Nr.71 auj modern Ligen. höpfung enschau bei jebe bietet. en Moll Leipzige igfeit Det was übe r in fin chung de Industrie Rodenja ten, hand benswab hren, un Dann abe eine Mo Sachen aus maschinel " bald di nders te ungen un r für de en für de R- Wollen volkstüm unich, abe -Lohnen er, dar ren Woll Wolle" i t. Gießen ausen Ib. Schwach andm.u.Flegt NWK lle ich rau Jaffe, nd mühvimmelnuf Böden en, heißt: ne k wr art, Den Gießener Zeitung ( Neueste Nachrichten) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 41. Jahrg. - Politische Tagesschau. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M Mittwoch, den 12. September 1928 In Warschau ist unter Führung des ehemaligen Reichs: ministers Dr. Hermes die deutsche Delegation zu Verhandlungen über den Handelsvertrag mit Polen eingetroffen und hat Dienstag bereits ihre Tätigkeit begonnen. Der Versuch Liaptscheffs, das bulgarische Kabinett zu bilden, ist mißglückt. Wie der„ Intransigeant" aus Paris berichtet, beabsichtigt Kriegsminister Painlevé, sich am Mittwoch nach dem besetzten Rheinland zu begeben, um den Manövern im Eifelgebiet bei: zuwohnen. Der Alldeutsche Verband verlangt in einer Entschließung, daß Deutschland aus dem Völkerbund austrete. Der König von Spanien hat sich nach Stockholm eingeschifft. Der griechisch- italienische Sicherheitspakt wurde den Regierungen zugestellt. Bei einem Frühstück der internationalen Presse waren Müller, Briand, Cushendun usw. anwesend und feierten in verschiedenen Reden die Zusammenarbeit mit der Presse. Briands Angriffe gegen Deutschland und den Reichsfanzler. In der Vollversammlung ergriff, Briand das Wort und wurde in seinen Ausführungen besonders über die Abrüstungsund die Minderheitenfrage mit stürmischem Beifall auf den den Bänken der kleinen Entente unterbrochen. Briand begann mit der Erklärung, er werde den Standpunkt der französischen Delegation in zwei Fragen der Versammlung darlegen: Zur Abrüstungs- und zur Minderheitsfrage. Der Völkerbund bilde nach der gegenwärtigen Lage die einzige Sicherheitsgarantie gegen den Kampf. Briand hob dann hervor, daß Frankreich alles für den Frieden der Welt getan habe. Man werfe ihm oft vor, daß er mehr rede als handele. In seiner Rede setzte sich Briand weiter mit der deutschen Abrüstungsthese auseinander. Dabei fiel allgemein auf, daß er gegen Deutschland aus seinem Munde ganz ungewöhnliche und ungerechtfertigte Vorwürfe erhob. Man müsse sich fragen, hätte man bereits vor zwei Jahren von einer völligen Abrüstung sprechen können? Die deutsche Abrüstung sei jetzt eine Tatsache und Wahrheit. Es treffe zu, daß Deutschland eine Armee von nur 100 000 Mann besize, dies sei eine Armee eigenartiger Natur, die aus Offizieren und Unteroffizieren bestünde, und somit eine Kadre- Armee darstelle. Wenn hinter dieser Armee jedoch ein Volk von der Größe und von den unerschütterlichen Kraftquellen und Mitteln stünde, wie das deutsche Volk, dann könnten noch unzählige Menschen mobilisiert werden. Deutschland habe noch unerschöpfliche Menschenkräfte hinter sich. Wenn man die Tatsache bedenke, daß Deutschland unmittelbar nach dem Kriege teine Handelsflotte besessen habe, jetzt aber durch seine Genialität, Beharrlichkeit und unbegrenzte Arbeitskraft sich eine der ersten Handelsflotten der Welt ge= schaffen habe, dann müsse man sich fragen, ob nicht auch die gleichen Fabriken, die heute für den Frieden arbeiten, von einem Tag zum anderen für den Krieg arbeiten könnten. Ohne wei teres könnten diese Fabriken, die heute Friedenerzeugnisse herstellen, die gefährlichsten Kriegsrüstungen herstellen. Er bezweifele nicht, daß die Mehrheit des deutschen Volkes den Krieg nicht wünsche. Es sei nicht wahr, daß die Rüstungen der Welt sich in den letzten Jahren vergrößert hätten. Für Frankreich könne er erklären, daß in diesem Fall die Dienstpflicht und die Zahl der aktiven Truppen herabgesetzt worden Fei. Briand erwähnte sodann, das englisch- französische Abkom= men sei geschlossen worden, um gewisse große Gegensäge, die zwischen England und Frankreich in der Frage der Flottenab: rüstung beständen, zu überwinden. Sich zu Reichskanzler Müller wendend, rief Briand in den Saal: ,, Wie Sie, so wollen auch wir die Abrüstung und die Durchführung des Artikels 8 des Völkerbundspaktes, wir wollen eine Mäßigung und Be: schränkung der Rüstungen, die vereinbar ist mit der nationalen Sicherheit." Briand wandte sich sodann dem Minderheitenproblem zu und erklärte, es handele sich hierbei zweifellos um ein äußerst schwieriges Problem, dessen Lösung dem Völkerbund übertragen sei. Zum Schluß erklärte Briand die Bereitschaft Frankreichs, in der 3. Kommission des Völkerbundes alles zu tun, um die Einberufung der Weltabrüstungskonferenz mit Aussicht auf Erfolg zu ermöglichen, doch nur unter der Bedingung, daß die Konventionsentwürfe über die Beschränkung der Rüstungen jedoch durchführbar sein. Der Beifall war, wie immer bei Briandreden sehr stark. Die deutsche Delegation enthielt sich jeden Beifalls. Auch die Delegationen der skandinavischen Mächte nahmen an dem Beifall für Briand nicht teil. Der Reichskanzler widerlegt Briand fachlich und maßvoll. Er sei nach Genf gekommen, um den deutschen Standpunkt zu vertreten und nicht, um seinen Parteistandpunkt darzulegen. Weite Kreise des deutschen Volkes stünden dem Völkerbund fritisch gegenüber. Man müsse dabei die besonderen Nachkriegsbedingungen in Deutschland berücksichtigen. Diese Kritik halte er für die Entwicklung des Völkerbundes auch für nötig. Er betrachte den Völkerbund als die Keimzelle einer fünftigen Organisation der Völker, die Katastrophen wie die von 1914 verhindern müßte. In der Abrüstungsfrage habe er nicht seinen Parteistandpunkt wiedergegeben, in dieser Frage seien sich sämt= liche Parteien Deutschlands einig. Er glaube, es sei notwendig gewesen in der Abrüstungsfrage in Genf einmal ein deutliches Wort zu sprechen. Daß er aus seiner Kritik eine Propaganda habe machen wollen, gehe schon allein aus der bisherigen Mitarbeit Deutschlands an den Sicherheits- und Abrüstungsberatungen hervor. Man müsse sich aber doch immer daran erinnern, daß Deutschland als einem 65- Millionen- Volt im Versailler Vertrag das Versprechen gegeben worden sei, daß die deutsche Abrüstung den Anfang der allgemeinen Abrüstung bilden solle. Dies Versprechen, das nicht nur Deutschland, Desterreich, Ungarn und Bulgarien, ondern allen Völkern gegeben worden sei, sei bisher zum großen Teil noch nicht eingelöst. An der Tatsache, daß Deutschland ein 65- Millionen- Volk sei, werde sich schwerlich etwas ändern lassen. Der Kanzler wies darauf hin, daß man sich auch immer weiter von dem Zeitpunkt entferne, zu dem es in Deutschland noch ausgebildete Mannschaften gab, und daß vor allen Dingen infolge der Inflationserfahrungen wohl fein Mensch mehr bereit sein würde, Kriegsanleihe zu zeichnen. Die Entwaffnung Deutschlands sei, wie ihm von einem alliierten Offizier versichert worden sei, ein ungeheures Werk gewesen. Es wolle et was heißen, wenn man von 40 000 Offizieren im Jahre 1919 36 000 habe entlassen können. Die heutige Heeresform sei Deutschland aufgezwungen worden. Auch die Heeresform an= derer Länder nähere sich ihr immer mehr, da mit der Verkürzung der Ausbildungszeit in allen Ländern mit einer allgemeinen Wehrpflicht ein Ausbildungsheer von Kapitulanten, Unteroffizieren und Offizieren bestehe, das sich durchaus mit der deutschen Reichswehr vergleichen lasse. Was die Verwendbarkeit der deutschen Industrie anlange, so müsse er daran erinnern, daß ein zukünftiger Krieg, wenn er je ausbrechen sollte, wahrscheinlich ein schneller Angriffskrieg sein werde, der eine Umstellung der Industrie gar nicht erlaube. Außerdem fehlten dem deutschen Heer alle modernen Waffen, wie schwere Artillerie, Flugzeuge, Tanks usw. Daß Deutschland seine Handelsmarine so schnell wieder aufgebaut habe, sei seine Pflicht gewesen. Wenn es Reparatio= nen bezahlen wolle, müsse es seine wirtschaftlichen Kräfte in jeder Richtung benugen. Zu der Rede Briands würden von derselben Tribüne noch einige sachliche Berichtigungen vorge= nommen werden, die notwendig seien. Der Kanzler ging dann noch auf die Rheinland besprechungen ein. Er wies auf den bekannten deutschen Standpunkt hin und erklärte, daß er zu der allgemeinen Besprechung von heute nachmittag feine Einzelheiten mitteilen könne. Auf eine Frage wegen einer eventuellen Rheinlandkontrolle antwortete der Kanzler, daß es sich dabei höchstens um eine Uebergangskontrolle handeln könne. Die Gefährdung der Reichsbahn durch das Dawesdiktat. Aus Reichsbahn- Fachkreisen wird uns geschrieben: Die Eisenbahnunfälle, die sich in jüngster Zeit im bayrischen Gruppengebiet der Deutschen Reichsbahn ereigneten, haben die öffentliche Aufmerksamkeit in verstärktem Maße auf die Betriebsverhältnisse dieses Unternehmens gerichtet. Es wurde in den Berichten und Betrachtungen der Tageszeitungen fast allgemein behauptet, daß die schnelle Aufeinanderfolge dieser Ereignisse einzig und allein in dem bei der Reichsbahn heute angewendeten Betriebssystem begründet sei, das die Rentabilität des Unternehmens der Sicherheit der Reisenden voranstelle. Diese Behauptung trifft in ihrer Schärfe nicht zu; denn die Tatsache, daß innerhalb der letzten 2 Jahre kein nennens= werter Eisenbahnunfall zu verzeichnen war, zeigt deutlich, daß die Rolle des unglücklichen Zufalls bei derartigen Ereignissen nicht außeracht gelassen werden darf. Und doch dürfen diese Ereignisse nicht widerspruchslos und ergeben hingenommen wer den, vielmehr sollen sie wieder einmal die Blicke des deutschen Volkes auf sein größtes öffentliches Unternehmen, auf seine Reichsbahn lenken. Und was hier, wenn auch mehr im Hintergrunde, festzustellen ist, das ergibt das Bild, das beachtet werden sollte. Es steht fest, daß die Reichsbahn alles tut, was in ihren Kräften steht, um die Sicherheit ihres Betriebes zu erhalten, und hierin hatte Deutschland vor dem Kriege unbedingt den Diese Vorrang vor allen Eisenbahnländern der Welt. Aber Kräfte und der gute Wille erfahren eine bedeutende Einschränkung durch die finanzielle Belastung, die die Reichsbahn durch 1 Der deutsche Reichskanzler Müller empfing Dienstag abend furz nach 10 Uhr, die internationale Presse. Das Interesse für den Kanzler drückte sich in einer außerordentlich starken Das Dawes- Abkommen übernehmen muße. Wenn die ReichsTeilnahme der internationalen Pressevertreter aus. bahn ihre Selbständigkeit nicht an fremde Hände verlieren will, ( Gießener Tageblatt) Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 72 ist sie gezwungen, bis zum Jahre 1964 eine jährliche Zahlung von 660 Millionen Reichsmark an den Feindbund zu entrichten, ein Tribut, der lähmend auf dem ganzen Unternehmen lastet und jede Ausgabe für technische Neuerungen, wenn nicht gar für notwendige Wiederherstellungen in Frage stellt. Dieser 3wang vor allem hat bewirkt, daß ein Abbau von Beamten und Arbeitern in nicht geahntem Maße stattgefunden hat. Wenn auch im Interesse der Reichsbahn selbst eine Verminderung des Personalbestandes, der in der Inflationszeit eine ungerechtfertigte Höhe erreicht hatte, stattfinden mußte, so führte der ,, Abbau", in den letzten Jahren unter dem Drucke der Finanznot immer mehr gesteigert, zu Zuständen, die auf die Dauer die Sicherheit des Betriebes beeinträchtigen. Es liegt auf der Hand, daß durch die Verminderung der Beamten und Arbeiter der Aufgabenkreis des einzelnen Mannes einen Umfang annimmt, der eine exakte Ausführung der einzelnen Arbeiten in Frage stellt und zur hastigen Erledigung führt. Welche Folgen dann kleine Nachlässigkeiten und Unaufmerkſamfeiten nach sich ziehen, läßt sich ermessen, wenn man bedenkt, daß von der Bedienung eines Weichenhebels auf einem der unzähligen Stellwerke das Leben vieler Menschen abhängt, daß beim Erlahmen der Aufmerksamkeit eines Lokomotivführers die Katastrophe ihren Lauf nimmt. Wenn man ferner die wichtigen Arbeiten der Brems- und Raduntersuchungen in Betracht zieht, so kann die Notwendigkeit der Personaleinschrän fung zu verhängnisvollen Folgen führen. Ebenso verhält es sich auf dem Gebiete des Materialersatzes und der Bahnunterhaltung. Um den Wettbewerb mit den Kraftwagen wie auch mit den ausländischen Bahnen aufnehmen zu können, ist die Reichsbahn gezwungen, die Geschwindigkeit ihrer Züge ganz bedeutend herauszusetzen, was auf der anderen Seite einen ta= dellosen Zustand der Bahn und Fahrzeuge voraussetzt. Die Lokomotiven entsprechen durchweg den Anforderungen, die an moderne Maschinen gestellt werden; dagegen läßt sich das von dem Wagenpark einzelner Bahnen nicht behaupten, wie das Unglück bei Dinkelscherben bewiesen hat. Hier wäre die Zahl der Todesopfer wohl geringer gewesen, wenn nicht die alten Württemberger Wagen von den modernen eisernen zerdrückt worden wären, eine Folge des finanziellen Drucks, der die Ausgaben für den eigenen Betrieb erst mehrmals überlegen läßt. Ueberhaupt ist die Ausnutzung des Materials auf eine Höhe gebracht worden, die früher nicht denkbar war. Ob durch diese Betriebsführung, die bei den Fahrzeugen sich neben der größeren Abnuhung auch in einer bedeutend kürzeren Untersuchungszeit auswirkt, nicht ein besonders schneller Verfall der Maschinen und Wagen und damit noch höhere Ausgaben, also schlechtere Wirtschaftlichkeit sich einstellt, muß neben der Frage der Sicherheit ebenfalls die Zukunft erweisen. So stellt sich die Lage der Reichsbahn heute unter dem Drucke des unseligen Dawes- Abkommens in trübem Lichte bar, umso trüber, wenn man Vergleiche mit der Zeit vor dem Kriege zieht. Damals waren die Preußisch- Hessischen Staatsbahnen, die heute den größten Teil der Deutschen Reichsbahn ausmachen, ein Unternehmen, das so verwaltet und betrieben wurde, daß es ansehnliche Einnahmen und Ueberschüsse aufweisen konnte, obwohl es als öffentlicher Betrieb seine Fahrpreise und Frachtsätze, den Belangen der Volkswirtschaft entsprechend, in niedrigen Grenzen hielt. Die beträchtlichen Betriebsüberschüsse wurden in erster Linie zur Unterhaltung und Verbesserung der Betriebsmittel verwandt und erst in zweiter Linie als Reingewinn angesehen. Heute steht im Hintergrund der Reparationsagent und verlangt, daß seine Ansprüche als erste Befriedigung finden, daß ihm Jahr um Jahr eine halbe Milliarde R.- Mark ausgeliefert wird. Und die Reichsbahn kann nicht anders: sie muß diese ungeheuren Summen unter allen Umständen, mit Aufbietung aller Kräfte ihrer braven Eisenbahner herauswirtschaften, denn die Selbständigkeit des Unternehmens steht auf dem Spiel. Erst in zweiter Linie dürfen die Ausgaben für Erhaltung und Erneuerung der Betriebsmittel kommen, von einem kleinen Gewinn zugunsten unseres eigenen Volkes fann nicht die Rede sein. Und zu all dem darf nicht vergessen werden, daß die deutschen Bahnen seit Kriegsbeginn die schwersten Erschütterungen erlitten und die größten Opfer gebracht haben. Während des Krieges wurden Fahrzeuge und feste Anlagen in einer Weise beansprucht, die bis zur Grenze des Möglichen ging; im Jahre 1918 erzwang der Feindbund die Ablieferung eines großen Teiles des Fahrzeugparkes, hauptsächlich der neuesten Lokomotiven und Wagen, und faum war dieser Schlag etwas verwunden und der Wiederaufbau in die Wege geleitet, da erfolgte im Jahre 1923 die widerrechtliche Wegnahme des ertragreichsten Teiles der Reichsbahn, der Rheinund Ruhrbahnen, die fast ein Drittel aller Verkehrsleistungen aufbringen. - - Und dieses Unternehmen, nach allen Erschütterungen der Schonung und vor allem der Erneuerung bedürftig, - wurde dazu ausersehen, ganz auf sich gestellt, die schier unmöglichen Zahlungen des Dawes- Planes zu leisten. Mit allen Kräften sucht die Reichsbahn die Zahlungen zu ermöglichen, denn für den Fall, daß dies nicht gelingt, droht die Gefahr, daß die Bahn in fremde Hände übergeht Und was der Verlust der Selbständigkeit der Reichsbahn für unsere deutsche Industrie, für unsere Landwirtschaft, für unser ganzes Volf bedeuten würde, läßt sich nicht übersehen. Nr. 72. Mittwoch, Mittwoch, den 12. September 1928. Lokales. Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V., Gießen. Die Strecke Engelrod- Hörgenau der Straße Gießen- Fulda ist ab 12. d. M. bis auf weiteres für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Helpershain- Dirlamen, für den Durchgangsverkehr Alsfeld. Die Sperrung der Strecke Ruppertenrod Ermenrod im Zuge der Straße Gießen Grünberg- Alsfeld ist ab 9. d. M. wieder aufgehoben. Straßensperrung. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die Bahnhofstraße zwischen Schanzenstraße und Kaplansgasse vom 13. September 1928 auf 14 Tage für allen Fahrverkehr gesperrt. * Dienststunden des Polizeiamts für den Publikumsverkehr ab 15. September sind von 8 Uhr vormittags bis 12% Uhr mittags und von 2½ bis 6 Uhr nachmittags. Samstags von 8-12 Uhr mittags. Für Samstagnachmittags ist in der Zeit von 4½- 5½ Uhr ein Eildienst eingeführt, bei dem aber nur Anträge, die unaufschiebbar sind, erledigt werden können. , Gießener Zeitung" 50 Jahre Gesangverein Heiterkeit" Gießen. ,, Grüß Gott, mit hellem Klang...". Im Schmucke zahlreicher Fahnen begrüßten Gießens Stra= ßen die zahlreichen Gäste, die schon am Samstag, den 8. September, herbeigeeilt waren, um Teil zu haben an dem Jubelfeste eines der angesehensten Gießener Gesangvereine. Heiß wie im Juli brannte die Sonne vom blauen Himmel und trieb die von der Reise angegriffenen Sangesfreunde zum edlen ,, Gerstensaft". * In den Ruhestand versetzt wurde der ordentliche Professor der medizinischen Fakultät an der Landesuniversität Geh. Med.- Rat Dr. Paul Martin auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober 1928 an.. * Um den Milchpreis. Die Landwirte berufen auf den 14. September eine Versammlung in das Hotel Trapp in Friedberg ein, um über die Festsetzung des Milchpreises zu verhandeln. * Die Mitglieder der„, Heiterkeit" aber hatten sich am Nachmittag in schöner Pietät, soweit sie abkömmlich waren, zum Neuen Friedhof begeben, um der im Weltkrieg gefallenen Brüder zu gedenken. Es sind dies die Mitglieder: Musizieren durch umherziehende Musikanten in Wirtschaften. In letzter Zeit wurde die Wahrnehmung gemacht, daß in Wirtschaften musikalische und gesangliche Darbietungen gebracht werden, ohne daß die Musikanten im Besitz der hierzu erforderlichen polizeilichen Erlaubnis sind. Anschließend an diese Darbietungen erfolgt in der Regel unter den anwesenden Gästen eine Sammlung. Duldet der Wirt eine solche Veranstaltung, so macht er sich strafbar. Karl Loos, Karl Schmidt, Georg Rosar, Ernst Enders, Georg Lenz, Chr. Schuler, Ernst Seth, Adolf Seibert und Ludwig Becker, denen zu Ehren nach dem Choral„ Jesus, meine Zuversicht" und dem Gesangsvortrag der Sänger„ Hier winket selige Ruhe" Herr Pfarrer Becker ergreifende Worte des Gedenkens sprach. Das Lied vom ,, guten Kameraden" und der Choral„ Wie sie so sanft ruhen" schloß die erhebende Feier. Herr des Weiterhin sprachen noch Herr Bürgermeister Dr. Seib für die Stadt. Seine Worte: ,,... Die Sänger seien die angenehmsten Bürger einer Stadt" lösten besonderen Beifall aus. Lehrer Gengnagel- Grünberg sprach als 1. Vorsitzender Lahntalsängerbundes und dann die schier endlose Reihe der Vereinsvertreter, die ihre Glückwünsche und ihre Geschenke zum Teil mit einem Chorvortrag überbrachten. Es waren dies die Vereine: Konkordia Gießen, Liederkranz Gießen, Bauersche Gesangverein Gießen, Freiwillige Feuerwehr Gießen, Sängervereinigung Lollar, Kasseler Sängerfranz Westend, Grünberger Sängerkranz, Liedertafel Marburg, der Verein der 116er Gießen, Amicita Gießen, Kapallerieverein Gießen, Ortsgewerbeverein Gießen, Frohsinn Lich, Frohsinn Gießen, Liederkranz Dillenburg, Männergesangverein Wezlar, Frohsinn- Langgöns, Gesangverein Herborn, Gesangverein Weilburg, Gesangverein Union Wetzlar usw. Straßenbahn auf Straßenbahn rollte am Abend zum Trieb und schaffte die Tausenden zur Volkshalle, in welcher die ,, Heiterkeit" ihr Jubiläumskonzert mit anschließendem Kommers hielt. Ueber hundert Sänger des festgebenden Vereins scharten sich um ihren verdienstvollen Chormeister Schättler und boten ihren dankbaren Zuhörern Männergesang in erstaunlicher Vollendung. Nach einem Einleitungsvortrag der Kapelle Weller Gießen kamen drei Schubert'sche Chöre zum Vortrag:„ Heilig ist der Herr",„ Die Nacht“ und„ Der Gondelfahrer"; letzterer mit Begleitung des Dichesters zeigte ganz besonders, wie viel Arbeit geleistet, wie viel Können aber auch im Chor vorhanden ist. * 70. Geburtstag eines Gelehrten. Der ordentliche Professor der Chemie an der hiesigen Universität, Geheimrat Dr. Elbs, fann am 13. September seinen 70. Geburtstag begehen. Seit Herbst 1913 hat er hier den Lehrstuhl für Chemie und die Leitung des chemischen Laboratoriums an der Landesuniversität inne. Geheimrat Elbs kann auf eine außerordentlich fruchtbringende wissenschaftliche Arbeit zurückblicken, die seinen Namen weithin bekannt gemacht hat. Aus seiner Schule sind zahlreiche glänzende Forscher und Praktiker der Chemie hervorgegangen. Aus Nah und Fern. Bad Nauheim. Der Verband hessischer Schulgeographen hält hier am 27. und 28. Oktober seine Hauptversammlung ab. BiB. 2. 1900 2. BfB. A VfB. 1900 2. 1900 1. Die Dup Sportvereine ohne Gegner Die Liga einen Gegner Wenn die V jonders durch mäßig gut un fügen. Die ter noch das mangelnden Chrentor. Eine Wh und BfB. in gen auslöfer beider Vere In sehr BB.er fönn Durchbrüche ten, jaheitert dura Elfme später durch Es war ein Genuß, die gesanglichen Darbietungen all dieser Vereine mit einander vergleichen zu können, die verschiedenen Auffassungen der Chorleiter, das wechselnde Stimmenmaterial und das Ergebnis, zu dem man kommen mußte, war, daß die edle Sangeskunst in unserer engeren Heimat auf ganz beachtlicher Höhe steht. Es war ja vorgekommen, daß sich der eine oder an= dere Verein ein wenig zu viel vorgenommen hatte und seine schweren Chöre mit reichlich geringer Besetzung zum Vortrag brachte; aber auch in diesen Fällen erkannte man den lobenswerten Eifer an. Die Jos. Werth'sche Ballade ,, Walter v. Birbach"- schon einmal von der„ Heiterkeit" beim Wertungssingen auf dem Lahntalsängerfest in Kirchhain mit großem Beifall vorgetragen zeigte dann auch diesesmal wieder, daß selbst schwerste Chöre in formvollendeter Weise von der„ Heiterkeit" bewältigt werden. Drei Volkslieder:„ In einem fühlen Grunde",„ ,, Die Drossel singt, ein Posthorn klingt“ und„ Nur die Hoffnung feſtgehalten" zeigten die Vielseitigkeit des Chores, der es verstand, in diese schlichten Melodien viel Jnnigkeit und Seele hineinzulegen. Mit dem Schlußlied ,, Friedrich Rotbart" v. Podbertsky wuchs Sängerschar und Orchester unter der Leitung des Herrn Schättler zu einem Klangförper zusammen, der diesen Vortrag zum besten des ganzen Abends machte. Schotten. Seinen Verlegungen erlag am Dienstag im Krankenhaus in Gießen der Motorradrennfahrer Engler. Der erst 32 Jahre alte Rennfahrer zog sich am Sonntag auf der Opelbahn eine Verätzung von Speiseröhre und Magen zu. Unter- Seibertenrod. In der Sonntagnacht weckte man den Landwirt Horst von hier und berichtete ihm, daß sein Sohn vom Motorrad gestürzt sei. Der 20jährige Mann war in der Dunkelheit in ein angeblich unbeleuchtetes Fuhrwerk gefahren. An diesem Sturz ist der Bedauernswerte noch in der Nacht ge= storben. Es war spät in der Nacht, als Festgeber und Gäste sich für wenige Stunden trennten. Flotte Märsche des Orchesters leiteten dann zum Festtom= mers über. Zunächst ergriff der Vorsitzende des festgebenden Vereins das Wort zur Begrüßung der Versammelten. Herr Heinrich Weber führte u. a. folgendes aus: Lauterbach. Vor einigen Tagen erkrankten in Sickendorf, Angersbach, Stondorf, Hergersdorf, Brauerchwend, Reuters und Almenrod eine Anzahl Personen. Die Erkrankungen werden auf Wurstvergiftung zurückgeführt durch Wurst, die ein Metzger und Gastwirt in Wallenrod gelegentlich einer Tanzmusik verkaufte. Die Erkrankten befinden sich alle auf dem Wege der Besserung. Büdingen. Die städtische Marktkommission hat beschlossen, den wohlbekannten und für das südliche Oberhessen sowie die angrenzenden preuß. Teile bedeutungsvollen Büdinger Gallus: markt in diesem Jahre am 21., 22. und 23. Oftober abzuhalten. Mainz. Am Sonntag verstarb hier Generalleutnant Exzellenz Richard Freise im Alter von 71 Jahren. Er war vor dem Kriege längere Zeit Batteriechef im Feldartillerieregiment 27 in Gonsenheim. Ufingen. Dienstag vormittag gegen 11 Uhr wurde auf der Strecke Usingen- Grävenwiesbach auf einem Bahnübergang die 75 Jahre alte Frau Katharina Moses aus Heinzelberg von einer Lokomotive eines Personenzuges tödlich verletzt. Marburg. Nachdem schon vor einigen Wochen die Ge= meindevertretung von Ockershausen der Eingemeindung nach Marburg zugestimmt hatte, nahm auch die Marburger Stadtverordnetenversammlung nach einem eingehenden Bericht den Vertragsentwurf an. Die Eingemeindung wird den Etat der Stadt Marburg in den nächsten Jahren mit 20 000 Mark belasten. Die endgültige Entscheidung liegt nunmehr bei dem Ministerium Eisenbahnunfall bei Limburg. Jeder Zug am Sonntag morgen brachte neue Sänger, die mit ihren Fahnen voraus zum ,, Schipkapaß", zum ,, Boller", zum ,, Hessischen Hof", zum„ Dippel" usw. usw. zu ihren Standquartieren zogen. Ueberall in der Stadt hörte man fröhlich improvisierten Männergesang. Und getreu dem wahren Wort: Wo man singt da laß dich ruhig nieder, Böse Menschen singen keine Lieder! saßen die Sänger nirgends allein, sondern eine Schar frcudiger Zuhörer konnte nie wegfinden. ,, Hochverehrte Festversammlung! Liebe Freunde und Sangesbrüder! Nachdem die letzten Töne des Konzertes verklungen sind, darf ich Sie von hier aus zu unserem Jubelfeste herzlich willkommen heißen. Ich begrüße be= sonders die Vertreter des hessischen Staates und der Stadt Gießen, Herrn Schulrat Hassinger- Darmstadt und Herrn Bürgermeister Dr. Seib, des weiteren zwei Sangesbrüder aus Berlin, die als Vertreter des Berliner ,, Sängerkranzes" hier weilen. Der Besuch des heutigen Abends beweist, daß Sie die Liebe zur„ Heiterkeit" bewahrt haben. Limburg. Dienstag mittag ereignete sich kurz vor der Station Balduinstein ein Zugunglück. Der von Limburg kommende Personenzug entgleiste kurz vor dem Bahnhof. Der Sachschaden ist beträchtlich. Personen sind nicht verunglückt Um 2 Uhr nachmittags setzte sich vom Oswaldsgarten der Festzug in Bewegung. Es war ein stattlicher Zug, der sich auf der im letzten Augenblick geänderten Marſchroute uns Gießenern zeigte. Die ,, Heiterkeit" führte die ihr zum Geburtstag gestiftete Fahne, noch von der Hülle umschlossen, auf einem geschmackvollen Festwagen mit sich. Auch der LokomotivführerGesangverein führte einen Festwagen im Zug, auf dem bas Volkslied ,, Am Brunnen vor dem Tore" versinnbildlicht war. Es waren nahe 50 Vereine, die sich an diesem Festzuge mit ihren Fahnen beteiligten. In der schon inzwischen überfülten Voltshalle angekommen, fand der Höhepunkt des ganzen Festes, die Weihe der neuen Fahne der„ Heiterkeit“ statt. Brausend scholl Mozarts ,, Weihe des Gesangs" vom Chor der ,, Heiterkeit" unter der Leitung des Herrn Schättler meisterhaft vorgetragen, durch die weite Halle. Lauter Beifall dankte den Sängern. 50 Jahre„ Heiterkeit"! Keiner der Gründer hat wohl geglaubt, daß der Verein solch eine Ausdehnung erleben würde. Es ist eine ganze Reihe verdienstvoller Vereinsleiter und Dirigenten, die den Verein zu dem gemacht haben, was er ist einem der angesehenſten Gießener Vereine. In Dankbarkeit sei hier der noch lebenden Gründer: J. Gilbert, H. Seidewand und H. Steinhäuser gedacht. Aber was uns allen diese„ Heiterkeit" so lieb und wert macht, das ist das deutsche Lied und der deutsche Männersang, die wir in ihr pflegen, und so soll es bis in alle Zukunft bleiben. Diesen beiden, dem deutschen Lied und dem deutschen Männersang, wollen wir treu bleiben, denn sie sind die stolzesten Blüten im deutschen Garten. Drum töne voll im deutschen Klange du deutsches Lied! In fast dreiviertelstündiger Ansprache entledigte sich dann Herr Schulrat Hassinger in meisterhafter Form der Weiherede. Durchdrungen von Heimatgefühl und Vaterlandsliebe forderte der Redner von jedem Deutschen Mitarbeit am Wiederaufbau unseres Vaterlandes und weiter Einigkeit und Opfersinn von allen. An keiner anderen Stelle könne man das jedem einzelnen Deutschen so eindringlich ins Gewissen rufen, wie bei einer Fahnenweihe. Denn wenn eine solche Feier nicht Opfersinn und Hingabe an das Ganze auslöst, hat sie ja teinen inneren Wert. In diesem Sinne weihte er die Fahne mit den Schlußworten: Im Anschluß an die beifällig aufgenommenen Ausführungen des Vorsitzenden nahm derselbe die Ehrung einer Reihe verdienter Mitglieder vor. Der 2. Vorsitzende des Vereins und gleichzeitige Vorsitzender des Lahngau im Hess. Sängerbund, Herr Emil Koch, wurde für 30jährige aktive Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet, desgleichen Herr Franz Otto. Zu Ehrenmitglieder wurden die Mitglieder A. Münch, K. Hedmann und G. Sonntag ernannt, der erstere außerdem für 25jährige Aktivität mit der silbernen Ehrennadel mit Diplom bedacht. Herr Emil Koch dankte im Namen der Geehrten. ,, So weihe ich denn die Fahne ihrem heiligen Beruf. Möge sie alle, die hinter ihr herschreiten, begeistern, ihre Kräfte einzusetzen für Heimat, Sangeskunst und Vaterland, möge sie sein und bleiben ein Symbol der Einigkeit, des Rechts und der Freiheit.“ Mit dem Gelöbnis, sie heilig zu halten in guten und in schweren Tagen, übernahm der erste Vorsitzende der Heiterkeit" dann die geschmückte Fahne von der Sprecherin der Stifterinnen, Frau Schwender, und gab sie an den Fahnenträger, A. Schneider weiter, der das Versprechen ablegte, sie zur Ehre des deutschen Liedes und des deutschen Vaterlandes zu tragen. Im bunten Wechsel folgten nunmehr Gesangsvorträge be= freundeter Vereine, Ansprachen, turnerische Vorführungen und Musikvorträge. Aus der Reihe der Ansprachen und Gratulationen sei besonders die des Regierungsvertreters, Herrn Schulrat Hassinger, hervorgehoben, der der„ Heiterkeit" als Präsent der hess. Regierung ein Schubertbild mit eigenhändiger Widmung des hess. Staatspräsidenten überreichte. Er führte da= bei aus: Kein Zusammenschluß von Ober- und Niederingelheim. Niederingelheim. In der am Montag abgehaltenen Gemeinderatssitzung kam es zu einer scharfen Aussprache über die Eingemeinung zwischen Nieder- und Oberingelheim. Der Bürgermeister Muntermann trat für die Eingemeindung der beiden Orte ein und hob die großen wirtschaftlichen Vorteile hervor. Mehrere Gemeinderatsmitglieder wandten sich gegen seine Ausführungen und machten ihm den Vorwurf, ohne Fühlung mit dem Gemeinderat mit Oberingelheim und der Regierung verhandelt zu haben. Es wurde aufs schärfste abgelehnt, daß der hessische Innenminister zu einem Besuch nach Ingelheim eingeladen werden solle mit dem Zweck, die Verhandlungen zu erleichtern. Die Sizung wurde so stürmisch, daß der Bürgermeister zum Schluß vor fast leeren Sigen sprach. ,, Das deutsche Lied", gesungen von der„ Heiterkeit“, schloß den Weiheakt. Mittelstürm Auch n Strafftop fü 2. Tor, der Auch im Anschluß an diesen Festakt, fanden sich auf der Bühne eine ganze Reihe von Gratulanten ein, die z. T. recht wertvolle Angebinde für die neue Fahne überreichten. 1900er fonn mehr einho BC. 20 Gi jchwere Re die sich noc den. Eine Inzwischen hatten sich dann auch die Teilnehmer( Mitglieder der dem Lahngau des Hess. Sängerbundes angehörenden 75 Vereine) des Massenchors gesammelt. Unter straffer Leitung des Gauchormeisters Kasten wurde Kreutzers ,, Schäfers Sonntagslied" und der bekannte„ Abschied vom Walde" von Mendelsohn- Bartholdy zum Vortrag gebracht. Ueberwältigt lauschten die Zuschauer dieser Fülle des Klanges, und ein jeder spürte die Macht, die im Gesang liegt. ,, Wir sind in dieser Stunde noch den Männern zu Dank verpflichtet, die den Grundstein zu der„ Heiterkeit“ legten. Einem Verein, der bisher in Gießen eine bedeutsame Rolle hat spielen dürfen. Der hessische Staat erkennt das wertvolle Schaffen dieses Vereins an und übermittelt seine Glückwünsche und als äußeres Zeichen seiner Anerkennung ein Bild. Desgleichen übermittele ich Ihnen die Glückwünsche des Herrn Ober- Reg.- Rat Dr. Heß von der Provinzialverwaltung. Darüber hinaus bringe ich Euch die Grüße des Hessischen Sängerbundes, dem 35 000 Sänger angehören." Herr Schulrat Hassinger schloß mit dem Appell an alle Sangesbrüder, alle Kräfte zusammenzufassen und die noch Abseitsstehenden heranzuziehen zum Wohle von Heimat, Sanges= funst und Vaterland. Dankbar belohnte das Auditorium die wirkungsvollen Darbietungen. Hinter ter: VfB verdient. Spieler d Um Sur Fortse ten 1900.s ner, die si beim Sta Leider ließ sich die Feststimmung nun nicht mehr unterdrücken, es wurde nach und nach so unruhig im Saal, daß die Gesangsvorträge der 14 befreundeten Vereine, trotzdem sie alle ihr bestes gaben, oft ohne Wirkung verhallten. Nach Abwicklung des Programms ergriff der Vorsitzende des Lahngau des H. S. B. Herr Emil Koch, noch die Gelegenheit, dem Sänger K. Thielmann für 50jährige Zugehörigkeit zur Sängervereinigung Lollar den Ehrenbrief des Deutschen Sängerbundes überreichen. Mit Worten des Dankes für all die Zeichen der Freundschaft eröffnete am Abend der 2. Vorsitzende, Herr Emil Koch, den letzten Teil der Feier. Musikalische, radsportliche, turnerische und tänzerische Vorführungen sorgten für Unterhaltung und Abwechslung. Bis dann endlich die Bühne frei war und von Jung und Alt in ausgiebigſter Weise der Göttin Terpsichore gehuldigt werden konnte. Als Uebergang in den grauen Alltag war für den Montag ein Familienausflug der„ Heiterkeit" auf die„ Karlsruhe" eingeschoben, der prachtvoll verlief. da ein 1 Vor 1. Mann fung von Die 1900e Hinterma schaft die les litt se Ein Grünberg Stärte la Lichs To Schiri 6 FC. G Nad Derloren zuholen. lieferen 3: 1- Sieg die Ma in jich t rechte V fchaft wa fair aus gut unter mit Erfat dait in allein zwe und die n mannichaf Die BB.ern Glüd; ein Bezd Die Sonntag lenburg, lieferte e Rechtsauf Der befan enttäuscht Stürmer frei. Jm blieb Di Dillenb Gieger. Die bornjeel Der Schi 72. jùz ерт= Her Des e det ezum es die e Ge erver Derger - Gie verbe franz göns, verein Dieser denen terial ß die tlicher er an feine ortrag obens ich für er, die , zum dquar provi frcu en der er sich e uns eburts einem führer m das t wat t ihren fülten Festes, raufend terfeit tragen, Jern. dann therede orderte raufbau nn von einzel ei einer nn und 1 Wert Orten: Beruj n, ihre Vater inigteil unb in rinnen, Sonei es deuts ', Schlo auf der T. ret Citglieder Mittwoch, den 12. September 1928. BjB. 2. 1900 2. BfB. A.-H. Fußball. Turnen, Fußball in Gießen. Weiter 1. 1: 7( 0: 3) Sechshelden 1. 5: 0( 2: 0) Wetter A.-H. 7: 1. BfB. 1. Jgd. - 1900 1. Jgd. 3: 1 1900 2. Jgd. - VfB. 2. Jgd. 1: 0( abgebrochen) 1900 1. Jgd. Nidda 1. Jgd. 2: 2 Die Duplizität des Zufalls wollte es, daß beide Gießener Sportvereine ihre Freunde enttäuschen mußten. Beide waren ohne Gegner für ihre Ligaelf. Schade! Die Ligareserve des VfB. fand in Wetters 1. Mannschaft einen Gegner, der durch seinen großen Eifer verdient gewann. Wenn die VfB.er auch mit überlegenen Einzelleistungen, be= sonders durch Bergner, aufwarten konnten, war Wetter gleichmäßig gut und hatte in seinem Linksaußen einen seltenen Torschützen. Die Hiesigen hatten sich unnötigerweise auch von Wetter noch das hohe Spiel aufdrängen lassen und kamen bei ihrem mangelnden Stellungsspiel zu keinen Erfolgen außer dem Ehrentor. Eine Ahnung von dem, was die Lokaltreffen zwischen 1900 und VfB. in diesem Jahre besonders im Publikum an Spannungen auslösen werden, zeigte gestern schon das Jugendtreffen beider Vereine. In sehr flottem Spiel zeigten sich zunächst die 1. Jgd. Die VfB.er können fast durchweg den Kampf überlegen führen. Die Durchbrüche der 1900er, mit denen sie sich Luft verschaffen wollten, scheiterten stets an der VfB.- Hintermannschaft. 1900 fann durch Elfmeterball in Führung gehen. VfB. gleicht 10 Minuten später durch eine von Wagner sehr gut eingeleitete und von Mittelstürmer verwandelte Flanke aus. Auch nach der Pause spielt VfB. wesentlich besser. Ein Strafstoß für VfB. wird, da 1900s Torhüter nicht aufpaßt, zum 2. Tor, dem bald darauf unhaltbar das 3. Tor folgte. Die 1900er konnten diesen Vorsprung trotz aller Anstrengungen nicht mehr einholen. Die Leitung des Spiels durch Herrn Noll= BC. 20 Gießen, konnte nicht gefallen. Es war auffällig, wie schwere Regelverstöße nicht gesehen und Kleinigkeiten, über die sich noch lange streiten ließ, durch Strafstöße geahndet wurden. Eine ganz gefährliche Sache bei einem Lokaltreffen! Hinterher spielten die A. H. der VfB.er gegen die von Wetter: VfB. war vollständig überlegen und gewann das Spiel verdient. Bemerkt sei noch, daß auf beiden Seiten zwei aktive Spieler die Mannschaften verstärkten. Um ½6 Uhr traf sich dann alles auf dem Sportplatz 19005 sur Fortsetzung des Lokaltreffens durch die 2. Jugendmannschaf= ten 1900.s und VfB.s. Das Spiel fand zwei gleichwertige Gegmex, die sich einen schönen Kampf lieferten. Das Spiel mußte aber beim Stande 1: 0 für VfB. kurz vor Schluß abgebrochen werden, da ein 1900er sich beim Spiel ernstlich den Fuß verletzt hatte. Vorher hatte die Ligareserve der 1900er die Sechsheldener 1. Mannschaft mit 5: 0 Toren abgefertigt. Das unter guter Leitung von Dittmar- VfB. stets fair durchgeführte Spiel sah die 1900er dauernd überlegen. Während bei den Hiesigen die Hintermannschaft gefallen konnte, ragte aus der Gästemannschaft die Läuferreihe besonders hervor. Das Tempo des Spieles litt sehr unter der ungewohnt warmen Septembersonne. Lich 1. - * Grünberg 1. 2: 4( 0: 2). Ein Spiel der verpaßten Torgelegenheiten von seiten Lichs. Grünberg gewann durch seinen enormen Eifer verdient. Ihre Stärke lag im Tormann und Mittelläufer, während auf Seiten Lichs Tormann und Innensturm vollständig versagten. Der Schiri Grote Lollar leitete sehr zufrieden. FC. Großen- Buseck 1.- SpV. Wezlar 3. 3: 1( 3: 1). Nachdem der FC. Gr.- Bused im Vorspiel in Wetzlar 6: 1 berloren hatte, gelang es ihm, oben genanntes Resultat herauszuholen. Wetzlar schien verstärkt gekommen zu sein, denn sie lieferen ein recht annehmbares Spiel. Für Gr.- Bused muß der 3: 1- Sieg unbedingt als Erfolg gebucht werden, vor allem, da die Mannschaft sehr eifrig spielte und den Willen zum Sieg in sich trug. Aus der Wetlarer Mannschaft sei besonders der rechte Verbindungsstürmer hervorgehoben, auch die Hintermannschaft war recht gut aufgelegt. Jm allgemeinen wurde das Spiel fair ausgetragen, so daß der Schiri Köhler 1900 das Spiel gut unter Dach und Fach bringen konnte. Großen- Bused spielte mit Ersatz für Halblinks und Rechtsaußen, sonst war die Mannschaft in alter Ausstellung angetreten. Der Mittelstürmer, der allein zwei Tore schoß, fand bei seinen Nebenleuten Verständnis, und die nötige Unterstützung durch Stephan. Läufer, Hintermannschaft, und im Tor Schneider, arbeiteten verständnisvoll. Großen- Bused Schüler BfB. Schüler 2: 3. 75 Ver tung des onntags Mendel Taujaten er spine len Dav unter daj die fie alle bwidlung 5. G. B 7. Thiel ung Lol erreichen. Freund nil Rod urnerife ung und und von chote ge Montos the" ein Die Jüngsten von Großen- Bused mußten sich mit 2: 3 den VfB.ern beugen. Die Gießener Mannschaft hatte dabei viel Glüd; ein Unentschieden wäre gerechter gewesen. - vergangenen Betzdorf Bezirksliga Dillenburg 1. 1: 4( 0: 1). Die Betzdorfer Bezirksligisten mußten am Sonntag in der Oranierstadt obige Niederlage einstecken. DilIcnburg, mit zwei Mann Ersatz für die beiden linken Stürmer, lieferte ein selten schönes Spiel und konnte zweimal durch Rechtsaußen, Kopfball des Mittelstürmers, sowie durch einen der bekannten Schwarz'schen Elfer erfolgreich sein. Die Gäſte enttäuschten und konnten sich nur einmal durch ihren Mittelstürmer durchsetzen. Enseroth- Sechshelden leitete einwandfrei. Im Verbandsspiel der 1. Jugend gegen 1. Jugend Herborn bolieb Dillenburg haushoch mit 8: 0, und im Spiel der 2. Jugend Dillenburg 2. Jugend Herborn mit einem noch höheren 9: 0 Sieger. Schiri Mehl- Merkenbach gut. Die 2. Mannschaft kam einer Rückspielverpflichtung in Herboornseelbach nach. Beim Sande 3: 4 für Herbornseelbach brach doer Schiri aus nicht zu erfahrenen Gründen ab. ,, Gießener Zeitung" Sport und Spiel. Der Punktekampf in Gruppe Main. Die Maingruppe scheint in diesem Jahr in Süddeutschland die Ueberraschungsgruppe abgeben zu wollen. Der Sonntag brachte mit der 1: 3- Niederlage des FSV. Frankfurt gegen Hanau 93, die eine, und mit dem Unentschieden von 1: 1 der Germania Bieber gegen den Meister Eintracht Frankfurt, die zweite Ueberraschung. Da Rotweiß Frankfurt Union Niederrad auf deren eigenem Platz mit 4: 1 abfertigte, liegt der Bockenheimer Verein nunmehr mit vollen 3 Punkten an der Spitze. Offenbacher Während der Kampf Vittoria Aschaffenburg Kickers Halbierung der Punkte bei 1: 1 brachte, siegte Fechenheim 03 mit etwas Glück mit 3: 2 über Hanau 60-94. Der Punktekampf in Gruppe Hessen. In der Gruppe Hessen gab es am Sonntag keinerlei Ueberraschungen. Die Favoriten siegten auf der ganzen Front mit der erwarteten Tordifferenz. So hatte weder Wormatia Worms mit Hassia Bingen, das mit 5: 0 abgefertigt wurde, noch der SV. Wiesbaden mit der SG. Höchst, die 4: 0 geschlagen blieb, besondere Schwierigkeiten, die Punkte zu holen. Der FC. Langen mußte sich mit 0: 2 von Mainz 05 geschlagen geben und SpVg. Arheilgen knapp mit 0: 1 an Alemannia Worms die Punkte abtreten. Die Punktekämpfe in der Gruppe Nordbayern. Die nordbayerische Gruppe ist am meisten frei von besonderen Ueberraschungen. Ganz klar und eindeutig ziehen die Altmeister SpVg. Fürth und 1. FC. Nürnberg an die Spitze. Die Fürther sind in bester Verfassung und strafen alle Unkenrufe, die zu Beginn der Saison losgelassen wurden. Der 10: 0- Sieg über Franken Nürnberg am Samstag spricht von einer guten Angriffsreihe. Sehr schwer hatte es der„ Club", ehe er 2: 1 mit dem stark nach oben strebenden ASV. Nürnberg fertig wurde. Der ASV. ist den führenden beiden Clubs durchaus gleichwertig und wird, wenn seine Form anhält, vornan zu finden sein. Das Ereignis dieses Kampfes war übrigens das neuerliche Auftreten des qualifizierten Hans Kalb, der übrigens den Ausgang des Spiels bestimmte und den Sieg eigentlich auf sein Konto brachte. VfR. Fürth kam 3: 1 gegen Bayern Hof zu seinem ersten Erfolg und zwar verdient, während Würzburg einen Achtungserfolg errang, indem es den Bayreuthern auf eigenem Plage mit 2: 2 einen Punkt abtrotzte. Dorn. Die Verbandsspiele in der Gruppe Südbayern. Schwaben Augsburg hat die Führung in der südbayerischen Gruppe wieder abtreten müssen. Zu einem Sieg oder auch einem Unentschieden gegen Bayern in München reichte es doch nicht, obwohl das Können der Schwaben sehr gut ist. Bayern gewann 3: 0 und liegt somit neben den Schwaben, sowie Wacker, Wader war am Samstag knapp 1: 0 über 1860 siegreich geblieben, so daß 1860 etwas zurückfällt. Teutonia München bewies sein können durch ein 1: 1 gegen Jahn Regensburg. Bei einem besseren Sturm hätte es auch ein Sieg sein können. Ein viertes Spiel, das die Ulmer Schwaben in Ulm gegen DSV. München führen sollte, kam nicht zur Durchführung. Es war abgesagt worden, nachdem sich am Freitag herausstellte, daß das Ulmer Stadion nicht frei war. Die Punktekämpfe in der Gruppe Rhein. Der 4. Sonntag wartete in der Liga der Gruppe Rhein mit äußerst knappen Ergebnissen auf. Eine Ueberraschung brachte das Treffen Mundenheim Mannheim 08, in dem es dem Neuling gelang, einen verdienten 3: 1 Sieg zu erringen. Mit dem gleichen Resultate war der Meister S. V. Waldhof in Ludwigshafen gegen 03 siegreich. Recht schwer fiel den Nedarauern der Sieg über die durch das Mitwirken Dollands wieder ererstarkte Pfalz- Ludwigshafen mit 2: 1 Treffern. Und der V. f. R. Mannheim büßte in Sandhofen in einem 1: 1 ausgegangenem Spiele gar einen Punkt ein. Der Meister behauptet nach wie vor die Tabellenspitze, gefolgt von Neckarau und Sandhofen. Schier hoffnungslos klebt die Pfalz- Ludwigshafen am Tabellenschwanz. Der Punktekampf in der Gruppe Saar. Ein Sonntag der unentschiedenen Treffen liegt in der Gruppe Saar hinter uns. Nur in einem Kampf von vieren gab es einen Sieger und zwar vermochten die Sportfreunde Saar: brücken ihren Gegner Borussia Neunkirchen mit 2: 1( 2: 1) zu schlagen. Torlos endete das Lokoltreffen in Pirmasens zwischen dem V. f. R. und dem F. C. Pirmasens vor der höchst anspre= chenden Zuschauermenge von 4000 Personen. Bei 1: 1 gingen Kreuznach 02 und Saar 05 auseinander, ein Ergebnis, das man Kreuznach nicht zugetraut hätte und bei 2: 2 ertönte der Schiedsrichterpfiff in dem Treffen S. B. 05 Saarbrüden gegen 1. F. C. Jdar. Der Meister F. V. Saarbrüden war spielfrei. Der Punktekampf in der Gruppe Baden. Der Sonntag sah wiederum nur 6 Mannschaften im Kampf. In den drei Treffen blieben durchweg die Favoriten Sieger. So fertigte der K. F. V. die Villinger mit 7: 1 ab, Phönig- Karlsruhe siegte in Rastatt gegen F. B. 04 allerdings mit viel Glück 4: 2 und schließlich brachte der Freiburger S. C. die Freiburger Sp.-Bg. mit 5: 2 zur Strede. Hier hätte der Sieg noch höher ausfallen müssen. Die Tabelle sieht jetzt den Meister K. F. V. an der Spitze gefolgt von Phönix und dem Freiburger F. C., während Rastatt und Offenburg immer noch punktlos den Tabellenschwanz zieren. Der Punktekampf in Gruppe Württemberg. Die führenden Vereine der Gruppe Württemberg V. f. B. Stuttgart und der Meister Stuttgarter Riders haben am Sonntag schwere, aber durchaus nicht unerwartete Niederlagen erlitten, die man also durchaus nicht als Ueberraschungen bezeichnen kann. Die Bewegungsspieler mußten sich in Bödingen mit dem gleichen Resultat von 2: 0 wie die Kickers in Brözingen geschlagen bekennen. Unentschieden mit 2: 2 trennten sich die Sportfreunde Stuttgart von F. C. Birkenfeld und mit 1: 1 der S. C. Stuttgart von dem V. f. R. Heilbronn, welch Letzterer eigentlich den Sieg verdient gehabt hätte. Die Tabelle wird nach dem vierten Sonntag der Punktekämpfe von dem Neuling Germania Brözingen als einzige ungeschlagene Mannschaft angeführt. Köln schlägt London 1: 0. Nr. 72. Unter der Leitung von Dr. Bauwens- Köln trafen am Sonntag im Kölner Stadion vor 15 000 Zuschauern die Amateur- Städtemannschaften von Köln und London aufeinander. Köln, das durchweg mehr vom Spiel hatte, siegte verdient 1: 0 ( 0: 0), nachdem vorher zwei Tore vom Schiedsrichter nicht gewertet worden waren. Den entscheidenden Treffer erzielte der Kölner Mittelstürmer Swatosch 15 Minuten vor Spielende. Die Engländer spielten zwar einen technisch recht seinen Fußball, jedoch hatte der Angriff zu wenig Zusammenhang und Durchschlagskraft. Die Rheinländer hätten höher gewinnen fönnnen, jedoch verpaßte der an Ueberkombination leidende Sturm zahlreiche Chancen. Vorher fand ein Handball- Städtespiel Siegen Köln statt, bei dem die Gäste mit 10: 4( 7: 0) siegreich blieben. - Eine blamable Niederlage des Deutschen Meisters. Der H. S. V. unterliegt dem D. F. C. Prag 1: 5. Der Deutsche Fußballmeister Hamburger Sportverein hatte sich für Sonntag den Deutschen Fußball- Club Prag zu einem Freundschaftsspiel verschrieben. Obwohl die Hamburger mit vollständiger Mannschaft antraten, bezogen sie von DeutschBöhmen eine Niederlage, die eine wenig rühmliche Vertretung des deutschen Fußballsports darstellt. Mit nicht weniger als 1: 5( 0: 4) Treffern verlor der H. S. V. den vor 5000 Zuschauern ausgetragenen Kampf. Schon nach 15 Minuten Spieldauer hatten die Deutsch- Böhmen viermal die gute Hamburger Hintermannschaft geschlagen. * Westdeutschland. Hessen- Hannover- Bezirk: SpVg. Göttingen Westfalenbezirt: Osnabrüd 06 BV. 09 Hamm Sport Kassel 0: 2 VfB. Bielefeld 3: 2 Hammer SpVg. 2: 3 Greven 09- Osnabrück 08 5: 1 SpVg. Herten Westfalia Scherlebed 2: 2 Münster 08 VfV. Osnabrück 2: 2 Ruhr- Bezirk: - Germania Herne Arminia Bielefeld 2: 3 Castrop 02 Schwarzweiß Essen 3: 4 - Niederrhein- Bezirk: - CFR. Köln 3: 4 Duisburg 99 10: 5 Blauweiß Köln 4: 2 Meidericher SpV. Homberger SpV. Duisburg 08 SpVg. Mörs BV. Beeck Hamborn 07 Union Hamborn SpVg. Oberhausen Berg. Märt. Bezirk: - Union Gelsenkirchen 1: 4 SC. Osterfeld 2: 2 Erle 08 4: 2 - Solingen- Gräfrath Viktoria Düsseldorf Turu Düsseldorf Rheinbezirk: - - Hilden 04 3: 1 Fortuna Düsseldorf 2: 9 SSV. Elberfeld 1: 2 Düren 06 5: 2 Düsseldorfer SC. 99 4: 4 Alemannia Aachen Alsdorf BV. 04 Düsseldorf 11: 1 Bor. M. Gladbach 6: 4 Bonner FV. - Fortuna Leipzig TuB. Leipzig - Solingen 95 1: 1 * Mitteldeutschland. Wacke: Leipzig 2: 1 viktoria Leipzig 2: 1 SpVg. Leipzig VfB. Leipzig 0: 8 Dresdensia Dresden Sportges. 93 Dresden Guts Muths Dresden Teutonia Chemnitz Abteilung A: Adlershofer BC. Minerva Berlin Tasmania Neukölln Nord- Nordwest Berlin Allemannia Berlin Abteilung B: Brandenburg Dresden 3: 1 SV. 06 Dresden 2: 3 SpVg. Fürth 4: 1 Chemnitzer BC. 1: 6 Berlin. Hertha BSC. 1: 1 1. FC. Neukölln 3: 3 Riders Schöneberg 1: 1 Südstern Berlin 5: 0 Wacker 04 Tegel 7: 3 - - GC. 92 Berlin 3: 5 Viktoria Berlin Tennis- Borussia Berlin - - Union Oberschöneweide 4: 2 Spandauer SV. Weißensee 1900 2: 1 BV. Luckenwalde 1: 2 SC. Charlottenburg Preußen Berlin Alemannia Haselhorst 7: 1 Norddeutschland. - Altona 93 St. Pauli Sport Hamburg 6: 0 Bremer SV. Schwarzweiß Barmen 2: 5 ABTS. Bremen Geestemünder SC. 12: 0 Holstein Kiel SpSp. Barmen 6: 1 Phönix Lübeck Hannover 96 - Breslau 05 Hertha Breslau VFR. Breslau Union Rottbus - Preußen Stettin VfB. Stettin Schwarzweiß Barmen 4: 5 Kurhessen Kassel 0: 2 Südostdeutschland. Sportfreunde Breslau 0: 1 Union- Wader Breslau 2: 1 - VfB. Breslau 2: 1 Rottbus 98 0: 3 Baltenverband. Titania Stettin 3: 1 Stettiner SC. 3: 0 * Fußball im Gau. V. f. R. Butzbach 1. Heuchelheim 1. 3: 3 Ehringhausen 1. Laubach 1. 1: 1. - ( Das Spiel war ausgeglichen.) Steinbach 1. 1900 3. 3: 5. ( Beide Mannschaften zeigten ein schönes ausgeglichenes Spiel). Steinberg 1. Jgd.- Steinbach 1. Jgd. 14: 0( 7: 0). ( Steinbach spielte mit nur 8 Mann(!) und war dadurch natürlich machtlos.) Mittwoch, den 12. September 1928. Handball und Leichtathletik. Deutsche Siege in Paris. Schon der erste Tag des internationalen LeichtathletikMeetings von Stade Francais Paris, das am Samstag auf den schnellen Bahnen des Stadion von Colombes begann, brachte eine glänzende sportliche Ausbeute. Zugleich war es aber auch ein Tag des Triumphes für die teilnehmenden deutschen Ath= leten. Der junge Frankfurter Geerling schlug über die 100 m den Zweiten des olympischen 100- m- Laufes, den englischen Neger London. Einen ganz überlegenen Sieg erfocht Helmuth Körnig im 200- m- Lauf. Jn 21,6 Set. ließ er London um mehr als 5 m hinter sich. Ein fabelhaftes Rennen war das über die 400 m. Engelhardt lieferte einen ganz prachtvollen Lauf, er siegte in ber, lange Zeit für märchenhaft gehaltenen, auf der gleichen Bahn bei den Olympischen Spielen 1924 aufgestellten Weltrekordzeit des Engländers Liddell von 47,6 Set. Damit unterbot Engelhardt den erst am letzten Sonntag neu aufgestellten Deutschen Rekord von Büchner um 0,2 Set. Der Schweizer Dr. Paul Martin blieb mit zwei Meter geschlagen, einen weiteren halben Meter zurück folgte der Mannheimer Neumann. Einen deutschen Sieg gab es dann auch noch in der 1600- m- Staffel. Ergebnisse. 400 m: 1. Engelhardt- Deutschland 47, 6 Set.( Weltrekord eingestellt und neuer deutscher Reford); 2. Dr. Paul MartinSchweiz 47,8 Set,( neuer Schweizer Reford); 3. NeumannDeutschland 50 cm zurück; 4. Moulines- Frankreich 48,8 Sef. ( neuer französischer Rekord). 100 m: 1. Geerling- Deutschland 10,8 Sef.; 2. London- England 50 cm zurüd; 3. Theard- Haiti; 4. Cerbonnen- Frankreich. 200 m: 1. Rörnig- Deutschland 21,6 Sef.; 2. London- England 22,2 Gef.; 3. Cerbonney- Frankreich. 1600 m Staffel: 1. Deutschland 3: 19,4 Min; 2. Stade Francaise Paris. 1500 m: 1. Ladoumegue- Frankreich 3: 54,6 Min.; 2. BöcherDeutschland 3: 56,6 Min.; 3. Ellis- England 3.59,4 Min. Paris, 9. September( Drahtbericht). Auch der zweite Tag brachte prächtige Kämpfe und Leistungen. Die äußerst zahlreichen Zuschauer brachen oft spontan in langanhaltenden Jubel aus. So vor allem bei dem grandiosen Final des 800- m- Laufes um den Preis der Republik. Wie am Vortage über 400 m, so zeigte auch hier wieder der Deutsche Engelhardt eine glänzende Leistung. Im mitreißenden Endkampf fonnte er den Schweizer Dr. Paul Martin in der sehr guten Zeit von 1: 51,8 Min. um Brustbreite niederringen. Zwei weitere deutsche Siege gab es im 200- Yards- und Meilenlaufen. Körnig be= zwang über 200 yards( 183 m) erneut den Zweiten des olympischen 100- m- Laufes, den englischen Neger London. Böcher brachte das Meilenlaufen an sich. Im Weitsprung fonnte der Neger Cator- Haiti den Weltrekord des Rassengenossen Hubbard von 7,89 auf 7,93 m verbessern. Ergebnisse: 200 Yards( 183 m): 1. Körnig- Deutschland 19,6 Sef.; 2. London- England; 3. Cerbonnen- Frankreich. NWK WoLLe NWK Taubenwolle beste und zarteste Zephirwolle zum Häkeln u.Sticken Überall gesch erhaltlich ,, Gießener Zeitung" 800 m:( Preis der Republik): 1. Engelhardt- Deutschland 1: 51,8 Min.; 2. Dr. Paul Martin- Schweiz, Brustbreite zurück( mit 1: 51,8 Min. neuer Schweizer Rekord); 3. LadoumegueFrankreich; 4. Ellis- England; 5. Bylehn- Schweden( 3weiter des olympischen 800- m- Laufes). Eine Meile( 1609 m): 1. Böcher- Deutschland 4:25 Min.; 2. Thevot- Frankreich 4:29 Min.; 3. Mercier- Frankreich. 400 m Hürden: 1. Taylor- USA. 52,6 Sef.; 2. Gibson- USA. Weitsprung: 1. Cator- Haiti 7,93 m( neuer Weltrekord). Internationales Sportfest in Trier. Trier, 9. September 1928.( Drahtbericht.) Das vom S. V. Trier 05 veranstaltete Internationale Meeting brachte zahl= reiche Athleten aus West- und Süddeutschland, dem Saargebiet, Frankreich und Luxemburg an den Start Bei schönem Wetter lieferten sich diese vor ca. 1000 Zuschauern teilweise recht spannende Kämpfe. Ergebnisse: Speerwerfen: 1. SchnackertzKöln 59,62 m; 2. Ullrich- A. S. C. Darmstadt 53 m. 200 m: 1. Metzger- Eintracht Frankfurt 23 Set.; 2. Esser- München- Gladbach 23,2 Sef. Weitsprung: 1. Mölle- Köln 7,14 m; 2. WiegandDüsseldorf 6,64 m. 400 m: 1. Dickerli- Metz 51,8 Gef.; 2. AppelSaar- Saarbrüden 52,4 Set. 100 m: 1. Salz- Eintracht Frantfurt 10,7 Set.; 2. Esser- München- Gladbach 10,9 Set. 3. Knapp Trier 10,9 Brustbreite zurück. 4 × 100 m Staffel: 1. Eintracht Frankfurt 43,5 Set. 3000 m: 1. Engelhardt- Darmstadt 9: 18,7 Min.; 2. Knoblauch- Ulm 9: 30,4 Min. 10X100 m: 1. Eintracht Frankfurt 1: 54,2 Min.; 2. Saar- Saarbrüden 1: 55,2 Min. Dreikampf offen: 1. Wiegand- Düsseldorf 190 Punkte; 2. MölleKöln 166 Punkte. Einen neuen Weltrekord im beidarmigen Kugelstoßen für Frauen stellte in Ulm Frl. Jungfunz- Ulm mit 20.38 m auf. Radfahren. Bahnrennen in Elberfeld. Elberfeld, 9. September 1928.( Drahtbericht.) Im Mittelpunkt der Elberfelder Radrennen, stand das Stundenrennen um den Goldpokal. In dem Fünferfeld erwies sich Krewer als der Beste. Er hatte einen ganz großen Tag und verbesserte mit einer Leistung von 87,7 Kilometer den von Sawall gehaltenen Bahnrekord von 83,6 Kilometer ganz beträchtlich. Ergeb nisse: 25 Km. 1. Krewer 17,52 Min.( Bahnrekord); 2. Thollembeek 600 m; 3. Möller 1250 m; 4. Lewanow 1680 m. Goldpokal von Elberfeld( eine Stunde): 1. Paul Krewer( Opelrad) 85,700 Km. 2. Thollembeet 270 m; 3. Lewanow 5505 m. Großer Opelpreis von München. Auf einer 212 Kilometer langen Rundstrecke bei München tam am Sonntag das B. D. R.- Straßenrennen um den ,, Großen Opelpreis von München" zur Durchführung. Im Endspurt siegte in der A- Klasse Hauser- Oppenheim in 7: 11,05 Std. vor Steeger- Augsburg, Dehmer- Wiesbaden, Krücke- Eisenach, StraBer- Schwabach. Bei den B- Fahrern siegte Tauber- Augs= burg in 7: 32.30 Std. vor Frauenhofer- München und BothMainz ebenfalls im Endspurt. Qualitäts- Möbel aller Art auch auf langfristige Teilzahlung Nr. 37 Walltorstr. Wer verkauft Wohn- oder Geschäftshaus, Villa, Landwirtschaft, Gasthof, Fabrik od. sonst. Betrieb, auch Bauterrain. Sofort. Angeb. a.W.Schmitz, Köln Zollstock, Höningerweg 194. 2 Merkmale Aecht Franck Kaffee- Zusat F Franck- Fabrik in Deutschla Ludwigsburg, Halle Neuss a/ Rhein, Mag Brosagartach, Marba Eppingen, Brotte Unit 100 Franck 1828-1928 70 Meda kg- 250 Gra der Echtheit: 1 der Name Franck 2 Schutzmarke Kaffeemühle Achten Sie bitte beim Einkauf genau auf diese zwei Kennzeichen, damit Sie den guten, sparsamen Kaffee- Zusatz Aecht Franck erhalten. Er gibt dem Kaffeegetränk eine schöne, goldbraune Farbe und ein würziges feines Aroma. Aecht Franck ist seit 100 Jahren das anerkannt Beste auf dem Gebiet der Zichorienkaffee- Erzeugung ERNST RAU GIESSEN Nr. 72. Internationale Radrennen in Freiburg. Freiburg, 9. September 1928.( Eig. Drahtbericht.) Die Rennen waren von dem Gau 98 des B. R. R. gut organisiert und verliefen ohne Zwischenfall einwandfrei. Neben Schweizern waren die führenden Radsportler Oberbadens am Start. Ergebnisse: Eröffnungsrennen über 12 Runden( 1 Runde 400 Meter): 1. Rohrer( Opel- Freiburg); 2. Geiges( Opel- Freiburg). Städtematsch Basel- Freiburg über 15 Runden: 1. Freiburg).Städtematch Basel- Freiburg über 15 Runden: 1. Frei von Freiburg über 12 Runden: 1. Gilgen- Basel 8:50 Min. 2. Rohrer( Opel- Freiburg). Ausscheidungsfahren über 40 Runden: 1. Gilgen- Basel 30:18 Min.; 2. Rohrer( Opel- Freiburg). Eine ,, Weltmeisterschaftsrevanche" in Köln endete mit einem Sieg von Moestops- Holland über Kaufmann- Schweiz. Bauer Charlottenburg gewann in Erfurt das Steher- Rennen vor Miquel- Frankreich, Thomas- Breslau und Van Ruysseveldt. Sportliches Allerlei. Sportabteilung der Staatl. Gewerbe- und Maschinenbauschule Gießen. Wie alljährlich fanden auch in diesem Jahre unter Führung des Leiters unserer Sportabteilung, Herrn Ingenieur Jentsch, zwischen den einzelnen Semestern der Anstalt Faust: ballspiele um den von Herrn Gewerbeschulrat Dr. Bünnings gestifteten Wanderpreis statt. Nach den Vor- und Rückspielen, zu welchen jedes Semester zwei Mannschaften stellte, hatten sich die ersten Mannschaften des 3. und 4. Semesters mit Punktgleichheit herausgeschält. Das Entscheidungsspiel gewann dann am vergangenen Freitag mittag unter Anwesenheit vieler Zuschauer nach schönem ausgeglichenen Spiel das 4. Semester mit 14:16 Punkten. Beim Opelbahnrennen erzielte Zürndorf- Köln auf D. K. W. mit 131.1 Rilometer Durchschnitt die beste Zeit des Tages. Im Salzbergrennen des A. D. A. C. endete das Duell Stud Carracciola mit einem Siege des Austro- Daimlerfahrers Stuck. 19 Tote und 30 Schwerverletzte gab es am Sonntag beim großen Preis von Europa für Rennwagen auf der Monzabahn in Mailand, als sich Materassi- Italien mit seinem Talbotwagen überschlug und mit 160 Stdkm. in das Publikum raste.- Die Weltmeisterschaft für 1928 für Rennwagen holte sich auf der Monzabahn Bugatti mit Chiron am Steuer. Der Luftzweikampf Udet- Fieseler in Frankfurt endete mit 270: 270 Punkten unentschieden. Udet wurde der Sieg zuerkannt. Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen. Fernsprecher 958 Bei Barzahlung Damenfrisieren Shampoonieren mit prima Ondulation Bubikopf- Schneiden ( vollendete Ausführung) sowie Manikure und Vibrationsmassage 10% RABATT! Bernhard Dosch Besichtigung ohne Kaufzwang Offener 4jißer Opel mit verschließbarem Aufbau ( leicht abnehmbar) sehr geeignet als Personen- u. Lieferwagen, verkauft Albin Klein, Gießen Fernruf 2525 Verdingung. 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August 1928. Zur Hochzeit, Der Vorstand. allen Festen und Gelegenheiten fertigt Reden, Gedichte, Prologe, Tafellieder usw. schnellstens an Seimverlag, Radolfzell a. Bodensee. Damen- u. Herren- Friseurgeschäft Winter Semester 1928/29 Universität Köln. Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche, Rechtswissenschaftliche, Medizinische( auch vorklinische Semester) u. Philosophische Fakultät. Kaufmännisches und Handelslehrer- Studium. Vorlesungsbeginn: Dienstag, den 30. Oktober. Die Einschreibefrist läuft vom 15. Oktober bis 5. November. Das Vorlesungsverzeichnis fann v. UniversitätsSekretariat gegen Einsendung von Rmt. 0,50( dazu Porto Rmt. 0,15) bezog. werd. Einladungskarten übler Mundgeruch Geburtsanzeigen Besuchsanzeigen Mitgliederlisten Mitgliedskarten Briefumschläge Mitteilungen Arbeitszettel Programme Postkarten Briefbogen Plakate USW. liefert schnell u. billig AlbinKlein, Gießen Südanlage Nr. 21 Dr., Abitur Anleitung durch Dr. Woitit, Berlin W. 50 Geisbergstraße 24. E Bezugsp Redaktionsschlu Jendung nicht 41. Jah Vol Der Reich heute nach B Der Vorsi Borjigenden d das Ersuchen z Den Beginn de Zu den v Der KPD. vor daß nur bei e wurden. Insg in Dynamit, ichen), 12 Sp ferner eine g Häßlicher Zahnbelag beseitigt. ( Ein Urteil von Vielen): Nachdem ich fünfzehn Jahre lang Verbraucherin Ihrer Chlorodont- Bahn paste gewesen bin, drängt es mich, Ihnen heute endlich meine Anerkennung zu diesem ausgezeichneten Prä parat auszusprechen. Das Publikum wird ja mit Cosmeticis geradezu überschüttet, und zumal uns Aerzten wird so manches ins Haus geschickt, was wir an uns und unseren Patienten ausprobieren sollen, daß uns mitunter die Wahl nicht leicht werden mag, zumal zwischen ziemlich gleich wirksamen Mitteln. Vor Jahren probierte ich. und lam schließlich zu dem Resultat, daß Chlorodont zur Sauberhaltung der Zähne und Reinigung der Mundhöhle am besten geeignet ist. Ich bin seit vielen Jahren Raucherin, wenn auch nicht in übertriebenem Maße, trotzdem find meine Zähne immer blendend weiß. Auch habe ich, solange ich zurüddenten tann, nicht mehr an üblem Geschmad oder Mundgeruch gelitten. Jedenfalls habe ich seit fünfzehn Jahren jedes Probieren aufgegeben und bleibe Ihrem Chlorodont treu; ebenso braucht es meine Familie und verordne ich es, so oft ich dazu Gelegenheit habe, in meiner Praxis. H. Dr. J. L.-E., Aerztin. ( Originalbrief bei unserem Notar hinterlegt.) Nr. 2 Ueberzeugen Sie sich zuerst durch Kauf einer Tube zu 60 Pfg., große Tube 1 Mr. Chlorodont Zahnbürsten 1.25 Mt., für Kinder 70 Pfg. Chlorodont Mundwasser Flasche 1.25 Mt. 3u haben in allen Chlorodont- Verlaufsstellen. Man verlange nur echt Chlorodont und weise jeden Ersatz dafür zurüd. Der Boti bliten Dr. K Baden befind einen private Der Bor unglüdte ,, t Fin" angewi jog. 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