungen ge= nügen, namentlich aber die Fahrstraße auf mindestens 20 Meter genau und deutlich übersehen kann.(§ 4 Abs. 1 3iff. 5 d. Kraftfahrzeugordnung.) * Ein neuartiger Bildungskursus für Lehrer an Volksschulen und höheren Schulen soll in Verbindung mit dem Physiologischen Institut der Universität eingerichtet werden. Der Lehrgang wird sich mit Stimmphysiologie und Stimmbildung beschäftigen. Zweck& des mehrtägigen Lehrgangs ist: 1. Förde= rung des Musik- und Gesangsunterrichts, 2. Spracherziehung und 3. rythmische Erziehung. * Die Generalversammlung des Hessischen Landjungendbundes fand hier am Sonntag unter starker Beteiligung statt. Die Tagesordnung brachte die Wiederwahl des Vorsitzenden Robert Schmidt- Steinheim, Georg Albfeld- Hellhof und Kreuter Grünberg im engeren Vorstand und K. RühlSchotten als 2. Bundesvorsitzenden durch Zuruf. Dem Gedanken der Bauernhochschule wurde zugestimmt, aus gegebenen Gründen aber die Kreiſen beschlossen. hhaltung von Führerkursen in einzelnen Zur Förderung der sportlichen Ausbildung ist eine Lotterie beabsichtigt. Der Siedlungsfrage und dem Austausch von Bauernsöhnen wurde große Beachtung geschenkt. 1929 findet in Hungen das 10jährige Gründungsfest des Bundes statt. Ein Bundesschießen wird in Echzell abgehalten. * Bei der Landesausschußsizung für Leibesübungen in Darmstadt nahm Staatspräsident Adelung, der mit Ministerialrat Glückert und Schulrat Hassinger vom Ministerium für Kultus und Bildungswesen der Einladung zur Sigung gefolgt war, die Gelegenheit war, einigen um die Pflege der Leibesübungen in Hessen verdienten Männern als Zeichen der staatlichen Anerkennung besondere Ehrenurkunden zu überreichen. Unter den Geehrten befindet sich auch unser Mitbürger, Herr Wilhelm Will, der schon über 50 Jahre in Verein, Gau und Deutscher Turnerschaft auf allen Gebieten der Leibesübungen, von der Erkenntnis ihres hohen Wertes überzeugt, seine Hilfe eingesetzt hat. Vom * Für Megger, Wurst- und Fleischwarenhändler. Polizeiamt wird uns mitgeteilt, daß die Verwendung von eiweißhaltigen Bindemitteln tierischen und pflanzlichen Ursprungs zur Herstellung von Wurstwaren verboten und nach dem Lebensmittelgeset strafbar ist. Aus Rab und Fern. Vom Vogelsberg. Der Versand der Weihnachtsbäumchen hat seit einigen Tagen auf den Stationen unseres Gebirges eingesetzt. Ueberall sieht man Waggons mit Christbäumen, die in die großen Städte verschickt werden. Laubach. Der Bürgerverein veranstaltete eine Protestversammlung gegen die Umschaltung des Stromnetes von 127 auf 220 Volt. In einer Entschließung wird das Ueberlandwerk Oberhessen aufgefordert, alle Kosten, die durch die Umschaltung entstehen, selbst zu tragen. Mainz. Die Mainzer Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sigung beschlossen, ein Wohnungsbauprogramm von 1500 Wohnungen mit möglichster Beschleunigung zur Ausführung zu bringen, und zur Ausführung, die insgesamt 20 Die Schlacht vor Paris. Als zu Beginn dieses Jahres der erste der die Marneschlacht schildernden Bände der Schriftfolge*) erschien, wurde in seinem Vorwort als Ziel der gesamten Darstellung eine eingehende und sorgfältige Erforschung der taktischen Kampflage, eine Entwicklung des Verlaufs der Schlacht in allen Einzelheiten, hinabgehend bis zur Kompagnie und Batterie. und eine vergleichende Kritik der Lage auf beiden Seiten in der Stunde des Abbruchs des Kampfes angegeben. Nur dadurch werde sich ein Urteil bilden lassen, ob das Ringen an der Marne tatsächlich an den entscheidenden Stellen mit einem Siege der deutschen Waffen geendet hat, der nur von der Obersten Heeresleitung nicht erkannt und ausgenutzt worden ist, oder ob die französische These! der Abbruch der Marneschlacht erfolgen mußie, um die deutschen Armeen vor einer offenkundigen Niederlage zu bewahren. Nachdem nunmehr der letzte Band des„ Marnedramas" ( ,, Die Schlacht vor Paris", Verfasser Hptm. a. D. Dahlmann, bearbeitet von Archivrat Stenger) erschienen ist, wird man zugeben müssen, daß das beabsichtigte Ziel durchaus erreicht worden ist. Auf Grund vorzüglicher Unterlagen sowie nicht zum wenigsten durch die hier zum erstenmal erfolgende Angabe der Verluste während und der Gefechtsstärken unmittelbar nach der Schlacht ist ein Bild von hervorragender Klarheit entstanden. Daß dies ohne quälende Längen und unter glänzender Herausarbeitung der großen Zusammenhänge gelungen ist, bleibt besonders hervorzuheben. Darüber hinaus aber tann feinem Zweifel unterliegen, daß durch die Marnebände die Frage, ob die deutsche oder die *) Schriftfolge Schlachten des Weltkrieges", herausgegeben im Auftrage des Reichsarchivs. Bo. 22-26 Das Marnedrama". Mit Bd. 26. ,, Die Schlacht vor Paris" liegt die Darstellung der Schlacht nunmehr abgeschlossen vor. Verlag Gerhard Stalling in Oldenburg. ,, Gießener Zeitung" Millionen Mark erfordert, zunächst als erste Rate 6 Millionen Mark zu Lasten des Wohnungsbaufonds zur Verfügung zu stellen. Wezlar. In Kinzenbach wurde. am Montagmittag der Maurermeister Hofmann von einem einstürzenden Kamin erschlagen. Der Verunglückte hinterläßt Frau und zwei unmündige Kinder. Ungetreue Beamte. Mainz. Der Verwaltungsinspektor der Stadtkasse, Kloh, ist seit einigen Tagen flüchtig. In der Kassenführung wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt. Die Höhe der Unterschlagungen soll 100 000 Mark erreichen. Genaues über die Höhe der Unterschlagungen fehlt noch. Der Geschäftsführer der Genossenschaft zum Einkauf verbilligter Lebensmittel der Telegraphenbeamten und-arbeiter hat der Kasse 12 000 Mark unterschlagen. In Oppenheim wurde in der Reichsbahnkasse ein Fehlbetrag von 10 000 Mark entdeckt. Der mit der Kassenführung betraute Bahninspektor wurde seines Dienstes vorläufig enthoben. In der Spar- und Darlehenskasse Dexheim wurde bei einer Revision ein Fehlbetrag von 25 000 Mart festgestellt. Bei einer Prüfung der Gemeindekasse in Drais wurde ein Fehlbetrag von 20 000 Mark festgestellt. Gegen die Ausdehnung der Zwangsversicherungen. Der Reichsausschuß der deutschen Mittelschicht, dem neben dem Reichsverband des deutschen Handwerks der Reichsschutzverband für Handel und Gewerbe E V., die Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels, der Zentralverband deutscher Hausund Grundbesitzervereine E. V. und das Schußkartell Deutscher Geistesarbeiter angeschlossen sind, wendet sich mit nachstehender Erklärung an die Oeffentlichkeit: Als Freunde einer rechtverstandenen und zweckmäßig ge= stalteten Sozialpolitik erheben wir entschieden Einspruch dagegen, daß die für die Arbeitnehmer geschaffenen Versicherungen und Schuhmaßnahmen auch auf Bevölkerungstreise ausgedehnt werden, deren besondere Eigenart und Lebensbedürfnisse dadurch nicht gefördert, sondern geschädigt werden. Schon die Forderung, die Versicherungsgrenzen der Krantenversicherung bis zu 6000 Reichsmark Jahreseinkommen zu erhöhen, hat die betroffenen Kreise lebhaft beunruhigt, weil Feine WeihnachtsGebäcke nach Dr. Oetker's bewährten Rezepten sind sehr beliebt und erhöhen die Festfreude. 250 g Butter, 150 g Zucker, 1 Päckchen Dr. Oetker's Vanillin- Zucker, Versuchen Sie bitte: Vanille- Gebäck: Zutaten: 100 g Mandeln, 4 Eier, 500 g Mehl, Päckchen Dr. Oetker's Backin- Backpulver. Zubereitung: Butter und Mehl( dieses mit dem Backin gemischt und gesiebt) knetet man zu einem Teig. Das Eigelb, 100 g Zucker und den Vanillin- Zucker verquirlt man und arbeitet alles mit obigem Teig zu einer Masse, die sich gut ausrollen läßt, sticht kleine runde Scheiben aus, bestreicht diese mit Eiweiß, streut die in Spänchen geschnittenen Mandeln, die man mit 50 g Zucker gemischt hat, darüber und backt bei Mittelhitze. In Blechdosen aufzubewahren. Für die Weihnachtsbäckerei werden ferner noch empfohlen: Punschkränzchen, Kleine Gewürzkuchen, Honigplätzchen, Christbaum- Feingebäck, Aachener Printen, Rumtörtchen, Gefüllte Biskuits, Weihnachtsgebäck in Formen ausgestochen, Lebkuchen usw. Die Rezepte sind in meinem neuen farbig illustr. Rezeptbuch, Ausgabe F enthalten, aus dem Sie auch Näheres über den vorzüglichen Back-, Koch- und Bratapparat ,, Küchenwunder" erfahren. Das Buch ist für 15 Pfg. in allen einschlägigen Geschäften erhältlich, wenn nicht vorrätig, gegen Einsendung von Marken von Dr. August Oetker, Bielefeld. französische Auffassung richtig ist, einwandfrei im Sinne der ersteren geklärt worden ist. Hatten die früher erschienenen vier Bände im wesentlichen die Kampfereignisse der deutschen 2. und des rechten Flügels der deutschen 3. Armee behandelt und gezeigt, wie dort in den Mittagstunden des 9. September ein voller Sieg herangereift war, so bringt der jetzt erschienene letzte Band insbesondere eine volle Klärung der Lage bei Abschluß der Schlacht an den Frontabschnitten, die nach Ansicht der Franzosen für die deutsche Niederlage entscheidend waren, nämlich am rechten Flügel der 1. und in der Lücke zwischen der 1. und 2. Armee. Nachdem am 5. September die dem rechten deutschen Heeresflügel drohende, ungeheuere Gefahr klar zu Tage getreten war, hatte tatsächlich der Nordflügel der 1. Armee tagelang in schwerster Krise gestanden. Aber der Oberbefehlshaber der 1. Armee und sein Generalstabschef hatten der zähen Energie der Generale Galliéni und Maunoury den eisernen Willen entgegengestemmt, das Gesetz des Handelns unbedingt wieder zu gewinnen und die französischen Umklammerungsversuche mit ciner Umfassung des französischen Nordflügels zu beantwor= ten. Mit kühnem Entschluß hatten sie hierzu die südlich der Marne stehenden Korps weggerissen und in unerhörten Gewaltmärschen nach dem entscheidenden Kampffeld von Ourcq geschoben, energisch alle irgendwie freizumachenden Kräfte aus der Etappe nach dem Nordflügel der Armee gezogen. Am Abend des 8. September war dank der hervorragenden Führung der 1. Armee auf dem rechten Flügel die Lage gesichert, am Vormittag des 9. reifte hier der deutsche Sieg. Die zur Umfaj= jung angesetzte französische 6. Armee fand sich bereits umfaßt, ihr Führer sah sich gezwungen, die Zurücknahme seines linken Flügels zu befehlen; er war in schwerer Sorge, ob seine Front dem Ansturm der Deutschen standhalten würde. So war ier ein voller deutscher Sieg errungen, und es ist eigentlich schwer verständlich, daß die Franzosen gerade die Lage des Nordflügels der Ourcqfront zur Stügung ihrer These heranziehen. Nr. 98 Mittwoch, den 12. T sie auf andere Weise zweckmäßiger sich für Krankheitsfälle sichern können und sich dagegen verwahren, daß Wohltat zur Plage gemacht wird. Bewährte freiwillige Einrichtungen wer den dadurch zerstört, die persönliche Verantwortung wird ge schwächt, der Wille zur Krankheit durch Zwangsversicherung unnatürlich gezüchtet, und endlich wird der lebenswichtige Be rufsstand der Aerzte und sein Vertrauensverhältnis zu wert: vollen Bevölkerungskreisen schwer geschädigt. Meisterschafts Beide Gruppen Nor mit einer Ueberraschung hermannia Kaffel, leiste jeffen erbitterten Wider nia spielte wie nie, wä Ritelläufers ganz aus Das einzige Tor für K In der 2. Halbzeit wun hossen. Borussia Fulda ohen 6: 2- Sieg und befe Germania Marburg Die Ueberraschung der Göttingen 05 gegen He Nach dem Sieg der Göt lenführer S. C. 03 Raj gegeben. Aber die He ud tamen zu einem ve jftigte mit 5: 1 über G Endkampf erheblich. Die 6. C. 03 punktgleich we verliert. Diese unheilvollen Folgen steigern sich zu einer ernsten Gefahr für den Mittelstand, für die gesamte Wirtschaft und das ganze Volksleben, wenn die Krankenversicherung und an: dere Zwangsversicherungen auf die wirtschaftlich selbständigen Volkskreise ausgedehnt werden. Wie jeder unnötige Eingriff der öffentlichen Hand, so schädigt auch eine sinnwidrig gestaltete und ausgedehnte Zwangsversicherung die Selbstän keit weiter Volksschichten und damit eine unentbehrliche Schule der Verantwortung. Kaum eine Aufgabe erscheint aber gegenwärtig so wichtig für eine weitblickende Staatsverwal tung und Sozialpolitik, wie die große Aufgabe, die Zahl der Selbständigen als Kern einer starken Mittelschicht und eines gesunden Volkslebens zu erhalten. Auch verwahren sich die durch die neuerlichen Bestrebungen bedrohten Volkskreise mit allem Nachdruck dagegen, daß bei einer erweiterten Zwangsversicherung der größte Einfluß, Aufsicht und Verwaltung, Berufsgruppen zufallen, von denen volles Verständnis für die eigenartigen Lebensnotwendigkeiten der gewerblich und geistig tätigen Mittelschicht nicht erwartet werden kann. Aus diesen Gründen erheben die Vertreter des deutschen Mittelstandes por dem Zusammentritt des Reichstags ihre Stimme und fordern, daß die verantwortlichen Regierungen und gesetzgebenden Körperschaften, insbesondere die Reichsregierung, Reichsrai und Reichstag, den gekennzeichneten ver hängnisvollen sozialpolitischen Bestrebungen nicht nachgeben, sondern zum Heile einer zweckmäßig gestalteten Sozialpolitik eine zweckwidrige, besonders auch den Mittelstand bedrohende Ausdehnung der Zwangsversicherungen entschieden ablehnen. Neue Bücher. Das Frankenfüchslein und Hermann Löns. Roman in 7 Bildern von Cornelius Bauvens. 256 Seiten. Verlag Adolf Klein, Leipzig. S. 3. Preis schön in Leinen gebunden 7,50 M. Das vorliegende Buch, das uns in das gute Bürger- und Gelehrtenleben einführt, mit seinen Kämpfen, Streben und Vorwärtsbringen, gehört in jede Biblothek. Es ist sehr spannend geschrieben, und wenn man es aus der Hand legt, hat man die Gewißheit, wieder einen Gewinn gemacht zu haben, auf den man in stillen Stunden gern zurückgreift. Für Deutschland in den Tod. Leben und Sterben Albert Leo Schlageters. Im Otto Stollberg- Verlag Berlin ist diese kleine Schrift erschienen, die von dem Leben eines Nationalhelden spricht. Wer Schlageter ist und welche Bedeutung er in der Geschichte des deutschen Volkes einnimmt, braucht hier nicht näher erörtert zu werden. Ein Leben, das sich restlos den Pflichten des Vaterlandes widmete und sich opferte für die Allgemeinheit, ist und bleibt ein Vorbild auch für die zukünftigen Geschlechter. Schußwaffengesetz mit Ausführungsbestimmungen, erläutert von Ministerialrat Schönner und Regierungsrat Salewski.- Das neue Schußwaffengesetz ist in guter Ausgabe erschienen und bringt alle wichtigen Bestimmungen. Die Anschaffung ist nur zu empfehlen. Aufnahmen vom wandernden Berg in Lorch, die ein seltenes Naturschauspiel wiedergeben, sind in der neuen Nummer, ,, Die J. 3. 20" enthalten. Ferner sieht man da Bilder von der Sturmflut bei Sylt und von anderen wichtigen Ereignissen der Woche. Ihr Wunschzettel? Warum wollen Sie sich darüber den Kopf zerbrechen, wo die„ Elegante Welt" Ihnen erschöpfende Beratung bietet? Kaufen Sie und studieren Sie eingehend das neueste Heft, das soeben als zweites Weihnachtsheft erschienen ist. Ueberall für 1 M zu haben. Daß das Wegziehen der südlich der Marne dem britischen Expeditionstorps gegenüberstehenden Teile der 1. Armee Echwierigkeiten zur Folge haben mußte, sobald der Gegner die sich ihm hier bietende Gelegenheit auch nur einigermaßen energisch ausnutzte, war von vornherein klar gewesen Daß diese Schwierigkeiten erst verhältnismäßig spät einsetzen, hatten die Deutschen neben dem Zögern der Engländer und des linken Flügels der 5. franz. Armee vor allem dem geschickten Verhalten ihrer Heereskavallerie zu verdanken. Immerhin brachte der 9. dem linken Flügel der 1. Armee kritische Stunden. Aber auch hier zeigte sich die Führung der Lage gewachsen. Um die Mittagsstunde war nach dem Einsatz der deutschen 5. Inf.- Div. den über die Marne vorgedrungenen Engländern ein fester Riegel vorgeschoben, ja, es kann wohl durchaus angenommen werden, daß der Abend des 9. September die Deutschen wieder im vollen Besitz des nördlichen Marneusers gesehen hätte, wenn nicht durch das tragische Eingreifen der Obersten Heeres leitung die deutschen Armeen vor der Einbringung des geern teten Sieges zurückgehalten worden wären. Dieses Eingreifen der O. H. L. behandelt der Leiter der Schriftfolge, Archivrat Soldan, in einem besonderen Schlußkapitel, das an das entsprechende Kapitel im vorhergehenden Bande anschließt. Soldan lehnt es ab, den Ausgang der Marneschlacht als Schicksal zu bezeichnen. Die Schwäche der deutschen O. H. L. und die Führung der 2. Armee werden für den Ausgang der Schlacht verantwortlich gemacht. Dieser letzte, mit ansprechendem Buchschmuck des Malers A Reich, München, und mit ausgezeichnetem Kartenmaterial ausgestattete Band rundet die auf einer außerordentlichen Höhe stehende Veröffentlichung„ Das Marnedrama" zu einem einheitlichen Ganzen ab. Hervorgehoben werden muß der überraschend niedrige Preis. Der vorzüglich ausgestattete, 352 Seiten starke Band wird den Beziehern der Folge zu 3,90 Min Halbleinen gebunden geliefert. eſſen- Hannover: Göttingen 05 Sp. V. Kassel Kurhessen Kassel Borussia Fulda Germania Marb Sü S Eidwestfalenbezirk: Sagen 05 Lichtenplay V. f. B. Weiden Bejtjalenbezirk: B. f. B. Bielefel Samm 09 Ar Union Herford Greven 09 -- 203 V. f. L. Osnabrü Münster 08 Ruhrbezirk: Sportfreunde Ef Horst Emscher Schwarzweiß E Schalte 96- E Erle 08 Pre Berg.- Märkischer Bezir Sp. u. Sp. V. 2 Gerresheim KISSNER มี Nr. 98. Nr. 9 Krankheitsfa daß Wohltat inrichtungen we Dortung wird vangsversicheru benswichtige hältnis zu wer zu einer ernite e Wirtschaft un sicherung und a tlich selbständige r unnötige Ei eine finnwide ng die Gelbfta e unentbehrli abe erscheint ab De Staatsverm be, die Zahl lschicht und ein erwahren sich n Volksfreise eiterten 3wang Verwaltung, rständnis für werblich und g den tann. eter des deufic Reichstags i chen Regierung idere die Reid ennzeichneten v nicht nachgebe eten Sozialpolit lstand bedrohen Mittwoch, den 12. Dezember 1928. Sußball. Surnen, Meisterschaftsspiele in Hessen- Hannover. Beide Gruppen Nord und Süd warteten am Sonntag jede mit einer Ueberraschung auf. Der Tabellenlehte der Südgruppe, Hermannia Kassel, leistete dem lehtjährigen Bezirksmeister Kurhessen erbitterten Widerstand und verlor nur mit 1: 0. Hermannia spielte wie nie, während Kurhessen durch das Versagen des Mittelläufers ganz aus dem Zusammenhang gekommen war. Das einzige Tor für Kurhessen fiel aus klarer Abseitsstellung. In der 2. Halbzeit wurde von den Kurhessen ein Elfmeter verschossen. Borussia Fulda tam gegen Kurhessen Marburg zu einem hohen 6: 2- Sieg und befestigte seine Position. Sport Kassel nahm an Germania Marburg mit 5: 4 Revanche für das Vorspiel. Die Ueberraschung der Nordgruppe war die Niederlage von Göttingen 05 gegen Hessen 09 Rassel mit nicht weniger als 2: 7. Nach dem Sieg der Göttinger am Vorsonntag über den Tabellenführer S. C. 03 Kassel hatte man den Hessen keine Chance gegeben. Aber die Hessen erreichten eine Hochform von früher und tamen zu einem verdienten Sieg. Der Sp. V. Kassel be= jeftigte mit 5: 1 über S. S. Northeim seine Aussichten für den Endkampf erheblich. Die Lage ist so, daß Sp. V. Kassel mit dem 6. C. 03 punktgleich werden kann, wenn dieser noch ein Spiel verliert. Hessen- Hannover: Göttingen 05 Sp. V. Kassel Kurhessen Kassel Die Ergebnisse: Hessen 09 Kassel 7: 2 Northeim 5: 1 Borussia Fulda Germania Marburg Südwestfalenbezirk: chieden ablehnen Hagen 05 Lichtenplay ns. Roman in n. Verlag Ad gebunden 7,50 Bürger- und G Streben und Ve ist sehr spannen legt, hat man d haben, auf de Jm Otto Stol richienen, die v Ber Schlageter i te des deuts örtert zu werd Vaterlandes wit ist und bleibt e Hermannia 1: 0 Kurhessen Marburg 6: 2 Sport Kassel 4: 5 Hüsten 09 2: 4 Hagen 72 0: 1 V. f. B. Weidenau Westfalenbezirk: Jahn Werdohl 4: 1 B. f. B. Bielefeld F. V. Osnabrück 4: 1 Hamm 09 Arminia Bielefeld 0: 1 Union Herjord Bielefeld 06-07 1: 1 Greven 09- Westfalia Scherlebed 2: 0 V. f. L. Osnabrüd- Borussia Rheine 2: 5 Münster 08- Osnabrüd 08 8: 1 Ruhrbeziek: Sportfreunde Essen Dortmund 95 1: 1 Horst- Emscher Germania Bochum 1: 2 Schwarzweiß Essen V. f. B. Alem. Dortmund 2: 2 Schalke 96 Essen 99 2: 3 Erle 08- Preußen Essen 2: 1 Berg.- Märkischer Bezirk: Sp. u. Sp. V. Barmen Solingen- Gräfrath 5: 0 Gerresheim Viktoria Düsseldorf 3: 3 - ,, Gießener Zeitung" Sport und Eller 04 Fortuna - Solingen 95 2: 0 Düsseldorf 99 5: 0 Düsseldorf 04 Ratingen 04 S. C. Sonneborn Rheinbezirk: Sülz 07 Alsdorf Schwarzweiß Barmen 1: 1 Turu Düsseldorf 2: 0 G. S. V. Elberfeld 1: 1 Bergisch Gladbach 5: 0 Rheydter Spielverein 0: 0 F. V. Bonn- V. f. B. Aachen 7: 1 G. C. M.- Gladbach Düren 03 1: 3 F. V. Godesberg Blauweiß Köln 1: 4 V. f. R. Köln Alemannia Aachen 2: 0 Sp. V. Dohr- Mühlheim 06 0: 3 Viktoria Rheydt Rhenania Köln 1: 0 Borussia M.- Gladbach S. C. Aachen 10: 1 C. f. R. Köln Dürener Sportv. 4: 3 Niederrheinbezirk: Duisburg 99 - Meiderich 06 2: 1 - Duisburger Sp. V. 3: 1 V. f. B. Speldorf 3: 0 V. f. v. B. Ruhrort Union Krefeld Meidericher Sp. V. Homberger Sp. V. - Sp. V. Rheinhausen 4: 0 S. C. Sterkrade 5: 0 - Spiel. herbeizuführen. Es wurden eine Reihe guter Torchancen her| ausgespielt, die aber zum Teil durch die schlechten Platzverhält= nisse nicht zu Erfolgen führten. Der Schiedsrichter gefiel. 1900 Gießen Liga Burg Liga 5: 1( 1: 0). Die Befürchtungen, die vielleicht gehegt wurden, der Platzverein könnte in Burg auf einen Gegner stoßen, der schwere Arbeit verlangen würde, bevor er sich geschlagen bekennt, waren unnötig. Die 1900er zeigten schönes, flaches Kombinationsspiel wie in alten Zeiten und spielten faktisch 1½ Stunden nur auf ein Tor, nämlich das des Gegners. Bei den Gästen aber merkte man nichts von ihrer bekannten Gefährlichkeit, mittels welcher sie am Sonntag vorher den Butzbachern ein 5: 1 abrangen. Ihre Ballbehandlung, vor allem das Zuspiel, ließ sehr zu wünschen übrig. Nur die Hintermannschaft war wirklich gut, der Tormann mit sicherem Fangvermögen und die Verteidigung mit befreiendem Schlag. Aber es nutzte nichts. Gleich nach Anpfiff setzte sich die Plazmannschaft vor des Gegners Tor fest und zeigte, wieviel Geschicklichkeit man braucht, um ja teine Tore zu treten. Erst kurz vor Halbzeit kann 1900 durch Erb in Führung gehen. Nach der Pause dasselbe Bild, nur daß jetzt in regelmäßigen Abständen 1900 noch vier Tore, eines durch Elfmeter, schießt, denen die Gäste das Ehrentor durch verwandelten Elfmeter entgegensetzen. Das Ergebnis 5: 1 ist noch schmeichelhaft für Burg. Schiri WillerW. Sp. pfiff in bekannter Art und Weise. Niedergirmes Liga- Dillenburg Liga 3: 2( 1: 1). Heuchelheim 1. Grünberg 1. 12: 0( 5: 0). Der SV. Heuchelheim fonnte die Grünberger Gäste mit nicht weniger als 12: 0 Toren schlagen und schenkte dabei noch zwei Handelsmeter. Die Tore fielen durch schönes Zusammenspiel der Platzelf, gegen das die Gäste trotz allen Eifers und großer Aufopferung nicht ankämpfen konnten. Nach 35 Minuten Spielzeit hatten die tapferen Grünberger das Pech, ihren linken Läufer zu verlieren, der wegen einer alten Verlegung ausscheiden mußte, und mußten das Spiel bis zum Schluß mit 10 Mann fertigspielen. Aber dessen ungeachtet, kämpften sie bis zum Schluß als echte Sportler und mit großem Elan weiter, ohne die Nerven zu verlieren. Der Heuchelheimer Mannschaft wäre zu wünschen, daß sie sich die Grünberger in moralischer Beziehung als Beispiel nehmen, denn sie haben gezeigt, daß sie in Ehren zu verlieren verstehen. Schiedsrichter Bed VfB. Gießen hatte ein leichtes Amt, dem er gerecht wurde. Die beiden Mannschaften lieferten sich einen in beiden Halbzeiten fast ausgeglichenen Kampf. Niedergirmes gab nach der Pause eine kurze Zeit leicht den Ton an, ohne damit zu einer eigentlichen Ueberlegenheit zu kommen, denn auch Dillenburg versuchte mit allen Kräften, eine sichere Entscheidung für sich Wir erhalten Ettingshausen 1. Daubringen 1. Daubringen nicht rechtzeitig angetreten. dazu aus Daubringen folgende Zuschrift: Zum fälligen Verbandsspiel mußte die 1. von Daubringen nach Ettingshausen. Wegen schlechter Bahnverbindung fuhr sie mit einem Auto, welches zwischen und Alten- und GroßenBuseck eine Panne hatte, so daß ein längerer Aufenthalt ent= stand. Als die Fahrt wieder fortgesetzt werden konnte, war es schon ziemlich spät, und erst gegen 2 Uhr traf das Auto in Ettingshausen ein. Es wurde sich rasch umgezogen; der Schiedsrichter war ja eben auch noch da, und nun auf den Sportplatz. Zwei Spieler von Daubringen waren schon auf und hörten, daß dem Platz, die anderen kamen noch gelaufen der Schiedsrichter das Spiel anpfiff, und auch gleich wieder abpfiff. zu beachten ist, daß der Schiedsrichter auf den Platz gefahren und nach dem Abpfiff gleich wieder weggefahren wurde, ohne eine Verständigung beider Parteien herbeizuführen. Wäre der Schiedsrichter den Weg nach dem Sportplatz gegangen so wäre er nicht eher auf dem Plaz gewesen, wie die Daubringer Mannschaft auch. Außerdem mußte uns Ettingshausen mitteilen, daß der Sportplatz eine halbe Stunde vom Vereinslokal entferni lag. Konnten Ettingshausen und der Schiedsrichter nicht Rücksicht nehmen und diese 3 bis 4 Minuten noch warten? Hoffentlich wird der Gau- Ausschuß bei dieser Sache ein gerechtes Urteil fällen. Otto Weiß. ( Ohne irgendwie Stellung zu dieser Zuschrift zu nehmen, führen wir nur an, daß das Automobil von Verbandsinstanzen als vollwertiges Verkehrsmittel anerkannt und unverschuldete Verspätung mit demselben ohne Nachteil für die Benutzer dieses Fahrzeuges sein soll. Die Red.) on Ministerial ti.- Das ne Sienen und bring fung ist nur Lorch, die ein er neuen Rumma an Bilder chtigen Ereignis sich darüber Ihnen erfdipende Cen Gie eingehe Weihnachtsheft a ne dem britische e der 1. Arme ald der Gegner nur einigerma gewefen Daß di infehen, hatten er und des lin em gefchidten Immerhin bro iche Stunden, gewachsen. Um utfchen 5. Inf ländern ein f dhaus angenomm e Deutschen wi ers gefehen hat r Obersten Heer ingung des geen Diefes Eingreif rifffolge, Ardion , das an das en De anschließt. S chlacht als Gaid 70.5. L. und di sgang der Glad gmud des Male em Kartenmateri erordentligen 5 ma" zu einem ei Den muß der übr geftattete, 352 E Folge zu 3,90. KISSNER WEIHNACHTIS HARLE NEUERBURG 漫 100 OVERSTOLZ CCHTE THORNED Die Weihnachtspackung kostet 5Mk, sie enthält 100 OVERSTOLZ- Zigaretten, für die Packung wird also kein Preisaufschlag berechnet OM uxno Was Havi She wont as glauben Sie wohl, heb ni hebnu H 6AUS NEUERBURG ORD welche Freude Sie einem OVERSTOLZ- Raucher bereiten, wenn Sie ihm die gewohnte Marke in schöner Weihnachts- Ausstattung auf den Gaben- Tisch legen! a Er wird es dankbar empfinden, dass Sie beim Einkauf seine persönlichen Wünsche beachtet haben. 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Dabei litt der Sturm der Einheimischen noch an Ueberkombination und vergaß im geeigneten Augenblick das Schießen. Schiri Böcher VfB. Gießen war dem Spiel ein umsichtiger und forretter Leiter. E. * Niederscheld Ballersbach 2: 2. 1900 2. Burg nicht angetreten. VfB. Gießen 2. - Burg 2. Großen- Bused 1. 4: 2( 2: 1). Der Platzverein war überlegen, aber nicht in dem Maße, wie man erwartete. Großen- Bused, das mit drei Mann Ersatz antrat, hielt sich vor allem in der ersten Halbzeit tadellos. Der Unparteiische, vom Platzverein gestellt, gefiel nicht immer. - Leihgestern 1. 1900 Gießen 3. 7: 2. Vergangenen Sonntag hatte Leihgestern die 3. Mannschaft der SpVgg. 1900 Gießen zu Gast. Trotzdem Leihgestern gezwungen war, zwei Mann Ersaz einzustellen, konnte es das Spiel überlegen gestalten, was obiges Ergebnis beweist. Da der Schiedsrichter nicht erschienen war, leitete das. Spiel ein Herr vom Platzverein. Steinberg 1. Garbenteich 1. 5: 2. - Die Steinberger traten ersatzgeschwächt an, konnten aber trotzdem sicher gewinnen. Hätten die Gäste zeitweilig nicht mit 11 Mann verteidigt, wäre das Ergebnis noch höher für Steinberg ausgefallen. Der angesetzte Schiri glänzte durch Abwesenheit. Niedergirmes 3. Manderbach - Aẞlar 2. 3: 2. Offenbach 6: 1. Edingen Miedenbach 2: 4. Gießener Zeitung" Biden 1. Sechshelden 2. 2: 2( 1: 1). Sechsheldens zweite Garnitur weilte zum fälligen Verbandsspiel in Bicken und konnte einen Punkt mit nach Hause nehmen. Schiri Flöter Dillenburg leitete einwandfrei. Merkenbach 1. 3: 3. Fleisbach 1: 2. Saasen 1: 2. - - - Rittershauseni. Nanzenbach Grünberg 2. Alsfeld 1. Jgd. Steinbach 1 Jgd. 1900 Gießen 3. Jgd. 1900 Gießen 4. Jgd. 1900 Gießen 1. Sch. 1900 Gießen 2. Sch. BfB. Gießen 1. Jgd. 1: 2. Steinberg 2. Jgd. 2: 2. - Steinberg 1. Jgd. 1: 1. Garbenteich 1. Jgd. 2: 1. Großen- Bused Gaj. 1: 2. Garbenteich Sch. 2: 3. Sandball und Leichtathletik. Lokaltreffen in Gießen. V. f. B. Gießen 1. V. f. L. Wezlar 1. - Sp. Vg. 1900 Gießen 1. 2: 3( 1: 3) Sp. Vg. 1900 Gießen 2. 6: 1( 2: 0) V. f. 2. Wezlar 2. Jgd. Sp. Vg. 1900 Gießen 2. Jgd 3: 4( 1: 3) Das war kein Handballspiel wie es sein soll. Ein dem Spiel nicht gewachsener Leiter( Waldmann- Wetzlar) und eine Mannschaft, die scheinbar mangelndes spielerisches Können durch Unfarniß auszugleichen suchte, das waren die Umstände, die diesem Spiel den schlechten Anstrich gaben. Auch die 1900erElf kam mit der Zeit aus dem Konzept und es entstanden auf beiden Seiten eine Anzahl Regelwidrigkeiten. Zum Schluß be= stand das Spiel nur noch aus gegenseitigen Reibereien, und zwar in Wort und Tat. Zwei allzu ,, tätige", 1900s linker und V. f. B.s rechter Verteidiger, durften die letzten Spielminuten außerhalb des Spielfeldes miterleben. Zum Spielverlauf ist kurz zu sagen, daß die 1900er, wie beim Vorspiel, ihr Führungstor durch von Seifert verwandelten Strafwurf in den ersten Minuten erzielten. Die Platzbesizer mußten alles aufwenden, um sich der schnellen Angriffe der Spielvereinigungsleute zu erwehren. Es konnte jedoch nicht verhindert werden, daß Kaiser alsbald zum zweiten Tor einsandte. Die V. f. B.ler machten nun aber auch Anstrengungen und sahen sie durch einen Torwurf ihres Mittelstürmers Wagner belohnt. Der Rest der ersten Spielhälfte gehörte wieder den Gästen, für Opel4 Monatssteuer 12.50 RM Brennstoffverbrauch 6 Liter auf 100 km Nr. 98. die Wolf zum drittenmal skorte. Nach Halbzeit dauerte die Ueber Tegenheit der 1900er an. Sie verstanden es jedoch nicht das Spiel auseinanderzuziehen und vergaben mehrere Torgelegenheiten durch schlechte Plazierung der Bälle. Der V. f. B. verlegte sich auf die Durchbruchstaktik und nützte dabei eine Unentschlossen heit des Gästeverteidigers und Torwarts geschickt zum zweiten Tor für sich aus. Erscheint Mit Bezugspreis 2,40 M Rattionsfchluß früh& U erung nicht verlangter Der beste Teil der unterlegenen Mannschaft war unbedingt das Schlußdreied. 1900s Verteidiger und Torwart reichten nicht an sie heran. Bei den übrigen Mannschaftsteilen war es gerade umgekehrt, allerdings hatte der V. f. B. mehrfachen Ersatz eingestellt. Rein spielerisch war er nicht wie beim Vorspiel. 1900s 2. Mannschaft in Weßlar geschlagen. 1900s zweite Garnitur mußte von dem bis auf Philipp voll zähligen ersten ,, Beritt" des V. f. L. Wetzlar eine 6: 1- Niederlage einstecken. Die Spielvereinigungsleute lieferten in ihrer neuen Aufstellung eine weit bessere Partie, als das Resultat zum Ausdruck bringt. Läuferreihe, Verteidigung und vor allem Bepperling als Ersatztorwart arbeiteten in jeder Hinsicht zufriedenstellend. Im Sturm war Ost der beste Mann, von dessen drei Toren jedoch nur eins von dem gut amtierenden Schiedsrichter in . Jahrg. Bolitische Der Reichspräsident ga Elfen, an dem die Che Jentsch V. f. B. Gießen anerkannt wurde. Die Paulus. ne der Reichskanzler, de Mannschaft sah man schon besser. Damen teilnahmen. Die 2. Jugend der Sp. Vg. 1900 kehrte, nachdem sie bis 3n Stodholm wurde c kurz vor Schluß noch 4: 1 geführt hatte, mit einem fnappen 4: 3: en deutsch- schwedischen Han Sieg nach Hause. Die süddeutsche Leichtathletiktagung Berinbarung bringt auf nd unterliegt zunächst noch Röperidhaften. Der deutsch- efthnische S der Enteignungsfrag in Frankfurt am Main genehmigte am 23. Februar in Stutt gart, 2. März in Frankfurt am Main und 3. März in Nürnberg Hallensportfeste. Die süddeutschen Meisterschaften finden am 29. auf 30. Juni in Mannheim, die Zehnkampfmeisterschaften am Zum Präsidenten des 1. September in Worms und die Waldlaufmeisterschaften am Stelle von Millas der 14. April in Heilbronn statt. Lustige Ece. Sr. Alfred Gürtler gew Der Reichstag von Fin ie Regierung beantragten Raffke( bei einem Fußballmatch):„ Warum gibt man denn stimen zugestimmt. Di nicht jeder Partei einen Ball, damit die Balgerei doch ende. lich ein Ende hat?" Der argentinische Geja enfelretär des Völkerbu Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. i ei, als Vermittler zu Steuer Ersparnis bringt das Reichssteuer Kassebuch RIECK PS ReichssteuerKonkurrenzlos im Preis Show Sparsam im Betrieb Wunderbar in der Leistung DEUTSCHLANDS Jissisted reds BELIEBTESTER WAGEN Ueber 80000 Opel 4 PS im Verkehr- Tausende von begeisterten Anerkennungen! Zweisitzer 2500.- RM Viersitzer 3000.- RM Limousine 3500.- RM Preise ab Werk Anzahlung 700.- RM Niedrige Monatsraten Der nächste OPELVertreter ist gern bereit, Wagen unver bindlich vorzuführen. Kassebuch D.R.G.TI. mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände etc. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN GIESSEN 0 Fernsprecher Nr.2525, Súdanlage 21 Tüchtig. fleiß. ehrl. Mädchen Beschlagnahmefr.4Zimmer Wohnung a. Oberhess. z. kinderl. Paraguay zu fungier HAL die argentinische Po dot gegen den fünftigen on Chile nach Buenos A die Nachrichten aus Sidang der zwischen den inbarten Waffenruhe ma apische Verkehr ist wie Bei der in der Gegen b bis jetzt 2250 Ertra Iferionen der Krankhei Besprechungen Die Luganoer Ratst beiden Beamtenappατα s Kulisse für das, was lugenministern Deutschlan i. Allerdings verlaut Getuschelte, in der De it Denn eigentlich nichts fritid, eine Autotour m pid, am nächsten Tage welchem Grunde - Dieter Mitarbeit gezwun E furzerhand in seiner Ditt zu jein. Die Entrüstung, daß lein tappen läßt, nim zu hoffen, daß das icht veröffentlicht r Der Zu Im Reichstag erfolgte ig des Zuderzolls. Per 1931 gelten. Re Ehepaar b. gut. Lohn f. mit Bad u. Mädchenzimmer sofort beziehba mit der Vorlage wer Ende Dez. spätestens 3. Januar gesucht. Schristl. Eil- Offerten event. mit Bild an: A.Sauerbier, Frankfurt Ed. Rüppellitraße 10. Heirat! 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